Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(mkl) – Es ist heute, zumindest kalendarisch gesehen, genau einen Monat her, dass wir in der Printausgabe zum letzten Mal im großen Stil über Maik Franz berichtet haben. Damals ging es um seinen Mythos, um das vermeintlich falsche Bild, das viele Fans immer noch von ihm haben – obwohl er doch, wie damals gerade geschehen, für jede Gelbe Karte 500 Euro für eine gemeinnützige Organisation spendet. Einige Tage danach durfte er in Hannover noch einmal von Beginn an in der Innenverteidigung spielen, dann wurde es ruhig um den 30-Jährigen. Roman Hubnik verdrängte ihn nach überwundener Mittelfußprellung wieder auf die Bank, seither kam Franz – selbst von einem Nasenbeinbruch gestoppt – nur zweimal als Reservist zum Einsatz.

Und so musste er sich auch die bittere Niederlage in München von der Bank aus ansehen. Er sah ein Spiel, das bekanntlich bereits nach wenigen Minuten entschieden war. Weil an diesem Tag kein Herthaner Normalform abrufen konnte. Aber eben auch, weil die Abwehr in regelmäßigen Abständen überfordert war bzw. fast schon Beihilfe zum Toreschießen leistete. Jeder, der das Spiel verfolgt hat (ganz gleich mit welchen Erwartungen) monierte später, die Berliner hätten jeglichen Kampfgeist und jede Form einer gesunden Härte vermissen lassen.

Warum schaut „Iron-Maik“ nur zu?

Worauf ich hinaus will: Wenn es nach sieben Minuten bereits 2:0 steht und die Verteidiger hoffnungslos überfordert sind – warum nicht versuchen, mit einem wie Franz erst einmal ein bisschen Stabilität hinten zu erreichen? Warum ließ ihn Babbel auf der Bank? So geriet das Spiel vollkommen aus den Fugen, und, so bitter der Anblick von Außen für Franz auch gewesen sein dürfte, das Bayern-Spiel könnte für ihn noch zum Vorteil gereichen. Denn: Zweimal wird sich Babbel, der immer betont, ein schlechtes Spiel lasse er seinen Schützlingen durchgehen, eine solche Vorstellung wohl nicht ohne Konsequenzen bieten lassen. Und: Andre Mijatovic agierte schon gegen München am Rande einer fünften Gelben Karte; es ist also nur eine Frage der Zeit, wann er für mindestens ein Spiel gesperrt wird. Franz‘ Chance wartet also.

Sicher, auch Franz hat sich zu Beginn zwei Patzer geleistet. Aber, und das ist wichtig gegen High-Speed-Teams wie die Bayern, er kommt ohne viele Fouls aus. Was nicht heißt, dass er zögerlich agiert, sondern bewusst. Interessant an der Causa Franz finde ich vor allem, wie schnell er ins Hintertreffen geriet. So sehr, dass Markus Babbel zuletzt (gegen Köln und immerhin gegen Podolski) gar eher Christoph Janker vertraute als eben dem vielgelobten Zugang.

Ist jetzt die Zeit für eine große Rotation?

Das mag nun vielfältige Gründe haben. Zum Einen ist klar, dass auf der rechten Seite Christian Lell und als Innenverteidiger Roman Hubnik bislang einen hervorragenden Job gemacht haben – sieht man eben von Bayern einmal ab. Ein wenig schlechter schneidet Andre Mijatovic ab, er wäre rein sportlich gesehen ein Kandidat, für den Babbel Franz durchaus aufstellen könnte. Ab und an ist er einfach zu unbeweglich, aber – er ist der Kapitän. So gesehen eine vertrackte Situation für Franz.

Und er ist kein Einzelfall. Was macht ein Trainer mit einem Fabian Lustenberger (ich weiß, die Diskusion ist alt)? Wie verfährt er mit dem Überangebot im offensiven Mittelfeld? Es ist immer einfach, auf Altbewährtes zu vertrauen. Schwerer ist es da, es besser zu machen. Das Spiel in München aber gab genug Anlass, auch einmal über unkonventionelle Entscheidungen zu diskutieren. Franz rein? Ottl raus? Torun UND Ben-Hatira? Oder wollt ihr gar nichts ändern? Ihr habt unten jetzt die Möglichkeit, eure persönliche „So-würde-ich-jetzt-rotieren“-Option für das Spiel gegen Mainz zu ziehen. Einzig Raffael und die Sturmspitzen haben wir bewusst nicht einbezogen. Wir sind gespannt auf euer Meinungsbild!

P.S. Bis zu fünf Antworten in der Clickshow sind möglich

Welche Wechsel würdet ihr nun vornehmen?

  • Franz für Mijatovic (24%, 298 Stimmen)
  • Lustenberger für Ottl (23%, 281 Stimmen)
  • Torun für Ebert (7%, 90 Stimmen)
  • Lustenberger für Niemeyer (7%, 82 Stimmen)
  • Neumann für Kobiashvili (6%, 78 Stimmen)
  • alles lassen, wie es ist (6%, 78 Stimmen)
  • Rukavytsya für Ebert (4%, 56 Stimmen)
  • Morales für Ebert (4%, 53 Stimmen)
  • Janker für Lell (4%, 45 Stimmen)
  • Torun für Ben-Hatira (2%, 30 Stimmen)
  • Ronny für Ben-Hatira (2%, 27 Stimmen)
  • Rukavytsya für Ben-Hatira (2%, 24 Stimmen)
  • Neumann für Mijatovic (2%, 22 Stimmen)
  • Franz für Lell (1%, 16 Stimmen)
  • Morales für Lell (1%, 14 Stimmen)
  • Morales für Ottl (1%, 12 Stimmen)
  • Janker für Mijatovic (1%, 11 Stimmen)
  • Franz für Hubnik (1%, 11 Stimmen)
  • Perdedaj für Ottl (1%, 8 Stimmen)
  • Perdedaj für Niemeyer (1%, 7 Stimmen)
  • Janker für Hubnik (0%, 5 Stimmen)
  • Morales für Niemeyer (0%, 0 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 558

Loading ... Loading ...

104
Kommentare

Karsten Graw
17. Oktober 2011 um 15:46  |  41305

erster!


jonathan
17. Oktober 2011 um 15:55  |  41306

bin ich etwa erster?!


jonathan
17. Oktober 2011 um 15:58  |  41307

Also ich würde gerne mal sehen, wie sich Franz und Hubnik zusammen bewähren, denn trotz Franz´Fehlern macht er bei mir bis jetzt einen besseren Eindruck, als Mijatovic. Außerdem würde ich auf jeden Fall Kobiashvili rausnehmen, bei dem ist der Drops einfach gelutscht…


Silberrücken
17. Oktober 2011 um 16:04  |  41308

Meiner Meinung nach sind beide M-Außen alles andere als optimal. Die Leistungsschwankungen sind sehr groß, einzelne Höhepunkte imSpiel sind die Ausnahme. Wenn der Gegner über die Außen angreift, und das auch mit individuell besseren Spielern kann, dann bekommen wir richtige Probleme. Das ist keine negative Kritik an die Akteure, die benötigen einfach noch Zeit.

Es wäre einen Versuch wert gewesen Jancker zu bringen, der auch für das Mainzspiel für mich erste Wahl ist (RM).

Generell finde ich das Verändern auf mehreren Positionen bei Hertha für gefährlich, d.h. Jancker für Ebert, gegebenenfalls nach der HZ Franz bringen.


playberlin
17. Oktober 2011 um 16:12  |  41309

Ich wäre für folgende Elf:

—————-Kraft————-

Lell——Hubnik—Franz—-Kobi

———Lusti——Niemeyer——-

B.-Hatira—–Raffa———Ramos

—————Lasogga—————–


17. Oktober 2011 um 16:18  |  41311

Ebert kann ne Pause vertragen(Torun, Luka, Morales?). Morales sähe ich dann mal als Allrounder als ersten Einwechselspieler. Sollte gegen Mainz einer der 6er schwächeln, nicht lange warten, Lusti ne Chance geben.

Da bisher die IV immer gelobt wurde-Mija sogar effektiver war als Hubnik-und beide schwache gegen Bayern, macht dort ein Wechsel für mich überhaupt keinen Sinn. Franz muss warten. Wenn die IV gegen Mainz schlecht aussieht, gäbe es Anlass für diese Überlegungen. auch


BerlinerHerthaFan
17. Oktober 2011 um 16:20  |  41312

Würde ja gerne mal folgende Aufstellung sehen:

—————-Kraft————-

Lell——Hubnik—Franz—-Lusti

———Ottl——Niemeyer——-

B.-Hatira—–Raffa———Ramos

—————Lasogga—————–


Etebaer
17. Oktober 2011 um 16:24  |  41313

Man muß jetzt garnix wechseln um des Wechseln willen, das wird durch Sperren und Verletzungen soweiso kommen.
Über die Saison hinaus gesehn wird man sicher mal die Kobi-Position klären müssen, die IV kommt bald danach mal drann.
Aber die Bayernlehrstunde würde ich als Gelegneheit sehn gegen Mainz alle nochmal zum Bessermachen zu bringen 😉


Jimbo
17. Oktober 2011 um 16:26  |  41314

Ich glaube, Babbel wird die bislang nach der Umfrage beliebtesten Wechsel (Franz für Mijatovic und Lustenberger für Ottl) nicht machen.

Er wird 2 Leute, von denen er offensichtlich immer etwas gehalten hat, nicht nach diesem Spiel gegen die Bayern rasieren, erst recht nicht seinen Kapitän. Das käme einer Strafe gleich und so schätze ich Babbel nicht ein.

Er sah das Spiel gegen Bayern auch schon davor offensichtlich eher als etwas, das außer der Reihe beurteilt werden muss.


Dan
17. Oktober 2011 um 16:26  |  41315

Als bekennender Franz-Fan würde ich …. fast alles beim Alten lassen. Die Jungs sollen Gutmachung leisten und das sollte Ansporn genug sein.

Über einen Stürmerwechsel könnte man diskutieren, ich glaube aber beide würden ihre Sache ordentlich machen.

Ich glaube der Kölner Trainer wurde damals gefragt, warum er den Andrezinho nicht früher auswechselte. Der antwortete daraufhin sinngemäß: im Spiel xy hatte Andrezinho auch seine Probleme. Hat sich dann aber gefangen und eine gute Partie abgeliefert. Ich hatte Vertrauen in ihn.

Wen soll man nach SIEBEN Minuten auswechseln, wenn alle von A-Z neben sich stehen? ÄHB weil er Boateng nicht in Griff bekam, Kobi weil er Jerome liebevoll begleitet, Lell dem Ribery einen Knoten in die Beine spielte, Hubnik oder Mija die Meilenweit von den Gegnern standen und deshalb nicht stören konnten. usw usw.

Iron Maik schaut zu, weil er mit Rückstand und gerade verheilten Fußbruch zu Hertha kam. Ähnliches Schicksal wie Lustenberger, Franz hatte nur Glück das zu Beginn Hubnik fehlte.


playberlin
17. Oktober 2011 um 16:28  |  41316

Bin grundsätzlich auch dagegen, nach einem verlorenen Spiel gleich Änderungen vorzunehmen.

Wenn man allerdings wie Samstag gar keine Gegenwehr zeigt, keinen Widerstand leistet und sich dermaßen in sein Schicksal fügt, sollte man zumindest über die eine oder andere Veränderung nachdenken, zumal ein fitter Ramos sicher eine Verstärkung ist…


hurdiegerdie
17. Oktober 2011 um 16:37  |  41318

Ich würde gar nichts ändern, nicht mal Lusti bringen (huch) und auch Lasogga drin lassen, wenn nicht irgendwelchen triftigen Gründe (Verletzung, Maulen) dafür sprechen.

Alles andere hätte sowas Sündenbockmässiges.
Aber ich würde ggf. schnell wechseln, also durchaus auch nach 30 Minuten.


herthaner96
17. Oktober 2011 um 16:44  |  41319

ich bin eher für diese aufstellung:
—————Kraft—————-

Lell—-Hubnik–Franz—-Kobi

——–Lusti—-Niemeyer——–

Torun—-Raffael—-Ben Hatira

————Lasogga—————-


pax.klm
17. Oktober 2011 um 16:48  |  41320

Änderungen? Spielen die so einen Murcks seit Saisonbeginn?
Nö! Waren auch richtig gute Auftritte zu sehen!
In München hat Hertha bei Bayern das letzte Mal vor 34 Jahren gewonnen, durchschnittlich haben sie 3-4 Tore kassiert!

Wichtiger wird das Pokalendspiel im Oly werden, denn da überraschen sie die Bayern,
wie weiland die dt. Nati die Ungarn 1954!

Ob jemand ausgewechselt wird/aus der Startelf fliegt wird die Trainingswoche zeigen, kein festgelegter Automatismus!

Ach so, die drei Dinger sind doch so schnell gefallen, da konnte der MB dem 4ten Mann gar nicht mitteilen, dass er wechseln will!


pax.klm
17. Oktober 2011 um 16:50  |  41321

PS wollte sagen: Niederlagen bei Bayern sind doch schon Gesetz!


kraule
17. Oktober 2011 um 17:00  |  41322

Jetzt wechseln, wegen des Spiel bei den Bayern??????

NÖÖÖÖÖÖ


Hilli
17. Oktober 2011 um 17:02  |  41323

ich würde auch nichts ändern. Die 11 oder besser 10 Feldspieler sollen es wieder besser machen gegen Mainz, wenn’s dann einen Spieler gibt, der schwächelt, kann immer noch gewechselt werden. Und wie @mlk schon richtig bemerkte, die 5. Gelbe kommt bestimmt bei dem einen oder anderen, früher oder später. Nach dem Bayernspiel
Unruhe rein bringen, davon halte ich gar nichts.
Das Ziel heißt „Klassenerhalt – und nicht Bayern schlagen (… und Meister werden)


ft
17. Oktober 2011 um 17:02  |  41324

Mit dem Bäumchenwechseldich-Spiel, mit welchem die Berliner Presse mal wieder, Oel ins Feuer gießen möchte, wird es wohl nix werden.
Die Startelf steht und da wird nicht dran gerüttelt.


Die einzige Änderung die Babbel am Sonnabend ausführen wird , ist die Wiederaufstellung von Adrian Ramos in die Startelf.

Hinten wird sich nix ändern.


bolly
17. Oktober 2011 um 17:22  |  41325

ich sehe es genauso wie ft außer Ramos für lasogga würd sich nix ändern & muss auch nicht-Die schwachpunkte links hinten sind bekannt, aber die haben wir in der Natio auch 😉 also ran & die nächsten Siege einfahren, da erinnere ich mich immer auch an Bochum, die haben öfters mal Bayern weggehaun & sind dann abgestiegen, weil die Kraft für die anderen Gegner nicht mehr gereicht hat oder auch pauli @ HSV


Hilli
17. Oktober 2011 um 17:27  |  41326

Schuld am Samstag waren die Blumen für die blau weißen Bayern von „alten Chef“ und der freundlich Applaus der Bayern-Fans vor dem Spiel.
Kein Wunder das Lell, Ottel und Kraft (der aber nur ganz kurz, die ersten Minuten) aus lauter beschenkter Dankbarkeit erst einmal dachten Sie spielen noch bei den Roten.


Hilli
17. Oktober 2011 um 17:41  |  41327

@ bolly + ft
warum nicht mit Ramos + Lasogga?? – zu Hause – gegen wahrscheinlich tief stehende Mainzer.
Lasogga hat gegen Köln 2 Tore gemacht.


Blauer Montag
17. Oktober 2011 um 18:09  |  41328

Ähm, räusper und so,
ich will ja jetzt kein „Öl ins Feuer“ gießen. Aber ein paar kleine Vorschläge zur Taktik und die dafür passende Aufstellung gegen Mainz seien mir doch gestattet.

Kraft –
Lell, Hubnik, Mijatovic, Kobiashvili –
———Ottl, Niemeyer –————
Janker, Raffael, Ben-Hatira –
———Lasogga—————

Die Bank: Burchert, Franz, Lustenberger, Rukavytsya, Ebert, Torun, Morales.

Außer eben in München haben die Verteidiger selten mehr als einen groben Fehler pro Spiel verbockt. Was willst du ändern, wenn Kobiashvili in der Bayernhälfte den Ball vertändelt, der Ball kommt rasch durchs Mittelfeld, Ribbery prescht los und liefert die Vorlage zum ersten Bayern-Tor? Ben-Hati hätte hinter Kobi absichern müssen, der Pass zu Ribbery hätte im Mittelfeld unterbunden werden müssen, Ribbery hätte nicht flanken dürfen … hätte … hätte … hätte …

Derart viele „Fehler“ gegen Nationalspieler wird die Hertha-Defensive hoffentlich in keinem Spiel bis zur Winterpause mehr zeigen. Nach den nächsten Fehlern ist ggf. auch eine Position in der Abwehr zu ändern, aber nicht nach der Bayern-Klatsche.

Ich denke nur über einen Wechsel nach mit Janker oder Torun für Ebert. Von Janker verspreche ich mir eine bessere Balance zwischen Defensive und Offensive. Im Training zeigt er regelmäßig von allen Verteidigern die besten Flanken und Torschüsse. Seine Leistung gegen Köln war kein Zufall. Weitere Veränderungen durch akute Infekte und Verletzungen im Laufe der Woche nicht ausgeschlossen. Im Heimspiel sollte man die Mainzer mit offensivem Pressing ständig unter Druck setzen, und dafür ist Lasogga der einzig richtige Stürmer. Eine Formation mit 2 Stürmern wurde meines Wissens seit Wochen nicht trainiert.


BerlinerHerthaFan
17. Oktober 2011 um 18:16  |  41330

@Blauer Montag

Wieso darf denn Ramos nicht spielen? 🙁
Nichtmal auf die Bank darf der Arme. 😉


Hilli
17. Oktober 2011 um 18:16  |  41331

@Blauer Montag
ups, Ramos nicht mal auf deine Bank?


Blauer Montag
17. Oktober 2011 um 18:20  |  41332

ups 😳
Der Tag war lang heute, ich kann nicht mehr bis sieben zählen … 🙁 Nochmal also:

Kraft –
Lell, Hubnik, Mijatovic, Kobiashvili –
———Ottl, Niemeyer –————
Janker, Raffael, Ben-Hatira –
———Lasogga—————

Die Bank: Burchert, Franz, Lustenberger, Rukavytsya, Ebert, Torun, Morales, Ramos.

Nehmt bitte ganz nach eurem Gutdünken noch einen Streichkandidaten von Bank – sieben müssen übrig bleiben.


Hilli
17. Oktober 2011 um 18:22  |  41333

@Blauer Montag
dann setzt doch auch noch den Ronny drauf und streiche 2


Paul
17. Oktober 2011 um 18:30  |  41335

Ich würde an unser jetzigen Formation gerne etwas ändern.

Am wichtigsten ist für mich, dass Mijatovic raus genommen wird. Der hat sich schon zu viele Patzer geleistet. In einem Interview hat er mal gesagt, er versuche seine Langsamkeit durch gutes Stellungsspiel wett zu machen, doch gerade da ist er mir sehr negativ aufgefallen. Mijatovic mag zwar ein guter Kapitän und Teamplayer sein, aber nur weil er Kapitän ist muss er nicht spielen.

Franz für Mijatovic ist eine gute Lösung. Am liebsten würde ich Neumann einsetzten, doch der sollte noch Spielpraxis sammeln und erst zur Rückrunde regelmäßig in der Startformation spielen.

Für das Mainz-Spiel sollte Ebert mal eine Pause einlegen. Der hat sich in letzter Zeit zu viel geleistet. Von mir aus kann er anschließend gerne wieder spielen, aber man muss ein Zeichen an ihn setzen. Er muss unter Druck stehen, damit er permanent die beste Leistung abruft. Außerdem sollte man sich Torun und Rukavytsya bei Laune halten – sie sind beide gute Spieler und sollen im Winter bloß nicht gehen (es sei denn es gibt hohe Ablösesummen).

Wichtig ist für mich, dass Babbel früher wechselt. In München hat er es sehr richtig gemacht, da hat er Morales für eine halbe Stunde gebracht. Unsere Jugend sollte sehen, dass sie eine faire Chance bekommen wird. Sonst laufen uns die Leute weg. Wenn Hertha am Samstag nach 60 Minuten deutlich führt, dann wäre es toll, wenn man Neumann bringen würde. Unsere Abwehr ist sehr alt, lange werden es weder Frank, Kobi und Mjia nicht mehr machen. Danach brauchen wir neue Leute. Deshalb sind Neumann, Brooks, Schulz und Morales sehr wichtig. Man sollte ihnen Spielpraxis geben und sie bei Laune halten.


Blauer Montag
17. Oktober 2011 um 18:40  |  41336

Nee @Hilli um 18:22
mach‘ Du mal bitte selbst. Ich muss erst mal was essen.


Nostradamus
17. Oktober 2011 um 18:41  |  41337

Lusti für Niemeyer. Mehr Wechsel braucht es nicht. Es geht zuhause gegen Mainz. Da braucht es weniger den „Kanten“ Niemeyer als Abräumer, sondern mit Ottl und Lusti zwei Sechser mit größeren Fähigkeiten bei der Spielgestaltung, was Niemeyer offenbar komplett abgeht. Die Aufgabe „Abräumen“ dürfte gegen Mainz, gegen die es nicht so viel abzuräumen gelten sollte wie gegen den FCB auch durch Ottl und Lusti zufriedenstellend gelöst werden können.

Ebert und ÄBH werden ähnlich wie gegen Köln auch gegen Mainz wieder viel mehr Gelegenheiten haben, ihre Fähigkeiten einzusetzen, also lassen. Die Abwehrkette hat sich unter „normalen“ Bundesligaverhältnissen ebenfalls immer als tauglich erwiesen, braucht also auch nicht gewechselt werden. Lasso vorne ist als Abnehmer für das Flankengewitter, was ich erwarte, noch wertvoller als Ramos.

Das Spiel beim FCB war grausam aus Herthasicht, aber Hertha wurde auch nicht mehr an die Wand gespielt als zuvor Hamburg, Freiburg, Leberhusten und „hörthört“ Mancity. Bayern ist für uns ganz einfach kein Maßstab. Punkt.


Exil-Schorfheider
17. Oktober 2011 um 18:41  |  41338

Keine Wechsel! Nicht jetzt! Die Truppe kann sich ja „rehabilitieren“, so es denn nötig ist.
Mija holt sich gegen Mainz eh die fünfte Gelbe und dann kommt MF in WOB eh zum Einsatz…
Lasso oder Ramos soll sich in der Woche entscheiden… Vertraue da auf den Trainer…


Hilli
17. Oktober 2011 um 18:46  |  41339

Blauer Montag // 17. Okt 2011 um 18:40

na denn guten Hunger, war auch nicht ganz ernst gemeint, den Smilie nach Gutdünken


hurdiegerdie
17. Oktober 2011 um 19:13  |  41340

Die Tippspielseite wird bei mir als Virus gefährdet angezeigt (McAfee), hat das noch jemand?


elaine
17. Oktober 2011 um 19:18  |  41341

@hurdiegerdie,

ja, das haben alle.

Auf der Facebook-Seite haben sie geschrieben, dass es ein Google Problem sei und kein Virus auf der Website.
Bei den Eisbären ist das Problem auch bekannt 🙁


elaine
17. Oktober 2011 um 19:20  |  41342

@Hertha.de

Die Homepage von Hertha BSC ist seit Montagvormittag in einigen Browserversionen nicht abrufbar. Grund ist eine Sicherheitswarnung von Google wegen einer fehlerhaft programmierten Anzeige. Es gibt aber keine Sicherheitsrisiko beim Besuch der Internetseite von Hertha BSC.


Blauer Montag
17. Oktober 2011 um 19:21  |  41343

Ja @hurdie, herthabsc.de hat ein Problem.

Meine Mozilla Brause liefert folgenden Hinweis:

„Safe Browsing
Diagnoseseite für herthabsc.de

Wie wird herthabsc.de momentan eingestuft?

Diese Website ist momentan als verdächtig eingestuft und kann Ihren Computer beschädigen.

Ein Teil dieser Website wurde aufgrund verdächtiger Aktivitäten in den letzten 90 Tagen 1 mal auf die Liste gesetzt.

Was ist passiert, als Google diese Website aufgerufen hat?

In den letzen 90 Tagen haben wir 12 Seiten der Website überprüft. Dabei haben wir auf 1 Seite(n) festgestellt, dass Malware (schädliche Software) ohne Einwilligung des Nutzers heruntergeladen und installiert wurde. Der letzte Besuch von Google war am 2011-10-17. Verdächtiger Content wurde auf dieser Website zuletzt am 2011-10-17 gefunden.

Malware wird auf 1 Domain(s) gehostet (z. B. robokbkt.dyndns.tv/).

2 Domain(s) fungiert/fungieren scheinbar als Überträger bei der Verbreitung von Malware an Besucher dieser Website (z. B. dkb.de/, adtech.de/).

Diese Website wurde über 1 Netzwerk(e) gehostet (z. B. AS20773 (HOSTEUROPE)).

Hat diese Website als Überträger zur Weiterverbreitung von Malware fungiert?

herthabsc.de hat in den letzten 90 Tagen scheinbar nicht als Überträger für die Infizierung von Websites fungiert.

Hat diese Website Malware gehostet?

Nein. Diese Website hat in den letzten 90 Tagen keine Malware gehostet.

Wie ist es zu dieser Einstufung gekommen?

Gelegentlich wird von Dritten bösartiger Code in legitime Websites eingefügt. In diesem Fall wird unsere Warnmeldung angezeigt.“


hurdiegerdie
17. Oktober 2011 um 19:24  |  41344

Danke!


ft
17. Oktober 2011 um 19:57  |  41345

Die Frage welche Taktik und damit auch welche konkrete Aufstellung am Samstach auflaufen wird, könnte vileicht jemand aus dem Bereich Taktik und Analyse der MoPo beantworten.
Die studieren doch bestimmt auch vor Ort die Mainzer.
Was meinen die Fachmänner aus der Abteilung Sport dazu wie Tuchel seine Truppe gegen die Bärliner einstellen wird ?


jenseits
17. Oktober 2011 um 20:04  |  41346

Aber die Warnung kann man doch bedenkenlos ignorieren, oder nicht? Ist eben nur dieser Programmierfehler?

Sonst werden hier häufiger Wünsche für eine geänderte Aufstellung geäußert. Bisher gab es dann regelmäßig am Wochenende trotzdem mehr oder weniger die selbe Startelf. Mich würde es nicht wundern, wenn Babbel gegen Mainz ganz viel rotieren würde, weil es hier heute so viele Stimmen gibt, die sich für keine Veränderungen ausprechen! 🙂

Ich tendiere ja eher zu etwas mehr Experiment. Das sehe ich diese Woche nicht anders als sonst und würde es auch nicht als Strafe für das Bayern-Spiel meinen. Es kommt bestimmt auch auf die Trainingsleistung in dieser Woche an, die ich leider nicht beurteilen kann und die spezielle Taktik gegen Mainz…


17. Oktober 2011 um 20:13  |  41347

Training Mi nachmitta..is da irgendwer?


hurdiegerdie
17. Oktober 2011 um 20:13  |  41348

Wie ich es verstanden habe, ist der Virus bei der direkte Verlinkung das Tippspiels mit @Dans Datenbank entstanden. Er muss deshalb einen Spieltag aussetzen.


Blauer Montag
17. Oktober 2011 um 20:34  |  41350

Nee nee @hurdie,
ich vermute eher, dass jemand einen „Subtext“ mit viel zu vielen Pünktchen auf den Server geschmuggelt hat. 😈


hurdiegerdie
17. Oktober 2011 um 20:40  |  41351

apollinaris // 17. Okt 2011 um 20:13

Training Mi nachmitta..is da irgendwer?

Also ich habe gehört, Babbel soll bis dahin zurück sein 😉


monitor
17. Oktober 2011 um 20:56  |  41352

@BM
bitte mehr Blogdisziplin! 😉

Pünktchendiskriminierung ist nicht pc.

Subtext lassen wir gelten, gibt aber Punktabzug in der Fairnesswertung! 😉


monitor
17. Oktober 2011 um 21:17  |  41353

Ich würde so gerne wissen, ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn Maik Franz dem Gomez gegenübergestanden hätte. Und ob Janker sich von Ribbery auch so hätte depüren lassen.

Kobi hatte gegen Jerome keine Chance, selbst wenn Kobi jünger wäre, hat mal jemand die Unterschiede in der Statur registriert?

Jerome hätte sich gar nicht heraus trauen dürfen, aber das dazu erforderliche Spiel der Hertha nach vorn fand überhaupt nicht statt.

Zur Gegenwart, ich bin auch gegen einen Wechsel, damit die zeigen können, was sie gegen Mainz wirklich drauf haben, in dem Spiel kann Babbel dann aber bis zu 3 Weicherverstellungen für die Zukunft vornehmen.
Ben-Hattira ist endlich einer der Lasso bedienen kann (Köln), Eberth kann es nicht. Janker hatte gegen Köln diesen Zuckerpaß auf ABH im Köcher, kann er das beliebig oft? Gibt es jemand, der Lasso auch von rechts bedienen kann und der mit dem rechten AV Janker gut harmoniert? Das würde ich gerne mal auf Platz sehen. Training kann ich nicht besuchen, so flexibel ist meine Gleitzeit nicht! 😉

Die Lusti/Ottl/Niemeyer Diskussion ist müßig.
Seit man sich im Internet über Hertha austauschen kann, ist bei Krisen der nicht spielende Spieler der Heilsbringer und der Trainer ein Trottel, weil er ihn nicht bringt. Das ist mit Absicht überspitzt formuliert!


Blauer Montag
17. Oktober 2011 um 21:23  |  41354

Wieso, weshalb, warum will mir seit 19:57 ein Zitat vom Seher in Asterix nicht mehr aus dem Kopf: „Ich lese besonders gerne aus lauwarmer Cervisia und den kurz gebratenen Innereien von Geflügel.“

Gaaanz, gaanz vorsichtig wage ich mal einen Blick in die Zukunft mit folgender Aussage: Es könnte möglich sein, dass beim HERTHA-Training am Mittwoch auch ein Vertreter aus dem „Bereich Taktik und Analyse der MoPo“ (genial :grin:) anwesend sein wird. Oder andere der hier schreibenden Foristen.

Aber kleiner Blauer Montag hat in dieser Woche Arbeit bis zum Abwinken, und wird leider nicht dort sein. 🙁


17. Oktober 2011 um 21:50  |  41356

message angekommen..@BM


b. b.
17. Oktober 2011 um 21:52  |  41357

Bin da dicht bei @apo um 16:18. Ebert braucht dringend eine Pause, hatte ihn schon in München draußen gelassen. Für ihn würde ich aber Janker bringen, ob des guten Spiels gegen Köln. Ansonsten keinen Wechsel. Wo sollte man dann auch anfangen, legen wir das Münchner Spiel zugrunde, müßten wir bis auf Kraft und Lasogga alle austauschen. Aber dies Spiel ist nicht der Maßstab,
(gerade das 3:1 für Düsseldorf) da ging von Anfang an alles schief.
b. b.


monitor
17. Oktober 2011 um 21:57  |  41358

@BM
Davor wurde der Seher aber gefragt, ob er auch aus Hunden lesen kann, seine Antwort: „Ja schon, aber die Bilder sind unscharf“. Gemeint war Idefix!

Also nehme ich mal ’ne Currywurst auseinander und sehe: Es wird ein schwerer Weg für Hertha, aber sie werden weiter in der Liga spielen.
( Welcher?)
Oh…, jetzt wird’s scharf: Dem Trainer M. Babbel ist ziemlich Wurst (wat een Wortwitz) wer von der Taktikabteilung, welcher Zeitung auch immer, welche Beurteilungen abgibt…..
Mist, jetzt ist das Bild weg.
Sorry wegen der nicht beachteten pc, aber es war eben nur ’ne Currywurst! 😉


Ursula
17. Oktober 2011 um 22:12  |  41360

Ich hätte auch gern mal ne massage,
die ankommt! Nee Spaß! Gute Nacht!


Ursula
17. Oktober 2011 um 22:21  |  41362

Ach so, sollte ich durch „Pünktchenflug“,
im Gegensatz zu „Funkelflug“ an dieser
„schädlichen Software“ versehentlich
beteiligt gewesen sein, verpflichte ich
mich zu gar nichts, bereue aber meine
Umstände und verkenne die Tatsachen,
so dass ich dann am Mittwoch vielleicht
doch einmal wieder…………..

…………..(vermehrter Pünktchenflug)!
Gute Nacht!


flötentoni
17. Oktober 2011 um 23:08  |  41364

Wechseln wegen der Niederlage gg Bayern?? Kann ja nur Spaß sein…auch wenns ein (wgeen mir auch 2-3) Klassenunterschied war, aber wenn der FC B nach 13 Min 3-0 führt…WAS SOLL DA NOCH GEHEN und wer hält noch dagegen?
Ich sehe keiennen Grund zum Wechsel in der Abwehr, Mija holt sich demnächst die 5.Gelbe dann kommt MF.
Wenn gewechselt wird , dann mMn Ebert raus un d ggf als Joker bringen-evtl. kommt dann von ihm mal wiedre was.
Ist Janker auch im RMF einsetzbar??Erstaunlich….gerne aber aber auch Ruka oder Torun-der Trainer wird es wissen.
Gerene auch mit Ramos von Beginn und Lasso als Brecher ab der 60. Min.
Ludti hat sich meiner Meinungg nach mit dem Fehlpaß nicht so aufgedrängt, aber wie oben bechrieben könnten 2 „spielstarke“ 6er auch mal geprobt werden. Wictig ist die Punkte zu behlaten-und zwar alle 3!!!!


18. Oktober 2011 um 0:12  |  41367

wenn ich da bin, werde ich ne Kamera dabei haben und cap auf´m Kopp..vlt mit Fahrrad..


hbscwilly
18. Oktober 2011 um 1:01  |  41368

Bloß kein „Bäumchen wechsel dich“ – Spiel gegen Mainz. Wenn man dieses Spiel nämlich konsequent spielt, bliebe Kraft als einzig verbliebener Akteur aus dem Bayernspiel mit Normalform. Alle anderen wären Sündenböcke aus einem Spiel gegen einen nicht „normalen“ Bundesligisten. Das hätte wohl eine verheerende Wirkung nach außen und auch in die Mannschaft hinein. Wechselt man nur punktuell, so wirkten die Ausgewechselten wie die Alleinschuldigen am Debakel in München. Wäre auch nicht förderlich.
Auch ich sehe Ebert schon seit einigen Spielen schwach, weil ständig in den falschen Situationen übermotiviert. Aber ihn nun nach dem Spiel in München auszuwechseln, wäre das falsche Signal. Vielleicht könnte man ihn während des Spiels gegen Mainz auswechseln, wenn es wieder nicht läuft.
Auf solche Wirkungen muß man eben auch achten, wenn Heimfahrten des Trainers wöchentlich für einen derartigen Medientumult sorgen. Ob sie nun in 6 km oder 600 km entfernte Ziele führen.


Blauer Montag
18. Oktober 2011 um 7:13  |  41370

Morchn @apo,
anscheinend hält sich das schöne Herbstwetter noch bis Mittwoch – kein Pünktchenflug oder Regenschauer in der Vorhersage. Nimm ruhig das Fahrrad, um zu Training zu radeln. Pass aber auf, es soll frei laufende Hunde im Westend geben.


f.a.y.
18. Oktober 2011 um 8:35  |  41371

Also ein Mannschaftsgefüge, dass so wackelig ist, dass es schon von der Abwesenheit des Cheftrainers beim Auslaufen gestört wird, sollte man mit partiellen Wechseln nicht noch mehr torpedieren. Hoffentlich überstehen wir die Saison irgendwie!


18. Oktober 2011 um 8:52  |  41372

Babbel sollte wirklich etwas feinfühliger sein und weniger SEIN Ego mit den Heimfahrten durchsetzten. Mann kann dies bei gelegenheit ja immer noch nach holen, sofern alles passt. Zur Zeit sollte er sich damit aber ein wenig zurück halten. Das Team bzw. der Verein steht doch im Vordergrund heisst es sonst immer von ihm !!!
Ansonsten hier mal meine Variante gegen Mainz, obwohl ich denke, dass Babbel leider nichts ändern wird, was sich viele Wünschen würden.
Kraft
Lell – Hubnik – Franz – Schulz oder Neumann
Lustenberger – Niemeyer
Ben-Hatira – Raffael – Ramos
Lasogga ab 70. Minute Djuricin


Bärlin
18. Oktober 2011 um 9:22  |  41373

Ein Niederlage gegen den FCB und alles wird in Frage gestellt. Blödsinn… Weiter wie bisher und nicht Probleme schaffen wo z.Zt. keine sind (Das Köln-Spiel schon vergessen?). Wir haben nun mal kein Championsleague-Team hier!


wildstyle
18. Oktober 2011 um 9:43  |  41374

Kraft

Janker Hubnik Mijatovic Kobi

Ebert Lusti Ottl Ben Hatira

Raffa Ramos


wildstyle
18. Oktober 2011 um 9:53  |  41375

Janker sollte sowohl auf beiden def. Außenbahnen als auch in der Innenverteidigung die erste Alternative sein. Seine Trainings- und Spielleistungen sind aktuell deutlich besser als die seiner Konkurrenten(Franz, Neumann Brooks etc.).
Im Profisport sollte man auch entsprechend belohnt werden…
Lassogga würde ich von der Bank bringen, weil Mainz eine sehr enge Spielzone hat und L. damit seine Probleme bekommen würde. Des weiteren hätte man einen Stürmer auf der Bank, der schnell ins Spiel findet.


Perrigrin Tuk
18. Oktober 2011 um 9:59  |  41376

Allet so lassen. Sollen die Jungs die Münchener Suppe gegen Mainz auslöffeln!

Die Gepflogenheiten bzgl. Familienheimfahrten verfolge ich komplett emotionslos. Sollen sie mal machen. Zumindest solange Coach Babbel die richtige Ratio zwischen Anspannung und Entspannung und ferner eine gewisse Gleich- bzw. Ähnlichbehandlung im Kader sicherstellt.


Blauer Montag
18. Oktober 2011 um 10:42  |  41377

@wildstyle
Deine Aussagen zu Janker und zur Aufstellung gefallen mir. Aber ein 4-4-2 hat die Mannschaft seit Wochen (Monaten?) nicht mehr trainiert. Stand heute bezweifle ich, dass 6 Trainingseinheiten bis Freitag dafür reichen werden, sich in diesem System zurecht zu finden.


pax.klm
18. Oktober 2011 um 10:45  |  41378

Unabhängig von der gesamten aktuellen Top-Bayern Mannschaft, die zZt über allen Wolken schwebt und die die Hertha auch vernascht hätte wenn der Babbel Markus seit Saison-Beginn nicht privat zu seiner ihm Kraft gebenden Familie gedüst wäre!

Gebe mich mal Tagträumen hin und denke an die güldene Fraktion, man wären wir ggf erfolgreich, allein ein Boateng würde diese aktuelle Hertha Mannschaft in Gefilde heben…,
ist aber nicht so! Und die Jungs die da in Blau-Weiß auflaufen, die geben eine beachtliche, aber „nur“ durchschnittliche Bundesligamannschaft ab. Ambitionen auf Höheres sollen erst nach und nach entwickelt werden! Und das ist auch -absolut in Ordnung- so! Heißt ja nicht, dass Hertha nicht ab und zu zu höheren, besseren Leistungen und Ergebnissen fähig ist!
Interessant ist der Blickwinkel unter dem die Hertha überregional betrachtet wird. Nach dem (sicher) desaströsen Spiel in München nahm ich ein (verstecktes) Aufstönnen der Presse wahr!
Nicht so sehr, na hatten ja auch nichts anderes von Hertha erwartet, sonder eher, nun auch noch die, denn die Frage lautete: w e r soll denn überhaupt noch die Bayern bremsen können!
Nur diese und „unsere“ übersteigerte Erwartungshaltung führt zu den „Enttäuschungen“!
Und damit zu MB s Heimfahrten!
Unsägliche Diskussionen, die letztlich nur böses Blut schüren.
Und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie besonders von den „Babbel-Kritikern nebst Gegnern immer wieder hervorgekramt wird.
Wer weiß genau was in seinem Vertrag steht, was Verhandlungsbestandteile einer Vertragsverlängerung sind! Nein Geld ist viel aber sicher nicht alles!
Auch der Trainer soll sich wohlfühlen können.
Nennt doch ein paar Gründe, warum die Frau und die Kinder von Babbel nicht unbedingt nach Berlin wollen, wollen wir deswegen den Markus nicht?
Wollen wir allen Arbeitnehmern die auf Montage sind ihre WE Heimfahrten madig machen?
Welche Mechanismen greifen und wirken denn bei denen die in solcher Situation sind?
Andere Trainer schmeißen dann halt eher hin, weil sie zur Familie stehen wollen!
Denke da an Stevens, der die Wahl seiner Stationen so gestaltet, dass sie nicht zu weit weg von dem Wohnort seiner Frau sind,
andere machen es vielleicht genauso.
Möchten wir lieber darüber Diskutieren, dass MB ein Rabenvater ist, der sich nicht um seine Kinder kümmert?
Viele heutzutage halten Familie, Ehe etc für überholte Werte, wieso sollte man sonst solch Forderungen stellen?
Vielleicht kannst Du werter @ NKBerlin dies begründen?
Hertha ist im Soll, warum schon wieder anfangen zu jammern?


pax.klm
18. Oktober 2011 um 10:47  |  41379

Stöhnen!


zenturio
18. Oktober 2011 um 11:14  |  41381

Babbel wird leider die Gesetzmäßigkeit des Fussballs nicht ausser Kraft setzen, aber ich würde liebend gerne gegen Mainz folgende Startelf sehen
Kraft
Lell, Franz,Hubnik,Ronny
Lusti,Ottl
Ebert,Raffa,Torun
Ramos


zenturio
18. Oktober 2011 um 11:29  |  41383

Natürlich ist Hertha im soll aber solange wir keine 40 Punkte haben müssen wir Abstiegskampf betreiben. Abstiegskampf ist harte Arbeit. Nicht das 4 zu 0 in München ist schlimm sondern wie Blutleer sich die Mannschaft präsentiert hat. Es hat nicht nur an individuelle Klasse gefehlt sondern auch an Einsatzbereitschaft,Kampfeswille,Aggresivität usw. Mannschaften die in München untergegangen sind wie Freiburg und der HSV haben sich einfach mehr gegen diese Niederlage gestemmt. Für die oben angeführten Eigenschaften sowie für die takt. Aufstellung ist auch der Trainer mit verantwortlich. Für mich hat die Presse absolut Recht wenn Sie der Meinung ist das gerade wenn so ein Auftritt erfolgt ist die Verantwortlichen mit Vorbild vorran gehen sollten und die Arme hochkrämpeln müssen. Für mich trifft das Verhalten und diese ewige Pendelei unseres Cheftrainers absolut auf Unverständniss aber hier und jetzt alle Begründungen dafür zu schreiben erspare ich uns allen. Man wird sehen wie die Reaktion gegen Mainz und den VfL aussieht.


Nostradamus
18. Oktober 2011 um 11:32  |  41384

Zum heutigen Artikel in der Mopo: Ich halte die Diskussionen um Babbels Heimfahrten und die Extraweißwürste für die Münchner Fraktion für müßig, wenn nicht gar schädlich. Jedenfalls solange wie die Journaille nur ihre eigene Meinung kundtut, also das Geschehen nur kommentiert, und nicht ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommt, sachlich und neutral darüber zu berichten.

Für eine sachliche Berichterstattung müsste aber schon einmal nachgeforscht werden, ob es intern wegen dieses Themas bei Hertha brodelt, also etwa Teile der Mannschaft oder der Funktionäre eine bevorzugte Behandlung der Münchener Fraktion kritisieren oder ob etwa die Abwesenheit des Cheftrainers beim Auslaufen als schädlich angesehen wird oder ob das Aufarbeiten einer Niederlage unbedingt noch am kommenden Tag von Nöten ist bzw. nicht bis zum heutigen Dienstag Aufschub gestattet.

Solange hierüber nichts berichtet wird bzw. nichts berichtet werden kann, weil es an Quellen fehlt, bestätigt sich meinem Empfinden nach die Babbelsche Medienkritik, die lediglich darauf ausgerichtet zu sein scheint, von außen Unfrieden zu stiften.

Mal so gesehen…


Exil-Schorfheider
18. Oktober 2011 um 11:41  |  41385

@BM

Ganz ehrlich? Auch wenn Fußballer als die faulsten Sportprofis überhaupt gelten, sollte es möglich sein, einen Systemswechsel vollziehen zu können, ohne dass er seit Wochen trainiert wurde oder maximal acht Einheiten noch Zeit wären(nehme mal an, dass es spiele Einheiten bis Freitag sind). Ich denke da insbesondere an unseren kommenden Gegner, von dem es hieß, er hätte in einem Spiel dieser Saison vier Systeme gespielt…


18. Oktober 2011 um 11:42  |  41386

@pax: du hast irgendwie geschafft, alles zu diesem Thema zu sagen,was mich auch umtreibt. Ich würde es sogar noch spitzer im Ton verfassen, weil mich diese Diskussion (Form und Inhalt) ziemlich fuchsig macht 😈
@wildlife: sehe ich sehr ähnlich..puhhh, bin richtig froh, dass es noch ein paar Versprengte gibt , die so denken. Noch vor ein paar Wochen wurde ich meistens spöttisch belächelt, wenn ich positiv über Janker sprach…Über so einen Allrounder kann man nur froh sein-aber selbst ein Janker muss mal belohnt werden.. 💡


ft
18. Oktober 2011 um 11:43  |  41387

zur unsäglichen Trainer-Wohnortdiskussion:
Sonntagnacht im NDR gab es ein Portrait von Mirko Slomka.
Unter anderem ließ sich Slomka ziemlich ausführlich dazu aus, was in dazu bewogen hat direkt in Hannover mit seiner Familie zu wohnen.
Die minutenlange Begründung für diesen Schritt zeigt mir schon, das es im Berufsbereich Fußballtrainer ein gewichtiger Faktor ist, die eigene Familie in der Regel vor den Auswirkungen der Arbeit zu schützen.
Deshalb wohl ist es anscheinend eher üblich die Familie weit entfernt vom eigenen Schaffen wohnen zu lassen.

Neben MB fallen mir da aus dem Stehgreif
noch Magath ( Familie in München)
Mike Büskens (Fam. in Gelsenkirchen)
Pele Wollitz
ein.

Es wäre interessant zu erfahren wer von den Trainern von Buli 1 bis 3 überhaupt mit seiner Familie am Arebitsort ansässig ist.
Erst dann könnte man sich ein Urteil darüber erlauben ob MBs art und Weise Familei und Arbeitsplatz zu trennen unüblich ist oder doch eher der gängiegen Regel im Trainergeschäft entspricht.


18. Oktober 2011 um 11:51  |  41388

@BM: Ich denke auch, das das gute, alte 4-4-2 jeder drauf hat. Auch, wenn ich von @hurdi wieder abgemahnt werden könnte ( nur Spässle!): Profis der 1. Liga haben ne Menge an Schulung durchlaufen-ein 4-4-2 ist sowas von schnell wieder präsent!- Zwei,drei Systeme müssen sielend beherrschen. Ein Favre-uBremer möge mir widersprechen, hatte auch seine Grundformation-und hat nicht ständig zusätzliche Grundformationen trainiert. Die Laufwege und das Verschieben innerhalb der Linien sind ja nun auch nicht so furchtbar grundverschieden-.
nee-also, das haben die drauf haben zu müssen-sogar ganz ohne Zusatzschichten en masse 🙂
Und: bedenke, das viele Taktikeinheiten unter Ausschluss.. 😉


f.a.y.
18. Oktober 2011 um 12:04  |  41389

OT: Fenin ist ab sofort in ärtzlicher Behandlung wegen Depression. Zum Glück für ihn und alle um ihn herum hat er erkannt, dass er Hilfe braucht. (Quelle: kicker.de)


ft
18. Oktober 2011 um 12:04  |  41390

Was die Berliner – und damit die gesamte Weltpresse – vom Auftritt in der Allianzarena im nachhinein schreibt;
interessiert mich nicht.
Solange wie Experten wie z.B.
http://spielverlagerung.de/2011/10/16/fc-bayern-munchen-hertha-bsc-40/
sich so äußern
können die in Berlin schreiben was sie wollen.


pax.klm
18. Oktober 2011 um 12:06  |  41391

Mein neues Aufstöhnen beim heutigen Artikel der Mopo bezieht sich auf:
Der Ruf der Heimat
Dienstag, 18. Oktober 2011 02:45 – Von Daniel Stolpe
Darum zitiere hier jetzt mal den
f.a.y. // 17. Okt 2011 um 14:33

>@ub:

also mal ehrlich jetzt. Zwischen:

Wir werden Euch hier nicht verschweigen, wenn bei Hertha ungewöhnliches passiert.

und suggestiver Lenkung der Leser

Einzig der Trainer hatte sich selbst einen freien Tag bei der Familie in München spendiert – so etwas gibt es in Fußball-Deutschland nirgendwo anders. Realisieren der Trainer, und die, die ihn beraten, dass hier ein unnötiges Spannungsfeld aufgebaut wird?

liegen ja nun ein paar Nuancen. Da vermisse ich die Objektivität.<

Bin da voll mit ihm.
Vor allem unter dem Aspekt. Was soll das?
Wollt ihr den Funkel wieder?
Nur noch Kopfschütteln, denn wenn ein G´schäkle konstruiert wird, dann bleibt immer was hängen!


Exil-Schorfheider
18. Oktober 2011 um 12:17  |  41392

Danke Ete Beer, für alle Verdienste.

Aber folgendes geht, so finde ich, gar nicht.

Überhaupt, sagt Beer, gehöre von Vereinsseite eines künftig klipp und klar geregelt: „Bei einer Vertragsverlängerung mit Babbel gehört ihm die Auflage gemacht, dass er ganz und gar nach Berlin zu ziehen hat. Als Zeichen, dass er sich zuerst mit der Aufgabe Hertha, aber auch der Stadt Berlin und den Leuten identifiziert.“

Wenn das gefordert werden sollte, wird MB nicht verlängern.


f.a.y.
18. Oktober 2011 um 12:26  |  41393

@pax: sie nicht er. Ansonsten danke für die Blumen.

@all: spielt Ete Beer wieder bei Hertha? Oder warum ist er der Fachmann, der zu diesem Thema befragt wird?

Note to self: einfach nicht mehr drüber aufregen – überlesen. Es gibt Gründe, warum ich langfristig mit manchen Zeitungen nicht warm werde…


ft
18. Oktober 2011 um 12:28  |  41394

„Überhaupt, sagt Beer, gehöre von Vereinsseite eines künftig klipp und klar geregelt: “Bei einer Vertragsverlängerung mit Babbel gehört ihm die Auflage gemacht, dass er ganz und gar nach Berlin zu ziehen hat. Als Zeichen, dass er sich zuerst mit der Aufgabe Hertha, aber auch der Stadt Berlin und den Leuten identifiziert.”

HaHa.

Wenn solche ien Klausel in der Arebitsverträgen der Mitarbeiter unseres Hauptsponsors DB stehen würde, dann könnten die ihre Arbeitsorte am Nordbahnhof und am Potsdamer Platz dicht machen.
Bei der DB ist es fast schon die Regel das die Mitarbeiter am Montag nach Berlin anreisen und Freitag wieder an ihren Wohnort reisen.

Wie man sieht ist die Causa Babbel kein spektakulärer Einzelfall sondern er teilt das Los tausender Arbeitnehmer in Deutschland.
Also eher die Regel denn die Ausnahme in der heutigen Arbeitswelt.


hurdiegerdie
18. Oktober 2011 um 13:08  |  41396

a) @apolinaris und ohne Spässle , hoffe ich nie fussballerische Meinungen abzumahnen sondern Form der Kritik anderen Meinungen gegenüber, b ) sollte mir das nicht gelingen entschuldige ich mich nachträglich und vorträglich dafür, c) stimme ich in dem Fall sogar weitestgehend zu.

@all: Ob man die Babbel-Diskussion nun blöd findet oder nicht, ändert nichts daran, dass es sie gibt und erst recht geben wird, wenn es schlechter läuft. Damit wird er leben müssen.
Ich finde sie überzogen, wegen Freitagstrainingspiel/Länderspielpause und nach Auswärtsspiel in München, aber nicht falsch.

Gibt es klare und für alle einheitliche Regelungen, kann man die auch kommunizieren und vielleicht ist dann Ruhe.

Macht Babel es aus dem Bauch heraus, wird es Ärger geben, wenn es schlecht läuft, insbesondere bei denen, die sowieso unzufrieden sind, weil sie nicht spielen (überzogen: „wie soll ich mich denn präsentieren, wenn der Trainer nicht da ist/zuguckt“). Gerade bei denen wird die Geduld an Teamgeist auf eine harte Probe gestellt („Ich soll hier den Teamplayer machen und mich zurückhalten, und der?“)

Babbel hat als BL-Trainer einen seltenen Job, der besondere Anforderungen stellt und sehr gut bezahlt wird. Wie er das mit seiner Familie in Einklang bringt, ist sein Problem, es darf aber nicht die Mannschaft belasten (was es auch noch nicht tut, aber er sollte es nicht überreizen). Er dürfte in seinem Leben so viel verdient haben, dass er sich auch als Familienmensch gänzlich zurückziehen könnte. Ist er Trainer hat er seinen Job zu machen, und dabei ist mir egal, ob er im Hotel oder auf Herthas Geschäftsstelle schläft.

Mir fallen immer nur blöde Beispiele ein, aber ein Pilot kann auch nicht sagen, ich fliege schon mal los, dann bin ich früher zu Hause. Wenn ein Kneipier seinen Laden ab und zu nicht aufmacht, weil er den Geburtstag seiner Kinder/Frau was auch immer abends feiert, wird er die Gäste verlieren, die das nicht wissen und auf Verdacht die Gasstätte aufsuchen. Ein Bäcker kann auch nicht sagen, och ich muss immer so früh raus und meine arme Frau muss immer alleine die Kinder versorgen, heute gehe ich mal später zur Arbeit, ist eh‘ Montag und die Leute kriegen wegen des Wochenendes so früh noch nichts runter.

Schlecht Beispiele, ja, aber ein Trainerjob ist eben kein Job mit geregelter 5-Tage-Woche. Die die ihn haben, haben die Wahl, ob sie ihn wollen mit allen Bedingungen, die er beinhaltet.

P.S. : kein mitschwingender Subtext


Exil-Schorfheider
18. Oktober 2011 um 13:22  |  41398

@hurdie

Du bringst aber Beispiele(Kneiper, Bäcker, usw.), in denen ich im Subtext herauslese, dass die Jungs nahe der Arbeitsstätte wohnen. Das kann man nicht vergleichen, finde ich, da es sich nicht um Doppelte Haushaltsführung handelt… 😉


Blauer Montag
18. Oktober 2011 um 13:34  |  41399

Wenn ich all das hier lese incl. meiner eigenen Kommentare, bekomme ich mehr und mehr Appetit auf
a) „Sülze“,
b) eine fundierte Statistik über die Arbeits- und Wohnorte aller Trainer in der 1. bis 3. Bundesliga; gerne auch weitere Statistiken über die Zahl der Pendler in ausgewählten Berufsgruppen von der Hans-Böckler-Stiftung,
c) einen sonnigen Bericht vom HERTHA-Training am Dienstag-Nachmittag.


elaine
18. Oktober 2011 um 13:37  |  41400

@hundiegerdie

die Besispiele passen nicht so ganz finde ich, denn Babbel ist ja bei entscheidenden Terminen und darüber hinaus am Ball. Der steuert das Flugzeug schon. 😉

Außer der Springerpresse scheint es auch niemanden zu stören. Wie Preetz am Sonntag im DoPa sagte reden sie miteinander und das auch beim Joggen.
Ich denke, das Preetz seinem Trainer sehr wohl die gönnt die Freizeit so zu gebiessen, wie dem das bekommt 🙂


hurdiegerdie
18. Oktober 2011 um 13:39  |  41401

@exil-S,

ich gebe so gerne Beispiele wohl wissend, dass sie meistens hinken.

Aber Babbels Haushaltsführung ist eine Entscheidung der Familie Babbel, keine Gegebenheit. Er muss entscheiden, ob sie sich mit seinem Job vereinbaren lässt. Genauso wie der Kneipier, ob er seinen Laden regelmässig um die gleiche Uhrzeit aufmachen will, oder mal so mal so. Aber ich kann ja andere schlechte Beispiele bringen; der katholische Priester, der Frau und Kind hat; der Manager, der regelmässig Zweigstellen bedienen muss; der über 40-Jährige Formel-1 Fahrer, dem seine Auto zu schnell geworden ist (Achtung Subtext); der Teeniesänger im Stimmbruch; der Late-Show-Talker, der lieber um 18 Uhr ins Bett geht etc.


Exil-Schorfheider
18. Oktober 2011 um 13:54  |  41402

Okay, @hurdie.
Ich denke aber schon, dass die dass die Babbelsche Haushaltsführung eine Gegebenheit NACH der Entscheidung ist. Wie @elaine schon sagte, sehr viele Menschen scheinen das zu goutieren, nur die Springer-Journalisten reiben sich daran, obwohl es fast normal ist in der Liga, wenn man nicht der nette Herr Slomka ist(Achtung, Subtext!).


elaine
18. Oktober 2011 um 13:59  |  41403

@Pilot

Captain C.B. Sully Sullenberger hatte erst von seinem Copiloten das Steuer übernommen als Gefahr drohte und dann eine Wasserlandung hin gelegt;-)

Der kann auch delegieren 😀


f.a.y.
18. Oktober 2011 um 14:10  |  41404

@hurdie:

ist es nicht eher so, dass der Pilot seinem Co bei niederen Aufgaben (Auslaufen, 15 Minuten Trainingsspiel) auch mal das Ruder übergibt? Zumal man Pilot und Trainer ob der zwingenden Ortsgebundenheit des einen wahrlich nicht mal ansatzweise vergleichen kann.

Aber alle, die die Gespräche zwischen Preetz, Babbel und Gegenbauer samt aller Besonderheiten wie freie Tage, Heimaturlaub, Befugnisse bei der Vergabe von freien Tagen an Spieler etc pp so gut wie Ete Beer kennen, sollen dann ruhig tatsächlich weiter über die Einhaltung diskutieren. Ich kenne sie nicht, also kritisiere ich da auch nicht. Das heisst nicht, dass ich die Diskussion darüber unterbinden möchte, ich werde mich nur nicht weiter daran beteiligen. Zumindest nicht, solange ich keine hard facts habe…


Exil-Schorfheider
18. Oktober 2011 um 14:10  |  41405

@elaine

Dann konnte der Captain der Air France-Maschine also nicht delegieren?^^


elaine
18. Oktober 2011 um 14:15  |  41406

@ Exil-Schorfheider,

doch konnte der bestimmt auch. Ich wollte nur sagen, der Copilot darf auch mal ans Steuer.

Und eigentlich wollte ich zu dem Thema gar nichts mehr sagen. 😉


18. Oktober 2011 um 14:19  |  41407

na ja, die Beispiele sind echt nicht so glücklich: wenn ich Geburtstag meiner Lieben feiern möchte, deligiere ich natürlich diesen Tag. Und sein co-Trainer ist schließlich der Co-Pilot und genau für solche Momente auch irgendwie (mit-)zuständig.
@hurd: nehme ich an; denn da waren schon etliche Male die Grenzen fließend .. 😉


Blauer Montag
18. Oktober 2011 um 14:34  |  41409

räusper
also ich finde zumindest das Beispiel mit Captain Sullenberger prima.

Ich fliege dann mal ganz alleine los, ohne Copilot, und bin die nächsten Stunden im Funkloch.

B is
M orgen


hurdiegerdie
18. Oktober 2011 um 14:52  |  41410

Beispiele sind immer schlecht. Aber ich habe nicht gesagt, dass der Co-Pilot nicht auch mal fliegen darf (bösartiger Subtext: ist ja bei Hertha eher die Regel als die Ausnahme), sondern, dass der Pilot nicht früher fliegen darf, weil er nach Hause will, wenn die Fluggäste noch nicht eingecheckt haben.

Ich finde die Punkte ja auch eher pipifax, aber Fakt ist eben, dass sie diskutiert werden. Ich weiss nicht, wie viele Bild, BZ und Morgenpost lesen, wenige sind es in Berlin sicher nicht. In einem Job wie Babbels sind Medien und der Umgang damit eben etwas, was zum Job dazu gehört.

Und dass sowas ein Thema wird, dürfte doch auch nicht verwundern. Was war denn mit Solbakken(?) mit van Marwijk und anderen? Selbst Babbel musste doch – unverschuldet -die Diskussionen ertragen, dass er wegen Trainerausbildung nicht regelmässig bei der Mannschaft sein konnte. Alles wieder andere Besipiele, die nicht 100% passen, aber alle ums gleiche Thema.

Aber wir können uns drehen und wenden, wie wir wollen, es gut finden oder nicht, es wird Thema werden, wenn Hertha eine Schwächephase hat, und die hätte man sich m.E. ersparen können.

Ob ich es völlig überzogen finde oder nicht ist auch egal. Es ist ein Thema und auch der Job von Journalisten, dies zum Thema zu machen. Und egal wie pipifax ich es in den 2 speziellen Fällen finde, ein Trainer hat beim Training seiner Mannschaft zu sein und auch beim Trainingsspiel. Man kann Ausnahmen vereinbaren, auch vertraglich. Aber, und das meinte ich mit meinen schlechten Beispielen, jeder Job hat Erfordernisse, und in jedem Job macht man Einschränkungen gegenüber der Familie. Der Job eines Trainers hat mehr Einschränkungen, wird aber besser bezahlt. Man kann also nicht den normalen Familienvater mit einem BL-Trainer vergleichen.

Nach dem Trainingsspiel habe ich Stimmen gelesen, dass Babbel schroff war und Autogramme verweigert hätte. Vielleicht war er da schon unter Zeitdruck, und konnte keine Autogramme mehr geben. Aber ist das dann eine PR, die der Verein in Kauf nimmt oder will?

Wie gesagt, ich finde es gar nicht schlimm, was passiert ist, aber dass es ein Gesprächsthema werden würde, war doch klar. Konnte man das nicht im Vorfeld anders machen (z.B. Trainingsspiel am Donnerstag, Kieztreffen am Freitag? ) Ich hätte es nach den Diskussionen zum Trainingsspiel wenigstens nach dem Bayernspiel anders gemacht; nicht für die Spieler aber als Babbel (und auch Preetz), oder aber der Diskussion ums Trainingsspiel vorher den Wind aus den Segeln genommen.

Wer sagt denn übrigens, dass dies nicht vielleicht eine Hürde der Vertragsverlängerung ist; dass Hertha kontinuierlich arbeiten will, aber dann den Trainer fest in Berlin installieren möchte?


18. Oktober 2011 um 14:53  |  41411

habe jetzt ml den Artikel von @sto gelesen. Der erste Teil ist, finde ich sehr sachlich. der zweite..hört . hört..durch die „mitschwingenden subtexte“ doch recht tendenziös, mit eindeutigem crescendo und Abschluss mit den Worten von Ete Beer. Da war ich dann ein wenig zu sehr in der Welt von Sport1 und solchen Magazinen-aber trotzdem: alles im Rahmen-bin schlicht anderer Meinung und leise genervt von diesem (popeligen?) Thema, das erst durch die Medien groß und größer wird. Und auch wenn diese dann relativierend sagen ( und das sagen sie gerne)..“könnte irgendwann zum Bumerang werden“..denn eines ist klar: den Bumerang werfen immer: jepp, genau die 😉
Zu Beer: ich plädiere seit Jahren dafür, dass sich auch unsere ehemaligen Helden mehr bei uns einbinden. Dann muss ich auch mal damit rechnen, genervt zu sein. Gehört dazu. Immer gerne mehr aus dieser Ecke. Ein Ehemaliger ist ja kein Papst.. 🙂


Ursula
18. Oktober 2011 um 14:58  |  41412

@ elaine, @ Exil, wieso, gibt es noch ne andere
Presse, als die Springerpresse?

@ apo, …..“mit Cap auf´n Kopp vielleicht
mit Fahrrad“, na dann mal vorab schon
Glückwünsche zum „apo-Design“……………..

Kein gewollter Subtext, aber mit vermehrtem
Pünktchenflug!


Ursula
18. Oktober 2011 um 15:04  |  41413

Na kein Papst, aber fast wie, wenn man dann
noch „Subtexte delEgieren“ könnte…………….


18. Oktober 2011 um 15:15  |  41414

@hurd: deinen Text kann ich unterschrieben. – Ich verstehe aber sehr gut all diejenigen, die sich wünschten, die Presse wäre weniger Regenbogen- die wollen ja auch gerne außerhalb der Kritik stehen, das wiederum gönne ich ihnen nun auch nicht..Ach so, zu deinem Schmankerl: so arbeitet übrigens auch Fink, auch Heynkes, auch Ferguson-ist also scheinbar gar nichts Besonderes 😉


Bear
18. Oktober 2011 um 15:17  |  41417

Lustenberger fuer Ottl. Der Rest ist mir egal. Bevor das passiert, faellt Babbel aber wahrscheinlich eher ein Bein ab.
Was wurde eigentlich aus den grossen Spruechen „Ein fitter Lustenberger wird bei mir immer spielen“ oder „Wenn zwei gleichgut sind, spielt der Juengere“? Wenn mir jemand erzaehlen will, dass Ottl besser spielt als ein Lustneberger es tun wuerde, sollte er lieber Ping-Pong schauen. Babbel redet und erwartet viel, aber haelt sich nicht dran.


hurdiegerdie
18. Oktober 2011 um 15:18  |  41418

Wäre die Presse Regenbogen, hätten wir weniger zu diskutieren -> siehe TSP, wo es ja nur alle 7-14 Tage einen Artikel zu Hertha gibt.


hurdiegerdie
18. Oktober 2011 um 15:20  |  41419

Wäre die Presse WENIGER Regenbogen, latürnich!


hurdiegerdie
18. Oktober 2011 um 15:23  |  41420

Ganz davon abgesehen, dass mit weniger Medienaufwand, weniger Sponsorengelder fliessen würden, das Interesse geringer wäre, es weniger Fernsehgelder gäbe, damit weniger Geld für die Jugendarbeit, Deutschland würde nicht um die EM spielen können und Bayern nicht um die CL.

Somit verdanken wir Babbel, den deutschen Aufschwung im internationalen Fussball.


18. Oktober 2011 um 15:37  |  41421

deswegen schrieb ich vorgestern: (auch) ich bin Boulevard. Was wäre dieer blog ohne all die bunten Themen? Aber auch: was wäre, wenn es nicht die vielen Meinungen aller Fraktionen gäbe? Wir sind ja alle auch ein wenig Sender-wollen uns zeigen und für unsere Weltsicht werben.-So gesehen: funktionieren wir wie am Schnürchen 💡


elaine
18. Oktober 2011 um 15:44  |  41422

ist ja bei Hertha eher die Regel als die Ausnahme)

würde ich nicht sagen.

Das wird nur so dar gestellt und das stört mich .


pax.klm
18. Oktober 2011 um 17:29  |  41423

Das ist es, das Ganze ist von Herrn Preetz, Herrn Schiller und Herrn Babbel inszeniert!
Alles abgesprochen! Den Boulevard aufs Glatteis geführt! Und warum das Alles? Na einfach, Zitat Hurdie: 🙂 nix Ärnst nämmen:
>Aber wir können uns drehen und wenden, wie wir wollen, es gut finden oder nicht, es wird Thema werden, (denn) ganz davon abgesehen, dass mit weniger Medienaufwand, weniger Sponsorengelder fliessen würden, das Interesse geringer wäre, es weniger Fernsehgelder gäbe, damit weniger Geld für die Jugendarbeit,
verdanken wir Babbel, den deutschen Aufschwung im internationalen Fussball.< 😉 :mrgreen:


ft
18. Oktober 2011 um 17:44  |  41424

Mal was ganz anderes:

Wann ist eigentlich Ronny endlich einsatzfähig ?

Nach der leisen Kritik von MP im DoPa an Levan Kobashvili ( „… von jemandem der gerade sein hundertstes Länderspiel absolviert hat, mus man mehr erwarten…“ )
scheint man bei HBSC die li AV Position in der Mannschaft nicht mehr also so fest gesetzt zu sehen wie bisher.


ottokar
18. Oktober 2011 um 21:57  |  41465

Aus meiner Sicht muss nicht Viel verändert werden.

Kraft
Lell/Janker Hubnik Mijatovic Janker/Lell
Lustenberger Niemeyer
Ottel/Ruka Rafa Ben-Hatira
Ramos

Franz bekommt seine Chance eh über kurz oder lang Stamm auf der Mijatovic Position zu sein. Denn Ihr wisst ja wenn der Trainer erst einmal tausch, dann meist für einen längeren Zeitraum. Tipp Hertha – Mainz 3:1


wildstyle
19. Oktober 2011 um 10:42  |  41497

@ Blauer Montag
Das zu trainieren ist kein Problem, dass System verändert sich auch nicht wirklich wesentlich. Nur Raffa schiebt sich ein Stück weiter nach vorne und wird etwas freischaffender…
Zur Lusti/Ottl Diskussion: Es gibt halt Trainerspieler, deren Wert nicht vom Fan erkannt wird. Ottl würde bei allen 18 Bundesligatrainern spielen. Lusti kann nur an Niemeyer vorbei und dafür muss er besser spielen als in München, falls er eine weitere Chance bekommt. Des weiteren darf man Lustis Verletzungsanfälligkeit nicht verschweigen. Setzt man auf einen Spieler der 30 Spiele pro Saison spielen kann oder auf einen der 15-20 Spiel zur Verfügung steht?
Ich würde trotzdem Lusti dem Niemeyer vorziehen…


19. Oktober 2011 um 10:52  |  41499

@wildstyle. so ähnlich sehe ich das auch.
1. ist wohl in den Augen von Babbl nicht Ottl der „Tauschpartner“ von Lusti, sondern Niemeyer und zweitens ist Lusti seit einiger Zeit nicht arg so gut drauf-weder beim Training noch in den U23 -Spielen; am Samstag sah ich dann einiges, was mir nicht gefallen hat-nicht nur seinen Fehlpass.-Ich bin 100%ig sicher, dass sich das alles innerhalb der nächsten Wochen noch verändern wird. Einen Popanz würde ich nicht aufbauen-Lusti ist kein Heilsbringer oder verkanntes Genie. Hertha hat auf dieser Position sehr starke Leute, das war bekannt-und dass die drei in der Regel nicht zusammen auflaufen würden, war auch irgendwie klar.
Für mich ein normaler Vorgang- hier bewegt sich noch etwas. Ich würde ja den Holland.. 🙄 🙂

Anzeige