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(Seb/ub) –  Spiegel Online hat Hertha den Überraschungseffekt weggenommen. Der Vertrag mit dem seit Jahren gesuchten Investor ist perfekt. Die Private-Equity-Firma KKR (Kohlberg, Kravis Roberts & Co) aus New York steigt  beim Hauptstadt-Klub ein. Gut 60 Millionen Euro beträgt die Summe. Die Zusammenarbeit ist zunächst für sieben Jahre ausgelegt. Das Geld wird Hertha nicht nur in einen Spielertransfer nach dem nächsten investieren. Vielmehr will Hertha die Summe nutzen, um einiges im eigenen Finanzsektor umzubauen.

Finanzgeschäftsführer Ingo Schiller hat den Deal  der Morgenpost bestätigt.

Der LIVETICKER

16.34 Uhr: Ende der Pressekonferenz.

16.32 Uhr Schiller: Der Vertrag mit KKR ist unterschrieben und rechtskräftig.

16.30 Uhr Schiller: Wenn wir jetzt mit diesem Schritt den Verein entschulden, und andere Mittel freisetzen, haben wir auf Dauer mehr Mittel für den sportlichen Bereich.

16.29 Uhr Schiller: Es gibt keine Regelung, dass die Anteile an den Hertha-Aktien nach sieben Jahren enden. Es gibt die Möglichkeit, dass KKR seine Anteile verkauft. Es ist vertraglich vorgesehen, dass der Hertha e.V. dann ein Vorkaufsrecht hat.

16.27 Uhr Schiller: Dieser Deal mit der KKR braucht nicht die Zustimmung der Mitglieder. Wir sind aber der Überzeugung, dass dieser Vertrag die breite Zustimmung der Mitglieder finden wird.

16.25 Uhr Schiller: Der Vertrag hat keine verbliche Komponente. Ein KKR-Vertreter ist in den Aufsichtsrat der KGaA gewählt worden. (Nicht zu verwechseln mit dem Aufsichtsrat des Hertha e.V, dem Bernd Schiphorst vorsteht).

16.23 Uhr Schiller:Die Marke Hertha und der Verein Hertha BSC werden an Wert gewinnen. Das ist die Überzeugung von KKR und von uns.

16.21 Uhr Preetz: Wir werden nicht im Sommer Transfers in astronomischen Größenordnungen realisieren können. Der Wettbewerb in der Bundesliga ist unterhalb von Bayern München unglaublich eng. In der kommenden Saison werden vielleicht mit Köln und Kaiserslautern zwei weitere Traditionsklubs dazukommen. Wir wollen mit diesem Schritt, unsere Möglichkeiten langfristig verbessern.

16.20 Uhr Gegenbauer kehrt zurück: Sorry, das war Herr Grube, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn. Den wollte ich gern persönlich informieren.

16.18 Uhr Schiller: KKR bietet die Perspektive „Wachstum von Hertha BSC“. Daran will der Finanzinvestor gewinnen.

16.17 Uhr Schiller: Die Anteile für Hertha beruhen auf einer Unternehmens Bewertung von Hertha von etwa 220 Millionen Euro. KKR erwirbt 9,7 % der Anteile. Es gibt die Möglichkeit, diesen Anteil auf 33 Prozent zu erhöhen.

16.16 Uhr Hoppla, das Handy von Werner Gegenbauer klingelt, der Präsident steht auf und verlässt die laufende Pressekonferenz.

16.15 Uhr Preetz: Wir haben mehr Spielräume, aber es geht um Kontinuität. Es geht nicht um die anstehende Rückrunde. Es geht um die nächsten Jahre. Das ist ein Meilenstein, ein historischer Tag für Hertha, auf den wir alle unglaublich stolz sind.

16.14 Uhr Michael Preetz sagt, dass Herthas wirtschaftliche Konsolidierung mit dem heutigen Tag einen wesentlichen Schritt voran gekommen  ist. Es wird sich jedoch nichts an unserer sportlichen Strategie ändern: Wir setzen weiter auf den großartigen Nachwuchs von Hertha. Wir werden die Mannschaft maßvoll verstärken. Wir setzen auf Wachstum.

16.13 Uhr Schiller: Die Partnerschaft ist langfristig ausgerichtet, sie ist auf mindestens sieben Jahre angelegt.

16.12 Uhr Schiller: Das Volumen beträgt 61,2 Millionen Euro. Wir werden sämtliche Verbindlichkeiten tilgen. Zudem wollen wir Rechte zurück erwerben, die wir zuletzt veräußert haben.

16.11 Uhr Ingo Schiller: Ich bin seit 16 Jahren hier, aber heute ist der schönste Tag für mich bei Hertha.

16.10 Uhr Präsident Werner Gegenbauer sagt: Es ist eine bahnbrechende Entscheidung für Hertha, dass wir mit der KKR einen strategischen Partner gefunden haben. Die finanzielle Verfassung von Hertha heute ist nicht zu vergleichen mit der, die wir gestern hatten.“

16.10 Uhr Hertha rechnet Sonntag gegen Nürnberg mit 40.000 Zuschauern.

16.09 Uhr Luhukay über Adrian Ramos: Körperlich ist er wieder gut drauf. Mental kann ich nichts sagen, ich kann ihn anschauen, aber nicht in den Kopf hineinschauen.

16.08 Uhr Luhukay: Wir haben diese Woche hart gearbeitet, um das Offensivspiel zu verbessern. Wir wollen wieder die Effektivität haben, die wir zum Ende der Hinrunde hatten.

16.06 Uhr Luhukay: Personell hat sich Situation entspannt. Es steht der gleiche Kader zur Verfügung wie in der Vorwoche. Ben-Hatira, Peer Kluge und Maik Franz spielen am Samstag mit der U23 gegen FC St. Pauli.

16.05 Uhr Bohmbach eröffnet die Pressekonferenz. Er kündigt an, dass es einen kurzen sportlichen Bereich gibt. Und „andere Themen des Tages“.

16.03 Uhr Das Podium füllt sich. Platz nehmen Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz, Trainer Jos Luhukay und Mediendirektor Peter Bohmbach.  Ebenfalls im Raum anwesend: Hertha-Präsident Werner Gegenbauer und Ingo Schiller, der Finanzgeschäftsführer.

15.52 Uhr Eine Eigenschaft, von der Journalisten nie erzählen, die es aber braucht: Warten können. Deshalb mit dem gebotenen Augenzwinkern ein Hinweis auf die Schnellrecherche: Das Unternehmen KKR hat es vor einigen Jahren zur Berühmtheit in Deutschland gebracht, als der damalige SPD-Minister Franz Müntefering im Jahr 2005 KKR als „Mütter aller Heuschrecken“ bezeichnete – hier. Der damalige Chef der KKR hat das anders gesehen, seine Antwort auf die Kritik findet sich  hier.

15.45 Uhr Der Medienraum füllt sich. So viele TV-Teams und Journalisten waren schon lange nicht vor Ort.   Und das wird nicht nur am Hertha-Spiel am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg liegen. Axel Kruse, Ex-Profi und mittlerweile selbstständiger Film-Produzent, erscheint und kalauert: „Wir sind reich.“ Sky und Sport 1 sind da, auch der rbb als Haussender. Die ARD-Sportschau kurz vor der 20-Uhr-Tagesschau hat ein Stück bestellt.

KKR steigt mit 60 Millionen ist, das ist eine . . .

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514
Kommentare

Fnord
31. Januar 2014 um 14:01  |  227217

Spiegel Online berichtet über einen Finanzinvestor für Hertha!


Kamikater
31. Januar 2014 um 14:01  |  227218

Danke @ub


Kamikater
31. Januar 2014 um 14:02  |  227220

Guten Morgen FNord!

Das steht auch in der Bild
http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/millionen-regen-fuer-klamme-hertha-34473146.bild.html

Daher doch die Sonder-Pk


Freddie1
31. Januar 2014 um 14:03  |  227221

Jau, KKR.
60 Mio klingen ja vielversprechend, insbes. Weil es die lfd Ertragssituation verbessern soll ( durch Rückkauf diverser Rechte)


Fnord
31. Januar 2014 um 14:03  |  227222

Ups, steht ja alles schon im vorherigen Thread…


Freddie1
31. Januar 2014 um 14:05  |  227224

@kami
Spiegelonline ist aber wesentlich konkreter


Kamikater
31. Januar 2014 um 14:07  |  227225

@freddie umd Fnord
Ja, die Bild weiß eben nüscht…
😆


RobDiao
31. Januar 2014 um 14:14  |  227229

Bin voll aufgeregt!!!


Berliner
31. Januar 2014 um 14:17  |  227230

kkr klingt doch recht seriös. das ist also der strat. partner. und die wollen nichts zurück sondern nur hertha nach europa bringen?

33% beudeuten dann mehr als 180 mio?? leck mich am … deswegen war preetz neulich auch so gut drauf.


Fnord
31. Januar 2014 um 14:18  |  227231

@Berliner: sie bekommen einen Sitz im Aufsichtsrat und versprechen sich von ihren zunächst 10, später vielleicht 33% sicherlich eine finanzielle Rendite. So verstehe ich zumindest den spiegel. Online Artikel. Man ist das ein Hammer!


Fnord
31. Januar 2014 um 14:21  |  227233

SpOn-Artikel klingt auch so, als wollten wir SportFive auszahlen.


cameo
31. Januar 2014 um 14:25  |  227234

Ich bin erst mal sprachlos.


Berliner
31. Januar 2014 um 14:26  |  227235

zum allerersten mal hat man wohl einen vorteil aufgrund dessen das man hauptstadtclub ist. mainz und braunschweig wären für so einen investor natürlich uninteressant.


jenseits
31. Januar 2014 um 14:26  |  227236

Das ist ganz und gar unmöglich!
Das kann nicht wahr sein. 😉

Hm, jetzt werden wir bestimmt noch unbeliebter in der Liga: „Die können eh nix, ohne Investor stellen die nichts auf die Beine, die können nur misswirtschaften…“

Spannend.

Einerseits gut, andererseits fänd ich es „sauberer“, wenn wir uns aus eigenen Kräften konsolidieren könnten und würden.


Cali
31. Januar 2014 um 14:27  |  227238

Der reiche Onkel aus Amerika ist da.
Ganz im Ernst… Nur so geht es. In Deutschland wäre so ein strategischer Partner für uns undenkbar und nicht darstellbar.

Heute fülle ich meine Frau und mich mit Prosecco ab.


31. Januar 2014 um 14:27  |  227239

Habe zu meiner persönlichen Erhellung gerade mal dies gelesen

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlberg_Kravis_Roberts_%26_Co.


Freddie1
31. Januar 2014 um 14:28  |  227240

Die Meldung kommt ja zu richtigen Zeitpunkt .
Können wir doch möglichen Interessenten von Ramos sagen, dass wir wegen der Finanzen nicht um jeden Preis verkaufen müssen.


Berliner
31. Januar 2014 um 14:28  |  227241

@fnord ich hab überhaupt keinen plan. sie wollen uns also eine anschubfinanzierung geben damit wir eines tages wie bayern münchen sind und sie daran dann verdienen? ich meine bis es für die rendite geben kann muss hier doch viel passieren kadermäßig!? klingt erstmal alles unvorstellbar.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 14:29  |  227242

Also ich warte noch ein paar Tage oder Wochen bis dann alle oder die meissten Details ans Tageslicht gekommen sind und entscheide dann was ich davon halte.
So wie es im Spiegel steht, klingts aber erstmal „vernünftig“


Cali
31. Januar 2014 um 14:33  |  227243

Warum unvorstellbar?
Das Geschäftsmodell ist ganz platt:

Geld einsammeln
Interessante Potentiale entdecken
Potentiale ankaufen, Einsteigen
Potentiale heben
Rendite an sich und Geldgeber ausschütten

Oft werden Firmen gekauft, die Probleme haben und wo man mittels Neutrukturierung oder Neuausrichtung am Markt große Potentiale sieht und heben will.
Dabei handelt es sich in der Regel um mittel-langfristiges Geschäft.

Rendite ist für KKR nur zu erwarten, wenn der Verein langfristig in die nationale Spitze aufsteigt und CL spielt. Nur daran glauben die und deshalb steigen die ein.
Also ein großer Vertrauensorschuss in unsere geschäftliche und sportliche leitung.
S
Sicherheiten haben wir für die eigentlich keine, nur die KGaA. Aber was ist die schon wert, wenn man sie nicht mit fußballerischem Leben erfüllt.


Stumpy
31. Januar 2014 um 14:33  |  227244

Solange ich nicht weiß welcher Betrag mit welcher Verzinsung wann zurückgezahlt werden muß, bleibe ich skeptisch und bin sehr gespannt auf die Pressekonferenz am Nachmittag.


31. Januar 2014 um 14:34  |  227246

Bin auch erstmal positiv gestimmt, warte aber auf das „Kleingedruckte“.
Das Geschäftsmodell von KKR scheint aber zu sein, Anteile von Firmen (wie Hertha KGaA) zu kaufen, mit dem Geld eine finanzielle Umstrukturierung/Gesundung anzuschieben und die Anteile anschließend wieder (mit Gewinn aufgrund der Gesundung) zu verkaufen.
Problem bei Fußball-Clubs ist natürlich, dass es neben dem wirtschaftlichen Gewinn auch sportlichen Erfolg gibt, was nicht unbedingt Hand in Hand gehen muss.
KKR scheint aber gewillt, dieses Risiko einzugehen. Hoffen wir das Beste!


Dan
31. Januar 2014 um 14:34  |  227247

Wie sagte Kahn:

„Da ist das Ding“.

Und mir ist ganz flau im Magen.


Berliner
31. Januar 2014 um 14:35  |  227248

ab wann gilt denn das? sofort? (fühl mich an die mauerfall-schabowski-pk erinnert 😉 )

können wir dann im sommer schon mit dem füllhorn durch europa laufen? ich meine das ergibt nunmal eine ganz andere verhandlungsposition. wir können ganz dortmund aufkaufen und müssen nicht duckmäusig den ramos herschenken 😉 😉

letztendlich sind wir viele schritte weiter als der hsv, wir sind ja schon längst eine kgaA


Agerbeck
31. Januar 2014 um 14:37  |  227251

kann das gar nicht einordnen. Hauptsache die Seele wird nicht mitverkauft. mir reichen schon die roten Farbtupfer der dB aufm trikot.
aber erstmal ein schöner punch!


derwalter
31. Januar 2014 um 14:38  |  227252

@blogdaddies:
Ihr habt ja wohl auch Bescheid gewusst, warum habt ihr mit der Veröffentlichungen eigentlich gewartet und Spiegel Online nicht?


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 14:40  |  227254

Ein Investor aus meiner (zweiten) Lieblingsstadt New York 🙂 .

Aber wir alle benötigen mehr Informationen.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 14:41  |  227255

Das ist ein Hammer.


Jack Bauer
31. Januar 2014 um 14:41  |  227256

Ehrlich gesagt ist mir die Euphorie diesbezüglich ein bisschen Fremd. Kahn sagte übrigens nicht nur den von @Dan zitierten Spruch, sondern sprach auch am Montag im Kicker über Investoren, die seiner Meinung nach durchweg positiv zu sehen sind. Ich bin da etwas skeptischer. Ich traue Schiller, Preetz & Co. zu, hier keine englischen Verhältnisse aufkommen zu lassen, aber solange keine Details bekannt sind, insbesondere auch bzgl. der Einflussnahme, werde ich mich vor Euphorie hüten.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier als naiver Traditionalist dargestellt werde, aber mir ist die Champions League oder Titel nicht wichtiger, als die Erhaltung des Vereins so wie ich ihn kenne. Chaotisch, manchmal genial, manchmal bekloppt, aber immer ein Suchtpotenzial ausstrahlend. Und falls das Argument kommt, dass man anders nicht mehr mithalten kann (Hopp, Audi, VW, Bayer, Red Bull)… Ich finde nicht, dass man um jeden Preis versuchen sollte DA mitzuhalten.


Stumpy
31. Januar 2014 um 14:42  |  227257

Den Titel schön um die Ergänzung „Heuschrecke“ angepaßt…das bekommt ja nun einen sehr faden Beigeschmack…


31. Januar 2014 um 14:44  |  227259

Ich brauche mehr Infos. Wichtig erscheint mir, den Klub mit Hilfe der Kohle erstmal wieder auf eigene Beine zu stellen. Und bloß nicht Onkel-Dieter-mässig auf Einkaufstour gehen. Abgesehen davon beschleicht mir erstmal ein gutes Gefühl ..


Berliner
31. Januar 2014 um 14:47  |  227261

heuschrecke sollte man entfernen, das stimmt einfach nicht, unabhängig von hertha.


Fnord
31. Januar 2014 um 14:47  |  227263

HSVPlus sehe ich z.B. sehr skeptisch. Meinen Klub will ich nicht verkauft sehen. Andererseits klingen die Infos, die man bislang hat sehr positiv.

Jap_de_mos hat es um 14:34 sehr gut zusammengefasst. Das ist ein Finanzinvestor, der spekuliert. Hertha ist für so einen Investor sicher sehr interessant: SportFive auszukaufen, die Gastronomierechte zurück zu kaufen und auch über die Fernsehrechte wieder voll zu verfügen (wenn ich den SpOn-Artikel richtig verstehe), dürfte Herthas Ertragssituation sehr stärken. Wenn dann auch noch die Kosten für die Schuldenlast (Zinsen) wegfällt, schafft das für Hertha enormes Potential.

Was mir wichtig ist und ich hoffe, das bleibt auf lange Sicht gewahrt: wir dürfen uns nicht erpressbar machen. Geschichten wie bei den Münchner Löwen will ich bei Hertha nicht erleben!


Traumtänzer
31. Januar 2014 um 14:48  |  227264

@Jack Bauer // 31. Jan 2014 um 14:41
Da bin ich erst mal bei Dir. Insgesamt brauche ich mehr Infos, bevor ich mir hier vor Glück in die Hosen mache – und das dicke Ende kommt erst noch.

Der Aufmacher von (Seb/ub)
„Bundesliga-Sensation: Heuschrecke KKR steigt mit über 60 Millionen bei Hertha ein“ lässt schon erste böse Vorahnungen zu, was das imagemäßig bedeuten könnte.
Und: Seid wann seid Ihr auf der Seite der Kapitalismuskritiker, @(Seb/ub)??? 🙂


st1age
31. Januar 2014 um 14:48  |  227265

Fürs erste bin ich froh über diese Nachricht. Aber große Sprünge sollte man dennoch nicht erwarten was neue Spieler usw angeht. Viel wichtiger ist aber, dass man dadurch wieder handlungsfähiger wird und nicht von immer nur reagieren muss.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 14:49  |  227266

@ hertha1892

Und das Sommertrainingslager dann direkt bei denen vor der Tür, im Central Park ? 😆


coconut
31. Januar 2014 um 14:50  |  227267

@Dan // 31. Jan 2014 um 14:34
Das mit den flauen Gefühl habe ich auch.

Klar ist es oberflächlich betrachtet ein „dickes Ding“.
Nur, wie geht es dann weiter?
Shopen wie die doofen werden wir ganz sicher dennoch nicht (können). Denn die Gelder werden wohl in den Schuldenabbau und die Rückkäufe veräußerter Rechte gehen. Was allerdings bedeutet, das man die Ertragssituation deutlich verbessert. Das könnte dann dazu führen, das der Investor schon recht früh erste Zins-Gewinne einfährt.
Wird es eine win-win Situation, wäre alles paletti.
Mal schauen. Nun ist das Ding eh im Sack. Machen wir das Beste daraus.


pathe
31. Januar 2014 um 14:50  |  227268

Auch bin da erst mal etwas sprachlos…
Aber 60 Mio. ist ’ne Stange Geld!!
Bin sehr gespannt auf die Pressekonferenz.


Fnord
31. Januar 2014 um 14:51  |  227269

@herthabscberlin Hertha hat mit der Bahn einen gültigen Vertrag. Ich glaube auch nicht, dass KKR „Hauptsponsor“ werden will. Die wollen nicht von Herthas Image profitieren sondern durch Hertha finanziell profitieren und Rendite sehen.

Es kommt etwas plötzlich, aber das scheint der Lohn der letzten anderthalb Jahre Arbeit zu sein. KKR traut Hertha etwas zu und das verdanken wir den handelnden Personen (Pretz, Schiller, Luhukay, Gegenbauer).


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 14:53  |  227270

@ Fnord

Und der Mannschaft!
Würden wir wie Braunscheig da unten rumkrebsen, wer weiss ob dieser Deal dann zustande gekommen wär


31. Januar 2014 um 14:54  |  227271

trotzdem witzig…alles schielt auf die Transferliste, allein Hertha kommt mit einem nie da gewesenen Ding um die Ecke…


31. Januar 2014 um 14:54  |  227272

trotzdem witzig…alles schielt auf die Transferliste, allein Hertha kommt mit einem nie da gewesenen Ding um die Ecke…


31. Januar 2014 um 14:55  |  227273

huch, einmal löschen bitte


Arzalan
31. Januar 2014 um 14:55  |  227274

Na, das ist doch mal ne Überraschung…

Aber, liebe Morgenpost, müsst ihr euch unbedingt auf die Müntefehringsache Polemik herablassen und von Heuschrecken reden? Kann nicht eine Zeitung Finanzinvestoren nicht mal als Finanzinvestoren bezeichnen? Ja, man sollte nicht alles durch die rosarote Brille sehen, aber es gibt nun mal negative UND positive Beipspiele und Aspekte bei Private Equity-Beteiligungen. Und dass die Diskussion immer gleich am Anfang durch die Verwendung polemischer und plakativer Begriffe negativ eingefärbt wird, ist schon nervig…


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 14:57  |  227275

Heuschrecken sind doch was Gutes.
Viele Proteine und gebraten schmecken die sogar


Arzalan
31. Januar 2014 um 14:57  |  227276

Hihi, da ist was Wahres dran. Und mit Erdnusssoße schmecken die sogar 😉


cameo
31. Januar 2014 um 14:58  |  227277

@ub, vielen Dank für die erschöpfende Antwort (Transferliste) um 12:45 in Vorthred.
Dein bzw. euer Service ist unvergleichlich. Ich fühle mich hier gut aufgehoben. Now ready for your Liveticker!
***
@All – Und bitte nicht immer auf uns Amis schimpfen. Die NSA hat bei der Hertha recherchiert und dann eine mail an KKR gesandt: „Hey guys, here’s one for you. Just go ahead and push some dough across to Hertha BSC, the most promising fast climber in German soccer. Remember JFK: We are all Berliners.“
http://www.kkr.com/company/history
**
@Berliner 14:35 „Das tritt nach meiner Kenntnis… ist das sofort, unverzüglich.“


ft
31. Januar 2014 um 14:58  |  227278

Leck mich fett !!!
Das ist ja mal ne Meldung.

Wollt die Mär kaum glauben, als sie heute Vormittag via BILDZeitungsleser zu mir drang.

Alter Schwede.
Und der Preetz zuckt im Doppelpass mit keiner Bartspitze, als das Thema „Investoren“ angerissen wird.

——
Bei aller verständlichen Euphorie darob , bin ich auch, wie viele andere hier, gespannt aufs „Kleingedruckte“.


backstreets29
31. Januar 2014 um 14:58  |  227279

KKR als Heuschrecke zu bezeichnen ist aber schon heftig.

Wie kommt man zu der Annahme bzw Einordnung?

Der Wiki_Artikel kann das jedenfalls nicht belegen


L.Horr
31. Januar 2014 um 14:59  |  227280

… ich brauche noch mehr Infos !

Eines springt jedoch sofort in´s Gesicht . Die renomierten Spiegel-Online-Journalisten sprechen in dem Artikel von „Strategischen Partnern/Strategischen Investoren“ , sprechen aber im selben Augenblick auch auch über ein befristetes Engagement (6 Jahre) und Anteilsübernahme am ausgegliederten Profi-Bereich , was dann unmissverständlich einem reinem „Finanz-Investor“ mit eindeutiger Gewinnorientierung und definierten Exit-Gedanken entspricht.

Eindeutig demnach auch , dass der Finanz-Investor , im typischem Charakter des Deals, die 60 Mio € selbst fremdfinanziert und hofft im Exit-Zeitraum (6 Jahre) den Kredit nebst Zinsen und Rendite einzufahren.

Sollte das nicht gelingen , werden Vertragsdetails sehr interessant (Aufstockung auf 30% ?).

So wie´s aussieht muss Hertha nichts zurückzahlen , denn der Investor hofft auf Rendite aus Zugewinn aus dem späterem Verkauf seiner Anteile.

Spannend das Ganze allemal ! Abwarten was alles bekannt gemacht wird !

LG


Fnord
31. Januar 2014 um 15:01  |  227281

@backstreet: der Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia listet etliche Übernahmen auf, die anschließend zu größeren Entlassungswellen führten.


catro69
31. Januar 2014 um 15:03  |  227283

Hertha ist 600 Mios wert, gut zu wissen.


backstreets29
31. Januar 2014 um 15:03  |  227284

fg
31. Januar 2014 um 15:03  |  227285

Ehrlich gesagt hat mich die Transferliste eh null interessiert. Hertha holt keinen und ob nun noch Franz oder Kluge gehen…


L.Horr
31. Januar 2014 um 15:03  |  227286

Edit :
Positiv ist auf jeden Fall , das Hertha die Knebel aus „sportfive“ auflösen kann und die Catering-Vermarktung zurückholt um endlich unerwartete Gewinnzuwächse in die eigene Tasche zu leiten !


hertha-phil
31. Januar 2014 um 15:05  |  227287

Ich nehme nicht an, dass Hertha zukünftig wg. Personalabbaus nur noch mit 9 Spielern aufläuft … 🙂

Aber KKR wird wohl einen Börsengang anstreben, ähnlich wie Dortmund vor einigen Jahren.


Freddie1
31. Januar 2014 um 15:05  |  227288

Vor allem könnten noch weitere 120 Mio kommen.
Aber bereits dieses Geld bringt uns endlich Luft zum Atmen. Bin gespannt, ob bald Berechnungen kommen, die zeigen welche jährlichen Mehreinnahmen/Minderausgaben wir durch diesen Deal haben.


Arzalan
31. Januar 2014 um 15:06  |  227289

@Fnord: Ist das nun das Merkmal einer Heuschrecke oder eines Sanirers, ohne den es das Unternehmen gar nicht mehr geben würde?

Siehe das Beispiel Grohe, wo ja der Begriff „Heuschrecke“ geprägt wurde. Das Unternehmen war miserabel aufgestellt und würde heute relativ wahrscheinlich (sicher kann man sich eh nur in alternativen Universen sein ;-)) nicht mehr existieren… Heute ist das ein Beispiel für gelungene Investitionen von PE-Unternehmen…

Wie gesagt, das Thema ist komplizierter, als es in einfache Schwarz-/Weiß-Kategorien einzuteilen. Deswegen stört mich auch der Begriff so…


Joey Berlin
31. Januar 2014 um 15:06  |  227290

@Traumtänzer // 31. Jan 2014 um 14:48,

#Heuschrecke,
hat sich da womöglich der Försterfan durchgesetzt?


fg
31. Januar 2014 um 15:06  |  227291

Ganz heißer Tipp: Die „Heuschrecke“ in der Überschrift stammt nicht von ub.
Tja…


Patrick
31. Januar 2014 um 15:08  |  227292

Hat jemand ne Ahnung ob die Pk irgendwo zusehen sein wird?


elaine
31. Januar 2014 um 15:08  |  227293

das ist ja der Hammer. Ich bin baff und gespannt auf den Liveticker 😀


cameo
31. Januar 2014 um 15:14  |  227295

#Heuschrecke
Die Bezeichnung schon in dieser Phase im Zusammenhang mit dem KKR – Hertha Deal anzuwenden, halte ich für nicht berechtigt. Hergenommen wird sie für rigoros und rücksichtslos agierende Investoren. In diesem Fall wird schon mit der Überschrift des Threads insinuiert, dass es für unsere Hertha nicht gut ausgehen kann. Und das nur einer peppigen Headline wegen?
Vorschlag: ersetzen durch „optimistischer Investor“.


Dogbert
31. Januar 2014 um 15:14  |  227296

Naja. Mir wäre ein andere strategische Partner lieber.

Es fehlen noch reichlich Details, um sich ein Urteil zu erlauben. KKR ist dafür bekannt, seine Partner als Spekulationsobjekte zu betrachten.

Es kann also gut sein, daß die Gewinne ratzfatz abgeschöpft werden und das Objekt bei der nächstbesten Gelegenheit eiskalt fallengelassen wird.


Fnord
31. Januar 2014 um 15:16  |  227297

@Arzalan: über den Begriff an sich kann man sicher streiten, aber geprägt wurde er nun mal im Zusammenhang mit Entlassungswellen im Rahmen von Beteiligungen durch Finanzinvestoren. Wenn es um die Frage geht, ob im Wikipediaartikel zu KKR etwas in diese Richtung steht, ist das halt nicht unerheblich.


sunny1703
31. Januar 2014 um 15:17  |  227298

Jetzt hat Hertha die CIA bei sich sich sitzen, dann braucht wenigstens die NSA sich nicht noch bemühen abzuhören.

@Backs

Das was solche Firmen machen, ist das was man als heuschrecke bezeichnet. alorenza wird sich sicher noch die Heuschrecke Montgomery gut erinnern.

Aber Klartext. Wir müssen genaueres erfahren, dann bitte ich die finanz -und wirtschaftserfahrnenen hier im blog um eine Bewertung des Ganzen.
Grundsätzlich ist es Wurscht, ob eine US Heuschrecke mit Ex CIA CHef oder an ein Araber ein Chinese oder ein Russe bei uns investiert, solange wir nicht völlig alle Entscheidungen wie bei 1860 aus der Hand geben und die Kohle nicht sinnlos zum Fenster rausgeworfen wird.

Übrigens mein erster Gedanke drehte sich genau wie bei @freddie um Ramos und andere, wir haben jetzt eine bessere Verhandlungsposition!.

Ich bin gespannt.

@ubremer

Das ist ja fast so gut wie CR7! 🙂

lg sunny


backstreets29
31. Januar 2014 um 15:17  |  227299

@fnord
Entlassungen ja…aber bei Wincor wurden die Mitarbeiterzahlen verdoppelt.

Wie dem auch sei…:Hertha bringt das anscheinend weiter und das ist wichtig 😉


Dan
31. Januar 2014 um 15:18  |  227300

Das sich @sunny noch nicht gemeldet hat, weisst darauf hin, dass wir mit mehr als 6000 Buchstaben rechnen müssen.

Duck und wech. 😉


Dan
31. Januar 2014 um 15:19  |  227301

Mist 😉


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 15:22  |  227302

Fnord // 31. Jan 2014 um 14:47

„HSVPlus sehe ich z.B. sehr skeptisch.“

Häh!? Ist doch genau das Gleiche, wie es jetzt bei uns passiert.

Bin ebenfalls baff und hoffe, dass wir nun wirklich mal anfangen, die Ertragssituation zu verbessern.

L.Horr // 31. Jan 2014 um 15:03

„Edit :
Positiv ist auf jeden Fall , das Hertha die Knebel aus “sportfive” auflösen kann und die Catering-Vermarktung zurückholt um endlich unerwartete Gewinnzuwächse in die eigene Tasche zu leiten !“

Moment. Hertha hat doch immer von unerwarteten Zuwächsen profitiert. Abzüglich der 20% für S5…

@ub

Bei SPON steht was von verpfändeten TV-Rechten. Ist da was dran?
Und kannst Du mittlerweile was zum Gerücht sagen, dass die Verlängerung mit Nike zum Teil ausbezahlt wurde, um in der aktuellen Saison Gehälter von Hosogai & Co. stemmen zu können?


Clute_Simon
31. Januar 2014 um 15:23  |  227303

Ich kann Eure Euphorie überhaupt nicht nachvollziehen. KKR ist einer miesesten Vertreter seiner Zunft – ein amerikanischer Blutsauger, der alles auf Rendite trimmt, der nicht bei „drei“ auf den Bäumen ist.

Als Case Study empfehle die Akte „Abwicklung Pro7/Sat1“. Sat1 hatte bei EInstieg von KKR mehr als 800 feste Mitarbeiter in Berlin und ein Vollprgramm. Kurz danach wurden 770 Mitarbeiter gefeuert, 30 gingen nach München, der Sender in Berlin wurde dicht gemacht. UNd wer guckt heute noch SAT1.
Das Renditeziel von 21% war von vorherein illusorisch, wurde aber durchgepaukt.

Ich stelle mir das gerade bei meiner Hertha vor – zum Glück gehört uns das Stadion nicht, das würde als erstes vehökert werden.

Ich war mit Hertha auch in der 3. Liga gegen Traber, Füchse, SBC und Rapide. Da gehe ich lieber hin, als Blutsauger auf der Ehrentribühne zu sehen.

Und macht Euch nichts vor: das Kleingedruckte der 5.000 Seitenverträge werdet Ihr nie zu sehen bekommen. Ich hoffe, daß unsere Führung gute Berater hatte, die in IHrem Leben weiter als bis zum Wiener Cafe gekommen sind.

Hahohe!


Joey Berlin
31. Januar 2014 um 15:23  |  227304

@sunny1703 // 31. Jan 2014 um 15:17,

„Jetzt hat Hertha die CIA bei sich sich sitzen…“

Ja, jetzt kriegt auch noch die Scouting-Abt. Druck! 😉


Fnord
31. Januar 2014 um 15:24  |  227305

@E-S wird bei HSV+ nicht darüber nachgedacht mehr als 50% zu verkaufen? Wenn das so ist, ist das hier nicht dasselbe.


Arzalan
31. Januar 2014 um 15:24  |  227306

@Fnord: Da hast du natürlich Recht, aber es wird mir immer zu wenig auf die langfristigen Auswirkuingen dieser Beteiligungen eingegangen…

Mal sehen, wie weit sie sich dann in der realität einmischen werden. Mehr Handlungsspielraum als momentan unter der Schuldenlast sollte Hertha ja auf jeden Fall bekommen…


Jimbo
31. Januar 2014 um 15:25  |  227307

Ich finde den Begriff „Heuschrecke“ hier auch nicht angebracht. Ich stehe dem Investment zwar auch etwas skeptisch gegenüber, aber das täte ich auch wenn die BVG die Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KgaA kaufen würde.

Es ist doch klar: KKR spekuliert auf Champions League innerhalb der nächsten 4-5 Jahre, denn nur da wird ordentlich Geld verdient. Die wollen am Ende der angestrebten strategischen Partnerschaft von bislang angedachten 7 Jahren ja ein Return on Investment.

Entscheidend ist daher für mich diese Aussage aus diesem Artikel im Spiegel darüber:

darüber hinaus hat der Investor dem Vernehmen nach keinerlei Einfluss auf sportliche und wirtschaftliche Entscheidungen des Fußball-Unternehmens verlangt.

Was will/kann/wird KKR tun, um zu befeuern, dass das Ziel Champions League erreicht wird?

Als Investor will ich natürlich nicht nur zusehen und Däumchen drehen, wenn die Geschäftsleitung nicht so handelt, wie ich mir das vorstelle.

Das ist aber im Grundsatz nicht verwerflich, sondern normal. Wenn der Nachhilfelehrer eurer Kinder nicht Erfolge erzielt und ihr sicher seid, dass es diesmal nicht am faulen Sohnemann liegt, wird eben der Nachhilfelehrer ausgewechselt.

Na mal sehen, was da in der PK rauskommt.

60 Millionen Euro sind für KKR jedenfalls wohl „Peanuts“.


Jimbo
31. Januar 2014 um 15:26  |  227308

@Clute_Simon um 15.23 Uhr:

„Ich hoffe, daß unsere Führung gute Berater hatte, die in IHrem Leben weiter als bis zum Wiener Cafe gekommen sind.“

+1


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 15:27  |  227309

Verhandlungen gescheitert: Traoré verlässt VfB im Sommer!

Den hat Luhu doch damals nach Augsburg geholt, oder ?
Na dann willkommen zurück in Berlin …


backstreets29
31. Januar 2014 um 15:28  |  227310

Traore für ÄBH würd ich auch begrüssen 😀


Kamikater
31. Januar 2014 um 15:31  |  227311

Ich teile die Skepsis nicht.

Das ist das Beste, was dem Verein jemals passieren konnte.

Wir bekommen Handlungsspielraum, nachdem bei uns Jahrzehnte nichts mehr ging. Wie man das nicht gut heßen kann, bleibt mir schleierhaft.

Hertha BSC lernt gerade wieder laufen.


etebeer
31. Januar 2014 um 15:32  |  227312

Bevor ich mich über den Investor freue……

@marvolk
Herzlichen Glückwunsch aus HH zum Geburtstag
ich wünsche dir Gesundheit und freue mich weiter auf deine interessanten Blogbeiträge.

Da muß ich erst einmal meine vielen Gedanken sortieren.
Bitte bloß auf dem Boden bleiben und aus der Vergangenheit lernen. Alles wird gut,oder?


Elfter Freund
31. Januar 2014 um 15:33  |  227313

Mir sind die Warnungen für den Moment erst einmal egal. Ich bin völlig baff, wie sich das hier entwickelt und vor allem, dass Infos kaum noch durchsickern. Seriöses Arbeiten, ruhig, Stück für Stück. Und wenn wir ehrlich sind, eine andere Chance haben wir auch nicht, sonst geht das Ding richtig gegen den Baum….

Auf die Arbeit kann ich mich nicht mehr konzentrieren, völlig fertig…. Mal sehen, was es dann auf der PK gibt…


linksdraussen
31. Januar 2014 um 15:35  |  227314

Wahnsinn! Der Rosinenbomber ist das!


Elfter Freund
31. Januar 2014 um 15:35  |  227315

Es ist 15.30 Uhr, wo ist der Ticker ? 🙂


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 15:36  |  227316

@ Kami

Die Skepsis deshalb, weil man nicht weiss was passiert wenn nicht die gewünschte Rendite eingefahren wird, Hertha erneut absteigt o.ä.

Dann kanns der „laufenden“ Hertha nämlich entgültig die Beine weghauen.

Darum warte ich lieber Wochen, ggf. auch Monate, um so viele Details wie möglich zu erfahren.


Kamikater
31. Januar 2014 um 15:36  |  227317

@sunny
Was soll denn die NSA bei uns abhören?

Den Spielverlauf?

Den können sie doch auch im Ticker hier im Blog nachlesen… 😆


linksdraussen
31. Januar 2014 um 15:37  |  227318

Jetzt mit Ramos verlängern und Kroos holen. Letzteres nur ein Scherz, leider 😉


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 15:39  |  227319

Sky Sport News erwähnt nix, wird wohl auch nich auf der PK sein ? Hmmm

Stattdessen nur Pep und Klopp …


Dan
31. Januar 2014 um 15:40  |  227320

Die schöne heile „Demuts – Welt“ ist kaputt.

Wem willste jetzt noch ein unaufgeregtes langsames aber sicheres Abbauen von Schulden und Mittelfeldplatz in der Bundesliga verkaufen?

Wenn mit zwei Zukäufen in der Winterpause, schon die Chance auf EL oder CL erwartet wird, was jetzt mit 60 Millionen. Die Meisterschaft?

Berlin dreht durch. Hertha muß in die CL. Da gehören sie hin. Gehört auf der MV nach dem zweiten Abstieg und nun? G14 wieder?

Alles wird teuer. Da kommt die reiche Tante Hertha mit ihrem Lover aus New York. Dreh mal die Preisschilder um, da sind die Preise für noblen Kunden.

Wo ist @mineiro wenn man ihn braucht?

Mann Mann Mann ich stehe zwischen Baum und Borke. Vor Stunden noch im Demuts-Modus der kleinen Schritte und nun knallt mir ein Goldsack von Dagobert aus dem Geldspeicher auf den Kopp und ich bin ganz benommen.

Und dann warten die mit Deal auch noch bis @marvolk 66 wird. 😉


ilse
31. Januar 2014 um 15:40  |  227321

wo ist nun der Ticker


Kamikater
31. Januar 2014 um 15:41  |  227322

@King
Das würde jeder Mannschaft so gehen, die viel Geld vom Investor bekommen hat.

Alle Vereine weltweit würden sich freuen. Nur bei uns wird so negativ gedacht. Aber das ist mir egal. Ich bin froh, dass es vorwärts geht.


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 15:41  |  227323

@fnord

Durch die räumliche Nähe zu Hamburg habe ich mir das Strategiepapier von HSV-Plus durchgelesen. Darin steht, dass 24,9% veräußert werden sollen mit der Option, weitere 24,9% zu verkaufen.
Und über 50% geht ja in der Bundesliga nicht.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 15:43  |  227324

@Fnord // 31. Jan 2014 um 14:51:

Schon klar 😉 .

@King for a day – Fool for a lifetime // 31. Jan 2014 um 14:49:

Da fahr ick hin… 🙂


Kamikater
31. Januar 2014 um 15:43  |  227325

@marvolk
Happy Birthday!

Lass Dich feiern und doch mal die Anderen den Grill machen… 🙂


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 15:43  |  227326

Jetzt hat es Sky auch mitbekommen
Von der PK werden sie aber wohl nicht live berichten


L.Horr
31. Januar 2014 um 15:44  |  227327

@Exil-Schorfheider ,

… ich denke Du ahnst das wir das Selbe meinen . Aber bitte ich korregiere mich auf korrekt auf :

>Nicht „vollumfänglich“ vom Zugewinn profitiert zu haben< 😉

@all , ich kenne die KKR nicht und bezeichne diese auch erstmal nicht als Heuschrecke aber ,
diese sind dem Profil und Charakter nach eindeutig reine FINANZ-INVESTOREN und KEINE Strategischen Partner/Investoren.

Das ist ein Wahnsinns-Unterschied , da beim Finanz-Investor vorrangig monetäre Interessen im Vordergrund stehen , beim Strategischen-Investor hingegen auch gleichrangig , eigene strategische Ziele verfolgt werden sollen. Deshalb auch der bezeichnende Begriff , Strategische Partnerschaft.

Locker bleiben und weitere Details abwarten bevor man in´s Jubel oder Verdammen abgleitet.

LG


Dogbert
31. Januar 2014 um 15:45  |  227328

Noch geht nichts vorwärts, solange man die Details nicht kennt. Es ist zunächst nichts anderes als eine Umschuldung. oder hat Hertha BSC das Geld geschenkt bekommen?


Traumtänzer
31. Januar 2014 um 15:46  |  227329

Na ja, @Dan, fürchte ein bissl Demut aufsparen, könnte sich vielleicht irgendwann auch noch mal „auszahlen“. Aber da spricht jetzt halt eher der Pessimist aus mir. Allein, dass jetzt hier viele vor Glück ausm Fenster springen, weil die Millönchen in Zukunft nur noch so flattern werden, macht mir schon wieder Angst. Die Erkenntnis ist doch eigentlich ganz simpel: Kein Mensch verschenkt einfach nur Geld. Auch nicht KKR. Aber, hören wir uns doch erst mal an, was Ingo Schiller zu der Nummer verlautbaren lässt. Das würde mich als Erstes mal interessieren.


31. Januar 2014 um 15:48  |  227330

Selbst wenn’s der Hertha schlecht ergehen sollte – wie sollte der Investor Hertha denn „die Beine brechen“?!
Was hier grad passiert, davon träumt die HSV+-Initiative doch.
@Dogbert: Wenn ich es richtig verstehe, ist es keine Umschuldung, sondern eine Erweiterung der Inhaber. Oder, anders ausgedrückt: KKR erkauft sich das Recht, an anfallenden Gewinnen mit 10% beteiligt zu werden. An Verlusten aber eben auch. Sie können diese 10% weiterverkaufen, aber wohl erst nach 7 Jahren. Oder so. Bitte ggf. um Verbesserung/Aufklärung seitens der versammelten Finanz-Expertise…


cameo
31. Januar 2014 um 15:49  |  227331

Ich denke, die KKRs haben folgende Faktoren in ihre Entscheidung einbezogen:
1) Haupstadt
2) Fassungsvermögen Oly
3) Luhukay


flötentoni
31. Januar 2014 um 15:50  |  227332

gibt es einen stream zur PK oder wird die übertragen, z.B RBB oder so??


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 15:52  |  227333

Momentan bin ich sehr euphorisch.

Ich bin aber auf die Einschätzungen der diversen Sparten-Experten gespannt.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 15:53  |  227334

@flötentoni // 31. Jan 2014 um 15:50:

ARD, ZDF, ABC, CBS, NBC, FOX, CNN, N-TV…


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 15:53  |  227335

Kamikater // 31. Jan 2014 um 15:36

„@sunny
Was soll denn die NSA bei uns abhören?

Den Spielverlauf?“

Dann sind hier einige Blogger aber bald nicht mehr da, weil sie aufgrund ihrer Kommentare dem Verdacht unterliegen, Teil einer terroristischen Vereinigung zu sein… 😉


Dogbert
31. Januar 2014 um 15:55  |  227336

@jap_de_mos

Das ist eben die große Unbekannte. Deswegen müssen mehr Details her. Natürlich spekuliert ein Finanz-Hai auf Gewinne.

Ein strategischer Investor wie DB, Telekom, VW, SAP oder Audi steht für Markenpflege und Bekanntheitsgrad, und erwirtschaftet somit indirekt Gewinne.


Silvia Sahneschnitte
31. Januar 2014 um 15:56  |  227337

Herzlichen Glückwunsch @marvolk und alles Gute!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


sunny1703
31. Januar 2014 um 15:56  |  227338

@Exil

Nööö,aber vielleicht Verhandlungen mit den Russen, geht jetzt nicht mehr der CIA ist dabei……na gut der Ex CIA Chef! 🙂


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 15:58  |  227339

Die KKR will eine Abhöranlage aufs Stadiondach setzen 💡


cameo
31. Januar 2014 um 15:59  |  227340

@Ursula ist vermutlich mit den Hunden unterwegs und hat das iPhone daheim herumliegen.
Auch eine Möglichkeit der Lebensweise. Wünsche ich mir manchmal selbst.


Silvia Sahneschnitte
31. Januar 2014 um 15:59  |  227341

Erstmal die PK abwarten und weitere Details erfahren. Zumindest hat die Nachricht eine verhaltene Freude bei mir ausgelöst.
Wenn Hertha die Summe so nutzt, wie im Spiegelartikel beschrieben, würde es meine Freude weiter steigern.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


31. Januar 2014 um 16:00  |  227342

Nun ja, normalerweise ist das Geschäftsmodell: (Ein)kaufen, sanieren, mit Gewinn verkaufen. Da sie bei Hertha nur einen Aufsichtsratsposten haben und keinerlei Entscheidungsbefugnis (und sie als Global Player auch anderes zu tun haben), ist das wohl schlicht eine Wette auf den Wert von der Hertha BSC KGaA. Im Moment: 600 Mio. €. In sieben Jahren: deutlich höher. Dann soll verkauft werden. Entweder kauft Hertha die Anteile zurück. Oder jemand anders steigt ein und spekuliert.
Kann da (noch?) keinen Haken erkennen!


Dan
31. Januar 2014 um 16:00  |  227343

@sunny

Die positionieren sich um den Whistle Blower bei einem Asyl in Deutschland abzufangen.


flötentoni
31. Januar 2014 um 16:02  |  227344

WO sind die BreakingNews???

Ich brauche mehr Details!!!!


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:06  |  227345

st1age
31. Januar 2014 um 16:06  |  227346

cameo
31. Januar 2014 um 16:07  |  227347

Breaking News:
– KKR sagt das Investment ab
– fühlt sich durch Bezeichnung „Heuschrecke“ beleidigt
– will aber in Berlin weiterhin investieren
– gibt sein Geld an Union


marvolk
31. Januar 2014 um 16:08  |  227348

Natürlich ist es schwer vorauszusehen was in Zukunft passiert, aber ich freue mich einen großen Investor zu haben, endlich.
Aber hier werden gleich negative Stimmen laut, meistens von Leuten von denen ich hier im Blog noch nie etwas gelesen habe…seid doch mal optimistisch, es kann für Hertha die Wende sein mal endlich finanziell gesund zu sein und vielleicht etwas an der Spitze der Bundesliga zu kratzen, anders würden wir für immer und ewig im Mittelfeld herum krebseln.
und das an meinem Geburtstag…das ich das noch erleben durfte!!!
Auch glaube ich das Hertha von Spezialisten im Bank und Wirtschaftswesen beraten werden, Gegenbauer ist ja auch nicht gerade dumm, er hat eine Milliardenfirma aufgebaut.
Nicht blind vertrauen aber sehr optimistisch hoffen, darauf ein Gläschen Champus.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 16:09  |  227349

Toll, und Dortmund sagt sich jetzt „Für Ramos zahlen wir nicht viel. Ihr habt doch Kohle“

Menno …


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:09  |  227350

„So wie Berlin der ‚place to be‘ in Europa ist, ist Hertha der ‚place to be‘ in der Fußballwelt.“

Dieser Satz gehört in Stein gemeißelt 🙂 .


Dogbert
31. Januar 2014 um 16:09  |  227351

@@jap_de_mos

Gegen das Geschäftsmodell sagt doch niemand etwas. Im Gegensatz zu strategischen Partnern wie die von mir genannten, handelt sich es bei KKR um einen renditeorientierten Partner.

Vertretbar ist, wenn man sagt: Ok, wir arbeiten mit Euch zusammen, schenken Euch 60 Mio., damit ihr wieder die Dinge selbst in die Hand nehmen könnt. Wir bekommen dafür 10% von Euren Erlösen (nicht Gewinne) in den kommenden sieben Jahren. Das bedeutet, daß 10% bei jedem Spielerverkauf an KKR geht. An Verlusten beteiligen die sich ganz sicher nicht. Dafür haben sie 60 Mio. vorgeschossen.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:11  |  227352

@King for a day – Fool for a lifetime // 31. Jan 2014 um 16:09:

Genau umgekehrt, weil Hertha sagt:

„Wenn ihr Ramos unbedingt haben wollt, müsst ihr unseren Preis bezahlen – wir sind jetzt nicht auf jeded Transfereinnahme angewiesen“.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:11  |  227353

…mehr auf jede…


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 16:12  |  227354

@ 1892

Ich glaub eher daß sich das positiv auf eine mögliche Verlängerung mit Ramos auswirkt 😉


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:13  |  227355

@King for a day – Fool for a lifetime // 31. Jan 2014 um 16:12:

Yes, Sir!


flötentoni
31. Januar 2014 um 16:15  |  227356

ich dachte die Kohle kommt aussem Pott?

und wie meint WG das: „Gleichzeitig können wir versichern, dass Hertha BSC auch in Zukunft der Verein bleiben wird, der er heute ist.“

ich hoffe doch nicht!


31. Januar 2014 um 16:15  |  227357

Fakt bleibt übrigens: Geld schießt keine Tore. Ramos schon.
Wenn der BVB winkt, wird Ramos gehen. Ob mit oder ohne KKR. Mittelfristig steht uns durch Entschuldung etc. mehr Geld zur Verfügung. D.h. Spieler der „Klasse“ Fabian Johnson könnten wieder unsere Kragenweite sein. Nicht mehr – aber auch nicht weniger!


Clute_Simon
31. Januar 2014 um 16:16  |  227358

Nehmt mal Baldrian, Leute, und nennt mir einen Ex-Mitarbeiter aus irgendeinem KKR-Investment, der etwas positives über KKR sagen kann. Ich wette hier und jetzt EUR 100.

Nur die dümmsten aller Kälber suchen sich die Schlächter selber.

Das ist ein ganz schwarzer Tag!


Hohenthanner
31. Januar 2014 um 16:19  |  227359

60 Mio ist eine menge Geld . 60/7 Jahre sind ca. 8,5 Mio im Jahr.
In diesem Geschäft ist das schnell weg


L.Horr
31. Januar 2014 um 16:22  |  227360

Aus der schriftlichen Hertha-Mitteilung :

Es ist jedoch klar geregelt, dass wir mit Hinblick auf sportliche Themen weiterhin eigenständig entscheiden werden

…. hier wird nun nicht mehr die wirtschaftliche Selbstbestimmtheit erwähnt . Einfach nur vergessen ?


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:22  |  227361

Wenn KKR mit 61,20 Millionen EUR eine Beteiligung von lediglich 9,70 % erwirbt, ist Hertha BSC mathematisch tatsächlich fast 631,00 Millionen EUR (siehe @catro69 // 31. Jan 2014 um 15:03) „wert“?!


apollinaris
31. Januar 2014 um 16:23  |  227362

grade eben nach Hause gekommen, muss auch wieder gleich los..noch nix gelesen..kann mir eh vorstellen, dass jetzt viele durchdrehen, so oder so. Nur eines ist doch klar: das ist kein lieber Mann aus Nimmerland, der uns Geld an die Hand gibt. Das sind in der Regel knallhart operierende Gesellschaften. Bei Firmen wir rücksichtslos das Personal gefeuert., “ profitabel“ gemacht. Wie das bei einem Fußballklub alles gemanagt werden soll, kann ich mir noch nicht so wirklich vorstellen..Da braucht es gut Infos.
Einerseits kann es uns endlich etwas Luft zum Atmen geben, andererseits ist dieser Klub in dieser Stadt, mit ihren ohnehin leicht verwirrten Einwohnern ( sorry..), schon jetzt nicht mehr der gleiche. Ab jetzt will man oben mitmischen..Und die Schlichten wähnen sich mit Dortmund auf Augenhöhe..und die völlig Verpeilten mit …Wer weiss, ob das gut geht..Aber noch mal: gesunde Skepsis ist unbedingt erforderlich, aber auch kein Pessimismus. Der Begriff Heuschrecke ist passend, mal sehen..ob wir mit der einigermassen gut Leben können. Ideal sind solche Konstruktionen leider niemals; aber irgendwie hatte ich auch innerlich die Sorgen, dass wir es ohne Fremdgeld nicht mehr schaffen könnten.
Es wird sehr spannend , die nächsten Monate..Weder drehe ich vor Euphorie durch oder lasse Schampus knallen, noch sehe ich vor lauter Krakenarmen den Himmel nicht mehr..Mulmiges Gefühl eben.


RobDiao
31. Januar 2014 um 16:25  |  227363

Clute_Simon: Bittesehr, wie kann ich dich kontaktieren, damit ich die 100 € bekomm?
http://www.kununu.com/de/he/obertshausen/bc/kkr-dienstleistungs

So etwas nehm ich gern. 😉


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:27  |  227364

@RobDiao // 31. Jan 2014 um 16:25:

Gehalt und Benefits nur drei von fünf Punkten.

Ob die Mitarbeiter jetzt Mitglieder und Fans von Hertha BSC werden?


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 16:29  |  227365

@hbsc1892

Passt nicht ganz mit der Schillerschen Aussage um 16:17. 😉


RobDiao
31. Januar 2014 um 16:30  |  227366

@herthabscberlin1892

naja wie würdest du dein Gehalt bewerten bei deiner Firma? 5*?

Bin mir noch nicht mal sicher ob es sich hier um die KKR – Investment handelt. 🙂


apollinaris
31. Januar 2014 um 16:30  |  227367

. wird schon jut werden..:-)
Tschüss, bis später..


31. Januar 2014 um 16:33  |  227368

Ganz wichtig!!!

Schiller: Es gibt keine Regelung, dass die Anteile an den Hertha-Aktien nach sieben Jahren enden. Es gibt die Möglichkeit, dass KKR seine Anteile verkauft. Es ist vertraglich vorgesehen, dass der Hertha e.V. dann ein Vorkaufsrecht hat.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:33  |  227369

@RobDiao // 31. Jan 2014 um 16:30:

Treffer – Woher kennst Du denn die Höhe meines Gehaltes!? 🙂


Cali65
31. Januar 2014 um 16:33  |  227370

Übertreibt es nicht mit den Insekten. Private Equity Firmen haben durchaus auch Erfolge Aufzuweisen und schon viele Firmen fit gemacht für den weltweiten Wettbewerb, die sonst vor dem Aus gestanden wären. Das kostet auch mal Arbeitsplätze, mag sein. Das ist nicht immer schön für alle Beteiligten. Aber oft bleiben die verbleibenden Jobs sicherer und fit für die Zukunft übrig.
KKR geht hier mit für ihre Verhältnisse kleinem Geld ein hohes Risikoohne normalerweise in der Wirtschaft übliche Mitspracherechte. Das ist ihr Risk, sie sehen das Potenzial, legen aber die Unternehmensführung in andere Hände. Dieses Verhalten sollte man zunächst einfach mal anerkennen. Das die am Ende was erhoffen….So what. Das tuen wir doch auch. Eine Hertha, die regelmäßigen der Liga vorn dabei ist und auch mal CL spielt und sich wirtschaftlich konsolidiert und Gewinne erzielt, wollen auch wir.
Hertha ist klamm genug und die nächsten Jahre wären permanent ein Tanz um die Lizenz und einen hochwertigen Kader geworden. Unsere Schuldenfalle war schon viel zu hoch. Ich bin froh heute.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 16:34  |  227371

Ich verstehe den Ticker nicht:

16.17 Uhr Schiller: Die Anteile für Hertha beruhen auf einer Unternehmens Bewertung von Hertha von etwa 220 Millionen Euro. KKR erwirbt 9,7 % der Anteile.

9.7% von 220 Mio sind 61 Mio?


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:34  |  227372

@RobDiao // 31. Jan 2014 um 16:30:

Nachtrag:

Selbstverständlich Note 5 und nicht 5 Sterne.


RobDiao
31. Januar 2014 um 16:36  |  227373

@HerthaBSCBerlin1892

haha siehst mal 😀

Mal nicht den Teufel an die Wand malen. Ich begrüße, dass sehr!

Jedoch abwarten, was Hertha draus macht. Ich werte jetzt auch keine Einkäufe over 4 Mille.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:37  |  227374

@hurdiegerdie // 31. Jan 2014 um 16:34:

Verstehe ich auch nicht, müssen/sollen wir jetzt eine E-Mail an fragen@herthabsc.de senden?


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:38  |  227375

Gibt es jetzt eine außerordentliche Mitgliederversammlung?


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 16:39  |  227376

herthabscberlin1892 // 31. Jan 2014 um 16:37

Ich tippe mal auf Ticker-Tippfehler, oder wurde das so im Fernsehen gesagt (ich bin ja noch auf Arbeit)?


RobDiao
31. Januar 2014 um 16:42  |  227377

Bild:

So läuft der Deal: Mehr als 30 Mio Euro der Investitionssumme bekommt Hertha als Darlehen. Davon kann der Klub seine Verbindlichkeiten (36,8 Mio Euro) sofort ablösen. Da Hertha an Partner KKR später wesentlich weniger Zinsen zahlt, als aktuell an die Kreditinstitute, lohnt sich die Umschuldung für den Klub.


Clute_Simon
31. Januar 2014 um 16:43  |  227378

Rob,
Touche! Meine Schuld: Habe ja auch nicht gesagt, von welcher KKR-entity das Votum kommen muß. Die EUR 100 stifte ich fürs Hertha-Museum. OK?
Für Ex-Mitarbeiter des Investors Du eher gucken hier:
http://www.arbeitsagentur.de/


frankophot
31. Januar 2014 um 16:43  |  227379

Hammer.
Was es auch immer bedeutet, am Ende.
Und da sitzt das Pokerface MP noch mit jämmerlicher Mine im Doppelpass und sagt, wie erfolglos doc die jahrlangen Bemühungen um einen Investor waren, bis jetzt…


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 16:43  |  227380

@hurdiegerdie // 31. Jan 2014 um 16:39:

Ich weiß es leider nicht.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 16:44  |  227381

Also fangen wir doch mal das Rechnen an.

Schulden: 37 Mio
Rückkauf Catering: etwas weniger als 10 Mio
Rückkauf Sport five: sagen wir mal die Hälfte von 20 Mio (war das nicht das signing fee???)

Hmm dann noch der Geheim Investor (der wird ja nicht bei Schulden geführt).

Es entschuldet Hertha auf einen Schlag, aber ich glaube nicht, dass wir damit jetzt die Götzes dieser Welt kaufen können, aber wir können vielleicht überhaupt wieder was aufbauen und das vor 2020.

Hab ich gesagt, bis 2020 ginge gar nichts? 😳


Dan
31. Januar 2014 um 16:45  |  227382

Na wenigstens kommt kommt unsere Investorengruppe aus New York und nicht aus Göttingen.

Veilchen, duck und wech.

P.S.
Ich freue mich schon und hoffe auf einen guten Neuanfang, aber wie schon hier geschrieben, dass ist kein Wohlfahrtsverein.


Herthaber
31. Januar 2014 um 16:51  |  227383

Glückwunsch MP und IS !!
Der Clou ist euch gelungen. Ohne viel Theater bzw. Spekulationen !! Hut ab !! Das Ding ist in trockenen Tüchern. Hoffe das wir endlich den Klotz Sport5 loswerden. Mir schwirren so viele Dinge im Kopf herum, die nun möglich sein werden, dass ich erstmal alles setzen lassen muß und einen Schnaps brauche. Wir werden noch einige Überraschungen erleben, davon bin ich überzeugt. Jetzt geht es darum, so schnell wie möglich, die Bundesliga zu sichern und dann …..


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 16:52  |  227384

Könnte sich auch mit dem Darlehen aufklären.
siehe RobDiao // 31. Jan 2014 um 16:42

Ach was ich gehe jetzt nach Hause. Kann eh nicht mehr denken.


Knüppel
31. Januar 2014 um 16:53  |  227385

Zuerst das Wichtigste:

Viele Glückwünsche zur Schnapszahl an @marvolk! Jede Menge Kraft und Gesundheit mögen Deine Begleiter sein!

Zur Finanzspritze:
Ich fürchte, das ist schlicht eine Notwendigkeit bei allen vorhandenen Hypotheken auf die Zukunft. Fest steht, dass nur so ein Mimischen oben möglich ist, ohne dass das ein Automatismus wäre.

Bin insofern positiv optimistisch, wobei mir noch nicht klar ist, was die angesprochene „Kostenreduktion“ zu bedeuten hat.


Derby
31. Januar 2014 um 16:54  |  227386

Also – 9,7 erwirbt der Investor.
Geschätz ist Hertha 220 Mio wert.
Macht Summa Sumarum 21 Mio.

Wofürt zahlt der Investor weiter 40 Mio.

Bitte hierzu eine Info. Denn 660 sind wir wohl nicht wert.

Was steckt hinter den 40 Mio. Differenz oder habe ich etwas falsch verstanden??


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 16:57  |  227387

@derby

Wahrscheinlich das Darlehen?


L.Horr
31. Januar 2014 um 17:00  |  227388

Hertha Unternehmenswert = 220.00 Mio.

KKR gibt = 61,2 Mio

davon = 21,3 Mio. für ihre 9,7 % Anteile ,

und 39,9 Mio. für Hertha als Darlehen nebst Verzinsung.

Mit diesen 39,9 Mio. kann sich Hertha kommplett entschulden und sich mit den 21,3 Mio. die Vermarktungs-und Cateringrechte zurückkaufen.

So passt´s .


31. Januar 2014 um 17:01  |  227389

Ist das der Anfang vom Ende? Wenn er sich voll gefressen hat und Hertha ausgelutscht hat lässt er den Verein fallen. Mit dem doppelten an Schulden.
Die kriegen dann erstmals keine Lizenz mehr für die Bundesliga. Das bedeutet Zwangsabstieg und wir verschwinden für Jahre in der Versenkung.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 17:01  |  227390

Die „heute“-Nachrichten um 17:00 Uhr eröffnen mit dem Satz:

„Eine Zeitenwende bahnt sich an“.

Es ging aber nicht um Hertha 😉 .


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 17:02  |  227391

@L.Horr // 31. Jan 2014 um 17:00:

Danke sehr!!!


Eigor
31. Januar 2014 um 17:04  |  227392

Also mir stellt sich das so dar:

– Hertha ist weiterhin mit 39,86 Mio€ verschuldet
– Mit 21,34 Mio€ werden Rechte usw. zurückgekauft, was zusätzliche Einnahmen bedeutet.
– Als Preis für das zinsgünstige Darlehen i.H.v. 39,86 Mio€ gibt Hertha der KKR die Möglichkeit durch Aufstockung der Anteile über 25 % die Geschäfte des Verein zu lenken.

Speziell der letzte Punkt macht mir Bauchschmerzen…..


TomTom81
31. Januar 2014 um 17:05  |  227393

@Dogbert

so wie ich das verstehe, hat sich Hertha das Geld nicht „geliehen“, muss also auch nichts zurückzahlen. Stattdessen hat KKR einige Prozente von Hertha gekauft, die aktuell halt ca. 60 Mio wert waren. Als Analogie kann man hernehmen, dass ich als Bürger ein paar Aktien von Unternehmen XY kaufe.

KKR hofft nun, dass Hertha in den nächsten Jahren erfolgreich ist, damit die Anteile in ein paar Jahren mehr wert sind, also z.B. 100 Mio. Sie werden die Anteile dann irgendwann weiterverkaufen, und jemand anderem gehören dann die paar Prozente von Hertha.

Hertha muss selbst nur was „zurückzahlen“, wenn sie die Anteile selbst wieder besitzen möchten und sie daher wieder kaufen. Hertha hat ein explizites Rückkaufrecht, aber das ist kein „muss“.

Außerdem wurde auf der PK ja erwähnt, dass KKR bis auf ein Aufsichtsratmitglied keine Einflussmöglichkeiten hat.

Der Deal ist daher positiv zu sehen, weil KKR nur profitiert, wenn es Hertha ebenfalls gut geht und seinen Wert steigert. Steigt Hertha dagegen ab, dann bedeutet das nur dass die KKR-Anteile weniger wert sind und daher würden sie Verluste machen. Die Interessen beider sind also nicht gegenläufig.


Derby
31. Januar 2014 um 17:07  |  227394

Dann ist es aber nur eine Umschuldung von 40 mio..
20 mio müssen nicht zurück gezahlt werden 40 moo schon!!


ahoi
31. Januar 2014 um 17:10  |  227395

interessant…. allemal…

aber mal was ganz anderes, weiß jemand wann morgen training ist? aber wahrscheinlich ohnehin unter ausschluss der öffentlichkei, oder?


Eigor
31. Januar 2014 um 17:10  |  227396

@Derby
genau das ist der Punkt.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass die KKR nicht nur einen Fuß in der Tür hat…


Dogbert
31. Januar 2014 um 17:12  |  227397

Leute, es geht hier um eine Umschuldung zu Gunsten eines Investors.

Hertha BSC wird somit von Verbindlichkeiten, Tilgungen und Stundungen entlastet. Die Vorteil ist die Unabhängigkeit von Terminzahlungen. Das erlaubt mehr Spielräume für Zukunftsinvestitionen, aber keine großen Sprünge.

Im Gegenzug wird der Investor an 10% der Erlöse beteiligt. Von der Beteiligung an Verlusten ist nicht die Rede.

Wie hier schon geschrieben wurde, sind 8,5 Mio. pro Jahr in diesem Geschäft nicht viel.

KKR sieht Hertha BSC als Verein, der entwicklungsfähig ist. Darauf wird spekuliert. Um diese Entwicklung auch ohne Bremsklötze zu schaffen, gibt es eine Finanzspritze.


ahoi
31. Januar 2014 um 17:13  |  227398

-s +t: so wird ein schuh daraus


L.Horr
31. Januar 2014 um 17:13  |  227399

@Derby ,

im Prinzip hat Hertha auf „Zinsgünstig“ umgeschuldet und für 21,3 Mio. € Bargeld knapp 10% Anteile weggegeben !

LG


ahoi
31. Januar 2014 um 17:16  |  227400

@dogbert: so habe ich das (in etwa) bisher auch verstanden… aber du hast das formidabel und schön knackig kurz ausgedrückt. danke.


Tunnfish
31. Januar 2014 um 17:18  |  227401

Ich weiß nicht manchmal verstehe ich nicht auf welche Ideen Leute kommen.
KKR erwirbt 10% an einem Unternehmen und ist dann entsprechend am Unternehmenswert beteiligt.
Da fallen keine Zinsen an oder Rückzahlungen von irgenwelchen Geldern, es könnte maximal eine Beteilung an Ausschüttungen (also sowas wie Dividenden) an alle Unternehmenseigner geben. Wenn also die Eigentümerversammlung über eine Ausschüttung von Gewinnen entscheidet, bekommt KKR davon 10%. Diese Beträge werden sich in Grenzen halten, da ich nicht von großen Gewinnauschüttungen an den Verein ausgehe.

Über den 10% Anteil kann KKR frei verfügen und wenn sie einen Käufer finden diesen verkaufen. Hertha e.V: scheint hier Vorkaufsreth zu besitzen. Verliert das Unternehmen an Wert verliert auch KKR’s Anteil an Wert und zwar proportional.

KKR hat den Anteil dreifach überzahlt da dieser derzeit eigentlich nur 22 Mio wert ist.
Dies zeigt die Überzeugung von KKR Hertha’s Wert auf über 600 Mio steigern und an dem Verkauf verdienen zu können.

Das Interesse von KKR den Wert von Hertha zu steigern ist demnach riesig und könnte durch Aktionen der anderen Unternehmen in Konzernhand unterstütz werden. Personalkürzungen sind daher eher nicht Ziel der Maßnahme, da man mit billigen Spielern sportlich nicht die Ziele erreichen wird, die ein Zielwert von 1 Mrd Euro erfordert.

Erste Maßnahme zur Wertsteigerung ist der Rückkauf von Rechten und die Einsparung von Zinsen, danach dürfte der Wert von Hertha bei etwa 300 Mio liegen. Also 50% des Breakeven für KKR.

Rundum in meinen Augen eine gute Sache.

Geklärt haben möchte ich in diesen Zusammenhang allerdings noch ob das Aufstocken der Anteile auf bis zu 33% mit weiteren Zahlungen durch KKR verbunden ist und wie sich der Wert dieser verbleibenden 23% Anteile errechnet.
Eigenlich unangenehm aber denkbar , dass diese 23% in dem Preis bereits eingerechnet sind, aber aufgrund von taktischen Erwägungen (möglicher Abstieg und Verluste) durchaus im Bereich des möglichen (was die Höhe der Summe dann anderweitig erklären würde, das Geschäft an sich aber nicht schlechter mach t für Hertha)


Konstanz
31. Januar 2014 um 17:19  |  227402

Prima Sache, endlich schuldenfrei!

Ich kann das positiv sehen, da ich an Micha Preetz glaube und seine Fähigkeit, den Vertrag so mitzugestalten, dass er uns nutzt und nicht schaden kann.

War doch aber auch absehbar, dass kluge Leute früher oder später darauf kommen, welches Potenzial in „unserem sympathischen Hauptstadtclub“ liegt. (Hatten einige Blogger das nicht erst kürzlich hier vorhergesehen? ;-))

Könnte aber auch mal wieder der berühmte „geheime Investor“ dahinterstecken, der sich für sein Engagement der Firma KKR bedient. Investment in Sports scheint für KKR ja neu zu sein.

Und mit der riesigen, lustigen, roten 9 vor dem großen gebogenen Gebäude haben wir neulich noch Fotos gemacht…


TomTom81
31. Januar 2014 um 17:20  |  227403

@Eigor

Wo steht etwas von „Geschäfte des Verein zu lenken“? Außer der Aufsichtsratsposition ist nix für KKR drin. Zumindest deute ich die PK heute so.

KKR verspricht sich Gewinne zu machen, indem der Wert der Anteile steigt. Und der Deal macht für sie Sinn, denn Hertha ist einer der wenigen Vereine in einer europäischen Hauptstadt, die nicht in der Ligaspitze sind, und daher noch recht günstig. Das Steigerungspotenzial ist langfristig recht groß. Durch das Geld lösen sie gleichzeitig mehrere Probleme der Hertha und geben so einen Wachstumsschub (zumindest lösen sie einige Altlastenbremsen).


Supernatural
31. Januar 2014 um 17:21  |  227404

Natürlich sind die 40 mio Darlehen eine Umschuldung. Jedoch spart man laut Bild-Artikel dadurch einen großen Teil an Zinsen. Durch die Zinssparung erhöht sich unser Spieler-Budget pro Saison um einige Millionen, was wiederum die Klassenerhalt-Wahrscheinlichkeit erhöht.

Außerdem kann man die Catering- und sportfive-Rechte zurückkaufen, und die Gewinne durch Sponsoring/catering in den nächsten Jahren wieder zu 100% selber in die eigenen Kassen einstreichen. Das schafft zusätzlichen finanziellen Spielraum in Sachen Saison-Budget.

So gesehen stimmen Preetzs und Schillers Aussagen. Wir haben wieder mehr Spielraum in den nächsten Transferperioden. Und was noch viel wichtiger ist: Es ist eine nachhaltige Investition! Die Vermarktungs-Rechte selber in der Hand zu haben, bringt langfristig gesehen mehr Geld. Voraussetzung ist natürlich die Bundesligazugehörigkeit.


Kamikater
31. Januar 2014 um 17:24  |  227405

Das dolle Ding ist doch, dass Hertha BSC bei dem Deal grundsätzlich mit 600 Mio EUR bewertet wurde.

Ziel der KKR ist es , nach 5 Jahren eben 20 Mio mehr rauszuholen, als sie reingesteckt haben. das geht aber nur, wenn weitere potentielle Sponsoren einsteigen, sonst gäbe es ja nichts zu holen.

Da die sowas ja nicht zum ersten Mal machen, gehe ich also davon aus, dass die nicht nur einmal 61 Mio an 10% Anteilen wahrnehmen, sondern sich, sofern eben weitere Investoren einsteigen, ihre Option von 30% wahrnehmen. Jeder, der ein Taschenrechner hat weiß, wieviel das dann nochmal wären.

Diese Modell ist hochinteressant. Zumal die KKR nichts macht, woran sie nichts verdient. Und genau deshalb muss KKR Interesse haben, das es Hertha besser geht und das ganze sowieso nur ne Anschubfinanzierung ist, deren Ende noch nicht abzusehen ist.

Wahnsinn!


Tunnfish
31. Januar 2014 um 17:25  |  227406

Die Information mit dem Darlehen von 40 Mio hatte ich beim Schreiben noch nicht, dadurch würde die Summe aufgehen und KKR hat das Recht das Darlehen in eine Beteilgung umzuwandeln wenn Herthas Wert steigt.
20 Mio sind jedenfalls Risikokapital und auch an Verlusten beteiligt. Zinsen werden trotzdem gespart. Immer noch ein guter Deal.


TomTom81
31. Januar 2014 um 17:27  |  227407

@Dogbert,

wo steht dass KKR 10% der Erlöse bekommt? Sie haben 10% Anteile an Hertha, die sie verkaufen können wenn sie wollen. Von einer Erlösbeteiligung hab ich nix gelesen. Das war bei alten Verträgen so, die ich deswegen auch wesentlich kritischer gesehen hab.


Supernatural
31. Januar 2014 um 17:27  |  227408

Sorry laut bild doch nur 30 mio Darlehen :/ dann geht die rechnung doch nicht auf oder? bin kein Experte. Aber die obige Rechnung von L.Horr scheint mir schlüssig.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 17:29  |  227409

Ist das jetzt sicher mit dem Darlehen, oder Spekulation?


Faase
31. Januar 2014 um 17:29  |  227410

Schiller hat gesagt, es würden „sämtliche Verbindlichkeiten getilgt“.

Wenn es sich bei 40 Mio lediglich um eine „Umschuldung“ handelt, stimmt dann die Aussage von Schiller noch? Haben wir die 40 Mio Verbindlichkeiten dann nicht weiterhin – nur eben bei KKR? Und falls KKR die 40 Mio wieder haben will – wann?

Das ist schon wieder ordentlich undurchsichtig. Ich würde ja gerne optimistischer sein – aber die letzten 15 Jahre mit Hertha machen mir das echt nicht besonders leicht…


Treat
31. Januar 2014 um 17:30  |  227411

Zuerst das Wichtigste:

HAPPY BIRTHDAY, LIEBER @MARVOLK und mindestens auf die nächsten 66!!! 🙂

Den Rest muss ich erst mal sacken lassen. Mein erstes Gefühl ist: „Unglaublich, großartig, irgendwie mulmig…“

Blauweiße Grüße
Treat


Eigor
31. Januar 2014 um 17:34  |  227413

@TomTom81 // 31. Jan 2014 um 17:20
Ab 25 % Anteile besitzt der Anteilseigner ein Vetorecht. Er ist dann in der Lage alle ihm unpassenden Maßnahmen zu blockieren bzw. nur ihm genehme zuzulassen.

@Kamikater
Hertha wurde mit 220 Mio€ bewertet ! (s. I.Schiller)
Das heißt 9,7% = 21,34 Mio€
Die restlichen 39,86 Mio€ sind als Darlehen geflossen.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 17:34  |  227414

Unglaublich, großartig, irgendwie mulmig

Ja, so ähnlich gehts mir im Moment auch.
DEN grossen Haken hab ich bisher nicht entdeckt und es klingt erstmal wie „der grosse Segen“
Aber wo auch immer viel Geld im Spiel ist und „Krawattenträger“ irgendwas aushandeln, bleibt einiges an Skepsis …


TomTom81
31. Januar 2014 um 17:39  |  227415

@Eigor
Interessante Infos.
Das Vetorecht kannte ich nicht. Die Frage ist wahrscheinlich auch, ob dazu etwas explizit im Vertrag genannt wurde.

Ich warte jetzt erstmal ab, bis mehr Details kommen. Bin trotzdem noch positiv, da Sport5 der schlechtere Deal war.


rasiberlin
31. Januar 2014 um 17:43  |  227416

… in 7 Jahren laufen die Berliner Kinder nicht mehr mit Bayern-Trikots rum, sondern die Münchner Kinder mit Hertha-Trikots… 😉


Eigor
31. Januar 2014 um 17:45  |  227417

@TomTom81 // 31. Jan 2014 um 17:39

Aus diesem Grund ist z.B. bei HSV+ von zweimal 24,9 % die Rede.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrminorit%C3%A4t


L.Horr
31. Januar 2014 um 17:47  |  227418

….. Hertha ist nicht schuldenfrei !
KKR schenkt nicht knapp 40 Mio € über den errechneten , 10 Prozentigem Anteil , in der Hoffnung das nach 7 Jahren die 40 Mio € und mehr als Rendite zurück fließen.

Um die 40 Mio € und die eingesetzten 21 Mio nach 7 Jahren , Plus minus Null , wieder rauszubekommen , müsste Hertha dann ihren Wert mindestens verdreifacht haben.

Und nochmals , Finanz-Investoren investieren immer Kapital was sie sich selbst auf dem Risiko-Kapitalmarkt besorgt haben.


don mikele
31. Januar 2014 um 17:49  |  227419

Hertha BSC kassiert über 60 Millionen von US-Investor

©Hertha BSC
Hertha BSC hat den Einstieg des US-Finanzinvestors KKR mit insgesamt 61,2 Millionen Euro als «bahnbrechende Vereinbarung für die Zukunft» des Clubs bezeichnet. Mit der Vereinbarung, die am Freitag durch die letzte Unterschrift abgeschlossen wurde, sei «ein Meilenstein für Hertha BSC gesetzt», erklärte Vereins-Präsident Werner Gegenbauer. KKR erwirbt mit rund 20 Millionen Euro nach Vereins-Angaben 9,7 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Dazu investiert die US-Beteiligungsgesellschaft rund 40 Millionen Euro in «andere Komponenten», erklärte Herthas Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller.

Mit dem Geld des Investors will Hertha zunächst «sämtliche Verbindlichkeiten tilgen», erklärte Schiller. Zudem sollen Rechte zurückgekauft werden. «Mit dem heutigen Tag haben wir uns ungleich mehr Spielräume erarbeitet», betonte Manager Michael Preetz (Foto) und sprach von einem «Quantensprung» und einem «historische Tag» für Hertha.

Zugleich machte Preetz aber deutlich, «dass sich unsere Strategie überhaupt nicht ändert. Wir werden weiter mit viel Augenmaß die Mannschaft verbessern und weiterentwickeln». Aus der Laufzeit der Investitionen von mindestens sieben Jahre ergebe sich jedoch langfristige Planungssicherheit.


Freitag
31. Januar 2014 um 18:00  |  227420

tach zusammen,
KKR, ausgerechnet KKR !!
Ich hoffe, das Hertha bei den Vertragsverhandlungen und der Vertragsabfassung Leute hatte, die denen von KKR gewachsen waren. Ansonsten könnte es ein böses Erwachen geben.
Ich habe kein gutes Gefühl bei dieser Geschichte.


theo
31. Januar 2014 um 18:08  |  227421

Meiner Meinung nach ist das ein sensationeller Deal. Hertha wird endlich wieder handlungsfähiger und hat eine große Chance sich dauerhaft zu etablieren. Bei anderen Vereinen ist das in ähnlicher Form schon einige Zeit der Fall.
Der 31. Januar sollte zum Feiertag erklärt werden 😉


fg
31. Januar 2014 um 18:16  |  227422

Ein super Tag für Hertha!
Es geht ja nicht um Wahnsinnstransfers, aber schuldenfrei und wieder Handlungsspielraum zu haben ist doch schon mal supergenial!

Andere Frage: Wenn ÄBH für die U23 spielt, ist dann für Nürnber raus? Fänd ich blöd.


catro69
31. Januar 2014 um 18:18  |  227423

Woher kommt eigentlich diese selten schlechte Meinung zu s5? Ohne die, bzw. Vorgaenger ufa, wuerde es Hertha, so wie wir sie kennen, nicht geben.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 18:19  |  227424

@ fg

Ne, der macht 2 Spiele an 2 Tagen


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 18:20  |  227425

don mikele // 31. Jan 2014 um 17:49

Na das klingt dann wieder nicht nach Darlehen. Also ich fasse zusammen: nichts Genaues weiss man nicht.


Kamikater
31. Januar 2014 um 18:21  |  227426

Heute ist das eingetreten, was ich tatsächlich immer gehofft hatte und unseren Club und seine Ziel nachhaltig verändern wird.

Wofür ich hier lange belächelt wurde, ist nun Gottseidank passiert. Heute lächele ich. Wir werden heute in 5 Jahren eine ernsthafte Chance haben, CL spielen zu können. Großartig!

Bin gespannt, welche Aufbruchstimmung nun im Verein entsteht.


coconut
31. Januar 2014 um 18:21  |  227427

Tja, also nichts mit Schuldenfrei…. 🙁

Dennoch ergibt sich in der Summe eine ordentliche Entlastung bzw. ein ordentlicher Batzen an Mehreinnahmen. Das ist doch auch was.
Wie das Ganze mal endet, da kann man nur spekulieren. Die einen sehen den Untergang des Abendlandes, die anderen die Götterdämmerung. Abwarten, sag ich mal….


cameo
31. Januar 2014 um 18:24  |  227428

Traoré verlässt den VfB im Sommer. Laut Kicker sehr wahrscheinlich zu BMG.
Da war aber die KKR Meldung noch nicht raus.


Kamikater
31. Januar 2014 um 18:25  |  227429

Schon erstaunlich, was für negative Gedanken hier Viele haben. Aber nun gut, so ist eben der Berliner.

Wenigstens haben wir keinen Berliner Manager. der hätte nämlich wahrscheinlich gesagt:

„Jeld?Nnee, will ick nich, lass ma! Lieba kiek ick mir Kreisklasse C an“


joergen
31. Januar 2014 um 18:25  |  227430

Super Sache, grandios gemacht von den Vereinsvertretern. Damit wurde auf jeden Fall die Handlungsfähigkeit gesichert. Nun müssen Spieler nicht um jeden Preis verkauft werden, wenn andere Vereine Interesse anmelden. Klasse ick freu mir…
Joergen


fg
31. Januar 2014 um 18:26  |  227431

@king: na dann bin ich ja beruhigt!


Hohenthanner
31. Januar 2014 um 18:30  |  227432

Handlungsfähigkeit gesichert !
Offensichtlich war hertha langsam handlungsunfähig
Das elendige Problem ist doch das es eigentlich nie ein Einnahmen Problem gab, sondern immer nur ein ausgaben Problem


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 18:30  |  227433

Kamikater // 31. Jan 2014 um 18:25

Die Aussage speichere ich mir mal ab. 😉


Tunnfish
31. Januar 2014 um 18:30  |  227434

KKR investiert 40 Mio in andere Komponenten, das führt vermutlich dazu, dass das Geld wie Eigenkapital behandelt werden kann. Interessant wird also sein um welche „Komponenten“ es sich dabei handelt.

Trotz der meiner Meinung nach grossartigen Nachricht, warten wir gespannt auf weitere Details des Deals.


ahoi
31. Januar 2014 um 18:31  |  227435

@kami: 😉


31. Januar 2014 um 18:31  |  227436

Soll ich euch was sagen…

Ich bin so schlau wie zuvor, ich kann das einfach nicht einschätzen, ich habe inzwischen so einiges gelesen, Presse, Wiki und was es sonst an Unternehmenshinweisen online so gibt. Einerseits kann ich mir nicht vorstellen das Hertha einen Harikiri Kurs fährt, andererseits weiß ich, das KKR das nicht für lau macht… ich muß da erstmal drüber nachdenken, eine Weile…


Hertha Ralf
31. Januar 2014 um 18:33  |  227437

Glückwunsch WG und IS !
Wahrlich ein guter Tag für Hertha BSC, die Entwicklung des Vereins und die Sicherheit auf viele Jahre den Club gänzlich schuldenfrei und Hertha BSC attraktiv und langfristig in der ersten Bundesliga zu etablieren.
Eventuell auch die Möglichkeit Ramos zu halten.
Ein Tag für ein Glas Champagner.
Habe hier in F schon etliche Anrufe mit entsprechender Hochachtung und auch a bissl Neid gehabt.
Überrascht bin ich hier von den vielen Finanzexperten , wie @ marvolk sagt : bis dato nie von „denen“ irgendetwas gelesen, aber darauf müssen wir uns einstellen: Jetzt sind sie alle da- leider!
Ohne Risiko geht im Leben nix und natürlich will der Investor langfristig Erfolg, ist er da die Heuschreckenausnahme? Bestimmt nicht , also bitte auch etwas Vertrauen in WG , IS und den Juristen von Hertha BSC, da sind ja nicht Amateure und Scharlatane unterwegs, alle haben ja auch einen Ruf zu verlieren.
Die Tragweite dieses Deals liegt noch weit über der Vorstellungskraft vieler jetzt alles Wissenden.
Bin gespannt wie die Mannschaft diese Botschaft am Sonntag umsetzen wird.
Kein Grund jedenfalls heute Trübsal zu blasen und Angst um den Verein zu zeigen.
Hertha BSC wird niemals untergehen!
Gruß vom Main nach Berlin und nach HH zu @ etebeer und bis Sonntag im Oly!
🙂


Bolly
31. Januar 2014 um 18:33  |  227438

Moin

Gerade aus der Tagung & dann läuft hier das eventuell geilste Ding der alten Dame, apropos alte Dame & deren Lieblinge, auch von mir alles erdenkliche an Gesundheit & Wohlergehen für@marvolk 66 hört sich fast wie 99 an 😉 & dann sehen wir mal weiter 😎 Genieße Deinen tollen Tag & mit dieser Ankündigung lege ich mich mal fest bleibt der auch In Erinnerung!

Ich konnte nur überfliegen & freue mich über diesen Schritt der, meiner Hertha. Das Du Kompromisse eingehen musst ist doch klar. Kein Investor macht das für lau. Und für mich sind die Weichen für ein langfristigen Aufbau der Neuen Hertha mit dem heutigen Tag eingeläutet. Falls es noch keiner gesagt hat, „Gut gemacht, Herr Preetz“ Ich staune hier seit Monaten, sportlich & jetzt auch wirtschaftlich. Ziehe mal den Hut…


fg
31. Januar 2014 um 18:34  |  227439

Wenn die ersten Eindrücke nicht täuschen, scheint Hertha der Sendung Bundesliga aktuell exakt null Sendesekunden heute wert zu sein!


Dogbert
31. Januar 2014 um 18:34  |  227440

Es geht hier nicht um negative Gedanken, sondern darum, das Konstrukt richtig einzuordnen.


coconut
31. Januar 2014 um 18:36  |  227441

@fg // 31. Jan 2014 um 18:26
Wenn Änis bei der U23 spielt, spielt er am Sonntag garantiert nicht und wird wohl auch nicht im Kader sein.

@“Heuschrecke“
Ich stelle fest, einige wenige drehen hier gleich mal völlig frei…..
Da wird gar von CL fabuliert. 🙄
Ich fasse es nicht.
Einfach mal den Taschenrechner in die Hand nehmen und realistisch bleiben. Das soll helfen, den Boden wieder unter den Füßen zu spüren. Immer dieser Größenwahn der Berliner…. 😉


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 18:37  |  227442

@hertharalf

Solange es nicht der Jurist ist, der Hertha in der Causa Fiedler beraten hat, so ist mir nicht bange…


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 18:40  |  227443

moogli // 31. Jan 2014 um 18:31

Wir wissen nicht einmal, ob Hertha Harakiri fahren muss.

Im Prinzip wissen wir gar nichts.

L .Hoor hat es oben angedeutet. KKR hat schon Darlehen vergeben , die sie selber auf dem Risikomarkt beschafft haben, dann aber das Risiko an den Darlehensempfänger weitergegeben haben. Die mussten dann im Endeffekt sogar mehr Zinsen zahlen.

So dumm wird Schiller nicht sein, es sei denn er muss (siehe Harakiri).

Auf der anderen Seite sind das für KKR Peanuts, da wird ein junger Newcomer mit beauftrag, der sich beweisen muss.

Ich beurteilen den Deal nicht, weil ich überhaupt keine Ahnung habe, was er bedeutet. Zwischen dreifacher Überzeichnung, 40 Mio Darlehen, über Hertha sei 660 Mio wert, bis dubiose Investitionen in „Komponenten“ hatten wir hier schon alles.


Kamikater
31. Januar 2014 um 18:44  |  227444

@HerthaRalf
Angenehme positive Einschätzung aus dem Westen. Danke!

HaHoHe!


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 18:45  |  227445

Kamikater
31. Januar 2014 um 18:50  |  227446

Verdammte Hacke!

Frankfurt schont gegen Bayern den Zambrano. Der hätte 100%ig Rot gesehen. Mist verdammter….


alorenza
31. Januar 2014 um 18:51  |  227447

Ganz kurz mal meine 61,2 Cent zu Return in Invest für die KKR.

9,7 Prozent gekauft für rund 21 Millionen – bei Wertsteigerung Profit.

weitere 23,3 Prozent per Vorkaufsrecht gesichert, vermutlich zu heute aktuellen oder einem in Stufen angepassen Preis (Wenn das die anderen vollen 40 Millionen sind, ist es ein sehr guter Jetzt-Preis) – bei Wertsteigerung sehr schnell zu Geld zu machen

Wette, dass eine handlungsfähige Hertha starkes Wachstum generieren kann

Wette auf die Entwicklung, dass immer mehr Vereine auf diese Weise Kapital schöpfen und somit quasi eine Investor-Börse für derartige Beteiligungen ensteht.

Wette auf den Wachstumsmarkt Fußball in Deutchland der nach allen Bewertungen noch extreme Wertschöpfungs-Potenziale hat.

Ist für mich eine einleuchtende Investoren-Wette auf einen im Moment unterbewerteten Hauptstadtklub.

Risiko auf 61,2 Millionen gedeckelt. Penautsschalen für eine Firme dieser Größe.

Vielleicht übersehe ich was, oder es gibt noch andere Wertschöpfung für KKR – aber für mich Stand heute macht die KKR-Wette auch so schon Sinn.

Happy Heimsieg-Wochenende und Ha-Ho He!


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 18:52  |  227448

Hm, der Luhu sieht gar nicht glücklich aus und ist recht kurz angebunden, entgegen seinem Naturell.
Als würde ihm was nicht schmecken …

Aber bevor jetzt wieder was zum nicht Rechtsfreien Raum Internet kommt …


alorenza
31. Januar 2014 um 18:52  |  227449

RoI natürlich. Return on Invest.


Freitag
31. Januar 2014 um 18:54  |  227450

@Exil-Schorfheider // 31. Jan 2014 um 18:37
das war auch mein Gedanke


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 18:56  |  227451

Und ich wette, alorenza hat noch nie so oft „wette“ verwendet 😆

Ich bleib sehr sehr skeptisch.
Irgendwie passt das nicht zur Hertha daß es keinen Haken gibt.
Allerdings halt ich G., P. und S. auch nicht für so inkompetent, daß sie sich da etwas haben aufschwatzen lassen, nur um kurzfristig „gut wegzukommen“

Kommt Zeit, kommt Rat.
ich rauch ne Friedenspfeife ….


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 19:01  |  227452

alorenza // 31. Jan 2014 um 18:51

Neue Variante:
für 40 Mio Vorkaufsrecht an Anteilen, die KKR ein Vetorecht bei Entscheidungen einräumen würden.

Frage an alorenza:

Wann dürfen sie diese Vorverkaufsrecht einlösen?
Wovon hängt das ab?


kalle
31. Januar 2014 um 19:04  |  227453

meine einschätzung ist, dass hertha fest 10% für 20 mio euro verkauft hat und das 40 mio euro darlehen eine option für den investor ist, die anderen 20% zu kaufen. wenn hertha in 7 jahren z.b. 300 mio wert haben sollte, wird die option genutzt. somit hätte der investor anteile im wert von 90 mio euro, also einen gewinn i.h.v. ca 30 mio.
wenn herthas wert sinken sollte, wird diese option einfach nicht gezogen und man hat lediglich ein darlehen mit geringen zinsen vergeben und zumindestens keinen verlust gefahren.
gefährlich könnte es werden, wenn irgendwann die 50+1 regel wegfallen sollte. wenn man nicht nur veto-rechte und einen ideelen wert kaufen kann, sondern alle rechte an einem verein, wird es meiner meinung nach eine enorme wertsteigerung geben. dann hätte hertha den nachteil, dass einem nur noch 70% des vereins gehören würden.
desweiteren würden sich sportliche misserfolge wohl deutlich härter auswirken. der investor würde im falle eines abstieges sicherlich nicht auf das 40 mio darlehen verzichten…
das konzept, wenn es so aussieht, wie ich es mir denke, ist sicherlich für beide seiten interessant, hat aber auch risiken.


alorenza
31. Januar 2014 um 19:07  |  227454

Frage an Hurdie: Ab wieviel Prozent gibt es ein Vetorecht?


raffalic
31. Januar 2014 um 19:07  |  227455

Da hat der dicke Schiller schön die gutgläubigen Amis über’n Leisten gezogen… 😉

Spaß beiseite, die Auswirkungen sind auf Basis der aktuell vorliegenden Informationen schwer zu bewerten.

Fakt ist, Schiller ist ein gewiefter Hund, was aber aber unzweifelhaft natürlich auch für die Jungs von KKR gilt. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich in der Tat um eine klasische „win-win-Situation“ handelt!

Hertha verschafft sich durch diese UMFINANZIERUNG (aus Fremdkapital wird zum Teil Eigenkapital, zum Teil erfolgt durch das Darlehen eine Umstrukturierung des Fremdkapitals) Einsparungen und damit mehr Handlungsspielraum für Transfers, KKR setzt auf eine positive (Wert-)Entwicklung der Lizenzspielerabteilung.

Gleichwohl ist eines für mich auch klar: die Bäume wachsen durch diesen Deal nicht in die Höhe, es ist und bleibt eine Umfinanzierung (durch die wir mehr Möglichkeiten erhalten). Wer jetzt glaubt, wir könnten ab dem Sommer dauerhaft Spieler mit Ablösesummen auf Raffael-Niveau (seinerzeit 4,3 MEUR) stemmen macht seinen Schampus zu früh auf.


Hertha Ralf
31. Januar 2014 um 19:10  |  227456

@ Kamikater: wir beide haben doch schon so viel mit der alten Dame mitgemacht und erlebt, Da waren schon so viele “ Idioten“ und “ Halsabschneider“ unterwegs, mit “ Verkauf“ unseres Stadions für’n Appell und Ei , Meineide, Finanzmanipulationen und und und ….
Da bin ich diesmal optimistisch und ehrlich , haben wir nicht Alle ( fast) Alle auf den reichen Onkel aus Amerika gewartet und nun steht er mit dem care Paket vor der Tür und wir sagen, nee keen Fleisch sind jetzt Veganer…?
Lieber wollen wa verhungern, aber doch nicht im Jahr 2014 wenn wir uns die reale ( Fußball) Welt anschauen.
Wirtschaftlicher Realismus mit Augenmaas ist gefordert und wir Mitglieder haben die Verantwortlichen des Vereins gewählt, trauen wir Ihnen also auch zu, dass sie ALLES für unsere Hertha tun und wir indem wir am Sonntag ins Oly gehen und das Team unterstützen!
Bei erst 40 Tausend geht noch was – Baalina:)
Und@ ES , ich hab’s geahnt, dass bei Jurist sofort die causa Fiedler kommt, erwischt, aber bei diesem Deal waren Juristen in Wirtschaftsrecht involviert , davon kann man wohl ausgehen 🙂
Gruß zu Dir und @ Kamikater und bleibt weiterhin so realistisch, hinterfragend und humorvoll!


cameo
31. Januar 2014 um 19:11  |  227457

@Exil 18:37
Ich verleihe dir das goldene Keyboard für den Kurzkommentar des Tages!


jonschi
31. Januar 2014 um 19:14  |  227458

Und Sonntag kommt Nürnberg mit breiter Brust!!


Tunnfish
31. Januar 2014 um 19:14  |  227459

@alorenza

RoI, Return of? Investment, @cameo übernehmen Sie

Das klingt von Deiner Seite so als wüßtest Du auch nicht mehr über die Details und die omnimösen….ommibösen….ominsoen….also unklaren Komponenten auf die sich die den 9,7% Anteil übersteigenden Millionen beziehen.

Der Haken dieses Deals kann also , wenn es diesen gibt nur in der Behandlung dieser Extra-Investition zu suchen sein und eventuell in der Ausgestaltung der Anteilsaufstockung und den sich daraus ergebenden Abstimmungsrechten.

Positiv im Vergleich zu den Investitionen Einzelner Gönner, kann noch hervorgehoben werden, dass hier weniger mit den Ego’s der Investoren gearbeitet werden muss. Es geht um Zahlen.
Und größer werden die Zahlen doch nur bei sportlichem Erfolg, Restrukturierungen, empfindliche Einsparungen und Zerschlagung steht hier eher nicht zu befürchten.

Ich hoffe darüber hinaus noch auf Nebeneffekte aus den Kontakten, die sich naturgemäß aus einem solchen Deal ergeben, hinsichtlich Sponsoring und Marketing.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 19:18  |  227460

@alorenza, gute Frage, auf Bild reingefallen. Weiss ich nur, wenn Bild stimmmt.

Meine Fragen bleiben aber.


Tunnfish
31. Januar 2014 um 19:22  |  227461

@hurdiegerdie
Die Frage ist ja auf was sich dann so ein Vetorecht auswrikt, sicherlich nicht wer am Wochenende spielt oder welcher Trainer beschäftigt oder Spieler erworben wird.


cameo
31. Januar 2014 um 19:22  |  227462

Owomoyela (34) ist jetzt ein Hamburger.

„ist“ mit einem „s“!


alorenza
31. Januar 2014 um 19:23  |  227463

Hertha Ralf
31. Januar 2014 um 19:24  |  227464

Ach @ cameo 🙁
…heute keinen Wermut bitte…
🙂
lieber nachher noch a schnäpsle von @ Ursula !


Freddie1
31. Januar 2014 um 19:30  |  227465

Jetzt in der Abendschau


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 19:32  |  227466

Tunnfish // 31. Jan 2014 um 19:22

Wenn ich alorenz richtig interpretiere, gibt es diese Vetorecht nicht und es ist eine Erfindung der Bild.

Aber warum – und vielleicht weisst du das – sollte KKR jetzt 40 Mio für ein Vorkaufsrecht bezahlen. Würden sie dann die Nateile für diese Geld bekommen, oder müssten sie dann die anteile kaufen, weil sie ja nur das Vorkaufsrecht bezahlt haben?

Wann gilt das Vorkaufsrecht? Und wirde der Preis schon festgelegt? Muss Hertha das anbieten?

Wenn Hertha das anbieten muss, geht es Ihnen dann nicht schlechter?

Wann macht KKR 60 Mio, wenn das Vorkaufsrecht und die Aktenanteile zusammengenommen werden und das mit 10% Anteilen.

Also mir fehlen Informationen.


coconut
31. Januar 2014 um 19:33  |  227467

@jonschi // 31. Jan 2014 um 19:14
Wenn die Nürnberger nach dem Spiel dann mit hängender Brust abreisen, ist mir das egal, mit was für einer Brust sie anreisen…. 😉


cameo
31. Januar 2014 um 19:33  |  227468

@Ralf, warum denn „Wermut mit traurigem Smiley?“
Womit habe ich das verdient? Und Noilly Prat erst?


Kamikater
31. Januar 2014 um 19:34  |  227469

@Hurdie
Nur mal so als Gedankenspiel (natürlich nicht wirklich und auf keinen Fall Ernst gemeint 😉 )

1. Was glaubst Du, würde der DFB dazu sagen, wenn jemand Hertha auf 660 Mio EUR taxieren würde, um für seinen Anteil von 9,7% etwa 61 Mio EUR zu zahlen?

2. Und wer hat ein Interesse daran, dass Hertha so hoch taxiert wird?

3. Wieviel Geld muss man, nachdem der DB Deal ausläuft künftig als Brustsponsor zahlen?


Freddie1
31. Januar 2014 um 19:34  |  227470

…“ Kein Notverkauf. Die Chance auf ein Verbleiben von Ramos in Berlin ist ab heute gestiegen.“
Dietmar Teige


alorenza
31. Januar 2014 um 19:35  |  227471

Ich gebe gerne zu, dass 61 Millionen mein persönliches Portfolio knapp übersteigen. Und, dass im Moment viele Fragen noch offen sind.

Meine Denke geht aber in solchen Fällen immer von einem anderen Punkt aus: Was wäre der Worst Case dieses Investmens und wäre er schlimmer als der Status Quo?

Und da gibt es mMn außer „Finanzen böseböse. Nixgut.“ momentan nichts, wovor man Angst haben müsste. Oder?

@all Nicht böse sein. Ich werde weiter mitlesen, stecke aber zeitlich in der Klemme – weil ein Bein schon im Flieger nach Sotschi. Also kann ich keine Fragen mehr beantworten. Ist ja auch nicht nötig, weil ihr bei @ub in allerbesten Händen seit. Schätze er bringt gerade sein Keyboard zum Glühen für die nächste Ausgabe der Speichermedien auf Holzbasis. Und dann wird er hier weitermachen.

Wünsche allen in den nächsten drei Wochen nur Siege und Happyness!

Ha Ho He!


Kamikater
31. Januar 2014 um 19:36  |  227472

@HerthaRalf
*schwelg-freu-händereib
🙂


cameo
31. Januar 2014 um 19:38  |  227473

Nur mal so gefragt: hat außer mir heute sonst noch jemand Arbeit liegen lassen und muss die irgendwann übers Wochenende nachholen? 🙂


31. Januar 2014 um 19:39  |  227474

KKR

Ich bin sprachlos…..

….aber natürlich auch skeptisch……

Wie umfangreich haben Schiller u.Co detaillierte umfangreiche Unternehmensrecherchen betrieben? Wie seriös ist KKR?

Doch nehmen wir einfach mal an, die Heuschrecke ist Hertha ggb halbwegs verbindlich….dann wäre dies in der Tat faszinierend, dann wäre es die Herthameldung der letzten 30 Jahre….
Das ist ein Novum in der Vereinsgeschichte.

Ich bin sprachlos.

Sollten die Daten stimmen, dann wären 61 Mio Euro für KKR nur peanuts…..
Und die Idee, einen Hauptstadtklub mit unglaublich viel Entwicklungspotential zu pushen, gar nicht einmal so abwegig.

Ich bin sprachlos………….

Sollten wir sterblichen Herthaner, doch noch einmal einen DM Titel erleben….?

Und:

Auch wenn es in den Satzungen scheinbar nicht aufgeführt steht. Doch bei einer solchen Entscheidung von dieser unglaublichen Tragweite für unseren Verein, müssen die Mitglieder befragt werden. So oder so.

Ich bin sprachlos und bleibe skeptisch.


Kamikater
31. Januar 2014 um 19:39  |  227475

Ja, ich @cameo


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 19:41  |  227476

@don mikele // 31. Jan 2014 um 17:49:

OT:

Ein toller Avatar (ohne „Preussen“ wäre er mir noch lieber 😉 ).


Schnuppi
31. Januar 2014 um 19:42  |  227477

Man bin ick juut druf.

Mein Wunsch zur Begüßung des reichen Onkels aus Amiland.

Nach jedem Tor gegen die Clubberer:
DAS IST DIE BERLINER LUFT schmettern.

Man bin ick juut druf.

HA HO HE


Kamikater
31. Januar 2014 um 19:43  |  227478

@Hanne
Wen sollte man fragen und weshalb? Hier gehts doch um die Hertha BSC KGaA, oder?


31. Januar 2014 um 19:44  |  227479

Stimmt, mir fehlen fundierte Informationen.
Ich habe einen Freund, welcher als Unternehmensberater und -rechercheur arbeitet.
Er soll mich über KKR einmal intensiv beraten.

Ich hoffe für Hertha, dass alles gut geht.


Freddie1
31. Januar 2014 um 19:45  |  227480

@Hanne
Eine Mitgliederbefragung zu so einem komplexen Thema?
Am besten mit wochenlangen Diskussionen bis der Investor ausreichend in der Öffentlichkeit beleidigt worden ist bis er verschreckt das Weite sucht?
Keine gute Idee aus meiner Sicht.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 19:47  |  227482

Kamikater
31. Januar 2014 um 19:48  |  227483

Also nur mal so: Kein Investor, der 210 Mrd. Dollar im Portfolio hat, tätigt Investitionen, bei der er 20.000 Mitglieder eines Fußballclubs um Erlaubnis fragt.


randberliner
31. Januar 2014 um 19:53  |  227484

Ab Sommer wird dann Klinsi Hertha trainieren!


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 19:54  |  227485

Kamikater // 31. Jan 2014 um 19:34

Ich verstehe die Fragen wirklich nicht. Offensichtlich hat niemand Hertha auf 660 Mio taxiert.

Es geht um die 40 Mio extra bei 220 Mio Taxierung, zu denen es jetzt viele Theorien gibt.

Verstehe @alorenza. Viel Spass in Sotchi.

Das Ganze kann supertoll sein, aber wenn @alorenza nach worstcase Szenarien fragt, also ich kann mir welche vorstellen.


Hertha Ralf
31. Januar 2014 um 19:56  |  227486

@ cameo: alles gut, wenn mir jemand am Herzen liegt, dann DU !
Cabriofahrer halten doch zusammen, steht Deiner noch in der Scheune, unser darf auch ausruhen, ist ja schon soooo alt und fährt nur bei Sonnenschein…
Und ja auch ich hatte heute keine Lust mehr was zu tun, war irgendwie wie vor ner Prüfung und dann doch bestanden…
Aber am Wochenende mach ick nix, komm Morgen mit der Lieben nach Berlin und Montag früh zurück und dann wird wieder malocht , nach dem Heimsieg- bist Du auch im Oly?
Eine letzte Frage: Berlinale: musst Du in Deinem Job da ( alle) Filme gucken?
Schönes Wochenende!


Kamikater
31. Januar 2014 um 19:59  |  227487

@Hurdie
Macht nix. War aber Ernst gemeint.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 20:05  |  227488

Kamikater // 31. Jan 2014 um 19:59

aber die Fragen sind doch völlig irrelevant, weil Hertha keine 61 Mio für 10% bei einer Taxierung von 660 Mio bekommen hat.

Ich weiss zwar, dass mathematsch alle Schlussfolgerung basierend auf falschen Prämissen logisch richtig sind. Aber Fussball ist ja keine Mathematik .


Konstanz
31. Januar 2014 um 20:07  |  227489

hurdiegerdie // 31. Jan 2014 um 19:54

Deine Skepsis übherrascht hier niemanden. Misstrauisch würde ich erst werden, wenn die Unke neben Deinem Namen verschwunden wäre. 😉


Konstanz
31. Januar 2014 um 20:09  |  227490

hurdiegerdie // 31. Jan 2014 um 20:05

Korrekt, Fußball ist keine Mathematik.
Bleib cool, Bruder!


Kamikater
31. Januar 2014 um 20:10  |  227491

@hurdie
Ich dachte, ich könnte Dir eine mögliche Option vorschlagen, die Dir im Falle Deiner Akzeptanz Einiges erklären würde.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 20:11  |  227492

Wenn Hertha z.B. die Catering-Rechte zurückkauft, würde ich doch aber von einem höheren Preis als beim Verkauf dieser Rechte ausgehen. Das wäre doch dann ein Minusgeschäft -das Catering-Unternehmen will doch wohl auch einen Gewinn mitnehmen, oder?


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 20:13  |  227493

Der erste Schritt in Richtung Freihandelsabkommen ist getan ?


Konstanz
31. Januar 2014 um 20:14  |  227494

Hallo @ubremer!

Gäbe es noch interessante zusätzliche Infos?
Einige von uns wirken etwas nervös.


Tunnfish
31. Januar 2014 um 20:15  |  227495

@alorenza
google’n is schummeln….return of investment gibt es dann nach dem Verkauf der Anteile wieder 😉

@kamikater
Wenn dem Verein Hertha BSC 100% Anteile an der KGaA gehören, wen müßte man Deiner Meinung nach fragen, wenn 9,7% davon verkauft werden sollen?

@hurdiegerdie
40Mio nur für das Vorkaufsrecht ohne Verrechnung ist unvorstellbar. Ist ist eher die Bereitstellung der Summe, also die Investition in die „Komponenten“ , welce als Gegenleistung zum Vorkausrecht betrachtet werden kann, aber da gilt grundsätzlich Vertragsfreihet. Theoretisch könnte KKR auch sagen, wir kaufen jetzt nur 9,7% wenn wie auch VKR auf weitere Prozente haben.
Der Preis dafür muss nicht, kann aber festgelegt werden.

Auch wenn die Frage nach dem Worst-Case Szenario noch beantwortet werden muss, eine schlechtere finanzielle Position der Hertha als vor dem Deal sehe ich nicht kommen.

Spannend und viel Schreibstoff für die Presse.


Ursula
31. Januar 2014 um 20:15  |  227496

Das bei dem Stand der “sportlichen
Dinge”, noch irgendetwas passieren
würde, war mir klar! Dachte aber
mehr noch an fußballerische Ver-
stärkungen, die wie ein Wunder
auf einmal finanziert würden….

Das nun ein Investor aus dem Hut
gezaubert wird, lässt zwei Herzen
in meiner Brust schlagen!

Zum Einen, zu welchen Konditionen,
zum Anderen, zu welchem echten
Nachteil der “BISHERIGEN HERTHA”,
so wie SIE bis eben noch existierte!!??

Es gibt doch KEINE “amerikanischen
Geschenke”, nicht einmal die “CARE-
Pakete waren es, “Morgenthau-Plan (!)
im Quadrat”…

Egal nun, welche bilanztechnischen
Bewertungen von Statten gehen werden,
für etwas mehr “liquiden Spielraum”
wäre wohl z. Z. gesorgt!?

DER WAR ZU ENG! Zu welchem Preis?

Um seriöse Einschätzungen vorzunehmen,
bedarf es, zumindest für mich, viel mehr
Detail-Wissen und Genaueres aus dem
Vertrags-Management!!

Es gibt aber HIER auf einmal schon so
viel Experten, die “sachkundig” gern
spekulieren, was wäre wenn…

Die “himmelhochjauchzend” an die
Wunder des Malachias glauben!

DIE sogar schon Wetten anbieten, wie
@ Lorenzo, ohne auch nur den Hauch
von Fach- und Insiderwissen zu haben,
um ganz aktuell, die Tragweite DIESES
Vorganges s. o., seriös bewerten zu können….

Um Schiller & Co ein “Te Deum” zu
singen, ist es wohl noch VIEL ZU FRÜH…!!!

Prost an die „Bombinas“ (variegata)…..


Kamikater
31. Januar 2014 um 20:17  |  227497

@hbsc1892
Ich bin mir sicher, dass wir künftig bei solchen Verhandlungen gute Berater neben IS sitzen haben könnten.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 20:19  |  227498

Konstanz // 31. Jan 2014 um 20:07

Ich stelle Fragen, um den Deal zu verstehen.

Weisste nämlich….wer nicht fragt, bleibt dumm.

Aber alles ohne zu hinterfragen gut zu finden, hat uns bei Hertha echt finanziell weit gebracht.


Kamikater
31. Januar 2014 um 20:19  |  227499

Ach ja, aprospos:

Vielen Dank an OS und MP für diesen Schritt!

🙂


Tunnfish
31. Januar 2014 um 20:19  |  227500

@hertha1892
Ich hatte den Eindruck, dass Hertha die Cateringrechte verpfändet hat um Geld zu erhalten, die Verträge mit einem Caterer aber noch nicht oder noch nicht für den ganzen Zeitraum abgeschlossen haben.
Vermutlich sind die Cateringrechte und weitere Marketing und TV-Rechte teile der Komponenten, die KKR mit den 40 Mio erworben haben. Würde für mich rein logisch Sinn ergeben, weil dieses Konstrukt keine neuen Verbindlichkeiten darstellt, sondern, wie vorher auch , Eigenkaptial darstellen kann.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 20:20  |  227501

So, ich guck jetz „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und stell mir vor, Luke Preetzwalker, Ingo Solo und Werner D Zwoo sind es die am Ende die dunkle Seite der Macht besiegen …


Kamikater
31. Januar 2014 um 20:21  |  227502

@tunnfish
Gegenfage:
Müsste man alle Mitglieder fragen, ob ein Spieler gekauft wird?


sunny1703
31. Januar 2014 um 20:28  |  227503

Was nutzen 62 Millionen, wenn die Mannschaft nicht mitspielt und es keine Wertsteigerungen gibt?!
Es gibt jetzt einige Bereiche für die gibt es nun mehr Sicherheit wie eben beim Verhandeln mit Spielern, doch am Ende geht es immer noch um das Fußballspiel und die durch die Ergebnisse resultierende Tabelle.

Mir erscheint der deal sinnvoll,aber ein Grund zur Euphorie wie von einigen erscheint er mir nicht.

Völlig daneben finde ich aber die üblichen Bemerkungen über Berliner, für die einen zu kritisch ,für die anderen zu großmäulig. Meine Güte, habt ihr so ein Problem mit euer Herkunft?!

Ick bin n Berlina mit all seinen Facetten und det is oooch jut so!

lg sunny


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 20:29  |  227504

Mich wurmt noch was … wie wird wohl die Mannschaft darauf reagieren und in Zukunft auftreten ?
Luhus „ernstes“ Gesicht auf der PK heute gefiel mir gar nicht …


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 20:31  |  227505

@Tunnfish // 31. Jan 2014 um 20:19:

Sehr interesanter Ansatz, wie ich finde – Danke Dir!

@Kamikater // 31. Jan 2014 um 20:17:

Für künftige Verhandlungen scheint Hertha tatsächlich (noch) besser gerüstet zu sein.

Ich bin zwar gelernter Kaufmann, das heutige Szenario überfordert mich (und wohl viele andere auch) total.

Vielleicht sollte Hertha wirklich eine außerordentliche Mitgliederversammlung nur zu dieser Thematik einberufen, um alle Fragen zu beantworten – auch wenn die Mitglieder vorher gar nicht zu fragen waren.


Konstanz
31. Januar 2014 um 20:33  |  227506

hurdiegerdie // 31. Jan 2014 um 20:19

„Aber alles ohne zu hinterfragen gut zu finden, hat uns bei Hertha echt finanziell weit gebracht.“

Du verkaufst Dich mit solchen Stereotypen unter Wert, mein traumatisierter Freund.


don mikele
31. Januar 2014 um 20:33  |  227507

@ herthabscberlin1892
Einmal Preusse immer Preusse.
Einmal Herthaner immer Herthaner


Hertha Ralf
31. Januar 2014 um 20:33  |  227508

@sunny: ick hab hier in der Provinz keen Problem een Baalina zu sein, wir denken und handeln eh schneller, als der Rest der Republik, dit merken die janz schnell…
Also nö problem, bleib locker Du Baalina 🙂


don mikele
31. Januar 2014 um 20:35  |  227509

Schlittschuhclub ist auch ok.


Etebaer
31. Januar 2014 um 20:37  |  227510

Schade, das niemand von KKR auf der PK war.
Es ist niemand böse, wenn Jemand Geld damit verdient, das er einem Anderen hilft, Geld zu verdienen, oder nachhaltige, höhere Werte zu schaffen.

Ich bin sehr froh, das Hertha den guten Kurs beibehalten will und weiterhin auf Nachwuchs und kluge Zugänge mit Augenmaß setzen wird.

Vielleicht, hoffentlich wird das einmal als Herthas „Houdini-Moment“ in die Vereinsgeschichte eingehn!

Alles Gute dafür!


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 20:38  |  227511

@don mikele // 31. Jan 2014 um 20:33 &
@don mikele // 31. Jan 2014 um 20:35:

Janz jenau!


monitor
31. Januar 2014 um 20:40  |  227512

Grundsätzlich finde ich es gut. Gegenbauer und Preetz haben, wenn sie in Ruhe agieren konnten, bisher alles richtig gemacht.
MOMENT… (Favre/Babbel/Skibbe) Ab-Auf-Ab-Relegation war nicht „in Ruhe!“)

Die Last der Schulden mit ihren Rückzahlungsverpflichtungen hat den Verein praktisch handlungsunfähig gemacht. Daraus ergab sich immer eine schwache Verhandlungsposition bei Verhandlungen aller Art. Ein Erbe von Dieter Hoeneß. Nun kann Michael Preetz diese Last ablegen.
Dafür hat die Profiabteilung einen Mitbesitzer. Der hofft das seine Investition durch gutes Management an Wert gewinnt. Das ist nicht unrealistisch.
Nehmen wir mal an, Preetz investiert das Geld in nachhaltige Dinge, also nicht in „Supertransfers“, sondern Nachwuchsarbeit, Merchandising, Lizenzgeschäften (Jonny Walker Hertha Edition 😉 etc. pp.) Dann kann dies wirklich der Wendepunkt für unseren Verein werden. Man muß es nur geschickt anstellen. Das war früher eben nie der Fall, deshalb ist der Dieter Höneß auch nicht mehr im Geschäft.
Dazu muß sportliche Attraktivität kommen, wie wir sie gerade erleben. Schon kann Hertha Kult werden und die „Marke Hertha“ immens wertvoller. Darauf spekuliert die KKR.

Das Ding kann vielleicht auch nach hinten losgehen, weil Preetz/Gegenbauer die Kontrolle verlieren, aber wie @alorenza schon schrubbte, wird es dann viel schlimmer als jetzt?

Sorry für die Länge.


31. Januar 2014 um 20:40  |  227513

alorenza
31. Januar 2014 um 20:45  |  227514

@Urstrolla wie er leibt und pestet. Arm(selig)er Kerl. Und nicht mal lesen kann er.

Habe keine Wette(n) angeboten, sondern erklärt, worauf der Investor wettet.

KKR wettet darauf, dass …

Steht zweimal erklärend im Text. Investoren-Wette. KKR-Wette. Allerdings nicht als Comiczeichnung. Sorry @Urstrolla

wg Jos: Er stand vom Podium auf, ging nach hinten in den Saal und verfolgte von dort die PK wetier. Ein Profi eben, der wissen will, was passiert. Ernst? Vielleicht. Interessiert? Auf jeden Fall. Deutungen? Eher keine.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 20:48  |  227515

Urstrolla

😆


apollinaris
31. Januar 2014 um 20:52  |  227516

also, mir ist das zu viel Lesestoff bei so wenig Infos..der eine oder andere Beitrag macht mich ob der Naivität lächeln ( “ nicht von dieser Welt“)
so ganz ohne Infos , isses einfach schwer: diese Investoren sind normalerweise knallhart und ohne jedes Zartgefühl. Die Methodik ist reine Lehre..also nichts für Humanisten..Aber wie operieren die bei einem Fußballverein? Belegschaft kürzen geht nicht. Eintrittspreise werden steigen,,aber nicht unendlich. Der eine oder andere Posten im Verein, wird verschwinden ( siehe Bayerns Turner..). Aber all das sind noch Peanuts..Sie werden mächtig in Synergien setzen..auch gut. Der einzig wirklich deftige Punkt könnte sein: wen gehören die Transferrechte wirklich? Bestimmt der Trainer und Sportl. Leiter die Transferpolitik…oder wird da gesteuert..denn dort sitzt potentiell ja das meiste Geld.Und hier könnte es, pessimistisch gedacht, eben schnell schief gehen ( s. HSV) . Bin wirklich sehr auf Einzelheiten gespannt. Spontan ist es für mich erst mal gut, dass Herzha wieder Luft zum Atmen hat, denn die Transfers in den letzten Jahren hatten zwar genialisch funktioniert..aber es war auch irgendwie deprimierend..Aber @ hohenthanners Rechnung nicht vergessen: grosse Sprünge ala Wolfsburg, Bayer,..sind noch nicht möglich. Ich ahne , dass die Stimmung in der Stadt, mich bald nerven wird..Union wird dadurch übrigens ganz sicher ( auch) profitieren.. 😉 💡


apollinaris
31. Januar 2014 um 20:55  |  227517

hab jetzt mal quergelesen: @ hurdi : du hast am Häufigsten ein “ like“ von mir bekommen 🙂
@ alorenzas Beiträge finde ich ooch jut..


Tunnfish
31. Januar 2014 um 21:01  |  227518

@kamikater
Prinzipiell sind das schon zwei paar Schuhe, da ja Anteile den Besitzer wechseln. Die Frage bleibt also im Raum stehen. Warum mußten die Mitglieder nicht befragt werden, wenn der Verein (also die Mitlglieder) eigentlich Besitzer der Anteile sind? Wurde das irgendwann mal bei einer Mitgliederversammlung in die Statuten geschrieben, um die Verhandlungen zu erleichtern? Wem gehören denn die Aktien faktisch?


apollinaris
31. Januar 2014 um 21:01  |  227519

habe gerade Preetz gelesen, und seinem „Quantensprung“ oh je..der guckt offenbar nicht BBT..sonst wüsste er das das kein wirklich gutes Bild ist.. 😉 ( für Physiker und Anhänger von Sheldons Dream Team..) 😆


jenseits
31. Januar 2014 um 21:02  |  227520

Nee, ich bin da gespalten. Und religiös. Auch mich interessieren die Details. Aber.

Ich glaube, wir haben das Tal der Tränen durchschritten und uns damit großes Glück verdient.

Allet wird juut.


HerthaBarca
31. Januar 2014 um 21:03  |  227521

@marvolk
Auch von mir die herzlichsten Glückwünsche mit einer riesen großen Tüte Gesundheit!

@KKR
Ich gehe davon aus (inkl. einer großen Hoffnung), dass WG, IS und MP unsere Hertha nicht schaden werden und einen guten Deal verhandelt haben! Aus der Ferne betrachtet, ist es Risikokapital, das Hertha die Chance gibt in größerem Maß als vorher zu agieren! So wie in letzter Zeit die Geschicke gelenkt wurden, glaube ich nicht, dass die drei jetzt durchdrehen und weiter mit ruhiger Hand handeln. KKR würde nicht investieren, wenn sie von den Handelnden nicht überzeugt wären! Die Präsentation muss überzeugend gewesen sein!


monitor
31. Januar 2014 um 21:03  |  227522

#Heuschrecken

So wie ich das verstehe, kommen diese Art von Investierer in klamme Firmen mit festen Werten, wie Immobilien oder Liegenschaften, Copyrights und Lizenzrechten. Dann schmeißen sie die Kostenverursacher (Lohnempfänger) raus und wenn die Firma nicht auf Gewinn getrimmt werden kann, werden die Werte verkauft.

Wo hat Hertha Lohnempfänger, Liegenschaften oder Patente die sich lohnen auszubeuten?

#Heuschrecke kann mit Hertha nix holen, eher der #Zocker 😉


monitor
31. Januar 2014 um 21:07  |  227523

@apo
Der Quantensprung, oft zitiert, selten hinterfragt was er wirklich bedeutet.


apollinaris
31. Januar 2014 um 21:08  |  227524

@ monitor: das ist genau der Punkt, an dem ich erst mal Pause mache.Bei einem Sportverein läuft es etwas anders. Das Wissen die auch. Auch, dass Deutschlands Liga nicht so funzt, wie die Profiligen in den Staaten. Haben die ähnliches schon mal gemacht oder ist es auch Neuland für die? Mir geht es vor allem darum, ob die weiter Einfluss auf‘ s Zocken haben. ( sprich: Transfergeschäften)


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 21:10  |  227525

Ich hab mir jetzt mal die komplette PK angeguckt und hab ehrlich gesagt, neben einem eloquenten, dennoch verunsichert wirkenden Schiller, nur grübelnde Gesichter gesehen. Hatte teilweise schon was von Erklärungsnot.
Ich bin natürlich kein Experte auf diesem Gebiet, aber selbst Schiller hat mich trotz seiner Eloquenz nicht überzeugt.
Irgendwas stinkt da.
Aber ok, ich ziehe mich auch schon zurück aus dem Geschäft der Psychoanalyse, Gestikforschung etc epp

Was bleibt ist Skepsis!


monitor
31. Januar 2014 um 21:10  |  227526

Lieber @marvolk,

auch von mir die allerherzlichsten Glückwünsche.

Wir haben uns mal live gesehen, Sie im Tor und ich Oberring mitte, Sie haben mich leider nicht beachtet, schade… 😉


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 21:11  |  227527

Tunnfish // 31. Jan 2014 um 20:15

Du bist eienr der wenigen, denen ich in deisen Fragen traue. Dieses Vorkaufsrecht und 40 Mio darin zu investieren, wurde ja von @lorenza aufgebracht, der bei Nachfragen dann schnippisch gegenfragt und nach Sotchi verschwindet.

Für mich bleiben diese 40 Mio, deren Investitionsgrund und enstprechende Gegenleistung unklar bleiben.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 21:13  |  227528

Kamikater // 31. Jan 2014 um 20:10

Ich habe wirklich und ehrlich überhaupt keine Ahnung, wovon du sprichst. Nicht mal nach intensivstem Nachdenken.


monitor
31. Januar 2014 um 21:15  |  227529

@apo
Gewißheit habe ich auch nicht.

Ich glaube der Hintergrund ist profaner, als wir denken.

Vielleicht sitzt da ein Vorstandsmitglied der Lust auf deutschen Fußball hat und nebenbei ein gutes Geschäft wittert? Keine Ahnung, aber eine Chance für Hertha aus dem Hamsterkäfig zu kommen.


Bolle75
31. Januar 2014 um 21:15  |  227530

Also mal von den fehlenden Details abgesehen.
Erstmal freue ich mich denn das so ein Investor bei uns investiert sehe ich erstmal positiv. Klar wollen die auch Geld zurück aber das halt über ihre jetzt erworbenen Anteile die dann zum Zeitpunkt X halt mehr wert sein sollten als heute.
Dazu die Hauptstadtpräsens, auch ein Argument.
Das Vertrauen in die Vereinsspitze. Wären da Idioten am Werk kommt ein Investor wie KKR nicht. Ich denke dies wird auch unsere suche nach neuen Sponsoren Zukünftig erleichtern. Das man bei uns Europäisches und Internationales Potenzial sieht freut mich. Aber das habe ich auch schon selbst vorher gesehen, nur war es mit den Schulden halt nur schwer zu nutzen.
Wir haben eine echte Chance jetzt eine weitere Entwicklung einzuleiten und stehen zum durchstarten doch gerade ganz gut da.

Ich sehe das ganze so wie es mir jetzt zusammengelesen habe positiv. Gucken wir mal was da die nächsten Tage noch rauskommt.


Joey Berlin
31. Januar 2014 um 21:16  |  227531

@monitor // 31. Jan 2014 um 21:03,

da ist viel richtiges dran, weshalb auch der ideologische Kampfbegriff „Heuschrecke“ in diesem Fall (!) ein Schnellschuss sein könnte. Der rbb scheint besser informiert – erstaunlich. 😉

„Experten vermuten, dass die Hertha-Beteiligung weniger mit unmittelbaren Gewinnererwartungen zu tun hat, sondern eher dem Aufbau neuer Netzwerke in Berlin dient. Also: neue Kontakte knüpfen, Präsenz zeigen, Partnerschaften schließen.“

http://www.rbb-online.de/sport/beitrag/2014/01/finanzinvestor-kkr-steigt-bei-hertha-bsc-ein.html


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 21:21  |  227532

Aber @Konstanz du fandest doch schon wieder am // 31. Jan 2014 um 17:19
alles gut, schriebst das Preetz zu (der sicherlich diese finanzielen Verhandlungen nicht macht), sprachst von einer Entschuldung, obwohl niemand weiss, ob es sich nicht doch um ein Umschuldung im Sinne eines Darlehens handelt, etc.

Du bist doch nun wirklich jemand, der alles uneingeschränkt ohne jegliche Überlegung gut findet, was Hertha macht.

Finde ich gut, muss es auch geben. Ich bewundere diese Leute.
Aber bitte lass doch andere wenigsten versuchen zu verstehen, worum es geht.


monitor
31. Januar 2014 um 21:21  |  227533

Mit Zocken meine ich, darauf spekulieren das Hertha als Marke viel wertvoller werden kann.

Das man viel Geld bezahlen werden muß, wenn man die blau-weiße Fahne auf eine Shampoopackung drucken will.


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 21:24  |  227534

@hertharalf

Der Anwalt in der Causa Fiedler kannte sich angeblich auch in seinem „Fachgebiet“ aus. Nichts für ungut, es war ironisch gemeint.

@alorenza

In einer KGaA erwirbt man doch mit 25% ein Vetorecht, auch Sperrminorität genannt, oder nicht?

@cameo

Danke! Jetzt brauche ich ein Trophäenzimmer.


Tunnfish
31. Januar 2014 um 21:26  |  227535

@hurdiegerdie
Das ehrt mich, aber vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Fakt ist: Ich weiß eigentlich gar nichts und hypothesiere nur „logisch“. Ob das dann so ist wird sich zeigen. 40 Mio für eine Option bezahlen ohne echten Gegenwert außer einem fixierten Kaufpreis , käme nur in Frage, wenn eine Wertsteigerung des Vorkaufsobjektes, diesen Optionsbetrag bei Weitem übersteigt. Also mit 40 Mio VKR zu 40 Mio Kaufpreis, Anteile im Wert von 400 Mio erwerben. Für dieses Geschäft utopisch.

Für mich bleiben jedenfalls genauso viele Fragen offen wie für Dich. Aber das ist ja das Schöne.
Wir hier im Blog können und dürfen spekulatiunieren so viel und so lange wir wollen.


apollinaris
31. Januar 2014 um 21:26  |  227536

@’BvB: toll zu sehen, wie wichtig dieser Hummels ist. Was für ein Fussballer!!


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 21:27  |  227537

@apo

Quantensprung ist ähnlich gut wie Pennys Fehler bei den Lichtjahren. 😉


31. Januar 2014 um 21:28  |  227538

Ich denke auch, aus KKR Sicht ist die Sache einfacher zu betrachten, nachdem Müntefering ihnen schon Schaden zugefügt hat, ist das jetzt eine sehr preiswerte Art das Image zu polieren, eine aufwendige Kampagne kostet da erheblich mehr. Und das Geld bekommen sie ja auf jeden Fall zurück, entweder von jemand anderen oder eben Hertha. Wenns gut läuft, bleiben sie über 2021 hinaus und können mit Hertha werben, wenn nicht, haben sie nix verloren.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 21:29  |  227539

@King for a day – Fool for a lifetime // 31. Jan 2014 um 21:10:

Ich fand Ingo Schiler sehr sicher und gar nicht verunsichert – im Gegensatz zu einigen fragenden Journalisten – ist ja auch kein Wunder, die sind eben auf Sport spezialisiert und nicht auf Wirtschaftswissenschaften.


alorenza
31. Januar 2014 um 21:29  |  227540

One last time!

Hurdie: Ich habe gegengefragt, weil ich nicht weiß, wann das Vetorecht triggert und was es umfasst. Habe es auch bis jetzt nicht gefunden. Und habe deshalb auch noch keine Meinung dazu. Dachte, Du könntest es auf die Schnelle belegen. (Echt mal: Schnippisch war das nicht.)

Apo: Danke für das Lob, doof, dass ich zurückloben muss. Bei Deinem Posting ist mir klargeworden, warum ich trotz der Überzeugung, dass es ein guter Deal ist – oder ein sehr guter – immer noch irgendwas nicht greifen konnte. Und das ist: Die Art, in der dieser Deal gelebt werden wird.

Leidet darunter die Hertha-Vereinskultur, wird es immer wieder irgendwo kleine Eingriffe geben – bestellt oder vorauseilend – , in welcher Temperatur wird sich das abspielen. In guten oder nicht so guten Zeiten. Das hast Du benannt und damit angeschoben.

Habe dennoch die Hoffnung, dass sich die Mitglieder in den vergangenen Jahren eben auch auf hohem Niveau emanzipiert haben und dass gemeinsam auf einen guten Weg geachtet wird.

All: Habe grade im Hertha-Pub am Kolle alle als Multi-Millionäre begrüßt. Kam gut an.

Doswidanja.


linksdraussen
31. Januar 2014 um 21:34  |  227541

@alorenzo: Hertha-Pub am Kolle? Der Irish-Pub?


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 21:35  |  227542

@ 1892

Ich fand ihn lediglich eloquent. Mehr nicht.
Die 3 „Grössten“ des Vereins auf dem Pult zu einer so bahnbrechenden Nachricht, aber eine Stimmung als wäre xxx gestorben.
Dazu eben vorher schon Luhu ungewohnt kurz angebunden.

Egal, ich überlass es der Presse daraus was zu machen…
Ich fands „eigenartig“


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 21:36  |  227543

@apollinaris // 31. Jan 2014 um 20:52:

Du schreibst „zu viel Lesestoff bei so wenigen Informationen“.

Da reiht sich z.B. Dein Beitrag auch ein.

Deshalb muss ich Dich jetzt `mal ketzerisch fragen:

Was ist Dein Punkt, wo sind Deine Lehrvorschläge für die Naiven?


monitor
31. Januar 2014 um 21:37  |  227544

@tunnfish 21.26

„spekulatiunieren“

Muß man danach irgendwas aufwischen? 😉


Hertha Ralf
31. Januar 2014 um 21:39  |  227545

@ ES: hab ich auch so verstanden!
Ein 🙂 war es aber wert!
LG


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 21:39  |  227546

Übrigens, Fussball wird heute auch gespielt:

Der BVB führt beim BTSV zurzeit mit 1:0.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 21:40  |  227547

ok @alorenza, dann tut es mir leid. Es stand in der Bild, und ich bin natürlich davon ausgegangen, dass du das wüsstest.

Tut mir dann leid. Meine Frage bleibt, waum sollte bei deinem Szenario KKR 40 Mio in ein Vorkaufsrecht investieren? Wenn sie die Anteile holen können, bis zu 33%, und an einen Erfolg glauben, warum holen sie sich die Anteile nicht gleich?

Der Gegenpunkt ist doch, dass es ein Risiko für sie gibt, dass sie jetzt nicht eingehen wollen. Aber was heisst das dann für die 40 Mio? Unverzinstes Darlehen, was bei Erfolg eingesetzt wird, und bei Misserfolg zurückgefordert wird? Dann wäre es halt nur ein Darlehen, und die Frage stellt sich, wie und wann sie es zurückfordern können.


31. Januar 2014 um 21:40  |  227548

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/31/finanzinvestor-kkr-uebernimmt-kontrolle-bei-hertha-bsc/

Diesen Link findet man unter Preetz Tweet bei Twitter, in dem er auf die Pk verweist.

Deutsche Wirtschaftsnachrichten befassen sich mit unserem Deal…


apollinaris
31. Januar 2014 um 21:41  |  227549

@ Hertha: verstehe die Frage nicht?
@ exil: jep, kann mich erinnern..meist bin ich ja ( wie) Penny .. 🙂


Ursula
31. Januar 2014 um 21:43  |  227550

Ich habe überhaupt keine Ahnung, wovon
HIER EINIGE schreiben…

Das was ich bisher gelesen habe, war nur
von @ Tunnfish und @ hurdiegerdie mit
FUNDIERTER Skepsis versehen!

Selbst der euphorische „King for a day“,
über die „aphoristische Urstrolla“ des
genialen „Lorenzo“, der die „armselige
Ursula“ knallhart durchschaut hat,
aber wie immer ohne Fachwissen den
Nachfragen begegenete (kann man sich
selbst im „Kurier“ so lange halten?),
begegenete der PK mit Skepsis und
ersah die „Erklärungsnöte“ völlig richtig!!!

@ apo, ich fand Deine Beiträge „ooch ma jut“…
Wird zunehmend weniger!

„@ alorenzas Beiträge finde ich ooch jut“..

…hättest Du Dir aktuell und in diesem von
Dir nicht übersehbaren Zusammenhang
sparen können!!!

Wir werden in den nächsten Tagen von den
„Blogvätern“ bestimmt mehr Futter bekommen,
um Mutmaßungen und Spekulationen nicht
Tür und Tor zu öffnen….

Erst einmal Nürnberg und punkten!


alorenza
31. Januar 2014 um 21:45  |  227551

@linksdraussen Jau, „Cliffs of Dooneen“

@exil Du hast Recht. Hätte ich finden müssen. Aber welche Beschlüsse sind davon betroffen. „Wesentliche“. Sind das Transfers? Ab welcher Höhe? Ist das operative Geschäft bei einer KGaA nicht besonders geschützt?

Tja: Wer das alles mit Kenntnis der Hertha-KGaA-Satzung beantworten kann, der liegt weit vorne.

Treswidanja oder wie das beim dritten Mal heißt!


sunny1703
31. Januar 2014 um 21:46  |  227552

Braunschweig 1:1


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 21:48  |  227553

Ach Ursel …
Ich fand nur den Begriff „Urstrolla“ witzig.
Völlig wertfrei

Weisst du was dir gut zu Gesicht stehen würde ?
Ab und an mal auch über dich selbst lachen zu können.
Eine Gabe/Kunst, die manchen bereits in die Wiege gelegt wurde…


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 21:49  |  227554

@apollinaris // 31. Jan 2014 um 21:41:

Na ja, ich meine, dass wir hier ALLE NULL DURCHBLICK bezüglich dieses augenscheinlich sehr komplizierten Finanzkonstruktes haben.

Einzig die Ängste, die aufgrund dieser Unwissenheit entstehen, haben hier wohl die meisten gemeinsam.

Ich habe aus Deinen Kommentaren den Eindruck gewonnen, dass Du über mehr bzw. weitreichenderes Wissen verfügst und uns die heutigen Vorgänge (teilweise) erklären kannst.


alorenza
31. Januar 2014 um 21:50  |  227555

@ub Ich zahle 61,2 Millionen für einen Ignore-Button! Bitte!!!!


Bolly
31. Januar 2014 um 21:53  |  227556

Ne @Hertha1892 Missverständnis zu @apo

„Zuviel zu lesen & zu wenig Fakten“ oder@apo? *zwinker


Ursula
31. Januar 2014 um 21:54  |  227557

Hast Du überhaupt 61 € in der Tasche…?

Für 17,50 @ kannste Dir ne „Spaßbremse“
in Deinen Laptopp einbauen lassen; ist so
ähnlich wie ein „IgnoreButton“, nur nicht
so anspruchsvoll!


Freitag
31. Januar 2014 um 21:57  |  227558

@moogli // 31. Jan 2014 um 21:40:
..genau das sind meine Befürchtungen


ubremer
ubremer
31. Januar 2014 um 21:57  |  227559

@vetorecht,

was wird denn hier gemutmasst?
Wer entscheidet bei Hertha über Transfers? Der Aufsichtsrat der KGaA? Oder doch das Präsidium?


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 21:59  |  227560

King for a day – Fool for a lifetime // 31. Jan 2014 um 21:48

Wie immer man zu @Ursula steht, und alle hier werden wissen, dass wir beide keine Fans voneinander sind.
Aber Urstrolla ist nicht witzig


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 21:59  |  227561

@ ubremer

Weder noch
Das Geld !


sunny1703
31. Januar 2014 um 21:59  |  227562

BVB wieder 2:1 in Front!


alorenza
31. Januar 2014 um 22:00  |  227563

Spaßbremsen gibt’s ja hier umsonst. Beißt @Urstrolla eigentlich bei solchen Tiraden zwischendurch ins Laptopp. Und wenn ja, in welches „P“? Wir wissen es nicht. Und so soll es auch bleiben.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:00  |  227564

@ hurdie

Wird das eine Grundsatzdiskussion über Humor ?
Sag ja, und ich kann endlich ins Bett …


Bolly
31. Januar 2014 um 22:01  |  227565

@Uschi

Wer in den schönsten Kurort Russland fährt hat „Rubel“ in der Tasche 😎 aber das weißt Du ja.


ubremer
ubremer
31. Januar 2014 um 22:03  |  227566

@king,

egal wie viel (oder wie wenig) Geld Du hast, entscheidet jemand, wofür es ausgegeben wird.

Ist das bei Hertha der Aufsichtsrat der KGaA? Oder doch das Präsidium?


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 22:03  |  227567

ubremer // 31. Jan 2014 um 21:57

Wenn du uns konkret die Angst nehemn kannst, stell das doch nicht in Fragen.

Die Bild sagt, ab 25% Beteiligung gibt es ein Vetorecht bei Entscheidungen. Alle sagen KKR hat ein Recht auf Anteile bis zu 33% Beteiligung.

Es ist doch einfach. Sagt (du und lorenza) doch, das Kaufrecht bis zur Veto-Beteiligung ist schlichtweg Quatsch.
Dann sind wir alle beruhigt.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:03  |  227568

@sunny1703:

Der Blutdruck steigt…, sechs Punkte für Dich? 😉


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 22:04  |  227569

@ub

Eindeutig das Präsidium, dass dann doch aber die Vorlage zur Genehmigung dem AR vorlegen muss oder wie war das neulich bei Fiedler?


kczyk
31. Januar 2014 um 22:04  |  227570

nicht mehr nur JoLu – nun überrascht uns auch noch der lange.


apollinaris
31. Januar 2014 um 22:04  |  227571

@ ursula: Teile die Welt einfach nicht gar so in Licht und Schatten, lache auch mal über dich selbst..deinen langen Beitrag fand ich, bis auf den letzten Absatz sehr gut.,@ alorenza fand ich, bis auf den sidekick zu dir, auch gut. Ich brauche keine 100% Übereinstimmung..Du teilst einfach zu heftig aus..alorenza hat in dieser Frage das gleiche Temperament. Deshalb knallt es halt. Kann und will ich nicht ändern. Was hat das mit unserem Verhältnis zu tun? Hoffentlich nix..
@ Herta: nee..kann nicht mit Spezialwissen in dieser Frage dienen..nur, wie Heuschrecken normalerweise denken und agieren..ist ja nicht sooo wenigen bekannt. Deshalb ist es, Stand heute, schlicht angesagt, etwas skeptisch an die Sache heranzugehen. Von der Grundhaltung her.


ubremer
ubremer
31. Januar 2014 um 22:05  |  227572

@Exil,

Eindeutig das Präsidium, dass dann doch aber die Vorlage zur Genehmigung dem AR vorlegen muss oder wie war das neulich bei Fiedler?

Ausgabe über eine bestimmte Größenordnung bedürfen der Zustimmung des Aufsichtsrates – vom Hertha e.V.

#schluchz
#washabenwirdievergangenen4Jahregemacht?


playberlin
31. Januar 2014 um 22:06  |  227573

Was man als Leser und Gelegenheitsblogger an unserem Blogvater @ ub schätzt – seine souveräne, besonnene, sachliche und abgeklärte Art – geht @ alorenza zum wiederholten Mal völlig ab.

Schade.


Ursula
31. Januar 2014 um 22:08  |  227574

Tja mein Laptop kann keine „P´s“, aber noch
immer besser als „Urstrolla“ oder „Brandstifter“
ohne Feingefühl, eben schwach boulevardesk….

Danke @ hurdie! Nächtle!


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:08  |  227575

@ ubremer

Kommt drauf an wieviel Geld im Raum steht 😉

Rechtlich bzw. Satzungsmäßig ist es klar …

Moah, Sarkasmus und Humor ist an so einem Tag wohl echt nicht angebracht…

Wir sind reich !


sunny1703
31. Januar 2014 um 22:10  |  227576

@hertha

Neeee, da werden schon noch tore fallen!


Exil-Schorfheider
31. Januar 2014 um 22:10  |  227577

@ub

Nimm es nicht so schwer. Du weißt ja, durch ständiges Wiederholen wird bei einigen der Lerneffekt verstärkt. 😉
Bloß blöd, mal wieder der BILD auf den Leim gegangen zu sein. Nervt mich selbst am Meisten!


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:12  |  227578

Im Grunde bin ich froh, dass KKR ausschließlich finanzielle Interessen und keine Image-Interessen verfolgt.

Kein KKR-Stadion, kein KKR auf den Trikots usw., ich hoffe und meine (ohne fundierte Kenntnisse der Finanzwelt in diesen Dimensionen) , dass es eine WIN-WIN-„Ehe“ wird.

Die KKR hat aus meiner Sicht NULL Interesse am Verein oder der Sportart Fussball, sondern ausschließlich am Umsatz bzw. Gewinn.

Deshalb sehe ich keine Gefahr, dass die vereinsinternen Entscheidungsträger in Ihren jeweiligen Entscheidungsbefugnissen eingeschränkt werden.

Wir werden es erleben, so oder so – sooner or later.


Kristensen
31. Januar 2014 um 22:12  |  227579

@KKR
Ich bin überrascht und erfreut! KKR würde sein Geld nicht investieren, wenn sie nicht vom zukünftigen wirtschaftlichen Erfolg der Hertha überzeugt wären.

@Quantensprung
Quanten springen nicht weit. Der Begriff wird heute nicht mehr verwendet. Es wird heute von Übergängen gesprochen.


ubremer
ubremer
31. Januar 2014 um 22:13  |  227580

@hurdie,

Die Bild sagt, ab 25% Beteiligung gibt es ein Vetorecht bei Entscheidungen. Alle sagen KKR hat ein Recht auf Anteile bis zu 33% Beteiligung.

ich lasse mir von anderen Blättern keine unsinnigen Diskussionen aufzwingen. Wer vom Veto-Recht schreibt, muss erst mal wissen, was los ist:

– Was entscheidet der Aufsichtsrat vom Hertha e.V.?

– Was entscheidet das Präsidium von Hertha?

– Was entscheidet der Aufsichtsrat der KGaA?

Würde mal vermuten, dass da eher Ahnungslosigkeit herrscht.
Ich denke grundsätzlich ‚Bange machen gilt nicht‘.
Vielleicht auch ein Motto für unseren Blog?

P.S. Aktuell liegt der Anteil für KKR bei 9,7 Prozent im Aufsichtsrat der KGaA


cameo
31. Januar 2014 um 22:13  |  227581

Weiß nicht, ob es schon jemand verlinkt hat – hier mal aus non-football Sicht das Handelsblatt:
„Doch vielleicht geht es KKR gar nicht nur allein um Rendite? Huth hat die Chance des Fußballs als Marketingwerkzeug für die Investorengesellschaft erkannt. Denn mit Hertha hat KKR eine glänzende Plattform in der Hauptstadt, um sein Image auf der großen Medienbühne zu aufzupolieren. So etwas ist in finanzpolitisch unübersichtlichen Zeiten Gold wert.“
http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentare/kommentar-kkr-spielt-mit-hertha-bsc/9417664.html

Genau so habe ich es um 15:49 mit wenigen Worten auf den Punkt gebracht. 🙂


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:16  |  227582

Wie jetz ? KKR will sein Image aufpolieren ?

Wer hätte das gedacht …

Und ich war noch so naiv zu denken daß hier jemand aus freien Stücken der ollen Dame was Gutes tun will


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:17  |  227583

@cameo // 31. Jan 2014 um 22:13:

Das ist vollkommen konträr zu meiner Einschätzung – so viel zu meinen „finanzpolitischen“ Kenntnissen 🙂 .


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:18  |  227584

@sunny1703:

Du kannst wieder Durchatmen – nur Pfosten!


Ursula
31. Januar 2014 um 22:18  |  227585

Armes Braunschweig!!!


31. Januar 2014 um 22:20  |  227586

Das mit dem Image hatte ich weiter oben auch schon ausgeführt.

Und reich sind wir ganz sicher jetzt nicht.


cameo
31. Januar 2014 um 22:20  |  227587

@1892, darum geht es doch! Wir haben unterschiedliche Einschätzungen; genau deswegen tauschen wir und hier aus.
Was mich betrifft, ich ersetze meine mangelnden „finanzpolitischen“ Kenntnisse durch Intuition und bin noch nicht verschuldet.


alorenza
31. Januar 2014 um 22:21  |  227588

Hurdie, ich entschuldige mich gerne, wenn ich das so unverständlich ausgedrückt habe. Ich war und bin der Überzeugung, dass ein Vetorecht durch Anteilsbesitz in der KGaA keine Auswirkungen auf das Tagesgeschäft haben kann. (Siehe @ub). Bin mir aber nicht sicher, wie dehnbar der Begriff „Zustimmung zu wesentlichen Beschlüssen der Hauptversammlung ist“ und wie das benutzt werden kann. Vor allem im unfriendly Fall.

Ich dachte, Du wüsstest eventuell mehr. Und so drehen wir uns seit geraumer Zeit im Kreis.

Wir werden auch das noch klären.

Und zum Urs. Habe ich mit den Pöbeleien angefangen? Nö. Wieder nicht. Mal ehrlich, der hat doch ne Phobie. Und das finde ich schade. Weils der Einzige hier ist, der immer wieder grundlos bitcht.

Diesmal hat er nicht mal richtig gelesen geschweige denn verstanden, auf was er da losgegangen ist.

Und ich bin trotzdem auch der Böse???

Heuljammerkreisch. Ich will doch nur spielen! Äh, siegen! Äh, Hertha siegen sehen!

Tschö, Millionäre!


kczyk
31. Januar 2014 um 22:22  |  227589

ich sehe den einstieg der KKR nicht als anfang vom ende, sondern als möglichen beginn einer grossen, einer schillerschen zukunft.
der einstieg von KKR wird weitere strategische partner an den bereits gut gedeckten tisch der alten dame locken.


sunny1703
31. Januar 2014 um 22:22  |  227590

Meine Güte, ist der BVB schwach geworden, so viel Suppe und ein BVB Schiri.

lg sunny


Bolly
31. Januar 2014 um 22:23  |  227591

@hertha 1892 wollte ich Dir auch gerad schreiben, Lach, aber @cameo war schneller!
Denke das Image & Synergiepotenzial bzw. „Berlin“ als Kreuz zudem wichtige Punkte sein könnten.

GW@Sunny


sunny1703
31. Januar 2014 um 22:25  |  227592

@Freddie

Bellarabi ist bei Braunschweig nur noch Ersatz, zu schwache Defensivarbeit, der ist wohl dann doch nichts für uns.

lg sunny


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:27  |  227593

@cameo // 31. Jan 2014 um 22:20:

Intuition in Gelddingen? Vielleicht solltest Du `mal an der Börse oder so spekulieren 😉 .

Aber im Ernst, ich hätte nicht gedacht, dass KKR eine Imagesteigerung wichtig ist, weil Geldgeschäfte ja eher „leise“ und „im Hintergrund“ ablaufen – anders als bei Unternehmen, wie Etihad oder Emirates, die ja praktisch auch den Endkunden ansprechen wollen.


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:29  |  227594

@Bolly // 31. Jan 2014 um 22:23:

🙂


monitor
31. Januar 2014 um 22:32  |  227595

Und morgen wird wieder über die Anmachereien in der Nacht lamentiert….


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:32  |  227596

Aber wie kann man ein Image steigern, wenn geschätzte 100 % der Nutzer hier im Forum bzw. aller Zuschauer bei bzw. Fans von Hertha BSC bis heute Vormittag noch nie etwas von KKR gehört haben?


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 22:33  |  227597

alorenza // 31. Jan 2014 um 22:21

Mit der antwort kann ich was anfangen. Danke.

Und nee, ich war nie Vereinsmeier, keine Ahnung was Verein.ev. ist, Präsidium, tralala von KGaA etc.
@Dan versucht mir seit Jahren vergeblich, das beizubringen, bin ich absolut lernresistent.

Deshalb frage ich ja nach 😉


coconut
31. Januar 2014 um 22:34  |  227598

@King for a day – Fool for a lifetime // 31. Jan 2014 um 22:08
Wir sind reich?
Also mein Kontostand hat sich noch nicht verändert. Wann kommt denn die Kohle… :mrgreen:

@moogli // 31. Jan 2014 um 21:40
Danke für den Link.
Ich denke in dem Artikel ist alles aufgeführt, was doch einige hier Bauchweh bereitet.
Die Frage ist:
Gab es einen anderen Weg?

PS:
Die Kommentare sind auch nicht ohne….


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:34  |  227599

herthabscberlin1892 // 31. Jan 2014 um 22:27

Aber im Ernst, ich hätte nicht gedacht, dass KKR eine Imagesteigerung wichtig ist, weil Geldgeschäfte ja eher “leise” und “im Hintergrund” ablaufen – anders als bei Unternehmen, wie Etihad oder Emirates, die ja praktisch auch den Endkunden ansprechen wollen.

Dann musst du nochmal genau nachlesen was KKR alles „gehört“.
Ähnlich wie bei vielen Musikproduzenten.
Die arbeiten im Hintergrund, erhoffen sich aber daß deren „Produkt“ öffentlich für möglichst viel Furore sorgt


cameo
31. Januar 2014 um 22:34  |  227600

@1892
100% der Zuschauer stehen nicht ausschließlich in der Ostkurve…


Dogbert
31. Januar 2014 um 22:35  |  227601

Mir würde es schon reichen, wenn verstanden wird, daß es sich hier um eine Umschuldung handelt. Alles Weitere dazu hatte ich oben bereits zusammengefaßt.

Im Prinzip wurde Hertha BSC die Last auferlegt, in der CL zu spielen.


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:38  |  227602

Dogbert // 31. Jan 2014 um 22:35

Im Prinzip wurde Hertha BSC die Last auferlegt, in der CL zu spielen.

Na ja, find ich auch wieder zu drastisch.

Hab aber vorhin schon geschrieben daß ich gespannt bin wie sich das alles auf die Mentaltität der Mannschaft auswirkt.

Sonntag sind wir, zumindest etwas, schlauer


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:39  |  227603

@King for a day – Fool for a lifetime // 31. Jan 2014 um 22:34:

Das ist es ja, was ich meine und auch geschrieben habe:

Diese Firma tätigt ihre Geschäfte im Hintergrund, die haben eine Imagesteigerung mittels Trikotwerbung, Stadionnamen, Bandenwerbung, Eimischung in einen Fussballverein etc. doch gar nicht nötig.

Deshalb bleibt einzig der Standort Berlin, der für KKR interessant ist.

Also habe ich doch Ahnung von finanzpolitischen Dingen 😉 .


Ursula
31. Januar 2014 um 22:42  |  227604

@ coconut, und die Moral von der Geschicht`,
ohne VIEL MEHR Hintergrundwissen geht
es nicht!


monitor
31. Januar 2014 um 22:42  |  227605

herthabscberlin1892 // 31. Jan 2014 um 22:32

Aber wie kann man ein Image steigern, wenn geschätzte 100 % der Nutzer hier im Forum bzw. aller Zuschauer bei bzw. Fans von Hertha BSC bis heute Vormittag noch nie etwas von KKR gehört haben?

Das ist doch genau ein wichtiger Punkt! KKR wird in Berlin populär!


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:42  |  227606

@cameo // 31. Jan 2014 um 22:34:

Verstehe ich nicht.

Zeige mir (Ostkurve, Haupttribüne oder wo auch immer) eine(n) Herthaner(in), der/die heute Vormittag wußte, wer KKR ist (Menschen, die in der Finanzbranche tätig sind selbstverständlich ausgenommen).


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:43  |  227608

herthabscberlin1892 // 31. Jan 2014 um 22:39

Also habe ich doch Ahnung von finanzpolitischen Dingen

Hab ich nie dran gezweifelt 😆


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 22:43  |  227609

Und mit der Antwort von @ubremer // 31. Jan 2014 um 22:13

kann ich dann auch was anfangen, weil sie offensichtlich sagt, dass die Bild die Vereinstrukturen (wie ich ) nicht richtig kennt. Mea culpa.

In dem Fall muss ich wirklich sagen, dass mir nur Rüchfragen nichts bringen, weil ich eine absolute Null in Vereinsrecht bin. Aber wie gesagt, Fragen klären manchmal. Also auch Dank an @UB

Jetzt bin ich ein Stück weiter.


raffalic
31. Januar 2014 um 22:46  |  227610

Upss, das ist mir jetzt aber unangenehm… 😉


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:46  |  227611

@ handelsblatt

meinung slash kommentare slash kommentar vernommen


monitor
31. Januar 2014 um 22:47  |  227612

@ub
Ich finde es immer wieder gut wie Du mit echten Fakten die Spekulatius wegwischst. Danke dafür!


Ursula
31. Januar 2014 um 22:49  |  227613

Was haben „Phobien“ mit Antipathien zu tun?
Mit begründeten…

Außerdem bin ich auch „zero Legastheniker“….

….kann so gar Subtexte lesen!

UND habe ein Elegantengedächtnis….

Räume aber ein, „Lorenzo“ in meinen Beitrag
mit einbezogen zu haben, war ungut…

Eigentlich tausche ich mich HIER nur mit
„qualifizierten Bloggern“ aus!

Falls ich aber @ Lorenzo unglücklich gemacht
haben sollte? Das wollte ich nicht! Trink` ein
Bier auf meine Rechnung….


Freddie1
31. Januar 2014 um 22:50  |  227614

@sunny 22:25
Ich wunder mich auch.
Dann ein anderer.
Mein Gott, wohin mit der Kohle?


ubremer
ubremer
31. Januar 2014 um 22:50  |  227615

@Morgenpost-Samstagausgabe,

empfehle den Gang zum Kiosk des Vertrauens, den Griff zum iPad . . .

Ansonsten sage ich nach einem langen Tag good Night all


apollinaris
31. Januar 2014 um 22:52  |  227616

Synergie ist (wohl) mal wieder das Zauberwort..


herthabscberlin1892
31. Januar 2014 um 22:53  |  227617

@ubremer:

Aus dem Handelsblatt-Artikel:

„…die Beteiligung von KKR auf 33,3 Prozent zu erhöhen. Dann können keine Entscheidungen mehr gegen den Willen der amerikanischen Finanzgesellschaft getroffen werden.“

Meine Frage an Dich:

Wäre das tätsächlich der Fall?

Hertha hätte mit 66,6 % doch weiterhin die Mehrheit!


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 22:54  |  227618

Danke @raffalic // 31. Jan 2014 um 22:43


King for a day – Fool for a lifetime
31. Januar 2014 um 22:54  |  227619

So, genug Input für heute.
Die ganze Wahrheit werden wir, wie immer ,nie erfahren und als Laien, wie immer, auch nie alles richtig deuten können.

Ich mach mir ehrlich gesagt grad echt n Kopp um Nürnberg, Luhus Gesichtsausdruck heute und die Mentalität am Sonntag …


Ursula
31. Januar 2014 um 23:04  |  227620

@ Handelblatt….

….und DIE liegen so oft richtig, siehe z. B.
„Flex-Strom“!

„Fest steht: Die Fans werden ihren Club bald nicht wiedererkennen.“…..

Denn KKR wird den Verein grundlegend verändern!!!

Amen! Nächtle, nu abba….


Stiller
31. Januar 2014 um 23:05  |  227621

Kaum ist mal weit weg vom Schuß und dann so was. Im Moment kann ich das nicht bewerten. Sensationell – aber noch nichtssagend.

Als jemand der selbst Heuschreckengeschädigter ist, werde ich nach meiner Rückkehr aus dem Urlaub die Informationslage sondieren. Ich hoffe, dann (hier?) mehr Investigatives und nicht „nur“ von der Vereinführung Freigegebenes zu finden.

Gut finde ich, dass Hertha finanziell möglicherweise ein Befreiungsschlag gelungen ist. Irritierend finde ich (nach den Infos oben), dass es keinerlei Zustimmung des Vereins bedarf um Rechtsgültigkeit zu erlagen. D.h.: dies war – an den Mitgliedern vorbei – vorher bereits so vorbereitet worden und wahrscheinlich eine Bedingung des Vertragspartners. Warum???

Es ist sehr ungewöhnlich und in keiner deutschen AG möglich, dass ein solch fundamentaler Vertrag ohne AKTIVE Zustimmung der Aufsichtsgremien rechtsgültig werden kann. Dies wird Gründe haben. Investigative Journalisten werden es recherchieren.

Ich bin gespannt und wünsche Hertha alles Gute.

P.S.: … bis jetzt waren wir ja arm und sexy …
🙂


31. Januar 2014 um 23:09  |  227622

Die KKR ist eine Heuschrecke und was bewegt eine Heuschrecke Anteile in einem Sportverein zu investieren bestimmt nicht um Verluste einzufahren,und das Wort Sponsor in diesem Zusammenhang zu benutzen ist gelinde gesagt sehr fragwürdig. Ich denke da wir den Vertrag zwischen der KKR und Hertha nicht kennen deren Anteile möglicherweise in den nächsten Jahren weiter erhöhen,bis genau das eintritt was wir alle nicht wollen auf in Abhängigkeit. Das herauskaufen ist dann noch unwahrscheinlicher als die jetzigen Schulden abzuzahlen.. Ich werfe den verantwortlichen blauäugigkeit vor der den Verein ruinieren kann ich hoffe ich behalte nicht recht.


ubremer
ubremer
31. Januar 2014 um 23:10  |  227623

@stiller

Präsidium und Aufsichtsrat haben aktiv und einstimmig zugestimmt


b.b.
31. Januar 2014 um 23:11  |  227624

60 Mille Minus Schulden und Auslösung sonstiger „Verbindlichkeiten“, da bleibt nicht so viel übrig für große Sprünge. Der jetzige Aufschwung kann nun aber leichter konsolidiert werden, so dass wir uns nicht nur in der Bundesliga etablieren können, sondern hoffentlich auch im oberen Drittel und endlich mal den Pokal holen?!? Von KKR versteh ich nichts und hoffe daher, dass es diesen Herren/Damen mehr um den Standort Berlin geht, als um unsere Hertha und dann finde ich den Deal gut. Sollten jedoch all die hier beschworenen dunklen Wolken aufziehen, wo stehen wir dann? Einen Schritt weiter am Abgrund als jetzt? Keine Ahnung. Wir brauchen mehr Licht im Dunklen. Für mich ist es z. Zt. eine gute Nachricht.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 23:11  |  227625

Danke auch an moogli // 31. Jan 2014 um 21:40


Tsubasa
31. Januar 2014 um 23:14  |  227626

Interessant wie die KKR selbst die Dinge kommentiert. Hier wird von einer strategischen Partnerschaft gesprochen.

Ebenfalls erwähnt: IM1872 als ebenfalls in den Deal verwickelt.

http://ir.kkr.com/media/media_releasedetail.cfm?ReleaseID=822505


Kamikater
31. Januar 2014 um 23:18  |  227627

@hbsc1892
Imagesteigerung, ist möglicherweise ein
Nebeneffekt. Aber die wollen nicht an die Leute in der Ostkurve, die wollen bestenfalls diesen Nebeneffekt in Ihrem Business nutzen. Die sitzen in New York und machen weltweit Geschäfte.

Zitat aus dem oben geposteten Artikel, Danke@Tsubasa:

„Doch vielleicht geht es KKR gar nicht nur allein um Rendite? Huth hat die Chance des Fußballs als Marketingwerkzeug für die Investorengesellschaft erkannt. Denn mit Hertha hat KKR eine glänzende Plattform in der Hauptstadt, um sein Image auf der großen Medienbühne zu aufzupolieren. So etwas ist in finanzpolitisch unübersichtlichen Zeiten Gold wert.“

@Kristensen // 31. Jan 2014 um 22:12
Danke, danke, danke!


Ursula
31. Januar 2014 um 23:20  |  227628

@ sarinsaron, @ Sponsor

Ich sehe Deine vorsichtigen Prognosen
sehr ähnlich, aber bitte auch zu bedenken,
dass, wenn auch nicht alle, zumindest aber
einige wesentlich Details, in ganz naher
Zukunft gerade HIER bekannt werden….


Ursula
31. Januar 2014 um 23:21  |  227629

4oo ster!!! Na bitte….


coconut
31. Januar 2014 um 23:23  |  227630

@b.b. // 31. Jan 2014 um 23:11
Sollten die dunklen Wolken sich zu einem Wolkenbruch verdichten, dann müsste man wohl eher mit den Worten eines ex-Kanzlers sagen:
„Heute stehen wir am Abgrund, Morgen sind wir einen Schritt weiter“…. 👿

Wie schon gesagt: Abwarten

Nichts genaues wissen wir nicht. Ob sich daran jemals was dran ändert? Ich denke nicht. Wenn dann höchstens beim „Wolkenbruch“. Ich stehe aber eher auf Sonnenschein….. 😉


ft
31. Januar 2014 um 23:26  |  227631

Was wäre denn die Alternative gewesen ?
Weiterwurschteln ?
Oder einen finanzstarken Partner finden, der, dem vernehmen nach, einen mittelfristigen finanziellen Erfolg
versprechen kann.
Glaubt man der Firmenvita bauen die angeschlagene Firmen in sechs bis sieben Jahren zu erfolgreiche Unternehmen auf.
Deshalb darf man wohl doch annehmen, dass die sich schon was dabei gedacht haben bevor sie ins Sportgeschäft des Fußballs eingestiegen sind.
Nach allem was man bis jetzt dazu zu lesen bekam, scheint KKR aber auch mit dem Einstieg bei HBSC selbst Neuland zu betreten.
Deshalb glaub ich, man sollte erst mal abwarten und Tee trinken bevor man den Stab über diese neuartige Zusammenarbeit bricht .

Was ich erwarten kurzfristig erwarten darf:
Schuldentilgung
Die diskrete Personalplanung von Preetz wird weitergeführt.
HBSC kann sich ohne großes Medienspektakel weiterentwickeln und sicher den Klassenerhalt schaffen.
Ein Ausverkauf der Besten in der Mannschaft wird in den nächsten Jahren nicht stattfinden.
Messi wird nicht nach Berlin geholt.


coconut
31. Januar 2014 um 23:27  |  227632

Ich schreibe schon wieder doppelt gemoppelt.
Wird Zeit für die Heia.
N8@all


JimmyBerlin
31. Januar 2014 um 23:30  |  227633

Jaaaaaa, darauf habe ich seit Jahrzehnten gewartet- und keiner hat den Deal vorher ausgeplaudert- die GF haben gelernt- klasse-und da ja der Investor das nicht allein aus Liebe zu Hertha gemacht hat- sondern natürlich aus Profitgründen – macht mich optimistisch – denn Geld gibt es ja nur in der CL zu gewinnen – die 60 Mio sind ja nur das vertragliche Minimum-Ziel von KKR und von uns kann jetzt nur noch in den nächsten Jahren die CL sein


Kamikater
31. Januar 2014 um 23:36  |  227634

@ft
Top!


Steve
31. Januar 2014 um 23:40  |  227635

Der von Moogli gepostete Link zu diesen Wirtschaftsnachrichten ist zwar interessant, bringt aber vorliegend gar nichts. Es ist richtig, dass derartige Investoren ihre Investitionen über Dividenden wirder zurückbekommen. So lief es meines Wissens nach auch bei Manchester United mit den Glazers. Der Unterschied ist jedoch, dass bei diesen Modellen der Investor IMMER 100% übernommen hat und somit auch über die Dividendenausschüttung entscheiden konnte. Das kann KKR bei uns aber gar nicht und daher können die ihr Investment im Moment auch überhaupt nicht über die Dividendenausschüttung zurückbekommen.

Zumindest soweit mein gesellschaftsrechtliches Wissen. Mag ja sein, dass es Leute gibt, die da wesentlich mehr wissen.


hurdiegerdie
31. Januar 2014 um 23:41  |  227636

ft // 31. Jan 2014 um 23:26

Was wäre denn die Alternative gewesen ?
Weiterwurschteln ?

Ganz ehrlich? Die Frage habe ich heute häufig gehört.

Suggeriert sie nicht, es gab keine Alterative mehr?

Für mich erhöht das die Chance für eine Harakiri-Aktion, weil sonst nichts mehr möglich war. Und je mehr ich darüber nachdenke: Schulden, +Catering verkauft, Sport5 vorverkauft, GI, Ausbezahlung der Anleihen, die besten Spieler verkauft (Raffa), neue Schulden durch zwei Abstiege, die letzte Einnahmequelle noch Ramos und Lusti (aus Favre-Zeiten), vielleicht Lasso.

Der Verein ist/war finanziell am Ende. Und jetzt das Wunder? Oder Alles oder Nichts?


ft
31. Januar 2014 um 23:44  |  227637

Interessant in dem von @tsubasa verlinkten Statement von KKR ist ja auch die Wichtung die dazu führte sich mit HBSC anzubandeln:

1. loyale und große Fanbase
2. sehr erfolgreiche Nachwuchsarbeit
und erst an dritter Stelle kommt Berlin als Hotspot in Europa


Freitag
31. Januar 2014 um 23:47  |  227638

Also, ich muss das alles nochmal (nur für mich) zusammenfassen. KKR übernimmt 9,7% an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Komplementärin dieser Gesellschaft ist die Hertha BSC Verwaltungs GmbH. Diese Hertha BSC Verwaltungs GmbH vertritt die KgaA. Ihre Zustimmung ist grundsätzlich bei allen außergewöhnlichen Geschäftsführungsmaßnahmen und Grundlagengeschäften erforderlich. Dem Aufsichtsrat der KGaA (in dem ja wohl dem KKR-Europa-Chef Johannes Huth ein Sitz eingeräumt wird) steht eine Mitwirkung an der Geschäftsführung grds. nicht zu. I. Schiller hat in der PK mehrfach darauf verwiesen, dass eine Beteiligung an der Komplementär-GmbH nicht vereinbart wurde. Soweit so gut möchte man meinen. Einschränkend sage ich aber auch: mangels Kenntnis der Verträge (Einblick in diese werden wir niemals erhalten) kennen wir die interne Mitbestimmung nicht. Aber aus welchen Gründen beteiligt sich ausgerechnet KKR an einem Fussballverein? Allein aus Marketinggründen? Investoren wie KKR, die im Grunde genommen den nicht regulierten Kapitalmarkt beherrschen und sich wie Banken (allerdings ohne deren gesetzlicher Beschränkungen oder Regularien) sehen und sich an einer Vielzahl von in- und ausländischen Unternehmungen beteiligen, wollen / müssen das eingesetzte Kapital gewinnwirksam vermehren. Es ist ja schließlich nicht ihr Geld, sondern das Geld der Anleger, welches sie lediglich einsammeln, mit dem Versprechen, eine gewisse Rendite zu erwirtschaften.
Mag sein, dass diese Beteiligung für Hertha BSC ein Meilenstein auf dem Weg zu neuen Ufern und in eine bessere Zukunft darstellt. Allein, mir fehlt dafür der Glaube: auch die Euphorie einiger (nicht nur hier), man könne jetzt endlich durchstarten, vermag ich nicht zu teilen.

Ich bleibe dabei, ich habe kein gutes Gefühl bei dieser Geschichte.


Freitag
31. Januar 2014 um 23:53  |  227639

zum guten Schluss denn doch noch: am Sonntag werden wir 3 Punkte holen (meinetwegen auch für den „strategischen Partner“).


Kamikater
31. Januar 2014 um 23:57  |  227640

@Freitag
Was müsste denn im Leben passieren, dass Hertha Geld bekäme und Du kein schlechtes Gefühl dabei hättest?
😉


ft
1. Februar 2014 um 0:00  |  227641

Also ich glaube nicht an Wunder.
Diese KKR hat bestimmt nicht weil Hertha so ne hübsche Fahne hat die Investition getätigt.
Die haben bestimmt blutleer analysiert wer in Europa für eine gewinnbringende Investition geeignet ist.
Und die Kriterien dafür scheint ja HBSC zu erfüllen.

Ich kann mir im Moment beim besten Willen nicht vorstellen, dass KKR in sechs Jahren hier aus Berlin verschwindet und einen Scherbenhaufen hinterlässt.


1. Februar 2014 um 0:04  |  227642

Je länger ich mich damit beschäftige, desto mehr glaube ich das Gewinnmaximierung hier keine Rolle spielt, zunachst wenigstens. Für KKR sind das Peanuts, Geldverdienen fängt bei denen viel später an. (500 Mio aufwärts) 60 Mio zahlen die aus der Portokasse, und 60 Mio brauchen die auch für ne Medienkampagne zur Imagepflege.

Allein was solls, das Ding ist eh durch und nun hoffe ich mal, dass das die win-win Situation wird, die sich beide Parteien davon versprechen.


kczyk
1. Februar 2014 um 0:05  |  227643

*denkt*
und plötzlich ist ramos keine 7, keine 9, sondern ca. 12 mio wert.


hurdiegerdie
1. Februar 2014 um 0:06  |  227644

KKR macht Deals in Milliardenhöhe. Die sind an der Börse seit Jahren stabil, kein grosser Investitionsgrund für Anleger. Sie müssen neue Märkte erschliessen. Die 21 Mio (was mit den anderen 40 ist, wissen wir ja nicht, aber selbst dann) sind absolute Peanuts für die. Das ist ein Testballon, eine Spielwiese für die.

Was immer die schreiben, ist egal, das wickelt deren Hausmeister ab. Geht es gut, ist es gut für Hertha und KKR wird vielleicht auf dem Markt expandieren. Wenn nicht, wird sogar der Hausmeister den Namen Hertha sehr schnell vergessen.

Ich glaube nicht, dass die mehr Interesse haben, als es mal zu probieren. Was sollte denn ein Billiardenunternehmen in den USA für ein Interesse an einem Soccer-Club in Deutschland haben? Hoffen wir mal, es geht gut aus für Hertha.


Ursula
1. Februar 2014 um 0:08  |  227645

Also ehrlich mal, teile ALLES von @ Freitag!

Der Beitrag des Abends!

DENN, „wir“ haben heute Tag „eins“ dieser
„sensationellen Nachricht“ und eigentlich
fangen „wir“ gerade bei „NULL“ an….

Die Informationen sind dünn und für
übertriebene, euphorische Spekulationen
sehe auch ich nach wie vor keinen Ansatz!

Für „vorsätzlichen Pessimismus“ eigentlich
auch noch nicht! Let`s wait and see….

Schlechter und „finanziell unflexibler“ für
den Verein, kann es ja kaum noch werden…


Dogbert
1. Februar 2014 um 0:08  |  227646

Hertha BSC steht in der Bilanz als schuldenfrei da und ist somit wieder kreditwürdiger. Erkauft durch das Vetorecht des Investors im Aufsichtsrat.

Der Investor hat im Prinzip noch nichts geleistet, was dafür taugt, nachhaltig und breit aufgestellt in den Sportbetrieb zu investieren. Er will lediglich mit Hilfe der Umschuldung am künftigen Erfolg partizipieren.


1. Februar 2014 um 0:10  |  227647

@hurdie high5 🙂


apollinaris
1. Februar 2014 um 0:13  |  227648

@ Freitag: sehr sachlich und pointiert. Dazu passt @ hurdi o:06


Freitag
1. Februar 2014 um 0:17  |  227649

@Kamikater // 31. Jan 2014 um 23:57
ich habe kein Problem mit einem Geldgeber / Investor / Gönner oder wen auch immer.
KKR ist mir bislang aber immer (!!) als gierige Rendite – Schlange über den Weg gelaufen.
Mag ja sein, das KKR auch nur einen (neuen) Markt testen will.
Hertha muss das Wasser aber ziemlich hoch um nicht zusagen über den Kopf stehen (vermutlich weitaus mehr als wir alle hier vermuten), um sich auf diese Beteiligung einzulassen.
Ich hoffe natürlich das Beste für Hertha, was denn sonst 😕


JimmyBerlin
1. Februar 2014 um 0:17  |  227650

ENDLIICH


JimmyBerlin
1. Februar 2014 um 0:20  |  227651

KKR will nur Rendite und kontrahiert mit uns- das ist doch ein gutes Zeichen- beide prosperieren von dem Deal


nordlicht
1. Februar 2014 um 0:26  |  227652

(Einige!) Leute. Was wollt ihr eigentlich noch? Wie es läuft, ist es falsch? Würde Mr. Microsoft-Gates Hertha BSC 100 Mio schenken, ihr würdet das ablehnen und lieber Kohle von Apple haben *grins*
Ich finde diesen Deal gut, sehr gut. Gegenbauer und Schiller werden wissen was sie tun. Zumindest vertraue ich diesen Herren mehr als den anonymen Kritikern. Tut mir Leid.


Rayson
1. Februar 2014 um 0:27  |  227653

Meiner Meinung nach hat @hurdie (00:06) das ganz richtig gesehen.

Aus Sicht von KKR ist Hertha „unterbewertet“: *der* Klub der Hauptstadt, aber pendelt zwischen Liga 1 und 2. Wo gibt es das sonst in Europa? Die sagen sich: normal ist anders. Und wenn es auch hier „normal“ in diesem Sinn wird, wenn also Hertha es schaffen sollte, dauerhaft um die internationalen Plätze mitzuspielen, dann winkt eben Kohle.

Ich glaube allerdings nicht, dass das eine weise Entscheidung von KKR war, denn es gibt einige Gründe, warum das in D eben nicht so „normal“ ist und vielleicht auch nie sein wird, aber hey – ist das unser Problem? Erstmal jedenfalls nicht.

Und KKR wird es auch nicht jucken. Die leben davon, dass von zehn Deals einer durch die Decke geht. Und zur Zeit vom noch billigen Geld, mit dem die Notenbanken die Märkte fluten.

Ich hoffe nur, dass jetzt nei Hertha nicht wieder die Zeit des Abhebens beginnt. Flüge nach Brasilien sollten man dem Management erstmal untersagen…


Kamikater
1. Februar 2014 um 0:37  |  227654

@Freitag
Nein, mir ist die bisherige Situation absolut bewusst gewesen. Aber es gibt Einige, die das nie wahrhaben wollten.

Daher verstehe ich ja auch nur zu gut, ws das Wert ist, was wir heute alle erleben durften. Das ist ein 6er im Lotto für einen Mittellosen.

Es gibt auch keine Haken, es gibt aber eine klare Vereinbarung. Das ist schon alles.


Freitag
1. Februar 2014 um 0:46  |  227655

@Kamikater // 1. Feb 2014 um 00:37
..hoffen wir, dass diese Geschichte gut endet, ansonsten wird Hertha vielleicht demnächst Geschichte sein.


Tunnfish
1. Februar 2014 um 0:47  |  227656

@ubremer

Naja die genauen Strukturen des Unternehmensnetzwerks des Vereins Hertha BSC ist logischerweise nicht allen geläufig. Da gibt es Aufsichtsräte, Präsidien, Geschäftsführer, Hauptversammlungen und Mitgliederversammlungen.

Da ist schon eine Einordnung der Entwicklungen heute und in der Zukunft notwendig.

Was entscheidet der Aufsichtsrat der KGaA und was nicht?
Was sind das Komponenten die da erworben wurden?
Welche Rechte werden genau zurückerworben?
Wie verhält es sich mit den Komponenten wenn von dem Vorkaufsrecht gebraucht gemacht wird?
Wieso haben die Mitglieder des Vereins in diesem Fall kein Mitspracherecht etc.?

Viel Arbeit aber auch viele Buchstaben für die Zeitung.


1. Februar 2014 um 1:10  |  227657

Wenn ich das, was ich bisher verstanden habe, zusammenfassen soll, schriebe sich das ungefähr so:

Julia Roberts und Richard Gere waren doch keine Märchenfiguren.

Unsere Pretty Woman heißt Hertha.

Und ich soll jeden Film so lange gucken, bis das Wort ENDE vorbei huscht.

Da haben sich über 400 Beiträge gelohnt. 🙂


Exil-Schorfheider
1. Februar 2014 um 2:03  |  227658

herthabscberlin1892 // 31. Jan 2014 um 22:42

„Zeige mir (Ostkurve, Haupttribüne oder wo auch immer) eine(n) Herthaner(in), der/die heute Vormittag wußte, wer KKR ist (Menschen, die in der Finanzbranche tätig sind selbstverständlich ausgenommen).“

Hier!
Und ich bin nicht aus der Finanzbranche.


limmetstadthustler
1. Februar 2014 um 2:10  |  227659

So… nach all den Beiträgen kommen für mich weiterhin diverse Möglichkeiten in Frage:

a) Spekulation auf eine deutliche Wertsteigerung von Hertha BSC. Der finanzielle Spielraum (und der damit erwartete/erhoffte sportliche Erfolg) soll durch den Abbau von Schulden & den Rückkauf von Marketing- und Cateringrechten beschleunigt werden.
PRO: Günstiger Einstieg ins Sportbusiness. Hertha als Versuchs-Kaninchen?!?
CONTRA: Diese Beträge sind Peanuts für KKR! Da lohnt sich, eigentlich, keine Minute Aufwand dafür!

b) Reine Netzwerk- und PR-Plattform!
PRO: Die Beträge sind zu niedrig um richtig Geld zu scheffeln.
CONTRA: Konstrukt mit Möglichkeit zur Ausdehnung der Kooperation.

c) Eine Absicht von KKR die sogar Hertha selbst noch nicht durchschaut hat.
PRO: Es sprechen diverse Punkte gegen alle anderen Vermutungen.
CONTRA: Irgendein Experte hätte das möglicherweise bereits aufgedeckt.

d) Johannes Huth hat das Recht gekauft, dass sein Sohn Robert die Kapitänsbinde für die Saison 2014/2015 erhält.
PRO: Roberts Lieblingsverein könnte die alte Dame sein, aber vor allem kauft er gerne in Berlin ein & hat da auch seinen Italiener seines Vertrauens.
CONTRA: Nichts!


limmetstadthustler
1. Februar 2014 um 2:20  |  227660

Wenn an dem Deal alles sauber sein sollte, freut es mich wie Hertha damit umzugehen plant. Nix CL, nix El! Nachwuchs, Demut & Kontinuität!
Das war die einzige Möglichkeit um kurz- bis mittelfristig wieder aus den ganz hinteren Regionen entweichen zu können. Ganz vorne ziehen die Teams (WOB etc.) ja noch weiter davon… aber so sollten die Plätze 8-13 einigermassen realistisch sein! Auch ohne Wundersaion!

ps. Interessant wäre um wieviele Mio. sich der finanzielle Spielraum pro Spielzeit erhöht nach dem Schuldenabbau & Rückkauf der Rechte.


apollinaris
1. Februar 2014 um 2:20  |  227661

@ Hertha 22:02 meine Frau wusste sofort, wer das ist, rümpfte mit der Nase..und meinte nur : “ aufpassen..“ Zeitungsleserin, die auch den Wirtschaftsteil regelmäßig. liest.


caballo
1. Februar 2014 um 2:31  |  227662

Das ist eine gute Nachricht.

Vorbildlich die geräuschlose Vorbereitung.
Meinen Glückwunsch an den Verein.
Hut ab vor Herrn Schiller, Michael Preetz und Herrn Gegenbauer.
Beharrlich haben sie die richtige Strategie verfolgt.

Für Hertha ein historischer Tag!!!

Und jetzt heißt es, mit den Füßen auf dem Boden bleiben. Dann ist mir um eine gute Zukunft der alten Dame nicht bange.

Es grüßt ein überaus glückliches Pferd


JoergK
1. Februar 2014 um 4:48  |  227663

limmetstadthustler // 1. Feb 2014 um 02:20

„ps. Interessant wäre um wieviele Mio. sich der finanzielle Spielraum pro Spielzeit erhöht nach dem Schuldenabbau & Rückkauf der Rechte.“

Zwischen 7-8 Mio. werden pro Jahr dadurch frei.


apollinaris
1. Februar 2014 um 4:52  |  227664

solche Aussagen, wie gerade über mir, verstehe ich nicht. Habe ein paar Leute gesprochen, die etwas von Wirtschaft verstehen und auch ein wenig in den Wirtschaftsblättern ( die eigentlich eher unkritisch konzipiert sind)gelesen..: während in fankreisen und in den Sportteilen der Tageszeitungen euphorisch reagiert wird, sind die bisherigen Stellungnahmen von Finanzmenschen skeptisch( zurückhaltend formuliert)
Ich bin da bei weitem noch nicht zu einer Position imstande. Kommt mir einiges doch recht naiv vor. “ Glückstag“ “ Schuldenfrei“ (??!) “ Quantensprung“
Ich weiss nicht. KKR waren bei ATU nicht sehr erfolgreich.
Wir werden bei solch einem Deal, mit solchen schweren Jungs, niemals Transparenz erwarten können.
Da es wirklich wirklich ein Minimalgeschäft ist und keines, was für deren normaler Kundschaft von Interesse ist, hoffe ich sehr, dass es für die ausschliesslich um Synergieeffekte geht.
So, jetzt drüber schlafen..und weiter reden und weiter lesen..Jetzt geht es erst ml um Punkte ( so, wie ich die Jungs einschätze, werden die meisten eher positiv gestimmt sein, könnte also motivierend wirken)


King for a day – Fool for a lifetime
1. Februar 2014 um 8:08  |  227665

Noch ein paar interessante Details heute morgen in der MoPo.
Z.B. dass man bereits seit einem halben Jahr verhandelt hat und ausgerechnet am heiligen Abend die Zusage kam

Bischen Bauchschmerzen hab ich hierbei:

Mit Blick auf das anstehende Lizenzierungsverfahren für 2014/15, „sind wir überzeugt, dass alle Liga-Statuten eingehalten werden.“

Ähnlich halt wie das ständige „Die Saison ist voll durchfinanziert“ …


nordlicht
1. Februar 2014 um 8:15  |  227666

Kommt mir einiges doch recht naiv vor. ” Glückstag” ” Schuldenfrei” (??!) ” Quantensprung”

Recht hast du Apo, wie kann man sich darüber freuen das jemand daher kommt und bei Hertha BSC 60 Mio investiert, 9,7% Aktienanteile erwirbt und womöglich beabsichtigt mit diesen Aktien Gewinn zu erwirtschaften. Muss Hertha BSC dafür nicht erfolgreich sein?
Und wer weiß ob Hertha BSC heute noch so ist wie früher? Der olle Kahn hatte ständig Wasser über diverse Lecks gezogen und wie schön romantisch war es doch immer wieder, jedes Jahr aufs Neue mit löchrigen Dosen das Wasser ab zu schöpfen. Und was hatten wir für einen Spaß als uns so oft das Wasser sprichwörtlich bis zum Hals stand und wir (nur) fast ersoffen wären. Man war das schön in der guten alten Zeit. Nun haben wir die Möglichkeit trockenen Fußes durch die Bundesliga zu schippern. Womöglich auch noch etwas schneller und eleganter. Wie langweilig und unromantisch.
Ich habe nichts dagegen das Hertha BSC sich verändert, ganz im Gegenteil darauf habe ich lange gewartet!


1. Februar 2014 um 8:56  |  227667

@coconut Deinen Kommentar von 31. Jan 2014 um 23:11 ist der allerbeste noch vor meinen, immer Optimist bleiben es bleibt uns auch nichts weiter übrig. Deshalb 3 Punkte gehen Nürnberg Ha Ho He


Exil-Schorfheider
1. Februar 2014 um 9:02  |  227668

JoergK // 1. Feb 2014 um 04:48

Auf welcher Annahme basiert diese Aussage? Nirgends steht, wie hoch die Belastungen durch die bisherigen Finanzierungen sind.


elaine
1. Februar 2014 um 9:06  |  227669

nordlicht // 1. Feb 2014 um 08:15
der war jut 🙂 . Das wird schwer die guten alten Zeiten los zu lassen. Ich habe vom Finanzsektor auch keine Ahnung und gehe eher Intuitiv an die Sache ran.
Glücklicher Weise gibt es da im Verein Leute, die sich gut auskennen, sich informiert hatten und auch da gehe ich mal von aus auch den Wirtschaftsteil der Zeitungen lesen.
Die Kommentare der Wirtschaftsexperten haben mich natürlich nachdenklich werden lassen.
Vom Fußball hat der Investor nun keine Ahnung, wollen sich auch nicht einmischen, das sehe ich auch positiv. Das Ziel ist also den Verein finanziell in eine positive Richtung zu bringen, was, wie @nordlich gerade schrieb, auch wenn schmerzlich, aber angenommen werden kann.
Auf der anderen Seite sind dann auch wieder die Überlegungen, dass 60 Millionen für die Firma ein Pappenstil sind und die sich hier um positive Imagepflege bemühen. Dazu darf keine verbrannte Erde hinterlassen werden.
Wahrscheinlich ist es denen egal, wenn das doch passiert, aber es wird nicht deren vorderstes Ziel sein. Hier stellte sich den Verantwortlichen die Frage, ob wir weiter wie bisher dümpeln oder den Schritt wagen. Als erster Deutscher Verein haben wird einen ausländischen Investor, die Aussendarstellung des Vereins hat sich positiv verändert. Also, ich habe eher ein gutes Gefühl


1. Februar 2014 um 9:19  |  227670

Joey Berlin
1. Februar 2014 um 9:21  |  227671

@nordlicht // 1. Feb 2014 um 08:15,

Daumen hoch!
Ob deine süffisanten Zeilen alle verstanden haben? Hier löst schon ein Bergriff Schnappatmung aus und verstellt die nüchterne Betrachtung. Gerade bei denen, die sich große Stücke auf ihre Kritikfähigkeit einbilden…

Irgendwer schrieb sogar etwas von „Blutsauger aus Amiland“ – habe mir deshalb schon jede Menge Knoblauch gekauft! 😉


Spandauer
1. Februar 2014 um 9:24  |  227672

Wenn Hertha die Catering Rechte zurück kauft, verschwindet dann endlich Aramark aus dem Stadion? Dann müsste ich meine Wurst nicht mehr vor dem Stadion essen.


elaine
1. Februar 2014 um 9:28  |  227673

moogli // 1. Feb 2014 um 09:19
danke, für den Link 🙂


Ursula
1. Februar 2014 um 9:30  |  227674

Prost am Morgen! 444ster! Alles wird gut….


elaine
1. Februar 2014 um 9:34  |  227675

@Ursula
Prost!
Na gucken wir mal, viel schlimmer kann es ja nicht werden?
Frei nach dem Motto“Freedom is just another word for nothing left to lose,“


Opa
1. Februar 2014 um 9:46  |  227676

Ich hab mal eine Nacht drüber geschlafen, bevor ich meinen Senf dazu gebe.

Ich bin hin- und hergerissen und kann daher weder Euphorie noch Trauer verspüren.

Dass Hertha als Körperschaft verlorenen Handlungsspielraum zurückgewinnt, ist sicher sehr positiv zu bewerten. Auch die Bewertung in Höhe von 220 Mio. € sind prima. Mit einem 9,7 % Anteil kann ich ebenfalls gut leben. Richtig gut finde ich den Rückkauf des Tafelsilbers (Cateringrechte etc.) und dass man die Leute loswird, die jeden Tag unsere Fahne mit Füßen getreten haben (das Herthalogo im Flur von Sportfive auf dem Boden).

Die Art und Weise, wie der Deal abgewickelt wurde, davor ziehe ich tief meinen Hut, nichts ist im Vorfeld durchgesickert und das bei einem „Big Bang“ – zumindest für Hertha. Auch dass wenige Minuten nach der Pressekonferenz ein Mitgliedernewsletter rausgeschickt wurde, ist die Art der Kommunikation, die ich mir immer für meinen Verein gewünscht habe.

Dass mit dem Engagement eines Hedgefonds weiterer Finanzsachverstand Einzug hält, sehe ich ebenfalls durchaus positiv, so lange es keine Auswirkungen auf Eintrittspreise und das Drumherum des Fanerlebnisses hat.

Nun aber etwas Wasser in den Wein:

– Hertha ohne Finanzsorgen? Gab´s das schon mal? Ist es nicht der Charme der alten Dame, jedes Jahr aufs Neue zittern zu müssen, ob und unter welchen Auflagen die Lizenz erteilt wurde? 😉 Nein, das letzte mal, als der Geldregen fiel (Einstieg von UFA), brach das Goldfieber aus und auch jetzt sprechen die ersten von Titeln und „Champions League“. Und die Begehrlichkeiten werden auch in anderen Bereichen wachsen und das Geld schneller verplant sein, als man Blaubeerkuchen buchstabieren kann und die Gefahr, dass das Hamsterrad sich wieder von vorn zu drehen beginnt, sehe ich schon genauso wie den ersten Fragesteller auf der MV, warum man sich jetzt kein „richtiges“ Catering leistet und stattdessen immer noch Betonkartoffelsalat von den Keglern ausschenken lässt. Achja, und wann Pantelic verpflichtet wird 🙄

– Sportlicher Druck wächst. Nicht nur die Erwartungshaltung einiger Fans ist plötzlich auf Augenhöhe mit CL Aspiranten, das operative Ergebnis aus dem sportlichen Bereich muss tatsächlich die Renditeversprechen erfüllen. Was wir alle nicht wissen, sind die mit KKR vereinbarten Konditionen, falls wir hier versagen. Mit sportlichem Druck scheint Hertha jedenfalls schlecht umgehen zu können, das sehen wir Jahr für Jahr im DFB Pokal (Champions League ist nach der Gruppenphase das gleiche, nur die Anreise etwas weiter) 😉

Mit der Häme der Menschen, die uns eh nicht wohlgesonnen sind, werde ich gut leben können, die haben zudem ihre eigenen Probleme. Ich hol mir Popcorn, genieße das Schauspiel der teuren Eitelkeiten und geh auch weiterhin ganz gern zu den Amas, auch, um mich schon mal an die Zeit nach 2021 zu gewöhnen 😎 Der 31.1.2014 war jedenfalls weder ein Feier- noch ein Trauertag, ich sehe ihn als Ergänzung der „ruhmreichen“ Historie unserer Finanzkniffe, Investoren den toten Fisch so anzubieten, dass sie tatsächlich ein Stück davon haben wollen, ohne wirklich etwas zu bekommen.

So bleibt als Fazit mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Hertha hat eine Riesenchance, wenn es gut geht. Geht es schief, gehen die Lichter aus, aber das wär auch ohne KKR der Fall gewesen, nur so wird es etwas „glamouröser“ und mit etwas Feuerwerk und dann können wir mit einem dicken „ätsch“ zu den anderen Pleitiers sagen, dass bei uns wenigstens die Kapelle spielte 😀

Und trotzdem lieb ick meene Hertha!


herthabscberlin1892
1. Februar 2014 um 9:46  |  227677

Ich muss meine Frage noch einmal wiederholen, wer kann mir dazu etwas sagen:

herthabscberlin1892 // 31. Jan 2014 um 22:53

@ubremer:

Aus dem Handelsblatt-Artikel:

“…die Beteiligung von KKR auf 33,3 Prozent zu erhöhen. Dann können keine Entscheidungen mehr gegen den Willen der amerikanischen Finanzgesellschaft getroffen werden.”

Meine Frage an Dich:

Wäre das tätsächlich der Fall?

Hertha hätte mit 66,6 % doch weiterhin die Mehrheit!


teddieber
1. Februar 2014 um 9:51  |  227678

Guten Morgen @ll.

http://www.vevo.com/watch/pharrell/happy-from-despicable-me-2-ballroom-version/USSM21400067

Schönes Wochenende und danke @Nordlicht um 08:15 Uhr

HA HO HE


b.b.
1. Februar 2014 um 10:33  |  227680

Guten Morgen in die Runde, geht mir gerade so durch den Kopf. Stelle mir vor, der Plan von KKR und Hertha geht auf. Mit unserem tollen Trainer gelingt nun in den nächsten 1 -3 Jahren die Konsolidierung, vielleicht in der unteren der oberen Hälfte der Liga, mit anklopfen an EL Plätzen. (Bescheidener, Hertha bleibt drin in Liga ein) Der Wert unserer Hertha ist gestiegen. Win, Win erstmal für beide Parteien. Nach dem Masterplan soll natürlich in den Jahren 4 – 7 ganz nach oben gegriffen werden. KKR greift in die Portokasse und spendiert unserem Erfolgstrainer JOS LUHUKAY die gewünschten Briefmarken. Jos know.
Ich weiss, nie vergessen, der Ball is rund. Erfolge im Fussball, gerade auch der Weg nach oben und dann oben bleiben, hängt von vielen, nicht immer beeinflussbaren Faktoren ab. Bin gespannt, wie die Sache ausgeht Bin zur Zeit guter Dinge und hoffnungsfroh. Wie oben schon angemerkt, ist für mich JoLu einer der wichtigsten Macher. Das Geld wird es ihm jedoch leichter machen, abheben wird er nicht. Und von den anderen wird nun auch keiner von A. Wenger träumen, denn so einen haben wir schon. Dekade LUHUKAY!


b.b.
1. Februar 2014 um 10:43  |  227681

Man, man, man immer diese Fehler, trotz nochmals lesen. Mist.


Ursula
1. Februar 2014 um 10:49  |  227682

Tja @ elaine, Freiheit ist letztlich nur ein
anderes Wort für, dass Du eigentlich nichts
mehr zu verlieren hast….

ABER nichts ist (?), zwar NICHTS wert, aber
kostet auch nichts, würde Bobby Mcgee sagen…..

Wünsche Dir einen schönen, sonnigen Tag!


raffalic
1. Februar 2014 um 10:54  |  227683

@ubremer: sehr guter Artikel in der MoPo, nur ein Punkt ist für mich nach wie vor unklar:

sowohl bei euch (Zitat: „So wird der Aufsteiger den größten Teil seiner 37 Millionen Euro Verbindlichkeiten auflösen.“) als auch im Tagesspiegel (Zitat: „Hertha dürfte mit einem Schlag fast alle Schulden los sein.“) entsteht der Eindruck, dass sich die Verbindlichkeiten reduzieren.

Wenn aber die 61,2 MEUR Gesamtinvestition von KKR ein Darlehen in Höhe von rund 40 MEUR beinhalten, so handelt es sich hierbei um eine (sicherlich vorteilhafte!) Umstrukturierung des Fremdkapitals – genau genommen würden die offiziellen Verbindlichkeiten sogar steigen (von zuvor oben erwähnten 37 MEUR).

Nicht das ich falsch verstanden werde: ich begrüße den Deal (nach den bisherigen Erkenntnissen!), weil er mehr Handlungsspielraum schafft. Im Detail entsteht aber für mich bei beiden Artikeln bilanztechnisch ein falsches Bild – es sei denn ich mache einen Denkfehler… 🙂


Ursula
1. Februar 2014 um 10:55  |  227684

Habe auch „überschlafen“ und stelle mit
Dr. Faust fest, „ich bin so klug als je zuvor“…

…oder eben nicht…!?

Wird denn nun mit der „Kohle“ mein alter
Freund „Sugarboy“ RAMOS gehalten….?

Dann darf „natürlich“ Lasogga gehen und
bringt noch mehr Gelder in die klammen
Kassen! Bekommt „KKR“ dann auch etwas
von den Veräußerungserlösen? Oder ALLES?


Konstanz
1. Februar 2014 um 10:57  |  227685

Das war ganz schön zeitaufwändig, alle zur Verfügung stehenden Informationen über „den Deal“ zu verarbeiten und seinen spekulativen Anteil kritisch zu bewältigen.

Ergebnis:
Unser Verein steht nach dem Einstieg von KKR besser da, als vorher, und zwar wesentlich besser.

Konkret:
Wir werden in der kommenden Saison mit einer besseren Mannschaft auflaufen können, als es ohne den Deal möglich gewesen wäre!

Ja, etwas Vertrauen gehört dazu. Vertrauen in vernünftige Regelungen im der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Teil des Vertragswerks und Vertrauen in die Arbeit unserer Vereinsführung. Dieses fällt mir nicht schwer aufzubringen, schließlich stehen wir nach den Wirren der letzten Jahre doch sehr ordentlich da, nicht wahr?!

Ein klarer Sieg gegen Nürnberg morgen sollte die Woche abrunden: 4:1

Ha Ho He!


Konstanz
1. Februar 2014 um 11:01  |  227686

Hey @Ursula, guten Morgen. Ist das Leben nicht wunderbar?!

Na klar bleibt Ramos, den brauchen wir doch!

Ohne den Deal allerdings…? Wer weiß…?


Kamikater
1. Februar 2014 um 11:04  |  227687

@Nordlicht
Danke, sehr schön!

@hbsc1892
Bei Wirtschaftsentscheidungen muss dann auch Derjenige, der mehr als 25% Anteile besitzt, mit einbezogen werden. Da gehts aber nicht ums Sportliche.

@opa
Ich lese und lese und lese und gebe Dir Recht. Aber wo ist denn nun bei Dir das weinende Auge zu lesen? Ich sehe es wie Du, positiv.

Oder versuchst Du, es nicht so positiv zu sehen, weil Du denkst: „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?“.

Es festigt meine Erkenntnis (mir deucht), dass sich hier Einige eben mit positiven Meldungen schwertun, weil es nicht ihrer Kultur entspricht. Nach dem Motto: „Irgendwo muss ja der Haken sein!“

Und so entstehen krude Ängste. Aber warum? Was ist der Nutzniess? Wie will man mit dieser Einstellung beeindrucken? Warum soll das beruhigen, den ewigen warnenden Zeigefinger im Hinterkopf zu haben? Warum muss man Jahre lang später immer noch, nachdem man etwas Negatives erlebt hat, das Gute anzweifeln, das gerade endlich zu einem gefunden hat?

Wäre das nicht das genau, worum es endlich einmal geht? Nämlich dass der Herthafan sich auch ein Stück weit kulturell von der Vergangenheit emanzipieren kann, auf die Tabelle guckt, auf den Kassenzettel schaut und sagt: „Es ist alles gut!“ ?

Es ist scheinbar viel leichter, ständig alles anzuzweifeln, statt den wichtigen guten Dingen Vertrauen zu schenken. Ich persönlich finde das eher merkwürdig. Und in diesem Sinne ist die Meldung von gestern ziemlich entlarvend.

Mir ist diese Einstellung auch höchst suspekt. Es kostet nämlich nur sinnlos Kraft und Nerven und bringt gar nichts. Das ständige Steine-in-den-Weg-legen, sinnlos Themen aufwerfen, um Leute mit negativen Ideen zu beschäftigen, nur um innerlich beruhigt zu sein, ist doch wirklich eine Unart! Und irgendwann ist es auch als Mechanismus durchschaubar. Das hat nichts mehr mit natürlicher Skepsis zu tun.

Das ist eine deutsche Tugend, die uns, wie wir ja nun alles auch schon hinlänglich erfahren haben sollten, nicht wirklich weiter gebracht hat. (Da „hülfte“ jetzt nur das Geschichtswissen von @Herthas Seuchenvojel weiter, der uns was über die Streitbarkeit der Germanenstämme berichten könnte).

Wir sind Fans und können mit unserem „Brain“ auch so ne Menge bewegen. Aber wir sollten unseren Kopf nicht dazu einsetzen, uns jeden Tag die Köpfe einzuschlagen, sondern längst gelernt haben, mit guten Dingen die man uns gibt auch gut umzugehen.

Das mag Einigen wieder mal zu Weichgewaschen vorkommen, weil sie eine Sendung wie „hart-aber-fair“ in ihrer sozialistischen Denke oder aber in Ihrer Art, mit Skepsis morgens besser aufwachen zu können, als mit Zuversicht toller finden, als die denke der bösen Durchschnittsamerikaner, der ja nur Ketchup frisst und ansonsten uns cleveren Deutschen ja angeblich Lichtjahre hinterherhinkt.

Fakt ist, es ist wie bei der Luftbrücke: Uns wurde gerade per Rosinenbomber das überleben geschenkt. Das hat historischen Wert.

Und wer jetzt wieder herausliest, ich wolle ihm ja das Denken vorschreiben oder alles schön reden, der hat wirklich nichts begriffen. Es wäre mir egal!

Denn ich bleibe positiv denkend und blende zunehmend die ewigen Zweifler aus. Weil ich weiß: „Alles ist gut!“

🙂

Ein ganz tolles Wochenende wünsche ich Euch Allen!


Ursula
1. Februar 2014 um 11:22  |  227688

Tja @ Konstanz….!? UND ein „dreckiges“ 1 : 0….

Bin übrigens ein absolut „positiver Mensch“
und lache über (fast) „jeden Mist“….

…egal, wer ihn schreibt! Schönen Tag!


Konstanz
1. Februar 2014 um 11:28  |  227689

Ja, @ Kamikater

Du meinst einzelne Blogger, für die der Blog vor allem eine therapeutische Funktion hat. Gönnen wir es diesen wenigen, wie sie sicherlich auch uns unsere kleinen, liebenswerten Schwächen gönnen. 😉

Die allermeisten unter uns aber hinterfragen zurecht, wägen ab, argumentieren für mein Verständnis doch sehr vernünftig. Vieles ist letztlich Vertrauenssache.


Zeedel
1. Februar 2014 um 11:28  |  227690

@Kamikater: ein Beitrag, der mir so aus dem Herzen spricht, dass er von mir ein uneingeschränktes „Daumen hoch“ bekommt!

Die Chancen des Deals übersteigen meiner Meinung nach die Risiken bei weitem. Alles, was auf der PK gesagt wurde, lässt hoffen.

Morgen drei Punkte und der Himmel bleibt Blau-Weiß!


Hertha Ralf
1. Februar 2014 um 11:30  |  227691

Guten Morgen, auf geht’s Richtung Berlin und zum ersten Heimsieg unserer Hertha Morgen gegen den 1. FCN im Jahr 2014.
Am Besten heute im Blog wieder @ Ursula mit nem schnäpsle zum 444 🙂
Allen Anderen mit Fragen zur Vereinbarung, also für eine gute Zukunft unserer alten Dame oder dem Untergang des Vereines, aufgerieben von Ketchup verschlingenden amerikanischen Riesenheuschrecken einfach Eure Fragen an Hertha BSC direkt senden unter:

fragen@ herthabsc.de

Hier dann die Antworten aus erster Hand.
HA HO HE Hertha BSC und Gruß vom Main an die Spree und zu @ etebeer nach HH
Genießt @all den schönen Sonnentag und die Vorfreude auf drei Punkte!


Kamikater
1. Februar 2014 um 11:30  |  227692

@Konstanz und Zeedel
100% – thanx!


ubremer
ubremer
1. Februar 2014 um 11:32  |  227693

@raffalic,

sehr guter Artikel

danke für die Blumen.

Wenn aber die 61,2 MEUR Gesamtinvestition von KKR ein Darlehen in Höhe von rund 40 MEUR beinhalten, so handelt es sich hierbei um eine (sicherlich vorteilhafte!) Umstrukturierung des Fremdkapitals – genau genommen würden die offiziellen Verbindlichkeiten sogar steigen (von zuvor oben erwähnten 37 MEUR).

Ich habe diese Information mit dem 40-Millionen-Darlehen nicht. Mir scheint das eine Milchmädchen-Rechnung. Weil die Wahrheit komplexer ist.
Im Morgenpost-Text ist formuliert, wie es uns dargestellt wurde.

Bei Hertha umfasst der 61-Millionen-Deal ein Paket mit mehreren Komponenten. Die KKR hat 9,7 Prozent der Anteile erworben, die Zusammenarbeit ist auf mindestens sieben Jahre angelegt. Zusätzlich gibt es die Option, diesen Anteil auf 33,3 Prozent zu erhöhen. Weiterer Bestandteil ist eine Einmalzahlung („Signing fee“) für die Beteiligung am Hertha-Gewinn. Außerdem hat die KKR eine Vorfinanzierung von Lizenzgebühren geleistet. „Wir sehen deutliches Potenzial darin, den Verein national und international stärker zu etablieren“, setzt Johannes P. Huth, Europachef von KKR, auf Wachstum und einen steigenden Wert der KKR-Anteile beim Bundesligisten.
Das Investment in einen Fußballklub ist für KKR neu. Das Finanzunternehmen hat Hertha bis in alle Winkel durchleuchtet („Due-Diligence-Prüfung“). Für den Vertrag wurde der Unternehmenswert von Hertha untersucht und auf 220 Millionen Euro taxiert.

Quelle.

Bei der Ablösung der Verbindlichkeiten wäre vielleicht die noch treffendere Formulierung gewesen: „Dass Hertha die meisten seiner 37 Millionen Euro Verbindlichkeiten bei Bankinstituten aufgelöst hat.“


Kamikater
1. Februar 2014 um 11:35  |  227694

Danke@ub!


Konstanz
1. Februar 2014 um 11:36  |  227695

@Ursula, daran gibt’s doch wohl keinen Zweifel.

Übrigens: Unser Freund @alorenza scheint mir ein ganz aufrechter Herthaner zu sein, schreibt oft gar nicht mal so doof, aber warum wohl nur für dieses entsetzliche Blatt? Das kann ich ihm (noch) nicht so recht durchgehen lassen. Was meinst Du?


RobDiao
1. Februar 2014 um 11:38  |  227696

@Kamikater top Ding…stimme dir da 100% bei allem zu!


apollinaris
1. Februar 2014 um 11:50  |  227697

@ Nordlicht: na ja.. das kannst du so allgemein sehen. Bei dieser Frage geht es um Nüchternheit und nicht um Schnappatmung. Da hast du vollkommen recht. Deshalb meine Zurückhaltung. Der kluge und sich auskennende ( so die Meinung vieler Menschen ) Sarrazin hat für die BVG Verträge unterschrieben, die diese Nähe an den Ruin gebracht haben. Der ist völlig über den Tisch gezogen worden…der kannst sich in vielen Punkten nicht aus und unterschrieb trotzdem, weg. Es gab fast keinen, den man vor ein paar Jahren das sagen konnte, ohne haargenau deine Sätze zu hören. Nun isses genau so gekommen, wie weniger Gläubige esvorhergesagt haben.
In dieser Frage sollte man nicht so schnell urteilen. Wer das tut, zeigt mir ( jedenfalls), dass er die letzten 4,5 Jahre nicht besonders intensiv verfolgt hat.
Innerhalb dieses blogs werden die Fronten nun noch schärfer werden, wie immer, wenn es auch um Weltanschauliches geht. Ich werde mich inhaltlich ne Weile aus der Sache versuchen (!) zurückzuhalten. Streit, Fraktionsbildung, persönliche Angriffe sind vorhersehbar. Das ist sicher, wie das Amen in der Kirche. Seit dem Menschen mal um das Goldene Kalb tanzten, ist das so..
Ich bin bereit, zu hoffen, das das ne gute Sache werden könnte..nicht, weil KKR vertrauenswürdig ist..sondern weil ich hoffe, dass sie mit Hertha etwas anderes vorhaben, als das, was sie sonst machen.
Dafür brauche ich aber noch ein paar Infos mehr, als bisher bekannt sind. ( auch, wenn klar ist, dass wir sie nie sehen werden, die Verträge..)


Tunnfish
1. Februar 2014 um 11:57  |  227698

@ubremer
Ich will wirklich nicht negativ klingen, aber es ist noch ein wenig mehr Recherche nötig zu diesen Deal was die „Komponenten“ angeht.
Ihr schmeißt dann da eine Signing Fee für eine Beteiligung an Hertha Gewinnen in den Raum ohne das genauer zu definieren.


Freddie1
1. Februar 2014 um 12:03  |  227699

@exil 9:02

Lt heutiger sehr guter und umfangreicher Berichterstattung in der MoPo belaufen sich die Erparnisse auf der Ausgabenseite auf 8 bis 9 Mio pro Jahr (!).
Aber haste wahrscheinlich schon selbst gelesen. 😉

Ansonsten auf Sky heute nix über diesen Hammerdeal ( für die ganze Liga).
Wahrscheinlich müsste ich ntv schauen 😉


ubremer
ubremer
1. Februar 2014 um 12:05  |  227700

@tunnfish,

so sind wir. Wir recherchieren Exklusivinformationen und teilen die dann einfach unseren Lesern mit.

Morgenpost-Exklusiv:

-dass es ein Signingfee von KKR für Hertha gibt

– dass Hertha einen neuen, modifizierten Vertrag mit Sportfive abgeschlossen hat (mit für Hertha günstigeren Konditionen)

– wie hoch die Einsparungen für Hertha pro Saison sind, wenn die Finanzen umstrukturiert werden (8 bis 9 Mio.)


Konstanz
1. Februar 2014 um 12:06  |  227701

@apo
Yes, „the jumping point“: KKR liegen keine Erfahrungen im Umgang mit Sportvereinen vor, es kann für sie kein „was sie sonst machen“ geben. Wie wollen sie aus dem Verein Geld herausholen, wenn der Wert ihrer Anteile am sportlichen Erfolg hängt?

Und jetzt setzt wieder die Spekulation ein: Ist es ein Testballon um auszuloten „was geht“ im europäischen Fußball? Brauchen Sie etwas Werbung für ihren Namen, weil Sie in Berlin etwas vor haben (Kaufen sie den BER etc.?) oder handeln sie im Auftrag eines „geheimen Investors“? Oder ist es der sympathische Hauptstadtclub an sich, der ihre Herzen schön macht? 😉

Wie auch immer: Streiten gerne, aber böse zanken müssen wir uns deshalb nicht, sind doch alles spannende und sachliche Themen.


fechibaby
1. Februar 2014 um 12:09  |  227702

Der Deal mit KKR hört sich gut an.
Was ist aber nach den 7 Jahren, wenn Hertha das Darlehen von 36,2 Mio € plus Zinsen an die KKR zurückzahlen muss.
In den vergangenen Jahren hat Hertha in der Regel immer mit Mio. € Minus ihren Jahresabschluss gemacht.
Das wird sich jetzt auch kaum ändern.
In 7 Jahren hat Hertha dann höhere „Schulden“ als jetzt. Bloß nicht mehr bei der Bank sondern bei KKR.


alorenza
1. Februar 2014 um 12:13  |  227703

@ub Great job, as ever.

Schöne Details a) und b)

zu c)

Unsere Version: „Bisher ging ein hoher einstelliger Millionenbetrag pro Jahr für den Schuldendienst drauf.“

Und jetzt nach einer Nacht auf in Teil 2 des Hinterfragenkatalogs.

Eine Spur: Too precious to fail … ???


apollinaris
1. Februar 2014 um 12:18  |  227704

@ kami: dein Beitrag zeigt mir millimetergenau, das ich mit meinem letzten Post richtig lag..Aus nachdenklichen, skeptischen Beiträgen wie @ hurdi und ausgleichenden Beiträgen ( denn NIEMAND der bekannten Schreiber schrieb bisher etwas wie: das wird nix..) einiger anderer..machst du: “ krude“ “ sozialistische Denke“, “ sinnlos“ und etliches mehr in diese Richtung. Natürlich fehlt auch das psychologische Herabwürdigen nicht . Moral von der Geschicht: Seit der Bibel hat sich nur sehr wenig am Wesen des Menschen geändert…


Kamikater
1. Februar 2014 um 12:18  |  227705

@Konstanz
KKR is the leading Global Investor.

Die brauchen keinen „geheimen Investor“ hintendran. Die haben Assets im Werte von 210 Milliarden Dollar im Portfolio.

Die werden aber zusehen, dass andere, weitere Unternehmen in Hertha investieren, damit sie nach 7 Jahren ihr Geld mit 25% Rendite wieder zurückholen könnten, selbst wenn diue Gesamtsumme für die so läppisch ist, dass es sich hierbei tatsächlich „nur“ um ein Marketingprodukt, ein Imagegewinn für KKR handelt..

Ich glaube genau deswegen auch, dass sie nach 7 Jahren Ihr Geld gar nicht mehr herausholen wollen wollen. Billiger kommen sie nämlich an einen solchen Marketinghebel nicht mehr heran.

Zudem werden sie dann auch schon bei 33% sein, denn sobald ein weiterer Investor einsteigt, wird man die eigenen Anteile auf einen Wert erhöhen, der wiederum höher liegt, als den des Anderen.

Und deshalb hat man auch eine Option eingebaut, die ja keinem Anderen erlaubt, auf die ominösen 25% zu kommen und Mitspracherecht einzuräumen. Denn 49%-33% sind gleich 16% Maximum, die außer KKR noch gekauft werden können.

Kurz gesagt: Es wird in den nächten 7 Jahren noch mehr Geld fließen.


Kamikater
1. Februar 2014 um 12:21  |  227706

@apo
Nein, Du bringst mich in Zusammenhang mit @hurdie.Der war überhaupt nicht gemeint.

Ich kann sehr gut unterscheiden zwischen „ausgleichend“ und den paar, die notorisch jeden Tag drüber liegen.

🙂

Entspann Dich.


Tunnfish
1. Februar 2014 um 12:23  |  227707

@urbremer
Ja, es ist is nie gut genug und die Wertschätzung ist unangemessen und man müßte ich mit Lob, Blumen und Gold überschütten, für den tollen Job den Ihr mach und die extra Details die Ihr herauskitzelt (dabei verweist Ihr nicht mal selbstbeweihräuchernd auf die Exclusivität, wie es etwa die Bild tun würde) , aber trotzdem.. bei mir wirft das mehr Fragen auf, als beantwortet werden.

Eine Modifizierung des Sport5 Vertrages hat doch schon vor Monaten stattgefunden. Stand das damals schon im Zusammenhang mit dem KKR Deal?
Wie sieht die Modifizierung im Detail aus?
Wie hoch war die Signing Fee und wofür genau?
etc etc etc.

@alorenza formuliert es als „Teil 2 des Hinterfragenkatalogs“ , ich sage wir brauchen mehr Details um unsere Gefühle ordnen zu können. Das ist die Größte Story zu Hertha seit , ja seit……na Weile.

Und ja ich weiß das Geduld eine Tugend ist, bei deren Vergabe ich nicht wirklich anwesend war.


1. Februar 2014 um 12:27  |  227708

KKR + (verrückte?) Rechnung

Nur mal so als eine Berechnung und Frage an alle Blau-Weißen.

Muss Hertha nicht einen Gewinn von mind. 20 Millionen bis 2021 erwirtschaften (2,85 Mil. Euro pro Jahr), damit sich der Deal halbwegs gewinnbringend für Hertha einpendelt.

Also vl. s0?:

61 Mio. Ertrag von der KKR

Abzüglich
37 Mio Schulden + Zinsen (4-8 Mio?)
36 Mio Rückzahlung im Jahr 2021 + Zinsen (2-4 Mio?) an KKR

=: – 81 Millionen Euro (ca.)
+ 61 Millionen Euro

= – 20 Millionen Euro

Und was ist eigentlich mit der Sportfive?
Stimmt es, dass sie sich mit 10 Mio von ihr freikaufen wollen?

= Das wären dann – 30 Mio Euro

Dann sind wir 2021 wieder fast da wo wir jetzt stehen.

Aber wie gesagt, in Mathe hatte ich stets von meinem „lieben“ Lehrer Weißbrot immer ein Gnadenpünktchen erhalten. Sonst hätte ich meine
Studiwein(b)zeit nicht kennengelernt.
Danke Herr Weißbrot!


Kamikater
1. Februar 2014 um 12:29  |  227709

@Hanne
Das sind Anteile, die gekauft wurden, die sich auf eienn Wert beziehen. Diese Anteile können von KKR verkauft werden. Zurückgeben müsste Hertha nur ein Darlehen, was geflossen wäre, wenn es geflossen wäre.


Tunnfish
1. Februar 2014 um 12:34  |  227710

Deine Rechnung ist jetzt nicht ganz so nachvollziehbar, aber drücken wir es mal so aus:
Ein Rückkauf der Anteile durch Hertha e.V. ist nur dann wahrscheinlich, wenn der Wert der Anteile auf einen sehr,sehr niedrigen Stand fiele. Sollte der Unternehmenswert steigen, wüßte ich jetzt auf Anhieb nicht wo das Geld herkommen soll, ohne wieder Schulden zu machen.
ABER, am Ende wird Hertha besser dastehen als vorher, davon bin ich trotz aller skeptischen Neugierde überzeugt.


Opa
1. Februar 2014 um 12:34  |  227711

@kamikater: Das weinende Auge sieht, dass wir in 7 Jahren etliche Millionen zurückzahlen müssen, die refinanziert werden müssen, aus dem laufenden Geschäftsbetrieb halte ich das angesichts der Vergangenheit für vollkommen abstrus, oder eben durch eine Refinanzierung. Wenn wir zu dem Zeitpunkt nicht solvent sind, stehen wir vor einem größeren Schuldenberg als heute. Das hat nichts mit Miesepetrigkeit zu tun, sondern damit, dass jede Schallplatte eben auch eine B-Seite hat. Wir sind einen Schritt vom Abgrund weggekommen, mehr nicht.


1. Februar 2014 um 12:38  |  227712

Dank Dir Kami für die Info.

„..was geflossen wäre, wenn es geflossen wäre.“ ?
“ ’nur‘ ein Darlehen.“ ? (wie hoch ist da eigentlich die Verzinsung?

??


1. Februar 2014 um 12:39  |  227713

Opa

stimme Dir zu!


kczyk
1. Februar 2014 um 12:46  |  227714

et hätt noch emmer joot jejange

mir persönlich ist ein engagement der KKR lieber, als das eines russischen oligarchen oder staatsunternehmens.
mit einer beteiligung von unter 10% kann die heuschrecke ihre oft genutzten pfade (das unternehmen, an dem sich die KKR mit mehrheit beteiligt hatr, finanziert die beteiligung der KKR aus eigenen mitteln) auch nicht gehen.

hertha scheint für die KKR lediglich übungswiese zu sein. denn die herren werden wissen, dass die wirtschaftlichen regeln im profi-fussballgeschäft andere sind, als die ihnen gewohnten.
schliesslich gibt es auf dem wirtschaftsfeld europäischer profi-ligen für eine kapital-beteiligungsgesellschaft sehr viel zu tun. doch sie brauchen erst einmal erfahrungen.

in diesem zusammenhang ist mir um hertha nicht bange.
schiller und auch MP werden wissen, dass die alte dame noch immner nicht wirklich schuldenfrei ist. aber durch rückkauf ehemals verpfändeter zukunft kann die gegenwart nur gewinnen und hierdurch finanzwirtschaftliche freiräume geschaffen werden, dass sich der verein nach ende der 7 beteiligungsjahre, erstmals nach vielen jahrzehnten, endlich wieder selbst trägt.

eine aufstockung der beteiligung der KKR von knapp 10% auf über 30% kann letztlich nur im zusammernhang der errichtung eines fussballtempels in berlin stehen. dies aber nur, wenn sich hertha nicht nur dauerhaft in der 1. liga etabliert hat, sondern auch und gerade in einer der zwei europäischen ligen.

bis dahin aber ist noch ein weiter weg.


sunny1703
1. Februar 2014 um 12:46  |  227715

Ich finde es peinlich wenn Leute ,die hier gut begründet Vorbehalte gegen den deal von Hertha schreiben, beschimpft werden. Umgekehrt passiert das nicht.
Fachliche Beiträge habe ich von denen wenig gelesen.
Ich habe seit gestern mit einigen aus meiner Zeit als Anlageberater gesprochen, die haben alle vor KKR gewarnt. Ich habe die Fachzeitschriften gelesen und nicht den Sportteil der MoPo und auch dort Warnungen en Masse. Das kann mich auch nicht kalt lassen. Die Betonung auf die Langfristigkeit des Engagements ist überflüssig, weil das usus bei KKR ist. Dennoch gilt bei ihnen friss,wirf Gewinne ab, verkaufen und nach uns die Sintflut. Bei vielen geht es gut, bei anderen nicht.
Das ist mit Sicherheit kein Rosinenbomber,sondern eher eine F-22. 🙂

Dennoch stehe ich dem Engagement momentan eher positiv gegenüber. Warum? Es geht zwar um Fußball und am Ende wird nur der Sport über den Erfolg entscheiden, doch dieser Sport ist inzwischen turbokapitalistisch.

Das heißt, wenn Hertha eine Chance haben will zu überleben, muss Hertha dem Rechnung tragen und sich positionieren. Zu hoffen auf eine Konsolidierung, Schuldenabbau über ausschließlich sportliche Leistung und Rückgriff auf das Jugendinternat, scheint mir nach den Erfahrungen der letzten Jahre zu riskant.
Also und ich glaube da waren wir uns alle einig, ein Investor musste her!
Nur woher nehmen und wer sollte es sein, damit wir uns alle freuen. UNICEF; Greenpeace oder ein großer deustcher Konzern? Unwahrscheinlich !
Eine arabische Fluggesellschaft? Politisch riskant und damit genauso unter berechtiger Kritik stehend wie KKR.
Die wegen der Stabilität von mir favorisierten Magnaten wie Abramowitsch aus Russland oder Staatsunternehmen aus China? Nahe an der sozialistischen Revolution.
Richtig zu vermitteln wäre nichts. Dann eben die US amerikanische Heuschrecke( der name muss für diese Firma geradezu erfunden worden sein). Vielleicht finden sie ja auch noch andere Firmen,die sich bei Hertha beteiligen wollen, egal in welcher Form.

Bei den Fans werden jetzt spätestens nach der Saison die Ansprüche steigen. Platz 12-15 wird kaum noch zu vermitteln sein, trotz der Schwierigkeit im zweiten Jahr nach dem Aufstieg.

Ja, an den oberen Angestellten, den Spielern wird KKR nicht seine heuschreckenmentalität ausüben, aber ob wir Zuschauer davon verschont bleiben, wage ich zu bezweifeln,insbesondere wenn so genannte Herthafans auswärts immer wieder ein schlechtes Bild abgeben. Schlechte Werbung, schlechte Außendarstellung ist mit Sicherheit alles, nur nicht wertsteigernd.

Für Hertha heißt es nun wieder zur Normalität zu kommen, der sportliche Alltag heißt morgen Nürnberg und bald 35 bzw 40 Punkte,um die Planung für die neue Saison anzugehen.

lg sunny


Kamikater
1. Februar 2014 um 12:49  |  227717

Fallbeispiel „Tapferes Schneiderlein“:

Ein Schneiderlein ist pleite. Kann zwar nähen und entwerfen, hat Ahnung von Stoffen und Schnitten, berät seine Kunden gut, ist voll „up-to-date“, liegt im Modetrend. Hat aber kein Geld, um Stoffe zu kaufen oder Beinkleider zu nähen, um diese dann gewinnbringend verkaufen zu können.

Das Schneiderlein leiht sich,hin und wieder, Geld von der Bank und Gönnern, die unverschämt hohe Zinsene für das Geld haben wollen. Dennoch kann das Schneiderlein nach einem verkauften Anzug wenigstens den Kühlschrank füllen und den Kunden hin und wieder einen Knopf annähen oder auch einen Hosenschlag umnähen.

Eines Tages kommt ein Investor und sagt: „Mensch Schneiderlein, du bist so gut, ich glaub an Dich! Du bekommst viel zu wenig Geld für Dein Können bisher. Deine Kleider und Anzüge sind großartig, aus Dir kann man was machen. Zudem würden vielleicht einige unsere Kunden Deinen Kleider tragen.“

Das Schneiderlein sagt: „Vielen Dank für das Kompliment, aber ich stecke finanziell im Keller und kann für Deine Kunden keine Kollektion nähen, ja, meine Schere ist sogar kaputt und meine Nähmaschine gehört mir gar nicht. Da bekommt mein Freund schon 40% von jeder Hose, die ich damit umnähe!“

Daraufhin schlägt der Investor dem Schneiderlein vor: „Pass auf: Wollen wir mal gemeinsam in Dein Atelier schauen und gucken, was Dir alles fehlt, damit Dir wieder alles gehört und Du soviel Geld hast, damit Du davon alleine leben kannst und jede Einnahme Dir allein gehört und Du alle tollen Entwürfe selbst nähen und verkaufen kannst? Das würde uns gut gefallen, dann könntest Du alles entwerfen, nähen, verkaufen, Geld verdienen und wenn Du dann in ein paar Jahren gutes Geld verdient hast und bekannt bist und viele Kunden hast, kannst du es uns ja zurückgeben“

Darauf das tapfere Schneiderlein: „Nun ja, Schere, Nadel, Faden, Nähmaschine, Stoffe… aber was mache ich, wenn ich Dir das Geld nach 7 Jahren nicht zurückgeben kann?“

Darauf der Investor: „Ich gebe Dir Geld auf einen Wert Deines Ateliers. Dafür brauchen wir eine Bewertung, diese machen wir für Dich. Und dann bekommst Du für 10% des Atelierwertes Geld von uns. Auf diese Weise mußt Du uns kein Geld zurückgeben, sondern wir verdienen nur, wenn sich der Wert Deines Ateliers entsprechend gesteigert hat. Aber eines sagen wir Dir gleich: sitz bloß nicht faul herum!…“


1. Februar 2014 um 13:08  |  227718

Heuschrecken (אַרְבֶּה ʔarbeh „Schwarm, Wanderheuschrecken“) bedecken das Land und fressen alles Grün: Da sprach der Herr zu KKR/Mose: Recke deine Hand über Hertha/Ägyptenland, dass Heuschrecken auf Hertha/Ägyptenland kommen und alles auffressen, was im Lande wächst, alles, was der Hagel übriggelassen hat. (2 Mos 10,12 LUT)

Blickt (k)einer mehr durch???

Fußball als ein ökonomisierter Profitkonsummaximierungsterror.

Amen


Freitag
1. Februar 2014 um 13:13  |  227719

tach zusammen,
@ Kamikater // 1. Feb 2014 um 12:49:
schönes Märchen; das erzähl mal bitte den entlassenen Angestellten von ProSiebenSat.1, dem Gabelstapler-Bauer Kion, dem Kran-Hersteller Demag Cranes, dem Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf oder der Werkstatt-Kette ATU, diesen mutmaßlich faulen Gesellen.
Aus der Welt von heute:
„Kravis (von KKR) gilt in der Branche als rücksichtslos. Blackstone-Chef Stephen Schwarzmann, ebenfalls Private-Equite-Manager und kein Kind von Traurigkeit, nannte den Konkurrenten mal „das Aushängeschild der Gier“. Und Kravis selbst sagt über sich: „Gratulieren Sie mir nicht, wenn ich eine Firma gekauft habe. Gratulieren Sie mir, wenn ich sie verkaufe. Jeder Idiot kann ein überteuertes Unternehmen kaufen.“
Ich bin erst mal raus, bis demnächst


Kamikater
1. Februar 2014 um 13:15  |  227720

@Freitag
Absolut richtig was Du schreibst. Und was hat das mit Hertha BSC zu tun?


1. Februar 2014 um 13:15  |  227721

Wenn ich den Artikel lese, wird mir schlecht. Insbesondere:
„Man staunt in diesem Zusammenhang auch wieder einmal über die Berichterstattung der Medien. Die Süddeutsche ist begeistert: “Fußball-Bundesligist Hertha BSC ist auf einen Schlag schuldenfrei.” Auch die FAZ titelt aufgeregt: “Und plötzlich sind Herthas Schulden weg”. Warum sollten sich denn die Schulden in Luft aufgelöst haben? Selbstverständlich gibt ein Finanz-Investor sein Geld nur, wenn er sein Geld in reale Werte umwandeln kann. Damit mögen vielleicht die Schulden weg sein – aber das Eigentum ist auch weg. Und die Praxis der Finanzinvestoren zeigt: Sie ziehen aus jedem Unternehmen die Gewinne, belasten es mit Schulden und verkaufen, wenn es eng wird, die Assets wieder. Die Fußballer und Manager der Hertha werden noch viel laufen müssen, um die Schulden abzuarbeiten, die noch kommen.“
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/31/finanzinvestor-kkr-uebernimmt-kontrolle-bei-hertha-bsc/#comments


sunny1703
1. Februar 2014 um 13:18  |  227722

Das eben ein Märchen ein Märchen ist, sieht man schon daran, dass ich gerne wüsste wo es denn unverschämt hohe Zinsen gibt, überhaupt nur hohe Zinsen. 🙂

lg sunny


apollinaris
1. Februar 2014 um 13:23  |  227723

kennt einer die Geschichte von Sarrazin und wie er und seine alle gleich gekleideten Begleiter stolz in NY vor dem Skycraper mit Aktentäschlein und stolzgeschwellter Brust standen: der größten Anlagebank der Welt. Und mit denen machten die Männer aus der Provinz Geschäfte. Die Foren etlicher kleinerer Zeitungen aus der Provinz ( hier: Tagesspiegel) waren fast genauso stolz und überschlugen sich mit Szenarien, Mutmaßungen und Grundsätzlichkeiten. Kritische Stimmen wurden weggebissen.
Und nun?
Wer die letzten Jahre nicht in einem Sonnenstudio verbracht hatte, muss doch schlicht durchatmen und erstmal Fakten sammeln? Und in diesem Fall, man verzeihe mir, eben nicht aus den Sportteilen der Zeitungen. Das durch und durch konservative Handelsblatt ist äußerst skeptisch. Da darf man das als Freund von Hertha BSC schon noch etwas abwarten und mit Geduld und Verstand versuchen, zu verstehen, was da gerade abgeht.
Ich habe noch keine Position. Punt.


Bloody
1. Februar 2014 um 13:23  |  227724

Was genau ist denn mit der Aufstockung von 9.7 auf 33 Prozent gemeint?

Dass KKR einfach sagen kann „Wir nehmen jetzt die 33%, uns ist langweilig“ oder müssen die noch ausstehenden 24% zum selben Preis bezahlt werden, wie auch die 9.7% bezahlt worden sind?


1. Februar 2014 um 13:43  |  227725

Wallensteins Leserkommentar bei http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de unterstütze ich 🙂 :

„Hertha war bis gestern hoch verschuldet, hatte viele Rechte verpfändet und hatte somit wenig Gewinn jedes Jahr machen können. Die zwei sportlichen Abstiege waren fatal und Hertha hätte jetzt schon einen ähnlichen Weg wie Aachen genommen, wäre man nicht sofort wieder aufgestiegen.

Im letzten Jahr hat Hertha über 7 Millionen Euro Neu-Schulden angehäuft. Die einzige Möglichkeit von dem Schuldenberg runterzukommen wären sportliche Erfolge und jedes Jahr der Verkauf der besten Spieler, was auf Dauer nicht gut gehen kann. Ein weiteres Ziel ist es sich in der Tabelle der TV-Rechte Sich zu verbessern, da jedoch die letzten 5 Jahre bewertet werden, beinhaltet diese 2 Abstiege und 2 Jahre ohne Bundesliga.

Ab nächster Saison verschärft die DFL die Lizenzverfahren und verhindert auch die Tricks, Rechte an Tochterfirmen zu veräußern. Somit wäre die Lizenz in diesem und für die nächsten Jahre stark in Gefahr gewesen.

Man hat sicher nicht aus der Lust heraus solch einen Deal eingestimmt, sondern aus der Not. Die 37 Millionen Schulden wurden durch ein Darlehnen in gleicher Höhe(?) zurückbezahlt, nur zu günstigeren Konditionen, die Schulden wurden also nur umverteilt. Die 22 Millionen Euro durch den Erwerb der 9,7% Anteile werden eingesetzt, um die verpfändeten Rechte zurückzuholen und der Rest ist signing fee. Somit hat man jede Saison deutlich mehr Einnahmen und kann für die nächsten Jahre sicher für die Bundesliga planen.

Hertha, bzw. die Fans hätten sich ordentlich in den nächsten Jahren gewundert, wenn man eben nicht die Lizenz bekommen hätte.“


Joey Berlin
1. Februar 2014 um 13:43  |  227726

@Langi // 1. Feb 2014 um 13:15,

was für ein tendenziöser Artikel, bei 10% Beteiligung ist keine Kontrolle und Übernahme möglich, die genannten Beispiele sind völlig anders gelagert und Börsen notierte Unternehmen.


hurdiegerdie
1. Februar 2014 um 13:51  |  227727

Ich habe mir meinen Plan aufgrund der vorliegenden Infos gemacht. Ob er richtig ist, weiss ich nicht.

Ich sehe es so, das durch die Umverteilung der Schulden (oder wie immer man es nennen will) nach augenblicklichem Stand etwa 1-2 Mio jährlich frei werden.
Dazu kommt ein Sofortbetrag von etwa 5-10 Mio, der in die Mannschaft investiert werden kann. Wenn es so weiterläuft, wie im letzten Halbjahr könnte Hertha in 6-7 (der KKR Planungszeitraum) schuldenfrei sein. Wird es besser könnte es schneller gehen. Diese Perspektive hatten wir vorher kaum.

Aber es muss so gut wie jetzt oder besser laufen. Wehe wenn nicht.

Aber dann wäre es wahrscheinlich auch so gaaaanz eng geworden.

Sorgen machen mir die Weiterverkaufsmöglichkeiten von 9.7% der Herthaseele.

Kamikater // 1. Feb 2014 um 12:21
Wenn du mich nicht meintest, meintest du dann Moogli oder Freitag oder Thunnfish?


apollinaris
1. Februar 2014 um 14:06  |  227733

@ Bussi: solche Dinge schließt man AUSSCHLIEßLICH ab, wenn nichts anderes mehr geht. Insofern war die Lage eben äußerst eng. Hoher Schuldenstand, zwei Abstiege bei gleichbleibend teuren Kadern.. 🙄


Kamikater
1. Februar 2014 um 14:09  |  227735

@hurdie
Weder noch
😉

@Bussi
Jepp!


Bolly
1. Februar 2014 um 14:10  |  227736

Moin

Schöner Beitrag @Kami 12:49,
könnte von mir kommen 😎

Nur wer die Gründe der KKR einigermaßen gut einordnen kann, wird auch verstehen, das in der heutigen Zeit keine Deals laufen ohne Kompromisse.
Zudem weiß keiner genau von uns, wie Hertha zur Zeit wirtschaftlich aufgestellt war.
Und @Sunny, das die Experten in der Wirtschaft & Finanzwelt mit den Augen rollen, könnten auch ganz andere Gründe sein. Berlin# BER# 😉

Ich jdf finde diesen Deal großartig, er hat mich erinnert an das WSOP Main-Event als ein „stiller“ Geldgeber in Jay Farber mit 2000$ investierte, der sonst die Teilnahmegebühr von 10000$ nicht hätte erbringen können. Der „stille“ Geldgeber glaubte an das spielerische Vermögen, aber auch das ne Menge Glück dazugehört. Bei Versagen wären die 2000$ in den Sand gesetzt. Aber alleine die Chance auf den Erfolg setzte „unheimliche“ Energie frei.

Jeder Versuch ist doch immer ein Schritt in die Ungewissheit.

Ich gehe jetz loofen, bevor BL losgeht. Es könnte aber auch „schief“ gehen bei den Witterungsbedingungen, tja

Habt ein schönes Weekend,

ach PS: Übrigens hat Jay Farber bei diesem Poker Main Event 5174357 $ erspielt & 20% davon 1034871$ hat der Investor verdient. 😆

So jetzt aber raus bei diesem wds Wetter


Dogbert
1. Februar 2014 um 15:22  |  227758

Ich finde es auch ein bißchen schade, wie leichtfertig hier kritische Kommentare niedergemacht werden.

Das Problem ist nicht heute, sondern tritt in dem Fall ein, wo KKR sich aus der Sache verabschiedet. Sie verkaufen ihre Anteile. Da muß man sich schon fragen, woher Hertha BSC das Geld nehmen will, um vom Vorkaufsrecht Gebrauch machen zu können.

Man kennt bislang nicht alle Details des Vertragswerkes. Man weiß auch nicht, wer hier beratend zur Seite stand.

Es ist, und da wiederhole ich mich gern, nichts anderes als eine Umschuldung. Die bisherigen Bankzinsen heißen ab jetzt eben Gewinnbeteiligung. Wenn Hertha BSC sportlich weiter so erfolgreich bleibt, sind diese Erträge höher als Zinserträge der Bank.

Sollte das Unternehmen schiefgehen, dann darf man nur hoffen und beten, daß man sich in dem Fall gut rückversichert hat.

Wie gesagt: Es fehlen die wesentlichen Details, um das wirklich fair einzuordnen.


Dan
1. Februar 2014 um 15:29  |  227760

Es gibt zwar schon ein neues Thema, aber ich bleibe mal hier, weil es das Thema betrifft.

1)
Was haben wir alle damals gejubelt, über die 25 Mio Fee von S5, der damals Unbedarfte wie meiner einer dachte: cool 25Mio fürs unterschreiben und das die weiterhin mit uns ihre % machen, da müssen die sich anstrengen um das Geld rauszubekommen, was wieder gut für Hertha ist.
Das da dann noch ganz andere Rattenschwanz hingen, wie z.B. Verlängerung wenn man nicht in der CL spielt oder bei Abstieg usw. , verkaufte Rechte usw. .
Zum Ende hin sprechen viele von einem Knebelvertrag, der der Anfang der verkauften Zukunft war.
Wie kann man also erwarten, dass man nun einen neuen Deal, der mehr aus der Finanznot geboren wurde als auf einer gesunden finanziellen Basis, ungeprüft / ohne alle Fakten uneingeschränkt bejubelt?
Soll man aus seiner Vergangenheit nicht lernen.
?

@Kamikaters Märchen ist halt ein Märchen und die gehen für die Guten gut aus und für die Bösen schlecht. Was mich verwundert, weil es eigentlich @Kamikaters #1 Thema ist, was wäre wenn der Investor einen Fuß in die Tür bekommt und dem Schneider nicht nur finanziell unterstützt sondern darauf aufmerksam macht, das er mehr Lagerfläche braucht, vielleicht ein Lehrling für Vorarbeiten, eigentlich brauchste ein neues Atelier.

Und was predigt uns @Kamikater sooft, womit macht man neben Transfers Geld im Fussball, mit dem eigenem Stadion.

Womit könnte man also Rendite machen wie ein Hopp in Hoffenheim mit seinem Stadion.

Vielleicht denkt man einen Schritt weiter. Es ist schwer nun alle Entscheidungsträger zu kennen und welche Entscheidungen wer treffen darf oder wessen Zustimmungen benötigt werden.
Wer entscheidet über die Länge des nächsten Vertrages mit dem Olympiastadion. Wer hat ein Mitspracherecht um ein neues Stadion zubauen, sind dann ggf. 9,7 % hilfreich oder 33%?

Nichts genaues weiß man, Freude und Vorsicht ist angebracht.
Ich bin nach dem So Vertrag mit einem Kater aufgewacht, dass soll mir nicht nochmal passieren.


Dan
1. Februar 2014 um 15:34  |  227763

So Vertrag = S5 Vertrag


Ursula
1. Februar 2014 um 16:11  |  227772

Na in DIESEM Fall, zum „Realismus“, bin ich
mal dem @ dan viel näher, als mit MANCHEN
„ANDEREN“, die mit ihrer „hausgemachten“
Sach- und Fachkenntnis nur so aufblühen und
„sprudelnd“ die Euphorie „neu erfinden“…

Habe die alten Redakteure und andere Wirt-
schaftleute der Finanzial Times Deutschland
gelesen „und überhaupt“, mit meinen eigenen
Fachkenntnissen „gemischt“….

Nicht EINER „begrüßt“ diesen Deal, vielmehr
sehen die „Fachleute“, wie angespannt diese
Situation um die Hertha sein muss, musste,
dass „man“ sich „KKR“ ins Boot holt….

Aber „Wunder gibt es immer wieder“…

UND wenn einem“ in der Tat nichts mehr
Besseres einfällt, war der „Deal“ doch gut!!!

Denn „Märchen“ haben (fast) immer ein
„happy end“!


1. Februar 2014 um 16:59  |  227789

Zum Thema KKR // Ich weiß genau das ich nichts weiß und das weiß ich genau !


apollinaris
1. Februar 2014 um 18:37  |  227813

so, ein intensiver Tag neigt sich dem Ende..Meine Position scheint sich nach etlichen Gesprächen mit Leuten, die es eigentlich immer recht gut wussten ( besser als die Mainstream- Wirtschafts-Redakteure vom Tagesspiegel, Welt , Zeit etc – Schumann ausgenommen!): der Deal scheint wirklich nicht im normalen Portfolio der KKR zu stecken. Ist weniger als wenn ich 5,-€ für ein Rubbellos riskiere. Langsam steigt die Hoffnung, das es für uns ein guter Deal sein könnte, eben weil sie nicht das machen, was sie sonst machen ( würden). Alles aus dem Bauch heraus, denn Infos sind noch wenige vorhanden..Und die , die uns Hertha präsentiert, sind eben nur die, die uns Hertha präsentiert,..
Kein Grund , permanent Schampus zu rufen oder glückselig um das Goldene Kalb zu tanzen, aber auch kein Grund, alles schwarz zu malen. Bin sehr nahe bei den Skeptikern, bei ursula, hurdi, tunn, dogbert, moogli, dan etc. -Ich Verstehe sehr gut jene,,die mehr das Positive sehen wollen. Nicht verstehe ich den fast schon mit ideologischem Eifer vorgetragenen Enthusiasmus.
“ alles wird gut“


Tunnfish
1. Februar 2014 um 19:41  |  227825

@apo
Ich finde den Deal ja eigentlich ausgesprochen gut und hoffe auf positive Beantwortung meiner Fragen auf den Suche nach einem Haken. Also neutral bis positiv aber immer mit offenen Augen und Ohren für neue Informationen.
Info’s sammeln, logisch weiterdenken und weitere Info’s sammeln.

Bisher scheint die eine Seite der Medaille etwas heller zu glänzen als die Andere.


apollinaris
1. Februar 2014 um 20:05  |  227836

l@ tunn: d’accore.


1. Februar 2014 um 22:13  |  227899

möchte mich kurz wiederholen, und binde sagen wir alle mit ein,wir können nur Spekulieren und wissen gar nichts. Dennoch mit gesunden Menschenverstand ist doch klar das niemand etwas zu verschenken hat. So sehe ich wie es kommen könnte Spekulatius ich weiß. Zu „Saisonbeginn 2014/15 bietet die KKR weiteres frisches Geld (Beispiel Summe 60-100 Millionen gegen weitere Anteilsrechte Hertha könnte aufrüsten,je nach Erfolg geht das bis zur Mehrheit als Anteilseigener oder aber die KKR verkauft Ihre Rechte weiter und weder der Aufsichtsrat noch die Geschäftsführung könne es verhindern. Hertha wäre auf gedeih und Verderb abhängig.


apollinaris
1. Februar 2014 um 22:51  |  227923

😯


1. Februar 2014 um 23:55  |  227940

wer sich über die KKR noch informieren möchte sollte in der mediathek der ARD eintauchen und die Dokumentation http://web.de/magazine/finanzen/wirtschaft/18510302-us-finanzkonzern-blackrock-zeigt-geld-regiert-welt.html anschauen,ich weiß es macht mühe aber es lohnt sich.


Martin
2. Februar 2014 um 20:39  |  228494

Ich würde mir wünschen, wenn das Geld der KKR zu einem gewissen Teil in die Jugendarbeit fließen würde.


ALF2097
2. Februar 2014 um 20:42  |  228495

Erstmal ist es gut, dass in die Hertha finanziert wird. Allerdings ist KKR ist ein amerikanisches Unternehmen, die stark Rendite orientiert sind. Meine Befürchtung, dass Engagement wird Fans noch teuer zu stehen kommen, erhöhte Eintrittspreise, teueres Bier+Bratwurt etc. Und natürlich wird KKR bei sportlichen und wirtschaftlichen Entscheidungen mitreden wollen! So naiv ist doch keiner und glaubt den ersten Aussagen.

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