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(mkl) – Mir ist es momentan ein wenig unheimlich da draußen bei Hertha. Weniger wegen der Spieler oder der sportlichen Situation, sondern weil es gefühlt derzeit irgendwie nur ein Thema gibt: Lucien Favre. Am Sonnabend kehrte der Trainer von Borussia Mönchengladbach an seine alte Wirkungsstätte zurück, und ein bisschen fühlt es sich so an wie vor einem Spiel gegen Bayern München. Der Hype um diesen Mann ist jedenfalls riesig, positiv wie negativ, aber: Er ist mir vollkommen unverständlich.

Zu Favres Zeiten war ich noch nicht bei Hertha im Einsatz, und so ist es für mich erst einmal nicht mehr als die Rückkehr eines Ex-Trainers. Und damit genauso spannend wie die Rückkehr eines Spielers, Managers etc, wie wir sie fast jede Woche in irgendeiner Form erleben. Dem Kollegen Stolpe geht es da ganz anders. Er hat die Ära miterlebt und ist eigens für ein Treffen nach Gladbach gereist. Ich habe ihm eben über die Schulter geschaut, und was er morgen berichtet, lässt auch mich langsam glauben, dass da ein besonderer Mensch nach Berlin kommt. In der morgigen Morgenpost wird er euch jedenfalls von einem stark veränderten Lucien Favre berichtet, so viel ist sicher.

Zwei Jahre ist die Trennung von dem Schweizer nun also her. Zeit, um die Frage zu stellen: Wieviel Favre steckt eigentlich noch in Hertha?

Wenige Spieler sind geblieben

Auf das sportliche Personal bezogen kann man darüber streiten. Meiner Liste nach sind von seinen Verpflichtungen Raffael, Fabian Lustenberger, Christoph Janker und Adrian Ramos geblieben. Namen wie Kaka, Kacar, Voronin, Cicero und Nicu stehen längst nicht mehr auf der Gehaltsliste bei Hertha. Natürlich auch, weil der Abstieg eine deutliche Zäsur hinterließ.

Wer waren für euch die besten Transfers der Ära Favre? Weiter unten könnt ihr sowohl aus denen, die noch da sind, als auch den Weitergezogenen auswählen. Und ihr könnte euch Gedanken machen, in welch anderen Größen dieser Mann seine Spuren in Berlin hinterlasssen hat.

Das heutige Training hat euch @catro69 ja bereits beschrieben. Danke übrigens für die nette Begrüßung, auch wenn ich ja nun anders aussehe als du annahmst…;)

Weil Roman Hubnik (Rücken) und Adrian Ramos (Erkältung) seperat laufen waren und Abu Bakarr Kargbo wegen einer Zerrung pausiert, hatte Babbel Mühe, 20 Spieler für das angesprochene Trainingsspiel zu finden. Deshalb kickte einer mit, den wir in der Profiabteilung lange nicht gesehen haben: „Zecke“ Neuendorf. Er war super gelaunt, machte Witze und unterhielt uns auch nach der Einheit noch prächtig.

Babbel rügt die jungen Wilden

Nur: Warum war er jetzt eigentlich da? Trainer Markus Babbel hatte dafür eine gleichermaßen schlüssige wie erschreckende Erklärung: „Ich wollte zehn gegen zehn Spielen, und von den jungen hat sich keiner aufgedrängt.“ Mh. Wir konnten der Sache heute nicht nachgehen, aber ein wenig klang es danach, als gäbe es derzeit eine Lücke zwischen dem Niveau der Profimannschaft (und den Jungen wie Kargbo, Brooks, Morales etc, die ja mittrainineren) und den anderen hoffnungsvollen Anwärtern. Wie auch immer: Zecke und damit auch die Kiebitze hatten ihren Spaß.

Wer war der Top-Transfer der Ära Favre?

  • Raffael (55%, 327 Stimmen)
  • Adrian Ramos (23%, 139 Stimmen)
  • Fabian Lustenberger (8%, 50 Stimmen)
  • Gojko Kacar (7%, 41 Stimmen)
  • Andrej Voronin (6%, 38 Stimmen)
  • Christoph Janker (1%, 4 Stimmen)
  • ein anderer (0%, 0 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 599

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Wie viel Favre steckt noch in Hertha?

  • So gut wie nichts mehr. Der Abstieg war wie ein Neustart (53%, 298 Stimmen)
  • Ist mir egal, solange Hertha Samstag die drei Punkte holt (35%, 194 Stimmen)
  • Viel, denn die Anzahl der verbliebenen Spieler ist dafür nicht ausschlaggebend (12%, 66 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 558

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183
Kommentare

HerthaBarca
2. November 2011 um 17:14  |  43797

Gold!?


Blauer Montag
2. November 2011 um 17:15  |  43798

Primero ?!


Blauer Montag
2. November 2011 um 17:22  |  43800

Wer war der Top-Transfer der Ära Favre?

– Adrian Ramos

Wie viel Favre steckt noch in Hertha?

– Ist mir egal, solange Hertha Samstag die drei Punkte holt

Noch eine Frage an @mkl und alle: Hatten wir in diesem Blog schon die Frage diskutiert, wieweit Trainer Favre den Abstieg der HERTHA im Jahre 2010 mit verschuldet hat?


scorerking
2. November 2011 um 17:23  |  43801

…Blech


HerthaBarca
2. November 2011 um 17:23  |  43802

Es war zwar eine schöne Zeit – zumindest in der ersten Phase – die jetzt vorbei ist. Ich denke auch, dass der Abstieg im Zusammenhang mit seiner Fehleinschätzung steht. Aus meiner Sicht hat Favre vor allem seit dem Spiel gegen Karlsruhe nicht mehr oft glücklich agiert. Auch sein Abgang war unrühmlich!
Mit dem Abstieg / Aufstieg begann eine neue Zeit.
Mir ist es egal, dass Favre jetzt Trainer bei unserem nächsten Gegner ist. Ich will die drei Punkte!
…übrigens ehemals Espana2010


HerthaBarca
2. November 2011 um 17:24  |  43803

….sorry Blauer Montag! 😉


waidmann2
2. November 2011 um 17:26  |  43804

NEIIIIIIIIIIIIIIIIN!
Bitte nicht hier auch noch eine Favre-Diskussion. Das Thema ist bis zum Erbrechen vor und zurück widergekäut worden.

P.S. Voronin gehört nicht in die Liste, denn er war eben kein Transfer sondern nur eine Ausleihe.


Silberrücken
2. November 2011 um 17:33  |  43805

Normalerweise verklärt sich die Vergangenheit, aber ich habe nicht so viele gute Erinnerungen. Das erste Jahr war „schlecht“, das zweite über weite Strecken „gut“, vom Rest brauchen wir nicht diskutieren.

Jetzt ist Babbel unser Mann, die erste HZ gegen VW war besser als alle „guten“ unter Luc. Da gilt es aufzubauen und die Fohlen versohlen, auweia 😉


Blauer Montag
2. November 2011 um 17:36  |  43807

Wofür denn sorry @HerthaBarca
…. formerly known as españa2010?

Is‘ doch allet schick. 😀

OK @waidmann2, lassen wir die Favre-Diskussion. Ich wollte ja nur noch mal nachfragen – der goldene Herbst in Berlin 2011 verklärt vielleicht sonst den Blick zurück in die jüngere HERTHA-Geschichte.


waidmann2
2. November 2011 um 17:42  |  43808

danke @BM
mögen sich viele Deinem Vorbild anschließen!


scorerking
2. November 2011 um 17:48  |  43810

So, nun hier auch noch etwas zum Thema des Tages, Favre…

Er bleibt mir natürlich in Erinnerung als der Trainer, der sich gegen den übermächtigen Manager behauptet und durchgesetzt hat.
Er hat zudem mit einer allenfalls ambitionierten Mannschaft bis kurz vor Saisonende auf Titelkurs gelegen.
Er war mir auch von der Art her sympathisch.
Doch mir bleiben auch andere Dinge in Erinnerung, die nicht optimal verliefen.
So fand ich seine Transferpolitik durchaus , na ich nenne es mal eigensinnig.
Ok, zu den oben aufgelisteten Spielern wurde schon alles geschrieben.
Ebenso zu Simunic und dem langhaarigen Serben, doch ich denke auch an Transfers, die NICHT getätigt wurden, weil Favre sie nicht für hilfreich hielt:
André Ayew
Ivan Perisic
Beide bestritten sogar im Herthatrikot ein Testspiel und waren für einen sehr schmalen Taler zu haben.
Es ist zwar hypothetisch, wie die Saison verlaufen wäre, aber Hertha stieg dann ja bekanntermaßen ab 🙁

Ich würde mich sehr über die drei zu vergebenden Punkte am Samstag freuen.
Dann würde Favre vermutlich auch wieder in einem anschließenden Interview die Floskel: „Das ist klar.“ verwenden.


HerthaBarca
2. November 2011 um 17:50  |  43811

…..ich mag darüber auch nicht weiter sprechen!
Wir sollten vielmehr darüber philosophieren und hoffen, dass die Leistung aus Wolfsburg kompensiert und mit weniger Gegentoren umgesetzt wird!


HerthaBarca
2. November 2011 um 17:55  |  43812

…d.h. 3:0 oder 3:1! Sieg ohne Gegentor wäre natürlich super! Aber da spielt ein Reuss….


Exil-Schorfheider
2. November 2011 um 17:56  |  43813

@scorerking

Dann kannst Du Reus, Luiz Gustavo oder Fejsa von Piräus auch dazu nehmen, aber was bringt das?
Mein Top-Transfer war trotz vieler Schatten Raffael, Ramos kam eher auf Drängen von MP, hatte ich im Gefühl.
Das gleiche Gefühl meint, dass noch viel LF bei Hertha drin steckt.

Nichtsdestotrotz hoffe ich auf drei Punkte!


scorerking
2. November 2011 um 17:57  |  43814

…gut, dass der da spielt, sonst hätte der Monsieur schon lange Ronnys Bruder verpflichtet…


Blauer Montag
2. November 2011 um 17:57  |  43815

Für unseren Trainer und seine Mannschaft:

Sweet Jane (Live with Metallica) by Lou Reed


hurdiegerdie
2. November 2011 um 18:09  |  43816

hehehe 😈


elaine
2. November 2011 um 18:14  |  43818

ein TopTransfer war auch Artur Wichniarek.


hurdiegerdie
2. November 2011 um 18:15  |  43819

Wichniarek wurde von Preetz geholt, Favre wollte ihn nicht!

hehehe 😈


Blauer Montag
2. November 2011 um 18:22  |  43820

😆 boah @elaine,
du packst ja wieder die richtig heißen Eisen aus. 😆


pax.klm
2. November 2011 um 18:30  |  43821

Könnt euch alle gerne auch mal die Diskussion in Hertha inside reinziehen: & der Seiten davor u ff;

http://hertha-inside.de/forum/viewtopic.php?f=50&t=6173&st=0&sk=t&sd=a&start=21570

Icke fand den netten Schweizer gut, hätte das mit seiner Krankheit anders geregelt,…
auf alle Fälle steckt noch mehr an Neuanfang,
durch den Herren, in Hertha, als durch FuFu od DH!
Meine damit aber eher sich weiterentwickelnde Strukturen!
Im Nachhinein glaube ich aber, dass der Abstieg und der Neuanfang mit Babbel eher unser Glück sein kann, hoffe er verlängert!


limmetstadthustler
2. November 2011 um 18:31  |  43822

Als Zürcher bleibt er sowieso mein persönlicher Fussballgott!!!

In Berlin hat er meines erachtens viel richtig gemacht, aber auch einige, entscheidende Dinge falsch! Das ist wohl das grosse Glück für den nächsten Gegner!

Bin gespannt auf den Artikel von dstolpe!


Treat
2. November 2011 um 18:41  |  43823

Ist mir echt zu blöd, hier schon wieder künstlich und vor allem gewollt, die Pro und Contra – Lager zu Favre aufeinander zu hetzen. Nach den zum Teil sehr unsachlichen Diskussionen der letzten Wochen ist das mehr als nur fahrlässig.

Ich persönlich freue mich für LF über jeden Erfolg seiner Gladbacher und sehe in ihm noch immer – besser gesagt, mehr denn je – einen hervorragenden Trainer und sehr sympathischen Menschen. Was ich von Daniel Stolpe über den einen oder anderen Hintergrund hören durfte, bestärkt mich in dieser Meinung.

Unglücklicher Weise steht am Samstag das erste von zwei Spielen in dieser Saison bevor, bei denen ich dem Monsieur keinen Sieg, ja nicht einmal ein Pünktchen gönne. Hertha braucht jeden Punkt. Davon abgesehen kann Gladbach gerne Meister werden… :mrgreen:

Der beste Transfer war Raffa, gefolgt von Ramos. Wieviel Favre noch in Hertha steckt ist mir wurscht, wir brauchen die Punkte.

Und ganz nebenbei, bei aller naiven und verklärten Heldenverehrung meinerseits für Monsieur „das ist klar“, weiß ich unseren derzeitigen Trainer – wenn auch aufgrund anderer Eigenschaften – mindestens gleichermaßen zu schätzen.

Also Herr Babbel, am Samstag 3 Punkte gegen den Monsieur und Ihre Spötter und Kritiker werden noch ein kleines bisschen leiser werden! 🙂

Blauweiße Grüße
Treat

P.S.: Keine persönlichen Angriffe auf irgendjemanden. Wem die Jacke passt, der ziehe sie über. Und im übrigen weiß ich, dass es sehr schwer sein wird, gegen Gladbach auch nur einen Punkt zu holen – aber die Hoffnung stirbt zuletzt. 😉


fg
2. November 2011 um 18:47  |  43824

– favre hatte eine (unter)durchschnittliche saison, nämlich die erste. dass es in der ersten saison auch besser laufen kann und „ausreden“ wie solche „er musste ja erstmal den kader nach eigenen wünschen gestalten“ nicht unbedingt ziehen, sieht man an seiner jetzigen richtigen ersten gladbachsaison.
– seine zweite saison war sehr gut, allerdings am ende vercoacht mit enormen konsequenzen (verpassen cl -> keine kohle für transfers -> abstieg; achtung: damit sage ich nicht, dass er allein für den abstieg verantwortlich ist, sondern preetz, hoeness, funkel und gegenbauer ebenso <- reihenfolge ohne priorität).
– in der angefangenen dritten hat er den abstieg wie gesagt mitverantwortet. ob er ihn verhindert hätte? möglich, aber spekulativ.
– wenn man seine transfers erörtert, sollte man seine nichttransfers genauso erörtern, und da sind gustavo, eduardo, reus, fejsa, perisic und ayev natürlich mal ne krasse hausnummer. wenn man sich überlegt, dass er bloß die hälfte genommen hätte… schlimm!
– wenn man (berechtigt) wichniarek und ramos nicht zu seinen transfers zählt, sollte man dies bei voronin auch nicht tun, denn er kam meiner meinung nach vor allem durch dieter.
– fazit: viel richtig gemacht, viel falsch gemacht. es war eine sehr interessante zeit und da er vermutlich sehr intelligent ist, wird er fehler abstellen und mehr und mehr richtig machen. dazu hat er in gladbach bestimmt auch bedingungen, die ihm als typen mehr entsprechen.


hurdiegerdie
2. November 2011 um 18:50  |  43825

Watn @limmet, wo bleibt denn da der Röschti-Graben?

Vieles kann man Favre anlasten. Dass sich junge Spieler im Nachhinein brutal entwickelt haben nicht. Hertha hatte wenig Geld.

Ein Reus war damals 18?? Schoss in der Saison, wo wir fast Meister wurden, 4 Tore in der 2. Liga, und wenn man ihn heute sieht, kann man sich vorstellen, dass er vor 3 Jahren kaum die Voraussetzungen für die erste Liga hatte.

Ein Feijsa sollte verpflichtet werden, bis der serbische Vereinspräsident die Ablöse immer höher schraubte.

Man könnte auch diskutieren, wen Favre nicht wollte, z.B. Kaka, dafür wollte er Geromel, aber der war für 2.5 Mio DH zu teuer (Kaka kostete 2 Mio).

Ich meine die schlimmste Fehleinschätzung war Chermiti, der es einfach taktisch nicht rein bekommt, und auch der punktet jetzt recht zuverlässig, wenn er nicht verletzt ist.

Ein Perisic war damals auch viel jünger (und Hertha hatte kein Geld) und jetzt ist er immer noch Ergänzungsspieler in Dortmund.

kehehe 😈 : evil:


fg
2. November 2011 um 18:51  |  43826

nachtrag: ich denke, in hertha steckt wenig favre, wie immer man das auch messen kann, außer an transfers.
in hertha steckt vor allem der neuanfang mit erfolgreichen 1,333 jahren bisher durch babbel und preetz inkl. des „feelings“ ab august 2010 (gefolgt von aufstieg und gutem saisonstart 2011).
ich befürchte, dass hertha es gegen gladbach ziemlich schwer haben wird. in dem spiel ist alles drin, aber der „heim- und auswärtstrend“ dieser saison könnte sich ebenso gegen gladbach bestätigen wie danach in freiburg.


der 5. Offizielle
2. November 2011 um 18:54  |  43827

Für mich war Favre der beste Trainer, den ich
in den letzten Jahrzehnten bei Hertha gesehen habe.

Hochintelligenter Fussball, eine konstante Verbesserung
fast aller Spieler und vor allem ein grandioses
Fast-Meister-Jahr. Ich würde ihn sofort gegen
Markus Babbel eintauschen und hoffe, dass Favre
eines Tages nochmal in Berlin als Herthatrainer aufschlägt-
auch wenn das wahrscheinlich nicht sehr realistisch ist.


hurdiegerdie
2. November 2011 um 19:01  |  43828

au lait au lait Favre olé olé der 5. Offizielle

mal sehen ob ich jetzt den evil hinkriege 👿


Blauer Montag
2. November 2011 um 19:05  |  43829

Tja @waidmann2,
da kannste nix machen 🙁

Was raus muss, muss raus.

B is
M orgen


coconut
2. November 2011 um 19:07  |  43830

@Treat
Schließe mich dir zu fast 100% an.
Ich habe es damals bedauert, das er scheiterte. Ich hatte gehofft, das es gelingt, etwas langfristiges aufzubauen. Eine Spielidee im Verein (alle Teams!!) zu verankern. Solltete wohl nicht sein, leider … 🙁
Schade, denn ich gebe es gerne zu:
Als ich (aus der Ferne) sah, was für eine unglaubliche Euphorie 08/09 durch sein wirken ausgelöst wurde, habe ich alter Mann geheult vor Freude. Das wird für mich auf immer unvergessen bleiben.
Fand aber die Entlassung, zum damaligen Zeitpunkt, angebracht. Nur als Nachfolger war der gute Friedhelm völlig falsch gewählt.
Gegen Gladbach überhaupt zu punkten wird verdammt schwer. Die stehen sehr gut organisiert und machen die Räume sehr eng. Dazu noch die schnellen Angriffe. Ich habe da kein gutes Gefühl, weshalb für mich auch der Erfolg bei WOB sehr wichtig war. Denn gegen BMG wird das ungleich schwieriger. Zumal sich ja das Team gerade im heimischen Stadion schwer tut.


Stehplatz
2. November 2011 um 19:07  |  43831

Favre ist für mich der beste Trainer, den ich bei Hertha erlebt habe (bewerten kann ich allerdings erst seit Röber). Klar ist er besser als Babbel, aber Babbel ist nicht solang dabei wie sein Vorgänger. Da ist es wenig sinnvoll einen Vergleich anzubringen.

Ein Punktgewinn wäre für mich eine große Überraschung, da ich mich an die gute Gegneranalyse und die entsprechende Einstellung der Mannschaft des Herrn Favre noch gut erinnern kann/sie wieder bei Gladbach sehe. Es wird schwer am Wochenende!


hurdiegerdie
2. November 2011 um 19:15  |  43832

Gräm dich nicht @BM, morgen ist alles vorbei 😉 und deine Zeit kommt wieder.

@Alle: ich habe tierisch Spässle und mein Grinsen geht mir nicht aus dem Gesicht.

Wer denkt ich sehe das verbiestert, täuscht sich.

Die Zeit Favre ist vorbei und wird nicht wieder kommen. Die Heldenverehrung von Babbel ist angesagt 😀


der 5. Offizielle
2. November 2011 um 19:30  |  43835

@ hurdiegerdie

Genau so sollte man das alles auch sehen. Wann,
wenn nicht in dieser Woche ,sollte ein (wehmütiger)
Rückblick auf die Favre-Zeit erlaubt sein. Wie
coconut verbinde ich mit Favre eine unvergessliche Zeit.
Hertha in aller Munde, viele, junge, neue Zuschauer,
das Atzen-Lied und vor allem die Gegner, die
häufig nicht verstanden haben, warum sie verloren haben.
Favres Grundtaktik war bekannt und trotzdem war Hertha kaum zu schlagen. Dazu der schnellste Fussball, man
war das toll.
Wenn man jetzt die Spiele der Gladbacher sieht, ist
es umso bedauerlicher, dass diese Zeit vorbei ist und
vor allem, dass sie so unglücklich zuende ging.


Etebaer
2. November 2011 um 19:36  |  43837

Der beste Transfer war Zufall – Voronin.
Von dem alten Team hat Lukas Pisczek sein Glück in Dortmund gemacht – ein D.H. Transfer.
Drobny kommt in Hamburg langsam zu alter Form – D.H. Transfer.
Kacar zu Verletzungsanfällig, ebenso Lusti, obwohl der diese Saison gut durchhält bisher, vielleicht ist er jetzt langsam so robust, wie es sein muß?
Raffa wird hoffentlich der Spieler der Saison – 2 Jahre nach Favre.
In der Bundesliga hat man nicht solange Zeit, ein Abstieg ist viel zu zerstörerisch, Talente brauchen ein Grundniveau, oder gehen unter.
Ich finde, das er in Gladbach einen guten Job macht, ob er nun auch Transfers kann, das ist noch nicht klar, Galdbach hat aber Hertha vor Augen und Favre hat sicherlich die Lektion gelernt.
Ich will Samstag 3 Punkte und Favre nur noch als Gästetrainer.
Ich denke nicht das noch viel Favre in Hertha steckt, ausser dem Schock.


Ursula
2. November 2011 um 19:39  |  43838

Ich habe Favre auch erst lernen müssen,
halte ihn für einen der besten Fußball-
theoretiker überhaupt! Vielleicht lerne
ich auch Babbel!? Er tut dafür sein Bestes!

@ ALL
Aber ich habe noch kurz einen anderen
Grund, nämlich um „tschüss“ zu sagen!

Ich hatte in dem letzten “Fred” noch einmal
die “Chronologie” resümierend vorgetragen
und bis jetzt kaum Resonanz erfahren, gehe
aber trotz der Überlänge dieses Beitrages
davon aus, dass er gelesen wurde!

Daher unterstelle ich, dass die meisten User
zwar zu RECHT an meiner sehr unsensiblen
Haltung zum Tode von Heinz Striek Anstoß
genommen haben, gleichzeitig die beiden
unfassbaren Beiträge eines Users (“Montag”
würde schreiben, der Name ist mir entfallen)
billigend oder auch mit stillschweigender
ZUSTIMMUNG in Kauf genommen haben!

Ich nehme dies zum Anlass, meinen Abschied
(@ Schorfie) in diesem Blog einzuläuten, da
eine mangelnde Akzeptanz, bei aller Freude
am Spaß, den es HIER zuweilen macht, nicht
unbedingt mein Ding ist!

Ich hoffe es kehrt nunmehr wieder Eintracht
und Harmonie ein!

Als ewiger “polarisierender Exot” habe ich
ausgedient und daher völlig undramatisch
und ohne Groll, ohne “looking back angry”,
alles Gute und weiterhin ALLEN viel Spaß beim “bloggen” und TSCHÜSS “ursula”!


2. November 2011 um 19:43  |  43839

na ja….. 😀 🙄
Ich denke, LF brauchte die Erfahrung des Scheiterns mit der Hertha. Das hat ihn, der ja sehr ehrgeizig ist, weiter gebracht. Aus der Ferne meine ich schon einige Unterschiede zu sehen (taktisch, vor der Presse und gegenüber Spielern). Favre hat alles richtig gemacht: sehr lange gewartet. Er möchte einen Top-Verein trainieren-dafür braucht er Meriten (mindestens) in der deutschen Buli. Gladbach, eine alte Schwärmerei von ihm,kam da mit dem äußerst sympathischen Eberl gerade recht: wären sie abgestiegen, hätte er in Ruhe aufbauen müssen/können. So ist es nun natürlich x-Mal besser 🙂 Aber: wie Hertha, glaube ich, hatte er nur noch einen Schuss in der Patrone: und der hat gesessen. Chapeau! Und nun liegt alles in seiner Hand.
Zu einem Trainer gehört sehr viel. Und ich bleibe bei meiner alten These: in der 1. Liga-der Creme´de la creme´-sind alle Trainer taktisch sehr gut ausgebildet- sie unterscheiden sich letztlich in Nuancen. Deshalb werden die jeweiligen Taktiken auch spätestestens in der nächsten Saison ganz gut durchschaut.
Mich interessiert viel mehr das Gesamtpaket (sorry, für das abgegriffene Wort)- und hier bin ich äußerst zufrieden. Ganz still bei mir und angesichts des Alters von Babbel..traue ich dem Bayern potentiell eine größere Karriere zu.
Außerhalb des Glaskugelspiels, sehe ich am Samstag zwei völlig unterschiedliche Typen, die aufeinander treffen. In diesem Spiel traue ich gefühlsmäßig dem LF einen Tick mehr clevernis zu-wir werden , glaube ich, ein ziemlich umkämpftes Spiel sehen.
Zu Abstieg, Tranfers usw. sage ich nichts, weil hier dann eh´nur jeder seine eigene Sichtweisen monologisiert. Ich finde, uBremer hatte bisher die interessantesten beiträge zu LF geliefert. Mal sehen, ob Sto ne Huldigung schreibt oder ein freundliches Portrait 😉


hurdiegerdie
2. November 2011 um 19:44  |  43840

@der Fünfte,

ich finde das im Nachhinein nur noch lustig. Favre wurde mehrfach Meister und Pokalsieger in der Schweiz, schaffte mit einer Durchschnittsmannschaft fast die Meisterschaft, in allen Medien wurde sein one touch 8-10 Sekunden Fussball drei Jahre bevor man ihn heute versteht, gelobt. Er baute dabei sogar noch Schulden ab. Er war Trainer des Jahres in der Schweiz und in Deutschland, übernahm ein hoffnungslos verlorenes Team, das nicht Meister werden wird, aber sicher dieses Jahr auch nicht um den Abstieg spielen wird, wie viele Jahre davor.

Ich finde es nur lustig, wie man dem Mann Kompetenzen absprechen will.

Ach ja, bei Favres Entlassung stand Hertha 2 Punkte hinter dem Relegationsplatz


2. November 2011 um 19:47  |  43841

ja ja:“ Schuss in der Patrone“..auch nicht schlecht, ne Art Blattschuss?


monitor
2. November 2011 um 19:52  |  43842

Da ist nicht mehr viel Favre in Hertha,
aber eine ganze Menge Erinnerung bei den Fans (mir) an eine Zeit, in der Hertha in der Liga wahrgenommen wurde, weil sich alle wunderten.
Zunächst wie sie brillierten, und dann wie sich selbst demontierten.

Ich halte Favre für den intelligentesten Trainer der Hertha, Röber für den pragmatischten und Stevens und Götz für die unpassendsten.

Babbel kann m. E. hier eine Ära begründen, die Ära der Vernunft und der kleinen Schritte, gemeinsam mit Preetz. Dann würde er zu dem wichtigsten Trainer der Hertha avancieren!


der 5. Offizielle
2. November 2011 um 19:53  |  43843

@ ursula

Ich fand Dich zuweilen nervig, zuweilen sehr
selbstverliebt und häufig sehr provokant.

Aber ich fand deine Beiträge häufig auch sehr
interessant und lesenswert. Von daher bedauere
ich Deine Entscheidung und hoffe, Du überdenkst
diese nochmal.
Erwachsene Menschen sollten doch in der Lage sein,
miteinander klarzukommen, ohne sich dauernd zu streiten.
Wobei es natürlich auch Leute gibt,
die in ihrer ewigen Dauerbetroffenheit nicht zu einer
Auseinandersetzung fähig sind und den Blog sofort
verlassen, wenn ihnen etwas nicht gefällt.


dieter
2. November 2011 um 19:54  |  43844

Bester Transfer unter Favre rein sportlich gesehen ist für mich Raffael.

Unter Berücksichtigung sportlicher und wirtschaftlicher (gezahlte und mögliche zu erzielende Ablöse) Aspekte eher Ramos.

Gehöre auch zu denen, die der Meinung sind, dass, was allein die Fußball-Fachkompetenz als Trainer anbelangt, Favre der beste war, den wir je hatten.

Allerdings hatte er bei uns Probleme in der Außendarstellung ggü. den Medien, da sein Deutsch nicht so gut war und er deswegen immer ein wenig unsicher war/wirkte.

Viel schlimmer fand ich jedoch, dass er mit zunehmender Zeit Probleme mit der Führung der unterschiedlichen Spielercharaktere bekam.
Als Beispiel sei hier nur der von mir mindestens genauso wie Favre selbst geschätzte Pantelic genannt.

Insbesondere wenn er wirklich einmal (wie wohl grad erst von ihm selbst angesprochen/thematisiert) bei einem großen Verein mit vielen Stars Trainer werden sollte, muss er den Umgang mit exzentrischen Spielern lernen oder er wird hoffnungslos scheitern.

War damals auch sehr traurig, dass man sich von Favre getrennt hat, aus heutiger Sicht würde ich auch sagen trennen musste, bin aber immer wieder erstaunt, dass, wenn es darum geht die „Schuldfrage“ bzgl. des folgenden Abstieges zu klären, nie die Mannschaft (insbesondere einzelne Spieler haben sich da mMn besonders verdient gemacht) genannt wird.
Aber egal, will das nicht wieder aufwärmen! Diese Zeit liegt zum Glück nun schon wieder eine ganze Weile hinter uns und damit komme ich zur Gegenwart.

Bin momentan mit dem Gesamtzustand des Vereins sogar noch zufriedener als zu Zeiten der „Fast-Meister-Saison“.

Babbel macht als junger Trainer schon sehr vieles richtig und hat bestimmt auch noch Entwicklungspotenzial, welches er hoffentlich bei uns möglichst lange unter Beweis stellen kann.

In beiden von mir Favre als negative Eigenschaften angelasteten Punkten macht Babbel mMn sogar einen hervorragenden Job.

Das Gesamtpaket Favre (zu seiner Zeit bei uns) gefällt mir daher sogar weniger als das Gesamtpaket Babbel bis hierher.

Noch dazu scheint das Zusammenspiel mit Preetz sehr gut zu funktionieren.

Zum kommenden Spiel nur soviel.

Wenn ich eines gelernt habe in der Favre-Zeit dann das: Gegen Favre-Mannschaften ist es verdammt schwer Tore zu schießen.
Insofern ist der Ergebniswunsch von @HerthaBarca ein frommer aber unter normalen Umständen ausgeschlossen.

Ich denke, dass auch Babbel gegen Gladbach aus diesem Grunde kein hohes Risiko gehen und mehr Wert auf die Defensive legen wird, nicht zuletzt auch wegen der 2 Gegentore in Golfsburg, wo er ja auch das Defensivverhalten bemängelte.
Er wird sich, so denke ich, wie gegen Mainz dann eben auch im Zweifelsfall mit einem mühsam und unansehnlich erkämpften Punkt zufrieden geben.

Ich erwarte jedenfalls kein „schönes Spiel“. Alles andere würde mich überraschen, wobei ich mich aus Hertha-Sicht gern positiv überraschen lasse. 😉


Freddie1
2. November 2011 um 20:01  |  43845

Favre ist für mich der beste trainer , den Hertha je hatte. Zu den Gründen ist bereits genug geschrieben worden. Kleine Ergänzung: dass wir das fairste Team waren, ist kein Zufall. Ablaufen ist besser als Abgrätschen 😉 .
Das heißt nicht, dass ich nicht seine (vermutlichen) Fehler sehe, die seinerzeit im kommunikativen Bereich gelegen haben dürften. Meine Vermutung.
Außerdem finde ich ihn als typ sehr sympathisch.
Aber: am Samstag wünsch ich mir die drei punkte für unsere alte Dame. Danach darf er wieder alles gewinnen.


der 5. Offizielle
2. November 2011 um 20:02  |  43846

@ Ursula

Mein letzter Satz galt nicht Dir (nur um etwaige
Mißverständnisse gar nicht erst aufkommen zu lassen ).


2. November 2011 um 20:03  |  43847

Favre tanzte (Oh! Das tat er tatsächlich.) nur einen Sommer.

Ich verbinde Aufbruch mit ihm. Der allerdings wurde jäh gestoppt.
Und ich wünsche ihm in Gladbach den langfristigen Erfolg, der ihm bei Hertha aus verschiedenen Gründen, die offensichtlich unter anderem auch bei ihm selbst zu suchen waren, nicht vergönnt war.

Dass ich mir einen Hertha-Sieg am Samstag wünsche, erwähne ich nur deswegen, weil alles andere als ein 0-1 für mich eine Riesenüberraschung wäre.


monitor
2. November 2011 um 20:05  |  43848

@wilson
Yepp!


Freddie1
2. November 2011 um 20:06  |  43849

Ergänzung: Babbel macht auch wenig falsch.
Könnte tatsächlich einer der bedeutsamsten Herthatrainer werden. Insbesondere vor dem Hintergrund seines geringen (Trainer)alters. Mag ihn ua auf Grund seines Humors auch sehr.


der 5. Offizielle
2. November 2011 um 20:12  |  43850

Für die, die es noch nicht kennen:
Hennes Lucien Favre 2011

http://www.youtube.com/watch?v=vU_Zmr3WMa0&feature=youtu.be


Polyvalent
2. November 2011 um 20:13  |  43851

Ich finde, wir haben in der sog. „Fast-Meister-Saison“ dank Favre sehr wohl einen intelligenten, erfolgreichen und manchmal auch glücklichen Fußball gespielt, nur erinnere ich mich noch genau, wie unansehnlich so ziemlich alle Spiele waren. Die soviel gelobte Taktik bestand doch auch nur aus dem „Hintendichtmachen“, schnellem Umschalten, Pässe in die Schnittstelle und vorne hilft der „Liebe Gott“. Favre ließ ständig mit nur drei offensiven Leuten spielen (Cicero, Raffael und abwechselnd Pante/Voronin). Der Rest war reine Defensive, was auch zu dem überwältigenden Wert von 48 geschossenen Toren führte (1,41 pro Spiel). Hätte Hertha in dieser Saison nicht zwei erstklassige Knipser (Voronin, Pantelic) besessen, sie hätten schon ein Jahr früher gegen den Abstieg gespielt.
Fazit:
Mir ist eine Saison wie die jetzige lieber, wo meine Hertha einen nicht so erfolgreichen, aber dafür einen attraktiveren (offensiveren) Fußball spielt.
Noch ein Wort zu Favre, natürlich musste man ihn damals zu diesem Zeitpunkt entlassen, da „seine“ Mannschaft doch nur noch abgeschlachtet wurde (zuhause 0:4 gegen Freiburg und 1:5 in Hoffenheim). Zudem wage ich vorauszusagen, dass die kommende Saison für Favre bei Gladbach auch wieder sehr schwer wird und er im Frühjahr 2013 nicht mehr dort Trainer ist.


Elfter Freund
2. November 2011 um 20:14  |  43852

Lucien Favre… Willkommen in Berlin ! Du warst eine Bereicherung und verdienst meinen Beifall. Ich werde ewig dankbar sein für die Fast-Meistersaison und einen neuen Stil in Berlin. Aber das ist Vergangenheit. Die Gegenwart heißt Babbel und das Spiel am Samstag. Der Rest der Diskussion ist überflüssig wie ein Kropf… Sorry Blogpappies….


kraule
2. November 2011 um 20:14  |  43853

Ich als jemand der Favre für einen richtig Guten hält, der aber in Berlin letztendlich unter welchen Bedingungen auch immer, „versagt“ hat,
mag nicht mehr über dieses Thema diskutieren.

Deshalb:

So gut wie nichts mehr. Der Abstieg war wie ein Neustart ,

Yeah und sogar ein guter, heilsamer Neustart!


f.a.y.
2. November 2011 um 20:15  |  43854

Favre. Tja. Ein genialer Kopf, ein Taktiker. Soweit ich das aus der Ferne beurteilen kann, hatte er manchmal Probleme mit der Zwischenmenschlichkeit. In Gladbach läuft es, was auch mit dieser dramatischen kurz vor knapp Rettung zu tun hat, da folgen dir die Spieler natürlich. Spannend wird es, wenn Reuß und Dante nächste Saison gehen…

Grundsätzlich ist mir Hertha in der Babbel/Preetz Zeit viel sympathischer. Das wirkt alles runder, geschlossener und weniger zufällig. Ich hoffe auf eine echte Ära! Stimme bei der vergleichenden Einschätzung @Monitor zu.

Und @Ursula: habe ehrlich gesagt Beitrag und vorausgehende Diffamierungen (?) nicht gelesen. Wohl aber immer wieder den auftretenden rauen Ton wahrgenommen. Bei aller Reibungsfläche und allem Ärgerpotential, was deine Sticheleien manchmal bieten… 😉 Deine echten Beiträge finde ich inhaltlich immer mindestens interessant. Trefft euch doch bitte alle mal und klärt die Subtexte! Wäre schade, wenn hier mehr und mehr Blogger laut oder leise verschwinden.


Polyvalent
2. November 2011 um 20:33  |  43855

@ursula
Leider war Dein letzter Beitrag der erste, den ich von vorne bis hinten verstanden habe…
Da ich mir aber ziemlich sicher bin, dass Du genauso zurückkehren wirst, wie die User, denen Du mit selbige Aktion Charakterlosigkeit vorgeworfen hast, werde ich von einem Nachruf absehen. Also bis die Tage hier oder im Tsp.


catro69
2. November 2011 um 20:42  |  43856

@hurdie „Er baute dabei sogar noch Schulden ab.“
Hatte Lulu Schulden?
Im Ernst, der Schuldenabbau war mehr als erzwungen, Stichwort Transferüberschuß…
Ob Hertha es in näherer Zukunft gelingt, wie unter Favre, jährlich rund 10 Mios Transfereinnahmen (mal mehr – mal weniger) zu erzielen, ohne sofort zum Abstiegskandidaten zu werden, sei mal dahingestellt.
Auf jeden Fall hat Favre zum Ende der Höneßära beigetragen, ob als treibende Kraft, hilfloses Opfer oder benutztes Werkzeug, ich lege mich da nicht fest, wird von allem etwas sein.
Das Ende der einen Ära ist der Beginn einer neuen. Mir gefällt die „neue Hertha“. Dafür Danke Lulu.

Zum Spiel: Wir vergleichen ja schon die Trainer, „Uns Markus“, der alte IV, gegen Lulu den alten Spielmacher. Ich erwarte Beton im eigenen Stadion und ne handvoll Geistesblitze, die uns zwei Tore und drei Punkte bringen werden. Nicht schön, aber erfolgreich, so wie damals…

Und wen es interessiert:
11. Spieltag 07/08 – 16 Punkte – 15:15 Tore
11.Spieltag 11/12 – 16 Punkte – 15:15 Tore


ubremer
ubremer
2. November 2011 um 20:50  |  43857

@hurdie,

Wichniarek wurde von Preetz geholt, Favre wollte ihn nicht!

hehehe

die sportliche Leitung war im Sommer 2009 einig, unter den damals schwierigen finanziellen Bedingungen, mit Blick auf die wenigen vorhanden Kandidaten, die für relativ wenig Geld nach Berlin kommen wollten, sich für Artur Wichniarek zu entscheiden. Die sportliche Leitung bestand aus Michael Preetz und Lucien Favre. Es war einer der ersten Transfers für den Manager. Nach der Art und Weise, wie Verpflichtungen mit dem vorangegangenen Manager abgelaufen sind, hätte sich Preetz nie gegen den Willen von Favre für Wichniarek entschieden.
So war’s. Auch wenn der Monsieur später, als das Schiff am Sinken war, anderes behauptet hat.


Polyvalent
2. November 2011 um 20:51  |  43858

@castro69
Kleine Korrektur, 07/08 18 Pkt. am 11. Spieltag

@all
Schiedsrichter ist am Samstag Tobias Welz.


fechibaby
2. November 2011 um 20:55  |  43859

Nun kommt der Hauptschuldige an Herthas Abstieg wieder nach Berlin.
Begrüßen wir ihn im Stadion mit einem gellenden Pfeifkonzert!!!!!!!


playberlin
2. November 2011 um 20:57  |  43860

@ Ursula

Tschüss und alles Gute für die Zukunft.

Bleib bei Deinem Entschluss. Allein der Glaube fehlt mir…


catro69
2. November 2011 um 20:59  |  43861

@poly Nö, das war 08/09, aber zufällig auch 15:15 Tore.
Mir gings um die erste Bundesligasaison von Favre, bzw. Babbel, bei uns.


Ursula
2. November 2011 um 21:06  |  43862

Nachtrag für @ polyvalent, ich habe mich
aus den genannten Gründen, auch aus denen
des vor vorigen „Fred“ aus DIESEM BLOG
verabschiedet, nicht aus sämtlichen Fußball-Foren dieser Welt, in denen z. B. (TSP),
von mir zitierte(n) User gar nicht auf die
Beine kämen, dort die Blogger unterbinden
oder SOLCHE Beiträge erst gar nicht ver-
öffentlicht würden!

Übrigens sind von mir eigentlich keine (im
TSP) Beiträge, NICHT veröffentlicht worden……

Bayern führt gerade 16. Min. 1 : 0!


Ursula
2. November 2011 um 21:08  |  43863

Tschuljung 2 : 0!


Papazephyr
2. November 2011 um 21:14  |  43864

Jetzt nehmen die Bayern auch noch Neapel auseinander – und wieder schöne Tore durch Gomez – unglaublich, wie der z.Z. trifft.

Vielen Dank übrigens @urkoelner für den Tipp mit den McDoof-Ticket-Gutscheinen für das Hertha-Spiel!


hurdiegerdie
2. November 2011 um 21:18  |  43865

Catro69,

keine Einwände. Der Punkt ist jedoch, dass ich nicht glaube, dass ein Trainer nicht gerne Geld für Verpflichtungen ausgibt. Er wurde geholt, auch um Transfergewinne zu erzielen. Das war seine Aufgabe. Und das ging gut, bis im Abstiegsjahr zuviel verhökert/aufgegeben werden musste, und gleichzeitig auch noch ein irres Verletzungspech in den ersten 5-6 Spielen dazu kam (Raffa, Drobny, Kacar). Man musste ja noch einen vertragsfreien Torwart dazu holen. Ich glaube in den ersten 6 Spielen konnten Cicero, Kacar und Raffael nicht einmal zusammenspielen, wegen Verletzung. Dann kam noch Drobny dazu, die Neuen waren noch nicht eingespielt, Ramos war noch nicht da. Dafür Teamspieler die aus einem Schiff einen Fisch machten.

@UB, wenn du bei den Gesprächen zwischen Preetz un Favre dabei warst, muss ich dir natürlich glauben. Mir wurde berichtet, dass Favre nicht glücklich war, in Ermanglung einer besseren Lösung zähneknirschnd zugestimmt hat und dann dies natürlich im Sinne das neuen Team-nach-aussen-vertretens auch nicht anders kommuniziert hat, solange, bis er eben nicht mehr zum Team gehörte. Aber ich habe auch nicht direkt mit Favre darüber gesprochen.


jap_de_mos
2. November 2011 um 21:25  |  43866

Hm, dieses „Mikrowellen-Thema“ (aufgewärmt und wenig schmackhaft 😉 ) kann mich grad nicht so recht begeistern. Spannend finde ich allerdings, inwiefern sich Favre verändert hat.
Evtl. könnte man das auch als Anlass nehmen, auf beiden Seiten zu schauen, was sich verändert hat: Hertha (oder als Person: Preetz) und Favre. DAS könnte eine spannende Diskussion werden.
Nur mal so als Idee… 😉


Exil-Schorfheider
2. November 2011 um 21:27  |  43867

@papagephyr

Gibt es die an allen Berliner Filialen der „Goldenen Möwe“!?


Papazephyr
2. November 2011 um 21:56  |  43868

@Exil

weiss ich nicht – Gutscheinverkauf scheint sich auf den Nordwesten von Berlin zu beschränken und danach muss man noch zum Fanshop
Gib mal bei Google „Steffi Haubold Hertha“ ein.

Kann mir jemand sagen, wie ich hier ne Webseite verlinken kann? Gerne auch als Email an [mein Nickname]@gmx.de


f.a.y.
2. November 2011 um 21:58  |  43869

@Exil: leider nicht überall. Wünsche guten Appetit in einer der aufgelisteten Filialen:
http://mcdonalds-haubold.de/de/angebote/individuelle_angebote/wir-verkaufen–hertha-ticket-gutscheine_gu1vg2zx.html

Die Plätze sind wohl allerdings Oberribg Haupttribüne…


f.a.y.
2. November 2011 um 22:00  |  43870

@papa: einfach den Link per copy and paste einfügen. Aber immer nur einen Link pro comment, sonst landest du in der Warteschleife. Oder was meintest du?


hurdiegerdie
2. November 2011 um 22:04  |  43871

Papazephir:

einfach den link reinkopieren
oder in die dritte Zeile deiner Adresse reinstellen
oder mit:

a ref=“http://www.zieladresse.de“>Linktext

wobei vor dem ersten a noch ein < steht, und stat linktext der Link


hurdiegerdie
2. November 2011 um 22:06  |  43872

Nee falsch,
Linktext ist das Label, ooops


Papazephyr
2. November 2011 um 22:11  |  43873

ja – so wie @f.ay. hätte ich das mit dem Link auch hinbekommen… ich versuche es mal mit der Anleitung von @hurdiegerdie

Ich war übrigens in der Filiale in Hennigsdorf. Sah für mich so aus, als wäre ich der erste Interessent. Der Verkäufer mußte erstmal den Chef fragen, weil er keine Ahnung hatte, worum es geht. Der h0lte dann die Tickets von irgendwo hinten und sorgte dann auch selbst für die Kassenbuchung.

In der gleichen Ecke im Oly saß ich übrigens auch mit ner kostenlosen DKB-Visa-Card Ticket gegen Köln. Auch wenn ich glaube, daß es dieses mal schwerer wird, nehme ich das als Gutes Omen.


pax.klm
2. November 2011 um 22:12  |  43874

Toller Abend, der Eine mag nicht mehr, und das sage ich nach nen paar schottischen Getränken, weil er vielleicht dünnhäutiger ist als er zu sein vorgeben gedachte, manchmal werden mir die subtexte fehlen, ein anderer möchte, was ein toller Beitrag und so einfallsreich, ganz entsprechend seiner Natur total ausflippen und pfeiffen! Die Pfeiffe auf die Pfeiffe!
Und nicht vergessen: W i c h t i g ist HERTHA!!!

Hurdie hat mit dem Revival recht!

Ansonsten: DIt Ding gegen BMG wird sehr schwer, die spielen zur Zeit tollen One-Touch
Fußball, sicher schöner und „besser“ als Hertha damals!
Für mich gehörten die Fights gegen Gladbach immer zu etwas BESONDEREM!
Viel wird auch von ter Stegen abhängen!
Empfehle Hertha die Bayern Überfalltaktik, raus aufs Feld und gleich 1-2x einschenken, richtig heiß müssen die Jungs sein!*
Und bitte Monsieur Babbel nicht wieder so viel vor dem Spiel durch die Stadt joggen,….

* Es soll Mannschaften geben die sich vor einem Spiel richtig heiß spielen/machen, aber dafür wurde der „Schöne“ in Kiel entlassen….


Papazephyr
2. November 2011 um 22:15  |  43875

f.a.y.
2. November 2011 um 22:22  |  43876

@papa: so ist es natürlich schöner. Ist mir nur auf dem schlauen Telefon zu viel des tippens…


catro69
2. November 2011 um 22:22  |  43877

Zum Bayernspiel, für was es heutzutage rot gibt…
Aber schlechte Schiris gabs schon immer.


Sir Henry
2. November 2011 um 22:26  |  43878

@catro

Ich sehe meine schlechte Meinung zum italienischen Fußball wieder einmal bestätigt. Dass es immer noch Schiris gibt, die diesen Affenzirkus mitmachen und diese Schauspielerei auch noch mit Freistößen würdigen, wundert mich immer wieder aufs Neue.


Papazephyr
2. November 2011 um 22:26  |  43879

@f.a.y
ist zwar schöner – aber funktioniert bisher nicht…


Exil-Schorfheider
2. November 2011 um 22:28  |  43880

@catro

Eben auch in der CL… und die Deutschen lassen sich wieder alles auf die Schweizer Konten überweisen, was heute verdient wird…


Papazephyr
2. November 2011 um 22:40  |  43881

Jetzt aber mit funktionierendem Link (aller Anfang ist schwer)

Hertha Tickets bei McDonalds


hurdiegerdie
2. November 2011 um 22:43  |  43882

das ist ein Fehler von mir! Es fehlt was am Ende, aber mein Computer spinnt.. Er stellt bestimmte Zeichen nicht mehr dar und schaltet den Bildschirm ab. Es fehlen grösser/kleiner Zeichen etc.
Wilson kanns!


Papazephyr
2. November 2011 um 22:50  |  43883

Ich habe mir den Quelltext dieser Webseite anzeigen lassen und dann den heutigen Link von @Blauer Montag als Vorbild genommen.


pax.klm
2. November 2011 um 22:52  |  43884

Das liegt nur an den Don´s in Neapel,
normal ist das nicht!

Ehrlich, bin ja kein Bayern Fan, aber so ein Blackman kann mit seinen merkwürdig grenzwertigen Entscheidungen fast noch ein Spiel kippen…


hurdiegerdie
2. November 2011 um 22:56  |  43885

Na dann, @parazephyr
Dann zeigs den anderen wie es geht, und mir wie man sich den Quelltext anzeigen lassen kann. Sorry. liegt an meinem PC, ich brauche einen neuen, aber prinzipiell geht’s 😉


kypdurron
2. November 2011 um 23:05  |  43886

Auch ich war damals fasziniert vom frankophilen Geist, der damals einkehrte und der ein Versprechen war, das echt gut klang. Leider ist es im Nachinein ein versprechen geblieben, das nie auch nur ansatzweise eingelöst wurde, sicher auch, weil die Substanz im Team einfach nicht toll war.

Richtig nervig wurde Favre allerdings, ohne eigenes Verschulden, erst nach seinem Abschied. Zumindest in den Foren. Was mkl nicht versteht, wieso er so polarisiert, verstehe ich auch nicht. Er hatte ein hoffnungsvolles, ein gutes (erfolgreiches) und ein angefangenes desaströses Jahr, und magisch war an dem was er hier auf den Platz gebracht hat eigentlich nicht viel. Alle beiden folgenden Hertha-Trainer mussten sich dann an nicht Favre, sondern an dem,, was Foristen in ihn projizieren, messen – und kommen verdammt schlecht weg. Finde ich komisch.

Sportlich Favres größter Verdienst war sicher, hier mit großer Akribie die moderne Doppelsechs installiert und hoffähig gemacht zu haben.


monitor
2. November 2011 um 23:06  |  43887

Sorry,
in der Zeitlupe rutscht der Neapolitaner etwa 50 cm an Ribbery vorbei und wird vom Platz gestellt. Hallo!?
Ribbery fällt genauso gerne wie die Italiener, die haben hier nur nicht so viele Fans! 😉


Papazephyr
2. November 2011 um 23:07  |  43888

@Pax
Aber als Bayern Fan hat man wenigstens garantierte Erfolgserlebnisse. Als Jugendlicher in den schrecklichen Hertha 80ern war ich aushilfsweise auch mal Bayern Fan…

Ausblick für Hertha-Leverkusen:

Kostenlose Hertha Tickets mit der VISA-Card


Exil-Schorfheider
2. November 2011 um 23:19  |  43889

@monitor

Naja, er ist ihm auch arg in den Hacken getreten.


2. November 2011 um 23:19  |  43890

@monitor: prinzipiell hast du ja recht, aber in diesem moment muss ich Tiber freisprechen: der Italiener hat ihn im vollen Lauf (versehentlich) an der Hacke getroffn-dann fliegst du durch die Luuft. Ne Gelbe(rote) war´s genauso wenig wie die von Badstuber..
@kypdorron: einiges sehe ich sehr ähnlich. Dieses messen an LF ist wirklich nahezu…ich sag´s so: schwer erträglich.
Dass in der Mannscghaft noch Favre stecke, scheint mir nicht möglich. Im Verein aber schon:“ aus wenig mehr machen“- LF hat das einlösen können und das wird fortgeführt. Spielerisch und mental hat aber längst die Wachablösung gegriffen.


2. November 2011 um 23:20  |  43891

warum ich Tiber statt Ribery geschrieben habe, frage ich morgen meinen Arzt 😯


Orgelpfiff
2. November 2011 um 23:31  |  43892

Was von Favre blieb: Ich meine, die Atmo im Stadion und in der Stadt. Favre hat Euphorie und Aufbruchsstimmung entfacht, obwohl das Team gar nicht so klasse war und auch nicht unbedingt attraktiven Fußball spielte. Möglicherweise war es einfach einmal nötig, ein paar Wochen um die Meisterschaft mitzuspielen, egal wie, um der Hertha neues Publikum zu erschließen. Und dieses ist dann wider Erwarten auch in der Abstiegssaison und in der 2. Liga bei der Stange geblieben. Diese Saison kann man am Ende bei einem Schnitt um die 50.000 landen und die Unterstützung zu Hause (hier aber vor allem aus der Ostkurve) und auswärts kann sich auch echt sehen lassen. Ich find schon, da steckt noch dieser kauzige Schweizer mit drin.

Zur Debatte auf dem toten Gleis fällt mir nur Peter Fox ein: „Jeder hat nen Hund aber keinen zum reden.“


Papazephyr
2. November 2011 um 23:34  |  43893

@Hurdiegerdie
Da ich aus der Branche komme, sollte ich eigentlich selbst wissen wie das geht und auch erklären können…

Also wen es zu später Stunde interessiert:
Anzeigen Seitenquelltext:
Firefox: Strg + U
IE : -> Ansicht -> Quelltext
Dann den abzukupfernden Quelltext suchen und Chinesen-Prinzip anwenden

z.B. : <a href=’http://de.wikipedia.org/wiki/Hertha_BSC‘ rel=’external nofollow‘ class=’url‘>Hertha bei Wikipedia</a>
ergibt
Hertha bei Wikipedia


hurdiegerdie
2. November 2011 um 23:41  |  43894

Reden wir über Herthas Offensive, reden wir über Raffael und Ramos… und Lasogga.

Die teuren Verpflichtungen nach dem Abstieg waren Friend und Beichler. Der Held der Vorbereitung – Torun- hat Probleme selbst wenn die Nachverpflichtung ÄBH nicht im Kader steht.


Papazephyr
3. November 2011 um 0:21  |  43895

Mist in meinem Beispiel – daß noch auf Moderation wartet – müßte vor und nach der URL das Doppelte “ anstatt das einfache ‚ Gänsefüßchen stehen. Und die gebogenenen Gänsefüßchen ggf. durch gerade ersetzen – also doch nicht einfach kopieren – hier endet mein Wissen…

Verlinkung von Hertha bei Wikipedia:

<a href=“http://de.wikipedia.org/wiki/Hertha_BSC“ rel=“nofollow“> Hertha bei Wikipedia </a>

@Hurdigerdie – Dein PC spinnt nicht, denn </a> wird vom Browser anscheinend als Steuerzeichen interpretiert und daher verschluckt.

Gute Nacht!


Herthaber
3. November 2011 um 1:10  |  43896

Die Zeit von Favre ist vorbei. Eine gute, eine schlechte Saison. Nachlaß ist Raffa und das kann sich sehen lassen. Lusti will ich auf keinen Fall vergessen. Ich hoffe, daß Beide ihrem Meister zeigen was sie gelernt haben und 3 Punkte bleiben in Berlin. Punkt !


coconut
3. November 2011 um 2:09  |  43897

Polyvalent // 2. Nov 2011 um 20:13

Favre ließ ständig mit nur drei offensiven Leuten spielen (Cicero, Raffael und abwechselnd Pante/Voronin). Der Rest war reine Defensive, was auch zu dem überwältigenden Wert von 48 geschossenen Toren führte (1,41 pro Spiel).

Mhmm, negiert da deine Erinnerung?
In der Regel sah es so aus:
—–Kacar——Dardai—–
Ebert—–Raffa—–Cicero
——-Pante/Voro———-
Ich sehe da mindestens 4 offensive (genau wie jetzt unter Babbel). Hinzu kommt der eher offensiv ausgerichtete Kacar. Ach ja und z.Zt. haben wir unter Babbel einen Schnitt von 1,36 Toren pro Spiel…. 8)
Soll aber keine neue pro/contra Diskussion anstoßen, sondern sollte nur eine Richtigstellung sein.


andi79
3. November 2011 um 4:46  |  43898

Ich habe keine Lust über Favre und Hertha zu schreiben.
Fände eine Diskussion z.B. „Wie soll Hertha Reus stoppen?“ viel spannender.


KDI67
3. November 2011 um 7:27  |  43899

Ein informatives Interview wie ich finde in der BZ mit Ex Co-Trainer Gämperle!

http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/favre-hat-um-den-rauswurf-gebettelt-article1309084.html

„Gladbach kommt mit Jungstar Marco Reus….

Wissen Sie, eigentlich wäre der jetzt Herthaner. Wir wollten ihn damals holen, saßen zusammen, verhandelten und waren ganz nah dran. Damals gab es zwei am Tisch, die ihn plötzlich nicht mehr wollten – Favre und Dieter Hoeneß. Genauso wie bei den heutigen Dortmundern Kevin Großkreutz und Ivan Perisic“

Schade das es mit Reus nicht geklappt hat, zum Glück haben wir nicht Großkreutz 🙂


backstreets29
3. November 2011 um 7:33  |  43900

Informativ und bz sind zwei Begriffe die sich gegenseitig ausschliessen.

Ich rechne mit einem klaren Sieg der Gäste, weil die Borussen genau das spielen, was wir gar nicht vertragen.


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 7:39  |  43901

@KDI67

Bezeichnend, dass die B.Z. „nur“ den Co-Trainer im Interview hat, der natürlich auch immer noch gut auf LF zu sprechen ist…

Ich sehe es wie @treat, dass die eine oder andere Hintergrund-Info von @dstolpe bei den bisherigen persönlichen Treffen ganz interessant waren.

Apropos Treffen: Dinieren die Blogpappies wieder vor dem Spiel? 😉


Herthaner4ever
3. November 2011 um 8:07  |  43902

Ich meine, Favre hat durchaus einen großen Anteil am Abstieg. Der Abstieg begann ja schon 4 Spieltage vor Schluss in der „Fast-Meister-Saison“. Erst demnontiert er ohne Not den damaligen Kapitän Friedrich, fügt sich fast ohne Gegenwehr bzw, Gegenmaßnahmen in die letzten 4 Niederlagen die uns schließlich Meisterschaft und CL gekostet haben. Dadurch war nicht genügend Geld für Voronin UND Pante da, er demontiert in der Pause ohne Not Simunic und der zieht daraus – aber auch aus der Schwächung der Abgänge von Pante und Voro die Konsequenzen und verschwindet Richtung SAP. Dazu kommt Favres Unfähigkeit im Umgang mit Stars, explizit Pantelic. Schon bevor er richtig da war äußert er sich negativ über ihn. Klar hatte Pante seine Eskapaden – aber im Vergleich zu der Diva, als die er uns vorher verkauft wurde, war er fast lammfromm. Favre hingegen hat ihn auch mehr aus seinen Vorurteilen aus der Pre-Hertha-Zeit beurteilt als aus seiner Hertha-Zeit selber.

Ich meine, der Schlüsselfehler war der gleichzeitige Abgang von Joe-Pante-Voro ohne auch nur annähernd Ausgleich zu verschaffen. Ich wette auch, Simunic wäre zu halten gewesen, hätte Favre um ihn gekämpft und wenigstens Voro ODER Pante gehalten.

Ramos wurde viel zu spät geholt, man ist mit nur einem bundesligatauglichen Keeper in die Saison gegangen, den Fehler hat man später zwar korrigiert – aber den Falschen geholt – anstatt den von bayern ausgebildteten bundesliga- und champion’s League-erfahrenen Wessels holte man Ochs.

Zudem machte er Spiel für Spiel einen ratloseren Endruck. An wem sollen sich die Spieler hochziehen, wenn nicht mal der Trainer den Eindruck erweckt, er wisse, was zu tun ist ???


JK
3. November 2011 um 8:24  |  43903

man wird sehen wie gut der favre ist wenn gladbach in eine krise kommen sollte!


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 8:36  |  43904

@Herthaner4ever // 3. Nov 2011 um 08:07

Erst demontiert er ohne Not den damaligen Kapitän Friedrich,…
Dass sich die Geschichte immer noch hält! Friedrich war nicht fit. Ich denke da an die Geschichte vorher, wo er sich ebenfalls zu früh fit gemeldet hat nach der Verletzung in Stuttgart, nur um sich dann wieder zu verletzten(ich glaube, in Dortmund?).


Blauer Montag
3. November 2011 um 8:46  |  43905

Morjn,
wikipedia listet folgende Erfolge für HERTHA BSC:

Deutscher Meister (2): 1930, 1931

Deutscher Vize-Meister (5): 1926, 1927, 1928, 1929, 1975

Deutscher Pokal-Finalist (3): 1977, 1979, 1993 (2. Mannschaft)

DFB-Ligapokal-Sieger (2): 2001, 2002

Ligapokal-Finalist (1): 2000

Meister 2. Bundesliga (2): 1990, 2011

Berliner Meister (23):
als BFC Hertha 1892 (4): 1906 (im VBB), 1915, 1917 und 1918
als Hertha BSC (19): 1925−1931, 1933, 1935, 1937, 1944, 1957, 1961, 1963, 1966–1968, 1987 und 1988

Berliner Pokalsieger (12):
als BFC Hertha 1892 (1): 1920
als Hertha BSC (8): 1924, 1928, 1929, 1958, 1959, 1966, 1967 und 1987
als Hertha BSC II (3): 1976, 1992 und 2004

Intertoto-Cup-Sieger (5): 1971, 1973, 1976, 1978, 2006

Der oder die Trainer der Meistermannschaft 1930 und 1931 sind bei wikipedia nicht genannt – ich habe sie auch nicht gefunden in den Webseiten bei herthabsc.de oder im virtuellen HERTHA-Museum http://www.herthamuseum.de/ .

Georg Keßler führte HERTHA zur Vizemeisterschaft 1975. Jürgen Röber führte die Manschaft aus der 2. Liga bis auf den 3.Platz der ersten Liga 1999.

In den olympischen Sportarten gilt der 4.Platz als „Blechmedaille“. Im Vergleich zu den Erfolgen anderer Trainer finde ich die Wortwahl „bester Hertha-Trainer“ aller Zeiten für Favre zu euphorisch, wohl verklärt durch nach wie vor frische euphorische Erinnerungen an schöne Spiele im Frühjahr 2009. Dass viele dieser überteuerten Spieler von Dieter Hoeneß auf Kredit gekauft wurden, wird dabei ausgeblendet. Wieso, weshalb, warum diese Spieler nach dem Ende der Ära Hoeneß den (Co-)Trainer gemobbt haben, und dann unter Funkel den Abstieg in die 2. Liga angetreten haben, bedarf keiner erneuten Analyse.

Letztlich müssen die aktuelle sportliche und kaufmännische Leitung der HERTHA Schritt für Schritt die Schulden ihrer Vorgänger regulieren. Der Abstieg war wie ein Neustart, und sogar ein guter, heilsamer Neustart! Sowohl die Mitglieder-, als auch die Zuschauerzahlen haben sich seit dem Sommer 2010 gigantisch positiv entwickelt. Ich hoffe, diese Unterstüzung bekommt die Mannschaft auch weiterhin, selbst wenn sie in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren Spiele verliert. Ferner hoffe ich, dass der dafür verantwortliche Trainer Markus Babbel nicht von den Erwartungen, Ängsten und Frustrationen der Anhänger erdrückt wird. Es ist mir persönlich ganz egal,
– ob er von Sonntag Mittag bis Dienstag Morgen das Wochenende bei seiner Familie in München verbringt,
– ob und aus welchem Anlass er die Berliner Medien kritisiert.

Babbel braucht keinen „100 Tage Welpenschutz“ mehr in der 1.Liga, und keinerlei Belehrungen darüber, wie Berlin vermeintlich tickt. Er soll schlicht weiter einen guten Job machen, solange (1,2,3, viele Jahre) wie für ihn die Konditionen stimmen und er sich bei HERTHA wohl fühlt.


Polyvalent
3. November 2011 um 8:53  |  43906

@castro69

Du hast recht, ´tschuldige und danke für den Hinweis.
Aber witzig ist es schon, wie sich die Zahlen nach dem jeweils 11. Spieltag so gleichen. Nochmal:

Saison 07/08, 16 Pkt., 15:15 Tore
Saison 08/09, 18 Pkt., 15:15 Tore
.
.
Saison 11/12, 16 Pkt., 15:15 Tore

@JK
Deshalb meine Vorhersage (Wette), dass Favre in einem guten Jahr nicht mehr Trainer bei Gladbach sein wird.


Freddie1
3. November 2011 um 8:56  |  43907

den Tabellenplatz als alleinigen Gradmesser für die Qualität eines Trainers zu nehmen, greift mE zu kurz. Dann müsste ja Neururer der beste Bochumer trainer sein.
Nein, warum Favre für mich der beste war und bleibt, ist hinreichend beschrieben worden.
Das heißt nicht, dass ich Babbel für nen schlechten halte. Ganz im Gegenteil. Hoffe auch, dass wir mit ihm eine langfristige Ära begründen können. Die Hoffnung stirbt zuletzt.


Blauer Montag
3. November 2011 um 9:05  |  43909

Morjn @freddie 1,
Qualität kann man in verscheidenster Weise messen. Erfolg dagen ist in jeder Sportart nach dem jeweiligen Regelwerk definiert.

Aus der heutigen Diskussion kann ich derzeit nur heraus filtern, dass jeder Qualität nach subjektiven Werten beurteilt. Ein Handbuch der HERTHA BSC KGaA zum Qualitätsmanagement ist mir nicht bekannt. Erfolg ist für alle im Fußball schlicht und einfach am Tabellenstand sichtbar.


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 9:22  |  43910

@BM

Auch nachhaltiger Erfolg? Ich verstehe nicht, warum Du dies immer und immer wieder versuchst, malade zu machen und von einem Buch über Qualitätsmanagement bei Hertha BSC schwadronierst…


Freddie1
3. November 2011 um 9:23  |  43911

Lässt aber die Qualität des Kaders außen vor.


Freddie1
3. November 2011 um 9:27  |  43912

Mein Kommentar war Antwort auf @bm. Heißt ja auch, dass der Trainer vom Meister immer der beste ist. Und wenn er nä Saison unten in der Tabelle ist, dass er schlechterer Trainer geworden ist.


hurdiegerdie
3. November 2011 um 9:32  |  43913

So jetzt habe ich auch kein Spässle mehr an der Diskussion 😉

Ich mag ja Favre zu positiv sehen, aber was man hier teilweise als Favres Fehler liest.

„Der Abstieg begann ja schon 4 Spieltage vor Schluss in der “Fast-Meister-Saison”.
Ich glaube 4 Spieltage vor Schluss wurde 2:0 gegen Dortmund gewonnen, danach 3 Spieltage vor Schluss 1:2 in Köln, und danach gabe es ein 0:0 mit nicht gegebenen Pante-Tor gegen die damals beste Abwehr der Bundesliga, Schalke.

Pantelic hat unter Favre immer gespielt, wenn er fit war, damals haben die Favre-Gegner sogar behauptet Favre würde einen nicht fitten Pante aufstellen, um ihn vorzuführen.

Wenn mir irgendjemand erklärt, wie Hertha den Transferüberschuss hätte stemmen sollen mit Pante (der ein 2.5 Mio Angebot pro Jahr ausgeschlagen hat), Simunic (der gehalten werden sollte, aber vertragsgemäss eine Ausstiegsklausel hatte, die vollumfänglich bezahlt worden ist) und Voronin (der selber eine erneute Ausleihe abgelehnt hat und 4 Mio pro Jahr Gehalt (aus meiner Erinnerung) plus Ablöse kosten sollte; und um den ja ein langes Tauziehen ging), dann bin ich ja gerne bereit hier Favre Schuld zuzuweisen. Aber wie sollte das denn gehen?

Und dann immer wieder diese Friedrich Geschichte. Friedrich konnte 3 Tage nach dem Karlsruhe-Spiel bei der Nationalmannschaft noch nicht mitspielen, obwohl er in Karlsruhe geschont worden war.

Aber so ist es nun mal, so wie ich Favre wohl etwas zu verklärt sehe, werden sich die m.E. falschen Argumente gegen Favre wohl nie aufösen. Nur wird man mich mit diesen Argumenten auch nicht vom Gegenteil überzeugen können. Favre war der beste Hertha Trainer der letzten 20 Jahre.


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 9:37  |  43914

Danke, @hurdie! Genauso sehe ich es nämlich auch!


wildstyle
3. November 2011 um 9:38  |  43915

Lucien Favre ist auf dem Trainingsplatz ein herausragender Trainer, dass wird kein Spieler bestreiten der unter ihm gearbeitet hat! Seine Menschenführung in Berlin war eine einzige Katastrophe, er hat an keinem Spieler ein gutes Haar gelassen und so die Mannschaft gegen sich aufgebracht. Die eigentliche Schwäche von Favre ist aber die Kaderzusammenstellung. Auch jetzt in Gladbach spielt kein Neuzugang eine Rolle. Favre muss klar werden, dass er kein Manager ist sondern nur ein sehr guter „Übungsleiter“. Ich behaupte jetzt mal, dass er mit dem sehr an Stärke und Profil dazu gewonnenen Michael Preetz, heute sehr gut zusammen arbeiten könnte.


Polyvalent
3. November 2011 um 9:43  |  43916

@Exil-S.

Nur schließt sich nachhaltiger Erfolg bei Hertha und der Name Lucien Favre eindeutig aus oder warum hat die Mannschaft nach zwei Jahren nahezu komplett gegen den Trainer gespielt oder warum hatte Favre, wenn nicht aus Gründen des kurzfristigen Erfolges, ständig mit seinem Rücktritt gedroht?


Sir Henry
3. November 2011 um 9:50  |  43917

@Herthaner4ever

Es ist eine Sache, Favre zu mögen oder nicht zu mögen. Du solltest aber zur Begründung Deiner Ansicht wenigstens versuchen, bei den Fakten zu bleiben, denn die stellen sich eben anders dar.

Und mit der Klarstellung dieser Fakten wird man nicht automatisch zum „Favristen“. 😉


Kraule
3. November 2011 um 9:51  |  43918

Nun…..irgendetwas muss er ja gehabt haben 😉 der LF,sonst würden wir nicht immer noch mit Leidenschaft über ihn diskutieren……

Der gute FF ist ja null Thema….und das ist gut so!

Mir ist egal wie der Trainer des kommenden Gegner heißt! Ich WILL 3 Punkte sehen und nach Möglichkeit ein gutes Spiel.

In diesem Sinne… auf geht´s Hertha!


Herthaber
3. November 2011 um 9:53  |  43919

Das Favre ein guter Trainer ist, ist wohl unbestritten. Pantelic, den ich angehimmelt habe, hat sich natürlich auch einige Eskapaden geleistet, die man bei seiner Leistungsstärke auch hätte akzeptieren können. Leider besteht aber eine Mannschaft nicht nur aus einem Spieler, die natürlich dann auch Ansprüche stellen könnten. Also muß ein Trainer auf das Gleichheitsprinzip sich berufen, snst läuft der Wagen aus der Spur. Erinnere nur an die Elfmeterscene, wo ein anderer vorgesehen war, Pantelic sich den Ball schnappt und den Elfer versemmelt. Habe Favre noch nie so emotional wie nach diese Scene gesehen. Wenn ich mich richtig erinnere wollte man Voronin halten, der hat aber von Liverpool keine Freigabe erhalten und Pante hatte Forderungen gestellt, die nicht zu erfüllen waren und wie wir wissen auch von anderen Vereinen nicht erhalten hat. Für mich hat Favre den entscheidenden Fehler vor dem Abstiegsjahr im Spiele gegen Schalke gemacht. Die hatten wir im Sack und hätten den mit einem Sieg nur zumachen müssen um in der CL zu sein und dann wären die Gelder geflossen. Im Abstiegsjahr wurde er immer unsicherer und hatte leider keine Lösungen mehr parat. Für mich ist das Geschichte und unser neues Trainergespann und Team verdient die größere Aufmerksamkeit. Nach dem Gämperl Interview hat Favre (soweit das stimmt) für mich an Glanz verloren. Aber egal am Samstag zeigen wir hoffentlich eine ähnliche Leistung wie gegen Köln bzw. Wolfsburg und dann gehören uns drei Punkte. Das wäre es !!


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 10:03  |  43920

Polyvalent // 3. Nov 2011 um 09:43

@Exil-S.

Nur schließt sich nachhaltiger Erfolg bei Hertha und der Name Lucien Favre eindeutig aus oder warum hat die Mannschaft nach zwei Jahren nahezu komplett gegen den Trainer gespielt oder warum hatte Favre, wenn nicht aus Gründen des kurzfristigen Erfolges, ständig mit seinem Rücktritt gedroht?

Damit meinte ich nicht nur das Profiteam, sondern seine Idee, eine Spielkultur a la Barca oder Ajax von den Profis bis zu den Jugendteams spielen zu lassen. Desweiteren sehe ich das Umfeld. @BM hat es anders formuliert mit „Sowohl die Mitglieder-, als auch die Zuschauerzahlen haben sich seit dem Sommer 2010 gigantisch positiv entwickelt.“ Ich denke, dass dies aber schon in der „Blech“-Saison zumindest im Zuschauerbereich der Fall war. Dies rettete sich in die Abstiegssaison und blieb in der Aufstiegssaison konstant…

Von Rücktrittsdrohungen seinerseits ist mir nichts bekannt. Nur weil es ein enttäuschter Gämperle bei der B.Z. in die Schreibblöcke hustet, muss das nicht stimmen. Genausowenig sah ich ein Team, dass gegen LF spielte, sondern einzelne Protagonisten, die nicht genügend den Allerwertesten gewischt bekamen…


catro69
3. November 2011 um 10:23  |  43921

@ hurdie Zu Arne: Das Spiel gegen den KSC war am 23.5., das Spiel der Nationalmannschaft am 29.5., es war die unsägliche Asien-Promotion-Tour.
Gegen China gab es ein ganz schwaches 1:1 und Friedrich spielte durch. In meiner Erinnerung hatte er lediglich das Abschlußtraining vorzeitig beendet.

@Blauer Montag Es ist tatsächlich schwer einen Trainer für die Meistermannschaften zu nennen, denn nach Michael Jahn war es damals eher unüblich überhaupt einen zu haben.
Die Namen der Trainer dieser erfolgreichen Zeit lauten: Dombi, Popovich, Täuble (oder Täubke nach „Immer Hertha“), Gerulaitis (soll die „Elf Freunde“ erfunden haben). Vielleicht kommt mit Heiner Schuldt der Konditionstrainer dem heutigen Cheftrainer am nächsten, da er diese Funktion über die gesamte „Endspielzeit“ inne hatte.
Mal sehen, vielleicht löscht der gute @Dan unseren Wissensdurst.


Herthaber
3. November 2011 um 10:41  |  43922

@JK
Favre hat Gladbach in einer Krise übernommen oder ?


hurdiegerdie
3. November 2011 um 10:55  |  43923

Stimmt @catro69.

Noch am Vortag jedoch konnte er wegen Schmerzen im Knie nicht trainieren:
http://www.innsalzach24.de/sport/fussball/zr-lahm-kapitaen-gegen-china-friedrich-schweinsteiger-325009.html

Mit anderen Worten hatte er noch 5 Tage nach dem Karlsruhe Spiel solche Schmerzen, dass er nicht trainieren konnte.

Und Exil-S. hat daran erinnert, dass er in der Saison schon mal zu früh begonnen hatte und promt das erste Gegentor verschuldete (ich meine, es war Hamburg, lasse mich aber nicht festnageln).


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 10:56  |  43924

@herthaber

Nein, das glaube ich nicht. Das war bei denen doch Normalzustand… 😉


Herthaber
3. November 2011 um 11:07  |  43925

@Exil-Schorfheider

Stimmt auch wieder.


Bolly
3. November 2011 um 11:08  |  43926

Verstehe das ganz nicht-für mich ist der Favre auch ein sehr guter Hertha Trainer gewesen, allerdings haben viele auch vergessen & wirklich vergessen, das der eigentliche Grund des Abstieges die ersten 10 Spiele mit unheimlich wenig Punkten voran gingen & wir das einfach danach nicht mehr aufholen konnten.Zudem konnte Favre leider nicht hinbekommen die Streits der Stars wie mit Pante & zum Schluss sogar mit Friedrich.Das macht ein Unterscheid zu Schaf oder Hitzfeld halt aus.

Und noch ist mir auch noch eine Unbekannte, wie er Gladbach so lange oben halten kann(wie bei uns) Ich denke wir haben jetzt ein guten Trainer,mir gefällt er von Spiel zu Spiel immer besser,

Warum immer von den alten quaken füher war das Röber jetzt Favre in 2016 ist das Babbel 😉


Blauer Montag
3. November 2011 um 11:13  |  43927

@catro69 um 10:23
Vielen, ehrlichen Dank für die Erläuterungen.

Kraule // 3. Nov 2011 um 09:51

Nun…..irgendetwas muss er ja gehabt haben 😉 der LF,sonst würden wir nicht immer noch mit Leidenschaft über ihn diskutieren……

Ich vermute @Kraule, 😉
es hängen halt ein Haufen Erinnerungen an LF.


hurdiegerdie
3. November 2011 um 11:22  |  43928

Sorry @Bolly,

nach dem 7. Spieltag (also noch 27 Spieltage zu spielen) hatte Hertha 2 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und 3 Punkte auf den Nicht-Abstiegsplatz.
Was nicht mehr aufzuholen war, hatte ein anderer Trainer zu verantworten, dessen Name mir entfallen ist, der aber nicht jedes Spiel gewinnen musste.


elaine
3. November 2011 um 11:33  |  43929

Nun…..irgendetwas muss er ja gehabt haben 😉 der LF,sonst würden wir nicht immer noch mit Leidenschaft über ihn diskutieren……

na ja wenn@mkl jetzt einen Artikel über FFund seine Fähigkeiten, die damals von LF übernommene Truppe wieder so hin zu kriegen, dass sie in der Rückrunde immerhin 18 Punkte geholt hatten und 5:1 in WOB siegten, dann würde hier auch über FF diskutiert werden. 😉


elaine
3. November 2011 um 11:48  |  43930

na ja wenn@mkl jetzt einen Artikel eingestellt worden wäre, über FF und seine


Polyvalent
3. November 2011 um 11:48  |  43931

@castro69, @ Blauer Montag

Unser bisher einziger Meistertrainer hieß Richard Girulatis.

http://www.weltfussball.de/spieler_profil/richard-girulatis/


3. November 2011 um 11:50  |  43932

Einige haben es anklingen lassen: jetzt ist Babbel Herthas Trainer – und nur das ist wichtig. Kann man so sehen.
Wahrscheinlich habe ich nur deswegen ein „Problem“ mit Babbel (wobei ich seine Kompetenz als Trainer weder gut genug beurteilen kann, noch anzweifeln will, zumal ihm der Erfolg recht gibt), weil dieser aus meiner Sicht so ziemlich alles dafür tut, um ständig so zu wirken, als sei er nur auf der Durchreise.
Koketterie mit dem Job des Bayern-Trainers
Wohnsitz/Hotel
„Berliner neigen zum Größenwahn“
Vieles kann ich gut nachvollziehen, dass er es so handhabt wie er es eben handhabt.
Allein – es wirkt insgesamt (man spricht, glaube ich, von Gemengelage) nicht so, als sei er gerne in Berlin und damit so, als stelle er sich nicht auf eine längere Bindung zu Verein ein.
Muss er allerdings auch nicht.


playberlin
3. November 2011 um 11:55  |  43933

Finde das Thema Lucien Favre zum Gähnen. Wurde alles zigfach durchgekaut. Man sollte nach vorne blicken und nicht mehr in der Vergangenheit wühlen. Ändern wird man rückblickend sowieso nichts können.

Vielmehr würde mich interessieren,

– ob sich bereits eine Tendenz abzeichnet, dass Patrick Ebert und/oder Änis Ben-Hatira Kandidaten für den Kader am Samstag sind
– ob Roman Hubnik heute am Mannchaftstraining teilnimmt
– wie der Kartenvorverkauf für Samstag läuft

etc.


Blauer Montag
3. November 2011 um 12:00  |  43934

Ich weiß ja nicht, was @dstolpe sonst noch so beim Espresso erzählt, aber er möge mir gestatten, eine Passage aus seinem Artikel in der Printausgabe heute hier einzufügen (falls er damit nicht einverstanden ist, Kommentar bitte löschen).

– Nach seiner Beurlaubung durch Manager Michael Preetz, mit dem Favre seither kein Wort gesprochen hat, lud er zu einer spektakulären Pressekonferenz ins vornehme Hotel Adlon am Brandenburger Tor. Dass er zu der Zeit von Ratgebern fremdgesteuert war, die nicht sein, sondern ausschließlich ihr eigenes Wohl im Blick hatten, hat Favre erst später realisiert. Seine von Dritten vorformulierte Abrechnung mit Hertha mündete in eine fristlose Kündigung. „Ein Fehler und eine Katastrophe für mich“, sei sein legendärer Auftritt gewesen, sagt Favre inzwischen. Andernfalls, glaubt er, hätte er schon viel früher wieder Arbeit gefunden. So aber vergingen 522 Tage ohne Anstellung. –

Der gesamte Artikel stellt die Vorgänge im Herbst 2009 wiederum vollkommen anders dar, als der damalige Co-Trainer im oben gelinkten B.Z.-Interview. Stand heute scheint mir die subjektive Wahrnehmung ebenso wie die subjektive Erinnerung der damaligen Akteure und ihrer Zuschauer (also der Foristen hier) stark zu differieren – was ja rein menschlich ist 😉 .


hurdiegerdie
3. November 2011 um 12:25  |  43935

Verstehe ich nicht @BM?

Das sind doch zwei verschiedene Dinge, einmal die Umstände, die zur der Beurlaubung führten (BZ) und einmal die Pressekonferenz von Favre (dein/MoPo Text).


def
3. November 2011 um 12:35  |  43936

Zitat playberlin:
– Man sollte nach vorne blicken und nicht mehr in der Vergangenheit wühlen.

Lustig diese Aussage von einem Herthafan. Wie ist das noch mit Gelsenkirchen 04, nicht nachtragend sein und so? 🙂

Die damalige personifizierte Hoffnung auf gute Zeiten bei der Hertha, Lucien Favre, hat mich durch seinen Abgang, durch sein Handtuchwerfen, Nachtreten und Unschuldslamm miemen auf der PK im Adlon derart schwer enttäuscht, dass ich da eher doch nachtragend bleibe. Für mich total unmisverständlich, wie Herthafans diesen Mann nachtrauern können…


catro69
3. November 2011 um 12:37  |  43937

@ hurdie Na ja, Favre hatte aber auch keine Bedenken, Friedrich in Köln einzuwechseln, also anderthalb Wochen vor dem Spiel in Karlsruhe.
Ist insgesamt halt ne komische (nicht lustige) Geschichte, aber ich denke genau in dieser Zeit hat Favre die Mannschaft verloren.
Die Bilder aus Karlsruhe, die grinsenden Voronin und Friedrich auf der Bank, Cicero geht auf Stein los, dieser mutlose Auftritt, und im Hintergrund der noch tobende Machtkampf Gegenbauer/Höneß.
Im Prinzip stand Hertha seit nem halben Jahr ohne Management da (seit der Festspielantwort Werners), wie soll da plan- und sinnvoll die nächste Saison vorbereitet werden? Es wäre Favres große Chance gewesen sich bei Hertha unersetzlich zu machen, aber dazu hätte er selbst eine klare Position beziehen müssen und wahrscheinlich auf seinen (wohlverdienten) Urlaub verzichten müssen um „sein Konzept“ durchzubringen. In seiner Unentschlossenheit blieb er aber ein normaler Arbeitnehmer, hat sich mit den Gegebenheiten „von da oben“ abgefunden und am Ende selbst die berechtigte, nachvollziehbare Quittung erhalten.
Für mich bleibt er ein guter Trainer, bei uns noch zu dünnhäutig und zu wenig pragmatisch.
@Blauer Montag interessiert sich ja immer für unsere prozentuale Schuldverteilung am Abstieg, hier mal meine:
20 % Die Mannschaft (die sich zu spät über ihre Situation bewußt wurde)
15% Favre (hat bei der Zusammenstellung und Einstellung der Mannschaft „gepennt“)
15% Preetz (siehe Favre, zuzüglich Funkelverpflichtung)
25% Höneß und Gegenbauer (haben mit ihrem Streit, eine weitere positive Entwicklung zum Stillstand gebracht)
20% Funkel (konnte das „Nichtabsteigenwollengefühl“ nicht, oder zu spät wecken)
5% Fans (natürlich nicht alle und jeder, aber Auswüchse wie in Nürnberg („schlagen Euch tot“) und gegen Nürnberg sind bei allem Verständnis nicht akzeptabel und produktiv)


Blauer Montag
3. November 2011 um 12:39  |  43938

Ja so ist es @hurdie,
je mehr ich darüber lese, um so verwirrender sind für mich die widersprüchlichen Informationen über all die Geschehnisse im Sommer und Herbst 2009 bei HERTHA. Ich kann aber mit diesen Widersprüchen leben, so wie bspw. @playberlin am 3. Nov 2011 um 11:55 Uhr.

Und mein ganz persönlicher Dank an @Polyvalent für den Link vom 3. Nov 2011 um 11:48 Uhr.


catro69
3. November 2011 um 12:48  |  43939

@ poly Nach den mir vorliegenden Quellen war Girulatis in der Saison 28/29 bei Hertha Trainer. In deinem Link ist er doppelt beschäftigt, bei uns uns und beim BSV 92.
Dennoch Danke
Anmerkung: Girulatis war in seiner Zeit nicht irgendwer im Trainergeschäft, folglich hätte sich seine Meistertrainerschaft bis in unsere Zeit erhalten müssen. Aber wissen tu ich es nicht.


jap_de_mos
3. November 2011 um 12:50  |  43940

Ist nicht bald wieder „aktuelle“ Bundesliga?


3. November 2011 um 12:56  |  43942

puhh, für mich ist die ganze Diskussuion so, wie ích es gestern abend ein wenig prophezeit habe: niemand lässt sich da von irgendetwas überzeugen.
Ich hatte „damals“ im tsp ab und an gepostet, dass meine Trainingseindrücke sehr gut seien ( Babbels Training gefällt mir mindetens genauso, ist sogar vielfältiger-behaupte ich)- ich habe aber einige zwischenmenschliche Dinge beobachtet, die mir ganz und gar nicht gut gefielen. Gepostet hatte ich die allgemein, weil letztlich war´s ja viel zu spekulativ. -So „magisch“, wie Favre sein konnte, so „schwierig“ und divenhaft und recht unnachgebig..kam er mir immer vor. Und einige seiner ehemaligen Vertrauten geben das hier und da nun zu Protokoll.
Als LF diese nahezu gespenstische PK gab und ich diese kritisierte und aus meiner Sicht beschrieb..wurde ich von recht vielen teilweise böse angegangen: selbst diese eindeutig falsche und ziemlich offensichtlich egomanische Handlungsweise wurde schön geredet und (v)erklärt..Ich hatte damals dann gesagt, mit dieser PK hat er seiner Karriere keinen Gefallen getan..2 Jahre…
Das hat keinen Sinn, glaube ich. JEDER Personenkult ist falsch-es sei denn, man kennt den „anderen“ , man ist persönlich tief bekannt-alles andere ist Interpretation und die „freudsche“ Übertragug-man idealisiert das Gegenüber und macht ihn zu einer Art Hyper-Ego.Also mache ich das jetzt mal auch so und gebe einen Eindruck aus der Ferne:
Ich habe das Gefühl, dass LF sich verändert hat, offener ist, seine eigenen Schwächen erkannt hat und versucht, nun alles rationaler und mit weniger Dickköpfigkeit zu hantieren. Meistert er menschlich die erste Gladbacher Krise-wird alles gut werden, denn fachlich ist er ein As,
Ich bin der festen Überzeugung, dass LF in der Zeit seiner Entlassung mental völlig erschöpft war-dafür gibt es sehr viele Hinweise-deshalb glaube ich auch an die „Teeküchen-Story“, weil sie die einzige ist, die für mich zum Vorher passt..
Wenn dem so war, ist die Sache für mich abgehakt. Und ich freue mich für LF, sollte er nun durchstarten und geerdet bleiben. Er ist eine schillernde Person, eine Diva. Ich mag Diven mehr als Graue Zeiträuber-ohne Pante, ohne Rehagel, ohne Ronaldo, ohne Mourinho..macht uns der Fussball doch nur dann Spass, wenn wir ihn selbst bugsieren..also: Glück auf, Lucien Favre!!
Und Willkommen Babbel-dem zweiten Ironiker in Herthas Geschichte. Diesen Titel hat er schon 🙂


Bolly
3. November 2011 um 13:00  |  43943

info@hurdiegerdie—> ich denke wenn ein Trainer von 7 Spielen 6 Spiele hinteinander verliert-hat der Verein schon, das Recht den Trainer zu beurlauben & die anschließenden Atacken auf Hertha haben ja das Verhältnis Favre/Hertha gekennzeichnet.

AberzuRecht schreibt doch @ playberlin:

Vielmehr würde mich interessieren,

– ob sich bereits eine Tendenz abzeichnet, dass Patrick Ebert und/oder Änis Ben-Hatira Kandidaten für den Kader am Samstag sind
– ob Roman Hubnik heute am Mannchaftstraining teilnimmt

Ich denke wie haben alle Angst bei Poldy gehabt, so auch wegen Reus, aber wenn wir so wie gegen Köln spielen, braucht uns keine Angst & Bange werden.

Deshalb nochmal weis einer ob, Ebert & Co wieder im Kader ist?


chrillinho
3. November 2011 um 13:05  |  43944

Ich hoffe, dass beim Heimspiel gegen Gelsenkirchen das Thema Stevens nicht genauso breit getreten wird.


Sir Henry
3. November 2011 um 13:15  |  43945

Für diejenigen unter Euch mit einem leichten Hang zum Masochismus sei folgender Klicke empfohlen:

http://www.google.de/search?gcx=c&sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=dieter+hoene%C3%9F+festspiele

Lest Euch noch einmal die Pressemeldungen durch, sind auch Text der Blogpappies drunter.

Auch wenn wir eigentlich nicht über Hoeneß reden, so gibt es doch thematische Überschneidungen.


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 13:20  |  43946

Bolly // 3. Nov 2011 um 13:00

AberzuRecht schreibt doch @ playberlin:

Vielmehr würde mich interessieren,

– ob sich bereits eine Tendenz abzeichnet, dass Patrick Ebert und/oder Änis Ben-Hatira Kandidaten für den Kader am Samstag sind

Ist das hier denn eine Tendenz?

http://www.bild.de/sport/fussball/patrick-ebert/und-ben-hatira-gegen-gladbach-wieder-nicht-im-kader-20784870.bild.html


playberlin
3. November 2011 um 13:21  |  43947

@ def

Was ist denn an meiner Aussage lustig, man solle nach vorn blicken und nicht zurück in die Vergangenheit?!

Ich meine, mich interessiert weder, was damals mit Schalke war (folgerichtig unterstütze ich auch nicht die Anti-Schalke-Fraktion), noch interessiert mich, wasgewesen wäre, wenn man Favre nicht ausgetauscht hätte/behalten hätte oder Sonstiges. Ich kann es genauso wenig ändern wie alle anderen hier, und es gibt in meinen Augen derzeit Wichtigeres als diese alten Kamellen. Die Zeit mit DH und LF ist längst vorbei, also wozu noch immer in die Vergangenheit schauen?

Wie bereits aufgeführt, interessieren mich eher die Infos rund um das Spiel gegen Gladbach.


Sir Henry
3. November 2011 um 13:27  |  43948

@playberlin

Mich interessiert es schon.

Auf Gladbach kommen wir schon noch zu sprechen, heute ist doch erst Donnerstag. 😉


Polyvalent
3. November 2011 um 13:32  |  43949

@castro69

Die etwaige Doppelbeschäftigung Girulatis rührt wohl hiervon, Zitat Wikipepia:

1923 schlossen sich der BFC Hertha 1892 dann dem bekannten Berliner Athletiksportverein „Berliner SC“ an und spielten ab diesem Zeitpunkt als Fußballabteilung des Berliner SC unter der uns heute bekannten Bezeichnung „Hertha BSC“. Bereits 1929 trennten sich die Fußballer von Hertha BSC wieder vom Berliner SC. Nachdem eine Abfindung von 75.000 Reichsmark gezahlt wurde, konnte Hertha den Sportplatz und das durch die vier Finalteilnahmen in Folge bereits bekannt gewordene „BSC“ behalten.


Ursula
3. November 2011 um 13:33  |  43950

Als „Zeitzeuge“, faktisch vieles richtig @ apo!
Ansonsten schön UND gut, dieser Beitrag!

Dennoch Favre war mehr für Hertha als hier
VIELE wahrhaben wollen! Nur Favre war ein
Trainernovize in der Bundesliga, wie Babbel,
für den Geduld angemahnt, die ihm auch
HIER sehr gern eingeräumt wird….

Mit Favre hatten VIELE weniger Geduld…..
und Monsier „Lulu“ stand sich selbst zu
sehr menschlich im Wege, auch weil er für
diese Zeit bei Hertha in diesem „Neuland“
viel Kraft, viel kreative und mentale Kraft
gelassen hatte, ….

….wo er denn Unterstützung gebraucht
hätte und kurioserweise DER, der ihn
geholt hatte und der sie ihm hätte geben
können, trotz „Hassliebe“, war nicht mehr
präsent!! Und weil er der deutschen Sprache
zu diesem Zeitpunkt weniger mächtig war,
als aktuell, siehe die fremdmanipulierte „PK“!

Und Preetz war selbst noch ein Novize….

Das musste ich NOCH, einmal los werden,
eigentlich noch vieles mehr, zu diesem
leider „ausgelutschten Thema“! Tschuljung!


Polyvalent
3. November 2011 um 13:46  |  43951

Mensch @ursula, welcome back und Respekt für fast 18 Stunden Totalentzug.


Ursula
3. November 2011 um 13:55  |  43952

Hab` ich gewusst „Poly“, dass das von Dir
kommt, habe ich befürchtet! Nun aber wech!


catro69
3. November 2011 um 13:55  |  43953

@ poly
Nee, der BSV 92 und unser Mitnamensgeber BSC (gegründet 1895) sind zwei verschiedene Vereine.


JK
3. November 2011 um 14:11  |  43954

@poly 18stunden das ist gut. ich hätte auf viel weniger gewettet.


Polyvalent
3. November 2011 um 14:20  |  43955

@castro69
Aus der Chronik des BSV 92 geht hervor, dass ab 1928 ein gewisser Alfred Schaffer das Traineramt einer brach liegenden Fußballabteilung übernahm, die erst 1935 zu kleineren Erfolgen führte. Also in diesen Punkt Fehler bei weltfussball.de.

@Ursula
Warum denn nun wieder weg, wenn du schon ´mal hier bist …


3. November 2011 um 14:20  |  43956

02.11.´11, 21.08 h–> 03.11.´11, 13.33 h = 16 h 23 min… 🙄


Polyvalent
3. November 2011 um 14:30  |  43957

@JK

Na wenn er aber in den 18 Std. mit Hans Meyer in der Sauna war, mit Favre, Pantelic usw. längere Telefonate geführt hat, mit den Hunden Gassi war, für den nächsten Marathon trainiert hat und sich zum Schlafengehen und gegen den Immerhertha-Blog-Frust eine Flasche Whisky genehmigte, war es doch wieder recht früh …


Polyvalent
3. November 2011 um 14:36  |  43958

Aber nun ´mal wieder im Ernst werter @ursula. Wie ordnest Du als Zeitzeuge denn das heutige Gämpele-Interview in diesem Zusammenhang ein?


Altin Rraklli
3. November 2011 um 14:37  |  43959

@ Ursula

Geh mit Gott, aber geh!

*duck und weg*


f.a.y.
3. November 2011 um 14:46  |  43960

Also das Thema Favre fand ich ja schon dröge. Aber jetzt noch „alle auf Ursula“? Nee. Gucke morgen mal wieder vorbei… Gähn.


sunny1703
3. November 2011 um 15:14  |  43961

@f.a.y

???? Wer denn hier alles auf wen?! Ich bin jemand der eine Ankündigung ernst nimmt, wenn sie immer wieder nicht eingehalten wird, ………..wirkt das seltsam.

@ Andere Themenvorschläge
Ist Arne Friedrich Schuld an der Griechenlandkrise?
Hätte Hertha ohne Hoeness schon fünfmal die CL gewonnen?
Friedhelm Funkel ,ein Kandidat für Schloss Bellevue?!

Favre ist abgegessen, damals ein wirklich gutes Gespann Hoeness Favre, aber nur zusammen funktionierten sie, das ist leider immer vergessen worden. Favres Fastengagement bei den Wölfen zeigt seine Nähe zu Hoeness.

Sportlich interessant in seiner Philosophie. Aber
Röber 1,56 Punkte pro Spiel
Meyer 1,53 Punkte pro Spiel
Götz 1,49 Punkte pro Spiel
Stevens1,48 Punkte pro Spiel
Favre 1,48 Punkte pro Spiel
Babbel 1,45 Punkte pro Spiel (1.Liga)
Funkel 0,94 Punktepro Spiel

Angaben aus transfermarkt.de….ich glaube sportlich relativiert sich damit manches, auch mancher der hier zu einem Hertha Trainerstar aufgebaut wird.

lg sunny


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 15:15  |  43962

So sehr ich mich an @ursula verbal reibe und Disvergenzen mit ihm habe, so muss ich diesmal @apos Beitrag hervorkramen, in dem er sagte, dass er sich beschämt fühlt, weil ich heute ähnlich fühle.


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 15:27  |  43963

Mir fehlen in dieser Statistik aber die Gesamtzahlen der jeweiligen Spiel.
Von der Dienstzeit her würde die nämlich so aussehen(aus dem Kopf heraus, muss nicht stimmen):

Röber 1,56 Punkte pro Spiel

Favre 1,48 Punkte pro Spiel

Götz 1,49 Punkte pro Spiel

Stevens1,48 Punkte pro Spiel

Funkel 0,94 Punktepro Spiel

Meyer 1,53 Punkte pro Spiel

Babbel 1,45 Punkte pro Spiel (1.Liga)


elaine
3. November 2011 um 15:34  |  43964

@ Exil,

okay , dann brauchen wir noch die dazu gehörigen Marktwerte jeder Saison.

In der Saiso 08/09 lagen wir da bestimmt weiter ober als jetzt.


Polyvalent
3. November 2011 um 15:35  |  43965

@Exil-S.

Jürgen Röber 1. Jan. 1996 6. Feb. 2002
Falko Götz 7. Feb. 2002 30. Juni 2002
Huub Stevens 1. Juli 2002 4. Dez. 2003
Andreas Thom 4. Dez. 2003 17. Dez. 2003
Hans Meyer 20. Dez. 2003 30. Juni 2004
Falko Götz 1. Juli 2004 10. Apr. 2007
Karsten Heine 10. Apr. 2007 30. Juni 2007
Lucien Favre 1. Juli 2007 28. Sep. 2009
Karsten Heine 28. Sep. 2009 3. Okt. 2009
Friedh. Funkel 3. Okt. 2009 30. Juni 2010
Markus Babbel 1. Juli 2010


def
3. November 2011 um 15:37  |  43966

@playberlin
nicht all zu sehr persönlich nehmen meine Aussage.
Mit der Gelsenkirchen- und nachtragend sein Sache, habe ich dich mal mit zig Herthafans über einen Kamm gescherrt. Ich lebe auch keinen blinden Hass gegen die Royalblauen aus. Musste sogar mal googeln, warum wir uns nicht grün sind.
Was Favre betrifft, stöst es bei mir halt immer wieder übel auf, wenn dieser Mann von Herthafans noch regelrecht vergöttert wird… und jegliche Schuld für den Absturz Herthas wird ausserhalb der Schweiz vermutet. Kann ick nicht ab… und ist ein Thema was mein normalerweise unterkühltes Blut zum kochen bringt


Herthaber
3. November 2011 um 15:47  |  43967

@sunny1703

Punktvergleiche kann man doch nur machen, , wenn es sich um die gleiche Mannschaft handelt. Alles ander macht für mich keinen Sinn.


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 15:54  |  43970

@polyvalent

Nicht chronologisch, sondern von der Dienstdauer in der Bundesliga bis zur Beurlaubung…


Polyvalent
3. November 2011 um 16:08  |  43975

@Exil-S.

1. Röber 6 Jahre, 1 Monat
2. Götz 2 Jahre, 9 Monate (plus 5 Monate)
3. Favre 2 Jahre, 3 Monate
4. Stevens 1 Jahr, 5 Monate
5. Funkel 9 Monate
6. Meyer 6 Monate
7. Babbel 4 Monate, Tendenz steigend


Polyvalent
3. November 2011 um 16:13  |  43976

@Exil-S.

Tschuldige, habe Röbers 2. Liga-Zeit mitberechnet. So müsste es jetzt stimmen:

1. Röber 4 Jahre, 7 Monate
2. Götz 2 Jahre, 9 Monate (plus 5 Monate)
3. Favre 2 Jahre, 3 Monate
4. Stevens 1 Jahr, 5 Monate
5. Funkel 9 Monate
6. Meyer 6 Monate
7. Babbel 4 Monate, Tendenz steigend


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 17:11  |  43984

@polyvalent

Dann habe ich ja nur den „Schönen“ und den „Heiligen“ verwechselt…

@elaine

Marktwerte finde ich immer nicht so aussagekräftig. Oder um es mit LF zu sagen:

„Wir haben mit einem Kader um die Meisterschaft gespielt, der vom Wert auf Platz 14 gehört.“
(Print SportBild diese Woche)


Blauer Montag
3. November 2011 um 17:13  |  43985

Wer rechnen kann ist klar im Vorteil, nicht wahr @rasiberlin // 3. Nov 2011 um 14:20 Uhr 😉

Den ganzen Schlamassel des Jahres 2009 kann man nicht beurteilen ohne 🙄 eine „Würdigung“ 🙄 der Leistungen von Dieter Hoeneß. Darauf hat @sir henry dankenswerter Weise noch mal hingewiesen, und @Dan u.a. Foristen hatten bereits eine Menge dazu geschrieben.
http://www.immerhertha.de/2011/10/27/zum-duell-der-ex-klubs-hat-dieter-hoeness-eine-groessere-wuerdigung-bei-hertha-verdient/#comment-42781

Wer nach wie vor nicht die Notwendigkeit des Rauswurfs von Hoeneß verstanden hat, der schaue bitte noch einmal in die im Unternehmensregister veröffentlichten Bilanzen der HERTHA BSC KGaA. Der Rauswurf war eine zwingende wirtschaftliche Notwendigkeit. Für die anschließenden Turbulenzen in der Mannschaft haben Favre, Gämperle, Gegenbauer und Preetz im juristischen Sinne keine Schuld. In meinen Augen war es aus heutiger Sicht eine Tragödie namens „Meuterei auf dem Schenckendorffplatz“, als der Kader vor etwas mehr als 2 Jahren Favre und Gämperle die Gefolgschaft verweigerte.Die Aussage von @def kann ich gut verstehen.

def // 3. Nov 2011 um 15:37
….Was Favre betrifft, stöst es bei mir halt immer wieder übel auf, wenn dieser Mann von Herthafans noch regelrecht vergöttert wird… und jegliche Schuld für den Absturz Herthas wird ausserhalb der Schweiz vermutet. Kann ick nicht ab… und ist ein Thema was mein normalerweise unterkühltes Blut zum kochen bringt

Die schwierigen Monate nach der Entlassung Favres hat HERTHA in meinen Augen nur dank der finanziellen Hilfen von Werner Gegenbauer und den ihm persönlich bekannten Investoren durchgehalten. Da sollte m.E. nicht von „Schuld“, sondern von Verdiensten um den Erhalt des Vereins die Rede sein.


elaine
3. November 2011 um 17:24  |  43990

@Exil,

ja gut, wenn sich das belegen lässt. Allein mir fehlt er Glaube 😉

Mit Voronin, Pantelic, Simunic, Drobny u.s.w. …hört sich das irgendwie nach mehr an ???


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 17:36  |  43996

@elaine

Das waren vier Spieler… Das Team bestand aber aus mehr Spielern. 😉
Vielleicht kann Dan was dazu steuern, aber der hat sich irgendwie rar gemacht… 😉


elaine
3. November 2011 um 17:42  |  43998

@elaine,

jepp ich denke , das ist ein Fall für Dan 😉

und für die anderen hatte ich sorry u.s.w. geschrieben 😉 🙂 😉


Blauer Montag
3. November 2011 um 17:43  |  43999

Rar? @Dan?
Da mach ich mir keine Sorgen. Vielleicht hat er bloß heute keine Zeit, aus der großen Buchstabensuppe die nahrhaften Supptexte zu löffeln.


Blauer Montag
3. November 2011 um 17:44  |  44000

wofür denn „sorry“ @elaine?


elaine
3. November 2011 um 17:55  |  44004

@BM ich mache mir auch keine Sorgen, das Thema ist jetzt auch nicht mehr Seins.

Mich interessiert, wie hoch ca. der Marktwert von Hertha in der Saison 08/09 war, sowie auf welchem Rang wir da standen.

Jetzt sind wir gemäß Wert auf dem 15. Platz und Babbel holt im Moment den 10. Platz aus den Jungs raus 😉


Blauer Montag
3. November 2011 um 18:09  |  44008

OH JA @elaine,
die nächsten 6 Ligaspiele werden allesamt spannend. Auf dem 10.Platz in die Winterpause zu gehen, das überträfe meine kühnsten Hoffnungen vor Saisonbeginn. Und als Bescherung vor Weihnachten noch ein POKAL-HEIMSPIEL.


elaine
3. November 2011 um 18:13  |  44011

@BM jepp mehr (jedenfalls nicht viel) möchte ich auch nicht zu Weihnachten geschenkt haben.
Das wäre was !!! 😛


Blauer Montag
3. November 2011 um 18:19  |  44015

Ein POKALSIEG für @elaine bitte 😀


elaine
3. November 2011 um 18:26  |  44016

lol, jaaaaaaaaaaaaaa 😉 Exklusiv 😀


Blauer Montag
3. November 2011 um 18:52  |  44027

➡ 😳


elaine
3. November 2011 um 18:55  |  44030

➡ 😉


3. November 2011 um 19:06  |  44034

feiner Artikel von @sto heute zu diesem (s.o.) Thema. Hat mir journalistisch sehr gefallen. Und mich zudem in vielem, was ich mir so aus der Ferne zurecht reimte, bestätigt.


Blauer Montag
3. November 2011 um 20:11  |  44041

Mein Epilog (griech. επίλογος epílogos „das Nachwort, die Nachrede“) zur „Meuterei auf dem Schenckendorffplatz“.

Erst bei der schlussendlichen Lektüre der 180 Kommentare zum heutigen Thema fiel mir der Trainingsbericht von catro69 wieder ein.

“ 2. Nov 2011 um 13:49
……….Nach dem eigentlichen Training versuchten sich Ebert, Neumann, Perde und etwas kürzer Morales noch als Freistoßschützen.
Micha Preetz schaute vorbei und ich glaube unser Präsident genoß die Herbstsonne in der Mitte des Schenckendorffplatzes.
Wie immer ein netter Vormittag an der Hanns-Braun-Str..“

Wohl gemerkt: Die Mannschaft war in voller Stärke inclusive Zecke angetreten. Es wäre auch möglich, dass der Präsident nicht nur einen netten sonnigen Herbstvormittag genießen wollte. Sondern dass er nach dem Training auch noch eine klare Ansage machen wollte.


Exil-Schorfheider
3. November 2011 um 21:34  |  44045

@BM

Was soll der Präsident schon sagen!? Die sportliche Leitung obliegt dem Geschäftsführer Sport…


Blauer Montag
4. November 2011 um 8:07  |  44055

YES Exil-S,
vermutlich bedarf es keiner weiteren journalistischen Recherche, um heraus zu finden, ob Präsident Gegenbauer vorgestern mehr tat, als die Grashalme auf dem S.dorffplatz und die darauf trainierenden Spieler zu betrachten.

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