Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(mey) – Oft hört man nichts. Weil es nun einmal meistens ziemlich zugig am Schenckendorffplatz ist, kann man normalerweise nicht verstehen, was Jos Luhukay seinen Profis bei der Spielauswertung auf dem Trainingsplatz so sagt am Tag danach. Heute, am Sonntag, war das anders. Kein Wind und ein guter, akustischer Zugang zu den Ausführungen von Herthas Cheftrainer nach dem 2:3 gegen Borussia Mönchengladbach am Sonnabend.

Man wünscht sich  ja manchmal – vor allem, wenn die Situation so prekär wie aktuell ist –, einmal Mäuschen spielen zu können, wenn intern über die Lage gesprochen wird. Was sagt der Trainer dann? Wie spricht er seine Spieler an? Deshalb lasse ich euch heute mal daran teilhaben. Hier kommen nun also die Sätze Luhukays an seine Mannschaft, die ich aus seiner 15 minütigen Ansprache vor dem Auslaufen heute aufschnappen konnten (also kein Anspruch auf Vollständigkeit):

„Wir sind selber schuld. Wir helfen bei den Gegentoren mit. Das sind die Details. Aber auf die kommt es an in der Bundesliga.“

„Zum ersten Mal waren wir als Team zweikampfstärker als der Gegner. (Zweikampfquote: 53 zu 47 Prozent für Hertha; Anmerkung der Redaktion) Aber bei den entscheidenden Zweikämpfen sind wir zu passiv.“

„Wir müssen nun nach unten gucken. Es ist eng in der Tabelle. Nun kommt Dortmund. Entweder, wir verlieren und stehen fest auf einem Abstiegsplatz. Oder wir gewinnen und können uns damit um zwei, drei Plätze nach oben schieben.“

„Wir dürfen nicht den Fehler machen, Dortmund am Tabellenplatz zu messen. Sie sind immer noch eines der besten Teams der Liga. Wir können am Samstag ein Debakel erleben, oder einen Festtag, wenn wir gewinnen vor einem vollbesetzen Olympiastadion.“

„Es muss jedem klar sein: Wir können am Samstag keinen Hurrafußball spielen. Die bessere Qualität, die Dortmund hat, müssen wir mit Kampfgeist und Laufbereitschaft ausgleichen. Anders geht es nicht. Eure Genugtuung muss darin liegen, dass wir gut verteidigen und uns situativ selbst nach vorn etwas herausspielen können.“

„Es ist wichtig, dass wir am Samstag als gesamtes Team eine gute Leistung zeigen, sonst kann das für uns ein schwarzer Tag werden.“

Und so sah das übrigens aus:

Willkommen im Abstiegskampf

Weil der HSV sein Sonntagsspiel heute gegen Mainz gewonnen hat (2:1), ist Hertha auf Platz 15 abgerutscht. Weil Bremen dafür so freundlich war, Frankfurt zu unterliegen (2:5), trennt die Berliner weiterhin ein Punkt vom Relegationsplatz 16. Bei einem Werder-Sieg wäre Hertha auf diesem unschönen Rang gelandet.

Man muss also sagen: Luhukays Mannschaft ist nun endgültig im Abstiegskampf angekommen. Sicher, in der Tabelle geht es sehr eng zu. Von Platz 1o trennen die Blau-Weißen auch nur drei Punkte. Aber Herthas Tendenz zeigt derzeit erstens nach unten: Es war nicht nur die achte Niederlage im 14. Spiel, sondern auch die vierte in den letzten fünf Partien. Zweitens warten bis zur Winterpause mit Dortmund, Frankfurt und Hoffenheim drei ziemliche Brocken.

Wie seht ihr die aktuelle Lage? Besteht Anlass zu großer Sorge? Oder ist es noch zu früh für Alarmstimmung?

Was die Beteiligten – Trainer, Spieler und Manager – dazu sagen, lest ihr morgen in eurer Morgenpost.

Schulz zieht den Zonk

Eine Sache noch von Gestern: Luhukay hatte Nico Schulz schon nach 29 Minuten vom Feld genommen und für ihn Ronny gebracht. Der Niederländer erklärte das gestern schon damit, dass er für mehr offensive Impulse sorgen wollte. Ich habe ihn heute gefragt, ob es an Schulz‘ Leistung lag, dass gerade er runter musste. Denn ich fand den Linksverteidiger auf der für ihn ungewohnten Position im zentralen Mittelfeld eigentlich ziemlich ok. Er gewann ein paar Bälle, war aggressiv und laufstark.

Luhukay sagte dazu: „Nein. Es lag nicht an Nico. Es war ein rein taktische Entscheidung.“ Schulz zog also den Zonk. Er war gestern, dass konnte man sehen, als er in den Mannschaftsbus verschwand, dennoch ziemlich angefressen.

Morgen haben die Berliner einen Tag frei, bevor es am Dienstag um 10 Uhr und Mittwoch um 13.30 Uhr auf dem Schenckendorffplatz weitergeht.

Ich mache mir um Hertha...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

257
Kommentare

7. Dezember 2014 um 19:23  |  418418

HA


coconut
7. Dezember 2014 um 19:24  |  418420

HO


Plumpe71
7. Dezember 2014 um 19:28  |  418424

HE


pathe
7. Dezember 2014 um 19:28  |  418425

HE


pathe
7. Dezember 2014 um 19:28  |  418426

RTHA BSC


K6610
7. Dezember 2014 um 19:29  |  418427

Hertha BSC


Ursula
7. Dezember 2014 um 19:29  |  418428

Blech!!! Na jut!

Ursula // 7. Dez 2014 um 19:27

Ja @ Montag!

Ich muss mit den Hunden noch einmal raus,
aber wir gehen nicht in diese Richtung!

Um diese Uhrzeit bzw. ein bisschen später,
ist es dort zu einsam und die Hunde fürchten
sich in dieser Ecke, dem ach so unheimlichen
Ruhleben-Süd…

Sie “klammern” sich nur an mich und dabei
vergessen sie “Puschi und Gassi” zu machen…

Kennste ja ooch irgendwie, oder?


RobDiao
7. Dezember 2014 um 19:31  |  418432

He


hurdiegerdie
7. Dezember 2014 um 19:31  |  418433

In der Abstimmung fehlt.

Ich mache mir keine Sorgen mehr, es ist bereits zu spät.


cameo
7. Dezember 2014 um 19:33  |  418434

… und jetzt mal den Versuch machen, auf der frisch aufgeblätterten Seite nicht nur noch Trübsal zu blasen!


coconut
7. Dezember 2014 um 19:34  |  418436

Also ich mache mir schon eher größere Sorgen.
Nicht weil wir „da unten stehen“, sondern weil „wir“ so einen bescheidenen Fußball spielen und das schon seit vielen Monaten. Da ist nichts von einer Entwicklung zum besseren zu sehen. Nicht einmal Siege helfen diesem Team mehr und das ist mehr als bedenklich.
Für mich ist Hertha das derzeit spielerisch schlechteste Team der Liga. Da ist nicht zu sehen von einer durchgängigen Spiel-Idee, sondern eher zufälliges „rum Gebolze“, wie bei einer „Thekenmannschaft“. Die kennen sich „irgendwie“, aber wissen nicht genau, was der andere gerade auf dem Platz vor hat.
Hertha hat immer 11 Spieler auf dem Feld, aber keine Mannschaft die als Team funktioniert.


7. Dezember 2014 um 19:39  |  418438

ab dem 20. Spieltag können sich alle freuen 😉

#Geduld


Plumpe71
7. Dezember 2014 um 19:39  |  418439

sehe ich ähnlich @coco, und fängt man gegen den BVB von der ersten Minute genauso ängstlich an wie gegen Gladbach und will nur mauern, befreien die sich mental endgültig und das Ergebnis wird deutlich. Von sechs Punkten aus den restlichen Partien hat der Trainer gesprochen, ich hoffe er hatte da nicht die Eintracht im Visier oder gar Hoffe, denn die können unter Gisdol auch ganz gut . Es wird ne enge Kiste diese Saison


U.Kliemann
7. Dezember 2014 um 19:42  |  418443

Genau,die frische Luft der Spanischen Note,S.R.
würde schon ganz nett sein.Wieso geht eigentlich
kein neuer Nick mehr? Sind die Zugangsbedingungen so sehr verschärft?
Natürlich müßte nicht mehr auf den besten linken
Huf verwiesen werden. Ergo mir fehlt es!


Ursula
7. Dezember 2014 um 19:42  |  418444

ODER, ich mache mir keine Sorgen,
weil wir schon das ganze Jahr (2014)
so spielen…

Leider! UND ich sehe kein Licht am Ende
des Tunnels…

ABER das merkt HIER ja doch KEINER!

Ergo ALLES so lassen wie es ist und über
die „Festage“ doch öfter als sonst, mal in
die Kirche gehen und beten, beten, beten….


Opa
7. Dezember 2014 um 19:45  |  418448

Sehr richtig, @coconut 19:34

Das WIE ist viel entscheidender und erschreckender als das WAS. Und ich kann und will auch nicht auf einen Fingerschnips zuversichtlich sein, @cameo. Luhukays Ansprache ist eine Wiederholung von schon oft Gesagtem und da ist kein Funke Feuer drin. Kernbotschaft scheint mir zu sein: „Seht am nächsten Samstag zu, nicht unterzugehen!“

Spielidee? Taktik? Nicht die Bohne. Stattdessen „Kampfgeist“ und „Laufbereitschaft“. Da kommt aber exakt der Murks raus, wie er gegen Gladbach zu sehen war. Die Spieler wissen nicht, wofür sie kämpfen sollen und sie wissen nicht, wohin sie laufen sollen.

Jos knows?


hurdiegerdie
7. Dezember 2014 um 19:45  |  418449

Die Eisbären verlieren auch gerade wieder.


U.Kliemann
7. Dezember 2014 um 19:50  |  418453

Na und,die können doch nicht absteigen! Welch
ein Schwachsinn.


cameo
7. Dezember 2014 um 19:50  |  418454

… und kein Trübsal blasen!
Blues, stay away from me!

https://www.youtube.com/watch?v=2YBM6yg4pR8

Mami sagt, das war früher ihr Klammerblues. Ich weiß zwar was das ist, gibt es aber nirgends mehr.

Danke übrigens, @U.Kliemann (19:42). Hätte gute Lust, mal eine Good-Will-Initiative zu starten. Stichwort: Weihnachtsamnestie 🙂
Mehr als einen Tritt in den Derrière kann ich mir dabei nicht einfangen.


7. Dezember 2014 um 19:51  |  418455

tIch finde die Ansprache ein wenig desillusionierend…Das ist sehr dünn und fad. 🙁


del Piero
7. Dezember 2014 um 19:51  |  418456

MP wollte mit seinen Verpflichtungen als Ergebnis der Analyse der RüRu mehr Qualität in der Offense. Wenn man sich allein die erzielten Tore ansieht, bei denen wir im Mittelfeld stehen auf Augenhöhe mit der wirklich guten Offensive z.B. der Gladbacher dann könnte man sagen alles Roger. Was aber erschreckend ist ist das Defensivverhalten der Mannschaft und die daraus resultierenden vielen Gegentore. Und das ist meine Kritik. Abwehrverhalten kann man besser Trainieren als Torchancen zu kreieren. Es sind letztlich die diesbezüglichen Rückschritte unter Jos welche uns Sorgen bereiten, denke ich. Gerade und weil man das trainieren kann.
Das ist eben auch der Unterschied zur RüRu, deshalb auch nicht vergleichbar.
Es würden sich hier wenige aufregen wenn wir grottig spielen, aber Punkten würden.


7. Dezember 2014 um 19:53  |  418458

@coconut // 7. Dez 2014 um 19:34:

Das trifft es auch aus meiner Sicht sehr genau – mehr muss man eigentlich nicht schreiben.

Ich mache mir um Hertha BSC sehr große Sorgen – weshalb das so ist, wurde hier seit dem gestrigen Schlusspfiff von zahlreichen Kommentatoren ausführlich dargelegt.


wilson
7. Dezember 2014 um 19:53  |  418460

Startnummer 15 – Bitte nicht wiederwählen:

Der Michael, der Preetz mit seinem Gassenhauer über seinen Trainer
“Ich zähle täglich meine Sorgen“

Sorge Nummer eins in meinem Leben.
das ist die Sorge, dass du von mir gehst.
Und Sorge Nummer zwei ist, dass es bald ’nen andren gibt.

Sorge Nummer drei, das ist die Frage:
Wie halt ich dich?
Und wenn du wirklich bleibst,
ja, was erwartest du von mir.
Ja, das ist meine Sorge Nummer vier.

Na gut, das Lied ist eigentlich von Peter Alexander.
Rainer, fahr das Band ab!


cameo
7. Dezember 2014 um 19:53  |  418461

@Opa, das mit der „Ansprache“ stimmt. Als Erster müsste Luhukay mal aufgepeppt werden. Hatte ich vor einiger Zeit schon angemerkt, wenn ich das in aller Bescheidenheit erwähnen darf.


del Piero
7. Dezember 2014 um 19:54  |  418463

Tja @Apo das ist mir auch so durch den Kopf gegangen. Diese Ansprache hätten viele von uns auch so halten können.


Opa
7. Dezember 2014 um 19:57  |  418468

Ein Trainer, der anstatt Hoffnung zu verbreiten und Stärken zu stärken die Mannschaft nach unten orientiert und fokussiert? Ich finde das schon sehr merkwürdig, was da stattfindet.


7. Dezember 2014 um 19:57  |  418469

@wilson // 7. Dez 2014 um 17:54:

Du sprichst Tacheles – das finde icht sehr gut!


King for a day – Fool for a lifetime
7. Dezember 2014 um 19:59  |  418470

Opa // 7. Dez 2014 um 19:45

Luhukays Ansprache ist eine Wiederholung von schon oft Gesagtem und da ist kein Funke Feuer drin. Kernbotschaft scheint mir zu sein: “Seht am nächsten Samstag zu, nicht unterzugehen!”

Spielidee? Taktik? Nicht die Bohne. Stattdessen “Kampfgeist” und “Laufbereitschaft”. Da kommt aber exakt der Murks raus, wie er gegen Gladbach zu sehen war. Die Spieler wissen nicht, wofür sie kämpfen sollen und sie wissen nicht, wohin sie laufen sollen.

Jos knows?

Ja, erinnert irgendwie schon ein wenig an Babbel und seinem „absoluten Willen“, dieser „Gier“ und einem gewissen „Gen“
Wenn aufgescheuchte Hühner aber nicht wissen wo sie Eier legen müssen, haste Ostern und suchst überall.

Ich bleib aber dabei: 5 Spiele in der Rückrunde abwarten.
Dann spring ich ggf. auf einen Zug auf…


7. Dezember 2014 um 20:01  |  418471

@Opa Wie trainiert man eine Spielidee (was immer das sein soll) bzw. wie soll das in einer Ansprache denn klingen? „Jungs, wir stürmen immer abwechselnd über links und rechts und dann ab durch die Mitte? Hinten Dicht und vorne hilft der liebe Gott? Und dass der Trainer eine Woche vor dem Spiel die Taktik raushaut, ist auch nicht unbedingt zu erwarten. Wäre auch nicht toll, sie hier zu verraten. Und selbst wenn, mit welcher Taktik will man einen Gegner in der Bundesliga denn noch überraschen?
Was zählt, ist tatsächlich aufm Platz, sprich Kampfgeist und Laufbereitschaft. Mal passt das, wie gegen den HSV oder Stuttgart, mal kommt Murks bei raus, wie in Gladbach. Und dann braucht man gegen einen Gegner wie Dortmund tatsächlich auch etwas Glück.


wilson
7. Dezember 2014 um 20:03  |  418473

@herthabscberlin1892 um 19.57 h

Es lässt sich immer leicht daherreden, wenn man nicht wirklich in der Verantwortung steht.


7. Dezember 2014 um 20:03  |  418474

Und ja, ich denke schon, Jos knows. Bestimmt besser als wir Freizeitkapitäne allemal 😉


del Piero
7. Dezember 2014 um 20:07  |  418477

Wollte ich übrigens schon im Vorblog schreiben.
„Welche Schnapsidee von Jos den Schulle als Bewacher, aus dem Spiel nehmer, von Raffa aufzustellen. Ich erinnere mich an einige treffliche Analysen zur letzten Hinrunde(komme nicht mehr auf den namen der Analysten) welche Jos taktische Ideen zu recht lobten ( besonders die Spielidee gegen EF). Nun aber stellt er seine Mannschaft ständig nach dem Gegner auf, anstatt zu versuchen seine eigene Idee dem Gegener aufzuzwingen. Das ist für mich auch die einzige Erklärung warum Jos trotz Erfolg im letzen Spiel die Aufstellung beim nächsten Gegener umkrempelt (und en passant) die ein Eingespieltsein zusätlich verhindert.


Opa
7. Dezember 2014 um 20:07  |  418478

Wenn sportlicher Erfolg ausschließlich vom Glück abhängt, brauchen wir dann einen Cheftrainer?

Wenn es nur von Kampfgeist abhängt, bräuchte man dann nicht einen Trainer, der motivierend wirkt, anstatt schon eine Ausrede zu liefern, weshalb man gegen Doofmund verlieren wird.

Wenn es nur von Laufbereitschaft ahängt, bräuchte man dann nicht einen separaten Konditionstrainer?

Bitte nicht falsch verstehen: Ich weiß, dass Erfolg wie ein Mobile ist, was leicht aus der Balance geraten kann. Luhukays Ansprache ist sicher auch nur ein Ausschnitt, aber in einer solchen Situation eben doch ein Indiz, woran es auch liegen kann. Ein Trainer, der kein Feuer der Leidenschaft in sich trägt, wird kaum das Feuer bei seinen Spieler entfachen können. Wir haben von der Papierform her einen Superkader, ganz nach den Wünschen von Luhukay. Nun orientieren wir uns damit nach unten und das Ziel fürs nächste Spiel soll nur noch sein, nicht unterzugehen? Ich finde das deutlich zu wenig für das, was investiert wurde.


K6610
7. Dezember 2014 um 20:09  |  418479

U.Kliemann // 7. Dez 2014 um 19:42

hoffentlich ist ihm nichts zugestoßen……. 🙂

auch bei HI ist er seit 05.09.14 als S.R. von der Bildfläche verschwunden

zum Thema heute:

Bei allem nötigen Respekt @jmeyn, aber bei der oben gestellten Frage, dachte ich zu allererst: „hat er hier nicht mitgelesen? Das Thema Abstiegskampf ist doch nahezu seit Wochen schon ein Flächenbrand!“ Nicht nur hier, sondern nahezu überall, wo es intensiv um Hertha geht!

und die Ansprache JL’s ist genauso (finde ich) dünne, wie das Interview bei Info-Radio welches ich heute hörte, wo er den BVB auch sowas von stark redet, daß man im Timbre seiner Stimme fast die Angst vor diesem Match spüren kann!
Das kann nur schief gehen; so meine düstere Vorahnung!


Etebaer
7. Dezember 2014 um 20:11  |  418481

A) Am Besten ist, man schaut aufs Gesamte!
B) Jeder Gegner ist besiegbar, solange die Niederlage nicht endgültig feststeht!
C) Scheiß drauf!


7. Dezember 2014 um 20:12  |  418482

@ egmonte: ich weiss, dass ich bessere Ansprachen gehört habe. Das ist ( mindestens der angebotenen kleine Auszug) genau das, was ich befürchtet habe: ohne Mut und Leidenschaft, ohne Zorn und ohne Humor.- Klar, ist keine Ansprache unmittelbar vor dem Spiel…aber doch recht kümmerlich. Wen willst du damit erreichen?


7. Dezember 2014 um 20:16  |  418486

@wilson // 7. Dez 2014 um 20:03

„@herthabscberlin1892 um 19:57 h: Es lässt sich immer leicht daherreden, wenn man nicht wirklich in der Verantwortung steht.“

Es soll auch nicht leicht sein, wenn man in der Verantwortung steht, denn gerade in problematischen Zeiten zeigt sich die wahre Qualität des/der Verantwortlichen.


Ursula
7. Dezember 2014 um 20:17  |  418487

Dieses Bild, diese sichtbare Dezember-
Stimmung, diese Tristesse-„Ansprache“
dieses Trainers, hinterlassen bei mir
ein längst vergessenes Gefühl der
Trübselig- und Trostlosigkeit…

…und dann sollte ich mir dies auch
noch eine gewisse Zeit in der Rückrunde ansehen…???

UND dann?


hurdiegerdie
7. Dezember 2014 um 20:21  |  418488

Welcher Satz an der Ansprache ist denn jetzt falsch?


apollinaris
7. Dezember 2014 um 20:25  |  418491

ich hatte das am Samstag ja schon mal geschrieben: der Bazillus ist unterwegs..auch bei vielen Fans..ist ne Art Resignation eingetreten. Zumal viele sich nach Kontinuität sehnen und nicht bei erster richtig brenzligen Situation kneifen wollen. Ein Dilemma. Aber es stimmt schon: wer das Spektakel am Freitag (auch neben dem Platz , an der Seitenlinie) mit unserem Auftritt vergleicht, der kommt in’s Grübeln. Wir brauchen dringend in der Weihnachtszeit, das, was man an Ostern sucht..


apollinaris
7. Dezember 2014 um 20:28  |  418493

ich hatte das am Samstag ja schon mal geschrieben: der Bazillus ist unterwegs..auch bei vielen Fans..ist ne Art Resignation eingetreten. Zumal viele sich nach Kontinuität sehnen und nicht bei erster richtig brenzligen Sf ituation kneifen wollen. Ein Dilemma. Aber es stimmt schon: wer das Spektakel am Freitag (auch neben dem Platz , an der Seitenlinie) mit unserem Auftritt vergleicht, der kommt in’s Grübeln. Wir brauchen dringend in der Weihnachtszeit, das, was man an Ostern sucht..


apollinaris
7. Dezember 2014 um 20:30  |  418495

@ Hurdi: ich sag mal so: mir fehlt nur noch, das der Text vorgelesen wurde. Mir geht es nicht um einzelne Sötze ja/ richtig. Das ist das Unwichtigste zur Zeit.


7. Dezember 2014 um 20:30  |  418496

Ich habe keine Ansprache gehört, ich weiss auch nicht, wie die bei den Spielern angekommen ist. Habe nur ein paar Sätze gelesen, die der Reporter mitstenografiert hat. Und daraus soll ich hier nun eine Generalanalyse zimmern? Und mir obendrein ein Urteil über den Trainer bilden? Daumen hoch oder runter?
Ich konstatiere nur dieses: Wir haben 14 Spieltage absolviert, mit einer Truppe, die in der Lage sein sollte, die Liga zu halten. Der Kader ist im Grundsatz ok, Feintuning ist ausbaufähig. Aber es lässt sich drauf aufbauen.
Unser Problem: Diese Einschätzung lässt sich so oder so ähnlich auf die meisten unserer Konkurrenten auch anwenden. Das ist Bundesliga.
PS Der ganze Schnick und Schnack von den Fans bestimmt das Umfeld mit. Das ist das einzige, wo wir direkt mitwirken können. Mitverantwortlich sind. Das ist nicht wenig, daran sollte jeder denken.


7. Dezember 2014 um 20:31  |  418499

Ich finde den Zeitpunkt für diese Ansage falsch. Erst mal Auslaufen, und dann, morgen, die Fehler besprechen, um dann am Dienstag den Blick in die Zukunft, BVB, richten.


7. Dezember 2014 um 20:31  |  418500

Gute Nacht, allerseits …


Opa
7. Dezember 2014 um 20:31  |  418501

Luhukays Rede ist nicht mal geeignet, dem Sprichtwort mit den vollen Hosen gerecht zu werden. Das ist ja schon „Devotismus“, um mal Kamikaters Duktus zu bemühen.

Wenn der Trainer die Hosen schon so voll hat, wie soll es den Spielern gehen? Und mit vollen Hosen ist es fast egal, was er sagt, hurdie 😉


fechibaby
7. Dezember 2014 um 20:32  |  418502

“Wir müssen jetzt nach unten schauen”

Ein sehr guter Satz!

Das müssen die Herthaner aber nicht mehr lange tun.
Spätestens zur Winterpause ist Hertha 18.!
Dann kann man nur noch nach oben schauen.
Tiefer geht es dann nicht mehr.


Opa
7. Dezember 2014 um 20:36  |  418509

@Apo: Falls für Dich der Sinn am Ostern ist, nach Eiern zu suchen, dann haste den Sinn des Festes zwar nicht verstanden, aber ein schönes Sprachbild gefunden 😛


fechibaby
7. Dezember 2014 um 20:38  |  418510

@hurdiegerdie // 7. Dez 2014 um 19:31

„In der Abstimmung fehlt.

Ich mache mir keine Sorgen mehr, es ist bereits zu spät.“

Der ist gut, aber doch ein wenig gemein!


Inari
7. Dezember 2014 um 20:38  |  418511

@fechi: ich befürchte fast, mit unten ist Liga 2 gemeint.


kczyk
7. Dezember 2014 um 20:38  |  418512

*denkt*
wenn ein spiel zwar nicht gewonnen wurde aber die richtigen rückschlüsse daraus gezogen wurden, dann war es kein verlorenes spiel.
in einem stimme ich der mehrheit hier zu: viele spiele wurden in den letzten ca 12 monden leider verloren. und eines kann nicht bestritten werden – hier ist der Trainerin der verantwortung


King for a day – Fool for a lifetime
7. Dezember 2014 um 20:47  |  418513

„Wir müssen nach unten schauen“ …
Ist doch aber nichts Neues wenn man Etablierung will.
Für die Psyche heisst das jetzt aber erst recht „Scheisse, wir stecken im Abstiegskampf“
Pädagogisch eigentlich nicht wertvoll…


hurdiegerdie
7. Dezember 2014 um 20:51  |  418515

Ich mache das Trainer-Spiel nicht mit.

Der fehlende Wind trägt irgendwelche Worte rüber. Was sagen sie:

Wir sind an den Toren selbst Schuld, habe ich auch so gesehen, schon während des Spiels.

Wir müssen nach unten gucken! Sagen alle hier, viele fordern doch schon den Kopf des Trainers.

Dortmund ist immer noch eines der besten Teams der Liga. Sagen alle.

Man darf Dortmund nicht mit Hurrafussball begegnen, sondern mit Kampfgeist und Laufbereitschaft: yep! Auch das fordern hier viele seit langem, nämlich das Hertha mehr Kampf und Laufbereitschaft zeigen muss.

Es wird am Trainer-Stuhl gesägt, aber kaum einer sagt, er muss weg.

Ich finde das falsch, ja sogar feige. Trainerwechsel hatten wir schon, hat nichts gebracht. Ich möchte mal sehen, dass dem Trainer der Rücken gestärkt wird.
Oder dass man das Ganze dann wirklich von Grund auf neu anfängt.

Gegen Trainer-Wechsel.


coconut
7. Dezember 2014 um 20:52  |  418516

@Opa // 7. Dez 2014 um 20:07 und
apollinaris // 7. Dez 2014 um 20:28
Jupp. Der Unterschied zwischen dem BVB (Klopp) und Hertha (J-Lu) ist der, das der BVB unbedingt gewinnen will. Hertha will nicht verlieren……

Ein scheinbar kleiner, aber entscheidender Unterschied.


fechibaby
7. Dezember 2014 um 20:52  |  418517

@Inari // 7. Dez 2014 um 20:38

„@fechi: ich befürchte fast, mit unten ist Liga 2 gemeint.“

Sollte das Luhukay tatsächlich so meinen, dann wäre er wirklich der falsche Trainer und müsste entlassen werden.
Ich glaube daran, dass mit „nach unten schauen“ die derzeitige Bundesligatabelle gemeint ist.
Wenn Hertha aber demnächst auf dem letzten Platz steht, dann kann Herr Luhukay nicht mehr nach unten sehen.
Schlechter als Platz 18 geht nämlich nicht!!


kczyk
7. Dezember 2014 um 20:52  |  418519

pädagogen wissen aber auch, dass es wenig hilfreich ist, die wahrheit mit worten zu vernebeln


apollinaris
7. Dezember 2014 um 20:53  |  418520

“ schei..wir stecken im Abstiegskampf“ ..war eben nicht die message. Die wäre ja völlig in Ordnung. Es geht (mi) darum, wie ich diese Situation angehen möchte. Es geht darum, was ich zum nächsten Gegner gedenke zu tun. Und es geht darum, wie jämmerlich man sich gegen Gladbach Verhalten hat…Aber, ich höre lieber auf. MEIN hauptproblem mit der derzeitigen Situation ist ist die innere EINSTELLUNG. Mir ist es zu leise, in jedweder Hinsicht. Die spielerischen Mängel, sorry, die kann ich z.b. wirklich verstehen und entschuldigen..da gibt es viel entlastende Argumente. Aber dann muss man eben …aber ich höre mal lieber auf, hier rumzupöbeln.. 🙂


Traumtänzer
7. Dezember 2014 um 20:53  |  418521

Tja, es riecht schon sehr nach Abstieg und die nächsten Gegner werden uns uns wohl für diese Hinrunde erst mal den Rest besorgen. Steht zu befürchten. Aber, ich nehme jeden Überraschungspunkt noch gerne mit.

Das Schlimme oder auch das Gute ist, dass wir es ja noch nicht überstanden haben. Nur, leider darf man ja nicht den Fehler machen, auf die Rückrunde zu hoffen. Meinetwegen sind Langkamp und Cigerci dann wieder dabei, aber auch dann gibt’s keine Garantie, dass sie sich nicht wieder verletzen.

Eigentlich hat sich unsere Defensive stabilisiert, trotzdem haben wir drei Tore gegen Gladbach kassiert. Vielleicht/hoffentlich kann manda aber drauf aufbauen. Im defensiven Mittelfeld brauchen Schnelle und Hosogai dringend eine Auszeit. Fußballerisch ist das nicht schön, was sie bieten, auch wenn die Zweikampfwerte gestimmt haben. Was die Offensive angeht, bin ich inzwischen völlig ratlos. Ungefährlich und ausrechenbar, was wir bieten, null kreativer Aufbau. Eigentlich nicht bundesligatauglich. Was war gestern eigentlich mit Beerens los?

Bei mir regiert jetzt schon nur noch das Prinzip Hoffnung. Gut, die Luhukay-Rede oben klingt vielleicht etwas uninspiriert, aber ich erwarte da jetzt auch keine akademische Tiefenanalyse – einfache Lösungen sind gefragt.

Gott, das ist schon alles tragisch und deprimierend, aber es ist halt mein Verein. Schön wäre es halt mal, wenn Hertha auch diese Qualität zum rechten Zeitpunkt auspacken könnte wie Dortmund und der HSV gerade, nämlich dann zu punkten, wenn es absolut notwendig ist, idealerweise gegen Gegner, die in der Tabelle gleich nebenan stehen. Nun ja, auch hier lässt einen die Erfahrung der letzten Jahre ja leider nicht allzu stark an das Positive glauben – aber es ist ja das einzige, was uns derzeit bleibt.


fechibaby
7. Dezember 2014 um 20:58  |  418526

@kczyk // 7. Dez 2014 um 20:38

„und eines kann nicht bestritten werden – hier ist der Trainerin der verantwortung“

-dachte-

Hertha hat einen Trainer, keine Trainerin.

Ich weiß.
Du hast die Space Taste vergessen.


Opa
7. Dezember 2014 um 20:58  |  418527

Ich frage mich, was in einem Kalou, Stocker oder Heitinga vorgeht. Ehemals Spitzenspieler bei Spitzenvereinen müssen nun der Ansprache eines Trainers lauschen, der sich nach unten orientiert.

Warten die auf etwas? War das vielleicht mit Kalous „pray“ Tweet gemeint? Er hat in 12 Spielen 5 Tore und 1 Vorlage geliefert, ist an Platz 11 der Torschützenliste und bei Luhukay reicht das nur für die Bank?

Wenn man aus den verlorenen Spielen die richtigen (!) Schlüsse zieht, lieber kczyk, dann waren es keine verlorenen Spiele. Wenn man dann aber aufstellt und auswechselt wie Luhukay, kann ich das nicht unterschreiben.

Hurdie, welchen Trainerwechsel hatten wir schon? Du meinst den von Favre auf Funkel auf Bubble auf Skippy auf Rehakles auf Luhukay. Was für eine (z.T. grauenhafte) Reihenfolge, die macht mir auch Angst, weshalb auch ich gegen eine Fokussierung der Diskussion auf den Trainer bin, der allerdings fraglos aber auch ein Teil des Problems ist.

Es wird ein ungemütliches Jahresende. Man kann ja Herthafans vieles vorwerfen, aber nicht, dass sie Schönwetterfans wären. Nach den letzten 5 Jahren wäre es einfach nur schön, mal ein klein wenig ruhigere Fahrwasser zu erreichen. Das sollte mit diesem Kader nicht nur drin sein, sondern auch Freude bereitender Hurrafußball. Der ist aber nicht erwünscht, wenn ich das richtig gelesen hab.

Besorgt? Nein, ich fühle ehrlich gesagt nichts dabei, denn ich weiß, dass es eine Zeit nach den jetzigen Verantwortlichen geben wird. Und bis dahin ist noch ein wenig Domina-Programm.


7. Dezember 2014 um 21:01  |  418530

nee, @ hurdi: diejenigen, die Konstanz wollen, die Luhukay bisher immer die Stange hielten ( sorry), sollten mutiger werden und das Tabuthema mal angehen. Aber eben konstruktiv und ohne abzukanzeln. Ich muss mir jetzt wirklich mal Luft verschaffen. Und eventuell würde ein reinigendes Gewitter innerhalb der Gruppe auch ml helfen. Es muss ja nicht der Rauswurf am Ende rauskommen. Aber Lethargie und Stagnation muss nun mal durchbrochen werden. Der Geist der 2. HZ gegen Bayern. Wo war der gestern? das würde ich hinterfragen, besprechen und ggfs drüber streiten. Mir ist es zu . Kein Gebrüll bitte..aber auch kein Betretenes Schweigen


Cro-Mag
7. Dezember 2014 um 21:04  |  418532

Wenn die „aufgeschnappten“ Satzfetzen da oben stimmen braucht Luhukay einen Mentalcoach und die Mannschaft mehr als ein Quäntchen….


Plumpe71
7. Dezember 2014 um 21:04  |  418534

jämmerlich gegen Gladbach, das trifft den Kern sehr genau.. gibt ja die Spiele wo man nach wenigen Minuten schon spürt, da könnte heute was gehen, die wollen .. aber gegen Gladbach war die Prämisse feiges Einigeln und die Ehrfurcht vor den auszulösenden Gladbacher Kontern war doch greifbar, kein mutiges Pressing und eher wurde auf zufällige Ballverluste im MF gewartet, um mal gelegentlich vorsichtig aus der Erdhöhle rauszuschauen, sorry so ein Auftritt will ich nicht noch mal sehen und gegen den BVB hat man letzte Saison doch ganz anders ausgesehen, vielleicht mal abgesehen von den letzten zehn Spielminuten, wo man zu tief stand, aber generell war die Mannschaft in diesem Spiel fein eingestellt und das wirkte durchdacht.


Jack Bauer
7. Dezember 2014 um 21:04  |  418535

@King for a day:

Wenn mich nicht alles täuscht, war auch Sportpsychologische Unterstützung bei Hertha noch nie angesagt. Halte ich für absolut fahrlässig und rückständig. Hertha tritt in fast jedem Spiel auf wie das Kaninchen vor der Schlange, unabhängig davon ob das letzte Spiel gewonnen oder verloren wurde. Das zieht sich bei Hertha auch schon seit Jahren durch. Erinnere mich noch an die Hoeneß Zeiten und die ständige Diskussion um die vergeigten „Big-Point-Spiele“


7. Dezember 2014 um 21:05  |  418537

Leidenschaft, Auch in der Kritik. Begeisterungsfähigkeit..ich will, dass ein paar Kerle ne Mannschaftssitzung machen, auf dem Klo oder sonstwo..wo mal jeder seinen Frust los werden kann. aber wem sage ich das? Jeder Sportler, jeder , der mit Gruppen zu tun hat, kennt das doch aus dem EffEff?


hurdiegerdie
7. Dezember 2014 um 21:08  |  418539

apollinaris // 7. Dez 2014 um 21:01

Ja was denn nu? Du hast doch selber noch vor einer halben Stunde (etwa) gesagt, den Kopf des Trainers nicht gefordert zu haben. Also forderst du ihn jetzt?

Was heisst kein Gebrüll aber kein betretenes Schweigen? Wischiwaschi, am Stuhl sägen, aber es nicht aussprechen.

Was soll denn jetzt passieren. Sollen wir im Blog fordern JLU muss jetzt aber doch ganz doll mal nachdenken? Ganz doll dabei nicht mit der Mannschaft reden, oder doch ganz doll mit der Mannschaft reden, aber nicht so?

JLu raus, oder nicht? Bei mir nicht!


etebeer
7. Dezember 2014 um 21:15  |  418546

Statt zu reden,
wie wäre es den trainingsfreien Tag zu streichen.
Es läuft alles so weiter als wäre Friede, Freude, Eierkuchen.

Und ja,
ich mache mir große Sorgen,
aber wer Sorgen hat,
hat auch Likör.
In diesem Sinne, Prost!
https://www.youtube.com/watch?v=aAQgE4oYkWM


HerthaBarca
7. Dezember 2014 um 21:17  |  418548

OT
Der Tatort ist Wasser auf meinen Mühlen! 😉


HerthaBarca
7. Dezember 2014 um 21:20  |  418550

Vielleicht würde ein 2-3tägiges Traininglager helfen konzentriert zu arbeiten und alle Ablenkungen beiseite zu schieben….


7. Dezember 2014 um 21:21  |  418551

oh je..@ hurdi…ich antworte auf dieses Spielchen nicht .


7. Dezember 2014 um 21:23  |  418552

Ich würde den morgigen Tag ausschließlich nutzen um zu reden, und zwar über gestern. Der Körper kann einen Ruhetag brauchen, aber analysieren im Team, das scheint mir sinnvoll. Und dann am Dienstag Fokus auf das nächste We


7. Dezember 2014 um 21:25  |  418555

Vielleicht noch Mentaltraining und Physio, aber frei? Nö.


Opa
7. Dezember 2014 um 21:33  |  418559

Trainingslager? Wir sind doch keine Köpenicker 😆

Aber im Ernst: Was soll das bringen? Die können auf dem Schenke meist weitgehend unbeobachtet trainieren. Man hat auf dem Vereinsgelände genügend räumliche Möglichkeiten für eine „Klausur“. Das, was die Mannschaft jetzt braucht, ist eine Spielidee, die nicht aus Angsthasentum besteht. Auch den Freiraum, mal Fehler zu begehen – mein Credo, das WIE ist viel wichtiger als das Ergebnis.

Was die Mannschaft nicht braucht, ist draufhauen, Vorwürfe oder eine Orientierung nach unten. Letzteres findet aber gerade statt. Wir haben ja nicht verloren, weil die Spieler überheblich waren. Wir haben verloren, weil unsere Spieler vor des Gegners Tor nicht wissen, was sie mit dem Ball machen sollen. Mal stehen wir zu hoch, mal zu tief, manchmal beides in einem Spiel. Das ist zum Mäusemelken und scheint mir mehr „Handschrift des Trainers“ zu sein als Unvermögen des spielenden Personals.

Trainer raus? Nein, das ist mir auch zu einfach.


7. Dezember 2014 um 21:34  |  418560

@ moogli: gute Idee, finde ich. Zwischen Anspannung und Entspannung muss ein eine gute Balance sein. Straftraining und solche Dinge, sind fast immer kontraproduktiv.Es muss eine kommunikative Situation entstehen, es muss auch kontrovers werden ( dürfen). Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen: eine harte Aussprache, in beide Richtungen, mag riskant sein, aber sie ist ohne Alternative. Bei mir waren es ausschließlich befruchtende Momente. Extra Motivationstrainer etc halte ich hingegen für wenig erfolgversprechend. Gibt es das irgendwo in der Bundesliga?


Pille
7. Dezember 2014 um 21:38  |  418564

Etwas Sorge hatte ich nach dem verkorksten Saisonstart. Grosse Sorge wurde es in der desaströsen Klatschenwoche die auf der Alm begann.
Inzwischen ist es eher etwas Panik mit Tendenz zur Resignation.

Zur Ansprache:
„Wir sind selber schuld“
Klingt irgendwie nach „da habt ihr euch mal wieder zu blöd angestellt“.
Gratulation allerdings zu der überraschenden Feststellung das wir jetzt nach unten schauen mussten. Er hats also inzwischen gemerkt.

Der Dortmundteil klingt am Anfang nach diesem Typen der Menschen mit einem „Tschackaaa“ erfolgreich machen wollte, endet aber mit den Megasuperstarken Dortmundern. Mit Fussball kriegt ihr Kloppies das eh nicht auf die Reihe, also probiert jetzt schonmal jeder eine Handvoll Gras. Gut kauen und dann einfach runterschlucken.
Also, Hoso du rennst dem …… immer hinterher, auch wenn der aufs Klo geht.
Bei Ballgewinn prügelt ihr den Ball immer zu Julian, der weiß was zu tun ist.
Kommt ein Gegenspieler näher als 10 Meter, dann spielt ihr vorsichtig zu Thomas. Thomas, du weißt ja wo Julian steht.
Salomon, du musst wertvoller fürs Team werden, ich tippe mal so nach 60 Minuten bring ich dich. Also weck mich rechtzeitig auf.
Micha, geh bitte mal zu den Dortmundern rüber und sag denen das der Klopp nicht wieder so rumzappeln und krakelen soll. Das irritiert mich.

Der letzte Teil ist natürlich schomal eine Vorabprognose für die Spieltagsrede.


7. Dezember 2014 um 21:38  |  418565

P.S.
meine“ Erfahrung „stammt nicht aus dem Sport. Aber aus der Arbeit mit Gruppen. In jeder Hinsicht übertragbar auf die Arbeit mit einer Fussballmannschaft..


HerrThaner
7. Dezember 2014 um 21:39  |  418566

Warum werden diese Ansprachen von Luhukay eigentlich immer auf dem Trainingsplatz gehalten wo sie an guten Tagen alle Journalisten mithören können und nicht in der ruhigen (warmen) Trainingskabine, wo man unter sich ist?
Für mich billige Symbolpolitik. Und von den Aussagen her auch austauschbar.


kraule
7. Dezember 2014 um 21:40  |  418567

wenn wir noch die ersten 5 Spiele der Rr abwarten dann wissen wir in der Tat wo der Weg hinführt. ….


hurdiegerdie
7. Dezember 2014 um 21:51  |  418574

Wenn man will, kann man die überlieferten Teile Ansprache von JLu auch anders deuten. Wirhaben mehr Zweikämpfe gewonnen, das ist gut. Wir haben entscheidende weikämpfe verloren, das ist schlecht. Es lag nur an Details, das ist gut. Die Details waren, das wir die Gegentore selbst verschuldet haben, das ist schlecht. Dortmund ist besser als die Tabellensituation, das ist schlecht. Wenn wir Kampfkraft und Laufbereitschaft zeigen, könnte was gehen, das ist gut.

Völlig normal.


Gießener
7. Dezember 2014 um 21:55  |  418578

..und ich habe mir schon vor Wochen ein Ticket für das Spiel unserer Hertha in Frankfurt gekauft…oh man! Mit einem Bekannten, der bekennender Eintracht Fan ist, habe ich vor der Saison gewettet, dass Hertha vor der Eintracht steht am Saisonende..es droht eine Blamage.. den bisherigen Saisonverlauf hätte ich so nie erwartet: Was bin ich z.B. bei der Verpflichtung von Stocker in die Luft gesprungen(„toller Spieler, dass der zu uns kommt..super!“) und nun das..kein Neuzugang (Abstriche evtl. bei Beerens und Kalou) bekommt ein Fuß bei uns in die Tür..Ich hoffe einfach, dass dieser erneute Umbruch „nur“ seine Zeit braucht und nach Rückkehr der verletzten Spieler ein besseres Einspielen in der Winterpause möglich ist.. es ist leider nur ein zusammengewürfelter Haufen zur Zeit. Was wünsche ich mir in diesen Zeiten einen Trainer, der während des Spiels auch mal impulsiv coacht und die Grundtugenden wie Leidenschaft und Teamwork vorlebt..über diese Dinge kommen dann vermutlich auch die Erfolgserlebnisse und das Selbstvertrauen zurück..Allen einen schönen Wochenstart.


7. Dezember 2014 um 21:55  |  418579

Den kennen wir persönlich, und ja, das kann sehr viel bringen @apo, wie man an der deutschen Nationalmannschaft Handball sehen konnte. Brandt hat auf den geschworen. Und im alltäglichen Geschäftsleben reißt er auch mit


7. Dezember 2014 um 21:58  |  418582

Sorry, beim 1 mal den Linken vergessen 😉


monitor
7. Dezember 2014 um 21:58  |  418584

Fakt ist, die Diskussion ob Ronny oder ÄBH auf der 10 spielt war überflüssig. Hertha hat mit beiden wohl chancenlos verloren, wenn ich Radio, Videotext und Nachberichterstattung richtig verstanden habe.

Borussia Mönchengladbach war gestern trotz einiger möglicher Schwachpunkte die im Vorfeld für möglich erachtet worden waren die dann doch erwartet bessere Mannschaft die Zuhause der Hertha logischerweise keine Chance überließ. Punkt!

Jetzt muß Hertha die Hinrunde einigermaßen überstehen, schlimmstenfalls mit der roten Laterne in der Hand in die Winterpause gehen und dann eben in der Rückrunde besser spielen.

Die Szenarien Trainerwechsel, etc. pp. hatten wir doch schon und es hat auch nix gebracht. Alles auf MP zu schieben ist auch nicht so korrekt, denn der hier so positiv bewertete Allofs hat Bremen mit in die Talfahrt gesteuert und Schaaf beweist in FFM, daß er nicht nur Bremen kann und somit nicht Schuld war an Bremens Niedergang.

Ich habe bei Hertha immer die Kontinuität vermißt, hatte bei Favre und jetzt bei Luhukay das Gefühl, daß es diesmal was auf Dauer werden könnte und schon stecken wir bei Schwierigkeiten wieder in den üblichen Szenarien.
man man man….


bbqmaster
7. Dezember 2014 um 21:58  |  418585

@ kraule // 7. Dez 2014 um 21:40

„wenn wir noch die ersten 5 Spiele der Rr abwarten dann wissen wir in der Tat wo der Weg hinführt. ….“

Das wäre wie 2009/2010.
Auf Aufholjäger machen. Erstes Spiel der Rückrunde überzeugend gewinnen. Dann mutlos zweimal 0:0 spielen und das nächste Spiel verlieren!

Wen will man dann noch als Trainer holen?
Transferperiode ist vorbei. Der Neue müsste eine am Boden liegende Mannschaft übernehmen.

Solche Trainerwechsel sind in 90% der Fälle nicht erfolgreich.

Dann soll der alte Trainer das auch bis zum bitteren Ende durchziehen!


7. Dezember 2014 um 22:01  |  418587

So ein Motivation Trainer bricht nämlich eingefahrene Denkprozesse auf @apo, und ist nicht nur für die Spieler/Mitarbeiter, sondern auch für das Führungspersonal.


Inari
7. Dezember 2014 um 22:03  |  418590

hurdiegerdie // 7. Dez 2014 um 20:51

„Wir müssen nach unten gucken! Sagen alle hier, viele fordern doch schon den Kopf des Trainers.

Es wird am Trainer-Stuhl gesägt, aber kaum einer sagt, er muss weg.

Ich finde das falsch, ja sogar feige.“

Es sagen doch sehr viele _hier_, dass luhukay entlassen werden sollte, sogar ganz offen (inklusive mir). Das Hertha-Forum ist sogar noch voller mit dieser Meinung, gleiches bei immerhertha.de.


Stehplatz
7. Dezember 2014 um 22:03  |  418591

So – viel gelesen im letzten Blogeintrag.
Ich konnte leider nur die Zusammenfassung sehen.
War wohl wieder nicht das Gelbe vom Ei. Auswärtsspiel. Was sonst?
Ich trage mich seit der Pokalschlappe und der fehlenden Antwort der Mannschaft mit dem Gedanken rum, dass es zwischen Luhukay und der Mannschaft nicht passt.
Das vor der Winterpause nix passieren wird war spätestens nach der MV klar. Das Wort „Schicksalsgemeinschaft“ fasst das Triumvirat von JLu, MP und WG schön zusammen.
Da Luhukay sein Dasein noch etwas länger auf der Herthabank fristen wird, stellt sich für mich die Frage was kann Hoffnung machen?

Ich wollte eigentlich auf etwas anderes hinaus, aber habe dann nochmal hier durchgestöbert. Kontinuität mag etwas feines sein. Für Hertha geht es um die Reetablierung in der Bundesliga. Sollte man bei diesem Unterfangen auf Kontinuität setzen? Ich meine ja. Dieses Ja ist mit einem großem Aber verbunden. Denn auf welche Kontinuität beziehen wir uns? Personell? Vereinsausrichtung? Spielidee? Diese Liste kann man weiterführen.

Die Kontinuität die bei Hertha gerade gelebt wird, ist in meinen Augen die gefährlichste. Denn wie eingangs erwähnt, geht es darum Hertha in der Bundesliga einen Platz zu sichern. Andere Vereine mit ähnlicher Biografie wie Freiburg oder Frankfurt oder das langfristige Vorbild Mainz sind auf der Managerposition mit Kontinuität gut gefahren. Heidel, Bruchhagen und Dufner haben in der Regel lange an ihren Trainern festgehalten. Funkel, Klopp, Tuchel, Finke, Dutt sind die erfolgreichen gewesen. Aber es gibt ebenso die Namen Anderesen, Sorg, Skibbe und Daum. Man muss wissen was man will! Glaubt man an den Trainer so sehr, dass man mit ihm in die zweite Liga gehen will? Oder ist zu erkennen, dass es mit diesem Trainer so nicht weitergeht?
Ich meine letzteres ist der Fall. Es kann auch nicht den Verantwortlichen entgangen sein, dass Hertha sich seit Beginn des Jahres sportlich und spielerisch komplett neben der Spur läuft.
Wofür entscheidet man sich? Für die Kontinuität auf dem Trainerstuhl, für die Kontinuität der Ligazugehörigkeit?

Wofür auch immer ich bin ein Freund von Klarheit. 20 Punkte als Selbstgesetztes Ziel. Daran muss man dann auch gemessen werden.
Auch wenn „die“ Presse Luhukay folgt und die Mannschaft ins Visier nimmt.


Ursula
7. Dezember 2014 um 22:03  |  418592

apollinaris // 7. Dez 2014 um 21:38

„P.S.
meine” Erfahrung “stammt nicht aus dem
Sport. Aber aus der Arbeit mit Gruppen. In
jeder Hinsicht übertragbar auf die Arbeit
mit einer Fussballmannschaft..“….???

Meine Erfahrungen stammen NICHT aus der
„Arbeit mit Gruppen“! Sie stammen aus dem
Sport! Habe mit vielen Leistungssportlern
„gearbeitet“, was NICHT auf „alltägliche“
Arbeit mit Gruppen übertragbar ist….

…in KEINER Hinsicht!!!

ABER auf Fußballer und deren „Umfeld“…!!!


7. Dezember 2014 um 22:04  |  418594

@ moogli: ok, da will ich nicht streiten 🙂

@ hurdi: richtig ist, dass man den kleinen Ausschnitt nicht zu hoch hängen sollte.
Da man Luhukay von den PKs ein wenig kennt und von der Spieltagsperformance..kann ich mir ein kleines bild hochrechnen ,wie das heute da ausgesehen haben könnte. Ich sagte nur: mich bekommt der Trainer damit nicht. Das klingt wie ein Vorbericht des Kicker- Sportmagazin. Das ist MIR zu lau. Ob richtig , normal oder falsch, ist derzeit nicht so mein Thema, Was fehlt ( fehlen mag) , haben ne ganze Menge heute versucht, zu formulieren. Kann natürlich alles falsch und belanglos ssin.


cameo
7. Dezember 2014 um 22:05  |  418596

analog zu (ein paar Seiten zurück):
„Keine Sterne in Athen“
heute:
„Keine Eier in Berlin“


Stehplatz
7. Dezember 2014 um 22:07  |  418598

10 Spiele – 20 Punkte – 34 Spiele
Die Intervalle werden auch nicht kürzer für Luhukays selbst gesteckte Bewertungsintervalle…


7. Dezember 2014 um 22:14  |  418601

“Wir dürfen nicht den Fehler machen, Dortmund am Tabellenplatz zu messen.“

Warum nicht „WIR sind besser als der momentane Tabellenplatz es aussagt, wir müssen es aber auch auf den Platz bringen“?

Nicht immer auf andere Vereine schauen bzw. auf andere Vereine reagieren, sondern selbst das eigene Schicksal in die Hände nehmen.


marcelinho
7. Dezember 2014 um 22:16  |  418602

Eben im rbb-Sportplatz wurden noch mal mit Richtmikrofonen ein paar dieser Sätze eingefangen, die ich inhaltlich, wie schon @hurdie schrieb, nicht falsch finden kann. Mein Problem ist die Körpersprache von Luhu. Da ist kein Feuer, keine Leidenschaft drin. Ich kann nur hoffen, dass er intern ganz anders auftritt. Ansonsten passt das nicht zusammen. Auch der auf dem Platz so emotionale Kraft wirkte im Interview merkwürdig weichgespült. Alles so larifari, als wenn er das nur zur Presse sagt, aber eigentlich nicht umsetzten wird/kann. Mein Eindruck.


fechibaby
7. Dezember 2014 um 22:18  |  418604

Sollte Hertha mit 14 Punkten in die Winterpause gehen, dann gibt es nur eine Entscheidung:
Weg mit dem Trainer.
Sollten es mehr als NULL PUNKTE bis zur Winterpause werden, dann weiter mit Luhukay!


Ursula
7. Dezember 2014 um 22:21  |  418608

# Rumgeeiere allenthalben!!

Dieses „Rumgeeiere“ der vermeintlichen
Protagonisten, dieses Blogs, diese Jünger
von „angeblicher Konstanz“, …. mich an!!

Das begann heute morgen um 6:48 Uhr
mit @ sunny, setzte sich über @ Montag
fort und endet bei @ hurdie und @ apo…

…den Königen „des SOWOHL als AUCH“!

Dabei wurden monatelang der GF Sport
und der Trainer, seine Aufstellungen und
seine Ein- und Auswechslungen, eigentlich
im gesamten Jahr 2014, in Frage gestellt!

NIE aber mit der Konsequenz, dass ALL
diese aktuelle Performance der Mannschaft,
des Trainers und seiner Verlegenheitsformeln,
“Qentchen”, Schiedsrichter, nicht glücklich,
genau so “unglücklich” wie jetzt formuliert
wurden, und Luhukay im gesamten 2014
eine kontinuierliche Leistung mit “seiner”
Mannschaft, schuldig blieb, was JEDER sah….

Dazwischen @ Opa, ja aber….

UND andere User, mit ja, nein, Gummibauch…

UND VIELE ANDERE, „man kann nicht,
aber man müsste“ oder „noch ein paar Spiele
warten, und dann“….

Frage mich nur, wo die “blaublütigen”
Pragmatiker in diesem Blog, z. B, @ dan
mit Ihren Meinungen “zu der aktuellen
Lage” der Hertha-Nation geblieben sind?


fechibaby
7. Dezember 2014 um 22:22  |  418610

herthabscberlin1892 // 7. Dez 2014 um 22:14

“WIR sind besser als der momentane Tabellenplatz es aussagt…“

NIEMALS!!
Spielerisch zählt Hertha für mich zu den 3 schwächsten Vereine der 1. Bundesliga.


monitor
7. Dezember 2014 um 22:24  |  418611

@stehplatz

Ich trage mich seit der Pokalschlappe und der fehlenden Antwort der Mannschaft mit dem Gedanken rum, dass es zwischen Luhukay und der Mannschaft nicht passt.

Dann kann es ja nur an den Neuzugängen liegen, denn die alte Mannschaft hat uns letzte Saison den sicheren Klassenerhalt beschert. Diese Mannschaft wurde jedoch kritisiert, weil sie in der Rückrunde schlecht gespielt hat. Deshalb sollten Verstärkungen her. Die sind jetzt da, aber es klappt trotzdem nicht. Deshalb liegt es angeblich am Trainer, oder an Preetz, oder an Schiller oder vielleicht doch an Gegenbauer? 😯

Es liegt wohl eher daran, daß das eben im Fußball völlig normal ist. Das ein Aufsteiger erst mal mächtig strampeln muß, um sich zu etablieren.
Die Geheimformel für dauerhaften Erfolg kennt keiner. Geld hilft da natürlich, aber das hat Hertha ja schon längst auf Jahre hinaus ausgegeben. Tradition ist auch gut, aber fragt mal in Kaiserslautern etc. pp. was man sich dafür kaufen kann.


7. Dezember 2014 um 22:25  |  418612

Die 7 MUST WIN-Spiele:

18. Spieltag Werder Bremen (Auswärts)
21. Spieltag SC Freiburg (Heim)
23. Spieltag FC Augsburg (Heim)
24. Spieltag VfB Stuttgart (Auswärts)
27. Spieltag SC Paderborn (Heim)
29. Spieltag 1. FC Köln (Heim)
33. Spieltag Eintracht Frankfurt (Heim)

Optional:

17. Spieltag Eintracht Frankfurt (Auswärts)
26. Spieltag Hamburger SV (Auswärts)


fechibaby
7. Dezember 2014 um 22:25  |  418614

@Ursula // 7. Dez 2014 um 22:21

„Frage mich nur, wo die “blaublütigen” Pragmatiker in diesem Blog, z. B, @ dan mit Ihren Meinungen “zu der aktuellen Lage” der Hertha-Nation geblieben sind?“

Ich vermute mal, selbst @dan wird erkannt haben, wie schwach die jetzige Hertha-Elf ist.


hurdiegerdie
7. Dezember 2014 um 22:32  |  418621

Ursula // 7. Dez 2014 um 22:21

Ich kann es nicht verhindern, dass du mich in eine Ecke mit der Meinung von @Sunny, @BM, @Montag und @APO stellst.

Manchmal bin ich ihrer Meinung, manchmal nicht. Aktuell bin ich sicher nicht der Meinung von @Apo und @Sunny. Bei den beiden anderen bin ich mir nicht sicher, aber ich bin sicher ganz selten deiner Meinung.


monitor
7. Dezember 2014 um 22:32  |  418622

@marcelinho

Mein Problem ist die Körpersprache von Luhu. Da ist kein Feuer, keine Leidenschaft drin.

Ich glaube nicht, wenn er den Kloppo oder die anderen Duracel Hasen nachahmen würde, die Mannschaft dann besser spielen könnte.
Das ganze Gerede um Luhukays Mimik am Spielfeldrand ist doch grotesk.

Ich stehe doch als Spieler nicht die ganze Zeit auf dem Rasen und starre meinen Trainer an. Der Trainer hat doch normalerweise viel mehr Probleme damit, die Aufmerksamkeit seiner Spieler auf dem Platz zu erlangen, weil die normalerweise zu 100% ihre Aufmerksamkeit auf den Platz legen, und nicht zur Bank.


Ursula
7. Dezember 2014 um 22:34  |  418624

@ apo

Was schreibst Du nur so manches Mal?

„haben ne ganze Menge heute versucht,
zu formulieren. Kann natürlich alles
falsch und belanglos ssin.“…?

Sollen „wir“, soll „ich“ HIER nicht mehr
schreiben? Klar hilflos sind „wir“ sowieso….

…aber „ICH“ dachte, nach ZWEI Abstiegen
mal „vorahnend“, also vorab zu reagieren,
würde vielleicht in den Medien, vielleicht
z. B. in der „Berliner Morgenpost“ auch die
schon „eingeschlafenen Journalisten“ etwas
wachrütteln!


fechibaby
7. Dezember 2014 um 22:35  |  418625

Die letzten 3 Herthaspiele in der Hinrunde:

BVB:
Es droht eine klare Heimniederlage!

Frankfurt:
Die nächste Auswärtspleite!!

Hoffenheim:
Hier ist vielleicht ein Unentschieden möglich. Eher aber vermutlich nicht!!

Also bleiben die 14 Punkte nach dem 17. Spieltag stehen.
Damit wird Hertha zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz stehen.
Vermutlich sogar auf dem letzten Platz!!

Gute N8 @all!


Inari
7. Dezember 2014 um 22:38  |  418627

„herthabscberlin1892 // 7. Dez 2014 um 22:25

Die 7 MUST WIN-Spiele“

In der Hinrunde haben wir bisher geschafft:

2:2 Bremen – 1 p
2:2 Freiburg – 1 p
0:1 Augsburg – 0 p
3:2 Stuttgart – 3 p
1:3 Paderborn – 0 p
2:1 Köln – 3 p
Frankfurt steht noch aus
3:0 Hamburg – 3 p
——-
Selbst bei deinen Must Win spielen haben wir bisher nur unterdurchschnittlich gepunktet.


Ursula
7. Dezember 2014 um 22:38  |  418628

@ hurdie

Genau das sehe ich ganz anders….

Du bist nur geschickter in Deinen
Formulierungen, wenn Du oft genug
meine Meinung als Deine einbringst…

Gilt übrigens auch für @ kraule, nur
der ist „durchsichtiger“ und aktuell
recht redlich, fast „mutig“…

Lies mal nach!


Pille
7. Dezember 2014 um 22:40  |  418630

Meine Güte, was soll das Rumgeeiere.
Sowohl die Ergebnisse als auch die Spielerische Entwicklung der letzten Monate sprechen Bände und schreien nach der ungeliebten Konsequenz.

Artig für die geleistete Arbeit bedanken, für die Zukunft alles Gute wünschen und Trainer feuern.

Covic + Dardai erstmal übernehmen lassen (Weniger als die zu erwartenden Niederlagen bis zur WP kanns nicht werden) und derweil intensiv nach einem geeigneten Trainer suchen.

Schlimm finde ich wenn Preetz den Trainer aus Angst nicht entlässt.
Man möge mir eine Sache nennen die in den letzten 10 Monaten für Luhukay spräche.


hertha94
7. Dezember 2014 um 22:43  |  418633

verstehe nicht das immer auf den Trainer eingehauen wird. Aber fangen wir mal von vorne an:

Gegen Köln stand man enorm unter Druck und hat mit sehr viel Glück gewonnen. Dann kommt das Spiel gegen Bayern wo die vorherigen Mannschaften erstmal alle gut einen eingeschenkt bekommen haben. Würdet ihr da mutig nach vorne spielen? Erst recht nicht wenn man sich gerade wieder defensiv stabilisieren will. Die zweite Halbzeit war in Ordnung. Gegen Gladbach bekommst du durch einen Fehler ein Tor und der ganze Plan ist über den Haufen geworfen.

Aber in diesen 3 Spielen hat der Kampf und die Laufbereitschaft gestimmt. Was vorher ja nicht immer der Fall war.(Würdet ihr soviel Laufen wenn ihr euren Trainer loswerden wollt?)

Was einfach fehlt und erschreckend ist das nach vorne überhaupt nichts geht.


7. Dezember 2014 um 22:45  |  418634

@Inari // 7. Dez 2014 um 22:38:

“herthabscberlin1892 // 7. Dez 2014 um 22:25: Die 7 MUST WIN-Spiele” In der Hinrunde haben wir bisher geschafft:

2:2 Bremen – 1 p
2:2 Freiburg – 1 p
0:1 Augsburg – 0 p
3:2 Stuttgart – 3 p
1:3 Paderborn – 0 p
2:1 Köln – 3 p
Frankfurt steht noch aus
3:0 Hamburg – 3 p

Selbst bei deinen Must Win spielen haben wir bisher nur unterdurchschnittlich gepunktet.“

Nun, ich gehe davon aus, dass Hertha BSC in der Rückrunde sehr viel erfolgreicher punkten wird bzw. muss, weil ansonsten in 2015/2016 dann ein „2.“ vor der Ligazugehörigkeit stehen würde.


7. Dezember 2014 um 22:45  |  418635

@ ursula: was du ein „sowohl, als auch“ nennst, ist für mich etwas völlig anderes. Aber das habe ich so oft versucht, dir zu erklären. Mir fällt dazu nix mehr ein. für viele ist ein Foto ohne Farben eben Schwarz/ Weiss..Man kann dann versuchen, ihnen nahe zu bringen, dass da sehr viele Graustufen sind, die, richtig gesehen, wie Farbe anzuschauen sind..aber den letzten Schritt zum Sehen muss der Betrachter machen. Wollte ich deinen Beitrag partout verkürzt wiedergeben , stünde da: „außer mir, sind alle doof und sehen nix.“ Ok. Kann man so machen.- Aber eben nicht sehr nett.


Ursula
7. Dezember 2014 um 22:45  |  418637

Schließe mich jetzt @ Pille voll und ganz an!
Und das war es für auch, zu diesem leidigen,
never ending, Thema!!! Nächtle!


monitor
7. Dezember 2014 um 22:46  |  418638

@Pille

Man möge mir eine Sache nennen die in den letzten 10 Monaten für Luhukay spräche.

Seine Zeit bei Hertha davor!!!

Covic und Dardei schätze ich als Fußballer sehr, Dardei ist mein persönlicher Herthawohlfühlfaktor, aber er ist (vielleicht noch nicht) der Trainerheiland, der Hertha aus der Misere führt.


7. Dezember 2014 um 22:49  |  418641

@ ursula22:34. Du hast nicht verstanden, dass das reine Ironie war. Niemand wurde heute persönlich. Das sollte mal bitte so bleiben.


Ursula
7. Dezember 2014 um 22:49  |  418642

„Außer mir sind alle doof
und sehen nix.”

Ok. Kann man so machen.-
Aber eben nicht sehr nett.“

Passt immer, nicht wahr…


7. Dezember 2014 um 22:53  |  418643

„Aufbau West – Borussia Mönchengladbach hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach drei Niederlagen in der Bundesliga gelang gegen Hertha wieder ein Sieg – wichtig für die Psyche der Mannschaft vor den schwierigen und wegweisenden Spielen.“

Das wäre für Hertha ein Ansatzpunkt gewesen, um mutig (nach vorne) zu spielen – nun ist es zu spät.


Xe
7. Dezember 2014 um 22:53  |  418644

Ich kann nur hoffen, dass einige User hier in ihrem Beruf nicht auf Basis von Hörensagen, Gerüchten und Interpretationen Dritter be-/verurteilt werden, so wie hier mit fehlendem Insiderwissen über unseren Trainerstab geurteilt wird.

Bin der Meinung, dass unsere Hertha sich qualitativ (positiv und negativ) auf Augenhöhe mit 6-8 anderen Mannschaften bewegt. Und am Ende wird die Klasse von den Mannschaften gehalten, die hart und ruhig arbeiten. Und die Chance auf Klassenerhalt wird kleiner, wenn Chaos ausbricht. Und ich bin da ähnlicher Meinung wie (glaube ich oben) @apo: wer ein ruhiges Umfeld fordert, sollte sich entsprechend selbst auch besonnen verhalten, da jeder von uns ein ganz ganz kleiner Teil des Umfelds ist und damit in diesem Bezug eine ganz ganz kleine Verantwortung trägt…


faronso
7. Dezember 2014 um 22:54  |  418646

Das Mittelfeld ist unser Problem. Nicht der Trainer! Stocker, Baumjohann, Cigerci, Ronny, Beerens, ÄBH……. so war die Planung vor der Saison. Vom Papier her eine kreative, gefährliche Truppe, die einiges gerissen hätte…wenn….ja wenn nicht Verletzungen und Formprobleme der letzten heil gebliebenen Profis für diesen bisherigen Saisonverlauf gesorgt hätten. Qualitätsproblem. Der Trainer kann nix weiter machen. Was soll er tun? Kreative Ideen und Spielwitz kannst du nicht trainieren Leute. Mut zum Dribbling, ein tollen Diagonalpass, Pass in die Tiefe? Das kann jeder von den Jungs. Aber aktuell gibt es ein mentales Problem. Das ist manchmal so. Jeder, der selber Sport macht kennt das. Da hast du Phasen, da klappt es. Und du hast Phasen, da fängst gleich an zu weinen. Ein Trainer kann sowas nur bedingt beeinflussen. Je mehr Qualität er im Kader hat, desto besser kann er auf solche Situationen reagieren. Und wenn es generell in der Mannschaft läuft, dann kommst du auch schneller aus deinem Tief wieder heraus. Aber wenn nicht…. dann setzt eine Spirale ein. Das ist nicht Luhukays Schuld. Es ist ein dickes Problem im Mittelfeld, wo allesamt unter Form spielen und einige Verletzte nicht zur Verfügung stehen, um die Qualität wieder zu erhöhen. Lösung? Geduld haben…in die Winterpause retten und Qualität evtl. durch 1-2 Leihgeschäfte fürs Mittelfeld akut und schnell steigern. Dann läufst und keiner diskutiert mehr über den Trainer. Und unbedingt beten….und sich zu Weihnachten wünschen, dass Hertha in der 1. Liga bleibt!


7. Dezember 2014 um 22:54  |  418647

„Am Freitag zogen die Dortmunder vorbei, am Sonntag die Hamburger: Für Hertha BSC wird die Situation nach der achten Niederlage im 14. Saisonspiel immer bedrohlicher. Dennoch lässt Jos Luhukay zumindest nach außen keine Anzeichen von Unruhe erkennen. „Dass der Abstand nach unten gering ist und wir nicht nach oben gucken können, wissen wir“, sagte der Berliner Trainer am Sonntag. Die Vokabel Abstiegskampf vermied er. Dabei ist genau das die Berliner Realität.“

„kicker“ vom 07.12.2014 (online)


Ursula
7. Dezember 2014 um 22:55  |  418648

„Seine Zeit bei Hertha davor“….

Ich werde wohl noch ne große Runde
mit den Hunden machen müssen, um
diesen heute gelesenen Schwachsinn,
bitte von VIELEN natürlich nicht, so
zu verkraften, dass ich süss und ein
wenig träumend, den FC Bayern im
nächsten Jahr wieder im „Oly“ zu sehen,
so schlafe, wie meine beiden schnarschenden
Hunde-Mädchen…

Nu abba!


Pille
7. Dezember 2014 um 22:56  |  418649

@monitor
Für seine Zeit davor können wir uns aber nichts kaufen. Die meisten Trainer hatten eine positive Zeit bevor es negativ wurde und in der Ablösung endete. Gehst du weiterhin in ein schlechtes Restaurant weil es da vor nem Jahr noch ganz gut schmeckte?

Ich habe auch nicht behauptet das diese Beiden der Heiland wären bzw. mehr als eine Übergangslösung.
Es kann aber so nicht weitergehen. Also muss Luhukay, der sich ja inzwischen schon zu einer Ausrede für Spieler entwickelt, schnellstmöglich aus der Verantwortung entbunden werden.
Luhukay hatte seine gute Zeit, diese ist aber für Fussballverhältnisse schon ewig her.


MonsieurFavre
7. Dezember 2014 um 22:59  |  418653

so, nun muss ich doch auch mal wieder was schreiben… ich habe mich sehr lange zurück gehalten, aber es muss nun doch mal raus… wahrscheinlich weil ich ziemlich verzweifelt und ratlos bin.

ganz kurz vorher was zu thomas kraft, ich bin seit jeher ein absoluter befürworter von ihm, und ich hatte nie zweifel, auch nicht als viele hier gegen ihr gesprochen haben. für mich nicht erst seit den letzten beiden spielen für unsere verhältnisse ein top torwart… sicher mit einigen schwächen, aber er hat uns definitiv mehr punkte geredet als er verloren hat.

nun zu jos… ähnlich wie bei thomas kraft… ich bin eigentlich ein absoluter befürworter von ihm, ich war sehr froh als wir in verpflichtet haben und war sehr lange zeit überzeugt dass er der richtige mann für uns ist! ich halte auch rein garnichts von ständigen trainerwechseln, ganz davon abgesehen von den alternativen auf dem markt… gibt es welche?? meiner meinung nach nein. und genau das is das dilemma

DENN: mittlerweile habe ich große zweifel, dass in nächster zeit irgendwas besser wird bei uns… jos macht mittlerweile ungewohnt viele fehler… dass man die aufstellung dem gegner anpasst bzw taktische schachzüge einbaut, mit denen der gegner nicht rechnet, ist absolut richtig und zeihnet einen guten trainer aus, aber nur, wenn man eine gefestigte mannschaft hat, im oberen tabellendrittel steht, und gg bessere oder gleichstarke mannschaften spielt. nicht aber in unserer derzeitigen situation… wir spielen seit wochen unterirdisch, ohne system, nicht eingespielt, kaum offensivaktionen, defensiv komplett instabil. und ich habe jedes spiel 90min auf sky gesehen, ich weiß durchaus wovon ich spreche. nun haben wir eine abwehrkette gefunden, die in der jetzigen situation stabilität verleiht, und dann reißen wir die vor dem gladbach spiel wieder ausseinander.. ich kann das nicht begreifen, ein absoluter fehler von jos. für mich hätte die selbe mannschaft auf den platz gehört gg gladbach, die die zweite hz gg bayern gespielt hat, denn das war seit langem das beste was wir gezeigt haben. so hart wie das klingt… ich war beruhigt als sich lusti verletzt hat, da ich wusste, dass dann eine schwachstelle erstmal raus ist, und es meiner meinung nach nur besser werden konnte. ich mag lusti sehr, ich halte auch wahnsinnig viel von ihm, aber er hatte in den letzten spielen vor seiner verletzung zu viele fehler in seinem spiel, und von allein hätte jos seinen captain nicht draußen gelassen…

das große problem was mich wirklich verzweifeln lässt, dass ich aktuell keine möglichkeit sehe, dass jos das ruder rumreißen kann, obwohl ich sehr viel von ihm halte und es keine besseren traineralternativen gibt… ich hätte nicht mal eine lösung parat zum gegenwärtigen zeitpunkt… denn ich mag jos eigentlich behalten, aber glaube wir steigen mit ihm ab…


Pille
7. Dezember 2014 um 23:02  |  418654

Es sagt auch eine Menge wenn auf

„Man möge mir eine Sache nennen die in den letzten 10 Monaten für Luhukay spräche.“

als einziges

„Seine Zeit bei Hertha davor!!!“

genannt wird.


Plumpe71
7. Dezember 2014 um 23:02  |  418655

Wenn der jeweilige sportliche Übungsleiter bei Hertha nur einen starken Nebenmann mit entsprechender sportlicher Kompetenz, eben das notwendige Korrektiv hätte, dann hätten wir nur halb so viele Trainerwechsel zu beklagen, das ist meine feste Überzeugung.

Das zögerliche Rumgeeiere kann ich auch nicht ganz nachvollziehen. Die Analyse ist doch vollständig und wieviel Zeit will man denn einem neuen Coach nehmen ? Wird doch ohnehin schwer genug in der Rückrunde, aber Preetz darf hier weiter in Krisenzeiten abtauchen und einen Trainer nach dem anderen verschleißen.

Am Trainer weiter festzuhalten ist fahrlässig, nur über diese Position nachzudenken greift mir zu kurz, denn mit der angebotenen Vertragsverlängerung ist er meiner Meinung nach ohne große Notwendigkeit in Vorleistung gegangen und kann oder will da jetzt nicht raus.
Ich kann nur hoffen, dass man intern bei Hertha längst mit klarem Blick die Situation analysiert und alsbald die Reißleine zieht.


7. Dezember 2014 um 23:02  |  418656

@Xe // 7. Dez 2014 um 22:53:

„…da jeder von uns ein ganz ganz kleiner Teil des Umfelds ist und damit in diesem Bezug eine ganz ganz kleine Verantwortung trägt…“

Widerspruch:

Wenn hier z.B. jemand etwas besser weiss, wird dieser Person sofort mit z.B. „…du willst es besser wissen als der Trainer? – wie anmaßend!) begegnet.

Ich würde jegliche Verantwortung als Fan (Kunde) weit von mir weisen – soweit kommt es noch, dass „wir“ Fans (Kunden) – wenn auch nur ein ganz klein wenig – die Verantwortung an den Mißerfolgen zugeschrieben bekommen.


fechibaby
7. Dezember 2014 um 23:09  |  418661

@herthabscberlin1892 // 7. Dez 2014 um 22:54

„Am Freitag zogen die Dortmunder vorbei…“

Das ist nicht richtig, also falsch!
Der BVB ist erst nach Herthas Auswärtsniederlage in der Tabelle an Hertha vorbeigezogen.


monitor
7. Dezember 2014 um 23:10  |  418662

Ich habe es schon oft beschrieben.
Luhukay bewegt sich mit Hertha gerade in Gefilden, die er nicht aus dem Effeff beherrscht. Man muß ihm seine Zeit lassen, seine Talente der neuen Herausforderung anzupassen.

Aber Wenigen geht es hier sowieso nicht um sachliche Diskussion, sondern um …ja was eigentlich? Das letzte Wort im virtuellem Nichts?

Ja mei, wenn’s scheee macht! 😉


7. Dezember 2014 um 23:13  |  418664

@fechibaby // 7. Dez 2014 um 23:09:

Deinen Einwand musst Du an Herrn Steffen Rohr vom „kicker“ richten.


7. Dezember 2014 um 23:18  |  418668

@monitor // 7. Dez 2014 um 23:10:

„Ich habe es schon oft beschrieben. Luhukay bewegt sich mit Hertha gerade in Gefilden, die er nicht aus dem Effeff beherrscht. Man muß ihm seine Zeit lassen, seine Talente der neuen Herausforderung anzupassen.“

Das „gerade“ umfasst mittlerweile 11 Monate mit 0,87 Punkten pro Spiel.

Für mich wäre ein Talent allerdings am Wichtigsten:

Die Fähigkeit, die Mannschaft so zu formieren bzw. einzustellen, dass die Punkteausbeute wenigstens 1,00 Punkte (laufende Saison) bzw. 1,10 Punkte (kommende Saison) pro Spiel betragen würde.


Ursula
7. Dezember 2014 um 23:18  |  418669

Wärest Du doch mit „Deinen Talenten“
Philosoph geworden @ Moni…

…dann „bräuchtest“ Du nicht, in einem
Fußball-Blog über selbigen zu schreiben!

Mein alter Trainer vor 100 Jahren, empfahl
mir, versuch´ raus zu bekommen, was Du
nicht kannst, und dann lass` es…


Pille
7. Dezember 2014 um 23:18  |  418670

@monitor
Bitte was?
Die Gefilde 2. Liga und Abstiegsgefahr Bundesliga wahren bisher sein „natürlicher Lebensraum“.

Und deine Antwort auf meine einfache Anfrage siehst du als sachlichen Beitrag?
Profifussball ist ein Gegenwartsgeschäft. Da ist wenig Raum für romantisches Schwärmen von längst vergangenen Zeiten.


monitor
7. Dezember 2014 um 23:18  |  418671

@Hertha

Fans sind keine Kunden, als Kunde sucht man sich den nächsten Laden, als Fan geht man mit in die Pleite.

Ich habe bei Hertha exakt 3 Trainer erlebt, vor Kronsbein usw. ,vor denen ich im Nachhinein oder Jetzt für Ihre Leistung den Hut ziehe.
Röber, Favre und Luhukay.
Meyer war super , aber er dankte so schnell ab, wie er angeheuert hatte, der Rest war ein Durchlaufposten.


Pille
7. Dezember 2014 um 23:19  |  418672

streiche ein h


7. Dezember 2014 um 23:21  |  418674

@monitor // 7. Dez 2014 um 23:18:

Selbstverständlich sind Fans heutzutage Kunden – auch wenn Du oder ich oder andere hier schreibende Personen unverbesserliche Traditionalisten waren, sind und wohl auch bleiben.


Opa
7. Dezember 2014 um 23:22  |  418675

@Moni: Wieviel Zeit willst Du den Verantwortlichen lassen? Zwei von dreien haben schon zweimal bewiesen, dass sie alles mögliche können, aber kein Krisenmanagement. Wir wissen alle, wie es geendet ist.

Kann Luhukay Krisenmanagement? Bisher hat man ihn zwar nicht bis zu Ende werkeln lassen. Für die Zeit vor seinen Entlassungen gibt es aber einige Menge Parallelen in Sachen Herausforderungen, auf die er bei den bisherigen Stationen keine Antwort gefunden zu haben scheint.

Ich rechne dann mal zusammen: Ein Präsident mit sportlichen Dellen, ein Manager, der nicht vor der Verantwortung wegläuft und ein Trainer, der keine Lösungen findet, ergibt was?

Mit Geduld allein löst man keine Probleme. Das ist Aussitzen, Hoffen, Bangen, Beten. Weit entfernt von modernem Management und Lösungen.

Wahrscheinlich wird Luhukays Vertrag zur Winterpause verlängert und noch ein paar Mitläufer für den Kader verpflichtet, die viel rennen, aber keinen Pass zum Nebenmann kriegen, geschweige denn so etwas wie Umschaltspiel beherrschen.

Man verzeihe mir meinen Sarkasmus, das hat mir aber bei unseren vorherigen Abstiegen geholfen, damit zurechtzukommen.


Supernatural
7. Dezember 2014 um 23:24  |  418677

Das sollte man mal vor jedem Spiel in der Kabine als Motivationslied abspielen 😀 😉

https://www.youtube.com/watch?v=3CClOsC26Lw

Dann stimmt zumindest immer die Einstellung..


Supernatural
7. Dezember 2014 um 23:25  |  418679

#songifiessindgeil


coconut
7. Dezember 2014 um 23:26  |  418680

@herthabscberlin1892 // 7. Dez 2014 um 23:02
Na ist doch völlig klar.
Im Erfolgsfall wird der Trainer zum Fußball-Gott (v)erklärt im Falle des Misserfolges sind die Fan’s Schuld….. :mrgreen:
Vastehste mia…. 😉


fechibaby
7. Dezember 2014 um 23:27  |  418681

@herthabscberlin1892 // 7. Dez 2014 um 23:13

„@fechibaby // 7. Dez 2014 um 23:09:

Deinen Einwand musst Du an Herrn Steffen Rohr vom “kicker” richten.“

Du hast diesen Kommentar hier hineinkopiert.
Daher habe ich die Antwort an Dich geschrieben!

Du müsstest aber auch wissen, dass der BVB erst nach Herthas Auswärtsniederlage in der Tabelle an Hertha vorbeigezogen ist.


monitor
7. Dezember 2014 um 23:27  |  418682

@Hertha 1892

Es ist eben immer eine Abwägung, ob man jemand die Zeit gibt oder die schnelle Lösung bevorzugt.

Ich fand die Jens Keller Abberufung in Gelsenkirchen wenig logisch. Es war eine reine Gefühlsentscheidung.
Luhukay abzusägen wäre ähnlich. Nur ein Pflaster für’s Gemüt ohne Garantie auf logisch fundierte Verbesserung!


7. Dezember 2014 um 23:30  |  418683

@fechibaby // 7. Dez 2014 um 23:27:

Mir ging es ausschließlich um den Kontext des Artikels hinsichtlich der hier geführten Diskussionen.


Opa
7. Dezember 2014 um 23:34  |  418687

@Moni 23:27 h: Keller hatte eine ähnliche Seuche in der Liga am Fuß wie Kloppo. Dafür lief´s in der CL einigermaßen plangemäß. Das mit unserer Situation gleichzusetzen würde bedeuten, dass wir noch mindestens im Pokal und nicht nur dort so überzeugend spielen müssten, um Parallelen zu sehen. Sehe ich aber nicht, ich hab dafür eine saft- und kraftlose „Versager“-Mannschaft in Blödefeld ertragen müssen, die nicht in der Lage war, einen Drittligisten zu besiegen.

Eine reine Gefühlsentscheidung? 4 der letzten 5 Spiele verloren. 14 Punkte aus 14 Spielen. Amateurhaft saisonübergreifend sieht die Bilanz noch fataler aus. Alles unter den Rahmenbedingungen, dass seine Lieblingsspieler verpflichtet wurden. Dass er hier mit sehr viel Geduld werkeln konnte. Nun ist die Hinrunde fast vorbei und die Anzeichen, die einem Hoffnung geben sollen, bestehen darin, dass er eine Rede hält, in der er ankündigt, sich nach unten zu orientieren? Irgendwas ist mit Deinem Gefühl nicht in Ordnung 😉


Plumpe71
7. Dezember 2014 um 23:35  |  418689

monitor // 7. Dez 2014 um 23:10

Ich habe es schon oft beschrieben.
Luhukay bewegt sich mit Hertha gerade in Gefilden, die er nicht aus dem Effeff beherrscht. Man muß ihm seine Zeit lassen, seine Talente der neuen Herausforderung anzupassen.

Auch wenn @Pille schon repliziert hat, das verstehe auch ich nicht ganz, grade dieser Trainer hat doch nie etwas anderes gemacht als Abstiegskampf mit Grundtugenden und als Hertha viel zu früh in der Hinrunde der letzten Saison aus dem Trott ausbrach und versehentlich Tuchfühlung nach oben aufnahm, hat man doch gleich ein Keil zwischen geschoben. Im übrigen für mich der Anfang vom Ende inklusive DFB Pokal. Genau zu diesem Zeitpunkt wurde der Mannschaft die Winnermentalität genommen, und zwar genau jene die man nach den Relespielen gegen Düsseldorf mühsam wieder implantiert hatte. Nun wird man die Geister nicht mehr los, die Abwärtsspirale ist in vollem Gange und jetzt Blockaden lösen und den Hebel umlegen traue ich dem Trainer nicht mehr zu


monitor
7. Dezember 2014 um 23:35  |  418690

@opa
Ich habe schon zuviel erlebt, als das ich Trainerwechsel etc. pp. als probates Mittel für Erfolg im Fußball festgemacht hätte.
Luhukay hat Qualitäten, die Babbel, Skibbe, Götze und Co nicht hatten. Analytisches Denken. Strategische Vorstellungen. Das ist für Fußballspieler manchmal zu kompliziert. Wenn er deshalb die Mannschaft nicht mehr erreicht, sollte man pö a pö die Mannschaft angleichen, anstatt den Trainer anzugleichen!


7. Dezember 2014 um 23:36  |  418691

@monitor // 7. Dez 2014 um 23:27:

Als Außenstehender fand ich die Entlassung von Jens Keller absehbar (wegen der ureigenen Gelsenkirchener Gegebenheiten), aber eben auch den falschen Schritt.

Bei Hertha BSC liegt der Fall für mich deshalb anders, weil für mich seit 11 Monaten spielerisch keine positive Entwicklung erkennbar ist (eher umgekehrt) und – viel wichtiger – die bisherige Punkteausbeute eben zwangsläufig in den ritten Abstieg in fünf Jahren münden wird, wenn das Ruder jetzt nicht herumgerissen wird.

Und für mich ist der Trainer der Kapitän des Hertha-Schiffes.


marcelinho
7. Dezember 2014 um 23:43  |  418694

monitor // 7. Dez 2014 um 22:32
Heute hatte ich des Trainers Körpersprache nicht auf sein Wirken während des Spiels bezogen, sondern aufs Blogthema.

Man spürt in den heute gut zu lesenden Beiträgen der Kommentaristi die „Angst“. Wollen wir hoffen, dass es den Spielern anders ergeht…
Aber da bin ich schon wieder bei Luhu und seiner Form. Wie kann er den Spielern jetzt helfen Druck zu nehmen und trotzdem die nächsten Spiele voll anzugreifen? Ich hoffe Nico Schulz kann das. Schwer für einen jungen Kerl. Nach so einer Demontage.
Luhus Begründung für den Wechsel finde ich im übrigen dürftig. Hätte auch andere Optionen gegeben.
Opa // 7. Dez 2014 um 23:22
Ich sehe das wie Du. Aber was machen wir dann? Wie soll es dann weitergehen?


Opa
7. Dezember 2014 um 23:43  |  418695

Götze war hier Trainer? 😉

Aber mal im Ernst: Ich hab ja nicht umsonst schon seit geraumer Zeit gesagt, dass es mit einem Trainerwechsel nicht getan ist. Die „allerletzteste“ Patrone klemmt nun auch im Lauf und je näher das Tabellenende auf uns zurauscht umso weniger Zeit zum Handeln bleibt.

Die Mannschaft angleichen? Ich krieg Angst, weil wir dann ein Team von noch mehr Arbeitsbienen bekommen, die zwar fleißig und athletisch sind, auch gern in Liga 2 folgen, aber das ist nicht die Aufgabenstellung.

Dazu bedürfte es eines sportlichen Korrektivs. Die Aufgabe ist klar vergeben und da seh ich Mitverantwortung. Allein meine Erwartungshaltung an diese Personalie ist äußerst überschaubar.


cameo
7. Dezember 2014 um 23:53  |  418702

@Supernatural / 23:24 „Das sollte man mal vor jedem Spiel in der Kabine als Motivationslied abspielen.“

Oder den Burschen einfach nur das Girl (ohne Mikrofon) in die Kabine stellen.


bbqmaster
7. Dezember 2014 um 23:57  |  418705

Wie war eigentlich das Fazit des Trainers nach 10 Spielen ausgefallen?

Eine wirkliche Analyse gab es nicht, oder?!

Rückblickend waren die damaligen 11 Punte ja fast ein Raketenstart, wenn man die 3 Punte aus den dann folgenden 4 Spielen nimmt.


monitor
8. Dezember 2014 um 0:01  |  418708

@Hertha
Zunächst mal finde ich es sehr angenehm, wie wir beide uns´s hier gerade auseinandersetzen.

Ich bin ja auch nicht allwissend und weiß was richtig ist. Übrig bleibt ein Gefühl. Ich habe meins, Du hast Deins.

Hertha hat in der letzten Saison grandios den Auftakt gestaltet und dann von der Vorsicht der Gegner profitiert. In der Rückrunde war dann Schluß mit lustig, Herthas Leistungsgrenze war analysiert.

Ziel war Klassenerhalt, der wurde erreicht, aber Pessimisten konnten bei Bedarf diesen vermeintlich negativen Aspekt in die nächste Saison mitnehmen!

Bislang hat sich Gegenbauer/Preetz/ Luhukay als nicht schlechter bewiesen, als das was vorher abging. Wenn man die wirtschaftlichen Defizite eines DH mit die Rechnung einbezieht, gesamtgesehen eher besser.

Für mich ist der Trainer der Steuermann. Kapitän war mal der Präsident. Mittlerweile teilt sich das in Sportlicher Direktor, Vorstand , Manager , usw. auf


monitor
8. Dezember 2014 um 0:04  |  418709

@opa
😉
Kann ja noch werden!


monitor
8. Dezember 2014 um 0:04  |  418710

Bis demnächst! 😉


Ursula
8. Dezember 2014 um 0:11  |  418714

Nun bekommt dieser „Spaß-User“, oder
„Ahnungslose“, von ernsthaften Usern,
auch noch ernsthafte Erklärungen und
ernsthafte Antworten!?

Mit der Quintessenz,dass ER morgen
feststellt, dass diese Mannschaft dem
„analytischen Denken“ dieses Trainers
nicht gewachsen ist, und sich deshalb
diese Mannschaft „diesem“ Trainer in
jeder Hinsicht „anpassen“ muss!

Das ist doch schon „seine“ Mannschaft,
es sind doch (nur) „seine Spieler“….

Was schreibe ich HIER eigentlich noch
immer??? Bleibt ALLES so und abgestiegen
wird sowieso nicht!!! Der Kader ist sehr gut!!!
Der Trainer hat Ansprachen und Lösungen!!!

UND der Geschäftsführer Sport entlässt ihn
sowieso nicht…

…und „wir“ jammern HIER weiter!

„Scheiß Fußball“, „Angsthasentaktik“,
„Wechsel- und Aufstellungsfehler“ und,
und, und, und….

Aber bitte, ab morgen, wie lerne ich bei
„immerhertha“ niveauvoll meinen Frust
abzubauen und angepasst meine ureigene
Sicht von Fußball, zu neutralisieren!?


Ursula
8. Dezember 2014 um 0:18  |  418716

@ Moni

„Ich bin ja auch nicht allwissend und
weiß was richtig ist.“

ABER Du bist ganz nahe dran!

Du gute Güte…


marcello84
8. Dezember 2014 um 0:19  |  418718

Hallo Herr Bremer,

Wieviel muss eigentlich noch passieren, damit der Trainer auch in den Medien mal stark hinterfragt wird ?

Ich zähle zusammen:
– wir spielen seit ca. einem Jahr grauenhaften u erfolgreichen Fußball
– es ist absolut kein taktisches Konzept (Spielidee) zu erkennen
– es ist kaum Entiwcklung bei den Spielern zu erkennen
– wir sind mit das zweikampfsschwächste und lauffaulste Team der Liga

Das reicht normal um 2 Trainer zu entlassen – da frag ich mich, wie kann es sein, dass gerade in Berlin noch alles ruhig ist? Nicht-Angrffs-Pakt ? Hofft man dass es wirklich nur an den Verletzten liegt ? Mit Langkamp waren wir auch nicht besser und dass es nur an Cigerci liegen kann, wäre doch auch ein Armutszeugnis …

Ich hoffe, ihr wacht bald auf u sorgt für einen neuen Trainer – damit wir den Abstieg verhindern (können)…


coconut
8. Dezember 2014 um 0:20  |  418719

@monitor // 8. Dez 2014 um 00:01
Zitat:
„Bislang hat sich Gegenbauer/Preetz/ Luhukay als nicht schlechter bewiesen, als das was vorher abging. Wenn man die wirtschaftlichen Defizite eines DH mit die Rechnung einbezieht, gesamtgesehen eher besser.“

Das ist, gelinde gesagt, Hanebüchen.

Allein die 2 Abstiege haben uns einen Verlust von 50Mio eingebracht (welches im übrigen noch immer nachwirkt! Stichwort TV Einnahmen). Premiumkader für die 2.Liga kosten nun mal….

Sportlich (Verkauf der sportlichen Leistungsträger) und finanziell ist das bisher erreichte ein Desaster.
Aus einem etabliertem Erstligisten wurde eine Fahrstuhl-Verein.
Sich das noch schön zu reden, da gehört schon eine Menge Rosa-Rote (oder auch Blau-Weiße) Fantasie zu.


Ursula
8. Dezember 2014 um 0:27  |  418723

Tja @ coconut, aber HIER kannste zu
Nachdenken, Bedenken anregen, weiß
der Geier, und dann kommen „Stilblüten“,
stellvertretend von @ Moni & Co….

Nee, nicht @ & Co, dieser „Moni“ ist
schon besonders…


coconut
8. Dezember 2014 um 0:29  |  418724

PS:
Das mit Abstand Beste, was Gegenbauer und Co zustande brachten war der KKR Deal. Zumindest für die kommenden paar Jahre gesehen……
…sonst wäre der Verein wohl schon klinisch Tot und das gewiss nicht nur „dank§ eines DH. Da haben auch die jetzigen Protagonisten in der Vereinsführung kräftig mit gemischt.

Nacht @all


bbqmaster
8. Dezember 2014 um 0:36  |  418727

Was für mich auch auffällig ist:
Wir drehen keine Spiele mehr. Das letzte Mal beim Sieg in Dortmund. In der gesamten Hinrunde 2013/2014 sogar 3x.
Seitdem ist jeder Gegentreffer zum 0:1 gleichbedeutend mit sieglos. Auf der anderen Seite sind wir aber auch nur selten in der Lage eine 1:0-Führung mit einem Dreier nach Hause zu bringen: In 2014 gab es 5 Niederlagen nach einer 1:0-Führung.
Meines Erachtens eine Folge des fehlenden Coachings und der seltsamen Wechsel.


hackespitze123
8. Dezember 2014 um 0:40  |  418729

„Es muss jedem klar sein: Wir können am Samstag keinen Hurrafußball spielen. Die bessere Qualität, die Dortmund hat, müssen wir mit Kampfgeist und Laufbereitschaft ausgleichen. Anders geht es nicht. Eure Genugtuung muss darin liegen, dass wir gut verteidigen und uns situativ selbst nach vorn etwas herausspielen können.“

…also wenn Luhukay das echt so gesagt hat, dann ist das genau die Mentalität die uns da unten reingebracht hat… schön abwarten… erstmal sicher stehen… reagieren statt agieren… ich sehe schwarz fürs Wochenende!


bbqmaster
8. Dezember 2014 um 0:48  |  418730

@ hackespitze123 // 8. Dez 2014 um 00:40

“Es muss jedem klar sein: Wir können am Samstag keinen Hurrafußball spielen.“

Dortmund wird auch keinen Hurrafussball spielen. Die werden wie am Freitag kämpfen! Klopp hat den Reset-Knopf gedrückt: Back to the roots.

Ich wette, wir werden irgendwo zwischen 20 und 25% gewonnene Zweikämpfe haben und als Team
ca. 5km weniger laufen.

Unsere einzige Chance ist Dortmunds Chancenverwertung.


The Real Deal
8. Dezember 2014 um 0:52  |  418733

Also, man sollte die Ausschnitte aus Luhus Ansprache sicher nicht auf die Goldwaage legen, aber die Satzfragmente, welche hier im Thread Eingangs zitiert wurden, sprechen wirklich nicht für Motivation: „Wir müssen nach unten gucken“ – „wir können ein Debakel erleben“.
Selbst wenn´s faktisch richtig ist, macht es psychologisch überhaupt keinen Sinn das in seine Rede aufzunehmen.
Solche Aussagen stehen für eingezogenen Schwanz und Schadenbegrenzungsfussball, der, wie wir wissen, bei Hertha zu Niederlagen führt. Das sind keine hilfreichen Einlassungen unseres Trainers.
Ich plädiere dafür den Jungs Mut zu machen. Die wichtigsten Worte sollten in etwa so klingen:
„Ok, der BVB kommt. Die sind punktemäßig auf Augenhöhe mit uns. Aber die haben doch Schiss, dass sie als totale Versager dastehen. Die machen Fehler. Habt Ihr den Weidenfeller und den Ginter gesehen. Wenn Ihr Druck macht, wird´s eng für die. Ihr habt hier im Oly vor 2 Wochen Bayern fast das 1-1 abgetrotzt. Ihr habt den Besten der Besten gezeigt, dass das hier eine Festung ist und ihr unangenehm zu spielen seid. Das werdet ihr auch den Dortmundern zeigen und mit 70.000 fantastischen Fans im Rücken werdet ihr das Gefühl der 2.HZ gegen Bayern schnell zurück haben und den BVB angreifen! Und diesmal werdet Ihr punkten! Gladbach ist abgehakt. Und jetzt arbeiten wir daran wie wir den BVB auflaufen lassen werden!“
… oder so ähnlich muss das gehen…

Wenn´s sowieso nicht läuft muss man an die starken Momente erinnern und sich nicht in diese devote „es darf kein Debakel werden“- Haltung einkuscheln. Das nervt mich, obwohl ich nicht nur negativ über unseren Trainer denke. Aber er scheint echt am Limit zu sein.


8. Dezember 2014 um 1:11  |  418744

Luhukay

eher pessimistische Ansprache….
Aber was soll er auch sagen……….

Könnte ne heiße Saison werden.
Abstieg mit 10 Teams am Ende sogar die
Tore entscheidend?

Hoffentlich fangen wir uns in der Pause!!!

Was sie gestern abgeliefert haben, war wirklich
zum Kotzen.

2 Siege aus den letzten Spielen?
Ich seh schwarz.

Ha Ho He


8. Dezember 2014 um 1:12  |  418746

real deal

kann ich Dir zustimmen


8. Dezember 2014 um 2:18  |  418774

@ hurdi und ursula meinen, ich denke im Sowohl, als auch. Natürlich tue ich das! Ich kann unmöglich ohne je mit Luhukay gesprochen zu haben, ohne je in einer Kabine mit ihm. und der Gruppe gesessen zu haben, eine Meinung abgeben, der ich selbst 100% vertraue. Wie soll das gehen? und weshalb können das soviele?
– Mein Standpunkt ist der:der Trainer hat sich evtl. ein wenig verrannt, kst sich seiner Sache nicht mehr so sicher. Für mich sprechen seine teilweise sehr seltsam anmutenden Entscheidungen dafür ( Schulz auf die 6 Stellen und dann nach 30’Minuzen auswechseln..statt auf seine Position zurückzuziehen). Ich weiss nicht, wie das Binnenverhältnis aussieht. Da man nix besonders hört, gehe ich davon aus, das das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft intakt ist, mit kleinen Irritationen hier und da. Ich erinnere mich an toll geführte Partien, die von Fachleuten zu Recht sehr gelobt wurden. In dieser Saison ging ne Menge schief. Sehr vieles davon war Pech und lag nicht am Trainer. Mittlerweile kommen einige fehler hinzu und zusammengenommen; es läuft aktuell übel, ohne jeden Zweifel übel.- Noch ist fast überall Ruhe. Und das stört mich. Mich stört, dass der Manager keinen Laut von sich gibt und den Trainer alleine zu lassen scheint, statt sich dazwischen zu stellen, wie es Hoeness wahrlich gut konnte.- Mich stört, dass die Mannschaft sich nicht fetzt. Das ist Friedhofsruhe und nicht Besonnenheit. – Ich setze nicht Panikmache oder wirren Aktionismus dagegen. Aber so, wie du es sagst, @ xe..geht es eben auch nicht..Ich verstehe nicht, warum jetzt nicht kommuniziert wird, warum es so unsäglich zäh erscheint. Wenn ich mir anschaue,wie in Dortmund gegen die Krise gearbeitet wurde..Mir geht dieses mittlerweile vertrottelt anmutende Geduld einfordern auf den Senkel. Nein, nicht Ruhe , Geduld und Tiefenentspanntheit hilft derzeit. Es muss mal was von der Mannschaft kommen..meinetwegen sollen die dem Trainer einiges an den Kopf werfen, die sollen soch alle zusammensetzen und den Karren gemeinsam aus dem Sumpf ziehen. Das geht. Stark genug ist die Mannschaft und auch der Trainer. Aber mir scheint, als würde niemand diese schwere Zeit versuchen, zu koordinieren und zu führen. Der, der dafür zuständig wäre, scheint sich abzuducken.
Aber wie auch immer: den will ich sehen, der mir schlüssig beweisen kann, dass es dieses Team mit Trainer nicht schaffen kann?- Diese Agonie muss weg. Und auch dieses elende Schwarz/ Weiss.
Kritik ist etwas lebensnotwendiges. Und deshalb muss jetzt im inneren Kreis der Hertha mächtig analysiert und kritisiert werden, um Lösungen zu finden, die schnell umgesetzt werden. – Wer dabei nicht mitzieht oder sich als nicht teamfähig erweist, der fliegt raus.- Egal, wie er heisst oder welche Funktion er hat.
Eigentlich müsste das Preetz alles in Gang setzen…und wenn der nicht, dann der Chef. Kommt da bald nix, wird es so passieren, wie @ hurdi letzte Woche unkte.


Uwe
8. Dezember 2014 um 6:57  |  418908

Jetzt ist sogar der HSV in der Tabelle vorbei gezogen. Luhukay fällt erst jetzt auf das wir nach unten schauen müssen ? Kann ja wohl nicht wahr sein……


backstreets29
8. Dezember 2014 um 7:07  |  418912

Schöne Analyse @Apo

Ich bin auch in Teilen bei Monitor….jedenfalls macht es deutlich mehr Spass sich die hinterfragenden Beiträge durchzulesen als das permanente Gekeife EINER Userin, die gegen alles beisst und krakeelt, was nicht ihrem Geschmack entspricht.

Wie dem auch sei, aktuell bin ich noch gegen eine Entlassung Luhukays.
Zum einen hat das damit zu tun, dass wir die erste wirkliche Krise erleben und er das ausbügeln dürfen soll.

Eine Bewertung der Situation aufgrund von Gesprächsfetzen, erscheint mir nicht nur irrelevant, sondern auch zeimlich daneben.

Für mich wichtig wären die Signale aus der Mannschaft, die intern geäussert werden.
Ist da ein Bruch erkennbar und die Mannschaft würde Luhukay nicht mehr folgen, wäre eine sofortige Demission natürlich unausweichlich.

Was mir im Moment fehlt, ist, Apo hats angesprochen, eine starke Persönlichkeite, die mal auf den Tisch haut und für ein evtl notwendiges reinigendes Gewitter sorgt. Hier wäre der Kapitän gefragt.

Berücksichtigen sollte man die Umtände (Verletzungen usw) sehr wohl, aber nicht als Ausrede für schlechte Leistungen gelten lassen.

Ich würde eine Rückendeckung der Fans a la Dortmund am Freitag begrüssen.
Was das bei eienr Mannschaft bewirken kann, hat man gesehen


Hertha Ralf
8. Dezember 2014 um 8:02  |  418947

Hier in F freut man sich auf die Hertha als Punktelieferant!
Der Kader wird als nicht schlechter eingeschätzt als der der SGE.
Aber hier sieht man ( aus der Ferne natürlich) kein Konzept, kein durchgehendes , spielerisches Element und nach fast Ende der Halbserie auch keine ( Stamm) Mannschaft.
Frage: bringt Euch dieser Trainer noch weiter?
Überrascht ist man von der “ Ruhe“ in Baalin.
Nibelungentreue?
Bei der Ansprache des Trainers von gestern vergeht mir jetzt schon die Lust am Samstag nach Berlin zu kommen, Aufbaugegner und Schlachtvieh?
Konsequenzen JETZT!
Später wird es heißen , es blieb uns keine andere Wahl, aber nun bündeln wir alle Kräfte , um den Abstieg in den letzten 5 Spielen noch zu verhindern, theoretisch ist ja noch ALLES möglich.
Möge dies nur der Albtraum der letzten Nacht nach der , hier schrieb jemand knappen! Niederlage gegen B-MG geschuldet sein.
Knapp vielleicht , ansonsten aber ein Offenbarungseid . 4 Niederlagen in 5 Spielen, vom vorletzten Trainer wurde sich nach 5 Niederlagen getrennt , der hatte auch Gott sei Dank nur 5!
So jetzt wieder Optimismus hier fußballerisch in F tanken und aufwachen, aufwachen , endlich aufwachen und hoffen:
Ich hab ja nur geträumt und nach der Gans gestern lag es an der Menge an herrlichem, saftigem Fleisch und nicht an mageren Punkteständen und limitierten Spielvermögen …


Hertha Ralf
8. Dezember 2014 um 8:17  |  418953

PS: @ backstreet: dem Trainer die Chance zu geben die Krise zu managen ist ja OK, aber dazu muss ER aber auch die Krise erkennen, benennen und Maßnahmen ergreifen, das sehe ich! nicht.
Ich! sehe nur Aktionismus und Ausreden als Antworten auf die wenigen, kritischen Fragen.
Ich will mich gern irren und “ belehren“ lassen.
@ all einen schönen Tag und lieben Gruß nach HH zu@ etebeer, bei Euch in der Familie hat ja wenigstens noch Deine Frau was zu lachen 🙂


Konstanz
8. Dezember 2014 um 8:19  |  418954

Lasst mal den Luhu machen. Der Blick auf die Tabelle zeigt: Furcht und Panikaktionen sind nicht angemessen, nützlich sowieso nicht.

Aber lasst es ruhig hier ‚raus Freunde, das erleichtert, denn am Sonntag und Montag hat der Friseur ja zu. Aber schon morgen habt Ihr dann wieder Euren professionellen Ansprechpartner, gleich Termin machen.

Und wenn der zickt: Friseur wechseln!


Hertha Ralf
8. Dezember 2014 um 8:24  |  418959

Mensch ja @ Konstanz: Termin für Dich Morgen 09.00 Uhr geht klar, Färben muss ja diesmal nicht sein , ist ja noch alles ROSAROT bei Dir.
Toll 🙂
Aber ein ordentlicher Schnitt wäre nicht schlecht …


Konstanz
8. Dezember 2014 um 8:32  |  418965

Für den guten Schnitt setze ich auf die Rückrunde 😉


backstreets29
8. Dezember 2014 um 8:38  |  418971

@Hertha Ralf

Woran machst du fest, dass das Trainerteam die Situation nicht erfasst und Maßnahmen benennt?

Lange Zeit war es doch auch so, dass Luhukay überrraschende Entscheidungen getroffen hat, die aber gezogen haben.
Hegler in die IV war super….das hat funktioniert.
Schulz ins DM hat nun mal nicht funktioniert.
100% Trefferquote gibt es nicht.

Uns fehlt die defensive Stabilität und die Durchschlagskraft nach vorn.
Das bekommt man nicht von jetzt auf gleich.

Allein die ständigen Wechsel in der IV in der Hinrunde haben einen grossen Anteil an der Situation


sunny1703
8. Dezember 2014 um 8:48  |  418978

Guten Morgen und einen ebensolchen Start in die neue Woche! 🙂

Was ich hier nicht verstehe :
1. @cameo, es ist schon erwähnt worden, der blogger fiktive Figur oder wie auch immer er/ sie sich nennt, ist nicht wegen seiner Meinung zu Hertha BSC mit gefühlten zehn Platzverweisen bestraft worden, sondern wegen Beleidigungen gegenüber anderen bloggern . Vielleicht solltest Du mal diese Überlegung in Deine sehr einseitige Sicht der Dinge einbinden, sonst könnte man sich noch @hurdies Meinung anschließen, was Dich betrifft. Ich werde mich zu keinen devoten Handlungen zwingen, nur weil auch mal ein blindes Huhn ein Korn Wahrheit gefunden hat. Im Übrigen habe ich diesen Blogger hier noch ständig für seine Meinung in Schutz genommen ………bis hin zu seinem nächsten Ausraster.

2. Frage ich mich,woher wissen wir ,wie es momentan bei Hertha aussieht, wie der Trainer im Innenleben der Mannschaft redet, vor allem aber wie sehr der manager und der Präsident die Lage beobachten und analysieren. Selbst wenn WG laufend damit kokettiert,nicht viel vom Fußball zu verstehen, wird er aufpassen,dass sein MP von seinen Gnaden sich nicht mehr handlungsfähig macht,weil er bis zum „Untergang“ an einen Trainer festhält,der das team nicht mehr erreicht?
Macht er das, hat er als Präsident auch verspielt. Dann hieße es Neuanfang Hertha BSC in allen Bereichen und vermutlich stärker von außen „diktiert“.
Geht das team gegen den BVB nicht mit 0:5 unter ,wird JLu auch noch die letzte Woche der Hinrunde Trainer sein. Eine Ablösung zu einem Kurzinterimstrainer ist jederzeit möglich,da stimme ich @kraule zu.

3. @apollinaris : was soll dieser absurde Vergleich mit dem BVB? Momentan stehen die punktgleich mit Hertha,haben also eine ebensolche teilweise schwache Leistung gebracht, wie Hertha. Ich hätte mir am Sonnabend auch einen Kramer gewünscht,der mir vielleicht in der 49. Minute ein Weihnachtsgeschenk ins eigene Tor legt. Anschließend haben die Dortmunder völlig verdient in Frankfurt verloren und nun sich ein 1:0 gegen Hopp erkämpft. Glückwunsch, doch reden wir hier über Hamburg oder Stuttgart oder Freiburg oder Hertha, nööö wir rden über eine Mannschaft die mehr als doppelt so viele Punkte jetzt haben sollte. Um nicht falsch verstanden zu werden,der BVB wird noch kommen,er wird auch in Berlin gewinnen, aber das was sie bisher abgeliefert haben,ist DIE enttäuschung der Saison, nur die schwache Leistung der anderen Mannschaften nach den Bayern belässt sie noch im Rennen um die CL im nächsten Jahr.

4. Doch Debatten um irgendwelche fiktiven Schreiber oder den Manager, den Trainer oder den BVB lösen ein Problem nicht.
Was steckt in dieser Mannschaft? Wir sind uns doch alle hier im blog nicht einig,wenn es darum geht, welche Schrauben müssen verändert werden. Viele auch ich sehen ein großes Problem im kreativen Mittelfeld, aber seien wir auch ehrlich Kreativität und Torgefahr wird Hertha kaum bezahlen können. Konzentrationsfehler in der Vorwärtsbewegung und bei Standards. Keine Frage hier ist der Trainer gefordert,zumal er das team auch zusammengestellt hat. Doch was kann man mit dieser Mannschaft überhaupt erreichen. Beruhigend ist für mich immer Woche zu Woche zu sehen,dass andere auch einen ziemlich üblen Fußnball kicken,wie gestern über 80 Minuten Mainz oder Bremen Und Frankfurts Abwehr ist als solche auch nicht erkennbar.
Ich hoffe für Hertha es ist bald winterpause und wir holen noch zwei,drei Punkte. Ich bin auf die Analyse in der Pause gespannt. Und keine Frage erreichen wir nicht wenigstens 16 Punkte werde ich auch die ablösung des Trainers fordern. Als Nachfolger steht ja @ursula bereit! 🙂

lg sunny


Tsubasa
8. Dezember 2014 um 8:51  |  418980

@backstreet: es fehlt alles! Nur der TW hat ansteigende Form.


wilson
8. Dezember 2014 um 8:58  |  418986

Mal eine Bemerkung zu den geforderten Mentalcoaches und Psychoonkeln:

erstens weiß ich nicht, ob Hertha BSC sich eben solcher bereits bedient.
Und zweitens, da ich keine Ahnung von der Arbeit dieser Berufsgruppen habe: benötigen diese nicht in erster Linie Zeit, um die Probleme ihrer Patienten zu hinterfragen und ggf. zu lindern oder zu heilen?!
Diese Zeit hat Hertha BSC nicht.

Die vielen Trainerwechsel bis hin zu Rehhagel in der letzten Abstiegssaison habe ich für fahrlässig, schäbig und grotesk gehalten und hätte mir Kontinuität gewünscht, aber die einzige Beständigkeit, die Hertha BSC im Jahre 2014 zeigt, ist das Auseinanderbrechen.

Für mich als Außenstehender und durchaus leidensfähiger Beobachter stellt sich die Situation derart dar, dass Hertha BSC
a) einen Kader/eine Mannschaft zusammengestellt hat, der/die nicht funktioniert,
b) einen Trainer hat, welchem die Ideen, wie er den Verein aus dieser keineswegs temporären Delle herausmanövrieren kann, ausgegangen sind, so er diese jemals hatte,
c) einen sportlich Verantwortlichen beschäftigt, der eine Schicksalsehe mit eben jenem Trainer eingegangen ist, welche zu lösen ihn selbst an den Abgrund führte, entließe er diesen.

Dass der Nichtabstieg und nur dieser – die Verantwortlichen nennen es etablieren – das Ziel war, war und ist mir durchaus bewusst.
In Augsburg haben Luhukay und der FCA bewiesen, dass es mitunter Geduld und den Glauben an das gute Ende braucht. Wie kämpferisch und sicher sich Luhukay dort in dieser Zeit gegeben hat, weiß ich nicht.
Ich habe den Glauben an ein Happy-End für Hertha BSC aufgegeben, obwohl ich anders als andere hier vor der Saison schon den wenig euphorischen Tipp „eher Platz 15 als 8“ abgegeben habe.
Und nun könnte man trefflich streiten, warum ich angesichts eines eher pessimistisch-realistischen Tipps dann für einen Trainerwechsel plädiere.

Der Grund:
Luhukay wirkt leer – und ich habe den Eindruck, dass das immer mehr auf seine Mannschaft abfärbt.


backstreets29
8. Dezember 2014 um 8:59  |  418988

@Sunny

bei solchen Zukunftsaussichten sollten wir dann doch den Spielbetrieb einstellen 😉

@Tsubasa

Ne, wir haben genügend Spieler, schiessen ab und zu Tore, also alles fehlt wirklich nicht …..


Hertha Ralf
8. Dezember 2014 um 9:03  |  418989

@ backstreet: an den “ spielerischen“ Auftritten der letzten 5 Spiele, selbst der Sieg in Kölle war doch pures Glück ( brauchen wir natürlich, lieber dreckige Siege).
Und nicht der Auftritt des FCB in Berlin als Masstab nehmen, siehe Ballbesitz und Zweikampfquote und na klar macht Brooks in der86 zigsten …
Aber ein Konzept sehe ich nicht und KEINE Entwicklung der Mannschaft, die Aufstellungen und dann die Wechsel, die von Nico war doch nur die Spitze des Eisberges und schau Dir die Mimik des Trainers an, auch wenn ein User das als nicht entscheidend ansieht, ich sage dazu Motivation!
Nun kommt DO und ich hoffe auf Deine Sichtweise, dass man das alles sieht, erkennt, analysiert und ändert und WIR die Hertha Fans sehen das Ergebnis, die Veränderung, den Mut, den Kampf, den Willen.
Und dann sieht eine Niederlage, die ja gegen DO ja durchaus möglich ist mit anderen Augen, das würde dann aber Mut gegen F und Hoppenheim machen.
Ich will halt eine Kampfansage auf dem Platz sehen und ein Konzept der Verantwortlichen und keinen Nico der am Sonntag immer noch angefressen ist.
Denn LU muss sich ja bei der Aufstellung was gedacht haben …
Und mir bleibt , nur mir natürlich, ein Rätsel warum er Ronny und Kalou nicht zu Beginn gebracht hat, das sieht immer so aus Abwarten, defensiv stehen und lauern, und dann kommt das Gegentor und dann läuft die Zeit davon und dann kommt die Offensive in Form von ( zu späten) Einwechslungen und dann der Konter, der KO Schlag und am Ende: ich bin mit … Zu Frieden uns fehlte das Quentchen Glück, der Gegner hat das geschickt ausgenutzt, gut gekontert und warum nicht WIR?
Also Ergo: ich hoffe Du hast Recht und alle Befürworter, Optimisten gewinnen das Bloggerspiel und alles wird gut, man dann wären wir doch alle , auch @ Ursula total im Glück, doch Glück muss man manchmal auch erzwingen SO oder SO 🙂


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 9:35  |  419021

@backstreet
es ist sicher lobenswert sich für Konstanz und Loyalität einzusetzen. Auch ich habe immer dafür gefochten. Aber sicher wird jeder zustimmen, dass es eine Grenze gibt. Hier bereits erwähnt, Nibelungentreue hilft nicht, sondern verschärft Krisen.
Wenn angesichts der unzähligen Niederlagen und der konzeptlosen Spielanlage (da kann es keine 2Meinungen geben) in 2014 nicht von einer Krise gesprochen wird, dann ist das ein Wahrnehmungsfehler.
Welche Schlussfolgerung man aus dem gesehenen gezogen wird ist sicher diskutabel. Das müssen die Verantwortlichen entscheiden, denn die tragen die Verantwortung. Nur geschehen muss etwas.
Hier wurde von einigen das Argument gebracht, es gäbe z.Zt. keinen Trainer auf dem Markt, der eine echte Alternative zu JL darstellen kann. Heisst das, sie wären im Falle eines Auftauchens einer Alternative für einen Trainerwechsel? Umso weniger verstehe ich dann das sprechen über das angeblich „Undenkbare“!
Der Fußball, das Leben, das Weltall…. 😉 alles hat seine Gesetze und sein Ende. Und die Geduld, das kann ich als JL- Fan auchverstehen, ist bei einigen aufgebraucht.
JL hat kein System installieren können. Weder mit dem alten Team, nich mit dem neuen. Er ist dabei, dem Team zu schaden, indem Auswechslungen zur Demontage werden. Interviews mit Spielschelte ebenfalls. Das Fehlen eines offensiven Systems, belastet das Team von Anfang an. JL kontte über Jahre in völliger Ruhe und mit viel Mitzeln arbeiten, als viele seiner Kollegen. Fazit: er hatte mit seiner Art und Weise leider keinen Erfolg. Nun ist es an der Zeit, ohne Vokabeln und Kategorien wie „versagen“ oder „Rausschmiss“ zu strapazieren, eine neue Perspektive zu finden.
Alternativen gibt’s immer. (ausser für die Kanzlerin und diejenigen, die nichts verändern wollen)

Auf dem Markt gibt es Veh, Tuchel, S04-Derivate… . Aber wir haben auch im eigenen Dunstkreis genug gutes Potential.
Zum eigenen Kreis zähle ich aucb den absolut akribisch arbeitenden Steffen Freund. Fachlich unumstritten und Berliner/Brandenburger „durch und durch“. Seine Spielvorbereitungen sind erste Sahne. Sein Umgang mit den Spielern und seinem arbeitgebenden Verein ist vorbildlich. Seine Aussenwirkung und sein Netzwerk im DfB und der Liga ist es ebenfalls.

Niemanden tut man einen gefallen, wenn ein sinkendes Boot immer wieder flott gemacht wird. Nicht den Beteiligten, noch der HERTHA und das zählt am meisten.


hurdiegerdie
8. Dezember 2014 um 9:40  |  419024

Beim Babbel-Club Luzern hat der Sport-Chef seinen Hut genommen.


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 9:45  |  419028

Sorry. Handytippen und Zeitdruck….. hiffe, es ist verständlich. ..


Hertha Ralf
8. Dezember 2014 um 9:49  |  419031

@hurdiegerdie: lebt der jetzt getrennt…?
🙂


Plumpe71
8. Dezember 2014 um 9:57  |  419034

Guter Beitrag um 09.35 Uhr, Steffen Freund hatte ich nicht auf dem Zettel, aber sicher einer der auch die Sprache jüngerer Spieler noch spricht und bei dem ich die von mir gewünschten Softskills voraussetze. Bei Pal Dardai und Covic, als Interimslösung gerne, langfristig habe ich Bedenken und warum verdiente Herthaner möglicherweise vorschnell verbrennen ? Ich vermute, dass Dardai noch ne A-Lizenz hat und seinen Fußballehrer erst noch baut(?), danach wird er sich seine Meriten erstmal verdienen müssen und sich hocharbeiten und für Höheres empfehlen, so jedenfalls meine persönlichen Erfahrungen nach einem Trainerlehrgang. Am liebsten wäre mir mal jemand ohne Stallgeruch, ausser jemand der ganz neutral von aussen drauf blickt und sich nicht scheut auch mall den einen oder anderen Stein umzudrehen, Stichwort Jugendarbeit und die Durchlässigkeit zu den Profis.


Flankovic
8. Dezember 2014 um 10:00  |  419038

Ich bin dafür, dass JLu mal was ausprobiert und nicht immer die gleichen Leute auf den immer gleichen Positionen spielen lässt.
Da schleicht sich schnell der Schlendrian ein.
Und das hat doch schließlich, bis jetzt, immer sehr gut funktioniert.

Deswegen bin ich gegen Dortmund für folgende Aufstellung:

Jarstein
Hegeler – Hosogai – Niemeyer – Brooks
Kalou- Schulz
Ndjeng – Schieber – Ronny
Skelbred

Es soll sich schließlich keiner zu sehr an seine Position gewöhnen. Und ein wenig Rotation hat noch keinem geschadet, hält den Geist fit (man muss sich jedes WE auf neue Gegebenheiten einstellen) und macht einfach Spaß.
Dann könnte man in der Halbzeit die Besetzung der Positionen neu auswürfeln oder eine lustige Positionentombola veranstalten. Das hebt die Stimmung und lässt den Kummer über den hohen Rückstand vergessen.

nach dem spiel einfach auf Pech pledieren und erzählen man habe Chancen gehabt (auch wenn die keiner gesehen hat, egal).

Aber mal im Ernst.
Die Motivationsversuche, von denen man oben so schön lesen kann, in allen Ehren aber das wird JLu ja nicht das erste Mal erzählen.
Wer sich jetzt noch nicht fragt ob die Mannschaft nicht EVENTUELL doch gegen den Trainer spielt, verisst einen wichtigen, offensichtlichen Punkt in der ganzen Problematik.

Mittlerweile könnte ich es in einzelnen Fällen sogar nachvollziehen, da JLu mitunter doch eher selbstgerecht, beratungsresistent, stur und vor allem oftmals unglücklich im Ungang mit seinem Personal wirkt.
Seien es dispektierliche, unnötige Äußerungen oder die Aufstellungspolitik, wobei die Betonung auf der zweiten Silbe liegt.

Es macht, leider immer wieder, in regelmäßigen Abständen, einfach keinen Spaß mehr sich das ansehen zu müssen.

Und ich bin weiterhin der Meinung, dass sich langsam mehr ändern sollte als die Personalie Trainer…

Achtung: Dieser kleine Psalm stellt lediglich MEINE Meinung dar und erhebt keinen Anspruch auf algemeine Gültigkeit!


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 10:08  |  419042

@plumpe
eigentlich wollte ich nicht die Diskussion um Alternativen starten, denn das ist nicht fair. Aber aufgebracht haben es diejenigen, die davon schrieben, als gäbe es keine. Absoluter Quatsch!
Steffen Freund hätte auch damals, als es kriselte und das Trainerkarussell sich schneller drehte als der Ball, zur Verfügung gestanden.

Aber nochmal! Es ist an der Zeit, dass JL liefert. Schluss mit den billigsten Platitüden! Schluss mit dem Aktionismus! Trainerrat! Verbaler Austausch! Ein Maszstab fuer alle Spieler! Schluss mit dem uebersteigerten Interesse am Privatleben der Spieler! Leistung! Kein Wortbruch mehr! (Wo ist die Analyse nach dem 10.Spieltag?)
Das Team ist am wenigsten Schuld. Das ist kein Diskussionsansatz mehr.


8. Dezember 2014 um 10:11  |  419044

Hertha in jeder Rückrunde statistisch schlechter als in der Hinrunde.
Habe Angst 🙁


fechibaby
8. Dezember 2014 um 10:12  |  419045

backstreets29
8. Dezember 2014 um 10:13  |  419048

Schöne Diskussion heute….so mahct es Spass…dank an die Protagonisten dafür

@Hr.Thaner
Ich spreche ebenfalls von einer Krise. Das ist auch nicht wegzudiskutieren.
Ich wehre mich aber dagegen, die erste Krise unter Luhukay zu nutzen, diesen zu entlassen.
Das permanente Gegröhle nach einem neuen Trainer nervt.

Traineralterantiven gibt es immer, da bin ich dabei.
ABER, und da wiederhole ich mich, dafür braucht es auch die Signale aus der Mannschaft.
Wenn nur eine Seite der Meinung ist, dass es mit der anderen so nicht funktioniert, muss man sich entweder zusammensetzen und eien Lösung erarbeiten, oder sich trennen.

Nur weil einigen die „Physiognomie“ und die Strahlkraft von Luhukay icht passt, kann man daraus keine Schlüsse auf das Verhältnis zur Mannschaft ziehen.

Ich für mich stelle den Plan auf, die Entwicklung bis zur Winterpause bzw max. Spieltag 20 abzuwarten und dann zu entscheiden.

So wie gegen Köln und Bayern war es in Ordnung, da hätten wir auch iN Gladbach gepunktet und dann wäre diese Diskussion nciht entstanden, bzw wohl nicht in dieser Schärfe

@Hertha Ralf

Es wird hier immer nach einem Konzept gefragt, das eine Entwicklung nach sich zieht.
So eiN Konzept gibt es, auch mit einer entsprechenden Erwartung an die Entwicklung.
Wenn dir aber permanent dafür gedachte Leistungsträger aus den unterschiedlichsten Gründen wegbrechen, sind solche Konzepte Kokolores und nciht mehr relevant, dann geht es um Schadensbegrenzung.


PSI
8. Dezember 2014 um 10:18  |  419049

Habe gerade in der MoPo gelesen, dass Herr Preetz nicht „alamiert“ sei, auch wenn die Situation schwierig ist.
Jetzt bin ich aber erleichtert, wir müssen uns also keine Sorgen machen und Herr Luhukay ist ja auch ganz ruhig ( wie man auch bei den Spielen sehen kann).
man man man


8. Dezember 2014 um 10:22  |  419052

Preetz sagte:
„Wir müssen die Situation jetzt annehmen“, sagt Herthas Manager Michael Preetz. Alarmiert aber sei er nicht: „Die Bundesliga ist richtig hart. Wir stecken in einem Prozess der Etablierung. Der ist schwierig und kann noch länger dauern.“
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article135128777/Hertha-hat-kaum-noch-Luft-nach-unten.html


Plumpe71
8. Dezember 2014 um 10:24  |  419055

Hr.Thaner // 8. Dez 2014 um 10:08

seh ich ähnlich mit den Alternativen und genauso habe ich Deinen Beitrag auch verstanden 🙂


Joey Berlin
8. Dezember 2014 um 10:24  |  419056

Moin, moin

„…warten bis zur Winterpause mit Dortmund, Frankfurt und Hoffenheim drei ziemliche Brocken.“

…schlimme Brocken sind im blog die anstrengenden Kommentare der bekannten User!

Vor einem Monat wurde eine intelligente Aussage gepostet:

@Stiller // 8. Nov 2014 um 10:18
„Denn ehrlicherweise plagen mich durchaus seit längerem Zweifel, die ich aber wegen des immer wiederkehrenden Shitstorms gegen den Trainer und einige Spieler nicht vertieft habe. Ich möchte nämlich die, oftmals ins Persönliche gehenden, unerträglichen Ausfälle einiger Verbalartisten nicht noch befeuern.“

DAS, ist leider immer noch die Realität!

@Hr.Thaner,

#Nibelungentreue… ach du meine Nase, geht es noch ein bissle pathetischer?

#Steffen Freund, Trainer Bilanz:
* Vize-Europameister mit der U-17 2011
* 3. Platz bei der U-17 WM 2011,

…wirklich eine Erfolgsgeschichte, da hatte der BL Novize aus der Schweiz, den unser Dieterle holte, mehr Erfolge vorzuweisen!

#wasdemeinensinuhl…


Hertha Ralf
8. Dezember 2014 um 10:32  |  419059

@ backstreet: Schadensbegrenzung unterschreibe ich sofort, d.h. NICHTABSTIEG!
Das muss das Ziel sein, aber nach den Aussagen im der MoPo unseres Managers: Entwarnung, also @ Joey Berlin , kannst Dich also auch entspannen, ich und einige, wenige User haben die Situation vollkommen falsch eingeschätzt und gesehen , da gehen wir dann Deine Nibelungentreue zu den V von Hertha BSC gern mit.
Die beiden Abstiege der letzten Zeit haben ja real nicht statt gefunden …
Moin Moin


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 10:33  |  419060

@backstreet
danke fuer die Blumen. Ich finde es auch besser, wenn es um Themen anstelle von Personen geht.

Ich gehöre zu denen, die glauben, wir haben einen enormen Kader. Ich möchte gern einmal in einen Verteidiger reinhorchen, wenn er weiss, dass er gleich gegen Hertha BSC auflaufen muss und gegen eine Offensive mit den Aussen (Kalou, Beerens), innen (Schieber) und dahinter Ronny und Schelle 90min bestehen muss.
Vor allem, weil er weiß, dass alle gemäß ihrer Ausbildung und Erfahrung eingesetzt sind!!!
Wollen doch mal sehen, wie sehr die Offensive unsere Verteidigung entlastet. Defensivarbeit der Offensive beschränkt sich nicht nur auf das Zurücklaufen…
Aber das ist ja bei vielen der Kritikpunkt Nr.1. Spieler, die vom Trauner mit dem Holzhammer in ein Korsett gezwungen werden und ohne „Glückliches Händchen“ vom Trainer wild ausgewechselt werden oder aus dem Kader gestrichen. (ich meine NICHT Sandra Wagner!)


Tsubasa
8. Dezember 2014 um 10:40  |  419068

Es gibt genug Traineralternativen. Es muss kein altbekannter Bundesligatrainer sein. Fußball wird auf der ganzen Welt gespielt. Hertha täte ein externer gut, der den Laden ähnlich wie Favre damals gnadenlos aufräumt. Nur Dieter fehlt der ihn bremst Leute wie Simunic vielleicht doch zu behalten. 🙂


backstreets29
8. Dezember 2014 um 10:42  |  419069

Also von einem Kalou darf man durchaus erwarten, dass er nicht nur eine Position kann.

Schulz war bis zur Auswechslung ansehnlich.

Ich hätte gegen Dortmund folgende Aufstellung im Kopf:

———————kraft——————–
-Pekarik—-Hegeler——-Brooks—–Schulz

—————–Hosogai–Skjelbred———

Beerens———————————–ÄBH
———————-Kalou———————-
—————-Schieber———————–

und zwar genau in dieser Dichte….und das hiesse
dann auch für einen Kalou….Anlaufen ist nur mit 2 Schritten nicht getan.

Mir sitzt der Fokus bei dieser Krise zu sehr auf dem Trainer.
Mangelnde Eisntellung und Laufbereitschaft kann man ebensowenig trainieren, wie 1,85 m


Opa
8. Dezember 2014 um 10:45  |  419071

Prozess der Etablierung? Ah ja…

Ich wüsste gern mal, wie sein Selbstverständnis dazu ist. Hertha war bei seiner Amtsaufnahme in meiner Erinnerung ein in der Bundesliga etablierter Verein. Mit sehr spezifischen Herausforderungen, die aus meiner Sicht aber alle lösbar erschienen, sofern man denn sein Handwerk versteht.

Die Historie der Grausamkeiten umfasst so „glanzvolle“ Heldentaten wie die zweite Verpflichtung eines Bahnhofsbäckers aus Posen, Funkelschem Angsthasentannenbaum, Schnackselbubble (dem man mit Dackelblick auf blutigen Knien darum bat, seinen Vertrag zu verlängern), Rob Friend (der Baumstamm fällt immer auf den Hinterkopf), Skippy (Prösterchen), einem greisen Großen, der seine Spieler sich weder vom Namen merken noch mit den Augen erkennen konnte…

Etablierung?

Ich wüsste gern mal, welche Mechanismen zur Krisenbewältigung unser GF Sport seit den letzten beiden Abstiegen bei sich etabliert hat.

Die „allerletzteste“ Patrone klemmt im Lauf, im Fachterminus spricht man auch von einem „Rohrkrepierer“.

14 Millionen ausgegeben, den Kader umgekrempelt, einen Kalou geholt – für Abstiegskampf? Dass ein van den Bergh spielt? Dass Spieler von der Startelf auf die Tribüne rotieren? Dass Spielsysteme kategorisch ausgeschlossen werden, um dann genau das auf dem Platz zu präsentieren? Dass die einzigen, die so etwas wie Umschaltspiel beherrschen, für ihre mangelnde Defensivarbeit getadelt werden? Dass man die Buchse gestrichen voll hat, dass ich das bis nach Neukölln rieche?

Tschuldigung, für mich hat Stand heute die „Schicksalsgemeinschaft“ fertig. Was soll mir Zuversicht geben, dass sie es diesmal schaffen? Was hat sich seit den Katastrophenjahren verändert?

Ich kenne die Antwort und hab ein wenig Angst vor ihr.


Jack Bauer
8. Dezember 2014 um 10:51  |  419074

@wilson um 08:58 Uhr:

Meines Wissens legt Hertha keinen besonderen Wert auf die Arbeit mit Sportpsychologen, lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.

Das ein Sportpsychologe keine Wunder bewirken kann – erst recht nicht kurzfristig – ist ganz klar.
Hier wurde aber z.B. unsere Statistik in 2014 nach 0:1 Rückstand und 1:0 Führung aufgegriffen. Diese Mannschaft lässt sich zum einen durch einen Rückstand aus der Bahn bringen, bzw. ist nicht in der Lage eine mutige Reaktion abzurufen, zum Anderen ist sie auch nicht fähig aus Führungen, also Erfolgserlebnissen, Selbstvertrauen zu ziehen.
Das führt dann dazu, dass man über ein ganzes Kalenderjahr nicht in der Lage war 2 Bundesligaspiele am Stück zu gewinnen. Mit dem Höhepunkt, dass man nach dem 3:0 gegen Hamburg eine gute Ausgangsposition und mit Bielefeld, Paderborn und Hannover machbare Aufgaben vor der Brust hatte. Der Ausgang ist bekannt.


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 11:04  |  419081

@opa 10:45
Lustig aber ganz schön hart. Schade, du an einigen Punkten ganz aufgetragen hast. Aber!

Alles was die fachliche Einschätzung betrifft, gehe ich mit.
Es wird etwas geschehen. Das ist klar. Ob es dann Dir, mir oder wem auch immer gefällt, steht auf einem anderen Blatt.


backstreets29
8. Dezember 2014 um 11:11  |  419091

@Opa

Wer kann Umschaltspiel und wird für die mangelnde Defensivarbeit kritisiert?
Du meinst jetzt aber nicht Spielverzögerer Ronny, oder Stehgeiger Kalou, oder?


8. Dezember 2014 um 11:36  |  419109

@ ,sunny: natürlich kann man nach Dortmund schauen und von dort was mitnehmen. Es geht nicht um deren Spielweise, sondern Herangehensweise, auf und neben dem Platz. Drei Tage wurde dies hier versucht einzugrenzen…Watzke sprach von einem “ Kampf gegen den Abstieg“ . Preetz von einer Schwierigkeit der Etablierung, die noch länger dauern könne, aber nicht alarmierend sei. Spätesten ab diesem Interview bin ich raus…


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 11:42  |  419114

@backstreet
doch die meint er ganz sicher und ist damit nicht allein.
Tut mir leid, aber ich bin diese unsachgemäß angebrachten Billigargumente aus der BILD-Mottenkiste nicht. Nur um etwas „Würze“ in den Alltag zu bringen und die Meckerlust von Herrn Spiesser und Frau Schlampe zu befriedigen, werden Schubladen aufhemacht und Leute eingepackt. Einmal drinnen, bedient sich jeder wie er will. Mit oder ohne Ahnung.
Sorry, selber Schuld.
Die Spielmomente, die Ronny mit Ballhalten verbringt, sind so notwendig wie irgendwas, da so erst Abspielstationen geschafgen werden. Wir haben eben kein Offensivkonzept, das ein schnelles Passspiel in der Offensive zulässt. Das liegt definitiv nicht an den Spielern. Ronny spielt, und er ist der Einzige neben Kalou, wenn er kann, DEN ueberrachenden Pass. Kalou ein „STEHGEIGER“? Also bitte!
Unabhängig von den fachlichen Qualitäten kann sich aber trotzdem und sollte auch, jeder sich zum Verein auslassen können und seine Sorgen zum Ausdruck bringen.
Dennoch, dieses ewige und dumme Gexxxxxx ueber Ronny oder Kalou oder Ndjeng oder Brooks…. sorry. Ich finde das kleingeistig und sachlich falsch. Ich gehe auch mit dem Trainer in Sachen Kalou nicht mit. Wir haben andere Probleme als zu geringe Laufbereitschaft.
Ich gehe gern zum Istaaf. Aber ich will im Oly ein Fußballspiel sehen und kein rumgestümpere. Dazu brauchen wir Soielintelligenz!


Opa
8. Dezember 2014 um 11:47  |  419120

@backs:
Naja,
„Stehgeiger“ Kalou und
„Spielverzögerer“ Ronny

kann man
„glückloses Arbeitsbienchen“ Hosogai,
„Rückpassgott(l)“ Hegeler
„Ichlaufunbedrängtinsaus“ Ben Hatira und
„IchwerfdenEinwurfinsSeitenaus“ Ndjeng

gegenüberstellen. Das wird nur nicht weiterführen, weil das alles nur Symptome sind. Die Ursache liegt woanders.

Nochmal: Als der Saisonstart schief ging, war ich nach dem Spiel bei den Pillendrehern ganz beruhigt, weil die Mannschaft ihr Potential gezeigt hat und so etwas wie systematische Spielzüge zu erkennen waren. Da war mir das Ergebnis zweitrangig.

Seit der Pokalpleite zeichnet sich unser Aufbauspiel durch halbhohe Bälle, Fehlpässe und Unkenntnis von Laufwegen aus. Was nichts mit Ungeduld oder verletzten Spielern oder Länderspielpausen zu tun hat. Es gibt auch keine Ausreden mehr.

Und seit gestern wird schon vor dem Spiel verbal die weiße Fahne gehisst. Das kann und wird nicht gut gehen.


Blauer Montag
8. Dezember 2014 um 11:54  |  419125

…Sorgen muss man sich machen um Hertha, weil das Team immer noch keine konstante Spielidee gefunden hat. Zuletzt versuchte es Luhukay mit einer verstärkten Defensivtaktik, die diesmal aber … nicht verhindern konnte, dass es drei Gegentore gab. Hertha hat mit 26 Gegentreffern die drittschlechteste Abwehr.

Zudem hat diese Ausrichtung den Nebeneffekt, dass im Angriff Flaute herrscht. Allein die Effizienz vor dem Tor macht Mut. „Wir müssen die Situation jetzt annehmen“, sagt Herthas Manager Michael Preetz. Alarmiert aber sei er nicht: „Die Bundesliga ist richtig hart. Wir stecken in einem Prozess der Etablierung. Der ist schwierig und kann noch länger dauern.“

Soweit die Aussagen von Meyn und Preetz in der Morgenpost online.
Wer nimmt die Situation jetzt an?
Wer findet jetzt die Spielidee?
Die Spieler?
Trainer Luhukay?
Ein anderer Trainer?
GF Preetz?

Bis es dazu aus dem Friesenhaus überzeugende Antworten gibt, bleibe ich bei

hurdiegerdie // 7. Dez 2014 um 19:31 Uhr.


Flankovic
8. Dezember 2014 um 11:57  |  419129

„einem greisen Großen, der seine Spieler sich weder vom Namen merken noch mit den Augen erkennen konnte… “

Herrlich! 🙂

Auch ansonsten bin ich voll bei Opa.


cameo
8. Dezember 2014 um 12:16  |  419136

sunny1703 /08:48 – “ … sonst könnte man sich noch @hurdies Meinung anschließen, was Dich betrifft.“

Erst jetzt habe ich „@hurdies Meinung“ im Vorblog gelesen. Nun ja, Menschenkenntnis scheint nicht dessen starke Seite zu sein, Kombinationsgabe auch nicht. Vielleicht käme er von diesem schmalen Brett runter, hätte er im verblichenen BZ-Blog gesehen, wie ich mich zeitweise dort mit dem SR gezofft habe – allerdings auf einem hier nicht immer gepflegten Niveau. Unterhaltsam und positiv anregend war es auch.


kraule
8. Dezember 2014 um 12:34  |  419146

Ab 1:30…passt es 😉 oder 2:30 😉
https://www.youtube.com/watch?v=KWcIKtI3QSg


backstreets29
8. Dezember 2014 um 12:48  |  419151

@Hr.Thaner

Der Geenüberstellung von Opa geh ich mit.

Aber wenn Ronny so klasse ist, wenn er den Ball „hält“, dann bitte auch mal recherchieren, wie oft er sich dann in sinnlose Zweikämpfe verrennt.

Wie dem auch sei, essentiell sind die Frgen, die Blauer Montag gestellt hat


kraule
8. Dezember 2014 um 12:52  |  419154

essentiell sind die Fragen, lieber @backs,
welche sich die Herren Preetz, Gegenbauer und Luhukay stellen 😉


backstreets29
8. Dezember 2014 um 12:55  |  419156

mein lieber Kraule

richtig, aber da kommen sie um die Einwertung der Situation, wie von BM geschrieben, nicht drumherum 😉


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 13:05  |  419162

@backstreet
naja, ich sehe das anders. Die Fragen nach dem „was“ oder „wer“ etc. finde ich sekundär. Mir ist es egal und von mir aus auch JL. Ich will ihn nicht los werden und finde auch keine Versäumnisse bei MP. Noch nicht!
Viel wichtiger sind mir Antworten nach einer ordentlichen und ehrlichen Analyse. Hier glaube sind die Ergebnisse, die JL geliefert hat kein Grund zur Entspannung.
Dazu gehört primär für mich die Tatsache, dass JL seit dem Jura kaum einen Spieler gemäß seiner Talente eingebaut hat. Und ob man der Meinung ist- ein Kalou müsste doch etwas anderes als seine Stammposition spielen können oder nicht. Die Frage ist doch, warum sollte er müssen? Die Antwort: muss eigentlich gar nicht!
Jos knows :-€


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 13:12  |  419165

@backstreet
#Ronny na klar vertändelt er auch Bolle! Wieso sollte er nicht? das passiert Messi, Roben, Ribery,… you name it. Ist genau das Niveau das mir gegen das Gaumensegel geht. Was soll das?
Ein Hosogai oder Schelle haben schon Probleme den Ball über 10m an den Mann zu bringen. Schelle kriegt Nasenbluten, wenn er den Ball im 16er auf das Tor bringen soll. Soll ich weitermachen? Aus welchem Grund sollte Ronny nicht auch Fehler machen dürfen. Die Frage ist doch, wer hat seine Qualitäten?


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 13:12  |  419166

Bälle 😀


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 13:22  |  419170

Hier mal, zu meiner Beruhigung, mein Hertha Mantra (falls der Krankenstand es zuläßt:
——————————-Kraft———————

Ndjeng (Pekarik)—Hegeler— Brooks—Platte

——————————-Lustig——————-
——————-Schelle (Schulz)——————-
————————————————–
Behrens————–Ronny——————Kalou
———————–Schieber————————


backstreets29
8. Dezember 2014 um 13:33  |  419176

@Hr.Thaner

Lusti ist IV
Hegeler ist MF

nur mal so 😉 Aber ich verstehe was du meinst.
Meine Aufstellung, siehe weiter oben


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 13:44  |  419184

@backstreet
ja gesehen… besseres Thema 😉

#lustig und Hagener | beide haben im MF begonnen und ich glaube Lusti ist so besser aufgehoben und wertvoller. Auch Hagener scheint seinen Plan zu haben. Gefällt mir hinten besser…


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 13:46  |  419187

scheiss win8 # Lusti Hegeler


Blauer Montag
8. Dezember 2014 um 13:47  |  419189

Mahlzeit die Damen und Herren,
wer von unseren Blogscouts kann etwas sagen über die Stärken und Schwächen des BVB? Mit welcher Spielidee könnte Hertha gegen Dortmund punkten?


backstreets29
8. Dezember 2014 um 13:51  |  419192

@Hr.Thaner

Es gibt Betriebssysteme, die machen einem das Leben leichter, anstatt schwerer 😉

Spontan würden mir diverse Linux-Distributionen einfallen 😉

@Blauer Montag

Eins mehr schiessen, als kassieren


Mineiro
8. Dezember 2014 um 13:52  |  419193

Einigen hier scheint es nicht gut zu bekommen, wenn mal Windstille herrscht und man einzelne Sätze der Ansprache Luhukays an die Mannschaft heraushören kann.

Diejenigen, die hier Satz für Satz zerpflücken und ihre Analyse genüsslich auf den letzten Beweis der vermeintlichen Notwendigkeit einer Trainerentlassung münden lassen sollten berücksichtigen, dass das nicht die Ansprache ist, die Luhukay vor dem Anpfiff gegen Dortmund in der Kabine hält, sondern lediglich die, mit der bei den Spielern die Sinne für die anstehende Trainingswoche geschärft werden sollen.

Jeder, der mal mehr als 3 Minuten über Trainingsmethodik nachdenkt wird verstehen, dass das ein Unterschied ist und dass letztlich die Ansprache eines Trainers daran ausrichtet, was seiner Ansicht nach für die Spieler in seinem Team konkret wichtig und leistungsfördernd ist.

Ist es nicht auch möglich, dass der eine oder andere im Team sich für was Besseres hält und eines Hinweises darauf bedarf, dass man gegen den Abstieg spielt und Dortmund nicht im Vorbeigehen schlagen wird, weil sie in der Tabelle unten stehen? Das sind doch Interna, die wir eher nicht kennen und deshalb finde ich, dass es nicht so leicht ist, mit pauschalen Urteilen Luhukays Worte zu beurteilen.

Ich für meinen Teil hatte in den vergangenen Spielen jedenfalls nicht den Eindruck, dass es in Punkto Motivation und Einstellung bei Hertha ein massives Problem gäbe, was auf die Trainingsarbeit zurückfallen müsste.


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 13:54  |  419195

@backstreet
danke. Aber ich spare erst einmal auf ein neues Spielsystem bei Hertha. 😉 dann etwas fürs Büro.


8. Dezember 2014 um 14:04  |  419203

@ mineiro..darauf hatte ich gestern bereits hingewiesen; nicht zu hoch hängen,richtig. aber dann kommt noch Preetzens Analyse der aktuellen Situtaion..Mir fehlt hier zur Zeit schlicht Emotion: wir brauchen viel mehr Emotion bei den Handelnden, diese Lethargie schläfert mich und vielleicht auch die Mannschaft ja geradezu ein..


Mineiro
8. Dezember 2014 um 14:17  |  419210

@apollinaris:
Was Du als Lethargie empfindest ist aus meiner Sicht geeignet, den Aktiven, den Rücken frei zu halten und den Rahmen für ruhiges Arbeiten in einer Medienstadt wie Berlin zu schaffen.

Was würde ein emotionaler Umgang mit der Situation bewirken? Glaubst du wirklich die Brandreden von Hoeneß in der Kabine mit hochrotem Kopf hätten außer dem endgültigen Respektverlust bei den Spielern irgendwas bewirkt bzw. würden das heute noch?

Etablieren in der Bundesliga heisst und hieß für mich immer, dass der dauerhafte Klassenverbleib gesichert werden muss. Für mich ist es daher keine Überraschung, dass wir im Jahr 2 nach dem Aufstieg nach 14 Spielen auf Platz 15 stehen und gegen den Abstieg kämpfen müssen. Jeder der andere Erwartungen an die Saison hatte sollte sich hinterfragen.


Gizmo8996
8. Dezember 2014 um 14:28  |  419225

Mal eine ganz andere Frage an die Statistikfüchse unter euch:

Nach meinem subjektiven Eindruck ist unsere Effizienz nach indirekten Standards seit dem Abgang von Ramos sehr schlecht.

Ecken werden meistens auf den ersten Pfosten geschlagen, oder Freistöße sehr eindimensional ausgeführt. Kreativität bei Ecken oder Freistößen habe ich bei Hertha schon lange nicht mehr gesehen.

Hat jemand eventuell Statistiken zur Hand? Ich habe nur gesehen, dass wir bei den geschlagenen Ecken im oberen Mittelfeld der Tabelle liegen.

An die Trainingsbeobachter: Werden Standards bei uns überhaupt trainiert?

Gerade in der aktuellen Situation würden uns ein paar Tore nach Ecken gut tun, finde ich.

Danke schonmal!


Flankovic
8. Dezember 2014 um 14:31  |  419227

Es ist bestimmt richtig, dass man die Worte, die auf dem Trainingsplatz gesagt wurden, nicht zerpflücken muss, ebnsowenig sollte man aber mit der aktuellen Situation zufrieden sein.

Wenn ich aber höre, dass man nicht arlamiert ist, oder dass wir ja Chancen hatten (mehr als 1?), dann frage ich mich wirklich ob der Anspruch wirklich nur Platz 15 (mit ach und Krach) sein soll.
Immerhin sollte man die Individuelle Klasse und den Marktwert des Kaders mal nicht außer acht lassen.

Andere spielen mit wesentlich weniger Quallität besseren Fußball.

Wenn ich natürlich, sinngemäß, sage, dass ich nur den Bodensatz und keine AAA-Spieler bekommen kann, wen soll das motivieren?

Und das Etablierungsgeschwafel nervt auch langsam.
Mit diesem Kader sollte wenigstens dieses Ziel selbstverständlich sein und man sollte über andere Dinge reden müssen als über die SEHR überschaubare Statistik der vergangenen Monate.


Icke030
8. Dezember 2014 um 14:45  |  419240

Hr Thaner`s Aufstellung findet voll und ganz meine Zustimmung. Auch Hegeler/Lusti seh ich die Positionen genau so!


kraule
8. Dezember 2014 um 14:47  |  419243

Die Aussagen, welche seit geraumer Zeit getroffen werden, lassen mich glauben wir sind Paderborn!
Ich gehe zu da 100% mit @apollinaris // 8. Dez 2014 um 14:04
Emotionslos werden Spieler demontiert und fast gelangweilt/hilflos/monoton die Etablierungsformel heruntergeleiert!
Jedes Jahr ein neues Wort der Saison?
Demut, Etablierung………
Uns fehlt doch eindeutig Feuer im Spiel. Es fehlt mir einfach dieses Feuer, oder der Funken der dieses Feuer entfachen könnte! Nicht zu verwechseln mit Hektik.
Wie wäre es mal mit einer Valium weniger am Morgen 😉


bbqmaster
8. Dezember 2014 um 14:47  |  419244

Der Berliner Kurier macht ja jetzt den Vergleich Hertha:Augsburg auf.

Ist sicherlich naheliegend, wenn man die Gemeinsamkeit bzgl. Luhukay und die Tatsache betrachtet, dass beide 2011 gemeinsam aufgestiegen sind.

Ich denke aber, dass der Vergleich hinkt.
Es ist ja nicht so, dass das in Augsburg heute noch die Mannschaft ist, die Luhukay zusammengestellt hat. Bis auf wenige Ausnahmen ist das ein ganz anderer Kader, der die Handschrift von Weinzierl trägt.

Interessant ist da schon eher, sich den FCA in der Saison 2011/2012 verglichen mit Hertha in 2014/2015 anzusehen. Da gibt es nicht nur Übereinstimmung beim Trainer, sondern mit Hosogai, Ndjeng und Langkamp auch dieselben Gerüststangen.

Worauf will ich hinaus?

Dass Hertha heute in den Regionen spielt, die der FCA damals hatte, ist nicht ganz verwunderlich. Das ist der Level, auf dem diese Spieler anzusiedeln sind. Dummerweise sind bei denen nicht unbedingt Leistungsexplosionen gegenüber damals festzustellen.

Aufgrund der Transferpolitik der letzten Jahre haben wir m.E. (anders als es hier auch schon geschrieben wurde) keine Spieler, die woanders top wären. Wir haben lediglich die Auswechselbank anderer Vereine (Werder, HSV, Wolfsburg, Leverkusen, Bayern) leergekauft oder uns bei der Resterampe von Absteigern (Fulham, Nürnberg, Lautern, Düsseldorf) bedient sowie (O-Ton Trainer) Klasse-B-Spieler verpflichtet.

Ich bin verwundert, dass hier desöfteren geschrieben wird, wir hätten einen Kader, der auf dem Papier Hoffnung zu mehr bieten würde.

Das ist ein solider Kader, der für die obersten Plätze in der 2. Liga passt. Aber in der Bundesliga müssen viele Quentchen dazukommen, damit das mehr als unteres Tabellendrittel ist.

Vor allem die Hoffnung und die ungewisse Wette darauf, dass der Trainer in der Lage ist, Spieler, die woanders nicht mehr erste Wahl waren, in seiner Spielphilosophie auf eine höhere Leistungsstufe zu bringen.

Augsburg hat bei der Etabierung den nächsten Schritt gemacht und heute ein anderes Gesicht als unter Luhukay. Insofern finde ich den Vergleich unter heutiger Kaderbetrachtung nicht zutreffend.

Unser Kader schafft das Minimalziel (Platz 15), wenn alle das Optimum zum gleichen Zeitpunkt rausholen bzw. der Trainer seine Jos-knows-Eingebung hat.

Aber schaut man sich auch den Saisonverlauf von Augsburg 2011/2012 an, ist es m.E. auch (wie schreibt der Blogpappi immer?) „Legendenbildung“, dass der FCA eine überragende Rückrunde hatte.

Die haben keine 2 Siege in Folge gehabt, sondern sich mit ganz vielen Unentschieden durchgewurstelt.

Den wichtigsten Dreier nach einer Sieglos-Serie von 6 Spielen gab es am 23. Spieltag.

Der FCA ist aus der Winterpause herausgestolpert und lebte vom Schneckenrennen am Tabellenende.

Und wer war dann der Aufbaugegner?
Gegen wen platzte beim 3:0 der Knoten?

Richtig geraten: Gegen Hertha BSC.

Nicht zuletzt wir haben durch eigene Unfähigkeit Luhukay und den FCA in der Bundesliga gehalten.

Es war ja nicht so, dass Luhukay in der Winterpause die Mannschaft so heiss gemacht hat, dass die in der Rückrunde loslegten, wie die Feuerwehr.

Wenn hier das zarte Pflänzchen Hoffnung erwähnt wird, dass Luhukay eine Rückrunde wie in Augsburg hinlegt, bitte ich, diese realistisch zu betrachten und nicht zu verklären.

Ich weiss nicht, ob eine Trainerentlassung wirklich den Umschwung bringt.

Ebensowenig weiss ich, ob Luhukay den Bock wird umstossen können.

Mein Bauchgefühl sagt aber ganz eindeutig, dass was passieren muss. Vor allem, dass Preetz „NICHT alarmiert“ ist, alarmiert mich und bereitet mir Bauchschmerzen.

Ich habe nicht soviel Vertrauen in den Doppel-Abstiegsmanager Preetz, dass sich meine Zweifel an der Rückrunden-Magie von Luhukay in Luft auflösen.

Das Gegenteil ist der Fall. Zumal ich die Mannschaft leider „so gut“ sehe, wie es der Tabellenplatz aktuell aussagt.

Ich hoffe jetzt auf ganz viele Quentchen und die Unfähigkeit der direkten Abstiegskonkurrenten.

#pray


kraule
8. Dezember 2014 um 14:49  |  419247

Mein Fazit:

Jo knows
schon lange nicht mehr!


8. Dezember 2014 um 14:57  |  419253

@ mineiro: ich glaube, dass eine emotionalere Herangehensweise ala‘ Watzke, Klopp..das bessere Mittelstand. Mit solch einer müden Vorstellung, wie ich sie sehe, könnte ich nicht mal mein Personal anfeuern..


sunny1703
8. Dezember 2014 um 14:58  |  419254

@Mineiro

Kann Dir nur zustimmen, zumal sich auch noch Watzke klar und deutlich für Klopp ausgesprochen hat. Den Anlegern der Aktie Borussia Dortmund ein“ wir werden Meister oder CL Teilnehmer „weiter zu verkaufen, hätte schon was lächerliches, vor allem,wo die Aktie in den letzten Monaten auch gegen den allgemeinen Trend abgestürzt ist. „Wir spielen momentan um den Abstieg“ könnte man auch als eine Einstiegsaufforderung verstehen. 🙂

Ich habe aber ein weiteres Problem mit einer momentanen Entlassung von Luhukay. Alle wollen Kontinuität auf den wichtigen sportlichen Posten, ähnlich wie in Freiburg. Unsere Presse ist zur Zeit eher handzahm also die kann nicht als Argument für einen Wechsel herhalten.
Doch was ist überhaupt die Lage? Wir standen das letzte Mal am 28.04.2012 auf einem direkten Abstiegsplatz, und am 12.08.2012 das letzte Mal auf einem Relegationsplatz,damals in Richtung Liga 3 nach dem 2. Spieltag in der 2. Liga.
Ich sehe auch die deutlichen Probleme im Spiel unserer Mannschaft und ich finde auch der Trainer muss Antworten finden und zwar bis zur Winterpause. Aber im Grunde tragen wir die Nase ganz schön hoch ,wenn wir eine Trainerdebatte über jemanden anfangen der nie mit uns auf einem Abstiegsplatz gestanden hat.

lg sunny


Flankovic
8. Dezember 2014 um 14:58  |  419255

bbqmaster // 8. Dez 2014 um 14:47

„Das ist ein solider Kader, der für die obersten Plätze in der 2. Liga passt. Aber in der Bundesliga müssen viele Quentchen dazukommen, damit das mehr als unteres Tabellendrittel ist.“
„Unser Kader schafft das Minimalziel (Platz 15), wenn alle das Optimum zum gleichen Zeitpunkt rausholen bzw. der Trainer seine Jos-knows-Eingebung hat.“

Na dann wundert mich ja wirklich nichts mehr.
Hätte ich nur „etwas“ anders eingeschätzt.


8. Dezember 2014 um 14:59  |  419256

@ bbq: also das ist wirklich schwer begründbar, was du da schreibst. Und gewiss auch nicht das, was dem Kalou erzählt wurde..


Blauer Montag
8. Dezember 2014 um 15:09  |  419260

Nö Mineiro // 8. Dez 2014 um 14:17 Uhr
Die Zuschauer müssen ihre Erwartungen nicht hinterfragen.

Wenn ihre Erwartungen an den Fußball bei Hertha nicht erfüllt werden, bleiben sie fort.
Ob, wie und mit wem die Etablierung in der Bundesliga gelingt, das sind meine Fragen.
Ich muss diese Fragen nicht beantworten. Dies schrieb ich bereits um 11:54 Uhr.


bbqmaster
8. Dezember 2014 um 15:11  |  419264

@apo

Was dem Kalou erzählt wurde, weiss ich nicht.
Ich kann nur sagen, dass ich bei Verkündung des Saisonziels und des Kaders im Sommer dachte: „Das wird eine ganz enge Kiste! Zittern bis zum 34. Spieltag, 17:20 Uhr.“

Leider habe ich in dieser Saison nicht ein Spiel gesehen, dass mein nun seit dem Sommer andauerndes Bauchgefühl Lügen gestraft hat.

Ich hoffe Woche für Woche, dass die Mannschaft positiv überrascht, Potentiale freigesetzt werden, irgendwas passiert, das den Glauben bringt, die Mannschaft könnte mal 3 Spiele (von 4 oder 5 will ich gar nicht reden) in Folge „punten“. Und damit meine ich nichtmal eine Siegesserie. Aber das zarte Pflänzchen Hoffnung hält immer nur bis zum nächsten Spieltag.

Nur einmal haben wir in zwei aufeinanderfolgenden Spielen „gepuntet“ (Freiburg und Wolfsburg). Ansonsten gab es gleich wieder Ernüchterung.

In dieser Beziehung ist die Kontinuität da.
Ach ja. Und bei meinen kontinuierlich schlechten Bauchgefühl.

😉


Blauer Montag
8. Dezember 2014 um 15:14  |  419269

sunny1703 // 8. Dez 2014 um 14:58
Ich will keine personelle Kontinuität im Misserfolg.

Auf meinem Wunschzettel steht zuoberst sportlicher ERFOLG=NICHTABSTIEG.

Personelle Kontinuität hätte ich gerne bzgl. Gegenbauer und Schiller.


kraule
8. Dezember 2014 um 15:16  |  419272

@sunny1703 // 8. Dez 2014 um 14:58
Bei aller Wertschätzung deiner Kommentare…..
dann diskutieren wir das eben am kommenden We noch einmal 😉
Denn dann werden deine Bedingungen evtl. erfüllt sein.


8. Dezember 2014 um 15:20  |  419276

@bb: ich glaube, man darf sagen, dass Hertha mindestens einen Kader hat, der besser ist als der von 4-6 anderen Konkurrenten, ohne zu übertreiben. Dies entspräche dann auch in etwa dem, was der Kader kostet..Denn da liegen wir nicht an Platz 15′,, Ich möchte nicht den Kader herunterqualifizieren, um damit die Schwächen zu erklären. Wir liegen m.E. klar hinter dem ( geplanten) Soll.
Wir gehören nicht in das vordere Drittel..aber ein Punkteschnitt von unter 1.. ist definitiv deutlich unter den Möglichkeiten.


sunny1703
8. Dezember 2014 um 15:25  |  419280

Die Kickernoten:

Kraft (2) –
Pekarik (4) ,
Hegeler (4) ,
Brooks (3,5) ,
J. van den Bergh (4) –
Hosogai (4,5) –
Ben-Hatira (4) ,
Skjelbred (4) ,
N. Schulz (5) ,
Beerens (5) –
Schieber (3,5)
Ronny 4

lg sunny


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 15:35  |  419290

@APO #Kader
sehe ich auch so. kann den Beitrag auch nicht verstehen, der besagt, wir hätten einen Bankkader, der nur zur 2. Liga reicht.

@bm 15:14
„Personelle Kontinuität hätte ich gerne bzgl. Gegenbauer und Schiller.“
si!


Blauer Montag
8. Dezember 2014 um 15:39  |  419295

Blauer Montag
8. Dezember 2014 um 15:41  |  419297

ubremer
ubremer
8. Dezember 2014 um 15:44  |  419300

@HosogaiHaraguchi

beide nominiert für den vorläufigen 50-(!)-Kader von Japan für den Asien-Cup
Quelle

Der Asien-Cup wird vom 9. bis 31. Januar in Australien ausgetragen.


Ursula
8. Dezember 2014 um 15:45  |  419303

# „Trainingsmethodik“…

Sorry @ Mineiro, aber wir diskutieren
doch HIER nicht, über Fakten oder nicht,
die wir als Interna nicht kennen, sondern
über das, zumindest ich, was wir im Stadion
oder TV Woche für Woche, und dies (fast)
durchweg in 2014, SEHEN….

Die „Ansprachen“ des Trainers, interessieren
dabei erst einmal weniger, in der Tat, aber
was dabei heraus springt, ist doch aktuell
höchst diskutabel, oder nicht…?

UND das ist in 2014 Magerkost!


8. Dezember 2014 um 15:46  |  419304

http://www.herthabsc.de/de/teams/damals-wars-dortmund-0304/page/5114–45–.html

Das war damals ein „Hammer-Spiel“, mach’s noch einmal, Hertha!


bbqmaster
8. Dezember 2014 um 15:58  |  419308

@ apo

Mit Platz 15 ist das doch eine Punktlandung bzgl. der offiziellen Saisonziele (Etablierung mit mindestens Platz 15).

Dass aber wohl auch in der Geschäftsstellen-internen Punktekalkulation dafür mindestens 34 Punkte als erforderlich angesetzt wurden, davon ist auszugehen.


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 15:59  |  419309

danke @bm für die links
wollte eh schon danach kramen. Was sollen diese harmlosen Fragen. Von der Aufstellung, über Auswechslungen, bis hin zum Ergebnis gibt es jede Menge interessantes zu fragen…

Aber das…?


kraule
8. Dezember 2014 um 16:08  |  419315

Ich bin raus, für heute.
Ich raffe nicht mehr den Unterschied zwischen Sarkasmus und Blauäugigkeit……


cameo
8. Dezember 2014 um 16:27  |  419329

#Hertha kämpft gegen den Abstieg

Steuern wir also mit kerngesundem Optimismus Platz 15 an, freuen wir uns, wenn der erreicht wird und feiern wir es zu gegebener Zeit mit einem Getränk nach Gusto.
Sollten wir, theoretisch möglich, Platz 10-12 erreichen, würde das aus heutiger Sicht eine Flasche Dom Pérignon besten Jahrgangs (1988) rechtfertigen.


ahoi!
8. Dezember 2014 um 16:34  |  419334

ich weiß ehrlich gesagt nicht, über was hier manche noch „situativ“ nachdenken müssen… die bilanz des trainers ist ja längst nicht mehr nur im „detail“ (auch so ein neues lieblingswort von jos) sondern schon länger und in gänze (komplette 12 monate; in worten: ZWÖLF) so erbärmlich, und die spielweise seiner mannschafft (egal mit welchem kader) so unnennbar konfus und uninspiriert, dass es für mich schon lange keine frage mehr ist, ob er (jos) gehen muss. sondern nur noch wann.

im sinne herthas kann und darf die antwort (sollten bis zur winterpause nicht noch mindestens vier punkte geholt werden) so schnell wie möglich!

auch die „erfolgsgeschichte“ von preetz (und gegenbauer) sucht inzischen seinesgleichen in der liga (mehr dazu siehe auch @coconut // 8. Dez 2014 um 00:20)! und da preetz ja selbst sein schicksal (erst jüngst wieder) an die personalie luhukay gekoppelt hat (und gegenbauer seines zuvor mit preetz), kann es fast nur eine lösung geben. und das ist die ganz große! dem statement von @ Opa // 8. Dez 2014 um 10:45 ist da nicht viel hinzuzufügen.

angst aber macht mir das szenario nicht. denn besser ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende, wie er sich nun immer deutlicher abzeichnet…

in köln haben sie uns jüngst recht überzeugend vorgemacht, wie sich ein traditionsverein (oben herum) komplett neu aufstellen kann. schmerzfrei ist solch ein prozess sicher nicht. aber das ist auch das „gemurksel“ von preetz und luhukay schon lange nicht mehr… da wo andere (auch mal verbal-öffentlich) die ärmel hochkrempeln, geht unsere „führung“ mal wieder nur in deckung, und redet sich das desaster vor der designerbrille schön…


Tsubasa
8. Dezember 2014 um 16:36  |  419335

Also wer das was gerade passiert nicht als Kontinuität ansieht, dann weiß ich auch nicht mehr.

Luhukay hat mit schwerer Kost in Liga 2 Rekorde geholt, die das schwache Spiel überschminkten. Ronny, Ronny und nen bißchen Ramos war die Zutat. Meist per Standard. Neuzugang Allagui wurde genauso wie Kalou erstmal auf die Bank gesetzt. Lasogga durfte die gesamte RR nicht ran.

Dann ein halbes Jahr Höhenflug mit anschließendem Belek-Debakel und unnötiger Pulverkiste Franz/Kluge. Schreckliche RR.

Wen gibt man ab? Die schlechten Spieler der Saison 2013/14. Nein. Die Scorer Ramos, Allagui und auch den potentiellen Scorer Lasogga.

Preetz und Luhukay sind einfach zu sehr Schweinchen Schlau. Es spricht für sich, dass bei fast jedem Transfer eigentlich gefragt werden kann, wie man jetzt darauf kommt!? Hegeler bspw. .

Sind wir eigentlich schon das schlechtes Team aus Liga 1 und 2 in 2014 oder können wir das noch schaffen.

Bei mir hätte J-LU im Sommer schon fertig gehabt. Abgang erhobenen Hauptes, Abgang mit Stil und schöner Verabschiedung. Aber Preetz ist wieder schlauer…leider haben seine schlauen Pläne erst einmal funktioniert und stets die „Unken“ recht behalten.


ahoi!
8. Dezember 2014 um 16:49  |  419344

man beachte hier vor allem die punkte „klagelieder“ sowie „das ende der rochaden“…

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/617053/artikel_frankfurt_vier-gruende-fuer-den-aufschwung.html


Blauer Montag
8. Dezember 2014 um 16:52  |  419349

Gemäß herthabscberlin1892 // 7. Dez 2014 um 22:25 Uhr
hier noch einmal die 7 MUST WIN-Spiele.

18. Spieltag Werder Bremen (Auswärts)
TR: Victor Skripnik seit 25.10.2014

21. Spieltag SC Freiburg (Heim)
TR: Christian Streich seit 30.12.2011

23. Spieltag FC Augsburg (Heim)
TR: Markus Weinzierl seit 1.7.2012

24. Spieltag VfB Stuttgart (Auswärts)
TR: Huub Stevens seit 25.11.2014

27. Spieltag SC Paderborn (Heim)
TR: André Breitenreiter seit 1.7.2013

29. Spieltag 1. FC Köln (Heim)
TR: Peter Stöger seit 1.7.2013

33. Spieltag Eintracht Frankfurt (Heim)
TR: Thomas Schaaf seit 1.7.2014

Optional:
16. Spieltag Eintracht Frankfurt (Auswärts)

26. Spieltag Hamburger SV (Auswärts)
TR: Josef Zinnbauer seit 17.9.2014

Was haben diese Mannschaften und deren Trainer?
Was davon kann Hertha besser?
Glück? Erfolg? Kontinuität? Spielidee? Einen teuren Kader?


Derby
8. Dezember 2014 um 16:53  |  419352

„Besteht Anlass zu großer Sorge? Oder ist es noch zu früh für Alarmstimmung?“

Ein paar Anmerkungen zu eurer Frage:

Nein keinen Anlass zur Sorge!!!!!!

1. Wir sind doch voll im Plan, also stehen auf einem Nichtabstiegsplatz. Also gibt es keine Sorgen – oder?

2. Die Mannschaft spielt den Umständen entsprechend gut. Wir haben so viele Verletzte. Die Mannschaft muss sich erste einspielen. Das Trainerteam muss sich erst an die Neuen gewöhnen – Extravaganzen, Anforderungen, Spielstil…. Das braucht doch seine Weilt. Also alles Bestens.

3. Trainer – auch hier alles gut. Der gute Mann hat doch eine blendende Hinrunde hingelegt in der letzten Saison und Fußball vom feinsten – für die Qualität – spielen lassen.

Das es in der Rückrunde der letzten Saison so schlecht lief lag an Verletzungen, and den schon erreichten Zielen (wurden neue Ausgegeben?) und natürlich wollte man junge Spieler aus dem Nachwuchs testen.

Dass die diesjährige Hinrunde nicht so läuft wie die letzte ist einfach zu erklären – siehe oben. Und zusätzlich darf man ja nicht – Ist Präsidiumsbeschluss – nicht die Rückserie der letzten Saison und die Hinrunde dieser Saison zusammen als Einheit sehen. Also auch hier alles gut.

4. Taten – keine – was sollte man oder auch das Präsidium doch tun. Es läuft doch alles wie geplant. Wir werden die Ziele erreichen. Werden schon in der Rückrunde, wenn alle Spieler wieder da sind, dass Feld von hinten aufräumen. Wenn es nicht sofort laufen sollten in den ersten Spielen, haben wir ja noch die letzten Spiele der Saison, wo wir dann richtig eingespielt sind, das schöne Wetter wieder kommt, die Spieler den Trainer dann endlich richtig verstehen und umgekehrt und wir dann noch die leichten Gegner haben. Was für Aussichten für uns.
Summa Sumarum -> alles Bestens in Berlin. Das Management macht alles richtig, die Politik der ruhigen Hand weiter zu führen (so wie Angela halt), der Trainer und die Mannschaft wachsen immer mehr zusammen (was auch durch die psychologisch geschickte Motivation in der Öffentlichkeit noch unterstützt wird), die Presse ist ruhig und besonnen und schlägt nicht auf Trainer und Management ein, da sie ja weiß wie die Sache ausgehen wird und alles bestens läuft und wir Fans unterstützen die Mannschaft auch gnadenlos weiter wenn sie so schön kämpft wie gegen Mainz, Hannover, Köln und Gladbach.

Ich freue mich sehr auf die nächsten Spiele und opfere gerne meine Freizeit für diese tolle und mitreißende Mannschaft und den Trainer.

HaHoHe HeHeHeHe.

Derby


Hr.Thaner
8. Dezember 2014 um 18:01  |  419428

#dortmund
wahrscheinlich wird Kuba bereits gegen Anderlecht auflaufen. Sollte das stattfinden, bin ich sehr zuversichtlich, dass wir gegen den BVB das schwerste Spiel der Hinrunde haben werden. Um es positiv zu formulieren.
Ich hoffe darauf, dass JL ueber seinen Schatten springt und uns vor seinen Experimenten verschont. JL lass die BESTEN indie erste Elf und Kalou ein bis zwei situative Tore schießen.
😀

Anzeige