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(ub) – Wünsche allen, wohlbehalten  im Neuen Jahr angelandet zu sein. Machen wir das Beste aus 2013. Vielen Dank für die zahlreichen Danksagungen, Aufmunterungen und Komplinente hier in den vergangenen Tagen. Stellvertretend sei hier @apoll genannt. Gebe die gern an Euch weiter. Weil das, was wir aus dem Blog hier machen,  an uns allen liegt 😉

Bevor wir uns mit der schnöden Realität  wie dem Trainingsstart auf dem zugigen Schenkendorffplatz am 3. Januar befassen, hat der ehemalige Blogdaddy Daniel S. noch ein zweites Mal in seine blau-weiße Glaskugel geblickt (Teil 1). Macht Euch auf was gefasst: Hinsetzen. Anschnallen.  Gut festhalten. Los geht’s.

 

Orangene Revolution bei Hertha oder Die wunderbare Welt der erstklassigen Saubermänner II

 

Von Daniel Stolpe 

JULI – Das unmoralisches Angebot von Manchester United

Die Nachricht ist ein Schock für die Fans: Was schon als Gerücht durchs Internet geisterte, wird Mitte des Monats Gewissheit – dem neuen Hauptsponsor zuliebe tritt Hertha in Heimspielen künftig in leuchtend orangefarbenen Trikots an. Auswärts wird in schwarz oder alternativ weiß gespielt, „aber gerade im Olympiastadion freuen wir uns, den Erlebniswert und die Sichtbarkeit unserer Mannschaft für viele Tausend Berliner/innen und Brandenburger/innen noch einmal bedeutend steigern zu können“, erklärt Manager Michael Preetz und fügt bei derselben Gelegenheit an, auf diese „wunderbare Entwicklung auch in anderer Hinsicht adäquat reagieren“ zu wollen. Nachfragen dazu lehnt Preetz mit dem Hinweis einer anstehenden Auslandsreise höflich, aber bestimmt ab. Des Managers Ziel, so recherchiert es der „Tagesspiegel“, lautet Amsterdam. Prompt macht der Name Marco van Basten die Runde..

Doch wer auch immer den nun schon seit zwei Monaten vakanten Trainerstuhl besetzen wird – er wird dann auf ein großes Talent der Hertha-Schule verzichten müssen. Völlig unerwartet erhält Hertha von Manchester United ein unmoralisches Angebot für: Hany Mukhtar. Der neue Trainer Pep Guardiola habe schon lange ein Auge auf den deutschen U-Nationalspieler geworfen, verlautet es aus England. Geld spielt beim amtierenden Champions-League-Sieger offenbar keine Rolle, also bietet United den Berlinern sagenhafte 34,5 Millionen Euro für Mukhtar. Kurzzeitig droht der Deal noch zu platzen, als Preetz auf gleich zwei Freundschaftsspiele besteht, eins im Olympiastadion und das andere in Old Trafford („Ein Traum für jeden Fußballer, auch für mich!“). Letztlich einigen sich die Klubs auf einen Schüleraustausch im Sommer 2014, aber wirklich von Interesse ist allein die Forderung, die „Welt Online“ so formuliert: JETZT MUSS PREETZ WELTSTARS NACH BERLIN HOLEN

AUGUST –  Die Einkaufsliste mit 82 Namen

Noch immer ist Hertha auf Trainersuche. Nachdem Louis van Gaal niemals mehr als ein Gerücht war, hatte Manager Michael Preetz in einem exklusiven „11Freunde“-Interview doch verraten: „Es kann sein, dass der neue Trainer wieder aus den Niederlanden kommt. Und ich kann auch nicht ausschließen, dass die bisherigen Spekulationen nicht völlig verkehrt sind.“ Eine überregionale Sonntagszeitung veröffentlicht daraufhin ein Interview mit dem ehemaligen Bondscoach van Basten, in dem der sich geschmeichelt zeigt vom kolportierten Interesse an seiner Person. Allerdings sagt van Basten auch: „Bislang liegt mir kein konkretes Angebot aus Berlin vor.“

Die Auflösung folgt am Tag danach: Nicht van Gaal und auch nicht van Basten wird neuer Hertha-Trainer – sondern Huub Stevens. Bei seinen einleitenden Worten versucht Manager Michael Preetz sich ungelenk an einem Scherz: „Auch Huub trägt einen Adelsnamen: Der Knurrer von Kerkrade“, sagt er und kichert in die Stille des Medienraumes hinein. In München bereitet derweil Dieter Hoeneß ein anwaltliches Schreiben vor, in dem er seinen Anteil an Stevens‘ Entdeckung durch Hertha für sich reklamiert.

Streit gibt es sofort auch intern. Nachdem Stevens bei Preetz einen nicht weniger als 82 Namen von potenziellen Zugängen umfassenden Einkaufszettel abgegeben hat, verkündet die Geschäftsführung auf Geheiß von Präsident Werner Gegenbauer einen vollständigen Investitionsstopp. „Eine Reduzierung der Verbindlichkeiten auf unter zehn Millionen Euro hat oberste Priorität“, sagt Finanzchef Ingo Schiller. Wieder einmal also müssen die Hertha-Fans leiden; schon im Zuge der neuen Heimspiel-Trikots hatte sich im Internet eine Gruppe mit dem bezeichnenden Namen „M8los“ formiert. Sie verzeichnet inzwischen etwas über 400 Mitglieder, die am Vorabend des ersten Spieltags der neuen Bundesliga-Saison mit einem Schweigemarsch durchs Westend auf sich aufmerksam machen wollen. Doch leider nimmt nicht einmal der auf dem Nachhauseweg befindliche Reporter einer Berliner Boulevardzeitung von ihnen Notiz.

SEPTEMBER – Luhukay löst das WM-Ticket

Den Saisonstart hat Hertha mit nur einem Unentschieden (0:0 gegen Nürnberg) aus den ersten drei Spielen leidlich verpatzt. Trotzdem hat sich das Transferfenster geschlossen, ohne dass Hertha auch nur einen Cent der Manchester-Millionen investiert hätte. Dafür tut sich auf der Abgangsseite noch etwas: Levan Kobiashvili verlässt Hertha und Berlin mit sofortiger Wirkung. Im Auftrag der Regierung seines Heimatlandes Georgien übernimmt der Rekordnationalspieler den neu geschaffenen Posten des „Sonderbeauftragten für Deeskalation und Antiaggression in Krisengebieten“.  Staatspräsident Micheil Saakaschwili erklärt bei Kobiashvilis Amtseinführung, den nunmehr ehemaligen Fußballprofi prädestiniere sein früherer Status als „der fairste Spieler seit dem Zweiten Weltkrieg“ für seine neue Aufgabe.

Derweil erlebt Hertha in der Bundesliga ein Zwischenhoch. Dem ersten Saisonsieg, einem 4:3 beim FSV Mainz, folgt prompt ein 3:2 gegen Stevens‘ Ex-Klub Schalke 04. Mit vier Toren in beiden Spielen tut sich insbesondere Stürmer Ben Sahar hervor. Doch nicht einmal der Sieg gegen den Erzrivalen kann die inzwischen 6300 Mitglieder starke Gruppierung „M8los“ zum Jubeln animieren. Dazu trägt an einem an sich herrlichen Spätsommertag wohl auch die Laufbahn im Olympiastadion bei. Die präsentiert sich auf Wunsch von Herthas neuem Hauptsponsor erstmals in ihrer neuen Farbe: leuchtend orange.

Apropos: Mit einem noch etwas holprigen 3:1 in Estland und einem schon deutlich souveränen 7:0 in Andorra hat Bondscoach Jos Luhukay die Niederlande letztlich souverän zur WM 2014 nach Brasilien geführt. Erst recht verzückt seine Ankündigung die ganze Fußballnation, die Elftal werde „ab Oktober nur noch sehr schwer zu schlagen“ sein.

OKTOBER – Babbel zieht nach Marzahn

Als ihr Büro im Vorzimmer von Manager Michael Preetz neu möbliert wird, stößt Herthas Chefsekretärin Anke Gernetzky bei Aus- und Aufräumarbeiten auf einen bislang unentdeckten Briefumschlag. Adressiert ist er noch an Preetz‘ Geschäftsführer-Vorgänger Dieter Hoeneß – und wie sich bald herausstellt, handelt es sich um eine der letzten Hinterlassenschaften von dessen zwölfjähriger Ära: um die Studie bezüglich der Machbarkeit eines Stadionbaus auf dem Areal des ehemaligen Flughafen Tempelhof oder auf dem Gelände des früheren Grenzkontrollpunktes Dreilinden oder am Oranienburger Kreuz. Die 2008 versandete Debatte blüht daraufhin erneut auf, der „Berliner Kurier“ titelt daraufhin am nächsten Tag in riesengroßen Lettern: „Hoeneß schenkt Hertha ein Stadion in Tempelhof!“ Und „Welt Online“ fragt: „Herr Gegenbauer, warum holen Sie Hoeneß nicht zu Hertha zurück?“

Derweil verzeichnet die Hauptstadt einen anderen prominenten Rückkehrer. Der seit Dezember 2012 beschäftigungslose Markus Babbel wird neuer Trainer des Oberligisten BFC Dynamo. „Ich habe Berlin und seine Menschen vermisst“, sagt Babbel am Tage seiner Vorstellung, und dass der BFC „ganz einfach ein Klub ist, der schon immer eine wahnsinnige Faszination auf mich ausgestrahlt hat“. Er habe sich schon im Vorfeld das Logo mit dem Ährenkranz und dem „D“ als Tattoo stechen lassen, erklärt Babbel und kündigt außerdem an, sich „eine nette Ein-Raum-Wohnung in Marzahn oder Lichtenberg suchen“ zu wollen: „Wenn man eine Stadt kennenlernen will, muss man nah an den Menschen sein.“

Doch nichts macht so sexy wie Erfolg, und den hat Babbel auf Anhieb. In der 3. Runde des Berliner Pokals gelingt dem BFC ein 4:0 gegen Regionalligist Berliner AK. „Ich bin absolut stolz auf die Truppe. Damit war gegen einen höherklassigen Gegner nicht zu rechnen“, frohlockt Babbel. Ordentlich im Rennen liegt in der Bundesliga scheinbar auch Hertha. Doch dann spricht Präsident Werner Gegenbauer in einem Interview der „Berliner Zeitung“ plötzlich davon, dass „Platz neun nicht genug“ sei und Hertha „in der Tabelle besser dastehen muss, um noch attraktiver zu sein für neue Partner“. Mit der drastischen Reduzierung der Verbindlichkeiten hätte die Klubführung „im Sommer ihre Hausaufgaben erledigt“, jetzt seien „Huub Stevens und das Team gefragt“.

Von einem „Ultimatum“ für Stevens zu sprechen, sei jedoch „völlig an den Haaren herbeigezogen“ und „Ausdruck der verrohten Sitten unserer Gesellschaft“, sagt Manager Michael Preetz. Er hingegen spreche lieber von einer „ultimativen Vereinbarung“, die er mit dem Trainer getroffen habe: Am Mittwoch im Pokal und am ersten Novemberwochenende muss gegen den amtierenden Doublesieger FC Bayern wenigstens ein Sieg gelingen – sonst. . .

NOVEMBER – Großinvestor wünscht sich neue Fans

Neue Trikots, neue Laufbahn, aber keine neuen Spieler – und als hätten Hertha-Fans in den zurückliegenden Monaten nicht schon genug ertragen müssen, löst sich nun so manches Rätsel der jüngeren Vergangenheit. Die Spur führt dabei über Rumänien und Zypern in den Osten der Ukraine. Bekanntlich hatte der mit einem Privatvermögen von über 1 Milliarde Dollar reichste Rumäne Ion Tiriac noch im Jahr 2012 ein Heimspiel von Hertha besucht. Schon damals hatte Präsident Werner Gegenbauer die entscheidenden Kontakte geknüpft. Über seine diversen in Nikosia angesiedelten Holdings verfügt Tiriac über beste Kontakte zu dem zyprischen Schiffsunternehmer John Fredrikson – und der wiederum transportiert nichts so erfolgreich wie den Müll des ukrainischen Recyclingkönigs Oleg Plastikow, der einst ein treuer Gefährte und wichtiger Geldgeber der Anführer der Orangenen Revolution in seinem Land, Julia Timoschenko und Viktor Juschtschenko, gewesen war.

Plastikow will nun auf den deutschen Markt expandieren – und sucht ein Betätigungsfeld im Sport, das zum Botschafter für „mich, mein Unternehmen und die Ukraine an sich“ werden soll, wie er in seinem ersten dokumentierten Zeitungsinterview (Süddeutsche Zeitung) überhaupt erklärt.

Deshalb also reduzierte Verbindlichkeiten, deshalb also die BSR als neuer Sponsor, deshalb also so großes Drängen auf sportlichen Erfolg. Prompt gibt die inzwischen 14.250 Mitglieder starke Fan-Gruppierung „M8los“ ihre Auflösung bekannt – doch wieder einmal waren die Hertha-Sympathisanten zu früh glücklich. Denn für die kolportierten 200 Millionen Euro, die Plastikow in sein neues Spielzeug zu pumpen bereit sein soll, möchte er natürlich nach seinen Regeln spielen dürfen. „Hertha BSC“, das, findet der Herr Oligarch, versteht keiner, das kennt keiner, und überhaupt: Wo steht da was von Berlin? „FC Berlin“ klingt da doch viel einleuchtender, und so ein Brandenburger Tor im Klubwappen erklärt auch viel mehr als diese alberne Fahne in den ehemaligen Vereinsfarben blau und weiß. Und dann diese Fans: Wedding, Spandau – geht es vielleicht etwas nobler?

Immerhin: Ein neues Stadion müsse her, sagt Plastikow, und das Geld auch in dieser Frage nicht zwangsläufig eine übergeordnete Rolle spielen müsse. er habe da von einer bereits vorliegenden Studie gehört. . . Und wenigstens ein Weltstar soll kommen; er, Plastikow, sei zwar schon immer ein Fan von Zlatan Ibrahimovic gewesen – aber verdammt noch mal, er sei zwar ein schwerreicher Recyclingkönig aus der Ukrainer, doch deswegen noch lange kein superschwerreicher Scheich aus Katar.

Ach, und das aktuelle Ensemble? Von der „ultimativen Vereinbarung“ mit Stevens ist nicht viel übrig geblieben; es fehlt Manager Michael Preetz schlicht an der nötigen Zeit, sich um das Tagesgeschäft zu kümmern. In der Liga war Hertha beim 0:5 bei den Bayern einmal mehr chancenlos gewesen. Auch im Pokal stand nach großem Kampf ein 1:2 nach Verlängerung –  aber Stevens ist nach wie vor im Amt. Inzwischen ist Hertha auf Platz 14 abgerutscht, da bringt sich ein erster Bewerber für eine mögliche Stevens-Nachfolge in Position: Er sei dazu bereit, sich die Hertha-Fahne vom Oberarm entfernen und stattdessen das Brandenburger Tor über den gesamten Rücken tätowieren zu lassen, sagt BFC-Trainer Markus Babbel in einem Interview mit dem „Berliner Kurier“.

DEZEMBER – Rentenvertrag für Preetz

Was für ein Jahr! Als es sich dem Ende entgegen neigt, blickt der künftige FC Berlin allerrosigsten Zeiten in einem herrlichen Orange entgegen. Die Millionen – sie sprudeln nur so. Bei der Mitgliederversammlung am 25. November ist Ion Tiriac nicht nur zum „Freund des FC Berlin“ erklärt worden, sondern er besetzt auch per sofort und als Gesandter von Plastikow den ohnehin vakanten Platz im Aufsichtsrat.

Am Silvestertag verkündet der Klub noch zwei aktuelle Personalentscheidungen. Der bis 2015 laufende Vertrag mit Manager Michael Preetz wird vorzeitig bis 2020 verlängert, Preetz außerdem in den Rang eines Vorsitzenden der Geschäftsführung erhoben und mit der Planung und Durchführung eines Stadionneubaus in Oranienburg betraut. Um ihn dafür im Tagesgeschäft zu entlasten, wird außerdem das von Präsident Werner Gegenbauer gegebene Versprechen eingelöst und Ex-Profi Arne Friedrich nach seinem Karriereende als Assistent der Geschäftsführung vorgestellt.

Keine fünf Minuten nach Bekanntwerden dieser Nachrichten klingelt in einer Wohnung in Charlottenburg das Handy eines ehemaligen Hertha-Reporters. Er hebt nicht ab.


59
Kommentare

playberlin
1. Januar 2013 um 16:02  |  136107

Frohes Neues!


Ursula
1. Januar 2013 um 16:05  |  136108

Silber!


Ursula
1. Januar 2013 um 16:06  |  136109

Fohes! Schweigen ist SILBER!


Ursula
1. Januar 2013 um 16:06  |  136110

„r“!

Wieder ein schöner Beitrag!


t.o.m.
1. Januar 2013 um 16:16  |  136112

Allen in diesem Blog
ein gutes Neues Jahr.
Schön, dass es Euch gibt;
und zwar ALLE 😉


t.o.m.
1. Januar 2013 um 16:31  |  136113

D.Stolpe, super geschrieben!
Hier im Blog fängt das Neue Jahr
großartig an! Respekt


Exil-Schorfheider
1. Januar 2013 um 16:33  |  136114

Auch von mir frohe Neujahrsgrüße an alle!

@dstolpe

Schön, wieder mal was von Dir gelesen zu haben! Hoffe, diese Jahresausblicke werden noch lange hier Einkehr halten! 😉


fg
1. Januar 2013 um 16:44  |  136115

Abermals n geiler Text!


HerthaBarca
1. Januar 2013 um 16:59  |  136116

@t.o.m.
Dto. von mir!


1. Januar 2013 um 17:00  |  136117

Sehr fein, @dsto. 😉

Gar nicht auszudenken. Gab’s eigentlich schon ein Dementi aus dem Friesenhaus? 😉


Exil-Schorfheider
1. Januar 2013 um 17:18  |  136118

@Sir

Meinst Du, die unterbezahlten Praktikanten müssen auch am Feiertag den Blog durchforsten und die morgendliche Pressemappe an den US-Präsidenten, äh Vorsitzenden der Geschäftsführung reichen? 😉


1. Januar 2013 um 17:19  |  136119

Ach so, nimmt C. Arbeit das Weihnachtssingen mit ins Olympiastadion? 😉


Blauer Montag
1. Januar 2013 um 17:20  |  136120

„Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten. […] Was darf die Satire? Alles.“ – Kurt Tucholsky, „Was darf die Satire?“, Berliner Tageblatt, Nr. 36, 27. Januar 1919
http://de.wikiquote.org/wiki/Satire

Ein satirisches Neujahrskonzert vom Feinsten. Danke dafür an @dstolpe.

Danke chon jetzt auch an @ubremer und alle, alle, die diesen Blog im Jahr 2013 weiter gestalten werden.


naneona
1. Januar 2013 um 17:30  |  136121

Gesundes Neues Jahr wünsche ich hier allen.
Ich könnte über die letzten Beiden Blogs mehr lachen, wenn ich ich nicht dem einen oder anderen Verantwortlichen bei Hertha, die eine oder andere schlechte Entscheidung Zutrauen würde. Daher beschleicht mich mehr Angst als Freude bei dem Gedanken an die Zukunft unter Gegenbauer und Preetz.
Meine Hoffnungen für die Zukunft stützen sich auf J-Lu.


coconut
1. Januar 2013 um 17:50  |  136122

Wat nen Glück, das dies alles nur virtuell ist.
Ich habe jetzt schon „Augenkrebs“ bei der Vorstellung einer Orangen Laufbahn… 😆

Sehr Geil, der Text @d.stolpe.


ft
1. Januar 2013 um 17:54  |  136123

Dolle Satire.

Danke für diesen unterhaltsamen Jahreswechsel.

Frohes Neues at all


ubremer
ubremer
1. Januar 2013 um 18:00  |  136124

@Satire?

wer meint, die Änderungswünsche von Sponsoren klingen ausgedacht, dem sei dieser FAZ-Artikel vom 29. Dezember 2012 empfohlen: Was der Sponsor von Paris St. Germain alles ummodelt. Angefangen mit Klubnamen und -wappen – hier (der Text findet sich unter dem Reiter ‚Artikel‘)


Blauer Montag
1. Januar 2013 um 18:26  |  136125

Reiter?
Welche Reiter?

Kommen jetzt die Don-Kosaken?


catro69
1. Januar 2013 um 18:27  |  136126

@sto
Danke Daniel, schön von dir zu lesen, wie immer sehr unterhaltsam. Ich wünsch dir ein frohes Neues, gerade beruflich.
By the way, der Glubb steigt nicht ab? 😉

Dem Rest der Immerhertha-Gemeinde (ob mitlesend, vielschreibend, in Praktikantenfunktion, oder als Hilfstickerer, ob nah oder fern, ob schon persönlich kennengelernt oder völlig unbekannt) natürlich auch ein gesundes, erfolgreiches und vor allem aufsteigendes 2013.
Bleibt blauweiß und Ha Ho He!!!


Silvia Sahneschnitte
1. Januar 2013 um 18:31  |  136127

Danke @dstolpe für diesen gelungenen Jahresausklang und dem tollen Einstieg ins neue Jahr. Den Blogpappies weiterhin ein gutes Händchen.
Wird „Immer Hertha“ zukünftig auch im orangenem Design erscheinen?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


fg
1. Januar 2013 um 18:33  |  136128

Woher stammt eigentlich die Info, dass Praktika bei Hertha unbezahlt wären?


Petra in Berlin
1. Januar 2013 um 18:47  |  136129

Gesundes Neues Jahr allen Mit-Bloggern 🙂


Joey Berlin
1. Januar 2013 um 18:55  |  136130

@all;
Gesundes Neues Jahr!

@Daniel Stolpe,
sehr amüsanter Einstieg in 2013, dass hat doch gleich einen Alptraum in den sehr frühen Morgenstunden inspiriert, der war so realistisch, dass ich nach dem Erwachen einen Pickel entdeckte!

»Christian Arbeit […] “Wir haben ihn und sein professionelles und zugleich sympathisches Wirken schon lange verfolgt und waren davon sehr angetan”, erklärt Präsident Werner Gegenbauer.«

Mein Alptraum… der Angesprochene war so begeistert, dass sein Einstand in der Kreation eines neuen Schlachtrufes gipfelte: ALLZEIT BEREIT FÜR DIE GOLDIGE HERTHA!
Möge uns im Neuen Jahr nur Gutes widerfahren! 😉


Exil-Schorfheider
1. Januar 2013 um 19:13  |  136131

@fg

Ich schrieb unterbezahlt und es war ein Seitenhieb darauf, dass einige meinten, die Entlassungen zum Saisonwechsel würden mit noch mehr Praktikanten aufgefangen. Dabei war die Anzahl von Praktikanten schon vorher recht hoch.


fg
1. Januar 2013 um 19:16  |  136132

@exil: recht hast du! hab ich wohl drei nicht unwichtige buchstaben übersehen!


Exil-Schorfheider
1. Januar 2013 um 19:20  |  136133

@fg

Nachwehen von gestern? 😉


fg
1. Januar 2013 um 19:23  |  136134

@exil: Möchte ich mich nicht zu äußern! 😉


Ursula
1. Januar 2013 um 19:31  |  136135

Einer geht noch, EINER passt noch rein…..


Traumtänzer
1. Januar 2013 um 19:51  |  136136

Frohes Neues!

Und weil @dstolpe mit der Nennung des 1. FC Nürnberg die Erinnerungen an den unseligen Rückrundenauftakt 2012 wieder aufriss:

Liebe Herthaspieler und -verantwortliche, ich wünsche Ihnen/Euch allen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2013, aber sollte ich je noch mal so ein blutleeres Gekicke wie besagtes Spiel Anfang 2012 erleben, reiße ich Ihnen/Euch allen höchtspersönlich den Arsch auf!


ubremer
ubremer
1. Januar 2013 um 21:54  |  136139

Peter Pekarik,

die Kicker-Rangliste, Zweite Liga, Außennbahn defensiv. Am stärksten eingeschätzt . . . hier


Blauer Montag
1. Januar 2013 um 22:06  |  136140

@Traumtänzer // 1. Jan 2013 um 19:51

Aber jetzt spielt ein gaaaaaaanz anderer Ronny auf der zentralen Position in der Offensive als vor 12 Monaten. 😀


Treat
1. Januar 2013 um 22:17  |  136141

@dstolpe

„M8los“ – Ist das irgendwie ´ne Anspielung? 😉

Schöner Text, hat großen Spaß gemacht ihn zu lesen. Vielen Dank und lass dich bitte bald wieder etwas öfter hier blicken!

Blauweiße Grüße
Treat


b. b.
1. Januar 2013 um 23:22  |  136143

@daniel, hat Spaß gemacht, von Dir zu lesen. Gerne wieder einmal.

Allen hier für 2013 nur das Beste.


Silvia Sahneschnitte
2. Januar 2013 um 11:45  |  136150

OT
Sollte die Ticketanzeige bei Hertha BSC auf dem neuesten Stand sein, dann gibt es für das Spiel gegen Union nur noch etwas über 3000 Karten.
Im letzten Kicker wurden Zahlen zur Zuschauerquote in der ersten Bundesliga bei Sky veröffentlicht. Gibt es auch Informationen zur Quote in der zweiten Liga, und welchen Schnitt erreicht Hertha?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


coconut
2. Januar 2013 um 12:16  |  136151

@Silvia Sahneschnitte // 2. Jan 2013 um 11:45

Wo 4es offizielles gibt, kann ich auch nicht sagen.
Mir geistert aber durch den Kopf, das man bisher deutlich unter der Planung (44.000?) liegt. Der Schnitt liegt bisher wohl deutlich unter 40.000. War so, wenn mich meine alten Gehirnzellen nicht auf das nicht vorhandene Glatteis führen, um die 38.000 oder sogar noch weniger….


Kamikater
2. Januar 2013 um 12:28  |  136152

@Sylvia
Guckst Du hier:
http://www.weltfussball.de/zuschauer/2-bundesliga-2012-2013/1/
Ich hatte es vor 2 Wochen mal gepostet. Mit den anstehenden Begegnungen Union, Lautern, Cottbus und dem „drohenden“ Aufstieg plus besserem Wetter werden wir wohl von den 33.637 auf 38.000 kommen.


ubremer
ubremer
2. Januar 2013 um 12:50  |  136154

@sylvia,

verstehe ich die Frage recht, geht es darum, wieviel Sky-Abonnenten bei Hertha in Liga zwei einschalten.


Traumtänzer
2. Januar 2013 um 13:07  |  136155

@Silvia u. @ubremer
Was man auf die Schnelle findet: Sky-Zuschauerquoten aus der letzten Saison 2011/2012, in der Hertha noch in der ersten Liga dabei war: Link

Auch nicht genau das, was Frau Silvia möchte, aber vielleicht dient es mal als gewisse Referenz, um einschätzen zu können, in welcher TV-Liga unser Club spielt…


Dan
2. Januar 2013 um 13:49  |  136156

Gesundes Neues für alle Blogväter, Ehemalige und PraktikantInnen sowie schreibende und lesende BloggerInnen.

Hoffen wir auf eine erfolgreiche Rückrunde und eine gute Hinrunde in der Bundesliga für das Jahr 2013.

Uns Aktiven auf der einen und auf der anderen Seite, hoffentlich weiterhin gute Beiträge, ein respektvolles Miteinander und viele Hamsterräder. 😉

Durch die späte Heimkehr aus dem Land der „Brötli, Grüzli und Coop“ werde ich wohl „meinen“ Platz im Leuchturm heute nicht besetzen können.
Also @sunny darfste gerne dem @hurdie geben. 😉


Exil-Schorfheider
2. Januar 2013 um 13:52  |  136157

@Dan

Seit wann sagt man in Schleswig-Holstein Brötli und Grüzli? 😉


Dan
2. Januar 2013 um 13:58  |  136158

Kiel wurde zu Gunsten des Glacier-Express gecancelt. 😉


Blauer Montag
2. Januar 2013 um 14:12  |  136159

Da ich das Land von “Currywurst und Schrippe” nicht verlassen hatte, werde ich wohl “meinen” Platz im Leuchtturm heute Abend zwischen 18 und 19 Uhr livehaftig besetzen können. 😉


Freddie1
2. Januar 2013 um 14:31  |  136160

In den letzten Kickerranglisten haben wir ja hervorragend abgeschnitten. In der neuen die offensiven Außenbahnen betreffend ist jedoch nur Ndjeng im „Blickfeld“. Bester ist hier Hochscheidt. Aus meiner Sicht verständliche Wahl.


Freddie1
2. Januar 2013 um 14:55  |  136161

OT
Die wichtigste Nachricht des Jahres bereits heute:
Die Ehe der van der Vaarts steht offenbar vor dem Aus, nachdem es wohl in aller Öffentlichkeit zu Handgreiflichkeiten gekommen ist.
Aber zurück von der „Gala“ oder „Frau hinterm Spiegel“. Kacar steht offenbar vor einem Wechsel zu H96.
Weiß jemand, ob wir an diesem Weiterverkauf noch etwas verdienen?


Dan
2. Januar 2013 um 15:41  |  136162

@Freddie
Müssen wir nicht eher was draufzahlen, wenn er wirklich für 500.000 (Kicker?) verkauft wird?

Denke aber es wird eh scheitern, weil Kacar nicht auf soviel Gehalt verzichten will bei einem HSV-Vertrag bis 6/2015.


Freddie1
2. Januar 2013 um 15:52  |  136163

Hm, stimmt.
Sollte wohl bei Quali desHSV fürs internationale Geschäft Nachschlag geben. Hat ja ooch nich jeklappt.


Exil-Schorfheider
2. Januar 2013 um 17:10  |  136164

@freddie

Vielleicht klappt das ja noch bis 2015… 😉


Freddie1
2. Januar 2013 um 17:28  |  136165

@exil
Glaub ich beim HSV eher nicht.


ubremer
ubremer
2. Januar 2013 um 17:41  |  136166

@Leuchturm

heute mit Blogdaddy 😉


Dan
2. Januar 2013 um 17:44  |  136167

@hurdie
Dann erwarte ich heute Protokoll von Dir. 😉


Kamikater
2. Januar 2013 um 17:52  |  136168

Sind Glaskugeln eigentlich vom Umtausch ausgeschlossen?

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele User heute in einem Jahr beim Stöbern im Internet diesen Bloginhalt vergessen haben werden und davon ausgehen, dass sie sicher sind, dass Mukhtar ein Angebot der Red Devils hatte… 😆

Viel Spaß im Turm heute – kann leider nicht vorbeikommen.


coconut
2. Januar 2013 um 19:33  |  136169

@ Kami
Danke für die Zahlen.

Sorry @Silvia Sahneschnitte, habe wohl nicht richtig gelesen…und den Teil mit Sky völlig ignoriert 🙁


megman18
2. Januar 2013 um 19:44  |  136170

@Kacar
lt Hamburger MoPo bekommen wir 1 Mio bei Verkauf….


Exil-Schorfheider
2. Januar 2013 um 20:10  |  136171

Oha, Mitchell Weiser wechselt auf Leihbasis zum FCK auf den Betze. Das hätte MP verhindern müssen! 😉


Herthas Seuchenvojel
2. Januar 2013 um 20:22  |  136172

toll, hurdie da, Blogpappi auch, ick hab ma frei
und gehe nicht, weil ick von @apo nie die Bestätigung erhalten habe, ob ick noch willkommen bin… 🙄

@Silvia: glaube Schnitt im Moment ist 33.irgendwas, geplant waren 38.000
fällt mir gerade so ein, weil Hertha wohl ne Mille zusätzlich ungeplanter Miesen gemacht hat
300.000 wegen zusätzlicher Prämien, weil die Punkte & Siege über die Erwartung hinaus gingen und 700.000 wegen den fehlenden Zuschauern

lg


Exil-Schorfheider
2. Januar 2013 um 23:11  |  136190

@seuchenvojel

Man, man, man. Da im Turm ist jeder willkommen! Sogar Du! 😉


Herthas Seuchenvojel
2. Januar 2013 um 23:41  |  136192

meinste 😉
mit @sunny lag ick jetzt schon dreimal über Kreuz und selbst mit @apo bin ick letztens aneinander geraten
hab halt nen Hang zur eignen Meinung, und die diskutier ick notfalls aus, aber ignorieren ist feige
da hilft ooch die beste Berufsnachbarschaft nix, unjewollt tauch ick da nicht auf


apollinaris
3. Januar 2013 um 2:16  |  136196

@seuchenvojel: meinste dat ernst-oder habe ich das Sheldon-Sarkasmus-Schild übersehen?
Natürlich ist jeder willkommen; wäre jeder Gast, mit dem ich mal ne Auseinandersetzung über eine Ansicht hatte, nicht willkommen, stünde ich alleine im Laden 😆
Ich habe nämlich , wie du, auch den Hang zur eigenen Meinung und halte sie nicht aus -irgendwelchen-Gründen zurück..? Wer mich etwas näher kennt, weiss, dass mich nichts weniger über einen Menschen urteilen lässt, als dessen Meinung. Über Ansichten und Meinungen streite ich gerne (auch bis zuletzt)-aber ich leite da nichts ab- . Meinungen sind flüchtig und oberflächlich. Mich bewegen Haltungen 😉 Außer Menschenschindern oder Tierquälern sind im Turm alle herzlich Willkommen. Der Rest findet sich. Muss auch nicht jeder mit dem Wirt auskommen- geschätze 20% der Stammgäste dürften mich ultra-doof, dröge oder schräg finden 💡

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