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(mey) – Der fiese Schnupfen scheint sich nicht bei nur den Berliner Sportjournalisten eingenistet zu haben. Nein, auch bei Hertha BSC geht die Erkältungswelle um. Beim Morgentraining heute fehlte wieder mal einer. Diesmal war es Kapitän Peter Niemeyer. Dafür zog der genesene Brasilianer Ronny mit Fitness-Coach Henrik Kuchno seine Runden um den Schenckendorffplatz, während Jos Luhukay die Kollegen zum Balltraining bat.

@b.b. und ich haben uns das Ganze heute genüsslich von der Seite aus angeschaut. Beide sind wir zum gleichen Schluss gekommen: Bei Hertha ist Tempo drin. Nachdem Luhukay zunächst wieder Kurzpässe einstudieren ließ („Klatschen lassen“), durften sich die Profis heute in zwei verschiedenen Spielformen austoben: Erst ging es auf jeweils zwei kleine Tore.

Gelb: Lasogga, Wagner, Allagui, Kluge, Ndjeng, Lustenberger, Brooks, Bastians und Sahar

Blau: Kobiaschwilli, Hubnik, Holland, Janker, Knoll, R. Fardi, Beichler, Mukhtar und Ramos

neutral in Rot: Perdedaj (später wechselte er mit Kluge)

Kraft zeigt starke Paraden

Bis auf das verdiente 1:0 für Blau durch Sahar, einer lautstarken Ermahnung für Mukhtar durch JLU (hatte sich für den falschen Pass entschieden) und einem Klätschduell zwischen Brooks und Beichler (beide blieben erst liegen, konnten aber weitermachen und klatschten später ab) ist wenig passiert.

Das Abschlussspielchen ging dann auf große Tore und überraschenderweise mit 3:0 an „Blau“. Drei schöne Treffer von Mukhtar, Beichler und Knoll. Das meiner Meinung nach wesentlich besser besetzte Team „Gelb“ scheiterte entweder am Eigensinn (Lasogga, Perdedaj) oder am sehr starken Thomas Kraft im Tor. Dreimal parierte der Keeper sehenswert.

Franz holt sich das Okay

Derweil hat sich Maik Franz heute das Okay von Prof. Dr. Peter Habermeye in der Münchner Atos-Klinik geholt. Damit steigt der 31-Jährige wie von uns angekündigt morgen wieder ins Mannschaftstraining ein. Das Lazarett lichtet sich langsam. Auch Peter Pekarik war heute beim Doktor. Hertha hofft, dass der Slowake wieder verstärkt ins Lauftraining einsteigen kann.

Äns Ben-Hatira hat sich noch einmal beim Bayern-Doc Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt untersuchen lassen und arbeitet zunächst noch auf dem Laufband an seinem Comeback: „Wir schauen wie das Gelenk auf die Beanspruchung reagiert, bevor wir an Richtungswechsel und Vollkontakt denken“, sagte Fitnesstrainer Henrik Kuchno.

Luhukay sagte heute zu den Verletzten: „Die medizinische Abteilung hofft, dass Peter, Maik, Änis und Nico im Trainingslager wieder voll mittrainieren können.“

Test gegen Wolfsburgs U23 am Mittwoch

Am Mittwoch testet Hertha gegen die U23 vom VfL Wolfsburg (14 Uhr, Amateurstadion, Eintritt ist frei). Jos Luhukay hat heute verkündet, dass er gedenkt, die wiedergenesenen Lasogga und Janker sowie den wieder spielberechtigten Kobiaschwilli einsetzen zu wollen: „Alle drei werden zum Einsatz kommen“, sagte der Trainer und erneuerte noch einmal seinen Aufruf von Samstag:

„Man braucht Geduld. Geduld, die die Spieler natürlich weniger haben. Aber es braucht noch viel Arbeit, damit sie wieder in ihre beste Form kommen.“

Stichwort Rückkehr: Auf der Hertha-Homepage gibt es ein kurzes Interview mit Christoph Janker für seine Leidenszeit –> hier.

Glückwunsch, Dieter Hoeneß!

An dieser Stelle noch unsere Glückwünsche an Dieter Hoeneß. Der ehemalige Hertha-Manager (1997-2009) und Turbanträger 😉 ist heute 60 Jahre alt geworden. Hoeneß war vor meiner Zeit hier: Wie habt ihr ihn gesehen? Was ist euch in Erinnerung geblieben?

Wie spielt Hertha gegen Wolfsburgs U23?

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94
Kommentare

coconut
7. Januar 2013 um 18:50  |  136461

Beichler noch nicht für einen Test bereit?
Oder ist der nun quasi weg?


coconut
7. Januar 2013 um 18:51  |  136462

Ach ja, ehe ich es vergesse:
Glückwunsch, Dieter Hoeneß!

…und Platz1
Das ich das noch erlebe… 😆


pax.klm
7. Januar 2013 um 18:56  |  136463

Treat schau mal noch in das davor!


pax.klm
7. Januar 2013 um 18:57  |  136464

pax.klm // 7. Jan 2013 um 18:56

Meine das „Berichtchen“ vom Nachmittagstraining.


hurdiegerdie
7. Januar 2013 um 18:59  |  136465

Ja, das mit Beichler würde mich auch interessieren.


jmeyn
jmeyn
7. Januar 2013 um 19:03  |  136466

@all
Zu Beichler hat sich Luhukay heute nicht geäußert. Beim Test wird er auf jeden Fall dabei sein. Ob er auch spielt, müssen wir abwarten. Fit ist er jedenfalls.


wilson
7. Januar 2013 um 19:05  |  136467

Hoeneß war mir so lange Recht und lieb, wie es etwas zu feiern gab.
Als die Rechnung präsentiert wurde, war es vorbei mit dem Frohsinn.

Alles Gute, Herr Hoeneß.
War nicht alles schlecht; wie im wirklichen Leben.


hurdiegerdie
7. Januar 2013 um 19:05  |  136468

Danke @jmeyn


Kamikater
7. Januar 2013 um 19:13  |  136469

Hoeness hat so viel durch Hertha verdient, dass man ihm nur zum 60. gratulieren kann.

Ansonsten hoffe ich auf einen anderen baldigen Abgang eines Hertha-Mitglieds, der uns Berliner alle jetzt schon Hunderte von Euro als Steuerzahler gekostet hat.

Was mit unserem Sponsor AB wird, steht in einem anderen Ereignis nach heute ebenso in den Sternen.


Exil-Schorfheider
7. Januar 2013 um 19:23  |  136470

@kami

Die AB-Euros waren doch nur „Peanuts“, wenn Etihad dann doch bald einsteigt… 😀


7. Januar 2013 um 19:24  |  136471

mit DH gab´s 13 (?) Jahre ununterbrochen 1. Liga, wieder Spieler, die man auch auswärts kannte oder die die Liga rockten ( Marcello), dauerhaft für EL und sogar Cl qualifiziert. Gute Medíenpräsenz..und in meinem Umfeld fing über DH ein zaghaftes Interesse für Hertha an- eindeutig imagefördernd. Mir war/ist er sympathisch,sein Lächeln ist erdrischend verschmitzt und lausbubenhaft; (und) er hatte nicht nur Fussball im Kopf …
– Das ist das ohne Zweifel positive ( mal ganz abgesehen von den geschaffenen professionellen Strukturen, von denen der Verein noch heute profitiert)
Dann gib´s die andere Seite : das viel zu schnelle Wechseln der Strategien; die Politik des „heißen Geldes“(- das machten, mit wenigen Ausnahmen zwar alle so, aber das macht es ja nicht besser) Vielleicht auch das zu selbstverliebte ( obwohl ich das eigentlich etwas anders sehe) Auftreten..na ja..das bekannte halt…Aber drei Jahre nach DH sehe ich nicht ein, den neuen Kurs „besser“ finden zu müssen: wirtschaftlich leben wir weiterhin permanent über unsere Verhältnisse; wir versuchen, die 1. Liga zu halten, in dem wir uns einen eminent teuren Kader leisten..strategisch sehe hierin ich kaum Unterschiede..Dadurch, das es gut ging, sagt niemand etwas..hätten Favre und die Mannschaft nicht so furchtbar versagt, am Ende..sprächen wir vielleicht auch über ganz andere Dinge..Aber gut: es ist angenehm, einen „Schuldigen“ hervorholen zu können, wenn die eigenen Strategien nicht so funktionieren…
Ohne DH hätte ich wohl den Weg zur Hertha nicht zurück gefunden..das derzeitige Managment halte ich jedenfalls (unter´m Strich) für kein Jota „besser“ 😉


7. Januar 2013 um 19:27  |  136472

edit:>> wir leisten uns einen zu teuren Kader, um die 1. Liga zu erreichen<<, müsste es heißen..Nicht "zu halten" ( freudsches Wunschdenken ?)


7. Januar 2013 um 19:59  |  136473

@jmeyn und @b.b. nebeneinander? Statler and Waldorf.


7. Januar 2013 um 20:07  |  136474

Messi wieder Weltfußballer.

Falsche Wahl, denn Götter werden nicht ernannt oder gewählt, schon gar nicht von Sterblichen.


7. Januar 2013 um 20:10  |  136475

armer Ronaldo..hätte es auch langsam mal verdient. Aber er ist in der Tat nur Sterblicher. Eben.


Kamikater
7. Januar 2013 um 20:10  |  136476

@apo
Ja, grundsäätzlich 100% Zustimmung.

Allerdings sind die jetzigen Verantwortlichen auch von DH herein geholt worde, Schiller und Preetz.


Derby
7. Januar 2013 um 20:13  |  136478

Habe ich irgend etwas verpasst:

Perdedaj

in Berlin??? Ist Pause in Dänemark, oder verwechsel ich den Namen oder habe ich zu wenig gelesen in den letzten Tagen??

Was will der hier?


Kamikater
7. Januar 2013 um 20:13  |  136479

Sorry Sir Henry – versehentlich neu gepostet.


7. Januar 2013 um 20:17  |  136480

@kami

Allet schick. 😉

@derby

Perde hält sich bei Hertha fit, der Winter in Dänemark ist hart, grimmig und lang.


Derby
7. Januar 2013 um 20:36  |  136482

Danke Sir!

Finde ich gut – von beiden Seiten aus – dann kann er an der Mannschaft dran bleiben.

Hätte ihn gerne nächstes Saison zurück in der Mannschaft bei uns – als guten Back – Up.

Mal sehen ob er kommt – wir brauchen ihn für die CL Quali nächste Saison 😉


moemoe
7. Januar 2013 um 20:54  |  136483

ich würde mir für die nächsten wochen unbedingt mal ein bisschen mehr von radjabali fardi wünschen. wenn man so will ist er nach lusti einer der treuen und auch bereit für hertha zu spielen. schlecht fand ich ihn jedenfalls nie in der euro league 😉 er erinnert mich halt immer an die besseren zeiten 🙂 und kann was , wie man in aachen gesehen hat.


Etebaer
7. Januar 2013 um 21:01  |  136484

Der Dieter war immer am besten wenn er kein Geld ausgeben konnte.
Dann gabs für kleines Geld gute Spieler.
Hatte er Geld gabs „Namen“ ohne Plan.

Er hat den Verein so aufgestellt, das er sich als der große „Macher“ präsentieren konnte.
Was den Erfolgsmanager auszeichnet ist, das der es zuläßt, das andere „Kompetenzen“ haben/weiterentwickeln und er der diese planvoll moderiert, strategisch führt.

Mir ist kein Verein bekannt, der am Ende seines Wirkens >nachhaltig< besser aufgestellt war, als vorher.

Alles Gute zum Geburtstag.


HerthaBarca
7. Januar 2013 um 21:16  |  136485

Bin wahrscheinlich am Mittwoch dabei – noch jemand da?
Freue mich, endlich Hertha-Fussball

@GrFuMaZ
Glückwunsch zum 60.

@Messi
Was soll ich als „HerthaBarca“ dazu sagen?
El Dios del més que un Club!
🙂


7. Januar 2013 um 22:19  |  136487

So langsam verfestigt sich in mir die Feststellung, dass ich hier nichts mehr zu kommentieren brauche, weil meist @apollinaris das Gegenteil meiner Meinung vertritt und diese damit indirekt auch hier präsent ist 😉

Jedenfalls denke ich, dass DH einen Höhepunkt bei der Hertha hatte, dieser aber lange vor seinem Abtritt schon überschritten war – und diese Jahre haben dann viel, sehr viel Geld gekostet, das dem Verein heute fehlt.

Mein Eindruck war, dass DH die Hertha in eine künstliche, erdferne Umlaufbahn zu bringen versuchte, wo sie dann jenseits jeglicher realer Konkurrenz Unendlichkeitsträume ausleben konnte. Die haben dem Verein aber nicht gut getan.

Man kann nicht ewig Geld leihen und von der Substanz leben. Aber genau diese beiden Dinge waren DHs Leidenschaft.

Nein, danke. Selbst wenn die Rosskur noch ein paar Jahre dauert: Das Großkotzgehabe von früher brauche ich jedenfalls nicht mehr. Mir ist jeder ungeschliffene Rohdiamant aus der eigenen Jugend lieber als irgendwelche vermeintlichen Stareinkäufe.


Ben
7. Januar 2013 um 22:22  |  136488

@apo: da sind wir uns doch mal einig ! 100% Zustimmung.

Ohne Hoeneß hätte es Hertha für mich auf weiterhin nicht gegeben.


hurdiegerdie
7. Januar 2013 um 22:28  |  136489

Tja, der Hoeness. In einem Punkt gebe ich @Apo recht, der Nachfolger hat mich bei gleichgebliebenem Finanzchef auch nicht überzeugt.

Von der Ufa eingesetzt in ein Team, das auch ohne ihn aufgestiegen wäre, mit einem Trainer Röber, nach dem unter Hoeness danach auch nicht viel kam (Götz, Stevens, Ausnahme Meyer als Retter, Thom, Heine). Die Spielerverpflichtungen mit einigen Highlights waren m.E. in Summe auch nicht überragend (man vergisst gerne so teure Transfers wie Alves, Goor, Lima, Daei, Lapaczinski).

Er hat sicher Strukturen für eine Hertha als Spitzenverein mitgestaltet. Ab Mitte des letzten Jahrzehnts hat er aber den finanziellen Abstieg bis nahezu zur Insolvenz soweit mitgestaltet, dass dies nachdrückliche Spuren hinterlassen hat und bis 2021? hinterlassen wird, wenn es 2021 für Hertha in Liga 1 bis 3 dann noch geben wird. Mit Favre hat er jemanden verpflichtet, der das von ihm mitverursachte Chaos hätte klären können.

Zuletzt ist er am neuverordneten Teamwork gescheitert, weil er es nicht mitspieln wollte. Er hat es sich den vorzeitigen Rückzug auf eigenen Wunsch mit 1 Mio bezahlen lassen (wie geht das denn?).

aber wie sagt @jmeyn, das war vor seiner Zeit, nicht vor meiner und es wird @meyns Zeit weiter nachhaltig beeinflussen.


Treat
7. Januar 2013 um 22:38  |  136490

@HerthaBarca
Vorgenommen habe ich es mir. Aber nach meinem heutigen Trainings – Desaster will ich lieber noch nichts zusagen… 😉

Wir kommen darauf zurück.

Zu Hoeness ist alles mehrfach und inzwischen auch von fast jedem gesagt worden. Wie so oft, liegt die Wahrheit in der Mitte, denke ich. @Wilson hat es kurz und prägnant auf den Punkt gebracht.

Blauweiße Grüße
Treat


hurdiegerdie
7. Januar 2013 um 22:38  |  136491

@Rayson, sorry habe den Beitrag von dir vorher nicht gesehen. Ich hätte meinen sonst deutlich kürzer fassen können. 😉


Silberrücken
7. Januar 2013 um 23:44  |  136492

Glückwünsche an DH.

Insgesamt würde ich es als „ambivalent“ beschreiben. In meiner Erinnerung gab es mind. 2 Knackpunkte:

1: Kirchkrise und die folgende, nicht sofort mögliche Anpassung der Kostenstruktur (hat sich bis heute nicht verändert).
2: Nichtnutzung der vorhandenen Chancen auf die CL-Teilnahme(n).

Seitdem gibt es kein realistisches, zukunftsfähiges Geschäftsmodell.


hurdiegerdie
8. Januar 2013 um 0:04  |  136493

@Silberrücken
Das mit der Kirch-Krise möchte ich einmal verstehen (ehrlich gemeint!). Die war etwa um 2002??circa??

Hertha war bis 2004 super aufgestellt, trotz Kirch-Krise. CL war da gewesen, das Jugendzentrum war aufgebaut, die Investitionen in die Infra-Struktur waren getätigt. Hertha brach finanziell zwischen 2004 und 2006 zusammen. Wo spielt da die Kirch-Krise rein? Was meinst du? Ich verstehe das wirklich echt und ehrlich nicht.

Und ich mag da wirklich etwas übersehen.


8. Januar 2013 um 0:26  |  136494

@hurdiegerdie

Ich wüsste nicht, was ich an Deinem Kommentar wirklich als redundant empfinden müsste 🙂 Dieselbe Kerbe ja, aber doch überwiegend mit anderen (ausführlicheren) Argumenten begründet.

Ich bin ja gezwungen, meinen Lieblingsverein von außen zu betrachten und verfolge daher aufmerksam die Berichterstatter vor Ort, die dieses Forum so wertvoll machen.


Traumtänzer
8. Januar 2013 um 0:27  |  136495

Ich mag nicht mehr über DH diskutieren. Er hat Gutes und Schlechtes fabriziert. Das trifft sicherlich auch auf seinen Nachfolger zu. Kausalitäten zwischen den beiden machen es nicht leichter, das differenziert zu beurteilen. Trotzdem darf dem Dieter natürlich zum Geburtstag gratuliert werden. Also, alles Gute und auch ein Dankeschön.

Irgendwann ist dann aber auch mal Schluss – die Gegenwart ruft, ganz dringlich!


Silberrücken
8. Januar 2013 um 0:39  |  136496

Meines Wisens werden z.B. die Spielerverträge fix ausgehandelt, d.h. es gibt ein Grundentgeld und Prämien für die Vertragslaufzeit. Ziel war damals die Etablierung unter die ersten 3 oder 5 der Liga. Die Kosten und Ausgaben werden dem vorauseilend angepasst gewesen sein. Daraus folgt, dass die Krise vorher begann, aber die Auswirkungen in die Zeiträume später voll durchschlugen.

Es ist ein Problem der Herangehensweise bzw. der Ausrichtung des Vereins. Möchtest du in die Top 5 oder sich erstmal etablieren und organisch wachsen.

Hertha hat das Problem, wenn wir mal die Emotionen weglassen, dass das Führungspersonal seit Jahren denkt, das Hertha in die erste Liga gehört. Beeindruckend ist, dass ligaunabhängig kein, zumindestens über einen Zeitraum von 3 Jahren betrachtet, ausgeglichenes Ergebnis erzielt wird.

Unter dem Strich ist das für mich immer ein Zeichen, dass es keine realistische Einschätzung der (eigenen) Fähigkeiten gibt. Da fehlen noch einige Punkte, Begründungen usw., aber in wenigen Stunden klingelt es und auf einen langen Tag folgt ein ebensolcher, gute Nacht.


8. Januar 2013 um 6:25  |  136498

die Hamsterräder drehen aber echt immer seltsamer; aber immerhin haben wir klare Meinungen.. 😆


hurdiegerdie
8. Januar 2013 um 9:29  |  136499

Danke @Silberrücken für die Begründung (ernst gemeint!).
Das ist ein gutes Argument (auch wenn ich es nicht teile, sorry).


fg
8. Januar 2013 um 9:35  |  136500

Dieter fehlte zweimal genau ein Tor zur CL, 2005 gegen Hannover und 2009 gegen Schalke.
Man stelle sich vor, eines oder beide dieser Tore wäre gefallen – Dieters Bilanz sähe so aus, dass Hertha sich (dann mittlerweile vlt schon sogar dauerhaft a la Leverkusen zum Beispiel) in der CL etabliert hätte und natürlich ergo dann in den ganzen Jahren mindestens einmal (ggf eben noch mehrmals) ganz krasse Einnahmen generiert hätte (Möglichkeit zum Schuldenabbau und vor allem keine zwei Abstiege mit neuen Schulden).
Wie gesagt, ist natürlich alles hypothetisch, aber wenn bloß Bastürk in der zweiten Halbzeit nicht vor Enke scheitert (war das ein furchtbares Spiel!), geht Dieters Plan der offensiven Investitionen auf. Es gibt eben vom Typ her nicht nur Bausparer, auch wenn die wahrscheinlich das entspanntere Leben haben. Dieter war hingegen Zocker.
Aber genau wie viele reklamieren, dass es gemein ist, dass ein Trainer fliegt, weil sein Spieler das entscheidende Ding im entscheidenden Spiel nicht macht, so muss man auch im Rückblick sagen, dass Dieter zweimal wegen eines Tores gescheitert ist.


Silvia Sahneschnitte
8. Januar 2013 um 9:42  |  136501

Nachträglich einen Glückwunsch zum Geburtstag Herr Hoeness.
D.H. = Der Himmel
oder
D.H. = Die Hölle
Für Hertha wohl von beiden etwas.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Blauer Montag
8. Januar 2013 um 10:54  |  136503

… Hertha hat das Problem, wenn wir mal die Emotionen weglassen, dass das Führungspersonal seit Jahren denkt, das Hertha in die erste Liga gehört. Beeindruckend ist, dass ligaunabhängig kein, zumindestens über einen Zeitraum von 3 Jahren betrachtet, ausgeglichenes Ergebnis erzielt wird.

Unter dem Strich ist das für mich immer ein Zeichen, dass es keine realistische Einschätzung der (eigenen) Fähigkeiten gibt.

Mor’chen,
könnte die fehlende realistische Einschätzung entstanden sein durch die Aussage „HERTHA wäre ein schlafender Riese, den es zu wecken gilt“?

Berlin ist die größte deutsche Stadt, die von 1990 bis 2008 etwa 2 Mio Bewohner „ausgetauscht“ hat.

„Im Verlauf des Zeitraumes 1991 bis 2008 sind im Ganzen rund 2.162.500 Zuzüge nach Berlin und 2.055.100 Wegzüge aus der Stadt registriert worden. Unter dem Strich ergibt sich somit ein Einwohnergewinn von annähernd 107 500 Personen. Die hinzugewonnenen Einwohner waren ausschließlich jüngere Menschen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Den größten Zuwachs gab es bei den 20- bis 24-Jährigen. In den Jahren 1991 bis 2008 waren es insgesamt 194.400 Personen (Auszug aus der Zeitschrift für amtliche Statistik 3/2010 „Bevölkerungsentwicklung Berlin“, Seite 28; Publikationen des Statistischen Landesamtes Berlin-Branburg).

Meine Hypothese: HERTHA muss hart darum kämpfen, immer wieder neue Zuschauer zu gewinnen unter den jüngeren Zuwanderern nach Berlin im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Für diese ist zunächst HERTHA nicht der Verein ihrer Jugend.


hurdiegerdie
8. Januar 2013 um 10:57  |  136504

Für mich ist ein Manager, der prospektiv auf einen der 2 CL-Plätze spekuliert, bei ca 60 Mio Schulden und angesichts finanzstarker Vereine wie Bayern, Leverkusen, Wolfsburg plus noch 2-3 Vereine, die auch CL-Ziele hatten, ein Hasardeur.

Ich google jetzt die Hannover Saision nicht nach (war es ein CL-Platz oder CL-Quali-Platz?), 2009 hätte ein Tor gegen Schalke nur zur CL-Quali gereicht. Ob die geschafft worden wäre, wird immer eine offene Frage bleiben (Stichwort Herthas Entscheidungsspiele). Ob Hoeness angesichts der Aussicht auf einen CL-Platz den Kader noch weiter überteuert hätte und damit bei frühem Ausscheiden (oder Nichterreichen) Herthas Insolvenz weiter befeuert hätte, weiss auch niemand.

Wissen wissen wir, dass Hertha unter Hoeness bereits vor der Favre Verpflichtung nahe an der Insolvenz stand und dass Vorgriffe auf zukünftige Einnahmen uns heute nahezu perspektivlos dastehen lassen. Gerne gebe ich aber zu, dass die heutigen Leitenden Schiller und Preetz nicht viel mehr Glück hatten als die damaligen Schiller und Hoeness, nur deutlich schwierigere Startbedingungen.


fechibaby
8. Januar 2013 um 11:21  |  136505

coconut // 7. Jan 2013 um 17:54

So eine “Erfolgslosigkeit” hätte ich gerne in den letzten Jahren nach Favre/DH hier gesehen….

Zu Deiner Information:
Nach Favre/DH ist Hertha 2 x abgestiegen!!
Erfolgloser kann man nicht sein!


Freddie1
8. Januar 2013 um 11:25  |  136506

Eben!
Dahinter versteckte sich ja der Witz


fechibaby
8. Januar 2013 um 11:27  |  136507

@Freddie1

Ach so.
Sorry!


schnitzel
8. Januar 2013 um 11:51  |  136508

Ich kann @ hurdiegerdie // 8. Jan 2013 um 10:57 nur beipflichten.

Bei allen positiven Aspekten, die @ apollinaris // 7. Jan 2013 um 19:24 fairerweise angeführt hat, steht auf der anderen Seite eine geschätzte 80-90 Mio.-Last, die wir bis ins Jahr 2025 (und vermutlich noch deutlich darüber hinaus) tragen müssen. Die schöne Zeit haben wir uns damals auf Pump erkauft, jetzt büßen wir noch ein gutes Jahrzent oder zwei dafür.


schnitzel
8. Januar 2013 um 11:51  |  136509

Jahrzehnt ^^


sunny1703
8. Januar 2013 um 11:52  |  136510

@BM

Interessante Zahlen.

Die Diskussion um DH ist eine Diskussion die es zwischen Wirtschaftsgelehrten und Wirtschatfspolitikern bis zum heutigen Tage gibt.
Beides die Notwendigkeit zum Sparen und die Ankurbelung der Wirtschaft durch ein Eingreifen des Staates haben Erfolge aufzuweisen und Misserfolge.
Verschuldungen können ungebremst in einer Verschuldungsspirale enden , es kann aber auch zu Tode gesspart werden.
Das alles endet in einer Art Glaubensfrage ob Smith oder Keynes, ist eher ein Thema für einen Wirtschaftsblog.

Auch das Gejammere über die vorherige gescheiterte Wirtschafts- und Finanzpolitik erleben wir jedes Mal,wenn es einen Regierungswechsel gibt.

Mich interessiert nur das sportliche Ergebnis. Und da habe ich allen Ausgaben zum Trotz(an denen übrigens auch die heutigen Verantwortlichen ihren großen Anteil haben) keine schlechte Erinnerung an die Zeit mit DH.

Hertha gehörte damals zu den Top 6 der Liga. Hätte man Hertha die Lizenz entzogen,wäre vermutlich ein Drittel der Liga mit untergegangen.

Natürlich gab es eine ganze Reihe von fehleinkäufen, doch platz 11, 3, 6, 5, 4, 5, 12, 4, 6,10,10, 4 unter DH sind eine Leistung von der ich uns momentan sehr weit entfernt sehe.

Preetz arbeitet fleißig und ist ein echter Herthaner, ob er aber die Chance bekommt, ähnliches sportlich zu leisten wie DH hängt vom Aufstieg diese Saison und vom Klassenerhalt nächste Saison ab. Sine bisherige Erstligatransferpolitik war zweitklassig, seine Transferpolitik in der 2.Liga erscheint dagegen auf dem richtigen Weg zu sein.

Scheitert Preetz hat für mich die Bilanz des DH einen sportlichen Bruch bekommen, er hatte keinen vernünftigen Nachfolger installiert..oder doch zu viel „keine anderen Götter neben sich zulassen“ in sich getragen.

lg sunny


KDL
8. Januar 2013 um 12:01  |  136511

@hurdiegerdie // 8. Jan 2013 um 10:57

Schöner Beitrag, ist auch meine Meinung bzw. wäre auch meine Antwort auf @fg gewesen !!! Brauch ich Dank Dir aber nicht mehr ausformulieren …..!!! 😉 🙂

Weiter so …


Silberrücken
8. Januar 2013 um 12:08  |  136512

hurdiegerdie // 8. Jan 2013 um 10:57

Ohne Plan geht auch mit viel Geld wenig. Einige der genannten Vereine stehen sich auch mehr selbst im Wege. Der enger werdende Korridor der Finanzen und dem Teilbereich der Liquidität minimiert die Handlungsfähigkeit. Vertragsverlängerungen zur Liquiditätsverbesserung, und damit ein Verschieben der Probleme in die Zukunft, muss eben nicht funktionieren. Umson wichtiger ist eine Anpassung an das „Ist“, nicht an das „Soll“. Das ist einer der Hauptpunkte, warum ich denke, dass die Vereinsführung ungeeignet ist.

Damit wir uns mit anderen Vereinen vergleichen können, müßten wir Kriterien definieren, die einen solchen zulassen. Simpel ist, Budget durch die Anzahl der erzielten Punkte teilen. Schwieriger wird es, wenn z.B. Spieler und Teams in Stammformationen bewertet werden und danach die Spiele untereinander ins Verhältnis gesetzt werden.
Als Binsenweisheit gilt wohl, dass ein Sieg gegen Bayern in den ersten Spielen weniger wertvoll ist als zu einem späteren Zeitpunkt. Das ist nur ein kleiner Ansatz zur Bewertung von „Erfolg“.

Blauer Montag // 8. Jan 2013 um 10:54

Ja, dazu hatte ich schon geschrieben, dass sich Hertha auch um die „Zweitstimmen“ kümmern sollte. Die vorhandenen Möglichkeiten werden nicht zu 100% ausgeschöpft. Warum keinen Rabatt gewähren für Mitglieder/-innen anderer Vereine, außer die beiden Vereine spielen gegeneinander? Das kann ein Ansatzpunkt sein, sollte jedoch in das gesamte Markenbild passen. Der Riese ist wohl eher in Dortmund wieder erwacht, wurde sozusagen verlegt. Die haben ihre Strukturen ziemlich auf den Kopf gestellt. Jetzt haben sie eine wirklich gute Basis gelegt und wirken enorm stabil. Das finde ich gut, Monotonie ist langweilig.


Silberrücken
8. Januar 2013 um 12:14  |  136513

sunny1703 // 8. Jan 2013 um 11:52

„Scheitert Preetz hat für mich die Bilanz des DH einen sportlichen Bruch bekommen, er hatte keinen vernünftigen Nachfolger installiert..oder doch zu viel “keine anderen Götter neben sich zulassen” in sich getragen.“

Das empfinde ich als gewagte These. Woher weißt du denn, dass es MP überhaupt kann? Seine Leistungsnachweise sind schlecht. MP sollte wohl aufgebaut werden, vielleicht fehlt einfach die Substanz, dafür kann man nicht DH die Schuld geben. Mittlerweile ist der seit 3,5 Jahren weg. Vielleicht hat er ihn nicht eingebunden, weil er in seinen Augen das Format nicht hatte? Der Substanzverlust wird bisher nicht aufgehalten.


sunny1703
8. Januar 2013 um 12:28  |  136514

@Siberrücken

Eine berechtigte Frage auf die ich keine sinnvolle Antwort weiß. Doch die DH Allüren gerne die Allmacht darzustellen, ist nicht unbedingt förderlich einen Nachfolger gut aufzubauen. Ob Preetz geeignet ist, bleibt damit aber unbeantwortet, insofern stimme ich Dir zu.

Ich hoffe allerdings Preetz hat sich auch manches positive von DH abgeschaut und packt es für den Verein und uns Fans……….und dann hat DH auch einen kleinen Anteil daran. 🙂

lg sunny


Silberrücken
8. Januar 2013 um 12:53  |  136515

Ich habe DH nie beruflich kennengelernt und kann nicht sagen, wie er intern agiert hat. Generell sind Umgangsformen wichtig, aber bei der Abwägung Umgangsform zu Erfolg ziehe ich Erfolg vor. Das ist keine Reinsprechung von GF unterschiedlichster Coleur.

Aus der Ferne gesagt, den Wechsel von DH zu MP fand ich gut. Die Realität scheit so zu sein, dass MP seine Stärken nicht in der Führung hat, sondern eher im Bereich der reinen Abwicklung von Dingen. Ich möchte das nur als Richtung verstanden wissen, nicht mehr.

Einig sind wir uns darüber, dass es für den Verein die beste Lösung geben sollte. Der Aufstieg wird uns substantiell nicht retten.


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 13:05  |  136516

sunny1703 // 8. Jan 2013 um 12:28

„@Siberrücken

Eine berechtigte Frage auf die ich keine sinnvolle Antwort weiß. “

Ich schon. Man hat am Beispiel Martin Bader gesehen, dass die fähigen Männer dann gegangen sind, wenn sie nicht weiter kamen. Mir kam damals in den Sinn, dass MP den Posten nicht wegen seiner Fähigkeiten bekam, sondern weil er jahrelange Spieler-Ikone bei Hertha BSC war.


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 13:11  |  136517

Nachtrag:

Aber ich fand den Wechsel in der Führung sinnvoll.
Vielleicht hätte man eben einen noch stärkeren Mann von aussen als Gesamtvorstand holen sollen, während MP dann der Mann für die Abwicklung von Dingen zuständig gewesen wäre.


Silberrücken
8. Januar 2013 um 13:13  |  136518

Exil-Schorfheider // 8. Jan 2013 um 13:05

Es existiert kein Leistungsprinzip bei Hertha? 😉


Freddie1
8. Januar 2013 um 13:25  |  136519

Auch OT
Ich geh davon aus, dass alle Blöcke im Oly für den Ticketverkauf geschaltet sind. Demnach gibt es keine 2000 Karten mehr für das Montagsspiel gg Union. Die Bude wird rappelvoll.


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 13:35  |  136520

Silberrücken // 8. Jan 2013 um 13:13

Exil-Schorfheider // 8. Jan 2013 um 13:05

„Es existiert kein Leistungsprinzip bei Hertha? ;-)“

Das habe ich so nicht gesagt und auch nicht gemeint. Für mich greift hier das Peter-Prinzip. 😉


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 13:35  |  136521

@freddie

Das Stadtderby schaffe ich nicht, aber die Roten Teufel habe ich auf dem Zettel… 😉


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 13:38  |  136522

Und ebenfalls OT:

Bei tm.de wurden die Würfel herausgeholt und die MW aktualisiert.

http://www.transfermarkt.de/de/2-bundesliga/marktwert-aenderung/wettbewerb_L2.html?from=news_text


Silberrücken
8. Januar 2013 um 13:39  |  136523

Exil-Schorfheider // 8. Jan 2013 um 13:35

Ich wollte dir keine Worte in den Mund legen. Peter Neururer? Peter Pacult? Peterchens Mondfahrt? Immer noch mehr Fragen…


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 13:45  |  136524

Silberrücken // 8. Jan 2013 um 13:39

Exil-Schorfheider // 8. Jan 2013 um 13:35

„Ich wollte dir keine Worte in den Mund legen.“

Kein Problem. Hab es schon verstanden.
Guckst Du hier:

http://private.freepage.de/hame/peter.htm


Ben
8. Januar 2013 um 13:48  |  136525

Dass Fusballvereine keine knallhart geführten Wirtschaftsunternehmen sind, wie es hier oder in der Presse zu lesen ist, zeigt doch das Beispiel Hertha.

Preetz und Schiller haben weder sportlich Erfolg, noch wirtschaftlich, kommunikativ stellte sich Hertha zudem desaströs da. Eine Corporate Identity lautet ungefähr, es sollen möglichst viele Berliner spielen und wenn man demnächst phänomenal aufsteigt ist man zufrieden wenn man ab dann destruktiv Fußball spielt und immer 15ter wird.

Das das Corporate Image kurz gesagt deutschlandweit einfach gesagt Loserfranchise lautet stört auch keinen.

Wäre Hertha eine Unternehmung wären Preetz und Schiller schon lange weg außer vielleicht bei der Flughafengesellschaft, die allerdings wenigstens ein Produkt hat auf was eine große Anzahl von Kunden scharf ist und mit dem im b2b gearbeitet werden wird trotz aller pleiten.

Ich bleibe dabei Hoeneß hat an der Grenze gearbeitet und auch nicht nur gutes geleistet auch ich habe geschimpft, aber erst jetzt zeigt sich wie hoch der Mist eigentlich lag und dass andere damit eben nicht top 10 sind sondern 2x absteigen.

Die cl wurde ja auch nicht nur 2x verspielt und die kirch Krise hat Hertha fast am härtesten getroffen. Man war im Umbruch, stand in der Champions League, hat gerade langfristige Verträge ausgehandelt zu den seinerzeit üblichen Konditionen und bummm fielen die Einnahmen weg. Die im Nachhinein zu hoch dotierten Verträge liefen aber weiter und waren erst frisch abgeschlossen.

Pech halt!

Hoeneß hätte man seinen Abtritt lassen sollen, dann hätte er auch nen vernünftigen Nachfolger gefunden. Sein Vertrauen in Preetz war ja anscheinend zu Recht begrenzt, da dieser gerne mit den Medien plauderte um am Stuhlbein zu sägen und es einfach nicht kann.

Hertha ist so unsexy wie in den achtzigern und die kids kaufen wieder dortmund und bayern trikots…


Freddie1
8. Januar 2013 um 14:04  |  136526

Hamsterräder, überall Hamsterräder 😉
Hätte, hätte.
Wär meine Oma ein Bus, könntse Hupen.

@exil
Prima! Ist doch sicher ein Treffen vorher beim Preußen drin?


linksdraussen
8. Januar 2013 um 14:10  |  136527

@E-S: Würfel herausgeholt trifft es ganz gut. Amüsant bspw. die Marktwerte von Lustenberger, Brooks oder Mukhtar…


Ben
8. Januar 2013 um 14:10  |  136528

Ich denke das hupen ist nach 2 Abstiegen auch ohne opi zu vernehmen.


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 14:35  |  136529

@freddie

Kommt auf den Spieltag und meine Begleitung an. Bin nur Reiseführer, habe vier Nordlichter im Gepäck. Einer davon immerhin Hertha-Fan… 😉


Silberrücken
8. Januar 2013 um 14:41  |  136530

@Exil

super geschrieben, stark ist der „RQ“ ;-), danke.

@ Ben
Gegensteuern und die Trikotpreise minimieren?
Gegenbauern und das Gewerbe wechseln?


Freddie1
8. Januar 2013 um 14:47  |  136531

@Marktwerte tm

Stimmt, schon bisweilen merkwürdig .
Kraft, Peter N, Lusti (!) allesamt Minus 20%.
Pekarik mehr als 20% Minus.


Freddie1
8. Januar 2013 um 14:50  |  136532

@exil
Ach komm!
Ich denke, das sind Nordlichter. Und beim Preußen gibt’s bestimmt sowas wie Alkohol 😉


sunny1703
8. Januar 2013 um 14:54  |  136533

@Freddie

Ich weiß was Du meinst,@Dan hat ja letztens etwas ähnliches anklingen lassen.
Einerseits verstehe ich Euer Anliegen,andererseits ist doch fast jede Diskussion eine bei der eine Realität gegen eine Meinung steht, so und so hätte man es besser machen können oder so oder so sollte man es in Zukunft machen. Viel hätte könnte sollte, eben blog ! 🙂

lg sunny


Freddie1
8. Januar 2013 um 15:00  |  136534

@sunny
Ja, ist so. Bin da ja auch nicht verbissen.
Nur was mich stört, ist dass einerseits der Konjunktiv bemüht wird und eben andererseits die harte Realität.
Heißt: hier fast die CL, da der Abstieg.
Man kann dann auch umgekehrt argumentieren: Unsummen an Geldern raus gehauen und dabei nicht die Quali für CL geschafft. Wesentlich weniger ausgegeben und nicht abgestiegen, wenn nicht Ramos das Eigentor gemacht hätte oder die Blödmänner die Bengalos gezündet hätten.
Wie geschrieben, die Konjunktive stören mich halt.


sunny1703
8. Januar 2013 um 15:05  |  136535

@Freddie

Gäbe es das nicht, wäre doch jeder Fußballtalk langweilig und „Talk im Leuchtturm“ ein wissenschaftliches Seminar oder ein Philosophenzirkel! 🙂

Übrigens betreff der TM Werte ,wahre Klasse hat eben seinen Preis, so stehen bei Hertha die besten an der Spitze, Lasogga vor Ramos…….den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen! 😀

lg sunny


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 15:06  |  136536

Freddie1 // 8. Jan 2013 um 14:50

Dann sollte der Hof seine Vorräte aufstocken! 🙂


Freddie1
8. Januar 2013 um 15:11  |  136537

@sunny
Und Ramos das fast vierfache von Kumbela.
Is scho recht 😉

@exil
Na jeht doch 😉


Ben
8. Januar 2013 um 15:27  |  136538

Felix Bastians > Brooks !?

@Freddie: Du beschreibst schon Erfolgsjahr 3 mit Abstieg 2. Wenn dort Konjunktive, dann vielleicht hätte Preetz mal seinen Laden im Griff gehabt, Trainer nicht über den Wolken gefeuert um nächsten Tag bis 7 auf einer Firmenfeier zu …. oder hätte Preetz mal die Lawine die auf Hertha zukommt gesehen, als man sich in ganz Deutschland lächerlich gemacht hat im Dezember 2011. Wieso hat er bis heute nichts gesagt was der Grund war außer, dass er mal was gesagt hätte?

Weil die Kumpels vielleicht gemeinsam unterwegs waren und den selben Mist gebaut haben und er gar nichts sagen kann unser Reinemann ?

Hätte Preetz mal drauf reagiert, dass Franz season out und mija die vorbereitung nicht spielen konnte… felix bastians hätte man auch sofort haben können auch wenn der keine Hilfe ist. Das hätte man auch in dem Transferfenster noch erkennen können.

Wären dann mal meine Konjunktive


Ben
8. Januar 2013 um 15:30  |  136539

Einen noch… zum Thema Geld: Hätte man nicht Großverdiener OTTL Lusti nach einer starken EM vor die Nase gesetzt. ..


8. Januar 2013 um 15:43  |  136540

klar, war DH ein Hasardeur, das trifft´s im Kern..das Problem: alle, die nach oben wollten, haben diesem Prinzip gehorcht, bis heute- es ist dieser heiße Markt Profifussball, der das fast diktiert. Der Spieler hattt auch ganz gut gespielt, am Ende fehlte wirklich nur ein kleines bißchen Glück, oder ein mutigerer Trainer oder ne toughere Mannschaft,oder oder- sonst würde er vielleicht als Riesen -Manager gelten-. So ist Fussball, ob im Kleinen oder Großen. Nur das Endergebnis zählt. Und hier gibt es im Fussball nur sehr sehr sehr wenige Sieger..


sunny1703
8. Januar 2013 um 15:45  |  136541

@Ben

ich finde Freddie hat schon recht, eigentlich darf Hertha nicht die Relegation verlieren,aber so ist nun mal Fußball.
Ich glaubte aber vor einem Jahr, Hertha hätte im Sturm nachlegen müssen. Ob ein passender Stürmer uns dann gerettet hätte, nobody knows.

Doch diese Winterpause erinnert mich ein klein wenig an die Situation letzte Winterpause ……mir macht die Abhängigkeit von Ronny große Sorgen. Ich weiß nicht wer seine Position übernehmen könnte oder ob die Mqnnschaft einen langen Ausfall oder eine Formkrise als team kompensieren kann,zumindest um Platz 2 ins Ziel zu retten.
Ich sehe in der Mannschaft außer ÄBH, Sahar, Kluge,Ramos und Kobi jeweils nur Spieler die mir ansatzweise einspringen könnten. Reicht das?
Bei einem Aufstieg MUSS die Position von Ronny doppelt besetzt werden, es sei denn einer der genannten springt in die Bresche.

@Freddie

Kumbela steht auf Platz 1 und Ramos (gemeinsam mit anderen) auf Platz 4, das vierfache von Platz 1.ist doch dann nur logisch, dass er auch das vierfache wert ist!

Oder habe ich jetzt einen Denkfehler!?? 😉

lg sunny


Treat
8. Januar 2013 um 15:50  |  136542

@Ben

Das Leben muss so schön einfach sein, wenn man auf Alles eine Antwort und für Alles einen Schuldigen hat. Ich beneide dich. 😉

Ich darf mal annehmen, du wusstest all das schon im Vorfeld und hättest es selbstverständlich besser gemacht?

Ich ziehe die Frage zurück aber bei so viel Klarheit in den Abwertungen und Beurteilungen anderer Menschen, die man maximal aus den Medien kennt, kräuseln sich mir regelmäßig die Zehnägel.

Sachkritik ist notwendig aber wenn man alles immer so genau zuordnen kann, sollte man sich vielleicht als erstes mal selbst hinterfragen – nur ein Vorschlag und meine engstirnige Sicht, selbstverständlich…

Blauweiße Grüße
Treat


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 15:53  |  136543

Ben // 8. Jan 2013 um 15:30

„Einen noch… zum Thema Geld: Hätte man nicht Großverdiener OTTL Lusti nach einer starken EM vor die Nase gesetzt. ..“

Es war immer noch eine starke U21-EM…


Ben
8. Januar 2013 um 16:00  |  136544

@sunny: Dieser Konjunktiv hat in meinem Best of noch gefehlt. Die Planung im Sturm war zu dünn und die vermeintlich anderen Stürmer durften nicht im Sturm spielen.

Ramos wird unrecht getan. Der hatte seit seiner Rückkehr aus Südamerika kein Bein mehr auf den Boden bekommen, war nie richtig fit und musste immer spielen, ob es nun hohn und spott erntete oder nicht. Letztendlich bekommt er den Fanhass ungebremst ab noch befeuert von Preetz obwohl einfach mal wie so manch anderer Spieler ne Pause gebraucht hätte.

Das Eigentor nun gut… war das die Entscheidung ? Da hätte der Sack schon zu sein können.

Ich behaupte mal alternativ : Hält Thomas Kraft nen freien Distanzschuss ohne Überraschungsmoment in Spiel 2 wären wir noch drin.

Ronny ist ja nach Meinung vieler hier nicht bundesligatauglich. Ich denke er spielt dort genauso stark, aber sicherlich muss dort noch wer kommen.

Bastians und Allagui weg und einen Offensiven Mittelfeldspieler holen


Joey Berlin
8. Januar 2013 um 16:02  |  136545

Silberrücken // 8. Jan 2013 um 00:39

»Hertha hat das Problem, wenn wir mal die Emotionen weglassen, dass das Führungspersonal seit Jahren denkt, das Hertha in die erste Liga gehört.«

Es ist schon bemerkenswert, wie unterschiedlich die Hertha-Gemeinde DH bewertet – ist so weit auch in Ordnung, bis zum oben genannten Zitat: Vom Erleuchteten Franz bis zum notorischen Herthabasher Mario B. stellt niemand diesen Anspruch in Frage! Finde dieses Infragestellen der 1. Liga (für ein Gründungsmitglied der Bundesliga und größten Verein in der Hauptstadt) schockierend! Es gibt Dinge, die kann und will ich nicht verstehen… bin aber froh, das diese Meinung niemals Mehrheitsfähig wird. 😉
wg. Peterprinzip… Trifft im Falle Micha Preetz nicht zu, weil er nicht als erfolgreicher Goal getter zum GF Sport Aufstieg, sondern nach einem Sportmanagement-Fernstudium und Lehrzeit bei Dieterle… und seine Arbeit als Vizepräsident der Spielergewerkschaft VDV kann man auch nicht negativ bewerten! Also auch bitte Fairplay gegen den amtierenden GF!


Kamikater
8. Januar 2013 um 16:16  |  136546

@hurdie
Deien frage zu Kirch gestern: Suche ich Dir mal raus. Hat Hertha jedenfalls, wie schon oben beschrieben, mit am härtesten getroffen, im Kontext der Entwicklung des Vereins.

@BM
Sehr interessante Zahlen. Das habe ich so in dem Maße auch noch nirgendwo gelesen und bedeutet für Hertha sicherlich eine ganz spezielle Asurichtugn im Marketing. denn damit ist das ewige Gerede von „Bei so vielen Einwohnern muss man doch auch mal mehr Dauerkarten generieren“ hinfällig.

@sunny
Zudem sind mitlerweile Wolfsburg, Hoffenheim, Dortmund, HSV, Schalke und andere Vereine finanzielle Norm aufgestiegen. Die Schere ging also zu – zwischen den 2 mal nicht erreichten CL Saisons, die uns ebenfalls ca 30 Mio EUR gekostet haben dürften, bis hin zu den 7 von 10 Jahren im Jahresabschluß ein Minus, nur drei Mal ein Plus vorwiesen (2000-2009).

Zudem hatten wir 2006 55 Mio EUR Schulden, Gründe divergent, aber bekannt.

Es steht ernsthaft zu bezweifeln an, ob die Geschicke dieses Vereins der letzten 15 Jahre jemand besser oder schlechter hätte leiten können, weil es einfach auch eine ganz besondere Situation war. Damit will ich nichts entschuldigen oder in Schutz nehmen.

Aber „Kirch Krise“ plus Stadtentwicklung plus neuer Verein frisch hoch gekommen, plus Bankenkrise plus Pech in CL-Reglegation ist einfach sehr viel des Guten, wenn man sich die enormen Investitionen anderer Vereine ansieht, wo selbst Mainz seine Seele als angeblich letzter Mohikaner an ein Unternehmen wie Coface vekauft hat.

Unser größtes finanzielles Manko bei der Suche nach Sponsoren ist die Tatsache, dass wir kein eigenenes Stadion haben, so sehr uns vielleciht das Oly am Herz liegt. Ist es doch der Sargnagel bei jeglicher Suche nach Investoren.

Es gibt uns bald nicht mehr, wenn wir dieses nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre erknnen und vom Verein aus ändern. Diskussionen hin oder her.

🙂


Freddie1
8. Januar 2013 um 16:20  |  136547

@sunny
Natürlich kein Denkfehler.
Sach mal, warst du bei der Flughafenplanung involviert? 😉
@ben
Eigentlich hat @treat schon geantwortet. Mit dem von mir genannten Eigentor sind wir selbstverständlich nicht abgestiegen. Schließlich hatten wir wir vorher 34 Spieltage Zeit. Damit wollte ich lediglich so schwarz/weiß und mit einfachen vermeintlichen Wahrheiten argumentieren wie du.


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 16:23  |  136548

Joey Berlin // 8. Jan 2013 um 16:02

„wg. Peterprinzip… Trifft im Falle Micha Preetz nicht zu, weil er nicht als erfolgreicher Goal getter zum GF Sport Aufstieg, sondern nach einem Sportmanagement-Fernstudium und Lehrzeit bei Dieterle… und seine Arbeit als Vizepräsident der Spielergewerkschaft VDV kann man auch nicht negativ bewerten! Also auch bitte Fairplay gegen den amtierenden GF!“

Dann hast Du es nicht richtig verstanden. In den von Dir genannten Punkten mag er gut gewesen sein, aber nun hat er die Stufe der Inkompetenz wohl erreicht.

Nimm das Beispiel Lehrer aus dem Beitrag.

Ich bin kein notorischer MP-Basher, ganz im Gegenteil, oben habe ich dargestellt, dass ich den Wechsel schon sinnvoll stand. Aber nach drei Jahren Leistungsnachweis sollte man wohl ein Zwischenzeugnis unter Berücksichtigung aller Faktoren ausstellen dürfen.


Ben
8. Januar 2013 um 16:23  |  136549

@Treat:

Hertha ist nicht das Leben 🙂 Es ist ein unterhaltsamer Teil davon über den ich eine Meinung habe und diese in einem Blog wie diesem auch kundtue.

Schuldigen ? Ich würde eher sagen Verantwortlichen.

Und ja, es muss nicht so sein wie ich schreibe, das sind lediglich meine Gedankengänge dazu. Das diese bei Dir sehr klar und genau ankommen, nehme ich als Kompliment, ohne jedoch wie oben bereits erwähnt darauf zu bestehen, dass ich der allwissende Erzähler im Hertha Trauer Roman bin.

Und nein, ich würde es nicht besser machen, da ich keinerlei Namen in der Branche habe, keine Kontakte zu Spielerberatern habe und im Fußball generell kein Netzwerk. Zudem bin ich kein ehemaliger Fußballer, der das Geschäft vom Grashalm bis zur Vip-Lounge kennt.

Dennoch habe ich auch ein paar Infos und ein paar Netzwerke zudem die eigene Wahrnehmung, die mich zu dem Schluss kommen lassen: Es gibt Menschen, die diesen Verein nicht endgültig in den Abgrund geführt hätten und es gibt Dinge die man bei Hertha nicht nur sportlich optimieren kann.

Treat, ich beneide Dich nicht, wieso auch, man kennt sich doch nur über den Austausch hier !? Außerdem ist mir Neid generell eher fremd. Trotzdem diskutiere ich gerne weiter mit Dir !

Lg Ben


sunny1703
8. Januar 2013 um 17:12  |  136550

@Freddie

Nicht nur bei BER, sondern auch bei der Elbphilharmonie….oder was meinst Du warum ich so oft in HH bin!? 🙂

lg sunny


hurdiegerdie
8. Januar 2013 um 17:22  |  136551

Hier mal ein Beitrag zur Kirch-Krise und Schulden bei Hertha im Jahr 2004, die Kirch-Krise war 2002.

http://www.transfermarkt.ch/de/finanzierung-der-hertha/topic/ansicht_14_13121_seite3.html#p13285

Da lagen trotz Kirch-Krise und Infrastruktur und und und die Schulden noch bei „nur“ 20 Millionen. Man schaue nur 2 Jahre weiter. Es tut mir leid, soweit ich es zusammenbringe, kam die Finanzkatastrophe später und hatte nur noch wenig mit der Kirch-Krise oder Infrastrukturkosten zu tun.

Ich kann keinen zweiten Link reinstellen, aber den findet ihr schon. 2006 wollte Schiller bis 2010 die Schulden wieder auf 20 Mio senken.


8. Januar 2013 um 17:37  |  136552

heute, hört, hört, gefällt >mir< der Beitrag um 16:16 am Besten 😀
Ich glaube einfach, dass alles viel verzwirbelter ist, als das, was wir hier dann an Schlüssen ziehen. Und dennoch sind Urteilsfindungen durchaus legitim, da bin ich doch sehr bei @exil, um 16:23..


Freddie1
8. Januar 2013 um 17:46  |  136553

@sunny 17:12

🙂


L.Horr
8. Januar 2013 um 17:49  |  136554

Unvergleichbar :

Hoeness und Preetz stehen für gänzlich unvergleichbare Hertha Zeiten , Strategien , Visionen und Erwartungen.

Der Eine bediente die Aufstiegseuphorie , das „was kostet die Welt“ , das Expandieren auf Risiko und das Erwecken „des schlafenden Riesen“.

Der Andere bediente zwangsläufig und folgerichtig die Agonie der verpassten Chance ,
den Spar-und Konsolidierungszwang , das Stagnieren bei minimalem Risiko und das Vermeiden des verherenden Gaus.

Solitär betrachtet lieferten/liefern beide beachtliche Arbeit und Ergebnisse.

Ich persönlich habe beide Phasen ohne ernsthafte Beanstandungen mitgetragen , war ebend so !

In der Ersten habe ich mich vom Rausch mittragen lassen ,
in der Zweiten setzte meine Birne ein .

Ich werde mich jetzt also , auch im Rückblick , nicht als distanzierter Besserwissi hinstellen , verbietet schon mein Anstand 😉 .


Treat
8. Januar 2013 um 18:31  |  136557

L.Horr // 8. Jan 2013 um 17:49

Das würde ich genau so unterschreiben! Sehr schön.

Blauweiße Grüße
Treat


Joey Berlin
8. Januar 2013 um 19:12  |  136568

@Exil-Schorfheider // 8. Jan 2013 um 16:23

Ist es gestattet, auch anderer Meinung zu sein…? 😉 Mache Dinge sind komplexer und sollten nicht banalisiert und leichtgläubig übernommen werden!

»Das Peter-Prinzip wird als typischer Vertreter einer einfach-allgemeinen Forschung vorgestellt, der es an Genauigkeit mangele.«
Weiter lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter-Prinzip#Kritik


Exil-Schorfheider
8. Januar 2013 um 20:56  |  136584

Klar, @joey, darf man gerne anderer Meinung sein!
Aber seit wann schlägt Wiki ein Wissensmagazin? 😉


apollinaris
9. Januar 2013 um 0:12  |  136602

@Horr: find ich auch gut gesagt 😀
@exil: ein Freund von mir kreierte den herrlichen Begriff „wikiblödia“

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