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(mkl) – Auch am Morgen danach war der Ärger bei Markus Babbel noch nicht verflogen. „Es ist nach wie vor ärgerlich, wenn man so kurz davor war“, sagte Herthas Trainer, nachdem er vor der Mannschaft eine Ansprache auf dem Platz gehalten hatte. Roman Hubnik fehlte wegen Rückenproblemen, Raffael durfte von Freiburg aus einen Freund in Zürich besuchen. Die Analyse des Spiels ging dann relativ schnell. Babbel sah einen Großteil des Problems in den ungenutzten Chancen, namentlich natürlich durch Adrian Ramos. „In der ersten Situation, als er das Tor macht, hat er Gegnerdruck und muss schnell abschließen. Vielleicht hatte er später einfach zu viel Zeit, um zu überlegen: Soll ich am Torwart vorbei gehen? Soll ich lupfen oder vorbeischieben?“ So recht erklären konnte sich Babbel diese Abschlussschwäche nicht.

Aber sie war für ihn der Dreh- und Angelpunkt in der Bewertung seines umstrittenen Wechsels, den viele von euch ja bereits angeprangert haben. Babbel: „Mir war klar, wenn der SC den Anschluss schafft, wird es eng. Wir hatten aber auch vorher schon nicht mehr die Ordnung, dem Druck Stand zu halten. Deshalb erschien es mir logisch, Lustenberger als Defensivmann zu bringen“, sagte er. Damit habe er nicht unbedingt defensiver spielen wollen, „wir hatten die klaren Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden. Hinterher weiß man es besser.“ Rückwirkend betrachtete er den Wechsel also auch als falsch. Aber: „Wenn Adrian das Tor trifft, bin ich der Held.“

Ich denke, mit diesem Spagat hat er ganz gut beschrieben, was da passiert ist.

 Niederlage in Bremen schmerzte Babbel mehr

Was bleibt nun also von diesem turbulenten Spiel? Babbel fasste es so zusammen: „Ein bisschen ist es wie gegen Bremen, aber da tat es noch mehr weh. So haben wir immerhin den einen Punkt.“ Und ich finde, so kann man das durchaus sehen. Ich verstehe eure Aufregung, aber Hertha hätte die Partie auch locker verlieren können. Ein Spiel auf Messers Schneide eben, und, wie Kapitän Andre Mijatovic zusammenfasste, „für außenstehende Fans sicher mit hohem Unterhaltunswert.“

Den hatte übrigens auch meine Rückfahrt im Nachtzug. Eine schöne Diskussion hatte ich mit Fans aus Köpenick (!) und einem Kollegen aus Dresden im Bistro über Fanfreundschaften, Kommerz und Schiedsrichter. Ein Schaffner, der vollkommen entsetzt feststellte, dass meine Berliner Kollegin und ich natürlich in unterschiedlichen Wagen untergebracht waren („Wie, ihr reist getrennt?“)….all das war schon sehr amüsant. Jetzt aber bin ich langsam platt, denn nach einem kurzen Frühstück am Hauptbahnhof ging es ja auch schon raus zum Trainingsplatz und dann in die Redaktion. Fast 40 Stunden Hertha pur gehen zu Ende – eine tolle Reise, nur mit zu wenig Punkten.

Der Punkt aus Freiburg...

  • ...ist nach einer 2:0-Führung viel zu wenig. (70%, 368 Stimmen)
  • ...ist nicht mein Wunsch gewesen, ich kann aber damit leben. (21%, 109 Stimmen)
  • ...kann Hertha noch weiterhelfen. (9%, 46 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 523

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Ursache für den vergebenen Sieg...

  • ...war die Abschlussschwäche von Adrian Ramos. (65%, 320 Stimmen)
  • ...war der unglückliche Wechsel von Babbel. (25%, 123 Stimmen)
  • ...war die Tagesform von Stefan Reisinger. (10%, 50 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 493

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136
Kommentare

f.a.y.
20. November 2011 um 17:36  |  46366

Allein Schuld war der Wechsel sicher nicht. Aber er hat den Abwärtstrend beschleunigt. Kurz gesagt.

Wir hätten das Spiel gegen eine gute Mannschaft unter Garantie verloren, freuen kann ich mich über den Punkt aber dennoch nicht. Hätten wir verloren, wäre es für aussenstehende Fans NOCH unterhaltsamer geworden. Ich wäre vermutlich direkt vor Ort geplatzt.

Schön, dass Babbel Ramos so offen kritisiert und dabei so einiges auslässt…


20. November 2011 um 17:37  |  46367

Babbel zitiert aus dan versus apollinaris 🙂
Nee, klar, kann man das so sehen. Ich bleibe bei meiner Ansicht- gestern war mehr Mut und Selbstbewusstsein der Schlüsssel. Ich hatte das schon während des Spiels so gepostet, deshalb darf ich heute mal auf meine Meinung bestehen. Ob es ein spielentscheidender Fehler war?-Das wissen nunr die Fussballgötter. Ich kreide solche Dinge einem Trainer nicht nachtragend an-es sei denn, es entsteht ein erkennbares Muster. Bisher waren seine Halbzeit-Ansprachen meist sehr gut-die Einwechselungen eher nicht so erfolgreich ( gefühlsmäßig aus der Erinnerung).


20. November 2011 um 17:55  |  46369

Dann schlagen wir eben Leverkusen.


sunny1703
20. November 2011 um 18:01  |  46370

Man muss auch mal die Leistung des Gegners anerkennen, in dem Fall von Reisinger, der von den Herthaspielern nie in den Griff zu bekommen war.
Zum Wechsel ist von mir alles gesagt, wer kann ahnen dass Lustenberger unterirdisch spielt und vor allem Ramos die Chancen nicht nutzt!
Nach Pizarro, Gomez und Reus nun wieder ein Stürmer der von der Herthadeckung nicht in den Griff zu bekommen war.Na dann bin ich ja mal auf den Hunter und Raul gespannt.

lg sunny


zenturio
20. November 2011 um 18:02  |  46371

Es war nicht nur der Wechsel, es war nicht nur Ramos oder Hubnik der den Ball hätte weg dreschen können.
Mir geht man von allen Seiten mit dieser gefühlten Niederlage viel zu harmlos um und das finde ich fatal und wird den Abwärtstrend nicht stoppen.


20. November 2011 um 18:08  |  46372

wie soll man denn damit umgehen?? sind wir auf ner Galeere?


dieter
20. November 2011 um 18:11  |  46374

@zenturio

Was sollte man denn deiner Meinung nach tun?!

In Panik verfallen und den Trainer rausschmeißen?
Darüber hinaus die Mannschaft suspendieren und dann in der Winterpause 20 Neue holen?


jenseits
20. November 2011 um 18:15  |  46375

Den Wechsel kann ich schon nachvollziehen und für mich hat sich nicht dadurch das Spiel zu unseren Ungunsten entwickelt, sondern eher durch die Einwechslung von Reisinger, denn von da an fingen die Augsburger erst richtig an, unsere Fehler, vor allem in der sehr unsicher spielenden Defensive, auch wirklich zu nutzen und mit Torchancen und Toren zu bestrafen. In der ersten Halbzeit sah ich unsere Mannschaft nicht wesentlich besser spielen.

Ab der 70. Minute ca. hatte ich außerdem den Eindruck, dass Ramos platt ist. War eventuell etwas zu viel – diese langen Flüge und dann schließlich noch das Länderspiel -, was sich dann in mangelnder Konzentration und Sicherheit beim Torabschluss zeigte.


juriberlin
20. November 2011 um 18:16  |  46376

na da macht es sich der Herr Trainer aber etwas zu leicht! Schön mal Ramos den schwarzen Peter zu schieben und gut ist.
Vielleicht sollte man sich doch mal Zeit nehmen, eigene Fehler zu analysieren und damit meine ich nicht nur den Wechsel. Die Frage ist doch, warum hatten wir ’schon vorher nicht mehr die Ordnung dem Druck Stand zu halten‘? Wir haben gegen Freiburg gespielt, nicht gegen München, Barca oder Dortmund! Könnte es sein, dass da etwas im System nicht stimmt oder grundsätzlich die falschen Spieler auf dem Platz stehen. Vielleicht gelingt es ja dem Trainer auch nicht bei allen 100% Willen und Leistungsbereitschaft heraus zu kitzeln.

In jedem Fall eine schwache Vorstellung der Mannschaft aber vor allem auch des Trainers und zwar vor dem Spiel während des Spiels und leider auch danach!


zenturio
20. November 2011 um 18:28  |  46377

@ Dieter das ist doch Quatsch was Du da schreibst aber einiges sollte man im Training schon intensiver üben und abstellen lassen. Oder siehst Du eine Handschrift und Weiterentwicklung in der Truppe.Vielleicht einige Umstellungen in der Mannschaft vornehmen und in der Winterpause auch wenn es aus finanz. Sicht schwer ist 2 Transfers tätigen. Trotzdem muss sich Babbel mit einige kritischen Fragen auch mal auseinander setzen oder hatte nur Ramos alleine Schuld das man bei einer 2 zu 0 Führung das Offensivspiel einstellte und anfing zu mauern. Die öffentliche Kritik an Ramos und ihm als allein schuldigen hinzu stellen ist arm.


bufu
20. November 2011 um 18:28  |  46378

@Juri
Sehr gut. Damit ist alles gesagt.


AKI
20. November 2011 um 18:39  |  46379

Manche sollten halt mal akzeptieren ,das ja auch noch ein Gegner mitspielt, dessen Leistung man nur bedingt beeinflussen kann. Freiburg hat recht schwach begonnen und dann ordentlich aufgedreht. Welche Mannschaft spielt schon konstant 90 min. auf dem gleichen Level?

Juriberlin hat aber die hiesige Menatalitaet aber (unfreiwillig) schon gut auf den Punkt gebracht. Das war doch nur Freiburg! Eine Kleinstadt!! WIR sind doch die Hauptstadt!!!
Was soll der Quatsch? Freiburg hat im wesentlichen noch den Kader aus dem letzten erfolgreichen Jahr. Fussballerisch eine gute Truppe. Hertha kann keine Mannschaft in der BL mal so eben an die Wand spielen. Das war doch aber vorher klar.
Letzlich haben wir aber einen Auswaertspunkt ergattert, die meisten Konkurrenten haben verloren, das Spiel an sich und die Einstellung waren nicht schlecht gestern, wir sind 10. in der Tabelle. Wen von den vor uns liegenden Mannschaften haetten wir denn hinter uns lassen muessen?


hurdiegerdie
20. November 2011 um 18:47  |  46380

Ich bringe nochmal meinen vielleicht zu späten Kommentar aus dem vorangegenagenen Fred, sorry.

Tja, alles gesagt, nur nicht von jedem.
Wem stimme ich eher zu, vermutlich F.A.Y. wir müssen ähnlich gesessen haben (watt war denn los?) und, huch , @apo.

Wenn man neutral ist, war das doch ein Spiel, warum man ins Stadion geht. Von den Emotionen hatte es alles. Ich war mit meiner Tochter und 2 Freiburgern da. Jeder hatte Spass, zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Aufregung pur, massig Diskussionen – g….l!

Leider bin ich nicht neutral.

Hertha führt 2:0 zur Pause. Mein Töchterchen (nicht fussballbegeistert): Freiburg macht mehr ist besser. Ich sah das naturgemäss anders.

Hertha ohne Probleme, immer wieder mit Nadelspitzen, viele schlecht ausgeführt. Freiburg hatte eine Chance mit g–ler Parade von Kraft und ich sass genau in der Flugkurve, keine Ahnung wie er den gehalten hat. Aber ansonsten hätte Hertha 1. HZ schon 3-4 Tore machen können.

Freiburg keine Chance???? Ja, aber es war so klar, dass auf Freiburgs rechter Angriffsseite alles offen war, sie haben da nur nicht hin gespielt. Kein Fehler von Kobi, sondern mangelnde Arbeit nach hinten von Ramos.

Freiburgs Trainer hat das zur HZ gesehen, und mit Reisinger den Mann für die Seite eingewechselt. Herthas Trainer reagierte mit der Verstärkung des Zentrums und nahm zusätzlich Hertha praktisch alle Möglichkeiten weiterer Nadelspitzen . Ab der Einwechslung von Lusti (m.E. für den falschen Mann) war klar, Hertha bettelte um die Niederlage. Völlig unnötig, Freiburg hätte das Spiel nie gewonnen (sorry, so fühlte es sich an, das Spiel war zur HZ rum).

Klar muss Ramos…, klar gab es nachdem Feuer im SPiel war unglückliche Entscheidungen gegen Hertha (Niemeyer läuft alleine, Ramos wird m.E. klar am Strafraum gefoult, was mehr Zeit gegben hätte etc). Aber das Unentschieden ist m.E. ein klarer Coaching Fehler.

Der bis zur Winterpause Unaussprechliche ist dermassen langsam, dass er viele Ballgewinne nicht bekommt, weil er einfach zu langsam ist, hat dann Angst vor dem Pressschlag und spielt nur Alibi-Pässe, jeder schnelle Aufbau wird gestoppt oder zur Katastrophe.

Lasogga hat nach anfänglichen Stockfehlern, einige Bälle gesichert, und auch klug weitergelietet; er war so schlecht nicht die 1. HZ.

Aber gehst du auf Sicherung mit Ramos als Spitze ist das ok. Nur musstest du aus meiner Sicht einen Offensiven bringen, der auf Freiburgs rechter Seite mit der Absicherung hilft.

FuGo: 1 gewonnener Punkt für Hertha und das obwohl sie niemals den Sieg hätten hergeben dürfen, aber nachdem was dann gemacht wurde, muss man den Punkt noch als glücklich sehen (nur meine Meinung).

Schiri bleibt bei mir unentschieden, vielleicht Elfer gegen Hertha aber auch gegen Ende mit Angst gegen die Publikumsstimmung. Ach ja, das vermeintliche 2:2. Als es nicht gegebn wurde, war mir sofort klar, warum. Der Pfiff war deutlich zu hören und kam nachdem der Ball gespielt worden ist. Er stand mit dem Rücken zur Eckfahne und konnte die Ausführung nicht sehen, damit gute Leistung des Schirigespanns.

Was noch? Nicht der erste Konter nach eigener Ecke. Nicht die ersten Tore (auch wenn nicht gegeben) nach kurzer Flanke die auf den zweiten Mija-Pfosten verlängert werden. Vielleicht kann man doch mal im Training nicht nur 20 Minuten auf kleinem Feld mit 4 kleine Toren spielen, sondern ein paar Standards defensiv üben.


dieter
20. November 2011 um 19:16  |  46381

@zenturio

Natürlich ist das Quatsch, wie so vieles andere Geschriebene hier aus meiner Sicht auch!

Mir geht nur dieses extreme Schwarz-Weiß-Denken in der Betrachtung und Beurteilung der Hertha-Spiele Woche für Woche bzw. Spieltag für Spieltag auf den Geist.

Wir sind, auch wenn das einige wohl nicht gerne hören wollen, Aufsteiger!

Wir stehen nach 13 Spieltagen mit 17 Punkten im Mittelfeld der Tabelle und ich bin mir sicher, dass die Mannschaft bis zur Winterpause auch noch weiter Punkte sammeln wird.

Hier wird aber von einigen der Mannschaft gar keine Zeit gegeben, sich zu entwickeln sondern diese Leute scheinen ja jetzt schon wieder vom internationalen Geschäft zu träumen.

Anders kann man das gar nicht deuten, wenn man sieht, wie hier knappe Spielausgänge zu Ungunsten von Hertha (wo es auch genauso gut andersherum hätte ausgehen können) dazu führen, dass sofort wieder alles, insbesondere aber der Trainer, in Frage gestellt werden.

Diese Leute sollten eher mal ihre eigene Anspruchshaltung überdenken!

Hertha ist nun mal momentan, was das Spielermaterial anbelangt, nicht so gut aufgestellt, dass man schon oben mitspielen kann.

Da bedarf es hier und da mit Sicherheit noch punktueller Verstärkungen.

Für diese Entwicklung braucht die Mannschaft, der Verein aber Zeit, da wir finanziell eben nicht auf Rosen gebettet sind und diese sportliche Qualität nicht einfach mal schnell dazu kaufen können.

Ich hatte es schon einmal geschrieben und wiederhole es gern nochmal.

Bis auf das Bayernspiel, waren wir in allen Begegnungen mit dem Gegner auf Augenhöhe und es gab dementsprechend enge Spielausgänge.

Dabei gibt es Ausreißer nach oben aber auch nach unten, wie bei (fast) jeder anderen Mannschaft auch.

Daher ist mir auch nicht Angst und Bange vor den noch ausstehenden Spielen bis zur Winterpause, ganz entgegen der Schwarzmalerei von Vereinzelten wie dir z.B.

Wer erwartet hat, dass Hertha sich nach dem Aufstieg in der Bundesliga rasant zu einem „Spitzenteam“ entwickelt, welches sofort wieder um die internationalen Plätze mitspielt sollte mal, ich wiederhole mich, die eigene Erwartungshaltung überprüfen!


Hattrick
20. November 2011 um 19:32  |  46382

@dieter
Genau diese Entwicklung ist es, die ich eben nicht sehe. Ob schlecht oder gut, auswärts oder daheim- es spielen doch fast immer die gleichen und im Prinzip auch immer das gleiche System. Hinten mit 6 Mann und vorne hoffen auf Südamerika. Die spielen nicht erst seit diesem Sommer Fußball, also ich kann nicht erkennen was die Herrschaften trainieren! Wenn Du das geschmeidig findest, was gespielt wird, so sei es Dir gegönnt, mir gefällts nicht. Mir hat das Spiel gestern auch schon nicht vor den Auswechslungen gefallen. Das 2:0 fand ich recht glücklich.


Atze
20. November 2011 um 19:39  |  46383

Zumindest war das auswechseln von Lasogga gegen einen Mittelfeldspieler das falsche Signal an die Mannschaft.
Das Lusti dann auch noch so unterirdisch spielt kann der Trainer nicht ahnen.
Fakt ist das Hertha schon vor dem Wechsel nicht die bessere sondern nur die effektivere Mannschaft war.


jap_de_mos
20. November 2011 um 19:43  |  46384

@dieter: Volle Zustimmung! Ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man ernsthaft nach Verstärkungen etc. rufen kann, wenn die Hertha als Aufsteiger Platz 10 belegt, mit ordentlich Sicherheitsabstand zu den Abstiegsplätzen.
Natürlich ist noch ne Menge Luft nach oben – aber auch noch ne Menge nach unten (fragt mal beim HSV nach, die kommen da grad her).
Mein Eindruck ist: „Ja, Hertha muss nur die Klasse halten, aber dabei sollen sie bitteschön alle anderen Mannschaften an die Wand spielen!“
Hertha hat ordentliches Bundesliga-Niveau, für mehr fehlt einfach die Konstanz.


dieter
20. November 2011 um 19:51  |  46385

@Hattrick

Innerhalb welcher Zeit erwartest du denn eine Entwicklung der Mannschaft in der Bundesliga?!

„Immer das gleiche System“

Nenne mir Mannschaften, die ständig das System wechseln?!

Die so hochgelobte Nationalmannschaft hat kürzlich mal ein anderes System gespielt.
Wie das aussah und ausging ist bekannt.

„vorne hoffen auf Südamerika“

Bayern hofft dann vorne auf Gomez, Dortmund auf Götze, Schalke auf Raul und den Hunter, Gladbach auf Reus und Bremen auf Pizarro.
Ich verstehe immer gar nicht, was man damit sagen will?!
Gefällt es dir nicht, dass es Südamerikaner sind?

„die spielen nicht erst seit diesen Sommer Fußball“

Die anderen aber auch nicht.
Weiß auch nicht, was mir dieser Satz von dir sagen soll.

„ich kann nicht erkennen, was die Herrschaften trainieren“

Wenn du nicht erkennen kannst, dass Hertha in den Auswärtsspielen das schnelle Umschaltspiel (Kontertaktik) sucht und dieses auch trainiert, kann ich dir nicht helfen.

Zum übrigen Teil deines Beitrags nur soviel.
Was Bayern gestern gespielt hat, hat mir auch nicht gefallen, ich fand es noch nicht einmal geschmeidig.


Gonzo1
20. November 2011 um 19:55  |  46386

N’Abend in die Runde.
Ich habe mich noch nie hier beteiligt und bin auch kein Blogger. Ein rein interessierter Hertha-Fan. Aber heute kann ich nicht mehr anders. Allerspätestens nach der Kommentierung durch den Trainer. Ich freue mich jedes mal darauf, aus berufenem Munde, etwas substantielles zur Erläuterung der Ursachen zu hören. Aber jedes mal gibt es nur eine Kommentierung dessen, was eh jeder selbst gesehen hat. Wer sollte erklären können, warum die Mannschaft, derart auftritt? Was taktisch wie geplant und wie umgesetzt wurde?
Das man unter Druck geraten ist und Konterchancen hatte wissen alle selber. Ich schäme mich da immer fremd.
Nun aber zu meinem Punkt: Ich bin meinem Bauchgefühl auf den Grund gegangen und habe mir die bisherige Saison mit etwas Abstand angesehen. Sie dann erst einmal in den Start (bis zum 6. ST) und die darauf folgenden 7 ST eingeteilt. Hier kann man einfach schon festhalten, dass der Start mit 1,5 Punkten pro Spiel geglückt ist, aber in den letzten 7 Spielen nur noch 1,1 Punkte erreicht wurden. Das bedeutet ganz klar Abstiegskampf. Noch viel deutlicher wird es aber, wenn mann sich mal die Halbzeiten getrennt von einander ansieht. Nach der HZ (getrennt gewertet) hätten wir in den letzten 7 Spielen noch ganze drei Punkte ergattert. Wir haben es geschafft gegen Köln ein 3:0 zu halten, gegen Augsburg ein 0:0 und gegen Wolfsburg die zweite Hälfte mit1:1 zu spielen. Die anderen vier haben wir zu null verloren. Wir haben ein ganzes Tor in diesen 7 2.Halbzeiten erzielt. Das sah am Anfang der Saison noch ganz anders aus. Und das ist nicht Abstiegskampf sondern Abstieg.
OK, das ist ja erst einmal nur ein Fakt und noch keine Aussage. Aber die liegt meiner Meinung nach auf der Hand. Die zweite Hälfte ist, mehr als die erste, spielentscheidend und zeigt die Reaktionsfähigkeit und den Einfluss des Trainers auf seine Mannschaft. Hier muss auf das aktuelle Spielgeschehen reagiert werden. Hier wird korrigiert und Motiviert. Wir stellen das aktive Spiel nach vorne seit einiger Zeit ein. Warum ist das so? Da gibt es, so denke ich, nur zwei Varianten. Entweder es ist taktisch angeordnet, oder die Mannschaft spielt, entgegen ihrer taktischen Anweisungen, von sich aus nur ergebnisorientiert und bekommt Angst und hat wenig Spaß am Spiel an sich. Daran einen Gegner weiter zu beherrschen und auf Tore zu spielen. Das erklärt auch die Heimschwäche. Verlieren will man nicht – das treibt an. Aber wirklich gewinnen wollen ist etwas anderes!
Wir bräuchten wohl etwas mehr vom Bayern-Gen! (T’schuldigung, das war ironisch)
Denn das so etwas geht (und auch sinnvoll ist) kann man als Hertha Fan ja leidend jedes Wochenende bei der Konkurrenz beobachten. Mannschaften (und nicht nur die ersten drei) spielen nach 2:0 ein Spiel mit 5:0 oder 4:1 zu Ende..
Ich mag auch nichts mehr von Aufsteiger hören. Mann spielt um zu gewinnen, nicht um nicht zu verlieren. Das funktioniert als Motivation nicht.

Mein, zugegeben pessimistisches, Fazit ist. Das steckt in der Mannschaft. Ihnen ist nichts anders vermittelt worden. Oder es hat nicht funktioniert und das ist das Gleiche. Das ist das eigentliche Armutszeugnis nach 1 1/2 Jahren MB. Ich denke er ist eine gute „Führungskraft“ und hat die Mannschaft im Griff. Aber kann er inspirieren und motivieren? Kann er ein Bild malen von einer erfolgreich und gut spielenden Mannschaft, dass alle Spieler überzeugt und mitnimmt? Das würde auch voraus setzten, das er voran geht. Allen und immer zeigt was er will, wofür er steht und was er erreichen möchte. Wo ist die Risikobereitschaft für den Sieg? Wofür steht er, außer Disziplin und Härte und Fairness in der Mannschaft? Für welchen Fußball mit welchen Spielern und welcher Grundordnung? Was würde denn, wenn alles möglich wäre, sein Team und Spielweise sein?
Ich weiß es nicht und ich habe das Gefühl die Mannschaft fühlt sich da ganz schön alleine auf dem Platz in der 2. Hälfte. Wenn der Spieler, der die Chance die er sich erarbeitet hat nicht rein gemacht hat, den Anschiss bekommt, dann ist da was faul. Mit 6-7 Spielern im eigenen Strafraum bekommt man tatsächlich nicht viele Chancen. Er hadert nur mit dem Ergebnis und nicht mit der Art wie gespielt wurde. Für mich ist das anders herum. Das Ergebnis ist zwangsläufig..


hurdiegerdie
20. November 2011 um 20:01  |  46387

Für mich hat Lusti nicht unterirdisch gespielt. Er wusste gar nicht, wo und was er spielen sollte.

Freiburg war doch im zentralen Mittelfeld völlig hilflos. Da ging doch gar nichts. Die haben dort Fehlpässe über Fehlpässe gespielt. Die Schwäche bei Hertha waren die Aussenpositionen. Ebert war nach vorne nicht gut aber die rechte Abwehrseite mit Lell stand doch. Gefahr kam doch nur über rechts (von Freiburg ausgehsehen). Da war Platz. Von rechts nach innen ziehen und auf Cissé durchstecken mit einem hilflosen Mija und dann 2. HZ den Platz nutzen. Nochmals nicht der Fehler von Kobi der dort immer 2 decken musste.


ubremer
ubremer
20. November 2011 um 20:11  |  46388

@Gonzo,

Guten Abend und willkommen. Würde mal behaupten: So ausführlich hat sich selten ein Neuer vorgestellt 😉


Ursula
20. November 2011 um 20:11  |  46389

Die mittlerweile angespannte Situation
um die Hertha bedarf in der Tat keine
einseitigen Schuldzuweisungen, gilt doch
aber auch für den Trainer!

Anstatt in Ramos zumindest einen Haupt-
schuldigen zu sehen, hätte er ihn schützen
müssen! Der Mann war “platt” und ohne
Esprit, hatte mehr mit sich selbst zu tun,
als das er mangels Konzentration, noch
einen Blick für den Gegner, gar für einen
Mitspieler hatte…

Daher Spiel entscheidende “Aussetzer”??

Nach spätestens einer Stunde, vielleicht
mit der Einwechslung von Lustenberger,
hätte Ramos für einen “Eins gegen Eins-
Spieler” platz machen müssen!

Vielleicht Ben Hatira oder Torun!?

Na klar ist die Hertha noch immer im
Soll, aber die HIER von wenigen Usern
gebetsmühlenartigen, sich immer wieder-
holenden Feststellungen, dass für einen
“besseren Kader” kein Geld zur Verfügung
stünde, steht im diametralen Gegensatz zu
dem vergleichweise sehr guten Kaden, der
dem Trainer zur Verfügung steht….

….denn die erste Garnitur kann sich doch
durchaus auch nominell, namentlich, sehen
lassen und verletzungsbedingte Ausfälle
oder Sperren gab es bisher nicht!

Was es aber nicht gab, sind Entwicklungen,
die diese “vermaledeite Handschrift” eines
Trainers eben nicht erkennen lassen, seit
Anbeginn!!

All diese auffälligen Kriterien, die “WIR”
hier heute erneut diskutieren, wiederholen
sich in peinlicher Regelmäßigkeit, leider nur
unterbrochen von Siegen, die zur Euphorie
Anlass gaben, aber mindestens EINE Hälfte
MIT ähnlichen WACKLIGEN, ängstlichen
Tendenzen….

…ohne Mut zum Risiko und Laufbereitschaft
bis der Arzt kommt….

….was etwas mit dem “Angsthasenfußball”
eines anderen Herthatrainers zu tun hat und
das macht mir nun ohne jegliche “Populemik”
richtig ANGST, denn was wenn….

Noch ein Wort zu Lustenberger, der KEIN
Typ eines Jokers ist! Er ist eine Spieler, der
von seiner Inspiration lebt, vom Antizipieren,
was man nicht erlernen, nicht trainieren kann!

Schon einmal geschrieben, er findet seine Form
bei “learning by doing”, bei Praxis in der ersten
Mannschaft! Wirft man ihn weiter für 30, 20
oder nur 10 Minuten in ein “desolates Team“,
“spielt er sich immer schlechter” und wird nicht
einmal mehr seine Kurzeinsätze rechtfertigen!!!

Aber bitte, das muss doch auch der Trainer wissen….


hurdiegerdie
20. November 2011 um 20:16  |  46390

Schöner Beitrag @Gonzo1.

Mein Fazit auf die Schwächen der 2. Halbzeiten ist jedoch ein anderes. Babbel hat meist einen guten Plan A, ist aber sehr schlecht, m.E., auf Veränderungen im Spiel zu reagieren (fehlender Plan B). Er ist m.E. ein schlechter, oder sagen wir noch lernender Coach. Seine Leistung als Trainer kann ich nicht beurteilen, da ich nie beim Training dabei bin.

Seine Leistung als Coach würde ich als einer von 80 Mio Bundestrainern als dünn bezeichnen.


Hattrick
20. November 2011 um 20:20  |  46391

Innerhalb welcher Zeit erwartest du denn eine Entwicklung der Mannschaft in der Bundesliga?!

Die Truppe ist so, wie Sie da jetzt meistens rum läuft, nicht erst seit „diesem Sommer“ zusammen. Ich sehe da wenig spielerische Entwicklung seit 1,5 Jahren.

Nenne mir Mannschaften, die ständig das System wechseln?!
Was hat das mit Hertha zu tun?Aber bitteschön: Ich bin schon der Meinung, man sollte sich zumindest ein wenig am Kaliber des Gegners ausrichten. Also find ich es recht unflexibel gegen Bayern oder Dortmund auswärts genauso aufzulaufen, wie daheim gegen Augsburg und Nürnberg.

“vorne hoffen auf Südamerika” Gefällt es dir nicht, dass es Südamerikaner sind?
mir ist es fast zu doof hier drauf einzugehen und bei so einer dussligen Gegenfrage schwillt mir der Kamm: aber um dich zu erleuchten: Wenn Ramos und Raffa nicht funktionieren, geht offensiv aus meiner Sicht gar nix mehr!

Die spielen nicht erst seit diesem Sommer Fußball
Du setzt den Beginn der BabbelÄra, bzw. der Entwicklung der Mannschaft auf den Bundesligastart…ich nehme das Jahr 2 Liga dazu und wie gesagt, die Jungs die bei Hertha spielen sind meist auch keine Bundesliganeulinge.

Wenn du nicht erkennen kannst, dass Hertha in den Auswärtsspielen das schnelle Umschaltspiel (Kontertaktik) sucht und dieses auch trainiert, kann ich dir nicht helfen.

Ist das alles? Auswärts auf Konter? Na gut, was soll man sonst auch bei 4 x1,5 h Training noch groß trainieren, deshalb dreschen Mijatovic und Konsorten den Ball wenns ungemütlich wird auch immer nach vorn, das ist also das flotte Umschaltspiel .

Was hat nun wieder das gestrige Bayernspiel mit Hertha zu tun?


hurdiegerdie
20. November 2011 um 20:24  |  46392

Ach ja,

in dieser Prognosetabelle wurde Hertha ein 0:2 Sieg in Freiburg vorhergesagt, mit 38 Punkten zum Schluss der Saision.

Wenn ich es richtig lese, wird Hertha jetzt nach dem 2:2 in Freiburg, zum Saisonende 40 Punkte vorhergesagt.

Noch Fragen?


hurdiegerdie
20. November 2011 um 20:35  |  46393

Also in dem Fall sehe ich an den hier beschriebenen Äusserungen von Babbel zu Ramos keine Kritik. es ist es doch wohl eher der Titel des Freds, der vielleicht wieder von anderen als dem Autor geschrieben worden ist.


Ursula
20. November 2011 um 20:39  |  46394

Ich meinte quintessentiell auch eher, dass
ER ihn hätte schützen müssen!

Letztlich auch im Interesse eines immer
möglich gewesenen Erfolges bis Sekunden
vor Schluss!


hurdiegerdie
20. November 2011 um 20:48  |  46395

Und ich meinte, dass bei aller Kritik, die ich an Babbel habe, man ihn dann auch vor ungerechtfertigter Kritik schützen muss.

Ich hätte Ramos übrigens nicht rausgenommen. Sein Gegnspieler war noch fertiger, und da war immer noch was drin. Aber man hätte Ramos von der Defensivarbeit links (von Hertha aus) befreien müssen, machbar m.E., wir spielten ja nur noch mit einem Stürmer.


Ursula
20. November 2011 um 21:05  |  46397

Ich bin ganz ehrlich, meine Kritik an Babbel
muss ich so langsam leider für mich selbst
objektivieren und eigener Zensur unterziehen!
Ich sehe, wie erstaunlicherweise auch vermehrt,
ANDERE hier auch, so viele „Anfängerfehler“,
dass ich mir HIER gern erneute Grundsatz-
diskussionen ersparen möchte!

Paralellen zu „Friedhelm dem Furchtsamen“
in Sachen „Angsthasenfußball“ werden für
mich immer platischer! Dramatischer?

Und Ramos hätte ich gestern in jedem Fall
vom Platz genommen, AUCH weil für ihn
KONSTRUKTIVES nicht mehr aus den dafür
zuständigen Mannschaftsteilen kam….

….und er selbst bekanntermaßen nicht mehr
im Vollbesitz seiner „Kreativität“ war!

Übrigens würde ich Ramos IMMER von
taktischen Zwängen befreien, erst dann
würde er im Rahmen seiner Möglichkeiten
richtig „aufblühen“!!


JK
20. November 2011 um 21:06  |  46398

wer schützt uns vor besserwisserinen?


sunny1703
20. November 2011 um 21:07  |  46399

@hurdie

Wenn ich Lustenbergers Leistung für unterirdisch halte,so bin ich ja noch harmlos gegenüber Dir, der ihm bescheinigt nicht gewusst zu haben wo und was er spielen sollte. Das ist eine Bankrotterklärung für einen Fußballer.
Also wenn ein intelligenter Spieler mit ganz festen Zuordnungen auf den Platz kommt und das auch sofort an die anderen Mittelfeldler weiter gibt, dann sollte er sich denken,diese Anweisungen haben auch was mit ihm zu tun.
Ob er nun der dritte 6er war und links abdecken sollte oder etwas vorgerückt war bei der merkwürdigen Mannschaft zum Ende hin nicht erkennbar.Entweder er oder Niemeyer waren dafür zuständig, ich sehe das wie Du, von dort kam bei Freiburg zu viel.Kobi ist immer wieder in den letzten Spielen vom Gegner als die Schwachstelle ausgemacht worden,darüber muss auch mal nachgedacht werden.
Mir geht es aber bei der Kritik an Lustenberger mehr über sein Nichts was er nach vorne geleistet hat.
Natürlich wird er so wenig Chancen bekommen sich mal von Beginn an zu beweisen, da spielt Ruka besser als Einwechsler.
Und wenn ich dann als einer der nah an Ottl oder Niemeyer sein will, mit bescheidenen Startleistungen wie gegen Mainz oder ebensolchen Leistungen wie gegen die bayern oder gestern aufwarte, bleibt für mich die Frage,warum soll ich den Spieler bringen.
Bringt Fabian endlich die Leistungen, di e wir alle von ihm erwarten,wird babbel an ihm nicht vorbei gehen,zumal so doll sind die anderen beiden 6er nun auch wieder nicht.

lg sunny


Ursula
20. November 2011 um 21:07  |  46400

…oder man darf sich den Luxus eines
Spielers, wie Ramos nicht leisten!!!

Abwehrarbeit, taktische Zwänge und
Kreativität mit Torgefährlichkeit, haben
noch nie harmoniert!


Ursula
20. November 2011 um 21:09  |  46401

„Besserwisserinnen“!!


sunny1703
20. November 2011 um 21:20  |  46402

@Ursula

Wenn ich als gut verdienender Nationalspieler nicht mehr in der Lage bin, den ball alleine auf den torwart zulaufend an ihm vorbei zu bringen, dann hat das nichts mit südamerikareisen oder schnupfen zu tun,sondern schlicht mit Unfähigkeit oder Unvermögen.
Wenn ein Spieler so kaputt ist, dass er nicht mal mehr alleine aufs Tor zulaufen kann, sollte ihn der Arzt vom Platz holen,das liest sich ja fast wie gesundheitsgefährdung.
Kritik an Babbel kein Problem,auch ich sehe dass irgendwas mit der Einstellung der mannschaft nicht stimmt.
Doch bei Spielen wie gestern, sehe ich vor allem die mannschaft als „Schuldigen“, denn so eine Unfähigkeit wird kein Trainer antrainieren.
Sehen wir das ganze positiv,es hätten drei Punkte sein müssen,aber nur dem Spielverlauf nach, das remis ist gerecht vielleicht sogar glücklich.
Insgesamt spielt Hertha zu viel Unentschieden, die ansonsten ausgeglichene Bilanz finde ich schon noch okay, ein Tor hinter Hopps Millionentruppe und vor Magaths Milliardenelf zu stehen, ist ausreichend. Dennoch richtet den Blick so langsam mal nach unten, ein Sieg gegen Lautern ist fast schon Pflicht.
Und ich grause mich schon vor diesem Spiel, denn die pfälzer sind auswärts nicht leicht zu spielen.

Oder anders lieber drei Punkte als ein Sieg im Pokal.

lg sunny


Exil-Schorfheider
20. November 2011 um 21:30  |  46403

Nee, @hurdie!
Die Überschriften hier sind von den Autoren, die die Einträge verfassen. Deine Annahme galt für die MoPo-Seiten.


Ursula
20. November 2011 um 21:33  |  46404

…lieber drei Punkte als…. o. k.,
aber auch „Unvermögen“ hat
seine Ursachen, wenn man es
doch eigentlich kann….

….mir wird nicht besser!?

Ich traue mich jetzt mal etwas!!
Mir wäre am Liebsten, wenn der
Babbel Markus sich SELBST für
den „Weggang“ Richtung Süden
entschiede…

…und Michael Preetz hätte mit
DIESEM Kader Spielraum für
ein Minimum an Konstanz mit
einem „einfachen Durchschnitts-
trainer, vielleicht noch mit 1-2
„billige“ Verstärkungen….

….mir wäre wohler!


hurdiegerdie
20. November 2011 um 21:36  |  46405

Sunny,

genau das sehe ich völlig anders. Lusti ist ein braver Spieler, der macht das , was ihm der Trainer sagt.

Er, ich meine richtig von Apo gesehen, wurde zentral vor die Doppel-6 gestellt. Der einizige Position auf dem ganzen Feld, wo man nun wirklich niemanden brauchte. Das war irgendwie so als wenn du Lassoga auf die AV stellst. Da ist er – seinen angewiesenen Platz haltend – völlig sinnlos herumgeirt. Er versuchte nach links (Freiburgs rechts) auszuweichen, um da zu helfen, wo es nötig war, aber von siner Position aus viel zu weit vorne, um wirklich helfen zu können.

Raffa hat schon im Spiel abgewinkt, weil er nach rechtsaussen sollte (also die Stärke im Angriffspiel zu nichte gemacht wurde).

Das war eine völlig chaotische, ungeplante, untrainierte und unbesprochene Massnahme. Nicht Lustis Schuld, nicht Raffas Schuld. M.E. ein völliges Fehlcoaching.

Richtig gewese wäre – meiner Meinung nach – den Unausprechlichen rauszunehmen, Ramos als einzige Spitze und ÄBH )oder Torun) verschärfte Defensivaufgaben auf der Seite einzubläuen.


JK
20. November 2011 um 21:40  |  46406

!!!!ziel erreicht wenn babbel geht!!!
mutig mutig


Joey Berlin
20. November 2011 um 21:58  |  46407

@dieter // 20. Nov 2011 um 19:16

Klasse Kommentar, die Realisten sind also noch da! Der Trainer polarisiert – ich befürchte, da sind auch krude Animositäten im Spiel!


Etebaer
20. November 2011 um 22:01  |  46408

Letztes Jahr um diese Zeit hatten wir doch auch die „Krise“, oder?
Diesmal ist es noch keine und ich glaub es ist trotzdem mal wieder Zeit, sich von Scheuklappen zu befreien und eingefahrenen Denkschienen.

Hertha sollte sich auch nicht im Vorhinein den Weg für Transfers versperren – Fußball ist auch ein Spiel der Gelegenheiten, wo man immer bereit sein muß, zu nutzen, welche günstige Gelegenheit sich auch immer auftut!
Trikots, Tore, Transfers 😉

Märchendeising ist absolut direkt vom Saisonerfolg abhängig und nicht von Mode!
Bundesliga Report 2011:
http://www.bundesliga.de/media/native/autosync/dfl_bl_report_2011_fin_150dpi_deutsch.pdf


hurdiegerdie
20. November 2011 um 22:01  |  46409

Und ausserdem habe ich meinen Mythos gewahrt (schliesslich haben wir nicht in Freiburg verloren) und
wir hauen Leverkusen 1:0 in der 86. Minute weg.


dieter
20. November 2011 um 22:01  |  46410

@All

Lasogga im Sportplatz.


Chris
20. November 2011 um 22:06  |  46411

Ich finde Babbel hat gestern schlecht gecoacht und hatte damit sicher eine gewichtige Aktie am Ausgang des Spiels. Die Auswechslungen zeigten keine Wirkung und es gab wohl auch das falsche Signal an die Mannschaft…

Aber: Freiburg hat alles versucht und zurecht das Unentschieden erzwungen (udn das sage ich als Hertha-Fan!).

Dass dann hier von einigen hier immer gleich der Kopf des Trainers gefordert wird ist arm! Haben wir eine schlimme Niederlagenserie hinter uns? Sind wir mit dem Anspruch auf einen CL-Platz in die Saison gestartet und sehen nun die Fälle davon schwimmen?

Ich würde mich freuen, wenn die Ereignisse hier mit ein wenig mehr Abstand betrachtet würden. Alarmierend sind die Verallgemeinerungen, welche einige von den schlimmsten Klugscheißern hier gern verwenden. So was wie „ist NIE gut“ – „macht x IMMER falsch“ oder „hat KEINE Ahnung“…
Kann ja jeder mal bspw. die letzten 150 Kommentare durchsehen. Da gibt es eine Reihe solche Äußerungen besonders über Babbel und auch über einzelne Spieler.
Tut mir leid, aber das zeigt mir nur, wie wenig fähig diese Kommentatoren in der Analyse eines Spiel bzw. einer Situation sind. Das ist schade, denn es senkt die Qualität dieses sonst immer noch hervorragenden Blogs.

Blau-Weiße Grüße!


20. November 2011 um 22:13  |  46412

Nun bleib‘ bitte auf dem Teppich @JK

Ich unterstelle hier längst nicht bei jedem Kommentar der letzten 30 Stunden den Tenor: Babbel muss weg.

Zunächst einmal stelle ich ähnlich wie @Gonzo nur als Zuschauer fest, dass die Mannschaft es weder mental noch konditionell packt, in mehr als einem Spiel 90 Minuten das Tempo der 1.Liga zu spielen. Wieso, weshalb, warum? Ich weiß es nicht. Vor etwa 14 Tagen schrieb ich hier, man könne aus Ackergäulen keine Rennpferde machen, auch wenn man sie 7 Tage in der Woche trainieren würde. Geld für neue Spieler von höherer Qualität ist bei HERTHA nicht vorhanden. Also muss jeder Trainer – ganz gleich, ob er Babbel, Bibbel oder Bubbel heißt – mit diesem Kader das Saisonziel erreichen. Schwer wird’s auf alle Fälle.


Etebaer
20. November 2011 um 22:18  |  46413

Lasogga sympathisch, hätt sich beinah aufs Glatteis führen lassen, aber so grad die Kurve bekommen…hoffentlich guckt Ramos ihn jetzt noch an…


hurdiegerdie
20. November 2011 um 22:19  |  46414

Ich halte Nachverpflichtungen für völlig unnötig. Da ist niemand, den wir uns leisten können, der gebraucht würde.

Wo denn? den 5. Sechser? Ein Stürmer, bei der Spielanlage, mit dem vorhandenen Geld? Passt nicht.


Ursula
20. November 2011 um 22:24  |  46415

„Man kann aus Ackergäulen keine Rennpferde
machen, aber in einem Spiel über 90 Minuten
das Tempo der 1. Liga zu gehen“, ist sicherlich
die einfachste von allen erstrebenswerten
Leistungen eines Trainer….

..Kondition „bolzen“ und damit auch gewisse
„Langzeit-Konzentration“ einbringen, sind
Übungen geschuldet, die auch Du den Spielern
leicht vermitteln kannst! Es ist sicherlich ein
Problem der aktuellen Hertha, aber NICHT
das Entscheidende!!

Übrigens, warum nur warum, ist dieser Kader
nicht konkurrenzfähig…??


Exil-Schorfheider
20. November 2011 um 22:24  |  46416

„Märchendeising“ ist echt ein starkes Wort!

Und ich dachte immer, der Erfolg sei nicht wichtig, sondern die Farbe!?

@ursula

Wahrscheinlich sind es Spiele wie gestern, die MB noch nicht zur Unterschrift bewegen konnten?
Wie gesagt, ich mag keine Rumpelstilzchen an der Seitenlinie, sondern die eher sachliche Art, aber einem Trainernovizen, der de facto keine komplette Saison in Liga 1 hat, nun auch wieder und wieder die Defizite vorzuhalten, finde ich auch nicht richtig… Wenn die Mannschaft seine wenigen Anweisungen nicht umsetzen kann, wie soll dies ein anderer richten!?


dieter
20. November 2011 um 22:29  |  46417

@E-S

Jeder andere Trainer holt viel mehr aus dieser Spitzenmannschaft raus. 😉


Ursula
20. November 2011 um 22:33  |  46418

Wir können „UNS“ aber keine Trainernovizen-
defizite leisten, um „WIEDER und WIEDER“,
über die selben Negativkriterien „brotlos“ zu
diskutieren, denn die äußerst schwierigen
„Restaufgaben“ stehen einem glücklichen
„Hertha-Weihnachtsfest“ massiver denn je
im Wege…

Was wäre denn, wenn es „kaum“ noch einen
Punkt gäbe??


20. November 2011 um 22:34  |  46419

Oh je Exil-S.
ich befürchte, als Nächstes wird dir hier das Wort vom Trainernovizen zerpflückt 🙄 🙄 🙄

Ich stehe daneben, sehe die Spiele der HERTHA wie jeder andere. Ein Auf und Ab von Spieltag zu Spieltag in den Leistungen, nicht in der Tabelle.

Liegt es an den Spielern?
Liegt es an den Trainern?

Ich weiß es nicht.
Die Antworten sollte Micha Preetz in den nächsten 4 Wochen finden.


Ursula
20. November 2011 um 22:35  |  46420

Na, die Gegenprobe ist zumindest nicht
gemacht!


dieter
20. November 2011 um 22:36  |  46421

Wer hat an der Uhr gedreht…


20. November 2011 um 22:37  |  46422

@dieter um 22:29 Uhr

Wollen wir jetzt Namen konkret diskutieren, oder diese Diskussion sich im Novembernebel verlaufen lassen … 😀 ?


hurdiegerdie
20. November 2011 um 22:40  |  46423

Ich glaube ja eher, solche Spiele werden Babbel zur Unterschrift bewegen. Lieber den Spatz in der Hand, …

Seine Ausgangsposition mit anderen Vereinen dürfte das Spiel nicht verbessert haben.


dieter
20. November 2011 um 22:42  |  46424

@BM

Namen???
Dann mach mal Vorschläge. Ich bin gespannt. 😉


20. November 2011 um 22:52  |  46425

Mönsch @dieter,
Ich hatte gehofft, du kennst mich besser. 😉

Ich bin für:
1. Novembernebel
2. Küstennebel
3. Blauweiße und fröhliche Weihnachten 2011


dieter
20. November 2011 um 23:01  |  46426

Ok @BM, hatte es mir zwar schon gedacht aber so gut „kenne“ ich dich dann doch nicht, dass ich mir hätte sicher sein können. 😉

Zu 1. Ich mag kein Nebel 😉
Zu 2. Ich mag kein Nebel 😉
Zu 3. Da bin ich mir sicher, schließlich ziehen wir ja 3 Tage vorm Fest in die nächste Runde des DFB-Pokals ein und haben in der Bundesliga 20 + X Punkte 😉


Ursula
20. November 2011 um 23:03  |  46427

Namen sind „Schall und Rauch“, aber ich
behaupte heute, um das Mass voll zu machen,
dass dieser KADER unterschätzt ist, wird, und
eigentlich ein Bundesligatrainer damit die
Liga halten könnte!?

Diese Defizite sind doch leider NICHT erst
seit GESTERN, vielmehr ziehen sie sich wie
ein „Roter Faden“ durch die gesamte Saison!
Auch in der 2 Liga und auch, wenn die Spiele
glücklich oder weniger erfolgreich gestaltet
werden konnten!

Diese Hertha ist unter M. Babbel nicht in der
Lage, ein Spiel über 90 Minuten oder mehr,
in einem gewissen Gleichklang von Kondition,
Konzentration und taktischer Disziplinierung
erfolgreich oder bitte, leider nicht, über die
Runden zu bringen, über die gesamte Spielzeit!!!

Diese „ratlosen Einbrüche“ und das mangelhafte
„Seitenliniencoaching“, ohne „Hampelmann-
attitüden“, sind SEIN, ein Problem!


dieter
20. November 2011 um 23:04  |  46428

Gute Nacht


20. November 2011 um 23:06  |  46429

Zu 1. und 2. Du hast kein Licht am Fahrrad und fürchtest um deinen Führerschein, stimmt’s? 😀

Zu 3. Cheerio @dieter,
Komm gut in die neue Woche!


hurdiegerdie
20. November 2011 um 23:07  |  46430

Mein Wort zum Sonntag:
Hertha hat einen Kader, der die Liga halten kann.
Hertha hat einen Trainer, mit dem sie die Liga halten kann.
Hertha hat einen Manger, der es geschafft hat ein Team (Trainer und Mannschaft) zusammenzustellen, das die Liga halten kann.

Nicht mehr und nicht nicht weniger.

Nichts aussergewöhnlich Gutes, weder Team, Trainer noch Manager.
Unter den gegebenen Altlasten, ein ok -Manager, ein ok-Trainer und ein ok-Team. Nichts was wirklich bisher hervorragend war, aber gut genug, dass es reichen sollte, und jung genug, dass es sich entwickeln kann.


dieter
20. November 2011 um 23:13  |  46431

@BM

Zu 1. und 2.
Nein :mrgreen:

Zu 3.
Danke und ebenfalls @BM 😉

@hurdie

Zu deinem Wort zum Sonntag sag ich mal im großen und ganzen…

Amen! 😉

Gute Nacht :mrgreen:


Ursula
20. November 2011 um 23:14  |  46432

Aber um eine versöhnliche „gute Nacht“
zu wünschen, halte ich es mal mit Montag,
liegt es an den Spielern?
Liegt es am Trainer?
Wird zu viel trainiert?
Wird zu wenig trainiert?
Wird die Taktik theoretisch an der Tafel
vernachlässigt….

…oder zu viel überfordernd vermittelt??

Na und so weiter, aber ich weiß es nicht (?)
und hoffe für Hertha, dass die Protagonisten
das Richtige entscheiden werden!?

„Artisten in der Zirkuskuppel wieder einmal
ratlos“ und leider sehr gefrustet! Zugegeben!


Gonzo1
20. November 2011 um 23:32  |  46433

Mein lieber Mann, für so einen Novizen eine neue Erfahrung dieser rauhe Ton…

Ich habe beruflich ein bisschen was mit Teambuilding und Management zu tun.
Und mir fällt halt ins Auge, dass MB insbesondere im Negativfall gerne auf einzelne seiner Mitarbeiter drauf haut. Das empfinde ich als ganz schwierig, weil das zur Folge hat, das alle erst einmal auf sich schauen. Und ganz genau so funktionieren eben nicht erfolgreichen Mannschaften. Wer ist denn für das Funktionieren des Orchesters zuständig? Die Musiker? Er schmeisst Leute aus dem Kader, weil sie nicht Helfen, dann sind sie zwei Wochen später wieder in der S11. Da wird ein toller Konterspieler für seine Leistung gelobt und in einem perfekten Konterspiel bei 2:0 nicht einmal gebracht. Die Befähigung eines Spielers eine Rolle in einem System zu spielen kann nicht vom Training unter der Woche so beeinflusst werden. Und wenn es Verbannungen braucht um seine Macht zu demonstrieren, dann scheint es mit dem persönlichen Respekt durch Ansprache unter der Woche wohl nicht so gut bestellt zu sein.
(Falls es so klingen sollte: Ich halte PE für den am meisten überschätzen Spieler ever. Er schießt keine Tore, er ist nie im Strafraum. Er sieht keine Nebenleute und Flankt hinter das Tor. Und das im 4-2-3-1. Damit ist die rechte Offensivseite tot! Sorry für die Meinungsmache, bei diesem Spieler hört es für mich auf.)

Also kurz und gut. Mag sein, dass MB einen Kader am Laufen hält. Aber daraus ein Team zu machen, das besser ist als seine Einzelteile. Das ist die Aufgabe eines Trainers! Kann ich nicht sehen…


Etebaer
21. November 2011 um 1:21  |  46435

@Ex

Alles was dem Erfolg helfen kann ist wichtig!

Märchendeising ist Efolgsabhängig, also ist ein märchendeisingfokussiertes Designs sogar schädlich und umsatzmindernd, im Vergleich zu einem sportwertfokussierten Design.

PS: „Chuck Norris hat bis Unendlich gezählt – schon zwei mal!“


naneona
21. November 2011 um 7:47  |  46436

@dieter
Danke für Deine Ausführungen.
Ich bin ein wenig Schreibfaul und muss dann immer hoffen das sich jemand anderes findet der einen Realistischen Blick auf’s ganze behält.
Mittlerweile nimmt es schon komische Züge an, wie sich einige hier auf den Trainer eingeschossen haben. Was einige von der Mannschaft erwarten und glauben ein anderer Trainer würde es viel besser machen.
Das ist so durchsichtig wie … . Nicht das MB keine Fehler macht, mir gefällt so manches nicht. Aber was einige hier schreiben hat mehr mit Persönlicher Abneigung zu tun. Sollten wir nächstes Jahr einen neuen Trainer haben sehe ich ein „Tanz“ auf den letzten 3 Plätzen eher kommen als eine „ruhige“ Fahrt durchs Mittelfeld. Ein neuer Trainer muss her …, das muss ich mit Humor nehmen weil die Alternative „die kalte Angst“ wäre.
So und nun wieder „Feuer frei für die Fach-kompetenten“ … den Aufstieg mit der Mannschaft hätte jeder Trainer geschafft, der Platz im Mittelfeld hat rein gar nichts mit MB zu tun, alles was der Trainer macht ist falsch, der macht ja nicht mal nen Hampelmann an der Seitenlinie, der Beschäftigt sich mehr mit dem Klassenerhalt als mit seinem neuen Vertrag, der Besucht seine Familie während der Saison, …


f.a.y.
21. November 2011 um 7:52  |  46437

@hurdie: Zum Wort zum Sonntag: Amen und Dein Wort in Fussballgottes Ohr!

OT: Watt da los war? Ohne Worte… Habe mich vorab mit einem Schwyzer und zwei Schwaben getroffen. Alle deutlich später als geplant, daher erst mit der Aufstellung im Stadion. Nach Abpfiff zügiger und geordneter Rückzug, der Junior platt, die Reisenden mussten weiter. Aber zu 99% tue ich mir das Spiel gegen die SAP 1899 an. Vielleicht fährst Du da hin?

BTT: ich finde eher die Tatsache kritisch, dass ein Spieler (hier Ramos. Vorher aber auch schon Ebert, Ben-Hatira, Raffa, Ronny, Ruka, …) namentlich genannt wird als den eigentlichen Inhalt des Gesagten. Dazu wäre es aber interessant zu wissen @mkl, ob Ramos tatsächlich der einzig namentlich Erwähnte war. Falls ja, stimme ich @gonzo zu. Das kann noch nach hinten losgehen. Wobei man sagen muss, dass er auch lobt!


f.a.y.
21. November 2011 um 7:56  |  46438

P.S. Für die Statistik: ich glaube weiterhin, dass Babbel und Hertha zusammen passen. Wir sind letztlih sensationell in unsere „Abstiegskampf“ Saison gestartet. Ich sehe nur, dass hier manche Dinge über die Presse lanciert werden, die ich lieber intern geregelt sähe. Und dass mir die 2. HZ 0,0 gefallen hat. 😉


Exil-Schorfheider
21. November 2011 um 8:21  |  46439

Ursula // 20. Nov 2011 um 23:03

Namen sind “Schall und Rauch”, aber ich
behaupte heute, um das Mass voll zu machen,
dass dieser KADER unterschätzt ist, wird, und
eigentlich ein Bundesligatrainer damit die
Liga halten könnte!?

Wenn der Kader doch so super ist, warum schaffen es die Einzelkönner nicht, ihre Form abzurufen und auf des Trainers Anweisung zu scheixxen!?
Hat ja nach Meinung vieler in der Zweiten Liga blendend funktioniert…

Ich sehe es so, dass der Kader schon noch einer Anleitung bedarf und dass die Klasse gehalten wird. Nun aber wieder den hauptstädtischen Wahnsinn einzufordern, eine Provinz- und Studentenstadt(Freiburg & Mainz!) oder einen Mitaufsteiger 90 min an die Wand zu spielen, das kann man sich als Aufsteiger mit unseren bescheidenen finanziellen Mitteln eben nicht leisten.
Ich klinke mich aus solchen Diskussionen aus, weil ich es nicht verstehe, wie nach einem Wolfsburg-Spiel von Dir erst Abbitte getan wird ob der guten Leistung und nun ist nach einem Spiel gleich wieder alles schlecht. Dazu habe ich keine Lust(i) mehr. Denn es ist das gleiche wie mit Lusti. Immer wird der intelligente Spieler gefordert, von vielen auch im ZOM. Nun stand er vor beiden ZDM und wusste nichts mit dieser Position anzufangen? Dann kann man wohl nicht von der oft zitierten Spielintelligenz ausgehen, sondern von einem normalen Schwyzer Fußballtalent, dass (Achtung Kraule) sich erst noch beweisen muss…


kraule
21. November 2011 um 9:12  |  46440

Guten Morgen

Grau ist alle Theorie 😉

Wenn das alles so einfach wäre. Kondition bolzen um 90 Minuten lang den Gegner unter Druck zu setzen……. z.B., wenn das der Weg zum Erfolg wäre, dann hätten wir jede Saison 18 Meister in der Buli :mrgreen:

Ist denn schon mal jemanden aufgefallen, dass richtig gute Trainer, ich meine die Trainer welche über Jahre hinweg erfolgreich sind, meist Trainer sind, die mit richtig guten Spielern arbeiten, in Vereinen die finanziell mindestens gesund sind?!

Hätten wir Bayerns Spieler, hätten wir auch einen Weltklasse Trainer, haben wir aber nicht!


AKI
21. November 2011 um 9:18  |  46441

URUSLA schrieb:…..steht im diametralen Gegensatz zu
dem vergleichweise sehr guten Kaden, der
dem Trainer zur Verfügung steht….

….denn die erste Garnitur kann sich doch
durchaus auch nominell, namentlich, sehen
lassen und verletzungsbedingte Ausfälle
oder Sperren gab es bisher nicht!

Da bin nun wirklich sprachlos. Woechentlich durfte man doch von unserer Forumsdame lesen dass:
-Lell nicht BL-tauglich ist
-Kobi nicht Bl-tauglich ist
-Mija nicht BL-tauglich ist
-Ottl nicht mal 2.Bl tauglich ist
-Ebert nix kann
Wir laufen also woechentlich quasi mit nur 6 Mann auf.
Und nun auf einmal ist es ein Superkader, mit dem auch der Zeugwart deutscher Meister werden koennte?


kraule
21. November 2011 um 9:25  |  46442

@AKI
Der Sinn heiligt die Mittel 😉


Exil-Schorfheider
21. November 2011 um 9:25  |  46443

@AKI

Es gilt eben das Adenauersche Prinzip:

„Was schert mich mein Geschwätz von gestern?“


kraule
21. November 2011 um 9:31  |  46444

Heißt wohl der ZWECK heiligt die Mittel.
SORRY 😉


Sir Henry
21. November 2011 um 10:10  |  46445

Goethe geht immer:

„Zwei Herzen schlagen, ach!, in meiner Brust“.

Einerseits:

Tabellensituation: wir liegen derzeit vor dem gesteckten Ziel. 17 Punkte, Hoffenheim hat auch nicht mehr. Etwa 1,3 Punkte pro Spiel. Passt. Wir sind bisher, außer gegen Bayern, noch nirgendwo vernascht worden. Alle Niederlagen (außer Bayern) mit lediglich einem Tor Unterschied. Es waren immer knappe Spiele, dabei entscheidet oft der Zufall (siehe WOB oder Stuttgart). Setzt man eine Gleichverteilung des Glücks voraus, werden wir auch in Zukunft einige dieser knappen Spiele gewinnen und so unsere Punkte machen. Insgesamt ist mir also derzeit nicht bange.

Andererseits:

Mir können die Spieler tausendmal erzählen, sie würden den Trainer am Spielfeldrand nicht hören. Das mag ja sein. Aber sie sehen ihn sehr wohl. Und die nonverbale Kommunikation Babbels lässt doch arg zu wünschen übrig. Das Sitzen im Schmollwinkel sendet die falschen Signale aus.

Auch das öffentliche Bloßstellen einzelner Spieler finde ich eher nicht angemessen. Der krachenden Herausstellung Eberts und Ben Hatiras folgt die umgehende Begnadigung. Das sind widersprüchliche Signale, schwer zu interpretieren auch für die Spieler selbst.

Zum Spiel in Freiburg selbst: hier hat Babbel fast alles richtig gemacht. Dass Ramos dreimal versemmelt, ist nun wahrlich nicht dem Trainer anzukreiden. Ein Fehler war, dass er den dritten Wechsel nicht vorgenommen hat. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, hatte er ihn auch gar nicht geplant. Kann hier Widmayer nicht mal was sagen? Das wären evtl. die entscheidenden Sekunden gewesen.

Blöd war, dass wir den Reisinger nicht in den Griff bekommen konnten und er letztlich dreimal treffen konnte. Schon mal drüber nachgedacht, dass, hätte der Treffer in der 82. Minute gezählt, wir die Partie bestimmt noch verloren hätten?

Fazit:

Wir haben eine direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt auf Distanz gehalten. Nürnberg, Augsburg, Lautern haben alle verloren. Am Samstag kommt mit Leverkusen ein Team zu uns, dass trotz schwankender Leistungen, als Favorit zu bewerten ist. Das erste Spiel zu Hause, bei dem wir vorab nicht als zumindest ebenbürtig eingestuft werden. Vielleicht liegt uns dieser Gegner, der dazu noch am Mittwoch einen schweren Auftritt in London hat.

Wird schon. 😉


Ursula
21. November 2011 um 10:17  |  46446

Ich bin ja mal wieder selber schuld, wenn
ich mich HIER so weit aus dem Fenster
lehne! Nur bitte, wenn ich schon zitiert
werde und dies meine pauschale Antwort,
stellvertretend für andere Unterstellungen,
ich habe noch nie, behauptet, dass Lell
nicht bundesligatauglich ist! Auf „Kobi“
fahre ich auch schon lange nicht mehr
negativ ab, bleibt in der Tat Mijatovic,
der in den letzten Spielen in Tat, meine
subjektive Sicht, an den „Ungereimheiten“
der Abwehr hoch beteiligt war und seine
Kopfballpräsenz nicht mehr für eine, seine
Aufstellung ausreicht! Er verunsichert die
Defensive und tut nichts, aber gar nichts
für eine „HALBWEGS“ geordnete Spiel-
eröffnung!! Weg die Murmel, nach vorn
„dreschen“ und am besten gleich wieder
zum Gegner, der dann gleich einen neuen
Angriff inszenieren kann….

Zu Lustenberger habe ich doch ALLES
gesagt! Er ist kein Joker!! Er benötigt
für sein Spiel, 2 – 3 Einsätze, um seine
Art des Antizipierens für sich „einzuüben“,
und dann der Mannschaft wirklich zu helfen!

Ihn in ein Chaos am Samtstag zu schicken
und dann in eine unklar definierte Position,
mit „Falschgeld-Chartakter“ hätte ich eben
nie gemacht, dann doch den JANKER, als zusätzlichen“Wegdrescher“…

Ich bleibe dabei, dass Spiel hat auch der
Trainer auf dem Gewissen, nicht nur, na klar,
aber es wurde „vercoacht“…


AKI
21. November 2011 um 10:22  |  46447

SIR HENRY schrieb:“…der krachenden Herausstellung Eberts und Ben Hatiras folgt die umgehende Begnadigung. Das sind widersprüchliche Signale, schwer zu interpretieren auch für die Spieler selbst.“
Was ist daran schwer zu interpretieren? Nach mangelndem Engagement gab’s die gelbe Karte in Form von „einmal aussetzten“.

Ansonsten muss ich meinen vorhergehenden Beitrag noch mal praezisieren. Das erstaunliche ist ja nicht: „17 punkte mit nur 6 tauglichen Spielern“ sonder „17 Punkte mit nur 6 tauglichen Spielern und unfaehigem Trainer“.
Bitte um Aufklaerung von den hier versammelten“Experten“ wie das geht und biete schon mal die Argumente aus der letzten Saison an (wo wir nicht nur aufstiegen, sondern ganz knapp am All-Time-Punkterekord vorbeischlitterten):
-wir haben einfach riesig Dusel
-die Konkurrenz ist einfach schlecht dieses Jahr
-nur Einzelaktionen der SAF retten uns


Ursula
21. November 2011 um 10:30  |  46448

@ AKI, alles richtig!! Die Argumente, die
Du vorbringst, sind schwerlich zu widerlegen,
weil man sie, wie oft schon gehört hat….?

Ich dachte wir „diskutieren“ HIER aktuell,
das Spiel vom Samstag! In diesem Sinne
einen schönen Tag und tschüss!


Sir Henry
21. November 2011 um 10:36  |  46449

@AKI

Was ist daran schwer zu interpretieren? Nach mangelndem Engagement gab’s die gelbe Karte in Form von “einmal aussetzten”.

Personalentscheidungen, egal ob auf großer oder kleiner Bühne, sollten immer nachvollziehbar sein. Das gilt für den Entscheider, für die Betroffenen aber auch für die nur mittelbar Betroffenen. Ansonsten mutet es wie Willkür an, wie Handeln ohne Plan.

Die Herausstellung Eberts und Ben Hatiras fand ich nachvollziehbar und gut. Die Begnadigung ein halbe Woche später war für mich nicht nachvollziehbar. Was soll sich denn in den drei Tagen geändert haben?

Eine gelbe Karte wäre für mich die Herausnahme aus der Startelf gewesen (Spieler nehmen auf der Bank Platz). Der Rausschmiss aus dem Kader, zumal auf Grund der kommunizierten Gründe („schwere Renitenz“), ist keine gelbe, sondern eine rote Karte. Durch die umgehende Wieder-Berufung in den Kader sagt der Trainer aber: „Sorry, habe mich geirrt. Du bist gar nicht so schlimm.“

Welche Botschaft nehmen denn die von der Maßnahme mittelbar Betroffenen (Ruka, Torun, Ronny) auf: Egal wie schlecht Ebert spielt, welchen Schwachsinn er wieder einmal via B.Z. unters Volk bringt, er wird immer gesetzt sein. Und das, obwohl Ebert wirklich schlecht spielt.


Exil-Schorfheider
21. November 2011 um 10:41  |  46450

AKI // 21. Nov 2011 um 10:22

SIR HENRY schrieb:”…der krachenden Herausstellung Eberts und Ben Hatiras folgt die umgehende Begnadigung. Das sind widersprüchliche Signale, schwer zu interpretieren auch für die Spieler selbst.”

Was ist daran schwer zu interpretieren? Nach mangelndem Engagement gab’s die gelbe Karte in Form von “einmal aussetzten”.

Die Interpretation ist dahingehend falsch, dass das schon keine Gelbe mehr war, sondern einer Gelb-Roten mit besonderer Schwere, wofür es schon mal zwei Spiele Pause gibt.
Denn MB selbst hat gesagt, dass er sehen muss, ob die beiden Genannten in ein paar Wochen wieder der Mannschaft helfen können. Damit hat er beiden Spielern ein Alibi gegeben, bis zum dem Zeitpunkt, wo sie helfen, schlecht spielen zu können.


21. November 2011 um 10:49  |  46451

ich bin hier beim SIR..: diese Entscheidungen wirken inkonsequent. Ich blicke da auch nicht durch. Was uns fehlt, ist die interne Kommunikation; richtig Sinn macht das von Außen betrachtet wahrlich nicht…wirkt hektisch und aus dem Bauch heraus.


papazephyr
21. November 2011 um 11:13  |  46452

Zu Babbel und Ramos:

ich kann nicht erkennen, daß Babbel Ramos in die Pfanne gehauen hat. Ramos Job ist es nun einmal Tore zu machen, und wenn er mehrere 100%-ige hat, dann darf der Trainer dazu doch auch öffentlich was sagen – am meisten Ärgern wird sich Ramos doch wohl über sich selbst.

Aber vielleicht wollen einige mal wieder so einen Satz von Babbel hören wie z.B.:

„Ja – also das waren schon echt schwierige Situationen für Ramos – so alleine vor dem Torwart – ich weiß auch nicht, ob ich die reingemacht hätte.“


papazephyr
21. November 2011 um 11:19  |  46453

Zu Babbel und seinen Einwechslungen:

Ja – bisher habe ich bei ihm in keinem Spiel eine Einwechselung während der 2. HZ gesehen, die wirklich eingeschlagen hat. Das ist noch stark verbesserungsbedürftig.

Aber zumindest auf das Freiburg Spiel bezogen, hat Babbel ja im Interview ja gesagt, daß die Lusti-Einwechselung nicht so den erhofften Effekt gebracht hat.

Aber wie von anderen schon gesagt, macht Ramos den 3. Treffer, ist alles wieder ganz anders.


naneona
21. November 2011 um 11:22  |  46454

@papazephyr
oder er hätte nichts zu Ramos gesagt aber das wäre dann sicher auch nicht richtig gewesen. Für einige wird er immer etwas falsch machen und sollten wir am Ende der Saison auf Platz 8 mit 46 Punkten stehen, hätte jeder andere Trainer das auch geschafft und viel mehr Punkte sowieso geholt.


Exil-Schorfheider
21. November 2011 um 11:27  |  46455

papazephyr // 21. Nov 2011 um 11:19

Zu Babbel und seinen Einwechslungen:

Ja – bisher habe ich bei ihm in keinem Spiel eine Einwechselung während der 2. HZ gesehen, die wirklich eingeschlagen hat. Das ist noch stark verbesserungsbedürftig.

Doch! Aus dem Kopf mindestens Lasso in Hannover!


Herthaber
21. November 2011 um 11:33  |  46456

Ich kann @dieter 20.11. 19.19 nur zustimmen. Wir sollten nicht vergessen was unser Ziel in dieser Saison ist. Wenn dann Punkte liegengelassen werden, die möglich waren, ist das sicherlich ärgerlich aber wir haben auch schon Punkte geholt, mit denen wir nicht gerechnet haben. Wenn das sich also die Waage hält, muß man mit dem Erreichten zufrieden sein. Die Analyse eines Spiels fällt doch sehr unterschiedlich aus und scheint geprägt von Vorurteilen. Insgesamt sollte man aber mit dem z.Zt. 10. Tabellenplatz zufrieden sein.


hurdiegerdie
21. November 2011 um 11:36  |  46457

a) Ich habe Lusti nicht so schlecht gesehen. Nicht schlechter als andere in der Phase.
b) Sollte er wohl kaum das Offensivspiel ankurbeln, er sollte die Defensive stärken.
c) Hat er die Defensive meines Erachtens an der falschen Stelle stärken sollen, nämlich zentral; ab ging es aber über die Flügel.
d) Intelligent wie er ist, hat er noch versucht das beste aus der Position zu machen.
e) für Dieter: ist es egal, was ich denke, ich bin ja nicht der Trainer.
f) war ab Lustis Einwechslung nur noch Ballwegschlagen angesagt, leider nicht in den letzten 17 Sekunden. Ob es jetzt bei Lusti nicht reicht, er diese Aufgabe nicht so erfüllt hat, wie er sollte, oder er falsch eingesetzt wurde, kann jeder für sich entscheiden. Ich habe da meine Meinung.
g) ohne reines Ballwegschlagen als Taktik hätten wir noch mindestens 3 weiter Konter gehabt. Freiburgs 3er-Kette war kaputt, man hätte nur weiterspielen müssen.
h) Ist ein Auswärtsunentschieden ja nun auch nicht sooooo schlecht.


SupporterBLN
21. November 2011 um 11:41  |  46458

Ich finde Herr Babbel macht sich das ein wenig einfach.
Klar könnte/müsste Ramos das 3. Tor machen. Aber ihn da vorn als Alleinunterhalter verhungern zu lassen und Raffa als LM spielen zu lassen geht halt einfach nicht.
Ich weiß nicht wie es einige hier sehen, wer Fussball spielt oder früher gespielt hat.
Wenn du permanent auf dich allein gestellt bist (was ja fast die komplette 2. HZ so war) reagiert man schnell überhastet. Man möchte den Ball nicht gleich wieder verlieren und hat halt keine Abspielmöglichkeit. Das er in der ersten Hälfte schon eins mehr hätte machen müssen will ich auch nicht außer Acht lassen.

Wir haben in keinem bzw. kaum einem Spurl zwei annähernd gleich „gute“ Halbzeiten gespielt, das liegt mMn auch am Trainer. Auch weil er oft zu späte oder fragwürdige Wechsel vornimmt.
Klar war es auch schon so das er anscheinend richtige Worte in der HZ fand und unser Team in der 2.HZ besser agierte, aber das erwarte ich auch einfach von einem Fussballlehrer!!

Auch das Ottl bis heute keine Denkpause erhalten hat wie viele andere Spieler (zurecht) erhalten hat.
Es war wieder wunderbar zu sehen wie er es geschafft hat 2m Querpässe zum Gegner zu spielen und dann andere hat hinterher laufen lassen. Das geht so nicht.
Niemeyer reißt sich wirklich in jedem Spiel den Ar…. auf. An seiner Stelle würde ich mir wirklich veräppelt vorkommen.

Ich sehe die letzten Spiele einen klaren Abwärtstrend. Und das gegen Mannschaften gegen die wir eigentlich Punkten müssen.
Es ist nur der Schwäche unserer „Mitkonkurrenten“ zu zuschreiben das wir weiterhin ordentlich da stehen.
Verliert man jetzt gegen LEV, wovon man ausgehen kann, dann sind es ggf. nur noch 2-3 Pkt auf den Relegationsplatz und es kommen noch einige schwere Spiele auf uns zu.

Ich möchte nochmal betonen das ich hierfür nicht nur Herrn Babbel die „Schuld“ gebe, aber er trägt einiges, nein vieles dazu bei.
Klar haben wir kein Kader für die int. Plätze oder ähnliches, aber wir sind in der Position eigentlich alle Schwächen der Konkurrenten halbwegs ausnutzen zu müssen. Und bis jetzt war auch kein Team außer Bayern welches man nicht hätte schlagen können weil sie zu gut sind oder nen tollen Lauf haben.


papazephyr
21. November 2011 um 11:45  |  46459

@Exil

da mag ich nicht widersprechen, würde aber trotzdem vermuten, daß wäre das einzige Mal gewesen. In den Spielen, die ich gesehen bzw. intensiver verfolgt habe, konnte ich das nicht erkennnen – und gegen Köln war es nicht notwendig – und gegen Bayern nach 20 min eh alles egal…
Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, wenn Babbel bei Einwechselungen schon öfter ein glückliches Händchen gezeigt hat.


AKI
21. November 2011 um 11:50  |  46460

Habe mir mal die Muehe gemacht und Favre’s Einwechslungen der Saison nachgeschaut.

Wie schon damals bei Hertha wechselt er IMMER 3 Mal, IMMER nach der 60 min., fast IMMER posizionsneutral (also Stuermer fuer Stuermer usw.). Auch in den entsprechenden Spielberichtem (Kicker) war nie von damir verbundenen groesseren taktischen Umstellungen zu lesen. Auch dieses wie damals bei Hertha. Dies soll gar keine Kritik sein. Im Gegenteil, ich halte das Durchziehen vom eigenen Konzept fuer erfolreicher als wildes Umstellen waehrend des Spieles.
Nur ist es fuer viele hier bei Favre eben hoehere Weisheit, bei Babbel stattdessenZeichen von Hilflosigkeit.

Zu Lusti: Konnte wieder nicht zeigen, warum er unbedingt in das Team gehoert. Warum er nicht als Joker funktionieren koennen sollte (laut Ursula), verstehe ich nicht. Sich als Einwechselspieler zu empfehlen ist wohl ein ganz normaler Weg, den schon viele beschreiten mussten.


papazephyr
21. November 2011 um 11:51  |  46461

Zur Erinnerung: Freier Eintritt mit der DKB-Visa-Card am Samstag gegen Leverkusen für kurzentschlossene „Einzelgänger“:

https://www.dkb.de/opencms/aktion/2011_dkbvisacard/hertha/index.html


Exil-Schorfheider
21. November 2011 um 11:53  |  46462

@papazephyr

Da ich vor Ort war, würde ich auch das Spiel in Hamburg mit der Hereinnahme von LAsso nennen, wo er dann ein oder zwei Mal Pech hatte, bevor Mija dann den mehr als verdienten Ausgleich rein köpfte.


Exil-Schorfheider
21. November 2011 um 11:55  |  46463

@papazephyr

Welcher Block ist das? Der DKB-Familienblock aka die Nichtraucher-Lounge?


Blauer Montag
21. November 2011 um 11:58  |  46464

Sir Henry // 21. Nov 2011 um 10:10

Goethe geht immer:

“Zwei Herzen schlagen, ach!, in meiner Brust”.

Fazit:

Wir haben eine direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt auf Distanz gehalten. Nürnberg, Augsburg, Lautern haben alle verloren.

Tach’n sir henry und @lle,
das Einerseit und Andererseits hat @sir bis zum Fazit für mich schlüssig dargestellt. Nürnberg und Freiburg sehe ich nach 13 Spielen ähnlich stark wie HERTHA. Gegen K’lautern haben wir noch nicht gespielt. Einzig Augsburg scheint einen Abstiegsplatz fest gebucht zu haben.

Mir wäre wohler, wenn ich sagen könnte, dass HERTHA in der Lage ist, die knappen Spiele gegen die Abstiegskandidaten auch zu gewinnen. Ich möchte ungern bis zum 34. Spieltag darum zittern und bangen, ob sich die anderen Kandidaten gegenseitig die Punkte wegnehmen und HERTHA mindestens Platz 15 erreicht.

Ob die Qualitäten im Kader und auf der Trainerbank der HERTHA dafür ausreichen, kann ich Stand heute nicht beurteilen. Ich sehe jedoch keine Alternativen.


papazephyr
21. November 2011 um 12:04  |  46465

@Exil

Gegen Köln saß ich im Block 1 mit bestem Blick bei allen 3 Hertha Toren. Die Karten wurden gegen Vorzeigen der Visa-Karte herausgegeben – es wurde nix anderes registriert oder kontrolliert.

Ich habe aber weder meinen Vorgänger noch den nächsten Abholer neben mir wiedergefunden. Daher anscheinend keine Garantie auf zusammenhängende Plätze.


papazephyr
21. November 2011 um 12:14  |  46466

… und ich wurde auch nicht gefragt, wo ich denn gerne sitzen würde. Es gab einfach die nächste Karte vom Stapel.


Sir Henry
21. November 2011 um 12:55  |  46467

@AKI

Aber Babbel hat am Samstag eben NICHT positionsneutral gewechselt, sondern für den Stoßstürmer Lassoga den defensiven Lusti gebracht. Nur so nebenbei, ich fand den Wechsel passend. Dass sich der Wechsel nicht ausgezahlt hat, war eben das Pech.

Leider hat es Babbel versäumt, den dritten Wechsel zu vollziehen und so wertvolle Sekunden zu gewinnen. Er hätte durchaus um die 80. Minute Ruka bringen können.


21. November 2011 um 13:33  |  46468

na ja..mir sind hier wieder viel zu viele Grundsatzurteile gefällt oder schwingen mit.. 🙂
Soll ich all die „Fehler“ großer Trainer aufzählen?-Heynkes gestern, wenn man will? Favre oft genug als er bei uns war.? Löw gegen Spanien? Mourinho?? van Gaal???-Nee, das ist mir zu platt, wenn ich das so sagen darf.
-Ich bin der feseten Überzeugung, dass man das Spiel anders hätte coachen können-und das es durchaus sein kann, dass an einem anderen Tage der Trainer es anders gemacht hätte. -Diesmal hatte er den falschen Zug gemacht-und der Mannschaft nicht geholfen. Aber die Mannschaft selbst, durchspickt mit vielen Ergfahrenen, hat das Spiel (Reisinger) nichtr in den Griff bekommen! Wann endlich gehen wir mehr mit den Spielern als Erwachsene um?-Wieso muss Lustenberger so konfus spielen-da darf ich trotz ungewohnter Rolle etwas mehr erwarten-denn er sollte das machen, was ihm auch hier viele als Qualität nach sagen.-ich sehe auch nicht ein, warum ein Ramos nun nicht nach hinten helfen soll/darf, wenn selbst ein Ribery das lernen musste??- liest man sich die Kritiken genauer durch, stellt man fest: nur in einem ist „man“ sich einig: Babbel macht es falsch. Die Schwerpunkte und Begründungen, die Lösungsvorschläge könnten widersprüchlicher nicht sein.
Ein Beitrag gab sich viel Mühe, seine abgrundtiefe Kritik moderat rüberzubringen. Damit kann man umgehen. 17 Punkte zu diesem Zeitpunkt? Vor der Saison hätte ich das sofort unterschrieben…
Was mir auch nicht gefällt:
– im Moment stagnieren die leistungen (wie im Vorjahr-November? 🙁
– die Geschichten mit Ebert & co. sehen von Außen seltsam aus
– Babbels Mut in Pokalspielen, scheint in Ligaspielen wie weggeblasen
– Babbels Händchen für Einwechselungen darf besser werden…
Ansonsten schätze ich unseren Kader als stark genug ein, um eigermaßen sicher nicht abzusteigen; aber vom 6. Platz sind wir weiter entfernt als vom 16.- Auch daran sollten wir ie Leistungen von babbel ausrichten. Mir scheint bei einigen (wenigen) die Neigung auffallend zu sein, eigentlich JEDEN Trainer, der für Hertha arbeitet, ein schlechtes Zeugnis auszustellen.
Kritik am Trainer darf/muss sein- ansonsten ist der „Lernende“ keiner ( der JÜNGSTE TRAINER der Liga!!) mehr. Ich kann mit Babbels Stärken und Schwächen wunderbar leben.


Exil-Schorfheider
21. November 2011 um 13:39  |  46469

@apo

Deinen Kommentar unterschreibe ich sofort!
Mit einer Ausnahme:

Tuchel ist der Jüngere von Beiden! 😛


jenseits
21. November 2011 um 13:40  |  46470

@apo,

Hertha ist weiter von Platz 16 als von Platz 6 entfernt… 😉


21. November 2011 um 14:11  |  46471

@jenseits_ : als Momentaufnahme ( ich liebe den Fussballerslang…) stimmt´s 🙂
a pro po: statt dich im Tippspiel einzufangen, entfernst du dich auf leisen Sohlen 😈


hurdiegerdie
21. November 2011 um 14:12  |  46472

Es wurden doch fast alle nach dem Spiel kritisert. Es gab Kritiken an Ebert (kann nicht Flanken), Ramos (muss mehr Tore machen), Lassoga (überfordert), Lusti (sowieseo schwache Leistung), Kraft (muss den Ball vorm Tor wegfausten), Hubnik (muss den Ball auf die Tribüne hauen), Mija (hatte Probleme mit Cissé), Kobi (im anderen Blog), der , dess NAme nicht genannt werden darf, du weisst schon wer (von mir) etc.

Ich glaube die einzigen, die diesmal ohne Tadel weggekommen sind, waren Raffa, Niemeyer und Lell.

Man wird doch, wie bei den Spielern auch den Trainer kritisieren dürfen. M.E. hat der Trainer in diesem Spiel Fehler gemacht. Andere sehen das anders. So what? Warum muss man den nun den Trainer aus der Kritik rausnehmen? Ich fand die Kritik von den meisten moderat.


21. November 2011 um 14:21  |  46473

ja, die meisten waren moderat, wie immer..aber auch, wie immer, waren 4-6 dabei, die offen den Kopf forderten oder zumindest „im subtext mitschwingen“ ließen-nur diese sind die Adressaten, nicht die Moderaten ( diese Reimzeile konnte ich mir nicht verkneifen 🙄


jenseits
21. November 2011 um 14:23  |  46474

@apo,

ich habe gar nicht nachgesehen, aber nach diesem Spieltag müsste ich doch langsam mal ziemlich nach unten rutschen, oder? Auch letzten Spieltag lag ich schon ganz schön daneben…


21. November 2011 um 14:33  |  46475

na ich erst…!.-ich gebe den komischen Ergebnissen die Schuld! *pfeif*


Sir Henry
21. November 2011 um 14:41  |  46476

@hurdie

Ich liefere Dir noch Futter nach:

Lell hat in der entscheidenden Situation vor dem Gegentor auch gepennt. Sieh Dir nochmal das Video auf Sky an. Lell ist nämlich freistehend als er von Hubi angespielt wird. Er begeht nur den Fehler, dem Ball von Hubnik nicht entgegenzugehen sondern auf diesen [den Ball] zu warten. Dadurch kann der durchlaufende Freiburger vor Lell an den Ball kommen und flanken.

Raffa hat sich in der 88. Minute an der linken Strafraumgrenze vernaschen lassen und damit fasst das 2:2 heraufbeschworen.

Niemeyer ist in beim Ausgleich nicht mit nach hinten durchgelaufen, sondern im Niemandsland zwischen Mittelkreis uns 16er stehen geblieben.

😉


hurdiegerdie
21. November 2011 um 15:08  |  46477

Ich hatte keine gute TV-Sicht (war bei Besuch) anzusehen. Aber danke für den Tipp mit Lell, das wollte ich eh sehen, wer das nun verbockt hat. Im Spiel kam es mir so vor als wenn Lell das hätte ausbügeln müssen. Im TV konnte ich es nicht richtig sehen.

Na also, einigen wir uns doch ALLE hatten Sschuld (aber „du weisst schon wer “ am meisten 😉 )


Blauer Montag
21. November 2011 um 15:20  |  46478

apollinaris // 21. Nov 2011 um 13:33
… liest man sich die Kritiken genauer durch, stellt man fest: nur in einem ist “man” sich einig: Babbel macht es falsch. Die Schwerpunkte und Begründungen, die Lösungsvorschläge könnten widersprüchlicher nicht sein.
Ein Beitrag gab sich viel Mühe, seine abgrundtiefe Kritik moderat rüberzubringen. Damit kann man umgehen. 17 Punkte zu diesem Zeitpunkt? Vor der Saison hätte ich das sofort unterschrieben…
Was mir auch nicht gefällt:
– im Moment stagnieren die leistungen (wie im Vorjahr-November? 🙁
– die Geschichten mit Ebert & co. sehen von Außen seltsam aus
– Babbels Mut in Pokalspielen, scheint in Ligaspielen wie weggeblasen
– Babbels Händchen für Einwechselungen darf besser werden…
Ansonsten schätze ich unseren Kader als stark genug ein, um eigermaßen sicher nicht abzusteigen; aber vom 6. Platz sind wir weiter entfernt als vom 16.- Auch daran sollten wir ie Leistungen von babbel ausrichten. … Ich kann mit Babbels Stärken und Schwächen wunderbar leben.

So ähnlich sehe ich das auch @apo.

Ob die Qualitäten im Kader und auf der Trainerbank dafür ausreichen, am Ende sicher vor Platz 16 zu landen, kann ich Stand heute nicht beruteilen.

Diese Aussage soll jedoch bitte nicht als Generalkritik an Spielern, Trainern oder Management verstanden werden, denn es bleiben hoffentlich noch geügend Wochen bis Saisonende, um die Leistungen zu verbessern.

Optimierungsbedarf sehe ich derzeit an 2 Schwachstellen:
– Verhalten bei eigenen und gegnerischen Standards (Gegentor nach eigener Ecke in Freiburg? Oder nach Freistoß in Hannover?)
– Die SPIELERÖFFNUNG vom eigenen Torwart, den IVs oder DMs aus.
Torun sagte nach dem Heimspiel gegen Augsburg, sie hätten in der ersten Halbzeit zu weit auseinander gestanden. Der Ballführende fand keine Anspielstationen. In solchen Situationen kommt es nach wie vor zu gefährlichen Ballverlusten an den Gegner.


jenseits
21. November 2011 um 15:20  |  46479

Nachdem wir nun festgestellt haben, dass alle Schuld hatten, wenngleich auch einer ganz besonders, möchte ich doch auch mal etwas Positives hervorkramen: Eberts Weitsicht. Ist Euch klar, dass wir, wenn Ebert bei der Ecke in der 80. Minute nicht die Gelbe Karte provoziert hätte, das Spiel höchstwahrscheinlich verloren hätten? 😉


Blauer Montag
21. November 2011 um 15:22  |  46480

Muss denn überhaupt jemand „Schuld“ haben, hurdiegerdie // 21. Nov 2011 um 15:08 Uhr?


Sir Henry
21. November 2011 um 15:22  |  46481

@jenseits

Recht haste. Patty, unser Held. Er schmeißt nicht nur Roller um sondern stellt auch Spielstände auf den Kopf. 😉


hurdiegerdie
21. November 2011 um 15:30  |  46482

Natürlich müssen welche Schuld haben @BM, Köpfe müssen rollen, ausser Eberts, der muss rollern.


jenseits
21. November 2011 um 15:41  |  46483

@Sir,

wie manche Wege unergründlich, so ist uns der große Plan oft nicht gleich erkenntlich… 😉


Blauer Montag
21. November 2011 um 15:43  |  46484

😈 Kopf ab,
erste Liga gehalten? 😈

Das soll funktionieren @hurdie?

🙄 🙄 🙄 🙄


Ursula
21. November 2011 um 15:56  |  46485

JA, Donner und Doria, ich will auch Blut sehen!!!


Dan
21. November 2011 um 16:04  |  46486

„Wer sich auf diesem schmalen Grat gefühlsmäßig nicht ganz sicher ist, sollte es deshalb mit Huub Stevens halten. Der hat das Wesentliche in seiner Sprachlosigkeit auf den Punkt gebracht – Wort für Wort.“

Montag, 21. November 2011 11:07 – Von Oskar Beck


hurdiegerdie
21. November 2011 um 16:10  |  46487

Da passt doch der alte Peter, der Fuchs:

100.000 Szenen ausgedacht
mein Höllenschädel raucht und knackt
ich brauch ’ne Pause und ich pack‘ das verdammte Ding
und schraub‘ es ab

die Kugel fällt nach vorn
kann nichts sehn, bin ohne Ohren
ich steh im Dunkeln
ich hab meinen Kopf verloren

Mein Kopf rollt, denn er ist rund
ich hinterher, renn‘ alles um
bin taub, stumm, blind und dumm
ein Königreich für einen Blindenhund

Meine Murmel hat mich abgehängt
ich frag mich, was ich wohl gerade denk‘
vielleicht ruf ich mich, doch ich kann nix hörn
wie konnte ich mich nur so zerstören


jenseits
21. November 2011 um 16:33  |  46488

@Dan,

weißt Du, wie viele Tickets bereits für das Pokalspiel verkauft wurden?


Dan
21. November 2011 um 16:46  |  46489

an die 40.000


jenseits
21. November 2011 um 16:49  |  46490

Vielen Dank, @Dan! 🙂 Das sind mehr, als ich dachte.


pax.klm
21. November 2011 um 16:58  |  46491

Spiel der Freiburger ab Beginn der 2ten Hz recht dominant, sie wren von Hertha nicht recht in den Griff zu bekommen!
Wechselt MB positionsneutral, kann es sein dass sie richtig die Hucke voll kriegen, denn wenn die Chancen nach vorn nicht verwertet werden…
irgendwie wird der Ramos halt überschätzt, okasa
nen Ordentlicher, aber mehr halt nicht!
Anderer Gedanke! Reus tanzt die Bremer aus,
aber die Herthaner hätten ihn stoppen müssen!
Irgendwie sehen hier bei uns etliche die realitäten nicht!
Wen hatten wir davor, den funkelnden, den nur einen Sommer tanzenden, den Erfolgstrainer der U23, den schönen, den kauzigen , den grimmigen, den laufenden Trainer? Mann die waren ALLE so überirdisch toll; ehj mir grauts kauts vor allen Experten.
Tipp, schaut mal in die Freiburger Kommentare…
http://www.scfreiburg.com/teams/profis/letztes-spiel/spielbericht
Übrigens haben die meisten Profis die auf tanzende Trainer an der Bande angesprochen wurden sich in Richtung Scheibenwischer geäußert!
Meyer dieser Grantler sagte, dies machten die Trainer eh nur für die Presse oder um sich abzureagieren!
Während des Spiels hast Du fast keine Möglichkeit etwas zu ändern, es sei denn die Spieler wechseln sich selber ein!


Ursula
21. November 2011 um 20:16  |  46522

@ apo, „ein Beitrag gab sich viel Mühe, seine
abgrundtiefe Kritik moderat rüberzubringen“,
Du hast doch sicherlich nicht mich damit
gemeint? Wenn doch, es fällt mir in der Tat
immer schwerer, abzuwägen, zu objektivieren!

Natürlich machen alle Trainer dieser Welt
Fehler, auch Deine aufgezählten “Größen”,
aber es sind, wie sagst Du selbst, Moment-
aufnahmen! Es ist doch aber in SEINEM
Fall nunmehr, die Summe, der nun bekannten
“Ungeschicklichkeiten” dieses Trainers,
seit seinem Amtsantritt!

Taktische Fehler, wenn man überhaupt
von Taktik reden kann! Systeme, die
nicht vorhanden sind, die Presse, Berlin
als “Solches” und die Berliner sowieso,
der großartige Süddeutsche Raum und
München, Wochenendfahrten die “man”
z. T .nicht nachvollziehen kann, die fehlende
Präsenz, wenn sie angebracht wäre….

…oder unglückliches “Wechselcoaching”
und fehlender “Beistand” an der Seitenlinie
und wäre es nur aufmunterndes in die Hände
klatschen, natürlich ohne “Rumpelstielchen-
Attitüden“! Oder gar der dubiose öffentliche
Umgang mit Spieler, die urplötzlich wieder
zu Heilsbringern mutieren! Was sollen die
anderen “Betroffenen” denken? Ich bin sehr
verwundert, wie gut noch immer die Moral
in der “Truppe” zu sein scheint, und, und….

@ pax, richtig hübsch gut zu lesender
Beitrag von Dir, gut geschrieben und mit
Inhalten, aber Du verfichtst mit gleicher
Vehemenz und Nachhaltigkeit eine, Deine
Position, die andere User oder besser ich
eben nicht teilen wollen, aber nicht aus
“Jux und Dollerei” oder gar Boshaftigkeit!!

Du stehst in Sachen Ironie und Sarkasmus
der “Gegenseite” kaum nach, denn Deine
Hartnäckigkeit kommt den ”Gegnern” gleich!!


21. November 2011 um 20:28  |  46524

nee, du warst nicht gemeint-jetzt gibt´s nur noch einen, der „den einen“ auch nicht nennen mag-alles klar? 🙂


21. November 2011 um 20:36  |  46526

@ursula: grundsätzlich stehe ich für diese Art der Argumentation, die im sutext ja eindeutig zu stehen hat: „ist der Aufgabe nicht gewachsen, gehört entlassen“-nicht zur Verfügung. Zähneknirschend nehme ich das zur Kenntnis und akzeptiere diese Meinung, so lange sie nicht in Gebrüll oder anderen Unappetitlichkeiten oder Unwahrheiten ( nebenan..) ausartet.- Ich sehe das aus vielererlei Gründen (völlig) anders als Du und halte es für für ebenso gut begründet. Kritik ja, aber nur an Handlungen. So war meine kritik (bis Gämperles Auftritt) auch bei LF immer gemeint. Ich möchte Kontinuität, also habe ich viel Geduld-und mit Babbel würde ich noch sehr gerne länger gehen. Wäre Götz unser Trainer oder Wollitz o.ä., würde ich mit mir darüber reden lassen- 🙂


hurdiegerdie
21. November 2011 um 21:31  |  46536

Sigmund Freuds „Theorie“, die er überwiegend im Kokainrausch entwickelt hat, konnte sich nur deswegen so lange halten, weil er geniale Tautologien eingebaut hat. Konnte man seine Theorien eigentlich wiederlegen, so war das nicht möglich, weil dann die Menschen das entsprechende Verhalten nur nicht zeigten, weil sie es verdrängt hatten. Somit hatte er immer Recht: Menschen sind so und so, sind sie es nicht, haben sie nur verdrängt.

Kommenatre sind so und so, sind sie es nicht, steht es im Subtext.


Ursula
21. November 2011 um 22:16  |  46558

Wenn ich nur wüsste wo ich den „Siggi“
Freud her kenne? War der nicht Stürmer
beim BVB, nee der hieß Siggi Held…

Aber es gibt natürlich Konstellationen,
auch in der Rethorik, da kannste drehen,
wie de willst , dann lässt sich immer ein
Hintertürchen für Rechtfertigungen der
eigenen Meinung finden und sei es eben
durch Subtexte…

….oder man positioniert sich ganz klar,
mit unmissverständlichen Aussagen….

….und bekommt auf die Fresse!!


21. November 2011 um 22:37  |  46563

ich schätze, @hurdi hat mich falsch verstanden, deshalb mal in Reintext: mi diesem Satz
„grundsätzlich stehe ich für diese Art der Argumentation, die im sutext ja eindeutig zu stehen hat: “ist der Aufgabe nicht gewachsen, gehört entlassen”-nicht zur Verfügung.“- Meinte ich @ursula-deshalb ja auch der direkte Bezug.
Das Texte unter Kokaineinfluss geschrieben wurden, soll (im subtext) ja wohl suggerieren: kann man nicht ernst nehmen..Ich gehe ein wenig davon aus, das um diese Zeit 70% der blogeinträge unter Einfluss von Bier, Wein, Malt u/o anderen Dingen geschrieben wurden- ich nehme trotzdem die meisten ernst.
Egal, was ich sagen will: ich meine, @ursula will den Trainer schon lange feuern ( schon in der 2. Liga mehrfach)- damit kann ich leben, solange es nicht in Hack die Rübe ab-Jargon und jede Woche wieder… geschieht.
Das „zwischen den Zeilen“..gibt es schon lange vor Freud..und ist in der Lyrik geradezu in vollkommene Form gebracht…
Vorsicht, These: Menschen kommunizieren zu 80% mit subtexten-

-i


hurdiegerdie
21. November 2011 um 23:09  |  46566

Nö oder ja @apolinaris,

aber das ist mein Problem mit der Unterstellung von Subtexten. Die Anekdote zu Freud habe ich nur gebracht, weil sie vielleicht nicht jedem bekannt ist, also kein Subtext auf andere Texte von Kommentatoren, dass man die nicht ernst nehmen sollte. Aber ja, was Freud betrifft, die Theorie nehme ich nicht ernst.

Wenn ich den Unausgesprochenen im Freiburg-Spiel nicht gut fand, fand ich ihn nicht gut. Wenn andere ihn gut finden oder gar der Trainer, ist das deren Meinung. Wenn ich die Entscheidungen des Trainer im Freiburg-Spiel schlecht fand, fand ich sie schlecht. Zumindest für mich, heisst das nicht, der Trainer muss weg. Wenn ich das meinte, bräuchte ich keinen Subtext, dann sage ich es.

Bei allem spielt natürlich selektive Wahrnehmung eine Rolle, wie bei allen. Auch wenn ich mir Mühe gebe, den Unausgesprochenen objektiv zu beurteilen, kann ich nicht garantieren, dass ich es tue. Nach Kicker-Noten hatte er ein 3.5, Kobi eine 5. Ich habe es anders herum gesehen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich sage nur meine Meinung, ich nehme, ausser bei Favre 😉 , nicht in Anspruch, dass es die richtige ist. Ich versuche, andere Meinungen einfliessen zu lassen, aber sage klar, bei du weisst schon wer, wird es schwer mich zu überzeugen. Ich habe mir den jetzt mehrfach auch live speziell angeguckt, für mich ist er es nicht.

Ich bin da viel viel einfacher als du glauben magst. Ich habe ne Meinung und red‘ nur drüber.


22. November 2011 um 0:14  |  46568

ich habe doch gar kein Problem damit ?? 😯
das habe ich doch nun auch dazu geschrieben?-Ich denke, wir reden da nicht über die gleiche Sache?-Nebenbei:
Und wenn du Freud nicht ernst nehmen kannst, meinetwegen- wer kennt den schon?-fast keiner, aber jeder hat ne Meinung zu ihm-da passt dann noch der Hinweis, dass der immer zu gekokst war-und die Geschichte ist für (fast) alle rund..und ich unterstelle: hurdigerdi weiss das ganz genau…und möchte auch, dass das so rüberkommt. Hand auf´s Herz: ist das nicht so? Oder bin nur ich der Manipulator und andere Meinungen-Fressende?-Und wenn ich dann noch „Siggi“außerordentlich schätze, ihn für einen der wichtigsten Denker des letzten Jahrhunderts, trotz aller Zeiteingebundenheit, halte- kann das auch nerven?
Im Nachbarblog habe ich ne Fleißarbeit auf deine letzte Replik zu mir gemacht und 5000 Zeilen Zitate der letzten beiden Tage aneinandergereiht-ich würde von dir da gerne mal ne versachlichendeReaktion von dir wünschen. Ein Denktipp: stelle dir ne Zeitreise vor und statt Babbel, stünde da Favre: Bin gespannt-ich könnte so was..Ob es veröffentlicht wird? Wenn nicht, bekommst du doch noch mal ne email…
Der Meinungstöter und selten sachliche..


22. November 2011 um 0:25  |  46569

huch?!-ca Zeichen..keine Sorge…


kraule
22. November 2011 um 10:00  |  46577

So langsam regt mich das Babbel-Bashing nicht mehr auf.
Ich finde es eher langweilig.
Und bei allen Kurven und Wendungen, die einige fahren um glaubwürdiger zu werden….. es wird immer langweiliger zum 475. mal etwas darüber zu schreiben.
In der 2.Liga bin ich noch auf diesem Zug aufgesprungen und es hatte mich geärgert, dieses ständige, mal smarte dann wieder harte „Kopf fordern“ von Babbel.
Mal wohlwollend kommentieren um dann bei dem nächsten Punktverlust (nur Unentschieden und das Auswärts!) wieder vom Leder zu ziehen.

Je länger diese Strategie von von einigen gefahren wird, um so unglaubwürdiger wird sie und um so langweiliger!

Allerdings, eines Tages können diese Kommentatoren/innen sagen;
„Seht her! Ic h hatte recht! Ich predige das schon seit Amtsantritt.“

Nun denn….. wer es braucht :mrgreen:


hurdiegerdie
22. November 2011 um 10:31  |  46580

Aber ja, @apollinaris.

Da brauche ich keine Hand aufs Herz. Das sage ich doch explizit:

Aber ja, was Freud betrifft, die Theorie nehme ich nicht ernst.

Und natürlich ist das nur hurdiegerdies Meinung, und der hat überhaupt nichts dagegen, dass andere eine andere Meinung haben. Du kannst ihn für einen der wichtigsten Denker des letzten Jahrhunderts halten, ich habe da überhaupt nichts dagegen. Kaum jemand in der Psychologie wurde so stark diskutiert. Das wäre ja nicht so, wenn es nicht unterschiedliche Meinungen zu ihm gäbe.

Ich bin da ein damn.. bloody positivistic pig.

Für mich ist eine Theorie umso stärker, je mehr potentielle Falsifikatoren sie hat, und damit überprüfbar ist, das ist bei Freud nicht gegeben. So genug Wissenschaftstheorie.


22. November 2011 um 10:58  |  46585

das , sei nicht überrascht,weiss ich doch-und darin stimme ich ja vielem sogar zu, nenne es selber „Meta-Wissenschaft“-jedoch-darüber hinaus-bin ich eben auch kein Positivist. Wenns um die Seele geht, kann man mit Positivisten nicht reden 😀 Aber eigentlich hast du meinen subtext nicht verstanden oder hast ihn umfahren. Wäre ich du, würde ich anfügen (und tue es, also bin ich…): „wie so oft (immer das gleiche)“
Wäre schön, wenn wir das wieder sein ließen.


hurdiegerdie
22. November 2011 um 11:24  |  46592

Sorry @apollinaris

dann habe ich deinen Subtext wirklich nicht verstanden, und da ist keine Gemeinheit dahinter.

Was im TSP ist, gehört dahin und nicht hierher, falls du das mit dem Subtext meinst.


Ursula
22. November 2011 um 15:30  |  46611

„Wäre schön, wenn wir das wieder sein liessen“!

Übrigens Psychologie ist mehr als nur „Babbel-
Bashing“, denn wer sein eigenes Erleben
und Verhalten, und seiner Mitmenschen,
besser verstehen möchte, der sollte einmal
eine Art Selbstkritik („besonders bei sich
selbst“) für eigene Frustbewältigung
betreiben oder suchen! Dazu bedarf
und bedurfte es nicht den Siggi Freud!

Als ich meinen Beitrag zum Tode von Striek,
mit Bedauern, aber auch mit Ergänzungen
versah, wurde von dem selbst ernannten
„Groß-Inquistor“dieser Beitrag für eine lange
aufgestaute „Abrechnung“ genutzt…

Als ich gestern einen Kommtentar des Users
„Atze“ zu RAFATI lesen musste, den ich
z. B. skandalös empfand, hatten nur
„Montag, dan und ursula“, diesen
Beitrag mißbilligt, aber dieser „Ehrenhafte“
hat darüber nicht einmal ein Wort verloren….

Psychologie ist mehr als nur lapidar festzustellen,
„Seht her! Ich hatte recht!“

Wer möchte denn HIER und anderswo zu
gern ernstgenommen werden….

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