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(sto) – Montag. Freier Tag. Für Journalisten, weil am Feiertag (1. Mai) keine Zeitungen erscheinen. Und auch für die Profis. Ehe am Dienstag ab 10 Uhr die Vorbereitung auf das nun wirklich finale Endspiel (klassischer Fall von „weißer Schimmel“, ich weiß 😉 aber wir hatten in den vergangenen Wochen nun mal schon so viele Do-or-die- und Endspiele) um den Klassenerhalt beginnt.

Montag. Zeit zum Durchatmen. Für euch, für uns – für die Profis? Ich weiß nicht, ob die wirklich das schöne Wetter genießen können. Zumindest jene nicht, die mit dem Herzen bei der Sache sind. Denen es nahe geht, was da draußen gerade passiert.

Davon gibt es einige, glaubt mir.

Samstag ist Hoffenheim im Olympiastadion zu Gast. Das sind die mit dem Trainer. . . – na, ihr wisst schon ;-). Frage: Was hilft jetzt noch? Trainer hat Hertha ja genug, also kommt es auf ein paar mehr Monday-Morning-Trainer nun auch nicht mehr an. Im Gegenteil. Was würdet ihr machen in dieser Woche, von der zu einem gerüttelt Maß das mittel- bis langfristige Wohl oder Wehe eines mittelständischen Unternehmens mit seinen vielen, vielen Mitarbeitern abhängt?

Was bleibt jetzt überhaupt noch zu tun? Die Werke deutscher Dichter zu rezitieren hat sich als eher nicht so probates Mittel erwiesen. Ante Covic hat mich in seiner Rolle als emotional leader auch nur medium überzeugt. Sehr gut gefällt mir dagegen der analytische Verstand von Rene Tretschok, der die Dinge klar beim Namen nennt, dabei aber – zumindest nach außen hin – niemals unsachlich oder gar persönlich wird; ganz im Gegenteil, der Tretschok, den wir bis hierhin erlebt haben, taugt sehr gut auch für den diplomatischen Dienst. Und da ich ihm durchaus zutraue, dass ihm einiges gelegen ist an diesem Verein, nehme ich mal an, dass auch er beim einen oder anderen seiner Schutzbefohlenen ganz schön die Faust in der Tasche ballt.

Aber bleiben wir bei euch, euren Ideen. Was tun? Wer oder was kann helfen? Zecke als Muntermacher, so wie zur Zeit der November-Krise im Aufstiegsjahr? Oder eher Pal Dardai als Kampfschwein, der dem einen oder anderen mal was erzählt bezüglich Einstellung, Leidenschaft und Berufsauffassung? Aber spricht der gute Pal denn überhaupt Spanisch?

Was fiele mir noch ein? Für solchen Popanz wie Hochseilgarten etc. ist es jetzt zu spät. Das Vertrauen in den Nebenmann ist jetzt entweder da, oder es ist schon vor vielen Wochen verloren gegangen.

Auch an die Wirkung einer flammenden Rede von Manager Michael Preetz vor versammelter Mannschaft glaube ich nicht mehr so recht.

Aber irgendetwas muss ja geschehen, denn ein einfach-weiter-so allein – das haben die vergangenen Wochen zum Teil aufs Schmerzlichste dokumentiert – wird nicht ausreichen.

Welche Wirkung, beispielsweise, könnte ein Externer auf das Teamdenken und -gefüge haben? Und wer könnte so jemand sein? Oder würde Hertha das in dieser Phase auch nur als die allerallerletzte Form von Aktionismus ausgelegt werden?

Zusammengefasst: Was kann, was muss geschehen, dass diese zu Teilen unfassbar schlechte Berliner Mannschaft die wahrlich genauso schlechten, chaotischen und, entschuldigt, dusseligen Kölner noch abfängt und das letzte verbleibende Ziel, den Relegationsplatz 16, erreicht?

P.S.: Bei der Clickshow könnt ihr bis zu zwei Häkchen setzen. 🙂

Wer oder was kann Hertha noch zu Platz 16 verhelfen?

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113
Kommentare

Blauer Montag
30. April 2012 um 16:05  |  79370

Zaubertrank 😀


backstreets29
30. April 2012 um 16:14  |  79372

sign @ BlauerMontag

Ich denke nicht, dass es an fehlender Lockerheit liegt, eher an mangelndem Biß

Samstag um 17:20 oder schon früher sind wir schlauer.

Bis dahin halte ich es wie grosse Teile der Mannscahft, ich lasse es einfach über mich ergehen 😉


Blauer Montag
30. April 2012 um 16:15  |  79373

Her mit Zecke und Pal.

Covic, Rehhagel und Tretschok werden hoffentlich inzwischen wissen, welche Spieler gerne so wie Dardai lange Jahre in Berlin spielen möchten. Diese Spieler gehören in den Kader für das finale Spiel der endgültigen Entscheidungsspiele. Ich hoffe, sie bekommen 18 Spieler dafür zusammen. Und dann sollen sie das trainieren, was ich bei Babbel nie im Training gesehen habe: Standards.


Herthaner!!!
30. April 2012 um 16:21  |  79376

Diesem Team ist leider nicht mehr zu helfen. War der Abstieg vor 2 Jahren in meinen Augen noch unverdient und Pech hoch 10, könnte jener nach der katastrophalen Rückrunde in dieser Saison nicht unverdienter sein.

Dem Verein Hertha BSC ist hoffentlich noch zu helfen. Allerdings müssten dazu einige über ihren Schatten springen und ihr Ego im Interesse des Vereins hinten anstellen…


fg
30. April 2012 um 16:27  |  79377

@better energy, naseweiß und co. zum thema rangnick:

wenn rr aber nicht kommen will, weil er auch gleichzeitig gf sport werden will – wo könnte er es denn überhaupt? köln? nein (abgesehen davon, dass köln immer noch einen tick krasser ist als berlin). leverkusen? nein, da sitzt der freundliche rudi völler.
müsste sich rr nicht überlegen, dass zur zeit nur ein trainerjob in betracht kommt?


coconut
30. April 2012 um 16:36  |  79378

@sto
„Davon gibt es einige, glaubt mir.“
Schön zu lesen.
Das mit dem spanisch fand ich etwas daneben. Denn Raffa zB. zählt regelmäßig zu denen, die am meisten Km machen und die meisten Ballkontakte haben.
Das aber unsere SAF keine Kampfschweine ala PN sind, sollte jedem klar sein. Da ist ein völlig anderes naturell. Die wollen und können (normalerweise) Fußball spielen und nicht arbeiten.
Da du das aber durchgestrichen hast, fehlte vielleicht nur die Korrektur …. 😉

Helfen kann dem Team niemand mehr. Es sei denn sie entwickeln den nötigen inneren Spirit. Daran fehlt mir aber der Glaube. Diese Mannschaft ist psychisch tot. Spätestens seit der Heimpleite gegen K-Lautern.
Konnte man gegen Leverkusen noch ein Aufbäumen sehen, war davon gegen S04 nichts mehr da……


jenseits
30. April 2012 um 16:41  |  79379

@coconut,

unser Raffa spricht aber auch eher Portugiesisch. 😉

Ja, soll doch Pal ein paar Takte mit ihnen reden – dann reicht’s für Samstag auf jeden Fall!


Blauer Montag
30. April 2012 um 16:43  |  79380

Das mit Spanisch ist insofern nicht präzise, da Ramos und Morales Spanisch (als Muttersprache) sprechen, die Gebrüder Araujo dagegen Brasilianisch/Portugiesisch.


Dogbert
30. April 2012 um 16:51  |  79381

Wenn noch was hilft, dann die Ansprache von A. Schmidt, Dardai oder auch „Zecke“.


pal sein weinberater
30. April 2012 um 16:53  |  79383

ich kann helfen…. ich mache mit dem Team und dem guten Pal am Freitag eine Weinprobe…

Restalkohol im Blut und ein schöner erlicher Kater machen die Birne frei ….

schlimmer kann es ja nicht werden. Würde mich schon freuen, wenn es erkennbar wäre, das Hertha und Hoffe den selben Sport betreiben.


Treat
30. April 2012 um 16:59  |  79384

Tja, Zaubertrank halte ich für eine gute Lösung.

Beten, fiele mir vielleicht noch ein. Daran hindert mich allerdings, dass es doch etwas sehr stillos wäre, um den unverdienten Nichtabstieg eines Vereins zu beten, während der liebe Gott andernorts völlig ernsthaft um ausreichend Essen, Wasser oder Medikamente angefleht wird. Da sollte er sich wohl doch eher um die Fragen von Leben oder Tod kümmern, finde ich.

Ansonsten? Glück, vielleicht. Glück ist vermutich das Einzige, was in der jetzigen Situation noch helfen könnte. Davon hatten wir in der Saison bislang auch noch nicht viel, etwas sollte also vielleicht noch übrig sein. Wer das Siegtor schießen soll? Vielleicht Salihovic, der hat noch etwas gut zu machen… 😉

Natürlich hoffe ich noch irgendwie auf den Klassenerhalt, andererseits habe ich tatsächlich Sorge, dass ich sich dann, mit oder ohne Preetz, keine grundlegenden, konzeptionellen Veränderungen ergeben würden, die der Verein kurz-, mittel- und vor allem langfristig zum Überleben aber unbedingt braucht.

Ich persönlich bin bekannter Maßen weit davon entfernt, Preetz als Sündenbock abzustempeln. Ich denke, bei allen Argumenten gegen ihn schwingt oft doch sehr viel Emotion mit und machen sich die Argumentierenden häufig nicht wirklich klar, dass viele der im Nachhinein als Fehlzündung entlarvten Entscheidungen eben nicht von vornherein absehbar waren. Das sagt sich hinterher so leicht. Man sollte dabei aber nicht vergessen, dass es auch ganz anders hätte kommen können. Was, wenn Skibbe sofort einen Draht zu der Mannschaft gefunden hätte. Was, wenn es einen kleinen Lauf gegeben hätte? Skibbe wäre heute unser rettender Erfolgtrainer, die Skeptiker wären weitestgehend von ihrem Irrtum überzeugt und alles wäre schön. Ich war auch nicht von dieser Entscheidung überzeugt, das ist hier im Blog auch dokumentiert. Dennoch habe ich mir damals nicht angemaßt, Skibbe aus der Ferne zu beurteilen, sondern fand, man müsse ihm seine Chance geben. Gleiches gilt für mich bei jedem Trainer oder Spieler, der geholt wird, weil ich immer davon ausgehe, dass man sich dabei etwas gedacht hat. Wenn es am Ende nicht aufgeht, muss natürlich der Entscheider die Verantwortung übernehmen und das ist in diesem Falle Preetz. Soweit gehe ich mit. Ich bin da auch nahe bei @apo, der neulich sinngemäß schrieb, Preetz sei der Letzte, der jetzt überhaupt noch Verantwortung übernehmen könne, alle anderen seien ja schon weg. Genau so ist es und deshalb bin ich inzwischen, wenn auch sehr schweren Herzens, eher davon überzeugt, dass ein Weiterarbeiten mit einem Micha Preetz in der zweiten Reihe oder auch ganz ohne ihn, das Sinnvollere wäre.

Ich bin aber weit davon entfernt, ihm deshalb, Versagen, Dummheit oder gar Böswilligkeit zu unterstellen. Die meisten der unglücklichen Entscheidungen haben sich eben erst im Nachhinein als solche herausgestellt und waren nach meiner Überzeugung eben nicht von Anfang an abzusehen. Ebenso bleibe ich davon überzeugt, dass er viele der Umstände, die zu unglücklichem Handeln seinerseits führten, selbst gar nicht oder nur zu geringem Teil zu vertreten hatte.

Und das hat dann auch nichts mit „Ich glaube mal an das Gute im Langen und der Böse ist auf jeden Fall Babbel“ zu tun, wie @apo das sinngemäß geschrieben hat. Genau das, lieber @apo, hat mich nämlich so auf die Palme gebracht, zusammen mit der, für mich persönlich ziemlich überheblich anmutenden Bemerkung gegenüber @backs, er mache es sich so einfach. Dieses „Schade“ hinten dran, war vielleicht gar nicht so gemeint, für mich triefte es aber vor Herablassung. Genau das regt mich dann manchmal (und wirklich nur manchmal) auf, weil ich dann denke, dass gerade du das wirklich nicht nötig hätte. Du verfügst doch über Streitkultur und hervorragende Argumente, wenn du nur willst. Warum dann manchmal diese Abqualifizierung von Anderen, die deine Meinung nicht vertreten oder vielleicht weniger eloquent und hintergründig auftreten? Müsstest du da nicht drüber stehen?

Trotzdem muss ich an dieser Stelle partiell Abbitte leisten und möchte das hier öffentlich tun, weil ich dich ja auch öffentlich angegriffen habe. Ich habe mir gestern am Abend die betreffenden Posts noch mal in Ruhe durchgelesen und bis auf die beiden eben genannten waren sie durchweg hervorragend. Ich kann dem inhaltlich zum Teil überhaupt nicht folgen aber sie waren sachlich und vernünftig argumentiert. Ich denke, ich war durch diese unseelige Diskussion im Allgemeinen schon wieder angepiekst und hatte in den letzten Tagen die eine oder andere Überheblichkeit bei dir „herausgelesen“ – Stichwort „Selektive Wahrnehmung“. Die Bemerkung über „das Gute im Langen“ in Verbindung mit dem „Au Weia“, was für mich impliziert, wie dämlich alle anderen sind, die nicht den gleichen Durchblick haben, wie du, hat mich dann explodieren lassen.

Das war aber, wenn man den reinen Sachvortrag ansieht, im Nachhinein eine übertriebene Reaktion meinerseits, für dich ich mich entschuldigen möchte. Was die verbliebenen Kritikpunkte angeht, können wir über die gerne mal beim gemeinsamen Bier besprechen. 😉

Worauf ich aber Wert lege: Auch wenn morgen der erste Mai ist, ich werfe keine Steine! Weder verbale, noch sonstige. Im Übrigen schreibe ich auch keine Dinge, die irgendwann mal irgendwo im Blog aufgekommen sind, sondern ausschließlich meine eigenen Gedanken und Meinungen, ich hoffe, soweit kannst du mir trauen.

Also, nichts für Ungut, ich bin da etwas übers Ziel hinaus geschossen,

blauweiße Grüße
Treat


ccjay
30. April 2012 um 16:59  |  79385

Statt Spaßfilmchen gucken, könnte man ja mal in der Kabine richtige Musik hören und dann mit einem Kampfruf auf das Feld stürmen. Macht euch aggressiv, Ihr blau-weißen Buben, und sprengt die Zwangsjacke Angst!

We will rise!


zenturio
30. April 2012 um 17:01  |  79386

Diesen Charakterlosen Haufen kann gar nichts mehr helfen. Die werden sich auch von Hoppenheim Kampflos ohne jeglicher Idee zum Sieg ergeben und abschlachten lassen.
Die überlegen doch jetzt nur noch wo Sie nächstes Jahr ihre Geldscheine zählen können. Hertha und die Fans sind denen Scheissegal und ab Sa. 17:20 für die nur noch Kriegsgeschichte. Im hintersten Hinterstübchen hofft man zwar noch nur der Glaube fehlt gänzlich.
Eine Idee hätte ich noch um das Spiel zu gewinnen Preetz und Bohmbach am besten noch Heute entlassen vielleicht macht dann der Babbel die Hoppenheim Gang nicht ganz so heiss und Sie fahren halbe Kraft.


Treat
30. April 2012 um 17:04  |  79387

Oh, der war sehr lang, sorry.


jenseits
30. April 2012 um 17:04  |  79388

@sto

Davon gibt es einige, glaubt mir.

Wer alles macht denn diese „einige“ aus? Na gut, verstehe, darauf kannst bzw. darfst Du kaum antworten. Aber neugierig bin ich schon! 😉


Better Energy
30. April 2012 um 17:10  |  79389

fg // 30. Apr 2012 um 16:27

Diese One-Man-Show kann eigentlich nur in GmbHs oder reinen Vereinen funktionieren, weil nur dort ein patriachalischer Führungsstil durchgesetzt werden kann. Beispiel: VW

Magath kann dort zusätzlich auf das Wissen des Konzerns und seiner Filialen auf der ganzen Welt zurückgreifen, so daß sich das weltweite persönliche Scouting erübrigt.

Ob Hoppel auch eine solche Struktur über SAP zur Verfügung stellen kann, halte ich für nicht wahrscheinlich. Trotzdem hat er sich ebenfalls auf die 1-Personen-Struktur entschieden, die ja auch seinem Naturell entsprechen soll.

Es gibt bei Magath, Babbel und Rangnick eine wichtige Gemeinsamkeit: Alle haben sich im Ärger von dem vorherigen Verein getrennt, weil sie mit dem Management Probleme hatten.

Magath bei S05, Babbel bei uns und bei Rangnick verkaufte Tanner/Hopp einen Spieler ohne sein Wissen.

Magath hat VW internationale Spiele versprochen. Mal sehen, ob er das Versprechen einhalten kann. Außerdem haben wir ja dieses Jahr die EM und Magath muss anschließend sehen, wie fit/verletzt dann sein Kader ist.

Daher ist m. E. Rangnick von seinen Ansprüchen her der sich anbietende zukünftige Trainer von VW.


Silberrücken
30. April 2012 um 17:25  |  79390

Treat // 30. Apr 2012 um 16:59

Lieber ausführlich und stringent, als zu wenig Inhalt.

Das Problem ist doch, dass eben ziemlich wenig passt. Sicher sind immer einige Entscheidungen im Nachhinein falsch, dass würde ich verhalten kritisieren. Dieses passiert jedem und jeder. Wenn zu dem, meiner Meinung nach, geringem Leistungsbild noch Pech hinzukommt, und es klebt wie Hundek..ke, dann kann ich nicht guten Gewissens sagen, nur weiter so. Unterm Strich bleibt natüüüürlich übrig, wenn es besser gelaufen wäre, führen wir eine andere Diskussion. Das Blöde ist, es läuft wahrscheinlich nicht anders.

Wenn wir alles wegpacken, welches wir emotional mitschleppen, ist die Frage, mit welchem Personal ist dem Verein am Besten gedient?


Blauer Montag
30. April 2012 um 17:31  |  79392

„…können wir über die gerne mal beim gemeinsamen Bier besprechen“ ….

Vielleicht übermorgen Mittwoch ab 18 Uhr @treat?
Es kommen auch ein paar andere Blogger in den Leuchtturm. 😉


Mineiro
30. April 2012 um 17:53  |  79394

Wir haben diese letzte Chance uns nicht selbst erarbeitet, sondern quasi externen Umständen zu verdanken. Ich bin dafür, dass diejenigen, die schon all die anderen Chancen haben liegenlassen, nicht auch noch diesmal rangelassen werden dürfen, speziell im Sturm. Überhaupt sollten wir viele junge Spieler bei Hertha haben, die heiss darauf sein dürften, dem Trainer der Hoffenheimer einiges zu beweisen. Von dessen Spruch „wenn zwei gleich gut sind, spielt bei mir immer der Jüngere“ ist ja nicht viel übrig geblieben.

Kargbo, Kiesewetter, Schulz und Co. können nicht weniger als nichts leisten. Junge hungrige Leute, die der Gegner nicht kennt bzw. auf der Rechnung hat und die bedingungslos Gas geben sind das einzige, was uns jetzt helfen kann. Unsere etablierten Spieler mit all ihren Schwachpunkten kennen Babbel und Widmayer in- und auswendig.


30. April 2012 um 18:05  |  79396

ach treat, bitte, elese dir dióch immer beide Seiten durch. Der Beitrag war eine 100%ige Schuldzuweisung an Babbel , garniert mit ziemlich harten Adjektiven…um mit dir zu sprechen: das „triefte“ vor lauter Selbstgewissheit und Einäugigkeit.- Hätte ich je so über Preetz geschrieben , hättest du mir die Ohren lang gezogen. Und das „schade“ bezog sich darauf, weil ich den Beitrag davor sehr gut fand- durch diese Einseitigkeit aber wieder kaputt gemacht wurde. Das nervt ich sehr, treat, dass du nur immer das liest, was dir gefällt/nicht gefällt. Komm mal vorbei, ich bin extrem müde, immer das Gleiche zu schreiben. Schau dir die Stellen an, únd vergleiche mal die Wortwahl der Beteiligten; stelle dir mal vor, Babbel wäre Preetz und so weiter. Vielleicht differenziert das ja etwas 😉
Du klagst sehr oft andere an-aber übersiehst gerne jene, die mit sehr viel Schmackes die andere Seite vertreten. Ich finde das langsam ziemlich unfair 😉
Lass uns das mit einem Bierchen erläutern?


Drokz
30. April 2012 um 18:05  |  79397

da bei abstieg unsere herren raffael (http://www.transfermarkt.de/de/raffael-zu-bor-mgladbach/topic/ansicht_154_985752_seite1.html), ramos (http://www.transfermarkt.de/de/adrian-ramos-zu-bor-mgladbach/topic/ansicht_154_975118_seite1.html) und lasogga (http://www.transfermarkt.de/de/werder-bremen-interessiert-an-p-lasogga/topic/ansicht_154_989397_seite1.html) eh schon andere dinge im kopf haben bzw. nächstes jahr cl spielen evtl. (prust..ramos in der cl) juckt die das ergebnis am samstag doch eh net.. und selbst wenn..dann wird wieder hirnlos rumgeschoben, nach vorne geht ja traditionell nichts.. und sollte dann doch was funktionieren gewinnt köln,weil die bayern sich eh schonen.. glaube 0%, hoffnung: 2%


playberlin
30. April 2012 um 18:07  |  79398

Auch ich bin dafür, junge und hungrige Spieler zu bringen, die sich voll für Hertha einsetzen. Dass der ein oder andere nicht mehr will, ist in den vergangenen Wochen mehr als deutlich geworden.

———————-Kraft———————–

Morales—Hubnik—Niemeyer—Bastians

————Holland—-Kobiashvili———–

Ben-Hatira——Raffael———- Djuricin

——————-Lasogga——————–

Erste Einwechseloptionen:
Perdedaj, Torun, Schulz

Bitte kein Ottl, kein Ebert, kein Mijatovic, kein Janker und kein Ramos. Habe genug von diesen Alibifußballern.


Naseweiß
30. April 2012 um 18:07  |  79399

Die Jungs brauchen irgendwie Normalität! Kein Wechsel auf die gegnerische Ersatzbank, kein Voodoo, kein Trainingslager etc. – ein wenig Zecke kann vielleicht aber nicht schaden. 🙂


der 5. Offizielle
30. April 2012 um 18:10  |  79400

Ich würde es mit der Karte „Familie“ versuchen, d.h., ich würde
am Donnerstag ein Nachmittagstreffen arrangieren und zwar mit
den Spielerfrauen und den Kindern. So etwas wie ein schönes
Familienkaffeetrinken. Dann würde ich irgendeinen Vorwand
erfinden (z.B. Gruppenfoto der Angehörigen mit Herthinho), um die
Angehörigen in einen Raum zu lotsen, in dem eine Videokamera steht.

Dann würde ich die Frauen und da wo vorhanden insbesondere die
Kinder irgendeinen „ans Herz gehenden“ Satz à la „Papa / Schatz,
ich bin stolz auf Dich. Viel Glück für das Spiel“ in die Kamera sprechen
lassen und die Angehörigen bitten, das für sich zu behalten.

Am Spieltag, wenn die Mannschaft nach dem Warmmachen in der Kabine
verschwinden will, würde ich den Stadionsprecher sagen lassen:
„Liebe Spieler, schaut mal zur Anzeigetafel“. Und dort würde ich dann
die Aufnahmen des Donnerstages präsentieren. Für jeden Spieler 3 sec
den Satz seines Kindes bzw. seiner Frau macht eine knappe Minute.

Und frei nach dem Motto, was Kai Pflaume kann, kann Hertha
schon lange, würde ich noch von Ramos die Oma, Opa oder wen auch immer aus Kolumbien einfliegen lassen.
Ich habe noch keinen Sportler kennengelernt, den man mit seiner Familie nicht
bei der Ehre packen konnte.

P.S.: Man verzeihe mir mein leicht kindliches Gemüt 😉


der 5. Offizielle
30. April 2012 um 18:12  |  79401

Und man verzeihe mir auch, dass ich trotz
Vorschau scheinbar keine Absätze einfügen kann…


mirko030
30. April 2012 um 18:13  |  79402

@AKI

Ich habe mit dem Geld verbrennen nur auf Naseweis reagiert. MP hat Geld verbrannt, was ich nicht gut heißen kann. Dazu zählen 2 Abstiege (weniger Einnahmen), Trainerentlassungen und auch m.E. Fehlentscheidungen bei Transfers.

Gerade bei Vereinen, deren Finanzen schwierig sind, sollte die Anzahl von kostspieligen Transfers und dazu zähle ich auch das Gehalt von Spielern vermieden werden. Da muss dann auch ein zweites mal geschaut werden und geprüft werden, ob der oder die Spieler auch zu Hertha, der Philosophie und den anderen Spielern passen. Hier wurden m.E. fehlerhafte Einschätzungen gemacht. Sicher nicht nur durch MP aber auch er ist dafür Verantwortlich.

@Better:

Als Konzept verstehe ich einen Plan, welcher eine Richtung erkennen lässt in die der Verein sich begeben möchte. Hierzu zählen für mich eine Spiel- und Transferphilosophie. beides kann ich bei Hertha nicht erkennen. MP hatte mit dem Abstieg ein Konzept vorgeschlagen, welches er bei Mißerfolg aber sofort wieder über den haufen geschmissen hat. Dafür das MB sich entscheidet nicht zu bleiben, kann er vielleicht nur bedingt verantwortlich gemacht werden. Meine Frage ist nur, Wieso verpflichtet er dann in Skibbe einen anderen Trainertypen? Hier hätte sich MP sicherlich einen gefallen getan, wenn er sich für seine Entscheidung mehr Zeit gelassen hätte, welche er ja auch hatte, um einen Trainertypen zu engagieren, welcher die gleiche Philosophie wie Babbel und somit der von Hertha hat.

Des Weiteren kann ich beim besten Willen im Moment nicht erkennen, in welche Richtung MP mit Hertha möchte. Das kann unabhängig von der 1. oder 2 Liga entschieden werden, sodass auch ein zukünftiger Trainer und zukünftige Spieler den Weg von Hertha kennen und diesen mitgestalten wollen/können.


berlinjuli
30. April 2012 um 18:21  |  79403

Einer meiner letzten Wünsche für diese Saison:

Einige Spieler werden bereits vor der Halbzeit ausgewechselt, und zwar einzeln. So dass sich jeder von ihnen sein persönliches Pfeifkonzert als Abschiedsgruß mit nach Gladbach, Hoffenheim oder sonstwohin mitnehmen kann.

Wohin will denn Ramos?

Stimmt eigentlich die Legende, nach der Ramos kurz vor seiner Verpflichtung für ein paar Tage in ein Berliner Hotel eingeladen wurde.
Hertha hatte eigentlich einen anderen Angreifer im Visier, nachdem dieser Wechsel sich aber zerschlagen hatte, griff man auf den tagelang wartenden Ramos zurück.
Wenn die Legende stimmt, ist zumindest nachvollziehbar, warum Adrian jahrelang in jeder Wechselperiode wieder wegwollte und auch jetzt nichts, aber auch gar nichts, gegen den Abstieg unternimmt.

Ich will es nicht allein an ihm festmachen, es gibt auch die Lells, Ottls, Raffas und wie sie alle heißen.

Dass einige Spieler im Kader einfach nicht die Klasse für Liga 1 haben, steht auf einem anderen Blatt. In Augsburg hat eigentlich fast gar kein Spieler die individuelle Klasse für Liga 1, und trotzdem halten sie sich oben.


berlinjuli
30. April 2012 um 18:27  |  79404

PS

Eben auf Kicker.de gelesen, dass Gladbach angeblich nicht nur an Raffa sondern auch an Ramos interessiert sei. Man sollte sie beide an Gladbach verschenken, unter der Bedingung dass sie Herrn Preetz als Mitgift akzeptieren.


coconut
30. April 2012 um 18:38  |  79405

@berlinjuli
Hmm, zu Ramos habe ich so was nicht gehört. Könnte aber sein das Preetz noch an dem Russen (Pwelju….) baggerte.
Ansonsten würde ich auf Gerüchte hinsichtlich iw. Wechselabsichten-wünsche nichts geben.
Das BMG da ganz gerne mal als Interessent genannt wird, dürfte an Favre liegen. Der hat aber zB. ein Interesse an Raffa dementiert….


Better Energy
30. April 2012 um 18:40  |  79406

@mirko030 // 30. Apr 2012 um 18:13

Bekanntlich hat doch Babbel über 1,5 Jahre die Spielphilosophie vorgegeben und umgesetzt. Und welche das war, hat er sehr zutreffend dem TSP diktiert. Weiter hat er auch das bestehende Konzept beschrieben. In dieser hinsicht war das Interview interessant, zumal ja einige ihn als Konzepttrainer bezeicheten…


Naseweiß
30. April 2012 um 18:41  |  79407

Antworten @catro69 / @mirko030 (zum vorherigen Thread):

Stichwort „Konzept“…
Ich glaube in der Tat, dass dem Preetzschen Konzept so was wie Kontinuität zu Grunde liegt. Den labilen Verein mit seinen ihn einengenden Restriktionen in der Bundesliga stabilisieren. Zug um Zug, Jahr für Jahr weiter festigen und somit die Grundlagen schaffen, dass Hertha BSC ein längerfristiges Mitglied im Fußball-Oberhaus ist.

Wo ihr beide absolut Recht habt, wenn ihr sagt, dass das bei Preetz fehlgeschlagen ist, dann ist das der Punkt seiner Trainerwechsel. Das gibt er ja aber unumwunden zu, dass es ihm da nicht gelungen ist, auf der Position Ruhe reinzubringen. Und damit ist er auch sichtlich unzufrieden.

Wir können an der Stelle zum wiederholten Mal miteinander durch kauen, was da alles schief gelaufen ist. Meine Meinung nur ganz kurz: Obwohl ich auch kein Verfechter von Trainerwechseln bin, würde ich unter differenzierter Betrachtung jedes Einzelsfalls mehrheitlich für mich zu dem Ergebnis kommen, dass Preetz richtig gehandelt hat. Im Falle „Skibbe-Engagement“ wäre ich zur Diskussion bereit, aber selbst hier kann man ja Argumente finden, warum es vielleicht richtig war, es mit ihm zu probieren. Am Schluss überwiegen aber die Argumente, warum man es hätte aber doch sein lassen sollen.

Jetzt noch mal ganz grundsätzlich zum Thema „Konzept“. Was erwartet ihr denn bitte schön von einem sogenannten Konzept? Beispiele…
– Dass am Reißbrett die Visionen für die nächsten zehn Jahre entworfen werden.
– Dass man sich im Verein so was wie eine Art Philosophie überlegt, die alle eint.
– Dass die Jungendförderung wieder mehr Beachtung findet.
– Dass das Kommunikationsgebilde des Vereins insgesamt wieder runder wird.
– Dass mehr Fußball-Know-How im Verein untergebracht ist.
– Dass ein Trainer langfristig arbeiten kann, um etwas aufzubauen
– Dass der Verein langfristig erfolgreich ist.
– Dass das Scouting neugestartet wird.
– usw.

Alles schön und gut – aber was machen wir mit dem schönen Konzept, wenn sechs Spiele hintereinander verloren werden und die Kollegen @dstolpe/@ubremer oben dann aber mehr als ungehalten den Kopf des Trainers fordern?! Es gibt ja leider keine Garantie, dass die noch so genialsten Weichenstellungen immer und ewig funktionieren. Zumal andere Vereine auch an ihren Weichen ständig rum stellen.

Versteht ihr, was ich meine? Mein Ansatz ist, ich erwarte von Hertha BSC/Michael Preetz kein Konzept, weil ich glaube, dass es für die Tagesware Fußball sinnlos ist. Und gerade so ein Verein wie Hertha BSC neigt zu starken Schwankungen. Und jetzt horchen wir mal alle in uns hinein und fragen uns, wie es mit unseren eigenen Ansprüchen bestellt ist? Sind die realistisch?

Ich fordere von Michael Preetz aber, dass bei Hertha BSC SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN funktionieren müssen!!!

Dazu zählen nämlich all die Dinge, die in den letzten Wochen von uns zu Recht (als fehlend) angeprangert wurden:
– Kampfgeist
– Leidenschaft
– Bewegung
– Einsatz

Das hat für mich aber alles nichts mit Konzept zu tun. Das ist Basisarbeit, die jeder andere Bundesligaverein anscheinend besser hin bekommt als wir. Da muss Preetz ran, weil das nicht mehr funktioniert bei uns.

Meine allergrößte Kritik an Preetz lautet dann auch „nur“: Wie kann es sein, dass man aus dem Wintertrainingslager kommt und so ein TOTES SPIEL zum Auftakt in Nürnberg abliefert – wo alle wissen, dass die Rückrunde für uns als Aufsteiger vermeintlich schwer werden wird?

Da haben aus meiner Sicht einige aber richtig gepennt. Auch Preetz. Aber er nicht nur allein.

Der Verein soll sich nicht kaputt machen mit der ewigen Suche nach „dem Konzept“. Grundsätzlich wissen Preetz/Gegenbauer, in welche Richtung sich ein Bundesligaverein bewegen muss. Mein Konzeptvorschlag hieße deshalb schlichtweg: (Heim-)Spiele gewinnen! Wenn das gelingt, ist alles schick.


Nostradamus
30. April 2012 um 18:55  |  79408

Was könnte helfen?

1) Brandrede von Preetz. Die beginnt damit, dass er allen Spielern mit (weiter)laufenden Verträgen die „gezogene Option“ überreicht, nach dem Motto: Wenn wir schon in den Keller gehen, dann reiße ich Euch mit, koste es was es wolle. Anschließend verliest er in der Kabine sein Manuskript über den am 29.05.2012 planmäßig zu veröffentlichenden Bestseller: „Neue Abenteuer des Baron Münchhausen“. Letztes Kapitel: Ich wollte doch aus sportlichen Gründen nicht verlängern, weil die Truppe so bodenlos schlecht war.

2) Pal und Zecke sollen nicht nur reden, sondern auflaufen.


mirko030
30. April 2012 um 18:56  |  79409

@naseweiß

Das MP nicht alleine für alles verantwortlich ist, dass ist mir durchaus bewusst und jeder der das behauptet bekommt von mir keine Zustimmung.

Ich für meinen Teil bin bereit, für ein paar Jahr auch mal kleinere Brötchen zu backen. Das heißt, bei Abstieg auch mal ein paar Jahre zweite Liga mit einem kompletten Neuaufbau. Nur so hat Hertha m.E. in einigen Jahren wieder als Mannschaft aufzusteigen, welche sich in der BuLi etabliert und irgendwann – vielleicht in 10 Jahren – auch mal wieder weiter oben anzugreifen. Auch bin ich der Überzeugung, dass Hertha in Berlin durchaus das Umfeld hat, was der Verein braucht, um die notwendige finanzielle Unterstützung zu erhalten. Auch die Fans wären sicherlich bei einem Neuanfang dabei, wenn man es den Fans darlegt, wie sich Hertha in den nächsten Jahren konsolidieren und neuformieren soll.

Vielleicht vertrete ich auch alleine die Meinung, dass Hertha Jahre in der zweiten Liga benötigt und sich auch geben soll um wieder nach vorne zu kommen. Aber ich sehe keinen andere Möglichkeit für Hertha um langfristig wieder erfolgreich zu sein.


Nostradamus
30. April 2012 um 19:23  |  79411

@mirko030:

Hertha braucht die 1. Liga, um sich sanieren zu können mehr als jeder andere Verein. Nur so kann der Anspruch, weswegen selbst Jugendspieler zur Hertha gehen, überhaupt mit der Wirklichkeit Schritt halten.

Das der Verein vorhat(te), mit jungen Spielern zu arbeiten, diese zu entwickeln und nach einer gehörigen Marktwertsteigerung ggf. auch teuer abzugeben, um von den Schulden runterzukommen, halte ich für ziemlich sicher. Allerdings bot sich kaum einmal die Gelegenheit, junge Spieler einzubauen, außer es war gerade Not am Mann, weil es halt seit nun 3 Jahren immer um die Existenz des Vereins geht, zumindest so wie er in den letzten 15 Jahren aufgestellt war, nämlich als „große Nummer“ im deutschen Fußball oder schlimmstenfalls als „schlafender Riese“.

Sollte – wonach es ja aussieht – die Klasse nicht mehr gehalten werden können, wird Hertha nicht mehr in der Lage sein, sich zu sanieren, denn der Zug fährt dann gerade durch den neuen Fernsehrechtevertrag endgültig ab und andere Vereine treten an die Stelle, die Hertha jahrelang innehatte. Talente gehen zunehmend zu Vereinen wir Dortmund, Leverkusen, Wolfsburg oder Hoffenheim und lassen sich von dort zu Vereinen wie Mainz, Fürth, Augsburg ausleihen, ohne dass sie dort aber „Mehrwerte schaffen“. Der Wertzuwachs verbleibt bei dem abgebenden Verleihverein. Dann gibt es noch „Käufervereine“ wie Bayern und reine Ausbildungsvereine wie Freiburg.

Hertha´s Platz hätte der sein können und müssen, der ausbildet und verleiht. Aber um solche Talente zu bekommen, braucht man zunächst eine 1. Mannschaft, die vorne mitspielt, in der es die Perspektive gibt, für den einen oder anderen irgendwann mal reinrutschen zu können, die aber zumindest so gut ist, dass die Talente auch sehen, dass sie da noch nicht rankommen. So war das dann wohl auch gedacht mit der Kaderzusammenstellung im letzten Jahr und in diesem Jahr. Problem war nur: Die 1. Mannschaft war zu schlecht, um souverän zu spielen und keine Existenzangst aufkommen zu lassen.

Als reiner „Ausbildungsverein“ taugt Hertha aber auch nicht, weil der Verein dafür einfach „zu groß“ ist. Das ist die Krux. Glaube ich jedenfalls.

Kleiner Abschweif… Ich bin gespannt, wie in dem zu erwartenden Falle des Abstiegs die ausgegebene Marschrichtung des Vereins für die kommenden Jahre aussehen wird. Ich lass mich (wie übrigens auch am Samstag) gerne überraschen. Aber ich habe (wie übrigens auch am Samstag) gerade wenig Hoffnung und bin sehr …… sehr…… deprimiert und niedergeschlagen ob der momentanen Situation.


Eggersdorfer
30. April 2012 um 19:31  |  79412

Gute Idee, Zecke und Pal zu reaktivieren. Die leben Hertha.
Aber vllt. sollte man nach diesem Sonntag einfach mal Bob Hanning oder Heinevetter in die Kabine einladen … die haben doch (mehrfach) vorgemacht, wie man „Wunder“ schaffen kann.


la49
30. April 2012 um 19:40  |  79413

SAMSTAG

13:30 Eintreffen in der Kabine


la49
30. April 2012 um 19:44  |  79414

13:35 Begrüßungs-Prosecco
13:45 Gemeinsames Eis-Essen
14:00 Kreditkarten-Skat
14:30 Mannschaftkapitän liest aus „immerhertha.de“ vor
14:45 Mannschaft hat sich vom Totlachen erholt
15:00 Lästige Pflichtaufgabe: „Warmmachen“
15:25 Streichholziehen: „Wer darf das erste Eigentor schiessen!“
15:30 Oh Sch…e, wir müssen auf’s Feld!
17:15 HURRA! – Wir haben 0:5 verloren.


juriberlin
30. April 2012 um 19:49  |  79415

Das wäre mein Einspieler in allen notwendigen Sprachen vor dem Spiel!

http://www.youtube.com/watch?v=LQL1q8rlrjE


mirko030
30. April 2012 um 19:52  |  79416

@nostradamus

Ich denke schon, das Hertha sich in der zweiten Liga teilweise sanieren kann. Vorraussetzung ist hierbei jedoch ein Sparkurs und der konsequente Weg junge Spieler in das Team einzubauen. Dabei meine ich nicht nur Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Das dieser Weg in der ersten Liga etwas einfacher wäre und hier die Perspektive auf eine schnellere Sanierung größere wäre, steht außer Frage.

Weiterhin gebe ich Dir recht, das für den Einbau junger Spieler auch Spieler vorhanden sein müssen, welche diese führen und den jungen Spielern auch halt geben. Aber auch hier gibt es in der zweiten und ersten Liga sicherlich Spieler, welche für Hertha trotz angespanter finanzieller Situation in Frage kommen würden und für Hertha dabei stützen wären.

M.E haben es Babbel/Preetz letzte Saison versäumt konsequent immer mal wieder junge Spieler einzusetzen (außer Lasogga), diesen jungen Spielern aber auch mal mehr als 90 min, dass heißt mehrere Spiele die Möglichkeit geben sich zu beweisen. Dieses ist außer bei Lasogga letzte Saison in meinen Augen nicht passiert.


la49
30. April 2012 um 19:52  |  79417

@juriberlin
Hammergeil!
Aber bei diesem Sauhaufen: Völlige Zeitverschwendung!


juriberlin
30. April 2012 um 20:01  |  79418

@la49: leider hast du wohl Recht!


la49
30. April 2012 um 20:03  |  79419

Ich liebe diesen Film!


schnuppi
30. April 2012 um 20:05  |  79420

@der 5.offizielle , familienkarte

danke für deine idee.
ick hab geweint.

aber ick glaube nicht das die familien vom söldnern so oft den satz sagen du ich liebe dich und bin stolz auf dich.

die bekommen bestimmt oft zuhöhren.
papa, ich will ein pony.
oder schatz, ich brauch ein neues auto , im alten sind die ascher voll.

also die jungs brauchen eine fette nicht abstiegsprämie.

ha ho he


jog-bär
30. April 2012 um 20:10  |  79422

Alle Meinungen oder zumindest viele spiegeln Älter bzw Erfahrung wieder. Wer etwas jünger ist der ist für einen Neuanfang leichter zu bewegen. Wer wie ich seit ü 50 Jahren Fan ist glaubt oder kann nicht mehr (daran glauben).


mirko030
30. April 2012 um 20:18  |  79423

@juri

Geile ansprache. Vielleicht sollte die Otto auswendig lernen und vortragen. 😉


Dogbert
30. April 2012 um 20:20  |  79424

Die Abstiegsrede könnte dann Trappatoni halten.


L.Horr
30. April 2012 um 21:00  |  79425

… Klickshow – Zwischenbilanz :

>>> Diesem Team ist nicht mehr zu helfen<<<

Ich glaube ein erschütterndes Voting-Ergebnis kann es nicht geben !

Das ist so bitter aber verdient zugleich.

Deshalb mein Tipp wie diese Relegation noch zu schaffen ist beinah folgerichtig :

"Spontan eine Nichtabstiegsprämie über 8 Mio € für die Mannschaft ausloben"

Die Spieler werden nicht wieder zu erkennen sein.


Herthaber
30. April 2012 um 21:15  |  79426

Mir ist das Geplenkel um Babbel/Preetz sowas von egal, hier geht es um unsere Hertha, da hilft kein streicheln, kein hauen, daß hilft bei dieser Truppe nicht mehr. Ich würde an die Ehre appelieren und hoffen, daß die Kameraden, die den Verein verlassen wollen, sich nochmal den Ars…. aufreißen für Hertha, die Mannschaftskameraden, die Fans, von mir aus auch für sich selbst und Ckarakter zeigen und eine kämferische Leistung auf den Rasen bringen, egal welches Ergebnis am Ende dabei herauskommt. Das ist das Mindeste was wir erwarten dürfen. Dann den Mund abwischen und neu starten egal wo.


hurdiegerdie
30. April 2012 um 21:27  |  79427

Wenn ich Gegenbauer wäre, was ich nicht bin, und sein Geld hätte, was ich nicht habe, würde ich wie Nostradamus, jedem sagen, dass ich ggf. jeden gültigen Vertrag in der 2. Liga selber finanzierte. Ich würde die Spieler also vor die Wahl stellen, nächstes Jahr bei Hertha in der 1. Liga oder 2. Liga spielen zu können.

Dafür würde ich ihnen versprechen, einen neuen GF Sport zur nächsten Saison einzustellen, was er nicht tun wird.


jogi-bär
30. April 2012 um 21:28  |  79428

Mein Vorschlag -ernst gemeint!- keine Ironie! :
Sagt den Spielern jeder der nach der Saison gehen will kann gehen, man wird sich irgendwie einig werden, im Rahmen des Möglichen.
Aber nur wenn sie den Super Gau verhindern sonst werden schwerste Steine in den Weg gelegt bei eventuellen Wechselabsichten!
Das versteht sicher jeder und die Spreu trennt sich somit vom Weizen!


monitor
30. April 2012 um 21:32  |  79429

So sehr ich den Lell nicht mehr sehen möchte, welche junge Alternative soll denn den Part übernehmen, ohne schlecht auszusehen, weil die Einbindung ins Team so schnell gar nicht funktionieren kann.

Ein ähnliches Beispiel hatten wir doch gegen Kaiserslautern.

Wenn ich daran denke, daß wieder eine Hertha-Elf wie gegen Kaiserslautern stümpern wird, dann kommt mir die Galle hoch.

Vielleicht sollte man ein Zeichen setzen, das Spiel möglicherweise her schenken und nur nach Einsatzbereitschaft ausstellen!

Von mir aus Aerts zum Feldspieler machen und Pal und Zecke reaktivieren. Hauptsache die Alibiisten blockieren nicht wieder wichtige Positionen.


30. April 2012 um 21:37  |  79430

Schade, dass du nicht Gegenbauer bist hurdie 🙁

Dein Vorschlag hat Charme, genauso wie der von jogibär.


Freddie1
30. April 2012 um 21:58  |  79431

OT: City (mit unserem zukünftigem Sponsor) führt zur HZ mit 1:0


Appius
30. April 2012 um 22:16  |  79432

ich weiß nicht ob ich wirklich viel trainieren lassen würde. wäre ich trainer würde ich versuchen ehr die truppe heiß zu machen.

eventuell würde ich jeden spieler einzelnd zum Thema Babbel befragen. was seine meinung ist, ob er nur wege babbel zum verein gekommen ist, usw., und dann einzelnd raus zum runden laufen schicken.

anschließend sollte man die jungs fragen ob sie bereit sind alles für hertha bsc gegen diesen alten trainer zu geben.

die Jungs ollten auch nocheinmal sehen was für einen ehrenvollen job sie haben. ich würde morgen, schön am 1.mai die jungs in verschiedenen betrieben mal schufften lassen( Straßenreinigung, Stahlhütte usw…) vielleicht verstehen sie dannw as für eine angenehmen Beruf sie haben und dass er wert ist um diesen zu kämpfen vor einem letztmaligem hoffentlich vollem Olympiastadion. Ich bin mir nicht mal sicher, ob dies was bringen würde, weil die Jungs sich vielleicht nicht mal anständig Verhalten würden.

Dann könnte man den jungs auch schon mal zeigen, wer hier auf der Geschäftstelle entlassen wird. auch wenn man es erstmal smybolisch darstellen würde.

Anschließend würde ich für den Rest der Woche freigeben zum Nachendeken. Dann habe sie es selbst in der Hand. Entweder sie entscheiden ein eigenes Trainign zu gestalten und fleißig zu sein , oder sie hocken alle zu Hause und zocken PS3.

Am Spieltag kann man eventuell noch eine Rede halten.
Fertig…..


ft
30. April 2012 um 22:37  |  79433

Denek wir mal das UNDENKBARE:

Köln gewinnt gegen die Bayern.

Das ist zumindest genauso realistisch wie wenn unsere Trupee gegen Hoffenheim gewinnen wird.

Wat dann ?

Dann sparen wir uns diese blöde Reli ; in der wir eh den Kürzeren ziehen würden.


ft
30. April 2012 um 22:39  |  79434

Denken anstelle von Denek
und
Truppe anstatt Trupee


naneona
30. April 2012 um 22:47  |  79435

Grundsätzlich glaube ich nicht mehr an Platz 16 und selbst wenn wir den erreichen wird es nichts bringen.
Aber wenn es denn noch irgend eine Maßnahme sein soll um die Jungs bei der Ehre zu packen, würde ich folgendes machen.
Wenn die Spieler alle in der Kabine verschwunden sind, würde ich alle Hertha Mitarbeiter auflaufen lassen.
Auf dem Weg zum Platz stehen die dann Spalier und haben Shirts an auf denen steht „Dein Einsatz ist meine Zukunft“, „Wir haben immer hinter Euch gestanden und Ihr?“ oder „Dein Einsatz sichert mein Arbeitsplatz“ usw.
Wenn man alle Menschen nimmt deren Job mit der 2. Liga in Gefahr gerät, kommt bestimmt ein langer Gang zustande. Die Leute sollte dann auch Plätze gleich hinter den Werbebannern bekommen.
Zu viel Druck? Mitnichten, die Leute auf der Geschäftsstelle sehen Woche für Woche was die Mannschaft abliefert und müssen auch mit dem Druck klarkommen eventuell Ihren Job zu verlieren, weil der Haufen sich zu fein ist für den Klassenerhalt zu kämpfen.


Freddie1
30. April 2012 um 22:55  |  79437

City gewinnt nach Wahnsinnsspiel gg ManU.
Hach, wie schön kann Fußball sein…


naneona
30. April 2012 um 22:57  |  79438

@hurdiegerdie
davon habe ich auch schon geträumt.
Millionen ohne Ende zu haben und diesen Spielern den Weg in eine andere Mannschaft zu verbauen.
Ich möchte nicht Wissen wer da alles ganz plötzlich wieder Fußball spielen kann.


adailton
30. April 2012 um 23:00  |  79439

Alle müssen jetzt mehr zusammenrücken. Fans und Mannschaft. Die Plexiglasscheiben rausnehmen und sie Ordner aus dem Innenraum abziehen. Da braucht man auch keinen Dolmetscher der übersetzt. Das dürften die Spieler verstehen.


Inari
30. April 2012 um 23:25  |  79440

Mal sehen, ob nach dem Hoffenheim-Debakel wieder hunderte Deppen den Platz stürmen und grundlos randalieren. Hoffentlich ist die Polizei genug vor Ort um solche Idioten ggf gleich in die Zelle mitzunehmen.

adailton hat so ein Szenario ja schonmal vorgedacht… -.-


hackespitze123
1. Mai 2012 um 0:23  |  79442

Zumindest sollte Preetz mal auf der Tribüne Platz nehmen und nicht mit seinem wehleidigen Gesicht den Pechbringer am Spielfeldrand spielen.


Hilli
1. Mai 2012 um 0:35  |  79443

@jogi-bär
suuper Idee! Da bin ich zu 100% dabei!
@Blogpappies bitte diesen Vorschlag weiterleiten!!
Und: egal ob 2. oder 1. Liga, die Versager möchte ich nächste Saison eh nicht mehr bei Hertha sehen, der Jürgen Röber hat da schon recht!! http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article106240227/Juergen-Roeber-bezeichnet-Hertha-Profis-als-Luschis.html


Brechersyndikat
1. Mai 2012 um 2:55  |  79444

@juriberlin: Was für ein geiler Einspieler aus einem wunderbaren Film! Man sollte Ihnen nur noch solche Filme vorspielen und zwar solange bis sie endlich (!!!!) verstanden haben, worum es geht. Gehirnwäsche. Schnallt sie fest und dann gebt ihnen endlich das richtige Futter fürs Gehirn.

Erst Al-Pacinos „An jedem verdammten Sonntag“, dann „Moneyball“ mit Brad Pitt, dann alle „Rocky“s von 1-6, dazu noch „300“ und „Highlander“. Alles schön zusammengeschnitten mit den besten Durchhalte-Motivations-Rächer-Underdog-Zitaten. Natürlich unterschnitten mit den geilsten Toren aus der Hinrunde und untermalt mit Titeln wie „No easy way out“, „Eye of the Tiger“ und „Burning Heart“ und zum Schluß „Nur nach Hause“. Amen.

Verdammt, es ist doch „nur“ eine Kopf-und Willenssache…


Ydra
1. Mai 2012 um 7:43  |  79445

jogi-bär // 30. Apr 2012 um 21:28
Mein Vorschlag -ernst gemeint!- keine Ironie! :
Sagt den Spielern jeder der nach der Saison gehen will kann gehen, man wird sich irgendwie einig werden, im Rahmen des Möglichen.

Das hätte man vor Wochen schon machen müssen. Nicht erst jetzt.


Uwe
1. Mai 2012 um 7:45  |  79446

Wenn immer nur gesagt wurde die Mannschaft konnte nur mit MB, dann ist ja zu befürchten das sie das MP noch mal zeigen wollen…….


kczyk
1. Mai 2012 um 8:01  |  79447

es sollte über eine fifa / dfl-regel nachgedacht werden, nach der im falle der erfolglosigkeit nicht nur vereine absteigen, sondern die spieler dieser vereine für eine saison ihre spielberechtigung für die jeweilige liga verlieren.

so gäbe es die letzten 10 spiele einer saison keine wettbewerbsverzerrung mehr dadurch, dass einige spieler (und letztlich sind es immer gerade die schlüsselspieler eines vereins) sich schon deshalb schonen, weil sie in gedanken bereits bei ihrem zufünftigen arbeitgeber sind.


megman
1. Mai 2012 um 8:29  |  79448

@kczyk
die Idee gefällt mir… wer absteigt darf zwar wechseln aber ein Jahr nicht in eine höhere Klasse.
….wat würden die laufen.


jogi-bär
1. Mai 2012 um 9:09  |  79449

@kczyk
Hallo. Das wird seit dem Bossmann Urteil nicht mehr diskutiert. Bis dahin hatten einige Herren diesen Gedanken auch schon auf der Pfanne. Leider habe ich bei Hertha BSC nicht das sagen sonst hätte ich meinen Vorschlag schon eher umgesetzt.


kczyk
1. Mai 2012 um 9:37  |  79450

@jogi

Das Bosman-Urteil basierte auf einen anderen Gedanken – nämlich dass Vertragsspieler nach Ablauf ihres Kontrakts ablösefrei wechseln dürfen. Des weiteren wurde vom EuGH erkannt, dass Profi-Fussballvereine normalen Arbeitgebern gleichgestellt sind, damit Profifussballer als normale Arbeitnehmer zu betrachten sind.
Doch welcher Arbeitnehmer darf ungestraft Arbeitsverweigung begehen ?

Eine Reglementierung der Spielberechtigung für Spieler (und nicht nur für Vereine und Trainer) ist längst überfällig.
Es gäbe natürlich noch eine andere Variante. Die Verträge der Spieler werden so gestaltet, dass sie nicht mehr als Arbeitnehmer fungieren, sondern als Selbständige. Söldner sind es doch sowieso. Dann müssten sich die Profis strecken; dann wäre das Profigeschäft, auch den Vereinsfans gegenüber, ehrlicher.


franken
1. Mai 2012 um 9:37  |  79451

Beati pauperes spiritu, na großartig, die Herthafans unterbieten im Niveaulimbo mittlerweile sogar ihren Verein, da würden sich die Arbeitgeberverbände aber sicherlich freuen, wenn die Belegschaft eines in die Pleite gegangenen Unternehmens ein Jahr nicht mehr ihrem Beruf nachgehen dürfte. Tut mir Leid ich finde es auch beschämend, dass der Verein aus der Bundeshauptstadt so eine peinliche Lachnummer ist, aber wer majoritär Fans hat, die offen postulieren, dass ein Verein kein Konzept braucht und die damit so offensichtlich auf dem Planeten der Affen zu Hause sind, der hat auch wirklich gar nichts in der ersten Liga verloren.


schnuppi
1. Mai 2012 um 9:47  |  79452

@franken

wer bist du denn ?
kommst du her wie du heißt?

dann bist du lodda !


catro69
1. Mai 2012 um 9:55  |  79453

Der Vorschlag des nicht-nach-oben-Wechseln-bei-Abstieg hat einen gewissen Charme.
Micha Preetz wäre nie bei uns gelandet. 🙂


Inari
1. Mai 2012 um 10:05  |  79454

Dann müssten wir solche Krampen wie Ottl aber behalten (nicht, dass irgendein Erstligist diesen Versager haben wollen würde)! Stellt euch vor. Ramos, Ottl, Ebert und wie sie alle heißen müssen nächste Saison bei uns bleiben, weil sich kein Zweitligist diese Spieler leisten kann. Brrrrr.


Furios
1. Mai 2012 um 10:13  |  79455

Vor spielbeginn den Spielern in der Kabine fanbriefe vorlesen.
Sonst wäre ich ratlos, denn zuviel wurde schon probiert um wieder in die Spur zu kommen und das alles erfolglos.


fechibaby
1. Mai 2012 um 10:17  |  79456

Dieser BUNDESLIGAUNTAUGLICHEN Herthamannschaft kann und wird nichts mehr helfen.
Sie haben genauso wenig wie der 1. FC Köln die 1. Bundesliga verdient.
Nach dem Abstieg dann bitte weg mit den ganzen Versagern!!


jogi-bär
1. Mai 2012 um 10:53  |  79457

Dieser BUNDESLIGAUNTAUGLICHEN Herthamannschaft kann man genauso wenig wie fechibaby helfen. was will machen, manches ist so wie es ist.


Treat
1. Mai 2012 um 10:55  |  79458

@Naseweiß // 30. Apr 2012 um 18:41

Mit Umsicht und Verstand argumentiert. Gefällt mir sehr!

Blauweiße Grüße
Treat


1. Mai 2012 um 11:12  |  79459

Doch, die Freiheit in den Köpfen, das Wissen der eigenen Fähigkeiten, wenn diese vorhanden (wäre), dann kann man auch was gegen Hof. reißen. Wie?

Crack?, Koks?, In der Psychologie gibt’s die Form der versinnbildlichen Aufstellung. Ich stelle mir eine bestimmte Situation vor und stelle mir den gewünschten Ablauf in ständiger Wiedereholung in meiner Birne vor.
Brauch gar nicht so ausführlich sein.
Aber bei mir hats geklappt.
Immer wieder und wieder hab ich mir vorgestellt: Ich bin besser als mein Gegenspieler, überlaufe ihn und schieße das Tor.

So ist es dann auch geschehen!!!


1. Mai 2012 um 11:28  |  79460

Ganz Deutschland glaubt nicht mehr an Hertha, die meisten Herthaner und ich wohl auch nicht mehr so richtig.
Aber leckt mich: Köln wird nicht (!!!!) gegen Bayern gewinnen. Somit hat unsere Diva alles (!!!) selbst in der Hand. Alles!!!
Ich weiß, diese Situation kennen wir.
Aber genau das ist es…
HERTHA hat es selbst in der Hand!!!!!
…und würde ganz Fußballdeutschland ein Schnippchen schlagen…..

Kardinalproblem bleibt für mich ohne Frage und alles tritt in den Hintergrund:

Die mangelnde Fitness. Skibbe hat im Wintertrainingslager die Grundlagenausdauer und Kondition mit Füßen getreten. Reicht die Kraft für 90 Minuten und dann noch mal für 2 Spiele?


fg
1. Mai 2012 um 11:56  |  79461

@freddie1: bist du city-fan???

@hurdiegerdie: dein gegenbauervorschlag gefällt mir sehr gut.

@all: warum hat herr rosentritt eigentlich diesen job gewählt? ist es so eine erfüllung, öffentlich auf hertha einzuschlagen?


schnuppi
1. Mai 2012 um 12:02  |  79462

ick könnte brechen wenn man sieht das lautern,köln hertha absteigen und androiden vereine wie hoppelstädt,vw -burg sich alles kaufen können (außer tradition)

wo bleibt eigendlich rb leibzich?
bin schon janz uufjeregt.

aber ick weis ja,die urkunden von der vergangenheit hängen hinten im klo.

ha ho he


kczyk
1. Mai 2012 um 12:02  |  79463

es wirkt auf mich ein wenig vermessen, noch heute dem skibbe schuld zuzuweisen wegen vermeintlich fehlender kondition der mannschaft.
die zeit, dieser mannschaft auch nur eine entschuldigung zu gewähren, sollte vorbei sein. diese mannschaft WILL NICHT. diese fehlende einstellung zu ihrer arbeit ist mit sicherheit nichzt einem trainer geschuldet, als vielmer wenigen spielern im gefüge.
erinnern wir uns an arne friedrich.


catro69
1. Mai 2012 um 12:13  |  79464

@fg
Was schreibt der Rosi denn? Finde online nichts.


Polyvalent
1. Mai 2012 um 12:37  |  79465

Jetzt erklärt unser Ex-Trainer doch ernsthaft, ohne ihn wäre Hoffenheim abgestiegen:

http://sportbild.bild.de/SPORT/bundesliga/vereine/tsg-hoffenheim/2012/05/01/markus-babbel-rechnet-mit-hertha-ab/und-will-wiese.html


hurdiegerdie
1. Mai 2012 um 12:38  |  79466

Naseweiß // 30. Apr 2012 um 18:41

Es reicht nicht ein Konzept zu haben, man muss es auch umsetzen.
Es reicht nicht zu wollen, man muss es auch tun.


1. Mai 2012 um 12:46  |  79468

Ich finde das Stück im Tagesspiegel jetzt nicht so niederträchtig. Es stimmt doch: Hertha und Köln sind die Loser der Saison. Das wird nicht dadurch besser, dass man den Mantel des Schweigens darüber breitet.


fg
1. Mai 2012 um 12:47  |  79469

der artikel war für mich auch merh ein aufhänger zu einer generellen feststellung.


schnuppi
1. Mai 2012 um 13:07  |  79470

ick lese auch viel was über fußball und inbesondere hertha so geschrieben wird.

hertha und köln sind die hohltruppen in dieser saison ohne frage.

aber bei der presse jibs doch auch ein paar sportgoofi´s die keine ahnung haben und nie eine offizielle turnhose an hatten.


1. Mai 2012 um 13:43  |  79471

So zwischendurch:

Sollte Hertha es wirklich schaffen, dann……….. Ick weß nich, das wär, als ob die gesamte Evolution sich neu erfinden würde, als ob alle Naturgewalten zusammen explodieren würden…….
Da würden auch keine Millionen Dschakalaas oder was weiß ich helfen……
Ich wär der glücklichste Mensch dieses Universums…………….

…und noch….


Naseweiß
1. Mai 2012 um 13:49  |  79472

@hurdiegerdie
Noch mal: Hertha BSC braucht aus meiner Sicht gar kein Konzept. Konzepte scheinen mir rein von ihrer langfristigen Zielanlage her im Widerspruch zum länger anhaltenden kurzfristigen Misserfolg zu stehen. Das passt in der Fußball-Bundesliga nicht zusammen.

Verliert Hertha die o.g. sechs Spiele nacheinander, wird sofort auch immer „das Konzept“ in Frage gestellt. Damit wahrscheinlich verbunden, der aufs Konzept abgestimmte Trainer, der Elementarbaustein Jugendakademie usw. Konzepte haben ja nicht mal bei Vereinen eine Chance, die sich mit so banalem Zeugs wie Abstieg nicht abzugeben brauchen… siehe Bayern (Stichwort „Klinsi“).

Wenn ich jetzt sage, Hertha braucht kein Konzept, meine ich aber natürlich trotzdem, dass sich die BSC-Herrschaften durchaus Gedanken machen dürfen. Und ich unterstelle, dass sie das auch tun. Keiner holt absichtlich Spieler, die sich im Nachhinein als nicht-funktionierend heraus stellen. Und der Präsident wird nicht als informelles Saisonziel den Abstieg ausgegeben haben. So wie die kruden Argumentationen aber hier und anderswo teilweise laufen, muss man ja schon annehmen, dass da ein Geheimbund am Werke ist, der systematisch nur ein Ziel kennt, nämlich Hertha BSC zu Grunde zu richten. Das ist doch Quatsch.

Bei Hertha BSC wurden normale Entscheidungen getroffen, wie in jedem anderen Verein auch. Bei uns erweisen sie sich nun leider mehr und mehr als falsch. Bei wievielen dieser Entscheidungen kann man aber einem Preetz wahrhaftig ein „das hätte er VORHER wissen können/müssen“ unterstellen? Wie gesagt, beim Thema Skibbe und dem inzwischen berühmten unterlassenen Anruf bei Eintracht Frankfurt, sehe ich die Kritik als berechtigt an. Die meisten anderen Dinge hätten wir zum Zeitpunkt der Entscheidung hier alle genauso entschieden. Seien wir mal ehrlich. Es gibt natürlich ein paar Schlaumeier, die alles anders gemacht hätten – aber denen unterstelle ich, dass sie in der Mehrzahl Trittbrettfahrer einer im-Nachhinein-Betrachtung sind. Tolle Wurst!

Abschließend:
Es geht doch letztlich und vorrangig nur ums Gewinnen! Hätte Hertha ansatzweise drei Spiele mehr gewonnen (und Chancen waren genug da!), würden wir diese ganzen Diskussionen hier nicht führen, weil Hertha wäre gerettet und nach der Ausgangssituation Herthas („spielen um Klassenerhalt“) hätte das hier für die meisten gereicht. Diejenigen, die dann trotzdem „Konzept“-Diskussionen geführt hätten, wären von vielen doch eher belächelt worden.
Was wissen wir denn, was z.B. bei Borussia Dortmund alles im Argen liegt? Es interessiert keine Sau – weil sie zum zweiten Mal hintereinander Meister geworden sind und tollen/erfolgreichen Fußball spielen.

Wir brauchen wieder eine Gewinnermentalität bei Hertha BSC – und zwar keine aufgesetzte, sondern eine ehrliche. Kann sein, dass uns das dann auch wieder in die Nase steigt, weil es uns irgendwann auch wieder zu stark und nur als vom Ehrgeiz zerfressen geprägt scheint. Aber diese Seite würde ich zumindest gerne mal ausprobieren, um sie so beurteilen zu können. Bei Herthas Fußballern hat man das Gefühl, dass die alle irgendwie satt und unambitioniert sind. Wenn ich wirklich Erfolg haben will, darf ich mich doch von einer angespannten Situation nicht so lähmen lassen, dass man von außen den Eindruck bekommt, da machen sich elf Spieler in die Hose, wenn sie den Platz betreten.


apollinaris
1. Mai 2012 um 13:56  |  79473

@treat: habe mir ne Pause genommen, deshalb erst jetzt: danke, finde ich schön, dass wir wieder etwas enger beieinander sind. 😀
Danke dafür. Du weisst: ich ,´mache aus meinem Herzen auch keine Mördergrube und reagiere impuliv-und ein paar Neckereien m ü s s e n gehen. Was hier über Leute gesagt wird, die ich (nun mal ) mag und schätze, geht oftmals viel viel derber zur Sache..
Also: Schwamm drüber-ich freue mich ohnehin auf morgen…Wir haben morgen übrigens schon ab 16:00 geöffnet; bin dann aber erstmal stark eingbunden 😉


hurdiegerdie
1. Mai 2012 um 14:02  |  79474

Tja, @Naseweiss,

schön argumentiert, aber da bin ich leider grundsätzlich anderer Meinung.

Wenn man ohne Konzept mal den einen mal den anderen Trainer holt (wie sagte Jogi Löw, drei Trainer mit unterschiedlichem Konzept), weil es das Tagesgeschäft so verlangt, dann steht man eben da, wo Hertha jetzt steht.

Dass Hertha als Tabellletzter das erste Mal abgestiegen ist, und dieses Jahr eben auch mit den Kernspielern des ersten Abstieges die drei Spiel mehr nicht gewonnen hat, ist eben eine Frage des fehlenden Konzeptes.

man kann doch nicht ewig sagen, wenn, wäre hätte. WIe viele Heimspiel über 2 BL-Saisons hat Hertha denn gewonnen? Alles nur Tagesgeschäft?

Hertha braucht eine Gewinnermentalität, halte ich ehrlich gesagt für eine Aussage wie, wir brauchen mehr Bayerngähn.


apollinaris
1. Mai 2012 um 14:05  |  79475

@naseweiss: ich war in der ersten Sekunde schon gegen die Ottl- Verpflichtung, weil es unnötig ne Baustelle aufmachte. Hatte gesagt, dass hier wohl ein Name geholt wurde.
-Ich habe immer um eine Alternative für Raffa gerungen.
-Ich hätte die Sache mit Trainer 1 völlig anders kommuniziert/gehandhabt.
– Ich verstehe schon seit Monaten nicht, was der Manager da so alles „nicht mitbekommt“. Nicht alle Kritiker sind Trittbettfahrer oder Würste.-
Dafür hätte ich wohl ne Menge anderer Fehler gemacht. ABER: ich bekomme kein fürstliches Gehalt für meine Ideen u/o Fehler..Und wenn die Dinge „im Nachhinein“ schief gehen, trägt der Entscheider die Verantwortung. Jeder Manager der Liga hat mit ähnlichen Dingen zu kämpfen. Auch bei DH galt: es ging zweimal nur sehr knapp daneben, sonst wäre (auch) dessen Strategie , getragen vom Präsidium, aufgegangen.
Ich finde, das muss man trennen. Das eine ist „Verständnis haben“- das andere ist (…).“Eier, mir fehlen Eier.“


der 5. Offizielle
1. Mai 2012 um 14:08  |  79476

Seppelfricke
1. Mai 2012 um 14:09  |  79477

spox.com meldet das torun suspendiert wurde.

„“Er bekommt eine Denkpause“, sagte Rehhagel nach dem Training der Berliner am Dienstag. Torun soll nun bei der U23 spielen.“

hab jetz nicht alle beiträge hier gelesen. weiß da jemand was?


1. Mai 2012 um 14:16  |  79480

Das richtige sportliche Konzept für Hertha wäre in unserem Falle gewesen, die Saison in Ruhe mit Babbel zu Ende zu spielen. Ich unterstelle den Verantwortlichen einfach mal, dass das auch für sie das Wunschszenario gewesen wäre.

Leider gab es aber offenbar Gründe im nicht-sportlichen Bereich, die dagegen sprachen. Ich glaube schon, das der GF Sport in diesem Fall in einer Zwangslage war, die ihm keine wirkliche Wahl gelassen hat. Es kommt in den besten Unternehmen vor, dass Leistungsträger und Führungskräfte trotz guter Leistungen gehen müssen, wenn ihre private Lebensführung mit dem Betriebsfrieden kollidiert (um das hier mal möglichst wertfrei zu formulieren).

Preetz also die Entlassung von Babbel anzulasten finde ich unfair. Verbockt hat er ganz klar die Kommunikation, vielleicht sollte er diese Verantwortung künftig abgeben. Erst Skibbe war aber ein schwerwiegender Fehler. Möglicherweise eine Panikreaktion. Aber ein Fehler.

Und zu Babbel nur so viel: Sein ständiges Nachkarten in den Medien ist unprofessionell und stillos. Ich halte es für richtig, dass Hertha da nicht drauf einsteigt. Auch wenn es weh tut.


1. Mai 2012 um 14:19  |  79481

Aber ich merke gerade, dass ich wieder ins Hamsterrad einsteige. Seufz.


Hoppereiter
1. Mai 2012 um 14:32  |  79482

@naseweiß
was ohne konzept für ein fussball gespielt wird sehen wir doch seit der entlassung favres.

man hat es damals schon versäumt zumindest die philosophie des trainers beizubehalten und hat einen völlig andren trainertyp geholt.

mir stösst bei preetz und gegenbauer auf,das sie ein relativ solides gerüst,was favre in 2 jahren aufgebaut hat in,wenigen wochen komplett vernichtet haben.

genau den gleichen fehler hat er(preetz) in dieser saison wieder begangen,ein relativ solides babbel fundament ohne not eingerissen.

ich wünsche mir einen trainertyp ala tuchel,der begesiterung verbreitet und taktisch modernen fussball spielen lässt,lieber mit fliegenden fahnen untergehn als mit angsthasen fussball,den wir leider teilweise auch schon unter babbel gespielt haben.


kczyk
1. Mai 2012 um 14:35  |  79483

als favre das 3. spiel hintereinander mit hertha verloren hat, waren es zuerst die fans, die ihm ihre gefolgschaft versagten.
doch rückblickens wird gerade dieser umstand gern vergessen.
ein konzept zu haben, ist gut.
und ein konzepttrainer verfolgt garade dieses.
doch ein verein mit einem konzept braucht auch ein umfeld, das dies zulässt. ich bin davon überzeugt, dass gerade berlin dieses umfeld nicht bietet.


Blauer Montag
1. Mai 2012 um 14:49  |  79484

Wenn Hertha einen TR hätte wie Luhukay, Tuchel, Streich, Slomka oder Hecking würde ich ihm eine ganze Saison Vertrauen geben – egal wie oft er verliert. Hauptsache:
A. Es gefällt ihm in Berlin und bei Hertha.
B. Er schätzt das Potenzial und die Grenzen des Vereins richtig ein.

Ein Rückblick zu B.: Ich hatte von Anfang an ein besch… Gefühl, als Skibbe bei seiner Vorstellung frei heraus davon schwafelte, dieser Verein gehöre in das obere Drittel der 1. Bundesliga.

zu @apo um 14:05
Als Alternative zu Raffael hatte ich ja insgeheim auf Torun gehofft. Stattdessen wird er suspendiert ….. 🙄 🙄 🙄


Naseweiß
1. Mai 2012 um 14:51  |  79485

@apollinaris
– Ottl… d’accord. Aber war das Preetz alleine? Da hat Babbel mit rumgefingert.
– Raffa-Alternative… das werden Babbel/Preetz sicherlich auch diskutiert haben. Die Frage ist: Kriegt man auf der Position „was Gutes“ mit wenig Geld?
– Kommunikation im Streit mit Babbel… stimme ich dir ansatzweise noch zu. Da wird Preetz sich auch hinterfragen. Zu seiner Entlastung: Dieses Ding war/ist zu einem Gutteil auch fremdgesteuert – wieviel Zugriff konnte er da wirklich drauf haben? Und es ist ja noch nicht vorbei… mutmaßlich.
– Habe ich irgendwo gesagt, alle Kritiker sind „Trittbrettfahrer und Würste“? Was ist denn das für ein dialektischer Stil hier von dir?

@hurdiegerdie
Hm, schön erwidert, aber deine Meinung teile ich leider überhaupt nicht.

Favre z.B. ist das Musterbeispiel für mich: Hatte man geholt, weil der für Konzept/Vision stand – was hat’s am Ende gebracht? Sechs Spiele verloren, weg!

Versteh mich doch bitte nicht falsch. Ich finde Konzept eigentlich gut. Ich glaube nur, es taugt im Fußball nichts. Die Trainerwahlen bei Hertha laufen natürlich auch nicht nach „mal so oder mal so“, sondern es hängt schon davon ab, wem die sportliche Führung aktuell was zutraut, wer ggf. zum Verein passt, welche Reputation er genießt und ja, wer letztlich auf dem Markt verfügbar ist. Allein der letzte Punkt in der Aufzählung hat das Zeug da zu, jedes Konzept ad absurdum zu führen.

Weiterhin sagst Du, dass Spieler, die eben zum Teil schon beim ersten Abstieg der jüngeren Zeitgeschichte dabei waren, dass die nun auch aktuell vermutlich wieder dazu beitragen.
Meine Meinung ist eben: Ich hätte Ramos, Raffael, Lustenberger und Ebert (und wie sie alle heißen) auch weiterhin halten wollen, weil ich der Überzeugung war, dass sie das grundsätzliche Potenzial haben. Nichts anderes unterstelle ich dem sportlichen Management hier auch bei Hertha BSC. Was ist so schlimm daran? Ist das Management nur dann richtig super, wenn es den unwahrscheinlichsten Fall (diese Spieler werden nicht funktionieren – also alle raus mit ihnen) vorher gesehen hätte. Das hätte uns mit Sicherheit so nicht gefallen.

Gewinnermentalität = Bayerngähn, na ja. Etwas polemisch, finde ich. Aber vielleicht hast du auch nicht verstanden, was ich meinte.


Naseweiß
1. Mai 2012 um 14:52  |  79486

@Hoppereiter
Von mir aus auch gerne Tuchel! Aber sechs Spiele am Stück verlieren – und weg ist er. Wette?


hurdiegerdie
1. Mai 2012 um 15:06  |  79487

ok @Naseweiss,

Wenn ich deine Argumentation verstehe, sagst du Konzepte taugen nichts, weil man sie nach 6 Niederlagen über den Haufen wirft.

Nicht mein Ding (siehe Augsburg).

Die Entlassung von Favre war der erste Konzeptbruch und die 3. gravierende Fehlentscheidung von Preetz in seiner kurzen Amtszeit.


1. Mai 2012 um 15:14  |  79488

@hurdie: Wenn Favre #3 war, was waren deiner Meinung nach die ersten beiden Fehlentscheidungen?


frankophot
1. Mai 2012 um 15:26  |  79489

ich hab noch nie eine Ansammlung von Spielern gesehen, denen der Verein sowas von scheissegeal ist, wie 90% dieser „Mannschaft“.
Ein unmittelbarer Zusammenhang mit dem Vorfall Preetz-Babbel ist wirklich nicht mehr zu leugenen. Seitdem ist der Ofen aus. Ich habe Babbel nie gemocht, aber ich beteilige mich nicht an den Spekulationen, was da vorgefallen ist. Auf keinen Fall sieht es jedoch so aus, als ob irgendjemand in der Mannschaft die Vereinsführung unterstützt und versucht den Klassenerhalt zu schaffen. Die Torunsuspendierung passt da ins Bild. Ich rechne mit einem 0:5 am Samstag und eigentlich sollte keiner mehr hingehen.
Mein Wunsch wäre, es säßen 3 Zuschauer im Stadion: Preetz, Gegenbauer, Schiller.

Es tut weh zu sehen, daß in diesem Verein Null Zukunft für eine langfristige, Teilnahme in einer oberen Liga des 21. Jahrhunderts liegt, egal was passiert am Samstag. Über Jahre wurde verpasst, wettbewerbsfähige Strukturen zu schaffen, auf allen Ebenen.
Alle die Verantworung trugen und tragen hab ständig die eigenen Interessen über die des Vereins gestellt. Von den persönlichen Eitelkeiten mal ganz abgesehen.
Jetzt haben wir eine altbackene Vereinsführung ohne internen Druck, die machen kann was sie will. Schillers Vertragsverlängerung vor 3 Wochen in einer Situation, in welcher das allein schon der Anstand verbietet, spricht doch Bände.

Hab nicht mehr viel geschrieben in den letzten Wochen, aber immer mitgelesen. Ich denke mal, heute ist ein guter Tag, auch das einzustellen.

Ich hoffe, frisches Geld aus dem nahen Osten oder sonstwower hilft weiter. Nur so wird man „oben“ mitspielen können, auch wenn es keine Garantie ist etwas zu gewinnen.

Jeder der einen Verein sucht, indem es um regional Identifikation geht, muss in niedere Ligen ausweichen. Allen Herthanern, die das wollen wünsche ich (ohne Ironie!) viel Erfolg in der 3. oder 4. Liga. Vielleicht kann man langfristig in den Jahnsportpark umziehen, denn der liegt ja fast im Wedding und ist zentral gelegen.
Wenn man die Historie des Stadions mal ausblendet, kann das ein guter Neuanfang werden und man kann iregndwann mal den Bau eines eigenen kleinen Fussballstadions in Erwägung ziehen.

Meine Vereinsmitgliedschaft endet endgültig am 30.06. Ich werde jedoch immer Fan bleiben, wie ich es bin seitdem ich mit 3 Jahren mit meinem Daddy vor dem Radio mitgefiebert habe – mitten im Ruhrgebiet !

Anyway.
Alles Gute für Samstag und auch sonst.
Es kann nur aufwärts gehen – irgendwann.

Gruss aus Barcelona


hurdiegerdie
1. Mai 2012 um 15:30  |  79490

@FoolDC, ich ziehe gravierend zurück, da gab es nur eine vorher.

Das Konzept war, junge Spieler zu holen und einzubauen. Die erste (? weiss ich nicht, ob es die erste war) war es, Wichniarek zu holen. Man kann jetzt sagen, dass war ok, hätte gut gehen können. Ich habe Wichniarek gegen viele wirklich alles gute gewünscht, auch weil er es riskiert hat und das wohl auch mit finanziellem Selbsteinsatz. Es hätte gut gehen können, hätte er nur im ersten Spiel, die 5 cm etc. Es ist aber nicht gut gegangen.

Die zweite jetzt gravierendere Fehlentscheidung war, m.E., beim Wissen um den Verlust von Voronin und Pante im Sturm (die m.E. nicht zu halten waren aus finanziellen Gründen), mit der Zusammenstellung des Kaders bis Ende August zu warten. Ramos kam (geplant war Pavlyuchenko) erst Ende August, also nach etwa 4 Spielen. Rechnet man dazu, dass er dann natürlich nicht gleich funktionieren kann, waren 6 Spiele rum, die 6 Spiele, die Favre den Kopf gekostet haben.

Sorry, aber weiss ich, dass ich die Mannschaft substanziell schwächen musste, dann sollte ich wenigstens sehen, dass diese geschwächte Mannschaft schon die Vorbereitung zusammen ist. Ein Fehler übrigens, den Preetz in den Folgesaisons eingesehen hat, aber ein Fehler in der ersten Saison.


der 5. Offizielle
1. Mai 2012 um 15:33  |  79491

„Morales hilft uns in der jetzigen Situation nicht weiter, er trainiert ab sofort nur noch bei der U23″, sagte Rehhagel. (BZ)


Wünschenswert
1. Mai 2012 um 15:46  |  79492

@kczyk
Wer hat Favre nach 3 Niederlagen die Gefolgschaft versagt? Davon habe ich persönlich weder bei mir noch in meinem erweiterten Umfeld etwas gemerkt. Im Gegenteil, am Tag der Entlassung Favres herrschte große Bestürzung bei vielen meiner Freunde. Ich denke, dass das Berliner Umfeld sehr wohl für einen Konzepttrainer geeignet ist. In Favres erster Saison hat sich auch niemand beschwert.


1. Mai 2012 um 15:54  |  79493

@hurdie: Verstehe, danke. Wichniarek habe ich auch nie kapiert.


apollinaris
1. Mai 2012 um 16:06  |  79494

@naseweiss: es ging mor um etws anders: es ging mir darum, dass nicht alle kritiker Trittbrettfahrer sind . Dass du die Preetzentscheidungen nachvollziehbar findest, ist ok. Ich bleibe bei meiner Kritik-wollte nur zeigen, dass ich nicht nur im Nachhinein kritisiert habe (und da gäbe es noch etliche andere Beispiele).
;-)..und v.a. hatten eben auch seit langem ihre Skepsis ausgedrückt. Trittbettfahrer gibt es natürlich (immer). Fast niuchts wird so opportunistisch behandelt, wie Profifussball.
Ich halte meist seeeehr lange an TREainern fest-eben weil ich an Kontunuität glaube. Preetz mach das gegenteil, was bleibt mir also übrig 😀 ?


L.Horr
1. Mai 2012 um 17:08  |  79496

… Favre , System und Preetz , damit bin ich im Augenblick durch.
Was mich nur noch interessiert ist , ob Hertha /Trainerteam am Samstag all jene auf die Tribüne schickt welche aus niederen Beweggründen den Babbel-Abgang mit ekelhafter Leistungsverweigerung quittierten.

Jemand schrieb hier letztens ,
„Weniger als Nichts geht nicht mehr“.

Babbel versucht mit seinem heutigem Interview ohnehin seine Spezies in´s Boot zu holen um Hertha noch nachträglich abzustrafen.

Den Abstieg unbedingt vermeiden zu wollen ist Eines , Courage zu zeigen und das mit unbelastetn Spielern zu wollen , das hätte zum Finale weningstens noch Klasse !!!

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