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(ub) – Der eine oder andere von Euch hatte in den zurückliegenden Wochen Fragen an Peter Bohmbach, den Mediendirektor von Hertha BSC. Ich habe keine Antworten gelesen. Und vermute, dass wir den Pressechef  derzeit etwas aus der Haftung nehmen müssen. Er war mit seiner Abteilung in den vergangenen Wochen an der Kommunikation des Einstieges von KKR als Strategischer Partner beteiligt (mit nationalen und internationalen Pressemeldungen). Deutsche und englischsprachige Meldungen, die juristisch 100 Prozent wasserfest sein müssen, gehören sonst nicht zum  Tagesgeschäft bei Hertha.

Außerdem war Bohmbach im Einsatz für eine Premiere.  Zum ersten Mal findet die alljährliche Pressesprecher-Tagung der Deutschen Fußball-Liga in Berlin statt.

Deutschlands Profi-Klubs zu Gast bei Hertha

Alle 36  Profi-Klubs waren gestern und heute  mit ihren Medienabteilungen vertreten.  Das Treffen fand in zwei VIP-Logen im Olympiastadion mit Blick aufs Spielfeld statt. Gestern Abend gab es ein Cooking-Diner mit einem Berliner Starkoch. Muss aber gestehen, dass ich den Namen des Kochs vergessen habe.

Legendär in diesem Kreis sind die anschließenden geselligen Runden, wo die Pressesprecher zu fortgeschrittener Stunde die lustigsten Anekdoten des vergangenen Jahres zum Besten geben. Schade, dass dieses Date nur funktioniert, wenn Journalisten nicht dabei sind.  😉

Immerhin spielt  Herthas Medienabteilung die Dienstplanung von Trainer Jos Luhukay in die Karten. Die Mannschaft hatte heute frei, es gab also keine Presse-Termine auf dem Trainingsgelände, die beaufsichtigt werden mussten.

Entsprechend habe ich keine News, wie es mit jenen Spielern aussieht, die angeschlagen waren (Tolga Cigerci, Per Kluge, Rune Jarstein).

Für Eure Lebensplanung: Die beiden nächsten Trainingseinheiten stehen für morgen, Mittwoch, um 10 und 15 Uhr auf dem Schenckendorff-Platz an.

HSV-Trainer streicht den freien Tag

Vom Hamburger SV, am Sonnabend Gastgeber für Hertha BSC, habe ich folgende Meldung: Dort bangt Trainer Bert van Marwijk um den Einsatz von  Hakan Calhanoglu. Der Youngster hat einen Tritt in die Achillessehnen von Jonathan Tah bekommen, wurde längere Zeit auf dem Platz behandelt  und musste dann  das Training vorzeitig abbrechen.

Ursprünglich hatte auch der HSV für heute einen freien Tag vorgesehen. Doch nach dem Blick auf die Tabelle – der HSV ist auf Rang 17 abgerutscht – und die allgemeine Unzufriedenheit in der Stadt, hatte van Marwijk seinen Profis den Erholungstag gestrichen.

Arktischer Kabeljau, inspiriert vom  Friedrich Wilhelm

P.S.1 Kulinarischer Nachtrag: In der Cooking Lounge bereitete Alexander Dressel vom  „Bayrischen Haus“ aus Potsdam für die Pressesprecher-Runde ein Sechs-Gänge-Menü. Unter andere gab es  Aal, Skrei (arktischen Kabeljau), Tintenfisch und Hirsch.

 

 


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Kommentare

Tunnfish
4. Februar 2014 um 17:32  |  229050

Na huch?


rasiberlin
4. Februar 2014 um 17:35  |  229051

🙁


BaerlinerHerthaFan
4. Februar 2014 um 17:37  |  229052

Na dann hoffe ich mal, am Ende der Woche lesen zu dürfen, dass Änis und Tolga gegen den HSV dabei sind.

Würde mich auch nicht beschweren, wenn es bei Lasso nicht reicht gegen uns. 😉


Tunnfish
4. Februar 2014 um 17:41  |  229053

Sorry Rasi!
Ich habe vor dem Rückrundenstart geschrieben, dass ich es eher holperig erwarte. Diese hervorragende Rückrunde, der abschließende Sieg gegen Dortmund, die „Stimmen“ rund um eine Euroleaugue Teilnahme haben, wie erwartet den Fokus ein wenig verstellt.
Entsprechend skeptisch bin ich für das Spiel in Hamburg, wenn ich auch natürlich auf Punkte hoffe und das der Knoten nicht gerade gegen Hertha platzt.
Mir ist wegen des Klassenerhalts nicht bange, wir werden aber möglicherweise noch eine Weile auf den ersten Sieg warten müssen.


Clute_Simon
4. Februar 2014 um 17:47  |  229055

Pressesprechergipfel:
War Berufs-Ostler Arbeit etwa auch in der VIP-Lounge im Oly zum Cooking-Dinner?
Typisch Union: Soljanka predigen und Hummersüppchen schlürfen.


etebeer
4. Februar 2014 um 18:01  |  229061

@Ralf,ich zieh es mal rüber
Ich bin immer noch dabei meine Geschäftsreise vorzubereiten.
Aufstellung,
nur soviel beide haben personelle Probleme und jede verfrühte Aufstellung birgt das Risiko das die Spieler durch die zu frühe Belastung dann noch länger ausfallen. Zumindest bei JL bin ich mir sicher das er mit seinem Trainerteam die Spieler GENAU BEOBACHTET und kein Risiko eingeht.
Na dann viel Erfolg/Spaß in Brüssel 😉


fg
4. Februar 2014 um 18:08  |  229064

@clute: Das dachte ich mir auch! 🙂


Konstanz
4. Februar 2014 um 18:21  |  229067

Muss sagen, die Berichterstattung zum aktuellen Geschehen bei Hertha BSC in der „Berliner Morgenpost“ und im Blog „immerhertha.de“ ist wirklich ordentlich, sehr, sehr ordentlich!

Hatte nicht damit gerechnet, soviel Information bekommen zu können. Das basiert auf herausragender journalistischer Leistung!


King for a day – Fool for a lifetime
4. Februar 2014 um 18:39  |  229071

@ Konstanz

Oder auf

Deutsche und englischsprachige Meldungen, die juristisch 100 Prozent wasserfest sein müssen, gehören sonst nicht zum Tagesgeschäft bei Hertha.

😉


ubremer
ubremer
4. Februar 2014 um 18:44  |  229072

@kulinarischer Nachtrag

oben als P.S. für Gourmet-Freunde


King for a day – Fool for a lifetime
4. Februar 2014 um 18:45  |  229073

Akaki Gogia soll angeblich im Sommer kommen.

Sorry wenn es schon gepostet wurde in den letzten 2 Tagen und 20.000 Beiträgen


Dogbert
4. Februar 2014 um 18:47  |  229074

@apollinaris

Mir ging es nicht darum, recherchierende Journalisten zu diskreditieren, sondern um die Feststellung, daß ich nicht an einer einzigen Stelle Kritik vernommen hatte oder die Kritik von Wirtschaftsjournalisten auch nur aufgegriffen wurde.

Der Deal hat Hertha BSC die nötige Luft verschafft, aus seinem Potential etwas zu machen bzw. dieses weiterzuentwickeln. Das Problem sehe ich auch nicht jetzt, sondern erst, wenn KKR seine Beteiligungen bzw. denkbare Zuwächse realisieren will, sprich nicht mehr reines Buchgeld sind. So, wie ich das verstanden habe, ist das nichtmal deren Geld, sondern das einiger Anleger, die auf Wertzuwächse spekulieren.


Joey Berlin
4. Februar 2014 um 19:06  |  229076

@michasvision // 4. Feb 2014 um 17:51

Netter Versuch! :mrgreen:

Immer daran denken: „Tatsachen muß man kennen, bevor man sie verdrehen kann.“
Mark Twain

P.S. 笑顔と波


apollinaris
4. Februar 2014 um 19:09  |  229078

ok: dann waren einige Stellen vielleicht missverständlich
@ Kulinarisches: wusste gar nicht,das die Bayern so auf Fisch stehen..beim Hirsch,bin ich wieder dabei 🙂


ubremer
ubremer
4. Februar 2014 um 19:13  |  229079

@Herthas Investor,

auch Martin Kind und DFL-Chef Andreas Rettig haben etwas dazu gesagt – hier


Clute_Simon
4. Februar 2014 um 19:32  |  229082

Das bayerische Haus ist so überhaupt nicht bayerisch sondern hat den Charme eines Interhotels in den 00er Jahren, wenns den Osten noch gegeben hätte.
Habe mal ein Wochenende für dort geschenkt bekommen – wir sind noch vor dem Frühstück am Sonnabend mit dem Wind nach Westen.
Das Essen war grauenhaft, mit gouvernantenhaften Kiestretern, die auf eine Beschwerde wie Guido Westerwelle auf eine englische Reporterfrage reagierten.
In der ersten Abstiegssaison war dann auch mal Funkel mit Hertha für ein unertwöchiges Trainingslager da hin gefahren. Damaliger Kommentar meiner Frau, als sie von der Destination hörte: „das wars dann wohl – wer soll die jungs denn da noch aufrichten“. Ein dopopelter Abstieg; denn dann verlor auch Dressler seinen Stern.


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 19:36  |  229084

@ub
Merci für die vielen interessanten Infos!

Ich ziehe nochmal meine Fragen aus dem Vorfred rüber:
„Welche konkreten konzeptionellen Planungen wurden mittel- und langfristig vereinbart? Bzw. sind derartige Absprachen überhaupt vertraglich festgehalten?“


jenseits
4. Februar 2014 um 19:46  |  229088

@ub

Vielen Dank für den Link. Interessant, was die anderen aus der Liga zu dem Deal sagen.

Interessant finde ich in diesem Artikel auch das Wort „Paragraf“. Was ist das? So eine Art „Gegengraf“?


cameo
4. Februar 2014 um 19:50  |  229089

„Arktischer Kabeljau, inspiriert vom Friedrich Wilhelm“

Vermutlich hätte sich der Kabeljau lieber noch ein bisschen länger in der Arktis getummelt und dafür auf die Inspiration des Friedrich Wilhelm verzichtet.


apollinaris
4. Februar 2014 um 19:57  |  229090

ist doch normal, das solch ein deal bei Fachleuten auf unterschiedliche Resonanz stösst. danke fpr den link @ub.


cameo
4. Februar 2014 um 20:02  |  229091

Die Tinte auf dem Hertha-KKR Vertrag ist noch nicht trocken, schon schlottern Rummenigge die Knie: „Wir könnten noch Anteile verkaufen, ich würde das nicht zur Gänze ausschließen.“


Tunnfish
4. Februar 2014 um 20:04  |  229092

@dogbert
Ich verstehe Dich nicht so ganz, so forderst von den Journalisten der Morgenpost die für den Sportteil zuständing sind eine Bewertung ein, denn wenn Sie Kritik übten, würden sie dies auf Basis Ihrer eigenen Einschätzungen machen.
Ich meine dass man dafür Informationen benötigt und zwar mehr als bisher.
Schaut mal im Augenblick auf die Sachlage, muss man sich an die bekannten Fakten halten. Das Haar in der Suppe ist hier maximal der Ruf von KKR, das ist aber alles von der Mopo ganz neutral beschrieben worden.
Das ist zunächst mal neutrale Berichterstattung.

Die sogennannten Kritiker springen doch auch alle zu kurz, weil Sie nichts über die Verträge wissen. Ob dieser Deal einen Pferdefuss hat und ob Hertha danach schlechter dastehen kann als vorher ist nur zu beurteilen, wenn man diese Details kennt.


Dogbert
4. Februar 2014 um 20:09  |  229093

Ich sage doch nichts anderes, Tunnfish.

Solange ich nur die Hälfte weiß, erlaube ich mir jedoch, ein Vertragswerk kritisch zu betrachten.


apollinaris
4. Februar 2014 um 20:16  |  229094

@TT: so eine Argumentation ist nicht ganz schlüssig.
Denn das würde bedeuten, das niemand etwas je sagen dürfte. weder wäre Freude und Champagner , moch wäre Kritik seriös. Niwmand wird je das Vertragswerk in Gänze sehen. Das ist nicht nir im Geschäftsleben normal. Nach deinen Kriterien..wäre jeglicher Diskurs innerhalb einer modernen Gesellschaft obsolet.,


frankophot
4. Februar 2014 um 20:16  |  229095

„“Im Konstrukt Hannover 96 dürfen nur Gesellschafter teilhaben, „die eine Bindung an die Region und den Verein vorzeigen können“. Firmen mit Renditeerwartung seien tabu, „das wird es bei mir nie geben“, erklärte der Vereinschef.“

…ich wusste gar nicht, daß Herr Kind seine Hörgeräte verschenkt.


frankophot
4. Februar 2014 um 20:22  |  229096

…und die Wespen müssen die Klappe aufmachen…haha.
Jedenfalls, alle die ein gerade (oder , wie Bayern halt sowieso) ein bisschen Kohle haben, scheint die Düse zu gehn, daß der Kuchen (zukünftig und evntuell) in mehr Stücke geteilt wird, die demzufolge für sie kleiner werden…


L.Horr
4. Februar 2014 um 20:29  |  229097

Dogbert
4. Februar 2014 um 20:31  |  229098

Herr Kind und Herr Hopp treten als Sponsoren auf. KKR ist kein Sponsor, sondern investiert im Auftrag von Anlegern in ein Renditeobjekt.


monitor
4. Februar 2014 um 20:31  |  229099

Clute_Simon // 4. Feb 2014 um 17:47

Pressesprechergipfel:
War Berufs-Ostler Arbeit etwa auch in der VIP-Lounge im Oly zum Cooking-Dinner?
Typisch Union: Soljanka predigen und Hummersüppchen schlürfen.

Nein , er holte sicherlich eine Büchse Scomper von Rügenfisch aus seinem abgewetzten Sacko… 😉


Tunnfish
4. Februar 2014 um 20:38  |  229100

@dogbert
Habe es schon so verstanden, dass Du die Art der Berichterstattung nicht gut findest (mit der falschen Wortwahl) , weil sie keine Kritik einbaut, was bedeutet dass Du die neutrale Position ablehnst.
Du kannst doch Deinen kritischen Standpunkt behalten, aber muss ja nicht zwangsläufig jeder diesem Ruf folgen. Ich fühle mich -mittlerweile – von den Berichten der Mopo und des Tagesspiegel gut und neutral über das informiert, was Hertha preisgeben möchte.

Manchmal tut @ubremer zwar so er hätte bereits alles geschrieben und erklärt und man würde nur nicht lange genug danach suchen, aber das sei ihm verziehen, da kann man schon mal den Überblick verlieren, bei so viel Text.

Ich freu mich jedenfalls wenn immer mal wieder ein neues Detail durchsickert.

Und bei aller Skepsis, sehe ich das Dicke Ende noch nicht, jedenfalls nicht dicker als die Suppe, die Hertha bisher auslöffeln musste.


Dogbert
4. Februar 2014 um 20:40  |  229101

@Tunnfish

Sagen wir es mal wohlwollender:
Ich bin für eine wohlwollende, aber kritische Berichterstattung.


Joey Berlin
4. Februar 2014 um 20:43  |  229102

Mopo & Hertha,

ich empfinde die Berichterstattung über Hertha im besten Sinne als gelungene Chronistenpflicht und extrem engagierte, aber sachliche Informationsvermittlung – sollte mir der Sinn nach Meinungsjournalismus bezüglich Hertha stehen, so weiche ich gerne auf andere Medien aus.

P.S. Auch beim TSP, ganz gro0oßes Kino! 🙂

#Martin Kind

„Im Konstrukt Hannover 96 dürfen nur Gesellschafter teilhaben, „die eine Bindung an die Region und den Verein vorzeigen können“.

Gott Lob, haben es andere einfacher „96er“ zu werden. Trainer und Spieler unterliegen offenbar nicht der Lex „Niedersächsischer Stallgeruch“ ist zwingend erforderlich. 😉
Adresse dieses populistischen Statements sind natürlich die eigenen 96er Fans – woher soll auch Herr Kind die Faktenlage und Bedürfnisse in der Hauptstadt kennen…


King for a day – Fool for a lifetime
4. Februar 2014 um 20:47  |  229103

Die Aussage vom Kind find ich auch irgendwie daneben
Spieler, also die Hauptakteure, dürfen vom Mond kommen. Geldgeber müssen aber eine Bindung an die Region haben ….
Soll er mal bei Oli Pocher klingeln…


monitor
4. Februar 2014 um 20:49  |  229104

@tunnfish

Und ich benutze die @alorenza Technik.
„Hat sich was grundlegend verschlechtert? nein
Könnte es jetzt besser werden? Möglich!“

Also kann man damit leben, bis es sich herausstellt, daß es Mist war.

Für mich ist das Thema ausreichend erörtert worden, was ein Herr Kind dazu sagt ist mir schnuppe, weil er sich sowieso nur selbst beweihräuchern wird.

Für KKR ist es ein Test, also können sie Hertha ggf. mit irgendwelchen Tricks nicht über die Leisten ziehen, weil sie diese Tricks noch gar nicht kennen, weil sie sich selbst auf Neuland befinden. Hertha kann sich dafür finanziell wieder ein bißchen bewegen und konnte die Verzweifelungsdeals der Vergangenheit wandeln.


Dogbert
4. Februar 2014 um 20:49  |  229105

Ich muß auch sagen, daß Herr Kind da sehr überzogen hat. Er kann es ja für Hannover oder für sich so halten, aber viele Vereine haben nicht das Glück, in ihrer Region entsprechende Sponsoren zu finden.


sunny1703
4. Februar 2014 um 20:51  |  229106

@dogbert

Meine Güte, so kenne ich Dich ja nicht. Polemik von der allerbissigsten Sorte, ich fand sie aber gut zu lesen……………bis auf das schon erwähnte. Unser blogchef muss sich hier mit Dingen abstrampeln, die sehr schwer rauszubekommen und dann auch noch zu verstehen sind. Wenn@ubremer so weiter macht,müssen wir aufpassen, dass ihn uns nicht noch das Handelsblatt abspenstig macht. 😀

@ubremer , danke für den Link zu den Aussagen von Kind und Co.

Ich glaube so wie am Sonnag mit dem Elfer liegen wir eigentlich alle auch bei der Beurteilung des deals nicht weit auseinander. Es gab für Hertha im Grunde keine Alternative zu so einem deal und leider wohl auch nicht zu KKR.

Jetzt heißt es sportlich Leistung bringen, finanziell und wirtschaftlich solide wirtschaften, in der Hoffnung, dass Gewinne gemacht werden und eine halbwegs ordentliche Wertstiegerung zustande kommt.
Es heißt Daumen drücken, dass uns die Kontakte von Huth,KKR usw helfen weitere Investoren zu finden, und wir müssen alle Daumen drücken, dass die Heuschrecke nicht so gefräßig ist,wie sie sich sonst immer für ihre Kapitalgeber gibt.

lg sunny


sunny1703
4. Februar 2014 um 20:56  |  229107

Wenn am we Calhanoglu ausfällt, habe ich damit keine Probleme, denn der Spieler ist einer der besseren des HSV in der Saison. Ich möchte sogar soweit gehen zu schreiben, den möchte ich nächste Saison bei Hertha sehen.

lg sunny


King for a day – Fool for a lifetime
4. Februar 2014 um 20:58  |  229108

@ sunny

Ich glaub der Calhanoglu hat andere Möglichkeiten. Vor Allem in der Heimat

Wobei Berlin ja fast Heimat wär :mrgreen:


monitor
4. Februar 2014 um 20:58  |  229109

@sunny

Ich glaube mit dem Geschäft hat sich Michael Preetz von den Altlasten des D. Hoeneß befreit, dabei endlich seine eigenen Bedingungen erzeugt. Damit kann naturgemäß viel besser umgehen.

Bislang macht er unterm Strich einen guten Job.


Tunnfish
4. Februar 2014 um 21:21  |  229110

@dogbert
Eine wohlwollend kritische Berichterstattung, ja das ist dann wohl das Optimum, dann wünsche ich mir von Dir eher, anstatt überzogen polemischer wohlwollend kritische Kommentare zu dieser.
😉


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 22:02  |  229112

@monitor, 20:58 Uhr
„Ich glaube mit dem Geschäft hat sich Michael Preetz von den Altlasten des D. Hoeneß befreit, dabei endlich seine eigenen Bedingungen erzeugt.“

Gut formuliert. Entspricht auch meinem Bauchgefühl…


hurdiegerdie
4. Februar 2014 um 22:09  |  229114

Wie damals Hoeness Schuld war, ist jetzt Preetz erfolgreich.

Was macht eigentlich Schiller für einen Job in dem Verein?

Warum hat man den 10 Jahre lang nur negative Ergebisse einfahren lassen. Hätte man da nicht Preetz seinen Job machen lassen können?

Vielleicht wären wir dann nicht 2-mal in 2 Jahren abgestiegen.

Wie ist Schiller eigentlich so als sportlicher Leiter?

Das ist keine Polemik, das ist Satire 😉


Kamikater
4. Februar 2014 um 22:15  |  229115

Also wenn es eines gibt, was diese Stadt genug hat, ist es die hier so angeblich arg vermisste „kritische Berichterstattung“. Man kann ja froh sein, wenn man morgen nicht die CL gewinnt und die eigenen Fans schreien „Ab jetzt gehts bergab!“

Hier wird alles sachlich auseinandergelegt. Warum sollte die Morgenpost ein Sprachrohr sein? Da stand als Erstes in der Überschrift der Meldung das Wort „Heuschrecke“. Das hätte niemals jemand geschrieben, wenn es von Hertha selbst käme.

Wer nimmt denn die anderen 17 Vereine so kritisch unetr die Lupe? Außer dem 1.FC Köln und dem HSV sonnen die sich doch alle permanent unter der Mediensonne.

Von der Mainzer Allgemeinen Zeitung bis zur Süddeutschen Zeitung stellt niemand ernsthaft kritische Fragen. Warum also sollten wir das Feld den ewigen stänkerern und selbst ernannten Che Guevaras der Bundesliga überlassen und uns wegen der finanziellen Hilfe eines Unternehmens den gar ausmachen lassen?

Selbstverständlich gehört zur Bohmbachs PR-Arbeit der möglichst gute Kontakt zu den Medien. Alles Andere wäre vom Beruf her erfehlt.

PS: Wer jetzt den Verein verlässt, hätte mal schreien sollen, als bei uns das erste Mal eine KGaA oder eine sogar noch vorher in der Liga eine AG gegründet.

Aber schön erst mal auf den Schreck die Dose Thunfisch und ein Radeberger aufmachen und anschließend am Besten die UBahn mit der Anti-Haltung vollsprüchen.

:rolleyes:


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 22:19  |  229116

@hurdie, 22:09h
ich antworte mal mit Friedrich von Schiller:
„Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren“… 😉


Kamikater
4. Februar 2014 um 22:21  |  229117

Hier nur mal als Hinweis, welche Leute unseren Sport eventuell etwas eher kaputt machen, bevor man sich auf die eigenen Fans stürzt, die nicht die Meinung stützen, KR sei böse, aber ihre Welt sei gut:

http://www.sport1.de/de/basketball/basketball_bundesliga/newspage_840895.html


Kamikater
4. Februar 2014 um 22:23  |  229118

@hurdie
Eine sehr berechtigte Frage. Daher gefällts mir ja so gut, dass der Huth mal auf die Finanzen guckt….
😉


apollinaris
4. Februar 2014 um 22:26  |  229119

@hurdi 22:09 ..und die ist äusserst freundlich gehalten.


hurdiegerdie
4. Februar 2014 um 22:29  |  229120

Aber irgendwie ist sie weg (zumindest bei mir), meine Frage. Na macht nichts, ich muss eh ins Bett.

Schlaft gut.


apollinaris
4. Februar 2014 um 22:32  |  229121

Peter Pan lebt.


Ursula
4. Februar 2014 um 22:37  |  229122

Nun schaue ich mal wieder rein, nur um den
Beitrag von @ hurdie um 22:09 Uhr zu lesen,
und „finde ihn nicht“….

Dafür völlig „unverständliches Kauderwelsch“
mit über „30 Deutschfehlern“ um 22:15 Uhr….

Seit vorvorgestern ist wohl mein „Laptop“
sehr irritiert! Also weiter so! Grüße aus….


King for a day – Fool for a lifetime
4. Februar 2014 um 22:37  |  229123

@ Kami 22:21

Wer macht was kaputt ?
Wenn horrende Angebote angenommen werden, sind es doch letztenendes die Spieler.
Auch wenn ich die Summen im so glänzenden Volkssport für absolut überzogen halte … wieder mal die Huhn oder Ei Frage.


sunny1703
4. Februar 2014 um 22:38  |  229124

@King

Ich wünsche mir ja nur diesen Spieler nach Berlin, für machbar halte ich das auch nicht.

@Kami

Wer auf den richtigen Verein bei Deinem Link wettete, bekommt für einen Euro nur 10 Cent wieder. 😀

lg sunny


Kamikater
4. Februar 2014 um 22:39  |  229125

Hilfe @sunny ich stehe auf dem Schlauch….


King for a day – Fool for a lifetime
4. Februar 2014 um 22:46  |  229126

@ sunny

Würd den hier auch nicht vom Vereinsgelände scheuchen.
Aber der wurde ja speziell in seiner Heimat so sehr gepushed, daß wir ihm, trotz KKR-Neuland, kaum das Gehalt zahlen könnten was ihm andere anbieten.


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 22:52  |  229127

hi @ursula
nicht nur dein laptop ist verwirrt 😉


monitor
4. Februar 2014 um 22:54  |  229128

Ich fand den Kommentar um 22:15 so normal wie fast alle anderen, außer den um 22:37.

Immer wieder das gleiche Gezicke. Wer das vermißt, den verstehe ich nicht.


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 22:54  |  229129

@ursula
…meins auch 😀


monitor
4. Februar 2014 um 22:56  |  229130

Bevor mir jetzt einer unterstellt, ich sei in der Nacht nicht mehr zu sachlichen Kommentaren fähig, mache ich den Rechner lieber aus.


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 23:06  |  229131

@ursula
hör auf mit rücktrittsdrohungen o.ä. taktischen geplänkeln. bleib einfach so, wie in den letzten monaten. dann kann ich (inzwischen) bestens damit leben…


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 23:17  |  229132

…ist mir allemal lieber, als die speichel-lecker-fraktion, die lediglich versucht, populistisch mehrheiten für die virulenz eigener positionen zu schaffen… inkl. diskreditierungsversuchen anders gearteter meinungen…


Ursula
4. Februar 2014 um 23:30  |  229133

Hi @ Tritkottauscher! Danke!

Bleib` cool!! Ist halt eine spannende Zeit dieser
Tage! Wenn man Klischeés mit „Notsituationen“
paart entsteht wohl eine Mixtur aus Bahnhofs-
mission und Spätkapitalismus, mit Hoffnung
auf „schlechter konnte es nicht mehr werden“…

Übrigens ICH habe die „Gelb-Rote“ Karte
bekommen! Die Konsequenz war diese
Quintessenz! Bin wieder weg! Nächtle!

Aber den Beitrag von @ hurdie um 22:09
Uhr hätte ich SEHR GERN gelesen!!!


Trikottauscher
4. Februar 2014 um 23:47  |  229134

… es ging bei @Hurdies Beitrag um 22:09 im Prinzip um I. Schillers Rolle in der vergangenen Dekade. Warum das entfernt wurde, wees ick ooch nich?!…


Dogbert
4. Februar 2014 um 23:48  |  229135

Ich lese hier leider auch keinen Beitrag von hurdie um 22.09 Uhr.


Ursula
4. Februar 2014 um 23:55  |  229137

….und noch so für die spannenden Wochen und
zur guten Nacht, sollte man nicht den FUßBALL
vergessen!! Der mutiert z. Z. zur Nebenrolle, ist
dabei aber „Auslöser“ der kuriosen Ereignissse!

DENN sollten DREI Niederlagen in Folge nur
als „Fehlstart“ eingestuft werden, ist dann mit
Sicherheit „die Kacke am Dampfen“ UND dabei
kann „KKR“ überhaupt nicht helfen!

Denn in dieser Hinsicht verstehen DIE nichts
vom „TUTEN“ und schon ganz lange nichts
vom „Blasen“…..

Nu abba!


Ursula
5. Februar 2014 um 0:06  |  229138

Gilt auch für mich…

„Ave Blogdaddy, morituri te salutant“…….


Kamikater
5. Februar 2014 um 1:29  |  229139

Amen


apollinaris
5. Februar 2014 um 1:57  |  229140

Hurdis Beitrag war völlig harmlos.,Inhaltlich wurde das schon sehr viel schärfer hier angesprochen. Da braucht man nix hinein interpretieren; hatten wir immer wieder mal. Ich widerspreche dir @ moni. Der betreffende Beitrag ist nicht weniger provokant als das, was dir manchmal missfällt. Alleine der letzte Absatz Das wird gerne übersehen und nicht erst seit kurzem.
Wie ich das nenne, ist hinlänglich bekannt.


Derby
5. Februar 2014 um 6:14  |  229141

Alpträume gehabt.

Wir verlieren 4:1 im Hamburg mit zwei lassoga Toren und zwei Platzverweisen.

Mögen es nur Alpträume gewesen sein 🙁


Konstanz
5. Februar 2014 um 8:11  |  229142

Guten Morgen!

Armer @Derby!
Es war nur ein böser Traum. Es beginnt gerade ein neuer, wunderbarer Tag an dem zumindest die innere Sonne scheint und die Zuversicht weiter wächst.

Ab Samstag träumen wir dann wieder besser und von der Meisterschaft…
😉


Exil-Schorfheider
5. Februar 2014 um 8:11  |  229143

frankophot // 4. Feb 2014 um 20:16

Oder Herr Rossmann…

Dogbert // 4. Feb 2014 um 20:31

„Herr Kind und Herr Hopp treten als Sponsoren auf. “

Inhaltlich nicht richtig, wenn man sich die Strukturen beider Gesellschaften hinter den Vereinen anschaut.


fechibaby
5. Februar 2014 um 8:35  |  229144

http://www.morgenpost.de/sport/article124536835/FC-Bayern-soll-Fans-mit-Dauerkarten-Entzug-drohen.html

Das passiert, wenn ein Verein nur Erfolgsfans hat!
Die gehen mit ihren Dauerkarten nur zu „besonderen“ Spielen.
Stimmung der „Fans“ kommt in ihrer Arroganz-Arena sowieso kaum auf.

Wünsche @allen einen schönen Tag.

Hoffentlich bin ich heute Abend nicht der einzigste im Leuchtturm.
Dann muss ich mich mit den Studenten halt wieder über Burger-Laden unterhalten.


Derby
5. Februar 2014 um 8:49  |  229145

@konstanz
Ich hoffe doch 🙂


Hertha Ralf
5. Februar 2014 um 8:53  |  229147

@etebeer: herzlichen Dank, ab nach Brüssel und Dir viel Spaß in Mailand, ist da nicht Dauerregen? 🙁


Joey Berlin
5. Februar 2014 um 8:56  |  229148

@dewm,

dein Kommentar zum Begriff „Heuschrecke“ im TSP 03.02.2014 21:49 Uhr.

Daumen hoch! Die Zahl der unheiligen Koalitionäre ließe sich übrigens noch erweitern…

Der Beitrag von Frank Lüdecke war dagegen langweilig, der Autor schien selbst wenig überzeugt vom Humorfaktor, deshalb vielleicht der Exkurs zum Daueraufreger Sarrazin – der funktioniert immer bei einer speziellen Klientel, genau wie der Papst! 😉


5. Februar 2014 um 9:04  |  229149

jeder Spieler der an Kohle denkt sollte sich das vergegenwärtigen. http://www.fr-online.de/sport/andr–schuerrle-schuerrle-bei-chelsea-im-abseits,1472784,26085620.html


sunny1703
5. Februar 2014 um 9:14  |  229150

Calhanoglu hat beim HSV verlängert, wird wohl nichts mit meinem Wunsch nach dem Spieler ! 🙁

lg sunny


Cali
5. Februar 2014 um 9:16  |  229151

Ärgert euch doch nicht.
Gerade Hannover ist für wilden Sponsoren- und sonstigen Kungelklüngel bestens bekannt. Das geht seit Schröder so, Frauen werden auf der dortigen VIP-Tribüne rumgereicht, feinste Nord-Süd Partys und gesponsorte Urlaube organisiert und Gazprom hofiert. Über Hannover, für mich hinsichtlich Sitte und Anstand das Sodom und Gomorrah Deutschlands, braucht mir niemand etwas zu erzählen.
Das ist die besondere Piefigkeit einer Bananenrepublik per excellence dort.


Kamikater
5. Februar 2014 um 9:17  |  229152

Brüssel, Mailand, ….Hauptsache Asien!


Exil-Schorfheider
5. Februar 2014 um 9:30  |  229153

fechibaby // 5. Feb 2014 um 08:35

Nichtsdestotrotz würden die entzogenen Karten wieder reißenden Absatz finden. Bei SPON steht dazu, dass diese Maßnahme auf Initiative des Fanbeirats entsstanden ist.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/bundesliga-bayern-droht-suedkurven-besuchern-mit-karten-entzug-a-951520.html#ref=rss


Hertha Ralf
5. Februar 2014 um 9:39  |  229154

Kamikater 🙂
Dir nen schönen Tag und halt die HERTHA hoch, will nur POSITIVES in den Pausen der Maloche lesen…
Heißt: ÄBH und Cigerki i sind fit und spielen und Wagner und Ndjeng machen Urlaub ( nur Spaß!!!) 🙂


Kamikater
5. Februar 2014 um 9:54  |  229155

@HerthaRalf
Na, dir erst!
Bin nächste Woche in FFM. 😉


ubremer
ubremer
5. Februar 2014 um 10:34  |  229156

@all,

habe mir gestern einen Off-Abend vom Blog genehmigt. Und habe eben einen @hurdie-Beitrag von 22:09 Uhr im Spamordner gefunden. Das ist an sich nicht zu verstehen. Am eigentümlichsten aber ist, dass der Beitrag zuvor einige Minuten zu lesen war – und dann verschollen ist. Gehe dem mal nach
(Beitrag ist freigeschaltet)


Dan
5. Februar 2014 um 10:41  |  229157

Für die geschundene Herthaner Seele gibt es heute Trostgespräche im Leuchtturm ab 18:00 Uhr.

Das Treffen darf aber auch genutzt werden, um „Kriegsbeile“, die in den letzten Wochen ausgegraben wurde, wieder zu begraben. 😉


Freddie1
5. Februar 2014 um 10:48  |  229158

Werde heute Abend nicht im Turm sein, da ich der Familie Thalbach bei der Arbeit zuschaue.


Hertha Ralf
5. Februar 2014 um 10:49  |  229159

Frisches blau-weißes Blut lieber @Kamikater ist hier am Main gern gesehen!
Es braucht Zeit hier auch schöne Dinge zu sehen.
Aber es gibt sie : Die Umgebung und die Nähe Richtung Skigebiete sind lebenswert!
Was fehlt: die große Klappe der Berliner , die Ost-und Nordsee und die alte Dame!
Berlin bleibt doch Berlin und wir haben noch einen Koffer in Berlin! 🙂


Dan
5. Februar 2014 um 10:51  |  229160

@hurdiegerdie // 4. Feb 2014 um 22:09

Denke auch nicht, dass sich Michael Preetz nun den Investoren Deal an die Revers heften kann.

Könnte mir aber vorstellen, dass der sportliche Erfolg in der Hinrunde positiven Einfluß auf die Entscheidung hatte.

Im Sinne von:

„Potentialsteigerung wenn schon ein durchschnittliches Team an die Europa – Pforte kloppft.“

Sowie die Wahrscheinlichkeit, wieder sofort abzusteigen, minimiert wurde.


Dan
5. Februar 2014 um 10:55  |  229161

@Freddie
Viel Spaß mit der Waschfrau. 😉


coconut
5. Februar 2014 um 11:04  |  229162

@Dan // 5. Feb 2014 um 10:51
Wollte gerade sehr ähnliches schreiben, nachdem ich @hurdies Beitrag gelesen habe.

Daher also: Danke fürs tippen…. 😉


ubremer
ubremer
5. Februar 2014 um 11:06  |  229163

@Schiller-Interview

nach dem schwachen SZ-Artikel vom Montag, gibt es heute ein Interview mit Herthas Finanzchef Ingo Schiller in der SZ. Erlaube mir, es im Volltext hier einzustellen:

„Das ist keine Übernahme“
Von Claudio Catuogno
SZ: Herr Schiller, Sie selbst sprachen am 31. Januar, als die Verträge mit KKR unterzeichnet wurden, vom „schönsten Tag“, seit Sie bei Hertha Verantwortung tragen. Hat Sie das geteilte Echo auf Ihren neuen Partner überrascht?

Ingo Schiller: Für uns war es ein überwiegend positives Echo. Wir wussten: Das ist in der Liga etwas Neues. Und wir wussten: Das ist ein Partner, der in unterschiedlichen Kreisen unterschiedlich wahrgenommen wird. In allen Reaktionen, die aus der Finanzwelt kamen, wurden wir unisono beglückwünscht. Die öffentliche Reaktion war grundsätzlich positiv – abgesehen von einigen Stimmen, die dem Unbekannten erst mal skeptisch gegenüberstanden.

Weil Franz Müntefering einst auch KKR meinte, als er Finanzinvestoren eine „Heuschreckenplage“ nannte.

Auch deshalb, ja. In Berlin gibt es Heuschrecken aber nur im Zoo.

Hertha wäre so ziemlich das erste Unternehmen, bei dem der Einstieg eines Private-Equity-Investors keine Umwälzungen mit sich bringt. Sehen Sie das Geschäft deshalb nicht auch mit wenigstens einem halben weinenden Auge?

Ich kann definitiv zwei lachende Augen bestätigen. Wir haben nie gesagt, dass diese Vereinbarung ausschließlich Chancen und gar keine Risiken hat. Aber wir haben für uns definiert: Was sind die Vorteile? Das sind eine umfangreiche Entschuldung, eine nachhaltige Kostenreduzierung, positives Eigenkapital und eine langfristige Planungssicherheit von mindestens sieben Jahren, die wir verabredet haben.

Die Vereinbarung hilft Hertha in einer wirtschaftlich angespannten Lage.

Ja. Und diese Partnerschaft löst jedenfalls alle Fragen auf der wirtschaftlichen Seite auf einen Schlag.

Noch mal zu den Details. Es handelt sich um ein Engagement von KKR im Gesamtvolumen von 61,2 Millionen Euro . . .

Richtig. Und das Geld ist am Freitag um 13:21 Uhr auf dem Klubkonto eingegangen.
Da rahmt man sich doch den Kontoauszug ein.

Letzteres habe ich nicht getan. Um 13:21 Uhr haben wir die Verträge unterschrieben. Das Geld war dann um 15:48 Uhr auf dem Konto.

Klingt nach einer kostenpflichtigen Blitzüberweisung.

Die 15 Euro Gebühren hat sich der Investor sicher gerne geleistet. Genau genommen waren es sogar drei Überweisungen, weil die Vereinbarung ja drei verschiedene Komponenten umfasst.

Dem Vernehmen nach sind 18 Millionen Euro dafür geflossen, dass KKR 9,7 Prozent der Anteile an der Hertha BSC GmbH und Co. KGaA erhält, außerdem etwa acht Millionen als Einmalzahlung für den Vertragsabschluss . . .

Die Zahlen haben wir nicht offiziell kommuniziert, aber die Größenordnung ist richtig.

. . . und dann noch mal etwa 35 Millionen, tja – wofür genau?

Als Vorauszahlung auf zukünftige Einnahmen.

An denen KKR dann beteiligt wird.

Genau.

Und in welcher Höhe?

Der Charakter der Vorauszahlung ist ja gerade, dass die Höhe der Rückzahlung nicht feststeht, sondern von bestimmten wirtschaftlichen Kriterien abhängt. Deshalb darf man diese Millionenzahlung von KKR auch nicht mit einem Darlehen vergleichen oder mit neuen Verbindlichkeiten.

Rückzahlungsverpflichtungen sind Sie aber schon eingegangen.

Wir haben das Geld nicht geschenkt bekommen. Wir können zurückzahlen, wir haben KKR aber auch die Option eingeräumt, seinen Anteil an der Fußball-GmbH auf bis zu 33,3 Prozent aufzustocken. Dann müssten wir nicht zurückzahlen. Ganz entscheidend ist aber doch, was wir mit diesem Geld jetzt tun: Wir lösen alle unsere bisherigen Kredite ab, und wir kaufen Rechte zurück, zum Beispiel am Stadion-Catering. Wir sparen so ganz erhebliche Kosten und verbessern noch dazu unsere Ertragssituation. Um es mal so zu sagen: Unsere finanzielle Situation wird auf komplett neue Füße gestellt.

Wie viel Spielraum gibt Ihnen das zusätzlich für die sportliche Entwicklung? Im Gespräch sind sieben bis acht Millionen.

Auch da ist die Größenordnung realistisch. Wir haben die vergangenen Geschäftsjahre ja oft mit Verlust abgeschlossen, das letzte Jahr in der zweiten Liga war besonders schwierig. Wenn jetzt die Zinsbelastung so gut wie wegfällt, werden da natürlich zusätzliche Mittel in Millionenhöhe frei.

In der Vergangenheit hat sich Hertha öfter mal mit Signing-Fees oder Sale-and-lease-back-Geschäften Liquidität verschafft, aber die Probleme in die Zukunft verschoben. Welches Problem haben Sie mit diesem Deal verschoben?

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Wir werden durch die Ablösung der Kredite und den Rückerwerb von Rechten in den kommenden Jahren nachhaltig entlastet.

Was passiert, wenn der Investor in sieben Jahren wieder aussteigt?

Es ist nicht gesagt, dass er aussteigt, die sieben Jahre sind die Mindestlaufzeit. Aber wenn man sich KKR und seine bisherigen Beteiligungen ansieht, ist es ein wahrscheinlicher Fall. Dann geht es für KKR darum, dass hoffentlich eine Wertsteigerung eingetreten ist.

Insofern ist KKR schon ein etwas anderer strategischer Partner als etwa Audi oder Adidas beim FC Bayern.

Am besten trifft es diese Beschreibung: KKR ist ein strategischer Partner, der mit uns gemeinsam auf einen strategischen Partner wartet, und der dabei hilft, Hertha BSC für so einen Partner noch attraktiver zu machen als bisher. Das hilft uns und das hilft KKR.

Was, wenn Ihnen der Käufer, den KKR für seine Anteile findet, nicht passt?

Wir haben ein Mitspracherecht bei einem Weiterverkauf – und ein Vorkaufsrecht.

Um die Anteile zurückzukaufen, müssten Sie aber wieder einen Kredit aufnehmen.

Das stimmt, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass uns KKR in sieben, acht, neun Jahren einen Partner vorschlagen würde, der uns nicht passt.

Wie viel Kontrolle und Mitsprache müssen sie KKR einräumen?

Wie Sie wissen, ist beides schon durch die DFL-Statuten ausgeschlossen. Auch vertraglich haben wir das klar geregelt.

Kaum zu glauben angesichts der starken Rolle, die KKR sonst beansprucht.

Es ist klar ersichtlich, dass dieses Investment auch für KKR nicht den üblichen Mustern folgt. Wenn KKR normalerweise ein Unternehmen kauft, dann nimmt der alte Eigentümer das Geld – und KKR meistens die Mehrheit. KKR hilft dann auf operativer und strategischer Seite, das Unternehmen weiterzuentwickeln, um es dann weiterzuverkaufen oder an die Börse zu bringen. Bei uns bleibt der Verein Mehrheitseigentümer. Das Geld verbleibt im Unternehmen. Und alles ist mit uns, dem Management, vereinbart worden. Es gibt also Unterschiede, die allen die Angst nehmen müssten: Es ist keine Übernahme, sondern eine Partnerschaft. Und sie findet in einem besonderen Umfeld statt, wo die Kontrolle schon wegen der Statuten der DFL beim Verein verbleiben muss.

Und warum lässt sich KKR darauf ein, ganz entgegen der Gewohnheiten?

Die entscheidende Frage ist doch: Was glauben wir, wie sich die Bundesliga entwickelt – und wie sich der Standort Berlin und Hertha BSC innerhalb der Bundesliga entwickeln? Da sind wir der Überzeugung, dass die Bundesliga überproportional wachsen wird, und dass Berlin davon noch mal überproportional profitieren wird. Die Botschaft ist also: Wir glauben an die Bundesliga, wir glauben an Berlin, wir glauben an Hertha. Und es gibt ja fundamentale Daten, die dafür sprechen, dass diese Entwicklung auch so eintreten wird.

Zum Beispiel, dass hierzulande im internationalen Vergleich noch relativ wenig Geld mit TV-Rechten erlöst wird.

Das ist das Bundesliga-Potenzial. Ich glaube aber auch, dass es für internationale Sponsoren zunehmend attraktiv wird, in Berlin vertreten zu sein.

Und da will KKR einen Fuß in die Tür bekommen? Im deutschen Sportmarkt? Und in Berlin, der Startup-Metropole Europas?

Es steht mir nicht zu, über die Ziele von KKR zu spekulieren.

(siehe auch – hier)


Dan
5. Februar 2014 um 11:09  |  229164

@ub

Hat mir als Ergänzung zum Thema sehr gut gefallen.

http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article124523631/In-der-Bundesliga-herrscht-Feuerloeschermentalitaet.html

Bitte den Dank an Lars Wallrodt weiterleiten. 😉


Orgelpfiff
5. Februar 2014 um 11:35  |  229165

Zum SZ-Interview:
„Hertha wäre so ziemlich das erste Unternehmen, bei dem der Einstieg eines Private-Equity-Investors keine Umwälzungen mit sich bringt.“

Das wundert mich gar nicht. All diese „Grausamkeiten“, die man sonst bei der Übernahme durch „Heuschrecken“ fürchtet, hat es bei der Hertha doch schon in den letzten vier Jahren gegeben: Abbau von Personal und Senkung von Lohnkosten, Verschlankung von Strukturen, Veräußerung des Tafelsilbers, Generierung neuer Einnahmequellen (auch zu Lasten der Kunden, justpay??) sind schon erfolgt. Was kann da jetzt noch kommen außer einer Neuordnung der Finanzstrukturen?


Joey Berlin
5. Februar 2014 um 11:40  |  229166

@ub,
Danke für deinen Einsatz mit copy und paste! 🙂

Wurde die lange Version der PK mit Ingo Schiller und Micha schon mal verlinkt?

http://www.youtube.com/watch?v=NJ_6_eek2Vg&feature=youtube_gdata_player


Kamikater
5. Februar 2014 um 11:51  |  229167

@Dan
Versuche, hin zu kommen. Hängt aber vom Zugverkehr ab. 😉


Kamikater
5. Februar 2014 um 11:53  |  229168

@Orgelpfiff
Stümmt, jenau!


Dan
5. Februar 2014 um 12:14  |  229169

@Kamikater & @Orgelpfiff

Die Frage die sich mir aber nach einigen Lektüren stellt, wie ist das wenn sich Hertha BSC wirklich wie der BVB an die Börse wagt.

Wieviel Kapital kann dann KKR aus dem Börsengang mit den dann sicherlich derzeit preiswerten vereinbarten 33,3% aus dem „Unternehmen“ Hertha BSC rausziehen?


Dan
5. Februar 2014 um 12:24  |  229170

Rausziehen ist vielleicht das falsche Wort.


coconut
5. Februar 2014 um 12:38  |  229171

@ub
Danke.

Also im Worst Casee muss Hertha 35Mio€ zurückzahlen (+Zinsen?).

KKR ist an den Einnahmen beteiligt. Hier wäre natürlich wichtig zu wissen in welcher Größenordnung und an welchen Einnahmen. Einnahmen sind ja noch lange kein Gewinn…..und genau der war ja fast nie vorhanden.
Ein Entlastung hinsichtlich der Ausgaben bedeutet ja auch nicht gleichzeitig automatisch, einen Gewinn zu generieren. Denn erst mal müssen diese Einnahmen generiert werden.

Beschränkt sich die Einnahmebeteiligung auf die zusätzlichen Einnahmen (Zurückgekaufte Werte), dann, ja dann sähe das deutlich besser aus…
Daran glaube ich aber nicht.

Tja, Risiko und Chance zugleich.
Mein Bauch grummeln bleibt……

@Dan
generieren würde auch hier passen…. 😉


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 12:42  |  229172

Danke ubremer // 5. Feb 2014 um 11:06

Das meiste wussten wir ja schon dank deiner Infos und Antworten auf unsere Fragen.

Mir bleibt eine allerletzte, um die sich Schiller m.E. herumwindet.

Was ist, wenn KKR die 36 Mio zurückhaben will? Gibt es da einen Sparplan so à la Festnetzkonto (Stichwort jährliche Rückzahlung), das regelmässig für den Fall der Fälle bedient wird?

Ich befürchte sonst ist das Geld ausgegeben und Hertha muss – im Fall der Fälle – am Vertragsende diese 36 Mio wieder als Kredit aufnehmen. Weiss man da was?


apollinaris
5. Februar 2014 um 12:44  |  229173

@Orgelpfiff: jep, das war auch meine Überlegung von Anfang an: was soll man noch gros machen. Es bleibt abzuwarten, was passiert, wenn es sportlich nicht so funktioniert und wie Transfers so ablaufen. Ansonsten sieht es eben wirklich nach einem Modell für die KKR aus; man Lotto aus und geht völlig anders vor. Wie von Anfang an: ich bleibe vorsichtig optimistisch, dass alles gut wird. Sicher kann ich mir aber erst in ca 4-5 Jahren sein..Wir werden das Thema sicher bald substanzieller diskutieren können.


Dan
5. Februar 2014 um 12:46  |  229174

@coconut

Danke.

Und ja leider ist hier wieder die Frage „Einnahmen“ oder Gewinne?

Denke aber nur für mich, dass es z.B. um 10% aus den TV-Geldern geht. TV – Geld ist eine Einnahme. Das ist eine feste Göße mit der KKR rechnen kann und nicht mit einem nicht definierten Gewinn, den der „Eigentümer“ ja eben auch auf 0 halten kann.


apollinaris
5. Februar 2014 um 12:47  |  229175

ipad im Krankenbett..: lotet vers Lotto 🙄


coconut
5. Februar 2014 um 13:03  |  229176

@Dan
Ja, der (für mich) springende Punkt ist: welche Einnahmen?
x% von allen Einnahmen? Oder nur von den zusätzlich zurückgewonnenen (TV-Gelder, Catering usw.)?
Das wissen wir nicht und werden es (vorläufig) auch nicht erfahren.

@apo
Ich finds lustig. Lotto passt doch, in gewissem Sinne, auch zur Situation…. 😆


Dan
5. Februar 2014 um 13:08  |  229177

@hurdiegerdie // 5. Feb 2014 um 12:42

Es ist aber auch natürlich, dass man öffentlich in der ersten Woche, nicht schon über das Scheitern des Projektes spricht.

Denn nix anderes würde dies bedeuten. Hertha BSC erwartet im Normalfall, dass KKR den Verein wirtschaftlich im Wert steigert. So das KKR die Anteile auf die vereinbarten 33,3% aufstockt.

Die große Unbekannte ist der „sportliche Erfolg“.
Reicht ein Verbleiben in der Bundesliga um mit neuen Strukturen (wie könnten die aussehen, wenn es kein Börsengang wäre) eine Wertsteigerung zu erlangen oder muss schon zur besseren Vermarktung kurzfristig Europa auf dem „To Do Zettel“ stehen?

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann gibt es feste Zeitpunkte, wann KKR aufstocken kann. Ich könnte mir vorstellen, dass Hertha BSC einen „point of no return“ hat, an dem sie sich Gedanken machen, wie eine Rückzahlung zu realisieren ist. Vielleicht z.B. in zwei Jahren kann Hertha BSC die Entwicklung einschätzen.

Oder wie sieht es ggf. mit einem neuen Vermarktervertrag aus? Passen die mindesten sieben Jahre KKR mit den Auslaufen des S5 Vertrages zusammen? Wie hoch wäre ggf. ein signin fee für einen unbelasteten neuen Vertrag?


ubremer
ubremer
5. Februar 2014 um 13:11  |  229178

@hurdie,

so wie ich es verstanden habe, muss Hertha jährlich etwas zurückzahlen.
Es sei denn, KKR erhöht seinen Anteil von ,9,7 auf 33,3 Prozent


Dan
5. Februar 2014 um 13:17  |  229179

@coconut // 5. Feb 2014 um 13:03

Das ist auch normal. Jeder jammert wenn er zum gläsernen Kunde / Mensch wird, aber Verein bzw. Unternehmen sollen alle Karten (ggf. damit Stärken und Schwächen) auf den Tisch legen.

Ich fand das schon immer scheinheilig. Ein e.V. muß gläsernd für die Mitglieder sein. Eine KGaA meines Erachtens nicht, weil sich damit eben auch Nachteile ergeben können.


Blauer Montag
5. Februar 2014 um 13:22  |  229180

jepp k@mi um 22:30 Uhr 😀


cameo
5. Februar 2014 um 13:22  |  229181

OT # Ablenkung
Wer sich mal ein bisschen ablenken möchte von komplizierten Themen rund um Investmentstrategien oder von zwei aufeinander folgenden Niederlagen, der kann ja mal bei der Berlinale vorbeischauen. Ich treibe mich auch dort rum und empfehle jetzt schon „Monuments Men“. – Viel Spaß!

http://www.bild.de/10um10/2014/10-um-10/10-gute-gruende-die-filmfestspiele-zu-besuchen-34539056.bild.html


Blauer Montag
5. Februar 2014 um 13:26  |  229182

1 KGaA ist publizitätspflichtig


Dan
5. Februar 2014 um 13:26  |  229183

@ubremer // 5. Feb 2014 um 13:11

Das wirft dann die Frage auf, reduziert sich dann der mögliche Anteil oder bleibt er erhalten und KKR zahlt den jährlichen gezählzen Betrag zurück?

Beispiel:
Hertha zahlt 6 Mio nach Saison 14/15 an KKR. Sinkt dann der mögliche 33,3 Anteil auf z.B. 31,8 % oder zahlt KKR die 6.0 Mio wieder an Hertha BSC zurück, wenn KKR sich entschließt z.B. Saison 15/16 auf alle Anteile (33,3) zu erhöhen?

Ich weiß, dass es darauf wohl keine Antwort gibt, denn wie Du selber sagtes man kann nicht alles wissen. 😉


coconut
5. Februar 2014 um 13:28  |  229184

@hurdie
Sparplan?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Denn der müsste ja mit rd.5 Mio/Jahr bedient werden.
Diese 5 Mio müsste man also schon mal als Gewinn erzielen und stünde dann noch immer mit „leerer Geldbörse“ da.

Man darf ja nie vergessen, das es zwar eine Entlastung um ca.8Mio gibt, dieses Geld sich aber dennoch nicht „automatisch“ in der „Geldbörse“ befinden, weil es erst mal verdient werden muss. (Mir ist klar, das dir das auch klar ist. Ausführung daher eher für „Mitleser“).
Ich vermute, man spekuliert hier (so wie die KKR) auf eine Wertsteigerung. Ein Wette auf die Zukunft sozusagen.
Geht die Wette auf, wird sich KKR die zusätzliche Anteile einverleiben um sie mit Gewinn zu veräußern.
Wenn nicht, ja dann…….

@ubremer // 5. Feb 2014 um 13:11
Bei der Einnahmebeteiligung wird es sich eher um so was wie „Zinsen“ handeln.
Denn wie sollte es im anderen Fall praktisch aussehen? Dann müsste ja die KKR in spätestens 7 Jahren, im Falle der Übernahme der restlichen Anteile, noch mal Geld nach zahlen, weil ein Teil der „Schulden“ schon getilgt wäre.
Das halte ich nicht für sehr Wahrscheinlich.

Meine Vermutung steht ja oben. Eine Wette auf die zukünftige Entwicklung.
Wobei ich die Chancen gar nicht mal so schlecht sehe. „Sportliche Dellen“ natürlich ausgeschlossen, denn sonst geht das ganz schnell Kopfüber….

@Dan // 5. Feb 2014 um 13:17
Ist ja auch absolut OK.
Ist aber halt ein Puzzelstein, der zur richtigen Einschätzung fehlt. Da kann ich aber mit leben.


Dan
5. Februar 2014 um 13:29  |  229185

@Blauer Montag // 5. Feb 2014 um 13:26

Witzbold

Dann suche mir mal, die Daten zu den Spielerverträgen raus oder über den Investor und die Vereinbarungen. Oder Oder Oder.


Blauer Montag
5. Februar 2014 um 13:32  |  229186

Rumtreiben – du Glückliche. 😉
Ich darf nicht mal Rum trinken.


Dan
5. Februar 2014 um 13:34  |  229187

@cameo // 5. Feb 2014 um 13:22

Leider waren die Online Tickets für „Monuments Men“ in Sekunden vergriffen und leider fehlt mir die Zeit mich schon um 19:00 Uhr am Vortag des Vorverkaufs an den Kassen anzustellen.

Gleiches galt/gilt für „American Hustle“.

Glücklicherweise „Blockbuster“ die später auch regulär zu sehen sind.


Exil-Schorfheider
5. Februar 2014 um 13:37  |  229188

Dan // 5. Feb 2014 um 13:29

Nicht alles unterliegt eben der Publizitätspflicht.
Der sedierte Kollege kann wohl nur im Telegrammstill derzeit… 😉


Dan
5. Februar 2014 um 13:40  |  229189

Oder hat „gelogen“ und hatte doch Rum. 😉


Hertha Ralf
5. Februar 2014 um 13:45  |  229190

@cameo: Du bist zu beneiden!
All die guten Filme und Stars und Sternchen.
Und erst die after film partys, im Borchardts?
Haben ja ein kleines Appartement um die Ecke, immer interessant wer dann Abends so vorfährt und all die Fotografen und Autogrammsammler…und die schicken frauen in den teuren Roben…
Und Du mittendrin, genieße es und wünsche Dir nicht zu viel Arbeit-sondern viel Spaß !


5. Februar 2014 um 13:52  |  229192

@Dan: Ich erinnere mich an eine Äußerung von (ich glaube) @ubremer, dass die Anteile, die optional zugekauft werden können, ziemlich exakt der Summe entspricht die als Nicht-Darlehen zur Verfügung gestellt wurde.
Bei der Option gilt: alles oder nichts (keine Teilmenge) und nur zu bestimmten Zeitpunkten, die vertraglich festgelegt sind.
Heißt mit anderen Worten: Die beiden Dinge haben zunächst nix miteinander zu tun. Hertha zahlt die 36 Mio. in vereinbarten Raten zurück (wovon auch immer).
Beschließt KKR, die Anteile auf 33% zu erhöhen, fließen SOFORT 36 Mio.
In der Praxis wird dann natürlich alles miteinander verrechnet:
– Wenn KKR auf 33% erhöht, bevor die erste Rate geflossen ist, sind alle Forderungen direkt bedient.
– Wenn die Erhöhung später erfolgt, überweist KKR einen Restbetrag (= die bis dato ausbezahlten Rückzahlungen).

Richtig wiedergegeben @ub?


Blauer Montag
5. Februar 2014 um 13:53  |  229193

so isses Exil


apollinaris
5. Februar 2014 um 13:54  |  229194

wie sich die Zeiten ändern.früher hatte man sich im Florian, Kantstrasse getroffen. Ohne grosse Roben.. ach ja…


coconut
5. Februar 2014 um 14:00  |  229196

Seid nicht so gemein zu @BM, der arme liegt doch noch halb in Narkose….. 😉

Weiterhin gute Besserung an @BM.

Irgendwie ist das Konstrukt schon etwas wirr. An einer, der in den letzten Tage angeführten Aussagen war mal die Rede von „Zinsen deutlich geringer“ und oben im Text könnte man das auch als Rückzahlung interpretieren.
Ist die „Beteiligung an den Einnahmen“ gar beides? Also eine „Zinszahlung“ und „Tilgung“?
Bei den 3xMio handelt es sich ja nach Aussage von Schiller (siehe Text von @ub oben) um eine Vorauszahlung auf zukünftige Einnahmen (da kräuseln sich mir die Nackenhaare, hatten wir doch gerade alles erst), die mit diesen Zahlungen zurückgeführt werden sollen.

Alles etwas verworren…..

@jap
So würde ich das nach nochmaligem lesen des obigen Beitrags von @ub jetzt auch interpretieren. Wobei halt die Frage bleibt: Von welchen Einnahmen?

Angenommen. man bezieht sich hier auf die zusätzlich gewonnenen Einnahmequellen von rd. 5Mio (2Mio + 2,7Mio stand mal „irgendwo“), würde es für eine Nettorückführung so gerade eben aufgehen. Dann bleibt die Frage der Verzinsung….


Orgelpfiff
5. Februar 2014 um 14:15  |  229197

@Dan // 5. Feb 2014 um 13:08
„Reicht ein Verbleiben in der Bundesliga um mit neuen Strukturen (wie könnten die aussehen, wenn es kein Börsengang wäre) eine Wertsteigerung zu erlangen oder muss schon zur besseren Vermarktung kurzfristig Europa auf dem “To Do Zettel” stehen?“

Bei Schuldenfreiheit, geringeren Belastungen (=höheren Einnahmen?) und einem Zeitfenster von 7 Jahren steht das internationale Geschäft doch automatisch auf der Todoliste.

Der kärgliche Rest Demut sei darauf verwandt, daß es nicht „kurzfristig“ sein muß (kann).


Dogbert
5. Februar 2014 um 14:18  |  229198

Ich bedanke mich auch bei U. Bremer für die Einstellung des Interviews mit I. Schiller.

Im Grunde hat er das bestätigt, was die Skeptiker einkalkuliert hatten. Offen bleibt die Frage, was nach frühestens sieben Jahren passiert, sollte KKR seine Anteile in Geld umwandeln (realisieren).

Der Unsicherheitsfaktor bleibt der sportliche Erfolg und damit die wesentlichen Erträge für erforderliche Rücklagen für den Fall, daß KKR aussteigt oder sich kein Ersatzteilhaber finden läßt.

Natürlich kann auch Herr Schiller nicht in die Zukunft sehen, aber er hat eingeräumt, daß diese Kooperation nicht risikolos ist und Hertha BSC im ungünstigsten Fall ungefähr da steht, wo er heute steht.

Man muß also hoffen, daß man mit einem durchschnittlichen Kader möglichst viel Erfolg hat oder züchtet sich aus dem eigenen Nachwuchs Leute wie Reus etc. heran.


herthabscberlin1892
5. Februar 2014 um 14:26  |  229199

@Dogbert // 5. Feb 2014 um 14:18:

„…aber er hat eingeräumt… und Hertha BSC im ungünstigsten Fall ungefähr da steht, wo er heute steht.“

Das verstehe ich nicht, weil Hertha BSC von den jährlichen Einsparungen (8-9 MEUR) auch jedes Jahr eine gewisse Summe X für den „ungünstigen“ Fall zurücklegen kann bzw. vor allem auch sollte bzw. dies in weiser Vorausschau sicherlich auch tun wird – oder?!


fechibaby
5. Februar 2014 um 14:26  |  229200

Nach den Streit zwischen BVB und Bayern schlägt sich ALBA Berlin auf die Seite von Herrn Watzke.
s. hier:
http://www.bz-berlin.de/sport/alba/quot-bayern-schuettet-spieler-mit-geld-zu-quot-article1798910.html

Zum möglichen Entzug der DK für Bayernfans und zur Stimmung in ihrer Arena s. hier:
http://www.berliner-zeitung.de/sport/-zur-stimmung-in-der-allianz-arena-die-bayern-muessen,10808794,26095254.html

Bis später im Leuchtturm.


Exil-Schorfheider
5. Februar 2014 um 14:36  |  229201

herthabscberlin1892 // 5. Feb 2014 um 14:26

Siehe coconut um 13:28.


elaine
5. Februar 2014 um 14:36  |  229202

@cameo

danke für den Filmtipp “Monuments Men”, den Trailer habe ich mir angesehen und werde auch in den Film gehen. Den Vorverkauf übers Internet habe ich heute verpennt. Gut, dass @Dan es probiert hat und es fast unmöglich war dort welche zu bekommen,sonst hätte ich mich doch geärgert. Anstellen kann ich mich auch nicht, das ist wohl etwas für absolute Freaks, die dann auch Urlaub nehmen 🙂


Dan
5. Februar 2014 um 14:40  |  229203

Nur für mich Fazit:

Wenn alles gut bis normal läuft, steigert KKR den Marktwert von Hertha BSC, ob über Börsengang oder wirtschaftliche Optimierung – keine Ahnung – und wird seine Anteile bis zum Maximum aufstocken. Hertha ist dann „real“ verbindlichkeitenfrei (?).

Wenn es wie die letzten vier Jahre läuft, ist eh die K… am dampfen und wahrscheinlich werden dann erst alle Fußangeln sichtbar oder greifen.

Ich hatte es damals schon zum damaligen Erst-Thema-Blog geschrieben, wenn die 61,2 Mio Peanuts sind, was wäre wenn eine Marktwertsteigerung über ein Stadionneubau angestrebt wird? Steckt hier nicht auch eine erhebliche Verdienstchance?

Vielleicht sind die New Yorker Investoren auch „angesteckt“ durch die vielen Stadienneubauten in New York

2009 neues Yankee Stadium
2009 Citi Field für die Mets
2010 Meadowlands Stadium für Giants und Jets
2010 Red Bull Arena für die NY Red Bulls

und deren Wirtschaftlichkeit.


herthabscberlin1892
5. Februar 2014 um 14:41  |  229204

@Exil-Schorfheider // 5. Feb 2014 um 14:36:

Mille grazie 😉


immer dabei
5. Februar 2014 um 14:41  |  229205

Bei den ganzen Zahlen ist mir noch eine Sache komplett unklar.

Nach meinen Berechnungen müssten für die 23,6% Differenz von 33,3 % zu 9,7% etwa 43-44 Mio zu zahlen sein (ausgehend von einer Bewertung von 220-37=183 Mio.). Das „Nichtdarlehen“ beläuft sich aber nur auf 36 Mio. Wären da nicht doch noch 7 Mio. von KKR nachzuzahlen?


apollinaris
5. Februar 2014 um 14:43  |  229206

beinahe noch interessanter finde ich dieses Interview,
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article124523631/In-der-Bundesliga-herrscht-Feuerloeschermentalitaet.html
Ich denke mal: einfach schauen, was so in den nächsten Jahren geschieht.
Vorsichtiger Optimismus ist angesagt bei mir..man darf und sollte in den Weichenstellungen auf sportlicher Seite..einfach wenig Fehler machen. Denn das ist unsere letzte Patrone. Durchatmen und mit Luhukay zusammen aufbauen.


Blauer Montag
5. Februar 2014 um 14:50  |  229207

Danke coco


Dan
5. Februar 2014 um 14:51  |  229208

@immer dabei // 5. Feb 2014 um 14:41

Sind das nicht die 7.0 Mio signin fee oder darf man die nicht reinrechnen?


Jimbo
5. Februar 2014 um 14:55  |  229209

Zur Info eine Meldung über das KKR-Investment von http://www.juve.de, einer Website mit Branchen-Infos zum Wirtschaftsanwaltsmarkt:

http://www.juve.de/nachrichten/deals/2014/02/ungewohnliches-engagement-kkr-kauft-sich-mit-taylor-wessing-bei-hertha-bsc-ein

Juve ist für gewöhnlich gut informiert, da sie die Meldungen zumeist von den Anwaltskanzleien selbst bekommen.


Dogbert
5. Februar 2014 um 14:55  |  229210

@Herthabscberlin1892

Die Frage ist doch, ob diese Einsparungen ausreichen, um am Ende ein positives GuV-Ergebnis zu erzielen. Wenn ich unterm Strich immer noch Verluste habe, auch wenn sie um 8 – 9 Mio. geringer ausfallen, kann ich keine Rücklagen bilden.

Weiterhin bleibt die Frage offen, ob es sich hierbei tatsächlich um effektive Einsparungen handelt. Wenn ich bisher 8-9 Mio. an Zinsen und Tilgungen aufwenden mußte, die künftig wegfallen, muß ich die Aufwendungen dagegen rechnen, die für die Bedienung der KKR-Beteiligungen anfallen. Der Unterschied ist nur der, daß das abgeführte Kapital weiterhin Bestandteil der Vermögensmasse bleibt (sofern KKR seine Anleger nicht bedienen muß), solange KKR als Anteilseigner besteht.

Das weiß man eben alles nicht, was da konkret vereinbart wurde. Mit der Erhöhung auf 33,3% Anteile neutralisiert sich das.

Im günstigsten Fall kann man davon ausgehen, daß es sich hier um effektive Einsparungen handelt, die jedoch nicht automatisch zu Gewinnen nach Steuer führen müssen.

Der Knackpunkt ist meiner Ansicht der, was genau passiert, wenn KKR seine Anteile in Bares umwandeln will. Diese Frage stellt sich in frühestens sieben Jahren, aber man muß darauf vorbereitet sein. Positiv hervorzuheben ist, daß man mit dieser Kooperation auch die Gewinnung von klassischen Sponsoren anstrebt. Es müssen ja nicht unbedingt Investoren mit Teilhabercharakter sein.


herthabscberlin1892
5. Februar 2014 um 15:07  |  229211

@Dan // 5. Feb 2014 um 14:40:

Soweit ich weiß, haben in NYC die Teams der Mets, Yankees und Jets zusammen mit den Giants ie Stadien zu einem großen teil selbst finanzieren müssen, weil New York nicht den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2012 erhalten hat.

Während Giuliani ursprünglich beide Baseball-Stadien hauptsächlich durch die öffentliche Hand finanzieren wollte, hat sein Nachfolger Bloomberg dann sein Vetorecht in Ansprcuh genommen.

Gerade erst ist der Plan für eine 340 MEUR „Soccer“-Arena für 28.000 Zuschauer mit umfangreichen Shopping-Möglichkeiten gegenüber dem Citi-Field (Corona Park) in Flushing (Queens), New York ad acta gelegt worden (sollte für ein MLS Expansion Team – New York City FC – gedacht sein).


herthabscberlin1892
5. Februar 2014 um 15:10  |  229212

Sorry, 340 Millionen USD!


5. Februar 2014 um 15:22  |  229213

Verstehe die Ängste bei einem Ausstieg nicht ganz @dogbert.
Schlimmstenfalls verkaufen sie ihre Anteile an „irgendwen“. Der hat ja dann auch nicht mehr Rechte als KKR aktuell. So what?!
Oder stehe ich da irgendwo auf der Leitung?


Dan
5. Februar 2014 um 15:30  |  229214

@herthabscberlin1892 // 5. Feb 2014 um 15:07

Das ist korrekt, aber deshalb ja der Hinweis auf 61,2 Mio Peanuts. Was ist wenn KKR ein Stadion als Renditeobjekt sieht und dafür Geld von Anlegern sammelt oder selber finanziert?

Theoretisch der logische nächste Schritt eines Investors zur Gewinnmaximierung.
—–
@fechibaby

Der BVB hat den Marketingpreis 2013 gewonnen. Für die Kampange „From Dortmund wih love.“

Da müssten wir ja für „Aus Berlin Für Berlin“ Weltmeister geworden sein. 😉


dewm
5. Februar 2014 um 15:31  |  229215

@jab: Nö! Stehst prima.


Dogbert
5. Februar 2014 um 15:31  |  229216

@jap_de_mos

Es muß sich auch erst jemand finden, der die Anteile dann übernimmt oder für die entstehende Kapitallücke einspringt, sofern sie nicht durch Rücklagen gedeckelt werden kann.


Dan
5. Februar 2014 um 15:35  |  229217

Spannung schon auf das nächste Blogthema (?).

Trainingsbeginn mit 50 Minuten Verspätung.


dewm
5. Februar 2014 um 15:39  |  229218

@Dogbert: Der einzige der ein Problem hat wenn er über etwas verfügt, dass er zu Geld machen will und keinen Käufer dafür findet ist…..

DER VERKÄUFER.

Also KKR. Wo siehst DU eine Kapitallücke?


Dan
5. Februar 2014 um 15:43  |  229219

Gewinnt Hertha BSC in Hamburg, weil sie mehr „Kinder des Zorns“ auf den Ex – Verein haben?

Tore: 0:1 ÄBH – 0:2 Skjelbred – 1:2 Lasogga


Dogbert
5. Februar 2014 um 15:45  |  229220

Warum? Wenn ich Anteile oder Einlagen habe und sie dann aus einer Lust heraus wieder abziehe, brauche ich keinen Käufer. Das ist wie eine Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft. Da sage ich einfach: Her mit der Kohle und zwar dalli. Dann bleiben die auf den Verbindlichkeiten sitzen und ich nehme meine Einlagen.

Die mögliche Kapitallücke hat doch Herr Schiller selbst eingeräumt, wenn alles schiefgeht.


Dan
5. Februar 2014 um 15:47  |  229221

P.S.

Bevor es jemand ausgräbt. „Jesus“ Drobny schießt keine Tore und Kacar hat noch nie in dieser Saison gespielt. 😉


dewm
5. Februar 2014 um 15:49  |  229222

Sind die Anteile an einer GmbH & Co.KGa.A. nicht Aktien?

Und wen ich keinen Bock mehr auf meine Aktien habe, dann schmeiße ich diese dem Geschäftsführer vor die Füße und verlange Auszahlung? In welcher Höhe? Tageskurs? Einkaufpreis?


kczyk
5. Februar 2014 um 15:56  |  229223

*denkt*
„… eine wette auf die zukunft …“

welch eine zukunft hatte hertha vor dem deal mit KKR? die zukunft war doch bereits komplett verpfändet und verkauft. solch eine zukunft findet, bis vielleicht auf grieneisen, keinen seriösen strategischen partner.
dass es MP dennoch geschafft hat, einen wirtschaftlich stärkeren partner als die deutsche bank vertraglich an die alte dame zu binden, sollte respekt verdienen.

nunmehr darf hertha und ihre fans von zukunft wieder träumen.


Cali
5. Februar 2014 um 15:59  |  229224

@immer dabei:

rechne mal 220 Mio Unternehmenswert minus abzulösende Verbindlichkeiten von 36,8 Mio macht 183,2 Mio.
Davon 33 % sind genau die 61,2 Mio Gesamtbetrag
Und die 9,7 % sind besagte 17,8 Mio Kauf der Anteile


Dan
5. Februar 2014 um 16:03  |  229225

@Dogbert und @Dewn

Ich bin unwissend und kann das nur nachlesen-
Hier nach:

„Das Eigenkapital wird durch Einlagen der Komplementäre sowie durch Aktienemission beschafft.“

weiter

„Für die Verbindlichkeiten haftet jeder Komplementär gesamtschuldnerisch mit seinem gesamten Vermögen. Die Kommanditaktionäre haben keine persönliche Haftung zu tragen. Im Insolvenzfall verlieren die Kommanditaktionäre ihre Anteile.“

Hmm, ob KKR das Risiko trägt unsere Insolvenz zu tragen oder doch nur mit ihrem Aktienanteil.

Ich glaube ehe letzteres und heißt es nicht, dass eine Summe als Einlage genannt wird und bei Aktien wieviel % Anteile man hat.

Fragen über Fragen. 😉


dewm
5. Februar 2014 um 16:08  |  229226

@DAN: Wie will sich denn KKR mit 9,7 % beteiligen, wenn nicht durch entsprechend viel Aktien? Dafür habe ich ja Aktien. Macht den Verkauf einfacher. Wie soll das sonst gehen?

Das die Haftung bei Insolvenz ist doch bereits durch das Konstrukt GmbH … gelöst. Naja, bin auch kein Unternehmensrechtler. Aber das Aktienmodell (a.A.) nutze ich doch denau darum andere einfach zu beteiligen… Wofür sonst?


dewm
5. Februar 2014 um 16:09  |  229227

… Das Problem der Haftung bei Insolvenz …

Sollte es natürlich heißen.


Dogbert
5. Februar 2014 um 16:12  |  229228

Im Normalfall sind das Einlagen, zinslose Darlehen und Genußscheine, also nicht kursorientierte Beteiligungen.

Bei Aktien ist der Tageskurs maßgebend, da die Aktie lediglich ein Teihaberpapier darstellt, dessen Wert steigen und fallen kann.

Im Fall der Beteiligungsform der KKR bei Hertha BSC bin ich auch noch nicht so ganz schlau geworden. Im obigen Artikel steht von einer Beteiligung aus Einnahmen, nicht an Gewinnen oder gar Verlusten.

Wenn ich mit 35 Mio. dabei bin, will ich diese irgendwann auch mindestens genau so zurückhaben, egal wie schlecht es der Firma geht. Dann muß die Firma halt einen Kredit aufnehmen, um mir meine Beteiligungen auszubezahlen.

Die 33,3%, die als Option infragekommen, entsprechen etwa dem Einsatz von 61,2 Mio. auf der bereinigten Vermögensbewertung (bei Ablösung der Verbindlichkeiten und Rückkauf von Rechten) von 183 Mio. In der Praxis ist der Wert zwar höher, aber rechnerisch oder bewertungsmäßig wird er um die Verbindlichkeiten verringert.


Dogbert
5. Februar 2014 um 16:16  |  229229

@Cali

Unsere Beiträge haben sich überschnitten.


dewm
5. Februar 2014 um 16:21  |  229230

@Dogbert: Hä?

Womit weise ich meine Teilhabe an einer GmbH&Co.KG a.A. nach, wenn nicht durch einen entsprechenden Anteil der Aktien?

Wie willst Du sclau werden? Wenn sich KKR bei Siemens mit 50 % einkaufen würde, was würden die tun? Na klar, 50 % der Aktien kaufen.

Hertha-Aktien gibt es zum Unterschied nur nicht im freien Handel (z.B. Börse). Die hat der Ingo wahrscheinlich in der Schreibtischschublade oder wo auch immer. Gegen Geldübergabe, gibt er die raus. Der Preis ist frei verhandelbar.

Und wen er die irgendwann wiederhaben will, dann muss er KKR ein Angebot machen. Das können die annehmen oder auch sein lassen. Im letzteren Fall behalten sie ihren Anteil einfach.

So lange die den Anteil haben kassieren die in entsprechender Höhe am Gewinn…

Wie soll das anders funktionieren? Du bist bei der Beteiligungsform nicht schlau geworden. Nur weil Du nicht schlau bist zweifelst DU?


immer dabei
5. Februar 2014 um 16:23  |  229231

Dan // 5. Feb 2014 um 14:51
Cali // 5. Feb 2014 um 15:59
Dogbert // 5. Feb 2014 um 16:12

Ihr habt alle recht. 33,3% bei einer Bewertung von 183 Mio. entspricht ziemlich genau der Investmentsumme von 61,2 Mio. Mein Problem dabei: 7 Mio. davon sind doch aber eine Signing Fee, die Hertha behalten darf? Oder gilt das nur für den Fall, dass es bei den 9,7% bleibt. Sozusagen als eine Art „Entschädigung“ für das Nichtziehen der Option?


Blauer Montag
5. Februar 2014 um 16:38  |  229232

yyeahaw @dewm


Bolly
5. Februar 2014 um 16:39  |  229233

Skjelbred hat Grippe – wird knapp für den HSV schreibt die Blöd… 🙁


Dogbert
5. Februar 2014 um 16:44  |  229234

Dann müssen wir Skjelbred abschreiben. Mit Grippe ist nicht zu spaßen. Oder liegt es daran, daß er beim HSV unter Vertrag steht?


Freddie1
5. Februar 2014 um 16:51  |  229235

Also dass Schelle wegen seines Vertrages in HH eine Grippe vortäuscht, ist für mich völlig abwegig.

@dewm
Danke für deinen unermüdlichen Kampf in diesem guten Blog und in einem anderen 😉
Der Fan aus Südschweden hatte mich auf deine nächtlichen Aktivitäten hingewiesen.


dewm
5. Februar 2014 um 16:54  |  229236

Man tut was man kann. Es ist ja für die richtige und vorallem gerechte Sache!


dewm
5. Februar 2014 um 16:58  |  229237

Und noch was @Freddie, ich kämpfe ja nicht allein… 😉


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 17:02  |  229238

jap_de_mos // 5. Feb 2014 um 13:52

Deine letzten Punkte sind für mich die letzten verbleibenden Unklarheiten. Aber für mich ergibt es anders wenig Sinn.

a) 36 wie auch immer Millionen sind der Anteil zur Aufstockung auf 33%
b) es gibt eine jährliche Rückzahlung
c) KKR hat über die 7 Jahre mehrfach die Gelegenheit über eine Aufstockung auf 33% zu entscheiden.

Bleibt eigentlich nur, dass wenn KKR später als im ersten Jahr für eine Aufstockung entscheidet, sie das zurückgezahlte Geld wieder zurückzurück bezahlen.

So ich bin jetzt zufrieden und glücklich und sage, wenn sich am Kenntnisstand (meinem Verständnis von der Sache) nichts ändert, war das ein guter Deal angesichts der Lage, in der Hertha steckte.

Es bedeutet aber auch, rechnet man die 8-9 Milio pro Jahr befreites Kapital, mit den etwa 6 Mi0 Rückzahlung pro Jahr verechnet, man zunächst keine grossen Sprünge machen kann, aber in 7 Jahren sind wir entschuldet (zumindest von den Altlasten).

Und coconut // 5. Feb 2014 um 13:28,
das wäre doch dann so eine Art Sparplan, oder nicht.

Nicht böse sein @Dan, aber du hast die letzten Tage nicht viel mitgelsen, oder? Viel deiner Fragen wurden schon beantwortet. Oder ich versteh sie nicht.

Grüssle an die Jungs und Mädels heute im Turm


Cali
5. Februar 2014 um 17:04  |  229239

Seid nicht böse aber ich glaube nicht an eine Leistungsexplosion von Schelle in HH. Der Junge hat derzeit ein Tief. Vielmehr hoffe ich jetzt auf die Variante Cigerci und Ronny ( offensiv ) oder mit Niemeyer (defensiv ).
Natürlich hoffe ich auch auf Ben, der zumindest auf der Ersatzbank auf einen Einsatz brennt.


Cali
5. Februar 2014 um 17:07  |  229240

Wirtschaftet man mit dem Kader mal theoretisch weiter wie bisher, sollten die Einsparungen von 8-10 Mio pro anno eine ordentliche „Ansparabschreibung“ auf die 36 Mio ermöglichen. Das sehe ich auch so. Wir hätten dann zwar keine wesentliche zusätzliche Liquidität bei normalem sportlichem Verlauf, wären aber 2013 wirklich nahezu schuldenfrei.


Cali
5. Februar 2014 um 17:07  |  229241

Sorry 2021 natürlich.


5. Februar 2014 um 17:09  |  229242

Schelle soll Grippe haben und nicht fit werden bis zum HSV Spiel, ist vll auch eine gut getimte Grippe 😉


Dan
5. Februar 2014 um 17:10  |  229243

@hurdie

Habe glaube ich alles gelesen. Und das meiste aus dem Speicher wieder gestrichen, wenn @ub mit Infos / Fakten rum kam. Welche Frage verstehste nicht. Soviele waren das garnicht.

Vielleicht kann ich Dich aufklären, wie ich dazu kam.


Dogbert
5. Februar 2014 um 17:26  |  229244

@dewm

Das Konstrukt ist eine GmbH & Co. KG a. A.

Interessanter sind hier die KG-Anteile. Die Aktien sind eine Option. Da das Unternehmen nicht börsennotiert ist, spielen diese keine Rolle, sondern dienen eben als Option. Ich habe auch keine Lust, dieses Konstrukt aufzudröseln. Mir fehlen im hier vorliegenden Fall mit KKR in diesem Fall auch die Details.

@all
Muß man ironische Untertöne immer mit Smilies untermalen, damit es erst verstanden wird?

Natürlich erkrankte Skjelbred nicht wegen des HSV-Spieles. Das sollte doch eigentlich klar sein. Er wirkte in den letzten Spielen schon ziemlich ermüdet.


Dan
5. Februar 2014 um 17:32  |  229245

@Dogbert

Es gibt Vereinsabsprachen.

20. Spieltag HSV – Hertha

Lasogga fehlt mit Muskelverletzung
Schelle mit grippalem Infekt

Beide dürfen nicht antreten.

Hat Hertha daraus gelernt, dass es „naserümpfen“ Nachrichten gab, weil Djuricin als Spieler von Regensburg nicht gegen uns antreten durfte.


Dan
5. Februar 2014 um 17:34  |  229246

@Hurdie

Antworten ggf. abends oder morgen. Leuchtturm – Bande wartet.


dewm
5. Februar 2014 um 17:35  |  229247

@Dogbert: Womit begründest DU folgende Behauptung?

„Da das Unternehmen nicht börsennotiert ist, spielen diese keine Rolle, sondern dienen eben als Option.“

„Ich habe auch keine Lust, dieses Konstrukt aufzudröseln. “

Das sind mir die liebsten Diskussionspartner. In meine Worte übersetzt klingt der zweite von Dir zitierte Satz folgendermaßen:

Ich hab keine Ahnung, will auch gar nicht wissen, wie es wirklich ist aber ich stelle hier mal eine Behauptung auf. Fresst die gefälligst! Sorry @Dogbert, bisher kenne ich diese Art von Diskutanten nur aus dem TSP. Hier ist der Anspruch eigentlich höher…

Muss ich wohl selbst forschen. Evtl. widerlege ich mich ja. Schade. Hätte interessant werden können.


dewm
5. Februar 2014 um 17:38  |  229248

Einstieg Wikipedia:

Die GmbH & Co. KGaA ist eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), deren Komplementär eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist. Durch die Wahl dieser Mischform lässt sich die Haftung der Kommanditgesellschaft auf das Vermögen der GmbH beschränken, ohne die Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien aufgeben zu müssen. Die Kommanditisten dieser Gesellschaft sind weiterhin die Kommanditaktionäre der KGaA.

Dabei ist die GmbH & Co. KGaA eine relativ junge Gesellschaftsform, da in der Rechtswissenschaft lange Zeit umstritten war, ob eine juristische Person (GmbH) persönlich haftender Gesellschafter einer KGaA sein kann.[1] Erst der bestätigende Beschluss des Bundesgerichtshofes vom 24. Februar 1997, Az.: II ZB 11/96[2] schuf Rechtssicherheit und verhalf der GmbH & Co. KGaA so zu einer gewissen praktischen Relevanz.[3]

Zu den Unternehmen, die diese Rechtsform (wegen der 50+1-Regel) gewählt haben, zählen beispielsweise die Lizenzspielerabteilungen mehrerer Vereine der Fußball-Bundesliga wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA. Beispiele für Unternehmen aus anderen Branchen sind der Konfitürenhersteller Schwartauer Werke GmbH & Co. KGaA, der Arzneimittelhersteller Merz Pharma GmbH & Co. KGaA, der Outdoorausrüster Jack Wolfskin Ausrüstung für Draußen GmbH & Co. KGaA oder die ehemalige CL CargoLifter GmbH & Co. KGaA.


immer dabei
5. Februar 2014 um 17:39  |  229249

Es wurde sogar vereinbart, dass der HSV im Spiel davor gegen Hoffenheim schon Lasogga wegen Muskelverletzung nicht einsetzt, damit es glaubwürdiger wirkt.


dewm
5. Februar 2014 um 17:41  |  229250

Aus Wikipedia zu Hertha BSC:

„Der Spielbetrieb der Profis, der Amateur- sowie der A-Jugend-Mannschaften wird durch die im Jahr 2002 gegründete Hertha BSC Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung auf Aktien (Hertha BSC GmbH & Co KGaA) durchgeführt. Persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) ist die vereinseigene Hertha BSC Verwaltung GmbH, einziger Kommanditaktionär ist gegenwärtig der e. V. Die Fußball-Heimspiele trägt die Profimannschaft im größten Multifunktionsstadion Berlins, dem Olympiastadion, aus.“


dewm
5. Februar 2014 um 17:43  |  229251

Also: Alle Aktien gehören Hertha B.S.C. e.V.

Wer verbietet dem Verein Aktien im Gegenwert von 9,7 % an wen auch immer für wieviel auch immer zu verkaufen?


Dogbert
5. Februar 2014 um 17:43  |  229252

@dewm

Tut mir leid, aber ich bin nicht rein zufällig vom Fach, wenn es um Firmenbeteiligungen geht.

Wir reden hier in erster Linie über Fußball und nicht über komplizierte Beiteligungskonstrukte. Man kann einige Hinweise geben, aber ist dann auch mal überfragt, wenn man die Vertragsinhalte nicht bis ins letzte Detail kennt.


dewm
5. Februar 2014 um 17:46  |  229253

@Dogbert: Wenn das so ist, warum löchern wir UB seit Tagen zu dem Deal? Warum äußerst Du Dich überhaupt zu diesem Deal?

Ich dachte, wir wollen den Deal verstehen, um diesen bewerten zu können. Isses nun ein guter Deal oder nicht? Was passiert in 7 Jahren? Du wasrt doch skeptisch. Bist Du es immer noch? Oder ist es jetzt egal?


dewm
5. Februar 2014 um 17:48  |  229254

Die Frage an UB bzw. Ingo Schiller oder wer weiß wen im Verein wäre doch ganz einfach. Hat KKR die Anteile als Aktien übernommen?


Dogbert
5. Februar 2014 um 18:01  |  229262

Ich habe keine Fragen gestellt, aber den Deal kritisch hinterfragt, un dwar hier nicht der einzige.

Für mich ist und bleibt die Frage offen, wie es gehandhabt wird, wenn KKR sich aus der Zusammenarbeit zurückzieht. Wenn es sportlich super läuft, habe ich da weniger Bedenken.

Man sollte bei KKR berücksichtigen, daß sie das Kapital anderer einsetzen und nicht ihr eigenes. Das ist somit nichts anderes als ein Spekulations- und Renditeobjekt.

Grundsätzlich ist es aber so, daß Hertha BSC keine Alternative hatte. Andernfalls wäre man in der Versenkung verschwunden.

Es ist somit eine echte Chance, sich unbelastet von Zinsen und Tilgungsraten zu konsolidieren, aber hängt am Strohhalm des Investors.


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 18:01  |  229263

@Dan
nichts wichtiges.

Für mich ist das, was ich wissen will, jetzt zu 95% geklärt. Ob das jetzt Aktien oder Anteile oder Schulden oder Darlehen oder wie auch immer genannt wird, ist mir egal, die Unterschiede kenne ich sowieso nicht. Ist nicht mein Gebiet. Das Grobe habe ich m.E. kapiert.

Ich dachte nur du hättest ein paar Fragen gestellt (Einnahmen/Gewinne), die schon geklärt waren.

Also alles easy. Ich will zur Zeit gar nicht mehr wissen 😉

Von mir aus können wir jetzt zur Jugendarbeit und den 3+1 Sternchen übergehen 😆


dewm
5. Februar 2014 um 18:09  |  229267

Aber verdammt @Dogbert: Warum machst Du einen Rückzieher?

Wo wäre das Risiko, wenn es sich um Aktien handelte?

Könnte es sein, dass

einerseits all diejenigen unter uns absolut beruhigt sind, jede Nacht ruhig schlafen und am Tage nur noch Schampus saufen, die davon ausgehen, dass KKR Aktien vom Verein übernommen hat, die sie im (nicht zu erwartenden) Ernstfall verkaufen müssen oder gleich im Klo runterspülen können? Versteht doch jeder, der mal ne Aktien gekauft hat, so als Mutprobe oder weil er das wahre Leben spüren wollte…

Und andererseits all die, die irgendetwas anderes, „Windiges“ nicht näher definierbares vermuten Bedenken haben?

Sind die Wikipedia-Texte wirklich so schwer zu verstehen?

Wo ist eigentlich URSULA, wenn man ihn mal braucht?


dewm
5. Februar 2014 um 18:13  |  229268

Hey Hurdie: Ich liebe Deine Ausdrucksweise: Du hast das Deines Erachtens (!) kapiert… 🙂

Das beruhigt mich…


Tunnfish
5. Februar 2014 um 18:14  |  229269

Ich hatte ja dieser Tage das eine oder andere mal ganz vorsichtig die Frage gestellt wie das mit der Rückzahlung aussieht, da diese nach den Infos keinesfalls 36 Mio geteilt durch 7 sein können und ob es sich bei den jährlichen Zahlungen nicht eher um Dividenden bei gleichbleibendem Sockelbetrag handelt.Leider wurden meine Fragen nicht an Herrn Catuogno weitergereicht und somit sind wir wieder nur ein paar Millimeter statt Zentimeter voran gekommen. NAja, spätestens mit der entsprechenden Veröffentlichung der Bilanz kann man das dann nachlesen…


dewm
5. Februar 2014 um 18:22  |  229271

Prima @Tunnfish.

Meine letzte Antwort zum Thema, sollte nüscht anderes mehr kommen steht unter dem neuen Thema, da URSULA dort geantwortet hat. Der Vollständigkeit aber auch hier…

@URSULA: Na dit ging aber fix…

Bin bemüht DANKE.

Also Schnick Schnack, „Mischform“ hin oder her… Die Frage bleibt: In welcher Form ist KKR an der Hertha B.S.C. GmbH & Co.KGaA beteiligt?

Sollten es Aktien sein, müsste auch der Letzte beruhigt sein. Sollte es was anderes sein, müsste der WIKIPEDIA-Eintrag umgeschrieben werden.

Damit hätten wir es. Allen wieder viel Spaß mit Fußball. Mein Thema ist vorerst durch. DANKE!


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 18:26  |  229272

Schön, dass due wieder da bist @DEWM

@Thunnfishs Frage geht aber, wie ich sie verstehe, nicht um die wie auch immer Aktien, sondern um die Rückzahlung, so sie denn fällig wird, oder @Thunn?

Warum kann das nicht jährlich etwa 36/7 sein.


dewm
5. Februar 2014 um 18:30  |  229273

„Rückzahlung“ geht doch aber nicht! Wir haben kein Darlehen!

Vereinbarte „Rückzahlungen“ wären doch „SCHULDEN“.

SCHULDEN ham wa aber nich mehr.

SCHULDEN-VEREINE verurteilen wir seit vier Tagen.

Und noch was @Hurdie: Ich war doch nie weg.


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 18:39  |  229274

Aber @DEWM selbst @UB spricht von einer jährlichen Rückzahlung.

Mir geht es jetzt nicht um die Begriffe, denn die kenne ich nicht. Ich weiss, dass es kein Darlehen im finanztechnischen Sinn sein darf. Aber ich kenne die Technischen Begriffe dieser Finanzsprache nicht.

Aber nennen es wir „Bekommgeld“ und „Zurückgeld“
Hertha hat 36 Mio Bekommgeld, die können in „Aktien“ umgewandelt werden, müssen sie aber nicht. Dennoch wird KKR das Bekommgeld nicht als Geschenkgeld sehen also Zurückgeld wollen.

Wie also regelt Hertha das Zurückgeld, dass im besten Fall in „Aktien“ umgewandelt werden kann, aber nicht muss.


Tunnfish
5. Februar 2014 um 18:41  |  229275

@hurdie
Im Kurier stand dass diese 36 Mio auf einen längeren Zeitraum als die 7 Jahre angelegt sind, außerdem ist es nicht vorstellbar das bei 5,14 Mio Rückzahlungen pro Jahr weniger Geld aufgewendet wird als für den ehemaligen Schuldendienst. Es wurde ja ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die „Belastung“ aus dem Deal nun wesentlich geringer ist, bei 36 Mio Bankverbindlichkeiten wurden sicherlich keine 14,28% Zinsen gezahlt. Die Rückzahlungen fallen dabei (bei den Banken) unter den Tisch, da das Level der Schulden ja immer stabil gehalten wurde. Selbst bei einem Zinssatz von 10% wären das nur 3,6 Mio gewesen. Die „Belastung“ aus dem KKR Deal für die 36 Mio muss also weit darunter liegen.
Trotzdem bleibt die Frage wenn denn der Investor nur in einem Rutsch umaktivieren kann:
Wird diese „Belastung“ angerechnet oder ist es komplett Dividende was bei ca. 5% oder weniger durchaus Sinn ergeben würde.
Aber danach hat bisher noch niemand explizit gefragt.


Dogbert
5. Februar 2014 um 18:42  |  229276

Wikipedia beschreibt die rechtliche Konstruktion dieser Gesellschaftsform.

Ich mache keinen Rückzieher, sondern hatte nur die Frage zur Diskussion gestellt, wie sich das alles auswirkt, wenn KKR sich aus dem Kontrakt zurückzieht.


Tunnfish
5. Februar 2014 um 18:45  |  229277

@hurdie
Klar scheint, wenn KKR nach 7 Jahren aussteigt wollen Sie komplett „Zurückgeld“ also die 36 Mio. Die Signing Fee ist Einnahme und der Rest liegt in Anteilen, ist also Problem des Anteilseigners.

Sind diese 36 Mio über 7 Jahre beständig oder werden diese jährlich reduziert und wann ja , bekäme Hetrha bei einer Reduktion und einer folgenden Umwandlung, dann nochmal eine Vergütung für die bis dahin geleistete Reduktion.


dewm
5. Februar 2014 um 18:52  |  229281

OKAY HURDIE Aktien…

Stellen wir uns mal die Zukunft vor. Der „Wert“ des Geschäftsmodells Hertha BSC (Hauptstadtfußball) ist rapide gestiegen (man haben wir gejubelt und dicke Köppe von Schampus gehabt). Hertha generierte Einnahmen. Weit mehr als Kosten entstanden. Machte viel Gewinn. Vom Gewinn bekommen die Teilhaber entsprechend Ihrer Anteile. KKR also 9,7 %. Wenn das nach 7 Jahren noch nicht auf 36 Mio. (Oder waren es 35 Mio.?) reicht muss wird evtl. eine „Zusatzdividende“ ausgeschüttet werden. So als „Bekommgeld“… Und wenn wir noch leben, feiern wir weiter…

Läuft’s unschön. Weil ständig die Linienrichter eingreifen. Gibt’s nüscht zu verdienen. Wir können kein „Bekommgeld“ als „Zusatzdividende“ auszahlen, weil ja nüscht da is. KKR bekommt weitere Aktien bis 33 % erreicht sind und tapeziert damit das Berliner Büro… …Oder reißt das Ruder rum und verdient von da an 33 Cent von jedem Euro Ertrag oder Gewinn… Und wir fangen endlich an zu feiern und koofen uns den ersten Schampus.

Wäre ne Möglichkeit. Aber wer weiß. Kann nicht genug Englisch, um den Vertrag zu durchschauen…

Vielleicht ja doch ne „Mischform“…


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 18:53  |  229283

Wie es dargestellt wurde, bzw., wie ich es verstanden habe, spart man 4 Mio aus Zinsen, sales-and-lease Geschäften, etc) dazu kommen Mehreinnahmen von 2 Mio aus dem Sport5 und 2.7 Mio as dem Catering. D.h. selbst wenn man 36/7 zurückläge (wie auch immer), bliebe mehr freies Kapital als vorher.

Tunnfish // 5. Feb 2014 um 18:45

Immer nur vorausgesetzt wie ich es verstehe. die 61 Mio sind fix.
Wenn Hertha ein irgendwie gestaffelte Rückgeld hat und KKR das Ganze auf 33% aufstockt, müsste diese Rückgeld zum Rückrückgeld werden. SO verstehe ich es.

Für mich ergibt das Sinn, für andere vielleicht nicht.


dewm
5. Februar 2014 um 18:55  |  229284

@Dogbert: Kommen wir zum Ausgangspunkt zurück:

„Ich mache keinen Rückzieher, sondern hatte nur die Frage zur Diskussion gestellt, wie sich das alles auswirkt, wenn KKR sich aus dem Kontrakt zurückzieht.“

Variante A: Verkauft KKR die Aktien.

Variante „M“ – „Mischform nach URSULA“: Wenn man Geld will und keins bekommt, muss man Klagen. Zur Klage wird ne Grundlage benötigt. Also: Ermittle die Grundlage!


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 18:56  |  229285

Nee nee DEWM
DIvidende ist doch Rückgeld, oder?
😉


dewm
5. Februar 2014 um 19:00  |  229286

JA. Warum nicht.

UB sprach ja von Vorauszahlung auf erwartete Gewinne (nicht Einnahmen).

Also könntest Du es wohl Dividende nennen.

Mal schauen, wann der Huth sich im Blog meldet. Fragen wir ihn.


Dogbert
5. Februar 2014 um 19:05  |  229288

@dewm

Wer weiß denn, ob es sich hier um Aktien handelt? Das ist doch gar nicht klar.

Es geht nach meiner Einschätzung um Einlagen, die einer Umschuldung dienen. Diese Einlagen werden „verzinst“ durch die Beteiligung an Einnahmen.


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 19:10  |  229290

@DEWM, na du hast die Zusatzdividende als Bekommgeld bezeichnet, es müsst doch aber Rückgeld sein, oder verfange ich mich in meiner eigenen Terminologie?

Ich komme aber mit deinem Ansatz, dewm // 5. Feb 2014 um 18:52, nicht mit meinem Kapieren ins Reine. .oops: Das hiesse ja Hertha müsste – legen wir es mal auf 7 Jahre fest- in 7 Jahren 400 Mio Gewinn machen. Bei einem augenblicklichen Wert des gesamten Vereins von 220 Mio.


dewm
5. Februar 2014 um 19:17  |  229291

@Hurdie: Nenne es wie Du willst. Wichtig ist nur, dass ein Steuerfachmann drüber schaut…

@400 Mio.: Jetzt kann ich Dir nicht forlgen.


jenseits
5. Februar 2014 um 19:20  |  229292

@dewm

Du steigerst heute ganz klar den Unterhaltungswert des Blogs. Finde ich sehr gut.

—-

Wie anders, als über Aktien, könnte KKR an der GmbH & Co KGaA beteiligt sein? Weiterer Komplementär sind sie sicher nicht, das ist nur die haftungsbeschränkte GmbH. Für diese Beteiligung wird es eine Regelung im Vertrag für die Gewinnbeteiligung (Dividende) geben. So stell ich mir’s vor.

—–

@hurdiegerdie // 5. Feb 2014 um 18:39 😆

Die 36 Mio Bekommgeld sind ja eine Vorauszahlung auf zukünftige Einnahmen. Ich könnte mir vorstellen, dass je nachdem, wie hoch die relevanten Einnahmen ausfallen, KKR daran verdient. Das Rückgeld fällt also eventuell etwas höher aus, wenn es gut läuft, was einer höheren bzw. progressiven Verzinsung entspräche.


dewm
5. Februar 2014 um 19:21  |  229293

@Dogbert:
„Es geht nach meiner Einschätzung um Einlagen, die einer Umschuldung dienen. Diese Einlagen werden “verzinst” durch die Beteiligung an Einnahmen.“

Einlagen in welcher Form? Genau das ist doch extrem wichtig. Es handelt sich nicht um ein „Darlehen“. Was also bleibt?

Und warum sollten es bei einer … KGa.A nict ausgerechnet Aktien sein. Allet wäre für alle Paletti. Warum mißtraust Du dem Ansinnen der KKR Geld zu verdienen so? Die wollen nüscht zurück, die wollen verdienen? Bei 60 Mio. interessiert die das Risiko eher periphär. Die sind gespannt auf den Gewinn und die Erfahrungen die sie machen…


dewm
5. Februar 2014 um 19:24  |  229294

@Jenseits: ENDLICH!!!

Dachte schon ich muss hier weiter alleine, so wie drüben im TSP.

DANKE. Also doch Aktien. Is ja (@Dogbert – so ganz unter uns) ooch dit einfachste. Schnell rin und schnell raus und zwischen drin is handliches Papier einfach zu lagern…

Nur @Jenseits: Sprichste wieder von „Einnahmen“. Bekommst sicher gkeich wieder wat zu hören. Aber fürs eigentliche Thema isset SCHNUPPE!

PROST!


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 19:26  |  229296

Na DEWM du sagst doch selber:

Vom Gewinn bekommen die Teilhaber entsprechend Ihrer Anteile. KKR also 9,7 %. Wenn das nach 7 Jahren noch nicht auf 36 Mio. (Oder waren es 35 Mio.?) reicht muss wird evtl. eine “Zusatzdividende” ausgeschüttet werden.

Pi mal Daumen sind 36 Mio in etwa 9.7% von 400 Mio.
Das heisst doch, wenn Hertha keine 400 Mio Gewinn macht müssen sie ein Zusatzdividende ausschüssen. Machen sie keinen Gewinn, wird das eine Zusatzdividende von etwa 36 Mio. Wo bekommen sie die her?


dewm
5. Februar 2014 um 19:32  |  229297

KRASS @HURDIE: Klar hast gewonnen!

Also machen wir 400 mio. Gewinn.

Hatten die Bayern nicht letztes Jahr 60 Mio. gemacht?

Anyway, ich würde eh davon ausgehen, dass die sich die 33 % krallen. Bin ick ja ooch nich der Erste hier. Und woran hat man lieber 33 % als an dem sypmthischen Blau-Weiß gestreiften Verein aus der Stadt der Herzen und allem Schönen – BERLIN?


jenseits
5. Februar 2014 um 19:34  |  229298

@dewm

Die Beteiligung über Aktien, die ich meine, bezieht sich jedoch nur auf die 9,7 %, für die die KKR eine Einlage über 18 Mio leistete.

Für die weiteren 36 Mio Bekommgeld gilt die Beteiligung über Aktien natürlich nicht.

Ich befürchte, Dich durch nicht ganz eindeutige Formulierungen nun desillusionieren zu müssen. Vielleicht erstirbt gerade sogar dieses schöne „ENDLICH“. 🙂

Aber es bleibt noch die Möglichkeit, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe. Was ich hoffe.

Aha, gibt neue Kommentare. Nein, die 36 Mio werden aus zukünftigen Einnahmen, nicht aus Gewinn gespeist!


dewm
5. Februar 2014 um 19:35  |  229299

So muss leider los. Trainieren. Mache mir noch Hoffungen. Jogi hat ja noch die Spielmacherposition offen. In Brasilien sollet ja patente Mädels geben.

Gehabt Euch Wohl!

@Dogbert: Du hast ja nu ne Aufgabe… 😉


Ursula
5. Februar 2014 um 19:37  |  229301

Ich kann doch auf „Aktienerwerb“ KEINE
imaginären Rückzahlungen festmachen…?

Da

Auf welcher Rechtsgrundlage bei…

…“Private

Dann hätten „wir“ wieder eine Bilanzkosmetik,
mit Verbindlichkeiten in der Passiva, die


dewm
5. Februar 2014 um 19:37  |  229302

SORRY Jenseits, Bin och nur nen Schulle-Herthaner. Hab doch keene Ahnunmg von Finanziellem. Schau nachher noch mal drüber. Wenn es keine Verlängerung gibt guck ick gegen 22:30 Uhr noch mal rin und analysiere Deine Antwort. Aber wir ich Dich kenne und schätze, haste eh RECHT! DANKE


jenseits
5. Februar 2014 um 19:39  |  229304

Mach Dich fit für Brasilien, @dewm. Das geht klar vor! 😉


Ursula
5. Februar 2014 um 19:39  |  229305

Oh je, mein Laptop ist „out of space“…

Ich komme später noch einmal auf diese
„Trümmer“ zurück!


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 19:42  |  229306

jenseits // 5. Feb 2014 um 19:34

Wenn eines relativ klar ausgeschlossen worden ist, dann dass es sich um eine Beteiligung an Einnahmen (im Finanzsprech hiess das anders, Umsatz oder so) handelt.


Dogbert
5. Februar 2014 um 19:45  |  229307

Kein Investor der Größenordnung von KKR wird seinen Anlegern bei einem Risikounternehmen wie Hertha BSC Aktienanlagen empfehlen. Das geht dann schon über festverzinsliche Wertpapiere.

Nochmal:
Es ist nicht das Geld von KKR, sondern von irgendwelchen Anlegern, welches hier investiert wird.


jenseits
5. Februar 2014 um 19:56  |  229310

@hurdie

Die „Beteiligung“ bezieht sich auf das Haftungskapital der Gesellschaft.

Für die 36 Mio gilt, was ich vorhin schrieb und womit ich eigentlich nur Schiller zitiere: diese sind Vorauszahlungen auf künftige Einnahmen.


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 19:58  |  229311

dewm // 5. Feb 2014 um 19:32

Auswärtssieg, Auswärtssieg


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 20:07  |  229312

jenseits // 5. Feb 2014 um 19:56

Jetzt kommst du mir auch noch mit „Haftungskapital von Gesellschaften“. 😆

Ohne jedes fishing for compliments ich kann mit den Begriffen nichts anfangen. Das macht aber nichts, wenn es andere können, ich verstehe es dann halt nicht, aber ich muss ja nicht alles verstehen.

Ich rechne in Bekommgeld und Rückgeld, und wie das Bekommgeld in Rückgeld umgewandelt wird, wenn KKR nicht seine Anteile (oder waren es Aktien) auf 33% erhöht.

Dafür habe ich jetzt meinen Plan, mein Verständnis; und das nur für mich 😉

Das, was ich mir denke, scheint mir ok.


Ursula
5. Februar 2014 um 20:16  |  229313

@ jenseits

Hoffentlich funktioniert das, mit meinem Toplappen?

„Für die 36 Mio gilt, was ich vorhin schrieb und womit ich eigentlich nur Schiller zitiere: diese
sind Vorauszahlungen auf künftige Einnahmen.“

Wie sollen sich solche Konstellationen im und
mit dem Börsen- und Aktienrecht vereinbaren??

Auch „Privat Equity“ unterliegen doch dem
„Deutschen Handelsrecht“!

Versuche es mal zu senden..


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 20:29  |  229315

Ursula // 5. Feb 2014 um 20:16

Was war der Kontext der Aussagen? Vielleicht das Interview in der Welt oder SZ?

Vielleicht wollte er das nur für Dummies wie mich erklären.

„Wir bekommen jetzt Geld, dafür haben wir zukünftig a) weniger Kosten (Zinsen etc) und b) mehr Einnahmen (Catering, Sport5), ich nenne das mal einfach „mehr Einnahmen“. Daraus müssen wir das Bekommgeld zurückzahlen.“

Ich kann mit dieser Aussage leben, als Aussage für Dummies. Ob das jetzt in ener Finanzsprache was ganz anders bedeutet, weiss ich einfach nicht.

Aber der Sinn ist für mich der:
Wir haben jetzt Geld bekommen,
damit können wir ständige Zinsbelastungen und fehlende Einnahmen nicht nur augleichen, sondern die Neukosten zurückzahlen UND es bleibt noch was übrig UND wir zahlen die Schulden ab.


jenseits
5. Februar 2014 um 20:29  |  229316

@hurdiegerdie // 5. Feb 2014 um 20:07

Nee, @hurdie, alles in Ordnung so. Für uns wesentlich ist ja tatsächlich nur Bekomm-, Rück- und Schenkgeld. 😆

Ich meine nur: für die 9,7 Prozent Beteiligung ist KKR am Gewinn automatisch beteiligt.

Für die 36 Mio Bekommgeld gibt es irgendein Konstrukt. Darüber habe ich noch nichts Konkretes erfahren (liegt aber eventuell daran, dass ich im Moment nicht alles lesen kann). Für diese 36 Mio erhalten KKR zumindest etwas Tilgungs- und zusätzlich ZinsÄHNLICHES. Wahrscheinlich gibt es eine Vertragsausgestaltung, die einen höheren Zins- bzw. Gewinnanteil je nach Erfolgs- bzw. Einnahmenzuwachs festlegt.

Ob wir nun von Verzinsung oder Gewinn sprechen, ist im Moment für uns egal, wenngleich auch nicht bilanztechnisch, denn Gewinn ist auch nichts anderes als Eigenkapitalverzinsung.


jenseits
5. Februar 2014 um 20:34  |  229318

@Ursula

Deinen Einwand kann ich nicht nachvollziehen. Denn selbstverständlich ist die KKR über ihre Einlage am Gewinn beteiligt.

Für die 36 Mio wurde etwas anderes als Beteiligung am Haftungskapital vereinbart. Oder ich habe wirklich ALLES falsch verstanden. Denn dafür gibt es ja die Option, die Beteiligung aufzustocken. Und diese 36 Mio sind eben eine Vorauszahlung auf zukünftige Einnahmen! Die 36 Mio sind aber wahrscheinlich nicht in Aktien angelegt!


jenseits
5. Februar 2014 um 20:41  |  229319

Zur Verdeutlichung:

„Diese 36 Mio sind aber aus diesem Grund wahrscheinlich nicht in Aktien angelegt.

Kann gar nicht sein, oder? Makes no sense.

Hoffentlich habe ich html richtig bedient.


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 20:43  |  229320

jenseits // 5. Feb 2014 um 20:29

Das Spannende ist, dass diese 36 Mio in Anteile umgewandelt werden können.
Aber wann und ob das geschieht ist nicht zeitlich geregelt (es git Termine wo das geregelt werden kann, aber nicht muss). KKR kann das im nächsten Jahr tun, oder zum Ende der Laufzeit.

Die Frage ist, wie sichert sich Hertha ab, wenn KKR die Anteile zum Ende nicht nimmt und Hertha 36 Mio Rückgeld hat. Wie sieht Hertha (evtl. mit KKR) vor, dass im Fall der Fälle zum Ende der Laufzeit 36 Mio zur Verfügung stehen?

Ich als Laie stelle mir das als eine Art Sperrkonto (eine ART!!! Begrifflichkeit egal) vor, wo am Ende von 7 Jahren 36 Mio stehen. Nimmt KKR irgendwann die Anteile, wird das Geld, das sich bis dahin auf dem Sperrkonto angesammelt hat frei für Hertha, sonst nimmt KKR nach 7 Jahren die 36 Mio.


kraule
5. Februar 2014 um 20:45  |  229321

Ich finde dieses Geschäft war eine lebensrettende
Maßnahme! Egal wie man jetzt das nicht
bekannte Vertragswerk kommentiert und
unwissender Weise beurteilt.
Urstrolla
Schön, dass du es dir (zum 800. mal) anders überlegt hast.
So bleibt die einzigste Kompetenz dem Blog erhalten.
Ich bin dann mal wieder weg.
So wie ich die letzten Monate weg war.
Ein Mann ein Wort!


jenseits
5. Februar 2014 um 20:53  |  229323

@hurdie

Dafür wird entweder eine Art Rücklage oder Rückstellung gebildet. Die sollten wir aber (möglichst) problemlos bedienen können, weil wir ja je Saison zigMio einsparen! Sollte es nach sieben Jahren nicht zu Zinszahlung UND Tilgung reichen, dann wird sich KKR wahrscheinlich noch nicht zurückziehen, oder aber sie sind so geschockt, dass sie es nach so vielen Jahren nicht einrichten konnten, uns zu sanieren, dass sie sich gleich auflösen.

Dann gehen wir gemeinsam unter. 😉


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 21:05  |  229325

jenseits // 5. Feb 2014 um 20:53

Jaaaaaa, das versuche ich seit zwei Tagen zu sagen, aber keiner versteht mich 🙁

Diese Rücklagen heissen nur, dass wir zumindest nächste Saison nicht mehr als 2-3 Mio zusätzlich zur Verfügung haben.

Ich lese schon wieder die Beiträge, waum Hertha Lasso oder Ramos verkauft, wo wir doch jetzt mit 60 Mio klotzen könnten.

Das Geld das uns nächste Saison mehr zur Verfügung steht sind 2-3 Mio (nach meinem Verständnis). Das reicht um a) Ramos Vertrag zu erhöhen, oder b) Schelle zu kaufen oder so. Es werden Einnahmen von Lasso oder Ramos (oder beide) nötig sein, um wirklich in de Mannschaft investieren zu können oder sie umzubauen.


jenseits
5. Februar 2014 um 21:20  |  229326

@hurdie

Äh, nee, wir können nicht klotzen, sondern werden nicht mehr die Einschränkungen für die Lizensierung ertragen müssen. Weil wir befreit von Zinszahlungen sind. Sollten wir also Ramos oder Lasso verkaufen können – jetzt wahrscheinlich eher für besseres Geld, weil wir nicht mehr verkaufen MÜSSEN – dann können wir durch solche Transferseinnahmen mehr Freiheit für andere Zahlungen gewinnen.

So wie ich es verstanden habe, sind die 36 Mio Rückzahlung, die irgendwann zu leisten sind (sind sie übrigens auf lange Sicht immer, denn auch Eigenkapitalgeber wollen irgendwann eventuell ihre Einlage zurück, nicht nur Fremdkapitalgeber), abhängig von Herthas Prosperität. Auch die vorherigen Fremdkapitalgeber hätten mindestens so viel an Zinsen und eventuell Rückzahlung verlangt!

Wie es Schiller sagt: Herthas Zinslast (im weitesten Sinne) sei viel höher gewesen!


jenseits
5. Februar 2014 um 21:22  |  229327

…wäre…


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 21:23  |  229328

jenseits // 5. Feb 2014 um 21:20

Ich sehe wir sind einer Meinung.

Wie wärs mit Jugenarbeit 🙂


jenseits
5. Februar 2014 um 21:25  |  229329

Lieber @hurdie

Is langsam jenuch, wa? 🙂


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 21:30  |  229330

jep @jenseits


jenseits
5. Februar 2014 um 21:39  |  229331

Jetzt reden wir vielleicht drüben über das normale Herthageschäft. 😉


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 21:45  |  229332

jenseits // 5. Feb 2014 um 21:39

Mach mal.
Ist mir zu langweilig. Ohne wertung für die Beiträge jener, die das interessiert.
Welche Aufstellung? Macht JLU eh immer anders.. Müssen wir den HSV schlagen? Ja, aber wenn nicht, gibt es immer noch einen Puffer.
Ist Cigerci fit? Weiss ich nicht.

Ich warte da Samstag ab.
Interessant wird es doch erst, ob Preetz nach 5 Niederlagen den Trainer feuert.

Duckundwech


apollinaris
5. Februar 2014 um 21:51  |  229333

danke für die sehr niveauvolle und dabei unterhaltsame Lektüre heute HIER. Echt. Habe sogar was verstanden und behalten. Hat Spass gemacht. danke an ALLE Beteiligten. Dewm mit seiner Lässigkeit ist immer ein Gewinn, auch wenn es manchmal nerven kann. ( nein, nicht heute !) Charmant sein, hilft halt immer 😉


5. Februar 2014 um 22:03  |  229334

@hurdie

Ja, vielleicht zu langweilig, aber ich wollte nur einen Vorschlag machen, wo wir uns weiter unterhalten können. Muss ja nicht sein. 😉

Mir geht’s ja auch so!


jenseits
5. Februar 2014 um 22:06  |  229335

@hurdie

War zu langsam. Den Trainer feuern ist nicht drin. Bestimmt ist das ganze Ding so aufgezogen, dass JLu als Trainer erstmal festgeschrieben ist. 😉


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 22:06  |  229336

jenseits // 5. Feb 2014 um 22:03

Alles in Ordnung, ich mach überall mit.


apollinaris
5. Februar 2014 um 22:07  |  229337

@ hurdi: die Gefahr, Nervös zu werden, ist nicht kleiner geworden.#Zeitdruck vers Demut


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 22:11  |  229338

jenseits // 5. Feb 2014 um 22:06

war nur ein Scherz. Sollte Preetz in dieser Saison JLU feuern, ist er selber für immer tot.

Das traue nicht mal ich Preetz zu.


apollinaris
5. Februar 2014 um 22:13  |  229339

dieses Jahr wird es keine Situation geben,mwo man nervös sein müsste..


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 22:14  |  229340

apollinaris // 5. Feb 2014 um 22:13

Schaun mer mal.


apollinaris
5. Februar 2014 um 22:19  |  229341

nächste und übernächste Saison..da bin ich Ton und Auftreten gepannt.. 🙂


dewm
5. Februar 2014 um 22:20  |  229342

@Jenseits: Bin gesund zurück. Arbeite rasch alles auf. Vorerst:

„Nein, die 36 Mio werden aus zukünftigen Einnahmen, nicht aus Gewinn gespeist!“

War mir neu. Dachte Gewinn. Aber Einnahmen ist sicher steuerlich interesannter.

Schaue weiter. Bin gespannt ging ja noch irrsinng lang. PRIMA…


dewm
5. Februar 2014 um 22:22  |  229343

@Dogbert // 5. Feb 2014 um 19:45

Ohne Deinen Kommentar zu wiederholen: SORRY nicht überzeugend. Nichts NEUES. Investitionen bedeuten immer Risiko. Eine Sicherheit auf Erfolg (Festverzinslich) gibt es nicht. Dann würde KKR in 1,5 % Festgeld machen…


dewm
5. Februar 2014 um 22:28  |  229344

@Jenseits:

„Ich als Laie stelle mir das als eine Art Sperrkonto (eine ART!!! Begrifflichkeit egal) vor, wo am Ende von 7 Jahren 36 Mio stehen. Nimmt KKR irgendwann die Anteile, wird das Geld, das sich bis dahin auf dem Sperrkonto angesammelt hat frei für Hertha, sonst nimmt KKR nach 7 Jahren die 36 Mio.“

Wir könnten mit weiteren Anteils (Aktienverkäufen) zahlen, oder eben eine Kredit aufnehmen. Dann würden wir beim Status 31. Januar 2014, 12 Uhr Mittags stehen (falls gar nüscht da wäre). ODER?


dewm
5. Februar 2014 um 22:30  |  229345

@hurdiegerdie // 5. Feb 2014 um 21:05
Mein Beitrag von eben. Aber: Wir haben doch nun Kollege Huth. Der wird schon seinen Teil beitragen. machste immernoch aus Demut…

VERDAMMT! Wir sind kein Schuldenverein mehr!!!


dewm
5. Februar 2014 um 22:35  |  229347

Na Prima. Ich bin da aber sonst Niemand.

Na is eh alles geschrieben. Bin gespannt ob Dogbert seinen Auftrag erledigt…

@Apollo: Hatte Dir ne Mail geschrieben. Bin nicht sicher, ob die Addy korrekt ist. Kanste bitte mal nachschauen…


apollinaris
5. Februar 2014 um 22:38  |  229348

gucke gleich mal..bin noch fiebrig, schlafe immer wieder ein..zwischen Lesen , tippen und laufendem Irgendetwas im Tv.. 🙂


dewm
5. Februar 2014 um 22:40  |  229349

Man Apollo, wat is denn los? Hat Dich ne CC-Mücke gestochen oder sowas?


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 22:43  |  229350

Sorry @DEWM

aber drückst du dich mit all deiner gezeigten Überzeugung an den Kernfragen vorbei. Ich gehe mal davon aus, dass ich und nicht @jenseits gemeint war.

Es wäre nicht nur nicht der Status 31. Januar, sondern es wären mit den gleichen Probleme zusätzlich 9.7% von Hertha verkauft worden. Also dann nur ein weiterer Vorverkauf von Hertha. Aber daran glaube ich nicht.
Ich sehe die Geschichte eben anders mit meiner limitierten Finanzsprache.

Ich glaube, dass bei den Argumenten zwei Ebenen aufeinander treffen. Jene, die Geschichte im Groben zu verstehen versucht, und jene die Pressemitteilungen in korrekte Finanzterminologie zu übersetzen versucht.


dewm
5. Februar 2014 um 22:50  |  229352

SORRY Hurdie:

Ab nur alles schnell überflogen, dachte es wäre ein JENSEITS-Kommentar. Egal.

Ja die 9,7 % können wir nicht noch mal verkaufen. Aber die 36 Mio. sind ja durch die Inflation auch weniger wert… 😉

Wird eh nicht so kommen. KKR macht das ja nicht um das Geld zu parken. Dafür gibt es einfachere Mittel. Die haben ein Näßchen. Und (Neu-)Herthaner Huth wird sich schon mit dem einen oder anderen ratschlag einbringen…

Also nochmal: Wir haben für die wat zu bieten, watt denen 61 Mio. Wert ist. Sind also doch ganz schön geile Typen!


dewm
5. Februar 2014 um 22:51  |  229353

Und tu mal nicht so! Hast es eh verstanden. Ansonsten solltest Du Dich besser AHNUNGSLOSER nennen. Aber so will ja keener heißen.


dewm
5. Februar 2014 um 22:52  |  229355

Ach übrigens:

@apollinaris // 5. Feb 2014 um 21:51

„auch wenn es manchmal nerven kann. “

Du spinnst wohl!


dewm
5. Februar 2014 um 23:01  |  229357

PRIMA

Jimbo // 5. Feb 2014 um 19:06

hat es drüben klar gesagt. Es sind AKTIEN.

@Dogbert: Biste nu beruhigt? Kann nüscht passieren. Schlimmsten Falls sitzt KKR mit 33 % im Boot. Wat wollen die denn machen, wenn wir in sieben Jahren die 36 Mio. zahlen, weil sie nicht da sind?


dewm
5. Februar 2014 um 23:02  |  229358

SORRY NICHT vergessen:

Muss heißen:

@Dogbert: Biste nu beruhigt? Kann nüscht passieren. Schlimmsten Falls sitzt KKR mit 33 % im Boot. Wat wollen die denn machen, wenn wir in sieben Jahren die 36 Mio. NICHT zahlen, weil sie nicht da sind?


hurdiegerdie
5. Februar 2014 um 23:14  |  229360

dewm // 5. Feb 2014 um 22:50

Diese 9.7% sind mit schnurtzpiepegal. Das ist eine völlig andere Diskussion. Das Konstrukt ist klar, wie immer ihr es nennt. Es gäbe dazu andere Fragen, aber die interessieren mich im Moment nicht!!!!

Die 9.7% sind im Moment völlig irrelevant (für mich).

Es geht um die 36 Mio, die nach Schiller „in andere Komponenten“ investiert worden sind.

Wie stellt Hertha sicher, dass sie das Geld ggf. zurückzahlen kann?
Aber wie gesagt, mein Plan ist für mich m.E. klar. Er deckt sich nur nicht mit deinem. Und ich hoffe nur, dass mein Plan halbwegs richtig ist.

Schlaft gut.


dewm
5. Februar 2014 um 23:24  |  229362

PRIMA Hurdie da war es wieder:

„Aber wie gesagt, mein Plan ist für mich m.E. klar. “

Ich hab übrigens gar keinen Plan. Ick gucke nur zu und genieße. Wie im Stadion…

Lass uns Deinen Plan (den Du Deines Erachtens hast) mal beim Bier bequatschen. Bin gespannt. Du solltest diesen vielleicht mit den Herren Gegenbauer, Preetz, Schiller und (neuerdings auch) Huth abstimmen…

Gute Nacht!


jenseits
5. Februar 2014 um 23:38  |  229364

@dewm

Schon genug trainiert?

Ok. Es geht nicht darum, ob etwas steuerlich interessanter ist (darum geht’s in einer anderen Dimension natürlich auch). Vor dem deal hatte Hertha prozentual mehr von den Einnahmen abgeben müssen und nun sind die Chancen auf höhere Einnahmen gestiegen und wir müssen dennoch relativ und damit absolut weniger davon „zurückzahlen.“.

So. Ganz doof, aber ich bedenke jetzt mal die Chancen und Risiken von KKR. Kann damit völlig falsch liegen.

Die investieren einen relativ kleinen Betrag, von welchem sie auch nicht sicher sein können, eine allzu große Rendite ernten zu können.

Mit diesem kleinen Betrag, der sich für sie finanziell nicht besonders lohnen kann, experimentieren sie.

Sie lernen den großen Wachstumsmarkt Bundesliga kennen. Sollte es mit Hertha klappen, haben sie zudem noch einen nicht unbeachtlichen Imagegewinn.

Und sie können etwas über das Potenzial Hauptstadt und Berlin lernen.

Sollten sie jedoch scheitern, hätten sie einen enormen, weil auch viel publikeren, Imageverlust erlitten. Und das für Peanuts? Ein innovatives (aus ihrer Sicht) Projekt in den Sand zu setzen, kann fast unmöglich in deren Interesse sein.

Dit Janze scheint mir für Hertha nicht sonderlich risikoreich zu sein.

Und nun träume ich weiter von einem Sieg gegen den HSV. Mein Gefühl gegen Frankfurt und Nürnberg war nicht gut, aber nun wird es was.


fechibaby
5. Februar 2014 um 23:40  |  229365

@hurdiegerdie und @dewm

Die „schwarz-gelbe Unke“ hat da so ein Gefühl.
Ich kann und will EUCH beruhigen.
Dieser DEAL wird sich positiv auf unsere Hertha auswirken!
Warten wir die nächsten Jahre ab.
Tschüsss und gute Nacht!


dewm
5. Februar 2014 um 23:58  |  229366

Na klar @Jenseits. Bin fit. Nu liegt der „Ball“ beim Jogi…

Die Gründe für die KKR sehe ich wie Du. Und die sind ausgezeichnet. Es gibt da ja noch einen sehr wichtigen. Aber der ist geheim. Den kennen nur eingeweihte. Vielleicht sehen wir uns ja mal im Turm, dann weihe ich Dich auch ein…

War mir ein großes Vergnügen. Hat mir Spaß gemacht und mir in der Meinungsbildung geholfen…

Gute Nacht!


dewm
5. Februar 2014 um 23:59  |  229367

Na nu bin ich beruhigt FECHI. DANKE, da kann ich noch besser schlafen…

Auch Dir Gute Nacht!


jenseits
6. Februar 2014 um 0:04  |  229368

@dewm

Jute Nacht ebenfalls! Bis denne.


apollinaris
6. Februar 2014 um 0:34  |  229369

@ jenseits: genau, das schrieb ich auch faast wörtlich am Sonntag hier. Bei diesem kleinen Geschäft mit dem Lieblingsspielzeug der Deutschen..Da macht man keine Imagefehler.Für mich nahezu ausgeschlossen. Für die jetzige Führung der Hertha gilt eben: sie sollten sportlich deutlich voran kommen und wenige gröbere Schnitzer drin haben. ich gehe auch davon aus, das die KKR. dann mal mit 33% drin sein werden und von einem sportlichen Leitet einiges erwarten werden, nicht sehr nachsichtig sein werden.Aber mit Luhukay an der Seite, bin ich da sehr optimistisch.


Dan
6. Februar 2014 um 1:59  |  229372

Gute Nacht Jim Bob.


hurdiegerdie
6. Februar 2014 um 10:35  |  229390

dewm // 5. Feb 2014 um 23:24

DEWM, das habe ich diesmal doch extra für dich gemacht 😉


dewm
6. Februar 2014 um 13:00  |  229403

Dachte ich mir HURDIE. DANKE!

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