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(mkl)  – Den Sound dieses alten Songs mag ich eigentlich gar nicht leiden, und doch ging er mir am Ende der heutigen Trainingseinheit nicht mehr aus dem Ohr. „Wer hat an der Uhr gedreht…..“, und so weiter. Ja, war es wirklich schon sooo spät? Bis exakt 11.50 Uhr ließ Trainer Markus Babbel seine Schützlinge antreten, die Kollegen der geneigten Hauptstadtpresse konnten sich samt und sonders an kein längeres Training in der jüngeren Hertha-Geschichte erinnern. Eine Stunde und 50 Minuten also, kein Wunder dass bereits Scherze kursierten, Babbels Uhr sei kaputt oder er selbst sei bei den kalten Temperaturen einfach festgefroren.

Dem war natürlich nicht so. Erst ließ der Trainer ein straffes Aufwärmprogramm inklusive Sprints absolvieren, dann folgte etwa eine Stunde „Ballhalten“ in drei Teams. Als wir dann dachten, jetzt sei Schluss, ging es wieder rüber auf den Nachbarplatz. Liegestütze und Kniehebeläufe sowie einige andere Stabi-Übungen standen an. Und dann erst, nach etwa 90 Minute, folgte der Hauptteil: Wie schon häufiger vor Auswärtspartien ließen die Trainer schnelle Angriffe nach Balleroberung trainieren. Ein Mittel, das nun ja schon mehrfach Erfolg hatte.

Rukavytsya und Torun müssen passen

Nikita Rukavytsya absolvierte derweil einen Ausdauerlauf mit Konditionstrainer Henrik Kuchno, er soll nach seiner Erkältung morgen wieder voll einsteigen. gleiches gilt für Tunay Torun, der die Einheit mit Problemen am Knie abbrach, auch bei ihm soll es aber nichts ernstes sein. Ansonsten fehlten „nur“ die Spieler, die mit ihren Nationalmannschaften auf Reisen waren. Und deren Bilanz ein wenig gemischt ausfallen dürfte.

Da ist in vorderster Reihe natürlich Roman Hubnik, der mit seinen Tschechen 1:0 gegen Montenegro gewann und so wohl als einziger Herthaner an der Europameisterschaft im kommenden Jahr teilnehmen wird. Glückwunsch auch uns. Trainer Babbel meinte: „Ich hoffe, das wird ihm noch mal einen Schub geben.“

Dann ist da Adrian Ramos, der sich mit Kolumbien den Argentiniern 1:2 geschlagen geben musste. Der aber, glaubt man den Beobachtern vor Ort, vor allem in der ersten Hälfte spielbestimmend war. Für ihn hat sich die Reise also offenbar gelohnt, wenn auch nichts wirklich zählbares dabei herauskam. Zumindest hat er die weite Flugreise nicht wieder für einen Platz auf der Bank angetreten. Und nicht zuletzt hat er offenbar seinem Nationaltrainer gezeigt, dass er doch besser mit ihm planen sollte – Ramos war ja nur nachnominiert.

Lasogga trifft gegen Zypern

Pierre-Michel Lasogga leitete mit seinem Tor für die U21-Nationalmannschaft den 3:0-Sieg auf Zypern ein – auch ein erfolgreicher Auftritt also.

Bleibt die Frage nach Alfredo Morales, der ja kürzlich etwas überraschend von US-Trainer Jürgen Klinsmann berufen worden war. Im ersten Spiel gegen Frankreich kam Morales nicht zum Zug, und auch in der zweiten Partie in Slowenien (3:2) saß er nur auf der Bank. Versteht mich nicht falsch: Das ist weder Kritik an Morales, noch bin ich der Meinung, er sei bereits reif für ganz große Taten.

Was mich stört ist, dass Klinsmann meiner Zählung nach bis auf Morales und zwei weitere Spieler alle anderen Akteure eingesetzt hat (demnach immerhin 18). Das finde ich schade, das Signal ist nicht gut. Da wird erst ein junger Mann völlig überraschend eingeladen, und dann bekommt er nicht einmal ein paar Minuten in einem Freundschaftsspiel, in dem offenkundig ganz viel experimentiert wurde? Immerhin traute sich der US-Trainer ja auch, in Edson Buddle einen Zweitliga-Spieler aufzubieten….der bedankte sich allerdings auch gleich mit zwei Treffern.

Hertha-Trainer Babbel meinte, die Reise sei trotzdem sehr gut für Morales: „Es ging darum, Klinsmann erst einmal einen Eindruck zu geben, Alfredo hat bei uns ja auch nicht so viele Spiele gemacht.“ Soll heißen: Klinsmann hatte ihn logischer Weise vorher noch nie Fußball spielen sehen, da muss ein Trainingscamp erst einmal reichen. Mag sein, dass es so ist – mein Bauch sagt mir etwas anderes ;).

Bleibt zu hoffen, dass die Jungs ihre positiven Erlebnisse mit in die Liga nehmen. Und ich bin gespannt, wie Morales seine Reise so selbst erlebt hat – vielleicht hat er einfach genossen, dabei zu sein.

Alfredo Morales...

  • ...sollte sich freuen, überhaupt dabei zu sein. (43%, 161 Stimmen)
  • ...hätte auf jeden Fall einen Kurzeinsatz verdient gehabt. (29%, 108 Stimmen)
  • ...muss erst bei Hertha beweisen, dass er ein echter Nationalspieler ist. (28%, 107 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 376

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Die Erfolgserlebnisse der Länderspiel-Reisenden...

  • ...sind für mich selbstverständlich, immerhin ist Hertha ein Bundesligist - das gehört dazu! (39%, 131 Stimmen)
  • ...haben überhaupt keinen Einfluss auf die Bundesliga. (33%, 112 Stimmen)
  • ...geben der Mannschaft gegen Freiburg einen Ruck. (27%, 92 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 335

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56
Kommentare

ccjay
16. November 2011 um 17:06  |  45797

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist das nicht Paulchen Pink Panther? Dagegen kann man nu aber eigentlich nix sagen. Die blaue Elise könnte doch mal für Hertha spielen?

Ach ja, Fußball. Schätze mal, dass ein erfolgreiches Nationalelfspiel einen beflügeln kann, wie andere Erfolge auch. Bei Südamerikanern frag ich mich aber doch, wie schnell sie Reisestrapazen abschütteln können. Ich bin schon zwei Tage kaput nach einer Fahrt mit dem Hauptsponsor über sagen wir mal vier bis fünf Stunden. Über einen Flug um die halbe Welt möchte ich gar nicht nachdenken.


Exil-Schorfheider
16. November 2011 um 17:40  |  45800

Eine Stunde und 50 Minuten!?
Nicht, dass es am Smastag dann heißt, das Training wäre zu intensiv gewesen…


Blauer Montag
16. November 2011 um 18:03  |  45805

I wo Exil-S.,
wer am Smastag zum Frühstück genug Smörebröd, gibt sich danach in Freiburg einen gewaltigen Ruck 😉


Exil-Schorfheider
16. November 2011 um 18:22  |  45810

@BM

Das stimmt auch wieder! 😉


Schirokoko
16. November 2011 um 18:56  |  45811

Im tm-Forum gehen die wetten los das Lasso mit zur EM fährt. Ohman wenn das echt passiert, fresse nen Besen. Naja geil wäre es ja.

Was sagt ihr dazu kommt mir viel zu früh. Eben wegen seiner technischen Mängel


Nostradamus
16. November 2011 um 19:58  |  45814

Thema Training – Was mich mal interessieren würde: Machen die eigentlich immer nur n Stündchen Leibesübungen oder gehts danach noch in den Theorieraum? Fußball soll doch zu einem wesentlichen Teil „im Kopf“ gespielt werden. Also müsste doch der Trainerstab seine Pappenheimer nach der physischen Übungseinheit anschließend noch taktisch „schulen“. Oder ist das für sechsstellige Gehälter aufwärts zu viel des Guten?

Wenn ich lese, dass sich die werten Herrschaften schon bei 1:50 Stunden scheinbar „richtig gestreckt“ haben sollten… das möchte ich eigentlich nicht wirklich glauben!!!


Etebaer
16. November 2011 um 19:58  |  45815

„Sie lieber der Schlechte von den Besten, als der Beste von den Schlechten!“

Für einen mit seiner Einstellung wird das ein großes Abenteuer und Bildungsurlaub zugleich.


pax.klm
16. November 2011 um 20:00  |  45816

Schirokoko // 16. Nov 2011 um 18:56
Warum sollte der SW deutsche Trainer den Lasso mitnehmen. In der Offensive ist die Nati z Zt überbesetzt…


Etebaer
16. November 2011 um 20:24  |  45818

Was zum Henker ist ein SW deutscher Trainer?


16. November 2011 um 20:28  |  45819

südwest-deutsch? vielleicht sowas? 🙄


Schirokoko
16. November 2011 um 20:31  |  45820

Aber geil wäre es würde keiner bestreiten


Etebaer
16. November 2011 um 20:37  |  45822

Ich versteh die Kategorisierung in diesem Punkt nicht – ist SW besser, schlechter, gleich als was?


hurdiegerdie
16. November 2011 um 20:41  |  45824

Habe ich gestern auch schon gefragt, @Etebaer. Pax meint wohl den Bundesjogi und da ja die Trikotfarben wichtig sind, ist es vielleicht schwarz-weiss?


Blauer Montag
16. November 2011 um 20:46  |  45825

hm @etebaer,
jetzt wäre jemand nicht schlecht, der uns die Unterschiede erklären könnte zwischen:
– Holsteinern und Friesen,
– Rheinländern und Westfallen,
– Badensern und Schwaben,
– Bayern und Franken.
😉


dieter
16. November 2011 um 20:50  |  45826

Vielleicht könnte @pax ja auch einfach mal zur Aufklärung beitragen.


hurdiegerdie
16. November 2011 um 20:50  |  45827

Badenser und Westfallen? 😉

Also bei den ersteren kann ich helfen. Es gibt Badische und Unsymbadische


f.a.y.
16. November 2011 um 20:54  |  45828

@BM: „Badenser“???? Bist du etwa Schwabe?


f.a.y.
16. November 2011 um 20:58  |  45829

@hurdie: ich seh schon, das wird lustig im Breisgau. 😉

P.S. @BM: den hatte ich vergessen 😮


Blauer Montag
16. November 2011 um 20:58  |  45830

Ha noi @f.a.y 😀


pax.klm
16. November 2011 um 21:12  |  45833

hurdiegerdie // 16. Nov 2011 um 20:50
Ist das jetzt eine Falle?


pax.klm
16. November 2011 um 21:16  |  45837

Badische und unsymbadische?
Ist ja fast so wie mit dem Spruch aus Irland, dass es Menschen gibt die Iren sind und die die glauben Iren zu sein,

leichter:
die so sein möchten wie Iren!


dieter
16. November 2011 um 21:22  |  45839

@pax

Warum drückst du dich eigentlich vor einer Antwort?


pax.klm
16. November 2011 um 21:27  |  45841

Etebaer // 16. Nov 2011 um 20:24

Was zum Henker ist ein SW deutscher Trainer?

Zum Henker wäre das ein Trainer aus einer vergangenen Zeit, einem fernen Land:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-S%C3%BCdwestafrika

Denke doch eher unseren Bundesyogi *,
der es lange Zeit vorzog lebensleichte Jungs so aus dem SW, S, W in die Nati einzuladen!
Sein Dialekt verriet ihn! Ich meine das nicht nur ironisch, allerdings möchte ich ihm keineswegs die Fertigkeiten und Fähigkeiten als Bespaßer der deutschen Nati absprechen!


pax.klm
16. November 2011 um 21:36  |  45842

dieter // 16. Nov 2011 um 21:22
Drück mich ja gar nicht vor einer Antwort, die Erfolge der Nati im Hinblick auf Spielkultur und so, die sprechen Bände! Der Kerl steht für spielerischen Erfolg!
Hoffentlich demnächst auch für Titel!
Nicht so wie früher, die anderen spielten schön und unser D gewann die Titel!
Ne zeitlang konnte man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass er überproportional Spieler aus dem Bereich VfB und Konsorten favorisierte! Also Hertha ADE! Ab in den SüdWesten mit Lasso damit er ne Chance auf die Nati hat!
Allerdings überzeugt mich die Nati,…
damit auch Herr Löw,
fine ihn in seiner Erfolgsart unstrittig, allerdinds diese Hemden, bei denen gleich die Knöpfe abspringen…
zu aalglatt,…
aber wer Erfolg hat…


pax.klm
16. November 2011 um 21:38  |  45843

Ach so Hurdie, habe doch geschrieben, dass ich den lol vergessen hatte, also Beitrag galt nicht wirklich Dir, der comment war nur ein Aufhänger,…
Vergreife Dich nicht im Bild das aufgehängt wird!


pax.klm
16. November 2011 um 21:39  |  45844

Für hurdie: 😉


Etebaer
16. November 2011 um 21:50  |  45848

Die besten deutschen Spieler kommen nun mal aus München, früher auch schon mal Stuttgart und sogar Kaiserslautern…

In dem Zusammenhang finde ich es nicht schlecht, wenn München die Nationalelf stellt, weil Eingespieltheit ein „Dickes Pfund“ ist!

Wenn man coole Leute braucht, dann geht nichts über Norddeutsche, alle anderen sind viel zu hibbelig 😉


pax.klm
16. November 2011 um 22:19  |  45854

Na ja, die Bayern wollten ja schon mal ne eigene National Elf, verleichbar GB,….
im Ernst der YogiBär war mir lange Zeit zu „glatt“-aalglatt“

Nicht soo wie der:
http://www.youtube.com/watch?v=RfRt7PDvAfM&feature=fvwk


Exil-Schorfheider
16. November 2011 um 22:21  |  45855

Die Presse hat also auch zu Hubnik’s Sommerreise 2012 beigetragen:

„Glückwunsch auch uns.“

Gar nicht doof, @mkl! 😉


Nostradamus
16. November 2011 um 22:29  |  45858

Ist das eigentlich hier mittlerweile ein Chatroom geworden? Hatte mal den Eindruck als handele es sich um ein Forum…


pax.klm
16. November 2011 um 22:30  |  45859

Auf ein Neues:
Gutes Training, das sorgt für Erfolg:
http://www.youtube.com/watch?v=rJW8-mtHbBM&feature=related


pax.klm
16. November 2011 um 22:31  |  45860

Nostradamus // 16. Nov 2011 um 22:29
Kein Wunder wenn Deine Weisen Sagungen ausbleiben?


Exil-Schorfheider
16. November 2011 um 23:15  |  45867

@nostradamus

Forum!? Ich dachte, dies wäre ein Blog!?


mkleinemas
17. November 2011 um 0:09  |  45870

@Exil: Ja, so ist die größenwahnsinnige Berliner Presse Eben. Haben wir etwa nicht Anteil? 😉 Also bitte schön! Nein, im Ernst: Natürlich muss es heißen: VON uns, in diesem Fall das Blogteam.


Nostradamus
17. November 2011 um 0:32  |  45871

@exil: Mal kluggeschissen: Der Blog ist wenn überhaupt nur der Artikel von ub und mkl. Die Kommentarfunktion kommt dann doch einem Forum nahe. Wenn letztere aber dann nur noch das Forum für persönliche Unterhaltungen ist, kann man schon über einen Chatroom reden.

Ich schau regelmäßig rein und schreib auch hin und wieder mal was. Dann möchte ich mich aber eigentlich über Fußball / Hertha unterhalten. Kommt hier langsam manchmal durchaus zu kurz… nix für ungut.


waidmann2
17. November 2011 um 5:36  |  45873

@Nostradamus
ich denke die Mischung machts. Ab und zu mal ein Joke dazwischen lockert die Sache auf. Aber Du hast nicht ganz unrecht. Einige Spezialisten lieben es zu übertreiben …


pax.klm
17. November 2011 um 7:00  |  45874

Schon mal beobachtet ab wann hier der leichte Stoff die Oberhand gewinnt?
Dann wenn inhaltlich fast alles gesagt ist,
also selbst nicht überwiegend lesen sondern mehr schreiben…
Es gibt nix Gutes außer man tut es!


Exil-Schorfheider
17. November 2011 um 8:02  |  45875

@nostradamus

Oh, der Mann hat die Goldwaage ausgepackt. 😉
Ich denke da wie @pax und @waidmann. Die Mischung macht es und außerdem hat sich kaum jemand darüber beschwert, zumal sich einige mittlerweile persönlich kennen…


Sir Henry
17. November 2011 um 9:30  |  45877

@Nostradamus

Teilweise haben sich die besten Diskussionen ergeben, wenn das Thema spontan aufkam und gar nichts mit dem jeweiligen Text der Blogväter zu tun hatte. Bis es zu diesem Thema kommt, gibt es eben oft zielloses Verbalgeplänkel.

Es steht Dir jedoch auch frei, einen tollen Text zu verfassen. Dann antworten Dir die Leute schon. 😉


zimsel79
17. November 2011 um 9:32  |  45878

na ja aber ein bischen muss ich dem nostradamus schon zustimmen, manches ist hier schon sehr „insider-mässig“ und dann weiss ich gar nicht worum es geht bzw. was gemeint ist……….nix für ungut…….


17. November 2011 um 9:46  |  45879

Manche Themen geben mehr her andere weniger, trotzdem kann jeder für sich selbst darauf achten, wie häufig, wie konstruktiv oder wie inhaltsreich er seine Beiträge verfasst. Wenn jeder ein wenig darauf achtet, dann werden die „Chats“ sich auch bestimmt im Rahmen halten.

Was mich wundert, dass das Thema Morales hier nicht nochmal aufgegriffen wird.
Ich finde es jedenfalls ganz normal, dass Klinsmann ihn nicht direkt einsetzt, Morales hat noch einen weiten Weg vor sich wie alle Spieler unter 25.
Der Nachweis von Qualität, Entwicklung, Konstanz und Fokussierung auf das Wesentliche führt dann über kurz oder lang zu Stammplätzen im Verein und eventuell auch in der Nationalmannschaft.


Polyvalent
17. November 2011 um 9:48  |  45880

Mal was anderes.

Sammelt von Euch oder Euren Juniors jemand die Panini Bilder Hertha 2011-2012 ?
Habe Bilder zum Tauschen oder/und zum Verschenken.


Blauer Montag
17. November 2011 um 9:48  |  45881

Moin Tunnfisch,
so isses eben mit Morales. Er hat noch keinen Stammplatz bei HERTHA. Was kann man da schon spekulieren über eine weitere Karriere in der Nati von DE, Peru oder USA?


Ursula
17. November 2011 um 10:35  |  45884

Mein letzter Satz für heute; Hut ab
„Nostradamus“, Mut zur Lücke!


Exil-Schorfheider
17. November 2011 um 10:51  |  45889

Ursula // 17. Nov 2011 um 10:35

Mein letzter Satz für heute;

Glaub ich nicht. 😉


Freddie1
17. November 2011 um 11:29  |  45891

Ich erlaube mir mal was anderes als das Blogthema zu posten:

http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/duisburg/reck-spuert-leben-bei-domovchiyski-id6081346.html

Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Wahrscheinlich warten die Zebras auch 4 jahre bis sie verwundert feststellen, dass bei diesem Talent eigentlich mehr kommen müsste.


catro69
17. November 2011 um 11:30  |  45892

Schade für Alfi, dass es nicht mal zum Kurzeinsatz gereicht hat, aber das war vielleicht gar nicht das Hauptanliegen.
Für Morales dürfte Olympia 2012 interessant sein, auch wenn er nicht beim Trainingscamp in Duisburg war (dafür Kiesewetter und Brooks). Er ist vom Alter her ein Kandidat für das Vorausscheidungsturnier Ende März kommenden Jahres in den USA.
Sollte er „Blut geleckt“ haben, wäre es zumindest denkbar, dass Babbel ihn ein wenig mehr der Öffentlichkeit zeigt – Alfi zur Belohnung im März in die Staaten fliegt und im Juli und August die Herthafahne beim Olympischen Fußballturnier hochhält.
Ganz anderes Szenario: Alfredo konzentriert sich ab jetzt voll auf seinen Job und macht den „Alten“ auf der rechten Seite richtig Dampf.

Etwas OT: Unser Ex-U23-Stürmer Boyd schießt sich gerade bei Dortmund II berühmt (12 Spiele / 9 Tore), der war auch im Trainingscamp der möglichen US-Olympiaauswahl.


Blauer Montag
17. November 2011 um 11:36  |  45893

Wow
sage ich in ehrlicher Bewunderung:
Was für eine Quote: 9 Tor in 12 Spielen.

RESPEKT


Exil-Schorfheider
17. November 2011 um 11:48  |  45894

catro69 // 17. Nov 2011 um 11:30

Etwas OT: Unser Ex-U23-Stürmer Boyd schießt sich gerade bei Dortmund II berühmt (12 Spiele / 9 Tore), der war auch im Trainingscamp der möglichen US-Olympiaauswahl.

Das ist aber auch nur die Regionalliga. Und er ist kein wirkliches Eigengewächs.

http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/amateure/art2108,1379772


17. November 2011 um 12:14  |  45895

Dieser Passus aus den Ruhrnachrichten sollte dem einen oder anderen Verantwortlichen zu denken geben:

„Das Talent von der Nordseeküste, das 2009 vom FC Bremerhaven zur U 19 des Bundesligisten Hertha BSC wechselte, ist ehrgeizig. In der letzten Saison verbuchte er für Hertha II in der Regionalliga Nord 13 Tore in 32 Spielen. Wirklich glücklich machte ihn das nicht.

„In Berlin hatte ich nicht das Gefühl, dass die Hertha-Verantwortlichen mir wirklich eine Chance bieten wollten. Es wurde viel geredet…“, so Boyd. Die Kontaktaufnahme durch den BVB kam ihm gerade recht.

„Unterschied ist gewaltig“

Der Stürmer, der für die US-amerikanische U 20 Nationalmannschaft zwei Spiele gegen Frankreich absolvierte (3:3 und 1:3, ohne Boyd-Tore), wechselte kurz entschlossen nach Dortmund. „Der Unterschied ist einfach gewaltig. Hier wird mit einer Intensität bei der zweiten Mannschaft gearbeitet, die absolut beeindruckt“, berichtet er.

Boyd baut dennoch keine Luftschlösser, er weiß um den enormen Konkurrenzdruck beim BVB, bleibt Realist: „Mit diesem Trainerstab mit David Wagner an der Spitze kann ich viel arbeiten. Ich hab‘ noch einige technische Mängel, die will ich abstellen. Hier bekomme ich eine erstklassige Ausbildung.“ “

Nicht unbedingt die Sache mit der „Chance geben“, eher das Urteil über den „gewaltigen Unterschied“ und die höhere „Intensität“ des Trainings bei der U23.


Exil-Schorfheider
17. November 2011 um 12:54  |  45896

@tunnfish

Sehe ich âhnlich. Vermute jedoch den Grund hinter der erhöhten Intensität, dass der BVB II auch schon Dritte Liga gespielt hat.
Jedoch finde ich, dass man durchaus über einen Wechsel im Trainerstab der Reserve nachdenken sollte. Vor allem, wenn es stimmt, dass Karsten Heine nicht mal in Berlin wohnt! 😉


17. November 2011 um 14:16  |  45899

also ich habe Boyd 2x spielen gesehen: ist schlicht mein Fall, wohl Geschmackssache..erinnert mich an Friend. Dass in Dortmund intensiver in der 2. Mannschaft gearbeitet wird nehme ich, abzgl der womöglichen Lust, nach zu treten, aber ernst-und würde mich -ehrlich?- auch nicht unendlich überraschen 😈


hurdiegerdie
17. November 2011 um 17:16  |  45909

Ich werde meine Argumentation nicht wieder aufnehmen, alles ist gesagt, aber dieses „der Unterschied ist gewaltig“ macht mich schon wieder stutzig.


pax.klm
17. November 2011 um 17:39  |  45913

Das würde ich auch sagen, vielleicht wäre ein Vgl ja möglich, denn es gibt ja HerthaFans im W, vielleicht können die ja mal ein bißchen kiebitzen gehen, wie so das Training bei den Maja´s aussieht?!


17. November 2011 um 19:54  |  45921

oh je, bzgl Boyd ist mir ein sinnverstellender Fehler unterlaufen statt..ist mein Fall..sollte es heißen…(Boyd) ist n i c h t mein Fall 🙄

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