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Montag, 20.1.2014

Sahar back to Belek

(Seb) – Nachdem der Wechsel von Herthas Offensivspieler Ben Sahar zu Arminia Bielefeld in den letzten Tagen zu einer Hängepartie wurde, ist der Transfer nun fast perfekt. Deshalb darf der Israeli zurück in die Türkei fliegen, wie er selbst twitterte.

Er soll wie geplant bis zum Saisonende an den Zweitligisten ausgeliehen werden, der gerade auf dem Flügel dringend Verstärkung sucht. Zuvor waren die Arminen an Unions Christopher Quiring dran, der jedoch absagte. Für Sahar wird Bielefeld sicher auch nicht der Traum sein, sondern die Chance wieder regelmäßig auflaufen zu dürfen und endlich einen Spielrhythmus zu bekommen. Bei Hertha hatte ihn Trainer Jos Luhukay in dieser Saison nur einmal in den Kader für eine Bundesligapartie berufen, aber nicht eingesetzt. Seine einzigen Spiele machte er in der Regionalliga bei der U23 (7) und im DFB-Pokal (1). Bielefeld soll keine Kaufoption für Sahar erhalten. Wir melden uns, wenn der Transfer endgültig perfekt ist.

Update von 17.52 Uhr

Kurze Infos vom Training am Nachmittag: Tolga Cigerci (Achillessehnenprobleme) lief mit Physio Frederick Syna, kann vielleicht morgen (Am Dienstag gibt es 10 Uhr und 14.30 jeweils eine Einheit) wieder mit der Mannschaft trainieren. Definitiv zurückkehren wird dann aber Änis Ben-Hatira, der heute für eine Abschlussuntersuchung bei Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt in München war.

Thomas Kraft machte heute wieder alles mit, ging nach dem Training lächelnd vom Platz und sagte uns: „Alles wieder gut.“ Alexander Baumjohann (Kreuzbandriss) lief übrigens ebenso wie später noch eine Gruppe Sascha Burchert (Sprunggelenk), Marius Gersbeck (Meniskusquetschung) und John Brooks (Innenbandzerrung im Knie). Die restlichen angeschlagenen Spieler der vergangenen Tage sind alle wieder voll dabei.


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Kommentare

Elfter Freund
20. Januar 2014 um 12:48  |  224835

Gold !!!


Elfter Freund
20. Januar 2014 um 12:50  |  224836

DAS ist sehr vernünftig, was jetzt gemacht wird. Wenn sich Ben Sahar auch in Bielefeld nicht durchsetzt, war es das. Wenn ja, dann wird er dort entweder bleiben oder vielleicht doch ne Option für Hertha und JLu…..

Viel Glück, Ben, in Bielefeld. Zu wünschen wäre es …..


Elfter Freund
20. Januar 2014 um 12:52  |  224837

in Gedenken an Bruno Moravetz: Where is rasi ?


Freddie1
20. Januar 2014 um 12:58  |  224838

Danke Perde und Sahar werde ich also wieder bissl mehr 2. Liga gucken.


Freddie1
20. Januar 2014 um 12:59  |  224839

Ein -e- zu verschenken aus dem ersten Wort.


Kamikater
20. Januar 2014 um 13:02  |  224841

Das Spiel in Frankfurt wird ganz schwer. Der Meier ist extrem gut drauf und sie haben ihre Formation gefunden. Die werden nach dem 1-6 megamotiviert antreten und sind in einer guten Frühform. Da sehe ich uns noch nicht.

Ein Unentschieden wäre schon großartig. Mehr erwarte ich nicht.


sunny1703
20. Januar 2014 um 13:02  |  224842

Bronze!


sunny1703
20. Januar 2014 um 13:03  |  224843

@Kami

Glückwunsch!


sunny1703
20. Januar 2014 um 13:05  |  224844

Ich ziehe den Beitrag rüber!

@Ursula

Das Thema Alkohol und die Gesellschaft ist fast schon ein OT Thema, allerdings mit dem Vorteil dabei nicht nur lauter Leute mit Praxiserfahrung ,sondern auch einen Wissenschaftler, einen Forscher dieser Problematik unter uns zu haben! 🙂

Aber von diesem Bereich weg, bleibt es bei der Frage Komunikation oder keine Kommunkation mit organisierten Fangruppen.

Ich bleibe dabei, es ist besser miteinander zu reden, auch um zumindest einiges von der anderen Seite besser zu verstehen und nicht mehr ganz so klischeehaft vorzuverurteilen.

Richtig Gewaltbereite werden wir nicht oder vermutlich nicht erreichen, doch mit Ausgrenzung bringen wir nur noch mehr in die Nähe dieser gewaltbereiten Gruppen. Erst recht,wenn wir wie schon unsere Eltern und Großeltern auf mögliche Gesellschaftsveränderungen nach der harten Hand rufen. Wie viele sind schon völlig überzeugt gewaltlos in Demonstrationen gegangen und durch das überzogene Vorgehen der Staatsmacht zu Personen geworden,die zumindest Gewalt als Mittel zum Zweck nicht mehr völlig ablehnen.

Oder etwas rückgewandt,weniger Notstandsgesetze,mehr Mehr Demokratie wagen. 🙂

lg sunny


Freddie1
20. Januar 2014 um 13:09  |  224845

Weil er auch mal hier vorspielte:
Pezzoni löst den Vertrag in Aue auf und wechselt zu Saarbrücken in die dritte Liga.


Sir Henry
20. Januar 2014 um 13:12  |  224846

@Freddie

Wie konnten wir den nur…


Kamikater
20. Januar 2014 um 13:14  |  224847

@sunny
Wozu?

@Opa
Danke für den wie immer sorgfältigen, weil breitgefächerten Bericht vom Fk!


Exil-Schorfheider
20. Januar 2014 um 13:17  |  224848

fechibaby
20. Januar 2014 um 13:18  |  224849

Schalke erteilt rund 400 BVB-Fans Stadion- und Geländeverbot.

s. hier:
http://www.ruhrnachrichten.de/sport/bvb/Derbyrandale-im-Oktober-Gelaendeverbot-fuer-BVB-Fans-bis-zum-Jahr-2019;art11635,2250960

Trifft diese Gruppenstrafe die Richtigen?
Ist dieses Verbot eine Strafe für die Schlägerei in Köln, bei der ein Schalker schwer verletzt worden ist?
Dortmunder sollen daran ja auch angeblich beteiligt gewesen sein.

Sahar wünsche ich in Bielefeld viel Erfolg.
Vielleicht klappt es ja dort besser für ihn.
Wichniarek konnte ja auch nur in Bielefeld glänzen.


Exil-Schorfheider
20. Januar 2014 um 13:21  |  224850

fechibaby // 20. Jan 2014 um 13:18

„Schalke erteilt rund 400 BVB-Fans Stadion- und Geländeverbot.

„Trifft diese Gruppenstrafe die Richtigen?“

Absolut!

„Ist dieses Verbot eine Strafe für die Schlägerei in Köln, bei der ein Schalker schwer verletzt worden ist?“

Nein, wohl eher die nachfolgende Strafe für die Zündelei im Derby…


Kamikater
20. Januar 2014 um 13:25  |  224851

@fechi
Nein, diese Strafe bezieht sich auf die Randale im Nachgang des Spiels gegen Dortmund, wie es auch im Bericht steht.

Ob das zufälligerweise dann auch die Aktiven vom Rudolfplatz betrifft, weiß man noch nicht. Aber die könnten auch jetzt noch zum Rudolfplatz fahren. Denn es geht ja um Stadionverbote, nicht Gefängnisstrafen.

Der Volker F. von Schalke ist in meinen Augen einer der fähigsten Sicherheitsbeauftragten, pardon Direktoren für Sicherheit, die wir in Deutschland in Vereinen haben. Da wird mit der notwendigen Ruhe, aber auch gezielt und eben nicht pauschal geurteilt.

Die Desperados waren auch involviert. Ob man aber deren Personalien aufgenommen hat, hat die Polizei in NRW noch nicht durchblicken lassen. Ralf Jäger zieht da sein persönliches Ding durch. der bleibt mir suspekt.

Verabredungen zu Prügeleien sind im Fussball Samstag für Samstag gängig. Allerdings wird leider falsch darüber berichtet, nämlich entweder gar nicht (wie in Bayern) oder aber aus dem Zusammenhang gerissen (wie in NRW).


Kamikater
20. Januar 2014 um 13:35  |  224852

Hier ein gutes Beispiel von schlechtem Journalismus:

Mit so einer Überschrift kann man den Verein in den Dreck ziehen:

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga2/newspage_834474.html

In Wirklichkeit sagt der FC Köln, dass sie sich von diesen Schlägern klar und deutlich distanzieren und ruft seine Fans deutlich zur Haltung dagegen auf. Die Überschrift suggeriert dagegen etwas anders.


fechibaby
20. Januar 2014 um 13:37  |  224853

@Kamikater // 20. Jan 2014 um 13:25

Die Ausschreitungen der rund 400 BVB-Anhänger war nicht nach dem Spiel sondern bereits bei der Anfahrt in Essen.
Und dafür gibt es von Schalke Geländeverbot.
Diese verhängte Strafe von Schalke 04 finde ich schon sehr zweifelhaft!

Wo soll das noch enden?
Vermutlich bei einem generellen Auswärtsfanverbot!?


jenseits
20. Januar 2014 um 13:40  |  224854

Verückte Bundesliga…

Hiernach steht Hertha auf Platz 2 und kann am Samstag die Tabellenführung übernehmen.

http://www.ptext.de/nachrichten/hertha-punktgleich-herbstmeister-bayern-5-teams-eng-beieinander-722879


Exil-Schorfheider
20. Januar 2014 um 13:52  |  224855

@jenseits

Und ich dachte schon, unsere Saison sei crazy genug…


Dan
20. Januar 2014 um 13:53  |  224856

#Ben Sahar

Viel Glück und Erfolg. Schieße Bielefeld in die Bundesliga. Der dortige Coach ist meines Erachtens ein Unikum. Ein Positives.

Ich persönlich finde es schade, dass er es bisher nicht in Berlin geschafft hat, aber wie schon mal angemerkt, es nützen alle vorhanden „Waffen“ nicht, wie Schnelligkeit oder Flankenläufe, wenn anscheinend (gehört) taktisches Umsetzen nicht die Stärke ist. Ruka war in der Vergangenheit ein ähnliches Beispiel.

Mal sehen, ob wir ihn verbessert in Berlin wiedersehen. Irgendwie kommt der Typ bei mit gut an. Aber ich habe eh ein Faible für „Sorgenkinder“ wie Artur oder Sandro.


Kamikater
20. Januar 2014 um 13:53  |  224857

@fechi
Ich schrieb „Im Nachgang“, soll heißen, man sprach eben die Verbote nicht direkt vor Ort, sonderrn eben jetzt erst aus.

Ansonsten ist das genau das, wie man randalierende Fans überhaupt in den Griff bekommt. Warum sollte das falsch sein?


Dan
20. Januar 2014 um 13:58  |  224858

@jenseits und @exil

Da soll noch einer mal sagen, ich mache „crazy“/ komische Zahlenspiele. 😉


20. Januar 2014 um 14:01  |  224859

@Dan

Ich sehe das ganz genau so und unterstreiche da nochmal, dass ich es Schade finde, dass er sich unter Luhukay bisher nicht durchsetzen konnte. Ich hoffe, dass er in Bielefeld seine dringend notwendige Spielpraxis bekommt und dann vielleicht in der kommenden Sommerpause nochmal einen Versuch bei Hertha unternimmt. Die Frage ist, ob man taktisches Geschick besitzen muss oder erlernen kann… Sicherlich ist es die Mischung.


Kamikater
20. Januar 2014 um 14:06  |  224861

@Dan
Da muss man nur mal drauf pochen, bei RB Mitglied werden zu wollen., dann haben die den Salat, ohen Schüssel… :pol:


Kamikater
20. Januar 2014 um 14:07  |  224862

sollte 😆 heißen. Tolles Rechtschreibprogramm!


fechibaby
20. Januar 2014 um 14:09  |  224863

@Dan // 20. Jan 2014 um 14:02

Der Hinweis auf Leipzig kam bereits von
@Exil-Schorfheider // 20. Jan 2014 um 13:17 .

Wünsche @allen noch einen schönen Nachmittag. Lauft und fahrt vorsichtig.
Es ist überall sehr glatt!


Dan
20. Januar 2014 um 14:17  |  224864

@fechi
#RB Leipzig
Upps.

Danke für den Hinweis, bin wohlbehalten und ausgeschlafen zur Mittagszeit zum Dienst erschienen. War eine gute NFL-Nacht. 😉


Sir Henry
20. Januar 2014 um 14:33  |  224865

Spielverlagerung.de hat sich in einem Podcast auch Hertha angesehen.

http://spielverlagerung.de/2014/01/17/sonderpodcast-zu-allen-18-bundesligisten/


sunny1703
20. Januar 2014 um 14:43  |  224866

@Dan,Exil

Danke Euch beiden, aber ich hatte das schon bei twitter gelesen(meine neue Leidenschaft, das habe ich einigen hier zu „verdanken“ 🙂 ).

@kami

Zu Bronze, Du warst im Fotofinish schneller, man/n sollte nicht mit dem Bauch als erstes durchs Ziel laufen! 🙂

@fechi

Der BVB hat nicht nur gewaltbereite sondern auch bekanntermaßen Neonazifans. Die Chance die Richtigen dabei zu bestrafen, ist recht groß.

lg sunny


Dan
20. Januar 2014 um 14:47  |  224867

@sunny

Hehe. Ist doch nicht Dein Medium, ……. mit nur 148 Zeichen. 😉


sunny1703
20. Januar 2014 um 14:52  |  224868

@Dan

Stimmt, das ist immer noch gewöhnungsbedürftig , aber wenn nicht, tobe ich mich wortmäßig eben hier aus! 😀

lg sunny


Knüppel
20. Januar 2014 um 15:09  |  224870

Manno, neuen beitrag verpasst, ziehe es auch mal rüber:

@Ursula // 20. Jan 2014 um 11:47

Sorry @ursula,

ich werde mir mein Stadion-Pils nicht von Dir nehmen lassen. Wo sitzt Ihr, dass Euch die Betrunkenen im Stadion so stören? Ich sehe in meinem Block i.d.R. sovioele Betrunkene wie an einem Mittwochnachmittag in der U-Bahn.

Ich muss hier von Usern, deren Beiträge ich grundsätzlich schätze, Vorstöße in Richtung Sippenhaft vernehmen – und das stört mich.

So forderte @sunny unlängst, die Mannschaft habe nach einer Pyroaktion die Kurve zu meiden. Abgesehen davon, dass es zahlreiche Menschen gibt, die @sunnys Gewaltdefinition (u.a. Abbrennen von Bengalos) nicht teilen, ist das Sippenhaft und damit nicht diskutabel. Wo hört die Kurve auf? Ist der Besucher Ostkurve/Oberrring/Reihe 22 trotz Nichtbeteiligung eher schuld an einem Vorkommnis als der Besucher Unterring Gegengerade? Sorry, das entspricht nicht meiner Rechtsauffassung.

Ebenso nicht @Ursulas Statement, Bier gehöre nicht ins Stadion. Da stellst du Dich gegen Generationen von Stadiongängern. Und vor Hools, die sich warmmachen, die Hauerei als Sport verstehen und sich eher mit Tilidin als Pils dopen, schützt das ebenso wenig.

Als nächstes definiert noch jemand lautes Schreien im Stadion als Gewalt, weil das ja schließlich auch das Gehör schädigen kann.

Kling absurd für Euch? Oben genanntes klingt auch absurd für mich. Das musste mal raus.


Opa
20. Januar 2014 um 15:12  |  224871

#dortmunder fans:
Ich kenne jemanden aus der Dortmunder Fanszene. Die wurden auf dem Weg zum Derby am Bahnhof Essen mit drr Begründung aufgehalten, dass der Zugverkehr eingestellt sei. Am Nachbargleis fuhr aber noch ein Zug, weshalb sie über die Gleise den Bahnsteig gewechselt haben. Für dieses Vergehen wurden 400 Personalien festgestellt und obwohl wohl kein Ermittlungsverfahren läuft von der Polizei an den gastgebenden Verein weitergeleitet und nun lokale Stadionverbote sowie Stadtverbote ausgesprochen. Für fünf Jahre. Bundesweite Stadionverbote folgen in den nächsten Tagen, übrigens auch die, die nicht über die Gleise sind. Selbst wenn das ein paar richtige treffen mag, ist das nicht bzw völlig überzogen, sondern willkürlich und unrechtstaatlich.


fechibaby
20. Januar 2014 um 15:13  |  224872

@sunny1703 // 20. Jan 2014 um 14:43

„Die Chance die Richtigen dabei zu bestrafen, ist recht groß.“

Die Chance, dass Unschuldige ebenfalls dadurch bestraft werden, ist genauso groß.


Opa
20. Januar 2014 um 15:16  |  224873

Fechi, da passt kein Blatt Papier zwischen uns.


fechibaby
20. Januar 2014 um 15:22  |  224874

Das Spiel Schalke – BVB war am 26.10.2013.
Das war vor fast 3 Monaten.

Ich finde es schon sehr merkwürdig und auffallend, dass diese Verbote nun von Schalke 2 Tage nach der Schlägerei in Köln ausgesprochen worden sind.
Dieses Verbot hätte man auch schon vor einigen Wochen aussprechen können.

Solch überzogene Stadienverbote werden garantiert nicht zur Beruhigung in der Szene sorgen. Sie werden die Situation eher anheizen.
Wo soll das noch alles ändern?


fechibaby
20. Januar 2014 um 15:24  |  224875

sorry: Nicht ändern sondern enden!


Opa
20. Januar 2014 um 15:32  |  224876

Der Zeitpunkt hat keine Kausalität zu den Vorfällen in Köln, das war alles letzte Woche schon in Vorbereitung und zumindest in deren Szene bekannt.


sunny1703
20. Januar 2014 um 15:33  |  224877

@fechi

Glaubst Du ernsthaft, die sprechen solche Strafen aus,ohne vorher mit Verantwortlichen von Borussia Dortmund dem Innenministerium in Düsseldorf und der Polizeiführung von NRW gesprochen zu haben?!

Für wie deppert hältst Du zB Deine Kollegen dort?!

@knüppel

Ich bleibe dabei es ist ein Hohn, wenn der Verein seine Spieler in eine Kurve schickt aus der die nächste Strafe im fünfstelligen Bereich zu zahlen ist und aus dem gegenstände auf andere Menschen geworfen wurden. Ich halte das für völlig inakzeptabel!

lg sunny


Kamikater
20. Januar 2014 um 15:36  |  224878

@fechi
Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun, ob man es glaubt oder nicht.


fechibaby
20. Januar 2014 um 15:45  |  224880

@Opa und @Kamikater

Okay.
Kein Zusammenhang mit den Vorfällen in Köln.

Hätte man aber denken können!


Ursula
20. Januar 2014 um 15:56  |  224881

Dann ziehe ich meine Replik auch von
„drüben“ rüber, sonst weiß mutmaßlich
kein User, worum es mir ging!

@ sunny

Ich habe mal nach meinem “Psy-Studium”
kurzzeitig “Basisarbeit” in der Station 21 in
der damaligen KboN, also Bonnie`s Ranch,
machen müssen und mich sehr intensiv
mit Alkohol und seinen Auswirkungen
auch vor oder beim Fußball und danach
befasst! Situationen in U- und S-Bahnen
bei der Heimfahrt etc., etc.,…

Patientenbefragung mit Anamnesestudium….

Alkohol ist natürlich ein besonderes Thema,
es liegt aber ganz nahe an der, an unserer
Problematik, ist einer der Hauptursachen
für das hohe Aggressionspotenzial, nicht
nur Tramadolhydrochlorid oder Tilidin….

@ Knüppel, Du hast mich wohl gänzlich
falsch verstanden! Es geht um den “Über-
konsum” vor einem Spiel und im Stadion,
was für Dich und viele Tausende wohl
nicht zutrifft…!?

DENN bekanntlich geht mit Alkohol “ALLES
viel leichter”…..

….leider auch Dinge, die man ohne erheblichen
Alkoholeinfluss nicht unbedingt tun würde…!?

Ich bin seit hundert Jahren im Stadion und
habe noch nicht einen “bösen Vorfall” erlebt,
wo kein ALKOHOL im Spiel war und in den
anderen Stadien wird es mit Sicherheit nicht
anders sein!

“HEMMSCHWELLENABBAU”…..

….auch oder gerade beim Umgang mir Pyro!!!


nordlicht
20. Januar 2014 um 16:07  |  224882

Oh Mann. Lasset die Spiele beginnen. Wie viele Berufe/Studiums kann ein Mensch haben? *smile*


Exil-Schorfheider
20. Januar 2014 um 16:11  |  224883

fechibaby // 20. Jan 2014 um 15:45

„Kein Zusammenhang mit den Vorfällen in Köln.

Hätte man aber denken können!“

WIe das denn, wenn man dem deutschen Beamtentum nachsagt, nicht gerade durch Schnelligkeit zu glänzen?


Kamikater
20. Januar 2014 um 16:13  |  224884

@E-S
Vor allem, wenn wirklich alle Parteien, Institutionen und Dienststellen mal so miteinander vernetzt wären, dass Infos fließen würden, wären wir schon einen Schritt weiter. Vielmehr weiß eine Hand nicht, was die Andere macht.


Kamikater
20. Januar 2014 um 16:17  |  224885

sunny1703
20. Januar 2014 um 16:30  |  224886

@Kami

Ich vermute mal, das Spiel ist doch allerhöchste Sicherheitsstufe?!??

lg sunny


Ursula
20. Januar 2014 um 16:34  |  224887

Drei! Smile…


L.Horr
20. Januar 2014 um 16:44  |  224888

zum HSV :

Natürlich sind die herbei gesehnten HSV-Millionen eine Gefahr für Hertha´s Expansionswünsche in der Liga.

Nur mit Kohle hat man im Konkurrenzkampf mit Ebenbürtigen ´nen Fuß in der Tür , ähnlich wie Hertha im Kreise der Zweitligisten sich sportliche Erfolge (Aufstieg) garantieren konnte.

Die Hierarchien in der Bundesliga werden immer stabiler , die Niveau-Grüppchen richten sich ein und zeigen eine entlarvende Kausalität zum vorhandenem Kapital auf.

Bezüglich des HSV bleibt allerdings zu hoffen , dass man sich dort weiterhin nur um Investoren wünschelt , aber kaum Überlegungen anstellt den Verein mit einer Philosophie und einem nachhaltigen Plan auszustatten.

Bin gespannt was dort im Mai/Juni entschieden wird !

LG


Fnord
20. Januar 2014 um 17:02  |  224889

Ich habe die Entwicklung beim HsV nur sehr oberflächlich verfolgt. Dabei ist bei mir der Eindruck enstanden, dass „der HSV meint“ alle seine Probleme mit Geld lösen zu können und dazu die Strukturen ändert, um an mehr Geld zu kommen. Ich Zweifle daran, dass ihnen das irgendwie hilft. Ich weiß nicht, ob und wie die Förderung eigener Talente beim HSV läuft, ich weiß nicht ob und wie man die Strukturen ändern müsste, dass das alles „geräuschärmer“ läuft. Ich habe den -wie gesagt oberflächlichen Eindruck- das HSVPlus nicht der Weisheit letzter Schluss ist.

Was das alles für Hertha bedeutet? Das wir hoffen sollten, dass Kühne Lasogga-Fan ist. 😉


cameo
20. Januar 2014 um 17:04  |  224890

#HSV
Da boykottiere ich seit Monaten Kühne-Produkte wie Essig, Senf, etc., weil ich keinen Anlass sehe, den HSV zu unterstützen. Gestern erfahre ich, dass der HSV-Kühne in Wirklichkeit Transportunternehmer ist.
Da bin ich gleich los und habe bei Edeka als Wiedergutmachung an der von mir zu Unrecht boykottierten Firma eine Tube Kühne Senf gekauft. Eigentlich wollte ich die für Russische Eier verwenden, habe es mir aber anders überlegt. Wie käme ich denn dazu, jetzt auf einmal die Russen zu unterstützen?


nordlicht
20. Januar 2014 um 17:08  |  224891

Der HSV und was die machen ist mir egal. Für mich trennt sich aber immer mehr der „Dorffußball“ vom (Groß)Stadtfußball. DA klingeln bei mir sämtliche Alarmglocken. Mittelmäßigkeit kann in niemand Berlin verkaufen und ist der Hauptstadt im übrigen auch nicht würdig. Jedenfalls nicht in Dingen die auf dem Ranking der allgemeinen Beliebtheit weit oben stehen. Die Schachspieler möchten es mir bitte verzeihen, aber ob Berlin zum Beispiel eine Spitzenmannschaft auf höchstem Niveau hat oder nicht, das ist relativ uninteressant. Im Fußball geht das auf Dauer nicht. Das bekommt Union hin, dass ist aber nicht die Nische für Hertha BSC. Ergo ist es nicht wichtig was die Hamburger machen sonder was wir Berliner/Hertha BSC machen.


nordlicht
20. Januar 2014 um 17:12  |  224892

N vergessen. sonderN!


Knüppel
20. Januar 2014 um 17:19  |  224894

@Ursula: Ja, habe ich tatsächlich (Dich falsch verstanden) – meinte, einen Satz wie „Alkohol gehört nicht ins Stadion“ gelesen zu haben.

Abgesehen davon werde ich davon eher albern als aggressiv 😉 .


Ursula
20. Januar 2014 um 17:21  |  224895

Sorry @ cameo, ganz vergessen „Nordlicht,
ich bin auch noch „Hobbykoch“, was willst
Du denn mit Senf bei „Russischen Eiern“…?

Machst du selbst Mayonaise oder Remoulade?

Putin hingegen hättest Du so oder so nicht
unterstützt, der kümmert sich nur um die
ungelegten Eier, die gibt es aber nicht nur in
Russland! Daher hättest Du besser „süsssaure“
oder „Verlorene Eier“ suchen sollen, aber
nicht bei Putin…


Ursula
20. Januar 2014 um 17:29  |  224896

Ja DU „Knüppel“ und ich auch! Meine
Witzchen werden dann noch blöder als
ohnehin schon…

…und lachen kann ich über jedenMist!
Ich fand fand @ cameo eben nicht schlecht!

Hätte ich jetzt eine Schnapszahl gehabt und
nen keinen Schluck intus, läge ich auf der
Erde! Ach so „Nordlicht“, Schnapsbrenner
bin ich gelegentlich auch noch….

…aber kann man das von JEDEM behaupten
@ Knüppel…?


Ursula
20. Januar 2014 um 17:31  |  224897

„Nen KLEINEN Schluck“…


Sir Henry
20. Januar 2014 um 17:35  |  224898

@cameo um 1704

find ich gut. 😉


20. Januar 2014 um 17:35  |  224899

@ cameo: bin nicht sicher und googlefaul..aber Kühne könnte sogar ne Berliner Traditionsfirma sein..?
@ Knüppel: wenn die Mannschaft im besagten Fall nicht in die Kurve geht, ist das eine Geste, eine Demonstration. Das hat nichts mit Sippenhaft zu tun 😆 Es ist doch wirklich seltsam, nach solchen Vorfällen, abfeiern zu gehen oder sich zu bedanken. Die Spieler sind Teil des Vereins und dem wird in solchen Fällen geschadet. Man will zeigen: “ so wollen wir das nicht“ Von den Fans muss diesbezüglich mehr abverlangt werden, meiner Meinung nach.
Zum Alkohol: ich bin zwar der festen Überzeugung, dass es im 21. Jhdt. den Menschen möglich sein sollte, mal 2 Stunden ohne Alkohol auszukommen..aber davon abgesehen: es geht nicht um ein ( relativ sinnloses) Alkverbot im Stadion. Am Einlass sollte viel konsequenter gehandelt werden. Alkoholisierte Personen werden nicht hereingelassen. Basta. das machen ja sogar Kneipen und Discos..Am Anfang wird das ein erhöhtes Konfliktpotential an den Eingängen bedeuten, aber nach ein wenig Zeit, ist das dann auch durch..Mit weniger Angesoffenen und besoffenen , hätte man vermutlich schon 80% weniger Mist am Hals..


nordlicht
20. Januar 2014 um 17:36  |  224900

Die Spiele sollen beginnen!


20. Januar 2014 um 17:37  |  224901

@ cameo: sorry, habe deinen letzten Satz überlesen..es ging dir um ne Pointe,..damit ist mein Beitrag überflüssig 🙂


nordlicht
20. Januar 2014 um 17:41  |  224902

An apo wer soll sich mit den Besoffenen am Eingang prügeln? Die für ca. 5,70€ arbeitenden Einlasskontrolleure? Die Mädels, die Studenten, oder die Rentner von Firma BEST (Sicherheitsdienst)?


20. Januar 2014 um 17:41  |  224903

@ Nordlicht um 17:08 Abgesehen davon , dass ich diese Denke in der Tat für großkotzig halte, sehe ich bei jungen Menschen in meiner Umgebung ( jedenfalls) , ne ganz andere Entwicklung und Einstellung ( dankenswerterweise). Ich halte so ein Denken für hochgradig gestört.


20. Januar 2014 um 17:43  |  224904

@ Nordlicht: das hatte ich doch nun schon angedeutet, dass dies am Anfang schwierig wird ( zusätzliches Personal sehe ich da auch ). aber warum “ wir“ vor Betrunkenen kapitulieren sollen, verstehe ich nicht? Klar geht das.


sunny1703
20. Januar 2014 um 17:45  |  224905

@apollinaris

Als einer aus einer Speditionsfamilie, ja, HSV Kühne ist von Kühne und Nagel, aber das ist ein in Bremen gegründetes Unternehmen.
Aus wiki:Vor 20 Jahren etwa hat es seinen Hauptsitz in die Schweiz verlegt. Da Kühne aber Hamburger von Geburt ist, gilt seine Sympathie dem HSV und nicht Werder.

lg sunny


sunny1703
20. Januar 2014 um 17:48  |  224906

Übrigens hoffe ich jeder aus Berlin im blog ist heute ohne Verletzungen unterwegs gewesen und wieder heil nach Hause gekommen?!

lg sunny


nordlicht
20. Januar 2014 um 17:48  |  224907

An apo, nun gut, du hältst mich oder meine Meinung für hochgradig gestört und somit werden wir darüber nicht diskutieren. Hauptsache bei dir ist alles roger. *zweifel?*


20. Januar 2014 um 17:49  |  224908

@ sunny:: Danke..dachte, Kühne- Feinkost sei berlinisch. Umso besser: ich halte von deren Produkten nicht viel 🙂


20. Januar 2014 um 17:53  |  224909

@ Nordlicht: klar, halte ich die Meinung, , weil Berlin Hauptstadt sei , müsse man anders denken als die anderen, für großkotzig. Wenn man dann in der Masse auch noch denkt ( das unterstellst du ja den Berliner), mit Mittelmaß brauche man sich gar nicht erst beschäftigen..ist das für mich eine hochgradig gestützte Einstellung. Keine Ahnung, ob du zu denen gehörst, du hattest es den Einwohner ja erst mal nur attestiert. Mit solchen Leuten ( die diesen Mist wirklich glauben) diskutiere ich auch nicht gerne. wo sollte da die Basis sein?


20. Januar 2014 um 17:54  |  224910

edit: gestört vers gestürzt


Ursula
20. Januar 2014 um 17:55  |  224911

@ apo, Zustimmung!!!“Am Einlass sollte
viel konsequenter gehandelt werden.

Alkoholisierte Personen werden nicht hereingelassen. Basta. das machen ja sogar Kneipen und Discos..Am Anfang wird das ein erhöhtes Konfliktpotential an den Eingängen bedeuten, aber nach ein wenig Zeit, ist das dann auch durch..Mit weniger Angesoffenen und besoffenen , hätte man vermutlich schon 80% weniger Mist am Hals..“….

Genau DAS meinte ich….!!!


Ursula
20. Januar 2014 um 17:59  |  224912

Ganz knapp @ sunny, war mit den Hunden
in der Murellenschlucht joggen und habe
mich drei Mal „hingelegt“, aber Glück
gehabt, nur „blaue Flecken“…

Vorsicht vor Wurzeln auf Waldwegen, die
sind „des Übels Kern“, arschglatt…!


nordlicht
20. Januar 2014 um 18:08  |  224913

Ich muss wohl erst zu dir in die Pinte kommen das mein Wort angemessen behandelt wird und „Gewicht“ bekommt? Da mir das aber egal ist was du unbekannter Weise von mir hältst sehe ich das ganz entspannt. Beurteile du meinetwegen weiter nach deiner Fasson, mich stört es nicht. Ist mir nicht wichtig.


cameo
20. Januar 2014 um 18:11  |  224914

ja, @apo 17:37, meine Pointen gehen gelegentlich ins Leere, weil es hier vorwiegend sehr ernst zugeht. Liegt also an mir.

@Ursula, ich koche nicht oft, aber wenn, dann mit Leidenschaft. Vorwiegend südlich. Natürlich kann ich Mayonnaise anrühren und Béarnaise u.s.w. – Russische Eier habe ich erst in einer Ostberliner (jetzt rein geographisch gemeint) Kneipe kennengelernt. Die stehen bei mir nicht auf dem Programm und sind weiter oben nur des – von einigen verstandenen – Gags halber aufgetaucht.
Eigentlich wäre für Gags hier der @driemer zuständig; der hat sich doch mal als Texter fürs Kabarett geoutet. Ich selbst habe erst wenige Comedy Gags an Redaktionen verkauft; zwei haben es ins Fernsehen geschafft. Das mache ich aber nur sehr nebenbei, wenn ich dazu aufgelegt bin.


nordlicht
20. Januar 2014 um 18:18  |  224915

An ursula.
Da bin ich zu 100% bei dir. Besoffene haben in Menschenansammlungen nichts verloren, beim Sport schon überhaupt nicht. Ich bleibe aber dabei, wer soll das umsetzen? Sicherheitsdienste wie zum Beispiel im Olympiastadion, O2Wold usw. dienen lediglich der Organisation, nicht der Sicherheit. Jedenfalls nicht praktisch, oder siehst du das anders?
Wie beim BFC Dynamo? Ein Motorradclub vielleicht? Nicht ernst gemeint!


kczyk
20. Januar 2014 um 18:40  |  224916

ich schließe mich – auch wenn ich hierdurch widersprüchlich wirken sollte – den vielfältigen ausführungen all meiner vorredner an.

*denkt*
wer hier mitliest sollte wenigstens eine duftmarke hinterlassen.


Tunnfish
20. Januar 2014 um 18:40  |  224917

@cameo

Das erinnert mich an meinen Pommes Frites Boykott in einem der amerikanischen Wahlkämpfe.


cameo
20. Januar 2014 um 18:45  |  224918

@kczyk 18:40 – Damit bist du ganz nahe bei Martin Walser: „Nichts ist ohne sein Gegenteil wahr.“


Joey Berlin
20. Januar 2014 um 18:50  |  224919

OT,

@nordlicht // 20. Jan 2014 um 18:08,

Ist doch nur der Bauch der wiedermal Probleme macht. 😉

Die Liste ist nicht vollständig, mein einziger Kritikpunkt an diesem sehr guten Artikel!

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-nervensaegen-kampfegos-raus/9349942.html


Exil-Schorfheider
20. Januar 2014 um 18:50  |  224920

@apo

Kühne-Feinkost sitzt in HH, hat aber mit dem Speditions-Kühne nichts zu tun. 😉


Kamikater
20. Januar 2014 um 19:08  |  224921

@sunny
Ja, bin gerade so heil zurückgekommen, stand aber mehrmals auf der Schuhkante am Rande der Unfallklinik…

Was das Frankfurtspiel betrifft habe ich mich noch gar nicht erkundigt. Sag ich Dir später, ok?

@Verschärfte Einlasskontrollen
Ja, wir sollten Alle festnehmen, die nicht 0,0 Promille haben….
…(was für ein Blödsinn, sorry!“).

Wie soll das denn umgesetzt werden bei 80.000 Zuschauern? Alkoholkontrollen? Wie lange soll der Einlaß dauern, 9 Stunden? Was sollen denn demnächst Ordner kosten? 25 EUR pro Stunde?

Und wer soll das alles bezahlen? Dann kommt auf der anderen Seite wieder die Forderung nach „jedes Auswärtsspiel für nen Zwanni!“

Das ist und bleibt alles biilige Polemik ohne jeglichen Realitätsbezug.

Es hat lange genug gedauert, Nummern bei Ordnern einzuführen, damit z.B. in Auswärtsblocks nicht irgendwelche rechtsradikal gesinnte Ordnermal aus dem Nichts heraus Fans verprügeln, weil ihnen gerade danach ist. Aber was das alles mit den Bundesländern und der Versammlungsstättenverordnung zu tun hat, ist den Wenigsten bewußt.

Zu Hause auf der Couch Forderungen nach mehr vermeintlicher Sicherheit aufzustellen, ohne Kenntnisse der komplexen Gesetze und Situationen in Stadien und Bundesländern ist nicht wirklich hilfreich.


20. Januar 2014 um 19:16  |  224922

@ Nordlicht: ich habe es dir doch nun deutlich gemacht, wie ich es meine? wenn du dir das anziehst..o.k.
na klar, kann man das am Einlass organisieren. Es wird nicht ohne Kosten abgehen, aber vermutlich hätte sich diese Investition in zwei , drei Jahren bereits amortisiert, abgesehen von den Synergieeffekten. Es ist eine Frage des Willens. Es ist jedenfalls hochgradig bekloppt, über Alkoholverbot im Stadion nachzudenken, wenn man gleichzeitig vollgedröhnte Schreilappen reinlässt. Es ist doch so: wenn ich gegen Bengalos bin, organisiere ich das. Wenn ich gegen stark Alkoholisierte im Stadion bin, organisiere ich das auch..
Ansonsten wird das irgendwann sowieso zu einer Mittelschichtsveranstaltung, weil es über die Preise geregelt wird..Das würde ich dann sehr bedauern. Also warum vor Schwierigkeiten kapitulieren?


20. Januar 2014 um 19:24  |  224923

@ kami: im Moment bist du derjenige, der polemisch ist. Es geht um stark ( auffällig) alkoholisierte Personen. das ist per Hausordnung sehr einfach durchzusetzen. Das es nicht ohne Aufwand abgeht, ist klar. Mir kommt es langsam so vor, als seien alle, die sich Gedanken machen, die nicht auf Linie der Berfusfans sind, Sesselpuper und Nullschnaller. Nicht an praktische Lösungen Denken ( Hausrecht auszuüben) , sondern die Verantwortung auf die “ Gesellschaft“ abschieben..? A


Kamikater
20. Januar 2014 um 19:25  |  224924

@apo
Weil das nicht klappt.

Ich bin für eine Erhöhung meines Einkommens um 400%.

So. Nun mach das mal, Du bist dran.


20. Januar 2014 um 19:26  |  224925

edit: gemeint waren “ Berufsfans“ ..


Ursula
20. Januar 2014 um 19:28  |  224926

Mensch @ Kamikater, doll, ganz doll….

Wovon reden „wir“, von 0, 0000 „Promille“???

ODER von „Offensichtlichen“, für JEDERMANN
erkennbaren Angetrunkenen (!), Betrunkenen,
die doch eigentlich so oder so nicht reinkommen
sollten! Die keinen Schnaps, keine Flachmänner
bei sich tragen dürften, die auffällig ohne Ende
sind, ohne das einer von „unseren“ glorreichen
Referees seine „Pfeife erhoben“ und schon
„reingeblasen“ hat, also VOR Spiebeginn…???

UND die dann trotzdem im Stadion sind und
für VIEL, zu viel kriminelle Energie immer
und immer wieder für DIESE „Störungen“
zuständig sind, ob mit PYRO oder diese
„After shows“ in U- und S-Bahnen, weil der
PEGEL sich zwischenzeitlich noch erhöht hat….

….UND DIE natürlich keiner Keilerei aus dem
Weg gehen, sie suchen…!!!

UND das wäre VERMEIDBAR!!!

Auch wenn es natürlich nicht die Problematik,
die gesellschaftliche Problematik neutralisiert!

Aber siehe @ apo…

„.Mit weniger Angesoffenen und besoffenen , hätte man vermutlich schon 80% weniger Mist am Hals..“…..


20. Januar 2014 um 19:29  |  224927

@ kami: du darfst gerne weiter im Buddelkasten spielen, aber suche dir dafür andere Partner. Ausser Polemik, leider wieder nichts.


Kamikater
20. Januar 2014 um 19:30  |  224928

@apo
Um diese Themen kümmern sich seit 10 Jahren ungefähr momentan 10 hochrangige Bundes- und Landespolizisten, 20-30 Vereins- und Fanvertreter, 5 hochrangige Vertreter von DFB und DFL sowie die Chefs der ZIS und KOS.

Es ist doch nicht so, dass wir einen Stillstand in der Gesellschaft und Innenpolitik sowie den Sportverantwortlichen haben. Aber wie schwerfällig Gesetzgebung und Umsetzung neuer Ideen in Deutschland sind, ist Dir doch bekannt.

Wir haben es mit einem aus Bundesländern zusammen gesetztes Land zu tun, wo jedes Bundesland machen kann, was es will. Da endet also schon solch allgemeine Forderung nach gleichen Gesetzen. Das funktioniert schlicht nicht, selbst wenn man die chicsten Argumente im Koffer hat.

Thema ist jetzt momentan erstmal die An- und Abreise von Fans. Das ist, wie man sich denken kann, komplex genug, weil noch die Bahn dazu kommt.


Kamikater
20. Januar 2014 um 19:32  |  224929

@apo
Also das ist merkwürdig, dass Du polemisch bist, aber es mir vorwirfst, wenn ich Dich spiegele. Das nennt man Humor.


Opa
20. Januar 2014 um 19:39  |  224930

Auch ich wünsche allen, einen sturz- und unfallfreien Tag gehabt zu haben und bedanke mich für die Rückmeldungen zu meinem Beitrag über den Fankongress.

Ich möchte auf ein paar Beiträge eingehen, die mich den Tag über beschäftigt haben und entschuldige mich vorab, dass es etwas ausführlicher wird.

@kamikater: Danke für die Unterstützung beim Kampf gegen die Windmühlen hier.

@Ursula: Solange Du nicht zwingend zueinander gehörende Themen in einen Topf wirfst und deren gemeinsame Lösung auf einen Schlag forderst, ist es schwierig bis unmöglich, mit Dir in eine seriöse Diskussion zu gehen. Zudem ist es mir äußerst suspekt, wenn jemand, der selbst Schnaps brennt, für andere die Einführung der Prohibition fordert. Außerdem wünschte ich mir eine Beschäftigung mit der Sachlage, nach der in allen (!) Stadien ein allgemeines Alkoholverbot herrscht, ein Ausschank findet per Ausnahmegenehmigung statt, die von Spieltag zu Spieltag erteilt werden kann und i.d.R. mit Auflagen verbunden ist, z.B. nur Lightbier oder nur alkoholfreies Bier im Gästebereich. Ist heute schon gelebte Praxis, weshalb die Forderung nach einem alkoholfreien Stadion auf dem gleichen Niveau ist wie die von Herrn Wendt, der im einzigen reinen Sitzplatzstadion die Abschaffung von Stehplätzen fordert. Mag Dein Niveau sein, ich mag auf dieser Grundlage aber keine sachliche Diskussion führen, obwohl ich glaube, dass bestimmte Themen für sich betrachtet eine wert wären.

@Apo: Das mit den Kontrollen und den Grenzen der Möglichkeiten hatten wir doch schon mal. Du wirst schon aus logistischen und organisatorischen Gründen im Stadion keine Vollkontrollen aller Gäste hinbekommen. Daher finde ich es ermüdend, solche Forderungen immer wieder lesen und dagegen argumentieren zu müssen. Dazu stört mich wie bei Ursula die Bigotterie. Du als Wirt forderst Alkoholverbote bei Fußballveranstaltungen? Müsste dies bei konsequenter Anwendung nicht auch für Kneipen gelten, in denen Fußball gezeigt wird? Möchtest Du englische Verhältnisse, wo vor Fußballkneipen Ordner stehen? Mit allen Konsequenzen, nämlich Deine Tür in die Hand des örtlichen Chapters der Motorradfahrer oder irgendeiner Heimatkameradschaft zu geben? Helmut Spahn als Sicherheitsexperte hat auf dem Fankongress etwas sehr bemerkenswertes gesagt: „Die Probleme, die wir haben, die hätten andere gern.“ Daher würde ich mir hier manchmal etwas weniger Dramaqueens wünschen, die auch zur Kenntnis nehmen, dass heutzutage „stark alkoholisiert wirkende Personen“ in vielen Stadien bereits draußen bleiben, ohne dass es zu Schlägereien oder Übergriffen kommt. Die hocken dann meist draußen auf der Wiese und gut ist. Du forderst etwas, was es schon gibt. Ich finde das nicht polemisch, aber erkennbar populistisch.

@Sunny: Mehr Demokratie wagen heißt bei Dir weniger Rechtstaat fordern? 400 5-jährige Stadionverbote für über die Gleise laufen, damit man pünktlich zum Anpfiff kommt? Ist das Deine Vorstellung von Verhältnismäßigkeit? Die fahren übrigens so oder so zum Fußball und gehen dann vor Ort in eine Kneipe. Die sind dann nicht im Stadion, aber das „Problem“ ist immer noch da. Und so lange Du Bengalos als Gewalttat brandmarkst zeigst Du mir, dass Du nicht verstanden hast, was in und um die Stadien los ist und was wirklich problematisch ist. Du plapperst blutige Boulevardmeinung nach, ich hätte Dich ehrlich gesagt anders eingeschätzt.

@Blauer Montag: In der Nacht zwischen den beiden Kongresstagen ist in Kreuzberg ein Supermarkt abgebrannt, das war ja auch verdächtig nah am Geschehen. Nur ein weiterer Eintrag für Dein Poesiealbum mit dem Titel „Weltverschwörungen – und warum Fußballfans an allem schuld sind“. Wenn selbst Fechi UND ich uns einig sind, dass es noch rechtstaatliche Mindeststandards gibt und es bei vielen Offensichtlichkeiten auch noch andere Ursachen geben kann, bin ich auf die darauf folgende Verschwörungstheorie wie ein Flitzebogen gespannt. Am Ende ist Fechi ein Althool und Opa ein lanhghaariger Bombenleger?

Und bevor jetzt die o.g. den Scheiterhaufen für Opa zusammenschieben noch ein paar Gedanken zu den „Hashtags“:

#Alkohol:
Ja, es gibt in unserer Gesellschaft ein Suchtproblem. Wir konsumieren fast alle gesellschaftlich mehr oder weniger akzeptierten Drogen, wie Koffein, Nikotin, Alkohol, Cannabis, Glückspiel etc. – und bei jeder dieser Drogen ist der Konsument wenig einsichtig hinsichtlich der Auswirkungen auf sich und sein soziales Umfeld. Warum ausgerechnet der Fußball dieses Problem lösen soll, erschließt sich mir nicht, von wirtschaftlichen Aspekten mal ganz abgesehen. Und wenn es im Stadion kein Bier geben darf, dann bitte auch konsequenterweise nicht beim Oktoberfest und auch in keiner Kneipe und auch kein Schwarzgebranntes daheim. Ich möchte übrigens in einer solchen Verbotsgesellschaft nicht leben. Ich finde es richtig, die Debatte darüber zu führen, aber bitte nicht im Kontext mit Fußball, Gewalt und Pyro. Wer darin eine Kausalität sieht, der müsste erklären, weshalb die bestehenden Alkoholverbote sich darauf offensichtlich nicht auswirken und bitte nicht wieder die Platte nach mehr Kontrollen, das hatten wir schon.

#Stadionverbote:
Mit der letzten Überarbeitung der Stadionverbotsrichtlinien hat man die bestehende Regelung nur etwas präzisiert (z.B. was Beginn und Ende des SV angeht), die grundlegende Problematik bleibt bestehen: Stadionverbote werden wegen Nichtigkeiten, ohne rechtstaatliches Verfahren, ohne Chance auf unabhängige Überprüfung verhangen, im falschen Bus oder Zug mitgefahren sein reicht. Selbst wenn später ein Ermittlungsverfahren eingestellt wurde, wird bei vielen Vereinen i.d.R. das Stadionverbot nicht aufgehoben. Da das soziale Umfeld bei vielen der Fußball ist, fahren Stadionverbotler weiter mit auswärts und geraten in ein soziales Umfeld, welches selten zur Besserung geeignet ist. Diesen Teufelskreis kann man nur aufbrechen, wenn man das Procedere des Stadionverbots, welches als Strafinstrument durchaus wirksam ist, auf ein Fundament stellt, auf dem die Strafe auch akzeptiert wird. Dazu kommt, dass eine Datenweitergabe von öffentlicher Hand an private Wirtschaftsunternehmen extrem heikel ist. Man stelle sich vor, ein Ladendieb würde in einen BVG Bus flüchten, in dem einer von uns sitzt. Die Polizei würde die Personalien aller Insassen dieses Busses aufnehmen (was schon mal fragwürdig ist), dann dem Supermarkt alle Personalien zur Verfügung stellen und man hätte dann nicht nur in diesem Supermarkt, sondern in allen anderen Supermärkten Hausverbot. Dazu kommt die Polizei gelegentlich zwecks Gefährderansprache zu einem auf Arbeit. Ich bin mir sicher, dass sich sogar Selbstgerechtesten unter der immerhertha-Sonne hier darüber mindestens laut aufregen würden. So ergeht es momentan aber einigen der 3.400 bundesweiten Stadionverbotlern. Ohne Frage haben einige davon vollkommen berechtigt Stadionverbot und die möchte ich weder im noch ums Stadion dabei haben. Aber so lange das Thema so undifferenziert und unrechtstaatlich gehandhabt wird, wird dieser Konflikt andauern. So langsam dämmert es glücklicherweise auch den Verbänden, dass sie schwarze von grauen Schafen unterscheiden müssen, wenn man nicht sehenden Auges in einen unauflösbaren Konflikt laufen will.


Kamikater
20. Januar 2014 um 19:39  |  224931

@Ursula
Und womit willst du begründen zu wissen, dass jemand, der eine Eintrittskarte gekauft hat, diesen Eintritt verwehren willst? Dachtest Du, das würde bisher noch nicht gemacht und alle Einlaßkontrollen sind nur dämlich?

Und wenn Du es verschärfen willst, hast Du in den letzten 20 Jahren schon mal ein Auswärtsspiel in einem Fanblock mitgemacht? Wenn 5000 in Schwarz gekleidete 2 Meter Typen vor Dir stehen und bereits 6 Stunden Anreise hinter sich haben?

Willst du das verbieten? Unter welchen gesetzlichen Grundlagen denn pro Bundesland?

Für mich sind das in Großlettern geschriebene und mit Ausrufezeichen versehene eigene Hoffnungen, gespickt mit Vorwürfen an all Diejenigen, die angeblich schuld und unfähig sind. Tja, und genau da wirds polemisch und völlig unrealistisch.


Ursula
20. Januar 2014 um 19:51  |  224932

„Thema ist jetzt momentan erstmal die An- und Abreise von Fans. Das ist, wie man sich denken kann, komplex genug, weil noch die Bahn dazu kommt.“ Hallo!?

Aber auch hier rigoros und strikt, sicherlich mit
vermehrtem Personal, wieder so oder so, ein
grundsätzliches Alkoholverbot in der Bahn
oder auf Bahnhöfen…

Was ist dauerhaft, auch für die Bahn, billiger???

Die einfachen „Penner“, ohne Lobby, müssen
doch in den Innenstädten, in Parkanlagen und
vor Marktplätzen auch „bluten“!!! No Alkohol…..

UND wer macht hier eine Kosten-Nutzen-
Rechnung auf…???

Zigarettenverbot in Bahn und auf Bahnhöfen
klappt doch auch schon lange, zähflüssig, aber
es geht doch, besser und besser….

….und in den Kneipen „ohne Qualm“, sorry
@ apo und ANDERE, ist geworden, oder was?


Silvia Sahneschnitte
20. Januar 2014 um 19:55  |  224933

@Cameo um 17:04 Uhr, dit iss´n Knaller. Gefällt mir Button.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


20. Januar 2014 um 19:56  |  224934

@ Opa: ich habe mir mal gespart, alles zu lesen. Als ich Windmühlen eingangs las, verging mir schon die Lust.Solange Berufsfans den 80% anderen Stadiongängern erklären wollen, was Fans zu wollen haben, wird die Richtung klar sein: in 10 Jahren wird das dann eben anders aussehen, ähnlich wie in England.
zu deiner Allegorie: ich habe seit 20 Jahren eine Recht klare Türpolitik: Stark alkoholisierte kommen bei uns nicht rein. Basta. und dann habe ich noch ne Methode ala Premierleague: bestellt jemand einen Weinbrand/ Cola..und nennt das dann Futschi, bekommt er 4 CL Carsenal Mendoza im Schwenker und 0,2 l Cola. das kostet dann 5,80€. Das erledigt sich dann und spricht sich rum.- Man muss nur wissen , was man will und was nicht. ich würde mir wünschen, dass das Problem Alkohol etwas weniger subjektiv diskutiert wird. Vor 10 Jahren glaubte niemand, dass die Nikotinverbieter jemals siegen könnten..Ich bin da für Freiheit. Ich bin für Alkohol im Stadion, aber gegen Einlass von Pöblern und Torkelbetrunkene.


Kamikater
20. Januar 2014 um 19:57  |  224935

@Ursula
Es geht um Fanzüge, also Sonderzüge für Fanfahrten.

HALLO zurück!


Kamikater
20. Januar 2014 um 20:01  |  224936

@apo

Was sind denn „Berufsfans“?

Sicherlich möchtest Du, dass die Fußballwelt von denen mitbestimmt wird, die das gar nicht betrifft. Also Du bestimmst für alle Fans Deutschlandweit mit Ursula den Promillegehalt und die Einlaßkontrollen, obwohl Ihr beide nicht auswärts ins Stadion geht? Meinst Du nicht, es sollte Leute geben, die sich mit Dingen beschäftigen, weil sie beruflich dazu geeignet, befähigt oder rechtlich befugt sind?

Meinst du das Ernst, was du schreibst? Ich versuche es hier mit Fakten und Argumenten. Genau wie @Opa, auf dessen Seite ich gar nicht stehe oder stehen muß.

Gehts Dir ums Pöbeln oder ums Argumente austauschen?


Ursula
20. Januar 2014 um 20:07  |  224937

Nur weil ich Schnaps, Qualität brenne @ Opa,
heißt das doch nicht, dass ich, der Hersteller,
der Verursacher auch vermehrt trinken muss,
ganz im Gegenteil…

…mein alter Freund, Neidhart von Reuenthal,
verwies immer auf, „in dem kontrollierten
Genuss, gar in gewisser Enthaltsamkeit
liegt der eigentlich Sinn des Weingeistes“….

Alkohol soll beschwingt machen, anregen
und nicht dumpf und dröge machen, in der
bekannten Quintessenz!

Also weniger ist mehr….

„@Ursula: Solange Du nicht zwingend zueinander gehörende Themen in einen Topf wirfst und deren gemeinsame Lösung auf einen Schlag forderst, ist es schwierig bis unmöglich, mit Dir in eine seriöse Diskussion zu gehen. Zudem ist es mir äußerst suspekt, wenn jemand, der selbst Schnaps brennt, für andere die Einführung der Prohibition fordert.“….

Lieber @ Opa, Deinen ersten Satz habe ich
gar nicht verstanden, und das was Du wohl
meintest, bin ich nicht bereit mitzugehen,
ohne vorherigen Distanzierung von Genanntem!

Zum Alkohol, zum Schnapsbrennen meine
kleine, kurze Erklärung, die auch nichts,
gar nichts mit „Prohibition“ zu tun hat…

Dennoch, nichts für ungut! Du bist eine
echte Bereicherung!


20. Januar 2014 um 20:11  |  224938

wann habe ich gepöbelt? Ich habe lediglich dafür gevotet, dass man nicht jeden in das Stadion lassen müsse. Das ist Pöbelei? Aha. Falls du das kurze Intermezzo mit @ Nordlicht meinst: da ging es um was ganz anderes..
Ich kann mittlerweile sagen, dass die organisierten Fans zum Teil reichlich arrogant daherreden. Wieso man als organisierter Fan mehr von Alkohol verstehen soll, verstehe ich auch nicht wirklich.


Opa
20. Januar 2014 um 20:15  |  224939

Vielleicht sollten es einige wie Opa machen: Zum Pöbeln ins Stadion, zur Diskussion ins Forum. 😀

@Apo: Für „Futschi“ reicht Kommodenlack wie Goldi, da kannste auch 5,80 nehmen, es ist der Preis, der reguliert, nicht die Qualität 😛 – und Torkelbetrunkene kommen heute schon nicht ins Stadion, falls Du bereit bist, das zur Kenntnis zu nehmen.

@Ursula: Danke für die Blumen und Prost 😉


Opa
20. Januar 2014 um 20:15  |  224940

Opa ist übrigens unorganisiert 😉


Kamikater
20. Januar 2014 um 20:16  |  224941

@apo
Da sind wir doch d’accord!


Kamikater
20. Januar 2014 um 20:17  |  224942

@Opa
Bei dem Wegevorrat, den Du in Deinen Berichten ablichtest, halte ich diese Selbsteinschätzung allerdings für grundlegend gewagt… 🙂


20. Januar 2014 um 20:19  |  224943

@ Opa: abschließend von mir: ich habe mich sehr sehr oft gewundert, was man alles durchlässt. Und. nein, nicht 1970, sonder 2013. Nimm zur Kenntnis, dass es Menschen gibt, die anders über vieles denken und offenbar auch vieles anders wahrnehmen. Da ich aber nicht alleine bin. sondern mit recht vielen Menschen “ rede“ weiss ich auch, dass ich kein Sonderling bin.


Opa
20. Januar 2014 um 20:31  |  224944

@Kamikater: Vielleicht gibt Opa gern einen aus? 😛

@Apo: Da sind wir gar nicht so weit auseinander, auch ich wundere mich und berichte übrigens auch regelmäßig über die Kategorie „Schnapsleiche“ – nur ganz ehrlich: Das mag vielleicht unangenehm sein, den Platz neben so einer Gestalt zu erwischen, aber das sind erfahrungsgemäß keine „Problemfans“. Und so lange ihr in den Diskussions-Cocktail immer mehr „Animositäten“ rührt, umso mehr werde ich auf Differenzierung bestehen. Ich nehme zur Kenntnis, dass es Menschen gibt, die anders denken. Ein Freund von mir ist Justitiar bei einer privaten Eisenbahngesellschaft und er hat mir die Zahlen gezeigt, wie sehr seit Einführung des Alkoholverbots die Vandalismusschäden zurückgegangen sind. Überzeugend. Aber er sagte mir auch, dass sie keine realistische Chance haben, das Verbot im Rahmen von Fußballspielen umzusetzen. Und dann rückte er noch mit einer Zahl raus, die besagte, dass bei Fußballspielen nicht signifikant mehr Vandalismusschäden entstehen als sonst. Wir reden also über ein „Wahrnehmungsphänomen“, welches auch Rettig beim Fankongress zitierte, wonach 96 % der regelmäßigen Stadiongänger das Stadion als sicheres Erlebnis wahrnehmen, aber nur 65 % der Nichtstadionsbesucher. Mach eine Umfrage, wie sicher man sich am U Hermannplatz fühlt, da kommt man wahrscheinlich zu ähnlichen Ergebnissen. Ich lass Dir Deinen Sonderling-Status, aber ich setz Dich auch auf den Pott 😛


Kamikater
20. Januar 2014 um 20:32  |  224945

@Opa
Das weiß ich doch…. 😉


hurdiegerdie
20. Januar 2014 um 20:35  |  224946

Manche Argumente sind schon schwer zu verstehen.
Stadionverbote haben keinen Sinn, weil die Leute in ihrem sozialen Umfeld, dass ihnen das Stadionverbot eingebracht hat (= welches selten zur Besserung geeignet ist), weiter mitfahren.

Würden sie das ohne Stadionverbot nicht mehr machen? Oder muss man ihnen das Stadionverbot nur besser erklären?


nordlicht
20. Januar 2014 um 20:40  |  224947

An Opa.
Ich lese dich gerne und doch bin ich vielen Dingen anderer Meinung, aber heute bin ich fast 99% bei dir. Apo und auch Ursula, ab und an, sind ein eigenes Kapitel. Ich lese überwiegend und schreibe selten, doch es gibt eine Hierarchie in diesem Blog die einige stark macht (Leuchtfeuerbesucher) und andere als Spielball behandelt. „Einschleimen“ musst du dich (bitte nicht!). Dann klappt es auch mit dem Nachbarn. *smile*


fechibaby
20. Januar 2014 um 20:40  |  224948

@Opa // 20. Jan 2014 um 20:15

„… und Torkelbetrunkene kommen heute schon nicht ins Stadion…“

Torkelbetrunkene kommen aber auch als Randalierer bzw. Schläger nicht in Betracht.
Die haben mit sich alleine genug zu tun.


Opa
20. Januar 2014 um 20:42  |  224949

@hurdie: Du verdrehst mir da nur die Worte im Mund 😉

Bei jedem anderen „Vergehen“ wird im Zweifelsfall ein Ermittlungsverfahren gegen Dich geführt und am Ende entscheidet im Rechtsweg ein Richter über die Strafe. Die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens oder gar die Feststellung von Personalien reicht momentan aus, um Stadionverbote zu verhängen. Unabhängig vom Ausgang des Ermittlungsverfahrens.

Juristisch wird dies vom DFB damit gerechtfertigt, dass das Stadionverbot keine Strafe, sondern eine präventive Maßnahme zur Gefahrenabwehr sei. Dagegen spricht aber, dass selbst bei ergebnislos eingestellten Ermittlungsverfahren Stadionverbote nicht aufgehoben werden.

Stadionverbote sind schon okay, die werden auch akzeptiert, nur sollte dem ein faires „Verfahren“ vorgeschaltet sein. Eine unberechtigt verhangene „Strafe“ wird niemals Anerkennung finden.


Opa
20. Januar 2014 um 20:44  |  224950

@nordlicht: Danke und keine Sorge vor zu viel Einschleimen in die Hierarchie 😉

@Fechi: Unsere Harmonie wird mir langsam unheimlich, wird Zeit, dass wir uns mal wieder fetzen 😀


nordlicht
20. Januar 2014 um 20:47  |  224951

Im ernst. Wer soll die vorgeglühte Gang am Eingang aufhalten? Ich stelle diese Frage ganz ernsthaft. Apo, mach doch mal für 1-3 Spieltag den Ordner, ich habe das schon hinter mir. Mal sehen wie du dann sprichst (gilt auch für alle anderen die meinen das ist doch einfach zu lösen).
Warum passierten am 1. Mai in der Vergangenheit oft Dinge in Berlin obwohl die Staatsmacht (was für ein Wort) vorbereitet war?
Ich bin gegen Bengalos und ich bin für Fans. Ich weiß das die echten Fans arbeiten und im ständigen Dialog mit Vereinen und Polizei sind. Die arbeiten intensiv an diesen Problem und trotzdem geht das alles nur sehr, sehr langsam voran. Da ist mal locker daher geplappert wie das mal fix zu regeln sei.


fechibaby
20. Januar 2014 um 21:08  |  224953

Hier eine kleine Statistik über verletzte Personen:
Während der Saison 2012/2013 gab es bei den Spielen der 1. und 2. Bundesliga 788 verletzte Personen.

Auf der Wiesn 2013 in München wurden vom DRK insgesamt 7551 Menschen versorgt.
Von den Patienten wurden 3600 ärztlich behandelt – viele wegen Schnittverletzungen, Schürf- oder Platzwunden.

Es kam zu 449 Körperverletzungen!!

Warum fordert hier niemand ein Alkoholverbot?


Opa
20. Januar 2014 um 21:12  |  224954

Warum? Vielleicht wegen derselben Scheinheiligkeit, die man auch in der Pyrodebatte sehen kann? http://www.schwatzgelb.de/2014-01-18-unsa-senf-ihr-scheinheiligen.html – ein sehr lesenswerter Artikel von Dortmunder Fans, wo auch das Thema Alkoholverbot angesprochen wird.


Sir Henry
20. Januar 2014 um 21:19  |  224955

@Opa

Hat denn noch nie jemand den juristischen Klageweg bestritten, um gegen ein verhängtes Stadionverbot vorzugehen?


Opa
20. Januar 2014 um 21:27  |  224956

@Sir Henry: Sehr wohl, leider unterliegt das Thema Stadionverbot zivilrechtlichen Rahmenbedingungen des Hausrechts und der BGH konnte sich im ersten Durchlauf nicht dazu durchringen, ein fanfreundliches Urteil zu sprechen.


Sir Henry
20. Januar 2014 um 21:33  |  224957

@Opa

Das Hausrecht ist ein hohes Gut. Kann die Zurückhaltung eines Gerichts in dieser Frage durchaus nachvollziehen.


kczyk
20. Januar 2014 um 21:37  |  224958

zu @Opa // 20. Jan 2014 um 20:44
[…..] wird Zeit, dass wir uns mal wieder fetzen 😀

*denkt*
jaja …. die zeit. die zeit ist sonderbar.
und sonderbare kinder hat sie ……….. uns.


fechibaby
20. Januar 2014 um 21:41  |  224959

@Opa

Dieser Kommentar: Ihr Scheinheiligen, ist sehr gut!

Auch in Berlin wurden Feuerwehr- und Polizeikräfte in der Silvesternacht angegriffen und verletzt.
Die Aufregung darüber blieb jedoch in Grenzen.
Wie so oft in Berlin!!

Dank der Pyros ( Raketen und Böller ) kam es auch wieder zu div. Bränden und Sachbeschädigungen.

Wer fordert jetzt jedoch ein Pyroverbot?
Niemand!!
Es gehört halt zu Silvester dazu.


hurdiegerdie
20. Januar 2014 um 21:53  |  224960

Pyros gehören nicht zum Fussball. Und die Schwatzgelben Scheinheiligendiskussion besagt folgendes: Weil es woanders scheixxe ist, kann man die Scheixxe bei uns ja nicht verbieten.

Eine grauslige Argumentation.

Wenn diese „Pseudofans“ nicht kapieren, dass es mit Pyro vorbei ist, werden sie nie ernst genommen werden.

Pyro ist Gewalt, ob sie in der Sylvesternacht gegen andere verschossen wird, oder weil sie im Stadion trotz Verboten illegal Leuten aufgezwungen wird, die dies nicht wollen.


Ursula
20. Januar 2014 um 21:59  |  224961

Mal ne ganz doofe Frage, wenn es denn so
aufwendig sein sollte, in Sachen Alkohol
zu differenzieren, am Eingang….

…wie werden DORT eigentlich Stadionverbote
verifiziert…???


Ursula
20. Januar 2014 um 22:09  |  224962

Tja @ hurdie, and this is the reason why….

….“WE“ talk about „SOCCER“, and not
about „Pyronale-events“ in september
around the Maifeld/Olympiastadion….

…die von „nüchternen“ PROFIS gekonnt
zelebriert werden…!!! UND bitte HIER
wäre die erste, wichtige Distanzierung
angesagt! Endlich, und dann könnte man
meinerseits ernsthaft weiter diskutieren….


fechibaby
20. Januar 2014 um 22:11  |  224963

@Ursula // 20. Jan 2014 um 21:59

„…wie werden DORT eigentlich Stadionverbote
verifiziert…???“

Ich frage mich schon lange, wie die Stadionverbote am Stadioneingang kontrolliert werden.
Wer kennt denn alle Namen bzw. das Aussehen der Personen.

Ich nehme mal an, sehr viele Personen die ein Stadionverbot haben, werden das Stadion trotzdem betreten können, da kaum jemand das kontrollieren kann.

Werden sie dann jedoch im Stadion bei einer „Aktivität“ ermittelt und festgestellt, dann bekommen sie eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Sollten die Stadionverbote jedoch mit einer Meldepflicht während des Spieles auferlegt werden, dann könnten die Personen natürlich nicht die Stadien besuchen.
Dann müssten sie sich während dem Spiel bei der Polizei melden.


cameo
20. Januar 2014 um 22:14  |  224964

sunny1703
20. Januar 2014 um 22:15  |  224965

@nordlicht

Erstens auch @Opa gehört zu den „Leuchtturmbesuchern“, das nur mal zur Aufklärung.

Zweitens das Hausrecht ist nun mal da und solangedas da ist, ist es geltendes Recht. Ansonsten kann jeder bei jedem randalieren und marodieren.

Drittens @fechi,Deine Statistiken gehören in die von hurdie sehr gut beschriebene Kategorie seltsame Argumentation. Das was Du beschreibst ,läuft eine Duldung von Rechtsbeugungen hinaus.
Weder sind Schlägereien bei einem Fest noch rund um ein Fußballspiel gut zu heißen. Gewalt sind Bengalos und Pyros gegen andere Menschen egal wo.
Nur weil Du und Deine Kollegen Silvester von solchen Spinnern bschossen werdet,sollen das Fußball“fan“spinner auf den Rängen oder sonstwo auch dürfen?! Das ist ja ne Argumentation.

@Opa, Du hast mir den 1.rang mit den langen Schreiben abgenommen. Meinen Glückwunsch! 🙂

lg sunny


fechibaby
20. Januar 2014 um 22:25  |  224966

@hurdiegerdie // 20. Jan 2014 um 21:53

„Eine grauslige Argumentation.“

Das ist bei weitem keine grauslige Argumentation.
Du musst irgendetwas überlesen haben.
Hier noch mal ein kleiner Auszug:
„Borussen zündeten Pyrotechnik, zerstörten Plexiglaswände und feuerten zu allem Überfluss und als negativen Höhepunkt auch noch Pyrotechnik in Richtung der Gelsenkirchener Sitzplatzblöcke und Richtung von Roman Weidenfeller. Das ist praktisch nicht entschuldbar.“

Auf den letzten Satz kommt es an.
Das ist praktisch nicht entschuldbar.

Also ganz klar: Diese Aktion in der Multifunktionsarena in Gelsenkirchen war nicht in Ordnung.
Alle Medien in Deutschland zeigen jedoch diese Pyroattacken.
Werden jedoch zu Silvester bzw. bei Demonstrationen Feuerwehr- bzw. Polizeikräfte durch Pyros verletzt, ist die Aufregung sehr gering!
Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen.
Traurig aber wahr.

Gute Nacht!


Trikottauscher
20. Januar 2014 um 22:26  |  224967

boah, ey: was für ’ne Endlos-Diskussion… und das nicht wg. der 99% friedlichen Fans, die einfach nur guten Sport sehen wollen!!!
Man traut sich kaum, was zu sagen, ohne dass man hier von einigen Schönfärbern frontal angegangen wird. Auf das Ansprechen der Alkoholproblematik in und vor den Stadien wird man auf eigene Schnapsbrennerei oder Ausschank im eigenen Unternehmen reduziert oder auf die Verletzenstatistik beim Oktoberfest hingewiesen. Bzgl. Pyro wird auf Silvester verwiesen. Und das wird dann auch noch als sachlich proklamiert. Mir schwillt der Kamm!!! Aber lassen wir das…
Eine Diskussion zwischen den Betroffenen und Zuständigen ist sicherlich gut. Dialog ist immer gut! Generalverurteilung sicher nicht i.O., ok!
Es geht hier einzig und allein um Fußballevents. Wenn hier (gerade aus Gruppen heraus) immer wieder Gewalt geschieht und sich die Täter in diesen Gruppen verstecken können, ist das unerträglich. Ich würde mir mehr Selbstkritik und -courage in dieser selbstternannten, sog. Fanszene wünschen. Wenn das besser würde, könnte sich das Image dieser Art von Fans vlt. iwann mal verbessern… Und alle wären glücklich. 🙂


Kamikater
20. Januar 2014 um 22:28  |  224968

@fechi
Über die Szenekundigen bzw. Fankundigen Beamten, SKBs und FKBs.

Diese Fans fahren zwar zu Auswärtsspielen mit, werden aber während der gesamten Fahrt ja indirekt begleitet. Die wissen auch, dass sie nicht rein dürfen. Diese „Pappenheimer“ kennt man ja in der Szene.

Denen wird auch angeboten, sich das jeweile Spiel in einer dafür vorgesehenen Kneipe anzuschauen, wird alles organisiert, Samstag für Samstag. Hundertfach.

Zu den Verletzten zählen vor allem die durch Hunderte Tränengas-Verletzte, wie bei dem „großartigen“ Einsatz gegen Schalkefans beim Spiel gegen Olympiakos Piräus in der CL, ein spezieller Tag des Herrn Jäger.

Da weiß bis heute keiner, was der Mist sollte, nur mal so von der anderen Seite berichtet, auf der ich genauso wenig stehe.


Kamikater
20. Januar 2014 um 22:32  |  224969

@Stadionverbote
Auch die Fanbeauftragten und Sicherheitsbeauftragten kennen neben den SKBs und FKBs die jeweilige Zahl und Namen der jeweils Mitreisenden „Stadionverbottragenden“ ziemlich genau. Man hält das nicht für möglich, aber diese Kommunikation funktioniert iuntereinander sehr gut und wird auch rigoros durchgezogen.


sunny1703
20. Januar 2014 um 22:33  |  224970

@Opa

Ich plapper nicht irgendwas nach, ich schreibe meine eigenen Gedanken wieder.wenn Du meine Gedanken von heute morgen, durchliest,mit dem Boulevard auf eine Stufe stellst, kann ich Dir nur antworten, Deine Antwort ist genau das, billiger Boulevard.

Für mich sind bengalos Gewalt gegenüber denen die krank sind und in Nebenblöcken sitzen, wie schon mal erwähnt, ich habe mal das „glück“ gehabt im behindertenblock das mit Schalkern zu erleben.

Das ist für Dich keine gewalt, bitte,ich habe keine Probleme wenn Ihr das auf demokratischem Weg versucht durchzusetzen, aber nicht anders.

Wenn das erlaubt ist, ist es jedem Zuschauer seine Entscheidung zu so einer Veranstaltung zu gehen, jetzt ist es verboten.

Ich bin mir ziemlich sicher, es wird für diesen Scheiß aber keine annähernde Mehrheit geben und deshalb werden alle anderen aus rein egoistischen Motiven damit in Berührung gebracht. Und dass diese so genannten Fans dann auch noch den Verein immer und immer wieder schaden, zeigt mir, es geht ihnen NICHT um den verein, nicht mal um den Fußball, sondern um das Ausleben eines Triebes.

Für diese Uneinsichtigen nutzt kein Fankongress was,denn es sind ja auch keine Vereinsunterstützer oder Fußballfreunde. Für alle anderen finde ich solche Kongresse aber richtig und wichtig.

lg sunny


fechibaby
20. Januar 2014 um 22:39  |  224971

@sunny1703 // 20. Jan 2014 um 22:15

Mit keinem Wort bin ich für Bengalos im Stadion!
Wo willst Du das gelesen haben, dass ich pro Pyro bin?

In den 2 Wochen Wiesn gibt es mehr verletzte Personen als in der ganzen Saison der 1. und 2. Fußballbundesliga.

Ein Alkoholverbot auf den Wiesn ist jedoch undenkbar!
Beim Fußball wird es jedoch von vielen eingefordert, obwohl es hier deutlich weniger verletzte Personen gibt als z.B. auf den Wiesn.

Deutschland ist halt verlogen!

Hier „kämpft“ jeder gegen jeden.
Nichtraucher gegen Raucher, keine Hundehalter gegen Hundehalter, Fußgänger gegen Radfahrer, Radfahrer gegen Autofahrer und umgekehrt usw.

Ein wenig mehr Verständnis unter allen Menschen wäre sehr hilfreich und könnte vieles entspannen.

Das will aber glaube ich leider niemand!

Wir sehen uns am Mittwoch im Leuchtturm.
Bis dann.
Gute Nacht!!


Sir Henry
20. Januar 2014 um 22:40  |  224972

@Kami

Und warum geht ein mit Verbot bedachter Stadiongänger nicht einfach zum Südtor rein? (um bei Hertha zu bleiben). Ich rede von einem Heimspiel.

Die Hanseln an der Kontrolle können doch unmöglich 80 Gesichter/Namen kennen.


Ursula
20. Januar 2014 um 22:41  |  224973

@ Kamikater, auf dem Coubertin-Platz an
den EINGÄNGEN, wenn ich oder DIE mit
den Stadionverboten Belasteten in der
Menge Einlass begehren, oder was…!!??

WAS denkst Du, WER da ALLES durchgeht…??

Wie viele ohne Eintrittskarte und VOLL, wie
die „Amtmänner“, aus dem Landwirtshaus
oder vom gegenüberligenden Schultheiss-
Imbiss kommend….???

Selbst aus den ehemaligen Stadionterrassen,
heute „Kiezküche“, werden „hintenrum“ die
„Zuschauer“ (kostenlos?) eingeschleust….

Nie gesehen…??? Ich wohne da…


Opa
20. Januar 2014 um 22:44  |  224974

@Sunny: Hausrecht hin und Hausrecht her, man wird beim Fußball mindestens mal von einem öffentlichen Interesse sprechen können, welches im übrigen auch die Rechte der Akteure in Sachen Recht auf Privatsphäre und aufs eigene Bild erheblich einschränkt, da diese als Personen des öffentlichen Lebens gelten. Daher ist der formal vielleicht richtige Verweis aufs Hausrecht zwar richtig, aber eben auch ziemlich stumpf.

Weder Fechi noch der schwatzgelb-Artikel noch ich heißen Attacken auf Einsatzkräfte gut. Hier geht es vor allem um den unterschiedlichen Wind, der um die selbe Sache entsteht und da gibt es tatsächlich eine Scheinheiligkeit, ob dies im Stadion oder auf der Straße passiert. Auf nichts weiter sollte es hinweisen. Dass Du aus dem Abbrand eines Pyros wieder das gleiche machst wie ein Ziegelstein ins Gesicht, trägt zur Versachlichung der Debatte tatsächlich nicht bei. Wo kommt eigentlich Dein hässlicher Beißreflex zu dem Thema her?

@Ursula: Stadionverbote werden auf vielfältige Art und Weise durchgesetzt. Neben den Meldeauflagen und Stadtverboten fahren zu jedem Spiel „SKBs“ (szenekundige Beamte) mit, die ihre jeweilige Szene zumindest vom Gesicht her kennen und wissen, wer Stadionverbot hat und wer nicht. Dazu kommt die Auswertungsmöglichkeit des HD-Videomaterials, was neben den TV- auch die Stadionkameras einfangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine mit SV belegte Person tatsächlich ins Stadion geht, halte ich für unter 0,1 % und damit vernachlässigbar. Die SVler, die ich kenne, halten sich so minutiös an ihr Stadionverbot, dass dies wiederum neue Konflikte verursacht, weil sie z.B. im Kessel Richtung Stadion geführt werden und teilweise Vor- oder Parkplätze nicht betreten dürfen, andererseits aber von den begleitenden B-Pols dahin geschubst werden. Das Thema SV und die Ausgestaltung der Richtlinien steht nach meiner Einschätzung bald auf der Kippe, entweder, weil es einen juristischen Erfolg gibt und/oder weil die Verbände und Vereine ein Einsehen haben, dass die bisherige Praxis nicht zum gewünschten Ergebnis führt.


jenseits
20. Januar 2014 um 22:49  |  224975

An @Opa und @Kami, weil Ihr Euch am besten auskennt, aber auch andere.

Gibt es irgendwelche Statistiken oder Erkenntnisse darüber, inwieweit Alkohol bei Pyrozündeln oder Schlägereien wie die jetzt in Köln eine Rolle spielt?

Vorhin kam das Argument des neben einem/einer Sitzendem, der gar nicht problematisch wäre. Vielleicht gilt dies ja sogar weitestgehend und die „Pyromanen“ und Gewalttätigen im Sinne von Schlägern sind gar nicht besonders Alkoholisierte?

Das würde mich schon bei der ganzen Diskussion interessieren. Unabhängig davon, ob diese Problematik auch sonst gesellschaftlich relevant ist.

Sind das nüchterne Leute, die so etwas veranstalten?


Trikottauscher
20. Januar 2014 um 22:56  |  224976

@opa, 22:44h
bescheidene Frage: warum fährt jemand, der Stadionverbot hat, mit zu Auswärtsspielen? Warum bleibt er nicht einfach zu Hause? Dann wird er auch nicht ‚geschubst’…
ich blende mich hier mal besser aus der Diskussion aus…


Opa
20. Januar 2014 um 22:56  |  224977

@jenseits: Danke für die Frage: Das Thema Alkohol scheint nach meinen Beobachtungen weder bei Hools noch bei Zündlern eine Rolle zu spielen. Seriöse Zahlen oder Statistiken wirst Du dazu aber nicht finden 😉

Vom Sicherheitsaspekt würde ich sagen, vollgesoffene und vollgekiffte Leute immer rein in die Arenen – die sind, wie Fechi richtig feststellte, weitgehend mit sich selbst beschäftigt und eher eine lustige Randanekdote in Opas Reisetagebüchern. Zur Stimmung tragen sie genauso wenig bei wie zur Gewalt.

Wer sich haut, hat i.d.R. gänzlich andere Motive als derjenige, der zündet.


cameo
20. Januar 2014 um 22:58  |  224978

Das Thema „Sahar back to Belek“ war heute offenbar nicht der Renner.


Opa
20. Januar 2014 um 22:59  |  224979

@Trikottauscher: Ja, spannende Frage, auf den ersten Blick völlig berechtigt, auf den zweiten Blick aber schnell plausibel. Wer so gaga ist und jedes zweite Wochenende auswärts fährt, der hat da sein soziales Umfeld. Dass die Fahrt allein ein Erlebnis ist, versuche ich in meinen Reisetagebüchern einzufangen. Dabei spielt es erstmal keine Rolle, ob man ins Stadion darf oder nicht (manchmal kriegt man ja auch keine Karte und fährt trotzdem oder in der Hoffnung, vor Ort noch eine zu ergattern).


jenseits
20. Januar 2014 um 22:59  |  224980

Satzzeichen hatte ich vorher verschenkt…

Danke, @Opa, für die Antwort. Die ist aber nicht befriedigend. 😉


Ursula
20. Januar 2014 um 23:07  |  224981

Bravo, denn „Opa“ kämpft, einsam sind
die Tapferen…


sunny1703
20. Januar 2014 um 23:09  |  224982

@Opa

Der kommt aus einmal gemachten Erfahrungen im Stadion als andere Behinderte keine Luft mehr bekamen und Panikattacken. Ich weiß nicht wie das auf Asthmatiker wirkt. Und meine eigenen Erfahrungen, dann aber mit Pyros sind auch schlecht.

Und diese Meinung vertrete ich gegenüber jedem der sowas anwendet. Also nicht nur die,
die sich Fußballfans nennen.

Doch ich habe wahrlich nicht alleine diese Antipathien gegen dieses Zeugs.

Mal eine andere ernsthafte Frage. was sind die Beweggründe für Menschen mit Stadionverboten, mit nach auswärts zu fahren? Nicht, dass ich ihnen das verwehren möchte,nur wenn das auch nur mit Stress mit begleitenden beamten bedeutet,weist das nicht mehr auf eine Form von Fanmasochismus hin?!

Oder sind sie die Rückendeckung falls es unterwegs Stress gibt, denn sie haben ja schon ihr Stadionverbot weg?

lg sunny


sunny1703
20. Januar 2014 um 23:10  |  224983

@TT Zwei Leute ein Gedanke, Du warst schneller! 🙂

lg sunny


sunny1703
20. Januar 2014 um 23:12  |  224984

@Opa

Danke für die Antwort!

lg sunny


Ursula
20. Januar 2014 um 23:12  |  224985

Allerliebste „cameo“, wie sollte „so oder so“
der Ben Sahar ein Thema sein?

ER wird wieder ein Thema sein, wenn ER
die Leistung, die z. B. auch ich mir von ihm
versprochen habe, irgendwann für die Hertha
einbringen wird oder eben nicht, oder nie…!?
Nightly!


Kamikater
20. Januar 2014 um 23:15  |  224986

@Sir
Weißt du was Dir blüht, wenn Du versuchst, das zu umgehen?

@Ursula
Man kommt normalerweise als jemand mit Stadionverbot nicht rein. Wie Pyro und anders ins Stadion kommt, ist mir bekannt.

Zeig mir mal einen, der ohne Eintrittskarte ins Stadion kommt. Gerne können wir mal zusammen zum Fußball, ehrlich! Ich bin jedes WE in einem Stadion deutschlandweit. Meistens bei Hertha, aber auch bei Bayern, Köln, Aue, Rostock, Mainz, Freiburg….

@jenseits
Erstens wird da keiner eine Statistik zu führen, zweitens halte ich die richtig organisierten Ultras einiger weniger Vereine für viel gefährlicher, als die alkoholisierten Fans. Wer sich zum Prügeln mit Polen, Belgiern und anderne Deutschen im Wald verabredet, ist wahnsinnig. Meine Meinung.


Kamikater
20. Januar 2014 um 23:17  |  224987

@sunny
„Mal eine andere ernsthafte Frage. was sind die Beweggründe für Menschen mit Stadionverboten, mit nach auswärts zu fahren? “

Die sind in einer Gruppe seit Jahren befreundet und die haben manchmal außer Fußball kein anders Hobby, bzw. Lebenselexier. Das ist deren „Rudel“, deren „Familie“.


jenseits
20. Januar 2014 um 23:19  |  224988

Mich hätte einfach interessiert, ob durch das Vermeiden Alkoholisierter im weitesten Umkreis von Fußball überhaupt etwas wesentlich verbessert werden könnte.

Mir scheint es so, als ja.

Aber manchmal liegt frau daneben. Vielleicht sind die sogar besonders nüchtern? Wie kann man sich zum Prügeln verabreden – tut doch weh!

Um in @Ursulas Bild zu bleiben: ist es ein Problem der Hemmschwelle, die durch Alkohol gesenkt wird? Und ohne Alkohol – wie auch immer oder überhaupt das durchzusetzen sei – wären wir der Probleme weitestgehend entledigt? Natürlich nicht der Probleme, die Alkoholkonsum auch sonst überdecken soll.


20. Januar 2014 um 23:22  |  224989

@cameo: Dabei ist Sahar doch eigentlich ein guter Renner… 🙄
(Sorry, nach dem Überfliegen der etwas anstrengenden Diskussion musste dieses schlechte Wortspiel einfach raus… 😉 )


sunny1703
20. Januar 2014 um 23:22  |  224990

@jenseits

Es kommt sicher darauf an wie viel man getrunken hat und wie viel derjenige verträgt. Bis zu einem bestimmten Grad ist es ganz sicher enthemmend und setzt die eigentliche Schwelle jemanden eine zu hauen herunter. Diese Hemmungen können auch in Agressivität ausarten. Ist diese Schwelle aber überschritten, kommt das Stadium der Selbstüberschätzung ,die ein geübter Kämpfer(Schläger)gnadenlos ausnutzen wird.

Und Kiffen pur(ohne Alk dazu) und Prügeln kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen,und wenn, besteht auch hier die Gefahr einer gestörten Wahrnehmung und Selbstein(über)schätzung.

lg sunny


Kamikater
20. Januar 2014 um 23:25  |  224991

@jenseits
Wenn man nach einem Herthaspiel Nachts in den Hecht /Stuttgarter Platz) geht, findet man ne Menge Nicht-trinker, die aber als Nihilisten, merkwürdigen Ultras, sehr sehr gefährlich sind. Ohne Scherz.


jenseits
20. Januar 2014 um 23:32  |  224992

@Kami

Das habe ich auch fast vermutet. Aber bevor man über die Durchsetzbarkeit von Alkoholverbot redet, sollte man sich doch darüber im Klaren sein, inweiweit das helfen würde.

Sollte dies ein hauptsächliches Problem sein, stimme ich @apo zu, es sollte irgendwie versucht werden, in den Stadien etc. eingegrenzt und beherrscht zu werden.


Ursula
20. Januar 2014 um 23:38  |  224993

ABER bitte @ Kamikater, bist Du Berliner?

Sei mir nicht noch „böser“…

Wer geht denn „Nachts“ freiwillig in den
„HECHT“ am Stuttgarter Platz….???

Um divergierende „Ultras“ und „Nihilisten“
beim „Tanz auf der vermeintlichen Tenne“
mit „Gänsehaut und mehr“ hautnah erleben
zu wollen…? Auch Dir gute Nacht!

Es gibt aber auch „gute Ecken“ am „Stutti“….


Kamikater
20. Januar 2014 um 23:40  |  224994

@jenseits
Wenn man das durchzieht, geht den Vereinen viel viel Geld im Catering und Marketing verloren. Das muss man auch mit einrechnen. Unabhängig davon, dass kein oder weniger Alkohol immer besser ist.

Da sind wir aber tief ein einer Gesellschafts-, jedoch nicht einer reinen Fußballdebatte. Das gilt dann auch für Konzerte und Veranstaltungen aller Art. Wie beim Oktoberfest.


Kamikater
20. Januar 2014 um 23:41  |  224995

@Ursula
Da kann es auch sehr nett und zivil sein. Speziell sind eben die Nachspielzeiten..


jenseits
20. Januar 2014 um 23:44  |  224996

@Aber Kami

Können dadurch das negative Image und auch tatsächlich Ausschreitungen verhindert werden?


jenseits
20. Januar 2014 um 23:46  |  224997

@Kamikater // 20. Jan 2014 um 23:40

Es ginge doch gleichmäßig durch die Vereine verloren…


Kamikater
20. Januar 2014 um 23:52  |  224998

@jenseits
Ist ja ne Abwägungsfrage. Wenn pro Verein 2 Mio Flöten gehen, wegen 20 Schlägereien… da sind wir tief in der Ethikdiskussion, wer will das abwägen und beantworten? Gibts da einen direkten Zusammenhang? Frag mich bitte nicht… 😉


Tunnfish
21. Januar 2014 um 1:08  |  224999

Hmm…also wenn alle Stadiongänger Pflicht-Kiffen müßten wäre es bei den Spielen sicherlich viel ruhiger, auch vorher und nachher.

Ich habe heute das erste Mal Opa’s Ansatz verstanden in Grautönen zu denken. Wenn es aber nicht eine Regelung von Oben und von Außen für diese Probleme geben kann, muss diese von Innen heraus kommen.
Aber der Druck der „Gruppe“ scheint bisher nicht geeignet zu sein die „Störer“ so einzunorden, dass es nicht zu Auswirkungen kommt die über die Stränge schlagen. Die Diskussion ist schwierig, die Materie auch, aber ich sehe leider zu wenig Initiativen aus den organisierten Fangruppen heraus, als dass ich eine Lösung im Dialog erkennen könnte.


Trikottauscher
21. Januar 2014 um 1:59  |  225000

@Tunn, 1:08h
„Ich habe heute das erste Mal Opa’s Ansatz verstanden in Grautönen zu denken.“

Ich nicht! Natürlich ist das eine sensible Diskussion… Wenn @opa um Verständnis für jene ‚Fans‘ wirbt, hat er bei mir jedenfalls das Gegenteil bewirkt. Leider. Denn seine Leidenschaft, mit der er argumentiert/zu argumentieren versucht, respektiere ich. Aber seine (tendenziöse) Sicht der Dinge geht mir gegen den Strich.
Die Fahrt zu einem Auswärtsspiel ist also ggf. der eigtl. Event? Um sich in der Gruppe -sorry: dem sozialen Umfeld- stark, bzw. wohl zu fühlen? Nicht zufällig auch für SVler, um ein klitzekleines bisschen ‚Räuber und Gendarm‘ zu spielen? Nein? Auch nicht, um einfach nur zu saufen oder zu gröhlen? Oder seinem Frust Ausdruck zu verleihen?
Nein, da wird ja auf andere Bahnfahrer etc. Rücksicht genommen und Platz für ältere Herrschaften gemacht. Die gar nicht verängstigt sind. Und die böse Polizei freut sich jedesmal auf das ‚der-‚Plumpsack-geht-rum‘ spielen. Sorry: das ist nicht meine Sicht und meine Welt. Schon gar nicht im Zusammenhang mit Sport.
Solche Leute (die Sport als Vehikel zur Kompensation eigener Frustrationen gebrauchen. und damit meine ich ausdrücklich nicht @opa) spalten, schaden dem Verein und treten (Sport-) Gebote wie Respekt, Fairness, Solidarität etc. mit Füßen. (Dass es unter Gesetzeshütern etc. auch verpeilte gibt, das Oktoberfest eine reine Saufveranstaltung und Silvester in B. eine Böller-Pyronale ist steht auf einem anderen Blatt).

Grundsätzlich bin ich es einfach Leid, ellenlange Diskussionen über Leute zu führen, die sich zutiefst egoistisch bzw. unsolidarisch verhalten/benehmen. Und dem Sport schaden. Dann rede ich lieber über die 99,9% anderen, ‚Normalen‘, die den Sport im Vordergrund sehen. Und ihn nicht für eigene Zwecke zu instrumentalisieren versuchen. Ob sog. ‚Fan‘, Funktionär oder ‚Gesetzeshüter‘: die Freude an der Sportart und am friedlichen Wetteifer sollte oberstes Gebot sein und bleiben.
Und da diese Diskussion so schwierig und umfassend ist, finde ich es auch problematisch, sie immer und immer wieder hier zu führen. Wo es in diesem Blog doch erstrangig um die Sportart ‚Fußball‘ gehen sollte. Und genau darauf werde ich mich ab jetzt auch wieder konzentrieren…

Gute Nacht allen, TT


Trikottauscher
21. Januar 2014 um 2:11  |  225001

p.s.: Sorry für die Überlänge meines Textes diesmal. Aber ich wollte das jetzt einmal ausführlicher kundtun: lieber rede ich über das 99% Positive, das der Fußball Woche für Woche vermittelt, als immer und immer wieder über die 1% Scheiße, die ihn leider begleitet…


Sir Henry
21. Januar 2014 um 6:03  |  225002

@tt

Keine Sorge wegen der Länge, ich fand den Beitrag gut.


catro69
21. Januar 2014 um 6:45  |  225003

@tt
Schließe mich @Sir an, der Beitrag ist gut.

@Opa
In welcher Funktion, als „Unorganisierter“, warst du eigentlich auf dem Fankongress? Reine Neugier? Langeweile?


naneona
21. Januar 2014 um 8:23  |  225005

@tt
haste meine Gedanken gut getroffen. 🙂


fechibaby
21. Januar 2014 um 8:33  |  225006

@Union im Trainingslager

Auszug aus morgenpost.de:

„Union-Ultras zünden Bengalos

Unterstützt wurden die Profis auch an der spanischen Mittelmeerküste wieder von rund 100 Fans, darunter aber auch zahlreiche Ultras, die es sich nicht nehmen ließen, den Klubgeburtstag mit Bengalos zu feiern. Damit erwiesen sie ihrer Mannschaft jedoch einen Bärendienst. Denn die Union-Abwehr war offenbar durch die Feuerwerkskörper ausreichend irritiert, um den Gegentreffer zuzulassen.“

Mit Bengalos wird der Klubgeburtstag der Förster gefeiert.
Wieder mal ein sehr positiver Bericht der Morgenpost bei Bengalos der Förster.

Wäre das im Herthatrainingslager passiert, wäre ein Bericht darüber sicherlich nicht so ausgefallen.

Nur zur Erinnerung, besonders für @sunny.

Bin gegen jeden Pyro im Fußballstadion.

Wünsche @allen einen schönen Dienstag.
Es könnte heute wieder glatt werden.
Also vorsichtig unterwegs sein.


sunny1703
21. Januar 2014 um 8:38  |  225007

@TT

Ich sehe vieles ähnlich was die Beurteilung des Themas Fans angeht. Doch bin ich der Meinung wo,wenn nicht hier soll das diskutiert werden?!
Ist das ein mal Dir die Welt schön und Hertha ist auf Platz 6 Block, dem Äußerungen und Nachdenken über nicht angenehmes verboten ist?!
Wie sehr der Fußball positiv oder negativ belastet ist, ist immer eine Sache des Standpunkts des Betrachters. Ich sehe im Fußball einiges mehr was mir nicht gefällt.
Das mit einem Prozent zu beschreiben, ist so als ob wir in einer schönen Welt leben, weil es uns in Deutschland ja eigentlich ganz gut geht.

Wir sind hier in einer Winterpause, Hertha ist scheinbar zu unlustig auf dem Transfermarkt in Form von Einkäufen oder Ausleihen tätig zu werden. Spiele im Trainingslager hat keiner ernst genommen. Hätte es nicht andere Themen gewesen, wäre der blog in den Winterschlaf gefallen.

Wie bei anderen mich nicht interessierenden Themen, rate ich Dir, überlese einfach die Dinge, die Dich nicht interessieren.

Ben Sahar, die 10. Station seiner Karriere ist erreicht, nicht unbedingt ein Ruhmesblattt. Der Spieler sollte sich mal überprüfen,ob er auch noch mehr als nur Talent hat, nämlich eine profihafte Einstellung!

lg sunny


sunny1703
21. Januar 2014 um 8:48  |  225008

@fechi

Dass Union diese Pyromanen auch hat, wissen wir. Ich lehne das bei allen Vereinen selbstverständlich ab. Doch ändern können wir nur etwas im Gesamtbereich Fans oder bei unseren eigenen Fans. Und ich denke, es ist immer am besten erstmal bei sich anzufangen. Ständiges zeigen auf andere macht das nicht besser und macht das jeder geht der Scheiß so weiter ohne das sich was ändert!

Nochmals eigene Spieler sollten nicht in Blöcke gehen, aus denen Dinge wie Pyros, bengalos gekommen sind oder aus denen wie in Dortmund gegenstände auf andere Menschen gworfen wurden und am Ende der Verein wieder eine Strafe zahlen muss.

Solange das nicht passiert, grenzt sich der Verein nicht genügend von Vereinschädigern ab.

lg sunny


Kamikater
21. Januar 2014 um 8:54  |  225009

Vorbild Schottland?

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_834675.html

Keine Gästefans beim Derby BVB-S04. Dazu wird die nächsten Tage noch mehr Info reinkommen.


21. Januar 2014 um 9:09  |  225010

@Kamikater
Auch wenn ich nicht angesprochen war:

Dachtest Du, … alle Einlaßkontrollen sind nur dämlich? … Wenn 5000 in Schwarz gekleidete 2 Meter Typen vor Dir stehen und bereits 6 Stunden Anreise hinter sich haben?

Ich verstehe Dich derart, dass Du bereit bist, zu Lasten von 50.000 vor diesen 5.000 zu kapitulieren.
Verstehe mich nicht falsch: ich habe für die gesamte Problematik keine Lösungen und kann Deine Einwände anderen gegenüber nachvollziehen. Teilen werde ich sie in diesem Punkt nicht, eben weil es der Kapitulation gleich kommt.

Mal generell:
Selbst themenabschweifend war/ist das ein interessanter und informativer Meinungsaustausch, der hier zu lesen ist.


fechibaby
21. Januar 2014 um 9:14  |  225011

Auszug aus meinen gestrigen Kommentar:

„@fechibaby // 20. Jan 2014 um 13:37

Wo soll das noch enden?
Vermutlich bei einem generellen Auswärtsfanverbot!?“

Nun werden also vermutlich beim Derby BVB-Schalke keine Gästefans zugelassen.

Das ging ja schneller als ich vermutet habe!


sunny1703
21. Januar 2014 um 9:24  |  225012

@fechi

Wenn das die Konsequenz aus Gesprächen zwischen S 04 und dem BVB ist, dann ist das okay.

@kami

Ich bin nicht so informiert, wie meintest Du das mit „wie in Schottland“? Danke vorab schon mal für die Info!

lg sunny


Ursula
21. Januar 2014 um 9:38  |  225013

Moin, ich sehe keine Bewegung zwischen
den „Wissenden“, „Verständigen“ (@ Opa,
@Kamikater) und den „Unbedarften“, wie
mich! Ich erkenne keine Grau- oder Zwischen-
töne, nur die gebetsmühlenartigen Wieder
holungen, der bekannten Auffassungen….

Ich erkenne keine Distanzierungen von
angerissenen Problematiken, sondern nur
Verständnis, gar Einfühlungsvermögen
für eine relativ kleine Gruppierung, die
den Gesamtzug zum Stehen bringt…


Benni
21. Januar 2014 um 9:43  |  225014

@Kamikaters Link: Und es geht los mit unverhältnismäßigen Kollektivstrafen. Sollte dies in so einer Form tatsächlich durchgezogen werden bin ich mir relativ sicher dass es zu mehr Gewalt rund um das Spiel kommen wird als ohne Aussperrung.

Ich lese hier eigentlich nur mit aber gerade das Thema der letzten Tage geht mir relativ nahe. Ich finde es schade was ich hier stellenweise in den letzten Tagen lesen musste. Es ist ein extrem sensibles und hochemotionales Thema bzw. Themen und ich würde mir wünschen dass so mancher erst einmal nochmal in sich geht bevor er postet. Was ich hier in den letzten Tagen an Pauschalisierungen und Verurteilungen gelesen habe macht mich echt ein wenig traurig. Ich möchte auch gar nicht auf spezielle Beispiele eingehen da ich hier niemanden angreifen möchte aber wenn ihr mal in euch geht und vielleicht die Texte der letzten Tage nochmal lest werdet ihr sicher verstehen was ich meine.


Sir Henry
21. Januar 2014 um 9:56  |  225015

ADS

Gestern wurde hier ein Artikel des Kicker in Bezug auf RB Leipzig verlinkt.

Für den geneigten Leser hier eine hochinteressante Antwort. Natürlich angemessen subjektiv.

http://bit.ly/1bL4RMI


Knüppel
21. Januar 2014 um 10:01  |  225016

@apollinaris // 20. Jan 2014 um 17:35

Hatte nicht mehr antworten können, aber die Antworten kamen ja aus einer anderen Richtung.

@sunny: Wieder die Forderung, nicht in die Kurve zu gehen. Weil eine Truppe von 20 Kloppis (Individuen!) Feuerzeuge wirft. Hör bitte auf, „die Kurve“ als Wesen zu sehen. Es ist ein heterogenes Gebilde aus Ultras, Normalos, … und Leuten, die schlicht nur Geld für die günstigste Karte haben. Insofern ist diese Kollektivstrafe (besserer Begriff als „Sippenhaft“) schlicht ungerecht.

@Opa: Vielen Dank für Deine Unermüdlichkeit in der Erklärung einer Mentalität, die anscheinend vielen Leuten völlig unerklärlich ist. Damit muss ich mich wohl abfinden.

Ich denke, dass die „law and order“-Mentalität, die Forderungen nach „hartem Durchgreifen“ etc. sehr viel mehr Schaden verursachen als der Alkohol oder das Feuerwerk.

Die Denke ist hier einfach zu verschieden. Wer ernsthaft fragt, warum Stadionverbotler trotzdem auswärts fahren, weiß nichts, nein gar nichts über die Szene. Ergo: was nicht verstanden wird, scheint mindestens als suspekt, eher noch als konspirativ und ist im Zweifelfall zu unterbinden.


Sir Henry
21. Januar 2014 um 10:13  |  225017

@Knüppel

Leuten vorzuwerfen, dass sie keine Ahnung hätten, ist ja eine Sache. Aber wenn sie dann nachfragen, ihnen diese Ahnungslosigkeit um die Ohren zu hauen, ist eine andere.

Beantworte doch die Frage und komm aus der elitären Ecke raus. Nachfragen zeugen von Interesse, nicht von Ignoranz.


Dan
21. Januar 2014 um 10:17  |  225018

hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 10:20  |  225019

Ich habe mich – ganz gegen meine Art – gestern sehr früh aus der Diskussion ausgeklinkt. Die Argumente gehen m.E. durcheinander.

Es geht m.E. nicht um ein generelles Alkoholverbot im Stadion (was ich für Schwachsinn hielte), sondern um Einlasskontrollen für offensichtlich Angetrunkene. Das bedeutet weder eine Vollkontrolle von 80’000 mit Atemluftkontrollen noch um eine 0.0Promillegrenze. Das Erkennen von offensichtlich stark Angetrunkenen ist kein Wunderding, das kann man in relativ kurzer Zeit in einfachen Kursen trainieren.

Das Argument der unterbezahlten Ordner, die Angst vor Schwarzgekleideten 2-Meter Männern haben, ist sicherlich vorhanden, dann aber eben auch geeignet und in der Verantwortung der Vereine zu beheben. Auch diese haben eine Verantwortung und sie wird grösser werden.

Die Verharmlosung von Pyro geht mir auf den Keks. Es ist verboten und gefährlich, da hilft auch nicht, dass Sylvester dieser Unsinn teilweise legal ist Dass bei anderer Gelegenheit Mist gemacht wird, ist doch kein Argument, dass man es im Fussballstadion als Mist auch zulassen muss. Es ist auf jeden Fall ein Punkt der von Fans, DFB/DFL, Vereinen, Spielern nicht erwünscht wird. Das Beharren auf Pyro von „Fangruppierungsseite“ wird einem Austausch im Hinblick auf „grössere Probleme“ nicht förderlich sein.

@Opa und @Kami versuchen auf grössere Probleme als Alkohol im Stadion im Zusammenhang mit „Fussballchaoten“ hinweisen. Zu Recht. Aber das ist eine gänzlich andere Diskussion, hebt jedoch die zu den „kleineren“ aus meiner Sicht leichter behebbaren Problemen nicht auf.

Dass sich Hools ausserhalb der Stadien prügeln, wird nicht durch Alkoholverbote im Stadion gelöst werden. Vandalismus und Gewalt-Übergriffe einzelner, vielleicht Betrunkener ausserhalb der Stadien auch nicht. Da gebe ich @Opa und @Kami recht, die Diskussion muss man trennen und führen, aber deswegen nicht die Diskussion zu Pyro im Stadion abwinken.


sunny1703
21. Januar 2014 um 10:23  |  225020

@Knüppel

deine meinung, bitte. Meine meinung aus dieser Kurve, Ecke, Block kommt das Unwesen, dass meinem Verein finanziellen Schaden im sechsstelligem Bereich zufügt. Da seine eigenen Angestellten hinzuschicken, ist für mich ein Akt der Unterwerfung unter die dort geschehenden Missstände. Erinnnert mich an ein stark devotes Verhältnis.(wir reden von Spielen bei denen was passierte)

Wenn Du die Weisheit mit Löffeln gefressen hast, weil Du weißt, warum Verbotler hunderte von Euros für Fahrten im Jahr ausgeben,bei denen sie nichts sehen können, dann gib sie kund !!!

Wir schreiben hier über Auswärts“fans“. Ich bin mir aber sicher, wenn nicht bald das problem dieser „Individuen“ gelöst wird, werden die Vereine solche maßnahmen ergreifen, dass die billigen Karten wegen verstärkter Sicherheitsmaßnahmen teurer werden.

Weder von Dir noch von Opa oder anderen anderen lese ich ein gewalt nein danke, sondern immer nur ein ja, aber. Schuld sind eigentlich andere.

Wer meint die riesengroße Mehrheit an zuschauern die nichts von diesem ganzen Pyro,bengalo,gegenstände auf Menschen, Prügel und Belästigung in Zügen-scheiß hält und der es bis Oberkante Oberlippe steht, seien schlimmer als das was ua dem verein einen immensen Schaden zufügt erweist dem Verein und dem organisierten Fantum einen Bärendienst.

lg sunny


Kamikater
21. Januar 2014 um 10:26  |  225021

@wilson
Vielen Dank für Deinen Einwand!

Ich möchte dazu nochmal „meine Position“ kundtun.

Ich möchte nicht und werde nicht kapitulieren, vor Nichts und Niemandem! Ganz im Gegenteil.

In dieser Diskussion ist bloß entstanden, dass die Fragenden nicht wissen können, welche Rahmenbedingungen im „Kampf gegen das Böse“ (Supermandictionary, S.467, 13ff.)
einem Kämpfenden wie mir das Leben schwer machen.

Und während der Erklärung, dass es eben nicht so einfach geht, nimmt man für den Lesenden dann eine Potiion ein, die man „per se“ eigentlich ja gar nicht innehat. Das macht es hier auch für mich so schwierig zu schreiben.

Einerseits verstehe ich ja die ganze Ungeduld der Betrachtenden. Andererseits wehre ich mich gegen die oft für mich oberflächlich empfundenen schlauen Vorschläge, weil sie schlicht an der Realtität vorbei gehen und meist sehr barsch daherkommen.

Ein übliches Dilemma, wenn auch nicht schön. Aber ich gebe mir weiterhin die Mühe, Niemanden zu nahe treten zu wollen und andererseits für Verständnis um das komplexe Lösen der Sache zu werben.

Meine ganz private Ansicht der Dinge haben aus professionellen Gründen dafür wenig Platz.

🙂

@sunny
In Schottland gehen sich die beiden großen Vereine aus dem Weg, z.B. besuchen weder Rangers noch Celtic Fans Nationalspiele ihrer Mannschaft.

@Ursula
Gehe mal davon aus, dass es bereits in den unterscvhiedlichen Parteien aufgrund einer konstruktiven „Dialogreform“ Veränderungen immensen Ausmaßes gab und alle aufeinander zu gehen, in unterschiedlichster Form. Heißt das etwa, dass es keine Randale in der Zwischenzeit mehr gab und gibt? Natürlich nicht.

Das bedeutet, Deine Wahrnehmung bezüglich der Dinge kann nur via Medien entstanden sein. Und die verdienen an jeder Katastropenmeldung, nicht an den ruhigen guten Zuständen und friedlichen Umständen.

Denk mal dran, wenn du morgen die Zeitung aufschlägst oder die Glotze anmachst, zwischen Deinen Hundespaziergängen.. 😉


Tunnfish
21. Januar 2014 um 10:27  |  225022

@TT
Was ich in der Opa Grautondiskussion mittlerweile verstanden habe, ist das Kollektivstrafen kontraproduktiv wirken.
Mein Standpunkt dazu ist, dass keine Strafe auch nicht wirkt. Weiterhin meine ich, dass wenn die „Szene“ sich weigert Anordnungen und Reglementierungen von oben zu dulden, sie „intern“ aufräumen“ müssen. @Knüppel und egal wie heterogen die Gruppe der Szenefans sein mag, sie muss sich etwas einfallen lassen, diese Minderheit wie sie gerne genannt wird, wissen zu lassen , dass sie nicht erwünscht ist.

Und genau da liegt das Problem:
Kollektivstrafen werden als ungerecht abgelehnt aber es wird nichts getan um etwas dagegen zu tun.
Wo sind die Transparente auf denen sinngemäß steht, dass Gegenstände aufs Spielfeld zu werfen scheixxe ist und Pyro zünden nicht erwünscht?

Eine Szene die in der Lage ist, ziemlich deutlich zu machen, was sie von DFB und dem Gegner hält, ist nicht in der Lage den „Störern“ klarzumachen, dass sie nicht geliebt sind?

Sorry, Opa und Knüppel, da hakt es, grau Töne hin oder her. Solange die „lauten“ Stimmen der Szene sich nicht von bestimmtem Fehlverhalten klar distanzieren, wird es in der Sache auch keine Lösung geben.


Knüppel
21. Januar 2014 um 10:28  |  225023

@Sir Henry:
Ich binn mir nicht bewusst, irgendwelche Ohren gehauen zu haben. Aber ich antworte gern in Beispielen:

Warum besucht man einen Angehörigen, obwohl er nicht bei Bewusstsein ist?
Warum geht der Spieler mit Kreuzbandriss ins Stadion, obwohl er nicht spielen kann?
Warum geht der Blogger auf Immerhertha.de, obwohl Winterpause ist?

Der Vergleich mit der Familie, ich glaube von @Opa, trifft den Punkt. Allesfahrer leben in Ihrem Verständnis für den Verein, es stellt ihren Lebensinhalt dar.

Das ist auch mir zu extrem, ich verstehe aber diese Hingabe.


Knüppel
21. Januar 2014 um 10:36  |  225024

@sunny: Sorry, aber ich habe die Weisheit mit Löffel gefressen? das vernbitte ich mir.

Und wenn Du meine Argumentation dazu nutzt, mir Gewaltaffinität zu unterstellen, dann liegst Du aber sowas von daneben.

Und wo Du von mir ein „Schuld sind immer die anderen“ gelesen hast, bleibt allein Dein Geheimnis.

Ich bin raus. das ist mir echt zuviel Hardline hier.


Knüppel
21. Januar 2014 um 10:37  |  225025

Nachtrag: „Either you’re with us or with the terrorists“. Schonmal gehört?


Exil-Schorfheider
21. Januar 2014 um 10:41  |  225026

@Sir

Danke für den Link. In der Tat sehr interessant.

@kami

Warum sollten sich Celtic-Fans auch ein Amateur-Spiel der Rangers anschauen? 😀
Die treffen doch maximal im Pokal aufeinander.


sunny1703
21. Januar 2014 um 10:55  |  225027

@tunnfisch

das absurde ist doch, das gesamte StGB ist ein Sammelsurium von „Kollektivstrafen“. wir sollten den Ausdruck jedoch nicht überstrapazieren, denn hinter ihm stecken taten wie Kriegsverbrechen,zb. Oradour-sur-Glane.

@hurdie

Das ist eben nicht so einfach, die hools da draußen sind die Bösen,die prügeln. Die die das machen sind eben auch Ultras und was weiß ich welchen Gruppen noch angehörig.

@knüppel

Um nicht falsch verstanden zu werden, ich finde es gut, dass Ihr hier Eure Sicht der Dinge darstellt, da werdet Ihr mich auch immer an eurer Seite haben, denn es ist wichtig zu verstehen, was die Intentionen auf der Seite organisierter Fangruppen ist.

Nur ohne eine Abgrenzung von bestimmten Individuen in dieser Szenen, und zwar eine Abgrenzung ohne wenn und aber ,werdet Ihr nichts positives erreichen.

lg sunny


sunny1703
21. Januar 2014 um 10:58  |  225028

@knüppel

Sorry, an einer Stelle hätte es heißen müssen, Gewalt nein danke sondern immer ein NEIN , ABER ( nicht ja aber ).

lg sunny


Tsubasa
21. Januar 2014 um 11:08  |  225029

Ich mache gerade Pause. Ich hol mir schnell für das nächste Herthaspiel eine große Pappe. Filtzer habe ich schon und schreib drauf: Ich finde es doof, dass irgendwer von irgendwo Feuerzeuge geworfen hat.


Kamikater
21. Januar 2014 um 11:12  |  225031

@E-S
De steigen gerade mit 20 Punkten Vorsprung in die 2. Liga auf und treffen August nächsten Jahres wieder auf ihre Celtic Freunde. Wie die Zeit vergeht… 😉


Dan
21. Januar 2014 um 11:24  |  225032

@Tsubasa // 21. Jan 2014 um 11:08

Mach es mit noch paar Kumpels, klebt die Pappen zusammen und schon haste eine Aktion.


Tsubasa
21. Januar 2014 um 11:32  |  225033

@Dan: da macht keiner mit 🙂 und im O-Block steht man lieber nicht zu lange auf. Das führt regelmäßig zu Tumulten.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 11:50  |  225034

sunny1703 // 21. Jan 2014 um 10:55

Solche Kommentare erschweren die Dsskussion:
@hurdie

„Das ist eben nicht so einfach, die hools da draußen sind die Bösen,die prügeln. Die die das machen sind eben auch Ultras und was weiß ich welchen Gruppen noch angehörig.“

Hooligans ist eine gänzlich andere Thematik, die (fast) nichts mit Alkoholkonsum im Stadion zu tun hat. Die treffen sich organisiert, um sich auf die Rübe zu hauen. Der Alkohol spielt dabei eine andere Rolle. Die saufen zwar auch viel, aber meist erst hinterher. Besoffen in die „Schlacht“ zu gehen, machst du nicht so oft, da bist du nämlich schnell im Nachteil.

Das muss man vom Vandalismus Besoffener in Zügen und von Pyromanie im Stadion trennen.


sunny1703
21. Januar 2014 um 12:13  |  225035

@hurdie

Zu Alk und seiner Wirkung bei Kämpfen habe ich etwas gestern um 23 Uhr 22 geschrieben. Ich meinte eigentlich nur, es sind eben nicht NUR Hools,die sich prügeln sondern auch andere. Und alle Gruppen findest Du auch im Stadion. Es ist schwer zu trennen, wer was genau was will und dann auch macht.

lg sunny


PSI
21. Januar 2014 um 12:19  |  225036

auch wenn es gerade hier keine Thema ist:
B. Sahar „rennt“ ab sofort für Bielefeld.


Trikottauscher
21. Januar 2014 um 12:21  |  225037

@sir, catro, naneona, sunny et al.: Merci für die aufmunternden Worte oben 😉

@Knüppel, 10:01h
„Die Denke ist hier einfach zu verschieden. Wer ernsthaft fragt, warum Stadionverbotler trotzdem auswärts fahren, weiß nichts, nein gar nichts über die Szene.“.
Du hast Recht, ich kann nicht nachvollziehen, was da in den Köppen mancher vorgeht. Aber mir und anderen deshalb Ahnungslosigkeit per se vorzuwerfen, ist schon dreist. Ich weiß zumindest, dass ich mich i.d.R. tendenziell unbehaglich fühle, wenn ausser mir noch eine Gruppe von Hardcore-Fans im gleichen (da öffentlichen) Verkehrsmittel zu Spielen anreist. Meist in Begleitung von einem Spalier Uniformierter. Je größer die Gruppe, umso rücksichtsloser wird sich da in der Regel verhalten…Und da beginnt beispielsweise schon eine gewisse Form von Nötigung. Oder fühlen die sich etwa von mir bedroht? Einem, der einfach nur ein (gutes) Fußballspiel sehen möchte?


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 12:30  |  225038

Ja aber sunny1703 // 21. Jan 2014 um 12:13
was hat denn ihr „Im Stadion sein“ damit zu tun, was sie hinterher machen.

Hools verhalten sich doch im Stadion eher unauffällig. Die haben doch noch was vor.
Das heisst, eine Prävention im Stadion hat ganz andere Zielgruppen. Deshalb ergibt es m.E. Sinn, Angetrunkene vorher auszusortieren, die im Rausch im Stadion Krawall machen. Das ist aber eben keine Massnahme gegen Hools. Und mal ehrlich, bei dem Bedienungspersonal im Oly kannst du dich doch im Stadion gar nicht betrinken.


Dan
21. Januar 2014 um 12:33  |  225039

@PSI

Danke und hier die offizielle Meldung.

http://www.arminia-bielefeld.de/2014/01/21/ben-sahar-kommt-zum-dsc/


Trikottauscher
21. Januar 2014 um 12:36  |  225040

@sunny, 8:38h
wer sagt denn, dass mich das nicht interessiert? finde es nur nervig, dass @opa mit gefühlten 98% seiner Beiträge immer nur um dieses Thema kreist… Da wird dann so ellenlang diskutiert, dass andere Themen manchmal komplett an den Rand gedrückt werden.
Wäre doch ein gutes Thema für einen eigenständigen Blog. Beispelsweise mit dem Titel: „@Opas Weisheiten“, „Fan oder Nicht-Fan, das ist hier die Frage“, „Opas Märchenstunde“ oder „@immeropa“ 😉


Exil-Schorfheider
21. Januar 2014 um 12:42  |  225041

@tt

„Reisen mit der Mitropa“? 😉

Zum Fan-Kongress ein weiteres Interview:

http://m.11freunde.de/detail/291867?redirected=1


Opa
21. Januar 2014 um 12:56  |  225043

@Trikottauscher: Danke für die Kreativität hinsichtlich meiner Namensvielfalt und sorry, dass meine Beiträge häufig um das Thema kreisen, aber das beschäftigt mich nunmal mehr als Ex-Spieler und Ex-Talente. Und scheinbar interessiert das Thema ja nicht nur mich, wie die Reaktionen zeigen 😉

@Sunny: Wie oft soll ich mich eigentlich noch von Gewalt distanzieren? So lange Du mir unterstelltst, ich würde gemeinsame Sache mit Gewalttätern machen, wird unsere Diskussion leider immer wieder auf recht unsachlichem Grund stehen. Ich übe keine Gewalt aus, ich zünde keine Bengalos im Stadion, ich finde das unkontrollierte Abbrennen sogar falsch. Wenn ich hier manchmal versuche, Euch einen Einblick hinter die Kulissen zu geben, bedeutet das noch lange nicht, dass ich alles töfte finde. Ich wehre mich nur gegen die hier bisweilen vorherrschende „Rübe-ab“-Mentalität gegen „die Kurve“ bzw. „die Fans“, weil ich dann auch betroffen wäre. Bist Du in der Lage zu so einem Minimum an Differenzierung oder überfordert Dich das schon?


sunny1703
21. Januar 2014 um 12:57  |  225044

@TT

Okay, dann habe ich etwas falsch verstanden.

@hurdie

Das haben wir schon mal diskutiert,wo hören Verantwortlichkeiten des Vereins bzw. des Fußballs auf. Grundsätzlich vertrete ich auch deine Ansicht. Das Problem ist aber, dass Investoren und die Medien die bezahlen und damit die werbeträger eins nicht gebrauchen können und das ist eine schlechte Stimmung, schlechte Meldungen. Denen ist es auch egal, ob das bengalos im Stadion oder Prügeleien in Magdeburg, Brandenburg oder Köln sind.

Und damit sind die Vereine wieder mit im Spiel, egal ob im Stadion oder außerhalb.

lg sunny


Tsubasa
21. Januar 2014 um 13:03  |  225045

@sunny: das Magdeburg Beispiel… das haben doch schon mehrere Leute probiert zu erklären. Das Hinkt gewaltig.

Aber ich habs bei Dir aufgegebenen. Schmeiß ruhig weiter alles in einen Topf


Knüppel
21. Januar 2014 um 13:07  |  225046

@tt: Wollte Dir nicht auf den Schlips treten. Wer m.E. jedoch diese Frage stellt, der braucht gewisse Dinge nicht zu diskutieren, weil er die Voraussetzungen nicht kennt.

Und Deine Ausgrenzungsversuche ggü. @opa 12:36 sind auch wenig hilfreich. Auch ich bin normalerweise kein Vielschreiber, aber wenn hier die Verbalkeule gegen „Antiberliner“, „Antifans“ etc. geschwungen wird, dann fühle ich mich zur Äußerung genötigt – auch wenn ich kein intimer Kenner der Szene bin wie @Opa.

Ich bin gegen weichgespülten Fußball! Gegenerbeschimpfung ist unsportlich? Früher nannte man das Heimvorteil. Frotzeln, Schreien, Schimpfen gehören für mich dazu. Scheiße, mir kommen im Stadion teilweise vor Ergriffenheit die Tränen. Weil ich bekloppt bin! Und es gibt noch viel Beklopptere, die dem ganzen noch einen pseodoreligiösen Stempel aufdrücken, was auch mir zuweit geht. Ich lebe in dem Bewusstsein, Hertha in meinem Leben viel mehr Platz einzuräumen, als Ihr zusteht. Aber ich habe es mir nicht ausgesucht. ES hat MICH ausgesucht.

Und mein Pseudonym Knüppel ist übrigens keine Anspielung auf Gewalt, sondern eine Verhohnepipelung meines Namens. Nur prophylaktisch. Und ich bin auch bei Hauereien schon dazwischengegangen, weil ich Gewalt nicht mag. Überhaupt nicht. Nur ist meine Gewaltdefinition eben eine andere als die anderer User.
Ich habe @Sunnys Argument „Pyro/Asthmatiker“ aufgenommen und darüber auch erstmals ernsthaft nachgedacht. Ist ein Punkt! Und obwohl ich KEIN Verfechter von Pyro per se bin, verärgert mich diese Gleichmacherei von Bengalos/Böllern/Ultras/Hools etc. Das ist mir zu kurz gedacht.

Hoffe, das hilft, mich ein wenig einzuordnen.


sunny1703
21. Januar 2014 um 13:08  |  225047

@Opa

Nochmals,ich hatte da vorhin etwas falsch dargestellt. Mein Satz sollte heißen Ihr sagt nicht Gewalt nein danke und das ohne wenn und aber ,sondern gewalt nein danke ABER.

Ich habe um 10 Uhr 55 geschrieben,ich finde es gut, dass ihr das darstellt.

Rübe ab ist aber überzogen dargestellt und auch schon etwas verachtend bei dem grausamen Leid, was in Teilen der Welt passiert, oder soll das leid einiger Pyromanen usw mit dem Schicksal von Millionen von Menschen in Diktaturen und Bürgerkriegsgebieten verglichen werden!?

Sorry aber zum Märtyrer taugen organisierte Fans nicht, auch wenn sicher wie überall in der Gesellschaft Dinge passieren,die nicht in Ordnung sind.

lg sunny


Trikottauscher
21. Januar 2014 um 13:09  |  225048

@E-S
😀
oder „EurOpa-Reisen“

@opa: bitte nicht übelnehmen. ist nur spass… 😉


sunny1703
21. Januar 2014 um 13:18  |  225049

Bereitet Euch schon wieder auf unser Tippspiel vor. Wir haben in der Rückrunde noch einiges zu leisten um den Traum von der Meisterschaft wahr werden zu lassen. 🙂
Meine eigene Leistung war zuletzt indiskutabel, ich hoffe inständig auf das Nachholspiel der Bayern beim VFB und einen Sieg der Münchner ,sonst hätte ich nach 40 Jahren Ergebnistippen, das erste mal an einem Spieltag Null Punkte.

Also ab Freitag wieder auf ein Neues!!!

lg sunny


Trikottauscher
21. Januar 2014 um 13:19  |  225050

@knüppel, 13:07h
„ausgrenzungsversuche“?
ich würde es eher „eingrenzungsversuche“ nennen. aber ich bin jetzt erstmal raus aus dieser endlos-debatte…

zurück zum @fußball
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/598196/artikel_polyvalente-kartoffel-will-in-berlin-bleiben.html
wäre schön, wenn schelle verpflichtet werden könnte…


sunny1703
21. Januar 2014 um 13:21  |  225051

Treffen am Sonnabend.

Ich werde auch dabei sein, wer kommt noch? Und wann jetzt? Ab 15 Uhr oder vor dem Hertha Spiel?

PS: Herthabscberlin, DANKE für die Organisation!

lg sunny


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 14:44  |  225067

sunny1703 // 21. Jan 2014 um 12:57

Ich werde es überzeichnen. Der Disclaimer wird zwar nicht helfen, aber in kleinste Details zu gehen, hilft der Diskussion nicht weiter und überhaupt habe ich auch keine generellen Lösungen.

Also ich überzeichne!

a) Die Vereine müssen noch mehr tun. Das schliesst besser geschultes Einlasspersonal ein, ggf. müssen sie zusätzliches Polizei-Personal zur Durchsetzung des Hausrechts bezahlen. Disclaimer! Ich weiss nicht, ob es realisierbar ist, aber ich stelle mir z.B. i) spezielle blockbezogene (Risikoblöcke) zusätzliche Einlasskontrollen mit ii) personalisierten Eintrittskarten vor. Eventuell müssen iii) Risikoblöcke (z.B. Gästeblöcke durch bauliche Massnahmen verkleinert werden (Zugang für nur jeweils 300-400 Personen), so können dann Pyroaktionen schon mal auf eine kleine Personenanzahl eingeschränkt werden. Dies verbunden mit Zuckerbrot und Peitsche (Verbesserung von Konditionen, Preisen etc. für die braven, Sanktionen (Verbot von Bannern, Spieltagssperren, Preiserhöhungen, etc) für die „Bösen“). Diskussion und Kommunikation zwischen Vereinen und Fangruppen gilt es natürlich intensivieren. Massnahmen besprechen und wenn möglich einvernehmlich beschliessen.

b) Vandalismus bei An- und Abfahrt ist ein Ding der Staatsgewalt, aber auch hier muss der Verein mitbezahlen und zusätzliches Kontingent und Kosten bezahlen, z.B. verstärkte Zugbegleitungen. Wer Gewalt ausübt oder zerstört, gilt aussortiert. Deeskalation, aber klarer Zugriff bei unakzeptierbaren Verhalten. Es wird Kollateralschäden geben, hoffentlich wenige. Ich denke an eine Art „Schnellgerichte“ mit saftigen Ordnungsbussen und Ausnüchterungsverwahrung, Meldung an den Verein, Einzug von Dauerkarten etc.

c) Hooliganismus hat nichts mit dem Verein zu tun. Diese Leute gehören der Gerichtsbarkeit überstellt.

Klingt nach Law and Order und ein bisschen Sippenhaft, ist aber nicht (nur) so gemeint. Die Massnahmen unter a) und b) können m.E. auch die Eigenverantwortung von Fangruppen stärken. Einschreiten von vielen bei Verfehlungen einiger, um auch die eigenen Interessen als Fangruppe zu wahren. Isolierung der „Idioten“. Vielleicht muss sogar der Verein den Verkauf von Dauerkarten in bestimmten Blöcken reduzieren, damit Leute ggf. sich von ihrem Block distanzieren und kostenneutral wechseln können.
Nichts von diesen Massnahmen soll den „wahren“ Fans ihren Spass am Stadionerlebnis nehmen. Zusätzliche elektronische Einlasskontrollen sind doch heute ein Klacks.

Ich habe lange überlegt, ob ich es abschicke, es klingt mir selbst zu hart. Es soll auch andere begleitende Massnahmen nicht ausschliessen.

Ich trau mich, bin dann aber mal lieber bis abends weg. Ich muss noch einen Bericht zum Rauschtrinken in der Schweiz schreiben 😉


sunny1703
21. Januar 2014 um 15:39  |  225085

@hurdie

danke für Deine ausführliche Ausführung! 🙂

lg sunny


Knüppel
21. Januar 2014 um 15:50  |  225087

@hurdie:

Teile Deine Einschätzungen.

Zu Deinen praktischen Tipps: kleinteiliges Aufteilen der Kurve mit personalisierten Karten und „Blockzwang“ wird darum problematisch, da viele OFCs / Fangruppen dann aus rein logistischen Gründen nicht mehr zusammenstehen könnten, was ja z.T. gewollt ist (so verstehe ich das). Da ist dann das Theater vorprogrammiert, das Problem gibt es doch gerade beim FCB mit den „neuen“ Drehkreuzen, oder gibt es da was Neues? M.E. haben da mehrere Gruppen ihren Support eingestellt.


21. Januar 2014 um 16:54  |  225101

ich bin in allen Punkten bei @ hurdis für mich ausgewogenen Punkten. Kommt leider ( nein, nicht leider) vor meinem im Kopf bereits formuliertem “ Brainstorming“ , der jetzt fast überflüssig geworden ist. Ich gucke mal nach Ergänzungen:
– Nein, Alkohol spielt bei organisierten Keilereien höchstens untergeordnet ne Rolle.
– bei unorganisierten, spontanen aggressiven Ausbrüchen jedoch eine überragende .
– nicht zu vergessen: die Angesoffenen, die extrem provozieren und andere mitreißen ..
– ohne Alkohol als Schmiermittel , haben viele weniger Spass. Ist man angesoffen, grölt man zum Nachbarn anfeuernd..wenn der dem doofen Schiri ein Feuerzeug an dessen blöde Birne feuert. Andere finden es schlicht nur geil, weil der Wurf so gut war..
– die vielbeschworenen Erstzfamilie..klar, geht es ( nur) darum. Aber ist das alleine schon Grund für. ein Prädikat „besonders wertvoll“?
– Alkoholverbot im Stadion halte ich für nicht sehr sinnvoll. Lightgetränke fand ich ganz ok, vom Ansatz her. Das dauert einfach, davon besoffen zu werden..
– Krawallmachern und agressive Angesoffene nicht in‘ s Stadion zu lassen, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Eigentlich keiner Rede wert. Man bedenke nur, was das als “ Zeichen“ als “ Geste“ wirklich bedeutet.
– Die Fanszene solidarisiert sich untereinander. Das ist doch ganz normales Verhalten. Aber muss das deshalb dasPrädikat “ besonders wertvoll“ erhalten?
– ich habe Schwierigkeiten mit Menschen, die über Ausgrenzung reden und selbst permanent am Ausgrenzen sind..
als jemand, der mit etwas über 20 seine Diplomarbeit zum Thema “ Sucht“ hatte, jahrelang “ im Thema“ , im Sinne von “ sehr dicht und vielfältig“ , war ,und seit mehr als. 25 Jahren Alkohol ausschenkt..erlaube mir ne kleine, nicht zu steile These:
– die Angst über Alkohol zu reden, liegt auch daran, dass viele Insider wissen, dass “ die Familie“ ohne dieses Schmiermittel eben recht schnell auseinanderbröseln könnte, dass , genauer betrachtet, bestimmte “ Fahrten“ mehr Sauftouren, ala Ballermann, Vatertag etc sind. Nimm diesen Gruppen das Fläschen, passiert nicht selten das, was beim Ziehen des Stöpsels in der Badewanne passiert..der schöne Schein endet bitter.-
– Vergleiche mit Oktoberfest ( gruselig, das Gesaufe dort. Und bigott ohne Ende)..Silvester völlig andre Baustelle..sind substanzlos. Appel und Birne ergeben Im Bestfall einen guten Obstler, taugen aber nur bedingt zum guten Vergleich für Gemeinsamkeiten.
– Flatrate- Touren , wie sie in Berlin angeboten werden. Touris in Bollerwägen durch die Stadt saufen und kotzen zu lassen..gehört für mich auch endlich politisch geregelt. ( falls mir jemand wieder mit einer persönlichen Frage aus dem Sattel helfen möchte).
Jeder, der gestern argumentierte mit Worten , wie: “ willst du dich dann mal da hinstellen, und einem Besoffenen den Zutritt verbieten? sagt doch auch dies: “ ja, diese Typen sind ziemlich aggressiv, wenn man denen zu nahe kommt. Da sollte man aufpassen“ und unsere Antwort darauf soll sein: “ ok, dann lassen wir sie lieber mal rein, bevor noch ein Unglück passiert“
Für mich ist das ein Kneifen vor der Verantwortung, das sog. “ St. Florians- Prinzip“ Der nächste,der sich aufregt, weil ihm der stolpernde Betrunkene einen Becher Bier in den Schoß schüttet, kriegt dann eben gepflegt was auf‘ s Maul. Und jeder, der sich darüber wiederum aufregt, mag anscheinend “ weichgespülten“ Fussball..?
// Glaube eher, es geht in diesem Fall um weichgespülte Birnen..?//
Ich habe aus dieser Diskussion gelernt, dass es mir nach wie vor kaum möglich isft, mit “ Aktivisten“ zu diskutieren. Das war vor 30 Jahren so und heute noch immer. Egal, für was sich vehement eingesetzt wird. Ob für den Weltfrieden oder die ureigenen Belange ( Spass haben)An diesem Punkt lernen die nicht dazu und ich offensichtbar auch nicht. Inkompatibel, nennt man das wohL.Outing: ich mag grosse Gruppen nicht. Sie sind nie das, was sie vorgeben zu sein.


Exil-Schorfheider
21. Januar 2014 um 17:10  |  225102

@knüppel

Die „Drehkeuz“-Affäre ist doch das beste Beispiel für das Selbstverständnis der Ultras.
Meiner Meinung nach ging es dem Klub darum, eine Überfüllung des Blocks zu vermeiden, weil Leute eingeschleust worden sind, die keine Karte für diesen Bereich hatten. Weil man nun beleidigt ist, tanzt man dem Klub auf der Nase rum und stellt den Support ein. Sorry, ist für mich überzogen und falsches Selbstverständnis der „Organisierten“.


Knüppel
21. Januar 2014 um 17:30  |  225108

@apo: Hoffe inständig, dass Du mit den Zitaten und Vermutungen bzgl. „Ausgrenzen“ und „Weichspül“ nicht mich meinst. Da ziehst Du mir einen Schuh an, der mir nicht passt. Ich grenze weder permanent aus noch schütte ich andere mit Bier voll noch heiße ich das gut. Wenn Du denkst, dass das gemeint war, geht Deine Phantasie mit Dir durch.

@Exil: ich kenne die offizielle Begründung. Wenn der FCB sich das stimmungsmäßig leisten kann…bitteschön. Hören wir eben wieder nur die Gäste, ist mir Recht.

Und wieder mal Letzter 🙂 .


21. Januar 2014 um 17:41  |  225113

Ursula // 20. Jan 2014 um 17:59

Ganz knapp @ sunny, war mit den Hunden
in der Murellenschlucht joggen und habe
mich drei Mal “hingelegt”, aber Glück
gehabt, nur “blaue Flecken”…

@Ursula,

zum Glück biste nicht auf eine Wilmersdorfer Witwe gefallen. Na das gäbe erst Flecken. 🙂


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 17:52  |  225119

Knüppel // 21. Jan 2014 um 15:50

Ich bin mir bewusst, dass vieles was ich sage (z.B. Schnellverfahren) nicht einfach und schnell machbar sind. (Es gibt aber für alles in anderen Bereichen Beispiele).

Wichtig ist für mich die Reversibilität (Umkehrbarkeit) der Massnahmen, aber auch das „in die Verantwortung nehmen“ aller Beteiligten.

Was heisst das?

Mal angenommen, man könnte durch geeignete Massnahmen (Gittertrennwände o.Ä. unter Berücksichtigung von geeigneten Fluchtwegen etc.) kleiner Blöcke unterteilen:

Zuckerbrot: Wir geben euch nebeneinanderliegende Blöcke. Wenns läuft, bleibt es dabei und wir heben die Trennung schrittweise auf. Wenn nicht, bekommt ihr nicht mehr angrenzende Blöcke. Ganz davon abgesehen, kann ich mir kaum vorstellen, dass man mit mehr als 300 Personen interagieren kann.

Aber Prinzip: Auch der Fanclub wird in die Verantwortung genommen.

Mir geht es mehr um das Prinzip, Polizei, Verein und Fanclubs zu einer Beteiligung und Verantwortung bei den Massnahmen zu bringen.

Sind es wirklich nur wenige, wird der Fanclub selbst bald steuernde Massnahmen ergreifen.

Das Ganze wird eh‘ wichtiger bei Auswärtsspielen. Welches Interesse sollte die Heimmanschaft haben, kuschelige Zonen für Fanblöcke zu schaffen?


Opa
21. Januar 2014 um 19:10  |  225139

Ich finde es bemerkenswert, wie schnell hier wieder Themen zu einem trüben Cocktail zusammengerührt werden, die eigentlich schon geklärt schienen.

@apos Beschreibung vom Einlass-Szenario spricht Bände. Mit Volltrunkenen, die bereits heute (!) am Einlass aussortiert werden, solidarisiert sich heute schon (!) i.d.R. keiner, daher sind beide Aussagen absurd, sowohl die Forderung nach Aussortieren als auch die Furcht vor Solidarisierung. Diese Form der Argumentation, lieber @apo, macht eine Diskussion mit Dir tatsächlich kaum möglich. Während Du anderen an anderer Stelle immer das Prinzip „die anderen sind schuld“ vorwirfst, agierst Du selbst so. Das mag sehr authentisch sein, führt aber zu nichts und ich lasse mich davon auch nicht provozieren. Und Vergleiche mit anderen Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest sind sehr wohl legitim, weil sie als Maßstab dienen können, über welches Ausmaß an Problem wir uns hier die Köpfe heißreden. Gemessen am Oktoberfest dürften wir nämlich eigentlich keine Debatte über Gewalt oder Alkoholexzesse führen. Das Campaigning in Sachen der „sog. Fußballgewalt“ hat bei Dir jedenfalls tiefe Spuren hinterlassen, doch der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. Damit wir uns richtig verstehen: Ich kann gut damit leben, dass Du eine völlig andere Meinung hast. Ich kann aber nicht damit leben, wenn Du offensichtliche Tatsachen negierst und so tust, als gäbe es das heute nicht schon.

Zu @hurdies Katalog: Bei den Überschriften
a) Die Vereine müssen mehr tun
b) Vandalismus bei An- und Abfahrt muss bekämpft werden
c) Hooliganismus hat nichts mit dem Verein zu tun
dürfte wenig Dissenz bestehen.

Bei der konkreten Ausgestaltung aber schon eher, weil es dabei meist etwas komplizierter wird. Aber das ist im Leben mit Detailfragen immer so. Wenn Interesse an einer inhaltlichen Diskussion besteht, gern, aber so offensichtlich unumsetzbare Forderungen wie Polizei als bezahlter Dienstleister sind Wendt´sches Niveau und dieser Diskussionsrunde nicht würdig.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 19:32  |  225150

@Opa,

ich bin an einer ernsthaften Diskussion immer interessiert. In diesem Fall sogar marginal beruflich.

Aber bitte konkrete Vorschläge, nicht nur: geht nicht.


Opa
21. Januar 2014 um 20:09  |  225159

@hurdie: Was machst Du denn beruflich?

Konkrete Vorschläge (in der Reihenfolge Deiner Themen) in Stichworten:
Zu a)
– Mindeststandards für qualifizierten Ordnungsdienst in den Stadien
– Großzügige (!) Regelung, was ins Stadion darf und was nicht (Doppelhalter, Schwenkfahnen, Konfetti etc.). Jedes Verbot reizt.
– Reine Täterbestrafung, keine Kollektivstrafen
– Entkopplung von zu bisweilen falscher Solidarisierung führenden Konfliktfeldern (Stadionverbotsrichtlinien, Pyro) und aufrichtiger Dialog. Hier gibt es nach meinem Eindruck derzeit tatsächlich ein ganz klein wenig Bewegung.

Zu b)
– Mehr Sonderzüge in Eigenverantwortung (!) der Fans mit einer handhabbaren „Fehlertoleranz“. Es gibt Fanszenen, die sehr, sehr gute Erfahrungen damit gesammelt haben und die weitgehend vorfallsfrei auf diese Art und Weise reisen. Auch Schäden in den Reisebussen, die regelmäßig von Fanclubs organisiert werden, halten sich in Grenzen. Diese Eigenverantwortung zu stärken, gleichzeitig den Fan- vom Reiseverkehr abzukoppeln, dürfte für eine sehr vielschichtige Entspannung sorgen, von deutlich weniger Bedarf an Behelmten mal abgesehen.

Zu c)
– Ist m.E. kein Thema, welches der Fußball allein lösen kann und auch zu vielschichtig, um eine Lösung als Stichwort zu haben. Die Ursachen sind u.a. in einer Mischung aus gesellschaftlicher Akzeptanz von Gewalt (Boxen, Kickboxen, Ultimate Cage Fight etc., aber auch familiäre Gewalt), der Sehnsucht vieler Menschen nach einem Abenteuer und dem Adrenalinkick (z.B. auch Fallschirmspringen), einem latent vorhandenem Machismus sowie Identifikationsprozessen bei (nicht nur jungen) Männern zu suchen, denen es in einer Welt mit diversitären Familienbildern zunehmend schwerer fällt, eine Rolle zu finden (und noch tausend andere Dinge). Das kann der Fußball allein nicht lösen, da hilft auch keine Ausgrenzung allein, da gilt es eine Vielzahl an Stellschrauben zu finden, die von „reguliertem“ Hooliganismus als offizieller Sportart (als Halbzeitshow?) über alternative Angebote an Anerkennung bis hin zu repressiven Maßnahmen reichen. Die richtige Einordnung von Fallzahlen spielt dabei übrigens auch eine Rolle.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 20:26  |  225162

Ok, arbeiten wir das mal ab. Ich mache das in separaten Posts, dann kann man besser konkret auf die jeweiligen Posts eingehen.

Zu a)
– Mindeststandards für qualifizierten Ordnungsdienst in den Stadien

Das ist exakt, was ich sage!

– Großzügige (!) Regelung, was ins Stadion darf und was nicht (Doppelhalter, Schwenkfahnen, Konfetti etc.). Jedes Verbot reizt.

Solange es nicht Pyro ist könnte ich mit leben. Solange die das in der Kurve unter sich ausmachen, wenn die anderen bei Schwenkfahnen nichts mehr sehen, auch ok. Ich würde das nicht wollen. Ich gehe hier zum Eishockey (Fussball ist nicht wirklich in Lausanne) und es nervt mich, dass ich ständig um Fahnen rumgucken muss.

– Reine Täterbestrafung, keine Kollektivstrafen

Das wäre das Ideal, aber solange Täter durch Schutz hinter Fahnen/Banner beim Umziehen/Maskieren geschützt werden, schwierig durchzusetzen. Ebenso der Punkt jetzt mal eine Hundertschaft in den Block zu schicken, um „den Täter“ rauszusuchen. Ich setze auf Entsolidariserung durch Belohnung. Wer als Gruppe, die schwarzen Schafe mit in Schach hält, soll Privilegien bekommen.

– Entkopplung von zu bisweilen falscher Solidarisierung führenden Konfliktfeldern (Stadionverbotsrichtlinien, Pyro) und aufrichtiger Dialog. Hier gibt es nach meinem Eindruck derzeit tatsächlich ein ganz klein wenig Bewegung.

Ich bin für Entkoppelung von Solidarisierung, aber das ist nicht der Fall. Bisher versuchen die Fangruppen noch immer allumschliessend zu sein.

Die Frage hier ist das wie? Mein Weg geht tatsächlich ein wenig über mitgefangen, mitgehangen, aber ich plädiere für Belohnung bei Ausstieg. Fangruppen können nicht für Entsolidarisierung plädieren, wenn sie nicht bereit sind, im Block dagegen zu arbeiten. Das ist Moment noch das Argument: wir können und wollen nicht gegen die Abweichler vorgehen. Das muss sich m.E. massgeblich ändern. M.E. wird sich das nur ändern, wenn Mitläufer/Schützer von Aktionen die Gefahr des Mitgehangens verspüren. Ich rede hier nicht von Knast oder so. Aber was gab es für eine Aufruhr, als die gesamte Kurve (Stuttgart?) ausgesperrt worden ist. Klarer abgegrenzte Blöcke vermindern das Risiko, weil du gezielter (obwohl noch nicht auf Einzeltäter gerichtet) vorgehen kannst.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 20:35  |  225163

ad b)

Halte ich für einen guten Vorschlag. aber zu organisieren von Fangruppen (Einbindung) mit den ggf. verbundenen Kosten und ggf. Konsequenzen (Haftbarmachung für Schäden durch den Organisator (Fanclubs). Wäre ich schwer dafür, aber ich befürchte, das Risiko wird kein FInclub eingehen. Auf wen willst du also die Kosten abwälzen?

Ich würde es auf den Verein abwälzen, mit der Kosnsequenz, dass bei Schäden/Randale der Zug gestoppt wird und die Beteiligten zur Kasse gebeten werden. Also: kleine Züge mit der Möglichkeit diese ggf. schon bei der Anreise zu kontrollieren/nicht weiterfahren zu lassen. Feste Sitzplätze mit Haftungspflicht für die Abteile. Lass die Züge einfach 2-3Mal nicht ankommen, die Dynamik in den Abteilen wird sich gegen die Krawallmacher richten.


21. Januar 2014 um 20:39  |  225164

@ Opa zu deinen Ausführungen betr @ mich, hänge ich mal den Mantel des milden Schweigens..
b) gefällt mir ganz gut
c) da bin ich raus und überlasse anderen, geduldigen Menschen den Part. Irgendwie bin ich da raus. Deshalb bin ich Wirt geworden und diskutiere diese Dinge nicht mehr gerne kontrovers.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 20:42  |  225165

Zu c)
– Ist m.E. kein Thema, welches der Fußball allein lösen kann

Soweit bin ich dabei.

Der Rest is m.E. (mit allem Respekt) Quark (huhu Apo)

Das ist kein „gesellschaftliches Problem“ für dass es einen allgemeinen populationsbezogenen Präventionsansatz gibt. Diese Leute müssen spezifisch rausgefischt werden und dann therapiert werden. Wie man das (Therapie) macht, ist sicherlich stufenbezogen. Bei einigen dummen Mitläufern dürfte Unetrsuchungshaft mit ggf. Geldstrafe reicehn. Bei Wiederholungstätern wird eine eher langfristige Therapie notwendig werden. Dabei bin ich dann absolut für Resozialiserungsmassnahmen.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 20:58  |  225168

Sorry, nicht genug die eigene Schreibe gegengelesen. Scheint mir aber noch verständlich zu sein. Sonst nachfragen, bitte.


Opa
21. Januar 2014 um 21:09  |  225170

@hurdie: Danke für Deine Ausführungen, wenn ich auch einiges zu drastisch oder zu theoretisch finde.

a) Die Teilplatzsperre gegen Stuttgart hat die ziemlich heterogene Ostkurve eher zusammengeschweißt als entzweit, was u.a. auch an der medialen Hetzjagd (Stichwort Latten und Eisenstangen) lag. Egal wie groß oder klein Du Straf- oder Belohnungscluster schneidest, so lange das kollektiv erfolgt, hast Du einen Solidarisierungseffekt. Wilde Stiere beruhigt man, indem man zahme Ochsen in die Arena treibt.

b) Daher schrieb ich ja von einer handhabbaren Fehlertoleranz, sprich einer für Fanclubs handhabbaren Haftungsgrenze. Das sind doch aber eher technische Fragen, im Zweifel kann der Verein bei der Gründung einer Haftungskörperschaft oder dem Finden einer bezahlbaren Haftpflichtversicherung behilflich sein. Soweit ich informiert bin, soll das Thema auf den nächsten Regionalkonferenzen vertieft werden. Man muss also weder den Zug stürmen noch Kollektiv Abteile in die Sippenhaft nehmen. Begründung s.o.

c): Quark? Ich hab ja geschrieben, dass das ins Unreine gedacht und sehr komplex ist. Und Gewalt ist mindesstens genauso ein gesellschaftliches Phänomen wie Alkoholismus

d) Die Frage, was Dich beruflich an dem Thema interessiert, hast Du noch nicht beantwortet.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 21:37  |  225171

Opa // 21. Jan 2014 um 21:09

So macht mir das Spass. Alle anderen können ja weglesen, ist ein toter Fred.

Generell: das Problem der Prävention ist es zwischen universeller, selektiver und indizierter Prävention und den entsprechenden Massnahmen zu unterscheiden, ggf. nachlesen Wikipedia tuts.

Ich bin in dem Bereich Alkohol im Stadion generell gegen universelle Massnahmen. Es ergibt keinen Sinn alle Stadionbesucher mit Alkoholverboten zu bestrafen, wenn man indiziert Leute treffen will.

Das Problem ist, das du oft indizierte Leute nicht errreichst, ohne selektiv andere mitleiden lassen zu müssen. Ein kleines Beispiel. Was in der Alkoholprävention wirkt, ist Erhöhung von Preisen. Damit triffst du alle, selbst die die sogar für die Gesundheit vorteilhaft trinken. Du kommst halt and die „wirklich Wichtigen“ nicht anders ran. Anderes Beispiel: Du kannst 100 Millionen für Plakatkampagnen gegen übermässigen Alkoholkonsum ausgeben. Sie sind verschwendet, du erreicht mehr mit Preiserhöhungen. Kurz was will ich sagen: Manchmal sind nur Massnahmen mit Kollateralschäden erfolgreich, und manchmal ist reden und Information geben schlichtweg ineffektif.

ad a) hier geht es mir eben nicht um den Unsinn, dass sich Massen solidarisieren weil sie mitverhaftet worden sind, sondern, dass man die ggf. mitverhaftete Gruppe (notwendige Kollateralschäden) durch die Massnahmen soweit wie möglich einschränkt, um dort zukünftig im engeren Kreis eine Gegenreaktion/Mitarbeit zu erzeugen. Einfach gesagt, lass die Kumpels den Idioten, der über den Zaun steigen will, festhalten „Mensch denk nach, tust du das, bekommen wir alle hier im Block eine Strafe“

b) bin ich wieder einverstanden. Zum Problen der Sippenhaft siehe universelle, indizierte und selektive Prävention.

c) Quark! Ich habe versucht, das nett zu umschreiben. Es war nicht böse gemeint. Hooliganismus ist KEIN Problem wie Alkoholismus. Das kann man überhaupt nicht gleichsetzen.
d) Tut hier nicht zur Sache. Was Fanproblematik im Fussball in und ausserhalb des Stadions betrifft, bin ich weniger Experte als du und möchte so behandelt, gesehen und diskutiert werden.


sunny1703
21. Januar 2014 um 21:39  |  225173

@Opa
Also nach Kollektivstrafe nun auch noch Sippenhaft, wann kommen Gaskammern? Mediale Hetzjagd,wilde Stiere, sorry, aus dieser Diskussion trete ich jetzt auch raus, eins kann ich Dir aber versichern, so schaffst Du kein Verständnis, schalte mal einige Gänge runter, es geht um abgedrehte Fußball“fans“ und nicht um Gesellschaftsveränderer.

@hurdie

Die Folge dessen,was Du da vorschlägst, wären enorm gesteigerte Eintrittspreise, der sicher einige Fangruppen, schon aus finanziellen Gründen den Zutritt ins Stadion verwehrt. Eventuell erübrigen sich dann die ganzen anderen Maßnahmen. Wir sind aber einer Meinung, kehrt nicht endlich Vernunft ein, wird es zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen personifizierte Kartenabgabe ua.) kommen …….und zu höheren Eintrittspreisen.

lg sunny


21. Januar 2014 um 21:46  |  225175

@ Opa: durch @ hurdis ad a) bin ich erst darauf gekommen, wie du mich im Punkt “ Solidarisierung“ verstanden haben könntest..ich meinte es exakt so, wie @ hurdis hypothetisches Beispiel es aufzeigen möchte.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 21:57  |  225177

sunny1703 // 21. Jan 2014 um 21:39

Solltest du davon ausgehen, dass etwas getan werden muss, kommst du einfach nicht darum herum, das es Konsequenzen hat. Erhöhte Preise sind eine wahrscheinliche Konsequenz.
Was ist die Alternative? Nichts tun?


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 21:58  |  225178

bitte ggf zwischen dass und das geeignet wählen. Horror! Sorry.


21. Januar 2014 um 22:02  |  225180

Die Regulierung über die Preise hatte ich gestern übrigens mehrfach angedeutet..in der Hoffnung, dass sich dieses vermeiden liesse. Dann, wenn die “ vernünftigen Fangruppen“ mit den jenen, die eher auf Party um jeden Preis und manchmal eben etwas mehr ( Fahnenmasten., Pyro )Bock haben. .einwirken könnten und/ oder sich von den Gewaltbereiten eindeutig separieren , gedanklich und physisch.. Ich sehe da bisher aber nur ein Denken in eine Richtung ( Einbahnstraße ?)
im Grunde, da bin ich überzeugt mittlerweile ( auch durch die Diskussion seit gestern) , wird es kommen, dass bald nur die Mittelschicht zum Fussball gehen wird. Das fände ich schade. Vielleicht bin ich zu naiv für diese Welt. und vielleicht werden ja Hooli- Games in Halbzeitpausen nachgefragt. oder ne Runde “ War Zero“ auf dem Maifeld.


21. Januar 2014 um 22:08  |  225181

edit: natürlich wird so etwas nachgefragt..Nachgefragt wird so einiges an Skurrilem..Ich schaue mir jetzt konsequenterweise das Menschenversuchsllabor in Australien an.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 22:11  |  225184

apollinaris // 21. Jan 2014 um 22:02

Ich bin da deiner Meinung. Vermeiden lässt sich das nur, und das werden sie nicht gerne hören, wenn die Fangruppen eine stärkere Selbstregulierung übernehmen (wollen).

Anders als du bin ich nicht der Meinung, dass (?) das (?) nicht vermeidbar ist. Ich glaube die Fangruppen sind noch in der Zeit der falschen Solidarisierung. Je schneller sie diese überwinden, desto eher kann man das Szenario der „nur“ Mittelschichtsfussballgucker vermeiden. Solange aber Fehlverhalten im Sinne einer falscher Solidarisierung akzeptiert und verniedlicht wird (Alkoholverbote Sylvester), desto eher werden andere die Grnzen setzen,die unausweichlich in Preiserhöhungen führen werden.


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 22:14  |  225185

Das Menschenversuchslabor ist eines der interessantesten Feldexperimente im Fernsehen.


sunny1703
21. Januar 2014 um 22:24  |  225187

@hurdie

Auch meine Einschätzung geht Richtung verteuerter Eintrittspreise.

lg sunny


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 22:33  |  225191

sunny1703 // 21. Jan 2014 um 22:24
Meine Einschätzung geht dahin, dass dies die Fanclubs selber in der Hand haben.


jenseits
21. Januar 2014 um 22:38  |  225193

Was ist das für eine Sendung mit dem Menschenversuchslabor in Australien?


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 22:51  |  225194

jenseits // 21. Jan 2014 um 22:38

Ich bin ein Star, holt mich hier raus.

Iich schääme miiich. Aber ich finds genial.

Wie Leute, die mit einem Ziel, ihren Promi-B Status hochziehen zu wollen, nach 2 Tagen in dem Gruppenstress fast jegliche Masken fallen lassen müssen, genial.

Ich will da mal mit Apo hin. Das gäbe Showtime vom Besten. 😉


21. Januar 2014 um 22:54  |  225195

@ hurdi: offenbar waren wir uns selten ähnlich einig. Die Hoffnung gebe ich natürlich nicht so schnell auf. Ich bin halt auch gerne etwas theatralisch.
@jenseis: das Dschungelcamp. dieses Jahr bisher etwas ..schwächer zusammenstellt.


21. Januar 2014 um 22:56  |  225196

@ hurdi: ähm, sehe grade, wie krumm das klingt.. angekommen 😉 ?


jenseits
21. Januar 2014 um 22:57  |  225197

Ach so, das. Danke, @hurdie.

Ich glaube, ich habe das noch nie gesehen. Vielleicht kann ich auch den Sender gar nicht empfangen. Aber wenn Du sagst, es sei genial, zumindest interessant oder amüsant, werde ich es mir demnächst mal angucken. Ist wahrscheinlich beinahe eine Bildungslücke. 😉


21. Januar 2014 um 23:00  |  225198

@ hurdi: du findest das auch genial?? ich seit Jahren … hatte vor drei Jahren im Tagesspiegel nen outing, das mir viel spam ins Haus spülte…Wir beide im Camp..könnte heftig ausgehen 🙂


21. Januar 2014 um 23:02  |  225199

@ jenseits: man sollte es sich länger antuen, sonst bekommst du die Dynamik nicht mit. So, mal reingucken..dürfte eher verstörend wirken j:lol:


21. Januar 2014 um 23:03  |  225200

die erste Woche und die zweite..sind im Grunde zwei verschiedene Sendungen..


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 23:06  |  225201

@Jenseits es ist RTl.

Das zu gucken, ist offiziell peinlich. Darf man nieee zugeben.

Man darf das nicht „1-mal“ gucken, dann ist es furchtbar; man muss es immer gucken. Die Entwicklung der Charaktere ist ein Schauspiel. Die Lügen, die Intrigen aber vielmehr wie die Masken fallen. Genial aber wirklich peinlich.

Ich gucke das immer. Ganz schlimm, tu das nicht. Ist eh‘ zu spät. Du kommst nicht mehr rein.

@Apo alles im grünen Bereich.


jenseits
21. Januar 2014 um 23:07  |  225202

@apo

Dann wird es wohl eher nix. Ich habe gerade nachgesehen: das läuft auf rtl. Den Sender habe ich nicht.

Aha. Erste und zweite Woche. Sacht mir nichts. 🙂


jenseits
21. Januar 2014 um 23:11  |  225204

@hurdie

Danke für Deine Fürsorge. 🙂

Aber wie Du siehst, bin ich alleine der technischen Voraussetzungen wegen nicht gefährdet.

Sollte ich mal Fragen haben, kenne ich ja nun die Experten hierfür. 😉


hurdiegerdie
21. Januar 2014 um 23:17  |  225206

jenseits // 21. Jan 2014 um 23:11

Da kannste nicht mitreden, oder weisst du warum „der Wendler“ weg ist und danach am nächsten Tag weder mitmachen wollte?

Weisst du überhaupt, wer „der Wendler“ ist?

Nee, nee, so einfache Anbiederungen gehen gar nicht 😆


jenseits
21. Januar 2014 um 23:26  |  225207

@hurdie

Doch. Na klar weiß ich, wer der Wendler ist!

Damals konnte ich noch DSF bzw. sport1 empfangen und es gab da nachts so eine ganz lange Werbesendung. Eine Stunde oder so und jede Nacht!

Traue keinem über 30!


21. Januar 2014 um 23:30  |  225208

tja, @ jenseits..da fehlt dir der input. Larissa muss man erlebt haben ( ich mag die noch) ..den Wendler muss man heulen gesehen haben..und den Kommissar vom Tatort muss man beobachten können.. 🙂 dat braucht Zeit ..

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