Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(sto) – Liebe Leute, kaum zu glauben, aber es ist wahr: Manchmal muss man gar nicht weit blicken, um festzustellen, dass diese merkwürdige Realität tatsächlich noch immer einen Hauch bekloppter ist als jeder noch so ironische Blick aufs kommende Jahr.

Nehmen wir nur mal an, ich hätte vor nun fast genau einem Jahr für den Dezember 2011 prophezeit, dass Aufsteiger Hertha BSC im gesicherten Mittelfeld der Tabelle überwintert, außerdem das Achtelfinale des DFB-Pokals erreicht hat – und sich im Rahmen bizarrer Lügenvorwürfe trotzdem von seinem Aufstiegs- und Erfolgstrainer Markus Babbel trennt … ihr hättet mich für diese Vorhersage doch alle für bescheuert erklärt, oder? 😉

Oder für die, dass DFB-Präsident Theo Zwanziger selbst für Insider unerwartet seinen Rückzug ankündigt; dass Miroslav Klose mit Lazio Rom die Serie A auseinanderschießt, Weltstar Samuel Eto’o derweil zu einem Kunstgebilde namens Anschi Machatschkala ins schöne Dagestan wechselt und Nicolas Anelka in die renommierte chinesische Liga zu Shanghai Shenhua (wer kennt es nicht!). Dass Ralf Rangnick wegen Burn-Out hinschmeißt, und dass zuvor Felix Magath sich eine Facebook-Schlacht mit den Schalker Fans geliefert hat und im Rahmen einer irren Job-Rotation den GröFuMaZ in Wolfsburg beerbt.

Apropos GröFuMaZ: 2012 steht an – und ich verspreche euch: Es wird nicht sein Jahr werden; und anders als 2011 auch nicht wirklich das des GröFuKaZ oder von Friedhelm Funkel. Doch lest am besten selbst. . .

Januar: Schrecksekunde in Herthas Trainingslager im türkischen Belek. Natürlich waren gleich am ersten Tag jedermann die kräftig gebauten Herren mit Sonnenbrillen in dunklen Anzügen ins Auge gefallen. Umso größer ist der Schock, als zu Beginn des zweiten Trainingstages Michael Skibbe fehlt. Hatte sein Ex-Klub Eskisehirspor etwa Häscher entsandt, die den abtrünnig gewordenen Trainer entführt haben? Schnell legt sich die Panik, als Skibbe noch etwas verschlafen aus der Hotellobby ins Freie tritt. „Mein Handywecker war noch auf deutscher Zeit programmiert“, erklärt er. Anderntags steht in Bild exklusiv zu lesen, was Skibbe in jener Nacht geträumt hat. Prompt verschläft auch aber sein neues Team – den Rückrundenstart: 0:1 in Nürnberg, 0:0 gegen den HSV. Aber Skibbe hat das Rezept zur Besserung schon parat: „Wir müssen jetzt einfach mal ein Tor schießen.“ In einer Abstimmung bei Immerhertha glauben 96 Prozent der User, dass das auch gelingen wird.

Andernorts in der Welt des Fußballs ist Markus Babbel bei 1860 München als neuer Trainer im Gespräch. Als Roter zu den Blauen? Er brauche schon noch ein wenig Zeit, um für sich zu einer Entscheidung zu kommen, sagt Babbel: „Ich eiere da nicht herum, ich weiß es wirklich noch nicht.“ Doch aus der ungewöhnlichen Liaison wird sowieso nichts, der Klub entscheidet sich nach der Entlassung von Rainer Maurer für Werner Lorant als Nachfolger. In der Pressemitteilung heißt es: „In unserer Situation braucht es einen Trainer mit Erfahrung.“ Babbel sagt, dass er jetzt erst mal mit der Familie Urlaub machen will.

Februar: Skibbes Worte zeigen Wirkung! Oder liegt es einfach daran, dass Raffael nach vier Spielen Sperre wieder mitmachen durfte? Egal, Hertha schießt Meister Dortmund mit 3:0 aus dem Olympiastadion – nachdem er zuvor schon seinen einstigen Lehrer Lucien Favre im Viertelfinale des DFB-Pokals mit 1:0 gedemütigt hatte. Die Scouts diverser Premier-League-Klubs sind aus dem Häuschen; vorsichtshalber legt Manager Michael Preetz die Ablöselatte auf „35 Millionen Euro – und kein Pfund Sterling weniger“.

Diese Nachricht geht aber völlig unter in dem Skandal, den die Morgenpost zuvor enthüllt hat: Hertha BSC hat dem entlassenen Trainer Markus Babbel entgegen der bisherigen Faktenlage zusätzlich zur vollen Höhe der Abfindung ein Schweigegeld von 500.000 Euro bezahlt. Warum? „Dazu sage ich nichts“, sagt Preetz. „Dazu sage ich nichts“, sagt auch Babbel. Also wird der Chef von dit Janze gefragt, Präsident Werner Gegenbauer, und der sagt: „Zu dem Thema haben Preetz und Babbel alles gesagt.“ Und doch bleiben viele Fragen offen.

März: Beim stürmisch bejubelten 1:0 gegen den FC Bayern bleibt genau ein Platz im Olympiastadion frei. Joachim Löw steckte auf dem Weg von Tegel ins Olympiastadion im S-Bahn-Chaos. Somit bleibt das Siegtor von Pierre-Michel Lasogga vom Bundestrainer unbeobachtet. „Ach, da mache ich mir gar keine Platte“, sagt der Torschütze und lächelt, als er von TV-Reportern auf den Sachverhalt angesprochen wird. Löw selbst äußert sich später im ZDF-Sportstudio in einem am Bahnhof Westkreuz aufgenommenen Einspieler so: „Wir wissen selb’verständlich, über welch högschd außergewöhnliche Qualitäten der Pierr‘ verfügt.“

Etwa zur selben Zeit wird in Freiburg erneut der Trainer entlassen. Ein Kandidat für die Nachfolge ist Markus Babbel (*08.09.1972). Er brauche nur noch ein wenig Zeit, um für sich zu einer Entscheidung zu kommen, sagt Babbel: „Ich eiere da nicht herum, ich weiß es wirklich noch nicht.“ Als beide Seiten sich an sich schon einig sind, präsentiert der Sportclub schließlich doch den öffentlich zu keinem Zeitpunkt gehandelten Michael Wiesinger (*27.12.1972) als neuen Übungsleiter. Dazu erklärt SC-Präsident Fritz Keller: „Wenn zwei gleich gut sind, trainiert bei uns der Jüngere.“ Babbel sagt, dass er jetzt erst mal mit der Familie Urlaub machen will. Derweil vermeldet Hertha einen wahren Geburtenboom. Auf der Geschäftsstelle gehen fast zeitgleich drei Mitarbeiterinnen in Babypause – eine von ihnen beschert dem Bundesligisten quasi nebenbei das 30000. Klubmitglied.

April: Gegen Mainz, Wolfsburg und Freiburg, also gegen „Gegner auf Augenhöhe“ (Manager Preetz, Trainer Skibbe, Kapitän Mijatovic, Präsident Gegenbauer), holt Hertha – auch darin sind sich alle einig – mit 0:0, 0:1 und 1:0 vier entscheidende Punkte auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. Aber der Mann bei Hertha in diesen Wochen ist ohnehin Aufsichtsratschef Bernd Schiphorst. Der langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung der Ufa Film- und Fernseh-GmbH nutzt seine alten Kontakte zu einem spektakulären Deal: Hertha kauft das gleichnamige Gründungsschiff zurück – finanziert werden die Kosten für Anschaffung und Instandsetzung in Höhe von insgesamt drei Millionen Euro durch eine Filmproduktion mit dem Arbeitstitel „Tore! Tore! Tore!“.

Aber wen interessiert schon die Handlung – bei dieser Besetzungsliste: Die Hauptrolle ist selbstverständlich blau-weiß lackiert, 125 Jahre alt, 22 Meter lang und 4,80 Meter breit. Aber auch die Darsteller aus Fleisch und Blut haben es in sich. Erster Offizier mit Namen Otto Lorenz ist Nello di Martino, der in seiner Seemannsuniform wirklich todschick daherkommt. Christian Fiedler spielt den Maat Aron, der in 90 Minuten nur einen Satz spricht. Als beim vergnüglichen Angeln seinem Kollegen Gollnow (lässig cool mit Seemannspulli, Dreitagebart und Kippe: Zecke!) ein Fisch vom Haken geht, motzt Fiedler: „Ich hätte den sicher gefangen.“ Ingo Schiller, der als Küchenchef nur einen kurzen Auftritt hat, guckt in der Szene gleichermaßen vorwurfsvoll drein.

Die kürzeste Diskussion gab es im Übrigen über die Besetzung der Kapitänsrolle. Arne Friedrich erhält den Zuschlag für die Darstellung des Fritz Lindner. „Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagt der angehende Star am deutschen Filmhimmel.

Der Film wird ein Kassenschlager in den Berliner Lichtspielsälen.

Mai: Mit einem 5:4 gegen Hoffenheim und Tabellenplatz 12 beschließt Hertha BSC die Saison. Doch für Genöle über Mittelmaß bleibt keine Zeit, denn nur eine Woche später wird das Olympiastadion in seinen Grundfesten erschüttert. Der Traum wird wahr: DFB-Pokalsieger Hertha BSC! 1:0 im Finale gegen Holstein Kiel! Das Siegtor erzielt Patrick Ebert in der 83. Minute. In Unterzahl retten die Berliner den Vorsprung über die Zeit, nachdem die Ostkurve den Publikumsliebling nach absolviertem Torjubel gleich dabehalten hat. Aus der Traum also für die „Störche“. Dabei hatte Kiel doch eigens für das Pokalfinale Ex-Coach Falko Götz engagiert, weil der den Endspielgegner nach eigenem Bekunden „in- und auswendig“ zu kennen vorgab. Hernach aber muss Götz kleinlaut eingestehen: „Patrick Ebert hatte ich nicht auf dem Zettel.“

In bester Partylaune, möchte man meinen, zelebriert die Basis zwei Tage später die Mitgliederversammlung. Doch rasch kippt die Stimmung im ICC. Die Rekordteilnehmerzahl von 8.427 stimmberechtigten Mitgliedern im völlig überfüllten Saal 1 votiert zum allseitigen Erstaunen (Amtsinhaber Gegenbauer im Vorfeld: „Wenn es sonst keiner macht, mache ich eben weiter.“) gegen das bestehende Präsidium. Da es auch keine Gegenkandidaten gab, der Klub aber „jetzt bitte nicht führungslos werden darf“ (Schiphorst), wird eilends nach Freiwilligen gefahndet. Niemand meldet sich. Da ertönt von hinter der Bühne eine rauchige Stimme, Musik ertönt, eine bekannte Melodie; ein schnauzbärtiger Mann mit Rockermähne und Gitarre betritt die Bühne und stimmt „Nur nach Hause. . .“ an. Begeisterungsstürme im Saal: Spontan wählen 8.418 Mitglieder Frank Zander (70) mit 99,89 Prozent der Stimmen zum neuen Hertha-Präsidenten. Erst nach drei Tagen verlässt auch der letzte Herthaner das ICC, ein Liedchen auf den Lippen…

Juni: Ein Mann, ein Wort! Was Maik Franz unmittelbar nach seinem im Dezember erlittenen Kreuzbandriss angekündigt hatte, wird Wirklichkeit: Pünktlich zur Europameisterschaft in Polen und der Ukraine, meldet sich der Abwehrspieler wieder einsatzbereit. Und überraschend reagiert Löw und nominiert den 30-Jährigen für das deutsche EM-Aufgebot. Zunächst – wie auch Torwart Thomas Kraft und Stürmer Lasogga – nur für den erweiterten Kader. Doch anders als die beiden Hertha-Kollegen schafft Franz auf Anhieb den Sprung ins Team. Und es geht gut los, die Vorrunde gegen Portugal (4:0), Holland (4:0) und Dänemark (4:0) übersteht die DFB-Auswahl mit Glück und Geschick, im Viertelfinale ist Tschechien – trotz Roman Hubnik – beim 8:0 nur ein bedauernswerter Spielball der deutschen Angriffswucht. Im Halbfinale wird England (4:0) aus dem Weg geräumt…

Doch so eine EM ist freilich immer auch eine einzige große Jobbörse. Es zerschlagen sich aber Spekulationen, wonach Markus Babbel neuer Trainer des von russischen Millionen sanierten AS Monaco werden soll. Ehe Babbel sagt, dass er jetzt erst mal mit der Familie Urlaub machen will, erklärt er noch: „Ich war mir mit dem Klub schon einig. Letztlich war es aber doch nicht das Monaco, von dem ich geträumt habe.“

Morgen: Dramatik pur im EM-Finale – Präsident Frank Zander sorgt für Ärger – Babbels Traum geht endlich fast in Erfüllung


45
Kommentare

Ursula
31. Dezember 2011 um 12:10  |  54031

Ich möchte mal wieder ERSTER SEIN!
GUTEN RUTSCH!!!


Exil-Schorfheider
31. Dezember 2011 um 12:15  |  54032

Schönes Ding, Herr Stolpe! 😉
Bin gespannt, wie Teil II das noch toppen soll!


Ursula
31. Dezember 2011 um 12:18  |  54033

Was ist denn nun schon wieder mit dem
Falko Götz! Der sollte doch ausgesorgt
haben! Er hat sich wohl abgenutzt, selbst
überschätzt oder bei der Hertha einfach
nur Glück gehabt….

….eine Weile! In München hat man ganz
anders über ihn geredet!

Obwohl er in Vietnam eine wenig Erfolg
zu haben schien, kann das doch nicht
sein „Lebensendwerk“ gewesen sein!

Ein gut bezahlter Job in der 3. Liga
könnte doch noch gehen!? Aber z. B. Kiel…..

Noch einmal „Guten Rutsch“ und ein
fröhliches und gesundes NEUES JAHR
allerseits!


Ursula
31. Dezember 2011 um 12:19  |  54034

Hübscher „Teiljahresrückblick“ übrigens!
Gut gemacht, liest sich gut!


hurdiegerdie
31. Dezember 2011 um 12:28  |  54036

Genial, mein Kompliment! Manchmal richtig schön böse, wie ich es mag (Babyboom).

Gefallen hat mir auch der hier ganz besonders:

„Dazu sage ich nichts”, sagt Preetz. “Dazu sage ich nichts”, sagt auch Babbel. Also wird der Chef von dit Janze gefragt, Präsident Werner Gegenbauer, und der sagt: “Zu dem Thema haben Preetz und Babbel alles gesagt.” Und doch bleiben viele Fragen offen.“

War es nicht mal unser Loddar, der sagte: Ein Wort gab das andere, wir hatten uns nichts zu sagen?


catro69
31. Dezember 2011 um 12:33  |  54037

@ sto Wer den Schaden hat, spottet jeder Bechreibung, oder wie war das?
Shanghai Shenhua – schnuckeliges Stadion, hübsche Trikots (blau-weiß-rot), Spitzenclub in China und Asien und die aufgeregtesten Sitzplatzzuschauer die ich je erlebt habe. Bei Ballbesitz „der Blume Shanghais“ springen die auf, egal wann, egal wie aussichtsreich. Büchsenbier im Stadion, Eintrittspreise wie bei uns in den 90ern.
Danke für die Erinnerung.
Danke auch für den Ausblick, großes Kino, wie immer.


Treat
31. Dezember 2011 um 12:50  |  54038

Nett, ich hoffe aber auf einen Auftaktsieg gegen Nürnberg – wenn ich schon mal extra da hin fahre…

Blauweiße Grüße
Treat


Petra in Berlin
31. Dezember 2011 um 12:56  |  54039

Danke für diesen schönen Zukunftsblick. Da freut man sich doch schon auf das kommende 😉

Wünsche allen Herthaner sowie den lieben Mit-Bloggern und unseren Blog-Pappies einen guten und gesunden Start ins Neue Jahr.
😀


Freddie1
31. Dezember 2011 um 12:56  |  54040

@sto: sehr jut!
Musste dauerhaft grinsen und beim Babyboom laut auflachen.
Allen hier ein schönes und vor allem gesundes 2012.


teddieber
31. Dezember 2011 um 13:05  |  54041

@sto danke für den Ausblick. Vielleicht ist ja´n funken Wahrheit dabei, also achten wir mal auf den Babyboom 😉 und wenn das im Mai … . Ach egal, habe schön gelacht. Guten Rutsch


zimsel79
31. Dezember 2011 um 14:19  |  54043

@sto 🙂 habe sehr gelacht………..

Ich wünsch euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr………………..

HaHoHe


Mineiro
31. Dezember 2011 um 14:29  |  54044

Das mit dem Babyboom ist ja in der Tat ein starkes Stück und kräftig Brennstoff zum weiteren Befeuern der Gerüchteküche.

Zumindest kann man dem Trainerstab von Hertha allem Anschein nach nicht vorwerfen, sich im abgelaufenen Jahr nicht in besonderem Maße dem Hertha-Nachwuchs gewidmet zu haben. 😉


Dan
31. Dezember 2011 um 14:53  |  54045

Sehr feinsinnig Herr @sto 😉
Natürlich wäre ich nicht @dan, wenn ich nicht darauf hinweisen würde, dass der 3:0 Sieg gegen den BVB Herthas 1000. Bundesligaspiel ist und natürlich hoffentlich würdevoll von 75.000 Zuschauern (-BVB) gefeiert wurde.
Ansonsten biste ja noch nicht solange für Hertha zuständig, die Eingangsprognose vor einem Jahr hätten Alt-Herthaner nicht unbedingt für unmöglich gehalten. Unsere alte Dame ist halt was besonderes. 😉


pax.klm
31. Dezember 2011 um 14:54  |  54046

Also nicht die 3 von der Tankstelle,
es sind die drei von der Geschäftsstelle!
Welche Dialekte sprechen denn nun die 3 Neugeborenen?

hurdiegerdie // 31. Dez 2011 um 12:28

Genial, mein Kompliment! Manchmal richtig schön böse, wie ich es mag (Babyboom)
Dazu sage ich nur : Psssstt!

Frag Du doch mal nach, sprechen die nun einen rheinischen oder bayrischen Dialekt? Oder berlinern die? Oder jeder anders?

Ich glaub ich steh im Wald!


Exil-Schorfheider
31. Dezember 2011 um 15:15  |  54047

pax.klm // 31. Dez 2011 um 14:54

Welche Dialekte sprechen denn nun die 3 Neugeborenen?

Den der Mutter, da Vater unbekannt verzogen… duck und wech…


31. Dezember 2011 um 15:27  |  54048

@ dstolpe

Obwohl ich wenig Zeit habe und auch wirklich nicht herum eiern will, bin ich zu einer Entscheidung gekommen:

Mir gefällt’s.

Guten Rutsch und ein gutes Neues Jahr.
Gilt selbstverständlich für alle.
Ich liebe doch alle Menschen.


pax.klm
31. Dezember 2011 um 15:46  |  54049

Eh @wilson, wer sagt das doch gleich?


pax.klm
31. Dezember 2011 um 15:48  |  54051

@Exil-Schorfheider // 31. Dez 2011 um 15:15

Den der Mutter, da Vater unbekannt verzogen… duck und wech…

Bist Du da sicher?
Und sins sie alle Brüder? 😉


Blauer Montag
31. Dezember 2011 um 15:50  |  54052

“Dazu sage ich nichts”, sagt Preetz. “Dazu sage ich nichts”, sagt auch Babbel. Also wird der Chef von dit Janze gefragt, Präsident Werner Gegenbauer, und der sagt: “Zu dem Thema haben @sto, @ursula, @Exil-S., @hurdie, @catro69, @treat, @Petra, @Freddie1, @teddieber, @zimsel79, @mineiro, Don Dan, @pax und @wilson ALLES gesagt.”

Da kann auch ein kleiner Blauer Montag allen ein fröhliches und gesundes, blauweißes Jahr 2012 wünschen. 😀


joergen
31. Dezember 2011 um 15:54  |  54053

Wunderbar! Schön zu lesen und für Teil II bitte einbauen, dass Hertha für die neue Saison 75.000 Dauerkarten hat verkaufen können. Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Viele Grüße
Joergen


Bolle75
31. Dezember 2011 um 15:57  |  54054

Was für ein Sinnfreier Beitrag heute. Danke für die Schmunzler und allen hier nen jutn Rutsch.


apollinaris
31. Dezember 2011 um 15:59  |  54055

ich habe mich, wie es sich auch heute gehört-köstlich amüsiert-und mit großem Abstand war auch bei mir @hurdis Lieblingspassage am Besten angekommen, gefolgt von dessen 2. Platz. Zum Jahresabschluß also 100% Übereinkunft mit dem Schweizer-Omenfür 2012 ?-Glaub ich nicht, aber Zeit, den Moment zu genießen, bleibt ja 😉


Blauer Montag
31. Dezember 2011 um 15:59  |  54056

@pax um 15:48
Ich würde meinen,
die Babies wären Halbbrüder
…. oder Halbblut?

http://de.wikipedia.org/wiki/Halbblut_%28Karl_May%29


waidmann2
31. Dezember 2011 um 16:34  |  54057

Bin mir noch nicht ganz sicher was ich als fantastischer betrachten soll: EM-Einzug ins Finale mit einem Torverhältnis von 24:0 oder Hertha’s Pokalsieg gegen Holzbein K. Da scheint mir der abgekündigte Babyboom doch weitaus wahrscheinlicher 😉
In diesem Sinne – juten Rutsch und ein groovy 2012
http://www.youtube.com/watch?v=mxu1YzdnI-I


Freddie1
31. Dezember 2011 um 16:41  |  54058

Genau, Dinner 4 1 muss sein. Wenn auch in etwas abgewandelter Form:

http://www.youtube.com/watch?v=CC6f2RB9iO8&feature=related


catro69
31. Dezember 2011 um 17:37  |  54060

So, langsam das Jahr ausklingen lassen, den Alkoholpegel sachte erhöhen und lieb zur Familie sein.
Vorsatz 2012: Pokalsiegerfan werden.

Juten Rutsch, Nachbarn und Freunde der Alten Dame.


sunny1703
31. Dezember 2011 um 17:56  |  54062

Ein witziger Beitrag! 🙂

Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und ein frohes und gesundes Jahr 2012.

lg sunny….aus Hamburg


fg
31. Dezember 2011 um 18:21  |  54063

cooler text, wie letztes jahr!
mein pers. highlight: die babypause. ein schelm, wer…


Sir Henry
31. Dezember 2011 um 19:18  |  54064

Super, @dstolpe. Ganz großes Kino. 🙂


b. b.
31. Dezember 2011 um 19:42  |  54065

@dstolpe, großes Kompliment, freu mich schon auf Part II, Dir und allen einen guten Rutsch und alles Gute für 2012. Feiert schön
b. b.


kypdurron
31. Dezember 2011 um 20:12  |  54066

Wie immer ein echtes journalistisches Highlight, der Jahresvorausblick von D. Stolpe, toll geschrieben! Wir werden vergleichen, mit der Realität, die da kommt oder auch nicht 🙂


us.ralf
31. Dezember 2011 um 21:10  |  54067

Guten Rutsch und ein gesundes , erfolgreiches Jahr für alle.


tim
31. Dezember 2011 um 21:32  |  54068

Muss mich als stiller Mitleser auch mal mitteilen. Ich wünsche euch, sto, ub und mkl ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr! Bedanken möchte ich mich bei euch für die vielen durchdachten, hinterfragenden und auch mal beißenden Artikel, die ihr hier so veröffentlicht und kann euch sagen, dass dieser Blog mich dazu veranlasst hat, die MoPo zu abonnieren. Damit möchte ich euch auch ein Stück weit etwas zurückgeben. Ich wünsche euch ein frohes, aber vor allem gesundes neues Jahr 2012 und hoffe, dass ihr in Hinblick auf das neues Jahr und im Rückblick auf 2011, alles so handhabt wie im letzten Jahr, großes Lob !

Tim


Tunnfish
31. Dezember 2011 um 21:48  |  54069

@dstolpe
Das ist doch genau die Art von Humor die wir Berliner lieben, bissig , bischen schmuddelig, des Babbels Kern treffend und mit gaaanz viel Hintergrundwissen durchsetzt.
Immerhertha – Immerklasse….naja fast immer 😉
Allen einen juten Rutsch ins neue viel viel bessere Jahr 2012.


Schirokoko
31. Dezember 2011 um 21:58  |  54070

Klasse in die Glaskugel geguckt Herr Stolpe. Hoffe nen Teil wird Wirklichkeit.

In diesem Sinne
HA HO HE NUR DER BSC

Guten Rutsch ins neue Jahr.


don mikele
1. Januar 2012 um 0:18  |  54071

Ein frohes und schönes neues Jahr,wünsche ich allen Herthanern ,aber auch nicht hertrhanern.


Dan
1. Januar 2012 um 1:36  |  54072

Euch allen und Euren Familien ein gesundes neues Jahr.


Herthaber
1. Januar 2012 um 10:06  |  54073

Allen ein GESUNDES NEUES JAHR !


apollinaris
1. Januar 2012 um 12:18  |  54074

Allen bloggern Gesundheit und Gelingen für heute, morgen und sowieso…
**********
**********
Und der hertha wünsche ich ein etwas besseres Händchen für Zwischenmenschliches und sportlich den Verbleib in Liga 1. Mindestens einem der Nachwuchsleute wünsche ich mit Hilfe des neuen Trainergespanns den Durchbruch. Und dem Skibbe wünsche ich, dass er meine große Skepsis weg pusten kann. (sollte gleich damit anfangen, etwas weniger zu reden…:-) ).


ubremer
ubremer
1. Januar 2012 um 12:32  |  54075

@allen hier

samt Euren Lieben ein frohes und gesundes Neues Jahr.

Komme in 2012 gleich mal mit einem Ex-Hertha-Profi um die Ecke, von dem ich lange nix mehr gehört habe, aber an dessen Pokal-Tore gegen Hertha ich mich noch gut erinnere: Ilja Aracic macht nun Karriere bei Fredi Bobic und dem VfB Stuttgart.

. . . Einen weiteren Trainerwechsel gab es in der Süd-Staffel der A-Junioren-Bundesliga. Der VfB Stuttgart war nach dem Abgang von Tayfun Korkut, der als Co-Trainer der A-Nationalmannschaft zum türkischen Verband wechselte, auf Trainersuche und verpflichtete nun Ilja Aracic. Der 41-Jährige Fußballehrer führte zuletzt die U19-Junioren des FC Augsburg auf den zweiten Platz in der Bayernliga. Nun versucht sich der ehemalige Profi von Hertha BSC und Arminia Bielefeld eine Etage höher.

Sportdirektor Fredi Bobic ist von den Qualitäten Aracics überzeugt: „Tayfun Korkut hat unsere A-Junioren auf einen guten sportlichen Weg gebracht. Wir erhoffen uns, dass dieser fortgesetzt wird mit dem neuen Trainer Ilja Aracic. Ilja hat sehr viel Erfahrung sowie ein sehr gutes Auge für Talente und wird deren Entwicklung auf den Weg in den Profibereich weiter vorantreiben.“

Quelle: Kicker.de


Blauer Montag
1. Januar 2012 um 13:17  |  54076

Oh, gleich quillt er über, der KICKER.

In Stuttgart ist eine Maultasche über den Tellerrand gerollt … 🙄 🙄 🙄


pax.klm
1. Januar 2012 um 15:11  |  54087

Zu Ara fällt mir dann doch lieber das Spiel gegen BVB ein!
http://www.transfermarkt.de/de/hertha-bscborussia-dortmund/index/spielbericht_18009.html


dstolpe
2. Januar 2012 um 11:07  |  54095

@JANUAR

http://www.bild.de/sport/fussball/werner-lorant/neue-liebe-neuer-job-21850172.bild.html

Immerhertha-Leser wussten zuerst, um welche neue Herausforderung „nicht in der höchsten Liga“ es sich handelt. . . :mrgreen: 😆


Blauer Montag
2. Januar 2012 um 12:57  |  54096

Olé Estepona,
ein schickes Fleckchen in Andalusien hat sich der Werner ausgesucht. 😀


Dauerkarten Willi
2. Januar 2012 um 22:35  |  54144

@ Babyboomer.

Muss ja ne nette Aufstiegsfeier gewesen sein. Drei auf einen Streich. d stolpe, dein Worst soll geschehen 🙂 und die Hertha oben stehen.

Anzeige