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(mey) – Nach dem Durchstöbern der Kommentare zum gestrigen Blogeintrag bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass die überraschend hohe 1:5-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg ausreichend von euch diskutiert wurde. Nur soviel von meiner Seite: Es gibt aus meiner Sicht keinen Grund zur Panik. Wolfsburg kam gerade aus dem Trainingslager und steigt schon am Wochenende in den Ligabetrieb ein. Die Herthaner haben erst eine Woche Vorbereitung hinter sich und noch drei Wochen Zeit, bis sie im ersten Pflichtspiel in Regensburg antreten müssen.

Dazu sollte man nicht vergessen, dass gestern zwei der wichtigsten Spieler gefehlt haben: Mit Ronny und Adian Ramos (die beide wegen leichten Blessuren ausgefallen waren) fehlte das Herzstück des Angriffs. In der Liga erzielten beide insgesamt bereits 15 Treffer (Ronny: 9 Treffer/7 Vorlagen; Ramos 6Treffer/4 Vorlagen).

Die Pleite gegen den VfL war ein kleiner Warnschuss für Hertha. Mehr aber auch nicht.  Torwart Thomas Kraft sagte gestern:

„Die Niederlage ist natürlich sehr ärgerlich, aber ich sehe sie nicht so dramatisch. Wolfsburg ist schon deutlich weiter in der Vorbereitung als wir, aber wir haben noch gesehen, woran wir noch arbeiten müssen.“

Als kleinen Richtwert führe ich hier mal Herthas 4:0-Testspielsieg gegen Hannover 96 aus der Sommervorbereitung ins Feld: Damals befand sich Hertha (ähnlich wie Wolfsburg jetzt) schon Mitten in der Vorbereitung, während 96 erst damit begonnen hatte. Damals war es genauso unangebracht, schon von Bundesligatauglichkeit zu sprechen, wie es heute unangebracht ist, alles in Frage zu stellen.

Mittwoch testet Hertha gegen den HSV

Am Mittwoch bekommt Hertha noch einmal die Chance, gegen einen  Bundesligisten zu testen. Das Team von Trainer Jos Luhukay wird um 14 Uhr auf dem Gelände des Hamburger Rothenbaum gegen den Hamburger SV antreten. Der Test findet allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.  

Lebenszeichen von Christian Lell

Neues gibt es derweil von einem Ex-Herthaner: Christian Lell (zwischen 2010-12 lief er 61mal in der Liga für den Blau-Weißen auf) hat den Kollegen von 11Freunde ein sehr interessantes Interview gegeben. Darin reflektiert der Rechtsverteidiger, der Hertha nach dem Abstieg in Richtung Spanien verlassen hat und sein Geld mittlerweile bei UD Levante verdient, sein Image als „Skandalprofi“ in den deutschen Medien und spricht auch über eigene Fehler. Seine letzte Aktion im Hertha-Trikot war ja die Beleidigung von Schiedsrichter Wolfgang Stark nach dem Relegationsspiel in Düsseldorf. Lell bekam dafür damals fünf Spiele Sperre vom DFB. Heute sagt er dazu:

„Ich war damals voll überzeugt von meiner Reaktion. Ich wollte den Abstieg einfach nicht wahrhaben. Jetzt, mit dem Abstand von sieben Monaten, kann ich sagen: Ich habe vielleicht das Beste für den Verein und die Mannschaft gewollt, doch in der Ausführung war das natürlich alles großer Käse. Ich hätte die Entscheidungen des Schiedsrichters schlichtweg akzeptieren und die Kritik unseren Vereinsverantwortlichen überlassen müssen.“

Zwar fühlt sich der 28-Jährige wohl in Sevilla. Auf lange Sicht aber hat er ein bestimmtes Ziel:

„Ich habe keine Anpassungsschwierigkeiten, fühle mich selbständiger und sogar mit der Sprache wird es täglich besser. Trotzdem, ja, mein Ziel ist es, eines Tages wieder in der Bundesliga zu spielen.“

Bei Hertha hat man sich vor der aktuellen Saison dafür entschieden, ohne Lell zu planen. Wie habt ihr ihn gesehen? War sein Weggang ein Verlust für die Berliner? Das komplette Interview gibt es –>hier.

Ebert trifft doppelt

Ein anderer Ex-Herthaner hat gestern mal wieder von sich Reden gemacht. Beim Sieg gegen RCD Mallorca traf Patrick Ebert gleich zweimal für Real Valladolid. Es waren bereits die Ligatreffer 4 und 5 für den nicht mehr ganz so neuen Klub. Scheint, dass Ebert mit seiner anarchischen Spielweise ganz gut nach Spanien passt. Seinen sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 gibt es –> hier.

Ps: Neuigkeiten vom Werben um Adrian Ramos gibt es morgen in eurer Morgenpost.

Herthas hohe Niederlage gegen Wolfsburg war..

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Christian Lell hätte Hertha in dieser Saison...

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166
Kommentare

13. Januar 2013 um 19:05  |  137219

🙂


13. Januar 2013 um 19:05  |  137220

Ich sach nix 😉


boulette in Thüringen
13. Januar 2013 um 19:06  |  137221

bronze


RasiberlinHatGeschummelt
13. Januar 2013 um 19:08  |  137222

pfff….


boulette in Thüringen
13. Januar 2013 um 19:08  |  137223

War das nicht der mit der Einsatzgarantie…. so wie auch Ottl. Puh war ich froh als die Beide weg waren.


HerrThaner
13. Januar 2013 um 19:08  |  137224

Die Rechnung mit den Torbeteiligungen von Ramos und Ronny geht nur schwer auf. Schließlich gab es ja auch das ein oder andere Tor, wo einer der beiden Assistgeber, der andere Torschütze war. Also sind sie insgesamt wohl doch nicht für 26 Tore verantwortlich. 😉


HerrThaner
13. Januar 2013 um 19:10  |  137225

Achja, und Lell ist eher Rechts- und nicht Linksverteidiger! Sorry for korinthenkacking!


jmeyn
jmeyn
13. Januar 2013 um 19:16  |  137226

@HerrThaner:
Bei beidem hast du natürlich recht. Wird geändert. Danke


Freddie1
13. Januar 2013 um 19:17  |  137227

Lell war in der Aufstiegssaison ein Eckpfeiler des Erfolges und ist insgesamt für mich ein ordentlicher bis guter RV. Was er dann im Abstiegskampf jenseits des Platzes gemacht hatte, war sicherlich diskussionswürdig.
Jetzt haben wir Pekarik und das ist auch gut so.
Für Patty freuts mich. Schönes Tor.


Exil-Schorfheider
13. Januar 2013 um 19:17  |  137228

„Chris“, wie er in Spanien sein Trikot beflocken lässt, hat anderthalb gute Jahre in Berlin gezeigt, über das letzte halbe Jahr möchte ich nicht so viel verlieren…


TassoWild
13. Januar 2013 um 19:44  |  137229

Nicht ganz OT:

Das 3-1 von Patty war wohl ein „Pante-Gedächtnis-Tor“ 😉


coconut
13. Januar 2013 um 19:45  |  137230

@mey
Nur mal so:
Beide Vereine (WOB und Hertha) haben zur gleichen Zeit (3.1.2013) mit dem Training begonnen……
Übrigens: Augsburg vs FSV Frankfurt 1:1……

Nee, ich bewerte das auch nicht über.
Es zeigt aber deutlich, was diese Mannschaft ohne ihre Südamerikaner bringt. Das ist 2.Liga Durchschnitt und genau das gibt mir zu denken.


Ursula
13. Januar 2013 um 19:46  |  137231

Tja…


fechibaby
13. Januar 2013 um 19:48  |  137232

Christian Lell will zurück in die Bundesliga.
Als was denn?
Einlaufkind oder Balljunge!?


sunny1703
13. Januar 2013 um 19:59  |  137233

@Herr Thaner

Es waren nur 22 von 36 Toren an denen die SAF beteiligt war. Rausschmeißen , verschenken alle beide! 🙂

lg sunny


apollinaris
13. Januar 2013 um 20:06  |  137234

lell war fast die gesamte Zeit konstant gut bei uns und hat uns enporme Stabilität gegeben.. Und auf seiner Position gab es sowieso null Alternative. Es haben zwar nicht wenige ständig Morales gefordert…aber von all jenen, die damals nahezu nach jedem Spiel in´s Spiel gebracht wurden wurden, ist ja eigentlich niemand mehr hier ( das waren insbesondere Morales, Neumann und Paradais)..nun ja..
Jetzt ist lell, dem ich nichts vorzuwerfen habe, weg ,und wir haben mit Pekarik einen Mann, der mir vom ersten Tag an gefallen hat. Er ist nicht stärker als Lell, aber sicher genauso gut und hat vielleicht darüber hinaus den umgänglicheren Charakter(?). Pekarik ist für mich ein toller Transfer gewesen-davon noch ein, zwei…könnte uns guttun 😉


13. Januar 2013 um 20:15  |  137235

Die Seahawks werden aba vahaun.


sunny1703
13. Januar 2013 um 20:32  |  137236

Lell ja, anderthalb Jahre eine wirklich ordentliche sportliche Leistung doch im letzten halben Jahr ganz schwach.
Doch wer war da nicht schwach?!

In den Jahren seit dem Aufstieg 97 gab es zwei Akteure von Hertha BSC die ich einfach von ihrer Art nicht mochte. Einmal den Trainer Falko Götz und einmal den Spieler Christan Lell. Damit möchte ich nichts über ihre sportlichen Qualitäten aussagen.

Düsseldorf und Lell, einer der in Richtung eines Düsseldorfers Spielers spuckt und das mitten unter lauter Düsseldorfer Fans und laufenden Kameras.
Einen solchen Spieler hätte ich lieber für einige Monate nicht mehr auf einem Fußballplatz gesehen.

lg sunny


13. Januar 2013 um 20:35  |  137237

Lell: Ein solider RV, leider auch ein Heißsporn, was uns in der Abstiegsrückrunde leider nicht weitergeholfen hat.
Wäre Pekarik nicht gekommen, wir hätten ihn evtl. vermisst (zur Erinnerung: Mitte der Hinrunde gab es Diskussionen, ob er nicht doch einer für Löw… 😮 )
Die VfL-Niederlage ist mir ziemlich schnuppe. Auch wenn sie zeitgleich begonnen haben – sie spielen deutlich früher wieder und müssen deshalb nun schon auf einem anderen Level sein (waren deshalb auch schon im Trainingslager)!
Ein Rückschluss auf die Wichtigkeit der SAF lässt dieses Spiel mMn nicht zu – aber da hat natürlich jeder seine eigene Meinung… 😉


Ursula
13. Januar 2013 um 20:37  |  137238

….was ist mit Kobiaschwili…?


Ursula
13. Januar 2013 um 20:42  |  137239

@ sunny, “ Einen solchen Spieler hätte ich
lieber für einige Monate nicht mehr auf
einem Fußballplatz gesehen“…..

Und was ist mit dem „unschuldigen Kobi“
an seiner statt, lieber „sunny“…?

Ich lebe noch immer in „Unverständnis“!


apollinaris
13. Januar 2013 um 20:46  |  137240

Kobi war für mich immer einer meiner Sympathieträger..tja..
Als Spieler war er enorm wichtig. Für die Zukunft sehe ich ihn allenfalls als backup- ich würde ihn ungerne als Stütze sehen..Langsam aber sicher..neigt sich dessen Karriere dem nahen Ende entgegen. Möchte er im Klub bleiben..bitte, gern. Was da vorgefallen ist/oder nicht- ist mir wurscht. Ich bin SozPäd und Kneipenwirt-und die halten viel von 2. Chancen 😉


Ursula
13. Januar 2013 um 21:03  |  137241

Tja apo, das ehrt Dich…


sunny1703
13. Januar 2013 um 21:13  |  137242

@Ursula

Ich habe schon vor kobis Aussage,genau das vermutet was jetzt vermutlich die wahrheit ist,einfach weil ich bei aller kritik an Stark ihm keine solche falschaussage zutraue und Kobi bei aller Emotionalität in dem Moment keine solche Handlung zutraue. Was konnte also passiert sein, dass beide Recht haben??!!

Leider war aber Herthas Taktik vor gericht eine andere, die Angsthasentaktik,statt auf ganz andere Versäumnisse hinzuweisen oder jemanden beim „positiven Platzsturm“den Boninsegna spielen zu lassen, und die ging nun mal voll daneben.

Kobi,ein halbes nicht spielen ,eine normale geldstrafe ,keine Vorstrafe , es gibt schlimmeres. Ich glaube ihm und für mich ist das ganze vergessen. Spucken finde ich dagegen widerlich!

lg sunny


pax.klm
13. Januar 2013 um 21:29  |  137244

Die Situation war ja folgende: Ich hatte bei Hertha BSC kurz zuvor für weitere drei Jahre unterschrieben. Dieser Vertrag bedeutete für mich, dass ich mich wohl fühlte und unbedingt mit Hertha in der Bundesliga spielen wollte. Berlin sollte meine neue Heimat werden.

Zeigt dennoch eine gewisse Zuneigung zum Verein und der Stadt!


Exil-Schorfheider
13. Januar 2013 um 21:36  |  137245

Ja, @pax und es hieß, dass ALLE Spieler gültige Verträge für die Zweite Liga haben. Daher verstehe ich diesen ablösefreien Wechsel bis heute nicht…


13. Januar 2013 um 21:36  |  137246

Nu haun se zurück, die Fischadler.


Ursula
13. Januar 2013 um 21:38  |  137247

Ich auch nicht!


fg
13. Januar 2013 um 22:14  |  137248

Ich finde die Leistung Lells wird rückblickend verklärt – gerade auch, weil es keine Konkurrenz auf seiner Position gab.
Neben der Rückrunde 11/12 war auch die Hinrunde 10/11 nicht allzu dolle.
Eine stärkere Phase gab es im Kalenderjahr 2011, wo er auch die Vielzahl seiner Scorerpunkte gemacht hat (insgesamt 9 in zwei Jahren, für einen RAV solide bei einem von zwei Jahren zweite Liga, aber sicher nicht überragend).
Unsicherheiten gab es defensiv im Stellungsspiel ebenso wie bei Pässen und Flanken in der Offensive.
Kein Lell-Bashing, lediglich der Hinweis in Richtung einer objektiven Einordnung.


teddieber
13. Januar 2013 um 22:15  |  137249

Was für ein spannendes Spiel in Atlanta!


Exil-Schorfheider
13. Januar 2013 um 22:17  |  137250

@fg

Dann aber auch bitte für eine objektive Betrachtung miteinrechnen, dass ihm vor dem Wechsel nach Berlin die Spielpraxis fehlte und er in den Rhythmus kommen musste. 😉


hurdiegerdie
13. Januar 2013 um 22:24  |  137251

Ich bekomme die Story nicht mehr ganz zusammen. Aber wenn ich mich recht erinnere, hatte sich Lell schon vor den letzten Spielen klar gegen Management und Hertha positioniert, war dann auch „krank“ etc. Ich glaube @ub hat da mal was angedeutet oder sogar recht offensiv geschrieben.

Damit war aber auch jedem klar, dass er bei Hertha nicht weiterspielen würde, denn Hertha wollte und konnte ihn nicht behalten. Ein Vertrag für 1. und 2. Liga heisst doch nur, dass Hertha ein Option für die 2. Liga hat, dann jedoch auch nach Erstligabezügen hätte weiterbezahlt werden müssen. Bei Lell bin ich mir nicht mal sicher, ob er Vertrag auch für die 2. Liga hatte. Ich glaube, Lell war da eine Ausnahme.

Aber selbst wenn, wer zahlt denn in der Situation Ablöse? Er war doch jedem klar, dass man Lell auch ohne Ablöse hätte bekommen können.


Kamikater
13. Januar 2013 um 22:56  |  137252

@Silvia Sahneschnitte // 13. Jan 2013 um 16:48
Nein, Sylvia
Aber es kann auch nicht sein, dass ich jede Hertha Niederlage zum Anlaß nehme, die anderen Blogger als „Sadisten“ bezeichne, nur weil sie nicht meiner Ansicht wären und alles „viel zu positiv“ sehen.

Die Saison läuft noch nicht. Das hier ist keine Therapiegruppe , sondern ein Berliner Fussballblog zum Thema Hertha BSC.

Das ist schon alles.

🙂


sunny1703
13. Januar 2013 um 23:00  |  137253

Kamikater
13. Januar 2013 um 23:06  |  137254

Geiles Spiel in Atlanta. Jetzt haben es die 49ers leichter…hehe!


apollinaris
13. Januar 2013 um 23:16  |  137255

@Sylvia meinte wohl auch die die andere Variante: Masochisten
OOT: warum überrascht mich das mit K.Kinski(den ich gerne sah) nicht? Entsetzen macht sich dennoch breit.. 🙁


hurdiegerdie
13. Januar 2013 um 23:24  |  137256

Ja danke Sunny, ich meine das deutlicher als in der Bild gelesen zu haben. Ist aber zweitrangig, ich glaube, eine Zusammenarbeit mit Lell war auch deutlich von Hertha nicht mehr gewünscht.

Anders als bei Kobi, der veruteilt worden ist, sowohl von einem Sportgericht als auch einem echten Gericht. Ob er jetzt vorbestraft ist oder nicht, ist mir dabei egal, das können Juristen klären. Ich meine, er ist es, die Strafe ist nur so, dass sie nicht im Zentralregister und somit im polizeilichen Führungszeugnis auftaucht.


Ben
13. Januar 2013 um 23:28  |  137257

Für alle Rot-Goldenen Mitstreiter eine kleine Empfehlung meinerseits:

http://49ersfanzone.net

LG Ben

Ps: Bei Christian Lell wußte man, wem man sich ins Haus holt.

Bis zur Rückrunde war sein Auftreten okay…

Dann ist generell bei Hertha alles aus den Fugen gelaufen so auch Lell…

Ottls bewusste Abmeldung finde ich aber weitaus schlimmer.

Muss jeder selbst wissen.

Letztendlich tut er privat anscheinend auch wenn er gerne Bushido hört und mal mit Handys geworfen hat auch viel Gutes. Wenn es interessiert der möge sich mal seine Stiftung anschauen.


st1age
14. Januar 2013 um 3:11  |  137259

Mal zu Ebert. Der Spielt derzeit vermutlich die Saison seines Lebens. Ich bin gespannt wie es bei ihm am Ende der Saison aussieht. Hätte er nicht die Verltzungspause gehabt, dann hätte er vermutlich noch die eine oder andere Torbeteiligung mehr gehabt.
hier mal die Highlights des Spiels: 3 Tore von Valladolid und Zwei Tore und ein Assist kamen da von Ebert! Nicht schlecht

http://www.youtube.com/watch?v=MUNa-wfPlcc


sunny1703
14. Januar 2013 um 7:43  |  137260

Ebert ist für mich ein typisches Beispiel für einen Spieler, der einerseits seinen schlechten Ruf, den er bei einer Reihe von Fans in Berlin hatte, in Spanien ablegen konnte, aber der auch mal zeigt, wie sehr starre Positionen einen Spieler behindern. Ebert sollte bei Hertha lange den Flankengott von rechts spielen, das unterschlug sein vorhandenes spielerisches Vermögen, Ebert kann im LM nach innen ziehen im OM das Spiel gestalten und wenn er sich bei seinen Einsatz noch etwas mäßigt auch den offensiven Part auf der 6 abgeben.

Das mehr dass er in spanien spieln kann und darf, bestätigt meine frühere Meinung. Ausnahmsweise mal 🙂

Geburtstagskumpel Patty, lass nicht nach und mach weiter Deinen Weg, eine Saison gute Leistung ist noch nichts!

lg sunny


Freddie1
14. Januar 2013 um 8:12  |  137261

Morgen @sunny,

Schon die Mopo gelesen?
Müsstest du ja gute Laune haben, gell?


14. Januar 2013 um 8:26  |  137262

Herr Lell war, wie ich fand und im Rückblick noch immer finde, ein solider bis guter Rechtsverteidiger, der von Herthas Verpflichtung in dem Maße profitiert hat wie der Verein dies tat.
Sein Abgang war kein würdiger. Ob dies möglichen charakterlichen Schwächen von Lell oder „nur“ den unrühmlichen Umständen geschuldet war, wage ich nicht zu beurteilen.

Ebert musste, zumindest aus meiner Sicht, hier (und das meint Hertha und Berlin) einfach mal raus.

Die Niederlage gegen Wolfsburg mag ich auch nicht zu hoch hängen, aber wie es @sunny gestern schon schrieb: eine 1–5-Klatsche musste es dann auch nicht sein.

Eines kann ich nicht verstehen: einerseits wird das Fehler von Ramos und Ronny, wenn auch nur indirekt, als „Entschuldigung“ angeführt; anderseits hat Ramos offensichtlich bei einigen hier kommentierenden, nicht das Standing, welches er bei aller Kritik als z. Zt. bester Hertha-Stürmer verdient.
Ich befürchte, dass Hertha Ramos braucht, um aufzusteigen, ahne allerdings, dass Hertha eine Ablösesumme von X möglicherweise mindestens genau so nötig braucht.


fechibaby
14. Januar 2013 um 8:37  |  137263

sunny1703 // 13. Jan 2013 um 21:13

Kobi,ein halbes nicht spielen ,eine normale geldstrafe ,keine Vorstrafe , es gibt schlimmeres. Ich glaube ihm und für mich ist das ganze vergessen.

Es gibt nichts schlimmeres!!
Gewalt gegen Schiedsrichter ist das Letzte.
Kobi ist als Fußballer ein Vorbild für die Jugend.
Wer einen Schiedsrichter schlägt hat meiner Meinung nach nichts mehr auf dem Fußballplatz zu suchen!


L.Horr
14. Januar 2013 um 9:29  |  137264

… sportlich war Lell eine Bereicherung für Hertha ,
charakterlich aber eine Pfeiffe.

Den Gerüchten nach war er Mitglied der Clique welche den Babbel-Abgang nicht verkrafteten , den Ex-Trainer hinterher telefonierten und auf die Veränderungen bockig reagierten.

Er hat den Skibbe-Kabinen-Eklat initiiert und nach Außen getragen.

Nee , da bleibt bei mir nichts positives hängen !

LG


bama286
14. Januar 2013 um 10:02  |  137265

fechibaby: Also glaubst du Kobi nicht. Das ist der Unterschied zwischen dir und sunny. 😉


sunny1703
14. Januar 2013 um 10:02  |  137266

@Freddie

Danke für den Hinweis . 🙂

Ich hoffe wirklich, dass Adrian bleibt, weil ich damit die Qualität des Kaders im Sturm für gut besetzt halte. Das sollte er aber auch sein,wenn man aufsteigen will.

@wilson,lenz

Sehe ich genauso

@fechi

Ich glaube nicht, dass Kobi Stark geschlagen hat, sondern durch einen Schobser im Gedränge oder durch ein Stolpern in Richtung Stark stolperte. Da aber das im Umfeld von Beleidigungen und Beschimpfungen gegenüber dem Schiri passierte, mussten Stark und sein Gespann den Eindruck haben, Kobi will ihn tätlich angehen.

Sozusagen dumm gelaufen für Kobi.

Hertha wird das ebenso sehen, denn sonst würde ihm wohl keinen Job nach seiner aktiven Laufbahn im Jugendbereich anbieten.

lg sunny


fechibaby
14. Januar 2013 um 10:17  |  137267

bama286 // 14. Jan 2013 um 10:02

fechibaby: Also glaubst du Kobi nicht

GENAU!!
Ich glaube Kobi nicht!
Warum zahlt er dann die 60.000,- EURO Strafe vom Strafbefehl, wenn er unschuldig ist?
Ist schon komisch.

@sunny1703

Bei Hertha sieht man vieles anders.
Der Spiegelabtreter hätte hier auch nie mehr spielen dürfen!
Ist jetzt Gott sei Dank auch weg.


teddieber
14. Januar 2013 um 10:29  |  137268

@Kobi
Ich sehe das auch so wie @sunny es beschrieben hat. Da hätte der ach so gute Schiri Stark 😉 vielleicht mal überlegen können wie das zu dieser Situation gekommen ist. Einem Axel Kruse stand auch mal ein Schiedsrichter im weg und trotzdem hat er anschließend eine gute Karriere gemacht. Deshalb verteufelt den Kobi nicht so. 🙂


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 11:08  |  137269

Ich kann mir noch vorstellen kann, dass man das Sportsgerichtsurteil akzeptiert, um ein Ende an die vielen Verhandlungen zu setzen und/oder sowieso an kein gerechtes Urteil glaubt.

Mir fällt es aber schwer, mir ein Szenario zu überlegen, warum man vor einem „ordentlichen“ Gericht unschuldig eine Strafe akzeptiert.

Hier gilt doch Wort gegen Wort, im Zweifelsfalle für den Angeklagten. Ich kann mir für mich keinen richtigen Grund vorstellen, warum ich ein Strafe akzeptieren sollte, wenn ich von meiner Unschuld überzeugt wäre.

Was könnte das sein?
Ich bin zwar unschuldig, aber die Bilder könnten anders interpretiert werden?
Die Akzeptanz des Urteils vor dem Sportgericht wird auch bei einem ordentlichen Gericht mit einbezogen werden?
Hertha gibt mir einen neuen Vertrag, wenn ich Ruhe halte, damit das ganze Ding aus den Medien kommt?

Vielleicht gibt es ja bessere Gründe, wie gesagt ICH (nur ich für mich) kann mir das nur schwer begründen, wenn Kobi unschuldig wäre.


boulette in Thüringen
14. Januar 2013 um 11:31  |  137270

@hurdiegerdie und @fechibaby
Im Fall Aussage gegen Aussage wäre immer Herrn Stark geglaubt worden. Ich kann die Annahme des Strafbefehls durchaus verstehen. Und vor dem DFB Sportgericht etwas zu versuchen…
Das nicht wiederholte Relegationsspiel und die abenteuerliche Begründung mit einem friedlich besetzten Platzsturms sagt doch alles über die Fähigkeiten und Qualität dieser Institution aus.
Lasst doch dieses Thema ruhen, es wird Zeit das es wieder losgeht mit der 2. Liga


14. Januar 2013 um 11:45  |  137271

@boulette in Thüringen

Im Fall Aussage gegen Aussage wäre immer Herrn Stark geglaubt worden.

Nach Deiner Theorie würde dies bedeuten, dass vor einem deutschen Gericht auch der Aussage eines Polizisten eher Glauben geschenkt würde, als dem eines Bürgers, der beruflich nicht dem Staat dient.

Oder hinkt der Vergleich?


14. Januar 2013 um 11:49  |  137272

Korrektur:
…als der (Aussage) eines Bürger…


ubremer
ubremer
14. Januar 2013 um 12:22  |  137273

@Kobiashvili,

der Fall ist ja nicht so schwer zu verstehen. Im deutschen Rechtssystem geht es nicht darum, ob du Recht hast. Es geht darum, ob du es beweisen kannst.
In diesem Fall ist offensichtlich, dass Aussage gegen Aussage gestanden hätte.
Beispiel: Wer weiß wie Verfahren ausgehen, in denen zwei Polizisten das eine sagen und zehn Demonstranten das Gegenteil, bekommt ein Gefühl dafür, dass für Kobiashvili ein positiver Ausgang vor Gericht sehr unsicher gewesen wäre.

Dann überlegt man vorher: Wie lange würde ein Verfahren dauern?
Vom Skandalspiel in Düsseldorf bis zur Entscheidung ‚Das Verfahren wird eingestellt‘ hat es sieben Monate gedauert. An dieser Stelle hätten Kobis Anwälte gesagt: Wir stimmen diesem Weg nicht zu, sondern wollen eine Verhandlung vor Gericht. Wielange hätte es gedauert, bis verhandelt worden wäre: Weitere drei Monate? Oder sechs?
Dann hätte es, sagen wir, im April 2013 ein erstes Urteil gegeben.
Egal, wie es ausgegangen wäre, wäre die Verlierer-Seite in die nächste Instanz gezogen.
Wie lange hätte es gedauert, bis dort ein Urteil gekommen wäre? Fünf weitere Monate? Oder eher zehn?
Kobiashvili ist seit Sommer 2012 35 Jahre alt. Ein endgültiges Urteil, hätte er vielleicht 2014 bekommen, vielleicht aber auch erst 2015.

Dann geht es um die Frage: Wie wäre die Auseinandersetzung wahrgenommen worden: Tapferer Ausländer wehrt sich gegen böse Schiedsrichter-Ordnungsmacht? oder eher: Die Querulanten von Hertha wollen partout nicht akzeptieren, dass sie abgestiegen sind und präsentieren sich als Inkarnation eines schlechten Verlierers.
Welche Auswirkungen für Hertha hätte es in den zwei Jahren der gerichtlichen Auseinandersetzung gegen einen deutschen Top-Schiedsrichter im laufenden Spielbetrieb gehabt, in dem Hertha Wochenende für Wochenende auf Schiedsrichter-Kollegen von Stark getroffen wäre?
Hätte eine gerichtliche Auseinandersetzung Hertha eher geholfen? Oder geschadet?

@hurdie,

jetzt bist Du an der Reihe. Im Wissen um diese Zusammenhänge: Was wäre Dein Rat als Hertha-Verantwortlicher an Kobiashvili, wenn es um die Frage einer gerichtlichen Auseinandersetzung geht?

P.S. Kobiashvili ist entgegen dem, was hier behauptet worden ist, eben nicht verurteilt worden. Das Verfahren wurde gegen Zahlung einer Geldsumme eingestellt. Damit gilt Kobiashvili als nicht vorbestraft.


fechibaby
14. Januar 2013 um 12:23  |  137274

@boulette in Thüringen

… es wird Zeit das es wieder losgeht mit der 2. Liga.

So sieht es aus.
Blöde Winterpause.
Jetzt aber erst einmal ab ins Trainingslager und eifrig üben üben üben. Damit die Mission Wiederaufstieg erfolgreich beendet werden kann!!


ccjay
14. Januar 2013 um 12:26  |  137275

@wilson

Ich glaube, der Vergleich hinkt aus dem einfachen Grund, dass Herr Stark eben nicht Beamter ist, weil der DFB keine staatliche Einrichtung ist und seine Mitarbeiter daher nicht Beamte werden können. Daher dürfte der Beweiswert seiner Aussagen grundsätzlich mit dem Beweiswert der Aussagen des Herrn Kobi gleichzusetzen sein.
Es könnte natürlich sein, dass ein Schiedsrichter, weil er eine so unparteiische und objektive Aufgabe hat und auch so einen Eindruck vermittelt (hüstel), vom Gericht ähnlich wahrgenommen wird wie ein Polizist. Das könnte dann zur Folge haben, dass seiner Aussage ein größerer Beweiswert beigelegt wird.
Denn dass man vor Gericht Polizisten eher glaubt als anderen Herrschaften, ist zutreffend.


fechibaby
14. Januar 2013 um 12:31  |  137276

ubremer // 14. Jan 2013 um 12:22

Im deutschen Rechtssystem geht es nicht darum, ob du Recht hast. Es geht darum, ob du es beweisen kannst.

Die Anklage muß beweisen, dass Kobi geschlagen hat. Kann sie es nicht beweisen, ist der Täter freizusprechen.
Kobi muß keine Beweise für seine Unschuld bringen.
Im Zweifel für den Angeklagten gilt immer noch.


ubremer
ubremer
14. Januar 2013 um 12:36  |  137277

@fechibabe,

Stark wird behaupten, was wir kennen:

Kobi hat mich auf den Kopf geschlagen. Zeugen sind meine Assistenten.

Kobi wird sagen:

Habe ich nicht. Bin weggerutscht, habe mit den Armen gerudert und dabei den Schiedsrichter berührt. Weiß noch nicht mal wo genau.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Kobi vor Gericht gewinnt ist wie Münze werfen: Kann gut gehen. Oder eben nicht.

Würdest Du bei der Ausgangslage einen 35-Jährigen in eine unter Umständen mehrjährige Gerichtliche Auseinandersetzung jagen? In eine Auseinandersetzung, die dem Verein unter Umständen Wochenende für Wochenende schaden wird?


apollinaris
14. Januar 2013 um 12:36  |  137278

Im Text von @ubremer sind mir allzuviele lenkende subtexte dabei–dem Kern, dem (Zirkel-)Schluß stimme ich wieder 100% zu.


Sir Henry
14. Januar 2013 um 12:54  |  137279

@ub

Kobi hat einen Strafbefehl akzeptiert, dementsprechend ist er sehr wohl verurteilt worden.

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/579188/artikel_kobiashvili-muss-60-000-euro-zahlen.html

Er gilt nicht als vorbestraft, das ist richtig, weil das Strafmaß (60 Tagessätze) dafür nicht ausreicht.


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 12:58  |  137280

Vorab,

ich bin kein Jurist, deshalb begeb ich mich nicht auf dieses Eis. Aber es gibt Foren, wo es zumindestens angebliche Juristen gibt (ich glaube im TSP gab es dazu ein gute Diskussion), die die Angelegenheit anders sehen. Vielleicht suche ich es heute abend nach Arbeit und Sport noch raus.

Demzufolge ist Kobi rechtskräftig verurteilt, man hat sich nur auf das Strafmass geeinigt. Auch zu dem „nicht vorbestraft“ gibt es eine Diskussion. Es gibt verschiedene Register. Bei dem Strafmass wird er nicht in dem (legt mich nicht auf den Namen fest) Bundeszentralregister geführt, das für polizeiliche Führungszeugnisse zuständig ist. D.h. im polizeilichen Führungszeugniss taucht die Strafe von Kobi nicht auf, was aber wohl nicht notwendigerweise heisst, dass er nicht vorbestraft ist. Aber hier ist die allgemeine Sprachregelung wohl eindeutig: „nicht vorbestraft“.
Aber nochmals, das überlasse ich den Juristen.

Mir geht es um etwas anderes @ub.
Deine Argumentation kann ich für die Sportsgerichtbarkeit nachvollziehen. Da kann man zu dem Schluss kommen, es sei besser mit dem Prozessieren aufzuhören (schlimm genug bei Unschuld). Nicht jedoch für das (ich weiss es nicht) „zivilrechtliche“ Verfahren. Da geht es doch nicht um Hertha sondern um Kobi.

Nach meinem Rechtsemfinden, was falsch sein kann, hat die Dauer dieser Verhandlung keinen Einfluss auf die Spielberechtigung von Kobi. Es sei denn die SPortsgerichtbarkeit in Deutschland ist so, dass bei schwebenden Verfahren Spieler zu suspendieren sind. Zumindest ich würde es auch nicht als lamentieren von Hertha sehen (D-dorf ist sportgerichtlich abgehandelt) sondern um eine Privatsache von Kobi.

Aber ja, wenn ich Hertha wäre und von der Unschuld Kobis überzeugt wäre, würde ich (nur ich) es ihm empfehlen, den Prozess zu führen, so er es denn will. Zumindest würde ich es ihm freistellen.

Für mein Rechtsemfinden ist es schwer zu akzeptieren, dass man bei Unschuld ein Strafe akzeptiert, weil man kein Vertrauen in die deutsche Gerichtsbarkeit hat. Das fände ich dann den eigentlichen Skandal.


pax.klm
14. Januar 2013 um 13:05  |  137281

wilson // 14. Jan 2013 um 11:45
Nach Deiner Theorie würde dies bedeuten, dass vor einem deutschen Gericht auch der Aussage eines Polizisten eher Glauben geschenkt würde, als dem eines Bürgers, der beruflich nicht dem Staat dient.

Genau so ist es. So schon mehrmals erlebt oder beobachtet!
Bei Verkehrsverstößen (bei mir eine angebliche Fahrt über eine rote Ampel…)
Trotz mehrerer Zeugen die für mich aussagten, sprach der Richter: diese Polizeibeamten sind dazu ausgebildet Verkehrsverstöße zu erkennen und zu ahnden…
also war ich schuldig, Geld war weg, kurrioserweise bin ich aber von den Punkten verschont geblieben. (Ist schon fast 30 Jahre her, dennoch daran hat sich nix geändert!
Ein „Normalbeamter“ wird auch anders vor Gericht betrachtet, als ein Vollzugsbeamter.


pax.klm
14. Januar 2013 um 13:09  |  137282

hurdiegerdie // 14. Jan 2013 um 12:58
Kobi sagt im Interview, ihn würde das alles mitnehmen. Meinst Du er hätte tatsächlich ne Chance vernünftig Fußball zu spielen?

Ansonsten finde ich die Position die @ub hier aufzeigt absolut schlüssig!


Kamikater
14. Januar 2013 um 13:13  |  137283

coconut
14. Januar 2013 um 13:14  |  137284

Recht haben und Recht zu bekommen, sind zwei verschiedene Dinge.
Wer das nicht glaubt, möge davon verschont bleiben, mit der Wirklichkeit konfrontiert zu werden.


ubremer
ubremer
14. Januar 2013 um 13:16  |  137285

@Eure Lebensplanung,

heute/Montag probt der tapfere Herthaner um 14.30 Uhr auf dem Schenkendorff-Platz. Bin vor Ort 😉


apollinaris
14. Januar 2013 um 13:18  |  137286

Ich bin hier wirklich nicht bei der Argumentation von @ubremer. Es ist wirklich sehr sehr ungenau, zu suggerieren, bei Aussage gegen Aussage, hätte sich die Waage der Justizia eher zu den Schiris geneigt. Fast umgekehrt würde hier ich die Sache sehen, da die Beweislast beim Ankläger liegt. Und wer sich ein wenig in Strafrechtsangelegenheiten auskennt, weiss, wie wenig vorhersehbar Urteile sind. Zumal solche, die im Licht der Öffentlichkeit stehen… Da ich aber auch keine subtexte transportieren möchte: ich hätte Kobi als Fussballer, der weiter spielen möchte geraten, auf einen Vergleich einzugehen und die „geringe „Strafe zu akzeptieren: er gilt als nicht vorbestraft, auch, wenn er sich nicht mehr bei der Polizei o.ä. bewerben darf, denn in einem speziellen Register ist er aufgeführt..
Als Mensch, der das nicht auf sich sitzen lassen möchte, hätte ich ihm DRINGEND geraten, vor Gericht zu gehen. Der Verein hätte dadurch auch keinen unmittelbaren Schaden genommen. Nur die zwischenzeitlichen Zeugenaussagen durch die betroffenen Spieler wären etwas nervend gewesen. Das allerdings ..muss schon mal ausgehalten werden. SOLL HEISSEN:
– Ich hätte die Strafe als 25 Jähriger zum Wohle meiner Karriere angenommen, als Ü30jähriger keinesfalls.
**
Für mich ist die Sache allerdings erledigt! Denn es hat ne Entscheidung stattgefunden. Und die muss man, so oder so, akzeptieren.


ubremer
ubremer
14. Januar 2013 um 13:20  |  137287

@hurdie,

Du findest immer einen Juristen, der sagt, er würde genau das Gegenteil von dem machen, was andere Juristen für sinnvoll halten. Das ist auch kein Problem.
Aber nach den Mai-Ereignissen ging es für die Beteiligten um die Frage:
– Was hilft Hertha?
– Bei welchem Szenario kann Kobiashvili möglichst schnell wieder seinen Beruf ausüben (im allerletzten Zeitfenster seiner Karriere) ?

Wenn Du so willst, eine Güterabwägung vor dem Hintergrund: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit auf welchem Weg?

Und Du und ich sind nicht überrascht, wie das Problem gelöst worden ist, oder?
Mit Geld (sprich einer Vertragsverlängerung für Kobi bei Hertha. Preetz: „Wir hätten diesen Vertrag nicht mit einem Schläger gemacht.“)


sunny1703
14. Januar 2013 um 13:29  |  137288

@hurdie

Es gibt einen Eintrag ins staatsanwaltliche Verfahrensregister, die dortigen Einträge werden anch zwei Jahren gelöscht. Zu einer Vorstrafe fehlen Kobi 60 Tagessätze und ich weiß auch nicht,ob es eine Einstellung eines verfahrens bei einer solchen Strafe geben kann.

Ich hätte vielleicht Jura nicht so schnell abbrechen sollen! 🙂

Ansonsten kann ich@ubremers gedankengänge nachvollziehen(hast Du die Sätze über Polizei und Demonstranten mit Herrn Erdmann abgesprochen?! :-D).
Allerdings weiß doch keiner von uns, was genau passiert ist. Eventuell waren auch die rein juristischen Erfolgsaussichten für Kobi nicht gut.
Viel Wirbel um eine Handgreiflichkeit oder einen Unfall, der für viele wie eine handgreiflichkeit aussah.
Egal wie, WIR haben den Privatmenschen Kobiashvili und seine Zustimmung zu der Einstellung des Verfahrens nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu RESPEKTIEREN!

lg sunny


sunny1703
14. Januar 2013 um 13:32  |  137289

Verbesserung

Ich weiß auch nicht, ob es eine Einstellung eines Verfahrens gegen Zahlung eines solchen Tagessatzes geben kann!

lg sunny


sunny1703
14. Januar 2013 um 13:39  |  137290

@ubremer

Es ist nicht so ,dass eben mal Hertha BSC oder dessen Anwalt meinen kann, wir bzw Kobi zahlt einen bestimmten Tagessatz und dann ist alles vorbei.
Dazu gehört ein Staatsanwalt, dessen ordentliche Rechtsauffassung nicht in Zweifel gezogen werden sollten. Will er ein Verfahren, gibt es eins und da kann Hertha BSC machen und tun was es will.
Es ging um ein Strafverfahren gegen Herrn Kobiashvili und nicht um einen Platzverweis wegen Schiedsrichterbeleidigung.

lg sunny


apollinaris
14. Januar 2013 um 13:43  |  137291

@sunny: ja, respektieren ist noch genauer: deshalb würde und ha´be ich niemals dieses Thema“aufgemacht“. Es ist erledigt. Basta! Und bei mir genießt Kobi weiterhin jene Sympathie, die ich auch vorher schon ihm gegenüber hatte.
((Ich hätte ihm allerdings sogar einen „kleinen Wischer“verziehen- und zwar ohne jeden Zweifel. Extremsituationen gibt es nun mal. Ich hatte deshalb übrigens im Gegnsatz zu den meisten, auch die Strategie des Hertha-Anwalts für durchaus richtig gehalten. Leider hatte er zu dick dabei aufgetragen und war letztlich dann seltsam inkonsequent.))
Das in Klammern gesetzte gilt als nicht gesagt 😀


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 14:04  |  137292

@ubremer // 14. Jan 2013 um 13:16

Der tapfere blaue Montag erwartet heute um 15:00 Uhr den letzten Kunden in seinem Büro. 🙁

Schreibe uns bitte einen schönen Trainingsbericht, und bringe uns auf andere Gedanken Blogvadder. 😉
Danke im voraus.


blauweiss1892
14. Januar 2013 um 14:06  |  137293

In solchen Fällen wie mit Kobi/Stark würde ich sagen, das es dort immer „pro Schiri“ entschieden wird zumindest bei der Sportgerichtsbarkeit. Wie würde ansonsten der DFB dastehn wenn man einem Spieler mehr Glauben schenkt als den „besten und angesehensten“ Schiedsrichter Deutschlands….
Wenn man Kobi freigesprochen hätte, wäre die Ära Stark zuende gewesen und das wollte der stark(sch)e DFB nicht…ansonsten wollte man von Hertha auch endlich Ruhe in den Verein bringen was ja auch gelungen ist!


14. Januar 2013 um 14:08  |  137294

Hm, naja. Seltsam finde ich schon, dass für einen solchen „Schlag“ (nach jedem Disko-Besuch kann man Vorgänge beobachten, die definitiv schlimmer sind) eine derart hohe Strafe angesetzt wurde. Ohne Prominenz seitens „Täter“/“Opfer“ wäre das Verfahren vermutlich wegen Geringfügigkeit eingestellt worden. Oder?!


apollinaris
14. Januar 2013 um 14:20  |  137295

wir reden aber nicht mehr von der Sportgerichtsbarkeit
@jap: nö.


Kamikater
14. Januar 2013 um 14:30  |  137296

Ich denke, man hat Hertha in dem Verfahren mächtig unter Druck gesetzt, sowohl durch drohende Verzögerungen im Verfahren selbst, um den Verein zun einer „schnellen Lösung“ zu bewegen, als auch in dem Wissen, dass Kobi siene Unschuld nicht „beweisen kann“.

Somit war das unsererseits ein juristischer Schlingerkurs. Die Tatsache ihn wegen nichts nicht vorzubestrafen wurde in dem Zusammenhang als „Goodie“ verkauft.

Ich glaube auf jeden Fall Kobi.


Kamikater
14. Januar 2013 um 14:36  |  137297

Sehr gut @blauweiß1892, genau das war der Fall.

Der Mann ist für mich schon wegen seiner Leistung danach untragbar. Er gehört für mich zu den vom DFB gehyptesten Schiris, die erst aufflogen, als sie international auf dem Platz bei der EM „Rede und Antwort“ stehen mußten, siehe Türkei.

Der Mann wäre bei einem Freispruch mit seinem Pfeifenlatein am Ende gewesen. Exakt!

Aber Dank seiner großartigen Expertise schraubt er an seinem eigenen Ende ja schon länger herum.

Ich ahbe ehrlich gesagt immer gehofft, dass irgendwo bei youtube noch mal ein Video von den Vorkommnissen in den Katakomben der Esprit Arena auftaucht. Aber selbst das dürfte den DFB nicht von seiner selbst gewählten Linie abgebracht haben.


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 14:51  |  137298

Mit einem eindringlichen Appell zum gewaltfreien Umgang hat Fandel nach dem Tod des niederländischen Linienrichters Richard Nieuwenhuizen Anfang Dezember aufgerufen. «Es muss in die Köpfe der Spieler und auch der Fans, dass die Schiedsrichter keine Gegner sind. Im Gegenteil: Die Schiedsrichter müssten die größten Freunde der Spieler sein, denn sie ermöglichen ihnen, dass sie in einem geregelten Spielbetrieb Fußball spielen können», sagte der Vorsitzende der DFB-Schiedsrichterkommission in dem Interview.

Fandel fügte hinzu: «Wir dürfen nicht die Augen davor verschließen, dass es auch in Deutschland zu Gewalt gegen Schiedsrichter kommt und es Situationen gibt, in denen Schiedsrichter bedroht werden. Das ist nicht hinnehmbar.» Ohne Schiedsrichter kein Fußball – so einfach sei das. «Ich sehe hier auch die Trainer und die Vereinsverantwortlichen auf allen Ebenen in der Pflicht. Die wichtigste Botschaft lautet: Es geht nur gemeinsam. Auf Basis eines respektvollen Umgangs und Miteinanders», meinte Fandel weiter. (dpa)

http://www.berliner-zeitung.de/fussball/fandel–keine–profi-schiedsrichter–im-dfb,10808798,21324662.html


sunny1703
14. Januar 2013 um 14:55  |  137299

@Kamikater

Die deutsche Sportgerichtsbarkeit für schubladen mäßig deppert zu erklären mag ja schon sehr beifallerhaschend sein, die deutsche (Straf-)Gerichtsbarkeit für ebenso dämlich zu halten, halte ich für bedenklich.

lg sunny


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 15:01  |  137300

Sorry auch wenn es den einen oder anderen nervt, ich finde es eine interessante Diskussion um deutsche Gerichtsbarkeit (es geht nicht mehr um Sportgerichtsbarkeit).

Wenn ich Kamikater // 14. Jan 2013 um 14:30
richtig verstehe, erpressen unsere Gerichte Unschuldige, wenn sie vermuten, dass sie ihre Unschuld nicht beweisen können, dazu, eine Strafe anzunehmen, weil sie sonst eben mit einer Vorstrafe rechnen müssen. (Natürlich bösartig von mir pointiert formuliert @kami).

Hamma!!

So weit bin ja nicht mal ich als Verschwörungstheoretiker 😉

Da glaube ich eher, Kobi ist schuldig und man hat ihm ein normalerweise höheres Strafmass erlassen, damit es schnell geht.

Ich glaube in der Urteilsbegründung wurde ihm ja auch zu Gute gehalten, dass er bereits (richtigerweise; bösartiger Einschub Hurdie) höheren immateriellen Schaden durch das halbjährige Berufsverbot erhalten habe. Das wurde ihm sozusagen im Strafmass angerechnet.


Exil-Schorfheider
14. Januar 2013 um 15:01  |  137301

jap_de_mos // 14. Jan 2013 um 14:08

Die Höhe richtet sich ja nach dem Einkommen des Verurteilten. Und da Fußballer bisweilen gut bis sehr gut verdienen… ich muss weg! 😉


Exil-Schorfheider
14. Januar 2013 um 15:03  |  137302

hurdiegerdie // 14. Jan 2013 um 15:01

„Wenn ich Kamikater // 14. Jan 2013 um 14:30
richtig verstehe, erpressen unsere Gerichte Unschuldige, wenn sie vermuten, dass sie ihre Unschuld nicht beweisen können, dazu, eine Strafe anzunehmen, weil sie sonst eben mit einer Vorstrafe rechnen müssen. (Natürlich bösartig von mir pointiert formuliert @kami).“

Passt aber! Habe einen ähnlichen Fall als Entlastungszeuge im Verkehrsrecht erlebt.


Kamikater
14. Januar 2013 um 15:11  |  137303

@hurdie
Das ist keine Erpressung, dass ist juritisches Geschick.

Man musste ja aufgrund der nahenden Saisoeröffnung eine Saison planen können. Damals waren wir uns, wenn ich das rückwirkend rekapituliere, ja ziemlich sicher, dass wir eine reelle Chance sahen, diesen Prozeß im Zweifelsfall in mehreren Instanzen zu gewinnen.

Dass das unsere Existenz gefährden könnte, weil der DFB gar kein Interesse an einem zügigen Fortlauf zeigte, hatten wir unterschätzt. So mußte man eben einen Kompromiss finden, Ausgang bekannt.


sunny1703
14. Januar 2013 um 15:34  |  137304

@Kami

Du weißt nichts und urteilst als ob Du alles wüsstest.
Wenn Du was ganz sicher weißt, dann lass es uns alle wissen. Jeden Anwalt und jeden Richter zum sich von einem Fußballverein oder einem Sportverband abhängig machend zu erklären ist mir zu einfach.

Ich respktiere lieber den Wunsch des Spielers Kobiashvili. so wie ich es auch als Eingriff in meine privatsphäre ansehen würde, wenn sowas weiter diskutiert wird.

So,ich fahre jetzt nach HH Geburtstag feiern! 🙂

lg sunny


fechibaby
14. Januar 2013 um 15:39  |  137305

@Kobi

Scheiß fußballlose Zeit.
Viel Rauch um Nichts.
Kobi hat die Strafe bezahlt.
Er sah vermutlich keine andere Chance.
Schade um die 60.000,- EURO und die monatelange Spielsperre.
Was wirklich in den Katakomben der Düsseldorfer-Arena passiert ist, wissen nur Stark und Kobi.


HerthaBarca
14. Januar 2013 um 15:54  |  137306

Zu deutschen Gerichten habe auch ich eine sehr zweifelhafte Erfahrung gemacht.
Ich möchte jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen. Nur soviel: Obwohl ich beweisen konnte, dass ich nicht aktiv gehandelt hatte, saß ich mit im Boot. Die Begründung: Ich hätte besser aufpassen müssen!


14. Januar 2013 um 15:54  |  137307

ups, ich sehe uns langsam echt auf Abwegen…Nochmal: Grundsatz ist immer: das Gericht muss die Schuld des Angeklagten beweisen, nicht umgekehrt, wie es hier immer wieder anklingt. Ob Kobi „schuldig“ ist, weiss ich nicht. Dass Kobi Stark in irgendeiner Weise „berührt“ hat, und zwar in einer Form, die nicht „üblich“ ist, steht ja außer jeder Frage. Wie diese Berührung letztlich zu interpretieren gewesen wäre, braucht uns nicht mehr zu interessieren, weil beide Partzeien sich geeinigt haben. Finde ich. Ganz undogmatisch gemeint.
Alles, was wir hier machen, ist ziemlich vage und geht ein wenig zu Lasten..tja, zu Lasten von wem eigentlich? 😀


14. Januar 2013 um 15:58  |  137308

@Herthabarca: Rechtssprechung ist immer interpretierbar. Wir leben in einer Gegend, wo das zum Glück so gehandhabt wird..Dass es Fehlurteile gibt( und zwar regelmäßig), liegt in der Natur des Menschen: er ist fehlbar.
Es gibt andere Rechtssysteme..die gefallen mir aber noch sehr viel weniger 😉


HerthaBarca
14. Januar 2013 um 16:02  |  137309

@Apo
Ist richtig, aber wenn man selber betroffen ist, hat auch unser Rechtssystem ein Geschmäckle!


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 16:08  |  137310

@Kamikater // 14. Jan 2013 um 15:11

Wir reden schon seit geraumer Zeit nicht mehr über die DFB Sportgerichtsbarkeit.

Die Saisonplanung war doch nach dem DFB-Urteil und der Annahme des Urteils durch Hertha völlig unabhängig davon, was Kobi in seinem Privatprozess macht.
Nur um den geht es hier.


Kamikater
14. Januar 2013 um 16:42  |  137311

@sunny
Nein, wenn Du es besser weißt, dann brauche ich das natürlich nicht zu kommentieren.

😉

@hurdie
Dann habe ich Dich falsch verstanden.


mhaase
14. Januar 2013 um 16:54  |  137312

@all

also weil hier so ein bisschen was durcheinander geht versuche ich es mal für Euch aufzudröseln und zwar nicht weil ich meine meinen Senf dazugeben zu müssen, sondern weil es mein Beruf ist.

Tatsächlich kann die Staatsanwaltschaft, wenn sie der Auffassung ist ein Sachverhalt ist klar drei Wege wählen. Entweder sie stellt das Verfahren nach § 153a StPO gegen Zahlung einer Geldbuße die sie für angemessen hält – und die oft mit dem Verteidiger ausgehandelt wird – ein, sie erhebt Anklage, oder sie beantrag bei dem zustaändigen Starfgericht den Erlaß eines sogenannten Strafbefehls in dem Sie in einer Art verkürzten Anklageschrift den Sachverhalt aus ihrer Sicht schildert und dann eine nach ihrer Auffassung angemessene Strafe vorschlägt.

Handelt es sich um eine Geldstrafe wird dies in sogenannten Tagessätzen ausgedrückt, wobei sich die jeweilige Tagessatzhöhe nach einer Formel am Einkommen des Angeklagten orientiert. Wenn das Gericht der Auffassung ist die Argumentation der Staatsanwaltschaft ist schlüssig, dann erläßt es den Strafbefehl und dieser wird dem Angeklagten zugestellt.

Dieser hat dann zwei Wochen Zeit sich zu überlegen ob er den Strafbefehl akzeptiert oder eben nicht. Wenn nicht legt er oder sein Anwalt Einspruch ein und das ganze landet zur Verhandlung bei Gericht. In diesen zwei Wochen ist es also am Angeklagten und seinem Anwalt zu prüfen, ob die Chancen in einer Hauptverhandlung vor Gericht ein, verglichen mit dem Starfbefehl, günstigerer Ausgang zu erwarten ist. In Fall von Kobi ist diese Überlegung schnell gemacht.

Wie @ub bereits erklärt hat, hat Herr Stark der im Starfverfahren selbst Zeuge ist noch zwei Asisstenten die seine Aussage stützen. Wenn also Kobi nicht mindestens drei oder vier Mitspieler oder andere Zeugen für seine Version hatte, kann sie hundert Mal wahr sein, für den Richter dürfte durch die Aussagen der drei Zeugen zu seiner Überzeugung feststehen, dass es so wahr wie Herr Stark und seine Assistenten dies erklärt haben und dan wäre vermutlich eine höhere Strafe herausgekommen.

Also war die entscheidung doch leicht…

Und nur by the way, wer einmal in einer Starfverhandlung erlebt hat wie deutsche Richter das Wort eines in grün gekleideten Beamten gegen das von „normalen“ Menschen werten der weiß, dass man die Zeugenlage vor einem Einspruch gegen einen Starfbefehl sehr gut prüfen sollte. Der Standartsatz in so einem Fall lautet:
„Also lieber Herr Anwalt jetzt erklären sie mir doch mal weshalb der HerrPolizist…. der ihren Mandanten doch gar nicht kennt, hier lügen sollte“…..

Übrigens ist man erst vorbestraft wenn man zu einer Gesamtstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt worden ist. Das geht übrigens im Bereich Körperverletzung ganz schnell. Vielleicht auch daher der Verzicht auf den Einspruch.


Kamikater
14. Januar 2013 um 16:57  |  137313

Und am 04.06. wurde im Spiegel berichtet, dass Kobi bestraft wurde, zu dme Zeitpunkt war aber noch nicht klar, in welcher Liga Hertha spielt. Hertha hatte also sehr wohl Interesse daran, dass Kobi defensiv in seiner juristischen Strategie vorgeht. Danke mhaase!

http://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-schiedsgericht-verhaengt-rekordstrafe-gegen-levan-kobiaschwili-a-836818.html


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 17:00  |  137314

In meinen Augen hat der Fußball kein Schiedsrichterproblem, sondern ein Zuschauerproblem. In den unteren Ligen des teutschen Amateurfußballs finden sich bald keine Schiedsrichter mehr, die noch bereit wären, sich Woche für Woche den (verbalen) Attacken der Zuschauer entgegen zu stellen.

Das Verhalten von Kobi sehe ich genauso wie @fechibaby // 14. Jan 2013 um 15:39

Bezahlt ist und gut ist.


14. Januar 2013 um 17:45  |  137315

@haase: gut erklärt ( der Polizist hat sich zwar hier her verirrt, aber der wurde ja auch von irgendjemanden plötzlich in´s Spiel gebracht;- übrigens, ich habe für diese Verfahrensweise großes Verständnis, das nur nebenbei))
Übrigens, um möglichen Subtextinterpretationen zu begegnen: seltsam, dass in dem ganzen Wirrwarr niemand außer den Schiris den Vorfall gesehen haben will.-Das stimmt mich jedenfalls nachdenklich.
Also: „Es is, wie´s is.“


14. Januar 2013 um 17:46  |  137316

@BM: rate mal, warum ich den Spiele-live-chat hier kaum noch ertragen kann..da gibt es jedes mal 2-3 Leute, die …na ja..


Ursula
14. Januar 2013 um 18:03  |  137317

Tja „apo“, wenn Fachleute streiten, ob rein
fußballerisch oder gar juristisch und sich
im Kreise drehen, wie in der ersten Tanz-
stunde oder in einer Selbsthilfegruppe für
„Spiele-live-chats“, ärgert sich der DRITTE…

…oder es bleibt kein Auge trocken…!!!

Freue mich aber, dass der Denkanstoss von
„hurdie“ endlich gewürdigt wurde, weil doch
das Thema auch in mir brannte, noch immer
brennt und ich resümierend über das Ende,
wehe, wehe, wenn ich da noch ANDERE sehe,
nicht richtig glücklich bin,….

….aber in ein paar Jahren die Aufklärung!


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 18:04  |  137318

vastehe @apo um 17:46 Uhr.
Werde mal wieder mit den 2-3 Leuten warme Getränke im kalten Oly trinken gehen – oder umgekehrt. Dann locke ich sie von der Tastatur weg, und du kannst dann hoffentlich unbeschwert den Live-Blog genießen. 😉

Andere Frage: Wann fährt die Mannschaft nach Belek und wann kommt sie wieder zurück? Nach heutigem Stand könnte ich in den nächsten Wochen erstmals im Jahre 2013 in Richtung Schenckendorffplatz starten.


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 18:06  |  137321

Aufklärung?
Durch wen für was?

Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Zahlung von 60 Tagessätzen eingestellt.


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 18:11  |  137322

Besser Hunderster als ein falscher Fuffziger …. 😆


Ben
14. Januar 2013 um 18:15  |  137323

@Ursula: Hertha und Aufklärung ?


Kamikater
14. Januar 2013 um 18:25  |  137325

Wird Zeit, dass Fussball los geht. Freitag startet zumindest mal Liga 1 und der Afrika Cup. Das dürfte schon mal für Diversifikation der Themen sorgen.


TassoWild
14. Januar 2013 um 18:45  |  137326

OT:

Nachlese zum Golfklub aus WOB:

Bei 9 Mio. verkaufter PKW (2012) steckt also in jedem Volks-Auto ein Euro für Sir Diego (mal Auflaufprämien knapp dazu gerechnet…).

Alle Achtung. Das wären Tagessätze !!


fechibaby
14. Januar 2013 um 18:46  |  137327

Wie war heute das Training?
Oder fand wegen dem Schnee heute kein Training statt?


KDL
14. Januar 2013 um 18:49  |  137328

Oh man, … ich wette @rasi killt gerade die F5-Taste … !!!! 😉 🙂


Etebaer
14. Januar 2013 um 19:00  |  137330

Abseits vom Thema Recht und Richtig:

Wenn man mal so guckt, wer in der Bundesliga alles in tiefen finanziellen Problemen steckt, was da für extreme Abgründe lauern, da kann die Bundesliga in wenigen Jahren ein ganz anderes Gesicht haben, als heute.
Wer zur richtigen Zeit die Aufwärtswelle mitnimmt kann sich, nur durch standfestes Wellensurfen, an den Strampelnden vorbeitragen lassen…


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 19:13  |  137331

apollinaris // 14. Jan 2013 um 17:46
Das mit den 2-3 Leuten verstehe ich mal wieder nicht. Wen das Thema nicht interessiert, der kann doch wegbleiben, oder verstehe ich deinen Einwurf falsch?

Du wirfst doch um
apollinaris // 14. Jan 2013 um 17:45 selber ein, dass es bedenklich ist, dass nur Schiris das gesehen haben. Du hast doch selber Vorbehalte, soll man die nicht diskutieren?

Und nein @BM das Verfahren wurde nicht eingestellt, sondern – so wie ich mhaase verstehe und auch bisher verstanden habe – in einem Schnellverfahren mit einer Verurteilung abgeschlossen. Das bedeutet, dass dem Strafrichter der Sachverhalt ausreichend klar war. Wird der Strafbefehl akzeptiert ist der Angeklagte rechtswirksam verurteilt. Kobi wurde also wegen einfacher Körperverletzung verurteilt, so versteh ich es.

Ich kann nicht verstehen, wie man auf der einen Seite ein Plädoyer für die Schiedsrichter halten kann, bei einem Urteil über Körperverletzung eines Schiris mit „bezahlt und gut ist“ antworten kann. Das ist für mich ein Widerspruch. Auch wenn ich dann zu den 2-3 Bösen gehören sollte.

Und @kamikater, der Spiegelartikel geht es um die Sportgerichtsbarkeit, das war im Mai/Juni 2012. Der Strafbefehl wurde viel später Dezember/Januar akzeptiert.

So und wenn es neues Futter gibt, werde ich mich zu dem Thema nur im alten Blog hier äussern. Dann können die einen, die daran interessiert sind noch mitmachen und die anderen dann im neuen Blog diskutieren.


14. Januar 2013 um 19:13  |  137332

ey, @kdl, stör mich nicht… 😆


teddieber
14. Januar 2013 um 19:31  |  137333

Auch wenn es gleich was neues gibt, sollte dieser Artikel gelesen werden!
http://www.11freunde.de/artikel/rueckzug-der-aachen-ultras?page=0


14. Januar 2013 um 19:34  |  137334

-@hurdi: du surfst im falschen pool..ich bezog mich auf @BM ( der hatte mich verstanden..) um 17:00..es geht also um ein völlig anderes Thema 😉


Treat
14. Januar 2013 um 19:35  |  137335

Ohne mich einmischen zu wollen und nur, falls ich es richtig verstanden habe @hurdie:

Ich glaube, die 2-3 Leute, auf die @apo sich bezog, sind diejenigen, die während Live – Ticker – Diskussionen hier sehr ausfallend gegenüber den Akteuren, den Vereinsoffiziellen und/ oder anderen Bloggern werden. Das hatte – glaube ich – mit dir und der aktuellen Diskussion überhaupt nichts zu tun. 😉

Blauweiße Grüße
Treat


Treat
14. Januar 2013 um 19:36  |  137336

Ups, nun war @apo doch schneller. 🙂


14. Januar 2013 um 19:37  |  137337

@ub

Ist Dir bekannt, ob Hertha an einem evtl. Transfer Raffas nach GE finanziell partizipieren würde?


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 19:39  |  137338


mhaase // 14. Jan 2013 um 16:54
…..Tatsächlich kann die Staatsanwaltschaft, wenn sie der Auffassung ist ein Sachverhalt ist klar drei Wege wählen. Entweder sie stellt das Verfahren nach § 153a StPO gegen Zahlung einer Geldbuße die sie für angemessen hält – und die oft mit dem Verteidiger ausgehandelt wird – ein, ….

Blauer Montag // 14. Jan 2013 um 18:06
Die Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen Zahlung von 60 Tagessätzen eingestellt.

ICH sehe zwischen den Aussagen um 16:54 und 18:06 Uhr keinerlei Unterschied ❗


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 19:40  |  137339

HIGH FIVE mit @apo um 19:34 und @treat um 19:35 Uhr.


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 19:49  |  137344

Danke @treat, jetzt verstehe ich es. Der Hinweis von Apo auf BM 17.00 Uhr war immer noch unklar, da @BM ja auch da was zu Kobi sagte.

Aber jetzt ist klar @APO 😉


ubremer
ubremer
14. Januar 2013 um 19:57  |  137347

@fechi,

Wie war heute das Training?
Oder fand wegen dem Schnee heute kein Training statt?

bitte die nächste Seite aufschlagen.


Blauer Montag
14. Januar 2013 um 20:05  |  137351

hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 20:08  |  137352

@BM
der Unterschied ist, dass der Satz von @mhaase mit einem „Entweder“ anfängt. Danach folgt ein „oder“.

Das Verfahren wurde aber nicht nach dem Opportunitätsprinzip wegen Geringfügigkeit eingestellt. Sondern das Gericht sah den Sachverhalt der Körperverletzung als so erwiesen an, dass sie den Prozess mit der Zustellung eines Strafbefehls verkürzen wollten.

Es gibt einen Unterschied zwischen Einstellung des Verfahrens und Verkürzung des Verfahrens mittels Strafbefehl. @mhasse mag mir widersprechen. Der Strafbefehl ist ein Urteil nach ausreichender Abklärung der Sache für das Gericht, wobei gleich das Strafmass festgelegt wird. Akzeptiert der Angeklagte den Strafbehl ist er rechtskräftig verurteilt. Akzeptiert er ihn nicht, wird die Sache verhandelt.

So verstehe ich es. Kobi ist also wegen Körperverletzung gegen eine Schiri verurteilt und hat das Urteil angenommen.

SO verstehe ich es, @mhaase war leider in dem Punkt nicht ganz klar, ob es entweder eine Einstellung oder ein Strafbefehl war.

Und sorry für alle, die das nervt. Ich finde das spannend. Warum gibt Hertha ihm dann eine Vertragsverlängerung?

Ich fände das nur gerechtfertigt, wenn sie von seiner Unschuld trotzdem überzeugt sind. Und dann frage ich mich, was ist das für ein Rechtssystem, wo man von einer Unschuld überzeugt ist, aber glaubt, man würde dennoch bei höheren Kosten verurteilt werden?


ubremer
ubremer
14. Januar 2013 um 20:25  |  137360

@hurdie,

Ich finde das spannend. Warum gibt Hertha ihm dann eine Vertragsverlängerung?

Ich fände das nur gerechtfertigt, wenn sie von seiner Unschuld trotzdem überzeugt sind.

Die Frage habe ich um 13.20 Uhr versucht zu beantworten:

Und Du und ich sind nicht überrascht, wie das Problem gelöst worden ist, oder?
Mit Geld (sprich einer Vertragsverlängerung für Kobi bei Hertha. Preetz: “Wir hätten diesen Vertrag nicht mit einem Schläger gemacht.”)

Deine Frage, die sich daran anschließt

Und dann frage ich mich, was ist das für ein Rechtssystem, wo man von einer Unschuld überzeugt ist, aber glaubt, man würde dennoch bei höheren Kosten verurteilt werden?

geht auf den ersten Punkt dieser Diskussion zurück:

Wovon du überzeugt bist, ist das eine. Aber hier geht es nicht um den abstrakten Begriff des Recht habens.

Vor Gericht geht es darum, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass Du Recht bekommst.
Kobi und die beteiligten Juristen haben entschieden, einen Strafbefehl zu akzeptieren, wo er 60.000 Euro zahlen muss, aber nicht vorbestraft ist. (Und wir können davon ausgehen, dass die Vertragsverlängerung von Hertha mit Kobi dabei eine Rolle für Kobi gespielt haben wird)


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 20:29  |  137361

Danke @Ursula,

ich interpretiere das für mich wie folgt:
Du meinst, Kobi sei unschuldig, und das Vertrauen in das deutsche Rechtsystem ist bei Hertha gering.

Ok?


Ursula
14. Januar 2013 um 20:41  |  137362

NEE, genau umgekehrt! SPAETER mehr, da
Smartphone


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 20:44  |  137363

Sorry, ich meinte ub nicht Ursula um 20.29


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 21:04  |  137364

Aber @Ursula, dein Kommentar wird natürlich auch gerne gelesen.


ubremer
ubremer
14. Januar 2013 um 21:16  |  137365

@hurdie,

Du meinst, Kobi sei unschuldig, und das Vertrauen in das deutsche Rechtsystem ist bei Hertha gering.

Was ich meine, ist unerheblich. Ich war in Düsseldorf. Aber nicht in den Katakomben, als die fragliche Situation passiert ist. Deshalb: Ich weiß es nicht.
Meine Lesart dessen, was seit dem 15. März passiert ist:

Hertha glaubt Kobiashvili, dass er den Schiedsrichter nicht geschlagen habe. Grundlage dafür sind vertrauenswürdige Zeugen jener Situation.

Das Problem war, dass der SR eine Strafanzeige bei der Polizei erstattet hat. Damit drohen heftige Strafen bis zu . . . (bin kein Jurist).

Nach einer Güterabwägung hat Hertha entschieden Kobi zu helfen, indem er mittelfristig eine berufliche Perspektive hat (da geht es auch um Finanzen, aber vor allem um den Einstieg in die Karriere nach der Karriere). Im Gegenzug hat Kobi zugestimmt, den Weg über einen Strafbefehl mitzugehen ( = keine Verhandlung vor Gericht).
Es gab einige Argumente, die die Situation von Kobi hätten stützen können. Ob das gereicht hätte, um das Gericht zu überzeugen, dass die Aussagen des SR hätten widerlegt werden können, sei mal dahin gestellt.

Aber als Hertha-Verantwortlicher musste man sich auch mit der Frage befassen: Was wäre die Konsequenz für den Verein gewesen, wäre der SR blamiert und um seine Karriere gebracht?
Da hätte Kobi (vielleicht) einmal richtig Recht bekommen. Aber um welchen Preis für Hertha?

Wenn Du nach meiner Meinung fragst: Die Angelegenheit Kobiashvili war eine klassische Loose-loose-Sitation.

P.S. Ein Strafbefehl ist eines von diversen Stilmitteln im deutschen Recht, der hat nichts mit mangelndem Vertrauen in den Rechtsstaat zu tun. Glaube, die Herren Ebert, Boateng, Ullrich und Zumwinkel waren einigermaßen froh, dass es diese Option gibt.


14. Januar 2013 um 21:33  |  137366

???
Sehe ich komplett anders!
Das dann aber doch lieber beim Malzbier..oder sowas.


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 22:01  |  137368

@ub ich verstehe deine Argumentation vollkommen, wobei dein P.S. zu Ebert und Boateng natürlich… aber lassen wir das.

Wenn man sich überlegt, was das bedeutet. Es gibt glaubwürdige Zeugen, aber man schätzt ein, dass man mit denen nicht gegen Schiris argumentieren kann. Da wird Hertha abgestiegen mit Argument „Kobi“, obwohl diese in dem Prozess um den Spielentscheid keine Rolle spielen sollten oder hätten dürfen. Sieht man heute, dass kleine Löcher im Tornetz geflickt werden müssen, hätte das Spiel nicht angepfiffen werden dürfen.

Da bekommte ein vielleicht/vermutlich unschuldiger Spieler die längste Strafe ever mit dem Verweis, dass es ja noch ein Zivilverfahren gibt, wo es schlimmer werden könnte. Das wird akzeptiert, weil man gegen die Schiri Meinung trotz glaubwürdiger Zeugen nicht argumentieren kann.

Dann kommt es zum Strafverfahren, wo die Akzepierung der Schiri Meinung wieder zum Hauptargument wird, dass man dagegen nicht angehen kann, oder nicht sollte, weil dann die Folgen für Hertha vielleicht noch schlimmer werden würden.

Ich hätte mir gewünscht, Kobi wäre vor einem wirklichen Gericht dagegen vorgegangen. Hätte es länger gedauert und Hertha wäre von seiner Unschuld überzeugt, hätte man ihm ja trotzdem einen langfristigen Vertrag im Management/Traineramt geben können.

So klingt es, als wenn man trotz eines unschuldigen Spielers gegen die Mafia einen Abstieg, längste Sperre und strafgerichtliche Verurteilung akzeptieren muss, um Hertha nicht weiteren Schaden zuzufügen.

Boah, da kriege ich so einen Hals, und sorry, das wäre dann DFB-Schiri-Mafia.

Damit kann ich nicht leben (übertrieben gesagt). Selbst richtige Gerichtsbarkeit wird von Schiri-Wahrnehmungen dermassen beeinflusst, oder man muss selbst im Strafverfahren den Einfluss von DFB Schiris hinnehmen muss, um Schaden vom Verein abzuwenden? Weil ein Schiri etwas zu stark (huch) wahrnimmt und in der Wahrnehmung aus Solidarität von seinen Schiri Zeugen gestützt wird?

Nee kann ich nicht. Da sträubt sich mein Gerichtigkeits- Rechtsempfinden dermassen, da muss ich mehr bei Occams Razor, also der einfachen Erklärung bleiben. Die Beweislage gegen Kobi war zu stark (huch).


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 22:05  |  137369

Nochmal @ub falls es falsch angekommen ist.
Ich argumentier nicht gegen dich, du hast bestimmt bessere Infos als ich, aber wenn es so wäre, dann könnt ich nur noch….(hier bitte einfügen).


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 22:07  |  137370

Und wenn man gute Argumente und vertrauenswürdige Zeugen hat, von der Unschuld überzeugt ist, aber sich keine Chancen ausrechnet, dann hat das für mich mit Vertrauen in den Rechtsstaat zu tun.


coconut
14. Januar 2013 um 22:32  |  137371

@hurdiegerdie
Na dann willkommen in unserer Bananenrepublik…. :mrgreen:

Nee, im Ernst. Ich verstehe dich vollkommen. Da kocht es in einem hoch. Weil das absolut gegen das eigene Rechtsempfinden verstößt.
Kann ich absolut nachvollziehen.


Ursula
14. Januar 2013 um 22:39  |  137372

Ich sehe es ganz “einfach” und daher nur
noch ganz kurz! Meine Frau (RA) sagt,
wie ich es längst erdenke, Kobiaschwili war
schuldig „im Sinne des ihm Vorgeworfenen“….

…die Hertha, der DFB spielen ein seltsames
Spiel, in erster Linie zu Gunsten von STARK!

Aber zwei Assis und ihr „Chef“ gehen keinen
Meineid ein, doch der Ruf des Chefs wäre futsch
und sein ganzer „Scheißauftritt“ in Düsseldorf
käme bei Verhandlungen erst so richtig zum
Tragen! Daher, „Kobi“ hat RICHTIG „gefehlt“
und nunmehr einen „Deal“, ja fast zu seinen
Gunsten, mit Hilfe der Hertha (warum?) und
des DFB (?), mehr um Stark aus der Schuss-
linie zu nehmen und das doch erheblichere
„schwerere Vergehen Kobi`s” zu relativieren!?

Nur was hatte Hertha GENAU davon (Lizenz)?
Man hätte zu Kobiaschwili auch auf Distanz
gehen können und mehr….

Planung und Spielbetrieb? Totaler Nonsens!

Warum Vertrag für “Kobi” wider besseren
Wissens und evtl. Einbindung in die Jugend-
Arbeit bei dubioser Vorbildfunktion….?

Oder wird ALLES unter den Teppich
gekehrt und die Zeit heilt alle Wunden?
Gab es noch einen Zusatzdeal, den “WIR”
nicht kennen?

Das ein ordentliches Gericht mit einem
Strafbefehl “mitspielt”, heißt aber letztlich
auch, man hatte keine Zweifel an der Schuld
von “Kobi”! Auch dabei kommt er gut weg….

Ansonsten schützt der DFB seine “Lieben”,
wie sich selbst! In diesem Fall, da meine
Meinung, zu Recht, denn wo fangen die
Vergehen gegen Schiedsrichter an, und
wie könnten sie, wie in den Düsseldorfer
Katakomben, enden…..?

Ganz im Sinne von “Montag”, die Schieds-
richter, auch der von mir ungeliebte Stark,
sind in JEDEM Fall zu schützen…

…..ein anderes Urteil wäre fatal und hätte
“Präzedenzfallfolgen” und Auswirkungen
für die gesamte Schiedsrichtergemeinde
in Deutschland, siehe “Montag”….

….mit den Folgen für die “unteren Ligen”!

Aber alles Hypothesen, denn Kobiaschwili
hat diesen Stark “angegriffen”….

Nur die Rolle der Hertha verstehe ich wieder
einmal nicht, in dieser ganzen “Angelegenheit”,
aber 2. Chance ist ja o. k…….

Artisten in der Zirkuskuppel ratlos….


Treat
14. Januar 2013 um 22:46  |  137373

Ich habe bisher noch gar nichts zu diesem Thema gesagt, weil die Abwägungen, die zu der Entscheidung geführt haben, teilweise weit in den Bereich der Spekulation gehen, weil es an harten Fakten fehlt. In der Summe der Dinge die ich weiß und derer, die ich vermute oder für wahrscheinlich halte, komme ich ziemlich exakt zum Ergebnis von @ub um 21.16 Uhr.

Allerdings verstehe ich das widerwärtige Gefühl gegenüber Rechtsstaat und Gerichtsbarkeit, wenn man sich die Details der Situation und die Pervertierung rechtsstaatlicher Prinzipien in einer solchen Situation genau vor Augen führt.

Leider – und das kann ich als Nichtjurist aus meiner fast 20jährigen Berufserfahrung in der täglichen Arbeit mit rechtskräftig verurteilten Straftätern, bei der regelmäßig die intensive Auseinandersetzung mit den jeweiligen Gerichtsurteilen dazu gehört, sagen – ist das kein Einzel-, sondern fast schon der Normalfall.

Das System ist weit davon entfernt, perfekt zu sein. Aber, und hier bin ich vollständig bei @apos Überlegung, keine der mir bekannten Alternativen wäre für mich hinnehmbar. Es ist ein fehlerhaftes aber das beste mir bekannte System.

Daher muss ich, um nicht täglich denselben dicken Hals zu bekommen wie @hurdie, einfach für mich akzeptieren, dass es immer mal wieder zu Fällen kommt, in denen die Unschuld des mutmaßlichen Täters wahrscheinlicher ist als seine Schuld, er jedoch zähneknirschend einen „Deal“ akzeptieren musste, weil es nun einmal auch vor Gericht Realitäten gibt, die nicht der reinen Le(e)hre von „In dubio pro reo“ entsprechen.

Traurig, aber wahr. Wütend wird man, weil man dieser Situation so hilflos gegenüber steht. Genau deshalb bringt es auch nichts, sich damit über Gebühr zu befassen – weil man es tatsächlich nicht ändern kann.

Blauweiße Grüße
Treat


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 22:55  |  137374

Ich fand die letzten Beiträge ab 22.39 von @Ursula und @treat klasse.

Sie spiegeln meine Unsicherheit/Überlegungen zu dem Thema wider.

Mein Herz ist bei @treat, meine Ratio ist bei @ursula und @ursula seine Frau, und ich bin wohl leider eher linksgehirnhälftig gesteuert.


14. Januar 2013 um 22:57  |  137375

Hm, erinnert mich an den Film „Zeugin der Anklage“:

Leonard Vole: But this is England, where I thought you never arrest, let alone convict, people for crimes they have not committed.
Sir Wilfrid: We try not to make a habit of it.


Ursula
14. Januar 2013 um 23:03  |  137376

Yes Sir, I can boogie…..


Treat
14. Januar 2013 um 23:04  |  137377

@Sir
Das trifft es perfekt. 🙁


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 23:10  |  137378

Interessante Assoziation @Sir, geht es in dem Film doch darum, dass ein Schuldiger nicht vorbestraft wird und danach die „Liebe“, die im das ermöglicht hat, schmählich im Stich lässt.


Treat
14. Januar 2013 um 23:15  |  137380

Ich kenne den Film gar nicht, habe nur die Satzaussage bewertet und bei der geht es ja scheinbar nicht um einen Schuldigen, der davonkommt, sondern um einen Unschuldigen, der dennoch bestraft wird… 😉

Aber es entbehrt gerade in dieser Diskussion natürlich nicht einer gewissen Ironie, wenn die Handlung des Films, dieser Aussage genau entgegen steht. Das zeigt dann eben wieder die ganze Bandbreite des Möglichen. 🙂

Noch mal blauweiße Grüße und gute Nacht
Treat


14. Januar 2013 um 23:18  |  137381

@hurdie

Nichts verraten, der Film lebt von seinen unglaublichen Wendungen. Wer das Ende vorher kennt, verdirbt sich einen wunderbaren Filmmoment. Wäre schade drum.


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 23:25  |  137382

@treat
schau ihn dir an; ein Superfilm. Star ist Marlene Dietrich aber der absolute Hit ist Charles Laughon. Einer meiner Lieblingsfilme ohne Dolby 5.1.

Ich habe gestern in einem der seltener werdenden Abende mit meinen Kindern auf meiner neuen Anlage 4 Stunden lang Herr der Ringe 3. Teil gesehen. Spektakulär vom Sound, von der der Technik. Aber Zeugin der Anklage ist ein richtig guter alter Film, der durch die erzählte Geschichte und die Schauspieler (keine Orcs) überzeugt.

Mein Filmtipp heute 😉


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 23:27  |  137383

Trotz Kreuzung der Mails, ich habe nichts verraten, aber absolut einverstanden @Sir (siehe oben)


Ursula
14. Januar 2013 um 23:29  |  137384

Einer der besten „ollen Filme“, die ich kenne!
Handlung, also die Story und die Darsteller….

….Power, Laughton & Co, selbst die Dietrich
große Klasse….


Ursula
14. Januar 2013 um 23:32  |  137385

Na wenn sich ALLES kreuzt, zumindest
ne einhelllige Meinung! Nächtle!


Treat
14. Januar 2013 um 23:34  |  137386

Okay, danke für den Tipp, ich werde ihn mir ansehen.

Ein Gerichtsfilm, der die oft traurige Realität von Geschworenengerichten sehr gut darstellt und für mich auch ein absoluter Klassiker des Genres ist, ist „Die zwölf Geschworenen“ mit Henry Fonda. Ich finde diesen Film, obwohl er fast ausschließlich im Beratungszimmer der Geschworenen spielt, wahnsinnig spannend. Es gab noch diverse Remakes, unter anderem mit Jack Lemmon und Tony Danza in den Hauptrollen aber das Original bleibt für mich unerreicht.

Meine Lieblingsdialog, als einer der Geschworenen den Angeklagten schon deshalb für schuldig hält, weil der „noch nicht mal grammatisch richtig reden kann“. Darauf ein anderer, offenbar eingebürgerter Geschworener, der in der deutschen Synchronfassung einen schweizer Dialekt hat: „Entschuldigen sie, aber ich glaube, das heißt grammatikalisch“. 🙂

So, jetzt aber… bis morgen!


14. Januar 2013 um 23:43  |  137387

auch für mich ein Film, der es unter meine persönlichen Top 20 geschafft hat 😀
Laughten ist eh´der Größte- der hat als Glöckner sogar den Quinn ausgeknockt und der ist wahrlich kein Leichtgewicht..


hurdiegerdie
14. Januar 2013 um 23:45  |  137388

Zwei Gerichtsfilme, die ich klasse finde sind „Eine Frage der Ehre“ trotz Tom Cruise (aber mit Hank Nicholson) und „A time to kill“ mit Sandra Bullock, Samuel L. Jackson, Matthew McConaugheyay, aber da schlucke ich immer noch beim Plädoyer.


14. Januar 2013 um 23:50  |  137389

wenn wir schon dabei sind, für mich einer der prägendsten Filme überhaupt..passt auch zum Thema: „Rashomon“ von A. Kurosawa..da geht´s im Grunde darum, wie man (ob man) zu einer Urteilsfindung kommt..(oder nicht).
Der Film hat es sogar unter meine top 10 geschafft 😀


Treat
15. Januar 2013 um 0:04  |  137390

Hmm, als staatlich geprüfter „Vidiot“ hätte ich wirklich Schwierigkeiten, eine Top Ten Liste zusammenzustellen. Würde vermutlich eher eine Top 100, nehme ich an.

Ich sagte ja vorhin, bis morgen, zum Glück ist jetzt „morgen“. Jetzt noch schnell einen Geburtstagsgruß an meinen unglaublich großen und schon fast erwachsenen Stammhalter bei FB gepostet – dann geht es aber endlich ins Bettchen. Für so viele Gute Nacht – Grüße sind doch sonst hier ganz andere zuständig… 😉


15. Januar 2013 um 2:29  |  137392

SORRY, FÜR SUPER-OT, BITTE GGFS NICHT LESEN!!
ist auch schwer, @treat. Ich schätze mal, ich habe mehrere tausend Spielfilme gesehen. Sehr unterschiedlicher Art, hatte immer Phasen: französische Regisseure -italienische-Western- die Godartsche Schule-Kluge-etc und dann die Amis natürlich-die Action-Science fiction-comics-Fantasy- der geniale frühe Spielberg-ein paar tolle Fassbender, ein paar unfassbar gute Tarkowski und Kurasawa..alle Kubriks..wenig wenig deutsche Sachen 🙁
Da gibt es Dutzende überragender Filme-und dann wieder Filme, die ich auch nach 20 Jahren noch liebe und die mein Leben ein Stückchen veränderten-und (genau) davon gibt es dann doch nicht gaaaanz so viele 😉 und ich komme auf ne Top 10-20 , wobei es keine wirkliche Reihenfolge dann gibt.


KlausBurdinski
15. Januar 2013 um 3:45  |  137393

wenn mich mein geographisches verständnis nicht täuscht, ist „Chris“ bei Levante in Valencia, nicht Sevilla.


Treat
15. Januar 2013 um 8:15  |  137395

@apo

Ich glaube, hier können wir uns austoben, der Thread ist eh tot – es lebe der neue Thread. 🙂

Ich weiß genau, was du meinst, wobei ich natürlich einige Jahre später als du zum Film gekommen bin, was die Art der Filme, die ich gesehen habe, beeinflusste. Außerdem ist mein Vater ein großer Filmfan und liebt vor allem Spektakel. Er liebt es ganz klassisch – wenn alle 10 Sekunden etwas völlig sinnlos explodiert. 🙂 Also alles was Action, Horrorthriller, Science Fiction und Fantasy ist, ist seins! Da er mich schon früh mit ins Kino genommen hat (soweit die Titel meinem Alter entsprechend vertretbar waren), wurde ich durch diesen Geschmack natürlich mit geprägt. Ich habe dann relativ lange gebraucht, meinen filmischen Horizont zu erweitern.

Heute sehe ich europäische Filme – insbesondere englische und auch französische, die mir früher häufig viel zu hysterisch inszeniert waren – meistens deutlich lieber als amerikanische, obwohl es natürlich auch da nach wie vor großartige Filme gibt.

Allerdings gibt es auch eine ganze Menge deutscher Filme, die ich ganz großartig finde. Mein erklärter Liebling darunter ist „Halbe Treppe“, den ich dir nur ans Herz legen kann. So wurde ich Fan von Andreas Dresen (Regie) und Axel Prahl (Hauptrolle). Letzteren kennen die meisten als Tatortkommissar im Gespann mit Jan Joseph Liefers. Kurioser Weise habe ich, da ich kein Tatort – Gucker bin, noch nie einen von denen gesehen aber die übrigen Filme mit Axel Prahl kenne ich relativ vollständig, denke ich.

Auch „Goodbye Lenin“ oder „Die fetten Jahre sind vorbei“ fand ich richtig klasse. Ich glaube, dem deutschen Film wird hierzulande viel Unrecht getan, weil man nur den ganzen Fernsehschrott gewöhnt ist und dabei oft übersieht, dass es auch ganz großartige, deutsche Kinofilme gibt.

Meine Kino – Highlights der vergangenen Monate waren „Ziemlich beste Freunde“, „Moonrise Kingdom“ und „Best Exotic Merrygold Hotel“.

Gerade für diese kleinen, feinen Filme gehe ich dann in mein Lieblingskino „Der blaue Stern“ in Pankow, nahe dem Pastor Niemöller Platz. Das Kino wurde nach der Wende von einem Schwulenpärchen modernisiert und ist einfach toll. Es ist preiswerter als die großen Paläste, man sitzt sehr bequem, der Sound ist toll und – Trommelwirbel – das Kino ist werbefrei! Außer ein paar Trailern anderer Filme kommt da keine Werbung. Das ist so erholsam.

Für die großen Action-, Science Fiction- und Fantasy- Kracher darf es aber nach wie vor gerne das Alhambra oder zur Not auch mal der Cinestar sein, der größeren Leinwand wegen. 🙂

So, dass soll es fürs erste mit meinem kleinen Exkurs in meine Filmwelt gewesen sein, darüber könnte ich allerdings noch stundenlang weiter schreiben. Jedenfalls geht es mir in dieser Beziehung ähnlich wie dir – tausende von Filmen gesehen, Dutzende von Favoriten. Aber du hast schon recht, wenn ich mich in einer stillen Stunde mal hinsetzen und überlegen würde, welche meiner Favoriten in besonderem Maße Einfluss auf mich hatten oder mich einfach nur besonders bewegten, käme vielleicht eine TOP 20 Liste heraus. Weniger allerdings auf keinen Fall. 🙂

Blauweiße Grüße mit quadratischen Augen
Treat


Treat
15. Januar 2013 um 8:16  |  137396

Marigold natürlich, nicht Merrygold, da war irgendwie der Herr der Ringe im Spiel… 🙂


Treat
15. Januar 2013 um 9:43  |  137413

Warum habt ihr denn nicht gleich gesagt, dass „Zeugin der Anklage“ von Billy Wilder ist? Dazu noch auf Grundlage einer Kurzgeschichte von Agatha Christie – da kann ja nur ein Geniestreich herauskommen. Sehe mir den Film jetzt mal vollständig an, liebe ihn aber jetzt schon! Habe ihn soeben auf meine Amazon – Wunschliste gesetzt.

„Sie hatten keinen Durchsuchungsbefehl für meinen Stock“ – Gottvoll! 🙂


Treat
15. Januar 2013 um 10:38  |  137425

Wie Laughton seinem alten Freund die zweite Zigarre abzieht ist ja wunderbar.

Außerdem bin ich froh, dass es heute nicht mehr so viele Geschäfte mit Damenhüten gibt, ist ja gefährlich… 🙂


Sir Henry
15. Januar 2013 um 10:48  |  137427

Guckst Du Dir den Film gerade an? Hat der Golfplatz zu und sind Deine „Freunde“ alle versorgt? 😉


Treat
15. Januar 2013 um 10:55  |  137428

Ja, der Golfplatz hat in der Tat zu (wegen Schnee und gefrorenem Boden nicht bespielbar) und meine „Freunde“ interessieren mich derzeit wenig, da ich seit Ende November und noch bis voraussichtlich Ende Januar, krankgeschrieben bin. 🙂


Treat
15. Januar 2013 um 10:56  |  137429

Und ja, ich gucke gerade, stückchenweise, neben meinen anderen Beschäftigungen, diesen wunderbaren Billy Wilder – Film! 🙂


Treat
15. Januar 2013 um 12:30  |  137440

So, bin fertig. Großartiger Film, ich hatte viel Spaß – danke nochmals für diesen tollen Tipp! 🙂

In der heutigen Zeit hätte sich Frau Helm allerdings nicht mehr selbst die Finger schmutzig machen müssen, dafür hätte es Dexter gegeben… 😉


Dan
15. Januar 2013 um 13:03  |  137446

@treat
Hättest nur den „Meister“ fragen brauchen. Hätte ich Dir borgen können. 😉


Sir Henry
15. Januar 2013 um 13:34  |  137452

@Dan

Er will sich doch endlich mal von Dir emanzipieren. 😉


Exil-Schorfheider
15. Januar 2013 um 13:38  |  137454

Sir Henry // 15. Jan 2013 um 13:34

Schrieb der Mann mit der gestrigen Liebeserklärung… 😉


Treat
15. Januar 2013 um 13:46  |  137455

@Dan

War ja klar… 😉 Dann sehen wir eben demnächst mal wieder einen anderen Film in deinem oder meinem Theater? 🙂

@Sir

Emanzipieren, warum? Wahre Liebe gibt es ja bekannter Maßen nur unter Männern – und Uwe und du gebt doch auch ein wirklich hübsches Pärchen ab… 😉


Treat
15. Januar 2013 um 13:47  |  137456

Oh, erst alle Kommentare lesen, dann posten…


pax.klm
15. Januar 2013 um 18:57  |  137501

Treat // 15. Jan 2013 um 08:15

Solltest Du noch mal hier reinschauen, dann empfehle ich Dir den Film “ One Week“, der gehört für mich ebenso zu den meinigen Highlights der letzten Zeit wie die von Dir genannten.
Grüße!


Treat
15. Januar 2013 um 19:21  |  137503

Danke @pax, werde ich morgen mal nachsehen, ob ich den finde…


pax.klm
15. Januar 2013 um 19:47  |  137506

Mann ist das Handballspiel spannend…und kapp…

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