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(mkl) – Ein wenig verdutzt schaute Thomas Kraft dann doch drein. Es waren ja nun nicht viele Fans versammelt beim heutigen Training am Schenckendorffplatz, aber einer hatte eben doch einen ganz besonderen Platz für seinen Autogrammwunsch ersonnen: Auf der Rückseite seines Handys, auch nicht schlecht.

Leider war es an diesem Nachmittag beinahe die aufregendste Aktion für Herthas Torwart. Leider insofern, als dass  ich mich endlich einmal hinten rechts in die Ecke des Platzes verzogen hatte, um mir das Training der Keeper anzusehen – so oft konzentrieren wir uns auf die Mannschaft. Zu Beginn sah das noch ganz manierlich aus: Die Torwarte schossen gegen eine Mauer, der jeweils andere musste den Ball dann fangen. Am Ende stand derjenige erst mit dem Rücken zur Wand, drehte sich dann und musste schnell reagieren. Dann aber versammlte Markus Babbel alle Spieler, um in zwei Gruppen acht gegen drei spielen zu lassen – und das war es dann auch schon. Adrian Ramos fehlte wegen einer Nachuntersuchung an seinem operierten Gesäß, Roman Hubnik wegen Rückenproblemen und Sebastian Neumann wegen Grippe.

Kraft will immer gewinnen

Also nähern wir uns dem Thema Kraft noch einmal vom vegangenen Wochenende her. Bei all dem Trubel (auch abseits des Hertha-Spiels) war seine überragende Leistung in Freiburg (drei Weltklasse-Paraden) ein wenig untergangen. Und wie sehr der 23-Jährige unter Strom gestanden hattte, als fast minütlich ein Ball auf den Kasten geflogen kam, zeigte sich im Ausbruch nach Schlusspfiff.

Ganz klar: Ohne Kraft hätte Hertha dieses Spiel verloren, genau wie die Partie gegen Mainz. Gab es vor Saisonbeginn tatsächlich Kritiker ob dieses Transfers, haben sich (sieht man einmal von diesen skurrielen Abspielfehlern gegen Freiburg ab) alle Zweifel zerstreut. Markus Babbel sagt: „Man sieht momentan, warum er die klare Nummer eins ist. Er hat eine für sein Alter unglaubliche Ausstrahlung und verkörpert dieses Gewinnen-Wollen.“

Fühlt er sich da nicht von seinen Vorderleuten alleine gelassen? Immerhin hielt er, was es zu halten gab. Nein, sagt Kraft, so sehe er das nicht. „Mein Job ist es, die Bälle zu halten. Zweimal hat das nicht geklappt.“

Risiko, um schlimmeres zu verhindern

Beim zweiten Treffer sah das etwas merkwürdig aus. Aber, und diese Sichtweise macht mich zuversichtlich, dass Hertha einen wirklich guten Griff getan hat, Kraft sieht es so: „Ich muss das Risiko eingehen, um schlimmeres zu verhindern. Wenn ich drin bleibe, bekommt der Spieler in jedem Fall den Ball. Wenn ich rausgehe, nur vielleicht.“

Und dann erzählte er noch, das modernes Torwartspiel eben nichts mit der alten Weisheit: „Wer rauskommt muss ihn haben“ zu hat, sondern mit ganz viel Antizipation, Risiko und – auch ein bisschen Glück. Ein bisschen wie beim Pokern also. Babbel sagt: „Natürlich macht er noch Fehler. Es wäre doch schlimm, wenn bei ihm mit 23 das Ende der Fahnenstange erreicht wäre.“

Thomas Kraft...

  • ...hat sich gut entwickelt, aber da ist noch Potenzial. (71%, 374 Stimmen)
  • ...vertraue ich inzwischen fast blind. (20%, 105 Stimmen)
  • ...zeigt mir noch zu viele kleine Unsicherheiten. (7%, 38 Stimmen)
  • ...hat sich nicht weiterentwickelt bei Hertha. (1%, 7 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 524

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Ein Torwart sollte...

  • ...ruhig einmal Risiko gehen, wenn er glaubt, die Situation nicht anders lösen zu können. (92%, 455 Stimmen)
  • ...auf gar keinen Fall Risiko eingehen, denn auch der Angreifer kann noch einen Fehler machen. (8%, 37 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 492

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100
Kommentare

Ecki41
22. November 2011 um 17:36  |  46637

erster


jap_de_mos
22. November 2011 um 17:42  |  46638

Oh, das war’s schon? Hatte irgendwie erwartet, dass der Artikel nach den Abstimmoptionen weitergeht… 🙂
Kraft war für mich ein absoluter Glücksgriff und hat das bislang auch bestätigt. Erwartungen erfüllt, prima, eine Baustelle weniger!
Ja, gibt’s denn da viel zu diskutieren?! 😉


Ecki41
22. November 2011 um 17:43  |  46639

Ich denke auch, dass sich Thomas Kraft gut entwickelt hat.
Aber ein richtiges Torwartproblem hatten wir ja noch nie (von der kleine Schwächephase in der letzten 2. Liga Saison mal abgesehen).
Ich finde Thomas Kraft sollte sich bei den Abschlägen und Abwürfen etwas von Manuel Neuer abgucken. Die müssen präziser werden.
Aber sonst ist alles gut.


22. November 2011 um 18:15  |  46644

Thomas Kraft ist für mich der erwartet starke Rückhalt. Ich hatte nie Zweifel an der Verpflichtung. Allerdings würde ich persönlich am liebsten die ersten beiden Optionen ankreuzen, da er sich zweifels ohne noch in der Entwicklungsphase mit Potenzial nach oben befindet, ich aber auch der Meinung bin das man ihm Blind vertrauen kann.
Auch denke ich als ehemaliger Freizeittorwart muß ein TW auch mal Risiko gehen.


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 18:16  |  46645

TK hat sich gut entwickelt, aber da schlummert noch viel Potenzial, denke ich!
Irgendjemand mahnte in den Vorthemen an, er könne das Spiel nicht schnell machen. Bei meinen drei Stadion-Besuchen hatte ich eher den Eindruck, dass er dafür keine Anspielstation findet und dann eher resigniert, als es dann doch zu probieren. Das ist ähnlich seinen Abstößen! Hier stellen sich die Spieler ebenfalls zu bequem hin und wenn dann doch mal ein Ball zu einem Herthaner kommt, rückt selten niemand nach, um den zweiten Ball zu behaupten.

Für mich der Top-Transfer im ersten Transferfenster! Und das ohne Ablösesumme!


Etebaer
22. November 2011 um 18:20  |  46646

Der Beste unserer Transfers – was eigentlich auch keine Überraschung ist!

Schön wenn Babbel die gleiche Einstellung gezeigt hätte – Freiburg abschiessen statt Hertha einigeln!

Ich muß doch im Mittelfeld schon agressiv auf dem Ball gehn, damit die gegnerischen Offensiven schlechte Zuspiele bekommen, die unsere Abwehr dann „leicht“ abwehren kann.
Da weiß ich nun nicht, welche der Einwechslungen das vom Spielertyp her begünstigen sollte.
Wenn man das nicht kann, dann muß die Bedrohung für den Gegner vergrößert werden, sodaß er gezwungen ist, entweder ins Messer zu laufen, oder sich zurückzuhalten – in BEIDEN Fällen erreiche ich etwas Positives für Hertha!

Denn über den Sieg entscheidet allein die einzig wirkliche Wahrheit über den Fußball:“Es gewinnt nur der, der mehr Tore schießt, als der Gegner!“

Was wir gemacht haben war – hier nehm ich mal ein Kriegsszenario zu Hilfe – mitten im Kampf haben wir bei unserem Kampfpanzer das Kaliber der Kannone halbiert, um die Panzerung um 20% zu erhöhen, weil der Gegner eine Kannone mehr an seinen Tank geflanscht hat.
Wenn meine Kannone die gegnerische Panzerung nicht mehr durchdringen kann, dann geb ich dem Gegner den Freifahrtschein zum Sieg…da hilft mir meine Mehr-Panzerung gar nichts, man wird dann einfach überrannt!

Zurück zu Kraft und dem Thema Transfers:
Niemyer. Lasogga, Lell letztes Jahr, Kraft dieses Jahr – sehr gute Quote an guten Griffen für das kleine Geld, das wir ausgaben.

Von Ottl wünsch ich mir mehr solche Aktionen, wie den einen One-Touch-Steilpass auf Raffa der zum Tor führte – war das denn nur Zufall?

Torun, ÄBH, das werden wir erst in 1, 2 Jahren wissen, was die Wert sind.

Wird Franz einmal ein Fels in unserer Abwehr?
Kann Franz evtl. für Niemyer den DM spielen, falls unser Zar Peter mal eine Pause braucht?
Ottl und Lusti fehlt einfach das Agressive finde ich…

Was ist mit Ruka – natürlich hat der auch Defizite, aber kann man nicht seine Schnelligkeit als Waffe einsetzen, seine Standards nutzen, die mir besser gefallen, als die anderen, ihm eine offensive Card Blanche geben, solange er den anderen die Kontertorte auflegt, falls man defensiv nicht zufrieden ist?

Die Kunst ist doch, aus dem Pool der Spieler jene zu nehmen, deren Fähigkeitenmix am Ende den Teamerfolg befördert und ihre persönlichen Schwächen aufstellungstechnisch zu kompeniseren!

Und ich forder bestimmt keinen neuen Trainer, heute Hero, morgen Zero, wenn wir jede Eintagsfliege zum Trainer machen, dann haben wir 365 davon im Jahr und manchmal noch einen mehr… 😀


hurdiegerdie
22. November 2011 um 18:23  |  46647

Ich vertraue blind auf Kraft und er hat noch Potenzial, ansonsten schliesse ich mich Exil-S an.


fechibaby
22. November 2011 um 19:18  |  46650

Die Torwartpsition ist die einzigste Stelle, die bei Hertha immer gut besetzt war.
Kraft hat genügend Potenzial und wird sich noch steigern können. Dann wird es für Hertha schwer, ihn halten zu können.


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 19:37  |  46653

@fechi

Immer! Gerade Dir traue ich noch am meisten zu, dass Du den Tremmel nicht gut fandest!


22. November 2011 um 19:43  |  46654

Die Abstöße. Ja. Viel mehr gibt’s nicht zu meckern.

Kraft wird derjenige sein müssen, der Hertha in den nächsten zwei/drei Jahren ein hübsches Transfersümmchen einspielt.


fechibaby
22. November 2011 um 19:44  |  46655

@E-S
Tremmel war bei Hertha auch kein schlechter.
Nachdem er dann bei Cottbus vor den Fankurve „Scheiss Hertha BSC“ gerufen hat, ist er für mich gestorben.
Gott sei Dank wurde der nicht erneut verpflichtet!!!!!!!


22. November 2011 um 19:56  |  46657

gar keine Frage: Kraft ist k´ja allseits erfreut aufgenommen worden und rechtfertigt dies jede Woche. Ich habe noch eine Parade vom Samstag im Kopf, die ich selten so geshen habe. Volltreffer.


ft
22. November 2011 um 20:03  |  46658

Zu Tommy Kraft ist oben eigentlich schon alles gesagt.
Der ist n Guter und noch lange nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt.


Petra in Berlin
22. November 2011 um 20:24  |  46659

Ich bin hochzufrieden mit TK, auch wenn er noch einige, kleinere ausbaufähige Bereiche hat (Abstöße, Abwürfe). Aber das kann auch eher an den Vorderleuten liegen, die sich nicht so richtig anbieten. Auf jeden Fall ist er mein Toptransfer dieser Saison 😆


Bolle75
22. November 2011 um 20:29  |  46660

Kraft ist am Boden nicht der beste/schnellste. Da sieht einiges nicht so souverän aus.
Das ist zumindest mein Eindruck.
Ansonsten ist er ein Top Mann.


Alpi
22. November 2011 um 20:54  |  46661

Kraft ist ein richtig Guter und hat noch jede Menge Potential. Toptransfer.
Zu den Abwürfen:
Ich habe schon öfter diese Saison gesehen, dass er das Spiel schnell machen möchte, so auch in Freiburg. Die Kollegen, gerade die auf den Außenbahnen, sich aber lieber eine kleine Auszeit gönnten und Kraft dann genervt den Ball in der Hand halten musste.
Bei Abschlägen hat er, je nach Aufstellung, meist nur eine Anspielstation (Ramos) oder falls beide spielen, dann auch Lasogga. Alle anderen scheinen aufgrund ihrer Kopfball“stärke“ nicht geeignet.


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 20:59  |  46663

@alpi

Genau das meinte ich bei den Abwürfen und Abstößen! Da kann er wenig dafür und die Thematik sollte der unter Freizeit-Bedingungen trainierenden mal wieder nähergebracht werden.


kraule
22. November 2011 um 21:07  |  46664

Ich hatte von Anfang an vollstes Vertrauen zu Kraft. Und das vote ich hiermit.


Sir Henry
22. November 2011 um 21:32  |  46665

Ist das Trainingspensum von Hertha im Vergleich zu anderen Bundesligisten wirklich so gering? Mir erscheint es wenig, aber das ja nicht der Maßstab. Wieviel trainieren denn die anderen? Weiß da jemand Genaues?


Nostradamus
22. November 2011 um 21:53  |  46666

Ich zitiere mich mal selbst:

Nostradamus // 16. Nov 2011 um 19:58

Thema Training – Was mich mal interessieren würde: Machen die eigentlich immer nur n Stündchen Leibesübungen oder gehts danach noch in den Theorieraum? Fußball soll doch zu einem wesentlichen Teil “im Kopf” gespielt werden. Also müsste doch der Trainerstab seine Pappenheimer nach der physischen Übungseinheit anschließend noch taktisch “schulen”. Oder ist das für sechsstellige Gehälter aufwärts zu viel des Guten?

Wenn ich lese, dass sich die werten Herrschaften schon bei 1:50 Stunden scheinbar “richtig gestreckt” haben sollten… das möchte ich eigentlich nicht wirklich glauben!!! [zitatende]

Die Frage blieb leider unbeantwortet (stattdessen wurde fleißich gechattet… ;)), ist aber immer noch aktuell. Nun fragt auch @Sir Henry in diese Richtung. Wenn also jemand was zu sagen weiß zur Trainingsintensität an sich, fänd ich das sehr interessant


hurdiegerdie
22. November 2011 um 21:54  |  46667

@Sir ohne Gewähr,

ich habe mal versucht, das raus zu bekommen.
Mein Fazit: In der regulären, regulären (also Spieltage am Wochenende ohne Länderspielpause) Phase sehen die Trainingszeiten relativ gleich aus. Annahme Samstag-Samstag Spieltage: Etwa 6 (mal 5 mal 7)Trainingseinheiten: Auslaufen/locker nach dem Spieltag (Sonntag), trainingsfrei (Montag), 2 Einheiten (normal am Dienstag), und dann je eine (eventuell 2, meist geheim am Donnerstag) und 1 geheim am Freitag.

Bei Länderspielpausen scheint mir die Trainingsintensität bei manchen (nicht allen) Teams höher als bei Hertha zu sein.

Ohne Gewähr


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 22:05  |  46668

@Sir

Ist immer schwer zu sagen.

Hab mal beim Deutschen Meister reingeschaut. Da war in der Länderspiel-Pause nur einmal täglich Training, aber nur ein Tag frei, soweit ich sehen konnte.

http://www.bvb.de/?%9CZ%1B%E7%F4%9D


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 22:16  |  46669

Und ich glaube, die vier Tage frei in einem Monat können wir locker überbieten. Und das bei weniger Spielen! 😀

http://www.bvb.de/?%9CZ%1B%E7%F4%9D


hurdiegerdie
22. November 2011 um 22:18  |  46670

Scott Chipperfield kommt bei Basel.

Does this ring a bell?


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 22:27  |  46671

Den kenn ich noch von früher!


hurdiegerdie
22. November 2011 um 22:35  |  46672

FCB gewint 3:2


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 22:37  |  46673

Und Napoli macht ManCity klein!


hurdiegerdie
22. November 2011 um 22:44  |  46674

auch g…l @Exil-S

Blöd, dass Manu nicht verloren hat, sonst.. hätte Basel ein Unentschieden im letzten Spiel gereicht.


Exil-Schorfheider
22. November 2011 um 22:48  |  46675

@hurdie

Die hätten eben bei ManU gewinnen müssen! 😉


hurdiegerdie
22. November 2011 um 22:50  |  46677

hätten sie ja fast, aber wie das mit den wennsen und hätten so ist… 😉


Atze
22. November 2011 um 23:26  |  46679

Kraft ist ein guter Torwart hoffen wir das er sich weiter entwickelt und zu einem Weltklasse Torhüter wird…….egal wo er dann spielt.
Gábor Király war auch ein guter der sich dann leider nicht mehr weiter einwickelt hat schade denn dieser Typ hätte bei Hertha alt werden können.


xberger
23. November 2011 um 3:17  |  46680

könne die idioten nicht mal aufhören mit…
gold
oder
erster
definiert ihr euch über so nen scheiß?


pax.klm
23. November 2011 um 8:07  |  46682

@xberger, werter
in der Sache sicher durchaus ansprechenswert,
da von Ihnen bisher aber schon so „viele“ tolle Beiträge geschrieben wurden,
gehen Sie doch mal mit gutem Beispiel voran!
Wie wäre es mit mehr Höfflichkeit, weniger „persönlichen“ Beschimpfungen,….oder haben Sie das nicht gelernt?
Erst dann sind Beiträge wirklich ernst zu nehmen!
Auf die Lernfähigkeit, auch wenn wir hier nicht als Schiedsrichter agieren!
MG
PAX


stesh
23. November 2011 um 8:13  |  46683

@xberger:

\|/
33
/|\


Ydra
23. November 2011 um 8:23  |  46684

Etebaer // 22. Nov 2011 um 18:20
Von Ottl wünsch ich mir mehr solche Aktionen, wie den einen One-Touch-Steilpass auf Raffa der zum Tor führte – war das denn nur Zufall?

Ich tendiere zu Zufall.
Man muss sich nur das Spiel gegen Gladbach ansehen. Selbst als Fußballlaie habe ich im Stadion mehrere Situationen gesehen, in denen Ottl den Ruka schicken muss, aber lieber quer spielt.


pax.klm
23. November 2011 um 8:57  |  46685

@ Atze
Gábor Király war auch ein guter der sich dann leider nicht mehr weiter einwickelt hat schade denn dieser Typ hätte bei Hertha alt werden können.

Gebe Dir recht, er scheiterte wohl aber auch hier an anderen Dingen, einiges sprach auch für Depressionen, welche ihn hier stoppten!


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 9:09  |  46686

@xberger

Definiere Idiot! Oder bist Du ein selbiger!?
@pax hat es schon angesprochen, bring Dich ein, aber gern mit qualifizierten Beiträgen und nicht solchen irrelevanten Troll-Beiträgen!

@pax

Sprach er nicht gar selbst von Depressionen, weswegen er eine Luftveränderung brauchte? So ganz habe ich das damals nicht verstanden, denn nach seinem Wechsel war er bekanntlich weiterhin ein Guter.


kraule
23. November 2011 um 9:10  |  46687

@Ydra // 23. Nov 2011 um 08:23

Gut, dass man das als Fußballlaie dann auch abschließend beurteilen kann 😉


Sir Henry
23. November 2011 um 9:33  |  46689

Seht euch mal die Registrierung dieses Fliegers an. Wäre doch was für uns.

http://www.airliners.net/photo/Gulfstream-Aerospace-G-V/2019594/L/&sid=a0892eb656897df9fa872addbc2efbe7

Kleiner Tip: auf der Triebwerksabdeckung am Heck (oder unten im Text) zu erkennen.


AKI
23. November 2011 um 9:35  |  46690

@xberger
Inhaltlich hat er aber recht. Kann diesen Quatsch mit „Erster“, „Gold“ usw. auch nicht mehr lesen, Zieht sich ja oft bis zum 10. Beitrag hin. Appeliere hier mal an die Selbstdisziplin.

Zum Thema: Gott sei Dank hat man im Winter-als Aerts wackselte- nicht schon einen Ersatz geholt. Einen vom Kaliber Kraft‘ waere wohl kaum realisierbar gewesen. Der Toptranfer einer eh‘ schon sehr guten Transferperiode.

HURDIEGERDIE schrieb:
„Bei Länderspielpausen scheint mir die Trainingsintensität bei manchen (nicht allen) Teams höher als bei Hertha zu sein.“
Ich bitte um Quellenangabe, Und ist das nur so aus dem Bauch heraus in’s Blaue geraten?


kraule
23. November 2011 um 9:56  |  46691

@AKI

Was verstehst du den unter „Trainingsintensität“?

Die Dauer eines Trainings, den Kalorienverbrauch, in welcher Zeit, z.B. Jahresdurchschnitt, einer Woche?
Trainingsintensität ist realistisch nicht wirklich vergleichbar.


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 10:01  |  46692

@AKI

Zur Quellenangabe:
Schau Dir bitte meinen Link an.
Beim Meister wurde meiner Meinung nach mehr trainiert und es gab weniger Tage frei.


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 10:02  |  46693

AKI // 23. Nov 2011 um 09:35

Zum Thema: Gott sei Dank hat man im Winter-als Aerts wackselte- nicht schon einen Ersatz geholt. Einen vom Kaliber Kraft’ waere wohl kaum realisierbar gewesen. Der Toptranfer einer eh’ schon sehr guten Transferperiode.

Warum hat man dann aber mit Michael Rensing gesprochen? Kein Kaliber a la Kraft!?


kraule
23. November 2011 um 10:10  |  46694

@Exil

Noch einmal was von mir zur Trainingsintensität.
Bei Aue erwartet der Co Trainer von Rico Sch. seine Spieler immer eine Stunde vor dem eigentlichem Training in der Kabine, die Spieler sollen/müssen sich dann dort aufhalten, anschließend 60- max. 120 Minuten Training. Ist dieses Training dann intensiver als eines wo die Spieler nur 60- ma. 120 Minuten auf dem Platz stehen.
Und es gibt Trainingseinheiten, gerade in Länderspielpausen, da müssen die Spieler anschließend nicht einmal duschen 😉
Ich denke man kann das wirklich nicht vergleichen.

Zum Thema:
da hast du ganz klar recht Rensing und Kraft spielen in einer „Liga“.


hurdiegerdie
23. November 2011 um 10:10  |  46695

@aki,

ich habe mir Trainingspläne verschiedener Vereine auf deren Webseiten angesehen, z.B. Gladbach (logisch), Bremen (weil es da hiess, die würden oft 2x täglich trainieren) und einige andere. DIe gibt es aber nur wöchentlich und deshalb habe ich nur ein paar Stichproben gemacht. Weder systematisch noch erschöpfend.

Es sieht – nach meinem EIndruck – in der regulären Saison relativ gleich aus. Bei Länderspielpausen scheint (!!!!) mir Hertha etwas mehr frei Tage zu haben.

Ich habe aber auf alles keine Gewähr gegeben. Nur ein Eindruck.

@Kraule, woher weisst du denn das Ydra ein Laie ist? Mir erscheint die Meinung sehr professionell 😉


kraule
23. November 2011 um 10:13  |  46696

@hurdie
Na, er hat sich doch in seinem Kommentar, selbst so tituliert 😉

Selbst als Fußballlaie habe ich im Stadion mehrere Situationen gesehen, in denen Ottl den Ruka schicken muss, aber lieber quer spielt.


Sir Henry
23. November 2011 um 10:23  |  46697

Ich habe als 8 jähriger drei Mal pro Woche trainiert, am WE war dann Punktspiel.

Die Profis trainieren in einer Standardwoche (Spiele jeweils am Samstag) folgendermaßen:

Dienstag: 1 x
Mittwoch – Freitag: 2 x
Sonntag: Auslaufen.

Das sind insgesamt 7 Einheiten plus Regeneration am Sonntag. Die Einheiten selbst sind mit jeweils 90 Minuten auch nicht übermäßig lang.

Über diese „Trainingsintensität“ lachen sich Leichtathleten, Schwimmer und Ruderer schlapp.

Da es offensichtlich keine großen Unterschiede zwischen den Vereinen gibt, scheint also dieser Trainingsrhythmus ideal zu sein. Jede Einheit mehr würde also keinen Zugewinn an Verbesserung bewirken (abnehmender Grenznutzen). Evtl. würde die Verletzungsgefahr zunehmen, die Kondition leiden, die Spritzigkeit am Spieltag fehlen.

Ich sge mir manchmal, die werden schon wissen was sie tun, sind ja dank Sammer alle fleißig zur Schule gegangen. Ein Haufen SpoWis darunter.

Das könnte ich ja alles nachvollziehen, aber gesagt hat das bisher niemand so. @Ursel, Du bist doch der alte Fuchs. Zeig mal, dass Du Dein Geld wert bist und sag mal was dazu. Möglichst in einfachem Deutsch, damit ich Deinen Ausführungen auch folgen kann. 😉

Aber: Bestimmte Übungen, auch auf dem Platz, bergen keine Verletzungsgefahr und sind evtl. hilfreich. Training des Stellungsspiels, auch ohne Ball. Training der Laufwege, auch ohne Ball. Training von Kontern, auch ohne Ball.

Dann geht’s ins Warme: Videoanalyse bis zum Erbrechen. Was hätte ich mir gewünscht, wenn mir mal einer ganz individuell gesagt hätte, was ich so alles ohne Ball falsch mache.

Manchmal scheint es auch, als würden die technischen Grundlagen vernachlässigt. Ein Billardspieler trainiert immer wieder die „einfachen“ Stöße, ohne andere Kugeln auf dem Tisch immer einfach den Ball an die Bande. Sauber spielen.

Wenn ich an manche Ballannahmen einiger Spieler denke habe ich das Gefühl, dass das auch einigen unseren Spieler gut täte: einfache Bälle, Ballannahmen, neu abspielen.

Nochmal: ich will hier nicht den Schlauscheißer spielen. Vielleicht machen die ja all das am Donnerstag und Freitag ohne Zuschauer. Aber mir erscheint es immer so wenig, was trainiert wird.


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 10:32  |  46698

@kraule

Mir ging es nicht um die Intensität, sondern den Ansatz der angesetzten Einheiten. Und da fanden eben mehr statt.


kraule
23. November 2011 um 10:40  |  46699

Quantität statt Qualität? 😉
Frage war doch Trainingsintensität.


kraule
23. November 2011 um 10:50  |  46700

Aus der „Blöd“, aber richtig. Nur haben F1 Piloten eine ganz andere Wettkampfbelastung.

Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann (47) schwärmt von dem Formel-1-Weltmeister – und verteilt gleichzeitig einen Seitenhieb auf alle Fußball-Profis.

„Es ist phänomenal, wenn man mal in die Arbeit eines Formel-1-Piloten rein schaut. Da kann sich kein Fußballprofi mehr beschweren, von der Belastung und von der Hingabe her – dagegen ist unser Trainings-Rhythmus im Profi-Fußball Kokolores“, sagt Klinsi im „Sky“ Interview (heute, ab 20.45 Uhr, in „Samstag Live“).

Der heutige USA-Nationalcoach sieht in Vettel einen absoluten Ausnahmeathleten, wie vorher auch schon Schumi: „Von denen können wir Fußballer eigentlich nur lernen, weil sie so eine wahnsinnige Disziplin haben, einen so unglaublichen Fokus und Konzentration auf das Wesentliche haben.“

Was viele nicht wissen, weil Vettel – im Gegensatz zu den Fußball-Profis – allein trainiert:

Unser Formel-1-Champion ackert mindestens 35 Stunden die Woche (Kraftraum, Mountainbike, Badminton, Berg-Joggen, Schwimmen).

Ein Bayern-Spieler kommt auf rund zehn Stunden (ohne Video-Analysen, Reha, Massagen).


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 10:56  |  46701

kraule // 23. Nov 2011 um 10:40

Quantität statt Qualität? 😉
Frage war doch Trainingsintensität.

Nicht von mir.
Und was die Frage „Quantität statt Qualität?“ betrifft, so kann ich es nicht beantworten. Fakt ist, dass beim BVB trotz der „Dreifach-Belastung“ mehr Trainingseinheiten stattfinden.

Demnach finde ich das intensiver als bei uns.


Ursula
23. November 2011 um 11:04  |  46702

Na ja, man kann Intensität natürlich messen!
Was auch natürlich nichts mit dem Verbrauch
von Kalorien zu tun hat!

Trainingsintensität kann man über die
„Sauerstoffschuld“, also wie lange man
z. B. im anaeroben Bereicht trainiert.
U. a. auch Stichwort Laktatwerte!

Und man kann anhand es Sauerstoffverbrauchs
die Intensität in Verbindung mit der maximalen
Sauerstoffaufnahmekapazität „errechnen“!

Man kann dann korrespondierend die
Herzfrequenz, als Pulsfrequenz messen
und feststellen, wieviel Menge an physischer
Kraft, die der Körper aufwenden muss, um
bestimmte Aktivitäten auszuführen…

Nicht umsonst gibt es dafür Herzfrequenz-
geräte (Uhren mit Brustgurt, wie beim
Joggen, Marathon etc.), die mit steigender
Trainningsintensität einen immer höheren
Pulswert ausmachen, dann kann man noch
die individuelle „Normalisierung“ des Pulses
danach messen!

Die Trainingsintensität ist leicht und mit
einfachsten „am Markt“ verfügbaren Mitteln
möglich und wird in einigen Vereinen auch
so gehandhabt….

….denn es macht wenig Sinn die Intensität
zu erhöhen, wenn der Körper bereits über-
säuert ist! Heißt kein Zuwachs an Kondition,
Konzentration und grundsätzlicher Leistung,
eher selbiger Abfall!

Ergo manchmal und bei bestimmten Menschen,
kann weniger VIEL sein!


kraule
23. November 2011 um 11:07  |  46703

Ich will jetzt wirklich keine Wortklauberei betreiben, aber es ist doch aufgrund der mehr Termine nicht gleich intensiver*.
Deshalb sage bzw. frage ich ja, wie will man das messen? In Minuten pro Woche, in Termine pro Jahr, in Kalorienverbrauch???
* wenn Herr Magath die Seinen 2 x weniger zum Training ruft, aber Medizinbälle schleppen lässt etc. ist das intensiver…… es sei denn er lässt sie nur 10 Minuten schleppen….. 😉


kraule
23. November 2011 um 11:10  |  46704

Selbstverständlich ist Intensität messbar, dennoch ist sie von Mannschaft zu Mannschaft nur schwer zu vergleichen.
Wieder: in welchem Zeitraum etc……..


kraule
23. November 2011 um 11:13  |  46705

Und jetzt bitte keine weiteren Vorträge über Sarkomer, Superkompensation etc. denn darum geht es nicht. 😉


Ursula
23. November 2011 um 11:15  |  46706

Ganz nebenbei kann bei Trainingsintensität,
die nicht auf indiduelle Bedürfnisse abge-
stimmt ist und „pauschal durchgezogen“
wird, die Verletzungsanfälligkeit sich
ganz erheblich potenzieren!

So auch ein persönlicher Test für jedermann
im Alltag, das beobachten der Atemfrequenz,
wenn man trotz Belastung noch „singen“
kann…


Ursula
23. November 2011 um 11:18  |  46707

…ach so, und dabei geht es nicht um
Zeiträume bei der Trainingsintensität,
sondern nur und lediglich um den
aktuellen Istwert, der dann hochrechnet
werden kann, sollte….


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 11:21  |  46708

kraule // 23. Nov 2011 um 11:07

Ich will jetzt wirklich keine Wortklauberei betreiben, aber es ist doch aufgrund der mehr Termine nicht gleich intensiver*.
Deshalb sage bzw. frage ich ja, wie will man das messen? In Minuten pro Woche, in Termine pro Jahr, in Kalorienverbrauch???

Für mich ist eben jede Form der Bewegung intensiver, wenn sie im Mannschaftskreis durchgeführt wird. egal, ob es Theraband-Dancing ist oder der gute alte Medizinball-Lauf…
Du hast die Maßeinheit Minuten pro Woche eingeworfen und da liegen meiner Meinung nach einige Klubs vor uns, wenn hier schon von den Blogdaddies erwähnt wird, die Hertha-Jungs haben mit 1h 50min so lange wie noch nie trainiert unter Babbel im Spielbetrieb.
Frag doch mal Deinen Schwiegersohn, wie oft er frei hat und die PS3 quält oder sich dem FastFood hingibt? Dann kann man es messen.


Sir Henry
23. November 2011 um 11:27  |  46709

@Exil

Offensichtlich scheint aber die Ausweitung des Trainings (extensiv oder intensiv) keine Leistungsverbesserung zu bringen, denn sonst könnte ein beliebiger Verein ja genau das tun und mit einer vergleichsweise einfachen Maßnahme einen Vorteil gegenüber den Konkurrenten erzielen. Es hat sich anscheinend ein Gleichgewicht ergeben.


kraule
23. November 2011 um 11:27  |  46710

Training ist ein Anpassungsvorgang. Deshalb kannst du das wirklich nicht 1:1 vergleichen.

Mein „Schwieso“ hat mal recht lockere und dann wieder recht harte Zeiten……. und IMMER Zeit für PS3 😉


Dan
23. November 2011 um 11:34  |  46711

@kraule

Naja ich möchte auch nicht, dass mir nach 60 Minuten und bei 380 Sachen, die Kondition und damit Konzentration langsam flöten geht.

Denke aber, Klinsi meint garnicht die Intensivität oder Dauer des Trainings, sondern die Eigenverantwortung für den Körper die Sportler wie Vettel oder Schumacher übernehmen.

Denn im Endeffekt ist es die Aufgabe des Sportlers, die Basics seiner Sportart auf dem Laufenden zu halten.

@Sir spricht es oben im Sinne von Ball annehmen oder den einfachen Pass spielen / schlagen an.

Und hier sage ich, es kann nicht Sinn des Profi-Trainings sein, dass sich Profis 30 Minuten mit Basics beschäftigen, die eigentlich ihr Rüstzeug fürs Profitum sein sollen. Wobei ich glaube beim Warmmachen mit dem Ball kommen solche Übungen ja vor.

Die Frage ist ggf. , wieviel Eigenverantwortung hat der Spieler (siehe damals zu Beginn Hatira) sich auf einen einwandfreien technischen und fitten Zustand zuhalten, oder muß das Trainerteam jeden einzelnen Spieler, Hausaufgaben aufgeben, oder reicht es in einem Motivationsgespräch auf das Verbesserungspotential hinzuweisen?

Zum Glück ist aber das Thema „Trainiert unser Team zuwenig?“ kein Alleinstellungsmerkmal von Hertha BSC. 😉

Ich gehe mit @wilson konform, dass Thomas Kraft der Transfer wird, der Hertha ggf. einen warmen Regen beschert. Kommt aber auch darauf an, wie hoch die Ausstiegssumme festgeschrieben wurde.
Auf alle Fälle für mich seit Jahren ein nervenberuhigender Transfer im Tor. Die letzten Jahre, auch wenn ich Drobny ordentlich sah, wo ich nicht ständig zusammenzucke oder bete das die nicht auf unser Tor abziehen.


Dan
23. November 2011 um 11:38  |  46712

@ursula

Die Messungen mit entsprechenden Hilfsmitteln finden bei Hertha BSC regelmässig statt.


Ursula
23. November 2011 um 12:50  |  46713

Das will ich gern glauben und hoffen….

Übrigens kann man es natürlich
„1 : 1 – vergleichen“, eben messen
und danach Schwerpunkte setzen,
z. B. außerhalb des anaeroben
Bereiches….


23. November 2011 um 14:16  |  46714

körperlich sind wir ja fit genug..das wurde doch gerade gelobt und hin und wieder sogar persifliert. gemeint sind ja viel mehr taktische und spieltechnische Einübungen.
Ronaldo, der von vielen so als Gockel dargestellte Weltfussballer, ist sich nicht zu schade, stets der 1. und fast immer der letzte beim Training zu sein ( sein Körper spricht auch dafür, dass er zusätzlich „arbeitet“)- wenn ich dagegen die Ronnys sehe ( das ist der Grund, warum dieser veranlagte Spieler keine Karriere hinbekommt-nun auch nicht in Berlin)..Eigeninitiative muss dazu kommen. Mannschaftssportarten trainieren völlig anders als Einzelsportler. Jedoch: hätte ich gegen mehr individuelle Förderung nix auszusetzen…
Dass die Intensität nicht stimmt, kann ich nicht wirklich glauben..
Dass die technische Überwachung technische stattfindet, ist ja von den blogpappies häufiger schon nacherzählt worden..


pax.klm
23. November 2011 um 15:22  |  46715

Exil-Schorfheider // 23. Nov 2011 um 09:09
@pax

Sprach er nicht gar selbst von Depressionen, weswegen er eine Luftveränderung brauchte? So ganz habe ich das damals nicht verstanden, denn nach seinem Wechsel war er bekanntlich weiterhin ein Guter.
@Exil-Sch…
Er war ein wirklich Guter, für mich auch absolut Kult! Er selber wollte immer besser werden, der Hang zum Perfektionismus
auch ein Zeichen seiner Erkrankung!
Ja er selber sprach über seine Depression, er wollte deswegen auch Veränderungen für sich, denke aber dass sein Wechsel tatsächlich stattfand war noch anderen (vereinsinternen)
Umständen geschuldet.
Leider…, hätte zu gern mal seinen Abwurf mit dem Umweg über das Lattenkreuz erlebt!
Sein Abgang nach dem Kölnspiel war schon denkwürdig!!


pax.klm
23. November 2011 um 15:29  |  46716

apollinaris // 23. Nov 2011 um 14:16

Erinnere hier gern immer wieder an Toni Schumacher, der erzählte immer wieder, dass er nach dem Mannschaftstraining regelmäßig noch mit jüngeren Spielern 30-45 min Torschüsse etc übte!
Nicht hier, dennoch nett:
http://www.youtube.com/watch?v=FAbK7S2Nxbc


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 15:35  |  46717

pax.klm // 23. Nov 2011 um 15:22

Ja er selber sprach über seine Depression, er wollte deswegen auch Veränderungen für sich, denke aber dass sein Wechsel tatsächlich stattfand war noch anderen (vereinsinternen)
Umständen geschuldet.
Leider…, hätte zu gern mal seinen Abwurf mit dem Umweg über das Lattenkreuz erlebt!
Sein Abgang nach dem Kölnspiel war schon denkwürdig!!

So sehe ich das auch mit dem Wechsel Den Abwurf hätte ich auch gern gesehen!
Und beim Abschied war ich dabei!


Sir Henry
23. November 2011 um 15:42  |  46718

Wenn der Abwurf schiefgegangen wäre, hätte man ihn gelyncht.


bama286
23. November 2011 um 15:48  |  46720

Das Training um 15.00 Uhr wurde abgesagt, „weil Lell heute Geburtstag hat. Da gab es auch eine kleine Feier heute Vormittag. Ja, war leider ein bisschen kurzfristig.“ So war die Aussage des Pförtners an der Schranke um 15.02 Uhr.

Erstmal Happy Birthday, ich dachte bis jetzt Lell hat am 29.08. Geburtstag. @.@ Naja, trainiert wurde jedenfalls nicht…


Sir Henry
23. November 2011 um 15:53  |  46721

@Dan

Wie steht denn derzeit der Körperzähler für Samstag?


23. November 2011 um 15:54  |  46722

ich wollt, ich wär Profifussballer 🙄


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 15:56  |  46723

@apo

Me too, zumal gestern Nello und Peter Geburtstag hatten.


Blauer Montag
23. November 2011 um 15:57  |  46724

Lass dein Lokal heute zu @po,
weil deine Frau heute Geburtstag hat 😉


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 16:00  |  46725

@hurdie

Dann haben sich die hier alles aus den Fingern gesaugt.

http://www.n-tv.de/sport/Kiraly-hatte-Depressionen-article88585.html

Ohne Worte.


Dan
23. November 2011 um 16:11  |  46726

@ex-s
Unter 40.000 mein Bodycounter steht bei ca. 37.500

Erstaunlich und ungewöhnlich ist, dass zu diesem Zeitpunkt noch unheimlich viele Ostkurve – Oberring Tickets zu haben sind.


hurdiegerdie
23. November 2011 um 16:14  |  46727

Na, Exil-S zumindest scheint er sich 2009 nicht mehr daran zu erinnern, was er 2004 gedacht haben mag.

Ich weiss es doch auch nicht, aber wenn es ohne Arzt und Medikamente überwunden hat….

….zumindest widersprüchlich.


Sir Henry
23. November 2011 um 16:15  |  46728

Danke Dan, auch wenn Du MIR diese Info gar nicht angedeihen lassen wolltest. 😉

Werden also so um die 45.000 werden am WE. Da waren es ja gegen Augsburg mehr. Wow.


23. November 2011 um 16:23  |  46729

was Kiraly da im Interview erzählt, hört sich wahrlich nicht nach einer klinischen Depression an-sondern mehr nach einem „Depri“, wie wir ihn wohl alle kennen und mal hatten..Aber wr weiss das schon. Für mich bleibt´s ne Privatsache. Wenn jemand das der Öffentlichkeit mitteilen will-bitte gerne-das kann allen helfen. Wenn nicht-bitte-genauso akzeptiert.-Die Medien sind echt neugierig-allerdings ist das ihr Lebenselexir…kann man nicht übel nehmen. Nur Falschmeldungen ..-die sind verwerflich… :-0


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 16:29  |  46730

@Sir

Denke mal, dass es auch mit dem Wetter zu tun hat, dass gegen die Schering-Diebe Ende Nov weniger Leute erscheinen als im September gegen Augsburg. Das ist für mich kein undbedingter Gradmesser. Höchstens noch die Preiskategorie, die Du auch nicht außer Acht lassen solltest.


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 16:29  |  46731

*unbedingter…


naneona
23. November 2011 um 16:35  |  46732

@bama286
Ja mit Lell und Geburtstag hat man mir auch erzählt.
Super Nummer, so ein Geburtstag kommt ja immer Überraschend, da kann man die Besucher nicht vorher von informieren. 🙁


catro69
23. November 2011 um 16:37  |  46733

Wars vielleicht der Geburtstag von Nello (di Martino), dem Teamleiter und Hertha-Urgestein?
Gruß aus Tokio


Sir Henry
23. November 2011 um 16:40  |  46734

@catro

Konbanwa. Nun aber ab in die Falle, in sieben Stunden klingelt Dein Wecker. 😉


Exil-Schorfheider
23. November 2011 um 16:46  |  46735

@catro

Der war doch gestern.


Blauer Montag
23. November 2011 um 16:47  |  46736

Gestattet mir die Spekulation:
Vielleicht wurde der Geburtstag gefeiert in
„The World’s finest Spa“ ?
http://www.immerhertha.de/2010/12/07/


catro69
23. November 2011 um 16:48  |  46737

Eher in sechs Stunden, der Jetlag…


Etebaer
23. November 2011 um 17:01  |  46738

Es wird ja oft der „planlose“ Spielaufbau bei Hertha bemängelt und das wenig bis kein System erkennbar sei – vielleicht ist genau das der Trick dahinter und Babbel doch der modernste Trainer der BuLi ?

Etwas älter, aber niemals nicht aktuell:
http://sciencev1.orf.at/news/144631.html


Dan
23. November 2011 um 17:10  |  46739

@etebaer
„Heißt“ ja nicht umsonst das eine flache sssccchhharfe Hereingabe einen Fuß findet. 😉


pax.klm
23. November 2011 um 17:39  |  46742

@apollo, Du schreibst:

hört sich wahrlich nicht nach einer klinischen Depression an-sondern mehr nach einem “Depri”, wie wir ihn wohl alle kennen und mal hatten..

Bitte definiere „Klassische Depression“!


ubremer
ubremer
23. November 2011 um 19:05  |  46754

@pax,

Gábor Király war auch ein guter der sich dann leider nicht mehr weiter einwickelt hat schade denn dieser Typ hätte bei Hertha alt werden können.

Intern bei Hertha waren sie kreuzunglücklich. Von den Anlagen her hatte Kiraly das Zeug für einen Weltklassetorwart. Ein netter Kerl war er zudem. Die Torwarttrainer sind an ihm schier verzweifelt, weil er sich nix sagen lassen wollte. Nicht, auf welches Gewicht er sein Bein in bestimmten Situationen verlagern sollte. Nicht, wann er im Flug übergreifen sollte und wann nicht. Konzentrationsübungen – wieso?
Kiraly hat argumentiert, seine Intuition sei gut, er werde schon richtig reagieren.
Für ihn wurden die ersten zwei herausragenden Jahre zum Fluch. Da ist jeder Ball, der von der Latte zurücksprang, Kiraly in die Arme geplumpst. Kiraly hat eines seiner magischen Spiele in der Champions League beim FC Bacrcelona (1:3) absolviert. Da haben ihn die mitgereisten Hertha-Fans noch 40 Minuten nach dem Abpfiff zur Solo-Ehrenrunden ins Camp Nou geholt

Aber ein sehr, sehr erfahrener Trainer hat ihm gesagt: „Gabor, irgendwann verlässt dich das Glück. Und dann bist du nur gut, wenn du härter arbeitest.“
. . .

Parallel mit Kiraly ist im Sommer 2004 sein Ersatzmann Tomasz Kuszczak von Berlin nach England gegangen. Kuszczak spielt seit Jahren bei Manchester United. Kiraly bei 1860 München.


ubremer
ubremer
23. November 2011 um 19:07  |  46755

@catro,

ebenfalls Gruss um den Erdball. Heute Nachmittag war nix besonderes. Gefühlt hat der Trainer in der 14. Saisonwoche zum 14. Mal das Training am Mittwochnachmittag abgesagt 😉


pax.klm
23. November 2011 um 19:27  |  46759

ubremer // 23. Nov 2011 um 19:05
Danke für die Einblicke!


pax.klm
23. November 2011 um 19:29  |  46760

An apollo
pax.klm // 23. Nov 2011 um 17:39

Sorry apollo habe beim Schreiben meine Brille nicht aufgehabt!
Frage erübrigt sich,
dennoch es gibt eine andere:
Was ist eine klinische Depression?


bama286
23. November 2011 um 19:52  |  46767

Tomasz Kuszczak spielt nicht.

Gábor Király spielt bei 1860 München.


Ursula
23. November 2011 um 20:10  |  46768

Dennoch, den umfangreichen „Darstellungen
der Umstände“ von „ubremer“, kann ich mich nur uneingeschränkt anschleißen.


pax.klm
23. November 2011 um 20:37  |  46775

Sir Henry // 23. Nov 2011 um 15:42

Wenn der Abwurf schiefgegangen wäre, hätte man ihn gelyncht.

Aber nur wenn sie das Spiel dann vergeigt hätten!


pax.klm
23. November 2011 um 20:40  |  46776

ubremer
ubremer
23. November 2011 um 21:28  |  46784

@bama,

Tomasz Kuszczak spielt nicht.
Gábor Király spielt bei 1860 München.

Kuszczak hat sich mit bärenstarken Leistungen bei WestBrom den Vertrag bei ManU verdient. Er ist dort nicht die Nummer eins. Hat aber jedes Jahr Einsätze in der Premier League und der Champions League, wie hier zu sehen ist.

Kiraly hat seinen Stammplatz bei Crystal Palace selbst in der Zweiten Liga nicht behaupten können. Er wurde ausgeliehen an Westham (null Einsätze), an Aston Villa (fünf Spiele). War beim FC Burnley (27 Partien), dann bei Bayer Leverkusen (null Einsätze). Mehr findet sich hier.

Meine Meinung: Eine Tingeltangel-Karriere durch die Zweite Ligen in England und Deutschland ist für einen Torwart mit dem Potenzial von Gabor Kiraly zu wenig.


bama286
24. November 2011 um 10:37  |  46813

Ja, anscheinend war seine Karriere, nach Champions League und UEFA-Cup bei uns und der Zweiten Liga in England und dann wieder Deutschland sehr durchwachsen. Aber er war auch lange Zeit Nationaltorhüter und ist dies nun wieder.

Das letzte, was ich von Kuszczak gehört habe, war, dass er nicht besonders glücklich in Manchester sei. Ich kann jedoch ehrlichweise auch nicht viel über seine Qualität sagen.

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