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(sto) – Natürlich war Adrian Ramos mit zwei Toren bei Herthas 3:1 in Mainz der Matchwinner. Doch ist der erste Auswärtssieg des Jahres 2012 wirklich zuvorderst der Tatsache zu verdanken, dass der Kolumbianer just an diesem frühlingshaften Tag in Rheinhessen seinen ausgedehnten Winterschlaf für beendet erklärt hat?

Oder waren vielleicht eher einige strukturelle Veränderungen gegenüber so mancher Niederlage in der Rückrunde – insbesondere natürlich dem 0:6-Debakel gegen den FC Bayern vor einer Woche – dafür verantwortlich?

Über solche Gedanken hätten wir uns heute gerne mit den Verantwortlichen ausgetauscht. Mit Otto Rehhagel, dem Trainer. Mit Michael Preetz, dem Geschäftsführer für die Unternehmensbereiche Sport, Kommunikation und Medien. Und natürlich den Protagonisten von Sonnabendnachmittag – den Spielern.

Wagenburg in Westend bleibt intakt

Aber noch von Mainz aus hatte der Klub erklärt, dass die blau-weiße Wagenburg in Westend auch nach dem Sieg intakt bleibt. Auslaufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und auch der Medienvertreter – ein Novum und keineswegs zielführend. Aber auf eine Peinlichkeit mehr oder weniger in der Außendarstellung kommt es jetzt auch schon nicht mehr an. . .

Was soll’s. Soweit ich es erfahren konnte, wurde nett miteinander gefrühstückt und geplaudert, daneben stand nur lockeres Auslaufen auf dem Programm. Auch ohne folgenden Meinungsaustausch trauen wir uns eine Meinungsbildung zu. Was also hat Hertha zum Sieg in Mainz getrieben, dem ersten in einem fremden Stadion seit Ende Oktober?

Auffällige Parallelen zur erfolgreichen Hinrunde

Eine unübersehbare Parallele zur erfolgreichen Phase von damals formulierte der bärenstarke Kapitän Levan Kobiashvili. „In der Hinrunde haben wir auswärts oft defensiv gut gestanden und zielstrebig nach vorn gespielt“, sagte er noch in den Katakomben des neuen Mainzer Stadions: „Das war heute genauso.“ Prompt fügte das sechstbeste Auswärtsteam der Hinrunde (elf Punkte) seiner seitdem vernachlässigten Bilanz die Zähler zwölf bis 14 zu.

Sogar der Obernörgler der Vorwoche war besänftigt. Hatte Rechtsverteidiger Christian Lell nach dem 0:6 gegen München noch Fundamentalkritik an Klub („es muss sich einiges ändern“) und Trainer („es gelingt nicht, uns richtig einzustellen“) geübt und sich dafür nur halbherzig und auf Geheiß seines Arbeitgebers entschuldigt, so sagte er nun: „Wir haben gewisse Dinge im taktischen Bereich geübt, die uns schon in der Hinrunde stark gemacht haben.“

Als da wären: defensiv sicher stehen und aus einer solchen Ordnung heraus zielgerichtet nach vorn spielen. Auch namentlich und in seiner Grundordnung orientierte sich das Personal weitgehend an der erfolgreichen Phase unter Ex-Trainer Babbel. Wäre nicht kurzfristig Ottl ausgefallen, hätte Kobiashvili hinten links verteidigen sollen – in einer Kette vor Keeper Kraft mit Lell, Hubnik und Mijatovic-Ersatz Janker; Ottl und Niemeyer waren im zentral-defensiven, Raffael im zentral-offensiven Mittelfeld eingeplant; Ramos als vorderste Spitze, unterstützt von Ben-Hatira und Rukavytsya auf den Außen.

Nur Zufall, dass Hertha ausgerechnet ohne wilde personelle Experimente zurück in die Erfolgsspur gefunden hat?

Hertha sperrt die Fans vom Auslaufen aus - das ist. . .

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An Personal und Taktik vom Mainz-Spiel sollte. . .

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128
Kommentare

Silberrücken
25. März 2012 um 16:13  |  71451

Danke für das Spiel und das Ergebnis. Solange Kobi im MF spielt, ist es gut. Die Außen bitte einen von beiden Spielern mehrere Spiele auflaufen lassen, den zweiten nach Tagesform.


backstreets29
25. März 2012 um 16:21  |  71452

Genau mit der Startelf von gestern sollte man auch gegen Wob antreten.
Es ist noch nix erreicht, aber man ist den ersten Schritt gegangen


Slaver
25. März 2012 um 16:27  |  71453

Die Frage nach dem Personal und der Taktik ist doch völlig wurscht.

Geht man jedes Spiel mit solch einem Einsatz und Konzentration an, wie in Mainz, dann gewinnt man auch andere Spiel, mit anderem Personal und anderer Taktik.

Lässt man es wieder so an Einsatz vermissen, wie in einigen Spielen der Rückrunde, dann hilft umgekehrt auch anderes Personal oder ne andere Taktik nix. Das haben wir ja schon feststellen können.

Wir haben in Mainz nicht gewonnen, weil wir zur babbelschen Taktik/Personal zurück gefunden haben, sondern weil sich die ganze Mannschaft geschlossen mal nen ganzes Spiel ihren Allerwertesten aufgerissen hat. So wie in der Hinrunde. Und siehe da: Sofort wird man belohnt und es wird gewonnen!

Das sollte auch die Mannschaft erkennen können, dass man gut genug ist und die Punkte einfahren kann, WENN man denn mal endlich auch was dafür tut! Also bleibt zu hoffen, dass es bei der Mannschaft mit diesem Erfolgserlebnis auch KLICK gemacht hat. Dann wird man auch noch die nötigen Punkte einfahren und kann dem Abstieg gerade noch mal so von der Schippe springen.


elaine
25. März 2012 um 16:30  |  71454

ich habe heute richtig gute Laune, mich stört kaum etwas.

Da @mkl letzte Woche das Gerücht in die Welt gesetzt hatte, dass bei Hertha eine Krisensitzung ohne Rehagel statt findet und dieses Gerücht gestern sogar von der Sportschau übernommen wurde (Glückwunsch!) Kann ich verstehen, dass Hertha auch mal etwas Ruhe braucht. 😛


coconut
25. März 2012 um 16:41  |  71455

@Slaver // 25. Mrz 2012 um 16:27
So sieht es aus.
Die sind endlich mal wieder als Mannschaft aufgetreten.
Wobei ich schon denke, das der Ausfall von Ottl ein eher glücklicher Umstand (natürlich nicht für den Spieler!) war.
Kobi finde ich im ZM einfach zu wichtig und er geht in die Zweikämpfe, wo ein Ottl eher den Passweg zustellt.
Gerade aber die Vielzahl der gewonnenen Zweikämpfe war gestern sehr wichtig.
Ich würde das Team nur auf den ÄBH Position verändern.


jap_de_mos
25. März 2012 um 16:54  |  71456

Nun ja, den Ärger der Journalisten kann ich verstehen. Es macht keinen Spaß, wenn einem der Job erschwert wird.
Für uns Fans spielt das kaum eine Rolle, teilweise wird auch Verständnis geerntet. Mir geht’s da ebenso. Wenn sie meinen, dass es ihnen hilft: Warum nicht?
Zum Spiel: Hab’s nicht sehen können, bin aber schwer begeistert. Glaube, dass bei einer Niederlage der Zug ziemlich abgefahren wäre.


dc
25. März 2012 um 17:06  |  71457

Die Startelf von gestern sollte die Startelf gegen Wolfsburg sein.

Ganz wichtig: K_E_I_N—-O_T_T_L—–!-!-!-!-!


jenseits
25. März 2012 um 17:21  |  71458

Warum soll das gestern das Babbelsche Personal gewesen sein? Kraft, Lell, Hubnik, Niemeyer, Raffa und Ramos haben so auch unter Babbel gespielt. Die anderen Positionen waren anders besetzt.

Sonst kann ich mich @coconut anschließen. Gestern ging viel über den Kampf, die gewonnen Zweikämpfe und Kobi verleiht der Mannschaft zusätzlich Sicherheit. Ich hoffe, Otto weicht davon in Zukunft nicht ab. Hoffentlich gewinnt auch das Passspiel noch an Sicherheit, denn es waren leider noch ne Menge Fehlpässe dabei.

Gestern war so viel Wille zu spüren, nicht nur bei Ruka, der Konterrakete, vor dem 1:0, sondern auch bei Niemeyer. Mir ist da vor allem die Szene kurz vor Schluss in Erinnerung, mit der der letzte Konter eingeleitet wurde und Niemeyer (bin mir nicht 100 % sicher, ob er es war) hinrutschend den Ball gerade noch vorm Seitenaus retten konnte und ihn tatsächlich noch an den Mann (Raffa) bringen konnte. Den hätte man sonst einfach über die Linie trudeln lassen. Warum auch immer, aber gestern stimmte es seit langem wieder mal.


b. b.
25. März 2012 um 17:26  |  71460

Jetzt unbedingt nachlegen, Otto hat schon recht, die Punkte műssen Zuhause geholt werden! Bei B04, BMG alles nur Bonus, nehme ich natürlich gerne von dort mit. Aber step by step, hoffe auf 50.000 Plus X am Samstag und … Punkte. Ach so, Wagenburg finde ich gut, hatte ich Ja neulich bereits gefordert. Gegen VW die gleiche Elf, auch mit Ben, denke mal, der braucht Spielpraxis. b. b.


dieter
25. März 2012 um 17:28  |  71461

Frage mich gerade, was peinlicher ist.

Die Entscheidung des Vereins, am Tag nach einem sehr wichtigen Spiel, welches man glücklicherweise erfolgreich gestalten konnte, auf jeglichen (Medien)Rummel verzichten zu wollen, um sich auf das für den Verein Wesentliche/Existenzielle konzentrieren zu können oder die beleidigte Reaktion eines Zeitungsreporters, dessen Art und Weise mich an ein kleines Kind erinnert, welches sich an der Supermarktkasse lauthals plärrend und mit den Füßen auf den Boden stampfend bei Muttern ausheult, weil es nicht seinen Willen in Form des direkt im Kassenbereich dafür bestens präsentierten Gegenstandes seiner Begierde (ob Süßigkeit oder Spielzeug, jeder mag sich das seine aussuchen 😉 ) bekommt. 😉

Ich habe in dieser Frage jedenfalls eine eindeutige Tendenz, die sich nicht zuletzt auch auf Grund der zurückliegenden Berichterstattung ergibt.

Die Kräfte müssen in dieser für den Verein so wichtigen Zeit unbedingt gebündelt werden um den Fokus auf dieses eine, allen anderen übergeordnete und überlebenswichtige Ziel zu legen.

Ganz nach dem Motto „besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“ kann man dann halt auf einzelne Befindlichkeiten keine Rücksicht nehmen.


Herzkasper
25. März 2012 um 17:33  |  71462

@dc:

Wa hast Du denn gegen Ottl?? War doch gestern der wichtigste Mann im Team 😉

Spielen die Jungs so weiter, holen wir noch die benötigten Punkte zm Klassenerhalt. Es ist schliesslich she reng unten und einige Teams (Köln, Augsburg, HSV, Lautern) haben ein deutlich schwereres Restprogramm. Noch 3 Siege + 1 Unentschieden und ich gehe vom sicheren Verbleib aus. Wäre natürlich ein Traum, wenn wir dabei den ollen Favre mit seinen Camargos schlagen könnten und die dadurch die CL-Quali verpassen. Wäre wünschenswert, denn schliesslich haben die uns um das Viertelfinale mit vielen Toren und wichtigen Einnahmen gebracht… auch wenn die Tore gegen uns gefallen wären 🙂


bormio96
25. März 2012 um 17:39  |  71463

@jenseits:

den Ball kurz vor dem Seitenaus hat (und das ist das erstaunliche und bestaetigt nur umso mehr, dass gestern wirklich alle gekaempft haben) Lell wieder ins Feld bugsiert! Ersatunlich, oder!


jenseits
25. März 2012 um 17:41  |  71464

@bormio, dann ist es sogar noch erstaunlicher, denn gerade Lell gibt sich gerne mal mit einem Einwurf zufrieden. Das war immerhin in der 90. Minute bei einer Zwei-Tore-Führung.


b. b.
25. März 2012 um 17:43  |  71465

Nur mal so, es ist auch Preetz seine Truppe. Wundere mich nur, wie von Seiten der Verantwortlichen plötzlich so ne Pro Babbel Stimmung rüber kommt. Wie ist der doch zum Ende der Hinrunde hier angezählt worden. Alles schon vergessen? b. b.


Bertinho92
25. März 2012 um 17:44  |  71466

Ehrlich gesagt habe ich bereits gestern, als die Meldung vom Ausschluß der Öffentlichkeit, durchsickerte, mir gedacht, daß dies der beste Move sei, den man bei Hertha jetzt machen kann.
Obwohl es bei Hertha bereits lichterloh brennt, kamen all die Untoten, denen bereits in der Abstiegssaison keine Schlagzeile zu billig war, aus ihren Löchern gekrochen und haben weiter gezündelt.
Sei es der HSV-Fan von der Vierbuchstabenzeitung, der den „Torwarttrottel“ auf die Titelseite nagelte, ein Herr Nelkenkick oder so ähnlich mit einem haltlosen Artikel im Konjunktiv und all die, die mit Rehagel-Zitaten die vier täglichen Hertha-Seiten nicht mehr füllen konnten und daher nach Möglichkeiten gesucht haben, das Armagedon weiter herbeizuschreiben.
Ich will und kann die momentane Lage bei unserer Hertha nicht besser machen als sie ist, aber es ist unglaublich, wie in Berlin jeder den Knüppel auspackt und auf Hertha draufprügelt, wenn es denn nur opportun ist. Das gibt es in keiner anderen Stadt. Selbst in Köln steht der Boulevard, der jede Gelegenheit für ein Gemetzel nutzt, bedingungslos hinter dem FC.
Im Abstiegskampf kann man in Augsburg, Freiburg und selbst in Kaiserslautern in Ruhe arbeiten, weil auch die Journaille hinter den Vereinen steht. Nur in Berlin funktioniert das nicht.
Gestern hat zum ersten Mal wieder eine Mannschaft auf dem Platz gestanden. Unsere südamerikanischen Zuckerpüppchen ticken mit der Zeiutumstellung plötzlich wieder anders. Der Torfluch ist sowohl bei Ramos als auch bei der Mannschaft gebrochen. Die Totgesagten sind an den Nichtabstiegsplätzen wieder dran.
Ja, da muß man alles tun, um diese kleine Euphorie am Lodern zu halten und jedes mediale Störfeuer fernhalten. Denn wenn ein Boot leck gelaufen ist, sollte man die Mannschaft zum rudern animieren und sie nicht totschlagen. Aber das war dem Gros der Medienlandschaft in Berlin schon immer egal.
Und damit kein falscher Eindruck entsteht. Ich habe die vielen Fehler bei Hertha gesehen, die gemacht wurden. Die gilt es in der Sommerpause schonungslos anzusprechen und zu analysieren. Aber jetzt ist halt wirklich Wagenburg ein probates Mittel.


dieter
25. März 2012 um 17:59  |  71467

@Bertinho92 // 25. Mrz 2012 um 17:44

Chapeau! 😉


coconut
25. März 2012 um 18:09  |  71468

@Bertinho92 // 25. Mrz 2012 um 17:44
„Ich habe die vielen Fehler bei Hertha gesehen, die gemacht wurden. Die gilt es in der Sommerpause schonungslos anzusprechen und zu analysieren. Aber jetzt ist halt wirklich Wagenburg ein probates Mittel.“
Jupp, sollte man so machen.
Ich feuere ja auch manch eine Salve, insbesondere Richtung Führung ab. Aber jetzt, wo es doch möglich erscheint das es noch eine Rettung gibt, sollte man in der Tat mal die Füße still halten ohne das Gewesene unter den Tisch zu kehren.


schönling
25. März 2012 um 18:35  |  71469

Und wie auch die Abstimmung zeigt, sehen dass fast alle User/Fans ganz entspannt.
Da waren wohl einzig die Journalisten beleidigt.
Und weil man nichts zu schreiben oder von vor Ort zu berichten hat, probiert man halt irgendein weiteres Fass aufzumachen.
Mission nicht erfüllt! 😉


25. März 2012 um 18:36  |  71470

Ooooch, darf der Jouri beim Auslaufen nicht mitspielen? Dann stellt bitte die Frage in der Klickshow auch so. Und nicht so, daß einen der billige Versuch der Meinungsmache sofort ins Gesicht springt. Die Fans werden es verkraften. Die Einzigen, die damit Probleme haben, formulieren so eigenartige Sachen, wie „Fans aussperren“.


playberlin
25. März 2012 um 18:40  |  71471

Also ob das Auslaufen nun öffentlich ist oder nicht, interessiert mich nach einem solch wichtigen, ja lebenswichtigen Sieg überhaupt nicht.

Es ist zwar nachvollziehbar, dass die Journaille das etwas verschnupft zur Kenntnis nimmt, aber für mich als Fan gibt es Wichtigeres, als mich an diesem sonnigen Frühlingssontag darüber aufzuregen.

Wenn Hertha der Meinung ist, man wolle unter sich bleiben und sich auf das Wesentliche konzentrieren, bitteschön. Das haben wir dann zu akzeptieren.


Neuköllner
25. März 2012 um 18:50  |  71472

Köln – BVB 1:3


Konstanz
25. März 2012 um 18:50  |  71473

@Bertinho92
Haste Recht!


kielerblauweiß
25. März 2012 um 18:57  |  71474

Die beleidigte Journalistenseele ist ja in den Kommentare schon hinreichend bedacht worden und ich kann mich zurückhalten. Aber zu folgendem Satz hätte ich schon noch eine Frage:
„Auslaufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und auch der Medienvertreter – ein Novum und keineswegs zielführend.“
Welches Ziel soll das denn sein? Wohl kaum der Klassenerhalt, wobei der das einzig wichtige Ziel zur Zeit ist!


gry
25. März 2012 um 19:16  |  71475

Peter Niemeyer heute im RBB Sportplatz!


dieter
25. März 2012 um 19:20  |  71477

Köln tut was fürs Torverhältnis. :mrgreen:


snbsc
25. März 2012 um 19:20  |  71478

@Bertinho92

Super! Genau meine Meinung.


Traumtänzer
25. März 2012 um 19:20  |  71479

Mehr Wagenburg Westend, bitte!
Mich interessiert nicht jeder Furz, der in der Kabine gelassen wird. Gute Entscheidung.


Blauer Montag
25. März 2012 um 19:24  |  71480

dieter // 25. Mrz 2012 um 17:28

Frage mich gerade, was peinlicher ist.

Die Entscheidung des Vereins, am Tag nach einem sehr wichtigen Spiel, welches man glücklicherweise erfolgreich gestalten konnte, auf jeglichen (Medien)Rummel verzichten zu wollen, um sich auf das für den Verein Wesentliche/Existenzielle konzentrieren zu können oder die beleidigte Reaktion eines Zeitungsreporters, dessen Art und Weise mich an ein kleines Kind erinnert, …..

N’Abend die blauweißen Damen und Herren,
ein schönes Wochenende geht zu Ende, nur anscheinend für Herrn Stolpe nicht 🙄 . Dank Eurer zahlreichen Kommentare weiß ich die Leistung der Hertha in Mainz richtig einzuschätzen. Weiter So, eben auch mit dem Personal der „Babbel-Ära“! Diese Titelzeile ist grober Unfug. Der Kader wurde seit September 2011 nicht mehr verändert, bis auf Felix Bastians in der Winterpause.


f.a.y.
25. März 2012 um 19:24  |  71481

Ich vermute mal, dass nicht jedes Berliner Medium einen Vertreter bei Auwärtsreisen am Start hat. Also geht man am nächsten Tag zum Auslaufen und sammelt Stimmen. Dass ein Ausschluss der Presse also ein Null an Interviews am Montag bedeutet, kann einem Journalisten wohl kaum gefallen.

Finde daher dieses „ihr seid ja nur beleidigt“ komisch. Fans ist es egal, aber ein Interview am Montag hätten die meisten schon gerne, oder nicht?


25. März 2012 um 19:30  |  71482

wie sagte es Kobi im Interview: „wir haben uns auf die Spielweise der Vorrunde besonnen, dass unter unter der Woche wieder eingeübt..usw. “ Na ja. Ist ja nur eine der vielen Stimmen. Gestern wurde ja nicht überragender Fussball gespielt, sondrn genau der, der uns in der Vorrunde ein paar Punkte eingebracht hat. Spiuelt die Mannschaft an ihrem Limit, reicht es, um nicht abzusteigen. Eigentlich ne einfache Formel…


Blauer Montag
25. März 2012 um 19:34  |  71483

Nö f.a.y.
ich trete ab und an auch gerne mal nach, in Erinnerung an die Stolpereien vom 22.3.2012 oder vom 7.2.2012. Da bin ich als HERTHA-Fan nach dem Lesen solcher Blogs schlicht übel gelaunt, und schreibe dann meine üble Laune sofort zurück in diesen Blog.


Blauer Montag
25. März 2012 um 19:42  |  71484

🙄 EDIT 🙄

in Erinnerung an die Stolpereien vom 22.3.2012 oder vom 7.2.2011.


f.a.y.
25. März 2012 um 19:46  |  71485

@BM: ich lese mal nach.

OT: Köln geht unter. Tut mir zwar leid, ist aber gut für uns. Mainz, HSV und Köln haben sich in den Strudel ziehen lassen.


f.a.y.
25. März 2012 um 19:53  |  71486

Achso, @BM: mein Post bezog sich nicht auf dich. Den schrieb ich praktisch parallel.


Blauer Montag
25. März 2012 um 19:54  |  71487

Jepp f.a.y.
und wenn’s dicke kommt, rutschen die Wölfe und die Clubberer auch noch unten rein. 😈


Bertinho92
25. März 2012 um 19:55  |  71488

Vergesst Nürnberg mit unseren Freunden Schäfer und Hecking nicht. Für die könnte es das DejaVu von 1999 werden…


Sir Henry
25. März 2012 um 19:55  |  71489

Ich freue normalerweise auf die Artikel vom Montag, denn sie betrachten den Spieltag meist aus anderen Blickwinkeln und gehen über das eigentliche Spielgeschehen hinaus. Vor allem die Einschätzungen der Protagonisten interessiert mich.

Schade, dass ich morgen auf einen solchen Text verzichten muss, weil Hertha zickt.


25. März 2012 um 20:03  |  71490

@ Sir Henry

Ich erwarte dann allerdings von der MoPo auch die Konsequenz, auf diese unsäglichen Caféhaus-Geschichten mit Beate und dem Grüßaugust zu verzichten.
Diese Homestories mit Hofberichtcharakterjournalismus begrüßt und unterstützt Hertha offensichtlich. Bitte demnächst abwinken. Das wäre – und ich wiederhole mich – konsequent.


Blauer Montag
25. März 2012 um 20:04  |  71491

Sorry @henry,
aber bei der Presse der letzten Woche(n) wäre ich an HERTHAs Stelle ähnlich zickig.


Sir Henry
25. März 2012 um 20:08  |  71492

@wilson

Ich habe in den vergangenen zwei Wochen praktisch keine Nachrichten über Hertha gelesen, das Thema Kaffeehausgeschichten habe ich völlig verpasst. Kann mich dazu nicht äußern, weil ich gar nicht weiß, worum es geht. Tut mir leid.


25. März 2012 um 20:12  |  71493

@ Sir Henry

Kurz nach der Thronbesteigung des Hertha-Trainers 5 – „Die Rückkehr der grauen Zelle“ begleitete die MoPo Herrn Rehhagel und seine jetzige Frau ins Café.


Sir Henry
25. März 2012 um 20:17  |  71494

@Blauer

Du bist doch auch Ossi, oder? Da wurde doch auch in den Zeitungen geschrieben, wie gut es im Lande läuft. Komischerweise hat sich die Realität nicht daran gehalten.

Mit weichgespülten und von der (Hertha-) Obrigkeit abgesegneten Artikeln möchte ich nicht abgespeist werden. Meinen Anteil am Neuen Deutschland hatte ich zur Genüge.


Sir Henry
25. März 2012 um 20:19  |  71495

@Blauer Montag

Bitte entschuldige für das Weglassen des „Montags“ in der obigen Anrede. Das soll keine Respektlosigkeit sein.


dieter
25. März 2012 um 20:24  |  71496

@Sir Henry // 25. Mrz 2012 um 20:17

Dieser Vergleich ist ja wohl sehr weit hergeholt und geht meiner Meinung nach auch an der eigentlichen Kritik zu einem Teil des heutigen Blogeintrags vorbei.


Sir Henry
25. März 2012 um 20:30  |  71497

@dieter

Blauer Montag argumentiert aber genau so: weil die Presse nicht angemessen (wie geht das eigentlich?) berichtete, habe Hertha das Recht, die Presse auszusperren. Ich halte das Argument von @Blauer Montag für nicht stichhaltig.


elaine
25. März 2012 um 20:45  |  71498

@Sir Henry

es geht ja hier nicht um Staatsaffäre 😉
Sondern um wichtigeres.
Ich würde schon gerne lesen *alles ist gut* 😛

Oder zu minderst etwas ganz objektives.


dieter
25. März 2012 um 20:49  |  71499

@Sir Henry // 25. Mrz 2012 um 20:30

Damit magst du recht haben aber ich kann @BM verstehen, denn auch ich empfinde die Berichterstattung über Hertha manchmal wenig objektiv, ja zum Teil sogar (bewusst?) meinungsmachend (gegen den Verein) und unruhestiftend.

Zumindest mir ging es um die Reaktion von @sto, zur Entscheidung des Vereins die Öffentlichkeit (und somit auch die Presse) vom heutigen Training (Auslaufen) auszuschließen.

Dies als eine weitere Peinlichkeit in der Außendarstellung zu titulieren ist wie ich finde anmaßend und respektlos ggü. dem Verein Hertha BSC und hat nichts mit objektiver Berichterstattung zu tun.

Die Kommentierung/Darstellung dieser Vereinsentscheidung ist eine Peinlichkeit.


playberlin
25. März 2012 um 20:50  |  71500

@ all

Ist doch schön, dass solche Sorgen das bestimmende Thema hier und heute sind.

Ist mir persönlich lieber, als wenn Hertha zerpflückt wird, wenn sie wieder verloren hätten…


f.a.y.
25. März 2012 um 20:56  |  71501

@playberlin: noch 3x unsere Sorgen von heute und ich mach drei Kreuze…


Sir Henry
25. März 2012 um 21:11  |  71502

@dieter

Wir kennen die offizielle Begründung von Hertha ja ohnehin nicht. Und so blöd, evtl. nicht genehme Berichterstattung für die Schließung des Geländes anzugeben, werden sie wohl nicht sein.

Ich finde aber schon, dass die Journalisten die Möglichkeit haben sollten, mit den Verantwortlichen und den Spielern Interviews zu führen. In die Aussperrung wird doch wieder so wahnsinnig viel hineininterpretiert. Muss doch nicht sein.


Tobinho
25. März 2012 um 21:21  |  71503

,,Auslaufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und auch der Medienvertreter – ein Novum und keineswegs zielführend. Aber auf eine Peinlichkeit mehr oder weniger in der Außendarstellung kommt es jetzt auch schon nicht mehr an. . .“

Absolut überflüssiger Kommentar, versteh ich nicht… was ist daran peinlich??? Das ist das gute Recht des Vereines…


dieter
25. März 2012 um 21:24  |  71504

@Sir Henry

„In die Aussperrung wird doch wieder so wahnsinnig viel hineininterpretiert. Muss doch nicht sein.“

100%ige Zustimmung.

Aber der Verein hat sich nunmal zu dieser „Maßnahme“ für den heutigen Tag entschlossen und warum kann „man“ das nicht einfach akzeptieren???

Von einem generellen Presseboykott ist mir nichts bekannt.
Interviews sind also weiterhin möglich, nur halt nicht heute auf dem Vereinsgelände wo „man“ nur Gast ist.

Nur meine Meinung. 😉


jenseits
25. März 2012 um 21:26  |  71505

Wer soll etwas hineininterpretieren? Andere Vereine haben schon über längere Zeiträume keine Interviews gegeben. Da gibt Hertha mal einen Tag keine Interviews – na und? Das hielt sie offensichtlich für das Beste für die Mannschaft. Vielleicht irre ich mich ja, aber ich wäre ziemlich verwundert, wenn daraus eine Welle der Empörung entstehen würde.

Solche Interviews mögen ja ganz nett sein, aber größeren Erkenntnisgewinn erhält man in der Regel nicht dadurch, oder… ?


Sir Henry
25. März 2012 um 21:27  |  71506

@dieter

Passt schon. 😉


Herthaber
25. März 2012 um 21:34  |  71507

Ich würde mich freuen, wenn endlich die Diskussionen um MP und WG aufhören würden, denn es hat sich doch gezeigt, daß die in der Rückrunde gezeigten Leistungen allein auf die Mannschaft zurückfallen. Sollte MP unf WG daran schuld sein, dann sind sie auch jetzt für die Leistung gegen Mainz verantwortlich. Warum auch immer, endlich hat die Mannschaft gezeigt, wozu diese Kader in der Lage ist. Die hat Mannschaft hat einfach funktioniert. Kampfgeist, Willensstärke und Glück führen eben zu solchen Ergebnissen. Wenn sie das am Samstag, hoffentlich vor vollem Haus, wieder zeigen, gehen die Wölfe leer aus.


jenseits
25. März 2012 um 21:35  |  71508

@Sir, das liest sich vielleicht etwas krätzig, war aber nicht so gemeint…


Sir Henry
25. März 2012 um 21:55  |  71509

@jenseits

Jetzt kommste an? Nüscht iss! Zu spät. 😉


jenseits
25. März 2012 um 21:58  |  71510

War doch gar nicht jetzt, sondern vorhin! 😉


blauweiss1892
25. März 2012 um 22:01  |  71511

Nabend!
Fans und Medien „aussperren“ find ich völlig in Ordnung. Es geht gerade um alles…und da sind alle „Mittel“ recht. Es wird doch eh nur dummes Zeug gelabert…jede Minute des Trainings wird auseinandergenommen, jede Szene wird endlos kommentiert und meistens negativ bewertet…also lasst die Jungs in Ruhe arbeiten und der Erfolg wird sich langsam einstellen.
Verdammt,Verhasst,Vergöttert…weiter so wie am Samstag und alles wird gut!


dieter
25. März 2012 um 22:01  |  71512

Jetzt der Peter im Sportplatz. 😉


Sir Henry
25. März 2012 um 22:07  |  71513

Was meint denn Lell mit „gewissen Sachen“?


Sir Henry
25. März 2012 um 22:12  |  71514

Die Rote Zora im TV.


jenseits
25. März 2012 um 22:16  |  71515

Wirklich, @Sir? Wurde die eingeblendet?


Sir Henry
25. März 2012 um 22:17  |  71516

In der Fankneipe saß sie mit am Tisch.


jenseits
25. März 2012 um 22:19  |  71517

Schade, habe ich nicht gesehen… 🙂


Freddie1
25. März 2012 um 22:24  |  71518

Stümmt, mit Käffchen in Tempelhofer fankneipe


Wanderer
25. März 2012 um 22:25  |  71519

Dass die Mehrheit der Presse in Berlin nicht hinter Hertha steht, wenn es schlecht läuft, hat auch damit zu tun, dass in den Redaktionsstuben der Berliner Zeitungen nur relativ wenige Berliner bzw. Hertha-Fans sitzen. Die meisten sind doch zugezogen und denen ist Hertha am Endes des Tages völlig egal. Wichtiger ist, dass sie irgendeine Story schreiben können. Wenn es schlecht läuft, wird draufgehauen. Wenn es gut läuft, wird rumgeschleimt. Übliche Meinungsmache eben. So kennt man das.

So gesehen, ist Rehhagel ein Glücksfall, weil er die Journaille halbwegs ablenkt.


Blauer Montag
25. März 2012 um 22:45  |  71521

„Wagenburg in Westend bleibt intakt

Aber noch von Mainz aus hatte der Klub erklärt, dass die blau-weiße Wagenburg in Westend auch nach dem Sieg intakt bleibt. Auslaufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und auch der Medienvertreter – ein Novum und keineswegs zielführend. Aber auf eine Peinlichkeit mehr oder weniger in der Außendarstellung kommt es jetzt auch schon nicht mehr an. . .“

Diese Textpassage fiel mir im heutigen Stolperbeitrag peinlich auf, da ich nicht weiß, welche vermeintlichen Peinlichkeiten in der Außendarstellung der Autor im Einzelnen meint. Desweiteren ist der Ausschluss der Öffentlichkeit kein Novum bei HERTHA – das hat es in ähnlicher Form bereits vor 13 Monaten gegeben.

http://www.immerhertha.de/2011/02/27/hertha-zwischen-medienboykott-und-torrekord/

Falls allerdings der geniale Plan des Blogvaters Stolpe darin besteht, allen Unmut der Fans auf sich zu ziehen, damit die Mannschaft in Ruhe trainieren, soll’s mir Recht sein.

Das Grundrecht der freine Presse will ich überhaupt nicht anzweifeln. Das Grundgesetz deckt aber auch meine Kritik an unsachlichen Stolpereien der Presse über HERTHA.


monitor
25. März 2012 um 23:09  |  71522

Hertha hat endlich mal wieder gewonnen, aber das bestimmende Thema hier! ist ein Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit!

Wenn es hilft, sollen die sich nur noch verstecken!
Das sich wiederholende Geschwätz der Interviewpartner können sich die Jornalisten doch von ihrer Festplatte kopieren.


jenseits
25. März 2012 um 23:49  |  71523

Schade, heute keine Fußball-Diskussion hier. 😉
Gute Nacht!


tabson
26. März 2012 um 0:00  |  71524

„Auslaufen unter Ausschluss der Öffentlichkeit und auch der Medienvertreter(…)“
Aha. Medienvertreter sind also anders zu behandeln als die Öffentlichkeit/ wir. Hat Heinrich Lübke nicht mal gesagt: „Liebe Damen, liebe Herren, liebe Neger“?

„(…)– ein Novum und keineswegs zielführend.“
Das haben wir aber immer schon so gemacht – ist ein Satz bei dem regelmäßig mein rechtes Augenlied zuckt.
Darüber hinaus bin ich gespannt, welches Ziel der Verein somit verpassen wird. Etwa etwas Ruhe zu bekommen?

Komm Stolpe, sei mal nicht so unkreativ. Es soll Kaffeesätze geben, die inspirierender sind als des Trainers tägliches Phrasengedresche.


Mineiro
26. März 2012 um 0:58  |  71525

Mit solchen Radikalmaßnahmen, die Mannschaft von Öffentlichkeit und Medien weitgehend abzuschotten, trifft der Verein natürlich gleichermaßen die schwarzen Schafe sowie die die es mit einer objektiven Berichterstattung genauer nehmen. Allerdings kann man anhand der Vielfalt an Berichterstattungen der letzten Wochen leicht ablesen, wo der Schuh wirklich drückt.

So fühlten sich die Kollegen der „Bitte Zerreissen“-Fraktion doch berufen, nacheinander Dieter Hoeneß und Falko Götz auszugraben und ihren Senf zu Herthas Lage dazuzugeben. Andere zogen sich über Gebühr daran hoch, dass beim letzten Auslaufen Preetz mitjoggte und Rehhagel lieber zur Präsi-Wahl im Reichstag weilte.

Aus Sicht der Mannschaft sind das alles unwichtige Baustellen, die da aufgemacht werden und mit denen die Spieler dann ja auch munter in Interviews konfrontiert werden. Für mich ist es durchaus nachvollziehbar, dass man nun in dieser existenziell wichtigen Situation 7 Spiele vor Schluss, versucht, dass sich alle auf das Wesentliche konzentrieren und die Zeit auch nutzen können, um intensiv die Spiele vor- und nachzubereiten.

Daher bin ich – entgegen dem Blogvater Stolpe – durchaus der Ansicht, dass diese Maßnahme letztlich zielführend sein kann.


26. März 2012 um 1:25  |  71526

zielführend, aber hoppla! Ich kann diese extremen Empfindlichkeiten der Berliner Presse irgendwie nicht verstehen. Alles Mimosen? 😉


Dogbert
26. März 2012 um 1:51  |  71528

Ich hatte bereits in einem vorangegangenen Blog erklärt, warum abschirmende Maßnahmen sinnvoll sein können. Die Spieler und Trainer wollen sich auf das Wesentliche konzentrieren. Es geht ja nicht um den Ausschluß der Presse oder der Öffentlichkeit während der Trainingseinheiten an sich, sondern daß man einfach mental die erforderliche Ruhe benötigt, um auch mental Kräfte zu sammeln.


pax.klm
26. März 2012 um 7:08  |  71530

Fand gestern Abend auch den Rbb Menschen fast peinlich, er grub wieder den Wahlgang aus, bohrte und ritt darauf rum, dass die Mannschaft doch bestimmt usw…
Danach sah ich kurz in anderen dritten Programmen die Sportschauen, dort ob Norden, Westen oder Südwesten wurden die Mannschaften verbal, mental u n t e r s t ü t z t , keine bohrenden Fragen, nein erbauende Kommentare und mutmachende Gedankengänge! Wie anders doch hier in Berlin.
Haben die da ein anderes Presserecht
oder nur nen anderes Selbstverständnis…?
Schade wie hier immer und immer wieder
berichtet wird. In Berlin/Brandenburg…
schlechte Stimmung und wenn sie nicht da ist, dann wird sie – die schlechte Stimmung – gemacht!


backstreets29
26. März 2012 um 7:12  |  71531

Also ich finde es schon bemerkenswert, wie der RBB Cottbus unterstützt 🙂


f.a.y.
26. März 2012 um 7:58  |  71532

@pax: ich sehe ähnlich wie @backs, die Unterstützung z.B. vom RBB. Aber halt für Cottbus, Union, die Eisbären…

Und Hertha darf sich eigentlich nicht mal wirklich beklagen, von denen sitzt doch gefühlt jede Woche einer im Studio.


Tripeiro-Plumpe
26. März 2012 um 8:47  |  71533

Guten Morgen und Ha Ho He!!!

An alle pessimisten von letzter Woche und natürlich auch an die Optimisten, eine schöne Woche 🙂

Hab ich doch gesagt….


Treat
26. März 2012 um 9:25  |  71534

Der Unterton (Subtext?) dieses Artikels gefällt mir auch nicht so richtig, nicht zum ersten Mal in den letzten Wochen klingt da schon wieder so ein bisschen die beleidigte Leberwurst durch…

Außerdem geht mir hier so einiges schon wieder zu sehr durch die Decke. Ja, ich habe mich sehr über diesen – für mich überraschenden – Sieg gefreut. Ja, die Hoffnung auf den Klassenerhalt ist dadurch wieder ein wenig gewachsen. Aber nur, wenn dieser Sieg jetzt auch wirklich Auswirkungen auf die nächsten Spiele, in Form von regelmäßigen Punkten, man könnte auch sagen, einer Serie hat, nur dann wäre tatsächlich noch der Klassenerhalt drin. Ich habe mich nach der Augsburg – Niederlage auf den Abstieg festgelegt und dieser erscheint mir nach wie vor am wahrscheinlichsten. Sollte gegen WOB, Lautern und Freiburg gewonnen werden, sieht die Welt vielleicht noch einmal anders aus.

Glaube ich aber eigentlich nicht wirklich.

Blauweiße Grüße
Treat


decon
26. März 2012 um 9:28  |  71535

@pax.klm

Viel schlimmer fand ich die Frage von ihm an Lena Schöneborn bzgl. Playboy usw. … das war ja nun unterstes Niveau.


Blauer Montag
26. März 2012 um 9:35  |  71537

Morjn @treat und alle hier,
ich fand das Interview mit Peter Niemeyer im rbb prima. Auf die Frage des Moderators, ob er auch bei einem Abstieg bei HERTHA bliebe, antwortete Peter: „Darüber habe ich mir überhaupt noch keine Gedanken gemacht. Ich gehe davon aus, dass wir die Klasse halten können. Keiner weiß, wieviele Punkte zum Klassenerhalt notwendig sind. Ich hoffe, dass wir die erforderlichen Punkte schon vor dem 34. Spieltag erreichen.“


Dan
26. März 2012 um 9:50  |  71538

Zahlen:

Glückwunsch an:

Coconut Platz 3
Goalgetter Platz 31
Bluekobalt Platz 44

für ihre Tagestipps unter den Top 50 des 27. Spieltages.

Glückwunsch an:

Coconut Platz 14
FechibabyPlatz 18
KDI67 Platz 19

für ihre Saisonplazierung unter den Top 20 nach dem 27. Spieltag.

Glückwunsch an @all Tipper für den Sprung von Platz 21 auf Platz 17 und meilenweite Vorsprung auf die TSP-Tipper. 😉


sunny1703
26. März 2012 um 9:54  |  71539

@treat

Kann Deine Skepsis verstehen, aber haben wir was anderes unter Abstiegskampf zu verstehen?! Wäre uns jetzt auf Platz 15 wohler,außer dass wir einen oder zwei Punkte mehr auf dem Konto hätten?! Vom Gefühl doch bestimmt nicht, ich bin mir sicher bei allen Mannschaften ab Nürnberg und deren Fans ist ein ähnliches Gefühl inne wie bei uns.

Ich finde die Aussagen Rehhagels dazu sehr mäßigend und richtig. Eine leichte Verbesserung zu Deinem Beitrag möchte ich jedoch anbringen, mit Siegen gegen Lautern und Freiburg und drei anderen Punkten egal wie ,wird Hertha diese Saison WAHRSCHEINLICH die Klasse halten,! 🙂

lg sunny


Herthaner4ever
26. März 2012 um 10:05  |  71540

Nach 5 Spielen „Ottokratie“ mal ein kurzes Fazit.
2 von 5 Spielen gewonnen. Das klingt noch nicht so gut. Aber: die Spiele gegen Augsburg und gegen Bayern streichen wir mal. Das Augsburgspiel war noch kein richtiges Otto-Spiel, er kannte die Mannschaft nicht richtig und wusste nicht, wie sie spielt, wie sie funktioniert (bzw. nicht funktioniert). Aus dem Spiel hat er die richtigen Schlüsse gezogen und die Mannschaft hat sich stark verbessert gegen Bremen prsäsentiert und glücklich gewonnen. Im Spiel gegen Köln habe ich eine weitere Verbesserung gesehen (5 Hochkaräter auf fremdem Platz muss man erst mal haben!) und unglücklich verloren. Bayern spielt z.Z. in einer anderen Liga, vielleicht war es da sogar schlauer, sich zu schonen… Und jetzt eine richtig gute Leistung in Mainz, bei einem direkten Konkurrenten. Streicht man die beiden Spiele, waren das 2 Siege in 3 Spielen, beachtlich. Ich hoffe, dass die IV zu neuer (alter) Stärke gefunden hat, bei Ramos der Knoten geplatzt ist, Ruka den Stammolatz behält, der Treffer ÄBH geholfen hat, Kobi sich endgültig im DM festgespielt und Ebert AUS der Mannschaft gespielt hat. Dann kann man sagen, der Otto-Motor kommt ins Laufen. Spät, aber nicht zu spät. Adios, K’lautern, Tschö Kölle. Der HSV darf nochmal ran (gegen Pauli ? wär’doch witzig!)


Nostradamus
26. März 2012 um 10:05  |  71541

Die Presse sollte nicht eingeschnappt sein, die Wagenburg kann ich gut nachvollziehen. Nichts gegen kritische Presse, aber es ist doch so: Egal was von Hertha derzeit kommuniziert wird, es wird schon irgendein Blatt das vermeintliche Haar in der Suppe finden und daraus eine Negativschlagzeile machen.

Im Sommer sollte vielleicht auch das Verhältnis der Presse zu Hertha in dieser Saison mal „aufgearbeitet“ werden. Es braucht sicherlich keine Hofberichterstattung. Objektivität bei der Berichterstattung, vielleicht mal etwas mehr Tiefgang, aber weniger vermeintliche „Sensationen“ (z.B. Rehhagel als Wahlmann, selten peinlich, was daraus wieder medial verwurstet wurde) und weniger Meinung und Suggestion in den Berichten – und ein Anfang wäre gemacht.

Mal was zum Fußballerischen: ÄBH schied Samstag ein wenig die Geister. Ich fand ihn aber gut, hoher Einsatz, viel Präsenz in Ballnähe, sowohl nach vorne als auch nach hinten, zwar in vielen Situationenn ohne Fortune, aber in der einen entscheidenden schon. Das ist ein bisschen wie bei Ruka: Beide „zauberten“ zwar nicht gerade, aber sie liefen gut. Das kann auch viel wert sein, wenn bei einem Angriff einfach mal „mitgelaufen“ wird, allein weil das schonmal einen Abwehrspieler des Gegners bindet. Und das war Samstag mit unsren beiden „Außen“ mal ganz schön zu sehen, dass nicht nur der einsame Stürmer Attacken fuhr, sondern nachgerückt wurde. Oder?


sunny1703
26. März 2012 um 10:11  |  71542

@Dan

Auch wenn es sich zwar platzierungsmäßig schrecklich liest und ich auch nicht so ganz zufrieden bin, Platz 72 als ein anderes Tsp team mit Dir dabei unter 1125 teams ist gegenüber Platz 17 unter 264 auch nicht sooooo schlecht, von den Einzelwertungen ganz zu schweigen.

Wärst Du von Beginn an dabei gewesen, wären wir vermutlich sogar unter den Top 50 Mannschaften.

lg sunny


Nostradamus
26. März 2012 um 10:41  |  71544

Mal was zum Restprogramm: Hertha hat es tatsächlich in „eigener Hand“, wenn – zwingend – noch 9 Punkte eingefahren werden, besser 10. Schaut man sich das Restprogramm von Köln und Augsburg an, machen die beide nicht mehr viele Punkte. Ich glaube auch, dass Augsburg mit dem Stinkertor in der letzten Sekunde in Bremen sein Glück für die Saison auch endgültig aufgebraucht hat. Umso ärgerlicher, dass man beiden Vereinen je 3 Punkte geschenkt hat…


mirko030
26. März 2012 um 10:45  |  71545

Hallo erstmal und für alle eine angenehme Woche.

Endlich konnte ich mal wieder auch Arbeit gehen und musste mir kein dummes gelaber über Hertha anhören.

Mit hat am Samstag der Einsatz sehr gut gefallen. Auch dass die Chancen genutzt wurden, war sicherlich hilfreich. Wenn es nach mir geht, sollte Otto genau mit dieser Mannschaft gegen Wob spielen, das dies die Spieler zu sein scheinen, welche sich den A… aufreißen und versuchen Hertha in der Klasse zu halten. Einzig Ramos ist mir ein Rätsel und ich vertrete hier immer noch die Meinung, dass man ihn nach der Saison verkaufen sollte. Sein Spiel ist mir einfach zu wetterabhängig.

Zu Ebert kann ich nur eines sagen. Den Vertrag bitte nicht verlängern.


BerlinerHerthaFan
26. März 2012 um 10:48  |  71546

Insgesamt bin ich auch dafür, den Kader so zu lassen wie beim Mainz-Spiel. Dennoch sollte gerade Ben-Hatira weiter an sich arbeiten. Hat zwar ein Tor gemacht, aber insgesamt kam von seiner Seite viel zu wenig. Wenn man bedenkt, dass besonders Ruka an zwei Toren beteiligt war und sogar noch eins selbst hätte machen müssen, fällt Hatiras Seite ab. Jedoch besser als Ebert, der promt nach Einwechslung erstmal einen Freistoß verursacht hat und insgesamt zwar wieder viel gelaufen ist, aber einfach nix richtig auf die Reihe bekommen hat. Das wird bei dem wohl nix mehr.
Ansonsten könnte ich mir echt Morales oder sogar Fanol auf Hatiras Seite vorstellen. Aber wie gesagt, Totalausfall war Hatira nicht, daher kann man ihm ruhig noch eine Chance geben. Nur Ebert und vor allem Ottl dürfen bitte auf der Bank bleiben. Kobi und Niemeyer im ZDM sind einfach klasse gewesen. Sollte Lusti wieder Fit sein, ist er meine erste Wahl als Ersatz für Niemeyer und nicht Ottl.
Weil ich bezweifle datt Ottl Abstiegskampf verstanden hat, obwohl er ja in Nürnberg das Thema schon durch hatte. Aber so spielen wie in Nürnberg tut er ja bei uns eh nicht.


Blauer Montag
26. März 2012 um 10:57  |  71547

Nö, mir steht heute Montag Morgen nicht der Sinn nach Otteleien.


hurdiegerdie
26. März 2012 um 10:58  |  71548

Heute hoffentlich ausgeschlafener als am Samstag bin ich da ganz bei @Treat // 26. Mrz 2012 um 09:25

Zunächst aber nochmal meine Entschuldigung für meine Entgleisungen am Samstag, die eigentlich sarkastisch gemeint gewesen sein sollten, aber mich selber nach erneutem Lesen erschreckt haben. Sie waren so schlecht geschrieben, dass sie eine gerechte Empörung auslösen mussten. Es tut mir wirklich leid.

Wie @treat habe ich mit Hertha nach dem Augsburg-Spiel abgeschlossen. Was ich zum Spiel gegen Mainz meinte, und was mir ein bisschen Hoffnung zurück gibt, war, dass wir gegen einen „Kleinen“ endlich mal gewinnen konnten. Ich meine, dass wir viele Spiele gegen die Kleinen nicht gewinnen konnten, weil sich die Mannschaft vielleicht selbst schon zu gut sah, und so gerade gegen diese nicht den letzten Einsatz zeigte. Dies war gegen Mainz anders. Man hat sich nicht den Schneid abkaufen lassen, sondern dagegen gehalten, bis zum Schluss und auch und gerade nach dem Anschlusstreffer.

Ob es noch reicht, werden wir sehen. WOB drängt in der Bundesliga (mal wieder unter Magath?) gegen Ende der Saison mächtig von hinten. Es wird vielleicht eine weitere Überrasschung brauchen, damit das zarte Pflänzlein Hoffnung nicht gleich wieder eingeht.

Schaun wir mal. Für mich könnte schon wieder Samstag sein.


Blauer Montag
26. März 2012 um 11:08  |  71549

Wie war’s in Florenz @hurdie?

Dieses Wochenende in Prag hat mir sehr gut gefallen.


jenseits
26. März 2012 um 11:09  |  71550

Mir geht es genauso: die ganze Woche warten bis Samstag ist mir fast zu lange! Möchte jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Die Aufstellung würde ich so lassen. Bitte weiter mit Kobi und Niemeyer/Perde/Lusti im DM und Bastians als LV. Ramos in die Startelf und Lasso als Einwechselspieler. Auch Ruka mit seiner Schnelligkeit und inzwischen auch prima Pässen. Es lohnt sich eben doch manchmal, den Spielern etwas mehr Einsätze zu gönnen, damit sie sich entfalten können…

Nur Ben-Hatira und Ebert machen mir Sorgen. Aber haben wir da eine Alternative? Vielleicht Torun oder Morales?


HerthaBarca
26. März 2012 um 11:10  |  71551

….auch wenn die Medienvertreter – verständlicherweise – dies nicht gerne hören wollen, finde ich es in der momentanen Situation schon in Ordnung weiter Ruhe hineinzubekommen. Ich finde – bei allem Respekt für die berichtende Zunft – die Reaktion (siehe Text Stolpe) bestätigt die Linie von Hertha, sich in erster Linie ein wenig selbst zu schützen! Ich finde – bei aller berechtigten Kritik in letzter Zeit – waren einige Be- & Anmerkungen schon ziemlich hart.


Dan
26. März 2012 um 11:13  |  71552

Habt ihr kein reales Leben, das ihr fünf Tage füllen könnt? 😉


Freddie1
26. März 2012 um 11:19  |  71553

Doch @dan, gibt doch Championslegaue 😉


Traumtänzer
26. März 2012 um 11:20  |  71554

Es ist immer eine Geben-und-Nehmen-Beziehung zw. Fußballverein und Presse. Läuft’s gut, seien wir ehrlich, freut sich jeder Fußballverein, wenn die Presse raus posaunt, was geht.
Läuft’s nicht so gut, wird eine Seite (der Fußballverein) plötzlich empfindlicher. Ich kann da also die Presse schon ein stückweit verstehen, dass sie hier an der Stelle ein Messen mit zweierlei Maß wähnt.
Auf der anderen Seite ist es bei Hertha in der letzten Zeit nicht einfach nur schlecht gelaufen, sondern „nachhaltig schlecht“. Und leider haben wir keine Gewähr, dass es jetzt vorbei ist. In dieser Zeit, hat’s die Presse aber etwas dolle getrieben. Das zährt zusätzlich an den Nerven und kostet Kraft.

Ich begrüße nachwievor ausdrücklich, dass man von Vereinsseite versucht, hier etwas Ruhe rein zu bringen. Wie einige schon erwähnten: Es ist ja kein genereller Presseboykott.

Im Übrigen muss man mal von der Denke weg kommen, dass Hertha BSC eine Art „öffentliche Institution“ ist, die hier unter einem gewissen Rechtfertigungsdruck steht. Hertha BSC bzw. deren Vertreter sind nicht von einer allgemeinen Öffentlichkeit gewählt bzw. zur Ausübung dessen, was sie tun, bestellt worden. Das ganze Konstrukt Sportverein ist am Ende immer noch eine privatrechtliche Veranstaltung. Zwar mit hohem öffentlichen Aufmerksamkeitswert, aber letztlich „verantwortlich“ gegenüber einer allgemeinen Öffentlichkeit ist Hertha BSC doch nicht (sondern höchstens intern, z.B. gegenüber seinen Mitgliedern). Insofern da etwaige allgemeine Ansprüche aus übergeordneter „Berliner Sicht“ abzuleiten, wäre fehl am Platz. Kommt aber inzwischen fast so rüber, wenn man hier so die Eingeschnapptheiten auf Presseseite vernimmt. Klar, man macht sich zum Anwalt aller Berliner/innen, die ja ein „berechtigtes Interesse“ an Hertha BSC haben, das von Hertha BSC selbst ja auch geweckt wurde. Der Verein ist somit fast so etwas wie ein Berliner Allgemeingut geworden. Ist die Frage, ob man das so stehen lassen kann oder ob es da auch mal wieder grundsätzlicher Klärung bedarf.

Aber, machen wir uns nichts vor: Sobald wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist/wäre, würde sich das alles wieder ganz schnell entspannen.

Trotzdem würde ich Hertha BSC raten, die eigene Pressearbeit künftig neu zu strukturieren und zwar so, dass man auch in schlechten Zeiten nicht in den Verdacht gerät, hier jemanden vor den Kopf stoßen zu wollen, bloß weil man sich das Recht heraus nimmt, sich in Ruhe zurückziehen und auf eigene Stärken besinnen zu wollen. Ich würde da insgesamt wieder mehr Ruhephasen in der Woche (speziell nach Spielen) einbauen, die man dann halt auch „durchstehen“ muss, wenn es gerade um die Deutsche Meisterschaft gehen sollte und damit das positive Interesse sehr hoch wäre (steht aktuell nicht zu befürchten, soll hier aber mal exemplarisch für das andere Extrem aufgeführt werden) . Denn auch in solchen Phasen kann es ja von Vorteil sein, wenn sich die Spieler auf das konzentrieren können, wofür sie bezahlt werden.


jenseits
26. März 2012 um 11:26  |  71555

Na ja, @Dan, ich fürchte nicht, das „reale“ Leben z.B. nur bis Donnerstag füllen zu können und es dann nicht Freitag und erst recht nicht Samstag wird. Aber es dauert so lange… 🙂


26. März 2012 um 11:35  |  71556

Eigenartig, wie Ihr Samstag herbeisehnt.

Mir ist der nächste Spieltag irgendwie ganz und gar nicht geheuer:
K’lautern – HSV
Augsburg – Köln
Wer weiß, mit welch trübsinniger Miene wir danach wieder vor dem Rechner sitzen.
Selbst mit einem Hertha-Heimsieg kann da nichts wirklich Gescheites dabei rauskommen.


hurdiegerdie
26. März 2012 um 11:38  |  71557

Danke der Nachfrage @BM. Florenz ist immer eine Reise wert.
Ich habe allerdings nur gearbeitet. Es sollte eine Session am Samstag morgen geben und ich wollte dann nachmittags noch in die Stadt. Da wir aber alles schon Freitag geschafft hatten, habe ich die Rückreise für Samstag früh umgebucht. Also diesmal kein Stadtbummel, nur abends gutes Essen. Ich kann es aber jedem nur empfehlen, mal Florenz zu bereisen.

Prag gehört zu meinen Lieblingsstädten. Einfach klasse, wie man mitten im Zentrum in Seitengassen gehen kann und denkt, man wäre auf dem Land. Warst du im jüdischen Viertel? Sehr beeindruckend, wie ich finde.


Freddie1
26. März 2012 um 11:40  |  71558

Na ja @wilson: da ja wohl nicht alle von dir genannten Mannschaften 3 Punkte holen werden, könnte es – eigener Sieg vorausgesetzt- ein sehr schöner Spieltag werden.


Freddie1
26. März 2012 um 11:41  |  71559

@hurdie: Stichwort Prag: so schön könnte Berlin auch aussehen.


Blauer Montag
26. März 2012 um 11:43  |  71560

10 Uhr öffentliches Training Mo Di Mi bei HERTHA …
wäre eine nette Ablenkung, aber ich muss arbeiten.


Blauer Montag
26. März 2012 um 11:50  |  71561

@freddie und @hurdie
Stichwort Prag: War zum ersten Mal dort und habe mir rechts und links der Moldau in den hügeligen Gassen die Socken warm gelaufen. Ein Jahrhunderte altes wunderschönes Panorama vom Hradcin aus. Und danach böhmisches Essen und böhmisches Bier. 😀

Florenz: Da war ich vor 34 Jahren, ist aber sicher noch mal eine Reise wert.


Dan
26. März 2012 um 11:51  |  71562

@hurdie
Vorallem die „coole“ Uhr, das Naturkundemuseum und das dunkle Bier. 😉


Bolly
26. März 2012 um 11:53  |  71563

@wilson

Eventuell irre ich mich ja, aber ich sehe das genau andersrum DER NÄCHSTE SPIELTAG WIRD MIT ENTSCHEIDEND SEIN
Mit einem Sieg können wir auf Platz 13 vorrücken und alles ist aus eigener Hand möglich. Denn die Konkurrenz nimmt sich die Punkte ab. Also ich freue mich schon riesig auf Sa-abend im Olympi


Sir Henry
26. März 2012 um 11:54  |  71564

@wilson

Zwei schicke Unentschieden wären wünschenswert. Dazu noch ein Sieg von Lautern gegen den HSV.


Blauer Montag
26. März 2012 um 11:56  |  71565

Eine weitere virtuelle Ablenkung wäre für heute das TIPPSPIEL.
Heute schon für Freitag tippen. ;.)


26. März 2012 um 11:57  |  71566

Mögen die Berlin-Brandenburger überlaunig, miesepetrig, spinnerig und poltrig sein; eines sind sie nicht: größenwahnsinnig.

Euren Optimismus möchte ich haben.


Blauer Montag
26. März 2012 um 11:57  |  71567

Heute schon für Freitag tippen. 😉


Blauer Montag
26. März 2012 um 12:06  |  71568

@wilson um 11:57

Der Pessimist sagt, HERTHA hat bereits gegen 2 direkte Konkurrenten in der Abstiegszone verloren.

Der Optimist sagt, es sind noch 21 Punkte zu vergeben.

Die Wahrheit wird im Mai 2012 irgendwo dazwischen liegen. Hoffentlich auch der Klassenerhalt für HERTHA.


jenseits
26. März 2012 um 12:12  |  71569

@wilson,

nachdem sich nun wochen- bis monatelang mein Interesse an den Spielen fast auf die Aufstellung beschränkt hat, weil ich stets sicher mit einer Niederlage rechnete, so sehe ich jetzt zumindest einen blassen Hoffnungsschimmer. Ich bin neugierig auf das Spiel; ob die Mannschaft noch einmal eine solche Leistung wie gegen Mainz abrufen oder sogar noch stabiler spielen kann. Einen Sieg oder ein Unentschieden halte ich erstmals seit langer Zeit für möglich. Das ist Neugier und nicht unbedingt Optimismus.


jenseits
26. März 2012 um 12:19  |  71571

OT @Florenz
…ist sicher eine Reise wert. Aber sie gefällt mir vergleichsweise weniger als die anderen in der Nähe gelegenen Städte wie Pisa oder Sienna. Auf Dauer ist es mir in Florenz zu eng, dunkel und zu viel dickes Mauerwerk.


26. März 2012 um 12:23  |  71572

@wilson: „bibbern güldet nich..“
Ich denke mal, die Herthaner wissen das auch, wie wichtig der nächste Spieltag sein kann ( richtungsweisend)..
-ich bin ja nicht so ein Aufstellungsmensch-eher ein Einstellungsmensch (:-) )
-bin auch nicht sicher, ob undser alter Mann auf dem Olatz noch mal so 7x so ne extreme Energieleistung abrufen kann.- Eines muss ich aber zugeben: dessen unbedingter Wille, auch „nach vorne“ zu denken, tut dem Umschaltspiel sehr gut, neben dem ganzen Gebilde-dass ALLE ausströmen..Andererseits ging das in der Vorrunde 14 Spiele ja auch recht gut. Otto darf da ruhig noch einiges rauskitzeln. -Denn ich bin sicher, dass Rehagel demnächst den Ottl einbauen möchte (wird).
Wie auch immer: Kobi ist ne Art Fussballer, an den ich noch Jahrzehnte später denke, Ottl eher nicht. und trotzdem… 😉


26. März 2012 um 12:24  |  71573

@jenseits: aber was für Mauern..und was da alles zum Teil dahinter verborgen ist.. 😀


Blauer Montag
26. März 2012 um 12:31  |  71574

Ein tolles (M)OTTO für diese Frühlingswoche:

„BIBBERN GÜLDET NICHT ❗ „


jenseits
26. März 2012 um 12:31  |  71575

@apo, stimmt schon, aber das denken sich Millionen…


Dan
26. März 2012 um 12:47  |  71576

Unsere Langstreckenläufer können doch sicher weiterhelfen.
Am Anfang durchstarten, Kräfte sparen in der Mitte und zum Schluß einen Endspurt. 😉
—-
Komm @wilson wird doch spannend am Samstagabend mit unserer Wundertüte. Möchte ich nicht missen den Tag, wenn vielleicht eine Tabellenverbesserung drin ist.
—–
Sollten sich Kobi, Raffa und Hubnik am Samstag jeweils ihre 5. Gelbe Karte abholen, damit sie auswärts fehlen statt ggf. in den ganz wichtigen Spielen gegen Freiburg und Kaiserslautern?


Blauer Montag
26. März 2012 um 12:51  |  71577

Von wegen die Woche dauert zu lange @Dan. 🙄

Nicht, wenn du weiter solche Fragen stellst wie um 12:47. Meine Antwort: Unter diesen Umständen nähme ich eine gelbe Karte billigend in Kauf.


elaine
26. März 2012 um 13:06  |  71578

@Dan

einen Langstreckenlauf sollte man ausgeglichener gestalten 😉

Relativ langsam beginnen und das Tempo möglichst während des ganzen Wetttkampfs bebehalten.

Aber, ist das wirklich etwas für unsere Hertha?Ist ja LANGWEILIG 😉


papazephyr
26. März 2012 um 13:17  |  71579

@Dan

wenn sich Raffa nach dem Siegtor in der 88. Minute das Trickot auszieht, hätte ich nix dagegen, wenn er im folgenden Spiel fehlt. Aber da wir diese Saison ja auch gerne mal ne gelb-rote abholen wäre ich grundsätzlich nicht so dafür…

Wie wird eigentlich eine gelb-rote Karte gewertet, wenn schon die 5. Gelbe für Aussetzen im nächsten Spiel reicht?


Bertinho92
26. März 2012 um 13:30  |  71580

Nach Absitzen der gelb-roten Karte stehen weiterhin vier gelbe Karten auf der Uhr. Siehe Kobi.


la49
26. März 2012 um 13:44  |  71581

Dass die Mannschaft nach Mainz-Spiel unter sich sein wollte, ist nachvollziehbar und in keinster Weise ein Anlass zu Kritik.

Allerdings ist die Frage eher die, wie Hertha BSC das kommuniziert.

Einfach nur zu sagen: „Nein, kein Zutritt! Heute kein öffentliches Training!“ weckt die altbekannten Reflexe.

Warum nicht ein Frühstück mit den Medienvertretern unter freiem Himmel – absteits der Mannschaft? Warum nicht ein Frühstück mit den Fans unter freiem Himmel mit dem Fanbeauftragten – abseits der Mannschaft?

Einfach eine entspannte Atmosphäre aufbauen. Dann kommt es gar nicht erst zu Disharmonien.

Das Verhältnis von Hertha BSC zur Presse ist anscheinend eh gestört, da seit dem Amtsantritt von Herrn Preetz mit Felder, Graus, Bohmbach hier überhaupt keine Kontinuität zu erkennen ist.

Aber das ist ein Nebenkriegsschauplatz.

Entscheidend ist auf dem Platz.

Hier hat die Mannschaft in Mainz endlich die Grundtugenden gezeigt, die von sieten der Fans schon seit Monaten gefordert werden. – Warum erst jetzt?

Dass eine Mannschaft, die der GF Sport in nicht unerheblichen Maße nach den Wünschen des Trainers (im Sommer hiess dieser ja noch Babbel) zusammengestellt hat, in erster Linie das Babbelsche Taktiksystem spielen kann, iszt nicht verwunderlich.

Warum sich nach der peinlichen Trainerwechselaktion des GF Sport erstmal jeder Trainer mit seinen eigenen taktischen Vorstellungen probieren musste und durfte, hat sich mir eh nie erschlossen.

Unter Babbel gab es nur ein funktionierendes taktisches Grundkonzept. Dafür gab es die Spieler. Und dieses Grundkonzept war der Grund für eine stabile Hinrunde!

Der Kader gibt nicht viel her!
Wenn die Trainer nach Babbel da irgendwas anderes erwartet haben, hat Preetz entweder die Falschen ausgewürfelt – oder ihnen falsche Hoffnungen gemacht.

Mit Laufbereitschaft, Kampf, Einsatz, Leiden – von Kinute 1 bis Minute 90+ – kann dieser Kader den Abstieg verhindern,

Aber immer nur im Rahmen der Möglichkeiten, wie dieser Kader zusammengestellt wurde.,


Blauer Montag
26. März 2012 um 13:54  |  71582

„nach der peinlichen Trainerwechselaktion des GF “

Peinlich für wen?
In meinen Augen Stand heute peinlich für TR Babbel.


elaine
26. März 2012 um 14:40  |  71584

damit sie auswärts fehlen statt ggf. in den ganz wichtigen Spielen gegen Freiburg und Kaiserslautern?

eigentlich rechne ich ja mit einem Sieg in Gladbach .


Sir Henry
26. März 2012 um 15:43  |  71585

Ramos und Raffa sind beim kicker in die Elf des Tages aufgenommen worden.


sunny1703
26. März 2012 um 15:55  |  71589

@hurdie 10 Uhr 58

Daumen hoch 🙂

lg sunny


schleswigernordlicht
28. März 2012 um 11:07  |  71885

Bin gerade von den Kanaren zurück und erlebe nun die Diskussion im Blog.Zur Frage von @jenseits vom 26.03 was nun?
Wie wärs mal mit M. Djuricin ? Ist das keine mögliche Alternative

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