Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(mkl) – Manchmal ist ein Blick auf die eigene Kindheit doch recht anregend. So erging es mir jedenfalls, als ich mich eben daran erinnerte, wie mir kürzlich ein paar Kinder- und Jugendfotos in die Hände fielen. Zwischen einigen echt peinlichen Aufnahmen gab es da ein Bild, das mich mit einem Surfbrett unter dem Arm am Strand in Südfrankreich zeigt.

Hinter mir: Die Wellen des Ozeans, die ich noch kurz zuvor in kindlicher Euphorie hinunter gesurft war. Nicht, dass ich gut gewesen wäre, nein. Wie ein Tourist eben so surft, der das alle paar Jahr macht. Aber das Gefühl, wie es sich anfühlt, von einer Woge getragen gen Strand zu schießen, das kam sofort wieder.

Und dann war da noch etwas. Ich erinnerte mich plötzlich daran, dass ich so manches Mal von der Welle durchgeschüttelt, gar unter Wasser gedrückt wurde. Dass ich mit blutenden Ellbogen und völlig verwirrt auftauchte, weil mich die Macht des Wassers über den Boden gschleift hatte. Puh, gar nicht schön.

Die verrückte Woche eines Fans

Und dann dachte ich: Ist es mit uns Fußball-Fans nicht ganz genauso? Eben noch obenauf, bald schon wieder von Zweifeln eingeholt?

Meine Fußballwoche gestaltet sich meist, um im Bild zu bleiben, auch in Wellen. Das sieht in Herthas Situation – und die kenne ich von meinem Heimatverein wahrlich gut  😉 – exemplarsich in etwa so aus:

Sa: Endlich wieder ein Sieg, pure Freude!

So: Totale Euphorie! Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher!

Mo: Ich bin der Held auf der Arbeit. Wie hatte der nächste Gegner noch gleich gespielt? Oh, gewonnen, ok.

Die: Hm, das nächste Spiel könnte schwierig werden, haben die nicht gerade einen ziemlich fitten Stürmer in ihren Reihen?

Mi: Oh man, immer noch 17.! Das reicht nie!

Do: Wird schon. Warum Zweifeln? Mit einem Unentschieden kann man auch erstmal leben…

Fr: Ja! Nur noch 24 Stunden.

Sa: Wir hauben sie weg.

Tretschok: Mainz fühlt sich auch an wie ein Sieg

Als Fußballfan lebt man doch gezwungener Maßen zwischen Hoffen und Bangen. Oder kennt ihr diese Schwankungen nicht? Wo ordnet ihr euch nach dem Sieg in Mainz ein?  Was macht ihr gegen die Zweifel?

René Tretschok hat das kürzlich sehr schön beschrieben, wie es ihm dabei geht. Er kennt das. Zwischen den Siegen gegen Bremen und Mainz läge „ein Riesenunterschied. Die Mannschaft hat das komplett anders eingeschätzt. Gegen Bremen war jede Menge Glück im Spiel. Gegen Mainz hat die Mannschaft endlich gezeigt, was sie kann.“

Soll heißen: Er und das Team haben die Welle jetzt endlich erwischt, nach dem Bremen-Spiel war das offensichtlich nicht der Fall. Das Resultat ist bekannt: Eine Niederlage in Köln. Jetzt sind sich alle sicher, dass sich so etwas nicht wiederholen wird. Ergo: Gegen Wolfsburg kann eigentlich fast nur ein Sieg herauspringen.  😉

So. Jetzt ist die Welle gleich da. Ich geh dann mal mein Surfbrett holen….;)

Das Hertha-Ergebnis vom Wochenende...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

Zweifel an Herthas nächstem Sieg habe ich meistens...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

Meine Einschätzung der Situation von Hertha BSC ändert sich...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

114
Kommentare

Slongbo
27. März 2012 um 16:49  |  71831

Gold?


Jimbo
27. März 2012 um 16:51  |  71833

Ach wenn es doch bald wieder Samstag wär

und ich bei meiner Hertha wär

am Saaaaahaaaaamstaaaag!


Karlshorster
27. März 2012 um 16:51  |  71834

silber


Slongbo
27. März 2012 um 16:53  |  71835

Ich bibbere – aber ich bibbere diese Woche mit mehr Wollust als zuvor.

Davor war es so ein Alles-aus-Nichts-mehr-zu-machen-Bibbern.

Jetzt ist es ein Sie-schaffen-es-sie-schaffen-es-sie-schaffen-es-bibber-bibber-bibber ….


Hertha-Hirn
27. März 2012 um 16:54  |  71836

Da ich von latent beleidigenden Bayernfans umgeben bin versuche ich Montags unter zu tauchen. Gelingt nur meistens nicht.


StinkePunk
27. März 2012 um 17:03  |  71837

Das Hertha-Ergebnis vom Wochenende beeinflusst meine Stimmung in der regel mindestens bis Dienstag.

Im Moment bin ich zwar ganz froh, dass Hertha den Anschluss an die Nicht-Abstiegs-Plätze beibehalten hat, aber ich erinnere mich nur zu gut an die Abstiegssaison. Jedem Hoffnugsschimmer (Hannover, Wolfsburg, Köln) folgte immer wieder ein neuer Kater.

Erst wenn am Samstag ein weiterer Dreier folgt, bin ich bereit mich ein bißchen von der Welle mitnehmen zu lassen. Bis dahin behalte ich mir meine Portion Skepsis.


Sir Henry
27. März 2012 um 17:04  |  71838

@Stimmung

Ich sage, meine Launa hat nichts mit Hertha zu tun. Die Lady sagt, ich sei bei Niederlagen schwer verdaulich. Sie wird recht haben.

@mkl

Den Samstag muss wann feiner einteilen. 😉


Dan
27. März 2012 um 17:05  |  71839

Das Hertha-Ergebnis vom Wochenende…
…hat mit meinem normalen Leben nichts zu tun.

Zweifel an Herthas nächstem Sieg habe ich meistens…
…nach einem 0:1 .

Meine Einschätzung der Situation von Hertha BSC ändert sich…
…erst bei einem echten Trend.


bormio96
27. März 2012 um 17:06  |  71840

ab Montag nachmittag fangen bei mir in der Regel die Zweifel an….. an zwei gute Spiele hintereinander kann ich mich uebrigens auch schon gar nicht mehr erinnern….wann soll das gewesen sein? 😉


Yogi86
27. März 2012 um 17:19  |  71841

Freue mich stets auf das Spiel im Stadion-
bin aber oft „erstaunt“ wie sehr meine Sitznachbarn das Spiel mit der „rosarotenVereinsbrille“ betrachten .Erst nach der Sportschau wird zu gegeben , dass der Schiedrichter soooo schlecht doch nicht war.
Dieses „Spiel“ wiederholt sich ständig und gehört wohl zum „Fußballalltag“. Na denn – auf ein Neues …


teddieber
27. März 2012 um 17:29  |  71842

Am Montag ist es wichtig mit den Kollegen gemeinsam zu feiern oder umgekehrt. Beim Lehrgang sind wir Herthaner in der Überzahl und der Unioner darf gerne mitreden ;-). Wenn der Lehrgang beendet ist, befürchte ich aber die „Ich hab es gewußt“ Kollegen.
Die zweifel an dem nächsten Sieg kommen bei mir erst nach einem Rückstand auf.
Meine Meinung zur Situation ist immer noch die selbe seit dem Bundesliga Start:
Hertha steigt nicht ab!


backstreets29
27. März 2012 um 17:39  |  71843

Die Siege freuen einen natürlich, wäre ja schlimm wenn es nicht so ist.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mich die Niederlagen nicht mehr so schocken, wie früher.
Man erwartet ja fast schon den Mißerfolg.

Der Klassenerhalt wäre wünschenswert, wenn man dann endlich die Rolle des Ausbildungsvereins annimmt und endlich einen Trainer verpflichtet, der ein Team „bauen“ kann.


Blauer Montag
27. März 2012 um 17:47  |  71844

Hanne Sobeck, bist du noch bei uns?
Wie hieß der Trainer eurer Meistermannschaft?
Konnte der ein Team „bauen“?

Wenn JA, sollte man ihn wiederbeleben oder klonen.


Blauer Montag
27. März 2012 um 17:52  |  71845

Meine Einschätzung der wirtschaftlichen Situation von Hertha BSC ändert sich…
…erst bei einem stabilen Trend über 3 bis 5 Jahre.
Meine Einschätzung der sportlichen Situation von Hertha BSC ändert sich…
…von Spieltag zu Spieltag. Diese Mannschaft ist und bleibt für mich eine Wundertüte – oder sind es schlicht die „normalen Launen“ ihrer Leistungsträger? Wieviel Leistungsträger hat die Mannschaft überhaupt?


cru
27. März 2012 um 17:57  |  71846

Meine Stimmung korreliert stärker mit dem Tabellenplatz als mit dem Ergebnis des letzten Spieles. Tatsächlich war ich letztes Jahr besser gelaunt :-/ Trotzdem habe ich wieder ein wenig Hoffnung …


Bertinho92
27. März 2012 um 18:00  |  71847

What to say? Die schlimmste Hertha-Niederlage? Immer die nächste… 😉


27. März 2012 um 18:30  |  71848

@Blauer Montag // 27. Mrz 2012 um 17:47

Mensch Blauer Montag, wir hatten tolle Burschen in unseren Reihen….

Unser Meistercoach war von 01.07.1929 – 30.06.1931 unser Richard.

Richard Girulatis = http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Girulatis

geb. in Berlin 21.08.1878 – † 12.05.1963
Position(en): Mittelstürmer
Vereins-Karriere als Trainer beim
Berliner SV 1892, HSV,
Berliner Tennis Club Borussia

Spieler von 07/1904 – 06/1905
Berliner FC Hertha und von – 07/1892 – 06/1905
Union 92 Berlin

…und wir hatten ja auch einen Helmut Schön:
von 01.07.1950 – 31.12.1950…

wenn dit nischt ist….


zenturio
27. März 2012 um 18:35  |  71849

Wolfsburg hat einen Lauf und ist ganz ganz schwer zu spielen. um zu siegen muss die Mannschaft noch mindestens 3 bis 4 Schippen gegenüber dem Mainz Spiel drauflegen und über sich hinauswachsen. Das ist nicht mehr der VfL aus der Hinrunde. Wir brauchen Siege und die damit verbundenen Punkte ich hoffe und bete das doch was geht


Blauer Montag
27. März 2012 um 19:11  |  71850

Danke @Hanne
Ob das mit dem Wiederbeleben oder Klonen eines Meistertrainers noch klappt bis zum Jahre 2030? Ich würd’s ja gerne noch livehaftig erleben. In diesem Jahr hat es ja wenigstens schon mal bis zum Pokal-Viertelfinale gereicht.

Zweifel an Herthas nächstem Sieg habe ich meistens…
…am Freitag, wenn ich die Verletztenliste lese und hier die Aufstellung und Taktik fürs nächste Spiel diskutiert wird. Meinen 18er Kader fürs nächste Spiel habe ich dagegen bereits oft am Montag nominiert. Ich zweifle aber doch nicht schon am Dienstag wie ein römischer Hauptmann. Morituri te salutant – zu deutsch Blattsalat mit Mozzarella 😉

Das Hertha-Ergebnis vom Wochenende…
…ist nur für den Montag wichtig, wenn ich die Kollegen wiedertreffe. Da ich nicht soviele Kollegen vor Ort habe, ist der Fußball selten Thema. Eher nur, wenn die Nationalmannschaft spielt.


Nostradamus
27. März 2012 um 19:11  |  71851

Die Lage von Hertha wirkt sich – zumindest bei miesen bis existenzbedrohenden Aussichten wie derzeit – im Falle von Niederlagen oder Punktverlusten schon die ganze Woche über erdrückend auf mein Gemüt aus.

Zweifel an den nächsten Sieg habe ich grundsätzlich. Dazu bin ich schon zu lange „dabei“… So labil, wie die Mannschaften des Vereins seit Jahren spielen, so labil ist auch meine Zuversicht.

Daher ändert sich meine Sicht auf die Situation auch von Spiel zu Spiel…

Zum nächsten Spiel: WOB ist – wie @zenturio richtig feststellt – aktuell langsam in Fahrt und nicht mehr vergleichbar mit den Leistungen der Hinrunde oder aus der Vorsaison. Dennoch sind sie schlagbar, auch für Hertha. Da ist eigentlich alles drin, Sieg oder Niederlage, daher wäre ich schon mit einem Punkt zufrieden. Da zeigt sich, wie wichtig der – nicht eingeplante – Dreier in Mainz wirklich war. Aber es wird wohl noch ein paar nicht geplante Dreier brauchen, da meine Hauptsorge darin besteht, dass man gegen SCF und FCK von den „geplanten“ 2×3 Punkten welche liegenlassen könnte. Also warum nicht gleich gegen WOB, dann gegen Gladbach, mal nach Plan gegen SCF und die nächste Überraschung gegen Leberkusen. Und mit diesen 12 Punkten im Gepäck (huch!) sähe ich den drei ausstehenden Spielen schon gelassener entgegen, dann darf es gegen FCK auch mal ein 2:2 sein


Blauer Montag
27. März 2012 um 19:29  |  71852

Nostradamus // 27. Mrz 2012 um 19:11

Die Lage von Hertha wirkt sich – zumindest bei miesen bis existenzbedrohenden Aussichten wie derzeit – im Falle von Niederlagen oder Punktverlusten schon die ganze Woche über erdrückend auf mein Gemüt aus.

Zweifel an den nächsten Sieg habe ich grundsätzlich. Dazu bin ich schon zu lange “dabei”… So labil, wie die Mannschaften des Vereins seit Jahren spielen, so labil ist auch meine Zuversicht.

Da wäre es doch langsam an der Zeit, einen labilen Kader in einen stabilen Kader zu verwandeln.

Wer über das nächste Spiel hinaus rechnen möchte, dem gefallen vielleicht folgende Aussagen von @Daniel im HERTHA-Blog:

„Ich gehe davon aus, dass am Ende der Saison 36 Punkte zum sicheren Klassenerhalt reichen. In den letzten fünf Jahren waren es mit Ausnahme der vergangenen und der Saison 06/07 sogar weniger.

2010/2011: 38, 36 für Relegation
2009/2010: 33, 31 für Relegation
2008/2009: 31, 30 für Relegation
2007/2008: 34
2006/2007: 37

Um ganz sicher zu sein, bräuchte Hertha also noch vier Siege. Auch drei Siege und ein Unentschieden sollten nach den Ergebnissen der vergangenen Jahre reichen. Bei noch ausstehenden Heimspielen gegen Wolfsburg, Freiburg, Kaiserslautern und Hoffenheim keine absolut aussichtslose Aufgabe – wenn man das Spiel gegen Mainz als Grundlage nimmt.

Hertha muss also gegen das auswärtsschwächste Team des Liga, Wolfsburg, nachlegen, …“
http://www.hertha-blog.de/wende-ende-das-ratsel-hertha.html


Ursula
27. März 2012 um 20:00  |  71853

Tja „Montag“ Du „wirbelst“ durch den Blog
mit „römischen Legionären“! Vielleicht
solltest Du es doch wieder mit Deinem
„Spanisch für Anfänger“ versuchen…

Kann man Dich eigentlich auch „klonen“…?

Das mit diesem Schaf hat doch auch gut
funktioniert….!


Karlshorster
27. März 2012 um 21:06  |  71854

herthas spiele haben auf mein normales leben keinen einfluss…was können meine mitmenschen dafür das ich mich so oft foltern lasse…:) wenn wir samstag gewinnen dann bin ick der meinung das wirklich ein trend eingeleitet haben…

@ursula…deine beiträge sind die wenigen die ich immer gekonnt überlese…ist mir zuviel bla bla!


KDL
27. März 2012 um 21:22  |  71855

Unser „Kaka“ spielt gerade CL-Viertelfinale gegen Real Madrid.

Ob er auf unserer Bank mal davon geträumt hat ??? 😉

Find ich gut und gönne es ihm.


KDL
27. März 2012 um 21:23  |  71856

Unser “Kaka” spielt gerade CL-Viertelfinale gegen Real Madrid.

Ob er auf unserer Bank mal davon geträumt hat ??? 😉

Find ich gut und gönne es ihm.


KDL
27. März 2012 um 21:28  |  71857

Der andere „Kaka“ sitzt nur auf der Bank.

Verkehrte Welt …., hatten wir doch den besseren ???? 🙂

Ne, ne …


dieter
27. März 2012 um 21:31  |  71858

Wieder mal ein Spieler, der bei uns völlig verkannt wurde. 😉


pax.klm
27. März 2012 um 21:33  |  71859

@mkl Biarritz?


27. März 2012 um 21:34  |  71860

nö, der spielt bei Nikosia, nicht Real… 😉


pax.klm
27. März 2012 um 21:38  |  71861

@BM :Hertha muss also gegen das auswärtsschwächste Team des Liga, Wolfsburg, nachlegen, …”

Vor allem um den Betrug vorvorletzte Saison auszugleichen, was „uns“ die Meisterschaft kostete
und umgekehrt helfen sollte die nicht erwartete Rettung zu erreichen!


hurdiegerdie
27. März 2012 um 22:11  |  71862

Herthas Spiel hat dann die ganze Woche Einfluss auf mich, wenn der Abstand auf den 16. Platz weniger als 4 Punkte beträgt. Zweifel an Herthas Sieg im nächsten Spiel habe ich eigentlich immer, aber insbesondere dann, wenn man mir aufzählt, warum gerade im nächsten Spiel gewonnen wird (man wäre dann auf EL-Platz, man spielt gegen die schlechteste Heim-Mannschaft, der Gegner konnte gerade auch 6 Spiele nicht gewinnen, man spielt gegen die schlechteste Auswärtsmannschaft etc). Mein subjektives Empfinden ist dann, dass genau dieses Spiel eben nicht gewonnen wird.

Meine Einschätzung Herthas Situation ändert sich dann, wenn Hertha 1 Spieltag vor Schluss 4 Punkte Vorsprung auf den 16. Tabellenplatz hat (alternativ 7 Punkte Vorsprung 2 Spieltage vor Schluss etc).

Allerdings würde mir bereits ein erkämpfter Punkt gegen Wolfsburg wieder richtig Hoffnung machen, dass das Spiel gegen Mainz keine Eintagsfliege war. Bei 3 Punkten wäre ich sogar bereit wieder um den Abstieg zu zittern.


caballo
27. März 2012 um 22:12  |  71863

Vorsicht, vorsicht!
Gegen Mainz habe ich an den Fußballgott geglaubt und war optimistisch.
Gegen Wolfsburg halte ich den Blick auf diese merkwürdige Statistik für verhängnisvoll.
Mir würde ein Unentschieden schon genügen.
Wolfsburg ist zur Zeit sehr gut drauf und mental stark.
Das wird richtig schwer und im Falle eines Sieges, wäre das mehr als die halbe Miete.
Aber selbst bei einer Heimniederlage verliere ich den Glauben nicht.
Hertha steigt nicht ab!


hurdiegerdie
27. März 2012 um 22:49  |  71864

Guckt jemand den Fantalk?

Tut schon wieder weh, wenn Neururer erzählt Köln hätte 35 Tore in der 2. HZ und meist über Flanken von aussen….

Und wir? Wir spielen mit einem Mann mehr in der 2. HZ und Hubnik als Flankengeber. Hmmm, man, man, was wir für blöde Punkte haben liegen lassen, wir könnten schon längst raus aus dem Mist sein.

Egal auf ein Neues gegen VWW


hurdiegerdie
27. März 2012 um 23:47  |  71865

Hey, habt ihr das Layout der MoPo-Online geändert? Es ist schwer euch (also immerhertha) zu finden.


Sir Henry
28. März 2012 um 1:07  |  71866

@hurdie

Wie wäre es mit dem Erstellen eines Lesezeichens? 😉


Kamikater
28. März 2012 um 1:39  |  71868

Wir haben gute Chancen, das positive Gefühl zu nutzen. Wir können noch 10 Punkte holen, entgegen der vielen Unkenrufer, die nun ihrerseits selbst zittern müssen.

Mit besten Grüßen nach Hamburg, Köln, Freiburg, Lautern und Augsburg!


Blauer Montag
28. März 2012 um 8:34  |  71869

Juten Morjn für alle 😀
Ergänze gerne noch die Grüße von @Kamikater um weitere Grüße nach Nürnberg. Die haben auch ein schweres Restprogramm.


hurdiegerdie
28. März 2012 um 9:09  |  71870

Sir Henry // 28. Mrz 2012 um 01:07

@hurdie

Wie wäre es mit dem Erstellen eines Lesezeichens

Mach ich doch immer! Mein ganzer Bildschirm ist mit Lesezeichen verklebt, aber wenn ich die Seite wechsele, hängt das Lesezeichen zwar noch immer da, aber ich kann draufdrücken, wie ich will, ich komme nicht zurück zur Seite.


Ursula
28. März 2012 um 9:19  |  71871

Moin, habe auch Probleme, „immerhertha“ zu
finden! Wenn ich mit „Lesezeichen“ arbeite,
bekomme ich zwar „immerhertha“, leider auch
schon „übertote Freds“…

Kann man, ab wann (?), nicht mehr einfach nur
„drauhauen“ und schwupps….?


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 9:23  |  71872

http://www.immerhertha.de – in die fav. und fertig^^


Dan
28. März 2012 um 9:42  |  71873

Ggf. sollte man sich kein Lesezeichen von einem aktuellem Blogthema machen sondern von der Startseite. Mein Lesezeichen ist schon 20 Monate alt.


Blauer Montag
28. März 2012 um 9:48  |  71874

Welche „Brause“ benutzt ihr für den Internetzugang, dass ihr keine Favoriten/Lesezeichen anlegen könnt?


backstreets29
28. März 2012 um 9:48  |  71875

oder als startseite festlegen


Blauer Montag
28. März 2012 um 10:02  |  71876

@backss29
Das geht aber nur, wenn der User eine blauweiße Tastatur vom „märchendesign“ verwendet ….. 😆 … duckundwech …


Herthaner4ever
28. März 2012 um 10:13  |  71877

Nach einem Sieg wie Samstag, der auch noch überzeugend war, surfe ich immer recht lange auf dieser Welle. Montags halte ich die Mannschaft dann meist für unbesiegbar, Freitags wäre ich unter Umständen dann doch bereit, zuzugeben, dass wir momentan doch noch ein kleines Stück davon entfernt sind, mit Barca auf Augenhöhe zu spielen. Niederlagen kommen dann meist in Form eines Tsunamis über mich…


Treat
28. März 2012 um 10:13  |  71878

Wie lange das Ergebnis eines Spiels mich über die Woche beschäftigt, ist sehr unterschiedlich. Manchmal ist eine schwere Niederlage schon 1 Stunde nach Spielschluss abgehakt (so ging es mir z. B. beim Bayernspiel, weil es genau das war, was ich ohnehin erwartet hatte), mal dauert die Verzweiflung bis zum Anpfiff des nächsten Spiels an. Besonders schwer fällt es mir, Niederlagen zu akzeptieren, mit denen ich eigentlich fest gerechnet hatte, die Hertha aber dennoch über weite Strecken des Spiels überraschend verhindern zu können schien und die dann doch noch eingetreten sind. Eben diejenigen Spiele bei denen man hinterher mit Recht sagen kann: „Hätten sie doch nur dieses eine Ding gleich zu Beginn (oder so) gemacht, hätten sie wahrscheinlich gewonnen“.

Die Kollegen teilen sich bei mir in einige wenige Herthaner, ein paar mehr Unioner und viele Desinteressierte. Neben ein paar freundschaftlichen Sticheleien bleibt das aber alles im Rahmen und es gibt auch mal Trost einer anderen Partei. Aber Mitleid tut ja eigentlich am meisten weh…

Was Hoffen und Bangen angeht, wechselt das bei mir nicht täglich, sondern stündlich. Man könnte sagen, ich bin in der Regel extrem skeptisch, bzw. zutiefst verängstigt und gleichzeitig ist die Hoffnung nie ganz weg. Ich weiß, das steht im Gegensatz zu meiner Aussage, meine Hoffnungen wären schon lange tot – aber das habe ich mir wohl nur einzureden versucht, um das Leiden nicht mehr unnötig zu vergrößern. In Wirklichkeit ist bei aller berechtigten Sorge die Hoffnung IMMER da.

Im Moment habe ich extreme Schwierigkeiten nach dem Spiel gegen Mainz an ein gutes gegen WOB zu glauben. Sollte dort tatsächlich gewonnen werden, bin auch ich bereit, noch an eine Trendwende zu glauben. Ich halte das aber für sehr unwahrscheinlich. Gegen Mainz brauchte es 20 glückliche Minuten um ins Spiel und halbwegs zur eigenen Stabilität zu finden. Das würde WOB in der derzeitigen Verfassung bereits bestrafen und ein früher Rückstand würde vermutlich wieder den Zusammenbruch des fragilen Gebildes bedeuten.

Bei meiner Einschätzung der Gesamtsituation um Hertha bin ich eigentlich nie ganz entschlossen, weil mir einseitige Einschätzungen zu einfach erscheinen. Ich bin meist bemüht, Dinge differenziert zu betrachten und dazu gehört, dass es Dinge gibt, die mir seit Jahren bei Hertha gefallen und andere, die mir seit langem missfallen. Ich sehe Versäumnisse der Verantwortlichen aber auch deren Leistungen und auch das bisweilen schwierige Umfeld und gelgentlich sogar Fragen von Glück oder Pech, sprich, von Fehleinschätzungen, die man vorher so nicht erahnen konnte und die sich ebenso gut als Glücksgriff hätten herausstellen können, finden Eingang in meine Gesamtbewertung.

Ich will die alten Geschichten nicht wieder aufkochen, das ist alles zur Genüge diskutiert worden, aber um zu verdeutlichen, warum ich z. B. nicht Preetz die alleinige Schuld an der ganzen Misere zuschreiben möchte, kann ich sagen, dass ich z. B. in der Affäre Babbel ganz klar in Babbel denjenigen sehe, der sich unehrenhaft verhalten hat und der einen, vielleicht zu naiven Micha Preetz (ja, den Vorwurf muss man ihm an dieser Stelle wohl tatsächlich machen), durch eine geschickte Medienkampagne wie den eigentlich Schuldigen und Minderbemittelten hat aussehen lassen. Bei mir ist dieser Babbel, den ich als Trainer durchaus geschätzt habe, so was von unten durch, das kann ich gar nicht in Worte fassen, d. h., ich könnte, dies würde jedoch den einen oder anderen Straftatbestand erfüllen.

Ich summiere auch nicht die früheren Entscheidungen dazu, um im Ergebnis zu einem unfähigen Geschäftsführer Sport zu gelangen, denn dazwischen hat er mit seinem Krisenmanagement nach dem Abstieg mit dem Ergebnis des sofortigen Wiederaufstiegs durchaus die Qualitäten bewiesen, die ich sehen möchte. Er konnte entscheidende Leistungsträger halten, er konnte Identifikationsfiguren in die Vereinsarbeit integrieren, er hat mit der Verpflichtung Babbels eine extrem smarte – und für ihn langjährig angelegte – Trainerlösung präsentiert, die richtig Aufbruchstimmung geschaffen hat. All das kann man nicht weg wischen und plötzlich wieder bei Favre und Funkel beginnen, die auch völlig andere Fälle waren.

Insofern ist die Manager – Zeit von Preetz sicher keine ganz glanzvolle aber auch keine katastrophale. Er hat einen Verein unter extrem schwierigen Bedingungen als Anfänger übernommen, hat Dinge gut gemacht und auch Fehler begangen und muss jetzt vor allem noch lernen, mehr eigenes Profil zu zeigen, sich weniger zu verstecken, auch mal mehr „Arschloch“ und Tyrann als immer nur Teamplayer zu sein, ohne den von mir geschätzten Part des Teamplayers jedoch völlig zu vernachlässigen. Ich glaube, er kann das. Ich glaube jedoch auch, die rasende, selbstgerechte Meute hat in ihm ihren alleinigen Schuldigen längt ausgemacht und gekreuzigt und insofern wird er vermutlich nicht wirklich die Chance bekommen, diese Dinge noch bei Hertha BSC umzusetzen.

Jetzt ist es unendlich lang geworden und ich bin ziemlich vom eigentlich Thema abgeschweift. Ich bitte um Entschuldigung. Bevor es jetzt noch länger wird, um den Bogen zum eigentlichen Thema zurück zu schlagen, höre ich auf.

Blauweiße Grüße
Treat


b. b.
28. März 2012 um 10:13  |  71879

@mkl OT, was, Wellenreiten wieder aufgegeben? Hat mich nie mehr losgelassen, wenn Du Lust hast können wir gerne mal darüber quatschen, meine Mailadresse haste ja.
Allen einen schönen Tag b. b.


papazephyr
28. März 2012 um 10:30  |  71880

@Treat: Daumen hoch zu Deinem Beitrag! 🙂


28. März 2012 um 10:50  |  71881

Ich fürchte für den Sa. ne ganz harte Nummer.

VW€ =
3 Siege am Stück, 17 Points in der Rückrunde (Platz 6) dazu Mandzukic (10 Buden/6 Assists) und Helmes (6 Buden), auch Schäfer (5/6) und Dejagah (3/7) erstmal in den Griff zu bekommen, wird hart.

Allerdings haben sie sich auch 48 Treffer gefangen, wie wir.
Geht da vl. doch was, mit dem wieder belebten Sturm? RaRaRu könnens doch, gruitzifix…..
Wichtig: Ob sie die mentale Stärke beibehalten, trotz eines mögl. 0:1 und nicht einbrechen.
Mein Tip: 1:1

– hoffe aber natürlich auf ein 6:1 😉 )


Blauer Montag
28. März 2012 um 10:52  |  71882

Wenn du gestattest @treat,
schlage ich einen Bogen von 10:13 zurück zu gestern Abend um 19:11 Uhr.

http://www.immerhertha.de/2012/03/27/fan-sein-zwischen-hoffen-und-bangen-oder-auf-welcher-welle-surft-ihr/comment-page-1/#comment-71851

Warum spielen die Mannschaften der HERTHA seit Jahren in den Augen mancher Fans „labil“? Könnte es bspw. daran liegen, dass GF Preetz in dem Spannungsfeld zwischen Trainer und Kader un-/entschlossen, -sicher, -glücklich agiert?


Treat
28. März 2012 um 10:58  |  71883

@BM
Nö, eigentlich nicht. Die haben nämlich ähnlich „labil“ in meiner Erinnerung schon immer agiert, schon lange vor Preetz.

Blauweiße Grüße
Treat


Etebaer
28. März 2012 um 11:04  |  71884

Yeah Yeah Yeah – Poor Song:
http://www.youtube.com/watch?v=3-MplYxJjAo


28. März 2012 um 11:19  |  71886

Fan Sein zwischen Ho…

Manchmal weeß ick überhaupt nichts mehr….

Hatte mal mit 8 Jahren vor Wut ne Pflanze mit samt Kübel auf die Straße gedeppert, nur weil Hertha unerwartet in der Schlussminute 1:2 gegen Wattenschwein äh scheid verloren hat…
Meine Nerven liegen bei Hertha irgendwie immer blank. Liegt halt auch an dem Verein mit seinen permanen Achterbahnfahrten…

Probiere aber mich möglichst auf andere Sachen zu konzentrieren. Z.B. beim heutigen Boxtraining oder Fußball en masse.
Ohne aktiven Sport würde ick mit Hertha in die ewigen Jagdgründen wandeln….


Blauer Montag
28. März 2012 um 11:30  |  71887

Hoffen und Bangen bei der blauweißen Achterbahnfahrt mit einem „labilen“ Verein.

Hm.

Immerhin ein Verein mit fast 30.000 Mitgliedern. Derzeit im Zuschauerschnitt unter den TOP 6 der 1. Liga.

Warum nicht mehr Konstanz?


Dan
28. März 2012 um 11:31  |  71888

@Treat // 28. Mrz 2012 um 10:58

Genau. Denke zum Beispiel daran, wie wir damals diskutierten warum Hertha unter Favre nur eine Halbzeit ordentlich Fußball spielt.

Auch „in Führung gehen“, „Fußball spielen einstellen“, „Ausgleich kassieren“ und dann „noch mal eine Schippe zulegen“ und „wieder in Führung gehen“ sind altbekannte Muster der letzten 10 Jahre.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 11:32  |  71889

die „30000 Mitglieder“ kannste in der Pfeiffe rauchen – pass mal auf, wenn wir absteigen, gehen min 10000


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 11:39  |  71890

war die 2009er Euphorie


Dan
28. März 2012 um 11:45  |  71891

@Blauer Montag // 28. Mrz 2012 um 11:30

Warum nicht mehr Konstanz?

Weil wir mangels Kreditwürdigkeit und sportlicher Situation nur noch reagieren können und nicht mehr agieren.

Könnten wir weiterhin jedes Jahr wie einst jährlich 5.0 – 10.0 Mio in Transfers buttern bzw. mit Transfers refinanzieren, dann würden wir wohl auch zumindestens Bundesligakonstanz erreichen.
Ein Plan muss her, der uns bis 2019 über Wasser hält. Doch Abstieg, Aufstiegspflicht sowie Drinbleibepflicht sind keine guten Planungsbedingungen, wenn man der Gehetzte im Tagesgeschäft ist oder ein Teil des Planes (Babbel) wegbricht.

Meine Meinung.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 11:47  |  71892

Die MoPo macht ein auf Tagesspiegel?! Hmmm 🙁


Blauer Montag
28. März 2012 um 11:50  |  71893

Brillant formuliert @Dan um 11:45 Uhr.
Am liebsten wäre mir demnach ein Plan, der uns bis 2019 Schritt für Schritt mehr Handlungsspielräume für eigenes Agieren verschafft.


Blauer Montag
28. März 2012 um 11:51  |  71894

Versteh‘ dich grad nicht um 11:47 T.-P. 😕 ?


Dan
28. März 2012 um 11:53  |  71895

@Tripeiro-Plumpe // 28. Mrz 2012 um 11:39

Teilweise ja + Aufstiegshype, aber mir ist das in den letzten zwei Jahren vermehrt aufgefallen, wie die „Headhunters“ durch die Stadt zogen.

Und wenn ich an die MV denke, in der mitgeteilt wurde, dass die Mahnverfahren zu teuer sind und daher die beitragsrückständigen Mitglieder dann gestrichen werden, sind damit nicht paar Mitglieder gemeint. Glaube der Beitragsrückstandsposten lag bei ca. 39.000 Euro.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 12:02  |  71896

@BM: Das Layout und die etwas die Schriftart, ähnelt sehr an TSP.

@Dan: Ja ja diese Headhunters….die haben ja mal so garkeine Ahnung von dem was die da machen. Hatte mal jmd angesprochen und gefragt, ob es für die Fussballabteilung ist oder für Boxen – großen Augen gemacht und mit nem großem Fragezeichen sich von mir entfernt 😉


28. März 2012 um 12:05  |  71897

ich sehe die Sache mit Hertha nicht so extrem emotionalisiert, denke ich (über mich). -Ich bin auch eher jemand, der dazu neigt, immer und immer wieder die andere Seite zu betrachten. Ebenso bin ich bemüht, mein persönlich höchstes Gut >Gerechtigkeit< anzuwenden. Und komme dennoch zu anderen Schlüssen, als @treat. Nach derzeitigem Kenntnisstand, trägt für mich Preetz die Haupt-Verantwortung. Natürlich hat er auch vieles Gutes bewirkt -das ist ja gar nicht die Frage?- Das hat Hoeneß unzweifelhaft doch auch.-
Dennoch hege ich keinen übersteigerten Groll gegen Preetz-denn er ist mir sympathisch. Zudem hat er auch ( wie alle andeen Verantwortungsträger in anderen Vereinen) mit pech und Unwägbarkeiten zu tun gehabt. Er wird aber auch deshalb so vergleichsweise fürstlich bezahlt, um mit solchen Dingen dann effizient umzugehen. Das ist ihm mehrfach nicht gelungen. Die Außenwirkung seines Handelns ist denkbar schlecht-egal, wie das alles zusammenkam- dafür trägt er Verantwortung.
Natürlich reimt jeder sich auch sein eigenes Bild zurecht: für mich ist auffallend, mit wem alles der M. Preetz sich so verzankt hat..Es gibt unter dem Strich einfach zu viele negativen Schlagzeilen und auch dafür trägt er natürlich die Verantwortung. Wenn er dann noch einen meiner (emotional) liebsten Trainer holen muss, um irgendwie aus der Nummer zu kommen-ist das für mich wirklich das Schlußbild. So oder so.
Und dennoch m´bin ich nicht besonders emotionalisiert ihm gegenüber; war ich auch gegenüber Funkel nicht.- Niemand von denen hatte mir je den Eindruck gemacht, zu wenig zu arbeiten oder "zu wollen". Níemand hat sich absichtlich vereinsschädigend verhalten. (Wohl am Wenigsten Gegenbauer,,,,)
Mein Urteil steht , wie das von @traet fest: bei mir ein anderes und weit weniger emotionalisiert.
Und dennoch freue ich mich auf ein nächstes Treffen mit @treat, denn es geht eigentlich um eine Sache, die wir nur wenig von Innen kennen , nur wenig beeinflussen können. Ich mag den Verein von allen Verinen dieser Erde am Meisten und dennoch mag ich Fussball noch mehr..Und um den geht´s mir vor allem anderen. An Preetz denke ich max. 3 Mal im Monat, wenn ich diesen blog nicht lesen würde..


Blauer Montag
28. März 2012 um 12:35  |  71898

Jepp @apo,
mir geht es ähnlich. Selbst wenn ich auf die Tabelle schaue, denke ich nicht gleich an Preetz. In der Regel nur dann, wenn ich diesen Blog oder den Leuchtturm besuche. Am letzten Wochenende in Prag entfernten sich mehr und mehr Berlin, HERTHA und Preetz mit jedem Eisenbahnkilometer entlag der Elbe und Moldau. Eine der schönsten Strecken, die ich in den letzten Jahren gefahren bin – wenn auch nicht so spektakulär wie die Strecke zwischen Riobamba und Guayaquil.


Sir Henry
28. März 2012 um 12:38  |  71899

@Treat

Ich glaube jedoch auch, die rasende, selbstgerechte Meute hat in ihm ihren alleinigen Schuldigen längt ausgemacht und gekreuzigt und insofern wird er vermutlich nicht wirklich die Chance bekommen, diese Dinge noch bei Hertha BSC umzusetzen.

Das hast Du sehr schön formuliert und damit auch meine eigenen Gedanken wunderbar vorweggenommen. Es lebt sich halt leichter mit einem Schuldigen, das ist im Großen ebenso wahr wie im Kleinen. Hängt ihn auf, den Strolch!

Nochmal zur Stimmung: ein verlässlicher Anspannungsheber ist ein Blick in diesen Link: http://www.olympiastadion-berlin.de/nc/stadion-besucherzentrum/webcams.html

Dann denke ich mir immer in ruhigen, wohlgesetzten Worten: MACHT SIE KALT!

Ansonsten bin ich stets gelassen und harre der Dinge, die da kommen mögen im Namen des Herrn. 😉


28. März 2012 um 12:43  |  71900

hm..mal andersherum: welche Meute will denn Preetz hier hängen sehen? Zähle ich nun auch zu jener? Ich will ihn lediglich zur Verantwortung ziehen. Wenn ich aber die Sätze von @treat über Babbel lese, stellt sich mir die Sache eigentlich umgekehrt dar?- Hier wird einer an die Wand genagelt von @treat. Darf er machen. Aber was ist daran so anders, als das , was der Meute vorgeworfen wird`:shock:


Blauer Montag
28. März 2012 um 12:51  |  71901

Ja, ich würde Preetz auch gerne im Mai zur Verantwortung ziehen ….
… für den Klassenerhalt und die Verpflichtung eines neuen Trainers. Lobanowski kann’s ja wohl nicht werden. Foda wurde mehrfach genannt – seht ihr noch andere Kandidaten?


Sir Henry
28. März 2012 um 12:51  |  71902

@apo

@treat widerspricht einer Meinung und formuliert eine gegensätzliche. Wieso soll er das nicht dürfen?

Er verbietet doch niemanden sein Wort.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 12:55  |  71903

Also ich bin immernoch für Rangnick – aber eher unwahrscheinlich.
Andre Villas Boas ist auch zu haben 🙂


Silberrücken
28. März 2012 um 13:03  |  71904

Für mich geht es weniger darum, jemanden Schuld zuzuweisen, sondern wer trägt die Verantwortung, wer hat den „Hut“ auf. Schuld ist in den wenigsten Fällen nur einer, aber eine (r) muss die Konsequenzen ziehen, entweder für den Arbeitgeber bzw. für sich.

Die einzelnen Fälle können für sich statisch betrachtet und bewertet werden. Entscheidender ist doch, wie entwicklen sich die anderen Vereine (sportlich, wirtschaftlich usw.) zum eigenen. Aus dieser Analyse heraus kann doch ein besseres „Urteil“ gefällt werden.

Aus der Emotion heraus sind schwer Entscheidungen zu treffen. Mein Eindruck ist, dass wir nicht unbedingt die beste Performance in den letzten 10 Jahren entwickelt haben.


Blauer Montag
28. März 2012 um 13:03  |  71905

@T-P.
Gestern las ich hier, dass Rangnick die Nachfolge von Dutt bei Aspirin 04 antritt. Dann wäre doch Dutt ein Kandidat für Hertha.


Sir Henry
28. März 2012 um 13:10  |  71906

@Silberrücken

Genau.

Aus meiner Sicht hat mit DH der eigentlich Verantwortliche den Verein bereits verlassen. Ich muss also überlegen, ob MP unter den gegebenen Bedingungen das Beste für Hertha geleistet hat oder ob es ggf. eine andere Lödung gegeben hätte, die uns zum jetzigen Zeitpunkt besser hätte dastehen lassen (oder auch schlechter).

DAS zu beantworten ist a priori unmöglich, daher läuft es auf eine Gefühlssache hinaus.


Dan
28. März 2012 um 13:28  |  71907

Ich denke wer unten steht hat oft schlechte Presse oder manches wird hochgespielt. Ist also kein exklusiv Recht in den Medien für Hertha, nur für einen Teil der ansässigen Fans. 😉

http://www.transfermarkt.de/de/blanke-nerven-beim-hsv-fink-suspendiert-jung-profi-besic-/news/anzeigen_86682.html


catro69
28. März 2012 um 13:35  |  71908

Als Fan hänge ich der alten Dame seit 20 Jahren an, sie wird mich nicht los, sie läßt mich nicht los.
Hertha ist ein Teil meines Lebens, jeden Tag, egal wie es gerade läuft, bei Hertha oder bei mir.
Besonders intensiv ist diese Beziehung natürlich im Olympiastadion. Freude, Ärger, totale Enttäuschung, die Emotionen brechen sich fast ungefiltert Bahn. Schlechte Spiele kann ich nach nem Stadionbesuch schneller verarbeiten, als die, die ich am TV verfolge.
Triste Winterpausenabende verbringe ich gerne mit Herthalektüre, die alten Zeiten, Meisterschaften, Anekdoten aus der Gründerzeit, die langhaarigen 70er, usw.. Bin immer wieder begeistert, wenn mir was Unbekanntes in die Hände fällt, oder ich die „neueste“ Version eines längst vergangenen Vorgangs lese.
Zurück zum Heute, die Situation ist schwierig, sie ist analysiert, sie ist lösbar. Am Sonnabend werde ich im Stadion sein und ich erwarte, erhoffe einen Sieg unserer Hertha.
Mein Eindruck der drei öffentlichen Trainingseinheiten in dieser Woche: Es gibt keinen. Montag aufs Rad, gestern ca. 70min. Training, davon die Hälfte eine „Kuchno-Quäl-Gymnastik“ (mit Medizinbällen), die andere Hälfte schnelles Paßspiel, bzw. schnelle Balleroberung, heute Basics (Kopfbälle auf Zuwurf, einfache Pässe) und Gymnastik „light“, sowie 5 gegen 2. Das Ganze dauerte rund ne Stunde. Es waren nur 14 Feldspieler zu sichten, wer, warum gefehlt hat, überlasse ich @mkl und @ub.
Schönen Gruß an @Jutta
PS: Hab ich mich verguckt, oder waren gestern noch andere Blogger(innen) beim Training.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 13:36  |  71909

@BM:

Ne der Dutt, der fehlt hier noch…dann bringt auch den Toprak mit, ne danke!


Blauer Montag
28. März 2012 um 13:38  |  71910

Danke für den Hinweis @Dan
Wer sich entspannt zurück lehnen und weitere Hoffnung schöpfen möchte, der verschaffe sich einen Überblick über die 415 Kommentare in folgendem Blog. http://hsv-blog.abendblatt.de/

Da ist richtig Feuer drin … 😈 .

Matz ab ❗


28. März 2012 um 13:38  |  71911

@dan: HSV, Köln und Hertha..das sind die Klubs , bei denen die OPresse ja auch nicht ganz Unrecht hat..Beim HSV seit langem schon. Der ist eigentlich ein Riese, nicht mal ein schlafender-und wird komplett flasch geführt. DAS würde ich mir herausnehmen, aus der Ferne zu sagen. Genau, wie ich es mir herausnehme zu sagen, dass Rösler und Konsorten, die FDP in Grund und Boden führen-ohne je mit einem von diesen Schnöseln gesprochen zu haben..Wir kommen um ein bißchen Selbstkritik nicht herum,
@Sir: wir reden aneinander vorbei, fürchte ich. Ich wollte nur sagen: wenn ich es doof finde, das man einen Einzigen zum Schuldigen mache, kann ich das im gleichen Atemzug doch schlecht selber machen, ohne mich zu widersprechen?
Die Einen sind ne Meute, deíe den armen Preetz hetzen- man selbst nagelt aber gleichzeitig Babbel an´s Kreutz? verstehe ich nicht. Das muss mir vielleicht @hurdi erklären. Der versucht mir das seit 2 Jahren bei zu bringen. Offenbar kapier ich das einfach nicht.
Falls ich falsch gelesen werde: ich bin augesprochen heiterer Stimmung, erfreue mich am wundervollen Wetter..hege keinen tieferen Groll 😉
So-und nun mach ich mich auf, zum Job..


Blauer Montag
28. März 2012 um 13:43  |  71912

Nö @catro, ich war nicht beim Training. Muss arbeiten. Danke für deinen Trainingsbericht. Gestatte mir 2 Nachfragen.

1. Welche Kreise zieht der Magen-Darm-Virus und welche Verantwortung hat Preetz dafür 😆 ?
2. Welchen Trainer würdest du gerne in der nächsten Saison auf dem Schenckendorffplatz sehen?


Silberrücken
28. März 2012 um 13:49  |  71913

@Sir Henry // 28. Mrz 2012 um 13:10

Hmm, kann ich so auch nicht 100%ig mitgehen. Meines Wissens hatte DH eine Wachstumsstrategie und wir haben 2* ?? knapp die CL verpasst. Es ist ungewiss, ob es eine Verbesserung der Finanzen erbracht hätte nach dem Erreichen der CL, zumindestens beim Erreichen stünden wir wohl besser da.

Unmöglich ist es nicht, aber da wir Fakten aus der Vergangenheit analysieren und vermischen mit Wünschen, Ansichten usw. , welche in der Zukunft liegen, bleibt ein Bauchgefühl, da kann ich mitgehen.

Wenn wir die Werkclubs nicht berücksichtigen, sind wir dann „gut“, „durchschnittlich“ oder „schlecht“?

Ich habe folgende Eindrücke:

sportlich: durchschnittlich
Kommunikation: außerhalb der Wertung
wirtschaftlich: gezockt und verloren -> schweres Erbe

Insgesamt unterperformant, mein Eindruck.


Sir Henry
28. März 2012 um 13:51  |  71914

@apo

Fürchte Dich nicht! 😉


hurdiegerdie
28. März 2012 um 13:54  |  71915

Ich bin da im Wesentlichen bei @Apolinaris. Es gibt Leute, die stehen in der Verantwortung. Ob sie nun alleine schuldig sind, ist dabei eine zweite zweitrangige Frage. Niemand is allein „Schuld“, das ist meine Meinung.

M.E. geht es aber nicht um Schuld. Es geht um Entscheidungen, die getroffen werden müssen und getroffen worden sind. Wie man diese Entscheidungen bewertet, ist dann wieder eine andere Frage. Sind sie gut ausgegangen, oder schlecht?

Hätten sie gut ausgehen können, ist für mich ebenso zweitrangig wie die Frage, was wäre wenn Raffaels Ball nicht kurz vor der Linie weggekratzt worden wäre.

Es gibt für mich viele Entscheidungen von Preetz, auch unter der Massgabe der Hinterlassenschaft von DH, die ich für nicht gelungen ansehe.

Und solange keine weiteren Details zu Babbel rauskommen, wurde ein Trainer mit 20 Punkten der Hinrunde suspendiert, der nach eigenen Aussagen so lange bleiben wollte, wie jetzt Rehhagel, nämlich bis zum Saisonende.

Was nun wirklich zwischen beiden gelaufen ist, ob Babbel seine Beurlaubung vor dem Hoffenheimspiel provoziert hat oder dazu provoziert worden ist, weiss ich nicht. Ob er gar nicht bleiben wollte oder Preetz ihn wirklich halten wollte, weiss ich auch nicht. Fakt ist, er wurde beurlaubt, ebenso wie Skibbe.


Sir Henry
28. März 2012 um 14:01  |  71916

@Silberrücken 13:49

Ich behaupte, dass auch mit CL-Teilnahmen Hertha derzeit große finanzielle Sorgen hätte, denn DH hatte eine Tendenz, mehr Geld auszugeben, als er hatte.

Waren die Einnahmen 100, dann gab er 150 aus. Wären die Einnahmen dank CL 150 gewesen, hätte er 250 ausgegeben. Dann wären die Zugänge eben nicht die vergleichsweise popeligen Bobic und Wichniarek gewesen, sondern Ronaldo und Beckham. DAS war die Kategorie, in der sich Hoeneß gesehen hat, auf Augenhöhe mit den großen europäischen Vereinen.

An diesem Brocken, diesem Anspruchsdenken hat er sich verschluckt, zunächst hier in Berlin, später dann in WOB.

Unter diesem Image des unbeholfenen Großkotzes leiden wir noch heute.


Dan
28. März 2012 um 14:03  |  71917

@apollinaris // 28. Mrz 2012 um 13:38

Aber die haben doch ihren angeblichen Managerballast in den letzten zwei Jahren entsorgt und auf was Neues sogar von aussen ohne Stahlgeruch und Plan Oetting + junge Spieler von Chelsea gesetzt.

Köln fast genauso.

Kaiserslautern/Kuntz geht auch gerade medial und in den Fanforen unter.

Gegen ein BIßCHEN Selbstkritik habe ich doch absolut nichts.

Apropo Köln:

Frank Schaefer ist bestimmt vom 1.FC Köln freizubekommen.
Jugend und bundesligaerfahrend, aber wahrscheinlich für viele wieder ein graue Maus. 😉


Blauer Montag
28. März 2012 um 14:05  |  71918

ähm @hurdie.
Fakt kann bei Babbel Stand heute eigentlich nur sein, dass sein Vertrag inzwischen aufgelöst wurde. Sonst könnte er nicht TR bei Hoppenheim sein. Ob er seine Beurlaubung bei HERTHA provoziert hat, wird in diesem Blog sicherlich vor dem letzten Spieltag noch einmal Thema werden 😉 .

Die aktuellen Fakten bzgl. Skibbe kenne ich nicht.


Blauer Montag
28. März 2012 um 14:07  |  71919

Interessante Idee @Dan,
mit einer grauen TRMaus mehr Konstanz in den blauweißen Verein zu bringen.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 14:16  |  71920

Ok, also Andre Villas Boas, kommt hier nicht gut an 🙂

Warum haben ausländische Trainer es so schwer in der Bundesliga?Also im allgemeinen natürlich. McLaren kann es ja doch – siehe Twente…


Blauer Montag
28. März 2012 um 14:21  |  71921

Neeeee T-P. 😉
zunächst mal denke ich spontan, dass die wenigsten Andre Villas Boas kennen. Und mir fehlt akut die Zeit, nach Informationen über deinen Kandidaten zu surfen.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 14:22  |  71922

Mit dem FC Porto die Euroliga gewonnen (als jüngster überhaupt) danach zu Chelseainski und jetzt ohne Job 🙂


AKI
28. März 2012 um 14:28  |  71923

Man kann doch nicht immer nach einer enttaeuschenden Saison gleich Koepfe fordern. Zumal letztes Jahr das Ziel erreicht wurde und dieses Jahr noch in Reichweite ist.
Es wird imho von vielen die Notwendigeit von Kontinuitaet unterschaetzt. Dieses zeichnet doch Vereine wie Freiburg oder Augsburg aus. Grossvereine mit unruhigem Umfeld alà Koeln oder HSV wechseln fleissig die Chefetage durch-das Ergebnis ist bekannt.
Ich halte Preetz nicht fuer den Uebermanager-aber fuer lernfaehig. Und geeigntete Kandidaten gibt’s eh kaum fuer diesen speziellen Job.


Blauer Montag
28. März 2012 um 14:33  |  71924

Hallo @AKI,
ich weiß nicht, wofür „imho“steht 🙁 .


Blauer Montag
28. März 2012 um 14:35  |  71925

Klingt in der Tat sehr interessant T-P.
um 14:28.


Sir Henry
28. März 2012 um 14:40  |  71926

in my humble opinion =

meiner bescheidenen Meinung nach


Silberrücken
28. März 2012 um 14:47  |  71927

Sir Henry // 28. Mrz 2012 um 14:01

Glauben tue ich es auch, dass Geld hätte nie gereicht, egal wie viel davon vorhanden ist. Aber die Chance hätte beim Erreichen der CL bestanden, dass das Kontrollgremium eingreift, falls vorhanden.

AKI // 28. Mrz 2012 um 14:28
Zur Lernfähigkeit vom GF, naja, sieht wie eine flache Linie aus ;-). Im Ernst, dass ist doch kein Ausbildungsberuf. Normalerweise wird doch ein Kandidat über einen mehrwöchigen „Parcour“ gejagt, bevor die Führungsaufgabe in einem mittelständischen Unternehmen vergeben wird. Ich weiß nicht, ob und wie das bei Hertha gehandhabt wird. Für mich hätte er mit Skibbe gehen müssen.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 14:47  |  71928

@BM: war auch Co-Trainer von Mourinho bei Chelsea… 😉


Blauer Montag
28. März 2012 um 14:50  |  71929

My humble self dislikes to eat humble pie 😆 .

Leo und Henry sei gedankt.

http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed&sectHdr=on&spellToler=&search=humble


AKI
28. März 2012 um 15:06  |  71930

@Silberruecken.
Es handelt sich ja nicht um einen x-beliebigen Managerposten. Ich denke, in der BL ist vor allem eine gute Vernetzung gefordert. Rechtzeitig erfahren, wo ein Spieler freiwerden konnte, alte Buddy’s kontaktieren usw. Denke, dass Preetz die Kontakte hat. Zusaetzlich sollte ein BL-Manager wissen, wie Profifussballer ticken, idealerweise also selber einer gewesen sein. Das macht es fuer Seiteneinsteiger ja so schwierig. Gibt ja auch kaum welche.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 15:09  |  71931

Seiteneinsteiger, Queereinsteiger, Schweinsteiger – muss trotzdem ein neuer her.


Blauer Montag
28. März 2012 um 15:26  |  71932

Jute Idee T-P. 😉
ein Neuer und ein Schweinsteiger muss her.


Silberrücken
28. März 2012 um 15:29  |  71933

@ AKI // 28. Mrz 2012 um 15:06

Da ist etwas Wahres dabei, ich gewichte es eben anders. Der Anteil am Gesamtaufwand der Spielerkäufe/-verkäufe sehe ich als deutlich geringer an, als die wichtigen Punkte: Aufstellung des Vereins (Strategieentwicklung, Kommunikation usw.), Personalführung!!

Für die Spielerkäufe/-verkäufe muss ich mich so oder so mit dem Trainer abstimmen, auf Basis der Vereinsziele.

Sehen wir uns parallel die Umsatzentwicklungen an, kann ich es mir kaum vorstellen, dass Karrieren wie von U.Hoeness, Allofs usw. heute möglich bzw. sinnvoll wären. Es wird, hoffentlich, immer Quereinsteiger geben, die normalerweise keine Chance haben und trotzdem einen guten Job abliefern. Das ist wohl eher eine Ausnahme.

U.U. fehlt ja das geeignete „Kontrollinstrument“, wie bei anderen, erfolgreicheren, Vereinen. Die Rollenverteilung ist bei uns ein wenig unglücklich.


Blauer Montag
28. März 2012 um 15:42  |  71934

„U.U. fehlt ja das geeignete “Kontrollinstrument”, wie bei anderen, erfolgreicheren, Vereinen. Die Rollenverteilung ist bei uns ein wenig unglücklich.“

Könntest du werter @silberrücken, den hier zitierten Gedanken etwas genauer ausführen?


AKI
28. März 2012 um 15:58  |  71935

Wenn Du Preetz durch einen Seiteneinsteiger ersetzt, wuerde aber in sportlichen Belangen jegliches Korrektiv dem Trainer gegenueber fehlen.
Die geforderte Strategieentiwicklung ist so ein Modewort mit dem ich wenig anfangen kann. Wo ist denn die jahrelange praktizierte Strategie bei Gladbach oder Dortmund? Haben eben beide nach mehreren Fehlgriffen einen Gluecksgriff bei den Trainern gehabt. Der Rest folgt dann ja fast automatisch.
Oder Bayern: Hitzfeld, Klinsmann, Magath, vonGaal, Heynckes. Welche Strategie wird denn dort mit so unterschiedlichen Trainern verfolgt? Fuer mich ist im Fussball sehr viel Tagesgeschaeft und die Notwendigkeit auf neue Situationen schnell reagieren zu koennen. Wenn’s nicht laeuft, ist der Trainer weg- so ist das noch immer und ueberall gewesen. Und mit diesem verabschiedet sich dann eben auch sein Konzept.


Silberrücken
28. März 2012 um 16:18  |  71936

Blauer Montag // 28. Mrz 2012 um 15:42

Ich habe es weiter oben schon angerissen, ich glaube nicht an die „Alleinschuld“ eines/einer Person. Wenn ich das Beispiel des FCB nehme, nach dem Lesen des großen Bayernbuches, waren die anscheinend bis Ende der 80er, Anfang der 90er wirtschaftlich in einer ähnlichen Situation. Erst danach wurde über strategische Partnerschaften nachgedacht. Diese können nur funktionieren, wenn es eine Strategie gibt. Das habe ich nicht mehr in Erinnerung, wie es genau abgelaufen ist, glaube jedoch, dass externer Rat hinzugekauft worden ist.

Das bedeutet, dass ein Fundament gebaut wird, und Personen mit Aufgaben betreut werden, klassische Prozeß- und Strukturorganisation. Die Verteilung der Aufgaben erfolgt nach Kompetenzen, kontrolliert wird von einer „Aufsicht“, wie immer das bei Hertha u.a. Vereinen auch heißen mag.

Wenn ein GF vernetzt ist, aber keine Mannschaft „sieht“ beim Verpflichten von Spielern (und deren Umfeld), sollte die „Kontrolle“ eingreifen.

Konkret auf uns bezogen, wir haben ca. 7 MF, davon viele Talente, deren Bundesligatauglichkeit ungewiß ist. Es fehlt an Spielaufbauer.

Ich würde gerne wissen, warum im Winter niemand verpflichtet worden ist, außer Bastians. Diese Gespräche müssen geführt worden sein. Wenn der GF Teile seines Jobs (noch) nicht ausfüllen kann, und die Kontrolle nicht auf Topniveau ist, kommst du in Schwierigkeiten. Führen heißt ja auch Verantwortung übernehmen, Konsequenzen ziehen, planen, strukturieren usw.

Unser Problem ist nicht nur der GF, sondern das gesamte Gebilde funktioniert nicht wirklich. Ich glaube auch, dass der Handlungsspielraum eingeschränkt ist, aber alle Chancen werden sicherlich nicht ausgenutzt. Momentan ist verstecken hinter Otto angesagt. Nur weil der Haupststadtklub kommt, geben die wenigsten die Punkte freiwillig ab…..ein kleiner Einblick, die Themen bleiben angerissen.


Silberrücken
28. März 2012 um 16:24  |  71937

AKI // 28. Mrz 2012 um 15:58

Wir können Strategie auch durch alte Kaufmannstugenden ersetzen, beschreibt es ähnlich.

BVB hat aus Geldnot auf junge Spieler gesetzt und einen geeigneten Trainer verpflichtet, der daraus eine Manschaft formte. Bei BMG lief es doch ähnlich, erst Mios hinausgehauen, dann fast abgestiegen und LF verpflichtet, der auch mit viel Glück, mit der Mannschaft klarkommt und ein Team geformt hat. Ich denke, erst war der Plan, dann der Trainer zur Mannschaft, und das Glück/Erfolg wurde eben erarbeitet


rockfred
28. März 2012 um 16:38  |  71938

Auf junge Spieler setzen ist das eine. Aber eine gewisse Qualität muss schon da sein und auch ein bisschen Glück. Was beim BVB passiert ist schon eine Strategie, dazu gehören Leute mit dem richtigen Know-How, Klopp und Zorc im sportlichen und ein Watzke mit, entweder den richtigen Kontakten in die Wirtschaft oder einer herausragenden Überzeugungskraft, wahrscheinlich beides. Denn ohne möglichen Investoren/Sponsoren eine richtige Strategie präsentieren zu können, geben die auch kein Geld. Deshalb funktioniert Herthas Anleihe auch nur weil Mr. X da immer schön reinbuttert.


elaine
28. März 2012 um 16:40  |  71939

ich stimme auch für

Treat//28. März 2012 um 10:58 😉

Ich bin auch schon seeeeehr lange Hertha-Fan und die Konstanz war selten vorhanden.
Einer der Kommetare von einem völlig verzausten und irritert in die Kamera blickenden Favre war mal :“ Hertha ist eine Wundertüte“ Und das war definitv zu DH’s Zeiten.

@catro69 -> Du hast Dich nicht verguckt. Ich war gestern auch am Trainingsplatz und petze jetzt, denn Herthaber war auch dort.
Wieso hast Du Dich nicht geoutet ❓
Leider war ich nicht so lange dort, weil noch ein anderer Termin wartete und auch ein bisschen deshalb, weil die *RoteZora* im zweiten Anlauf doch auf uns zu kam und das Gespräch an sich riss. Da sie sehr aggressiv war suchte ich lieber das weite 😉 Deshalb konnte ich keine wirklichen Trainingseindrücke wieder geben. 🙁


Blauer Montag
28. März 2012 um 17:18  |  71940

„Ich würde gerne wissen, warum im Winter niemand verpflichtet worden ist, außer Bastians. Diese Gespräche müssen geführt worden sein. Wenn der GF Teile seines Jobs (noch) nicht ausfüllen kann, und die Kontrolle nicht auf Topniveau ist, kommst du in Schwierigkeiten. Führen heißt ja auch Verantwortung übernehmen, Konsequenzen ziehen, planen, strukturieren usw.

Unser Problem ist nicht nur der GF, sondern das gesamte Gebilde funktioniert nicht wirklich. “

Hoffentlich habe ich dieses Zitat nicht vollkommen falsch aus deinem Kommentar um 16:18 gerissen @s.rücken. Soweit ich das Gebilde kenne und verstehe als Zuschauer, kann der GF Sport der HERTHA BSC KGaA Transfers ab einer gewissen Größenordnung nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates tätigen. Mir ist nicht bekannt, dass der Aufsichtsrat in den vergangenen 3 Jahren die Verpflichtung von Spielern für einzelnen Positionen empfohlen hätte.

Danke @elaine,
auch du hast deine Trainingseindrücke sehr anschaulich um 16:40 beschrieben 😆


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 17:31  |  71941

Ich finde, was man als erstes tun sollte ist: Auf sich selbst zu schauen und nicht was andere machen. Was in Dortmund oder BMG passiert, ist ja schön für die. Aber nächste Saison mit LF, wird ne ganz andere werden,. Vielleicht so wie bei uns und BMG startet mit 7 Niederlagen und einem Sieg, dann ist LF auch vll wieder weg^^.
Also was bei den angesprochenden Vereinen läuft, ist für mich, auch ohne NEID!, eine Momentaufnahme, die sich in der nächsten Saison wieder ganz anders werden kann.
Unserer GF und auch der Herr Präsident, sollten auf sich schauen. Weil jede Wette, Preetz wird bleiben – egal ob 1. 2. oder 3. Liga.
Ich finde man sollte Preetz, in den Aufsichtsrat oder als Präsidiumsmitglied intregrieren – dann haben wir sportliche Kompetenz in den oberen Etagen und vll dann einen cleveren neuen GF. Und Otto auch gleich ins Präsidium


Silberrücken
28. März 2012 um 17:38  |  71943

Wenn ich nur etwas Hoffnung hätte, dass sich nach dieser Saison eine positive Entwicklung aufbaut.

Blauer Montag // 28. Mrz 2012 um 17:18

Passt schon, es kann ja nicht ausführlich dargelegt werden.

Die Kenntnisse habe ich nicht, aber dann scheint ein Korrektiv zu fehlen. Die meisten Entscheider/-innen stimmen sich doch mit anderen know-how Trägern ab, treffen eine Entscheidung und tragen die Verantwortung.

Egal, hoffen wir auf ein gutes Spiel am Samstag, da es nicht so wichtig ist, können sie ruhig gewinnen 😀


pax.klm
28. März 2012 um 17:39  |  71944

Sir Henry // 28. Mrz 2012 um 14:01
Apropo Köln:

Frank Schaefer ist bestimmt vom 1.FC Köln freizubekommen.
Jugend und bundesligaerfahrend, aber wahrscheinlich für viele wieder ein graue Maus.

Gehe davon aus, dass er nicht solch einen Job will, siehe sene Äußerungen zu seinem Rücktritt in Köln damals. Er ist gläubig, und in dieser Form da „drüben“ bestens aufgehoben!


Blauer Montag
28. März 2012 um 17:46  |  71947

Bei welchem Anbieter kann ich meine Wetteinsätze platzieren T-P. :mrgreen: ?

Ich wette wie folgt:
1. Liga – Preetz bleibt GF
2. und 3. Liga – Preetz verliert seinen Job.

Ich bin zu müde, um nach dem heutigen Arbeitstag noch darüber zu grübeln, wie im Einzelnen die sportliche Kompetenz eines GF Sport zu definieren wäre. Mangels Lernzielen weiß ich auch nicht, wie man diesen Beruf erlernen könnte. Die bereits um 14:47 beschriebene flache Lernkurve ist in meiner Wahrnehmung ein Zeichen mangelnder emotionaler Intelligenz. Ich sehe voller Bewunderung zu, wie TR Otto bereits nach wenigen Wochen in der Lage ist, die richtigen Charaktere auf die richtigen Position zu stellen, und die Kapitänsbinde adäquat zu vergeben.


Tripeiro-Plumpe
28. März 2012 um 18:00  |  71954

„einer Wahrnehmung ein Zeichen mangelnder emotionaler Intelligenz“

Super 🙂

ich lach mich schlapp


Blauer Montag
28. März 2012 um 18:18  |  71963

Ja, die Formulierung gefiel mir selbst T-P 😀
Wenn nur der darin Beschriebene nicht so eine un-entschlossene/-glückliche Figur abgeben würde 🙄 🙄 🙄 .


Herthaber
1. April 2012 um 23:11  |  72813

@fechibaby machs gut und viel Spaß bei Alba. Ist doch schön ein echter Herthafan zu sein !!!!!

Anzeige