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(ub) – Das Thema ist ein Klassiker dieses Blogs. Wenn es um Pflege und Aufzucht der Jungen geht, schlägt das Hertha-Herz regelmäßig höher.  Hertha und die Jungen – dazu hat der Kollege Meyn einen ausführlichen Text in der Sonntagsausgabe der Morgenpost verfasst. Was sagen die Talente? Wie spricht der Trainer? Ich finde das Thema wichtig, weshalb wir uns mit Blick auf die Länderspiel-Pause etwas Zeit nehmen sollten. Ich möchte das Thema mit Euch gern über zwei Tage, also über das Wochenende, sich entwickeln lassen.

Einige Basisdaten: Neun Saisonpartien (= 810 Minuten) sind gespielt. Die Einsatzstatistik der Jungen (für @apoll zählen wir Fabian Holland noch dazu):

Philip Sprint (19 Jahre), 2 Einsätze, 130 Minuten

John Brooks (19), 6, 280

Nico Schulz (19), 6, 300

Fabian Holland (22), 7, 630

Alfredo Morales (22), 0

Marvin Knoll (21), 2, 140

Hany Mukhtar (17), 2, 13.

Wenn wir uns das Thema anschauen, gehört dazu: Am Ende der Vorbereitung wurden aussortiert die Junioren-Nationalspieler Sebastian Neumann (jetzt VfL Osnabrück), Fanol Perdedaj (ausgeliehen an Lyngby BK) und Marco Djuricin (ausgeliehen an Jahn Regensburg).

Der BVB und sogar die Bayern machen es vor

Um das Thema noch etwas weiter anzugehen: Hertha wird sich auf Jahre hinaus keine Stars kaufen können. Also geht es darum, sich Stars selbst auszubilden. Wir wissen alle, dass der Verein seit 2001 eine sehr aufwendige, sehr kostenintensive Ausbildungsarbeit betreibt. Und die Konkurrenz macht es vor: Ob die jungen Wilden beim VfB Stuttgart, die Hotguns von Doppel-Meister Borussia Dortmund, die Ron Zieler (Hannover 96) oder Bernd Leno (Bayer Leverkusen), sogar bei den Bayern schaffen Nobodys den Durchbruch (Badstuber, Müller, Alaba).

Auf der letzten Mitgliederversammlung hat Hertha-Manager Michael Preetz als eine Lehre der vergangenen zwei Spielzeiten verkündet: Die Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs und Profiabteilung müsse verbessert werden. Unterhalb der oben aufgeführten zehn Spieler und damit unterhalb des üblichen Radarschirmes passiert einiges bei Hertha. Weiter treffen sich alle Trainer einmal zu  Wochenbeginn (inklusive Jos Luhukay) zur großen Trainer-Runde.

Spezialtraining für die Super-Talente

Neu ist die Regelmäßigkeit, mit der Luhukay und seine beiden Cotrainer Rob Reekers und Markus Gellhaus den eigenen Nachwuchs scouten: Wenn möglich, ist immer einer aus dem Trio bei den Spielen der U23, der U19 und der U17.  Eine weitere Neuerung, achtung @dan: Cotrainer Markus Gellhaus lädt die Hotspots dieser drei genannten Mannschaften einmal in der Woche zu einem, wie wollen wir es nennen, Spezial-Training. Es handelt sich um zehn bis zwölf Spieler, die besonders im Fokus stehen. Diese neue Einheit wird in Absprache mit den jeweiligen Jahrgangs-Trainern vorgenommen.  Vorab erhält Gellhaus Informationen, wie ’seine‘ Kandidaten bei den Wochenendspielen jeweils in Form waren. Aus diesem Pool kommen dann, für uns Außenstehende überraschend,  Jungs wie Anthony Syhre (17), die im Fall von Verletzungsausfällen,  plötzlich mal in den Profikader rutschen.  Vorrangiges Ziel jedoch ist es, die individuelle Entwicklung noch stärker zu fördern. Und den Jugendlichen den Eindruck zu vermitteln, dass ‚die da Oben‘ (meint das Trainer-Team der Profis) wissen, wer sich ‚da unten‘ in welcher aktuellen Verfassung tummelt.

Wie geht Hertha mit seinem Nachwuchs um ?

Mit diesem Hintergrund-Wissen ausgesattet: Wir reden über (mindestens) zwei Ebenen:   Wie geht Trainer Jos Luhukay im Profikader mit den Nachwuchskräften um? Wie beurteilt Ihr das Interesse der Profiabteilung für die Nachwuchsteams? Und wie schätzt ihr die Entwicklung ein, die  Herthas Nachwuchsarbeit derzeit nimmt?

Jos Luhukay geht mit dem Hertha-Nachwuchs . . .

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Herthas Entwicklung, die Durchlässigkeit der Jugend zu den Profis zu fördern . . .

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202
Kommentare

13. Oktober 2012 um 18:05  |  119993

🙂


Boulette in Thüringen
13. Oktober 2012 um 18:09  |  119995

silber


Der Bremser
13. Oktober 2012 um 18:14  |  119996

🙂


Drokz
13. Oktober 2012 um 18:48  |  119997

Von den Sondereinheiten und Meetings wusste ich bis jetzt nichts, klingt aber gut! Anders geht es (derzeit) einfach nicht, dafür sind zuviele Talente verschollen oder abgewandert. Ob die Jungs aus der U23 wirklich denken, dass sie hoch zu den Profis mal kommen? Ich hätte da so meine Zweifel und dann sind das eben die 2-3% die dann am Ende fehlen in der Regionalliga und dann eben auch im Training, um positiv auf sich aufmerksam zu machen.
Allein die Tatsache, dass jetzt endlich mal bissl verstärkt auf die Eigengewächse gesetzt wird (Holland spielt hoffentlich auch noch, wenn Kobi wieder zurück ist) macht aber Mut. So muss das sein..und wir eben die Talente jedes Jahr einen verkaufen für n paar Euros, na und? Geld ist Geld..^^


ft
13. Oktober 2012 um 18:51  |  119998

So wie die jahrgangsübergreifende Vernetzung bei der Hertha 2012 vom geehrten Autor geschildert wird, wurde dies doch genau hier von den Bloggern in der Ära Babbel gefordert.
Deshalb und nicht nur aus diesem Grunde finde ich die neue Ausrichtung außerordentlich gut.
Ob dies aber auch Früchte tragen wird, dass kann uns nur die Zukunft zeigen.
Eine Hertha 2014 mit ausschließlich nur Berliner Eigengewächsen wäre ein Traum.
Ob dies in der Fußballbranche realistisch ist ?
Bestimmt nicht.


Kamikater
13. Oktober 2012 um 19:00  |  120000

Live from Germanbowl.

Schönes Spiel, Schwäbisch Hall überraschend stark, 17-17 im 2nd Quarter gegen Kiel


Bakahoona
13. Oktober 2012 um 19:01  |  120001

Klingt doch recht aussagekraeftig was hier aufgelistet ist. Ich liebe Prozentspielereien, da sie etwas transparenter sind als die absoluten Zahlen.

Philip Sprint (19 Jahre), 2 Einsätze, 130 Minuten /16%

John Brooks (19), 6, 280 / 34,6%

Nico Schulz (19), 6, 300 / 37%

Fabian Holland (22), 7, 630 / 77,7% / wow

Alfredo Morales (22), 0 / 0%

Marvin Knoll (21), 2, 140 / 17,3%

Hany Mukhtar (17), 2, 13 / 1,6%

Weiter so an die jungschen Spunde, das Ziel sollten +50% sein, dann kann man von Stammspieler sprechen.

Sehr interessant finde ich den Punkt, dass den von Gellhaus betreuten Spielern, vermittelt werden soll, dass die GF weiss wer da ist und wer im kommen ist, also Anerkennung durch bemerkt werden. Ausserdem werden die Spieler dann schon frueh mit den Anspruechen der naechsten Stufe konfrontiert, was die individuelle Entwicklung wirklich foerdern keonnte. Vergleicht man das mal mit dem Uebergang vom Azubi in den Gesellestand, dann kann man auch da beobachten dass diejenigen die in ihrer Ausbildung schon richtig im Betrieb involviert werden besser ins Berufsleben starten. Das sieht fuer mich so aus als wenn sich da jemand Gedanken gemacht hat, wie man Menschen entwickelt und bindet. Ich versuch mich da mal in die Jungspieler hineinzuversetzen. Vorher gab es keine echte Option bei den Profis reinzuschnuppern, der volle Fokus galt der aktuellen Stufe und ggf schulischen Leistungen. Jetzt ist es so, dass jeder dieser Spieler eine reelle Chance hat eingesetzt zu werden, wenn die Situation es erlaubt oder fordert. Diese 10 Spieler haben jetzt ne ganz andere Zielmotivation haben, den individuelle naechsten Schritt zu suchen und zu machen. Das noch mit ner Ordentlichen Dokumentation und einer individuellen messbaren Zielplanung vermixt und man koennte auf dem Papier den naechsten Profi basteln.


Der Bremser
13. Oktober 2012 um 19:23  |  120002

Die Perspektiven die unsere jungen Talente bei Hertha hatten
waren nicht immer die besten.
Wenn ich an die letzten 2-3 Jahre denke ,haben nicht viele den Schritt in den Kader geschweige in die Profi-Mannschaft geschafft.
Die ganzen Umstände, wie die vielen Trainer, Relegation und Abstieg haben sicher dazu beigetragen.

Die wilde Truppe von 2003/2004
da war kurzfristig eine Entwicklung wo die Talente nicht nur anklopften sondern auch den Sprung schafften.
Boatengs, Ebert,Dejagah,Buchert.

Auffällig dabei ist das besonders die U17
hier herausragt.
Dann fehlt aber fast immer der letzte Schritt, da bekommen einige die Kurve nicht, ob das immer nur an der Weiterntwicklung liegt?
Da ich nicht in Berlin wohne bin ich nicht so Nah dran.
Kann es sein das da irgendwie ein Verbindungsglied fehlt der die Jungen nicht nur in sportlichen Belangen berät sondern auch so leitet.

Wieso bindet Hertha nicht seine Ehemaligen Spieler in die Nachwuchsarbeit mit ein da sind einige die den Jungs die richtigen Tipps und Hinweise geben könnten.

Jetzt wurde wieder ein Anfang gemacht die U17 wurde Deutscher Meister und mit Syhre und „Halts Maul“ Mukhtar den Kraft hoffentlich in der Kabine erklärt hat warum er den Kahn gemacht hat
haben wir wieder zwei grosse Talente.

Bitte nicht wieder kommentarlos zurückbeordern wenn die Verletzten Spieler zurückkommen.
Wichtig nicht nur für die beiden ist das der Trainer mit den Jungs spricht,
ihnen das Gefühl gibt dazuzugehören.
Hoffentlich hält diese Durchlässigkeit an
und man kann den Spielern eine Perspektive geben und an den Verein binden.
Die Liste der Talente die den Verein verließen ist schon viel zu lang.


Michi Maer
13. Oktober 2012 um 19:27  |  120003

Bei uns wurde der Nachwuchs leider viel zu lange vernachlässigt. Die Spieler waren da, bekamen aber keine Chance.
Bei Luhukay darf endlich auch mal ein Holland durchspielen , wobei ich Schulz und Broos etwas mehr Einsatzzeiten gegeben hätte.
Der Weg muss auf jeden Fall so weitergegange werden.


King for a day – Fool for a lifetime
13. Oktober 2012 um 19:29  |  120004

Ich finde der Jos macht das mit der Jugend schon ganz gut und es scheint tatsächlich (endlich) mal das Leistungsprinzip zu zählen.
Unter Funkel, Babbel, Skibbe, Tretsche/Rehhagel waren es dann doch eher stets die Namen, auch wenn all diese Trainer stets vom Leistungsprinzip gesprochen haben …

Hier möcht ich mal Holland hervorheben.
haben wir uns anfangs noch über reichlich Fehelr beschwert, macht er seine Sache von Spiel zu Spiel besser.
Alternative wäre der „grössere“ Name Bastians, aber trotzdem setzt Luhu auf Holland.
Das will schon was heissen meine ich.

Natürlich kann man jetzt wieder von all den anderen Talenten der letzten Jahre reden, aber wenn es pro Saison ein Jugenspieler in den Stamm schafft, dann kann man nich meckern.

Unsere abgegebenen/verliehen Leute wie Neumann, Djuri, Perde und Co., also die, die schon 3 Jahre auf die Startelf hofften … na ja, vielleicht lagen da auch die vielen letzten Trainer doch eher richtig mit ihrer Einschätzung als wir 😉

Schulz wird weiter Minuten bekommen, da bin ich mir sicher.
Knoll hätte sie sicher längst bekommen wenn er sich halt nich verletzt hätte.
Sprint hat sie bekommen, ich finde aber der is noch lange nich soweit (vielleicht traut sich Luhu ja demnächst mal an Gersbeck ran 😉 )

Könnte man beliebig weiterführen …

All die Jugendspieler der letzten 3 Jahre, in die wir so viel Hoffnung gesetzt hatten, haben sich hier oder auch bei ihren neuen Clubs noch nicht so entwickelt wie es unser „Anspruch“ gewesen wäre.
All das Jammern war bisher jedenfalls umsonst …

Mit Knoll, Schulz, Brooks und Mukthar haben wir wohl die derzeit besten eigenen Talente noch im (erweiterten) Kader.

Luhu hat da ein gutes Gespür gehabt wie ich finde.

Über Perdedaj kann man immernoch streiten, aber Lyngby hat seit seiner Verpflichtung auch nich mehr gewonnen; sind nichma mehr erster in der Liga :mrgreen: 😉


Slaver
13. Oktober 2012 um 19:34  |  120005

Die „Hotguns“ vom BVB oder Leno bei Bayer Leverkusen finde ich eher schlechte Beispiele. Der BVB hat zwar viele junge talentierte Spieler in der Mannschaft, aber die wenigsten kommen aus der eigenen Jugend und sind durchgängig beim Verein geblieben. Das sind praktisch „nur“ Götze und Schmelzer. Großkreutz und Reus kommen zwar auch ursprünglich aus der Dortmunder Jugend, wurden aber dort schon aussortiert, weil man ihnen eigentlich den Sprung zu den Profis nicht zutraute und kamen dann erst später zurück. Im Falle von Reus auch noch für sehr, sehr, sehr viel Ablöse.

Der Rest der jungen talentierten BVB-Truppe (Spieler wie Subotic, Hummels, Bender, Gündogan, Leitner, Bittencourt, Amini, Lewandowski, Schieber etc.) kamen alle aus der Jugend anderer Vereine und als Toptalente für sehr, sehr viel Geld nach Dortmund.

Genauso ist es bei Bayer Leverkusen, die mal eben für ein Toptalent wie Leno, der damals nur über 3.Ligaerfahrung verfügte eine Ablöse von 8 Mio € auf den Tisch hauen.

Wenn ein Verein so viel Geld für die Toptalente andere Verein hinlegen kann, ist es natürlich auch deutlich leichter, eine Mannschaft toptalentierten, jungen, deutschen Spielern zu formen.

Aber man sollte dabei nicht vergessen, dass auch der BVB, Leverkusen und Co. dies HAUPTSÄCHLICH nicht aus der eigenen Jugend heraus schaffen, sondern sich für viel Ablöse die Toptalente aus ganz Deutschland anschaffen.

Eine Topmannschaft stellen, die (fast) nur aus der eigenen Jugend entstammt schafft in ganz Europa nur der FC Barcelona, was natürlich auch zeigt, dass das kaum zu schaffen ist. Auch wenn man dem wohl gerne nacheifern wollen würde.

Ich denke, dass wir im Moment ganz gut fahren mit der Förderung der eigenen Jugend. In den einzelnen Jugendmannschaften unterhalb der U23 ist die Förderung sowieso schon länger TOP. Das zeigen ja die Erfolge der Jugendmannschaften der letzten Jahre (besonders der letzten Saison). Der Sprung zu den Profis ist meist in der U23 hängen geblieben. Auch sicherlich, weil wir viele wechselnde Cheftrainer in den letzten Jahren hatten und teilweise natürlich auch welche, die sich kaum für die Jugend interessiert haben.

Wenn Luhukay das jetzt anders handhabt (wie es derzeit scheint) und vielleicht auch mal länger auf unserem Cheftrainerstuhl bleiben kann, wird das sicherlich in Zukunft auch Früchte tragen.

Und wohl gemerkt nicht gemessen am BVB, Leverkusen und Co. (weil wir eben nicht mal eben 3 bis 8 Mio € für talentierte 17- bis 19-jährige Spieler ausgeben können), sondern im Form dessen, wie es vielleicht beim 1. FC Nürnberg läuft. Alle 1 bis 2 Saisons einen guten Spieler aus der eigenen Jugend, der erst gut für den eigenen Verein spielt und dann für viel Ablöse zu einem der Topvereine wechselt (Gündogan, Wollscheid und Co.).


Exil-Schorfheider
13. Oktober 2012 um 20:05  |  120006

Naja, @slaver.
Schmelzer kam auch mit 17 erst zum BVB und die Namen Gündogan, Wollscheid sind auch keine wirklichen Beispiele, da sie keine Jugendspieler mehr waren, als sie zum „Glubb“ wechselten.

Finde die Darstellung der „Eliteförderung“ gut und hoffe, dass dabei was rum kommt.


Kamikater
13. Oktober 2012 um 20:09  |  120007

3rd Quarter, Kiel führt jetzt 38:30. Guter Sport vor 11224 Zuschauern.


Kamikater
13. Oktober 2012 um 20:54  |  120008

53:53 und noch 2:21 zu spielen. Also spannender geht reiner Amateursport nicht


13. Oktober 2012 um 21:08  |  120009

Jiha, mein Lieblingsthema.
Ein paar Aspekte aus meiner Sicht:
– Welche Rolle spielt der gute, alte Heine? Haben die Jungen eine gute Chance, unter seinen „Fittichen“ den nächsten Schritt zu machen? Oder ist er eigentlich der Falsche für den Job?
– Vorbildlich (!) finde ich, dass J-Lu den Jungen klare Ansagen macht, nachdem er ihnen eine gewisse Zeit zur Präsentation gegeben hat. Nur wer weiß, woran er ist, kann an sich arbeiten. Das betrifft auch die verliehenen/verkauften Jungspunde. Denn Elite-Förderung heißt ja eben auch, dass es eine „Elite“ gibt, und andere eben NICHT dazu gehören (auch wenn das undemokratisch ist 😉 )
– Die Sindertrainingseinheit von Gellhaus ist ein guter Motivations-„Gag“. Ob diese Einheit soviel sinnvoller ist, als ein Training bei den jeweiligen Mannschaften? Hm, vielleicht, weil die (technische) Qualität höher ist und die AUfmerksamkeit eine andere. Nach dem Motto: Wenn ich hier enttäusche, bin ich weit weg von der 1. Mannschaft (und andersrum)
– Die Einsatzzeiten sind ziemlich ordentlich. Und die Tatsache, dass andere ihre Zeiten bekommen haben, ist ein deutliches Zeichen für Morales u.a.
– Was sehr gut ist: Junge Spieler (Beispiel Mukhtar) werden durch Kurzeinsätze herangeführt. So stell ich mir das vor! 🙂

Insgesamt scheint Hertha diesbezüglich (endlich!) den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Aber wie heißt es so schön: Dieser Weg wird kein leichter sein… 😉
http://www.youtube.com/watch?v=VS4fyxuFZvA


Kamikater
13. Oktober 2012 um 21:10  |  120010

6,7 Sekunden vor Schluß – rules fumble Baltics bei 53-56… Recoverd by Unicorns. Wahnsinnig spannend und schnelles Spiel. Höchster Sieg in der Geschichte des deutschen Football Endspiels.

Schwäbisch Hall Meister.


kraule
13. Oktober 2012 um 21:15  |  120011

Guten Abend.
Ich finde die Jungen bekommen bei uns gute Möglichkeiten!
Wenn es bei dem Einem oder Anderem nicht reicht….so ist das eben!
Alle die aufzuzählen die gehen „mussten“, bedeutet für mich, dass sind die welche augenscheinlich keine mittelfristige Perspektive in der Entwicklung anschaubar darstellen können.
Warum sollten wir fast JEDEN Nachwuchspieler halten???
Vieles gibt es zu bemängeln, hier im Bolg und bei Hertha 😉 , die Jugendförderung eher nicht. Unter JoLu schon mal überhaupt nicht!


Der Bremser
13. Oktober 2012 um 21:53  |  120012

Aufstiegsbaby für den Kapitän,
Niemeyer wird in 5 Monaten Pappa.

Mission Nachwuchsarbeit kann beginnen.


hurdiegerdie
13. Oktober 2012 um 22:19  |  120013

Solange mir niemand vorrechnen kann, dass sich Herthas Jugendarbeit rechnet, so lange glaube ich, dass sie es nicht tut, und damit Mittel abzieht, die wir dringend bräuchten.

Dieses Jahr werden 3.5 Mio investiert. Wie sich diese Investion Jahr für Jahr rechnen sollen, muss mir jemand erklären. Das sind etwa Ablösesummen für 2 Ramosse pro Jahr, jedes Jahr wohlgemerkt.

Nicht umsonst haben Mannschaften wie Dortmund sich auch (nicht nur) damit aus den Schulden befreit, dass sie Jugendarbeit vernachlässigt haben und das Geld im Kampf um die besten Jungschen investiert haben.

Aber das ist ja ein Hamsterrad.


b. b.
13. Oktober 2012 um 22:19  |  120014

Das Konzept scheint in die richtige Richtung zu gehen. Wichtig ist es, den Talenten eine Perspektive aufzuzeigen. Mit dem Pool um Gellhaus erfahren die Spieler eine Wertschätzung. Wünsche mir hier eine Nachhaltigkeit bei Hertha BSC, was für mich in erster Linie heißt, dem Cheftrainer seitens der GF, des Präsidiums, der Presse und letztlich auch uns Fans, Rückhalt zu gewähren.

Dazu kommt natürlich auch, in welcher ersten Mannschaft spielen die Jungen, wer ist ihr Partner auf dem Platz, wer führt sie. Spielt die erste Mannschaft erfolgreich, ist es glaube ich leichter, spielt die Mannschaft ohne Erfolg (gegen den Abstieg) ist es in meinen Augen viel, viel schwieriger, sich durch zu setzen. Ausnahmen werden immer die Regel brechen.

Als ich gestern Jerome gesehen habe dachte ich wou, der bei Hertha dazu Salihovic, Dejagah und natürlich KPB, was hätten wir für eine Mannschaft. Nur, hätten die Jungs sich bei Hertha BSC auch so weiter entwickelt. Insbesonder die Boateng Brüder haben einen reichlichen Erfahrungsschatz sammeln dürfen, nach ihrem Weggang.

Zu Glauben, unsere Mannschaft nur mit unseren Talenten – geht nicht. Es werden immer Einflüsse von außen benötigt, heißt Spieler, die wir holen, und unsere Talente müssen wechsel, um sich weiter zu entwickeln. Wenn es dafür ordentlich Geld gibt, O. K. Natürlich sollte der eine oder andere bei uns bleiben, wichtig für die Identifikation.


13. Oktober 2012 um 23:00  |  120015

@hurdie

Langsam folge ich Dir in Deiner Argumentation.


ludger
13. Oktober 2012 um 23:05  |  120016

@kamikater
German Bowl spannend ja.
aber
hanebüchene Defense auf beiden Seiten.
Double Coverage, Blitzes et. alles Fremdworte anscheinend.
Die Kommentatoren in Eurosport waren ja wohl auch die vollen Knallchargen.
Anstatt fundierte Kommentierung nur Phrasendrescherei, ist ja wie beim Fussball bei ARD und ZDF.

Echt traurig wie deutscher Football nach 35 Jahren Entwicklungszeit aussieht.
Hab jetzt seit Ende der 90er nicht mehr so richtig den deutschen Football verfolgt, weil für mich zu dem Zeitpunkt keinerlei Fortschritte mehr zu sehen waren.
Dieses Endspiel hat mir nur gezeigt, dass die Abärtsspirale anhält.
Was für ein hanebüchenes Shoot-Out.


Better Energy
13. Oktober 2012 um 23:05  |  120017

@Hurdie

Von 97/98 bis 01/02 hatte Hertha einen saldierten Transferabfluss von ca. 40.155 T€. Seit der Saison 09/10 bis jetzt hat der Verein ca. 14.615 T€ Transfererlöse saldiert erzielt. Die saldierten Transferausgaben seit 97/98 bis 12/13 belaufen sich z.Zt. auf ca. 17.255 T€.

Zu berücksichtigen ist ferner, daß das Nachwuchsleistungszentrum eine Lizenzauflage ist.

Natürlich kann man das NLZ noch verbessern. So hat seit Jahren der Senat versprochen, daß die Poelchau-Oberschule in die leerstehenden Gebäude des Olympiapark umziehen wird, da das jetzige Schulgebäude sanierungsbedürftig ist. Von dem Umzug würden nicht nur die Fussballer profitieren, sondern alle Schüler dieser Eliteschule des Sports.

Die hierfür notwendigen Gelder wurden aber offensichtlich in den Flughafen umgeleitet.


Silberrücken
13. Oktober 2012 um 23:29  |  120018

Wenn die Jugendeinbindung nicht vom Trainer abhängig ist, sondern in Richtung Vereinsphilosophie geht, sehr gut, zumindestens der richtige Weg.

Die Frage ist doch, neben der Vollkostenrechnung für das Jugendinternat, können wir uns sogenannte „Unterschiedsspieler“ leisten. bzw. sind diese für kleine und mittlere Vereine der finanzielle Tod?

Ist nicht ein Lösungsansatz seine Kernkompetenzen dahingehend einzusetzen fast fertige junge Spieler zu holen, zu verbessern und gewinnbringend zu verkaufen? Es ist schon klar, dass alle junge Talente suchen und haben wollen, aber vllt. können die Alleinstellungsmerkmale von Hertha herausgearbeitet werden.


hurdiegerdie
13. Oktober 2012 um 23:40  |  120019

Better Energie,

diese Diskussionen hatten wir, ich wiederhole mich nur, weil es ja auch immer Neue gibt, die mitmachen, und die Argumentation vielleicht noch nicht kennen. Hertha hat bis jetzt seit 2000 etwa 40 Mio in die Jugendarbeit investiert, den letzten Knaller haben wir mit Lassoga geholt. Die Transfersummen decken das nicht ab, aer andere würden sagen, es gibt ja auch Geld für U-Nati Einsätze und einen leistungsfähige Kader für Rekonvaleszenten, ausserdem muss man ja wegen Auflage (aber wieviel ist ja nicht definiert).

Ich bin absolut für Jugendarbeit, aber solange die nicht besser geschützt wird, machen es die armen Vereine für die Reichen. Schau mal nach, wann unter wirklich allerletztem Druck Dortmund seine Auflagen erfüllt hat.

Klopps Konzept ist es, die Gefahr der Ausbildung zu reduzieren und 18-Jährige zu holen (weil denen kann man 5-Jahresverträge geben).

M.E. entwickelt sich die Bundesliga mehr und mehr zu einer 2-Klassengesellschaft: die die ausbilden, um sich über Wasser zu halten und die, die mit Geld die Sahne abschöpfen. Ein Dejagah geht umsonst weg, einem J. Boateng wird einfach von einem Verein mit weniger Jugendarbeit (und damit freien Reserven) mehr geboten, als es sich Hertha leisten konnte.

Will der DFB/DFL zukünftig gute Jugendarbeit, auch für die Nationalmannschaft, dann muss er die besser schützen, die diese Arbeit leisten.

Sonst würde ich jedem raten, haste schon kein Geld, dann nutze es für sicherere Aktionen als Jugendarbeit.

Aber wie immer nur meine Meinung. Herthas Jugendarbeit finde ich klasse, aber nutzt sie einem Profiverein?


Dan
14. Oktober 2012 um 0:05  |  120020

@ub und @mey

Danke. Ich fände es noch vorteilhaft, wenn Hertha BSC sich selber so outen und so auch die Fans auf ihre Seite abholen würden.
Anderseits hab ich mir letztens auch überlegt, wäre es ggf. zu einfach für die anderen Scouts, wenn Hertha bekannt gibt, wer sich als kommender Profi anbietet.

Ich möchte, aber auch darauf hinweisen, dass wir zur Zeit zweite Liga spielen. Es ist eben, so sehe ich das, einfacher hier Fuß zu fassen und sich ggf. „streßfreier zu entwickeln.
Gerade Spieler wie Ede, Traore und auch Salihovic beweisen, dass sie sich erst durch die Entwicklung über den „zweiten Bildungsweg“ nach oben gespielt haben.
Nur Hertha BSC hatte als Bundesligist sonst nicht die Muse sich Zeit zunehmen.
Hier muß man ggf. sich überlegen, ob in Zukunft die Entwicklung nicht über die U23 geht, sondern der drei Jahresplan (der analysierten Besten) in Richtung

1. Entwicklungsjahr U23
2. Entwicklungsjahr Leihe 3. liga
3. Entwicklungsjahr Leihe 2. Bundesliga

geht.
——-
OT
@ludger // 13. Okt 2012 um 23:05

Ich hatte meinen Spaß und ein Spiel mit offenem Visier. Es hat bewiesen, dass man ohne Defense auch Championships gewinnen kann, denn beide hatten keine wirklich gute an diesem Tag. 😉
Kiel muß ich zu mindestens meinens Respekt sollen, dass sie den Ausfall von ihrem Leistungsträger Trevar Deed #1 gut kompensiert haben.
Ich stelle nachher noch paar Bilder rein.


hurdiegerdie
14. Oktober 2012 um 0:33  |  120021

Ich habe leider nur die ersten 2 Viertel des German Bowls sehen können, aber als alter – 20 Jahre ists her – Berlin-Adler-Gänger (Mensch in welchem Stadion war dennn das, kaputte Bänke, wenn überhaupt, nach 4 Spielen kannte man fast alle Zuschauer?) war ich beeindruckt von der „Professionalisierung“, der dieser Sport in Deutschland genommen hat.

Damals gabs noch Kicker, die das Ei immer möglichst weit geschossen haben – hinter die Endzone – so dass es ein automatischen Start an der 20 Yard- Linie gab. Ja, ja die Zeiten ändern sich.


Dan
14. Oktober 2012 um 0:49  |  120022

@hurdie

Ich glaube Du meinst das alte Radstadion in Schöneberg.


Dan
14. Oktober 2012 um 1:12  |  120023

OT
@hurdie

Solange man relativiert, dass dort überwiegend Amateure spielen und die Unterschiedsspieler „gescheiterte“ Collegeboys sind, ist das schon ordentlicher gezeigter Sport.

Nur die Defense beider Teams, hat die Coaches heute um Jahre gealtert.
Wie lange da teilweise die Pille in der Luft war und dann immer noch kein Hauch den Pass zu verhindern.
Kiel hätte heute als Meister vom Feld gehen können, meine Analyse sagt mir, viel zu viele Strafen.


Better Energy
14. Oktober 2012 um 3:27  |  120024

Zu den im letzten Transfer ausgeschiedenen und zu Klopps Konzept:

Von Hertha ging bekanntlich Terrence Boyd zum BVB ohne Ablöse. Dort spielte er in der II. in der RL. Nach einem Jahr wurde er für 400 T€ an Rapid Wien abgegeben. Klinsmann hat ihn nun aus der Nati gestrichen.

Kargbo wollte den von Hertha angebotenen Vertrag nicht annehmen. Bis heute hat er keinen anderen Verein. Er spielte bei zwei Vereinen in England vor, jedoch konnte über den Vertragsinhalt keine Einigung erzielt werden. Diese Woche will er bei Sturm Graz vorspielen.

Jerome Kiesewetter wechselte nach Stuttgart in die II. und spielt dort in der 3. Liga bisher bei 2 Einwechselungen für 23 Minuten. Er band sich dort bis 2016. Z.Zt. ist er rot gesperrt.

Roussel Ngankam wechselte nach Nürnberg in die II. und spielt dort in der RL. Er band sich dort bis 2015. Wenn Nürnberg wieder im Halbfinale der Meisterschaft der U19 gegen Hertha spielen muss, kann er die Nürnberger nicht mehr aus dem Wettbewerb schiessen 🙂


f.a.y.
14. Oktober 2012 um 9:32  |  120025

Nochmal zu Nürnberg: auch die holen günstig oder ablösefrei 18-20 jährige und verkaufen die nach zwei Jahren weiter. Beispiel Wollscheid (kam von Saarbrücken) oder Chandler (von Frankfurt). Das ist also eher Modell Dortmund als Modell Stuttgart/Hertha/Freiburg.


f.a.y.
14. Oktober 2012 um 9:46  |  120026

P.S. Das Spiel gestern war zwar unterhaltsam und kurzweilig, mit dem was mir an Football Spass macht hatte das aber nur bedingt zu tun. War mir zu wenig Taktik und zu viel Hauruck.


catro69
14. Oktober 2012 um 10:12  |  120027

Hertha läßt sich die Jugendarbeit was kosten. Gut so. Jugendbundesligen kosten, schon daran scheiter(te)n andere Berliner Vereine. Sollen die Talente besser geschützt werden, muß halt mehr „Schutzgeld“ in die Hand genommen werden. Haben wir nicht, also weiter über sportliche Perspektive attraktiv bleiben. Meisterschaften und Pokalerfolge im Jugendbereich sind immer ein gutes Argument. So, und nicht anders, entstehen goldene Generationen.

Die Durchlässigkeit zum Profikader wird erhöht, prima. Ob ein Training mit den talentiertesten Nachwuchskickern schon die Antwort auf alle unsere Fragen ist? Sicher nicht, aber bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung.

Ich wünsche der Jugendabteilung weiterhin Erfolg und steigende finanzielle Zuwendung. Als Sparobjekt ist sie grundsätzlich ungeeignet. Als Sparschwein, das irgendwann geschlachtet wird, schon eher.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 10:15  |  120028

@Jugendarbeit,

der Text aus der Sonntagsausgabe der Morgenpost – hier


14. Oktober 2012 um 11:00  |  120029

@hurdie: Deine Argumentation ist m.E. generell richtig. Nur bleiben dies Fragen, die zu beantworten sind, egal, wie viel Geld konkret investiert wird. Auch wenn Hertha nur rudimentäre Jugendarbeit betriebe – Kosten entstünden so oder so. Interessant wäre es in der Tat, einmal zu recherchieren, wie viel Geld tatsächlich investiert werden muss, um die Lizenz zu erhalten, und was Hertha noch „obendrauf“ tut.
Ein wichtiger Aspekt bei guter Jugendarbeit ist mMn noch zu kurz gekommen: das gute Image, das dadurch auf den VErein zurückstrahlt. Und davon kann Hertha wirklich jeden Funken brauchen… 😉


Dan
14. Oktober 2012 um 11:07  |  120030

@jap_de_mos // 14. Okt 2012 um 11:00

Zumindestens Herr Sammer war damals jemand in DFB-Funktion, der die Jugendarbeit von Hertha BSC öffentlich lobte.
Aber bekannterweise nimmt der DFB gerne und gibt wenig.


Better Energy
14. Oktober 2012 um 11:18  |  120031

Bei dem Artikel „Jugendarbeit“ hat ja die ganze Redaktion mitgewirkt! Tolle background informations!

Dass sich mit JL etwas im U-Bereich geändert hat, haben die ganzen U-Kiebitze schon gemerkt. Früher kam der Chief bei der U23 mal (wenn überhaupt) vorbei, wenn ein Verletzter aus dem A-Kader dort mitspielte (zumindest sahen es die Kiebitze so…).

Mit JL hat sich einiges geändert: aus dem Chefteam ist immer einer bei den Us dabei. Und so hört man manchmal auch von den ausgewechselten Spielern zu zuschauenden Mannschafts-kameraden, was denn so JL zu dem Spiel so meinen wird. Man merkt auch als Kiebitz, dass aus den bisher abgegrenzten Mannschaften auch dort aus dem Ganzen eine Hertha wird.

So drehte die U17 toll auf, was man am Anfang der Saison garnicht als Dauerskeptiker so ein-schätzen wollte. Die U19 kann offensichtlich dieses Jahr nicht an den Erfolg des Vorjahrs anknüpfen; da hat Tretsche noch reichlich zu tun. Bei der U23 ist halt bemerkbar, daß dort eine der jüngsten U23-Mannschaften von Hertha auf dem Platz steht und sie von der Athletik her (nicht von der Technik!) manchmal gegen die Männermannschaften Probleme hat. Aber das legt sich sicher. Aber jeder, der Augen im Koppe hat, kann sehen, daß da noch mehr Perlen auf dem Platz stehen. Und so stellt sich auch die Frage, ob es nicht sinnvoll ist, nicht nur den Hoppelheim-Abwerbern Hausverbot auf dem Gelände des Olympiapark zu erteilen.

Zu catro69 Wunsch der „steigenden finanziellen Zuwendung“ kann jeder hier Mitlesende beitragen, indem er Mitglied bei Hertha wird. Die Beiträge des e.V. kommen allein der Jugend zu-gute.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 11:26  |  120032

@live vom Trainingsplatz,

der Hertha-Amateure. Als erstes steigt der Trainer aus dem Bus. Aber wo ist der Schnurrbart hin ?


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 11:29  |  120033

@live vom Trainingsplatz,

Im hertha-Amateurstadion. Warum haben die keine blaue Trainingskleidung? Sondern weiss-schwarze


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 11:31  |  120034

@live vom Trainingsplatz

im Hertha-Amateurstadion: was machen 25 TV-Teams hier?


King for a day – Fool for a lifetime
14. Oktober 2012 um 11:31  |  120035

Schnurrbart weg ?
Mach ma n Foto, ub !


Better Energy
14. Oktober 2012 um 11:39  |  120036

ist doch die Nati oder? 🙂


Neuköllner
14. Oktober 2012 um 11:43  |  120037

JL ist da.

Jogi Löw oder Jos Luhukay ?


14. Oktober 2012 um 11:47  |  120038

@ub ist doch ein Schlingel. 😉


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 11:49  |  120039

@live vom trainingsplatz,

Fotos gibt es bei Twitter unter @ubremer1


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2012 um 11:50  |  120040

Löw hat doch schon lange keinen Bremser mehr unter der Nase… 😀


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 11:51  |  120041

@live vom Trainingsplatz

Jetzt ist auch klar, warum der Hertha-Test vor 2 Tagen nicht im Amateurstadion stattfinden durfte: der Rasen wurde geschont – für die deutsche Nationalmannschaft


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 11:57  |  120042

@Trainer,

stimmt, wo Ihr es jetzt sagt:
J-Lö statt J-Lu


Better Energy
14. Oktober 2012 um 11:58  |  120043

selbst das blau-weiße Absperrband wurde abgenommen. Muss aber dem DFB in Rechnung gestellt werden, zumal sie ja 80 T€ von uns kassiert haben…


14. Oktober 2012 um 11:59  |  120044

@ub

Jagst Du die Twitterfotos zur Bearbeitung nochmal durch den Rechner oder ist das alles mit den Bordmitteln des iPhones hinzukriegen?


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 12:03  |  120045

@Sir,

das mache ich alles live vom iPhone. In diesem Fall mit der App Instagram in der Einstellung ‚Lo-Fi‘


Silvia Sahneschnitte
14. Oktober 2012 um 12:30  |  120046

Ein immer wieder spannendes Thema.
hier ein Link dazu
http://www.herthabsc.de/de/teams/brooks-interview/page/1321–45–.html
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


cru
14. Oktober 2012 um 12:36  |  120047

Ich kann der Argumentation von „Hurdie“ gut folgen, dass die rein finanzielle Bilanz der letzten zehn Jahre Jugendförderung rot ist.
Ich bin trotzdem dafür: der Imagegewinn einer U17/19-Meisterschaft ist relevant, in der eigenen Stadt, bei den eigenen Fans. Und Spieler, die es aus der Jugend schaffen liefern ein viel größeres Identifikationspotential.

Jetzt war ich ne Woche in Japan und habe nach Talenten Ausschau gehalten 😉 Am Montag war Feiertag und Tag des Sports: am Stadtrand von Tokyo haben die kleinen Jungs ganz überwiegend Softball gespielt … Fußball ist in Japan bei weitem nicht die #1!


Silvia Sahneschnitte
14. Oktober 2012 um 12:37  |  120048

Und noch ein Link
http://www.herthabsc.de/de/nachwuchs/neue-nationalspieler/page/1326–52-52–52.html
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Silvia Sahneschnitte
14. Oktober 2012 um 12:45  |  120049

Zu @hurdiegerdie,
aus wirtschaftlicher Sicht wahrscheinlich richtig, was Sie sagen. Aber ich bin etwas altmodisch und würde mich über Berliner Spieler im Kader freuen. Gründe dafür sind von @cru, @catro, @silberrücken und @anderen schon genannt.
Im übrigen gibt es auch beim anderen Berliner Prfifussballverein interessante junge Spieler die ich mir bei Hertha vorstellen kann, da könnte das Modell @hurdiegerdie greifen.
Mit lieben Grüßen Ihre
Silvia Sahneschnitte


Der Bremser
14. Oktober 2012 um 12:48  |  120050

Der einzig richtige Weg geht über die Talentförderung.

Neben den finaziellen Aspekt der Ausbildung talentierter Spieler hat Hertha als e.V.auch einen sozialen Auftrag.
Der nur durch die vielen Helferlein möglich ist,bei denen die für den Verein ihre Freizeit opfern muß man sich auch bedanken.
Die gute Jugendarbeit der letzten Zeit läßt sich auch an der U16 festmachen,
Hertha hat 6 aktuelle U16 Nationalspieler
4 für Deutschland, 2 für die Türkei

Von der U8 bis zur U 23 das ist schon
ein gewaltiger Aufwand und auch Verantwortung den der Verein übernimmt

Je mehr Spieler bei Hertha den Durchbruch schaffen werden um so mehr junge Talente werden zu Hertha kommen.


Stiller
14. Oktober 2012 um 13:01  |  120051

Zunächst einmal finde ich es sehr gut, dass Hertha die Kurve gekriegt hat und nun den Jugendaufbau professionalisiert. JLu scheint für konzeptionelle Arbeit der richtige Mann mit dem richtigen Team zu sein. Jetzt kann wieder etwas wachsen, was hoffentlich nachhaltiger wirkt.

Anscheinend hat bei den Verantwortlichen das aufmerksame Lesen dieses Blogs einen konstruktiven Input zur Folge gehabt. Darüber freue ich mich.

Die Diskussion ob die Jugendarbeit der großen Vereine sich für jeden einzelnen Verein innerhalb eines (willkürlich gewählten Betrachtungszeitraums) G+V-technisch „rentieren“ muss, ist mE eine Bürokratendiskussion die sinnlos ist, wenn man nicht weitere entscheidungsrelevante Kriterien in Betracht zieht.

Zum Einen verhält es sich ähnlich wie bei BWL-ern, die sämtliche VWL-Aspekte ausblenden: denn würden alle 1. + 2.-Liga-Vereine sich so verhalten, dass jeder nur auf seine „bilanzierten“ pekuniären Jahreserträge achten, gäbe es keinen gut ausgebildeten Nachwuchs mehr in Deutschland. Diese Zeit hatten wir ja schon als drittklassige Fußballnomaden aller Herren Länder mangels eigener Alternativen für teures Geld weitergereicht wurden. Heute sind die Profivereine und die Nationalmannschaft mit jungen Leuten gespickt. Und das ist auch gut so.

Zum anderen lässt eine rein betriebswirtschaftliche Betrachtung außer acht, wieviel Kosten in „fertige“ Einkäufe geflossen sind, die überhaupt nicht performt haben (zB weil ihnen kein Junger im Nacken saß). Wie hoch sind die Kosten + laufende Kosten einschätzen, die dadurch (incl. Abstieg) verursacht wurden?
Und überhaupt (@hurdie) … 2 Ramos pro Saison für 3.5 Mio??? Sorry, da scheint der Taschenrechner versagt zu haben.

Im übrigen wäre es besser gewesen, der ein oder andere Einkauf wäre „mit Verlust“ rechtzeitig verkauft worden.

Die Liste ließe sich beliebig erweitern.

Schöner wäre, wir könnten eines Tages von einer Berliner Schule reden, die durch Preetz und Luhukay in dieser Saison ins Leben gerufen wurde.


Heisenberg
14. Oktober 2012 um 13:03  |  120052

Wenn wir schon bei meinem Lieblingsspieler sind… Wie gehts Perdedaj denn so, und wie sind die Aussichten @ub?


Stiller
14. Oktober 2012 um 13:06  |  120053

@Der Bremser

so sieht’s aus. Nur wenn Hertha wieder attraktiver wird, können wir wieder interessante junge Talente anderer Vereine gewinnen.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 13:10  |  120054

@heisenberg,

der Kollege Meyn hat Anfang September über Fanol P. berichtet. Seither habe ich nix mibekommen – ausser den Resultaten von Lyngby BK


hurdiegerdie
14. Oktober 2012 um 13:26  |  120055

Yep @Dan das alte Radstadion in Schöneberg, das wars. Danke.


pax.klm
14. Oktober 2012 um 13:37  |  120056

Dan // 14. Okt 2012 um 00:49

Hab die auch im Schillerpark gesehen, ist aber Anfang , Mitte der 80er gewesen.
Deutsche Sportreklame und die Postreklame haben damals Unterstützungsarbeit geleistet.
Kannte da auch ein paar Spieler persönlich, waren aber etliche GI´s mit dabei, davon hat dieser Sport dann hier auch provitiert.

Berlin Thunder war sportlich interessant, aber für eine deutlich gute „deutsche“ Entwicklung eher schädlich!


Chaoz2651
14. Oktober 2012 um 14:04  |  120057

Ben-Hatira hat sich mit Tunesien für den Afrika Cup qualifiziert (2:2 Hinspiel in Sierra Leone , Rückspiel 0:0 ) dieser findet im Januar 2013 statt .


Der Bremser
14. Oktober 2012 um 14:48  |  120058

Das Konzept der Nachwuchsausbildung bei Hertha BSC sieht auch eine Kooperation mit Berliner Vereinen und dem Umland vor,
welche Vereine sind das und wie sind die bisherigen Erfahrungen.


sunny1703
14. Oktober 2012 um 14:57  |  120059

Die bisherige Entwicklung bei Hertha betreff des Einsatzes des eigenen Nachwuches scheint gut zu sein. Die jungen Spieler haben Vertrauen zu JLu, sich bei ihm nicht nur über das Training ,sondern auch über Einsätze weiter entwickeln zu können.
Allerdings finde ich es zwar gut, dass mit Holland scheinbar ein Spieler aus den eigenen Reihen den Weg in die Stammmannschaft zu finden scheint, doch ihn zu der Minutenstatistik einzurechnen geht mir zu weit. Dann könnte auch ein Burchert noch reingerechnet werden.Oder vor zwei Jahren Lustenberger.Ich halte 21 und jünger für legitim. Dann kommen wir auf 863 Minuten nach der Hälfte der Vorrunde.
Zum Ende der Vorrunde vor zwei Jahren kamen die jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs insgesamt auf 42 Einsätze und 1849 Minuten (das ist keine Dan Knopfdruckstatistik, sprich Fehler zu entschuldigen). Ohne Holland stehen wir unter der Statistik von Babbel Und damit komme ich auch zu meiner Vorsicht bei allem was momentan aussieht,als sei es der richtige Weg.

In der Rückrunde kamen damals diese Spieler nur noch auf 23 Einsätze und 781 Minuten.

Warum? Weil es um was ging! JLu beschreibt genau das,was ich immer behauptet hat : Dann folgt ein Satz, der den Standpunkt des Trainers deutlicher kaum herausstellen könnte: „Ich fürchte mich jedenfalls nicht davor, die Jungs einzusetzen.“

Ich behaupte, in entscheidenden Spielen ,vielleicht auch schon zuvor, gibt es Trainer die haben diese Traute und es gibt die,die haben sie nicht. Dabei geht es weniger um Unterschiedsspieler, also einen der auf einen Messi gegen Friend,sondern um jenen Trainer der auch bei etwa ähnlichen Leistungen den jungen Spielern eine Chance gibt und nicht dogmatisch erfahrenere bevorzugt.

Diese entscheidende Situation gibt es bei Hertha noch nicht. Es ist auch noch nicht die Rückrunde zu der ein Kobi, evtl ein Janker, ein Franz andere Verletzte und evtl Wintertransfers zu der Mannschaft stoßen.

Deshalb werde ich diesen Teil der Entwicklung unter JLu erst am Ende der Saison beurteilen.
Bleiben am Ende ein zwei Spieler auf Ligahöhe ist das für mich ein Erfolg.
Doch egal wie, Gelder können nur fließen, gibt es Einsätze für nachwuchsspieler. denn ein Spieler mit Einsätzen lässt sich teurer verkaufen,als jemand der nicht spielt. Und es gibt einen weiteren Nebeneffekt. Ein Verein, der jungen Spielern ,egal ob aus der eigenen Jugend oder von woanders Einsatzmöglichkeiten gibt,wird für Talente von anderen Vereinen interessanter sein, als ein Verein bei dem das höchste der Gefühle Spiele in der 4.Liga sind.

lg sunny


cru
14. Oktober 2012 um 15:15  |  120060

Ich bin nicht Stiller.
Seinem Beitrag um 13:01h stimme ich aber voll zu.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 15:20  |  120061

@Reus,

hier ein Foto vom derzeit besten Spieler Deutschlands von der Pressekonferenz am Salzufer.
Und noch eines mit den Teamkollegen Neuer und Lahm – hier
Die Rubrik ‚J-Lö oder Alles im Blick in Herthas Amateurstadion‘ findet sich hier (Fotos ub)


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 15:28  |  120062

@J-Lu über J-Lö,

ausführliches Luhukay-Interview über Götze und Reus, die Vorteile der deutschen Nationalmannschaft gegenüber der holländischen, über die vehemente Kritik am Bundestrainer sowie über Herthas nächsten Nationalspieler – gefunden im DFB-Journal, geführt von immerhertha. Zu lesen hier


cameo
14. Oktober 2012 um 16:09  |  120063

@Reus
Das Highlight am Salzufer waren die Autos.


Ursula
14. Oktober 2012 um 16:17  |  120064

Vor etlicher Zeit als immer und immer
wieder dieses Thema Hertha BSC und
diese mehr als kostenintensive Zeit der
absolut unrationellen Ausbildungsarbeit
ein Thema wurde, hatte ich aufgrund der
degressiven Entwicklung der Hertha-
finanzen im TSP längst vorgeschlagen,
den bisherigen aufwendigen Kurs sanft
einschlafen zu lasssen….

Die „Verkäufe“ der Protagonisten Boateng
& Co können die eklatanten Aufwendungen
seit 2001 nicht annähernd decken, zumal
in „Interimsphasen“ immer wieder Gelder
zur Deckung dieser vergleichsweise extrem
hohen Aufwendungen, so nebenbei immer
wieder noch „aus der Portokasse flossen“….

Eine G. u. V., eine Gewinn- und Verlust-
rechnung, ne ganz ernsthafte, ohne zu
„schönen“, möchte ich in Sachen Jugend-
förderung und -Ausbildung nicht sachlich
durchführen!!!

Fabian Holland „schönt“ im übrigen schon
aktuell wieder diese Statistik ganz gewaltig….

Ein Holland macht noch kein Ajax Amsterdam!


Freddie1
14. Oktober 2012 um 16:26  |  120065

@ub
Schönes Interview mit J-Lu.

Auch sehr interessante Geschichte heute im Blatt, die Mut macht was unsere Jugendarbeit angeht.
Zu dem Thema ist oben schon alles gesagt worden, so dass ich dies nicht wiederholen möchte.

Bin gespannt, ob es heut noch zum Weltrekordversuch kommen wird. Soll ja gegen 17:30 los gehen .


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 17:00  |  120066

@sunny,

Allerdings finde ich es zwar gut, dass mit Holland scheinbar ein Spieler aus den eigenen Reihen den Weg in die Stammmannschaft zu finden scheint, doch ihn zu der Minutenstatistik einzurechnen geht mir zu weit. Dann könnte auch ein Burchert noch reingerechnet werden.

Habe Holland nicht nur mit Blick auf @apoll eingerechnet. Sondern auch deshalb, weil der im Februar gerade seinen ersten Profieinsatz überhaupt hatte. Weshalb ich die Formulierung nicht teile, Holland sei e“nur scheinbar“ ein Spieler, der seinen Weg in die Stammmannschaft findet.

Zum Ende der Vorrunde vor zwei Jahren kamen die jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs insgesamt auf 42 Einsätze und 1849 Minuten. Ohne Holland stehen wir unter der Statistik von Babbel Und damit komme ich auch zu meiner Vorsicht bei allem was momentan aussieht,als sei es der richtige Weg. In der Rückrunde kamen damals diese Spieler nur noch auf 23 Einsätze und 781 Minuten.

Diese entscheidende Situation gibt es bei Hertha noch nicht. Es ist auch noch nicht die Rückrunde zu der ein Kobi, evtl ein Janker, ein Franz andere Verletzte und evtl Wintertransfers zu der Mannschaft stoßen.

Keine Ahnung, warum Du bei Babbel die Rückrunden-Bilanz gegen die Hinrunden-Bilanz ausspielst. Einsatz ist Einsatz, Erfahrung ist Erfahrung. Keine Ahnung, warum man dieses Thema erst am Saisonende beurteilen könne.
Da hält des Teufels Advocat dagegen: Einspruch. Die Zweite Liga sagt gar nix über Luhukay und die Jungen aus. Da muss man erstmal warten, wie die Bilanz am Ende der Bundesliga 2013/14 aussieht. Weil in der ersten Liga ist es ja noch viel schwerer für die Jungen.
Wir wissen doch: Jeder Zeitpunkt auf so ein Thema zu schauen, ist eine Momentaufnahme. Warum also soll man das nach einem Saisondrittel nicht machen? 😉

@Freddie,

danke.


apollinaris
14. Oktober 2012 um 17:20  |  120067

den politischen Teil in @hurdis Gedankengang teile ich zu 100%. Es muss einfach mehr die Jugendarbeit durch den verband geschützt werden- leider wird das wohl nicht so diskutiert..Die Rechnung von @hurdi gefällt mir insofern, als das ich nie so herangegangen bin. Bin ein schlechter Rechner. Aber ein guter Schätzer: ich bin unterm Strich dann doch bei @stiller und halte die Jugendarbeit für sehr gut für den Verein, in jeder Hinsicht. Als Kostenfaktor sehe ich anderen Ballast: ich wette, es gibt ne Reihe von Ghältern, die viel zu hoch angesetzt sind..da würde ich eher ansetzen, als am Nachwuchskonzept, dem Einzigen, durch das wir positive Schlagzeilen bekommen 😳
Und trotzdem sind die mäkelnden Stimmen zielführend, weil sie den Finger in offensichtliche Wunden stecken. Normalerweise ist das mein Part. ..Aber ich bin eben leider keiner, der was von Finanzen versteht. Ich schätze mich durchs Geschäftsleben 😀


sunny1703
14. Oktober 2012 um 17:32  |  120068

@ubremer

Das sollte wahrlich keine Kritik an dem Thema sein. Ich habe nur begründen wollen, warum ich zum jetzigen Zeitpunkt das nicht beurteilen kann.

Ich möchte doch erstmal die Rückkehr der Verletzten und die Wintertransferperiode hinter mir haben um zu beurteilen, hier ist ein Trainer am arbeiten, der gibt dem Nachwuchs auch mit richtger Konkurrenz und in der ja noch nicht abzusehenden vielleicht spannenden Aufstiegsendphase Einsatzchancen. Sein bis jetzt eingeschlagener Weg wird von mir begrüßt, doch Hertha lehrt mich vorsichtig bei dem Thema sein.
Die Einsätze für den Nachwuchs in der 2.Ligazeit Babbels wurden im Laufe der Saison weniger und weniger.

Zu Fabian Holland. Eine tolle Entwicklung dieses Spielers. Und wenn die BZ hoffentlich mal Recht hat http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/winkt-holland-neuer-belohnungs-vertrag-article1562155.html, hat Hertha einen Spieler aus den eigene Reihen, der seine Chance nutzte. Doch warum scheinbar? Weil ich noch nicht die Entwicklung bei Kobi, Fardi und Bastians und evtl neuer Spieler beurteilen kann. Spielt ein Holland auch mit allen Spielern an Bord?! Es wäre eine feine sache.
In der Statistik wäre er bei mir dennoch nicht drin, aus erwähnten Gründen.

lg sunny


apollinaris
14. Oktober 2012 um 17:44  |  120069

noch mal kurz zum Hamsterrad: wen hätte denn Babbel einsetzen sollen ( das liegt ja nun schon wieder ne Weile zurück und die Junegen waren noch viel jünger..)?
Nach meiner Erinnerung wurden gefordert: Morales!! den haben einige als viel besser als lell eingeschätzt. Und genauso oft Perde für (eigentlich alle)..dann wurde der verletzte Djuri gefordert und auch recht häufig Neumann und der auch verletzte Schulz ( der unter Babbel viel zum Einsatz kam, anfangs)
Wat is nu?
– Djuri: weg
– Neumann: weg
– Perde: weg
– Morales: ohne Einatzminute
ich weiss wirklich nicht, wieso man das nicht einfach mal entspannter und realistischer diskutiert. @dan :hat: hatte schon so viel gute und belegte Beiträge dazu ..und 2 Wochen später, als sei nichts geschehen, lese ich immer und immer wieder das Gleiche pauschalisierte Urteil..als hätte niemand versucht, das mal zu reflektieren und aufzudröseln.. Menno.. 🙁


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 18:00  |  120070

@sunny,

Ich möchte doch erstmal die Rückkehr der Verletzten und die Wintertransferperiode hinter mir haben um zu beurteilen, hier ist ein Trainer am arbeiten, der gibt dem Nachwuchs auch mit richtger Konkurrenz . . . Einsatzchancen.

Hier zitiere ich mal den Kapitän. Peter Niemeyer hat neulich gesagt:

In der Regel ist es so, dass junge Spieler eine Chance erhalten, weil andere ausfallen, meistens wegen Verletzungen. Bei mir war das jedenfalls so. Und die Chancen muss man als Junger dann nutzen.

Heißt im Umkehrschluss: Wenn du beim Thema ‚ein Profiklub und seine Youngster‘ alle Talente rausrechnest, die wegen Verletzungen reingerutscht sind, wird es schwierig, überhaupt noch jemanden zu finden

@apoll,

nach der @sunny-Rechnung zählt für 2010/11 Schulz nicht. Der hat von Eberts Kreuzbandriss profitiert. Als Ebert wieder zurück war, hat Schulz kaum noch gespielt 😉


Ursula
14. Oktober 2012 um 18:02  |  120071

„Menno“ was, „apo“! ?? Dieses ganze „System“
rechnet sich nicht! Zu viel Widerspruch und
wenig Akzeptans! Von 100 haben es ZEHN
geschafft….

….und DIE sind nicht bei uns….!!!


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 18:04  |  120072

@Ursula,

seit 2004 haben mehr als 60 bei Hertha ausgebildete Talente den Sprung in den Profifußball geschafft


sunny1703
14. Oktober 2012 um 18:06  |  120073

@apollinaris

Schulz kam in der ganzen Saison zu einigen Einsätzen,allerdings zu immer weniger Minuten.Neumann spielte nicht mehr als die Erfahrenen da waren und als es um die Wurscht ging. Perde ebenso.
Diese Saison ist für mich die Frage, spielt Holland weil er wirklich gespielt hätte oder weil er das Glück hatte mit Otto auf jemanden zu treffen, der sich auch was traute, der das Glück der schwachen Form von Bastians,der Verletzung von Fardi hatte und der sich beim DFB Gericht für Kobis Strafe bedanken kann.

Für mich war sein Glück die schon gesammelte Erfahrung als LV. Und damit der Verbleib im Kader.

In diesem Punkt habe ich eine differenzierte Meinung zu Deiner. Meinetwegen ist sie pauschal und nicht entspannt,nicht realistisch und sich wiederholend. Aber wenn Du meinst alle Trainer arbeiten in einer bestimmten Situation gleich, dann gratuliere ich Dir zu deinem Realismus. 🙂

lg sunny


apollinaris
14. Oktober 2012 um 18:16  |  120074

es geht um die Einschätzung der Leistungsstärke der eingforderten Spieler..und da schau doch mal endlich richtig hin. Ist doch fast schon überdeutlich. Wen hätte Babbel also bringen sollen?? Bantworte doch bitte diese Frage..und sage jetzt nicht Holland.. 🙄


sunny1703
14. Oktober 2012 um 18:21  |  120075

@ubremer

Zum einen spielte Schulz in besagter Saison nur DREI Spiele von Beginn an und ansonsten irgendwann zum Ende des Spiels. Auf der Ebert Position spielten eher Ruka oder Domo!

Klar müssen junge Spieler solche Chancen nutzen. Habe ich das irgendwo bestritten?! Nur wenn die Verletzungen dann vorbei, dann entscheidet sich was mit ihnen weiter passiert. Und Niemeyer hat anschließend seine Chancen bekommen,sonst wäre er jetzt nicht bei Hertha,sondern vielleicht in der 4. oder 5.Liga.

lg sunny


sunny1703
14. Oktober 2012 um 18:27  |  120076

@apollinaris

Wie willst Du das im Nachhinein diskutieren? Das ist doch wirklich Blödsinn. Ich habe ja in dem Augenblick nichts gegen Deinen Babbel gebabbelt.Schließlich ist er ja aufgestiegen. Mir ist nur aufgefallen, dass die jungen Spieler in der Rückrunde deutlich weniger Einsätze hatten. Ob mangelnde Leistung der Spieler oder „Angst“ des Trainer oder beides,keine Ahnung. Ich bin jedenfalls nach der Erfahrung von damals vorsichtig, bei JLu gleich einen neuen Jugendkurs zu bejubeln. Richtiger Weg ja, zumindest bisjetzt. Aber die Wahrheit kommt später.

lg sunny


Der Bremser
14. Oktober 2012 um 18:34  |  120077

Was für eine Entwicklung vom fast Invaliden mit Herz OP und der Gefahr einer Beinamputation, einer echter Kämpfer!
Ich glaube nicht das Holland’s Position in Gefahr ist wenn seine rasante Entwicklung so weitergeht und er gesund bleibt werden wir noch viel Freude an Holland haben.
Bisher hat er sich mit jeden Spiel gesteigert, seine ZK-Werte und auch seine verbesserten Paßwerte machen ihn jetzt auch für den Spielaufbau wichtig. Leider wird er noch zu wenig von ÄBH ins Angrifffsspiel mit einbezogen und an seiner Grundschnelligkeit muß er noch arbeiten.
Kobi als vermeintlicher LV ? Kobi sehe ich nur noch wenn überhaupt im defensiven Mittelfeld und als Spieler der von der Bank kommt.

Auf die weitere Entwicklung von Holland bin ich wirklich gespannt.
Auf jeden Fall langfristig binden.


pax.klm
14. Oktober 2012 um 18:36  |  120078

Ursula // 14. Okt 2012 um 18:02

Solch professionelle Jugendarbeit gibt es doch erst seit vielleicht 2 Jahrzehnten.
Ich finde , dass man bei einer allgemeinen Betrachtung von Jugendarbeit andere Parameter keineswegs vergessen darf, bin da auch bei folgenden Aussagen zum Thema:

jap – Ein wichtiger Aspekt bei guter Jugendarbeit ist mMn noch zu kurz gekommen: das gute Image, das dadurch auf den VErein zurückstrahlt. Und davon kann Hertha wirklich jeden Funken brauchen… 😉

cru – Ich bin trotzdem dafür: der Imagegewinn einer U17/19-Meisterschaft ist relevant, in der eigenen Stadt, bei den eigenen Fans. Und Spieler, die es aus der Jugend schaffen liefern ein viel größeres Identifikationspotential.

apo – Als Kostenfaktor sehe ich anderen Ballast: ich wette, es gibt ne Reihe von Ghältern, die viel zu hoch angesetzt sind..da würde ich eher ansetzen, als am Nachwuchskonzept, dem Einzigen, durch das wir positive Schlagzeilen bekommen 😳

sunny – Und es gibt einen weiteren Nebeneffekt. Ein Verein, der jungen Spielern ,egal ob aus der eigenen Jugend oder von woanders Einsatzmöglichkeiten gibt,wird für Talente von anderen Vereinen interessanter sein, als ein Verein bei dem das höchste der Gefühle Spiele in der 4.Liga sind.

Und nun fange ich still und leise an den Imagegewinn umzurechnen, Einsparungen im Bereich Werbung, wenn schon keine großen Titel dann halt da Erfolge im Bereich Ausbildung, Anerkennung im gesellschaftlichen Bereich, evtl. dann doch mal wieder DIE Kracher…und und …

Die reine Gewinn-Überschuß- Rechnung ist mir da viel zu eindimensional, zu flach, obwohl ich Hurdie irgenwie auch verstehe, habe aber auch einen anderen gesellschaftlichen / beruflichen Ansatz.


sunny1703
14. Oktober 2012 um 18:37  |  120079

Ich habe auch meine Zweifel an den ganzen aufgestellten Rechnungen.Da spielen mir zu viele unbekannte Größen mit rein.

Ich sehe auch nicht,wie die jungen Spieler vor der Gier anderer“reicher“ Vereine geschützt werden können. Wer will einen Volljährigen verbieten , dort einen Vertrag zu unterzeichnen ,wo er möchte?!

Einschränkungen von Seiten des DFB werden vermutlich nicht gesetzeskonform sein.

lg sunny


Ursula
14. Oktober 2012 um 18:41  |  120080

@ ubremer, das wird wohl ungefähr stimmen,
aber was haben „SIE“ Hertha BSC gebracht?


teddieber
14. Oktober 2012 um 18:44  |  120081

stratos Sprung , er ist jetzt auf 21.600 m . Servus TV


Ursula
14. Oktober 2012 um 18:46  |  120082

…und mit den „Zehn“ meinte ich wirklich
Spitzenleute, die bitte sehr, immer wieder
JEROME, auch wirklich Hertha finanziell
oder JE SPIELERISCH irgendetwas ge-
bracht haben…


hurdiegerdie
14. Oktober 2012 um 18:50  |  120083

Imagegewinn, Einsparungen im Bereich Werbung @Pax?

Dat sind bestimmt Millioneneinnahmen! Wo doch meist eh nur die eingefleischtesten Herthafans überhaupt wissen, wann die spielen. Und der Imagegewinn durch Boateng oder Ebert war sicherlich enorm.


Ursula
14. Oktober 2012 um 18:54  |  120084

….und was haben sie für Boateng und auch
FÜR EBERT je bekommen…???

Ebert hat nur Gehälter gekostet!

Und nicht wenig!!! Das muss man in eine
„echte G. u. V.“ einfließen lassen…

…und ER ging ABLÖSEFREI…!!!


Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2012 um 19:25  |  120085

@teddieber: wozu ServusTV?
ntv ist schon über 2 Stunden live drauf 😉


Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2012 um 19:27  |  120086

@hurdie: Imagegewinn durch Ebert?
hab ich was verpasst?


Ursula
14. Oktober 2012 um 19:29  |  120087

… „Subtexte“, vielleicht und überhaupt……


backstreets29
14. Oktober 2012 um 19:33  |  120088

@Ursula

du magst in der Sache (Rentabilität der Jugendarbeit) Recht haben, aber was wäre die Alternative?

Kein Geld zum Einkaufen zwingt einen Verein dazu, selber auszubilden.


teddieber
14. Oktober 2012 um 19:34  |  120089

1.Weltrekord geknackt.
@Seuche , du findest ja nur nicht die Zahlenkombination deiner Fernbedienung. 🙂


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 19:36  |  120090

@ursula,

was haben sie gebracht?

Reduzieren wir es auf Geld?

– Kevin Boateng 7,9 Mio €

– Malik Fatih 3,8 Mio €

– Jerome Boateng 3-4 Mio € (weiß gerade nicht genau, wie viel Geld da von ManCity kam)

– Alexander Madlung 1,3 Mio €

– Sejad Salihovic 250.000 €

. . .


Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2012 um 19:45  |  120091

@teddieber: stimmt, Ösisender sind glaube ab 60 bei mir, ntv auf 12
ich fauler Sack 😀


14. Oktober 2012 um 19:47  |  120092

Godspeed, Felix.

Komm heil runter.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 19:51  |  120093

@Sir,

ist ein Wahnsinn, oder?


14. Oktober 2012 um 19:52  |  120094

@ub

Völlig irre. Und mein Herz pocht wie wild.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 19:53  |  120095

bei Twitter schrieb eben @Jörg Heinrich:
„Schon schlechtere Limo-Werbung gesehen“


14. Oktober 2012 um 19:54  |  120096

Dabei schmeckt mir das Zeug nicht mal.


Ursula
14. Oktober 2012 um 19:54  |  120097

Eigentlich nicht, aber dann doch….

@ ubremer, kann ich ja nachvollziehen,
wobei der „KPB“ die absolute Majorität
rausholt!

Bei „Jerome“ bin ich dann nicht mehr so
sicher! Bei einer G.u.V. aber stehen auch
die „erheblichen Aufwendungen“ gegen-
über und die „schwimmen“ auch in den
offiziellen „G.u. V`s“….

Und bitte schön, wenn ER nicht wäre,
ein Kevin Prince Boateng, kann es doch
keine ganze systemische Mißentwicklung
rechtfertigen, in die Hertha eine Menge,
auch nicht rechenbaren Aufwand investiert
hat, in dem der rein „sportliche Nutzen“
doch über fast ZWÖLF Jahre auf der
Strecke blieb….

Vielleicht sollte man, ich, mir mal die
Mühe machen „genauer zu rechnen“….


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 19:56  |  120098

@Sir,

habe noch nie einen Tropfen davon probiert.
Wen’s interessiert:

http://www.servustv.com


hurdiegerdie
14. Oktober 2012 um 19:58  |  120099

Meien Frau fragt gerade, ob wir jetzt einem Menschen beim Sterben zusehen.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 19:58  |  120100

@hurdie,

na, ich hoffe nicht


14. Oktober 2012 um 20:00  |  120101

@hurdie

Nicht unmöglich.


14. Oktober 2012 um 20:01  |  120102

@hurdie

Aber das galt ja für jeden Shuttlestart auch.


teddieber
14. Oktober 2012 um 20:02  |  120103

Hoffe auch nicht. Ich kann dieses Getränk nicht ab, war wohl zu viel Wodka bei. 😉

Wahnsinn!


Ursula
14. Oktober 2012 um 20:04  |  120104

Nee interessiert nicht! Ich trinke jetzt
eine „eigenen Lagavulin“ aus einem
1 Liter Fass….

…ohne Methanol und Fuselöle!

Schmeckt geil nach „Lösungsmittel“,
sprich Torf, Seesalz und Sherry Fass
(medium)….!
Prost!


Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2012 um 20:05  |  120105

na hoffen wa nicht, hab die Livebilder von 9/11 nie wirklich verdaut
alles Jute Ösi, komm heil runter


Ursula
14. Oktober 2012 um 20:06  |  120106

111 ter!


cameo
14. Oktober 2012 um 20:07  |  120107

Jetzt ist er gesprungen! Wurde aber auch höchste Zeit; auf dem Zweiten kommt gleich Rosamunde Pilcher.


Ursula
14. Oktober 2012 um 20:09  |  120108

…und das ist für „Romantiker“ wichtiger….


teddieber
14. Oktober 2012 um 20:09  |  120109

WAHNSINN Felix B.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 20:11  |  120110

Live-Töne

von jemamdem, der gerade aus 39 Kilometern Höhe sich auf die Erde zubewegt. Weltweit im Internet. Erstaunlich


Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2012 um 20:12  |  120111

der hat ja nen Knall
bin zwar völlig frei von Höhenangst, aber dafür hab ick wohl nen paar Gehirnzellen zuviel noch

trotzdem, Glückwunsch an den Gummibärengeschmacksaftsponsor


Ursula
14. Oktober 2012 um 20:15  |  120112

Spiel mir das Lied vom (oder mit dem) Tode….

Kann man jetzt sagen, dass wir verkommen
sind (?) und uns wundern ob der sinkenden
Hemmschwellen auch im Alltag (U-Bahnen)….


ubremer
ubremer
14. Oktober 2012 um 20:17  |  120113

Baumgartner,

Wahnsinn. Respekt


14. Oktober 2012 um 20:17  |  120114

Meine Güte. Wahnsinn. Bin völlig fertig.


backstreets29
14. Oktober 2012 um 20:19  |  120115

Schön gemacht Felix

Pünktlich zum „Tatort“ wieder auf dem Boden 😉


jenseits
14. Oktober 2012 um 20:24  |  120116

Der Tatort hat den Titel „Borowski und der freie Fall“. Welch Zufall.


Ursula
14. Oktober 2012 um 20:26  |  120117

Ja liebe „beyond“, Borowski kann aber nicht fliegen! Der ist Kieler, „BODENständig“…..


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2012 um 20:59  |  120118

Mein Lieblings-„Tatort“…


jenseits
14. Oktober 2012 um 21:07  |  120119

So, zum ersten Mal seit Monaten etwas, was Fernsehen sehr nahe kommt. Aber beim Tatort wird ja stets in den ersten 5 Minuten gemordet und in den darauffolgenden 10 Minuten der Mörder unter vorgehaltener Hand verraten. Bin wohl etwas spät…


Etebaer
14. Oktober 2012 um 22:10  |  120120

Wahnsinns Aktion mit dem Rekordsprung, Donnerwetter!


Der Bremser
14. Oktober 2012 um 22:48  |  120121

das braucht kein Mensch


14. Oktober 2012 um 22:56  |  120122

@Der Bremser

Fußball braucht auch keiner.


14. Oktober 2012 um 22:59  |  120123

Ohne dass ich den Inhalt hier werten möchte: 11 Freunde hat einen link zur Braunschweig-Story getwittert.

http://www.publikative.org/2012/10/14/braunschweigen-kein-mittel-gegen-nazis/?wpmp_tp=1

Sprechen können wir darüber ja morgen.


apollinaris
14. Oktober 2012 um 23:00  |  120124

@sunny: eigentlich kann man das sehr wohl und ziemlich einfach im Nachhinein diskutieren. Nur leider müsstest du dann einige Aussagen revidierenund das scheint dir nicht zu schmecken. Ansonsten verstünde ich „Blödsinn“ nicht. Denn wir haben eindeutige Parameter.
Natürlich hat die Jugendarbeit ein postives Renomee´und bringt Prestige. Dagegen spricht doch kein Ebert?- Komische Argumentation. Populemisch?
Na ja.. wir haben alle Recht.
Und die Welt schaut Irren geballt zu und hasst U-Bahnsurfer. Bekloppt? Aus den Fugen?


jenseits
14. Oktober 2012 um 23:01  |  120125

Doch @Sir. Fußball brauchen ziemlich viele.

Habe ich das eben richtig verstanden: dieser Thoms ist 246 km Spartathlon in gut 26 Stunden gelaufen? Wie kann so etwas nur gehen?


Silberrücken
14. Oktober 2012 um 23:09  |  120126

Thema Geldvernichtung und Jugendarbeit

Viele der jungen Spieler scheinen bei Hertha nicht den Durchbruch zu schaffen. Die Gründe sind sicher nicht 1,2,3 zu erkennen. In den jungen Menschenjahren relativ gutes Geld mit seinem „Hobby“ zu verdienen kann belastend sein. Aber eines werden wohl alle gemeinsam haben: Leistungswillen/-bereitschaft.

Die Ziele der Jugendarbeit müssen vom Verein kommen, der Trainer hat diese umzusetzen. Ich kann den Trainer nicht loben, wenn er seine Arbeit verrichtet. Das proklamierte Vereinsziel ist der sofortige Wiederaufstieg. Ob das mit 11 100jährigen passiert ist uninteressant.

Wenn die Jungen in einem Umfeld arbeiten, wo das Leistungsprinzip nicht gilt, werden sie dann ihre Fähigkeiten dauerhaft abrufen können?

Für mich ist das nicht vorstellbar und einer der Hauptgründe. Generell arbeiten alle erfolgreichen Kapitalgesellschaften mit einer Gewinnerzielungsabsicht. Die Idee, dass diese volkswirtschaftlichen Interessen nachgehen, gegebenfalls in Anlehnung des GG, halte ich in der Größenordnung der KGaA für nicht stichhaltig.

Alle Profivereinen im Fußball befinden sich in einer Sonderrolle, weil es der Sport Nr.1 in Deutschland ist. Es fließen nicht marktgerechte finanzielle Mittel an die Vereine und Verbände. Fast niemand scheint in dem Umfeld Geld zu verdienen, außer die Verbände und the big three.

Anscheinend gibt es einen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher Kompetenz, sportlichen Erfolg und zumindestens mittelfristiger Planung.

Wenn sich bei Hertha nicht viel mehr ändert, wird der Verein eine Fahrstuhlmannschaft bleiben mit einer vllt. guten Jugendarbeit. Dieses darf nur der Fokus sein, wenn eine abarbeitbare Vereinsphilosophie existiert. Unabhängig wie ich die aktuelle Vereinsführung einschätze, unter dem Strich sollten andere Zahlen/Ergebnisse erscheinen als in den letzten Jahren. Niemand sucht in der Buli die beste Jugendarbeit, sondern Bulimannschaften.


Der Bremser
14. Oktober 2012 um 23:34  |  120127

I am not Amuse,
aber auch der britische Adel hat mal einen ziemlich schlechten Tag.
Fussball der Volkssport seit über 120 Jahren kommt wohl mehr aus China als aus England. Den Bullsh..R.B. aus AUT.wer braucht das? Ja, wenn er den Möllemann gemacht hätte , sorry war echt nur Spaß, aber sicher gelandet ist wie Bayern München vs. Meuselwitz lagweilig.
Ich nehme noch ein Gurkensandwich Sir Henry and I do my very best oder so.. 😉


14. Oktober 2012 um 23:50  |  120128

@Der Bremser

Sieh mal weiter oben nach, ICH trinke das Zeug auch nicht. Nicht aus Überzeugung, sondern mir schmeckt es schlicht nicht.

Ich stimme Dir zu, kein Mensch braucht Red Bull. Und trotzdem kaufen jeden Tag auf der Welt diese teure Brause und bescheren Herrn Mateschitz ein angenehmes Auskommen.

Was meinen Titel betrifft: der ist ganz schnöde gekauft in einem Restaurant am Ende der Galaxis. Kostet 42 Galaktische Taler.


14. Oktober 2012 um 23:51  |  120129

Hinter „jeden Tag“ muss noch „viele Menschen auf der ganzen Welt“ eingesetzt werden. 😉


Der Bremser
15. Oktober 2012 um 0:38  |  120130

Die Dinge, auf die es im Leben wirklich ankommt, kann man nicht kaufen.
ist nicht von mir aber auch egal.

Sonst brauchte der KP kein Probetraining bei Hertha machen, ich wünsche mir einfach einen IV den Ramos II einen von der Galaktischen.
Bitte alles nur Spaß, I hope so


15. Oktober 2012 um 1:16  |  120131

Angenehm: diesmal kann ich auch etwas länger offline sein, ohne dass der Thread danach unübersichtlich lang geworden ist, auch das OT hält sich in Grenzen 😉

Langfristig hat Hertha vermutlich nur die Chance, über eine geschichte Jugendförderung und – damit verbunden – eine geschickte Transferpolitik, dem „Fahrstuhl-Dasein“ und dem eigenen Schuldenberg zu entkommen.
Meint:
=> Die guten Jugendspieler müssen effektiv(er) an die erste Mannschaft oder zumindest an das Profigeschäft herangeführt werden

Mein Eindruck hier: Das scheint sich mit Luhukay und seinem Team verbessert zu haben. Ob das auch langfristig so sein wird, lässt sich jetzt noch nicht sagen (logisch).
Eine besondere Rolle spielen dabei auch Leihgeschäfte, @dan hat das oben schon mal angesprochen. Hier wäre m.E. das klubinterne Dogma „3 Jahre U23, dann Profi oder weg!“ zu hinterfragen. Mein Vorschlag: „2 Jahre U23, dann Leihe (2. oder 3. Liga), dann verkaufen oder 1. Mannschaft“. Klar, sehr stereotyp gedacht. Aber dahinter steht auch der Wunsch, Spieler, die zwar nicht für Liga 1 gemacht sind, in Liga 2 oder 3 aber durchaus ihren Mann stehen, für die entsprechenden Vereine interessant zu machen und ggf. zu verkaufen. Auch 100.000€ ist Geld, auf das wir angewiesen sind!

=> Junge Spieler (egal, ob sie aus der eigenen Jugend oder von anderen Vereinen kommen) müssen das Gefühl bekommen, dass sie sich bei Hertha erstklassig weiter entwickeln können (der FCN hat das in den letzten Jahren vorgemacht)

Auch hier scheint mit dem „Förderkader“ ein erster Schritt gemacht. Dieser Weg muss aber langfristig angegangen werden. Erst nach einigen Jahren wird sich zeigen, ob es gelingt, interessante Talente zu annehmbaren Konditionen zu halten oder zu verpflichten.

=> Die Spieler müssen zum „richtigen“ Zeitpunkt verkauft werden.
Nur so lässt sich die Hertha mittelfristig „sanieren“. (Ich glaube, das ist dringend nötig, egal, was IS erzählt!)

Die große Frage ist auch: Wollen wir ein Ausbildungsverein sein? Sind wir zu stolz dafür? Oder haben wir überhaupt eine Alternative?


Exil-Schorfheider
15. Oktober 2012 um 7:40  |  120134

jap_de_mos // 15. Okt 2012 um 01:16

„Junge Spieler (egal, ob sie aus der eigenen Jugend oder von anderen Vereinen kommen) müssen das Gefühl bekommen, dass sie sich bei Hertha erstklassig weiter entwickeln können (der FCN hat das in den letzten Jahren vorgemacht)“

Hm, die Frage ist doch aber, wie hoch ist die Durchlässigkeit beim FCN? In der Presse liest man immer von Wollscheid, Gündogan, Ekici, usw.
Aber wieviele haben den Schritt nicht geschafft oder sind, wie Ekici in Bremen, bei ihrer nächsten Station nicht den nächsten Schritt gegangen?
Außerdem ist es eine Frage des Wollens. Wollscheid bspw. hat sich lt. einem 11freunde-Artikel beim FCN II angeboten, weil man ihm in Saarbrücken nicht mehr zutraute.
Gündogan war in Bochum unzufrieden, weil er nach ein paar Spielen für den VfL wieder zur Zweiten versetzt wurde.

Bei beiden Spielern war der Willen und auch die „Gier“ da, mehr zu erreichen.
Das sehe ich eben nicht bei allen Spielern, die Hertha BSC seit der Inbetriebnahme der Akademie ausgebildet hat!


pax.klm
15. Oktober 2012 um 8:59  |  120135

Exil-Schorfheider // 15. Okt 2012 um 07:40

Bei beiden Spielern war der Willen und auch die “Gier” da, mehr zu erreichen.
Das sehe ich eben nicht bei allen Spielern, die Hertha BSC seit der Inbetriebnahme der Akademie ausgebildet hat!

Leider bietet Berlin die höchste Stufe an Ablenkungspotential, der Verein selber hat nicht die Vitae vom BVB oder FCN…
Vielleicht zahlt er gut , ja gar zu gut, habe da nen Jugendlichen im Schulbereich gehabt, der nicht auf der Poelchau war und doch damals als
Jugendlicher von seinem Verein ne „Aufwandsentschädigung“ erhielt
die ich mit meiner Besoldung als „unanständig“
hoch empfand…, bei nicht zielgerichteter Erziehung auf „Abwege“ führen kann–> zu schnell zu frieden…


Exil-Schorfheider
15. Oktober 2012 um 9:11  |  120136

@pax

Mag sein.
Andererseits, @pax, wird immer gemeckert, dass man „Top-Talente“ wie Strebinger, Kiesewetter, Ngankam oder letzte Saison Boyd ablösefrei ziehen lässt, weil man ihnen nicht entsprechende Angebote unterbreitet hat.
Hier verstehe ich diese Diskrepanz nicht, denn alle Spieler haben bisher nie höher gespielt als in den jeweiligen Reservemannschaften oder sind wie Boyd nach nur einer Saison weitergezogen. Und gerade finanziell unmoralische Angebote für unfertige „Roh-Diamanten“ kann unser Verein eben nicht stemmen.


15. Oktober 2012 um 9:32  |  120137

Hm, Thema Gehalt ist bei jungen Spielern natürlich in der Tat schwierig.
Die „Aufwandsentschädigung“ zahlen andere sicherlich gerne (siehe Golfsburg), da zieht Hertha nur mit, um eine Chance zu haben. Wichtiger als das pure Geld ist, den Spielern beim Umgang mit eben diesem zu helfen. Und ggf. eben auch Spieler zurecht zu stutzen/Gehalt zu kürzen/zu „kündigen“.
Aber es bleibt ein Tanz auf der Rasierklinge… 🙁


15. Oktober 2012 um 9:33  |  120138

Ähnlich das Thema „Geilheit“: Auch die kann „antrainiert“ werden, wenn das deutlich gefordert wird…


Dan
15. Oktober 2012 um 9:43  |  120139

@Der Bremser // 14. Okt 2012 um 14:48

http://www.bundesliga.de/de/liga2/clubs/hertha-bsc/zentren.php
—-

Habe ich sonst was gestern verpasst ausser Brausewerbung in der F1, beim Motorrad oder im freien Fall? 😉

Hatte nen schönen Spaziergang und ein „gutes“ Buch.


hurdiegerdie
15. Oktober 2012 um 10:04  |  120140

Für mich läuft die Diskussion auf 2 Ebenen ab.

Zunächst sind wir auch ein Verein und zu einem Verein gehört Jugendarbeit. Wir wollen und können auch stolz auf unsere Jugendarbeit sein. Einige von uns, sicherlich mehr als ich, verfolgen intensiv auch diese Seite des Vereins. Sicherlich ( @apolinaris) hat unsere Jugendarbeit ein ausserordentlich gutes Renommée, das zeigen ja auch die Sternchen, die wir dafür bekommen. Ich wage jedoch zu bezweifeln, dass dieses Renommée auf die Bundesligamannschaft abstrahlt (müssten wir sonst nicht vom DFB besser behandelt werden?) oder gar Werbeeinnahmen generiert. Natürlich wäre es schön, wenn unsere Berliner Jungs dann auch in unserer BL-Mannschaft spielten.

Auf der anderen Seite bleibt die Frage, was bringt es der Profimannschaft? Ich war (bin?) einer, der sagte, nur über die Jugendarbeit können wir aus dem finanziellen Schlammassel raus. @backs (glaube ich) sagte, wer kein Geld hat, muss ausbilden. Genau hier werde ich jedoch zunehmend skeptischer. „Wir kaufen keine Stars, wir bilden sie selber aus“, war schon der Slogan Mitte des letzte Jahrzehnts. Stimmt ja auch, die Boatengs und Fahti haben die ersten 4 Jahre der Jugendarbeit sowie den Ausbau der Infrastruktur finanziert und sind zu potenziellen Stars ausgebildet worden.

Mir klingelt mehr und mehr im Ohr, was Schiller (weiss nicht mehr wann, auch schon ein paar Jahre her) später sagte: „Erst zahlen wir teuer für die Ausbildung, und dann müssen wir teuer zahlen, um die Leute behalten zu können“.

Niemand kann (Sunny deutete an, vermutlich auch rechtlich nicht) uns garantieren, dass wir die von uns ausgebildeten Spieler auch behalten können, auch nicht, wenn wir den Etat von 2 auf 3.5 Mio erhöhen. Ein J.Boateng hatte mit ein paar Einsätzen ein Angebot über ca. 500’000 pro Jahr plus Prämien. Der HSV ohne 3 Sternchen ihrer Fussballakademie zahlte einfach das Doppelte.

Dazu kommt dann das Argument der fehlenden Gier in einem schwierigen Berliner Umfeld (Sahilovic sagte, er musste einfach weg, um das werden zu können, was er jetzt ist).

Nochmals, ich bin nicht gegen Jugendarbeit. Aber ich bin der Meinung mit dem einfachen (soll keine Beleidigung sein), wir haben kein Geld also bilden wir selber aus, kommen wir nicht weiter.

Vielleicht sollte es Austauschmodelle zwischen BL-Akademien geben. Sicherlich, m.E., muss der Ausbildungsverein besser geschützt werden. Ich denke da unausgegoren neben der Ausbildungspauschale an etwas wie:

Haben die Spieler Angebote vom Ausbildungsverein, so müssen andere Mannschaften, dieses Angebot als Ablöse bezahlen, multipliziert mit einem Faktor für die Anzahl der Ausbildungsjahre.

Klar, da hätten wir für J.Boateng auch nicht mehr bekommen, vielleicht aber für andere, und…

…der abwerbende Verein wird sich überlegen, ob er das Risiko der Ablöse plus des höheren Gehalts für einen jungen, noch unerfahrenen Spieler eingehen will.

Ok sorry, wieder zu lang und alles bekannt.


ubremer
ubremer
15. Oktober 2012 um 10:21  |  120141

@live vom Trainingsplatz,

seit 20 Minuten überfällig: Hertha-Profis auf dem Schenkendorff-Platz. Kabinenpredigt von J-Lu ?


ubremer
ubremer
15. Oktober 2012 um 10:30  |  120142

@Training,

19 Feldspieler laufen, Shervin Radjabali-Fardi und Felix Bastians sind dabei. Ausserdem drei Torwarte.
Geht doch 😉


Der Bremser
15. Oktober 2012 um 10:32  |  120143

@Dan,Danke für die Info.


Dan
15. Oktober 2012 um 10:37  |  120144

@jap_de_mos // 15. Okt 2012 um 09:33

Bin ich anderer Meinung, dass man „Geilheit / Gier“ antrainieren kann.

Das besagte Bayern-Gen ist doch eine „Mutation“ aus einem knallharten Verdrängungswettbewerb. Wieviele wirklich gute Spieler mit „Gier“ sind da gescheitert. Ich kann bis heute nicht verstehen, dass Michael Sternkopf sich nicht wie Mehmet Scholl bei Bayern durchgesetzt hat.

Die Frage für mich stellt sich, welche mentale Stärke muss man mitbringen um den Job auszuüben und kann man wirklich eine „guten Jungen“ zu einem „über Leichen gehen“-Typ umerziehen, wenn der Impuls nicht von der eigenen Person ausgeht.

Soll heißen, der Jugendspieler steht in der Pflicht sich anzubieten. Unzwar so anzubieten, dass er auffällig wird, überall – Training und U23.

Und natürlich heißt, dass auch Verzicht im Ernährungs- und Spaß El Dorado, wenn man einen Profi verdrängen will, kann man sich keine Freizeitfaxen erlauben.

Was mich aber wiederum in eine andere Richtung von Überlegungen bringt, Dejagah, Ebert, KPB oder Salihovic warem alles keine „Kinder von Traurigkeit“ und haben es geschafft, waren nur halt schwer zu bändigen und haben daher wohl nicht ihr gesamtes Potenzial hier in Berlin abgerufen.
Hat bei Hertha BSC ggf. dadurch ein Umdenken in der Sichtung stattgefunden und man scoutet eher die „Schwiegersöhne“ als die „Problemfälle“?
Und haben die „Schwiegersöhne“ ggf. weniger Biss als die „Ghetto-Kids“?

In den USA gibt es das Phänomen im Sport, dass die Menschen mit dem Abgrund im Rücken sich viel stärker und härter nach oben arbeiten, als der Mensch in einem gesichertem Umfeld.

Anderseits schafft ein „Schwiegersohn-Typ“ Gomez „alle“ Hürden ohne Probleme zunehmen.

Wie immer liegt die Wahrheit wohl irgendwo dazwischen.


backstreets29
15. Oktober 2012 um 10:54  |  120145

Ich werf jetzt nochmal die Frage in den Raum, nachdem hier ja gefordert wurde, die Investitionen in die Jugendarbeit eizustellen, was die Alternative dazu ist?
Ganz abgesehen von den Auflagen des DFB


tunnfish
15. Oktober 2012 um 11:02  |  120146

@hurdie
Genau etwas in der Art des ausbildungsschutzes fehlt. Problem neben vielen anderen die regeln muessen in der uefa oder gar FIFA gelten. Oder das bisherige System der ausbildungsentschaedigung massiv aufsatteln sprich verdoppeln und die Bewertung der Ausbildungsjqhre in den Vereinen überprüfen. Fuer ein gesunden Wettbewerb muss weiterhin massiv Geld von oben nach unten verteilt werden auf Basis der ausbildungsstrategien.


elaine
15. Oktober 2012 um 11:05  |  120147

Dan // 15. Okt 2012 um 09:43
Habe ich sonst was gestern verpasst ausser Brausewerbung in der F1, beim Motorrad oder im freien Fall? 😉

************************

Nein, eigentlich nicht 🙂

*************************

Gestern hatte ich einen Bericht über die *Reds* gesehen.

Unter anderem fand ich die Szene interessant, als der Trainer den 17jährigen Sterling zusammen faltete. Mit ungefähr den Worten:“ Du hast hier nicht dazwischen zu reden. wenn ich das noch einmal höre, sitzt Du schneller im Flieger nach Hause, als Du denken kannst.“
Er dann ,“Aber ich habe doch gar nichts gesagt“
Trainer:“ Du weißt genau , was Du gesagt hast“ ………… 😆


15. Oktober 2012 um 11:22  |  120148

@hurdie: nö, nicht zu lang und (zumindest mir) nicht alles bekannt.
Ein besserer Schutz wäre sicherlich wünschenswert, bin da ganz bei dir. Aber ob da die EU mitmacht? Da bräuchte es dann ein „Gentlemen’s-Agreement“ – und was solche Abkommen im Profifußball wert sind…
Dass es aber dennoch funktionieren kann, zeigt das Beispiel Brooks, der klar formuliert hat: „Ich bin geblieben, weil ich bei Hertha [ggü dem Bayern-Angebot] die bessere sportliche Perspektive für mich gesehen habe.“ Mit anderen Worten: Die jungen Spieler sollen sich hier wohlfühlen udn das Gefühl haben, dass Hertha für sie der beste Klub für erste Schritte im Profigeschäft ist.

@dan: Thema „Ghetto-Kids/Schwiegersöhne/Geilheit“: Ich glaube, dass viel an der Begleitung der Spieler hängt. Ich kann einen „Schwiegersohn“ durchaus zu mehr „Geilheit“ pushen, wenn ich mich nicht zu schnell mit seinen Leistungen zufrieden gebe und immer wieder mehr Einsatz fordere. Und ich kann ein „Ghetto-Kid“ durchaus positiv prägen und ihm durch positive Vorbilder weiterhelfen. (Nebenbei bemerkt gibt es wohl weder den einen noch den anderen Stereotyp in „Reinkultur“, zum Glück).
Mein Vorschlag wäre, den jungen Spielern Mentoren an die Seite zu geben, die die Spieler ab dem Alter von, sagen wir mal, 14 Jahren begleiten, sich einmal die Woche mit ihm treffen, sich ihre Probleme anhören usw. Wäre genial, wenn das Spieler aus dem Profikader wären. Problem dabei natürlich: wenn der Spieler bald wechselt, muss wieder ein neuer Mentor gefunden werden…


Dan
15. Oktober 2012 um 11:39  |  120149

@jap_de_mos // 15. Okt 2012 um 11:22

Also wenn ich mich recht erinnere, gab es im / zum Zeitraum von Marcelinho diese Mentoren – Geschichte bei Hertha BSC.


Dan
15. Oktober 2012 um 11:44  |  120150

Hieß und heißt Patenschaft und gibt es heute noch. 😉

http://www.herthabsc.de/de/nachwuchs/akademie/internat/page/594-972-88–.html


cameo
15. Oktober 2012 um 11:50  |  120151

@Jap: „Ich kann einen “Schwiegersohn” durchaus zu mehr “Geilheit” pushen, wenn ich mich nicht zu schnell mit seinen Leistungen zufrieden gebe …“

Ich finde, der Schwiegervater sollte sich da raushalten.


Dan
15. Oktober 2012 um 11:53  |  120152

😉

Der will Opa werden.


Silberrücken
15. Oktober 2012 um 11:58  |  120153

Wenn Jugendförderung „belohnt “ werden soll, dann muss eine Beteiligung an der wirtschaftlichen und sportlichen Entwicklung erfolgen. Meines Wissens gibt es so eine Art „Ausbildungsentschädigung“ in kleinerer 6-stelliger Höhe.

Interessanter ist eine Beteiligung am Wert der Spieler von z.B. unter 17 Lebensjahren von 5, und von mind. 18 LJ von 7 Zeitjahren. Bemessungsgrenze ist das Volumen Spielergehalt/Beraterhonorar, welches z.B. an den Verband abgeführt wird (5% für die Treuhänderarbeit, 95% an die AV) und dann gestaffelt/abgezinst an die Ausbildungsvereine fließt.

Der Prozentsatz wird sich wohl zwischen 10 und 20% bewegen, ansonsten lohnt es sich für miemanden. Ich kenne leider den Modalwert der Spielerverkaufswerte nicht, dann könnte es feiner getunt werden.

Der Effekt ist weiterhin, dass die Ausbildungsvereine finanziell besserer gestellt werden, u.U. auch im Verhältnis zu den CL und EL Vereinen.


apollinaris
15. Oktober 2012 um 12:22  |  120154

Ich denke sehr ähnlich wie @dan, hatte das auch schon vor langer Zeit gepostet.Aber es ist und bleibt halt sehr vage: ich denke auch, dass Typ „Schwiegersohn“ , nimmt man ihn härter ran, meistens das Handtuch werfen würde. Und Typ “ ich mach Euch platt“ ist eben auch schnell mit dem Stinkefinger dabei, weil die (oft) besonders empfindlich sind, mit Kritik nahezu gar nicht umgehen können. In Berlin braucht´s eben besonders gut geschulte Pädagogen..Ante Covic mit Tretschok als Team..das ist wohl ne Antwort, um beide Lager gemeinsam ansprechen zu können. Find ich aus der Entfernung jedenfalls gut.- Wie die Ansprache generell in Konfliktsituationen ist, wissen wir alle nicht. -Da will ich niemanden unter Generalverdacht stellen. Zumal es wirklich keinen Königsweg in diesen Fragen gibt.
Als Generalist sage ich mal wieder: es muss durch diesen Verein ein Ruck gehen, es muss „von oben“ eine Begeisterung , eine „Gier“ (Klopp, Sammer; Favre etc) zu spüren sein, es muss das totale Engagement zu spüren sein, auch dessen permanente Einforderung. Wir sollten ne Gewisse Klarheit und Struktur zu erkennen geben, trotz aller Probleme ( Slomka, Kind, Veh, Bruchhagen)..
Ich glaube, anders als @hurdi, dass das gute Prestige durch die Akademie sich auch auswirkt ( Gute Presse= gut für die Sponsoren., glaube aber auch, dass diese viel klarer und agressiver nach außen getragen werden sollte. Seit vielen Jahren hat Hertha viele viele Berliner und Brandenburger im Kader und hatte sie in der Startelf- nur wurde das nie wirklich gepusht!- Wenn der HSV das gemacht hätte, würde das durch alle Gazetten gejagt werden. Hier liegt für mich so vieles im Argen: Außendarstellung , aber auch das interene Wirken „von oben nach unten.“
Dieser Verein brauch dringend Sauerstoffzufuhr, nicht nur monetärer Art..Es gibt sicherlich gute bis sehr gute Idee, aber alles läuft viel zu pomadig ab und bleibt im Ungefähren. Und wie unter Dieter Hoeness: wechseln die Philosophien zu schnell , wenn der erfolg sich nicht unmittelbar einstellt. Sachzwänge sind mir bewusst, aber die haben alle anderen Vereine ja auch..


Kamikater
15. Oktober 2012 um 13:02  |  120155

Die Frage, wie gut ein Team mit dem Nachwuchs umgeht, hängt im Wesentlichen auch von Faktoren ab, die der Verein nur bedingt steuern kann.

Nehmen wir mal den FC Mayern. Dort dümpelt die U23 auch wie unsere in der Regionalliga herum. Eigentlich viel zu wenig, wenn man bedenkt, dass die in der A oder B Jugend wie wir eigentlich öfter mal ins Finale vorstoßen.

Nur werden diese Spieler dann irgendwann auch von 2.Ligisten abgeworben, wenn sie es nicht in die erste Mannschaft schaffen. Das liegt natürlich auch am Berater, der gerne Geld machen will, was man ja grundsätzlich verstehen kann. Außerdem ist es rein nummerisch nicht möglich, dass jeder den Durchbruch bei seinem Heimatverein schafft.

Wenn man als Dortmund sieht, so ist das eigentlich das Maß aller Dinge. Mehr als 4-5 Spieler nach oben zu holen und zu binden, ist kaum möglich, denn es muss ja im Team auch passen. Denn leider zählen am Ende doch nur Ergebnisse.

Die wenigsten Trainer bekommen, ebenso wie die Nachwuchskicker, Zeit um etwas aufzubauen. Auch das hat noch nichts mit dem übergeordneten System zu tun, dass ein verein mitbringen muss. Wenn man sich anschaut, wo momentan die Nationalmannschaftskicker herkommen, dann sind wir immerhin mit 2 Spielern (Boateng-Brüder) dabei.

Momentan scheints aber für mehrere Junge von uns zu passen, zumindest, so lange Ergebnis und Leistung stimmen. Wäre natürlich genial, wenn man es mit den oben genannten schaffen könnte, ins Oberhaus zu kommen und sie so den nächsten Schritt gemeinsam machen könnten.


Kamikater
15. Oktober 2012 um 13:13  |  120156

Kamikater
15. Oktober 2012 um 13:26  |  120157

Wusste gar nicht, dass man bei der U15 in der Hz 5 mal wechseln darf und dass der Sohn vom Trainer Ante Covic da mitkickt.


backstreets29
15. Oktober 2012 um 13:34  |  120158

Mein Gott Kamikater…..was bist du denn für ein Fan??????
Das ist ja wohl absolutes Basiswissen? 😀 😀


Exil-Schorfheider
15. Oktober 2012 um 13:43  |  120159

@backs

😀


Jolly
15. Oktober 2012 um 13:45  |  120160

Seit wann heisst der ältere Boateng denn Kevin JAMES?


Jolly
15. Oktober 2012 um 13:46  |  120161

So stehts in Kamikater´s Link…


Silvia Sahneschnitte
15. Oktober 2012 um 14:14  |  120162

Jugendförderung
Die Gefahr besteht immer, dass ausgebildete Jugendlichen von andern Vereinen weg geworben werden. Hier für wird es keine gesetzlichen Regelungen geben, weder national und erst recht nicht international.
Begegnet werden kann dem mit der Identifizierung des Jugendlichen und seiner Familie mit dem Verein. Wenn ich also nicht verhindern kann, dass von mir ausgebildete Jugendliche mit mehr Geld anderer Vereine abgeworben werden, muss ich Ihnen den Heimatverein attraktiv machen, sie müssen sich heimisch fühlen.
Das geht über die mir bekannten Konzepte bei Hertha (Patenschaften, Beschulung,..) hinaus. Obwohl in diesem Bereich von Hertha viel gemacht wird.
Die Eltern müssen frühzeitig mit eingebunden werden, gemeinsame Ziele mit Eltern und Jugendliche, erarbeitet werden. Perspektiven müssen geboten werden, auch über dem Fußball hinaus. Absicherungen (Berufsausbildung) müssen thematisiert werden, wenn der Jugendliche den Sprung nicht schafft. Ein Firmenpool das die berufliche Ausbildung der Jugendlichen übernimmt, geschaffen werden.
Eltern und Jugendlicher müssen wissen dass sie bei Hertha gut aufgehoben sind.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Exil-Schorfheider
15. Oktober 2012 um 14:23  |  120163

Silvia Sahneschnitte // 15. Okt 2012 um 14:14

„Absicherungen (Berufsausbildung) müssen thematisiert werden, wenn der Jugendliche den Sprung nicht schafft.“

Hm, zumindest gab es das zu Zeiten des Markus B., dass auch während der fußballerischen Ausbildung eine Berufsausbildung angeboten wurde. Damals wurde dies bekannt, als ein Spieler seine Lehre bei der Deutschen Bahn abbrach, um sich auf das Fußballerische zu konzentrieren.


Kamikater
15. Oktober 2012 um 14:25  |  120164

@backs
Auch Zwerge haben klein angefangen… 😆


apollinaris
15. Oktober 2012 um 14:27  |  120165

ich bin mir ziemlich sicher, dass struktuell nicht allzuviel falsch gemacht wird, sag ich einfach mal so.- Die 4 Sterne bekommt man ja nicht geschenkt. Nee, das will ich nicht glauben. So etwas kann der Preetz auch gut organisieren, da bin ich sicher. Nur kann er leider nichts verkaufen und kann auch niemanden Motivieren. Das sind keine Eigenschaften von ihm . Die werden aber in Zeiten der Entscheidungen gebraucht. Gute Verkäufer.


Silvia Sahneschnitte
15. Oktober 2012 um 14:29  |  120166

@E-S, schön zu hören, war mir so nicht bekannt. Mir geht es vorallem darum die Eltern mit ins Boot zu holen, da die auf die Kids einen großen Einfluss haben.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


ubremer
ubremer
15. Oktober 2012 um 14:40  |  120167

@Talentförderung,

Liveticker von einer Veranstaltung des VfL Bochum morgen/Dienstag und mit deren Manager Jens Todt, der auch mal bei Hertha sich kurzzeitig im Nachwuchsbereich versucht. Thema des Abends: Nachwuchsförderung – Link hier

In der Frankfurte Allgemeinen Sonntagszeitung gab es ein interessantes Rangnick-Interview zum Zusammenhang von Identifikation und regionale Talenten sowie von Geld und Dynamik. Titel „Tradition plus Geld ist nicht automatisch Erfolg“ Finden keinen Originallink. Eine Zusammenfassung gibt es in der Financal Times Deutschland hier


Dan
15. Oktober 2012 um 14:51  |  120168

Also hier mal auch einen Auszug bezüglich Hertha BSC – Jugend und Ausbildung:

„Sebastian Neumann – neuer Hertha-Profi ist Schüler an bbw Berufsfachschule 11.06.2010

Gestern wurde Sebastian Neumann in die Profi-Mannschaft von Hertha BSC berufen. Dank des überaus flexiblen, für Spitzensportler bei der bbw Akademie eingerichteten Ausbildungsprojekts, kann er parallel zu Trainings- und Spielverplflichtungen seine Berufsausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann fortsetzen. Sebastian Neumann ist jetzt im 3. Ausbildungsjahr. Nach den Sommerferien wird er in ein Betriebspraktikum gehen und sich ab Dezember intensiv auf die IHK-Prüfungen im Mai des kommenden Jahres vorbereiten.“


Silvia Sahneschnitte
15. Oktober 2012 um 15:01  |  120169

Danke @dan, danke @ubremer für die Infos
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Dan
15. Oktober 2012 um 15:18  |  120170

Zur Sicherheit: Der VfL Bochum Liveticker ist erst am 13. November.


ubremer
ubremer
15. Oktober 2012 um 15:23  |  120171

@Dan,

genaues Lesen wird belohnt 😉
Habe bei ‚Dienstag . . . ‚ aufgehört. Danke


Dan
15. Oktober 2012 um 15:26  |  120172

Hmm, ich frage mich gerade müssen wir vor Red Bull Angst haben, wenn von Rangnick sowas lese:

«Unsere Hauptaufgabe in Leipzig wird sein, im Umkreis von 150, 200 Kilometern die jeweils Besten im Jahrgang nicht nur auf dem Zettel zu haben, sondern in unseren Verein zu holen»

Leipzig – Berlin Luftlinie = 149,865 Kilometer
Leipzig – Berlin mit Auto = 192 Kilometer


Exil-Schorfheider
15. Oktober 2012 um 16:09  |  120173

@Dan

Ich denke schon. Denn die haben sich doch vermeintlich gute Leute aus Stuttgart geholt, oder?


Dan
15. Oktober 2012 um 16:30  |  120174

@Exil-Schorfheider // 15. Okt 2012 um 16:09

Stuttgart hat er „ausbluten“ lassen, als er in 18,99 war.

Bisher hat er als „Leipziger Manager“ überall ein wenig „gewildert“, aber definitiv ausserhalb der 200 km.

Interessant ist wie schnell es für einen Spieler in Leiptzig geht, wenn man innerhalb von 45 Tagen zwei verschiedene Trainer hat.

Adrian Mrowiec am 01.07. 2012 noch von Pacult aus Schottland nach Leipzig geholt – Mitte August unter Zorniger suspendiert und mit einer Abfindung aussortiert.


apollinaris
15. Oktober 2012 um 16:32  |  120175

ick lese fetteste subtexte 😆


apollinaris
15. Oktober 2012 um 16:32  |  120176

unnd Recht haste..gut, dass dieser Kelch..


15. Oktober 2012 um 16:39  |  120177

Danke @Dan für den Hinweis auf die Patenschaften. Als du es erwähntest, klingelte auch bei mir was im Hinterstübchen – muss ich wohl schon mal irgendwann gelesen haben und im „passiven“ Gedächtnis abgelegt haben… 😉 Aber ist doch auch gut, wenn die HErtha von selbst auf gute Ideen kommt und nicht immer nur auf dieses Forum hier angewiesen ist 😆

Die Eltern sind häufig die wichtigsten Bezugspersonen und häufig wohl leider auch die unrealistischsten und gierigsten im ganzen Prozedere. Und hier kommen die Stereotypen wieder: Eltern der „Schwiegersöhne“ sind sicherlich anders drauf und anders zu gewinnen, als die Eltern der „Ghetto-Kids“ (by the way: fällt da jemandem ne bessere Bezeichnung ein?! Mir kräuseln sich die Nackenhaare, aber mir fällt kein anderer Begriff ein…).
Also: Was kann man „für“ die Eltern tun?


15. Oktober 2012 um 16:40  |  120178

Oder – Beteiligung über alles – evtl. MIT den Eltern tun?


Dan
15. Oktober 2012 um 16:45  |  120179

@apollinaris // 15. Okt 2012 um 16:32

Der hätte aber für Deinen „Ruck“ durch den Verein und den „frischen Wind“ gesorgt. 😉


Dan
15. Oktober 2012 um 16:58  |  120180

@jap_de_mos // 15. Okt 2012 um 16:39

sozial benachteiligte Kinder
Slum Dogs
Sozialprojekt Kinder
Schmuddelkinder (Franz Josef Degenhardt)
Kinder aus der Unterstadt
Gossenkinder

Ich glaube es gibt keinen wirklich schmeichelhaften Namen für die, die am wenigsten was dafür können.


Dan
15. Oktober 2012 um 17:33  |  120181

@jap_de_mos // 15. Okt 2012 um 16:39

Das Problem ist doch (denke ich), dass die Eltern nur das eigene Kind sehen und nicht das ganze Puzzle.
Keiner wird je einsichtig sein, dass ggf. das eigene Kind den Ansprüchen nicht entspricht.

Wie will man also Eltern mitnehmen, wenn es auf dieser hohen Ebene „Profi werden“ weiter geht?

Es gibt einige Aktionen von Hertha BSC um die Eltern aller Jugendspieler eines Jahrgangs zusammen zubringen und auch Eigeninitiativen der Eltern.

Es gibt Beratungsgespräche. Mir noch im Gedächnis, als man Schulz davon abbringen wollte sein Abi zu schmeißen.

Desweiteren kann ich mich an eine Aussage erinnern, die ungefähr so lautete: Wir hätten gerne mehr Plätze in unserer Akademie, um den einen oder anderen Spieler vor den Flausen aus dem Elternhaus zu schützen.“

Es wir sicher Verbesserungspotential geben, aber ich denke Hertha BSC ist da wirklich sehr bemüht, dem jungen Spieler auch ein zweites Standbein zu verschaffen.


pax.klm
15. Oktober 2012 um 17:39  |  120182

Dan // 15. Okt 2012 um 09:43

Na Dan, in Siethen gab es ein schönes Drachenfest und da war es ein Glück, dass mei Hund nicht fliegt, auch nicht an der Leine, bei den Kampfdrachen…

Ansonsten finde ich die Darstellung @hurdie um
10.04 nicht zu lang und diese Aussagen lassen dann im Kontext die Aussagen zur
„Wirtschaftlichkeit“ der JugendArbeit ganz anders wirken…, denn so ergibt es dann doch wieder mehr Sinn… 😉


Dan
15. Oktober 2012 um 17:46  |  120183

@pax
Biste um oder durch die halbe Stadt gefahren? 😉


pax.klm
15. Oktober 2012 um 18:15  |  120184

@Dan, na die paar Kilometer…


Kamikater
15. Oktober 2012 um 18:18  |  120185

@Dan
Na wenn der Rangnick so wildert, wie es 1899 versucht hat, dann werden wir den Versuch von gestern mit ihm nochmal aus 39km ohne Fallschirm durchführen. Dann ist ihm im Leben wenigstens ein Rekord sicher. 😉


hurdiegerdie
15. Oktober 2012 um 18:28  |  120186

Tja, die Familie einbeziehen – mit den Boatengs als leuchtendes Beispiel der Jugendarbeit…..

Den Buchtipp hatte ich ja schon mal gepostet.

Pfft @pax.klm // 15. Okt 2012 um 17:39
„mehr Sinn ergeben“…. ich sage doch seit Monaten, ja Jahren nichts anderes 😉


Dan
15. Oktober 2012 um 18:31  |  120187

@Kamikater

Damit macht man doch keine Witze. Hat der nicht schon ein Burnout ohne Eintritt in die Stratosphäre? 😉


15. Oktober 2012 um 18:44  |  120188

Hm, ich merke schon: Ich habe zu wenig Einblick. All meine „genialen“ Gedanken wurden bei Hertha offensichtlich schon gedacht… 😉
Is halt ein komplexes Thema, bei dem es viele kleinen Stellschrauben gibt und nicht die eine große Wahrheit, die man umsetzen muss und dann läuft es.
Ich denke, zur Ehrlichkeit gehört es auf jeden Fall dazu, zu sagen: Wir werden immer Spieler verlieren. Manche, weil wir ihnen (subjektiv) zu wenig bieten. Manche, weil wir ihr Potential falsch einschätzen. Manche, weil sie es (aus verschiedensten Gründen) charakterlich nicht packen, im Fußballgeschäft zu überleben.
Das Ziel muss halt sein, diese Ausfälle soweit wie möglich zu minimieren.
Herthas Maßnahmen bislang:
– Zusammenarbeit mit den Eltern (gibt’s da eigentlich so ne Art „Beratung“? Wie gehe ich mit Scouts von 18,99 oder Spielerberatern um? Usw.)
– Den jungen Spielern werden Mentoren an die Seite gestellt
– Die besonders talentierten Spieler kommen in ein besonderes Förderprogramm mit großer Nähe zum Profikader
– Grundsätzlich gute Jugendarbeit (diverse Meisterschaften, Pokalsiege etc. in allen Altersklassen)
– Jugend-Akademie, Kooperation mit Poelchau-Schule usw. Ziel dabei: Junge Leute auch fürs Leben neben dem Fußballplatz fit machen.
– Klares Konzept mit der U23: „3 Jahre. Dann Profi oder weg“.

Tja, wo soll man da noch ansetzen? Am ehesten wohl bei letztem Punkt, da wäre die Frage nach „konzeptioneller Verleihung“ der Spieler relevant. Und evtl. die Frage nach dem U23-Trainer…


Supernatural
15. Oktober 2012 um 18:51  |  120189

Mal bisschen offtopic:
Wir spielten Ende Juli unser 120-jähriges Jubiläumsspiel gegen Juve. Juve trat mit einer besseren B-Elf an, obwohl sie vertraglich hätten mit ihrem A-Team antreten müssen.
Nun meine Frage: Konnte Hertha die Antritts-Gage von Juve senken bzw. gab es schon eine außergerichtliche Einigung? Hab davon nichts mehr mitbekommen, außer dass man eine außergerichtliche Einigung wollte.


apollinaris
15. Oktober 2012 um 18:51  |  120190

@dan: das ja, deshalb wäre ich „für ihn“ gewesen, aber jetzt, da ich ihn arbeiten sehe: nicht, um solchen Preis.Dann ist es nicht mehr mein Verein. Wie gesagt: Erfolg um jeden Preis, ist einfach nicht mein Ding. Für mich: Glück Gehabt 😉


apollinaris
15. Oktober 2012 um 18:54  |  120191

@super: ich fürchte, solche Äußerungen sind mehr für die Presse (also für das Publikum) gedacht..Schnattern gehört zur Volksberuhigung. So schätze ( 😆 ) ich das ein.


Supernatural
15. Oktober 2012 um 19:09  |  120197

@ apo

Das wundert mich jetzt aber. Der HSV hatte ein ähnliches Problem wie wir(gegen Barca) und schaffte es laut dem damaligen MoPo-Artikel, die Antritts-Gage zu senken:
“ Der HSV hatte dem FC Barcelona aus gleichem Grund zuletzt von den versprochenen 1,2 Millionen Euro ein Drittel abgezogen. Schiller hofft nun „auf eine einvernehmliche Regelung“. “

Gerade unser Verein kann, egal wie gering die Summe auch ist, darauf nicht verzichten. Naja wer weiß was hinter geschlossenen Türen ausgehandelt wurde.


apollinaris
15. Oktober 2012 um 19:37  |  120206

vielleicht schnattern die ja auch nur.. Alles will man ja sowieso nicht offen verhandeln, davon mal ganz ab..


Dan
15. Oktober 2012 um 19:56  |  120213

@super
War denn Hertha BSC der Geschädigte?
Ich dachte das war Sportfive bzw. der Veranstalter von Night of Champions odrr wie die heißen.


hurdiegerdie
15. Oktober 2012 um 20:39  |  120231

Wenn ich dahin gegangen wäre, und nur die 2. zu sehen bekommen hätte (trotz Versprechen) und Hertha nicht mal was unternähme, dann würde ich beim nächsten Mal sicher nicht hingehen.

Könnte ja wieder so sein, dass mir Messi angeboten wird und nur Iniesta spielt.


hurdiegerdie
15. Oktober 2012 um 20:40  |  120232

200ster


Ursula
15. Oktober 2012 um 21:44  |  120240

Scheiße verpasst!


apollinaris
15. Oktober 2012 um 22:32  |  120243

@hurdi: das meinte ich ja..aber ob dann wirklich… 😉

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