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(jl) – Donnerstag. Pressekonferenz-Tag. Die turnusmäßige Fragerunde mit Trainer Jos Luhukay und Geschäftsführer Michael Preetz (Foto: jl). Warm und trocken, in Herthas „Guter Stube“ (ok, wir begnügen uns auch mit dem Medienraum). Zeit für die wöchentliche Bestandsaufnahme.

PK_HH

Zu den Fakten: Julian Schieber, Jens Hegeler und Johannes van den Bergh befinden sich wieder im Mannschaftstraining. Über die zusätzlichen Optionen, die sich dadurch ergeben, zeigte sich Luhukay zwar erfreut, große Hoffnung auf einen Einsatz dürfen sich die Rückkehrer allerdings nicht machen. Zumindest nicht auf einen Platz in der Startelf. Personell scheint Luhukay wenig Änderungsbedarf zu sehen, im Gegenteil: Der Niederländer lobte die Automatismen, die sich ausgebildet hätten:

„In den letzten Wochen ist mehr Stabilität und Sicherheit reingekommen – und dadurch automatisch mehr Selbstvertrauen. Das hat man gesehen.“

Heißt: Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden am Sonnabend (15.30 Uhr) dieselben Elf Herthaner auf dem Rasen stehen wie auf Schalke.

Schlechte Karten für Brooks?

Heißt auch: John Brooks, der von seiner Physis (1,93 Meter) ein überaus geeigneter Widerpart zu Hamburgs Sturmtank Pierre Michel Lasogga (1,89 Meter) wäre, wird wohl nicht zum Zuge kommen. Luhukay scheint jedenfalls nach wie vor an der Zuverlässigkeit des 21-Jährigen zu zweifeln:

„John hatte jetzt über zwei Jahre die Möglichkeit, sich als Bundesligaspieler weiterzuentwickeln.“

„Auf seiner Position werden Fehler brutal bestraft.“

„Unachtsamkeiten können wir uns nicht leisten.“

Andererseits könnten diese Sätze aber auch als eine Art „Heißmachen“ gemeint sein. Nach dem Motto: Junge, das will ich von dir sehen. Das hat zuletzt nicht geklappt. Jetzt kriegst du noch einmal die Chance, dann muss es aber hinhauen. Wir werden es sehen.

Prozentrechnung mit Preetz

Die Partie gegen den Hamburger SV wird bekanntlich auch das Wiedersehen mit dem Ex-Herthaner Pierre-Michel Lasogga. Kollege Meyn hat mit dem Neu-Hanseaten ein interessantes Interview geführt, in dem Lasogga ausführlich über seine Beziehung zu Berlin spricht.

Michael Preetz wollte das Wiedersehen mit seinem früheren Spieler nicht künstlich hochjazzen, setzte aber zur sportlichen Prozentrechnung an.

„Das ist eine schöne Geschichte für Journalisten, vielleicht auch für den Spieler und die Fans. Aber wir beschäftigen uns damit in der täglichen Arbeit nicht.“

„Pierre ist wieder bei 100 Prozent – und ein Lasogga mit 100 Prozent ist für jeden Gegner gefährlich.“

Luhukays Jubiläum und Herthas Heimstärke

Apropos 100: Für Luhukay ist das Spiel am Sonnabend aus einem anderen Grund besonders. Für den Hertha-Coach wird es das 100. Spiel als Bundesliga-Trainer. Kollege Bremer hat sich diesem bemerkenswerten Jubiläum angenommen. Am Sonnabend zu lesen in der Morgenpost.

Auf der Pressekonferenz wollte Luhukay lieber über andere Dinge sprechen. Herthas Heimstärke zum Beispiel. 57.000 Karten wurden bislang verkauft, 7.000 davon gingen nach Hamburg. Herthas Trainer weiß den Support der Fans im Olympiastadion zu schätzen.

„Von der Unterstützung der Fans haben wir viel profitieren können.“

Dazu wärmte der 51-Jährige die Erinnerung an die beiden vergangenen Heimspiele auf. An das 1:0 gegen den VfL Wolfsburg, als sich Hertha mit „Herz und Leidenschaft“ zum Sieg kämpfte. Und an das 3:2 gegen Stuttgart, als die Berliner ihren Trainer mit „richtig guten Toren“ und „schnellem Umschaltspiel“ verzückten. (Letzter Hinweis für heute: Mehr zum Heimstärke, ihr ahnt es, am Freitag in der Zeitung eures Vertrauens.)

Bleibt zu hoffen, dass Hertha gegen den HSV an diese Leistungen anknüpft. Drei Heimsiege in Folge sind Hertha seit Zweitliga-Tagen nicht mehr gelungen.

Morgen trainieren die Hertha-Profis unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Am Sonnabend heißt es dann: Showtime. Im Olympiastadion – und im Liveticker an dieser Stelle.


87
Kommentare

chachani
23. Oktober 2014 um 18:50  |  377906

HA


fg
23. Oktober 2014 um 18:52  |  377908

Gold!


elaine
23. Oktober 2014 um 18:52  |  377909

Ho


fg
23. Oktober 2014 um 18:53  |  377910

Na immerhin silba


chachani
23. Oktober 2014 um 18:53  |  377911

Tut mir leid, wenn ich auffällig werde, aber luhukay soll nicht rumsülzen. Als ob lustenberger und heitinga fehlerfrei agieren würden……


chachani
23. Oktober 2014 um 18:54  |  377913

Ausfällig meinte ich…


Agerbeck
23. Oktober 2014 um 18:56  |  377915

ich ahne, ich ahne….


23. Oktober 2014 um 18:58  |  377917

He


Bolly
23. Oktober 2014 um 19:04  |  377920

@jl einmal bitte “Pierre hatte jetzt…“ streichen & mit „John“ ersetzen… 😉

@Uschi heut morgen…

Danke für die Kurzinfo, alles im grünen Bereich, alles kein Muss & trotzdem viel Erfolg in NYC.


U.Kliemann
23. Oktober 2014 um 19:05  |  377921

Da ahnst Du nicht allein,herzlich willkommen……


coconut
23. Oktober 2014 um 19:12  |  377925

Genau das ist springende Punkt.
Weder Lusti noch Heitinga agieren fehlerfrei. Das als Begründung ist hanebüchen.
Ich sehe schon:
Brooks ist das nächste Talent, was Hertha verlassen wird.
So langsam reicht es.


PSI
23. Oktober 2014 um 19:14  |  377928

ich ahne auch, da sind wir schon drei :):


Pille
23. Oktober 2014 um 19:16  |  377929

Wer ist denn dieser ominöse „Pierre“ dessen Fehler so brutal bestraft werden? 😉
Ansonsten wäre ich gern so optimistisch wie Luhukay und würde mir wünschen er wäre sich einer guten Strategie sicher und hofft nicht nur darauf. Aber gut, ich möchte auch keine PK`s geben die nicht in meiner Muttersprache geführt werden.
Ich hoffe auf Brooks in der IV. Wen er verdrängt ist dabei nebensächlich, überzeugen tun derzeit beide nicht.
Weiterhin gefiele mir ein Surm aus Kalou UND Schieber, unter Verzicht auf die „10“. Spielgestaltung erfolgt bei uns im OM ohnehin nicht.


jmeyn
jmeyn
23. Oktober 2014 um 19:26  |  377932

@Bolly
Danke für den Hinweis. Gut zu wissen, dass einer aufpasst 😉 Ist geändert


ubremer
ubremer
23. Oktober 2014 um 19:34  |  377938

@coco,

Weder Lusti noch Heitinga agieren fehlerfrei. Das als Begründung ist hanebüchen.
Ich sehe schon:
Brooks ist das nächste Talent, was Hertha verlassen wird.
So langsam reicht es.

als aufmerksamer Morgenpost-Leser ahnst Du bereits seit Dienstag:

Brooks wird Samstag spielen.

Die Perspektiven
. . . Die Abwesenheit wichtiger Spieler eröffnet indessen Chancen. Etwa für John Brooks. Langkamp verletzt, Lustenberger und Heitinga wackeln – der US-Nationalspieler muss einfach in dieser Woche konzentriert trainieren. Und schon dürfte Brooks ein Platz in der Startelf gegen den HSV sicher sein.

Quelle


fg
23. Oktober 2014 um 19:47  |  377941

@ub:

Das heißt, der Kollege (jl) wagt eine diametrale Aussage zu Brooks im Vergleich zu dir oben?


Exil-Schorfheider
23. Oktober 2014 um 20:19  |  377952

Ist doch klar:

JAB liest hier mit.
Und J-Lu will die Spannung bei einem seiner größten Talente hochhalten, um ihm morgen nach dem Abschlusstraining mitzuteilen:

„Mach et, John!“


23. Oktober 2014 um 20:26  |  377956

Geduld 😉 am Sonnabend wissen wir es doch genau 🙂


schnitzel
23. Oktober 2014 um 20:46  |  377962

@ ubremer // 23. Okt 2014 um 19:34

Ich hoffe sehr, dass deine Aussage eintreffen wird. Leider hat sich J-Lu auf der heutigen PK ganz anders angehört – Stichwort eingespielte Elf, Automatismen, Stabilität in der Innenverteidigung… Zur Zeit wackeln alle 3 Kandidaten, ich sehe eigentlich keine großartigen Argumente pro Heitinga oder pro Lustenberger, außer dass Langkamp weiter fehlt (sehr bitter vermisst!).

Und das Argument, Lustenberger bräuchte nach der langen Verletzungspause Praxis in Form von Spielen, würde ich mir aus seinen Mund auch in Bezug auf Brooks wünschen. Der Junge braucht Praxis, braucht Spiele in den Beinen. Es ist recht kühn und unrealistisch, Stabilität auf höchstem BL-Niveau zu fordern, nachdem der Junge nach einem einzigen eher schwachen Spiel (aber nicht sehr schlechten, wie z.B. von Heitinga schon abgeliefert) wieder herausgenommen wurde und v.A. wenn den anderen Beiden auch recht regelmäßig Fehler unterlaufen und weit von Stabilität entfernt sind. Da sehe ich Brooks schon fast benachteiligt behandelt (allein von den Spielen her betrachtet, Trainings kann ich nicht beurteilen).


Derby
23. Oktober 2014 um 20:47  |  377963

Brooks spielt – das wäre die richtige Entscheidung – meiner Meinung nach. Auch gegen den Kopfballspieler Lassoga.

Gefühl ist nicht das Beste, aber da ich nichts in Stadion gehe, werden wir bestimmt gewinnen 🙂

Wie ist ega.

Bin gespannt auf die Aufstellung und auf das Spiel – vor allem auf die Defensive!


coconut
23. Oktober 2014 um 20:51  |  377964

@ubremer // 23. Okt 2014 um 19:34
Würde mich freuen, wenn ich falsch liege.
Ich möchte halt keine „Entwicklung“ erleben, wie bei Muki.
Der will nun nicht mehr warten (ob zu recht oder unrecht sei mal dahingestellt) und wird das Weite suchen.

Ich sehe da halt auch immer die x-Mio.€, die in die Nachwuchsförderung investiert werden. Dann sollte am Ende auch was für den Profikader bei raus kommen. Sonst kann man die Gelder auch auf ein Minimum reduzieren und fertige Spieler kaufen. Das würde dann mehr Sinn machen.

Sagte ich schon, das man das Spiel gegen den HSV gewinnen muss?
…. 😉


Exil-Schorfheider
23. Oktober 2014 um 21:17  |  377976

Traoré…

Wie konnten wir den nur gehen lassen…


Inari
23. Oktober 2014 um 21:17  |  377977

Tooooor

Ganz miese abwehrleistung bei limassol


bbqmaster
23. Oktober 2014 um 21:22  |  377981

Die Zitate zu Brooks sind ein Scherz, oder?!
Unter sensibler Aufbauarbeit eines Talentes verstehe ich was anderes. Fehler sind Lernchancen.


Killmaiers Erbe
23. Oktober 2014 um 21:25  |  377982

Warum geht den Derby nicht ins Stadion?


Killmaiers Erbe
23. Oktober 2014 um 21:38  |  377986

@Derby u.a.
Gemessen an der Aufgabe der sportlichen Leitung, die eigene Spielanlage weiter zu profilieren und tatsächlich Automatismen und Abstimmung im Defensivbereich auszubauen könnte ich den Verzicht auf Brooks nachvollziehen… wenn da nicht ein Gegner wäre, der einen motivierten, großen Stoßstürmer aufstellen wird. Von Außen betrachtet, wäre eine IV mit diesen Größennachteil (von der Physis Mal ganz abgesehen) wirklich wieder schwer zu verstehen. Zumal auch andere, eher unsichere und unkonstante Kantonisten immer wieder Platz in der Startaufstellung erhalten.
Bezueglich der Chancen von Jungen Spielern an Bundesliganiveau heranzuführen, wünschte ich mir d Einstellung von Röber/Hoeneß…

Preetz muss d Gesamtentwicklung mehr vor Augen haben. Wäre ich aktuell ein Talent, wäre Hertha nicht Mal mehr zweite Wahl! Sehr, sehr schade!

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass SWagner unterschätzt wird…


ubremer
ubremer
23. Oktober 2014 um 21:53  |  377990

@Schnitzel

Dass ein Trainer seine Innenverteidigung ungern jede Woche ändert, ist aber schon klar, oder?

Dass Lustenberger für den Trainer der Schlüsselspieler ist? Deshalb hat er Lustenberger übrigens auch zum Kapitän gemacht. Und im Moment ist Lustenberger nach langer Verletzungspause in einer Phase, in der er etwas Unterstützung braucht, um künftig wieder die nötige Stabilität zu geben.
Fazit: Lustenberger wird – so er gesund bleibt – spielen.

Und Brooks hat eine sehr grosse Chance. Unter der Voraussetzung, dass er diese Woche gut trainiert hat (was ich nicht beurteilen kann).
Wenn er aber im Ich-bin-John-und-war-bei-der-WM-Style trainiert hat, wird Heitinga spielen.

@KillmErbe

Bezueglich der Chancen von Jungen Spielern an Bundesliganiveau heranzuführen, wünschte ich mir d Einstellung von Röber/Hoeneß

Welche jungen Spieler genau wurden bei Hertha zwischen Juli 1996 und Februar 2002, also in der Ära Röber/Hoeneß an Bundesliga-Niveau herangeführt?


Ursula
23. Oktober 2014 um 22:10  |  377997

@ elaine

Mit den Namen habe ich es nicht so….

Aber ich denke da waren Andreas (?)
Schierarend oder so und John Kunkeler
vom BSV 92, Christian Schieber von der
LG Süd, und ich bin nicht sicher ob auch
Burkhard Schikora dabei waren….

Ingo Sensburg wollte, aber konnte nicht,
weil bei der Polizei und, und, und, …???

Aber Namen sind bei mir Schall und Rauch….#

Vielleicht fallen mir bei besserem Nachdenken
auch noch VIEL mehr ein…

Grüße!


elaine
23. Oktober 2014 um 22:18  |  378003

Ursula // 23. Okt 2014 um 22:10

das ist dann aber schon lange her ? 🙂 Die Zeit vergeht

Jedenfalls nochmal alles Gute für NY
@Ursula go!!!


Ursula
23. Oktober 2014 um 22:21  |  378006

# Nachtrag

Glaube auch der Senats-Fuzzi Uth und
„seine“ Regina Schulz waren dabei, die ich
knapp über 25 km von Berlin (Franzosen-
lauf) irgendwann (?) geschlagen habe, die
war sehr gut…

Ich bin einer der letzten Mohikaner!!


monitor
23. Oktober 2014 um 22:25  |  378009

John Gijsbert Alan Heitinga
John Anthony Brooks

Exil-Schorfheider // 23. Okt 2014 um 20:19

Ist doch klar:

JAB liest hier mit.
Und J-Lu will die Spannung bei einem seiner größten Talente hochhalten, um ihm morgen nach dem Abschlusstraining mitzuteilen:

“Mach et, John!”

Welcher John war hier gemeint? 😀


elaine
23. Oktober 2014 um 22:25  |  378011

Ich bin einer der letzten Mohikaner!!

stimmt 🙂


Ursula
23. Oktober 2014 um 22:29  |  378012

Tja @ elaine…

…ich bin gerade 63 Jahre geworden…

UND habe es einfach vergessen!

Mir tut nichts weh und ich bin immer
„noch hübsch“……

Meine Hunde wollen es so!!


Exil-Schorfheider
23. Oktober 2014 um 22:38  |  378018

@monitor

Ist John Gijsbert mit 30 noch ein Talent? 😉


Tsubasa
23. Oktober 2014 um 22:40  |  378020

Der Trainer weiß, dass in der Bundesliga heim- und Auswärtsspiele zählen?

Ich versteh das schon lange nicht mehr.

Hertha 2014: Das war richtig Werbung für den Verein. Inklusive der Pressekonferenzen.


Ursula
23. Oktober 2014 um 22:57  |  378025

Noch einmal, tja „Tsubasa“….


coconut
23. Oktober 2014 um 22:58  |  378026

Hi, hi, die Zuschauer in BMG üben schon mal fürs WE….. 😉

Prima Resultate der deutschen Mannschaften in den internationalen Wettbewerben.


schnitzel
23. Oktober 2014 um 23:21  |  378036

ubremer // 23. Okt 2014 um 21:53

@Schnitzel

Dass ein Trainer seine Innenverteidigung ungern jede Woche ändert, ist aber schon klar, oder?

Dass Lustenberger für den Trainer der Schlüsselspieler ist?

Ja klar, keine Diskussion.

Es ist aber 1. schon auffällig, wie sich J-Lu zu den drei Innenverteidigern äußert und dass dabei Schlagworte wie „fehlende Stabilität“ und „nötige Spielpraxis“ in Zusammenhang mit einem Spieler negativ (Brooks: „Stabilität fehlt“), bei einem anderen Spieler eher anders klingen (Lustenberger: „braucht Spielpraxis“).

2. meine ich, dass auch Brooks Spielpraxis braucht, um seinen Rhythmus zu finden, und wieder stabil zu werden. Es ist mMn nicht förderlich gewesen, ihn nach der ersten durchwachsenen Leistung (die mMn recht fehlerbehaftet, aber nicht schlecht war) rauszunehmen. Evtl. ist im Hintergrund etwas passiert, Brooks‘ Reaktion evtl. nicht so positiv gewesen – keine Ahnung, kann ich nicht bewerten. Aber allein aufgrund seiner Auftritte in dieser Saison hätte ich ihn lieber weiter spielen gesehen.

Und 3. frage ich mich schon seit Wochen, warum wir hinten versuchen, uns mit Heitinga einzuspielen, der recht fehleranfällig ist, kaum eine Spur von Eingespieltheit mit seinen Mitspielern zeigt und in Summe genau das Gegenteil von Stabilität ausstrahlt. Das klingt vielleicht ein wenig nach Heitinga-Bashing.. seine Qualitäten sind für mich unbestritten, aber er ist hier noch nicht angekommen, braucht mMn noch Zeit und ist noch nicht reif für die erste Elf.

Soll heißen, ich hätte mir schon vor Wochen Lustenberger/Brooks gewünscht, und noch viel mehr wünsche ich mir einen topfitten Langkamp zurück.


Kamikater
24. Oktober 2014 um 3:09  |  378103

@Ursula
1. lauf was Du kannst!
2. lauf was Du kannst, unter 3:40!
3. mach doch mal irgendein Foto in NY mit irgendeinem Hertha-NY Motiv! Musst ja gar nicht drauf sein.
😉
Alles Gute, viel Spaß, nimm meinen Neid als Ansporn!


Etebaer
24. Oktober 2014 um 4:00  |  378119

Alles Gute gegen den HSV.


24. Oktober 2014 um 9:01  |  378222

aha, J schreibt: die 3 J’s trainieren wieder … und die 2 J’s streiten um den Startplatz ? 😉

und J findet seine Mannschaft super 🙂


24. Oktober 2014 um 9:37  |  378229

naja … 1 Fehler ist eingebaut:
„Auf einen Torerfolg warteten die Blau-Weißen vergeblich (0:2). “

es müsste doch „die Orange-Gelben“ heißen … 😉


Morje
24. Oktober 2014 um 9:39  |  378231

Denke es wird ein schwieriges Spiel.
Sollte Hertha verlieren und Lasogga gar ein Tor schießen, wird Luhukay stark in die Schussbahn der Kritiker geraten und selbst der (nibelungen-)treue Boulevard um Mopo und B.K. werden dann beschwichtigen können.
Hoffen wir mal, dass es anders kommt.


Dan
24. Oktober 2014 um 9:48  |  378236

@schnitzel // 23. Okt 2014 um 23:21

Ich könnte mir vorstellen, dass ein Lustenberger mehr Spielpraxis braucht um sein Leistungsniveau, das er schon zeigte, nach sieben Monate „Verletzungspause“ zu erreichen, als Brooks, der in der Rückrunde 13/14 besonders zum Ende hin etliche Spiele über die volle Distanz machte.
Desweiteren sollte man nicht vergessen, dass Brooks diese Saison schon 3 Bundesligaspiele über 90 Minuten machte und viele Blogger waren mit der gesamten Abwehr in diesen Spielen nicht zufrieden.

—nicht mehr nur für@schnitzel—–

Desweiteren frage ich mich immer, wie soll das funktionieren jemanden aus „persönlichen“ Gründen nicht spielen zulassen?

1)
Man hat eine schlechte Abwehr und die Lösung all meiner Probleme setze ich auf die Tribüne, weil ich mit dem persönlich nicht klar komme?

2)
Die Mannschaft, die Co-Trainer und der Manager sehen wie Brooks trainieren, würde nicht die Glaubwürdigkeit des Trainers leiden, wenn er einen top trainierenden Spieler nicht berücksichtigt? Wäre das nicht demotivierend für die Spieler, wenn Trainingsleistung nicht belohnt wird? Riskiere ich das als Trainer?

Ich selber glaube, dass Brooks ggf. nicht den leichtesten Stand bei J-Lu hat, dafür hat John ja auch einiges beigetragen und auch einen Heitinga holt man nicht und setzt ihn gleich auf die Bank (Neutransferbonus), aber ich bezweifle, dass ein Trainer seinen Job riskiert und aus persönlichen Gründen und gegen besserem Wissen, das schlechtere Team oder Spieler auf das Feld schickt.


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 9:54  |  378239

Dan // 24. Okt 2014 um 09:48

„Ich selber glaube, dass Brooks ggf. nicht den leichtesten Stand bei J-Lu hat, dafür hat John ja auch einiges beigetragen und auch einen Heitinga holt man nicht und setzt ihn gleich auf die Bank (Neutransferbonus), aber ich bezweifle, dass ein Trainer seinen Job riskiert und aus persönlichen Gründen und gegen besserem Wissen, das schlechtere Team oder Spieler auf das Feld schickt.“

So isses.
Denke da nur an das Tattoo-Gate… Passend dazu in der neuen 11freunde Dennis Diekmaier vom kommenden Gegner:

„Tattoos lasse ich mir in der Sommerpause stechen, weil das Immunsystem nach sechs bis sieben Stunden Sitzung ziemlich down ist.“


Alpi
24. Oktober 2014 um 10:03  |  378246

Thema Jugendförderung, Brooks, Mukthar usw.

Was ist das entscheidende für einen Trainer bei der Auswahl der Mannschaftsaufstellung? Lassen wir mal die Taktik und das Ausrichten auf den Gegner außen vor.
Es geht darum, welcher Spieler wird am Spieltag die stärkste Leistung abrufen können, bzw. welche Spieler können gemeinsam die stärkste Leistung abrufen.
Hier kann der Trainer die Leistungen des letzten Spiels bzw. die Formkurve der letzten Spiele betrachten und ganz entscheidend natürlich, wie präsentieren sich die Spieler in der Trainingswoche. Wer ist mit den Gedanken bei der Sache, wer träumt vor sich hin, wem gelingt alles, wem nichts usw.. Dabei wird sich Luhukay nicht von den meisten anderen Trainern unterscheiden.

Ich bin nie beim Training. Leider. Die fangen mit dem Training an, wenn ich schon lange arbeite und haben schon lange Feierabend wenn ich immer noch arbeite. Hm. Aber das ist nicht das eigentliche Thema 😉

Deswegen kann ich über die Einsatzbereitschaft und Leistungen der Spieler im Training nur spekulieren.
Ich denke ich liege mit meiner Vermutung nicht ganz falsch, dass z.B. Brooks und Mukthar sich hier nicht wirklich immer dem Trainer aufdrängen.

Wir reden hier von hochtalentierten Spielern, die wahrscheinlich in ihren Jugendmannschaften immer gesetzt waren, auch mal mit weniger Einsatz und an schwächeren Tagen besser waren als andere in ihren Mannschaften. Im Profibereich ist es aber nun ganz anders. Ohne Vollgas geht hier nichts. Erst recht nicht, wenn du als Jungspund daher kommst.

Ich bin mir hundertprozentig sicher, da wird sich Luhukay wieder nicht von den meisten anderen Trainern unterscheiden, dass Luhukay immer einem jüngeren (Nachwuchs-)Spieler den Vorzug geben wird, wenn er von ihm ungefähr die gleiche Leistungsstärke erwartet, im Vergleich zu einem älteren Spieler. Warum? Spieler wie Brooks und Mukthar haben vielleicht das Potenzial dauerhaft eine Leistungsstärke zu erreichen, die ein Heitinga oder Hegeler nie mehr oder niemals im Leben erreichen werden.

Der Trainer möchte doch auch nur das Eine! Erfolg mit der Mannschaft und dem Verein. Was wäre da besser als junge talentierte Spieler die sich stetig verbessern und wenn sie schon nicht gehalten werden können, so doch eine Menge Geld in die Kasse spülen.

Da traue ich Luhukay genug Intelligenz zu, das im Überblick zu haben.


Alpi
24. Oktober 2014 um 10:09  |  378248

@Dan // 24. Okt 2014 um 09:48
Da sind wir einer Meingung.


fechibaby
24. Oktober 2014 um 10:58  |  378263

Dan
24. Oktober 2014 um 11:04  |  378267

@fechibaby // 24. Okt 2014 um 10:58

Ich lese da nur von einem Talent. Man kann nur hoffen, dass er kein zweiter Marco Reuss wird, den man teuer zurückkauft.


Dan
24. Oktober 2014 um 11:07  |  378268

s


Sir Henry
24. Oktober 2014 um 11:23  |  378273

Welche Vereine genau stehen angeblich bei Mukhtar an? Der FC Bayern, der BVB und Leverkusen?

Nein, SC Freiburg und RB Leipzig. Das ist genau der Karriereschritt, den ein 19-jähriger machen muss.

Bei Freiburg kann er nächstes Jahr in der zweiten Liga spielen. Und ob er bei RB überhaupt nur ein Spiel machen wird, ist unklar. Mir sind Zorniger und Rangnick nicht als Romantiker bekannt, die Spieler auf Grund von Toren in der U19 aufstellen. Im Zweifel kann es sich RB noch am ehesten leisten, einen Spieler auf Verdacht zu verpflichten. Zumal bei Mukhtar die Investition nicht allzu groß sein sollte.

Mukhtar ist auf dem Holzweg. Anstatt die Schuld ständig beim Verein zu suchen und den Trainer für seine Nichtberücksichtigung verantwortlich zu machen, sollte er mal bei sich selber anfangen.

Und, um @Dan zu zitieren: „…aber ich bezweifle, dass ein Trainer seinen Job riskiert und aus persönlichen Gründen und gegen besserem Wissen, das schlechtere Team oder Spieler auf das Feld schickt…“


ubremer
ubremer
24. Oktober 2014 um 11:24  |  378274

@schnitzel,

ich meine, dass auch Brooks Spielpraxis braucht, um seinen Rhythmus zu finden, und wieder stabil zu werden. Es ist mMn nicht förderlich gewesen, ihn nach der ersten durchwachsenen Leistung (die mMn recht fehlerbehaftet, aber nicht schlecht war) rauszunehmen. Evtl. ist im Hintergrund etwas passiert, Brooks’ Reaktion evtl. nicht so positiv gewesen – keine Ahnung, kann ich nicht bewerten.

Statt irgendwas zu raunen: Eigentlich ist es viel einfacher.
Für Spieler gibt es zwei Ebenen, um sich anzubieten
1) Im Spiel
2) Im Training

Die Sportkameraden Lustenberger und Heitinga wissen selbst, wenn ihre Spiel-Leistungen nicht top waren. Sie signalisieren dem Trainer in der folgenden Trainingswoche: ‚Da ist noch Luft nach oben. Ich hau‘ mich rein.‘

Die Bewertung von Brooks: Gegen Leverkusen sehr stark. Gegen Mainz (1:3) geht so. In Freiburg schwach.

Nun steuerst du als Spieler, was passiert. Wenn du im Training den Weg Lustenberger/Heitinga gehst, wirst du beim kommenden Spiel zumindest im Kader stehen. Wenn du aber im Training rüber bringst: ‚Weiß gar nicht, was los ist. Mir gehört die Zukunft, der Jürgen findet mich gut,nächste Woche spiele ich bei der Nationalmannschaft. Und meine Kumpels finden mich auch klasse‘ – dann hast du im Profigeschäft ein grundsätzliches Problem.
Weil, unabhängig vom Alter, in Deiner Situation Gas geben angesagt ist. Und nicht ’sich zurücklehnen‘.

Brooks kommt immer mal wieder über diese Hürde. Aber immer mal wieder auch nicht. Die Hoffnung bei Hertha ist: Wenn er den Schalter dauerhaft in den Profi-Modus umlegt, wird Brooks viel Freude haben


panfan
24. Oktober 2014 um 11:33  |  378278

@ Alpi
Mannschaftsaufstellung und Umgang mit jungen Leuten haben im Normalfall nicht unbedingt mit Intelligenz zu tun. Allerdings lassen sowohl die Personalie Lasogga als auch der Fall Brooks vermuten, dass dieser Trainer Probleme bekommt, wenn es um Jung-Stars geht. Statt ihnen mit Nachsicht und Vertrauen zu begegnen, zieht er es vor, sie auf die Strafbank zu setzen oder gar wie im Falle PML vom Hof zu jagen. Das Argument, mit Ramos sei einer zu viel, taugt nicht. Wer mit zwei Stürmern dieser Qualität nichts anzufangen weiß, zeigt lediglich an, dass es ihm sowohl an gutem Willen als auch an Kreativität in taktischen Fragen fehlt. Ich fürchte, diese Befangenheit des Trainers wird sich schon morgen in Form von Toren gegen Hertha rächen. Acht Punkte aus acht Spielen und die größten Brocken von Bayern bis Paderborn vor der Tür, verheißen Abstiegskampf pur. Ausgang offen…


sunny1703
24. Oktober 2014 um 11:35  |  378279

wilson
24. Oktober 2014 um 11:46  |  378282

Was sagt eigentlich Christoph Janker zu all dem?


Freddie
24. Oktober 2014 um 11:55  |  378289

@wilson

Der küsst jeden Monat seinen Kontoauszug 😉


Sir Henry
24. Oktober 2014 um 11:55  |  378290

@Freddie

Die Reihenfolge ist wichtig. Denn erst küsst er das Vereinslogo.


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 11:57  |  378291

@Sir

Dann den Dienstwagen…


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 11:58  |  378292

panfan // 24. Okt 2014 um 11:33

Ich leide auch mit Lasogga, dass er mit einigen Millionen dazu gezwungen wurde, nun die Raute zu küssen…


Sir Henry
24. Oktober 2014 um 12:00  |  378294

Knutsch-Content auf immerhertha.de


Freddie
24. Oktober 2014 um 12:03  |  378296

@exil

Echt ma.
Dass wir ihn mit diesem mickrigen Angebot von 3Mio pa vom Hof gejagt haben


pax.klm
24. Oktober 2014 um 12:03  |  378297

panfan // 24. Okt 2014 um 11:33

Wie toll all diejenigen sind oder waren, konnte in der letzten RR beobachtet werden,… Abstiegskampf war und ist.


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 12:12  |  378299

panfan // 24. Okt 2014 um 11:33

Und Brooks hätte ich auch mit Nachsicht und vertrauensvoll erklärt, dass es völlig okay ist, sich während der Saison Tattoos stechen zu lassen und andere Dinge neben dem Platz zu tun, weil man als Ü50 betsimmt auch wilde Zeiten in der Jugend erlebt hat…


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 12:13  |  378300

Freddie // 24. Okt 2014 um 12:03

WIR nicht, nur DIESER Trrainer…


glimpi
24. Oktober 2014 um 12:39  |  378309

@Serbien
Das ist ja ein bescheuertes Urteil.


bbqmaster
24. Oktober 2014 um 12:41  |  378311

@ Sir Henry // 24. Okt 2014 um 11:23

„Nein, SC Freiburg und RB Leipzig. Das ist genau der Karriereschritt, den ein 19-jähriger machen muss.“

Ist vielleicht nicht der grosse Schritt. Aber für ihn möglicherweise ein Verbesserung, um spielen zu können.

Traore ist in die 2. Liga nach Augsburg gewechselt (für 50.000 € Ablöse). Dann über Stuttgart nach Gladbach gekommen, wo verrückterweise der Trainer genau der ist, der für ihn bei Hertha damals keine Verwendung hatte.

Gestern ein Riesen-Spiel in der EL. Gladbach wird wohl nicht seine letzte Station gewesen sein, wo er jetzt auf der internationalen Bühne glänzen konnte und einen starken MW hat.

Spannend finde ich diese Aussage von Preetz 2010 zum Traore-Transfer:

„Manchmal entwickelt sich ein Spieler bei einem anderen Klub besser. Aber es ist eine Auszeichnung für uns, dass er von uns ausgebildet wurde.“

Auf diese Form der Auszeichnung würde ich gerne verzichten. Aber vielleicht ist es ja auch eine Auszeichnung für die Nachwuchsakademie, wenn Brooks und Mukhtar in zwei Jahren woanders für Furore sorgen und wir die ablösefrei oder für Klimpergeld haben gehen lassen.

Natürlich trägt der Trainer die Verantwortung. Aber bei allen gutgemeinten pädagogischen Massnahmen: Wo bitte ist die Rechtfertigung, wenn ein hüftsteifer, zweikampfschwacher, schneckenartiger Altstar in der IV spielen und Fehler machen darf und ein Talent permanent einen auf den Deckel kriegt, weil ihn der Trainer öffentlich als Sicherheitsrisiko hinstellt?

*frustiert*


Kamikater
24. Oktober 2014 um 12:50  |  378315

@Urteil gegen Serbien
Naja, wenn es eben einen Sieger geben muß, laut Regeln, dann kann man eben Denjenigen nur bestrafen, indem man ihm die Punkte abzieht. So hat man letztlich ja auch beide bestraft, Albanien und Serbien.

Es geht ja auch darum, dass man auch als Tabellendritter ggf. Noch mitfährt. Also sind die Punkte schon relevant.

Ansonsten klingts natürlich hohl.


Sir Henry
24. Oktober 2014 um 12:56  |  378317

@bbqmaster um 12:41

Aber für ihn möglicherweise ein Verbesserung, um spielen zu können.

Einverstanden. Das ist aber seine persönliche Einschätzung.

Mein Verweis auf die Vereine, die nicht für Mukhtar anfragen zielt vielmehr darauf, dass es offenbar eine weitgehende Übereinstimmung bei den großen Vereinen der Liga gibt, ob Mukhtar eine Verstärkung wäre oder nicht.

Es scheint, als liege Hertha mit der Einschätzung nicht so falsch.

Wo bitte ist die Rechtfertigung, wenn ein hüftsteifer, zweikampfschwacher, schneckenartiger Altstar in der IV spielen und Fehler machen darf und ein Talent permanent einen auf den Deckel kriegt, weil ihn der Trainer öffentlich als Sicherheitsrisiko hinstellt?

Im Spiel gegen Freiburg musste Schulz einen Fehler von Brooks ausbügeln und kassierte zum Dank dafür die Rote. Zudem wurde er zwei Spiele gesperrt. In diesen zwei Spielen sah Hertha auch nicht gut aus.

Dass der Trainer darüber nur mäßig begeistert ist, kann ich gut verstehen. Zumal, wenn er der Meinung ist, dass Brooks zu viel besseren Leistungen in der Lage ist.


Freddie
24. Oktober 2014 um 12:57  |  378319

@Brooks

Ist übrigens im Kader


Freddie
24. Oktober 2014 um 12:59  |  378320

Im Gegensatz zu Schieber


elaine
24. Oktober 2014 um 13:00  |  378322

Ist vielleicht nicht der grosse Schritt. Aber für ihn möglicherweise ein Verbesserung, um spielen zu können.

mir hätte es am besten gefallen, wenn er seinen Vertrag verlängert hätte, um sich dann ausleihen zu lassen. Dann hätte er Spielpraxis sammeln können um hier dann anzugreifen.

Gefallen hätte mir auch, wenn er sich im Training anboten hätte.
Das wird dem Berater wohl nicht so gut gefallen, weil der daran vielleicht nicht gut genug verdient?


Calli
24. Oktober 2014 um 13:02  |  378325

Hallo,

ich könnte mir morgen folgende Start-11 vorstellen:

Kraft
Schulz,Brooks,Lustenberger,Pekarik
Hosogai,Skjelbred
Haraguchi,Stocker,Beerens
Kalou

Bank:
Schieber
Hatira
Ronny
Niemeyer
Ndjeng
Heitinga.

Für mich ist das morgige Spiel ganz wichtig auch im Hinblick darauf, wie gut Luhukay seine Truppe kennt und auf sie einwirken kann. Denn er war in der PK gestern für seine Verhältnisse ungewohnt euphorisch und darüber hinaus sehr überzeugt und selbstbewusst. Wird das morgen nicht zu erkennen sein auf dem Platz, sehe ich große Probleme. Ich fand die Leistung auf Schalke insgesamt viel zu wenig und viel zu beschönigt dargestellt. Von daher bin ich mir nicht sicher, wie der gestrige PK Auftritt (den ich grundsätzlich sehr gut fand) einzuordnen ist.


Freddie
24. Oktober 2014 um 13:04  |  378326

@calli

Schieber ist nicht im Kader. Daher müsste deine Bank anders aussehen 😉
Ansonsten könnte ich mich mit deiner ersten Elf anfreunden


Sir Henry
24. Oktober 2014 um 13:07  |  378328

@calli

Die Aufstellung passt.

Mit links und rechts hast Du es nicht so, oder? 😉


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 13:12  |  378330

elaine // 24. Okt 2014 um 13:00

Zumal im BILD-Artikel steht, dass man ein halbes Jahr abwarten wolle und wenn ich auf meinen Kalender schaue, ist die Vorrunde noch nicht beendet.

Meiner Meinung nach kann er zu RBL wechseln, gerne mit Rückkauf-Option, wie es der VfB bei Kimmich gemacht hat.

Hoffe dann nur, dass dem Jungen nicht das gleiche Schicksal wie L. Klostermann droht, der ja auch mit Geld gezwungen wurde, von Bochum nach Leipzig zu wechseln.

http://www.transfermarkt.de/lukas-klostermann/leistungsdaten/spieler/215599


Calli
24. Oktober 2014 um 13:14  |  378331

@Freddie: ist das schon fix? wenn ja, dann wohl Sandro anstelle von Julian.

@Sir Henry: von links nach rechts gezählt….


elaine
24. Oktober 2014 um 13:18  |  378338

@Exil

Zumal im BILD-Artikel steht, dass man ein halbes Jahr abwarten wolle und wenn ich auf meinen Kalender schaue, ist die Vorrunde noch nicht beendet.

genau und es hätte bestimmt auch andere Möglichkeiten gegeben, als den Verein zu verlassen


Calli
24. Oktober 2014 um 13:20  |  378342

…. ah jetzt gesehen….danke @Freddie….

Frage: warum wurde eigentlich Plattenhardt verpflichtet?


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 13:29  |  378348

Calli // 24. Okt 2014 um 13:20

„Frage: warum wurde eigentlich Plattenhardt verpflichtet?“

Junger, deutscher Spieler zu einem günstigen Kurs.


Calli
24. Oktober 2014 um 13:32  |  378358

Exil-Schorfheider // 24. Okt 2014 um 13:29

schon klar….aber bis jetzt war das alles leider…wie im Übrigen leider auch bei Hegeler….


Dan
24. Oktober 2014 um 13:40  |  378364

bbqmaster // 24. Okt 2014 um 12:41

bbqmaster // 24. Okt 2014 um 12:41

Und welcher Trainer hat Traore Spielpraxis in der 2.Liga (46 Spiele) und Bundesliga (12) verschafft?

Genau.

Aber hier bei Hertha macht er es nun anders. Oder wie?

Es gibt doch nun wahrlich viele Beispiele in denen Spieler Umwege gegangen sind und das ist auch normal. Und es liegt doch nicht immer am Trainer, sondern an der Personalsituation oder an der Reife für die Spielklasse. Bei Traore vergisst man gerne, dass er sich 2 Jahre in der 2. Liga entwickeln konnte, dann moderat in der Bundesliga eingesetzt wurde und auch nach seinem Wechsel zum VfB Stuttgart erstmal viel Sitzfleisch für die Tribüne und Bank brauchte. Erst im zweiten Jahr startete er durch. 4 Jahre nach dem er Hertha BSC verlassen hatte.

Da Hertha BSC 09/10 in der Bundesliga spielte und der Abstieg nicht wirklich Saisonziel war, wo hätte Hertha BSC Traore 4 Jahre einsetzen sollen?

Traore hat die zwei Jahre Zweite Liga für seine Entwicklung gebraucht, Hertha hätte sie, Stand damals, nicht bieten können. Traore hat alles richtig gemacht, was hätte Hertha anders machen sollen?


Exil-Schorfheider
24. Oktober 2014 um 13:49  |  378371

Dan // 24. Okt 2014 um 13:40

Die 12 Buli-Spiele bekam er aber schon in Stuttgart. 😉

http://www.transfermarkt.de/ibrahima-traore/leistungsdaten/spieler/47285/saison/2011

Grundlegend bin ich aber bei Dir. Da hat Dortmund doch den größeren Fehler mit Reus gemacht…


Alpi
24. Oktober 2014 um 14:06  |  378380

Für den Trainer geht es doch nicht speziell um einzelne Spieler sondern um das Große und Ganze. Die Mannschaft muss Erfolg haben.
Es wäre wohl nicht so gut für den Teamgeist, wenn der Trainer zu Heitinga oder Lustenberger sagen würde „Johnny, Fabian einer von euch beiden bleibt auf der Bank, Brooks spielt zwar genauso durchwachsen wie ihr, aber im Gegensatz zu euch schont er sich im Training, lässt sich hängen, dafür hat er vielleicht Kraft im Spiel oder auch nicht“ oder zu Skjellbred/Ronny/Cigerci/Stocker sagt: „Du bleibst heute draußen, ich will Mukthar spielen lassen, der hat zwar noch nichts in einem Pflichtspiel gezeigt und auch im Training ist das nicht so dolle, aber du verstehst das schon, er ist halt bockig wenn er nicht spielen darf und droht zu gehen“.

Wenn Brooks im Training stärker ist als seine direkten Mitbewerber bzw. Mukthar im Training mit Vorlagen und Torabschlüssen nur so glänzen würde, dann wären die beiden in der Startelf bzw. im Kader.

Ich würde es mir wünschen, dass beide den Schalter genauso umlegen, wie es anscheinend Nico Schulz gemacht hat. Vielleicht sind die Gründe bei ihm dafür Hochzeit und Kind.

Hatten wir nicht mal einen Trainer der Stolz war und es unterstützte das während seiner Amtszeit viele junge Spieler heirateten? Weil sie dann „ruhiger“, konstanter und fokussierter wurden. War es Röber oder Götz?


hurdiegerdie
24. Oktober 2014 um 14:32  |  378403

Otto Rehhagel


Dan
24. Oktober 2014 um 14:41  |  378410

@exil
Danke. Da habe ich mich verguckt. Wieder so ein Jugendlicher, der vor J-Lu in die Bundesliga flüchtet. 😉


Alpi
24. Oktober 2014 um 14:47  |  378413

@hurdiegerdie
na da lag ich doch gar nicht so falsch 😀

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