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Dienstag, 6.1.2015

Dampf auf dem Schencke

(mey) – Wieder so ein Schietwetter heute auf dem Schenckendorffplatz. Wieder so kalt, dass es einem in die Knochen kroch. Vielleicht war das der Grund, warum bei Herthas erster von zwei Trainingseinheit am Dienstagmorgen ordentlich Bewegung drin war. Oder aber es waren die guten Vorsätze fürs neue Jahr und die Rückrunde. Wer weiß?

Jedenfalls ging es zur Sache. Nicht nur, dass sehr viele und bisweilen auch harte Zweikämpfe geführt wurden: Jens Hegeler zum Beispiel haute einmal Sebastian Langkamp um, und Fabian Lustenberger und Marcel Ndjeng bekamen sich wegen irgendwas in die Haare. Alle wirkte darüber hinaus ziemlich gallig, und das will man ja im Fußball. War schön Dampf auf dem Schencke. Trainer Jos Luhukay sagte später:

„Das war eine sehr intensive Einheit mit viel Tempo. Ich bin zufrieden mit den Jungs.“

Gegen die eigenen Schwächen

Luhukay werkelte heute vornehmlich an den beiden großen Problemen seiner Mannschaft in der Hinrunde: schwache Abwehrarbeit und mangelnde Spielkultur. Der Niederländer ordnete Spielformen an – zunächst ohne Tore, als es darum ging, dem Ballführenden möglichst viele Anspielstationen anzubieten und so das Leder lange in den eigenen Reihen zu halten. Später ging es auf große Tore im Zehn gegen Zehn.

Interessant war, wie Luhukay die Mannschaften aufstellte: In der Defensive Peter Pekarik, Langkamp, Lustenberger und Johannes van den Bergh in der Viererkette gegen die Offensive Julian Schieber, Ronny, Valentin Stocker und Genkin Haraguchi. Nico Schulz spielte, wenn ich das richtig gesehen habe, auf der Sechs, was wohl auch denkbar ist für den Start der Rückrunde gegen Bremen, weil Hajime Hosogai ja gesperrt sein wird (fünfte Gelbe).

Luhukay wird versuchen, vor allem Langkamp und Lustenberger so oft es geht zusammen üben zu lassen. Besonders auf die beiden wiedergenesenen Innenverteidiger setzt der 51-Jährige seine Hoffnung bezüglich einer stabileren Abwehr.

Youngster Mittelstädt weiß zu gefallen

Bei den Profis mittrainieren durften heute die beiden Nachwuchstalente Maximilian Mittelstädt und Nils Körber. Körber ist 18 und Torwart. Vor einiger Zeit habe ich ihn mal im B-Jugend-Halbfinale der deutschen Meisterschaft gegen Schalke gesehen. Da fand ich ihn recht auffällig und ich erinnere mich daran, wie ihn danach der Schalker Jugendkoordinator angesprochen hat.

Mittelstädt ist sogar erst 17, eigentlich Linksverteidiger und durfte schon öfter mal bei Luhukays Team mittrainieren. Er spielte heute im linken Mittelfeld und wusste zu gefallen. Ein ziemlich schöner Treffer ins Toreck gelang ihm gegen Rune Jarstein. „Klasse Maxi“, rief Luhukay. Und auch ein paar weitere sehenswerte Aktionen hatte der Nachwuchsspieler. Mittelstädt hat eine gute Technik und scheint unerschrocken zu sein.

Beim Training nicht dabei war erneut Per Skjelbred (Wadenverhärtung). Er soll am Donnerstag wieder mitmischen. Bei der Nachmittagseinheit übrigens wurde gelaufen.

Ein Jahr nach Hitzlsperger

Eine Sache hat mich heute noch beschäftigt: Die ARD hat eine Umfrage unter Erst- und Zweitligisten zu Homosexualität im Fußball gemacht. Am Donnerstag jährt sich das Interview von Thomas Hitzlsperger in der ZEIT, in dem der ehemalige Nationalspieler und Bundesligaprofi erklärte, schwul zu sein. An der Umfrage haben sich allerings nur elf der 36 Klubs beteiligt. Die meisten haben abgesagt oder gar nicht reagiert.

Hertha wollte sich dazu auch nicht äußern. Das fand ich merkwürdig und fragte deshalb beim Klub nach:

Mediendirektor Peter Bohmbach sagte, Hertha habe im Vereinsleitbild klare Aussagen zu diesem Thema gemacht. Man stelle sich gegen jede Form von Diskriminierung (ob Hautfarbe, Religion oder Sexualität). Das sei für den Klub schon immer ein großes Thema gewesen, nicht erst nach Hitzlspergers Outing, und deshalb habe man entschieden, sich nicht an der Umfrage zu beteiligen.

Verstehen kann ich das. Ich persönlich hätte aber an der Umfrage teilgenommen, um meinen Standpunkt noch einmal hervorzuheben.

Unweigerlich musste ich an ein Interview denken, das ich vor einem Jahr mit Langkamp und Lustenberger über dieses Thema geführt habe. Es ist deswegen sehr interessant, weil es erklärt, warum es vorerst keinen aktiven Profi geben wird, der sich outet. Zum Interview geht es –>hier.

Morgen geht es um 14 Uhr auf dem Schencke weiter – vielleicht wieder mit Dampf, aber ganz sicher mit Kälte.

PS: Auf bundesliga.de könnt ihr noch bis zum 12. Januar das Tor der Hinrunde wählen. Zwei Hertha-Treffer sind auch dabei. Aber schaut selbst –>hier.


173
Kommentare

ahoi
6. Januar 2015 um 15:56  |  434305

ha


ahoi
6. Januar 2015 um 15:57  |  434306

ho (wo bleibt das he?)


ahoi
6. Januar 2015 um 16:02  |  434307

he (dann machs ich mir eben selbst 😉


6. Januar 2015 um 16:05  |  434309

@ ahoi

Du gute Güte….


elaine
6. Januar 2015 um 16:05  |  434310

hertha bsc


boulette in Thüringen
6. Januar 2015 um 16:05  |  434311

silba


boulette in Thüringen
6. Januar 2015 um 16:06  |  434312

naja Blech son Pech


Blauer Montag
6. Januar 2015 um 16:15  |  434315

räusper

Ich wünsche mir für den Rückrundenauftakt in Bremen folgende Startelf:

Kraft; Pekarik, Langkamp, Brooks, Schulz
———Skjelbred, Lustenberger——-
Beerens——-Mister X——Ben-Hatira
—————-Schieber——————


6. Januar 2015 um 16:21  |  434316

@BM, haste oben nicht gelesen ?

„Luhukay wird versuchen, vor allem Langkamp und Lustenberger so oft es geht zusammen üben zu lassen. Besonders auf die beiden wiedergenesenen Innenverteidiger setzt der 51-Jährige seine Hoffnung bezüglich einer stabileren Abwehr.“

Lusti bleibt also in der IV …


Exil-Herthaner
6. Januar 2015 um 16:22  |  434318

Mister X = Paulinho ?


Dan
6. Januar 2015 um 16:22  |  434319

Die Frage ist (für mich) gebe ich dem Thema mit einer Aussage Gewicht oder behandel ich es als normal und habe es in meine Selbstverständlichkeit aufgenommen. Dann bedarf es ggf. keine Meinungsäußerung, weil man an meinem alltäglichem Handeln meine Meinung erkennt.


Blauer Montag
6. Januar 2015 um 16:23  |  434320

Ich kann lesen Bussi. Und es gefällt mir nicht, was ich oben gelesen habe. Deswegen mein Kommentar um 16:15 Uhr.


Derby
6. Januar 2015 um 16:43  |  434322

Ich dan beim Montag – Mr. X wäre für mich Ronny.

Aber der Meister wird bestimmt wieder alles umschmeissen und Brooks auf die Bank setzten, Schulz auf die 6 und Langkmap rein.

Aber eigentlich können wir die Diskussion erst im Feb. führen, wenn alle – hoffentlich – gesund zurück sind.

Und den Satz oben: Gegen die eigenen Schwächen

kann ich nicht mehr lesen. Haben sie das nicht alle gesagt immer nach den Niederlagen.

Ermüdend gerade und nicht schade, dass wir nicht spielen.

Ich will Rettig und endlich mal wieder Abwechslung auf den Manager Position. Bin müden von dem Kassengestell MP und seinen Ansätzen und Phrasen.

So – allen einen schönen Tag.


6. Januar 2015 um 16:44  |  434323

in Bremen können wir nur so 3 Punkte holen:

Kraft
Pekarik – Langkamp – Brooks
Ndjeng – Lustenberger – Schulz
Beerens – Schieber – Ben-Hatira


6. Januar 2015 um 16:45  |  434324

und Ronnnnnny wirbelt irgendwo dazwischen 😉


PSI
6. Januar 2015 um 16:51  |  434326

Sind sechs Verteidiger nicht zu wenig, @Bussi ? 🙂


fg
6. Januar 2015 um 17:01  |  434328

@BM:

Wäre exakt meine Aufstellung 🙂

Dazu noch folgende Anmerkungen:

– Mister X ist ein absolutes Muss. Erklärungen dazu siehe Ursula et alt.
– Brooks scheint wieder demontiert zu werden. Klasse, Jos! 🙁 Feinfühlig wie immer.
– Lusti sollte neben Skjelbred auf die 6/8, um etwas zur Spielkultur beizutragen. Ergo sollte Brooks eh auf IV.


del Piero
6. Januar 2015 um 17:27  |  434331

#NS
Na das geht ja schon gut weiter. Statt den Jungen sich auf Außen und möglich links hinten weiterentwickeln zu lassen wird mit ihm auf der 6 geübt. Bei allem Verständnis das es uns auf den 6er der 8 und der 10 bisher an Qualität mangelt, aber da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Wahrscheinlich aber gibt es einen Geheimplan den #NS in zwei Jahren an Bayern als den neuen Philipp Lahm zu verscherbeln.
Oder man will ihn wegmobben, d.h. wieder nach der Anfangsphase rausnehmen.
Man bloß keine Stammformation einspielen lassen.
Jos for President


6. Januar 2015 um 17:44  |  434332

# Aus dem „Vorfred“…

apollinaris // 6. Jan 2015 um 14:27

“@ super: zwischen Sommer und Winter besteht
ein himmelweiter Unterschied. Auch, was dies
Wirkung NACH INNNEN anbelangt.”….

Einmal mehr Satz des Tages und bestimmt
darüber hinaus…

In erster Linie ist es für mich, nur für mich, im
Sommer wärmer als im Winter, aber auch um`s
Herz, “Herzenswärme”…

Also, ich habe zwar seit “Jahrhunderten” keine
Erkältungsgrippen oder grippale Infekte, aber
auch ich tue gern etwas für die Wirkung nach INNEN…

Ansonsten, im Sommer scheint Sonne im Winter
da schneit`s, in der Schweiz, in der Schweiz…

…sang einmal, vor meiner Zeit der “Volksbarde”
Vico T.!

Nicht nur dort!

UND um die „Jungen“, um Jos Luhukay wird
es immer kälter….

Nur Späßeken @ Bloggdaddy!


6. Januar 2015 um 17:51  |  434333

…oder Spässken…


ubremer
ubremer
6. Januar 2015 um 17:57  |  434334

@delPiero,

müssen wir uns Sorgen machen um Dein Gedächtnis? Du warst doch dabei, oder? Im Hertha-Trainingslager in Schladming. O.k., ist schon fünf Monate her. Aber Du hast von der Holztribüne aus mehrfach verfolgt, wie Nico Schulz auf drei Positionen eingesetzt wurde:
– linker Außenverteidiger
– links im Mittelfeld
– und auf der Doppel-Sechs.

Erinnerst Du Dich noch, wie der Trainer Schulz gelobt hat? Über dessen Entwicklung geschwärmt hat. Dass seine Spielweise erwachsener geworden ist. Dynamisch, aber nicht mehr so stürmisch, dafür mehr kontrolliert. Dass Schulz eben jene drei Positionen spielen kann, auch die (linke Seite der) Doppel-Sechs.

Insofern ist es es weder neu noch überraschend, dass Schulz die Doppel-Sechs spielt.
P.S. Dort wurde Schulz übrigens auch schon in der Bundesliga in der Startformation eingesetzt. Gegen Gladbach. Spieldatum: 6. Dezember 2014.


6. Januar 2015 um 18:03  |  434336

Na ja, aber über den LAV hinaus,
auf den mehr „vorderen Positionen“,
war seine Wirkung, auch oder gerade
mit seiner, ihm angestammten Dynamik,
doch eher dürftig!

Nico Schulz muss von hinten kommen!

Oh je, schon wieder missverständlich…!?

By the way, ist das auch seine Chance
über die Hertha hinaus….


ahoi!
6. Januar 2015 um 18:05  |  434337

@ub: und wie lange hat er – NS – da auf der 6 gespielt, und wurde wann von wem dann schnellstmöglich wieder ausgewechselt?


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 18:06  |  434338

hmm Mittelstädt, vdB, Schulz, Plattenhardt, vier Linksverteidiger, 2 Mannschaften hmmm


6. Januar 2015 um 18:29  |  434339

Noch einmal, na ja, eigentlich FÜNF,
denn der gute PEKARIK musste im
Rahmen des ureigenen „Luhukayschen“
Rotationsprinzips auch als LAV ran….

UND genau diese ständigen Wechsel
in der „VIER“, in der Viererkette
waren eines der SIEBEN „Grundübel“
der Hinrunde…

…one of the reasons „why“…

Was ein Trainer wissen müsste!
Hamsterrad, hatten wir HIER sooo oft!

Eingespielt sein, in der „VIER“ und
der Viererkette und einer „evtl. Achse“!


ubremer
ubremer
6. Januar 2015 um 18:51  |  434340

@ahoi,

18.05 Uhr

diese Diskussion können wir uns ersparen, wenn Du ein Blick auf die Anzeigetafel wirfst, zum Spielstand bei der Auswechslung. Dann wird sich erschließen, dass die Auswechslung von Schulz nix mit der Leistung in Gladbach zu tun hatte, sondern taktisch bedingt war
(Motto: ärgerliches Gegentor wirft die tollste Planung über den Haufen)


6. Januar 2015 um 18:58  |  434341

@mey:

Ich hatte einst bei einer sommerlichen Turm-Runde das Thema Homosexualität im Profi-Fussball angesprochen.

Die Reaktionen reichten von Aussagen, wie „es interessiert mich nicht, was Fussballer privat machen“ über blitzartigen Aufmerksamkeitswechsel hin zum Smartphone bis zum plötzlichen Schweigen oder Toilettengang.

Im Moment wird ja in einigen Bereichen über rückwärtsgewandtes Denken gesprochen – im Fussball ist das augenscheinlich bei Verband, Vereinen und Fans hinsichtlich der Homosexualität der Fall.

Würde es sich anders verhalten, bräuchte z.B. der DFB den outingswilligen Fussball-Profis erst gar keine Unterstützung anbieten müssen.

Ich finde es sehr gut, dass Du bei Hertha BSC nachgefragt hast.

Ich bin eher enttäuscht, dass Hertha BSC nicht an der Umfrage teilgenommen hat.

Ein Vereinsleitbild und z.B. die Kostenübernahme für eine Hertha-Regenbogen-Fanclub-Fahne erscheinen zumindest mir lediglich als krampfhafte Versuche sich politisch korrekt zu positionieren – für mich passt die Absage von einigen Vereinen an der Teilnahme der Umfrage genau in dieses Bild.

Und diese Verkrampfheit erscheint für mich als der entgegengesetzte Pol zu einer in allen anderen Gesellschaftsschichten schon längst gelebten Normalität hinsichtlich des Umganges mit Homosexualität.


Blauer Montag
6. Januar 2015 um 19:37  |  434342

Allright. Das habe ich bis jetzt verstanden.
Die ständigen Positionswechsel waren eines der „7 Grundübel“ in der Hinrunde.
Welche waren die anderen 6 Grundübel?


Blauer Montag
6. Januar 2015 um 19:43  |  434343

😀 fg // 6. Jan 2015 um 17:01 Uhr 😀

Wer Schwindelgefühle anregend findet, sollte Karussell fahren gehen. Mir wird schwindelig und ich befürchte Übles, wenn ich die Rotationen in Herthas Aufstellungen sehe. :roll:


6. Januar 2015 um 19:58  |  434345

Na siehste @ Montag, nun biste um
19:43 Uhr schon ganz nahe dran….

…an den „restlichen 6 Grundübeln“!

Es wurden ja nicht nur in der „Vier“,
in der Viererkette, einer vermeintlichen,
aber eigentlich nie realen Achse rotiert,
sondern, die ganze Mannschaft, mit
Brooks und Mukhtar auf der Tribüne,
Kalou auf der Bank!

Ronny wurde leider reaktiviert, mit den
bekannten Ergebnissen, UND EINIGE
Spieler wurden kaum oder NIE auf den
ihnen „angestammten Positionen“ zum
Wohle der mannschaftlichen Geschlossen-
heit, der Homogenität des Kollektivs
eingesetzt!

Für mich wirkte es fast schon wie ein sehr
persönlicher Sport von Jos Luhukay, uns
ALLE in jedem Spiel mit einer nicht so
erwarteten Mannschaftsaufstellung zu
überraschen…

…nicht nur der Not gehorchend, viel zu
oft, nur für mich, auch aus eigenem Triebe…

UND dann gibt es noch ein, zwei, drei
andere Übel, die ich HIER aus guten Gründen
nicht niederschreibe!


backstreets29
6. Januar 2015 um 20:05  |  434346

jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

SCHIEEEEEEEEEEEEEEBBBBEEEEEEEEEEEEER


backstreets29
6. Januar 2015 um 20:05  |  434347

auf Sky hat Schieber grad das 2:1 für Hertha in Leverkusen geschossen 😉


6. Januar 2015 um 20:07  |  434348

Tja….


6. Januar 2015 um 20:08  |  434349

@Ursula, dein Luhu-Bashing ist STINKLANGWEILIG 😎


6. Januar 2015 um 20:10  |  434350

„Montag“ hat mich gefragt….

Einfach „skrollen“ oder „weglesen“!
Aber bitte! Nächtle!


backstreets29
6. Januar 2015 um 20:20  |  434351

Zum GLück lebt Jos im Hier und Jetzt und nicht in der Vergangenheit 😉


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 20:34  |  434352

Ich fand den Wechsel von Pekarik auf die Schulz-Position im Hoppseinheimspiel auch blöd und m.E. völlig unnötig. Aber im Trainingsspiel müssen halt zwei Linksverteidiger auf „artfremden“ Positionen spielen.

Ich würde wetten, das wechselt auch mal.


Blauer Montag
6. Januar 2015 um 20:42  |  434355

Sofern Jos im Hier und Jetzt aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, könnte er das Saisonziel 2015 erreichen.

Wie könnte ich diesen Konjunktiv steigern?


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 20:45  |  434356

herthabscberlin1892 // 6. Jan 2015 um 18:58

Ich glaube und hoffe, du überinterpretierst das. Ich kenne ja auch ein paar von den Türmlern, die haben sehr tolerante Meinungen zum Thema.

Hertha hatte, so meine ich den ersten schwulen Fanclub der Bundesliga und sich immer klar positioniert.
Ich bin da bei Dan // 6. Jan 2015 um 16:22.

Warum sollte man noch ständig seinen Senf dazu geben, nur weil das mal wieder ein Thema einer Journalistin ist, die sich im Übrigen in ihrer aktiven Zeit auch nicht geoutet hat.


Blauer Montag
6. Januar 2015 um 20:52  |  434357

Journalistin – Steuerbetrug – Selbstanzeige ….
Nee, weiter will ich gar nicht assoziieren.


apollinaris
6. Januar 2015 um 21:09  |  434359

@ ursula: für dich sind die beiden Transferfenster mit allem drum und dran ( Kaderentwicklung, Corpus etc) wirklich gleich? Na, dann ist Fussball nicht mein Ding 😯
# Mir gefiele Schulz auf der 6 auch nicht. Also offenbar plant Luhukay dann auch wieder mit der IV der Vorsaison. Das funktionierte damals gut. Aber ich weiss nicht..ich habe dabei kein gutes Gefühl. Bin da auch eher bei der Aufstellung vom@ BM..Lusti nicht auf die 6 zu setzen..ich werde es nicht verstehen.
Ich muss es auch nicht verstehen; allerdings sollten die ersten drei Spiele gelingen, sonst….Gut..nach dem zweiten Trainingstag ist es noch zu früh, hochzurechnen..Jetzt kriege ich auch schon Schnappatmung 😆


Paddy
6. Januar 2015 um 21:12  |  434360

@backstreets29 welches 2 zu 1 gegen Leverkusen???


6. Januar 2015 um 21:13  |  434361

Noch einmal, das war ein Spässken…..

Aber die „Schnappatmung“ steht Dir gut,
man kann nur nicht Marathon mit dieser
Art von Atmung laufen!


apollinaris
6. Januar 2015 um 21:13  |  434362

# Schwul/ nicht schwul..Meine Haltung sollte bekannt sein, (habe als Hetero drei Jahre mit einem Schwulen ne 2-Mann- WG gelebt ). Bin da auch bei @ dan. Wichtig ist der Alltag. Ob es bei Hertha BSC eher Lippenbekenntnisse sind, kann ich nicht wirklich beurteilen; es spricht aber eher weniger dafür als umgekehrt.


apollinaris
6. Januar 2015 um 21:17  |  434363

“ Häme, schlechte Ironie, Spässken“ für wen oder an wen schreibst du heute @ ursula?
Bißchen undurchsichtig heute 🙂


Blauer Montag
6. Januar 2015 um 21:22  |  434364

Undurchsichtig ist, wer sich nicht outet? 😎

Autsch, duck und wech …. :mrgreen:


Opa
6. Januar 2015 um 21:23  |  434365

#Rotationen:
Die Nichteingespieltheit der Mannschaft war in der gesamten Hinrunde ein Problem, defensiv wie offensiv. Ich habe durchaus Zweifel daran, dass diese Umbauten wie Schulz auf die 6, Pekarik auf links etc. wenig zur Stabilisierung beitragen. In seiner Zeit bei Gladbach hat Luhukay die Mannschaft durch wilde Rotationen irgendwann verloren. Da sehe ich derzeit zwar keine Anzeichen, aber der Blick in den Rückspiegel sagt nichts darüber aus, in welche Richtung man fährt. Bei mir mehren sich die Zweifel, ob Luhukay tatsächlich noch einen Plan hat. Dazu tragen seine bisweilen „überraschenden“ Aufstellungen noch nicht mal so viel bei wie die dazugehörenden Erklärungen, z.B. Ndjeng zu bringen, um mehr Druck auf die Flügel zu bekommen – damals hab ich noch laut gelacht, mittlerweile kann ich da nur noch sarkastisch drauf reagieren.

#Rettig:
Hui, interessante Personalie. Allerdings eher für die DFL als für Hertha. Erstens glaube ich nicht, dass Rettig zu uns käme. Zweitens hätte ich auch Zweifel, dass er bei unseren derzeitigen Strukturen hier erfolgreich wirken könnte. Drittens hab ich Rettig bei seinen Auftritten als zwar sehr kompetent, aber auch wenig begeisternd wahrgenommen. Viel interessanter als die Frage, wo Rettig hingeht, finde ich die Frage, wer sein Nachfolger bei der DFL wird. Vielleicht wäre das die Chance, Preetz wegzuloben? Auf der Peter-Prinzip-Skala ist nach oben noch etwas Luft:D


ahoi!
6. Januar 2015 um 21:24  |  434366

@herthabscberlin1892 // 6. Jan 2015 um 18:58 . ich denke und hoffe auch wie @hurdie, dass du das überinterpretierst. ich persönlich habe ein paar schwule im (erweiterten) bekantenkreis. mein bester freund ist schwul. denoch interessiert mich das thema homosexualität und fußball nicht die bohne. die jungs können im bett (so lange es freiwillig ist) tun oder lassen was sie wollen. ich maße mir einfach nicht an, die sexuelle orientierung eines menschen zu bewerten! mir ist schnuppe ob unser ex-bürgermeister schwul, die umweltministerin lebisch oder eine familienministerin (schröder) unverheiratet war oder ist…


6. Januar 2015 um 21:28  |  434367

Na ja @ apo, wie Du, in erster Linie,
als echter Egomane, für MICH…..

Das Wetter hat mich heute mal wieder
deprimiert, die Hunde pennen, und
haben für nichts so richtig Lust UND
im Wald ist es kalt…

…und nass! Meine „Arbeit“ als ein
„Hochleitstungsrentner“, habe ich
nebenbei auf dem anderen Laptop
erledigt und mein Kopf ist voll mit
Nonsens, aber auch Ideen…

MEHR?


ahoi!
6. Januar 2015 um 21:31  |  434368

@ubremer // 6. Jan 2015 um 18:51 .

wenn wir uns die Diskussion „ersparen“ können, wie du sagts, muss ich ja nüscht weiter schreiben, argumemntieren. außer vielleicht, dass ich zuletzt schon große mühe hatte, bei diesem trainer die von dir unterstellte „tollste Planung“ zu erkennen 😉


ahoi!
6. Januar 2015 um 21:33  |  434369

@Ursula: bei ihrem nick, werteste, sollten sie aber eher eine HochleitstungsrentnerIN sein als ein Hochleitstungsrentner…


6. Januar 2015 um 21:33  |  434370

@hurdiegerdie // 6. Jan 2015 um 20:45:

Ich habe nicht behauptet, dass die „Turm-Mannschaft“ intolerant ist.

Aber das Unwohlsein der Beteiligten beim Anschneiden dieses Thema war zumindest für mich förmlich greifbar.

Und man sollte seinen Senf solange dazugeben, bis nicht nur „Harry & Sally“-Fotos sondern auch „Bob & Tom“-Fotos von Spielern in den diversen Printmedien selbstverständlich sind.

Und bis dahin bin ich froh, wenn irgendjemand immer wieder ‚mal Homosexualität zum Thema macht.

Denn es ist nur solange ein Thema bis es endlich (und konsequenterweise) auch zur gesellschaftlichen Profi-Fussball-Normalität geworden ist.

Ich kann Herrn Langkamp hinsichtlich der Aussage, dass Sexualität einfach ein viel intimeres Thema ist nur dann folgen, wenn dann eben öffentlich z.B. auch keine „Vaterfreuden und Kindgeburtfotos“ mehr veröffentlicht würden – denn die Kinder hat ganz sicher kein Storch gebracht, das passiert auf sehr intime Weise.

Das soll es von meiner Seite hierzu gewesen sein – ich finde es, wie bereits erwähnt, sehr gut, dass @mey Homosexualität thematisiert hat.


Opa
6. Januar 2015 um 21:36  |  434371

Zum Thema „Homophobie“ schwingen mir noch ein paar Gedanken im Kopf herum.

Grundsätzlich hab ich meine Zweifel, ob die von den Medien aufgeworfene Frage, wann sich denn endlich ein aktiver Spieler outet, tatsächlich zielführend ist oder ob es nicht mehr um den Effekt geht. Mir persönlich ist es egal, ob jemand geoutet ist oder nicht und ich möchte es jedem selbst überlassen, wie extrovertiert er sich zu seiner Sexualität bekennt. Wer es tun möchte, soll es tun und wird dafür eine Menge Unterstützung bekommen. Ob die mediale Aufmerksamkeit dabei aber hilfreich ist? Vielleicht ist unsere Gesellschaft erst dann soweit, wenn ein Outing eben kein Anlass für einen Artikel ist, sondern normal?

Von Herthas Kommunikationsabteilung hätte ich mir allerdings auch gewünscht, dass sie darauf hinweist, wie sich der Verein disbezüglich aufstellt und was man bereits vorbildlicherweise tut. Und dass der Kampf gegen Homophobie im Stadion nicht ein Thema der vermeintlichen „Gutmenschenvereine“ wie den Tschekisten aus dem Wald oder den Marketingäffchen vom Millerntor (r) ist.

Zu hoch würde ich das Thema aus den o.g. Gründen allerdings auch nicht hängen wollen.


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 21:36  |  434372

herthabscberlin1892 // 6. Jan 2015 um 21:33

Ich habe auch nicht gesagt, und wollte es auch nicht andeuten, dass du meintest, sie wären intolerant.

Manchmal ist Schweigen auch: „Das Thema ist durch“.


6. Januar 2015 um 21:41  |  434373

UND @ ahoi…

…die Ex-Familienministerin Schröder,
geb. Köhler wohnt bei mir „um die Ecke“!

Wir treffen „uns“ auch häufig auf dem
Preussenalle-Markt! Sie hat mittlerweile
eine zweite, niedliche Tochter und ist
mit einem Herrn Schröder verheiratet…


ahoi!
6. Januar 2015 um 21:42  |  434374

ick weeß. bestell ihr liebe grüße!


ahoi!
6. Januar 2015 um 21:44  |  434375

als sie fam.ministerin wurde, war sie es aber nicht nicht (verheiratet). was für einige csu-hinterbänkler grund genug war, laut und öffentlich zu grummeln…


6. Januar 2015 um 21:45  |  434376

@ahoi! // 6. Jan 2015 um 21:24:

Jetzt muss ich doch etwas schreiben.

Solange Menschen Worte schreiben (müssen) wie Du in Deinem Kommentar, muss Homosexualität immer wieder und immer weiter thematisiert werden – am besten solange bis die Notwendigkeit der allerletzten Regenbogenfahne in unserer Gesellschaft entfallen ist.

Es geht mir nicht um Outing zwecks Herabwürdigung – es geht mir um Outing zwecks Normalität, weil die Notwendigkeit zur Bewertung eines Menschen aufgrund seiner Sexualität aus meiner Sicht generell nicht gegeben ist.


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 21:47  |  434377

Opa // 6. Jan 2015 um 21:36

Ich würde zunächst gerne wissen, wie diese Umfrage per email lanciert worden ist.

Wenn ich auf jede Umfrage, die ich per email erhalte, reagieren würde, könnte ich meine Arbeit nicht mehr machen.

Achtung! Ich weiss nicht, wie die Anfrage gestellt worden ist. War ARD klar, etc. Wenn es so war, gäbe ich dir recht, dann hätte eine kurze Antwort wohl gegeben werden müssen.


6. Januar 2015 um 21:48  |  434378

UND noch eins, im Wald bin ich von
den besten und liebsten Nachbarn
umgeben, die man sich vorstellen
kann und das gleich rechts und links….

Und das seit „Jahrhunderten“! Wir
sind dicke Freunde und es sind gleich
VIER, und ALLE schwul…

UND das mir als Weiber, äh, NUR
Frauenliebhaber!


ahoi!
6. Januar 2015 um 21:53  |  434379

@hbsc1892: jetzt versteh ich nicht recht… ich habe doch geschrieben. ich maße mir nicht an, die sexuelle orientierung eines menschen zu bewerten. .. aber offen gestanden, das ganze ist auch schlicht nicht meine primäre gesellschaftliche baustelle. deswegen kann ich zumindest ansatzweise verstehen oder nachvollziehen, dass die bei hertha womöglich keine lust hatten, auf die vielleicht zigste journalistenanfrage zum thema zu reagieren. .. besonders glücklich finde ich das alles aber im sinne von @opa um 21:36 auch nicht!


6. Januar 2015 um 21:54  |  434380

@hurdiegerdie // 6. Jan 2015 um 21:36:

Manchmal ist Schweigen auch: “Das Thema ist durch”.

Wenn das Thema durch wäre, wäre die Aussage

„Thomas Hitzlsperger ist für mich ein ermutigendes Beispiel, wie es gehen kann. 95 Prozent aller Reaktionen waren positiv. Und das ist ein gutes Signal, was uns in der ganzen Verhaltensweise auch bestätigt, es eben nicht mehr als total außergewöhnlichen Vorgang zu betrachten, sondern als ein Stück Normalität. Zur Wahrheit gehört aber natürlich auch, dass wir noch kein Beispiel vorzeigen können von einem aktiven Fußballprofi, der Woche für Woche vor 50.000 Zuschauern im Stadion spielt.“ Niersbach sicherte homosexuellen Fußballern, die sich outen wollen, seine volle Unterstützung zu.“

von Wolfgang Niersbach vollkommen überflüssig gewesen.

Augenscheinlich sind sie aber immer noch notwendig.

Auch für die Spieler, die sich Tag für Tag „verstecken“ müssen, ist „dieses Thema“ wohl noch lange nicht durch.


ahoi!
6. Januar 2015 um 21:55  |  434381

@ursula: lebst du im lila milka-wäldchen???


Herthas Seuchenvojel
6. Januar 2015 um 21:58  |  434382

@hertha1892:

schöner Text um 18:58
nur sind altmodische Einsichten nicht wirklich schnell aus den Köpfen der Leute zu entfernen
das dauert 1,2 Generationen
während D sich bemüht, toleranter in dem Punkt zu werden, sind sie bisher auf den Weg, aber nicht am Ziel
gehst du 1000 km weiter östlich, ist dort Homophobie noch sehr weit verbreitet
CL- & EL Spiele dort dürften für einen geouteten Spieler zum Spießrutenlauf werden
heißt aber nicht, daß wir von unserem „aufgeklärten“ Weg abweichen sollten

m.M. nur wer wirklich mal ernsthaft von einem „Schwulen“ (nicht abwertend gemeint) becirct wurde, versteht, was hübsche Mädels tagtäglich ungewollt erleiden müssen


Opa
6. Januar 2015 um 21:58  |  434384

Niersbach sollte vielleicht mal in seinem Hoheitsgebiet dafür sorgen, dass sich DFB Funktionäre und Schiedsrichter outen können, bevor er Lizenzspieler von Vereinen dazu „ermutigt“.


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 21:58  |  434385

herthabscberlin1892 // 6. Jan 2015 um 21:54

Ich habe „das Thema ist durch“ auf deine Situationsbeschreibung im Turm bezogen.

Was Niersbach sagt ist mir vollkommen Wurscht. Der ist Sportpolitiker.


Freddie
6. Januar 2015 um 22:02  |  434386

@hbsc1892 und @ hurdie
Ich war bei der damaligen Diskussion auch im Turm. Mein Eindruck bei den Beteiligten war auch der, dass dieses Thema eben kein Thema für die Anwesenden war. Bin da bei der Interpretation bei @hurdie.
Den meisten ist es schlichtweg Wurscht.
Nächtle


Freddie
6. Januar 2015 um 22:04  |  434387

Huch, @hürdie hat auch Wurscht gesagt.
Nu abba…


6. Januar 2015 um 22:05  |  434388

Nee @ ahoi, im weitesten Sinn nähe
Olympiastadion, aber meine Hunde
haben noch ein Waldhaus…

…und mit „lila milka“ ist in beiden
Häusern nichts, eher Herden, nee
Rotten von Wildschweinen, die nun
nichts mit, na ja, zu tun haben, aber
ganz aktuell eine echte Katastrophe sind!

So viele Wildschweine hatten wir noch
nie!! Nichts mit „lila milka Wäldchen“-
Romantik…


Inari
6. Januar 2015 um 22:07  |  434389

Stoppelkamp, ganz klar . Krass aber wie oft Bremen vertreten ist.


ahoi!
6. Januar 2015 um 22:08  |  434390

@ursula: war auch mehr ein spaß angesichts deiner „rosa“ nachbarschaft…


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 22:09  |  434391

Och Herthas Seuchenvojel // 6. Jan 2015 um 21:58

becircen (im positiven Sinne, keine plumpe Anmache) ist doch ok. Ich wurde damals oft becirct, ich hatte einen guten Körper. Heute becirct mich leider kein Schwuler mehr, ich bin zu dick geworden.

Disclaimer: es geht nicht um doofe, plumpe Anmache, wie es Frauen leider oft erleiden müssen.


Opa
6. Januar 2015 um 22:16  |  434392

Ansonsten würde ich alle Beteiligten grundsätzlich darum bitten, die Turmrunden und das, was dort besprochen und beobachtet wurde, vertraulich zu behandeln.


6. Januar 2015 um 22:19  |  434393

Meine Meinung ist, dass dieses Thema den meisten Fussballinteressierten eher nicht wurscht, aber äußerst unangenehm ist.

Ferner glaube ich, dass das sogenannte „Wurschtdenken“ anno 2015 bei vielen Menschen eher einer „Es ist mir egal, auf welches Geschlecht sie stehen, Hauptsache sie lassen mich damit in Ruhe“-Denkweise entspricht.

Wie gesagt, MEINE Meinung (und auch nicht auf/an die hier „Wurschtdenkenden“ gemünzt/gerichtet).

Begriffe wie Normalität und Toleranz muss halt jeder Mensch für sich selbst definieren.


6. Januar 2015 um 22:25  |  434394

@Opa // 6. Jan 2015 um 22:16:

Ich habe keine Personen und Meinungen wiedergegeben bzw. diskreditiert.

Darauf lege ich sehr viel Wert.


Opa
6. Januar 2015 um 22:26  |  434395

Du warst auch nicht gemeint, hbsc1892 😉


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 22:26  |  434396

herthabscberlin1892 // 6. Jan 2015 um 22:19

„Meine Meinung ist, dass dieses Thema den meisten Fussballinteressierten eher nicht wurscht, aber äußerst unangenehm ist.“

Meine Meinung ist: Die „meisten“ Fussballinteressierte hinken halt noch oft noch der Realität hinterher. Siehe Videobeweis 😉
duck und wech


Herthas Seuchenvojel
6. Januar 2015 um 22:34  |  434397

@hurdie: ich weiß
ging eher darum, sich mal hineinversetzen zu können, welche Situation dort entsteht
Beklemmung, Unsicherheit, wie reagierst du, höflich distanziert, abwehrend oder doch agressiv
wird vielen Männern so gehen, daher doch lieber ein „verschwiegenes“ Thema für diese

PS: ist mir 3 Mal an verschiedenen Orten von sehr penetranten Barkeepern und einem Gast passiert
woran die deine (meine) Gesinnung erkennen (wollen/wollten :roll: ) ist mir bis heute schleierhaft
10 Jahre früher, und es hätte ärzliche Hilfe danach benötigt, inzwischen bin ich viel gelassener und toleranter geworden

siehe -> doch der Weg


6. Januar 2015 um 22:35  |  434398

Noch ein ernsthaftes letztes Wort dazu
@ hbsc1892, Dein letzter Satz trifft es!

„Begriffe wie Normalität und Toleranz muss
halt jeder Mensch für sich selbst definieren.“…

Mir ist dieses Thema tatsächlich „wurscht“,
weil durch meine jahrelange Freundschaft
mit, zu meinen Nachbarn, eine eben solche
Normalität „gewachsen“ ist, dass sämtliche
„Hintergedanken“ von nicht „Involvierten“,
mir im wahrsten Sinne des Wortes am
Arsch vorbeigehen…

…ich aber jeglicher Intoleranz diesbezüglich,
massiv und nachhaltig begegne! Nu abba!

War ja klar @ ahoi!


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 22:38  |  434399

Herthas Seuchenvojel // 6. Jan 2015 um 22:34

Dann hast du schlechte Erfahrungen gemacht. Ich kann das nicht bestätigen.


apollinaris
6. Januar 2015 um 22:44  |  434401

ich kann das , was @ HSV beschrieben hat, durchaus bestätigen: denn die Schwulen sind wie alle anderen: es gibt angenehme und unangenehme Menschen unter Ihnen. Und so sind dann auch die Anmache unterschiedlich. Ziemlich normal, das Ganze..


hurdiegerdie
6. Januar 2015 um 22:50  |  434402

apollinaris // 6. Jan 2015 um 22:44

HSV sagt:
„10 Jahre früher, und es hätte ärzliche Hilfe danach benötigt, inzwischen bin ich viel gelassener und toleranter geworden“

Das heisst für mich, die Agressivität aus Intoleranz wäre von ihm ausgegangen, nicht den Schwulen.


6. Januar 2015 um 22:53  |  434403

Eigentlich wollte ich das, s. o., daher
auch gar nicht schreiben, aber ich war
auch einmal jung und hübsch und die
„Anmache“, die Unangehme gab es,
ja (fast) natürlich auch, siehe @ apo…

…und ein bisschen gibt es das auch
heute noch, aber…

Mich hat immer meine stabile Physis
„gerettet“! Aber es gibt auch Damen…..

Es gibt, wie auch unter „Heteros“, eben
„So`ne“ und Solche! Stimmt`s @ apo, es
ist ALLES eine Sache der Chemie…


6. Januar 2015 um 22:55  |  434404

Das habe ich auch so verstanden,
wie @ hurdie um 22:50 Uhr!


apollinaris
6. Januar 2015 um 23:02  |  434405

na, diesen Satz von @ HSV hatte ich schlicht unter den Tisch fallen lassen..der half nicht gerade weiter .


Exil-Schorfheider
6. Januar 2015 um 23:03  |  434406

Paddy // 6. Jan 2015 um 21:12

„@backstreets29 welches 2 zu 1 gegen Leverkusen???“

Das überraschende Führungstor, bevor wir uns noch drei Buden gefangen haben!?

@opa

Und dabei sehen einige den GF Sport hier schon am Ende der Skala des Peter-Prinzips… 😀


Pille
6. Januar 2015 um 23:04  |  434407

ich finde das Thema Homosexualität im Fußball wird eigentlich erst durch die lieben Schlagzeilenangler und diejenigen die die Thematik regelmäßig irgendwo hervor zerren zu etwas diskutablen.
Mir persönlich ist es tatsächlich schnuppe obe jemand 2 Mütter hat, 5 Ehefrauen oder sich eben zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Solange da alles auf freiwilliger Basis geschieht ist das schlichtweg privat.
Auch der Begriff „outing“ ist in meinen Augen Quatsch. Da schwingt irgenwie das „Geständnis“ etwas verbotenen mit. Homosexualität ist inzwischen zu einer absoluten normalität geworden. Das kokettieren damit und das als „besonders schützenswertes“ herausstellen verhindern dass der belanglose Status einer heterosexuellen Partnerschaft erreicht wird.
Mich interessiert nicht wie ein heterosexueller Spieler sich seine Freizeit gestaltet. Egal ob er ein Ladykiller, verheiratet oder geschieden ist. Mir ist egal ob er nen Fetisch hat oder bei traurigen Filmen weint. Nur weil jemand dem gleichen Geschlecht zugetan ist muß es mich interessieren?
Fußball ist: Sportler im Wettkampf. Der Rest gehört in die „Bella“ oder zu RTL.
Warum wird einem also, mit schöner Regelmäßigkeit, eine Thematik aufgezwungen die man als keine empfindet.
Ich glaube nicht das man Homosexuellen Menschen damit einen gefallen tut.


Herthas Seuchenvojel
6. Januar 2015 um 23:07  |  434408

bei wirklich Penetranten weißt du irgendwann keine andere Lösung mehr
von Gratisgetränken über Handstreicheln bishin zu Einladungen zu nächtlichen Unternehmungen steigert sich das
da denkste dir, Frauen, Kinder & Tiere schlägste nicht, Mann ist Mann, der verträgt sowas
das Ganze passierte aber nach meiner intoleranten Phase, daher…alles jut selbst ne CSD inzwischen (wenn auch ungewollt) mitgemacht
😉


6. Januar 2015 um 23:10  |  434409

Na bitte, doch noch einen…

Nur bei Hertha BSC gibt es
nun einmal nicht genug Stufen,
„Hierarchien“ für Spielraum,
um Luft für das Erreichen, im
„Peter Princible“, na ja..

Deshalb werden „wir“ nie erfahren,
ob und wann und überhaupt…

Duck, duck und total wech!


6. Januar 2015 um 23:14  |  434410

…“p“…


Calli
6. Januar 2015 um 23:42  |  434413

# 2. Training heute

Man sollte jetzt nicht zu viel hineininterpretieren in d Formation in einem 1. oder 2. Training.
Mir war aber klar, dass er an alte gute IV Zeiten mit Langkamp u Lusti anknüpfen will. Brooks hat eben wenig Kredit bei ihm, schon oft diskutiert, isso.
Schulz auf der 6 finde ich sogar gut, denn dort fehlt uns ja bekanntlich Spielintelligenz u Dynamik. Außerdem macht Schulz auf der LAV Position trotz aller guter Entwicklung immer wieder noch taktische Fehler im Defensivverhalten. Auf der LAV Position habe ich d Hoffnung auf Plattenhardt noch nicht ganz aufgegeben , auch wenn sie fast bei Null ist inzwischen.
Auf der 2. 6er Position oder auf der 8 sehe ich Skjelbred, auf der 10 hoffentlich Mister x.
Am wichtigsten ist aber endlich eine Spielidee u eine Handschrift, auch u gerade bei eigenem Ballbesitz, sowie ein bis zwei erkennbare Führungsspieler, hier hoffe ich auf Langkamp u Lustenberger.


6. Januar 2015 um 23:43  |  434414

@Pille // 6. Jan 2015 um 23:04:

„Solange da alles auf freiwilliger Basis geschieht“

Der „Zwang“ im Profi-Fussballbereich die Homosexualität lediglich nicht öffentlich leben zu können, geschieht nach meiner Meinung zu einem stark überwiegenden Teil nicht auf freiwilliger Basis.

„Homosexualität ist inzwischen zu einer absoluten Normalität geworden. Das kokettieren damit und das als “besonders schützenswertes” herausstellen verhindern dass der belanglose Status einer heterosexuellen Partnerschaft erreicht wird.“

Das sehen viele Homosexuelle übrigens genauso und reagieren deshalb auf z.B. die Regenbogenfahne auf z.B. dem Rathaus Schöneberg ablehnend.

Solange aber z.B. Lesben einen eigenen Friedhof beanspruchen und somit andere Menschen vehement ausgrenzen, wird das Erreichen eines belanglosen Status scherlich zu erreichen sein.

„Warum wird einem also, mit schöner Regelmäßigkeit, eine Thematik aufgezwungen die man als keine empfindet.“

DU empfindest so – bitte befrage hierzu irgendwann einmal einen homosexuellen Profi-Fussballer, der bis zum heutigen Tage sein Privatleben aufgrund seines äußerst öffentlichen Berufes lediglich hinter verschlossenen Türen leben mag.

„Ich glaube nicht das man Homosexuellen Menschen damit einen gefallen tut.“

Und wegen meines letzten Satzes tut man den „Betroffenen“ aus meiner Sicht einen großen Gefallen.

Nur ein Beispiel:

Vielleicht gab es zumindest einen Nationalspieler, der nach dem Schlusspfiff in Rio De Janeiro an seinem größten Tag als Fussballer, am liebsten öffentlich seinen Lebensgefährten geherzt und geküsst hätte?

Oder das folgende Bankett mit ihm hätte besuchen wollen?

Oder ihn im „DFB-Familienbus“ am Tag der Berliner Triumphfahrt zu wähnen?

Diese Thematik wird somit nicht „Dir“ sondern den „betroffenen“ Spielern aufgezwungen.

Ich wollte mit meinen heutigen Kommentaren hinsichtlich der Thematik Homosexualität im Profi-Fussball provozieren, wachrütteln und dieses Thema weiter öffentlich am Leben erhalten – für die Spieler (Menschen), die nicht so leben „können“, wie sie wohl sehr gerne wollen würden.

Ich wünsche Euch eine Gute Nacht und bedanke mich für einen sehr interessanten und anregenden Gedanken- und Meinungsaustausch!


Trikottauscher
6. Januar 2015 um 23:56  |  434415

#offenheit
ob 11 homos oder heteros (o. alle mit und durcheinander) den klassenerhalt schaffen, ist (mir) wirklich ‚wumpe‘: hauptsache, @Hertha bleibt in der 1. liga!!! und das mit plan…


del Piero
7. Januar 2015 um 1:00  |  434417

@Bussi 20:08
Es ist schon traurig wenn man Jos-Bashing nicht von sachlich fundierter Kritik unterscheiden kann. Noch trauriger ist es wenn man aber selber keine Argumente vorbrigt.
@ub
Mein Gedächnis ist hervorragend, deshalb wundere ich mich um so mehr über die immer unkritischere Distanz deinerseits.
Eigentlich hat @ursula ja auch schon die richtige Antwort dazu gegeben.
Ich gehöre halt nicht zu der „der Trainer wird sich schon was dabei gedacht haben“ Fraktion.
Allein der gedanke NS auf der 6 zu bringen läßt mich erschaudern.
Wenn man sich anguckt wie modernes 6er Spiel a la Khedira, Schweinsteiger oder Alonso aussieht e.t.c. (für mich der beste 6er überhaupt Pirlo) dann ist das einfach Perlen vor die Säue was er da mit NS „probiert“. Aber vielleicht erkennt ja Jos + @ub das unheimlich strategische Potenzial was da in NS lauert.
Im Übrigen wurde NS auf Raffa angesetzt(zumindest war er ständig bei ihm) und er war damit verschenkt.


DemDollyseinClon
7. Januar 2015 um 1:25  |  434418

Wann outen sich die Heten eigentlich mal im Fußball?
Ach ne, das verlangen wir ja nur von den Homosexuellen…

Wer was merkt ist nen Schritt weiter.


Herthas Seuchenvojel
7. Januar 2015 um 1:33  |  434419

@HerthaBarca: nur für dich
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/tofu-seitan-tempeh-so-gesund-ist-fleischersatz-aus-soja-und-weizen-a-1009480.html
diesma ohne Piekser, sondern zur Informationserweiterung 😉

wie man Hertha mit Nationalelf-6ern vergleichen kann, erschließt sich mir nicht
einerseits wird über Qualität & Können der unseren gemeckert, andererseits fordert man N11-Leistungen
sind wir nicht in der Lage zu und erwarte ich auch nicht
zumal mich das stinklangweilige Bayerngeschiebe meist zu ungeplanten Verdauungsschläfchen treibt

gefordert sind Effektivität und Einsatz, mehr nicht
kein Spielzug des Monats Gehabe, sondern grundehrliche Fußballarbeit
deswegen mach ich auch wenig am Trainer fest, der legt nur die Grundbausteine VOR dem Spiel

die Spieler werden aber fürstlich dafür bezahlt bezahlt, ihrem gundallerliebsten Hobby nachzugehen und 1.Liga spielen zu dürfen

nach der Hinrunde letztes Jahr waren sie m.M. viel zu sicher, den Klassenerhalt schaffen zu können und nahmen 10% raus
was sie nicht geschafft haben, diese in der diesjährigen Hinrunde zu aktivieren
Anspruch bezüglich Realität stimmen zurzeit nicht, Qualität und Können (eigentlich) dagegen schon


pathe
7. Januar 2015 um 1:33  |  434420

Zitat aus dem von @hsbcb1892 verlinkten Artikel des Kicker:

„Angesichts der Kürze der Vorbereitung beschleunigt der Hertha-Coach die Suche nach der Formation, die am 1. Februar in Bremen bestehen soll.“

LÄCHERLICH!!!

Kürze der Vorbereitung….
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!

In England wird durchgespielt.
In Italien und Spanien wird auch schon wieder gespielt.
Nur in Deutschland gibt es 6 (in Worten SECHS) Wochen Winterpause!

Da von kurzer Vorbereitungszeit zu sprechen ist der Hohn schlechthin!

Es wird Zeit, die Bundesliga auf 20 Mannschaften aufzustocken!
Man muss ja nicht gleich wie in England am 26.12., 28.12. und 1.1. spielen. Aber 14 Tage Pause finde ich sind genug!

Und natürlich muss Luhukay vom ersten Testspiel an die Elf auflaufen lassen, die er für das Spiel in Bremen im Kopf hat.


Silvia Sahneschnitte
7. Januar 2015 um 2:53  |  434422

Zum Thema „Outing“, wer von den werten Usern, die sich hier im Blog so mit dem Thema auseinandersetzen, gehört eigentlich zum thematisierten Personenkreis?
Die Frage kann jede Frau, jeder Mann für sich selbst beantworten!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


herthamichi
7. Januar 2015 um 4:57  |  434425

„Silvia Sahneschnitte // 7. Jan 2015 um 02:53

Zum Thema “Outing”, wer von den werten Usern, die sich hier im Blog so mit dem Thema auseinandersetzen, gehört eigentlich zum thematisierten Personenkreis?
Die Frage kann jede Frau, jeder Mann für sich selbst beantworten!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte“

Also ich gehöre nicht dazu, aber wenn das eine Frau fragt, erinnere ich mich gerne an das,
was ich vor knapp zwei Jahren mal im offiziellen
Forum von Hertha BSC zum Unterschied zwischen Männern und Frauen in dieser Frage
geschrieben habe:

von herthamichi » Freitag 8. März 2013, 22:49

Verlinkt hier, weil so läßt sich die Formatierung
wahrscheinlich besser einhalten:

http://forum.herthabsc.de/viewtopic.php?f=13&t=981

Ansonsten Lebenserfahrung: Es gibt sehr viele
gute Heteros, Schwule, Lesben und Bi-Sexuelle,
aber sehr wenige ausgesprochene Frauen – oder
Männer – Hasser.


backstreets29
7. Januar 2015 um 6:56  |  434427

Guten Morgen 😉

Sorry, aber ich hab kein wirkliches Verständnis für die Diskussion.
Dadurch, dass das dauernd oder immer wieder thematisiert wird, kommt es doch erst zu solch sinnlosen Diskussionen.
Hat schonmal jemand gehört, dass von einem „heterosexuellen Schauspieler“ gesprochen wurde, oder dass sich die „heterosexuelle Moderatorin“ irgendwo hat blicken lassen?
Nein….und genau das ist für mich der Knackpunkt, durch die ständige Thematisierung der Homosexualität wird es als „anders“ empfunden und nicht als ebenso normal wie Heterosexualität.
Traurig, aber so tickt unsere Gesellschaft nun mal.
Würde man das nicht immer wieder in die Öffentlichkeit zerren, wäre es längst kein Thema mehr.


sunny1703
7. Januar 2015 um 7:34  |  434429

Mainz 05 scheint zumindest Winterpausenverpflichtungen nicht für bedenklich zu halten. Clemens könnte eine Verstärkung sein,wenn er an seine Kölner Zeit wieder Anschluss findet.
http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2014/clemens-auf-leihbasis-nach-mainz.php

lg sunny


sunny1703
7. Januar 2015 um 7:53  |  434430

@backs um 06 Uhr 36

Ich stimme Dir zu, wenn es um die ganze Gesellschaft geht oder um besondere Einzelgesellschaften wie unter Künstlern, da gehört Homosexualität zum Alltag und „das ist auch gut so“. 🙂

Es gibt aber auch Gesellschaften in der Gesellschaft,insbesondere Männergesellschaften, die bekommen einen normalen Umgang mit diesem Thema nicht hin.

Das ist nicht nur beim Fußball so ,sondern zB auch beim Militär. Ich glaube nicht,dass ein das Thema nicht mehr ansprechen,diesen Leuten in diesen Gesellschaften helfen wird, ihre Sexualität so offen auszuleben,wie es heteros können.

Wenn unter den ganzen Profis der oberen drei Ligen kein einziger bekannter Homosexueller bei ist und das seit Jahrzehnten, fällt mir nur die trapsende Nachtigall ein.

Aus der Erfahrung mit anderen Themen die gerne unter der Decke gehalten wurden,wie Auschwitz Ende der 50er oder zu Beginn der 60er oder Vergewaltigung,Missbrauch in der guten deutschen Ehe, lese oder höre ich lieber einige Male zu viel davon als plötzlich nichts mehr. Auch wenn ich weiß,dass bestimmte Themen gerne medial aufbereitet werden..

Die „berühmten“ Hamsterrräder diskutieren wir doch im Grunde hier ständig rauf und runter,davon lebt dieser blog. 🙂

lg sunny


backstreets29
7. Januar 2015 um 8:25  |  434431

@sunny

schon richtig…..aber meine Intention war eher, dass es leichter wäre die Homosexualität zur Normalittä zu bekommen, wenn sie nicht ständig im Zusammenhang mit Personen thematisiert werden würde.


7. Januar 2015 um 8:30  |  434432

@backstreets29 // 7. Jan 2015 um 06:56:

„Sorry, aber ich hab kein wirkliches Verständnis für die Diskussion.“

Das ist sehr sehr schade.

„…durch die ständige Thematisierung der Homosexualität wird es als “anders” empfunden und nicht als ebenso normal wie Heterosexualität.“

Erst durch die Thematisierung durch die direkt betroffene Bevölkerungsgruppe hat sich hinsichtlich der Wahrnehmung und Toleranz überhaupt etwas in der Gesellschaft bewegt.

„Würde man das nicht immer wieder in die Öffentlichkeit zerren, wäre es längst kein Thema mehr.“

Es wurde jahrzehntelang totgeschwiegen – was hat es gebracht – außer wohl zahlreichen und vollkommen überflüssigen Selbsttötungen, weil die Betroffenen mit einem Leben in der Dunkelheit nicht mehr klargeommen sind?

Und was ich – nach wie vor – nicht verstehe:

Es wird immer nur von

„Bei mir ist das kein Thema“

geredet.

Es geht hier aber nicht um die nicht betroffenen Menschen bzw. nicht um die Verständnislosigkeit zu dieser öffentlichen Diskussion von Menschen, die nicht davon betroffen sind.

Es geht um die Spieler (Menschen), die aufgrund diverser Ängste eben nicht ihr Leben vollständig frei leben können.

Ich habe kein wirkliches Verständnis über ein Unverständnis zu dieser Diskussion.


kraule
7. Januar 2015 um 8:51  |  434433

Der Übungsleiter verspricht keine Experimente mehr. Es soll sich eine Mannschaft schneller einspielen, da die Winterpause 4 Wochen kürzer als die Sommerpause ist.
Gut so!
Aber habe ich was verpasst?
Ist diese Mannschaft eingespielt? Hat der Übungsleiter jemals die Experimentierphase abgeschlossen? Was passiert jetzt wieder mit JAB, wenn sich gerade Langkamp und Lusti in der IV einspielen? Was mit Schulz?
Meine Fragezeichen werden nicht kleiner…….


Flankovic
7. Januar 2015 um 9:09  |  434434

Frohes und gesundes Neues, allerseits!

Warum muss ich wissen welcher Spieler schwul ist und welcher nicht?
Warum muss ich in den Medien bei jeder Gelegenheit einen „Quotenschwulen“ vorgesetzt bekommen?

Es interessiert mich nicht wer schwul ist und wer nicht! Ich will es nicht wissen.

Ich möchte auch nicht von irgendwelchen Paradiesvögeln (die natürlich schwul sein müssen) optisch penetriert werden
nur weil es politisch korrekt zu sein hat. Zweifler oder homophobe Zeitgenossen werde ich damit bestimmt nicht bekehren.
Für mich muss sich keiner outen und als Hitzelsperger sich geoutet hat, habe ich es lediglich zur Kenntnis genommen. Wertungsfrei, unbeeindruckt.

Da wird ein Aufriss drum gemacht, den ich nicht nachvollziehen kann und der, in meinen Augen, total überflüssig ist. Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem Homosexualität so selbstverständlich ist, dass man sich jetzt schon (wahrscheinlich aus Langeweile) auf genderspezifische, lächerlichste Probleme stürzen muss, die vorher nie bestanden haben.

Also werde ich weiterhin, genauso wie bisher, Fußball schauen ohne zu wissen wer denn nun schwul ist oder sein könnte.
Und übrigens hört es ja bei den Spielern wohl nicht auf. Was ist denn mit der Führungsetage, dem Stab oder… der Presse? 🙂

Aber wenigstens lässt der Artikel oben vermuten, dass bei Hertha alles weiterläuft wie immer. Das ist doch auch was.
Was es ist, darf man dann ab Feburar „bestaunen“. Ich freu mich schon wahnsinnig…


backstreets29
7. Januar 2015 um 9:14  |  434435

@herthabscberlin1892

Wir reden hier über ein gesellschaftliches Problem, das ein Einzelner nicht lösen wird.
Ich frage dich nochmal: Was soll eien Diskussion in einer Gesellschaft bringen, in der Homosexualität überbetont wird, anstatt von den Medien und der Gesellschaft mal als normale Sache angenommen wird?

Wozu der Zusatz bei einem Menschen bzgl seiner Sexualität?
Das meinte ich……das sind Dinge, die komplett unnötig sind und einer solchen Diskussion eher schaden.
In dem Moment wo Homosexualität als ebenso normal angesehwn wird, wie Heterosexualität würde sich eine solche Diskussion erübrigen.

Hertha und viele andere Vereine haben sich dazu geäussert und auch klar positioniert.
Es besteht kein Anlass das wieder nach aussen zu kehren.

@kraule
Brooks ist Backup für Langkamp und Lustenberger, so wie auch letzte Saison.
Schulz entweder LAV oder auf der 6.


kraule
7. Januar 2015 um 9:18  |  434436

@backs
Ich weiß, dass JAB Backup sein soll….. nur halte ich Lusti vor der IV
1. für wertvoller und
2. JAB sollte nun endlich die Chance bekommen Erfahrung zu sammeln. Wie soll er sich sonst weiterentwickeln?
Schulz auf der 6? Na ja……….


fechibaby
7. Januar 2015 um 9:19  |  434437

Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum 62. Geburtstag wünscht Ihnen, Herr Dieter Hoeneß,
@fechibaby!!


kraule
7. Januar 2015 um 9:23  |  434438

Ist es Homophobie, wenn man der Meinung ist, diese Umfrage ist nicht nötig, oder falsch, nicht angemessen, man ablehnen kann daran teilzunehmen, etc.? Muss ich wissen wer in meinem Verein schwul ist oder nicht?
Muss ich das von meinem Nachbarn/in wissen?
Kann ich nicht jedem die Freiheit überlassen, ob das sein Privates und ob er es Öffentlich machen machte oder nicht?
Ich verstehe diese Diskussion, in diesem Zusammenhang, nicht.


backstreets29
7. Januar 2015 um 9:31  |  434439

@kraule 09:23 „sign“

@kraule 09:18

Das ist deine Meinung…..die sicher einige teilen, andere nicht
Aber es ist ja nicht der Job von Jos DICH zufrieden zu stellen, oder? 😉


hurdiegerdie
7. Januar 2015 um 9:33  |  434440

Ich glaube, dass @herthabscberlin1892 meint, Fussballer müssen im Verdeckten leben, weil sie glauben, ihre Sexualität nicht öffentlich kundgeben zu können.

Wie sagte @apo so schön, eine Meinung kann jeder haben, keine Meinung ist unangreifbar.


kraule
7. Januar 2015 um 9:34  |  434441

@Backs
Nö, dass muss der Übungsleiter sicher nicht, aber es ist meine Meinung. 🙂


kraule
7. Januar 2015 um 9:37  |  434442

@hurdie
Das gilt aber für dann, für viele, wenn ich das so sehen möchte.
Umfrage bei Kinderärzten, Lehrern……….
Oder ist es für mich normal, zu normal, dass es unterschiedliche sexuelle Ausrichtungen gibt – ich meine hier gleichgeschlechtliche Liebe!


sunny1703
7. Januar 2015 um 9:39  |  434443

@kraule

Wenn es das wäre, keine Frage. Nur findest Du es nicht seltsam,wenn Du vermutlich die BH Größen der Spielerfrauen weißt und noch nie einen Lebensgefährten eines Spielers gesehen hast?! Für uns in Berlin ist das alles total normal,aber ich sage Dir ,gehst du heute aufs Land findest du auch dort nooch eine solche gesellschaft,in der es nicht normal ist,homosexuell zu sein.
Ich weiß nicht, warum diese Heimlichtuerei und die ist ja extrem, da ja nichts nach außen dringt, ist es die Furcht vor den Kollegen oder den Medien oder ist es vielleicht auch die Tatsache dann weniger Werbeeinnahmen zu bekommen. Ich weiß es nicht.

lg sunny


kraule
7. Januar 2015 um 9:51  |  434444

@Sunny
Reine Spekulation!
Vielleicht generiert dieser Sportler dann mehr Werbeeinnahmen als jemals gedacht
Ich finde es einfach unnötig, allerdings gebe ich dir da recht….aus meiner Sicht und aus der Sicht meiner Freunde und Bekannten.
Unsere (von meiner Frau und mir) fast besten Freundinnen, sind lesbisch. Die verdrehen bei diesem Thema nur die Augen…….
Die Gegebenheiten in einem (echten!) Dorf, die wirst du in 100 Jahren nicht ändern. Das Dorf stirbt ohnehin aus ……..
Viele denken doch bei „schwul“ nur an den CSD und dem damit verbundenem Klientel…..
99,9% leben doch mit ihrem schwul sein ganz normal. Selbst bei Bauer sucht Frau 😉
Ich will das jetzt nicht ins lächerliche ziehen, aber ist diese Normalität nicht schon lange in der Mitte angekommen?
Ich finde diese Umfrage eines Fernsehsenders unnötig.
Nicht mehr und nicht weniger.
Aber auch hier, jedem (!) seine Meinung!


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 9:53  |  434445

Morjn kr@ule // 7. Jan 2015 um 08:51 Uhr

Ob die Abwehr richtig steht, siehst du, wenn das Licht angeht ….
im Bremer Weserstadion.

Dann werden deine u.v.a. Fragen mehr beantwortet – hoffentlich durch einen Punktgewinn für Hertha.


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 9:57  |  434446

Jepp pathe // 7. Jan 2015 um 01:33 Uhr


kraule
7. Januar 2015 um 9:57  |  434447

@BM
Solange es heißt:
Ob die Abwehr richtig steht, siehst du, wenn das Licht angeht ….
Bin ich damit einverstanden!

Hauptsache es heißt nicht:
Ob die Abwehr richtig steht, siehst du, wenn das Licht AUSgeht …. 😉


Plumpe71
7. Januar 2015 um 10:05  |  434448

Guten Morgen, wünsche allen Blogger hier ein gesundes neues Jahr,

Das Ende der Experimente, die Worte höre ich wohl , allein mir fehlt der Glaube .. 🙂

Schulz auf der 6 ?

Halte ich für keine gute Idee, ganz unabhängig davon , ob das bereits so probiert wurde und im Trainingslager avisiert wurde. Das Ding ist doch, dass ein junger Spieler mit zunehmender Reife und dem entsprechendem taktischen Verständnis durchaus etwas polyvalenter agieren kann, aber Jos the “ knower “ muss doch die taktischen Defizite von Niko sehen und die kommen auf der 6 genauso zum Tragen wie auf der LAV. Ich bin zufrieden, dass er zusammen mit Brooks einen solchen Schub gemacht hat und sich auf der linken Aussenbahn entscheidend verbessert hat, warum solche Experimente ? Die verunsichern ihn aus meiner Sicht eher.

Lusti in die IV, ja das hat mal eine Weile gut funktioniert und da möchte man verständlicherweise wieder hin, nur waren die letzten Spiele von Lustenberger kein Bewerbungsschreiben für die Startelf, und für das defensive Mittelfeld halte ich ihn mittlerweile nicht mehr für robust genug.

Mal nebenbei, weil das ja hier immer wieder thematisiert wird, die Kaderstärke,

Ich halte den Kader derzeit für ausreichend, um die Klasse zu halten, für eine perspektivische Weiterentwicklung sehe ich in dieser Saison noch zu viele Baustellen. Das Problem ist meiner Ansicht nach auch eher der Trainer, über das warum habe ich , wie auch viele andere kritische Geister, oft genug ausführlich geschrieben. Von einem Strohhalm Transfer , vielleicht noch ein namhafter, halte ich gar nichts und die Versäumnisse des Sommers , hier meine ich speziell das Mittelfeld, lassen sich im Winter nur bedingt korrigieren.

Da der Weg ja nun der ist mit Jos Luhukay weiterzumachen, kann man nur hoffen, dass das gut geht und den Verantwortlichen und dem Team viel Glück wünschen, ich bleibe weiterhin skeptisch. Vor allem, wenn im Laufe der Saison die Situation entsteht, dass wir punkten müssen und somit zwangsläufig das Spiel gestalten müssen, das können wir nach wie vor nicht und ich hoffe dass Jos Luhukay mit Beginn der Rückrunde deutlich mutiger spielen läßt.


7. Januar 2015 um 10:54  |  434450

@backstreets29 // 7. Jan 2015 um 09:14:

“In dem Moment wo Homosexualität als ebenso normal angesehen wird, wie Heterosexualität würde sich eine solche Diskussion erübrigen.”

Das ist aber augenscheinlich im Januar 2015 noch nicht der Fall.

“Hertha und viele andere Vereine haben sich dazu geäussert und auch klar positioniert.”

Das mag sein, es hat aber den betroffenen Spielern bisher offensichtlich nicht ein normal öffentliches Leben hinsichtlich dieses Lebensbereichs eröffnet.

Und weil das immer noch so ist, besteht nach meiner Ansicht solange Anlass, dieses Thema öffentlich anzusprechen, bis eben ein normal öffentliches Leben für die betroffenen Spieler möglich ist.

Es ist doch wie mit anderen Dingen – was bringen Positionierungen ( z.B. gegen Rassismus, gegen Diskriminierung etc.), wenn sich dann aber eigentlich nichts ändert.

Positionerung nur der Positionierung willen?

Es muss doch auch zu etwas führen.

Wenn Funktionäre, Vereine etc. den Spielern raten, sich zwecks Selbstschutz eher nicht öffentlich (zumindest während der aktiven Karriere) zu bekennen, ist das doch extrem traurig.

Genau umgekehrt müßte es sein:

Geht raus, zeigt es – und wenn dann immer noch Ablehnung und Diskriminierung passieren, dann können sich alle, die heute meinen, dass es kein Thema mehr ist, zusammen vehement dagegen positionieren.

Das würde Wirkung zeigen – und die betroffenen Spieler könnten dann auch endlich in diesem Lebensbereich frei leben.

Ich habe mich aus dem von @hurdiegerdie // 7. Jan 2015 um 09:33 bereits korrekt dargelegten Grund hier erneut positioniert – denn mir ist das Privatleben von homosexuellen Profisportlern erst dann vollkommen gleichgültig, wenn diese ihre präferierte Sexualität genauso frei und unbeschwert leben können/dürfen, wie z.B. homosexuelle Politiker, Ärzte, Rechtsanwälte, Lehrer und heteroexuelle Menschen im Allgemeinen.

Denn erst dann ist es Normalität und dann tatsächlich nicht mehr erwähnenswert.

Das soll es von meiner Seite aber hierzu vorerst auch gewesen sein.

Dir und alle anderen Immer Herthanern(innen) wünsche ich für heute erst einmal einen schönen Tag.


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 11:33  |  434452

Gesundes Neues Jahr für Plumpe71 // 7. Jan 2015 um 10:05

Guten Morgen, wünsche allen Blogger hier ein gesundes neues Jahr,

Das Ende der Experimente, die Worte höre ich wohl, allein mir fehlt der Glaube .. 🙂
…….
Da der Weg ja nun der ist mit Jos Luhukay weiterzumachen, kann man nur hoffen, dass das gut geht und den Verantwortlichen und dem Team viel Glück wünschen, ich bleibe weiterhin skeptisch. Vor allem, wenn im Laufe der Saison die Situation entsteht, dass wir punkten müssen und somit zwangsläufig das Spiel gestalten müssen, das können wir nach wie vor nicht und ich hoffe dass Jos Luhukay mit Beginn der Rückrunde deutlich mutiger spielen läßt.

Wieso erst im Laufe der Saison?
Hertha muss vom 18. Spieltag an punkten – soviel wie möglich gegen alle anderen Mannschaften ab aktuell Tabellenplatz 10. 😎

Schöne Titelzeile – schon gelesen?
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article136055019/Bei-Hertha-BSC-bleibt-alles-anders.html


7. Januar 2015 um 11:46  |  434453

mit Kalou und Schieber – Tor der Hinrunde wählen !
http://www.bundesliga.de/de/fanzone/tor-des-spieltags/2014/


wilson
7. Januar 2015 um 11:49  |  434454

Hat denn wirklich keiner von Euch `was gegen Schwule?

Outet Euch!
Nur Mut.
Toleranz wird großgeschrieben in diesem Blog.


backstreets29
7. Januar 2015 um 11:55  |  434455

@wilson

Nein, nix Wirksames 😀 😀


7. Januar 2015 um 12:17  |  434457

Ganz so “ normal“ oder konfliktfrei , wie manche es darstellen, ist es für Schwule in diesem Land nun wirklich nicht. Fragt nur mal Eure Kinder und Jugendlichen oder die von euren Freunden.Und in “ unserer“ unmittelbaren Nachbarschaft greift übelste Homophobie wieder um sich.
Es hatte auch keiner der schweigenden Männer den Frauen das Wahlrecht geschenkt,die lauten Frauen waren es,die die Sache über Jahrzehnte vorangetrieben haben..und dereni Unterstützer(innen)
Es bleibt ein komplexes Thema. So oder so. Nix für kurze Thesen.


Joey Berlin
7. Januar 2015 um 12:27  |  434458

@all…
•Ein gutes neues Jahr!
•Bonne année!
•Happy new year!
• Feliz Ano Novo!
•Счастливого Нового Года!
•¡Feliz año nuevo!
• 新年快乐!
•あけましておめでとうございます!
•Szczęśliwego Nowego Roku!
•Boldog új évet!
•Gelukkig nieuwjaar!
•La Mulţi Ani!
•İyi seneler!

#werfehlerfindetdarfsiebehalten

@Mukhtar,
sollte es so sein mit Benfica, dann eher eine gute Wahl – im Gegensatz zu RB! Schöne Stadt, Traditionsclub und die Liga sollte ihm auch Chancen zur Entwicklung geben! Da Benfica regelmäßig international spielt, können wir alle seine Entwicklung verfolgen.

@wilson // 7. Jan 2015 um 11:49

„Outet Euch!
Nur Mut.
Toleranz wird großgeschrieben in diesem Blog.“

Ist Dir wohl zu harmonisch hier oder was? 😉


Joey Berlin
7. Januar 2015 um 12:45  |  434459

wilson
7. Januar 2015 um 12:48  |  434460

@Joey Berlin

Ist Dir wohl zu harmonisch hier oder was?

Nee.
Mir ist nur diese geballte Toleranz suspekt.


7. Januar 2015 um 13:18  |  434461

„geballte Toleranz“ ..hübsches Bild 🙂


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 13:19  |  434462

Ich bevorzuge die geballte Toleranz
gegenüber
einer geballten Faust.


sunny1703
7. Januar 2015 um 13:25  |  434463

7. Januar 2015 um 13:36  |  434464

@wilson // 7. Jan 2015 um 12:48:

„Mir ist nur diese geballte Toleranz suspekt.“

Ist Dir Toleranz in der zweifelhaften Form von z.B. „Ich habe nichts gegen Ausländer – Hauptsache meine Tochter schleppt keinen an“ lieber?

Toleranz ist Toleranz.

Toleranz kann deshalb niemals von einer Art sein, dass sich bei jemandem Zweifel hinsichtlich der Qualität, Nützlichkeit, Echtheit etc. einstellen.

Entweder man ist tolerant – oder eben nicht.


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 13:37  |  434466

Kreisklasse – Freiwild – Wildbad Kreuth …
So weit, so kurz gedacht von meiner Einer.


7. Januar 2015 um 13:45  |  434467

Und weil ich gerade so schön in Fahrt bin:

Ein Vereinsleitbild sollte nicht nur lediglich als Teil einer „Corporate Identity“ dienen, sondern tatsächlich zu einer gesellschaftlichen Normalität von quasi tabuisierten Lebensbereichen führen.


7. Januar 2015 um 13:52  |  434468

Toleranz, geballte noch dazu, in diesem
BLOG, ist nicht nur hoch suspekt, hieße
auch Wildschweine nach Neuwestend usw.,
oder Eulen nach Athen…

ODER „massive Toleranz“, gegenüber diese
“Patriotische Europäer gegen die Islamisierung
des Abendlandes”, PEGIDA zu demonstrieren!

Nee, nee mit der Toleranz ist es HIER und
anderswo, nicht weit her, wenn es an`s
“Eingemachte” geht!

Gemeinsinn und Toleranz, oder “Freiheit ist
immer die Freiheit der Andersdenkenden”,
sind für Herrn “Ohnemich(el)” noch immer
eine Sache der Bildung und des Blutdrucks….

Man kann Toleranz schon “differenzieren”
@ hbsc1892! Toleranz ist keineswegs gleich
Toleranz, lesbar schon von klugen Köpfen
niedergeschrieben!


Bolly
7. Januar 2015 um 13:57  |  434469

Genauso @Uschi 13.52

„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ J. W. v. Goethe


pathe
7. Januar 2015 um 14:10  |  434470

@Bolly
Bemerkenswerter Satz, dieser Satz von Herrn Goethe. Kannte ich noch nicht.


hurdiegerdie
7. Januar 2015 um 14:10  |  434471

sunny1703 // 7. Jan 2015 um 13:25

Man, Sunny, das ist ja furchtbar. So massiv war mir das nicht bewusst.


pathe
7. Januar 2015 um 14:13  |  434472

… von Goethe …


wilson
7. Januar 2015 um 14:14  |  434473

@herthabscberlin1892

Ist Dir Toleranz in der zweifelhaften Form von z.B. “Ich habe nichts gegen Ausländer – Hauptsache meine Tochter schleppt keinen an” lieber?

Weit gefehlt.
Mein Kommentar sollte eine klitzekleine Provokation sein.
Meine besten Freunde sind schwule Ausländer.

Unterstellt, dass dieser Blog – so wie jedes U-Bahn-Abteil, jedes Stadion usw. – ein Abbild der Gesellschaft ist, also Dicke, Dünne, Doofe, Janzschlaue usw.:
wo sind die Leute, die, sofern sich das Thema ergibt, offen sagen: ich mag keine Schwulen.
Gleichsam habe ich mich gefragt, wie viel Toleranz die Toleranten aufbrächten, würde sich Kommentator XY als Schwulenhasser entpuppen.


7. Januar 2015 um 14:20  |  434474

@Ursula // 7. Jan 2015 um 13:52:

Differenzierte Toleranz hat für mich exakt die Bedeutung, wie der von mir zitierte Satz:

“Ich habe nichts gegen Ausländer – Hauptsache meine Tochter schleppt keinen an”

Von mir aus kann jeder denken und sagen, was er will -solange er dann aber auch voll und ganz dahintersteht und vor allem auch dazu bereit ist, selbst „einzustecken“.

Viel schlimmer als nicht Toleranz oder Anerkennung zu gewähren, ist es für mich allerdings, wenn es hinsichtlich Toleranz und Respekt lediglich bei schönen Worthülsen bleibt.

Ich bin halt ein kluger Kopf 😉 .


7. Januar 2015 um 14:22  |  434475

@wilson // 7. Jan 2015 um 14:14:

Guter Punkt bzw. gute Punkte – Grund und Gründe, warum ich diese Diskussion am Leben halten wollte.


7. Januar 2015 um 14:23  |  434476

Danke für den Link, @ sunny..Hautnah schon oft genug. erlebt, hier, bei uns , in Schöneberg..oder Wilmersdorf, Steglitz etc..Und mein Eindruck “ die Eltern sind die Schlimmsten“ scheint ja nicht so falsch zu sein…
Traurige Sache..und die haben noch die in den Stutzen versteckten Klappmesser ganz ausgespart ( ich glaube aber , zu Recht)


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 14:23  |  434477

pathe // … und
hurdiegerdie // 7. Jan 2015 um 14:10 Uhr

Wie kann ich euer Unwissen tolerieren? 😉


7. Januar 2015 um 14:28  |  434478

Bei Intoleranz , hört Toleranz ja auch auf@ wilson.
Toleranz muss wehrhaft bleiben, sonst wäre Toleranz nichts anderes als “ Gleichgültigkeit“. .. „Leben und leben lassen“.. taugt ganz gut für den eigenen gelebten Alltag, – als Losung oder gar Leitbild, taugt es leider gar nicht.


kraule
7. Januar 2015 um 14:47  |  434479

Gibt es morgen Neues von der Hertha?
Oder warum tummelt sich der immerhertha Blogpapa auf der Geschäftsstelle (13.30h)…..
Neuer Spieler….oder einfach nur mal Pipi machen? 😉


Dan
7. Januar 2015 um 14:50  |  434480

Vielleicht auch mal über das Wort und seine Bedeutung nachdenken.

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?dig=2012%2F11%2F10%2Fa0006


7. Januar 2015 um 15:00  |  434481

ich bae noch den etwas angegriffenen, grauen Suhrkamp-Schmöcker von Herbert Marcuse „Kritik der reinen Toleranz“ im Regal..und Kopp… 🙂


Dan
7. Januar 2015 um 15:05  |  434483

Bolly
7. Januar 2015 um 15:12  |  434484

äh @Dan „mein“ Goethe geklaut… aber gute Beschreibung verlinkt-hab een gutes Jahr…


Paddy
7. Januar 2015 um 15:16  |  434485

dann kaufen wir uns Messi mit dem Geld von KKR^^


7. Januar 2015 um 15:17  |  434486

Das ist hier die Frage:

„Toleranz ist Harmonie über Unterschiede hinweg.“

oder

“Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.”


HerthaBarca
7. Januar 2015 um 15:32  |  434488

Ich kenne einen exklusiven Blumenhändler in einem kleinen Städtchen aus dem Süden unserer Republik. Der ist schwul. Würde das aber nie nach außen darstellen (z.B. öffentlich bekennen, Freund heiraten o.ä.), weil er fürchtet, dass ihm sonst seine Kunden weglaufen.
Ich glaube, die Maßstäbe, wie sie in Berlin, Köln, Hamburg u.ä. gelten, dass es egal ist, in vielen Teilen Deutschlands nicht unbedingt gelten.
Mir persönlich ist es völlig schnurz! Von mir aus könnten alle 22 auf dem Feld schwul sein….


7. Januar 2015 um 15:37  |  434489

@dan..danke..stimmt. Der Text passt zu mir 😉


Dan
7. Januar 2015 um 15:37  |  434490

@Bolly // 7. Jan 2015 um 15:12

Naja ich will ja auch verstehen was hinter so einem Satz steht. Eigentlich wollte ich rauskriegen in welchem Zusammenhang dieser Satz entstand.

Der Link von der Zeit beschäftig sich teilweise damit. Um meine Neugier zu befriedigen muss ich wohl hier teilweise durch.

http://web568.rs013.glowfish.de/Joomla/images/ebook/Buch00179-Goethe-auf-www.zenisis.de.pdf


HerthaBarca
7. Januar 2015 um 15:48  |  434491

@seuche
Danke für den Artikel! Sehr interessant – auch für mich, da einige – scheinbar falsche – Informationen durchs Netz wabern!


7. Januar 2015 um 16:12  |  434493

@HerthaBarca // 7. Jan 2015 um 15:32:

„Ich glaube, die Maßstäbe, wie sie in Berlin, Köln, Hamburg u.ä. gelten, dass es egal ist, in vielen Teilen Deutschlands nicht unbedingt gelten.“

Genau das gilt es zu ändern.

„Mir persönlich ist es völlig schnurz! Von mir aus könnten alle 22 auf dem Feld schwul sein…“

Es ist aber völlig schnurz, dass es Dir schnurz ist.

Es ist aber nicht schnurz, dass es den schwulen Spielern nicht schnurz ist.

Im Sinne der Sache meine ich…


7. Januar 2015 um 16:23  |  434494

@ Hertha: damit es funktioniert, muss es von den Homosexuellen selbst ausgehen ( das Engagement), sie brauchen dabei nicht an die Hand genommen werden. Jede(r) handhabt das auch anders. Sie selbst sind sich da nicht einig im Weg ( wie auch?) . Alles andere ginge, überspitzt gesagt, in die Richtung der “ Entmündigung“


backstreets29
7. Januar 2015 um 16:37  |  434495

@HerthaBarca

Mein Doppelpartner im Tischtennis ist homosexuell, und lebt diese offen in einem
1500 Seelen Dorf mit seinem Freund.
Gemeinsam betreiben sie ein Blumengeschäft und betätigen sich als Landschaftsgärtner

Auch das im Süden der Republik


Joey Berlin
7. Januar 2015 um 16:48  |  434497

@mey und Hitzelsberger,
es gibt Typen die nerven, weil Sie kein anderes Thema haben und missionieren – Praunheim ist so ein Fall! Aber irgendwie ist das Thema durch, alles schon zig mal gesagt, gelesen und zerstritten usw. – spätestens für mich hier mit dem Matussek Artikel und den Repliken!

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article124792188/Ich-bin-wohl-homophob-Und-das-ist-auch-gut-so.html


Kamikater
7. Januar 2015 um 16:49  |  434498

Mir ist zum Thema „Homosexualität im Breitensport Fussball“ zwar egal, was Einzelne denken, nicht aber, was die Masse als Kommunikationsträger denkt.

Einzelne Menschen können ihre Meinung wiedergeben, werden aber zumeist nicht gefragt oder haben entweder keine Meinung oder antworten, es sei ihnen schlicht egal, ob sich zum Beispiel jemand outet.

Die Masse aber wird in den Medien indirekt zitiert. Es wird von totgeschwiegen geredet, von Diskriminierung, von Outing, etc. Das bedeutet, die Themen der Medien gehen immer von der Haltung einer Masse zum Individuum aus. Nicht von Mensch zu Mensch.

Und da Fussball nun mal ein Massensport ist, tut ein Verein gut daran, sich eben dieses Massenphänomens zu stellen und Stellung zu beziehen. Es handelt sich m.M. nch aber eher um eine Chance, die man nutzen kann, statt muss.

Den Umkehrschluß, ein Verein, der sich nicht äußert, zu verdammen, halte ich für falsch. Dennoch stellt die Massenkommunikation dieses wiederum eher als verdächtig dar.

Ich persönlich emfinde den Umgang mit dem Thema Homosexualität im Bundesland Berlin als extrem angenehm liberal fortschrittlich und normal. Vielleicht kommt mir deswegen nicht der Gedanke, Hertha müsste sich dazu also nochmals äußern. Wenn da eben nicht das Phänomen der Medien als verallgemeinerndes Element wäre.


Inari
7. Januar 2015 um 16:54  |  434499

Mich bittet als „Hete“ doch auch niemand darum, mich öffentlich zu outen. Wieso sollten es unbedingt homosexuelle Menschen machen müssen? Einfach nicht diskriminieren und fertig. Wer sich outen will, bitte, aber kein Zwang.


kraule
7. Januar 2015 um 17:04  |  434501

Da bis jetzt kein einziger (hier) geäußert hat, dass er schwul ist……….
Finde ich es toll wie wir uns hier einen Kopf machen.
Das zeichnet diesen Blog aus!


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 17:16  |  434503

OT? Autsch? Egal – hier ein kleiner geschmackloser Appetithappen für den 29. Spieltag. 😀

Dietmar Wischmeyer „Köln Das Kackdorf“


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 17:35  |  434504

Bussi // 7. Jan 2015 um 11:46

mit Kalou und Schieber – Tor der Hinrunde wählen !
http://www.bundesliga.de/de/fanzone/tor-des-spieltags/2014/


jap_de_mos
7. Januar 2015 um 17:51  |  434505

Ganz anderes Thema: Jugendarbeit und Durchlässigkeit zu den Profis… Da scheint BMG ein gutes Stück weiter zu sein als wir:
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/618528/artikel_eberl-erntet-die-fruechte-seiner-%28jugend-%29arbeit.html


Blauer Montag
7. Januar 2015 um 18:00  |  434506

„Vor über zehn Jahren, als vornehmlich Legionäre das Gesicht der Borussia prägten, verkündete Präsident Rolf Königs die Vision von einem Profikader, der zu einem Drittel aus eigenen Jugendspielern besteht. Damals eher als Träumerei abgetan, ist er heute Realität.“ So weit, so schön die Realität am Niederrhein j@p. Gewinnen die Gladbacher die besseren jungen Talente, oder machen sie die bessere Ausbildung, um diese Quote zu schaffen?


7. Januar 2015 um 19:30  |  434522

der Matussek- Artikel ist armselig .

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