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(ub) – Der erste Gang am Morgen führt mich auf den Hotelbalkon. Heute ein majestätischer Anblick: Sonne, Fernsicht. Und auf den Gipfeln der  Taurus-Berge liegt Schnee. Hier, in der Region Antalya, wird der Gebirgszug  gut 2000  Meter hoch. Ideale Bedingungen zum Trainieren. Damit die Mannschaft die Vorzüge der Region nutzt, bat Trainer Michael Skibbe gleich dreimal zur Arbeit.

Um 7.45 Uhr gab es einen zügigen Lauf. 45 Minuten kreuz und quer über den hoteleigenen Golfplatz.

Um 10.45 Uhr gab es eine intensive Einheit auf dem Trainingsplatz. 30 Minuten lang ließ Konditionstrainer Henrik Kuchno vor allem Stabilisierungs- und Balance-Übungen machen. Im Anschluss wurde die Rumpfmuskulatur im Oberkörper  gefordert (Fotos: ub).

Das sieht alles nicht spektakulär aus. Wer aber einen solchen Zirkel mal mitgemacht hat, kennt das Erstaunen, wo man überall Muskelkater haben kann.

Als erfahrener Trainer weiß Skibbe, wann Fußballer alle Schmerzen vergessen: Wenn der Ball rollt.

Er ließ eine spielnahe Situation üben. Sieben Meter standen die Profis jeweils auseinander. Die  Anweisung war knapp und klar: „Spielt sauber, flach und scharf.“

Gut, am allerschönsten ist es, wenn Tore im Spiel sind. Alle mal anpacken.

Nachdem Skibbe am Vortag schon mit einem Spiel Zwölf-gegen-Zwölf überrascht hatte, gab es diesmal Zehn-gegen-Zehn auf ein halbes Feld. Allerdings ohne Torwarte.

Drei Teams:

Gelb: Lell, Hubnik, Neumann, Kobiashvili, Perdedaj, Ebert, Raffael, Rukavytsya, Kargbo, Ramos

Grau: Morales, Janker, Schulz, Lustenberger, Niemeyer, Torun, Ronny, Djuricin, Ben-Hatira, Kiesewetter

Orange: Ottl.

Die Vorgabe von Skibbe: Die ballführende Mannschaft durfte erst aufs Tor schießen, wenn der Ball mindestens zehn Stationen durch die eigenen Reihen gelaufen war (Wir erinnern uns: Passt flach und sauber). Allerdings durfte das Spielgerät vom ballführenden Spieler maximal dreimal berührt werden. Für die Defensive ging es also weniger darum, den Ballführenden zu attackieren, als vielmehr darum, die Passwege zuzustellen.

Ramos erwischt Morales am Hals

Es war ein lustiges, lautstarkes Spielchen. Ottl war als Spieler mit dem sichersten Zuspiel jeweils automatisch bei der ballführenden Mannschaft. Wie in spanischen Arenen wurden jeder Kontakt laut  gezählt.  Der Abschluss war (da ohne Torwart) kein Problem. Die Herausforderung bestand darin, überhaupt die Stationen bis dahin zurückzulegen. Es fielen diverse Tore (u.a. von Ramos und Ronny). Skibbe, der stets die Kontakte laut ansagte, machte sich auch mal unpopulär: „Hab mich verzählt. Weiß nicht, ob es zehn Ballberührungen waren. Tor zählt nicht.“

Ein kleine Schrecksekunde gab es, als Ramos ungestüm in ein Getümmel hineinsprang und Alfredo Morales mit dem Fuß am Hals traf. Nach kurzer  Behandlungspause ging es aber weiter.

Auch das war ein intensive Übung.

Nicht dabei: Mijatovic (Sprunggelenkprobleme), Lasogga (Reizung am Syndesmoseband) und Brooks (Magen-Darm-Infekt). Das Trio wird voraussichtlich Dienstag im Test gegen Heidenheim nicht dabei sein.

Ebert bedankt sich bei den Fans

Um 16.45 Uhr wurde unter Flutlicht erneut gelaufen und im Duo mit Gummibändern gesprintet.  Danach ein Trainingsspielchen.

Im Anschluss an die Einheit schaute Patrick Ebert bei der täglich größer werdenden Gemeinde der Hertha-Anhänger vorbei. Mittlerweile dürften es 50 Hertha-Fans sein, die ihr Team begleiten. Ebert bedankte sich für die Unterstützung und sagte, er hoffe in den nächsten Tage noch auf eine Gelegenheit, um etwas mehr Zeit für die Fans zu haben. Auch Christian Lell plauschte ein wenig mit den Anhängern.

Meine Prognose: Die Spieler werden heute früh schlafen.

Die Belastung im Trainingslager scheint . . .

  • ganz normal zu sein (45%, 208 Stimmen)
  • hoch zu sein (43%, 199 Stimmen)
  • sehr hoch (11%, 49 Stimmen)
  • zu hoch (0%, 2 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 458

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59
Kommentare

fg
9. Januar 2012 um 17:19  |  54744

ja!


gold
9. Januar 2012 um 17:22  |  54745

1.


fg
9. Januar 2012 um 17:24  |  54746

scheint ein schönes und sinnvolles programm von skibbinho zu sein. kondi bolzen und immer ans fußballerische denken. passt!


Dan
9. Januar 2012 um 17:25  |  54747

Hoch und das ist auch gut so, weil Kondi für die Rückrunde und Spielkultur.

Außerdem zahle ich Beiträge, Dauerkarte und kaufe Fanartikel nicht für einen Urlaubstrip der Herren. 😉


ubremer
ubremer
9. Januar 2012 um 17:25  |  54748

@Willkommen

für @Gold, auch wenn’s heute Silber war 😉

@Dan,

egal wieviel Geld Du bei Hertha-Merchandising läßt, die Ausgaben für das Trainingslager übernimmt der Sponsor ‚Reiseland Türkei‘ (meint, deren Ministerium für Tourismus)


bormio96
9. Januar 2012 um 17:26  |  54749

Will ja nicht mosern, aber in der ersten Textzeile müsste es heißen:

„Der erste Gang am Morgen führt mich auf DEN Hotelbalkon.“

Achja und: „Silber“?


Dan
9. Januar 2012 um 17:27  |  54750

Und jetzt sag noch einer Ottl ist nicht einzigartig. 😉

Da können wieder alle einpacken, die Ottl schon auf der Bank sahen.

Duck und wech.


Exil-Schorfheider
9. Januar 2012 um 17:28  |  54751

@Dan

Den Urlaub zahlst Du dem netten Herren, der seine Reiseberichte als Artikel tarnt… 😉


ubremer
ubremer
9. Januar 2012 um 17:30  |  54752

@bormio,

auch Dir gilt ein Willkommen. Und hast zurecht gemeckert: Erst war es „die Terrasse“. Bis mir dann der Unterschied zwischen „Terrasse“ und „Balkon“ aufging. Hatte da aber schon wieder vergessen, welcher Artikel davor stand 🙁


Dan
9. Januar 2012 um 17:30  |  54753

@ub
Achja? Und was ist mit den Leibchen, die Hütchen, die Bälle, das Gehalt und den Koch?, irgendwo steckt schon nen Euro von mir drin. 😉


Dan
9. Januar 2012 um 17:35  |  54754

@Exil-Schorfheider // 9. Jan 2012 um 17:28

Nach dem der @sir sich schon den Herrn Stolpe zum persönlichen „Freund“ gemacht hat, scheint Deine Neigungen Richtung Herrn Bremer zu gehen. Oder ? 😉

Ich hoffe mal @ub bekommt so einen guten Espresso wie in Austria. Oder wird es doch eher der türkische Kaffee?


ubremer
ubremer
9. Januar 2012 um 17:42  |  54755

@Dan,

Du meinst sicher den Espresso aus der Schweiz, genauer aus aus Solothurn . Der Espresso vor Ort ist, nun, wie soll man sagen? Sagen wir so: Halte mich hier an den türkischen Tee


Dan
9. Januar 2012 um 17:48  |  54756

@ub
Stimmt – ich hatte auch noch Zweifel, aber Dein Espresso ist mir noch keine Datenbank wert. 😉


zenturio
9. Januar 2012 um 18:03  |  54757

Das hört sich alles sehr gut an und scheint auch für die Spieler abwechslungsreich zu sein. Klasse!
Nur so am Rande weil ich das zweckmäßig finde
und mich es interessieren würde ob Skibbi mal ein 11 gegen 11 und zwar A Elf gegen B Elf plant und zwar hinter verschlossenen Türen um bestimmte Sachen zu perfektionieren bzw. einzustudieren.


hurdiegerdie
9. Januar 2012 um 18:15  |  54758

Ottl hat in beiden Teams gespielt?

Da ging es bestimmt 0:0 aus, …

nach Torchancen.


Exil-Schorfheider
9. Januar 2012 um 18:23  |  54759

Ja, weil er ja nur Querpässe kann…


Nostradamus
9. Januar 2012 um 18:48  |  54760

@ all Ottlbasher:

Ich oute mich (zum wiederholten Male) als Ottlbefürworter („Fan“ wäre sicherlich noch zuviel des Guten!): Ich mag seine – wenn auch unspektakuläre – uneigennützige und Sicherheit bringende Spielweise, die darauf angelegt ist, das Spiel zu „ordnen“. D.h. nach folgender Priorität
a) den Ball möglichst vertikal zu passen, sofern sich ein Raum und anspielbereiter Abnehmer findet, der was damit anzufangen weiß
b) bei Fehlen von a) das Spiel horizontal „verlagert“ in den Raum, in dem ein Vertikalspielzug möglich ist, also dahin, wo „Platz“ ist oder
c) bei Fehlen von a) und b) „safety first“ spielt.

Ich glaube, dass er damit sich grundsätzlich gar nicht so sehr von der Sahnebesetzung auf der „6“ – „Schweini“ – unterscheidet, bei dem gefühlte 90% seines Spiels genauso ablaufen, die anderen 10% machen dann halt 2-stellige Millionenbeträge im Marktwert aus.

Ottl wird daher – das sage ich nach dem Hinweis mit dem orangenen Leibchen einfach mal voraus – auch unter Skibbe neben Kraft und Lell einer der wenigen „echten“ Stammspieler sein. Nicht zuletzt weil Ottl auch über eine ziemlich feine Technik in punkto Ballannahme, -mitnahme und Passgenauigkeit verfügt, was halt für die „6“ neben dem Auge für die Spielsituation von übergeordneter Bedeutung ist.

Für das Spektakel ist er auf seiner Position aber auch nicht zuständig. Außerdem können Raffa & Co. das sicher auch besser. Auf seiner Position leidet er aber sicherlich auch an dem Umstand, dass Herthas größte Baustelle – mNn – das schlechte Spiel ohne Ball im Angriff ist, weshalb sich eben auch nur wenige Situationen ergeben, in denen er mal was mit einem Traumpass reißen kann. Sollte das Spiel ohne Ball unter Skibbe besser werden, dürfte von Ottl mNn in der Rückrunde auch noch einiges mehr an „Offensichtlichem“ zu sehen sein.

Dies soll ein kleiner Appell sein, endlich auch einmal den Ottlandi als „Herthaner“ anzunehmen und ihn nicht nur als gescheiterten Bayernspieler anzusehen. Der hat seine Qualitäten, wenngleich es bei Raffa z.B. sicherlich einfacher zu erkennen ist als bei ihm…

Hugh 🙂


ft
9. Januar 2012 um 19:51  |  54762

Ich möchte mich den von @nostradamus ausführlich beschreibenen Eigenschaften von Ottl anschließen.
Seit dem Testspiel gegen Osnabrück am letzten Freitag vermute ich auch dass Ottl mehr kann, als wir von ihm in der Hinrunde zu sehen bekamen.
Wenn Skibbe ihm andere ( offensivere ) Aufgaben zuweist, werden wir einen anderen Ottl erleben als den “ Rück-und Querpasser“ den er unter Babbel mimte.


Dan
9. Januar 2012 um 19:58  |  54763

Ich würde mich bei einer Fürsprache zu Ottl nur wiederholen. 😉


Sir Henry
9. Januar 2012 um 20:15  |  54764

Messi is God!


Schirokoko
9. Januar 2012 um 20:17  |  54765

Also ich denke auch das Ottl mehr kann als er bis jetzt bei uns gezeigt hat.

Lell hat auch ein weilchen gebraucht. Auch wenn lell länger pausiert hat. Hier hat er nunmal mehr Aufgaben. Und damit muss man auch erst lernen umzugehen. Und was babbel als taktik ihm vorgegeben hat weiß keiner. Also gucken wie er sich anstellt mit neuer Marschroute.


jenseits
9. Januar 2012 um 20:20  |  54766

@Sir, besser, als umgekehrt… 😉


sunny1703
9. Januar 2012 um 20:37  |  54768

@nostradamus

Daumen hoch, ein toller sachlicher Beitrag.

Ich habe den Ottl in einigen Spielen auch so gesehen,wie Du es hier sehr detailliert beschreibst.

Zum Ende der Hinrunde ließ aber das Spiel in dieser Form nach und ich fand es auch richtig, dass Lustenberger mehr Spielminuten bekam.
Mein Wunsch im Mittelfeld unter Skibbe, ist mehr Flexibilität, also keinen Gesetzten, sollten alle etwa auf gleichen Level sich bewegen.
Keine Gesetzten, sondern Einsätze nach den gerade gebrauchten Qualitäten.
Oder vor allem auch mal weg von den zwei 6ern im Mf mit einer raute.

Ich bin ehrlich gespannt auf die Skibbe Hertha, doch inzwischen mehr und mehr positiv gespannt! 🙂

lg sunny


9. Januar 2012 um 20:54  |  54769

@nostradamus:

… alles richtig, daumen hoch!!! bin auch ein ott(i)(l)fant

@jenseits: 😆 😆 😆


Exil-Schorfheider
9. Januar 2012 um 21:15  |  54770

@nostradamus

Ich hätte den Ironie-Modus aktivieren sollen. Bin ebenfalls pro Ottl. Das habe ich hier oft genug angebracht, nachdem ich ihn bei meinen wenigen Besuchen im Oly genau beobachtet habe und sein Organisationsspiel sehr gut fand.


pax.klm
9. Januar 2012 um 21:31  |  54771

Ihr Ottis, ihr…
der kann doch nichts, der spielte doch nur …
und der nächste/jetzige Trainer wird ihn auch nur darum bringen, damit auch hinter den sieben Bergen für Diskussionsstoff gesorgt wird!

Ach so, im Spiel gegen Osnabrück konnte man deutlich sehen wie recht Nostradamus mit seiner Beobachtung hat!
Besser als sein „beühmter“ Namensgeber! 😉


Fred
9. Januar 2012 um 21:36  |  54772

Nach Monaten des täglichen mitlesens hat mich das „Immer Hertha-Fieber“ nun so sehr erwischt dass ich mich hier nun doch auch miteinschalten muss, zumal es gerade um eines meiner Lieblingsthemen rund um hertha geht: Andi Ottl

Hiermit muss ich mich auch als Gegner des Ottlschen spiels outen.

@Nostradamus 18:48
Ich kann deinen ausführungen in der theorie folgen doch sehe ich diese in der praxis zu selten bis gar nicht umgesetzt, da ottl mMn meist nicht das bestreben zeigt den ball vetikal zu spielen, auch wenn er den dazu nötigen platz hat.
So fehlt es vor allem in den heimspielen in denen hertha das spiel machen muss/müsste an öffnenden pässen in die spitze. Sicher fehlt an dieser stelle auch oft die bewegung der offensivkräfte, doch überwiegen für mich die mängel im spielaufbau, die neben ottl natürlich auch andere zu tragen haben (mijatovic, hubnik, niemeyer, Lell, Kobi).
Problematisch ist aus meiner sicht aber, dass die anderen andere aufgaben haben und ottls hauptaufgabe nunmal der spielaufbau sein sollte, welche er aber eben nur sehr unzureichend erfüllt.

Insgesamt sehe ich im spielaufbau auch herthas größte baustelle, zumindest wenn man auf lange sicht ins vordere drittel der bundesliga möchte.


teddieber
9. Januar 2012 um 21:46  |  54774

@sunny 1703 Ich bin ehrlich gespannt auf die Skibbe Hertha, doch inzwischen mehr und mehr positiv gespannt! 🙂

Das geht mir auch so. MS freut sich total auf die Liga, Hertha und Berlin.
Schönen Gruß an den Urlauber 😉


Matzelinho
9. Januar 2012 um 21:56  |  54775

ach @ub steht für Urlauber? 🙂


Andi
9. Januar 2012 um 22:06  |  54776

hier Jungs, ich hab mich am WE mal hingesetzt … genießt es … bald gehts wieder los …

http://www.youtube.com/watch?v=TPnuffSItRc


Tobska
9. Januar 2012 um 22:14  |  54777

@Andi
Danke für dein Video. ist echt gut geworden. Habe schon die letzten Wochen auf solch ein Video gewartet. Danke 😉
HA HO HE


pax.klm
9. Januar 2012 um 22:18  |  54778

Joah, auch von mir DANKE!


b. b.
9. Januar 2012 um 22:42  |  54780

Andi, klasse, Danke Schön
b. b.


teddieber
9. Januar 2012 um 22:48  |  54781

Sehr schön Andi, danke für deine Mühe uns die Zeit bis zum Start der Rückrunde zu überbrücken.


Bärlin
9. Januar 2012 um 22:50  |  54782

Gegen die Ottl-Mania:

DIE offensiv-Bremse der Hinrunde.

Wenn hier angeführt wird, dass die tollen Rück- und Querpässe für eine besondere Qualität zur Erlangung von Sicherheit stehen sollen, muss ich schmunzeln. Besonders da seine Pässe nach vorne nur im Ausnahmefall überhaupt ankommen. Also ist immer nach hinten immer toll. Au weia. Bereits seit längerem wird auch hier gemäkelt, dass das Spiel nach vorne nicht funktioniert, da reiht sich aber Ottl prima ein!

Vom völlig desolaten Zweikampfverhalten noch nicht mal gesprochen. Teurer Begleitservice für gegnerische Angriffsspieler. Mehr wohl kaum.

Pro Lustenberger, mehr Spielzeit (Praxis!) für ihn!


Mineiro
9. Januar 2012 um 22:59  |  54783

Tja, ich hab ja nix gegen Euphorie, aber so langsam sollten wir mal aufpassen, dass wir unser Team unter dem neuen Coach nicht zu sehr hypen und uns damit übertriebenen Erwartungen hingeben…

Wie man hier heute lesen konnte, ist also der Ottl sowas wie nen „Schweini für Arme“, seit Wochen machen uns die Medien weis, dass Ronny kurz vor dem Durchbruch steht (ein Wunder, dass noch keiner darüber philosophiert hat, dass es ganz sicher kein Zufall sein kann, dass sein Name mit den gleichen Buchstaben beginnt und endet wie der eines gewissen Franzosen in Diensten des FC Buyern), und Kraft ist sowieso ein Top-Mann, um den uns die ganze Liga beneidet.

Zur Erinnerung: Hertha hat in der Hinrunde ganze 4 (in Worten: vier) Spiele gewonnen und das alles gegen Gegner, gegen die man im Rückspiel nicht unbedingt ohne Weiteres wieder drei Punkte einplanen kann. Gegen die Teams, die im Abstiegskampf stehen, haben wir keine 3er geholt. Die werden wir aber in der Rückrunde brauchen, um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Wenn Skibbe das schaffen sollte, dann ist alles in Butter – doch bis dahin sollte man mit der Euphorie noch ein wenig sparsamer umgehen, finde ich.


9. Januar 2012 um 23:12  |  54784

launige und höchst subjektive Zwischenbemerkung (Deutung der subtexte)..:
ich glaube, die meisten freuen sich (eigentlich) auf die neue Saison-da arrangiert man sich dann auch mit dem neuen Trainer, der vielleicht hier und da ein Schräubchen verstellen wird, aber vermutlich nichts Grundlegendes. Ottl wird wohl spielen, aber vielleicht auch eben der Ronny…Und Raute wird auch Skibbe gar nicht oder nur seltenst spielen lassen ( weil Hertha eher eine verhältnismäßig langsame Defensive hat-und für ne Raute das komplette Gegenteil gebraucht wird..)-
Ich freue mich auch; allerdings glaube nicht an eine wundersame Verwandlung des Hertha-Spieles. Ich wüsste nicht, worin das begründet sein könnte?-
Neugierig bin ich auch, aber vorerst ohne jede Erwartung. Skibbe ist ganz und gar (noch ) kein „Skibbi“ (für mich), sondern ein Trainer, dessen Fussball oder gar Rhetorik mich nie interessiert hatte, ob in der Nati oder letztens in Frankfurt.- Ich sehe dem Ganzen ziemlich nüchtern entgegen. Ich traue der Mannschaft den Nichtabstieg voll überzeugt zu-dafür hatten zu besseren Zeiten Babbel und Preetz gesorgt, deshalb kann ich entspannt bleiben. Meine Vorfreude bezieht sich auf alles Mögliche: sollte der Skibbe zu einem Teil der Freude werden, würde es mich ehrlich wundern, aber ich bin auch kein Sturkopf und würde mich dann eben überreden lassen, ihm zuzujubeln; wenn… 🙂


jenseits
9. Januar 2012 um 23:33  |  54785

Zunächst möchte ich mich bei @Andi für den schönen Zusammenschnitt bedanken, der bestimmt auch ein nettes Betthupferl für unseren @Urlaubär 😉 sein kann, dem ich für die Informationen, besser gesagt, für die so genauen und detailreichen Beschreibungen („Im Anschluss wurde die Rumpfmuskulatur im Oberkörper gefordert“ – also nur die im Oberkörper!) des Trainings aus dem fernen Trainingslager danken möchte. 🙂 Hoffentlich gibt es ganz überwiegend Gutes von Skibbes Training zu berichten…


Konstanz
9. Januar 2012 um 23:41  |  54786

Sehe keinen Grund zur Zurückhaltung, nach dem Video von @Andi. Super!
Und nach der Beschreibung vom Training in der Türkei. Auch mindestens super!
Nichts kann meine Vorfreude derzeit trüben, nichts, Viertelfinale: Super!

@ub: Darf ich mir mal erlauben direkt nachzufragen: Wer ist eigentlich noch so im journalistischen Begleittross in Belek dabei? Darf vom TSP auch einer mit? Lädt Hertha zu dieser Reise ein?


Dan
10. Januar 2012 um 5:59  |  54787

@apo
Biste wieder in Berlin?

Vorfreude ist sicher eine schöne Sache, aber als Alt-Herthaner wissen wir, dass die Realität uns schnell einholen wird.
Ohne Raffa wird es am Anfang eh schwerer, dafür hat man aber ggf. auch einen intereressanten unbekannten Faktor Ronny.
Skibbe wird mit diesem Team ebenfalls keine Wunderdinge vollbringen und wie alle Trainer die sich mit dem Abstieg befassen müssen, die Defensive sichern und das Konterspiel ausbauen.
Doch ganz sicher sollte man sich kein seeliches „Emotionsgrab“ schaufeln und reinlegen, weil man den Trainer nicht leiden kann oder emotionslos gegenüber steht. Es ist Fußball, ein Spiel das uns Spaß machen soll und ein Verein hinter dem wir stehen. Egal ob verschmitzter bayrischer Humor oder abgeschliffene Ruhrpott-Statments, beide versuchen aus dem Team das Beste heraus zuholen. Den einen können wir jetzt mit seinen 20 Punkten beurteilen, der andere kommt jetzt.
Freue wir uns also auf eine hoffentlich erfolgreiche Hertha-Rückrunde und noch einige Pokalspiele. Am Ende der Saison sollte der Nichtabstieg stehen und vielleicht das Geraderücken unseres leicht angeschlagenem Images.

@mineiro hat zwar Recht, dass man ggf. nicht wieder gegen die vier gewinnen wird, die man in der Hinrunde schlug, aber mit gleicher Erkenntnis muss man doch auch nicht wieder gegen die Teams verlieren oder Remis spielen, wie man es in der Hinrunde tat. 😉

Also ich jedenfalls freue mich auf die Rückrunde und hoffe das mein Kumpel @apo seinen Autofokus mehr auf das Team ansetzt, als auf den Trainer, dann wird er hoffentlich mehr Spaß an der Rückrunde haben.

Trainer,Spieler und Manager kommen und gehen. Hertha bleibt. Und um nüscht anderes gehts.

Guten Morgen und einen schönen Tag allen. 🙂


Konstanz
10. Januar 2012 um 8:55  |  54788

@dan: Weise Worte zur Einstimmung auf die Rückrunde!
Mögen uns nun also wunderbare Realitäten einholen.

Und:
Das bisschen Leiden zwischendurch, das kaum vermeidbare wandern durch die Täler: das unglückliche 0:0, der verschossene Elfmeter…
Ohne solche emotionalen Gegengewichte wären unsere grandiosen Siege ja kaum richtig zu genießen. 😉

Solange mein Nachbar mich noch durch die Wand hört wenn Hertha spielt ist jedenfalls alle o.k.


zimsel79
10. Januar 2012 um 8:58  |  54789

danke Andi für das schöne video……. muss allerdings feststellen das du ein sehr geiles tor vergessen hast………den wunderschönen Flugkopfball von unserem Abwehrrecken Hubnik 😉

ansonsten wird mir die lange Zeit auch langsam lang……….. 😉


10. Januar 2012 um 9:08  |  54790

@ Andi
Danke.

@ Mineiro
Zustimmung.

@ Ottlphorie/phobie

Offensichtlich gab es unter dem Ex-Trainer keine andere Option für Hertha BSC, als mit zwei 6ern zu spielen – gleich, wie der Gegner hieß.
Von Ottl ist mir positiv eine gute erste Halbzeit gegen Leverkusen in Erinnerung geblieben, als er Offensivakzente setzte. Ansonsten beruhigte er das Spiel. Er machte das Spiel – langsam. Auch, als es nicht angesagt war. Mit Quer- und Rückpässen.
Ebenso offensichtlich vermochte Lustenberger es allerdings nicht, den Ex-Trainer zu überzeugen, dass er der bessere Ottl ist.
Ich lasse mich gerne überraschen, welche neuen Ideen der aktuelle Trainer hat. Gerne auch, wie sich Ottl inspirieren lässt.


sunny1703
10. Januar 2012 um 9:17  |  54791

Euphorisch ist bei mir was anderes. Ich freue mich auf eine hoffentlich erfolgreiche Rückrunde und erfolgreich heißt bei mir Klassenerhalt.
Gibt es dazu noch ein Halbfinale oder gar Finale nehme ich das mit, doch ehrlich, ich unterschreibe sofort den Klassenerhalt,wenn wir dafür Gladbach im Viertelfinale unterliegen müssen.
Auf ein zweites Lautern Pokalsieger und Absteiger bin ich nicht scharf.
Ich bin auch erleichtert, dass mein Verein raus ist aus den nichtsportlichen Negativschlagzeilen der letzten Monate.
Skibbe wird von mir genauso bewertet wie Babbel, was das sportliche angeht. Ich hoffe, er bringt mehr Spieler voran, ich hoffe er setzt auch vermehrt auf junge Spieler, ich hoffe er bricht in Spielsituationen die für mich oftmals sehr eigentümliche starre Herthataktik der letzten Monate. Ich hoffe er passt dieses jeweils dem Spielstand an, das meine ich z.b mit Raute , bei einem Rückstand die 6 er zu wechseln ist für mich nicht immer nachvollziehbar, doch am Ende zählt nur der Tabellenplatz.
Um was ich hier jeden Herthafan jedoch bitte, gibt Skibbe eine wirklich faire Chance, er und die Mannschaft können für das Babbel-Preetz Theater der letzten Monate am wenigsten.

lg sunny


Dan
10. Januar 2012 um 9:31  |  54792

Hier mal was über Knoll, leider nichts wirklich Gutes:

http://liga-zwei.de/dynamo-dresden-marvin-knoll-darf-nicht-zum-fc-ingolstadt/3792

“Marvin soll sich durchbeißen und nicht wegschleichen. Schließlich kommt er aus der Regionalliga.“


teddieber
10. Januar 2012 um 9:40  |  54793

Guten Morgen @all,
das Wort „Emotionsgrab“ gefällt mir. 🙂
Was ist in der Fußballwelt schlimmes passiert? Ein Trainer ist gegangen und das mal wieder nach 1,5 Jahren. Doch leider, bis auf einige schöne Ausnahmen, ist das halt „natürlich“ beim Fußball. Es wurde nun ein neuer Trainer verpflichtet, der noch nicht im Rentenalter (ala Gutendorf) ist sondern durchaus ein erfahrener Mann, mit dem Ziel: Klassenerhalt und wenn das geschafft wurde, in der Mitte etablieren. Jeder weiß das zweite Jahr ist das schwerste. Upps, das kostet 🙂
Somit alles total normal,
Ich war schon einige Male in diesem „Grab“ und da fallen mir die Jahre 1986-87 ein. Nach dem Abstieg aus der 2.Liga hatte ich auch die Schnauze voll und wollte auf Distanz zu Hertha gehen. Doch schon beim 1.Spiel der Amateur-Oberliga war ich in Spandau und sah einen Sieg. 😉
In diesem Sinne: Eins das bleibt bestehen, unsere Hertha wird nie untergehen.


Exil-Schorfheider
10. Januar 2012 um 9:44  |  54794

@Dan

Finde die Ansage völlig korrekt. Nach einem halben Jahr sähe es wie Flucht aus…

Interessantes zum Thema „Den kenn ich noch von früher!“

http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,807860,00.html


Nostradamus
10. Januar 2012 um 9:46  |  54795

@ Ottlfanten und -skeptiker:

Merci für den eigentlich unerwarteten Zuspruch, wie auch für die Kritik. An dieser Stelle noch ein Wort zu Lusti: Ein „Pro Ottl“ heißt bei mir nicht, dass ich nicht auch „Pro Lusti“ wäre. Und auch Niemeyer und Perdedaj haben ihre Qualitäten. Ich glaube ohnehin, dass wir auf der „6“ ordentlich vertreten sind und das Problem eher neben, vor und hinter diesen Positionen zu finden ist. In diesen Bereichen ist in der Hinrunde vieles zu statisch verlaufen, es werden im Kollektiv zu wenige Räume „gerissen“, in die dann von der „6“ aus mal vertikale Flachpässe hätten gespielt werden können. Nicht ohne Grund hatten auch Lusti (in seinen zugegeben wenigen Spielminuten) und PN (mit nahezu gleicher Einsatzzeit wie Ottl) meiner Erinnerung nach kaum einmal gute Szenen nach vorne. Umgekehrt ist gegen Ende der Hinrunde auch von der gesamten Mannschaft in der Rückwärtsbewegung zu wenig Zugriff auf den Ball gekommen, was wieder mit kollektivem Bewegen zu tun hat. Denn „kompakt Stehen“ ist nichts anderes als kollektiv die Räume zuzuLAUFEN und Anspielstationen zu verhindern und zugleich Druck auf den Ballführenden auszuüben, einen Fehlpass zu spielen. Oder sehe ich das verkehrt?

Dies sind Dinge, bei denen ein Trainer seine „Handschrift“ zeigen kann. Ich bin gespannt, ob Skibbe das – anders als Babbel in 1,5 Jahren – hinbekommt. Ich würde also Missstände weniger an individuellen Schwächen einzelner Spieler festmachen wollen. Ich finde, dass die Spieler großteils ihr Leistungsniveau abgerufen haben, aber dass sie halt im Zusammenspiel bzw. im Kollektivverhalten „ohne Ball“ noch ne Menge Luft nach oben haben. Daran wird sich Skibbe für mich messen lassen müssen. Und das war und ist letztlich auch das Erfolgsrezept von Favre.

Wär interessant ob ihr das auch so seht bzw. was unser „Mann vor Ort“ von der täglichen Trainingsarbeit in dieser Hinsicht vermelden kann…


Blauer Montag
10. Januar 2012 um 9:52  |  54796

Juten Morjn für alle Herthaner in Belek, Berlin, Dresden, Süddänemark, und dem Rest der Welt 😉

Noch 11 Tage bis zum Beginn der Rückrunde für HERTHA. Die Stimmungen bei den hier schreibenden B.Ä.Hs (Bloggende ältere Herthaner) bieten die ganze Bandbreite von Skepsis bis freudiger Erwartung. Wo befinde ich mich selber in dieser Bandbreite?

Die Schwachpunkte der Hertha-Hinrunde sind mehrfach benannt worden (sonst kann ich sie gerne noch mal wiederholen). Ob die neuen Trainer Lösungen für diese Schwachpunkte finden und an den richtigen Schrauben drehen, kann ich Stand heute noch nicht erkennen. Meine Skepsis wird rasch geringer werden, falls es den neuen Trainern gelingt, 3 Siege in den ersten 8 Spielen der Rückrunde und weitere 20 Punkte bis zum 33. Spieltag zu holen. Ich möchte halbwegs entspannt den klassenerhalt genießen können.

Die Herzkasperei hebe ich mir gerne für die nächsten 3 Pokalspiele auf.


kraule
10. Januar 2012 um 10:26  |  54797

Jetzt kommt er, der volle „Fachkommentar“, der „Insider“ 😉

Ottl find‘ ich gut!

Und Skibbi inzwischen auch schon fast…….
er ist unser Trainer, die Spieler trauern MB nicht wirklich nach -ein gutes Zeichen- und was er macht scheint Hand und Fuß zu haben.

Ich freue mich erst einmal auf die Rückrunde und danach auf die neue Saison 😉


Exil-Schorfheider
10. Januar 2012 um 10:58  |  54798

Welch Zückerli vom „Insider“! 😉


Blauer Montag
10. Januar 2012 um 11:04  |  54799

Nostradamus // 10. Jan 2012 um 09:46 …. Umgekehrt ist gegen Ende der Hinrunde auch von der gesamten Mannschaft in der Rückwärtsbewegung zu wenig Zugriff auf den Ball gekommen, was wieder mit kollektivem Bewegen zu tun hat. Denn “kompakt Stehen” ist nichts anderes als kollektiv die Räume zuzuLAUFEN und Anspielstationen zu verhindern und zugleich Druck auf den Ballführenden auszuüben, einen Fehlpass zu spielen. Oder sehe ich das verkehrt?

Nö @nostradamus,
deine Wahrnehmung ist vollauf identisch mit meinen Beobachtungen.
In der Vorwärtsbewegung findet der ballführende Herthaner seine Anspielstationen nicht.
In der Rückwärtsbewegung laufen zu wenige Herthaner die Räume zu, und der ballführende Spieler des Gegners wird zu spät attackiert.

In der Rückschau kann ich sagen, dass ich bei meinem Besuchen des öffentlichen Trainings von Juli bis Oktober 2011 nicht erkennen konnte, dass im Training an Spielzügen in der Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung gearbeitet wurde. Wieweit dies im nicht öffentlichen Training geschah, kann ich naturgemäß nicht sagen.


Blauer Montag
10. Januar 2012 um 11:21  |  54802

Morjn noch mal für dich Ex-S.
hattest DU das „Zückerli“ von Spiegel Online hierher gelinkt.

Beim Lesen des letzten Absatzes war ich kurzzeitig vor Lachen auf dem Boden 😆
„Vielleicht entscheidet sich Eberl aber auch für einen kompletten Neuanfang. Wie ein ehemaliger Gladbacher Funktionär SPIEGEL ONLINE bestätigte, soll sich der Manager zuletzt immer wieder sehr positiv über die Arbeit von Markus Babbel geäußert haben. Dieser ist seit seiner Demission bei Hertha BSC Berlin wieder auf dem Markt.“


apollinaris
10. Januar 2012 um 11:32  |  54806

@dan: ja,wieder da… 🙂
Klar, mein „manueller“ (!!) Fokus geht voll auf die Mannschaft und die einzelnen Positionen: bin auf Ronny, Lusti etc gespannt; bin gespannt, ob die Laufbereitschaft besser (im Sinne der Konstanz) wird,- die Fähigkeit wird sich kaum erhöhen brauchen, wie man immer wieder phasenweise sehen durfte. Wäre dem so, wäre ja das Buhlen (auch der Fans) um Widmeyer , ziemlicher Unsinn gewesen.- Ich freue mich also, wie immer, auf die RR. Dass ich nicht ganz so gute Laune habe, sollten alle Favristen nachempfinden können: so schnell trennt man sich innerlich nicht vom persönlichen Hoffnungsträger..
-Ich freue mich natürlich auch auf die witzigen und phantasievollen Foristenbeiträge von Insidern, die Gras wachsen hören (wollen)-von Menschen, die permanent nach Trainingsinhalten rufen, obwohl tausende Kilometer entfernt.. freue mich darauf, ob wohl doch mal diejenigen, die lautststark und heftig Babbel kritisierten, weil er die Beichler, Fardi, Knoll und so weiter angeblich versauern liess,-ob die wohl mal je etwas zurückrudern werden..auf das ganze Theater halt; auch ich bin ja wieder dabei..drehe mich gerade wieder fleissig um die eigenen Achse.. 😉
Jeder steckt in seiner Haut. Ist mal so.


Dan
10. Januar 2012 um 11:37  |  54808

OK @apo, dann wieder DO. 18:00 Uhr

und schau mal bei der CL was Dir so zusagen würde. 😉


Blauer Montag
10. Januar 2012 um 11:56  |  54811

hallo @apo,
im Jahr 2012 wurde erstaunlicherweise noch nicht nach Trainingsinhalten bzw. detaillierten Trainingsberichten gerufen 😉 .
Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche auch mal wieder ein paar eigene, aktuelle Eindrück beisteuern kann – wenn denn auf den Seiten von herthabsc.de wieder ein aktueller Trainingsplan erscheint 🙄 🙄 🙄

In meiner persönlichen Rückschau würde ich Babbel nicht mehr als „Hoffnungsträger“ bezeichnen. Die wesentlichen Aspekte seiner Tätigkeit als Cheftrainer bei HERTHA benote ich wie folgt:
Kaderplanung: 1
Kaderführung: 1
Kommunikation mit Medien: 1
Taktiklehre: nicht benotbar (s. oben mein comment um 11:04)
Techniklehre: 3 – 4


Andi
10. Januar 2012 um 12:43  |  54815

Widmayer zu seiner Vermieterin : „Frau X – glauben sie mir, ich wäre gerne geblieben … aber es geht ums Geld … das ist halt ein dreckiges Geschäft … “
mein Papa stand gerade daneben 🙂 tja … schade … will aber hier keine neue Dikussion eröffnen …


Blauer Montag
10. Januar 2012 um 13:01  |  54818

tja … schade … @andi will hier keine neue Diskussion 🙁 .. warum eigentlich nicht? :mrgreen:


hurdiegerdie
10. Januar 2012 um 13:40  |  54825

Für mich hiess es eigentlich nie Ottl oder Lusti. Ich habe beide in der Startformation gesehen.
Ottl als der Mann der Spielsituationen erkennt und hervorragende Pässe über 40, 50, 60 Meter spielen kann. Sein Nachteil: er ist m.E. langsam und zweikampfschwach.

Lusti eher als der defensivere 6er, der die Bälle erobert, damit Ottl das Umschaltspiel einleiten kann.

Nur für mich hat Ottl bis auf 2 3 Szenen (die man auch in dem @Andi – Video sieht, danke!) und eben der guten Halbzeit gegen Leverkusen seinen Part zu selten gebracht und dafür ist er einfach für mich zu langsam und zweikampfschwach.

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