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(mey) – Sechs Pflichtspiele hat Sandro Wagner nun für Hertha BSC absolviert und man kann sagen, dass sich der 24-Jährige recht ordentlich in das Berliner Team eingefügt hat. Zwei Tore schoss er bereits in der zweiten Liga für Hertha. Dazu kommt noch eines aus dem DFB-Pokalsspiel in Worms. der U21-Europameister von 2009 will die Chance nutzen, die er bei Hertha bekommen hat, nachdem seine Karriere zuletzt bei Werder Bremen etwas stagnierte.

In der vergangenen Bundesliga-Rückrunde war der gebürtige Münchner bekanntlich an den 1. FC Kaiserslautern ausgeliehen, wo er in elf Einsätzen kein einziges Tor erzielen konnte. Ich habe gestern lange mit ihm sprechen können und dabei ließ er durchblicken, dass er nicht besonders gern an seine Zeit in der Pfalz zurückdenkt: „Letztlich war ich froh, als ich dort weg war“, erzählte mir Wagner. „Es hat nicht gepasst, aber auch daraus kann man lernen.“ Nun kehrt er also mit Hertha zurück an seine alte Wirkungsstätte. Das komplette Interview mit Sandro Wagner könnt ihr morgen in eurer Morgenpost nachlesen 😉

Pfiffe von den eigenen Fans

Das, was seinem Kollegen Adrian Ramos bei den ersten beiden Heimspielen in der aktuellen Saison passiert ist, als der Kolumbianer von den eigenen Fans ausgepfiffen wurde, kennt Wagner nur zu gut. Denn auch auf dem Betzenberg zog er nach den ersten unglücklichen Auftritten schnell den Zorn der FCK-Anhänger auf sich. Dass derlei Ablehnung nicht gerade leistungssteigernd wirkt, dürfte klar sein. Ich bin mal gespannt, wie ihn die Pfälzer am Samstag empfangen werden.

Bei den Hertha-Fans aber scheint der großgewachsene Angreifer ganz gut anzukommen. Beim Heimsieg gegen den VfR Aalen ist mir eine Situation ganz besonders aufgefallen: Nachdem Wagner in der ersten Halbzeit kurz vor einem Torschuss noch abgegrätscht und der Ball zur Ecke geklärt wurde, peitschte er die Fans in der Ostkurve an. Das zeigte Wirkung: Die Anhänger wurden lauter und mir scheint, dass es genau diese Emotionalität ist, welche die Fans an Wagner mögen. Er haut sich rein, auch wenn ihm oft noch die Konzentration im Abschluss fehlt und das Zusammenspiel mit seinen Kollegen ausbaufähig ist.

Preetz lobt Wagner

Manager Michael Preetz sagte heute auf der Pressekonferenz zur Personalie Wagner: „Sandro hatte sicherlich kein sehr glückliches halbes Jahr in Kaiserslautern. Doch die Qualitäten, die uns bewogen haben, ihn zu holen, hat er bei uns schon gezeigt.“ Preetz, der ja von der Statur her ein ähnlicher Stürmertyp war wie Wagner, schätzt an ihm, dass er permanent anspielbar und immer torgefährlich ist: „Wir sind froh“, so der Manager, „dass er am Wochenende in unseren Reihen stehen wird“. Was haltet ihr von Wagner? Könnte er Herthas bester Torjäger in dieser Zweitligasaison werden? Und wo seht ihr noch Verbesserungsbedarf?

Trainer Jos Luhukay hat heute noch einmal darauf hingewiesen, dass er in Kaiserslautern ein „Duell auf Augenhöhe“ erwartet. Dabei kann er wieder auf Peer Kluge und Änis Ben-Hatira zurückgreifen, auf die der Niederländer ja bekanntlich gegen Aalen wegen Trainingsrückstand nach Verletzung verzichtet hatte. Beide seien „eine Alternative“, sagte Luhukay, der sich ansonsten aber nicht in die Karten gucken lassen wollte.

Duell der Bundesliga-Absteiger

Ich frage mich dann natürlich, wen Luhukay für ÄBH und Kluge gegen Kaiserslautern draußen lassen will? Wen würdet ihr auf die Bank setzten?

Morgen ist wieder Blogpapa ub im Einsatz. Er wird euch ein letztes Update und alle Infos vor dem Absteigerduell geben, bevor ich mich dann am Samstag Richtung Kaiserslautern aufmache. Wie bereits erwähnt wird es mein erstes Auswärtsspiel mit Hertha sein. Mal sehen, ob ich mit drei Punkten zurückkomme.

Wie viele Tore schießt Sandro Wagner in dieser Saison für Hertha?

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175
Kommentare

20. September 2012 um 19:34  |  113507

😆 hattrick?!? 😆

… würde ich mir gerne von sandro w./adrian r./maik f./… am samstag bei den teufeln wünschen…. 🙄


20. September 2012 um 19:36  |  113508

FIRST


20. September 2012 um 19:37  |  113509

😀


Karga
20. September 2012 um 19:45  |  113510

Also irgendwie fehlt bei der Abstimmung der Punkt, den ich wählen würde:
11+ Tore


ubremer
ubremer
20. September 2012 um 19:47  |  113511

@Karga,

habe Dir noch ein paar Optionen mehr spendiert 😉


apollinaris
20. September 2012 um 19:58  |  113512

Wagner besser als ich ihn in den letzten 2 Jahren in Erinnerung hatte. Auch spielerisch besser, als befürchtet. Erinnerte er mich in Bremen an Preetzens Gestochere, nur eben ohne Torentschädigung- so zeigt er doch ganz gutes Spielverständnis. Aber vor allem überzeugt seine Einstellung; womit wir bei den Pfiffen für Ramos wären. Diese hat er mit Cousinen (©H.Erhard..) wegen schlechter Leistungen bekommen. Diese beiden Fälle sind völlig unterschiedlich anzusehen.-
Favres Gladbacher tun sich schwer. -Vielleicht einfach mal lange Bälle dazwischen streuen? Wie es Dortmund nahezu wunderbar immer wieder zeigt? -Für mich spielt Dortmund die allerbeste Taktik in deutschland. Flexibel und (dadurch) für Gegner schwer berechenbar.


adailton
20. September 2012 um 20:04  |  113513

Ich würde die Aufstellung in Kaiserslautern nur auf drei Positionen verändern. Ramos übernimmt die Position von Allagui im Sturm. Links im Mittelfeld beginnt Ben-Hatira. Kluge kommt für Ronny ins Team und spielt auf der 6.

Durch das ändern der schematischen Aufstellung vom 4-1-3-2 zu dem defensiv kompakteren 4-4-2, kann man Lustenberger neben Franz in der Innenverteidigung lassen.


Blauer Montag
20. September 2012 um 20:14  |  113514

Ich schreib bereits am Montag,
welche 18 Spieler ich mit in die Pfalz nehmen würde.

http://www.immerhertha.de/2012/09/17/ramos-erloesung-wohin-mit-allagui/#comment-113084

Tor
1 Thomas Kraft
21 Sascha Burchert

Verteidigung
2 Peter Pekarik
4 Roman Hubnik
5 Maik Franz
25 John Anthony Brooks

Mittelfeld
8 Marcel Ndjeng
10 Änis Ben-Hatira
12 Ronny de Araujo
18 Peter Niemeyer
24 Peer Kluge
26 Nico Schulz
28 Fabian Lustenberger
32 Fabian Holland

Sturm
9 Adrian Ramos
11 Sami Allagui
16 Ben Sahar
33 Sandro Wagner

Macht mir daraus bitte noch eine schöne Startelf. Ich hätte gerne 6 robuste Defensive, 2 schnelle Außen und 2 schnelle Stürmer für meinen Matchplan. Eure Nominierungen bitte ❗


jenseits
20. September 2012 um 20:19  |  113515

Bei diesem Spiel bin ich schon alleine deshalb froh, nicht dabei zu sein, weil mir so das Pfeifkonzert „für“ (- nicht von -) Wagner erspart bleibt. Kann das einen Spieler wirklich kalt lassen oder gar motivieren? Ich hätte fast Bedenken, ihn dort einzusetzen.


fechibaby
20. September 2012 um 20:24  |  113516

In Lautern gibt es für Hertha sowieso nichts zu holen!
Das gibt eine klare Niederlage!!
Bisher konnte unsere Hertha noch in keinem Spiel überzeugen.


Matzelinho
20. September 2012 um 20:24  |  113517

—————–Kraft—————–
Pekarik—Franz—Hubnik—Schulz
——–Lustenberger–Kluge——-
Sahar—————————Hatira
————-Ramos——————–
————————Wagner——–


jogi-bär
20. September 2012 um 20:31  |  113519

@blauer Montag
Dein Kader ist ein wahrer Geniestreich!!!


20. September 2012 um 20:33  |  113520

@jmeyn
danke , super Bericht.

Das muss bei der ersten Auswärtsfahrt einfach mit den 3Punkten
klappen. 😉 GOOD LUCK!

Mein Trikot hat ja die Nummer 33 und ich vertraue auf Wagner.
Nun habe ich leider auch nur die 5-10 zur Auswahl gehabt. Sehe ihn aber 11-15


Blauer Montag
20. September 2012 um 20:38  |  113521

Danke jogi-bär,
den Kader habe ich in mühevoller Nachtschicht von den Herthaseiten kopiert. Oder überlese ich etwa um 20:31 einen ironischen Subtext, weil ich mal wieder einen gesperrten oder verletzten Spieler nominiert habe?


Ursula
20. September 2012 um 20:48  |  113522

Das wäre aber nicht unbedingt nötig
gewesen „Montag“, in so mühevoller
Nachtschicht einen Kader zusammen
zustellen, und wenn auch nur kopiert….

Das ist natürlich auch kein ironischer
Subtext, im Gegenteil, wenn es so etwas
geben sollte!?


King for a day – Fool for a lifetime
20. September 2012 um 20:48  |  113523

Geile Schlussphase in Stuttgart.
Sowas hat man bei uns lange nich gesehen


Blauer Montag
20. September 2012 um 20:50  |  113524

😆 @uschi 😆


apollinaris
20. September 2012 um 20:50  |  113525

@BM: wat soll dat immer? Ich finde es wirklich annähernd bescheuert, mir m Montag einen Kader zurecht zu fideln. Warum machste das eigentlich? Bin ich denn er Einzige, den das so richtig auf den Sender geht?-Sinnfrei, sinnfrei, sinnfrei. So. Und Gladbach spielt zum Heulen.


apollinaris
20. September 2012 um 20:57  |  113526

Gladbach verschiesst in der 97. Minute einen Elfmeter..


King for a day – Fool for a lifetime
20. September 2012 um 20:58  |  113527

Den Sieg hätt ich Gladbach aber auch nich gegönnt.
Ich glaub dass Spiel hat Favre zu sehr auf die leichte Schulter genommen mit seiner halben B-Elf


Exil-Schorfheider
20. September 2012 um 20:58  |  113528

Nein, @apo, sehe ich ähnlich. Zumal mittlerweile ja nicht mal mehr ein Schema mit Startelf und Bank kommt, sondern die Aufforderung, eine Aufstellung zu präsentieren. So´n Montagskader ist auch nicht meins…


Silvia Sahneschnitte
20. September 2012 um 21:01  |  113529

Herr Wagner hat sich, entgegen der Meinung vieler auch hier im Blog, erstaunlich gut in die Mannschaft eingefügt. Sein Einsatz stimmt, er ist anspielbar, kann nach einem Zuspiel den Ball gut behaupten und eigene Spieler gut einsetzen. Und er ist dort wo ein Stürmer hingehört, im Strafraum.
Einsetzen würde ich ihn in Kaiserslautern aber eher nicht, nicht wegen der Pfiffe, sondern aus taktischen Gründen würde ich mit Ramos und dahinter mit Ronny beginnen.
Und Pfiffe gegen Spieler der eigenen Mannschaft sind widerlich, da kann ich mich nur wiederholen und sagen, das dulde ich nicht.
Aber trotzdem, was sind Pfiffe gegen folgend beschriebene Fälle die Fussballer mitmachten.
Simone Farina, italienischer Zweitliga Profi, der im letzten italienischen Wettskandal KEIN Bestechungsgeld angenommen hatte und den Skandal publik machte. Er ist heute vertragslos, kein Verein der italienischen Liga will Ihn zur Zeit, quasi Berufsverbot.
oder
Julian Fashanu erbrachte beim neuen Verein nicht die erwartete Leistung. Sein Trainer Brian Clough holte Erkundigungen über das Privatleben seines Schützlings ein und erfuhr, dass Fashanu regelmäßig in der Schwulenszene von Nottingham verkehrte. Der Trainer wusste nicht damit umzugehen und verunglimpfte Fashanu vor versammelter Mannschaft als „verdammte Schwuchtel“.
Anschließend warf er ihn aus der Mannschaft. Er war der erste schwule Profifussballer der sich outete. Hatte in England keine Chance mehr und ging nach Amerika. Quasi Berufsverbot.
Tragisches Ende, in Amerika wurde er mit einem Sexualdelikt in Verbindung gebracht und sah sich in solch einer ausweglosen Situation, dass er Selbstmord beging.
Oder
Marc Bosman, (Bosman Urteil) der fand später auch keinen anderen Verein mehr und lebte eine Zeit lang von Arbeitslosengeld

Mit traurigen Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Ursula
20. September 2012 um 21:05  |  113530

Am Montag ist doch eigentlich „the day after“,
der Tag der Nachbetrachtungen oder was….

Ich habe diesmal kaum etwas zum Spiel
gelesen oder resümierend „Anregungen“
für das Spiel gegen Kaiserslautern, etwa
„antizipierend“….

…nee von Dir ooch nicht „Montag“! Dafür
aber diesen großartigen Kader! War da auch
noch ne Mannschaftsaufstellung am Montag,
lieber „Montag“…?

Nichts für ungut!

Wer wenig über Fußball weiß, schreibt auch
nicht so viel Unsinn über selbigen und hat
meistens ein gutes Herz….!

Kannst Du gut Kaffee kochen oder „kaufst
Du EDEKA…?


Exil-Schorfheider
20. September 2012 um 21:08  |  113531

Ja, der Kader von heute ist identisch mit dem vom „the day after“.


JoergK
20. September 2012 um 21:09  |  113532

Vor- und Nachbetrachtung vom Aalen-Spiel mit Christian Zschiedrich ->
http://www.youtube.com/watch?v=Qtrwg3Q4PX8&feature=plcp

Vorbericht zum Kaiserslautern-Spiel ->
http://www.tvb.de/newsmeldung/datum/2012/09/20/hertha-haertetest-gegen-kaiserslautern.html


apollinaris
20. September 2012 um 21:11  |  113533

..das mit den Pfiffen werde ch nie verstehen. Das Publikum hat ein recht darauf, seine Meinung kundzutun. Und mehr als Applaus und Pfiffe gibt es für Bühnenarbeiter nun mal nicht. Die Pfiffe sollte er sich zu Herzen nehmen und als Aufforderung, sich für den Verein einzusetzen. Mehr verlangt das Publikum ja nicht. Was daran widerlich sein soll, wie es ja hier 99% ähnlich empfinden, kapier ich einfach nicht?-Wäre ich der Betreffende, würde es mich anspornen und ggfs. zum nchdenken anregen.
pfiffe gegn gegnerische Spieler, die verletzt am Boden liegen..die sind widerlich. Weil sie einfach nur eklig und boshaft sind. Aber die Unzufriedenheit gegenüber ein bestimmtes Verhalten kundzutun? -Bisher hat mich niemand überzeugen können, was daran falsch sein soll.
Die Pfiffe kehren sich sehr schnell in Beifall um, wenn der Ramos für sein Geld läuft und kämpft. Ich behaupte: kaum jemand verlangt von ihm überragende Leistungen..nur Einsatz, Herz wird erwartet. Zu recht.


Ursula
20. September 2012 um 21:17  |  113535

…ich hab` so viel Herz „apo“….

„Ein Herz für Kinder“, ein Herz für Ramos,
ein Herz für „Montag“….

….ein Herz für Hunde und ein Herz für
Hertha BSC!! Is datt nischt…?


adailton
20. September 2012 um 21:19  |  113536

Ich habe meine Meinung zu technikferneren Spielern wie Franz, Niemeyer und Wagner und dem Thema Aufstellung geändert. Sicher verspricht eine Offensive mit Ronny und Ramos einige Kabinettstückchen. Man darf aber nicht die defensive Wirkung eines Wagners im Sturm unterschätzen.

Der Stoßstürmer ist gerade bei Auswärtsspielen der vorderste Verteidiger. Wagner muss sofort Torhüter oder Innenverteidiger pressen/anlaufen, damit der Gegner – Kaiserlautern nicht in Ruhe ein Spiel aufbauen kann.

Ein anderer Stürmer kann aktuell nicht diese Aufgabe übernehmen. Ramos und Allagui können eher einen Pass vorausahnen als einen körperlich robusten Innenverteidiger angreifen. Lasogga fällt bekanntermaßen aus.


apollinaris
20. September 2012 um 21:24  |  113537

datt is ne janze Menge, ursula, ne janze Menge.


backstreets29
20. September 2012 um 21:37  |  113538

Ja, ein Herz für Hertha haben hier wohl alle.
Ich hab auch noch eins für Katzen…und als Papa natürlich auch für Kinder…..
nur für Uschis….da fehlt mir das Herz, wenn man seine/ihre Existenz nämlich nur dadurch definiert, bzw rechtfertigen möchte, indem man in nahezu jedem Post irgendejemandem „ans Bein zu pinkeln“, dann ist man Unioner, aber kein Herthaner.

——————–Kraft——————
Pekarik—–Franz—Hubnik—–Bastians
———–Ronny—-Kluge——————
Ndjeng—————————–Ben-Hatira
—————Wagner—–Ramos————-

Das wäre eine der vielen Möglihckeiten für Samstag


sunny1703
20. September 2012 um 21:39  |  113539

Ein Künstler der auf einer Bühne steht bekommt Pfiffe NICHT bevor er seine Kunst dargeboten hat. Vielleicht kommt sowas auch mal vor, doch ich habe das noch nicht erlebt, auf keiner Bühne der Welt. Jemand der anfängt einen Opernsänger auszupfeifen,wenn er auf der Bühne erscheint, wird umgehend aus dem saal entfernt,zurecht, das ist stillos.
Was hinterher passiert ist etwas anderes, damit muss JEDER künstler leben.

Dass Verfolgungen bis ins Privatleben zu verurteilen sind, darüber sollte es hier keine zwei Meinungen geben.

lg sunny


b. b.
20. September 2012 um 21:40  |  113540

Seit meinem Trainingscomment noch nichts gelesen aber gleich mal die Frage, warum komme ich nicht zum Tippspiel durch? Danke schön schon mal.


Ursula
20. September 2012 um 21:48  |  113541

….und ein Herz für „backstreets“ und seinen
„traurigen Humor“ habe ich auch…

…oder ist das fataler Zynismus…?

HIER „pinkelt“ keiner, das sollte „Feinironie“
sein! Gebe ja zu, schwer verständlich, schwer
verdaulich und kommt auch nur manchmal
durch, wenn sinnfreie Beiträge die Überhand
gewinnen! Dein Beitrag „backstreets“ hatte
ja was…..


jenseits
20. September 2012 um 22:03  |  113542

Die Begründung hänge ich jetzt einfach mal an diesen Satz an: Pfiffe gegen eigene Spieler sind widerlich. Weil sie einfach nur eklig und boshaft sind. Leuchtet unmittelbar ein! 😉


monitor
20. September 2012 um 22:05  |  113543

Wenn man als Zuschauer aber mit der grundsätzlichen Einstellung eines Spielers nicht einverstanden ist, wie soll man das kundtun? Naserümpfen?


Exil-Schorfheider
20. September 2012 um 22:10  |  113544

Zumal der Zuschauer Furcht das Dargebotene zahlt. Erinnert mich an Lahm’sche Aussagen wie „Es war halt ein Freundschaftsspiel, da fehlen die letzten 10 Prozent.“
Dass der Zuschauer aber den vollen Preis löhnt, interessiert dann nicht?


Exil-Schorfheider
20. September 2012 um 22:11  |  113545

Streiche „Furcht“, setze „für“…


20. September 2012 um 22:12  |  113546

jetzt bin ich kein bißchen schlauer als voher? Pfiffe gegen Schiris und gegnerische Spieler sind ok? oder auch widerlich?
@sunny. noch ma: es geht, so meine ich, überhaupt nicht um Leitung. Wieso wird das immer wieder vermengt? und wieso soll einem Zuschauer nicht erlaubt sein, dem eigenen Spieler kundzutun, dss man nicht einverstanden ist diesem und jenem?
Es ist Alltag, auf bestimmte Dinge mit Pfiffen oder Applaus zu reagieren. Wenn jemand ein blödes Interview abgegeben hat, muss er bei er nächsten Gelegenheit mit Pfiffen rechnen. Ob als Politiker, Popstar oder Fussballer. Und ebenso ist doch erlaubt kiúndzutun: so, wie di dich hier hängen hast lassen, finden wir das nicht in Ordnung. Was ist an demokratischen Mitteln widerlich?- Nach zwei intensiv gekämpften Spielen verklingen die Pfiffe. –


monitor
20. September 2012 um 22:13  |  113547

Ramos ist ein begnadeter Fußballer. Ich habe oft bewundert, wie er schwierigste Anspiele mitnahm, behauptete und er im gegn. 16ner keine Abspielstation fand, weil die Mitspieler davon ausgingen, daß er den Ball nicht behaupten kann.

Aber was er mit seinem Talent macht, regt mich auf. Er läßt sich gehen, weil er sich nicht wohl fühlt. Wenn Transferphase ist, will er sich nicht verausgaben, verletzen o.ä. und stellt den Betrieb auf 50% ein.

Das ist doch kein professionelles Verhalten.


20. September 2012 um 22:14  |  113548

sorry, für fehlendes Tipex 😳


Ursula
20. September 2012 um 22:14  |  113549

Die Frage bleibt für mich, ob ich da auch
„apo“ richtig verstanden habe (?), wann
die Pfiffe zeitlich präsent sind…..

….wenn der „eigene Spieler“ schon vor
seiner „Darbietung“, also schon vor bzw.
mit dem Spielbeginn ausgepfiffen wird,
ist das nicht nur kontraproduktiv, viel-
mehr dumm und bösartig liebe „jenseits“,
da gehe ich mit Dir konform!

Pfiffe nach dem Spiel, nach einer dauerhaft
mäßigen Vorstellung, ohne Engagement,
siehe „apo“….


monitor
20. September 2012 um 22:19  |  113550

@apo
Ich weiß nicht ob ich über Tipp Ex auf meinem Monitor wirklich glücklich wäre! 😉


jenseits
20. September 2012 um 22:22  |  113551

Aus den schon hier erwähnten Gründen (kontraproduktiv!) finde ich es nicht gut, einen eigenen Spieler schon vor Beginn des Spiels auszupfeifen. Eklig und boshaft finde ich es jedoch nicht. Das geht mir zu weit und wollte ich mit meinem Beitrag auch nicht ausdrücken. 😉


apollinaris
20. September 2012 um 22:23  |  113552

Wenn ich die Zuschauer richtig verstehe, haben sie nicht gegen die Leistungen revoltiert, sondern gegen die fehlende Leistungsbereitschaft. Wie soll man das anders ausdrücken, als VOR dem Spiel? Na ja..der Zuschauer soll halt klatschen oder schweigen.


monitor
20. September 2012 um 22:27  |  113554

Wenn ich als Spieler weiß, daß mich die Fans auspfeifen, weil ich über eine lange Zeit keine Leistungsbereitschaft (danke @apo) zeige, sollte mich diese Tatsache als Leistungssportler anstacheln und nicht demotivieren.


apollinaris
20. September 2012 um 22:39  |  113555

ich finde es seit jeher ecklig und boshaft, wenn „das Stadion“ pfeift, während ein Verletzter behandelt wird. Noch ein Zacken schlimmer ist es, wenn jemand mit der Trage transportiert wird und einiger skandieren “ du kannst nach Hause..“ usw….
Wenn es jemanden wachrütteln soll, finde ich es ok.


fechibaby
20. September 2012 um 22:40  |  113556

Bravo Hannover 96!
Weiter so.
Und Favre kann nicht einmal auf Zypern gewinnen.
Der wird dieses Jahr mit Gladbach durchgereicht.
So wie damals mit Hertha.


monitor
20. September 2012 um 22:48  |  113557

Noch was zu Wagner & Co

Es gab für mich ja noch nicht so viele Möglichkeiten, die Spieler live zu erleben.

Aber 2 Stürmer die sich gegenseitig bedienen (Alagui/ Wagner) eine permanent veränderte Mannschaft und ein Trainer, der (sorry: seit Favre) mal wieder genau überlegt, welcher Spieler in welcher Konstellation der geeignetste ist, das habe ich sehr lange vermißt!

Hertha macht mir Hoffnung, mehr will ich nicht erwarten.


pax.klm
20. September 2012 um 22:54  |  113558

sunny1703 // 20. Sep 2012 um 21:39
Wirklich ein Kommentar den ich voll unterschreibe!
Ursula // 20. Sep 2012 um 22:14
Hier gehe ich konform!

Zumal ich immer mehr den Eindruck gewinne, dass
der Ramos trotz oder gerade deswegen ne arme Sau ist!…
Für mich ist er introvertiert, schüchtern, recht „bildungsfern“ und fremdgesteuert!
Es fehlen ihm hier echte Freunde!
Kapiert es, nur über so ne Art Wohlfühlfaktor bringen die Jungens Leistung!!


pax.klm
20. September 2012 um 22:56  |  113559

monitor // 20. Sep 2012 um 22:48

ein Trainer, der genau überlegt, welcher Spieler in welcher Konstellation der geeignetste ist, das habe ich sehr lange vermißt!

Hertha macht mir Hoffnung, mehr will ich nicht erwarten.

Du hast ja so recht!!!


Ursula
20. September 2012 um 22:56  |  113560

Na ja „apo“ es gibt immer „So`ne“ und
„Solche“! Einer nimmt das auch vor dem
Spiel als „Weckruf“, und der Andere, der
Ramos vielleicht, „sackt“ noch mehr in
sich zusammen….

Daher merke auf, pfeifen für „Pfeifen“
oder auch „keifen“ für „Pfeifen“ muss
eben reifen….

…aber wie soll das Stadion differenzieren,
wem, was bekommt….

Von mir aus hätte man pfeifen können,
bis die Spucke „gerinnt“!

Ja stimmt „fechi“, der Substansverlust
war groß und die „Trainerabnutzung“
ist das obligatorische „Spiel mit der Zeit“….


hurdiegerdie
20. September 2012 um 23:08  |  113561

Ich gehe davon aus, dass Wagner 10+ Pflichtspieltore Tore schiesst.

Auch wenn es nicht gern verstanden wird, Bundesligaspieler bekommen mit ihrem Gehalt auch das Schmerzensgeld ausgepfiffen werden zu können.

Ob es eine sinnvolle Unterstützung der Mannschaft im Allgemeinen und des Spielers im Besonderen ist, wage ich zu bezweifeln. Ich mache es nicht, aber schimpfe und fluche vor mich hin.


monitor
20. September 2012 um 23:41  |  113562

@pax

Danke!
Zuspruch tut immer gut . Ob Fußballprofi oder Blogteilnehmer.


monitor
20. September 2012 um 23:41  |  113563

Gute Nacht! Bin weg.


hurdiegerdie
20. September 2012 um 23:48  |  113565

Ich bin mal wieder total gespannt auf das Spiel gegen Kaiserslautern. Ich halte deren Sturmzentrum für das stärkste neben Hertha, vielleicht sogar einen Tick stärker.

Ich bin gespannt, wie JLU das in der IV löst (ich denke Hubnik für Lusti), aber auch, wen er links aufstellt um Holland zu entlasten (vermutlich ÄBH)

Ich denke, er wird defensiv auf Konter spielen, also nicht mit Allagui/Ramos/Wagner. Ich glaube Allagui wird zunächst draussen bleiben, ich glaube auch Ronny (dafür Kluge zentral).

Ich bin gespannt.


jenseits
20. September 2012 um 23:59  |  113566

Vielleicht lässt er auch nur mit einer Sturmspitze (Ramos) spielen. Dahinter ÄBH/Ronny/Ndjeng und im DM Niemeyer/Kluge.


hurdiegerdie
21. September 2012 um 0:08  |  113567

Ja @Jenseits, das hatte ich auch überlegt, aber ich glaube nicht, dass er Wagner draussen lässt. Das wäre schwer zu kommunizieren, aber bei JLU ist alles möglich.

Ich fände das gar nicht doof. Wobei ich dann Kluge auf deiner Ronny-Position bringen würde (und Lusti rein). Ronny kann immer auch als Einwechselspieler Impulse bringen, wenn es gebraucht wird.

Jetzt bin ich noch gespannter. So ein Trainer hat’s schon schwer.


jenseits
21. September 2012 um 0:32  |  113568

Bevorzugen würde ich auch Deine Variante, @hurdie. Oder Ronny und Kluge bleiben, aber Lusti verdrängt den 2Anderen“ – was nicht passieren wird…


Silvia Sahneschnitte
21. September 2012 um 0:39  |  113569

Danke @ sunny, @jenseits,
Pfiffe gegen Wagner in Kaiserslautern darum ging es mir, lieber @apo. Aber Ihre Äußerungen zu Pfiffen gegen Ramos, kann ich nicht nachvollziehen. Bevor jemand seine Leistung anbietet (danke @ sunny, @jenseits) kann ich ihn nicht auspfeifen. Hinterher ja, wenn die Leistung an Arbeitsverweigerung grenzt. Aber vorher auspfeiffen, das hat für mich nichts mit demokratieverständnis zu tun. Das erinnert mich mehr an realsozialistischen oder faschistischen Kundgebaren. Nicht für ungut @apo.
Was mich aber richtig betroffen macht, ist ein Scheuklappendenken zu den oben genannten Spielern Simon Farrina, Julian Fashanu und Marc Bosman.
Es sind halt
NICHTHERTHASPIELER.
Nicht wichtig!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
21. September 2012 um 0:47  |  113570

Lieber @hurdigerdie, @jenseits,
für das Konterspiel Ramos vorn, dahinter Ronny und dann zwei Viererketen
B.H., Kluge, Niemeyer, Schulz (Ndeng hat mir nicht mehr so gefallen);
Pekarik, Franz, Hubnik, Holland;
Kraft!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Kamikater
21. September 2012 um 1:12  |  113571

So, hier fech’is Aufstellung, damit er am Ende der Saison nicht Abbitte leisten muss:

Tor: Ramos
Abwehr: Allagui, Pfosten, Latte, Ronny
Mittelfeld: Sahneschnitte, Blauer Montag, ich
Sturm: Janker, Franz, Kraft


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 7:35  |  113572

Silvia Sahneschnitte // 21. Sep 2012 um 00:39

„Was mich aber richtig betroffen macht, ist ein Scheuklappendenken zu den oben genannten Spielern Simon Farrina, Julian Fashanu und Marc Bosman.“

Ist vielleicht nur untergegangen. Habe das ein oder andere darüber gelesen, halte es aber mit @hurdie´s „Auch wenn es nicht gern verstanden wird, Fußballspieler bekommen mit ihrem Gehalt auch das Schmerzensgeld ausgepfiffen werden zu können.“
Richtig schlimm finde ich da nur den Selbstmord. Herr Bosman wurde mit Sicherheit gewarnt, bevor er das Ding durchzog. Das gleiche galt doch dem Kronzeugen Jörg Jaschke in der Radbranche, als der bezüglich der Dopingpraktiken auspackte. Seitdem gab ihm auch keiner mehr einen Vertrag.


sunny1703
21. September 2012 um 7:48  |  113573

@Exil

Ab welcher Grenze fängt denn das Schmerzensgeld an? Oder ab welcher Liga? Wer in der 1.Liga sowas zulässt wird auch diese Form dder Unmutsäußerung ,um nicht das Wort Verachtung oder Hass zu strapazieren, diese Regeln anwenden,wo es kaum noch Geld für Fußball gibt.

In der Konsequenz enden wir bei den „Wildwestszenen“,die selbst in den unteren Ligen immer wieder passieren. Für mich bleibt das nicht mein Niveau, ich habe so viel Respekt vor einem Mitmenschen, dass ich seine persönliche Leistung erst hinterher kommentiere. Ich gehöre auch nicht zu denen,die zu einer politischen Veranstaltung gehen um jemanden ausbuhen bevor er das Rednerpult betritt und seine Rede beginnt!

lg sunny


21. September 2012 um 8:16  |  113574

@sunny

Ich gehöre auch nicht zu denen,die zu einer politischen Veranstaltung gehen um jemanden ausbuhen bevor er das Rednerpult betritt und seine Rede beginnt!

Aber die Pfeife hast Du trotzdem schon dabei, oder? Du wirst doch vorbereitet sein. 😉

btt:

@apo

Du kannst doch pfeifen, bis die Lunge streikt. Das Recht nimmt Dir doch keiner. Aber die Frage bleibt, was damit erreicht wird. Und gerade im Fall Ramos sehe ich das kritisch. Den muss man eher mitnehmen, umarmen, auf den Schoß nehmen, streicheln und ihm gut zureden.

Der ist eben kein Oliver Kahn, der ohne den Hass, der ihm bundesweit (außer in Karlsruhe und München) entgegengeschlagen ist, wahrscheinlich nie der Titan geworden wäre.

Dass Mario Basler, may he rot in hell, auf Pfiffe nicht mit dem Stinkefinger reagiert hat, lag wahrscheinlich nur daran, dass Stefan Effenberg das Experiment vor ihm durchgeführt hat und gescheitert ist. Da wusste der verantwortungslose Traineramtshinschmeißer derzeitige Vereinslose, dass der Mittelfinger tabu ist.

Alles Leute, die man mit Pfiffen motivieren kann, die das als Motivation begreifen.

Aber Ramos?


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 8:21  |  113575

sunny1703 // 21. Sep 2012 um 07:48

Hm, schwierige Frage, wo es anfängt. @hurdie hatte es ja auf Bundesliga-Spieler gemünzt, die in den Augen vieler(auch Deinen? 😉 ) eh zuviel Geld für die wenige Arbeit erhalten.
Mir ging es darum, dies auf die Beispiele auszuweiten, die @silvia noch anbrachte.
„Wildwest“-Szenen hast Du aber z. B. auch beim Handball, wenn in unteren Ligen Zuschauer auf die Platte flitzen, um einen Gastspieler zu beleidigen. Da ist man nie so richtig vor geschützt. Unabhängig von Deinem oder meinem Respekt vor den Mitmenschen.


21. September 2012 um 8:49  |  113576

Nun gilt es Hertha!!!

Einer der großen Wahrsager dieser Saison.
Zeigt mal richtig was in Euch steckt.
Wer jemals auf dem Betze war, weiß was Nerven bedeutet….

Bin echt gespannt. Nach den letzten Spielen, mein Tip: 1:1

HA HO HE


21. September 2012 um 8:52  |  113577

Ich habe noch nie einen Spieler ausgepfiffen.
Das mag daran liegen, dass ich nicht pfeifen kann. Außer gelegentlich aus dem letzten Loch, aber das will dann auch wieder niemand hören.

Auspfeifen ist legitim. Wer sich im Applaus der geneigten Anhängerschaft suhlen mag, muss Pfiffe als gleichgestelltes Bewertungskriterium ertragen. Die Alternative wäre, auf beides, Pfiffe und Applaus, zu verzichten und stattdessen Haltungsnoten in die Höhe zu halten. Da es mit der Haltung = Einstellung in der Vergangenheit insbesondere bei Herrn Ramos nicht unbedingt zu Besten stand, wird gerade er als untadeliger Sportskamerad dem Auditorium die Pfiffe nachsehen.

Aber wie ich den Beobachtern und den Medien entnehmen durfte, wird Ramos uns allen und insbesondere Hertha BSC noch viel Freude bereiten. Mindestens bis zum Winter. Und dann hagelt es ja auch schon die nächsten Anfragen für einen der Topstürmer der 2. Liga.


hurdiegerdie
21. September 2012 um 9:07  |  113578

Um nicht falsch verstanden zu werden. Ich gehöre nicht zu den Sozialneidern, die sagen, „Bundesligaspielerverdienen zu viel“. Das ist ein sehr seltener Beruf, in dem man nur in einer kurzen Spanne seinen Lebensunterhalt (im wharsten Sinne des Wortes) verdienen kann. Und wenn der Markt es hergibt… ich nehme auch soviel wie ich verdienen kann.

Nur, wie war das mit dem Koch und der Hitze. Willste BL-Spieler werden, dann musste auch damit leben, ausgepfiffen werden zu können.


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 9:17  |  113579

@hurdie

Nein, habe Dich da nicht falsch verstanden.
Hatte es nur angeführt, weil es eben viele gibt, die mit diesem Totschlag(?)argument kommen.


21. September 2012 um 9:30  |  113580

Bundesligaspieler verdienen zu viel.

Dafür sorgen in erster Linie – wir.
Das ist kein Sozialneid. Das ist höchstens unsere eigene Dämlichkeit.


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 9:35  |  113581

OT

Das Tippspiel funktioniert immer noch nicht.
Und nun?


Ursula
21. September 2012 um 9:46  |  113583

Moin, um das für mich zwar nicht abzuschließen,
aber einen vorläufigen Schlussstrich zu ziehen,
hat es gerade „Henry“ auf den Punkt gebracht,
worauf ich am gestrigen Abend mehrfach hinwies,
Adrian Ramos ist nicht der Mann, der „Weckrufe“
auch als Solche versteht!

Er wird, so wie er gestrickt ist, das Pfeifen immer
als wenig motivierend empfinden! Pfiffe gegen
Ramos, insbesondere vor dem Spiel, können
nur kontraproduktiv sein, dafür muss man nicht
viel von Psychologie verstehen! Körperhaltung,
Physiognomie und die Art und Weise, wie er
wenig selbstbewusst in die Zweikämpfe ging….

DER konnte dies auch nicht mit „Schmerzensgeld“
kompensieren!

Menschenkenntnis gegen „Sozialneid“ 1 : 0!
Denn an Geld denkt auf dem Spielfeld KEIN
Spieler! So isses!

Am Sonntag haben wir diesbezüglich einen ganz
anderen Adrian Ramos gesehen!

Ob er schon weiter wäre, würde er nicht mit den
Pfiffen konfrontiert, ist reine Spekulation!


21. September 2012 um 9:55  |  113584

@Exil

bei mir funktioniert das Tippspiel jetzt 🙂

**********


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 9:57  |  113585

Thx, @elaine! 😉


Silberrücken
21. September 2012 um 10:04  |  113586

Ramos ist ein excellenter Stürmer, wenn er in einer funktionierenden Mannschaft spielen würde. Erfolge wurden generiert, als wir spielende Mittelstürmer wie Pantelic hatten und die Außen konsequent genutzt worden sind. Wagner und Lasogga, wenn überhaupt!, brauchen mitspielende Stürmer bzw. offensive MF/AV. Da wir keinen Spielaufbau haben krankt das ganze System.


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 10:04  |  113587

Aber es stimmt was nicht im Tippspiel!
Ab @Dan haben alle Tipper null Punkte!

Das ist doch Scheixxe!


mirko030
21. September 2012 um 10:09  |  113588

Zu Ramos:

Wenn Ramos ausgepfiffen wird und das auch bei seiner Einwechslung, hat er das letzten Endes nicht selbst verursacht?

Ich kann das nachvollziehen, da Ramos m.E. genügend Chancen von den Fans erhalten hat, ohne ausgepiffen zu werden. Auch seine Aussendarstellung hat sicherlich sein übriges dazu beigetragen.


L.Horr
21. September 2012 um 10:16  |  113589

… späte Reaktion auf @sunny :

in der Regel sieht man einen Künstler , sein Konzert , einmalig !
Hier macht es in der Tat keinen Sinn vorher zu pfeiffen.
Beim Fußball hingegen habe ich wöchentlich Gelegenheit das Objekt der Begierde zu bewerten.
Hier wiederum leuchten vorherige Willensbekundungen ein , wenn ich die vorangegangenen Leistungen bewerten möchte.

Pfiffe sind , wie eben auch Beifall , das Instrument des Konsumenten seine Meinung kundzutun.
Das ist völlig ok , da der Sportler sich öffentlich darstellt und Interaktion folgerichtig erwarten darf .

Wenn ich im Stadion nur eingleisig , nämlich nur positive Willensbekundungen abgeben darf , dann will ich für diese Kastration nicht nur freien Eintritt , ne dann will ich auch noch Gage !
LG 😉


kraule
21. September 2012 um 10:28  |  113590

@L.Horr

Richtig!!!
Kurz, knapp und auf den Punkt gebracht.


HerthaBarca
21. September 2012 um 10:30  |  113591

@mey
wenn Du keine drei Punkte mitbringst, darfst Du halt nicht mehr fahren! 😉


sunny1703
21. September 2012 um 10:32  |  113592

Auch ein Oliver Kahn konnte nichts mit Pfiffen der eigenen Fans anfangen vor allem nicht vor einem Spiel.
Wer Ramos auspfeifft, muss auch den Trainer auspfeiffen, der immer wieder an diesem Spieler festhält, JLu auspfeifen,auspfeiffen und vor allem dann aber die „Luschen“ auspfeiffen, die nicht in der Lage sind diesen Nichtsnutz Ramos zu übertrumpfen, so dass der Trainer gezwungen ist, diesen Nichtsnutz,diesen Mister Nullbock einzusetzen. Und dann Preetz auspfeiffen, der den Nichtsnutz nicht abgegeben hat und ihn auch noch geholt hat. Überhaupt die Fans auspfeiffen,die Ramos mal Beifall gegeben hat,so dass er vielleicht abgehoben ist.

Wie wäre es mit einer Platte Dauerpfiffe als Stadionsound?!

Mir wäre es persönlich eine zu große Adenaueriade den Spieler den ich eben ausgepfiffen habe, drei Minuten später zum Volkshelden zu machen,nur weil er aus 20 cm das leere Tor getroffen hat.

Aber jeder hat eben seine eigene Art Fan zu sein!

lg sunny


Ursula
21. September 2012 um 10:36  |  113593

Was will ich als Fan? Guten Fußball mit und
durch funktionierende Fußballer….

Auch wenn ich das Subjekt meiner Begierde
wöchentlich erleben darf, habe ich als ein,
DER Zuschauer, wie der Trainer auch, diese
Möglichkeit Spieler aufzubauen!

Es ist sekundär, was Spieler „nachplappern“,
das ihnen „Funktionäre“ und Berater vorkauen…

Spieler benötigen nun einmal nach Formkrisen,
Verletzungen und Krankheit eben Zuwendungen,
gerade die Sensibelchen, durch die Fans….

….dabei meine ich jetzt nicht den „gemeinen
Zuschauer“, sondern den echten Fan, der um
die „Dinge“ weiß, der informiert ist, warum es
nicht klappt mit der gewohnten Spielweise….


L.Horr
21. September 2012 um 10:49  |  113594

….@Ursula ,
ich weiss ja was du meinst , dennoch , selbst als „wahrer Fan“ habe ich eine Meinung und das Recht auf Willensbekundung.

Gerade als mitleidender Fan habe ich registriert auf wen ich in den beiden Abstiegssaisons setzen konnte bzw. auf wen trotz qualitativer Möglichkeiten jeweils kein Verlass war .

Jener Spieler hatte hiernach auch nie einen Zweifel daran gelassen , das er nicht gewillt war/ist die eingebrockte Suppe auch auszulöffeln.

@Sir Henry hat´s ja gut beschrieben ,
da will jemand von mir IN den Arm genommen werden , während dieser mich permanent AUF den Arm nimmt.
😉


sunny1703
21. September 2012 um 10:49  |  113595

@Lenz

Natürlich hat jeder das Recht dazu seine Meinung kund zu tun. Nur müssen wir uns auch immer im klaren sein, dass wir mit unser Form der Meinungsäußerung anderen Spinnern Vorschub leisten,diese vielleicht ja wirklich als Anschub gemeinten Pfiffe zu Hetzkampagnen , zu Mobbing,zu persönlichen Bedrohungen auszuweiten,die kein noch so schlechtes Spiel rechtfertigen.

Zuletzt muss ich mich immer fragen, wenn der Trainer an dem Spieler festhält, warum wird er dann nicht zum Buhmann gemacht, denn niemand zwingt ihn diesen Spieler zu bringen,wenn er denn so völlig außer Form ist, völlig lustlos ist oder was einem Ramos als Beispiel hier noch vorgeworfen wird.

Wenn mir das Gebahren des Trainers,die Spielweise einzelner Spieler oder der mannschaft nicht passt, muss ich nicht ins Stadion gehen., es sei denn das ist meine spezielle Form von Masochismus.

lg sunny


Freddie1
21. September 2012 um 10:49  |  113596

@Pfiffe

Es sind doch zwei unterschiedliche Ebenen, über die wir uns unterhalten.
Klar darf man als Zuschauer pfeifen. Meinetwegen auch vorher, wenn Aussagen/Ansprüche/Leistungen nicht zusammen passen.
Aber. Ein Spieler darf auch verunsichert sein, wenn er denn sensibel ist.
Und da frag ich mich eben, ob es wirklich klug ist, den eigenen Spieler von Anfang an zu verunsichern. Und damit der eigenen Mannschaft zu schaden.


sunny1703
21. September 2012 um 10:59  |  113597

@Lenz

Woher nimmst Du die weisheit zu wissen,ob ein Spieler wie jeder Spieler in seiner Laufbahn eine Formkrise hat oder keine Lust mehr. Ein Spieler der durch Nullbock aus seinem Vertrag rauskommen will, sinkt im Marktwert UND senkt seinen Lohn gewaltig. Das ist bei der kurzen Zeit in der Profis Geld verdienen können,ein großes Risiko.

Mir wird ja immer an dieser Stelle erzählt, ich solle doch mal die Meinung der Trainer betreff der jungen Spieler akzeptieren. Nun, die war ja nicht bei allen gleich, aber bei allen gleich war/ist sie betreff Ramos. War er nicht verletzt spielte Adrian. Sind also die,die bei den jungen Spielern den Durchblick haben und nocht mal einer Meinung gewesen sind, in dem Fall wo sie einer Meinung sind, im Unrecht, blinde Deppen?!

Ein Ramos ohne Form oder verletzt,soll nicht spielen, doch er soll genauso behandelt werden,wie ein Hubnik oder ein anderer der schon seit langem in Nullform ist. Mit Fairness.

lg sunny


Ursula
21. September 2012 um 11:00  |  113598

Nee, lieber „L.Horr“, so habe ich den „Henry“
genau nicht verstanden….

Es ist eben der Tanz auf der Klinge, und der
Zuschauer ist auch nicht gleich DER Fan….


mirko030
21. September 2012 um 11:08  |  113599

@sunny

Ich bin ja oft deiner Meinung.

In diesem Fall muss ich aber sagen, dass ich als Fan mir das Recht nehme Ramos auszupfeiffen, sofern ich es kann, wenn er über einen längeren Zeitraum keine Leistung bringt und dann auch noch solche Aussagen wie im Juli und August tätigt. Dann ist es mir auch schlichtweg egal, ob er verunsichert wird oder nicht. Die Spieler beziehen ein ordentliches Gehalt und müssen dann auch damit leben kritisiert zu werden.


Ursula
21. September 2012 um 11:10  |  113600

….jetzt nimmt mir der „sunny“ den Niemeyer
und den „Hubsi“ Hubnik direkt aus dem Mund….?

Nur weil die sporadisch und „ungeschickt“
NICHT evtl. Wechselgedanken „formuliern“?

Bei dem „Gegurke“, siehe „sunny“, MÜSSTEN
viel MEHR ausgepfiffen werden, die ganz
erheblichen Anteil am Chaos hatten und
wieder haben!

Ich bin grundsätzlich gegen Pfiffe, gegen die
eigene Mannschaft VOR dem Spiel….

Wenn man zur Halbzeit nach Grottenspiel
zurückliegt, DARF ich die eigeneMannschaft
auch mit Pfiffen in die Kabine „geleiten“…..


f.a.y.
21. September 2012 um 11:16  |  113601

Ich jetzt auch nochmal zu den Pfiffen. Ich selbst pfeife die eigenen Spieler nie aus, maximal gibt es „Liebesentzug“ und ich rufe den Namen nicht mit. Das ist halt meine Art.

Dennoch: @sunny, natürlich muss man, wenn man laute Unzufriedenheit kundtun möchte VOR dem Spiel pfeifen. Denn wie erkennt denn Ramos, dass ich ihn meine, wenn ich nach dem Spiel pfeife? Das gilt doch dann in der Regel dem gesamten Spiel, dem Ergebnis, der Mannschaft oder manchmal auch dem Schiri?! Nein. Es geht nur, bei der nennung des Namens und die erfolgt garantiert bei Beginn des jeweiligen Einsatzes, denn eine Auswechslung ist ja nicht garantiert.

Und @L. Horr hat es ja gesagt. Ramos ist ja kein neuer Spieler, der das erste Mal auftritt. Das Pfeifen war bezogen auf seine vergangenen Auftritte.

Applaus, Uffta, Autogrammwünsche sind okay. Pfiffe nicht. Nee, sorry. Da fehlt dann nur noch die Klatschpappe und dann haben wir den vom DFB geliebten Fan in Reinformation. Und wer pfeift, fährt noch lange nicht zu Spielern nach Hause und beschimpft oder schikaniert sie. Das ist wie die Kausalkette mit Haschisch und Heroin…


f.a.y.
21. September 2012 um 11:18  |  113602

P.S. Hubnik sagt dann aber nicht in seinem EINZIGEN Interview, dass er weg von Hertha und in die erste Liga will, nachdem er mit seiner anhaltenden „Form“ nicht unerheblich zum Abstieg „beigetragen“ hat.


sunny1703
21. September 2012 um 11:20  |  113603

@mirko

Ich respektiere das,auch wenn es nicht mein Verhalten ist, aber ich respektiere es dann,wenn das bei jedem Spieler so gehandhabt wird. Momentan habe ich jedoch mehr das Gefühl hier gibt es eine Kampagne gegen Ramos und Ronny ist.

Und nochmals warum wird dann nicht gegen den Trainer gepfiffen, der diese Spieler immer und immer wieder einsetzt?! Ich denke, weil er glaubt, dass sie in Normalform eine Stufe besser sind als die meisten in der Mannschaft und vor allem,weil er ihnen eins nicht bescheinigt,Nullbock,Unlust. Oder für wie blöd wird JLu gehalten,dass er einen UnlustRamos immer wieder einsetzt?

lg sunny

lg sunny


mirko030
21. September 2012 um 11:25  |  113604

@sunny

Das es nicht nur auf eine oder zwei Spieler zielen sollte, die Meinung vertrete ich auch.

Hier geht es m.E. aber auch um die Äußerungen, welche Ramos getätigt hat. Und dabei ist es doch egal, ob er irgendetwas nach plappert oder nicht. Er ist ein erwachsener und selbstständiger Spieler.

Den Trainer kritisiere ich übrigends auch, wenn er einen Spieler spielen lässt, welchen ich auch kritisiere.


mirko030
21. September 2012 um 11:27  |  113605

Nachtrag:

Aber J-Lu hat sich ja auch nicht in solch einer Form wie Ramos geäußert und bringt seine Leistung. Also brauche ich Ihn ja nicht auszupfeiffen.


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 11:29  |  113606

sunny1703 // 21. Sep 2012 um 10:59

„Ein Spieler der durch Nullbock aus seinem Vertrag rauskommen will, sinkt im Marktwert UND senkt seinen Lohn gewaltig.“

Das Schlimme ist, dass er nur im Marktwert sinkt, dann aber seinen Vertrag „absitzen“ kann und den Gehaltsverlust bei Ablösefreiheit durch ein Handgeld wieder ausgleichen kann!


sunny1703
21. September 2012 um 11:31  |  113607

@f..a.y.

Ich kann jeden Spieler verstehen, der lieber 1.Liga spielt als 2.Liga. Und mir ist es lieber er kommuniziert das nach außen, dann weiß ich wenigstens woran ich bin. Für mich ist nachher nur wichtig,wie spielt der Spieler und da ist mir einer der eine ordentliche Leistung bringt und doch lieber in der 1.Liga spielen will, lieber als diese trikotknutscher ,die keine Form haben.

Dass ich lieber Stimmung pur habe als dieses galeerenschiffgedröhne aus derOk oder die Klatschpappen, ist keine Frage. Deshalb habe ich auch ein Verständnis für die die pfeiffen und damit einen Unmut ausdrücken. Doch über den Nutzen sollte man eben nachdenken. Dass sowas von den falschen ausgenutzt werden kann, und eine reine Kampagne unterstützt.

Aber nochmals,warum pfeift keiner den Trainer aus?!

lg sunny


f.a.y.
21. September 2012 um 11:33  |  113608

@sunny: wenn ich J Lu auspfeife, dann weiss er, dass ich den Einsatz von Ramos meine? Bin – wie gesagt kein Pfeifer – aber den Unmut gegenüber Ramos sollte man dann doch auch bei ihm lassen, oder?


Dan
21. September 2012 um 11:33  |  113609

@pax
Ich hoffe Du hast den „Blog-Aufhänger“ gestern aufmerksam gelesen. Mentaltrainer für Ronny.
Wenn gewünscht wird auch diese Hilfe in Anspruch genommen.

@Tippspiel
Da ich „Dank“ einer allumfassenden Erkältung weder den Turm besuchen konnte und erst heute den Blog „aufgearbeitet“ habe, kann ich nur schreiben „er geht wieder, nur die Teamwertung sieht seltsam aus, aber meine Punkte sind in der Einzelwertung weiter vorhanden.“
Wohl noch ein Datenbankproblem.

@Frau Sahneschnitte
Wir sind zur Zeit an einem Scheideweg, in welche Richtung der „Mob“ sich bewegen wird. Angriffe auf Fan und Mannschaftsbusse, Bengalos, Verfolgung von Spielern bis Funktionäre ins Privatleben, Androhungen von Gewalt gegen DFL \DFB Urteile usw. und das trotz über ein Jahrzehnt ordentlicher bis guter Fanbetreuung.

Aber was tuen Vereine oder die DFL gegen z.B von rechts unterwanderte Ordnerdienste und Ultras.
Nicht falsch verstehen, nicht jeder Ordner oder Ultra ist ein Rechter, aber beide Gruppen werden zur „Bühnenarbeit“ genutzt.

Es werden kleine Textlein (die frei kürzbar sind) und ein Motto auf der Brust genutzt, wärend ein Richter Lorenz ohne Konsequenzen lachend erzählt, wie er die Düsseldorfer Altstadt vor dem Gladbacher Mob gerettet hat, in dem er eine Strafe nach Androhung von Gewalt zu Gunsten des „Mobs“ geändert hat.

Wie will man die Gewaltbereitschaft mit solchen Zeichen, auch die aus Köln, eindämmen?

Und natürlich sind auch Beispiele persönlicher Schicksale zu beachten, aber nur weil es Fußballspieler waren? Wieviele Homosexuelle begannen Selbstmord nach einem ungewollten Outing, wieviele Arbeitnehmer haben sich gerichtlich mit seinem Arbeitgeber auseinander gesetzt und nie wieder Arbeit gefunden usw. .

Was hat ein Selbstmord von Enke oder ein Selbstmordversuche von Rafati in dern Köpfen der Menschen verändert?

Es sollte uns immer berühren , wenn Unrecht / ein Schicksalsschlag geschieht, aber nicht jeder kann oder will die Last einer ganzen Welt tragen.

Aber man sollte in seinem Umfeld die Augen offenhalten und wenn es möglich ist helfen.

Will sagen, man kann nicht jedes Schicksal verfolgen, verhindern oder bewältigen. Jedenfalls so in die Richtung. 😉 Halt schwer in Worte zu fassen, was logisch richtig ist.


sunny1703
21. September 2012 um 11:38  |  113610

@mirko

Du und andere werft Ramos seine Äußerung vor, wie lange denn bitte noch?
Mir ist dieses nachtragend sein fremd. Denn ehrlich, könnt ihr das nicht verstehen?!

Oder seht ihr dahinter nun das Aussitzen eines Vertrags mit gedrosselten Leistungen wie einst Streit bei S 04?!

Doch dann komme ich wieder zu der Frage,warum sieht der Trainer diese Lustlosigkeit nicht oder ist ein lustloser ramos immer noch besser als die meisten anderen?

Das letztere wäre eine Katastrophe und will ich nicht glauben.

Hurra allein gegen alle,das muss an den Biomöhren liegen,die ich nebenbei futter! 🙂

lg sunny


21. September 2012 um 11:39  |  113611

Mir geht’s schlicht darum, dass die Mannschaft gewinnt. Dazu braucht es auch die richtige Motivation. Wenn es denn hülfe, träte ich jedem Spieler vor dem Anpfiff persönlich ins Kreuz, damit der seine volle Leistung bringt.

Mein Eindruck ist, dass Ramos mit dem Tritt dann nicht geholfen wäre.

Ansonsten bitte ich um reichlich Pfiffe im Stadion, wenn es denn die Situation hergibt.


Kamikater
21. September 2012 um 11:39  |  113612

Vielleicht etwas OT, aber dennoch bemerkenswert, was Herr Peters von Schalke für eine Macht in internationalen Gremien besitzt. Und dass ein Journalist eine solche Position bekleiden kann, ist umso erstaunlicher. Ich poste es mal, nicht um hier jemanden wegen S04 zu ärgern, sondern weil es zeigt, wie sehr es bei der Lizensierung auf gute Kontakte ankommt:

„Schalke 04 setzt auf Kontinuität in der Führungsebene. Laut eines Berichts der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ haben die Königsblauen den bis zum 30. September 2013 laufenden Vertrag mit Finanzvorstand Peter Peters entfristet.

„Das ist auf meinen Wunsch hin geschehen. Peter macht einen guten Job“, sagte Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies der „WAZ“.

Der gelernte Journalist Peters gehört seit 1993 dem Vorstand der Königsblauen an. Der 50-Jährige ist zudem als Vize-Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL), Vize-Präsident im Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Mitglied der UEFA-Kommission für die Klublizenzierung tätig.“


sunny1703
21. September 2012 um 11:40  |  113613

@Dan

Danke für Deine nachdenklichen Worte und Gute Besserung! 🙂

lg sunny


f.a.y.
21. September 2012 um 11:41  |  113614

@sunny: mir ist das egal, was Ramos sagt. Der wollte seit der ersten Transferperiode weg, das ist unser „täglich grüsst das Murmeltier“. Nur diesmal hat er es gesagt, nachdem er in der Rückrunde entweder verletzt, krank oder mies drauf war, dann das Eigentor. Nicht jeder ist Fisch und wenig nachtragend… 😀


ubremer
ubremer
21. September 2012 um 11:42  |  113615

@Kami

dass ein Journalist eine solche Position bekleiden kann, ist umso erstaunlicher.

? ? ?


Kamikater
21. September 2012 um 11:45  |  113616

Naja, Finanzvorstände der Fussball-Vereine, @ubremer, wie viele davon sind denn Journalisten?

Ich finde das schon ungewöhnlich. Das soll doch gar nicht heißen, dass die das nicht könnten.


sunny1703
21. September 2012 um 11:50  |  113617

Bitte Tipps für beide Ligen nicht vergessen!


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 11:53  |  113618

@kami

Dann schau halt in die Vita:

http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Peters


sunny1703
21. September 2012 um 11:55  |  113619

Kami

Das verstehe ich auch nicht richtig. Frau Merkel war nahe bei den Journalisten als stellvertretende Regierungssprecherin der DDR Regierung, Helmut Schmidt, Willy Brandt und und……warum nicht ein Journalist in der Position bei S 04?!


hurdiegerdie
21. September 2012 um 12:02  |  113620

Nein @Sunny, du bist nicht alleine, aber die Diskussion läuft auf 2 (vielleicht sogar 3) Ebenen, da bin ich bei @Freddie.

Ebene 1: Dürfen Zuschauer pfeiffen, auch vor dem Spiel?

Ebene 2: Ist das sinnvoll für die Mannschaft und den Spieler?

Ebene 3: Ist das gerechtfertigt (aufgrund der schlechten Leistung)?

Meine Meinung (nur meine):
Ebene 1: Yepp, sie dürfen aber das ist es dann auch. Kriminell sind Androhungen bis zur Nutzung körperlicher (und physischer, hihi) Gewalt.

Ebene 2: Einen Spieler bei Einwechslung oder vor dem Spiel auszupfeiffen halte ich für wenig sinnvoll, Pfiffe gegen die Mannschaft zur HZ können dagegen sogar mal ganz sinnvoll sein.

Ebene 3: Ramos war das letzte halbe Jahr richtig schlecht. Pfiffe wohl gerechtfertigt (wobei ich, nur ich, selbst da Vorbehalte habe).
Sunnys Argument – so ich es richtig verstehe – halte ich dennoch für angebracht. Wenn ihn 3-5 Trainer aufstellen, muss dann nicht im Positiven das gleiche Argument gelten, wie jenes der vielen Trainer, die die Jugendspieler nicht einbauen im Negativen? Ramos eine jahrelange, mehrere Saisons übergreifende, schlechte Leistung zu bescheinigen, halte ich für einen Halo (aber hallo) Effekt und für Quark (nur meine Meinung).


ubremer
ubremer
21. September 2012 um 12:05  |  113621

@nee Kami,

nee, der Subtext gefällt mir nicht


ubremer
ubremer
21. September 2012 um 12:06  |  113622

@kami,

Ironie-Modus aus


apollinaris
21. September 2012 um 12:07  |  113623

Also, ich finde, hier geht einiges auseinander, das Sahneschnittchen rutscht da besonders kräftig aus.
– also erstens habe ich noch nie einen Spieler ausgepfiffen. Das liegt mir nicht.
– es geht auch nicht (@Sir) darum, ob das Publikum besonders schlau handelt. Das wissen wir ja nicht mal genau, wenn Luhu die Spieler auf dem Trainingsplatz lang macht.
– es geht ausschließlich darum, ob es verständlich ist, dass das Publikum Ramos zeigen möchte, dass es mit seiner Haltung nicht einverstanden ist.
– und hier finde ich, dass es das Recht hat.
-noch mal: der Spieler kann es (das Publikum) mit sehr wenig wieder friedlich stimmen
– vom Publikum soviel zu verlangen, wie es @ursula gere möchte (Menschenkenntnis)..na ja, das ist schon sehr quer gedacht.
– von Kölner Verhältnissen sind wir in diesem Fall aber sowas von weit entfernt. Nach zwei Abstiegen sind dselektive Pfiffe nun wahrhaftig kein Drama.


mirko030
21. September 2012 um 12:16  |  113624

@sunny

Wenn Ramos über einen längeren Zeitraum wieder seine Leistung bringt, wird er auch, von den Ihn derzeit kritisierenden Fans, wieder anders gesehen.

Nur sollte er sich in der nächsten Transferperiode anders Verhalten bzw. äußern oder einfach nichts sagen.

Es sind nicht die einzelnen Punkte, welche das Ansehen von Ramos bei den Fans geschadet haben, sondern das Gesamtpaket aus Leistung, Verhalten, Äußerungen und Darstellungen.

Auch andere Spieler waren letztes Jahr schlecht gewesen und haben nicht die erwartete Leistung gebracht, diese Spieler sind aber entweder weg oder halten einfach den Mund und versuchen erst einmal wieder Ihre Leistung zu bringen, was m.E. der richtige Weg ist.


Etebaer
21. September 2012 um 12:18  |  113625

f.a.y.
21. September 2012 um 12:21  |  113626

Denke @hurdie und @apo haben es ganz gut auseinanderklamüsert um was es ursprünglich ging.


apollinaris
21. September 2012 um 12:24  |  113627

oh Gott, wieder so ein brutaler Grammatik-Fehler 😳 könnte man nicht über eine „edit-Funktion“ mal nachdenken?


apollinaris
21. September 2012 um 12:26  |  113628

@ete: ich habe es schon öfters gepostet: ob Trainer oder Spieler: Hertha orientiert sich meist an Namen, bietet selten Überraschendes. Das interpretiere ich mittlerweile..(ganz für mich alleine).. 😉


sunny1703
21. September 2012 um 12:30  |  113629

@hurdie

Danke, Als Teil“wegbegleiter“ bekommst Du natürlich eine Möhre ab! 🙂

Oder doch lieber beim nächsten Berlinbesuch ein Hohenthanner!? 🙂

Ich weiß, die Qual der Wahl ! 🙂

lg sunny


ubremer
ubremer
21. September 2012 um 12:30  |  113630

@apoll,

könnte man nicht über eine “edit-Funktion” mal nachdenken?

warum das nicht möglich ist, diese Frage wurde am Mittwoch in einer Berliner Lokalität beantwortet . . .


apollinaris
21. September 2012 um 12:32  |  113631

hm, das macht mich jetzt nicht fröhlicher 😀 ,. jedenfalls nur bedingt 😀


sunny1703
21. September 2012 um 12:33  |  113632

@apoll

Ich bin Zeuge…. . 🙂


King for a day – Fool for a lifetime
21. September 2012 um 12:34  |  113633

Wohl wahr, seit Preetz hier im Amt is, gehts mehr nach Namen. Wobei, unter Dieter ja auch schon…

Wann wurde eigentlich zuletzt jemand von uns selbst gescoutet der dann auch einigermaßen Leistung gebracht hat ? Ruka ?

Ich denke im asiatischen Raum gibts genug Talente mit Weiterverkaufswert und son kleinen Flitzer will ich hier schon lange sehen…


21. September 2012 um 12:37  |  113634

Lasogga?


King for a day – Fool for a lifetime
21. September 2012 um 12:37  |  113635

@ Sir

Selbst gescoutet, nicht empfohlen, so wie das bei Lasso der Fall war 😉


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 12:38  |  113636

@Sir

Wird nur dem Widmayer zugerechnet.
Alle anderen können nichts!
Hamsterrad… 😉


King for a day – Fool for a lifetime
21. September 2012 um 12:40  |  113637

@ Exil

Ach, Widmayer konnte was ?
Stimmt, lustige PKs geben 😉


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 12:46  |  113638

King for a day – Fool for a lifetime // 21. Sep 2012 um 12:40

„@ Exil

Ach, Widmayer konnte was ?
Stimmt, lustige PKs geben ;)“

Sehe ich auch etwas differenzierte, weil ich seine Spielvorgaben für das Pokalspiel schon ganz gut fand.


f.a.y.
21. September 2012 um 12:46  |  113639

Interessanter Artikel in der Berliner Zeitung zum FCN

http://www.berliner-zeitung.de/sport/1–fc-nuernberg-das-feine-gespuer-von-dieter-hecking,10808794,17593406.html

Interessant besonders unter dem Aspekt, wann diese „Nürnberger“ Spieler jeweils zum Club kamen… Die meisten (alle namentlich erwähnten!) wurden bis sie 19 oder 20 waren woanders ausgebildet, spielten dann ein bis zwei Jahre beim Club und wurden teuer weiterverkauft…

Wasser auf die Mühlen „Hamsterrad Akademie“. 😆

@apo: aber die Vorschau ist doch eine Möglichkeit, erst zu gucken, dann zu korrigieren und dann erst abzuschicken.


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 12:46  |  113640

Hilfe, da hat mir jemand ein „r“ gezockt bei differenzierte…


Exil-Schorfheider
21. September 2012 um 12:47  |  113641

@f.a.y.

Zu Deinem Link:

Das habe ich ja immer gesagt. Und der BVB macht es genauso! War erst wieder vor kurzem soweit… 😉


Ursula
21. September 2012 um 12:50  |  113642

@ sunny, “ Hurra allein gegen alle“….?

Also ich schreibe mir HIER die Finger
wund und lt. „apo“, denke ich so gar quer….

Bin ich KEINER? Also wenn Du allein bist,
bin ich einsam, und Prediger in der Wüste…..


King for a day – Fool for a lifetime
21. September 2012 um 12:51  |  113643

@ Exil

Ich hab das bewusst mit einem Augenzwinkern gekennzeichnet.
Taktisch mehr drauf als Markus hat er mit Sicherheit, auch wenn das nicht schwer ist….

Will aber jemand heute wirklich noch behaupten dass all die taktischen Defizitie damals in Stuttgart, bei uns und jetzt in Hoffenheim nur an Babbels Bauchgefühlaufstellungen und Einwechslungen liegen ?

Ich würd ja Widmayer gern mal irgendwo als Cheftrainer sehen. Dass es dann aber zu Grossem oder Liga 1 reicht kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

Aber lass uns dann lieber doch nicht wieder verstaubte Bücher durchblättern 😉

Dann lieber mal lustiges OT aus der Apfelwelt
http://derstandard.at/1347493203509/Schweizer-Bahn-wirft-Apple-Design-Klau-vor


sunny1703
21. September 2012 um 12:58  |  113644

@ursula

Sorry, hatte Dich vergessen. keine Absicht!
Bekommst selbstverständlich ebenfalls eine Möhre ab………..oder ein Hohenthanner. 🙂

lg sunny


King for a day – Fool for a lifetime
21. September 2012 um 12:59  |  113645

Hm, ich muss aus aktuellem Anlass doch nochmal das Babbelbuch aufschlagen.

Er gibt zu Unwahrheiten gesagt zu haben.
http://www.fr-online.de/sport/hoffenheim-babbel-hat-gelogen,1472784,17593002,view,asFirstTeaser.html


Kamikater
21. September 2012 um 13:10  |  113646

@E-S
Ja, dass der BWL studierte ist ja eine Sache. Aber um einen Verein mit ehemals fast 220 Mio Schulden die Lizenz zu genehmigen braucht man eben diese Verbindungen zur DFL und dem DFB, darum gings mir.
🙂


jenseits
21. September 2012 um 13:14  |  113647

Sorry, dass ich das Folgende nur sehr formalisiert ausdücke.

Ich nehme jetzt einfach mal an, wir alle denken, es gibt berechtigte Pfiffe/Unmutsbekundungen.

1. Voraussetzung für berechtigte Pfiffe sind schlechte Leistungen.
2. Schlechte Leistungen können auf Nichtkönnen (physiche und psychische Probleme, Leistungsvermögensgrenze) oder Nichtwollen zurückzuführen sein.
3. Berechtigt Pfiffe wirken motivierend, wenn eine schlechte Leistung auf ein Nichtwollen zurückzuführen ist.
4. Berechtigte Pfiffe wirken demotivierend, wenn schlechte Leistungen auf ein Nichtkönnen zurückzuführen sind (er will, aber kann nicht besser).
5. Aktionen, die Spieler demotivieren, sind nicht sinnvoll.

Somit sind (berechtigte) Pfiffe, die demotivieren, nicht sinnvoll.

Sieht alles so einfach aus, führt aber zur Erkenntnis, dass die unterschiedlichen Auffassungen Pfiffe betreffend hauptsächlich auf unterschiedliche Prämissen bezüglich des Nichtwollens bzw. Nichtkönnens zurückzuführen sind.

Wir können uns nun weiter streiten, ob beispielsweise Ramos es an Einstellung hat mangeln lassen und daher Pfiffe berechtigt und sinnvoll sein können, im Vergleich zu Hubnik, der in einer Formkrise steckt, also will aber nicht kann, und daher Pfiffe als zumindest nicht sinnvoll erscheinen lässt.

Man könnte natürlich auch argumentieren, dass selbst demotivierende Pfiffe sinnvoll sein können (die 5. Prämisse nicht zutrifft), weil sich hierdurch die Spreu vom Weizen trennt, da ein hochbezahlter Fußballprofi sich durch Pfiffe nicht demotivieren lassen darf.

Und es gibt noch weitere Auffassungen, z.B. dass Pfiffe, auch berechtigte, grundsätzlich nicht sinnvoll sind, weil sie prinzipiell demotivierend wirken oder extremeren Aktionen Vorschub leisten etc.


kraule
21. September 2012 um 13:22  |  113648

Es macht einen Unterschied zwischen nicht können und nicht wollen, @Sunny. Und wenn ein Spieler sich verweigert, muss ich als logische Konsequenz zuhause bleiben?. Mann, @Sunny!

Ursula seit wann bist du NUR Fan? 😉

Wer ist der wahre Fan? Was macht diesen aus? Ostkurve? Nee, dass sehe ich etwas anders.

PS.
Ich pfeife selbst auch nicht, aber kann das durchaus verstehen und finde diese Missfallenskundgebungen sehr verständlich! Wie soll der zahlenden Zuschauer sonst seinen Unmut äußern/personifizieren???


sunny1703
21. September 2012 um 13:29  |  113649

@kraule

Bitte lese meinen Beitrag richtig, das war eine Antwort auf einen Beitrag von @Lenz.

Du unterstellst einem Spieler Nichtwollen, ich kann sowas nicht. Du unterstellst einem Trainer das nicht zu erkennen, ich kann das nicht.

lg sunny


backstreets29
21. September 2012 um 13:33  |  113650

Babbel hatte ja bei seinem Ausscheiden bei Hertha erklärt, dass er „grundehrlich“ ist und solche Sachen nie mehr machen würde……

Schwätzer


kraule
21. September 2012 um 13:34  |  113651

Die müssen (!) doch hoffen, das Ramos einen Funken Verstand hat und seinen Bock ablegt. Wenn er nicht erkennt, dass er nur über Leistung in die 1.Liga kommt, bekommt Hertha kein Geld für ihn sondern verbrennt Milliönchen…. also muss er spielen, immer in der Hoffnung er peilt worum es geht!
Warum soll ich oder anderen dann den Trainer auspfeifen?


fechibaby
21. September 2012 um 13:36  |  113652

Tippspiel läuft bei herthabsc.de.
Konnte heute endlich tippen.
Die alte Internetseite von Hertha war besser.


ubremer
ubremer
21. September 2012 um 13:41  |  113653

@Pfeifen vor Spielbeginn,

mein Eindruck ist, es geht dabei vor allem um die Bekundung: Ich habe Recht.

(mich langweilt das)


kraule
21. September 2012 um 13:42  |  113654

Mich auch, denn ich habe Recht. 😉


sunny1703
21. September 2012 um 13:46  |  113655

@ubremer

meine Güte, noch eine Möhre 🙂

lg sunny


L.Horr
21. September 2012 um 13:52  |  113656

@ubremer,

trifft deine Aussage dann auch auf die antonyme Bekundung ,
„Beifall vor Spielbeginn“ ,
zu und gibt es bei Bejahung also zwei verschiedene Rechthaben ?

🙂


ubremer
ubremer
21. September 2012 um 13:58  |  113657

@L.Horr

trifft deine Aussage dann auch auf die antonyme Bekundung ,
“Beifall vor Spielbeginn” ,
zu und gibt es bei Bejahung also zwei verschiedene Rechthaben ?

Ich finde, die Vereine sollten es wie Facebook halten: Da gibt nur ‚Like‘-Buttons. Und keinen ‚Dislike-Button 😉


sunny1703
21. September 2012 um 13:59  |  113658

@Lenz

Ich weiß mein Fansein ist anders als das von anderen. Aber ich beklatsche jeden Herthaspieler, die Begrüßung des Gegners und der Schiedsrichter. Das ist eine mir anerzogene Art, Höflichkeit, Respekt und Fairness zu zeigen.

lg sunny


jenseits
21. September 2012 um 14:02  |  113659

@ubremer

Meinst Du, die Pfiffe vor Spielbeginn bekunden „ich habe recht“, oder in der Diskussion hier geht es jedem lediglich darum und wir sollten sie daher besser einstellen? 😉


21. September 2012 um 14:11  |  113660

Und dann gibt es noch die Kunstpfeifer.


Better Energy
21. September 2012 um 14:13  |  113661

Es ist doch so, daß wir im Oly selbst Unionern im Bereich Osttor Tickets verkaufen, obwohl die ja immer behaupten, daß sie zu Hertha nie gehen würden.

Daß sie auch noch die Mannschaft von Hertha auspfeifen, offenbart dann deren Gesinnung…


TassoWild
21. September 2012 um 14:13  |  113662

@all:
Pfiffe gehören auf den Bahnsteig, aber nicht personifiziert auf einen schwachen Stürmer der eigenen Elf gerichtet.
Schon vor einiger Zeit hatte ich den „like“-Button für AR9 gedrückt; Luhu hat ihn lieb – das hat geholfen! 😀


ubremer
ubremer
21. September 2012 um 14:54  |  113663

@jenseits,

mit „Ich habe Recht“ waren die Pfeifenden im Stadion gemeint.

@Tasso,

Pfiffe gehören auf den Bahnsteig, aber nicht personifiziert auf einen schwachen Stürmer der eigenen Elf gerichtet.
Schon vor einiger Zeit hatte ich den “like”-Button für AR9 gedrückt

hattest Du ordnungsgemäß eine Bahnsteigkarte gelöst, vor dem Drücken irgendwelcher Buttons ?
😉


apollinaris
21. September 2012 um 15:18  |  113664

@ubremer: verstehe ich nun gar nicht. Eher dann: „ich habe das Recht“…Was soll´s. – ich bin nicht überzeugt worden, stelle für mich fest: das lautstarke Bekunden seines Unverständnisses über die Einstellung eines Spielers, ist nahezu die einzige Möglichkeit, sich auszudrücken, insofern legitim. Gút und vernünftig kommuniziert, könnte es auch Energie frei setzen und zum Nachdenken anregen. Wer Applaus einfordert , muss auch mit Pfiffen umgehen können. Und wenn es einigen erst erklärt werden muss, macht das ja auch nichts.-ich hätte es dem Ramos m.E. ganz gut und klar verklickern können, wie er die Pfiffe aufzunehmen hat. Ramos ist erwachsen, Profi und steht in der Öffentlichkeit. Aus der Welt einen Schonraum machen, hilft ihm, dem Schüchternen auch nicht weiter. Integrieren und fördern heisst ja nicht schonen und verstecken..
ich gebe zu: ich habe oft Schwierigkeiten mit dem brüllenden und beleidigenden Fussballfan..und kann vieles nicht gut vertragen ( die Anreise reicht mir manchmal schon..), aber wenn wir uns drauf einlassen, sollten wir dem Publikum auch mehr als nur Abnicken bzw. Runtermachen der Spieltagsleistung zugestehen. Vielleicht bewegt den Fan ja noch ein Stückchen mehr..


Inari
21. September 2012 um 15:30  |  113665

nachher werde ich den Köpenickern die Daumen drücken. Schade für Köln, die als Verein eigentlich auch in die erste Liga gehören, aber heute bin ich für Union. Aus Berlin für Berlin halt. Mal sehen wie sich die Unioner präsentieren.


21. September 2012 um 15:35  |  113666

@apo

Herr Ramos ist vom Schöpfer mit einer ordentlichen Portion Fußballtalent gesegnet worden. Als direkt im Anschluss die Eigenschaften „Extrovertiertheit“ und „Elefantenhaut“ verteilt wurden, war der kleine Adrian wahrscheinlich schon geschlüpft. Da konnte der Herrgott auch nichts mehr machen.

Will sagen: nur weil jemand gut fußballspielen (oder „Fußball spielen“? Wie schreibt man das heutzutage?) kann, heißt das noch lange nicht, dass derjenige auch mit einem dicken Fell ausgestattet sein muss. Dem Schüchternen hilft nämlich die volle Breitseite noch weniger weiter, dann zieht er noch weiter ins Schneckenhaus zurück.

Mir leuchtet nicht ein, inwieweit allein die Tatsache, dass ein Fußballspieler in der Öffentlichkeit steht, ein Grund sein soll anzunehmen, dass die alle gleich gut mit Druck von außen umgehen können.


jenseits
21. September 2012 um 16:08  |  113675

@Sir

Ich glaube, es geht darum, zunächst einmal aufzuzeigen, dass Zuschauer grundsätzlich das Recht haben, ihren Unmut zu äußern. Das soll ganz unabhängig von einer möglichen Wirkung auf Dritte gelten. Man hat für ein gutes Fußballspiel gezahlt und wenn es einem nicht geboten wird, dann darf man sich darüber beschweren.

Die Frage, warum ein Profifußballer gut mit Druck von außen umgehen können soll, hat etwas mit der Auslegung des Begriffs „professionell“ (oder gar „erwachsen“) zu tun. Für einige bedeutet professionell im Fußball zu sein, mit Druck positiv umgehen zu können. Das ist eine weitere Eigenschaft neben Talent und Disziplin zu besitzen. Auch dafür wird man bezahlt.

Ich schätze, es gibt etliche Spieler in den Profiligen, auf die dies nicht zutrifft und die im Falle einer Schmähung das Nachsehen haben…


jenseits
21. September 2012 um 16:09  |  113676

Sorry, habe mich eingemischt…


21. September 2012 um 16:37  |  113680

Och nö @ Sir Henry,

erst die bösen Pfiffe und jetzt auch noch Druck.

Druck haben nicht nur im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Profifußballer, sondern jeder von uns Normalos.
Die Ernte rechtzeitig einfahren, den nächsten Auftrag buchen, das nächste Flugzeug heil herunterbringen, den nächsten Zeitungsartikel schreiben undundund. Schlussendlich (oh!) verbirgt sich dahinter eine bescheidene Form von Existenzkampf oder, um es weniger pathetisch auszudrücken, das Ziel, die Familie resp. sich selbst zu ernähren.
Das können – und da gebe ich Dir Recht, einige besser als andere. Und wiederum andere scheitern.
Wenn Du als Profifußballer mit diesem „Druck“, der seitens Deines Arbeitgebers, sowie vom erwartungsfreudigen und oftmals wenig geduldigem Publikum auf Dir lastet, nicht standhalten kannst, bleiben Dir zig andere Optionen, Deine Brötchen zu den Schäfchen zu bringen. Ob es hier besser laufen wird, bleibt abzuwarten. Am Ende wird es möglicherweise darauf hinauslaufen, dass Du dann generell keinerlei Druck standhalten wirst. Es macht den Profifußballer jedoch nicht zu einem anderen Menschen als den 08/15-Arbeitnehmer, der sich jeden Tag in seinem Job beweisen muss.
Der Bereitschaft meines Bosses, mich mit einem wohlwollenden Klaps aufzumuntern und mir Mut zuzusprechen, sind Grenzen gesetzt. Irgendwann wird er mich aus- und anpfeifen, wenn ich seinen Anforderungen nicht entspreche. Diesem Druck muss ich standhalten. Jeder von uns muss das. Herr Ramos muss das auch.
Ob das Publikum von Hertha BSC kritischer ist als das anderer Vereine, vermag ich nicht zu beurteilen. Jedes Publikum gibt zunächst, und dies oftmals verdammt lange, einem Spieler den Kredit, den er nicht immer verdient hat. Dass dieser Kredit eines unschönen Tages aufgebraucht sein wird, erst Recht, wenn ein Spieler signalisiert, dass er 2. Liga als (Achtung Übertreibung!) Reich des Bösen sieht und sich zu Höherem berufen fühlt, dies aber nicht mit Leistung unterfüttert, ist nur allzu verständlich.
„Druck“ wird mir zu inflationär als Entschuldigung gebraucht.

Jetzt habe ich mich auch noch eingemischt.


Ursula
21. September 2012 um 16:44  |  113681

Ich bin immer FAN von dem, was ich gern
und überzeugt verfechte! Eigentlich habe
ich also immer Recht….

Mittlerweile langweilt mich diese bekannte
„Hamsterrad-Diskussion“ längst! Danke
dennoch denen, die eine ähnliche Position
verfochten haben, lies mit Engagement den
RAMOS „verteitigen“ wollten….

Bin mal sehr gespannt, wenn DER noch ein
paar wichtige „Buden“ macht und dann die
„wir haben es ja immer gewusst“, aus den
Büschen kriechen….

…und „na wenn er gut spielt, ist er auch lieb“….


jenseits
21. September 2012 um 16:52  |  113684

Angenommen, ausgerechnet die Besten (talentiert, intelligent, sensibel usw.) könnten mit Druck nicht so gut umgehen. Verzichtet man dann prinzipiell auf dieses Vermögen, weil dies mit „Selbsterhaltung“ nicht in Einklang steht?


21. September 2012 um 17:06  |  113685

@jenseits

Müssen Selbstverständlichkeiten extra betont werden? Natürlich hat jeder das Recht, seinem Unmut Luft zu machen. Volle Kanne raus damit.

Aber darum geht’s mir nicht. Für mich gibt es folgende Kausalkette: wird Ramos fertiggemacht spielt er schlechter. Spielt Ramos schlechter, verliert Hertha (wahrscheinlich). Und umgekehrt.

Für mich steht der Wunsch, dass Hertha das Spiel gewinnt über dem Drang, dem Trainer und/oder einem Spieler die Meinung zu geigen.


TassoWild
21. September 2012 um 17:07  |  113686

Jetzt fehlt hier eigentlich nur noch die Einschätzung von Frau Sahneschnitte… 😉

Oder ist schon alles gesagt, nur noch nicht von JEDEM ?


pax.klm
21. September 2012 um 17:12  |  113687

@Sir, finde, dass Du es triffst!
Und @jenseits, wenn der Spieler dann im Spiel immer wieder versagt und dann nicht mal ausgewechselt wird, dann kann ich Pfiffe verstehen,
nicht aber schon vor dem Spiel…
@wilson, wußte nicht, dass Du so´n Harter bist,
schon mal Untersuchungen über Lob und Tadel in der Erziehung oder im Bereich Produktivitätssteigerung angelesen?
Positive Verstärkung ist viel besser…, einfach ausgedrückt.
Ein Sensibelchen machst Du mit „Druck und Pfiffen“ nur noch kleiner, aber ich weeiß Männer sind hertha….
http://www.youtube.com/watch?v=qr1PGYAhdVs

Nachtrag, wenn ein Rennmotor / ein Rennfahrzeug nicht optmal eingestellt ist, kann selbst der beste Driver nicht gewinnen!


21. September 2012 um 17:17  |  113688

@wilson

Ist doch alles richtig, was Du sagst.

Nun hat Hertha einen Kader von ca. 25 Spielern. Es gilt, mit diesem Kader auszukommen und das Maximum herauszuholen. Meine These ist, dass der Spieler Ramos nicht mit der Knute motiviert werden kann. Wenn es bei ihm nicht mit gut Zureden geht, dann geht’s gar nicht. Dann haben wir nur noch 24 Spieler im Kader.

Belegen kann ich das nicht.


jenseits
21. September 2012 um 17:27  |  113689

@Sir

Es ist doch klar, dass ich mir eine fremde Argumentation zu eigen gemacht habe, oder? Ich sehe es wahrscheinlich ähnlich wie Du. Aber es ist m.E. völlkommen zwecklos, hier überzeugen zu wollen, weil die zugrunde liegenden Annahmen unterschiedlich sind. Es wird angenommen, Ramos spiele absichtlich nicht gut oder aber gäbe sich keine Mühe. Aus diesem Grund können ihm Pfiffe nicht demotivieren und zu noch schlechterem Spiel führen. Also schadet es auch Hertha nicht. Sich dennoch durch Pfiffe demotivieren zu lassen soll eher ein zusätzliches Zeichen mangelnder Professionalität sein und stelle einen weiteren Grund dar, ihn aus dem Kader zu streichen.

So einfach ist’s.


Ursula
21. September 2012 um 17:28  |  113690

Jetzt wird schon „relativiert“!! Übrigens ein
Klassebeitrag um 13.14 Uhr liebe „jenseits“!

Ich bleibe Ramos treu und glaube nach wie
vor NICHT, dass er nicht WOLLTE….

….bekomme ich trotzdem meine Möhre
lieber „sunny“??

Bei Bier bin ich komisch! „Hohenthanner“
hin oder her, ich trinke, wenn schon, diese
„nordischen Biere“, diese herben vom Fass,
z. B. Flensburger, Rostocker oder am liebsten
Jever! Darf man das so sagen, schreiben…?


21. September 2012 um 17:31  |  113691

@pax.klm
Nein, habe ich nicht.

Mir wird viel zu viel gehätschelt und in Watte gepackt. Im Fußball und im „wirklichen Leben“.
Als seien wir ein Volk von Sensibelchen: Psychologen hier, Psychiater dort und als Kirsche auf dem Kuchen der Mentaltrainer für angekratzte Gemüt.

Ich korrigiere mich:
wir sind ein Volk von Sensibelchen. Wie immer schließe ich mich ein.


21. September 2012 um 17:33  |  113692

@jenseits

Gut geschrieben. So in der Art wird es wohl sein.


jenseits
21. September 2012 um 17:37  |  113694

Sorry für all die Rechtschreibfehler… 🙂


21. September 2012 um 17:42  |  113696

Nüscht iss, Törtchen! Unentschuldbar. 😉


jenseits
21. September 2012 um 17:50  |  113699

Das ist für mich jetzt nur schwer zu akzeptieren…
🙂


Ursula
21. September 2012 um 17:54  |  113700

Mann „wilson“, das kommt doch auf die
Typen, die Menschen an!

Viele sind unserer „Ellenbogengesellschaft“
gewachsen, die „schmeißen die Volkswirt-
schaft“! „Einige“ benötigen professionelle
Hilfe, zumindest etwas „Zuckerwatte für`s
Gemüt“ oder gar mehr!

Was glaubst Du warum im „Hochleistungs-
sport“ der „Mentaltrainer“ Furore macht?

Ich habe vor 100 Jahren mal mit Leistungs-
sportlern gearbeitet, die haben beim Aufwachen
schon die ersten Zweifel, an sich selbst….

Hast Du mal unbeeindruckt einen 110 m
Hürdenlauf vom Startblock durchlebt….?

Dann hast du den Tunnelblick und Du glaubst
NIE, dass Du Hürden überspringen kannst!

Oder laufe als Gastmannschaft in ein volles
Stadion ein, das pfeift, schon mal erlebt?
Da läuft der Arsch auf Grundeis…..

Selbstvertrauen ist eine Gabe, die man uns
in die Wiege gelegt hat und mit Hilfe der
Eltern intensiviert hat oder eben nicht….

….und wenn man sich dann noch verletzt
oder erkrankt, geht eine ganze Weile gar
nichts mehr!!! Das Zutrauen zu sich selbst
fehlt, wenn nicht usw., usw. …


Silvia Sahneschnitte
21. September 2012 um 19:01  |  113709

Aus dem Live-Ticker von T-Online.de
Gute Stimmung im Stadion. Das ist schon immer wieder fantastisch mitzuerleben, was hier los ist. Und das nach dem Saisonstart von Union. Pfiffe gab es hier übrigens auch heute nicht mal nach dem frühen 0:1.
Das wünsche ich mir auch im Oly
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


22. September 2012 um 1:48  |  113778

..es geht immer noch alles kunterbunt durcheinander. Ich fühle mich falsch verstanden oder ich bin in einem seltsam verkehrten Fil, in dem ich für die Leistungsgesellschaft eintrete, während andere überraschend mit ziemlich alter sozialarbeiterischer Rhetorik für die Rechte der Schwachen eintritt.-
Ich frage noch mal : wann ,nach wieviel vergangener Zeit, hat das Publikum gegenüber Ramos ( der wohl ne Art Stellvertreter-Rolle zugewiesen bekommen hat) angefangen, „Meinung“ zu äußern? Also, was war zuerst da? Und nun soll also das Publikum kuschen, nur um nicht Reste von möglicher Leistung zu verhindern? Das Publikum soll Verantwortung FÜR Ramos und den geplanten Aufstieg übernehmen? -Es wird zunehmend schräg.- Ich interpretiere ja vielleicht falsch. Aber genau so kommt es bei mir an.
Das ist mir wirklich zu extrem.
@ursula: bitte..das liest sich gerade wie ein Roman aus einer sozoialpädagogischen Lese &Schreibwerkstatt.
Die Spieler sind doch betreut bis zum Geht- nicht- mehr. Es soll ihm einer davon mal erklären, was die Menschen meinen könnten, wenn sie pfeifen.Und alles ist gegessen. Und auch npchmal: flitzt der Ramos, wie es sich gehört über den Platz, wird niemand pfeifen – auch nicht, falls er kein Tor schiesst.
Manchmal neigt ihr dazu, aus den Erwachsenen, kleine , unmündige Kinder zu machen.-Nicht nur in diesem konkreten Fall.


jenseits
22. September 2012 um 4:59  |  113780

@Ursula

Sehr schön auf den Punkt gebracht! Meine Frage von oben stellt sich dann eben: was macht man mit all dem Potenzial, das auf der Strecke bleibt? Beim Sport ist es vielleicht nicht so dramatisch, denn ob nun ein paar Zentimeter weiter gesprungen oder ein paar Sekunden schneller gelaufen wird, ist für eine Gesellschaft nicht so wichtig (aber gewinnen soll das eigene Land / die eigene Mannschaft schon).

Ist aber nicht das richtige Forum für solch eine Diskussion, nicht einmal, wenn es dabei um Hertha geht.

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