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(mey) – Julian Schieber hatte ein Lächeln im Gesicht, als er heute Nachmittag vom Trainingsplatz marschierte. Anderthalb Wochen hatte Herthas Stürmer wegen einer Muskelverletzung gefehlt. Heute nun durfte er wieder mitmachen, wenn auch nur mit Laufschuhen. Schieber sagte danach:

„Es ist schön, wieder auf dem Platz zu sein. Bin zufrieden. Ich hoffen, dass ich in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Für Schalke aber wird es eng.“

Das sagte Schieber im Übrigen mit einem Schmunzeln. Weiß er doch, dass sein Trainer Jos Luhukay ihn nach dieser Pause ohnehin noch nicht ins Aufgebot nehmen wird. Neben dem Schwaben lief auch Johannes van den Bergh heute wieder ein paar Runden. Seine Nackenverletzung hat er weitestgehend auskuriert. Luhukay sagte über beide:

„Sie werden erst einmal individuell trainieren. Ich weiß noch nicht, ob sie schon in dieser Woche wieder zur Mannschaften stoßen können.“

Jens Hegeler übrigens absolvierte heute auch nur eine leichte Laufeinheit. Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt mit einer Erkältung zu kämpfen und sollte es noch etwas ruhiger angehen lassen.

Luhukay: „Brooks muss stabiler werden“

Über John Brooks haben wir gestern bereits ein paar Worte verloren. Heute war der Innenverteidiger nach seiner Länderspielreise wieder zurück bei Hertha und machte, „einen frischen Eindruck“, wie Luhukay später feststellte. Luhukay sagte über Brooks, den er zuletzt ja, wie gestern erwähnt, hart kritisiert hatte:

„Hoffentlich ist John nun wieder mehr fokussiert. Er muss jetzt stabiler werden.“

Brooks erzählte heute nach dem Training, wie es ihm beim US-Team so ergangen ist. Diese Partie gegen Ecuardor habe ihm gut getan, sagte der 21-Jährige. Er müssen nun bei Hertha versuchen, sich wieder anzubieten und Spielzeit zu bekommen. Dass ihn sein Nationaltrainer Jürgen Klinsmann zuletzt gelobt hatte, freute Brooks: „Das tut natürlich gut. Gerade, wenn das Lob von jemanden wie Jürgen Klinsmann kommt.“

Gefragt nach den eigenen Schwierigkeiten bei Hertha und dem ihm vorgeworfenen Phlegma zeigte sich Brooks einsichtig:

„Ich spiele ja nicht mit Absicht so. Das passiert einfach. Der Trainer wird schon gesehen haben, dass irgendwas nicht stimmte bei mir. Also hat er mich rausgenommen, um die Mannschaft zu schützen. Und das hat ja auch gut geklappt, wie man gesehen hat.“

Brooks meinte damit den Sieg gegen Stuttgart.

Was denkt ihr? Richtige Reaktion von Brooks?

Morgen trainieren die Berliner zwei Mal: Einmal um 10 Uhr und einmal um 15.30 Uhr auf dem Schenckendorffplatz.

Heute Abend spielen noch die Norweger Per Skjelbred und Rune Jarstein mit ihrem Nationalteam gegen Bulgarien. Zudem tritt Hany Mukhtar mit der deutschen U20 gegen die Türkei an.


92
Kommentare

Neuköllner
13. Oktober 2014 um 18:38  |  371916

HA


kraule
13. Oktober 2014 um 18:40  |  371917

He, he, he 😉


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 18:41  |  371918

ho, ho, ho


kraule
13. Oktober 2014 um 18:41  |  371919

Ist doch ganz einfach:
Ha Ho He
Hertha BSC ! ! !


HerthaBarca
13. Oktober 2014 um 18:41  |  371920

Ho


Better Energy
13. Oktober 2014 um 18:43  |  371921

ho 🙂


kraule
13. Oktober 2014 um 18:47  |  371923

Ho? 😉
Hö ?


HerthaBarca
13. Oktober 2014 um 18:47  |  371924

Sehr gute Reaktion von JAB! Ist das Verhältnis von beiden viel besser, als es einige hier geunkt haben? Ich bleibe bei meiner Darstellung und fühle mich bestätigt, dass beide ein besonderes Verhältnis haben und JoLu mehr in ihn sieht und erwartet, als er zuletzt gezeigt hat! Ähnelt scheinbar, wie andere bereits gesagt haben, einem Vater-Sohn-Verhältnis!


kraule
13. Oktober 2014 um 18:48  |  371925

Dominosteine werden verkauft und
schon ho, ho, hot es hier………


Opa
13. Oktober 2014 um 18:55  |  371927

Seitenlanges Auslassen über mangelhafte Führungsqualität unseres Trainers und die ach so schlechte Nachwuchsbehandlung und dann das 😆

Einsicht erwarte ich von unserem Betonschmierfinken keine, taucht er doch sicher bald unter neuem Namen auf…


Stiller
13. Oktober 2014 um 18:59  |  371932

#Brooks. Respekt.

#Klinsmann: Klare Ansage an Herthas Brooks

KURIER: Klinsmann hatte schon vor der Partie ein paar Hallo-Wach-Sätze an seinen WM-Helden (Siegtor nach Einwechslung zum 2:1 über Ghana) gerichtet. „Er darf nicht glauben, dass es nach so einem WM-Moment irgendwelche Garantien gibt. So funktioniert das im europäischen Spitzenfußball nicht.“

Er selbst, so Klinsi, stehe in engem Kontakt mit Hertha: „Sie wissen, was sie an Brooks haben. Und haben ihm ein kleines Signal gegeben, was sie von ihm erwarten. Früher oder später wird er Stammspieler sein.“ Nur John Anthony Brooks selbst kann das verhindern.

Wenn ich davon ausgehen kann, dass das Zitat von Klinsmann stimmt, dann muss sich doch der ein oder andere “Kenner” fragen lassen, wie er auf die Idee kommt, dass Jos Luhukay mit Brooks so ziemlich alles falsch gemacht haben soll.

Aber vielleicht ist der ein oder andere dann auch in der Lage Fakten anzuerkennen und mal selbstkritisch einzuräumen, dass eventuell doch eine Fehleinschätzung vorliegen könnte …

Nicht erwarten werde ich dies von

1. …
2. …
3. …

Und nun wieder ab in den read-only-Modus, denn …


kraule
13. Oktober 2014 um 19:03  |  371933

monitor
13. Oktober 2014 um 19:04  |  371934

@Stiller hat „rübergezogen!“ 😯


monitor
13. Oktober 2014 um 19:06  |  371936

@Kraule
Schöner Beitrag, Dein Wort zum Dienstag!


monitor
13. Oktober 2014 um 19:13  |  371939

Reaktion von Brooks,

ehrlich gesagt weiß man heute nie, welche Äußerung der einstudierten Medienarbeit geschuldet ist oder was ehrlich aus der „Tiefe des Raum’s“ (Kopf) kommt.

Hier hoffe ich auf beides! 😉


Knüppel
13. Oktober 2014 um 19:20  |  371943

Schönes Statement von Jay. Das „Vater-Sohn-Modell“ taugt zur Erklärung seines Verhältnisses zu JLu schon ganz gut, denke ich, In einer solchen Konstellation knallt es ja auch mal und gibt Stubenarrest…wird schon.

@wir: Nach dem Angriff auf @wilson möchte ich aus dem gleichen Ärzte-Song zitieren:
„Eine tote Qualle hat in etwa Dein Niveau.“ Die Ärzte hatten das übrigens entgegen Deiner Darstellung NICHT an eine bestimmte Person adressiert.
Das ist im Falle meines o.g. Zitates dagegen anders.


Etebaer
13. Oktober 2014 um 19:22  |  371944

@ JAB

Gute Einstellung!


wilson
13. Oktober 2014 um 19:24  |  371946

ehrlich gesagt weiß man heute nie, welche Äußerung der einstudierten Medienarbeit geschuldet ist …

So geht es mir auch.

Eigentlich traurig, dass man Worthülsen vermutet, wo möglicherweise gar keine sind.

Wäre übrigens ein Thema, welches mich sehr interessieren würde:
wie und ab wann werden die Spieler/angehenden Profis auf ihre „Medienkarriere“ vorbereitet; wer übernimmt das bei Hertha BSC oder gibt es da externe Verbalakrobaten, bei denen die Spieler in die Lehre gehen?


Knüppel
13. Oktober 2014 um 19:33  |  371951

@wilson: Das mit der „Presseschulung“ oder sonstigem Verbaltraining würde mich auch interessieren. Da gibt es sicherlich von Verein zu Verein auch große Klassenunterschiede.
Inhaltlich wird es wahrscheinlich gar nicht so enge Vorgaben geben, doch greifen die eben rhetorisch weniger versierten dann auf die immer gleichen Worthülsen und so weiter zurück („Ich bin unwichtig, schön, dass ich der Mannschaft helfen konnte…“). Da ist, ich sage es ungern, so ein Thomas Müller schon eine Wohltat – aber auch das hat mit Talent zu tun.


Bakahoona
13. Oktober 2014 um 19:47  |  371957

Ich frage mich ernsthaft, ob der eine oder andere Profi nicht von der Hilfe eine Mental-Trainers profitieren könnte. Damit meine ich psychologisch kompetentes Fachpersonal, was nicht erst zu Rate gezogen wenn das Kind bereits im Brunnen ist. Genug Geld verdienen die Profis, für den Körper und die Spielkultur gibt es viele Fachleute, nur das Kopfthema wird immer dem Trainer überlassen. Ich sehe das wie bei jedem Selbständigen, das heißt selbst und ständig. Die Neigung sich Hilfe psychologische Hilfe zu holen umd hohe Ziele zu erreichem findet man an sehr vielen Stellen im Profisport, Kamer aus dem Golf zB, Kliensmann wurde ja auch angeguckt als hätte er das Rad neu erfunden mit seiner Peptalk-Attitüde. Immer wieder werden die Trainer mit Aufgaben konfrontiert, die mehr erfordern als der Teamtrainer leisten kann. Um es mal ganz hart auszudrücken, würde ich das von jedem Profisportler erwarten, der sich das leisten kann, Fussballprofis aus der Liga 1 gehören dazu.


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 19:54  |  371961

Na ja, so überzeugend finde ich die Aussage von Brooks nicht. Bösartig könnte man da auch lesen, „Na der Trainer wird schon irgendwas gefunden haben, was er an mir kritisieren kann, und irgendwie hat er mit dem Sieg gegen Stuttgart ja auch Recht behalten“.

Ich betone ausdrücklich, dass Brooks das so nicht gesagt hat und wahrscheinlich auch nicht so gemeint hat. Aber Selbstkritik würde ich anders formulieren.

Ich betone auch ausdrücklich, dass mir die Brooks gegen Luhukay Debatte viel zu eng ist für eine Diskussion um Herthas Jugendarbeit.

Ich wollte die verschiedenen Argumente mal aus meiner Sicht zusammenfassen – das endete bei 3 Seiten. Das kann man auch niemandem zumuten 😉


Ursula
13. Oktober 2014 um 20:00  |  371963

Hätte mich interessiert!

Eine komprimierte Kurzfassung
ist nicht möglich..?


Bakahoona
13. Oktober 2014 um 20:08  |  371967

Ich sehe das bei Brooks so, der Trainer muss eine konkrete Erwarung an den Spieler kommunizieren und Wege aufzeigen diesen Erwartungen gerecht zu werden. Dabei sind die Ansprüche des Trainers absolut und ohne Raum für Diskussion, da der Trainer die Anforderungen an sein Spielsystem eben kennt und bedingungslos einfordern muss. Hier fängt jetzt das Hauptproblem der Kommunikation an. Kommunikation ist eine Aneinanderreihung von Misverständnissen. Da geht oft viel schief, ohne das es einer mitbekommt. Ich glaube viele kennen das aus der eigenen Erlebniswelt. Der Spieler muss nun die Anforderungen des Trainers erfüllen, ohne vielleicht begriffen zu haben was diese eigentlich für ihn bedeuten. Das ist in jedem Team so, unabhängig vom Sport oder den Gehältern die fliessen, das ist schlicht menschlich. Bei Brook’s Zitat kann man entnehmen, dass er keine Idee hat wie er die Anforderungen erfüllen soll, nur dass er es eben muss, dass merkt er. Hier muss „Übersetzungsarbeit“ geleistet werden damit es „Klick“ macht, aber eben nicht vom Chef-Trainer. Hier würden tatsächlich Mentaltrainer helfen, weil meist die Spieler mit ihren Persönlichkeiten und Überzeugungen ursächlich sind für stagnierende Entwicklung. Winner-Mentalität ist erlernbar, wenn man die dafür Bereitschaft zeigt. Das ist nur eben schwer, weil die Lösungen meist außerhalb unserer Komfortzonen zu finden sind und das is voll unpopulär oder eben uncool.


13. Oktober 2014 um 20:10  |  371968

Ich war ja nun heute auch endlich mal wieder auf dem Schenkendorffplatz… das Erste was mir auffiel war Ronny, der mal wieder lustlos, als Letzter, den Trainingsplatz betrat.

Wenn mich nicht alles täuscht, habe ich neben Ronnys Vater gestanden, auf jeden Fall habe ich aber einen sehr intensiv arbeitenden Jörn Meyn gesehen, Block, Stift, Handy, alles gleichzeitig in Benutzung 😉 (Er sah so beschäftigt aus, dass ich mich nicht getraut habe, ihn anzusprechen 😉 )

Die 3/4 Stunde, die ich vor Ort war, nutzten unsere *Helden* leider nur zum Laufen und kleineren Übungen *janzweitdraussen* kaum zu erspähen für die paar Kiebitze. Allein die 3 Rekonvaleszenten kamen regelmässig vorbei…


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 20:16  |  371969

Ursula // 13. Okt 2014 um 20:00

Ich freue mich über das Interesse, aber du kennst doch meine Position dazu seit Jahren. Es kommt nichts Neues dazu, und fast alle Argumente und Gegenargumente sind in den letzten 2 Tagen mehr oder wenig sachlich ausgetauscht worden.

Da die Akademie seit 14 (?) Jahren mit fast unzähligen Trainern und unterschiedlichen Managern besteht, sind eventuelle Probleme sicher nicht die von Brooks und Luhukay.


Etebaer
13. Oktober 2014 um 20:22  |  371974

Psychologe hat sowas von Irrenarzt und Lebensberater, der Leuten, für die es eine schwere Sinnkrise ist, wenn sie statt des Rolls den Bentley fahren müssen, das Wort „Demut“ nahelegt.

Mentaltraining ist aber absolut nötig – es geht im Fußball um Nervenstärke, Einstellung und Entscheidungsschnelligkeit/Handlungsschnelligkeit und das kann man und muß man auch im Kopf trainieren.

Das machen aber Mentaltrainer und keine Bergkristal-Tschakka-Psycho-Onkel!

Entscheidungsschnelligkeit ist Handlungsschnelligkeit, deswegen bin ich auch ein Freund davon, dem Spieler nicht 1000 mögliche Infos zum nächsten Gegner zu geben sondern beschränk mich auf die absolut minimal nötigen Infos.
Mit weniger Variablen kann ich schneller entscheiden und früher handeln, was mir hoffentlich den Bruchteil Zeitvorsprung gibt, der mir die folgende erfolgreiche Aktion ermöglicht.

Ich bin auch ein Freund davon, nicht Fehler breit zu analysieren und den Spielern sozusagen beizubringen, wie es falsch gemacht wird, sondern der Fokus muß auf den möglichen, richtigen Lösungen für eine Situation liegen – das negative Feedback hab ich ja schon im Spiel bekommen, wenn ich nur ein bischen was im Kopf hab.

Das Team so ein-/aufzustellen, das möglichst viel von den Spielern schnell richtig gemacht werden kann, das ist der Weg zum Erfolg!


Kamikater
13. Oktober 2014 um 20:26  |  371979

@Bakahoona
Ein sehr interessanter Punkt, den du da ansprichst.

Ich denke das häufiger, wenn ich die mitlerweile äußerst filigranen Taktiken sehe und dagegen eben die zum Teil eben sehr begrenzten Möglichkeiten, die als Botschaft vom Sender zum Empfänger zu bringen.

Ist da die Fähigkeit beiderseits vorhanden, es zu erklären oder aufnehmen zu können? Gibt es sprachliche, also rein digitale Differenzen in der Übertragung? Wieviel Druck verträgt das Profi-Individuum, um seinem Gehalt angemessen schnell auf die nötigen Anforderungen reagieren zu können?

Das und viele Parameter mehr machen den Sport doch schon zu einem ziemlich volatil-fragilen Gefüge.

Ja, auch ich könnte mir vorstellen, dass ein Instanz dazwischen in dem ein oder anderen Fall nützt. Ob das bei JAB und JLU nötig wäre, dafür fehlt mir völlig der Einblick.

Es ist ja kaum wegzudiskutieren, dass er schlicht und ergreifend sehr schwankende Leistungen, auch oder gerade besonders innerhalb von 90 Minuten bringt. Das ist aus Trainersicht und Zuschauersicht gleichermaßen inakzeptabel.

@wilson
Ein tolles Turmthema.


Ursula
13. Oktober 2014 um 20:30  |  371980

Doch! Trainer „Müller“ hätte anders
disponiert, als Trainer „Neumann“
oder „Schulz“ und unter Manager
„Meier“, „Hoeneß“ oder „Preetz“…

Weil jeder Mensch mit anderen
Menschen eben unterschiedlich
sensibel umgeht, umgehen kann…

So haben „wir“ leider ein Problem
Brooks und Luhukay!!


Ursula
13. Oktober 2014 um 20:36  |  371981

@ Kamikater

Wieso ein „Turmthema“…?

Nicht gut genug für diesen Blog??


Kamikater
13. Oktober 2014 um 20:37  |  371982

@Ursula
Nein, wie ich oben schrieb gibts viel mehr Möglivhkeiten als Schuld oder Problem. Manchmal kann alles auch ganz einfach sein.


Kamikater
13. Oktober 2014 um 20:40  |  371985

@Ursula
Ich kann in der Winterpause ja mal was dazu schreiben. Ist aber wirklich nicht so leicht zusammen zu fassen. Denn man braucht ja zum Verständnis den Zusammenhang zwischen Medientraining-Nutzen des
Wissens-Positiver Effekt.

Wie will man da ohne Fallbeispiele aus der Praxis einen Nachweis führen?


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 20:42  |  371987

Die Frage beschäftigt die Fans von Hertha BSC seit Jahren: Warum schaffen so wenige Talente aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung zu den Profis? Markus Gellhaus, der Assistent von Jos Luhukay, soll sich künftig verstärkt um dieses Thema kümmern.

Lead-in im Tagesspiegel zu einem Artikel von Stefan Herrmans vom 4.7.2012


Ursula
13. Oktober 2014 um 20:42  |  371988

Wie Du meinst @ Kamikater!

Der Beitrag um 20:30 Uhr galt
übrigens @ hurdie!


pax.klm
13. Oktober 2014 um 20:43  |  371989

HerthaBarca // 13. Okt 2014 um 18:47

Schöner Gedanke, irgendwie durchaus nachvollziehbar, passt nur leider nicht in das Welt-
Hertha – oder Trainerbild etlicher. Könnte man ja nicht so polemisieren…


Ursula
13. Oktober 2014 um 20:53  |  371996

Sieh mal @ pax, ich mag Dich!
Du magst mich nicht…

Du magst Jos Luhukay!
Ich mag ihn nicht (sonderlich!?)…

Deshalb muss man doch nicht
auf Gegenseitigkeit polemisieren…!?

Unterschwellig!

Hatten wir doch gerade! UND aktuell
bekommen „wir“ ohnehin keinen
besseren Trainer, oder?

ER oder „wir“ benötigen nur „Punte“,
„Punte“, „Punte“, mit oder ohne Brooks
und dann gibt ihm der Erfolg ohnehin Recht…


Kamikater
13. Oktober 2014 um 20:54  |  371997

@Ursula
Na gut, doppelt gemoppelt hält besser.
Aprospos- wann ist NY? Aber die Hunde bleiben ja wohl zu Hause bei Werner, oder?


bbqmaster
13. Oktober 2014 um 21:02  |  372000

Mir wird im Profifußball viel zu viel gequatscht. Entscheidend ist doch auf dem Platz. Die Spieler sollen Leistung sprechen lassen und mit dem weichgespülten BlaBla aufhören.
Natürlich gieren gerade die Medienvertreter nach Statements, am besten noch in druckreifem Deutsch. Aber ganz ehrlich: Ich interessiere mich nicht für Hertha, weil die Spieler charismatische Redner sind!
Ob Brooks das jetzt auswendig gelernt hat oder wirklich so meint, ist mir eigentlich egal. Doch wenn er schon was dazu sagt, sollte er den Worten auch Taten folgen lassen.
Ich bin mir sicher, dass Luhukay ein gutes Gespür dafür hat, wenn Brooks für den mannschaftlichen Erfolg hilfreich ist.


Ursula
13. Oktober 2014 um 21:04  |  372001

Am 2. November!

Und die Hunde kommen natürlich mit!
Sie lieben die Bronx…

Wer ist Werner…?


Elim
13. Oktober 2014 um 21:06  |  372002

Norwegen- Bulgarien 1-o. Flanke von Skjelbred und Tor von Noussi.


Kamikater
13. Oktober 2014 um 21:07  |  372003

@Ursula
Das Synonym für Deine bessere Hälfte, also die, die die Pansen beim Schlechter einholt.

Allerheiligen auf dem Allerheiligsten. Na, da kann man ja nur toitoitoi und viel Spaß wünschen.


Trikottauscher
13. Oktober 2014 um 21:10  |  372005

#mental-coaching
interessantes thema. sportwissenschaftler sehen seit geraumer das größte zuwachs-potenzial im (leistungs-) sport im mentalen bereich. faktisch bedienen sich die fußball-klubs der beratung von fachleuten in diesen bereichen nur sehr zögerlich. der eine mehr, der andere weniger. getreu dem motto: psychologie, wissenschaft, ‚igitt‘! brauchen wa nich.
ich bin überzeugt, dass das in zukunft ‚gang und gäbe‘ sein wird. und jeder, der sich der beratung von gut ausgebildeten leuten von außen rasch bedient, wird vorn dabei sein.


BaerlinerHerthaFan
13. Oktober 2014 um 21:15  |  372006

Finde gut wenn der Junge (Brooks) merkt wo seine Fehler liegen. Der Trainer sollte allerdings auch aufpassen, dass Brooks nicht anfängt sich zuviele Gedanken darüber zu machen, ob er einen Fehler macht und dann wieder auf der Bank sitzt. Brooks sollte einfach versuchen sich besser zu Fokusieren und auf die Sache konzentrieren. Fehler passieren, aber das ist nicht schlimm und er hat ja gezeigt, dass er ein richtig guter IV ist. Der kann auch locker einen Heitinger, der mich bisher jetzt auch nicht riesig überzeugt hat, verdrängen kann.


Ursula
13. Oktober 2014 um 21:15  |  372007

#Synonym…?

Spaß wird man haben, und „toi, toi, toi“
kann man immer gebrauchen! Danke!

ABER habe ich eine „bessere Hälfte“
und seit wann heißt „die“ Werner…?


Trikottauscher
13. Oktober 2014 um 21:17  |  372009

*seit geraumer zeit…


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 21:17  |  372010

Hertha hat seit Jahren einen Mental-Coach.


Ursula
13. Oktober 2014 um 21:18  |  372012

UND mein Schlächter heißt „Willi“…


ubremer
ubremer
13. Oktober 2014 um 21:25  |  372016

@Jugendarbeit,

wer sich mit dem Thema etwas näher befasst, kennt die Faustregel in der Branche:

Wenn der ausbildende Verein ein Talent pro Saison in den Profikader bringt, leistet man eine gute Nachwuchsarbeit.

Wobei die Regel nicht sklavisch zu verstehen ist: Manchmal schaffen drei Talente in einer Saison den Sprung. Und manchmal kommt zwei Jahre lang niemand nach.
Hertha hat die Jugendarbeit 2000/01 begonnen. 2003/04 waren Malik Fathi und Sofian Chahed die ersten ‚eigenen‘ Jungs, die es in die Bundesliga geschafft haben.

Von 2003 bis 2014 müssten statistisch elf Talente den Sprung zu den Profis geschafft haben, damit Herthas Ausbildung im Rahmen liegt.
Zählen wir mal:

– Chahed (89 Profi-Spiele für Hertha)
– Fathi (123 Spiele)
– K. Boateng (42 Spiele)
– Dejagah (26 Spiele)
– Ebert (121 Spiele)
– Madlung (81 Spiele)
– J. Boateng (10 Spiele)
– Christian Müller (16 Spiele)
– Ede (19 Spiele)
Burchert (13 Spiele)
– Morales (20 Spiele)
– Neumann (13 Spiele)
– Holland (23 Spiele)
– Djuricin (11 Spiele)
– Perdedaj (24 Spiele)
Schulz (69 Spiele)
Mukhtar (16 Spiele)
Brooks (48 Spiele)

fett = derzeit bei Hertha unter Vertrag

Nicht aufgeführt sind Talente mit weniger als zehn Einsätzen (Salihovic, Gäng, Bieler, Radjabali-Fardi, Schorsch, Robert Müller, Hartmann, Bigalke, Traore, Wallschläger).


Ursula
13. Oktober 2014 um 21:30  |  372019

@ ubremer

Ist dieser dummdreiste, dämliche
@ wir nun gesperrt, gelöscht oder
was auch immer…?

Wenn, verdient, aber schade…


Freddie
13. Oktober 2014 um 21:36  |  372021

OT
Island führt zur Hz mit 2:0 gg Niederlande


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 21:45  |  372022

Wir ziehen mal die goldene Generation ab und nehmen einen Beitrag von Uwe Bremer:
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article117563990/Wie-Hertha-BSC-mit-seinen-Talenten-knallhart-verhandelt.html


Ursula
13. Oktober 2014 um 21:48  |  372024

Na gut! Danke!


Herthas Seuchenvojel
13. Oktober 2014 um 22:02  |  372029

Schulz hat ernsthaft schon 69 Spiele?
hätte so 30-40 getippt
will der den Kobi 2.0 machen?
alle Achtung, der ist wirklich angekommen


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 22:18  |  372039

Herthas Seuchenvojel // 13. Okt 2014 um 22:02

Schulz ist wirklich klasse für Hertha. Er hat sich nicht als 17-jähriger abwerben lassen, und konnte so 48 Einsätze in der 2. Liga verbuchen.


13. Oktober 2014 um 22:20  |  372040

pax.klm
13. Oktober 2014 um 22:21  |  372041

Ursula // 13. Okt 2014 um 20:53

Sieh mal @ pax, ich mag Dich!
Du magst mich nicht…

Wie kommst Du darauf?


13. Oktober 2014 um 22:23  |  372042

ob Luhu mal so motivieren können wird?


Bakahoona
13. Oktober 2014 um 22:27  |  372043

Mag ja sein, dass Hertha EINEN Mental Coach hat, aber das ist eigentlich eine intimere Beziehung zwischen Sportler und Mentalcoach, da es ja genau darum geht gedankliche Mauern zu durchbrechen und das ist oft ein sensibles Thema, was mit Ängsten und negativen K0nditionierungen zu tun hat. Gerade solche Kommentare wie „Da wird mir zu viel gequatscht, auf dem Platz muss die Leistung stimmen.“ Wasser auf die Mühlen bei sensiblen Menschen. Ein Profisportler ist Vollzeit Profi und braucht den Rat und das Wort gerade NEBEN dem Platz, damit es dann AUF dem Platz funktioniert. Auch unter den Sensiblen gibt es begnadete Sportler um die es sich zu kümmern lohnt. Ein Blick rüber in den Profisport in den Staaten und man findet viele Profis in allen Ligen die Mentalcoaches genutzt haben. Aber das „Peppen“ hat in den Staaten eh ein anderes Level, genauso wie das Standing der Psychiater, zumindest im hochperformanten Bereich.


hurdiegerdie
13. Oktober 2014 um 22:35  |  372048

Bakahoona // 13. Okt 2014 um 22:27

Ich habe nichts aber auch gar nichts gegen deine Meinung. Ich unterschreibe sie sogar aus vollem Herzen.

Aber wenn es einen Diskussionspunkt zum Übergang von der Jugend zum Profibereich gäbe – den es ja nach der Liste von ubremer // 13. Okt 2014 um 21:25 ja gar nicht gibt, wenn man sich mit dem Thema etwas näher befasst – ist der Mentalcoach aus meiner Sicht nicht das Problem.


Uwenrw
13. Oktober 2014 um 22:40  |  372052

@uBremer… Jugendarbeit. Unglaublich diese Fakten der Spieler. Wie erstellen Sie diese Fakten so schnell?


Elim
13. Oktober 2014 um 22:43  |  372055

Norwegen hat Bulgarien 2-1 geschlagen. Der 15. jæhrige Martin Ødegård hat als Nationalspieler debutiert.


Bolly
13. Oktober 2014 um 22:52  |  372061

@Uschi 21:04

GW zur Teilnahme am NYC Marathon
Wie kommt man denn zu solchen begehrten Startplatz? Muss man sich qualifizieren? Oder ist der auch für jedermann/frau ?


zippo
13. Oktober 2014 um 23:24  |  372069

bolly das kann etwas dauern-da muss uschi erstmal googlen…


Lars
13. Oktober 2014 um 23:27  |  372070

@ubremer
was bringt der Blick in die Vergangenheit?

Aktuell bietet sich in meinen Augen wenig Hoffnung das etwas neues dazu kommt. Sprich die aktuelle Kaderstruktur lässt nicht viele Chancen, das ein Junger mal einfach reingeworfen wird, bzw. reingeworfen werden muss. Dazu die Probleme von Luhukay mit dem Nachwuchs – nachdem er ja wollte, das die U23 abgeschafft wird.

Was mich auch interessiert: Syhre ist in der U23 Innenverteidiger Nummer 3, aber er ist es, der im Profitraining mitmacht?!?


Herthas Seuchenvojel
13. Oktober 2014 um 23:38  |  372075

@hurdie:
ich halte Schulz generell für bodenständiger und „demütiger“ als Brooks
mag Chemie meinerseits sein
aber der eine profiliert sich in Ruhe über die U21, der andere steht schon voll im Fokus der Öffentlichkeit in der amerikanischen N11
da kriegt man vielleicht eher Flausen im Kopf

ABER: in einen Verein, der sich langfristig im Mittelfeld der BuLi etablieren will, sind die Chancen Jugendspieler mal einfach so reinzuwerfen, eher minimal bis nicht möglich
einzig im ZM sehe ich zurzeit da Möglichkeiten, weil nur mit Ronny… kann auch nicht das wahre sein 😉


Genginho
14. Oktober 2014 um 0:04  |  372085

@Lars

Wann hat denn Luhukay gesagt, dass er die U23 nicht mehr haben möchte? Ich kann mich nur an gegenteilige Aussagen erinnern, dass z.B. die Profis nach Verletzungspausen wieder langsam herangeführt werden können.


Etebaer
14. Oktober 2014 um 0:19  |  372088

Ich finde es nicht gut, wenn man Spieler unter 17 in den A-Teams aufstellt.
Mit 17 kann man mal darüber nachdenken, wenn das Talent und die Physis vorhanden ist, aber nicht früher.
Da muß man die Menschen auch mal vor sich selber schützen!


pathe
14. Oktober 2014 um 2:52  |  372126

Heute kann ich leider nichts beisteuern.
35,9 Grad, 13 % Luftfeuchtigkeit extreme Luftverschmutzung macht einen fertig…
Morgen wieder.


pathe
14. Oktober 2014 um 2:54  |  372128

kaufe ein „und“.
Boa noite!


Freddie
14. Oktober 2014 um 8:47  |  372231

Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2014 um 9:00  |  372237

jepp, stimme dem voll zu
neben Pekarik einer der effektivsten, aber auch leisesten Charaktere in unserem Kader
immer bei der Sache, keine wirklichen Schwankungen nach unten und beide anscheinend kaum von Verletzungen geplagt
Schulz scheint ebenso zu werden
einen wie Kalou, der heraussticht und an dem man sich reiben kann, muss vielleicht ebenso sein
ich hätte aber nichts dagegen, wenn die anderen 10 auf dem Feld von Beeren’s Machart wären


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2014 um 9:18  |  372243

@freddie

Stümmt! 😉

@HSv

Das Schlimme ist, dass Du nicht immer mit nur unkapriziösen Spielern gewinnst. Gerade erst habe ich dazu einen super Artikel in der aktuellen 11freunde gelesen, wo es eingangs darum ging, warum bspw. Mario Gomez einen schweren Stand in der N11 hat.


Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2014 um 9:28  |  372248

@Exil:
das wäre aber mal ein Charakterzug, den man im Scouting mit einbeziehen sollte
größenwahnsinnige Fußballer gibts schon genug

PS:
Mist, da hab ich heute Nacht auch rumgestöbert
den Artikel hab ich leider übersehen
dafür fand ich den über die 10 schlimmsten Ausraster vom Iren Keane umso interessanter & amüsanter


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2014 um 10:22  |  372266

@HSv

War in der Print-Ausgabe. Falls Du mal wieder stöberst:

„Sünden & Böcke – Mario Gomez wird bei Länderspielen ausgepfiffen. Weshalb eigentlich?“

Die 10 Ausraster waren in der Tat amüsant! 😉


Freddie
14. Oktober 2014 um 11:33  |  372287

bbqmaster
14. Oktober 2014 um 11:33  |  372288

@ ubremer // 13. Okt 2014 um 21:25

#Jugendarbeit

Danke für die Auflistung! Sehr interessant!
Gefühlt hätte ich da noch Samba, Okowonkwo und Domovchiyski da erwartet. Aber die sind wohl direkt für die Profis verpflichtet worden und haben entgegen meinem Gefühl nicht mehr die Jugendakademie durchlaufen.

Wenn ich die Auflistung so sehe, fällt mir ein, dass es seinerzeit Hans Meyer war, der im Abstiegskampf Fathi, Chahed und Madlung als Jugendspieler ins kalte Wasser geworfen hatte. Eine mutige Entscheidung, die sich ausgezahlt hat.

Ausserdem ein Fundament, auf dem Götz aufbauen konnte, denn er war es ja, der Jugendspieler wie Dejagah, Ebert, Müller, KPB und Jerome einbaute. Das klappte bis zu einem Punkt m.E. auch sehr gut.

Vor allem hat mir damals die Struktur der Mannschaft gefallen: Auf der einen Seite ein paar erfahrene Typen (Gilberto, Pantelic, Gimenez, Friedrich, van Burik, Simunic, Bastürk, Dardai, Fiedler), auf der anderen Seite die „jungen Wilden“.

An die Saison 2006/2007 denke ich (trotz des nur 10. Platzes) gerne zurück. Das war irgendwie eine coole Truppe.

Da schien die Mischung zu stimmen. Nur schien Götz irgendwann nicht mehr in der Lage gewesen zu sein, diese Mischung zu beherrschen.

Seitdem tue ich mich bei der Einschätzung des Erfolgs bzgl. der Integration der Nachwuchsspieler schwer.

Sicherlich ist jeder Einzelfall zu betrachten. Bei Müller war die schwere Verletzung auf jeden Fall der Karriereknick. Bei den Boatengs und Dejagah hat wohl auch Götz‘ unsensible Art in seinen letzten Wochen zum Weggang beigetragen. Pauschal lässt sich da wohl keine Erklärung finden, warum diese tolle Mannschaft nicht länger die Fahne auf der Brust hatte bzw. haben durfte.

Aber: Kein späterer Trainer hat mit der Meyer’schen Konsequenz, gerade auch in schwierigen Zeiten, den Nachwuchs integriert. Als der Abstieg 2010 feststand, hätte ich eigentlich erwartet, dass man dem Nachwuchs Spielpraxis mit Hinblick auf das kommende Zweitligajahr gibt. Aber das ist halt nicht FuFu-Vision.

Babbel begann diesbezüglich stark. In der Zweitliga-Hinrunde mit vielen jungen Spielern. Aber in der Rückrunde war es mit dem Jugendstil schlagartig vorbei.

Ich denke, das hat bei den Fans auch zu dem Gefühl beigetragen, dass der Nachwuchs bei Hertha nicht wirklich vorankommt.

Trotz aller vollmundigen Ankündigungen, eine Mannschaft mit Berliner Gesicht aufzubauen und dem Running Gag, wenn Preetz auf der Mitgliederversammlung das nächste Juwel (da gab es doch auch einen Junior Torunarigha, oder?!) ankündigte.

Die Zahlen (und da war ich jetzt selbst erstaunt) sprechen gerade unter Luhukay aber eine andere Sprache. Mich überrascht jetzt echt, wieviele Spiele Brooks und Schulz schon gemacht haben. Hätte ich spontan deutlich niedriger eingeschätzt.

Gerade rückblickend auf Meyer und Götz würde ich nicht sagen, dass Hertha keine Integration des Nachwuchses kann. Damals sogar deutlich mehr als die von @ub genannte Faustregel in der Branche:

„Wenn der ausbildende Verein ein Talent pro Saison in den Profikader bringt, leistet man eine gute Nachwuchsarbeit.“

Vielleicht brauchen wir im Umfeld einfach mehr Geduld. Vielleicht muss Luhukay auch einfach mal in dem ein oder anderen Fall etwas mutiger sein und Meyer’schen Mut zeigen. Die gegen Aue in HZ2 eingewechselten Jungs würde ich gerne im Laufe der Saison mal in einem BuLi-Spiel sehen.

Soviel zu meinen Gedanken und Reflektionen, die mir bei der Auflistung durch den Kopf gegangen sind.


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2014 um 11:39  |  372290

bbqmaster // 14. Okt 2014 um 11:33

„Gefühlt hätte ich da noch Samba, Okowonkwo und Domovchiyski da erwartet. Aber die sind wohl direkt für die Profis verpflichtet worden und haben entgegen meinem Gefühl nicht mehr die Jugendakademie durchlaufen.“

Samba für die U23, die beiden anderen für die Profis. 😉

P.S:

Aus der Rubrik „Wie konnten wir den nur gehen lassen!?“:

http://www.transfermarkt.de/mainz-profi-rukavytsya-wechselt-nach-australien/view/news/175548


ubremer
ubremer
14. Oktober 2014 um 12:54  |  372312

@Publikumsmagnet Hertha

Arminia Bielefeld meldet mehr als 20.000 verkaufte Tickets für das Pokalspiel
(Kapazität SchücoArena: 26.137)

Quelle


ubremer
ubremer
14. Oktober 2014 um 13:14  |  372322

@bbq

Hans Meyer ist ein Beispiel, wie Legenden manchmal entstehen.
Als Meyer gekommen ist zum Jahresbeginn 2004, hat er lang und breit dargelegt, warum ihn Herthas Jugendarbeit samt der Talente nicht interessiere. Weil man im Abstiegskampf (Hertha war damals überraschend auf Rang 17 abgestürzt) Erfahrung braucht. Männer. Durch diverse Verletzungen war Meyer dann gezwungen, auf Talente zu setzen.
Medial wurde das Debüt von Chahed und Fathi in Berlin extrem groß (und positiv) begleitet.
Folge: Meyer war entsetzt. Da würden den Jungs Flausen in den Kopf gesetzt. Die Medien würden deren Karriere ruinieren, ehe sie überhaupt begonnen hatten.
Als Hertha dann ein packendes 1:1 im vollen Olympiastadion gegen den FC Bayern ablieferte, verletzungsbedingt mit den Hüpfern Chahed, Fathi, Madlung und Cagara – da konnte sich dann auch Hans Meyer ein wenig mit der Idee anfreunden, dass junge Spieler helfen können.

Um den Sack zuzumachen: Der damalige Manager Dieter H. wollte Meyer langfristig halten. Es spricht aber für die Menschenkenntnis von Meyer, dass er sagte: ‚Danke, wir lassen es, wie es ist.‘
Meyer hat gespürt, dass es für ihn als über 60igJährigen mit seiner knorrigen Ansprache auf Dauer vor allem mit den jungen Spielern schwierig werden würde (K. Boateng, Ebert und Dejagah standen in den Startlöchern). Und Meyer war auch wohl auch nicht der größte Fan der sportlichen Leitung.


bbqmaster
14. Oktober 2014 um 13:35  |  372327

@ ubremer // 14. Okt 2014 um 13:14

„Gehen Sie davon aus,“ dass ich jetzt zugeben muss, die damaligen Vorgänge nicht mehr präsent zu haben und in der verklärten Erinnerung zur Legendenbildung beizutragen.

😉

Danke für die Aufklärung!

Wenn das aus der Not geboren wurde, hat das Schicksal es mit Hertha ja gut gemeint. Vielleicht muss ein Trainer auch mal zu seinem Glück gezwungen werden. Was jetzt nicht heisst, dass ich mir noch mehr Verletzte wünsche.

Das mit dem Flausen-in-den-Kopf-setzen, passt aber auch heute ein bisschen und ist nicht Hertha-spezifisch.

Ich erinnere mich da auch an ein Interview mit Uli Hoeness (2007), in dem er einen TV-Reporter anblaffte, weil der den blutjungen Toni Kroos als Matchwinner gelobt hatte.

http://www.youtube.com/watch?v=yJ8zsuj0aNU


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2014 um 13:56  |  372335

ubremer // 14. Okt 2014 um 13:14

Danke für diesen Einblick.
Zu dieser Zeit gab es ja noch andere „Super“-Talente wie Ludwig oder Mladenov, denen Hans Meyer eine Chance bspw. gegen Bremen oder Stuttgart gab.

#wiediezeitvergeht


Freddie
14. Oktober 2014 um 13:59  |  372338

@bbq

Däumchen für deine Reaktion.
Andere hätten auf ihre Erinnerung beharrt.
Und dank auch an @ub.
War mir so auch nicht bekannt.


ubremer
ubremer
14. Oktober 2014 um 14:59  |  372359

@Hosogai-Neymar 0:4

die vier Tore der gerade beendeten Freundschaftspartie
Japan-Brasilien 0:4 – als Bewegtbild hier
Hosogai wurde nach 70 Minuten eingewechselt – Statistik


monitor
14. Oktober 2014 um 16:06  |  372387

@ub

“Man muß nicht jedes Spiel gewinnen!” 😉


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2014 um 16:08  |  372388

Er hat Funkel zitiert!


Morje
14. Oktober 2014 um 16:12  |  372390

der gute Mladenov. Bei ihm hatte ich damals große Erwartungen.
So ging es mit ihm weiter
http://www.transfermarkt.de/alexander-mladenov/transfers/spieler/1777


Herthas Seuchenvojel
14. Oktober 2014 um 16:19  |  372395

lieber nen Freundschaftsspiel so verlieren, als heute gegen Irland
ansonsten wird der kritikunfähige Herr Jogilöw sich schnell umschauen, wie schnell die Post abgeht in allen Gazetten und sein zartfrisierter Kopf gefordert wird

endlich kommen hier wieder ein paar Kommentare rein
dachte schon, Server putt 😉


monitor
14. Oktober 2014 um 16:32  |  372404

@HSv

Man könnte ja die Luhukay-Kritiker hier im Blog bitten, sich auf Löw einzuschießen…


Exil-Schorfheider
14. Oktober 2014 um 16:40  |  372405

monitor // 14. Okt 2014 um 16:32

Einige sind doch schon dabei… 😉

P.S.: nebenan geht es weiter… 😀


monitor
14. Oktober 2014 um 16:42  |  372407

Danke @es


Opa
14. Oktober 2014 um 16:42  |  372409

Oh bitte, monitor – ich seh´s schon vorm geistigen Auge: Der lässt nur seine Lieblinge spielen, von Nachwuchs hält er genauso wenig wie vom Leistungsprinzip, viel zu spät einen Nachfolger für Lahm gesucht, taktischer Amokfahrer…

Man könnte denen Jesus präsentieren und die würden beim Laufen übers Wasser sagen: Kiek ma, nicht ma schwimmen kann er! :roll:


Bakahoona
14. Oktober 2014 um 19:37  |  372483

hehehe, Opa hat Voigts zitiert

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