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(mey) – Adrian Ramos hat Humor. In der vergangenen Trainingswoche stand Herthas Angreifer auf dem Schenckendorffplatz und wartete darauf, dass seine Kollegen auf das kleine, abgesteckte Feld herüber kommen, um auf Eishockey-Tore eine Spielform zu absolvieren. Dann stutzte der Kolumbianer kurz, ging rüber zu einem der Zwergentore und hob das Netz an. Ein großes Loch entdeckte er da, lachte, winkte Peter Pekarik zu sich und hielt das Loch auf, damit der Slowake den Ball von außen hineinschieben konnte. Anders als am Spieltag zuvor in Sinsheim bei der Partie Hoffenheim gegen Leverkusen zählte dieses Phantomtor auf dem Schenckendorffplatz im internen Hertha-Trainingsspielchen nicht. Skandal eigentlich… 😉

Heute kam es in Frankfurt zur DFB-Sportgerichtsverhandlung über eben jenen Nichttreffer von Stefan Kießling, der die Niederlage der Hoffenheimer besiegelt hatte. Auch der zuständige Richter Hans E. Lorenz bewies Humor, als er Kießling mit den Worten begrüßte: „Hallo, Herr Kießling! Jetzt haben Sie ja endlich mal eine Einladung vom DFB bekommen.“

Am Ende hieß das Urteil: Kein Wiederholungsspiel. Warum, wieso, weshalb…und warum die Herren dennoch nicht so recht glücklich mit ihrer Entscheidung waren, lest ihr –>hier.

Herthas Trainer Jos Luhukay übrigens hat eine klare Meinung zu der Thematik:

„Dass so ein Tor zählt, ist schade. Meine Meinung ist, dass man technische Hilfsmittel verwenden sollte, um derartige Fehlentscheidungen gar nicht aufkommen zu lassen. Das würde die Fairness im Spiel fördern und wäre eine Hilfe für die Schiedsrichter.“

Nun hatte Hertha das Glück, nicht in diesen Fall verstrickt zu sein. Die Berliner können derzeit ganz gut damit leben, etwas im Schatten der medialen Aufmerksamkeit Punkte für den Klassenerhalt zu hamstern und – wenn schon die Zähler mal nicht eingefahren werden – zumindest ein ziemlich beeindruckendes Spiel auf den Rasen zu bekommen wie gegen den FC Bayern am Sonnabend.

Was wäre, wenn…

Dennoch bleibt die Frage: Wie steht ihr zu der Entscheidung des DFB-Sportgerichtes? Hätte ihr ein Wiederholungsspiel bevorzugt? Hätte es aus Gründen der Fairness sogar eines geben müssen? Oder sind das Phantomtor von Sinsheim und die aufgeregten Debatten im Anschluss daran nur ein weiter Beleg dafür, dass im Millionengeschäft Profifußball endlich technische Hilfsmittel wie die Torlinien-Technologie eingeführt werden müssen?

Ehrlich gesagt, bin ich dabei hin und her gerissen: Einerseits kann ich das Rufen nach Goal Control bzw. Hawk Eye ja verstehen. Wenn man die technischen Möglichkeiten zur Verfügung hat, warum setzt man sie dann nicht in einem Spiel ein, in dem Fehlentscheidungen der Unparteiischen bisweilen schwerwiegende Folgen haben können (Trainerentlassungen, Aus bei der WM usw.)

Auf der anderen Seite finde ich irgendwo tief in mir vergraben auch diesen Fußballromantiker, für den ein besonderer Wert des Fußballs darin besteht, sich bei Zeiten auch mal so richtig schön über Fehlentscheidungen und anderweitig Unvorhergesehenes auslassen zu können. Lebt das Spiel nicht irgendwie auch davon, dass wir uns darüber das Maul zerreißen können?

Würde sich eure Meinung zu der Thematik eigentlich dann ändern, wenn plötzlich das Team von Hertha BSC das geschädigte wäre? Was, wenn am Ende eine solche Fehlentscheidung den Berlinern den Klassenverbleib kosten würde?

Nachdem die Hertha-Profis heute trainingsfrei hatte, geht es für sie morgen auf dem Schenckendorffplatz weiter. Wir werfen mal einen genauen Blick darauf, ob das Loch im Zwergentor mittlerweile gestopft wurde 😉

Das Urteil zu Kießlings Phantomtor finde ich...

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170
Kommentare

28. Oktober 2013 um 18:14  |  207402

🙂


Blauer Montag
28. Oktober 2013 um 18:17  |  207403

Silbääääää


Blauer Montag
28. Oktober 2013 um 18:19  |  207404

Pro Torlinientechnik.
Pro Taktiktafel.


todde
28. Oktober 2013 um 18:22  |  207405

🙁


Huhuquasten
28. Oktober 2013 um 18:27  |  207406

Tatsachenentscheidung!
Irgendeiner von L04 wird es schon gesehen haben und statt es anzuzeigen, einfach mitjubeln!
Ich würde so nicht gewinnen wollen…aber es geht um zuviel Geld!


Huhuquasten
28. Oktober 2013 um 18:30  |  207407

Tortechnik muss her.
Und: Man sollte auch „Schwalben“ nachträglich mit Sperren ahnden, damit diese grobe Unsportlichkeit aufhört!


Derby
28. Oktober 2013 um 18:37  |  207409

Falsch Falsch Falsch

Die Gerechtigkeit hat verloren – mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Lächerliches Urteil.


coconut
28. Oktober 2013 um 18:41  |  207411

Meine Meinung:
Ja, wenn es tatsächlich hilft derartige „Tore“ zu vermeiden.
Nur, Hand auf’s Herz. Wie oft hatten wir derartiges in den letzten Jahren, bei wie viel Spielen? Ist ja irgendwie wie mit Kanonen auf Spatzen…..

Ich verstehe zwar diejenigen, die unter allen Umständen solche zu unrecht gegebenen Tore vermeiden wollen. Für 1899 ist das natürlich in diesem Moment blöd. Aber haben sie jetzt einen gravierenden Nachteil (Abstieg, verpasste Meisterschaft/CL)?
Es gibt weit mehr menschlich bedingte Fehlentscheidungen in anderen Situationen (Abseits ja/nein, Foul ja/nein), da sind derartige „Tore“ doch sehr deutlich die Ausnahme.
…und nein, auch ein Videobeweis hilft halt nicht immer. Man denke an die Szene mit Ramos in München. Einigkeit in der Beurteilung sieht anders aus… 😉


apollinaris
28. Oktober 2013 um 18:45  |  207414

Ich bin seit jeher für die Torlinientechnik. Aber gegen den allgemeinen videobeweis, der meiner meinung nicht sehr viel bringt.
Es geschieht in der Tat sehr selten und ist eigentlich deshalb auch überdreht. Aber diese Technik wäre doch ein sehr guter Kompromiss. Auch, weil sie einfach ist und funkktioniert.


L.Horr
28. Oktober 2013 um 18:46  |  207415

@mey eröffnete heute mit dieser Frage :

Würde sich eure Meinung zu der Thematik eigentlich dann ändern, wenn plötzlich das Team von Hertha BSC das geschädigte wäre? Was, wenn am Ende eine solche Fehlentscheidung den Berlinern den Klassenverbleib kosten würde?

Warum hypothetisch fragen ?
Hertha erlebte vor 1,5 Jahren was ´ne Tatsachenentscheidung bedeutet und wie man kotzt wenn diese den Klassenerhalt kostet.

Insofern war das heutige Urteil wenigstens konsequent !

Zum kommenden Gegner :

Schalke Fan


jenseits
28. Oktober 2013 um 18:48  |  207416

Jos knows. Oder wird das Jos nos geschrieben? 😉


jmeyn
jmeyn
28. Oktober 2013 um 18:48  |  207417

@L.Horr
Daran habe ich auch gedacht, wollte euch aber mit dem Schnee von gestern nicht mehr behelligen. Warum alte Wunden aufreißen 😉


apollinaris
28. Oktober 2013 um 18:58  |  207418

Zum Urteil: da bin ich komplett gespalten. Das Gerechtigkeitsgefühl schrie nahezu: ab der 70. Minute noch mal spielen lassen..Andererseits hätte ein Wiederholungsspiel sehr sehr viele neue Fragen aufgeworfen..
Es muss dringend einiges reformiert werden, u.a. Auch die Heiligsprechung der Tatsachenentscheidung muss in besonderen Fällen anders hantierbar sein. Ansonsten wird das, was sie eigentlich schützen will, beschädigt und in ihr Gegenteil verkehrt( nämlich der Schutz des Schiedsrichters)


L.Simon
28. Oktober 2013 um 19:01  |  207420

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war das Netz schon vor dem Spiel kaputt. Somit ist das Schiedsrichtergespann seiner Aufgabe bei der Kontrolle der Netze nicht nachgekommen=> die Fehlentscheidung wäre unter korrekter Kontrolle der Netze vor dem Spiel auch ohne Technik verhindert werden können/müssen ohne dabei über Technik urteilen zu wollen.


Stiller
28. Oktober 2013 um 19:01  |  207421

Tatsachenentscheidung.

SPIEL von Menschen mit Menschen für Menschen. Auch der Schiedsrichter sollte ein Mensch sein.

Die Integration von Maschinen schafft einen anderen Charakter und wird auch nicht perfekt sein. Der Begin einer schlechten Entwicklung. Je mehr Perfektion verlangt wird, desto unmenschlicher und weniger spielerischer wird es werden.

Ich kann mit Fehlern (auch den Fehlern anderer) leben. Natürlich sollte man SEIN bestes geben, um sie zu vermeiden.

Aber mittlerweile verlangen viele von uns schon nicht mal mehr Sportlichkeit.


kczyk
28. Oktober 2013 um 19:08  |  207422

eine diskussion um die torlinentechnik im vorliegenden fall erübrigt sich wohl – ist der ball doch nie über die torlinie geflogen.
dennoch lag der ball im netz.
erste annahme: die technik hat mal wieder versagt.
was ist zu tun?
der schiri hat zu entscheiden.


jenseits
28. Oktober 2013 um 19:08  |  207423

Ich sehe nicht ein, warum in diesem Fall anders entschieden werden sollte als in anderen Fällen, in welchen ebenfalls fälschlicherweise auf Tor erkannt wurde. Nur weil es spektakulär war?

Gerecht wäre es, wenn, wie JLu sagte, solche Fehlentscheidungen aufgrund technischer Hilfsmittel gar nicht erst getroffen würden.


NRWler
28. Oktober 2013 um 19:15  |  207424

kczyk // 28. Okt 2013 um 19:08

Guter Einwand!

Bei der „klassischen“ Torlinientechnik, bei der der Schiri durch seine Armbanduhr ein Signal erhält, kann der Schiri ja nicht noch zusätzlich einen „Videobeweis“ begutachten, oder?

Bin aber dennoch pro Torlinientechnik!


NRWler
28. Oktober 2013 um 19:19  |  207425

PS: Aber vielleicht hätte man sich doch länger mit der „Situation“ befasst. Und evtl sogar das Tor inspiziert und das Loch entdeckt?!?!


Bolle75
28. Oktober 2013 um 19:27  |  207426

Warum ich das Urteil „…genau richtig“ finde hat „L.Horr // 28. Okt 2013 um 18:46“ perfekt beschrieben.

Ich bin aber auch für Torlinientechnologie, aber unschlüssig ob man TV Bilder auch bei anderen Dingen zu Rate ziehen sollte.

Ich hätte da aber folgenden Vorschlag. Das Schiedsrichtergespann sowie beide Mannschaften haben je ein mal pro Spiel die Möglichkeit den TV Beweis zu fordern. Das wären pro Spiel max. 3 TV Entscheidungen. Die Entscheidung fällt natürlich das Schiedsrichtergespann inkl. dem 4ten Offiziellen. Das ganze muss unmittelbar vor der erneuten Spielfreigabe erfolgen. Es bedürfte allerdings noch weiterer Regelungen, wie z.b. wann genau darf ein TV Beweis angefordert werden. Bei Abseits? Angebliches Handspiel? Tätlichkeiten abseits des Spielgeschehens? Ich sehe da einige Schwierigkeiten.
Trotzdem, bei Toren bin ich pro Torlinientechnologie.


Ursula
28. Oktober 2013 um 19:28  |  207427

Das Urteil war nicht anders zu erwarten!

Aber das Urteil ist falsch, wenn man den
Grundsätzen dieser „DFB-Rechtsprecher“
auch entspricht!

Der User @ L.Simon hat es ganz klar
wiedergegeben, das Netz war schon
„vorher kaputt“!!!

Damit sind die kontrollierenden Personen,
die Schiedsrichter, auch für diese Situation
verantwortlich!

Das heißt nichts anderes, dass ihre Autorität
in Frage zu stellen ist und nicht der dubiose
Spielverlauf! So wie die Tatsachenentscheidung
greifen soll, muss auch die Tatsache, dass die
„Netzkontrolleure“ versagt haben, greifen…

…auch die daraus resultierende sichtbare
Fehleintscheidung!

Hoffenheim war schlecht beraten, wie die
Hertha vor 16 Monaten auch! Nicht die
Situation, die vorhandenen Lokalitäten,
die Umstände sind Anlass zu „KLAGEN“,
der DFB selbst muss „angezeigt“ werden!!!

ODER werden die Schiedsrichter aus der
Mongolei bestellt?

Dann wären DFB, UEFA, FIFA und die
Gerichtsbarkeiten in Schwulitäten gekommen!

Sie haben letztlich nicht nur die Fürsorgepflicht
für ihre Schiedsrichter, auch die Verantwortung!

Mit Fairness und Sportlichkeit kommt man
beim DFB nicht weiter….


kczyk
28. Oktober 2013 um 19:31  |  207428

NRWler // 28. Okt 2013 um 19:15

auc ich war mal ein großer verfechter der torlinietechnk.
doch sollten wir uns stets fragen: soll die technik den schiri a) ersetzen oder b) unterstützen !?
der fall a) macht das spiel kaputt.es würde zu einem emotionslosen ballgeschebe mutieren.
der fall b) liegt etwas nebulöser auf dem feld – denn fehlurteile eines schirs kann keine technik verhindern.

fussball ist geworden, was er gegenwärtig ist.
meine persönliche meinung: dieser sport braucht keie weitere unterstützende technik.

wem wäre noch die WM66 in erinnerung, hättees das wembleytor nicht gegeben?


28. Oktober 2013 um 19:32  |  207429

Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters:
Das Netz war in Ordnung.

War es nicht?
Tatsachenentscheidung.


Ursula
28. Oktober 2013 um 19:40  |  207430

@ wilson, das wäre doch für „Jedermann“,
leicht nachzuweisen gewesen!

Es war doch wohl ein Gericht, was heute
Recht sprach, wenn auch ein DFB-Gericht…

Es wurde doch nicht extra für dieses Spiel,
IM SPIEL, eine Invasion von „Netzratten“
frei gelassen, die knabbernder Weise, ein
VOR dem Spiel intaktes Tornetz, in ein
destruktives „Netzsystem“ verwandelten…!?


28. Oktober 2013 um 19:45  |  207431


Würde sich eure Meinung zu der Thematik eigentlich dann ändern, wenn plötzlich das Team von Hertha BSC das geschädigte wäre? Was, wenn am Ende eine solche Fehlentscheidung den Berlinern den Klassenverbleib kosten würde?

Sorry, entweder versteh ich die Frage falsch, oder mir fehlt für derartige Spirenzchen der Humor.
Oder der Fragesteller hat die Relegation gegen Düsseldorf komplett ausgeblendet…….

*kopschüttel*


pathe
28. Oktober 2013 um 19:46  |  207432

@wilson // 28. Okt 2013 um 19:32
😀
Mir gefällt dein Humor!


L.Horr
28. Oktober 2013 um 19:47  |  207433

…. bleibe mal penetrant dran .

Als Stark damals das Spiel wieder Anpfiff fehlten sogar der Elfmeterpunkt , die Eckfahne und der Ordnerdienst konnte bewiesener Maßen auch nicht mehr für´s Publikum garantieren.

Da hat sich Stark auch nicht um den ordnungsgemäßen Zustand des Spielfeldes und die auf den Ballustraden hockenden Fans gekümmert.

Dennoch hieß es Tatsachenentscheidung !


etebeer
28. Oktober 2013 um 19:47  |  207434

Alle Jubeljahre passiert mal so eine Schote wie in Hoffenheim.

Deshalb bitte kein Wiederholungsspiel.
Wird die Tatsachenentscheidung abgeschafft,
verliert der Fußball das
was ihn in über 130 Jahren so beliebt gemacht hat.
Fußball lebt mit den Fehlern
die Spieler und Schiedsrichter machen.
Von Emotionen, Schlagzeilen, Diskussionen
an Stammtischen und in den Foren.
Das macht es doch gerade aus
und wo wäre der Fußball
ohne all seine Tragik,
die Sensationen, Überraschungen
und Fehlentscheidungen.

Soll in Zukunft die Technik Spiele entscheiden
und wo soll das dann aufhören ❓ Torkamera, Video-Beweis,
Video-Entscheidung am grünen Tisch,
Einspruch wie beim Hockey,
bevor die Analyse betrachtet
und die Entscheidung bekannt gegeben wird
schieben wir noch kurz eine Werbung rein,
nein Danke,
ich kann so wie der Fußball jetzt ist gut leben.


28. Oktober 2013 um 19:47  |  207435

Zum Phantomtor:

Der DFB hats wieder mal vergeigt, Grösse zu zeigen und einen Fehler zuzugeben.

Man schiebt die Schuld auf die Platzwarte…..weil die Linienrichter dürfen ja blind durchs Leben laufen.

Die Netze hängen seit 2011 dort. Die Linienrichter haben das zu kontrollierne und ggf VOR dem Anpfiff zu beanstanden.

Sie haben es 2 (!!!) Mal übersehen…..
Der DFB, und vor allem Richter Lorenz sind Hampelmänner, die an den Schaltern der Macht sitzen, die aber für jedne normal begabten Menschen nicht ernst zu nehmen sind


28. Oktober 2013 um 19:48  |  207436

@etebeer

Nein, die Technik soll das Spiel nicht entscheiden, aber unterstützen, dass in solchen Situationen regelgerecht gespielt und gehandelt wird


elaine
28. Oktober 2013 um 19:49  |  207438

*Das Urteil zu Kießlings Phantomtor finde ich…
…genau richtig*,

da wir zur Zeit keine Torlinientechnik zur Verfügung haben

Diese Fehlentscheidung ist gleich zu setzen mit anderen Fehlentscheidungen, die zu einem Tor führen
Das der Platz in Sinsheim nicht bespielbar war, kann jetzt nicht positiv für den Gastgeber verbucht werden.
Wenn es eine Torlinientechnik geben würde, würde es vielleicht eine andere Tatsachenentscheidung geben. Aber hätte, wenn, und müsste…..
Und wie oft hat Hertha aufgrund falscher Tatsachenentscheidungen Punkte verloren? Das kann ist gar nicht auf zählen


Traumtänzer
28. Oktober 2013 um 19:52  |  207439

Torlinientechnik hätte es doch gar nicht gebraucht, Videobeweis hätte vollkommen gereicht. Kießling hätte auch deutlicher was sagen können, sowie der Verein Leverkusen hätte deutlicher auf Wiederholung drängen müssen. Damit hätten sie sich selbst sogar (imagemäßig) den allergrößten Gefallen getan, aber auch den Druck für eine andere Entscheidung als die heutige erhöht.

Zu Richter Lorenz fällt mir eh nix mehr ein. Vielleicht aber auch gut, dass mal ein anderer Verein außer uns mitbekommen hat, was es mit der sog. DFB-Sportgerichtsbarkeit auf sich hat.

Schade, das hat mit gerechtem Fußball nichts zu tun.


pathe
28. Oktober 2013 um 19:56  |  207440

Zurück in São Paulo!

Es war wie immer schön in der schönsten Stadt der Welt! Dazu einen Sieg im Stadion miterlebt und das tolle Spiel bei den Bauern bei „Zum Hecht“ gesehen. Nette Kneipe! Danke an den Tippgeber!

Leider hat es weder mit Turmtreff noch mit gemeinsamem Konferenzschauen vor dem Herthaspiel geklappt… Nächstes Mal!

Ich werde wahrscheinlich das erste Spiel der Rückrunde in Frankfurt schauen. Wenn da jemand von euch dabei sein sollte, würde ich gerne einen neuen Versuch eines Treffens starten.


pathe
28. Oktober 2013 um 19:58  |  207441

Zum Thema:
Richtige Entscheidung! Sonst würde künftig jede falsche Entscheidung des Schiris angefechtet werden.

Einzige Abhilfe: Torlinientechnik!

Oder Ehrlichkeit der Spieler… Klose hätte dem Schiedsrichter wohl gesagt, dass das Ding kein Tor war.


hurdiegerdie
28. Oktober 2013 um 20:06  |  207443

Natürlich Videobeweis. Wenn sie dann noch wollen, können sie ja noch die Torlinientechnik nachschieben.


raffalic
28. Oktober 2013 um 20:13  |  207444

Wenn „Du“ als „Assi“ seit (gefühlten) 20 Jahren jeden Samstag das Tornetz in irgendeinem Buli-Stadion irgendwo in der Republik kontrollierst, und dieses jedes Mal intakt ist, dann schaust du irgendwann nicht mehr richtig hin, die Kontrolle wird zu einer schlichten „pro-forma -Aktion“ – ein ganz normales, allzu menschliches Verhalten.

Den „Assis“ mache ich daher keinen Vorwurf dafür, dass sie den Defekt nicht erkannt haben.

Aber gehört es nicht zum „Fair-play-Gedanken“, den DFB und DFL seit Jahrzehnten bei jeder nur möglichen Gelegenheit nach außen hin propagieren, unweigerlich dazu, auch für Fehler die Verantwortung zu übernehmen, sie „auf die eigene Kappe“ zu nehmen? – Oder betreiben DFB und DFL mit ihrer „Fair-play-Philosophie“ lediglich „green-washing“?


Kamikater
28. Oktober 2013 um 20:15  |  207445

Mit dem Urteil hat sich der DFB selbst ins Knie geschossen. Es ist nur eine Frage der Zeit, da wird etwas vorfallen, bei der sie die Augen vor eigenen Unzulänglichkeiten ihrer freien Mitarbeiter bzw. ihrer absurden Gesetz-gebung und -auslegung nicht mehr verschließen können.

Dass es nicht anders zu erwarten war und in die Vorkommnisse der Unfassbarkeiten von Düsseldorf passt, ist eine Sache. Sinnhaftig- und Gerechtigkeit ist eine ganz andere.

Wieder einmal werden unfähige Menschen nicht bestraft, sondern entlastet. Jedoch in solch verbogenem Maße, dass man sich fragen muss, was noch alles im Fussball möglich ist.

Jetzt gibt der gesetzgebende und durchführende Verband bereits zu, dass keine Tore doch Tore sind, nur um keine Konsequenzen ziehen zu müssen.

Eine ganz ganz schwache Nummer mit hoofentlich irgendwann nochmal sehr weitreichenden Konsequenzen. Da hätte ich gerne mal Uli Hoeness gesehen, wenn Chelsea so ein Tor in der Verlängerung des CL-Final in der Nachspielzeit zum 1-0 schiesst.

Aber dafür fehlt den grauen Herren an der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt ja jegliche Phantasie!

Eine Bande dahergelaufener Pseudo-Beamter beschliesst Dinge, die bestenfalls bei 4,3 Promille einem Karnevalsverein in Köln einfallen, jedem Sporttreibenden und ernsthaften Profisportler jedoch nur noch Tränen in die Augen treiben können.

Man muß sich angesichts solchen Schwachsinns an Urteil über gar nichts mehr wundern. Dem Betrug sind somit Tür und Tor geöffnet, Die Triaden in Singapurs Wettbüros lassen die Korken knallen. Alles geht, nichts mus! Viva DFB!


cameo
28. Oktober 2013 um 20:22  |  207446

Warum kommentiert Neururer das heutige Montagsspiel nicht?


linksdraussen
28. Oktober 2013 um 20:23  |  207447

Das Urteil war wegen der Drohkulisse der FIFA im Hinblick auf die WM 2014 zu erwarten. Das Dogma der Tatsachenentscheidung ließe sich durch die Einführung technischer Hilfsmittel und eines moderaten Videobeweises durchbrechen. Ich finde den Videobeweis beim Feldhockey gelungen. Den könnte man auf die Gegebenheiten des Fußballs anpassen ohne das Wesen des Spiels zu verändern. Dabei wird man in Kauf nehmen müssen, dass im Amateurbereich auf diese Hilfsmittel verzichtet werden muss. Ich finde es bei aller Emotion zunehmend unerträglich, wenn Fehlentscheidungen und/oder Betrug sportliche und wirtschaftlichen Auswirkungen haben, die existenziell für einen Verein sind. Streitkräfte agieren ja auch nicht mehr mit der berittenen Kavallerie.


cameo
28. Oktober 2013 um 20:26  |  207448

@L.Horr 19:47
Tatsache ist: Eckfahne und Elfmeterpunkt waren noch ünberührt an Ort und Stelle. Was du und ich gesehen haben, war keine Tatsache.


cameo
28. Oktober 2013 um 20:27  |  207449

UNberührt, soll es heißen, mit anderem Wort: jungfräulich.


linksdraussen
28. Oktober 2013 um 20:29  |  207450

Unberührt ist nicht gleich jungfräulich und umgekehrt. Frag Lolita 😉


NRWler
28. Oktober 2013 um 20:31  |  207451

@kamikater:

Eine Bande dahergelaufener Pseudo-Beamter beschliesst Dinge, die bestenfalls bei 4,3 Promille einem Karnevalsverein in Köln einfallen…

Den Satz musste ich einfach mit Humor nehmen… Herrlich!

(ich denk mal nicht ganz ernstgemeint 😉 )


Kamikater
28. Oktober 2013 um 20:33  |  207452

@NRWler
Ich hoffe, wenigstens Du kannst drüber lachen – ich nicht… 😉


Papa Zephyr
28. Oktober 2013 um 20:37  |  207453

Ich finde das Urteil falsch – auch wenn es unter gegebenen rechtlichen Voraussetzungen wohl nicht anders möglich war.
Ich hoffe, die Leverkusener haben im Rückspiel die Eier, vom Anstoßpunkt den Hoffenheimern ein Tor Vorsprung zu genehmigen.
Viele Grüße Papa Zephyr


NRWler
28. Oktober 2013 um 20:38  |  207454

@Urteil:
Nimmt man den „Fair-Play“ Gedanken als Grundlage, ist das Urteil mMn falsch.

Aber in der abstrusen DFL-Welt dann doch einfach nur konsequent (und richtig). Naja, hatte direkt nach Abpfiff schon gemutmaßt, das so „geurteilt“ wird.

Fazit: nicht nur Hertha wird benachteiligt… 😉


NRWler
28. Oktober 2013 um 20:39  |  207455

@Kamikater // 28. Okt 2013 um 20:33

Ich habe über Deinen Satz herrlich gelacht… Danke!

Über das Urteil weniger… (oder auch nicht 😉 )


Dogbert
28. Oktober 2013 um 20:41  |  207456

Nur im Sinne der DFB- und FIFA-Statuten war diese Entscheidung zu erwarten und so richtig. Die Tatsachenentscheidung des Spielleiters bleibt weiterhin unangetastet.

Das ändert jedoch nichts daran, daß der tatsächliche Vorgang, über dem es zu entscheiden galt, falsch entschieden wurde.

Mit der Einführung von techn. Möglichkeiten oder Torrichtern zur besseren Beurteilung Vorganges wird doch die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters nicht angetastet.

Dann trifft der Schiedsrichter künftig eine Tatsachenentscheidung aufgrund einer Wiederholung am Monitor. Selbst hier bestünde auch die Möglichkeit, sich dennoch irren oder eine Sutuation falsch einzuschätzen.

Man möge sich nur vorstellen, daß so ein Tor am letzten Spieltag in der Nachspielzeit gegeben wird und über Abstieg oder Meisterschaft entscheidet.

Nach geltender Rechtslage muß man wohl oder übel diese Entscheidung jetzt so hinnehmen.

Das sollte jedoch auch eine Aufforderung an die Verantwortlichen sein, hieraus für die Zukunft Konsequenzen im Sinne der Sportart einzuleiten.


cameo
28. Oktober 2013 um 20:41  |  207457

@Zephyr: „Ich hoffe, die Leverkusener haben im Rückspiel die Eier, vom Anstoßpunkt den Hoffenheimern ein Tor Vorsprung zu genehmigen.“

Vollkommen unverhältnismäßig! Es reicht, wenn Leverkusen ein an einer Stelle defektes Tornetz hinhängt.


monitor
28. Oktober 2013 um 20:52  |  207458

Im Sinne der Chancengleichheit hat @cameo um 20:41 100%tig recht!

Soll dat son Hoppenheimer dem Kießling erst mal nachmachen, dann sehn se mal wie schwer dat is… 😉


NRWler
28. Oktober 2013 um 21:06  |  207459

kczyk // 28. Okt 2013 um 19:31

denn fehlurteile eines schirs kann keine technik verhindern.

Hmm, ich denk doch. Zumindest einige. zB das nichtgegebene Tor von England vs Deutschland (WM2010) hätte durch die Technik seine Berechtigung gefunden.


Bakahoona
28. Oktober 2013 um 21:17  |  207460

Auch wenn eindeutig festgestellt werden kann, ob eine Tor gefallen ist oder nicht, bleibt noch genug Raum für Fehlentscheidungen an denen sich jeder Fussballromantiker ausreichend reiben kann. Bei den Beträgen die Aufgrund von Ergebnissen bewegt werden, will ich den Faktor Glück maximal reduzieren. Und Glück hatten die Leverkusener nun mal bei dem gegebenen Tor. Der Raum für Tatsachenentscheidungen ist noch groß genug bei allen Entescheidungen die nicht das Kreuzen der Torlinie eines Balles betrifft. Z.B nicht gegeben Freistöße und Rote Karten bei Fouls von Alaba in der 87 Minute im Spiel gegen die Bayern 😉


Bakahoona
28. Oktober 2013 um 21:17  |  207461

Daher ja zur Torlinien-Technik


Bakahoona
28. Oktober 2013 um 21:23  |  207462

Im Übrigen finde ich den Vorwurf an den DFB einen Fehler nicht zugeben zu können geradezu verwegen, nur weil die Reaktion auf den Fehler sich nicht mit den eigenen Maßnahmen deckt. Die denken sich eher, ja war ein Fehler, aber was macht diesen Fehler soooo besonders gegenüber den ganzen anderen alltäglichen Fehlern, dass es eine Neuansetzung der Paarung rechtfertigen würde. Im Grunde sagt der DFB, blöd gelaufen, gleich sich im Laufe der Saison wieder von selbst aus.


f.a.y.
28. Oktober 2013 um 21:24  |  207463

Das Urteil ich emotional gesehen vermutlich nicht „fair“, aber in meinen Augen absolut korrekt. Dank unserer peinlichen DFB Nummer nach dem Relegationsspiel weiß doch jeder Hertha Fan hoffentlich ein wenig mehr über die Regeln des DFB.

Daher meine Frage: aufgrund welcher Regel (!) hätte das Spiel denn wiederholt werden sollen?

Der Prostest der Hoffenheimer kam doch ganz deutlich erst, als aus den fernsehguckenden Logen die Info über den Fehlschuss drang. Dann erst gingen die Reservespieler zum Tornetz, dann erst „entdeckte“ man das Loch im Tornetz. Da lief aber das Spiel, d.h., die Szene war bereits entscheiden. Da nun Brych einen Strick draus drehen zu wollen, obwohl niemand auf dem Platz etwas anderes gesehen hat als er, finde ich -um es mal mit @apo zu sagen- absurd.


hurdiegerdie
28. Oktober 2013 um 21:34  |  207464

Ich habe gerade mein Frau gefragt, ob sie Fehlentscheidungen romantisch findet.

Früher schon, hat sie gesagt.


NRWler
28. Oktober 2013 um 21:36  |  207465

@f.a.y. // 28. Okt 2013 um 21:24 :

Ich denke @Ursual um 19:28 legt einen (möglichen) Grund dar. Nämlich, der Linienrichter ist seiner Kontrollpflicht nicht ordnungsgemäß nachgekommen.


fechibaby
28. Oktober 2013 um 21:43  |  207466

Ich muss mich doch noch Mal zu Wort melden.
Dieses Urteil ist in meinen Augen ein einziger Skandal!!
Das Tornetz soll schon vor Spielbeginn defekt gewesen sein.
Die Linienrichter haben vor Spielbeginn die Aufgabe zu kontrollieren, ob das Tornetz in Ordnung ist.
Da sie das Loch im Netz nicht gesehen haben, liegt hier eindeutig ein Regelverstoß vor und das Spiel muss wiederholt werden!!

Auszug aus dem Regelbuch:
„Der Schiedsrichter prüft einige Zeit vor Spielbeginn das Spielfeld und den
Platzaufbau, um sich davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung ist.“

Da das Loch im Tornetz nicht festgestellt worden ist, hat das Schiedsrichtergespann einen Regelverstoß begangen!!
Daher Spielwiederholung!

So einfach ist das.

Hoffenheim wurde ja bereits am 1. Spieltag um ein reguläres Tor betrogen!!
In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit gegen Nürnberg war der Ball EINDEUTIG im Tor.
Das Tor wurde jedoch nicht gegeben.

Wie oft will man Hoffenheim noch betrügen?


Bolly
28. Oktober 2013 um 21:44  |  207467

„ein anderes Urteil war doch nicht zu erwarten,oder?“

Das stimmt zwar, aber ich befinde das Urteil „sehr“ befremdlich. Zwar wurde das auch durch den Richter irgendwie, indirekt eingeräumt, aber ein anderes Urteil wäre mMn. ein Schritt für „Neues“ & „Gewagtes“ in das passende Zeitalter, auch als „Verstanden“ zum „normalen“ Fussballgeschehen hervorgehoben. Und gerade in der Juristerei gibt es ja einige Beispiele, wie Richter „abundzu“ auch mal im Sinne der „betroffenen“ richten.

Schiedsrichter hat sich geirrt bzw. die Szene „nicht richtig“ wahrgenommen? Korrekt ?

Hier wird die Entscheidung zurückgenommen:

http://www.stern.de/sport/fussball/rote-karte-gegen-schmelzer-dfb-stellt-sich-hinter-schiedsrichter-1939794.html

Heute wird diese Entscheidung nicht zurück genommen. Schade, ich fande die Argumentation im DoPa von Gisdol sehr interessant, welcher Profi wird auf Grund des „negativen“ Urteils jetzt, egal ob bei befragen oder spontan noch zum Schiri hingehen und sagen, „da liegt ein Fehler vor“ Da Sage ich nur: „Klasse, Herr Kießling, Herr Rolfes gut gemacht“ Weiter so, bis beim nächstenmal…

@sunny

Mir ging es nicht um Vor oder Nacheile durch Bayern oder BVB, sondern das Hoffenheim, wie Hertha keine Lobby hat. Ich kann mir halt, schwer vorstellen, das bei den zwei Flagschiffe in der Bundesliga ein ähnliches Urteil stattgegeben wäre.


Stiller
28. Oktober 2013 um 21:47  |  207468

@fechibaby

Du weißt aber, dass der Vorwurf des „Betruges“ (Du hast bestimmt Beweise für Deine Anschuldigung) des Vorsatzes bedarf – oder?


fechibaby
28. Oktober 2013 um 21:51  |  207469

Zur Zeit brennt gerade der Lauterer Block mit Bengalos in Bochum!!
Spielunterbrechung.


fechibaby
28. Oktober 2013 um 21:55  |  207470

@Stiller // 28. Okt 2013 um 21:47

Das Thema „Betrug“ hatten wir hier schon vor Monaten einmal.
Wie soll man das sonst nennen, wenn ein glasklares Tor nicht anerkannt wird??
Ein Phantomtor wird jedoch anerkannt!?

Ich verabschiede mich wieder.
Mir reicht es.

Bei der WM müsste die DFB-Nationalmannschaft nach solchen Fehlentscheidungen die Heimreise antreten müssen!!
Dann wird der DFB hoffentlich endlich wach.
Tschüssss!!


f.a.y.
28. Oktober 2013 um 22:07  |  207471

@nrwler: mich interessiert die konkrete Regel, die besagt, dass man ein Spiel nicht anpfeifen darf, wenn ein Loch im Netz ist. Und man es unbedingt wiederholen muss, wenn man dies erst nachträglich feststellt. Gilt auch für @fechi: was genau sagt das Regelbuch als Konsequenz, wenn der Schiedsrichter anpfeift, obwohl etwas nicht ordnungsgemäß ist.


Bolly
28. Oktober 2013 um 22:07  |  207472

Im Sinne der Gerechtigkeit, mal so oder mal so! Was denn nun? 🙁

Das finde ich einfach als sowas von ungerecht & da ist es mir egal ob es um eine Rote Karte, ein Tor oder um ein bestimmten Verein geht.

http://xn--steh-tribne-1hb.de/allgemein/der-tag-an-dem-die-tatsachenentscheidung-starb

Der DFB zieht sich wiedermal hinter den Paragraphen zurück & ich möchte nicht wissen, wie alle hier sprechen würden, wenn wir „Hoffenheim“ gewesen wären. Bin, da wie heut mittag schon bei @ fechi, ein Skandal & er macht den „fairen“ Fussball kaputt.


schnitzel
28. Oktober 2013 um 22:09  |  207473

@ NRWler // 28. Okt 2013 um 18:45

aus dem Vorblog hergezogen: Danke für den Link, schwächt die Regelung aber nicht sonderlich ab: Die 75% werden vermutlich dennoch erreicht, da ich sowieso von einer Gesamt-Abgaben-Quote ausgegangen bin. Ob jetzt 50% Steuern und der Rest Sozialversicherung heißt, macht keinen Unterschied. Die 5%-Grenze, na ich weiß nicht, ob da irgendwer davon profitiert. Wieder umgemünzt auf uns: Wir haben einen Umsatz von rd. 80 Mio. in der BL. Also wir müssten erst wenn wir 4 Mio. zusätzliche Belastung durch diese Steuer überschreiten, um nicht mehr als eben diese 4 Mio. zahlen zu müssen.

@ apo
Ist ja völlig ok, mit den Spielern habe ich auch null Mitleid, wie schon gesagt. Die Vereine sind es, die draufzahlen müssen. Und dann leidet die gesamte französische Fußball-Landschaft/Industrie. In meinen Augen ist diese Zusatzbelastung ein sehr schlechtes Zeichen allgemein für den Sport.


schnitzel
28. Oktober 2013 um 22:12  |  207474

eh, Satzbau um diese Uhrzeit wohl zu viel verlangt… zweiter Versuch: „Also wir müssten 4 Mio. an zusätzlicher Belastung bezahlen, erst darüber hinaus würde die Grenze greifen“ > der Verein muss so oder so ganz empflindliche Zusatzbelastungen ertragen.


Dogbert
28. Oktober 2013 um 22:14  |  207475

Man sollte sich jetzt nicht nur an diesem Vorfall aufhängen.

Der Fußball ist insgesamt im Vergleich zu anderen Sportarten zurückgeblieben. Da geht es um noch ganz andere Dinge wie die Beurteilung von Abseits, Fouls, schwer zu erkennende Strafraumsituationen und Tore, oder eben auch Dinge, die das Schiedsrichtergespann (z. B. Niederschläge hinterm Rücken des Schiedsrichters) nicht sehen konnte.

Die denkbaren heranzuiehenden Hilfsmittel stellen doch die Schiedsrichter nicht infrage, sondern sollen der Gerechtigkeit dienen. Die letzte Entscheidungsgewalt hat immer noch der Schiedsrichter, jedoch könnte er im Falle einer Reform auf weitere Hilfsmittel zurückgreifen.


sunny1703
28. Oktober 2013 um 22:16  |  207476

@Bolly

Hertha hat im Fall Hoffenheim vom Urteil profitiert, wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass wir Hopp eher als Gegner ansehen als B 04.

Eine komplette Spielwiederholung wäre für mich ein Skandal gewesen, denn bis zu dem Tor lief alles ganz normal und B 04 führte 1:0. Wenn man ab dem Zeitpunkt wiederholt,okay. Aber eine komplette Neuansetzung hätte diejenigen bestraft,die als einziges nichts dafür konnten nämlich Leverkusen.

Diese Entscheidung hat doch aber nichts mit dem DFB zu tun,die mussten nach Rücksprache mit der Fifa so entscheiden. Eine dann andere Entscheidung des DFB hätte uns die Teilnahme an der WM kosten können.

Wir können lange für Torkamera oder Videobeweis sein, entschieden wird das im Weltfußballverband in den dafür zuständigen Gremien,in denen die Engländer so viel ich weiß, besonders stark vertreten sind.

Der DFB kann nicht auf eigene Faust irgendwelche Dinge einführen.

Was mich hier immer wieder ärgert, sind Unterstellungen bis Hetzkampagnen gegen Menschen,egal ob es Funktionäre des DFB oder Schiedsrichter sind. Ich finde vieles beim DFB und bei der DFL auch verkrustet, aber welcher Sportverband ist das nicht, auch die mit Videobeweis.

Spieler machen in jedem Spiel dutzende von Fehlern und werden besser als jeder Schiedsrichter bezahlt und nicht in dem Maße dafür zum (verbalen)Opfer Teile von Zuschauern.

Ich wünschte mir mehr Achtung von Fans gegenüber den Unparteischen und ich wünschte mir eine Helmkamera,die mal dem Zuschauer zeigt was der Schiedsrichter eigentlich sieht und nicht teilweise auch noch verfälschende Zeitlupen, die aus drei Blickwinkeln drei Entscheidungen zulassen.

Der Wettmafia ist der doch Videobeweis lang wie breit. Technik kann doch höchstens in den ersten drei Ligen Deutschlands eingesetzt werden,in anderen Ländern vermutlich nur in der obersten Klasse,wenn überhaupt.

Also manipulieren sie darunter oder setzen auf Dinge die nicht direkt mit dem Spielausgang zu tun haben,meinetwegen welcher Spieler als erstes in der Nase bohrt oder auf den Rasen spuckt!

lg sunny


etebeer
28. Oktober 2013 um 22:19  |  207477

jetzt Spieltagsanalyse
BM – Hertha auf Sport1


elaine
28. Oktober 2013 um 22:20  |  207478

f.a.y. // 28. Okt 2013 um 21:24

fein geschrieben, da bin ich 100% bei Dir.

Die Hoffenheimer hatten absolut nicht protestiert , niemand hat wirklich erkannt, was vorgefallen war.

Nach den augenblicklichen Regeln des DFB kann es kein anderes Urteil geben.
Hertha hat das doch auch schon oft schmerzlich erfahren. Am schmerzlichsten im Relegationsspiel.
Wenn man jetzt die Regeln ändert, kann es auch andere Urteile geben.


Stiller
28. Oktober 2013 um 22:21  |  207479

@fechibaby

Na klar kann man sich darüber aufregen.

Aber es ist doch für jeden offensichtlich, das der Schiri keine Schuld daran trägt, das ein solch kurioses Tor zustande gekommen ist. Den Betrugsvorwurf halte ich einfach für absurd.

Stell Dir vor, es würde Dir jeder Fehler, jede Unzulänglichkeit, jede Nachlässigkeit als Betrugsversuch vorgeworfen werden.

Der Schiedsrichter bewertet die persönliche, subjektive Wahrnehmung eines Augenblicks. Er muss entscheiden. Und Entscheidungen können falsch sein oder sich als ungerecht herausstellen.

In der Verhaltenswissenschaft (aber auch bei Fraktalen) gibt es sowas wie die Pareto
Optimalität, soll heißen, das Verhältnis 70-80% „richtige“ Entscheidung : 20-30% „falsche“
Entscheidung. Will man die 20-30% verbessern gibt es dieses Verhältnis wieder. Der Aufwand der Verbesserung muss dann aber (statistisch) um 70-80% erhöht werde. usw. Perfekt wird’s nie, aber der Ärger der Perfektionisten nimmt ebenso überproportional zu.

Lieber wäre mir, es würden die Regeln hinterfragt (Fehler war nach Wiederanpfiff nicht korrigierbar – muss das sein ?). Aber wenn man welche hat, dann sollte man sich daran halten.


NRWler
28. Oktober 2013 um 22:29  |  207480

Wir können lange für Torkamera oder Videobeweis sein, entschieden wird das im Weltfußballverband in den dafür zuständigen Gremien,in denen die Engländer so viel ich weiß, besonders stark vertreten sind.

In der „Premier League“ eird die Torlinien Technik bereits verwendet. Jeder Verband kann für „seine“ Liga darüber selber entscheiden.


jenseits
28. Oktober 2013 um 22:31  |  207481

@etebeer

Ist Bayern – Hertha in der Spieltagsanalyse schon vorbei?


kczyk
28. Oktober 2013 um 22:32  |  207482

@Urteil:
Nimmt man den “Fair-Play” Gedanken als Grundlage, ist das Urteil mMn falsch.

worum geht es beim fair-play-gedanken?
dass die verenbarten regeln eingehalten werden.
worum geht es beim urteil?
dass die vereinbarten regeln eingehalten werden.

einige mögen das urteil für ungerecht erachten.

doch es geht nicht um die beantwortung der frage, ob etwas gut oder schlecht ist.
die frage sollte lauten, ob etwas legal ist.


Bolly
28. Oktober 2013 um 22:33  |  207483

Leider verstehst Du mich nicht, „lieberSunny“! Mir geht’s nicht, ob Hertha ein Vorteil hat. 😆 Mir geht es darum, das unterschiedlich entschieden wird. Mit welcher Begründung wird die Rote Karte von Schmelzer zurück genommen im Vergleich zum Tor. Entweder sind „beides“ Tatsachenentscheidungen oder ich versteh die Welt nicht mehr. Und das der DFB sich aus den genannten Gründen, wie Du Sie sogar beschreibst, zurück zieht bestätigt doch „Fechis“ Losung: Wir müssen vielleicht, mal bei einer WM wegen so ein Ding @home fahren, dann begreift eventuell der DFB/DFL das Sie nicht mehr mit der Zeit gehen.


hurdiegerdie
28. Oktober 2013 um 22:35  |  207484

Kommt noch @jenseits


HerthaBarca
28. Oktober 2013 um 22:35  |  207485

Am Samstag hat 1899 sehr stark von einigen Fehlentscheidungen profitiert! Her Gisdol stellt sich hin und sagt, dass alles i.O. gewesen sei! Und das nachdem sie so benachteiligt wurden! Da hätte ich mir gewünscht, dass Herr G. sich hinstellt und sagt, dass sie diesmal von den Fehlentscheidungen profitiert haben!
Ein ganz schwaches Statement von Herrn G. aus H.!


etebeer
28. Oktober 2013 um 22:36  |  207486

@jenseits
nein, kommt nach S04 – BVB


HerthaBarca
28. Oktober 2013 um 22:38  |  207487

Es ist aber interessant zu lesen, wie auch hier die Meinungen auseinander gehen! Einige sagen, es sei richtig – andere es sei falsch!
Wenn man sich heute für ein Wiederholungsspiel entschieden hätte, hätte es die selbe Diskussion gegeben – nur anders herum! Witzig!


jenseits
28. Oktober 2013 um 22:40  |  207488

@etebeer und hurdie

Danke schön!


HerthaBarca
28. Oktober 2013 um 22:43  |  207489

Brych Betrug zu unterstellen, ist zu hart!!!
Ich glaube, dass keiner die Möglichkeit in Erwägung gezogen hatte, dass ein Loch im Netz dafür verantwortlich war, dass der Ball im Netz lag!!!!


Plumpe 71
28. Oktober 2013 um 22:44  |  207490

Ich hatte auf ein Wiederholungsspiel gehofft, schade.. da wurde im Sinne der Glaubwürdigkeit in der Tat ne Chance vertan. Ich würde mich da den Vorrednern anschließen und dem Schirigespann keine Schuld für die defekten Netze geben, das rutscht in der Routine tatsächlich durch. Ne Sauerei fand und finde ich das Verhalten von Kießling. Er hat die Szene ganz genau gesehen und entsprechend reagiert. Plötzlich stimmt er verhalten in den Jubel seiner Mannschaftskameraden ein und spielt dieses widerliche Schlierentheater mit. Hätte mir von ihm einfach ein anderes Verhalten gewünscht.


NRWler
28. Oktober 2013 um 22:47  |  207491

@schnitzel // 28. Okt 2013 um 22:09

Ich habe das mit der 50% Steuerabgabe etwas anders verstanden…
Insgesamt kommt auf die Vereine eine Belastung von ca. 50% zu (mit Steuern+ Sozialabgaben). Und auch nur für die Summe die Oberhalb von 1Mio € gezahlt wird.

Ich denke nicht, dass die dabei zustande kommenden Summen wirklich die Existenz der Vereine nachhaltig gefährdet. Insgesamt soll auf die französische Ligue 1 ca. 44Mio € Mehrbelastung zukommen. Wobei die Hälfte allein PSG tragen muss (die es sich leisten kann). Ich glaube die ganze „Aktion“ ist von den Vereinen nur vorgeschoben, damit man noch iwie Steuerschlupflöcher für sich aushandeln kann.

Was mich einfach irritiert, ist das Vorhaben zu streiken, weil man sich die Millionäre (nun plötzlich) nicht mehr leisten kann. Dafür fehlt mir echt das „Verständnis“.


f.a.y.
28. Oktober 2013 um 22:50  |  207492

Nee, @herthabarca: nach aktuellen Regeln konnte der DFB niemals auf ein Wiederholungsspiel entscheiden. Nach dem Helmer Phantomtor und dem damaligen Alleingang des DFB wurde doch die Tatsachenentscheidung zur heiligen Kuh. Grade Hertha hat das nach dem wirklich viel skandalöserem, weil direkt „ligenentscheidenden“ Spiel in Dummdoof schmerzlichst erfahren müssen.


NRWler
28. Oktober 2013 um 22:53  |  207493

@kczyk // 28. Okt 2013 um 22:32

Ich machs mir mal ganz einfach… 🙂

Ein klares Nicht-Tor kann nicht zum Tor gemacht werden. Egal von wem!
Das ist mein (ganz persönlicher) „Fair-Play“ Gedanke.

Aber wie ich sagt: Laut DFL/FIFA (was auch immer für) Statuten ist das Urteil konsequent (und richtig). Leider.


NRWler
28. Oktober 2013 um 23:01  |  207494

@f.a.y. // 28. Okt 2013 um 22:07

mich interessiert die konkrete Regel, die besagt, dass man ein Spiel nicht anpfeifen darf, wenn ein Loch im Netz ist.

Sorry, damit kann ich (jetzt) nicht dienen. Keene Lust auf Internet-Recherche 😉

Aber dass der Schiedrichter für die Ordnungsmäßigkeit des Spielfeldes verantwortlich ist, ist sicher unbestritten. Und dass dazu auch das Tornetz gehört, wohl auch. Ergo hat der Schiedsrichter direkt bei Anpfiff gegen eine „Regel“ verstoßen. Oder?

Wie weit 1899 Hoffenheim als gastgebender Verein in Mithaftung genommen werden kann, weiß ich nicht.


Sir Henry
28. Oktober 2013 um 23:03  |  207495

@Strunz

Ist doch ein Schwätzer. Meine Güte, so viel heiße Luft.


Dogbert
28. Oktober 2013 um 23:12  |  207496

Es scheinen beim DFB noch zu viele Romantiker das Sagen zu haben.

Tor(raum)richter sind inzwischen längst zugelassen. Gleiches gilt für die Torlinientechnik.

Die FIFA sagt lediglich, daß die Entscheidung des Schiedsrichters besonderen Schutz genießt. Wie er jedoch zu der Entscheidung kommt, ist mit Ausnahme des Verbotes der Zuhilfenahme von Bildmaterial nicht vorgeschrieben.


sunny1703
28. Oktober 2013 um 23:22  |  207497

@HerthaBarca

Ich fand das auch ziemlich dreist von Gisdol.

@Bolly

Kennst Du noch Hurst? Wir waren schon mal die „Leidtragenden“eines Endspiels.

Doch bei allem Verständnis für Dich. Entscheidend ist in dieser Frage die FIFA. Und die wird neben dem bekannten Sportverbändekonservatismus auch darauf achten, dass die Regeln und Möglichkeiten beim Fußball zum einen zwischen den Ligen nicht zu groß im Unterschied werden,aber dann vor allem zwischen den vielen nationalen Verbänden.

Ich bin für einen Videonachfrage bei bestimmten festgelegten Aktionen,in denen und das ist das wichtigste, das Spiel unterbrochen ist, also Rote Karte, Elfmeter und zwar wenn es sich um vom Schiedsrichter gegebene Entscheidungen handelt.

Das ist meine Meinung, andere mögen noch schärfere Entscheidungen per Video,wieder andere reicht es wenn die Torkamera eingeführt wird.

Die älteren Herrschaften die solche Mittel freigeben müssen, werden noch lange daran arbeiten, seien wir erstmal über die Torkamera zufrieden.

Wichtig ist, die ärmste Sau , der Schiedsrichter auf dem Platz, kann für das alles nichts und darf nicht das laufende (verbale)Opfer der Auseinandersetzung sein.

Dass viele Verbände den Videobeweis eingeführt haben, hat zwei Hintergründe. Zum einen die viel mehr Unterbrechungen im Spiel und das Lockmittel Geld. Wer sowas einführt wird geziegt und bekommt mehr Werbegelder.

Der Fußball glänzt aber mit Rekordzahlen,der grund fällt also schon mal weg.Außerdem beobachte ich mit Ärger wie jetzt im Spiel Werbung eingeblendet wird und das bei einem Bezahlsender wie SKY.

lg sunny


Dogbert
28. Oktober 2013 um 23:46  |  207498

@Sunny

Meiner Ansicht nach liegt das bei anderen Sportarten daran, daß man hier eingesehen hat, daß die Entwicklung im Bezug von Athletik und Geschwindigkeit Dimensionen angenommen hat, daß es den Unparteiischen immer schwerer fällt, ein Spiel im Sinne der Spielregeln noch sicher leiten zu können.


apollinaris
28. Oktober 2013 um 23:47  |  207499

Was hier wieder polemisiert wird..Auch ausserhalb der Sportgerichtsbarkeit ist ein Richter nicht dafür da, geltenedes Recht zu beugen. Man mag die FIFA- Vorgaben Mist finden ( und sollte sie mit Vehemenz angehen), aber ein nationaler Verband kann sich nicht darüber hinwegsetzen. Das ist übrigens gemeint, wenn wir Rechtsstaatlichkeit definieren ..ich dachte ne Weile, dass man hier gute Chancen hätte, weil es einen Präzidenfall gab..diese Annahme war aber falsch. Ab diesem Punkt gab ich die Möglichkeit auf, eben weil das Gericht gar keine andere Wahl und Chance mehr hatte.


cameo
28. Oktober 2013 um 23:58  |  207500

@apo: „Man mag die FIFA- Vorgaben Mist finden ( und sollte sie mit Vehemenz angehen), aber ein nationaler Verband kann sich nicht darüber hinwegsetzen.“
*
So ist es. Und wenn die EU sagt, die schönen, warmes Licht verbreitenden Glühbirnen müssen abgeschafft werden (weil die Elektro-Lobby die ganze EU Mischpoke besto… davon überzeugt hat), dann kann man sich auch nicht darüber hinwegsetzen…
…aber von Freunden einen ganzen Karton davon aus Polen mitbringen lassen; dort haben die noch jede Menge davon.


Dogbert
29. Oktober 2013 um 0:06  |  207501

@apo

Die FIFA hat weitere Hilfsmittel (abgesehen von der bekannten Ausnahme (Nachbetrachtung am Monitor) nicht verboten.

Torraumrichter dürfen eingesetzt werden und die Torlinientechnik ist auch nicht verboten. Der Altherrenriege im DFB hat die Fehlertoleranz von 3 cm nicht gereicht. Dann setzt man eben sein genaueres System ein.

Wer damals im zu verhandelteten Spiel auf dem Platz stand, konnte so schnell gar nicht registrieren, daß der Ball irgendwie doch im Tor lag, obwohl er daneben ging. Auf die Idee, daß der Ball durch ein defektes Außennetz aus der Kopfballposition ins Tor gelangt ist, kommt doch niemand auf Anhieb.


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 0:12  |  207502

@phantomtor
1. fair play geht vor…
2. das kiessling-tor war kein regelgerechtes. [das konnte (anhand der wiederholungs-bilder) jeder sehen].
3. die technischen möglichkeiten, das zu belegen, wären vorhanden…
4. die schuldfrage ist dabei sekundär
5. @fussball-romantiker
schafft angesichts einer profifussball-realität (milliarden-umsätze, wettmafia, verbands- und vereinsinteressen…) einen eigenständigen wettbewerb und diskutiert das dort aus (hier geht mir das definitiv auf die ‚klüten‘).
6. wo es einen weg gibt, sollten im profi-fussball alle mittel genutzt werden, um derartige – zum himmel schreiende – ungerechtigkeiten ausschliessen zu können.

meine meinung. die 70er-jahre waren mal…


apollinaris
29. Oktober 2013 um 0:19  |  207503

@ dogbert: was genau hat das jetzt mit dem zu fällenden Urteil HEUTE zu run? Verstehe ich nicht.
@ cameo: ziviler Ungehorsam..eine feine Sache, bin ich sofort dabei. Aber ein RICHTER kann und darf und sollte niemand sein, den man vor diesen Karren spannt. Der hat sich innerhalb der Gesetze zu bewegen, ansonsten scshliddern wir in Willkür ab..Ich habe es wie der Altkanzler gemacht und reichlich gehortet. 😉


Dogbert
29. Oktober 2013 um 0:21  |  207504

@apo

Die Altherrenriege vom DFB hatte genügend Gelegenheiten, von der Torlinientechnologie und Torrichtern Gebrauch zu machen.


apollinaris
29. Oktober 2013 um 0:26  |  207505

@ trikottauscher und andere: warum sollen denn alle, die nicht deiner Meinung sind, Romantiker sein. Und warum ist es Fortschritt, wenn @ hurdis Fraun früher mal romantisch war und jetzt nicht. Sagte mir das meine Frau..würrde ich mich sofort unbehaglich fühlen.. 🙂
Und wieso gehen dir ca 50% aller im Fussball- Tätigen auf die Klüten?? Ich könnte mal echt nachfragen, warum du und andere gerne das viele Geld erwähnen und warum die tatsächlich Agierenden eben zum guten Teil trotzdem nicht zum Freund des Videobeweises geworden sind? Ich verstehe das schlicht nicht?
Ist das nicht auch wieder ein madig machen Andersdenkender? Deren Aegumente zählen nicht, gehen auf die Klüten. Egal, ob es amtierende Manager so sehen oder nicht?


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 0:29  |  207506

@dfb-phantomtor-urteil
super kommentar heute bei den ‚tagesthemen‘.
ist noch nicht online. stelle es ‚on‘, wenn es verfügbar ist… lg tt


apollinaris
29. Oktober 2013 um 0:33  |  207507

@ dogbert: das hat trotzdem nix mit der Entscheidung des Richters heute zu tun..Gibt es ausser England, (die eher einer fragwürdigen Interessenslage folgten, wie ich lesen durfte..) noch einen Verband, der diese Technik bereits anwendet? Ist nur ne Frage, weil bis vor ein paar Monaten die Technik noch als nocht sicher genug galt ( Tennis hatte ja auch so seine Probleme damit),- Noch mal: nach dem sich die Torrichter als absolut unbrauchbar erwiesen, bin ich für den Einsatz dieser Technik. Bin auch sicher, dass sie sehr bald kommen wird. Der Videobeweis vielleicht nicht so sicher..


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 0:41  |  207508

@apo
könnte es kaum besser ausdrücken.
deshalb (ab min. 21:07):
http://www.ardmediathek.de/das-erste/tagesthemen/tagesthemen?documentId=17842378


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 0:50  |  207509

@apo
…und hör mal auf, zu interpretieren, was ich weder geschrieben, gedacht noch behauptet habe…


apollinaris
29. Oktober 2013 um 1:12  |  207510

@TT: also gehen dir die Leute doch nicht auf die Klöten? Und dein Punkt Nr. 5 ist , ähem, “ wie“ zu verstehen? Du hast dich doch erfreulich direkt ausgedrückt, da ist kein grosser Raum für Interpretation..deine Tagesthemen- Meinung schaue ich mir später an. Die haben mich in den letzten Wochen allerdings oft gewaltig genervt..also ich kann da nichts versprechen. Bin selten mit denen konform.


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 1:27  |  207511

@apo
die ’50 %‘ hast du erst in’s spiel gebracht…
respektiere erstmal jeder-manns/fraus meinung.
habe lediglich meine persönliche meinung kundgetan. so, wie du auch schon gefühlte 70.000 mal. und jut is’…
schreibe (als aufmerksamer leser) wirklich selten hier. aus gutem grunde… und dann sowas! super!


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 1:49  |  207512

@apo
…und begreife doch bitte endlich mal, dass auch du nur ein kleiner teil dieses blogs bist! so wie ich und andere auch. (da kannste noch 30.000 beiträge mehr schreiben…). deine versuchte meinungsmache/virulenz nervt… merci!


Kamikater
29. Oktober 2013 um 1:55  |  207513

@trikottauscher
Dein Beitrag könnte 1 zu 1 von mir stammen. Danke für den Link! Besser kann man die Divergenz zwischen Wahn und Wirklichkeit nicht ausdrücken.


jenseits
29. Oktober 2013 um 2:19  |  207514

@Kami

In diesem Fall doch eher Konvergenz. 😉

Ich fand den Kommentar auch nicht so schlecht. Konsistenz nur innerhalb des kleinen Systems und von außen betrachtet spottet es jeglicher Logik.


Herthas Seuchenvojel
29. Oktober 2013 um 2:51  |  207515

dämliches Tor, für mich keine wirklich Schuldigen hier zu suchen
außer, daß die Fifa mal wieder dämlich an ihrem Image rummontiert hat, aber die lernens eh nicht mehr, jedenfalls die jetzige Riege

1. am wenigsten bei den Levenkusenern festzumachen, die waren wenigstens so fair sowohl die 20 Minuten als auch das komplette Spiel zur Wiederholung anzubieten

2. Kießling ebensowenig, so dämlich muss man erstmal treffen, die Chance liegt doch glatt in den Promillebereich
was wäre gewesen, wenn der Ball INS Tor gegangen wäre und dann nach draußen?

3. Hoppelheim, sicher hat der Zeugwart seine Überprüfungspflicht vernachlässigt, aber siehe Punkt 4

4. Schiedsrichterüberprüfung war genauso oberflächlich
der Ruf des deutschen Perfektionismus hat in beiden Fällen gelitten

5. DFB/DFL: angesichts einer horrenden Strafe seitens der Fifa bis zum WM-Ausschluß blieb denen garnix anderes mehr übrig
das Thema Tatsachenentscheidung ist wie immer der 100%ige Grund nicht daran zu rütteln bzw. zu diskutieren zu dürfen
Starrsinn bis zum Erbrechen
ob es den Status Schiedsrichter zu stärken hilft, wage ich zu bezweifeln, sieht man an den ganzen Diskussionen der letzten Jahre
die sind eh die ärmsten Schweine, die es ausbaden müssen
ob man nun mit 4 schwarzen Mannen aufläuft oder irgendwann mit 20, Fehler wird es immer geben
also Technik her, so schnell wie möglich

Meine Meinung: der Ball verließ den spielbaren Bereich des Feldes außerhalb der gültigen Torlinie und hat damit seinen Sinn und Zweck als spielwertendes Objekt in diesem Moment verloren
völlig egal, wo er danach liegt, beim Überqueren der Linie war er „not guilty“ ein zählbares Ergebnis herbeizuführen bis zum Wiederanpfiff bzw. Abschlages
ebenso haben es ja sämtliche Spieler etc. im ersten Moment gesehen

ansonsten könnte demnächst der Fall eintreten, daß der Ball ins Aus geht, von der Werbebande gegen den Fuß des Stürmers prallt und von dort aus ins Tor


Gizmo8996
29. Oktober 2013 um 4:51  |  207517

Hallo zusammen. Hier geht ja schon wieder gut die Post ab.

Dann stimme ich mal munter ein:

Hier ist klar wieder der Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit zu bewundern.

Zuallererst: Recht ist nicht so fix, wie hier einige annehmen. Durch häufigen Überschneidungen von Paragrafen und (beabsichtigte) ungenaue Formulierungen bleibt IMMER Spielraum für verschiedene Deutungen – ein gutes Beispiel dafür ist der (in)direkte Kauf von Staatsanleihen über den ESM. Eigentlich steht relativ klar in den ratifizierten Gesetzen, dass dies verboten sein. Eigentlich.

Oder auch, weniger politisch, bei unserem traumarisierenden Relegationsspiel gegen Düsseldorf vor 2 Jahren: Der Elfmeterpunkt war z.B. nach Wiederanpfiff nicht mehr vorhanden, sodass gemäß DFB-Verordnungen eigentlich kein ordentlicher Spielbetrieb garantiert werden konnte. Eigentlich.

Das soll nur anhand von Beispiel demonstrieren, dass Jura nicht absolut ist. Das ist allerdings nur ungesundes Halbwissen von meiner Seite, dass ich durch endlose Vorträgen eines guten Jura-Freundes aufgeschnappt habe.

Dementsprechend werden aber im Gericht immer Argumente gegeneinander abgewogen. Das endet dann eben so, dass ein total irreguläres Tor wegen einer Tatsachenentscheidung trotzdem gewertet wird. Die Abwägung erfolgt mit Blick auf das große Ganze- aber im Rahmen des gegebenen Spielraums.

Das führt schlussendlich dazu, dass objektives Recht subjektiv ungerecht wirkt.

Zu kritisieren gibt es an dieser Stelle eine Instanz: Den DFB an sich. Spätestens jetzt sollte über Torlinientechnik wenigstens nachgedacht werden.

Um meinen obigen Gedankengang weiter zu spinnen:
Es musste also vom DFB ermittelt werden, was für den Fussball langfristig die beste Lösung ist. Aus meiner Sicht verändert die Torlinientechnik den Spielfluss des Fussballs absolut gar nicht, weil der Schiedsrichter z.B. über Funk benachrichtigt wird, sobald der Ball im Tor ist. Es schränkt den Spielfluss nicht ein sondern gibt dem Schiri stattdessen Gewissheit, einen richtige Entscheidung getroffen zu haben. Selbstbewusste Schiris trauen sich dann auch mal, unpopuläre Entscheidungen zu treffen.

Was sind die entsprechenden Nachteile?
a) es kostet Geld
b) es wird die Tür für weitere technische Hilfsmittel geöffnet.
c) Profi-Fussball in großen Stadien wird stärker abgegrenzt von Amateurfussball.

Jetzt analysieren wir mal die Argumente:
a) es kostet Geld. Wenn man sich die Profite der Fifa ansieht/ und des DFB, dann wird dieses Argument schnell lächerlich. Dafür sollte in einer Industrie mit etwa einer Milliarde Umsatz gut Geld da sein.

b) Das ist ein sehr gutes und wichtiges Argument. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Torlinientechnik ohne Spielunterbrechungen eingeführt werden kann. Und damit grenzt sie sich stark vom normalen Videobeweis mit zeitintensiver Analyse ab.
Deshalb heisst die Implementierung der Torlinientechnik nicht, dass wir im nächsten Jahr den Videobeweis haben.

c) Hier bin ich unentschlossen : Ab 3. Bundesliga Video beweis verpflichtend und darunter nicht mehr? Das müsste man entsprechend diskutieren.

Für mich ist die Schlussfolgerung einfach: Keine nennenswerten Nachteile, Vorteile für Fans und vor allem die Schiedsrichter.

Das es also kein Wiederholungsspiel gibt ist trotz der noblen Geste von Leverkusen nicht überraschend. Dass dieser Vorfall keine Konsequenzen hat und auch die Medien keinen Druck auf den DFB machen, finde ich persönlich schade.

Und als abschliessende Frage an alle Fussball-Romantiker:
Wenn ihr in der Situation wie Hoffe wärt und wegen dieser Tatsachenentscheidung am Ende absteigt oder keinen EL-Platz bekommt, wie würdet ihr euch fühlen? Wenn man sich tatsächlich mal in den geschädigten hineinversetzt, ist die Diskussion über die Torlinientechnik obsolet.

Ist euch eigentlich mal aufgefallen, dass Tatsachenentscheidung ein Widerspruch in sich ist?

Red sox haben übrigens fast die World Series in der Tasche, und wenn meine 49ers dann endlich im 3. Anlauf den SuperBowl holen….
🙂

Gute Nacht weiterhin und sorry für den Roman!


f.a.y.
29. Oktober 2013 um 6:57  |  207518

Fussballromantiker sind doch eher die, die vom gerechten Fussball mittels Technik träumen. Alle anderen sind Fussballrealisten, denn es gibt sie nicht. Weder die Technik. Noch die Gerechtigkeit. Leider. 😆


pax.klm
29. Oktober 2013 um 7:05  |  207519

Wie muß ein Schiedsrichter entscheiden, wenn er a) selber den Ball ins Tor schießt (versehentlich, wird angeschossen,
absichtlich?)
b) ein „Unbeteiligter“ (Funktionär, Greenkeeper, Zuschauer) den Spielball ins Tor befördert?


pax.klm
29. Oktober 2013 um 7:06  |  207520

Frage:
Wie muß ein Schiedsrichter entscheiden, wenn er a) selber den Ball ins Tor schießt (versehentlich, wird angeschossen,
absichtlich?)
b) ein „Unbeteiligter“ (Funktionär, Greenkeeper, Zuschauer) den Spielball ins Tor befördert?


randberliner
29. Oktober 2013 um 7:30  |  207521

Wer es noch nicht bemerkt hat @apollinaris will die Polizei spielen hier im Blog!


Tsubasa
29. Oktober 2013 um 7:54  |  207522

Red sox haben übrigens fast die World Series in der Tasche, und wenn meine 49ers dann endlich im 3. Anlauf den SuperBowl holen….

Dieses Mal klappts!!! Warst Du auch in London? 🙂

PS: Wembley ist ja mal ne Hausnummer…


kraule
29. Oktober 2013 um 7:55  |  207523

Guten Morgen.

Die Frage ist doch nicht nur
ob die Technik die einzigste
Möglichkeit wäre, oder?

Ich denke mit Technik wäre
diese Tor nicht gegeben worden,
wenn die Technik funktioniert hätte :mrgreen:

Viel wichtiger halte ich aber einen
Generationswechsel, oder eine
Neusortierung der Regelwerke
und der Fußballverbände und
dessen Dachverband!!!

Da das jedoch nie geschehen wird….. Technik 🙁

Wäre fast geneigt scheixx DFB,
scheixx FIFA zu schreiben!


Dan
29. Oktober 2013 um 8:06  |  207524

Feiner Artikel heute über Mukthar in der MoPo.

Als Ergänzung für die Freunde der Zahlen.

Top Five der jüngsten 1.Bundesliga „Kids“ von Hertha BSC

17 Jahre 136 Tage – Lennart Hartmann
18 Jahre 024 Tage – Christopher Schorch
18 Jahre 029 Tage – Wolfgang Sidka
18 Jahre 033 Tage – Ashkan Dejagah
18. Jahre 146 Tage – Sead Zilic
18 Jahre 150 Tage – Jerome Boateng

Das nun ein früher Bundesliga Einsatz auch unbedingt für Qualität oder Karriere spricht, kann man nicht unbedingt sagen.

Lennart Hartmann, der nun beim BAK unterwegs ist und kickt hat es da noch ein wenig gut, während unser Real Madrid „Ich werd ein Superstar“ – Transfer nun zurzeit arbeitslos ist.

Hany Mukthar würde es mit seinen 18 Jahren und 219 Jahren wohl knapp in die Top Ten, nach Solomon Okoronkwo,Kevin Prince Boateng und Frank Hanisch, schaffen. Aber schön ruhig und behutsam aufbauen und immer schön konzentriert mit Fleiß „am Ball“ bleiben, macht aus Talent auch einen Profi, wenn die Gesundheit mitspielt.


sunny1703
29. Oktober 2013 um 8:14  |  207525

@randberliner

???? Was soll dieser voll dämliche Spruch gegen apollinaris?
@trikottauschers Pauschalisierung ist auch nicht meine Meinung, ich würde auch nicht in dieselbe Kerbe hauen und alle Nichtfußballromantiker als Kontrollfreaks pauschal bezeichnen.

Weder waren die 70er Jahre besser noch waren sie schlechter als die heutige Zeit. Nur mir persönlich geht die ganze Entwicklung in Richtung Komplettüberwachung eigentlich schon zu weit. Überwachung auf der Straße,Überwachung des Handyverkehrs, Überwachung des Internetz, Überwachung am Arbeitsplatz,Überwachung von der Kanzlerin…und Komplettüberwachung eines Spiels…….muss ich nicht unbedingt haben.

Okay,ich oute mich, ich bin ein Romantiker.Bei einem Date zünde ich lieber Kerzen an als die Überwachungskamera. Ich helfe einer Dame noch in den Mantel und ich halte ihr auch noch die Tür auf.

Wem das auf die Klöten geht ,sorry,aber ich werde mich nicht mehr ändern! 🙂

lg sunny


catro69
29. Oktober 2013 um 8:22  |  207526

@Dan
Top Five mit sechs Spielern? 😉


HerthaBarca
29. Oktober 2013 um 8:22  |  207527

Herthas Seuchenvojel // 29. Okt 2013 um 02:54
Ist wirklich erschreckend! Eine gefährliche Entwicklung einer möglichen Gewaltspirale!

@MoPo
Auch von mir Kompliment für den schönen Artikel über Mukhtar!
Man kann nur hoffen, dass ihm jetzt nicht irgendjemand einen Floh ins Ohr setzt bzw. er jetzt selber denkt, es sei der Größte! In JoLu hat er einen Trainer, der junge Spieler gut und behutsam zu Bundesligaspielern aufbauen kann! Also Mukki: VERLÄNGERN! MP bitte übernehmen!
Das Beispiel Schorch (Danke @Dan) sollte Dir eine Warnung sein! Ist der tolle Friseurmeister eigentlich immer noch sein Berater?


29. Oktober 2013 um 8:33  |  207528

@sunny

Okay,ich oute mich, ich bin ein Romantiker.Bei einem Date zünde ich lieber Kerzen an als die Überwachungskamera.

Du bist ja auch ein Frauenflüsterer.


catro69
29. Oktober 2013 um 8:40  |  207529

@Mopo-Artikel
Thom ist doch nach wie vor U17 (B-Jugend) Trainer, oder? Covic coacht die A-Jugend.
Hab ich was verpaßt?


sunny1703
29. Oktober 2013 um 8:41  |  207530

@wilson

Ich merke Du verstehst mich, aber kein Wunder bei Deiner Familienzusammensetzung ! 🙂

lg sunny


Bolly
29. Oktober 2013 um 8:52  |  207531

@Sunny nicht nur… auch (B)logflüsterer (B)avernflüsterer & (B)ollyflüsterer 😎 Freue mich auf morgen abend. Hoffentlich sind wir mal wieder ne große, gemütliche Runde!


Sir Henry
29. Oktober 2013 um 8:54  |  207532

@sunny

Ist doch okay, denn so ganz ohne Licht kann die Kamera nichts aufnehmen.


29. Oktober 2013 um 8:59  |  207533

TIPPSPIEL – Teamwertung

Wer kann mir erklären, warum die „OFC South Devils“ vor uns mit 297 Punkten auf Platz 1 sind ?

Da sind nur 3 Spieler dabei (99+80+74=253 Punkte) – ist das Tippspiel manipuliert ? 🙁

Die Punkterechnung vom Team auf Platz 3 stimmt auch nicht.

In den Regeln heißt es:
Die Teamwertung ergibt sich aus der Punktesumme der besten drei Mitspieler eines Teams.

???


Herthas Seuchenvojel
29. Oktober 2013 um 9:11  |  207534

@Bussi:
das stimmte letztes Mal schon nicht

ich bin beim Zusammenzählen unserer 3 Besten auf bei weitem mehr als die zugezählten 35 Punkte gekommen


sunny1703
29. Oktober 2013 um 9:17  |  207535

@seuche

Das ist bestimmt die Herthamafia, die hier mitliest und uns den Sieg nicht gönnt(Spaaaaaaaaaaaaß ) oder Uli Hoeness ist Schuld! 😀

lg sunny


29. Oktober 2013 um 9:25  |  207536

Uli ? Nee, das hatte bestimmt noch der Dieter eingefädelt … 😉


Herthas Seuchenvojel
29. Oktober 2013 um 9:29  |  207537

deswegen hätten wa auch eigentlich 27 Punkte und wären auf Platz 1, stimmts? 😉
scheixxx … ^^


Joey Berlin
29. Oktober 2013 um 9:31  |  207538

@Phantomtor

Es gibt sicher auch beim DFB und der FIFA Fußballromantiker die sich dem Fairplay Gedanken verpflichtet fühlen… aber das sagen haben konservative bis erzkonservative Herren, die nichts dabei empfinden, wenn wöchentlich in deutschen Stadion die immergleiche Posse aufgeführt wird: Nach Spielschluss rennen alle Akteure zum erstbesten Monitor um sich die strittigen Szenen, die vermeintlichen Tatsachenentscheidungen/Fehlentscheidungen per Video noch mal anzutun!
Wahrscheinlich müssen wirklich erst die „Großkopferten“ Opfer mit gravierenden finanziellen Konsequenzen werden, bis sich DFB/FIFA bewegen und den Schiedsrichtern mit zeitnaher Technikunterstützung helfen … 🙄


29. Oktober 2013 um 9:34  |  207539

@Tippspiel: Wenn ich das richtig verstehe, werden die drei Besten der Gesamtwertung gezählt. Wenn die also nen schlechten Tipp-Tag haben, ist es egal, ob andere 20 Punkte machen, wenn sie in der Gesamtwertung hinter diesen dreien bleiben.
Wie die anderen Zahlen zustande kommen, weiß ich allerdings auch nicht…
@Thom: Soweit ich weiß, ist Covic B-Jugend und Thom A-Jugend. Kann ich aber auch verwechseln…
@Technik: Bin gegen den Videobeweis, aber für Torlinientechnik. Evtl. wäre es auch überlegenswert, den TV-Sendern während des Spiels Standbilder/Zeitlupen zu erlauben. Oder ne Schiri-Kamera, damit man sieht, was dieser (nicht) sehen konnte…


29. Oktober 2013 um 9:41  |  207540

@jap, rechne doch mal bitte den 1. Platz nach:
99+80+74=297 Punkte ??? 😉


ubremer
ubremer
29. Oktober 2013 um 9:42  |  207541

@AnteCovic

ist A-Jugendtrainer, @catro, Danke für den Hinweis.
Ist geändert (online)


29. Oktober 2013 um 9:48  |  207542

Schöner Artikel über Mukki heute….das macht Lust/Hoffnung auf mehr


Hertha Ralf
29. Oktober 2013 um 9:52  |  207543

Herr Stark und Herr Brych haben sich regelkonform verhalten!
So die Aussage der Gerichte.
Ob da beim Spiel in D kein Elfmeterpunkt und die Eckfahnen weg waren, oder in Hoppenheim ein Loch im Netz haben keinen Einfluss gehabt.
Es waren Tatsachenentscheidungen, wenn auch fragwürdig!
Die Einen stiegen ab, die anderen verloren 3 Punkte.
Herr Kießling und B04 stehen nicht gerade als Sieger da, dem Fair Play Gedanken hat der Spieler und der Verein keinen Gefallen getan.
Und so mußte auch der DFB entscheiden, nach den Statuten der FIFA, Ober sticht Unter und außerdem hatte man Angst vor ungeahnten Reaktionen der FIFA, wie Ausschluß deutscher Mannschaften in den europäischen Wettbewerben.
Und da sind wir wieder bei dem Wichtigsten:
Geld!
Da hört dann doch die Freundschaft und die Gerechtigkeit auf.
Und Richter Lorenz hat es auf den Punkt gebracht: Doof für die Fairness, den Spieler Kießling, den Vereinen und das Appelieren an das Fair Play . Dies bleibt ein schöner Traum…
Ausnahmen gibt es und sind Willkommen. 🙂
Die Hertha ist nach dem Skandalurteil wiedergekommen und Hoppenheim spielt gefestigter und zudem erfolgreich.
So bestätigt sich: in jedem Negativen auch was Positives…
Und damit können wir wieder auf den Herthamodus umschalten, hoffen das die Verletzten schnell gesund werden und LU das Team genauso Klasse auf GE einstellt wie am Samstag gegen den FCB.
Ein Heimsieg gegen dieses Prin(c)en Team wäre sooooooooooo schöööööööööööön!
Gruß vom Main an alle Hertha Fans und besonders zu @ etebeer nach HH, hoffe Ihr habt den Sturm gut überstanden!

PS: weiß jemand wieviel Tickets für Samstag bereits verkauft sind?


Kamikater
29. Oktober 2013 um 10:04  |  207544

@jenseits
Die Konvergenz oder Divergenz. Beides ist drin, wie @Gizmo sehr schön differenziert hat 🙂

@Gizmo
Die Lösung liegt in meinen Augen darin, dass man sich einmal vorstellen müsste, was die (Streiche Fussballromantiker, setze X) mit ihren bereits als obsolet bewiesenen Vorstellungen anrichten, wenn sie den Videobeweis negieren:

A) es gibt längst die verschobenen Fussballspiele, die Schiris mit bewusst falschen Entscheidungen beeinflussen ( hoffentlich nicht Hoffenheim)

B) der Schaden dieses Auslassens der Videotechnik überschreitet ihren Einsatz bei Weitem. Alleine unser Spiel in München hätte Bayern bei Punktverlust mehr als eine Million gekostet, uns hingegen über den Tabellenplatz direkt 1 Million gebracht

C) der Videobeweis wird bereits ständig lustig und listig benutzt. Erst gestern Abend wieder bei der Bewertung von Strafen bei Marcelos Roter Karte

D) es wird sehr wohl bald der Fall kommen, wo man dieses Urteil revidieren wird. Spätestens wenn der Schiri selbst das Tor schiesst, ist das alles nicht mehr haltbar, nicht nur als Torwart

E) wer sich damit abfindet, der hat noch nicht begriffen, dass 3 Vereine massiven Einfluss auf Schiris in der Liga nehmen, via Lobbyarbeit bei den Verbänden und über Medien. Welche, muss man wohl nicht erwähnen. Sehr schön war das nun in der Halbzeit bei Weiner zu sehen. Für mich war das das Paradebeispiel des Betrugs.

Aber Fussballromantiker wollen das ja weder wahr haben, noch den Bau der Mauer. Nein, die Erde ist eine Scheibe und muss so bleiben. Siehe guter Link von Trikottauscher der Tagesthemen, ein Muss für jeden Fusballfan, wenn es denn einer ist und sich nicht nur aus Gründen der permanenten Quengelei und Gängelei an Diskussionen beschäftigt.


sunny1703
29. Oktober 2013 um 10:21  |  207545

@Kami

Für Fußballromantiker ist die Erde eine Scheibe und die Mauer hat nie existiert.

Und Du bist auf dem Erich Mielke Gedächtnis Trip!?? Das ist genauso ein Quatsch!

Ich gebe zu ich habe echt Probleme mit dieser Form von Argumentation. Die eigene Meinung ist Fakt und die, die eine andere Meinung haben sind entweder keine Fußballfans oder welche die sich an einer Diskussion nur beteiligen, weil sie nur quängeln oder gängeln müssen!

Und Schiedsrichter sind Betrüger! ???? Ich finde diese Art der Beschimpfung unappetitlich! Aber vielleciht bin ich zu empfindlich.

lg sunny


f.a.y.
29. Oktober 2013 um 10:24  |  207546

Icj ooch @sunny. Ist wohl das Sternzeichen?

@kami: das Bild mit der Mauer im Tagesthemenkommentar war ja wohl mau, muss man nicht übernehmen. Ist doch am Ende nur Fussball…


f.a.y.
29. Oktober 2013 um 10:26  |  207547

P.S. ebenfalls an @kami: ich hab keine Ahnung, was Du in Deiner Freizeit oder beruflich machst, aber manchmal hilft es, Dinge selbst auszuprobieren. Pfeif doch mal ein paar Spiele, vielleicht kannst Du dann ein wenig weniger gegen Schiris hetzen, die in der Regel eben nicht absichtlich Fehler begehen.


Kamikater
29. Oktober 2013 um 10:27  |  207548

@sunny
Dann wende dich doch unter anderem an den Journalisten, der im Link live zu hören war. Selbstverständlich habe ich diese unumstössliche Meinung zu diesem Thema, habe ich ja oben dargelegt. Solltest Du das anders sehen, so kann ich das nicht ändern.


Kamikater
29. Oktober 2013 um 10:28  |  207549

@fay
Danke für den Tipp, dasselbe gilt für Dich.


fechibaby
29. Oktober 2013 um 10:37  |  207550

Ich bleibe bei meiner Meinung:
Einen „Betrüger“ gibt es aber bei dem Phantomtor.
Der „Torschütze“ Stefan Kießling!
Er hat genau gesehen, dass sein Kopfball ins Aus flog und schlug sich dann die Hände ans Gesicht.
Er hätte dem Schiedsrichter nur sagen müssen: Ich habe daneben geköpft.


Kamikater
29. Oktober 2013 um 10:43  |  207551

@fechi
Das löst das Problem nicht. Hätte Alaba sagen sollen: Es war ein Foul? Oder Schweinsteiger? Dann hätten wir in München gewonnen.

Auch auf den Tribünen ist das doch eine absurde Forderung: „Liebe Borussenfans, bitte meldet euch, wenn Ihr Pyro abgebrandt habt, damit wir Euch dingfest machen können…“

Nein, es muß Regeln geben, die logisch sind. diese entstehen eben im Laufe von Jahren, so wie im American Football oder im Tennis.

Und ohne Technik kann man die nicht nachhalten. Ganz einfach. Der Glaube, man müsste Menschen selbst an Ihrer Ehre packen geht schon wieder in die falsche Richtung entlastet die Täter: Die korrupten Verbände.


HerthaBarca
29. Oktober 2013 um 10:45  |  207552

Au man @fechi – Kießling Betrüger – Kopf schütteln!


Hertha Ralf
29. Oktober 2013 um 10:49  |  207553

@Hertha Barca! Richtig! Da kann man bei Kießling nur den Kopf schütteln!
Warum?
Es war kein Tor und das hat er gesehen!
Die Geste kennt jeder, der Fußball gespielt hat und diesen Riesen verhauen hat, ich auch…
🙁


hurdiegerdie
29. Oktober 2013 um 10:54  |  207554

@apollinaris // 29. Okt 2013 um 00:26

Das mit meiner Frau (nicht Frau(e)n) hast wohl falsch verstanden. Es ging eher in Richtung auf dein -> 😆

Ich habe wohl die Pointe versaut 😉


sunny1703
29. Oktober 2013 um 11:01  |  207556

@Kami

Du hast doch auch den Bericht danach gesehen?! Ich glaube da kommt sehr einfach rüber wie oftmals mit Pauschalurteilen Stimmungen gemacht werden. Für den einen sind es die Schiedsrichter die bestechlich sind,für den anderen die Juden hier bei TUS Makkabi.

Ich kann mich nur wiederholen, es werden vor allem Spieler bestochen, doch wer kommt auf die Idee zb am we Baumann oder Kraft für bestochen zu halten?!

Niemand zum Glück, denn da wo Menschen sind, passieren Fehler.
Und diese müssen wir auch den Schiedsrichter mit der gleichen Achtung und dem gleichen Respekt zubilligen.
Kritik wie bei einem Spieler soll um nicht falsch verstanden zu werden, selbstverständlich auch bei Schiris geäußert werden, doch nicht auf dem ständigen Betrugsvorwurfsniveau!

Wenn man irgendwann mit den Herren von der FIFA und die können wir ja nicht abschaffen, über einen Videobeweis für bestimmte Spielsituationen verhandeln, ist es die schlechteste Verhandlungstaktik,ihnen mit Hass zu begegnen, zumal das wohl in zunehmenderen Maße auch ehemalige Profi-Fußballer sind.

Und noch ein letztes die wettmafia geht in alle Sportarten ohne Rücksicht hinein. Doch bezogen auf den Fußball sind für mich nicht Fehlentscheidungen von Menschen das Problem,sondern die Krake Glücksspiel im Internet und die daraus folgende Problematik Spielsucht!

Ich finde es ziemlich pervers wenn ich die ganzen Calmunds, Kahns und Bayern Münchens(um auffällige Beispiele zu nennen) dieser Welt aggressiv mit dieser Krake Werbeverträge abschließen bzw für sie werben.

lg sunny


Stiller
29. Oktober 2013 um 11:04  |  207559

@trikottauscher

„schafft angesichts einer profifussball-realität … einen eigenständigen wettbewerb und diskutiert das dort aus (hier geht mir das definitiv auf die ‘klüten’).“

Dir ist anscheinend nicht klar, was die Realität ist. Die Realität ist, dass FIFA + DFB (als Bestimmer und Hüter des Regelwerkes) die Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters seit jeher stützen. Daran hat sich nichts geändert.

Wenn Du also empfliehlst angesichts der Realität sollten Traditionalisten einen eigenen Verband zu gründen, dann kann ich nur antworten: haben sie doch . Wenn Logik im Spiel wäre, müsstest Du Deine Empfehlung schon an Dich selbst richten.

Ob’s was nützt … 😉


Dogbert
29. Oktober 2013 um 11:07  |  207561

Wenn ich den Richter richtig verstanden habe, sagte er in der Begründung, daß niemand mit dieser Entscheidung glücklich sein kann. Alle sind im Prinzip die Verlierer dabei.

Für mich liegt die eigentliche Schuld inzwischen beim DFB, der sich immer noch nicht zur Torlinientechnik durchringen konnte. Im Zusammenhang mit dem Videobeweis liegt der schwarze Peter bei der FIFA.

Die Technik stellt ein Hilfsmittel dar und soll den Schiedsrichter nicht ersetzen.

Ich denke, jeder, der mal die Schiedsrichterrolle im Training eingenommen hatte, hätte sich das eine oder andere Mal gewünscht: „Kann ich mir das nochmal ansehen?“


29. Oktober 2013 um 11:12  |  207563

Kießling als Betrüger zu bezeichnen finde ich echt daneben.
Ich sehe hier 4 „blinde“ Hoppelheimer 🙂 und die Zuschauer haben auch nichts mitbekommen ?
http://images.zeit.de/sport/2013-10/kiessling-tor-phantomtor/kiessling-tor-phantomtor-540×304.jpg


Kamikater
29. Oktober 2013 um 11:12  |  207564

@sunny
Es ging um den Tagesthemen Link.

Was hat denn der mit Hass, von dem hier keine rede ist, dem TUS Makkabi oder Werbeverträgen zu tun?


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 11:15  |  207565

@stiller
so gesehen, hast du recht. wollte auch niemandem zu nahe treten. habe mich wohl ungeschickt ausgedrückt. sorry, falls das so rüberkam. wollte damit u.a. sagen, dass mir diskussionen über sachverhalte, die eindeutig nicht regelkonform sind/waren, gegen jedes gerechtigkeitsempfinden gehen und mittels technik leicht während eines spiels zu verifizieren wären, keinen spass machen. ich diskutiere lieber über gegebenes. da wird genug diskussionsstoff übrig bleiben…


apollinaris
29. Oktober 2013 um 11:21  |  207569

@ trikottauscher: also viel entspannter und sachlicher kann ich nicht schreiben? Was du und zwei andere daraus machen, ist mir völlig unverständlich .Austeilen wie Tyson und bei ner kleinen Nachfrage laut Foul rufen? Erinnert mich n Camarcho: tolle Schwalbe hingelegt.
@ hurdi: Quark, da hatte ich dich natürlich richtig verstanden…passte aber hübsch rein. War mir sicher, dass du mich da durchschaust 😉


Stiller
29. Oktober 2013 um 11:23  |  207572

Vielleicht braucht man auch keine millionenschwere Technik, sondern eine Ergänzung des Regelwerkes.

Was die meisten stört, ist doch, dass hier ein objektiver (in einer Sache / einem Spielgerät liegender) Mangel vorlag, der Schiedsrichter aber – weil er das nicht wusste – zu einer Fehlentscheidung kam. Die Bewertung war nicht subjektiv falsch, sondern eine objektive, einseitige Benachteiligung eines Teams.

Es lag also kein ordnungsgemäßer Spielbetrieb vor, der aber erst nach dem Wiederanpfiff erkannt wurde und deshalb eine Mannschaft benachteiligte.

Dazu sollte doch eine kleine Regelanpassung möglich sein, die es ermöglicht, per Gremienentscheidung ab dieser Spielminute ein Spiel zu wiederholen.


Dan
29. Oktober 2013 um 11:26  |  207574

@hurdiegerdie // 29. Okt 2013 um 10:54

Nee die war perfekt. Habe mich gekringelt bzw. eher gekugelt.


apollinaris
29. Oktober 2013 um 11:35  |  207578

Also, ein zweiter Versuch:
Gestern fiel mir wiederholt auf, dass die Technik- Befürworter, jene, die dem Videobeweis skeptisch gegenüber stehen, gerne abgebügelt werden:
– die stellen sich nicht der Realit, sollen ne eigene Liga gründen
– die gehen einen auf die Klüten
– die wissen nicht, was es heisst , eigenes Geld verbrennen zu sehen
– sind Romantiker ( anscheinend werden Romantiker irgendwie als trottelig gesehen)
Das war nur gestern..und läuft bei jeder Diskussionsrunde zum Thema so ab.
Und das finde ich nicht schön. Mehr hatte ich nicht gesagt..


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 11:36  |  207579

ach, @apo
so geht also sachlich und entspannt: „tyson, camacho, kleine nachfrage…“ wieder was dazuglernt 😀


apollinaris
29. Oktober 2013 um 11:37  |  207581

Genau@ hurdi: mir ging’s genau wie @ dan. 🙂


apollinaris
29. Oktober 2013 um 11:39  |  207582

Ich rede von gestwrn abend. Gehe doch darauf mal ein. Das Camarcho bezieht sich auf deine Anmache mir gegenüber. Ist es so schwer, am Ball zu bleiben ?


trikottauscher
29. Oktober 2013 um 11:46  |  207583

@ apo
habe mich gerade vorhin (11:15 Uhr) für eine ungeschickte ausdrucksweise unter punkt 5 heute nacht (00:12 Uhr) entschuldigt. viel sachlicher und entspannter geht es wohl kaum noch. ist das so schwer, zu akzeptieren? und wer hier wen zuerst persönlich angegrätscht hat, lasse ich mal im raum stehen… und damit is gut jetzt…


Hertha Ralf
29. Oktober 2013 um 11:49  |  207584

@Bussi, den „Betrüger“ hat doch @FB in Anführungszeichen gesetzt, genau wie „Tor“.
Da kann jetzt jeder rausnehmen , was gemeint ist.
Ich glaube ich hab’s verstanden!
🙂


Stiller
29. Oktober 2013 um 11:50  |  207585

@trikottauscher // 29. Okt 2013 um 11:15

Ok. Ich finde es gut von Dir, dass Du Dich da relativierst hast.
Deinen Unmut kann ich ja verstehen. Geärgert hat es mich ja auch – aber ich setze für mich einfach andere Bewertungsprioritäten.


Dogbert
29. Oktober 2013 um 11:50  |  207586

Ich spiele jetzt auch mal „Romantiker“.

Schafft dem Profisport ab.

Leute, es kann nicht sein, daß in Sportarten, wo es um verdammt viel Geld geht, wo es eine Fehlentscheidung zu einer Existenzfrage werden kann, die verfügbaren Hilfsmittel außen vor gelassen werden.


apollinaris
29. Oktober 2013 um 12:08  |  207591

@ trikottauscher: wir sind im Dialog . Wir hatten gestern einen Austausch, auf den gehst du nicht ein. Ich hatte gestern dich in keiner Sekunde ungebührlich abgegrätscht, was du wieder suggerieren möchtest. Und heute morgen hattest du mir eine moralische Standpauke gehalten, auf die du auch nicht eingehst. Ich finde das sehr sehr schwach.
Aber eines hat es bewirkt: ich habe es schon seit einiger Zeit gemerkt, dass mir einiges durch den Kopf hier geht. Ich mache es wie andere und ziehe mich bis Mitte November hier mal raus.


catro69
29. Oktober 2013 um 12:12  |  207593

@Stiller (11:23)
Deiner Logik folgend müßte aber die Spielzeit wiederholt werden, in der der Platz nicht im einwandfreien Zustand war. Das Loch im Netz wurde ja mit nem Knoten „gestopft“. Welchen Grund gibt es jetzt diese Zeit nochmal zu spielen?

@Kami (10:04)
zu B.) Die Tabellenplätze und damit die TV-Gelder werden doch erst am Ende der Saison wichtig, oder?


Dogbert
29. Oktober 2013 um 12:20  |  207594

Wenn man überhaupt über eine Neuansetzung nachdenkt, dann über die gesamte Spielzeit. Das Schiedsrichtergespann ließ ein Spiel anpfeifen, obwohl ein Loch im Tornetz war. Damit ist das gesamte Spiel nicht regulär.

Wie auch immer:
Mit Videobeweis und Torlinientechnik wäre das alles nicht passiert.


Stiller
29. Oktober 2013 um 12:27  |  207597

@catro69

Es sollte nur eine Anregung sein, die Denke vielleicht mal in eine andere Richtung zu bewegen, ohne den Sport immer weiter zu „entsportlichen“.
Aber ein solcher Ausnahmetatbestand, könnte doch durchaus ins Regelwerk eingeführt werden. Man würde damit mit Sicherheit keinem Schiedsrichter (resp. seiner Entscheidungshoheit) zu nahe treten.


catro69
29. Oktober 2013 um 12:29  |  207598

Na ja, mal angenommen wir hätten die Torlinientechnik gehabt, das Tor wäre nicht gegeben worden, Hoffenheim holt nen Punkt…
Das Netz hätte aber immer noch ein Loch gehabt und damit wäre das Spiel irregulär?
Jut, dit driftet ab.


Joey Berlin
29. Oktober 2013 um 12:36  |  207605

#Vidiobeweis
Hier gibt es einen aufgeschlossenen Praktiker zum Thema!

»Fehler wird es immer geben« *

http://www.11freunde.de/interview/eishockey-schiedsrichter-stefan-trainer-zum-videobeweis

*Und der Stammtisch bleibt auch erhalten! 😛

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