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(ub) – Die Mensch ist schlecht. So hat der „Spiegel“ schon 1953 ein Portrait von Charlie Rivel überschrieben. Die Erkenntnis ist noch etwas älter. Die Aufregung darüber aber Wochenende für Wochenende neu.  Es geht um die Fallsucht, die manche Profis schon beim leisesten Luftzug hinlegen, bevorzugt in gegnerischen Strafräumen. Es geht um die Schauspiel-Einlagen, die neuerdings bei Kopfball-Duellen  rund um die Mittellinie aufgeführt werden. Weil er angeblich den Ellenbogen des Gegners ins Gesicht bekommen hat, krümmen sich manche Profis, als gäbe es kein Morgen mehr.  Um dann, wenn der Gegner doch hoffentlich eine Rote Karte kassiert hat, wie ein junges Reh über den Platz hüpfen zu können (nicht verschwiegen sei, dass es üble Verletzungen durch gegnerische Ellenbogen gibt, die Profis Maik Franz oder Sven Bender könnten einiges über gebrochene Nasenbeine oder Jochbeine erzählen).  Hier geht es aber um das Vortäuschen eines Regelverstoßes, um sich einen Vorteil zu erschleichen.

@sunny ärgert sich da schon seit längerem drüber. Tusch, Trommelwirbel.

(@sunny) – Wird das den Spielern schon in jungen Jahren vermittelt? Oder  ist es im Profifußball Mittel zum Zweck?  Täuschungsmanöver als Mittel die Mannschaft und damit sich selbst weiter zu helfen?!

Bin mir nicht so sicher: Arbeiten die Trainer ausreichend gegen diesen Trend? Wäre es eine abschreckende Maßnahme, die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters abzuschwächen und nachträglich die „schlechtesten“ oder auffälligsten Täuscher zu bestrafen?!

Ich habe bewusst das gern benutzte Wort „Betrüger“ weggelassen, auch weil es schwer ist, jedem eine Betrugsabsicht zu beweisen.

The Winner takes it all

Und vor allem wie begegnen wir diesen Spielern als Fans? Hier ist besonders der Umgang mit eigenen Spielern zu hinterfragen.

Die letzte Frage ist natürlich eine Provokation.  Sind Schauspiel-Einlagen von Gegnern genauso zu bewerten wie von den eigenen Spielern?

Oder liegt vielleicht grundsätzlich ein Fehler in der Debatte: Unsere Gesellschaft, allen voran die Medien, feiern nur den Sieger. In Südamerika wundert man sich über die europäische Marotte mit dem Fairplay.  Dort ist das Ziel klar: Man will gewinnen.  Die „Hand Gottes“ wird dort als Zeichen von Schlitzohrigkeit gewertet.

Täuschen, tricksen, schauspielern . . .

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Die Debatte über Fairplay ist . . .

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55
Kommentare

Elfter Freund
30. Dezember 2012 um 13:02  |  135997

Juhu


Blauer Montag
30. Dezember 2012 um 13:04  |  135998

PLATA ❗


Kamikater
30. Dezember 2012 um 13:20  |  135999

Endlich mal einen Schritt weiter:

http://www.sport1.de/de/fussball/newspage_656692.html


Kamikater
30. Dezember 2012 um 13:38  |  136000

Gutes Thema, @sunny

Ich bin davon überzeugt, dass man Fairness im Sport sehr wohl auch rechtlich einfordern kann, ja sogar muss, weil eben diese Spieler im fusball eben Vorbildcharakter haben.

Das bedeutet aber im Umkehrschluss zukünftig immer die so genannte „Tatsachenentscheidung“ revidieren zu können, damit es eben keine einseitige nachträgliche Rechtsprechung gibt. Alle vereine müssen da im Regelwerk abgesichert gleich behandelt werden.

Momentan ist das aber überhaupt nicht der Fall. Mal wird jemand im Nachhinein bestraft, mal nicht. Gerade so, wie es eben der DFB will, samt seiner Gummiparagraphen, die im Nachhinein mündlich jederzeit wieder revidiert werden können.

Aber da sind wir ja schon wieder beim Thema des Videobeweises. 🙂


f.a.y.
30. Dezember 2012 um 14:06  |  136001

@Kami: keine Überraschung, die Gesetze geben es aus gutem Grund gar nicht her, dass Hinz und Kunz privat die Polizei bezahlen. Das wäre ja Wahnsinn… Auch die Stehplätze kann kein Innenminister abschaffen, aber für die Zeitungen mit den großen Buchstaben und ihre Leserschaft ist das leider nebensächlich.

@sunny: theoretisch wäre es toll, wenn FairPlay im Sport groß geschrieben würde. Aber dann muss das Geld leider raus aus dem Sport, sonst wird das nichts. Großartig fand ich schon immer Deinen Vorschlag, auch Schwalben nachträglich zu ahnden. Gerne auch Strafraumschwalben mit Rot. Da muss der DFB dann aber -wie @kami korrekt feststellte- endlich aufhören, mal nachträglich zu bestrafen und mal nicht. Tatsache ist, dass der Schiri bei 22 Spielern niemals alles sehen kann und seine Entscheidungen daher niemals alle richtig sein können. Wenn der DFB das endlich einsieht und anfängt, seine Schiris wirklich zu schützen, dann, ja dann…

Was mich interessieren würde: was meinst du mit dem Umgang mit eigenen Spielern? Also ganz praktisch? Pfeifen ist schwierig, weil 1. soll man ja die eigenen Spieler nicht auspfeifen, 2. sehe ich ehrlicherweise nicht immer, ob Schwalbe oder Foul und tendiere da zu einer pro Herthaspieler Interpretation. Und ein Du Du Du auf dem Facebook Account scheint mir auch nicht zweckdienlich. Petition pro FairPlay bei der MV? Hast du Ideen? Mich nerven durchaus die Schwalben von zwei unseren eher großen und kräftigen Stürmern, die ich hier namentlich nicht nennen möchte. 😉


Blauer Montag
30. Dezember 2012 um 14:17  |  136002

Ich habe keinerlei Verständnis für Schauspielereien und Tricksereien. Nicht nach der Aufführung von Igor de Gazpacho hier im eiskalten Olympiastadion http://www.immerhertha.de/2012/02/09/ … und allem, was danach geschah.


Blauer Montag
30. Dezember 2012 um 14:20  |  136003

EDIT: Igor de Comemierda


Freddie1
30. Dezember 2012 um 14:20  |  136004

OT

@sir hatte ja die Rangliste des Kicker bzgl der IV im vorigen Fred gepostet .
Falls noch nicht geschehen: nach Kicker ist unser Torhüter der mit Abstand Beste in Liga Zwo.

Ach ja, Schwalben find ich furchtbar. Auch von eigenen Spielern.


Elfter Freund
30. Dezember 2012 um 15:03  |  136007

Schwalbe ist Betrug, ganz einfach. Ob eigene Mannschaft oder der Gegner, das finde ich einfach nicht gut. Aber so ist das in unserer Zeit, manche nennen das Cleverness— und das wird heutzutage auch noch besonderes hervorgehoben.


30. Dezember 2012 um 15:07  |  136008

f.a.y.
30. Dezember 2012 um 15:18  |  136009

Ich zitiere mal besagte Artikel:

Ein „Warmschießen“ gab es bei ihm jedenfalls nicht, er bekam in der Regel nur zwei bis drei Aufgaben vorgesetzt – und die waren dann meist höchst kniffliger Natur: Er, der stets hellwache, lautstarke und glänzend mitspielende Torhüter, löste sie allesamt bravourös.

Na denn: herzlichen Glückwunsch unserer Nummer 1!


pax.klm
30. Dezember 2012 um 16:04  |  136010

Was mich oft stört, ist die Ungleichbehandlung von „Fouls“ innerhalb oder außerhalb des Strafraumes!

Dazu ist Fußball ne Art „Kampfsport“ bei dem Zweikämpfe dazugehören! Für mich ist darum nicht jeder Sturz nen Foul oder ne Schwalbe.
Wenn „vorsätzliche Schwalben“ bestraft oder geächtet würden, dann wäre schon einiges gewonnen!
Ebenso wäre viel gewonnen, wenn der Strafraum nicht anders betrachtet würde wie der Rest des Feldes.


f.a.y.
30. Dezember 2012 um 16:09  |  136011

@pax: das finde ich auch absurd. Mein Lieblingssatz dazu ist dann immer sowas wie „das ist zwar ein Foul, aber nicht elfmeterwürdig“. Hä? Foul = Foul = Freistoß/ Elfer. Lieber insgesamt etwas mehr laufen lassen und dafür konsequenter pfeifen.


Inari
30. Dezember 2012 um 16:21  |  136012

ich bin für das Verursacherprinzip. Derjenige der einen Einsatz notwendig macht, muss zahlen. Dass ist hier aber nicht der Verein, sondern der/die randalierende/n Fan/s. 10 Leute an Schlägerei beteiligt und verhaftet? Je nach Einschätzung, wer Schuld war, sollten die Einsatzkosten auf die Störenfriede verteilt werden. Ich als Steuerzahler und friedlicher Stadionbesucher sehe es nicht ein, die randalierenden Fans finanziell zu unterstützen (staatliche Sicherungssysteme ausgenommen). Würde es die gewaltbereiten Fans nicht geben, bräuchten wir nicht kostenspielige Polizeieinsätze finanzieren.


Inari
30. Dezember 2012 um 16:22  |  136013

Achja Betrugsversuche wie Schwalben sollten mit 1 Spiel Sperre geahndet werden. Mackieren ebenfalls.


sunny1703
30. Dezember 2012 um 18:14  |  136014

OT: Konzert in der Philharmonie war klasse …..bis auf das Mikro für Cecilia Bartoli, da hat irgendwie die Einstellung nicht ganz gestimmt.

Zum Thema: !

Natürlich kann ich solche Edeltechniker wie Götze, Ribery oder Diego verstehen, dass sie nach den Erfahrungen mit 120 Blutgrätschen sich angewöhnt oder antrainiert haben, schneller zu fallen als es eigentlich nötig ist, sozusagen auch ein gewisser Selbstschutz für den eigenen Körper. Bei manchen ist diese Kunst relativ weit fortgeschritten, bei manchen relatv zurückgeblieben, da fällt mir gerade der ja auch nur zweitklassig spielende Baumjohann ein.
Oder wenn ich diese Typen wie Idrissou oder Wagner sehe, die vom Typ her auch beim Boxen in einer höheren Gewichtsklasse mitmachen könnten und wenn sie von einer Maus an Scxhnürsenkel gestreift werden, umfallen als hätte einer der Klitschkos einen Volltreffer am Kinn gelandet. 🙂

Das was wir in Zeitlupe so manchmal als schrecklich aussehend beurteilen, ist in in der Realität oft nur ein Bruchteil so gefährlich,wenn es überhaupt als Foul anzusehen ist. Ich unterstelle, stünden 22 Spieler auf dem Feld, die keinen Hang zur Fallsucht haben, muss ein Schiedsrichter nur noch ein Drittel der Fälle pfeifen,die er jetzt pfeift.

Ist das die Konsequenz aus dem Beruf Fußball, bei dem es wie ja @Kami immer wieder richtig schreibt um sehr viel Geld geht?!

Und was kann dagegen getan werden?

Das schwierige ist, einen Fallversuch zu unterstellen. Selbst im Nachhinein kann man das kaum mit 20 Videoaufnahmen beweisen, weil er immer nur noch weggerutscht sein könnte oder über irgendwas gestolpert ist.
Ja ich bin dafür dass die tatsachenentscheidung des Schiedsrichter zumindest in Teilen abgeschwächt werden kann.
Allerdings egal ob wir den Radikalvideobeweis von @Kami oder einen gemäßigten der alleermeisten oder nur den jetzt schon bestehenden nehmen, wir werden immer abhängig von dem Urteil dieses Videoschiris sein und so wie bisher können Vorwürfe in Richtung Bevorteilung eines Vereins passieren. Ja, ich stimme@f.a.y und Kami zu es müssen im Nachhinein alle Partien angeschaut werden, aber wir wissen nicht, ob das nicht jetzt schon geschiet?!
Wir könnten also über diesen Beweis im Nachhinein,losgelöst von der Tatsachenentscheidung etwas unser Gewissen beruhigen, doch derBuhmann DFB bleibt und verlagert sich von der „Pfeife“ auf dem Platz, auf den „Blinden“ am Video!
Täuschungsmanövern muss die Kultur entzogen werden. das können nur wir Fans alle zusammen erreichen. Und ich bin da der Ansicht, das Beschimpfen der De Camargos wird nicht viel ändern, aber die auch zu hörende und sonst klar zu vernehmende Ablehnung der Spieler der eigenen Mannschaft, werden die Spieler und die sportlich Verantwortlichen eventuell dazu bringen, dieses Übel auf den Fußballfeldern anzugehen.

Die Alternative wäre wirklich nur die,die sehr viel verletzungsgefahr mit sich bringt, Spiele auf Schotterplätzen. Auf denen wird keiner freiwillig eine Schwalbe machen! 🙂

Ich habe aber die Hoffnung aufgegeben, dass in diesem Sport bei dem mittelmäßige Erstligaspieler in 2,3 Jahren mehr verdienen als die meisten Menschen in ihrem ganzen Berufsleben, dieser Versuch den eigenen verein und damit sich selbst einen Vorteil zulkommen zu lassen, weniger wird oder gar aufhört……..mit 10 Videos oder gar keinen .

Leider. 🙁

lg sunny


Olschi
30. Dezember 2012 um 18:25  |  136015

Solange die Reporter bei Schwalben immer noch ein Foul erkennen, wird sich auch nichts ändern. Ich schüttel jedes Mal den Kopf, wenn ein Spieler in den Strafraum eindringt und sich dann in den Gegenspieler fallen lässt. Natürlich kommt es dann zur Berührung. Aber nur, weil der Spieler das will. Sowas müsste mal erkannt werden von den Medien.


Treat
30. Dezember 2012 um 18:41  |  136018

Wichtiges Thema, schöner Beitrag, @sunny. Daumen hoch!

Diese Fallsucht und Betrügerei auf dem Platz, die alles ad absurdum führen, was Minuten vorher von den Mannschaftskapitänen im Auftrag des Verbandes über das Stadionmikro zum Thema Fairplay vorgelesen wurde kotxt mich an!

Und bei unseren eigenen Spielern jedes Mal noch viel mehr als bei allen anderen. Warum? Weil ich mir von den Jungs, die ich jede Woche reinen Gewissens unterstützen können möchte, erst recht eine weiße Weste wünsche. Weil ich mit dem nackten Finger auf die angezogenen Gegenspieler deuten und sie voll von gerechtem Zorn und aufrichtiger Verachtung des fortgesetzten Betruges bezichtigen können möchte, ohne dabei im Hinterkopf sofort ein schlechtes Gewissen zu bekommen, weil unsere eigenen Männer es selbst nicht besser machen!

Das einzige Mittel, auch an dieser Stelle wieder ein Bewusstsein für Fairplay zu schaffen, sehe ich leider tatsächlich darin, die Spieler konsequent noch auf dem Platz oder im Nachhinein hart zu bestrafen. Wenn dass eine Weile durchgezogen wird, sollte es Wirkung zeigen.

Das die Spieler es von allein lernen, ist nicht zu erwarten, dafür geht es – wie hier schon mehrfach ausgeführt – einfach um zu viel Geld.

Nichts kann mir die Freude an einem Tor oder einem Sieg so verhageln, wie das Zustandekommen durch Betrug – ich will mich über ehrliche Punkte freuen!

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
30. Dezember 2012 um 18:43  |  136019

Ach so, noch vergessen:

Was den Umgang der Fans mit den Betrügern in der eigenen Mannschaft angeht, finde ich die englischen Fans vorbildlich. Die pfeifen gnadenlos auch die eigenen Betrüger aus, deshalb kommt so etwas dort erheblich seltener vor!


fechibaby
30. Dezember 2012 um 18:53  |  136021

In der ARD läuft gerade der Film: Der ganz große Traum.
So kam der Fußball nach Deutschland!
Sehr gut gemachter Film.


apollinaris
30. Dezember 2012 um 19:58  |  136024

Die Schwalben, was für ein Thema…und auch hier voller Verklärung und selektiver Wahrnehmung..Hözenbein bescherte uns 1974 in einem Spiel gegen einen besseren Gegner den Finalsieg und wir wurden Weltmeister. Hözenbein, ein toller Spieler , neigte in seiner ganzen Karriere dazu, zu fallen. Ein anderer machte, ich glaube, eine einzige Schwalbe: Andi Möller. Und der gilt bis heute quasie als Sinnbild oder gar Urvater für unfaires Spiel-was für ein Irrsin-dieser Fussball 😉
Wer selbst schnell und trickreich war, weiss, dass ein Spiel mörderisch weh tut, wenn man nahezu permanent, ohne Pause, auf die Socken bekommt. Umgekehrt bekommen die hetzenden Hunde vergleichsweise wenig ab-weil die selten länger als 10 Sek den Ball haben..Man muss sich angewöhnen, schnell abzuheben, BEVOR die Sense dich trifft-ab und an sieht das dann blöd aus, weil schlimmeres erwartet wurde. Und dann gibt es die, die immer fixer sind-ob Icke, ob Litti-Diego oder die Zaubermaus..Natürlich gibt es auch die reinen „Rausschinder“-um die muss es gehen, die erkennen die eigenen Spieler, die erkennt eigentlich jeder. Warum Schiris samt ihren Assis immer wieder auf jene reinfallen?-Ich weiss es nicht.
Letztlich kann nur der Journalist und Fan hier Abhilfe schaffen..und über diese Agentur gelangt es dann wohl auch an die Mannschaft als solche. Toll wäre es wirklich, würden die Fans dann pfeifen-man muss sich halt sehr sicher sein,- das ist die crux. In England geschieht hier Woche für Woche auch ne Ungerechtigkeit, werden Schwalben gebrandmarkt, die gar keine war.-Trotzdem wäre das der einzige Weg..Ich hasse das mehr, als jede Fehlentscheidung. Wenn ich den Reporter schon höre, wenn der sagt: na ja, die Hand lag (..!) auf seiner Schulter, da hat sie nichts zu suchen…im Mittelfeld wäre der Angrreifer nie hingefallen, aber im Strafraum oder kurz davor (Aussicht auf Freistoß, Notbremsen-Rot) sinken sie danieder..wenn ich das dann in Zeitlupe derartig kommentiert höre, könnte ich ausrasten: da wird dem Handauflegenden Dummheit vorgeworfen..und das war´s dann.
ich bin aber sehr skeptisch, dass sich hier etwas bessern wird. Solange es der eigenen Mannschaft hilft, wird´s goutiert..


fechibaby
30. Dezember 2012 um 20:14  |  136025

Fairplay gab es noch nie im bezahlten Fußball!
Wird es vermutlich leider auch nie geben.
Eine Schwalbe im Strafraum ist Betrug und muß mit roter Karte bestraft werden!
Wird die Schwalbe nicht direkt bestraft, muß sie im nachhinein vom DFB bestraft werden.
Dann muß der Betrüger (Spieler) für mindestens 3 Spiele gesperrt werden. Werden einige Spieler auf diese Art und Weise bestraft, ist das Problem Schwalbe erledigt.
Dann lässt sich keiner mehr fallen!!
So einfach geht das.


Traumtänzer
30. Dezember 2012 um 20:39  |  136026

Wie ist das „Schwalbenthema“ denn noch im internationalen Kontext zu bewerten? Ich sehe es ja nicht als rein deutsches Problem. Bis auf die englische Liga, wo Du ja erst jemandem mit der Fluggrätsche die Wirbelsäule brechen musst, bis die mal sagen „OK, wir können das Spiel mal für ’ne Minute unterbrechen…“, haben wir das Phänomen Unfairplay in nahezu allen Ligen dieser Welt oder? Sprich, da müsste unsere superflexible Tante FIFA mit ihrem Veränderungen sehr aufgeschlossenen Alterspräsidenten zur Tat schreiten… fein, dann tut sich ja was. In hundert Jahren…. not!

Ich finde vor allem auch dieses Rasenrumliegen und die Schwächezusammenbrüche speziell in den letzten zehn Minuten mittlerweile unerträglich, wo es für eine Mannschaft vielleicht noch um was geht und sie damit – der einzige Zweck – aus dem Rhythmus gebracht wird. Hier wurden ja schon einige gute Regeländerungsvorschläge gemacht. Nettospielzeit ab der 80. Minute. Ggf. nur noch je eine verletzungsbedingte Auswechslung zulassen etc. Wir alle wissen jetzt schon, WANN solche Änderungen frühestens kommen werden, wenn sie jetzt noch nicht mal ansatzweise in der öffentlichen Diskussion sind – nach unserem feierlichen Ableben.

Ich würde ja am liebsten mal Vorschläge für sinnige Regeländerungen sammeln und hier von @ubremer & Co zur Abstimmung stellen lassen. Da wären sicherlich einige gute Vorschläge in puncto Fairplay dabei. Aber auch andere wie z.B. der kürzlich gemachte Vorschlag, die Mannschaften auf zehn Spieler (inkl. Torwart) zu begrenzen, fand ich nach etwas Drübernachdenken gar nicht so schlecht. Vielleicht ließe sich zum Thema Abseits auch noch was optimieren? Aber gut, es wird nichts passieren, weil die Regeln schon immer so waren und deswegen immer so bleiben müssen… So ist der Fußball. Gäääähn.


t.o.m.
30. Dezember 2012 um 21:19  |  136027

@ fechibaby,
doch, es gibt und gab Fairplay immer wieder im bezahlten Fußball. Leider sind es viel zu wenige. Aber es gibt sie, die fairen Fußballer. Denk nur an M. Klose. Der hat nicht nur einmal, sondern des öfteren bewiesen, dass man fair sein kann.
Deshalb mag ich den Spieler Klose!
@sunny hat es um 18.14 h großartig beschrieben,
wie Spieler wie Wagner zu Boden gehen, wenn eine Maus ihren Schnürsenkel streift. Es ist mir nicht egal, ob aus so einer möglichen Freistoßsituation ein Tor fällt, oder nicht.
Mögliche Tore dieser Art, sorry, widern mich an.
Ich mag es nicht, wenn Spieler sich so verhalten.
Weder bei anderen Vereinen, noch bei Hertha.
Ich habe Wagner im Sportplatz bei RBB gesehen und mich danach gefragt, ob er bewusst wahrnimmt wie er sich verhält, wenn er den Platz betritt.
Täuschen, tricksen – meine Meinung: Nein Danke!

T.O.M.


Pille
30. Dezember 2012 um 22:14  |  136028

Diese Schwalberei und anzunehmenden Nahtoterfahrungen sind auch mir ein Greul.
Solange man jedoch an diesem Blödsinn mit der „Tatsachenentscheidung“ festhält ändert sich nix.
Wo ist es eine Tatsache wenn es tatsächlich nicht stimmt?
Der Schiedsrichter unterliegt einem Irrtum, verursacht durch trainierte Profibetrüger.
Würde man zumindest die eindeutigen Schwalben und gerempelten Gesichtshalter nachträglich belangen könnte dies einiges bewirken.
Die Strafe sollte sich am Resultat orientieren. Rote Karte: Die Strafe die der dann freizusprechende erhalten hätte, plus ein Spiel.
Elfmeter: 3 Spiele Sperre.
Die Zuschauer spielen ebenfalls eine Rolle. Gnadenlose Pfeifkonzerte von den eigenen Fans.


Dean
30. Dezember 2012 um 22:33  |  136029

Wenn ich mich über Schwalben und zu leichte Fallsucht ärgere, guck‘ ich mir immer das Video an. Es stimmt Einen doch wieder etwas versöhnlich. 😀

http://www.break.com/index/lionel-messi-refuses-to-fall-2304848


etebeer
30. Dezember 2012 um 22:55  |  136030

Ehrlich gesagt haben alle Recht,
die die gerne auch im Fußball die heile Welt wollen und auch ich hasse es wenn Spieler versuchen zu Betrügen,
aber wollen wir das alle Woche diese Tricksereien,Zeitschinden und Fallsüchtigen vor dem DFB Kadi entschieden werden mit schräger Tabelle
und mit Sternchen versehen?
Ich jedenfalls nicht,
ich möchte Fußball sehen mit Tatsachenentscheidung wo der Schiedsrichter in Sekundenbruchteile entscheiden muss Rot, Elfmeter,Freistoß und Foul.
Das ist es was diesen Sport ausmacht,
einfache Regeln und mit all seinen Schwächen und Stärken mit Moral und auch mit der Hand Gottes,
Tragik und Komödie und wie hier ein Blog wo man auf Teufel komm raus darüber diskutieren kann.
Das ist Fußball und das will ich jeden Spieltag sehen wie im richtigen Leben
mit all seinen Höhen und Tiefen.
Ich habe fertig.


30. Dezember 2012 um 23:24  |  136031

@Dean

Das zählt nicht, denn Messi ist Gott. 😉

Ehrlich, cooles Video. Danke für den Link.


Pille
30. Dezember 2012 um 23:39  |  136032

@etebeer
Ich möchte nicht das Spielergebnisse in Frage gestellt werden.
Mein Weg wäre die persönliche Strafe für diese Gaukler.
Die Vereine ziehen schon nach wenn ihre Stammspieler zum Tribünengast werden.
Ein erschummelter Sieg wid echt wertlos wenn einem danach Stammspieler fehlen.


elaine
30. Dezember 2012 um 23:55  |  136033

@Sir Henry

wenn das nicht zählt, dann habe ich da auch noch so etwas von Walcott,

http://www.youtube.com/watch?v=j1NBNGBZGkM


31. Dezember 2012 um 0:09  |  136034

@elaine

Netter Versuch, aber ich bin Monotheist. 😉


31. Dezember 2012 um 0:10  |  136035

aber = denn

Sonst ergibt der Satz keinen Sinn.


elaine
31. Dezember 2012 um 0:16  |  136036

@Sir

sorry, ich wollte auf keinen Fall Deine Gefühle verletzen 😉

Aber, das Tor hatte mir zu gut gefallen


Pille
31. Dezember 2012 um 0:19  |  136037

Auch das macht Messi zum Ausnahmefußballer.
Wenn es denn geht bleibt er stehen und bring das Ding zuende.
Und das sind sogar echte Fouls.
Jeder einzelne Schauspieler sollte im Nachgang bluten.
Uns würden so einige Spiele ohne Fluss erspart bleiben.
Keine neubewertungen von Spielen, nur harte Sanktionen für Einzelne. Wagner käme vermutlich auf fünf Saisonspiele.


Dean
31. Dezember 2012 um 0:25  |  136038

@Henry
Wer sagt denn, das die Bundesliga nicht von Gott lernen kann. 😉


Treat
31. Dezember 2012 um 0:34  |  136039

@Dean

Das zählt sehr wohl und du hast recht, es versöhnt ziemlich, bei all den miesen Schauspielern, die sonst so unterwegs sind. Da wird gegrätscht, gehalten und gerungen was das Zeug hält – und nicht eine einzige „Schutzschwalbe“… Erfrischend und wunderbar anzusehen. Mein Respekt für diesen Fußballer wächst gerade ins Unermessliche. Vielleicht sollte ich doch mehr internationalen Fußball gucken… 😉

Blauweiße Grüße
Treat


bama286
31. Dezember 2012 um 0:35  |  136040

Ich frage mich seit Tagen:

Was ist „Tusch“?


31. Dezember 2012 um 0:35  |  136041

Nochmal Quatsch, aber ‚aber‘ war schon richtig. Ich leg mich besser hin. 😉

@elaine

Feines Tor von Walcott. Und der hätte in dieser Situation nun wahrlich den Strafstoß verdient.

Für die Blasphemie werde ich Dich als Hexe verbrennen lassen. Erwarte, demnächst, die Spanische Inquisition. 😉

@Dean

Gloria in excelsis Deo. 😉


Exil-Schorfheider
31. Dezember 2012 um 0:46  |  136042

bama286 // 31. Dez 2012 um 00:35

http://de.wikipedia.org/wiki/Tusch

@Sir

Welches Deo!?


31. Dezember 2012 um 1:03  |  136043

@Exil

Noch so’n Spruch und Du hast einen Platz neben @elaine auf dem Scheiterhaufen sicher. 😉


Treat
31. Dezember 2012 um 1:22  |  136044

*zündel*


Kamikater
31. Dezember 2012 um 2:09  |  136045

@etebee
Wärst du auch noch dieser Meinung, wenn Theo Walcott oder Messi mit der Hand Gottes Deutschland rauschmeißen aus dem WM?

Ich glaube eben, dass es immer Grenzen dessen gibt, was dem zahlenden Zuschauer zugemutet werden darf.

Eine sehr gute Lösung wäre eben, dass diejenigen Spieler, die erwischt werden, eine sehr hohe Strafe an eine karitative Einrichtung zahlen könnten.

Wenn also z.B. jemand absichtlich Hand spielt und es wird nicht während des Spiels, sondern erst danach in der Zeitlupe offenkundig, muss ein Spieler 10.000 Euro dorthin zahlen.

Konsequenterweise müßte man einen Strafenkatalog aufmachen, was wie kostet. Nur dann ist man gnadenlos dabei, Menschen am Spielfeld mit der Kamera zu verfolgen und das ist ja auch nicht der Sinn der Sache. Dennoch könnte man sehr wohl die Spieler zu einer freiwilligen Zahlung bringen, wenn man sie gezeilt darauf anspricht.

Ich bin zumindest davon überzeugt, dass es nur über das Portemonnaie geht, 20 Jährige umzuerziehen.


apollinaris
31. Dezember 2012 um 3:35  |  136046

Messi liebt das Spiel. Und er ist besessen-Er ist wirklich ein Fussballgott. Wow! was für ein schönes Video.
Die nachträgliche Betrafung ala´Fechi ist vermutlich sehr schwer, umzusetzen. Vorsatz eindeutig nachzuweisen..das ist vermutlich eher selten möglich.-Ich glaube, es ginge erstmal nur über die Ächtung.


Etebaer
31. Dezember 2012 um 7:25  |  136047

Seit wann gibt es denn Fairplay im Fußball?

Bis auf den vereinzelten Idioten/Verräter, der die eigene Mannschaft in einem Moment von moralromantischer Gefühlsduselei in Nachteil bring und sich intern unmöglich macht gibt es in keinem Bereich des Fußball einen größeren Grad von „Fairplay“.
Bei echtem Fairplay bräuchte man keine Schiedsrichter.

Es aber findet einfach eine Abwägung statt, wie wenig Fairplay erlauben wir uns und stehen öffentlich trotzdem noch gut da.

Das Fairplay im Fußball ist letztlich nur so zu handhaben, wie das Fairplay im Radsport, wo jeder Doping betreibt und letztlich keiner einen Vorteil daraus zieht.

Schiedsrichter im Fußball können am Ende nur jedem Team den gleichen Grad an „Fairplay“ aufzwingen.

Es geht kein Weg daran vorbei, das man das Spiel mehr laufen lassen muß, gewisse Zweikampfarten simpel unterbinden muß und das Knochenbrüche im Gesicht automatisch zu einer Spielsperre des Zweikampfgegner führen müssen, wegen Überhärte, da sich freiwillig niemand selbst so weh tut.

Und am Ende wird es immer den Franzosen geben, der sich nicht mehr anders zu helfen weiß, als gegen Irland die Sportart zu wechslen.
Es wird immer den Italiener geben, der eine Familie beleidigt, es wird immer den Deutschen geben, der sich wie ein kleines Mädchen windet, wenn ein Windhauch sein Bäckchen streift und es wird immer besoffene Engländer geben, solange die unsrige Welt existiert.

Darum braucht man Schiedsrichter und eine klare Linie mit einfachen Regeln und nicht das imaginäre „Fairplay“.


Elfter Freund
31. Dezember 2012 um 8:53  |  136048

Herzlichen Glückwunsch, Peter Pekarik !!! Viel Glück dem frisch vermählten Paar.
http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/pekariks-traumhochzeit-27906098.bild.html


pax.klm
31. Dezember 2012 um 9:26  |  136049

Etebaer // 31. Dez 2012 um 07:25

Dass es im Sport „Fußball“ kein Fairplay gäbe stimmt so nicht. Da wo keine Eltern die lieben Lütten anstacheln oder gar aufhetzen, da auf den alten Schotterplätzen damals, den Käfigen der Neuzeit, da regeln Kinder und Jugendliche dies allein.
Es läuft mehr, richtiges Foulspiel wird aber von allen gemeinschaftlich sanktioniert. Da wird gar kein Schiedsrichter benötigt, nein diese bringen erst eine gewisse Schärfe mit rein!
Geh mal auf die Bolzplätze, dorthin wo es nur um das Spielen geht!
Anders sieht es allerdings im Geschäft „Fußball“ aus!
Da stimme ich teilweise zu, muß eine Gesellschaft aber so „verkommen“ sein?
Fußball ist ja ein Spiegelbild der „Gesellschaft“.


hurdiegerdie
31. Dezember 2012 um 10:25  |  136050

@all

Wer mir für 2012 die besten Wünsche, Glück und Gesundheit geschickt hat, …

…das hat alles nichts gebracht.

Schickt mir für 2013 lieber Geld, Gutscheine etc.

Ansonsten einen guten Rutsch. 😉


31. Dezember 2012 um 10:25  |  136051

Eine Möglichkeit wäre, dass die Morgenpost neben den „Spieler des Spiels“ auch den „Un-Spieler des Spiels“ benennt. Ich als Leser fände es prima.


ubremer
ubremer
31. Dezember 2012 um 10:43  |  136052

@Wertes Publikum,

hiermit angekündigt für die letzte Ausgabe 2012 von Immerhertha „Grande Finale“ mit putzigen Gestalten in der Manege, bösen Bösewichten und Clowns mit ohne Haare. Und mit Überraschungs-Stargast!

Nicht verpassen. In 2012 nur hier und heute !


Blauer Montag
31. Dezember 2012 um 10:45  |  136053

Fairness beginnt mit Respekt.

Respekt für den Mitspieler.
Respekt für den Gegenspieler.
Respekt für die Entscheidungen der Schiedsrichter – ob mit oder ohne Vidoebeweis.
Respekt der Eltern junger Spieler für die Entscheidungen der Trainer und der Schiedsrichter.
Resepkt der Fans für die Fans anderer Mannschaften.

Wer Fairness erwartet, sollte sich nicht als Fußballfan verkleiden, um sich dann „zufällig“ auf deutschen Bahnhöfen oder Raststätten mit anderen Randalierern für Prügeleien zu treffen.

pax schreibt um 9:26 über das „Geschäft Fußball“. Auch das kapitalistische Geschäftsleben erfordert klare Regeln. Was mit Unternehmen geschieht, die in der Grauzone dieser Regeln oder jenseits davon operieren, erleben wir derzeit bei der Deutschen Bank http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2012-51.html


jogi-bär
31. Dezember 2012 um 11:08  |  136054

lieber blauer montag. fairness beginnt im kindergarten, in der schule, und last but not least im elternhaus so wie in unserer gesellschaft. schon mal bei einem spiel der bambinis zugesehen wie sich dort die eltern aufführen? die vorbilder ihrer eigenen kinder! die meisten foristen die so klug formulieren sind doch viel zu alt, viel zu weit vom anfang. siehe apollinaris, ursula, sunny und auch du zum beispiel. frohes neues jahr.


Stiller
31. Dezember 2012 um 11:20  |  136055

Wenn ich ins Stadion gehe, dann möchte ich zuallererst ein gutes Fußballspiel genießen. Meine Devise lautet dabei seit eh und je: „Der Bessere möge gewinnen“. Und deshalb steht für mich Fairplay ganz oben. Ich hasse Fallsucht und Schwalben, Trikotziehen und verdecktes Handspiel
Dennoch, ich kann mich dann gut mit einer Niederlage der eigenen Mannschaft abfinden, wenn der Gegner wirklich besser war und der Sieg nicht durch unfaire Mittel zustande gekommen ist. Voraussetzung ist aber auch für mich, dass die eigene Mannschaft, die Schiris und unser Trainer wirklich ihr Bestes gegeben haben. Und da gibt es i. d. R. im Nachhinein viel zu diskutieren. Zum Beispiel hier. Und das ist auch gut so.
Wenn beim Gegner beispielsweise Spieler wie Netzer, Maradonna, Zidan, Deisler, Messi oder Götze auf dem Platz stehen, dann wird mir ganz warm ums Herz und ich freue mich auch über Pässe und Tricks des Gegners die zum Zunge schnalzen sind. Aber Fußball ist nunmal ein Mannschaftssport und auch diese Supertechniker entscheiden in den seltensten Fällen ein Spiel allein (siehe Argentinien und Messi).

Ähnlich wie beim Videobeweis würde ich es allerdings beim Tatsachenentscheid durch den Schiedsrichter belassen. Ich bin bereit, mich über vermeintliche Fehlentscheidungen weiterhin aufzuregen, wenn dieser Sport nur weiterhin eine SPIEL bliebe und keine Existenzfrage.
Mein Vorschlag: Wenn überhaupt, dann sollte sich die Nachbearbeitung der Frage „Fehlentscheidung oder nicht“ meines Erachtens ausschließlich auf die Schiedsrichter beziehen: sie sollten im Profisport und im internationalen Fußball im Nachhinein mit (negativen) Scorerpunkten belegt und in einem Ranking (zum Beispiel) gelistet werden.

Aber auch dann sollte man immer sehen: es entscheiden immer Menschen und die sind immer fehlbar.


Blauer Montag
31. Dezember 2012 um 11:29  |  136056

jogi-bär // 31. Dez 2012 um 11:08

lieber blauer montag. fairness beginnt im kindergarten, in der schule, und last but not least im elternhaus so wie in unserer gesellschaft.

Vollkommen richtig.
Gute Eltern, schlechte Eltern – all dies erlebe ich tagtäglich. Ich hoffe, die Leser dieses Blogges hatten ein möglichst ein gutes Elternhaus – und können ihren Kindern ein gutes Elternhaus bieten. Wer so alt ist wie ich, der hat Verantwortung – sowohl für die eigenen Kinder wie für den Lebensabend seiner Eltern. Ich werde hoffentlich dieser Verantwortung im Rahmen meiner Möglichkeiten gerecht, und wünsche dies auch allen Lesern bei immerhertha für das kommende Jahr.


etebeer
31. Dezember 2012 um 13:14  |  136057

@Kamikater 02.09
Wärst du auch noch dieser Meinung, wenn Theo Walcott oder Messi mit der Hand Gottes Deutschland rauschmeißen aus dem WM?

Natürlich wäre ich stinksauer wenn so etwas passieren würde.
Keine Frage auch ich möchte tollen fairen Fußball sehen wo Gegner sich sportlich bekämpfen und die Fans in den Kurven ohne Gewalt und Pyro auskommen.
So habe ich auch meine Fußballverrückte Tochter erzogen Respekt und Fairness
gehören zu unseren Leben/ Sport dazu
Spieler wie zB. Klose werden leider die Ausnahme bleiben.

Leider sieht die Wirklichkeit anders aus.

wir erleben doch an fast jeden Spieltag
unschöne Szenen Ellenbogenchecks Schwalben und Schauspieler
So und nicht anders kenne ich den Fußball
Auch bei den großen Tunieren schon 1958 mit Juskowiak im Halbfinale gegen Schweden
(vom hören)
egal ob Schwalben,Betrügen,Fehlentscheidungen
wie 1966 oder 2010 da war der Ball dann wirklich hinter der Linie,
oder 1970 im Jahrhundertspiel,
Italo-Schauspieler und ein Chaot von Schiri aus Japan in den Hauptrollen,
1974 Hölzenbein und 1990 Völler mit ihren Schwalben.
Kliesmann mit seinen schon peinlichen Nickname Diver,
Toni Polster weinte bitterlich auf Schalke
ein klares Handspiel verhinderte ein Kölner Tor,
der Spieler wurde befragt und der log und Köln mußte in dem Jahr absteigen
all das regt mich auf
Auch Hertha hat da schon schlechte Erfahrungen in den Pokalendspielen gegen Köln und Düsseldorf gemacht.

Trotzdem sage ich,
lasst den Fußball so wie er ist mit all seinen Stärken und Schwächen,
genau das ist wohl dann die Faszination die unseren Fußball ausmacht.

Ich prangere da mehr die falsche Moral
der Fifa und Uefa an
mit ihren dubiosen Geschäften und die Praktiken bei der Vergabe von Tunieren
oder Financial Fair wo mit zweierlei Maß gemessen wird.

Allen einen schönen Jahreswechsel
und ein gutes neues Jahr


Etebaer
1. Januar 2013 um 10:04  |  136100

Auf das manche Träume wahr werden!

Ein frohes, gutes und gesundes neues Jahr!

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