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Donnerstag, 13.9.2012

Wo liegt Hertha-Land ?

(ub) – Donnerstag, immer noch drei Tage bis zum nächsten Punktspiel gegen den VfR Aalen (Sonntag, 13.30 Uhr, Olympiastadion). Die Mannschaft hat heute individuell trainiert. Will sagen: Manche sind auf dem Gelände gelaufen, andere waren im Kraftraum, Gewichte stemmen, wieder andere sind von den Physiotherapeuten behandelt worden.

An einem der vergangenen Tage ging es hier im Blog um die Frage, wie Hertha BSC draußen wahrgenommen wird. Wie geerdet oder wie abgehoben der Verein ankommt. Ob es Kampagnen oder  Köpfe braucht. Ob sich Hertha ausreichend um die 1,2 Millionen Neuankömmlinge bemüht, die sich seit 1990 in Berlin niedergelassen haben.

Bin am Dienstag auf dem Bad Boy  unterwegs gewesen auf dem schönen Radfernwanderweg Richtung Kopenhagen. Durch die Rehberge, vorbei am Stade Napoleon. Und dann am Hohenzollernkanal entlängs.   Mein Eindruck: Sooo schlecht ist es um das Image von Hertha nicht bestellt. Obwohl es unter der Woche war, obwohl der Derby-Sieg ggen den 1. FC Union (2:1) bereits einige Tage zurücklag, waren reichlich Fahnen gehißt.

Hier habe ich für Euch übrigens das Original zum Enblem ‚Fahne pur‘ aufgestöbert.  Wer dort hinpilgern möchte: Es liegt unterhalb des Autobahnzubringers A111 😉

Die Formen der Fahnen sind verschieden, ihr Alter auch.  Wenn man durch die Dauergartenkolonie ‚Vor den Toren I‘ rollt: Es gibt Hertha-Fans, und die nicht zu knapp.  Damit ich jetzt nicht so vor mich hin schwadroniere, anbei die Belege, alle aktuell in dieser  Woche mitgenommen.

Eine Beobachtung meiner Tour: Hertha ist in Berlin verwurzelt. Und eine ganze Reihe von Fans ist stolz, das zu zeigen. Manche so sehr, dass sie zwei Fahnen im Garten aufgestellt haben. Wer die Augen offen hält, begegnet dem Enblem in und um Berlin  an vielen verschiedenen Stellen. Herthas aktuelle Mitgliederzahl liegt bei 29.150. Das ‚Projekt 30.000‘ biegt also auf die Zielgerade.

Wenn das Wachstum weitergehen soll, worauf kommt es an?

–  Ohne sportlichen Erfolg geht nix.

–  Der wird automatisch mit handelnden Personen verbunden sein, die zur Identifikation einladen.

– Was ist mit Kampagnen? In der Hoeneß-Ära gab es  ‚Play Berlin‘, vor zwei Jahren wurde ‚Hertha hautnah‘ aufgelegt.

– Einer von Euch, meine es war @apoll,  hat mehr Kreativität bei Markenpflege angemahnt. In welche Richtung könnte das gehen?

Wünschen allen einen schönen Frühherbstabend.

 


165
Kommentare

playberlin
13. September 2012 um 19:08  |  112049

Erster


13. September 2012 um 19:09  |  112050

🙂


playberlin
13. September 2012 um 19:12  |  112051

Kampagnen hin oder her. Was zählt, ist auf dem Platz. Weitere Jahre Zweitklassigkeit lassen sich nur schwer verkaufen. Folge wäre ein erheblicher Zuschauerschwund.

Daher pflegt man die Marke Hertha BSC am besten mit Hilfe sportlichen Erfolgs. Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass ich Kampagnen wie „Hertha hautnah“ nicht guteheiße.


backstreets29
13. September 2012 um 19:13  |  112052

Hertha muss erstmal mit Leistung überzeugen
Die Vergangenheit hat doch gezeigt, dass man in Berlin natürlich den Kampf um die Meisterschaft verkaufen kann, aber auch viel eher den Existenzkampf als das graue Mittelmaß
Und das graue Mittelmaß muss erstmal wieder erreicht werden.
Mit dem zweiten Abstiegt tut man sich natürlich schwer erneut Euphorie zu entfachen, wenn der erste Abstieg nach dem Motto „Wir haben verstanden“ abgehakt wurde.
Das zeigt nämlich der breiten Öffentlichkeit, die nicht so genau hinschaut, dass man bei Hertha eben nix verstanden hat.
Ausserhalb Berlins wird Hertha eher als mittelpeinliche Skandalnudel mit grossem Potenzial zum Fremdschämen wahrgenommen


L.Horr
13. September 2012 um 19:22  |  112053

… das stört mein Gerechtigkeitsempfinden !

Der Düdo-Fan welcher nach dem Spiel mit Bengalo in der Hand erwischt wurde hat nun 3 Monate auf Bewährung plus 5.000€ Geldstrafe bekommen.
Der Richter erkannte auf „versuchte , gefährliche Körperverletzung“.

Lumpi Lambertz hingegen für das identische Delikt 4.000€ Geldstrafe.


Orgelpfiff
13. September 2012 um 19:23  |  112054

Hertha-Land ist immer da, wo ich bin, Punkt!

Bei einem Bayern-Fan sah ich mal den Spruch auf dem T-Shirt: Euer Hass ist mein Stolz. Fand ich nicht schlecht, für mich aber nicht passend. Ich würde eher sagen: Mein Trotz ist mein Stolz. Mehr Inspiration hat mein Verein leider z. Z. nicht zu bieten.


jenseits
13. September 2012 um 19:27  |  112055

@L.Horr, ich habe etwas von 500 Euro gelesen.


Orgelpfiff
13. September 2012 um 19:27  |  112056

@ L.Horr

Wenn ich mich nicht irre, ist gg Lambertz nur wg. Verstoss gg das Sprengstoffgesetz ermittelt worden, deshalb das unterschiedliche Strafmass.
Vielleicht hat man bei ihm berücksichtigt, dass ihm ein anderer das Ding in die Hand gedrückt hat.


witox
13. September 2012 um 19:27  |  112057

Ich glaube durchaus, dass Luhukay Potenzial als Sympathieträger hat und entsprechend auch, Herthas Gesicht zu sein. Er hat die nötige Bodenständigkeit und ein starkes sportliches sowie mannschaftliches Konzept. Schon heute werden alle Hoffnungen an Luhukay gebunden.
Ich befürchte nur, dass es zu einem Konflikt zwischen ihm und Preetz kommt, und das wäre Fatal. Mir kommt jetzt schon vor, dass die Chemie zwischen den beiden nicht mehr so stimmt.


L.Horr
13. September 2012 um 19:30  |  112058

…Erlebe Hertha auch verwurzelt in Berlin nur ,
je weiter man sich dem Zentrum Berlins nähert , nimmt´s aus bekannten Gründen deutlich ab.

Dort wo ich Hertha-Spiele in meiner Sky-Kneipe verfolge , schauen permanent um die 60 Pers. die Spiele und in den bisherigen Zweitliga-Spielen habe ich keinen Aderlass feststellen können.

Das erstaunt mich ebenso wie die weiter anwachsende Mitgliederzahl !


TassoWild
13. September 2012 um 19:32  |  112060

Um so wichtiger für Hertha sind solche Termine wie in Stahnsdorf: http://www.youtube.com/watch?v=IQh_ELynYDU

Statt Image-Kampagnen der Werbeagentur lieber die „Alte Dame“ zum Anfassen…


cameo
13. September 2012 um 19:43  |  112061

Ich schlage vor „Tag der offenen Tür“

…zu jedem Heimspiel


zenturio
13. September 2012 um 19:57  |  112063

Ganz klar ohne sportlichen Erfolg geht gar nichts. Aber in der heutigen Sportwelt läuft ohne Werbekampangnen auch nichts. Das man da viel Kreativität walten lassen sollte ausser Frage stehen. Solsche Sprüche wie aus Berlin für Berlin, Hauptstadtkult und die aufgeführten Kampangnen sind gut und sollten weiter entwickeltsowie ausgebaut werden. Ich persönlich bin ja ein Fan von diesen Mega coolen Trailern die man dann überall wie bei euch letztens auch findet. Da sollten die mal einen neuen drehen z. B. Hertha macht Härter wo man sich humorvoll und trotzdem in voller stärke präsentiert. Aber zu diesen ganzen Positiven sollte man auch einen freundlicheren Redegewannten neuen Pressesprecher instalieren .


13. September 2012 um 20:11  |  112064

Ja ich war’s ! Weil ich cool bin! xD


Ursula
13. September 2012 um 20:11  |  112065

Hertha BSC ist ja letztlich ein Affinitätsmodell,
aber wie lange noch?? Alle Unternehmungen
oder Kampagnen (s. ubremer) würden automatisch
mit den aktuell handelnden Personen verbunden
sein und die relevanten Parameter würden z. Z.
an Michael Preetz festgemacht werden….

….ein Widerspruch in sich, wenn man noch
immer von diesem “Affinitätsmodell” ausgeht!

Kampagnen na klar, aber wer soll die initiieren?
Michael Preetz mit seinem permanent sinkenden
Beliebtheitsgrad, dies nicht nur in der Berliner
Öffentlichkeit?

Mit Hilfe von Kampagnenmanagementsystemen
wäre man heute selbst bei HERTHA in der Lage,
mehre Marketingkampagnen parallel auf- bzw.
abzuarbeiten und somit die Fans und SOLCHE,
die es werden wollen, sollen, und “Interessenten”
(oder ggf. evtl. Investoren) an der Hertha durch-
aus personalisiert, auf die Vorzüge eines Berliner
Bundesligisten AUFMERKSAM zu machen….

Zu Beginn jeder Kampagnenplanung steht DIE
strategische Planung, d. h. auch die ganz klare
Definition EINES ZIELS…!!! Wer gibt das bei
der denn Hertha vor???

WER soll bei der Hertha eine gute Vorbereitung
mit zündenden Ideen, bis hin zu Identifikationen
des Vereins mit seinen handelnden, aber leider
total überforderten Personen publik machen?

Stellvertretend für den Verein EINSTEHEN???
Gar als “Berliner Lichtgestalt”……

Dazu müsste Hertha ENDLICH wissen, was man
wirklich will! Oder wie der Verein den Eindruck
erweckt, doch noch eher ZEHN Jahre so “weiter-
wurschteln”….

… nur dann helfen auch keine Kampagnen oder
andere zielorientierte Marketingstrategien nichts
mehr, oder….???


Berlinator
13. September 2012 um 20:18  |  112066

Werbung nutzt nur kurzfristig. Nachhaltigkeit und sich verlieben ist wichtig. Das Herz muß an Hertha hängen bleiben. Geht nicht von heute auf morgen, langer Prozess. Dabei werden die viel gescholtenen Eventsfans genau so gebraucht. Der Verein muß für Berlin stehen, für alle Berliner. Ein Traum, ich weiß.
Ich vermute bis dahin wird es die Fahnen und Bekundungen weiterhin bei Berliner Laubenpiepern geben aber nicht in der Stadt.
Berlinator


backstreets29
13. September 2012 um 20:20  |  112067

Zeig mir mal einen Verein in der 1 oder 2. Liga, der sich für eine langfristige Zielsetzung entschieden hat.
Dortmund ist den Weg mit Klopp gegangen.
Das wars dann aber auch schon
Langfristig kann niemand planen, daher kann man auch keine langfristige Zielsetzung ausgeben.

Hertha möchte aufsteigen, drinbleiben und sich in Liga 1 etablieren.
Mehr kann man nicht vorgeben.
Und eine Alternative zum „Weiterwurschteln“ gibt es aufgrund der finanziellen Situation nicht.


playberlin
13. September 2012 um 20:23  |  112068

Neben der „temporären sportlichen Delle“ mit dem Hang zu humoristisch-blamablen Auftritten spielt sicher auch die defizitäre Außendarstellung der verantwortlichen Personen eine Rolle.

Als da wären…

– ein etwas farblos wirkender Trainer, teilweise verkniffen wirkend und bereits nach zwei Spielen tief enttäuscht und laut schimpfend über die Darbietungen seiner Mannschaft,
– ein GF Sport, meist tief in Falten gelegt und mit dem mittlerweile legendären angespannt-verzweifelten Gesichtsausdruck,
– ein Präsident, der in grundsätzlich überheblicher Art und Weise seine provinzielle Kodderschnauze zum Besten gibt,
– zu allem Überfluss noch ein Pressesprecher mit der Ausstrahlung einer alten Leberwurststulle und dem Charisma eines Holzfällers.

Das alles trägt nicht unbedingt dazu bei, dass man Hertha BSC als einen frischen und dynamischen Sportverein wahrnimmt.


tabby
13. September 2012 um 20:27  |  112069

Hertha muss sympathisch sein und auch in den Zuschauer Nachwuchs mal etwas investieren.
– Warum nicht mal Sportunterricht mit Hertha ?
– Angebote an Schulen den Wandertag inkl Fest im Olympia Stadium („Ein Ort der Geschichte“) mit Rundgang usw zu verbringen
– Zeigen das Hertha mehr ist als nur Fußball , zb. Beachvolleyball usw.

Ein junger Verwandter ist aus diesen Gründen als Berliner VfL Fan geworden.(Es hätte mich weniger getroffen wenn sein Motto „Unioner was sonst“ wäre. Aber VfL…)
Deren Jugendsocuts Sichten nicht nur sondern machen auch Marketing für den VfL.
Soetwas ist eine Investion in die Zukunft die man nicht unmittelbar im nächsten Jahresbericht positiv bilanzieren kann und man auf der Versammelung auch nicht in Zahlen ausdrücken kann.
Ja es ist bei Hertha kein Geld da, aber nicht immer Kosten gute Ideen viel Geld , sondern manchmal auch nur ein wenig Anstrengung.


Berlinator
13. September 2012 um 20:29  |  112070

playberlin
mit dem Trainer liegste daneben. Preetz macht einen recht normalen Job, der Präsident gibt Kohle. Pressesprecher müssen nicht einprägsam sein oder? Ich kenne keinen von irgendeinen anderen Club.


L.Horr
13. September 2012 um 20:30  |  112071

@Ursula – 20.11 Uhr

(…) Zu Beginn jeder Kampagnenplanung steht DIE
strategische Planung, d. h. auch die ganz klare
Definition EINES ZIELS…!!! Wer gibt das bei
der denn Hertha vor??? (…)

… Bisher hab ich Hertha´s Zielsetzung wie folgt verstanden und ich selbst könnte es nicht anders benennen :

Permanente Erstligazugehörigkeit bei permanenter Konsolidierung.

Heisst nichts anderes als auf Teufel komm raus , zu jeder Saison bis mindestens 2021 , mit minimalstem Etat sportliche Konkurenzfähigkeit herzustellen und die Lizenz zu erhalten.

Nur knallige Transferüberschüsse und/oder ein Investor oder die gewollte Insolvenz können diese Spirale durchbrechen.

Das scheint mir alternativlos , andere Ziele sind ob der Gegebenheiten nur science fiction , leider !

Andere Ziele


Freddie1
13. September 2012 um 20:33  |  112072

@backs
Zustimmung! Und Dortmund/Kloppo sind den Weg ja mehr oder weniger zwangsweise gegangen.

@playberlin
Habe in meiner Umgebung eine andere Wahrnehmung. Der Trainer wird mit Sicherheit nicht als farblos empfunden und Gegenbauer wird eher als Glücksfall angesehen. Auch was seine Außendarstellung angeht.


backstreets29
13. September 2012 um 20:33  |  112073

Natürlich kann man solche Aktionen machen, die sind auch löblihc und bringen was, siehe Hertha im Kiez.
Das ändert aber doch nichts daran, dasss eine langfristige Ausrichtung momentan einfach nicht möglich ist.

Die Frage ist doch auch, mit wem in Deutschland man auf Augenhöhe ist, bzw wen man als Vergleich heranziehen will.
Und da stehen wir halt im Moment mit Klubs wie FSV Frankfurt, Union, 1860 oder Bochum auf einer Ebene.
Das ist alles, aber nicht die bel étage, das ist noch nichtmal graues Mittelmaß.


backstreets29
13. September 2012 um 20:36  |  112074

@freddie

Diesen Weg MUSSTE Dortmund gehen. Stimmt.
Genau diesen Weg wollte man zunächst mit Favre gehen und dann nochmal mit Babbel.
Bei beiden ist das aus unterschiedlichsten Gründen gescheitert, nicht aber in erster Linie am fehlenden Geld.
Jetzt versucht man es mit Luhukay, einem vergelichsweise teuren Kader für die 2. Liga, den man im Aufstiegsfalle verstärken muss.

Man versucht stratetisch und längerfristig zu planen, wird aber aus irgendwelchen Gründen ausgebremst bzw scheitert.


Ursula
13. September 2012 um 20:39  |  112075

All diese „Ansätze“ wurden doch zumindest
von Dieter Hoeneß „versucht“, eben in
Ansätzen, aber es fehlte ihm, wie heute
noch mehr, ein kompetentes Team, in dem
auch damals schon, der ihn (Hoeneß) sehr
enttäuschende Michael Preetz präsent war!

Und dann konnte trotz guter Ideen, der gute
Dieter Hoeneß nicht delegieren…..


backstreets29
13. September 2012 um 20:42  |  112076

@Ursula

Dass Hoeness alles war, aber KEIN Teamplayer sollte aber nicht unter den Teppich gekehrt werden.
Es fehlte ihm nicht am Team, sondern an Teamfähigkeit.

Ist ja ein netter Versuch von dir, aber die Verfehlungen von Hoeness (Hertha pleite bis 2020) kannst du nicht auch noch auf Preetz abladen, so gern du das auch machen würdest


Freddie1
13. September 2012 um 21:00  |  112077

@ursula
War es nicht DH mit der unsäglichen Play Berlin Aktion?
„konnte nicht delegieren“ ist schon eine euphemistische Umschreibung.


HerthaBarca
13. September 2012 um 21:03  |  112078

Auch bei mir in Rudow hat einer an seiner Laube eine Fahne mit einem dazu passenden Fahnenmast! Ich habe auch noch zwei andere interessante Fundorte von unserer alten Dame! Einer in einem Café in Basel (am Handwaschbecken im WC) der andere bei einem Antiqutätenhandel in Zürich. Da war eine Figur (blonde Junge Frau auf einem Ball sitzend), die ich auch einmal hatte (70er Jahre?). Ich hätte sie mir gekauft – der Preis: 180,- CHF!
@ub
Ich kann sie gerne zusenden – wohin?


apollinaris
13. September 2012 um 21:08  |  112079

@freddi: offenbar haben wir extrem unterschiedliche Umfelder 😀
Wirklich n i e m a n d in meinem engsten Umkreis sieht Gegenbauer anders als einen Provinzmenschen .. und beim Trainer wird ne gewisse Farblosigkeit festgestellt; irgendwie unentschieden.
Was sind das für Leute?-1 Zahnarzt, 1 Psychiatrin, 2 Fotograf, 1 Weltenbummler, 1 Beleuchter und Kameramann, 1 Unternehmerin , 1 Erzieherin,1 Musiker und Maler und Ex-Fussballer, 1 Rechtsanwalt und 1 Tischler. Ein eher bunter Reigen..aber recht eindeutig im Urteil. Hinzu kommen die sporadisch Interessierten aus meinem Laden ..auch dort gegenüber Gegenbauer einstimmiges Votum, beim Trainer überwiegt die Sympathie, aber recht emotionslos. Babbel polarisierte : den mochten viele, und auch nicht wenige konnten ihn nicht leiden.- So sieht´s in meinem Umfeld aus 😀


Ursula
13. September 2012 um 21:10  |  112080

„Und dann konnte, WOLLTE, trotz guter Ideen,
der gute Dieter Hoeneß nicht delegieren….

Das hat sich doch erst herauskristallisiert, dass
zu WENIG „Fähige“ in seinem Umfeld waren!

Sein Delegieren minimierte sich dann richtig!
Richtig!

Und „Hamsterrad“ (pleite bis 2020), hat WER
zu verantworten? Dieter Hoeneß allein, nicht
auch Ingo Schiller…?

Preetz hat in der Tat nichts mit den Finanz-
gebaren der Herren Schiller, Gegenbauer und
Hoeneß zu tun, aber „Dieter“ hat ihn nur zu
„Sportfesten“ und Einweihungen geschickt….!!!

Und evtl. Kreative haben leider das Handtuch geworfen!


apollinaris
13. September 2012 um 21:11  |  112082

@ursula: ich finde es in Ordnung, DH´s 13 Jahre mal auch positiv zu beschreiben. Wnn ich die Resonanz dagegen setzen würde, die ich „in meinem Umfeld“ erlebt habe 🙄 Für mich..aber ich halte dahingehend dann doch lieber weiterhin mein Mau… 😉
Ist eh´nicht zu ändern, man muss mit dem, was wir z.Z. vorfinden, erstmal zurecht kommen.


Ursula
13. September 2012 um 21:20  |  112084

…und was wir z. Z. vorfinden, ist der
Untergang des „Römischen Reiches“
auf Raten….

…aber bitte, ich lasse mich nur zu
gern überraschen…..


TassoWild
13. September 2012 um 21:21  |  112085

Stimmt schon. Wir sitzen tief in Liga 2 und sollen » Premium « denken und fühlen. Die Marke Hertha dümpelt vor sich hin, trotzdem wächst die Mitgliederzahl stetig, das ist erstaunlich. Und spontan fällt mir dazu nur der Claim ein: „Hertha- ick kann nich anders!“


apollinaris
13. September 2012 um 21:26  |  112086

nebenbei: @ubremer: fall´s ich in deinem Einleitungstext gemeint gewesen sein soll: nee, dieser Satz/Gedanke kommt nicht von mir. jedenfalls nicht, dass ich wüsste 😉
Was ich mir von Hertha wünschte, wäre eigentlich nur ne gewisse Stringenz über eine längere Zeit; klarer Plan und weniger Gehetztsein und Sachzwanzpolitik.. Kurz: Das Gegenteil von dem, was in den letzten 2 Jahren „bei mir ankam“.


apollinaris
13. September 2012 um 21:31  |  112087

@Tasso Wild: die Stadt hat seit einigen Jahren Bock auf party, auch beim Fussball. Viele Junge (auch Zugereiste) haben nicht mehr so entsetzliche Vorurteile..und können mit der hertha was anfangen.-Man kann nur hoffen, dass diese extrem schöne Chance nicht kläglich verstreicht. Die Stimmung, die Favre und Babbel ausgelöst haben, zeigen deutlich, was möglich wäre. Aber wir bräuchten bald auch die Spieler, die Funken sprühen, wie es ein Marcello oder Pante oder auch ne zeitlang Kampfbären ala´Dardai und (ja!) Ebert taten. Ohne diese Dinge geht nichts auf Dauer.


L.Horr
13. September 2012 um 21:34  |  112089

… nun zieht Euch doch nicht gegenseitig runter , Hertha´s , auch wirtschaftlicher , Hintergrund ist doch seit Jahren bekannt ! 😉

Oder ist es der kommende Gegner ,Aalen, der zu solcher Tristesse Anlass gibt.

Da müssen WIR bis mindestens Mai 2013 durch , aber ich bin trotz fehlendem Prickeln mehr als nur zuversichtlich.

Frust verleitet ganz menschlich gesehen zu Feindbildern und Sündenböcken.


13. September 2012 um 21:35  |  112090

Ach, das Problem der Hertha ist zunächst der ausbleibende sportliche Erfolg. Wenn man den hat, läuft’s auch wieder besser. Wäre Dortmund unter Klopp richtig in den Abstiegskampf gekommen, wäre er evtl. heute nicht mehr Trainer.

Ansonsten ist das zweite Problem, dass Berlin eine sehr heterogene Gesellschaft ist. D.h.: es gibt keine eindeutige „Zielgruppe“, sondern viele „Ziegrüppchen“. Was der eine „toll“ und „herrlich selbstironisch“ findet, empfindet der nächste als „arrogant“ und „provinziell“. Welche Kampagne soll man da starten?!

Zum Thema Hoeneß nur so viel: sportlich hat er vieles richtig gemacht, finanziell vieles falsch. Die erschwerten Startbedingungen hat vor allem er zu verantworten. Denn er WOLLTE das massive Risiko. Von Wegen Schale und dieses komische Tor in Berlin und so…


HerthaBarca
13. September 2012 um 21:46  |  112091

Bei DH ist doch das Problem, dass das was er am Anfang ohne Frage gut gemacht hatte, es am Ende mit seinen finanziellen Risiken mit dem Arsch wieder eingerissen hat!
Das Ergebnis: Wir werden in den nächsten Jahren kleinere Brötchen Backen müssen – das passt doch perfekt zu unserem Berliner Wesen!


Ursula
13. September 2012 um 21:49  |  112092

Aber Dieter Hoeneß, ob gefehlt oder nicht,
und Lucien Favre, ob man pro oder anti
war, hatten doch VISIONEN…..

…wussten was SIE wollten, wünschten,
erreichen „wöllten“….

…und nun sitzen nur noch Technokraten,
„Verwalter des Unglücks“, an dem ALLE
auch die aktuellen (leider) Protagonisten
beteiligt waren, mit farblosem Kollektiv,
vor der Sisyphos-Arbeit, ohne Geld und
Charisma, den „Pater noster“ abzustellen
und den Verein zu „retten“….

…und noch „Image-Strategien“ zu entwickeln…..


TassoWild
13. September 2012 um 21:52  |  112093

@apo –
Bin doch bei Dir. Party ist in Ordnung, Berlin nun mal keine Langweiler-Stadt. Ich hoffe einfach, dass man sich im Hintergrund mit der Markenentwicklung intensiv beschäftigt- mein Eindruck ist aber ein anderer. Dafür ist WG und sein Gf nach meinem Empfinden zu » pittoresk «, solide Handwerker eben. Da braucht es Strategen- und Zeit. Ich habe natürlich gar nichts gegen einen Marcello, aber sportlich halte ich uns zumindest für solide…


Inari
13. September 2012 um 22:01  |  112094

Im Sommer flaggen wir auch, trotz unserer extremen Enttäuschung über die Entwicklung der letzten Jahre (inklusive Trainer-Karussel-Farce, Null-Bock-Mentalität und zwei absolut verdienten Abstiegen). Jetzt im Herbst/Winter wird draußen nicht mehr Flagge gezeigt, aber im Herzen bin ich weiterhin Herthaner.

Freue mich auf Sonntag und hab gleichzeitig große Angstvvor der Fußballweltstadt .. gegen wen spielen wir nochmal?


Better Energy
13. September 2012 um 22:06  |  112095

DH ist eine abgeschlossene Periode, in welcher Kirch-Gelder plötzlich nicht mehr flossen…


ubremer
ubremer
13. September 2012 um 22:10  |  112096

@hertha-barca,

gern, wenn Du Motive hast. Mailen an mich ( vorname.nachname at axelspringer.de )

@apoll,

das war gemeint hier 😉


Freddie1
13. September 2012 um 22:33  |  112097

@apo
Stimmt, mein Umfeld ist tatsächlich ein anderes.
Weniger Ärzte, dafür mehr Juristen, Politiker, Verwaltungs-BWL-Menschen. Der eine oder andere Künstler von der EastSideGallery ist auch dabei.
Also auch relativ bunt.


HerthaBarca
13. September 2012 um 22:35  |  112098

Beide Bilder gesendet!


HerthaBarca
13. September 2012 um 22:36  |  112099

@ apo
Das Umfeld prägt! 😉


Kamikater
13. September 2012 um 22:48  |  112101

Also in Berlin ist das Image nicht so schlecht, wie im Westen der Republik.

Hier sind vieler etwas nachgiebiger und lassen nicht gleich mehr die Fahne fallen, nur weil man nicht europäisch spielt.

Wir haben uns schon ein stück als Party-Verein etablieren können. Auch andere Fangruppen sagen das: Dortmund, Mainz und München haben uns das bestätigt. Die haben solche Feierbiester nicht. Das geht interessanter Weise auch konform mit dem Image Berlins. Insofern ist das gut.

Die Kampagnen der letzten Jahre innerhalb der Stadt nach der relativ blassen „play-berlin“-Story, fand ich eigentlich alle ganz gut. Da gab es auf den weg gesprühte Logos, denen man zu einem Treffpunkt folgen musste, da gab es Flashmobs, da gab es alles mögliche.

Da liegt auch unser größtes Potential: Wir haben viele unserer Fans in einer gemeinsamen Stadt. Und die ist gut vernetzt mit Verkehr. Also kann man auch Facebook und Twitter anders nutzen, als es z.B: Bayern könnte.

Seit Gerd Graus weg ist, passiert mit diesen Medien allerdings zu wenig, was ja nicht heißt, dass das nicht noch mal kommen könnte.

Da ist natürlich auch die kreative Initiative der Fanclubs gefragt, hier mal den Ideenreichtum der Feierbiester zu nutzen und selbst tolle Ideen umzusetzen. Das hier ist eine schnelle Medienstadt. da geht viel mehr als in anderen Regionen Deutschlands. Und da steckt eben auch noch Potential. Auch in der Vermarktung.

Man muß ja auch ehrlicherweise zugeben, dass wir seit langem kein richtiges Spitzenspiel mehr hatten. Wenn wir erstmal weiter oben sind und zu Hause gegen Union, St.Pauli, Köln oder Kaiserslautern spielen und wir mehr als 60000 haben und das Fieber ausbricht, siehts auch schon wieder anders aus.

Einfach weiter machen.


apollinaris
13. September 2012 um 22:58  |  112102

@bremer: nicht schlecht 😀 Ja, klar, so gesehen, gefiel mir tatsächlich der Paukenschlag, das Griffige. Ähnlich wie ne BILD-oder TAZ-Schlagzeile eben 😉 – Menno, du hast ja ein „dan-artiges“ Gedächtnis , Respekt!
– @ freddi: und die sehen in Gegenbauer einen Mann von Welt? 😀 (überspitzt, aber ich staune schon etwas. Aber, hinter all den Berufen stecken ja immer vor allem Typen. Es gibt Ärzte, die halten Leute ala´Rösler für einen Politiker. Nicht wenige sogar für einen guten. Und dann wieder welche, die bei diesen Tpen eben nur Kabarett im Kopf haben 😉
Ärtze, die jeden Mist der Pharmaindustrie mit machen und andere, die Cholesterin oder Nikotin nicht als das Böse schlechthin ansehen..(allet nur beispiele)
BwLer und Verwaltungsmenschen..das glaube ich schon, dürften in der Mehrheit weniger Probleme mit einem Gegenbauer haben. Irgendwie passt das ja ganz gut zusammen.- Also mal grob überschlagen und ohne Anspruch auf Objektivität.
Was ich sagen würde. zu den Typen, die ich da bei der MV auf dem Podest geshen hatte, gehörten eigentlich dringend noch ein paar Schillerlocken…wenn ich mal Pippi L. spielen darf.


Dan
13. September 2012 um 23:01  |  112103

Ich räume ungerne gute Märchen für Hertha auf, aber als „Graf Zahl“ fällt es mir schwer zu widerstehen.

Herthas Mitgliederzahl sinkt.

Wir waren schon bei 29.500 angelangt.
Im Mitgliedsnewsletter vom 20.06.2012 waren es noch 29.300, in dem von gestern 29.150.

Graue Wolken am blauweißen Himmel, denn die „Headhunter“ sind auch jetzt noch unterwegs.

Es ist meines Erachtens schwer die Menschen, einfach nur mit einer Idee oder einer guten Werbeaktion einzufangen.
In erster Linie bin ich der Meinung, dieser Verein muss für diese Stadt und ihre Bewohner stehen. Wir werden aber wenige Zugereiste oder Personen mit Migrationshintergrund einfangen, weil eben diese, wie Exil-Herthaner, überwiegend ihren Heimatverein im Herzen tragen.
Aber es ist schon ein Wandel eingetreten, wenn der Vater aus Bremen im Werder – Trikot mit seinem Sohn im Hertha Trikot ins Stadion geht.

Auch grade heute ist mir wieder aufgefalle, wieviele Kids und Jugendliche beim Teutonia Training Hertha Trikots trugen.

Keine Ahnung wie gefestigt die Pflanze „Hertha BSC“ ist, aber der Wachstum der Fangemeinde, wird schneller wieder erkalten, als uns lieb ist, wenn die höchste Spielklasse lange ohne Hertha BSC auskommt.

Die Bundesliga ist einfach zu mächtig und gnadenlos attraktiv, als das sich Jugendliche dem lange entziehen können. Und so geht dann ggf. wieder eine Generation verloren.


fg
13. September 2012 um 23:01  |  112104

schöner text, uwe bremer!
übrigens, wenn auch nachträglich: genau wie dein auftreten beim textilvergehen. hat mir richtig gut gefallen! 🙂


Exil-Schorfheider
13. September 2012 um 23:04  |  112105

Dan // 13. Sep 2012 um 23:0

„Herthas Mitgliederzahl sinkt.“

Nee, sie steigt schon wieder.
Im letzten Newsletter vor dem Regensburg-Spiel standen 29.100 MItglieder. 😉


Dan
13. September 2012 um 23:08  |  112106

@exil

Witzbold. 😉 Da gehts mir gleich besser.


TassoWild
13. September 2012 um 23:10  |  112107

Aber- was nicht zu hoffen ist- was passiert, wenn der sportliche Erfolg jetzt ausbleibt?
Dann spätestens wird bemerkt, ob eine Strategie dahinter steht. Oder eben nicht.
Also besser , wir hauen Aalen, Ahlen oder Aahlen einfach weg- am besten alle 3! 😉


ubremer
ubremer
13. September 2012 um 23:11  |  112108

@fg,

danke für die Blumen. Das Medium Podcast finde ich etwas ungewohnt. Eigentlich ist es aber ganz natürlich. Du sitzt mit ein paar Leuten, die sich alle für das gleiche Thema interessieren – und schon bist du da. Du hast Dir den gesamten Podcast gegeben? Falls übrigens noch jemand 2:20 Stunden zum Derby nachhören möchte – hier 😉


pax.klm
13. September 2012 um 23:11  |  112109

Ursula // 13. Sep 2012 um 21:10
Na klar, aber wer hat das Team zusammengestellt/eingestellt , wenn nicht DH?


pax.klm
13. September 2012 um 23:15  |  112110

Dan // 13. Sep 2012 um 23:01

Auch grade heute ist mir wieder aufgefalle, wieviele Kids und Jugendliche beim Teutonia Training Hertha Trikots trugen.

Keine Ahnung wie gefestigt die Pflanze “Hertha BSC” ist, aber der Wachstum der Fangemeinde, wird schneller wieder erkalten, als uns lieb ist, wenn die höchste Spielklasse lange ohne Hertha BSC auskommt.

Die Bundesliga ist einfach zu mächtig und gnadenlos attraktiv, als das sich Jugendliche dem lange entziehen können. Und so geht dann ggf. wieder eine Generation verloren.

NeeNee, Hertha sollte nur IRGENWIE kultig sein!
So wie ständig nen volles Stadion. da will dann jeder hin weil es immer voll ist, nen Pokaltriumph, packende Spiele oder tolle Typen und…


Dan
13. September 2012 um 23:36  |  112111

@pax

Für irgendwie kultig, kriegste manchmal mit 18.000 die Hütte in Köpenick voll oder 25.000 in St.Pauli.

Aber 74.500 kriegst Du nur mit Derby, Bayern, BVB oder einer Lok wie eine fast Meisterschaft, aber nicht in dreii Jahren mit dem dritten Aufguß gegen Sandhausen in Liga zwei.

Mach die Augen zu und träume weiter. 😉


tunnfish
13. September 2012 um 23:56  |  112112

Das mit dem Kult ist ein Problem. Herthas Fans sind vielschichtig wie die stadt. Oft nur „shades of blue“ aber doch verschieden. Wenn ich mir die fanartikel und Kampagnen ansehe finde ich das oft zu „aufgesetzt“ von aussen. Wo ist die offene tuer fuer Vorschläge zum Beispiel fuer Shirts? Hertha- ich kann nicht anders ist gut. Temporärer delle mit Pfeil fuer Männern und permanente dellen fuer Frauen auch ganz nett. Die Kreativität der masse sollte man nicht. unterschätzen. Zu den Mitglieder Zahlen nur soviel. Reiner Drueckereffekt. Ich wette von den mitgkiedsbeitraegen gehen die ersten zwei bis drei an die Kolonne.


tunnfish
13. September 2012 um 23:59  |  112113

Shirt: jeder mensch hat eine schwäche – wir haben hertha

In halbAngst vereint


Dan
14. September 2012 um 0:04  |  112114

So jetzt ist es geschafft.

Herzlichen Glückwunsch @rasiberlin. 🙂


coconut
14. September 2012 um 0:43  |  112115

@Ursula // 13. Sep 2012 um 21:32
…aus dem vorigen Thema:
Alles klar, wollte nicht neugierig sein.

Zum Thema:
Ich sitze hier gefühlsmäßig zwischen @Ursula und @Dan, dazu noch einen schönen Schuss @apo……

Gerade der 2.Abstieg hat einiges kaputt gemacht. Und ja, Typen fehlen. Eigentlich weniger als Spieler, auch wenn es nicht verkehrt wäre diese zu haben, sondern eher in der Reihe der sonstigen „öffentlichen“.
Wie schon von anderen erwähnt, empfinde ich gerade unseren Pressesprecher des öfteren als eine Zumutung.
In Berlin kommt Gegenbauers „Kodderschautze“ vielleicht bei den „Eingeborenen“ noch gut an, aber Außerhalb….
….und Preetz seine (angeborene?) Leidensmiene ist auch schwer zu toppen.
Mit einem Babbel oder Favre als „Frontmann“ sah das sympathischer aus. Dann kam Funkel…..
Ich mag ja den J-Lu, aber ein Everybodys Darling wird der im Leben nicht mehr… 🙂
Was Langfristigkeit angeht:
Natürlich ist man da immer auch am sportlichen Erfolg gebunden. Dennoch wäre ein klare Philosophie hilfreicher als ein reagieren auf das Jetzt.
Genau daraus entsteht dann dieser Aktionismus, der schon derart viel kaputt gemacht hat.


Nostradamus
14. September 2012 um 0:50  |  112116

Das Herthafieber ist gerade etwas auf „Standby“. Aber es ist das Potential für Dauerbetrieb schon noch da. Es braucht nur mal wieder mehr sportliche Highlights. Gar nicht mal so sehr Publicity im Rest der Republik – das kommt ohnehin schwer und wenn, dann von ganz allein. Erstmal aufsteigen, dann (oben) 2013 nochmal einen Auswärtssieg beim Meister (wie 2011) sowie Pokalfinale (würde schon reichen), Nachhaltigkeit und 2014 mit einer immer noch jungen Truppe „Nadelstiche“ setzen und irgendwie in der Liga für Furore sorgen – z.B. mit attraktivem Fußball. Das würde vollends reichen, auch ohne CL/EL.

An Sachen wie 6:0 gg HSV, Alves-Tore wie gg Köln, 1:0 gg Milan inner CL, Marcelo brauchen wir erstmal keinen Gedanken verschwenden, aber das ist auch gar nicht mehr nötig. Als Hertha „groß“ war interessierte das kein Schwein. Heute ist Fußball so populär, dass Gladbachs CL-Quali-Blamage primetime im öffentlich-rechtlichen gezeigt wird und dennoch alle für Gladbach waren (außer die Hertha-Finanziers). Da kann man auch schon mit weniger als wie damals dauernd EL (auf DSF!) was reißen.


pax.klm
14. September 2012 um 6:52  |  112117

Dan // 13. Sep 2012 um 23:36
Vergiß nicht was für ein „Kult“ Hertha war, in der Zeit als ich Fan wurde!
Für mich ist das Kult…

Und schaue ich auf den FC Gelsenkirchen…


pax.klm
14. September 2012 um 6:54  |  112118

coconut // 14. Sep 2012 um 00:43
Finde weniger ,dass der Abstieg etwas kaputt macht, es zählt einzig das WIE!


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 8:25  |  112119

Alles Gute zum Ehrentag, @rasi! 😀

———————————————————

@Dan

Danke für die Blumen! Aber wir müssen doch jeden Strohhalm von Aufwärtstrend nutzen! 😀


14. September 2012 um 8:33  |  112120

@dan:

vielen dank.

thema:

es funktioniert nur über sportlichen erfolg + zusätzlicher identifikation ala marcelinho, deisler, kiraly, preetz (als spieler = torschützensieger) auf dem platz und neben dem platz, wie manager höness (wer sagte noch, dass dh hertha wenigstens immer gespräch hielt) und kampagnen.

meine heimat ist etwa 5 km von der stadtgrenze entfernt und wenn mein sohnemann mit rund 100 anderen trainert, sehe ich ca. 15 x hertha, 10 x dfb, 3 bayern, rest 1x gemischt… meiner meinung ein recht guter schnitt, aber um den beizubehalten sollten wir nochmals gegen köpenick gewinnen und am ende aufsteigen… 😉


14. September 2012 um 8:35  |  112121

@e-s:

danke dir auch, nu aber schluss… sonst muss ich weiter so viel schreiben und dann fehlt mir heute nachmittag die schnelligkeit für 🙂 ….


Ursula
14. September 2012 um 9:03  |  112123

„Delegieren“, moin, wenn ich einen vollen
Teller reiche und weiß mein „Gegenüber“
verschüttet oder lässt gar den Teller fallen …..

….und beim „Zusammenstellen“ des Teams,
des Administrativen, da hatten kurioserweise,
@ pax, auf einmal auch ANDERE die Hände
im Spiel! So z. B. wollt Dieter NIE den Preetz
und hat ihn immer gern für „andere Aufgaben“
mal eben „wegdelegiert“….

ER wußte ob seiner überaus aussagekräftigen
Physiognomie! Hat eigentlich mal jemand den
Micha Preetz lachen gesehen oder eine , tja,
optimistische Aussage mit Nachdruck, auch
an die Fans, die Medien gerichtet, gehört???

Gerade jetzt wäre ZUMINDEST, also das aller
Wenigste, „sichtbarer“ Optimismus gefragt!!!
Das gehört alles zur „Bundesligamedienschow“!

Geht das mit „Pokerface“ Gegenbauer, dem
„nachdenklichen“, traurigen Luhukay und
der „verbitterten Kreuzigungsmine“ von
Michael Preetz….?

Begleitet von einem „Pressefutzi“, na ja……


Berlinator
14. September 2012 um 9:12  |  112124

Hertha fehlt eindeutig ein Gesicht. Ein sympathisches oder mindestens charismatisches Gesicht. Kampagnen wirken temporär nicht Nachhaltig. In der zweiten Liga ist so wie so egal was sie machen. Da müßen sie gewinnen damit das Stadion gut gefüllt wird und Stimmung aufkommt. Paulo Coelho schreibt: Der Sieger bleibt allein. Nicht in Berlin!


Ursula
14. September 2012 um 9:37  |  112125

Letztlich noch ein Anekdötchen, so viele Jahre
ist es her! Ich saß zufällig mit einem Bekannten
in der Zweigstelle der Volksbank, Reichstraße,
als Dieter Hoeness “reinstampfte” und zielstrebig
eine, seine Mitarbeiterin ansteuerte und ihr wohl
eigentlich ein Anliegen vortragen wollte…!?

Nachdem ER die gesamte Filiale, nebst Kunden
begrüßte und auch andere Mitarbeiter “einspann”,
plauderte er locker über den letzten Bundesliga-
spieltag und vergaß wohl den Hauptgrund seines
Kommens, aber die Mitarbeiter der Bank stopften, „ob er es wollte oder nicht (?)“ ihm
die Taschen (Subtext!) mit Geld voll, “ohne”
das der Bitten oder Betteln musste….

….und er zog so fröhlich wie er gekommen war,
wieder von dannen!!!

Echt wahr! Schönen Spätsommertag allerseits!


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 9:50  |  112126

@ursula

Oder aber es war seine Art, den Leuten so das Geld aus den Taschen, Koffern oder dem Safe zu ziehen?

Schönes Anekdötchen ist es trotzdem!


Berlinator
14. September 2012 um 10:12  |  112127

und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie noch heut‘


TassoWild
14. September 2012 um 10:12  |  112128

Micha Preetz bevorzugt Online-banking 😉


JimmyBerlin
14. September 2012 um 10:24  |  112129

Gestern Pekarik im 6.OG ( KaDeWe) getroffen, scheint ein netter Kerl zu sein, er hat ja auch geschafft, was bisher noch keinem deutschen Spieler jemals gelungen ist…


Freddie1
14. September 2012 um 10:25  |  112130

Kleiner Fehler heut in der Mopo.
Es wird auf Vorverkauf der Heimspiele verwiesen. UA auf Spiel gg Braunschweig . Das ist aber erstmal auswärts.
Klugschx Modus aus.
😉


L.Horr
14. September 2012 um 10:35  |  112131

… @Ursula , danke für die Anekdote und das skizzieren von D.Hoeness´s nonchalanter Unbekümmertheit.
Das tut gut !

Weniger gut geht´s mir wenn ich mir diese Person vorstelle , wie Sie Monate vor ihrer Demission noch mal fix 25 Mio € für Hertha´s Schuldenreduzierung beischaffen musste zum Preis einer 10 jährigen Knebelung , also einen Zeitraum den er selbst nicht mehr miterleben brauchte.

Und bitte nicht falsch verstehen , ich klage „sportfive“ dafür nicht an , jene haben ein mündiges Geschäfft abgeschlossen und Hertha geholfen.
Ohne „Sportfive“ wäre Hertha schon im Sommer 2009 erledigt gewesen , bei etwa 62-65 Mio € Überschuldung hätt´s wohl keine Lizenz mehr gegeben.

Lg 😉


Freddie1
14. September 2012 um 10:53  |  112132

Tja, „Typen“ werden verlangt.
Und Gegenbauer sei zu provinziell.
Nur: ist es denn bei anderen Vereinen anders? Da kenn ich zum größten Teil doch gar nicht die Präsidenten. Klar, Bayern, Dortmund und S04. Dann wirds aber schon schwierig.
Und der Bekanntheits-/Beliebtheitsgrad der Vereine liegt mit Sicherheit nicht an der Geschäftsführung.
Allein der Erfolg zählt.
Werder war über Jahrzente eine graue Maus. Erst spektakuläre internationale Spiele haben sie beliebt gemacht.
Auch Bayer Leverkusen war attraktiv wie ne gehäkelte Klorolle im Audi 80. Erst nach dem UEFA-Cup-Sieg wurden sie in D bekannt.
Alles steht und fällt mit dem sportlichen Erfolg.


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 10:56  |  112133

Schön geschrieben, @freddie!
100% agree!

Wolfsburg war attraktiv wie der Wackel-Dackel im besagten Audi 80…. bis sie Meister wurden…


14. September 2012 um 10:59  |  112134

@Exil

Wolfsburg ist für mich immer noch genau so attraktiv wie einst.


Freddie1
14. September 2012 um 11:05  |  112135

Danke @exil

Stimmt VW ist auch gutes Beispiel. Die zeigen ja grad, wie die Kurve wieder runtergeht. Und das bei einer schillernden Persönlichkeit wie Magath.

Als L´kusen noch unattraktiv war, war mW auch Calmund schon Manager dort. Und viel populärer und den Bildschirm ausfüllend kann kaum einer sein.
Nochmal: nichts macht sympathischer als sportlicher Erfolg.


Traumtänzer
14. September 2012 um 11:10  |  112136

Dan // 13. Sep 2012 um 23:01

… würde ich mal genauso unterschreiben!


Ursula
14. September 2012 um 11:12  |  112137

Na bitte, wenn es denn so ist, so sein soll,
muss doch die Hertha in Deinen Aufzählungen
„Freddie1“ nicht an „letzter Stelle“ stehen….

…auch was die sportlichen Erfolge anbelangt!!!

„Ihr“ schwadroniert HIER über Wolfsburg,
einem Vorort von BERLIN, aber selbst von
so gut geführten Vorort-Vereinen wie H 96
(Kind) und Mainz und Freiburg kennt „man“
Manager und/oder gar den Präsidenten…..

….MEHR noch, deren Philosophien und die
KONZEPTE,…

….was man letztlich wieder an ihren „relativen“
sportlichen Erfolgen sehen kann!


Freddie1
14. September 2012 um 11:23  |  112138

Schön, @Ursula, dass wenn andere etwas SCHREIBEN, „Du“ von „schwadronieren“ deren Inhalt abwerten möchtest.
Aber schöne Beispiele von dir:
Seit WANN kennt man denn Herrn Kind?
Erst seit sich Erfolge eingestellt haben. Vorher doch nur Insidern mit seinen 50+1 Diskussionen.
Die Präsis von Freuburg und Mainz kenn ich übrigens nicht.


f.a.y.
14. September 2012 um 11:27  |  112139

Die Präsidenten muss man auch gar nicht kennen, aber eine Idee sollten die schon transportieren. Immerhin wird doch über deren Tische der Manager und damit der Trainer bestimmt.

Unser Präsident kokettiert öffentlich damit, keine Ahnung von Fußball zu haben. Tut dem Verein ja sichtlich gut…


ubremer
ubremer
14. September 2012 um 11:29  |  112140

@Freddie,

Kleiner Fehler heut in der Mopo.
Es wird auf Vorverkauf der Heimspiele verwiesen. UA auf Spiel gg Braunschweig . Das ist aber erstmal auswärts.

Danke für den Hinweis. Habe den Fehler korrigiert. O.k., meint, in der online-Version der Morgenpost 😉


Freddie1
14. September 2012 um 11:30  |  112141

@ub
gern.
Wenn wir schon dabei sind: wir haben nur 2:1 gg regensburg gewonnen 😉


Freddie1
14. September 2012 um 11:34  |  112142

@fay
Ich behaupte, so gut wie alle Präsis haben so viel Ahnung vom Fußball wie wir User hier im Blog.
Nämlich so gut wie nix.
WG gibt´s halt zu. Vielleicht haben die anderen Präsis ja auch schon ähnliche Aussagen gemacht. Kommen halt bei uns nicht an.


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 11:35  |  112143

@ub

Da ist wohl jemand urlaubsreif. 😉

@freddie

Mainz müsste Strutz sein, aber Freiburg? Da war mal der Stocker, glaub ich. Ist der noch da?
Den neuen von Bochum kennt man auch nur noch vom Lesen. Der „alte“ Altegoer dagegen wusste sich immer in Szene zu setzen.
Ist aber müßig. Wenn nun jemand meint, WG sei provinziell, bitte. Es herrscht ja Meinungsfreiheit und die schließt das Schwadronieren mit ein… 😉


14. September 2012 um 11:37  |  112144

@ub

Wenn Du schon beim Korrigieren bist, kannst Du nicht noch nachträglich das Ergebnis des Reli-Rückspiels in D. auf 3:3 ändern?

Danke 😉


Ursula
14. September 2012 um 11:43  |  112145

So wie Du das interpretierst „Freddie1“, sollte
man DAS nicht lesen! Meine Prämisse bezog
sich beim „Schwadronieren“ auf das Schreiben
über diesen „Vorort-Verein“….

Im übrigen hat es doch „f.a.y.“ genau auf den
Punkt gebracht! Namen sind Schall und Rauch,
ließ Goethe den Dr. Faustus sagen, aber die
Konzepte und Philosphien bleiben dem „Rest
der Menschheit“ doch längerfristig im Geiste
erhalten! Aber mit mir hast Du ja ohnehin
viele Probleme lieber „Freddie1″….

Außerdem glaube und „fürchte“ ich, dass
HIER eine ganze Menge „Ahnung vom Fußball
haben“ oder es zumindest fest glauben, nee!?


14. September 2012 um 11:45  |  112146

@Ursula

…es zumindest fest glauben, nee!?…

Noch eine Gemeinsamkeit mit vielen Präsis.


Ursula
14. September 2012 um 11:47  |  112148

Tja….


Freddie1
14. September 2012 um 11:48  |  112149

@ursula
Ich hab mit dir Probleme?
Hm. Nö, eigentlich nicht.
Ist mir bisweilen zu anstrengend, aber sonst?
Deinem letzten Halbsatz stimme ich ausdrücklich zu. 😉


f.a.y.
14. September 2012 um 11:48  |  112150

@Freddie: ich hab auch nicht behauptet, dass die anderen mehr Ahnung haben. Aber ich kokettiere doch nicht ständig (gefühlt, ich weiß…) damit, dass ich null Ahnung habe von dem, was ich als Präsident ja in gewisser Form leite, oder? Guck Dir mal im Vergleich an, was der Kind mit H96 angestellt hat.

Vielleicht sieht man das alles von außen auch wirklich falsch, weil ich Aussagen von Gegenbauer halt kenne und die von Kind nicht. Mag sein.


apollinaris
14. September 2012 um 11:49  |  112151

es sind doch alles nur Mosaiksteinchen. Wenn man natürlich jedes Teilchen gleich zerlegt und relativiert, wird man nie zum gesamten Bild vordringen und alles für richtig und unabänderlich halten. -Und widersprechen möchte ich auch: leverkusen war vielleicht bei vielen fans unattraktiv , aufgrund der Bindung zu Bayer..aber für die Medienwelt doch wohl eher nicht. Und Calmund und Rudi..ich finde, das ist ne andere Liga..wer das vergleicht, schaut anscheinend nur mit berliner Augen 😉 . Auch einen Lemke und Alloffs mit Preetz zu vergleichen..rein von der Meienwirksamkeit, verbietet sich ebenso. Oder ein Horst Held..nee, nee..ich könnte noch ne Weile weiter machen.- Klar, der Präside ist eher nicht so wichig. Ich sag mal so: mit dem holt Hertha leider auch nichts raus. Mir fallen einfach die Herren mit den grauen Anzügen ein, keine “Momo” in Sicht, die etwas Farbe hereinbringen könnte. Babbel tat gut. Favre täte gut . Bei Luhu..vom Charisma ist er nun mal kein Otto, der elektrisierte..-Will der große, teure Verein nicht stranden, sollte er möglichst bald sportlich in die Spur kommen. Dafür gilt es erstmal die Daumen zu drücken. Es nutzt wirklich nichts, über den status quo allzu lange zu räsonieren ( 😉 ) ..alles wird gut..weitermachen, etwas Glück nach fleißiger Arbeit haben. Und dann hoffentlich mal die große Durchlüftung starten. Sorry, bin wohl noch etwas traumverhangen..


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 11:50  |  112152

Na ja, @f.a.y., aber was hat denn Kind mit H96 angestellt!? Er hat meiner Meinung nach doch nur die richtigen Leute geholt und das Geld gegeben.
Bei uns war es nur eines von beiden… 😉


14. September 2012 um 11:53  |  112153

@f.a.y.

Kind kokettiert doch auch sehr lautstark, dass er vom Fußball nicht alles versteht. Hat er mehrfach in Interviews erklärt.

Du wirst Gegenbauer wohl nie im Rahmen eines Spiels vor eine Fernsehkamera bekommen, es sei denn, es wird mal eben ein Aufstieg gefeiert.


ubremer
ubremer
14. September 2012 um 11:56  |  112154

@Sir,

Wenn Du schon beim Korrigieren bist, kannst Du nicht noch nachträglich das Ergebnis des Reli-Rückspiels in D. auf 3:3 ändern?

Hm, falls in Düsseldorf nach dem 2:2 noch zwei weitere Tore gefallen sein sollten, ist das in der Unübersichtlichkeit des Platzsturmes wohl untergegangen 😉


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 11:57  |  112155

ubremer // 14. Sep 2012 um 11:56

😀


blauball
14. September 2012 um 12:09  |  112156

Es gibt eigentlich zwei Sorten von Fussballfans. Die Einen lieben ihren Verein, fast egal wie gut oder schlecht er spielt, die Anderen wollen einfach nur guten Fussball sehen, um so besser wenn es der Heimatverein ist.
In einer 3,5 Millionen-Stadt und den vielen Touris sollte man das Olypiastadion locker füllen.

Aber wer kann denn die Leistungen der letzten Jahre vergessen? Blamables Rumgegurke, Enttäuschungen im Wochentakt. Sportliche Talfahrt und, mit dem Raffael-Transfer abgeschlossen, der Ausverkauf an Qualität.

Nur der sportlicher Erfolg würde uns erlösen. Dazu braucht es ein erstklassiges Management. Seit Kreditguppy DH nur erfolgloses, desaströses sportliches und finanzielles Management.

Also Sonntag gegen Aalen.


14. September 2012 um 12:10  |  112157

Grmpf.

😉


Freddie1
14. September 2012 um 12:14  |  112158

@apo
ich mit meinen „Berliner Augen“ hatte Leverkusen beschrieben, bevor Rudi dorthin ging. ich schrob, dass sie erst mit Erfolg im UEFA-Pokal anerkannt worden sind. Und das war mW 1988 unter Erich Ribbeck. Und vorher nutzte eben auch der glanz eines Calmund nix.
Aber gut, lassen wir´s sein. Is meine provinzielle Sicht.


14. September 2012 um 12:15  |  112159

Kind mag ich nicht sonderlich, aber eines ist doch wohl unbestritten: den kennen die die Fussballfreunde in ganz Deutschland, fragt mal nach Gegenbauer. Wir sollten uns, das meine ich wirklich, besser einordnen können. Gegenbauers Gesicht kennt vermutlich nicht mal jeder Journalist außerhalb Berlin-Brandenburgs. Kind war eins der schlechteren beispiele. Auf viele andere passt der Vergleich. Aber noch mal: Gegenbauer ist eben „auch kein Gesicht“, das für Hertha stehen (könnte/sollte)..Wir sind z.Z. ne eher graue Maus, daran hat die sportliche Talfahrt, die Außenwirkung, der Schuldenstand Mitschuld- und die Repräsentanten des Vereins können da leider nichts retten, weil sie auch nicht gerade blinken..Mein Fazit: wir sollten sportlich in die Reihe kommen und dann darüber nachdeneken. Im Moment bringt das nichts, lähmt nur weiter und macht (mich) depressiv 😀


14. September 2012 um 12:18  |  112160

@freddi: vielleicht ist das der Grund, oder aber einfach nur Geschmackssache. wer will das sagen können?


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 12:20  |  112161

apollinaris // 14. Sep 2012 um 12:15

„Kind mag ich nicht sonderlich, aber eines ist doch wohl unbestritten: den kennen die die Fussballfreunde in ganz Deutschland.“

Aber warum?
Einerseits, weil er Hörgeräte produzieren lässt, andererseits, weil er den Kampf gegen 50+1 aufgenommen hat und die meiner Meinung nach unnötige Trauerfeier im Niedersachsenstadion hat durchführen lassen…
Vom Fußball hat der genauso Ahnung wie Gegenbauer… und lässt seine Angestellten arbeiten…


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 12:21  |  112162

Nachtrag, @apo:

War denn Zemaitat für Dich der richtige Präside?


JoergK
14. September 2012 um 12:24  |  112163

Übrigends die Derby-Karten für Februar sind seit heute im freien Verkauf. 😉

Alle Infos hier -> http://www.herthabsc.de/de/fans/freier-verkauf-union/page/1154–59–.html


14. September 2012 um 12:53  |  112164

@ub:

gibt´s denn schätzungen/hochrechnungen wieviele karten im internen verkauf gegen köpenick an den mann/frau gegangen sind…?


mirko030
14. September 2012 um 12:53  |  112165

Wenn ich das so lese, haben anscheinden bis auf Hoeness alle Präsis vom Fußball keine Ahnung, haben aber das richtige Personal an ihrer Seite. Ist das in der Wirtschaft zumindest bei größeren Unternehmen nicht auch so?

Es kommt hier m.E. immer auf die richtigen Mitarbeiter an, um den notwendigen Erfolg zu haben. Und die hat Hertha m.E. nicht.


Freddie1
14. September 2012 um 12:53  |  112166

OT
Christian Müller wechselt zu Bielefeld.
Hat sich nach seiner Horrorverletzung damals in Cottbus leider ja nie wieder richtig erholt.


14. September 2012 um 12:57  |  112167

vielleicht ist das ja schwer zu verstehen: ich habe nicht ein einziges Mal gesagt, dass WG der falsche Präsident sei. Ich habe lediglich aussagen wollen, dass er qua Persönlichkeit eher zu unserem „graue Maus-Image“ beiträgt. Anderes sage ich nicht und mehr mache ich auch nicht zum Thema.
Deinen letzten Satz hättest du dir allerdings sparen können. Niemand ist ein schlechter Mensch, nur weil er für sich arbeiten lässt. Das WIE ist entscheidend-und da kenne ich ich Kinds Arbeitsverträge nicht.- Vielleicht wäre er mir dann (auch) unsympathisch. Wer weiss?
Ich hatte nur gesagt: Kind hat mehr Profil. Das ist doch unbestritten, oder? Die Bewertung sollen andere machen.


f.a.y.
14. September 2012 um 12:58  |  112168

@exil: die richtigen Leute muss man aber erkennen, holen und vor allem halten. DAS hat er zumindest geschafft. Ob man Kinds Ansichten nun gut findet oder nicht, in welchem Fussballzusammenhang ist Gegenbauer je in Erscheinung getreten?

@sir: nicht alles und gar nichts ist aber ein Unterschied, oder?

Ich will doch auch gar nicht sagen, dass Kind der SuperüberPräsi ist, den wir haben müssen, bitte nicht falsch verstehen. Ich wollte lediglich andeuten, dass es durchaus auch Vereine mit Präsidenten gibt, die einen Verein linear nach vorne bringen.

Ich glaube für mich ist einfach die Kombination schwer erträglich: wir haben schon Preetz und Bohmbach und dann obendrauf auch noch Gegenbauer. Das alles sieht schon ohne Ton aus wie Provinzmief und Eckkneipe. Und wenn dann die Mannschaft seit Jahren zuhause biederen Fußball anbietet, dann braucht man auch nicht mehr nach Imagekampagnen zu suchen, die kreativ sind. Wo soll denn bei dieser GS die Kreativität herkommen? Wo die Querdenker?


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 13:09  |  112169

apollinaris // 14. Sep 2012 um 12:57

„Deinen letzten Satz hättest du dir allerdings sparen können. Niemand ist ein schlechter Mensch, nur weil er für sich arbeiten lässt.“

Ich weiß ja nicht, was Dich gepiekst hat?
Meine Aussage war nur, dass er seine Angestellten Schmadtke und Slomka meist in Ruhe arbeiten lässt, was bei unserem Verein ja nicht immer gegeben ist, siehe Jogging-Runde… Wie es in seiner Firma aussieht, weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht.


sunny1703
14. September 2012 um 13:11  |  112170

@All oder Fast All 🙂

TIPPEN 1. und 2. Liga NICHT VERGESSEN !

lg sunny


hertha-phil
14. September 2012 um 13:12  |  112171

Es darf ja jeder seine Sicht zu handelnden Personen haben. So „mag“ @ursula offensichtlich DH und MP gar nicht, andere sehen es umgekehrt. Sicherlich hat jeder gute und richtige Entscheidungen getroffen und auch Fehler gemacht.

Aber ich finde es nicht besonders hilfreich, die tollen Zeiten unter DH zu glorifizieren, denn er hatte mit der ersten CL-Teilnahme einfach Glück! Röber hatte seinen Anteil daran.

Wenn ich versuche, die Arbeit von Preetz nüchtern zu beurteilen und nicht an seinem Gesichtsausdruck herum zu mäkeln, finde ich das nicht frei von Fehlern, aber überwiegend positiv. Besonders wenn ich mir die Verpflichtungen ansehe, sowohl von Spielern, als auch von Trainern (mit Ausnahme von FF), staune ich jedes Mal, wie geräuschlos zu guten Konditionen Personen für den Verein gewonnen werden können, die sicher das Geschäft gut kennen. Da kann Herthas und Preetz‘ Image gar nicht so schlecht sein.

Für den sportlichen Misserfolg kann Preetz nicht wirklich verantwortlich gemacht werden. Das ist DH auch zwei Mal passiert, beim ersten Mal wollte er Röber entlassen, die Verpflichtung von Stevens hat sich auch als Fehler herausgestellt und mit Mayer wurde gerade noch die Kurve genommen.

Rein menschlich liegt mir die sachliche Art von Preetz deutlich näher als die nach Geltung suchende von DH. Aber das sieht jeder anders.

Ich würde mir mehr Sachlichkeit wünschen.


14. September 2012 um 13:21  |  112172

zur Sachlichkeit gehört es aber auch, anzumerken, dass die tollen, geräuschlosen transfers zu zwei Abstiegen geführt haben und einem recht starken Imageverlust. Wenn wir bei der SACHE blieben 😉
@exil: upps, ich nehme ales zurück-ich dachte dein letzter Satz wäre eine Anspielung auf eine von mir vor Monaten geäußerte Kritik an Gegenbauers Zeitarbeiter-Systems…habe subext (oller Sozi!) gelesen, wo keiner war. 😳 Sorry. Allet wieda jut. 😉


blauball
14. September 2012 um 13:25  |  112173

@hertha-phil

Sonntag gegen Aalen.
Erfolg lässt sich messen.


sunny1703
14. September 2012 um 13:27  |  112174

Zu WG! Ich halte ihn für den richtigen Präsidenten, es gibt leider aber auch keine Alternative, Konkurrenz kann belebend wirken(Sir und der Satz von mir 🙂 ).
Sein Kokettieren mit dem „keine Ahnung vom Fußball haben“,bringt mich allerhöchstens zu der philosophischen Frage, wie definieren wir „Ahnung vom Fußball haben“?!
Ansonsten war der Satz nicht klug, denn wie will Gegenbauer irgendeine seiner Entscheidungen begründen, wenn er von dem über was er urteilen soll, nichts versteht. Also einfaches Beispiel, sein sehr starkes Engagement für Preetz, lässt sich nicht rechtfertigen, wenn er nicht mal weiß ,ob Preetz denn jemand ist,der seine Aufgabe GF Sport versteht! ? Ohne auch Verstehen vom Fußball, wäre er zu so eine harte Entscheidung nur in der Lage, wenn ihm es ausschließlich um eigenen Machterhalt mit Hilfe von Lakaien, die als einziges Qualitätsmerkmal Präsidententreue besitzen, geht.

lg sunny


14. September 2012 um 13:33  |  112175

@Sunny

Ich hätte geschrieben: „Konkurrenz wirkt belebend“. 😉


blauball
14. September 2012 um 13:34  |  112176

Gibt es denn andere Bewerber?
Wo sind die Alternativen?


14. September 2012 um 13:37  |  112177

diese deprimierenden Fragen nach“ wer will denn sonst zu unserem Verein“..das kann es ja auf Dauer wirklich nicht sein, erklärt aber die teilweise spürbare Agonie.- Ich gebe jedem Recht, der sagt: lasst uns JETZTdas Thema beenden, das hilft gerade keinen Millimeter. Ich füge hinzu: aber bald sollte es dann wieder auf´s Tableau.. 💡


Braunschweiger
14. September 2012 um 13:42  |  112178

Wie Hertha hier in Niedersachsen wahrgenommen wird, kann ich leider nicht genau sagen. Ich würde aber mal behaupten Hertha hat hier weder ein schlechtes, noch ein gutes Image. Hertha ist hier so ein Verein wie in Berlin vlt. Mainz oder Stuttgart, wird also eher weniger wahrgenommen und es wird eher weniger über Hertha gesprochen, selbst als wir Tabellenführer waren, waren die lokalen Vereine intressanter.

Wenn dann doch mal über Hertha gesprochen wird, ist die erste Person die genannt wird der Preetz.

Ansonsten gilt für den sportlichen Erfolg: Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Sprich: Sind denn Stuttgart oder Wolfsburg durch diese eine Meisterschaft attraktiver geworden?

Noch zum Thema Wolfsburg. Wolfsburg (35km von Braunschweig weg) hat (so gut wie) keine Fans. Aber nicht nur der Verein ist hier sehr unbeliebt, sondern die ganze Stadt.


mirko030
14. September 2012 um 13:44  |  112179

@blauball

Diese Fragen sind absoluter Schwachsinn.

Ja es gibt sicherlich Alternativen und wenn man sucht, findet man sie auch.


14. September 2012 um 13:45  |  112180

Mann, @mirko, geht das nicht auch gesitteter im Tonfall?


14. September 2012 um 13:50  |  112181

@Blauball

Vielleicht sollte man mit der Aufgabenbeschreibung und dem Anforderungsprofil beginnen.

Stellt euch mal vor, dass man danach zur Erkenntnis kommt, dass diese Stellenbeschreibung Eins zu Eins auf die Person Rudolf Scharping passt. 😉


mirko030
14. September 2012 um 13:54  |  112182

Sorry @Sir.

Es war schon abgeschickt, als ich es bemerkt hatte.

@blauball

Es war nicht so gemeint.


14. September 2012 um 14:01  |  112183

Hmm. Wir suchen also einen Präsidenten, der nicht nur Geld mitbringt und sportliche sowie finanzielle Dellen auszubügeln willens und in der Lage ist, sondern auch, im Gegensatz zur Mehrheit hier im Blog, Ahnung vom Fußball hat und in der Lage ist, Personal zu rekrutieren, dass für wenig Geld das Maximum aus dem Markt herausholt und so den nicht vorhandenen Wohlstand von Hertha BSC nährt.
Und dies redlich.

Mit der keinem tieferen Sinn folgenden Frage Sind wir nicht alle nur Zeitarbeiter im Weinberg unseres Dienstherrn? darf ich den Damen und Herren ein angenehmes Wochenende und ein erfolgreiches Heimspiel im großen kalten Stadion wünschen.


14. September 2012 um 14:13  |  112184

Erschütternd:
Zweieinhalb Sätze und Fähler ühber Fähler:
…und in der Lage ist… Wiederholung!
…, dass das!

Ich gehe jetzt in mich und dann ins Wochenende.
Oder mit den Hunden, die ich nicht habe, raus.


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 14:31  |  112186

Alles gut, @apo. 😉


14. September 2012 um 14:35  |  112187

regelmäßig, wenn ich „in mich gehe“, verlaufe ich mich..
@exiL: fein !


linksdraussen
14. September 2012 um 14:39  |  112188

@ ub: Tolle Fotos! Hertha-Land ist selbst Kunduz (Afghanistan). Habe bei einem Besuch dort einen sehr schönen Blau-Weißen-Meldekopf entdecken dürfen (Finde leider die Fotos gerade nicht).

In Kern-Innenstadt-Berlin genießt man als Herthaner immer noch mitleidige Blicke. Meine Kollegen aus Bayern, NRW und BaWü hängen an ihren Heimatvereinen. Die zweite Generation ist eine Chance für die Hertha. Dazu braucht es Sympathieträger auf und neben dem Platz und vor allem sportlichen Erfolg. Man muss wieder dort hinkommen, dass man ins voll besetzte Olympiastadion geht und eine realistische Chance gegen die TOP 5 der Bundesliga hat. Alles andere ist in einer Stadt mit diesem Sport- und Kulturanebot Liebhaberei und ein Nischenprodukt.

Freue mich schon auf die Auswärtfahrt nach Aalen. Bin dort sonst einmal im Jahr dienstlich. In einem Hotel-Restaurant gibt es neben tollen Fotos von Helmut Kohl und Erwin Teufel beim Essen dort, die besten Kutteln, die ich je gegessen habe.


Blauer Montag
14. September 2012 um 14:42  |  112189

„….Der Verein muß für Berlin stehen, für alle Berliner. Ein Traum, ich weiß.
Ich vermute bis dahin wird es die Fahnen und Bekundungen weiterhin bei Berliner Laubenpiepern geben aber nicht in der Stadt.“ Mahlzeit die Damen und Herren,
Man/frau kann doch auch mal damit zufrieden sein, dass es Hunderte oder Tausende Laubenpieper gibt, die die HERTHA-Fahne hissen. Aber es gibt es doch nicht einen Verein für alle Berliner. Wie soll das gehen in einer Stadt mit 3,5 Mio Einwohnern? Es gibt in meinen Augen nicht den Berliner. Innerhalb von 10 Jahren tauscht Berlin fast ein Viertel seiner Einwohner aus.


Blauer Montag
14. September 2012 um 14:48  |  112190

Ich würde mich eher unter ein Foto von Fritz Teufel zum Essen setzen. 😈


14. September 2012 um 14:56  |  112191

@linksdrauss: nee, ich glaube fest daran, dass eine Hertha, die fröhlich und bunt ist und sympathisch, nicht unbedingt „oben“ mitspielen muss. Nur ständig absteigen und Trainer entlassen…das geht nicht. Felsenfest davon überzeugt ich sein, dass ausser den Journalisten kaum einer mehr diesen Anspruch hat.- Nicht falsch verstehen: die fans natürlich auch nicht wären totunglücklich, wenn man oben mitspielte 😉


TassoWild
14. September 2012 um 15:19  |  112192

@linksdraussen:

Meinst Du DAS Hotel mit den Kinderbetten 😉


linksdraussen
14. September 2012 um 15:26  |  112193

@Tasso: 🙂 Nein, gegessen wurde im Eichenhof, geschlafen im Ramada mit Therme und großen Betten.


Kamikater
14. September 2012 um 15:32  |  112194

Also, also also…

Zurück vom Spaziergang…

„Wo sind die Kinder, Schatz?“
„Ach die habe ich ganz vergessen, sind im Auto seit gestern mit dem Hund…“

Also…

Ich gehe sehr wohl mit Blauball’s Frage konform:
„Gibt es denn andere Bewerber?
Wo sind die Alternativen?“

Eben drum, wenn wir uns wünschen, unsere Macher hätten mehr Charisma, was für ein Lobbyerfolgs sicherlich eine Voraussetzung wäre, gäbe es die zumindest nicht in Aussicht. Bräuchte man aber, wenn es um eine Relegationsfrage und den Edelauftritt von Herrn Niersbach im Fanschal der Fortuna als ehemaliger Pressechef geht – gerade im Hinblick auf die einseitige Schirileistung und der Bewertung der Vorgänge danach.

Wir haben sogar so wenig Selbstbewusstsein aufgrund dieser „Vorzeigefigur“ á la Kind, Allofs oder Beckenbauer, dass man uns juristisch nicht nur auf der Nase herumgetanzt ist, nach strich und Faden, sondern uns anschließend als Krönung des Ganzen auch noch medial veräppelt hat.

Kein Journalist in ganz Deutschland weit und breit, nicht mal aus Berlin, der wie übrigens fast alle Fanbeauftragten der Vereine zugestimmt hat: „Was man mit Hertha gemacht hat, ging gar nicht!“ Das nur mal so von der Front.

Da zeigt es sich, dass auch Düsseldorf nur mit dem Image „Ach wir wollten doch nur lustig feiern!“, obwohl es vorher bereits von eben jenen Fans bereits 4 verbriefte Fälle von Platzsturm gab, der bei der DFL immer böse geahndet wurde, mit eben jener Nummer durchkam. Ab jetzt ist das Gottseidank nicht mehr so lustig und ehrlich gesagt freue ich mich auf die nächsten Vorfälle bei der Fortuna. Umso „ärgerlicher“, dass Hans E. Lorenz mit dem Urteilsspruch „…die Düsseldorfer Innenstadt retten“ wollte und es nicht dort bereits zu Ausschreitungen kam.

Sorry, aber auch ich trage zu viel Ärger in mir, der noch nicht ganz ruht. Vielleicht verzeiht man mir. Muss man aber nicht, ist mir nämlich in dem Falle Wurscht!

Hie also sehe ich sicherlich Handlungsbedarf. Ein Typ muss her, der anerkannt ist. Einer, der mal im Namen des Vereins den Mund aufmacht und der, nur weil er eben da ist, sich nicht einfach mal so veräppeln lässt. Und da rächt es sich sehr wohl, dass wir so etwas nicht haben. Insofern ist Demut immer nur gut bis genau zu so einem Punkt.

Aber wie immer schreibe ich zu einer Unzeit, wo gleich der neue Thread kommt und diese Zeilen in Vergessenheit geraten…*Jammer!


Kamikater
14. September 2012 um 15:51  |  112195

U21 EM-Endrunden Quali-Auslosung:

Gegner der Mannschaft von Trainer Rainer Adrion am 11. und 15. Oktober ist die Schweiz, EM-Zweiter von 2011. Die EM wird vom 5. bis 18. Juni 2013 in Israel stattfinden.

In den Qualifikationsspielen hatte der deutsche Nachwuchs neun Siege und ein Unentschieden aus zehn Begegnungen geholt.

Die weiteren Playoff-Paarungen:

Spanien – Dänemark
Tschechien – Russland
Slowakei – Niederlande
England – Serbien
Frankreich – Norwegen


L.Horr
14. September 2012 um 15:58  |  112196

… zum farblosen Gegenbauer :

http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Gegenbauer

Was nicht aufgeführt ist , seine berliner Firma wurde letztes Jahr zur besten Ausbildungsfirma in Berlin gewählt.

Ob im Buisiness , Kulturförderung oder sozialem Engagement , der Mann ist eine beachtliche Größe.
Im Rahmen einer kleinen Einladungs-Diskussionsrunde habe ich ihn UNprätentiös als sachlichen Gesprächspartner erlebt.

Der soll unseren Verein mit Mittelstandsstrukturen führen und seine Fußballkompetenz ist hierfür vorhanden.
Für detailiertere Belange gibt´s die angestellten Spezialisten im Verein.

LG


Exil-Schorfheider
14. September 2012 um 16:08  |  112197

@kamikater

Schweres Los, finde ich. Die Schweizer haben ganz schön aufgeholt.


14. September 2012 um 16:11  |  112198

Gegenbauer ist sicher das kleinste aller Probleme, außer, dass er derzeit unanfechtbar ist und dessen Nähe zum Manager. Wiki ist sicher ein hübsch gemachtes Internetlexikon, aber hier und da sollte man vorsichtig sein..Für 600.- Euro wurde mir vor zwei Jahren ein sehr hübscher biografischer Eintrag in einer ähnlichen Institution angboten 😉 …Ich habe jedenfalls nix gegen unseren kaninchenzüchter, weil ich gegen die im Allgemeinen auch nichts habe. Es würde eben uns nur sehr gut zu Gesicht stehen, hätten wir daneben ein paar …aber was red ich 😀


Kamikater
14. September 2012 um 16:18  |  112199

@L.Horr

Meine Aussagen sollten auch keineswegs sagen, dass WG farblos ist.

Ganz im Gegenteil: Man kann ihn gar nicht mit Hannover’s Kind vergleichen. der nämlich ist dort die Inkarnation der 96er. Er lebt den Club, hält mit mit absolut mutigen und konsequenten Äußerungen wie „50+1 muss weg!“ den Kopf für die Liga hin und ist ja nun Treiber sämtlicher Aktivitäten des Vereins plus Geldgeber.

Dennoch oder genau deswegen, fehlt es eben auch uns einer „Integrations-oder Gallionsfigur“.


f.a.y.
14. September 2012 um 16:20  |  112200

@Horr: die Kombi macht es doch erst so schwer erträglich. Jeder der Protagonisten für sich alleine wäre vermutlich okay.


Blauer Montag
14. September 2012 um 16:22  |  112201

“ Ein Typ muss her, der anerkannt ist. Einer, der mal im Namen des Vereins den Mund aufmacht ….“
Soweit teile ich dein Wunschdenken @kamikater um 15:32. Was aber die Laubenpieper u.a. nicht davon abhält, die HERTHA-Fahne zu hissen.
Wir hier in diesem Blog können die schönsten Phantasien über eine sportlich und wirtschaftlich erfolgreiche blauweiße Zukunft diskutieren. Aber der Versuch, sportlichen Erfolg auf Kredit zu kaufen, ging bereits gründlich schief. Bis die finanziellen Lasten des letzten Jahrzehnts getilgt sind, wird HERTHA nolens volens kleine Brötchen, nein Schrippen backen müssen.


Blauer Montag
14. September 2012 um 16:24  |  112202

Jepp @kamikater,
KIND ist der Motor und der Finanzier des Erfolges von H96.


sunny1703
14. September 2012 um 16:26  |  112203

@Kamikater

Hätte Zoltan Varga einst den Freistoß gegen Bielefeld ins Tor und nicht an die Unterkante der Latte geschossen, wäre uns der Skandal in der Form eventuell erspart geblieben und ……mit welchen Folgen. Hätte,wenn aber.

Düsseldorf ist vorbei und mir ist ein DFB Präsident der seine Vereinszugehörigkeit darstellt lieber,als einer von dem man das weiß und der aber auf neutral macht.
Es ist außerdem an Hertha Personen abzustellen, die in die Spitze des DFB gewählt werden.
Ich habe Wolfgang Stark ikn Düsseldorf, zum Schluss sicher etwas den Überblick verlieren gesehen. Aber wie die allermeisten Journalisten außerhalb von Berlin sahen sie Starks Leistung so :“
Wolfgang Stark (Ergolding) Note 2
kaum Fehler, behielt auch im Chaos die Ruhe, traf in der hektischen Schlussphase die richtigen Maßnahmen.“ (aus dem Kicker)

Man sollte auch im Internet vorsichtig sein, Richtern parteilichkeit vorzuwerfen. Und man sollte Hertha auf alle Fälle NICHT vorwerfen, dass sie vor den DFB Gerichten gescheitert sind,weil sie keine „gesichter“ haben. Für mich hat ihr Anwalt die falsche Taktik gewählt , zusätzlich gab es „Unglaubwürdigkeiten“wenn rehhagel noch wechseln konnte.

Ich kenne nur einen Richter der DFB gerichtsbarkeit persönlich, den mit von Dir angedeuteten rechtsverdrehungen im Zusammenhang zu bringen, halte ich für daneben, genauso wie ich das niemanden unterstellen kann.

Und letztens, das Urteil gegen die Fortuna ist hier leicht zu kritisieren. Unser Staat hatte die Fälle Peter Lorenz und Hanns Martin Schleyer, im einen Fall hat er dem Druck nachgegeben ,im anderen nicht.Der Fall in dem nachgegeben wurde, der fall Lorenz ist schon lange kein Thema mehr, der fall bei dem nicht nachgegeben wurde, war über jahrzehnte mit Vorwürfen gegenüber den Personen verbunden die die die harte Haltung zu verantworten hatten.

Ich möchte eine solche Entscheidung nicht treffen.

lg sunny


Kamikater
14. September 2012 um 16:32  |  112204

@Blauer Montag
„Wir hier in diesem Blog können die schönsten Phantasien über eine sportlich und wirtschaftlich erfolgreiche blauweiße Zukunft diskutieren. Aber der Versuch, sportlichen Erfolg auf Kredit zu kaufen, ging bereits gründlich schief. Bis die finanziellen Lasten des letzten Jahrzehnts getilgt sind, wird HERTHA nolens volens kleine Brötchen, nein Schrippen backen müssen.“

Das sehe ich nicht ganz so negativ oder pessimistisch. Man kann auch bei sich selbst, also ich bei mir beginnen. Ich bin z.B. ungewöhnlich Berlin-untypisch positiv gestimmt und versuche auf aktive Art dem Club zu helfen, wo ich kann. In meinem Job und auch meiner Freizeit, durch Networking und so gut ich kann, meiner Qualifikation.

Und momentan, beim Thema der letzten Tage, ich nenne es mal „Professionalisierung der Außendarstellung“, sehe ich nicht nur wie alle anderen Potential, sondern den Schlüssel eben in jener, ich nannte es: „Gallionsfigur“.

Ich spinne mal: Pante oder Simunic wären bei uns geblieben und hätte perfekt Deutsch gelernt. Oder Sziedat hätte ne bessere Figur auf der JHV abgegeben.


14. September 2012 um 16:35  |  112205

Boah, @sunny, Du gehst ja mal wieder aufs Ganze. 😉

Meinst Du nicht, dass Lorenz, Buback und Schleyer dann doch in eine anderen Interessensklasse spielen?


14. September 2012 um 16:36  |  112206

+r


Kamikater
14. September 2012 um 16:45  |  112207

@sunny
Mit keinem Satz sprach ich von „Rechtsverdrehung“! Es geht schlicht um eine Auslegung. Das war die Krux in der Sache.

Der DFB und die DFL hatten hier ein Rechte-vakuum entdeckt, ein vermeintliches. Man rette sich genau mit dieser Tatsache, dass es angeblich solche Vorfälle noch nie gab und schob nun alles auf „schlagende Spieler“. Darum gings aber in erster Instanz gar nicht.

Hier war zunächst schlicht der verlauf des Spiels und die Weiterführung zu beurteilen. Eine Auslegungssache, die, so meine ich, andersherum nie entschieden worden wäre, weil eben ein Niersbach in Düsseldorf als eigentlich neutraler eben nicht mehr neutral ist. Er ist Chef sowohl vom Schiedsrichter, als auch von Hans.E.Lorenz, den ich aus Kreuznach und Frankfurt kenne. Dem unterstelle ich keine Fehlurteile, sondern Befangenheit.

Das hat dann mit neutral nichts mehr zu tun. Das beeinflusst einen automatisch, wenn man Entscheidungen trifft, die die eigenen Zukunft betreffen. das ist auch keine persönliche Meinung meinerseits, das ist schlicht ein nicht wegzudiskutierender Fakt.

Also zusammengefasst: Es fehlten die klaren Fakten: „Wenn ein Platzsturm kommt, ist das Spiel automatisch für den Gegner zu werten.“
Und das ist eine grundsätzliches Versäumnis, dass gegen uns sprach und bei dem Urteil niemals kommentiert wurde.

Hier hülfe, hälfe, hilfte, hilft ein starker Mann mit Reputation in der Außendarstellung und dem Ansehen.

Und ja, das ist unser Versäumnis.


L.Horr
14. September 2012 um 16:48  |  112208

… ich finde die Rationalität hier im Blog beruhigend ,
auch weil die komplexen Hintergründe der derzeitigen Graumäusigkeit bei den Gedeankenspielen verwertet werden !

Gerade auf Gegenbauer setze ich seit Jahren meine Hoffnung .
Der ist ja nicht blöd , hat bereits in seine Privatschatulle gefasst und hat gewiss seine Vorstellungen von seinem Präsidiumsvorsitz.

Ebenso hat der in seinem Buisiness schon ganz andere Kaliber an Managern unter ganz anderem Wirtschaftsvolumen gehalten und/oder gefeuert.

Des weiteren dürfte Gegenbauer auch die vertrakte Wirtschaftssituation von Hertha nicht entgangen sein und der paralell verlaufende , sportliche Eiertanz.

Ich denke er weiss genau das entweder nur seine eigene Geldschatulle oder ein realistischer „Strategischer Partner“ Hertha kurz-bis mittelfristig retten kann.

Das es bisher noch zu keiner „Partnerschaft“ gekommen ist liegt wohl an der Schwierigkeit an sich sowie an der Verantwortung der Entscheidung.
Wenn überhaupt , dann muß dieser Schuß sitzen.


Blauer Montag
14. September 2012 um 16:50  |  112209

räusper @sir
Ja @sunny hat um 16:26 ein Thema angestoßen, bei dem ich erst mal sprachlos blieb, weil mir aus den Tiefen der teutschen Zeitgeschichte auf einmal wieder ein Mescalero ins Ohr flüsterte. Aber dessen Worte haben mit HERTHA rein gar nix zu tun.

@Kamikater // 14. Sep 2012 um 16:32
„Ich spinne mal: Pante oder Simunic wären bei uns geblieben und hätte perfekt Deutsch gelernt. Oder Sziedat hätte ne bessere Figur auf der JHV abgegeben.“ Das ist wahrlich Spinnerei, höflicher formuliert pures Wunschdenken. Fakt ist dagegen, dass WG von mehr als 2/3 der anwesenden Vereinsmitgleider zum Präsidenten gewählt wurde. Ich wage keine Prognose darüber, ob das Präsidium die GF Preetz und Schiller bis zum Ende ihrer Verträge im Amt lässt. Hauptsache für mich ist heute, dass TR Lukukay seinen Vertrag voll erfüllen kann.


Kamikater
14. September 2012 um 16:52  |  112210

Eben. deshalb kann man doch sich noch jemand ins Boot holen, der unsere Außendarstellung vertritt.

Aus dem Grund hat man doch auch Sammer zu Bayern geholt!

Der sollte allerdings momentan auch dem UH mal sagen: „Noch ist nicht Wiesnzeit und Du verzapfts ganz schönen Schmarrn!“

Hier etwas bayrisches vom Gerhart Polt, von einer deutschen Kunsthochschule geschnitten:

watch?v=15I91i8RnnE


Kamikater
14. September 2012 um 16:54  |  112211

@Blauer Montag
Ich will doch nicht Gegenbauer ersetzen! Wo denkst du hin, da mißverstehst Du mich aber jetzt!


Blauer Montag
14. September 2012 um 16:59  |  112212

L.Horr // 14. Sep 2012 um 16:48

… ich finde die Rationalität hier im Blog beruhigend ,
auch weil die komplexen Hintergründe der derzeitigen Graumäusigkeit bei den Gedeankenspielen verwertet werden !


Ich denke er weiss genau das entweder nur seine eigene Geldschatulle oder ein realistischer “Strategischer Partner” Hertha kurz-bis mittelfristig retten kann.

Danke für das Kompliment L.Horr :mrgreen:
welches ich dir gerne und von ganzem Herzen zurück gebe. Präziser als du in deinem zitierten Satz kann man die strategischen Alternativen für HERTHA kaum formulieren. Aus dieser strategischen Sicht ist für mich der aktuelle GF Spocht und Gumminikaschon nur eine unglückliche Episode in einer 120jährigen Vereingeschichte.


Kamikater
14. September 2012 um 17:01  |  112213

@L.Horr
Ja, so sehe ich das auch. Ich schreibe hier auch nur, weil ich diesen Hertha-Blog Ernst nehme. Sonst keinen. (@ub, ja Du bist gemeint!)

🙂


Blauer Montag
14. September 2012 um 17:02  |  112214

Bleib locker @Kamikater // 14. Sep 2012 um 16:54
wir sind uns doch einig. Das Präsidium des Vereins unter Führung von WG kann die GF der KGaA entlassen – sofern sie das für nötig halten.


Kamikater
14. September 2012 um 17:03  |  112215

@Blauer Montag
Ich bin doch ganz locker, allet schick. Oder habe ich jetzt was falsch verstanden? Äh-gypten?


Blauer Montag
14. September 2012 um 17:04  |  112216

Kamikater // 14. Sep 2012 um 17:01

@L.Horr
Ja, so sehe ich das auch. Ich schreibe hier auch nur, weil ich diesen Hertha-Blog Ernst nehme. Sonst keinen.

TOUCHDOWN 😀


Blauer Montag
14. September 2012 um 17:06  |  112217

Falls es überhaupt ein Missverständnis gibt @kamikater (ich glaube das nicht), könnten wir das am Sonntag oder am Mittwoch bei einer Gerstenkaltschale rasch ausräumen.


sunny1703
14. September 2012 um 17:27  |  112218

@Sir

Es ging um die Erpressbarkeit des Staates, vielleicht etwas weiter her geholt, doch ich möchte nicht ein „kleiner“ Richter sein, der nachher wegen eines Urteils für massivste Straftaten verantwortlich bin.

@Kamikater

Auch Befangenheit ist ein Vorwurf, der zu beweisen wäre.

lg sunny


14. September 2012 um 17:38  |  112219

@sunny

Schon klar, aber es gibt doch einen Unterschied zwischen der Gerichtsbarkeit eines Staates, der man zwangsläufig unterliegt, quasi mit Geburt, und der eines Sportverbandes, der man sich freiwillig unterwirft.

Eher ein Rotweinthema.


Kamikater
14. September 2012 um 17:40  |  112220

@sunny
Befangenheit ist kein Vergehen. Somit auch kein Vorwurf, sondern eine naheliegende Vermutung.

Was hätte Uli „the brain“ Hoeness gesagt, wäre Platini mit Blatter zum Endspiel im Chelsea Schal erschienen? Ich kann es Dir sagen.

@Blauer Montag
Dafür brauche ich doch kein Mißverständnis
😆

Sonntag au dem olympischen Platz gegen 12:00 Uhr?


Blauer Montag
14. September 2012 um 18:00  |  112226

Gerne @k.kater um 17:40
Schicke mal ne Mail an @apo oder @sunny,
die leiten mir gerne deine Handynummer weiter.

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