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(ub) – Och nee, nicht schon wieder. Lese ich als Reaktion von Euch immer mal wieder. Wenn das Thema Favre en vogue ist. Oder das Thema Hoeneß. Allerdings gibt es immer einen aktuellen Anlaß. So auch zum Heimspiel am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr).  Trainer Markus Babbel war in der Pressekonferenz gefragt worden zu den Unterschieden zwischen den sehr ansehnlichen Auswärtspartien von Hertha – zuletzt 3:2 in Wolfsburg – und den häufig mühsamen Heimspielen. Hier die Antwort von Babbel in voller Länge:

„Wir gehen schon immer mit dem Vorsatz ins Spiel, gut zu spielen und zu gewinnen. Es ist nicht ganz einfach, im Olympiastadion zu spielen. Das ist keine Ausrede. Das ist Fakt.  Ich kenne das selber von meiner Zeit früher, als ich das Vergnügen hatte im Münchener Olympiastadion zu spielen. Wobei ich sagen muss, dass das Stadion in Berlin wesentlich schöner ist. Aber durch die Entfernung zum Publikum ist es schwieriger, den Funken rüberbringen zu können. Weil die Distanz da ist. Das macht die Aufgabe nicht leichter. Wenn ich andrerseits höre, dass wir schon über 50.000 Karten verkauft haben, dass muss dann auch mal Kräfte freisetzen, um schlußendlich dann  ohne Hemmungen zu spielen, einfach mit Spaß. Manchmal habe ich den Eindruck, wir haben auswärts weniger Angst wie zuhause. Das ist für mich etwas schwer nachzuvollziehen. Weil wir tolle Fans haben und eine tolle Unterstützung. Trotz einiger schwierig anzusehender Spiele, wo wir abgeliefert haben, war die Atmosphäre gut. Das muss uns einfach mal die Power geben. Und wenn wir gewinnen, ist auch schlußendlich jeder zufrieden.“

„Das ist keine Ausrede. Das ist Fakt“

Interessant daran ist, dass der Trainer diesmal nicht über die Größe der Kulisse gesprochen hat, wie sonst schon des öfteren in diesem Zusammenhang. Sondern über das Stadion.  Das Thema ist nun nicht so neu. Verweise auf einen Text zum Thema Olympiastadion als Wettbewerbsnachteil aus der Morgenpost .  Trotzdem bin überrascht. Weil Hertha mittlerweile einen Zulauf an Fans hat, dass regelmäßig die 50.000er-Grenze übertroffen wird. Und ab der Größenordnung empfinde ich das Stadion samt Kulisse und Atmosphäre als eindrucksvoll. Ganz abgesehen davon, dass sich Stimmung in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt hat. Ausgehend von der Ostkurve ist die Mannschaft selbst in der Abstiegssaison 2009/10 (mit der einen unrühmlichen Ausnahme des Nürnberg-Spiels), in der Zweiten Liga und auch jetzt wieder, extrem unterstützt worden.

Was meint Babbel damit, dass es schwer sei, den Funken überspringen zu lassen? Ist das Fakt? Oder doch Ausrede?

Hertha spielt über 2017 hinaus im Olympiastadion

Der ehemalige Manager hate  im Herbst 2008 mal über den Bau einer eigenen Spielstätte nachgedacht.  Wenn Hertha eine neue Arena hätte bauen wollen, hätte längst eine Machbarkeitsstudie erstellt sein müssen. Die Finanzierung müsste jetzt stehen, damit 2013/14 die Bauarbeiten losgehen. All das ist nicht geschehen.   Finanziell kann Hertha das nicht im Ansatz stemmen. Und es scheint schwer zu sein, Konzepte zu entwerfen, wie so ein (geschätzt) 175-Millionen-Projekt extern zu realisieren ist. Folge:  Da Hertha auf absehbare Zeit keine eigene Heimstatt bauen kann,  wird die Mannschaft wohl auch über 2017 hinaus im Olympiastadion spielen.

Wie mutet es Euch an: Ein Wettbewerbsnachteil? Oder ein Vorteil?

Wo seht Ihr die Gründe, dass Hertha bisher in der Fremde besser zurecht kommt als im Kreis der Lieben daheim?  Die Menge an Zuschauern kann es nicht sein: Wer vor 80.000   bei Meister Dortmund gewinnt, kann sich schlecht vor 60.000 eigenen Anhängern erschrecken, oder? Und wer kann es richten, dass die Heimauftritte nicht so verkrampft ausfallen wie gegen Nürnberg, Augsburg oder Mainz?

P.S. Frisch aus der DFL-Ansetzungsküche:

Die letzten Spieltage 2011:

Sa, 3. Dez. 15.30 Uhr Kaiserlautern – Hertha

Fr., 9. Dez. 20.30 Uhr Hertha-Schalke

Sa., 17. Dez. 15.30 Uhr Hoffenheim-Hertha

Und weiter in 2012

Sa., 21. Jan. 15.30 Uhr 1. FC Nürnberg – Hertha

Sa., 28. Jan. 15.30 Uhr Hertha – HSV

Sa., 4. Feb. 15.30 Uhr Hertha-Hannover 96

Sa., 11. Feb. 15.30 Uhr VfB Stuttagart – Hertha

 

Das Olympiastadion ist für Hertha . . .

  • beides zugleich (62%, 279 Stimmen)
  • ein Wettbewerbsnachteil (22%, 99 Stimmen)
  • ein Wettbewerbsvorteil (16%, 74 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 452

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Herthas fünf Heimauftritt (2 Siege, 2 Remis, 1 Niederlage) fand ich

  • durchwachsen (63%, 294 Stimmen)
  • ordentlich (29%, 134 Stimmen)
  • schwach (6%, 30 Stimmen)
  • gut (2%, 7 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 465

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Gegen Mönchengladbach erwarte ich . . .

  • ein zähes Ringen (58%, 267 Stimmen)
  • ein ordentliches Spiel (31%, 142 Stimmen)
  • einen Grotten-Kick (7%, 33 Stimmen)
  • ein Fußball-Spektakel (4%, 19 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 461

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152
Kommentare

mkleinemas
4. November 2011 um 14:14  |  44090

Erster… 🙂


dstolpe
4. November 2011 um 14:14  |  44091

Zweiter!


svlad
4. November 2011 um 14:18  |  44092

Dritter!


4. November 2011 um 14:18  |  44093

erster richter… 🙂


Blauer Montag
4. November 2011 um 14:21  |  44094

Zumindest die Blogväter nutzen ihren Heimvorteil.


Blauer Montag
4. November 2011 um 14:23  |  44095

Hi @rasi, alter Zeitnehmer 😉


Marcel
4. November 2011 um 14:23  |  44096

Sollte man nicht eher froh sein, dass man ein Stadion und keine Arena hat?
Ich mag das Oly und der „Fakt“ der Entfernung ist doch nur ne Ausrede bzw. Beschäftigungstherapie für die schreibende Zunft … irgendwas muss man ja bringen, ne?! 😉


Freddie1
4. November 2011 um 14:29  |  44097

Ich mag Stadien, die einen Wiedererkennungswert haben. Augsburg, 18,99, usw kann man (ich) nicht auseinander halten. Da lob ich mir das Oly. Immer auf allen Fotos zu erkennen. Und ich teile die Meinung des Autors, dass ab 50k das Oly auch stimmungsmäßig beeindruckend ist.


Herthaber
4. November 2011 um 14:32  |  44098

Bei der Beurteilung der Nachwuchsspieler bin ich voll bei @appolinaris.
Enttäuscht bin ich von Duricin, der z.Zt bei der U23 trainiert und wie ich finde sehr arrogant dort rumwerkelt. Nicht überzeugend. Da scheint die notwendige Einstellung zum Profifußballer zu fehlen. Leider, denn er begann vielversprechend. Für Morales freue ich mich sehr und bin überzeugt, daß er seinen Weg gehen wird. Viel Glück !


Herthaber
4. November 2011 um 14:38  |  44099

Ich gehe gerne ins Olmpiastadion und die tolle Ostkurve sorgt immer für gute Stimmung. Würde mir allerdings wünschen, daß der Funke auch mal auf die anderen Ränge überspringen würde, geschieht zuwenig. Gebe allerdings zu, ein reines Fußballstadion hat etwas, wobei mir die Schalke Arena am besten gefällt. Da ich aber sowieso gerne etwas Distance habe,(der bessere Überblick) fühle ich mich om Olymp sehr wohl.


kraule
4. November 2011 um 14:44  |  44101

Ich bin und war schon immer für ein reines Fußballstadion.
Man stelle sich die Stimmung, die jetzt zuweilen schon herrscht, in einem „kleinen“ Stadion vor, ohne Laufbahn.
Wouw! Das hätte ich gerne und weiß doch es bleibt ein Traum.
Das Oly ist ein schönes Stadion, aber keines in dem jemals eine Stimmung wie z.B. in Dortmund möglich wäre, leider!

Geliebtes Oly, so bleibst du uns erhalten.


Sir Henry
4. November 2011 um 14:45  |  44102

Wie viel ist 1 Babbel?

Die Zeit zwischen dem Tritt in ein neues Fettnäppfchen multipliziert mit der Tiefe des Eintritts ins Selbige multipliziert mit dem Radius des verspritzten Fetts ringsherum. 1 Babbel ist also Zeit mal Weg mal Weg (macht Weg ins Quadrat) (Stunde mal Meter mal Meter oder h * t * r).

Die Abkürzung für Babbel ist Ba.

1 Babbel unterteilt sich in 100 Zentibabbels oder 1000 Millibabbels.

1000 Babbels ergeben 1 Kilobabbel.

In diesem Fall ergibt sich folgendes Ergebnis:

Zeit seit dem letzten Fettnäppchen:

04.11.-15.10. = 20 Tage oder 480 h

Tiefe des Eintauchens

0,33 m

Radius des verspritzen Fetts:

1,30 m

= 480h * 0,33 m * 1,30 m

= 205,92 h*m² oder 205,92 Ba oder rund 0,2 kBa.


ubremer
ubremer
4. November 2011 um 14:55  |  44103

@Sir,

was immer es heute morgen zum Frühstück bei Dir gab: Bekomme ich auch was davon 😉


f.a.y.
4. November 2011 um 14:56  |  44104

@Sir: warum Fettnapf? Er lobt die Fans und die Stimmung. Findet unser Oly schöner als das aus München. Und ein Hexenkessel ist es halt nicht. Und wird es wohl auch nicht… Und ja, das liegt am Abstand.


f.a.y.
4. November 2011 um 14:57  |  44105

P.S. Lustig ist dein Post dennoch. 😉


Sir Henry
4. November 2011 um 14:58  |  44107

Die Toppas waren jedenfalls alle. 😉


elaine
4. November 2011 um 15:02  |  44108

ich nag da Oly.

Vorteile sind die Einzigartigkeit. Die Zuschauer kommen gut zu den Plätzen…;-)
In Dortmund fand ich das ätzend, dort die endlosen Treppen hoch zu laufen um die dann im Stadion teilweise wieder runter zu steigen.
Die Laufbahn dazwischen ist ein Vorteil, wenn Gläserwerfer schwer bis zum Spielfeld werfen können.

Der Nachteil ist, dass die Stimmung nicht so gut unten ankommt.
Die Farbe blau ist von der Farbenlehre auch eher ein beruhigende Farbe. 🙁


elaine
4. November 2011 um 15:04  |  44109

hab mich wieder etwas vertippt, sorry !!!;-)


Sir Henry
4. November 2011 um 15:04  |  44110

@f.a.y.

Persönlich finde ich, dass er inhaltlich Recht hat. Ich finde reine Fußballstadien schöner, intensiver und für den Zuschauer besser. Die Infrastrukturen sind besser etc. Atmosphärisch sind sie dichter, für Spieler, Trainer und Zuschauer. Babbel ist stark durch seine Erfahrungen in England geprägt, das ist zu merken und auch in Ordnung.

Aber viele Herthafans schwören auf das Olympiastadion. Babbel fehlt ein wenig das Gespür für die Seele der Masse der Herthafans. Er sagt oft Dinge zur Unzeit. Das ist das, was ich mit dem Fettnäppfchen meine.


Exil-Schorfheider
4. November 2011 um 15:10  |  44111

@elaine

Wird der Prosecco etwa in Äsern ausgeschenkt!? 😉


elaine
4. November 2011 um 15:11  |  44112

@Exil, lol so ungefähr 😉

Darf ich noch mal von vorne??? 😀


Exil-Schorfheider
4. November 2011 um 15:11  |  44113

Ich meinte Gläser…


f.a.y.
4. November 2011 um 15:27  |  44115

@Sir: aber deswegen hat er doch gleich sowohl das Oly im Vergleich mit München, als auch die Fans, als auch die Atmosphäre gelobt. Er meinte doch eher, dass dieses Optimum nur noch einen Hauch durch ein anderes Stadion gesteigert werden könnte. 😀 Aber Du hast Recht. Zumal es eine müssiges Thema ist. Denn bis 2017 sind ja noch 6 Jahre. Und da werden wohl auch noch einige dazu kommen…

Etwas OT, weils grade reinkam:

am 14.11. ist wieder „Hertha im Dialog“ im ICC , bis 10.11. können Fragen und Anregungen an mitgliederbetreuung@herthabsc.de geschickt werden.


Sir Henry
4. November 2011 um 15:31  |  44117

Und am 28.11. ist MV im ICC. Nach dem Spaß, den ich auf der letzen MV hatte, werde ich mir das bestimmt noch einmal antun. 😉


4. November 2011 um 15:33  |  44118

wenn man nicht mal mehr derart sachlich und vorsichtig seine Meinung sagen darf und das ein Fettnapf sein soll-dann sollte es keine Interviews mehr geben. Ich habe das ja auch schon oft genug gepostet_ im Vergleich zu reinen Fussballstadien, ist das schon ganz anders- auch für die Zuschauer. Im Oly braucht man zuweilen ein Opernglas..Nein, für mich dermaßen weit von einem Fettnapf entfernt, wie es nur geht..Hertha hat lange genug um ein Fussballstadion gekämpft..das war ja nicht ganz grundlos..Oly ist schon außergweöhnlich schön, aber auch ein wenig gestrig-das darf ein Trainer ruhig mal sagen, wenn er permanent gefragt wird. Soll man eigentlich immer nur „politisch korrekte“ Antworten geben? Alles durch einen Filter laufen lassen?
WQie soll so ein Filter aussehen?-Bin ich kein Fan-weil ich das Oly nur bedingt gerne besuche-selbst in HH lieber sitze?
Nö-kein Fettnapf. Ich mag ehrliche Antworten, keine gefilterte Allerweltssuppe, wie sie Hitzfeld immer servierte. Ich mochte ihn als Trainer und Typ-als Interviewpartner war er eine Katastrophe..


Treat
4. November 2011 um 15:39  |  44119

Ich persönlich mag das Oly und auch die blaue Tartanbahn. Außerdem ist ein reines Fußballstadion auf absehbare Zeit ohnehin Utopie. Trotzdem wünsche ich mir manchmal eines, die Auswärtsfahrt nach Wolfsburg hat das wieder bestätigt. Die Stimmung in einem reinen Fußballstadion ist selbst in einem vollen Oly nicht zu erreichen, einfach, weil Publikum und Team durch die räumliche Trennung nicht so zu einer Einheit verschmelzen können.

Unabhängig davon glaube ich, dass Babbel nicht mehr weiß, wie er diese immer wiederkehrende Frage noch sinnvoll beantworten kann, deshalb hat er einfach rumgelabert. Meines Erachtens haben die schwachen Heimauftritte rein gar nichts mit dem Stadion, sondern schlicht – Vorsicht, Binsenweisheit – mit den Schwierigkeiten zu tun, zu Hause selbst das Spiel machen zu müssen.

Bei Gegnern, die auch bei uns offensiv agieren und uns nicht zwingen, selbst zu kommen, sehen wir auch zuhause wie bei einem Auswärtsspiel aus. Die Stärke ist das Kontern. Für alles weitere braucht es einfach noch mehr Erfahrung, Reife und Selbstvertrauen. Deshalb hoffe ich auf einen weiteren Heimsieg gegen Gladbach, damit die Heimbremse sich allmählich löst. Es wird aber sauschwer, soviel ist klar.

@SirHenry: Bin nicht deiner Meinung bzgl. der Äußerungen von Babbel aber der Post war der Hammer – danke für den guten Start ins WE! 😉

Blauweiße Grüße
Treat


4. November 2011 um 15:48  |  44120

In der Tat: alle Jahre wieder.
Ich habe schon eine Menge Stadien, in allen Größen und Formen, mit Laufbahn und ohne, mit 1, 2 oder 3 Rängen in einer Menge Ländern gesehen. Meiner Meinung nach gibt es keine Standartformel für ein schönes oder ein stimmungsvolles Stadion. Weder die Größe entscheidet, noch die Tribünenbauweise, noch der Abstand zum Spielfeld. Letzten Endes kommt es auf die Menschen an, die auf den (wie auch immer gebauten) Tribünen stehen oder Platz nehmen. Wie „fanatisch“ (im positiven Sinn) verfolgen sie ein Spiel? Machen sie ihre Unterstützung der Mannschaft abhängig vom erfolgreichen Spielverlauf oder legen sie erst richtig los wenn die Mannschaft nix zustande bekommt und 1:0 hinten liegt? Werden auch mal Gesänge von den Sitzplatztribünen mitgesungen oder, noch besser, von den Fans auf den Sitzplätzen gestartet? Alles das ist viel (viel!) entscheidender für die Stimmung, als die Frage, wie weit ist die Tribüne vom Spielfeld entfernt.

Wir haben mit dem Olympiastadion ein einzigartiges Stadion. Unverwechselbar. Will man das wirklich gegen so ein 08/15-Stadion wie den Borussia Park eintauschen? Meine klare Meinung: nein.


Exil-Schorfheider
4. November 2011 um 15:49  |  44121

Zur MV kann ich nicht. Da singen mir Rammstein in HH ein Ständchen…


Sir Henry
4. November 2011 um 15:54  |  44122

Das Publikum in Berlin verlangt ja gar nicht viel.

Es gab gegen Nürnberg eine Phase von 4-5 Minuten in der zweiten HZ, da war Hertha am Drücker, zwei Ecken hintereinander, Torschuss etc. Sofort waren die Massen da, schrien jubelten, unterstützten die Mannschaft. Etwas vergleichbares gab es in den letzten 7-8 Minuten gegen Mainz, als Hertha zumindest mal vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Plötzlich war Leben in der Bude.

Viele Leute im Stadion wollen doch gar nicht immer den großen Zauber sehen, die feine Klinge, das Tikitaka. Sie wollen eine engagierte Mannschaft erleben, die wenigsten signalisiert, dass sie will. Laufbereitschaft, Anspielbarkeit, Wille. Das sind alles keine unmöglichen Wünsche, sondern fundamentale Anforderungen.

Für die Umsetzung der Anforderungen ist der Abstand zwischen Spielfeld und Zuschauerrängen völlig irrelevant.


naneona
4. November 2011 um 16:06  |  44123

Ich denke MB würde das Stadion im privaten 4 Augen Gespräch nicht als Entschuldigung gelten lassen. Er hat ja auch durch klingen lassen, das er es nicht nachvollziehen kann.
Er weiß aber um diese Schwäche der Mannschaft und muss sehen wie er es raus bekommt.
Also wird er der Mannschaft gut zureden und andersherum versuchen Druck zu nehmen und etwas Verständnis zu zeigen.
Wenn das erst mal in den Köpfen ist „zu Hause läuft es bei uns nicht“, braucht’s halt ein paar Kniffe um die Köpfe davon zu befreien.
Er wird bestimmt auch schon ans Pokal Spiel denken. 😉


monitor
4. November 2011 um 16:40  |  44124

Ich mag das Oly auch, es ist unverwechselbar und der Kompromiss zwischen Denkmalschutz und Anforderung an ein modernes Stadion sehr gut gelungen.

Utopie von Übermorgen 😉 wäre ein zweites kleineres Fußballstadion auf dem Maifeld.

Aber solange Berlin arm aber sexy und Hertha voller Demuts (Demuts=Mehrzahl von Demut) ist, bin ich heilfroh über das, was wir haben.

Die Stimmung ist manchmal nicht so doll, weil bspw. die Zuschauer in den Blöcken LMN von eher zurückhaltender Natur sind! Das weiss ich aus erster Hand. 😳


Etebaer
4. November 2011 um 16:44  |  44125

Das Olympiastadion, hm, das ist Vorteil und Nachteil zugleich.
Allerdings nur deswegen, weil man den Stadinonamen nicht zu Geld machen könnten, wenn es den Interessenten gäbe.
Mit der Heimschwäche hat das rein garnix zu tun.
Und die vielleicht sollte man froh sein, angesichts von Becherwürfen und Pyrobombarden, das es kein reines Fußballstadion ist.
Im übrigen ist es Wunderschön!

A) Die Heimschwäche kommt daher, das die Spieler „lockerer“ werden müssen.

B) Die Heimschwäche kommt daher, das der
Spielansatz nicht stimmt.
Hertha ist eine Kontermannschaft und müßte in den Heimspielen über das provozieren von Fouls in Strafraumnähe gefährliche Standardsituationen heraufbeschwören und nach dem man hoffentlich in Führung geht, kommt das Spiel ins Rollen.

Attraktiven Fußball bekommt man über nämlich Qualität, nicht über Taktik!
Der Zweck von Taktik ist es, attraktiven Fußball zu unterbinden!
Ist genügend Qualität da, kann man diese in gewissen Situationen von Taktik „befreien“.
Dann entsteht ein schönes Spiel!

Also ist der Weg, erstmal Siege irgendwie herbeizuarbeiten, mit den Mitteln die ein geldknapper Klub hat – Konter, Standards, Einstellung.
Ein Sieg tröstet auch den Fan über das möglicherweise karge Spiel hinweg.
Durch Erfolge bekommt man die finanziellen Mittel Qualität zu steigern.
Macht man das in genügendem Maße, dann kann man folgerichtig anfangen, „schön“ zu Spielen!

Auch gute Jugendspieler kosten ein Vermögen!
Jedenfalls, wenn man regelmäßig welche haben möchte und nicht nur sporadisch, aus dem Zufall des Geburtsortes heraus.

Das führt zum Thema Nachwuchsspieler:
Das Frage ich mich ab und zu, was in so manchen Köpfen vorgeht?

Nachwuchsspieler müssen sich natürlich in der zweiten Mannschaft und im Training zeigen!
Bloß weil einer bei Hertha Vertrag hat, gibt das kein Abbo auf eine Platz in der Startelf und auch keine Spielminuten, für das Seelenwohl.

Einsätze und Spielminuten bekommt man, weil man gut genug ist, es sich verdient, bereit steht, wenn die erfahrenen Kräfte ausfallen und dann Leistung bringt, immer an sich arbeitet!

Lasogga ist für mich der Prototyp eines erfoglreichen Nachwuchsspielers!
Was evtl. auch daran liegt, das er in der Familie vielleicht jemanden hat, der ihm von Anfang an nicht den Kopf verdreht hat.


Etebaer
4. November 2011 um 16:46  |  44126

PS: Und Flutlichtspiele sind die allergeilsten!


Etebaer
4. November 2011 um 16:48  |  44127

PPS: Irgendwie wäre eine Editfunktion schön, ich hasse meine vielen Rechtschreibfehler 😉


ubremer
ubremer
4. November 2011 um 16:53  |  44128

@Etebaer,

vor dem ‚Senden‘ die ‚Vorschau‘-Funktion nutzen ? 😉


Sir Henry
4. November 2011 um 16:59  |  44129

@ub

Wie, und dann sind alle Fehler weg? 😉


westend
4. November 2011 um 17:05  |  44130

@ubremer: Bei allem Respekt, aber ich glaube, Du hast Dich oben mächtig in Ton & Niveau vergriffen.

Ich finde es ziemlich unverschämt und komplett unter der Gürtellinie, diesen Tretballhaufen aus Gelsenkirchen beim Namen zu nennen — und das noch in der Überschrift! Ich meine: In diesem Blog tummeln sich auch Minderjährige herum…

Schimpfwörter wie Schal** 04 (oder war es 05?) gehören nicht in die Öffentlichkeit! Pfui!!!

Bitte in Zukunft ggf. solche Einträge mit „Parental Advisory – Explicit Content“ markieren.

; ))


Treat
4. November 2011 um 17:09  |  44131

OT:
Die brennen heute immer früher aus. Dennoch hält sich mein Mitgefühl in diesem speziellen Fall in Grenzen 😉 :

http://www.sueddeutsche.de/sport/sport-kompakt-boateng-will-nicht-mehr-fuer-ghana-spielen-1.1180738

Blauweiße Grüße
Treat


Sir Henry
4. November 2011 um 17:11  |  44132

@Treat

Vielleicht ärgert er sich inzwischen ja auch, dass er sich für Ghana entschieden hat. Als Leistungsträger von Milan wäre er unbedingt auch ein Kandidat für die deutsche N11. DER Zug ist ja nun wohl abgefahren…


helly
4. November 2011 um 17:22  |  44133

zum Oly:

Müssen halt aus den gegebenen Umständen das Beste rausholen!
Wie zum Beispiel, letztes Heimspiel 2. Liga gegen Augsburg, Zusatztribüne am Marathontor!
Sollte gegen Bayern, Dortmund, etc. Standard sein!
Zur nächsten Restauration des Stadions in 5 bis 10 Jahren, unmittelbar nach den nächsten beiden Meisterschaften, sollte über den Bau variabler Zusatztribünen auf der Laufbahn nachgedacht werden! Es gab diese Pläne bereits vor dem Umbau, Spielfeld weiter absenken und schick ist. Ist günstiger als Neubau und nach den angestrebten Meisterschaften mit CL-Quali locker finanzierbar, zumal Lasso gerade für 55 Mio von Man-City gekauft wurde!


4. November 2011 um 17:22  |  44134

@westend:

vollste zustimmung… ub zahlt ne fette strafe in unsere kasse und geht sonntag in die kirche.. buße tun…!!!

thema oly: unentschlossen… schön ja aber stimmung nur bei > 60.000, also liegt´s an der mannschaft und uns es voll zu bekommen…


4. November 2011 um 17:25  |  44135

Das Olympiastadion ist genauso größenwahnsinnig wie Berlin und seine Einwohner – zumindest die Berliner. Also die, die nicht aus Schwaben, Franken, dem Rheinland oder München kommen.
Ich gehe nicht gerne ins Olympiastadion. Kalt, zugig, ungemütlich.
Die Alte Försterei ist viel schöner. Ich habe mir sagen lassen, dass die Fans dort das Stadion auch ganz alleine gebaut haben. Also fast.
Eine Mannschaft, insbesondere die Heimmannschaft, darauf einzustellen, im Olympiastadion zu spielen, stelle ich mir unsagbar schwer vor. Besonders bei großer Kulisse. Auch wenn die weit weg sitzt. Der einzige Vorteile, den ich sehe: wenn der Platz, was in Berlin ja häufig der Fall ist, gestürmt wird, erreicht man die Kabinen schneller als der Mob.
Müsste ich eine Mannschaft als Trainer betreuen, die im Olympiastadion spielt – ich glaube, dass ich so schnell wie möglich wieder nach Hause fahren würde.
Selbst, wenn ich in München leben würde.
Vielleicht würde ich sogar pendeln.
Zur Not jeden Tag.

Ich finde Euren Blog übrigens klasse. Nur das mit dem Erster und Zweiter finde ich doof.
Ist morgen auch wieder Fußball?


Polyvalent
4. November 2011 um 17:28  |  44136

@Blauer Montag 14:21

Genialer feinsinniger Humor


Herthaber
4. November 2011 um 17:40  |  44137

@wilson

Schade das wir nicht unser Olympiastadion selber gebaut haben.


Better Energy
4. November 2011 um 17:43  |  44138

@monitor

[quote]Utopie von Übermorgen 😉 wäre ein zweites kleineres Fußballstadion auf dem Maifeld. [/quote]

die Unioner können doch in Köpenick bleiben, die brauchen doch nicht auch noch in den Olympiapark. Und wenn der DFB bestimmt, daß auch die Sitzplätze einbauen müssen, dann ist dieses Stadion in Köpenick angemessen klein 😉


ubremer
ubremer
4. November 2011 um 17:44  |  44139

@wilson,

stark 🙂


4. November 2011 um 17:46  |  44140

@herthaber:

ich glaube, du kennst den @wilson noch nicht so gut, denn das war wieder mal ein echter „wilson“… ist glaub auch, dass wilson schon eingetragendes markenzeichen ist… 😆


Bakahoona
4. November 2011 um 17:46  |  44141

Folgender Vorschlag um die Angst aus dem eigenen Stadion, bzw vor den eigenen Fans zu verscheuchen. Ich würde im normalen Trainingsbetrieb ein Tonband mit Pfeiffkonzert aus der Ostkurve laufen lassen. Und zwar richtig laut. Damit die Spieler sich an die berliner Reaktion auf mäßiges Spiel gewöhnen können, oder sich gar von Pfiffen motivieren lassen. Klingt vielleicht albern, aber das ist quasi eine Desensibilisierung vom Publikum. So wie ich das selbst im Oly immer wahrgenommen habe ists auch nicht einfach als Heimmannschaft. Spielt Hertha nämlich nicht drückend überlegen wird aus der Ostkurve erstmal angefeuert. Läufts dann immer noch nicht besser kommen sehr schnell Pfiffe und das nicht nur vereinzelt. Ergo baut das Publikum einen enormen zusätzlichen Leistungsdruck auf und schürt bei den Spielern die Angst zu versagen. Zusätzlich wird die Gastmannschaft dadurch auch noch motiviert. Woanders wird die Heimmannschaft auch wenn’s schlimm läuft angefeuert. Auswärts sieht die Situation dann anders aus – wer nach sonstwo mitreist feuert sein Team auch an wenn’s schlimm läuft. Und die Auswärtsfäns sind auch noch näher am Feld als im Oly. Aus der vermeintlichen Schwäche könnte so eine Stärke gemacht werden.


elaine
4. November 2011 um 17:52  |  44142

@Herthaber,

ich habe es aber so in Erinnerung, dass Hertha-Fans damals die Schalensitze eingebaut hatten, als das zu irgendeinem Europacup-Spiel nicht fertig wurde 🙂

Also, ein bisschen habe wir da schon mit gebaut 😉


elaine
4. November 2011 um 17:53  |  44143

und das, obwohl es nicht mal Hertha’s Eigentum ist 😀


Joey Berlin
4. November 2011 um 17:56  |  44144

Trainer, 100x aufschreiben und tätowieren!!! 😉
„Es gibt kein schöneres Stadion als das Olympiastadion in Berlin!“
@wilson … deshalb findet das DFB-Pokalendspiel auch in Berlin statt und nicht in der Provinz … Oh, oh!!


4. November 2011 um 17:56  |  44145

Immer wieder schönes Thema, unser Oly. Gibt viele Pros und Contras, aber wir können nunmal nix dran ändern, bevor kein Milliardär uns sein Vermögen hinterlässt.
Zu Babbels Erklärung kann ich mich nur einem der Vorredner anschließen: Er muss jeden Tag irgendwat babbeln, da kommt dann auch mal sowat bei rum. Freun sich die Schreiber und wir uns mit ihnen.
Im Übrigen: Seit alle ihre reinrassigen Arenen haben, ist unsere Laufbahn ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Und außerdem ist es sehr zuschauerfreundlich, weil man von überall prima gucken kann. Bestätigte mir letztens erst ein Kumpel aus Köln und der muss es ja wissen …


Exil-Schorfheider
4. November 2011 um 18:08  |  44146

Große Klasse, @wilson! 😀

Da freue ich mich gleich noch ein wenig mehr auf meinen Besuch in der kalten, zugigen Betonschüssel! 😉


hurdiegerdie
4. November 2011 um 18:13  |  44147

Ich finde, man sollte auch mal versuchen zu verstehen, was Babbel meint.

Sind viele im Stadion, ist die Stimmung zu gut und der Druck auf die Mannschaft ist zu gross. Sind zu wenig im Stadion, ist das Stadion zu gross, und der Funke springt nicht über, und die Stimmung ist nicht gut, also gibt es zu wenig Druck auf die Mannschaft.

Ergo, Berlin ist als Austragungsort für Babbels Heimspiele einfach nicht geeignet. München wäre da wohl besser.


Blauer Montag
4. November 2011 um 18:17  |  44148

Danke @polyvalent um 17:28

Langsam steigt meine Anspannung vor dem nächsten Auftritt am Montag. Meinen Humor verteile ich bis dahin nur in kleinen Portionen. Wenn HERTHA morgen Unentschieden spielt oder verliert, werde ich den Humor noch brauchen nach Samstag 17.30 Uhr. Wenn HERTHA morgen gewinnt, haben ‚eh alle gute Laune.

Da muss ich meinen Humor doch nicht bereits an den Fragen verbrauchen, wer wem welches Fettnäpfchen ins Oly gestellt hat, wer sich wo zu Hause fühlt, und wer wohin zurück will. Oder doch nicht?

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LrZM9saLqzU


Orgelpfiff
4. November 2011 um 18:19  |  44149

Als in der Abstiegssaison gegen Stuttgart das Gros der Ostkurve in der Waldbühne logierte hat der Rest des Stadions doch auch ganz ordentlich Stimmung gemacht. So ein bißchen davon auch in allen anderen Spielen und es wirkt schon wieder etwas mehr wie Heim-Festung.


monitor
4. November 2011 um 18:35  |  44150

@Better Energy

Beim verfassen des Beitrages habe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht an Köpenick gedacht.
Eher an die Football Teams, die im Oly früher den Rasen ruiniert haben, oder irgendwelche Päpste oder andere Maradonnen (Popstars), die unsere gute Stube blockieren, und Hertha somit ausweichen könnte.


Herthaber
4. November 2011 um 18:47  |  44151

@wilson @rasiberlin

Hab ich mir schon gedacht. Wollte nur einen draufsetzen.


4. November 2011 um 19:08  |  44152

Ich gebe Babbel da vollkommen recht. Ich mag das Oly auch sehr gerne, es ist aber und ich denke da sind wir uns alle einig, viel zu weitläufig und darunter leidet nun einmal auch die Akkustik.


4. November 2011 um 19:12  |  44153

Alles in heiterer Grundstimmung geschrieben, kein Messer zwischen den Zähnen oder heimtückische subtexte im Gepäck..
-ertmal @hurd: als Babbel-Versteher taugst Du nicht viel, bist da bei Favre besser aufgehoben 🙂
– Ich bin als 10 jähriger alleine zum und in´s Oly gegangen..unvergessen das 1:0 gegen Köln, aber auch ein tolles Sommerturnier mit der damaligen Wundermannschaft Ajax.. Für mich war das Oly, der OLMp, der heilige Gral, „DAS ERSTE MAL“ und Fixpunkt aller kindlichen Sehnsüchte und Wünsche.-Und immernoch ist das Oly hübsch, bei Flutlicht und voller Hütte. -Kein Thema. Der Spassfaktor im Oberring aber ist gegenüber einem Oberringplatz in HH beispielsweise-äußerst gering. Ich wäre für ein reines Fussballstadion-kann mit dem Oly, solange es einigermßen gefüllt ist, aber gut leben.- Was der Babbel da verzählt, ist ja harmlos und gar nicht mal so falsch-wenn man mal normal an die Sache geht und nach Gründen außerhalb des rein fussballerischen suchen möche. Wer das ernst nimmt oder zum Thema macht.. meinetwegen-für mich ist das ein Nebenhergespräch, ähnlich einem Tresen-talk.
Ich muss als Berliner definitiv nicht alles besser finden. Weder die Bratwurst, noch die langen Schlangen an den Kassen und Klos (wow! da s kann man echt anders haben..) oder die furchtbare Stadionmusik würde ich als unumstößlich besser als auf Schalke, Dortmund oder Hamburg oder gar St. Pauli finden. Anscheinend bin ich ein furchtbarer Nestbeschmutzer 😀 ?
Berlin ist knorke, aber nicht immer die Nummer 1..
Morgen wird´s ein schöner Anblick und hoffentlich gibt´s mal was zu feiern..ob sich Preetz und Favre aus dem Weg gehen oder die Hände schütteln? Morgen interessiert mich sogar das regenbogenfarbene..


Hoppereiter
4. November 2011 um 19:13  |  44154

ich bin da auch irgendwie zweigeteilt,was unsere alte schüssel angeht.

einerseits geh ich da schon solange hin(1975)und die stimmung is auch im weiten rund des stadions meistens top,andererseits würd ich mir schon zu meinen lebzeiten,nochmal ein reines fussballstadion für hertha wünschen.

das oly is alleine schon finanziell ein nachteil weil man den namen nich für zweistellige millionen summen verticken kann,man zahlt ordentlich miete und auch mit vermarktung is bei einem reinem fussballstadion sicher mehr rauszuholen als jetzt.

ne volle ostkurve in einem reinem fussistadion wäre stimmungsmässig sicher auch gigantisch,es wird aber leider ein wunschtraum bleiben,weil so ein projekt eh keiner bezahlen kann ausser nen scheich aus dem fernen osten.

ps: köpenick führt zur halbzeite 1:0 in braunschweig,find ick jut 🙂


4. November 2011 um 19:18  |  44155

@hoppe

… bis auf dein p.s. gehe ich mit dir 100 % mit.. 🙄


4. November 2011 um 19:23  |  44156

ich bin heimlicher Braunschweig-Fan-heute lasse ich kein Fettnäpchen aus 😳
Aber man stelle sich vor: Wolfsburg steigt mittelfristig ab und gleichzeitig die Eintracht wieder auf. ..wow!


Hoppereiter
4. November 2011 um 19:25  |  44157

mitlerweile stehts 1:1 und ksc führt 2:1 dank bibis elfer geschenk 🙂


monitor
4. November 2011 um 19:25  |  44158

@apo
Dann laß das doch mit dem Jägermeister wieder sein! 😉


monitor
4. November 2011 um 19:31  |  44159

Aber mal wieder eine blau-gelbe Mannschaft wäre ein Farbtupfer!


Better Energy
4. November 2011 um 19:31  |  44160

@Hoppereiter

Gott sei Dank gibt es sogar einen Beschluß des Abgeordnetenhauses, daß der Name des Oly nicht geändert werden darf. Da rufen alle nach Tradition in den Vereinen und dann werden darüber Gedanken verschwendet, das Oly umzubenennen. Nö, das muß nicht sein!

Etwa in DB-Arena? Neee, danke!

Und für alle, morgen ist Tag der „Fahne pur“, die traditionelle Fahne, die dann ganz traditionell im Oly weht wie eh und je…

Wer keine hat, gibt’s als Aktion im Fanshop im Oly oder beim Stand der FKO. Es wird hoffentlich ein blau-weißes Fahnenmeer 😉


BaerlinerHerthaFan
4. November 2011 um 19:31  |  44161

Als Ausrede würde ich die Aussage wirklich nich werten. Wie schon oben erwähnt, lobt er die Kulisse, die Fans und die Stimmung. Seine Aussage stützt er aus eigener Erfahrung, daher sehe ich darin keine billige Entschuldigung für die durchwachsene Leistung der Mannschaft zuhause.
Wer in einem reinen Fußballstadion schonmal war, weiß was Babbel meint. Es ist einfach was anderes, wenn nach der Seitenlinie schon der erste Zuschauer anfängt. 🙂
Aber eine Erklärung ist das natürlich nicht, warum es in Dortmund klappt und Zuhause nicht. Denke aber wie gesagt auch nicht, dass Babbel die Leistung damit erklären wollte.
Das ist ne komische Kopfsache und glaube auch, dass liegt schon an der anderen Spielweise. Zuhause muss die Mannschaft einfach das Spiel machen (ich weiß, wurde schon oft gesagt, ist aber so) und damit haben sie ein Problem. Ob das nun an der falschen Taktik des Trainers für Heimspiele oder an der Unfähigkeit der Spieler liegt, weiß ich nicht. Vielleicht beides.
Dazu müsste man die Spiele vielleicht mal genau analysieren.
Jedenfalls haben die Jungs morgen wieder die Möglichkeit, ihr Köln-Gesicht zu zeigen. Weil da hat das geklappt – auch wenn das natürlich durch den Gegner begünstigt wurde.
Aber Köln ist doch auch so ein invertiertes Beispiel. Auswärts spielen die Teilweise einen Katastrophenfußball und Zuhause drehen sie auf.
Schauen wa mal!


Traumtänzer
4. November 2011 um 19:38  |  44162

5.738-ster!

Die Größe der Kulisse im Olympiastadion kann es nicht sein. Das Team hat, wie @ub oben beschrieb, schon vor weitaus größeren Kulissen bestanden. Dass unten auf dem Feld die Stimmung nicht oder weniger gut ankommt, kann ich mir auch nicht vorstellen. Was ist es also dann, dass wir hier eine ausgeprägte Heimkomplexkugel schieben?
Meine Theorie: Ich glaube, in Berlin wird mittlerweile zu viel gelabert. Kreti und Pleti (und ich) labern, all die kruden Medien-Fuzzis labern und schlussendlich antworten die Hertha-Verantwortlichen auch nur mit: Labern! Kann es sein, dass das in dieser Intensität in Berlin besonders extrem ist und sich daraus eine sehr spezielle Erwartungshaltung herauskristallisiert, die auch den Spielern nicht verborgen bleibt? „Zu Hause spielen“ wird ja inzwischen völlig überhöht betrachtet. Da muss gewonnen werden, da muss schön gespielt und gekämpft werden, ach ja, zehn Tore (am Besten für Hertha) wollen die Leute auch noch sehen. Und die Fans mit ihren ganzen tollen Choreographien, Ruhm und Ehre für den Verein und sowieso Treue bis in den Tod. Huch, verlierst Du dann das Spiel plötzlich 0:1, ja gut, äh, bist Du schnell der Abstiegskandidat Nummer 1. Und da wird hier in Berlin auch nicht lange gefackelt. Oder? Wenn man es nicht besser wüsste, würde man vermuten, dass der Ausspruch des „vom Himmel hoch jauchzend bis zum Tode betrübt sein“ hier in Berlin erfunden wurde. Im Olympiastadion sozusagen.

Oder um es mit des Kaisers Worten auf den Punkt zu bringen: „Herthaner, geht’s einfach raus und spuilt’s Fußball!“. Und ignoriert die ganze Laberei in dieser Stadt.


Hoppereiter
4. November 2011 um 19:46  |  44164

@Better Energy

ich hab ja nich gesagt wir sollten aus dem oly eine DB arena machen,das is mir schon klar das das nich geht.

ein eignes fussballstadion würde aber finanziell pro saison mindestens 10 mios extra einbringen,wenn es denn erstmal steht und bezahlt is,wie auch immer .


Etebaer
4. November 2011 um 19:47  |  44165

Apropos Stadionname…da steht ja das Nicht-Eigentümer-Problem davor.
Aber kann man nicht wenigstens die Tribünen-Namen verkaufen?
Alid wäre ein exzellenter Kandidat dafür – Eine Seite ist dann Aldi-Nord, die andere Aldi-Süd.

🙂


Better Energy
4. November 2011 um 19:50  |  44166

@etebaer

Wir machen das anders: Wir verkaufen die Sitzschale pro Saison. Der Aufkleber des Käufers wird unter den Sitz geklebt. Preis inklusive DK 4.999 Euro. Suuuper billig!
😉


monitor
4. November 2011 um 19:51  |  44167

@ete

Heißt der Gästeblock dann LIDL Kurve? 😉


Blauer Montag
4. November 2011 um 19:55  |  44168

Mein Beifall für die folgenden Worte:
“Herthaner, geht’s einfach raus und spielt Fußball!”. Und ignoriert die ganze Laberei in dieser Stadt.

Die Idee mit Aldi-Nord und Aldi-Süd hätte allerdings ihren Reiz. Oder eine Seite ist S-Bahn und die andere BVG.


Exil-Schorfheider
4. November 2011 um 19:56  |  44169

@traumtänzer

Stimmt ja gar nicht! 😉


Hoppereiter
4. November 2011 um 19:58  |  44170

wie auch immer sowas heissen würde.
fakt is doch das unsere alte einen haufen geld nicht hat wegen der stadion lage.

gibt es noch einen anderen verein der da kein kapital draus schlägt?


bama286
4. November 2011 um 19:59  |  44171

Morgen werden wieder 60.000 in diese weitläufige Schüssel kommen und ich werde wieder Gänsehaut haben, wenn ich unter dem Oberring hindurch in den Boden eintauche. Dieses Gefühl hatte ich nicht in Hamburg, nicht in Dortmund und erst recht nicht in Wolfsburg. Ich brauche keine 55.000-Zuschauer-Arena wie in Mönchengladbach und auch keinen 30.000-Zuschauer-Baukasten wie in Sinsheim.

Fahre ich die Heerstraße lang, geht mein Blick immer die Flatowallee hinauf, der Coubertinplatz ist zwar außer Sicht aber dahinter kann man die Silhoutte des schönsten Stadions Deutschlands sehen. Auch wenn es maximal 2 Sekunden sind.

Ja, ich stehe weit weg in der Ostkurve, bis zum kleinen Tor vor dem großen Tor sind es gut 130m und die Sonne scheint manchmal so furchtbar grell durch den Schlitz zwischen Block 16 und Dach. Aber das Bild, dass sich ergibt, wenn sich die Zuschauer auf der Gegentribüne in einem geschwungenen Bogen zum Hertha-Gucken versammeln ist einzigartig.

Auch die Stimmung ist einzigartig. Gesänge und Schlachtrufe hallen so schön wider. Woanders ist das so furchtbar dumpf, als ob man nicht richtig zu Ende geschrien hätte. HaHoHe – Hertha B… Ich weiß nicht, wie viel davon in Block K oder 19 ankommt, aber wenn der Gästemob eine vernünftige Größe annimmt und ein lautes Lied anstimmt, kommt das auch bei uns immer ziemlich laut an.

Nicht von Ungefähr kommen die jährlichen Lobeshymnen, welch fantastische Atmosphäre doch beim DFB-Pokalfinale herrscht. Was war das für ein phänomenales Gefühl, als 74.000 das Elfmeterschießen gegen Argentinien verfolgten. Wie in einer Arena. Nicht so einer wie in Gelsenkirchen, nein, so einer wie in Rom.

Ich möchte das Olympiastadion nicht missen. Mein erstes Spiel als siebenjähriger Steppke auf wackligen Holzbänken, immerhin war ein Dach drüber, auf der Haupttribüne… Nein, das Olympiastadion gehört zu Hertha, seit fast 50 Jahren ist das so und es soll noch lange so bleiben. Millionen für Namensponsoren und einem leeren Tempelhofer Feld zum Trotz, denn wenn, dann müsste das neue Stadion schon dahin! 🙂


monitor
4. November 2011 um 20:04  |  44172

@etebaer
Lass mich den Gedanken mal weiter spinnen. Die Ostkurve ist die Red- Bull, Porsche oder Ferrari Kuve. je nach dem, wer mehr bietet!
Gästeblock ist der Rote-Kreuz Kreislaufkollaps-Bereich. Da gibt es Preisnachlass für den Sponsor, weil der von der Steuer abgesetzt werden kann. Der Block L, M oder N bekommt Brauereien vermittelt, daß hat persönliche Gründe! 😳

Die Haupttribüne wird Doppelherz und diesem Hersteller von Treppenfahrstühlen aus dem TV angeboten.

@etebaer, kein schlechter Gedanke!


4. November 2011 um 20:12  |  44173

@bama: dein Gefühl hat doch auch reichlich damit zu tun, das im Oly die hertha spielt. – ;-)Die Dortmunder oder Hsver erzählen ganz andere Dinge-aus nachvollziehbaren Gründen. Alles keine Sache, die man objektiv begründen kann.
Aber noch mal ne andere Frage: als Dortmund u/o Schalke ihr neues Stadion hatten..und erwarteten, dass nun die Punkte von ganz alleine daheim bleiben, ob der Lautstärke und tollen Athmo-war es nicht genau umgekehrt?- war die Heimbilanz zunächst nicht ziemlich schlecht, weil die Spieler erstmal eher verunsichert waren? Ich kann mich dunkel an Interview-Fetzen erinnern..jedenfalls hatte ich vorhin auf dem Lokus ne Art dejavue.. 😉
In der Buli wiederholen sich die Dinge ja-einfach, weil Fussball nichts anderes als Leben ist..und da wiederholt sich auch alles.


Papazephyr
4. November 2011 um 20:16  |  44174

Neben der Waldbühne ist für mich das Olympiastadion einer der schönsten Orte in Berlin – aber nur wenn es ganz leer ist – oder voll. Ein richtiges Fußballstadion würde zwar mehr Stimmung bringen – allerdings zweifel ich daran, daß Hertha dort erfolgreicher spielen würde.

Ich erwarte ein schwieriges Spiel. Allerdings sah Hertha diese Saison gegen Mannschaften aus dem Westen ganz gut aus – vielleicht wird es ja doch was. Und- zum Glück sind wir mit den Mannschaften aus Bayern für die Hinserie durch…


hurdiegerdie
4. November 2011 um 20:18  |  44175

Jetzt komme ich durcheinander.

Wie war das jetzt?

a) Die Fahne versteht sich ohne, aber Babbel nicht Berlin?

b) Babbel kann man nur mit Fahne am Tresen verstehen?

c) Apolinaris versteht Babbel, weil der auch völlig widersprüchliche Aussagen unter einen Hut bringt?

c) In Köln, der Hauptstadt der regenbogenen Fahne, klappts mit den Jungs?

d) Was Babbel erzählt ist ja nicht so falsch, zumindes ausserhalb des Fussballerischen?

e) Apolinaris hat mehr Spass im Oberring in Hamburg als in Berlin, weil die Musik dort umunstösslich besser ist?


DepecheMode
4. November 2011 um 20:19  |  44176

helly // 4. Nov 2011 um 17:22

Zur nächsten Restauration des Stadions in 5 bis 10 Jahren, unmittelbar nach den nächsten beiden Meisterschaften, sollte über den Bau variabler Zusatztribünen auf der Laufbahn nachgedacht werden! Es gab diese Pläne bereits vor dem Umbau, Spielfeld weiter absenken und schick ist.

Für eine solche Lösung plädiere ich auch.


monitor
4. November 2011 um 20:22  |  44177

Ich glaube das diese Diskussion um reine Fußballstadien eine Modeerscheinung ist.
Wie sich was bewährt, weiß man immer erst nach angemessener Zeit.


monitor
4. November 2011 um 20:25  |  44178

@depeche
Ich plädiere ferner für herausfahrbare VIP Logen, die dann durch WCs und Imbissstände ersetzt werden! 😉


Better Energy
4. November 2011 um 20:27  |  44179

Von allen Stadien aus Deutschland wurden bei der WM 2006 Bilder in die Länder übertragen, welche dafür bezahlten.

Und doch gab es eine Feier im Oly, die in fast alle Staaten der Welt ging: die Messe Benedikt XVI. aus dem Oly (wobei von den Kommentatoren in allen Sprachen erwähnt wurde, daß dort Hertha spielt). Warum? Das Bild „Himmel über dem Oly mit Abendrot“ bei der Feier des Papstes spricht doch Bände. Aus welchem anderen Stadion gibt es solche Bilder?

Hertha wurde dadurch bekannter als alle anderen deutschen Vereine. Und das kann uns keiner mehr nehmen.

Hertha geht doch vorwärts:

mehr als 9.000 Mitglieder mehr in einem Jahr, wobei die bei den Verbänden wirklich notwendig Größe zur Beachtung bei weitem noch nicht erreicht ist (da ist noch viel zu tun)

mehr als 46.000 Zuschauern letzte Saison, wobei wir die Kapazität haben, die Nummer 2 in Deutschland zu sein (wobei die Anzahl der Mitglieder mit der Anzahl der Zuschauer in der Regel korreliert)

Hertha hat mit dem unterstützungswerten Konzept „Herthahautnah“ die Basis erkannt und erobert nun diese potentielle Basis. Wo ist das Ziel? Ein Blick auf die Ruhrpottvereine genügt.

Daher: Das Oly ist ein Pfund, was wir zum Wuchern bringen müssen 😉


Better Energy
4. November 2011 um 20:28  |  44180

@Hoppereiter

Geld raus schlagen aus dem Namen unseres Oly? Alle sind hart, aber wir sind HERTHA


Hoppereiter
4. November 2011 um 20:39  |  44181

ich glaube du hast nicht den sinn meiner aussage verstanden.

alle anderen bundesligisten haben erhebliche einnahme vorteile durchs stadion,wir spielen nur zur miete,kannste dir selber ausrechenen wieviel geld uns da flöten geht pro saison.


Better Energy
4. November 2011 um 20:44  |  44182

Stuttgart zahlt über 6 Mio MIETE und behauptet trotzdem, daß das Stadion das eigene ist. Ist es aber nicht. Wir zahlen keine 6 Mio.

Du musst da genau die Strukturen dieser Vereine erforschen, bevor du zu einer Aussage überhaupt kommen kannst


f.a.y.
4. November 2011 um 20:44  |  44183

blöder Browser. Text weg… also nochmal.

Ich finde grundsätzlich auch reine Fussballarenen toll. Aber wenn man dann rausgeht, um etwas zu trinken zu holen ist man plötzlich im Stockfinsteren (HH, BVB, etc.) oder muss steilste Treppen abwärts (Hannover, Forsthaus). Dagegen unser wunderschöner, lichter Säulengang. Einmalig. Oder wenn man Frischlinge mit ins Stadion nimmt und deren Mund fast offen steht vor Staunen beim Betreten des heiligen Runds. Das sieht nämlich inn ganz anders aus, als von draussen erwartet. Einmalig. Und wenn beim 3:0 hinterm Marathontor die Sonne farbenfroh untergeht. Einmalig. Gut, wenn „nur“ 20.000 kommen, ist bei manchen ausverkauft, bei uns heisst das Geisterkulisse. Dann ist es plötzlich nur noch gross und rund und trist. Also kann das Motto ja weiterhin nur lauten „Alle zu Hertha“, dann ist auch alles gut. 🙂 Mein Unioner-Kollege singt manchmal extra für mich „Betonschüsselpupser, ihr seid Betonschüsselpupser.“ Gefällt mir. Bastel noch an einem T-Shirt. Betonschüsselpupser. Von Herzen. Einmalig halt! Ich will keine DB Arena. Ich will auch nicht bis Frohnau zu Hertha fahren müssen, weil nur da bezahlbarer Grund zu haben war. Nee. Nach reiflicher Überlegung komme ich (mal wieder) zu dem Schluss: ich will nicht tauschen.


4. November 2011 um 20:44  |  44184

@depeche: ja, das war für mich die allerbeste Idee-schade, das es nicht realisiert wurde!


Better Energy
4. November 2011 um 20:55  |  44185

@apo

die meisten Stadien sind doch verkleinert worden, auch das Oly. Hannover hatte früher für 84.000 Zuschauer Platz, heute nur noch 43.500. auch bei uns sind es weniger geworden. Es waren mal 120.000. Und die Arenen können noch dadurch verkleinert werden, daß nur noch Business-LIEGEN eingebaut werden (Das alte Rom läßt grüßen).

Hertha hat daher alles daran zu setzen, das Oly voll zu bekommen. Wie? Mehr Mitglieder, dadurch auch mehr Zuschauer. Dann ist Hertha auch eine Macht in den Verbänden und so stark, wie es der alten Dame als Hauptstadtverein gebührt.


JK
4. November 2011 um 21:08  |  44186

der tag geht und jonny walker kommt, friede freude eierkuchen, faire diskusionen ums thema hertha und ich denke hoffentlich bleibt es so. auch ohne uschi oder erst recht ohne uschi, wobei sie diese aussage nutzen könnte um wieder einmal ihren rücktritt vom rücktritt zu vollziehen.


JK
4. November 2011 um 21:14  |  44187

wann wir gegen herne west spielen ist mir sch…egal, wir müßen nur gewinnen!


Better Energy
4. November 2011 um 21:15  |  44188

Wir haben doch alle die Einladung zu MV und zum Dialog bekommen. Und so wird das Thema Oly eben anders betrachtet 😉

Und in 18 Stunden ist Anpfiff 😉


Caravaggio
4. November 2011 um 21:15  |  44189

1. Ich sehe keine drastische Heimschwäche. Vor allem, wenn sie morgen gewinnen. Leverkusen (reines Fussballstadion) steht z. B. auswärts besser da als daheim.
2. Die Erwartungshaltung der Heimfans ist (wenn es nicht so läuft) überzogen.
3. In Anbetracht der ganzen Plastik-Arenen aus dem Katalog ist das Oly etwas Besonderes.
4. Das Oly wurde auf Staatskosten umfassend renoviert und hat, abgesehen von wenigen Heimspielen, kein Limit für das Verkaufen von Tickets. Das ist ein Wettbewerbsvorteil, den die anderen Teams so nicht haben.
5. Wenn man den Namen des Stadions verkaufen will, sollte einem das Stadion erstmal gehören…
6. Das Maifeld ist Teil des Kulturdenkmals „Olympiagelände“ und steht ganz bestimmt nicht für den Bau einer „Curry 36-Arena“ zur Verfügung.


monitor
4. November 2011 um 21:20  |  44190

Ursula
4. November 2011 um 21:21  |  44191

…faire DiskuSionen, stimmt ALLES „kraule“!


monitor
4. November 2011 um 21:23  |  44192

@caravaggio
Es ist der Vorteil einer solchen Diskussion, auch dazu zu lernen, deshalb hat Punkt 6 für mich etwas nachdenkliches.


Better Energy
4. November 2011 um 21:28  |  44193

Das Land Berlin wird sicherlich noch einmal das Maifeld brauchen, – hoffentlich nicht zum Aufmarsch brauner Horden.

Das Maifeld ist Teil auch eines ZUKÜNFTIGEN Olympiageländes. Nur dejenigen, dem Weitsicht fehlt, baut das heute zu.


Better Energy
4. November 2011 um 21:30  |  44194

kaufe *denjenigen und *denen 😉


monitor
4. November 2011 um 21:33  |  44195

@ Better
Für was wird das Maifeld bei ggf. stattfindenden Spielen noch mal gebraucht?


Better Energy
4. November 2011 um 21:39  |  44196

Polo, Pyronale, zukünftige olympische Disziplin mit Elefantenfußball

Ich kann nicht so weit in die Zukunft sehen. Aber die Politik und unser Mitglied 50 hat das zu machen 😉


Better Energy
4. November 2011 um 21:47  |  44197

Patrik Hausding ohne Oly-Gelände?


Papazephyr
4. November 2011 um 21:53  |  44198

Olympiastadion & Sonnenuntergang
Hertha gegen Köln 01.10.11


Ursula
4. November 2011 um 21:54  |  44199

….faire DiskuSionen, stimmt ALLES „kraule“!


Blauer Montag
4. November 2011 um 21:54  |  44200

Sollten nicht auch die WORLD Series des Beachvolleyballs auf dem Oly-Gelände stattfinden – oder verwechsle ich da grad etwas?


4. November 2011 um 21:54  |  44201

ich war nie im Finsteren. 😀


Ursula
4. November 2011 um 21:55  |  44202

oops, I did it again, tschuljung!

Na doppelt hält besser…


Blauer Montag
4. November 2011 um 21:55  |  44203

War nicht heute Abend dein Termin im Nagelstudio @ursula?


Better Energy
4. November 2011 um 22:00  |  44204

@BM

Geht nicht, da um 13:30 Uhr das Stadion aufmacht. Nägel schleifen 3 Stunden, sich davon erholen 5 Stunden und 15 Stunden schlafen… Entfällt. Und das geht deswegen nicht 😉


teddieber
4. November 2011 um 22:00  |  44205

Das Oly ist einfach schön. Bei Flutlichtspielen ist es sogar ein Traum, deshalb nehme ich mir dann auch ein paar Sekunden und schaue ins Rund und genieße das einfach. Ich stimme Apo aber zu und hätte nichts gegen ein reines Fußballstadion. Dann muss es natürlich das GRÖSSTE von D sein. Ick bin Baliena und steh uff Größenwahn. 😉


Ursula
4. November 2011 um 22:01  |  44206

Subtext?? Nein, ich hatte einen HAMMER-
harten Tag, soll ich schon wieder „nageln“??


Sir Henry
4. November 2011 um 22:01  |  44207

@blogpappies

Seite 76 Eures wunderbaren Buchs: ist das DER Andreas Lorenz?


Better Energy
4. November 2011 um 22:05  |  44208

Es steht z.Zt. 3:1 für Mainz. Hups, da muss doch unser 0:0 ganz anders bewertet werden oder?


Ursula
4. November 2011 um 23:11  |  44209

Übrigens “Montag” als Chefkommentator,
versuch` doch Deinen “Nachgestellten”
vorzuschreiben, dass sie doch wenigstens,
wenn ich denn schon nicht mehr präsent
bin, nicht durch “Supptexte” nach treten
sollten, dies sogar mit “Mehrfachaccounts“!

Dann muss ich mich HIER auch nicht mehr
störender Weise zwecks Richtigstellungen
nachträglich einbringen! Danke “Sunny”!

Gilt auch für Dich, ich bekomme tatsächlich
zusammenhängende Sätze, Satzgegenstand,
Satzaussage, vielleicht noch ne Satzergänzung
und sogar ne Adverbiale Bestimmung dazu,
ohne fremde Hilfe und trotz Pünktchen-
krankheit zustande!


catro69
4. November 2011 um 23:13  |  44210

@Sir Henry
Ja isser, aus dem Netz:

Andreas Lorenz, Jahrgang 1962, geboren in Nürnberg, ist seit 1985 Sportjournalist. Nach 16 Jahren beim Axel-Springer-Verlag, dabei seit 1998 Sportchef der „Berliner Morgenpost“ und zuletzt Ressortleiter der fusionierten Sportredaktionen der „Berliner Morgenpost“, „Welt“ und der „Welt am Sonntag“, arbeitete er in den Jahren 2002 und 2003 als Freier Autor und schrieb den Bestseller: Sven Ottke: „Ich lebe meinen Traum“ und die Autobiografie der Boxweltmeisterin Regina Halmich „Noch Fragen?“. Seit 2004 ist er Sportressortleiter beim „Berliner Kurier“. Den Boxsport verfolgt Lorenz seit 1987, begleitete Graciano „Rocky“ Rocchigiani, Henry Maske, Sven Ottke und Axel Schulz durch ihre Karrieren und saß bei über 75 WM-Kämpfen und drei Olympischen Spielen am Ring.

Aber ich hänge gleich die nächste Frage ran:
@Blogdaddies, ist der Co-Autor auf Seite 76 Eures wunderbaren Buches der heutige Pressesprecher von Hertha BSC? Ist das DER Peter Bohmbach?


catro69
4. November 2011 um 23:21  |  44211

hurdiegerdie
5. November 2011 um 0:27  |  44212

Ursula,

sag klipp und klar, wen du mit Doppelaccounts verdächtigst. Dann können sich die Leute wehren, oder die Blogpappies es überprüfen.


FelixBSC
5. November 2011 um 0:47  |  44213

Also ich mag unsere Schüssel. War 2005 mal in der damals neuen Allianz-Arena und erinnere mich noch, dass ich mich mit meinen gut 1,90m ganz schön deutschen musste, ganz zu schweigen von der Angst, mit meinen Füßen – Größe 48 – die Ministufen zu verpassen und aufs Spielfeld runter zu fallen. Kein Stadion bietet einen traumhafteren Sonnenuntergang und ein schattenloses Flutlichtvergnügen!


FelixBSC
5. November 2011 um 0:48  |  44214

edit : Scheiß-tx9… deutschen=quetschen


Stehplatz
5. November 2011 um 2:23  |  44215

Schlechte Fans, schlechtes Stadion…. eigentlich ist der Babbel Markus nur wegen dem einehmenden Lächeln vom Manager da.

Er sollte anstatt immer Nebenschauplätze aufzumachen dafür sorgen, dass man zuhaus dauerhaft mit Mumm agiert und den Zuschauern mehr bietet als einen Heimkomplex.


Ursula
5. November 2011 um 2:34  |  44216

Die „Blogpappies“ werden, wie Du gerade
in dem „viertletzten“ Fred, als es auch Dir
zu „weit ging“, selbst erfahren hast, zu
meinem Leidwesen, zu meinen Gunsten
wider besseren Wissens oder „Stimmungs
bedingt“ (?) kaum etwas unternehmen!

Ich habe auf vernünftige, moderate
Repliken und auch auf Dein „Statement“
wegen dieses „Verunglimpfungsbeitrags“
(ubremer) keine Resonanz verzeichnen
können!

So das war´s jetzt aber auch! Grüße


5. November 2011 um 6:52  |  44217

Sooo, ich werde mich dann mal auf den Weg begeben… vor mir stehen noch 5h Zugfahrt und bissl S-Bahn, dann bin ich diese Saison zum 1. Mal im Oly. *freu* hoffentlich so toll wie meine Fahrt nach Dortmund 😉


Sir Henry
5. November 2011 um 8:16  |  44218

Gute Fahrt, Donwolle.

Bei mir kribbelt es schon wieder. Wahnsinn.


pax.klm
5. November 2011 um 8:22  |  44219

Also, unser Oly hat etwas absolut besonderes!
Aber es ist absolut imposant, wie sich so ein brodelndes Stadion anfühlt, dass kann man wohl nur so richtig gefühlt brschreiben, wenn man es mal durch die Katakomben betreten hat und dann in die Atmosphäre richtig „körperlich“ abkriegst!
Wie wenn Du im Winter (hier) im vollklimatisierten Flieger in ein Sonnenland
reist und dort bei über 30 ° C aus dem Flieger steigst…


pax.klm
5. November 2011 um 8:37  |  44220

In vergangenen Spielzeiten hatte dieses Stadion auch ne Laufbahn, der Stimmung war es nicht abträglich!
Damals war Hertha auch fast stetig eine der heimstärksten Mannschaften…
liegt dann doch wohl eher an der heutigen Ausrichtung des Fußballsports!
Taktik und so.


pax.klm
5. November 2011 um 9:07  |  44221

Ach so, die 120000 für das Oly, das habe ich auch schon mal gelesen, mehrheitlich sagen die Quellen aber 100000 !
Waren ja 69 auch gegen Köln im Stadion…
Stimmung war damals eher im ganzen Stadion, das Ha Ho He sangen fast alle mit.
Ansonsten, die Fans (mehrheitlich) damals als Frösche bezeichnet, standen auf Höhe der Eckfahne, dort wo heute die Gäste skandieren, in der Pause zogen dann viele im Gänsemarsch über die Balustrade in die Ostkurve (alles Unterring).
In den 70ern (nach 74) zog es etliche (wegen div. interner Unstimmigkeiten) in den Oberring
Gegentribühne!
Das damalige Dach ließ die Anfeuerungen viel besser widerhallen.
Das Dach heute schluckt durch den verordneten Schallschutz viel der Stimmung!
Die Fans in der Ostkurve sind hinter dem Maifeld besser zu hören als vor dem Stadion!
Der Sound entweicht durch das Marathontor…

@Better Energy, das Oly ist mit Sierheit nicht verkleinert worden! Im Gegenteil, denn schon jetzt hat man das Spielfeld abgesenkt um nach unten hin noch ein paar Reihen anzubauen ,
damit die 74000 erhalten bleiben!
Die 100000 waren den Bänken, keinem Dach, den Stehplätzen, kleineren Fluchtwegen, der kleineren Anzeigetafel
geschuldet!

Aber du hast recht, der eigentliche Siegerentwurf für den Umbau des Stadions, der wurde nicht verwirklicht, dann wäre das Spielfeld noch tiefer, das Dach wäre eine stützenfreie Konstruktion, komplett auch über dem Marathontor, mit nem Anzeigewürfel über dem Spielfeld und einer Zuschauerkapazität um die 90000!
Also unser Stadion wurde nicht verkleinert, sondern die Kapazität wurde den neueren Bedingungen angepasst!

Ach ja „damals“ war durch die oben
geschilderte „Streuung“ der Fans die Stimmund im Rund insgesamt „besser“, allerxdings, die Ostkurve (heute) wurde damals nicht erreicht!


pax.klm
5. November 2011 um 9:09  |  44222

Kann aus gesundheitlichen Gründen heute nicht ins Stadion, SCH….!
Wünsche allen viel Spaß und der Hertha ERFOLG!

Letzter?


Sir Henry
5. November 2011 um 9:11  |  44223

Die Prinzessin sitzt nebenan und singt „Blau-Weiße Hertha“. Ich mache mit meiner Erziehung also nicht ALLES falsch. 😉


Petra in Berlin
5. November 2011 um 9:34  |  44224

@pax : Gute Besserung!
@Sir Henry: Sehr erfreulich, dass der Nachwuchs auf die einzige wahre Liebe gepolt ist 😉


ubremer
ubremer
5. November 2011 um 10:31  |  44225

@Sir,

@catro hat die korrekte Antworten zu den angefragten Namen beigesteuert 😉


sunny1703
5. November 2011 um 10:32  |  44226

Erstmal allen die es brauchen eine gute Besserung.

Dann Glückwünsche an Union, der Abstieg scheint ja die Saison kein Thema zu sein.

Und besondere Glückwünsche an Uwe Seeler zum 75. Geburtstag. 🙂

@pax, ich glaube die Rekordzahl im Stadion waren beim 2:1 gegen Gladbach, da saßen so viele auf den Treppen, sowas habe ich nie wieder gesehen. Gegen Köln ja offizielle Rekordzahl, doch das Gladbachspiel erschien mir mehr Zuschauer zu haben, jedoch 1200000..neee !
Wenn Hertha zu Hause recht bescheiden spielt, hat das nichts mit dem Stadion oder dessen Bauart zu tun, sondern einzig und allein mit der Einstellung des teams in jenen Spielen. Und dass Spiele gegen so genannte Schwache für Hertha ein Problem sind,denn die Ergebnisse gegen die Mannschaften von da unten waren bescheiden.
Ansonsten erhoffe ich mir als Zuschauer nochmal in meinem Leben ein Heimspiel in einem reinen Fußballstadion , denn Spiele aus gefühlten 10 km Entfernung zu sehen, ist kein optisches Vergnügen. Wer dann dafür noch bezahlen muss, bekommt kein gutes Preis Leistungs Verhältnis. Dass das Werk von Werner March ihren Reiz als Touristenattraktion hat( Vater Otto baute übrigens das Deutsche Stadion ,dass eigentlich für dieOlympischen Spiele 1916 gedacht war an gleicher Stelle), macht es für Sportereignisse nicht besser. Wer schon einmal in einem reinen Fußballstadion gesessen hat, weiß nicht nur um die bessere Stimmung, sondern vor allem von einem „mehr auf dem Platz sein“ Gefühl zu berichten.
Nur wer kann so etwas bezahlen?

lg sunny


waidmann2
5. November 2011 um 10:39  |  44227

Wenn man den Blog dieser Woche überfliegt, scheint heute Hertha nicht zu spielen. Über was hat man alles diskutiert …
Über einen eidgenössischen Maximo Leader oder Maximo Looser (je nach Betrachtungs-Pol),
über ungezogenen Jungs, die fühlen müssen (ach wie lange noch?) weil sie nicht hören wollten,
über Egomanen mit (Phantom-) Abschiedsschmerz und Pünktchenkrankheit
und nun noch über die Qualifikation historischer Stätten für mentale Spitzenleistungen – boah ääh

Oder spielt Hertha etwa doch? Vielleicht gegen diesen Gegner, der nur mit zwei Mann nach Berlin kommt: dem Trainer und einem jungen Mann namens Reus. Von mehr habe ich die ganze Woche auf jeden Fall nicht gelesen.
Ausgehend davon, dass die bisherigen Gegner alle rücksichtslos mit 11 Mann aufgelaufen sind, musste also DAS Fohlen (Plural ist demnach unangebracht) allein gegen die Übermannschaften aus Freiburg, Hoffenheim und S04 antreten. Regelmäßig verlor es 1:0, gewann aber dadurch einen Platz im Herzen des Bundes-Jogi.
Es wäre also ein Gebot der Fairness, wenn Hertha auch nur mit einem Mann antritt (plus Trainer natürlich – auch wenn der kein Maximo xxx ist). Ramos gegen Reus – Mann gegen Mann – wie einst Schmeling gegen den braunen Bomber (nur dass der braune Bomber in dem Fall auf unserer Seite stünde!), alle anderen Spieler zum Anfeuern auf der blauen Bahn (die Distanz abbauend!) und im Hintergrund dann noch die jetzt weniger störende Fans. Mann – das hätte doch was!


Better Energy
5. November 2011 um 10:52  |  44228

Die 120.000 sollen bei der Eröffnungsveranstaltung der olympischen Spiele 1936 im Oly gewesen sein.

Für die Optik wird dieses Jahr noch einiges im Oly geboten: 11.11. Night of Lights, 9.12. Spiel gegen Meineid und dann zu Weihnachten am Tag der Sonnenwende das Pokalspiel 😉


Blauer Montag
5. November 2011 um 10:54  |  44229

JAA @waidmann2
das hätte WAS! 😆

Donnernder Applaus


hurdiegerdie
5. November 2011 um 10:54  |  44230

Vor mehr als 40 Jahren habe ich angefangen, regelmässig in Oly zu Hertha zu gehen. Später – ich gestehe – noch regelmässiger auch zu TeBe oder Blau-Weiss, es war ja Fussball im Oly. Oft erst zu 16 Uhr, wenn das Taschengeld knapp war, man kam ja dann umsonst rein.

Könnt ihr euch vorstelen, wie furchtbar es ist, wenn man es nur noch 2-3 Mal im Jahr schafft? Klar kann es im Winter kalt sein, aber das ist es in Freiburg auch. Aber wenn man auf dieses Stadion zuläuft—Gänsehaut. In den Gängen des Stadions, luftig aber irgendwie historisch. Erstmal ein Bier (falls die schon eines gezapft haben, in der Halbzeitpause meist noch nicht, die kommt so unerwartet), ATmosphäre geniessen, und quackeln, die Menschen vorbeigehen lassen, den Berliner Slag aufnehmen, vom Oberring runter auf den Rasen schauen….

Dann rein ins Stadion, das Blau, das Marathonthor die Ostkurve…. historisch, magisch erhebend.

Man habt ihr es gut, aber sch… gefroren habe ich schon früher immer, auch heute noch, leider nur noch selten.


naneona
5. November 2011 um 11:08  |  44231

Keiner hier Erkennt den wahren Grund für MB Aussage.
Das ist doch abgesprochen mit Gegenbauer und Verein.
Es gab ein geheim Meeting wo Gegenbauer verkündet hat.
„Das letzte Hemd hat keine Taschen und ich will mich unsterblich machen, also baue ich Hertha das neue Gegenbauer Stadium in Tempelhof. Auf das die Berliner mir ewig Dankbar sind. Jetzt müssen wir Berlin Schritt für Schritt drauf vorbereiten.“
Darum wird dieses Thema in den nächsten 2 Jahren immer wieder angesprochen werden bis Gegenbauer die Öffentlichkeit informiert.

Ganz sicher! 😉


naneona
5. November 2011 um 11:10  |  44232

kaufe ein o biete u


sunny1703
5. November 2011 um 11:14  |  44233

@hurdie

Deine Ansicht kann ich verstehen, das ist ja auch immer ein Stück Heimatsgefühl und Erinnerung , die dann mit Dir hochkommen. Dennoch wenn ich meine Meinung über das Olympiastadion jetzt bekommen hätte, na gut, das wäre dem Alter geschuldet, aber nein, diese Ansicht habe ich in den 70ern gewonnen, als ich erste Ausärtsspiele besuchte in solchen reinen Fußballstadien und dann natürlich auch in England. Aber das ist eine Geschmacksfrage, und wie damals schon in unserer Arbeitsgruppe gibt es dazu auch keine Patentlösung schon alleine deshalb weil ja auch keine Kohle bzw kein Investor da ist.

@stolpe, bremer

Haben Eure Kollegen von BZ und Bild mal wieder Schlagzeilen gebraucht oder ist das Verhältnis Preetz Favre wirklich so kaputt wie beschrieben?!
Dass Favre und Hoeness ein (funktionierendes)Tandem waren, war dagegen schon immer meine Meinung!

Ach ja für @waidmann und den Chefthemenvorschreiber Blauwer Montag,damit ich auch noch was zu Hertha schreibe…ich als Trainer würde elf mann aufstellen. 🙂

lg sunny


pax.klm
5. November 2011 um 11:24  |  44234

Schön nicht letzter…
@hurdie ne zeitlang sind wir schon 20min nach Spielbeginn so reingelassen worden, dann haste Dir halt nen Plätzchen jesucht! Meist Unterring bei den Fröschen… heute als alter S… hampel ick im Stadion nicht mehr so! Also ooch nicht mehr Ostkurve…
@sunny beide Spiele waren exrem voll,
gegen Köln hab icke keene Karte mehr bekommen, also übern Zaun, und ganz weit oben auf ner Treppe dicht am Marathontor
gesessen! Da icke gegen Gladbach fast immer ne Karte hatte habe ick die Leute auf den Stufen etc nicht gesehen, ick denke – rein subjektiv- gegen den Geißbock waren es mehr, damals gingen die Schätzungen auf 100000 bis 105000! War auf alle Fälle ne Wahnsinnskulisse! So was prägt!
Finde Eishockey in der O² Arena von ganz oben gesehen mies im Oly haste von oben nen tollen Überblick!
U nterring unten siehste viel weniger, allerdings hören die Spieler Deine persönlichen Zurufe sehr wohl,…


Treat
5. November 2011 um 11:25  |  44235

@sunny
Die Frage nach dem tatsächlichen Verhältnis zwischen Favre und Preetz hat mich gestern auch beschäftigt als ich mir die PK vor dem Spiel auf Hertha TV angesehen habe. Ich war überrascht, wie reserviert Preetz auf Nachfragen zu Favre reagiert hat. Das hat mir den Eindruck verschafft, dass das Verhältnis tatsächlich zerrüttet sein muss.

Finde ich schade, weil ich beide sehr schätze.

Blauweiße Grüße
Treat


Exil-Schorfheider
5. November 2011 um 11:31  |  44236

@waidmann

Wenn schon Maximo, dann aber auch Lìder! 😉


pax.klm
5. November 2011 um 11:50  |  44237

@treat, bei mir war ja immer so im Kopf, gewährt dem LF ein bißchen Auszeit und dann schaffen die den Nichtabstieg!
Wenn es aber stimmt, dass Gämperle gesagt hat
(lt Interview) LF habe regelrecht um den Rausschiß gebettelt, … Preetz und Gegenbauer wollten ihn halten,…dann, Du weißt ja, bleibt immer etwas hängen!!
Schade eigentlich…


pax.klm
5. November 2011 um 11:51  |  44238

Rausschmiß


Etebaer
5. November 2011 um 11:52  |  44239

Gegenbauer baut Hertha also ein Stadion, wow!
Die Vip-Lounge heisst dann Gegengrade, es wird der offizielle Hertha-Fanklub Putzkolonne gegründet und Hertha fegt die Gegner vom Platz.
Das ganze in Tempelhof auf dem Flughafen, Hertha kommt standesgemäß mit dem Rosinenbomber, der Gegner fliegt aus jedem Pokal und die Fußballfans haben ein neues Heiligtum von kathedralen Diemnsionen, wo ihre Dreifaltigkeiten sich für das Erreichte huldigen lassen, während der Teufel irgenwo in einem Münchener Vorort zur Hölle sich immer noch grähmt, das er das auch geschafft hätte – die Infaltion hätte schließlich die 10 Milliarden Euro Schulden Null und Nichtig gemacht.

Manchmal ist die Welt gerecht 😉


Etebaer
5. November 2011 um 11:53  |  44240

PS: Ich fand das Preetz so müde und zerknautscht aussah.
Eigentlich sollte er doch Dauerlächeln – es läuft doch eigentlich schön?


Treat
5. November 2011 um 11:59  |  44241

@Ete
Kam mir persönlich eher wie eine ganz erhebliche Anspannung bei Preetz, gerade im Hinblick auf das Wiedersehen mit Favre, vor.

Wie war der Eindruck von Pappi Bremer an dieser Stelle? Du warst doch bei der PK.

Blauweiße Grüße
Treat


Blauer Montag
5. November 2011 um 12:21  |  44242

Hoffentlich ist dieses Spiel bald vorbei, und wir können uns mit der Gegenwart und Zukunft bei HERTHA beschäftigen.

Damit will ich keine Themen vorschreiben @sunny1703 – ich bin gar nicht in der Position dafür. Ich bin Zeitungskäufer und Fußballfan genau wie Du. Da kann ich grade mal etwas dazu schreiben, welche Themen in der zeitung (oder ihrem Blog) mir gefallen oder nicht – genau wie jeder andere hier.

Eine Bitte bzw. Frage an den Unioner-Kollegen von f.a.y habe ich noch: Wird es bei den Union-Fans auch intensiv diskutiert, wo die Familie von Trainer Neuhaus wohnt, und wo der Trainer sein Wochenende verbringt?


waidmann2
5. November 2011 um 12:29  |  44243

Sorry @Exil-S 11:31
Dass es den Iberern hier den Magen umdreht, hatte ich befürchtet (mea culpa), die englische Form aber zugunsten besserer Verständlichkeit vorgezogen. Und die deutsche Form ist bekanntlich sprachlich verbrannt …


naneona
5. November 2011 um 12:46  |  44244

@Etebaer woher weißt Du von dem Plan?
Ich dachte ich bin der einzige Mitwisser. 🙁


5. November 2011 um 13:57  |  44260

vielleicht sollte man einfach endlich einen Schlußstrich ziehen, unter das Favre-Thema? Mir war ehrlich immer klar, deass es hier zwei Seiten der Betrachtung gibt..Ist ja klar, will man nicht an Engel und Teufel glauben 💡
Was zählt, ist das Heute: LF ist nicht mehr Herthas Trainer. Preetz ist unser Manager und das macht er gut. Mit Babbel haben wir einen anderen Typen hier, der aber Ansätze zeigt, die hoffnungsfroh machen sollten.
LF gibt für seine Verhältnisse ziemlich viele Fehler zu und hat die 2 Jahre Abstinenz auch aufgrund dieser PK gehabt-alles nicht ganz unerwartete Fakten.-Er hat die Zeit offensichtlich genutzt: wie er über seinen Torwart redet und über Reus..das wäre vor drei Jahren völlig undenkbar gewesen! Die vielen erarbeiteten Chancen!!-Vielleicht ist er auch zum Teamplayer geworden? Gämperle nahm ich damals nicht für voll, warum sollte ich das also heute tun? Dieser Mann hat viel kaputt gemacht-einige „Favristen „wollten das damals partout nicht sehen…fanden „Friedrich“ als Sündenbock interessanter (mit dem LF offenbar noch ab und an Kontakt hat, im Gegensatz zu Gämperle..).
Jeder reimt sich da vieles zurecht (ich ja auch!). Das sollte man lassen- wenn man keinen wirklichen Einblick hat 💡
Die Legendenbildung ist ein echtes Hobby von uns Fussballfans–das macht sie aber nicht richtig 😕
Heute ist Hertha-Tag und ich wünsche mir vielleicht ein wenig mehr als sonst…einen knappen Sieg.Rechne aber mit einer knappen Niederlage und tippe im Spiel ein 1:1… 😀


hurdiegerdie
5. November 2011 um 14:37  |  44267

@treat

Achtung kryptisch für andere.

Erinnerst du dich als wir mal gemeinsam bei Hertha….

Ich outete mich als Favrist, die Reaktionen waren extrem reserviert. Da wusste ich schon, dass damals was kaputt gegangen sein muss.

Ich glaube als Tröpchen war der Spruch über Hoeness auf der PK (einer der wenigen, die ich wirklich furchtbar fand) der „Neckbreaker“

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