Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(ub) – Montag, trainingsfrei bei Hertha BSC. Habe heute nix gelesen, was neue Perspektiven auf den Hauptstadt-Verein eröffnet. Auch die Torwart-Nummer erwies sich eher als Nullnummer.

Jürgen Milewski, der mir gerne mal erzählt, dass er auf dem Deich sitzt und Containerschiffe auf der Elbe beobachte – immerhertha vom Mai 2011 – erinnert sich mit diesem Gesprächseinstieg sofort, mit wem er telefoniert. „Aber das war eine der phantasievolleren Notlügen“, fragt er.

Keine Entscheidung in der Torwart-Frage

Über Thomas Kraft und die Verhandlungen will er nix sagen. Nur soviel. Von einer anstehenden Einigung, womöglich samt Datum, sei ihm nix bekannt.

„Wir reden mit Hertha. Aber es ist nichts entschieden.“

Dann reden wir ein wenig über das Bild, das die Öffentlichkeit von Torwarten hat, und deren tatsächlichen Stärken/Schwächen.

„Ich rede jetzt nicht über Thomas. Sonst klingt das so, als ob der Berater seinen Spieler anpreisen würde.“

Milewski findet, dass die neuen Bälle mit ihren flatternden Flugbahnen das Torwartspiel verändert haben. Dass das Spiel schneller geworden sei. Dass die Regel „Wenn er rauskommt, muss der Torwart den Ball haben“ vor 30 Jahren richtig gewesen sei, aber nicht mehr heute.

Auch bei Hertha war zu hören: Es sei noch keine Entscheidung gefallen.

Hawk-Eye oder Fredi Bobic

Bei den Blau-Weißen bereiten  sich die Verantwortlichen auf die Versammlung bei der Deutschen Fußball-Liga am Donnerstag in Frankfurt vor. Dort wird ein zweites Mal (nach der Abstimmung im März) über die Torlinien-Technologie ab.

Für Hertha wird Ingo Schiller vor Ort sein. Hertha hatte vor neun Monaten – abgestimmt hatten die 36 Erst- und Zweitligisten – dagegen votiert. Fredi Bobic, damals Sportdirektor des VfB Stuttgart, hatte die Meinung der Traditionalisten zusammengefasst:

„Ich mag das Spiel, wie es ist.“

Am Donnerstag stimmen nur die 18 Bundesligisten ab, benötigt werden (mindestens) zwölf Ja-Stimmen. Nach einer Umfrage in der vergangenen Woche des Sportinformationsdienstes gibt es derzeit 10 Befürworter und fünf Gegner der Torlinien-Technologie. Drei Vereine sind noch nicht festgelegt. Nach Morgenpost-Informationen gehört Hertha zu jenen drei Klubs, die sich bisher nicht festgelegt haben.

Wie steht’s bei Euch: Für die Torlinien-Technologie oder dagegen?

P.S.1 Training am Mittwoch um 13.30 Uhr auf dem Schenckendorff-Platz.

P.S.2 La Brass Banda feat. Stephan Remmler – Keine Sterne in Athen / 2014

Ich bin bei der Torlinien-Technologie . . .

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

137
Kommentare

Bolly
1. Dezember 2014 um 19:28  |  412310

Gold


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 19:29  |  412312

Silba


PSI
1. Dezember 2014 um 19:32  |  412314

Bronze


elaine
1. Dezember 2014 um 19:34  |  412316

Ha


PSI
1. Dezember 2014 um 19:34  |  412318

Ho


Blauer Montag
1. Dezember 2014 um 19:36  |  412320

Ich bin bei der Torlinien-Technologie . . . raus. 🙁

Macht’s gut Nachbarn.


elaine
1. Dezember 2014 um 19:40  |  412322

Ich wäre schon für eine. Torlinientechnologie, aber nur, wenn die DFL es bezahlt


Inari
1. Dezember 2014 um 19:42  |  412325

Gerade weil das Spiel so schnell geworden ist, finde ich, dass sinnvolle Technik auch sinnvoll eingesetzt werden sollte. Die Torlinientechnik ist aber nur der sehr sehr kleine Bruder des Videobeweises. Auf den warte ich, wahrscheinlich leider noch längere Zeit vergeblich.


Better Energy
1. Dezember 2014 um 19:50  |  412330

Torlinien-Technologie für 1 Mio Euro pro Jahr pro Verein? Zahlt das Hr. Hopp, Bayer, VW, Audi, Allianz oder die Münchner?

Beim Einsatz der Technologie machen manche Schiris dank Vertrauen auf die Technik noch mehr ihre Augen zu anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren – insbesondere im Strafraum.

Welche Spiele hatten wir in der Buli (1. und 2.), bei denen sich durch diese Technologie das Ergebnis des Spiels geändert hätte? Keins…

Die Fehler liegen doch in ganz anderen Belangen: Als Berührungen oder Handspiel in Strafräumen werden Situationen angesehen, die keine sind. Ein Club hat diese Saison deswegen 6 Punkte mehr.

Daher: Augen auf – auf dem Platz!


kczyk
1. Dezember 2014 um 19:53  |  412333

*denkt*
ich bin zu 100% bei inari.
die einführung der torlinientechnik wird die einführung des videobeweises in sehr ferne zukunft verlagern. letzterer aber bekäme dem spiel besser, als nur das halbe ding.


Kamikater
1. Dezember 2014 um 20:00  |  412340

Ich weiß nicht, ob die Einführung der Torlinientechnik alle weitere Tchnik verzögern würde.

Ich weiß nur, dass die Menschen genauso Angst vor der Unterstützung der Technik haben, wie man vor Hunderten von Jahren Angst vor der Vorstelllung einer runden Erde hatte, weil man davon ausging, dass man irgendwo ja herunterfiele.

Wir sind noch lange nicht da, wo der Sport von der Gerechtigkeit sein könnte und längst müsste. Aber jeder Schritt, der Betrug und Ahnungslosigkeit eindämmt, ist ein richtiger Schritt.


kczyk
1. Dezember 2014 um 20:06  |  412346

@kamikater
betrug und ahnungslosigkeit findet überwiegend auf dem feld statt – nicht an der torauslinie 🙂


Better Energy
1. Dezember 2014 um 20:07  |  412347

@Kami

Welche Ergebnisse (Gew./unentschieden/verloren) hätten in der Buli mit der Technologie anders gelautet?


1. Dezember 2014 um 20:13  |  412351

Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es im Fussball niemals zu einer 100%igen Gerechtigkeit kommen kann. Das ist einfach völlig ausgeschlossen. Ich finde keinen Grund, der gegen eine Torlinientechnik sprechen könnte. Einen sehr ( sehr) eng gefassten Videobeweis könnte ich mir auch noch denken. Dann bin ich schon raus.
der Glaube, dass man durch Technik mehr Sauberkeit im Sport erreichen könnte, ist nach meiner Ansicht, ein Fehlurteil
Es gibt nach wie vor einiges, was gegen einen Videobeweis spricht, aber es ist ja fast schon eine Art Glaubenskrieg geworden. Das Thema polarisiert . Ich sag es so: ich würde keine Sekunde weniger Fussball gucken, egal, , was nun entschieden wird.


Herthas Seuchenvojel
1. Dezember 2014 um 20:15  |  412354

wieso 1 Mio pro Jahr? geht das Ding pünktlich nach 34 Spieltagen kaputt? 😀
gebe aber zu, die Auswerter der Bilder wollen schon mehr als ne Butterstulle
nur steht der bisher unnütze Torschiri auch nicht gerade kostenlos da hinten in der Kälte rum

ansonsten bei @Kami: alles, was eventuelle Fehlentscheidungen verringert, sollte angedacht werden


U.Kliemann
1. Dezember 2014 um 20:16  |  412356

Schnell noch E.B. -1. FCN ohne Technik schauen!
Bin aber auch dafür.


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 20:25  |  412363

Ich gehe mit denen mit, die der Meinung sind, es könne eine weitreichendere Einführung des Videobeweises verhindern. Ich stimme, auch denen zu, die meinen die geplante Technik ist einfach zu teuer für die eher wenigen zweifelhaften Entscheidungen.
Ein einfacher, begrenzter Videobeweis, macht 99% aller kritischen Torlinienentscheidungen doch gleich mit.


Kamikater
1. Dezember 2014 um 20:31  |  412366

@kczyk
Deswegen schrob ich ja auch, alles was den Betrug eindämmt….

@Better Energy
Diese Technlogie ist doch nur dafür da, damit die Menschen einen kleinen Schritt vor der großen bösen Angst verlieren. Erst der Videobeweis verändert Karrieren und Begegnungen.


1. Dezember 2014 um 20:33  |  412368

@hurdi, stimmt auffallend.


Kamikater
1. Dezember 2014 um 20:33  |  412370

@E-S
Ansonsten das relativ berühmte Bayern-Nürnberg, Helmers Phantomtor, ebenso wie Kiesslings Phantomtor in Hoffenheim.

Ehrlich gesagt möchte ich mir gar nicht ausmalen, wie oft man sich da schon geirrt hat. 100x? 200x?


Exil-Schorfheider
1. Dezember 2014 um 20:40  |  412379

@betterenergy

Deutschland – England bei der WM 2010?


cameo
1. Dezember 2014 um 20:54  |  412390

Ich wäre vielleicht für die Torlinien-Technologie, aber wer weiß, ob sie besser funktioniert als die deutschen Tornetze?


cameo
1. Dezember 2014 um 20:56  |  412392

… und was ist mit ferngesteuertem Torlinien-Technilogie-Hacking? Haben die Chinesen doch schon längst erfunden! Wer es bezahlen kann, hat den Vorteil.


1. Dezember 2014 um 21:10  |  412398

dieses Hacking hatte ich auch schon mal hier angesprochen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass man die Videotechnik manipulieren kann. Wenn mit photoshop Linien und Perspektiven innerhalb von millisec. verschieben kann…warum nicht auch mit bewegten Bildern? Müsste man kundige Videotechniker mal fragen. Sehr kundige, wohlgemerkt.


1. Dezember 2014 um 21:11  |  412401

es fehlt ein *man*…wenn man ..


cameo
1. Dezember 2014 um 21:11  |  412402

Auf ZDF Kultur machen ein paar alte Männer Musik. Sie covern eine Band aus den 60ern. Einiges davon habe ich schon mal auf einem Oldie-Sender gehört. Hörte sich im Original aber irgenwie „lebenslustiger“ an.


Better Energy
1. Dezember 2014 um 21:17  |  412406

@kami

nicht die Angst verlieren… diese Technologie ist reine Schaumschlägerei!

Was nützt denn die Tor-Anzeige, wenn der Fähnchenschwenker chillt und schielt und deswegen der Treffer aberkannt wird?

Die wichtige Frage wurde immer noch nicht beantwortet: Bei welchem Spiel in der Buli hätte diese Technologie eine Fehlentscheidung verhindert?

Keine Antwort ist auch eine Antwort… 🙂


Herthas Seuchenvojel
1. Dezember 2014 um 21:19  |  412408

nimm ein abgeschottenes System ohne äußere Internetanbindung, damit dürfte der Fall eigentlich ausgeschlossen sein
die Frage wäre noch, ob das ganze System per Funk agiert, müsste halt die Laufbahn für Kabel kurz ma aufgerissen werden

ansonsten dürfte jede Fernsehkamera 20 Mal genau hinschauen, wenn der Ball plötzlich 50 cm hinter der Linie gemeldet wird, obwohl laut Bilder eben nicht dort war
die vielen Kritiker werdens jedenfalls machen, um weiterhin Argumente haben

oder gibts IM Ball irgendwelche mechanische Anlaufkonstruktionen, die hackbar sind?
der bleibt liegen und rollt ZUFÄLLIG los, wie von Geisterhand…
wars der Maulwurf, der Regenwurm oder der Schallschrei einer fußballinteressierten Möwe ? 😀


Better Energy
1. Dezember 2014 um 21:22  |  412413

@E-S

Ich wusste nicht, daß Natis in der Buli spielen..

Auch das Hoppelheim-Dingsbums war nicht spielentscheidend, genauso nicht das Helmers-Tor…

Wenn Hr. Hopp oder Rummenigge so etwas will, können sie es ja bezahlen…


cameo
1. Dezember 2014 um 21:30  |  412415

@Herthas Seuchenvojel / 21:19 “ …oder gibts IM Ball irgendwelche mechanische Anlaufkonstruktionen, die hackbar sind?“

Fast alles ist hackbar.


Exil-Schorfheider
1. Dezember 2014 um 21:38  |  412424

@better

Gut aufgepasst…
Aber eins nicht beachtet:
Wenn per Hawkeye ein Tor angezeigt wird, ist der schlafende Fähnchenschwenker egal, denn dann gilt:

Tor gleich Tor


wilson
1. Dezember 2014 um 21:40  |  412427

Wir sind noch lange nicht da, wo der Sport von der Gerechtigkeit sein könnte und längst müsste. Aber jeder Schritt, der Betrug und Ahnungslosigkeit eindämmt, ist ein richtiger Schritt.

Der größte Beschiss auf den Fußballplätzen der Republik geht spieltäglich von den Spielern aus.

Von jenen Spielern, deren Trikots unsere Kinder (und einige von uns) tragen und die wir hoch leben lassen, einen Elfmeter “rausgeholt“ zu haben.


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 21:40  |  412430

Fälschlicherweise gegebene oder nicht gegebene Tor verändern das Spielergebnis nicht, sagen die Briten nach Wembley, weil sie ja noch ein weiteres Tor geschossen haben.

Nürnberg wird dem nach Helmers Phantomtor auch zustimmen. Denn sie haben das Spiel mit Phantomtor 2:1 verloren und das Wiederholungsspiel schliesslich ja auch mit 5:0.


kczyk
1. Dezember 2014 um 21:40  |  412431

„… Fast alles ist hackbar. …“

*denkt*
demzufolge waren metzger die ersten berufshacker.


Sir Henry
1. Dezember 2014 um 21:41  |  412432

@Better Energy

Nürnberg – Hoffenheim zu Beginn der letzten Saison.


fechibaby
1. Dezember 2014 um 21:42  |  412435

Meiner Meinung nach ist ein Videobeweis für Foul im Strafraum/Schwalbe, Tor nach Abseitsstellung/nicht Abseits wichtiger als der Torlinienbeweis!


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 21:44  |  412436

Nürnberg ist übrigens in der Saison aufgrund des Torverhältnisses abgestiegen. Nicht wegen der 5 Tore im Wiederholungsspiel, aber ein Punkt mehr, und sie wären drin geblieben.


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 21:45  |  412438

Sorry Punkt=Punt


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 21:52  |  412440

Ach ja, ist Bayern damals nicht mit einem Punt Vorsprung Meister geworden?


Ursula
1. Dezember 2014 um 21:56  |  412441

Ich bin gegen jede Art von angeblich optisch
„objektivierender Technik“ im Fußball!

Könnte ich erklären und glaube ich, auch
gut begründen, aber dies wäre abendfüllend!

Daher „Nächtle“!

P.S.: Fußball hat seinen Reiz, so wie ER ist!!!

Vielmehr, Kampf den „geheimen Absprachen“,
den Schiedsrichtern, die wider besseren Wissens,
Fehlentscheidungen in Kauf nehmen, sie nicht
rückgängig machen, obschon es sie menschlich
stark machen würde! UND Kampf den gängigen
Wettmanipulationen, den Wettenanbietern
überhaupt, den damit (leider) verbundenen unerträglichen Werbungen für Wettanbieter!!!!!


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 22:04  |  412446

Ursula // 1. Dez 2014 um 21:56

Diese gute Begründung hast du jetzt 3-mal angedeutet, aber nie gegeben. Würde mich interessieren.


kczyk
1. Dezember 2014 um 22:08  |  412451

*denkt*
es soll eine art von sapiens geben die meinen, das leben sei wonderbra.
würden wissenschaftler fußballfans befragen, sähe die antwort nicht wirklich anders aus.


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 22:12  |  412455

kczyk // 1. Dez 2014 um 22:08
*nach reiflicher Überlegung*
Kann ich nichts mit anfangen.


U.Kliemann
1. Dezember 2014 um 22:13  |  412456

Ach @U.“ Gerechtigkeit“ ist ,wenn das Ergebnis
durch den Schiri ,nach Abpfiff aus ist! Habe ich
schon heute Nacht ,bzw.gestern Abend irgendwo
hier gelesen. Dabei habe ich schon Philosophisch
Probleme mit dem Begriff Gerchtigkeit.


U.Kliemann
1. Dezember 2014 um 22:14  |  412457

e


Kamikater
1. Dezember 2014 um 22:15  |  412459

E@ Better Energy
Nur weil Du meine deutliche Antwort nicht hören magst, heißt das nicht, dass ich keine gegeben habe. Es gibt jedes Wochenende im Profisport weltweit strittige Torlinienentscheidungen.

Aber die Einführung dieser Technologie hat ihren Wert nur darin, dass die Zauderer ihre Bedenken verlieren und man irgendwann das offiziell nutzt, was ohnehin schon selektiv jederzeit genutzt wird: der Videobeweis.


Kamikater
1. Dezember 2014 um 22:18  |  412464

@hurdie
Hätte der Schiri gegen Nürnberg das Phantomtor nicht gegeben, wäre das Spiel 1-1 ausgegangen. Und wie hätte dann die Tabelle ausgesehen?


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 22:20  |  412466

Kamikater // 1. Dez 2014 um 22:18

Verstehe die Frage nicht, oder dachte, ich hätte es klar gesagt. Bayern wäre vermutlich nicht Meister geworden und Nürnberg wäre vermutlich nicht abgestigen.


Ursula
1. Dezember 2014 um 22:21  |  412467

Also drei mal schon angedeutet….

Das weißt Du!?

Oh je, aber DIR zu Liebe, begründe
ich, aber nicht mehr heute! Ich bin
totmüde! Bin über 20 km in der
Kälte mit den Kötern gejoggt und
habe noch mit „Alten Herren“
Fußball gespielt, geknödelt….

Mein Bedarf an „winter“sportlicher
Betätigung und geistiger Ernsthaftigkeit
ist mehr als gedeckt! Nächtle!

Morgen versprochen!


Kamikater
1. Dezember 2014 um 22:26  |  412469

@hurdie
Sorry, ich hatte was nicht kapiert. 😉


monitor
1. Dezember 2014 um 22:28  |  412471

Torlinienentechnologie

Großes Stück Pergamentpapier an Pfosten und Latte festgepinnt. Macht der Ball ein Loch rein ist Tor! 😉

Es sei denn das passive Abseits war keins, das aktive war auch keins, der Ball wurde nach einem nicht gegebenen Foul… Torwart wurde im Fünfer…hat der Schiri aber anders gesehen…Vorlage war falscher Einwurf, die werden bei Superstars aus Respekt nie abgepfiffen…usw.usf.

Ich glaube die Torlinie ist kleinste Glied in der Kette der Fehlentscheidungen.


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 22:31  |  412473

Kein Problem @Kami
Kein Problem@Ursula, das Thema kommt eh‘ immer wieder.


monitor
1. Dezember 2014 um 22:43  |  412483

Dilemma

Ich finde das große Problem im Profifußball ist die Tatsachenentscheidung.

Ein Schiedsrichter soll innerhalb kürzester Zeit einen Vorgang beurteilen, auf Grund dieser Beurteilung eine Entscheidung fällen.

In den darauf folgenden Tagen diskutieren dutzende Experten an Hand diverser Kameraeinstellungen die Entscheidung des Schiedsrichters und selten kommt dabei ein gemeinsames Urteil heraus. Die Entscheidung des Schiedsrichters wirkt aber so oder so fragwürdig!

Anderes Problem, im Nachhinein sieht jeder im TV das Handspiel, die Schwalbe, ein Schauspiel eines Spielers was grob unsportlich ist.
Da sollten sich die Experten mal etwas einfallen lassen, um solche Einlagen nachträglich zu bestrafen, ohne den Schiedsrichter zu beschädigen.


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 22:48  |  412486

monitor // 1. Dez 2014 um 22:43

aber das Einfachste wäre doch dem Schiri im Spiel die Fernsehbilder zur Verfügung zu stellen.

Oder Spieltagsanalysen und Zeitlupenbetrachtungen einzustellen.

Was wäre einfacher und wahrscheinlicher?


Kamikater
1. Dezember 2014 um 22:54  |  412490

@monitor
Das mit dem Pergamentpapier ist natürlich ein Bringer!

Du glaubst gar nicht, wie oft Schiris jetzt schon vom 4.O. via Kopfhörer Dinge vorgesagt bekommen, um zu entscheiden…


1. Dezember 2014 um 22:58  |  412491

@monitor: Hierin sehe ich auch einen guten Ansatz. Hinzu kommt für mich die völlig überdrehte Berichterstattung ALLER Medien. Im Radio: fällt einer im Strafraum und der Schiri pfeift nicht, heisst es „werde ich mir nachher noch mal anschauen“ Während einer Live- Reportage im TV wird nahezu jede knifflige Situation von manchen Reportern sofort als potentiell fragwürdig beschrieben“ daaaa bin ich mir nicht sicher..“ In 9 von 10 Fällen hatte der Reporter zwar Unrecht, aber wahrgenommen wird eben der 10. Fall..Das prägt, schafft Misstrauen . Kein Problem , wenn das mal so rausrutscht, aber längst ist das bei vielen Masche. Besonders in patriotischen Spielen ( Nati oder EC) fällt das besonders stark auf. Denke, die Medien haben da auch ne Art Bazillus in die Welt gesetzt.


hurdiegerdie
1. Dezember 2014 um 23:03  |  412495

Auch wenn ich seit 30 Jahren daneben liege. Es wird bald die Zeit kommen einer Liga mit finanzkräfigen Eigentümern, ohne Abstieg, mit Videobeweis, einer einheitlichen Ligavermarktung, Desinteresse an der CL.

Ich glaube, das wird nicht ohne einen Hauptstadtverein gehen. Aber ich glaube das seit 30 Jahren.


Herthaber
1. Dezember 2014 um 23:10  |  412500

Vor 30 Jahren wäre ich gegen jegliche Technik im Fußball gewesen. Heute spielen die wirtschaftliche Belange eine zu große Rolle. Keiner kann es sich leisten durch eine Fehlentscheidung die Champions Leaque zu verpassen, eine Meisterschaft zu verlieren, den Abstieg zu besiegeln. Es wäre einfach fairer die sportliche Leistung zu honorieren, anstatt es falschen Tatsachenentscheidungen zu überlassen. Diskusionen über den Fußball wird es noch genug geben. In anderen Sportarten wird Technik schon lange zu Hilfe geholt und hat dem Spiel nicht geschadet.


1. Dezember 2014 um 23:12  |  412502

ich halte das für eine sehr realistische Sache..allerdings nicht innerhalb der nächsten 5-10 Jahre. Aber dann werde ich sicher kein Interesse mehr an diesem Zirkus haben. Der Zauber wirkt ja jetzt schon jedes Jahr ein bißchen weniger…


Bolly
1. Dezember 2014 um 23:40  |  412512

OT

Sehr spannenden & interessanten Beitrag gerade über Google in der ARD geschaut. #unglaublich

Vieles weiß man, aber wenn es dann nochmals auf die Stulle geschmiert wird ist der Geschmack sensibilisiert.

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Die-geheime-Macht-v/Das-Erste/Video?documentId=25070276&bcastId=799280


2. Dezember 2014 um 3:27  |  412646

jep, die Stürmer, die Lewa ersetzen sollen..bekommt man nicht unter 30 Mio. Dazu die permanenten Probleme mit Weltklassemann Reus. Also mir ist das ziemlich klar. Wem soll man da Vorwürfe machen. Einzig den Kauf von Immobile verstehe ich nicht. Und Ramos spielt so, wie wir ihn auch ⅔ seiner Zeit bei uns kannten. Wenn das Dortmunder Spiel gut läuft, werden sie noch gute Tage mit ihm erleben, aber ein Top- Mann ist er nun mal nicht. Er passte besser zu uns..


kczyk
2. Dezember 2014 um 6:08  |  412798

„… Auch wenn ich seit 30 Jahren daneben liege. Es wird bald die Zeit kommen einer Liga mit finanzkräfigen Eigentümern, …“

*denkt*
letztlich dreht sich der betrieb in den 1. ligen nur um jeweils eine handvoll vereine.
in der DFL sind dies: FCB, BVB, B04, WOB und die TSG.
ob S04 teil dieses erlauchten kreises ist, darüber kann gestritten werden.
nicht dazu gehört der dino der liga, der HSV, auch nicht BMG. schon gar nicht Hertha ist teil dieses erlauchten kreises.
als nachweis des dargelegten kann die wöchentliche berichterstattung im DOPA dienen. ca. 50% der sendezeit allein wird über den FCB berichtet. auf die 13 sateliten-vereine entfallen lediglich ca. 15% der sendezeit.
sollte es RBL in die 1. liga schaffen (wovon auszugehen ist), wird wohl der BVB diesen zirkel verlassen müssen.

die diskussion um die torlinientechnik beweist, dass wohl in allen ligen europas im zweifel stets pro bestimmter vereine gepfiffen wird. jene vereine aber bestreiten dies. verständlich. schließlich soll möglichst lang noch halten, was mühevoll über jahrzehnte geschaffen wurde.
die einforderung eines sonderschutzes ihrer spieler durch die schiris ist ein weiterer beleg dafür, dass auch in der DFL – innerhalb ihres zwei-klassen-systems – ein weiteres zwei-klassen-system existiert.
an der basis der vereine rumort es schon geraume zeit.

die einführung des videobeweises würde die bestehende balance zerstören.
dennoch muss eine abkehr der fans von ihren jeweiligen vereinen im großen stil vermieden werden. denn eines ist bekannt: das system lebt nur wegen der fans, nicht für die fans.
also wird der kleinte gemeinsame nenner gesucht.
dieser ist offensichtlich in der torlinientechnik gefunden.


todde
2. Dezember 2014 um 6:53  |  412835

@better
stimmt, helmers tor war nicht spiel entscheidend-weil das spiel wiederholt wurde 😉


Friedrichshainer
2. Dezember 2014 um 6:54  |  412836

Ich bin entschieden gegen den Videobeweis. Aus zwei Gründen.

1. Werbung.

Die Pausen, die zwangsläufig während der Auswertung der Bilder entstehen, öffnen der Werbung Tür und Tor. Die Zeiten, in dennen wir zwei mal 45 Minuten ununterbrochen Fußball gucken können, wären dann unwiderruflich vorbei. Das darf nicht sein!

2. Transparenz.

Mir ist ein Schiedsrichter, der seine Entscheidungen vertreten muss, deutlich lieber als ein gesichtsloses Gremium hinter den Kulissen.Wer garantiert mir, dass da nicht tatsächlich Geld und Einfluss das Zünglein an der Waage sind?


Tsubasa
2. Dezember 2014 um 8:43  |  412920

@Friedrichshainer: Kommt in den Verletzungspausen Werbung? Kommt Werbung wenn der Torhüter Zeit schindet beim Abschlag?
Kommt Werbung bei der 3 Minuten dauernden Auswechslung? Wie lange dauert der Videobeweis? Sicher nicht 10 Minuten…

PS: Werbung kommt übrigens bereits mitten im Spiel, wenn bei Sky schon mal gerne das Bild verkleinert wird.

Meiner Meinung nach vorgeschobenes Argument und nicht zu Ende gedacht.


Tsubasa
2. Dezember 2014 um 8:44  |  412923

2. Der Videobeweis wird auch vom Schiedsrichter(n) durchgeführt und muss auch von diesem kommuniziert werden. Beim Football geht der Hauptschiedsrichter persönlich zur Kamera.


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2014 um 8:58  |  412935

da ich kein Sky habe, kann ich in dem Punkt nicht mitreden
da bin da doch frof über die öffentlichen-Rechtlichen
selbst die Privaten halten sich halbwegs angenehm zurück (gilt nicht für Formel 1)

wie man aber so vehement gegen den Videobeweis sein kann, nur weil alte Streitwagen immernoch bewegungsfähig sind… :roll:
stell dir vor, uns fehlen noch 3 Punkte zum Klassenerhalt (ohne Relegation, der HSV steht einen Punkt vor uns)
2 falsche Pfiffe des Schiris, weil BuLi-Torschiris generell meist 3 Punkte auf dem Arm haben
so Abstieg, mal wieder
werden wieder mal unzählige Mitarbeiter der Geschäftsstelle entlassen
möchte mal einen sehen, der denen persönlich seine Sicht des Ablehnens erklärst
manch einem ist es (finanziell) egal, er geht auch in der 2.Liga hin & freut sich möglicherweise um billigere Ticketpreise
denen aber nicht, die gehen eher zum Amt

die Zeiten von Sportlichkeit, Fairness, angebliche „ausgleichende Gerechtigkeit“ und einfach nur Punte sind vorbei
heutzutage machen Tabellenplätze, teilweise sogar Torverhältnisse schon Millionen aus, mal abgesehen, daß Abstiege das gleich ins zweistellige potenzieren


Opa
2. Dezember 2014 um 9:08  |  412945

Die Einführung sündhaft teurer Technologie bedeutet eine Spaltung zwischen Amateurfußball und Profifußball, egal ob es dabei um Torlinientechnologie oder den Videobeweis geht. Daher klares und striktes Nein dazu.

Meines Erachtens lassen sich auch zu viele Diskutanten von sky,BLÖD&Co. aufhetzen, die ihren Content medial und wirtschaftlich ausschlachten wollen. Der Videobeweis wird Ihnen präsentiert von Ihrer Rechtschutzversicherung.

Klar ist es ärgerlich, wenn ein Spiel durch eine Schwalbe entschieden wird oder Kiesling mal wieder Robbe spielt. Das sollte aber nicht durch Technologie, sondern durch Ächtung gestraft werden.

Reine Torlinientechnologie ist zu teuer in Relation zu einem mickrigen Nutzen. Ob der Torschütze im Abseits stand wird dabei schließlich nicht berücksichtigt.


fechibaby
2. Dezember 2014 um 9:30  |  412958

@Jürgen Klopp

„Wer nur Erfolg will, soll Bayern-Fan werden“

Schön gesagt Herr Klopp!
Wer will das aber?
Ist ja langweilig!


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2014 um 9:31  |  412960

@Opa:
in wie weit die Ächtung bisher funktioniert und welche Auswirkungen sie bisher auf die „neutralen“Schiris hatte, erklärste mir mal bitte
sicher schaut der eine oder andere bei manchem inzwischen genauer hin, leider kommen sie doch viel zu oft damit durch

und sage mir keiner, der DFB/DFlL hätte nicht genug auf der hohen Kante, um einigen klammen Vereinen die Summe vorzuschießen und diese in maßvollen Raten abzahlen zu lassen


sunny1703
2. Dezember 2014 um 9:53  |  412975

Wirtschaftliche Diskussionen bei dem Thema sind doch teilweise Heuchelei. Hätten die Unternehmen, die Sponsoren oder die Besitzer diese Ungerechtigkeitsängste, der Videobeweis wäre schon längst eingeführt. Kein DFB keine DFL und kein Bayern München könnte gegen diese Macht an.
Es ist natürlich ungerecht,wenn durch einen Fehlentscheid und einen folgenden Abstieg Angestellte eines Vereins entlassen werden, doch vergrößert sich dadurch das Heer der Arbeitslosen? Nein, denn die Folge ist ,dass bei dem dann nicht abgestiegenen Verein Angestellte nicht entlassen werden, vielleicht im gleichen Umfang,vielleicht mehr ,vielleicht weniger. Es gilt zu hinterfragen,ob ein solches daraus folgendes Verhaltensmuster nicht mit dem jeweiligen Sozialverhalten der Vereinsoberen zusammenhängt.

Ich bin dennoch für die Torlinientechnik um dieser medialangefachten Diskussion Zündstoff zu nehmen.

Ich bin auch für einen gewissen Videobeweis, sprich solange er nicht dem Fußball, sein Tempo nicht nimmt. Videobeweis kann es nur in Situationen geben,in denen das Spiel unterbrochen ist und in denen es um wirklich wichtige Entscheidungen geht. Also Tor, gegebener Elfmeter, gegebene Rote Karte. Bei nicht gegebenen Entscheidungen läuft das Spiel weiter und ein daraus resultierender Videoweis würde zu einer laufenden Unterbrechung des Spiels führen.

Die Standards von der Seite sind dagegen mit einem Videobeweis fast überhaupt nicht zu klären, denn man sieht immer nur was in Ballnähe geschiet,alles andere müsste ansonsten genau mit Kameras abgedeckt werden und dann auch sekundengenau überprüft werden,also wo passiert was zuerst.

Videoschiedsrichter sind ebenso bestechlich wie die jetzigen und sie können sich ebenso irren.

Es nutzt auch nicht wenn wir eine was wäre wenn Diskusion laufend führen, Helmer traf damals zum 1:0 aber wer sagt, wie dieses Spiel ohne dieses Tor ausgeht. Und wer sagt wie die dieses Spiel ohne eine falsche Entscheidung bei einem Einwurf zuvor ausgeht. Oder vor allem durch den Fehlpass von Spieler xy.

Das Spiel wird durch die Einführung eines gewissen Videobeweis in eingen Situationen ein klein weniger mit Fehlentscheidungen behaftet sein, Millionen werden dennoch bei den „Falschen“landen oder werden dennoch zu Entlassungen der „Falschen“ führen.

Und am Ende gewinnt Bayern München.

Ich bin allerdings in bestimmten Situationen,sprich Fouls und Schwalben für eine Aufweichung der Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters. Diejenigen denen die Gesundheit von Mitmenschen egeal ist oder sie leichtfertig aufs Spiel setzen,muss Einhalt geboten werden, ebenso wie den Fallbetrügern vom Feld.
Diese verursachen auch „Millionenschaden“ und „Entlassungen“.
Aber wir müssen uns dabei auch immer bewusst sein,wir bewegen uns dabei auf einem schmalem Grat. Zeitlupen verzerren gewaltig die Realität, Streicheleinheiten sehen aus wie versuchte Körperverletzungen und die Spieler wissen darum.
Es wird schwer hier genaue Urteile zu fällen,aber wie auch beim sonstigen Videoweis,kann man zumindest einiges was nicht richtig entschieden worden ist, beseitigen.

Vergleiche mit anderen Sportarten halte ich übrigens für nicht sinnvoll. Oder sollen die Bayern demnächst zwanzig Kilo mehr mit sich rumschleppen um einen Ausgleich für die Überlegenheit zu schaffen.? 😀

lg sunny von der Wolke


hurdiegerdie
2. Dezember 2014 um 9:57  |  412977

Es gibt doch jetzt schon eine Spaltung zwischen Amateurfussball und Profifussball, was den Spielplatz, das Spielgerät und das Schiedsrichterwesen angeht.

Ich bin für die Abschaffung von Rasenheizung und Flutlicht, genormte Spielfeldgrössen, festgesetzte Schiedsrichterzahl auf 4, einen eigenen Spielball in der ersten Liga und, und und. Fussball gehört bei Tageslicht in den Matsch.


Opa
2. Dezember 2014 um 10:02  |  412982

@Seuche: Ein Teil des Problems sind die Medien, die lieber von „Supper-Robben“ sprechen als von dieser ekelhaften Fallsucht, weil ihnen die kritische Distanz fehlt. Und sky Gucker finanzieren das noch. Ich verstehe das nicht.

@Sunny: Wir haben heute schon eine „Barriere“, dass Vereine, die sich sportlich aus der Regionalliga für die 3. Liga qualifizieren, keine Lizenz beantragen, weil die Auflagen (Zuschauerzahlen, Rasenheizung, Presseraum etc.) unerfüllbar sind. Kommt dann noch die Torlinientechnologie oder der Videobeweis dazu, hast Du langfristig zwei unterschiedliche Sportarten, weil unterschiedliche Regeln. Die Einführung dieser Technologien fördert m.E. die Herausbildung einer Ligastruktur, wo nicht primär die sportlichen Leistungen zählen, sondern sündhaft teure Nebenkriegsschauplätze aufgemacht werden. Wenn „arme“ Vereine wie der SC Freiburg von „reichen“ Werksclubs wie RB oder Audi Ingolstadt zusätzlich zu deren wirtschaftlicher und damit sportlicher Power aus der Liga gedrängt werden, weil sie solche überflüssigen Kinkerlitzchen nicht finanzieren wollen oder können, kann das doch nicht ernsthaft als eine positive Entwicklung gesehen werden.


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2014 um 10:06  |  412989

@sunny: Däumchen, du hast strukturierter und neutraler geschrieben

@hurdie: schön wärs, die Zeiten sind leider vorbei
schaut man sich andere Ligen an, haben die vereinzelt für JEDES Spiel eine eigene Anstoßzeit
#mankannauchfussballsattwerden

PS: wundert mich, daß keener hier auf meine HSV-Einschätzung empööörend reagiert hat
alles Masochisten hier 😀


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 10:14  |  412994

Jepp Opa // 1. Dez 2014 um 14:53 Uhr
In deiner Betrachtung bis zum Saisonende fehlen Hertha mindestens 20 Punkte für den Klassenerhalt 2015. Welche Mannschaften bieten sich bis dahin an als Punktelieferanten für Hertha? 😎

Bis jetzt hat Hertha gepunktet gegen (Tabellenplatz)
(2.) VfL Wolfsburg 3
(12.) FC Köln 3
(14.) Werder Bremen 1
(15.) SC Freiburg 1
(16.) VfB Stuttgart 3
(17.) Hamburger SV 3

Es stehen noch aus die Spiele gegen
(5.) B. M’Gladbach
(7.) Hoffenheim
(9.) Frankfurt
(18.) B. Dortmund

Es wird nicht reichen, nur gegen die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte zu punkten. Hertha muss sich steigern . Das Spiel in Köln war hoffentlich dafür der Anfang.

Hop oder Top – es wird durchregiert. Preetz und Luhukay müssen Erfolg haben in dieser Saison. Das Regieren fiele ihnen um so leichter, je größer das Punktepolster beim Start in die Rückrunde wäre


bbqmaster
2. Dezember 2014 um 10:26  |  413000

@ Friedrichshainer // 2. Dez 2014 um 06:54

„Ich bin entschieden gegen den Videobeweis. Aus zwei Gründen.

1. Werbung.
2. Transparenz.“

Da vertrete ich genau die gegenteilige Meinung.
Würde ein Videobeweis eingeführt werden, ist dieser m.M.n. Teil des Spiels, was das Senden von Werbung unmöglichlich machen sollte (auch per entsprechender Klausel in der TV-Veträgen).

Bei einer Verletzungspause oder den endlosen Zickereien vor einem Elfmeter läuft die Übertragung ja auch weiter.

Vielmehr sollte man sich ein Beispiel an Sportarten wie bspw. Hockey nehmen. Da hat der Trainer eine feste Anzahl von Einspruchsmöglichkeiten pro Halbzeit. Die Bilder, die sich der Schiedsrichter ansieht, sind dieselben, die auf der Videoleinwand und m.W. auch im TV (sofern Hockey überhaupt live im TV gezeigt wird, kommt in Deutschland nur max. bei WM-Turnieren vor) gezeigt werden.

Somit muss der Schiedsrichter seine Entscheidung vertreten und kann sich nicht auf ein gesichtsloses Gremium zurückziehen. Ich denke auch, dass das im Interesse der Schiedsrichter wäre. Sie leiten das Spiel. Warum sollten sich bei kniffligen Entscheidungen die Rolle des Spielleiters abgeben? Für die Entscheidung, ob es Einwurf war, bräuchte die dann keiner mehr. Das könnten die Spieler auch selbst regeln.

Manipulation beim Videobeweis wird somit m.E. schwer, da alle da gleiche Bild sehen.

Wie gesagt, bei anderen Sportarten geht das auch. Beim Spiel ALBA vs. Malaga wurde in den letzten Minuten mehrfach der Videobeweis genutzt. Ergebniss: Klare, korrekte Entscheidungen: Wer war zuletzt am Ball, was ist die Restspielzeit! In Echtzeit kaum zu erkennen. In der Zeitlupe eindeutig und vom Schiedsrichter somit korrekt entschieden.

Einer Inflation durch permanente Unterbrechungen könnte man entgegenwirken, indem man die Zahl der Einsprüche pro Trainer und Halbzeit begrenzt.

Die dann 2-3 Minuten Nachspielzeit machen den Kohl auch nicht fett. Hat mit den Trinkpausen bei der WM ja auch funktioniert (wurde da eigentlich Werbung gezeigt?)

Zu Opas Einwand, dass die Kluft zwischen Profi- und Amateurspielbetrieb grösser wird (was sich aber auf die kostspielige Torlinientechnik bezog), kann man hier natürlich auch sagen, dass es ab einer bestimmten Spielklasse eben nicht die technischen Möglichkeiten gibt, nicht zig Kameras im Stadion sind, die man für den Videobeweis nutzen kann.

d’accord – Aber irgendwo ist es nunmal so, dass der Profibereich über andere Mittel verfügt. Das ist in jeder Sportart so. Bei Tennisturnieren in der Provinz fegen die Spieler den Platz auch selbst, gibt es keine Ballkinder und „new balls please“ sind bei Amateuren eher die Ausnahme.

Dafür verfügt der Profisport nunmal über andere Mittel, hat im Ausgang eines Wettbewerbs andere Konsequenzen und ist nicht nur durch die Athletik, Fitness und die Rahmenbedingungen eine modifizierte Sportart im Vergleich zu dem, was der Otto Normalverbraucher betreibt.

Torlinientechnik ist eine nette Spielerei, die viel Geld kostet und sich nur auf einen Aspekt der möglichen Fehlentscheidung fokussiert. Der Videobeweis könnte da vorhandene TV-Kameras nutzen und wäre zudem für die volle Bandbreite potentitieller Fehlentscheidungen anwendbar.

Man sollte das aber dann in dosierter Form machen.


Kamikater
2. Dezember 2014 um 10:36  |  413006

@Opa
Würdest Du mir bei einem unserer nächsten Treffen mal für 1 Tag den Schlüssel zu Deinem Märchenland leihen?
😆


Kamikater
2. Dezember 2014 um 11:14  |  413030

2. Dezember 2014 um 11:21  |  413036

@Tabellenplatz:

15. – 16. – 17. – 18.
Bremen – Freiburg – Stuttgart – Hamburg

10. – 11. – 12. – 13. – 14.
Dortmund – Paderborn – Hertha – Frankfurt – Köln

@ Torwart: SERGIO ROMERO und ESTEBAN
beide haben gute Werte und sind 2015 Ablösefrei !!


Opa
2. Dezember 2014 um 11:21  |  413037

Ein interessantes Modell auch für Liga 1? Meines Erachtens geht eh kein Weg dran vorbei, die Gelder der ersten Liga langfristig stärker in die Clubs zu investieren, die wegen der Werksclubs aus der ersten Liga ausscheiden. Die Attraktivität der Liga wird nicht erhalten bleiben, wenn Audi gegen VW oder Blubberbrause gegen SAP spielt.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/2-bundesliga-vereine-planen-hilfsfonds-fuer-absteiger-in-dritte-liga-a-1006100.html


sunny1703
2. Dezember 2014 um 11:24  |  413039

@bbq

Der Unterschied zwischen Basketball/Hockey und dem Fußball ist, dass die beiden erst genannten Sportarten ständig unterbrochen sind,während beim Fußball es immer wieder Passagen von 2-3 Minuten gibt in denen es diese nicht gibt.
Ein Videobeweis für nichtgegebene Szenen macht den Fußball kaputt.
Ich bin auch gegen Einsprüche durch Trainer. Wenn feststehende Einsprüche IMMER schnell kontrolliert werden,entfällt diese Möglichkeit eventuell über so einen Einspruch weitere Zeitverzögerungen als taktisches Mittel anzuwenden insbesondere zum Spielende hin.

lg sunny


Exil-Schorfheider
2. Dezember 2014 um 11:31  |  413046

@nkb

Denke aber an die Transfernebenkosten. Ablösefrei ist eben nicht alles…

@opa

Erinnert mich an die Parachute payments der Premier League und ist vielleicht ein sehr guter Weg in die richtige Richtung. Zu Deiner Äußerung bezüglich der Drittliga-Lizenz für Regionalligisten:
Selbst Oberligisten verzichten mittlerweile auf den RL-Aufstieg, weil dort bereits enorme Lizenzregeln zu befolgen sind. Hat bereits einigen Traditionsklubs das Genick gebrochen.


Kamikater
2. Dezember 2014 um 11:34  |  413049

Transfernebenkosten sind was für Bordschwalben.


Exil-Schorfheider
2. Dezember 2014 um 12:05  |  413069

Tja, die „Erfolgsfans“ des BVB scheinen schon abgewandert zu sein:

http://www.herthabsc.de/de/fans/tickets-dortmund/page/6712–59-59-.html


Ursula
2. Dezember 2014 um 12:14  |  413073

„Nur“ für @ hurdie, weil versprochen!

#Torlinientechnologie

In meiner altmodischen “Überlegenswelt” als
“Ehemaliger”, ist kaum Platz für technische
Neuerungen im Fußball! Der, “mein Zauber”
bliebe auf der Strecke! Der Zauber des Fußballs!

Rummenigges: “Fußball ist keine Mathematik”,
gilt auch für mich, denn Fußball ist auch keine
Technologie! Vielmehr von Menschen gemacht,
mit allen bekannten Schwächen, vorhandenen
Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen!

ODER wir müssten Fußball neu erfinden!!

Das “für und wider” wurde HIER schon in
einigen sehr guten Beiträgen beleuchtet! So
von @ Opa und @ sunny, auch die Argumente
von @ Seuche sind nicht von der Hand zu
weisen! Die soziologischen Aspekte werden
zu oft unterbelichtet, aber wenn ein Verein
Angestellte entlassen muss, weil gewisse
Fehlentscheidungen zum Abstieg führten,
muss dies dann ein anderer Verein EBEN
NICHT! Eine logische Konsequenz, oder…?

Ungerechtigkeiten im Sport sind doch die
Quintessenz! Kunst und Turmspringen, selbst
innerhalb der Vierschanzentournee, werden
zwar elektronisch die Weiten ermittelt, aber
die Haltungsnoten werden von “Richtern”
gegeben! Es wird von Menschen bewertet!!

So bleibt der Schiedsrichter im Fußball für
mich der einzige Entscheidungsträger…!!!

Der Aufwand für Technologien lohnt sich
nicht! War ein Abseits passiv oder nicht!
Immer eine Interpretationssache!

Ein nachfolgendes Tor ist die Konsequenz,
aber was davor geschah….???

War das Handspiel absichtlich oder nicht?
Wer soll das beweisen, wie entscheiden?
Eine unabsichtliche Hand ist eine ganz
subjektive Entscheidung! Der Franz z. B.:
“Kann man geben, muss man aber nicht!

Kloppo:”Ganz klare Hand, Elfmeter (!),
oder Hitzfeld:”ER schützt das Gesicht,
die Hand stellt keine Raumforderung dar”…

Die Kritik am Schiedsrichter würde nicht
weniger werden, sollte ER nicht im Sinne
der vermeintlich benachteiligten Mannschaft
handeln! ODER doch mehrere Schiedsrichter?

EINER für die Torlinientechnologie, EINER
der einen (ggf. kommenden) Videobeweis
steuert, EINER für die “Zeitnahme” und
EINER nur für Fouls zuständig…..??

Viele Entscheidungsträger in einem Spiel
wären, wie “viele Köche verderben den Brei”!

Es muss in der Hand eines, des Schieds-
richters, bleiben, den es durch Assistenten
zu unterstützen gilt! Ein “mitspielender”
Torrichter mit Zusatzfunktionen reicht aus
und “ehrliche Fußballer” würden auch entlasten…

ODER würde eine Torlinientechnologie
ein klitzekleines Loch im Tornetz entdecken
und den “Treffer” von “Kiessling” annulieren?

Mir geht es AUCH um die evtl. Länge der
Spielunterbrechungen, AUCH um mögliche
Werbung im TV, der ganz neue Welten
eröffnet werden (@ Opa)!

“UND nun objektiviert wieder IHR Super-
samstag von Lidl, eine Tatsachenentscheidung,
es war KEIN TOR!” Unter Mitwirkung von
“Möbelkraft” und “11 Freunde müsst ihr sein”….

Noch dramtischer sähe ich die Entwicklung
bei der “Coach`s Challenge”, aber das wäre
ein neues Thema, wie auch der “Viedeobeweis”
an und für sich! Nur bedarf es dafür eine echt
neue, durchdachte Konzeption und KEINEN
Bezug auf ANDERE SPORTARTEN….

….FUßBALL ist einmalig!!!

Das Thema ist, wenn man es ernsthaft beleuchten
möchte, so komplex, dass man HIER, in einem
kleinen Beitrag, der Sache nicht gerecht wird!

Der Fußball soll so bleiben wie ER ist, ein
Massen-, ein Volkssport, nicht verkompliziert
und “technologisiert” werden, so weit als
überhaupt NUR möglich!

UND der Kommerz soll, so weit überhaupt
NOCH möglich, draußen bleiben…

Ja, ja, träumen ist doch erlaubt, oder…?


Ursula
2. Dezember 2014 um 12:21  |  413078

…“ „…


2. Dezember 2014 um 12:35  |  413090

“Fußball ist keine Mathematik”

Das sehe ich vollkommen anders.

Aber ich denke ja auch immer noch, dass Fussball bzw. ein Fussballverein keine „Marke“ ist.


bbqmaster
2. Dezember 2014 um 12:42  |  413096

@ sunny1703 // 2. Dez 2014 um 11:24

„Der Unterschied zwischen Basketball/Hockey und dem Fußball ist, dass die beiden erst genannten Sportarten ständig unterbrochen sind“

HOCKEY nicht Eishockey.

Beim Hockey wird die Zeit nur bei längeren Unterbrechungen angehalten. Insofern gibt es hier keine effektive, sondern eine dem Fussball ähnliche absolute Spielzeit.


kraule
2. Dezember 2014 um 13:06  |  413114

Eigentlich läuft alles gut und doch muss alles und überall immer wieder neu „verbessert“ werden.
So manchmal fragt man sich, warum eigentlich?
Wie hoch ist die Quote der Fehlentscheidungen mit ernsten Konsequenzen?
Für mich gleich dem Restrisiko des Fliegens.
Nicht jede Verbesserung, stellt sich am Ende als solche dann auch heraus.
Zumal, ich gebe das gerne zu, ich offensichtlich so naiv bin, dass ich Oberhaupt nicht auf die Idee des Missbrauchs…. durch Werbung……gekommenen wäre…..
Mir wäre der einfachere Schritt lieber.
Tor bleibt Tatsachenentscheidung!
Alles andere, Fouls, Schauspielerei etc.
sollte mit Video, konsequent im nachhinein, bestraft werden.


ubremer
ubremer
2. Dezember 2014 um 13:07  |  413115

@Lob

an das Niveau, wie das Thema Torlinientechnologie von Euch diskutiert wird.

#gefälltmir

Mache mich jetzt auf dem Weg zum Trainingsplatz. Anybody out there?


sunny1703
2. Dezember 2014 um 13:10  |  413120

@bbq

Beim Hockey weiß ich das mit den Unterbrechungen von einer Freundin,die Bundesliga spielte, ich selbst habe immer nur das Bauchgefühl, dass dort ständig, der Ball im Aus ist oder technische Fehler oder Fouls vorliegen. Und Hockey ist zu dem Videobeweis auch ein wenig geschoben worden, denn es drohte der Ausschluss aus dem olympischen Programm, spätestens 2020.

Aber wie gesagt, für einen Beweis in bestimmten wenigen Situationen bin ich auch zu haben, das heißt jetzt schon eine Diskussion um „Kleinigkeiten“ 🙂

lg sunny


2. Dezember 2014 um 13:17  |  413127

„ODER würde eine Torlinientechnologie
ein klitzekleines Loch im Tornetz entdecken
und den “Treffer” von “Kiessling” annulieren?“

Selbstverständlich würde ein Phantom-Tor nicht zählen, da der Ball die Torlinie nicht überschritten hat.

Die Spiele könnten quasi ohne Tornetz gespielt werden.


2. Dezember 2014 um 13:19  |  413129

“UND nun objektiviert wieder IHR Super-
samstag von Lidl, eine Tatsachenentscheidung,
es war KEIN TOR!” Unter Mitwirkung von
“Möbelkraft” und “11 Freunde müsst ihr sein”….

Die Torlinientechnologie zeigt ein Tor schneller an als ein Schiedsrichter auf den Anstosspunkt zeigen kann.


2. Dezember 2014 um 13:29  |  413135

ich hatte ja einst die Spitze von @ hurdi gegen mich ( war eine völlig harmlose Spitze, nicht wieder falsch verstehen, bitte) , ich sei ein Romantiker oder Traditionalist, für mich abgelehnt gehabt. Nach dem ich @ ursulas zusammenfassenden Beitrag gelesen habe…ok, bin tatsächlich unterm Strich bei @ ursula, Völler, Alloffs & co
Was ich mir wirklich wünschte: dass die Tatsachenentscheidung in spezifischen Fällen aufgehoben werden kann: diese Betrügereien auf dem Platz sind eine viel grössere Plage, als Fehlentscheidungen der Schiris. Ich gebe auch zu: wenn es ein toller Spielzug war, der die gegnerische Mannschaft ausgespielt hat und es stellt sich in Zeitlupe heraus, dass davor da jemand mit der Fussspitze im Abseits stand..dann sind mir diese 10 cm einerlei. Und zwar auch dann, wenn meine Lieblingsmannschaft dacon betroffen war…
Nun: es gäbe einiges zu verbessern, ohne Frage.. Ursulas Beitrag kann ich denn unterm Strich doch am ehesten unterschreiben. Da wird “ meine“ Sportart beschrieben. Aber es gilt auch: kommt die neue Technologie, werde ich nicht auf die Barrikaden gehen.
Die Vereine sollen das entscheiden und abwägen.
Dass die elektronischen Medien dieses Thema ständig befeuern, ist natürlich leicht zu durchsxhauen


Ursula
2. Dezember 2014 um 13:29  |  413136

*traurig*

„Die Spiele könnten quasi ohne Tornetz
gespielt werden.“…

UND wieder altmodisch, WO zappelt dann
der Ball…? UND der Torschjubel kommt
aus der Konserve…

Schöne, neue Welt!

Vielleicht Fußball auch ohne Zuschauer??
Nur noch auf der Couch bei SKY…???

UND zur o. a. Werbung; am Anfang „könnte“
es so sein, wie von dir @ hbsc1892 beschrieben,
aber die Möglichkeiten sind gegeben, sind
„vorbereitet“…

UND haste erst einmal den kleinen Finger
gereicht, nimmt der „Kommerz“ recht schnell
die ganze Hand…!!


Etebaer
2. Dezember 2014 um 13:29  |  413137

Spielverlagerung über den Kriesenmeister:
http://spielverlagerung.de/2014/12/02/fuenf-schlechte-dortmunder-aufbauszenen-frankfurt/

Fußballer sind oft Erzkonservativ und Erzkonservative mögen keine Innovationen.
Die würden erstmal lieber erzkonservativ verlieren, als innovativ zu gewinnen.
Deswegen gehen Neuerungen nur mit jungen Fußballern und aufkommenden, alternativlosem (undemokratischem) Anpassungszwang!


sunny1703
2. Dezember 2014 um 13:33  |  413140

@hertha

Ich hoffe nur die Technik funktioniert besser als diese „Torlinientechnik“ in vielen Supermärkten und Kaufhäusern, denn dann haben wir 10 Tore im Spiel auch wenn der Ball gerade auf der anderen Seite des Feldes ist! 😀

Nein im Ernst, Torlinientechnik sollte kommen.

lg sunny


sunny1703
2. Dezember 2014 um 13:42  |  413148

@apollinaris

Neee, ab dem Zeitpunkt,wo der Videobeweis in übertriebenem Mapße angeboten wird, sprich also zu einer laufenden Unterbrechung führt, weil diverse Einspruchsmöglichkeiten gegeben sind oder auch nicht gegebene Entscheidungen nachgeschaut werden können,ist das nicht mehr mein Fußball.

@etebaer

Ob jung,gleich modern gleich besser ist, sollte man nicht verallgemeinern. Früher konnte man sich zB über eine Reform freuen, heute fragt man sich mit jeder Reform, wie viel wird mir wieder aus den taschen gezogen.:-)

lg sunny


sunny1703
2. Dezember 2014 um 13:50  |  413153

Spanien scheint durchgreifen zu wollen, bin mal gespannt,ob sie das durchsetzen können.

http://www.sport.de/medien/43096-209423-548f-22/nach-fan-tod-spanien-will-ultras-aus-stadien-verbannen.html

lg sunny


2. Dezember 2014 um 13:54  |  413155

..dass ich noch mal unter den “ Erzkonservativen“ geführt werde..schon alleine dafür lohnt es sich, älter zu werden 😆
Nee, mit solchen Pauschalisierenden kommt man ja auch nicht sehr weit. *zum Piepen*


backstreets29
2. Dezember 2014 um 13:55  |  413156

Ciao a tutti

ich bin ein Befürworter von technischen Hilfsmitteln.
Zum einen würde es auch den nicht zu unterschätzenden Stressfaktor für die Referees
ein wenig eingrenzen, zum anderen gibt es keinen Grund, sich diese Möglichkeit nicht zunutze zu machen.

Die Frage ist, wie das umgesetzt wird. Eine totale
Verkomerzialisierung wäre sicher verkehrt und auch nicht wünschenswert.
Man sieht in anderen Sportarten dass solche Hilfsmittel positiv sein können.
Siehe Tennis, oder auch im Eishockey.
Ich habe Eishockey ohne Videobeweis gespielt, wie oft Tore aberkannt wurden, weil der Schiri zu weit weg oder einfach falsch stand, war nicht die Ausnahmen, sondern eher die Regel.

Gleiches gilt für Tennis, auch hier haben die Spieler selbst die Möglichkeit einzugreifen.

Wenn man sich nun aber für die Torlinientechnologier entscheidet bzw begeistert, sollte man es auch dabei belassen.

Eine Challenge (1 oder 2 Mal pro Halbzeit) macht das Spiel kaputt.


backstreets29
2. Dezember 2014 um 14:01  |  413161

Es sollte sich auf das Essentielle des Fussballs beschrängek: Tor oder nicht


Stiller
2. Dezember 2014 um 14:33  |  413179

@Ursula // 2. Dez 2014 um 12:14

100% Zustimmung.

Auch für mich ist (Fußball-)Sport ein Spiel von Menschen mit Menschen für Menschen. Subjektivität und Irrtum gehören dazu und sind auch durch Technik nicht eliminierbar. Pareto lässt grüßen …


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 14:51  |  413187

Ich bin …
contra Torlinientechnik,
pro Videobeweis.

Die größte Gefahr für die Gesundheit der Spieler geht aus von derartigen Brutalofouls wie zuletzt von Bakalorz gegen Reus. Werden alle dieser Fouls geahndet?
Zuviele verletzte Spieler sind für jede Mannschaft ein sportliches und auch finanzielles Risiko. Ein Mittel (kein Allheilmittel) zur Prävention von Verletzungen könnte der direkte Videobeweis während des Spiels sein – in der Hoffnung, dass alle 22 Spieler zögern werden, überharte Zweikämpfe zu führen, wenn infolge eines Videobeweises der Schiedsrichter sofortige Strafen verhängen kann.


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 15:04  |  413191

Milewski findet, dass die neuen Bälle mit ihren flatternden Flugbahnen das Torwartspiel verändert haben. Dass das Spiel schneller geworden sei. Dass die Regel “Wenn er rauskommt, muss der Torwart den Ball haben” vor 30 Jahren richtig gewesen sei, aber nicht mehr heute.

http://fussballdaten.de/spieler/milewskijuergen/1985/

Jürgen Milewski sollte es wissen als ehemaliger deutscher Nationalspieler. Ich weiß nicht, ob mit der höheren Schnelligkeit des Spiels auch die Zahl und Schwere der Verletzungen gestiegen ist. Ich habe Mühe, das Spiel in allen Details zu erfassen mit meinem menschlichen Auge – vermutlich ist dies ebenso wenig möglich für die Schiedsrichter.

„Weitere Fragen kann ich nicht beantworten. Ich muss jetzt zu meinen Spielern. Die sind so blind, dass sie den Weg von der Kabine zum Bus nicht finden. „(Uwe Klimaschefski)


Pille
2. Dezember 2014 um 15:23  |  413204

Ich bin kein Freund des „Live“ Videobeweises.
Auch wenns manchmal schmerzhaft ist, Fehlentscheidungen, und die Diskussionen darüber, gehören für mich irgendwie dazu.

Allerdings sollte man nachträglich, im Bezug auf persönliche Strafen, umdenken.
Eine fälschlich mit gelb geahndete Tätlichkeit muss zur Sperre führen. Die Tatsachenentscheidung ist schliesslich keine wenn die Tatsache nicht stimmt.
Schwalbenspieler bekommen grundsätzlich die Strafe/Sperre die dem Schwalbenopfer blühte. Unschuldige Spieler gehören grundsätzlich freigesprochen.
Führt eine erfolgreiche Schwalbe zu Tor….grundsätzlich zwei Spiele Sperre, plus das was für den „geschädigten“ Spieler im Raum stand.
Ich bin mir sicher dass das die Flugshows drastisch reduzieren würde und der Job des Schiedsrichters einfacher wird.


hurdiegerdie
2. Dezember 2014 um 15:25  |  413207

Ich hatte ja mal etwas ausführlicher über die Thematik geschrieben. Es hat sich nicht viel an meiner Meinung geändert 😉

http://www.immerhertha.de/2014/05/31/der-trend-geht-zum-videobeweis/


2. Dezember 2014 um 15:32  |  413210

@ bM. # das vermeintliche Brutalo- Foul gegen Reus…haben aus dem Kopf erinnert, einige, “ die es wissen müssten“.. anders beurteilt: Erinnere mich an Stimmen von Helmer, vom Kölner Trainer, von Metzelder , Matthäusund einigen anderen Ehemaligen, die das auch begründet haben. Ich bliebe bei meiner Meinung “ Rot“, aber selbst solche Fouls werden kontrovers diskutiert. Merk , meine ich, war sich etwas unschlüssig, da kam ein Jein für Rot..Es wird nicht wirklich einfacher..


hurdiegerdie
2. Dezember 2014 um 15:42  |  413217

Der Schiri hätte nach Ansicht der Bilder (Reus-Foul) anders entschieden. Ich wäre bei Gelb geblieben.
Aber es geht doch nicht darum, dass man mit Videobeweis jetzt alles 100%ig richtig entscheiden könnte. Es geht weder darum ALLES entscheiden zu wollen, noch darum, dass die Entscheidung 100%ig sein muss.

Es geht darum 100%ig falsche Entscheidungen bei klar umgrenzten Spielszenen korrigieren zu können.

Danke @Ursula.


Ursula
2. Dezember 2014 um 15:46  |  413219

O. k., o. k., 111 ter!!! Und nen Schnaps! Prost!!!


2. Dezember 2014 um 15:57  |  413224

@ Pille: die “ Tatsache“ bezieht sich nur auf die jeweilige Entscheidung des Schiris, nicht auf den Sachverhalt.
Aber inhaltlich bin ich dabei: es sollte überlegt werden, einen Weg zu finden ,mauch die Tatsachenentscheidungen zu verändern, wenn klar nachgewiesen werden kann, dass der Schiri getäuscht wurde. Umgekehrt sollte dann auch möglich sein: Wenn ein Spieler irrtümlich eine persönliche Strafe erhalten hat, die weitere Strafen nach soch zöge ( Sperren etc), sollte das zurückgenommen werden können. Möglichst schon unmittelbar nach dem Spiel vom Schiri und Oberschiri selbst


Morje
2. Dezember 2014 um 16:06  |  413234

immer noch videobeweis..
manche sind dafür und manche dagegen.

wer es noch nicht gesehen hat
https://www.youtube.com/watch?v=vJ5UAp1HkbI&feature=youtu.be

König Salomon schützt sein Gefolge


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 16:23  |  413248

Danke hurdiegerdie // 2. Dez 2014 um 15:42

….. es geht doch nicht darum, dass man mit Videobeweis jetzt alles 100%ig richtig entscheiden könnte. Es geht weder darum ALLES entscheiden zu wollen, noch darum, dass die Entscheidung 100%ig sein muss.

Es geht darum 100%ig falsche Entscheidungen bei klar umgrenzten Spielszenen korrigieren zu können.

Eben darum geht es. Und es geht darum, die Schiedsrichter in deren Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Wem es darum geht, brutale Fouls sofort während des Spiels zu ahnden, der diskutiere über den Videobeweis.
Wer an Symptomen herum doktern möchte, der diskutiere über die Torlinientechnik und das Freistoßspray.
Wer alles tutti findet, braucht nix zu diskutieren. Auch nicht spieltäglich über Schiedsrichterentscheidungen und schwere Verletzungen der Spieler.


2. Dezember 2014 um 16:29  |  413253

@ hurdi: weiss jetzt nicht, an wen das ging. Ich hatte jedenfalls Bezug auf den Beitrag von @ BM 14:51 genommen
Ansonsten bin ich da ja bei dir; jedenfalls nicht gegenteiliger Meinung.


Ursula
2. Dezember 2014 um 16:37  |  413257

Mensch „Montag“, SCHWERE


hurdiegerdie
2. Dezember 2014 um 16:38  |  413258

apollinaris // 2. Dez 2014 um 16:29

Es war nur unterstützend gemeint. Das Reus-Foul war in der Nachbetrachtung bei Vielen nicht so eindeutig.

Aber mir (nur mir) geht es auch gar nicht darum, dass Videobeweise jetzt alle Fussballentscheidungen 100% sicher treffen könnten.
Ich würde noch anfügen, dass gerade die „Schwalben“, wenn sie nicht hyper-eindeutig wären, ganz schwer zu entscheiden sind, vielleicht über Video noch schwerer als live. Eine kleine Tuschierung beim Kreuzen hinten an der Hacke oder Wade kann den Angreifer im Vollsprint böse ins Straucheln oder auch Fallen bringen, und sieht im TV aus, als wäre er gar nicht berührt worden.


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 16:39  |  413259

Da ich auch nicht gegenteiliger Meinung bin, sind wir 3 uns damit einig?

hurdiegerdie // 2. Dez 2014 um 15:42
Blauer Montag // 2. Dez 2014 um 16:23
apollinaris // 2. Dez 2014 um 16:29 Uhr?


Ursula
2. Dezember 2014 um 16:40  |  413262

….Verletzungen der Spieler haben doch
ganz andere Ursachen!!

UND können weder durch die Torlinien-
technologie, noch durch den Videobeweis
verhindert werden…!!!

Dies bedarf gesonderter Maßnahmen z. B.
durch die DFL!


hurdiegerdie
2. Dezember 2014 um 16:42  |  413266

Blauer Montag // 2. Dez 2014 um 16:39
Nö!

@apo ist doch eher auf der Ursula-Linie (12:14). Das ist beim Videobeweis sicher nicht meine. Aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein.


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 16:48  |  413271

Danke hurdiegerdie // 2. Dez 2014 um 16:42, dass du mir apos Linie prägnant darstellst. Ich hatte sie bis dato nicht verstanden.


HerthaBarca
2. Dezember 2014 um 16:49  |  413273

Ich bin gegen die Torlinientechnik, da aus meiner Sicht Ertrag und Leistung nicht passen. Wieviele Entscheidungen hätten seit dem Sommer (BuLi, DFB-Pokal, EL, CL) aufgeklärt werden können? Ganz dunkel erinnere ich mich in der BuLi an eine Situation bei einem Bayernspiel (?)! An weiter Fehlentscheidungen kann ich mich nicht erinnern! Weiß da jemand mehr? Habe ich etwas nicht auf dem Schirm?


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 16:49  |  413274

Interessant 💡
An welche Maßnahmen denkst du Ursula // 2. Dez 2014 um 16:40 Uhr?


Ursula
2. Dezember 2014 um 17:11  |  413288

@ Montag, Du bist ja mit im „Gespräch“,
aber Deine Einlassungen und Fragestellungen
passen nicht immer!

Diese schweren Verletzungen passieren doch
immer wieder, obschon „konsequent im
nachhinein“ längst bestraft wird (@ kraule)!

IMMER wieder habe ich HIER aus gegebenem
Anlass darauf hingewiesen, dass dieser „Spuk“,
schwerste Verletzungen leider nicht nur zu
provozieren, längst vorbei wäre, wenn….

…jeder Spieler der mit gestrecktem Bein und
„offener Sohle“ in einen Gegenspieler geht,
bekommt „ROT“! ER hat und kann nicht die
Absicht haben, den Ball zu spielen, weil nicht
sein kann, was nicht sein darf…!!!


Kamikater
2. Dezember 2014 um 17:23  |  413296

Ich gebe zu Bedenken, dass keiner von Euch einen finanziellen Schaden an Fehlentscheidungen nimmt. Sobald man Hunderttausende von Euro bishin zu Millionen sowie Verantwortung für Arbeitsplätze hat, kann aus einer Menschlichen Fehlentscheidung sehr schnell eine langfristige Katastrophe werden.

Wir sind nur Fans.


2. Dezember 2014 um 17:27  |  413301

die Videobeweis- Diskussion ist ja nicht neu. Erst vor kurzem hatte ich @ hurdi beigepflichtet, dass ich im Kleinen mir durchaus mittlerweile vorstellen könnte, diese Technik zu nutzen. Dazu habe ich immer gesagt: unterm Strich ist es mir einerlei.
Wenn ich aber mal @ kamis Eifer gegen @ ursulas Beitrag heute setze: fühle ich mich deutlich näher diesen Traditionalisten..Das heisst FÜR MICH aber nicht, dass es im Kleinen nicht mit Videobeweis ginge. Bin da entspannt..und ünerlasse das den direkt Betroffenen.
ich verstehe nur nicht, wenn zuviel Emotion da reinspielt oder auch @ BM’s Beitrag um 16:23 hinterlässt mich ratlos.
Ich habe und brauche da keine klare Meinung. Ich sympathisiere mit bestimmten Haltungen. Mehr nicht, nicht weniger.


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 17:29  |  413302

So weit so offensichtlich die Fouls
Ursula // 2. Dez 2014 um 17:11 Uhr.

Mir geht es zudem um den Videobeweis während des Spiels, um die verdeckten Fouls offen legen und sofort ahnden zu können.


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 17:30  |  413304

„BM’s Beitrag um 16:23 hinterlässt mich ratlos.“

Was verstehst du daran nicht?
Frag halt nach.


Stiller
2. Dezember 2014 um 17:32  |  413306

Ronnys Chancen steigen: Stocker angeblich mit 2 Wochen Pause …


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 17:38  |  413311

Oder Haraguchi … Stiller


2. Dezember 2014 um 17:47  |  413317

na ja. @ BM, ich denke, ich habe den Text schon verstanden. Kann halt nur nix mit anfangen, vor allem mit den subtexten nicht, Die lese ich bei dir eben sehr oft. Kann falsch sein.


Ursula
2. Dezember 2014 um 17:47  |  413320

@ apo

Ich bin KEIN Traditionalist, ich bin ein
linksliberales Arschloch und manchmal
etwas altmodisch und blauäugig…

Freue mich aber trotzdem, dass Du so
Einiges ähnlich siehst wie ich!

ABER wie so oft, Deine „so wohl als auch-
Politik“ habe ich noch nie verstanden…!

Noch einmal @ kraule, „konsequent im
nachhinein bestrafen“, aber ERST steht die
Tatsachenenscheidung des Schiedsrichters,
sonst wird doch schon WÄHREND des Spiels
seine Autorität untergraben, oder nicht…?


coconut
2. Dezember 2014 um 17:50  |  413326

Nebenan gibt es neues Futter—>>>


Blauer Montag
2. Dezember 2014 um 17:51  |  413328

Ja apo um 17:47, es ist falsch.
Du liest Supptexte, wo keine drin sind.
Zumindest nicht in meiner Intention


2. Dezember 2014 um 19:55  |  413431

t@ ursula: was ist denn daran falsch? Mir als fan ist es einfach ziemlich egal. Ich habe schon oft gesagt, dass ich in beiden Fällen weiterhin Fussball schauen werde. Das müssen die selbst entscheiden. Ich finde es nur völlig überzogen, dass hier manche so tun, als würde man nicht an die “ Existenzen “ der anderen dächten, wieviel “ Kohle da wegen falscher Entscheidungen verloren geht“ etc Ich finde das schlicht lachhaft, wenn fans da so skandieren, während die Fussballmanager das dann zum Teil anders sehen und entscheiden. Das ist völlig überdreht..kn meinen Augen. Ich rege mich noch sehr auf über Dinge, die falsch laufen, in dieser Welt. -Aber ein Videobeweis ja/ nein..im Geldverbrennerpark Profifussball, nötigt bei mir nur kleines Interesse ab. Und ich sehe das eben auch nicht dogmatisch. Deine Rede mochte ich . da war sehr vieles drin, was ich auch denke; ich finde allerdings, dass deine Rede auch nicht einen kleinen Videobeweis ausschliesst..oder doch?

Das hat nicht unbedingt immer mit einem „Sowohl/ als auch..“zu tun. Es gibt Dinge, die von mir keine klare Kante verlangen und wo ich im Unentschieden locker bleiben kann. Als Entscheider würde ich mich nicht enthalten, sondern für eine Seite votieren. Welche das ist? – wen interessiert’s denn wirklich? 💡
@ BM: wir verstehen uns nicht und das ist auch gut so.


Plumpe71
3. Dezember 2014 um 9:03  |  414017

Schöne Diskussion um das Thema Videobeweis mit tollen Beiträgen hier.

An meiner grundsätzlichen Haltung und Überzeugung hat sich nichts verändert, bin da sehr nahe bei @Ursula um 12.14. Das fasst meine Gedanken sehr gut zusammen. Fehlentscheidungen gehören einfach dazu, sind menschlich und oft genug war ich als Aktiver mal der Geprellte und ein anderes Mal eben auch mal Nutzniesser. Die ständigen Versuche meinen geliebten Fußball tot zu editieren, bis hin zu solchen Vorschlägen Tore zu verbreitern und Unentschieden abzuschaffen, um sich profilierend in die Geschichtsbücher einzuschreiben ohne den Sport jemals wirklich verstanden zu haben.. nee das ist nicht mehr meine Fußballwelt. Lasst den Fußball in seinem Wesen, so wie er ist, das hat Menschen seit Jahren verbunden, grade die Einfachheit von diesem Sport.

Bevor ich ernsthaft versuche mit dem Videobeweis gegen vermeintlich alle Ungerechtigkeiten anzugehen, würde ich eher darüber nachdenken, ob das Spiel nicht durch kompliziertes Regelwerk ( passives Abseits ) für die Schiris viel zu schwer zu leiten ist.

Da müssen klare Regeln und Auslegungen definiert werden, da war vor dieser Saison im Bereich des passiven Abseits vieles noch zu schwammig , in dieser Saison ist es etwas klarer umrissen, dennoch immer noch viel zu schwierig für den Schiedsrichterassistenten an der Linie

In einem Videobeweis sehe ich auch keine Lösung, Diskussionen und Unsicherheiten wird es nach wie vor geben, wobei ich mich gegen leichte Unterstützungen wie eine Torkamera nicht so sperren würde, aber was teilweise in amerikanischen Sportarten funktioniert, läßt sich nicht unbedingt auf den Fußball übertragen. Mitte, Ende der 80er war ich mal ne Saison bei den Berliner Adlern , das drumherum fand ich nett, aber beim reinen Sport ist der Funke nie übergesprungen, konnte auch dem Super Bowl nie was abgewinnen, versucht habe ich es oft genug 🙂


Jimbo
3. Dezember 2014 um 16:43  |  414366

PRO Torlinientechnologie, wenn das System mindestens so verlässlich ist wie das Auge der Schiedsrichter heute (locker machbar) und das Spiel nicht unterbrochen wird dadurch.

„Piep“ = Tor, kein „Piep“ = kein Tor.

„Ungerechtigkeiten“ reduzieren, Spielfluss nicht unterbrechen.

Anzeige