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Mittwoch, 8.10.2014

„Tony, wat machst du denn?“

(mey) – Das ist dann schon soetwas wie eine kleine Grippewelle, die Hertha da erfasst hat. Nachdem Änis Ben-Hatira Anfang der Woche erkältet passen musste, fehlten heute auch Ronny und Sandro Wagner beim Vormittagstraining – wegen einer Grippe, wie Trainer Jos Luhukay sagte. Ben-Hatira zumindest war heute wieder auf dem Platz, lief ein paar Runden, klatschte später mit den Trainingskiebitzen Levan Kobiashvili und „Zecke“ Neuendorf ab und verschwand nach rund 40 Minuten wieder in der Kabine.

Kleiner Anschiss von Kraft

Die Trainingseinheit heute übrigens war interessant. Bei der Spielform Zwei-gegen-Zwei auf große Tore mit Torhütern konnte man sehen, dass Leute wie Haraguchi, Beerens und Stocker schon ziemlich feine Fußballer sind. Und man bekam auch mal wieder die Bestätigung, dass es im Männer-Fußball eben bestimmte Gesetzmäßigkeiten gibt, die sich wohl nie ändern werden.

Die vier Nachwuchskicker Maximilian Mittelstädt, Anthony Syhre, Dominik Pelivan und Nico Beyer, die gestern schon dabei waren, durften auch heute wieder mitmachen.

Syhre lernte gleich mal auf die harte Tour, wo es langgeht. Von Stammkeeper Thomas Kraft wurde der Verteidiger schön zusammengefaltet, als der sich zweimal zu einfach überrumpeln ließ. „Tony, wat machst du denn? Reiß dich zusammen“, brüllte Kraft.

Ich stelle mir folgende Gedanken bei Kraft und Syhre nach jenem kleinen Anschiss vor (Achtung Satire):

Kraft: „Der Jungsche, ey. Der spinnt wohl. Verliert dauernd die Pille, und ich muss die dann ausm Netzt holen, oder wat? Aber nicht mit mir. Ein Thomas Kraft lässt so’n Frischling damit nicht so billig davonkommen. So wie der Olli damals.

Syhre: Scheiße, Mann. Der Thomas is sauer. Aber wat kann ich dafür, wenn die alle so schnell sind hier.

Kraft: Hab ich den aber schön zusammengeschissen. Mal sehen, wie der jetzt reagiert. Müssen die Jungschen halt abkönnen. Der brauch jetzt auch nicht so unschuldig tun.

Syhre: Wenn ich jetzt einen auf schuldbewusst mache, lässt mich der Thomas vielleicht in Ruhe. Wenn nicht, muss ich nacher bestimmt noch die Kabine feudeln. Hab ich keinen Bock drauf. Also: Maul halten, Tony, und kleinlaut tun.

Kraft: Siehste, geht doch. Weiß der Jungsche wenigstens, was sich gehört. Du kannst es halt immer noch, Thomas.

So ungefähr vielleicht.

Testspiel gegen Aue

Manche Jungspunde aber treten auch anders auf: Mittelstädt zum Beispiel teilte gleich mal kräftig aus. Nachdem ihn Stocker vernascht hatte, trat der 17-Jährige dem Schweizer in die Hacken. Stocker schrie einmal auf, musste kurz behandelt werden. Dann ging es weiter. Männer-Fußball.

Für Freitag hat sich Hertha übrigens einen Sparringspartner gesucht: Um 14.30 Uhr geht es im Amateurstadion gegen den Zweitligaletzten Erzgebirge Aue. Eintritt ist frei.

Lustenberger hofft auf Länderspieleinsatz

Morgen treten gleich drei Herthaner für ihre Nationalteams an: Peter Pekarik trifft mit der Slowakei auf Europameister Spanien. Mukhtar spielt mit der U-20 gegen England. Zudem hofft der nachnominierte Fabian Lustenberger auf einen Einsatz bei den Schweizern gegen Slowenien. Lustenberger wird auf Herthas-Vereinshomepage so zitiert:

„Ich freue mich sehr über die Nachnominierung für unsere beiden Qualispiele und bin sehr gut aufgenommen worden. Ich kenne ja die meisten Spieler schon lange. Ich hoffe natürlich auch, dass ich zum Einsatz komme, aber am wichtigsten ist, als Mannschaft erfolgreich zu sein.“

Kalou: „Luhukay kann mich noch besser machen“

Am Freitag spielt auch Salomon Kalou mit der Elfenbeinküste gegen den Kongo. Auf bundesliga.de gibt es ein Interview mit dem 29-Jährigen über seine ersten Wochen bei Hertha. Da erzählt Kalou unter anderem, dass ihn damals Jos Luhukay persönlich angerufen habe, um ihn von einem Wechsel nach Berlin zu überzeugen:

„Er wollte mich unbedingt verpflichten, und ich bin mir sicher, dass ich unter ihm noch viel besser sein werde. Bei der täglichen Arbeit habe ich bereits festgestellt, dass er sehr akribisch ist und dass er nichts dem Zufall überlässt. Und er lässt gern offensiv spielen, was perfekt zu mir passt.“

Morgen trainieren die Herthaner um 15 Uhr auf dem Schenckendorffplatz. Am Freitag kommt dann Aue.


203
Kommentare

Exil-Schorfheider
8. Oktober 2014 um 13:51  |  368852

HA!


pathe
8. Oktober 2014 um 13:56  |  368853

Na gut…!
Ho!


Genginho
8. Oktober 2014 um 13:58  |  368854

HE!


HerthaBarca
8. Oktober 2014 um 13:58  |  368855

Hertha BSC


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2014 um 14:00  |  368856

Geht doch! 😉


8. Oktober 2014 um 14:10  |  368860

ach, der Kalou..wat weiss der denn über moderne, gute Trainingsarbeit? Für mich bleibta “ Trainer“ . Und Basta! und er is sowieso zu klein für Balin..damit wa uns rischtisch vasteehn! „


coconut
8. Oktober 2014 um 14:13  |  368863

Die „erfundenen Gedanken“ sind zwar ganz lustig, aber ich denke weit von der Realität weg.
Solche Sprüche kommen aus den Affekt und sind Sekunden später schon vergessen. So war/ist es jedenfalls bei mir.
Was nicht bedeutet, das man richtige Probleme nicht im Nachhinein besprechen wird. Denn nur so kann wiederholtes Fehlverhalten korrigiert werden. Ich denke aber das ist eine gute Erfahrung für die jungen Spieler. Dieses Tempo werden sie nicht gewohnt sein und so können sie an ihren „Aufgaben wachsen“.

Kalou hat alle Chancen „Kult“ zu werden.
Ruft sich ja fast so schön wie Ronny…. 😉


HerthaBarca
8. Oktober 2014 um 14:15  |  368864

ubremer // 8. Okt 2014 um 13:18
…und ich
Mutter – Deutsch / Vater – Spanien

Ich fühle mich europäisch!
😉


8. Oktober 2014 um 14:20  |  368866

Die Realität hat sich geändert.

Achtung Satire!

Beispiel John Brooks:
Vater Amerikaner, Mutter Deutsche, geboren und aufgewachsen in Berlin. Besitzt eine Doppel-Staatsbürgerschaft.
Spielt für den WM-Teilnehmer U.S.A., weil es für die DFB-Auswahl nicht gereicht hat

Beispiel Jerome Boateng:
Mutter Deutsche, Vater Ghanaer, geboren und aufgewachsen in Berlin, Jerome Weltmeister mit Deutschland.
Spielt für die DFB-Auswahl, weil es dafür gereicht hat, warum also für Ghana, die nie wirklich eine Chance auf einen Titel haben?

Beispiel Kevin Boateng:
Mutter Deutsche, Vater Ghaner, geboren und aufgewachsen in Berlin, Kevin zweifacher WM-Teilnehmer für Ghana.
Spielte für WM-Teilnehmer Ghana 2010 und nach Querelen wieder in 2014 (was für ein Glück, dass diese rechtzeitig zu diesem Turnier beigelegt werden konnten), weil es für die DFB-Auswahl damals nicht gereicht hat.

Beispiel Marcel Ndjeng:
Mutter Deutsche, Vater Kameruner .
Spielt für Kamerun, weil Null-Chance, jemals für die DFB-Auswahl zu spielen.

Beispiel Ashkan Dejagah:
Bei welchem Land ist meine Chance am größten, um bei einer WM teilzunehmen?

Beispiel Mesut Özil :
Bei mir reicht es für die DFB-Auswahl, warum also die Türkei (da hat Real auch keine Scouts) ?

Beispiel Sami Khedira:
Hat Tunesien überhaupt eine Nationalmannschaft? Doch! 1983 wurden die Boule-Weltmeister, ist aber nicht meine Sportart.

Beispiel Lukas Podoslski:
Lieber Weltmeister, als „noch ist Polen nicht verloren“ – aber auf keinen Fall gegen die jubeln.

Beispiel Josip Simunic:
WM, WM, ich fahre zur WM (wenn ich artig bin).

oder…


bbqmaster
8. Oktober 2014 um 14:22  |  368869

Heißt das etwa, dass Wagner gegen GE „grippegesperrt“ ist?
Wen soll Luhukay dann bloß einwechseln?
😉


8. Oktober 2014 um 14:29  |  368870

oh Mann, hier wird ja gerne über Niveau gesprochen..Ich mach da mal heute auch Gebrauch davon.


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2014 um 14:31  |  368872

HerthaBarca // 8. Okt 2014 um 14:15

Wat soll ick denn sagen!?
Mein Geburtsland jibt et nich ma mehr… 😉


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2014 um 14:50  |  368880

herthabscberlin1892 // 8. Okt 2014 um 14:20

„Beispiel Marcel Ndjeng:
Mutter Deutsche, Vater Kameruner .
Spielt für Kamerun, weil Null-Chance, jemals für die DFB-Auswahl zu spielen.“

Wann war denn Luhukay N11-Trainer von Kamerun? 😉


bbqmaster
8. Oktober 2014 um 14:56  |  368882

Beispiel Christian Lell (lt. Wikipedia)

Anfang November 2010 bekundete Christian Lell sein Interesse, für Österreich zu spielen. Am 16. November gab der ÖFB bekannt, dass Lell nicht für die Nationalmannschaft von Österreich spielberechtigt ist, da er bei seinem ersten Pflichtspiel für Deutschland im Nachwuchsbereich noch nicht im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft war.


8. Oktober 2014 um 15:38  |  368900

Geschmackspapst wird Lell,wohl auch niemals werden.. 🙂


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 15:48  |  368904

Da erzählt Kalou unter anderem, dass ihn damals Jos Luhukay persönlich angerufen habe, um ihn von einem Wechsel nach Berlin zu überzeugen:

“Er wollte mich unbedingt verpflichten, und ich bin mir sicher, dass ich unter ihm noch viel besser sein werde. Bei der täglichen Arbeit habe ich bereits festgestellt, dass er sehr akribisch ist und dass er nichts dem Zufall überlässt. Und er lässt gern offensiv spielen, was perfekt zu mir passt.”

Statistik kann so ernüchternd sein.
Nach 7 Spieltagen hatte Hertha in der vergangenen Saison 13:8 Tore und 11 Punkte.
Nach 7 Spieltagen hat Hertha in der aktuellen Saison 11:14 Tore und 8 Punkte.
Da müssen der Trainer, Kalou und seine Mannschaft weiterhin sehr akribisch arbeiten und offensiv spielen, damit es bis zur Winterpause eine deutlich positive Tordifferenz wird.


Sir Henry
8. Oktober 2014 um 15:53  |  368907

Da hat Österreich aber noch mal Glück gehabt.


bbqmaster
8. Oktober 2014 um 15:55  |  368908

@ Blauer Montag // 8. Okt 2014 um 15:48

Nach 7 Spieltagen hatte Hertha in der vergangenen Saison 13:8 Tore und 11 Punkte.

Das 6:1 vom ersten Spieltag relativierte das Torverhältnis etwas. Nimmt man das raus waren es von Spieltag 2 bis 7 auch nur 7:7 Tore bei 8 Punkten (aus 6 Spielen).

*Klugscheissermodus aus*

😉


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 16:02  |  368909

In der Tat bbqm.
Es bleiben Hertha noch 27 Ligaspiele, um erneut einen 6:1 Sieg zu erzielen. Bloß gegen welchen Gegner? 😕


8. Oktober 2014 um 16:03  |  368910

…“ wenn nicht mehr Zahlen und Figuren sind Schlüssel aller Kreaturen…“ (…)


***Q***
8. Oktober 2014 um 16:16  |  368915

noch 27 Spiele für nen neues 6-1… gegen wen…?
…latürnich gegen die Bayern, gegen wen sonst! *lach*


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2014 um 16:19  |  368918

Er hat Lell geschrieben!


Exil-Schorfheider
8. Oktober 2014 um 16:23  |  368922

@delpiero

zum Vor-Blog:

Sinnvoll wäre ein Vergleich der deutschen Spieler in den jeweiligen Mannschaften schon. Aber dann auch gleich mit der Variablen, wieviele Deutsche mehr pro Kader an Bord sind als die sowieso gefordertn 12 Lizenzspieler. 😉


HerthaBarca
8. Oktober 2014 um 16:27  |  368923

…gegen die Eintracht spielen wir doch noch – #Geduld #manmanman 😉


Sir Henry
8. Oktober 2014 um 16:36  |  368931

Was macht eigentlich Ottl?


8. Oktober 2014 um 16:53  |  368935

Gegen welchen Gegner Hertha 6:1 gewinnen sollte,könnte oder einfach nur Wunschergebnis:
Gelsenkirchen bzw. HSV!


Bolly
8. Oktober 2014 um 17:04  |  368938

Sommermärchen II

Für alle Freunde der N11, diesmal auch mit was in der Hand. 😉

http://www.dfb.de/news/detail/wm-film-die-mannschaft-kommt-am-10-november-ins-kino-107524/

Achso 6:1 gegen wen? am besten im Pokalhalbfinale zu Hause #gutesOmen, ansonsten nehme ich lieber sechs 1:0 Siege, als einen 6:1 😛


8. Oktober 2014 um 17:09  |  368939

Stimme Bolly zu, wobei sechs 1:o Siege bei einem
Gegentor leider nicht möglich sind.


ubremer
ubremer
8. Oktober 2014 um 17:10  |  368941

@hbsc189

tja. Und wenn sie dann da stehen im Trikot der deutschen Nationalelf die Boateng, Khedira, Özil . . . bist ausgerechnet Du es, der moniert: Die singen die Hymnen nicht mit. Die spielen nur für Deutschland, um ihren Marktwert zu verbessern.

Man könnte den Eindruck gewinnen, einer der nicht Neuer oder Lahm oder Reus oder Müller heißt, kann es Dir eh‘ nicht recht machen.


Bolly
8. Oktober 2014 um 17:16  |  368944


Bolly
8. Oktober 2014 um 17:18  |  368945

Upps!

Ging mir auch durch den Kopf, aber vier Siege 1:0 & ein 2:1 hörte sich auch komisch an 😉


Freddie
8. Oktober 2014 um 17:26  |  368947

@bolly
Würd ich für die nächsten 5 Spiele nehmen 😉


8. Oktober 2014 um 17:47  |  368954

Hoffentlich stellt Luhukay die Mannschaft bei S04 nicht wieder so auf, wie gegen Mainz, da waren zuvor ja ebenfalls Länderspiele gewesen !!!


del Piero
8. Oktober 2014 um 17:51  |  368955

Na ich wür es gleich für die nächsten 30 Spiele nehmen…obwohl 30 x 1:0 da würd hier ja auch wieder gemeckert, von wegen langweilige ergebnisse und so….:lol:


cameo
8. Oktober 2014 um 17:56  |  368958

#Deutsche Nationalelf (die einzig wahre):

Müller – Schmidt – Schneider – Fischer – Weber – Meyer – Wagner (!) – Becker – Schulz (!) – Hoffmann – Schäfer

Bank:
Koch – Bauer – Richter – Klein – Wolf – Schröder – Neumann

Und die können auch alle die Hymne singen.


Bolly
8. Oktober 2014 um 18:07  |  368963

@Freddie 17:26 ich auch…sofort…

OT: bei dem anderen bitte noch etwas #geduld 😎


Huhuquasten
8. Oktober 2014 um 18:10  |  368965

@cameo
Du hast den Lehmann vergessen!


cameo
8. Oktober 2014 um 18:17  |  368966

@Huhu,
Lehmann kommt erst an 31. Stelle = Regionallige Nordost. Und @meyn, z.B., hat es schon richtig gemacht; der wäre höchstens in einer Thekenmannschaft gelandet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_h%C3%A4ufigsten_Familiennamen_in_Deutschland


cameo
8. Oktober 2014 um 18:20  |  368967

Vervollständigung:
… hat es – mit seiner Berufswahl – schon richtig gemacht …


Kamikater
8. Oktober 2014 um 18:25  |  368970

To whom it may concern:

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_mehr/newspage_965042.html

Die DFL und der DFB starten die Zertifizierung der Ligen.


8. Oktober 2014 um 18:33  |  368974

@ubremer // 8. Okt 2014 um 17:10:

„tja. Und wenn sie dann da stehen im Trikot der deutschen Nationalelf die Boateng, Khedira, Özil . . . bist ausgerechnet Du es, der moniert: Die singen die Hymnen nicht mit. Die spielen nur für Deutschland, um ihren Marktwert zu verbessern. “

Ganz genauso ist es bzw. genauso sehe ich es.

Alles andere wäre Träumerei, heutzutage spielen doch die wenigstens für die „Fahne“ oder für die „Ehre“.

Ich habe ja desöfteren schon den Standpunkt vertreten, dass Olympische Spiele und Weltmeisterschaften etc. antiquiert sind und nicht dem politisch korrekten internationalen Zeitgeist entsprechen.


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 18:37  |  368977

Die Schlaaker haben derzeit 9 verletzte, teilweise sehr prominente Spieler http://www.transfermarkt.de/fc-schalke-04/sperrenundverletzungen/verein/33

Bei Hertha werden in der gleichen Kategorie geführt Schieber, Langkamp, Gersbeck, Baumjoe und Cigerci.

Das wäre doch für Hertha ein günstiger Zeitpunkt, die Bierkiste in Herne-West neu zu sortieren. 😆


cameo
8. Oktober 2014 um 18:38  |  368979

An dieser Stelle und aus gegebenem Anlass nochmal:
Das Absingen der Nationalhymne vor einem Fußballspiel halte ich für anachronistisch. Jeder Spieler, der nicht mitsingt, hat meine Sympathie.


cameo
8. Oktober 2014 um 18:44  |  368980

@1892 „Ich habe ja desöfteren schon den Standpunkt vertreten, dass Olympische Spiele und Weltmeisterschaften etc. antiquiert sind und nicht dem politisch korrekten internationalen Zeitgeist entsprechen.“

Ja, was willst du denn sonst veranstalten?
Weiße gegen Farbige?
Große gegen Kleine?
Intelligente gegen Dumme?
Heteros gegen Schwule?
oder
Keiner gegen Niemand?


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 18:49  |  368981

Echt dröge so eine Länderspielpause.
Eigentlich sind auch Länderspiele dröge – es sei denn, Deutschland wird Weltmeister. 😆

Bis zum nächsten Spiel der Hertha kann man sich unterhalten über:
– den politisch korrekten Genuss eines CL-/EM-/WM-Spiels oder einer Olympiade
– den Unterschied zwischen einer Fußballnationalität und einer (doppelten?) Staatsangehörigkeit
– die Statistiken vergangener und die Aufstellungen zukünftiger Fußballspiele
– …..

Frei nach Blogspeare?
NEIN. Shakespeare. 💡


8. Oktober 2014 um 18:52  |  368982

Hm, jetzt gehts ja wieder mal ab, der“ Denker“ war doch mal wieder da, was mag er wohl jetzt denken?


8. Oktober 2014 um 18:59  |  368986

Und @BM, in 2 Monaten ist 1. Advent, da wünsche
ich mir heute schon das Lied mit dem blau weißen
Hertha Mützchen, wie hieß es doch gleich?


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 19:00  |  368987

In der Printpresse wird Lustenberger heute in etwa (ich hab die Referenz nicht hier) so zitiert:

Ich sehe das nicht als „richtige“ Nominierung, da ich nur nachrücke, weil Schär verletzt ist.

Ist aber m.E. durchaus positiv von ihm gemeint.


BerlinerSorgenkind
8. Oktober 2014 um 19:03  |  368988

Ich bin für Niemanden.


8. Oktober 2014 um 19:08  |  368992

@cameo // 8. Okt 2014 um 18:38 &
@cameo // 8. Okt 2014 um 18:44:

Nationale Symbolik, wie das Singen der Nationalhymne ist anachronistisch, nicht aber das Abhalten von Nationenwettbewerben mit Fahneschwingen etc.

Die Frage wäre dann auch nicht, was veranstaltet werden soll, sondern warum es überhaupt veranstaltet werden muss?

In einer Welt ohne nationale Symbole, wie z.B. Fahnen oder Hymnen, wäre jede Art von Wettkampf, der kategorisiert (wie Deine Beispiele) anachronistisch.


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 19:09  |  368994

HerthaBarca // 8. Okt 2014 um 16:27

…gegen die Eintracht spielen wir doch noch – #Geduld #manmanman 😉

Sir Henry // 8. Okt 2014 um 16:36

Was macht eigentlich Ottl?

U.Kliemann // 8. Okt 2014 um 16:53
Gegen welchen Gegner Hertha 6:1 gewinnen sollte,könnte oder einfach nur Wunschergebnis:
Gelsenkirchen bzw. HSV!

Bolly // 8. Okt 2014 um 17:04….
Achso 6:1 gegen wen? am besten im Pokalhalbfinale zu Hause

Ja logo – klatsch auf die Stirn HB 😀
Hatte ich echt vergessen, aber es ist auch verdammt lang hin bis zum Heimspiel gegen Zwietracht Bankfurt, dem letzten Heimspiel der aktuellen Saison. Hoffentlich hat die Mannschaft bis dahin problemlos 41 Punkte und mehr erreicht. 13 Heimspiele hat die Mannschaft noch vor sich. Da bin ich ganz unbescheiden – ich applaudiere gerne 6 Mal für ein 1:0 und auch für ein 6:1 gegen den HSV. Und ein Pokal(halb)finale zu Hause will ich einfach nur geniiiiiiießen. 😀

Es tut mir leid Sir Henry, aber ich weiß nix darüber, ob Ottl in dieser Saison mit neuer Identität zu Hertha zurückgekehrt ist. Ich weiß auch nicht, was er sonst so treibt in der realen und in der virtuellen Welt. 🙁


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 19:11  |  368997

U.Kliemann // 8. Okt 2014 um 18:59

Ich habe keine Ahnung.


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 19:17  |  368999

U.Kliemann // 8. Okt 2014 um 18:52 😉

Dialektik: Fortschritt durch Auflösung von Widersprüchen.
Bloglegtick: Unterhaltung durch Widersprüche.


bbqmaster
8. Oktober 2014 um 19:26  |  369001

@ Sir Henry // 8. Okt 2014 um 16:36

Was macht eigentlich Ottl?

Letzte Gerüchte waren, dass er fasziniert davon wäre, dass im Rugby Pässe nach vorne verboten sind.


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 19:28  |  369003

bbqmaster // 8. Okt 2014 um 19:26

😆


Agerbeck
8. Oktober 2014 um 19:38  |  369006

für die basketballfans und empfänger von sport1ushd ab 19.45 uhr live:

ALBA Berlin – San Antonio Spurs


8. Oktober 2014 um 19:40  |  369007

@BM um 19:17, da krauch ich doch gleich aus dem
Fass und genieße die „zeitliche“ Hertha Sonne.
Nochmals schönen Urlaub.


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 19:42  |  369009

Hier gibt es Alba wohl im freien Livestream:
http://watch.nba.com/nba/video


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 19:46  |  369011

hurdiegerdie // 8. Okt 2014 um 19:42

Vielleicht auch nicht ::-(:


wir
8. Oktober 2014 um 20:01  |  369014

Sartre wäre mir heut aber lieber gewesen als Satire, so mit lässiger Verzichtsgeste den Nobelpreis abzulehnen …

Und das nenne ich dann mal Deutschtümelei: Die deutlich deutscheste Nationalmannschaft aller Zeiten, aber vermutlich nicht um einen Deut besser als die migrationshintergründige jetzige.


L.Horr
8. Oktober 2014 um 20:02  |  369015

,,,,,,,, sind die Inhaltsstoffe der Spraydose nun kompatibel mit dem europ. Markt oder nicht ?

Warum darf diese Produkt nun in Europa angewandt werden ?

Entweder oder , aber so zwischen den Zeilen hinkonstruiert geht garnicht .

LG


8. Oktober 2014 um 20:03  |  369016

@Sir: #Ottl…könnte Dir gefallen: hatte neulich hie verlinkt etwas gelesen, wonach er die Kultur in , beispielsweise, China gern kennenlernen wolle..aber noch keine Angebote ( von dort?) hätte..
#ottlfandichgut


wir
8. Oktober 2014 um 20:08  |  369019

Der Kraft hat’s ja nötig!
Soll mal nicht vor jedem angeflogen kommenden Ball erst wie der Weltmeister der Dauerhektischen seine Bäckchen aufblasen – was das unnötig für Zeit kostet! Etliche hundertstel Sekunden, die ständig fehlen. Braucht hin und wieder länger als für einen Meter Bratwurst mit Fettknorpeln! (Wieso fallen eigentlich nur immer mir solche Feinheiten auf?)


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 20:13  |  369021

Helft doch bitte meinem Gedächtnis auf die Sprünge. Wie hieß diese billige SF-Serie im TV des letzten Jahrhunderts?

„morg vom ork“
„wir von der mir“
„alf, der dralf“? 😕


wir
8. Oktober 2014 um 20:13  |  369023

Rambo Mittelstädt (der dürfte auch teutonische Nationalmannschaft spielen) scheint ein Sechser zu sein. Ja, wir brauchen unbedingt einen Sechser alter Prägung und neuer Extraklasse, ob aus der U17, der U19, der U23, dem Profikader, den Altherren, ganz egal! Vielleicht auch einen mit Zusatzzahl: 6, 19, 21, 32, 34, 37 (8).


wir
8. Oktober 2014 um 20:15  |  369025

wir von der miri? Das geht jetzt aber zu (z)weit!


8. Oktober 2014 um 20:17  |  369029

Das Aufblasen der Backen kostet timing? Sag das mal dem Dizzi Gilespie…Ich halte das für eine gute Beobachtung der Verhaltensweise, aber mit einer allerdings reichlich abenteuerlichen. abschließenden These..


wir
8. Oktober 2014 um 20:24  |  369031

Nicht timing, sondern time! Mach mal den Selbstversuch, blas mal erst mal immer die Backen auf, ehe du sprichst oder sonstwas. Vermutlich eine kraft’sche Übersprungshandlung! Macht sonst kein einziger Bundesligatorwart, außer früher vielleicht.
Insofern erst prallen, dann prahlen!


Silvia Sahneschnitte
8. Oktober 2014 um 20:27  |  369032

Lieber @K6610, danke für den gestrigen Link um 17:26 Uhr
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Blauer Montag
8. Oktober 2014 um 20:29  |  369034

„Yo soy un hombre sincero
De donde crece la palma,
Y antes de morirme quiero
Echar mis versos del alma.

Yo vengo de todas partes,
Y hacia todas partes voy:
Arte soy entre las artes,
En los montes, monte soy. …“

Buenas noches para todos.


8. Oktober 2014 um 20:33  |  369035

@ wir: erinnere dich mal bitte an Kahn..der machte das auch gerne..ich denke mal, du interpretierst da zuviel rein. Andere drücken die Kiefer zusammen, spreizen Finger u.ä. Solange er nicht während er Parade bläst..ist wohl alles in time..


8. Oktober 2014 um 20:34  |  369036

@hurdiegerdie

Es gibt einen Stream auf Sport 1


8. Oktober 2014 um 20:35  |  369037

hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 20:46  |  369043

Danke Moogli,

wird in der Schweiz leider blockiert, aber es gibt die üblichen Quellen, myp2p etc.

Ich bin dabei. Hätte Alba zum Anfang etwas weiger Angst gehabt…


8. Oktober 2014 um 20:54  |  369046

@hurdiegerdie

Sieht doch gut aus was Alba da treibt 😉


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 21:00  |  369047

moogli // 8. Okt 2014 um 20:54

Yep! Erstaunlich. Die Welt ist näher zusammengerückt, ohne Fahneschwenken, aber es bleibt ein Zweiligaunterschied. Wenn San antonio wollte…

Aber es würde kein Desaster mehr geben, wie vor 20 Jahren (ich könnte hier eine Story erzählen, wie Buka Schröder gegen die Seattle Supersonics). 😉


Hertha Ralf
8. Oktober 2014 um 21:08  |  369049

@BM :
Alf der DRalf …
🙂


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 21:27  |  369058

Fahnenschwenken finde ich so doof wie Hymnen singen.

Welche Nationalität ein Spieler von Hertha hat, ist mir egal.

Welchen nationalen Hintergrund ein Spieler in der Nationalmannschaft hat, ist mir egal.

Ich brauche, um beim Sport emotional mitfiebern zu können einen Bezug. Das kann Hertha sein, oder ein Würzburger bei Dallas oder früher Larry Bird.

Nationale Bezüge sind einem da oft näher, aber bei mir eher ein Punkt, um einen emotionalen Bezug aufzubauen.

Irgendwie muss man ja mit jemanden mitfiebern, und wenn es nur der Gegner von Bayern ist.


cameo
8. Oktober 2014 um 21:34  |  369064

@1892 um 19:08
Kurz und ernsthaft: Abschaffung von Olympischen Spielen bzw. Fußball WM steht nicht zur Diskussion, verlangt wohl auch niemand. Und anders als nach Nationen kann man die Teilnehmer auch kaum aufstellen.
Reduzieren müsste man das überbordende Brimborium. Die olympische Eröffnungsfeier dauert bald länger, als die gesamten Spiele. Und die Abschlussfeier mit Fackeln, Trauermarsch mit der Fahne und Verlöschen der Flamme – man ist froh, dass man beim Zuschauen nicht stirbt!
Fußball WM: dauerndes Abnudeln der Hymnen wertet diese Musikwerke vollkommen ab. Meinetwegen einmal zum Endspiel, das reicht dann auch. Und singende Spieler – was soll das?


8. Oktober 2014 um 21:44  |  369065

je hohler die ideellen Werte, je mehr Brimborium. Das Brimborium bei den CL- Spielen ist ja ähnlich . Mich erinnert das Ganze immer wieder an den Ganz um das Goldene Kalb.- Es wird eher schlimmer werden, denn abnehmen..


8. Oktober 2014 um 21:45  |  369066

Edit:: Tanz..um das ., :roll:


cameo
8. Oktober 2014 um 21:53  |  369069

#Vorblog
@Kami: nicht ab Berlin direkt, sondern ab München
@cali, weiß der Barkeeper, wer „Cali“ ist, wenn ich von dem Grüße ausrichte?
@wir – es ging nicht um James Last (bzw. meinen Musikgeschmack) sondern um Bilder aus dem verrückten Miami. Etwas außerhalb geht es aber ruhiger zu.
@K6610: „…, obgleich es scheint sie fröre…“ – wunderbarer Konjunktiv!


8. Oktober 2014 um 21:56  |  369072

@hurdiegerdie // 8. Okt 2014 um 21:00:

„…wie vor 20 Jahren (ich könnte hier eine Story erzählen, wie Buka Schröder gegen die Seattle Supersonics). 😉 “

Du warst damals tatsächlich auch in der Sömmeringhalle bei DTV Charlottenburg gegen die SuperSonics – das ist aber sehr viel länger als 20 Jahre her (Anfang 80er).


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 21:57  |  369073

cameo // 8. Okt 2014 um 21:34

Natürlich möchte man WM ud Olympia.

Ich möchte es, um die Besten gegen die Besten zu sehen.

aber irgenwie soll es ja auch weltweit sein. Wer möchte schon 6 Jamaikaner gegen 11 US Sprinter sehen. Also macht man irgendwas, wo nicht die Besten gegen die Besten laufen, sondern der Medallienspiegel (wo steht Deutschland?) eine Rolle spielt.

Damit der Medallienspiegel besser aussieht, bürgert man schnell mal Leute aus anderen Nationen ein. Die sollten dann aber die Fahne schwenken und die Hymne singen.


Kamikater
8. Oktober 2014 um 22:01  |  369075

So, bin dann mal im Urlaub, hier ist ja eh Fußballpause. Ciao!


wir
8. Oktober 2014 um 22:01  |  369076

Alle Wetter (komm in mein Tipi[co])! Siegfried Lenz hatte eben einen Cameo-Auftritt im Feuerschiff.
Kahn ist ja ein früherer Torwart @Apo, heutzutage macht diese Backenhörnchennummer nur noch sein illegitimer Nachfolger – weil nix Nationalmannschaft – Kraft! Erinnere dich an das letztsaisonale Hertha-Gastspiel bei den Bayern, die Kopfballtreffer, die da wie in Zeitlupe dem Kraft über die Linie hüppelten, alles nur diesem pseudopneumatischen Verzögerungsmoment geschuldet!


wir
8. Oktober 2014 um 22:09  |  369080

Länderspiele ohne Hymnen wären wie Tatort ohne seinen kultigen Vorspann. Nick Tschiller alias Till Schweiger wollte da mal was klangtechnisch modifizieren, aber er musste dann doch sein Chinchilla-Pfötchen schön unten lassen.


8. Oktober 2014 um 22:14  |  369081

@cameo // 8. Okt 2014 um 21:34:

„Und anders als nach Nationen kann man die Teilnehmer auch kaum aufstellen.“

Auch ganz ernsthaft:

Man könnte die Mannschaften mehrmals durchmischen und immer in blau- und gelbfarbenen Trikots spielen lassen, wenn es ausschliesslich um den guten Sport ginge.

@hurdiegerdie sagte ja, dass man ja mit jemand mitfiebern müßte.

Dann beispielsweise mit der „gelben Mannschaft“.

Das würde nicht funktionieren – weil der Mensch augenscheinlich doch mehr Identität braucht.

Und diese Identität beinhaltet für mich z.B. auch das Singen der Nationalhymne – wie bei sehr vielen Menschen in vielen anderen Nationen auf der Welt auch.

„dauerndes Abnudeln der Hymnen wertet diese Musikwerke vollkommen ab“

Da werden z.B. Lennon/McCartney seinerzeit durchgeatmet haben, dass „Yesterday“ keine Hymne ist 😉 .

„Und singende Spieler…“

Für mich sind es singende Bundesbürger, die ihr Heimatland repräsentieren.

Und Heimatland ist für mich der emotionale Bezug zur deutschen Nationalmannschaft, genau wie Berlin für mich die emotionale Bindung zu Hertha BSC (nicht zwangsläufig zu den Spielern) herstellt.


pax.klm
8. Oktober 2014 um 22:20  |  369082

Blauer Montag // 8. Okt 2014 um 18:49

Bis zum nächsten Spiel der Hertha kann man sich unterhalten über:
– den politisch korrekten Genuss einer Olympiade…

Da hast Du ja denn 4 Jahre Zeitbis die wieder von vorne beginnt…

😆


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 22:22  |  369083

herthabscberlin1892 // 8. Okt 2014 um 21:56

Ich vergesse einfach gerne, wie alt ich bin. Ich habe noch in Pokalspielen gegen Schröder und Wadehn gespielt. Letzte Woche habe ich noch in der Basketball-Bundesliga einen Schiri gesehen, gegen den ich gespielt habe. Kann doch gar nicht so lange her sein.


cameo
8. Oktober 2014 um 22:23  |  369084

@1892, Deine Einstellung kritisiere ich keineswegs.
Nicht mal die „singenden Bundesbürger, die ihr Heimatland repräsentieren“ – mit Bankkonto in der Schweiz.


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 22:27  |  369086

and Alba wins against the NBA Champion 😉


pax.klm
8. Oktober 2014 um 22:29  |  369089

Alba cool!
So sollte Hertha werden!


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 22:30  |  369090

herthabscberlin1892 // 8. Okt 2014 um 22:14

Was sagtest du dazu, dass Hertha-Spieler vor jedem Spiel die Zander-Hymne sängen?


wir
8. Oktober 2014 um 22:32  |  369091

Hertha gewänne auch gegen die San Antonio Spurs, allerdings im Fußball.


8. Oktober 2014 um 22:32  |  369092

@hurdiegerdie // 8. Okt 2014 um 22:22:

Gegen Schröder und Wadehn – cool!

Es muss spätestens Mitte 1986 gewesen sein, weil Jack Sikma in Berlin dabei war und zur Saison 1986/87 zu den Milwaukee Bucks gewechselt ist.

Ich muss ‚mal die Autogramme heraussuchen, wer alles damals dabei war, aber die SuperSonics waren in den 80er-Jahren nach deren Triumph 1979 (glaube ich) nicht mehr ganz so erfolgreich.


8. Oktober 2014 um 22:35  |  369094

@cameo // 8. Okt 2014 um 22:23:

Danke!

@hurdiegerdie // 8. Okt 2014 um 22:30:

Für mich besteht da ein „klitzekleiner“ Unterschied 😉 .


cameo
8. Oktober 2014 um 22:36  |  369095

@hurdie – die sollten lieber nach dem Spiel singen, wenn sie drei Punkte eingefahren haben. Vor einer Niederlage oder einem miesen Kick – also, ich weiß nicht…


8. Oktober 2014 um 22:39  |  369097

Jetzt MUSS ALBA ein Büro in NYC eröffnen.

Und wer es vom Gegner erfahren will:

http://www.nba.com/spurs/


hurdiegerdie
8. Oktober 2014 um 22:52  |  369102

herthabscberlin1892 // 8. Okt 2014 um 22:32

Damit nichts falsches aufkommt.

Völlig unwichtiger Berliner Pokal: Ich Oberliga, die Ausklang der Karriere.

Die: uns mit 50 Punkten nach Hause geschickt.
Ich: einen Rebound gegen Wadehn gewonnen, bei dem ich mich extrem auf seiner Schulter aufgestützt habe und der Schiri es nicht gesehen hat.

Man erinnert sich halt.


K6610
8. Oktober 2014 um 23:18  |  369106

@Frau Sahneschnitte und @cameo

zum Einen, gern geschehen geschätzte Frau Sahneschnitte und zum Anderen ist es so, dass ich mich ab und an doch eines gepflegten Sprachschatzes befleissige…….

soll ja nicht heissen, der K6610 pöbelt hier nur dreckigst rum 🙂


Bolly
8. Oktober 2014 um 23:33  |  369108

Komme gerade aus der bekannten Telefonzelle. Geile Atmosphäre mit Super Sitzplätze mit Blickkontakt zu Lady Gaga, gefühlte 5meter. Apropo Meter, ist die Frau Gaga 😉 klein! WoW

Was für ein Spiel(Ausgang), am Anfang dachte ich die gehen unter, aber ab dem 3. Viertel kam Alba schön ran. Klar, die Spurs sind in der Vorbereitung, aber verlieren wollten sie nicht. Das sah man. Und der letzte entscheidende Korb, bei Einwurf der Spurs bei 5sec ist das, was für mich Basketball ausmacht, wenn der Sieger auf meiner Seite steht. 😎

Schönes Erlebnis, hab bei Interesse @Hertha1892 das Program/Poster für Dich eingehamstert.


Bolly
8. Oktober 2014 um 23:52  |  369115

Hier nochmal der sensationelle Buzzer Beater!

Sorry OT, musste nochmal raus!

http://youtu.be/EaU4Vto0F7k


9. Oktober 2014 um 0:04  |  369118

@Bolly // 8. Okt 2014 um 23:33:

Danke schön schon ‚mal vorab!


9. Oktober 2014 um 0:06  |  369119

@hurdiegerdie // 8. Okt 2014 um 22:52

„Völlig unwichtiger Berliner Pokal: Ich Oberliga, die Ausklang der Karriere.“

Du warst hautnah dabei und hast die Erinnerung bewahrt, nur das zählt!


9. Oktober 2014 um 0:07  |  369120

THEY DO, WOW!


9. Oktober 2014 um 0:15  |  369121

Eine nette „Sidestory“ für die Basketball-Freaks unter uns:

http://www.nba.com/spurs/sandwich-hunter-berlin-edition


sunny1703
9. Oktober 2014 um 0:30  |  369122

Als wir als Jungs im Verein mal gegen eine isrealische Mannschaft ein Freundschaftsspiel hatten, waren wir stolz wie bolle, das irgendeiner die Hymnen abduldeln ließ und das im alten Westberlin.

Ich finde Nationalhymnen heute auch noch sehr schön, es sind schöne klassische Stücke.

Die Texte sind teilweise blutig und revolutionär (auch wenn ihr mich dafür verabscheut,die Becher Hymne der DDR fand ich richtig gut,die hätte man von mir aus auch übernehmen können,sie war ja so gut,dass sie in der DDR nicht mehr gesungen werden durfte, Deutschland einig Vaterland und eine schön wie nie über Deutschland scheinende Sonne war zuviel des Guten für die SED Bonzen)aber was Hymnen immer sind,sie stellen ein Stück Respekt für das eigene Land und egal ob bei einem Staatsbesuch oder einem Spiel auch für den Besucher dar.

Doch gezwungenes Mitsingen finde ich katastrophal. Ein Staat der seine Bürger über solch einen Zwang definiert, ist am Ende oder hat mit Demokratie nichts am Hut.

Ich bin auch gegen diese Regel ,dass jeder bis 21 entscheiden kann, für wen er spielt,das ist eine Entmündigung junger Menschen und erklärt sie für unwissend und dumm.. Die jungen Menschen von heute müssen früh in den Krieg, sie können Auto fahren und an Kommunalwahlen teilnehmen. Eine Entscheidung bis 16 sollte also kein Problem sein.

lg sunny


9. Oktober 2014 um 1:46  |  369132

@ sunny: >ab< 16J. wäre mir dann doch lieber.. 😉
Man hatte sich ( bei uns in D.)offenbar an das passive Wahlrechtsalter gehalten. Warum eigentlich? Also die Wahl der Staatsangehörigkeit ab 18 Jahre, erschiene mir da eher folgerichtig zu sein?
@ sunny: Mit 15,16 J. ist man ( vielleicht) doch noch recht spontan ( im Sinne von unreflektiert) und gerade in Gefühlsdingen stark beeinflussbar…mir wäre das für solch eine doch tief gehende Entscheidung zu früh..


cameo
9. Oktober 2014 um 3:02  |  369140

@K6610 / um 23:18 – „… @cameo … und zum Anderen ist es so, dass ich mich ab und an doch eines gepflegten Sprachschatzes befleissige…

Solche Bemühungen müssen gewürdigt werden. Deswegen habe ich auch nicht den kleinen grammatischen Durchhänger moniert. Es hätten nämlich beide Verben im Präteritum (1. Vergangenheit) stehen müssen, also: „… obgleich es SCHIEN sie fröre….“. Im Gegensatz dazu der kosekutive Nebensatz im Präsens: „… obgleich es scheint, sie friere…“
Ach ja, die Schulzeit! Im Juni hatten wir unser zehnjähriges Abiturtreffen im Englischen Garten. Da hat niemand gefrört.


sunny1703
9. Oktober 2014 um 6:02  |  369205

@apollinaris

Meinetwegen auch 18, aber das dann wirklich allerspätestens, schließlich müssen die jungen Spieler ab da auch alle anderen Entscheidungen für ihre Karriere selbstständig treffen können. 🙂

lg sunny


sunny1703
9. Oktober 2014 um 6:12  |  369209

Ach so und Besserwissermodus an, außer in Hessen ist das passive Wahlrechtsalter auch 18, aber na klar, DFB gleich Frankfurt gleich Hessen gleich 21.
In Hessen gibt es auch noch die Todesstrafe, wo ist unser Regelkenner @Exil, vielleicht ist die ja auch noch irgendwo in einer DFB Regel untergebracht! 😀

lg sunny


pax.klm
9. Oktober 2014 um 6:23  |  369216

sunny1703 // 9. Okt 2014 um 00:30

und das im alten Westberlin.

Nur zur Erinnerung: Dieses alte „Westberlin“ dab es nur in der „DDR“.
Die Schreibweise sagt hier mehr als nur „Peanuts“ aus…

Nur zur Erinnerung, durch diese Schreibweise wurde suggeriert es gäbe zwei Berlins. Hauptstadt und die selbstständige politische Einheit .

Die selbständige politische Einheit Westberlin war die amtliche Bezeichnung der DDR für Berlin(-West) welches die amtliche Bezeichnung der „unsrigen“ war.


sunny1703
9. Oktober 2014 um 7:13  |  369231

@pax

Da kannst du mal sehen,wie versaut ich schon war, dass ich immer wenn ich gefragt wurde woher ich komme, geantwortet habe, aus Westberlin, ick bin n Westberlinaa und keenn Berlinaa West!. 😀

lg sunny


9. Oktober 2014 um 8:07  |  369250

@sunny1703 // 9. Okt 2014 um 00:30:

„Doch gezwungenes Mitsingen finde ich katastrophal. Ein Staat der seine Bürger über solch einen Zwang definiert, ist am Ende oder hat mit Demokratie nichts am Hut.“

Das ist in Deutschland leider anders als in vielen andern Ländern der Welt, denn dort empfindet man das Mitsingen nicht als Zwang sondern es definiert u.a. die Zugehörigkeit als Bürger.

Auch abwertende Worte, wie „Abdudeln“ in Verbindung mit einer Nationalhymne findet man in sehr vielen Ländern der Welt nicht.


Eigor
9. Oktober 2014 um 8:13  |  369255

@sunny1703 // 9. Okt 2014 um 07:13

Ging mir auch so 🙂

Wobei ich das „West“ nur betont habe wenn ich gefragt wurde – z.B. 1982 in Calw !!!


wir
9. Oktober 2014 um 8:21  |  369264

Ja, diesen ach so gepflegten Sprachschatz vergrabt tief unter der Erde!
Und wo wir bei Korrekturen sind, erwähntest du, @Cameo, nicht mal vor ungefähr 22 Monden, dass es in Miami am Strand von lederhäutigen SeniorInnen in flamingoroten Badeanzügen nur so wimmele und dies defintiv kein Sehnsuchtsort für Unbetagte sei? Als Rabulist deutet man solche Aussagen ja meist falsch.

So, was geht da nun derzeit bei Hertha mit Shawn Kauter vor sich, will er etwa seinen Vertrag nicht verlängern? Blessiert? Durchhänger? (Oder bloß für ein Länderspiel abgestellt?) Journalisten aller welken Blätter, recherchiert doch mal total ninjamäßig – mein neues Lieblingswort – in diese vorgegebene Stoßrichtung!

P.S.: Ich Esel, mich gerade „mir“ statt „wir“ genannt und mich schon gewundert, die werden mich doch nicht wieder … Aber macht dann einfach den Lackmustest!


sunny1703
9. Oktober 2014 um 8:22  |  369265

@Eigor

Ich war immer erstaunt ,besonders im Ausland,aber manchmal selbst in der alten Bundesrepublik ,bei der Frage ,ob man aus West oder aus Ostberlin sei. So als ob die Ostberliner mal eben so locker über die Mauer rüberklettern konnten wie über einen Gartenzaun.

Die Unwissenheit ,aber auch die Gleichgültigkeit war erschreckend. Und sie ist es in großen Teilen des Landes auch heute noch, denen fällt zur Einheit nur der Soli ein, schlimm!

@herthabsc

Nein, aber auch dort, wo die Menschen es machen, ist es keine Vorschrift,kein Gesetz und auch dort gibt es Millionen von Menschen,die es nicht machen und dennoch ihr Land lieben.

Ich gehöre auch zu denen ,die nicht mitsingen, ein schlechterer Deutscher bin ich deshalb nicht!

lg sunny


9. Oktober 2014 um 8:24  |  369267

@sunny1703 // 9. Okt 2014 um 07:13:

Darüber hätte sich die Staatsführung der DDR sehr gefreut.

Der Axel-Springer“-Verlag hat damals die DDR immer in Anführungszeichen gesetzt.

Ich habe immer geantwortet, dass ich aus Berlin komme – eine weitere Nachfrage, aus welchem Berlin hätte und hat mich damals perplex zurückgelassen.

Ein einziges Mal habe ich dann mit „nicht aus Ostberlin“ geantwortet.


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2014 um 8:25  |  369268

@sunny

In Deiner Aufzählung fehlt vor dem DFB noch die FIFA, denn diese Regelung kommt ja von dort. 😉

Wie gesagt, ich bin froh, dass es wenigstens diese Einschränkung gibt. Mein Musterbeispiel Andreas Rojewski hat ja nicht gezogen, dann komme ich eben mit der Eisprinzessin Aljona S.!
Habe ich nun Ihr Interesse? 😉


9. Oktober 2014 um 8:26  |  369269

@sunny1703 // 9. Okt 2014 um 08:22:

„…ein schlechterer Deutscher bin ich deshalb nicht!“

Ein interessanter Reflex, denn das hat hier ja auch niemand behauptet.


K6610
9. Oktober 2014 um 8:26  |  369270

@cameo

sich um 03:00 Uhr morgens meines kleinen „Zwischenrufs“ anzunehmen, ist ja schon fast zuviel an Wertschätzung! Dank dafür sei Dir gezollt 🙂

Mit nur 10 durchlebten Schuljahren und der Chance in Kürze 40 jähriges Schulende feiern zu können, bin ich heut zu Tage schon zufrieden, auch größere, Texte ohne Nutzung der F7 Taste in Word, zu verfassen.

Wichtiger als Rechtschreibung ist mir hier ja eh, auf Menschen zu treffen, die mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern, weil sie mitunter so erfrischend „anders“ schreiben……..

unter anderem,
@ursula, @wilson, @opa, @Silvia Sahneschnitte und @wir (ja, auch der!) haben nun vermutlich gerade einen kleinenTinnitus im Ohr, weil sie hier Erwähnung fanden 😉

O.K.,genug OT, der Rest des Tages soll nun aber wieder der „alten Dame“ gehören!


wir
9. Oktober 2014 um 8:33  |  369275

Oh, und ich habe ihn gerade gedisst.


K6610
9. Oktober 2014 um 8:35  |  369276

ja, da kannste mal sehen…….


sunny1703
9. Oktober 2014 um 8:43  |  369278

@herthabsc 08 Uhr 26

Dann können wir uns ja die Diskussion sparen und doch jeden selbst überlassen,ob er singt oder nicht.

Und was die DDR Staatsführung dachte oder nicht,das war mir so lang wie breit. Ich habe mir weder von Axel Springer noch von Honecker meine Sprache oder meine Wortwahl vorschreiben lassen.

Jedenfalls hätte die „hohen“ Herren im Osten meine mündlichen oder schriftlichen politischen Beiträge über sie garantiert nicht erfreut oder sie gar der Bevölkerung zur Veröffentlichung gegeben und wenn ich da hundert mal Westberlin gesagt oder geschrieben habe.

@Exil

Weißt Du wo die Fifa ihren Hauptsitz hat und weißt Du welches Land als vorletztes in Europa ein Frauenwahlrecht einführte?? 😀

lg sunny


Eigor
9. Oktober 2014 um 8:56  |  369281

@sunny1703 // 9. Okt 2014 um 08:22

Gerade in Restdeutschland fand ich es schockierend mit welch bornierter Ignoranz eingige Zeitgenossen durchs Leben liefen….

Im Ausland habe ich es meistens als Naivität bzw. kleinen Tellerdurchmesser gewertet.
Als ich einer jungen Schweizerin 1983 von der Mauer und dem Todesstreifen inkl. Schüssen auf Flüchtlinge erzählte, kam ein entsetztes: „Das ist ja wie Krieg“.

In einer „heilen Welt“ war das alles wohl schwer vorstellbar.

@Hymne

Mir fehlt die Identifikation mit dem Text.
Es ist zwar nur die 3.Strophe aber immernoch das selbe Lied welches mein Opa auf dem Weg in die Ukraine sang….

Mit dem DDR-Text kann ich, als ein Jahr nach Mauerbau in Berlin-Wedding geborener, mehr anfangen.

West-Melodie und Ost-Text – das wär’s gewesen…


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 9:24  |  369286

@ Eigor // 9. Okt 2014 um 08:56
West-Melodie und Ost-Text – das wär’s gewesen…

Würde vom Versmaß her sogar gut funktionieren.


Opa
9. Oktober 2014 um 9:28  |  369288

#Hymne 1 – der richtige Text:
Der Johannes R. Becher Text mit Westmelodie wäre auch mein Favorit gewesen, aber beim auf die „Revolution“ folgende „Bildersturm“ wäre das unpassend gewesen.

#Hymne 2 – Wann singt man, wann nicht:
Ich entscheide situativ, ob ich singe. In Gegenwart von Menschen, die beim Absingen derselbigen einen feuchnationalen Tropfen in der Hose haben, halte ich mich lieber zurück. In Gegenwart von „Nie wieder Deutschland“ T-Shirt-Trägern singe ich dafür umso inbrünstiger und lauter, gern auch mit Hinweis, dass ich den Text der anderen Strophen auch kann 😀

#Hymne 3 – Opas Melodeien auf dem Weg in die Ukraine – @Eigor:
Also als ich zuletzt gen Osten fuhr, hab ich andere Lieder gehört 😆

#West-Berlin_(West):
Wichtig als Westberliner war, um Gottes Willen kein „Wessi“ zu sein. Aus Berlin (Hauptstadt der DDR) wollte man aber auch nicht kommen. Dass man nach dem Mauerfall selbst ein Wessi wurde, war mindestens mal identitätsirritierend. Auch heute wird oft gefragt, woher man kommt, das ist wohl eine Generationenaufgabe, bis das keine Rolle mehr spielt, ob Klugscheißereien nun zur „Normalisierung“ beitragen, darf jeder gern für sich beurteilen.


9. Oktober 2014 um 9:28  |  369289

@sunny1703 // 9. Okt 2014 um 08:43:

Bei dem Wort Staatsführung… hatte ich den Smiley vergessen.

Die Diskussion habe ich ja auch nicht in Gang gebracht, sondern @ubremer // 8. Okt 2014 um 17:10, woraufhin einige Kommentatoren ihre Sichtweise äußerten.

Unser Sohn hat mich während der WM nach dem Text der Nationalhymne, also der 3. Strophe gefragt, weil er diese mitsingen wollte.

Und er wollte wissen, warum man die 1. Strophe nicht mehr singt (ein gesetzliches Verbot besteht entgegen landläufiger Meinung nicht, sie ist aber nicht Bestandteil der Nationalhymne).

Ich bin sehr glücklich über diese Art von Umgang mit einem staatlichem Symbol und Verfassungswert, welches die dritte Strophe des Deutschlandliedes als Nationalhymne ist, weil es für mich eben auch ein Symbol der Wahrung des Grundgesetzes bzw. der Verfassung darstellt.

Deshalb ist das Mitsingen der Nationalhymne für mich ein Muss bzw. eine Ehre und kann aus meiner Sicht niemals als Zwang erachtet werden.


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 9:38  |  369294

# Berlin(West), Berlin-West, Westberlin

Ich war neulich irritiert, bei der Bowie-Ausstellung ein Dokument des MfS zu sehen, in dem im Zusammenhang mit dem Konzert vor dem Reichstag 1987 die Schreibweise Berlin(West) verwendet wurde. In einem Stasi-Bericht!!

Musste mehrmals hinschauen. Wollte es nicht glauben.


wilson
9. Oktober 2014 um 9:50  |  369301

Habe gestern hier nicht mehr lesen können; daher die späte Reaktion. Aber da es mir sauer aufgestoßen ist, ist es mir die Erwähnung wert.

@herthabscberlin1892
Ich staune über den Gleichmut, mit dem Du Dich von @ubremer in die deutschtümelnde Ecke –
zumindest habe ich es so verstanden – stellen lassen musst.
Zitat @ubremer:

Man könnte den Eindruck gewinnen, einer der nicht Neuer oder Lahm oder Reus oder Müller heißt, kann es Dir eh’ nicht recht machen.

Mein gestriges Beispiel mit der finnischen Bäuerin (nicht Schäferhund), welches ja, wie ich dankenswerterweise lernen durfte, an der Realität vorbegeht, hatte übrigens nichts, aber auch gar nichts mit Deutschtümelei zu tun, denn ich wollte es nationenübergreifend verstanden wissen.

Und da ich Seitenscheitel und ein sauberes Oberhemd trage, mich mitunter als konservativ geoutet habe und damit per se schon verdächtig bin, deutsch-nationales Gedankengut in einen politisch-korrekten Blog zu tragen, mache ich es deutlich:
Was für die deutsche Nationalmannschaft gilt, gilt selbstverständlich für jede andere Nationalmannschaft der Welt.
Die Entscheidung, für eine Nation zu spielen, sollte ab einem gewissen Alter endgültig sein.
Das Beispiel U 6 ½ war – und ich dachte, die 6 ½ hätte dies verdeutlicht – nicht ganz ernst gemeint. Spätestens von U21-Berufenen erwarte ich die endgültige Entscheidung.


Cali
9. Oktober 2014 um 9:52  |  369303

@cameo, Carsten aus Berlin. Vielleicht erinnert er sich noch.:-) Aber dir wird er sicher gefallen. Netter Typ.:-D


9. Oktober 2014 um 9:56  |  369306

@wilson // 9. Okt 2014 um 09:50:

„Ich staune über den Gleichmut,…“

Ich habe mir über die Jahre angewöhnt auf derartige Versuche gar nicht mehr zu reagieren, weil es für mich den besten Weg darstellt, um damit umzugehen.

Im Übrigen erlaube ich mir, jedes Deiner Worte zu unterschreiben.


sunny1703
9. Oktober 2014 um 10:02  |  369312

@herthabsc

Deine Einstellung respektiere ich selbstverständlich. Und ich habe auch in Julius Alter mir alle Strophen des Deutschlandlieds angeschaut, mit dem Nebenbeieffekt, zu lernen wo Deutschland damals alles sein sollte!

Wichtig ist für mich nur beim Abspielen einer Nationalhymne aufzustehen und dem eigenen Land und/ oder einem anderen und deren Menschen damit Respekt zu zollen.

Passend zum gemeinsamen Vaterland bin seit dem Tag der Deutschen Einheit als alter Westberliner eine private Einheit mit einer Schwerinerin eingegangen. 🙂

@Eigor

Wenn wir ehrlich sind, sind wir besser?! Wen interessiert in Schöneberg,Neukölln, Lichtenberg oder Friedrichshain denn Spandau, es sei denn man hat dort Verwandte, Freunde oder Bekannte! 😀

lg sunny


9. Oktober 2014 um 10:11  |  369318

Ich mag eigentlich die Menschen, die ihre Heimat und ihre Nation >mögen<Und scon könnte man anfangen, zu problematisieren:
ab welcher Intensität des Gefühls, fängt es an problematisch zu werden?
Wenn Menschen von Liebe und Stolz reden? -wenn sie derart über ihr Verhältnis zur Nation sprechen, möchte ich schon sehr genau weissen, wie und was sie das meinen ..Ein chauvinistischer Mensch, der das sagt, kann dann zur Waffe werden. Ein friedliebender, aufgeklärter Mensch macht mir keinen Kummer mit solchen Gefühlen.
Ich persönlich spreche lieber von " mögen" Lieben kann ich nur einen einzelnen Menschen oder die Menschheit insgesamt.


Ursula
9. Oktober 2014 um 10:23  |  369321

@ K6610

# Singe, wem Gesang gegeben!

Apropos “Tinnitus”, ich habe da ein kleines
Liedchen “verfasst”! Nach der bekannten
“Vogelhochzeit”, ein Vogel wollte Hochzeit
machen (Blödmann!!), die Musike!

Mein Tinnitus, mein Tinnitus, der geht mir
mächtig auf die Nuss…

Fideralala, fideralala, fideralalalalala…

Mein Tinnitus, mein Tinnitus, der macht
mir mehr, als nur Verdruss…

Fideralala, fideralala, fideralalalalala…

Mein Tinnitus, mein Tinnitus, ich mach`
jetzt Schluss…!

Das hört ja HIER nun doch kein Schwein,
dann sing` ich lieber die Nationalhymne für
mich allein!

Habe mal vor 100 Jahren in der Studenten-
Nati in Paris gegen Paris, also Sorbonne
und “L`école technique” gespielt mit der,
unserer Hymne und der Marseillaise, also…

…das war das schon ganz angenehm “witzig”,
und ein bisschen stolz war man auch…


Opa
9. Oktober 2014 um 10:31  |  369325

Apropos Marseillaise, da fällt mir nicht nur ein Rezept für eine leckere Bouillabaisse, sondern auch der Text des Lieds ein:

An die Waffen, Bürger!
Schließt die Reihen,
Vorwärts, marschieren wir!
Damit ein unreines Blut
unsere Äcker tränkt!

Also dagegen ist die erste Strophe Kinderkram 😀


9. Oktober 2014 um 10:39  |  369328

nur, das es völlig andere Kontexte beschreibt.. 😉


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 10:46  |  369331

@ Opa
Rezept für LECKERE Bouillabaisse?
Klingt gut!


Ursula
9. Oktober 2014 um 10:49  |  369333

Na ja, eben nicht für 1789, sondern für 1792,
also indirekt gegen uns, für den „Luckner“…


Ursula
9. Oktober 2014 um 10:53  |  369335

Ach so @ cameo

Übrigens Schulzeit, “wir” hatten im Sommer
“unser “siebenundfünfzigjähriges” Treffen
anlässlich der Einschulung, mit Schultüten
und “was drin”!

Manche Tüten sahen mehr als mickrig aus…

Meine erste große Liebe, die Klassenlehrerin,
die Frau Schmidt, weilt nicht mehr unter uns,
UND meine zweite große Liebe, die zierliche
Lieselotte, wog mittlerweile gefühlte DREI
Zentner..!

UND die fragte mich doch glatt, ob ich zu
Hause nichts zu essen bekäme, sie hätte immer
ein Tellerchen übrig…

Du gute Güte!

Ich hatte meine Schultüte dann doch im Auto
gelassen, nicht dass es geheißen hätte, da
kommt der “Großkotz aus Klein-Pankow”…

Denn ich war damals schon “auffällig”, konnte
schon vor der Einschulung lesen und ein wenig
schreiben, was einen unterforderten Schüler als
Klassenclown prädestiniert!

“Egomanie” übt sich früh, na ja..

So viel dazu!


del Piero
9. Oktober 2014 um 10:53  |  369336

Also mir ist es völlig egal ob jemand fiert oder frört
Hauptsache es ist schön warm 😉
Und dieses ganze Dingelns…äh Präteritum oder wie das heißt ist mir dann egal.
Meine Devise (hab ich hier von jemand geliehen) ist:“Wer Fehler findet, kann sie behalten“. 😆
Übrigens gibt es auch Menschen, so wie mich, mit Doppelidentität. Zuerst war ich Berliner, dann Ostberliner, dann Westberliner und seit 1989 wieder Berliner. Wenn ich gefragt wurde woher ich komme, antwortete ich immer mit aus „Berlin“. Übrigens in Ostberlin und der DDR hat keiner nach dieser Antwort weiter gefragt. Nur die Wessis wollten es immer genauer wissen.
Ja so war das damals. 🙁


ubremer
ubremer
9. Oktober 2014 um 10:54  |  369338

@Neues aus der United color world,

in diesem Fall der U21-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes. Gepostet von Elias Kachunga mit Nico Schulz, Moritz Leitner und Leandro Bittencourt – hier


kczyk
9. Oktober 2014 um 10:57  |  369339

zu U.Kliemann // 8. Okt 2014 um 18:52

*denkt*
das öffentliche abspielen der nationalhymne vor internationalen wettkämpfen hat schon seine tiefe bedeutung. es geht um bekundung von stolz, wie auch um bekundung von anerkennung und respekt den gegnern gegenüber.

jede nation ist eine stolze gesellschaft. doch nicht jede nation ist auf das gleiche stolz.
der nationale stolz hat tiefe historische wurzeln. dieser stolz ist es, der die elemente einer gesellschaft zu einer nation verbindet.
der stolz der deutschen wird von dem begriff ‚einheit‘ getragen; auch: vereint, einig, etc.
deshalb erachte ich es als pflichtaufgabe, dass die spieler auf dem feld die hymne des landes für das sie auflaufen auch mitsingen. auch wenn deren eltern einem anderen stolz huldigen.

und … ist ‚fairplay‘ nicht ein wesentlicher aspekt des internationalen fußballsports ? nur mit gegenseitiger anerkennung und gegenseitigem respekt ist fairplay möglich – auch auf den rängen eines stadions.


Opa
9. Oktober 2014 um 11:00  |  369340

Bouillabaisserezept für 4 Personen:
Fische der Saison entschuppen und filetieren, Filets beiseite legen. Fischgräten und Köpfe aufheben.

In einem großen Topf ca. 1,5 l Wasser erhitzen und darin Fischgräten und -köpfe zusammen mit einem Achtel gewürfeltem Knollenseller, zwei Möhren, einem Lorbeerblatt, einer Knoblauchzehe, etwas Salz und Pfeffer ca. 20-25 Minuten zu einem Fischbouillon auskochen. Anschließend durch ein Sieb abseihen und in die geklärte Flüssigkeit kleingeschnittenen Lauch geben und bei schwacher Hitze die mundgerecht geschnittenen Fischfilets garziehen, kleingewürfelte Tomatenfilets dazugeben, mit Oregano, Thymian und etwas Bohnenkraut abschmecken und mit einer Stange Baguette servieren.

Das Rezept kann man prima variieren (z.B. Paprikafilets zugeben). Momentan gibt´s wieder Miesmuscheln, die passen da auch super rein. Wer keine ganzen Fische hat, kann auch fertige Filets nehmen (braucht dann aber ein „Opferfisch“ für die Bouillon). An Fisch geht alles, auch Binnenfisch, nur vom Pangasius sollte man sich fernhalten – immer und überall 😀 Wenn man Knoblauch und die Kräuter weglässt, ist das auch eine prima nordische Fischsuppe.

Bon appetit…


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 11:05  |  369343

@ Opa
Danke!
Pangasius kommt mir eh nicht in die Küche.
😉


Opa
9. Oktober 2014 um 11:11  |  369344

Gerngeschehen 😉 Knollenseller ist übrigens = Knollensellerie


hurdiegerdie
9. Oktober 2014 um 11:17  |  369346

Wie machen wir es eigentlich mit Spielern doppelter Staatsangehörigkeit, die nicht in U-Nationalmannschaften gespielt haben?

Müssen die dann bis zu einem Alter von 16/18/21 Jahren deklarieren, für welches Land sie ausschliesslich spielen würden, so sie denn berufen werden?


Freddie
9. Oktober 2014 um 11:28  |  369347

Anstelle von Pangasius kann man gern Küchenpapier nehmen. Schmeckt sehr ähnlich
😉


Exil-Schorfheider
9. Oktober 2014 um 11:29  |  369349

@hurdie

Gute Frage.
Denke mal, Karim Bellarabi mit seinen 24 Lenzen ist jetzt das beste Beispiel.
Der wurde berufen und wird dann wohl eingesetzt am Wochenende, damit Marokko nicht mehr um ihn werben kann.


ubremer
ubremer
9. Oktober 2014 um 11:30  |  369350

@hurdie,

wenn ein Spieler in der Jugend von keiner Nation zu irgendwelchen Junioren-Länderspielen eingeladen wird:
Wer soll dann fragen, wie sich der junge Spieler entscheiden würde, falls er eingeladen worden wäre?

Die Fifa-Regel ist doch klar: Ein Spieler kann seine Nationalmannschaft wechseln bis zum Ende des 21. Lebensjahres (unter der Voraussetzung, dass er sich nicht in einem Pflicht-Länderspiel für ein A-Team bereits festgespielt hat). Deshalb haben Ashkan Dejagah, John Brooks oder Tolga Cigerci sich nach U-Einsätzen in Deutschland bei der A-Mannschaft für den Iran, die USA und die Türkei entschieden.

Ab dem Alter von 22 Jahren legt sich ein Spieler mit seinem ersten Länderspiel-Einsatz fest, egal, ob es um eine Freundschafts- oder Pflichtländerspiel geht. Bsp. Bellarabi


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 11:33  |  369353

@ Freddie // 9. Okt 2014 um 11:28
Anstelle von Pangasius kann man gern Küchenpapier nehmen. Schmeckt sehr ähnlich

Absolut!!!!


cameo
9. Oktober 2014 um 11:35  |  369355

@Ursula; #Tinnitus
I just tried phoning the tinnitus helpline. They told me to leave a message after the tone.


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 11:40  |  369362

@ ubremer // 9. Okt 2014 um 11:30
Ab dem Alter von 22 Jahren legt sich ein Spieler mit seinem ersten Länderspiel-Einsatz fest, egal, ob es um eine Freundschafts- oder Pflichtländerspiel geht.

Passt irgendwie nicht, wenn ich da an Jermaine Jones denke.

3 Freundschaftsspiele für Deutschland und dann mit 29 Nationalspieler der USA geworden.

???


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 11:50  |  369363

Küchenpapier?

Ach nein, es war Backpapier. Haben wir gestern Abend untergelegt, als wir Quittenbrot gekocht haben.

bbq ❗ Boullabaise ❗
Ich kriege bereits beim Lesen richtig Appetit.


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 11:54  |  369365

@ Blauer Montag
Ich auch. Werde das am WE mal ausprobieren.
Man mag ja mit Opa nicht immer einer Meinung sein. Aber essenstechnisch habe ich da vollstes Vertrauen!
😉


hurdiegerdie
9. Oktober 2014 um 11:56  |  369368

ubremer // 9. Okt 2014 um 11:30

In der Diskussion ging es nicht um den aktuellen Status, sondern darum, ob sich U-Spieler nicht früher entscheiden sollen müssen.

Meine ketzerische Frage ging im Falle einer solchen Änderung auf z.B. U 6 1/2 darum, wie es mit Nicht-U-Spielern aussehen sollte.

Deinen letzten Absatz glaube ich nicht. Ich meine, auch bei älteren Spielern geht es um das erste Pflichtspiel (war das nicht die Nassau-Regel?).


ubremer
ubremer
9. Oktober 2014 um 12:12  |  369373

@die aktuellen Fifa-Regeln,

wer es genau wissen will 😉
Ausführungsbestimmungen zu den FIFA-Statuten, Stand Juli 2013:

Staatsbürgerschaften, die Spieler berechtigen für mehr als einen Verband zu spielen

III. SPIELBERECHTIGUNG FÜR VERBANDSMANNSCHAFTEN

1. Ein Spieler, der gemäss Art. 5 aufgrund seiner Staatsbürgerschaft für mehr als einen Verband spielberechtigt ist, darf nur dann in einem Länderspiel einer Verbandsmannschaft einer dieser Verbände eingesetzt werden, wenn er zusätzlich zum Besitz der entsprechenden Staatsbürgerschaft mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt:
a) Der Spieler wurde auf dem Gebiet des betreffenden Verbands geboren;
b) die leibliche Mutter oder der leibliche Vater des Spielers wurde auf dem
Gebiet des betreffenden Verbands geboren;
c) die Grossmutter oder der Grossvater des Spielers wurde auf dem Gebiet des betreffenden Verbands geboren;
d) der Spieler war während mindestens zweier Jahre ununterbrochen auf dem Gebiet des betreffenden Verbands wohnhaft.

2. Ungeachtet von Abs. 1 dieses Artikels können Verbände, deren Mitglieder die gleiche Staatsbürgerschaft aufweisen, eine Vereinbarung treffen, wonach lit. d dieses Artikels entweder ganz gestrichen oder insofern abgeändert wird, als eine längere Zeitspanne festgelegt wird. Eine solche Vereinbarung muss dem FIFA-Exekutivkomitee vorgelegt und von diesem genehmigt werden.

Annahme einer neuen Staatsbürgerschaft

Ein Spieler, der gestützt auf Art. 5 Abs. 1 eine neue Staatsbürgerschaft an- nimmt und gemäss Art. 5 Abs. 2 noch nicht international Fussball gespielt hat, ist für die neue Verbandsmannschaft nur spielberechtigt, wenn er eine der fol- genden Voraussetzungen erfüllt:
a) Der Spieler wurde auf dem Gebiet des betreffenden Verbands geboren; b) die leibliche Mutter oder der leibliche Vater des Spielers wurde auf dem
Gebiet des betreffenden Verbands geboren;
c) die Grossmutter oder der Grossvater des Spielers wurde auf dem Gebiet des betreffenden Verbands geboren;
d) der Spieler war nach seinem 18. Geburtstag während mindestens fünf Jahren ununterbrochen auf dem Gebiet des betreffenden Verbands wohnhaft.

III. SPIELBERECHTIGUNG FÜR VERBANDSMANNSCHAFTEN
Wechsel des Verbands

1. Besitzt ein Spieler mehrere Staatsbürgerschaften, erhält ein Spieler eine andere Staatsbürgerschaft oder ist er aufgrund seiner Staatsbürgerschaft für mehrere Verbände spielberechtigt, so steht diesem unter den nachfolgenden Voraussetzungen das einmalige Recht zu, die Spielberechtigung für Länderspiele eines anderen Verbands, dessen Staatsbürgerschaft er besitzt, zu erlangen.
a) Das Wechselrecht kann nur beansprucht werden, wenn der Spieler von seinem heutigen Verband noch in keinem A-Länderspiel eines offiziellen Wettbewerbs eingesetzt wurde (Voll- oder Teileinsatz) und er zum Zeit- punkt des ersten Voll- oder Teileinsatzes in einem Länderspiel in einem offiziellen Wettbewerb seines bisherigen Verbands bereits im Besitz der Staatsbürgerschaft des Verbands war, für dessen Verbandsmannschaft er die Spielberechtigung erlangen will.
b) Ein Spieler, der den Verband wechselt, darf für seinen neuen Verband nicht in einem Wettbewerb eingesetzt werden, in dem er bereits für seinen ehemaligen Verband gespielt hat.

2. Ein Spieler, der die Staatsbürgerschaft des Landes, für dessen Verband er in einem Länderspiel gemäss Art. 5 Abs. 2 eingesetzt wurde, durch Beschluss einer zuständigen staatlichen Behörde definitiv und ohne oder gegen seinen Willen verliert, hat das Recht, die Spielberechtigung für Länderspiele eines anderen Verbands, dessen Staatsbürgerschaft er besitzt oder erhalten hat, zu erlangen.

3. Ein Spieler, der ein Wechselrecht gemäss Art. 1 oder 2 dieses Artikels besitzt, hat über das FIFA-Generalsekretariat ein schriftliches und begründetes Gesuch einzureichen. Die Kommission für den Status von Spielern entscheidet über das eingereichte Gesuch. Das Verfahren richtet sich nach der Verfahrensordnung für die Kommission für den Status von Spielern und für die Kammer zur Beilegung von Streitigkeiten. Nach der Einreichung des Gesuchs ist der Spieler bis zur Verfahrenserledigung für keine Verbandsmannschaft spielberechtigt.

Quelle: Fifa-Statuten, Ausgabe Juli 2013


Opa
9. Oktober 2014 um 12:24  |  369375

Also meine Fischsuppe ist deutlich leichter verdaulich als der Juristensalat 😉

Fraglich zudem, ob die Regel in dieser Tiefe jemals die Stammtische erreicht, an denen sich darüber echauffiert wird 😆


Kamikater
9. Oktober 2014 um 12:25  |  369376

@cameo
Yeah! 😆
But still: Why do noses run and feet smell?


Stiller
9. Oktober 2014 um 12:32  |  369378

@Opa // 9. Okt 2014 um 11:00

Gute Idee, Opa! (und der beste Beitrag für mich in diesem Thread).

Vor allem Deinen Hinweis, keinen Pangasius zu verzehren, halte ich für besonders wertvoll.

#“deutsche“ Staatsangehörigkeit

Eine einheitliche deutsche Staatsangehörigkeit gab es bis zur Nazigesetzgebung (1934) eigentlich gar nicht (es gab Preussen, Bayern, Pfälzer etc.). Und die haben das dann „völkisch“ festgezurrt.

Die Konsequenzen sind ja bekannt. Man schaue sich nur mal Luftaufnahmen von Berlin am Tage der Kapitulation an.

Den Siegermächten und Gott sei Dank, dass wir heute gleichberechtigt in Europa leben und es auch in Deutschland unter bestimmten Umständen die Möglichkeit gibt, mehrere Staatsbürgschaften zu haben. Dass dies natürlich zur Folge hat, dass der betreffende Mitbürger an bestimmten Stellen seines Lebens Entscheidungen zu treffen, ist allein seine Sache.

Deshalb zu unterstellen, „der macht das nur, weil ..“ ist absolut mieser Stil (denn kaum jemand dürfte die Beweggründe der Spieler persönlich kennen) oder der schlecht kaschierte Versuch, irgendwelche dumpfbackigen Gefühle bei dem ein oder anderen zu unterzubringen.

Dafür habe ich absolut kein Verständnis.


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 12:39  |  369385

„Football is a simple game. Twenty-two men chase a ball for 90 minutes and at the end, the Germans always win.“

Bei dem einfachen Spiel bin ich trotz „Vergrößerung der Körperfläche“, „Tatsachenentscheidung“ und „passivem Abseits“ noch dabei. Aber bei dem Paragraphendschungel:

Da braucht es ja mehr als den Videobeweis, um festzustellen, wer „Germans“ sind!


Opa
9. Oktober 2014 um 12:50  |  369389

Videobeweis von der Geburt oder von der Zeugung? #Fifaporno


Stiller
9. Oktober 2014 um 12:53  |  369392

@bbqmaster // 9. Okt 2014 um 12:39

Ich glaube, Du hast da etwas nicht verstanden: Der „Paragraphendschungel“ hat nicht die Aufgabe festzusetzen „wer ‚Germans‘ sind!“

Es geht nur darum festzulegen, welche Wechelsoptionen zB DEUTSCHE Bürger mit 2 Staatsbürgerschaften haben …


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 13:03  |  369395

@ Stiller
In den Regularien geht es m.E. nicht nur um Wechseloptionen bei Doppelstaatsbürgerschaft.
Die Annahme einer neuen Staatsangehörigkeit wird ja auch behandelt.

„a) Der Spieler wurde auf dem Gebiet des betreffenden Verbands geboren; b) die leibliche Mutter oder der leibliche Vater des Spielers wurde auf dem
Gebiet des betreffenden Verbands geboren;
c) die Grossmutter oder der Grossvater des Spielers wurde auf dem Gebiet des betreffenden Verbands geboren;
d) der Spieler war nach seinem 18. Geburtstag während mindestens fünf Jahren ununterbrochen auf dem Gebiet des betreffenden Verbands wohnhaft.“

Hier müsste ja der Fall Cacau greifen, oder?


Stiller
9. Oktober 2014 um 13:10  |  369400

@bbqmaster

Geb‘ Dir dabei Recht; aber genau deshalb habe ich ja geschrieben: zB (zum Beispiel).

Ebenso wirst Du einräumen, dass es überhaupt nicht darum geht „festzustellen, wer “Germans” sind!“

Das regelt der Gesetzgeber; in einer Demokratie ist es guterdings unser Parlament.


wilson
9. Oktober 2014 um 13:17  |  369404

@hurdiegerdie

Wie machen wir es eigentlich mit Spielern doppelter Staatsangehörigkeit, die nicht in U-Nationalmannschaften gespielt haben?
Müssen die dann bis zu einem Alter von 16/18/21 Jahren deklarieren, für welches Land sie ausschliesslich spielen würden, so sie denn berufen werden?

Der volljährige Spieler XY folgt der Einladung eines Verbandes zu einem Länderspiel und wird bei diesem eingesetzt. Damit hat er sich entschieden und darf fortan nur noch für diesen Verband spielen.
Das wäre meine Variante.

Ist aber müßig, weil die Regularien feststehen.


bbqmaster
9. Oktober 2014 um 13:19  |  369405

@ Stiller
Hängst Dich jetzt aber sehr an „Germans“ auf, die ich aus dem Zitat eher augenzwinkernd in “ (Anführungszeichen) übernommen habe.


Stiller
9. Oktober 2014 um 13:29  |  369409

@bbmaster

Ne. Da könnte auch XY stehen.

Was mich persönlich stört ist die Aussage, dass es in dem Paragraphendschungel darum ginge eine Staatsangehörigkeit festzulegen. Das wäre in der Tat absurd, aber dem ist nicht so.

Vielleicht hast Du etwas anderes gemeint als Du geschrieben hast?


kczyk
9. Oktober 2014 um 13:35  |  369413

„… Eine einheitliche deutsche Staatsangehörigkeit gab es bis zur Nazigesetzgebung (1934) eigentlich gar nicht (es gab Preussen, Bayern, Pfälzer etc.). Und die haben das dann “völkisch” festgezurrt. …“

*denkt*
das ist so nicht ganz richtig.
bereits 1913 wurde das reichs- und staatsangehörigkeitsgesetz eingeführt, das im januar 2000 in staatsangehörigkeitsgesetz ungenannt wurde.


Opa
9. Oktober 2014 um 13:45  |  369422

Liest der @Dan eigentlich noch mit?


Stiller
9. Oktober 2014 um 13:51  |  369426

@kczyk

Doch, doch. Das Wort „einheitlich“ sollte in diesem Zusammenhang nicht unterschlagen werden …

Erst das Gleichschaltungsgesetz der Nazis hat die eigenständige Staatsbürgerschaft der deutschen Teilstaaten aufgehoben.

Im Gegensatz etwa zu britischen Staatsangehörigen. Noch heute gibt es dort bekanntermaßen Engländer, Schotten, Walliser, Iren mit eigener Nationalmannschaft …


kczyk
9. Oktober 2014 um 14:08  |  369433

@stiller – die gleichschaltungsgesetze hatten eine gänzlich andere zielausrichtung.

doch das kann nicht thema des blogs sein.
wen es interessiert, der findet im internet ausreichend lesesteff hierzu.
zb: http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichschaltung

ich zieh mich nun wieder ’nur lesend‘ zurück


Sir Henry
9. Oktober 2014 um 14:19  |  369437

@Stiller

Es gibt aber keine „Englische“ Staatsangehörigkeit. Du bringst hier zwei Sachen durcheinander.

Die Tatsache, dass es vier britische Nationalmannschaften gibt liegt u.a. in der Tatsache begründet, dass diese von vier verschiedenen, autonomen Fußballverbänden vertreten werden.

Mit der britischen Staatsangehörigkeit hat das nichts zu tun.


wilson
9. Oktober 2014 um 14:30  |  369442

Ein Spieler, dessen Verband gewechselt werden muss, darf, obwohl er sich bereits für einen Verband entschied, nicht aus dem Verband verbannt werden.


coconut
9. Oktober 2014 um 15:10  |  369453

@wilson // 9. Okt 2014 um 13:17
Zitat:
„Ist aber müßig, weil die Regularien feststehen.

Der beste Teilsatz in dieser ganzen unsinnigen Diskussion.
Aber lasst euch nicht stören, ich schaue dann wieder rein, wenn es um was wichtiges gehen sollte…. 😉


cameo
9. Oktober 2014 um 15:27  |  369463

#Nachwuchs
„Die U19-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind mit einem klaren Sieg in die erste Qualifikationsrunde zur Europameisterschaft 2015 in Griechenland gestartet. Der Titelverteidiger setzte sich im lettischen Jegalva 6:0 (1:0) gegen Kasachstan durch.“ (sid)


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 15:36  |  369468

wilson // 9. Okt 2014 um 14:30

Ein Spieler, dessen Verband gewechselt werden muss, …

sollte meines Erachtens aus dem Spiel genommen, sprich ausgewechselt werden. Sonst spielt seine Mannschaft während des Verbandwechsels doch nur zu Zehnt. 😮


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 15:39  |  369470

Jepp coconut // 9. Okt 2014 um 15:10 Uhr

Einzig interessant im Sinne neuen Wissens fand ich folgenden Kommentar „bereits 1913 wurde das reichs- und staatsangehörigkeitsgesetz eingeführt, das im januar 2000 in staatsangehörigkeitsgesetz ungenannt wurde.“


wilson
9. Oktober 2014 um 15:46  |  369473

@coconut
Kann Dich durchaus verstehen.
So geht es mir bei der Diskussion um Schiedsrichterentscheidungen, wenn das Spiel beendet ist.

Aber mal unter uns:
zu Ronnys Schnupfen kann ich wenig bakteriell Einwandfreies beitragen.


Silvia Sahneschnitte
9. Oktober 2014 um 15:57  |  369476

Nur für den/die Fußballästheten/-tin.
Habe einen Traum von einer Fußballweltmeisterschaft, einer Weltmeisterschaft an der die besten Spieler der Welt teilnehmen.
16 Mannschaften mit je 20 Spielern, 320 Spieler. Zusammengestellt, ausgewählt von Fußballspielern aus der ganzen Welt. Aus dieser Ursuppe mit erstklassigen Fußballern bilden sich 16 „Weltmannschaften“ ohne nationaltümeleien.
Zu sehen wären die vermutlich weltbesten Fußballer, mit einem interessanten Fußball.
Etwas für wahre Fußballbegeisterte, die den Sport mögen.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 16:07  |  369478

Jute Idee Frau Sahneschnitte

Gareth Bale würde sich freuen. Wales als Fußballverband wird wohl niemals an einer Fußball-WM teilnehmen.


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 16:08  |  369479

wilson // 9. Okt 2014 um 15:46 Uhr
Du könntest ein sauberes Taschentuch beisteuern? 😕


Silvia Sahneschnitte
9. Oktober 2014 um 16:20  |  369485

Klugschei*ermodus
Hoffmann von Fallersleben, Dichter der drei Stophen des „Lied der Deutschen“ schrieb den Text im Jahr 1841. Der deutschsprachige Raum war in diverse Fürstentümer, Königreiche etc. aufgeteilt.
Hoffmann von Fallersleben wurde der Bewegung des „Jungen Deutschland“ zugerechnet, einer Gruppe junger Dichter, die kaum Kontakt untereinander- , die aber gemeinsame politische, liberale Ideen hatten.
Der Text des Liedes wandte sich gegen die damalige Kleinstaaterei und Restauration (Wiedereinführung ehemaliger Dynastien), die Bewegung für eine demokratische Struktur im deutschsprachigen Raum.
Der Liedtext wurde später von Verbrechern zweckentfremdet.
Klugschei*ermodus aus.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 16:28  |  369489

Der Blog der Dichter und Denker.

Novalis
Hoffmann von Fallersleben
José Martí

Wurde hier und heute noch ein weiterer Dichter erwähnt oder zitiert?


Silvia Sahneschnitte
9. Oktober 2014 um 16:55  |  369499

Lieber @bm, schönen Urlaub, bist Du eigentlich „marschbereit“ oder brauchst Du nach Deiner Verletzung noch „Elefanten T3 Schuhe, mitverstärkter Fersenkappe“?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Freddie
9. Oktober 2014 um 17:11  |  369501

Felix Bastians hat lt Twitter seinen Vertrag aufgelöst.


Freddie
9. Oktober 2014 um 17:40  |  369515

Freddie
9. Oktober 2014 um 17:42  |  369516

+ „l“


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 17:57  |  369521

Danke der Nachfrage Silvia Sahneschnitte // 9. Okt 2014 um 16:55 Uhr.

Anstrengende Monate liegen hinter mir, in denen ich den Wert der Gesundheit als höchstes Gut erst richtig schätzen gelernt habe. Seitdem sehe ich meine Umwelt und meine Mitmenschen mit anderen Augen.

Rolltreppen fahren ging über Monate gar. Treppensteigen anfänglich auch nicht, später nur mit erheblichen Mühen. Ich freute mich über jede abgeflachte Bordsteinkante, ebenerdigen Zugang und funktionierende Aufzüge an U-und S-Bahnhöfen. Einmal mehr danke ich dem Begleitservice des VBB, der mir auf meinen Wegen „unter die Arme“ gegriffen hat

Mittlerweile laufe ich ohne Gehhilfen und kann/darf seit Anfang August wieder Fahrad fahren.
Für mich der entscheidende Schritt zur alten Lebensqualität, dass ich zur Arbeit radeln kann und die Einkäufe per Fahrrad erledige. Bis auf wiederkehrende muskuläre Problem und spontane Störungen des Bewegungsgefühls bin ich gut unterwegs. Der letzte Feinschliff mit Hilfe der Physiotherapeuten soll aber erst erfolgen nach der erneuten OP Ende des Jahres, bei der die Platten am Knochen entfernt werden.

Bis dahin muss ich bei jedem Sicherheitscheck am Flughafen erklären, warum ich Metall im rechten Unterschenkel habe.

Ob der Urlaub auf Kuba erholsam wird, muss sich zeigen – immerhin stehen etwa 2.000 km vorwiegend auf schlecht geteerten Landstraßen vor uns. Mal schauen, wie oft unsere Tochter und ihr Lebensabschnittsgefährte das Steuer unseres Mietwagens übernehmen wollen. Wenn ich Abends den Zündschlüssel beiseite lege und den ersten Schluck Rum eingieße, wird die Entspannung schon kommen. 😀


Opa
9. Oktober 2014 um 18:06  |  369526

Hat hier einer Rum gesagt? 😆


Silvia Sahneschnitte
9. Oktober 2014 um 18:10  |  369530

Lieber @BM, dann weiterhin gute Genesung und genieße den Urlaub.
Zum Rum kommich mal rum.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


K6610
9. Oktober 2014 um 18:23  |  369533

@Ursula // 9. Okt 2014 um 10:23

was soll ich dazu schreiben?

wohl gut, dass man noch keine mp3-Dateien in den Blog posten kann, oder?

🙂

Aber ich hatte ein nettes Kopf(kino)-konzert beim Lesen des Liedgutes welches du da „ex Ärmelo“ unters gemeine Blogvolk geworfen hast…..

und um @BM’s Frage von 16:28 Uhr aufzugreifen, ich würde dich ja auch fast in diese Reihe netter Männer stellen wollen 🙂


Blauer Montag
9. Oktober 2014 um 18:27  |  369534

Opa // 9. Okt 2014 um 18:06
Silvia Sahneschnitte // 9. Okt 2014 um 18:10

Salud
oder Prost.

Wir stoßen noch drauf an ❗


9. Oktober 2014 um 19:21  |  369556

Pangasius ist fantastisch, selbstverständig nur direkt aus dem Mekong oder Chao Phraya in Thailand (lasse ich mir wöchentlich durch meinen dort selbst fischenden Angestellten einfliegen).


9. Oktober 2014 um 19:33  |  369565

„United Color World“ mag ein (von wem auch immer) Wunsch sein, den es in der Realität niemals zu 100 % geben wird.


ubremer
ubremer
9. Oktober 2014 um 19:52  |  369575

@hbsc18
?


Ursula
9. Oktober 2014 um 20:08  |  369587

Nimmt denn keiner den 200 sten? Prost!!!


Hr.Thaner
10. Oktober 2014 um 7:28  |  369830

@ubremer
ich danke fuer Deinen Post zu diesem Thema. *united colors*
Ich weisz nicht, ob ich deinen Post richtig verstanden habe. Falls ja, ein paar meiner Gedanken dazu (kein persoenlicher Angriff gegen jemanden)
Es scheint doch schwieriger als gedacht zu sein diesen Gedanken zu folgen, ohne dass es eine dt. Nabelschau (Problemdiskurs ueber singen oder nicht singen) als Nebenkriegsschauplatz gibt.
Allgemein (Achtung: allgemein!, keine Unterstellung) stimmt man lieber mit ein in den Beschwerdekanon, dass ein Podolsky, Boateng, Kedhira etc. nicht mitsingt, als denen am Stammtisch uebers Maul zu fahren, die lt. Abstammungslehre von vor 80 Jahren der Welt erklaeren muessen, dass einige Herren im Trikot der Nationalmannschaft gar keine „richtigen“ Deutschen sind…
… und wie toll doch Vereine wie Bilbao, die nur Basken…
… und überhaupt, frueher…
Ich fuehle mich dann als Deutscher sehr unwohl und als Demokrat und Erdbuerger persoenlich betroffen und antworte meist ohne Hoffnung fuer den Adressaten: … frueher war alles viel eher…
Ob jemand stolz ist oder singt weil er stolz auf Deutschland ist oder nicht singt weil er nicht stolz genug ist oder weil er nicht singen kann, ist meiner Meinung nach seine private Angelegenheit. Respekt zollt ein jeder, der bei einer Hymne innehaelt. Alles andere ist Gesinnungssch*** und gehoert fuer mich in die Rubrik: *please don’t f*** my brain*

Als aufmerksamer Voyeur von immerhertha wuensche ich BM alles Gute (hat mich sehr betroffen gemacht das zu lesen) und wuensche ihm einen erholsamen Aufenthalt auf der schoensten Insel der nördlichen Halbkugel.


Hr.Thaner
10. Oktober 2014 um 7:36  |  369834

@cameo
#tinnitus (war mir unbekannt. Hintern abgelacht)

habe dann die tinitus helpline angerufen und bin nicht zu Wort gekommen. 😀


herthabscberlin1892
10. Oktober 2014 um 11:13  |  369928

Ist Herrn K. das Geld ausgegangen?

„Der Hamburger SV hat sich langfristig die Dienste von Mittelfeldspieler Lewis Holtby gesichert, den die Hanseaten bisher von Tottenham Hotspur ausgeliehen hatten. Trotz des Kaufs müssen die Hamburger die fällige Ablöse von 6,5 Millionen Euro allerdings erst zur nächsten Spielzeit berappen.“ (Quelle: kicker)

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