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(mey) – Wir haben es angekündtig, ihr wusstet Bescheid. Bei Immerhertha habt ihr die Gelegenheit, selbst zu Wort zu kommen und ein Thema umfangreicher als in einem Kommentarpost zu beleuchten. Der allererste Gastbeitrag in dieser Sommerpause kommt von @dan. Er hat sich darüber Gedanken gemacht, wo es bei Hertha noch Verbesserungsbedarf gibt, und ist auf die Außendarstellung gestoßen. Der Beitrag ist als eine Diskussionsanregung gedacht. Ihr seid also gefragt.

Die Immerhertha-Fraktion sagt „Besten Dank“, holt noch einmal Luft…Trommelwirbel…Bühne frei für @dan:

Wir wollen alle, dass sich unser Verein Hertha BSC positiv präsentiert. Es geht vielen nicht nur um die sportliche Seite, sondern auch um die Präsentation im Alltag auf der vereinseigenen Homepage, Umgang mit Spielern und Angestellten sowie Stadt / Land / Leute verbindende Aktionen wie das Kiez – Training oder Unterstützung / Initiierung von Fanprojekten wie das Fanhaus.

Oft wird bemängelt, dass der „Nicht-Herthaverrückte“ die vorhandenen positiven Signale nicht wirklich mitbekommt, weil sie nur durch„Hertha-Medien“ (Homepage, Stadionheft, beim Stadionbesuch) verbreitet werden.

Ich persönlich vertrete die Meinung, dass Hertha BSC die Medien nicht „zwingen“ kann, die „guten Taten“ dauernd zu präsentieren, nur weil der Konsument Hertha BSC nicht im Langzeitgedächtnis ablegt.

Welche Möglichkeiten fallen Euch ein? Was würdet Ihr ändern, damit Hertha BSC intensiver, dauerhafter positiv wahrgenommen wird und nicht nur bei den Hertha-Fans, sondern eben auch bei den Berliner/Brandenburger „Normalos“.

Eine Idee von mir wäre z.B., dass Dennis Wiese bzw. RS2 als Hertha BSC Sponsor so was wie die „Gute Tat der Hertha-Woche / Monat“ einführt und über Herthas Aktionen z.B. für die „Arche“, oder Unterstützung von sozialen Projekten berichtet.

Wären weitere gute Youtube – Aktionen hilfreich ?

Ich hoffe, auch wenn wir kein Geld dafür bekommen, dass man sich mal darüber ein paar Gedanken macht, ggf. auch nur, um vielleicht festzustellen, wie schwierig es ist, einen dauerhaft positiv prägenden Eindruck außerhalb der sportlichen Leistung  zu schaffen.

Danke im Voraus für Euer „Hirnschmalz“. 😉

Deine 15 Minuten Ruhm

Wenn sich jemand von euch nun berufen, provoziert, gezwungen oder angebettelt fühlt, selbst den nächsten Gastbeitrag bei uns zu veröffentlichen, kann er mir seinen Text gern zukommen lassen. Die Frist ist hiermit bis Mittwoch 20 Uhr verlängert. Letzte Chance auf eure 15 Minuten Weltruhm 😉

Die Emailadresse dafür: joern.meyn(at)morgenpost.de

Wie hat sich Hertha in der abgelaufenen Saison außerhalb des Platzes präsentiert?

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243
Kommentare

Ben
3. Juni 2013 um 17:45  |  171896

GOLD !


Auswaertsler
3. Juni 2013 um 17:45  |  171897

Mit Erfolg kann sich Hertha besser präsentieren.
Erfolg ist der Mittel zum Zweck.

Kultmarke oder sowas bekommen wir nich mehr hin.


Ursula
3. Juni 2013 um 17:46  |  171898

BRONZZZEE!!!


Ursula
3. Juni 2013 um 17:47  |  171899

Besser als sonst, aber leider nicht immer…


jmeyn
jmeyn
3. Juni 2013 um 17:50  |  171900

@Ursula
Immer wäre ja auch langweilig!


cameo
3. Juni 2013 um 17:50  |  171901

OT: Heute auf WDR TV 22:45 Uhr

Trainer!
Ankündigung: „Der Dokumentarfilm „Trainer!“ ist eine Annäherung an den unnahbaren Beruf Fußballtrainer. Von der Ausbildung zum Fußballlehrer bis in die Spitze des deutschen Fußballs. Im Herzstück des Filmes erzählt der Grimmepreis gekrönte Filmemacher Aljoscha Pause die ganz persönlichen Geschichten dreier junger, ehrgeiziger Profitrainer aus der 2. und 3. Bundesliga. Sie öffnen für ihn eine ganze Saison lang ihre Türen und bieten seltene und spannende Einblicke in die Arbeit eines Trainers, den Umgang mit der Mannschaft und den Trainingsalltag.“

Ein 90-Minuten Dokumentarfilm, der auch noch in die Kinos kommen soll.


Herthaber
3. Juni 2013 um 17:52  |  171902

Finde auch, daß Hertha sich durchaus gut dargestellt hat. Sicherlich haben auch die Trainingseinheiten im Kiez dazu beigetragen. Dies sollte fortgesetzt werden. Das so herbeigesehnte Vereinslokal (offen für alle, die an Hertha Interesse haben) sollte endlich Realität werden. Da würden sich genug Gelegenheiten bieten, Hertha bekannter zu machen. Z.B. Stammtisch mit regelmäßigen Gästen aus der Vereinführung, der Mannschaft, Fan-Beauftragten und Medienvertretern, die zu aktuellen Themen diskutieren.


flötentoni
3. Juni 2013 um 17:55  |  171903

Bade hat als Twt wohl abgesagt.Gibt es dazu Hinter grundinfos?
Dann kann ja mal bei Gabor angefragt werden….


flötentoni
3. Juni 2013 um 17:57  |  171904

Ich fand die Aktionen von Spielern, Autogrammen in Shoppingtempeln o.ä. Ganz nett. Davon könnte es mehr geben ebenso wie Kieztraining


Ben
3. Juni 2013 um 17:58  |  171905

Es gäbe schon Mittel und Wege sich zu präsentieren.

Da sind in meinen Überlegungen aber strategische Entscheidungen und es geht darum Was man will bei Hertha .

Hast Du im Fußball nicht den ganz großen Erfolg und nicht die Starspieler kannst Du schlecht mit Fußball Pur werben.

Wir Insider müssen nicht mehr beworben werden. Wir wissen wann und wo und gegen wen und mit wem Hertha spielt.

Es gilt dem Neutralo, so nenne ich ihn mal, nicht nur bei Negativereignissen aufzufallen.

Herthinho auf der Y.O.U. ist eine kleine lokale Maßnahme. Große Dinge passieren allerdings im TV und Web (hier sind wa klasse) .

Es gibt momentan im TV Formate, in denen man sich präsentieren kann, in denen man sich Sendezeit verschaffen kann abseits vom Fußball.

Die Berliner Club und Nightlifegesellschaft bedient sich mittlerweile fast ausnahmlos an diesem Werbeinstrument und erreicht so die Zielgruppe.

Eine Anregung…


Ben
3. Juni 2013 um 17:59  |  171906

@herthaber: Ich find das Haus auch ne super Idee, aber in Westend wird da nicht die Hütte brennen.


NyBerliner
3. Juni 2013 um 18:02  |  171907

Aus internationaler Sicht gesehen und damit auch im Hinblick auf Sponsoring, sollte Hertha das „BSC“ fallen lassen und einfach „Berlin“ anhängen: Hertha Berlin!
Es muss klar werden, dass Hertha aus und fuer Berlin spielt. Berlin hat weltweit einen Namen, sowohl als Stadt, als auch als Hauptstadt Deutschlands. Hertha muss sofort von jedem mit Ihr assoziert werden. Der Slogan „Aus Berlin, fuer Berlin“ ist gut, aber reicht international nicht. Er ist für Nichtdeutschsprachige nicht verständlich und „Berlin“ sollte auch sofort in Tabellen und Ansetzungen auftauchen.
Es gibt kaum international bekannte Vereine, die ihre Stadt nicht im Namen tragen!

Hertha Berlin!


Witox
3. Juni 2013 um 18:11  |  171908

Ich bin ja der Meinung, dass gerade J-Lu ein positives Bild von Hertha vermittelt. Die Ruhe, die fehlende Arroganz, den Respekt, den er seinem Gegenüber in Interviews immer ausstrahlt, etc.

Man sollte den Manager vielleicht ein bisschen von den Kameras fernhalten, weil er das nicht so drauf hat. Auch wenn er es sicherlich gut meint, er wirkt immer latent unsympathisch, wenn er vor Kameras redet (privat kenne ich ihn nicht). Er soll sich meines Erachtens auf die Dinge konzentrieren, die er besser kann.

Was mich sehr wundert ist, dass man außerhalb vom Herthadasein nichts davon mitbekommt, wie Peter Fox etc die Jubiläumshymne von „Nur nach hause“ eingespielt haben. Ich bin sehr Medienaffin und habe kaum etwas davon mitbekommen. Dass gerade Peter Fox für Hertha ist, dafür sollte man doch dankend auf die Knie gehen (aus Marketingsicht, meine ich).

Die ganzen sozialen Aktionen… nunja, ich glaube nicht, dass das sooo stark zu einem positiven Image beiträgt. Ich finde, soziale Aktionen sollte man nicht für das Image des Vereins tätigen, sondern, weil man die Mittel hat etwas Gutes zu tun. Wenn man davon ein bisschen Glanz abbekommt, dann ist das natürlich gut. Man merkt bei solchen Aktionen aber häufig die Heuchelei 🙂


fechibaby
3. Juni 2013 um 18:31  |  171909

@sunny1703

@Viktoria 89

In der Regionalliga Nordost wird Viktoria nicht in der Bosestraße spielen.
Ihre Heimspiele werden dann im Stadion Lichterfelde, am Ostpreußendamm stattfinden.
Zum 1. Juli 2013 fusionieren die Vereine Viktoria 89 und der LFC Berlin.
Ab dem 01.07.2013 heisst der Verein dann:
FC Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V.
Wenn bei mir alles so läuft wie geplant, sehen wir uns am Mittwoch im Turm.
Bis dann.
Einen schönen Abend noch.


fechibaby
3. Juni 2013 um 18:40  |  171910

@NyBerliner // 3. Jun 2013 um 18:02

„Hertha Berlin“

Hertha BSC heisst ja: Hertha Berliner Sportclub!!
Das wissen aber wahrscheinlich nur die wenigsten in Fußballdeutschland!
Und im Ausland noch weniger.
Selbst der DFB hat ja auf die Felge eingravieren lassen. Hertha BSC Berlin.

Mit guten Leistungen macht man als Verein am besten auf sich aufmerksam!!
Wohltätige Aktionen sind in Ordnung. Bringen aber vermutlich keine neuen Fans!?


Nostradamus
3. Juni 2013 um 18:42  |  171911

@NyBerliner // 3. Jun 2013 um 18:02

Hertha Berlin??? Hahohe – Hertha BERLIN?

Man muss nicht jeden Trend mitgehen, meine ich.

Was die Außendarstellung anbelangt muss UNBEDINGT der Kontakt zu bedeutenden Vertretern der Berliner Musik- und Medienszene ausgebaut werden. Weg vom Proll-Image, das mit Frank Zander in die eine und den Atzen / Ghettorappern in die andere Richtung „kultiviert“ wurde und rangewanzt an Seeed / Peter Fox oder Beatsteaks beispielsweise…

Dann „einfach mal wieder“ ein Bravo-Idol verpflichten / rausbringen, der in der deutschen National11 Furore macht und das Zeug zum Popstar hat, um die Meisterschaft mitspielen, packenden und schnellen Angriffsfußball spielen, in Europa spielen und auch dort begeistern…

Am Besten noch J-Lu ein paar Kloppo/Tuchel/Heynckes/Schaaf-Attitüden beibringen

DANN kommt der überregionale Hertha-Hype von ganz alleine (und MP wird automatisch als „Macher“ gefeiert und kann vor den Kameras ungestraft rausposaunen, was auch immer er will, the winner takes it all)

Das Schlimmste daran: Hertha war mal ganz kurz „davor“, als man beispielsweise Sebastian Deisler verpflichtete…


Tunnfish
3. Juni 2013 um 18:48  |  171912

@Außendarstellung

Ich kann es nicht oft genug wiederholen. Hertha BSC muss den zukünftigen Fan als „weißes Blatt“ abholen.
Daher müssen sie die PR-Aktionen in Ihrer Mehrheit auf die Jugend- und die Kinder konzentrieren
In dieser Hinsicht meine ich, dass die alte Weisheit gilt: „Du mußt erstmal Geld ausgeben, bevor Du welches verdienen kannst“.

Wenn ich all die Geschichten Revue passieren lasse, wie Leute zu Hertha Fans geworden sind, stelle ich fest: Meistens ist dies in jungen Jahren passiert. Unabhängig von Ergebnissen, Laufwegen oder Spielkultur wurde der Verein, für viele Fans in der Kindheit, in der Atmossphäre des Stadions entdeckt.

Hier gilt es anzusetzen. Ich freier Eintritt für alle Kinder unter 14 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen mit gültiger Karte .Immer. Freier Eintritt für alle Klassen, Vereine und ähnliches mit Kindern unter 14 Jahren nach Anmeldung und mit Kontigenten.

Natürlich würde ein wenig Erfolg auch nicht schaden, aber es gibt tausende Beispiele aus den vergangenen Jahrzehnten, dass es darauf gar nicht so sehr ankommt, wenn man nach „verwurzelten“ Fans sucht.


3. Juni 2013 um 18:48  |  171913

@Fechi + @Sunny

Hier mehr zur Fusion der beiden Clubs:

http://www.stadtrand-nachrichten.de/wordpress/ja-zum-fc-viktoria-1889-berlin-lichterfelde-tempelhof-lfc-und-viktoria-stimmen-fur-fusion/

Unter der Rubrik Sport findet Ihr weiter spannende Artikel zum Thema.

Stay Tuned @Stadtrand Nachrichten

Gruß Leuchtfeuer


3. Juni 2013 um 19:07  |  171914

@NyBerliner // 3. Jun 2013 um 18:02:

Da bekommst Du es mit aber mit den Traditionalisten zu tun.

Selbst ich habe viele E-Mails erhalten, warum meine/unsere Webseite http://www.herthabscberlin1892.de.tl heißt.

Einlassungen, dass ausländische Sammler sehr oft nach „Hertha Berlin“ suchen bzw. gar nicht wissen, wofür das „B“ steht, stossen regelmäßig auf fast durchweg „taube Ohren“.

Auch der Zusatz, dass auf meiner/unserer Webseite im Inhalt ausschließlich „Hertha BSC“ angegeben wird, konnte die Traditionalisten nicht wirklich „beruhigen“.

Selbst Nike hat ja einst Trainingssachen mit „Hertha Berlin“ bestickt – diese wurde seitens des Vereins sofort aussortiert.

Schaut man allerdings in das Ausland, wird man feststellen, dass sehr oft „Hertha Berlin“ von Medien und in Druckerzeugnissen verwendet wurde.

Aber „Hertha Berlin“ wird den Tradionalisten eher genehm sein, als das inhaltlich falsche „Hertha BSC Berlin“.

Ich hatte ja einst auch einmal eine Umbennung in „Hertha Ball Sport Club Berlin“ vorgeschlagen, um der Ablehnung zu „Hertha BSC Berlin“ zu entgegnen (was übrigens jahrzehntelang wirklich niemand interessiert hat.


Ecki41
3. Juni 2013 um 19:09  |  171915

Hallo zusammen!
Auch wenn es wahrscheinlich nicht das aller wichtigste an Herthas Aussendarstellung ist, finde ich es extrem peinlich, dass Hertha es nicht hin bekommt Trikots bei Bild a Bear anzubieten.
Mannschaften wie Gelsenkirchen, der BVB und Braunschweig bekommen das hin. Angeblich funzt das wegen der Lizenz nicht. Aber die anderen schaffen es doch auch. Und wenn ein Kind seinem Lieblings-Kuscheltier ein Herthatrikot anzieht gibt es sicherlich später noch mehr Geld für den Verein aus.


HerthaBarca
3. Juni 2013 um 19:28  |  171916

Ich finde den Ansatz von @Tunnfish gut! Ran an Jugendliche und Kinder!

Aus dem Freundeskreis meiner Tochter spielt einer bei der U17 von Union. Er sei auch bei Hertha zum Probetraining gewesen. Hat sich dann für Union entschieden, da ihm das Auftreten der Mitspieler zu arrogant war.
Ich weiß nicht, ob das ein Einzelfall ist – aber vielleicht, wenn es ein Thema ist, schon an der Außendarstellung der Jugendspieler arbeiten. Die Jugendlichen sind durch Facebook und Co. viel besser vernetzt als früher und solche Dinge können eine große negative Auswirkung haben!

Die U-Mannschaften tragen ein erheblichen Teil zur Außendarstellung des Vereins beim potentiellen Hertha-Fan-Nachwuchs bei!


3. Juni 2013 um 19:29  |  171917

Der Ansatz bei „Hertha Berlin“ ist nachdenkenswert, finde ich. Dabei würde ich nicht für eine „offizielle“ Umbenennung plädieren, sondern das offizielle „Kürzel“ so verwenden.
Ich persönlich finde den Streit „In BSC ist doch schon Berlin drin, du zugereister Kommerz-Fan!“ ziemlich unsinnig. Aber jedem Tier sein Bier… 😉


3. Juni 2013 um 19:29  |  171918

Jetzt hab ick nächtelang gestöbert…
Frauen hab ick schleifen lassen…
Dokumente zerissen…

Warum?

Allet nur, damit ick nu weiss:

Hertha ist die 13. beste Mannschaft
Deutschlands seit …..

Bestehen der Welt……

(Mit DFB/Punkte/Buli/EC/DM)

Und eigentlich allet ejal……

Können von mir aus die schlechteste
Mannschaft der Welt sein…..

Ick muss jetzt mal Käse kaufen und’n
Wein….

Allet andere unwichtig!

Ha Ho He

(wie 1926 nach dem Semifinal mit den Schlachtenbummlern aus Leipzig kommend..)
n


3. Juni 2013 um 19:33  |  171919

jap_de_mos // 3. Jun 2013 um 19:29:

„Ich persönlich finde den Streit “In BSC ist doch schon Berlin drin…!” ziemlich unsinnig“.

Ganz meine Meinung.

Stell‘ Dir vor, ich bin seit 1970-71 bei Hertha-Spielen und trotzdem habe ich mir jahrzehntelang nie über „Hertha BSC Berlin“ Gedanken gemacht bzw. gedacht, dass das „B“ für Ball steht.


3. Juni 2013 um 19:34  |  171920

Es fanden sich über 30.000 Figuren, die in der 2. Liga ins große kalte Stadion gegangen sind.

Zunächst gilt es, den Leuten, die durch ihren Besuch im Stadion bereits ihr Interesse an Hertha BSC belegt haben, das Gefühl zu geben willkommen zu sein.

Fühlen wir uns wirklich bei Hertha BSC willkommen oder ist es ausschließlich ein Ritual bzw. die Pflege einer eingefahrenen Freizeitroutine, ins Stadion zu gehen?

Selbst auf die Gefahr hin, ohnehin schon olle Kamellen nochmal zu wiederholen:
Du fährt in einer voll gemüllten S-Bahn ins Stadion, nimmst zu lange Wartezeiten beim Einlass in Kauf (das ging in den wenigen Stadien, die ich besucht habe, bei gleicher Kontrollintensität schneller) und stehst zu lange beim Caterer an, um ein schales Bier in die Hand gedrückt zu bekommen, während sich hinter Dir die Leute vorbeidrängeln müssen.

Es ist das immer gleiche und jedes Jahr eintöniger werdende Programm drum herum –Halbzeitpausenspielchen, Musik. Die Ansagen sind vorhersehbar, weil man dem geneigten Zuschauer offensichtlich zutraut, an der falschen Stelle „BSC“ zu blöken.

Wenn wir ins Stadion gehen, wissen wir, dass wir von Hertha BSC keinen begeisternden Fußball zu erwarten haben, also ist es umso wichtiger, das Drumherum so zu gestalten, dass der Zuschauer sich trotzdem wohl fühlt und wiederkommt. Das ist neben Erfolg zunächst die beste Werbung.


elaine
3. Juni 2013 um 19:34  |  171921

Na klar ist macht der Erfolg sexy und wenn Hertha gewinnt, sind alle wieder da und finden das tutti 😉
Jede Woche eine positive Aktion über den Äther zu schicken gefällt mir auch, das kann auch in Quizzform gemacht werden.
Man sollte auch weiterhin dahin gehen, wo die meisten Leute sind, in den Malls u.s.w. und Aktionen anbieten, an denen jeder teilnehmen könnte. Ist natürlich aufwendiger als sich im Rundfunk zu präsentieren
Reihum jeder Schule Freikarten für Kinder anbieten und dies aber auch möglichst publizieren, kann als eine Art Wandertag angeboten werden,

HerthaBarca // 3. Jun 2013 um 19:28
aus meinem Umfeld waren auch zwei Mütter mit den Kindern bei Hertha zum Probetraining und die waren eher begeistert.


Bakahoona
3. Juni 2013 um 19:48  |  171922

Interessantes Thema und ein schöner Gastbeitrag. Mich stört weniger das wir zu wenig über das Gute gackern, als dass wir regelmäßig Gelegenheiten verpassen negativen Alltag würdevoll und großmütig zu kommunizieren. Da fehlt oft das Gespür Max Mustermann richtig anzusprechen. Ich würde z.B. prinzipiell jeden so verabschieden, dass man sich freut wenn man sich wieder begegnet. Dieses gefühlte „Wenn du nicht mit uns bist, bist du gegen uns“ macht den Verein von außen betrachtet unsympathisch. Das Prinzip „Hart in der Sache, weich zum Menschen“ sollte an die Wände aller Büros der Geschäftsstelle geschrieben werden. Ich übertreibe ja gerne, doch die Haltung fände ich schön. Das zeichnet zB die Bayern aus, wo nur ganz wenige ein schlechtes Wort über ihre GF sprechen. Das zu dem was wir an Gelegenheiten auslassen. Was ich schön fänd‘ wäre wenn den Profis aktiv ans Herz gelegt wird eine lokale Patenschaft für ein Projekt an dem Hertha beteiligt ist zu übernehmen. Sowas ist gut für’s Karma und lässt sich toll über die Medien und die eigenen Kanäle kommunizieren. Tue Gutes und sprich darüber. Bescheidenheit ist hier nicht geboten, da das eine Sogkraft in der Öffentlichkeit erzeugen und somit multiplizierend wirken kann für das Gute, dass im Namen des Projektes ja verfolgt wird. Ich glaube der Alltag eines Profis ließe repräsentative Funktionen für ne Gute Sache zu. Jede zweite Woche wird ein neues Projekt vorgestellt, mit Hertha-TV Beitrag (jetzt kostenfrei) Zeitungsartikeln und Onlinebeiträgen. Erzeugt positive Wahrnehmung auf die Sache durch Hertha und auf Hertha durch die Sache. 😉


cameo
3. Juni 2013 um 19:49  |  171923

Zum Thema

Tatsächlich hatte Hertha sich ja vor ein paar Wochen bereits um eine bessere, das heißt, attraktivere Präsentation bemüht, und zwar bei der Vorstellung der neuen blau-weißen Trikots. Leider konnte die nicht wie geplant durchgeführt werden. Die Tops waren pünktlich da. Aber der Transporter mit den in einer anderen Manufaktur gefertigten Shorts hatte sich verfahren. Der Driver, ein oberflächlicher Amerikaner aus Kraules Bekanntenkreis, hatte statt „Berlin“ nämlich „Bern“ in sein Navi eingegeben.
Ins Auge gefasst wurde dann zunächst eine „Teilpräsentation“ und man organisierte ein Rehearsal. Das Ergebnis soll jedoch, bei wem auch immer (Regierender Bürgermeister?), auf vehemente Ablehnung gestoßen sein.

http://www.my-iguru.com/ipad/assets/images/ipad-wallpapers/sport/iphone-wallpaper-football-girls.jpg


Tunnfish
3. Juni 2013 um 20:11  |  171924

@cameo

DU sag mal, der Dritte von rechts ist das Niemeyer (ohne Stirnband)?


cameo
3. Juni 2013 um 20:17  |  171925

@Tunn, das ist nie Meyer.


3. Juni 2013 um 20:21  |  171926

Gegenbauer, Luhukay, Preetz – diese 3 sind zur Zeit das Gesicht der HERTHA. Heute schreibe ich nix über die 3 – sie sollen ihren wohl verdienten Urlaub genießen und den Kopf frei kriegen. Die nächsten 3 Jahre werden verdammt hart.

Wie lautet die oberste Regel eines „Brainstormings“? Keine Kritik!

A. Medien
Soweit ich als Zuschauer erkennen kann, berichten die Medien fast ausschließlich bei 4 Gelegenheiten über einen Fußballklub.
A.1 vor dem Spiel
A.2 während des Spiels
A.3 nach dem Spiel
A.4 bei Gewalttätigkeiten der Zuschauer.

Ich wäre schon froh, wenn zumindest A.4 nicht mehr stattfindet, und sich die blauweiß verkleideten Randalierer nicht mehr „zufällig“ 🙄 morgens um 5:30 Uhr am Bahnhof Rathenow mit den „Fans“ von Rostock, Dresden oder Wolfsburg „treffen“. Angriffe gegen Mitarbeiter der US-Botschaft oder gegen Behinderte vor dem Olympiastadion sind auch keine schönen Anlässe für die Berichterstattung.

Vor dem Spiel oder in der Halbzeitpause des Heimspiels gegen 1.FC Köln am 30 November 2012 Donnerstag Abend wurde von einer kleinen Senatorin ein Preis an eine Schülergruppe für ein Projekt gegen Rassismus (?) vergeben. Am nächsten Tag stand nach meiner Erinnerung im Mutterschiff dieses Blogges keine Zeile und kein Bild über diese Preisverleihung. Jetzt, ein halbes Jahr später, weiß ich nicht einmal mehr, welche Senatorin welchen preis übergeben hat. Ich kann die Medien nicht zwingen, etwas zu berichten – und ich kann mein Gedächtnis nicht zwingen, etwas zu behalten.
Berlin ist die Stadt der armen Künstler und Musiker. Leider hat niemand von diesen nationalen oder internationalen Ruhm. Wenn ein internationaler Star wie Bruce Springsteen, Robbie Williams oder Rod Stewart Herthinho auf die Bühne holt, dann stehen diese Bilder gleich am nächsten Tag bei youtube.

B. Zuschauer
Hertha hat einen harten Kern von ca. 35.000 regelmäßigen Zuschauern im Olympiastadion. Um aber die Betonschüssel möglichst gut zu füllen, braucht es auch die Gästefans und die oben genannten „Normalos“, immer wieder fälschlicherweise als „Event-Fans“ diskriminiert. Ich würde mir wünschen, auch diese Zuschauer könnten unbeschwert zu einem Heimspiel reisen, ohne vom schweinischen Benehmen überalkoholisierter blauweißer Horden abgeschreckt zu werden. Ich wünsche mir ein Heimspiel am Samstag oder Sonntag Nachmittag als fröhliches, buntes Familienfest ohne überteuerte Preise. Vielleicht sollte Hertha möglichst oft die Anstoßzeiten um 17:30 Uhr oder 18:30 Uhr wählen. Bis zum Anpfiff könnte man, frau und kind sich stundenlang die Zeit auf den riesigen Flächen rings um das Olympiastadion vertreiben.

Umgekehrt könnte Herthinho auftreten beim Karneval der Kulturen, beim Kindertag, beim Berlin-Marathon u.v.a. Veranstaltungen mehr.

Vermutlich werden Normalo-Zuschauer „HERTHA unplugged“ (also nicht medial gefiltert) nur in größerer Zahl wahrnehmen, wenn HERTHA andere Events veranstaltet oder bei anderen Events auftritt.


Tunnfish
3. Juni 2013 um 20:24  |  171927

@cameo

Lass mal; hab Ihn erkannt: LUSTenBERGer

Sieht man am rechten Stutzen! Das fällt mir auf dem Bild sofort als erstes ins Auge.


kraule
3. Juni 2013 um 20:45  |  171929

Nur der Erfolg, der Sportliche, bringt die große Sympathiewelle wo alles von alleine schick ist.
Warum gibt es so viele Bayern-Fans? Was haben die, was wir nicht haben?
Kohle und Erfolg, oder Erfolg und somit Kohle? 😉

Die Mitarbeiter von Hertha geben sich alle Mühe der Welt. Aber der Service an allen Kunden passt (noch) nicht wirklich.
Irgendwie habe ich bei Hertha immer wieder das Gefühl….eigentlich müssen wir froh sein, dass es Hertha gibt! Bin ich ja auch, aber ich möchte gerne umworben werden, wie mein Frau von mir und das schon seit sehr, sehr lange Zeit. 😉
(Ja, meiner Frau möchte ich wirklich gefallen :mrgreen:)
Liebe darf nicht einseitig sein. Immer wieder das Ohr am Herzen des Fan, des zahlenden Kunden……. und dort, wenn möglich, auf die Bedürfnisse eingehen. Etwas mehr Nähe zum „Volk“, zusätzlich zu der Tour durch die Bezirke. Auch kleine Sorgen, nicht außer Acht lassen.

Als ich z.B. das Thema Dauerkarten und gemeinsamer Besuch mit Nicht-Dauerkarten-Besitzern ansprach und von @PBohmbach die Antwort bekommen habe: „Einfach mehr Dauerkarten kaufen“…… Fand ich das voll daneben.


L,Horr
3. Juni 2013 um 20:50  |  171930

… Vorne weg , Hertha repräsentiert nicht das Berlin wie es gerade Furore macht.

Hertha ist überregional nich Hip , kreiert keine neue Wege unds repräsentatiert nicht einmal die Hälfte der Bevlkerung.

Hertha ist bürgerliches Handwerk mit reichlich Prekariat an der Front.

Das ist völlig ok , genau wie die Zuschauerdurchschnitte es glaubhaft wollen möchten.

In Relation , zu 3,3 Mio Einwohnern relativiert sich die Kiste , da liegt man selbst hinter Cottbus und ähnlic hen Größen.

Dafür , so behaupte ich einmal , ist der Kern um so intensiver , ja fanatischer.

Will Hertha diese Gesundbrunnen/Westend -Allianz pflegen , dann sollen sie nur fortfahren , um Berlin als Ganzes zu erobern , müssen repräsentative Schritte erfolgen.

Wer gewinnt zukünftig , „Fahne pur“ oder assimilierende Toleranz ?

Fakt , Hertha bleibt der Knaller , so oder als Hauptstadtverein !

Welche Kräfte siegen ?


cameo
3. Juni 2013 um 20:56  |  171931

@Kraule: „(Ja, meiner Frau möchte ich wirklich gefallen :mrgreen: ) “

Das wünsche ich dir, und es könnte dir auch gelingen – solange die hier micht mitliest.


cameo
3. Juni 2013 um 20:56  |  171932

– nicht –


pax.klm
3. Juni 2013 um 21:01  |  171933

Also wirklich, wenn Herta BSC Berlin dann gefälligst Schalke o5 Gelsenkirchen-Buer!

Im Ernst, wirklich richtig stören tut es mich nicht ABER es zeigt seitens der Presse und auch des DFB eine gewisse Arroganz und Geringschätzung gegenüber unserem Verein!

Darum bleibt bestehen Hertha BSC!


pax.klm
3. Juni 2013 um 21:05  |  171934

Arroganz bei jugendlichen Spielern?
Joa, das habe ich damals bei den Recherchen zur Arbeit der M8 auch beobachtet!
Der Babblige sprach so etwas auch an, der Erziehungsfaktor müsse intensiver gestaltet werden…, na gut er hatte es nötig…


tabby
3. Juni 2013 um 21:06  |  171935

Öhm … auch wenn ich eine Sperre bekomme, egal :
Aber hier riecht der Fisch vom Kopf !

– Der Präsident antwortet während der Aufstiegsfeier auf eine scherzhafte Aufforderung eines Reporters in einem patzigen Tonfall
– der GF Sport und Kommunikation stellt sich als Held in einer Auflagen Starken Zeitung dar

So viel Porzellan kann die KPMG garnicht produzieren, wie es von den beiden immer wieder zerschlagen wird, sobald die Hertha mal wieder ein positives Bild abgibt.
Von dem Duo würde ich mir mal ein bisschen mehr Bescheidenheit wünschen, da brauchen Sie nur mal zu Ihren Trainer schauen, dann klappt es auch mit dem Image !

Und nein das hat nix mit bashing der GF zu tun.
So jetzt sperrt mich aus, aber das musste mal raus.


pax.klm
3. Juni 2013 um 21:07  |  171936

Bei unserem jetzigen Trainer denke ich aber wird den jungen Schnöseln schnell die Arroganz vergehen…

Ach bei Schlake 04 freudsche Fehlleistung, wenn Gedanken tippen…


3. Juni 2013 um 21:11  |  171937

Eine Sperre @tabby?
Hier bei immerhertha?

Ich kann mich nur an eine Sperre erinnern. Damals hatte @kraule selbst darum gebeten, als Selbstschutz o.ä. .


elaine
3. Juni 2013 um 21:26  |  171938

Blauer Montag // 3. Jun 2013 um 21:11

Ich kann mich nur an eine Sperre erinnern. Damals hatte @kraule selbst darum gebeten, als Selbstschutz o.ä.
~~~~~~~~
stimmt. Da hatte er unter dem Username


3. Juni 2013 um 21:30  |  171941

Jeder darf hier seine Meinung sagen. Und ich habe viel extremere Meinungen gelesen und diese deutlich grenzwertiger formuliert. Nicht zuletzt von mir selbst..fishing for….? Na, egal. Aber eigentlich habe ich den Beitrag auch gar nicht richtig verstanden? Was haben Gegenbauer oder Preetz in letzter Zeit denn Schlimmes gemacht? Konkret schlimmes?


calla
3. Juni 2013 um 21:32  |  171942

Schönes Thema, Dan.

Ich wünsche mir zuerst ein Umdenken bei der verstaubten Hertha- Hymne. Etwas Zeitgemäßeres, mit frischem Esprit soll es sein. Der alte miefige Kneipensong hat doch längst ausgedient und macht kein gutes Image mehr. Frank Zander möge es uns verzeihen. Berlin hat die Fans, die das angehen könnten.

„win, win, win – Hertha Berlin“ – statt „Hahohe – Hertha BSC“. Das verstehen auch die Neutralen, die Unschlüssigen…Wir können ja nicht ewig unter uns bleiben!

Und wo wir gerade mal so schön dabei sind: Berliner Großmäuler kommen selten gut an, außer bei sich selbst! Jos Luhukay macht es vor, sehr angenehm. Michael Preetz ist da auch bemüht.

Und: Hertha, sei mehr Gesamt-Berlin. Keine Angst vor der „Köpenicker Stadtmauer“. Breite Dich aus, sei wirklich Berlin.


Freddie1
3. Juni 2013 um 21:32  |  171943

@tabby
KPMG und „Porzellan zerschlagen“ ist witzisch 🙂
Du meintest sicher KPM 😉
Dis andere ist eine Beraterfirma 😉

Guter Beitrag, @dan
Inhaltlich bin ich bei @tunn und @barca
Ran an die Jugend!


3. Juni 2013 um 21:37  |  171944

Tolles Thema, @ dan. Ich versuche, später darauf einzugehen..bin grade an der Mai-Abrechnung..


playberlin
3. Juni 2013 um 21:38  |  171945

@ calla

„win, win, win – Hertha Berlin“ – statt „Hahohe – Hertha BSC“.

War das Dein Ernst oder fehlen die Smileys?


Freddie1
3. Juni 2013 um 21:41  |  171946

Am Ende macht der Erfolg sexy.
Wurde hier ja schon geschrieben. Vereine wie Leverkusen oder auch Werder waren lange so aufregend wie ein Audi 80 mit gehäkelter Klorolle auf der Ablage.
Erst mit erfolgreichem Spiel mit vielen Toren konnten sie das Olle Image ablegen.


Witox
3. Juni 2013 um 21:43  |  171948

Ich teile die Bedenken zu Frank Zander, allerdings ist das Singen von „Nur nach Hause“ ein sehr schönes Ritual (das auch meine Gäste von außerhalb immer wieder beeindruckt).
Das Lied selber ist natürlich Schrott, aber aus zehntausenden Kehlen gesungen hat das etwas sehr einnehmendes.

Kann man es nicht von ein paar guten Leuten covern lassen? Oder hat F.Z. da alle Rechte samt Veto?


f.a.y.
3. Juni 2013 um 21:48  |  171950

Danke, @dan, dass Du Dir etwas überlegt hast!

Bin da auch bei @tunn! Es gibt zwar immer mal wieder ein preislich sehr gutes Angebot für Vereine, aber wenn ich dann sehe, dass ganze Blöcke einfach leer stehen… Ohne Worte. Das Stadion ist zu groß für den Fussball, den man dort oft zu sehen bekommt. Also machen wir doch das beste draus. Als Fußballverein kann man sich mit seinen Jahrgängen bis von mir aus U14 bei jedem Heimspiel bewerben und erklären, warum man es verdient hat, eingeladen zu werden. Diese Gewinner werden beim Heimspiel und im Stadionheft begrüßt, aus Berlin, für Berlin halt. In der Halbzeitpause dürfen aus jedem Verein dann jeweils die Mannschaftskapitäne auf den Rasen und die dämlichen Spiele spielen. Für die Kinder ist das garantiert ein unvergessliches und positiv besetztes Erlebnis. Egal, wie Hertha sich sportlich präsentiert. Jetzt den jeweiligen Trainern noch ein 10% Rabattkärtchen für den Fanshop in die Hand gedrückt und wenn nur 5 von den 200 Kids wieder kommen, hat man doch schon etwas erreicht.


calla
3. Juni 2013 um 21:48  |  171951

@playberlin
🙂 🙂 🙂 hier sind schnell noch die Smileys.


Lichtenberger
3. Juni 2013 um 21:54  |  171952

@witox, 21:43
neue Version von „nur nach hause“ hatten wa doch gerade…vor paar wocchen, da ist das lied 20 jeworden!


Lichtenberger
3. Juni 2013 um 21:56  |  171953

3. Juni 2013 um 21:57  |  171954

Der beste Weg, sich besser zu präsentieren, ist und bleibt der sportliche Erfolg.

Ich stehe sicher ziemlich allen mit meiner Meinung, aber ich halte eine Ausweitung von „Eventmodulen“ während eines Spieltages und von einer aufgeblasenen Halbzeit-Show gar nichts (man denke nur an die unendlich andauernde Halbzeit-Show beim Super Bowl im American Football).

Ich will meine Mannschaft siegen sehen – und sonst nichts (nicht einmal guten Fußball, wenn dabei der Gegner gewinnt).

Mir reicht heute noch das, was es bereits gab, als ich 1970 als Kind zum ersten Mal zu Hertha ins Stadion gegangen bin:

1-2 Bulette(n)
1 Besuch im Fanshop
(früher Fahnen- und Wimpelwagen)
1 Programmheft
(früher auch noch unbedingt 1 Sitzkissen)
1 Bundesliga-Gurke
(gibt es leider nicht mehr)
1. Halbzeit
Möge die Halbzeitpause so schnell, wie möglich vorbei ist, damit ich meine Hertha sehen kann.
2.Halbzeit

Und alles gekrönt von einem Hertha-Sieg.

Mehr brauche ich nicht.


Witox
3. Juni 2013 um 21:58  |  171955

Das ist eigentlich doch immer noch der Zander 🙂
Nur mit ein paar anderen drumherum. Zudem wurde das ja nicht beim Einlaufen gespielt.


hurdiegerdie
3. Juni 2013 um 22:06  |  171956

Danke @Dan

Herthas Aussendarstellung ist zum Heulen. Ich rede nicht davon, dass die S-Bahn Probleme hat oder dass der Ausschank im Stadion nicht weiss, dass es nach 45 Minuten eine Halbzeit gibt, in der man Getränke verkaufen kann.

Wir haben @Dan. Wenn immer wir etwas an fehlenden Massnahmen von Hertha kritisieren, kommt @Dan und sagt, aber das tut Hertha doch.

Ehe es falsch verstanden wird. Das ist keine Kritik an @Dan. Hertha tut viel, nur weiss es niemand, ausser Dan.

Das ist ein 50-70 Mio € Unternehmen, da muss eine Lobbyisten-Abteilung her.
Jeden Monat eine gute Tat hoch publiziert von Kommunikationsfachleuten lanziert. Nicht einem Sportmanager, der auch noch nebenbei die Abteilung Medien/Kommunikation betreut. Das ist hochgradig unprofessionell.

Als Beispiel: Die Alves Geschichte muss offensiver angegangen werden. Nicht: Aber wir finanzieren die Tochter doch, sondern offensiv: das Spiel für Alves ist von „dunklen Gruppen“ organisiert, dafür geben wir uns nicht her, weil a) , b) ,c)

Die Interviews von Preetz:
Ich meine nicht die spontanen vor der Kamera, sondern die autorisierten in den Printmedien. Ich habe nie den Eindruck, dass sich da Leute Gedanken gemacht haben, was kann es an Reaktionen geben, was werden „nasty questions“ sein. Es macht immer den Eindruck, da winkt jemand etwas durch, der sich keine Arbeit machen will.

Hertha hat nicht verstanden, wie wichtig eine Aussendarstellung ist, und dazu stehe ich selbst wenn ich von pbohmbach eins drauf bekomme.


sunny1703
3. Juni 2013 um 22:14  |  171957

Zuerst meinen Dank an@Dan. Ein richtiges Hertha und @dan-thema, bitte das positiv zu verstehen. 😀

Ich habe das mit den Gastbeiträgen verschlafen,mal schauen, ob ich bis Mittwoch noch was gebacken bekomme! 😀

Ich finde die Außendarstellung des Vereins einige Male ungeschickt. Uns „Normalozuschauer“ bekommt Hertha vor allem über sportliche Erfolge vermehrt ins Stadion, damit werden auch die Umsätze für Fanartikel ansteigen.

@wilson brachte Verbesserungen rund um das Spiel ins Gespräch. Vieles sehe ich ebenso, doch bitte nicht noch mehr künstliche Atmosphäre. KEINE KLATSCHPAPPEN wie bei den Bayern, dem SV Werder und Hopp.

Eine Idee, die mir kurzfristig einfällt, ist dass Hertha zugunsten der Hochwassergeschädigten eine Art Blitzturnier mit Gegnern aus der Region sprich Union, RB Leipzig, Dynamo Dresden austrägt.

lg sunny


lichterfelder
3. Juni 2013 um 22:17  |  171958

@Blauer Montag 20:21

Die Zuschauer sind ein großer Teil des Problems von Hertha.

Neben guten Aktionen wie Bechersammeln für Spendengelder kommen leider immer wieder Meldungen über Gewalttätigkeiten im Stadion oder auf Auswärtsfahrten. Immer mal wieder zumindest anstößige Spruchbänder, dazu Pyro-Aktionen oder Spielunterbrechungen wegen Tennisbällen, das geht durch die Presse, das formt ein Bild von Hertha BSC. Natürlich haben auch andere Vereine solche Probleme, oft noch schlimmer, aber Hertha hat diesbezüglich eine Vergangenheit die immer wieder gerne aus der Schublade gezogen wird. So lange es immer wieder solche Meldungen und Berichte gibt, so lange wird es schwierig, den „Normalo“, der von Teilen der sog. Szene auch noch als „Eventpublikum“ beschimpft wird, zu den Spielen zu bekommen.

Man kann auch zehn Kieztrainings machen, es wird trotzdem Eltern geben die ihr Kind nicht zu denen gehen lassen, die in Düsseldorf fast für einen Spielabbruch gesorgt haben, die gegen Nürnberg das Feld gestürmt und Gegenstände zerstört haben und die sich dann auch noch groß als Opfer darstellen. Wenn man diese Leute aus dem Stadion bekommen würde, wäre der Weg für eine neue Fangeneration frei. Solange „die“ auch vom Verein hoffiert werden, wird sich nicht viel an der öffentlichen Wahrnehmung ändern.


3. Juni 2013 um 22:18  |  171959

Ich höre nicht Zanders Musik. Aber ich finde den Typen besser als viele, die für Hertha sind. Und sein Lied ist doch klasse zum Mitsingen? Nix wäre dämlicher als gerade an dieser Schraube zu drehen? Wozu? Wird doch angenommen und hat extremen Wiedererkennungswert. Die Hamburger Perle würde ich auch niemals im Wohnzimmer abspielen. Im Stdion find ichdie anrührend..nee, macht mir nicht diesen angenehmen Berliner Typen madig..viele haben wir wahrlich nicht davon..


lichterfelder
3. Juni 2013 um 22:21  |  171960

@Veränderungen rund um das Spiel

Warum baut Hertha nicht eine Art „Tailgating-Zone“ um das Olympia-Stadion auf? Hüpfburgen für Kinder, Events mit dem brasilianischen Braunbären und ein paar Musikacts und die Leute machen mit. Das kann an Bundesligaspieltage ruhig schon um 11:00 Uhr beginnen. Jeder Spieltag ein kleines Volksfest, ein Event.

@Turnier für Hochwassergeschädigte

Dann wären doch wieder die ersten Bessermenschen da, die gegen RB Leipzig pöbeln. Ne, da wären Freikarten in Verbindung mit Busreisen definitiv sinnvoller.


elaine
3. Juni 2013 um 22:25  |  171962

lichterfelder // 3. Jun 2013 um 22:17

da stimme ich dir zu. Eine Trainerin aus meinem Fitnesscenter hatte ihrem Sohn ausgeredet Hertha-Fan zu sein, weil sie die Fans so schlimm findet. Beteuerungen meinerseits, dass die überwiegende Mehrheit doch ganz kuschelig sei, verpufften, denn sie hatte das ganz genau im Fernsehen(Düsseldorf) gesehen.


3. Juni 2013 um 22:26  |  171963

Ick weeß nich, was soll denn eine „positivere“ Außendartsellung bringen?

Wer glaubt, denn schon, dass der Inhalt eines Interviews von Michael Preetz woanders so seziert wird, wie hier von uns Hertha-Fans?

Hertha ist Berlin – und bei Berlin denken alle außerhalb unserer Stadt an das Versagen mit dem Flughafen, an die Schulden der Stadt – alles immer schön kritisieren, sich aber nach einem Wochenendbesuch in der Hauptstadt sehnen, „Berlin, Berlin, wir sch…… auf Berlin“, aber einmal mit ihrem Team nach Berlin zum DFB-Pokalfinale – das ist des Auswärtigen Traum („was für eine fantastische Arena und Stimmung“).

Aber:

Was interessiert mich eine gegebenenfalls „positivere“ Außendarstellung bei anderen Vereinen?

Nichts!

Freiburg: Mensch, die machen so viel aus ihren bescheidenen Mitteln.

Mainz: Toll, wie die sich in der 1. Bundesliga behaupten.

Und beide haben sogar Solaranlagen auf dem Stadiondach.

Bremen: Die schmeissen nie oder sehr selten einen Trainer raus.

Kaiserslautern: Tolle Stimmung, leben von längst vergangenen besseren Erinnerungen

Frankfurt: Bankenstadt, Sitz des DFB/ der DFL, Grabowski, Körbel, Hölzenbein – alle aus längst vergangenen Zeiten

Hannover: Ach, da gibt es neben der Cebit und der Hannover Messe auch noch einen sypathischen Trainer.

Gelsenkirchen: Die denken immer noch, sie müssten Meister sein (ein Leben lang ohne Schale).

Die Liste läßt sich doch beliebig erweitern, doch das Wichtigste:

Alle Vereine interessieren mich nur am Rande, denn

ICH WAR, BIN UND BLEIBE HERTHANER!


3. Juni 2013 um 22:27  |  171964

@lichterfelder: demnach dürfte es weder in Schalke noch Dortmund, Köln, Stuttgart etc Eltern geben, die ihre Kinder zum Fussball lassen, denn dort passiert doch viel mehr?? Nee, nee..@ hurdi trifft genau den Nerv, der sich bei mir auch entzündet hat: wie kann es sein, dass selbst gut Informierte, so wenig über Hertha wissen? Da kann und darf ich nicht die Medien in Haftung nehmen..Geschickt und auffällig unauffällig immer wieder Nachrichten lancieren. nachrichten werden gemacht..Machen wir doch endlich mit..


sunny1703
3. Juni 2013 um 22:31  |  171965

@lichterfelder

Ich bin auch kein Freund von dem Konstrukt RB leipzig, aber hier geht es um Hilfe für in Not geratene. Wer da noch so eine denke an den Tag legt, dem ist nicht mehr zu helfen. Natürlich kann man auch Spenden beim ersten Bundesligaheimspiel sammeln, hauptsache man tut etwas!!

lg sunny


lichterfelder
3. Juni 2013 um 22:34  |  171966

@apollinaris
Bei Köln gebe ich dir recht, aber das war ein Spiel das groß durch die Presse ging. Die Bilder der Nürnberg und Düsseldorf-Spiele gingen immer wieder durch die Medien. Immer wieder wird gezündelt, es werden Tennisbälle auf den Platz geworfen, immer und immer wieder. Das ist eine kleine Anzahl an Leuten die immer wieder das Bild der Hertha-Fans prägen. Ich bin selbst Familienvater und möchte mein Kind dem Verein näher bringen, aber bevor mein Kind die Ostkurve betritt muss es da gravierende Änderungen geben oder mein Kind wird vorher 18 und entscheidet allein.

Die Aussendarstellung, neben der Überschuldung und den Panikreaktionen wenn es um Trainer geht, wird hauptsächlich über Sportschau und Co. transportiert. Und da wird unsere Hertha von Menschen „vertreten“, mit denen nicht viele Leute in einen Topf geworfen werden wollen.


3. Juni 2013 um 22:35  |  171967

Nö, @ hertha: um dich und auch mich gehts ja eben grade nicht, sondern um das Image. Und hier hat die Öffentlichkeit sich wieder abgewendet. Ich habe das ganz gut verfolgen können, weil in meiner Bekanntschaft sicher ca 80% Nichtberliner sind, von jeher..: als der gescholtene DH das Gesicht von H ertha war, besserte sich der Ruf zusehends..auch die Medien wurden freundlicher und interessierter. Das, denke ich, hat jeder gesehen ?
Durch die Ereignisse der letzten Jahre ist viel zu Bruch gegangen. Im Moment, auch durch Luhu , und dem erneuten prompten Aufstieg, ist Respekt zurückgekehrt. Jetzt muss nachgelegt werden. Da wir sportlichen Erfolg nicht übers Knie brechen können, müssen wir uns so zeigen wie wir sind: viel besser als unser Ruf!


f.a.y.
3. Juni 2013 um 22:36  |  171968

Naja, wie bei Hertha Nachrichten gemacht werden, spiegelt sich doch schon in unserem Stadionheft. Klein, langweilig, immer dieselbe Struktur, ohne Pep. Was ist mit dem Kids Club Magazin? Nach einer Ausgabe ist die Luft wieder raus? Wir leben in der Hauptstadt der Kreativen und das Stadionheft von Hertha sieht aus wie vom 1. FC Wanne-Eickel nur in bunt…


elaine
3. Juni 2013 um 22:37  |  171969

Wer da noch so eine denke an den Tag legt, dem ist nicht mehr zu helfen.

kann schon sein. Aber, was hilft es , wenn so ein Spiel ausgetragen werden würde und da Proteste und Randale aufflammen.
Hier in dem Block ist die Kritik an dem Verein eher schwach, aber lies mal in anderen Blogs oder auf Facebook, was die Fans so denken.
Im Endeffekt würde das wieder der Aussendarstellung Herthas schaden


lichterfelder
3. Juni 2013 um 22:39  |  171970

@sunny

Ich gebe dir recht, ich weiss bloss was kommen wird.

@Verbundenheit mit der Stadt zeigen

Es gibt in Berlin immer wieder Veranstaltungen wo der Verein präsent sein könnte. Beim Velothon, beim Berlin-Marathon usw. Da werden Menschenmassen angesprochen. Warum nicht mal mit ein paar Spielern nach Marzahn in die Arche oder in andere Einrichtungen und mal Suppe ausschenken? Sowas beeindruckt die Leute, vor allem wenn es nicht nur einmal passiert. Auch wenn es viele nicht gerne hören, hier kann man von den Amis ne Menge lernen. Wenn ich sehe was mein Lieblings-NFL-Team mir immer wieder an Emails mit Aktionen schickt, Hut ab.


HerthaBarca
3. Juni 2013 um 22:40  |  171971

Wie wäre es, wenn im Stadion nicht gepfiffen wird, wenn die Gegner zu aufwärmen aufs Feld kommen? Nicht pfeifen beim Aufrufen der Namen des Gegners? Wenn sich ein Gegner verletzt und vom Spielfeld gebracht wird, klatschen, um ihm alles Gute zu wünschen (siehe American Football) Wenn dem Gegner sportlicher Respekt entgegengebracht werden würde?
Ich denke das würde mindestens in Deutschland – vielleicht sogar außerhalb – ein sehr positives Echo finden!


kczyk
3. Juni 2013 um 22:41  |  171972

welcher fussballfan zB in frankreich, in japan, in china oder in den usa weiß darum, dass das B in BSC für Berlin steht?
Hertha BSC Berlin – ich habe mich seit den 1970er jahren an diesen zusatz gewöhnt. und mal ehrlich – mir würde zwischenzeitlich etwas fehlen, würde das berlin in der marke von hertha bsc fehlen.
nicht immer ist korrekt, was gut läuft – aber was gut läuft, sollte man nicht nur deshalb verändern, weil es nicht der historie entspricht.


lichterfelder
3. Juni 2013 um 22:41  |  171973

Bei dem Thema könnte ich mich in Rage schreiben, aber das Bett ruft. Viel Spaß beim diskutieren!


Das ewige Talent
3. Juni 2013 um 22:44  |  171974

Dann versuche ich hier mal meinen Einstieg.
Ein schönes Thema – Danke, @dan.

Ich habe mir überlegt, wo und an welchen Stellen sich Hertha BSC bislang überhaupt präsentiert und dann mal meine Gedanken dazu jeweils angeschlossen…. folgende Punkte sind mir in ungeordneter Reihenfolge eingefallen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit):

– Heimspiel
Eine gute, verbesserte Präsentation kommt hier zu Stande, wenn sich am Ende der Saison die Erkenntnis bei uns festsetzt: Hertha ist in der Lage, mehr erfolgreiche als nicht-erfolgreiche Heimspiele zu bestreiten. Nur dann bleibt das Interesse hoch und lockt weiter Zuschauer ins Stadion. Alle anderen Dinge wie Pausenspiele, Gastronomie, Stadionmusik, Stadionsprecher, Rahmenprogramm etc. sind Nebenschauplätze, die – geschmacksbedingt – vom Verein nie zur vollsten Zufriedenheit aller ausgerichtet werden können. Fans: s.u.

– Auswärtsspiel
Ich denke, hier läuft die Präsentation noch stärker über das Verhältnis erfolgreiches zu nicht-erfolgreichem Auftreten auf dem Platz, weil unser Verein als Gast im fremden Stadion alle sonstigen Gegebenheiten eher weniger beeinflussen kann. Fans: s.u.

– Mitgliederversammlung
Warum kommen denn von den aktuell ca. 30.000 Mitgliedern zu den Mitgliederversammlungen i.d.R. nur etwas über 1.000? (Krisensituationen wie Abstiegssaisons mal außen vor gelassen) – der Ablauf ist sehr formal am Vereinsrecht orientiert und öde. Es werden kaum interessante und attraktive Kontrapunkte (Vorschlag: vielleicht mal einen themenspezifischer Kurzvortrag – gerne auch über den Berliner Mußtopf hinaus – mit anschließender Diskussion einschieben?) gesetzt. Stattdessen nerven einige wenige unentwegte Mitglieder mit ihren teilweise einfältigen Fragen rum und die Vereinsverantwortlichen ihrerseits vermitteln den ständigen Eindruck, bestimmte Informationen vorzuenthalten oder nicht preisgeben zu wollen bzw. sich in einer permanenten Abwehrschlacht gegen Kritik zu befinden. Ich weiß, die Rahmenbedingungen für Veränderungen hier sind vermutlich sehr gering, zumal in MV-Zeiten mit Präsidiumswahlen, aber rein von der Vereinspräsentation finde ich die Veranstaltung schon echt dröge und verbesserungswürdig.

– Webseite
Klassischerweise und heutzutage wohl die erste, beste und schnellste „Visitenkarte“ des Vereins. Über Designfragen lässt sich streiten, aber das ändert sich doch sowieso alle paar Jahre (oder gar von Saison zu Saison?), so gesehen, geschenkt. Was den vordergründigen Aktualitätsgrad angeht, kann man wohl nicht meckern. Ich bin da weitestgehend zufrieden.

– Medien (klassisch / new media / social media)
Will man da wirklich meckern? Hertha bedient alle klassischen Medien und fährt auf den wichtigsten Zügen der neuen Medien mit. Ist für jeden etwas dabei und für mein Dafürhalten auch weitestgehend professionell im Umgang. Heikle Fragen sind hier vielleicht „unliebsame Medien“ und „Krisenkommunikation“. Bei Ersterem weiß ich auch nicht und bei Letztgenanntem wird es die erste Misserfolgsphase zeigen, ob und was man aus der Vergangenheit gelernt hat.

– Training / Trainingslager
Hertha hat viele öffentliche Trainings und auch bei Trainingslagern, soweit ich weiß, können Fans zuschauend dabei sein. Noch besser wäre wahrscheinlich nur, wenn die Fans noch selbst mittrainieren dürften. 🙂

– Vereinsphilosophie
Hat der Verein für sich und sein Dasein ein paar Grundsäulen definiert und die wichtige Anschlussfrage: Lebt er sie auch?
Also, wenn z.B. ein Michael Preetz den Wert „Kontinuität“ für sich und den Verein als Anspruch definiert – wird man dem am Ende auch gerecht? Gibt es andere Beispiele, die Euch/uns hier einfallen?

– Köpfe des Vereins (Trainer / Spieler / Manager / Vorstand)
Alle sogenannten (öffentlich wahrnehmbaren) Köpfe des Vereins haben eine Verantwortung nach innen und nach außen. Diese wahrzunehmen läuft in guten Phasen besser als in schlechten Phasen. Verbessernd würde ich mir hier wünschen, dass das auch in schlechteren Phasen besser gelingt.
Und wenn z.B. der Vorstand, speziell in Zeiten von Wahlen, nach außen als „Intrigengremium“ auftritt oder wenn klar ist, dass Transferinformationen vorzeitig durch ihn nach außen dringen, ist das – präsentationstechnisch – deutlich verbesserungswürdig. Das hatte bisweilen solides Provinzniveau.

– Werbe- / Marketingstrategie
Eine der zentralen Fragen: Welche Hauptwerbelinie fährt der Verein in der Kommunikation nach außen? Wie schließt er seine Zielgruppen auf? Ich persönlich denke, hier täte weiter etwas Auffrischung gut. Mehr Pepp, mehr Witz, mehr Schwung, mehr Frische, mehr Selbstironie – das würde der Präsentation deutlich helfen. ABER: Auch hier Geschmackssache! Wieviel Leute vergrault man damit, wieviel nimmt man mit?

– Benefizaktionen
Ein wichtiger Bestandteil für einen stark öffentlichkeitswirksamen Verein wie Hertha BSC. Aber wie oben schon jemand andeutete: Macht man zuviel, verheddert man sich u.U. und die Fülle der vermeintlichen Engagements führt vielleicht zu deren Unglaubwürdigkeit? Hier würde ich, wenn, auch eher weniger machen, dafür aber konsequent und langfristiger. Und dann aber auch konsequent begleitend darüber berichten. Das stärkt das Profil.

– Mitglieder- und Fankontakte (Mitgliederbetreuung / Fanhaus / Sommerfest / Kieztraining)
Ist ein stückweit Kerngeschäft des Vereins und läuft meines Erachtens. Was ich da so mitbekomme, gibt man sich da viel Mühe und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sich der Verein grundsätzlich erst mal mit jedem auseinandersetzt, der mit einem sachlichen Anliegen um die Ecke kommt. Finde, da hat man bei Hertha BSC auch viel gelernt.

– Merchandising
Hier sage ich ganz klar, dass mich die vielen uninspirierten 0815-Fanartikel „Made in China“ abtörnen. Da fehlt es mir irgendwie an wertigen Ideen. Auf der anderen Seite, kann es ja wohl auch nicht wirklich beständig zugehen, denn das Verkaufsrad muss sich immer weiter drehen. Neues Trikot, neue Schals, neue T-Shirts… manchmal frage ich mich, ob der gemeine Herthafan überhaupt noch den Überblick in dem blau-weißen Gemischtwarenladen hat bzw. haben kann? Aber klar, die Präsentation des Vereins macht sich nicht zuletzt auch am Merchandising fest.

(@immerhertha.de: Gibt’s bei Euch eigentlich Merchandising-Artikel? Falls nicht, wäre mein ultimativer Vorschlag für das erste Produkt: ein blau-weißes Hamsterrad…) 😉

– Fachkompetenz
Sind im Verein kompetente Leute zu Gange und treffen kompetente Entscheidungen, wird das auch nach außen hin wahrgenommen und schlägt sich in einem positiven Erscheinungsbild des Vereins nieder. Sind wir an allen Stellen mit Kompetenz ausgestattet (ohne hier eine Michael-Preetz-Diskussion eröffnen zu wollen – gibt vielleicht auch noch andere Stellschrauben in so einem Verein)? Auf der anderen Seite: Es laufen aktuell auch schon erste Umstrukturierungsprozesse.

– Erfolg
Für den alteingesessenen Uralt-Herthabären vermutlich ein Schlag ins Gesicht, für mich aber nur eine schlichte Erkenntnis (die weiter oben auch schon angedeutet wurde): Erfolg macht Vieles leichter und beeinflusst natürlich auch die positive Außendarstellung. Nicht umsonst heißt es doch: Erfolg macht sexy.

– DFL allgemein (Vereinsvergleich)
Ich finde, hier lohnt sich vielleicht mal ein Blick auf die anderen Bundesligavereine. Was machen die denn so, was Hertha BSC (bisher) noch nicht macht? Wo kann man sich dran orientieren, was könnte man in Berlin auch machen und damit die eigene Außendarstellung verbessern? Wieso schaffen es Vereine wie Freiburg, Mainz, Bremen, Augsburg als vermeintlich „sympathische Vereine“ rüber zu kommen?

– Fans
Last but not least: Wir Fans bestimmen zu einem gewichtigen Teil die Präsentation des Vereins mit. Im Positiven (Ostkurvenunterstützung, Auswärtsunterstützung) wie im Negativen (Relegationspyromanen). Auch hier ist natürlich noch deutliches Verbesserungspotenzial vorhanden. Wir Fans müssen auch immer überlegen, wie unsere Aktionen im Stadion, aber auch draußen auf der Straße oder in der Bahn von anderen wahrgenommen werden. Wenn ich auf der Straße im Herthatrikot lallend irgendwelche Familien mit Kindern anmache, brauche ich mich auch nicht wundern, wenn die nicht ins Stadion gehen. Betrifft alle Vereine und deren Fans, klar, aber wir reden ja gerade hier über uns und unseren Verein und die eigene Nasenspitze, an die wir uns fassen wollen. 🙂

Es ist etwas lang geworden und vielleicht nicht an jeder Stelle zielführend. Entschuldigt das bitte. Ich versuche künftig auch kürzere Beiträge.


Sir Henry
3. Juni 2013 um 22:48  |  171975

OT

WDR. Jetzt. Gucken!

„Trainer“


3. Juni 2013 um 22:48  |  171976

@apollinaris:

Ich glaube aber auch, dass wir uns ein schlechtes Image einreden.

Die Fans von Eintracht Frankfurt haben damals ebenfalls sehr schlimm randaliert, die Mannschaft stieg ab.

Jetzt sind sie wieder erstklassig mit einer sehr guten Saison.

Und niemand spricht mehr über die damaligen Randale.

Deshalb:

Kommt der sportliche Erfolg, muss man sich auch keine Spieleburg am Stadionrund aufbauen, um die Leute scheinbar „gnädig“ zu stimmen (ob der der zu erwartenden Niederlage?!).

Es ist schliesslich immer noch Fussball.

Man stelle sich ein Bruce Springsteen-Konzert vor – und in der Pause (die es bei ihm früher gegeben hat) kommt Carmelo Anthony auf die Bühne und macht mit Zuschauern Dunkings.

Für mich ist und bleiben die 90 Minuten mein Event – ich brauche alles andere nicht.

Im Übrigen habe ich in den Bundesliga-Stadien, die ich bisher besucht habe (München, Dortmund, Gelsenkirchen, Frankfurt, Hannover, Hamburg, Wolfsburg) überhaupt keinen Eventpark oder ähnliche Aktivitäten wahrgenommen.

Es gibt nur eine Sache, die ich akzeptieren würde:

Hertha-Fanhaus bzw. Hertha-Museum


3. Juni 2013 um 22:49  |  171977

kczyk // 3. Jun 2013 um 22:41:

Daumen hoch!


ubremer
ubremer
3. Juni 2013 um 22:52  |  171978

@dasewigeTalent,

das nenn‘ ich einen Einstand, da wird sogar @sunny etwas blass um die Nase 😉

Willkommen im Blog, viel Spaß bei uns.

P.S.1 Die Idee mit dem Immerhertha-Merchandising-Hamsterrrad gefällt mir.

P.S.2 Schönes Thema, @Dan.


dewm
3. Juni 2013 um 22:52  |  171979

Sehr gut DAN.

Bin mir nur nicht sicher, ob die Diskussion aus Deiner Sicht in die „richtige“ Richtung verläuft. Geht es Dir um positivere Darstellung des Vereins in der Berliner oder Deutschen Öffentlichkeit? Hier ist ja der der Herr Geschäftsführer „Sport“ der „Mann der Reibung“… Oder geht es Dir um Ansätze den Verein mit positiven Emotionen zu unterlegen? Wir hatten das Thema ja einst intensiv… Aber das war… lassen wir das…

Einige der Immerherthaner haben mit Fahne pur und Vereinsname etc. bereits die Emotionsschiene gefahren. Das schösse für die „Normalo-Ansprache“ über das Ziel hinaus. Ich glaube jedoch Du zielst auf die positive Darstellung.

Wie auch immer. Du hast ein Thema getroffen, das mich herausfordert, trotz der begrenzten Halbwertzeit der Immerhertha-Freds…

Ich glaube, der Verein sollte so subversiv vorgehen wie auch immer das im Kontext möglich ist. Es geht hier um Hertha. DEM Fußballverein Berlins. Der Hauptstadt des wirtschaftlich stärksten Staats Europas: Deutschlands. Mit allem „Für und Wider“ im Fußball und weil es Fußball ist: Dem Leben. International sind wir ein „unbeschriebenes Blatt“ und damit eher positiv besetzt. National… Na ja – zumindest mal ein Traditionsverein. Einer DER Fußballvereine Deutschlands. Laut Hanne Nummer 13. Soweit ich richtig unterrichtet bin: Nummer 13 der Bundesliga-Ewigkeit. Aus dem Kopf genau ZWEI Punkte hinter Bochum. Diese Stadt bzw. deren Verein zählt in der RICHTIGEN Ewigkeit natürlich genau: NÜSCHT. Wahrscheinlich werden wir in diesem Sommer noch diesen Platz, der übrigens Grund allen Übels ist, verlassen (oh alles was danach kommt wird ROSARORT sein). NEIN! Hertha (Unser Verein) hat schon eine gewisse Bedeutung. Und es reicht, wenn wir her gehen und jedem der es hören will zu verstehen geben, dass Hertha DER Fußballverein Berlins ist. Und jeder von uns wo auch immer er ist. Berliner ist und es wäre ja völlig normal etc….

Das war es eigentlich. Der Rest, SORRY DAN (Mittwoch im Turm?), der Rest sind u.a. WIR. Der Rest ist der Verein einer skurrilen, sympathischen Stadt. Mit alle den Brüchen und Unvollkommenheiten der Stadt. Das ist für mich das sympathischste an meinem Verein: Nämlich das er so unglaublich unvollkommen war und ist wie die Stadt, die er so unglaublich perfekt repräsentiert. Mit all den großartigen Peinlichkeiten: Den blauweißen Gartenzwergen (mit Siegessäule), mit Frank Zander und allen alten Insel-Berlinern, mit Peter Fox und allen modernen Hip-Hoppern, Gangster-Rappern, den „klassischen Punks“ den „Denkern“, den: Was weiß ich. Was ich sagen will: Wenn der Verein eine Richtung vorgäbe, wäre er schon wieder in der Abwehr. Berlin kann auf NÜSCHT reduziert werden! ALLE die HIER sind und wo auch immer sie herkommen. Und alle die mal hier waren und wo auch immer sie nun sind. Wer diese unvollkommene Stadt verstanden hat, der sollte auch dessen unvollkommenen Fußballverein verstanden haben.

Das wollte ich jetzt sagen. Der Rest ist… und wer mich kennt…

DANKE DAN!

PS: @NOSTRADAMOS: Bei den Beatsteaks bin ich sehr skeptisch. Könnte aber mit meinem alten Kumpel Torsten mal sprechen…
PPS: Ja, lasst die Youngster günstig ins Stadion!

PPPS: Und ach ja – Das hier – Immerhertha… In dieser Stadt, für diesen Verein, das – das ist großartig!


3. Juni 2013 um 22:52  |  171980

Das ewige Talent // 3. Jun 2013 um 22:44:

„Wieso schaffen es Vereine wie Freiburg, Mainz, Bremen, Augsburg als vermeintlich “sympathische Vereine” rüber zu kommen?“

Weil es sich finanziell gesehen, um relativ kleine Vereine handelt, die im Schatten der „großen“ Vereine bestehen (Ausnahme Bremen).


dewm
3. Juni 2013 um 22:53  |  171981

Scheiße… Verdammt lang… Bitte um Entschuldigung…


3. Juni 2013 um 23:01  |  171983

Auf alle Fälle muss Hertha die eigene Geschichte besser präsentieren bzw. öffentlich machen.

Ich war damals z.B. im Kuppelsaal, als Uwe Klimaschewski, Erich Beer und Helmut Klopfleisch über ihre Hertha-Erinnerungen während des Kalten Krieges zu berichten.

Und dies ist nur ein Aspekt unserer langen wechselvollen Hertha-Geschichte.

Warum nicht einen richtigen Hertha-Spielfilm drehen über die Geschichte unseres Vereins, weniger als Imagefilm und mehr als Dokumentarfilm meinerseits angedacht.


dewm
3. Juni 2013 um 23:01  |  171984

Na Klasse: Ewiges Talet war noch länger als icke. Bin beruhigt…


HerthaBarca
3. Juni 2013 um 23:03  |  171985

@Dan
Ach ja, Danke für’s Thema! 😉


King for a day – Fool for a lifetime
3. Juni 2013 um 23:17  |  171987

Wie kann sich Hertha besser präsentieren …

Zunächst einmal sollte man sich klar machen dass Hertha nicht nur aus Bohmbach, Preetz, Schiller, Luhukay, Gegenbauer, dem Kader usw. besteht.
„Die“ „vertreten“ uns zwar und müssen in der Öffenlichkeit ran, aber prägend sind doch besonders im Bereich Fussball und Aussendarstellung die Anhänger, Mitglieder, Fans.
Während „die da oben“ immernoch einen Konzern zu führen haben, sind es wir die etwas für die Aussendarstellung tun können.
Ich tu mich generell schwer mit dem Begriff „Fussballkultur“ und was da anscheinend alles zugehört … aber erste Schritte wären u.A. mal:

– Nicht die Hängung des Schiris am Brandenburger Tor fordern
– Nicht permanent winseln wenn eben der Schiri mal wieder gegen uns entschieden hat und nicht gleich unserem Fussballverband mafiöse Tendenzen unterstellen
– Spieler, egal wo sie herkommen, wo sie hingehen, nicht im eigenen Stadion auszupfeifen
– Gegner, egal woher sie kommen, wie deren Satzung lautet, wie sie sich ihren Erfolg erarbeitet haben, zu respektieren (Scheiss Union aus Prinzip brüllen z.B.)
– Von diesem „Wir sind DER Hauptstadtverein“ gequatsche wegkommen
– Somit vielleicht auch mal von der Berliner Schnauze die man unbedingt verteten muss/will, wegkommen. Zeiten ändern sich … können sich ändern

Im Prinzip etwas mehr wie Luhu werden:
Ruhig, sachlich, nicht überheblich, bodenständig und vor Allem realistisch


3. Juni 2013 um 23:23  |  171988

Ist es für Euch bezüglich Hertha’s Außendarstellung bedenklich, dass Hertha BSC auf der Vereins-Webseite seinem ehemaligen Spieler Lukas Pisczek zum Geburtstag gratuliert, obwohl dieser in einem polnischen Korruptionsskandal verwickelt und schuldig war?

Immerhin mußten sehr viele Herthaner im Bundesliga-Skandal 1971 sehr viel härtere Strafen verbüßen, viele Spielerkarrieren endeten mit diesem Ereignis – und die betroffenen Spieler waren damals auch jung.


dewm
3. Juni 2013 um 23:24  |  171989

Hey King… Das liest sich alles sehr brav. Aber findest Du das, was Du da schreibst realistisch?


dewm
3. Juni 2013 um 23:25  |  171990

@herthabscberlin1892: NEIN!


King for a day – Fool for a lifetime
3. Juni 2013 um 23:27  |  171991

@ dewn

In meiner Realität kein Ding
In der Berlier Fussballkultur aber wahrscheinlich undenkbar, ja.
Das waren nur meine 7 words zum Thema


hendrikhamburg
3. Juni 2013 um 23:27  |  171992

Mir fiel spontan dieser Artikel im Spiegel ein zum Thema Außendarstellung:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42713423.html
Hahohe, die Bettler von der Spree von 02/73. Also vor fast vierzig Jahren.
Was hat sich seit meiner Jugend bei Hertha denn vom Image denn geändert?
Ein Verein, fast immer am Rande der Pleite , mit Ansprüchen zwischen Meisterschaft und Europas Spitzenmannschaften, dafür mit Abstiegen bis hin in die Regionalliga Provinz.
Skandale oder Skandälchen, die in dieser Summe kein anderer Bundesligist schafft. Vorstände, die vor dem Finanzamt Eintrittskarten in einem Bestattungsunternehmen versteckten, Profis, die sich schmieren ließen.
Kein Manager, kein Vorstand schaffte es diese Altlasten wirklich zu beseitigen. Das ist das Image unserer Hertha.
Sportlich das zu reparieren gelang auch äußerst selten und waren eher temporäre, positive Erscheinungen. Und die auch noch sehr selten.
Mit was will denn Hertha sich ein Image aufbauen, was andere Vereine nicht schon längst für sich positiv besetzt haben?
Und lange Wartezeiten am Stadion, schlechte Anbindungen dank S-Bahn, sind auch keine Argumente ins Oly massenweise zu pilgern….
Heute haben Besuche im Stadion halt Event Charakter. Mit dem Geld, was man im Oly ausgibt, konkurriert der Verein mit zig anderen Veranstaltungen. Restaurant-Besuche eingeschlossen.
Sorry, da wird hier zu wenig geboten….


dewm
3. Juni 2013 um 23:33  |  171993

Genau @King: Das „Problem“ ist daoch, dass wir realischt an die Sache rangehen müssen. Das was Du schreibst klingt durchaus sympathisch. Nur realistisch ist es nicht. Das, was Du schreibst ist eine der Facetten dieser Stadt. Welcher der so entgegensätzlichen Facetten soll sich der Verein „unterwerfen“? Das ist doch das Hauptproblem. Welche Richtung auch immer verfolgt wird, Kritik wird es immer geben.


3. Juni 2013 um 23:36  |  171994

Wenn ich die heutigen sehr interessanten Kommentare zu diesem sehr interessanten Thema lese, bleibt für mich nur eine einzige Erkenntnis, wie sich Hertha wirklich (bundesweit) besser präsentieren kann:

Sportlicher Erfolg!


Ursula
3. Juni 2013 um 23:37  |  171995

Viele bunte Meinungen zum Thema Hertha BSC,
mit den sehr subjektiven, bekannten “Denkanstößen”
von @ dan, aber leider mit zu wenig Tiefe!

Dennoch Applaus für seinen Beitrag!

Gefallen haben mir die Beiträge, ja es ist so(!), von
“hurdiegerdie” um 22:06, von “f.a.y.” um 22:36 Uhr
und “cameo” um 20:56 Uhr! Mit kleinen, gewissen
Einschränkungen auch von “dewm”!

Die “Provinz” und der alte Westberliner “Eck-
kneipenmief” sitzen tief!! Die vorhandene
“Kompetenz” ist bemüht, aber “verbraucht”,
oder einfach nicht kreativ genug für höhere
Ansprüche! Punkt!

Dies aber logistisch aufzuarbeiten, bedarf einer
professionellen Unterstützung!!!

Die Hertha hat in den eigenen Reihen KEINEN,
der über den “Tellerrand des Hauptstadtklubs”
hinaus sehen kann und auch wirklich will(?)….!?

Hilfe von “draußen” ist ENDLICH angesagt,
zumal nunmehr wieder in der 1. Liga, denn damit
gibt es andere “Aufmerksamkeiten”, wenn man
sie denn nutzen will…..


dewm
3. Juni 2013 um 23:43  |  171996

@URSULA: Cameo 20:56 Uhr? Meinst DU den „-nicht -„?


Daniel Schmitz
3. Juni 2013 um 23:43  |  171997

Richard Golz also?


3. Juni 2013 um 23:44  |  171998

@Ursula // 3. Jun 2013 um 23:37:

Aber wenn Hertha in den nächsten Jahren nicht sportlich erfolgreich(er) wird, hilft auch keine Eventaufwertung à la Hüpfburg oder Halbzeit-Show oder kürzere Wartezeiten an den Versorgungsständen bzw. den Toiletten, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Aus meiner Sicht sollte Hertha lieber auf sportlicher Ebene weiter so ruhig arbeiten, wie in der vergangenen Saison und nicht durch „blinden“ Aktionismus (Werbekampagne à la „playberlin“, Eventaufwertungen etc., was dann sowieso wieder belächelt wird) auffallen.


Ursula
3. Juni 2013 um 23:48  |  171999

JA, n`abend, der war natürlich „out of space“….


3. Juni 2013 um 23:49  |  172000

@Ursula // 3. Jun 2013 um 23:37:

„Westberliner “Eck-Kneipenmief”

Aber genau das ist auch ein Teil der Hertha-Geschichte bzw. sogar Berlin-Geschichte – warum also verleugnen?

Für mich ist dieser Begriff positiv besetzt.


ubremer
ubremer
3. Juni 2013 um 23:50  |  172001

@Torwarttrainer,

@ursula wünscht sich Einfluss von außen.
Bitte schön, immerhertha ist der Blog, wo Wünsche in Erfüllung gehen. Manchmal postwendend.

Da Ihr es auch anderweitig online lesen könnt, für Euch eine kleine Info zur Nacht:
Neuer Torwarttrainer bei Hertha BSC wird ein alter Bekannter: Richard Golz.

Habe mit ihm gesprochen. Er freut sich sehr auf die Aufgabe in seiner Heimatstadt. Was diese Personalie für Herthas Torwart-Combo bedeutet – mehr dazu in der Dienstags-Ausgabe der Morgenpost 😉


dewm
3. Juni 2013 um 23:50  |  172002

OKAY @URSULA. Das verstehe ich.


dewm
3. Juni 2013 um 23:51  |  172003

Richard Golz? Der aus Tegel? KRASS. Der ist echt lang.


3. Juni 2013 um 23:53  |  172004

Noch einmal@Ursula // 3. Jun 2013 um 23:37:

“Westberliner “Eck-Kneipenmief”:

Die Gelsenkirchener Spieler fahren immer noch vor jeder Saison werbewirksam „unter Tage“ (obwohl es gar keine Zechen mehr gibt, oder?) – ganz nach dem Motto immer schön auf meinem Teller bleiben“.

Das moniert dort kein Mensch – ganz im Gegenteil.


Ursula
3. Juni 2013 um 23:57  |  172005

@ herthabscberlin1892, eben nicht durch
„blinden Aktionismus“!!

Noch einmal, und hoffentlich nicht zum
letzten Mal, mit sportlichen Erfolgen (?)
in der 1. Liga, korrespondierend aber mit
„echten“ Strategien, die Hertha UND
Berlin betreffend!!

So viel Aufmerksamkeit gibt es vielleicht
nicht wieder, daher professionelle Hilfe
und nicht mit Preetz & Co diesbezüglich
agieren, sondern…..


dewm
3. Juni 2013 um 23:58  |  172006

@Herthaberlinbsc1892: Als Ostler sehe ich das mit dem “Westberliner Eck-Kneipenmief” genauso wie DU. Das gehört zur Geschichte. Das ist nicht mehr so, war aber mal so. Beides ist gut. Weil das war/ist Hertha. Wie Wedding, Plumpe, Millionenbrücke, Exer und Jungs wie Hanne Sobek, Urusla und Marko Panteleic zu diesem Verein gehören.


Ursula
3. Juni 2013 um 23:58  |  172007

…aber ein SUPERTYP und klug!!!


King for a day – Fool for a lifetime
4. Juni 2013 um 0:01  |  172008

@ dewn

Eine der Facetten dieser Stadt … unterwerfen …

Man kann eben mitmachen, eine sogenannte Tradition einfach fortsetzen weil es eben dazu (zu Berlin) gehört, oder man geht eben mal neue Wege.
Mit gutem Beispiel voran quasi.
Will man weiterhin das Klischee bedienen „Wir sind die Hauptstadt. Wir sind Berlin. Wir sind halt anders, WA EY !?“, dann bitteschön.
Ich wollt niemanden auffordern sich zu verbiegen. Es wäre nur mal ein Ansatz und würde doch wunderbar in das seit 2 Jahren neue Motto „Demut“ passen…
Man muss nicht auf Knien daherkreichen … aber wiegesagt, einfach mal den Verein von der Hauptstadt, nicht der Stadt ansich, lösen.
Wir sind ein Verein AUS der Hauptstadt der pleite is, international lange nix gerissen hat, viel zu oft in unteren Ligen rumeierte usw.

Das mal aus den Köppen rein bzw. rauskriegen, und schon klappts auch mit dem Nachbarn ….


Ursula
4. Juni 2013 um 0:02  |  172009

Danke „dewm“, immer gern mit Dir…..


4. Juni 2013 um 0:03  |  172010

Golz? Find ick knorke..!


ubremer
ubremer
4. Juni 2013 um 0:05  |  172011

@Golz,

noch eine Info für @apoll: Der Vertrag des neuen Torwarttrainers läuft bis 2016


4. Juni 2013 um 0:05  |  172012

Zum Eckkneipenmief stehe ich sehr sehr ambivalent: ich mochte immer Eckkneipen..aber immer fand ich jene, die besser durchlüftet waren, deutlich besser..z.B. Willi Mangler in Schöneberg..eine der letzten wirklich begehbaren Eckkneipen, die ich kenne.. 😉


dewm
4. Juni 2013 um 0:06  |  172013

JA @Ursula: Nicht nur DU hast das verstanden. Ist alles niedlich und holt einige alte bodenständige Zander-Fans ab. Gehört aber dazu. Wir können nicht einfach behaupten wir sind der Verein, der nicht all diese unglaublich ungeschickten Fehler begangen hat. Lese bitte hendrikhamburg! Sollen wir wirklich Moderne heucheln und behaupten wir wären das nicht gewesen?
SCHEISSE @URSULA: Wir waren das. Und verdammt, wir sagen PROST mit einer Schulle und stehen grinsend dazu.


4. Juni 2013 um 0:06  |  172014

dewm // 3. Jun 2013 um 23:58:

Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Hertha versucht, die Geschichte zu meiden, weil dann der Bundesliga-Skandal ebenfalls thematisiert werden müsste.

Aber gerade mit der deutschen Trennung hat Hertha ein Alleinstellungsmerkmal bezüglich der Historie – kein anderer bundesdeutscher Verein hatte so sehr unter der Teilung zu leiden, wie Hertha BSC.

Aus meiner Sicht sollte sich diesbezüglich jeder Hertha-Fan einmal mit Helmut Klopfleisch unterhalten – bei seinen erlebten Geschichten und bei seiner gelebten Leidenschaft zu Hertha „hinter“ der Mauer bin ich noch stolzer, ein Herthaner zu sein.

„FREUDE & LEID, ABER IMMER IN LIEBE – HERTHA BSC“


Ursula
4. Juni 2013 um 0:06  |  172015

111 ter, den muss ich noch mitnehmen! Prost!!!


4. Juni 2013 um 0:06  |  172016

Warum ist das explizit für mich interessant, ubremer?


dewm
4. Juni 2013 um 0:08  |  172017

@King: Ja! Aber… Sei doch realistisch!


4. Juni 2013 um 0:11  |  172018

apollinaris // 4. Jun 2013 um 00:05 wegen Eckkneipe:

Mein Schlüsselerlebnis in den frühen 70er-Jahren als Steppke:

90 Minuten vor dem Spiel (mein Papa „Wir müssen pünktlich sein“ und 90 Minuten nach dem Spiel (mein Papa „Wir müssen warten, bis der Bus leer ist“) in die vollkommen verrauchte Stadion-Klause.


King for a day – Fool for a lifetime
4. Juni 2013 um 0:11  |  172019

Ok @ dewn

Was immer wir hier teilweise tagelang diskutieren und vorschlagen, wird eh nicht geschehen.
Wir können nur den Präsidenten wählen, alles andere is Aufagbe der „Geschäftsführung“

Macht den Blog dicht ! 😉


Ursula
4. Juni 2013 um 0:11  |  172020

ER meint „uns“ schon ALLE! Muss mal mit
den Hunden raus!


dewm
4. Juni 2013 um 0:12  |  172021

@APO: Wei Du schon mal in Tegel warst? Weil Du unserem Torwarttrainer in die Augen schauen kannst, wenn DU auf einen Stuhl… *DUCKUNDWEG*


ubremer
ubremer
4. Juni 2013 um 0:12  |  172022

@apoll,

dachte, dass das interessieren könnte


Dan
4. Juni 2013 um 0:15  |  172023

@dewm

Eine Richtung wollte ich nicht vorgeben. Ich finde es sehr gut, dass viele Blickwinkel angesetzt werden.

Daher auch ein Danke an Euch @all für das Mitwirken.
——

Die Ansätze, vermehrt die Jugend mehr „einzufangen“ vielleicht mit einem Belohnsystem der Vereine mit der besten Jugendarbeit in einem Berliner Bezirk. Und alle Jugendspieler, Trainer, Betreuer und Eltern werden zu einem Spiel mit Bewirtung eingeladen.

Ich weiß aber auch, dass die Vereine für das Kieztraining über deren gute Jugendarbeit ähnlich ausgesucht werden. Aber jedenfalls ein Ansatz, den man weiter „spinnen“ kann solange etliche Blocks im Stadion leer sind. Es soll nichts verschenkt werden, aber gute Arbeit in und für Berlin belohnt werden. Tag des Ehrenamtes.

Ansonsten ist die aktive Präsents in der Stadt ein gutes Mittel. Der ewig abgespielte ordentliche Werbespot(Dauerwahrnehmung von Hertha in Berlin), frisst sich irgendwann in dein Gedächtnis. Ist eigentlich jemals ein Berliner Radteam beim Sechs-Tage-Rennen im Hertha-Trikot (bzw. für den Radsport angepasste Radshirts). gefahren?

Habe unsere Jungs schon mal bei „Bread & Butter“ ihre Ausgehanzüge präsentiert ? 😉

Wie präsent ist man auf Straßenfesten? Nur nen Stand oder auch Autogrammstunde mit zwei drei Spielern? Bergmannstr.-Fest?

So ich geh mal in die Heia, Gn8 @all .


4. Juni 2013 um 0:15  |  172024

Klar, aber warum besonders für apoll? Verstehe ich nicht? Da gibts ja normalerweise Assoziationen, um das zu betonen? Habe ich was vergessen?


dewm
4. Juni 2013 um 0:17  |  172025

@herthabscberlin1892: Dein Vater war ein wahrer Herthaner. Konstanz hätte ihn kennen können… 😉

@King: Nee. Nicht gleich dicht. Aber lasst uns doch begreifen was Großartiges uns vereint! Lass uns den Verein und dessen „eckkneipige“ Historie nicht brav und beliebig machen!


ubremer
ubremer
4. Juni 2013 um 0:18  |  172026

„Trainer“

ganz starker Film von Aljoscha Pause, der gerade auf WDR zu ende geht.
Wer ihn verpasst hat: In der wdr-Mediathek nachschauen.
Prädikat: Absolut sehenswert

Hier die Meinung von 11Freunde


4. Juni 2013 um 0:18  |  172027

@Dan the Man:

Gute Nacht, Dein Thema fand ich sehr interessant und Deine Vorschläge finde ich sehr gut (vor allem Sechstagerennen und Bread & Butter).


Kamikater
4. Juni 2013 um 0:20  |  172028

Das größte Problem ist, dass Hertha zu sehr im eigenen Mief sitzt und zu wenig Einfluß von erfahrenen PR-Menschen zulässt.

Vieles ist verwoben und nicht transparent. Fremde Ideen werden zumeist abgelehnt. Die Angst, dass es andere besser machen könnten, sitzt zu tief.

Generell wird ber Berlin, nicht Hertha, als negativ wahrgenommen. Zu oft besteht da ein Bild des lauten, blöden und armen Berliners. Das ist nicht Herthas Problem.

Das Problem sind schon eher die Meckerer und NEgativdenker. Jeden Tag im Stadion, im Bus auf den Straßen. Aber nicht das Meckern ist das Problem, sondern das, was es bei den Zuhörern auslöst. Mißtrauen, Verwunderung und negative Konotation.

Wir haben gleichzeitig die Chance, diese Stadt als modernes, weltoffenes und hippes „Drumherum“ zu nutzen. Das wird zu wenig gemacht. Es gab immer mal Ideen, klar. Auch der Song: „Hey, was geht ab?“ wurde deutschlandweit von uns kopiert.

Wir sind daher auf Gedeih und Verderb darauf angeweiesen, immer hip zu bleiben und vor Anderen die Ideen zu generieren.

Ich persönlich kann sagen, dass unser Image nach Außen nicht so schlecht ist, wie es von uns geglaubt wird. Umgekehrt ist das Image von Anderen lange nicht so gut, wie wir es wahrnehmen im vergleich zu uns, bzw. sehen die Anderen das für sich eben anders.

Das Märchen von netten Club in Mainz oder Freiburg ist Mumpitz. Da brennt gerade in Freiburg der Baum, in Mainz sitzt mit Coface eine in Hessen udn Rheinland-Pfalz absolut unsypathisch wahrgenommen Institution dahinter.

Sinnvoll wäre, zunächst auch nach Innen, den eigenen Herthafans zu zeigen, dass uns andere außerhalb nicht so negativ wahrnehmen, um ein höheres Selbstbewusstsein zu generieren.

Dann kann man auch versuchen, wieder den Hebel für neue Aktionen anzusetzen.

Aber über Allem steht der Erfolg. Wenn wir morgen Meister würden, wären wir sympathisch, weil man es uns eben nicht zutraut.

Das ist typisch Deutsch: Nur der Underdog wird angenehm in Erinnerung behalten. Klappern gehört in Deutschland nur bei denen zum Handwerk, nei denen sogar bei Steuerhinterziehung noch nett gelächelt wird.

Wir sind Berlin, das ist ein ganz eigener Wert, voller Geschichte, Geschichten und Zeitgeist. Da kommt keiner in Deutshcland ran. Keiner! Nur leben das die Meisten Einwohner nicht. Warum? Keine Ahnung.

Es ist unsere Aufgabe im Verein, dieses Bewusstsein wieder hervorzuheben. Aber glaubhaft geht das nur, wenn man sich ein Mindestmaß an Respekt erspielt in der Tabelle.

Eiegntlich mache ich mir aber darüber gar nicht so große Sorgen. Das wird schon mittelfristig.

Erst ein ernsthafter Blick auf das Image anderer Clubs, wie man sie eben auch sehen kann, macht unseren Berliner Mehrwert deutlich:

Bayern? Klatschpappenbetrüger
Dortmund? bittere Ödnis
Leverkusen? Emotionslose Pillendreher
Schalke? Tiefer als nur Unter Tage
Freiburg? Möchtegern Grünenclub im Schwarzwald
Frankfurt? Bankenstadt in grüner Soße
Hamburg? Geld, Marketing und was?
Gladbach? Favre und sonst nüscht
Mainz? Schöner Blick nach Wiesbaden
Stuttgart? Raffe, klaue, Häusle baue!
Hannover? Grauenhaftes Niedersachsen
Wolfsburg? Hält nicht mal der ICE
Bremen? A1
Braunschweig? 1967
Augsburg? Fugger und …ähh…
Nürnberg? Puh…Nürnberg…Christkindl?
Hoffenheim? Das beste an Hoffenheim ist das Autobahnschild Richtung Karlsruhe

In diesem Sinne: Genießt mal Eure Herkunft!


4. Juni 2013 um 0:20  |  172029

Coole Ideen, Dan..vorallem, weil es “ neue Gruppierungen“ ansprechen würde. In manchen Zirkeln haben wir einen grauenhaft antiquierten Ruf. Wenn man denen was über die „Berliner Junxx“ erzählt oder einigen Initiativen, schauen die einen ungläubig-überrascht an..


4. Juni 2013 um 0:21  |  172030

@dewm // 4. Jun 2013 um 00:17

„@herthabscberlin1892: Dein Vater war ein wahrer Herthaner.“

Und so bin ick ooch eener jeworden 🙂

Wenn der Vater mit dem Sohne…

Und jetzt bin ich der Papa – und mein Sohn hat ebenfalls die richtige Fahne gewählt – auch ohne verrauchter Stadion-Klause.


dewm
4. Juni 2013 um 0:22  |  172031

@APO: Weil gerade DU so interessiert (oder war es erfahren?) bist… 😉

Wie bekommt man eigentlich die fiesen grünen Smileys mit Hörnern hin?


Etebaer
4. Juni 2013 um 0:22  |  172032

Golz find ich gut!


Dan
4. Juni 2013 um 0:25  |  172033

@dewm die Zweite

Ja diesmal bin ich am Mittwoch im Leuchtturm. Abflug aber spätestens 22:00.


4. Juni 2013 um 0:25  |  172034

Kamikater // 4. Jun 2013 um 00:20:

@Augsburg: Puppenkiste

Obwohl mir ein Augsburger Fan vor zwei Jahren nach unserem gemeinsamen Aufstieg erklärt hat, dass wir Nicht-Augsburger die Puppenkiste nicht richtig verstehen, denn es heißt „wir haben die schönsten Puppen in der Kiste“ 🙂


dewm
4. Juni 2013 um 0:27  |  172035

@herthabscberlin1892: Dein Vater wäre (ist sicher) sehr stolz auf den Sohn! DANKE. Damit ist DANs Beitrag schon fast obsolet. Wenn alle Berliner Väter so wie DU… Den Rest erledigen die infizierten Söhne und Töchter…

VERDAMMT, Wie geht das nur mit den fiesen grünen Smileys? @KRAULE: HILFE!


dewm
4. Juni 2013 um 0:28  |  172036

@DAN: OKAY, ich stelle mir den Wecker.


4. Juni 2013 um 0:29  |  172037

Der har keine Hörner :mrgreen:
Zwischen Doppelpunkten ein mrgreen 😈


4. Juni 2013 um 0:31  |  172038

Für das Teufelchen setze twisted.. Dazwischen..
Nö, ich glaube, @bremer verwechselt mich einfach nur 😳


4. Juni 2013 um 0:32  |  172039

@dewn:

Vielen Dank für Deine schönen Worte – ganz besonders, weil mein Vater bereits vor über 20 Jahren… – na ja, Du weißt schon.

Ich kann nur einen einzigen Smiley (weil es mir an dieser Stelle einst erklärt wurde)- und der ist gelb – zu mehr reicht es bei mir leider nicht.


ubremer
ubremer
4. Juni 2013 um 0:33  |  172040

@apoll,

da will Dir jemand was gutes tun. Du hattest eine positive Meinung geäußert zur Torwartwahl. Also gab’s eine Zusatzinfo.

Und sofort ist @apoll wieder auf der Palme. Oben . . .
Entspannt Euch doch mal 🙄

Gute Nacht an alle


Dan
4. Juni 2013 um 0:37  |  172041

Golz ist eine gute „Berlin“-Lösung. Training kann ich nicht einschätzen.

Nur Rüdiger Vollborn wäre noch ein schärferer „Berlin“-Knaller geworden. Doch er hat sich wohl aus dem Torwarttrainerjob zurück gezogen.


4. Juni 2013 um 0:38  |  172042

@kami: hm..vieles sehe ich doch anders. Vielleicht, weil wir unterschiedliche Leute kennen. Insofern hätte dewm dann doch am Genauesten hingeschaut..
Aber ich bin eh zu soft veranlagt, kann mit dem Herabsetzen anderer fans und deren Klubs nix anfangen. Aber ohne dies, keine Stimmung, keine Schlachtgesänge. ..ich finde ja Klatschpappen eher witzig anzuschaun. Sorry, für diese Unmöglichkeit 😆 aber kiddys mit übergrossen Klatschpappen? Vielleicht zu viel ami- Kitsch, aber dieses Bild gefiele mir..Hm. Gestehe, schon als 10 jähriger die Fankurve gemieden zu haben, sass lieber bei den Opis..da habe ich mehr vom Spiel mitbekommen. Fussball ist für alle da. Nur die pinkelnden und rülpsenden Krawallos, auf die kann wohl (fast) jeder verzichten..


Dan
4. Juni 2013 um 0:40  |  172043

@herthabscberlin1892 // 4. Jun 2013 um 00:25

Ach deshalb hat der Augsburg-Präsi die Jungfrauen als Belohnung ausgelobt. 😉


4. Juni 2013 um 0:40  |  172044

Keine Palme..bremer..ganz und gar nicht. Wie kommst du nur darauf? Ich dachte, du verwechselst mich mit irgendjemanden, dwr vielleicht über Vertragslängen in den letzten Tagen wS sagte..ich habe nix als Angriff genommen und bin beater Laune. Laden voll, Katze gesundet..allet ju 😉


dewm
4. Juni 2013 um 0:42  |  172045

@herthabscberlin1892: Na klar. Er wußte, wie auch DU, was ich meine. Nämlich genau was Fußball ist und wofür Hertha für uns steht. Ich freue mich, wenn ich am WE an die frische Luft gehe und meiner Liebsten sage: Ich muss. Für unseren Verein. Weüßte nicht, wann ich wieder da sein werde. Wäre ja schon für Berlin. Wir Hertha… Nach dem Spiel? Na einen oder vielleicht zwei müsse ich noch trinken mit DAN und den Anderen. Sie wissen schon…


4. Juni 2013 um 0:49  |  172046

@ bremer: also gut: da freue ich mich doch besonders. Bei einem TW-trainer finde ich drei Jahre gut. Beim Cheftrainer halte ich nicht viel von zu langen Vertragszeiten. Da habe ich es lieber, man verlängert regelmässig und irgendwann sogar mit Handschlag. Das wäre auch imagefördernd..


HerrThaner
4. Juni 2013 um 1:12  |  172047

@Golz: Hier ein längeres Interview vom letzten Jahr mit unserem neuen Torwarttrainer:
http://www.transfermarkt.de/de/golz-es-kann-ja-nicht-jeder-torhueter-bei-barca-sein/news/anzeigen_101199.html

Hat also auch Manager-Ambitionen. Eventuell hat er da bei uns langfristig ganz gute Perspektiven ausgemacht. 😉


Kamikater
4. Juni 2013 um 1:27  |  172048

@Dan
Rüdiger ist Fanbeauftragter bei Bayer 😉


King for a day – Fool for a lifetime
4. Juni 2013 um 1:38  |  172049

dewm // 4. Jun 2013 um 00:17

@King: Nee. Nicht gleich dicht. Aber lasst uns doch begreifen was Großartiges uns vereint! Lass uns den Verein und dessen “eckkneipige” Historie nicht brav und beliebig machen!

Also erwartet man von allen Verantwortlichen sich vorbildlich zu benehmen … minimale Ausrutscher werden aufs Böseste bestraft/kritisiert,verurteilt … aber selbst mag man weiterhin des Prolls Aushängeschild bleiben ?!
Ok … Meinungen

Tradition schön und gut … irgendwann fängt ’ne neue Tradition aber auch mal an.

@ Blogdaddies
Was isn morgen Thema ?
Pantelic-Rückholaktion oder doch die Motorradhelme ?


b.b.
4. Juni 2013 um 1:59  |  172050

knapp 30.ooo Mitglieder, immer um 30.000 im Stadion, nur jedem Recht kann Hertha es nicht machen. Der/die Eine pro „Nur nach Hause…“ andere dagegen, das gleiche bei Hüpfburgen und Halbzeitspielen und da gibt es noch etliches aufzuzählen.
In erster Linie sollte sich Hertha BSC auf seine Kernkompetenz konzentrieren – Fußball und den möglichst erfolgreich. Stellen sich Erfolge ein, ist auch die Hütte voll und die Wahrnehmung in und außerhalb Berlin steigt. Haben wir so auch immer wieder gehabt – leider nicht immer den Erfolg. Dann nerven zwar immer noch die An- Abfahrtswege und der Einlass (hier hilft zeitiges Erscheinen oder verweilen nach dem Spiel beim Preußen)), kommen tun wa aber trotzdem!

Nebenbei müssen auch Bereiche außerhalb des Fussballs, insbesondere im Sozialgefüge für und mit der Stadt abgedeckt werden. Dies tut Hertha BSC – auch Inter- und National. Die, die Sehen wollen sehen auch.

Ich glaube viele Herthaner haben zu unserem Verein eine etwas einseitige und negative Wahrnehmung. (Habe über 30 Jahre bei einem großen deutschlandweit aufgestellten Unternehmen gearbeitet, intern haben viele Kollegen über alles gemeckert, nichts war richtig, alles musste immer anders und irgendwie besser gemacht werden. In meinen letzten Jahren, tätig im Vertrieb, habe ich von außen fast ausschließlich nur Positives über meinen Arbeitgeber/Unternehmen gehört, so unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein) Bin da bei @Kami beim Thema Selbstwert und bei @dewm Hertha mit all seinen Facetten so zu nehmen wie wir sind.

@f.a.y beim Thema Nachwuchs bin ich ganz bei Dir – ein wichtiges Feld.

@Fans – wie war das mit den Gehirnamputierten?

@Dan danke für das Thema, war spannend dies hier alles zu lesen.


Herthas Seuchenvojel
4. Juni 2013 um 2:55  |  172051

Danke @Dan für dieses reizende Thema

da zurzeit mein Lappy komplett aufgegeben hat, verbleibt mir nur das abendliche Nachschmökern
der Gebrauch des Iphones ersatzweise fällt dank femininer Gewaltandrohung ebenfalls flach

Einmischen mag ich mich meistens spätnächtens vom Arbeitsrechner dann auch nicht mehr, da der allergrößte Teil hier bereits in seinen blauweissen Träumen schlummert

jeder Fussballinteressierte in D. dürfte wissen, daß Hertha zu Berlin gehört, unnütz da noch extra Berlin zu erwähnen
wer nicht fussballinteressiert ist, geht auch normalerweise nicht ins Stadion etc.

natürlich assoziiert das Gesamtbild der Stadt zum jeweiligen Verein und macht es seiner Außendarstellung umso schwerer
und seien wir mal ehrlich, leicht haben wir es nicht
nach gut 17 Berufsjahren und damit nach letzter Schätzung 450.000 Gästen bzw. Kunden (90% Deutsche), ergibt sich kein gutes Bild bei den Besuchenden

Berlin als Reiseziel fürs Wochenende, sehr gerne…aber mehr,nein danke
gute Gastronomie, historische Bauten, kulturelle Vielfältigkeit und ein weltberühmtes Nachtleben
ABER: als lebenslangen Wohnsitz eher nicht gewünscht
daher ist die Fluktuation der Einwohner größer als in allen anderen Städten
viele bringen davon ihre angestammten Heimatvereine im Herzen mit und pflegen dies treu, um sich etwas aus der Vergangenheit zu bewahren

keine Industrie
hauptsächlich unterbezahlte Dienstleistungsjobs
Verkehrsprobleme (ja die S-Bahn fällt auf Berlin zurück, komischerweise nicht auf die DB)
Wohnungsmangel bzw. nur wenige gute Wohnbezirke
Kriminalität, Gewaltexzesse
täglich neue Hiobsbotschaften aus der Waschmaschine (Kanzleramt), von denen man sich lieber abgrenzt
der BER sorgt zwar deutschlandweit für Spott, wer aber Stuttgarter,Hamburger und Kölner drauf anspricht, erntet nur leiderfahrenes Schweigen
usw. und sofort
zum Studieren und einige Jahre die erlebnisorientierten Vorteile nutzen janz jut, aber…nee nee

deutschlandweit ein besseres Image zu schaffen, kann Hertha NUR über sportliche Erfolge, die Piefigkeit und Schnodderschnauze alleine sind als Hürde zu groß

auch als mit und in Deutschlands größtem und härtesten Zeitungsmarkt wird Hertha zu gerne verkannt als Thema
Bsp. Sportbild
Saison 12/13 2.Liga 7 Artikel in 52 Ausgaben
Saison 11/12 1.Liga 16 Artikel
7 Artikel schaffen einige Vereine schon in einer einziger Woche, ich ärger mich immer wieder

was uns fehlt, ist ein Ständing bei überregionalen Sportjournalisten und einen visionärer mutiger und dennoch bodenständiger Manager a la Uli, der uns endlich aus dem Teufelskreis niederer Regionen konstant heraus führt

so Punkt aus Ende, Antworten les ick Donnerstag nach 😀


Herthas Seuchenvojel
4. Juni 2013 um 3:16  |  172052

PS: OT

Turm morgen ohne mich, obwohl frei
sollte am 12. einer außerplanmäßig zu Ehren Sylvia Sahneschnitte stattfinden, gerne

PPS: @Treat: 2 schöne Blogartikel wieder 😉


Freddie1
4. Juni 2013 um 6:25  |  172053

Guten morgen,
Wie vom Blogdaddy angekündigt, schöner Artikel und gutes Interview mit unserem neuen Torwarttrainer in der heutigen MoPo.
Beim HSV hätten ihn gerne übrigens etliche Fans als neuen Sportdirektor gesehen. Zeugt von der dortigen Wertschätzung.
Na dann Willkommen, Richie!


HerrThaner
4. Juni 2013 um 7:57  |  172054

@ubremer: Interessanter MoPo-Artikel zur Berliner Torwart(trainer)frage.
Nur eine kleine Anmerkung: Gersbeck, nicht Gersbäck! 😉

Dass sich die Wege von Sprint und Hertha trennen werden war irgendwie abzusehen. Für mich sah der in den allerwenigsten Partien gut aus, selbst in den Zusammenfassungen der RL-Spiele durfte man so einige Patzer begutachten.
Auch die Statistik spricht ganz klar für Gersbeck und gegen Sprint.
Hier einmal der Vergleich der beiden in der U23:
Sprint: 22 Spiele, 34 Gegentore, 3mal zu Null
Gersbeck: 6 Spiele, 2 Gegentore, 5mal zu Null (zudem beide Gegentore aus Elfmeter resultierend).
In der Form spricht das schon eine klare Sprache.


Papazephyr
4. Juni 2013 um 7:59  |  172055

Auch guten Morgen,

was fällt mir zu Richard Golz ein?

Er hat einen ähnlichen Werdegang mit Wacker 04 und SC Tegel wie ich 🙂 (@ubremer: nicht Tegeler SC). Allerdings war mit 17 meine „Karriere“ zu Ende – und bei ihm ging es so richtig los. Da er knapp 2 Jahre älter ist, haben wir leider nie in einer Mannschaft gespielt. Allerdings im Rahmen eines Schulmannschaftsspiels mal gegeneinander – kann mich nicht erinnern, dass wir ein Tor geschossen haben. Es hat leider nur für ehrfürchtiges Aufschauen gereicht….

Ich finde es gut, dass er nach Berlin zurückkommt.


sunny1703
4. Juni 2013 um 9:04  |  172056

Da hat die BZ gestern voll daneben gelegen. 🙂

Sicher werden einige Damen einige Tränchen der Enttäuschung vergossen haben, denn statt des Kerls Jentzsch kommt der nette intelligente Berliner Golz. 🙂

Von mir ein Herzlich Willkommen Richard Golz!

Der Kicker meint auch Moritz Leitner hätte sich für den VFB entschieden, warten wir es ab, allerdings meint er auch Baumjohann sei ein verstärktes Thema bei Hertha. Ein weiterer Interessent sei Hannover.

Zum Thema unseres @Dan sind viele gute Beiträge gschrieben worden, doch richtig gute Einzelvorschläge sind doch nur wenige gekommen.
So schlecht scheint die Arbeit von Hertha nicht zu sein.
Ich sehe auch die Kritik von @hurdie, einige Verlautbarungen es Vereins wirken nicht gut. Doch ich bin zuwenig in die Vorgänge anderer Vereine involviert um zu wissen, ob dort nicht ähnliche Schwächen passieren. In Wirtschaft und Politik passieren sie trotz vorhandenem PR Personal jedenfalls immer wieder und warum sollte Hertha da eine Ausnahme sein!?
Entschuldigen soll das nicht die Pannen, nur etwas relativieren.

Ob Hertha nun von Berlins Ruf profitiert oder nicht ist eine Diskussion ,die mir viel zu viel mit Klischees behaftet ist.
Hertha wird als der führende Verein der Hauptsstadt wahrgenommen, aber auch Union profitiert vom Hauptstadtruf,egal wie er ist.

Ich will es mal krasser ausdrücken, wäre Hertha in halle beheimatet, würde Hertha vom Interesse außerhalb vom Umkreis Halle kaum interessant sein.

Hertha ist auch deshalb bekannt, weil sie eben ihre stellung gerade in der größten deutschen Stadt und der Hauptstadt haben. Hertha profitiert von Berlin ,egal wie der Ruf von Berlin ist.
Das war auch schon zu Mauerzeiten nicht anders, wo es auch die lange Unterstützung von Axel Springer war, die den Verein nach außen im „Leben“ ließ. Doch Axel Springers Liebe galt Berlin und dadurch Hertha ,nicht umgekehrt!

Berlin zieht egal,ob diie S bahnen fahren oder nicht, oder trotz BER Besucher an wie keine andere deutsche Stadt. Ein Besuch der Stadt Berlin mit einem Auswärtsspiel des Vereins XY ist eher möglich als ein Besuch eines Auswärtsspiels in Mainz oder Freiburg oder Nürnberg ohne diesen netten Städten zu nahe zu treten.
Und Hertha in der 1.lIga verhilft der Stadt zu noch mehr dieser Besucher,die nicht als organisierte Fangruppen zu fast jedem Spiel fahren.
In diesem Rahmen gibt es auch ein Geben und Nehmen von der Stadt und Hertha.

lg sunny


Dan
4. Juni 2013 um 9:05  |  172057

@Kamikater // 4. Jun 2013 um 01:27

Mit dem Fanbeauftragten habe ich auch gelesen. Deshalb meine Anmerkung das er wohl den Torwarttrainerjob an den Nagel gehangen hat.
—–

Bei dem „miefig piefig“ – Geruch habe ich immer ein „Problem“. Ich kenne eigentlich aus den 80er was wirklich miefig piefig in den Hinterzimmern bei Hertha BSC und den damaligen MV’s war bzw. sein konnte.

13 Jahre in den man sich ca. ab 1997 mit viel Geld aus der Asche erhob, hatte ich das Gefühl, dass miefig piefig kein Attribut von Hertha BSC war. Wenn man die geschaffenen Strukturen sieht, kann ich das ebenfalls nicht nachvollziehen.

Ich für meinen Teil halte diesen miefig piefig „Vorwurf“ eher für einen Rückfall in alte Vorurteile, weil der ausbleibende sportliche Erfolg an Personen festgemacht wird und die wirtschaftliche Lage erst an zweiter Stelle steht.

Die Diskussion hat gezeigt, dass man was ändern kann ggf. muß, aber das man nun wieder am ausgtrocknetem Brunnenboden angekommen sein soll? Nee.

Es muß nur eine Symbiose zwischen Vergangenheit und Moderne gefunden werden.


4. Juni 2013 um 9:11  |  172058

Dan // 4. Jun 2013 um 09:05:

„Es muß nur eine Symbiose zwischen Vergangenheit und Moderne gefunden werden.“

Das ist des Pudels Kern!


Freddie1
4. Juni 2013 um 9:27  |  172060

Hallo @dan
Finde auch, dass der Vorwurf der „Miefig-Piefigkeit“ eher von Leuten kommt, die sich nicht wirklich mit der aktuellen Hertha beschäftigen, sondern lieber ihre alten Feindbilder pflegen. Meine aber nicht @kamikater damit.

Hast dir als neues Mörkendeising schon den Goldbarren zugelegt? 😉


Kamikater
4. Juni 2013 um 9:30  |  172061

@Dan
Dem ist nichts hinzuzufügen 😉

@King – nächstes Thema
„Karriereleiter oder Hamsterrad“ – eine offene Diskussion von Kraule und Ursula

*Kommt, der musste mal raus 😆


Dan
4. Juni 2013 um 9:42  |  172062

@Freddie1 // 4. Jun 2013 um 09:27

Hmmm. Meine ehrliche Meinung?

1 Gramm Gold kosten zur Zeit 34 – 35 €.

Obwohl ich ganz sicher eine „Macke“ habe, aber bei fast 200% (99 €) mehr für eine Hertha bedruckte Plastikkarte und ein „Kästchen“. Nee ick weeß nicht, vorallem weil der hohe Gewinn wohl auch nicht meinem Verein zu gute kommt.


Freddie1
4. Juni 2013 um 9:44  |  172063

@dan
Okay, danke!
Fand es auch befremdlich, dass dies zum Festpreis angeboten wird und nicht den Täglichen Schwankungen des Goldpreises unterliegt.


kraule
4. Juni 2013 um 9:46  |  172064

dewm // 4. Jun 2013 um 00:27

Hat sich ja schon erledigt, wurde beantwortet….. mein schöner Ignore Button……. 😉

Ich bin mir inzwischen nicht einmal sicher ob mehr Präsenz der Hertha in den Bezirken ausreicht…….
Da denke ich mir jetzt, geht es den Leuten meist so wie mir, wenn ich einen Info-Stand der CDU sehe……

Das ist ein Job für Profis! Hertha ein Facelifting zu verpassen, unter Berücksichtigung der „Traditionen“ etc.
Aber braucht grundsätzlich eine neue Ausrichtung. Frage man doch einmal Leute die Hertha nicht mögen (die wird es natürlich immer geben. Niemand ist jedermanns Liebling!), man bekommt häufig und immer noch, zur Antwort:

Betrüger Verein
Hertha Frösche
betrunkene Fans
Arrogant
Große Klappe und nichts dahinter

Diese kleine Liste lässt sich umfangreich fortsetzen.
Heißt der, der negative Mief, der Vergangenheit haftet uns noch immer an.

Schnell hilft hier nur wirklich, der sportliche Erfolg.
Dem Erfolgreichen wird vieles verziehen, dem Starken folgt man gerne.

Wie gesagt ein Job für Profis das zu ändern, für gute Profis, sehr gute Profis………


4. Juni 2013 um 9:47  |  172065

@Dan wegen Gold“barren“:

Sehe ich genauso:

35,00 Euro plus Schatulle für 9,00 Euro = 44,00 Euro plus Plastikkarte – da sind 99,00 Euro etwas zuviel – bei 75,00 Euro hätte ich darüber nachgedacht, Porto komt sicherlich auch noch dazu.


Dan
4. Juni 2013 um 10:01  |  172066

@Freddie1 // 4. Jun 2013 um 09:44

Doch der Preis soll angeblich ggf. in 15 Minuten Einheiten angepasst werden, aber wohl nur nach oben. 😉

„Möglichen Kursschwankungen wird Rechung getragen, indem der Preis alle 15 Minuten auf der Webseite von Branded Gold aktualisiert wird. “

—–
Meine nächsten Märchendeising Anschaffung werden wohl die demnächst rauskommenden

HER
THA
NER

T-Shirts mit unterschiedlichen Spieler / Trainer Konterfeis sein.

http://www.flickr.com/photos/75799042@N04/8757897901/

Ichn finde die ein klasse Idee und wenn Hertha BSC so richtig schlau ist, dann versucht sie noch paar Rechte von EX-Spielern zu ergattern, denn wer würde nicht gerne mit den Konterfeis seiner alten „Helden“ wie

Erich Beer
Erwin Hermandung
Lorenz Horr
Luggi Müller
Uwe Kliemann
Gabor Kiraly

rumlaufen. Es gab doch mal die Wahl zur Jahrhundert-Elf. Wäre doch mal ein Ansatz um die sicheren Verkaufsschlager – Kandidaten rauszufiltern.


4. Juni 2013 um 10:11  |  172067

HANNE SOBEK!


kraule
4. Juni 2013 um 10:14  |  172068

@Dan

Guten Morgen.

Diese T-Shirts sind ja ganz nett, aber was für „Insider“, oder?
Steigert in keinster Weise das Ansehen des Vereins.


Start-Nr.8
4. Juni 2013 um 10:19  |  172069

Das beste, was Hertha m.E. tun kann um Image, Interesse und Bekanntheitsgrad zu steigern ist, den Heimvorteil durch deutlich mehr Events in der Stadt zu steigern. Diese Kieztour letztes Jahr war ein Anfang, wobei ich gar nicht Auftritte der Bundesligaspieler meine.

Warum steht nicht auf jedem Berliner Straßenfest eine Hertha Torwand und ein Hertha Fußballkäfig? Es gibt hunderte Anlässe, wo man präsent sein könnte und den Spaß am Fußball aufzeigen könnte. Dafür braucht es vor Ort keine Stars, sondern Trainer oder Animateure.

Warum gibt es nicht eine Hertha Fußball-Challenge in so aufgebauten Käfig-Kleinfeldern oder Beachsoccer für jedermann? Einfach mit Freunden oder Kollegen Mannschaften zusammen stellen und bei der Hertha Challenge spielen. Das geht überall: im Stadion, auf dem olympischen Platz, überall in der Stadt. Dazu laute Musik und ein paar szenige Getränke und fertig. Das kann man ggf. auch mit public Viewing bei Auswärtsspielen kombinieren.

Man kann auch vor Ort in die Schulen gehen und dort Fußball AGs organisieren. Dafür braucht es nur ein paar coole Fußball-Animateure und man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Nachwuchsförderung und -Sichtung zum Einen und Imageverbesserung zum Zweiten. Wenn da einmal im Jahr pro Bezirk ein Hertha-Fußball-AG-Treffen mit Turnier und 1-2 Stars, cooler Musik, einem T-Shirt oder so für Jeden stattfindet, dann hat man die Jungs in der Tasche, da bin ich sicher.

Es ist so einfach und kostet vergleichsweise wenig Geld!

Ich ärgere mich da schon lange über die Fantasielosigkeit bei Hertha.


Dan
4. Juni 2013 um 10:20  |  172070

@kraule // 4. Jun 2013 um 10:14

Das war auch eher OT, wo ich MEINE nächste Kohle versenke. 😉


4. Juni 2013 um 10:24  |  172071

@Dan

Diese HER-THA-NER-T-Shirts mit dem Konterfei eines Spielers – wer´s mag . . .

Wäre es nicht eine Idee, die Möglichkeit anzubieten, ein eigenes Portrait auf dieses T-Shirt drucken zu lassen – mehr Identifikation geht ja fast schon nicht mehr, als mit stolzgeschwellter oder silikongestärkter Brust „sein“ HERTHANER-T-Shirt spazieren zu tragen?


Dan
4. Juni 2013 um 10:27  |  172072

@wilson // 4. Jun 2013 um 10:24

Die Idee habe ich schon längst an Hertha geschickt. 😉

Aber schön das Dir das auch sofort eingefallen ist.


Dan
4. Juni 2013 um 10:30  |  172073

P.S. @Wilson

Mit Hinweis, dass es über den Online-Shop mit einem hochladbarem JPEG geregelt werden kann.


scorerking
4. Juni 2013 um 10:31  |  172074

Richarg Golz ist ein wirklich intelligenter und in meinen Augen sympathischer Typ.
Das ist lange her, dass ich gegen ihn getroffen habe, wenn auch nur beim normalen Fußballspielen im Göschenpark.
Als ich nach Tegel wechselte, war er schon lange in Hamburg.


fechibaby
4. Juni 2013 um 10:32  |  172075

@soziales Engagement

Man könnte bei Hertha doch so etwas ähnliches machen Der Hambuger Weg:
„Der Hamburger Weg ist ein Paradebeispiel für vorbildliches soziales Engagement von Sport und Wirtschaft.“ Das sagte der Hamburger Bürgermeister.

Wahrscheinlich gibt es aber in Berlin kaum Firmen, die ein Interesse hätten, mit Hertha solch eine Aktion zu machen!?


4. Juni 2013 um 10:40  |  172076

@Dan
Und Du hast das bestimmt anhand eines Andreas-Ottl-Bildchens schon mal vorgeführt . . .

@Golz
Interessant die Anmerkung im MoPo-Artikel zur Verpflichtung von Golz – und ich darf mal zitieren:

„Zudem war im Anforderungsprofil vermerkt, dass der Neue eine Persönlichkeit mitbringen möge, um vor allem dem extrovertierten Stammtorwart Thomas Kraft mit mehr Distanz und mehr Bestimmtheit gegenüber zu treten. Kraft ist für seine lautstarken Brüll-Attacken gegen Teamkameraden bekannt. Luhukay möchte, dass es in diesem Bereich künftig konstruktiver zugeht.“

Das ist deutlich.
Zudem hat Kraft jetzt jemandem, zu dem er aufschauen kann muss 😉


ubremer
ubremer
4. Juni 2013 um 10:40  |  172077

@Torwarttrainer

Hertha BSC bestätigt die Verpflichtung von Richard Golz per Medienmitteilung. Auszüge:

Richard Golz (44) ist neuer Torwarttrainer bei Hertha BSC . . . „Ich freue mich sehr auf diese spannende, anspruchsvolle Aufgabe bei Hertha BSC und im Team von Jos Luhukay“, sagt Richard Golz, „dazu bin ich natürlich unheimlich froh, wieder in meine Heimatstadt Berlin zurückzukommen.“

Michael Preetz, Geschäftsführer Sport: „Richard Golz passt hervorragend in unser Trainerteam, unsere Torwarte um Thomas Kraft werden von seiner großen Bundesligaerfahrung mit Sicherheit profitieren.“

„Richie“ . . . ist im Besitz der Trainer A-Lizenz und belegte diverse Torwarttrainer-Fortbildungen. In Hamburg war der Familienvater (zwei Kinder) auch für die Torwartausbildung von der U 15 bis zur U 23 zuständig.

Der Morgenpost-Text zum Thema inklusive der Auswirkungen für die Torwarte Kraft, Burchert und Sprint – hier

@herthaner, @papa und @freddie,

Danke für die Anmerkungen. Zumindest in der Online-Version ist nun von Herrn Gersbeck und dem SC Tegel die Rede 😉


Dan
4. Juni 2013 um 10:54  |  172078

@wilson // 4. Jun 2013 um 10:40

Mann, Dich kann man aber mit garnüscht überraschen.

Das mit Ottl ist aber gescheitert, der Upload war zu langsam und es ging nicht vorwärts sondern nur seitlich bzw. nach hinten los.


4. Juni 2013 um 10:56  |  172079

@Dan

😆


sunny1703
4. Juni 2013 um 11:00  |  172080

So ein Goldkärtchen ist ein Geschenk oder etwas für jemanden der meint das als zusätzliches Vereinsutensil haben zu müssen.

Wer in Gold investiert muss sich bewusst sein, dass der Goldpreis nach einer kaum enden wollenden Rallye nach oben in den letzten sechs Monaten auch schon wieder 25 % nachgegeben hat.

Doch nicht nur die Nachfrage bestimmt den Goldpreis bei uns, sondern auch der Wechselkurs zum US Dollar, der aber innerhalb einer gewissen Bandbreite relativ stabil in der letzten Zeit ist, trotz Eurokrise.

Einige Krügerrand oder Maple Leaf Feinunzen können eine kleine Beimischung für ein Depot darstellen, doch ansonsten für den Kleinanleger eher Finger weg, zu viel Spekulation !!

lg sunny


4. Juni 2013 um 11:20  |  172081

@fechibaby // 4. Jun 2013 um 10:32 wegen „soziales Engagement“:

„Man könnte bei Hertha doch so etwas ähnliches machen Der Hambuger Weg:

“Der Hamburger Weg ist ein Paradebeispiel für vorbildliches soziales Engagement von Sport und Wirtschaft.” Das sagte der Hamburger Bürgermeister.

Wahrscheinlich gibt es aber in Berlin kaum Firmen, die ein Interesse hätten, mit Hertha solch eine Aktion zu machen!?“

Siehe http://www.berliner-freunde.org/


Dan
4. Juni 2013 um 11:29  |  172082

@sunny1703 // 4. Jun 2013 um 11:00

Boah @sunny, dass ist doch jetzt nicht Dein Ernst, eine Anleger-Warnung zu einem 200% über den Marktpreis liegendem Produkt abzugeben?

Natürlich ist das nur was für Fanartikel-beknackte Leute wie mich 😉 . Aber da geht der Marktpreis nicht über den Goldwert, sondern über die Limitierung und die Nummer.

Was glaubste was mir der eine oder andere schon für meine limitierte Original Autograph Marcelinho #79 ( 79 Hertha – Tore) Trading Karte geboten hat. 😉


catro69
4. Juni 2013 um 11:30  |  172083

So jetzt icke ooch noch.
Hab @Dans Blogaufmacher gestern jungfräulich vorgefunden und den Fehler gemacht erst zu lesen, hat mich ein „Gold“ gekostet, dann rief Madame „Essen“ und das Familienabendprogramm wurde eingeläutet. Denke mir nichts Böses und finde heute morgen über 150 Einträge, jeder lesenswert, viele lang, keiner langatmig.
Ich kombiniere: Gutes Thema! Danke @Dan!

Als blau-weiße Spezi(e)s sind wir uns ja auch gedanklich recht nah, also werde ich kaum was sonderlich Erhellendes beitragen können.
Mir sind folgende Gedanken wichtig, die meisten davon wurden schon genannt, doch das macht sie nicht unwichtiger.

– Wir, also Fans und Mitglieder, repräsentieren den Verein an „vorderster Front“. Auf Arbeit, in der Schule, im Urlaub, beim Sportverein, im Töpferkurs… Wir können durch unser alltägliches Verhalten, in Kombination mit offen gezeigter Herthaidentifikation (Wimpel am Arbeitsplatz, Fahne/Aufkleber am Fahrzeug, Vereinsnadel/pin am Revers, Trikot beim Sport…), das Ansehen unseres Vereins steigern. Kostet den BSC erstmal nichts und wo viele nette Herthafans sind, wird wahrscheinlich auch ein netter Verein hinterstecken – so meine Denke.

– Das Einlaßproblem muß gelöst werden. Ab fünf Minuten Wartezeit fange ich an mich zu ärgern, wie oft ich länger als zehn Minuten anstand, kann ich nicht beziffern, doch das ist ein Unmut, der sich seit sehr langer Zeit angestaut hat. Für Gelegenheitsbesucher sicher ein Grund für ein „Scheixx Verein“. Ich weiß, es gibt Bemühungen, wie „Happy Hour“ oder Mitgliederzugang, um die Situation zu normalisieren, doch wirklich glücklich bin ich damit noch nicht.

– Unsere Medien (rbb, die Berliner Presse) mehr in die Pflicht nehmen über Herthas hervorragende Jugendarbeit zu berichten. Was den Jugendfußball angeht, sind wir der Hauptstadtclub, da macht uns doch keiner was vor, höchstens nach. Bevor also ne Spieltags-PK beginnt, könnte @pbohmbach erstmal einen Ausblick auf die anstehenden A-, B-, C-, Jugendspiele geben und welche Jungherthaner gerade mit welcher U-N11 unterwegs sind.

– Unsere Medien (HerthaTV, HP, Stadionheft) finde ich schon recht gelungen, ist halt ne Geschmacksfrage, ob man besonders lobenswerte soziale Engagements besonders hervorheben muß, damit sie bemerkt und wahrgenommen werden.
Mir würde ne Serie „Jugendspieler der Woche“ gefallen, klar, da steht dann auch nur Schule, Hobby, etc., aber vielleicht mit nem Ex-Profi an der Seite, als Doppelinterview, könnte es doch interessant, bzw. amüsant sein.

– Das leidige Thema Berlin, ob nun als „Namensfortsatz“, oder als Marketingstrategie.
„Aus Berlin – Für Berlin“ ist ein tolles Statement, Motto, Slogan. Es unterstreicht Fankultur (support your local team) und Jugendarbeit. Es zeigt unseren Anspruch unsere Stadt zu vertreten. Nach ein paar Fehlschüßen (playberlin, Hauptstadtclub) ein echter Volltreffer!
Den Verzicht auf den Zusatz „Berlin“ durch die Fahne pur als Logo und die häufigen Beschwerden bei deutschen Zeitungen und Fernsehanstalten bei „Falschnennung“ finde ich lächerlich. Fahne pur ist toll, das fehlende „Berlin“ wird nicht vermißt, andererseits hat es mich auch nicht gestört.
Spätestens wenn wir wieder international auftreten (also nächstes Jahr 😉 ), sollte der Zusatz aber wieder „erlaubt“ sein. Im Gegensatz zu Celtic oder Arsenal oder Sporting oder Betis oder Juventus, weiß eben nicht jeder, woher die Hertha kommt. Keiner der vorgenannten Clubs trägt einen Hinweis auf seine Herkunft im Wappen oder Namen und doch regt sich von denen niemand auf, wenn man die Stadt einfach „dranhängt“, oder?

Puh, ganz schön lang geworden, sorry,
bleibt Blauweiß!


L.Horr
4. Juni 2013 um 11:32  |  172084

…. bezüglich Hertha gibt es eine „Ist-Situation“ und bei der daraus abgeleiteten Frage muß das „besser“ definiert werden.

Für die Einen wird das „besser“ durch das Festhalten an Traditionen definiert ,
Andere hingegen wollen , das Hertha ein Spiegelbild des realen Berlins wird .

Diese beiden Pole , so scheint es zumindest , vertreten Ihre Argumente im Ausschlußverfahren , wollen das Eine durch das Andere ersetzen und umgekehrt.

Ich halte das vereinte Nebeneinander dieser Pole für den Schlüssel.

Die Puristen z.B. halten dogmatisch an ihrer elitären Denke des Vereinsnamens , ohne den Zusatz Berlin , fest und setzen einfach mal voraus , das der Fußballinteresssierte in Peking gefälligst mit dem puren Namen Hertha zurecht kommt.

Der Gegenpol widerum möchte den Namenszusatz beibehalten um Hertha´s überregionale Vermarktungschancen zu erhöhen.

Welche Ausschlußkriterien verhindern vermeintlich , das Fank Zander seine Hymne weiter trällert und dennoch auch junge Musikkultur Einzug hält.

Warum kann man den Eckkneipen-Mief nicht zusammen mit ner Szene-Kultur bestehen lassen ?

Ohne über Werte urteilen zu wollen , Hertha muß dem Menschen als Projektionsfläche dienen und wenn der Anspruch ist ganz Berlin zu verteten ,
dann braucht es ebend eine Fan-Toleranz welche reichlich Unterschiedlichkeit zulässt.

Unabhängig von Hertha hat ebend auch Berlin ein deutschlandweites Image-Problem.
Die Wessies haben schon immer auf diese andersartige Inselstadt mit Argwohn reagiert ,
die Ossies hingegen hatten unter der bevorzugten Hauptstadt der DDR im Alltag mehr zu leiden.

Das will auch erstmal aufgearbeitet werden und will Hertha der Hauptstadtverein sein , muß man ebenso wie umgekehrt auch mal Berlil mitschleppen .

LG


sunny1703
4. Juni 2013 um 11:41  |  172085

@Dan

nein, aber wer auf die seite des Verkäufer über die HerthaSeite gelotst wird, könnte ein gesteigertes Interesse an der Wertanlage Gold bekommen. Dem wollte ich hier nur einige Infos geben. Sammlerwerte, das sind für mich Rätsel. Neben mir hat ein Plattenladen aufgemacht, die verkaufen die Scheiben für stolze Preise, die kaufen auch an, aber diese Preise sind dann nicht mehr so stolz! 🙂

Ich werde wohl meine Plattensammlung behalten und vererben, sie jedoch vermutlich nie wieder hören!

Oder meine Briefmarkensammlung,.laut Bewertugnsbücher in einem 5stelligem Bereich wert, wollte mir händler für nicht mal 1000 euro abkaufen.

lg sunny


Alter Dampfer
4. Juni 2013 um 11:43  |  172086

Was hat Hertha, was die anderen Vereine nicht haben?
Ein ganz besonderes Stadion, auch wenn viele meckern, dass ein „richtiges“ Fussballstadion her müsse.
Aber jeder kennt das Gänsehautgefühl, wenn er / sie von der S-Bahn aus die Silhouette am Spieltag sieht, unter den Ringen durch und ins Stadion eintritt.
Leute, wir haben einen einmaligen Platz! Wir müssen uns nicht jedes Jahr an einen neuen Namen von einem Sponsor gewöhnen – Hand aufs Herz: Trolli-Arena? Imtech? Coface? wer will das?
Wer mal in Barcelona war: Der Wow-Effekt stellt sich hier erst ein, wenn man über unzählige Treppenstufen in einem hässlichen Betontreppenhaus nach oben geklettert ist, das alles mögliche sein könnte – Bürohaus, Parkhaus etc. Erst, wenn man nach draußen kommt und den Blick in das unfassbare Stadion hat, wird es richtig gut.
Also: Pro Olympiastadion!

Pro Gutes tun und sprich darüber: Es gibt doch Stiftungen der Spieler (Maik Franz etc), das kann doch noch mehr nach außen getragen werden.
Vielleicht kann jeder der Spieler eine Patenschaft für eine gute Sache oder auch eine Jugendmannschaft eines Berliner Vereins übernehmen.

Pro Marketing: Warum gibt es zu vielen Vereinen in der Bundesliga und auch europaweit Fussballreisen und warum ist Hertha da nie vertreten? Mensch, Berlin ist doch viel attraktiver als Stuttgart oder Dortmund! Ich war über eine solche Reise (Tchibo!!!) in Barcelona, drei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel plus billigstes Ticket (54!!! Euro!!!) im Camp Nou für einen machbaren Preis.

Pro Marketing: Was kann man mit den vielen Touristen machen? Auf dem Rückweg vom Braunschweig-Spiel sass in meiner Bahn eine große amerikanische Jugendgruppe, die das Spiel angesehen hatte und sich ordentlich mit Schals und Trikots eingedeckt hat. Gibt es für Touristen Willkommshefte der Stadt? Könnte man da einen 10%-Ermäßigungsschein für Tickets oder Einkäufe des Fanshops reinpacken?

Pro Jugend umsonst zu Spielen! Verein des Monats auslosen, Jugendabteilung hat freien Eintritt?

Und ansonsten? Ärgert sich eigentlich niemand über den Hertha-Shop im Hauptbahnhof? Ich fühle mich beim Ticketkauf immer wie ein Junkie, der zu seinem Dealer wieselt. Konspirativ, versteckt und dunkel. Verirren tut sich nur der dahin, der auf seinem Weg zum Bahnhof tief in Richtung Hamburg falsch abbiegt. Warum nicht Bahnhof Friedrichstrasse? Heller, frequentierter…. Was ist mit dem Flughafen geplant? Sollte er je eröffnet werden, gibt es dann einen kombinierten Hertha / Eisbären / Alba / Füchse etc Shop?

Und last but not least – warum hat Hertha eigentlich ein so schlechtes Standing in der Sportpresse? Mein Sohn hat früher BravoSport gelesen, und das einzige Mal, dass mir Hertha aufgefallen wäre, war 2008/09, als die Zeitschrift nicht drum herum kam, Hertha als Titelaspirant durchzuchecken.

Vielleicht ein paar Sachen, die man überdenken könnte?

Zu lang für ein Debüt, ich weiß….


Ursula
4. Juni 2013 um 11:49  |  172087

@ Kamikater um 9:30 Uhr, das wäre doch
zu einseitig!

Würde „rum gepöbelt“ werden, wäre doch
„Uschi-Puschi“ oder besser bekannt als
„Pöbel-Uschi“ um Längen vorn….

Würde eloquenterweise mit geschliffenem
Florett gefochten, mit Argumenten, hätte
doch der “andere User” klare Punktvorteile!

Außerdem kann ich keine “grünen Fratzen”…

….möchte sie allerdings auch nicht erlernen!
Deinem Wunsch in etwa entsprochen “Kami”!?

„Kommt, der musste mal raus“…..

By the way finde ich ehrlich, dass Hertha
z. Z. ALLES richtig macht! Für Umbrüche
und echte Veränderungen, Marketing und
Sponsoren z. B., bedarf es neuen Personals,
nicht besseres oder innovativeres, NEUES,
anderes Personal!! Unbelasteter, eben nicht
durch unnötige Abstiege und damit verbunden
verloren gegangener Akzeptanz, vorbelastet….

Professionelle PR-Beratung wäre zuzüglich
ein positives Zeichen und grundsätzlich ein
Mittel der Wahl, usw., usw., usw….

Ein “KOMPETENZTEAM”, in dem auch
qualifizierte “Ehemalige” mitwirken sollten!
Bin im Wesentlichen auch bei „catro69“!

Aber wie für echte “Spielerverstärkungen”, wie
eben auch für Veränderungen “an der Spitze”,
fehlt nicht nur die Bereitschaft, eben bekannter-
maßen auch die Kohle! Leider!


kraule
4. Juni 2013 um 11:53  |  172088

:mrgreen:


teddieber
4. Juni 2013 um 11:57  |  172089

Mahlzeit @ll
Erfolg macht sexy. Nur das mobilisiert die gelegenheits Zuschauer.
@Dan hat schon recht das zB mit mehr Radiowerbung man auf sich aufmerksam machen kann.
„Training im Kiez“ muss wieder aktiviert werden, mindestens 4x im Jahr sollte das stattfinden. Da es ja auch Pokalwochenenden gibt, wird da wohl auch eine Kapazität frei. 😉
Diese Käfigspiele sind natürlich auch gut, sollten aber zu einer Uhrzeit starten wenn auch Schüler aus Ganztagsschulen Schluss haben. Im Winter kann man in die Hallen gehen. Es wird den Vereinen auf Grund der knappen Hallenzeiten für Jugendmannschaften schwer fallen, doch zB im MV Königshorster Str, gibt es eine Halle mit Zuschauerrängen.
ICh verstehe einige auch nicht die Frank Zander´s Lied als miefig empfinden. Guckt Euch die Ostkurve an bei dem Lied, wenn das Lied so schlimm wäre würden keine Schals in den Himmel gestreckt werden. Fahrt doch mal nach Liverpool oder Glasgow und erklärt den Fans sie sollen nicht mehr „You´ll never walk alone“ singen.
PR von draußen ist mit Vorsicht zu genießen, denn wer denkt nicht mit grausen an die Schwabenconnection und „play Berlin“?!
Hertha macht nicht viel Falsch mit dem Umgang der Fans. Das beste Beispiel ist am 8. Juni mit dem Fantreffen, leider kann ich da nicht anwesend sein.
Es liegt auch an uns Fans Hertha in ein gutes Licht zubringen.


sunny1703
4. Juni 2013 um 11:59  |  172090

Ich komme gar nicht dazu meine eigenen Gastbeiträge zu schreiben. 🙂

@Lenz

Das mit dem piefigen miefigen Berlin ist für mich sorry Quatsch. Na klar wir haben unseren Wowi mit unserem BER,aber dafür haben die reichen hamburger ihr Elbphilharmoniedesaster und anderswo gibt es andere Probleme,Stuttgart 21 usw.

Es gab in der DDR wohl einen ziemlichen Neid gegenüber den Berlinern aber auch einen Drang in die Stadt zu ziehen. Und bei uns im Westen,piefig,miefig, naja vielleicht noch in den 50ern, doch da war es überall so, aber dann ging es hier doch gerade für junge Menschen ab, wir waren Anlaufpunkt für alle die mal ein anderes Leben probieren wollten, die dem Bund entfliehen wollten usw. 68er,Hausbesetzer, andere Bewegungen,immer in Berlin stark vorhanden.
was die Wessis störte, waren die Berlin Zulage die wir hier ausbezahlt bekommen haben und die Gelder,die der Bund an uns zahlte.

Doch die gleichen Leute meckern auch über den Soli der den „Ossis“ in den rachen geschmissen wird.

Damit nicht wieder die Deutschen dafür herhalten müssen, gleiches gibt es Belgien,in Frankreich, in Spanien,in Italien und und……!

lg sunny


Better Energy
4. Juni 2013 um 12:22  |  172091

Na hier kommen ja Vorschläge!

Wenn man also Hertha BSC nicht als „Hertha BSC Berlin“ bezeichnet, ist man also Traditionalist. Gemäß dem Vorschlag der Nicht- Traditionalisten müsste sich doch dann Hertha als „Hertha BSC Berlin aus der Stadt Berlin des Landes Berlin“ bezeichnen.

Da kommt aber dann sicher der Hinweis auf den Duden und die Semantik der deutschen Sprache. Genau deswegen kann es für jemanden, der der deutschen Sprache mächtig ist, nur heißen: HERTHA BSC. Ohne Berlin als Zusatz.

Der weitere Vorschlag war die Umbenennung des BSC zum Ball Sport-Club. Da hat sicher der Salzburger/Leipziger etwas dagegen, hat er sich doch sicher das „Ball“ im Namen schützen hat lassen. Oder sollte das der Hinweis sein, daß Berlin auch ein Mateschitz-Konstrukt benötigt?

„Normalos“ bei Hertha? Da ist doch unsere alte Dame viel zu schrullig und tolerant als daß es überhaupt „Normalos“ geben kann. Hertha ist doch eher das, was Berlin ausmacht: vielfältig vom Ab-und-zu-Stadiongeher bis zu den Alles-Auswärtsfahrern, vom Trikotträger bis zum Anzugträger, vom Immer-Sitzer bis zum Immer-Steher. Und keinen regt es auf… Das ist Hertha!

Im Übrigen habe ich bisher den Spruch vom „Eventpublikum“ bei Hertha auch im Februar nicht gehört. Eben das ist Hertha!

Die Tennisballaktion gehörte zu den kreativsten Momenten der dort stattgefundenen Demonstration zu 12:12 bei dem Paderbornspiel. Das dazugehörende Plakat lautete bekanntlich: „Tennispublikum? Nicht mit uns…“

Und was eine Demo ist, sollte eigentlich jedem bekannt sein. Wenn die Medien nur die Hälfte darüber berichten (also nicht auf das Spruchband eingehen), dann haben sie die Nachricht mindestens verfälscht. Oder sollte damit der Unterbau geliefert werden, Demos und damit die Meinungsfreiheit abzuschaffen?


cameo
4. Juni 2013 um 12:45  |  172092

Heynckess geht in den verdienten Ruhestand.


Freddie1
4. Juni 2013 um 12:54  |  172093

@better energy
Zum letzten Absatz: nö, ist mir zuviel Verschwörungstheorie a la Orwell.

@Hertha auf Straßenfesten
Ja, liegt aber nicht allein an der alten Dame. Die Veranstalter des Festes müssen einladen, Hertha kann sich nicht selbst einladen

@cameo
Hat er sich verdient


4. Juni 2013 um 12:56  |  172094

@Cameo

Quatsch….er macht Urlaub


Traumtänzer
4. Juni 2013 um 13:10  |  172095

@Freddie1
Mit Verlaub, aber Hertha kann sich darum bemühen, an Straßenfesten teilnehmen zu dürfen – da muss man nicht immer auf eine Einladung warten.

Blau-weißes Torwandschießen auf allen Strassenfesten wäre natürlich der Hammer! Und so vglw. simpel umzusetzen.


Dan
4. Juni 2013 um 13:11  |  172096

@cameo // 4. Jun 2013 um 12:45

Außer Hertha BSC in diesem Jahr zur Meisterschaft zu führen gibt es wenige Herausforderungen noch. 😉
—-
@Freddie1

Meinste Hertha BSC wird auf den Spandauer Weihnachtsmarkt eingeladen? Fläche musste mieten.

Meine Meinung. 😉


pax.klm
4. Juni 2013 um 13:14  |  172097

sunny1703 // 4. Jun 2013 um 11:59

was die Wessis störte, waren die Berlin Zulage die wir hier ausbezahlt bekommen haben und die Gelder,die der Bund an uns zahlte.

Sollte SO aber nicht stehenbleiben, denn die Berlinzulage , diese 11 % waren nötig um neue, junge Arbeitnehmer nach Berlin zu locken und das miese Lohnniveau anzuheben, es halbwegs auf Bundesniveau zu heben.
Noch heute leiden die Arbeitnehmer hier, sie haben im bundesweiten Vergleich mit das schlechtste Lohnniveau!

Und es war ein billiger Dorn in den Augen des Sozialimus „des real exestierenden…“!


4. Juni 2013 um 13:15  |  172098

Und wegen dieser Nicht-Nachricht beruft Josef Heynckes eine Pressekonferenz ein?


4. Juni 2013 um 13:18  |  172099

Und was mich an den Wessis störte, war deren zahlreicher Zuzug nach Berlin, nur um sich der Bundeswehr zu entziehen.

Immer erst über Berlin meckern, aber dann die Vorzüge bzw. Vorteile in Anspruch nehmen.


f.a.y.
4. Juni 2013 um 13:18  |  172100

Also so ganz nebenbei macht man einen Auftritt bei einem Strassenfest aber auch nicht. Da muss man zum einen die Fläche mieten, den Käfig mieten, hinfahren, auf- und abbauen lassen, Hostessen/Hosts vor Ort haben, die auch organisiert werden müssen. Versicherung bitte nicht vergessen, falls Opa Pipulke ausrutscht. Etc. pp. Ist ja nicht so, dass die da einfach hinfahren und gut ist. Wenn man die personellen Kapazitäten bei Hertha hat, dann sollte man das aber in jedem Fall machen.

Übrigens muss man natürlich für den u.a. von mir geäusserten Vorschlag Vereine kostenlos ins Oly zu lassen ebenfalls Personal aufwenden. Aber sowas liesse sich in meinen Augen leichter realisieren, indem man die Vereine mehr ins Boot holt.


teddieber
4. Juni 2013 um 13:19  |  172101

@backstreet

Quatsch….er macht Urlaub“
Das glaube ich auch! Es reizt nur noch ein Job und der wird nächstes Jahr frei. 😉


f.a.y.
4. Juni 2013 um 13:19  |  172102

…die zugezogenen „Bundeswehrflüchtlinge“ sind aber in der Regel geblieben, haben hier Kinder bekommen und meckern gar nicht an Berlin rum.


4. Juni 2013 um 13:21  |  172103

@Dan

Vielleicht kann der Spandauer Weihnachtsmacht Hertha BSC die Flächenmiete stunden.

@teddieber

Job als Trainer der Nationalmannschaft oder bei Hertha BSC?


teddieber
4. Juni 2013 um 13:25  |  172104

@wilson
alles ist möglich 😉


4. Juni 2013 um 13:25  |  172105

@f.a.y. // 4. Jun 2013 um 13:19:

„…die zugezogenen “Bundeswehrflüchtlinge” sind aber in der Regel geblieben, haben hier Kinder bekommen und meckern gar nicht an Berlin rum.“

Dann ist es ja gut 🙂


fechibaby
4. Juni 2013 um 13:28  |  172106

@Alter Dampfer // 4. Jun 2013 um 11:43

„…gibt es dann einen kombinierten Hertha / Eisbären / Alba / Füchse etc Shop?“

Solch einen gemeinsamen Fanshop von Hertha, Eisbären und Alba gab es schon im Ostbahnhof.
Der wurde aber wieder geschlossen.

@herthabscberlin1892 // 4. Jun 2013 um 11:20

Die Aktionen der Berliner-Freunde verlaufen doch aber fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit!


sunny1703
4. Juni 2013 um 13:32  |  172107

@pax

Natürlich hast Du mit der Berlin Zulage recht, aber diese klischees gab es im Bundesgebiet bei vielen, insbesondere dort,wo es keinen Bezug zu Berlin gab.

lg sunny


4. Juni 2013 um 13:32  |  172108

Hallo in die Runde, Klasse-Thema! Lese (lesen) mit viel Interesse mit und mache mir Notizen… Danke für Eure „Brainstorm-Mühe“! Tolle Sache.

Noch was für zwischendurch: Haben ein schönes Interview mit unserem neuen Torwarttrainer auf der Homepage – falls es interessiert…

Grüße aus dem Friesenhaus


dewm
4. Juni 2013 um 13:33  |  172109

@King for a day – Fool for a lifetime // 4. Jun 2013 um 01:38

Bin nicht sicher, ob ich mich heute Nacht verständlich ausgedrückt hatte und/oder ich Dich richtig verstanden habe.

Du schreibst nach dem Du mich zitierst Folgendes:

„Also erwartet man von allen Verantwortlichen sich vorbildlich zu benehmen … minimale Ausrutscher werden aufs Böseste bestraft/kritisiert,verurteilt … aber selbst mag man weiterhin des Prolls Aushängeschild bleiben ?!
Ok … Meinungen“

Ich erwarte kein „vorbildliches“ Benehmen. Ich erwarte einen guten Job. Und jedem der mit mir darüber ins Gespräch kommt, erkläre ich an Hand vieler Beispiele, warum ich den Job „der Verantwortlichen“ der letzten Jahre im Kontext nicht schlecht finde. Hin und wieder war ne Entscheidung (im Rückblick) falsch oder es gab einen Fauxpas. Aber wenn ich mein Leben betrachte vor allem meinen Job, in dem ich auch gewisse Verantwortungen trage, war ich rückblickend sicher nicht besser. Also woher sollte mein Recht der „Verurteilung“ kommen? Kritik? Warum nicht. Böse? Ach sooo böse bin ich gar nicht… Aber weshalb sollte der Verein Hertha B.S.C. und damit irgendwie auch ich als winziges Teilchen des Ganzen „des Prolls Aushängeschild bleiben“ oder sein? Sehe keinen Zusammenhang. Jedoch Hertha ist ein Verein aller Berliner und nicht einer qualifizierten Elite. „Prolls“ (ich nehme den Begriff mal auf) gibt es reichlich in unserer Stadt. Somit werden sie auch Teil unseres Vereins sein. Wie sollen wir das verhindern? ABER: DAN hat es im Laufe der Diskussion geschrieben. Das „prollige“ oder besser die „miefig piefige Hinterzimmerkultur“ ist Geschichte. Und diese Geschichte gehört zur Tradition. Und die, Du schreibst es selbst:

„Tradition schön und gut … irgendwann fängt ‘ne neue Tradition aber auch mal an“

geht immer weiter, weiter und weiter. Deshalb sind wir ja ein „Traditionsverein“. Strukturen und Personen in und um den Verein wechseln und/oder entwickeln sich. Wohin? Mal sehen. Sollen wir aber die Geschichte verleugnen? Oder uns schämen? Ich achte die Historie und kokettiere hin und wieder nicht ohne Augenzwickern mit dieser… Es hat was auf 120 Jahre zurückzublicken. Die Zukunft wird doch eh rosig…


Dan
4. Juni 2013 um 13:39  |  172110

@Wilson

Stunden? Wir sind in Spandau und nicht in Berlin. 😉


driemer
4. Juni 2013 um 13:47  |  172111

sunny1703 // 4. Jun 2013 um 11:59

„Es gab in der DDR wohl einen ziemlichen Neid gegenüber den Berlinern aber auch einen Drang in die Stadt zu ziehen.“

@sunny, damit irrst du gewaltig. Nach Berlin zu ziehen war keineswegs ein Drang. Nach Berlin konnte man über Jahrzehnte nur einheiraten, als Student wegen eines Arbeitsplatzes dortbleiben und in den meisten Fällen aus politischen Gründen nach Berlin delegiert werden. Das waren dann die Parteisekretäre aus den „Tälern der Ahnungslosen“ wie Leipzig und Dresden für den „richtigen Klassenstandpunkt“ in den Berliner Betrieben.

Von 1946 bis Anfang 1961 stieg somit die Einwohnerzahl um knapp 200.000 auf 1,28 Millionen. Am Ende des Jahres 61 wurden nur noch 1,08 Millionen Ostberliner registriert und von 61 bis 64 verringerte sich das noch mal um gut 5.000. Das blieb eine ganze Weile so.
Zwischen 1979 und 86 wurden 3Stadtbezirke neu gebildet und einige umstrukturiert, so daß 1988, der letzten Volkszählung, wieder 1,28 Millionen Einwohner existierten.

Die auswärtigen DDR-Bewohner kamen zwar immer gern nach Berlin zum Einkaufen, aber wohnen wollten da die wenigsten. Die Leute waren aufgrund der landwirtschaftlich orientierten DDR-Bezirke entschieden reicher an Hab und Gut als die Berliner. Nach Berlin zu ziehen war für die wie auswandern. Und sie lebten für die Berliner in den Urlaubsorten, waren Ferienwohnungen- und Ferienhäuser-Besitzer in den Bergen, an den Seen, dem Meer und dem Flachland. Und was sie da brauchten, brachten die Berliner im Urlaub mit. 😉


Dan
4. Juni 2013 um 13:54  |  172112

@f.a.y. // 4. Jun 2013 um 13:18

Na, ich war ja schon mit Autogrammstunden zufrieden. Plus Verkaufsstand sowie Gewinnspiele mit Freikarten usw. . Fotoshooting mit Herthinho.

Das Torwandschießen finde ich nicht schlecht, aber dann doch eher auf Sport betonten Veranstaltungen. Auf Straßenfeste wird das ggf. zu platzintensiv und somit teuer.


4. Juni 2013 um 13:54  |  172113

Mir persönlich wäre es ja lieber, wenn er Urlaub macht bis 31.08 und dann kann er Löw beerben 🙂


Freddie1
4. Juni 2013 um 13:55  |  172115

@traumtänzer
Natürlich.
Habe aber auch nix von „warten“ geschrieben.
Ist aber komplexer als mal eben zu so einem Fest hin zu fahren. @fay hat es ja präzisiert.

Wurde eigentlich schon mal kommuniziert, warum der Shop am Ostbahnhof geschlossen worden ist?
Von der Lage innerhalb des Bahnhofs war er ja Ideal.


4. Juni 2013 um 13:55  |  172116

@fechibaby // 4. Jun 2013 um 13:28:

„Die Aktionen der Berliner-Freunde verlaufen doch aber fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit!“

Das stimmt leider!

Allerdings finde ich das Layout super, den damals noch erhältlichen „Berliner Freunde“-Schal (für mich der beste Hertha-Schal überhaupt!) habe ich sage und schreibe 15 x an Freunde in aller Welt verschickt – tolle Werbung für Berlin & Hertha bzw. Hertha & Berlin.

Natürlich müssen die Aktionen dauerhaft eine breite Masse erreichen, eine Plakataktion hat es ja bereits einmal gegeben.

Ich habe noch einen Vorschlag:

Warum sammelt Hertha nicht 0,05 Cent von jedem verkauften Merchandising-Artikel und präsentiert/spendet diesen Betrag bei der alljährlichen „Ein Herz für Kinder“-Show im TV.

Das wäre mir richtig sympathisch, obwohl dafür wohl ein sechsstelliger Euro-Betrag à la Lidl, Tengelmann etc. notwendig wäre.


f.a.y.
4. Juni 2013 um 14:08  |  172117

@dan: die Autogrammstunde im Amastadion fand ich zum Beispiel ganz toll. Warum? Weil der Junior die „heiligen Hallen“ der Akademie betreten durfte, auch wenns nur die Kabinen waren. Aber an den Wänden sind halt die ganzen Mannschaftsfotos vergangener Mannschaften und das fand er spannend. Witzigerweise waren alle plötzlich ganz leise, als sie den Kabinengang betraten, faszinierend. Ich persönlich mag sowas lieber, als die lauten Rummelveranstaltungen, aber das ist tatsächlich wieder eine Geschmacksfrage.

Vielleicht kann man tatsächlich mal vermehrt Grundschulen zu einem Wandertag ins Olympiastadion einladen. Den Lehrern zuliebe gibt es eine Tour durchs Oly, danach der Besuch von einem Herthatraining mit anschliessender Autogrammstunde. Das sollte ja irgendwie zu koordinieren sein, oder? Kinder sind wahnsinnig leicht zu begeistern, das muss man ausnutzen. Bevor die Triple Bayern und die Pressing Dortmunder sich die nächste Generation einverleiben… 😉

Die Torwand kann man doch eigentlich gut bei Intersport platzieren mit passendem Event drumrum. Die sind Partner und können sicherlich mal ne Ecke freiräumen. Dann wieder die 10% an dem Tag auf alles von Nike und Hertha, den leicht übergewichtigen Bären irgendwie durch die Tür gequetscht und fertig. Das dann mal an einem Samstag vor dem Sportplatz und die Leute vom rbb eingeladen, wenn die nicht wollen, dann halt auf dem Youtube Kanal selbst davon berichten.

Und ja: alles muss ordentlich geplant sein, aber da bin ich optimistisch. Ob Autogrammstunde, Waffelbacken oder Kids Club Aktionen: bisher fand ich alles in sich immer sehr gut und stimmig.


sunny1703
4. Juni 2013 um 14:11  |  172118

@driemer

Danke für diese interessanten Zahlen! 🙂

lg sunny


4. Juni 2013 um 14:14  |  172119

@Spandau

Ich höre das immer noch gerne.


cameo
4. Juni 2013 um 14:28  |  172120

OT (Guardian):
Mourinho will try and wrap up the £20 million signing of Schurrle on his first official appearance as Chelsea manager on Wednesday night.

The newly appointed Blues manager is keeping a long-standing promise to coach one of the sides involved in a testimonial to mark the end of Michael Ballack’s playing career.

He will take charge of a World XI against a Ballack and Friends team that seems certain to include Bayer Leverkusen attacking midfielder Schurrle


Freddie1
4. Juni 2013 um 14:28  |  172121

@wilson
🙂
Krieg ich ja fast Heimweh!


Dan
4. Juni 2013 um 14:30  |  172122

Hier eine Stellungnahme seitens Fanhaus 1892 e.V. zu den Veranstaltungen Sommerfest „Fans für Fans“ 2013 und Alex Alves Abschiedsspiel.

http://www.fanhaus1892.de/
——-
@PBohmbach

Wo wird die „Felge“ beim Sommerfest stehen? Ich möchte wissen wo ich mich anstellen muß. 😉


Slaver
4. Juni 2013 um 14:31  |  172123

Das WM-Qualispiel ist gerade zu Ende gegangen. Nach einem 1:1 in letzter Minute, hat sich Hosogai mit seiner Japanern damit fix für die WM im nächsten Jahr in Brasilien qualifiziert.

Hosogai saß bei dem Spiel 90 Minuten auf der Bank.


Dan
4. Juni 2013 um 14:33  |  172124

Slaver // 4. Jun 2013 um 14:31

Wie konnte man den nur holen? 😉


Ben
4. Juni 2013 um 14:37  |  172125

@fay: Durch das Forum Steglitz, ich glaube auch mit Intersport, tanzte der Bär in letzter Zeit öfter Mal mit oder ohne Autogrammstunde und Torwand. Die Events laufen glaube ich ganz gut.

Ich denke bei den Kids macht man mittlerweile nen ganz guten Job. Kannst Du aber sicher am Besten beurteilen, wo noch gefeilt werden müsste.

Ich habe allerdings die Berfürchtung, dass dann ab der Oberschule Hertha wieder „uncool“ wird.

Deshalb mein Vorschlag, s.o. , allerdings etwas unter meiner Goldmedallie:

Es gibt Formate, wo man sich sympathisch im TV präsentieren kann. Andere Firmen, deutsche Sternchen etc. nutzen diese um die Zielgruppe zu erreichen:

Hund, Katze, Maus
Gute Zeiten Schlechte Zeiten (spielt in Berlin)
Berlin Tag und Nacht (spielt in Berlin)
Mieten, Kaufen, Wohnen (wurde gerade im Tagesspiegel großzügig gelobt)

Das ist großteils scripted Reality.

Man kann sich ins Drehbuch schreiben lassen, Figuren erfinden etc. und erreicht ein Millionenpublikum.

Erinnert sich jemand an den „Libero“ ? Heute würde man dass nicht mit fiktiven Vereinen machen, sondern mit tatsächlichen.

Alba Berlin hatte seinerzeit eine Figur bei GSZS etabliert. Wieso kann Hertha das nicht ?

Wenn man sich nicht zum Spielball des TV machen lässt, sondern die Zügel in der Hand behält, kann man diese Formate nutzen um den Verein, realitätsnah zu präsentieren.

Bilder vom Trainingsgelände, Handlungsstränge am Friesenhaus und am Olympiastadion, emotionale Bilder…

Man bedenke aufgrund von Fußball wird Hertha auch diese Saison nicht im TV erscheinen, außer mal der Sportschau, als Gegner von XY…

Man kennt uns in Westdeutschland nicht und im Osten mag man uns nicht. Wir müssen uns nicht verstellen, nur müssen wir der Welt mal zeigen wer wir sind. Wenn keiner über uns schreiben will außer UB für eine Berliner Zeitung, dann gehen wir halt zum Kunden.

Wir alten müssen nicht mehr geworben werden und mögen über Fernsehformate und deren Publikum verschiedener Meinung sein, aber das Publikum und die Fangruppen sind ebenfalls heterogen und unter Jugendlich ist Berlin Tag und Nacht wohl nen Hit.

Wenns Hertha nicht macht, kommt früher oder später Union drauf 🙂


fechibaby
4. Juni 2013 um 14:39  |  172126

@Slaver // 4. Jun 2013 um 14:31

Sehr gut.
Dann konnte er sich wenigstens nicht verletzen und wurde für unsere Hertha geschont!!


fechibaby
4. Juni 2013 um 14:46  |  172128

@Ben // 4. Jun 2013 um 14:37

„Wenns Hertha nicht macht, kommt früher oder später Union drauf “

Union ist doch aber wirklich kein Konkurrent für Hertha BSC!!
Die Förster aus Köpenick mit ihren 15.000 Kiezzuschauern interessieren in Fußballdeutschland doch nun überhaupt niemanden.


pathe
4. Juni 2013 um 14:46  |  172129

Dan // 4. Jun 2013 um 14:33

Hosogai wird für den Confed-Cup geschont… 🙂


Ben
4. Juni 2013 um 14:53  |  172130

@fechi: sportlich vielleicht nicht. Aber bei Union sagen sie von Dortmund bis Kiel… Ahh cool Union bzw. spricht man von Hertha vedreht man dort die Augen und fragt warum nicht Union ? Irgendwas machen die schon nicht soo falsch, obwohl da auch nicht alles Gold ist was glänzt


Traumtänzer
4. Juni 2013 um 14:56  |  172131

Dan
4. Juni 2013 um 15:10  |  172133

@Ben

Mieten, Kaufen, STUNDEN, Wohnen.

Gibt auf Fox (?) eine Serie Shamless, machen wir dann die Mietnomaden? 😉

Ansonsten kennste Being: Liverpool von FOX Soccer?

http://en.wikipedia.org/wiki/Being:_Liverpool


Ben
4. Juni 2013 um 15:59  |  172135

@Dan: Egal was… Spieler, Jugendspieler,Trainer, Ma sucht ne Bude idealerweise bespricht man das gleich am Traimimgsplatz. Makler ist naturlich schwer begeistert, spieler zeigt nen paar tricks bla bla bla. Spieler prasentiert sich bodenständig und nett. toller typ, toller verein! transfermar an. den gibts ja wirklich…


Dan
4. Juni 2013 um 16:02  |  172136

@Ben // 4. Jun 2013 um 15:59

OK. 😉


catro69
4. Juni 2013 um 16:03  |  172137

Hertha im Nicht-Fußball-TV, hm.
Ekel Alfred war Herthafan und 2009 hat uns Lustis Ehefrau würdig bei „Sommermädchen“ vertreten, Dritte ist sie geworden, mit der Platzierung könnte ich nächstes Jahr gut leben.


Kamikater
4. Juni 2013 um 16:15  |  172138

Japan und der Hosogai, sind bei der WM dabei:

http://www.sport1.de/de/fussball/wm/newspage_729581.html


fechibaby
4. Juni 2013 um 16:21  |  172139

@Ben // 4. Jun 2013 um 14:53

Cool ist bei Union doch nur das Weihnachtssingen!


L.Horr
4. Juni 2013 um 16:40  |  172140

…. alles was Hertha nach Außen hin plakativ raushaut macht doch nur Sinn wenn es im Inneren auch gelebt wird.

Wer kennt nicht das peinliche Bild wenn Politiker plakativ mal eben ein bereitgestelltes Kind in den Arm nehmen .

Wenn ich mich pers. Frage warum ich z,B. St.Pauli ganz nett finde , dann bestimmt nicht weil mir Werbe-Kugelschreiber zugespielt wurden oder ich mal auf deren Fan-Fest war.

Da gibt es viel mehr gemachte Erfahrungen welche dort auch gelebt werden.


Kamikater
4. Juni 2013 um 16:51  |  172141

@L.Horr
Aber ein selbsternannter Kiezclub wie Union und St.Pauli haben es viel leichter ein konturenscharfes Image zu kreieren. Die müssen nicht für alle da sein.

Wir können nicht einfach sagen: wir sind nur Wedding!

Das sollte man bei diesen Fragen auch bedenken, wenn man sich mit dem Image und der Außendarstellung befasst. Identität ist bei einem Hauptstadtclub sowieso etwas ganz heikles.

Einerseits will man für alle da sein, andererseits etwas Eigenes, Andersartiges bewahren.

Das ist die Quadratur des Kreises.


elaine
4. Juni 2013 um 17:13  |  172143

@Dan
being Liverpool war super, das wurde auch hier auf Sky gesendet 🙂

Beim Gang durch Reichelt fiel mir gerade noch ein, dass man die Sportlehrer bestechen muss. (ist bestimmt auch keine neue Idee?)
Gerade in Gegenden, die nicht so beliebt sind.
Ich kann mich erinnern, wir waren mal in einer Schule in Hellersdorf und sollten mit den Kids etwas eintrainieren.
Der Sportlehrer war so glücklich , dass er richtig gerührt war, weil auch jemand mal an ihn dachte. Dann kam auch noch jemand von der Senatssportverwaltung und der Lehrer meinte, für ihn würden Ostern und Weihnachten auf einen Tag fallen 😉


L.Horr
4. Juni 2013 um 17:13  |  172144

@Kamikater ,
das ist richtig und Pauli diente mir nur als Beispiel wie durch die Hintertür Sympathie entstehen kann ohne den Verein wirklich zu kennen .

Hilfreich scheint mir zu analysieren was Berlin national und internatial so anziehend macht um hiernach zu entscheiden was davon von der Hertha aufgesaugt werden kann.

Soll Hertha sich zwangsläufig auf Weihnachtsmärkten und Biermeilen präsentieren oder geht da auch mal der Karneval der Kulturen oder gar das Herausstellen der Hertha-Junxxx beim CSD.

LG


pax.klm
4. Juni 2013 um 17:27  |  172145

Wohl, wohl genauso wie, dass die Eltern der nach Berlin gezogenen sich im Reisebus in SO 36 an den besetzten Häusern vorbei kutschieren liessen, um mal zu schauen was die lieben KLeinen nun so machen! *LoL*


pax.klm
4. Juni 2013 um 17:28  |  172146

Upps, war für sunny:
sunny1703 // 4. Jun 2013 um 13:32


pax.klm
4. Juni 2013 um 17:44  |  172147

Ansonsten finde ich diese Diskussion notwendig und richtig. Tolle Ansätze, habe bloß ein großes Problem OT:
Im MV soll eine sehr gute Schule, eine ausgezeichnete ihre Sekundarstufe verlieren. Das Förderzentrum ist in der Reihe der dortigen Schulen die politisch am wenigsten genehme,
die Schüler, welche Schutzbedürftig sind, haben kaum Lobby und bräuchten viel Unterstützung!!

http://www.tagesspiegel.de/berlin/europaschulen-maerkische-grundschule-muss-nicht-umziehen/8263218.html


pax.klm
4. Juni 2013 um 17:49  |  172148

von pax.klm29.05.2013 07:35 Uhr

http://www.tagesspiegel.de/berlin/eltern-wehren-sich-aerger-um-beengte-klassenzimmer-an-berliner-schulen/8268598.html

Wer ünterstützen kann und möchte, bitte eine Nachricht an mich!


Ben
4. Juni 2013 um 18:00  |  172149

PS: Das Begrüßungspaket, was wir schon mal diskutiert haben, fände ich trotz aller Hürden gut.

Unis in Frankfurt O. haben beispielsweise ähnliche Projekte. Wer seinen Wohnsitz nach Berlin verlegt, sollte ein unmoralisches Angebot bekommen. 🙂


jenseits
4. Juni 2013 um 20:27  |  172177

@Dan

Sehr schöner Gastbeitrag von Dir! Ganz offensichtlich ein Thema, dass alle interessiert. Ich hatte keine Zeit, selbst etwas zu schreiben, habe aber alle Kommentare gelesen und hätte auch nicht mehr als hier bereits von mir geäußerte Vorschläge einbringen können.

Vielen Dank!

PS: Der Fanshop am Hauptbahnhof ist natürlich noch da, ich hatte das mit dem Fanshop am Ostbahnhof verwechselt. 😉


4. Juni 2013 um 21:39  |  172194

Hertha beim originären Unterschichten-TV, wie auf Rtl2, Berlin- Tag und Nacht..das würsde m.E. Easser auf die Mühlen der Kritiker. Das ist das mit Abstand schlechteste Fernsehen aller Zeiten..da möchte ich gwrne drauf verzichten. Wie sollte ich das nur erklären 🙂 nee, nee, bitte nicht solche Nummern. Wenn, dann bitte mit etwas Qualitätsanspruch..bei den “ Pastewka“ gabs , glaube ich, ne Figur, die hatte Hertha-Fanutensilien im Zimmer. Solche Nebenbei- Platzierungen machen viel mehr Eindruck. Da brauchste nen gewogenen Regisseur/Produzenten..
Mir haben viele Beiträge gefallen..und alle waren ernsthaft und mit Interesse geschrieben. Schönet Thema..ich konnte mit catro, hurdi und mal wieder fay sehr viel Gemeinsames verbuchen. Habe mir heute bei Kaufland ne Herthatasse gekauft. Wenn der heisse Kaffee einläuft geht die Ostkurve auf..find ich cool… 🙂

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