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 (ub) – Yeah, getreu dem Otto-Motto „Einen ha’m wir noch“- Tusch, Immerhertha-Trommelwirbel. Es tritt auf, @tunnfish. Mit einem speziellen Thema.

(@tunnfish) –  Ich weiß es noch ganz genau, es war der 26.03. mein Geburtstag. Ich hatte die Schnauze voll, gestrichen voll. Von meinem Leben, meinem Verein und meiner bis dahin nicht enden wollenden Sympathie für eine Gemeinschaft von Loosern. Hertha hatte es wieder einmal geschafft. Der X-te Abstieg und die Versenkung in der Bedeutungslosigkeit waren beschlossene Sache. Trotz ständig neuer Trainer im Laufe der Saison (in den letzten Spielzeiten war die Anzahl der Spielleiter  exorbitant gestiegen) und auch einiger einschneidender Veränderungen auf der Manager Position, waren keine Fortschritte zu erkennen gewesen. Weder in der Spielanlage, waren klare einstudierte Spielzüge erkennbar, noch war ein gesunder Mannschaftsgeist dauerhaft zu erkennen, von einer Verbesserung der Spieler an jedem verdammten Tag gar nicht zu erst zu reden.

Tiefstes apokalyptisches Abendbrot

Die Schulden der Hertha hatten sich wie gewohnt in nur eine Richtung entwickelt- tiefstes apokalyptisches Abendrot-  und alles Bemühen hatte nicht gefruchtet. Im DFB-Pokal war man wieder einmal in der ersten Runde kläglich gescheitert. Es ist das Jahr 2031, das schlechte Jahrhundert, dass jeden Verein einmal erwischen kann, sollte eigentlich in diesem Jahr beendet werden.

Eine Initiative von Hyper-Fans genannt: „die pihrathen“ (sic!) (die Ultras hatten sich 2013 aus dem Support zurückgezogen und Ihren stillen Protest auf eine stille Treppe im Süden Neukölln verlegt) hatte sich im Jahr 2020 durchgesetzt und waren im Rahmen eines Crowdfunding-Projektes als strategischer Investor in die Hertha KGaA eingestiegen.

Vereinsführung in Echtzeit installiert

Durch das gezielte Engagement der Hyper‘s wurden die Mitgliederversammlungen im Stadion abgehalten und die stimmrechtlichen Mehrheiten waren auch auf den MV’s gesichert. Nach der ersten MV wurde eine internetbasierte Vereinsführung in Echtzeit installiert.

Alle Mitglieder und Beteiligten des Funds waren ab sofort an der Verpflichtung von Trainern, Spielern und Managern beteiligt. Entscheidungen wurden nach langen Diskussionen im sogenannten „Ständig-Hertha-Blog“ mit Hilfe eines Internetpolls getroffen. Jeder konnte sofern er den die Mehrheit erlang, temporär  Trainer oder Manager werden bis zu nächsten Abwahl, wobei Entscheidungen über Transfers ausschließlich über den Blog gefällt wurden.

Sogar während des Spiels konnten die Fans mittels einer EA Sports APP darüber entscheiden, welche Spielzüge als nächstes gewählt und welche Spieler eingewechselt werden sollten.

Freibier, Massagen, Frauen

Die Seiteneffekte, wie der Ausschank von Freibier, gratis Massagen im Spielerbereich, 24h Live-Feed’s der Spieler und freier Eintritt für alle (Frauen bekamen sogar Geld für ihre Stadionbesuche) waren gar nicht ausschlaggebend.

1230 Trainer,  678 Manager und 567 Transfers und 12 Konkurse später war der Verein in die 7.Liga abgestiegen.

Der Tag an dem ich beschloss mich nie wieder mit Hertha zu beschäftigen hätte ein anderer sein müssen.  Der Tag an dem die Fans die vollständige Macht übernahmen.

Die Frage die sich mir stellt ist folgende (bis zu zwei Antworten möglich):

Ist ein Klub konkurrenzfähig, der Transfers, Personalentscheidung und Aufstellung durch die Fans entscheiden lässt?

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P.S. Daneben treibt mich (@tunn) noch ein Vorschlag zur Regeländerung im Fussball um, der in allen Ligen umsetzbar wäre. Der Fussball hat in den letzten Jahrzehnten ständig an Athletik zugenommen. Wäre es nicht ein logischer Schritt die Anzahl der Feldspieler auf 10 zu reduzieren und dafür Ein- und Auswechslungen im laufenden Betrieb zuzulassen?

O.k., das Magazin Elf-Freunde hätte ein Problem genau wie 90Elf. Zugegeben,  der ein oder andere furchtbare Fussballgassenhauer müsste umgetextet werden.

O.k., das ein oder andere Zitat umgeschrieben werden – Gary, guckst du hier.

Aber sonst?

Ein- und Auswechslungen während des Spiels wären . . .

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Die Reduzierung der Feldspieler auf 10 wäre . . .

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Die Einführung von Zeitstrafen wäre . . .

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51
Kommentare

Freddie1
28. Dezember 2012 um 12:27  |  135883

Zum Vorfred:
@kami danke!


pax.klm
28. Dezember 2012 um 12:28  |  135884

Nur zur Überschrift, der Tag muß erst „geboren“ werden!


Lichterfelder
28. Dezember 2012 um 12:28  |  135885

Bronze.


Lichterfelder
28. Dezember 2012 um 12:32  |  135886

Wie oft stand ich an diesem Punkt….

Nett geschrieben!


pax.klm
28. Dezember 2012 um 12:33  |  135887

HäHäHä statt HaHoHe!
Allet sinnvoll, aber nur wenn icke die Kontrolle behalte…
(Oder war das ernst gemeint?) Helau oder so?


Freddie1
28. Dezember 2012 um 12:34  |  135888

Zum Thema:
Ich bin froh, dass nicht die Fans Entscheidungen zB zu Transfers treffen können.

Ach ja: danke für den Beitrag, @thunn


pax.klm
28. Dezember 2012 um 12:35  |  135889

Ach so, aber absolut lesenswert und bestimmt ein Fünkchen Selbstironie und Wahrhaftigkeit dabei. bezogen auf uns alle hier!
Einen schönen Freitag
Pax


28. Dezember 2012 um 12:44  |  135890

sehr schön geschrieben … vielleicht verfilmen wir das ganze als amateur video 🙂


inari
28. Dezember 2012 um 13:02  |  135891

zeitstrafen finde ich sehr gut. zeitspiel, verletzung vortaeuschen, schwalbe oder meckern? 5 minuten strafbank.

fouls durch die der gegner behandelt werden musd? dolange wie das gegnerische team in unterzahl ist, muss der foulende spieler auch runter. ich kann nicht verstehen wie ein vergehen wie foul dazu fuehren kann, dass dienfouoende mannschaft einen vorteil erhaelt (mehrere minuten in ueberzahl).


inari
28. Dezember 2012 um 13:03  |  135892

die foulende mannschaft *


28. Dezember 2012 um 13:12  |  135893

Cool, @tunn. Schöner Text.

Evtl. heute Abend mehr von meiner Seite.


schnitzel
28. Dezember 2012 um 13:38  |  135894

Die Frage, wie man den Fußball mit neuen Regeln oder Regeländerungen verbessern kann, ist eigentlich ein eigenes Thema wert 😉

Was mich in dieser Hinsicht am meisten freuen würde, wäre mehr Fairness, Respekt und Glaubwürdigkeit hineinzubringen. Es beginnt bei kleinen Dingen wie: Konsequent Gelbe Karte für jede Schwalbe zeigen (Anm.: ich würde mir Rot für eine Schwalbe im Strafraum wünschen, analog zum „Torraub“, weil es de facto ein spielentscheidender Betrugsversuch ist), für jedes Ball-Wegschlagen, für jede offensichtliche Zeitverzögerung. Oder auch für jedes „Ballsperren“ bei einem gegnerischen Freistoß. Und vor allem diese ewigen Diskussionen/Brüllereien mit dem Schiedsrichter, teils peinlich theatralisch und teils einfach nur erschreckend. Das sind Dinge, die schon im Regelwerk stehen und nur darauf warten, in die Praxis umgesetzt zu werden. @ Zeitschinden: Mir würde es sehr gut gefallen, die letzten 10 Minuten (also ab der 80. ^^) netto spielen zu lassen. Bei jeder Unterbrechung wird die Zeit angehalten, wie wir es von so vielen Sportarten kennen. Dann gibt es z.B. dieses elendige, peinliche Herumliegen oder die ganzen Spielerwechsel mit langsam dahin humpelnden Spielern nicht mehr.

Solche Elemente haben mit Sportlichkeit nichts zu tun, ich würde mir da mehr Aktivität von den Verbänden wünschen.


Alpi
28. Dezember 2012 um 13:55  |  135895

@tunnfish
Schöner Beitrag.

Zeitstrafen finde ich gut. Beliebige Ein- und Auswechslungen finde ich gut, aber eher so wie beim Basketball als wie beim Handball.
Außerdem wäre ich auch für ein Timeout pro Spiel.

Bei den 10 Feldspielern habe ich nicht gewählt… da bin ich etwas durcheinander gekommen… beginnen wir nicht jedes Spiel mit 10 Feldspielern???

Ich will auch so eine App!!!


Alpi
28. Dezember 2012 um 14:11  |  135896

@schnitzel
Auch eine sehr schöne Idee in den letzten Minuten die Zeit anzuhalten. Das geht dann aber nur mit einem Videobeweis einher. Ich stelle mir sonst schon die Diskussionen bei einem Tor mit Ablauf der Spielzeit vor: „War der Ball im Tor bevor die Zeit abgelaufen war unter erst danach?“


Kamikater
28. Dezember 2012 um 16:08  |  135899

Ich habe meiner Freundin im Jahr 1992 wegen des zu vielen Geldes, was sie ausgab, auch eine Zeitstrafe gegeben. Sie ist bis heute nicht zu Hause…

Schicker Beitrag @tunnfish, aber für mich was es das erste verlorene DFB Pokalfinale gegen Köln in Hannover. Allerdings habe ich mich am nächsten Tag gleich wieder eines Besseren besonnen.

PS: Wir können Talente nur halten, wenn wir Geld haben. Wie sonst? dafür stehen wir im Vergleich zu anderen Teams ziemlich gut da.


wilson
28. Dezember 2012 um 16:31  |  135900

Der Tag, an dem die Fans das Ruder übernehmen…

So wie VEB Hertha?

Schöner Beitrag, @tunnfish


apollinaris
28. Dezember 2012 um 16:42  |  135901

..aus Respekt gegenüber den Fleissigen des blogs: tolles Thema, @thunn.
Ich habe mal ne Pause von fast 5-8 Jahren mit Fussball als solchem gehabt; jetzt kann mich nichts Großes mehr erschüttern; notfalls würde ich auch zu B-Klasse pilgern- .
Demokratische Mannschaftsaufstellungen würden auf dauer scheitern- Ich glaube, ein dreiköpfiges Trainerteam, mit Chef- ist die perfekte Lösung, um Teams aufzustellen.


Tunnfish
28. Dezember 2012 um 17:01  |  135902

Eigentlich wollte ich Ubremer nur etwas Futter für die saure Gurken Zeit geben, hätte nicht gedacht, dass das schon so früh nötig wird.

@wilson
Inspiration ohne vollständige Fachkenntnis des Themas, das wär doch auch was für Dich ?! 😉


sven
28. Dezember 2012 um 17:05  |  135903

Hallo Herr Bremer,

ich würde gerne eine Stellungnahme von Hertha zu gewissen Theman haben und hoffe hierbei, dass Sie diese Fragen an den Verein stellen können. Als langjähriger Hertha-Fan ensetzt mich das Vorgehen der Verantwortlichen zu diesen Themen schon seit über 10 Jahren.

1. warum findet kein Wechsel des Chefarztes statt?
Schleicher fällt seit Jahren falsche Urteile über die Verletzungsdauer der Spieler, diese fallen meistens doppelt solange aus.

2. Warum hat Hertha seit Fiedler keinen Guten Torwart der sich zumindest in der 2.liga durchgesetzt hat, hervorgebracht? Warum werden deshlab nicht die Torwarttreiner ausgewechselt?

3. Warum darf heine weiterhin Trainer der u 23 sein?

Andere u 23 Teams spielen regelmässig um den Aufstieg in die 3.Liga mit, nur Herthas zweite dümpelt in der schwach besetzten Regionalliga rum.

Ich bin der Überzeugung, dass Wechsl auf diesen Psoitionen hertha weit nach vorne bringen würden.


pax.klm
28. Dezember 2012 um 17:09  |  135904

Kamikater // 28. Dez 2012 um 16:08

Danke Dir für den Hinweis im Vorthema, habe den link rausgesucht, sehr interessant.
Geld wird so oder so benötigt!


Stiller
28. Dezember 2012 um 17:25  |  135905

Wenn alle entscheiden, entscheidet niemand. Wird nicht hinhauen.

Allerdings, @wilson, der Begriff „VEB Hertha“ ist meines Erachtens nicht korrekt gewählt. VEBs waren ja „volkseigene“ Betriebe – also quasi staatlich und ferngesteuert.

Was Du wohl meinst wären „faneigene Betriebe“ – ergo „FEB“ – also so etwas wie eine Genossenschaft. Und das dies klappen kann, sehen wir zum Berispiel an den Volksbanken.
🙂


Kamikater
28. Dezember 2012 um 17:34  |  135906

„Genosse Torwart – Abschlagen!“


ft
28. Dezember 2012 um 19:01  |  135908

Das ereignissreiche Jahr 2012 neigt sich dem Ende entgegen und nun endlich wandelt sich dieses Blog vom simplen Geplauder um Fußball zum philosophischen Gespräch.

Zusammengefaßt hat @thunnfish s Tag(alb)träumerei schon weiland unser ex Regierender Willy Brand mit seinem bahbrechenden Spruch

Mehr Demokratie wagen .

Ich würde aber deutlich weitergehen mit oben angeführten Ideen und
meine wir sollten

back to the roots

nach den alten keltischen Regeln den Ball von einem Dorf zum anderen über den Acker treiben.

Keine Regeln – keine begrenzte Teinehmerzahl – keine Zeitbegrenzung . Sieger ist die Mannschaft die den Lumpen ins gegnerische Tor gebracht hat.


pax.klm
28. Dezember 2012 um 19:09  |  135909

ft // 28. Dez 2012 um 19:01

Keine Regeln – keine begrenzte Teinehmerzahl – keine Zeitbegrenzung . Sieger ist die Mannschaft die den Lumpen ins gegnerische Tor gebracht hat.

Prima, solange nicht Bundesländer gegeneinander spielen, da sollte doch Berlin gute Karten haben. (Wenn denn alle mitmachen…)


Blauer Montag
28. Dezember 2012 um 19:10  |  135910

Tunnfish // 28. Dez 2012 um 17:01

Eigentlich wollte ich Ubremer nur etwas Futter für die saure Gurken Zeit geben, hätte nicht gedacht, dass das schon so früh nötig wird.

Ich mag saure Gurken.
Dein satirischer Blick in die blauweiße Zukunft ist große Klasse @Tunnfisch.

Ich werde den Tag nicht selbst beschließen, an dem ich:
– nicht mehr zum Schenckendorffplatz radele,
– nicht mehr ins Olympiastadion gehe,
– meine Finger diese Tastatur nicht mehr bedienen können.

Wenn Gott mir meine Gesundheit erhält, wird dieser Tag irgendwann nach dem Jahre 2031 kommen.

@ft um 19:01
Heutzutage fahren die Lumpen schwere, gepanzerte Dienstwagen, oder fliegen gleich im Helikopter über das gemeine Fuß(ball)volk hinweg. Die lassen sich nicht greifen, um sie ins gegnerische Tor zu stoßen.


Ursula
28. Dezember 2012 um 22:54  |  135911

Tja @ tunnfish, die Hertha war immer zur
falschen Zeit am falschen Ort, oder die Zeit
und der „falsche Ort“ waren immer gegen
die Hertha, oder warum waren in einer so
langen Zeit so viel falsche Männer zwar am
richtigen Ort, aber SIE konnten nicht Hertha,
sie konnten nicht einmal Fußball….

…z. B. das Zeitalter des Perikles, nee des
Rohloff & Konsorten!! Da gab es meinen
„Knacks“ und meine Zweifel an DIESEM
„Hauptstadtfußballverein“ mit Ambitionen
zum „Establishment“, zumindest in der
Bundesliga gehören zu wollen….

Sportfunktionäre, Fußballfunktionäre, wie
vielleicht auch aktuell (?), die von ihrer ur-
eigenen Materie wenig oder gar nichts
verstehen, können DAUERHAFT nicht
vereinswirksam operieren, trotz „guter
Absichten“, wenn sie denn in ihrer
Stellung überhaupt gewollt sind, außer
den Eigenen, „Gegenbauer-Fascility“..!!??


Treat
28. Dezember 2012 um 23:05  |  135912

Sehr schöner Beitrag, @tunnfish – Daumen hoch!

Dass mehr Demokratie nur in die Hosge gehen kann, dürfte schon anhand der alltäglichen Fehleinschätzungen allein hier im Blog deutlich werden. Wie oft haben wir alle, und ich schließe mich da ausdrücklich deutlich mit ein – schon den einen oder anderen raus oder rein geschrieben, was sich im Nachhinein nur allzu oft als größter Nonsens erwies, weil wir genau den späteren Matchwinner ausgewechselt oder gleich auf die Tribüne gesetzt hätten – nur zum Beispiel.

Nee, nee, es braucht schon die Fachleute und diese werde in ihren Vorstellungen und Entscheidungen – wenn man ehrlich ist – wenn auch nicht immer, so doch weit häufiger bestätigt als wir mit unserem wilden Spekulatius und den persönlichen Vorlieben und Abneigungen.

Es ist ein wunderbarer Spaß, sich – gerne auch divergierend – darüber auszutauschen und zu streiten, aber immer nur, solange keine wirkliche Verantwortung dazu gehört – das Chaos wäre vorprogrammiert.

Gott sei Dank (oder wem auch immer) gibt es die Profis, die die wichtigen Entscheidungen für uns treffen… Wenn sollten wir sonst auch bashen oder lobhudeln? 🙂

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
28. Dezember 2012 um 23:06  |  135913

Ups, Zwillinge. Habe ein überzähliges „n“ aus „WENn“ zu verschenken. 🙂


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2012 um 23:13  |  135914

@sven

Warum hast Du Deine Fragen nicht auf der MV gestellt?


Ursula
28. Dezember 2012 um 23:20  |  135915

*“Gegenbauer-Facility“, das ist nicht nur die
Max Schmeling-Halle oder das Velodrom,
das ist viel mehr!

Was hat denn da noch die Hertha für einen
(sportlichen?) Stellenwert….???


Treat
28. Dezember 2012 um 23:37  |  135916

@Exil-S.

Vielleicht ist @Sven ja kein Herthamitglied? 😉 Allerdings verwundert die Themenwahl angesichts des schönen Beitrages von @tunnfish schon ein wenig. Erinnert mich an eine Klausur in Latein vor etwa 25 Jahren…

Wir hatten einen Text aus dem „Gallenkranken Hund“ zu übersetzen und ich war so was von unvorbereitet.

Unter die Klausur schrieb meine Frau Dr. Kasten damals: „Thema verfehlt. Frei erfundener Text. Note: 7 – 8“.

Immerhin hat sie sich ihren Humor bewahrt… 🙂

Blauweiße Grüße
Treat


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2012 um 23:40  |  135917

@treat

Dann hat er aber auch kein Recht auf eine Stellungnahme „seines“ Vereins. 😉

Sehe es wie Du, deswegen ja meine Frage an ihn.
Starke Note damals! 😉


Ursula
28. Dezember 2012 um 23:56  |  135918

….und damit war die „Latein-Karriere“ beendet…!?

Denn was hat ein „Thema verfehlt“ mit einer
pragmatischen Übersetzung eines lateinischen
Textes zu tun? Dann noch mit dem sehr guten
Beitrag von „tunnfish“ und von „Sven“ und
DIES vor 25 Jahren aus dem „Gallenkranken
Hund“….?

„Lateiner“ werden ist schon schwer, „Lateiner“
bleiben noch viel mehr…!!!


Treat
29. Dezember 2012 um 0:13  |  135919

@Ursula

Was das vorzeitige Ende meiner Latein – Karriere angeht, kann ich dir nur vollumfänglich beipflichten und so weit es mich betrifft, habe ich die durchaus humorvolle Anmerkung meiner Lehrerin (bei der ich in Latein sonst gar nicht so schlecht stand) ohne Probleme verstanden. Vielleicht, weil ich nicht versucht habe, dabei Haare oder ähnliche Dinge mehr zu spalten… 😉

Jedenfalls habe ich, nachdem ich das kleine Latinum durch pures Glück doch noch erreicht habe, mein Latein – Wörterbuch rituell, Seite für Seite, genüsslich vernichtet.

Diese tote Sprache überlasse ich dann eben doch den höher Begabten und zu Höherem Berufenen, wie dir. 🙂

Schönen Abend noch.

Treat


hurdiegerdie
29. Dezember 2012 um 10:31  |  135927

Danke Tunn!

Thema verfehlt oder doch nicht?
Da bin ich wieder in Berlin, nachdem mein früh gebuchter Flug zum neuen BER-Flughafen irgenwie als ein Flug mitternachts über München nach Tegel umgebucht werden musste (na ja, bin ja selber Schuld, ich hätte auch den 3-fachen Preis bezahlen können).

Halbe Stunde Wartezeit in Tegel, um ein BVG Ticket lösen zu können (nur zwei Automaten mit riesigen Warteschlangen). Ein freundlicher BVG Gehilfe mit vermutlichem Migrantenhintergrund erklärt ausländischen Reisenden in perfektem Englisch (ey du, you have to drück hier (könnte auch „here“ gewesen sein), wie man ein Ticket aus dem Automaten bekommt (Ey, Bee oder doch besser Cie bis Zoo?). In Bus und Bahn müssen ältere Herrschaften stehen, da die Jugend versonnen sitzend mit dem Smartphone spielt.

Irgendwie immer wieder hübsch nach Berlin zu kommen. Können einen da noch die Geschehnisse um ein schlechtes Jahrhundert Hertha verwundern? Uff, gerade noch die Kurve zum Thema bekommen.


Treat
29. Dezember 2012 um 11:23  |  135928

Willkommen daheim, @hurdie! 🙂

Blauweiße Grüße
Treat


29. Dezember 2012 um 11:26  |  135929

Mönsch, hurdie, hättest Du mal was gesagt, dann hätte ich die Limo geschickt.


Freddie1
29. Dezember 2012 um 11:39  |  135930

Echt ma!
Hätten dich doch abgeholt.

OT Latein:
Nach Hirschhausen können die meisten Mediziner Altgriechisch, da sie oft mit ihrem Latein am Ende sind.


pax.klm
29. Dezember 2012 um 12:39  |  135931

OT: Drobny ist tödlich beim Rodeln verunglückt, laut NTV. Hammer mit 32 Jahren, mein Beileid gehört seinen Angehörigen!


catro69
29. Dezember 2012 um 12:41  |  135932

Danke @Tunn, schöne Schmunzelgeschichte.
Was Hertha betrifft, hab ich den „point of no return“ überschritten, wann das war, kann ich nicht sagen.

OT @Tunn: In Paris hat ein Treffen ja leider nicht geklappt (ich war Nachtschichtler), biste in Genf? Vielleicht hat @hurdie ja auch Zeit?

Und nochmal OT:
Bild-Reporter Ingwersen besucht zur Zeit ja Ronny und Familie in Brasilien, dabei berichtet er von Ronnys altem Spitznamen „Toddy“ (Kakaopulvermarke, wie Kaba bei uns). Bei der U17-WM 2003 in Finnland wird er aber nur mit einem „d“ geführt, also „Tody“. Ein simpler Fehler der FIFA?
http://de.fifa.com/worldfootball/statisticsandrecords/players/player=200968/index.html


catro69
29. Dezember 2012 um 12:42  |  135933

@pax
„Zum Glück“ nicht unser Drobny…
Beileid


pax.klm
29. Dezember 2012 um 12:43  |  135934

Auch wenn es nicht „unser“ Drobny ist, auch wenn hier der ehemalige FCA Spieler betroffen ist, jegliche Unfälle, besonders mit solchem Ausgang, sind „schocking“ auch wenn es nicht „Prominente“
trifft!


pax.klm
29. Dezember 2012 um 12:48  |  135935

catro69 // 29. Dez 2012 um 12:42

Danke, dass Dir meinen Schnellschuß auch relativiert hast.


pax.klm
29. Dezember 2012 um 12:49  |  135936

Du


catro69
29. Dezember 2012 um 12:51  |  135937

@pax
Schon klar, nur in nem Herthablog löst der Beitrag „Drobny ist tödlich beim Rodeln verunglückt“ andere Gefühle und Reaktionen hervor, als „ehemaliger FCA-Spieler beim Rodeln tödlich verunglückt“.
Ändert nichts an der Tragik für die Angehörigen.


catro69
29. Dezember 2012 um 12:52  |  135938

Allet jut!


29. Dezember 2012 um 12:54  |  135939

political correctness ist manchmal wichtig, manchmal schwierig, oft anstrengend- da muss man durch 😀


sven
29. Dezember 2012 um 13:48  |  135942

Da ich kein Hertha Mitglied bin, aber seit ich 8 bin im stadion bin oder in der kneipe schaue seit nun 20 jahren.


hurdiegerdie
29. Dezember 2012 um 14:04  |  135945

Lieb von euch @Freddie und @Sir, aber ihr wohnt doch nicht (mehr @Freddie) in Biesdorf, oder?

Bei mir steht aber noch der 2. im Leuchtturm voll auf der Agenda 😆


Freddie1
29. Dezember 2012 um 14:25  |  135946

@Hurdie
Nicht in Biesdorf, aber nicht soo weit wech.


L.Horr
29. Dezember 2012 um 19:13  |  135966

…. @tunnfisch , schönes Thema !

Niemals sollten Fans Einfluss auf´s operative Geschäft haben , niemals !

Reicht schon wenn man bei MV´s Angst haben muß !

Und zum anheizen , bin auch strikt gegen Volksabsbstimmungen .

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