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(ub) – Etwas Positives zum Wochenanfang wurde gewünscht.  Bitt’schön, bei Immerhertha werden Blog-Wünsche wahr. Nach herben Sonntagsstunden ein kleines Gedicht für die Woche.

Die Gans erwacht‘ im fremden Forst

und lag in einem Adlerhorst

Sie sah sich um und sprach betroffen:

„Mein lieber Schwan! War ich besoffen!“

F.K. Waechter (zitiert nach Robert Gernhardt und Klaus Cäsar Zeher – Hell und schnell/2004)

Leupold statt Hilpert

Wer nun der Meinung ist, er fühle sich in seiner Fußballleidenschaft nicht genügend gewürdigt. Bitt’schön, auch diesem Manne kann geholfen werden.

Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg vom 21.1.1968

                        Wabra

               Leupold     Popp

Ludwig Müller   Wenauer   Blankenburg

Starek   Strehl   Brungs   Heinz Müller   Volkert

Spielbeginn 15 Uhr

Peter Handke /1969 (zitiert nach Andreas Thalmayr – Lyrik nervt. Erste Hilfe für gestresste Leser/2004)

Allen einen schönen Tag.

P.S.1 Hertha-Training, Dienstag 10 Uhr, Schenckendorff-Platz

P.S.2 So ab 18 Uhr hier noch mal vorbeischauen. Versuche einen kleinen Liveticker von „Hertha im Dialog“.


43
Kommentare

hhh
3. November 2014 um 14:47  |  386110

HA


Bolly
3. November 2014 um 14:47  |  386111

Gutes Gelingen am Freitag, HaHoHe


wil6ka
3. November 2014 um 14:49  |  386114

Bloggermund hat Gold im Mund


cameo
3. November 2014 um 14:52  |  386115

@ub, genau so! 🙂


3. November 2014 um 15:06  |  386121

HO


ubremer
ubremer
3. November 2014 um 15:07  |  386123

@Peter Handke

die Diskussion zu dem Gedicht: FAZ-Autor Volker Weidermann über die Aufstellung des FCN (in einem Pokalspiel gegen Bayer Leverkusen):

»Nicht Leupold, wie im Gedicht vermerkt, lief damals als linker Verteidiger auf, sondern Hilpert. Das ist der Unterschied. Das Gedicht ist wertlos.«


Blauer Montag
3. November 2014 um 15:07  |  386124

„Die Zukunft war früher auch besser!“
http://www.karl-valentin.de/zitate/zitatedatenbank.htm


sunny1703
3. November 2014 um 15:11  |  386127

Red Bull steht davor bei Leeds einzusteigen, sie zu übernehmen, vielleicht haben wir ja bald eine Red Bull Liga, das würde uns einiges ersparen.

lg sunny


Berlinjuli
3. November 2014 um 15:16  |  386134

Schönes Thema.

Kühlt die Gemüter und erhellt die Stimmung 🙂


glimpi
3. November 2014 um 15:19  |  386136

@ub
Einen Live-Ticker zum Dialog wäre echt super. Danke.


Dan
3. November 2014 um 15:28  |  386145

Am 21.01.1968 gewann Hertha BSC in der Oberliga zuhause 2:0.

Am 21.01.1968 leckten sich die Nürnberger die Wunden von der 1-3 Niederlage am 20.01.1968 in Hamburg.

Es wurde schon erkannt, dass dieses Gedicht wertlos ist. 😉
——
Zur gestrigen Mannschaft von Hertha BSC fallen selbst mir keine wohlwollenden Worte ein, daher schweige ich.


Dan
3. November 2014 um 15:31  |  386147

Auch mein Einwand ist wertlos, die Liga hieß Regionalliga und nicht Oberliga. 😉


monitor
3. November 2014 um 15:33  |  386148

#Positives

Der Tiefpunkt wurde schneller erreicht, als es viele Fachleute erwartet haben! 😉


3. November 2014 um 15:33  |  386150

fechibaby
3. November 2014 um 15:46  |  386156

@ubremer // 3. Nov 2014 um 14:01

„@Dienstag
10 Uhr Hertha-Training auf dem Schenckendorff-Platz“

Was ist denn plötzlich bei Hertha los?
Kein Ruhetag nach der englischen Woche.
Wo bleibt nur die Regeneration?
Das ist doch wohl KEIN Straftraining!
Oder etwa doch?


Exil-Herthaner
3. November 2014 um 15:57  |  386162

Straftraining? nein, ich denke es ist eher das Abschlußtraning von JoLu….. Ich denke kaum, dass er sich nach der nächsten Niederlage am Freitag halten kann/wird.


ubremer
ubremer
3. November 2014 um 15:59  |  386164

@Exil-Herthaner,

da würde ich locker dagegen wetten


Exil-Herthaner
3. November 2014 um 16:03  |  386166

MP hat manchmal einige sprunghafte Entscheidungen getroffen, die ich nicht nachvollzeihen kann, vlt. auch diesmal…

Ich halte JoLu eigentlich für einen fähigen MEnschen und würde es bedauern, wenn er abdanken muss/soll


Plumpe71
3. November 2014 um 16:04  |  386167

Denke eher auch, dass es zu keiner Panikreaktion und hektischer Trainerentlassung kommt, sicher irgendwo richtig.. aber es sollte eine kritische Aufarbeitung und viele Fragen von Preetz an Luhu geben, es sind nicht allein die Verletzten und die Formtiefs, das sind alles keine Alleinstellungsmerkmale von Hertha, Luhukay hat seinen Anteil daran und je eher er das erkennt, desto besser für ihn und den Verein. Vorstellbar wäre für mich , dass man sich die nächsten 3 Spiele ansieht, oder vielleicht sogar des günstigen Zeitpunktes wegen sagt, die Hinrunde wird in jedem Falle mit Luhukay gespielt und dann analysieren wir in Ruhe.


Pille
3. November 2014 um 16:09  |  386169

Auf mich wirkt Luhukay am Ende seines Lateins.
Wenn man sieht wie teilnahmslos er auf der Bank zusieht wie die Mannschaft auf dem Platz zerfällt und hinterher Dinge hört wie sinngem. Wir waren nicht gut, der Einsatz stimmte nicht, so kann man nicht gewinnen (was wohl jeder selbst gesehen hat), so stimmt mich das doch arg nachdenklich.
Es ist seine Aufgabe dafür zu sorgen das man einen vernünftigen Matchplan hat (inkl. einer B-Lösung wenn Plan A nicht funktioniert). In seine Verantwortung fällt es den Spielern zu vermitteln das jeder Einsatz unter 100% indiskutabel ist. Er muss sehen das Lustenbergers Leistungsloch mit jeder Fehlleistung immer tiefer wird. Ich glaube nicht das Brooks es aktuell schlechter lösen würde. Also warum nicht mal eine Entspannungspause für Lusti?
Für den unwahrscheinlichen Fall das man tatsächlich einen Trainerwechsel ins Auge fassen sollte…..
Nachdem was man so lesen durfte wäre ein Slomka kontraproduktiv, soll er doch ein grenzwertiges Verhalten im Umgang mit Spielern haben.
Eine Echte Option wäre für mich Keller. Er hat, bei permanentem Gegenwind, aus Schalke das Maximum rausgeholt. Offensichtlich hat er auch ein “Händchen” für junge Spieler und ein herrlich unaufgeregtes Wesen ohne lethargisch zu wirken.


coconut
3. November 2014 um 16:22  |  386179

@Dan // 3. Nov 2014 um 15:28
Zitat:
„Zur gestrigen Mannschaft von Hertha BSC fallen selbst mir keine wohlwollenden Worte ein, daher schweige ich.“

Ey, Bange machen güldet nicht….. 😉

Nee, nee liebe Leute. Ich gebe ja gerne zu, das mich die Niederlage gegen Paderborn nicht wirklich „kalt erwischt“ hat. Ich hatte damit gerechnet.
Das WIE allerdings, gibt mir schon zu denken. So hilflos und planlos habe ich selten eine Mannschaft gesehen.
Ich fürchte da ist mehr im Argen, als es oberflächlich betrachtet erscheint….

Lieber Fußballgott, erspare uns eine Trainerlotterie…


3. November 2014 um 16:28  |  386182

>Obwohl die Abstiegszone nur drei Punkte entfernt ist, mache sich der Trainer „keine Sorgen, aber viele Gedanken, um zurück in die Erfolgsspur zu kommen.”<

Die harten Fakten seit dem 2:1-Auswärtssieg beim BVB am 21.12.2013:

6 Siege
6 Remis
15 Niederlagen

24 von 72 möglichen Punkten aus 27 Spielen (0,888 Punkte pro Spiel) bei 28:47 Toren.


3. November 2014 um 16:28  |  386183

Bin jetzt auch gegen übereilten Trainerwechsel. Vielleicht muss sich die Mannschaft, ohne Trainer, intern mal wirklich richtig aussprechen, so wie es Heitinga im Kicker erwähnte. Es muss doch so einiges im Team nicht stimmen. Zuerst dachte ich auch, das Jos durch sein Verhalten die Situation mit ausgelöst hat und die Mannschaft kein Vertrauen mehr zu ihm hat durch sein Verhalten und handeln. Siehe (Franz, Kluge, Lasso oder Fiedler) Die Spieler treffen sich ja auch Privat oder sind gut miteinander befreundet, da spricht man schon über die ein oder andere Situation und das Verhalten des Trainers. Man hätte auch Niemeyer als Kapitän lassen können, da Luschenberger nicht einer ist, der so vorangeht wie Peter. Jos wollte leider nicht die dortmunder Lösung, da war Kehl zwar Kapitän und hat auch nicht regelmäßig gespielt, er war aber für das Klima neben dem Platz sehr wichtig !!! Nun gut, wir sind an einem Punkt, wo man alles hinterfragen sollte. Richtiger Trainingsplan, Spielereinkäufe, Trainerteam, Nachwuchseinbindung etc. – aber keinen falschen Aktionismus jetzt bitte. Vielleicht sollte man im Wintertransfer auch nochmals nachlegen, denn Kalou könnte mal ausfallen und Schieber ist auch oft angeschlagen. Was wäre es mit Vibe, damit Beeren mal richtig Druck bekommt oder – sorry jetzt – Nemec, selbst wenn er bei Union war, es haben von Hertha auch schon andere da gespielt. Er könnte ja gehen und es wäre sicherlich eine neue Motivation für ihn. Er ist eher ein Typ wie Lasogga statt Schieber oder Wagner. Falls aber Jos bis zur Weihnachtspause KEIN Spiel mehr gewinnt, sollte die Vereinsführung schon frühzeitig sich mit einem Nachfolger befassen. Mir wäre da ein Jens Keller recht gut in Gedanken bei S04, zumal er auch auf die eigene Jugend setzt und wohl recht gut mit jüngeren Spielern kann. Soviel hat er bei S04 ja auch nicht falsch gemacht. Also, erst mal Ruhe bewahren und die Lage gründlich analysieren. Denke es gibt auch auf der kommenden Mitgliederversammlung noch genug offene Fragen an die Vereinsführung, auch wenn man diese nicht vorab im Dialog schon öffentlich mitteilen muss, damit die Führung von Hertha sich vorbereiten kann. Der aha Effekt ist größer, wenn man nicht alles vorab herausplaudert.


3. November 2014 um 16:32  |  386185

Wunderbare Eröffnung ☺

Werde selbstverständlich ab 18 Uhr hier mitlesen. Ich hoffe die Fans lassen Preetz und JLu leben ….


ubremer
ubremer
3. November 2014 um 16:32  |  386186

@herthabsc1892

wenn Du die Siege raus rechnest, ist die Bilanz noch Besorgnis erregender …
Faktencheck:
#Bundesliga-Platz13
#9Tage (liegt der letzte Bundesliga-Sieg zurück/3:0 HSV)


U.Kliemann
3. November 2014 um 16:39  |  386187

Zumal momentan mehr Nieten als Hauptgewinne
in der Lostrommel sind!


3. November 2014 um 16:45  |  386192

da wird nun ne Breitseite kommen aber:

Herr Luhukay hatte für seine Arbeit Geduld erbeten und angekündigt, dass erst der 10. Spieltag eine angemessene Einschätzung der sportlichen Leistungen ermögliche – eine Geduld, die er andererseits einem jungen Spieler von 21 Jahren wie Brooks nicht zugesteht, den er öffentlich nach einem schwachen Spiel in Freiburg kritisierte und aus der Mannschaft warf, wobei er dies damit begründete, dass er in Brooks‘ zweitem Bundesligajahr keine Schwankungen mehr akzeptiere und ihm damit einen ungeheuren Druck auferlegte, während er für sich um Geduld und Verständnis wirbt.

Mit welchen Maßstäben misst er aber sich selbst und seine eigene Arbeit? Es wäre nun nach dem 10. Spieltag an der Zeit, dass er eine ehrliche Einschätzung dazu gibt. Er wirkt in seiner Ausstrahlung und mit seinen Entscheidungen in dieser laufenden Saison mutlos, wechselhaft und irgendwie ausgebrannt. Luhukay lebt mit seinem apathischen Verhalten bei düsterer Miene am Spielfeldrand gerade nicht jene Leidenschaft vor, deren Fehlen er zu Recht bei den Spielern bemängelt. Er kritisiert in der Öffentlichkeit oft einzelne Spieler namentlich (Brooks, Lustenberger, Kalou, Ronny u.a., manche Spieler wie Wagner oder Ndjeng hingegen nicht), was für einen Trainer nicht nur seltsam ist, sondern Fragen nach seiner Fähigkeit aufwirft, die Spieler nicht nur kritisieren, sondern auch motivieren zu können.

Symptomatisch halte ich den den fahrlässigen Umgang mit Talenten, wissen aber alle hier schon sehr lange. Hat Luhukay eigentlich realisiert, dass er im Land des derzeitigen Weltmeisters Trainer ist, dass er also nicht nur „in aller Welt“, sondern durchaus auch hierzulande nach Spielern hätte suchen können? Bei Hertha spielen derzeit zwei Schweizer, zwei Japaner, zwei Niederländer, ein Norweger, ein Afrikaner, ein Brasilianer, ein Slowake usw. – doch eine Mannschaft? Nein, bisher nicht.

daraus keine Mannschaft formen zu können ist schon eine Leistung…

Ende im Gelände 🙁


3. November 2014 um 16:46  |  386193

@ubremer // 3. Nov 2014 um 16:32:

Ich frage mich gerade, was Dich eigentlich an meinem Kommentar eigentlich so animiert hat – das Wort „hart“ oder die Zahlen an sich?

Deinen „Faktencheck“ finde ich amüsant (hat so Dieter Hoeneß’sche Züge).

Ich stelle mir gerade vor, Jos Luhukay hätte diese Fakten (wir sind -schließlich- Bundesliga-13., und der letzte Bundesliga-Sieg ist -erst- neun Tage her) gesagt.

Da hätten hier sicherlich noch mehr Kommentatoren das „Hackebeilchen“ herausgeholt 😉 .


glimpi
3. November 2014 um 16:47  |  386194

@moogli
Der Trainer ist doch beim Dialog gar nicht dabei, sondern nur Schiller, Preetz und Gegenbauer. So war es jedenfalls beim letzten Mal.


Zina
3. November 2014 um 16:49  |  386197

@UB: Wo ist denn Hertha im Dialog und kann man auch Spontan vorbeikommen? Habe die Anmeldefrist leider übersehen gehabt…


Cali
3. November 2014 um 17:19  |  386214

Checken wir doch mal die Fakten seit dem letzten Auswärtssieg in Stuttgart. Dann sieht die Sache anders aus. Der BVB wird noch kommen und beim HSV und Werder bin ich mir auch nicht so sicher, ob die Krise anhält. Mal sehen, wo wir Weihnachten stehen. Ich denke, schlechter als 13.


Scott
3. November 2014 um 17:24  |  386215

@Kingforaday..
Hast du noch die Groupon Tickets?


del Piero
3. November 2014 um 17:48  |  386224

Ja kann mal einer hier prosten wo der Dialog überhaupt stattfindet.
In der Einladung war von nachmittag die Rede. Fand ich ein bischen merkwürdig, da ja unsereiner nicht der Einzige ist welcher arbeiten muss. Nun lese ich von 18 Uhr. Hat für mich ein Geschmäkle.


cameo
3. November 2014 um 17:57  |  386229

# Dialog
Vielleicht ist der so konzipiert: Gegenbauer redet auf Preetz ein; Preetz antwortet: „Ja, wird gemacht.“
Wenn zwei Menschen miteinander reden, egal wer wieviel sagt, dann ist das ein Dialog. Das Wort kommt aus dem Griechischen. „-log“ bedeutet nicht etwa, dass jemand gelogen hat.


Traumtänzer
3. November 2014 um 17:58  |  386230

#Trainerlatein
Ist man als Trainer nicht irgendwo immer am Ende des Lateins, wenn man so Spiele wie gegen Gesamt-Ostwestfalen verliert? Ein paar sehr wichtige verletzte Spieler. Der erste Anzug sitzt nicht. Und den zweiten holt man eher nur sehr ungern ausm Schrank. Die Neuverpflichtungen bringen sicher nicht das, was man sich vielleicht erwarten konnte. So ist das eben, mit Erwartungen vorher und Realität nachher. Da kannste auch einfach mal Pech haben. Oder dem Team Jay-Lu/Preetz das Näschen für gute Spieler absprechen. Wenn nicht alles aufgeht, wie gedacht, dann stottert natürlich auch so ein Umstrukturierungsprozess im laufenden Betrieb. Hoffen wir mal, dass es am Ende nicht zu einem Betriebsunfall wird. Cigerci/Langkamp werden realistisch erst nach der Winterpause wieder zum Gesamtkonzept beitragen können. Klar ist aber schon jetzt, das sie vermisst werden. ÄBH braucht wieder, um in Tritt zu kommen. Von Baumjohann reden wir diese Saison auch nicht mehr. Schieber schon mehrfach verletzt. Da ist irgendwie der Wurm drin. Und wenn sich die Mannschaft dann so präsentiert wie gestern, dann neigt man eben schnell dazu, Ihr die Erstligatauglichkeit abzusprechen. Ich meine, im Spiel gegen Hamburg fand ich auch nicht alles so toll wie es das 3:0 am Ende vielleicht ausdrückte,aber da stimmte wenigstens die Einstellung. Wie man sich von Paderborn so dermaßen unter Druck setzen lassen konnte. Boah, als Spieler hätte ich das schon fast persönlich genommen. Da muss man doch raus gehen und Widerstand leisten. Was willste denn da als Trainer groß machen? Da kannste Beton anmischen, dass wenigstens die Null steht. Aber klappt das immer? Oder am System rumfrickeln und noch mehr Verunsicherung reinbringen, indem Spieler, die vielleicht nicht grundsätzlich erste Wahl wären, dann noch andere System umsetzen müssen. Also, finde ich schwierig, mit dem Trainerlatein. In gewisser Weise ist doch jeder von uns ratlos, weil: Bis zur Winterpause gibt es keine neuen Spieler, die man „heilsbringend“ wird ausprobieren können. Köpfe frei kriegen, auf die eigenen Stärken besinnen und dann – wie immer! – das machen, was wenigstens gehen MUSS: Einsatz und Laufbereitschaft zeigen. Das muss Luhukay aber natürlich mit seinen Leuten schon auf die Reihe kriegen. Weil, ohne Bewegung gewinnst Du eben keinen Blumentopf in dem Sport.

Fürs nächste Spiel: Hoffen, hoffen, hoffen, dass die Heimserie wirklich eine ist un dauch bleibt und das Hannover keinen guten Tag erwischt.


panfan
3. November 2014 um 18:02  |  386232

@Paddy // 3. Nov 2014 um 16:45
Eigentlich , ja wirklich eigentlich, müssten sich alle user auf dessen Analyse einigen können: sachlich, ohne Häme, mit harten unwiderlegbaren Fakten untersetzt. Wenn dem so wäre, könnte es auch hier im Forum kaum noch Zweifel daran geben, dass Luhukay mit seinem Latein am Ende ist und eine entsprechende Reaktion verlangt. Entweder jetzt relativ geordnet und mit ausreichender Zeit für die Nachfolge oder Warten bis es dafür zu spät und der Absturz nicht mehr aufzuhalten ist.


Calli
3. November 2014 um 18:04  |  386234

nochmal zu der Thematik einer möglichen Trainerentlassung (Luhukay) durch Preetz:

Die Problematik ist doch die, dass Preetz hier nicht wirklich frei bzw. unabhängig ist. Zwar würde man ihm formal den Rücken frei halten seitens des Präsidiums/der Vereinsführung bei einer solchen Entscheidung, aber jeder weiß, dass mit einer von Preetz initiierten Entlassung von Luhukay automatisch auch eine Diskussion um Preetz´ Position losbricht, die alte Gräben wieder aufreißen würde und wieder zu starken Zweifeln an seiner Kompetenz aufkommen ließe. Auch deshalb wird Preetz möglichst lange versuchen, an Luhukay festzuhalten, was ja auch ok ist, wenn er weiter von ihm überzeugt ist. Das Gefährliche bzw. der Spannungsverhältnis ist nur das, dass es dann, wenn eine Entlassung gar nicht mehr zu vermeiden wäre (etwa die Konstellation 12-14 Punkte nach der Hinrunde, was derzeit nicht sehr unrealistisch ist, oder noch später in der Saison), möglicherweise schon zu spät ist, um mit neuem Trainer das Ruder rum zu reißen….


fg
3. November 2014 um 18:07  |  386235

Es wird doch nicht etwa ernsthaft jemand erwarten, dass von Seiten dieses Blogs mal etwas richtig Kritisches gegen Hertha geschrieben wird.

#eineHand…


Dogbert
3. November 2014 um 18:16  |  386240

Für die kommenden beiden Spiele ist jetzt einzig und allein die Mannschaft gefragt.

Was alles nicht stimmt oder nicht stimmen könnte, wurde hier gut dargelegt. Eine spielerisch noch nicht so weit entwickelte Mannschaft treffen die Ausfall- und Einbauprobleme natürlich härter.

Das Mindeste, was man jedoch erwarten darf, ist, wie schon so oft erwähnt, Einstellung und Laufbereitschaft. Oder anders ausgedrückt, überm Kampf versuchen, ins Spiel zu finden.


3. November 2014 um 18:31  |  386256

@fg also mal Ehrlich, wenn mein Beitrag Kritikfrei war, dann weiß ich auch nicht…
Paddy // 3. Nov 2014 um 16:45


wilson
3. November 2014 um 18:33  |  386257

„Dat mit den Schwatten vonne Hertha jibt auch nix mehr, woll?!“, weissagt der alte Mann am Tresen des kleinen Gasthofs in Südwestfalen und bestellt sich noch ein Pils.
Er trinkt es in zwei Zügen „auffe Borussia“.
Ich zahle meine Zeche und lenke meine Schritte möglicherweise unbewusst in Richtung Dorfmitte, dort wo die Kirche steht.
Der Regen hat nachgelassen.


coconut
3. November 2014 um 18:54  |  386273

Mein Highlight:
Frage an Manager Michael Preetz: „Warum sind die Leistungen der Manager derart schwankend?“….
😆
Der verschreiber des Tages. Danke für’s lachen @ub und T9?


3. November 2014 um 19:00  |  386281

Korrektur:

24 von 81 (nicht 72) möglichen Punkten aus 27 Spielen (0,888 Punkte pro Spiel) bei 28:47 Toren.

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