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(ub) –  18 Wochen hatte Marvin Plattenhardt trainiert. Am Freitag war es endlich soweit, der Linksverteidiger, vom 1. FC Nürnberg gekommen, stand in der Startelf von Hertha BSC. Respekt, dass sich Plattenhardt nach seiner ersten Vorstellung im Olympiastadion, den Medienvertretern stellte.


0:2 hatte Hertha gegen Hannover 96 verloren. Bei beiden Gegentoren hatte Plattenhardt einen entscheidenden Anteil (Fotos: ub).

Plattenhardt: „Es tut mir sehr leid für die Mannschaft, dass meine Patzer zu Gegentoren geführt haben.“

Trainer Jos Luhukay sagte, dass es ihm leid tue für Plattenhardt. Die Mannschaft werde ihn unterstützen, damit er die Rückschläge rasch wegstecken könne. Befragt, warum er Plattenhardt aufgestellt habe, sagte Luhukay:

„Ich wollte bei einem Heimspiel nicht wie zuletzt mit Fabian Lustenberger und Peter Pekarik zwei Rechtsfüße auf der linken Seite haben. Für das Aufbauspiel ist es besser, auf der linken Seite Linksfüsse zu haben. Leider ist das aber nicht aufgegangen, weil Hannover unser Aufbauspiel sehr früh gestört hat.“


Die Stimmung beim Auslaufen auf dem Schenckendorff-Platz war gedämpft. Trainer Luhukay:

„Die Situation, in der wir stecken, ist schwierig. Da rede ich nicht drumherum. Wir müssen Vertrauen zurück gewinnen. Dafür müssen wir hart arbeiten. Ich glaube an die Mannschaft. Sie hat ihre Qualitäten etwa in den Heimspielen gegen Wolfsburg, Stuttgart und den HSV gezeigt.“

Fabian Lustenberger hat sich wegen eines „Muskelfaserrisses im Bereich des linken Oberschenkels“ bei der Schweizer Nationalelf abgesagt – QuelleLuhukay sprach von „einer Verletzung am Oberschenkel oder den Adduktoren“. Genauere Untersuchungen erfolgen am Montag und Dienstag.

Sieben Spieler sind auf Länderspiel-Reisen

  • Per Skjelbred und Rune Jarstein mit Norwegen gegen Estland und Aserbaidschan
  • John Brooks mit den USA gegen Irland und Kolumbien
  • Salomon Kalou mit der Elfenbeinküste gegen Sierra Leone und Kamerun
  • Valentin Stocker mit der Schweiz gegen Litauen
  • Peter Pekarik mit der Slowakei gegen Mazedonien
  • Hany Mukhtar mit der deutschen U20-Nationalelf gegen die Schweiz und Polen

Der eine oder andere Herthaner steht noch auf Abruf. Ob jemand nachnominiert wird, entscheidet sich am Wochenende.
Nico Schulz hat am heutigen Samstag einen intensiven Tempolauf absolviert. Er soll am Montag ins Mannschaftstraining zurückkehren. Und wäre dann, so Luhukay, „ein Kandidat für das Spiel gegen den 1. FC Köln.“

Das nächste Training: Montag, 15 Uhr, Schenckendorff-Platz.

Außerdem: Am Montag findet die Mitgliederversammlung in der Messehalle 20 samt Immerhertha-Liveticker statt.


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Kommentare

Plumpe71
8. November 2014 um 16:48  |  389986

Gold?


Colossus
8. November 2014 um 16:58  |  389991

Wenn ich sehe wie Augsburg oder Freiburg rennen und kämpfen und nachsetzen.Eine Schande was da Woche für Woche von Hertha angeboten wird…


Ursula
8. November 2014 um 17:05  |  389997

Das muss man gesehen haben!

NEUER wird mit einer flankenähnlichen,
weiten Rückgabe konfrontiert, steht vor
dem „16 er“, nimmt den Ball mit dem
Hacken und leitet ihn dabei mit dem
Hacken weiter auf Rafinha….

Was für eine unglaubliche Arroganz und
gleichzeitig eine unheimliche Leichtigkeit
des „Seins“…


8. November 2014 um 17:05  |  389998

@coconut // 8. Nov 2014 um 15:08:

Da steckt für mich sehr viel Wahres in Deinen Ausführungen.


8. November 2014 um 17:06  |  389999

@Ursula // 8. Nov 2014 um 17:05:

Universumtorhüter 2014 😉 .


Ursula
8. November 2014 um 17:07  |  390001

Tja…


Tsubasa
8. November 2014 um 17:10  |  390004

Köln führt!


L.Horr
8. November 2014 um 17:12  |  390006

Coconut im alten Thread :

(…) Statt selber ein Konzept zu entwickeln folgt er “treu doof” dem jeweiligen Trainer. Gibt sich seinen Ideen und Vorstellungen hin. Nein, mehr noch, er ordnet sich diesem unter (…).

……@coconut , Luhukay hat Hertha damals schon zugesagt als längst nicht klar war ob´s in der 1. oder 2, Liga weiter geht. Das war charakterlich stark von Luhu und Preetz war der Drahtzieher.
Wieso unterstellst Du Preetz die Deppen-Nummer und gehst nicht davon aus das es eine Vereins-Philosophie gab und Luhu dieses Anforderungsprofil genau bediente ?

Und richtig , ich argumentiere schon seit Jahren das die Hertha-Spieler oft ungeschoren davon kommen und lieber der Trainer geopfert wird.

Siehe Favre , der an Mannschaftsinternen Machtspielen scheiterte (erinnere u.a. Brandrede v. Widmayer) , nehme den ekligen Babbel-Abgang wonach Spieler wie Ebert ,Lell und Co. den Folgetrainern die Folgschaft versagten und den Abstieg beinahe billigend in Kauf nahmen.

LG


Ursula
8. November 2014 um 17:22  |  390012

Ich denke, und so habe ich auch
@ coconut verstanden, dass er
Preetz nicht zum Deppen machen
wollte, vielmehr als Geschäftsführer
Sport mehr Eigeninitiave von ihm
einfordern wollte, gar verlangt…!?


8. November 2014 um 17:32  |  390017

@L.Horr // 8. Nov 2014 um 17:12:

Ich denke, es ist allseits unbestritten, dass es ein „coup“ war, das Preetz Luhukay für Hertha BSC verpflichten konnte.

Ich würde die in „“ „“ gesetzte Formulierung dahingehend von @coconut eher dahingehend verstehen, dass Preetz bei einem unstrittig erkennbaren Abwährsttrend nicht das ein oder andere Mal auch gegenüber dem Trainer „dazwischenhaut“ oder bzw. vielleicht eine andere Richtung dem Trainer zumindest zum Überdenken nahe legt.

Ob er das vielleicht getan, kann ich nicht beurteilen.

Nach dem neuerlichen – aus meiner Sicht überflüssigen – Trainerekenntnis mag man vielleicht daran zweifeln.

Und:

Es werden in dieser Branche immer zuerst die Trainer „rasiert“ und nicht die Spieler – das wird sich wohl auch niemals ändern, weil es sich kein Verein leisten kann, eine – mehr oder weniger – ganze Mannschaft in die Wüste zu schicken.

Mei Mißerfolg ist der Trainer immer das schwächste Glied in der Kette – egal, bei welchem Verein.


coconut
8. November 2014 um 17:32  |  390018

@Ursula // 8. Nov 2014 um 17:22
Richtig erkannt.

@L.Horr // 8. Nov 2014 um 17:12
Was ich an deiner Sichtweise nicht nachvollziehen kann:
Warum sollten ausgerechnet immer nur bei Hertha solche Spieler landen? Immer wieder nur Hertha eine „ganze Mannschaft“ voller Charakter schwacher Spieler haben?
Sorry, aber das ist mir zu „dünne“.
Ich respektiere deine Sicht, teile diese aber nicht.


coconut
8. November 2014 um 17:39  |  390021

Bei Freiburg scheint die Ergebniskrise beendet. Köln sammelt Selbstvertrauen.
Nur FF taumelt ähnlich wie wir, scheint mir aber spielerisch besser als Hertha.
Junge, Junge, das wird sehr eng….


jonschi
8. November 2014 um 17:53  |  390023

So erst einmal alles Sacken lassen…
Bin tief enttäuscht gestern nach dem 2 Gegentor raus aus dem Stadion.
Wollte dann eigentlich noch was leckeres Essen unterwegs, aber irgendwie hatte ich keinen Hunger mehr.
Und wenn ich die anderen Mannschaften sehe die mit uns zusammen hinten drin stehen bzw. dort erwartet wurden , wie dort gerannt und gekämpft wird so wird mir auch nicht besser im Vergleich zu unserem Team.
Des Weiteren befürchte ich, dass wir unsere schlechte Rückrunde der Vorsaison in dieser Hinrunde noch einmal unterbieten werden.
Da bleibt dann nur die Hoffnung dass sich der Rückstand zum rettenden Ufer noch in Grenzen hält.
Den Jos mag ich wirklich sehr ,durfte ihn bei einem Vorbereitungsspiel mal kennen lernen!
Sehr menschlich und sich auch Zeit nehmend für meinen kleinen Sohn inkl. gegenseitiges Kitzeln und weiteren Näckigkeiten! Nur habe ich das Gefühl dass er uns wohl nicht mehr weiter helfen kann.
Es wäre schön, wenn ich mich irre, aber glauben tue ich es nicht.


8. November 2014 um 17:56  |  390025

Meine erste Änderung, wenn ich als Trainer in der Verantwortung stehen würde:

Die Platzwahl so zu bestreiten, dass man erst in der ZWEITEN Halbzeit Richtung Kneipe/Ostkurve spielt.


Stiller
8. November 2014 um 18:00  |  390026

@coconut

Die Gründe, die Lorenz Horr anführt, sind doch nachvollziehbar. Belege (eher Anhaltspunkte) hat er auch dazu geliefert.

Dagegen hast noch nicht nur Deine Vermutung zu Preetz geäußert, sondern sogar eine Behauptung aufgestellt, für die Du jeden Beweis schuldig geblieben bist: „Statt selber ein Konzept zu entwickeln folgt er “treu doof” dem jeweiligen Trainer.“ Das ist doch ziemlich herabwürdigend und ohne Beleg ein no-go.

Jetzt ist es ja nicht so dass ich nicht auch ein Hertha-Konzept als Basisphilosophie fordern würde. Aber, wie ich vor 2 Jahren schon schrieb, wäre da der Vorstand in der Verantwortung und nicht die angestellten Manager. Daraus, dass ich dazu von offizieller Seite nichts höre und lese, kann ich doch nicht den Manager als „treu-doof“ hinstellen (was @Ursula aber nicht als Deppenbezeichnung empfindet, außer …).


cameo
8. November 2014 um 18:14  |  390032

herthabscberlin1892 / 17:56 – „Meine erste Änderung, wenn ich als Trainer in der Verantwortung stehen würde: … Platzwahl …“

Jos Luhukay denkt in seinem niederländischen Hirn, dass man in der 2. Hz. nicht „gegen“ die eigenen Fans spielen sollte.


8. November 2014 um 18:18  |  390035

@cameo // 8. Nov 2014 um 18:14:

Das hat „Nuhr im Ersten“-Qualität 😉 .


U.Kliemann
8. November 2014 um 18:20  |  390036

Ich dachte 2te Hz. (wenn Hertha die Seitenwahl
gewinnt) gegen die Ostkurve wäre Usus? Na ja,
morgen dürften wir eh auf Platz 16 stehen. Und
falls auch noch am 34 ten Spieltag(aufgrund welcher glücklichen Umstände auch immer) wissen
wir doch :Hertha kann alles,nur nicht Pokal und
Relegation!


Plumpe71
8. November 2014 um 18:25  |  390039

Ich hätte zum gestrigen Spiel gerne etwas mehr geschrieben, aber mir ist derzeit einfach nicht danach. Ich habe speziell die 1. HZ nicht mal so grottig gesehen, wie manch anderer und völlig mangelnde Lauf- und Einsatzbereitschaft konnte ich auch nicht ausmachen. Nach nervöser Anfangsphase kam die Mannschaft nach gut 20 Minuten immer besser ins Spiel und 2-3 Möglichkeiten und Ansätze mit technisch gutem Kurzpassspiel das Spiel auch mal schnell zu machen waren ja da, das 0:1 kam doch zur Unzeit und aus dem Nichts, zu dem Zeitpunkt völlig überraschend. Alles was danach kam, war die angeknackste Psyche und folgerichtig hatte ich das 0:2 schon früher erwartet. Dem Team fehlt es an Selbstvertrauen, in der 1. HZ hatte man durchaus einiges investiert.

Wenn ich sehe, wie heute Köln, Freiburg und Augburg agiert haben, frage ich mich tatsächlich ob wir in dieser Saison 2-3 schlechtere Teams finden. Wenn man mal ehrlich ist, gemessen an der letzten Rückrunde, wären wir doch schon in der letzten Saison reif gewesen und haben gespielt wie ein Absteiger. Was unser Grundproblem ist, da wäre ich inhaltlich voll und ganz bei @coconut 15.08h aus dem Vorfred, das beschreibt Herthas Problem in der Ära nach Hoeness eigentlich sehr gut. Ein Fußballferner Präsident ist nicht so selten, aber die Führungs- und Beratungsriege darunter darf ruhig breiter aufgestellt sein und muss auch als Korrektiv fungieren. Ich werd das Gefühl einfach nicht los, dass sich Luhukay heillos verzettelt hat und selbst ratlos ist. Was mir Sorge macht, ist das man nicht im Winter über Transfers nachdenkt.
Es knackt nach wie vor im Mittelfeld, Schelle ist nicht der Weisheit letzter Schluß und das war doch nicht so überraschend, darum wußte man doch, für mich schwer verständlich

Bei weiterem Verlauf sind die nächsten Opfer der Erfolgslosigkeit Beerens, Kalou und Stocker und keiner dieser drei wird dann das Ruder herumreissen, warum auch


coconut
8. November 2014 um 18:27  |  390041

@Stiller // 8. Nov 2014 um 18:00
Vorab:
Ich schrieb nicht ohne Grund, MEINE SICHT.
Wenn ich etwas in „“ setze dann deshalb, weil es eine überzeichnende Umschreibung darstellt.
Im Gegensatz zu einigen anderen, sehe ich meine Sicht oder Meinung nicht als „Naturgesetz und unumstößlich Wahrheit“.
was @L.Horr hier anführt lese ich von ihm schon solange ich ihn virtuell kenne und das sind einige Jahre länger als dieser Blog hier existiert. Es erscheint mir schlicht unlogisch, das „ausgerechnet bei Hertha“ immer „charakterliche Vollpfosten“ landen sollen. Zumal ja gerade auch die Verantwortlichen da etwas ganz anderes verlautbaren lassen….

Und noch was:
Den Aufsichtsrat in die Pflicht nehmen zu wollen, die sportlichen Leitlinien zu erstellen (um nichts anderes ging es mir) empfinde ich als recht abwegig. Ich kenne jedenfalls keinen Verein, wo es das gibt.


hurdiegerdie
8. November 2014 um 18:27  |  390042

Plumpe71 // 8. Nov 2014 um 18:25

Ic sehe das mit der 1. HZ wie du.


Ursula
8. November 2014 um 18:29  |  390043

@ Stiller

…“(was @Ursula aber nicht als Deppenbezeichnung empfindet, außer …)“

…außer „WAS“…?


Plumpe71
8. November 2014 um 18:29  |  390044

@hurdie,

darüber bin ich froh, fing schon an zu zweifeln, in der 2. HZ entglitt dann vieles, aber die 1.HZ sah ich besser als Bielefeld, Paderborn


bbqmaster
8. November 2014 um 18:34  |  390047

Ich bin weit entfernt davon, Preetz in Schütz zu nehmen. Ich mag ihn einfach nicht!

Aber es geht um Hertha. Da müssen persönliche Animositäten hintenanstehen.

Luhukay mit seiner Antrittsrede auf der MV 2012 war ein wesentlicher Punkt, warum Preetz Manager bleiben durfte. Damals hat Luhukay ihm den A**** gerettet.

Preetz ist jetzt gefordert, dem Trainer zu helfen.

Am besten, indem er ihn coacht, wie man aus der Ansammlung von Individuen eine eingeschworene Truppe macht!

Ich hoffe, Preetz hat aus den 2 Abstiegen wirklich was gelernt. Mit selbstdarstellerischen Interviews und Dackelblick durch seine Hipster-Brille wirsches nicht getan sein.

Er muss jetzt Verantwortung übernehmen. Und zwar nicht, den Trainer zu entlassen. Sondern er muss dem Trainer helfen!

Angeblich passt doch zwischen beide kein Blatt Papier. Jetzt konstruktiv und (selbst-)kritisch analysieren und handeln.

Keine blahblah-Floskeln in die Mikrofone, sondern den Trainer bei der überfälligen Teambildung unterstützen.

Keine Durchhalteparolen, sondern auch mal Tacheles reden, Fehleinschätzungen bei der Kaderzusammenstellung zugeben und die Mannschaft zu einem, zwei oder drei Bierchen einladen.

Gegen Köln muss EINE Mannschaft auf dem Platz stehen, die klar von der ersten Minute zeigt, dass sie den Matchplan verstanden hat und den Kölnern zwar den Karneval, aber nicht die 3 Punkte gönnt.


Blauer Montag
8. November 2014 um 18:35  |  390048

Ist „treudoof“ schon unterhalb der Gürtellinie?
Möglicherweise.

Am tiefsten unterhalb der Gürtellinie empfand ich die Formulierung „Luhukay wäre zu klein für Berlin.“ Solche Formulierungen sind nach wie vor selten zu lesen hier. In der Summe wären sie geeignet, bei der momentan miesen Laune der allermeisten Kommentaristi das Reizklima hier weiter zu verstärken. Ähnlich wie kürzlich bei einer miesratenen Clickshow fallen Optimisten und Pessimisten, Favristen, Babbelanten, Jostis und Preetzels, Hai Tingas, Lustenburger, Muktianer, Bussis und andere verbale Salafisten übereinander her. Was kommt dabei heraus?

Am Schluss dieser hitzigen Debatten sitzt wieder jemand einsam und verbittert vor seinem Endgerät. Das fände ich schade … 🙁

Ich weiß nicht, ob Luhukay die aktuellen Schwachstellen seiner Mannschaft ähnlich bezeichnet wie hier und heute bspw. Traumtänzer // 8. Nov 2014 um 11:50 Uhr. Luhukay hat Recht mit seiner Aussage „Wir müssen Vertrauen zurück gewinnen. Dafür müssen wir hart arbeiten.“ Auf geht’s ❗

P.S. @Plumpe um 18:29 Uhr
Der Eckball der Hannoveraner war genial getreten und sauschwer zu verteidigen. Bis zum 1:0 konnte Hertha noch dagegen halten und bis vors Tor der 96er kombinieren, wenn auch zu selten.


bbqmaster
8. November 2014 um 18:39  |  390051

Ach ja.
Ich wünsche mir auch einen Luhukay, der im Spiel der Mannschaft hilft, an den Spielfeldrand geht, den ein oder anderen Spieler zur Seite nimmt und coacht!

Kein HB-Männchen, aber einen aktiven Coach!


U.Kliemann
8. November 2014 um 18:46  |  390053

Der Karnevall beginnt doch schon am 11.11.!O.K.
wäre das erste Karnevall WE. Aber der 1.FC spielt
leider die 2.0 Version der Hertha Vorrunde13/14
und da fehlt mir momentan derGlaube ,dass Hertha
etwas reißen könnte.


coconut
8. November 2014 um 18:48  |  390054

@bbqmaster
Deine letzten beiden Beiträge: Bingo
Sehe ich auch so. Mir geht es primär nicht um ein dumpfes „Preetz raus“, aber er muss jetzt Stabilisator sein.
Was Luhukay angeht ebenso. Ich erwarte auch kein HB-Männchen an der Seitenlinie, sondern einen Coach, der aktiv (wie beschrieben Spieler beiseite nehmen, instruieren), handelt und nicht regungslos „die Zeit absitzt“.


8. November 2014 um 18:50  |  390057

@U.Kliemann // 8. Nov 2014 um 18:20:

Gegen Bremen 1. HZ gen Ostkurve
Gegen Mainz 2. HZ gen Ostkurve
Gegen Wolfsburg 1. HZ gen Ostkurve
Gegen Stuttgart 1. HZ gen Ostkurve
Gegen Hamburg 1. HZ gen Ostkurve
Gege Hannover 1. HZ gen Ostkurve


8. November 2014 um 18:52  |  390058

ich fand schon die 1. HZ enttäuschend und war mir ziemlich sicher, das es am Ende nicht reichen wird.,Alles blieb Ansatz und Zufall. Nee, ich kann da nur graduell einen Unterschied ausmachen. Für mich war die erste HZ aus Sicht eines Neutralen vermutlich noch unansehnlicher als die 2. Hz..in der aber ausschließlich Hannover gefiel..Aber wiederholt: die Einstellung war es gestern nicht. Alle hatten sich spürbar etwas vorgenommen. Aber statt von vornherein “ draufzugehen“ , wurde zuviel versucht. Statt den Gegner einfach ( im doppelten Wortsinn) unter Druck zu setzen, läuferisch sofort zu dominieren, wurde versucht, die Sache “ spielerisch“ anzugehen. Das ist der für mich falsche Weg. das Spielerische kommt ( dann) von ganz alleine; Grundlagen sind ja da..


8. November 2014 um 18:53  |  390059

@Blauer Montag // 8. Nov 2014 um 18:35:

„Der Eckball der Hannoveraner war genial getreten und sauschwer zu verteidigen“

Das ist halt 1. Bundesliga und hört sich für mich schon wieder zu sehr nach Entschuldigung bzw. Erklärung einer unabwendbaren Situation an.

So etwas darf nicht passieren – schon gar nicht eine Minute vor dem „Pausentee“.


Kamikater
8. November 2014 um 18:54  |  390060

http://m.welt.de/sport/fussball/article133833048/Der-voellig-beknackte-Werbespot-des-1-FC-Koeln.html
Die haben am Rhein leider mitlerweile ne Geheimwaffe gegen ihre Karnevalsschwäche gebaut.


8. November 2014 um 18:55  |  390061

..und hier müsste man die Traineransprache kennen, um einen Verantwortlichen auszumachen. Und was hatte sich Heitinga eigentlich vorgenommen :shock;


Stiller
8. November 2014 um 18:55  |  390062

@coconut

Eine Beleidigung wird dadurch doch nicht relativiert, dass man sie in Anführungszeichen setzt. Oder sagt: es ist meine subjektive Sichtweise. Das Wesentliche hast Du aber umschifft: wo sind Deine Belege für solch eine Behauptung?

Selbst, wenn Dir die Aufforderung von LH unlogisch erscheint (was sie nicht ist, da sie eine Schlussfolgerung ist, sondern lediglich fordert, die andere Seite der Medaille auch zu betrachten): warum soll sie unlogisch sein? Warum soll es jetzt nicht zutreffen?

Im übrigen wende ich mich mit meinem Vorschlag auch nicht an den Aufsichtsrat sondern an den Vorstand. Weil nur der nämlich die Beschlüsse der Mitglieder umzusetzen hat, den Verein operativ führt und ihn nach außen rechtlich vertritt.

Mich wundert’s, denn Deine Beiträge lese ich idR gerne. Ich vermute, dass Du seit 3-4 Spieltagen einfach stinksauer bist. Dabei fand ich Deine gestrigen Beiträge konstruktiv.

(Muss nun leider weg)


Stiller
8. November 2014 um 18:56  |  390063

weil sie keine Schlussfolgerung ist …


8. November 2014 um 18:58  |  390064

Die Sportschau hat meinen „Faktencheck“ geklaut 🙂 !


coconut
8. November 2014 um 18:59  |  390065

Die derzeitige Tabelle ist schon merkwürdig.
Der „sichere Absteiger“ Freiburg liegt jetzt vor Hertha und der designierte CL Teilnehmer BVB liegt derzeit auf dem letzten Platz….. :roll:


8. November 2014 um 18:59  |  390067

Jetzt ist auch der „KINDergarten“ aufgelöst.


hurdiegerdie
8. November 2014 um 19:00  |  390069

Ich fand die erste HZ ok. Man sah, dass sie konzentriert arbeiten wollten, insbesondere in der Abwehr. Man sah das Defizit in der Körpergrösse im Mittelfeld, aber es wurde aufmerksam gearbeitet, und man schuf sich mehr und mehr auch ein paar gute Aktionen nach vorne.

Wie gesagt, ich sah das aus der Sicht einer Mannschaft, die ich im unteren Tabellendrittel einordnete.

Es war nicht gut, aber es war ok, man wollte.
Den Rest kennen wir alle.


hurdiegerdie
8. November 2014 um 19:02  |  390070

Bei Freiburg musste man nur auf die Gegner zum Anfang sehen.


pathe
8. November 2014 um 19:02  |  390071

@bbqmaster // 8. Nov 2014 um 18:39

„Ich wünsche mir auch einen Luhukay, der im Spiel der Mannschaft hilft, an den Spielfeldrand geht, den ein oder anderen Spieler zur Seite nimmt und coacht!

Kein HB-Männchen, aber einen aktiven Coach!“

Ich auch! So wie z. B. Guardiola. Der holt sich regelmässig Spieler – selbst einen Xabi Alonso – an die Seitenlinie, um denen taktische Anweisungen zu geben.


8. November 2014 um 19:02  |  390072

Der Eckball war gut getreten, aber Platte liess sich durch einen einzigen Schritt düpieren. Das war nicht unvermeidbar, eher ziemlich einfach zu verteidigen.


8. November 2014 um 19:04  |  390073

@apollinaris // 8. Nov 2014 um 19:02:

Genau – wenn nach jedem gut getretenen Eckball in der Bundsliga jedes Mal ein Tor fallen würde…


Plumpe71
8. November 2014 um 19:05  |  390074

@bm, hertha,

Die Ecke war mit Schärfe und Schnitt vom Keeper weggetreten, alles richtig, aber so wie Platte dann innen agiert und sich vor der Aktion wegschieben läßt, das geht viel zu leicht für Abstiegskampf. Ob unter Luhu bei Standards fest zugeordnet wird, oder im Raum verteidigt wird, weiß ich nicht, aber Hannovers Brion(?) hatte viel zu viel Platz beim Abschluß


Plumpe71
8. November 2014 um 19:06  |  390076

@apo war schneller, seh ich ähnlich die Aktion


8. November 2014 um 19:07  |  390077

Die Sportschau hat keine Ahnung – kommen die doch tatsächlich mit der Statistik von lediglich 6 Siegen in 28 Spielen in 2014 daher, obwohl die aktuelle Saison doch erst am 23.08.2014 für Hertha BSC begonnen hat – Frechheit 😉 .


8. November 2014 um 19:08  |  390078

@Plumpe71 // 8. Nov 2014 um 19:05:

Ich sehe die Ecke, wie Du und @apollinaris – vielleicht habe ich mich nicht deutlich ausgedrückt.


8. November 2014 um 19:09  |  390080

@ Stiller: ich weiss nicht, was du hast. @ coco hat hier seine Meinung gesagt ( die ich teile). Und hat sie etwas drastischer, ohne beleidigend zu werden, formuliert.
Ist jetzt ein wenig beckmesserisch, denn es geht nicht um Wortklaubereien. Klar, steht Preetz jetzt wieder unter Beobachtung. Und @ coco s Ansicht , das es möglicherweise an Korrektur fehlt, ist nun wahrlich nicht abenteuerlich, sondern irgendwie liegt das fast auf der Hand,wenn man die letzten Jahre bedenkt


U.Kliemann
8. November 2014 um 19:09  |  390081

@1892 Auch bei gewonnener Seitenwahl? Dann ist
aber Lustenberger mitschuldig. Erklärt aber nicht
die letzten blutarmen Spiele.
Hoffe Julius hatte trotzdem etwas Freude.


Ursula
8. November 2014 um 19:16  |  390083

Fußball ist und bleibt ein Spiel
mit EMOTIONEN!

Lebt von der MOTIVATION durch
den Trainer und interne Anstöße!

Selbst Mannschaften mit 11 – 13
Indivudualisten benötigen DEN
„Teamspirit“, wie Barca und der
FCB ihn durch ihre mannschaft-
liche Geschlossenheit demonstrieren…

Seiner Zeit, zu meiner Zeit und ich
hätte dieses „Traumdoppel“ mit
Michael Preetz und Jos Luhukay
„statisch“auf der Bank sitzen sehen…

…kurz vor der „Hinrichtung“ mit
der Leidensmine DER Märtyrer,
mir, „uns“ wären die Herzen in die
Hose gerutscht und hätten eben auch
genau so gespielt, wie diese BEIDEN
sich Woche für Woche präsentieren…

UND wenn sich das mangels Erfolge
noch potenziert, wird unterschwellig
die Physiognomie zum Hemmschuh
für den Aufschwung…

DIESE Physiognomie des Trainer`s
bemängele ich schon seit Wochen,
nur der Kollege @ apo widersprach
mir immer wieder vehemennt! Stimmt`s!

Warum gehen die BEIDEN nicht auf
die Tribüne und trinken ein Bier…?


coconut
8. November 2014 um 19:16  |  390084

@Stiller // 8. Nov 2014 um 18:55
Wieso muss ich eine (meine) Meinung beweisen?

Was du immer mit L.Horr hast, einzieht sich mir auch.
Er schrieb (sinngemäß), das die Mannschaft keinen Charakter habe und sich nicht rein hängt. Das sehe ich nicht so. Die wollen schon, aber können nicht (Psychische Blockade).
Ich lese bei @L.Horr da auch keine „Beweise“, sondern nur seine Meinung.
Ich respektiere die Meinung von @L.Horr. Teile dies aber nicht. Ja und?
Wäre schon ganz hilfreich, wenn du es ebenso verstehen würdest, meine Meinung zu respektieren. Teilen muss man diese nicht.

….und auch Aufsichtsrat oder Vorstand ist doch egal. Weil beides nicht richtig ist.
Der verantwortliche Angestellte für die sportliche Ausrichtung ist der Manager der die sportliche Führungsposition inne hat und dieser heißt nun mal Preetz.

Übrigens bin ich nicht „Stinksauer“, sondern sehe (leider) meine Befürchtungen zur Realität werden. Mir wäre es x-mal lieber gewesen, ich hätte mich geirrt.


8. November 2014 um 19:16  |  390085

@U.Kliemann // 8. Nov 2014 um 19:09:

Wer die Seitenwahlen gewonnen hat, kann ich Dir nicht beantworten.

Vielleicht hat die jüngste Generation von Hertha-Spielern aber auch eine andere Präferenz?!

Wer soll Ihnen das auch sagen, dass das früher IMMER anders war 😉 .

Für die Kids war das ein tolles Erlebnis, ich durfte sogar ein paar Worte mit dem Vater des 12-jährigen Niklas (der Junge, der gerade den Kampf gegen den Krebs für sich entschieden hat) wechseln.

Und Julius durfte ja auch mit einem Herthaner (Hosogai) auflaufen.

Um ehrlich zu sein:

Sein Erlebnis war uns Eltern an diesem Tag wichtiger, als das Spiel an sich – obwohl er und wir nach dem 0:2 auch sehr geknickt waren – und immer noch sind.


Mike
8. November 2014 um 19:25  |  390091

Als Berliner-Jung ist es für mich nicht nachvollziehbar, dass es in Jahrzehnten nicht möglich ist, eine wirklich gute Bundesliga-Mannschaft einzukaufen und zu einer absoluten Gemeinschaft zu formen. Am Geld kann es wohl kaum liegen, wenn man mal andere und kleinere Vereine der beiden Bundesligen zum Vergleich nimmt.

Somit stelle ich vor allem die Geschäfts- und Einkaufspolitik von Hertha BSC in Frage, indem immer wieder nur – von anderen Vereinen – ausrangierte Spieler der 2.Klasse gekauft werden.
Zugleich sehe ich keinen nachrückenden Nachwuchs mehr von Herthas-Jugend oder anderen Berliner Vereinen kommend.

Meine Fazit:
Investiert die Gelder einfach besser und sinnvoller, und das geht vor allem an die Adresse des Managements von Hertha BSC, Herrn Preetz!


8. November 2014 um 19:34  |  390096

@ Ursula: wenn du Luhuksay und nicht Preetz meinst, widerspreche ich immer noch mit Vehemenz, weil ich ihn monatelang anders wahrgenommen habe. Funkelnde Augen und Klarheit. Im Moment..hast du leider recht. Deiner Charakterisierung von Luhukay folge ich nach wie vor nicht. Geht mir auch viel zu weit. Das Ablesen vom Gesicht kann mitunter sehr fehlerhaft sein 😉


U.Kliemann
8. November 2014 um 19:36  |  390097

Geknickt ist ja noch human ausgedrückt @1892,ich
war schon 1967 inder Neundorfer Str. bei Herthas
(ich glaube 9:1) gegen den SSV dabei. Trainer Fifi
Krronsbein. Dann die Aufstiegsrunde gegen Essen,glaube auch 80000 Zuschauern unter Flut
licht,sowie das gekaufte(?) Spiel gegen Bayern Hof
auswärts.Inzwischen habe ich diesen Club 100000 mal verdammt. Leider komme ich
von dieser Dame dennoch nicht los.


kczyk
8. November 2014 um 19:37  |  390098

*denkt*
wenn man hier mitliest kommt man wohl zwangsläufig zu drei erkenntnissen:
1. die alte hertha-krankheit grassiert wieder – es läuft nüscht bei zusammen bei der alten dame.
2. es muss besser werden, soll es gut werden.
3. alle haben eine meinung, doch niemand das rezept.


8. November 2014 um 19:37  |  390100

@apollinaris // 8. Nov 2014 um 19:34:

„Das Ablesen vom Gesicht kann mitunter sehr fehlerhaft sein 😉 “

Na ja, vielleicht bei Costa Cordalis 😉 :

http://www.vip.de/cms/costa-cordalis-wehrt-sich-gegen-beauty-op-geruechte-2eee3-3900-15-1516682.html


sunny1703
8. November 2014 um 19:38  |  390101

Wenn mir einer vor der Saison ein Papier hingehalten hätte, Hertha liegt nach Spieltag 11 1-4 Punkte vor dem BVB,ich hätte ohne nachdenken unterschrieben. 🙂

lg sunny


8. November 2014 um 19:39  |  390104

oder Silvester Stallone 😆


cameo
8. November 2014 um 19:41  |  390106

Spruch des Tages:

Frage Reporter: „Hat sich der Trainerwechsel überhaupt gelohnt?
Antwort Horst Heldt (S04):
„Die Entscheidung des Trainerwechsels ist ausgerichtet auf die nächsten Jahre.“
🙂 🙂


U.Kliemann
8. November 2014 um 19:44  |  390108

Gut,es geht doch,wenn auch nur mit Satire.


PSI
8. November 2014 um 19:46  |  390109

@ sunny
und was würde uns das nützen? Nüscht 🙂


8. November 2014 um 19:47  |  390111

@U.Kliemann // 8. Nov 2014 um 19:36:

Du mußt mir bei mir Gelegenheit ‚mal alle Deine Hertha-Geschichten aus der Zeit, in der ich noch in die Windeln gemacht habe, erzählen!

Für naturgemäß noch nicht so charakterfeste Menschen, wie Kids, verlangt das Hertha-Jahr 2014 momentan einfach zu viel ab.

Ich sage dann immer zu unserem Sohn:

Ich werde diese Fahne immer lieben – und wenn sie in der 3. Liga (haben viele hier ja schon erlebt) weht.

Aber drei Abstiege in fünf Jahren (nein, ich male den Teufel NICHT an die Wand) wären für Junior bzw. für alle anderen heranwachsenden Hertha-Fans ganz extrem schwer zu verdauen.

Ich dagegen habe mir in 43 Jahren Fan-Zugehörigkeit ja bereits eine erhebliche Leidensfähigkeit aneignen dürfen.


coconut
8. November 2014 um 19:47  |  390112

mmmh
Auch Bremen scheint sich zu fangen.
Also zur Zeit läuft nicht viel für uns aber gefühlt alles gegen uns….


8. November 2014 um 19:47  |  390113

@apollinaris // 8. Nov 2014 um 19:39:

🙂


8. November 2014 um 19:49  |  390114

@apollinaris:

Sly hat wirklich eine Lähmung im Gesicht, weshalb ihn sein Vater als Kind auch nicht gerade mit Liebe überschüttet hat und glücklicherweise Mutter und Bruder Frank als Stütze hatte.


8. November 2014 um 19:52  |  390118

@coconut // 8. Nov 2014 um 19:47:

Oder „Mal verliert man und mal gewinnen die anderen“, wie „König Halbangst“ einst zu sagen pflegte.


Ursula
8. November 2014 um 19:55  |  390119

Habe mich beim „Ablesen vom Gesicht“
(fast) nocht nie geirrt!

Betreibe (fast) mein ganzes Leben diese
„Technik“ und habe sie im ernsthaften
PSY-Studium noch intensiviert!

Deine Meinung bleibt Dir natürlich
unbenommen! Aber auch bei Dir
erkenne ich, die Zeit im Wandel…

„Tempus fugit“!


Kamikater
8. November 2014 um 19:59  |  390122

@Ursula
Das ist gut, dann kannst Du morgens vor dem Spiegel gleich viel schneller rausfinden, wie es Dir wirklich geht…
😉


U.Kliemann
8. November 2014 um 20:01  |  390126

Die Zeit vergeht aber die Liebe bleibt? Zu Jos?
Und Du meinst @apo?
Muß ich nicht verstehen @U. oder?


hurdiegerdie
8. November 2014 um 20:04  |  390130

Für mich (nur für mich) ist Hertha gestern abgestiegen. Damit wird die Frage nach einem neuen Trainer zweitrangig.


U.Kliemann
8. November 2014 um 20:04  |  390131

Der war auch von Dir gut @kami.


Ursula
8. November 2014 um 20:06  |  390135

@ U.Kliemann

Ich meinte natürlich @ apo! Klar!
Gut das Du nachfragst…

@ Kamikater

Deshalb bin ich auch „tagsüber“
so ein fröhlicher Geselle…

…ich schaue schon morgens in ein
sympatisches Gesicht…


8. November 2014 um 20:07  |  390137

@ ursula: via TV gebe ich letztlich kein Urteil über einen Menschen ab. Ich brauche dafür dringend Dreidimensionalität …


8. November 2014 um 20:10  |  390139

z@ hurdi: du siehst einen Wiederholungszwang? Denn eigentlich ist es ja arg früh für solch ein Urteil ; auch, wenn ich dir momentan zustimmen würde.


8. November 2014 um 20:11  |  390140

schaut euch Bremen an, und sagt mir , das es keinen Trainerwechseleffekt geben ( kann)..?


Ursula
8. November 2014 um 20:11  |  390141

Bist Du älter als ich @ U.Kliemann?

An der Neuendorfer Str., neben der
Brauerei, habe ich oft in der Jugend
gegen den SSV gespielt und manchen
Ball in die Havel gesemmelt…

Dann wirst Du (vielleicht?) einer
der Wenigen sein, der auch den
Reinhold KNÖFEL noch kennt…?


hurdiegerdie
8. November 2014 um 20:12  |  390142

kczyk // 8. Nov 2014 um 19:37

Ich habe schon ein Rezept. Nachden meine Tcohet mit Gluten-Unverträglichkeit diagnostiziert worden ist, habe ich mein Rezept zu Gnocci à la Romana verändert. Geht, ohne Geschmacksverlust.


catro69
8. November 2014 um 20:12  |  390143

@hertha
Wenn mich meine Regelkunde nicht verläßt, stößt der Verlierer der Platzwahl an.
Hier die Anstöße unserer Heimspiele
SVW – M05 – BSC – BSC – BSC – H96
Vielleicht wollte Lusti die gleichen Voraussetzungen schaffen, wie in den letzten drei Heimspielen…


Ursula
8. November 2014 um 20:13  |  390144

Ich habe ihm auch schon live und
in Farbe ins Gesicht gesehen und
dabei hat sich meine, na lassen wir das…


8. November 2014 um 20:20  |  390149

@catro69 // 8. Nov 2014 um 20:12:

Danke sehr, hochinteressant, ich liebe es, derartigen Nebensächlichkeiten auf den Grund zu gehen.


8. November 2014 um 20:22  |  390150

Nur noch einen Punkt Vorsprung in der Tipp-Teamwertung!


hurdiegerdie
8. November 2014 um 20:24  |  390151

Meines Erachtens hat der Gewinner de Münzwurfes die Wahl, ob Anstoss oder Seitenwahl. Je nach Entscheidung kann der Verlierer dann entscheiden: entweder muss er den Anstoss nehmen, oder kann die Seite entscheiden.


hurdiegerdie
8. November 2014 um 20:27  |  390154

apollinaris // 8. Nov 2014 um 20:10

Ich sehe gar keinen Wiederholungszwang, der Manager wurde janoch nicht gewechselt.


Der Lange
8. November 2014 um 20:31  |  390158

es geht um Ursula, ich kenne reinhöld Knöfel auch noch als er beim Vfl Nord in der Kühnemannstr, spielten nebenan war die Sauna,daneben die Panke.


U.Kliemann
8. November 2014 um 20:33  |  390161

Ja @ursula, 3 Jahre älter. Gestehe aber,dass es bei mir nur zum Schulfußball gereicht hat.Seit 1963/64
dann logischerweise fast alle Herthaspiele mit
säumtlichen Aufs und Abs. erlebt! Insbesondere
damals wie sich der damalige Vereinsartzt mit
seinem BMW ,wegen der Affäre seiner Frau mit
dem damaligen Hertha Pr. zu Tode gefahren hatte.
Der Präsident war übrigens Springermitarbeiter.
Meine Meinungen zum Herthaspiel decken sich im übrigen mit den „Wissenden“ Habe leider gar
nichts mehr von @Opa gelesen!


L.Horr
8. November 2014 um 20:40  |  390164

….. lieber Jos , lieber Micha ,
@Ursula sagt wenn ihr das hier ,Mimikresonanzprofiler , berherzigt , dann klappt´s auch mit den Siegen ! 🙂


sunny1703
8. November 2014 um 20:42  |  390166

Es ist kein trost, aber zumindest der VFB spielte den gleichen Antifußball wie Hertha. Man kann sich zur Not noch an dem Elend der anderen hochziehen! 🙂

lg sunny


sunny1703
8. November 2014 um 20:45  |  390167

@hurdie

Nöö, Sieger der Seitenwahl hat Seitenwahlrecht, Verlierer immer Anstoß. 🙂

lg sunny


U.Kliemann
8. November 2014 um 20:51  |  390173

Das meinst Du jetzt aber nicht wirklich@sunny?
Die Mimikresonanzp. war ja sehr interessant,aber
selbst wenn Jos lächelt,sein Gesicht ist halt sein
Gesicht.


hurdiegerdie
8. November 2014 um 20:52  |  390174

sunny1703 // 8. Nov 2014 um 20:45

Kann auch sein 😉


8. November 2014 um 20:59  |  390180

@ sunny: zu meiner Zeit war es so, wie es @ hurdi beschreibt..ist aber laaaaange her..


8. November 2014 um 21:00  |  390182

OT:

Otto Ziege ist verstorben!


Ickewhv
8. November 2014 um 21:03  |  390184

Der Gewinner des Münzwurfes darf wählen, ob Ball oder Seite…
Sage ich als Schiedsrichter…


hurdiegerdie
8. November 2014 um 21:03  |  390185

Heute freue ich mich auf den Boxkampf. Da kann ich nicht verlieren, es ist mir egal, wer gewinnt. Ich hoffe aber, es wird ein guter Kampf.


8. November 2014 um 21:03  |  390186

Neuendorfer Strasse,..war ein schöner, aber extrem enger Platz. Die Ecken zu treten, war eine Aufgabe..aber Fasen. Wann gab es schon Rasen.. ?
🙂


8. November 2014 um 21:06  |  390189

wer boxt denn?


hurdiegerdie
8. November 2014 um 21:12  |  390193

Sturm gegen Stieglitz, kein Show-Kampf, da geht es um was. Offiziell 22:30 also gegen 23:15


Ursula
8. November 2014 um 21:17  |  390194

Na bitte! 100 ster!


8. November 2014 um 21:18  |  390196

ah.. ja..das könnte gut werden. Hätte ich verpasst. Danke.


catro69
8. November 2014 um 21:24  |  390200

Laut DFB-Regelheft hat der Gewinner des Münzwurfs Platzwahl, der Verlierer stößt an.
Die hurdieVariante kommt mir aber bekannt vor, war nie Käptn.


Pille
8. November 2014 um 21:26  |  390202

@ickewhv
Wann war denn deine letzte Schulung? Das was du beschreibst ist das Verfahren von einst. Seit vielen Jahren hat der „Gewinner“ die Seitenwahl und der „Verlierer“ bekommt den Ball.


U.Kliemann
8. November 2014 um 21:28  |  390203

Oh mein Gott ,gibts mal wieder ein Sonderangebot
für den leckeren Whiskey bei Kaufland oder so?


Pille
8. November 2014 um 21:29  |  390204

Edit….war auch nie Kapitän, Aber als Torwart steht man ja gleich dahinter/neben.


kczyk
8. November 2014 um 21:36  |  390207

8. November 2014 um 21:38  |  390208

Eine kleine Einstimmung zu unserem nächsten Heimspiel:

http://www.youtube.com/watch?v=ARikYLdutqI


pax.klm
8. November 2014 um 21:38  |  390210

pathe // 8. Nov 2014 um 19:02
Ich auch! So wie z. B. Guardiola. Der holt sich regelmässig Spieler – selbst einen Xabi Alonso – an die Seitenlinie, um denen taktische Anweisungen zu geben.

Um das Vergleichbare zu machen, braucht es aber auch Spieler DIE Anweisungen verstehen!


8. November 2014 um 21:42  |  390214

Punte, Luschti, wir mussen punten..!“


catro69
8. November 2014 um 21:44  |  390215

@ickewhv
Wurde jetzt ein Schiriskandal aufgedeckt? 😉

PS: Schiri war ich auch nie, einmal aushilfsweise, Respekt den Pfeifenmännern und -frauen, ist ein bescheidenes Amt…


PSI
8. November 2014 um 21:44  |  390217

@pax
aber wenn der Trainer ratlos ist, und nichts zu vermitteln hat, was dann?


Ickewhv
8. November 2014 um 21:52  |  390220

Da werde ich mich den Regeln beugen @catro hat diese sehr gut verlinkt.. 😉
Ich bin aktueller Handballschiedsrichter, Fussball ist schon mehr als 15Jahre her…
Damals durfte der Gast die Farbe wählen (rot/schwarz oder Kopf/Zahl) und der Gewinner legte dann fest, ob er die Seitenwahl oder den Ball für sich beansprucht…
@Schiedsrichterskandal: schon verjährt! 😉


Pille
8. November 2014 um 21:57  |  390222

Du hast die Hände hinterm Rücken vergessen. Wo ist die Pfeife. 😉


Opa
8. November 2014 um 21:58  |  390223

Ich habe den ganzen Tag gegrübelt, was wohl die richtigen Worte für die augenblickliche Situation sind. Da fielen mir spontan zunächst viele Fragmente ein, die gegen die „Respect“ Regel verstoßen hätten. Also hab ich erstmal nur gelesen.

Ich habe nach dem verkorksten Saisonstart Fragen gehabt, auf die es keine Antwort gab und ähnlich ist es jetzt. Aufgabenstellung in dieser Saison ist es, an Spieltag 34 mindestens 3 Teams hinter sich zu lassen. Das ist das Minimumziel und auch wenn die Saison noch lang ist, macht nicht nur der Trend einem schon Sorge, sondern vor allem das WIE.

Laufbereitschaft und Einsatz stimmen seit Saisonstart nicht. Das hat weder etwas mit späten Neuzugängen noch mit Verletzten zu tun, das ist auch kein Geduldsthema, sondern eine Frage der Einstellung.

Dass dieser GF Sport, nach zwei vermeidbaren Abstiegen und turbulenten Putschversuchen mit der letzten Patrone im Lauf, nochmal mit Vertrauen ausgestattet wurde, ist das eine. Dass dieser GF Sport damit kaum mehr Gewicht hat, ist die zwangsläufige Folge. Der Wunsch, er möge es nun endlich schaffen und die Furcht vor dem Unbekannten war lange Zeit größer als die Hoffnung auf Veränderung. Ich wäre beruhigt, wenn ich andere Signale empfangen würde als das, was schon zweimal nicht geklappt hat, weshalb mir unglückliche, nah an der Verletzung von Treuepflichten eines GF getätigte, öffentliche Äußerungen, der Trainer könne sofort seinen Vertrag verlängern, eher wie ängstliches Pfeifen im Wald von Menschen vorkommt, die weder wissen, wo sie sind, noch wie sie ans Ziel kommen.

Das ist es, was mir furchtbaren Kummer bereitet. Und um nicht missverstanden zu werden: Es ist nicht per se schlecht, an einem Trainer festzuhalten und gemeinsam eine Krise zu durchstehen. Doch dafür müssen Lösungswege plausibel aufgezeigt werden und vom kickenden Personal verinnerlicht und umgesetzt werden. Ich halte Luhukay auch weiter für einen guten Trainer, auch bei Hertha, aber wenn er den Turnaround nicht schafft, dann wird es mit ihm nicht mehr gehen, mit Präsident und GF Sport übrigens auch nicht mehr.

Die haben statt modernem Management eine verschworene Schicksalsgemeinschaft gebildet, die lieber mit Mann und Maus an Bord der Hertha untergeht anstatt die Rettungsboote klarzumachen oder einen Lotsen um Hilfe zu bitten.

Am Montag ist Mitgliederversammlung und das, wovor es mir am meisten graut, ist das vorhersehbare Auftreten der Mäkler und Stänkerer, die sich bestätigt fühlen werden und ihre Zeit als gekommen ansehen, Dampf ablassen und doch wird sich am Ende nichts ändern.

Es ist schwer, in diesen Tagen die Ruhe zu bewahren, es ist schwer, mit Hoffnung und Zuversicht auf die nächsten Spiele zu blicken.

Es wurde nach einem Rezept gefragt: Rezepte hab ich reichlich, doch was passt zur momentanen Situation? Mein Hertha-Menü derzeit beginnt mit Saure Gurken Suppe, gefolgt von verlorenen Eier im Schlafrock und als Dessert gibt´s mit Grand Marnier ertränkte Pfannkuchen – ohne Feuer!


Pille
8. November 2014 um 21:58  |  390224

Neulich hatten wir im Übrigen nen Schiri ohne Pfeife, der hatte so ein Elektroteil das laut piepte. Sehr gewöhnungsbedürftig.


Inari
8. November 2014 um 22:02  |  390227

Es ist traurig zu sehen, dass – fast – alle anderen Mannschaften Lust am Spiel haben, rennen, laufen, sich gegenseitig anbrüllen, aufputschen, abklatschen.

Das sehe ich seit der Hälfte der Hinrunde nicht mehr – der letzten Saison wohl bemerkt.


8. November 2014 um 22:02  |  390229

@Opa // 8. Nov 2014 um 21:58:

Das finde ich einen richtigen guten (passenden, treffenden) Kommentar!!!


Tsubasa
8. November 2014 um 22:06  |  390232

@opa: Konsenz!


Tsubasa
8. November 2014 um 22:11  |  390238

Wir sind näher an 2012 als so manch einer denkt. Es brodelt wohl was, was keiner von uns inklusive mir auf der Rechnung hat.

Vielleicht sitzen Preetz und Luhukay ja bald beim Audi Talk…


Colossus
8. November 2014 um 22:18  |  390243

@tsubasa irgendwelche Insiderinfos oder Spekulation deinerseits?


Pille
8. November 2014 um 22:25  |  390250

@Tsubasa
Ich habe auch das Gefühl das da schon seit längerem etwas vor sich hin köchelt das langsam in ein Brodeln übergeht.
Da aber vor den Mikros jeder nur das sagt was brav und korrekt ist habe ich keinen Schimmer was es ist.
Noch in der guten Hinrunde hörte ich mal (über drei Ecken) das da nicht alles Gold sei was glänzt. Mehr Info gab es nicht. In der Folge ging ich davon aus das es wohl um Kluge und Franz ging.
Die Zusammenstellung mit lauter braven Spielern und einem kleinen General lässt leider auch nicht auf ein (internes) reinigendes Gewitter hoffen.


Tsubasa
8. November 2014 um 22:39  |  390259

@Pille: Hab die Ohren so hier und da und das sind nicht nur Herthafreunde. Manchmal gibt es ne Info ungefragt. Vieles möchte ich lieber gar nicht wissen. Bspw. Lolita wollte ich nicht hören.

Aber geht nicht um Kluge und Franz…

Aber erstmal keine Panik… Letztendlich kann bis Winter sowieso nicht reagiert werden… jos muss mindestens bis zur Winterpause weitermachen. Die Spieler müssen es richten. Mit den Gegnern vor der Brust macht ein Wechsel keinen Sinn.


hurdiegerdie
8. November 2014 um 22:43  |  390260

Opa // 8. Nov 2014 um 21:58
Ich war selten bei @opa, diesmal scheint es mir, er drückt meine Meinung aus.
Ich mache es klarer und #opa darf widersprechen:

Mit Preetz wird es niemals was für Hertha werden.


Pille
8. November 2014 um 22:47  |  390261

Drum gebeten hatte ich auch nicht. War wohl eher als Euphoriebremse gedacht.
Wie du, so wollte ich zu „Lolita“ auch nichts hören.
Erschreckend fand ich das der Informationsursprung nicht bei hohen Verantwortlichen aber aus dem nahen Mannschaftsumfeld kam.
Wenn man dann die netten Interviewäußerungen verfolgt merkt man erst wie ferngesteuert die Spieler sind.


Tsubasa
8. November 2014 um 22:51  |  390262

@huerdie: was mich bei Preetz stört: Er ist so ein Smart Ass. Der denkt Leute wie wir die Dinge hinterfragen existieren nicht. Die erste Entscheidung seiner Amtszeit spricht Bände. Er holt den bei Hertha unbeliebtesten Stürmer aller Zeiten zurück und weiß es einfach besser als alle anderen.

Er holt Skibbe obwohl mehrere Personen probiert haben ihn abzuhalten.

Und und und…

Zudem halte ich es immer noch für bedenklich frische Absolventen sofort in eine Geschäftsführung zu hieven.


Haverkamp
8. November 2014 um 22:53  |  390263

„Papa , warum bist du so schlecht gelaunt…..,hat Hertha schon wieder verloren“ : fragt mich meine Tochter jetzt regelmäßig. MP und JJ dürften inzwischen eine ganze Flotte von Familientherapeuten finanzieren , um das wöchentliche Dilemma in Grenzen zu halten.Warum muß ich als Westfale bloß Hetha Fan sein ?? Woche um Woche diegleiche Schmach, wat hat ich auf einmal mails von kumpels aus dem Weserbergland, ist dat alles peinlich !! Ich denke , es gibt momentan keinen Fan in Deutschland, der mehr leiden muß als wir.
Aber warum ??? Nicht wegen der Niederlagen an sich, sondern wie diese zustande kommen. Als BVB Fan bin ich traurig über die Ergebnisse und den Rang , aber die Einstellung der Spieler hat gestimmt, wenn auch die Ergebnisse nicht. Bei uns stimmt weder das Eine noch das Andere.Ich kann Niederlagen verschmerzen, wenn alles gegeben wurde und dann Schiedsrichter oder, … oder, … oder, … schuld waren, aber bei uns Herthanern ……….nur Frust!! Es heißt ,wir haben einen Auswärtspunkt geholt in Freiburg, den einzigen wohlgemerkt, aber mit ehemals Bayern-Dusel in der letzten Sekunde, sonst wären wir eigentlich bei NULL,NULL !! Ganz ehrlich , ick bin ratlos ,was bei uns los bzw. nicht los ist. Die ganzen Mini-Vereine ohne Geld (Respekt..!!) zeigen,dass es geht…unglaublich! Schade , dass ich augerechnet diesem Berliner Verein verfallen bin und ständig traurig ratlos sein muss, und meine Familie gleich mitleiden muß!!
Westfälische Grüsse


Tsubasa
8. November 2014 um 22:58  |  390265

@Pille: Es ist ein großer Zirkus. Spieler


Tsubasa
8. November 2014 um 23:02  |  390269

Aber auch hinter den Kulissen kocht jeder seine Suppe. Zur Babbelstory gibt es gefühlt zehn Versionen aus „sicherer“ Quelle. Da wird es nie eine Wahrheit geben.


kczyk
8. November 2014 um 23:15  |  390276

*denkt*
aus berlin, für berlin.
eine stadt – ein verein.

warum fällt mir gerade ein, dass berlin über lange zeit als größtes dorf aller metropolen bezeichnet wurde.
und hertha !??
hoffenheim hat weniger einwohner als manche strasse in berlin beherbergt.
sollte Hertha tatsächlich noch immer ein provinzverein sein ?


Inari
8. November 2014 um 23:32  |  390280

Mal den Abend mit schönen Gefühlen begangen: erst der Hobbit 1, dann drachenzähmen leicht gemacht 1. dank netflix.
Beides hervorragende Filme, insbesondere drachenzähmen . Animationen unglaublich gut. Mehrere Szenen extrem nah am fotorealismus, atemberaubend. Dazu noch eine spannende und Herz erwärmende Geschichte. Freu mich auf Teil 2, muss ich unbedingt sehen.


Tsubasa
8. November 2014 um 23:39  |  390291

@inari: netflix lohnt!? Was meinste?


jonschi
8. November 2014 um 23:54  |  390297

Toller Boxkampf!!


ahoi!
8. November 2014 um 23:56  |  390298

welche runde?


Ursula
8. November 2014 um 23:59  |  390300

ELFTE jetzt!


raffalic
9. November 2014 um 0:10  |  390305

Tolles Urteil!


Ursula
9. November 2014 um 0:11  |  390307

Ja!!!


Pille
9. November 2014 um 0:26  |  390315

Bin da beim „letzten Bullen“, einer der geilsten Kämpfe die ich je sah. Offenes Visier und volle Pulle bis zum Schluss.
Sah Sturm, durch die klaren Treffer, zwar vorn, aber die Aktivität von Stieglitz lässt einen das Urteil als gerecht empfinden.


Inari
9. November 2014 um 0:34  |  390318

@netflix: für mich lohnt es sich. Ich war jemand der nie gerne Filme geschaut hat, weil a) im Kino zu teuer und zu viele idioten sind, b) ich nie weis was ich schauen soll und c) die Filme im tv oder Kino nicht zu der Zeit laufen, wenn ich Filme schauen will. Und am wichtigsten für mich: ich brauche Original ton.

Wenn man damit klar kommt, nicht die top aktuellsten Filme zu haben und nicht alle Filme schon kennt, sollte den problemmonat mal testen. Besonders der original tonspur Sound ist super.

Hier (ht tp://w ww.netflixdeutschland.n et) kann man nachschauen, ob Filme verfügbar sind, die man schauen möchte: ich habe binnen Minuten 20 gefunden, die mich interessieren. Und wenn der Film mal nicht so gut ist wie erhofft : ausmachen, nächsten Stream starten, genießen.


jonschi
9. November 2014 um 0:36  |  390320

@ pille
Da hast de recht!!!
Und Genady war auch da.
Sieht noch aus wie ein Schuljunge…
Aber wenn der in den Ring steigt… Wahnsinn!!!


Tsubasa
9. November 2014 um 0:37  |  390321

Hört sich gut an. Schade dass tele Columbus nicht hinbekommt mich ans internet zu bringen 🙂 im juli bestellt und im Oktober teilt man mir nach vier Techniker Terminen und einer verlegten Multimedia Dose mit man ist nicht in der Lage.


Ursula
9. November 2014 um 0:37  |  390322

Na ja @ Pille, der Adnan Catic war zwar
der variablere Boxer, aber der Sergei
Stieglitz hatte mit seinem Kampfgeist,
schau`mal Hertha, das Duell der beiden
„deutschen Boxer“ in der Schlussphase
den Kampf diktiert!

Das Urteil ist mehr als in Ordnung!


Inari
9. November 2014 um 0:38  |  390324

Ansonsten: technisch läuft netflix sehr gut, schön in Full Hd ohne buffern, nur ganz ganz wenige Abbrüche (Film kann man danach sofort wieder starten). Absolut vernachlässigbar.


Tsubasa
9. November 2014 um 0:38  |  390325

Genady, ist der aus Kasachstan?


Inari
9. November 2014 um 0:40  |  390327

Ok ja, Internet brauch man schon 😉 sehr cool ist auch die iPad App. Auf dienst-Reisen im Hotelzimmer hilfreich.


9. November 2014 um 0:41  |  390328

yep, einer der besten Boxkämpfe in den letzten Jahren..Ich mag das Urteil Sturm der etwas bessere Techniker, aber Stieglitz für unfassbaren Kampfgeist gerecht belohnt.,Mann, ich will jetzt keine schiefen Bilder aufhängen..aber wenn ich da an die westfälische Woche denke,.. 😳


9. November 2014 um 0:42  |  390329

oh, @ ursula hatte den gleichen Gedanken… 🙂


Ursula
9. November 2014 um 0:43  |  390330

@ Tsubasa

Ja, ist er, der Gennadi Golowkin!


Thomas
9. November 2014 um 0:51  |  390334

@ub
Guter Artikel in der MoPo, aber: Es bleibt mir ein Rätsel, wie Hertha diese Gelegenheiten verpassen konnte. Das waren ja nicht nur sportliche, sondern auch politische Möglichkeiten. Eine Stadt – ein Verein? Lächerlich, wenn ich lese, dass man von BFC-Spielern Stasi-Einfluss befürchtete. Der fußballernde IM, oder was? Wenn man sich ein wenig mit dem DDR-Fußball auskennt, nur ein wenig, weiß man, dass es Ende der 70er Jahre einen Beschluss über die Bildung von Leistungszentren im Fußball gab. Der hatte zur Folge, dass 6 Klubs Leistungszentren wurden, denen die anderen Klubs Spieler „zuliefern“ mussten (was alle Fans sehr „begeisterte“). Berlin und der BFC waren eines dieser Zentren – und die Funktion von Mielke trug sicherlich dazu bei, dass beim BFC mehr „eingemeindete“ Spieler landeten als in anderen DDR-Klubs (das Geld spielt heute in etwa die Rolle, die Mielke in der DDR hatte – siehe Bayern etc.). Die BFC-Profis deshalb wie Mitarbeiter des MfS einzustufen, war wohl dem allzeit virulenten Antikommunismus in Westberlin geschuldet. Andere Klubs in den gebrauchten Bundesländern waren halt prgamatischer. Nun verfolge ich Herthas Entwicklung schon so viele Jahre (mit Sympathie), leider muss ich aber einsehen, dass die (auch nur sportlichen) Einsichten von @ub weder im Klub noch in der Fangemeinde angekommen sind. Was für die derzeitige sportliche Misere von Hertha allerdings auch völlig belanglos ist – Profifußball und Identifikationswünsche von Fans passen halt nicht zusammen. Das wusste übrigens schon der inzwischen leider verstorbene Joachim Seyppel – siehe „Fußball-Nachrichten vom Heroengeschlecht an der Gasanstalt“. Jedem dringend empfohlen, dem die Diskrepanz zwischen Lokalpatriotismus und Profifußball nicht aufgehen will. In Summe: Ich habe mich immer dann an Herthas Fußball erfreut, wenn er offen und ein am Spiel orientierter war. Fußball sei Dank gab (und gibt es) das oft genug. Und als stille Zusatzfreude kommt (kam) dann dazu, dass es ein Klub aus Berlin ist. Hertha eben. Was mir genug Anfeindungen in Familie und Freundeskreis einbrachte (aber Hertha spielt nun einmal den besseren Fußball als Union). Mit etwas Unverständnis lese ich deshalb manche „Fanpost“ in diesem Blog. Und mit (bedauerndem) Unverständnis auch den Artikel von UB (den sich sonst sehr schätze). Hertha wird´s schon packen – die Saison ist noch lang.


Pille
9. November 2014 um 0:53  |  390335

@Ursula
Weshalb „Na ja“? ist doch nahezu deckungsgleich mit dem was ich schrieb.
Gut, ich nehme ihre Kampfnamen als gegeben und hätte dier die echten nicht nennen können.
Mir ist es aber schlichtweg egal wo die Herrschaften ihre Wurzeln haben. Es war einfach ein richtig geiler Boxkampf.
Der Kampfgeist in der Schlussphase lässt mich das Unentschieden als vertretbar akzeptieren.
Ich hatte für mich, klare Treffer die punkterelevant sind, dennoch Sturm vorne.
Jetzt wird es aber wenigstens nen Rückkampf geben, den Abend halte ich mir dann frei.
Das was die Beiden da geboten haben darf man mit der aktuellen Hertha nichtmal annähernd vergleichen.
Da war der pure Wille zum Sieg und das „gehen über die Grenzen“ in jeder Sekunde zu spüren.
Einzelsportarten haben den Vorteil das man sich nicht auf andere verlassen muss. Allerdings sind sie nicht annähernd so gesellig wie Mannschaftssport.


Pille
9. November 2014 um 0:59  |  390340

Und jetzt sehe ich gerade wie Frauen sich Blut ins Gesicht geprügelt haben.
Ich bin da wohl zu altmodisch, das gefällt mir nicht.


9. November 2014 um 1:04  |  390344

Ende 1989/Anfang 1990 war doch gar nicht sicher, ob Hertha BSC überhaupt in die 1. Bundesliga aufsteigen würde.

Da wäre ich als DDR-Spieler lieber auch zu einem sicheren Erstligisten gegangen.


9. November 2014 um 1:10  |  390345

@ thomas: irgendwie verstehe ich nicht, was du nun kritisierst, wenn du von “ fanpost“ sprichst, aber auch nicht,was du nun an diesem Artikel genau enttäuschend findest? Kam irgendwie nicht rüber ( zu mir)


Inari
9. November 2014 um 1:21  |  390351

Ralph reicht’s. Witziger Film, coole Story-Wendungen, nette Botschaft .


Herthas Seuchenvojel
9. November 2014 um 1:27  |  390353

@Inari im Viereckige-Augen-Modus 😉


Thomas
9. November 2014 um 1:29  |  390356

@apollinaris: Das liegt sicherlich an mir und meiner Schreibe, sorry. Einfacher: An ub@s Artikel stört mich, dass er die vergebenen Chancen für diese Stadt nicht im Blick hat (ob sie für Hertha in der Nachbetrachtung wirklich vergebene Chancen waren, steht ja auf einem anderen Blatt). Und an mancher Fanpost stört mich halt dieses heute „Hosianna“ und morgen „Kreuziget ihn!“. Weißt Du, mein „Heimatverein“ war Turbine, später (und heute noch) FC Rot-Weiss Erfurt – da habe ich von frühester Kindheit bis 1980 gelebt (dann bin ich nach Berlin umgezogen). Ich habe schon als Kind die 40-m-Freistöße von Eddie Franke (muss Dir nx sagen) gesehen und bewundert. Und dann mussten „wir“ später (Leistungszentren – siehe oben) „hausgemachte“ Spieler wie Schnuphase (muss Dir auch nix sagen) an Jena abegeben – dem Erzrivalen überhaupt. Spätestens da habe ich begriffen, dass Fußball ein großes Entertainment ist – und auch in der DDR schon war. Spätestens ab da passten Lokalpatriotismus und Freude an gutem Fußball nur noch schwer zusammen.
Am Artikel von @ub stört mich nur, dass er die vergebene Chance, über den Fußball etwas zur Gemeinsamkeit dieser Stadt beizutragen, gar nicht im Blick hat, sondern nur die liegen gelassenenen Gelegenenheiten von Hertha…


Inari
9. November 2014 um 1:33  |  390357

Wenn ich Samstag mal Zeit habe … 🙂 einen Film könnt ich noch schauen, mal sehen ob ich noch was finde was mich eben interessiert. Alternativ noch ne Stunde lesen. Hmm..

Schönes Lied von akb48 bei Ralph reicht’s btw.


Herthas Seuchenvojel
9. November 2014 um 1:39  |  390360

für Filmfragen ist eher @Dan zuständig, der hat garantiert so einige Tips für dich 😉


9. November 2014 um 1:42  |  390361

Außerdem bestand damals eine Fan-Freundschft zwischen Hertha BSC und Union Berlin.

Und Hertha BSC wollte die Fans aus dem Ostteil der Stadt für sich gewinnen.

Wie wäre es wohl damals bei den Hertha-Fans angekommen, wenn man dann ausgerechnet drei Spieler (Doll, Thom & Sammer) der in der DDR verhassten Dynamo-Stasi-Vereine aus Berlin und Dresden verpflichtet hätte?

Heute ist es einfach zu behaupten, dass Hertha BSC damals die Chancen des Mauerfalls nicht genutzt hat.

Mir würde es schon ausreichen, wenn Hertha BSC die gegenwärtigen Chancen in Europas „Boontown“ Nummer 1 Berlin und dem zusätzlichen Einstieg der KKR nutzen würde.


9. November 2014 um 1:59  |  390368

9. November 2014 um 2:35  |  390380

der Typ ist sowas von Kühl… in den Videos und ich meine Preetz


9. November 2014 um 2:46  |  390383

@ thomas: ach, so. Verstehe jetzt, was du meinst. Sxhnuphase sagt mir noch was. So einen Namen vergißt man ja nicht 🙂
Aber ich möchte @ uwe hier in Schutz nehmen. Er sprach von Herthas Versäumnissen. Das heisst nicht, dass es nicht übergeordnet nich din anderes Thema gab. Nur: wie willst du das in genehmigten 20 Zeilen ( sag ich jetzt mal) unterbringen.
auf sky soll es heute eine ganz gute Doku zu diessm Thema geben.


sunny1703
9. November 2014 um 6:50  |  390475

Die Folgen dieser „kauft dem Osten die vernünftigen Spieler weg“ Mentalität sehen wir heute noch. Außer dem österreichischen künstlich hochgezogenen Brauseverein auf Leipziger Boden, sind nur Union und Erzgebirge(Wismut) Aue noch in der 2.Liga. Junge Talente aus dem Ostteil landen gleich bei Bundesligisten und für einen Verein aus der ehemaligen DDR gibt es im Grunde keine reelle Chance nach oben zu kommen, es sei denn es geschiet in Form eines Investors der dort eine Perspektive sehen würde oder eben eines ich diktiere alles Unternehmens wie das aus der Brause Liga.
Von der Sicht aus betrachtet hat Hertha damals alles richtig gemacht.Vieles was damals an Ausverkauf und Plattmachen betrieben wurde hatte einen sehr bitteren Beigeschmack.
Sportlich betrachtet frage ich mich, wen hätte Hertha denn bekommen? Vermutlich doch nur die zweite Garde guter Spieler,und ob die wirklich eine Verstärkung gewesen wären?

Ob es wirklich bei der Herthaspitze Berührungsängste wegen der Stasi gegeben hat,ist schwer zu beurteilen, möglich ist es bei manchen Betonköpfen schon.Ich hätte aber auch nicht gerne das Geschrei von BZ, Bild und Morgenpost erlebt, einer oder mehrere Spieler wären als Stasispitzel enttarnt worden.

lg sunny


sunny1703
9. November 2014 um 7:25  |  390490

Thema Preetz. Ich finde den momentanen Fußball der Hertha auch beängstigend.Und in der schlimmen Fantasie einer Fortführung diesen Fußballs mit diesem Punkteerfolg wird der Trainer spätestens zur Winterpause nicht mehr zu halten sein.
Unter diesem Hintergrund fand ich den Ausspruch von Preetz ,jetzt mit JLu zu verlängern unglaubwürdig bis lächerlich oder auch überflüssig. Doch wie schon viele beschrieben, das ist das Geschäft, Luftblasen Dummheiten solcher Art werden in anderen Vereinen ebenso produziert und sind keine Erfindung des Fußballs. Wer manche Politikerinterviews hört,weiß Bescheid, Bla bla. 🙂

Was kann man aber Preetz vorwerfen,dass er falsch gemacht hat,seit wir das letzte mal abgestiegen sind?! Er holte einen Trainer,der zu Hertha passte, es gab einige Überraschende Transfers und wir stiegen auf. Anschließend holte Preetz wieder die Spieler die der Trainer wollte und wir erlebten eine geniale Hinrunde letzte Saison. Anschließend gab es die schlimme Rückrunde,man setzte sich zusammen und analysierte das Vergangene und kam richzigerweise zu dem Ergebnis es muss sich was ändern.
Preetz hat dem von vielen als Fachmann geschätzten Trainer die Möglichkeit gegeben das team umzubauen und aufzurüsten, er hat viele Transfers getätigt und diese Transfers gingen bis auf die Position des spielenden Stürmers schnell und lautlos über die Bühne, und wer von uns freute sich nicht über die überraschende Verpflichtung von Kalou?
Oder sollte Preetz etwa sagen,Trainer einen Hegeler bekommst Du nicht,er ist eine Niete ,der nicht ins team passt?? Das wäre ein Affront sondergleichen gewesen und hätte einer Entmachtung des Trainers entsprochen.

Das was folgte liegt einzig in der Verantwortung des Trainers .Preetz stellt nicht die Mannschaft auf, er ist nicht für die Form der Spieler verantwortlich.

Die hier beschriebene letzte Patrone sehe ich im Zusammenhang mit Luhukay bei Preetz nicht, er kann ihn entlassen ohne selber Schaden zu nehmen.

Steigt Hertha am Ende der Saison ab, steht vieles zur Disposition,das betrifft nicht nur den Geschäftsführer Sport sondern auch den Präsidenten, und andere Positionen im Verein.
Entscheidend dabei wird dann auch sein,wie der Einfluss von KKR sein ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich Forderungen nach Entlassung des Managers für falsch.

lg sunny


Blauer Montag
9. November 2014 um 8:21  |  390508

Morjn Sunny
im Großen und Ganzen halte ich deine „Morgenansprache“ für plausibel. Sowohl in der Beschreibung der vergangenen Jahre als auch im Ausblick bis zum Saisonende.

Mein eigener Ausblick in die Glaskugel ist schwer getrübt. Dies soll kein Synonym für schlechte Laune sein. Nein, ich kann einfach nicht erkennen, wie sich diese Mannschaft mit Luhukay entwickeln wird. Wobei es ja nur aufwärts gehen kann – spielerisch und mit den Punkten. Fast alle Abstiegskandidaten haben am 10. oder 11. Spieltag gepunktet und lauern darauf, Hertha die rote Laterne zu übergeben.

Falls der Aufsichtsrat der Hertha BSC KGaA unsere Bedenken/Befürchtungen zum weiteren Saisonverlauf teilt, und einen weiteren Abstieg nicht als Teil seines Geschäftsmodells sieht, sollte er rasch die notwendigen (personellen) Entscheidungen treffen.


Opa
9. November 2014 um 8:25  |  390509

Sunny, ich habe vor ein paar Tagen schon einmal die Frage gestellt: Ist ein dritter Abstieg unter Preetz/Gegenbauer ernsthaft eine Option?

Du hast Preetz‘ Verdienste aufgelistet. Sei mir nicht bös, aber die Aufstiege konnte selbst er nicht verhindern und das Geld, was dafür notwendig war, dürfte incl. der Folgekosten (TVGelder über Jahre weniger, Bahnvertrag nur die Hälfte etc.) in etwa genausoviel gewesen sein, was sein Vorgänger verzockt hat. Der hinterließ neben vielen Schulden aber immerhin eine sportlich saubere Bilanz und eine hochdekorierte Akademie.

Für mich ist ein drohender dritter Abstieg keine Option, zumal wir das aufgrund veränderter Rahmenbedingungen (KKR) diesmal deutlich schlechter werden abfangen können. Die Ereignisse der letzten Wochen waren und sind ein sportlicher wie kommunikativer Offenbarungseid.

Es ist Zeit für Veränderungen.


backstreets29
9. November 2014 um 8:38  |  390516

@Opa

Wenn man etws verändern möchte, so sollte man zumindest einen Plan haben, wie es nach einer Demission mit welchem Manager weitergehen soll.

Man liest hier immer wieder die Forderung nach einem anderen Trainer bzw ienem anderen Manager. Vorschläge kommen aber keine.

Den Trainer zu entlassen wäre dnan nachvollziehbar, wenn sich kurzfristig alles ins Positive drehen würde.

Dann würde man aber das Konzept, mit dem in die Saison gestartet ist, wieder in die Tonne kloppen

Für eine Entlassung von PReetz gibt es aktuell nach meinem Dafürhalten nicht mal ansatzweise einen Grund.
Anders wäre das natürlich bei einem weiteren Abstiege


kraule
9. November 2014 um 8:47  |  390521

Die Preetzsche Liste der Unfähigkeiten und Versäumnisse ist lang und hat Hertha viel Geld gekostet.
Allerdings hat er mich zwischenzeitlich auch abgeholt „Transfers kann er“ und er hatte zum richtigen Zeitpunkt einmal den richtigen Trainer geholt (JoLu).
Nun gilt es zum jetzigen Zeitpunkt erneut eine richtige Entscheidung zu treffen.
Ist diese, seine Entscheidung richtig, so reift er langsam vielleicht doch zum richtigen Manager.
Ist die Entscheidung verkehrt, wird er sich daran messen lassen müssen.
Allerdings wird es dann Hertha so nicht mehr geben! Wenn alles ganz ungünstig läuft, könnten wir den Weg der ungebliebten (ehemaligen) Rivalen TeBe und Tasmania gehen……
Ich mag daran nicht denken. Lieber fahre ich nach Düsseldorf und klaue dort Punkte, als in Lichterfelde……..


Blauer Montag
9. November 2014 um 8:52  |  390526

herthabscberlin1892 // 9. Nov 2014 um 01:59

Und noch ein paar Durchhalteparolen: ….

Nein Danke. 😉
Mein Bedarf an Durchhalteparolen wurde vollauf gedeckt in der Rückrunde 2012.

Hier und heute gestattet mir die Bitte „hurdiegerdie // 8. Nov 2014 um 22:43 und Opa // 8. Nov 2014 um 21:58 Uhr“: Ich sei in eurem Bunde der Dritte.

Da ich nicht im Aufsichtsrat der HBSC KGaA sitze, erspare ich mir und den Lesern dieses Blogs weitere Gedanken dazu. Ich wünsche allen einen entspannten Sonntag. Genießt in vollen Zügen
Glasnost
Perestroika
Maueröffnung
Wiedervereinigung.


Blauer Montag
9. November 2014 um 8:55  |  390528

Opa // 9. Nov 2014 um 08:25
…….
Es ist Zeit für Veränderungen. (russ. Perestroika)


sunny1703
9. November 2014 um 8:57  |  390529

@Opa

Es ist keine Frage, einen dritten Abstieg überlebt Preetz nicht, dann ist seine sportliche Bilanz zu schlecht.
Ja, wir haben zwei Abstiege hinter uns und besonders den ersten verbinde ich mit seinem Namen oder auch mit Gegenbauer bzw Favre. Doch schon beim zweiten sehe ich nur einen Fehler und der hieß Skibbe. Für die sexuellen Ausschweifungen seines Trainers kann er nicht, ich bin mir sicher mit Babbel wäre Hertha nicht abgestiegen und mit Otto zu Beginn der Rückrunde auch nicht.

Aber so sehr wir auch Verantwortlichkeiten differenziert sehen können, das Schlimmste was man für Investoren tun kann, ist den Eindruck zu hinterlassen, bei jeder Stimmungsschwankung eben die Verantwortlichen auszutauschen.

Die Deutsche Bank zb. ist immer noch ein Weltunternehmen und kein Bänkchen, trotz der unglaublichen Verfehlungen der jetzigen Spitze,das hat auch was mit Kontinuität und Verlässlichkeit zu tun.

lg sunny


Opa
9. November 2014 um 9:05  |  390534

backs: Ich akzeptiere, wenn Deine rote Linie ein weiterer Abstieg ist. Aus meiner Sicht darf es das aber nicht sein.

Zur Frage der Alternativen: Diese Frage sollte sich vor allem den zuständigen Gremien stellen und zwar dauerhaft und ganz unabhängig von der aktuellen Situation.

D.h. der Aufsichtsrat der KGaA muss immer im Blick haben, wer als GF Sport in Frage kommt. Ein Anforderungsprofil wird man ja hoffentlich haben. Man hat verlauten lassen, dass man den Weg zur Seriosität gehen will. Wolfsburg macht es vor und da ist man mit Hecking auhc eine Talsohle durchschritten. Da wussten aber sowohl Allofs als auch Hecking, wie man damit umgeht und wie man eine sportliche Antwort findet. Das wissen jedoch weder Preetz noch Luhukay. Schau in deren Historie und sag mir, welche Antworten sie gefunden haben. Luhukay war bei seinen Vorgängervereinen nun kein Erfolgstrainer zum mit der Zunge schnalzen, sondern hat da vieles gemacht, was wir heute auch erleben. Ich halte viel von ihm und traue ihm im entsprechenden Umfeld auch zu, aber nicht bei unserem derzeitigen sportlichen Management.

Die Liste der verfügbaren Trainer ist lang: http://www.transfermarkt.de/trainer/verfuegbaretrainer/statistik

Die Liste der verfügbaren Manager übrigens auch:
http://www.transfermarkt.de/manager/verfuegbaremanager/statistik

Preetz hat Patronen nachgeladen? Hab ich was nicht mitbekommen? Hieß es nicht, er habe nur seinen „Fehler“ ausgebügelt, indem er zweimal das „Kunstwerk“ geschafft hat, mit 25-35 Mio. € erhöhtem Aufwand den Wiederaufstieg nicht verhindern zu können?

Ohne Frage hat Michael seine Stärken und einen Platz in der Ecke der Herthalegenden, aber wir sind nicht bei den Preetzfestspielen, sondern bei Hertha BSC. Und ich erwarte von den Gremien, dass sie ihren Managementaufgaben nachgehen, wozu neben der Definition von roten Linien auch regelmäßig Pläne für Nachfolgeregelungen gehören. Dem Trainer in einer solchen Situation eine Verlängerungsgarantie zu geben ist übrigens nicht das übliche „blabla“, woanders sagt man „wir stehen hinter dem Trainer“ oder „es gibt keine Überlegungen für einen Nachfolger“ oder „ich halte nichts von Personalwechseln“. Aber eine Verlängerungsgarantie? Das kann nur Preetz und ist übrigens auch bei Bubble schon mal schiefgegangen. Wie kann man zweimal so eine Torheit begehen? Allein das sollte bei seiner Historie doch ausreichend sein.

Ich habe ihn hier auch des Vereinsfriedens wegen in Schutz genommen. Ich habe ihm die Chance gegeben, dazuzulernen und zu beweisen, dass er Bundesliga kann. Wieviel Kredit soll ich ihm noch geben, wenn wir sehenden Auges Richtung Abstiegsplätzen taumeln und weder Trainer noch Manager eine Idee haben, wie wir da wieder hochkommen und stattdessen die selben Plattitüden vorgesetzt bekomme, die ich vor 5 Jahren und die ich vor 2 Jahren schon gehört habe und die deswegen keinerlei Glaubwürdigkeit mehr haben? Sag mir, backs, was gibt´s Neues, was mir Hoffnung geben soll? Bitte eine Antwort ohne Verwedung von „Geduld“ oder „Verletzte“. Ich möchte so gern wieder hoffen.


Opa
9. November 2014 um 9:09  |  390538

Da ich nicht auf die Moderation (wg. der 2 Links) warten will: backs: Ich akzeptiere, wenn Deine rote Linie ein weiterer Abstieg ist. Aus meiner Sicht darf es das aber nicht sein.

Zur Frage der Alternativen: Diese Frage sollte sich vor allem den zuständigen Gremien stellen und zwar dauerhaft und ganz unabhängig von der aktuellen Situation.

D.h. der Aufsichtsrat der KGaA muss immer im Blick haben, wer als GF Sport in Frage kommt. Ein Anforderungsprofil wird man ja hoffentlich haben. Man hat verlauten lassen, dass man den Weg zur Seriosität gehen will. Wolfsburg macht es vor und da ist man mit Hecking auhc eine Talsohle durchschritten. Da wussten aber sowohl Allofs als auch Hecking, wie man damit umgeht und wie man eine sportliche Antwort findet. Das wissen jedoch weder Preetz noch Luhukay. Schau in deren Historie und sag mir, welche Antworten sie gefunden haben. Luhukay war bei seinen Vorgängervereinen nun kein Erfolgstrainer zum mit der Zunge schnalzen, sondern hat da vieles gemacht, was wir heute auch erleben. Ich halte viel von ihm und traue ihm im entsprechenden Umfeld auch zu, aber nicht bei unserem derzeitigen sportlichen Management.

Die Liste der verfügbaren Trainer ist lang: http://www.transfermarkt.de/trainer/verfuegbaretrainer/statistik

Die Liste der verfügbaren Manager übrigens auch:
(erstze obigen Link 2mal trainer mit manager)

Preetz hat Patronen nachgeladen? Hab ich was nicht mitbekommen? Hieß es nicht, er habe nur seinen “Fehler” ausgebügelt, indem er zweimal das “Kunstwerk” geschafft hat, mit 25-35 Mio. € erhöhtem Aufwand den Wiederaufstieg nicht verhindern zu können?

Ohne Frage hat Michael seine Stärken und einen Platz in der Ecke der Herthalegenden, aber wir sind nicht bei den Preetzfestspielen, sondern bei Hertha BSC. Und ich erwarte von den Gremien, dass sie ihren Managementaufgaben nachgehen, wozu neben der Definition von roten Linien auch regelmäßig Pläne für Nachfolgeregelungen gehören. Dem Trainer in einer solchen Situation eine Verlängerungsgarantie zu geben ist übrigens nicht das übliche “blabla”, woanders sagt man “wir stehen hinter dem Trainer” oder “es gibt keine Überlegungen für einen Nachfolger” oder “ich halte nichts von Personalwechseln”. Aber eine Verlängerungsgarantie? Das kann nur Preetz und ist übrigens auch bei Bubble schon mal schiefgegangen. Wie kann man zweimal so eine Torheit begehen? Allein das sollte bei seiner Historie doch ausreichend sein.

Ich habe ihn hier auch des Vereinsfriedens wegen in Schutz genommen. Ich habe ihm die Chance gegeben, dazuzulernen und zu beweisen, dass er Bundesliga kann. Wieviel Kredit soll ich ihm noch geben, wenn wir sehenden Auges Richtung Abstiegsplätzen taumeln und weder Trainer noch Manager eine Idee haben, wie wir da wieder hochkommen und stattdessen die selben Plattitüden vorgesetzt bekomme, die ich vor 5 Jahren und die ich vor 2 Jahren schon gehört habe und die deswegen keinerlei Glaubwürdigkeit mehr haben? Sag mir, backs, was gibt´s Neues, was mir Hoffnung geben soll? Bitte eine Antwort ohne Verwedung von “Geduld” oder “Verletzte”. Ich möchte so gern wieder hoffen.


backstreets29
9. November 2014 um 9:11  |  390540

Der Manager muss sich an ALLEN seinen Entscheidungen messen lassen.

Wieso steht der Manager jetzt unter Entscheidungszwang?
Intern wird die Situation ganz anders bewertet als hier im Blog.


Blauer Montag
9. November 2014 um 9:17  |  390546

Wir verfügen nicht über diese internen Bewertungen backss29.


backstreets29
9. November 2014 um 9:18  |  390548

@Opa

Ich werde dich nicht überzeugen können, das muss ich ja auch nicht
Aber zumindest ist das Diskussionsklima sehr angenehm…..danke dafür

Wenn man sich die Stationen von Luhukay ansieht, dann ist es zumindest so gewesen, dass er Spieler und Mannshcaften entwickeln konnte.

Man führe sich nur mal Augsburgs 1. BuLi Jahr vor Augen, oder welche Entwicklung Traore genommen hat usw usw.

Auch in diesen Stationen gab es Krisen, dort stand man aber ebenfalls hinter ihm und hat diese Talsohle gemeinsam durchschritten.

Und genau das ist der Punkt. Es wird nur gemeinsam gehen. Die Mannschaft hat aktuell ein mentales Problem, daran muss man arbeiten und man wird das auch lösen und dann wird im Laufe der Zeit die Qualität zum Tragen kommen.


backstreets29
9. November 2014 um 9:20  |  390552

@Blauer Montag

Lesen bildet
das muss nicht viel sein, da muss man nur mal die Morgenpost lesen


Ursula
9. November 2014 um 9:40  |  390564

Zu einem entscheidenden Resumé à la @ opa
“wöllte” ich mich noch nicht hinreißen (lassen)!

Auch zu einem Zwischenfazit möchte ich mich
nicht äußern! ABER ein großer Teil meiner
schlimmsten Befürchtungen und “Unkenrufe”
seit Anfang 2014, fangen leider an, sich zu
verselbständigen!

UND @ hurdie war gar so mutig, erstmals
echt von Abstieg zu reden und @ Tsubasa
sieht “die Kacke am Dampfen”!

Andere hingegen glauben zu wissen, dass bei
“Hertha intern” diese “aktuelle Situation” ganz
anders bewertet wird als HIER im Blog! Woher…?

@ apo durchlebt einen Wandel und auch die
“Obernibelungen” z. B. @ Sir Henry, @ Freddi
und @ Exil schwelgen “soundlos” in “Silenze”…

Die Administration muss handeln, nur wie?

Mir fällt auf Anhieb kein Nachfolger für Preetz
ein und die Aufgabenstellungen wären ohne
ihn nicht vom Tisch! Also doch erst Luhukay?

DENN wurschtelt man so weiter, und ein Ende
ist nicht abzusehen, gibt es den „Phönix aus der
Asche“ mitnichten…

Was ABER nach einem durchwachsenen Saison-
start, das größte Problem der Hertha erscheint,
ist eine wenigstens minimale Stabilität, eine
durchaus mögliche “kleine” Balance!

Es gesellen sich, selbst lt. Luhukay, zu viele
individuelle Fehler im Spiel! Man hat leider
“Situationen” teilweise unterschätzt und ist
auch nicht bereit, im Winter nachzurüsten,
Mensch Micha, wie kannste so etwas sagen,
hat andererseits die besetzten Positionen
überschätzt! Aus meiner Sicht heftig!

Fast alle Neuzugänge sind Augenwischerei!
Die Mannschaft der letzten Hinrunde war
m. E. zumindest “spielerisch” stärker und
im Umschaltspiel hatte man vieles richtig
gemacht UND nun schafft “man” es nicht,
wenigstens die Defensive stabil zu halten…

“Man” muss endlich eine gewisse Balance
und eine Struktur in diese Mannschaft,
bekommen, was aufgrund der FALSCHEN
Positionen, die einige Spieler bekleiden,
einer Fremdkörperbeseitigung gleich
kommen wird! DENN nicht ALLES ist
Polyvalenz, was glänzt!!

Zumindest sollte man sich doch über einen
evtl. Abstieg und den damit verbundenen
Konsequenzen, auch gegenüber Dritten,
(KKR!?) Gedanken machen…

Denn die brisanten Spiele stehen uns noch
ins Haus! UND DANACH…

… ist kaum noch Handlungsspielraum!!

So ganz abwegig sind die SORGEN der
bekannten Skeptiker eben nicht und die
Verwunderung über das “Gottvertrauen”
der “Beständigen” überrascht mich immer
wieder, oder sollte man es “Engstirnigkeit”
nennen (müssen)!?

WIR sehen doch ALLE dieselben Spiele…..

…und sehenden Auges in eine sich schon
abzeichnende Katastrophe schliddern, die
wie einige User schrieben, die Hertha in
der uns bekannten Form nicht überlebt!

Für mich gilt, frei nach Kluge, Artisten in
der Zirkuskuppel wieder einmal ratlos…


BerlinerSorgenkind
9. November 2014 um 9:45  |  390566

Ich denke es geht nicht darum aus den Individuen ein geschweißtes Team zu machen. Denn das sind sie schon. Ich war im Spiel positiv überrascht, wie die miteinander umgehen. Klopfen sich ab, reden, helfen sixh auf… Sie stecken alle im selben Boot. Solche schweren Zeiten schweißen zusammen.

Von Lusti würde ich mir mehr Ellenbogen wünschen, abee ich denke er ist vom Charakter eimfach zu nett auf dem Platz.

Wenn die Mannschaft Selbstvertrauen hat und ihr Können abruft, dann Schunkelt fie Julle auch ganz anders durch das Abenteuer Bundesliga.

Geduld, my friend’s.


Blauer Montag
9. November 2014 um 9:49  |  390569

Ursula // 9. Nov 2014 um 09:40
…Andere hingegen glauben zu wissen, dass bei
“Hertha intern” diese “aktuelle Situation” ganz
anders bewertet wird als HIER im Blog! Woher…?

Na, aus der Morgenpost ursul@. 😯

Über Details der internen Bewertungen wurde dort nix veröffentlicht. Oder habe ich diese Details überlesen?


backstreets29
9. November 2014 um 9:53  |  390571

Die Mannschaft der Vorrunde der letzten Saison ritt auf einer Euphoriewelle und mit dem faktischen Klassenerhalt nach der VOrrunde stellte sich Zufriedenheit ein.

Sowas gibts doch in jeder Mannschaftssportart.
Die minimale und sich entwickelnde Stabilität wird ständig wieder zerstört, sei es durch Verletzungen, oder durch individuelle Fehler.

Und nach so einer Situation ist dann eben aktuell keiner in der Lage voranzuschreiten.

Der Ruf nach Umstellung in der Mannschaft begründet sich auf eine subjektive Wahrnehmug.

@Ursula
Nenn doch bitte mal Ross und Reiter:

Wer spielt denn auf der falschen Position?

Warum sind die meisten Neuzugänge Augenwischerei und wer ist damit gemeint?


kraule
9. November 2014 um 10:10  |  390586

@backs
Stocker und Kalou spielen z.B. auf der „falschen“ Position!


kraule
9. November 2014 um 10:10  |  390587

Lusti!


kraule
9. November 2014 um 10:11  |  390590

Frage:
Wer nimmt die vereininterne Bewertung vor?
Der Manager? 😉


backstreets29
9. November 2014 um 10:12  |  390592

Kalou ist Mittelstürmer, das spielt er bei uns
Stocker kann links, zentral und MS

Keiner der beiden hat eine andere Posistion bekleidet.

Lusti sieht sich mittlerweile selber als IV


backstreets29
9. November 2014 um 10:13  |  390595

@Kraule

Lies doch einfach mal das Interview mit Greiser
oder den Artikel von Bremer

Das ist doch sinnlose Haarspalterei.


L.Horr
9. November 2014 um 10:15  |  390596

Opa um 9.09 Uhr :

(…) Wolfsburg macht es vor und da ist man mit Hecking auhc eine Talsohle durchschritten. Da wussten aber sowohl Allofs als auch Hecking, wie man damit umgeht und wie man eine sportliche Antwort findet.(…)

………. @Opa , das meinst Du nicht ernst ?

Die Einzige Antwort die WOB findet ist ein gefühlter 80 Mann Kader und 40 Mio € zum Nachrüsten in der Winterpause….. 😉

@all ,

ich habe die letzten 3 stümperhaften Spiele erlebt und habe zuerst lauffaule- und zuletzt eine unter Druck spielende Mannschaft erlebt.

In allen 3 Spielen konnte ich erst Überheblichkeit und später Nervosität jeweils einzelnen Spielern bzw der Mannschaft zuordnen.

Nie im Leben ist mir vor Ort oder später in der Nachbetrachtung in den Sinn gekommen das Luhu – jetzt sogar wieder Preetz – Laufduelle nicht gewinnen , luschenhaft in die Zweikämpfe gehen und zuletzt die Hosen wieder voll haben.

Ich fürchte der derzeitige Zustand wird dankend von Jenen aufgenommen welche ihre bisher schlummernden Aversionen endlich wieder hervor kramen können.

Wenn ich entscheiden müsste was für Hertha schädlicher ist , entweder Luhu´s Mimik oder die zersetzende Polemik in den Medien oder Netzwerken , da stünde mein Urteil bereits fest.

Erstaunlich , viele aus dem Hertha-Umkreis beschwören mit fettem Pathos ihre Verbundenheit zu Hertha , sind aber sofern sich die Gelegenheit bietet zu schnell bereit auf diese einzudreschen.

Ich will erst einmal sehen wie die Mannschaft auf ihre dilettantischen Darbietungen Antwortet die kein Trainer der Welt zu verantworten hat.
Wenn diese Antwort befriedigend ausfällt , erst dann rechtfertigen sich feingeistige Recherchen zu Mimikresonanzen und hängenden Stürmern.

LG


kraule
9. November 2014 um 10:24  |  390603

@backstreets29 // 9. Nov 2014 um 10:13
Ist es soooo schlimm, das die Mopo nicht die Hertha-Bibel und die absolute Wahrheit für mich ist?
Kalou ist kein Mittelstürmer!
Stocker eher der LM!
Lusti kein IV?!


backstreets29
9. November 2014 um 10:26  |  390605

Nein…ist nicht schlimm…..

aber warum ist Kalou kein MS?
Stocker spielte in der Nati bei Hitzfeld LM und bei Basel LM und Zentral

Fragst du mich wg. Lusti, oder stellst du fest, dass er kein IV ist?


kraule
9. November 2014 um 10:30  |  390609

Kalou hat in seiner erfolgreichsten Zeit nicht zentral im Sturm gespielt. Er ist um vieles besser, sicherer wenn er nicht vorne zentral „steht“.
Stocker in Basel nur Ausnahmefällen.
Lusti ist für mich kein IV, er kann seine Qualitäten anderweitig besser einsetzen, meiner Meinung nach.
Aber wie gesagt, bei Lusti kann man trefflich darüber diskutieren wo er am besten einzusetzen ist.


kraule
9. November 2014 um 10:31  |  390610

Stocker in Basel nur Ausnahmefällen ZENTRAL.


backstreets29
9. November 2014 um 10:34  |  390611

Kalou hat in Lille fast ausschliesslich MS gespielt und das sehr erfolgreich.

Bei Stocker und Lusti kann man wirklich trefflich diskutieren.
Da Lusti jetzt aber eh wieder ein paar Monate ausfällt, ist es eh müßig.

Wir brechen jetzt in den PRater auf, und anschliessend sehen wir uns das Wiener Derby an 😉


kraule
9. November 2014 um 10:44  |  390618

Viel Spaß! 🙂


Agerbeck
9. November 2014 um 10:59  |  390627

und noch ne gute Nachricht für den heutigen Tag.

Es gibt heut Fußball!
#bvbbmg


Opa
9. November 2014 um 10:59  |  390628

@L.Horr: Ich hab vor ein paar Tagen schon mal gefragt, ob es nicht einfacher wär, wenn sich Hertha neue Fans sucht, die das, was da gerade stattfindet, ganz doll dufte finden 😉

Aber im Ernst – Du schreibst:

Wenn ich entscheiden müsste was für Hertha schädlicher ist , entweder Luhu´s Mimik oder die zersetzende Polemik in den Medien oder Netzwerken , da stünde mein Urteil bereits fest.

Ein solcher Vergleich ist doch gegenüber durchaus berechtigter Kritik mindestens genauso populemisch. Ich hab mich niemals über Mimik geäußert und trotzdem wirfst Du meine Argumentation mit „zersetzender Polemik“ in einen Topf. Was kommt als nächstes? Bambi mit Kulleraugen? Hundewelpen mit Stupsnase? Waisenkinder mit Keuchhusten? Das kann doch nicht ernsthaft eine Argumentationslinie sein, wenn wir über das Management eines nicht unerheblichen Mittelständlers debattieren, bei dem wir beide Mitglied sind und dem wir nur das Beste wünschen.

Na klar rennen Preetz und Luhukay nicht, aber sie tragen verdammt nochmal auch dafür die Verantwortung, mit welcher Einstellung das kickende Personal auf den Platz geht. Das Auftreten der letzten 3 Spiele ist derart besorgniserregend, dass einem Angst und Bange werden MUSS und von denjenigen, die immer nach Rezepten und konstruktiven Lösungen schreien, hör ich nicht, wie das mit Preetz und Luhukay gelöst werden soll und eine Antwort warum das, was seit Bielefeld an Aufbauarbeit geleistet wurde, nicht fruchtet, hätte ich auch gern. Geduld war das Thema, dann wollte man Zeit für ein Zwischenfazit nach dem zehnten Spieltag. Und nun?

Man braucht schon viel Phantasie, sich einen Lösungsweg aus dieser Krise mit der momentanen personellen Situation vorzustellen. Wir hatten das schon zwei mal, dass wir eigentlich zu gut für den Abstieg waren. Was hat sich denn seitdem geändert? Was hat Preetz dazu gelernt, was Dir Hoffnung gibt?


cameo
9. November 2014 um 11:02  |  390630

Ich frage mich, wieviel und welche BL-Mannschaften zur Winterpause in der Tabelle wohl hinter Hertha positioniert sein könnten. Wenn ich Zeit habe, wandere ich mal durch den Tabellenrechner.
Oder lieber doch nicht?


L.Horr
9. November 2014 um 11:13  |  390638

@Opa ,

…….. der Hinweis auf die Mimik habe ich unter „@all“ , also an alle erwähnt und war auch dort nur stellvertretend , vereinfachend aufgeführt um mit einem Augenzwinkern Schärfe aus der Diskussion zu nehmen.

Desrom , angenehmes Diskussionsklima in den letzten Tagen !!!

LG


pax.klm
9. November 2014 um 11:15  |  390640

hurdiegerdie // 8. Nov 2014 um 22:43

Wann in der Neuzeit war es denn überhaupt mal was für Hertha?
Ach so, na dann zurück in die späten zwanziger J und frühen 30er des letzten Jahrhunderts!


Tsubasa
9. November 2014 um 11:20  |  390641

Das Schlimme: Es scheitert wieder nicht an den Gegnern sondern intern. Gerade kriegt es Luhukay ab und zum Schluss sind wieder alle Schuld außer Preetz.

Favre, Friedrich, Babbel, Hoeneß. .. und Micha ist immer das Opfer…

Interessant aber Luhukay hat Rückhalt von ganz oben… der bleibt erstmal. Umso höhnischer das Angebot.

Er bleibt wie schon als Praktikant der beste Freund der Presse.


L.Horr
9. November 2014 um 11:20  |  390642

edit :

@Opa ,
……. ich habe die Statements von Spielern , Trainer und GF nach den letzten 3 Spielen wahrgenommen .
Das waren die typischen , nach Aussen gerichteten Standards .
Ich kann mir vorstellen das es im Innenverhältnis z.Z. ordentlich zur Sache geht, wobei die derzeit abgestellten Spieler froh sein dürften in Abwesenheit zu glänzen.

LG


pax.klm
9. November 2014 um 11:25  |  390644

PSI // 8. Nov 2014 um 21:44

Wenn weder die Spieler noch der Trainer können, dann…. , dann wechseln WIR das Management !
Oder tauschen die Bayern gegen die Berliner aus?
Manchmal, aber nur manchmal denke ich: Es liegt an der Stadt, es gibt hier wenig erstklassiges zu sehen! Nur zweite oder dritte Klasse, angefangen in der Politik und …


Opa
9. November 2014 um 11:31  |  390646

@L.Horr: Ich bin ja bei Dir, wenn Kritik nur aus Vorwürfen wie „Dackelblick“ oder „Größe“ besteht. Das ist auch mir zu plump und ich finde es auch gut, dass das hier kein Gehör findet, was zur angenehmen Diskussionskultur beiträgt.

Das beantwortet aber übrigens keine meiner Fragen 😉

Ich kann mich an diverse Gespräche mit Herthaverantwortlichen nach dem erfolglosen Putsch erinnern. Die Fragen waren damals die gleichen. Was hat sich verändert? Welche Konsequenzen hat man gezogen? Wie will man zukünftig „Dellen“ vermeiden? etc.

Die waren seinerzeit so voller Hoffnung, dass Luhukay als Allheilmittel dargestellt wurde. Man habe einen Trainer, der wisse, was er tut und in der Anfangszeit war das ja auch tatsächlich so. Nur sind wir jetzt in einer anderen Situation, wo uns das auf die Füße fällt, was nach dem zweiten Abstieg unterlassen wurde. Und unsere Verantwortlichen bekunden offen, dass sie nichts verändern werden. Na was soll mir denn da Hoffnung geben, dass sie beim dritten „Nichtsverändern“ zu einem anderen Ergebnis kommen?

Übrigens hat man seit den Abstiegssaisons fast den gesamten Kader ausgewechselt. Aus der 09/10 Abstiegsmannschaft ist ausgerechnet der aktuelle Kapitän noch an Bord, dazu Janker und Burchert. Von der Abstiegsmannschaft 11/12 sind zusätzlich noch Kraft, Brooks, Schulz, Niemeyer, Ronny und Ben Hatira an Bord. Mehr als 2/3 des Kaders sind für 17,5 Mio € (!) neu besetzt, von Trainer und GF Sport gemeinsam zu verantworten. Ob´s wirklich nur an den Spielern liegt?

Bitte versteh das nicht falsch: Meine Fragen sind ein Hilfeschrei. Ich möchte so gern hoffen. Ich möchte so gern zuversichtlich sein.


catro69
9. November 2014 um 11:40  |  390648

@Opa
Mit Schicksalsgemeinschaft hast du doch alles gesagt.
Bricht einer aus dieser Gemeinschaft aus, bricht „alles“ zusammen.
Möglichkeit 1.:
J-Lu schmeißt hin, weil er die Mannschaft nicht mehr erreicht. Diese „Mannschaft“ hätte „gewonnen“, einen Machtkampf auf dem Rücken von Fans und Arbeitgeber. Ich würde die „Armer Verein“ -Position einnehmen, diese Arbeitsverweigerer könnten sich geschmeidig verpixxen. Über den Nachfolger möchte ich gar nicht nachdenken, die letzten Abstiege lassen mich mehr als zweifeln, dass Preetz einen Glückstreffer landet.
Möglichkeit 2.:
Preetz entläßt Luhukay, weil der Druck von den (uns) Fans zu groß wird. Aha, Actionmicha in seinem Element. Ich hätte null Vertrauen in seine Wahl, egal ob vereinsintern (so gut wie keine Bundesligaerfahrung), oder von außen (auch ein Neuer lotet seine Grenzen und Machtbefugnisse erstmal aus, genau wie die „Arbeitsverweigerer“). Vom weiteren Verlust der Glaubwürdigkeit gar nicht zu reden.
Möglichkeit 3.:
J-Lu und Micha werden vor die Tür gesetzt. Danke, Chaos pur, das wäre der dunkelrote Abstiegsknopf und die unverantwortlichste Möglichkeit.
Möglichkeit 4.:
Preetz wird gegangen. Ein neuer Manager beurteilt die Arbeit von J-Lu und kommt zu der Erkenntnis, dass diese soweit ok ist, es lediglich eines Erfolgserlebnisses bedarf um wieder in die Spur zu kommen. Damit wäre der Abstieg zwar nicht verhindert, aber wir hätten einen neuen Manager, der vom Präsidium eher mißtrauisch beäugt wird. Werner würde seinen Rücktritt einleiten (investiertes Geld rausziehen?), da er seine Vereinspolitik als gescheitert ansehen muß.
Möglichkeit 5.:
Preetz wird gegangen, ein neuer Manager beurteilt die Arbeit von J-Lu und hält diese für unterirdisch – der Trainer wird entlassen. Da die Mannschaft von Ex-Trainer und Ex-Manager zusammengestellt wurde, kann diese nur bundesligauntauglich sein, der neue Trainer (und neue Manager) beginnen, wie Preetz, mit einem Abstieg. In der Folge zieht sich Gegenbauer zurück, Vereinspolitik gescheitert.
Möglichkeit 6.:
Es bleibt, wie es ist. Die Schicksalsgemeinschaft kämpft gegen den Untergang und geht unter, die von dir gewünschten Veränderungen kommen automatisch, alle weg, alles neu.
Möglichkeit 7.:
Es bleibt, wie es ist. Die Schicksalgemeinschaft kämpft gegen den Untergang und geht nicht unter. J-Lu wird als etablierter Bundesligatrainer verabschiedet, die Risse vom Herbst 2014 zwischen Basis und Trainer lassen eine weitere Zusammenarbeit nicht zu.
Preetz (der endlich Bundesliga kann), mistet mit nem neuen Trainer aus und bereitet das Abenteuer 15/16 vor.
Möglichkeit 8.:
Wie Möglichkeit 7., aber Preetz geht mit J-Lu. Hertha besetzt die Schlüsselpositionen neu, Eingewöhnungszeit, Machtspielchen hinter den Kulissen, auch das wird ein Abenteuer.

Ich favorisiere die letzten beiden Möglichkeiten, damit stehe ich Veränderungen offen gegenüber, aber nicht jetzt. Einer „chaotischen“, verletzungsgebeutelten Truppe will ich nicht auch noch ein „chaotisches“ Umfeld bieten.


Blauer Montag
9. November 2014 um 11:44  |  390651

Tja Opa // 9. Nov 2014 um 11:31


Übrigens hat man seit den Abstiegssaisons fast den gesamten Kader ausgewechselt. Aus der 09/10 Abstiegsmannschaft ist ausgerechnet der aktuelle Kapitän noch an Bord, dazu Janker und Burchert. Von der Abstiegsmannschaft 11/12 sind zusätzlich noch Kraft, Brooks, Schulz, Niemeyer, Ronny und Ben Hatira an Bord. Mehr als 2/3 des Kaders sind für 17,5 Mio € (!) neu besetzt, von Trainer und GF Sport gemeinsam zu verantworten. Ob´s wirklich nur an den Spielern liegt?

Diese Frage können wohl nur die von dir genannten spieler beantworten.
Ich weiß nicht, ob sie dafür intern oder öffentlich das Wort ergreifen.

Bevor ich mich für heute auswechsle mein Zwischenfazit.
Äußerlich ähnelt vieles den letzten Abstiegsjahren in den Augen der hier schreibenden Zuschauer. Intern wird es anders bewertet. Diese kognitve Diskrepanz kann ich hier und heute nicht lösen.


9. November 2014 um 11:44  |  390653

@backstreets29:

@kraule hat durchaus Recht. Kalou spielt in unserem aktuellen System auf der falschen Position. Bei Lille hatte er fast immer Roux neben sich, in den freien Räumen um Roux herum kam Kalou zur Geltung. Hier in der Bundesliga, in der zwar insgesamt offensiver gespielt wird als in der Ligue 1, die Defensivarbeit der Teams aber insgesamt als qualitativ hochwertiger angesehen werden muss, reibt sich Kalou Spiel für Spiel auf.

Wenn Kalou also Kopfbällen in die Spitze, mit dem Rücken zum Tor, umringt von 2 Verteidigern die jeweils 10 cm größer sind als er, aus dem Weg geht, dann ist das nur vernünftig (wurde ja von dem ein oder anderen während des Spiels kritisiert).


Opa
9. November 2014 um 11:48  |  390657

@BM: Diese Diskrepanz hätte ich gern erklärt.

@catro: Gute Simulation mit leider schrecklichen Szenarien, weil keines wirklich erstrebenswert erscheint.


kczyk
9. November 2014 um 11:48  |  390658

*denkt*
mir ist ja klar, dass ein spiel mit hängender spitze und ein spiel, in dem 8 von 10 feldspieler sich hängen lassen, nicht ein und das gleiche sind.

alle fans fragten sich was los ist.
niemand wusste bescheid, alle rätselten. erst spät sickerte durch, woran es lag, weshalb der ehemals durchaus erfolgreich agierende trainer MB in berlin gescheitert ist.
es heißt, es soll von ihm selbst verschuldetes unvermögen gewesen sein.
nun – die geschichte steht noch immer offiziell unbestätigt.
eines aber war erkennbar – die spieler betraten woche für woche den platz, dennoch spielten sie nicht mehr als mannschaft fußball.
die umgelenkte leidenschaft des einen hatte das feuer der anderen erstickt.
rückblickend fand ich die art der öffentlichkeitsarbeit des vereins während dieser zeit und gerade zum fall MB durchaus überzeugend.
welcher trainer nach MB auch kam – sie gingen alle wieder; gescheitert. niemand von ihnen hatte jene zündhölzer im koffer die benötigt wurden, um im sturm der kritik neue spielerische leichtigkeit und die leidenschaft zu entflammen.
und dann kam jos.
einer dieser wirklich fußballverrückten trainer. aufgewachsen in einer der hochburgen des rheinischen karnevals.
man kann nicht einmal wirklich erahnen, was er vor hat, doch die meisten seiner oft närrischen entscheidungen entpuppten sich als richtig.
auch eine mannschaft voll guter spieler muss erst einmal erfolgreich spielen und rekorde knacken. ein aufstieg kommt nicht von allein.
erinnert sei auch an die leidenschaftlich gespielte HR13/14 in der 1. liga und an das spiel in dortmund. ein youngster betrat das spielfeld, stellte sich in den kasten und sicherte mit überzeugenden paraden herthas sieg beim BVB – ein möglicher star ward geboren.
und plötzlich war das feuer aus.
nur kurze zeit nach dem spiel in dortmund begann die suche nach erklärungen.
unbeantwortet ist bis heute die frage – wer oder was hat das feuer ausgetreten !??

bevor diese frage nicht überzeugend beantwortet wurde, befürworte ich keinen wunsch nach einen trainerwechsel.


Lumberjack
9. November 2014 um 12:01  |  390669

@OPA dem ist nichts mehr hinzuzufügen 😉

Da Luhukay gegen Köln immer noch auf der Bank sitzen wird, sehe ich das wir da keine Punkte holen wenn ich das Spiel gestern gesehen hab 😉

Ich bin der Meinung lieber sofort den Cut mit Luhukay machen denn mit ihm holen wir definitiv keine Punkte mehr in der Hinrunde.

Nach Köln kommen Bayern, Gladbach und Dortmund. Nur ein sehr großer Optimist erwartet da, dass wir gegen die 3 Teams etwas holen.

Ein neuer Trainer hätte aber dann die Möglichkeit schon mal zu testen und wer weiss vielleicht wird ja dann doch der ein oder andere unerwartete Punkt geholt.


wilson
9. November 2014 um 12:15  |  390682

Wie wahrscheinlich ist es, dass KKR Hertha BSC/Preetz einen externen sportlichen Insolvenzverwalter zur Seite stellt?

Oder nicht ganz so martialisch aufgemacht:
wir, KKR, sehen “Unterstützungs“-Bedarf.
Wir, KKR, haben offiziell Vertrauen in die sportliche Führung von Hertha BSC. Inoffiziell halten wir es für notwendig, die Entscheidungen von Herrn Preetz zu hinterfragen, zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Mit oder ohne Herrn Preetz.

Ich vergesse immer/blende für einen Moment aus, dass sich KKR niemals in die sportlichen Entscheidungen bei Hertha BSC einmischen würde. Oder?!


Bolly
9. November 2014 um 12:17  |  390684

Moin

was für ein geiler DoPa #Tradition./.Plastikclubs.

Und nacher hoffentlich einer der besten Basketballduelle #albabayern


King for a day – Fool for a lifetime
9. November 2014 um 12:22  |  390688

Herthas Kapitän Fabian Lustenberger hat sich im Bundesligaspiel gegen Hannover 96 am Freitag (07.11.14) einen Anriss der rechten Adduktorensehne zugezogen. Dies ergab eine MRT-Untersuchung im Martin-Luther-Krankenhaus. Fabian Lustenberger wird ca. vier bis sechs Wochen pausieren müssen.
http://www.herthabsc.de/de/teams/ausfall-lustenberger/page/6522–45-45-.html


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 12:23  |  390689

@FabianLustenberger

hat einen Anriss der rechten Adduktoren-Sehne erlitten. Der Hertha-Kapitän wird in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stehen – Quelle


Ursula
9. November 2014 um 12:26  |  390693

*weiß genau*

Warte, warte nur ein Weilchen, bald kommen
„Ängste“ auch zu Dir @ kczyk…

….“wer oder was hat das feuer ausgetreten !??

bevor diese frage nicht überzeugend
beantwortet wurde, befürworte ich
keinen wunsch nach einen trainerwechsel.“…..

Du wirst keine Antwort(en) bekommen!!

UND dann s. o.,….

„DENN die brisanten Spiele stehen uns noch
ins Haus! UND DANACH…

… ist kaum noch Handlungsspielraum!!“…


Tsubasa
9. November 2014 um 12:30  |  390696

What happend in Belek???


Bolly
9. November 2014 um 12:33  |  390699

#lusti

Gute Besserung, komme gestärkt zur Rückrunde wieder. Hoffentlich, dann zum gleichen Coach, was für mich heißen würde, das wie einige Punkte mehr aufs Konto hätten.


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 12:36  |  390700

@Thomas

An ub@s Artikel stört mich, dass er die vergebenen Chancen für diese Stadt nicht im Blick hat (ob sie für Hertha in der Nachbetrachtung wirklich vergebene Chancen waren, steht ja auf einem anderen Blatt).

Hatte leider für den Hertha-Wende-Text nicht die Länge, die das Thema gebraucht hätte. So ist jener Absatz der Kürzung zum Opfer gefallen, in der es um exakt diesen Punkt ging.
Tenor: Von heute aus betrachtet man, wundert man sich, dass dieses Moment der Gesamtidentifikation für Berlin von Hertha weder erkannt noch genutzt wurde. Wer aber in den Zeitungen jener Monate blättert erfährt: Kein Hertha-Funktionär, kein Journalist, kein Meinungsmacher hat auch nur einen Satz über dieses Thema verloren.
Im Gegenteil. Die Mauer als Balken vor dem Kopf der Westberliner hatte damals die Auswirkung, wie mir eine Zeitzeuge erzählt hat:

„Ein Spieler vom BFC Dynamo wäre bei Hertha niemandem zu vermitteln gewesen: Im Verein nicht, den Zuschauern nicht und der Öffentlichkeit nicht.“

Frank Rohde weiss, wie das damals war. Er wurde 1990 monatelang bei seinem neuen Verein, dem HSV, als „Stasi-Schwein“ durch die Medien gejagt.

Heißt: Die Fragen, deren Antworten im Rückblick klar auf der Hand zu liegen scheinen, haben sich im Westberlin von 1989/90 so gar nicht gestellt.


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 12:38  |  390702

@tsubasa

What happend in Belek???

Wenn Du es weißt, lass‘ uns teilhaben an Deinem Wissen


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 12:39  |  390706

@Hertha

falls es jemanden interessiert, wie die Lage bei intern ist – hier


Stiller
9. November 2014 um 12:40  |  390707

@sunny1703 // 9. Nov 2014 um 07:25

Sehr genau analysiert und auf den Punkt gebracht. Deine Bewertung übernehme ich. Dennoch bleibt für mich die Frage noch ein Stück weit offen:

„Was kann man aber Preetz vorwerfen,dass er falsch gemacht hat,seit wir das letzte mal abgestiegen sind?!“

Meines Erachtens wird niemand die Antwort finden, der als Ausgangsbasis nur (und bis zum Erbrechen) seine Vorurteile kultivieren möchte. Weder sind Preetz noch Luhukay treu-doof oder Volldeppen. Möglicherweise besitzen die beiden aber Schwächen, die sie sich selbst nicht eingestehen und deshalb nicht wirklich abstellen können.

Fachlich halte ich beide für überdurchschnittlich gut …

Nein, der gravierende Fehler und – noch schlimmer – die entscheidende Fehlbewertung passierte in der letzten Saison. Das einzig mögliche Korrektiv, der Präsident, hat da nicht eingegriffen: die Zerstörung der bis dahin erfolgreichen Teamkultur nach Tabellenplatz 6 in der Hinrunde des letzten Jahres. Defacto (sowohl psychologisch wie spielerisch) kommt dies einem erneuten Abstieg in der Rückrunde gleich.

Wenn das denn so gewollt war (um die EL nicht spielen zu müssen), dann hätten Preetz und Luhukay im Grunde einen psychologisch ähnlichen Modus für den Neuaufbau einlegen müssen, wie es bei Luhukays Verpflichtung nach dem Abstieg der Fall war. Hat man aber nicht. Das MoPo-Interview (Teambuilding? Siege, Siege, Siege sind die beste Motivation) spricht Bände.

Der Glaube, dass ein Mehr an Wettbewerb(ern) automatisch zu mehr Erfolg führt, ist ohne wesentliche weitere Komponenten ein Irrglaube. Gegenbauer hat an dieser Stelle nicht geführt.

Nun ist ja nicht alles zu spät. Aber es wird an der Fähigkeit von Preetz und Luhukay liegen, sich Fehler einzugestehen und an der Führungsfähigkeit des Präsidenten liegen, ob die Herren und Hertha sich weiter entwickeln können – oder nicht …


Tsubasa
9. November 2014 um 12:41  |  390708

@ub: ich weiß nix! Würde gerne wissen! 🙂


Ursula
9. November 2014 um 12:42  |  390709

222 ster! Mensch Meier! Prost! Doppelstöckiger…


schnitzel
9. November 2014 um 12:42  |  390711

kraule // 9. Nov 2014 um 10:24

@backstreets29 // 9. Nov 2014 um 10:13
Ist es soooo schlimm, das die Mopo nicht die Hertha-Bibel und die absolute Wahrheit für mich ist?
Kalou ist kein Mittelstürmer!
Stocker eher der LM!
Lusti kein IV?!

Selbst wenn es so ist (teile deine Meinung nicht ganz, diese Positionsfragen finde ich aber persönlich sowieso nicht spannend):

Wenn Kalou nicht MS spielen soll: wer soll stattdessen auf der 9 spielen, wenn Schieber verletzt ist (und Allagui sich lieber verleihen lässt)? Wagner statt Kalou? Für mich stellt sich die Frage nicht.

Stocker eher LM, ok. Wer soll bitte dann auf der 10 spielen, nachdem Baumjohann und ÄBH verletzt sind, und wir von Ronny wissen, dass er nur unregelmäßig Leistung bringt? Alternativ kann man mit einem 6er und zwei Achtern spielen. Wen sollen wir da aufstellen, wenn Cigerci lange verletzt ist, Hosogai völlig außer Form ist, Skjelbred mE auch seiner Form hinterher rennt, Lustenberger in der IV gebraucht wird (da bin ich deiner Meinung, ich sehe Lusti seit Ewigkeiten auf der 6/8) und jetzt auch bis 2015 ausfällt? Niemeyer würde als 6 abräumen, ok. Und wer sollte dann auf den beiden 8er-Positionen spielen? Auch diese Variante hat J-Lu probiert.


bbqmaster
9. November 2014 um 12:51  |  390715

@ catro69 // 9. Nov 2014 um 11:40

Die von Dir skizzierten Möglichkeiten umfassen wohl alle Eventualitäten.

Ich bin für jede Option, die sicherstellt, dass die Klasse gehalten wird.

Bei allen Gedankenspielen zu personellen Veränderungen muss man aber sehen, dass es wohl in den letzten Monaten sowohl seitens Preetz keine Kontaktaufnahme zu Traineralternativen gegeben hat, als auch seitens Präsidium und Vorstand keine Gespräche mit möglichen neuen Managern.

Ich setze das mal so voraus, weil sonst garantiert etwas durchgesickert wäre.

Somit würde, wenn der Druck von aussen zu gross wird, jede Veränderung auf Trainer- oder Managerposten eine Kurzschlussreaktion bedeuten, auf die man im Verein nicht vorbereitet zu sein scheint.

Wenn ich mir anschaue, welche Trainer laut transfermarkt.de gerade verfügbar sind, wüsste ich eh nicht, wer weiterhelfen kann.

Da ist nicht wirklich eine Alternative zum Fussballfachmann Luhukay (meine Meinung!) dabei. Maximal könnte man [a] auf den statistisch nicht bewiesenen Effekt des Trainerwechsels setzen oder [b] einen Trainer holen, der als Motivationskünstler die Mannschaft wachrüttelt. Solche b-Effekte kann z.B. ein Labbadia zugegebenermassen vorweisen. Aber der nutzt sich schon nach spätestens 9 Monaten ab. Wäre also keine perspektivische Lösung.

Bei der Neubesetzung des Managerpostens sieht es ja noch grausamer aus. Vor allem ist der Effekt noch zweifelhafter. Was hat z.B. der Bobic-Rausschmiss in Stuttgart gebracht?

Ich bin kein Preetzianer! Meinetwegen hätte man ihn 2009 nicht zum Hoeness-Nachfolger machen müssen und 2010 bzw. 2012 rausschmeissen können.

Aber zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich – es erschreckt mich selbst, das schreiben zu müssen – keine Alternative, die uns kurz-, mittel- und langfristig weiterbringt.

Ich erwarte aber von Preetz, dass er endlich liefert. Dass er endlich zeigt, dass er aus den beiden Abstiegen gelernt hat. Dass er als Vorgesetzter des Trainers und der Mannschaft Führungsqualitäten zeigt, die dann auch auf dem Spielfeld sichtbar werden.

Bislang komme ich mir vor, wie bei „Täglich grüsst das Murmeltier“.

Es sind dieselben Floskeln wie 2009/2010 und 2011/2012. Eloquent wird in Mikrofone gesprochen und nichts gesagt. Man fasst sich nicht an die eigene Nase, sondern sieht alles Pech dieser Welt auf Hertha gefallen, fühlt sich vom Schicksal verraten und nimmt das im Hoffen auf bessere Zeiten (also die Rückkehr der verletzten Spieler) gelähmt hin.

Ein dritter Abstieg ist für mich keine Option.
Für Herrn Gegenbauer war er es bei seiner Wiederwahl auch nicht.

Die Frage ist, ob sich angesichts eines nicht unwahrscheinlichen Szenarios, dass wir am Saisonende vor einem Scherbenhaufen stehen, im Hintergrund Personen bzw. Gruppen in Stellung bringen, die dann übernehmen.

Aber bitte nicht solche Granaten wie Troschitz, Zemaitat oder Sziedat.

Auch hier aber steht das Fragezeichen: Wer wären echte Alternativen zu Gegenbauer? Wäre das überhaupt eine seriöse Alternative? Wie würde die KKR dazu stehen? Wäre eine Alternative überhaupt mit einem Konzept in der Schublade ausgestattet oder ist das wieder nur Krakelerei?

Bei aller Unzufriedenheit über den Verlauf der letzten 10 Monate: Ich denke, dass Einigkeit darüber besteht, dass es so sportlich nicht weitergehen kann/darf. Anstatt aber alles in Frage zu stellen, sollten neue Impulse gesetzt werden. Vor allem von intern. Da scheint noch nichts passiert zu sein.

Denn auch das wäre nach den Erfahrungen der Vergangenheit durchgesickert.

Die Politik der nach aussen hin „ruhigen Hand“ hat Hertha wieder in die Bundesliga zurückgebracht. Aber jetzt dürfen die Hände intern nicht in den Schoss gelegt werden. Es muss ein Zeichen kommen, wie man die Mannschaft neu motivieren will! Das alles, so hoffe ich, dann mit „klarem Verstand“ und ohne Kurzschlussaktionen.

Für den Rest der Hinrunde erwarte ich leider kein grossartiges Anwachsen unseres Punktekontos. Somit wird das in der Rückrunde eine Neuauflage der Aufholjäger. Dafür müssen im Winter Weichen gestellt werden.

Wenn Preetz diese Weichen richtig stellt, kann er beweisen, dass er auch Bundesliga und Klassenerhalt kann.

Allein mir fehlt nach seinem Interview nach Spielschluss am Freitag der Glaube.

Gerne lasse ich mich von ihm aber positiv überraschen.


Traumtänzer
9. November 2014 um 12:58  |  390718

@ubremer // 9. Nov 2014 um 12:23
Ist die neue Verletzung bei Lustenberger in Nähe der alten Verletzung, die ihn ja schon größere Teile dieses Jahres außer Gefecht gesetzt hatte? Oder anderes Bein, neue Stelle? Nur mal interessehalber…


Ursula
9. November 2014 um 12:59  |  390720

# Die Lage intern

„Stellt sich die Frage, warum Preetz just in einer kritischen Phase dem Trainer eine Vertragsverlängerung in Aussicht stellt. Antwort: Weil Preetz von Luhukay und der Mannschaft überzeugt ist.“

UND hier beginnt erneut das Dilemma mit
Michael Preetz!

Ich schrieb oben, „wir sehen doch ALLE
dieselben Spiele“! ER auch!


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 13:01  |  390722

@opa

Es ist Zeit für Veränderungen.

Gute Idee: Beim ersten Sturm den Steuermann über Bord zu werfen. Und dann den Kapitän.
Und dann drehen sich alle auf dem Schiff um und fragen:
Was machen wir nu?
Und wer?

Bezeichnend für Hertha BSC ist seit vielen Jahren die Abwesenheit jeglicher Qualität bei jenen, die andere Verhältnisse wollen. Es gibt keine seriösen Alternativ-Kandidaten. Keine Ideen. Keine Perspektiven. Kein Geld.


blauball
9. November 2014 um 13:04  |  390723

Momentan wird es keine Veränderungen geben. Vor der Winterpause wird es keine durchdachten, personellen Konsequenzen geben können.

Denn unser Management (nicht nur MP) macht nicht den Eindruck, als wenn es Plan B oder C gibt. Eigentlich hätte MP zweigleisig fahren müssen. Nach der niederschmetternden, letzten Rückrunde hätte er sich Gedanken machen müssen „was, wenn es so schlecht weitergeht?“. Ich glaube nicht, das MP ein, zwei Trainer von Format (vielleicht mal ein Coach, der auch schon mal was gewonnen hat) im Blick hat, die mehr als Aufstiegshelden oder Provinzclubhelden und bei Hertha ins Haifischbecken springen würden. Die kriegt man nur für sehr gutes Geld, denn Hertha will sich ja „nur“ in der Buli etablieren, heisst nicht absteigen.

Er hätte auch überlegen sollen, ob die Richtung der Transfers stimmt. Anstelle von punktueller VERSTÄRKUNG und den GLEICHWERTIGEN Ersatz von Ramos hat man sich mit dem Trainer für die mittelmässige Verbreiterung des Kaders entschieden. Selbst ein 3 Mio-Transfer ist immer noch, verglichen mit wirklichen Topspielern, low budget. Unser Scouting ist schon lange wie die aktuelle Situation: ganz schwach. Ich sehe z.Zt. keine ungeschliffenen Edelsteine unter den Neuen. Und wenn es die Nachwuchsabteilung jahrelang nicht schaft für unseren Problemzonen (Sturm, Aussenverteidiger! eigentlich alle Positionen…) gezielt Talente aufzubauen, dann muss man halt zusammenkaufen.

Und MP wird sich auch bisher nicht nach seinem eigenen Ersatz umgschaut haben. Das ist verständlich.


Inari
9. November 2014 um 13:09  |  390728

@ubremer: wenn das aktuelle Personal ratlos und erfolglos ist, das alternative Personal ebenfalls, dann soll hertha halt absteigen, dann haben wir in Liga 1 auch nichts verloren.


Etebaer
9. November 2014 um 13:20  |  390736

Cargo Kult aber kein Plan – ich meld mich ab.


Ursula
9. November 2014 um 13:22  |  390738

# The flying dutchman

Steuermann halt die Wacht, Steuermann,
heh GIB ACHT!

Nicht jeder ist John Maynard…


9. November 2014 um 13:29  |  390743

@sunny1703 // 9. Nov 2014 um 06:50

„Ob es wirklich bei der Herthaspitze Berührungsängste wegen der Stasi gegeben hat,ist schwer zu beurteilen, möglich ist es bei manchen Betonköpfen schon. Ich hätte aber auch nicht gerne das Geschrei von BZ, Bild und Morgenpost erlebt, einer oder mehrere Spieler wären als Stasispitzel enttarnt worden.“

Wie wären die Berührungsängste der Hertha-Fans mit ehemaligen Dynamo-Spielern gewesen?

Es geht doch in diesem Zusammenhang gar nicht unbedingt um Stasispitzel.

Heutzutage wechselt ein Torwart von Gelsenkirchen nach München und die Fans von beiden Vereinen betriben fast eine Treibjagd.

Ich bleibe dabei, ein Großteil der Hertha-Fans aus dem Westteil der Stadt und ein Großteil der Union-Fans, die Hertha BSC für sich damals hat gewinnen wollen, hätten Dynamo-Spieler im Wendezeitraum wohl strikt abgelehnt – auch ohne das Zutun der Berliner Boulevardpresse.


bbqmaster
9. November 2014 um 13:35  |  390746

@ blauball // 9. Nov 2014 um 13:04

„Unser Scouting ist schon lange wie die aktuelle Situation: ganz schwach. Ich sehe z.Zt. keine ungeschliffenen Edelsteine unter den Neuen.“

Da sagst Du was!

Nachdem es ja kaum noch Spieler gibt, die Luhukay schonmal irgendwo trainiert hat, ist das Scouting besonders gefordert, neue Rohdiamanten zu entdecken.

Ich habe neulich WestHam gesehen und dachte: Wow, die haben da ja eine Ramos-Kopie, nur besser.

Dann habe ich mal ein bisschen gegoogelt.
Diafra Sakho, 24 Jahre aus dem Senegal. Kam zum Saisonbeginn aus der zweiten französischen Liga. Mit 5 M€ vergleichsweise günstig und hat in 7 Ligaspielen bereits 6 Buden gemacht.

In der Premier Ligue!!!

Angeblich waren im Sommer aus der Bundesliga auch Bayern, Wolfsburg und Dortmund im Topf der Gerüchteküche.

Wenn ich Sakho so sehe, wäre das ein 1zu1-Ersatz für Ramos gewesen. Scheint aber bei unseren Scouts überhaupt nicht auf dem Zettel gewesen zu sein.

Das sind aber so Rohdiamanten, die ich mir wünschen würde und die Du @blauball wohl auch meinst.

Die Scouts von Southampton haben sich aus der Eredivisie einen Italiener geholt, Graziano Pellé (29, 193cm). Anderer Spielertyp, aber eine Tormaschine (10 Spiele, 6 Tore).

Das sind so die Typen, die wir gar nicht mehr holen.

Nichts gegen Kalou. Aber der war nach Chelsea und CL-Sieg mit Lille schon auf dem Weg runter.

Bei Typen wie Sakho oder Pellé ging es nach oben.

Pantelic und Giminez hatte damals auch keiner auf dem Radar. Aber die haben eingeschlagen und Tore geschossen.

Wir haben Wagner! Wir hatten auch Wichniarek! Wir hatten auch Friend!


K6610
9. November 2014 um 13:35  |  390747

@ubremer

wieder ein sehr gründlich recherchierter Artikel heute. Nun bin ich gut informiert über das interne Verständnis zwischen Präsidium, Management und Trainerstab.

Wie sieht es aber denn intern aus zwischen den vorgenannten und dem Profikader?
Die Andeutungen im Artikel am 16.09.14 von dir, gehen mir seit dem nicht mehr aus dem Kopf.
Ich füge der Einfachheit halber mal die beiden Aussagen hier ein, die mir schwer im Magen liegen:

a) „Luhukay wirkte gereizt nach der Heimpleite. Er weiß, dass im Kader diverse Kräfte zum Teil in verschiedene Richtungen wirken. Er muss sie fokussieren auf das Ziel Erfolg. Hertha hat neun Neue geholt, da sind Reibungsprobleme vorprogrammiert.“

und

b) „Das heißt: Trainer und Mannschaft müssen sich schnell finden. Immer wieder wird von Spielern der gute interne Zusammenhalt gelobt. Da ist es kein gutes Zeichen, dass vermehrt Interna aus der Kabine in die Öffentlichkeit durchsickern. Erfolg braucht Vertrauen. Luhukay genießt die interne Unterstützung, an ihm liegt es, das Team zusammenzubringen.“

Kann man da belastbare Aussagen bekommen ob sich, ich sags mal salopp, auch alle untereinander gut verstehen und gemeinsam das Herthaschiff wieder in sichere Tabellengefilde steuern wollen?


uwenrw
9. November 2014 um 13:39  |  390752

@herthabscberlin1892, ich wollte gerne Alba im TV gucken, wenn ich meiner Zeitschrift trauen kann, zeigt Sport 1 aber nur Bonn-Bamberg.?! Andere dürfen natürlich auch Tipps geben…. Danke.


9. November 2014 um 13:45  |  390754

@uwenrw // 9. Nov 2014 um 13:39:

Schaue ‚mal hier:

https://www.telekombasketball.de/livestream/live-alba-berlin-fc-bayern-muenchen/103

Ist aber wohl nur für Telekom-Kunden kostenfrei.


cameo
9. November 2014 um 13:49  |  390761

@Ursula /13:22
# The flying dutchman
Steuermann halt die Wacht, Steuermann,
heh GIB ACHT!

@Ursula, du bist unersätt… – sorry, unersetzlich!
http://www.youtube.com/watch?v=SN-n886rtuI

Erinnert mich an Bayreuth. Da war ich mal „Blaues Mädchen“.
Heute bin ich in Berlin blau-weißes Mädchen, aber irgendwie fehlt es der Musik an Takt und Wucht. We need more sound!


uwenrw
9. November 2014 um 13:57  |  390769

@herthabscberlin1892, dann kann ich es nicht sehen, trotzdem danke für deine Mühe. Wünsche dir dann da wenigstens einen Heimsieg und hoffe dein Sohn hat die Niederlage etwas verdaut und behält den tollen Tag als Erinnerung.


Pille
9. November 2014 um 14:00  |  390770

Wenn man die Zeit nach dem letzten Abtieg nimmt, was kann man Preetz da eigentlich vorwerfen?
Am ehesten wohl das er sich dem jeweiligen Trainer zu sehr „unterwirft“. Er sieht sich da wohl eher als Zuarbeiter denn als Vorgesetzter.
Er hat mit Luhukay damals den richtigen Trainer verpflichtet. Mangels finanzieller Möglichkeiten transferierte man günstige Spieler. Größtenteils hat man sich da auf die Kontakte des Trainers verlassen und fuhr gut damit.
Allerdings hatte Luhukays Plan auch schon damals nicht so richtig funktioniert. Die Kaderzusammenstellung war mE auf etwas anderes ausgerichtet als das Ronny/Ramosorientierte Spiel das die 2. Liga dominierte.
Das, der eigentlich abgeschriebene, Ronny im Unterhaus so auftrumpfte läuft bei mir unter „glückliche Fügung“
Das Team wuchs am Erfolg, stieg souverän auf und startete mit Euphorie in die neue Saison (erneut preiswert egänzt und wieder über Trainerkontakte) wobei die Auftaktgala gegen Frankfurt sicherlich nicht hinderlich war. Die Nachverpflichtungen von Skjelbred und Cigerci waren, aus der Not geborene, Glücksfälle. Ramos spielte die Halbserie seines Lebens. Euphorie und erfolgsbedingtes Selbstvertrauen trugen duch die Hinrunde. Es setzte aber leichter Regen im Paradies ein. „Lolita“, Fiedler, Franz, Kluge. Lasogga ließ durchblicken das er keinen Bock mehr auf Hertha habe und Ramos hatte den Kopf damit voll das er sich verbessern wollte.
Die Rückrunde begann dann unglücklich. Gegner stellten sich besser auf unsere Spielweise ein, das Leistungsvermögen der einzelnen Spieler sank. Ein ernsthafter „Plan B“ war nicht erkennbar. So taumelte man durch die Liga und zehrte vom Punktepolster der guten Hinrunde. Spielerisch wurde es immer schlechter, aber hat ja gereicht.
Dank KKR und guter Transfererlöse hatte man, nach langer Zeit, tatsächlich die finanziellen Möglichkeiten in „Beine“ zu investieren um Baustellen zu beseitigen. Man dürfte auf das bewährte Mittel „der Trainer sucht sich schon die Richtigen aus“ zurückgegriffen haben.
Diesmal hat dieser Trumpf aber nicht gestochen.
Nicht das Kalou, Stocker, Beerens & Co schlechte Einkäufe wären, gemessen am Wert waren sie sogar recht Preiswert, Aber es gelang dem Trainer nicht die Stärken aus diesen Spielern herauszukitzeln und ein passendes Spielsystem zu entwickeln. Eckpfeiler der Vorsaison scheinen ihre Fähigkeiten nahezu vollständig verloren zu haben und Kampfgeist/Willen waren verschwunden.
Luhukay scheint sich verzettelt zu haben, Preetz „Fehler“ ist das bedingungslose Vertrauen in Luhukays entscheidungen.


cameo
9. November 2014 um 14:14  |  390778

„Preetz hat den falschen Trainer geholt.“ „Preetz hat zu viel Vertrauen in Luhukay.“ „Es wurden die falschen Spieler eingekauft.“

Alles Quatsch! Was nützt das Gejammere? Man könnte ja auch nichts mehr rückgängig machen.
Der Trainer und sein Spielerkader verfügen über (neudeutsch) „Potential“ und (altdeutsch) Erfahrung und Fähigkeit, in dieser Saison mindestens fünf BL Konkurrenten hinter sich zu lassen.
Wo muss jetzt angesetzt werden? Der etwas einfach angelegte Boris Becker hat es mal auf zwei Worte reduziert: „im Kopf“!


9. November 2014 um 14:15  |  390781

@uwenrw // 9. Nov 2014 um 13:57:

Schade, ging mir bei anderen ALBA-Spielen aber genauso.

Letzte Saison war das noch anders auf BBL-Webseite.

Wird schwer heute, Redding droht auszufallen.

Die Niederlage hat Junior verdaut, aber zwei an einem Wochenende wäre natürlich noch bitterer.

Und er sucht schon verzweifelt nach Aufnahmen vom Einlaufen vs. H96, Hertha BSC stellt aber in drei Wochen eine DVD zur Verfügung.


Stiller
9. November 2014 um 14:16  |  390782

@Cameo

Endlich.


pax.klm
9. November 2014 um 14:31  |  390790

cameo // 9. Nov 2014 um 14:14
mal auf zwei Worte reduziert: “im Kopf”!
Sehr richtig!


sunny1703
9. November 2014 um 14:33  |  390791

@hertha

Ich habe es natürlich für Euch aufgenommen, aber ich kann Junior leider dabei nicht sehen. Dennoch gibt es die Aufnahme beim nächsten Treffen.

lg sunny


sunny1703
9. November 2014 um 14:39  |  390794

Da ich ja auch in letzter Zeit kritisiert habe,mal positives.Bei allen Meinungsverschiedenheiten, mir gefällt in den letzten Tagen die in meinen Augen sehr sachliche Form der Auseinandersetzung hier im blog.

Dafür ein Danke an Alle! 😀

lg sunny


Tsubasa
9. November 2014 um 14:39  |  390795

@Pille: „Preetz “Fehler” ist das bedingungslose Vertrauen in Luhukays entscheidungen.“

Es gibt drei zu beachtene Spieler…


9. November 2014 um 14:43  |  390798

@sunny1703 // 9. Nov 2014 um 14:33:

Super, Danke – auf der Stadionwand war er kurz im Vorraum mit Hosogai zu sehen.

Liebe Grüße!


Stiller
9. November 2014 um 14:45  |  390801

Zeit für Veränderungen …

Frage: Mit Trainer Viktor Skripnik ist der Erfolg zurück. Was machen er und seine Assistenten anders als Vorgänger Robin Dutt?

Junuzovic: Viel haben sie spielerisch nicht verändern können. Aber das Trainerteam besteht aus Werder-Legenden, die es geschafft haben, uns das Werder-Gen wieder einzupflanzen. Sie haben uns klar gemacht, was Werder ist, und dass wir keine Angst haben und uns was zutrauen müssen. Wir haben es jetzt im Kopf und deshalb geht es wieder vorwärts.

(Quelle: bundesliga.de)

… kann auch so gehen.


apollinaris
9. November 2014 um 14:46  |  390802

also Schieber und Kalou sind eine optimale Ausbeute gewesen. Hier nun andere Namen wild und völlig ohne Zusammenhang aufzuzählen, ergibt für mich nur ein Achselzucken.,. Achtung: nur für mich. Andere dürfen das anders sehen.


apollinaris
9. November 2014 um 14:58  |  390809

@ Stiller: hatte ich gestern auch als Beispiel genannt..mal sehen, wie lange das anhält. Werder hat den für mich sogar schwächeren Kader als wir..Aber phasenweise sah das gestern wie eine Befreiung aus. Immer nur die Kritiker nach Alternativen zu fragen, finde ich keinen gute Argumentationsstil. Wer hatte denn Skribnik und Frings auf dem Zettel in Bremen? – Das ist auch nicht unsere Aufgabe,sondern da ist der Verein gefragt. Da werden die Gehälter gezahlt. Diese Argumentation wirkt wirklich ein wenig wie der letzte Ast, auf dem man sitzen bleiben möchte, um die Kontrolle zu behalten.
Es ist richtig, dass Trainerwechsel nicht nachweislich den Umschwung bringen. Aber es ist umgekehrt auch nicht richtig, zu sagen: Trainerwechsel bringen nix.
Es hilft nix: wir müssen bei unserer Hertha und deren Problem bleiben, wenn wir etwas verändern möchten.
Ich habe im Moment keine. Da bin ich mal ehrlich. Aber och werde keine künstlichen Tabus aufbauen. Zur amV werde ich morgen nicht gehen.
1. passt es sehr sehr schlecht in meinen Tagesablauf
2. habe ich ehrlich wenig Lust drauf..


Ursula
9. November 2014 um 14:58  |  390810

@ cameo, @ Pille, @ Tsubasa

# “Im Kopf”…

“Luhukay scheint sich verzettelt zu haben,
Preetz “Fehler” ist das bedingungslose
Vertrauen in Luhukays entscheidungen.”

UND bekanntlich wird im Kopf auch
nachgedacht, oder!?

DENN wir hören doch ALLE dieselben
Statements vor und nach den Spielen
von Jos Luhukay! Preetz doch AUCH…

By the way, den guten Jos Luhukay
mit Monsieur Favre zu vergleichen
ist „unsportlich“ und leider auch
wenig intellektuell!

Lucien Favre hat(te) ein Konzept! ER
hat immer einen Plan B und VISIONEN!!

„Visionen“ habe DIE guten Trainer, auch
wenn SIE überhaupt nicht immer sofort
zu realisieren sind! Diese Klopp`s dieser
Welt, auch Tuchel, natürlich L. Favre
und auch “Pep”, Mourinho, auch Meier
hatte sie und viele mehr…

Auch Favre musste mit dramatischen
Abgängen umgehen und Verletzungen
gab es auch in Hülle und Fülle…

ABER BMG hat natürlich auch einen
etwas anders gelagerten “Manager”…

Der “Micha” sollte sein gut rhetorisches
“blablabla” in fußballerische Eloquenz
ummünzen, selbstbewusst und eben
nicht “beratungsresistent” sein…

..UND das beginnt in der Tat im Kopf…

Haben Preetz und Luhukay einen Plan B….?

Wenn ja, ist alles in Butter, auch ohne
Fische, wenn nein…


kczyk
9. November 2014 um 15:04  |  390813

apollinaris
9. November 2014 um 15:09  |  390818

Respekt: Union! beim Tabellenführer das 3:2 gemacht. Da dachten ja auch viele…die würden nur Unsinn verzapfen…


Stiller
9. November 2014 um 15:11  |  390820

@apo

Ich setze zunächst einmal auf die Lernfähigkeit unseres Dreigestirns und bin deshalb gegen einen Trainerwechsel. Dass Fehler gemacht wurden, steht außer Frage.

Wo der Hebel möglicherweise anzusetzen ist habe ich aufgezeigt. Einen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar „letzte Wahrheit“ erhebe ich nicht.

Der heutige MoPo-Artikel (dessen Link ich leider erst 1 Minute nach meinem Posting vorgefunden habe) berichtet von einem moderaten Wechsel in eine ähnliche Richtung.

Schau’n mer mal …


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 15:19  |  390828

@AndreMijatovic,

wie konnten wir den nur . . .

(köpft 3:3 für Ingolstadt gegen Union/90.+1)


apollinaris
9. November 2014 um 15:20  |  390834

dacht ich grade..


apollinaris
9. November 2014 um 15:21  |  390837

unfassbare Schirientscheidung


apollinaris
9. November 2014 um 15:23  |  390838

gut gegangen..sorry für OT. Alle, die Union angeschaut haben, werden verstehen. Die anderen werden scrollen müssen.. 😉
3:3 beim Tabellenführer.


Opa
9. November 2014 um 15:26  |  390843

@ubremer:

Bezeichnend für Hertha BSC ist seit vielen Jahren die Abwesenheit jeglicher Qualität bei jenen, die andere Verhältnisse wollen. Es gibt keine seriösen Alternativ-Kandidaten. Keine Ideen. Keine Perspektiven. Kein Geld.

Hast ja recht, dann lieber ein drittes mal absteigen. Nur um ganz sicher zu gehen, dass unsere drei heiligen Könige es wirklich nicht können. :roll:

Da ja dann laut Deiner Aussage, Preetz, Gegenbauer und KKR hinwerfen werden, sind die Aussichten verlockend. Ich sehe es schon vor meinem geistigen Auge. Auswärtsspiele in Düppel, Hohenschönhausen und Friedrichshagen – ist „immer“hertha dann auch dabei? Schuld sind dann übrigens auch nicht Gegenbauer oder Preetz, sondern die Fans, die keine Alternativen hatten?

Diese Highlander-Debatte taucht immer in Krisensituationen. Dann sind die Verantwortlichen plötzlich alternativlos. Was ist denn, wenn einer von denen morgen mit dem Flugzeug abstürzt? Melden wir uns dann vom Spielbetrieb ab, weil es keine Alternativen gibt? Wir sind doch nicht bei den Gegenbauerfestspielen oder Preetzfestspielen, so wie wir vorher nicht bei den Hoenessfestspielen waren.

Woran es fehlt sind nicht Alternativen, sondern primär den Handelnden an der immer wieder geforderten Demut.

Es müsste übrigens nicht mal unbedingt einer entlassen werden oder zurücktreten. Aber man könnte sich so aufstellen und umstrukturieren, dass es da immer jemanden gibt, der die anderen davon abhält, das Feuer auszutreten oder den Elefanten mit in den Porzellanladen zu nehmen. Korrektiv statt Kollektiv. Stattdessen heißt die Devise eher „nibelungentreu bis zum bitteren Ende“. Danach wird es allen Verantwortlichen übrigens wirtschaftlich gut gehen, Hertha und seinen Fans hingegen sehr schlecht.

Mal angenommen, die kriegen das hin und schaffen am Ende tatsächlich den sicheren Klassenerhalt (eine Relegation kommt gar nicht in die Tüte, am Ende spielen wir noch gegen Dusseldorf), dann kann sich doch keiner ernsthaft hinstellen und uns das als Success-Story verkaufen wollen und ein fröhliches Weiter-so fordern.

Aber das liegt sicher daran, dass es mir an „jeglicher Qualität“ mangelt…


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 15:38  |  390854

@opa

Da ja dann laut Deiner Aussage, Preetz, Gegenbauer und KKR hinwerfen werden

Wie kommst Du auf solche Behauptungen?

Dann sind die Verantwortlichen plötzlich alternativlos.

Wurde weder behauptet noch gemeint.


coconut
9. November 2014 um 15:38  |  390856

@Opa
Auch wen ich dich verstehe, aber @ub meinte wohl eher die „Opposition“ im Verein…. nicht deine Qualität wird hinterfragt…. 😉


coconut
9. November 2014 um 15:41  |  390859

Neue Kost gibt es „nebenan“—>>>


Opa
9. November 2014 um 15:41  |  390860

ubremer: Ich meine mich zu erinnern, dass Du Werner mal zitiert hast, er stünde für einen dritten Aufstieg nicht zur Verfügung. Oder heißt das, dass er dann bleibt, aber dafür sorgt, dass wir nicht mehr aufsteigen?

Und bei KKR meine ich mal eine Aussage von Dir wahrgenommen zu haben, dass ein Abstieg für die ein „no go“ sei.

Und Preetz? Ich bin mir nicht sicher, ob ein neues Präsidium nicht dahingehend auf den Aufsichtsrat einwirkt 😉


ubremer
ubremer
9. November 2014 um 15:47  |  390868

@Opa,

lass‘ mich in Ruhe mit Deinen Taschenspieler-Tricks, mir irgendwas in die Schuhe schieben zu wollen.
Nicht ich vermelde exklusiv, dass Gegenbauer gesagt habe, er stehe im Fall eines dritten Abstieges nicht mehr zur Verfügung. Da hilft ganz normales Zuhören als Mitglied auf einer Mitgliedversammlung. Und ja, man darf sich auch daran erinnern, ob und wie der Präsident sich dort festgelegt hat.
Ich habe auch nicht gesagt, was KKR im Falle eines Abstieges machen wird. Weder lege ich das Agieren von KKR fest noch bin ich deren Pressesprecher. Wer aufmerksam liest: Habe geschrieben, dass sie bei Hertha wissen, dass das Szenario ‚Bundesliga-Abstieg‘ nicht passieren sollte.


Etebaer
9. November 2014 um 17:43  |  390964

Favres Berliner Visionen waren eher schlimme Fieberträume.

Wenn man schon nicht die Courage hat, eine richtige Entscheidung gegen die Cargo-Jünger zu verteidigen, dann hat man auch nicht den Mut, welche gegen den Cargo-Kult zu treffen.

Favre zu entlassen war richtig, Luhukay zu stützen ist richtig – die Gründe zu beiden sind ausreichend durchgekaut.

HSV und Stuttgart verlieren – beruhigend.
Ich glaub nicht, das Bremen uns enteilt, Freiburg hängt immer an einem sehr dünnen Lebensfaden, und eigentlich ist alles was jetzt 15 Punkte hat nicht sicher vor Hertha.

Alles geht!

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