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(mey) –Während die allermeisten Profis von Hertha BSC noch im Weihnachtsurlaub an den verschiedensten Stränden dieser Welt rumlümmeln und dabei Berufskollegen und bekannte oder weniger bekannte Musiker treffen, hat heute für einen schon wieder das Training begonnen: Ronny.

Der Brasilianer absolviert knapp eine Woche vor dem offiziellen Trainingsstart (03.01./ 14 Uhr) mit einem Personal-Coach in Berlin ein Fitnessprogramm, um mit Start der Rückrunde voll im Saft zu stehen. Es war ja die mangelnde Fitness, mit der Ronny im Sommer aus dem Heimaturlaub kam und ihn seinen Stammplatz kostete. Nun aber habe es „klick“ beim Spielgestalter gemacht, versicherte Ronnys Berater Dino Lamberti den Kollegen der Bild.

Nun ja: Ich weiß nicht, wie oft ich schon gelesen habe, dass Ronny es nun endlich begriffen habe und sich von nun an bessern wolle. Für meine Begriffe gebührt dem 27-Jährigen für derlei Extraschichten auch kein besonderes Lob: Ist es nicht seine verdammte Pflicht, seinen Körper stets in Bestform zu halten, um dem Verein, der ihm nicht zuletzt monatlich ein üppiges Gehalt zahlt, regelmäßig helfen zu können?

Was denkt ihr: Schafft es Ronny, sich in den körperlichen Zustand zu bringen, um in der Rückrunde für Herthas Trainer Jos Luhukay gegen jeden Gegner (nicht nur gegen jene vom Kaliber Braunschweig, Bremen usw.) eine Option für die Startelf zu sein? Oder ist das bei Ronny wie bei den meisten von uns: Gute Vorsätze, aber in ein paar Wochen nach Silvester ist alles wieder wie es immer war?

Bühne frei für @Dan

Jetzt aber zu dem, worauf ihr gewartet habt: In unserer Rubrik „Die Immerhertha-User sind die besten Immerhertha-Schreiber“ haben wir heute wieder ein wirklich gutes Thema im Angebot:

Wer nur hin und wieder bei Immerhertha unterwegs ist, kennt @Dan. Ob es um ehemalige Spieler geht, um abgefahrene Statistiken oder Unregelmäßigkeiten mit angekündigten, ausgefallenen und später unter dubiosen Bedingungen ausgetragen Spielen – @Dan weiß Bescheid. Hier hat er sich mit einem Thema beschäftigt, dass im vergangenen November etwas Fahrt aufgenommen hat:  das Hertha-Museum, das es bisher nicht gibt. Das aber, so Aufsichtsrats-Chef Bernd Schiphorst auf der letzten Mitgliederversammlung, im Jahr 2016 eröffnen soll.

Hertha und der lange Weg zum Museum

Von @Dan

Es ist nicht lange her, da verwies @fechibaby darauf, dass die Museumsseite von Hertha BSC nicht gut gepflegt wird.

Auch sonst hat man sich zwar  tolle Projekte auf die Fahne geschrieben, doch durch die Abstiege und somit fehlenden Geld sind die Projekte wie das Hertha BSC Museum, Hertha Dampfer und auch das Fanhaus (das nicht allein von Hertha BSC gestützt wird, sondern auch oder vor allem durch eine Initiative) ins „Stocken“ geraten. Das ist auch, wenn man die finanzielle Situation bedenkt, vollkommen ok. Wie Präsident Werner Gegenbauer damals sinngemäß sagte, die Konzentration liegt in erster Linie auf dem Aufstieg und dem weiteren sportlichen Erfolg.

Im November 2013 kam Bewegung ins Museums-Projekt. Die Morgenpost berichtete, dass eine Räumlichkeit gefunden wurde. Unter dem Glockenturm. Ein Raum. Auf der Mitgliederversammlung im November wurde wohl keine Quadratmeter-Zahl genannt. Aber nimmt man die damalige Großmannssucht, wird es wohl kein 30 qm Wohnzimmer sein.

Wanted: 1 Million Euro

Was könnten die Fans und Hertha BSC tun, damit das Ganze vor allem finanziell auf sicheren Füssen steht? Bernd Schiphorst, der Vorsitzende des Aufsichtsrates, hat mitgeteilt, dass Hertha rund eine Million Euro braucht.

„Wir wollen da nicht ein paar Wanderpokale in eine Vitrine stellen. Das Ding muss sitzen.“

Würden Fans z.B. Anteile am Museum kaufen, die dann zu lebenslangen freien Eintritt berechtig und je nach Anteilssumme eine Plakette oder namentlichen Nennung im Museumsbereich beinhaltet?

Was könntet ihr euch noch für Aktionen vorstellen, die man unterstützt? Wie sollte das Museum gestaltet sein? Was erwartet ihr?

Was könntet ihr z.B. zum Museum selbst beitragen? Also nicht finanziell, sondern was habt ihr, was im Museum ausgestellt werden könnte. Falls jemand so etwa besitzt: Überlegt Ihr, es dem Museum zur Verfügung stellen?

Das Hertha-Bierglas von 1963

Ich werde mich, wenn es denn genommen wird, von meinen Zigarrenbildern mit Spielern von Hertha BSC aus dem Jahre 1931 trennen und ggf. ein altes Bierglas von 1963 oder 1964 mit Hertha BSC-Emblem Aufdruck sowie den Spielernamen der ersten Bundesligasaison 63/64.

Oder wird Hertha-Ausrüster Nike eine Agentur verpflichten und ein hyperfuturistisches Museum-Outfit unter den Glockenturm zauben?

Eure Meinungen bitte!

Allen einen guten Rutsch.


71
Kommentare

Bolly
28. Dezember 2013 um 17:10  |  221384

Schönes gesundes Weekend @all


28. Dezember 2013 um 17:21  |  221385

🙂


boulette in Thüringen
28. Dezember 2013 um 17:22  |  221386

bronze


boulette in Thüringen
28. Dezember 2013 um 17:27  |  221387

Vielleicht gibt ja Ch. Fiedler die ca. 500T€ dazu, er hat ja wieder einen hoch bezahlen Job, dann würde schon etwas Eintritt reichen um das Projekt zu realisieren. Würde sehr gerne mal die Zigarrenbilder aus den 30er sehen.


Freddie1
28. Dezember 2013 um 17:27  |  221388

@dan

Prima! Auch gute Anregungen.
Finde ich sehr honorig, dass du dich von einigen Stücken trennen würdest, auch wenn ich erschrocken bin, dass du bereits 1931 Zigarre rauchtest. 😉


Bolly
28. Dezember 2013 um 17:41  |  221389

Ronny#

Wenn’s dann hilft, beachtet es mich im Nachhinein. Klar, auch für mich das normalste der Welt, wenn ich Defizite habe. Andersrum erkennt ja Ronny wirklich die Situation & falls er einige Einsätze mehr haben wird, dann freue ich mich auch für Ihn.

Museum#

Schönes Thema@Dan! Eventuell mit einer guten Datenbankaufbereitung der Hertha Historik! 😉
Ich könnte mir einige wenige wunderschöne Highlights zum Ausstellen vorstellen. Das erste Spiel nach Maueröffnung gerade auch in den düsteren 2.Liga Zeiten von Hertha, mal kurz unterbrochen von einem Jahr BL. Oder auch was lief eigentlich mit unserem Verein in den Gründungsjahren, wäre für mich interessant.


kielerblauweiß
28. Dezember 2013 um 17:47  |  221390

@dan
Interessanter Beitrag obwohl ich mir nur schwer vorstellen kann, dass so ein Museum besonders spannend wäre. Ich würde mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen lassen.

Jetzt noch mal ein Nachtrag zum 26.12.
@Exil-Schorfheider
Schöner Text den ich gut nachvollziehen kann.
Unbekannten Gruß zurück nebenbei
Wenn du auf Facebook aktiv bist, kann ich dir übrigens wärmstens die Gruppe fans@hertha schleswig-holstein empfehlen!
Darüber habe ich noch andere Herthaner in Kiel und Umgebung kennen gelernt und war mit denen diese Saison schon bei zwei Heim- und zwei Auswärtsspielen dabei (u.a. in Dortmund :-))


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2013 um 18:13  |  221391

@boulette

Eine Honorartätigkeit ist auch beim DFB keine stets hoch vergütete Anstellung, zudem noch im Jugendbereich.
Vielleicht gibt es ja aber dann den Scheck oder das Gerichtsurteil für das Museum. 😉


fechibaby
28. Dezember 2013 um 18:34  |  221392

Ich hatte mich vor einigen Wochen, hier im Blog, über die Aktualität in der Rubrik „Hertha-Museum“ auf der Internetseite von Hertha BSC beschwert.

Hierzu noch einmal kurz die Einleitung von @Dan zum heutigen Blogthema:
„Es ist nicht lange her, da verwies @fechibaby darauf, dass die Museumsseite von Hertha BSC nicht gut gepflegt wird.“

Ich habe gerade mal auf der Museumsseite nachgesehen, ob schon etwas geändert wurde.
Das muss ich mit ja beantworten.
Jos Luhukay (01.07.2012 bis heute) wird als aktueller Trainer angegeben!
Was ich jedoch noch bemängelt hatte, wurde bisher nicht geändert.
In der Rubrik Titel,Tore,Tabellen enden die DFB-Meisterschaftsaisons sowie der Rückblick auf den DFB-Pokal jeweils mit der Saison 2009/2010.
Noch schlimmer sieht es aus beim Zuschauerschnitt. Hier endet die Eingabe mit der Saison 2005/2006.
Das ist nun aber wirklich schon etliche Jahre her und sollte auch unverzüglich aktualisiert werden.
Der Pressesprecher Peter Bohmbach hatte hier damals ja schon angekündigt, die Seiten zu aktualisieren.
Das mit den Trainern ist ja erfolgt.
Die restlichen Seiten bitte auch aktualisieren!
Danke schön im voraus!!

Ich war bereits in verschiedenen Fußballmuseen in Deutschland.
Im HSV- und Werder-Museum sowie im Borusseum.
Alle drei sind sehr interessant.

Das interessanteste fand ich im Borusseum:
Die offizielle Spielkleidung bestand aus einem blau-weiß gestreiften Hemd mit einer roten Schärpe und schwarzer Hose.

Blau-weiß gestreift wie unsere Hertha!!

Wenn das kein Zeichen ist!


hurdiegerdie
28. Dezember 2013 um 18:55  |  221393

Danke @Dan für den Beitrag

Für mich braucht es kein Museum. Ich würde auch kein Geld dafür spenden wollen. Kein DfB-Pokal, eine letzte Meisterschaft, die bald 100 Jahre her sein wird – na gut 2 (?) Ligapokale könnte man ja ausstellen und @Dans Zigarrenbildchen.

Aber ob man jetzt jedes Jahr 1 Mio mehr in der Jugendarbeit verplempert 😉 oder einmalig nutzt um für die „Freaks“ ein Museum aufzubauen – da wäre ich pro Freaks.


Freddie1
28. Dezember 2013 um 18:59  |  221395

Hatte ich schon mal geschrieben und es gern nochmal:
Was bin ich froh, wie langweilig es bei uns zugeht, dass wir uns mit Themen wie dem Museum beschäftigen können. Nicht falsch verstehen; es ist interessant und @dan hat es gut geschrieben.
Aber wenn ich mir andere Vereine anschaue wie da der Baum brennt und was da in deren Foren los ist. Sei es Nürnberg, die Angst haben auf Tasmanias Spuren zu wandeln. Sei es H96, die sich wegen ihres Managements schämen oder eben gerade auf Matz-ab, dem HSV Blog, wo der Punk abgeht und die Journalisten mehr oder weniger unverhohlen die Vereinsführung angreifen.
Wie schön ruhig ist das hier


Silvia Sahneschnitte
28. Dezember 2013 um 19:13  |  221396

Wenn es das Ziel ist, ein Museum didaktisch so auf zu bauen, wie es dem FC Barcelona gelungen ist, dann würde ich als Freak ein paar Euros spenden.
Ein Lotterie wäre auch nicht schlecht, um fehlende Gelder aufzutreiben.
Und vielleicht kommen ein paar TV-Auftritte unserer Stars und Sternchen dazu, die Gagen nebst Videoaufnahmen dieser Auftritte könnten doch auch in das Museum fließen.
Danke für das Thema @dan.
@mey, stimmt es das zur Zeit der Schencke gesperrt ist, weil Ronny auf Grund der vielen Ausdauerläufe, schon einen Graben um den Platz gerannt ist, und damit eine erhöhte Unfallgefahr für Herthas Maschinenpark besteht?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


jmeyn
jmeyn
28. Dezember 2013 um 19:24  |  221397

@Silvia Sahneschnitte
Ja! 😉


hurdiegerdie
28. Dezember 2013 um 19:36  |  221398

Oh falls es falsch angekommen ist, für mich ist Freak ein positiv besetzter Begriff.

Dan ist ein ganz Lieber und ein Merchandising-Freak. Apo ist vermutlich ein Fotofreak und ich bewundere seine Bilder.

Also nicht böse gemeint. Ich bin war und werde nie ein Museums-Freak, egal welche Museen, auch kein Hertha-Museum. Aber wer es mag, erhält meinen Respekt für jeglichen Einsatz für ein solches Museum.


hurdiegerdie
28. Dezember 2013 um 19:38  |  221399

Freddie1 // 28. Dez 2013 um 18:59

Ich habe mir gerade mal den letzten Matz-ab Beitrag durchgelesen. Interessant, was der Matz so zu Weihnachtsverpflichtungen in der Winterpause, wenn man kein Geld hat, schreibt. Könnte ich alles unterschreiben, mit dem Zusatz, dass es uns ja dazu noch punktemässig wesentlich besser geht.


marvolk
28. Dezember 2013 um 19:53  |  221400

Es fehlen in der Rubrik Spieler etliche….so um meine Zeit herum…natürlich bin auch ich nicht darin vertreten und fast alle aus den 70ger Mannschaften, verliere darüber keinen Schlaf…nach welchen Kriterien sind diese denn eingestellt?


fechibaby
28. Dezember 2013 um 20:05  |  221401

@marvolk // 28. Dez 2013 um 19:53

Ich habe nicht alle Rubriken durchgesehen.
Aber gerade Spieler aus den 70ern sollten doch Erwähnung finden.
Hier hatte Hertha doch auch große Erfolge mit den 2 DFB-Pokalendspielen in Hannover!

Und Volkmar Groß ist doch einer der besten Torhüter, die jemals bei Hertha gespielt haben!!

Wie gesagt: Die Rubrik Hertha-Museum auf der Internetseite HerthaBSC.de ist nicht aktuell und leider auch ansonsten mangelhaft geführt!

Vielleicht wäre es tatsächlich besser, wenn Hertha auf ein eigenes Museum verzichten würde!?


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2013 um 20:13  |  221402

@freddie

Aber die Geschichte um den Problembären Bruno fand ich erhellend! 😉


Hertha-Frank
28. Dezember 2013 um 20:29  |  221403

@Dan
Danke für Dein Engagement. Sehr schöne Sache, und es ist wichtig, dass leidenschaftliche Anhänger mit Sinn für Tradition sich einbringen. Nur so kann so etwas gelingen.

@Ronny
Unser Künstler als Trainingsweltmeister. Das freut mich wirklich sehr. Ein laufstarker Ronny bringt uns qualitativ erheblich nach vorn. So könnte er unser erster Winterzugang werden.


Exil-Schorfheider
28. Dezember 2013 um 20:43  |  221405

@kielerblauweiß

Danke für den fb-Tipp! Werde mal rein schauen. Karten für das HSV-Spiel sind aber schon gekauft. 😉


kielerblauweiß
28. Dezember 2013 um 20:49  |  221406

@Exil
HSV-Karten hab ich auch schon 🙂


Freddie1
28. Dezember 2013 um 20:49  |  221407

@hurdie 19:38

Jau.
Hat meine Vermutung bestätigt.
Aber auch die anderen Blogbeiträge sind interessant. Auch der, den @exil um 20:13 ansprach mit „Bruno, dem Problembären“


28. Dezember 2013 um 20:50  |  221408

Ich würde sofort Sammlerstücke aus der Sammlung http://www.herthabscberlin1892.de.tl für das Hertha-Museum zur Verfügung stellen, wenn gewünscht.

Auch die Idee der Anteilseigner finde ich gut.

In New York City (Stadteil Queens) wurde für die New York Mets ja ein neues Stadium (Citi Field) anstelle des legendären Shea-Stadium gebaut.

Rund um das Stadion konnten Fans Bodensteine mit eigener Gravur in verschiedenen Größen zu verschiedenen Preisen (plus jeweils 1 Kopie des Bodensteines für zuhause) erwerben.

Vielleicht wäre das für das Hertha-Museum ebenfalls einen Gedanken wert.


t.o.m.
28. Dezember 2013 um 20:59  |  221409

Ronny und Trainingsweltmeister, wohl ehr nicht.
Was er jetzt macht, wurde ihm doch wohl verordnet.
Mit 27 ist man kein Rohdiamant mehr, der geschliffen werden muß. Ihm fehlen mMn Einstellung und Einsicht.
In Liga 2 war es anders, aber in Liga 1 wirkt er in dieser Mannschaft, mit seiner Einstellung, wie ein Fremdkörper.
Seine Technik können wir gut gebrauchen, jedoch nur, wenn er während des Laufens auch mal über seine mögliche Rolle im Team nachdenkt. Und nicht, über seine Darstellung als Solist.


fechibaby
28. Dezember 2013 um 21:15  |  221410

Soweit mir bekannt ist, ist am Freitag, d. 03.01.2014 Trainingsbeginn bei Hertha.
Ronny fängt jetzt schon an, zu trainieren.
Der muss aber ein schlechtes Gewissen haben!
Wie doll muss er in der einen Woche Winterpause “ geschludert“ haben, wenn er jetzt schon mit dem Lauftraining beginnt?
Er hatte doch wohl auch ein Verbot, nicht nach Brasilien zu fliegen!?
Ronny wird die 1. Liga leider vermutlich NIE packen.

Für die nächste 1. Ligasaison brauchen wir auf jeden Fall einen Ersatz für Ronny!
Baumjohann allein ist kein Ersatz für Ronny.


Freddie1
28. Dezember 2013 um 21:31  |  221411

@fechi
War doch abgesprochen und bereits vorher kommuniziert worden, dass Ronny Extraschichten einlegen würde. Hat also nix mit der Winterpause zu tun, eher mit der vergangenen Sommerpause 😉


fechibaby
28. Dezember 2013 um 21:59  |  221412

@Freddie1 // 28. Dez 2013 um 21:31

Mir war nur bekannt, dass Ronny Urlaubsverbot für Brasilien hat.
Das er vorher ( eine Woche eher ) zum Lauftraining erscheinen muss, war mir nicht bekannt!
Ich bleibe bei meiner Meinung: Die 1. Liga ist für Ronny leider eine Nummer zu hoch!!
Die packt er nicht!


hurdiegerdie
28. Dezember 2013 um 22:28  |  221413

Pah Ronny,

das Team hat einen Wahnsinnscharakter und Jos ist sein Boss.

Ronny ist eine Managemententscheidung, wie der Schelle-Lasogga-Tausch. Die Sommerpause wird entscheiden, was richtig war. Schaun mer mal.

Ich wüsste nicht, wenn ich für Ronny aus dem Team nehmen sollte und warum.


fechibaby
28. Dezember 2013 um 23:32  |  221415

@Hertha-Museum

Ich muss mich noch einmal kurz zum Thema Museum äußern.
Wie ich bereits erwähnt habe, war ich bereits im Werder-, HSV- und im BVB-Museum.
Alle drei waren sehr interessant.
Die Höhepunkte waren jedoch überall die gewonnenen Pokale!

In dieser Rubrik könnte Hertha ja nicht so viel anbieten.
Höchstens die Viktoria, für die gewonnenen Meisterschaften 1930/1931 und den Ligapokal für die gewonnenen Finalspiele 2001 und 2002 gegen Schalke 04, jeweils 4:1!!

Das war es dann aber schon mit bedeutenden Pokalen! Leider!!

Ein Höhepunkt könnte jedoch der Gründungsdampfer von Hertha BSC werden.
Ob man den jedoch erwerben kann?

Ein anderer, interessanter Punkt, wäre der Standort des Museums.
Soweit mir bekannt ist, soll er in der Nähe des Glockenturms sein.
Meiner Meinung nach ist dieser Standort jedoch zu weit weg vom Eingang zum O-Stadion.

Die Fan-Shops in Bremen, Hamburg und Dortmund befinden sich alle in unmittelbarer Nähe der Museen.
Um in den Fanshop von Hertha im O-Stadion zu kommen, muss man schon Eintritt zahlen für eine O-Stadionbesichtigung.
Hier fängt das Problem schon an.
Den Fanshop von Hertha im O-Stadion müsste man ohne Eintritt betreten können.
Dieser ist wesentlich größer und interessanter als der Fanshop an der Geschäftsstelle.
In unmittelbarer Nähe des Fanshops im
O-Stadion könnte das Hertha-Museum entstehen.
Am Glockenturm ist zu weit weg.
Besucher des O-Stadion werden das Museum nicht besuchen.
Ins Museum werden tatsächlich nur Hertha-Fans hingehen. Ob sich das rechnen wird?

Auch in München ist das FC Bayern-Museum in unmittelbarer Nachbarschaft vom Fanshop.
Im September 2012 habe ich eine Führung durch die Arroganz-Arena mitgemacht.
Anschließend war ich auch im Fan-Shop des FC Arrogant und konnte von dort einen Blick in deren Museum machen.
Ekeln wollte ich mich jedoch nicht und bin dann weiter gezogen auf die Wiesn!
Das war vermutlich auch besser so!!

Wenn Hertha ein Museum einrichtet, dann muss es in der Nähe vom Eingang zum O-Stadion sein.
Dann besuchen es auch auswärtige Besucher.
Am Glockenturm ist einfach zu weit weg!

Braucht Hertha überhaupt ein Museum???


fechibaby
28. Dezember 2013 um 23:34  |  221416

@fechibaby // 28. Dez 2013 um 23:32

„@Hertha-Museum

Ich muss mich noch einmal kurz zum Thema Museum äußern.“

Ich wollte mich eigentlich nur kurz zum Thema Museum äußern!
Ist doch leider etwas länger geworden.
Sorry!!
Gute Nacht.


hurdiegerdie
28. Dezember 2013 um 23:35  |  221417

Ich finde es erstmal grossartig, dass Leute aus dem Blog hier schreiben (und schreiben dürfen). Vielleicht bringt nicht jeder Artikel die gleichen Reaktionen: Ungerecht.

Ich habe zwei Artikel angefangen, fand aber beide zu schwach und nicht vergleichbar in der Qualität der bisherigen Gastbeiträge.

Grosses Lob also an die, die sich hier mit hervorragenden Beiträgen äussern.


hurdiegerdie
28. Dezember 2013 um 23:52  |  221419

OT Darts
Sch..xx Jahr für die alten Heros.
The Power und Barney raus. Die neue Generation kommt, aber Wade und Lewis gegeneinander.
Ich setze auf Cinderella James Whitlock.


pax.klm
28. Dezember 2013 um 23:52  |  221420

Unioner bauen „IHR“ Stadion,
Herthaner bauen „IHR“ Museum?

Würde Geld sparen und hätte ein Alleinstellungsmerkmal. Hätte was! Oder?


Sir Henry
29. Dezember 2013 um 0:04  |  221421

Ich kann dieser Museumsidee nichts abgewinnen. Solange vor den 37 Mios auf dem Kontoauszug ein S und kein H steht, sollte sich Hertha besser aufs Kerngeschäft konzentrieren. Ein sonniger Herbst allein macht noch keine gute Pilzpfanne.


todde
29. Dezember 2013 um 0:07  |  221422

@hurdie

…aber white kommt wieder ran…ich mag ja außenseiter, wenn schon barney raus ist 🙁


Exil-Schorfheider
29. Dezember 2013 um 0:13  |  221423

@Sir

Sehe ich ähnlich. Nachher wird einem noch vorgehalten, dass das Museum aus der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge finanziert wird. Allein die hat ja einige Wellen vor den Bug des Hertha-Dampfers geschlagen, wobei ich die mehr als moderat empfand, wo es doch lange Zeit keine Erhöhung gab…


29. Dezember 2013 um 0:20  |  221424

@Sir: Da haste meine Meinung zu dem Thema ziemlich gut getroffen…
Bei Ronny ist mein Gefühl: Das Problem sind weniger die Beine (die auch!), mehr der Kopf. Er braucht in Umschaltsituationen zu lange, selbst wenn er sich Mühe gibt. Hoffe SEHR, dass ich mich irre…


Freitag
29. Dezember 2013 um 0:21  |  221425

Tach zusammen,
@hertha-museum: ICH brauch keinen solchen Tempel; das Geld (wenn es denn von Hertha kommen sollte / müsste) ist an anderer Stelle notwendiger. Eine Aktualisierung der Website ist aus meiner Sicht z.Z. sinnvoller (auch wegen der Außenwirkung).
@Ronny: sicher lobenswert (wenn es denn keine PR-Aktion ist); aus meiner Sicht mangelt es Ronny nicht (nicht nur) an mangelnder Fitness, sondern an der geistigen Beweglichkeit, man nennt es vielleicht auch an der Handlungsschnelligkeit für die 1. Liga.


Thomsone
29. Dezember 2013 um 0:34  |  221426

@Dan, gut geschriebenes interessantes Thema

@fechi 23:32, in den Fanshop im Oly kommt man kostenlos (außer am Spieltag ,-)).
Ansonsten egal, einfach anfangen wir füllen den Pokalraum schon und ein Museum braucht und muss nun wirklich nicht nur mit Pokalen befüllt sein. Hier soll es um Hertha gehen und das ist mehr wie eine ausschließliche Ergebnisorientierung.


29. Dezember 2013 um 2:36  |  221429

ich finde Pokale angucken ätzend langweilig. Sehen doch meist voll doof aus. Alte Bildchen, Zigarren, Spielkarten etc Zeitungsartikel, Cartoons hingegen..das kann doch witzig sein? Ich finde die Idee nach wie vor gut.


pathe
29. Dezember 2013 um 2:55  |  221430

Ich bin auch für ein Museum! Ob da nun Dutzende von Pokalen drin stehen, ist doch mal sowas von egal… Ich gebe da @apo völlig recht. Pokale anschauen ist bestimmt ziemlich langweilig. Da sind Fotos, Zeitungsartikel, Bildchen, alte Trikots und was sonst noch alles (womöglich sogar der Dampfer) viel interessanter!

Zu Ronny: Das hier das Haar in der Suppe gesucht wird, finde ich sehr merkwürdig.
Dass er Fitnesstraining macht, und dies auch noch in seiner eigentlich freien Zeit, kann doch nur gut sein! Worin die Ursachen der Notwendigkeit dieses Trainings liegen, kann man erstens nur mutmassen und ist zweitens völlig egal. Denn wir schaun doch nur nach vorne!


friedi
29. Dezember 2013 um 8:40  |  221432

ich wäre auch für ein Museum aber wie schon gesagt, nich nur ein kleinen raum, wo man in 5 min durch ist, sondern richtig schön gross, wo vielleicht jeder raum 10 jahre erzählt, viele grosse und kleine bilder mit den schönsten errinerungen, wäre für mich z.b. bilder vom nebel spiel gegen barca, das legendäre 1.0 Mailand, da bekomm ich heut noch ne Gänsehaut, wenn ich nur daran denke, die Stimmung im ausverkauften haus war vor beginn schon so überwältigend und dann noch der sieg dazu, ein fan raum mit den verrückten Aktionen der fans wäre auch schön, u.s.w. gibt genug.
ich war in Rio, im Museum von Botafogo , ein verein mit viel Tradition und gut 100 Pokalen oder mehr, aber alles leider in einer grossen halle zusammen gestaucht. so sollte unser Museum nicht werden


megman
29. Dezember 2013 um 9:29  |  221433

@Ronny

nun ja , sein erster Trainingstag ist schon mal ausgefallen ….ob es ihm wirklich Ernst ist ?


Ursula
29. Dezember 2013 um 10:18  |  221434

Ein SONNIGER Herbst macht erst recht
keine gute Pilzpfanne!!

Aber viel lieber Pils als Museum…

UND eine GUTE Internet-Interpretation
mit „Museumscharakter“ tut auch gut!

Wettkampfsport beginnt im Kopf @ Ronny!
Selbst Laufen, Laufwege und Kondition
sind „Kopfarbeit“, werden vom Kopf
gesteuert…

ABER das sollte man auch wissen!
Etwas zu tun, ohne zu wissen, macht
keinen Spass, bringt nichts und man
SIEHT es in der Konsequenz….


ft
29. Dezember 2013 um 10:35  |  221435

„Um in den Fanshop von Hertha im O-Stadion zu kommen, muss man schon Eintritt zahlen für eine O-Stadionbesichtigung.“

Das geht auch anders:

Man geht direkt zum Torwächter und bringt dort sein Anliegen , den H Shop aufzusuchen, vor .
Man bekommt nun ein kleines Besucherschildchen überreicht, welches man sich sichtbar ans Revers seines Sakkos anbringt. Im selben Moment öffnet der Wächter das elektronisch versperrte Eingangstor und ermöglicht damit den kostenlosen Zutritt zum Olympiastadion.
Ob man nun noch eine kleinen Rundgang über das Gelände macht , sich ins leere Olympiastadion zur Meditation setzt oder aber nur den Shop besucht – das ist dann egal.

Jedenfalls braucht man nichts zu bezahlen.


ft
29. Dezember 2013 um 10:38  |  221436

zum Thema Museum:

Ich brauch keins.
Interessanter wäre da schon eines welches sich mit dem Berliner Fußball insgesamt oder sogar mit der Entwicklung von Sport in Berlin und Preußen vor dem WK 1 bis Berliner Sport in den Zeiten der Teilung beschäftigt.
Aber nur Hertha als Thema , dass wäre ein zu kleines Thema für Berlin.


elaine
29. Dezember 2013 um 10:43  |  221438

dankefür den launigen Beitrag Dan und gestern auch @sunny 🙂
Ich kann leider nicht materielles zm Hertha-Museum beisteuern.
Die Sache mit den Steinen von@Hertha ist auch eine gute Idee, aber da hat die Stadt Berlin vielleicht etwas dagegen? Ein lebenslanges Eintrittsrecht würde ich schon kaufen.

Ob man nun noch eine kleinen Rundgang über das Gelände macht , sich ins leere Olympiastadion zur Meditation setzt oder aber nur den Shop besucht – das ist dann egal.

ich werde immer gebeten nur zum Shop und zurück zu gehen. Ein Besuch er Toilette ist nur in ganz dringenden Fällen mit drin 😉


catro69
29. Dezember 2013 um 11:03  |  221439

Ich bin ein Museumsfan.
Ich tauche gern in die Geschichte ein und kann mich darin geradezu verlieren.
Für mich stellt sich die Frage nach Sinn oder Unsinn eines Herthamuseums also eher nicht.

Vor zwei oder drei Jahren hatte Hertha eine Art Wanderaustellung zusammengestellt, die durch die größeren Einkaufscenter der Stadt ging. Das war schon nett und in diesem kleinen Rahmen sehr informativ. Die dort gezeigten Pokale und Trikots waren echte „Hingucker“. Ich denke in diese Richtung wird es gehen, nur eben größer und umfangreicher.

Die Standortwahl dürfte mehr ein Plan B sein, warum im Olympiastadion und seinen Katakomben kein Platz sein soll, weiß ich nicht. Für Touristen gibt es ja jetzt schon das Kombiangebot Olympiastadion/Glockenturm, ist eben ne Zeitfrage, ob man sich die volle Dröhnung gibt und sich dann noch die Alte Dame antut. Die bereits bestehende Ausstellung im Glockenturm stellt die Geschichte des Reichssportfelds dar, das hat natürlich auch düstere Züge. Ich weiß nicht, ob ein Herthamuseum, das eigentlich mehr fröhlich daher kommen sollte, dazu paßt.


29. Dezember 2013 um 11:15  |  221440

Ich würde mir vor allem (neben Pokalen und Devotionalien) auch Multimedia-Angebote wünschen.

Radio- oder TV-Reportagen der beiden Final-Endspiele 1930/31, der Ort Glockenturm bietet dann auch das passende Ambiente zu „Hertha unter dem Hakenkreuz“, Hertha BSC zu Zeiten der Trennung durch die Mauer. Filme des SFB zu den großen/wichtigen Spielen in der Hertha-Historie (1. Bundesligaspiel, Zuschauerrekord-Spiel, Bundesliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld im Juni 1971), 3 x DFB-Pokal, UEFA-Pokal Semifinale etc.) mit neu aufgenommenen Interviews von möglichst vielen beteiligten Spielern.

Und hier bitte nicht nur die schönen und guten Ereignisse, auch die schweren Zeiten mit Handgeld- und Bundesligskandal – das muss einfach mit dabei sein.

Eine geschichtliche Zeitreise in und guten und schlechten Zeiten.


Kamikater
29. Dezember 2013 um 11:33  |  221441

Thanx@Dan

Ich finde das Thema gut.

Allerdings stimme ich @fechi zu, der Standort Glockenturm ist denkbar schlecht und weit weg. Irgendwie muss da was Besseres her. Näher am Stadion oder der City West. Vielleicht unter der Gedächtniskirche? 😆

Ansonsten funktioniert das nur in Verbindung mit nem schicken Shop. Meine Meinung.


29. Dezember 2013 um 11:43  |  221442

Mein Vorschlag für ein City-Museum wäre ja ein Standort im Bikini-Haus zwischen Zoo-Palast, Gedächtniskirche und Europa-Center – mehr geschichtsträchtiges Berlin geht aus meiner Sicht wohl kaum.


pax.klm
29. Dezember 2013 um 11:57  |  221443

herthabscberlin1892 // 29. Dez 2013 um 11:15

Schließe mich an…


Freddie1
29. Dezember 2013 um 11:59  |  221444

Tja, das Bikinihaus bzw das Zoofenster. Wird ja gerade sehr aufwändig und sehr schön renoviert.
Nachteil würde aber die sicherlich hohe Miete sein.
Wenn ich es richtig in der Vergangenheit gelesen habe, haben wir durch den Ort beim Glockenturm finanzielle Vorteile gegenüber anderen Standorten. Wird demnach wohl auch dort eingerichtet.


b. b.
29. Dezember 2013 um 11:59  |  221445

Moin, bin auch für unser Herthamuseum als Zeitreise, ähnlich dem Jüdischen Museum mit viel Multimediaunterstützung. Die Standortfrage sollte nochmals überdacht werden. Bin da bei @fechi.
@Ronny, da fällt mir bald nix mehr zu ein. Wird da schon wieder zu viel geschrieben, vertraue dem Trainer. Mein Glaube, dass Ronny den Durchbruch schafft schwindet. Vielleicht hier mal ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Schade fände ich es schon.
@ allen Schreibern, vielen Dank, war wie immer kurzweilig und interessant. Kommt alle gut rüber, Grüße aus Bremen.


Sir Henry
29. Dezember 2013 um 12:00  |  221446

@Jerome Boateng

http://instagram.com/p/if4pHFvQ6W/

Dunking kann er auch noch. Wie konnte man den nur gehen lassen.

via @ubremer


29. Dezember 2013 um 12:14  |  221447

#Herthamuseum

Der schleppende Verlauf beim Hertha-Museum erinnert mich an die Aussage von @ub vor einigen Wochen, dass bei Hertha in Sachen Traditionspflege (gegenüber Altgedienten) Nachholbedarf besteht. Bei allen finanziellen Handicaps kann ich nicht verstehen, wie sich das Thema nun schon seit Jahren wie ein Kaugummi hinzieht.

#Ronny

Nicht so viel drüber schreiben und abwarten, was er in der Rückrunde bieten kann. Ich finde es ebenfalls selbstverständlich, dass er sich als Profi körperlich fit hält. Dies tut er nun wohl. Ich finde das normal.


ubremer
ubremer
29. Dezember 2013 um 12:41  |  221448

@andi,

Der schleppende Verlauf beim Hertha-Museum erinnert mich an die Aussage von @ub vor einigen Wochen, dass bei Hertha in Sachen Traditionspflege (gegenüber Altgedienten) Nachholbedarf besteht.

Einspruch. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
In Sachen Traditionspflege, dabei bleibe ich, hat Hertha Nachholbedarf.
Jüngstes Beispiel ist der 60. Geburtstag von Jürgen Röber am ersten Weihnachtsfeiertag. Die Würdigung des erfolgreichsten Hertha-Trainers des vergangenen Vierteljahrhunderts auf der Hertha-Homepage betrug – drei Sätze. Oder vier Zeilen – hier.
Das ist unhöflich.

Stichwort Hertha-Museum: Klar wäre es die Königslösung, ein Museum in bester Geschäftslage irgendwo rings um den Ku’damm zu errichten. Mit einem weltweit nie gesehenen Konzept, Hertha-Style. Samt Hertha-Fanshop-Flagshipstore.

Aber Ihr habt doch die Augen offen: Und seht, wie viele profitable Firmen sich in den letzten Jahren Ku’damm-Mieten nicht mehr leisten können. So, dass da jetzt vorrangig Unternehmen vom Schlage Cartier, Starbucks, Apple, BMW, Deutsche Bank usw. zu finden sind.

So schön es wäre, vergesst einen zentralen Standort.
Der Vorteil vom Standort Glockenturm ist sein Nachteil: Deshalb ist die Miete sogar für Hertha erschwinglich.
Dann ist die Rede vom Konzept. Intern bei Hertha wird so gerechnet: Eine Basis-Lösung für die Ausstattung wird 250.000 Euro kosten. Eine satte, wuchtige Lösung wird 750.000 Euro kosten.
Der nächste Punkte sind die laufende Kosten für das Personal: Das Hertha-Museum wird sich am Glockenturm Räumlichkeiten mit dem Deutschen Sportmuseum teilen, das sich dort mit einer Ausstellung zum Olympiastadion bereits befindet.

Hier lässt sich vielleicht der eine oder andere Synergie-Effekt erzielen.

Fazit: Die Miete, das Personal, das Konzept, all‘ das kostet Geld, das Hertha derzeit nicht hat. Deshalb, @andi, ist die Suche nach einer Lösung für Hertha schwierig. Aber immerhin gibt es nun einen vom Vorsitzenden des Aufsichtsrates genannten Termin, zu dem das Projekt Museum Realität werden soll: 2016, spätestens zum 125. Gründungsjubiläum von Hertha, 2017.
Schönen Sonntag an alle


playberlin
29. Dezember 2013 um 12:48  |  221450

Mehr als traurig, die drei Sätze zu Jürgen Röbers 60. Geburtstag. Völlig unangemessen für all die Verdienste, die er als damaliger Aufstiegstrainer um Hertha hat (z. B. das Erreichen der Champions League).

Für mich ist Jürgen Röber der letzte große Hertha-Trainer. Das waren noch Zeiten, als das Stadion skandierte: „Jürgen Röber – Du bist der beste Mann!“ Und das zurecht.

Vielleicht prägt J-Lu eine ähnlich erfolgreiche Ära. Wäre uns allen zu wünschen.


Freddie1
29. Dezember 2013 um 13:02  |  221451

Lob und Tadel 😉 für das Wochenend-Magazin der MoPo.
Lob für @mey ihm seinen Beitrag zu unserer Alten Dame.
Tadel für den Zeichner ihm seine Illustration von Jos. Da hat er offenbar eine alte Vorlage genutzt, da Jos noch Alko-Werbung am Shirt trägt. Und dazu nicht „Fahne pur“ 😉


29. Dezember 2013 um 13:07  |  221452

Echt ein Witz, was man über Röber auf der Homepage zum Geburtstag schreibt. Ein weiterer Beweis für das angeschlagene Verhältnis zwischen Hertha und dem Erfolgscoach, wie es ja schon im Interview mit Röber zur Sprache kam.

#Herthamuseum

Ich verstehe die Aussagen von @ub und Danke für die ausführliche Darstellung. Dennoch finde ich, dass das Thema nun seit Jahren schon steht und vom Gefühl her tut sich da leider nicht viel. Ich brauche auch keinen Standort am Kudamm – mir persönlich reicht es aus, wenn sich das ganze am Olympiagelände abspielen würde. Allerdings wäre das sicherlich nicht so breitenwirksam.

Zum Thema „Eröffnungstermine bei Projekten in Berlin“ sage ich mal lieber nichts. Lasset das Rennen beginnen: Wer wird zuerst fertig: der BER oder das Hertha-Museum? 😉


L.Horr
29. Dezember 2013 um 13:12  |  221453

@Dan , ein schönes Thema !

Das Museum , wie auch der Dampfer , haben sich generell erstmal einzureihen bis der existenzielle Klassenkampf bewältigt ist , also ab jetzt darf geplant werden. 😉

Generell sollten sich all diese Hertha-Marginalien finanziell selber tragen , denn der laufende Unterhalt übersteigt stets die Kosten der einmaligen Anschaffung.

Die Überlegungen bezüglich des Museums und des Dampfers collaborieren zudem sehr mit meinem Wunsch nach über die Stadt verteilte Hertha-Stützpunkte , getragen von einem gastronomischen Angebot.

Neben dem gastronomischen Angebots sollten an diesen Orten auch Merchandising , Ticketing und eben an Einem auch das Museum angesiedelt werden.

Ein Hertha-Museum , erstrecht weil es auch werbewirksamen zwecken dienen sollte , gehört an den Puls des Geschehens und nicht elitär , solitär versteckt an die Peripherie.

Schon aufgrund der aufzubietenden Größe der Gastronomie würde ich für die Form der System-Gastronomie plädieren , vergeben nach den Franchising-Prinzip (z.B. wie die früheren „Hard-Rock-Cafes“ – also zumindest finanziell selbsttragend !!!

Standorte wären nach meinen Überlegungen :

*Charlottenburg-West (Theodor-Heuss-Platz) ,
*Mitte-Nord/West (Gesundbrunnen) ,
*Mitte-Süd/Ost (Alexanderplatz) und
*Neukölln – Süd (Gropiusstadt).

Für´s Museum könnte ich bei Bedarf meine geklebte Hertha-Sammelmappe der Jahre 1968 bis 1972 hergeben.
Alle Spieler dieser Zeit wurden dort von mir portraitiert und mit ausgeschnittenen Bildern aus Berliner Tageszeitungen , Fußballwoche und Kicker etc. versehen . Dazu alle Ergebnisse aus diesen Jahren mit entsprechenden Zuschauerzahlen.

Kurzum mein Pubertäts-Wiki als Zeitzeuge.

LG


apollinaris
29. Dezember 2013 um 13:31  |  221454

Hertha muss sich dringend abgewöhnen( ich interpretiere die Infos aus meiner Sicht..ohne nähere Kenntnis)..so empfindlich zu sein: auch zwischen Altgediehnten anderer Klubs und deren Vereinen war nichts ohne Problematik…Bei Hertha kommt es so rüber, als wäre einzig mit Ete Beer alles paletti..Wo sind denn Horr, Groß, Kliemann etc ? Hat der „Skandal“ alles kaputt gemacht?- Ich weiss nicht, auf Schlake, in Dortmund..Bayern sowieso und auch in Leverkusen läuft das diesbezgl schöner ab als bei uns. Ich finde das schade..Ich bin da völlig anders gepolt


sunny1703
29. Dezember 2013 um 14:19  |  221457

@Dan

Danke für Deinen sehr interessanten Beitrag! 🙂
Zum Beitragen habe ich nichts, noch nicht mal eins der guten alten Herthaplastiksitzkissen! 🙂

Museum, ohne wenn und aber ja, dazu habe ich mir schon zu absurde Ausstellungen interessiert angeschaut und Hertha ist nun mal ein Stück (Fußball- ) Geschichte der Stadt.
Alllerdings halte ich den Standort auch nicht für geschickt gewählt. Ob sich dort viele hin verirren?!
Das zum Beispiel interessante und schön gelegene mit einem guten Café ausgestattete Kolbe Museum ist nicht unbedingt ein Museum bei dem Besucher Schlange stehen, eben auch wegen seines Standorts in der Sensburger Allee!
Natürlich gehört zur Hertha Geschichte alle Seiten positive wie negative.

Die Ehemaligenbetreung gehört zu Herthas Schwächen,andere haben sich dazu schon geäußert. Es kann nicht so viel Aufwand beedeuten dafür jemanden abzuzustellen, der im Verein für sowas zuständig ist.

Nebenbei Museum,. Wie wäre es denn gerade ehemalige Spieler auch für Führungen zu bekommen ich könnte mir vorstellen, dass das noch einen zusätztliche Reiz gibt das Museum zu besuchen, wenn mal ein Beer oder ein Horr oder ein Granitza, ein Witt, ein Steffenhagen, ein @marvolk(so er denn fit ist) ein Kliemann, ein Luggi Müller, aber auch ein Preetz usw eine Führung macht.
Auch eine Form von Einbindung von Ehemaligen.

lg sunny


fechibaby
29. Dezember 2013 um 14:51  |  221458

@sunny1703

Die Idee, dass ehemalige Herthaspieler Führungen durch das Museum veranstalten, finde ich eine gute Idee.

Würden das aber die ehemaligen Spieler überhaupt wollen?
So, wie das Verhältnis zwischen Hertha und den ehemaligen Spielern und Trainern zur Zeit ist.

Vor 2 Jahren habe ich eine Führung durch den Signal-Iduna-Park gemacht.
Die Führung wurde durchgeführt vom ehemaligen BVB-Spieler Alfred „Aki“ Schmidt.

Er wurde mit dem BVB 1957 und 1963 Deutscher Meister, 1965 DFB-Pokalsieger und gewann 1966 den Europapokal der Pokalsieger.

Er war mit Herz und Seele bei der Führung dabei und konnte Geschichten erzählen von früher.
Das hat viel Spass gemacht.


catro69
29. Dezember 2013 um 15:10  |  221459

@ub
In der Vorstellung von Röber beim Mopo-Interview hat sich ein Fehler eingeschlichen. Röber spielte bei Nottingham – nicht Tottenham.

250.000 € für die Basis-Ausstattung? Hört sich zumindest nach nem Plan an. Bei nem „normalen“ Verein würde zur Museumsspende aufgerufen werden. Jedes Mitglied zahlt nen Zehner und hat einmalig freien Eintritt, danach ermäßigt. Ist das so schwer zu vermitteln?


ubremer
ubremer
29. Dezember 2013 um 15:29  |  221460

@catro,

thx, ist im xxl-Röber-Interview geändert.


sunny1703
29. Dezember 2013 um 15:48  |  221461

@fechi

Es wäre ja auch ein Wunder, wenn ich mit einer Idee als erster auf den Markt käme. 🙂

So schlägt Hertha zwei Fliegen mit einer Klappe. Solche speziellen Führungen richtigen kommuniziert verhelfen sicher zu mehr Interesse unter Fußballbegeisterten(zumindest Berlinern) und es brächte den Verein wieder näher zu seinen Ehemaligen!

lg sunny


sunny1703
29. Dezember 2013 um 15:53  |  221462

Noch ein Wort zu Ronny. Ronny wird kein Laufwunder mehr, aber wenn seine Kondition halbwegs Bundesligansprüchen gerecht wird, könnte er ein sehr wichtiger Spieler für uns werden. Ein Arrango bei Gladbach fällt auch nicht durch besondere Laufintensität auf und Ronny hat Arrango gegenüber noch eine bessere gelernte Densivarbeit voraus(der kam, wenn ich mich nicht täusche als LV zu uns). Bringt Ronny sich öfters ins team so ein wie beim Spiel in Braunschweig sparen wir eine weitere Verpflichtung.

lg sunny


Silvia Sahneschnitte
29. Dezember 2013 um 16:09  |  221463

Hertha Museum, Schritt für Schritt. Das Einbinden von Hertha „Devotionalien“ wie @herthabscberlin 1892 um 11:15 beschrieb, kann schon auf der Homepage erfolgen. Einen Radio- oder TV-Stream könnte auch dort aufgerufen werden. Eine Porträtierung aller Spieler, Trainer und Funktionäre einschließlich Foto, Film, Redebeiträge, Erfolge etc. (sofern vorhanden) wäre dort auch möglich.
Ein paar Töppen, Stutzen, Hemden aus den unterschiedlichen Zeiten sieht frau auch.
Auch einen DM-Schein von 1971 kann frau auftreiben.
Und wenn fachlich versierte und interessierte Herthamitglieder ehrenamtlich in der Gestaltung der Seiten eingebunden werden, wäre es auch nicht mehr so arbeitsintensiv (auf vielen Schultern…) und auch kostengünstig zu gestalten.
Der Eröffnungstermin ist mir erstmal schnuppe, so ein Zusammentragen kann wachsen, wenn denn etwas zusammengetragen wird.
Alles kann später aus einem virtuellen in ein reales Museum übertragen werden.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Kamikater
29. Dezember 2013 um 17:17  |  221467

Nur lustig für ganz wenige Wachwerder:

Bei Sport1 finden sich sauber aufgelistet ein kleiner Teil der ungefähr 800 Mio Euro, der schwachsinnigsten Transfers ohne 3 Jahrzehnte internationaler Titel.

Nach dem Motto: „was lange unter dem Deckmäntelchen des guten braven Teutonen versagt, wird endlich gut“.

Ein Mahnmal für alle, die nicht glauben können, was mit Steuergeldern und GEZ Gebühren aller Deutscher so möglich war und wofür jeder Herthaverantwortlicher im Knast gelandet wäre.
😆

Soll bloß keiner mehr schreiben, unser Verein könne nicht wirtschaften!

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