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Samstag, 7.7.2012

Erst laufen, dann erholen

(ste) – Langsam wird es richtig voll auf dem Trainingsplatz von Hertha BSC. Zwar fehlen noch einige wenige Verletzte, doch die Reihen der Urlauber lichten sich nach und nach. Seit heute ist auch Nikita Rukavytsya wieder zurück aus Australien, wo er seine freien Tage auf heimatlichem Terrain verbrachte. Mit der Mannschaft absolvierte er allerdings nur die ersten Übungen mit dem Ball, ansonten trabte er seine Runden allein ab, um langsam wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.

Viel mit Fußball an sich hatte das Training am Samstag aber auch für die anderen nicht zu tun. Kurzpässe, Ballannahmen, gern kombiniert mit ein paar geschickten Bewegungen – das sah der Plan von Trainer Luhukay heute als ersten Bestandteil der Einheit vor, etwa 20 Minuten lang. Danach wurden die Bälle eingesammelt, zum Laufen braucht die ja auch niemand, der Rest des Tages gehörte ausschließlich der Konditionsarbeit. Mal ging es auf dem großen Feld im Ausdauermodus hin und her, mal wurde auf dem kleinen Feld gesprintet.

Luhukay kniete dabei an der Seite und schaute sich die Läufer genau an. Die keuchten ganz schön, so dass am Ende nicht ganz klar war, ob der kollektive Applaus der Spieler als freudiger Dank für die Übung gedacht war oder aber eher als Ausdruck der Erleichterung über das Ende der Strapazen. Vielleicht war es aber auch nur eine anerkennende Geste nach einer guten Trainingswoche verbunden mit der Aussicht auf etwas Freizeit. Samstag mussten die Jungs nämlich nur einmal ran, Sonntag ist komplett frei und Montag geht es erst ab 16 Uhr weiter. Insofern stand das heutige Training wohl unter dem Motto ‚Erst die Arbeit, dann das Vergnügen‘.

Was bleibt mir da anderes, als auch hier allen ein schönes Wochenende zu wünschen!


36
Kommentare

7. Juli 2012 um 16:52  |  94725

😆


blauweiss1892
7. Juli 2012 um 17:12  |  94729

Zweiter


linksdraussen
7. Juli 2012 um 17:17  |  94730

Bronze?


coconut
7. Juli 2012 um 17:25  |  94731

Wievielter weiß ich nicht, aber ich bin raus aus dem Krankenhaus.
Genau genommen schon seit Gestern.
Aber schreiben und lesen ist beides sehr mühselig.
Zumindest ist die Hornhautoberschicht in Rekord verdächtiger Zeit zu gewachsen. Nun braucht es einfach Zeit…..
Vielen Dank @all für die lieben Wünsche.
Ein schönes Wochenende noch.
Ich lese hier mit, so oft es geht, aber schreiben werde ich eher weniger. Das ist nämlich schwierig die Tasten zu treffen, so ganz ohne räumlichen Blick…. 😉
…..und „Blind“-schreiben kann ich nicht, sonder nur nach dem „Adlersystem“…2x kreisen, einmal zustoßen…. :mrgreen:


Bakahoona
7. Juli 2012 um 17:26  |  94733

Mal ne blöde Frage zu Trainingsarbeit generell. Macht es Sinn Konditionseinheiten wie oben beschrieben mit Ball durchzuführen? So dass technische Feinheiten „nebenbei“ mittrainiert werden? Hat da jemand hier eine Expertise bzw fundierte Meinung dazu?
Ich denke mir das selbst Kondition spielerisch trainiert werden könnte. Alles mit dem Ball. Und wer den Ball schlecht führt muss halt die Meter mehr rennen.


Exil-Schorfheider
7. Juli 2012 um 17:36  |  94734

@bakahoona

Zumindest soll es Trainer geben, die sagen „Keine Übung ohne Ball.“
Von daher glaube ich schon, dass man das kombinieren kann. 😉


Ursula
7. Juli 2012 um 17:57  |  94736

Viel Glück „coconut“!!!

@ Bakahoona, meine Philosophie wäre,
ist es nicht! Der Leichtathlet in mir holt
sich die Kondition besser OHNE Ball,
weil die Koordination und damit auch
die Verletzungsanfälligkeit schwieriger,
größer wird…..


Ursula
7. Juli 2012 um 17:58  |  94737

…mit BALL!


Ursula
7. Juli 2012 um 18:02  |  94738

Kurzpassübungen, Unterzahl gegen
Überzahl und SPIELE sind doch schon
ausreichend viel für Kondition und eben
Arbeiten mit dem Ball….


Herthaber
7. Juli 2012 um 18:03  |  94739

wenn es hier um andere Dinge als Fußball gehen würde, könnte ich dir 100% folgen aber es geht um Fußball und da will ich Spass haben. Übrigens was können wir schon ändern ? Deshalb finde ich meckern und kritisieren bis zu einem bestimmten Punkt (Abstieg) ist ok aber ich versau mir doch nicht die Hoffnung auf die Zukunft, daß kommt doch eh früh genug, vielleicht auch nicht und dann habe ich mich umsonst geärgert. Nimmst leichter und du hast mehr Spaß


Herthaber
7. Juli 2012 um 18:07  |  94740

@apo und ähnlich denkende waren gemeint


apollinaris
7. Juli 2012 um 18:19  |  94743

@Herthaber: danke für deine Bemühung, ich habe dir im alten thread geantwortet..


apollinaris
7. Juli 2012 um 18:22  |  94745

ich würde viel mit dem Ball machen, aber einiges auch ohne….ich kann das nicht sportmedizinisch begründen. Mir persönlich ginge es auch um den inneren Schweinehund. Den zu umdribbeln mag ja nicht nur Stan Libuda möglich zu sein..ich würde aus disziplinarischen Gründen auch einen Teil ohne Ball Kondition schieben lassen.


Orgelpfiff
7. Juli 2012 um 18:36  |  94746

Ich habe Kondiarbeit während der Saison lieber mehr mit Ball machen lassen, vor der Saison aber eher ohne, weil man da die Vergleichbarkeit braucht, a) der Spieler untereinander und b) der Spieler mit ihren eigen Leistungen in der zeitlichen Entwicklung.


Bakahoona
7. Juli 2012 um 19:03  |  94747

Na das ist ja schon Einiges an Feedback =)


Raffa muss bleiben
7. Juli 2012 um 19:05  |  94748

@Bakahoona

Als ich fürher noch gespielt habe, habe ich die beste Kondi meistens durch Spielformen mit Ball erreicht. Allerdings war das auf einem etwas niedrigeren Niveau als 2.Liga 😉
Dennoch, das beste Konditraining ist das, wodurch die Spieler die beste Kondi bekommen. Und da ist es egal, was dann gemacht wird, laufen oder Spielformen. Allerdings hat ein bißchen laufen auch noch keinem Profi konditionell geschadet… 🙂


trikottauscher
7. Juli 2012 um 19:59  |  94749

@herthaber
…dann lass doch anderen auch ihren spass. selbst, wenn sie nach geschehenem -so, wie ich, apo o. andere- die dinge etwas differenzierter und kritischer betrachten. anlässe dafür wurden in jüngerer vergangenheit schließlich mehr als genug geboten. spass haben heisst m.e. noch lange nicht, den ‚abnick-august‘ zu machen, oder?


adailton
7. Juli 2012 um 23:13  |  94751

@bakahoona

Das alle Übungen mit dem Ball, auch Kondition, gemacht werden ist typisch für die holländische Fußballschule. Hierzulande war Peter Hyballa dieses Stils, aber auch Skibbe. Im Januar hieß es die Spieler hätten wieder Spaß der unter Babbel im Training verloren gegangen ist. Da Fußballer nur spielen wollen, ist es für die Moral am besten ihnen nicht ihr Spielzeug wegzunehmen.


7. Juli 2012 um 23:32  |  94752

@adailton: aha, das hat man dann ja gesehen, wie toll die Spieler dem Skibbe den Spass zurückgezahlt haben..Und ich sage noch mal: m.E. ist es wichtig, den Spielern zwischendrin auch mal den Ernst spüren zu lassen. Schwimmweltmeister wird man nicht nur mit Planschtraining 😉 Ich glaube auch nicht, dass das konditionelle Grundlagentraining ausschließlich aus Ballübungen bestehen kann. (ich weiss es aber nicht)-Aber zu Babbel und Spass verloren: wo ist denn das nun wieder her? Es hiess doch immer umgekehrt..dass Babbel/Widmayer die Gruppe positiv im Griff hätten?
Eines glaube ich aber nun wirklich: man muss es den Herren nicht immer nur leicht machen (wollen). Muss ausgerechnet ich mit der komischen Losung „Fördern durch Fordern“ kommen..? – Was einem Hartz IV -Menschen, einem „Leistungsempfänger“, wie es verwurstet heisst, zugemutet werden kann (soll), kann ich von einem Großverdiener doch auch erwarten?
Muss ja nicht die Magathsche Methodik sein..aber dann auch nicht die niederländische (hatten die nicht auch ziemliche Motivations-und Konditionsdefizite..? )


Pal Dardai
8. Juli 2012 um 1:06  |  94753

Mich würde interessieren wie die Jungs MIT Ball den Teufelsberg hochjoggen. Einige Übungen die sehr effizient für den Kondiaufbau sind, sind mit Ball schlicht nicht möglich. Daher meine Meinung…immer die gute Mischung im Auge behalten.

Ha ho he.


coconut
8. Juli 2012 um 1:28  |  94754

Danke @Ursula
Schließe mich Deiner Meinung und auch der von @Pal an.
Es geht nicht alles mit Ball.


Bakahoona
8. Juli 2012 um 1:40  |  94755

Ok – also nicht alles mit Ball, aber so viel wie möglich. Das scheint hier ja Konsens zu sein. Das Beispiel mit der Holländischen Fußballschule find ich gut. Den Teufelsberg müssen die Spieler vielleicht nicht mit dem Ball bewältigen, wobei das für den einen oder anderen Technikspezi vielleicht mal eine Aufgabe wäre, der man sich stellen sollte. Und mit Technikspezi meine ich jetzt nicht Spieler wie Raffael, bei denen der Ball scheinbar durch ein Magnetfeld am Fuß gehalten wird. Eher die „Grobschlächtigen“ Defensivpositionen. Ich fand Mats Hummels großartig bei der EM trotz seines Megabocks bei dem Spiel gegen die Italiener. Ein Abwehrspieler der den Ball annehmen und flach verteilen kann. Sogar mal den einen oder anderen Meter den Ball nach vorne tragen und dann in Überzahl verteilen. In der letzten Saison habe ich mir wegen Stockfehlern und einfachsten verfehlten Pässen merhmals die Haare gerauft, mit der Folge nun einen sehr hohen Haaransatz zu haben. Es braucht keine Superstars um guten Fußball zu spielen, weder in der ersten noch in der zweiten Liga. Es braucht eine Mannschaft, welche die Sog Basics beherrscht. Das einfache Fußball-Einmaleins. Ich denke Lulu wird genau das machen und vermitteln. Einige Unkenrufer werden sich verwundert die Augen reiben und dann freuen wir uns alle zusammen xD


apollinaris
8. Juli 2012 um 2:49  |  94756

@Baka: nun, nach 2 Abstiegen in 3 Jahren, bekommen die Unken bei mir im Moment eindeutig Artenschutz..alle beide Male zählte ich zu einer anderen Spezi. Man muss auch verlieren können..


waidmann2
8. Juli 2012 um 6:59  |  94757

Ich wundere mich seit Wochen über die beiden hier vertretenen Lager, die entweder
a) den sofortigen Wiederaufstieg erwarten, wünschen oder gar (aus finanziellen Gründen) für unabdingbar halten
oder
b) der Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg nicht zutrauen.

Ganz unabhängig zu welcher Gruppe ich mich zähle, stellt sich m.E. doch vor allem die Frage:
Was – wenn wir tatsächlich gleich wieder aufsteigen sollten …???

Sieht denn unter dem Eindruck des desaströsen Erscheinungsbildes auf allen Ebenen des letzten halben Jahres und der Bilanz der letzten 3 Jahre hier jemand eine Perspektive für eine Erstliga-Saison 13/14??? Wären wir nicht wieder potentieller Abstiegskandidat Nr.1? Und wäre dies nicht noch schlimmer als den sofortigen Wiederaufstieg nicht zu schaffen?

Ich kann im Moment keine Erstklassigkeit erkennen – weder bei den Finanzen, noch bei der Führung noch bei der Mannschaft.
Und beim Trainer? Vielleicht. Aber abwarten und Tee trinken; wir haben viele Hoffnungsträger in den letzten Monaten kommen und vor allem gehen sehen …


ft
8. Juli 2012 um 11:00  |  94758

@waidmann
Deine Fragen sind berechtigt.
Ich sehe es zur Zeit so, dass der Herthakader eine Art Ursuppe ist.
Und ich bin echt gespannt was Jo Lu daraus machen wird.
Paderborn.
Paderborn wird uns zeigen wo wir stehen und wohin die Reise gehen wird.
Aber im Moment will ich mich nicht festlegen ob der Fahrstuhl weiter abwärts fährt, oder ob eine Hoffnung auf direkten Wideraufstieg besteht.


Drokz
8. Juli 2012 um 11:28  |  94759

@Waidmann:

ich denk mal, bei vielen ist es auch die Hoffnung. Ich persönlich tendiere zu dem Modell „erstmal ne solide 2.Liga-Saison spielen“ und dann den Aufstieg anpeilen nächstes Jahr. Vieles wird aber auch davon abhängen, wie sich der Kader noch verändert. kann man raffael/Ramos doch noch verticken und dafür 2-3 „hungrige“ Offensiv-Spieler einbauen (Jugend, Neuzukäufe) , was im Gesamtpaket dafür sorgt, dass wir doch oben mitspielen können…nun.. umso besser 😉 Meiner Meinung nach steht aber 1860 München und Köln vor uns was den Kader (und Finanzen) betrifft.. von daher isses eh verdammt schwer.


Blauer Montag
8. Juli 2012 um 11:48  |  94760

apollinaris // 7. Jul 2012 um 16:29

… Alles steht nach zwei Abstiegen auf den Prüfstand. Jetzt schon, bevor überhaupt etwas passiert ist, schon von Optimismus, positiven Denken, gar, wie gestern von EUPHORIE usw. zu reden, ist nicht meine Welt ..Der Verein ist zutiefst erkrankt..und ich habe mich noch lange nicht erholt. …

Ob auch ein Verein zum Arzt kann, wenn er krank ist, weiß ich nicht. Ich weiß nur nach den veröffentlichten Jahresabschlüssen, dass die KGaA in den letzten Jahren immer wieder Verluste erwirtschaftet hat, und für ihre Kredite Zinsen zahlen muss in Millionenhöhe. Ob das bei der Konkurrenz in der 2. Liga ähnlich ist, habe ich noch nicht recherchiert. Unter den aktuellen finanziellen Zwängen bei Hertha tendiere ich genau wie @Drokz zu dem Modell „erstmal ’ne solide Zweitliga-Saison spielen“.


Exil-Schorfheider
8. Juli 2012 um 11:58  |  94761

waidmann2 // 8. Jul 2012 um 06:59

„Sieht denn unter dem Eindruck des desaströsen Erscheinungsbildes auf allen Ebenen des letzten halben Jahres und der Bilanz der letzten 3 Jahre hier jemand eine Perspektive für eine Erstliga-Saison 13/14??? Wären wir nicht wieder potentieller Abstiegskandidat Nr.1? Und wäre dies nicht noch schlimmer als den sofortigen Wiederaufstieg nicht zu schaffen?“

Hm, interessante Fragestellung. Da ich auch vor der Saison 11/12 gesagt habe, es geht nur gegen den Abstieg, so fände ich es auch nicht schlimm, in 13/14 gegen diesen zu spielen, nur hoffentlich mit besserem Ausgang und generalüberholter Außendarstellung.


trikottauscher
8. Juli 2012 um 12:00  |  94762

@ bisherige kommentare heute: apo, drokz, waidmann, ft, bm
…gehe mit Euch 100% d’accord. warten wir’s ab. eigtl. is hertha zur zeit ’ne wundertüte. da kann alles möglich sein, im guten wie im schlechten… einen schönen sonntag allen, tt


fg
8. Juli 2012 um 12:11  |  94763

die bz berichtet (ja, ich weiß, das kann alles und muss nichts heißen), dass es sich bisher mit der äbh-weiterverpflichtung schwierig gestaltet. sollte er auch gehen, sehe ich allerdings weiteren bedarf, in der offensive nachzubessern.


fg
8. Juli 2012 um 12:13  |  94764

@exil: genau, denn auch 11/12 war man als abstiegskandidat gestartet, wäre aber vermutlich ohne den extremen (!) hausgemachten (!!) ärger irgendwo zwischen 11 und 14 eingetrudelt. von daher darf man auch ruhig als aufsteiger in die buli rutschen, muss dann eben „nur“ besonnen agieren. wie zb augsburg.


Blauer Montag
8. Juli 2012 um 12:26  |  94765

Danke für die Zustimmung tt um 12:00. Nach den veröffentlichten Zahlen vermute ich:“ eigtl. is hertha zur zeit nur mit mühe zahlungsfähig“ .. 🙁
Da ich nach 94764 Kommentaren hier in diesem Blog nicht den Überblick habe, was alles schon geschrieben, gestattet mir die Nachfrage: Wurde hier schon die Frage diskutiert, inwieweit die Entlassungen von Babbel und Skibbe „unbesonnen“ oder „unvermeidbar“ waren?


hurdiegerdie
8. Juli 2012 um 14:06  |  94766

Unke oder nicht, jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Ich sehe halt Hertha vor dem Augsburgspiel nicht schon auf einem UEFFA-Cup Platz sondern gehe das erstmal vorsichtig an, ebenso wie eine Mannschaft bei mir erst den Klassenerhalt geschafft hat, wenn sie ihn geschafft hat.

Das heisst m.E. nicht, dass man automatisch Basher, Miesmacher, Neunmalkluger und Altdeutscher ist.

Die Verpflichtung von JLU fand ich von Anfang an gut, auch weil ich viel von ihm über Bekannte gehört habe. Aber ich fand auch die Verpflichtung von Friend gut. Die bisherigen Verpflichtungen und Teile der Abgänge finde ich bisher nicht gut, weil m.E. wieder keine Strategie, wie ich sie mir vorstelle, erkennbar ist.

Aber wer bin ich schon?

Von Preetz halte ich nichts mehr, und es wird dauern, bis er mich wieder überzeugen kann. Also warte ich ab, was passiert, nicht in 13/14 sondern a) bis zur Wechselfrist und b) in der Saison 12/13.


Drokz
8. Juli 2012 um 14:31  |  94767

Viele sehen die bisherigen Neuzugänge ja nur als abgehalfterte alte Säcke von den Ersatzbänken der Bundesligisten oder Kachunga so als „nix halbes – nix ganzes“.

Man kann es aber auch so sehen: Eine Mannschaft, die nur aus Talenten und Jugendspielern besteht, ist noch lange keine gute Mannschaft. Man benötigt eben auch Führungsspieler, die mal Verantwortung übernehmen und an denen sich die Jungen orientieren können. JLu wird schon dafür sorgen, dass mehr Jugend forscht stattfindet.

Raffael scheint ja laut bz vor dem Absprung nach Neapel. Im gleichen Artikel steht am Ende, dass für Ramos sich keiner interessiert bzw. nichtmal für die 3 Mio. Dafür soll dann Maierhofer geholt werden..und DA fragt man sich dann schon, was das soll. Der hatte sich schon in Duisburg nicht durchsetzen können und in der schwachen Österreich-Liga ist er auch nicht grade der Topspieler.


Slaver
8. Juli 2012 um 14:57  |  94769

@Drokz

Maierhofer war der Topspieler bei Duisburg und hat sie mit seinen Toren eine ruhige Saison in der Liga spielen lassen und ins Pokalfinale geführt. In Österreich war er in dieser Saison Torschützenkönig und zum wiederholten Male einer der besten Spieler der Saison in dieser Liga.

Maierhofer ist ein Typ, der immer seine Tore gemacht hat, immer vollen Einsatz zeigt und eine Mannschaft mitreißen kann. Praktisch genauso ein Typ, den man sich in der letzten Saison gewünscht hätte.

Natürlich ist er mit seinen Körpermaßen alles andere als ein guter Techniker und manchmal etwas arrogant wirkend.

Aber durch unsere noch vorhandene Vakanz im Sturm und den Eigenschaften, die er als Typ mitbringt, die man bei uns in der letzten Saison sehr vermisst hat, scheint man sich da schon seine Gedanken gemacht und Schlüsse daraus gezogen zu haben.

Daher kann uns auch ein Maierhofer durchaus weiter helfen.


Blauer Montag
8. Juli 2012 um 15:40  |  94770

Neue Saison, neue Fanartikel 2012.
Hier (m)ein kleiner Vorgeschmack 😉 .

A. Das Entlaubungs-, äh … pardon … Enthaarungsmittel „Dieter“ in der Champions-League-Dose 500g für 6,99 €.

B. Das Kopfballpendel „Eigentor“, wahlweise lieferbar mit Holz aus dem Stamme der tchechischen Eiche (Modell „Roman“ 50 €) oder der kolumbianischen Königspalme (Modell „Adrian“ 70 €).

C. Der blauweiße Klappstuhl „Micha“ für 15,99 € – eine Zierde für jeden Balkon.

D. Die Spendierhose „Werner“ für 50 €. Zarte blauweiße Streifenoptik ohne weitere Schnörkel und Schnickschnack. Der Hingucker bei der berlin fashion week.

E. Das Käse-Fondue-Set „Lucien“ für 39,99 €. Ein geselliges Vergnügen für 8 Personen – in lauen Sommern ebenso wie in klirrenden Frostnächten.

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