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(ub) – Um mit einem Nachtrag zum vorangegangenen Thema zu beginnen: Nach dem Training heute wurde Jos Luhukay natürlich befragt zum Hattrick von Pierre-Michel Lasogga am Sonntag für den HSV gegen den 1. FC Nürnberg. Luhukay:

„Ich finde das phantastisch für den Jungen. Drei Tore in so wenigen Minuten, das spricht für sich. Das ist eine Situation in Hamburg, die beiden gut tut: Pierre und dem HSV.“

Was Pierre-Michel gesagt hat, die Mama, Oliver K. und Michael P. lest Ihr in der Dienstagsausgabe Eurer Morgenpost. Prädikat: Empfehlenswert unter dem Motto, das hier im Blog besonders gepflegt wird:

Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann (Francis Picabia).

Zuvor hatten die übersichtliche Truppe in Blau erst diverse Passübungen auf dem Schenckendorff-Platz absolviert. Dann wurde bei milden Herbsttemperaturen gelaufen, jeweils eine Belastungseinheit und eine Regenerationseinheit mit acht (?) Wiederholungen. Hier die Herren . . . .

IMG_1883

Maik Franz, Ben Sahar, Peter Niemeyer, Levan Kobiashvili und Peer Kluge (Foto: ub). Jeder Spieler lief mit Pulsuhr in der jeweils entsprechenden Belastungszone seines Pulses. Meint: Alle waren in unterschiedlichem Tempo unterwegs. Dass diese Uhr bei Ronny immer gepiept hat, wenn er bei mir vorlief, war sicher ein Hörfehler von mir 😉

Auf dem Platz fehlten einige Akteure.

  • Sandro Wagner wird wegen Achillessehnen-Problemen diese Woche geschont
  • Sascha Burchert hat eine Innenbanddehnung am Knie, er wird diese Woche ebenfalls aus der Belastung genommen.
  • Christoph Janker hat sich einen Grippe-Virus eingefangen und liegt flach.
  • Per Skjelbred wurde zur norwegischen Nationalmannschaft nachnominiert
  • Hany Mukhtar wurde zur deutschen U19-Nationalmannschaft nachnominiert

Schnuppertraining bei Hertha

Damit ist die Hertha-Trainingsgruppe in der Länderspiel-Pause klein, da zudem Allagui und Ben-Hatira (mit Tunesien), Hosogai (Japan), Pekarik (Slowakei) und Nico Schulz (deutsche U21) auf Reisen sind. Luhukay:

Das ist nicht optimal in der Vorbereitung auf das Spiel gegen Mönchengladbach. Aber es geht dem Gegner nicht anders, dort sind auch viele Spieler weg.

Um den Mini-Kader etwas zu vergrößern, wird der Trainer ab morgen vier, fünf Nachwuchskräften die Gelegenheit geben, beim Profitraining mal reinzuschnuppern.

Was fehlt?

– ? –

Tusch, Trommelwirbel. Hier kommt sie:

Immerhertha-Taktiktafel gegen Hannover

Von Stephan Berg

Nach dem 3:1 Heimerfolg gegen den FSV Mainz 05 reisten die Berliner mit viel Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel gegen Hannover 96, die ihre Heimspiele bis dato ohne Punktverlust gestalteten.

Luhukay vertraut auf die Siegerelf der Vorwoche

Wie von vielen erwartet, vertraute Hertha Coach Luhukay auf die Elf, die in der Vorwoche den FSV Mainz 05 in der zweiten Halbzeit klar mit 3:0 (Endstand: 3:1) besiegt hatte. Die Berliner traten in ihrem bekannten 4-2-3-1 System auf, das besonders in Pressingsituationen situativ zu einem 4-1-3- 2 System wurde. Vor Torwart Thomas Kraft formierte sich die eingespielte Viererkette bestehend aus: Pekarik, Langkamp, Lustenberger und van den Bergh. Der Japaner Hosogai agierte als tiefer Sechser vor der Viererkette und organisierte die Defensivarbeit seiner Mannschaft. Skjelbred übernahm (wie gegen Mainz) die offensive Achterposition und unterstützte damit die Offensivabteilung um Nico Schulz, Ben-Hatira, Allagui und Ramos. Besonders die Angriffsreihe der

taktiktafel.jpeg Berliner versprach eine Menge Dynamik, technische Klasse und Schnelligkeit und war damit prädestiniert für das von Luhukay favorisierte geradlinige, vertikale Umschaltspiel. Hannover Coach Mirko Slomka formierte seine Mannschaft taktisch im klassischen 4-4-2 mit Doppelsechs. Die beiden Sturmpositionen bekleideten Sobiech und Ya Konan. Sie ließen sich bei eigenem Ballbesitz fallen und boten sich als Anspielstationen für das Kombinationsspiel an. Der Ivorer rochierte dabei vermehrt horizontal, der Pole hingegen bearbeitete die Vertikale. Die Außenpositionen besetzten die spielstarken Schlaudraff und Huszti. Während Schlaudraff oft einrückte, um im Zentrum anspielbar zu sein und Angriffe zu initiieren, hielt Huszti seine linke Seite deutlich positionsgetreuer und bildete mit Linksverteidiger Pocognoli eine dynamische Flügelzange (41% der 96- Angriffe erfolgten über die linke Seite). Die Doppelsechs bildeten der Däne Andreasen und Hannover-Kapitän Stindl. Andreasen als klassischer Abräumer – Stindl als Kreativmotor und Stratege des 96-Offensivspiels. Durch das vermehrte Einrücken Schlaudraffs hatte Hannovers Rechtsverteidiger Sakai auf der rechten Seite viel Freiraum, den der laufstarke Japaner für Flügelläufe nutzen konnte. Das Innenverteidiger-Pärchen der 96er bildeten Neuzugang Marcelo und Routinier Schulz. Ähnlich wie Hertha BSC setzt auch die Mannschaft von Mirko Slomka auf schnelles Umschaltspiel mit Akzentuierung der Flügelpositionen. Der Hannover- Coach führte für das Umschaltverhalten seiner Mannschaft die sogenannte 10-Sek-Regel ein, die man bis heute mit dem überfallartigen Spiel der 96er assoziiert.

Pressing und Kampf um die zweiten Bälle

Das Spiel zwischen Hannover und Hertha war  in der ersten Halbzeit nicht gerade ein fußballerischer Hochgenuss. Das Spielgeschehen war geprägt von vielen Fehlpässen, langen Bällen und zahlreichen Kämpfen um die sogenannten zweiten Bälle. Wie kam es dazu, dass sich weder Hertha noch Hannover spielerisch in großen Teilen der ersten Halbzeit durchsetzen konnten? Es lag vor allem am starken Pressing und Anlaufverhalten der beiden Teams. Hertha nahm die Dynamik aus dem Mainz Spiel mit, presste die Hannoveraner in deren Spielaufbau hoch an und forcierte damit lang gespielte Bälle der 96er. Wie schon oft in dieser Saison zu erkennen, formierte sich die Hertha in ihrem Pressing situativ in einem 4- 1-3-2 System.

Hosogai sicherte als alleiniger 6er dabei seine pressenden Vorderleute ab. Skjelbred orientierte sich sofort am gegnerischen Sechser (meist Stindl) und nahm diesen damit als Anspielstation aus dem Spiel. Die eingerückten Außenbahnspieler Schulz und Allagui orientierten sich an ihren Hannoveraner Pendants Schlaudraff und Huszti und nahmen diese damit ebenso als Anspieloption aus dem Spiel. „Zehner“ Ben-Hatira wurde im Berliner Pressing zum zweiten Stürmer neben Ramos, lief mit diesem den jeweils ballführenden Innenverteidiger seitlich an und zwang diesen damit zu einem lang geschlagenen Ball. Durch diese Maßnahme der Berliner gelang es den 96ern nur selten einen kontrollierten Spielaufbau über ihren Strategen Stindl aufzuziehen oder ihr dynamisches Flügelspiel durchzusetzen.

Eine Halbzeit wie am Flipperautomaten

Ähnlich wie die Berliner spielten auch die Hannoveraner ein aggressives Pressing. Sie lenkten den Spielaufbau der Berliner jedoch mit ihren zwei Stürmern auf die Außenverteidiger- Positionen, liefen diese dann mit ihren äußeren Mittelfeldspielern an und zwangen sie zu lang geschlagenen Bällen. Slomka wollte offensichtlich vermeiden, dass Langkamp oder Lustenberger gefährliche Vertikalbälle im Spielaufbau initiieren und überließ die Spielgestaltung lieber den Außenverteidigern van den Bergh und Pekarik.

Durch das starke Pressing der beiden Mannschaften entwickelte sich im ersten Durchgang ein Spiel wie im Flipperautomat – auf lang geschlagene Bälle folgten intensive Zweikämpfe, kurze Passsequenzen und schon wurde der Ball wieder lang geschlagen. Da sowohl die Berliner als auch die 96er gerade im Zentrum extrem zweikampf- und kopfballstarke Spieler haben, konnte sich keine Mannschaft wirklich zwingend im Kampf um die zweiten Bälle durchsetzen. Im Anschluss an eine schlecht geklärte Ecke gewann Hannover jedoch den sogenannten dritten und vierten Ball und konnte so glücklich in Führung gehen.

Schulz dominiert den Flügel, Skjelbred das Zentrum

Schon in der ersten Halbzeit machte Hertha vor allem spielerisch einen besseren Eindruck als die 96er, wirkte griffiger und kreativer bei eigenem Ballbesitz. Dieser Eindruck verfestigte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit, denn die Berliner spielten von nun an fast nur noch auf ein Tor. Besonders über die linke Seite kombinierten die Herthaner munter nach vorne. Schulz und van den Bergh harmonierten aufgrund ihrer Dynamik und Schnelligkeit recht gut. Schulz machte sein bis dato vielleicht stärkstes Bundesligaspiel. Er hat sein Spiel besonders im taktischen Bereich deutlich weiterentwickelt, weiß seine unglaubliche Physis und Schnelligkeit intelligent für die Mannschaft einzusetzen und erledigt trotzdem seine defensiven Aufgaben. In dieser körperlichen (44 Sprints – absoluter Topwert) und

spielerischen Verfassung dürfte er auf der linken Seite gesetzt sein. Skjelbred ließ sich im Offensivspiel auch vermehrt auf links fallen und initiierte so mit den beiden Linksfüßen einige sehenswerte Vorstöße. Fast 41% aller Berliner Angriffe liefen über die rechte Hannoveraner Abwehrseite, die mit Sakai und Schlaudraff sicher nicht zu den defensivstärksten der Liga gehört – Luhukay erkannte dies und ließ seine Mannschaft über links angreifen.

 Hannover verliert seine Kompaktheit

Aber auch im Zentrum ergaben sich für die Berliner im zweiten Durchgang einige Lücken. Durch die Einwechslung von Bittencourt und Prib übernahm Stindl die rechte Seite von Schlaudraff. Prib rückte als neuer Partner von Andreasen auf die Doppel 6. Mit der Verschiebung von Stindl verlor die 96er Doppelsechs jedoch defensiv erheblich an Stabilität. War die Rollenverteildung zwischen Stindl und Andreasen noch klar ersichtlich, so war dies bei Prib und Andreasen nicht immer eindeutig verteilt. Oftmals schoben beide Sechser weit nach vorne und ließen so große Lücken zwischen Mittelfeld- und Abwehrkette – Hannover war damit lange nicht mehr so kompakt wie noch in der ersten Halbzeit. Besonders der spielintelligente Skjelbred profitierte von den Abstimmungsschwierigkeiten der 96er und ließ sich durch super Freilaufbewegungen und vertikale Läufe immer wieder geschickt in die Zwischenräume der Abwehrformation fallen und forderte die Bälle. Zusammen mit Ben- Hatira gelang es den Berlinern, das Zentrum zu kontrollieren und gefährliche Torabschlüsse zu kreieren. Einzig die schwache Chancenverwertung der Hauptstädter ließ den  überfälligen Ausgleich aus und so blieben beste Gelegenheiten über Ben-Hatira, Allagui und Ramos ungenutzt.

10 Minuten vor dem Ende nahm Luhukay Allagui und Ramos aus der Partie und wechselte mit Ronny (Torschütze) und Wagner (Assist) den direkten Ausgleich ein. Nach einem Foulspiel von Marcelo an Wagner gelang es Ronny, mit seinem ersten Ballkontakt den Ausgleichstreffer via Freistoß-Torpedo zu erzielen. Wachgerüttelt durch den fulminanten Berliner Ausgleich warfen die 96er in der Schlussphase alles nach vorne und operierten mit langen Bällen auf den Zielspieler Sobiech, dem kurz vor Ende durch einen Kopfball fast noch der Siegtreffer gelang. Kraft parierte glänzend und sicherte den Berlinern den verdienten Punktgewinn.

Fazit

Die Berliner traten nach dem Heimsieg gegen Mainz mit viel Selbstvertrauen auf, setzten die 96er früh und aggressiv unter Druck und zwangen sie im Spielaufbau zu langen Bällen. Dieselbe Strategie verfolgten jedoch auch die Hannoveraner und so entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel, das geprägt war von vielen intensiven Zweikämpfen, Kampf um zweite Bälle und nur wenigen herausgespielten Torabschlüssen. Nachdem die 96er durch einen Eckball in Führung gingen, verwalteten sie das Spiel in der zweiten Halbzeit zu sehr und verloren nach der Umstellung auf der Sechserposition vor allem die Kompaktheit im Zentrum. Für Hertha resultierten daraus im Umschaltspiel große Räume zwischen den Abwehrreihen der Hannoveraner, die sie mit Skjelbred und Ben-Hatira intelligent bespielten und sich so ein klares Chancenplus in der zweiten Halbzeit erarbeiteten. Hannover wirkte lange konfus und hatte es nur der Berliner Abschlussschwäche zu verdanken, dass sie lange Zeit die Führung halten konnten. Durch das goldene Händchen von Luhukay, der mit Wagner und Ronny den Berliner Ausgleich einwechselte, verdienten sich die Berliner nach einer dominanten zweiten Halbzeit den Punktgewinn und stehen vor der Länderspielpause mit 12 Punkten aus 8 Spielen auf einem hervorragenden sechsten Tabellenplatz.

Das Picabia-Diktum (Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann) soll inoffizielles Blog-Motto werden

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146
Kommentare

playberlin
7. Oktober 2013 um 19:38  |  202515

JOLD


megman
7. Oktober 2013 um 19:39  |  202517

und endlich ohne Lasso …..


fg
7. Oktober 2013 um 19:41  |  202519

bronze


Ursula
7. Oktober 2013 um 19:44  |  202522

Scheibenkleister!


Ursula
7. Oktober 2013 um 19:49  |  202523

Verstehe die Taktiktafel z. T. gar nicht!

Verstehe auch diese Festellung nicht, das Team in
„der Vorwoche den FSV Mainz 05 in der zweiten Halbzeit klar mit 3:0 besiegte.“….??


bezzo
7. Oktober 2013 um 19:52  |  202525

Hany wurde nachnominiert? Ist er denn schon wieder bei 100%?


ubremer
ubremer
7. Oktober 2013 um 19:52  |  202526

@ursula,

danke für den Hinweis, ist geändert. Habe Dir dafür eine Clickshow spendiert.

@bezzo,

Hany wurde nachnominiert? Ist er denn schon wieder bei 100%?

1) ja
2) weiß ich nicht. Jedenfalls hat er am vergangenen Samstag mit der U23 gegen Plauen gespielt.


7. Oktober 2013 um 19:56  |  202527

na immerhin gewonnen @Ursula, wenn auch *nur* 3:1 😉


Ursula
7. Oktober 2013 um 19:57  |  202528

„Picabia Diktum“…

…bei mir auch…?


monitor
7. Oktober 2013 um 20:03  |  202529

@ub
„Dass diese Uhr bei Ronny immer gepiept hat, wenn er bei mir vorlief, war sicher ein Hörfehler von mir 😉 “

Also wirklich … immer diese üblen Witze über Ronny 😉


bezzo
7. Oktober 2013 um 20:05  |  202530

Hmm, ich sehe diese Länderspielreisen ja immer ein bisschen kritisch, vor allem wenn es um Spieler geht, die durch Verletzungen noch Rückstand haben.
Natürlich ist es für Hany schön, bei der Nati zu spielen, aber mir wäre es lieber, wenn er die zwei Wochen nutzt, um mit der Mannschaft zu trainieren.


catro69
7. Oktober 2013 um 20:06  |  202531

@ub und @Ursula
Gemeint war die zweite Halbzeit gegen Mainz und die haben wir 3:0 gewonnen. So, wie es jetzt dasteht, ist es aber auch verständlich.


jenseits
7. Oktober 2013 um 20:06  |  202532

@Stephan Berg

Vielen Dank für Deine Beschreibung und Analyse des Spiels.

Besonders froh bin ich hierüber:

…denn die Berliner spielten von nun an fast nur noch auf ein Tor.

Gut, dass es die Spieler noch während des Spiels einrichten konnten.


elaine
7. Oktober 2013 um 20:12  |  202533

@wie immer danke an Stephan Berg für die Analyse und die geänderte Mannschaft hatte doch die zweite Halbzeit gegen Mainz 3:0 gewonnen 😉


catro69
7. Oktober 2013 um 20:13  |  202534

Oder auch nicht, denn jetzt würde ich von der Startformation gegen Mainz ausgehen und die fing gegen 96 nicht an.


catro69
7. Oktober 2013 um 20:14  |  202535

Ach ja, @Ursula, was ist noch unverständlich?


7. Oktober 2013 um 20:21  |  202536

@Stephan Berg

Dank Dir werde ich noch ein Taktik Freak, hätte nie geglaubt, dass das noch passiert, in diesem Leben, Danke


7. Oktober 2013 um 20:26  |  202537

*Ursula // 7. Okt 2013 um 19:57
“Picabia Diktum”…
…bei mir auch…?*

warum bei dir nicht? 😉


7. Oktober 2013 um 20:36  |  202538

Fürth führt in Düsseldorf 😉


elaine
7. Oktober 2013 um 20:38  |  202539

@moogli
und Trinks hat Ronny kopiert. Aber wie immer, ist Original besser 🙂


7. Oktober 2013 um 20:41  |  202540

😉


jenseits
7. Oktober 2013 um 20:44  |  202541

Dafür, dass Düdo noch mal ein bisschen Kohle zusätzlich in die Hand genommen hat, lassen die sich ganz schön hängen.


Ursula
7. Oktober 2013 um 20:51  |  202542

Danke! Habe gerade Besuch!


Ursula
7. Oktober 2013 um 20:52  |  202543

Meinte „catro“ und „moogli“…


Bolly
7. Oktober 2013 um 20:53  |  202544

Wiesinger entlassen-nicht gut für Hertha mMn 😉


Sir Henry
7. Oktober 2013 um 20:55  |  202545

Herr Wiesinger hat jetzt viel Freizeit. Übernimmt Herr Babbel? Der könnte glatt pendeln.


jenseits
7. Oktober 2013 um 20:55  |  202546

@Bolly

Nee, überhaupt keine gute Nachricht.


cameo
7. Oktober 2013 um 21:06  |  202547

„Wiesinger entlassen“ wird von zwei @Vorpostern als schlechte Nachricht bewertet. Warum? Ist ein neuee, „besserer“ Trainer schon genannt worden?

Vielleicht nehmen die ja auch so einen mit einer Wirkungskraft ähnlich der von Skibbe. Dann wäre es eine gute Nachricht.


playberlin
7. Oktober 2013 um 21:15  |  202548

Warum ist die Entlassung Wiesingers gleichzeitig eine schlechte Nachricht für Hertha? Sind wir deren kommender Gegner? Nein.

Also, erstmal abwarten, wer als Nachfolger kommt. Und selbst dann ist nicht gesagt, dass ein Trainerwechsel sofort dazu führt, dass aus Nürnberg plötzlich kein Abstiegskandidat mehr wird.

Im Gegenteil: Ich sehe eher eine Mannschaft, die abgänge wie Timm Klose oder Timmy Simons durch Spieler wie Pogatetz und Hasebe (noch) nicht adäquat ersetzen konnte und auch in der Breite dünner besetzt ist als z. B. wir. Zudem scheint dort teamintern einiges im Argen zu liegen, siehe die Suspendierung von Hanno Balitsch.


playberlin
7. Oktober 2013 um 21:18  |  202549

@ Wiesinger-Nachfolge

Loddar Matthäus hat soeben sein grundsätzliches Interesse bekundet…

„Es wäre ein Draum, die Druppe aus meiner fränkischen Heimat zu drainieren… “

🙂 🙂 🙂


Herthaner!!!
7. Oktober 2013 um 21:23  |  202550

Zum Glück war ich nicht der Einzige, der sich für „versteh ich nicht“ entschieden hat 😀


Dogbert
7. Oktober 2013 um 21:25  |  202551

Für Lothar Matthäus wäre das Bundestraineramt schon unter seiner Würde.


Kamikater
7. Oktober 2013 um 21:25  |  202552

Bisher kommen 5700 Gladbacher offiziell nach Berlin. Also werden es über 10.000.


Ursula
7. Oktober 2013 um 21:25  |  202553

Hatte geklingelt, ich schnell zur Tür, dachte
es wäre „cameo“, wie auch….

…war meine Oma, na klar!

Die jeht so schnell nicht! UND wenn die
erst meine „Selbstgebrannten“, na ja…

Meine Oma eben! Nächtle! Und Grüße
von ihr!


Herthaner!!!
7. Oktober 2013 um 21:30  |  202554

@Ursula

Muss man das verstehen? Aber wenn du jetzt „schon“ Nächtle sagst, kommen wahrscheinlich noch 10 weitere Beiträge, gekrönt mit einer Schnapszahl? 😉


Scott
7. Oktober 2013 um 21:31  |  202555

und ich dachte Ursula wäre schon im Alter einer Oma/Opa… wohl falsch eingeschätzt…


jenseits
7. Oktober 2013 um 21:34  |  202556

Aus meiner Sicht geht es kaum schlimmer als Wiesinger, den ich furchtbar finde. Muss ihm jedoch konzedieren, eine gute Rückrunde gespielt zu haben.

Im Nürnberger Forum sähen sie mehrheitlich gerne den Loddar als Nachfolger. Für Nürnberg wärs wohl gut. Loddar hat bestimmt einiges aufm Kasten und dem graue-Maus-Image des Clubs könnte er einen Farbtupfer verleihen, ein bisschen Glanz und Schrägheit in die Hütte bringen.

@Kami

Spreeborussen und Co machen bestimmt schon ein- oder zweitausend aus, oder?


hurdiegerdie
7. Oktober 2013 um 21:45  |  202557

Das mit dem Lodda Maddäus ist doch jetzt ein Scherz, oder gibt es da ernsthafte Überlegungen?


cameo
7. Oktober 2013 um 21:45  |  202558

Wenn Loddar zum 1.FCN geht, werden Nürnberger Eltern von Teeniegirls eine Kinderlandverschickung organisieren.


hurdiegerdie
7. Oktober 2013 um 21:51  |  202559

Oder sie machen eine Castingshow.


Ursula
7. Oktober 2013 um 21:52  |  202560

…Schloss BANZ ist ja auch nicht weit von
Nürnberg weg….

UND es gibt dort wieder Schulbetrieb!


playberlin
7. Oktober 2013 um 21:52  |  202561

@ hurdie

War ein Scherz. Ich wette allerdings, dass er in den nächsten Tagen in den Medien gehandelt wird und der BILD-Zeitung dazu (ungefragt) seinen Senf gibt 😉


Ursula
7. Oktober 2013 um 21:55  |  202562

„Scotti“, ich würde Dir ja, aber „do wott de
wills, de Lütt snackt dock“….


herthabscberlin1892
7. Oktober 2013 um 21:58  |  202563

„Dass diese Uhr bei Ronny immer gepiept hat, wenn er bei mir vorlief, war sicher ein Hörfehler von mir“

Wer entscheidet eigentlich, wann ein Spruch lustig ist oder sich über einen Spieler lediglich lustig macht?

Hängt wohl vom jeweiligen Verfasser ab.

„Picabia-Diktum -Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“.


jenseits
7. Oktober 2013 um 22:01  |  202564

Irgendwann muss der Lothar doch einen Bundesligaverein trainieren. Das ginge nur bei einem so vollkommen unscheinbaren Verein wie dem Club. Ich fänd’s gut.

Was ich aber noch viele besser fänd:

Marco Kurz übernimmt. 🙂


cameo
7. Oktober 2013 um 22:05  |  202565

Ich tippe bei Nürnberg mal auf Köstner, den Wurzelsepp aus dem Frankenwald. Augenthaler hat z.Zt., glaube ich, auch nichts zu tun.


cameo
7. Oktober 2013 um 22:11  |  202566

Den Labbadia werden sie nicht nehmen. Wenn der irgendwo frisch eingestellt wird, macht er immer schon das gleiche Gesicht, wie später bei seiner Entlassung.


Ursula
7. Oktober 2013 um 22:11  |  202567

@ catro,

„10 Minuten vor dem Ende nahm Luhukay Allagui und Ramos aus der Partie und wechselte mit Ronny (Torschütze) und Wagner (Assist) den direkten Ausgleich ein. Nach einem Foulspiel von Marcelo an Wagner gelang es Ronny, mit seinem ersten Ballkontakt den Ausgleichstreffer via Freistoß-Torpedo zu erzielen. Wachgerüttelt durch den fulminanten Berliner Ausgleich warfen die 96er in der Schlussphase alles nach vorne und operierten mit langen Bällen auf den Zielspieler Sobiech, dem kurz vor Ende durch einen Kopfball fast noch der Siegtreffer gelang. Kraft parierte glänzend und sicherte den Berlinern den
verdienten Punktgewinn.“….

Das ist lediglich eine Art Spielbericht! Ich
hätte gerade gewusst, was und warum dies
in der „entscheidenden Phase“ passiert ist….

… was aufgrund der Umstellungen, der
Einwechselungen von Wagner und Ronny
überhaupt passierte!? Warum Hertha
immer stärker wurde…?


jenseits
7. Oktober 2013 um 22:12  |  202568

Noch ein weiteres Tor und Fortuna hätte Union auf einen Aufstiegsplatz geschossen. Beinahe.


cameo
7. Oktober 2013 um 22:18  |  202569

Auf Sport1 bei der sogenannte Spieltaganalyse jetzt gleich: „Der HSV und sein neues Traumpaar“
Damit meinen die van der Vaart und den anderen, der mit „L“ anfängt. 🙂


Kamikater
7. Oktober 2013 um 22:18  |  202570

Für Nürnberg wär das Schlimmste, wenn Matthäus käme!


Sir Henry
7. Oktober 2013 um 22:21  |  202571

@Kami

Also gut für uns.


jenseits
7. Oktober 2013 um 22:28  |  202572

@cameo

Wurde das genau so angekündigt? Ich habe im ersten Moment, als ich es las, einen Schreck bekommen!


cameo
7. Oktober 2013 um 22:29  |  202573

Es wurde wörtlich so angekündigt.


jenseits
7. Oktober 2013 um 22:30  |  202574

Gruselig. 😉


cameo
7. Oktober 2013 um 22:33  |  202575

OT – sorry, wirklich sehr OT:
aber hier war ja mindestens einer, der ab und zu mal in die Oper geht – also:
Patrice Chéreau ist gestorben.


Dogbert
7. Oktober 2013 um 22:38  |  202576

Man sollte fairerweise zu Wiesinger sagen, daß er zunächstmal eine interne Lösung war. Nachdem das so gut in der Rückrunde geklappt hatte, hielt man an ihm fest.

Vielleicht übernimmt Hans Meyer den Club bis zum Saisonende nochmal, was ich jedoch für unwahrscheinlich halte.


hurdiegerdie
7. Oktober 2013 um 22:53  |  202578

cameo // 7. Okt 2013 um 22:33
Es soll ein paar geben, die ab und zu ins Kino gehen.


catro69
7. Oktober 2013 um 23:07  |  202579

@Ursula

Stimmt, liest sich wie ein Spielbericht.
In @Stephans Analyse ist aber auch die Auswechslung von Schlaudraff und die Verschiebung von Stindl erwähnt. Meine Schlußfolgerung/ @Stephans Beobachtung: Hertha gwann noch mehr Zugriff auf das Zentrum (Prib weniger effektiv als Stindl, mehr Freiheiten für Schelle, der das Spiel über links forcierte) und 96 konnte unsere linke Seite (Schulz, vdB) weiterhin nicht aus dem Spiel nehmen (Stindl hatte die gleichen Probleme wie Schlaudraff).


pathe
7. Oktober 2013 um 23:52  |  202580

Kennt jemand ’ne nette Kneipe, in der man am 26.10. Bayern gegen Hertha schauen kann und nicht Konferenz?


8. Oktober 2013 um 1:31  |  202581

“Ich finde das phantastisch für den Jungen. Drei Tore in so wenigen Minuten, das spricht für sich. Das ist eine Situation in Hamburg, die beiden gut tut: Pierre und dem HSV.” – Luhukay

Da fehlt ein wichtiger Verein, Herr Luhukay…

@pathe: Willst du dir das echt antun :D? Ich bin froh, dass ich nur dieses eine Spiel nicht einzeln schauen muss.


Kamikater
8. Oktober 2013 um 1:51  |  202582

@pathe
Ja. Hecht, stutti, Oro, Schloßstrasse.


Dogbert
8. Oktober 2013 um 2:18  |  202583

Stephans Analysen sind sehr angenehm zu lesen, aber sind für die meisten wahrscheinlich nicht wirklich neue Erkenntnisse.

Ich würde mir lieber eine Vorschau wünschen zum Spiel wünschen. Das würde die Sache mit anschließender Nachbetrachtung interessanter machen.


Dogbert
8. Oktober 2013 um 2:19  |  202584

-wünschen


pathe
8. Oktober 2013 um 4:05  |  202585

@Kamikater
Danke! 🙂

@Andi
Na klar! Da holen wir mindestens einen Punkt!!


Ursula
8. Oktober 2013 um 4:19  |  202586

…Bartholomaeusnacht…


8. Oktober 2013 um 8:33  |  202587

Tsubasa
8. Oktober 2013 um 9:21  |  202588

@Dogbert: Dein Wunsch ist hier seit Wochen hinterlegt.


8. Oktober 2013 um 10:25  |  202589

@Ursula, so blutig wird es da hoffentlich nicht.


Ursula
8. Oktober 2013 um 10:42  |  202590

@ U.Klieman, bin ich Hugenotte…? Gruesse
an mein anderes ICH!


apollinaris
8. Oktober 2013 um 11:08  |  202591

Tja..der Artikel in der MoPo bestätigt meine gestrigen Gedanken bzgl causa „Lasogga“ ja ziemlich zu 100%.


apollinaris
8. Oktober 2013 um 11:21  |  202593

P.S. Hm, so kurz, kommt es doch schräg rüber..also: feiner Artikel in der MoPo, so falsch lagen gestern einige dann ja doch nicht. Auch nicht, was die Stürmerhierarchie anbelangt. Und deshalb ist die Leihe auch durchaus diskutabel. Ich fand die Stossrichrung, den Tenor der gestrigen Diskussion sehr eigenartig deshalb, weil 1:1 die Position des Trainers übernommen wurde. Ohne Restzweifel. Das ging mir dann doch zu weit. Ich akzeptiere Luhus Entscheidung, weil er Luhu ist. Nahezu jedem anderen hätte ich es übel genommen.
Insofern könnte es dem Manager auch auf die Füsse fallen. Aber ich finde desses Entscheidung, seinem Trainer gefolgt zu sein richtig. Muss halt gut gehen.. 😉


Immerhertha-Taktiktafel
8. Oktober 2013 um 11:35  |  202594

@Dogbert

Ich habe deinen Wunsch zukünftig eine taktische Vorschau zu verfassen durchaus registriert und finde das grundsätzlich auch richtig im Sinne einer vollständigen Taktikanalyse. Es sprechen jedoch einige Faktoren dagegen.

a) Ich denke das es inhaltlich einfach den Rahmen dieses Blogs sprengen würde und wir mit zuviel Hokus-Pokus viele Leser abschrecken würden 😉

b) Steckt hinter einer ausführlichen Gegeneranalyse bzw. einer qualitativ ansprechenden Spielvorschau ein erheblicher Arbeitsaufwand, den ich im Rahmen dieses Blogs nicht leisten kann.

Ich hoffe trotzdem das der ein oder andere neue Erkenntnisse gewonnen hat und die Hertha Spiele mit anderen Augen verfolgt 😉

Die Zeit vergeht wie im Flug – 8 Spieltage sind nun schon gespielt und zahlreiche Analysen geschrieben.Vielen Dank für die vielen positiven Resonanzen!


jenseits
8. Oktober 2013 um 11:44  |  202595

Unsere Avatare sind noch immer nur ein dünner Strich. Wo ist der Rest?


michasvision
8. Oktober 2013 um 11:56  |  202596

BITTE die Taktiktafel unbedingt beibehalten!!

@ Dogbert // 8. Okt 2013 um 02:18
Neue Erkenntnisse? Für mich schon. Wem die Betrachtungen zu seicht sind, der möge sich auf spielverlagerung.de umsehen…


sunny1703
8. Oktober 2013 um 11:59  |  202597

Ich konnte an dem PML Beitrag nicht viel finden, was nicht vorher bekannt war. Und warum wurden nun alle PML Fans bestätigt und die anderen nicht!?

Und selbst wenn ich nicht bestätigt werden würde, wäre mir das ziemlich egal. PML ist für mich ein Thema im Rückspiel und vor der neuen Saison, entweder mit einigem Geld was er uns einspielt oder als neue Sturmkraft.

@immerherthataktiktafel

Lass Dich nicht beirren. Wenn wir anfangen Taktiken vor Spielen zu beschreiben und zu diskutieren, begeben wir uns auf das Feld der reinsten Spekulationen.

Es hat ja noch einen ganz witzigen Charakter die eigene Mannschaftsaufstellung zu prognostizieren, aber nun auch noch die gegnerische zu erraten und daraus eine Taktik für das nächste Spiel zu machen, erscheint mir eher wie eine Kopie von FM Manager 2013 .

Nebenbei werden Trainer auch bei dem Entwerfen ihrer Taktik auf die Spielanalysen der vorhergehenden Spiele des nächsten Gegner zurückgreifen.

lg sunny


ubremer
ubremer
8. Oktober 2013 um 12:01  |  202598

@Immerhertha-Taktiktafel,

um Euch eine Vorstellung zu geben, wie so etwas erstellt wird: Da stecken, je nach Spiel, vier bis sechs Stunden Zeitaufwand dahinter. Das Spiel wird zweimal (!) tuto kompletto angeschaut. Dann heißt es, das Gesehene aufzuschreiben. Und gegebenenfalls hier oder da noch mal ins Video schauen, um sich zu vergewissern.

Deshalb heißen Dank an Stephan Berg, dass er sich Woche für Woche ins Rennen wirft und die Immerhertha-Taktiktafel erstellt.
Weitere Sahnehäubchen dieser Art dürft Ihr Euch immer wünschen. Aber, sorry, die sind derzeit von uns nicht zu realisieren. Hoffe da auf Euer Verständnis 😉


Joey Berlin
8. Oktober 2013 um 12:10  |  202599

@Mopo-Artikel über PML,

Lasogga grinst. „Hört sich vielleicht komisch an. Aber ich blende dieses Thema komplett aus. Ich konzentriere mich auf das Hier und Jetzt.“ Hertha-Manager Preetz sagt: „Die Fakten sind klar: Ab Juli 2014 ist Pierre wieder unser Spieler. Deshalb gibt es keine Not, heute oder morgen etwas zu entscheiden.“

Mutter und Beraterin Lasogga formulierte die Zukunftsaussichten ihres Sohnes so: „Man darf das jetzt nicht zu hoch hängen. Im Winter kann man vielleicht sagen, was sein wird. Im Moment ist Pierre ausgeliehen. Und Fakt ist: Er hängt sehr an Berlin.“
____________
Der ganze Hype kann in ein Paar Wochen wieder beendet sein, Erfolg bringt… Misserfolg das Gegenteil. Der Lange hat alles richtig gemacht, die nächsten Monate werden zeigen wohin die Reise geht! Alles andere ist Kaffesatzleserei.


apollinaris
8. Oktober 2013 um 12:11  |  202600

Ich hatte zu diesem Wunsch ja auch schon meine Meinung gesagt: solch einen Vorgriff finde ich völlig überzogen und würde diesen blog nun wirklich sprengen. Man würse solch einen Vorgriff eigentlich nur platt konsumieren, denn er bliebe für 99% der blogger reine Hypothese. Wer kennt denn die Spieler und Spielweise des jeweiligen Gegners so haargenau? Die meisten von uns gehen ja noch einer Arbeit nach und/oder haben noch andere Hobbies und vielleicht sogar ne Familie/ Beziehung..Man würde also so einen Text nicht kritisch lesen können..und wer will das? Und ein wenig anmassend fände ich es auch gegenüber den Handelnden ( Luhu)
-jedes Fussballspiel lässt sich mehrfach lesen und jedes Fussballspiel lässt mehrere Herangehensweisen offen- da gibt es kein klares Richtig/ Falsch. Geht ein Spiel in die Hosen und der Chefanalytikers eines blogs hätte halbwegs richtig gelegen..wäre das eitle Gezänk gross. Dabei kann das doch hier jeder für sich selbst gerne machen. @ dogbert: es steht dir frei, solches in Telegrammstil zu tun. Ich fände solch eine Herangehensweise sehr befremdlich und einigermassen..Nun ja, bleibt für mich: vielen Dank an den blog und im Speziellen an Stephan für dieses tolle Gimmick.


Tsubasa
8. Oktober 2013 um 12:14  |  202601

@UB: Finde das Angebot völlig ausreichend und empfinde das nicht als selbstverständlich, dass wir täglich kostenfrei in den Genuss kommen exklusive News zu erhalten.Alles jetzt noch zusätzliche ist Bonus vom Bonus.

Und Taktikvorschau interessiert mich zudem nicht. Ein „Nerdbeitrag“ die Woche reicht. 🙂 Fußball ist meiner Meinung nach ein sehr simpler Sport und man sollte dem Treiben auf dem Rasen nicht zwanghaft Tiefe geben. Da reicht eine Analyse. Den rest überlasse ich den Leuten, die damit ihre Brötchen verdienen.


apollinaris
8. Oktober 2013 um 12:18  |  202602

@ sunny : falls du eine Spitze gegen mich geschossen hattest ( Lasso). Hast du ne Idee davon, um was es mir dabei ging? Worin lag die Bestätigung? Es gibt da so zwei, drei Kernaussagen, die eben auch gestern hier diskutiert wurden. Um die ging es.


Bolly
8. Oktober 2013 um 12:34  |  202603

Moin

@Stephan Berg

Vielen Dank, wieder gut gelungen die Taktiktafel. Mich würde mal interessieren, da es ja schon vorgekommen sein sollte, 😉 das unterschiedliche Spielsysteme gesehen worden sind, wo Ihr (Du) Eure Informationen noch bezieht?
Anlass u.a. auch weil abundzu unterschiedliches Taktisches Sichtweise gesehen werden.
Ich sah z.Bsp. Ben-Hatira in H im Vergleich zu Mainz nicht diese typische „10“ unbedingt spielen. Klar kein starres System, aber ich sah ihn mehrfach auf sein „alten“ Flügel ausweichen.

Aber vieleicht ist das auch zu tief & demzufolge falsch hinterfragt.


mirko030
8. Oktober 2013 um 12:37  |  202604

@ub

Du hoffst auf unser Verständnis?

Ich bitte dich. Seit ich in diesem Blog lese, bin ich besser informiert als jemals zuvor. Diese Saison kam auch noch die Taktiktafel, welche ich für mich sehr positiv sehe, dazu und das alles für lau.

Anstelle meines Verständnisses bekommen dein Team und du ein ganz großes und fettes Danke!!!


kraule
8. Oktober 2013 um 12:39  |  202605

Taktiktafel ist eine nette (kostenlose) Ergänzung
Ergänzung für diesen Blog.
Wer es mag hat seinen Spaß daran und
wird vielleicht ermutigt ein Spiel nicht nur
emotional zu betrachten sondern rational.
Will das der geneigte, gemeine Fußballfan?
Wenn ja, ist er sehr gut bedient mit diesem
Service.
Allerdings, ist immer zu berücksichtigen,
dass bei einer Taktikanalyse, also einer
Nachbetrachtung unter bestimmten Voraussetzungen,
immer die der eigene Standpunkt von Bedeutung sein wird.
Unterbewusst sympathisieren wir alle!
So wird eine taktische Nachbetrachtung von anderer Seite
mit ziemlicher Sicherheit anders aussehen.
Eine taktische Spielvorbereitung geht für mein
Dafürhalten zu weit.
Da tun sich zuweilen ganze Trainerteams schwer mit 😉


hurdiegerdie
8. Oktober 2013 um 12:39  |  202606

Ich finde die Taktiktafel gut und bedanke mich bei Stephan und bei der MoPo, die sicher dafür bezahlt.

Bei Lasogga warte ich ab. Jetzt hat er 3 Tore in einem Spiel gemacht, wobei weder das 2. noch das 3. passieren durfte. Wir haben auch in einem Spiel 6 Tore ohne Lasogga geschossen, was so auch nicht mehr (diese Saison) passieren dürfte.

Mal sehen, ob er weiter Tore macht, oder – was ich ihm wirklich nicht wünsche – er sich angesichts seines unökonomischen und nicht gesund aussehenden Laufstils sogar wieder verletzt.

Ich habe zwar gesagt „verkaufen oder behalten“, aber das ist ebenso letztlich nur dahingesagt. Ich weiss nicht, ob wir Schelle bekommen hätten ohne Lasogga im Gegenzug zu verleihen. Und ich weiss nicht, ob Lasogga ohne BAumjohann und ohne Schelle seine Torchancen bekommen hätte.

Wie viele treibt mich die Sorge, was ist wenn Ramos ausfällt oder in ein dauerhaftes Loch fällt. Aber ich stehe auch Wagner positiver als der eine oder andere gegenüber, bei dem mal der Knoten platzen könnte. Chancen hatte er auch bei Kaiserslautern viele. Stürmer brauchen oft nur 1-2 Erfolgserlebnisse.

Beurteilen kann ich das Ganze erst am Ende der Saison.


Tsubasa
8. Oktober 2013 um 12:50  |  202607

@hurdie: Wagner ist nicht soo verkehrt, wenn er denn Stürmer spielen würde


Dogbert
8. Oktober 2013 um 13:02  |  202608

Wenn es nach meinen persönlichen Wünschen ginge, hätte ich Lasogga auch in Berlin weiter aufgebaut.

Ich bestimme das aber nicht, aber kann die personellen Spielräume wenigstens so gut einschätzen, daß dieser Tausch absolut nachvollziehbar ist. Für Lasogga gibt es anscheinend keinen kongenialen Partner bei Hertha BSC.

Man könnte auch anders formulieren:
Einer ist langzeitverletzt, der nächste spielt für die 1. Liga noch zu langsam, und der dritte wurde für Lasogga getauscht.

Es gibt auf die Spieler keine Kaufoption.

Laßt doch die beiden Spieler erstmal spielen bzw. weiterentwickeln.

Gegen Ende der Saison haben die Vereine noch ausreichend Zeit, sich über weitere Vorgehensweisen betreff dieser Personalien zu unterhalten.

Für Hertha BSC und dem HSV gilt jetzt, den Klassenerhalt zu sichern. Alles andere ist jetzt unwichtig.


8. Oktober 2013 um 13:03  |  202609

jep, bisher hat Wagner ja eigentlich noch nie die Position gespielt, die ihn explizit Tore schiessen lassen würde..Ich sehe aber eigentlich Allagui deutlich vor Wagner, was das Spiel als reine Spitze anbelangt. Aber auch das nur Hypothese, denn es hat eigentlich nur Ramos bisher Spitze gespielt (in meiner Wahrnehmung)


Immerhertha-Taktiktafel
8. Oktober 2013 um 13:12  |  202610

@ Bolly

Ich bin auch kein Freund von starren Systemen oder Positionsbezeichnungen und du hast auf jeden Fall recht, denn Änis hat gegen Hannover alles andere als eine klassische Nummer „10“ gespielt. Wenn man sich an Systemen festhalten will war das sogar eher ein 4-3-3 System mit Änis und Per als kreativer Doppel 8 und Sami und Nico als Flügelstürmer. In Pressingsituationen wandelt sich das System dann in ein 4-1-3-2 System um und Änis rückt an die Seite von Adrian.

Um auf deine Frage einzugehen 😉 Für die Positionsbetrachtung bietet sich neben dem eigenen Auge auch eine sogenannte „Heatmap“ auf die den Aktionsradius der einzelnen Spieler misst – daraus kann auch ganz gute Erkenntnisse ziehen. Findest du auf bundesliga.de in den Spielanalysen.

LG


jenseits
8. Oktober 2013 um 13:15  |  202611

Sollte Ramos ausfallen, dann wird, glaube ich, Allagui in die Spitze rücken. Er ist ja eigentlich Mittelstürmer und kann durchaus Tore erzielen, wie man nicht nur in Mainz, sondern auch bei uns sehen konnte, immerhin gehen schon 5 Tore auf sein Konto. Alle 87 Minuten ein Tor ist hervorragend.

Skjelbred kann dann wieder rechtes Mittelfeld spielen, wofür er wahrscheinlich hauptsächlich geholt wurde.

Ich wünsche mir natürlich keinesfalls einen Ausfall von Ramos, aber neugierig bin ich schon, wie sich Allagui als Mittelstürmer präsentieren würde.


Dogbert
8. Oktober 2013 um 13:22  |  202612

Zu Wagner:

Ich hatte es schon vor ein paar Tagen geschrieben: Wagner konnte sich bisher nicht so zeigen. Für Spieler mit Kurzeinsätzen ist das auch schwierig.

Der Kerl ist so ehrgeizig, eigentlich übermotiviert, und dann gelingt im Spiel kaum etwas, weil man es besonders gut machen möchte.

Wenn man es sich leisten könnte, würde ich das Experiment versuchen, Ramos zu schonen und dafür Wagner rein. Allagui ließe ich ungern draußen, denn er ist ein variabler OM mit Zug zum Tor.

Wagner muß seinem Ehrgeiz im Spiel etwas zügeln. Das geht mir oft zu ruppig zu und oft schon nahe an einer mindestens blutorangegefärbten Karte.


pax.klm
8. Oktober 2013 um 13:25  |  202613

Es sei doch jedem der es kann, könnte, mag, möchte freigestellt eine TaktikVORschau anzufertigen und einzustellen!
Mir jedenfalls „reicht“ die Nachbetrachtung, verstehe sie auch ohne lange zu grübeln,…, DANK dafür!
Lese in den letzten Wochen eh mehr als ich schreibe, richtig, habe vieles anderes zu tun,
bleibe aber bestens infomiert!


8. Oktober 2013 um 13:26  |  202614

der 10er von heute spielt ja fast nicht mehr klassisch ala Netzer oder Bein..Selbst die letzten ihrer Art in der Liga, z.B. Diego , geht viel über die Flügel und van der Vaart ist auch ein Wanderer zwischen den Linien.
Jepp, endlich weiss ich auch, wie ich die heat map lesen kann. Vor diesem blog, muss ich mal sagen, haben mich solche Dinge null interessiert, alles kam aus meinem Bauch und der Erinnerung als Spieler. Das reicht nicht mehr, weil sich das Spiel kolossal gewandelt hat..Hin und wieder bemerke ich andersherum aber (jut isses!) auch, dass die persönliche Erfahrung hin und wieder bei einigen Taktikfüchsen zu fehlen scheint. Damit ist nicht stephan gemeint, übrigens. Bei ihm kommt eigentlich zwischen den zeilen denn doch auch der Praktiker vor; das fehlt den (tollen) Nerds von „Spielverlagerung.de“ ab und an (vielleicht)
🙂


Dogbert
8. Oktober 2013 um 13:27  |  202615

@jenseits

Wir haben doch hier schon die Option angedacht, Ramos versetzt zu Allagui spielen zu lassen. Ramos sorgt mit seiner Agilität für die Räume vorm 16er, und der schußtechnisch bessere Allagui nimmt die Bälle dann.


8. Oktober 2013 um 13:32  |  202616

was ich mal toll fände: hin und wieder mal ne kleine allgemeine Lektion ala:
– wie bespielt man das System von Pep´s Barca/Bayern-System, der praktisch die Außenverteigern zu zusätzlichen Mittelfeldern macht und deshalb mit einer 6 auskommen (kann)?- weshalb wird das 4-2-3-1 System häufiger gespielt, als jedes andere System? wieso hat sich die offensive Raute im Hochgeschwindigkeitsfussball von heute, mehr oder weniger verabschiedet? – Wäre vielleicht was für die Winterpause?


jenseits
8. Oktober 2013 um 13:34  |  202617

@Dogbert

Verstehe ich Dich richtig: Doppelsechs, zwei Außen und Ramos so eine Art 10er?


Dogbert
8. Oktober 2013 um 13:46  |  202618

@jenseits

Im Prinzip tauschen Ramos und Allagui ihre Positionen. In der Nationalmannschaft spielt Ramos auch direkt versetzt hinter der Spitze.

Beispiel:

Skjelbred-Hosogai
——-ÄBH——–Schulz
—Ramos
————Allagui

Ramos hängt dann ein bißchen auf der 9,5. Bei Angriffen läuft bedient die Skjelbred die rechte Bahn. Abnehmer sind Ramos oder ÄBH. Weiterleitung zu Schulz oder direktes Zuspiel auf Allagui, der dann je nach Spielsituation den Ball entweder auf die bereitstehenden Mittelfeldler zurückspielen kann oder selbst aufs Tor schießt.


Dogbert
8. Oktober 2013 um 13:54  |  202619

Aktionsräume:

Die Sache mit den Aktionsräumen, die ja das Rochieren beiinhalten, ist deswegen so problematisch, weil man dafür meistens nicht die passenden Nebenleute hat.

Das können Mannschaften wie Bayern oder Barca, da dort Spitzenfußballer auf dem Platz stehen, die auf hohem Niveau Positionen spielen können, die eigentlich nicht ihre Stammpositionen sind.


jenseits
8. Oktober 2013 um 14:00  |  202620

@Dogbert

Ließ nicht B. in der Abstiegssaison Ramos so ab und zu spielen? Kann man nicht so gut vergleichen, ich weiß, weil wir eigentlich nicht die 6er dafür auf dem Feld hatten…


hurdiegerdie
8. Oktober 2013 um 14:16  |  202621

Bei Allgui in vorderster Front hätte ich die Sorge, dass viele gute Angriffe wegen Abseits abgepfiffen werden würden.


jenseits
8. Oktober 2013 um 14:21  |  202622

Pante stand auch manchmal im Abseits. 😉

In dieser Saison hat sich das bei Allagui schon erheblich gebessert und torgefährlich ist er.


apollinaris
8. Oktober 2013 um 14:24  |  202623

Jep, Babbel liess Ramos ab und an so spielen..bekam dafür heftig Schimpfe, weil es die meisten so sahen: sieht der Ahnungslose denn nicht, dass Ramos kein Flügelsoieler ist!? Der ist auf Aussen völlig verschenkt..!“ So in etwa,, die absolute Mehrheit. Ich sehe ihn auch aufgrund aeiner Schnelligkeit und guten Pässe..und den Schwächen, wenn er mit Rücken zum Tor steht, auch eher als Aussen, mit starken Einknick, ala Robben, nur auf der anderen Seite. Im Dribbelspiel, also wenn er auf Aussen gedoppelt wird, dürfte er allerdings grössere Probleme haben als z.B. Alla. In unsrem Kaser sehe ich die derzeitige Positionierung von beoden als passend an. Ramos als 9,5er , das hätte Charme, mindestems, wenn ÄBH mal ausfiele.


apollinaris
8. Oktober 2013 um 14:26  |  202624

Ach, ich finde es gut, dass der nicht schnellste Alla versucht, an der Kante zu spielen, machen ja viele so ( ich erinnere grade den Kugelblitz ).. Manchmal darf auch das Anspiel einfach früher kommen. Andersherum kommt mir Alla manchmal im Kopp etwas langsam vor.. Vielleicht irre ich mich da aber auch gewaltig.


HerthaBarca
8. Oktober 2013 um 14:37  |  202625

@apo
„… Erinnerung als Spieler…“
Ist ja schon ’ne Weile her – wa?! 😉

@Taktiktafel
Vielen Dank für die Mühe!

@Taktik vorher
Da die Mannschaftsaufstellung meistens erst am Spieltag bekannt gegeben wird, wie und wann soll diese dann erscheinen?

@blog-papies und die Anderen
Vielen Dank für euren Service! Habe zwar keinen Vergleich, aber ich denke, ein solcher Service in einem Blog ist schon ziemlich selten! ….oder sogar einmalig?


Dogbert
8. Oktober 2013 um 14:41  |  202626

@apo

Das 4-2-3-1-System ist eine Weiterentwicklung des 4-3-3 (eigentlich 1-3-3-3 (2-1)).

Bedingt durch die immer bessere Athletik und damit Geschwindigkeit wurden Libero und Vorstopper abgeschafft. Die Opferung des klassischen 10ers ist auch der Geschwindigkeit geschuldet. Es gibt zwar noch den „Strippenzieher“ oder Ballverteiler, aber der braucht mindestens einen kongenialen Nebenmann, um nicht komplett aus dem Spiel genommen zu werden.

Die damalige Libero-Position wird heute vom defensiveren Mittelfeldmann übernommen, während der andere DM die Einleitung eines Aufbauspiels übernimmt.

Am Mittelfeld hat sich im Vergleich zum 4-3-3 insofern was geändert, daß heute die Verschiebung bzw. Rückwärtsbewegung stimmen muß, was mit sehr viel Laufarbeit verbunden ist. Damit verbunden ist die relative Entlastung der Abwehrreihe, die ihre Außenverteidiger nach vorne schicken kann.

Daß man heute mit einen Stürmer auskommen kann, hängt damit zusammen, daß das Spiel inzwischen wesentlich verzahnter zwischen den Mannschaftsteilen ist. Der Druck wird durch das DM eingeleitet und durch das OM aufgebaut.

Es gibt heute kaum noch reine Flügelstürmer, die auf Flanken spezialisiert sind. Das erledigen begabte Außenverteidiger oder ab und zu mal Mittelfeldler, wobei das dann mehr Pässe als Flanken sind.

Die OM’s haben die Aufgabe, einen Angriff so vorzutragen, daß von ihnen genügend Gefahr ausgeht, um das gegnerische Tor zu bedrohen. Der Mann ganz vorne soll für die freien Räume für die OM’s sorgen.

Ergo:
Es gibt heute keinen klassischen Libero, Vorstopper, Strippenzieher und Mittelstürmer.

Es geht darum, vorne Räume zu schaffen und hinten bereits im Vorfeld abzuräumen.

Die klassiche Manndeckung und starre Zuordnung gibt es nicht mehr.


apollinaris
8. Oktober 2013 um 14:42  |  202627

Ne Taktische Vorbesprechung wäre wohl auch ohne exakte Aufstellung möglich ( na klar..), aber, wie gesagt: sprengt (wohl)unser aller Rahmen..
@ herthabarca: na klar, sag ich ja: der Fussball ist überhaupt nicht mehr vergleichbar. Das war kurz nach dem vom 4-2-4 auf 4-3-3 gewchselt wurde 😆
Mit dem 4-2-4 würde man ein coolses Forchecking spielen können


apollinaris
8. Oktober 2013 um 14:43  |  202628

@ dogbert: echt, jetzt?


pax.klm
8. Oktober 2013 um 14:44  |  202629

HerthaBarca
@Taktik vorher

Na dann können doch alle die dies besser als der Durchschnitt können uns den „Ahnungslosen“ mitteilen…


randberliner
8. Oktober 2013 um 14:59  |  202630

Die Taktiktafel ist doch gut. Wer sie nicht mag scrollt sie einmal die Woche weg und gut ist.

Ihr macht euch auch immer wichtiger als ihr in Wahrheit seid.

Schreibt doch nach jedem Spiel eine Doktorarbeit über die Taktik und stellt sie ins Netz. Dann kann man eure superduper wichtigen Analysen nachlesen (wer will).


Bolly
8. Oktober 2013 um 15:19  |  202631

@randbärliner 😉

Alles juut, einfach mal über Taktik diskutieren ist doch dreimal besser „mMn“! als darüber zu weinen(ja ick wees,war keen weinen) das der Lasso, mit dem wir übrigens auch abgestiegen sind (vergessen immer viele) unverzichtbar weg ist. Jedem sein Thema versteht sich… 😉

Finde @Apo Vorschlag 13:32 wie man das Bayern System knacken könnte auch sehr interessant, allerdings eventuell vor dem Bayern Spiel. Eventuell hat ja der eine oder andere, der die taktische Vorschau sich wünscht, Ideen die er/sie uns mitteilt 😆


Dogbert
8. Oktober 2013 um 15:35  |  202632

Taktik gegen M’Gladbach:
Die Gladbacher werden sehr abwartend spielen und darauf warten, wie die Berliner Angriffe vorgetragen werden. Ich erwarte kein Pressing an der Mittellinie, sondern sich nah hinten zu sortieren. Ab und zu mal einen hohen Ball in die Spitze, aber das war es auch schon.

Gladbach ist am ehesten zu bezwingen, wenn man sie in die Flügelzange nimmt. Durch die Mitte sehe ich kaum Chancen.

Es sollte also von Anfang an über die Außenbahnen Druck aufgebaut werden.

Gegen Bayern sehen wir keinen Stich. Da brauchen wir keine Taktik.


pax.klm
8. Oktober 2013 um 15:43  |  202633

Gegen Bayern sehen wir keinen Stich. Da brauchen wir keine Taktik.

Mag sein, dennoch verstehe ich nicht wie Rippchen vor seinen Toren jedesmal gefühlt 100m Platz und 30 Sekunden Zeit hat um unbedrängt Bälle anzunehmen die diagonal über den halben Platz segeln und sich langsam auf seinen Fuß senken?
Meist hat die Verteidigung nur einen halben Gegenspieler für den Francemann übrig, dDER darf einen Ball doch erst gar nicht annehmen dürfen!


hurdiegerdie
8. Oktober 2013 um 15:46  |  202634

apollinaris // 8. Okt 2013 um 14:24

sieht der Ahnungslose denn nicht, dass Ramos kein Flügelsoieler ist!?

Ich habe doch gar nichts gesagt 😉


jenseits
8. Oktober 2013 um 15:49  |  202635

Wie geht es eigentlich Baumjohann?

Mich würde interessieren, was er gerade macht – Reha? Wie sieht der Zeitplan aus, wann wird er voraussichtlich wieder mit Einzeltraining beginnen und wann wieder ins Mannschaftstraining einsteigen? Man hört so gar nichts…


Bolly
8. Oktober 2013 um 15:54  |  202636

@ jenseits

Gedulde Dich noch ein wenig, würde@ub sagen 😉 Thema muss nur noch hochgeladen werden oder? 😆


jenseits
8. Oktober 2013 um 16:00  |  202637

@Bolly

Ich stelle mir das mit Bericht, eingebautem Interview, einem kleinem Video, in dem Baumi uns etwas erzählt, und Stimmen aus dem Verein/der Mannschaft zu seiner Genesungsentwicklung vor. Inklusive einer Prognose für die nächsten Monate. 🙂


Sir Henry
8. Oktober 2013 um 16:06  |  202638

@jenseits

Baumjohann hat kein Facebook 😉

@SandroHeider: @AlexBaumjohann Schau bitte mal auf Dein FB Profil. Du antwortest ja gar nicht mehr :-(( ” ich habe kein facebook !!! ✌️— Alexander Baumjohann (@AlexBaumjohann) October 8, 2013


Sir Henry
8. Oktober 2013 um 16:10  |  202639

@jenseits

Ansonsten fotografiert er sich unrasiert im Auf- und Trainingsanzug und stellt die Bilder dann online (Instagramm).

Außerdem verbringt er seine Zeit mit dem Spiel von GTA V.

Von Reha ist nichts zu sehen. Aber dafür ist es doch ohnehin zu früh, oder?


jenseits
8. Oktober 2013 um 16:12  |  202640

@Sir

Deswegen sind wir für Infos zu Baumi alleine auf Immerhertha angewiesen. 😉


jenseits
8. Oktober 2013 um 16:19  |  202641

@Sir

Die Operation ist doch schon einen Monat her. Was soll er denn außer Reha machen? Aber ich kenne mich mit solchen Verletzungen nicht aus. Dass so etwas ein halbes Jahr dauert…


Sir Henry
8. Oktober 2013 um 16:26  |  202642

@jenseits

Ich auch nicht. Ich kenne nur die alte Daumenregel:

Innenband ist schlimm, dauert lange.
Kreuzband ist schlimmer, dauert sechs Monate.

Warum genau der Heilungsprozess so langwierig ist, kann uns vielleicht ein Medizinmann erklären. Ich habe auch keine Ahnung, wann üblicherweise die Reha beginnt.


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2013 um 16:38  |  202643

8. Oktober 2013 um 16:38  |  202644

EinKreuzbandriss dauert mindestens 6 Monate. Danach erst Aufbautraining. Ergo März April wieder im Kader. Lt Rbb Videotext (P. B.) Lasso 2014 wieder bei Hertha!


Sir Henry
8. Oktober 2013 um 16:41  |  202645

Ich nehme also mit: die Reha beginnt unmittelbar nach der OP.

Danke für den Link, @Exil.


L.Horr
8. Oktober 2013 um 16:43  |  202646

….. hätte Hertha ausreichend Geld so würden heute Ramos und Lasogga bei Hertha im Kader stehen.

Das ist aber nicht der Fall und man hat sich für Ramos entschieden und Lasogga in´s Schaufenster gestellt.

Dieses schmale Brett war von Anfang an klar !

Auch ich hätte mir Beide im Kader gewünscht , aber Hertha ist Realität und nicht Stammtisch !

LG


sunny1703
8. Oktober 2013 um 16:51  |  202647

Allagui als Einzelspitze hat es ,soweit ich mich erinnern kann, weder bei Fürth noch bei Mainz großartig gegeben.

AR vor zwei Jahren im LM der nationalmannschaft Kolumbiens war mehr dem geschuldet, im Sturm besser besetzt zu sein ua mit Falcao.
Und AR unter Babbel (und den Nachfolgern) in Liga 1 war ein verlorenes Jahr.

lg sunny


catro69
8. Oktober 2013 um 16:59  |  202648

Bei meiner Kreuzband-OP begannen die Rehamaßnahmen einen Tag nach dem Aufwachen aus der Narkose.


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2013 um 17:03  |  202649

@L. Horr

Das verstehe ich jetzt nicht.
In der letzten Abstiegssaison hatten wir nicht zwingend mehr Geld zur Verfügung und beide standen im Kader…

Für mich läuft es tatsächlich auf den Unterschied mitspielender Stürmer vs. Stoßstürmer hinaus.


jenseits
8. Oktober 2013 um 17:13  |  202650

@Exil

Vielen Dank für den Link. Jetzt habe ich eine grobe Vorstellung über Ablauf und Dauer des Heilungsprozesses.

@sunny

Wie sollte Allagui als alleinige Spitze spielen, wenn Tuchel meistens mit Raute spielen ließ? Er spielte häufig als Doppelspitze mit Schürrle oder Szalai zusammen. Aber es gab auch Spiele im 4-2-3-1, in welchen Sami einziger Mittelstürmer war. Daraus kann man jetzt nicht den Schluss ziehen, Allagui sei ungeeignet als Einzelspitze.


sunny1703
8. Oktober 2013 um 17:18  |  202651

@jenseits

Ich halte nichts davon Experimente zu wagen, wenn diverse Trainer vorher nicht dieses Experiment probiert haben bzw mit keinem Erfolg. Das hätte JLu in der Vorbereitung spielen müssen oder in der Winterpause eintrainieren lassen. Ich bin immer noch für einen weiteren spielenden Stürmer für Hertha.

lg sunny


Tsubasa
8. Oktober 2013 um 17:27  |  202652

@Apo:Spielt AR nicht schon eine 9 1/2?
Meiner Meinung nach schon. Was sagst du?


pax.klm
8. Oktober 2013 um 17:47  |  202653

Ob Hertha den Schellberg aus Norge in dieser Saison geholt hätte wenn es nicht die schwere Verletzung von Baumi. gegeben hätte?
Die Möglichkeit, dass Lasso in dieser Saison auch hier geblieben wäre erscheint mir doch recht groß…


jenseits
8. Oktober 2013 um 18:58  |  202657

@sunny

Da im Moment eh keiner hier schreibt 😉 :

Gut, ich habe Dich verstanden: Du hältst das für keine gute Idee.

Ich habe jetzt mal willkürlich ca. 20 – 30 Spiele rausgesucht und nachgesehen, ob Allagui als einzige Spitze spielte. Habe darunter 8 Erstligabegegnungen gefunden. Davon konnten 5 gewonnen werden (z.B. VfB, Lev und Bayern 😉 ).

Ich finde nicht, dass man hier davon sprechen kann, dass es sich um ein Experiment handelt, welches nicht probiert wurde; gänzlich ohne Erfolg war es auch nicht. 😉


driemer
8. Oktober 2013 um 19:11  |  202661

Tsubasa // 8. Okt 2013 um 12:50
@hurdie: Wagner ist nicht soo verkehrt, wenn er denn Stürmer spielen würde

Ich komme nicht s0 richtig dahinter, welchen Wahrnehmungen und Überzeugungen du diese Erkenntnis verdangst. Wagner ist jetzt in seinem 8. statistisch betreuten Fußballjahr. In der Zeit durfte er als Spieler 45 mal einen Bundesligafußball-Rasen als Stürmer betreten. Das brachte dem Auftraggeber 5 Tore und eine Torvorlage.

Und wenn ich nur an das Spiel gegen den VfB denke, als er freistehend zwei Kopfbälle aus 5 bis 7 Metern nur abtropfen ließ, so daß die Mühe hatten, es bis zum Torwart zu schaffen, wird mir noch schleierhafter, warum man ihm weitere Stürmerzeit antun sollte.

Und weitere Türsteherkapriolen mit Schubsen werden ihm zukünftige Abwehrreihen vermutlich nicht mehr erlauben.

Schlußendlich frage ich mich dann natürlich, warum Preetz in der Maske Riesters ihm einen solchen Rentenvertrag aufdrängen mußte.


jenseits
8. Oktober 2013 um 19:25  |  202665

Sandro spielte insgesamt 6.214 Minuten in der 1. und 2. Liga sowie Pokal. In dieser Zeit schoss er 25 Tore. 6.214 Minuten entsprechen 69 Spielen.

Sandro traf also alle 248,5 Minuten, was kein allzu schlechter Schnitt ist. Theoretisch in jedem dritten Spiel. 😉


Hertha Ralf
8. Oktober 2013 um 19:30  |  202668

@dogbert: Bitte nicht!
Selbst wenn Ramos vollkommen aus der Form ist, wird Wagner niemals eine Alternative sein.
Das er einen Freistoß rausgeholt hat der durch Ronny zum Ausgleich führte ist die größte Leistung von SW in dieser Saison und ich bin mehr als begeistert!
Sollten Stürmer eigentlich nicht doch auch Tore schießen oder nur umfallen…?
Gruß an alle @ Herthaner vom Main!


Hertha Ralf
8. Oktober 2013 um 19:32  |  202673

@ Jenseits: Genau die blanke Theorie!
🙁


jenseits
8. Oktober 2013 um 19:34  |  202675

@Hertha Ralf

Von so etwas –> 🙁 bekommt man Falten!


Hertha Ralf
8. Oktober 2013 um 19:57  |  202676

@ Jenseits, hat ein Vorteil , man ( ich) kann mich entfalten…
🙂


apollinaris
8. Oktober 2013 um 19:58  |  202677

Das Kreuzband ist das Band, dass das Knie stabilisiert. Reha beginnt sofot; allerdings dauert es, bis das Bein das Eigengewicht halten kann; bis das Bein wieder in Streckung kommt ( dies geschieht ion Etappen). Vor Januar kann Baumi wohl nicht voll das Bein belasten..erst ab dann geht´s auf den Platz..Bei mir war es so und daran hat sich grundsätzlich nicht allzu viel geändert. Die OP´s verlaufen völlog anders ( bei mir gibt´s 20 cm Narbe….das ist out 🙂 (


jenseits
8. Oktober 2013 um 20:18  |  202679

@Hertha Ralf

Dann ist alles in Ordnung, Du weißt worauf Du Dich einlässt und genießt es sogar. 😉


jenseits
8. Oktober 2013 um 20:20  |  202680

@apo

Danke auch für Deine Erläuterung. Hätte nicht gedacht, dass Baumi im Januar schon wieder auf dem Platz trainieren kann. Aber wahrscheinlich geht es zunächst langsamer los und dann braucht es halt noch einmal ein bis zwei Monate, bis er wieder richtig fit ist und Laufwege etc. wieder drauf hat.


Dogbert
8. Oktober 2013 um 20:28  |  202682

Allagui ist läuferisch für die Außenbahnen nicht der Schnellste, aber im Zusammenhang mit meinen Überlegungen soll er ja vorne spielen. Ich finde ihn gedanklich auch nicht zu langsam. Zugegebenermaßen spielt er den Ball einen Tick zu spät ab, wenn es schnell gehen muß. Dafür gibt es inzwischen andere Mittelfeldler im Kader, die das ausgleichen können.


driemer
8. Oktober 2013 um 20:31  |  202684

jenseits // 8. Okt 2013 um 19:25
🙂

</

Dem Smily würde ich ja einen Vertrag geben, dem Wagner aber nicht 😉


Dogbert
8. Oktober 2013 um 20:40  |  202687

Kreuzbandriß:

apo hat das schon sehr schön beschrieben.

Bzgl. der vollen Einsatztauglichkeit sollte man sich bei Hochleistungssportlern, die einer extrem hohen Kniebelastung unterliegen, jedoch keine falschen Hoffnungen machen. Sechs Monate werden allgemein angegeben, aber das gilt in den meisten Fällen auch nur für die Alltagsbelastung bis zum Freizeitsport. Für Fußballer kann man locker mit neun Monaten rechnen.


pax.klm
8. Oktober 2013 um 22:41  |  202729

8. Okt 2013 um 20:40
Und je langsamer bzw behutsamer dieses Prozedere durchgeführt wird desto nachhaltiger…
Kenne etliche Mitspieler die ähnliche Knieverletzungen hatten wie ich, zu schnell wieder richtig losgelegt und schon sind sie inzwischen 3-4 mal operiert…

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