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(ub) – Berlin im Schneeregen. Habe etwas Bedenken, wie die Stadt bei unseren Besuchern aus der Schweiz und Kanada ankommt, die heute zu Fuß durch das Regierungsviertel inklusive Besuch der Reichtagskuppel pilgern. 3300 Kilometer südlich von Berlin erholt sich Michael Preetz bei sonnigen 25 Grad von den Turbulenzen der vergangenen Hertha-Wochen.  Er ist Geschäftsführer, verantwortlich für Sport und Kommunikation/Medien. Über mangelnde Kritik brauchte er sich nicht zu sorgen.Von einer „Schmierenkomödie“ schrieb die Süddeutsche Zeitung und vom Kommunikations-Desater, bei dem Preetz „kolossal gescheitert“ sei. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) attestierte Preetz und Präsident Werner Gegenbauer die Abwesenheit von Stil und Klasse bei Hertha.

Kurz vor Weihnachten wurden die Auseinandersetzungen mit Ex-Trainer Markus Babbel zumindest nach außen mit einer gemeinsamen Presseerklärung beigelegt. Mit Michael Skibbe hat der Manager zeitnah einen neuen  Cheftrainer präsentiert.

Die Bilanz des Managers 2011

Wie fällt Eure Bilanz von der Arbeit des Managers im Jahr 2011 aus? Er hatte die Bestellung von Babbel zu verantworten. Mit dem Ex-Trainer gemeinsam die Kaderzusammenstellung für die Zweitliga-Saison, die mit dem Aufstieg geeendet hat. Preetz ist für den aktuellen Kader mitverantwortlich. Und natürlich gehören auch die letzten sechs Wochen des Jahres mit zu seiner Bilanz.

Als Journalist erlebe ich seinen Kommunikationsstil als zurückgenommen. Nicht zufällig überlässt er das Mikrofon bei öffentlichen Auftritten zumeist dem Trainer. Preetz findet es nicht wichtig, dass in jedem Zeitungstext über Hertha seine Sicht der Dinge auftauchen muss. Er will, dass Dinge vernünftig organisiert sind. Wie etwa die Kiez-Auftritte bei „Hertha hautnah“ oder dass die Profis sich vor der Mitgliederversammlung unters Volk mischen und dort anfaßbar werden. Preetz ist ein Teamarbeiter. Nicht zufällig bedankt er sich bei seinen Reden vor den Mitgliedern bei seinen Mit-Geschäftsführern Schiller und Herrich sowie den Mitarbeitern der Geschäftsstelle.

Solange es keine Probleme gibt, wird dieser Führungsstil goutiert. Falls die See aber unruhig wird, steht  der Vorwurf der mangelnden Führungsstärke rasch im Raum. Zurecht? Oder belegt das Herbeiführen von raschen neuen Lösungen, wie die Verpflichtung des neuen Cheftrainers, dass Preetz im Hintergrund viel weiter für Hertha unterwegs ist, als es nach außen scheint.

Skandalverein oder seriös geführt

Anders gefragt: Welcher Führungsstil ist der passende für Hertha BSC? Da braucht man gar nicht auf den Vorgänger von Preetz zu schauen: Wie werden andere Bundesligisten gemanagt?

Zum Vergleich: Hertha hat seit 2009 keinen Vorsitzenden der Geschäftsführung mehr. Die Leitung sieht so aus: Das Präsidium mit Präsident Werner Gegenbauer (ehrenamtlich) und eine hauptamtliche Geschäftsführung Preetz und Schiller, die formal gleichberechtigt sind.

Wie ist es um die Reputation von Hertha bestellt:  Haben die vergangenen sechs Wochen die Entwicklungen der anderthalb Jahre seit dem Abstieg hinweggefegt? Oder eher kräftig beschädigt? Oder reichen nach dem Erfolg im DFB-Pokalachtelfinale (3:1 gegen Kaiserslautern) drei, vier vernünftige Bundesliga-Resultate – und dann fährt das Hertha-Schiff wieder im normalen Fahrwasser?

Die Arbeit in 2011 von Manager Michael Preetz war . . .

  • gut (39%, 243 Stimmen)
  • befriedigend (38%, 238 Stimmen)
  • ausreichend (15%, 93 Stimmen)
  • mangelhaft (8%, 47 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 621

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Hertha wird sich von den Turbulenzen . . .

  • rasch erholen (75%, 449 Stimmen)
  • nur langsam erholen (25%, 149 Stimmen)
  • nicht mehr erholen (0%, 3 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 601

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Welcher Führungsstil passt zu Hertha?

  • der von Michael Preetz (55%, 313 Stimmen)
  • der von Werder Bremen (27%, 150 Stimmen)
  • der von Paris St. Germain * (8%, 46 Stimmen)
  • der von Hannover 96 (5%, 26 Stimmen)
  • der von Vorgänger Dieter Hoeneß (3%, 18 Stimmen)
  • der von Eintracht Frankfurt (1%, 6 Stimmen)
  • der vom 1. FC Köln (1%, 5 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 564

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* Bei  Paris St. Germain hat im Sommer 2011  Quatar Investment Authority 70 Prozent der Klubanteile übernommen. Und allein in der ersten Transferperiode 89,3 Millionen Euro investiert.  Der Klub ist  Erster der Ligue 1, trotzdem wurde  mit Carlo Ancelotti am heutigen Freitag ein neuer Trainer vorgestellt (Jahresgehalt: sechs bis sieben Millionen Euro). Bis Ende Januar will PSG weitere prominente Namen verpflichten: David Beckham sucht ein Haus in Paris, die Rede ist von Pato (AC Mailand) und Carlos Tevez (Manchester City).


86
Kommentare

30. Dezember 2011 um 13:00  |  53941

Erster ???


30. Dezember 2011 um 13:03  |  53942

Preetz macht seine Sache alles in allem recht gut. Dieses Theater mit Babbel jetzt, naja, es werden sicher nur wenige wissen, was wirklich abgelaufen ist.

Aber sonst ? Der Führungsstil kommt jedenfalls als angenehm rüber. Aufstieg geschafft. Die Strukturen funktionieren und selbst nach der Schmierenkomödie jetzt scheinen wir schnell wieder ins Alltagsgeschäft eintauchen zu können, mit neuem Cheftrainer und neuem Assi (?), die laut Maik Franz wohl den bisherigen Stil der Trainingsarbeit fortführen werden. Kann man eigentlich nicht so viel meckern, auch angesichts der leeren Kassen….


kczyk
30. Dezember 2011 um 13:26  |  53943

MP macht seine sache, alles in allem, sehr gut.
Der führungsstil des MP ist offensichtlich teamorientiert. Er drängt sich nicht in den vordergrund und schmückt sich auch erkennbar nicht mit fremden federn.
Wenn es um die mannschaft geht, lässt er den trainer reden. Wenn es aber um hertha geht, redet er nicht nur, dann handelt er – direkt und gradlinig; oft nicht sofort erkennbar, aber jedes problem wird zügig zu einer lösung geführt.
Und seine lösungen sind nicht die schlechtesten. Oft bereits hat MP für großes staunen im kreis der hertha-fans (auch bei mir) gesorgt.

Hertha kann nicht geführt werden, wie jeder andere verein.
Hertha ist berlin.
Und die berliner sind keine nord-, süd- oder westdeutschen.
Der berliner ist anders.
Der führungsstil des MP passt zur hertha – und auch zu berlin.
Der berliner im allgemeinen mag viel reden, wie MB es einmal erklärt hat. Es mag auch für einen nichtberliner oft scheinen, als würde der berliner nichts tun. Doch probleme lösen ist eine ur-eigenschaft der berliner. Auf unruhiger see mag ein norddeutscher kotzen, ein berliner aber bleibt cool – gelassen, wie man früher sagte.
So erlebe ich, ein gebürtiger berliner, MP aus der ferne – im tiefsten westen unserer republik lebend.


b. b.
30. Dezember 2011 um 13:32  |  53944

Hab für befriedigend entschieden. Grundsätzlich finde ich die Entwicklung unter MP nach dem Abstieg richtig gut. Werkelt gut im Hintergrund, die Abstimmung mit WG scheint auch zu stimmen. Ein Ausrutscher war mit Sicherheit die Babbelaffäre, für die MP bestimmt nicht allein verantwortlich zeichnet. Am Ende wurde es gerade noch so ausgebügelt. Sollte Hertha über die Rückrunde bestehen, geht es weiter mit dem positiven Image. Affären gibt es in allen Clubs, aktuell in Freiburg, ist auch gutes Kino dort. Erst die Spieler, jetzt der Trainer, wann der Präsident?
Finde wir sind auf einem guten Weg, das Glas ist halb voll.

b. b.


30. Dezember 2011 um 13:41  |  53945

ich mache mich jetzt unbeliebt:
– ich finde die Bilanz von Preetz,zieht man die letzten Wochen ab- gut.
Die letzten Wochen gehören dazu und anders als der Tenor hier und der MoPo-Journalisten sehe ich Preetz nicht als Opfer von Babbel, sondern komplett miteinbezogen in das Desaster.
Insofern bekommt Preetz von mir eine Bewertung, die man „knapp ausreichend“ als Schulnote definieren würde. Vom rein sprachlichen her, ist das einzig passende Wort für mich „mangelhaft“. Ich glaube auch nicht, dass Hertha sich davon schnell erholen kann. Das ist gar nicht möglich, die Öffentlichkeit würde sich nur durch überragende Erfolge bewegen, ansonsten klebt das Etikett „Provinz“ noch sehr lange an Herthas Stirn ( die Sponsoren werden nicht erfreut sein…). Und da ich solch einen sportlichen Höheflug nicht in meiner Glaskugel sehe..fürchte ich, dass das bisherige positive Abstimmungsergebnis mehr Ausdruck von Wunschdenken ist, denn realistische Betrachtung..


fg
30. Dezember 2011 um 13:44  |  53946

„Oder reichen nach dem Erfolg im DFB-Pokalachtelfinale (3:1 gegen Kaiserslautern) drei, vier vernünftige Bundesliga-Resultate – und dann fährt das Hertha-Schiff wieder im normalen Fahrwasser?“

eindeutiges ja!


L.Horr
30. Dezember 2011 um 13:50  |  53947

… die Arbeit des Tandems „Preetz/Gegenbauer“ für´s Jahr 2011 ist als sachlich und kompetent zu bewerten.
Der sofortige Aufstieg und der derzeitige Leistungsstand in der BL bestätigen das eindeutig.

Aber noch deutlicher wird die Arbeit des Tandems beschrieben , wenn man sich die Entwicklung seit Amtsübernahme im Jahr 2009 anschaut.

Was für mich beinah eindrucksvoller als die sportliche Entwicklung zu bewerten ist , ist die Tatsache der wirtschaftlichen Konsolidierung.
Bei Übernahme im Jahr 2009 bewegten sich Hertha´s Verbindlichkeiten bei weit über 50 Mio € , heute betragen sie 33 Mio €.
Das ist trotz Abstiegsunterbrechung ´ne echte Hausnummer , nebenher hat sich die Mitgliederzahl verdoppelt und das äußere Erscheinungsbild des Vereins wirkt kompetent und seriös.

Das was jetzt am Schluß der Saison als „Schlammschlacht“ , „Zickenkrieg“ und Ähnlichem tituliert wurde sind leider bekannte Reflexe der bundesdeutschen Medienlandschaft und dankbar aufgegriffene Worthülsen derer welche ohnehin nur auf einen Anlass warteten loszukeilen.

Natürlich ist Kritik am Tandem zulässig und auch ich finde Dinge welche mir nicht passen , jedoch im Kontext geurteilt zu übrigen BL-Vereinen fällt Hertha doch eher jungfräulich auf .

Den Führungsstil Beider finde ich also nicht zu beanstanden , dennoch meine Wünsche für die mittelbare Zukunft :

– Preetz : Die Vernetzung unserer Profis mit den Jugendmannschaften im Verein qualitativ optimieren , den Wertelevel unserer Amateure deutlich steigern.

– Gegenbauer : Die Suche nach strategischen Partner zur Chef-Sache erklären und diesbezügliche Konzepte trotz (zum Glück) der 50+1 Regel zu erarbeiten .

Guten Rutsch ……!


30. Dezember 2011 um 13:50  |  53948

@fg: in Berlin mag das stimmen. Die nationale Reputation wird niemals so schnell wieder hergestellt sein. Die Außenwahrnehmung der Hertha hatte gerade angefangen, gut zu sein. Jetzt wurden alle (Vor-)urteile erstmal bestätigt. Die sitzen andernorts viel tiefer als hier offenbar gedacht wird…


fg
30. Dezember 2011 um 13:51  |  53949

so lange nicht nachgewiesen ist, dass preetz für die negativen schlagzeilen um hoffenheim herum allein verantwortlich war, sehe ich nicht ein, warum dieses heftige, aber eben auch kurze (und unaufgeklärte) chaos den sehr guten eindruck mit vielen richtigen entscheidungen kaputt machen kann!

und dass die „zugezogenen“ (wenn sie denn überhaupt in berlin wohnen) herren von faz, süddeutscher und co. nur gerne und dann aber auch ausufernd und mit voller freude über negative entwicklungen herthas berichten (ist es überhaupt ein berichten oder nicht eher ein versuchtes meinungsbilden?) stellt für mich keinen relevanten journalismus dar.
bundesweit ist das zügig vergessen, sofern hertha sportlich ordentliche leistungen bringt. denn so wichtig ist hertha im bundesweiten interesse nicht, dass man überregional noch lange an dem thema rumdoktorn will.


fg
30. Dezember 2011 um 13:55  |  53950

ist zumindest meine ehrliche meinung, wenn es anders kommt, wäre es schade und ich müsste zugeben, in der einschätzung daneben gelegen zu haben.
aber man könnte ja mal am ende der saison versuchen, ob man irgendwie ein überregionales meinungsbild erstellen kann (mit den begrenzten möglichkeiten, die wir empirisch dafür hätten: sportschau, doppelpass – na gut, der is durch wontorras herthaabneigung voreingenommen -, größere zeitungen, internet etc.), sofern die schlagzeilen nicht vom abstiegskampf dominiert sein sollten, und dann vergleichen, wie es um die wahrnehmung herthas dann de facto bestellt ist.

wäre doch ne schöne aufgabe, falls hier jemand medienwissenschaften studieren sollte 😉


Bärlin
30. Dezember 2011 um 13:56  |  53951

Gut!

Sehr sachliche Auftritte, im Hintegrund scheint er tatsächlich gut zu arbeiten. Ich vertraue seiner Arbeit.

Die Babbelei – wie bereits erwähnt wurde, wir werden wohl nie vollständig erfahren, was da los war. Abgeschlossenes Kapitel.


ft
30. Dezember 2011 um 13:56  |  53952

Eigentlich könnte man MP ein gut attestieren, wenn man den Zeitraum nach Favre bis zum heutigen Tag werten möchte.
Zurückhaltend in der Öffentlichkeit. Verträge still auhandeln und erst nach dem trocknen der Tinte deren Inhalte veröffentlichen.
Eigentlich ist das die Art und Weise von Führung die mir näher steht als die Alphatiermentalität eines Steve Balmer.
Soweit sogut.
Wenn es diese blöde Affäre Babbel nicht gegeben hätte.
Da hat, so meine Interpretation der letzten Wochen und Monate, MP entgegen seiner sonst so stillen und erfolgreichen Arbeit im Hintergrund, sich zu früh und zu offen aus dem Fenster gelehnt, als er MB vor aller Öffentlichkeit ( im TV ) die Vertragsverlängerung bei HBSC anbot.
Vermutlich nobel gedacht, aber mit was für einem fatalen Ausgang.
Schade – deshalb von mir nur Note Befriedigend.


Bärlin
30. Dezember 2011 um 14:02  |  53954

@apo

Vorurteile verschwinden immer nur scheinbar. Sie treten bestenfalls in den Hintergrund. Bei der kleinsten ‚Geschichte‘ wird das Passende wieder vorgekramt und breitgetreten. Die Medien werden schon dafür sorgen. Jeder hat seinen Ruf (Schublade), dem kann man nicht vollständig entkommen. Irgendjemand wird sich schon erinnern…

Daher zählt für mich: Weiter solide arbeiten, nicht danach schielen, everybody’s darling zu werden. Klappt eh‘ nicht….


fg
30. Dezember 2011 um 14:04  |  53955

@bärlin: guter ansatz!


Bärlin
30. Dezember 2011 um 14:05  |  53956

@ft

Einseitige Schuldzuweisungen sind m.e. nicht angebracht, außenstehende wissen zu wenig/nichts vom Vorgefallenen. Das Vorgefallene schmälert daher nicht seine bisherigen Leistungen!


30. Dezember 2011 um 14:06  |  53957

@bärlin: und: ein ähnliches Desaster wie es nun schon zweimal passiert ist, vermeiden! Zwei schlechte Trainerentlassungen-das kann ich nicht unter den Tisch fallen lassen. ich sehe Preetz in Bringschuld.


30. Dezember 2011 um 14:10  |  53958

Führungsstile kann man nicht verpflanzen. Bremen z. B. wird auf absehbare Zeit kein Medientohuwabohu erleben, da sind WeserKurier und Syker Kreiszeitung einsame Kiebitze. Bei uns muss was eigenes wachsen und da ist Preetz der richtige. Vermessen, wer glaubt, er müsse alles richtig machen. Bislang hat er aber eine Menge richtig gemacht, darauf lässt sich aufbauen. Juten Rutsch allerseits.


Bärlin
30. Dezember 2011 um 14:10  |  53959

@apo

Schnell mit Schuldzuweisungen dabei, was? Wo steht bitte geschrieben, daß in beiden Fällen jeweils MP der einzig Schuldige war, derjenige, der falsch gehandelt hat??? Erstmal besser machen…


ubremer
ubremer
30. Dezember 2011 um 14:11  |  53960

@Skibbe gucken,

für Eure Lebensplanung in 2012: Um 14 Uhr empfängt Hertha am 6. Januar Drittligist VfL Osnabrück im Amateurstadion.


ft
30. Dezember 2011 um 14:12  |  53961

Eine Schuldzuweisung soll mein Beitrag nicht sein.
MP hat zum Zeitpunkt November ja auch gar nix falsch gemacht. Manch anderer Trainer hätte sich wohl darüber gefreut wenn er schon so früh solch eine Offerte von seinen Vorgestzten bekommt.
Nur bei MB scheint das im nachhinein ein falscher Ansatz gewesen zu sein.

Hier bewahrheitet sich mal wieder das Sprichwort: Nachher ist man immer schlauer als vorher.


ft
30. Dezember 2011 um 14:15  |  53962

date gebongt.


Bärlin
30. Dezember 2011 um 14:15  |  53963

@ft

Und schon sind wir uns einig:o)

Ach ja, auch von mir:

Wünsche allen hier einen guten Rutsch & ein gesundes neues Jahr!


Treat
30. Dezember 2011 um 14:47  |  53964

kczyk // 30. Dez 2011 um 13:26

Dem ersten Absatz dieses Beitrages habe ich nichts hinzu zu fügen.

Blauweiße Grüße
Treat


30. Dezember 2011 um 14:48  |  53965

@Bärlin: das steht bei mir nirgends. Zu schnell gelesen?-Aber natürlich ist er involviert! Und natürlich hat es eine Außenwirkung ( unabhängig der Schuldfrage), wenn bei zwei Trainerentlassungen ungewöhnlich viel Unruhe beigemengt ist, einschließlich schmutziger Wäsche!
Ich versuche, Bremers Fragen nüchtern und sachlich zu beantworten. OHNE JEDE Emotion.
Und da kann es gar nicht sein, dass Preetz mit weißer Weste da steht.


Nostradamus
30. Dezember 2011 um 14:52  |  53966

Der Führungsstil ist sicherlich „allgemein gesprochen“ gut. Er wickelt die Transfers ohne großes Bohei ab, ist in der Außendarstellung fast zu zurückhaltend, aber eben erfreulich bescheiden, überlässt die Bühne Mannschadt und Trainer, gegenüber den Medien pflegt er konsequent eine Politik, offen zu sein über Berichtenswertes, aber kein Futter für Spekulationen zu liefern. Und ohne die Babbelgeschichte käme wohl kaum einer auf die Idee, das in Frage zu stellen.

Ganz sicher ist „der Lange“ auch Vorzeigeherthaner, der sich voll und ganz mit dem Verein identifiziert und dabei erfreulicherweise auch ganz und gar auf Prolligkeit und Anbiederei bei den Fans verzichtet.

Bei der Babbelgeschichte kamen auf einmal wieder Fragen über die Qualität auch im Hinblick auf Favre und Funkel auf. Ich halte die Sachverhalte aber nicht für vergleichbar, da die Ausgangssituationen völlig verschieden waren. „Ex ante“ betrachtet waren beide Entscheidungen nicht verkehrt, „ex post“ natürlich schon. Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer, vielleicht hätte man an Favre doch festhalten sollen, vielleicht wären wir aber auch unter ihm abgestiegen, wer weiß das schon.

Für mich ist nach wie vor entscheidend bei der Beurteilung von MP, ob – wie es im TSP mal mehr als angedeutet wurde – Babbel gerade wegen MP nicht verlängern wollte. Wäre das der Fall, müsste man klären, ob MP sich im Hinblick auf den Umgang mit dem Trainer entwas hat zu schulden kommen lassen oder ob MB einfach nur überzogen reagiert hat. Hier täte weitere journalistische Aufklärung not: Warum hat MB tatsächlich hingeworfen?

Das die Sache dann eskaliert ist, schreibe ich – egal was die Motive für die fehlende Verlängerung von MB war – allein MB zu. Er warf den ersten Stein, als er bei Sky dieses unsägliche Interview gegeben hat. Damit war die Sache im Grunde nicht mehr aufzuhalten und da konnte MP auch nur noch reagieren, wie er reagiert hat.

Doch letztlich ist als Zuschauer die Rolle von Preetz nur schwer zu beurteilen, da über ihn einfach zu wenig geschrieben wird. Wie ist sein Standing in der Mannschaft und in der Geschäftsstelle? Wie gut ist er in der Fußballszene vernetzt? Ich habe noch die Worte von Beckenbauer und Scholl in den Ohren, die bei der Babbelgeschichte für Babbel Partei ergriffen haben, allein weil sie Preetz kaum kennen. Wieso hat Hertha einen so schweren Stand in der bundesweiten Wahrnehmung und was ist sein Anteil daran? Warum scheitert Hertha seit Jahren daran, einen „strategischen Partner“ bzw. gutzahlende Sponsoren zu finden?

Fragen über Fragen, die sich der Sportjournalist vielleicht mal für 2012 vornehmen kann? Ick würd ma freun!

Juten Rutsch


Etebaer
30. Dezember 2011 um 14:59  |  53967

Insgesamt gut – es wurde dazu eigentlich alles schon geschrieben.

Hm, die Auswahl an Führungsstilen ist ja, von Bremen abgesehn, eher eine Negativauswahl.
Und könnten wir tatsächlich einen Scheich angeln?
Da halte ich den Preetz für zu brav und fantasielos für!

Der Knackpunkt für die Zukunft wird sein, ob Skibbe sich als die richtige Wahl heraustellt.
Röbereffekt?
(Sprich: Ein Trainer erlebt in Berlin seine längtse, erfolgreichste Zeit bei einem Verein)


Wir können alles ausser Derby
30. Dezember 2011 um 15:10  |  53968

MP.

Ich habe für ausreichend gestimmt. Das hat einen Grund und zwar das PR Desaster, für das er – meiner Meinung – eine erhebliche Mitschuld trägt.

Bis zu diesem Zeitpunkt war ich mit der Arbeit von MP ganz zufrieden. Was für mich bitter aufstösst ist, dass er aus seinen Fehlern nicht zu lernen scheint! Und da schliesse ich Kollegen Gegenbauer mit ein!

Er scheint in der Zwischenmenschlichen Kommunikation nicht der Beste zu sein und trägt diese leider auch in die Öffentlichkeit!! Und das nicht nur bei Favre und Babbel – egal wer da was wann gesagt hat – sondern haben sich mehrere Spieler im Nachhinein beschwert, wie MP mit ihnen umgegangen ist. Quellen – bitte in Hertha Inside nachlesen.

Meiner Meinung hat dies erhebliche Auswirkungen auf unser Image in gesamten Republik. Provinziell ist noch das netteste Argument, dass wir zu hören bekommen. Vielleicht sollte man dem guten Mann eine PR Training an die Hand geben und ein Konflikttraining spendieren.

Das Image ist wichtig, wenn es darum geht Sponsoren an Land zu ziehen. Neue Verträge mit Spielern auszuhandlen, mit Neuzugänggen zu verhandeln und auch Jugendspieler anzulocken. Dabei ist der Sponsorenaskept ein extrem wichtiger. Welche grosse!! Sponsor möchte schon mit einem Verein in Verbindung gebracht werden, der in der Hauptstadt zu Hause ist, aber ein immer noch pieffiges, provinzielle Image an den Tag legt!! Die wirklich guten Marketing Aktivitäten mit der Image Kampagne und den Trainingsspielen in Berlin und Umgebung wurden mit dem PR Desaster komplett zu nicht gemacht – jedenfalls bundesweit.

Auf Berlin und Umgebung wird die „Affäre“ keinen grossen Einfluss haben, sollte Herr Skibbe Hertha in der Liga halten. Das wird in Berlin schnell vergessen, wenn der Erfolg nicht ausbleibt. Daher ist der Imageschaden hier nicht ganz so gross.

Alles in allem war ich ein grosser MP Beführworter, bin aber von seiner Arbeit nicht mehr überzeugt. Eine Gnadenfrist bekommt er noch von mir 🙂 mal sehen wie er sich weiterhin gebärdet!!

Allen ein tolles Sylvester und ein traumhaftes Jahr für Hertha – vielleicht starten wir ja jetzt mit dem Lächler auf der Bank durch 🙂 🙂


L.Horr
30. Dezember 2011 um 15:17  |  53970

@apollinaris ,
Preetz hat Babbel´s „Vertrag“ in ähnlicher Weise vorzeitig gekündigt ,
wie eine Verlobte das „Eheversprechen“ vorzeitigt kündigt , weil ihr Verlobter sich nach Jahren immer noch nicht zur Heirat entscheiden kann.

Formal sind Preetz und die Verlobte die „Trenner“ , aber Babbel und der Verlobte die Verursacher !

🙂


bama286
30. Dezember 2011 um 15:38  |  53972

Ich fand es sehr überraschend, dass 4 von 5 mit der Arbeit von Michael Preetz zufrieden sind. Positiv überraschend, denn das zeigt, dass man sich von kleineren Rückschlägen nicht die komplette Arbeit der vorhergehenden elf Monate kaputt reden lässt, wie es manche gern tun wollen. Auch ich habe für „gut“ gestimmt.

Ich sehe Hertha in keinster Weise in irgendeiner Krise. Das mag daran liegen, dass die objektiven Fakten (Bundesliga-Mittelfeld, DFB-Pokal-Viertelfinale) vollkommen in Ordnung sind oder dass die objektiven Eindrücke (überraschende Auswärtssiege, teils attraktive Spiele, Identifikation des Vereins mit der Stadt) ein alles in allem gutes Bild von Hertha BSC, zumindest in unserer Region, abgeben. Oder einfach daran, dass ich in der Zeit, in der es hier drunter und drüber ging, im Ausland war.

Ich blicke positiv auf das Jahr 2012. Vor der Saison waren 40 Punkte das Ziel und es spricht momentan nichts dagegen, dieses Ziel nicht zu erreichen. Alles, was jetzt noch im Pokal kommt ist eh ein Zusatz. 🙂

Was die Trainerposition angeht ist es mir egal, ob dort ein Markus Babbel oder ein Michael Skibbe auf der Bank sitzt. Die Mannschaft soll begeistern, der Verein authentisch, menschlich und sympathisch rüberkommen und wenn das gegeben ist, kommen auch die Ergebnisse von allein.

In diesem Sinne wünsche ich einen guten Rutsch an alle Blogger und die Papis, ein frohes neues Jahr und das Erreichen der 40 Punkte in der Turnhalle von Gelsenkirchen, um ein entspanntes Abschlussspiel gegen Hoffenheim genießen zu können.


Dan
30. Dezember 2011 um 15:44  |  53973

Favre Entlassung
Funkel Einstellung
Pokalaus
gescheiterte Funkel Entlassung
Rückrunde mit 18 Punkten
Abstieg
Abschied Funkel
Babbel Einstellung
Aufbruchstimmung
HerthaHautnah – Kiez
verbesserte Aussendarstellung in Berlin
Sozialprojekte in Berlin (Berliner Freunde)
keine Maulwürfe
Transfergebahren
forcierter Mitgliederboom
Aufstieg
Planungen
Teamwork
Babbel-Werben
20 Punkte Hinrunde
Babbel – Entlassung
pro Widmayer Entscheidung für ein Spiel
Pokal Viertelfinale
Skibbe Einstellung

u.v.m.

all das fällt für mich unter den Preetzführungsstil.

Einiges hätte man besser lösen können, anderes schlechter. Es ist auch immer schwer bestimmte Ereignisse jemanden genau zuzuordnen.
Wenn man in den „schlechten“ Trainerentlassungen ein Muster sieht, kann man das. Anderseits kann man auch zur Kenntnis nehmen, dass beide Trainer die Öffentlichkeit in Berlin nutzen um ihr persönliches Bild in der Öffentlichkeit „gerade“ zu rücken.

„Ich bin unschuldig, der andere ist Schuld.“
Der eine nach paar Punkten aus sieben Spielen, der andere eskaliert aus bisher unbekannten Gründen.

Der eine bereut sein Pressekonferenz und gibt auch gesundheitliche Gründe an, die andere ist noch zu frisch.

An einem Tag sage ich: wir wollten beide den König und als er keine Tore schießt wollte ihn nur der andere.

Preetz ist ganz sicher kein Opfer oder Heiliger. Aber er muß Entscheidungen treffen unzwar mit aktuellen Informationen.

Wenn man also Schuld sucht, dann doch wie im richtigen Leben, auf beiden Seiten.

In welcher Schuld steht dann ein entlassener Trainer, der erst Material zu einer unsauberen Scheidung liefert, wenn ein Manager in der Bringeschuld steckt, weil er entläßt?

In wieweit nun die Schlammschlacht Hertha schadet ist schwer zu sagen. Sponsoren werden sicher nicht unbedingt erfreut gewesen sein, anderseits ist auch negative Werbung Werbung.

Für mich hat Hertha BSC als Verein alleinstehend, in den letzten 18 Monaten bundesweit keine eigene Strahlkraft entwickelt. Meines Erachtens haben wir durch Babbels Anwesenheit die Beachtung genossen, wie eben andere nun den graue Maus Faktor eines Skibbes auf Hertha projezieren.
In Berlin sieht das anders aus, weil Hertha hier aktiv in die Offensive gegangen ist.

Hertha wird erst bundesweit positiver wahrgenommen, wenn sportliche Erfolge, wie das unerwartete Weiterkommen in der CL, sich einstellen und genauso schnell werden es dann wieder verschwinden.

Zwei Jahre ruhiges Arbeiten auf der Führungsebene hat uns bundesweit keine Pluspunkte gebracht. Wir blieben Provinz und nach der Schlammschlacht sind wir immer noch Provinz. Natürlich nur ausserhalb des „Landkreises Berlin“.

Nach all den Jahrzehnten die ich nun Hertha als Fan begleite, stand Hertha BSC in BERLIN selten so „berlinverbunden“ und „berlinakzeptiert“ da, wie heute. Und das schreibe ich der aktuellen Führung von Hertha BSC zu und Preetz ist ein Teil davon. Daher trotz temporärer „Widrigkeiten“ ein Gesamturteil „gut“.


pax.klm
30. Dezember 2011 um 16:14  |  53975

Ich fide den Ansatz von @ elfter freund sehr passend. Gehe davon aus, dass die wahren Gründe der Nichtverlängerung auch mit den beiden Hauptdarstellern und ihrer Chemie zueinander durch uns nicht bekannte Anlässe so gestört war, dass dai Ehe nicht volzogen werden konnte und die Trennung der Verlobten zwangsläufig war…(@L.Horr).
Zumindest einen entsprechend großen Anteil daran hat auch „der Lange“!
Da auch die Trennung von LF nicht schön war, er dann noch so an FuFu festhielt, kann trotz der absolut positiven Zeit zur Zeit allerhöchstens ein befridigend mit Tendenz nach unten gegeben werden!
Das Managment der Trennung, nicht diese an sich, kosten ihn viele Punkte.
Hier rechtzeitig ein Stopp-Zeichen an Presse und Fans (auch durch WG) wären absolut notwendig gewesen!
Allerdings hat er etliche positive Ansätze gezeigt, darauf bauen wir auf, denn grundsätzlich gefällt mir die Art!


catro69
30. Dezember 2011 um 16:14  |  53976

Sorry, hab Eure Kommentare größtenteils nur überflogen.
Zur Babbelposse fällt mir eigentlich nur ein, dass ich Michas Verhalten schon vorher nicht optimal fand. Die Eskalation rund um das Hoffenheimspiel empfand ich als peinlich, die gemeinsame Erklärung beschwichtigend, aber gut.
Ich hab mich zu einem „befriedigend“ durchgerungen.
Beim Abstieg ist er nicht frei von Schuld zu sprechen, nach sechs Jahren in hohen Funktionsämtern rund ums Management, kann ich da auch nicht von Welpenschutz ausgehen.
@ L.Horr Ich bin mir ziemlich sicher, dass unsere Verbindlichkeiten schon 2009 ungefähr auf dem heutigen Stand waren. Wie sich die Bilanz lesen würde, ohne Geheimnis 8-Mios, kann sich jeder denken.
Nein in diesem Punkt reicht es nur zu einem „ausreichend“.
Bei den Verpflichtungen scheint er sich gut mit den Trainern abzusprechen, unser Team stellt eine hübsche Mischung aus Favre (Raffa, Ramos?), Funkel (Hubnik, Kobi) und Babbel (die Münchner, Lasogga Geheimtipp von Widmayer) dar. Eine persönliche Handschrift erkenne ich noch nicht, muß aber auch nicht sein. Die unaufgeregte Art der Transfers und das meist gute Preis-Leistungsverhältnis (Friend und Wichniarek mal weggedacht) bringen Preetz ein „gut“ von mir ein.
Letzter Teilaspekt: Die Außendarstellung.
Für mich „befriedigend“, Luft nach oben, könnte es mir aber viel schlimmer vorstellen.

Insgesamt sehe ich einen jungen, noch durchschnittlichen Kapitän am Ruder des Herthadampfers. Je mehr Stürme er übersteht, umso besser wird er werden.


pax.klm
30. Dezember 2011 um 16:17  |  53977

Dan // 30. Dez 2011 um 15:44
Dafür gibt es nur eins rauf mit Mampe…

Oder ganz viele davon: :):)


Tripeiro-Plumpe
30. Dezember 2011 um 16:17  |  53978

Wie steht oder sieht ihr das, dass MP auf der Bank sitzt?


Tripeiro-Plumpe
30. Dezember 2011 um 16:20  |  53979

Ich muss dazu sagen, dass ich kein Freund von so einer Geschichte bin. Aber vll stärkt es ja das Mentale der Mannschaft in Form von Respekt und Angst?!


pax.klm
30. Dezember 2011 um 16:25  |  53982

Das zeigt Verbundenheit!


30. Dezember 2011 um 16:27  |  53983

Mit Preetz‘ Interpretation des Manager-Postens bin ich im Allgemeinen zufrieden. Die sachliche und ruhige Art des sportlichen Leiters hebt sich angenehm von den Zampanos der Branche ab. Das Wichtigste ist aber, dass der „Lange“ in dem Verein verwurzelt ist. Lest mal das Hoeneß-Interview in der Zeit, auch der Bayern-Chef hält das für ein Erfolgsrezept.

Ohne Frage hat Preetz bei der Causa Babbel Fehler gemacht – deshalb ein „Befriedigend“. Meiner Ansicht nach hat es ihm unser Ex-Trainer aber auch nicht allzu leicht gemacht. Babbel wird die Gründe kennen, warum er hier nicht bleiben wollte. Ob Preetz sie kennt, kann man nur spekulieren.

Die Konsequenz, sich vorzeitig von Babbel zu trennen, war meiner Meinung nach richtig. Und weil sich beide schließlich doch noch darauf verständigt haben, die Sache beizulegen, ohner weiter dreckige Wäsche in der Öffentlichkeit zu waschen, wird Herthas Ruf auch keinen nachhaltigen Schaden nehmen. Operette können andere besser (Köln) oder spielen sie gleich auf ganz großer Bühne (München).

Hertha wird außerhalb der Hauptstadtzone auch eher indifferent gesehen – zumindest ging das mir so, der ich in der Vergangenheit ein paar Jahre in der westdeutschen Diaspora verbringen durfte. Aber so ist das eben: Bei BVB oder FCB versteht jeder, warum man die toll finden kann. Bei uns ist das nicht so augenfällig. Aber beim Standing des Vereins in Berlin hat sich in den letzten Jahren einiges getan, das ist auch dem aktuellen Management zuzuschreiben.

[Hallo zusammen. Ich lese hier von Anfang mit und verfolge die angeregten Diskussionen in der Community. Mit Hertha schon ein paar Jahre innig verbunden (sagen wir es so: 10/11 war nicht meine erste Zweitligasaison, Theo Gries ist mir noch ein Begriff). Den Machern von der MoPo möchte ich zu der erfolgreichen Blog-Gründung gratulieren. „Immer Hertha“ ist auf jeden Fall erste Liga (-> Phrasenschwein), da können sich andere Zeitungen mal eine Scheibe von abschneiden. Allen einen guten Rutsch!]


Herthaber
30. Dezember 2011 um 16:46  |  53984

Für mich macht MP seinen Job außerordentlich gut. Alles was er zu verantworten hat ist sachlich und ohne großes Theather über die Bühne gegangen. (Vertrag Raffa, Ronny, PML, Babbel und auch Skibbe) Selbst im letzten Streit, keiner weiß wie es wirklich war, jeder hat nach seiner Symphatie für MP oder MB Stellung bezogen. Alle haben dabei verloren, trotzdem glaube ich das MP die Initiative für die Versöhnung ergriffen hat, was ihn ebenfalls auszeichnet. Nach der DH Zeit ist es wohltuend einen solchen Manager, mit sehr guter Retorik, als Verantwortlichen in seinen Reihen zu wissen. Weiter so !!


Sir Henry
30. Dezember 2011 um 16:59  |  53985

Komisch, wenn in München ein Trainer mit großem Trara und Tamtam inklusive gegenseitiger öffentlicher Schuldzuweisungen und persönlichen Angriffen gefeuert wird ist das FC Hollywood. Geschieht selbiges in Berlin ist das ein Provinzverein.

Insofern ist das alles Mumpitz.

Preetz macht hervorragende Arbeit und führt Hertha mit ruhiger Hand. Hoffentlich hat er die fünf Jahre, die nötig sind, Hertha finanziell und sportlich auf Vordermann zu bringen.


Sir Henry
30. Dezember 2011 um 17:20  |  53986

@blogpappies

Warum steht bei Preetz‘ Leistungsbewertung das „Sehr gut“ eigentlich gar nicht erst zur Wahl? DER Subtext gefällt mir nicht. 😉


30. Dezember 2011 um 17:29  |  53987

Ich sehe das ähnlich wie @ fg und @ Sir Henry, sofern ich beide richtig interpretiere.

Offensichtlich pflegen einige die Vorurteile, die sie Hertha BSC gegenüber haben.

Daran ist prinzipiell aus meiner Sicht nichts auszusetzen, solange die Vorurteilspfleger bereit sind, selbige „bei guter Führung“ des Vereins über Bord zu werfen.
Der Größenwahn, den ein Ex-Trainer vor einigen Monaten ausmachte, wird Hertha und Berlin immer begleiten. Die Voraussetzung, eine „neue“ Hertha, eine Nach-Hoeneß-Hertha zu präsentieren, hat zunächst offensichtlich nur bei vielen Berlin-Brandenburgern geklappt. Die haben gesehen, dass Hertha sich verändert (hat).
Es ist an Preetz, dies in der Stadt und im Umfeld voranzutreiben. Dann wird sich auch in (Achtung: Größenwahn) Restdeutschland die Wahrnehmung des Vereins verändern. Das braucht Zeit. Die Frage ist, ob Preetz die Zeit und die Geduld hat – und ihm diese von Vereinsseite aus eingeräumt wird.


30. Dezember 2011 um 17:39  |  53988

Das Geschehen rund um die letzttlich dann Nichtverlängerung des Vertrags von Babbel war sicher nicht gut gemanagt, egal, wen man jetzt als Schurken im Stück sieht. Aber es ist m.E. auch nur oberflächlich mit der Favre-Entlassung vergleichbar. LF und MB waren beides starke Egos, aber jeder auf seine Art, und das ergibt dann die Chance, jeweils ganz andere Fehler im Umgang mit denen zu machen…

Insofern glaube und hoffe ich, dass Preetz aus diesen Fehlern doch lernt.

Hoch anzurechnen ist ihm auf der anderen Seite aber die Rückkehr zu mehr Bodenständigkeit. Es geht eben auch ohne jährliche Brasilien-Reisen…

Was mir nicht so gefällt, ist die Vorliebe der Transferpolitik für bekannte Namen, die von außen hereingeholt wurden. Jedenfalls kommt es mir manchmal so vor. Ottl, Torun, Ben-Hatira – so die richtigen Burner waren das bislang alle nicht, und ich hoffe nur, dass es bei Skibbe besser aussieht. Ich hätte mir statt woanders gescheiterter Etablierter manchmal lieber etwas mehr hungrige Newcomer gewünscht, die nach einem konkreten Konzept gesucht werden. So gut auf der Ersatzbank Platz nehmen wie andere können die auf jeden Fall. Und dem Etat täten solche Lösungen auch gut.

Aber alles könnte auch viel schlechter sein, deswegen „voll befriedigend“.


30. Dezember 2011 um 18:04  |  53989

Ich finde den Führungsstil von MP eigentlich ganz gut, insgesamt, auch seine Einkäufe mir MB zusammen waren ok, was ich ihm aber sehr stark anlaste, das es bei jedem Trainerwechsel zu solch einem Chaos kommt und ein DH, wurde in meinen Augen förmlich rausgemobbt. Ob zu Recht oder Unrecht ist dabei ja erstmal Zweitrangig. In solchen Sachen muß er eben noch stark dazu lernen.
Der Verein und auch MB etc wird sich davon recht schnell erholen, übermorgen fragt schon kein Mensch mehr was vorgestern war, grade im Fußball.

Davon mal abgesehen fand ich den Artikel in der Süddeutschen Zeitung gar nicht mal so schlecht, hat doch das ganze ganz gut wiedergespiegelt

Aufgrund dieser ganzen Chaos Geschichten bekommt MP von mir auch nur ein Ausreichend bei seiner Arbeit


30. Dezember 2011 um 18:04  |  53990

also ehrlich; ich denke eher, dass Preetz hier aus Gründen der Chemie sehr pfleglich behandelt wird; also dass man seine Vorurteile pflegt, wenn man das schwache Führungsbild (zwischen MV und Dezember gab es keine Führung!) kritisiert, halte ich echt für eine überspannte Sicht der Hertha-Dinge.- Dass mit der van Gaal Entlassung zu vergleichen, ist nun auch sehr weit hergeholt-völlig andere Zusammenhänge etc
Schaut man sich das mal gaaaanz nüchtern an, hat Preetz bis zur MV wirklich gute Arbeit geleistet; dazwischen (bis zu Skibbe) einfach nicht den Überblick gehabt; jedenfallls nicht so gewirkt, als hätte er es unter Kontrolle. (und das ist auch sein part)- völlig seltsam die Sache mit RW-ich kann doch dem kein Angebot machen, wenn der die story vom Babbel unterstützt ?!?-
Erst abwarten muss man auch, ob der dritte Trainertransfer in kurzer Zeit, dann ein Treffer für eine längere Perspektive wird. Für mich insgesamt wirklich kein Wirken, dass man als sehr gut oder gut benoten könnte. -Noten sind eh´Quark..
– nimmt man die reinen Fakten, ist es sportlich eine zufriedenstellende Bilanz. Nicht so gut , der Ertrag der Jugendarbeit.
– die Außendarstellung war bisher gut, zuletzt aber mangelhaft-ergibt zusammen ein derzeitiges (aktuelles)“ausreichend“. Natürlich hängt weiteres vom sportlichen Erfolg ab.
Meiner Ansicht nach, hat Preetz mit dem Skibbe seinen letzten Schuss. Sollte das aus irgendeinem Grund auch wieder schief gehen, kann man schlecht den Preetz außerhalb jeder Kritik stellen.
„Es bleibt immer was hängen“..sollte gerechterweise eigentlich dann auch für jeden gelten-oder aber für keinen 😉


30. Dezember 2011 um 18:07  |  53991

@ Sir Henry // 30. Dez 2011 um 16:59

Ganz einfach München wird von Hause aus als Weltverein angesehen und Hertha ist egal wie gut sie sind und obs der Hauptstadtclub ist oder nicht generell der Provinzverein.
Es wäre der ganzen BuLi bis auf wenige Ausnahmen doch eh am liebsten würde Hertha dort nicht mit spielen


Bolle75
30. Dezember 2011 um 18:15  |  53992

Preetz ist schwer angezählt. Noch so eine Trainerentlassung und wir werden mit Preetz als Manager keinen vernünftigen Trainer mehr nach Berlin bekommen. Insgesamt ist seine Leistung befriedigend. Das Problem ist die mangelde Konstanz. Alles zwischen Babbel und dem Aufstieg reicht zu einem sehr gut das danach höchstens noch zu einem gut mit einem mangelhaft zur Trainerentlassung. Ein Offensiver weniger dafür nen Verteidiger mehr … ich bin nicht der einzigste der das angemeckert hat, aber ich habe auf Babbel & Preetz vertraut. Auf Skibbe bin ich gespannt und sehe das ganze sehr positiv. Aber es bleibt halt das Bild was Hertha und Preetz beim Favre Rausschmiss und eben vor ein paar Wochen abgegeben hat. Preetz sein Führungsstil passt eigentlich prima zur Hertha aber er darf solche Fehler einfach nicht mehr machen. bzw. muss eher erkennen das da was aus dem Ruder gelaufen ist. Hertha wird sich von den Turbulenzen nur dann erholen wenn es jetzt nicht hinter den Kulissen schwelt, was ich nicht beurteilen kann und wenn die nächsten 2 Trainerentlassungen besser verlaufen als die letzten zwei. Preetz sein Führungstil ohne Kommunikationsprobleme, egal welcher Art und wer daran schuld war wäre schon sehr gut. so lange wir uns aber alles immer wieder selber kaputt machen bringt uns das auf Dauer auch nichts.
Preetz muss aufpassen, die nächsten Fehler wird er nicht so elegant aus der Welt schaffen können wie jetzt die Einigung mit Babbel. Egal wer jetzt Recht hatte, man muss es beiden hoch anrechen den Streit, wenn auch zu spät, beigelegt zu haben. Wir sind weiterhin der Idioten Club der nüscht wirklich auf die Reihe bekommt außer mal für, vielleicht ein Jahr. Ein Immage ändert sich nicht nach so langer Zeit in einem Jahr, da muss viel mehr kommen und dafür benötigen wir mehr und vor allem noch viel bessere Führung.


kraule
30. Dezember 2011 um 18:25  |  53993

Das Theater unter Manager Preetz woanders und wir würden uns über den verantwortlichen Manager schlapp lachen…….. Für mich ist das Gesamtwirken von Preetz 2. Liga tauglich. Nicht mehr, leider!


Zitronenhändler
30. Dezember 2011 um 18:31  |  53994

Es gibt tatsächlich gar nicht mehr soviel hinzuzufügen. Habe auch bei „zufriedenstellend“ den Buzzer gedrückt. Grund: Schon eindeutig die letzten Wochen, bei denen man Preetz seinen Anteil zugestehen darf.
Sollte sich heraus stellen, dass er gar mehr Schuld an allem trägt, wäre das noch nachträglich zu korrigieren. Solange wir das aber nicht wissen, müssen auch die positiven Aspekte im Vordergrund stehen. Der Aufstieg ist geglückt, die Transfers laufen i.d.R. ohne großes Brimborium, das Image des Vereins hat sich in meiner Wahrnehmung schon deutlich verbessert. Umstände, die ich auch direkt auf den Vollblutherthaner Michael Preetz zurück führe. Auch konnte man bei ihm eine persönliche Entwicklung erkennen: Anfänglichen Unsicherheiten folgten alsbald gute und klare Auftritte in der Öffentlichkeit. Das Zusammenspiel mit dem Präsidium scheint gut zu funktionieren. Gut im Sinne pro Hertha BSC und nicht zu Gunsten von Partikularinteressen.

Ich finde im Prinzip auch immer noch den beschrittenen Weg bei der Jugendförderung gut und wo ich meine, dass Preetz dort auch seine Finger im Spiel hat. Haben muss! Klar, es wird zuletzt immer kritischer diskutiert, wie effektiv Herthas Jugendarbeit tatsächlich ist und welchen Mangelanteil Preetz daran trägt. Ich glaube aber, dass er insgesamt an identitätsstiftenden jungen Berliner Nachwuchsspielern ein starkes Interesse hat. Nicht zuletzt auch aus den oben schon mal als lobenswert genannten Gründen der (noch langsam) voran schreitenden Vereinsentschuldung. Das hat er zweifelsohne mit auf den Weg gebracht. Und in beiden Fällen scheint Geduld das Gebot der Stunde zu sein: So wenig wie jedes Jahr zig neue Superstars aus dem Amateurbereich nachrücken, genauso wenig wird man erwarten können, dass Preetz die Entschuldung in 2-3 Jahren hin bekommt. Es dauert eben. Und braucht vielleicht auch mal die Gunst des Moments.

Da hier anscheinend winterpausenbedingt gerade alle Stellschrauben bei Hertha BSC abgearbeitet werden, schlage ich vor, dass vielleicht auch die „Standortfaktoren“ Fans und Medien näher beleuchtet werden. Beide haben letztlich auch mittel-, wenn nicht sogar unmittelbaren Einfluss auf das Erscheinungsbild von Hertha BSC. Konnte man zuletzt leidvoll miterleben. Zumindest in einem der Fälle.


Stehplatz
30. Dezember 2011 um 18:33  |  53995

Nach Schulnoten bekäme Preetz von mir nach der Nummer mit Babbel eine 5 eher noch ne 6. Seine sonstige Bilanz sehe ich als ausgeglichen an.

Zurück zu Babbel. Preetz musste bei aller Wahrheitsliebe klar sein, dass er gegen einen Ex-Bayernspieler in einer von Bayernehemaligen dominierten Fußballöffentlichkeit nur verlieren kann, falls er nichts stichhaltiges liefern kann. Das Ganze wäre auch schneller zu lösen gewesen, wenn man Babbel sofort nach seiner Absage -wann auch immer- öffentlich zum ersten Januar freigestellt hätte. Ob im Recht oder nicht Preetz hat der wiedererarbeiteten Reputation des Vereins massiv Schaden zugefügt. Ich bin ihm gegenüber nach wie vor skeptisch und beim nächsten Lapsus den er zu verantworten hat erwarte ich von Gegenbauer klare Worte.

Transfers würd ich mit 3- oder 4+ bewerten. Es waren zu viele teure Spieler dabei die floppten. Bei den Trainerauswahlen bzw. Entlassungen hatte er bisher nicht das glücklichste Händchen.


Exil-Schorfheider
30. Dezember 2011 um 18:36  |  53996

@L. Horr

Wie kommst Du denn auf die 50 Mio-Aussage? Meiner Meinung nach hatten wir nach dem Abstieg ´09 knapp 40 Mio Verbindlichkeiten.

Die Arbeit von MP wird von mir mit einem „Befriedigend“ bewertet. Vieles ist hier bereits gesagt worden und auch die unabhängigen Aussagen von @dan & @treat haben mich in der „Baron Münchenhausen“-Affäre etwas nachdenklich werden lassen. Trotzdem hätte hier eine bessere Kommunikation stattfinden, daher nur diese Note.


naneona
30. Dezember 2011 um 18:53  |  53997

Ach ja der MP, ich bin (noch) nicht der Meinung das wir Ersatz brauchen. Den Abstieg habe ich ihm sehr Übel genommen, da er nun mal dafür mit Verantwortlich war. In der Folge fand ich aber Seine Arbeit durch aus Ansprechend. Und jetzt die letzten Wochen. Wo er bei anderen Transfers Still und Leise im Hintergrund gearbeitet hat prescht er nun beim Trainer nach vorne. Völlig unnötig wie ich finde, ich hoffe er lernt daraus und und geht in Zukunft erst wieder an die Öffentlichkeit, wenn es auch etwas zu verkünden gibt. In den letzten Wochen ist mir auch Verstärkt aufgefallen, das nach langer Zeit der Ruhe wieder Interna nach außen dringen. Ich hoffe er findet die undichten Stellen. Die Verpflichtung von Skibbe fand ich nicht so toll, in meinem Kopf erscheint in diesem Zusammenhang immer der Name Funkel. Ich kann ihm die Entscheidung aber auch nicht negativ an lasten, erst mal schauen was daraus wird. Ich erwarte aber von ihm das er Trainer und Mannschaft aufmerksam verfolgt und rechtzeitig Eingreift wenn da etwas aus dem Ruder läuft. Ich hoffe er sucht sich Professionelle Hilfe und Bildet sich weiter, speziell was den Bereich Kommunikation und Krisenmanagement betrifft. Er hat einiges gut und anderes schlecht gemacht. Solider Durchschnitt mit vielen Möglichkeiten sich zu verbessern.


kczyk
30. Dezember 2011 um 18:56  |  53998

Sehr unterschiedlich die Aussagen der User zum Führungsstil von MP. Aber doch ist die überwiegende Zahl der Meinung, dass sein Führungsstil zu Hertha passt.
Es passt doch irgendwie 😉


ubremer
ubremer
30. Dezember 2011 um 18:59  |  53999

@fool

Ich lese hier von Anfang mit und verfolge die angeregten Diskussionen in der Community. Mit Hertha schon ein paar Jahre innig verbunden… Den Machern von der MoPo möchte ich zu der erfolgreichen Blog-Gründung gratulieren. „Immer Hertha“ ist auf jeden Fall erste Liga (-> Phrasenschwein), da können sich andere Zeitungen mal eine Scheibe von abschneiden

Danke für die warmen Worte. Wenn Du von Beginn an mitliest, brauch‘ ich nicht zu erzählen, was Dich hier erwartet. Habe Spass und bereichere die Diskussion.

@apoll,

völlig seltsam die Sache mit RW-ich kann doch dem kein Angebot machen, wenn der die story vom Babbel unterstützt ?!?-

Denke, dass der Zeitablauf an jenem Montag den Gang der Dinge erklärt.
9.30 Uhr Meeting Preetz/Widmayer. 1. Resultat: Widmayer coacht das Pokalspiel. 2. Resultat: zum Jahresende wird Widmayers Vertrag aufgelöst.
10.30 Uhr Preetz/Widmayer vor der Mannschaft
11 Uhr Pressemitteilung von Hertha: Widmayer betreut die Mannschaft gegen Lautern

Und irgendwann, nachdem die Vereinbarungen getroffen waren, kam jemand um die Ecke und sagte: Habt ihr eigentlich gesehen, wie der Widmayer den Babbel im Kicker unterstützt?
Und noch später am Tage sagte jemand: Alles, was der Kicker mit Widmayer als Kronzeuge argumentiert, ist falsch.
Meine Lesart: Da hat der Manager gesagt: Sch…egal. Helm auf, Kopf runter und bis Mittwochabend ( = Pokalspiel) durch.


Sir Henry
30. Dezember 2011 um 19:15  |  54000

Aber, @ubremer, @fool mag als passiver Leser ja wissen, wie es hier nach außen läuft. Aber da wir uns ja hier in einem Kreis von Initiierten bewegen, in bester Tradition der Templer, Illuminaten, Freimaurer und Rosenkreuzer, muss auch @fool natürlich zunächst den Ritus über sich ergehen lassen. Hast Du ihm schon DIE Mail geschickt? 😉


ubremer
ubremer
30. Dezember 2011 um 19:20  |  54001

@Sir,

Du meinst die mail mit ‚Kielholen‘ und dem anderen Schabernack ?
Soll @fool erstmal gut ins Neue Jahr kommen 😉


hurdiegerdie
30. Dezember 2011 um 19:51  |  54002

Ich war sehr angetan von der „neuen, stillen Art“, Teamwork, nach aussen dicht und Verträge abschliessen, dann reden.

Nur reicht das und ist es noch so? Es wird doch schon wieder merklich lauter aus dem stillen Inneren.

Ich mache es kurz: Steigt Hertha ab, war Preetz mangelhaft, bleibt Hertha drin, kann es noch ein befriedigend werden.


30. Dezember 2011 um 20:19  |  54004

@ubremer: na ja, die Sache mit dem Kicker könnte auch so gewesen sein, wie es @hurdi spekuliert hat. Aber davon abgesehen, hat Skibbe zwei oder drei Tage lang gesagt, er würde mit RW reden wollen, zwecks Weiterbeschäftigung-mit Einverständnis des Chefs- haben die Sand in unsere Augen gestreut ?


ubremer
ubremer
30. Dezember 2011 um 21:09  |  54005

@apoll,

na ja, die Sache mit dem Kicker könnte auch so gewesen sein, wie es @hurdi spekuliert hat.

weiß gerade nicht, was @hurdie spekuliert hat. Weiß nur, dass das, was dort stand, verkehrt war (warum siehe hier)

davon abgesehen, hat Skibbe zwei oder drei Tage lang gesagt, er würde mit RW reden wollen, zwecks Weiterbeschäftigung-mit Einverständnis des Chefs- haben die Sand in unsere Augen gestreut ?

Die Fakten liegen doch recht übersichtlich auf dem Tisch.
19. Dezember, Montag: Preetz/Widmayer einigen sich darauf, dass RW Hertha gegen Lautern betreut. Und, dass sein Vertrag zum 31. Dezember aufgelöst wird, was aber erst am Tag nach dem Pokalspiel veröffentlicht werden soll.
21. Dezember, Mittwoch: Hertha gewinnt mit Widmayer das Pokalspiel
22. Dezember, Donnerstag: Hertha gibt bekannt, dass der Vertrag mit Widmayer aufgelöst wird. Wenig später wird Skibbe als neuer Cheftrainer vorgestellt. Der weiß von der Vertragsaufhebung. Sagt, dass er RW für einen guten Mann hält und sich nochmal um ihn bemühen will.
29. Dezember, Donnerstag: Skibbe telefoniert eine Stunde mit RW. Der sagt: Alles toll, Hertha, die Mannschaft . . . aber er wolle weiter im Tandem mit Babbel arbeiten. Skibbe informiert im Anschluß Preetz über die Absage von RW.
so what?


L.Horr
30. Dezember 2011 um 21:18  |  54006

…@catro u. Schorfheider ,
Preetz/GegB. hat im Sommer 2009 übernommen.
Um Schulden zu minimieren „musste“ Joe alternativlos für 7,- Mio € Bares nach Hoffenheim transferiert werden.
Um Pante , Voro o. Arne weiter zu verpflichten , darum ging es schon garnicht mehr , deren Gehalt (gut 6,0 Mio €) wurde zum (ein)Sparen gebraucht.
Im Herbst 2010 mussten die Genußscheine über 6,5 Mio € bedient werden.

All diese Summem galten im Sommer 2009 nicht als Schulden , mussten aber dennoch eingebracht werden und galten als Resultat kreativer Buchführung.

Das parallel zum Abstieg und existenziellem , sofortigen Wiederaufstieg gemeistert zu haben – dank Gegenbauer – ist die Leistung welche es zu würdigen geht , zumal Hertha´s Konkurrenzfähigkeit aufrecht gehalten wurde.


L.Horr
30. Dezember 2011 um 21:23  |  54007

…edit : zur Lizenzierung der Saison 11/12 musste ein 10 %er Abbau des negativen Eigenkapitals garantiert werden.


Sir Henry
30. Dezember 2011 um 21:32  |  54008

Wobei von der Stunde die Absage wahrscheinlich lediglich die ersten dreißig Sekunden in Andpruch genommen hat. Der Rest dürfte so eine Art Übergabe gewesen sein.


Exil-Schorfheider
30. Dezember 2011 um 22:01  |  54009

@L. Horr

Es würde jetzt zu weit gehen, weil ich den HI-Finanzthread gelesen hatte, indem @mineiro es sehr gut erklärt hat, aber ich sehe das anders. Deine Erläuterung gleicht fast denen des Professors, der immer behaupten durfte, dass Hertha zu Hochzeiten des Hoenessismus stets das Doppelte an Verbindlichkeiten hatte.


kczyk
30. Dezember 2011 um 22:01  |  54010

ich hoffe sehr, dass, wenn der nächste Tag sich verabschiedet und das Zepter an das Jahr 2012 übergeben hat, die Fans der Hertha sich wieder um Fussball sorgen – und weniger sich mit der Frage beschäftigen, was wirklich war.


Chris
30. Dezember 2011 um 22:02  |  54011

Liebe Blog-Väter, was sagt man eigentlich
zu den Gerüchten, dass Babbel unserer
Hertha gar nicht so freiwillig den Rücken
gekehrt hatte, sondern vielmehr aus
München eine Art Ultimatum gesetzt
wurde, da sich der Markus vielleicht nicht
immer so verhalten hatte, wie es sich eine
treusorgende Ehefrau so vorstellt!?!


hurdiegerdie
30. Dezember 2011 um 22:21  |  54012

Erklär mal, was Mineiro sagt, @exil-s.

Ich habe echt keine Lust, mich durch das HI zu kämpfen.


Exil-Schorfheider
30. Dezember 2011 um 22:38  |  54013

@hurdie

Sorry, das würde echt zu weit führen. Er hatte sich durch die Bilanzen gewühlt und ein paar Leichen angedeutet.

Den habe ich auf Anhieb mal gefunden.
Letzter Eintrag auf Seite 50.

http://www.herthainside.de/forum/viewtopic.php?f=32&t=3919&st=0&sk=t&sd=a&sid=529aac803769e4c4a6f41587b3eb0b30&start=735


Exil-Schorfheider
30. Dezember 2011 um 22:39  |  54014

@chris

Denk an den nicht rechtsfreien Raum hier!
Recht haben und Recht bekommen sind vor Gericht immer zwei Paar Schuhe… 😉


hbscwilly
30. Dezember 2011 um 22:43  |  54015

Da die Beurteilung der Arbeit von M.P. in 2011 gefragt ist, beurteile ich also nur die vergangenen 12 Monate. Und für den ersten Teil der Amtsbezeichnung von Preetz, Geschäftsführer Sport, gebe ich ein Befriedigend. So fällt die Erstligamannschaft (mit Verpflichtungen und Verträgen) in diesen Bereich, aber eben auch der Nachwuchsbereich. Und da sehe ich gravierende Mängel. Warum steht der Coach der U23 eigentlich nie in Frage, obwohl von seinem Team zu wenige Jungs den Sprung in die erste Elf schaffen?
Beim zweiten Geschäftsbereich, Kommunikation/Medien fällt mir natürlich zuerst die Causa Babbel und der unwürdige Umgang damit ein. Natürlich hat die Reputation von Hertha dadurch einen Schaden erlitten. Jemand der für Kommunikation verantwortlich ist, hätte das verhindern müssen. Daher bekommt MP von mir nur die Gesamtnote mangelhaft.

Das Bild von Hertha in der gesamtrepublikanischen Sicht, wird in Berlin erfahrungsgemäß immer kritischer eingeschätzt, als es in Wirklichkeit ist. Als es in der letzten Erstligasaison nach Abstieg aussah, haben sehr viele in meiner Region (Südbayern) mit der Hertha gefiebert, weil sie nicht wollten, daß der Club aus der Hauptstadt absteigt.
Zu der Frage ob Preetz auf der Bank sitzen sollte: Nein, ich meine nicht. Was tut er dort? Verträge verlängern? Ich denke dort gehören nur die Leute hin, die einen Einfluß auf das Spiel haben müssen. Trainer, Auswechselspieler, Doc, Physio.


catro69
30. Dezember 2011 um 22:50  |  54016

@L.Horr Nichts gegen Deine Rechnung, aber dann bitte gleich mit ner Erklärung. Ich lese 50 Mio Verbindlichkeiten im Sommer 09 und denke, falsch.
Richtig ist z.Bsp., dass die 7 Mios für Joe erst in den Geschäftsbericht 09/10 eingeflossen sind, ebeno richtig ist, dass Hertha für die Zweitligalizenz Eigenkapital auftreiben mußte. Warum der 8 Mio-Geheimvertrag und eine erneute Zeichnung von Genußscheinen (500k) dann eine weniger innovative Buchführung darstellen als zu Dieters Zeiten, erschließt sich mir nicht. Vor allem, was hatte Preetz damit zu tun? Es dürfte doch klar sein, dass Onkel Werner das Geld organisiert hat.

Mal zu der Jugend. Wie finde ich einen Manager, der den Jungprofis das normale Profitraining verbieten läßt? So geschehen unter Funkel in der Rückrunde der Abstiegssaison. Für mich immer noch ein rotes Tuch. Den begabtesten A-Jugendlichen einen Lizenzspielervertrag anzubieten ist keine Meisterleistung, dazu sind wir verpflichtet (laut DFL). Das vermehrte Einbinden von Ex-Herthanern in den Trainingsbetrieb der Jugendteams muß seine Richtigkeit erst noch zeigen. Bis dahin, ein „ausreichend“ bei diesem Thema.


pax.klm
30. Dezember 2011 um 23:03  |  54017

Chris // 30. Dez 2011 um 22:02
auch wenn es so ist und vielleicht noch ein paar Leichen bei den Herren im Keller liegen, so finde ich: Darüber reden wir nicht (mehr)!
Es ist wie es ist!
Schade (vielleicht), aber nicht mehr zu ändern!
Darum jetzt pro „Lächler“, der seine Familie schnell hierher holen will!


Exil-Schorfheider
30. Dezember 2011 um 23:04  |  54018

hbscwilly // 30. Dez 2011 um 22:43

Warum steht der Coach der U23 eigentlich nie in Frage, obwohl von seinem Team zu wenige Jungs den Sprung in die erste Elf schaffen?

Dank einer Quasi-Jobgarantie durch den Präsi und einem langfristigen Vertrag, den der GröFuMaZ noch auf der legendären Schreibmaschine tippen ließ…


pax.klm
30. Dezember 2011 um 23:14  |  54019

Exil-Schorfheider // 30. Dez 2011 um 23:04
Die Vertragsdauer neigt sich dem Ende zu!
Und vielleicht war er ja auch ein willfähiger Interimscoach? Günstig?


naneona
30. Dezember 2011 um 23:22  |  54020

Die Frage von Exil würde mich auch interessieren.
Wäre doch ein schöne Aufgabe für die Blog-Väter im nächsten Jahr, mal etwas tiefer in das Thema einzusteigen und uns im nächsten Jahr (so in 1-2 Monaten) zu Berichten. Wann läuft diese Jobgarantie eigentlich aus?


apollinaris
30. Dezember 2011 um 23:39  |  54021

na, exil hat sie doch selbst beantwortet..Allerdings hat @pax recht; insofern wird es interessant sein, wie es weiter geht. Ich habe gehört, Heine sei durch Gegenbauer „geschützt“..


hurdiegerdie
30. Dezember 2011 um 23:50  |  54022

jetzt wirds ja interessant, @apolinaris. Was hat „sie“ wo selbst beantwortet? Habe ich da was verpasst?


driemer
31. Dezember 2011 um 1:46  |  54023

@hurdiegerdie,
nur mal wegen der Auflösung deiner „Spannung“ 🙂

„sie“ bezog sich auf „die“ Frage, die apo pax zuordnete, der aber nur eine Frage von @hbscwilly etwas unübersichtlich zitierte und dann beantwortete.

Gruß in die Schweiz.
Und wieder wech.


driemer
31. Dezember 2011 um 1:49  |  54024

Ach ne, hurdiegerdie, pax soll in meinem Text @exil sein.
Nu bin ich auch durcheinander 😉


apollinaris
31. Dezember 2011 um 4:04  |  54025

fürchte , alles ist etwas durcheinander- eigentlich fand ich, das exil die Frage bentwortet hatte, die Nano den blogpapies als Aufgabenstellung mit auf den Weg gab..Da gibt´s eigentlich nichts mehr zu recherchieren.. 💡
So. Gute Nacht.


Petra in Berlin
31. Dezember 2011 um 9:37  |  54026

Wünsche allen Herthaner sowie den lieben Mit-Bloggern und unseren Blog-Pappies einen guten und gesunden Start ins Neue Jahr.
😀


teddieber
31. Dezember 2011 um 10:14  |  54027

MP seine Arbeit find ich gut, denn es wird nicht mehr versucht einem Bruder aus München auf Teufel komm raus auch nur annähernd zu beeindrucken. Ich bin immer noch ein wenig traurig das MB keine Lust mehr hatte bzw wie Trennung abgelaufen ist und da die Münchner Mafia mehr Gehör findet als ein Berliner konnte Hertha/MP nur schlecht aussehen.
Den Weg den MP eingeschlagen hat Berlin näher an Hertha (oder umgekehrt) zubringen finde ich sehr gut, denn was bringt ein neuer Fan aus der Ferne der es dadurch nicht ins Stadion schafft? Erst mal die Berliner mobilisieren und dann wird es von ganz alleine „Chic“ ein Hertha Fan zu sein.
Mir hat auch der Beitrag von L.Horr sehr gefallen. http://www.immerhertha.de/2011/12/30/michael-preetz-oder-gar-nicht-so-einfach-den-richtigen-fuehrungsstil-zu-finden/#comment-53947

Mein persönlicher Eindruck für das Hertha-Jahr 2011 ist durchweg positiv und ich bekomme immer noch feuchte Augen wenn ich an das letzte Heimspiel im Mai denke. Wir hatten eine Schale in der Hand, ja 2.Liga Felge, aber es tat der Seele sooooo gut. 🙂
In diesem Sinne wünsche ich EUCH allen einen guten Rutsch und http://www.youtube.com/watch?v=o_KTQNfodtM

Olli


pax.klm
31. Dezember 2011 um 10:36  |  54028

Hab ich nun recht, …oder bin ich ein anderer @??


driemer
31. Dezember 2011 um 11:26  |  54029

@pax.klm,
du hast sicher Recht und bist garantiert kein anderer. Ging mir ja nur um die Reihenfolge; Wer stellte wessen Frage und antwortete sich selbst – oder so ähnlich … 🙂 So, damit dürften alle Fragen dieses Jahres ungeklärt bleiben. 🙂 🙂

Ach ja @apo, das ist natürlich auch falsch und dient leider nicht der Entspannung in der Schweiz. 😉 Ich könnte dieses kleine Knäuel entwirren – aber nur wenn du es wünschtest.


hurdiegerdie
31. Dezember 2011 um 12:20  |  54035

Die Schweiz bleibt verwirrt.

Ich dachte, es ginge um die Frage von @Chris zu Frau Babbel, die @Exil mit dem Hinweis auf den rechtsfreien Raum…, worauf @Apolinaris, mit dem „Sie“ (und ich dachte Fraue Babbel) hätte sie (die Frage) doch bereits selber beantwortet, und ich wissen wollte, wo „Sie“ denn das getan hätte…..

Ich bin verwirrt.!

Aber mein Internet geht wieder, habe ein neues, mit einem neuen Fernsehdienst, wo ich auch BL-Spiele für 2.50 CHF pro Spiel per pay TV runterladen können sollte. Endlich für @Dan, Hertha nicht nur im zu kleinen Wackelstream im rechtsfreien Internet-Raum sondern auf Grossbildschirm….
mal sehen, ob es klappt. Aber ob ich dann Ottl gut finde, wage ich immer noch zu bezweifeln ;-).

Die Internet-Einrichtung alleine hat mich schon wieder viele graue Haare und 150 Steine für einen neuen WLAN-Router gekostet (es soll ja immer alles gaaaaanz automatisch und ohne neue Kosten…….. heute nachmittag ist Fernsehen dran.


apollinaris
31. Dezember 2011 um 15:46  |  54050

alles falsch 🙂


driemer
31. Dezember 2011 um 17:17  |  54059

So, die Pfannkuchen sind fertig, die Spritzkuchen auch, und der Kartoffelsalat würde sich am liebsten selber essen. Die ersten zwei handgedrehten Flaschengärungen sind alle und ich wünsche allen. also wirklich ALLEN einen guten Reinrutsch und keinen Ausrutsch.

Und freut euch auf das nächste Jahr , wenn wir erfahren, daß Babbel sich früher und intensiver zu Berlin und Hertha bekannt hat als wir alle ahnten.

Ich wünsche jedem im neuen Jahr tausend mutige Träume und tausendfachen Mut, diese
Träume zu verwirklichen.

Bis 2012


Blauer Montag
31. Dezember 2011 um 17:40  |  54061

Die Arbeit in 2011 von Manager Michael Preetz war bis zur MV gut. Ein Auftritt der Mannschaft mit Babbel wäre jedoch bei der MV nicht nötig gewesen. Und einen gravierenden Fehler hat er im Dezember gemacht. Sobald MP wußte, dass Babbel nicht verlängert, hätte er alleine oder mit Babbel die Medien vor dem Hoffeheim-Spiel informieren sollen. Dieser kleine, hässliche Fehler führt zu meiner Note „befriedigend“.

Ich hoffe, als Geschäftsführer Kommunikation/Medien kann Preetz seinen neuen Trainer („die letzte Patrone“) sicher durch die Berliner Landschaft und ihre Medien führen. Sonst befürchte ich nach den nächsten Niederlagen die häßlichsten Kommentare und Turbulenzen, bis das Saisonziel 2012 erreicht wird. Ich hoffe, dass Preetz bis dahin möglichst wenig Krisen-PR betreiben muss.

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