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(sto) – Donnerstag – landauf, landab ist das in der Fußball-Bundesliga der Tag der Pressekonferenzen vor dem anstehenden Spieltag. So auch heute mal wieder bei Hertha BSC. Reden wir offen: Nach dieser rund 14-minütigen Veranstaltung herrschte unter den Zuhörern: Ernüchterung. Das also sollen die Männer sein, die Hertha doch noch zum Klassenerhalt führen?

Beginnen wir mit dem Trainer, mit Otto Rehhagel. Von vier Spielen unter seiner Leitung hat Hertha drei verloren, eines glücklich gewonnen (1:0 gegen Bremen) und kommt insgesamt auf 1:10 Tore. Aufwärtstrend? Fehlanzeige. Das 0:6 gegen Bayern München war zweifellos ein neuer Tiefpunkt. Und stolze „drei Tage“, sagte Rehhagel, habe es danach gedauert, bis die Mannschaft ihre Trauer und ihr Entsetzen über die gezeigte Nicht-Leistung überwunden hatte. Drei Tage – Zeit, die die Mannschaft im Überlebenskampf an sich nicht (mehr) hat.

Otto: „Ohne Tor kann man nicht gewinnen.“

Auf mich wirkt Rehhagel zunehmend planlos. „Das Wichtigste für uns: Wir müssen mal wieder ein Tor schießen“, hat er gesagt. Ach, wirklich? Da wäre bei insgesamt zwei geschossenen Toren im Kalenderjahr 2012 kein anderer so präzise drauf gekommen. Sein Plan gegen die Torflaute? „Wir müssen den Gegner so unter Druck setzen, dass uns auch mal ein Tor gelingt; ohne Tor kann man nicht gewinnen.“ Puh. Und konkret, Herr Rehhagel? „Wir haben Mittwoch eineinhalb Stunden Torschusstraining gemacht. Ich hoffe, dass das ein bisschen was gebracht hat für Samstag.“ Ja, danke, das hoffen wir hier auch alle – aber über die Erfolgsquote hatte ich euch bereits an anderer Stelle informiert.

Was die Mainzer Blitzstarter angeht – in allen vier Heimspielen der Rückrunde gingen sie bereits in den ersten Minuten 1:0 in Führung: Nun, ich möchte Rehhagel nichts unterstellen. Aber zumindest mein Eindruck war, dass er auf die Frage nach einem entsprechenden Rezept dagegen schlecht vorbereitet war. O-Ton: „Darauf bereiten wir uns vor. Wir wissen das. Man weiß vieles, von allen. Fußball ist kein Computerspiel, man kann auch nicht auf dem Laptop gewinnen. Es wird immer auf dem Platz entschieden.“

Ganz und gar nicht gefallen hat mir zuletzt die soundsovielte Wiederholung eines Satzes, von dem Hertha seinem Cheftrainer mal mitteilen sollte, dass er ihn spätestens von jetzt an besser unterlassen sollte – nicht zuletzt, weil ich mir vorstellen kann, dass er bei euch da draußen alles andere als gut ankommen dürfte. Ob ihn angesichts der ersten Spiele unter seiner Leitung also Zweifel an der Richtigkeit seiner Mission befallen hätten? Kopfschütteln. „Ich“, sagte Rehhagel, „habe in meinem Leben nichts mehr zu verlieren.“

Blöd nur, dass Hertha, der Klub und mit ihm viele Angestellte, sehr wohl viel zu verlieren haben – und dass ihr Wohl oder Wehe unmittelbar davon abhängt, mit welcher Gier und Entschlossenheit die obersten Verantwortungsträger an ihre Aufgabe herantreten. . .

Preetz: „Uns bleiben noch acht Spiele.“

Damit zu Michael Preetz. Ja, auch der Geschäftsführer Sport, Kommunikation und Medien hatte es einrichten können – und durfte sich prompt einmal zum Geschehen äußern. Ob er denn schon seine Retterrechnung aufgestellt habe – wie viele Punkte letztlich wohl zum Klassenerhalt nötig sein würden? Dazu Preetz: „Wir werden es nicht durch Rechnen hinkriegen, sondern nur auf dem Platz. Uns bleiben noch acht Spiele, um uns aus unserer Situation zu befreien; die müssen wir nutzen, so oft wie möglich zu punkten.“ Mir kommt da das Wort Durchhalteparole in den Sinn.

Und wenn nun mancher urteilen mag: Dann fragt den Preetz halt mehr – klar, können wir. Doch mehr an Inhalt kommt von ihm ja schon seit Wochen nicht. So oder ähnlich äußert sich Preetz auf vom Verein gelenkten Terminen. Davon abgesehen antwortet er nur zu Interview-Fragen, die treu ergeben auf Parteilinie liegen. Wer dem Geschäftsführer Sport mit Kritik begegnet, hat aus seinem Umfeld hanebüchene Anklagen per Kurznachricht zu erwarten. . .

Hat Gegenbauer nichts zu sagen?

Was ich mir mal wünschen würde, wäre ein kämpferischer Preetz. Einer, der nicht nur Fragen erwartet. Sondern der Antworten gibt, Ansprüche formuliert – kurz: der vorangeht. Wo war am Mittwoch der Trainingsbesucher Werner Gegenbauer, alsauch von ihm einmal ein paar Aussagen zur aktuellen Lage erwünscht gewesen wären?

Stattdessen erleben wir Passivität und Schläfrigkeit an der Spitze, wie sie sich auf dem Platz nun schon allzu häufig nahtlos fortgesetzt hat.

P.S.: Zum Sportlichen gibt es wenig Neues mitzuteilen. Die Herren Franz, Lustenberger und Mijatovic fallen für Mainz aus, alle übrigen Profis sind theoretisch einsatzfähig. Details zu Aufstellung und Grundformation gab es erwartungsgemäß keine.

Lasst uns ab morgen über Mainz, die Vergangenheit und Gegenwart plaudern. Bis dahin würde ich von euch gerne wissen: Wie mutet euch Herthas Auftreten in und Umgang mit der Krise an?

Wie bewertet ihr die Außendarstellung von Otto Rehhagel?

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Wie bewertet ihr die Außendarstellung von Michael Preetz?

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Wie bewertet ihr die Außendarstellung von Hertha BSC insgesamt?

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Schießt Hertha in Mainz das erste Auswärtstor 2012?

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Wer schießt in Mainz das erste Auswärtstor 2012?

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145
Kommentare

1234
22. März 2012 um 15:23  |  70722

traumhafter Artikel herr stolpe wunderbarstens beobachtet.


Blauer Montag
22. März 2012 um 15:29  |  70724

Silber


Tuco
22. März 2012 um 15:33  |  70725

Das klingt nach Abgesang und Abrechnung… Leider wurden die Durchhalteparolen schon lange wieder vorgekramt (spätestens während der Skibbe-Phase). Wenn nicht noch ein kleines Wunder geschieht war es das, der Trend ist schlecht, die Stimmung auch und wenn eine PK vor einem so wichtigen Spiel Ernüchterung verbreitet… hope for the best, expect the worst.


Blauer Montag
22. März 2012 um 15:36  |  70727

„Stattdessen erleben wir Passivität und Schläfrigkeit an der Spitze, wie sie sich auf dem Platz nun schon allzu häufig nahtlos fortgesetzt hat.“

Danke Herr Stolpe, nach der Lektüre solcher Sätze bin ich pappesatt. :mrgreen: 😈


Donald
22. März 2012 um 15:37  |  70728

Also ehrlich gesagt findde ich, dass die Option „Mir egal“ in der falschen Umfrage als Antwortmöglichkeit auftaucht.

„Mir egal“ wäre meine Antwort auf „Wer schießt in Mainz das erste Auswärtstor 2012?“

Denn das ist egal, hauptsache der Ball ist im Netz, von mir aus auch durch ein Eigentor der Mainzer…


Freddie1
22. März 2012 um 15:38  |  70729

Waren denn die beiden „Co“-Trainer da?
Ich denke mal, die eigentliche Gegnerbeobachtung etc machen die beiden, so dass ich auf die Allgemeinplätze von OR und MP nicht viel gebe.


22. März 2012 um 15:38  |  70730

Wie der Herr, so’s Gescherr


Ben
22. März 2012 um 15:46  |  70731

gute Nacht Hertha! Mittlerweile haben wohl alle resigniert. Die sympathien sind verspielt und auch die spieler merken, dass es mittlerweile sogar den fans egal ist ob sie absteigen. Für alle beteiligten heißt es sich in den mai zu retten.


Tripeiro-Plumpe
22. März 2012 um 15:50  |  70732

Immer diese persönliche Antipathie hier ausstrahlen, in so einem Artikel!


Tripeiro-Plumpe
22. März 2012 um 15:50  |  70733

Sachlichkeit, wird auch immer mehr verfremdet – BILD und BZ Niveau hat es schon alle male


Ben
22. März 2012 um 15:53  |  70734

@t-plumpe: die artikel erscheinen in der mopo. Das ist ein blog


Tripeiro-Plumpe
22. März 2012 um 15:56  |  70735

stimmt


ahoi!
22. März 2012 um 15:56  |  70736

der fisch stinkt vom kopf. was monsieur preetz seit monaten in der öffentlichkeit darbietet, sieht für mich nach einer mittelschweren depression aus. gepaart mit gelegentlichen panikreaktionen (alle trainerwechsel wirkten auf mich stets überhastet irgendwie unausgegoren). seine gesamte, negative – nie aufbruchstimmung – verbreitende körpersprache ist für mich das gift, das die mannschaft seit monaten lähmt.


stefan
22. März 2012 um 15:57  |  70737

Inhalte, Phrasen und co…mal ohne scheiß was sollen die aber auch sagen!? so eine Scheiße.. Bzw. was erwartet die Presse für Aussagen!? …

Soll Otto die Laufwege Zentimeter für Zentimeter aufmalen und den Torschützen benennen?…
Oder er machts wie Lucien und sagt einfach vor jedem Spiel „ja das spiel am Samstag wird schwer, sehr schwer…das ist klar!“ -> jawoll endlich konkrete Aussagen..

Soll Preetz sagen: Ohne Scheiß, wir gewinnen jetzt das Spiel…wir spielen überlegen, laufen mehr, gewinnen mehr Zweikämpfe!
jawoll endlich hat er geliefert 😀

was Otto’s Aussagen zu „er hat nichts zu verlieren“ angeht..das ist mir schon beim ersten mal sauer aufgestoßen, sagt aber auch viel über die Situation..

ich bin ziemlich sicher das Otto wirklich nur der nette Grüßonkel, Blitzableiter und Berater ist, während Tretschok und Covic die wahren Chefs sind und es hoffentlich auch über die Saison hinaus bleiben..


HerrThaner
22. März 2012 um 16:05  |  70738

@dstolpe: Was ist eigentlich mit Lustenberger? Vom Verein und von den Medien bekommt man ja überhaupt nicht mit, wie es sein kann, dass der Junge wegen einer angeblichen Fußprellung so lange ausfällt, stattdessen wird das totgeschwiegen. Was hat er denn nun wirklich?
Dabei wäre der Schweizer einer der wenigen, denen ich zutrauen würde etwas frischen Wind in die ganze Sache zu bringen.


bormio96
22. März 2012 um 16:10  |  70739

Stimmt: Was macht eigentlich Lusti?


der 5. Offizielle
22. März 2012 um 16:12  |  70740

Also mir gefällt das, was Stolpe da oben geschrieben hat,
sehr gut. Kann ich fast alles unterschreiben.

Es ist mir völlig unklar, warum Gegenbauer die ganze
Zeit schweigt. In der momentanen Lage erwarte ich von
einem Präsidenten, dass er Stellung nimmt.

Was Rehhagel betrifft, so fand ich schon die Äusserung
„Ich will in meinem Leben Spannung haben“ etwas
merkwürdig. Wir reden hier nicht über ein Playstation-Spiel,
sondern über einen Fussballverein mit mehreren Angestellten.

Was die Aussendarstellung von Preetz angeht, so erinnere
ich mich mit Grauen an seinen Auftritt mit Gegenbauer
im Sportplatz, als Gegenbauer teilweise noch für Preetz
geantwortet hat. Das Gleiche kann man doch jetzt
wieder sehen, wenn Preetz bei den PKs neben Rehhagel sitzt.
Ich warte immer darauf, dass die Tür aufgeht und eine
Frauenstimme reinruft „Michael, du hast dein Pausenbrot
vergessen“.

Für mich ist Preetz nicht der für seinen Posten erforderliche
Häuptling, sondern ein Indianer.

Ich glaube ihm, dass er ein „echter“ Herthaner ist,
denke aber, dass er für Arbeiten im Hintergrund besser
geeignet ist.


dstolpe
22. März 2012 um 16:20  |  70741

@Lustenberger,

letzte Aussage vom Verein war: Er fällt mit unverändertem Krankheitsbild weiter aus. Vorletzte Aussage dazu war: Lustenberger hat ein Knochenödem, was unter anderem beim Sportkameraden Kacar immer eine ellenlange Ausfalldauer von nicht selten acht Wochen zur Folge hatte. . .


Drokz
22. März 2012 um 16:21  |  70742

So,Samstag.. 15:30.. 90 Minuten der Wahrheit. Hat die Mannschaft es begriffen und holt wenigstens einen Punkt? Oder liegen wir nach 20 Minuten 2:0 zurück und das wars dann auch wieder für das Spiel?

Am Samstag wird voller Vorfreude zum Stadion geradelt und dann wird hoffentlich was aufm Platz passieren. Und das hoffentlich für uns…

Sonst wars das schon wieder mit dem Traum, die Hertha mal in Mainz zu sehen und es geht wieder nach Bornheim (FSV Frankfurt).

Sone Pressekonferenz und sone miserable Aussendarstellung hat man aber auch selten von Mannschaften im tiefsten Abstiegskeller gesehen/gelesen..grausam.. Da sind selbst die Bauern von Kaiserslautern professioneller, den ihr Ex-Profi (Kuntz) hat für meinen Geschmack wesentlich mehr Ahnung von Fußball, Transfers und Umfeld als ein Preetz. Und wohlgemerkt, Kaiserslautern hat wesentlich schlechtere wirtschaftliche Möglichkeiten und meines Wissens nach auch miserable Finanzen. (jaja, die steigen evtl. auch ab…dann nimm Freiburg oder Augsburg..is ne ähnliche Situation)


Wir können alles außer Derby
22. März 2012 um 16:25  |  70743

Gibt es übrigends noch einen Möglichkeit den Präsident auf der Mitgliederversammlung abzuwählen?

War mir nicht so, dass ein Gegenkandidat bis zu einem schon verstrichenem Zeitraum benannt werden musste?

Gibt es überhaupt in Berlin so etwas wie einen „Gegenbewegung“ zum derzeitigen Präsidium? Oder erstarrt die Stadt in der Bewunderung der Unfähigkeit der Führungsspitze und lässt sich alles gefallen und motzt nur?

Did würde mich viel mehr interessieren als Ottos peinliche Plattitüden, das Gesicht von MP oder seinen Antworten auf kritische Journalisten Fragen (was auch spannend wäre :-)).


coconut
22. März 2012 um 16:31  |  70745

Passt wie die Faust aufs Auge…..
Nein, das wird nichts mehr. Ich habe schon seit einigen Wochen jeglichen Glauben an eine Rettung aufgegeben.
Nicht nur, das die Mannschaft ziemlich desolat erscheint und entsprechend spielt, sondern das ganze Desaster wird von der Spitze her noch negativ befeuert.
Man sehe sich nur Preetz auf der Spielerbank an…..
Das ist wie das personifizierte Elend dieser Welt.
So soll Zuversicht aussehen? Na dann gute Nacht „alte Dame“…. 😡


Tobska
22. März 2012 um 16:33  |  70746

Ich bin nicht pessimistisch, aber ich muss sagen, dass ich mich schon mit der 2.Liga abgefunden habe. Ich denke nicht, dass da noch was geht, auch wenn ich es hoffe. Aber trotzdem:
Einmal Hertha, immer Hertha!!! 😀


22. März 2012 um 16:36  |  70747

Ja gut äh – ich sach mal:

dass der Grüßaugust Pressearbeit nicht gerade schätzt, musste irgendwie jedem klar sein, der ihn das eine oder andere Mal vor dem ebenfalls einen oder anderen Mikrofon erlebt hat.

Die Situation ändert sich schlagartig, wenn die Presse bereit ist, ihn – The Grüßaugust formerly known as Europameister, Deutscher Meister und Pokalsieger – zu bauchpinseln und zu lobpreisen sowie ihm den medialen Teppich für seine Spülmaschinenweisheiten zu bieten.

Ich weiß das Opfer zu schätzen, das die Berliner Presse bringt, sich im Auftrag der geneigten Leserschaft dem Schwadronieren von Beates Gatten auszusetzen und danke ihr für ihren sicherlich nicht immer ganz einfachen Einsatz. Ich bin gewissermaßen tief bewegt.

Goethe hat gesagt:
Der Worte sind genug gewechselt.
Schiller hat gesagt:
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit,
und neues Leben blüht aus den Ruinen.

Der andere Schiller hat gesagt:
Die Lizenz ist sicher.

Und wat lernt uns dit?, wie der Berlin-Brandenburger in einem Akt grammatikalischer Tollkühnheit fragt.

Eigentlich nüscht. Umso erstaunlicher, dass Ihr meinen Kommentar bis zum bitteren Ende gelesen habt.
Und wer das kann, der ist auch bereit für Rehhagel.


Sebastian
22. März 2012 um 16:39  |  70748

Ich will Dieter Hoeneß zurück, der haut da wenigstens mal aufn Putz!


mhaase
22. März 2012 um 16:40  |  70749

Ich kann mit der Schilderung von dstolpe heute und ganz im Gegensatz zu sonst gar nichts anfangen.

Was sollen die Beteiligten denn anderes sagen??

Reißen Sie die Klappe auf und es geht Samstag schief machen sie sich zum Gespött der Leute und die Presse fällt mal wieder über sie her, nach dem Motteo alles nur hole Sprüche, Babbel hatte doch recht mit den großmäuligen Berlinern.

Erst mal Ball flach halten, am Samstag auf dem Platz überzeugen und dann sagen, das war die Wende und jetzt reißen wir es rum und nicht schon wieder vorher tönen. Für mich völlig in Ordnung, auch wenn ich die Sehnsucht danach, dass man hören möchte, wir haben den Stein der Weisen gerade gefunden und jetzt wird alles gut, verstehen kann…


Traumtänzer
22. März 2012 um 16:40  |  70750

@wilson
Ick bin nur bis hier jekommen: Wie soll man bitte schön TGAfkaE aussprechen? Jeht nich!


Orgelpfiff
22. März 2012 um 16:40  |  70751

@sto
Letztens wollte mir apo nicht erklären, inwiefern Preetz ein wirres Umfeld geschaffen hat. Vielleicht ist ja bald die Schweigegelübdewoche um und er konkretisiert das.
Jetzt lese ich hier: „Wer dem Geschäftsführer Sport mit Kritik begegnet, hat aus seinem Umfeld hanebüchene Anklagen per Kurznachricht zu erwarten. . .“
Schon wieder dieses Umfeld… wer oder was ist denn das??


mhaase
22. März 2012 um 16:44  |  70752

@orgelpfiff

ich nehme an, dass sind die die dann per sms mitteilen wenn Du noch mehr solchen gequirlten Mist schreibst sieht es schlecht aus beim nächsten Interviewwunsch 😉


mhaase
22. März 2012 um 16:47  |  70753

@dstolpe

… was soll einer sagen der genau wie ihr das Torschusstraining und dessen maues Ergebnis beobachtet und im Zweifel Euren Bericht darüber gelesen hat???

Soll der sich hinstellen und rufen, seht her wir haben geübt und jetzt schießen wir Maiz aus dem Stadion?? Das ist doch Käsequark oder????


flitze2k
22. März 2012 um 16:49  |  70754

Natürlich sieht die Situation sehr schlecht aus. Der Trend verspricht auch keine Besserung. Trotzdem Leute! Es sind noch acht Spiele, d. h. 24 Punkte zu vergeben! Davon vier Heimspiele (u. a. gegen den FCK und Freiburg)!

Noch ist die Messe nicht gesungen! Jetzt bitte Kratzen, beißen, kämpfen – das Glück erzwingen! Ich gebe diese Truppe NOCH nicht auf!


Etebaer
22. März 2012 um 16:51  |  70755

Brav und Ergeben dem Schicksal entgegen – Ergeben und Brav im Abstiegsdämmerschlaf.
Denn im Himmel, da soll es vergolten sein – warst Du auf Erden demütig und klein.
Der Herrgott wirds lohnen, nach deinem Tode – solche brave Menschlein, sagt man, voll lobe.
Drum liebe Hertha, stirb lieber schnell – für Dich wirds erst im Tode hell!

Diese verdammte, demütige Mediokrität Herthas geht mir auf den Zunder.
Wenn man eine Diva ist, soll man ehrlich man selber sein, wenn man klein und scheisse ist auch, aber diese devote Untergangshaltung geht mir total gegen den Strich!

PS: Tja, Lautern, so schnell holt einen die Fußballrealität ein, egal, wie sehr man das Maul auch aufreißt…


la49
22. März 2012 um 17:00  |  70756

Dass die Presse jetzt „mault“, war zu erwarten.

Otto Rehhagel hat nie einen Hehl aus seiner Abneigung gegen Journalisten gemacht. – Die PKs sind eigentlich für jeden Vertreter der Berliner Medien mittlerweile Zeitverschwendung. Die PKs werden doch nur noch gemacht, weil man sowas halt macht.

Inhalte kommen spätestens seit der Verpflichtung von Rehhagel dort überhaupt nicht mehr vor.

In Summe haben wir eine Mannschaft, die miserabel spielt, einen zynischen Trainer, der nette Geschichten aus der Vergangenheit erzählt, einen fast schon sprachlosen Manager, einen Präsidenten, der, wenn er was sagt, gegen alles und jeden poltert, und einen Pressesprecher, der soviel Sympathie ausstrahlt wie ein Kaktus.

Als Sportjournalist in diesen Monaten über Hertha BSC berichten zu müssen, ist kein Job, der Spass macht, oder?!

Das Friesenhaus ist eine Wagenburg geworden, in der sich anscheinend alle gegenseitig Mut zusprechen und alle Aussenstehenden als feinde ansehen. Anders kann ich mir diese kommunikationspolitik nicht mehr erklären.

Dummerweise gibt es eine Realität ausserhalb des Friesenhauses. Eine Realität mit 30.000 Mitgliedern und noch viel mehr Fans, die von den Verantwortlichen nicht mehr mitgenommen werden.

Natürlich sollen die Verantwortlichen in Ruhe arbeiten. Aber müssen sie dabei solch negative Energie ausstrahlen?

Entweder sagen sie endlich das, was diese Trauermienen seit Wochen unausgesprochen verkünden. Oder wie zeigen endlich die Leidenschaft, von der ständig nur geredet wird.

Diese Repetition von Durchhalteparolen zeigt doch in keinster Weise, dass noch der Glaube an den Klassenerhalt bei den Verantwortlichen existiert.

Manchmal denke ich, Gegenbauer, Rehhagel und Preetz sollten die Mannschaft am besten die komplette Woche in Ruhe lassen und sich auch während des Spiels von der Mannschaft fernhalten. – Die leidende Miene von Preetz auf der Trainerbank zerstört doch jede Motivation eines Spielers.


monitor
22. März 2012 um 17:00  |  70757

@haase und @orgelpfiff

„ich nehme an, dass sind die die dann per sms mitteilen wenn Du noch mehr solchen gequirlten Mist schreibst sieht es schlecht aus beim nächsten Interviewwunsch ;-)“

Das kann man zur zeit nicht als Drohung auffassen, eher als Gefallen! 😉


Ben
22. März 2012 um 17:15  |  70758

wann ist das nächste mal hertha hautnah? 🙂


schönling
22. März 2012 um 17:19  |  70759

@ Ben

Na wahrscheinlich wieder eine Woche vor der MV, damit man dort schonmal die Gemüter beruhigen kann und auf der MV dann wieder eitel Sonnenschein herrscht bzw. gewisse Anträge zurückgezogen werden


la49
22. März 2012 um 17:20  |  70760

@Schönling
Du meinst eher Hertha im Dialog, oder?!


schönling
22. März 2012 um 17:21  |  70761

achso, ja. verwechselt


coconut
22. März 2012 um 17:22  |  70762

Dieser Beitrag eines Users bei HI, mit einem Zitat aus dem Kicker, macht mir Angst….
http://www.hertha-inside.de/forum/viewtopic.php?p=827213#p827213
Vor allem der letzte Satz erzeugt bei mir blanke Panik…. 😡


Mineiro
22. März 2012 um 17:39  |  70763

Seit unsere alte Dame ihren alten Herrn auf der Bank sitzen hat ist der Fussball ein bisschen in den Hintergrund gerückt und die Mannschaft spielt altbacken wie ne Seniorentruppe – bloss die Kräfte einteilen, nicht zu viel laufen und sich nicht im Zweikampf verletzen. Von taktischen Finessen und Aufstellungsversäumnissen ganz zu schweigen.

Der kommende Gegner ist in so ziemlich allen belangen das komplette Gegenteil, ein junges Team mit einem jungen, ideenreichen Trainer das äußerst modernen Fussball spielt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das für Hertha gut ausgeht.

@dstolpe:
Kannst du etwas mehr zu den „hanebüchenen Anklagen“ aus dem Umfeld des Managers sagen? Das klingt ja nicht unbedingt nach Leuten, die ihren Job professionell und souverän erledigen könnten.


bormio96
22. März 2012 um 17:46  |  70764

Ich bin am Samstag in Mainz auch mal wieder live dabei – freute mich die ganze Saison darauf, unsere Mannschaft wieder im Rhein-Main-spielen zu sehen (letzets jahr nur der FSV Frankfurt) – leider musste ich dafür bis zur Rückrunde warten…

und nun: Magen-Grummeln, ob der der Tatsache, dass ich mir für knapp 30,- Euro den Samstag-Nachmittag und Abend vermiesen lasse…Schade eigentlich!

Einerseits, andererseits habe ich Hertha bis jetzt noch bei keinem Auswärtssspiel verlieren sehen -und da ich ein bischen abergläubig bin….?!
Who knows…?

Das Hinspiel ging bekanntlich0:0 aus – was habe ich mich damals im Oly uns geärgert, dass gegen die „auf Augenhöhe spielenden“ Mainzer nicht mal ein „dreckiges 1:0“ möglich gewesen ist….und nun: was würde ich mich freuen, wenn wir doch wenigstens zu Null spielen würden…!

Junge, junge Hertha, wie haste dir verändert…


ccjay
22. März 2012 um 17:50  |  70765

Vermutlich haben die Herren TR und GF erkannt, dass diese Mannschaft nicht gut genug ist für den Ligaverbleib. Das macht sie tief traurig. Da sie aber nicht sagen dürfen, dass Hertha mangels Klasse absteigen wird, müssen sie ihre tiefe Traurigkeit verstecken und etwas vortragen in Richtung „Wir schaffen das!“. Da sie aber so tief traurig (im Folgenden abgekürzt mit tt) sind, kommen ihre Durchhalteparolen so unglaubwürdig rüber.

Da die Mannschaft die tT der TR und GF spürt, wird sie auch tt und spielt noch demotivierter. Darauf vertieft sich die tT bei allen immer weiter. Auch die Fans sind natürlich enorm tt. Nur die Presse ist vermutlich zu Recht nicht tt sondern hoch erfreut, da sich ein Abstieg, ein wunderbares Sommergemetzel mit Entlassungen und allem ankündigt. Darüber wird man auflagenstark berichten können. Falls das Sommergemetzel nicht kommt, weil gewisse Personen an ihren Ämtern kleben, wird man dieses aber auflagenstark fordern können.

Um diesen tt-Kreislauf zu unterbrechen bedarf es drastischer Maßnahmen. Ich schlage vor, dass TR und GF in der nächsten PK verkünden, dass die Mannschaft leider nicht gut genug für Liga eins sei und man daher nur noch für Liga zwo plane und aber alle Spieler behalten wolle. Die Mannschaft könnte dann befreit von allem Druuuuck aufspielen und es vielleicht doch noch schaffen. Es könnte auch sein, dass sie sich an der Ehre gepackt fühlen und sich besondere Mühe geben. Obwohl Ehre und Profisport? Ach nein, sowas übles darf man nicht denken. Ich bitte den vorletzten Satz zu vergessen. Dass sie aber mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Liga zwo spielen wollen, könnte die Spieler auch noch mal motivieren.

Wie auch immer. Momentan kann ich mir gar nicht vorstellen, was TR und GF eigentlich sagen sollen, das man gut finden könnte. Ist doch eh irgendwie alles total schnurz. Bin tt!


mhaase
22. März 2012 um 18:07  |  70766

@all das habe ich bei N24 gefunden. So kann man auch von der PK berichten:

„Trotz des Absturzes von Hertha BSC auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Bundesliga schiebt Trainer Otto Rehhagel alle Zweifel an der Mannschaft und seiner Rettungsmission zur Seite. „Ich habe genau gewusst, worauf ich mich einlasse und dass ich keine Meistermannschaft übernehme“, erklärte der 73-Jährige vor dem nächsten Abstiegs-„Endspiel“ der auf Rang 17 abgerutschten Berliner am Samstag beim FSV Mainz 05.

Der Ist-Zustand sagt, wir sind auf einem Abstiegsplatz“, bemerkte Rehhagel, gab aber dennoch an sein verunsichertes Personal die Parole aus: „Think positive – das ist unsere Möglichkeit.“

Die jüngste Heimpleite gegen die Bayern ist für Rehhagel ab sofort nur noch Geschichte. „Drei Tage ist man mental ein bisschen im Eimer, dann geht es wieder“, betonte der Altmeister, der die Berliner Profis vor allem in den Köpfen auf Mainz vorbreitet: „Jetzt kriegen wir für das Spiel gegen Bayern nichts mehr. Thema Nummer eins ist das Spiel gegen Mainz.“

Die hefige Kritik von Fans und Medien an ihm selbst hat er wohl registriert. „Wenn man gegen Bayern 0:6 verliert, darf man sich nicht wundern“, bemerkte Rehhagel und schloss – zum wiederholten Mal – an: „Ich habe in meinem Leben nichts mehr zu verlieren.“

klingt irgendwie ein bißchen anders oder????


Nostradamus
22. März 2012 um 18:15  |  70767

Oh Mann ich kann die Leier nicht mehr hören, dass alles was Preetz und Gegenbauer machen oder nicht machen schlecht ist. Damit verschafft man den Spielern gerade dieses Alibi, dass beispielsweise Lello sich hinstellt, und diesen Mist erzählt, dass die Mannschaft einiges ausbaden müsse. Was für ein Quatsch, ehrlich.

Ich finde es gut, dass die Vereinsführung für die Verhältnisse ruhig bleibt und nicht noch mehr Öl ins Feuer gießt. Brandreden nutzen sich auch ab und Sonntag wird man schon deutliche Töne – im Verborgenen – gefunden haben. Dass die Presse sich da so sehr drauf einschießt, will mir einfach nicht einleuchten. Permanent wird die arme Sau (Preetz) durchs Dorf gejagt, ätzend.

Wenn es den Spielern auch gegen Mainz wieder an der nötigen Einstellung und dem nötigen Esprit mangeln sollte, sind entweder die Trainer oder die Spieler oder beide schuld. That´s it. Management muss sich da m.E. im Hintergrund halten. Und das passiert auch.

In Mainz muss der Bock ganz einfach umgestoßen werden. Dann wird im nächsten Heimspiel auch wieder Euphorie herrschen. Irgendwie muss man diese Saison überstehen. Dann kann Großreinegemachtwerden – im Kader!


b. b.
22. März 2012 um 18:20  |  70768

@mhaase, danke für diesen Bericht,
@sto, formuliere uns doch mal aus, was Du in dieser Situation als Trainer und auch als GF Sport und Kommunikation von Dir gegeben hättest. Bin echt mal gespannt, wie dies dann rüber kommt. Schade ist natürlich, dass wir dabei die Betonung nicht hören können. Text aber wäre schon super. Vielen Dank
b. b.


coconut
22. März 2012 um 18:32  |  70769

@Nostradamus
Die „arme Sau“ hat bereits jetzt mehr Schaden angerichtet als DH und DAS will was heißen!
Schon mit dem ersten Abstieg zig Mios verbrannt.
Nun folgt sehr wahrscheinlich der nächste.
Von den Schäden bei den Sponsoren ganz zu schweigen. Alles folgen eines verfehlten Managements und einer desolaten Außendarstellung.
Bei jedem „normalen“ Unternehmen wäre er schon achtkantig geflogen….und du willst diese Fehlleistungen weiter hofieren?
Na dann mal los. Immer weiter sehenden Auges in den Abgrund….
Die Lemminge machen es ja vor.


coconut
22. März 2012 um 18:33  |  70770

Ach noch was:
Das Alibi hat ihnen, den Spielern, Preetz bereits „frei Haus“ geliefert…


der 5. Offizielle
22. März 2012 um 18:40  |  70771

@ nostradamus

Die letzten Äusserungen, die ich von Gegenbauer gehört habe,
waren:

Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten.

Jetzt sollte man nicht mit Baron-Münchhausen-Geschichten kommen.

Es scheint eine weit verbreitete Meinung zu sein, dass ich zu doof bin, für mich selbst zu sprechen.

Ich würde mir von (m)einem Präsidenten in der momentanen
Situation andere Äusserungen wünschen. Ich glaube,
das Ruhigbleiben hat vor nicht allzu langer Zeit schon
einmal nicht geholfen. Souveränität und Führungsstärke
umfasst für mich mehr als einen Trainingsbesuch und
Sprüche auf Laubenpieperniveau.

Und ich glaube auch nicht, dass Sprüche wie „einfach
mal die Fresse halten“ bei der Suche nach seriösen
Sponsoren unbedingt hilfreich sind.

Die Art und Weise, wie man mit Kritik umgeht und Krisen
managt, dürfte auch für potentielle Sponsoren sehr interessant sein…


Blauer Montag
22. März 2012 um 18:41  |  70772

Ich schließe mich vollauf an der interessanten Frage von b. b. // 22. Mrz 2012 um 18:20

„@mhaase, danke für diesen Bericht,
@sto, formuliere uns doch mal aus, was Du in dieser Situation als Trainer und auch als GF Sport und Kommunikation von Dir gegeben hättest. Bin echt mal gespannt, wie dies dann rüber kommt. Schade ist natürlich, dass wir dabei die Betonung nicht hören können. Text aber wäre schon super. Vielen Dank“

Journalisten fragen TR, GF, PRÄS oder Spieler ist tägliche Routine. Blogger fragen Journalisten ist dagegen eine mediale Innovation ❗


der 5. Offizielle
22. März 2012 um 18:42  |  70773

Oh, die Kokosnuss war schneller 😉


sunny1703
22. März 2012 um 19:00  |  70774

@Nostradamus

Guter Beitrag 🙂

Wer hier schon vorher was gewusst hat, ich hoffe, eure Weisheiten haben euch an der richtigen Stelle viel Geld eingebracht! 🙂

Vielleicht weiß ja auch jemand die Lottozahlen vom Wochenende!??

Rehhagel, Van Gaal, Meyer, und andere ältere und erfahrene Trainer haben nicht mehr den Respekt vor den Herren Journalisten, mit bekannten Wirkungsweisen.

lg sunny


sunny1703
22. März 2012 um 19:07  |  70775

Witzig Hopp macht Babbel vorerst auch zum Manager. Meine Güte, wie chaotisch wäre es bei denen erst in Herthas Situation?!?

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/566471/artikel_hoffenheim_tanner-muss-gehen.html


HB28-BSC
22. März 2012 um 19:08  |  70776

Ich möchte ein Erlebnis aus der Bremer Straßenbahn zum Besten geben (bzw. ein paar Gesprächsfetzen): eine Gruppe Studenten in meiner Nähe, diskutiert Fußball und kommt über die Super-Bayern auf Hertha:

„Hertha? Die tun mir nur noch Leid.“ „-…steigen eh ab!“
„so ein Verein hat in der 1. Liga ohnehin nichts zu suchen, sollen die mit Bielefeld und Hansa in die 3. Liga.“
„hätten die den Hoeneß damals nicht rausgeschmissen…“

Einfach wunderbar, die blau-weiße Außendarstellung.

Der Artikel gefällt mir sehr gut. Schöner „ärgerlicher“ Grundton.

Wer Tore schießt und ob und überhaupt, das ist mir mittlerweile schon fast egal.


Blauer Montag
22. März 2012 um 19:13  |  70777

Auch die älteren Blogger haben keinen Respekt vor den Herren Journalisten @sunny1703 😆

Frei nach Goethe:
Sind die Fünfzig dann vorbei, kommentierst du völlig sorgenfrei.


catro69
22. März 2012 um 19:14  |  70778

Tja, wie soll man Hoffnung verbreiten, wenn man selbst keine hat?
Hab ich noch Hoffnung? Klar, aber wetten würde ich nicht.
„Das Spiel in Mainz muß eine Wende darstellen, vom Ergebnis unabhängig muß der Wille zur 1.Liga zu spüren sein. Danach kommen die Heimspiele in denen gepunktet werden muß, jedes Tor, jeder Sieg ist wichtig. Hier in unserem Stadion können und werden wir den Klassenerhalt schaffen, allen schlechten Vorzeichen zum Trotz. In den Auswärtsspielen werden wir alles versuchen, um dort erfolgreich zu bestehen. Mit unserem Trainertrio, der erfolgreichen Hinrundenmannschaft, unseren Youngstern und unseren erfahrenen Bundesligaspielern werden wir für Überraschungen sorgen. Die größte Qualität unserer Mannschaft ist der Teamgeist, wir werden jeden Versuch diesen Teamgeist zu stören unterbinden. Wir werden den Teamgeist mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln fördern.
Ob Sie es glauben oder nicht, ich glaube an den Klassenerhalt.“
So, oder so ähnlich könnte man sich zum Thema Rettungsplan äußern, auch das sind nur Durchhalteparolen, aber die würde ich den geneigten Pressevertretern so oft in die Bücher diktieren, bis sie davon träumen. Preetz versteht es nicht die Medien mitzunehmen. Da sich der Fan im Allgemeinen aber über die Medien informieren muß, sollte klar sein, dass es sich Hertha nicht leisten kann, auf „Arme Hertha – Böse Presse“ zu setzen. Das kauft Hertha nämlich nur ein kleiner Teil der Anhängerschaft ab.
Mach Lack, Micha.
Sieben Wochen für ein (kleines) Wunder!


coconut
22. März 2012 um 19:17  |  70779

@der 5. Offizielle // 22. Mrz 2012 um 18:42

„Oh, die Kokosnuss war schneller ;-)“
Tja mein lieber: Kokosnüsse sind nicht nur schneller sondern auch Hertha…. 😀

@sunny1703 // 22. Mrz 2012 um 19:07
Tanner dürfte kein Verlust sein.
Ob Babbel das Kind nun allein in den Brunnen schaukelt oder nicht, spielt für mich keinerlei Rolle.
Wir haben ganz andere fundamentale und existenzielle Probleme.


Blauer Montag
22. März 2012 um 19:35  |  70780

Dass Babbel Kinder schaukeln kann wäre mir neu. Er soll jedoch beim Kinder zeugen gerne voll einsteigen.


Ursula
22. März 2012 um 19:55  |  70781

HIER sind zwei Beiträge von „wilson“ und
„ccjay“ regelrecht untergegangen……

….denke ich manchmal auch, „Perlen vor
die, geworfen“….


Ursula
22. März 2012 um 19:57  |  70782

Klasse(beiträge) und „Säue“ hatte ich wohl
vergessen! Aus Versehen……


monitor
22. März 2012 um 20:25  |  70783

@Blauer

Mensch Blauer, das sind doch pillepalle Gerüchte aus dem Internet die mit der jetzigen Hertha-Situation nichts zu tun haben! 😉

Außer das „der“ Trainer weg ist, auf den wir uns verlassen haben und er irgendwie merkwürdig in Hoffenheim seinen frühzeitigen Rauswurf provoziert hat!


Nostradamus
22. März 2012 um 20:44  |  70784

Wenn hier oder irgendwo in der Republik über die Außendarstellung von Hertha geredet oder geschrieben wird, meint derjenige wohl hauptsächlich die Außenwahrnehmung. Ist schon was anderes.

Wie die Dinge wahrgenommen werden, hängt nicht nur davon ab, wie der Sender es darstellt, sondern der Empfänger der Sendung wird auch noch von vielen anderen Faktoren beeinflusst. Vorurteile, Medienberichte, mangelnde Hintergrundinformation, um nur einige plakative Beispiele zu benennen.

Mir kann keiner erzählen, dass Hertha in der Liga völlig unbefangen wahrgenommen wird. Es war schon immer so, seit ich Fan bin, dass Hertha ein von großen Teilen verachteter Verein war. Deshalb wird der Verein auch im Falle des Misserfolgs mit Häme bedacht, wo es nur geht. Wenn er erfolgreich ist, wird es akzeptiert, mehr aber auch nicht. Deshalb interessiert mich auch nicht, was über Hertha – außerhalb Berlins geschrieben oder gemeint wird. Soviel zur „Außendarstellung“ oder wie ich meine Außenwahrnehmung.

Wichtig ist eigentlich nur, was im „inner circle“ gemeint wird. Und auch da ist es schon von vornherein schwer. Mit meinem Vater fing es schon an, denn der lehrte mich: „Hertha ist ein Scheißverein!“ Warum? Skandale, verpasste Chancen… Das Problem dabei ist nur: Er WAR und IST ein glühender Fan, nur um das mal klarzustellen! Ich denke das spricht für viele hier. Es ist eine Art Hassliebe. Als Herthafan lebt man mit Enttäuschungen und Frust, aber auch für die Hoffnung auf Spielrunden wie 2008/2009. Und deshalb gibt es auch nichts Geileres, als wenn wir unsere Hertha siegen sehen. Nicht wie bei Bayern, wo schon „Arbeitssiege“ den „Fan“ (ich vertrete die These, dass Bayern der Verein ohne Fans ist) nicht interessieren, weil er´s siegen gewohnt ist. Als Herthafan ist das Gefühlsleben irgendwie anders…

Was macht nun der Verein seit 3 Jahren? Was ist die Außendarstellung? Er lehrt uns, demütig und bescheiden zu sein, er muss nach Hoeness seinem gescheiterten Versuch, imperiale Fußballmacht zu werden, kleine Brötchen backen und eine Mannschaft aus jungen Spielern und Bankdrückern zu machen, denen er versucht einzuimpfen, dass das hier trotzdem was Besonderes ist, Stadt, Stadion, Fans und alles. Und er betont: Aus Berlin, für Berlin. Und genau das isses auch. Verdammt, verhasst, vergöttert. Nur was für Eingeweihte.

Das der sportliche Erfolg seit einigen Monaten komplett ausbleibt, ist der eigentliche Ärger. Dafür mache ich auch weiterhin nur die Spieler verantwortlich, die in dieser Zeit der schweren Not ihr „wahres Ich“ zeigen können – Mann oder Maus! Derzeit viele Mäuse offenbar… Aber abwarten. Eins ist aber auch klar: Wäre der sportliche Erfolg da bzw. geblieben, würde kein Hahn nach Babbel und Skibbe krähen. Und dann hätten wir auch das Thema „Außendarstellung“ nicht.

Ich für meinen Teil lasse mich nicht „auseinanderdividieren“ und bleibe der blau-weißen Fahne treu. Und da sind mir Preetz und Gegenbauer verwandter und ehrlicher als einige Spieler, die einst mal das Emblem geküsst haben. Preetz und Gegenbauer versuchen die Politik der kleinen Schritte und der Identifikation. Nur sind sie nicht wirklich vom Glück gesegnet dabei, insbesondere nicht was die Leistung vielversprechender und qualitativ auf jedenfall ausreichender Spieler betrifft. Ärgerlich. Aber da müssen wir jetzt durch. Wir sollten nur die Vereinsführung nicht noch weiter schwächen, indem sie auch noch von den „eigenen Leuten“ jetzt – in der schwersten Stunde – niedergemacht wird. Meine Meinung


monitor
22. März 2012 um 20:49  |  70785

Ich glaube jetzt hilft nur noch Dusel (unverdientes? Glück).

Die Mannschaft war ja auch unter Babbel nicht der Überflieger , aber für die erwarteten Verhältnisse erfolgreich. Warum?

Weil in der Hinrunde alle Mannschaften noch nicht richtig „einsortiert“ waren.
Hertha konnte am Anfang überraschen, aber jetzt ist das Leistungsvermögen der Mannschaften ziemlich ausgeprägt und die Mannschaft ist da, wo wir sie eigentlich von Anfang an vermutet haben.

Psychologisch ist es aber viel schlimmer, so spät mit der Realität konfrontiert zu werden, als von Anfang an damit umgehen zu müssen. Wenn da der Schlendrian erst mal drin steckt, ist er schwer wieder heraus zu kriegen.

Dazu die Charaktere der Spieler.
Letztens war es im Blog hier gut beschrieben.
Ein bisschen Favre (Raffa/ Lusti), etwas Funkel (Kobi), Babbel (die Bayern Fraktion) und Ebert, der sowieso der bessere von allen ist, weil er ein „Urgestein“ ist. Aber kein zusammenhängender Plan!

Babbel hat es geschafft, die Defensive zu stabilisieren und vorne manchmal ein Tor zu erzielen.
Jetzt haben die Spieler irgendwie keinen Bock mehr, und ein Gegentor leitet die Niederlage unserer Hertha ein. Schade.


Nostradamus
22. März 2012 um 20:51  |  70786

@catro69 // 22. Mrz 2012 um 19:14

Guter Beitrag. Nur – die (gute) Brandrede hälste ein Mal, ein Funkenfeuerwerk für die Journaillie. Dann verlierste in Mainz, was passieren kann, und das wars dann, dann wirst Du medial fertiggemacht… „Nur Sprüche, nix dahinter“… Warum sollen überhaupt eigentlich immer die Pressefritzen beeindruckt werden? Warum isses so wichtig, dass im Dopa gut berichtet wird oder im Hamburger Abendblatt? Mir isses mittlerweile wurscht, was die Republik denkt. Die müssen wir irgendwann mal das fürchten lehren, aber jetzt sollte das nicht unser Problem sein, sondern nur, dass die Pfeifenwichse (was für ein schönes Berliner Wort!) auf dem Rasen mal wieder ordentlich „Ballett machen“ 🙂


monitor
22. März 2012 um 20:54  |  70787

@Nostra 20:44

Dein Beitrag spricht mir aus der Seele.


monitor
22. März 2012 um 21:00  |  70788

@mich 20:49

Bei „Urgestein“ kaufe ich ein “ 😉 „


playberlin
22. März 2012 um 21:03  |  70789

@ Nostradamus

Unterschreibe ich hundertprozentig.


Nostradamus
22. März 2012 um 21:04  |  70790

thx 😉


chriswilmersdorf
22. März 2012 um 21:18  |  70791

Ich finde, durch Kritik am Trainer schafft man der Mannschaft wieder mal ein wunderbares Alibi, nur Alibifussball zu liefern. Wieviel Trainer will man denn noch ausprobieren? Wann stellen sich denn mal Leute wie Ben Hatira, Ebert, Ramos oder Hubnik der Presse?


naneona
22. März 2012 um 21:31  |  70792

Ich muss mal @dstolpe in Schutz nehmen.
Ihn haben vermutlich nicht mal so sehr die Phrasen gestört, sondern wie sich die Herren präsentiert haben. Gebt die Antworten 3 Gruppen und Ihr werdet vermutlich drei Varianten haben wie man das ganze rüber bringt.
Hertha scheint die Denkbar schlechteste gewählt haben.
Ich muss dabei gleich an Preetz sein Abstiegs Gesicht denken. Unsere Spitze darf keinerlei Zweifel zeigen und wenn es auch noch so schwer fällt, Sie müssen ne Breite Brust machen und Sicher vor ran gehen.


dieter
22. März 2012 um 21:38  |  70793

Ich frage mich, warum die Presse nicht mal den betreffenden Spielern kritische Fragen zu ihren seit Wochen dargebotenen Leistungen stellt.

Oder dazu, dass diese betreffenden Spieler das Problem seit dem Weggang Babbels immer beim Trainer zu suchen scheinen und nicht bei sich selbst.

Statdessen verschafft man ihnen immer wieder aufs Neue ein Alibi, indem man solche Artikel/Blogbeiträge über den Präsidenten/Manager/Trainer verfasst, wie z.B. den heutigen.


naneona
22. März 2012 um 21:43  |  70794

@Nostradamus
Mir kommen gleich die Tränen.
Da haben Preetz und Gegenbauer also nur Pech?
Das Märchen werde ich vermutlich auch auf der MV hören und wahrscheinlich nicht mal mehr den Kopf schütteln wenn die Herren am Ende noch Beifall bekommen.
Die Mannschaft ist Charakterlich unter aller Sau (nein, nicht alle) aber was will man den Vorwerfen, die haben Ihre Leistung nur unserer Führung angepasst. Die Mannschaft sowie unsere Führung sind für mich zur Zeit kein Teil meines Vereins.


Dan
22. März 2012 um 21:49  |  70795

Wieviele Punkte haben Reden und Aussagen vor den Medien eingespielt?
Richtig!!! NULL!!!
Es gibt Leser die mögen den heutigen Artikel und es gibt Leser die mögen den nicht, dafür lieber die die Hoffnung wecken oder positiv über den Verein berichten.
Zur Zeit müssen sich die „Jungs“ halt jedes Wort hart erkämpfen, weil Rehhagel, Preetz &Co ihnen nichts in die Bücher diktieren. Nee nicht wirklich einfach, wenn man nach Flimm und Beate, einen Boxtrainer interviewen muss und die Situation „analysieren“ lässt. Wahrlich harte Zeiten, wenn die Wagenburg schwer zu erklimmen ist.
War die „alte“ LP am Anfang noch stereo und lustig, ist Rehhagels Wiederholungspotential und Informationsgehalt für die Medien eine leiernde monotone Schellackplatte geworden.
Da war der Babbel doch ein richtiger I-Pod.

;)Ich persönlich glaube aber eher, dass @sto seinem „Clubb“ ein wenig Schützenhilfe geben will. Haben die bei deren Restprogramm auch noch nötig. 😉


dieter
22. März 2012 um 21:58  |  70796

Mir kommt bei der jetzigen Situation die Mannschaft (bis auf die wenigen Ausnahmen) viel zu gut weg!


coconut
22. März 2012 um 22:04  |  70797

@ Nostradamus
Na ganz so einfach ist das denn doch nicht.
Frage: Wer hat diese Mannschaft, die ja nach deiner Auffassung die alleinige Schuld trägt zusammengestellt?
Wer hat mehrere Fehlversuche gehabt, einen passenden Trainer zu finden?
Wer hat die Trainer letztlich demontiert und der Mannschaft ein Alibi verschafft?
Nebenbei:
Ich lebe seit über 20 Jahren nicht mehr in Berlin. Hier (Niedersachsen) interessiert(e) Hertha „keine Sau“.
Spätestens als man es mit den „jungen Wilden“ und erst Recht als man anfing unter Favre guten Fußball zu spielen, kam so was wie Achtung und sogar Sympathie. Denn guten Fußball sieht halt jeder Fußballfan gerne.
Beim Abstieg 09/10 wurde bedauern geäußert. Gepaart mit Unverständnis, das man den Trainer Favre gekanzelt hatte. Daumen gedrückt, das es mit der schnellen Rückkehr klappen möge…..
Bis zu dem Zeitpunkt der Causa Babbel und dem Präsidialen Ausbruch (Münchhausen) war es eher neutral.
Und heute?
Nach weiteren desolaten Handlungen?
Nur noch Kopfschütteln und Mitleid…….
Einfach mal über den Tellerrand schauen.
Denn beileibe nicht nur in Berlin, sondern, über die gesamte Republik verteilt hat Hertha an Ansehen gewaltig eingebüßt.
Könnte uns ja egal sein, wenn da nicht die monetären Folgen wären.
Und den Spruch mit dem Fisch und dem Kopf habe ich nun beileibe nicht zuerst vom „Grünen“ gehört. Da waren andere Zeitgenossen selbst hier im Umfeld deutlich schneller.
Das schlimmste daran ist doch:
Es ist Hausgemacht! Der Verein (oder besser „der Kopf“) ist selber daran Schuld. Nicht die böse Presse! Man hat frei Haus und völlig ungezwungen, jede Menge Futter geliefert.


Püppi
22. März 2012 um 22:12  |  70798

Etwas verspätet, aber muss sein:
@nostra 20:44
Vielen Dank. Das war so genau das, was einige mal als Kalenderblatt lesen sollten. Möglichst jeden Tag.


caballo
22. März 2012 um 22:14  |  70799

In Mainz hat der Niedergang begonnen.
Nach lange gehaltener 1:0 Führung.
War es der 2. Spieltag, damals in der Abstiegssaison?

Ich glaube an den Fussballgott.
In Mainz wird die Trendwende kommen.
Und wenn es ein Unentschieden ist.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Und bitte. Mache niemand Otto zum Grüßonkel.
Er wird Herta die nächsten acht Spiele begleiten.

Ich freue mich jedesmal, dass da jemand ist, der nicht depressiv in die Gegend schaut, sondern in verfahrener Situation Humor entwickelt.

Nicht vergessen.
Spiele werden doch zu oft im Kopf entschieden.
Die Spieler mental aufs Gleis zu setzen, das kann Otto wie kein anderer.


bormio96
22. März 2012 um 22:17  |  70800

@nostoradamus 20.44h:

schoene stellungnahme, unterschreibe ich auch 100zentig

bei mir war es damals der Opa, der mich mit der Hassliebe zum Verein infiziert hat…


Dan
22. März 2012 um 22:20  |  70801

@caballo
Wir sind die HertHa der Fußballverein und nicht Herta die Wurstfirma.

Auch wenn der eine oder andere hier, gerade was anderes denkt über unseren Verein. 😉


pax.klm
22. März 2012 um 22:32  |  70802

coconut // 22. Mrz 2012 um 22:04

Daumen hoch!


blauweiss1892
22. März 2012 um 22:48  |  70803

Nostradamus, 20.44
…… Ich hätte mein Herthaseelenleben nicht besser beschreiben können….. in allen Punkten!!!
Verdammt, Verhasst, Vergöttert!!!
Ha Ho He


Blauer Montag
22. März 2012 um 22:48  |  70804

Nostradamus // 22. Mrz 2012 um 20:44

…Dass der sportliche Erfolg seit einigen Monaten komplett ausbleibt, ist der eigentliche Ärger. Dafür mache ich auch weiterhin nur die Spieler verantwortlich, die in dieser Zeit der schweren Not ihr “wahres Ich” zeigen können – Mann oder Maus! Derzeit viele Mäuse offenbar… Nur sind sie nicht wirklich vom Glück gesegnet dabei, insbesondere nicht was die Leistung vielversprechender und qualitativ auf jedenfall ausreichender Spieler betrifft. Ärgerlich.

YEAH @Nostradamus, ein Super-Beitrag um 20:44.

Nur weiß ich leider nicht im Einzelnen, wer die vielversprechenden Spieler sein könnten. Im Gegenteil – bereits in der Hinrunde konnte nur ein kleiner Teil des Kaders seine Erstligatauglichkeit für mich zweifelsfrei demonstrieren.


dc
22. März 2012 um 22:49  |  70805

„Trainer, Manager, Präsident: Schläfrig und passiv in der Krise – so spielt Hertha dann auch Fußball“

Einfach zu viel Alibi für die Spieler.


elaine
22. März 2012 um 22:50  |  70806

Nostradamus // 22. Mrz 2012 um 20:44

danke !!!!


stiller
22. März 2012 um 22:54  |  70807

Der Fisch stinkt am Kopf zuerst. Der Fisch heißt nicht Preetz. Er heißt Gegenbauer. Und zwar ist er die EINZIGE Konstante des Mißerfolges und fortlaufender Inkompetenz – und saß schon vor dem Abgang von DH im Sessel! Das habe ich schon vor mehr als 1 Jahr gesagt und daran hat sich nichts geändert.

MP mache ich keine Vorwürfe (Manager ist für ihn ein Lehrberuf und als ehemaliger CEO eines nicht gerade kleinen Unternehmens kann ich das beurteilen. MP alleine, zur Unzeit und ohne Geld ins Rennen zu schicken – das war der Fehler. Und dafür hat er seine Sache gut – aber natürlich nicht fehlerfrei gemacht).
Und Rehhagel (der erst kam als die Scheiße schon bis zum Hals stand) erst Recht nicht.

Der Grüßaugust sitzt keineswegs auf der Trainerbank sondern ganz oben.
Er hätte schon zu DHs Zeiten agieren müssen (er hat noch nicht mal reagiert) und ist für den Verlauf des Desasters praktisch allein verantwortlich. Allerdings kann er nur schalten und walten und seinen Stadionvertrag genießen, weil der Aufsichtsrat eben keiner ist. Trittin hat völlig recht. Der Rest sind Bauernopfer.


elaine
22. März 2012 um 22:54  |  70808

😉 Ich persönlich glaube aber eher, dass @sto seinem “Clubb” ein wenig Schützenhilfe geben will. Haben die bei deren Restprogramm auch noch nötig. 😉

lol, anscheinend benötigt der *Clubb* hier Dauerschützenhilfe 😉


Nostradamus
22. März 2012 um 23:29  |  70809

@coconut // 22. Mrz 2012 um 22:04

>Frage: Wer hat diese Mannschaft, die ja nach deiner Auffassung die alleinige Schuld trägt zusammengestellt?

Wer hat, als die Mannschaft von Babbel und Preetz VOR der Zweitligasaison zusammengestellt und NACH dem Aufstieg noch punktuell verstärkt wurde, damals lauthals aufgeschrien und vorhergesehen, dass nach einer Hinrunde von 20 Punkten die Truppe kein Bein mehr auf den Boden kricht? N-i- e-m-a-n-d-! (außer @fechi vielleicht…)

> Wer hat mehrere Fehlversuche gehabt, einen passenden Trainer zu finden?

Die Frage ist eigentlich eher, ob die Trainer tatsächlich nicht pass(t)en oder ob die Mannschaft „untrainierbar“ geworden ist. Funkel, Skibbe und Rehhagel stehen alle nicht in dem Verdacht, totale Pfeifen auf ihrem Gebiet zu sein. Die beherrschen alle ihr „Handwerk“, da bin ich mir schon sicher. Ja, auch bei Fufu, auch bei Hornymike, und immer noch bei König Otto, dem Debakles. Aber auch schon unter Babbel, dem Schwerenöter, ließen die Leistungen bekanntlich häufig zu wünschen übrig. Es trat nur nie so deutlich zu Tage wie in der Rückrunde. Ich glaube, dieser Mannschaft kannste vorsetzen, wen Du willst. Aber nochmal: Das war nicht so zu erahnen, das erfährt man erst im hier und jetzt.

> Wer hat die Trainer letztlich demontiert und der Mannschaft ein Alibi verschafft?

Babbel und Skibbe haben sich selbst demontiert. Babbel wurde ausgiebig diskutiert. Der wollte sich auch demontieren, was ihm eindrucksvoll gelungen ist. Nach Skibbes Interview kürzlich waren bei mir auch bei ihm alle Zweifel beseitigt, dass der Rauswurf Not tat. Ein Manager, der nicht in die Mannschaft „reinhört“, macht seinen Job nicht. Er muss wissen, ob die Mannschaft erreicht wird oder nicht. Sie wurde es nicht, im Gegenteil. Also – Neujustierung möglichst früh. Demontage nenne ich das aber nicht. Rehhagel wird meines Wissens von Preetz nicht demontiert, Favre und Funkel wurden es übrigens auch nicht.

Und noch zu Deinen Erfahrungen in Niedersachsen:…. „Einfach mal über den Tellerrand schauen“. Schau ich. Und ich sehe „selektive Wahrnehmung“. Da darf man aber nichts drauf geben. Ich höre das auch von meinen HSV-, BVB- oder Bayern-Fankumpels. Aber denen nehme ich das auch nicht übel, denn die interessieren sich eben für HSV, BVB oder Bayern. Aber diskutierst Du mit denen über das, was wir hier diskutieren, sehen sie die Dinge häufig ganz schnell ganz anders. „Baron Münchhausen“ ist beispielsweise so einfach erklärt… da schnallt jeder, wer mit wem hier „Schlitten gefahren“ ist. Aber es ist halt nichts, was jemals eine Bild-Schlagzeile bekommen hat. Und das Trittin ohne Not den ersten Stein warf, was wirklich häßlich war, ging auch medial mehr oder weniger unter. Erwähnst Du das gegenüber einem Hamburger, was ich tat, findet der die Reaktion von Gegenbauer übrigens extrem lässig. Alles nur ne Frage der Darstellung durch Medien oder Wahrnehmungsbereitschaft von Uninteressierten, aber für mich – als Interessiertem – kein Maßstab für eine Beurteilung.


pax.klm
22. März 2012 um 23:36  |  70810

Ursula
23. März 2012 um 6:12  |  70811

Na ja „nostradamus“, da haben der EINE
oder ANDERE schon „aufgeschrien“….

….und wenn HIER von „Pech“ geschrieben
wird, kommen mir auch gleich die Tränen
@ naneona! Wenn man GRUNDSÄTZLICH
werden will und dabei immer noch, in dieser
aktuellen Situation, die verklärte Vereins-
brille nicht ablegen kann, hat einen Sehfehler….

Fielmann oder „Appollo“ könnten helfen!


jenseits
23. März 2012 um 8:04  |  70812

Guten Morgen,

man kann die Dinge unterschiedlich sehen ( mit oder ohne Sehfehler) und beurteilen, ist doch in Ordnung…

Ich wünsche allen einen schönen Tag, geht, wenn Ihr könnt, raus, um das schöne Wetter zu genießen!


Micha
23. März 2012 um 8:12  |  70813

Danke für den tollen Artikel! Leider hat Hertha scheinbar mit der Saison abgeschlossen 🙁

Die Mannschaft hat keine Lust, das Management ist total unfähig und der Trainer? Der feiert sich selbst!

Schade um Hertha …


backstreets29
23. März 2012 um 8:14  |  70814

Ui ui…Untergangsstimmung allenthalben.
Na gut, es gibt wenig bis gar nix, was Hoffnung macht, ausser der Hoffnung selbst.
Nach einem sensationellen Ski-Saison-Abschlusstag hatte ich eigentlich gehofft, mal was Positives zu lesen.


ccjay
23. März 2012 um 8:17  |  70815

@Ursula // 22. Mrz 2012 um 19:55

Danke! 😉


Tripeiro-Plumpe
23. März 2012 um 8:20  |  70816

Mainz wie es singt und lacht, die Punkte sind für uns gedacht!!!

Einen schönen Tag @ll!


backstreets29
23. März 2012 um 8:26  |  70817

Jetzt ist mir doch glatt der Feuerfuchs abgestürzt, sodass ich das jetzt hier mal nachtrage.

Lese ich den Blog-Eintrag von sto, und ganz allgemein die Berichterstattung über Hertha, Preetz usw usw, so stellt sich mir die Frage, wo da auch mal Platz für konstruktive Kritik ist.

Alle stellen sich hin, meckern über Preetz, weil er nicht mit allen Presseorganen spricht, über Gegenbauer, der sich plötzlich zu Trittin äussert, über Rehhakles, der auf die Schiene „alt und wunderlich“ geschoben wird und keiner der Herrn JOurnalisten scheint zu merken, in welch
komfortable Position dadurch dieser charakterlose Haufen gebracht wird, der sich Hertha-Mannschaft schimpft.

Warum bringt man nicht mal ne Story, dass einzelen Spieler lieber um die Häuser ziehen, als professionell ihrem Beruf nachzugehen, dass Vereltzungen vorgetäuscht werden usw usw usw.

Und die Journaille spielt mit, aus welchen Gründen auch immer.

Zum Schluss würde mich mal interessieren was konkret die Herrn Schreiberlinge in Preetz‘, und Gegenbauers Situation anders gemacht hätten, bzw was kommuniziert worden wäre.


23. März 2012 um 8:26  |  70818

So singen wir alle Halejuhlia und warten auf Armageddon.

So skeptisch war bisher noch kein MopoSchreiberling…..

Aber aus allen Medien und Blogeinträgen kommt ja ne ähnliche Stimmung hervor……

Wie die Lemminge wandeln Herr Rehhagel und Preetz erleichtert zum Schafott und jubilieren im Mai: „Endlich kommen wir ins Jenseits.“

Warum 51% mit einem Tor für Hertha rechnen, bleibt mir schleierhaft. Wer soll es schießen?

Die Jungfrau von Blumenkohl?


zenturio
23. März 2012 um 8:28  |  70819

Gute Reise Hertha wo auch immer hin.

Hoffentlich übernimmt Onkel Dieter bald den sinkenden Dampfer und holt die Schreibmaschiene raus, denn so ist das alles auf Jahre zum scheitern verurteilt.


Tripeiro-Plumpe
23. März 2012 um 8:31  |  70820

Ich will auch euer Zeug rauchen….
Jetzt wird hier der Dieter verlangt und der Abstieg ist besiegelt….mmh Schade


jenseits
23. März 2012 um 8:31  |  70821

Ja, bei mir ist’s schön…


naneona
23. März 2012 um 9:03  |  70822

Dieter wieder zu fordern kann ich nur für Sarkasmus halten.
Ansonsten werde ich morgen wieder die Daumen Drücken. Nicht das ich große Hoffnung hätte aber solange Rechnerisch nichts Entschieden ist gebe ich mich nicht geschlagen. Allen ein schönes WE, trotz oder wegen Hertha. 😉


Dan
23. März 2012 um 9:39  |  70823

Ich mag ja Zahlen und ich möchte mal, auch wenn er es sicher nicht braucht, dem @Nostradamus zur Zeit springen.

Umfrage am 14.01.2012:

Nach der Vorbereitung erwarte ich Hertha in der Rückserie . . .

– besser als in der Hinserie (56%, 284 Stimmen)
– so wie in der Hinserie (41%, 208 Stimmen)
– schlechter als in der Hinserie (3%, 11 Stimmen)

Anzahl der Wähler: 503

Vielleicht mag @Nostradamus mit „N-I-E-M-A-N-D“ um 11 Stimmen geringfügig falsch liegen, aber 97% (492) der Leser bzw. Teilnehmer sahen das Team nicht schlechter.

Die 11 dürfen sich natürlich darüber „beschweren“, dass man sie übersehen hat. 😉


Dan
23. März 2012 um 9:40  |  70824

Autokorrektur wie ich Dich liebe:

Teit = Seite


Dan
23. März 2012 um 9:41  |  70825

ohne Worte 🙁


Ben
23. März 2012 um 9:41  |  70826

Ich mache den Spieler keinen Vorwurf. Ich hätte auch keinen Bock mehr bei Hertha zu spielen. Westberliner Hinterzimmergeschäfte, mehrfache Trainerpossen und auf Jahre keine Perspektive.

Hertha ist ein Verein, wie ihn momentan nur eine Mutter lieben kann. Die Mutter sind in diesem Fall die Fans, die nicht erst seit gestern dabei sind. Die Jüngsten lassen sich dann doch eher von Klatschen wie gegen Bayern beeindrucken.

Was ich sagen möchte: Wer hier nicht geboren ist oder nicht schon kleinauf Fan von Hertha ist wird sichin jüngster Zeit als Spieler nicht wirklich in den Verein verliebt haben und alles und mehr geben, dass dieser nicht absteigt. Geld kann man woanders auch mehr verdienen auch wenn wir hier immer von den „Großverdienern“ sprechen.

Bspw. Lusti und Raffael. Die haben den ganzen Mist seit 2008 mitbekommen und würden sicherlich gerne mal in einem professionellem Verein arbeiten.

Worte eines wahren Herthafans, traurig, aber wahr.

PS: Bei den SMS nach kritischen Tönen ist es nicht bei jedem Blatt geblieben


naneona
23. März 2012 um 9:47  |  70827

@Ben was gab’s da noch außer SMS?


Nostradamus
23. März 2012 um 9:49  |  70828

@dan
fühl mich rehablitiert 😉


Dan
23. März 2012 um 9:53  |  70829

@Ben
Ich respektiere Deine Meinung, aber kein Bock zu haben für Hertha zu spielen, kannste sagen, wenn Du da mit die unteren Mannschaften im e.V. meinst, aber doch nicht bitte, bei einem Gehalts-/Prämienvolumen von über 20 Mio.

Arbeitnehmer von schlecht gemanagten Unternehmen, stellen doch ihre Arbeit auch nicht ein.
Im übrigen mag ich gerade diese Vergleiche nicht, weil das eine die reale Welt ist und das andere eine Scheinwelt und meines Erachtens nicht vergleichbar. Aber musste mal herhalten.
——-
@elaine
Das U23 Spiel vom 07.04 gegen Germania Halberstadt ist auf Mittwoch, den 04.04.2012 17:00 vorverlegt worden.


dieter
23. März 2012 um 10:02  |  70830

@Dan

Die 11 werden sich bestimmt noch outen denn sie können ja mit dem Brustton der Überzeugung jetzt sagen, dass sie es ja schon vorher wussten.
Um nicht als „im-nachhinein-alles-besser-wisser“ da zu stehen. 😉


Ben
23. März 2012 um 10:20  |  70831

@Dan: Kein Bock ist vielleicht too much… Aber um im Abstiegskampf zu bestehen muss man mehr als hundert Prozent geben und das werden die Spieler unter den momentanen Umständen nicht können,. Es fehlen die Urgesteine, die Originale, die wir bisher immer hatten, die seit Jahren voran gehen, die Hertha ein Gesicht geben, an denen man sich orientieren kann. Zudem scheinen sie dafür körperlich nicht in der Lage. Das Trainingslager….aber das hatten wir ja schon.

Wenn dazu das Verhältnis zur Führungsetage gestört ist, was zu vermuten ist, dann fehlen halt nen paar Prozentpunkte wenn es in die entscheidenden Zweikämpfe geht.

Aber alles eher ein Vorgang im Unterbewusstsein. Bewusste Arbeitsverweigerung werfe ich nicht vor, aber mehr als Dienst als Vorschrift wird diese Saison nicht mehr möglich sein


Ben
23. März 2012 um 10:25  |  70832

@naneona : Mit den einen arbeitet man enger zusammen mit den anderen „weniger“ eng… sagen wir es mal so


herthabscberlin1892
23. März 2012 um 10:42  |  70833

Mein Musiktipp für den morgigen Samstag um 17:20 Uhr:

„The End“ von The Doors


Silberrücken
23. März 2012 um 10:49  |  70834

Hertha bleibt doch in der Liga, alles nur ein Plan zur Erhöhung des Unterhaltungswertes. 4 Punkte aus den nächsten drei Spielen, und der Silberstreif ist erkennbar breiter eworden.


jenseits
23. März 2012 um 11:20  |  70835

Das hat leider noch nicht einmal mehr Unterhaltungswert, nachdem diese „Durststrecke“ so laaaange andauert. Dazu wurde schon alles gesagt und man kann sich auch nicht ständig wiederholen oder ärgern. Ich hoffe kaum noch auf den Klassenerhalt, aber wenigstens sollten ein paar „Spitzen“ diese Eintönigkeit beleben…


mirko030
23. März 2012 um 11:28  |  70836

Wenn ich ehrlich bin, überlege ich mir so langsam ob ich mir diese Saison überhaupt noch das WE versaue. Immer das gleiche: Ins Stadion gehen/ oder Sky schauen und eine Mannschaft sehen, welche bis auf Ausnahmen keine Lust hat und auch nicht kann.


mirko030
23. März 2012 um 11:30  |  70837

Die Stimmung der Vorgesetzten ist für die Motivation der Mitarbeiter entscheidend. Wenn diese schon den Kopf hängen lassen, wie sollen die Mitarbeiter dann positiv denken.

Leider zieht mich das ganze so langsam auch mit runter und bringt mich von der positiven Stimmung ab.


Tripeiro-Plumpe
23. März 2012 um 11:43  |  70838

@ mirko030 // 23. Mrz 2012 um 11:30

genau das sehe ich auch so. Wenn man sich den MP auf der Bank anschaut, während im Spiel, da kann man ja nur demotiviert werden…Choleriker!


Etebaer
23. März 2012 um 11:47  |  70839

Naja, „Edmund Fitzgerald“ steht zu Zeit auf meinem Spielplan…auf Hertha umdichten gibt ne schöne traurige Ballade für diesen Seelenverkäufer von einem Fußballverein.^^


Silberrücken
23. März 2012 um 11:47  |  70840

Das WE wird doch zu schön, als mit hängendem Kopf durch die Gegend zu laufen. Ich nehme mir Zeit, dass ich mich um die Fam./Freunde kümmere. Es geht aufs Wasser -> Biergarten-> zurück auf die Insel :-).

Nachmittags/ Abends ein Blick aufs Smartphone o.ä. und dann sehe ich weiter.

Ich wünsche allen ein angenehmes Wochenende.

Grüße vom geerdeten Fan.


coconut
23. März 2012 um 11:50  |  70841

@Nostradamus // 22. Mrz 2012 um 23:29
Selektive Wahrnehmung?
Ja, nur wer hat die? Ansichtssache!
Soll ich jetzt zum gefühlten 100sten mal schreiben, das ich schon in der 2.Liga-Saison die spielerische Magerkost bemängelte?
Oder das ich schon vor zig Monaten (wir standen auf Platz 11…..) schrieb, das es so nicht reichen wird, weil uns das Glück verlassen könnte.? Das ich diese Mannschaft nicht im richtigen Abstiegskampf erleben möchte?
Alles pillepalle.
Wie @Ben schon so richtig bemerkte: Wer soll sich von den Spielern denn den Popo aufreißen und wofür? Für einen Preetz, der wie ein Fähnchen im Wind umher wackelt? Von dem sie aber wissen, wie er wirklich tickt? Haben sie ja schließlich live erlebt…..
Es gibt keine Mannschaft die untrainierbar ist! Denn wie hätte Babbel sonst die 20 Punkte erreicht? Oder den Aufstieg geschafft?.
Nicht das ich in Verdacht gerate ein „Babbelist“ zu sein. Nee, beileibe nicht. Da eben unter seiner Leitung keine Spielerischen Elemente verfestigt wurden, die uns jetzt, genau jetzt, bitter fehlen. Denn die Mannschaft hat keine Basics, auf die sie in solch einer Situation zurückgreifen könnte um zu neuer Sicherheit zu finden. Das haben übrigens uA. Freiburg und Augsburg unserem Team voraus.
Und da du ja auch bei HI aktiv bist, müssten die die User rotergrobi, Ray, dofivat, radikalliberal, ich, Steve usw. ein begriff sein.
Soo selten waren die Skeptiker nicht….
Alles mit Pech erklären zu wollen ist falsch. Dann wird nach deiner Lesart DO durch Glück zum 2x in Folge deutscher Meister?
Nein, nein. Man sagt nicht umsonst, jeder ist seines Glückes Schmied. Das gleich gilt aber auch für das hausgemachte Unglück….
Der Steuermann der Hertha heißt nun mal Preetz. Er steuert den alten Dampfer gerade zum 2. mal ins verderben. Das ganze gepaart mit einer derart negativen Ausstrahlung, das es einen schüttelt. Und da sollen die Spieler mit breiter Brust den Kampf annehmen?
Nicht nur die sportliche (das ließe sich ja verkraften!) nein, sondern auch und insbesondere sie finanzielle Bilanz seines handeln ist desaströs.
Das treibt den Verein, dem wir alle, wie du so schön blumig beschrieben hast, zugetan sind in den Ruin. Und genau DAS nehme ich ihm verdammt übel.
Denk an die Worte Schillers: In der 2.Liga können wir diese Schulden nicht für längere Zeit stemmen!
Das der Kapitän dabei tatenlos zusieht, ist besonders tragisch…..
Und eines kannst du mir glauben: Ich habe mir schon so oft gewünscht, das ich mich irre, was die Zukunftsaussichten des Vereins angeht, wenn diese so unschön waren.
Immerhin lag ich auch bei Favre richtig und erlebte eine der geilsten Saisons in 08/09. Mit Pipi in den Augen angesichts der feiernden Fans im Oly (2:1 Sieg gegen Bayern).
Funktioniert also in beide Richtungen….. 😉


Gonzo
23. März 2012 um 11:51  |  70842

morgen wird alles gut. Otto wollte mit dem Ergebnis letzte Woche nur die anderen Mannschaften in Sicherheit wiegen. Zudem gehe ich davon aus, dass er endlich seine Wunschformation gefunden hat. Lusti im Tor, ist eine Bank, hat in der Bundesliga noch nie ein Gegentor kassiert, MP und WG machen die Doppelsechs und schläfern das gegnerische Mittelfeld ein, was meint ihr, warum die beim Training waren. Perde macht allein die Innenverteidigung, Lell spielt Linksaußen, Kraft linker Verteidiger, Ottl ist Schiedsrichter und Ramos schießt 3 Tore
War wohl doch kein Zucker, was da in den Kaffee gemacht habe…


Dan
23. März 2012 um 11:59  |  70843

mirko030 // 23. Mrz 2012 um 11:30

Soll ein Manager oder Verantwortliche der/die auf der Bank sitzt und die Fotos/Live-Bilder nach dem 0:3 oder höherem Ergebnis gemacht werden, noch vor Hoffnung und Kampfeswille sprühen?

In der Aussendarstellung werden doch weiterhin die hier „angeprangerten“ Durchhalteparolen geäussert. Ich glaube auch, dass die Verantwortlichen intern nicht nur Schmusekurs fahren.
Wie soll Rehhagel genauer werden, wenn er sagt man muss mal wieder das Tor treffen? Was ist der Unterschied, wenn z.B. gegen Augsburg die Chance von Raffael hervorragend herausgespielt wird, die zwischen den „50cm über die Linie gehen“ oder „von der Linie gekratz werden“ liegen? Soll Rehhagel dann sagen, der Ball muss im Durchschnitt mit 5 km/h stärker geschossen werden?

Hängende Köpfe nach aussen, sehe ich eher bei einem Großteil der Fans, die das Team aufgegeben haben. Ihr gutes Recht, aber wenn sich dann auch noch die Medien dieser Stimmung bedienen, ist das auch eine Art Aussendarstellung.


Ydra
23. März 2012 um 12:15  |  70844

Wir können alles außer Derby // 22. Mrz 2012 um 16:25
Gibt es übrigends noch einen Möglichkeit den Präsident auf der Mitgliederversammlung abzuwählen?

Nach meinem laienhaften Verständnis:
Es ist kein Gegenkandidat notwendig, dann muss sich eben der Aufsichtsrat um die Geschäfte kümmern bis ein neuer Präsident gefunden wurde.
Es geht auch ohne Präsident. Siehe Köln.
Aber wahrscheinlich geht es wieder so: Wer Kartoffelsalat, Würstchen und den Werner als Präsidenten will hebt jetzt die Hand und schwuppp, darf er wieder.


23. März 2012 um 12:18  |  70845

es fällt mir schwer, zu all dem, Neues zu sagen.- Von allen Argumntationen nervt mich persönlich am Meisten die, Babbel/Widmeyer hätten dem team spielerich keine autmatisierten Bahnen beigeracht.
1. abgesehen davon, dass dann die vielfach gewünschte Widmeyer-Verpflichtung der reinste Blödsinn wäre..bringe ich
2. Freiburg in´s Spiel: die schmeißen nahezu die Hälfte der Spieler raus, wechseln den Trainer..und es ´klappt in kürzester Zeit.
– wer glaubt, dass die momentane Orientierungslosigkeit damit zu tun hat, dass in der Vorrunde zu wenig Basics angelegt worden wären..liegt m.WE. daneben.
– immer wieder wird die Mannschaft in sochen Fällen
a) entmündigt
b) (dadurch) komplett entlastet.
So habe ich Fussball nie gesehen und erlebt.


Etebaer
23. März 2012 um 12:18  |  70846

Hallo Siggi, mein Lieber, wir haben uns lange nicht gesehn.
Ich bin morgen um 15:30 in Mainz und würde mich gern mit Dir treffen und alte Zeiten aufleben lassen.
Mensch wir warn doch so ein tolles Paar damals und haben alles gerockt.
Lass es nochmal Frühling für mich werden, ich würde mich total freun.

Gruß und Kuss – Deine alte Liebe Hertha!

PS: http://www.youtube.com/watch?v=NtD0EOTCWrQ&feature=related


mirko030
23. März 2012 um 12:31  |  70847

@Dan: Ich kann aber als Vorgesetzter nicht wie ein Trauerklos durch die Gegend laufen und immer wieder das selber erzählen. Als Vorgesetzter muss ich positiv denken und glaube mir, die Mitarbeiter sehen genau wie man denkt und verhalten sich auch entsprechend. Wenn Preetz und Gegenbauer nun als da stehen und vollig am Ende und Ratlos wirken, wie sollen dann die Spieler motiviert sein. Dann denken die sich doch auch, dass der Drops bereits geluscht ist und können gar keine Höchstleistung mehr bringen. Motivation ist nunmal Psyche und die wird in der Regel von den Vorgesetzten gesteuert.


kraule
23. März 2012 um 12:31  |  70848

Mit Opa Otto, hat Hertha ( Preetz)
das letzte Stück Hoffnung auf
Leidenschaft aufgegeben!


23. März 2012 um 12:31  |  70849

Habe gerade das Auswärtsspiel in Leverkusen gebucht, und mich beschleicht die böse Ahnung eines déjà vu.
Nach diesem Bericht werde ich auf die Direktübertragung des Spieles in Mainz verzichten und lieber die Sonne genießen, so es denn geht. Mannschaft, Trainer, sportliche Leitung und Präsidium sind tot. Ist das bitter.


Freddie1
23. März 2012 um 12:57  |  70850

@ydra (12:15): na dann komm doch zur MV, verzichte auf Würstchen und Kartoffelsalat und stimm mit „Nein“ ab.
Hindert dich doch keiner.


mirko030
23. März 2012 um 13:05  |  70852

Dogbert
23. März 2012 um 13:17  |  70856

Wir haben bezogen auf die Pressekonferenzen vor den Spielen eine Situation vorlieen, wo man sinnvollerweise auf solche Außendarstellungen verzichten sollte.

Jeder Satz wird auf die Goldwaage gelegt, von allen möglichen Leuten in alle erdenklichen Richtungen interpretiert. Egal was man sagt, man gibt sich freiwillig unfreiwillig der Belustigung preis, wenn es sportlich nicht läuft.

Was sollen die Verantwortlichen denn auch noch sagen? Es reicht völlig aus, sowas dann intern zu machen.

Sollen sie den Götz oder Doll abgeben, deren Hauruck-Ansprachen keiner mehr ernstnahm? Oder sollen sie einfach nur sagen, wie es ist: „Beschi …., aber nicht ganz hoffnungslos. Solange noch Tore auf dem Platz stehen, haben wir wenigstens ungefähr eine grobe Orientierung, wo der Ball hingespielt werden sollte.“

Also:
Besser vor dem Spiel in solchen Situationen nichts sagen oder gar ankündigen. Nach dem Spiel kann man sich immer noch äußern, entschuldigen oder rechtfertigen.


Dan
23. März 2012 um 13:17  |  70857

@mirko030 // 23. Mrz 2012 um 12:31

Das kann ich nicht beurteilen, ob Preetz und Gegenbauer wie Trauerklösse rumlaufen.

Ich hoffe, Du machst das nicht aus irgendeinem Bild in den Medien fest.

Wenn ich am Trainingplatz Bilderserien mache, dann kann ich Dir ein Team bieten das motiviert oder geknickt aussieht. 😉

Wenn ich Frau Merkel öffentlich sehe, dann lächelt sie oft, in den Zeitungen bekommste zu 99% die runtergezogenen Mundwinkel angeboten. 😉


coconut
23. März 2012 um 13:19  |  70858

@mirko030 // 23. Mrz 2012 um 13:05
Traue keiner Statistik die du nicht selber…..
Nö, da gibt es zu viele unbekannte (zB. Verletzungen, Sperren) als das da eine seriöse Prognose möglich wäre.
Die Hamburger sehe ich als einen veritablen Abstiegskandidaten. Sie haben lange Zeit ihren besten Stürmer nicht dabei.
Selbst bei mir gilt:
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Auch wenn es da nichts reales gibt, was mir derzeit Hoffnung macht…..


Dan
23. März 2012 um 13:21  |  70861

Ydra // 23. Mrz 2012 um 12:15

Du hast recht, es ist kein neuer Präsident nötig. Der alte Präsident macht die Geschäfte solange weiter bis er der Neue ist oder ein Neuer gefunden worden ist.

Siehe Hertha BSC e.V Satzung.


Dan
23. März 2012 um 13:25  |  70862

Dogbert // 23. Mrz 2012 um 13:17

Oder Sätze wie :

„Wir werden Mainz aus dem eigenen Stadion schießen.“

Hängen dann als Motivationshilfe in der Mainzer Umkleidekabine.


Dan
23. März 2012 um 13:32  |  70865

Ich denke Fußball ist Kopfsache und keine Mathematik.


mirko030
23. März 2012 um 13:35  |  70866

Ich hoffe nur, dass Hertha am Samstag gegen Mainz zumindest einen Punkt holt. Am liebsten wären mir natürlich 3 Punkte aber das denke ich wäre zuviel des guten.

Wie ist mir auch egal. Ob spielerisch oder durch eine Fehlentscheidung des Schiris. wir brauchen die 3 Punkte im Gegensatz zu Mainz und das sollte man auf dem Rasen auch sehen.


Erich
23. März 2012 um 13:49  |  70867

@ Stefan und andere
eine Vereinsführung sollte nach derart blutleeren Auftritten ihrer Mannschaft Wille und Entschlossenheit demonstrieren. „Wir werden mit unserem Einsatz den Sieg erzwingen. Und wer am Samstag nicht ALLES für die Mannschaft und den Sieg gibt hat keine Berechtigung mehr unser Trikot zu tragen“ Wenn diese Entschlossenheit jeden Tag von der PK bis zum Training deutlich wird, dann reißt es auch die Spieler mit. Jeder Spieler hat verständlicher Weise die Hosen randvoll. Wenn die Spieler aber gesagt und vorgelebt bekommen, dass Kampf der Schlüssel zum Erfolg ist und das der gesamte Verein sich mit aller Macht dem Abstiegskampf stellt… er Fehler machen kann… aber zeigt, dass er ALLES tut um zu gewinnen…
Leute ich verstehe einfach diese Lethargie bei den Oberen nicht…. es geht um den Job von Preetz und Gegenbauer… ist das nicht Grund genug zu fighten!!!! Jede TV-Minute, die ich an deren Stelle bekomme würde ich nutzen, um allen zu zeigen, dass unser Verein bis zum Letzen kämpft…und dann haben auch die anderen Vereine wieder mehr Respekt vor Hertha.


Dogbert
23. März 2012 um 13:54  |  70869

Diese Rechenmodelle sind was für Freunde der Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung. (Ich bin selbst so einer.) Nichtmal der Zufallsfaktor ist vorhersagbar und erhält meistens zu wenig Gewichtung bei der Generierung, weil man das nicht Vorsehbare gar nicht genug eingrenzen könnte. Soviel Arbeit würde sich auch kein Wahrscheinlickeitenmodellentwickler im Sport machen.

Letztendlich geht es hier wirklich nur um Wahrscheinlichkeiten auf der Grundlage eines angenommenen Modells und die dazugehörigen Grundannahmen, die man als gegeben voraussetzt.

Sowas läßt sich nur schwer berechnen, da man nicht alles berücksichtigen kann.


coconut
23. März 2012 um 14:11  |  70874

@Erich // 23. Mrz 2012 um 13:49
Kurz und relativ knapp auf den Punkt gebracht.
Das Vorleben und zeigen des unbedingten wollen fehlt mir bei unserer „Führung“ auch extrem.


Ursula
23. März 2012 um 14:22  |  70878

Nee, nee „apo“, Babbel war BABBEL und
Widmyer war Widmayer und Letzterer hat
tatsächlich versucht, „Taktik“ („Basics“) zu
vermitteln! Nur die „Automatismen“ wurden
schlecht (?) oder garnicht „verinnerlicht“…..

….vielleicht auch von der Mannschaft nicht
begriffen….??

Und „coconut“, ich schrieb im November
bereits, wenn noch zwei bis drei Niederlagen
hinzukommen, hat sich die Causa Babbel von
selbst erledigt…..

…..er wäre von „Micha dem Hurtigen“ mit
keinem neuen Vertrag bedacht worden, eher
gar entlassen worden, aufgrund der sich klar
abzeichnenden Tendenz „fallend“!!

Es traf dann SKIBBE…..


coconut
23. März 2012 um 14:34  |  70880

@Ursula // 23. Mrz 2012 um 14:22
Ja, ich weiß.
Hatte die hier schreibenden nur deshalb nicht erwähnt, weil das die meisten hier lesenden/schreibenden eh wissen (sollten).


23. März 2012 um 14:36  |  70882

@ursula: wenn du über Widmeyer und Babbel noch mal ne Minute drüber nachdenken möchtest..und das dann mit deiner praktischen Erfahrung abgleichst..dann kann es eigentlich nur eine logische Konsequenz geben.. 💡 (sehe natürlich nur ich so, ist ja >meine< Logik)
Aber hier werden wir uns eh nicht mehr treffen. Ist ja nicht so, das nicht jedem alle Argumente bekannt wären 😉 Ich bleibe bei meiner Drausfsicht, du (u.v.a.) bei deiner..Ist doch ok.
"Mannschaft nicht begriffen"..scheint mir schon näher zu kommen..eben auch aus der praktischen Erinnerung..


23. März 2012 um 14:40  |  70883

Zitat:
…..er wäre von “Micha dem Hurtigen” mit
keinem neuen Vertrag bedacht worden, eher
gar entlassen worden, aufgrund der sich klar
abzeichnenden Tendenz “fallend”!!
Argument oder Spekulation?
Ich spekuliere und behaupte: nach dem Wintertrainingslager hätte man ein paar Nachjustierungen hinbekommen-und die Mannschaft wäre bei ca 35-40 Punkten ins Ziel eingelaufen. ( aber das war ja einigen viel zu wenig für diesen tollen Kader… subtexte dürfen mitgelesen werden..)-Hamsterrad aus.
Mama immer noch im Krankenhaus… 🙁


coconut
23. März 2012 um 14:46  |  70884

@apollinaris // 23. Mrz 2012 um 14:40
„Mama immer noch im Krankenhaus…“
An dieser Stelle noch gute Besserung.
Es gibt ja weiß Gott wichtigeres als Fußball……


23. März 2012 um 14:50  |  70885

jep


Ursula
23. März 2012 um 19:53  |  70921

Tja, alles Gute für die Mama!

Der Kader war nicht toll, aber ausreichend!
Deine Nachjustierungen habe ich doch auch
zumindest mit meinem Schreien nach einem
„Mittelfeldler“ HIER nervend vorgetragen!

Die zwei, drei Baustellen hatten sich doch
längst abgezeichnet! Nach „Franz“ in der
Vier und nen „Ersatzstürmer“ wenigstens….


23. März 2012 um 21:15  |  70930

Babbel wollte gerne drei Verstärkungen… 😉

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