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(mkl) – So, heute muss es mal schnell gehen. Ich habe ziemliche Probleme mit dem Internet und mein Zug fährt gleich – Seht mir also bitte ein paar Rechtschreibfehler nach. Außerdem kann ich in den Einzelkritiken heute nicht Bezug auf Statistiken nehmen, weil ich einfach nicht dran komme. Es sind somit reine Beobachtungs-Bauch-Noten.

 Aber fangen wir erstmal mit einem kleinen Skandal an. Oder ist es ein Großer? Ja, es gab einen Eklat zwischen der Hertha-Bank und dem Präsidenten des SC Freiburg, Fritz Keller. Michael Preetz stellte die Szene, die sich direkt nach dem aberkannten Tor abgespielt haben soll, wie folgt dar. Es ist seine Sichtweise, wir können es nicht nachprüfen. „Er (also Keller) kam mit ausgestrecktem Mittelfinger auf unseren Co-Trainer Rainer Widmayer zugerannt. Ich habe so ein Verhalten bei einem Verantwortlichen in der Bundesliga noch nie erlebt.“ Preetz hatte sich erst einmal zum Abkühlen in den Bus verzogen, bevor er mit uns sprach. War wohl auch ganz gut so, er fand auch so noch deutlich Worte: Er habe ihm nach dem Spiel den Handschlag verweigert. Denn: „Eine Entschuldigung ist ausgeblieben. Und es ist wohl die Frage, ob ich mich für asoziales Verhalten entschuldigen will oder nicht.“ Hui.

 Stinkefinger, das ist schon krass. Nun ja. Die Gemüter waren erhitzt. Nun also ein paar Worte zum Schiedsrichter. Besser gesagt zur strittigen Szene. Laut Lell, der ja heftig diskutiert hat, war es wie folgt: Demnach hätte der Schiedsrichter die Ecke zwar angepfiffen, aber weil er (und das zeigen auch die Fernsehbilder) mit dem Rücken zur Fahne stand, habe er nicht mitbekommen, dass die Ecke bereits VOR seinem Pfiff ausgeführt wurde. So gesehen hätte er also, und der Ansicht schließe ich mich absolut an, vollkommen zu Recht die Ecke wiederholen lassen und das Tor nicht gegeben. Insgesamt ist Hertha heute glaube ich ganz gut weggekommen. Viele Einzelentscheide vielen zu Gunsten der Berliner aus, zwei strittige Elfmeterszenen – nein, das war schon ok. Er hatte wahrlich keinen guten Tag. Aber Hertha ist nicht benachteiligt worden. Ihn weiterführend zu bewerten ist aus meiner Sicht am heutigen Tag total unangebracht.

Nun zu den Spielern in der Einzelkritik.

 Thomas Kraft: Gruselige erste Viertelstunde mit drei unfassbar schlechten Fußaktionen, hätte sich um ein Haar selbst ein Ei ins Nest gelegt. Dann aber fing sich Kraft, in der zweiten Hälfte hielt er Hertha mit zwei Weltklasse-Aktionen im Spiel. Und hatte sogar noch eine dritte, die aber nach seinem Eingreifen wegen Abseits abgepfiffen wurde. Unter dem Strich sehe ich ihm heute die Anfangsprobleme wie auch sein „Danebenspringen“ beim Ausgleich nach, weil er danach gut war. Note 3

 Christian Lell: Solide Partie des Rechtsverteidigers. Rettete in der 34. mit einer mutigen Grätsche vor dem einschussbereiten Cissé. Wenig, aber gezielte Bewegung im Spiel nach vorne. Note 3

 Roman Hubnik: Der Tscheche gefiel mir im Abwehrverband am besten. Stand ordentlich, und Cissé dreht sich meines Empfindens nach meistens über die Seite von Mijatovic in den Strafraum. Warf sich im eigenen 16er liegend mit dem Kopf voran in einen Ball. Tolle Moral. Note: 2

 Andre Mijatovic: Licht und Schatten. Cissé lief ihm zu oft weg, aber der Mann ist natürlich auch ein Kaliber. Aber es macht mich stutzig, dass der Kapitän nicht nach dem 20. Versuch irgendwann mal sah, wie seine Laufwege sind. Andererseits stand er mehrfach goldrichtig, einmal ließ er Cissé mit einer unfassbaren Lässigkeit auflaufen und schlug danach einen 50 Meter Diagonal-Pass, der zu einem Konter führte. Ich fand seine Leistung in Ordnung. Note 3

 Levan Kobiashvili: Wurde mit Sonderapplaus begrüßt und begnügte sich mit einem sehr soliden Spiel. Löste die Kontersituationen recht ordentlich, allerdings behinderte er Kraft beim späten Ausgleich (war doch so, oder?). Insgesamt Note 3

 Andreas Ottl: Seine auffälligste Aktion heute war das völlig unnötige Rückspiel auf Kraft, das der fast an Cissé verlor. Sonst solide, engagiert und in mehreren Situationen begriffschnell am Ball. Aufbauspiel: Nun ja. Note 3

 Peter Niemeyer: Stellte in einigen Szenen gerade noch eines seiner langen Beine in den Weg. Auf dem Weg zum gegnerischen Tor brachte er aber wie Ottl auch nicht so viel zu stande. Note 3

 Patrick Ebert: Für mich überraschend in der Startelf, zeigte er zwar eine engagierte Partie, aber es kam zu wenig dabei heraus. Ungenaue Flanken waren heute aus meiner Sicht vor allem das Problem, in der ersten Hälfte immerhin legte er auf Ramos Kopf vor, der nur den Torwart traf. Note 4

 Raffael: Auf das gesamte Spiel gesehen der beste Herthaner. Setzte Adrian Ramos mehrfach mustergültig in Szene, hatte zudem einige wichtige Balleroberungen im Bereich der Mittellinie. Schade, dass nicht mehr daraus wurde. Note 2

 Adrian Ramos: Wenn ich schreibe, dass Raffael der beste Herthaner war, dann nur, weil Ramos seine Chancen nicht nutzte. Ansonsten gefiel mir sein Spiel sehr gut. Die Laufwege stimmten, er setzte seine Schnelligkeit gut ein. Viele Torszenen. Aber, aber, aber….bei drei Anläufen frei vor dem Torwart MUSS ein Ball im Netz sein. Note 3

 Pierre Michel Lasogga: Engagiert, aber wirkungslos. Mal wieder ein Spiel zum Lernen für den 19-Jährigen. Note 4

 Fabien Lustenberger: Der Schweizer kam nach 60 Minuten für Lasogga. Blieb unauffällig.

 Christoph Janker: Kam in der 89. Minute für Ebert.

 


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74
Kommentare

Ursula
19. November 2011 um 21:35  |  46263

Natürlich ERSTER, aber die Kritiken sind
mir zu wohlwollend! Gute Nacht!


playberlin
19. November 2011 um 21:37  |  46265

@mkl

Niemeyer brachte auf dem Weg zum gegnerischen Tor nicht viel zustande… nun ja, immerhin hat er das 2:0 gemacht…


hertha fever
19. November 2011 um 22:02  |  46270

Sorry, aber diese Bewertung kann ich nicht teilen. Ich war selbst im Stadion und muss sagen, dass Niemeyer für mich neben Kraft mit Abstand der beste Herthaner war. Er hat nicht nur einige kluge Pässe nach vorne gespielt, ein Tor gemacht sondern auch fast noch eines nachgelegt, wenn der Schiedsrichter ihn nicht völlig unverständlich zurückgepfiffen hätte.

Ottl und Lell die gleiche Note und Raffael eine besser, sorry aber das passt einfach nicht!!


Petra in Berlin
19. November 2011 um 22:02  |  46271

Gute Heimreise! Mit den Noten bin ich nur zum Teil zufrieden. Erste Halbzeit waren die Feldspieler besser und Kraft mittelprächtig, in der zweiten Halbzeit gefiel mir Kraft am besten.


Joey
19. November 2011 um 22:02  |  46272

Also für mich war die ganze zweite Hälfte für den ….naja. Das hat mit der Auswechslung von Lasogga angefangen und sich dann bis zum Ende durchgezogen, als würde Hertha auf einmal nur zu zehnt spielen. Ich würd gerne mal die Note des Trainers am heutigen abend erfahren. Meiner Meinung nach hat Babbel mit seinen Wechseln für keine Entlastung gesorgt und durch seine taktische Umställung das Team eher geschwächte.
Würd mich interessieren, was eure Meinung dazu ist!


19. November 2011 um 22:17  |  46275

Hoffentlich kann Adrián in den nächsten Spielen nachlegen. Wer soll uns denn sonst zum Klassenerhalt schießen?


ft
19. November 2011 um 22:20  |  46276

Nur gut das heute nicht der Trainer benotet wurde.
Denn die taktischen Auswechslungen in der 2.Hz , die kann ich bis jetzt nicht nachvollziehen.
Einen Stürmer gegen einen dritten Sechser einwechseln, in einer Situation wo Freiburg voll auf Attacke geht – weshalb denn das ?
Wenn MB echt drauf gesetzt hat das Adrian die Tore alleine reinmacht, dann hat er sich schön verzettelt.
Noja – dem guten Janker gönne ich schon n Spiel. Und das Ebert raus mußte – das verlangte meine Thekentruppe schon ne halbe Stunde vor dessen Abgang.
Aber so gehts doch nicht.
Du kannst doch nicht mit Neun Abwehrleuten n Spiel gewinnen.
Raffa und Adrian müssen sich doch voll verarscht vorgekommen sein; so ohne Unterstützung nach vorne.
Also ehrlich – der eine Punkt heute – das war schon n Weihnachtsgeschenk.


Dan
19. November 2011 um 22:34  |  46281

@ft

ohne Diskussion nur kurze Anmerkung

1) 2:0 – wir müssen keine Tore mehr schießen

2)
Gegner: ABW raus – STU rein
Hertha: STU raus – DEF rein

3) drei Offensive (Ramos, Ebert,Raffa)

Warten wir mal den Taktiker ab, wie Lusti eingeordnet wurde dritter 6er oder zentral vor die 6er.


VB
19. November 2011 um 22:37  |  46282

noten 1-2 schlechter dann passt es. (Außer Kraft und Raffael)


Alpi
19. November 2011 um 22:44  |  46285

Jeder Spieler hat mal einen schlechten Tag. Heute eben auch mal der Trainer. Die Auswechslungen waren diesmal nicht wirklich gelungen.
Den falschen eingewechselt (Lusti für Lasogga war nicht der Hit), zzu spät ausgewechselt (Ebert) oder nicht eingewechselt (ein schneller offensiver Konterspieler).

Trotzdem hatte die Mannschaft auch einen großen Anteil an dem Unentschieden (nicht nur der Trainer). Es waren allesamt erfahrene Leute auf dem Platz. Sich so hinten reindrängen zu lassen darf nicht passieren. Ebenso wenig wie der Konter nach Ecke zum 1:2.
Und das Ramos aus 2 1/2 100%igen kein Tor macht (beim ersten Versuch hätte er zudem auch auf Lasogga spielen können), dafür kann der Trainer auch nichts.


Exil-Schorfheider
19. November 2011 um 22:47  |  46287

@Dan

Der Taktiker schreibt oder kopiert doch fast gar nicht mehr hier…
Da müssen wir wohl selbst http://www.spieltagsanalyse.de bemühen…


Exil-Schorfheider
19. November 2011 um 22:49  |  46289

Mist, die Seite hieß anders, von der ich das Gladbach-Spiel hier rein stellte…


Exil-Schorfheider
19. November 2011 um 22:51  |  46290

Jetzt habe ich es:

http://spielverlagerung.de/category/buli/hertha/

Spiel ist aber noch nicht drin…


19. November 2011 um 22:57  |  46291

@dan: zentral vor die 6, sage ich ja die ganze Zeit..drei 6er stammt von Dir :-), wegen der Reporter-Nase. -Lusti stand eindeutig am höchsten von den Dreien-der Abstand zu Raffa stimmte aber nicht mehr. Bei einem 2:0 im Rücken, hätte ich eben selbstbewusster reagiert. –


zenturio
19. November 2011 um 23:02  |  46293

Die Bewertung der Spieler entspricht nicht den erbrachten Leistungen. Sämtliche Spieler sind zu positiv bewertet. Eine wesentliche Note fehlt und zwar die des Trainers meiner Meinung nach hat er eine glatte 6 ohne wenn und aber verdient.
das Heute war keine unreife Leistung sondern ein Armutszeugniss. Alle anderen Bemerkungen zum Spiel ersparre ich uns alle denn aus Ärger und Wut auf die verlorenen Punkte würde ich unsachlich argumentieren


Dan
19. November 2011 um 23:10  |  46297

Die gezeigte Geste von Lusti war nicht eindeutig zu intepretieren.

Umgedretes V (in IT ein „oder“) mit einem Finger im V kann ja alles mögliches heißen.

Vielleicht wollte er seiner Freundin zeigen, dass er noch ein Kind will. 🙂


Pathe
19. November 2011 um 23:45  |  46301

Die Abwehr ist mir mit drei Dreien und einer Zwei zu gut bewertet. Allein schon wegen des Ausgleichs in der 95. (!) Minute.

Und mir will nicht in den Kopf, warum Babbel in der Nachspielzeit nicht noch einen dritten Wechsel vorgenommen hat. Das Tor lag sowas von in der Luft, da hätte er Zeit schinden müssen.

Mein erster Beitrag in diesem Blog, dem ich schon seit einiger Zeit mit Begeisterung folge, übrigens.


Inari
19. November 2011 um 23:55  |  46303

Tor:
– Kraft: Am Anfang 3 total blöde Fehler, ansonsten genial bis auf seine Schuld am 2:2 in der 94. Minute. Seine Abstöße sind aber auch ganz schwach, immer zum Gegner. Trotzdem noch Note 2. Ärmste Wurst bei diesen Stümpern vor ihm.

Abwehr:
– Kobi: Eine Pylone mit dunklen Haaren. Hat sich gefühlt 20 Mal überlaufen lassen, wahrscheinlich war es sogar noch öfter. Nach vorne keine Akzente und nur Ballverluste. Note 6.
– Mijatovic: Wie immer dumme Fouls, stand sehr weit vom Mann entfernt, hat sogar fast noch Kobis „Niveau“ unterboten. Note 6.
– Hubnik: Hat gekämpft, war aber auch weit von gut entfernt. Wenigstens relativ solide, insbesondere wenn er mit Mijatovic einen Antifußballer neben sich aufzufangen hat. Note 4.
– Lell: Hat gefightet wie immer, konnte mit Ebert aber keine einzige Flanke abwehren. Hat einige Male in höchster Not solide geklärt. Note 4.

– Mittelfeld:
– Ottl: Hat mit seiner Mimoseneinstellung das 2:0 verpasst zu machen (danke Niemeyer!), Null Akzente nach vorne. Bälle nur nach vorne gebolzt zum Gegner. Nur Fehlpässe. Hat wenigstens gekämpft bis zum Schluss. Note 5,5.
– Niemeyer: Kämpfer vor dem Herrn. Wichtiges Tor. Hat auch ansonsten alles versucht. Hat mir insgesamt mit am besten gefallen von den ganzen Vollpfosten in Blauweiß. Note 3.
– Lusti: habe ich kaum gesehen, kann ich daher nicht viel zu sagen. Keine Bewertung von mir.
– Ebert: Ich kann diesen Typen nicht leiden. Fußballerrisch mit das schwächste Glied. Hat nicht eine Flanke verhindert. Typische Ebert-Flanken wie von vor 2 Jahren (hoch hinein, 5 Minuten in der Luft, 5 Meter zu weit vom Spieler weg und 5 Meter zu weit), schon in Halbzeit eins nicht einmal zur Grundlinie gegangen. Note 6.
– Raffa: gute erste Halbzeit, schöne Torvorlage, ackerte viel, tauchte gegen Ende aber ab. Note 3,5.
– Ramos: Halbzeit 1 der stärkste Herthaner (Note 2), dann 4 Mal allein vor dem Tor und total versagt. Mitschuld an der verdient erlittenen Niederlage (als Punktgewinn kann ich diesen Mist nicht bezeichnen). In Halbzeit 2 ein Totalausfall vor dem Tor. Gesamt-Note 5,5.
– Lasogga: hing total in der Luft, wie so oft. Stoppfehler en masse. Wirkte überfordert. Einige wenige gute Ablagen hat er aber gemacht. Note 5,5.

Trainer:
– Babbel: Ich kann ihn nicht mehr sehen. Obwohl… man sieht ihn ja auch nicht! 90 Minuten bei jedem Spiel emotionslos auf der Bank. Der gegnerische Trainer wird vor Emotionen (zu unrecht!) fast auf die Tribüne geschickt, und Babbel hat eine Null-Interesse-Null-Bock-Null-Einsatz haltung. Genauso wie der Rest der Mannschaft in weiten Teilen des Spiels mal wieder gezeigt hat. Er kann niemanden motivieren. Er gibt keine Anweisungen. Ebert darf durchspielen (was zur Hölle!), Ottl darf rumstümpern wie er will. Erster Wechsel wie in jedem Spiel in der 60. Minute, achne dieses Mal in der 58. Minute. Da hat er sich ja grandios taktisch verbessert! Zweiter Wechsel, nachdem man 30 Minuten um Ausgleich und Niederlage gebettelt hat in der 89. Minute! Und wer geht? ENDLICH Ebert, nur leider 89 Minuten zu spät! Sein populistisches „Ebert und Hatira aus dem Kader“ war eine Lächerlichkeit, als er ihn gegen Borussia schon wieder in die Startelf stellte (wenn ich das jetzt richtig in der Erinnerung habe). Und heute darf der Nichtskönner schon wieder durchspielen. Ich fass es nicht. Dazu kommt noch, dass Babbel wohl pokert bei den Bayern Trainer zu werden. Wie blöd denkt der ist der Bayernvorstand, jemanden der es nicht schafft seine Mannschaft vernünftig zu führen oder irgendwie mit Spiellust, Motivation und Siegeswillen auszustatten, einen Job als Trainer des besten deutschen Vereins zu geben. Ich bin langsam der Überzeugung, dass Babbel kein Bundesligatrainer sein kann und es auch nicht mehr wird. Die Mannschaft hat keinerlei Fortschritte seit den ersten Spielen der Saison gemacht. Pässe über 5 Meter kommen alle nicht an. Die Abwehr ist eine Zumutung. Motivation nach vorne auf Sieg zu spielen nicht gegeben. Einfachste Spielzüge klappen nicht mehr. Note 6 Herr Babbel!

Schiedsrichter: Miserabel, alles falsch entschieden, total überfordert, hatte keine Lust Karten bei teils dunkelgelb-würdigen Karten zu geben. Note 6. Aber hey, der DFB muss an dem Mist, den die sich zusammen pfeifen ja nichts ändern. Mit einem richtigen Schiedsrichtern hätte Freiburg viele gelbe Karten gekriegt und wir 2 verdiente Gegentore mehr kassiert. Und verdient verloren.


Tovik
20. November 2011 um 0:09  |  46304

Mir fällt auf das Ramos nicht zum ersten mal, eins zu eins Probleme hat. Muss in Training üben.


20. November 2011 um 0:19  |  46305

Bin ja großer Freund von Hubnik, der hier eine 2 erhalten hat. Aber dass er in der 95. Minute versucht, den Ball ohne Sicht zum Mitspieler zu passen, statt die Pille auf die Tribüne zu ballern – hat dann leider zwei Punkte gekostet.


20. November 2011 um 0:25  |  46306

Ach, und wie Babbel wechselt, versteh ich eigentlich selten. Heute schon gar nicht. Sonst wechselt er ja gern viel zu spät, heute mal ganz ohne Not früher. Lusti zentral hinter die Spitzen, wo von ihm nichts zu sehen war, Raffa nach links, wo er nicht hingehört, Ramos, der vorher am Flügel bockstark war, in die Mitte – also, in dem Fall war das leider komplett sinnlos, und gleich danach kippte ja das Spiel auch. Dabei hätte sich eigentlich nur eine Auswechslung des wieder mal konzeptlosen Ebert angeboten.


Der Taktiker
20. November 2011 um 0:42  |  46307

Guten Abend Herthaner,

ich werde in Zukunft wieder mehr probieren mich in eure Diskussionen einzubringen. Ich hoffe ihr seht mir nach, das ich es zeitlich nicht immer schaffe zu jedem Spiel eine detaillierte Analyse zu schreiben.

Sportliche Grüße,

Der Taktiker


fechibaby
20. November 2011 um 3:25  |  46309

Ich habe gerade die Zusammenfassung auf Sky gesehen. Was für ein glückliches unentschieden!!!
Ein klarer nicht gegebener Elfmeter gegen Hertha kurz vor der Halbzeit. Da stand es noch 0:1 für Hertha.
Dann das nicht gegebene Tor nach dem Eckball für Freiburg.
Dank der komischen Auswechslungen von Babbel dann doch noch das verdiente 2:2 für Freiburg.
Hoffentlich wird mit Babbel nicht verlängert!!
Hertha braucht einen besseren Trainer!!!!
Das war wohl der letzte geholte Punkt in der Hinrunde.
Jetzt können wir nur noch zusehen, welche Vereine bis zur Winterpause noch alle an Hertha in der Tabelle vorbeiziehen.
Hoffentlich reicht es noch für einen Nichtabstiegsplatz.


Etebaer
20. November 2011 um 6:07  |  46312

Viel Zähneklappern und verständliche Enttäuschung, nach diesem Spiel.
Positiv:
Katastrophe verhindert (Niederlage)
Schöner Konter und geiler, aber letztlich auch glücklicher Freistoßtreffer nach Variante (zeigt das man daran arbeitet?)
2:0 Führung
Der Schiri war schon neutral – trotz Blauem Trikot 😀

Negativ:
Nur Unentschieden gespielt
Wechsel Signal zum Einigeln – hat nicht funktioniert
Höhere Überzahl in der Abwehr erschwert erstmal nur die Distribution von Verantwortlichkeit, die Organisation und letztlich leitet man den Druck nicht ab, sondern staut ihn.

Wenn es funktioniert hätte, dann gäbe es bestimmt auch einen gleich großen Anteil Fans, die Babbel loben würden.
Ich persönlich bin kein Freund von Einigeln, sondern Fangschuss setzen – aber es ist ein legitimes Mittel wofür der Trainer seinen Kopf hinhalten muß, wenn es nicht klappt.
Letztlich denke ich, das man Erfolg letztlich auch nur bekommt, wenn man in der Mannschaft Killerinstinkt entwickelt und nicht durch Wagenburgmentalität.

Ebert hab ich nicht in der Startelf vermutet.
Das unsere größte Nachwuchshoffnung Lasso spielt, finde ich gut, die Leute, die wirklich eine Chance haben, sich zu etablieren, brauchen auch Einsatzzeit.

Schade, das wir die Saison doch so spannend machen müssen 😉


Etebaer
20. November 2011 um 6:12  |  46313

Für unsere Schiedsrichterfreunde – werdet einfach ein bischen Chuck Norris:
„Das einzige mal, dass Chuck Norris sich irrte, war, als er dachte, er hätte einen Fehler gemacht.“

😀


f.a.y.
20. November 2011 um 6:53  |  46314

Dan // 19. Nov 2011 um 22:34

1) 2:0 – wir müssen keine Tore mehr schießen

Genau da liegt wohl der Hund begraben. Das sehe ich nämlich anders. Daher fand ich den Wechsel unverständlich und Du ihn okay/ gut. Ich finde halt nicht, dass man gegen spürbar überforderte Freiburger, die nur aus der Distanz schossen oder Cisse suchten, hinten dicht machen musste. Nicht beim 0:2. Nicht in der 60. Minute. Und dass es nur noch darum gehen sollte, muss Teil der Halbzeitansprache gewesen sein. Oder warum wurde zum Teil bis zum Fremdschämen ab der 65. Minute das Spiel verschleppt? So dass der überforderte Schiri dann ab der 80. eine Flut von Gelben gab.

Nee. Das war in meinen Augen der falsche Weg. Ich hätte mir gewünscht, dass sie ernsthaft auf das 0:3 gehen. 4-2-3-1 ist doch defensiv genug?


backstreets29
20. November 2011 um 7:24  |  46315

Sorry, aber mit den Noten komme ich nicht klar:

Hubnik hat den Ausgleich eingeleitet und das ist nun mal keine 2 mehr.
Ebert war nach meiner Ansicht erneut unterirdisch und kommt noch mit einer 4 davon?
Wohlwollen ist ja shcön und gut, aber das ist zuviel des Guten.

Kraft 2
Lell 3
Hubnik 4
Mijatovic 4,5
Kobi 3,5
Ottl 5
Niemeyer 3
Ebert 5
Ramos 2
Raffa 3
Lasogga 5

Lusti 4

Babbel 5

Schir 6


kraule
20. November 2011 um 8:33  |  46317

Warum muss ein Trainer seine Aufstellung defensiver ausrichten wenn der Gegner einen Stürmer einwechselt?
Das verstehe ich nicht@dan.

Du weißt ich bin ein absoluter Babbel Freund, aber gestern hat er halt einfach Mist gebaut.

Würde ich immer auf die Aufstellung des Gegners nach diesem Schema reagieren, dann bräuchte man einfach nur 5 Stürmer aufstellen und der Gegner beschränkt sich nur noch aufs verteidigen 😉
Wir beide wissen das ist leider nicht so einfach und ich hoffe du verstehst was ich meine.
Außerdem ging die Absicht mit diesen Angsthasenfußball schon deshalb nicht auf, weil Ramos einen rabenschwarzen Tag hatte……trotz seines Tors! Und Lusti nicht annähernd die Erwartungen erfüllen konnte.

Ich hätte an Babbels Stelle, einen Spielertyp wie Ruka statt Lusti eingewechselt, für Lasso.

Wie gesagt es ist noch Luft nach oben in der Entwicklung von Babbel und diesem Team.

Ps. habe diesen Beitrag mal rüber gezogen


kraule
20. November 2011 um 8:34  |  46318

@backstreets29 // 20. Nov 2011 um 07:24

Ist wohl eher ne Sympathieskala 😉


fg
20. November 2011 um 8:47  |  46319

@kraule:

ein aspekt, den ich auch schon bedacht habe. wenn der gegner einen stürmer für einen verteidiger bringt und ich nicht sofort reagiere mit einem dazu passenden wechsel, dann muss ich mich zwar hinten noch mehr konzentrieren und bewegen, aber erstmal hat der gegner bei seiner nun dezimierten eigenen defensive auch eine umstellung zu bewerkstelligen und einfach mal hinten einen mann weniger auf dem platz, so dass man gerade selbst in dieser phase die gute chance hätte, den sack mit kontern zuzumachen, wenn der gegner hinten dadurch in selbst verursachter unterzahl steht. und dass man nach dem 2:0 versuchen hätte sollen, aufs 3:0 zu gehen, darüber sind wir uns ja hier (mit den meisten) einig.


20. November 2011 um 8:54  |  46320

kraule // 20. Nov 2011 um 08:33
…. Wie gesagt es ist noch Luft nach oben in der Entwicklung von Babbel und diesem Team.

Morjn @kraule,
ein versöhnliches Wort am Sonntagmorgen, dem ich mich gerne anschließe.

In welche Richtung die Entwicklung muss, hat Etebaer bereits am 20. Nov 2011 um 06:07 Uhr formuliert. Er lobt zu Recht u.a. die Freistoßvarianten, die ich in dieser Form noch nie bei der HERTHA gesehen habe.


Letztlich denke ich, das man Erfolg auch nur bekommt, wenn man in der Mannschaft Killerinstinkt entwickelt und nicht durch Wagenburgmentalität.


sunny1703
20. November 2011 um 9:33  |  46321

Guten Morgen, ich kann die ganze Wechseldiskussion nicht verstehen. Als Reisinger in der 53.Minute eingewechselt wurde, begann Freiburg gefährlicher zu werden. Der eingewechselte Angreifer konnte schon in 5 Minuten zeigen,welche Gefahr von ihm ausgeht. Darauf reagierte Babbel und brachte Lustenberger statt dem defensiv schwachen Lasogga, jemanden der helfen konnte das Loch in der Defensive zu stopfen und noch dazu in der Lage sein sollte,etwas für das Aufbauspiel zu leisten.
Den Defensivuntauglichen Ruka zu bringen wäre von uns hier später zerrissen worden.Torun das wäre die offensivere Alternative zu Lustenberger gewesen, aber dann hätten die ganzen Lustifans hier auch dem Trainer Versagen und Bayernbrille bescheinigt.

Was mich viel mehr ärgert als ein dazu auch noch logischer Wechsel , ist die Frage, wie können bei eigener Ecke und dann auf dem Platz befindlichen SIEBEN defensivkünstlern, die Freiburger ein Tor machen und Ebert als arme Sau fast den letzten Mann spielen. Erklärung: einige Defensivspieler sind altersbedingt zu lahm und sollten nur noch abgesprochen und abgesichert alle nach vorne bei einem Standard gehen oder auch bei der Brechstange.

Und ich frage mich, was ist mit der Mannschaft los, wenn sie nach 60 Minuten ein Spiel mit Bälle aus dem Strafraum hauen nach Hause bringen wollen?! Ist das ein konditionelles Problem oder Kopfsache,mangelndes Selbstvertrauen?!Selten wurde der Gegner so eingeladen doch die Punkte bei sich zu behalten!

Vernünftige Konter zu fahren war doch bisher eine Stärke der Mannschaft, gestern war davon nicht viel mehr zu sehen. Dass gestern auch noch die wenigen Chancen kläglich vergeben wurden, war ein zusätzliches Manko.

Wenn Babbel gestern irgendwas falsch gemacht hat, dann die Form ( die Qualitäten)eines Lustenberger falsch eingeschätzt zu haben oder der Mannschaft nicht genug Selbstvertrauen mit ins Spiel gegeben zu haben , die Anfangsfehler von Kraft waren ja auch schon ein Fingerzeig.

In der Woche heißt es dieses Selbstvertrauen in die Spieler zu bekommen, sonst kommt das Tabellenende schneller näher als gedacht und dann wird es eine heiße Dezemberdiskussion um Trainer UND Neueinkäufe in der Winterpause geben.

lg sunny


sunny1703
20. November 2011 um 9:50  |  46322

Meine Noten
Kraft 4, einige schlimme Fehler zu Beginn und beim Ausgleich sieht er nicht gut aus
Lell 3- der beste Mann in der defensive
Hubnik 4 mt einigen Schwächen,, beim Ausgleich nicht konsequent, Glück keinen Elfer verschuldet zu haben
Mija 4+,gab schon sichere leistungen des Käptn
Kobi, 5+,Reisinger kam über seine Seite ,sah dazu beim Ausgleich unglücklich aus
Ottl 5+, da war nichts zu sehen
Niemeyer 3+ noch der beste im DM aber auch nachher nicht mehr in der Lage was für das angriffsspiel zu tun
Ebert 4 ,ordentliche erst Halbzeit, schwache zweite….Ebert polarisiert, als Ribery gestern zwei Bälle diagonal auf Robben spielte,war das Weltklasse, als Ebert das einige Male auf Raffael oder Ramos machte , fällt das unter die Kategorie schlecht gespielt?!
Raffael 2-, weil einziger Spieler mit Spielansätzen
Ramos 4 zu viele Chancen liegen gelassen.
Lasogga 4- Bemüht
Lustenberger 5-, von einem Spieler der hinten dran sein will und brennt erwarte ich mehr als nur anwesenheit auf dem Platz.

Babbel 4 weil mir die mannschaft nicht die richtige Einstellung zu haben scheint.

Schiri zu bewerten,verbietet sich für mich an diesem we nach dem Fall Rafati.

lg sunny


20. November 2011 um 10:18  |  46323

sunny1703 // 20. Nov 2011 um 09:33

Guten Morgen, ……
ich frage mich, was ist mit der Mannschaft los, wenn sie nach 60 Minuten ein Spiel mit Bälle aus dem Strafraum hauen nach Hause bringen wollen?! Ist das ein konditionelles Problem oder Kopfsache,mangelndes Selbstvertrauen?!Selten wurde der Gegner so eingeladen doch die Punkte bei sich zu behalten!
…….
Wenn Babbel gestern irgendwas falsch gemacht hat, dann die Form ( die Qualitäten)eines Lustenberger falsch eingeschätzt zu haben oder der Mannschaft nicht genug Selbstvertrauen mit ins Spiel gegeben zu haben , die Anfangsfehler von Kraft waren ja auch schon ein Fingerzeig.

In der Woche heißt es dieses Selbstvertrauen in die Spieler zu bekommen, sonst kommt das Tabellenende schneller näher als gedacht und dann wird es eine heiße Dezemberdiskussion um Trainer UND Neueinkäufe in der Winterpause geben.

Morjn @sunny,

die Novembernebel scheinen heute am Sonntagmorgen den Blick in deine Glaskugel nicht zu trüben.

Nach den Eindrücken von gestern kann man froh sein, wenn die Mannschaft noch irgendwie weitere Punkte ergattert und mit 20 Punkten in die Winterpause geht (+ Pokalsieg 🙂 ). Die prophezeiten Dezemberdiskussionen werden uns kaum erspart bleiben.

Deutlich erbessert werden muss die Spieleröffnung – durch Torwart, Verteidung und DM. Wenn Kraft nicht weiß, zu wem er abwerfen oder abschlagen soll, fängt die Nervosität im eigenen Strafraum an.


AKI
20. November 2011 um 10:29  |  46324

Scahde das auch dieser so gut gestarteter Blog mehr und mehr gekapert wird von Trollen, Cholerikern, Selbstdarstellern. Ist generell ja ein Problem aller Internet-Foren.
Die Auswechslung konnte man sicher machen(erklaert sunny ja praezise). Das man Freiburg (wie auch keine andere Mannschaft der BL) nicht 90 Minuten domieren kann, war doch klar. Freiburg hat einen starken Endspurt hingelegt. Fussballerisch ist das eine gute Truppe. Das Spiel von Hertha war unterm Strich gut, macht Ramos seine Buden…
Punktemassig stehen wir sehr gut da. Babbel hat einen klaren Plan (o.k., der beinhaltet nicht gerade akktrativen Fussball), ich hoffe, er verlaengert bald.


f.a.y.
20. November 2011 um 11:01  |  46325

Choleriker und Trolle habe ich hier heute zwar noch nicht gelesen, aber gut. Auch hier gilt: jedem seine Meinung.

@Sunny: ich denke halt, dass ein Trainer der in der Regel die Mannschaft machen lässt und selten von der Seite eingreift, nur wenige Signale bewusst setzt. Und das sind Wechsel. Und der von Lusti war nach meiner Meinung mit folgendem Subtext behaftet: Oha, der Reisinger macht uns Probleme, also lieber den Defensiven. Alle Mann nach hinten und absichern. Wie gesagt, gefühlt fing ab da die Mannschaft an destruktiv zu spielen (hoch, weit, Hallelujah), Einwürfe endlos langsam auszuführen, von schweren Verletzung und Wunderheilung selbiger ganz abgesehen…

Vielleicht lag es daran, dass Freiburg plötzlich so stark wurde. Ich hab es anders wahrgenommen. Hertha war einfach am Ende ängstlich und schlecht. Und den Angstknopf hat Babbel gedrückt. 2x. Einmal Lusti und dann noch Janker.


zenturio
20. November 2011 um 11:04  |  46326

@ Aki
Guten Morgen selbst nach einer kurzen Nacht habe ich mich über die verlorenen Punkte noch nicht beruhigt. Du kannst weiterhin diese Leistung mit der blau weißen Brille betrachten nur wird das uns im Abstiegskampf nicht helfen.
Wenn man 2:0 führt und dann sich immer noch nicht traut nach vorne zu spielen hat das unser über Trainer mit zu verantworten. Ein Trainer der in so einer hektischen Partie emotionslos sein Verein von der Seitenlinie unterstützt ist einfach nur arm. Die weitere fast endlose Aufzählung von Fehlern erspare ich uns alle. An dieses Unentschieden gibt es gar nichts schön zu reden denn die Leistung war gegen den Hühnerhaufen Freiburg Grottenschlecht die Tendenz geht nach unten und andere Mannschaften nehmen selbst wenn Sie verlieren den Abstiegskampf anders an. Die Qualitäten von Babbel als Spieler sind unbestritten aber sorry als Trainer taugt er nur bedingt etwas. Wenn man alle Spiele genau betrachtet ist zu erkennen wo die Reise hin geht. Kobi sollte man in den nächsten Spielen auch nicht mehr aufstellen Preetz sollte im Winter mit zwei Transfers handeln einen LV und einen Spielmacher holen weiterhin gehört Franz und Hubnik in die IV


Ursula
20. November 2011 um 11:08  |  46327

Guten Sonntagmorgen und ein Wort zum
Sonntag, eigentlich nicht kontrovers, aber
bitte, selbst entscheiden! Es klang HIER
schon mal durch, dass der Wechsel eines
Abwehrspielers gegen einen Stürmer
nicht zwangsläufig einen „eigenen Wechsel“
zugunsten eines Defensiven zur Folge haben
muss! Ich hatte das Vergnügen im Rahmen
einer Sportlehrerausbildung, einen Fachmann
zu genießen (viel zu selten, denn er war köstlich),
der hatte das Gegenteil empfohlen und selbst
mit großem Erfolg praktiziert!

Er war der „Erfinder“ des Offensivfußballs
schlechthin und Trainer der legendären Fohlen…

Seine These, wenn der Gegner einen Abwehr-
spieler „opfert“, um die Offensive zu verstärken,
machen wir es erst recht auch so, denn nunmehr
ist die Abwehr nicht mehr eingespielt, um einen
Mann WENIGER, ergo selbst geschwächt!

Frei nach dem Motto, wenn meine Abwehr
schon „keine Luft mehr bekommt“, dann
suche ich im Angriff meine beste Verteigung…

…oder was sollte dieses „Pseudostürmchen“
mit Raffa und dem „Jetlag-Geschädigten“
Ramos denn sonst sein, ENTLASTUNG….??

Und einem „Alibi-Ebert“ bis zur bitteren Neige??

Meine Zusatzthese, man kommt immer unter
Druck, wenn die Bindung zur Offensive nicht
hergestellt ist, durch schnelle Konter der
Gegener eben nicht mehr zur eigenen
Abwehrkonzentration gezwungen wird, so
dass er beliebig oft, durch nicht eingespielte
Defensivformationen operieren kann und
stünden da ZWANZIG (die Quantität macht
es nicht), die nicht strukturell verdichten
können! Schönen Tag!


Elfter Freund
20. November 2011 um 11:12  |  46328

@AKI. 100%ige Zustimmung… hier haben einige wirklich schon wieder vergessen, dass wir vorletzte Saison den Kellerausstieg genommen haben. Wenn das alles so klappt, wie von einigen gefordert, müsste Hertha wohl auf Meisterkurs liegen. Wir werden uns noch auf einige Höhen und Tiefen einrichten müssen, wie 3/4 der Buli-Mannschaften. …

Insbesondere der Beitrag von@Inari kann wohl bloß noch mit Wahnvorstellungen erklärt werden 🙂


ubremer
ubremer
20. November 2011 um 11:25  |  46329

@Pathe,

Mein erster Beitrag in diesem Blog, dem ich schon seit einiger Zeit mit Begeisterung folge, übrigens.

willkommen bei uns und danke für das Lob. Schaue er sich um und fühle sich wohl 😉

Allen anderen einen schönen Sonntag.


A.Rraklli
20. November 2011 um 11:25  |  46330

@ AKI

Daumen hoch für den Beitrag! Ich stimme Dir bei allem zu 100 % zu.


sunny1703
20. November 2011 um 11:30  |  46331

@f.a.y.

Zuerst kam die Einwechslung Reisingers und eine plötzliche überforderung der Defensive, ganz sicher auch, weil Ramos links und Lasogga keine Unterstützung für Kobi waren. Hier beim Stande von 2:0 zu reagieren und mit Lusti ja den zu bringen der besser als Ottl nach der Meinung sehr vieler sein soll, weil er sowohl defensiv stark ist als auch nach vorne Akzente setzt ,erscheint mir immer noch logisch.
Wird Lustenberger nicht eingesetzt wird Babbel dafür kritisiert, spielt Lustenberger außerirdisch schwach ,wird auch Babbel kritisiert. Kritik am Trainer ist eine Sache nur doch bitte nicht nach der Devise, spielt Hertha bescheiden, war es Babbels Fehler ,spielt sie gut,waren es die Spieler .
Ich gehöre bestimmt nicht zu dem Babbelanern,doch gestern fand ich die Leistung der Mannschaft ab der zweiten Halbzeit sehr bedenklich. Das mag auch Schuld des Trainers sein, nur die Wechsel als Sünde des Trainers aufzuführen erscheint mir sehr weit hergeholt. Die waren gestern nachvollziehbarer als 75% aller Wechsel die Favre in seiner zeit bei Hertha machte, von FuFu ganz zu schweigen.
Nachdem es in den Heimspielen die Trikots sind, sind es in den Auswärtsspielen die Wechsel!!!!!??

Das war gestern ein glücklicher Punktgewinn gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Gegner.Und bitte degradiert nicht alle Gegner von Hertha zu Deppenmannschaften die nur deshalb in der 1.liga spiele,weil alle anderen noch schlechter sind.

lg sunny


sunny1703
20. November 2011 um 11:42  |  46332

@Ursula

Ich gehe mal davon aus,dass Du von Weisweiler schreibst, einem Trainer der zu seiner zeit attraktiven Fußball spielen ließ, doch ob er heute seine These immer noch vertreten würde?? Die Zeiten haben sich geändert, Du weißt,ich bin deshalb auch kein Freund von diesen ganzen Defensivsystemen und schon gar nicht von diesem Tannenbaum.
Doch um genau das was Du beschrieben hast,ging es bei dem Wechsel, ein nicht auf dem platz befindendes Hindernis namens Lasogga wurde rausgenommen und mit DEINEM so sehr hier geforderten Lustenberger jemand gebracht der die Bindung nach vorne herstellen sollte.Wenn Babbel wirklich was falsch gemacht hat,dann die Nichtform oder das Nichtkönnen von Lustenberger richtig eingeschätzt zu haben.

lg sunny


20. November 2011 um 11:43  |  46333

Da kann ich nach dem Spiel ja wieder meinen Lieblingssatz loslassen: Wir haben keinen Knipser und brauchen dringend einen! Für mich persönlich strahlt Ramos seit 2 Jahren keine „Freude“ aus, hat den mal jemand lachen gesehen? Und dann vergeigt 3 hochkarätige Chancen. Sollte Hoffenheim den immernoch wollen… viel Spaß Hopp! Dagegen sollte man von Raffael die Finger lassen, das wurde in anderen Kommentaren ja mal erwähnt.. oO bloß nicht.. für mich persönlich passt da teilweise auch das System nicht zum Kader, Totalausfälle (Ebert) kriegen immer wieder Chancen.. und ab der 60 (!!) versuchen zu mauern ist ja wohl das letzte. Der Knick im Spiel war nicht zu übersehen.. und das man endlich mal Hubnik+Franz+Janker ne Chance geben sollte, wurde auch mehr als deutlich. Mit der Opa-Abwehr geht vll. in der Serie A was, aber net in der Bundesliga.

Man, da freut man sich in der Halbzeit auf nen schönen Sieg mit teilweise echt gutem Fußball und nem gesicherten Mittelfeldplatz und dann kippt der Babbel denen wieder Schlaftabletten in den Pausentee und Ende Gelände mit dem schönen Fußballsamstag. Jetzt sind 3 Punkte in Kaiserslautern Pflicht, gegen Leverkusen und Schalke gibts wohl nix und Hoppenheim kann man noch auf 1 Punkt hoffen.. wären dann maximal 21 Punkte..geht ja noch.. aber nach dem Verlauf (nicht nur vom Freiburgspiel) wäre deutlich mehr drin gewesen, die könnens doch! Warum wird dann immer nur 60-70 Minuten gespielt -.-


sunny1703
20. November 2011 um 11:55  |  46334

Um eins noch klar zu stellen. Natürlich hat nicht nur Lustenberger gestern noch den Sieg gekostet,dazu waren zu viele Mitschwache auf dem Platz, doch von ihm erwarte ich als jemand der in die Startelf will, mehr.

@Drokz

Ja,einen weiteren Stürmer wünsche ich mir schon seit dem Beginn der Saison,aber nicht dafür einen anderen abgeben, sondern zusätzlich holen. Dazu noch ein LV zu Kobi und einen Spielmacher für Raffael, falls die mal ausfallen……..doch wer soll das bezahlen?!
Leihspieler mit Option!

lg sunny


AKI
20. November 2011 um 11:55  |  46335

Fuer Einige hier erschoepft sich die woechentliche Analyse in 2 Szenarien:
-Fuehrt Hertha zuerst und bekommt dann noch den Ausgleich: Babbel ist ein Depp, kann keine Fuehrung ueber die Zeit coachen.

-Hertha liegt zuerst zurueck und dreht dann noch das Spiel: Babbel ist ein Depp, warum schafft er es nicht die Mannschaft von Anfang an zu motivieren.

Mit den Punkten, die Babbel nach Forenmeinung haette holen MUESSEN, waeren wir uebrigends Tabellenfuehrer..

Kenne viele Herthafans. Einige davon mit wirklich viel Sachverstand. Die lachen sich ueber das, was in den Foren so abgeht nur schlapp und schreiben konsequenzerweise in keinem. Die sehen das Geschehen wesentlich entspannter, schaetzen die Arbeit Preetz seeehr positiv und Babbel zumindestens als okay ein. Denke, dass das die beruehmte“schweigende Mehrheit“ ist, und nicht diejenigen die offensichtlich tagsueber zu viel Zeit haben und ihren Senf ja teilweise wortgleich in mehreren Foren verteilen.


Exil-Schorfheider
20. November 2011 um 12:03  |  46336

@zenturio

Warum sollte ein Trainer das Rumpelstilzchen geben am Seitenrand!? Ein Klopp hat nicht lange nach, wenn er weiter so „emotional“ ist! Und einen Tuchel mag ich auch nicht wegen seiner „Eskapaden“. Da lob ich mir den „Ruhigen“!


Temptazn
20. November 2011 um 12:08  |  46338

Und am Ende fehlen dann genau disee Punkte im Absteigskampf


Ydra
20. November 2011 um 12:10  |  46339

Hubnik eine 2?
Der muss in der 93 Minute nur den Ball auf die Tribüne kloppen und gut ist. Stattdessen wird mal wieder versucht eine Abwehrsituation spielerisch zu lösen. Für solch einen entscheidenden Fehler kann es keine 2 geben. auch wenn es sonst ein gutes Spiel war.


dieter
20. November 2011 um 12:46  |  46342

@AKI um 11:55 Uhr

Stimme deinem Beitrag zu 100% zu.

Über manche Beiträge kann man hier wirklich nur noch den Kopf schütteln.
Was hier schon wieder für eine Erwartungshaltung an den Tag gelegt wird ist einfach erschreckend.

Es gibt offensichtlich leider immer noch sehr viele Fans, die aus unserem Abstieg nichts aber auch gar nichts gelernt haben.

Sehr traurig das!


Atze
20. November 2011 um 13:14  |  46343

Solle Ebert so weitermachen wird er wohl die längste Zeit Herthaner gewesen sein.
Eigentlich schade aber nur Identifikation mit dem Verein (wie zu Zeiten von Zecke)reichen leider nicht aus um in der Bundesliga zu spielen.
Auch die in der Luft hängenden Vertragsverhandlungen mit Babbel scheinen nicht gerade von Vorteil für die Mission NICHT Abstieg zu sein.
Insgesamt zwei verlorene Punkte leichter wird es in den restlichen Spielen ganz sicher nicht !!!
L. G. aus Sachsen/Anhalt


bluekobalt
20. November 2011 um 13:15  |  46344

Ärger!
Was mir richtig auf die Ketten geht,ist wenn Ramos in einem Spiel trotz vier Chancen nur ein Tor macht und ihn einige kloppsköppe gleich verkaufen wollen. Das ist so dermaßen Hirnrissig das man in diesem Zusammenhang schon von Trollen sprechen darf.


20. November 2011 um 13:26  |  46345

auf einer der blödesten, weil abgrundtief falschen Behauptungen, möchte ich mal kurz eingehen. Immer wieder lese ich vom angeblichen emotionslosen Babbel ( können diese Menschen nicht Gesichter lesen?), dass er auf seinem Platz sich den Hintern platt sitzen würde und damit der Mannschaft etwas falsches vorlebte.
– ein Mensch hat nicht automatisch dadurch mehr Emotionen, wenn er ein schnelles und überschäumends Temperament hat-das sieht nur so aus.
– wild gestikulierende Trainer nerven oft ihre Spieler mehr als dass sie gut tun-nur so lange es gut läuft, ist das akzeptiert(These!)- danach heisst es dann schon mal „halt´s Maul, du Spinner!“
– Spieler nehmen während des Spiels solche Dinge nahezu null wahr , geschweige denn auf-das „aktive coaching“ findet in der Halbzeit statt und durch die Intensität der Auswechselungen-vielleicht noch durch RUHIGE Anweisung an einen Übermittler (Kapitän, Abwehrchef..)
Ob Martin Jol, H. Meyer (heute erst wieder im DP) oder nahezu alle Ehemaligen: jeder sagt das so. Únd mich persönlich haben die lauten Trainer nur genervt.- Ein Klopp kann das ganz gut, weil er einer von jenen ist, der nahezu sekundenschnell wieder runterkommt und klar im Kopf ist.-Er ist darin sicher eine Ausnahmeerscheinung.
Der Mensch ist ein komplexes Wesen, mit höchst unterschielichen Charakteren und Temperamenten.
Einen emotionslosen Menchen hat die Evolution bisher jedenfalls noch nicht hervorgebracht. Babbel mag man ja einiges vorwerfen können; sein Temperament aber ganz sicher nicht..Also doch alles nur eine Frage der „Chemie“ ? 😉


Traumtänzer
20. November 2011 um 13:39  |  46346

@AKI: Exakt so ist es!


pax.klm
20. November 2011 um 13:42  |  46347

Zu dem nicht gegebenen Elfmeter, bei dem was ich bisher in Lehrgängen als Erkenntnis mitnehmen konnte (ok letzter war vor 5 Jahren), verstehen auch Schiedsrichter Fußball als einen Sport mit viel Kampf!
Ob Foul gespielt wird oder nicht liegt nicht am Ort!
Frage ist, hätte der Schiedsrichter irgendwo auf dem Feld Foul gepfiffen?
Oder sähe er die Situation als normalen Zweikampf?
Ich sah in dieser Situation ein Zweikampf bei dem beide Spieler zu Boden gehen,
Hubnik trifft den Freiburger „außen“, o K oder nicht, aber unbedingt ein Elfer, nee, da müßte fast jeder Zweikampf wo jemand fällt ein Freistoß sein, ist es aber nicht!


pax.klm
20. November 2011 um 13:44  |  46348

@Apollo, die wollen halt den Schauspieler auf der Bank (HMeyer, heute), also Micha engagier den Brad Pitt, vielleicht auch Sir Sean Connery…?


20. November 2011 um 13:53  |  46349

Brad Pitt will nicht mehr schauspielern und nur Trainer ist ja zu öd…


f.a.y.
20. November 2011 um 14:03  |  46350

@Aki: da es „die“ Forenmeinung ja nicht gibt, zur Punkteausbeute kurz und ungebeten meine: sicher ist Freiburg kein Fallobst, schon gar nicht zuhause. Aber am Ende der Saison sollten wir halt 3 Teams hinter uns lassen, sonst spielt mir mein Herz noch einen Streich! Wo sollen denn die Punkte herkommen, wenn nicht von den Teams hinter uns? Jetzt kommen noch Schalke und Leverkusen zu uns und wir fahren nach Lautern und Hoffenheim. Welche dieser Mannschaften ist schwächer als Freiburg gestern? Ich weiß es nicht. Ich hoffe wenigstens eine.

Sonst @Dieter hat der Abstieg vor allem eine gelehrt: kann jederzeit wieder passieren.

Ansonsten bezog sich meine Kritik auf dieses eine Spiel. Bei mir war bisher Babbel fast nie „der Depp“. Ich bin bei den Wechseln @Sunny einfach anderer Meinung, aber die muss ja nicht richtig sein. Zumal sie ja Wurst ist, weil nicht beweisbar. Aber darum diskutieren wir hier doch, oder? Weil unterschiedliche Sichtweisen interessant sein können und einem manchmal neue Türen öffnen. Ich finde es hier immer am langweiligsten, wenn alle einer Meinung sind oder persönlich werden.


20. November 2011 um 14:11  |  46351

Habe das Spiel nicht gesehen. Eines fiel mir beim Nachlesen auf:
Es gab eine Nachspielzeit von 5 Minuten. Hertha hatte nach 90 Minuten zwei Mal gewechselt. In der 5. Minute der Nachspielzeit fällt das Tor.
Gab es keine Möglichkeit, durch eine dritte Auswechselung in dieser Nachspielzeit etwas Zeit zu schinden und den Sieg auf diese Weise über die Runden zu schaukeln?


ft
20. November 2011 um 14:17  |  46352

Alles schön reden nutzt im Moment genauso wenig wie alles in Bausch und Bogen verdammen.
Aber
Man sollte schon mal ins Detail gehen um zu untersuchen weshalb die Mannschaft das Potential welches zweifelsohne vorhanden ist, nicht optimal abrufen tut.

Gestern zum Beispiel gab es eine Situation , die hier gar nicht gewürdigt, eigentlich der Hammer war.

Raffa setzte sich im Mittelfeld gegen zwei Freiburger durch, welche zu Boden sinken ( somit nicht ins Speil eingreifen können.
Raffa zieht Richtung Mitte und bindet drei Abwehrrecken von Freiburg.

5 ( in Worten FÜNF ) Freiburger werden von Raffa gebunden.
Eigentlich sollten jetzt mindestens drei Berliner frei sein die Raffa unterstützen und man eine noch bessere Ausgangslage für einen erfolgreichen Torabschluß haben könnte.
Aber da kam nix.


Ne andere Sache die man in jedem Spiel sehen muss:
Tommy Kraft muss, aus welchem Grund auch immer solange mit nem Abschlag warten, bis sich eigene und gegnerische Mannschaft auf dem Rasen geordnet hat.
Ein schneller weiter Ball per Hand a la ter Stegen zu einen Flügelmann , scheint irgendwie bei HBSC nicht vorgesehen zu sein.
Ich persönlich glaube das Kraft das durchaus könnte, wenn denn die Feldspieler das mitmachen könnten.


noch n Detail was immer wieder zu sehen ist:

PML ist der einzige welcher bei Aufbau vom Gegner zwischen den drei hinten gebliebenen Verteidigern hinundher rennt um dien bischen zu stören.
Beim FC Bayern München wird das ganz anders gelöst.
Gomez lungert zwischen zwei Verteidigern um die Ballannahme zu stören. Aber er bekommt massive Unterstützung vom Sechser, der wie wild auf den Mann zurennt welcher den Ball vom Keeper bekommt. Damit wird so ein Druck aufgebaut, das der entweder schon direkt im Zweikamp mit Schweinsteiger steckt oder einen sehr ungenauen Pass schlagen muß den die Restbayern dann meist schon verwerten können.

Und nochmal zurück. Bei uns macht Lasso zwar unendlich Kilometer damit das er die drei V s abgrast, aber irgendwie ist das nur vergeben Liebesmüh .


sunny1703
20. November 2011 um 14:20  |  46354

@pax

Meine Güte manchmal denke ich wirklich einfach mal innehalten,aber gut jeder hat seine meinung. Ich schreibe jetzt was provokantes, da Du ja jeden Schiri der auch nur wagt gegen Hertha was zu entscheiden, gleich Absicht unterstellst.

Wäre diese Szene im Freiburger Strafraum passiert, hättest Du Elfer Rote Karte Zahn Spiele Sperre für den freiburger oder eine Sperre für den Schiri gefordert, weil er das nicht geshen hat.
Natürlich ist es ein Elfer,wenn der Verteidiger dem Angreifer im eigenen Strafraum das Standbein weghaut. Das Problem und das ist gestern ja bei Sky gut rübergekommen und deshalb wäre ich ja für eine kleine Cam aus augenhöhe des Schiris ist die Sicht des Schiedsrichter und von der war das nicht zu erkennen.
Diese Unaufgeregtheit doch mal allen Schiedsrichtern zubilligen, wäre schon ein Fortschritt. Nur leider wird die Unfähigkeit der eigenen mannschaft oftmals sehr billig hinter den auch menschlichen Fehlern eines Unparteiischen versteckt, Ich nenne das mangelnde Fähigkeit zur Selbstkritik , bei etwas Fortlaufendem kann sowas dann im Nichterreichen des Klassenziels enden.

lg sunny


f.a.y.
20. November 2011 um 14:32  |  46355

OT: Fardi darf beim Stand von 0:2 gegen die Eintracht jetzt die 2. HZ spielen.


LarsNSB
20. November 2011 um 14:36  |  46356

Ich bleib dabei, auch einen Tag danach: Ramos eine glatte 5! Völlig Selbstherrliches Spiel! Er denk wohl er kann in der Bundesliga alles ausspielen und bleibt dann jedesmal hängen!!! Nicht erst gestern! Grausam und Teamschädigend!


pax.klm
20. November 2011 um 16:24  |  46359

Du irrst sunny, wenn der Schiedsrichter gepfiffen hätte, dann hätte ich mich nicht beschwert!
Aber es geht halt auch darum, dass ich in mehrfacher Zeitlupe eben nicht gesehen habe, dass Hubnik dem die Beine wegzieht!
Und warum sollte denn jeder Kontakt der zu einem Sturz führt ein Foul sein, nur weil es im Strafraum passiert?
Sah für mich eher nach einer kämpferischen Bewegung aus, weniger nach Beinwegziehen!
Das heißt, das Bein von Hubnik bewegt sich parallel, kann sein dass diese Szene auch anders gesehen wurde, aber deswegen zu sagen der Schieri hat Hertha da bevorzugt… ist mir zu konstruiert!
Der schieri hat fast alles richtig gemacht, nur teilweise „unglücklich“ !
Wie hättest Du sunny argumentiert, wenn er den Ausgleich nicht gegeben hätte, da TK im 5er angegangen wurde? (Er war auf der Linie, also im 5er)!
Über das aberkannte Tor müssen wir nicht diskutieren, richtig es nicht zu geben!


sunny1703
20. November 2011 um 16:50  |  46360

@pax

Ich habe ja die Szene so gesehen wie Du.zumindest auf den ersten Blick. In der Zeitlupe und auch nur bei der sieht man eben, er trifft Cisse am Fuß und zwar so dass der den Ball nicht mehr trifft sondern fällt. Da Hubnik nicht den Ball gespielt hat, wäre das vom Schiri so gesehen,ein Elfer gewesen und ich bin mir sicher, aus anderer Perspektive geben ihn auch 80% der Schiris.
Nur darum geht es mir , wir sollten weniger Zeitlupenurteile abgeben, sondern mal schauen,wi e hat es der Schiri gesehen und zwar im Normaltempo, damit wir alle mal sehen was es und wie schnell zu entscheiden gab.
Als Lehrer musst Du sicher auch öfters mal pfeifen und ich habe es früher, meine Güte, das ist ein wirklich undankbarer Job den die Herren und Damen da ausüben. Und bei den deutschen Schiedsrichtern muss man sagen, bei allen fehlern ,die sie Woche zu Woche machen, Hut ab für das was sie alles richtig sehen. Ohne zeitlupe aus verschiedensten Positionen ,sozusagen nur „unplugged“.
Diese ewige Hetze gegen sie ist mir ehrlich gesagt zuwider, ich mag überhaupt keine Hetze gegen jemanden. Schiedsrichter sind menschliche Wesen,die den Abspruch haben als solche behandelt zu werden, das heißt auch mit einem gewissen respekt. Würden Schiedsrichter so viele Fehler in einem Spiel machen wie der durchschnittliche Bundesligaspieler, würden sie nur noch in der 5. Liga pfeiffen. Oder anders ein Spieler mit so wenigen Fehlern wie ein durchschnittlicher Bundesligaschiri, ist ein internationaler Klassespieler!
Deine Frage betreffs des Ausgleich verstehe ich nicht, da Kraft von Kobi behindert wurde.

lg sunny


Toto
20. November 2011 um 17:02  |  46361

Wann gehen die Medien eigentlich mal endlcih darauf ein, dass Ottl Spiel fuer Spiel nicht mehr tut, als den elften Mann auf dem Platz zu stellen, waehrend ein verdienter, junger Spieler auf der Bank schmort, der zumindest mMn erheblich besser ist als Ottl. Dass damit Lustenberger gemeint ist, sollte klar sein.


Ydra
20. November 2011 um 17:11  |  46362

Welche Maßnahmen trifft unser Verein eigentlich gegen den „Stinkefinger“, wenn das alles so stimmt?
Sonst werden doch im Stadion begangene Straftaten mit Stadionverbot bestraft?


20. November 2011 um 17:15  |  46363

@toto: vielleicht, weil sie es anders sehen? Vielleicht auch deshalb, weil Lusti zum wiederholten Male nicht zwingend nachweisen konnte, besser zu sein?


mkleinemas
20. November 2011 um 17:26  |  46364

@Ydra: So weit mir bekannt, keine. Widmayer hat den Fall bestätigt, bei ihm soll sich Keller aber entschuldigt haben. Herthas Verantwortliche waren sauer, aber ich hatte den Eindruck, dass sie sich mehr für die Freiburger geschämt haben.
@sunny: Christian Lell hat zu diesem Thema ein paar interessante Denkanstöße gegeben. Morgen in derin Mopo…;)

Es geht nebenan weiter!


zenturio
20. November 2011 um 17:28  |  46365

@exil Schorfheider
man braucht kein HB Mänchen an der Seitenlinie aber jeder der einen Trainerschein hat bzw. Fussballgespielt hat weiß wie wichtig kurze Anweisungen an der Seitenlinie Handbewegungen Zurufe sein können das gestern war emotionsloses coaching.
@ Aki ich kenne genügend Hertha Fans die sich nicht wie die Freaks in irgendwelchen Foren bewegen und die Leistungen unserer Hertha nicht durch die blau weiße Brille betrachten und die sind total gefrustet und sind mit den Leistungen vom gesamten Team in keinster Weise zufrieden.
Wenn man jetzt weiter solche Leistung wie gestern schön redet steigen wir ab und das will wohl keiner.


dieter
20. November 2011 um 17:55  |  46368

@zenturio

Nur weil man nach einem Spiel, welches nicht zuletzt vom Spielverlauf her sehr emotional war, und das man mit etwas mehr Glück, vor allem aber mehr Geschick (Ramos) durchaus hätte gewinnen können, nicht wieder alles, vor allem aber den Trainer in Frage stellt, heißt das noch lange nicht, dass man eine blau-weiße Brille trägt.

Vielmehr sollten einige Leute ihre Schwarz-Weiß-Brille absetzen und wenn dir der Schuh oder diese Jacke passt kannst du sie gern anziehen.

Darüber hinaus frage ich mich, wer die gestrige Leistung der Mannschaft schön redet?!


hurdiegerdie
20. November 2011 um 18:09  |  46373

Tja, alles gesagt, nur nicht von jedem.
Wem stimme ich eher zu, vermutlich F.A.Y. wir müssen ähnlich gesessen haben (watt war denn los?) und , huch , @apo.

Wenn man neutral ist, war das doch ein Spiel, warum man ins Stadion geht. Von den Emotionen hatte es alles. Ich war mit meiner Tochter und 2 Freiburgern da. Jeder hatte Spass, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Aufregung pur, massig Diskussionen – g….l!

Leider bin ich nicht neutral.

Hertha führt 2:0 zur Pause. Mein Töchterchen (nicht fussballbegeistert): Freiburg macht mehr ist besser. Ich sah das naturgemäss anders.

Hertha ohne Probleme, immer wieder mit Nadelspitzen, viele schlecht ausgeführt. Freiburg hatte eine Chance mit g–ler Parade von Kraft und ich sass genau in der Flugkurve, keine Ahnung wie er den gehalten hat. Aber ansonsten hätte Hertha 1. HZ schon 3-4 Tore machen können.

Freiburg keine Chance???? Ja, aber es war so klar, dass auf Freiburgs rechter Angriffsseite alles offen war, sie haben da nur nicht hin gespielt. Kein Fehler von Kobi, sondern mangelnde Arbeit nach hinten von Ramos.

Freiburgs Trainer hat das zur HZ gesehen, und mit Reisinger den Mann für die Seite eingewechselt. Herthas Trainer reagierte mit der Verstärkung des Zentrums und nahm zusätzlich Hertha praktisch alle Möglichkeiten weiterer Nadelspitzen . Ab der Einwechslung von Lusti (m.E. für den falschen Mann) war klar, Hertha bettelte um die Niederlage. Völlig unnötig, Freiburg hätte das Spiel nie gewonnen (sorry, so fühlte es sich an, das Spiel war zur HZ rum).

Klar muss Ramos…, klar gab es nachdem Feuer im SPiel war unglückliche Entscheidungen gegen Hertha (Niemeyer läuft alleine, Ramos wird m.E. klar am Strafraum gefoult, was mehr Zeit gegben hätte etc). Aber das Unentschieden ist m.E. ein klarer Coaching Fehler.

Der bis zur Winterpause Unaussprechliche ist dermassen langsam, dass er viele Ballgewinne nicht bekommt, weil er einfach zu langsam ist, hat dann Angst vor dem Pressschlag und spielt nur Alibi-Pässe, jeder schnelle Aufbau wird gestoppt oder zur Katastrophe.

Lasogga hat nach anfänglichen Stockfehlern, einige Bälle gesichert, und auch klug weitergelietet; er war so schlecht nicht die 1. HZ.

Aber gehst du auf Sicherung mit Ramos als Spitze ist das ok. Nur musstest du aus meiner Sicht einen Offensiven bringen, der auf Freiburgs rechter Seite mit der Absicherung hilft.

FuGo: 1 gewonnener Punkt für Hertha und das obwohl sie niemals den Sieg hätten hergeben dürfen, aber nachdem was dann gemacht wurde, muss man den Punkt noch als glücklich sehen (nur meine Meinung).

Schiri bleibt bei mir unentschieden, vielleicht Elfer gegen Hertha aber auch gegen Ende mit Angst gegen die Publikumsstimmung. Ach ja, das vermeintliche 2:2. Als es nicht gegebn wurde, war mir sofort klar, warum. Der Pfiff war deutlich zu hören und kam nachdem der Ball gespielt worden ist. Er stand mit dem Rücken zur Eckfahne und konnte die Ausführung nicht sehen, damit gute Leistung des Schirigespanns.

Was noch? Nicht der erste Konter nach eigener Ecke. Nicht die ersten Tore (auch wenn nicht gegeben) nach kurzer Flanke die auf den zweiten Mija-Pfosten verlängert werden. Vielleicht kann man doch mal im Training nicht nur 20 Minuten auf kleinem Feld mit 4 kleine Toren spielen, sondern ein paar Standards defensiv üben.


JK
20. November 2011 um 21:04  |  46396

wer sauniert mit hans meyer, wessem lehrer war hannes weißweiler und wer hat medizin studiert und macht triatlon in bestzeit kann und weiß alles besser?


monitor
20. November 2011 um 23:58  |  46434

@JK
Männer die Ziegen anstarren? 😉

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