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Dienstag, 7.4.2015

Das Ende der Jugend

(mey) – Erst das Aktuelle, dann das Grundsätzliche: Der Spielfilm zum Tag bei Hertha BSC ist schnell erzählt: Raus, bissel pumpen (Stabilisationsübungen nennt man das, wenn man vom Fach ist), bissel mit einem komischen Ei Fußball spielen (es wurde viel gelacht), bissel Alt gegen Jung, bissel auslaufen. Abspann nach 60 Minuten.

Die Zeit bis zur nächsten Partie gegen Hannover 96 am Freitagabend ist kurz. Da gilt es auch die Belastung zu regulieren. Aber weil wir nach dem Sieg gegen Paderborn am Sonntag nun ja nicht mehr den ollen Streifen „An jedem verdammten Sonntag“ abspielen können (Hertha hat nun im sechsten Anlauf der Saison endlich auch mal am Tag des Herrn gewonnen), muss es jetzt dieser Kurzfilm tun.

Plattenhardt und Beerens sind angeschlagen

Zu sagen gibt es zum Aktuellen noch, dass Trainer Pal Dardai demnächst ein paar Worte mit Änis Ben-Hatira wechseln will. Ihr erinnert euch, dass es da ein bisschen Zoff gab, weil der Mittelfeldspieler gegen den Willen von Dardai zur tunesischen Nationalelf geflogen war und sich dort verletzt hatte. Am Dienstag sagte der Ungar:

„Wir sind immer noch Freunde. Aber gesprochen haben wir noch nicht. Das wird aber spätestens morgen passieren.“

Beim Training nicht dabei waren am Dienstag Marvin Plattenhardt und Roy Beerens. Der Linksverteidiger Plattenhardt hat sich gegen Paderborn eine leichte Zerrung zugezogen. Flügelspieler Beerens hat Rücken. Beide sollen am Freitag aber einsatzfähig sein.

Nebenan lösen sie die U23 auf

Kommen wir zum Grundsätzlichen und damit zu einem anderen Thema: Der Stadtrivale 1. FC Union hat am Dienstag verkündet, dass man die eigene U23 vom Spielbetrieb in der Regionalliga Nordost nach Saisonende abmelden werden. Als Gründe wurden aufgeführt: Die meisten Partien der Nachwuchsteams fänden mittlerweile oft zeitgleich statt, sodass die jungen Akteure, die bei den Profis im Kader stehen, aber nicht zum Einsatz kommen, auch bei der U23 keine Spielpraxis sammeln könnten. Aufwand und Nutzen würden deshalb in keinem guten Verhältnis mehr stehen. Und man werde nun selbst Spiele für die U23 organisieren.

Des Weiteren werde es demnächst so sein, dass die besten Talente von der U19 direkt den Weg zu den Profis nehmen sollen.

Union folgt damit anderen Klubs, die ihre U23-Teams bereits vom regulären Spielbetrieb abgemeldet haben – wie Bayer 04 Leverkusen, Eintracht Frankfurt, Dynamo Dresden, Hallescher FC und der Chemnitzer FC. Möglich ist das, weil die DFL vor einem Jahr entschieden hat, dass die 36 Profiklubs aus der ersten bis Dritten Liga nicht mehr wie vorher zwingend eine U23 unterhalten müssen.

Bei Hertha bleibt alles, wie es ist

Ich habe mal bei Hertha nachgefragt, wie man dort zu der Sache steht. Ergebnis: Hertha will weiter auf die eigene U23 in der Regionalliga setzen, auch wenn man nicht ganz glücklich mit der Situation sei. Dazu aber demnächst mehr.

Herthas Manager Michael Preetz sagte mir:

„Wir sind ein Klub, der großen Wert auf den Nachwuchs legt. Der Nachwuchs ist uns heilig. Deshalb wird es auch in der kommenden Saison eine U23 bei Hertha BSC geben.“

Die Frage ist ja immer die nach Aufwand und Nutzen. Wenn wir uns mal vorstellen, dass die U23 nicht mehr als ein Team im Liga-Wettkampf existieren würde, was würde das dann bedeuten? Der Sprung von der U19 zu den Profis wäre ein ziemlich großer, weil er direkt vom Jugendfußball in den Profifußball ohne Zwischenstation zu nehmen ist. Es gibt oft talentierte Spieler, die aber die Wettkampfhärte im Männerbereich erst noch lernen müssen. Dafür allein ist eine U23 sinnvoll.

Wenn wir uns aber mal anschauen, wer es bei Hertha in den letzten Jahren aus der Jugend in den Profibereich geschafft hat, fällt auf: Die meisten waren bei ihrem Profi-Debüt so jung, dass sie ohnehin direkt von der U19 (oder früher) ins Profiteam hätten wechseln können: Nico Schulz (17), John Brooks (19), Marius Gersbeck (18), Hany Mukhtar (17) – Fabian Holland (21) und Alfredo Morales (20) waren schon ein bisschen älter.

Verkürzung der Entwicklungszeit

Allerdings haben diese Youngster zwischendrin auch für die U23 gespielt und sich Wettkampfpraxis auf Männerebene geholt.

Man könnte sagen, die richtig großen Talente schaffen es auch direkt aus der Jungend zu den Profis. Das stimmt schon, wenn man an Leute wie Julian Draxler bei Schalke und Julian Brandt bei Leverkusen denkt z. B.. Aber es gibt auch Spieler, die ein bisschen länger brauchen und trotzdem ein hohes Niveau für Herthas Verhältnisse erreichen können – und nicht mit 18 schon Granaten sind.

John Brooks zum Beispiel hat mit 18 zunächst den Sprung von den Junioren in die U23 gewagt und ist dann Profi geworden. Danach spielte er eine ganze Saison lang noch weiter bei der U23, obwohl er auch schon bei den Profis trainierte. Erst im Jahr darauf wurde er unter Jos Luhukay in Liga zwei bei den Profis regelmäßig eingesetzt. Und wenn ich recht informiert bin, ist der Mann jetzt Stammspieler bei Hertha in der Bundesliga und US-Nationalspieler mit WM-Tor.

Letztlich ist der Rückzug der eigenen U23 eine Verkürzung der Entwicklungszeit der eigenen Nachwuchsspieler in einem geschützten Amateurbereich. Also nichts anderes als das vorzeitige Ende der Jugend im Fußball. Vielleicht ist das einfach dem Zeitgeist geschuldet, weil die Spieler in der Bundesliga ja tendenziell jünger werden. Aber irgendwie fremdel ich damit ein wenig. Könnte schon sein, dass ich ein bisschen Old School bin.

Allerdings muss bei all dem vorausgesetzt werden, dass das Niveau in der Regionalliga, wo die beiden Berliner U23-Teams spielen, entsprechend hoch ist, damit sich der Zwischenschritt auf dem Weg zum Profidasein für die Klubs lohnt. Und vielleicht ist hier das Problem angesiedelt.

Frage an euch: Wie steht ihr zu Herthas Festhalten an der U23?

Morgen und übermorgen trainieren die Herthaner unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bevor es dann am Donnerstag ab nach Hannover geht.


340
Kommentare

Plumpe71
7. April 2015 um 18:39  |  459196

HA


hurdiegerdie
7. April 2015 um 18:40  |  459197

Silba


7. April 2015 um 18:41  |  459198

HE


ahoi!
7. April 2015 um 18:45  |  459199

ho fehlt. und hertha bsc!


ahoi!
7. April 2015 um 18:50  |  459200

dardai über änis (ich zitiere mal von oben): “Wir sind immer noch Freunde. Aber gesprochen haben wir noch nicht. Das wird aber spätestens morgen passieren.”

das gefällt mir! geradeaus. unverfälscht. und man kann sich auch mal die meinung geigen, ohne gleich mimöschen zu spielen, oder nachtragend zu sein.

da könnten sich auch einige hier aus dem blog mal ein beispiel dran nehmen. dann wirds mitlesen erquicklicher!


etebeer
7. April 2015 um 18:50  |  459201

Na, das war ja mal ein locker vom Hocker Trainingstag.
Hoffentlich ist morgen das Kasperltheater mit ÄBH zu Ende.
Konzentration auf das Freitagspiel,
nur das zählt.

ich zieh dann mal hier rüber
etebeer // 7. Apr 2015 um 18:27
Sieht schon ganz gut aus,
wenn man sich die Tabelle anschaut @Ralf
Ostermontag war Vater/Tochter Tag,
meine Frau bekomme ich nicht zum Millerntor 🙂
Gestern hatte Zettel Ewald ein gutes Händchen
und wir sahen ein kurzweiliges Spiel,
die Stimmung gestern,
erinnerte an die besseren Zeiten von St. Pauli.

Der HSV geht seinen Weg ins Verderben weiter,
die sind nicht aufzuhalten,
erstaunlich wie meine Frau das wegsteckt.
Steigt der HSV ab,
trägt nicht nur HH Trauer,
der Stellenwert des HSV in Norddeutschland bis DK ist nicht mit den unserer Hertha in Berlin und Brandenburg zu vergleichen.

Mir jedenfalls geht es jetzt viel viel besser,
32 Punkte und die Chance aus eigener Kraft ohne fremde Hilfe das Ding endgültig fest zu zurren.

Schön das es Pal und Reiner geschafft haben die Mannschaft zu erreichen.
Mein Vertrauen haben sie und ich verbinde damit auch die Hoffnung das unser Trainerteam Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Profikader führen werden.

Die Diskussion um Preetz mache ich nicht mit,
seine Arbeit ist bestimmt nicht schlechter wie die
vieler Manager die mit ihren Vereinen gegen den Abstieg kämpfen.
Einzig das K in seinem Titel,
GF für S&K,
würde ich gerne in andere Hände legen,
in jemanden der uns offen und sympathisch nach Außen vertritt,
das ist nicht sein Ding.

@jenseits ich könnte dir einige Spiele nennen,
die früher nicht nur schön, sondern auch spannend und dramatisch waren.
Live dabei oder am TV mit erlebt.

Einen schönen Pokalabend nach Berlin

Besondere Grüße an@Ralf auf die Insel
https://www.youtube.com/watch?v=YSPkOTZcqCE


jenseits
7. April 2015 um 18:53  |  459203

Ein bisschen Statistik zwischendurch.

Hertha führt mittlerweile die Tabelle der Mannschaften mit den meisten Torschützen an. Neben Bayern, Leverkusen, Wolfsburg und Augsburg, die ebenfalls auf 14 unterschiedliche Spieler mit Torerfolg verweisen können.

Unter Dardai erzielten 5 Spieler ihr erstes Saisontor: Hegeler, Haraguchi, Langkamp, Stocker und Schulz.

—-

@etebeer // 7. Apr 2015 um 18:27

Um dramatisch und spannend ging es mir nicht. Ich meinte nur die “Schönheit” und Eleganz des deutschen Fußballs bzw. der deutschen Fußballer. Alles Geschmackssache, mir gefällt das Spiel von heute jedenfalls wesentlich besser.


ahoi!
7. April 2015 um 18:57  |  459204

zur frage nach dem Festhalten an der U23?:

richtig!!! etwas überspitzt formuliert: ohne die u23 der „großen“ könnten sie die regionaliga und die liga darunter ja gleich dicht machen..


7. April 2015 um 19:04  |  459205

Ich frage mich bei den ganzen abgemeldeten U23, gegen wen wollen die Herthaner denn dann spielen? Oder verstehe ich jetzt etwas völlig miss?


hurdiegerdie
7. April 2015 um 19:05  |  459206

U23: Ich denke, dass ist einfach der Ausdruck einer zunehmenden Kommerzialisierung/Professionaliserung/Geldkluft – such es euch aus, das richtige Wort finde ich nicht.

Die finanziellen Schwellen zwischen den Ligen sind so gross geworden, dass man das vorhandene Geld bündeln muss. Das gilt insbesondere für Mannschaften der 2. und 3. Liga.

Acuh in der ersten Liga ergibt es immer weniger Sinn, wenn die Reichen eh‘ alles weggkaufen, um die Spieler dann in der 2. und 3. Liga zu parken. Junge Spieler von Mannschaften der 1. Liga im Männerbereich (U23) vorspielen zu lassen, erhöht die Chance, dass sie weggehen, und in der 2. und 3. Liga fährst du billiger, die geparkten Spieler zu holen.

Ausbildung ist ja vorgeschrieben und wird so noch eine Weile weitergehen, aber der Feinschliff im Männerbereich (U23) ist dann einfach zu teuer.


Exil-Schorfheider
7. April 2015 um 19:08  |  459207

@moogli

Schau mal in die RL Nordost. Dort spielen nicht viele U23-Teams, nämlich derzeit nur Hertha II und Union II. 😉


kraule
7. April 2015 um 19:09  |  459208

Ich weiß, dass die Ü23 bei den Spielern eher ungeliebt ist. Und wie bereits erwähnt, die sehr talentierten Nachwuchsleutw überspringen diese Stufe sowieso.
Beantworten kann diese Frage sicher eine interne Evaluation.
Mit Bauch Gefühl ist das nicht zielführend zu entscheiden.


jenseits
7. April 2015 um 19:12  |  459210

@ahoi! // 7. Apr 2015 um 18:57

Warum bedeutet der Wegfall der der zweiten Mannschaften nicht eine Chance für die anderen Vereine in den unteren Ligen? Dann würden doch noch mehr Amateurvereine in höhere Ligen aufsteigen können, um dort die Lücken zu füllen.

Oder worin besteht der Vorteil für einen Amateurverein, gegen eine zweite Mannschaft eines Profivereins zu spielen? Zuschauereinnahmen sind es doch eher nicht, oder? Kenne mich da nicht so aus.


wilson
7. April 2015 um 19:15  |  459211

Aufwand und Nutzen einschätzen zu können bedingt stets, die Kosten für den Spaß zu kennen.
Will sich der Verein die U23 leisten, stellt sich die Frage schon nicht mehr; Stichwort Geld spielt keine Rolle.

Lässt man den finanziellen und logistischen Aufwand, sofern letzterer überhaupt ein Kriterium ist, außer Acht, tendiere ich dazu, jenen Glauben zu schenken, die wie @mey behaupten, dass „eine U23 sinnvoll sei, um „Wettkampfhärte im Männerbereich“ zu erlernen.
Beurteilen kann ich es nicht wirklich.

Ist eine U23 nicht aber stets auch ein Testfeld für Spieler nach einer längeren Verletzung und wo ließe man diese unter Wettkampfbedingungen spielen, wenn die U23 abgemeldet würde?


Thomsone
7. April 2015 um 19:18  |  459212

Die Frage ist, wie viele von den Spielern die älter als 22 Jahre sind, kommen denn überhaupt noch in der 1./2. Liga an? F. Holland und N. Schulz lasse ich jetzt nicht gelten, denn die waren in sehr jungen Jahren lange verletzt. Vielleicht sollte eher der Weg über Kooperationen mit 3./4. Ligisten gehen, wenn Spieler es bis zum 20.ten Lebensjahr (also nach der U19) nicht geschafft haben, bei uns in die von mir aus erweiterte 1. Mannschaft zu kommen. Möglicherweise muss dann mit größeren Kadern gearbeitet werden, wobei nur der Wettkampf bringt diese Spieler weiter und wenn sie den nicht haben, dann bringt das nichts. Auf jeden Fall würde der Leistungsmäßige-Output der Akademie deutlicher werden, im Moment verschwimmt mir der doch zu sehr.


Etebaer
7. April 2015 um 19:18  |  459213

Die U23 ist ein Spieler-/Spieler-/Trainer-/Vorhalte-/Ausbildunsteam.

Die aufzulösen ist typisch kurzsichtig – mit nem guten integrationskonzept ist das nicht teuer, sondern geldwert!

Wegen einmal EL holt man nicht für 25 Millionen Spielerbreite sondern puffert sich über die U23 und muß gegebenenfalls die richtigen strategischen Entscheidungen treffen.

Punktuell Verstärken muß man ja eh jedes Jahr, das bleibt immer so.


7. April 2015 um 19:23  |  459214

Und gegen wen spielt Hertha in der U23? @Exil


7. April 2015 um 19:27  |  459215

Sind das u20, u18 Mannschaften? Ich kenne mich damit echt nicht aus


jenseits
7. April 2015 um 19:29  |  459216

@moogli

Dort spielen die Amateurvereine aus der Region. Ist einfach nur vierte Liga (falls ich Deine Frage richtig verstanden habe).

http://www.kicker.de/news/fussball/regionalliga/rlno/regionalliga-nordost-2012/2014-15/spieltag.html


Exil-Schorfheider
7. April 2015 um 19:30  |  459217

Nein, @moogli.
Herthas U23 spielt als Hertha II in der Regionalliga Nordost gegen andere Männermannschaften. 😉


hurdiegerdie
7. April 2015 um 19:32  |  459218

Wenn ich mich recht erinnere, sind die „wahren Regionalligamannschaften“ gar nicht so happy über die xyII Mannschaften der „Profis“. Da wird von Wettbewerbsverzerrung gesprochen, weil man nie weiss, wann und mit wie vielen Profis dies xyII Mannschaften auflaufen.


7. April 2015 um 19:34  |  459219

Und wo spielen die Herthaner, die unterhalb der U23 auf der Akademie sind?


7. April 2015 um 19:35  |  459220

Aber so mit Ruhm bekleckert sich Hertha dort ja nicht auf Platz 7, Union steht noch schlechter. @hurdie


Morje
7. April 2015 um 19:35  |  459221

Sonntag vor dem Spiel während des Preetzinterviews auf Sky dachte ich mir, dass er wirklich gut mit Worten umgehen kann. Unangenehmen Journalistenfragen stets (ich finde: gekonnt) ausweicht, obwohl das für den Fragenden und den Fan natürlich keinen Merhwert hat.
Vorbereit scheint er jedenfalls immer zu sein (bis auf das eine Mal als sich ein gewisser Markus B. aus M. nicht an die Absprachen hielt).

U23: Schaue gerne Regionalliga, aber mag lieber „richtige“ Mannschaften als Gegner. Die bringen auch Fans mit.
Dennoch sollte Hertha seine U23 behalten, hat mehr Vor- als Nachteile, soweit ich das beurteilen kann.
P.S.: Kann jemand Niklas Körber einschätzen?


jenseits
7. April 2015 um 19:35  |  459222

@moogli // 7. Apr 2015 um 19:34

In der Bundesliga der A- und B-Jugend bspw.


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 19:36  |  459223

Alternativ zur U23 wäre nur die Suche und Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner aus der zweiten oder dritten Liga, in denen die talentiertesten Spieler, nach Durchlauf der U19, vermittelt werden könnten, um dort im Ligabetrieb Spielpraxis zu sammeln.
Als Beispiel dienen mir aus näheren Zeit die Spieler Morales und Holland, die in Ihren jetzigen Mannschaften („Elite“ der zweiten Liga) Stammspieler wurden.
Wen der weitere Karriereverlauf eines Spielers aus der Hertha Jugend interessiert, verfolge diesen Link http://www.mittelhessen.de/sport/weltsport/weltsport-fussball/fussball-ausland_artikel,-Fathi-auf-Mallorca-Hier-laesst-es-sich-super-leben-_arid,454743.html
Ansonsten plädiere ich auf die Beibehaltung der U23 im Ligabetrieb, wegen der von @wilson genannten Gründe.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


7. April 2015 um 19:39  |  459225

Ok, begriffen, danke für eure Antworten


linksdraussen
7. April 2015 um 19:40  |  459226

Freiburg beweist heute wieder, dass sie mit Abstand die spielstärkste Mannschaft der zweiten Tabellenhälfte ist. Das sieht richtig nach Fußball aus.


elaine
7. April 2015 um 19:41  |  459227

moogli // 7. Apr 2015 um 19:35

unsere U23, in der Spieler aufgestellt werden, die zwischen 17-20 und wenige auch darüber sind, spielt dort eben gegen Regionalligamannschaften, deren Spieler natürlich
älter sind. Die haben dann schon den körperlichen Vorteil.


linksdraussen
7. April 2015 um 19:44  |  459228

Was die U 23 angeht, habe ich keine abschließende Meinung. Die Tendenz ist aber eindeutig, dass sich viele Vereine diesen Luxus nicht mehr leisten.

Vieles, was die U 23 bieten kann, könnten auch flexible Zwei-Jahresleihen mit Rückkehrrecht nach jeder Halbserie bei Viert- bis Zweitligisten und belastbare Kooperationsvereinbarungen leisten. Manchem Berliner Großtalent hätte zweite Liga in Karlsruhe oder Fürth für die Entwicklung mehr gebracht als die U 23 und gelegentlich Kaderauffüller in der ersten Mannschaft.


hurdiegerdie
7. April 2015 um 19:47  |  459229

moogli // 7. Apr 2015 um 19:35

Das ist für mich kein Widerspruch. Stell dir vor (ist nicht so schwer), du bist im Abstiegskampf. 2 Mannschaften spielen gegen die normale Hertha II und die dritte gegen die Mannschaft mit Profi-Rekonvaleszenten.

Es geht bei meiner Aussage weniger um den absoluten Tabellenplatz von Hertha II als vielmehr darum, dass die Gegner mal gegen einen „bessere (mit Profis gespickte)“ Mannschaft spielen, mal gegen eine „schlechtere“.


jenseits
7. April 2015 um 19:48  |  459230

@moogli // 7. Apr 2015 um 19:35

Bevor die eingleisige 3. Liga eingeführt wurde, spielten viele der zweiten Mannschaften der Profivereine noch in der 3. Liga, die damals Regionalliga war. Heute sind es nur noch zwei (?), die anderen sind hauptsächlich in der 4., der heutigen Regionalliga unterwegs.

Ich denke schon, dass durch die U23 (zweiten Mannschaften) den regulären Amateurvereinen Plätze in diesen Ligen genommen werden und sie (die Amateurvereine) müssen tatsächlich immer damit rechnen, dass wieder einmal irgendwelche Lizenzspieler in einer Partie eingesetzt werden. Im Schnitt können Amateurvereine trotzdem wesentlich besser besetzt sein (siehe z.B. Magdeburg).

Andererseits ist das Niveau der heutigen Regionalliga nun auch nicht so hoch, dass sich junge Fußballer langsam an Bundesliganiveau heranspielen könnten. Deswegen gab es ja auch Überlegungen, eine eigene Liga für die Zweiten der Profis einzuführen.


7. April 2015 um 19:49  |  459231

Verstehe @elaine

Und was spart man ein, durch abmelden einer u23? Also, sind das eher Peanuts, oder doch erheblich größere Beträge? Die sich Vereine wie Hertha leisten können, Union aber beispielsweise nicht?


7. April 2015 um 19:54  |  459232

@jenseits

Und was ist aus den Überlegungen geworden, eine eigene 2 Liga einzuführen? Nix, vermute ich mal, aber warum?

Und wo sollen die u23 spielen, wenn nicht da, wo sie spielen? In der kleinen Bundesliga geht ja wohl nicht


Exil-Schorfheider
7. April 2015 um 19:58  |  459233

@moogli

Bochum spart angeblich 1,5 Mio p.a. ein.


linksdraussen
7. April 2015 um 19:59  |  459234

@jenseits: Die Liga der zweiten Mannschaften gab es in der DDR und hieß Juniorenoberliga. Dort spielten die Nachwuchsmannschaften der ersten Liga gegeneinander. Altersmischung war in der Regel 18-21. Das war m.E. eine gute Einrichtung für Spieler, die mit 19-21 noch nicht die Physis für Männerfußball hatten. Ersetzt aber für die richtig guten nicht die ersten Erfahrungen in dritter oder zweiter Liga.

Einmal durfte ich den 16 jährigen Matthias Sammer in dieser Liga beobachten. Der war damals schon reif für die erste Liga.


Exil-Schorfheider
7. April 2015 um 20:00  |  459235

@jenseits

Knapp daneben. Da sind derzeit drei U23-Teams.
Für die Dritte Liga sind, so glaube ich, vier U23-Teams zugelassen und sie erhalten keine TV-Gelder.


jenseits
7. April 2015 um 20:03  |  459236

@moogli // 7. Apr 2015 um 19:54

Es gibt halt auch ein paar Nachteile einer eigenen Liga für die Zwoten. Z.B., wie ja auch @elaine schon erwähnte, spielen die dort nicht gegen Erwachsene, richtige Kerle 🙂 , sondern hauptsächlich gegen ebensolche „grünen“ Mannschaften. Ich habe da nicht so viel Ahnung, dafür ist, glaube ich, @f.a.y. Expertin.

Wenn die U23 bzw. die Zweiten Mannschaften abgeschafft werden, dann bleibt den Spielern, die zu alt für die U19 werden, nichts anderes übrig, als im eigenen Verein bei den Profis einen Vertrag zu erhalten, in die zweite oder dritte Liga ausgeliehen zu werden, einen neuen Verein zu finden, vielleicht auch erstmal in einer Amateurliga usw. – denke ich.


7. April 2015 um 20:04  |  459237

Hm…..


Stiller
7. April 2015 um 20:09  |  459238

Bezüglich der U23 bin ich bei @etebaer und Madame @Siliva. Aber die U23 wird doch laut Michael Preetz ohnehin nicht infrage gestellt.

Zu Bedenken möchte ich noch geben, dass es sich bei 19 – 23-jährigen oftmals nicht um junge Erwachsene geht, sondern um Heranreifende und manchmal auch spätpubertierende junge Menschen. Die sind in dieser Zeit nicht alle auf dem gleichen Stand.

Deshalb kann ich dem Satz die „Taletierten“ würde eh‘ den direkten Sprung schaffen, nicht viel abgewinnen. Bei den einen ist es so … bei den anderen ist es so … 😆


jenseits
7. April 2015 um 20:11  |  459240

@linksdraussen // 7. Apr 2015 um 19:59

Vielen Dank für Deine Schilderung, das wusste ich noch nicht. Sehr interessant.

@Exil-Schorfheider // 7. Apr 2015 um 20:00

Stuttgart, Dortmund und? Ah, Mainz ist aufgestiegen.


Kamikater
7. April 2015 um 20:18  |  459241

Hier schwirren viele Mißverständnisse zur Thematik U23 umher.

Neulich hatte ich mich dazu ja schon mal ausführlich geäußert. Ich versuche mal die wichtigsten Fakten zu bündeln:

Seit kurzem ist eine U23 zu haben für Vereine keine Pflicht mehr. Momentan gibt es 3 Möglichkeiten, seine Jugend weiter zu bilden.

Erstens: Man läßt die U23 weiterlaufen.

Zweitens: Man löst sie auf und schickt seine Talente bzw. jungen Spieler, wie Neueinkäufe zur Leihe an andere Teams, wie es Leverkusen z.B. mit Christoph Kramer macht. Das macht Lev so, dass sie den Spieler zwar für Geld verleihen, aber weniger Geld nehmen, wenn er mehr Spielpraxis bekommt.

Drittens: Man holt sich ein Farmteam heran, welche sman dauerhaft beleiht, um den Leuten Wettkampfpraxis zu bieten.

Die Regionalliga ist weitaus erfreuter darüber, wenn es weniger U23 der großen Clubs gäbe, weil dann Teams wie Saarbrücken, Magdeburg oder andere ehemalige Größen ne höhere Chance haben, wieder hoch zu kommen.

Bestes Beispiel sind der VfB Stuttgart, Mainz05 und Borussia Dortmund in der 3.Liga wo auch Zwickau, Aachen oder Offenbach gerne stünden.

Was also ist nun besser als Konzept? Da sich nicht jeder Club die Idee von Leverkusen leisten kann, sich quasi 2 komplette Mannschaften zu kaufen, um diese Spieler weiterzuverleihen, werden etliche Vereine den unsrigen Weg weiter gehen und die U23 erst Mal nicht abmelden, weil es so herum immer noch billiger ist, seinem Nachwuchs Spielpraxis zu geben.

Im Endeffekt hat das sehr viel mit der Machstellung von Beratern zu tun, die sich leider allzu oft mit ihren Sprößlingen verzocken und den abgebenden Verein zu sehr unter Druck setzen wollen und, statt ihn erstmal woanders hin zu verleihen, partout den großen Vertrag herauspressen wollen.

Dieses System ist also gewaltig im Umbruch. das ist die gute Seite daran. Jetzt aber sind ehemalig größere (kleine) Vereine gefragt, diese Chance zu nutzen und sich finanziell weiter zu entwickeln.

Man darf in diesem Kontext z.B. auf die Würzburger Kickers, Chemnitzer FC und Bielefeld gespannt sein, die diesbezüglich meiner Kenntnisnahme nach allesamt mehr vorhaben.


Opa
7. April 2015 um 20:19  |  459242

Klares Statement PRO U23!

Auch wenn ich das Argument der Förster durchaus plausibel finde, überwiegen derzeit die verbleibenden Vorteile (z.B. Spielmöglichkeit für genesende Profis) die tatsächlich vorhandenen Nachteile. Von einer Wettbewerbsverzerrung im Amateursport kann keine Rede sein, wenn man bedenkt, wie viele Vereine, die sich sportlich qualifizieren, gar keine Lizenz beantragen, weil die Teilnahme an der Regionalliga aufgrund der Lizenzauflagen nicht von jedem Verein gestemmt werden kann. Sofern Farmteams mit einer geregelten Durchlässigkeit innerhalb der Saison zugelassen sind, würde ich das Weiterbestehen der eigenen U23 in heutiger Form allerdings tatsächlich auch in Frage stellen.

Einer separaten U23 Liga der „Großen“ kann ich nur wenig abgewinnen. Zu weite Reisen, zu hohe Kosten (u.a. für Sicherheit), zu wenig Nutzen.


linksdraussen
7. April 2015 um 20:24  |  459244

@In welchem Umfang ist denn die U 23 in den letzten Jahren zum heranführen wiedergenesener Spieler genutzt worden? Das fand doch bei den Spielern kaum Akzeptanz.


linksdraussen
7. April 2015 um 20:25  |  459245

+@opa


hurdiegerdie
7. April 2015 um 20:26  |  459246

Kamikater // 7. Apr 2015 um 20:18

Ich sehe keine Missverständnisse zu anderen Aussagen. Passt alles.

Opa // 7. Apr 2015 um 20:19
„Von einer Wettbewerbsverzerrung im Amateursport kann keine Rede sein, wenn man bedenkt, wie viele Vereine, die sich sportlich qualifizieren, gar keine Lizenz beantragen, weil die Teilnahme an der Regionalliga aufgrund der Lizenzauflagen nicht von jedem Verein gestemmt werden kann.“

Yep, könnte sie vielleicht gestemmt werden, wenn der „Schwanz U23“ nicht mit dranhängt?


schnuppi
7. April 2015 um 20:28  |  459247

16.ooo Schichtler im Autohaus. Stimmung kocht.Bravo Golfsburg.
Und ick sitz vorm Fernseher und beiß in mein Hertha Kissen. HaHoHe


Caramba
7. April 2015 um 20:30  |  459248

Caramba leistet sich den Luxus, keine Meinung zum Thema U23 haben zu müssen.

Aber: wow! Echte Qualitätseinleitung mit ordentlich Hintergrundarbeit, dazu fachmännische (und -weibische) Kommentare; dieser Blog macht heute Laaaaune….

Hertha muss öfter mal ´ne 5er Serie hinlegen…


Kamikater
7. April 2015 um 20:31  |  459249

@hurdie
Siehe @moogli und @jenseits oben. Das war gemeint. Mehr nicht.


linksdraussen
7. April 2015 um 20:31  |  459250

Schön eingefädelt… So einen Elfer im Viertelfinale…


Kamikater
7. April 2015 um 20:35  |  459251

@linksdraußen
Na, da hat sich Stocker doch seine jetzige Toppform geholt!
*duckwech


linksdraussen
7. April 2015 um 20:37  |  459252

@Kami: Du meinst gegen Mainz? Er war in der Schweiz schon für sein geschicktes Zweikampfverhalten bekannt. Ich vergleiche ihn nicht umsonst mit Andreas Möller 😉


Kamikater
7. April 2015 um 20:38  |  459253

@wilson
„Ist eine U23 nicht aber stets auch ein Testfeld für Spieler nach einer längeren Verletzung und wo ließe man diese unter Wettkampfbedingungen spielen, wenn die U23 abgemeldet würde?“

Dies ist jetzt die Krux von Leverkusen, Bochum, Frankfurt und Union.


Kamikater
7. April 2015 um 20:39  |  459254

@linksdraußen
Nein, das war ein Scherz. Aber er musste doch dort anfangs hin.

http://www.immerhertha.de/2014/08/24/live-koenigstransfer-stocker-spielt-bei-der-u23-vor/


Exil-Schorfheider
7. April 2015 um 20:41  |  459255

@hurdie

Eine U23 gehört meiner Meinung nach nicht zu den Lizenzauflagen für die RL.
Eher sind es eine A-Jugend und etliches im infrastrukturellen Bereich, wie bspw. ein Stadion mit einer Mindestgröße, entsprechende Sicherheitsauflagen für den Gästebereich, usw.
So war es mal beim VfR Neumünster zu lesen.

Auf die Schnelle fand ich das hier:

https://stahlwerknk.wordpress.com/2013/02/27/zulassungsbestimmungen-regionalliga-sudwest-gefallig/


Kamikater
7. April 2015 um 20:46  |  459256

Oder hier:

http://www.sportnord.de/CMS/img_news/1_DFB_Statut.pdf

Alles weitere auf der DFB-Website unter „Ligen“.


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 20:50  |  459257

OT
Zum Thema Vereinsphilosophie.
Hertha zu der Fußballmarke im Osten Deutschlands zu entwickeln, hätte in den vergangenen zwei Managerperioden (Hoeneß/Preetz) ein Ziel sein können. Diese Zeit war vom Niedergang des Profifussballs in den „neuen“ Bundesländern geprägt. Seit einiger Zeit schon keine Erstligamannschaft, außer Hertha, in diesem Wirtschaftsraum. Dieses Vakuum hätte von Hertha gefüllt werden können.
Zuschauer ziehen aus den östlichen Bundesländern, verstärkt Spieler aus der Region verpflichten, etc. Dies schafft eine „Verwurzelung“ mit der Region.
Positiv weiter philosophiert, mehr Menschen auch aus dem entfernteren Umland, werden für Hertha begeistert. Bringen Fußballtouristen zum Verein und in die Stadt und schaffen Arbeitsplätze im Verein, im Stadion und in der Stadt. Die Folge, der daraus resultierende Wertschöpfungsfaktor, für den Verein und die Stadt, kann sich mittels Studien ermitteln lassen.
Und hierbei gilt: Mehr ist mehr. Mehr Aufmerksamkeit gleich mehr Einnahmen, gleich mehr Möglichkeiten zu investieren für den künftigen Erfolg, gleich mehr Chancen zum sportlichen Erfolg.

Stattdessen gibt es den biederen Slogan „Aus Berlin, für Berlin“!

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Inari
7. April 2015 um 20:51  |  459258

Spiegel Tore bei Dortmund – hoffenheim. Habe mich schon gewundert wieso Klopp nicht jubelt , jetzt weiß man es.


hurdiegerdie
7. April 2015 um 20:52  |  459259

Exil-Schorfheider // 7. Apr 2015 um 20:41

Danke!

Aber nochmals, mein Ausgangspunkt ist die Bündelung des Geldes für die Mannschaften der 3. und 2. Liga (Professionalisierung, siehe hurdiegerdie // 7. Apr 2015 um 19:05 )

Aber du hast recht, ich hatte es fälschlicherweise auf die 4. Liga ausgedehnt. Guter Einwand!


jenseits
7. April 2015 um 20:54  |  459260

@Kamikater

Ich sehe nicht, wo bei mir ein Missverständnis vorliegt. Macht aber nix.


Kamikater
7. April 2015 um 20:57  |  459261

@jenseits
19:04 Uhr @moogli
19:12 Uhr @jenseits
Alles gut, man hätte auch Unwissenheit sagen können. Ist doch Wurscht. 🙂


hurdiegerdie
7. April 2015 um 20:57  |  459262

Schade Freiburg. Darf ich sagen, dass ich mich auf „mein“ Auswärtsspiel in der ersten Liga freuen würde?

Natürlich, ginge es Spitz auf Knopf, dann lieber nur Hertha in der ersten Liga, Aber beide wären mir lieber.


Herthas Seuchenvojel
7. April 2015 um 20:57  |  459263

au au, bin ja eigentlich kein Freund der Hoppelheimer
aber schööööner Heber


Exil-Schorfheider
7. April 2015 um 20:58  |  459264

Inari
7. April 2015 um 20:58  |  459265

Oh man Dortmund.


Kamikater
7. April 2015 um 21:02  |  459266

@Syvia
Ja, aber wie hätte das funktionieren sollen? Die Vorbilder in Ostdeutschland sind noch nie in Berlin gewesen. Ich kenne kein adäquates Beispiel, bei dem das entsprechend funktioniert hat.

Der Verein hat mit zigfachen internationalen Teilnahmen an Wettbewerben schon für Grund gesorgt, sich als Fußballinteressierter dort mehr als nur für einen kleinen Verein wie Zwickau, Chemnitz oder Rostock zu interessieren. Aber geht oder ging da wirklich noch mehr?

@BVB
Die machen da weiter, wo sie zuletzt aufgehört haben. Im Schlamassel.


Herthas Seuchenvojel
7. April 2015 um 21:05  |  459267

@Silvia:
ich kann mich an etliche Städte hier in der Umgebung erinnern, die offizielle Partnerstädte von Hertha sind und öfters mal mit Mannschaftsbesuchen und Freundschaftsspielen bedacht werden/wurden
den harten Kern der Herthasymphatisanten werden die schon eingesammelt haben
alle anderen hängen eben an ihre „traditionellen“ alten Teams, scheuen die teils mehrstündige Anreise mit den Öffentlichen oder anderes
so weit verbreitet wie im Ruhrgebiet ist die Fußballaffinität hier nicht


Opa
7. April 2015 um 21:11  |  459268

Hier kann man heute aber auch staundend die Wissensunterschiede zu nivellieren versuchen 😀

@linksdraussen 20:24 h:
Baumjohann, aber auch Lustenberger, Schulz, Brooks und Stocker haben aus dem aktuellen Kader nach Verletzungen sich Spielpraxis bei der U23 geholt.

@hurdie 20:26 h:
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. In der RL gibt´s Lizenzauflagen wie z.B. ein „Medienzentrum“, Stadion mit 5000 Zuschauern, Trainer mit A-Schein etc. – das hat mit den zweiten Mannschaften der großen nichts zu tun, die reisen wen überhaupt mit einer Handvoll zu Auswärtsspielen an.

@schnuppi 20:28 h und #Traditionsvereine:
So sieht der Zukunft des Erstligafußballs in den Stadien aus, wen VW, Audi, Bayer oder RB die Liga „rocken“. Wünsche allen, die das „nicht so schlimm“ finden, viel Spaß damit.

@Frl. Sahneschnitte 20:50 h – #Vereinsphilosophie:
Tja, bei Hertha hatte man schon unter Hoeness Ägide ein Talent, zielsicher „Sympathien“ zu sammeln, die auch Roloff oder Holst vorher kaum zu bündeln in der Lage waren. Mit das dämlichste war der Slogan „Play Berlin“, was auch immer das aussagen sollte. Die Rückbesinnung auf Berlin als Kernmarke finde ich hingegen nicht verkehrt. Wir werden über Jahre hinweg „etabliert“ oben mitspielen müssen, um für eine flüchtige wie anspruchsvolle Zielgruppe interessant zu sein. Die Wahrheit liegt näher an den knapp 40.000, die am Ostersonntag bei bestem Fußballwetter ins Oly kommen als an möglichen „Hunderttausenden“, von denen einige immer träumen. Wir sind nicht der BVB oder -Gott bewahre- die Unaussprechlichen.


hurdiegerdie
7. April 2015 um 21:15  |  459269

Opa // 7. Apr 2015 um 21:11

Nochmal @opa, ich habe unbedacht mich über die 4. Liga verleten lassen. Meine Argumente gingen um die 3 (ersten) Profiligen.
Ich gebe es zu, ich habe meine Argumentation selber versaut. Mir ging es um etwas anderes.


Paddy
7. April 2015 um 21:21  |  459271

+wo läuft grad im tv —–oder stream Wolfsburg – xxx


Kamikater
7. April 2015 um 21:22  |  459272

@BILD exklusiv
„Wir haben die heimliche Einkaufsliste des HSV:
Subotic, Ronny, Heitinga, Kevin-Prince Boateng, Immobile und Ibisevic. Alle zusmamen für nur 258 Mio EUR!“


hurdiegerdie
7. April 2015 um 21:23  |  459273

Paddy // 7. Apr 2015 um 21:21

Wolfsburg ist vorbei 1:0 Sieg gegen Freiburg.


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 21:25  |  459274

Danke für den Link, @Exil.
Ja @ Kami und Nein @Kami. Es fing eigentlich nach Maueröffnung an, als die biederen „Osthasser“ in der Vereinsführung auf Spieler aus der exDDR verzichteten. Später gab es Ansätze, Rhode, Thom, „Zaubermaus“, usw. zu verplichten. Die andere Seite, es gab durchaus zu DDR Zeiten viele Herthafans in der DDR, die teilweise die Europäischen Spiele von Hertha im damaligen Ostblock besuchten,
Es waren Ansatzpunkte vorhanden, um nach der Wende Hertha zu der Fußballmarke im Osten zu machen. Auch noch später unter Hoeneß und noch später unter Preetz und es gibt sie meiner Meinung immernoch, weil RB Leipzig als Retortenverein, auch in den nächsten Jahren keinen Zuspruch außerhalb der Region Leipzig finden wird.
Zu @ H-S, es ging mir nicht um ein paar viele Fans aus dem Berliner Umland.
Es ging mir um die „Marke“ Hertha im Osten Deutschlands und dem wirtschaftlichen Gewinn der daraus zu ziehen wäre u.A. auch Vermarktung.
Es ging mir nicht um den harten Kern von Magdeburg-, Lok Leipzig-, Energie-, Hansa- etc fans, sondern um Fans die von den Zuständen in und um diesen Stadien abgeschreckt sind und Buli-Fussball live sehen wollen.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


hurdiegerdie
7. April 2015 um 21:25  |  459275

Kamikater // 7. Apr 2015 um 21:22

Wattn?

208 Mio für Subotic, Heitinga, Kevin-Prince Boateng, Immobile und Ibisevic?


Ursula
7. April 2015 um 21:26  |  459276

Wenn ich einmal, übrigens völlig zu Recht,
so „besserwisserisch“ auftreten würde, wie
@Opa um 21:11 Uhr, würden HIER die
Glocken läuten…

…aber es gibt sie, die Fakten, Fakten Fakten….


Thomsone
7. April 2015 um 21:29  |  459277

@HSv und @Kamikater haben es ja schon richtig beschrieben. Unter DH wurde in das Umland geschaut aber die Stadt Berlin vernachlässigt. Dieses hat MP gedreht und Berlin als den Kern wiederentdeckt und z.B. mit den Kieztouren wiederbesetzt. Wir sollten nie vergessen, dass es ein „Berlin“ Problem mit dem Umland gibt. Berlin ist nun wirklich nicht sonderlich beliebt, weder im Umland noch in der ganzen Republik, dagegen anzugehen braucht es wahrscheinlich wirklich ein dicken Werbeetat und eine sau gute Agentur. Aber ich glaube @Kamikater hat es vor kurzem mal beschrieben, es ist für uns sehr schwer entsprechende Sympathien zu erzeugen und dann auch dauerhaft zu verankern. Da jetzt irgendwo wirklich grobe Fehler zu sehen, fällt mir seit den 90igern schwer.


jenseits
7. April 2015 um 21:32  |  459278

@Kamikater // 7. Apr 2015 um 20:57

Was genau meinste denn nu? 🙂
Wäre ja mal ganz nett, wenn Du sagen würdest, wo genau ich @moogli falsch informiert habe.


kraule
7. April 2015 um 21:32  |  459279

Kein, oder nur wenige Spieler haben Lust sich in der Ü23 die Knochen zertreten zu lassen. Die echten Amas zeigen den Profis nur allzu gerne wo der Hammer hängt.
Außerdem ist jeder Profi in diesem Team ein Fremdkörper.
Für Spieler nach einer Verletzung, ein ganz schlechtes Feld.
Junge Spieler entwickeln…… mmmhhh darüber lässt sich streiten….trefflich 😉


Opa
7. April 2015 um 21:36  |  459280

@hurdie: In der dritten Liga ist das noch krasser, die Lizenzauflagen beinhalten u.a. Rasenheizung, 10.000 Zuschauer-Stadien… Worum ging´s Dir denn?


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 21:39  |  459281

Lieber @Opa, lieber @Thomsone, die Rückbesinnung auf Berlin darf aber Andere nicht verprellen, des halb halte ich Nicht, aber überhaupt Nichts von dem Sloganteil „für Berlin. Mit den Kieztouren verhält es sich anders, die finde ich gut und sinnvoll.
Und Berlin ist nicht sonderlich beliebt, ist eine Mär. Oder gibt es Umfrageergebnisse in Deutschland auf die Sie sich berufen können, lieber @Thomsone. Berlins Beliebtheit steigt seit Jahren, was sich auch mit Tourismuszahlen beweisen läßt, das ist mir als Argument zu unkonkret.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


HerthaBarca
7. April 2015 um 21:40  |  459282

linksdraussen // 7. Apr 2015 um 19:44
So wie man es letztens abgesprochen und vor hatte, aber man sich dann doch zu höherem berufen fühlt, um dann dort nicht einmal im Kader zu stehen!!!!


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 21:44  |  459283

Eine weitere Alternative zur Ü23 wären viele Freundschaftsspiele in der Woche um verletzte Spieler wieder an ihr Leistungspotential zu führen, macht zum Beispiel Eintracht Frankfurt so. Halte das aber auch nicht für der Weisheit letzten Schluss.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


hurdiegerdie
7. April 2015 um 21:50  |  459284

Opa // 7. Apr 2015 um 21:36

Mir geht es um die Kosten/Nutzen Rechnung einer U23, nicht um andere Kosten, die mit jedem Liga-Aufstieg verbunden sind (Rasenheizung, etc.).

Folgt man Exil-S, dass eine U23 1.5 Mio in der 2. Liga kostet, ist die Frage, ob das das Geld wert ist für eine U23? Braucht man das Geld nicht für ander Sachen (Rasenheizung 😉 ) ? Mit 1.5 Mio pro Jahr kannst du in der 2. Liga viel machen.

Je weniger Geld du hast (eher wichtig 2. und 3. Liga), desto weniger Nutzen hast du für die teuren Ausgaben für eine U23. Die Diskrepanz wird ja auch eher grösser. Bist du in der 2. Liga, hilft die eine 2. Mannschaft in der 5. Liga noch weniger (bei den Kosten), als einer 4-Liga Mannschaft in der 1. Liga, die die U23 als Rekonvaleszenz für ihre Erstliga-Spieler nutzt.

Es wird nicht klarer werden, aber jetzt schaue ich mal Dortmund. Das Thema kommt ja eh immer wieder.

Im Prinzip ist U23 eine Vereinsstrategie/-philosphie (huch). Nicht per se schlecht oder gut. Eine Vereinsentscheidung.


Herthas Seuchenvojel
7. April 2015 um 21:52  |  459285

@Silvia: du hast den Kreis nen bisschen groß ausgelegt 😉
ich meinte weder Magdeburg, noch Zwickau etc.
aber @Thompsone hat ganz recht, eine gewisse Zeit wurden Jüterbog, Rathenow, Templin & Teltow sowie andere besonders umworben (so bis max. 50-70 km)
da lauern noch ca. 1 Mio Einwohner im direkten Umfeld von Berlin
die sind aber teilweise durch die vollkommen geschacherte Operettenliga damals im Osten derart geschädigt, daß ein neuerlicher Liebesbeweis eher von der Couch stattfindet

PS: sooo groß war der Anteil von ostdeutschen Herthafans nun auch nicht
und die sitzen garantiert heutzutage im Stadion 😉


Thomsone
7. April 2015 um 21:53  |  459286

@Silvia Sahneschnitte, ok ich habe nichts statistisches, ist wohl eher was gefühltes. Sprüche, Häme, Vorwürfe im beruflichen Umfeld. Und ja, richtig ist das Berlin touristisch immer weiter zulegt. Als Tor zur Welt in Deutschland beliebt, aber wenn man dann nach dem Länderfinanzausgleich fragt dann kippt die Stimmung. Über den Slogan zweiter Teil, das ist auch richtig, kann man nicht wirklich glücklich sein. Da hätte man wahrlich was besseres finden können.


Opa
7. April 2015 um 21:53  |  459287

@Frl. Sahneschnitte:
Zwischen einem beliebten Reiseziel, echter Beliebtheit und „Konvertierung“ von Fans ist aber ein breiter Graben und ein noch weiterer Weg. Ich bin durchaus auch gern mal in Humbug oder Monaco di Bavaria, ohne jemals den Gedanken gehabt zu haben, den dortigen Fußballvereinen mein Herz zu schenken. Wenn man die Subventionierung Berlins seit der Kaiserzeit, die Bevorzugung bei der Zuteilung in der Zeit der Teilung im Hinterkopf hat, versteht man schon, warum es nur eingeschränkt Sinn macht, dort Zielgruppe akquirieren zu wollen, wo zudem kaum eine sitzt. Weder bietet die Uckermark interessante Kaufkraft noch sind die Brandenburger zahlenmäßig in Relation zu Berlin relevant (2,4 zu 3,8 Mio.).

Dazu die Folgen der Teilung, unsere zielsicheren Tapsigkeiten wie Handgelder, mit Eintrittskarten gefüllte Särge, trainerentlassende Aufsichtsräte, mit hochrotem Kopf polternde Manager oder eben welche, die gleich die Anwälte schicken… Vielleicht kann man Beliebtheit ja einklagen? 😆

Der Image-Umbruch der letzten Jahre könnte aber weniger von echter Demut als von sportlich desaströsen Ergebnissen intendiert sein und so könnte die vielzitierte Forderung nach Demut ganz schnell als Seifenblasen von Schaumschlägern verpuffen. Viel Schaum um nichts.

Daher könnte man den Slogan auch weglassen, weil es am Ende eh drauf ankommt, was drin ist. „Hertha eben“ könnte weitaus passender sein 😀


7. April 2015 um 21:55  |  459288

Ich möchte zu dem heutigen Thema Jugend lediglich beitragen, dass ich es äußerst bedenklich finde, dass heutzutage bereits 6- bis 8-jährige Kinder (U9) für Mannschaften der kommenden Spielzeit „gecastet“ werden.

Es werden dadurch viel zu früh Hoffnungen geschürt und zudem existierende und funktionierende Jugendmannschaften auseinandergerissen.

Bei z.B. Turnieren haben zehnjährige Kinder keinen Kontakt zur „Außenwelt“. Nach erzielten Toren wird höchstens verhalten gejubelt – alles mit der Erklrung, dass die Kinder „konzentriert“ sind.

Mir kann niemand weismachen, dass da der Spaß am Fussballspielen und die freie Entfaltung der Persönlichkeit im Vordergrund steht.

Das „Kindsein“ wird im Kindesalter abtrainiert.

Wieviele „Gescheiterte“ wird ein System produzieren, in dem es maximal 1-2 von 250 Jugendlichen in den anfänglichen Profibereich schaffen?

Aus meiner Sicht hilft da auch keine Sozial-Pädagogik.


Better Energy
7. April 2015 um 21:56  |  459289

@Silvia Sahneschnitte // 7. Apr 2015 um 20:50

Zum Thema Vereinsphilosophie.
Hertha zu der Fußballmarke im Osten Deutschlands zu entwickeln,

Hertha war und ist keine Marke, Hertha ist HERTHA!!!!!


apollonaris
7. April 2015 um 21:59  |  459290

ich weiß auch nicht, woher dieses “ Berlin ist unbeliebt“ herkommt. ich habe da eine gänzlich gegenteilige Wahrnehmung.


Kamikater
7. April 2015 um 22:01  |  459291

@jenseits
Ihr habt Euch doch verschiedene Informationen zugeworfen, die zum Teil von @E-S und anderen nochmal korrigiert bzw. ergänzt wurden. Da ich nicht wußte, was Du nun wusstest oder nicht, aber merkte, dass da einige Dinge schon in der Überschrift „Das Ende der Jugend“ gedanklich falsch lief, habe ich es „Mißverständnis“ getauft.

Ok?

@Zulassung
http://www.dfb.de/3-liga/news-detail/dfb-verhaengt-punktabzug-gegen-ahlen-27153/

Die Ahlener haben z.B. jahrelang nicht auf die Lizenzanforderungen reagiert und sind nun nach 4 Jahren Duldung bestraft worden.


cameo
7. April 2015 um 22:05  |  459292

Falls es beim BVB in die Verlängerung geht, wird vielleicht Ramos mal wieder ein paar Minuten spielen dürfen.
In Berlin hatte er mehr Arbeit bei weniger Geld,
in Dortmund weniger Arbeit bei viel mehr Geld.


7. April 2015 um 22:05  |  459293

AUS BERLIN – FÜR DIE WELT.

Immer schön bescheiden bleiben.


hurdiegerdie
7. April 2015 um 22:06  |  459294

Kamikater // 7. Apr 2015 um 22:01

Die Dortmunder haben jahrelang nicht auf die Lizenanforderungen reagiert und sind CL-Sieger geworden.

Spässle (aber wahr).


Kamikater
7. April 2015 um 22:09  |  459295

Sylvia
Du glaubst doch nicht ernsthafft, dass jemand aus Herne Ost die Ostdeutschen damals mehr oder weniger mochten? Die haben sich in Leverkusen die Stars geholt, weil sie Geld hatten.

Ich habe so ein bißchen das Gefühl, dass Du aus einer Enttäuschung eine feste Tatsache formulierst, die so ehrlich gesagt nicht die Umstände und Tatsachen berüccksichtigt. Unser Club war doch zu diesem Zeitpunkt eine kleine Maus. Wann sind wir nochmal aufgestiegen?

Wir hatten ja 1997 noch nicht mal ne Schreibmaschine…


Kamikater
7. April 2015 um 22:11  |  459296

@hurdie
Ja, so lange z.B. ein Peter Peters in der DFL rumspringt, dürfen auch bei Schalke 170 Mio Euro Schulden bei der Lizensierung durchgewunken werden…


Better Energy
7. April 2015 um 22:12  |  459297

Silvia Sahneschnitte // 7. Apr 2015 um 19:36

…Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner aus der zweiten oder dritten Liga, in denen die talentiertesten Spieler, nach Durchlauf der U19, vermittelt werden könnten…

Als Beispiel dienen mir aus näheren Zeit die Spieler Morales und Holland, die in Ihren jetzigen Mannschaften (“Elite” der zweiten Liga) Stammspieler wurden.

Wenn das alle Buli-Clubs machen, dann haben diese dann an die aufnehmenden Vereine negative Leihgebühren zu bezahlen. Daher ist das nicht voll durchdacht…

Morales ging von Hertha nach Ingolstadt, weil er sich nicht von Hertha genug gewertschätzt fühlte. Sprich: Ihm war das Spielergehalt zu gering und damalige Drittligist Audi 2.0, zu dem er gegangen ist, schmiss mit Kohle um sich…

Fabian Holland ist nach D98 ausgeliehen, nicht abgegeben!!

Wenn man einem U19-Spieler (also 18 Jahre alt ) einen U23-Vertrag gibt, dann steckt in diesem in der Regel ein Teil eines Amateurvertrags, weil man sich noch nicht sicher ist, ob der Junge es im Männerbereich packt. Außerdem ist dies der erste Vertrag, den der 18jährige alleine unterschreibt.

Und nun kommen in diesem Bereich die jugendliche Selbstüberschätzung und „tolle Berater“ ins Spiel. Ein Beispiel gefällig?

http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/talentreport-9-atakan-yigitoglu-bleibt-mit-22-nicht-viel-zeit-13517805.html

Atakan sah sich halt schon in der Buli, wurde aber meistens in der U19/23 oder überhaupt nicht eingesetzt…


Kamikater
7. April 2015 um 22:17  |  459298

@Better Energy
Gute Beispiele. Das Thema Berater bestimmt, wie ich es oben bereits beschrieben habe, diese U23/Regionalligen gewaltig mit.


hurdiegerdie
7. April 2015 um 22:18  |  459299

Kamikater // 7. Apr 2015 um 22:11

Keine Frage! Hätte man an Schalke und Dortmund die Regeln (ausser noch Mayern) angelegt, die für andere Mannschaften galt, gäbe es beide Mannschaften nicht mehr in der ersten Liga.


Kamikater
7. April 2015 um 22:20  |  459300

@hurdie
Dann könnten endlich mal die Kleenen, wie wir, nachrücken…


kraule
7. April 2015 um 22:25  |  459301

@HBSC1892
Du triffst den Punkt. Mein Nachzügler, ist in der F Jugend sehr erfolgreich und hat jetzt schon „Angebote“ von anderen Vereinen……
Aber das ist ein anderes Thema.


Better Energy
7. April 2015 um 22:26  |  459302

@etebeer // 7. Apr 2015 um 18:27

…Steigt der HSV ab,
trägt nicht nur HH Trauer,
der Stellenwert des HSV in Norddeutschland bis DK ist nicht mit den unserer Hertha in Berlin und Brandenburg zu vergleichen.

Darf ich dich einmal daran erinnern, daß es bis 1989 um Berlin herum eine Mauer gab, Hertha vom DFB wegen „West-Ferne“ drei Mal zum Zwangsabstieg verurteilt wurde und der Olympiapark britsch besetzt war. Was meinst du, wie viele Brandenburger bis 1989 bei Hertha-Spielen waren? 🙂

Wir mussten den hiesigen Spielern sogar eine „Mauerprämie“ bezahlen, damit sie überhaupt zu Hertha kamen. Der nächste Vorort von Berlin war doch bekanntlich Hamburg beginnend am GÜSt Lauenburg…

Hertha war so „reich“, daß sogar die Schreibmaschine nur gemietet war…


hurdiegerdie
7. April 2015 um 22:28  |  459303

Hertha hat die meisten Sternchen in der Jugendarbeit in deutschland! Wo ist der Standortnachteil oder das fehlende Umland?


apollonaris
7. April 2015 um 22:33  |  459304

Jammern ..können wir Berliner halt auch ganz gut…


Trainer
7. April 2015 um 22:33  |  459305

Ich bin selber im Jugendbereich als Trainer tätig und sage ganz klar man muss auf die Jugend setzen. Allerdings ist es heutzutage so, dass die Spieler viel früher ins kalte Wasser geschmissen werden wie früher und dadurch die U23 bei einigen nicht zwingend notwendig ist.
Allerdings gibt es auch Spieler, die ein wenig Zeit brauchen sich an den Profifußball bzw auch den Männerfußball zu gewöhnen und für diese Spieler muss es eine Mannschaft geben, denn nur mit Spielpraxis entwickeln sich Spieler und wenn sie noch nicht weit genug für die erste Mannschaft sind und keine U23 existent ist, können sie sich nur schlechter entwickeln, da die Spielpraxis fehlt…
Nicht jeder Spieler ist mit 18-19 schon weit genug und auf die sollte man auch Rücksicht nehmen.


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 22:35  |  459306

Na klar ist Hertha eben Hertha, mit allen Höhen und Tiefen. Und wenn es dabei bleibt, wird sich nicht viel entwickeln. Mir ging es um die Entwicklung einer Philosophie, Hertha als Marke“nzeichen“, als Stern des Ostens, da wo die Sonne auf- und nicht untergeht 😉 .
Wertschöpfung aus einer Marke war mein Thema! Also plump gesagt, Kohle generieren.
Lieber @Kamikater, worüber soll ich enttäuscht sein, über eine fehlenden Schreibmaschine 🙂 ?
Ja @ Opa, die Entwicklung einer Marke ist ein langer Weg. Es bleibt liegen weil es nicht gewollt oder nicht gekonnt wird. Oder es wird angepackt.
Lieber @Herthabsc, größer denken heißt nicht Größenwahn.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Kamikater
7. April 2015 um 22:36  |  459307

@hurdie
Naja, es gibt Metropolregionen in Deutschland mit deutlich mehr Einwohnern. Standortnachteile dürften sich hauptsächlich über die Einkommenssituation in der Region ergeben. Es kostet richtig Geld, seinen Sprößling jeden Tag weite Entfernungen zu fahren und zu begleiten.

Darüber würde ich zu gerne mal nähere Zahlen sehen. Vielleicht kann ja @hbsc1892 ode @kraule mal…?


7. April 2015 um 22:37  |  459308

@kraule // 7. Apr 2015 um 22:25:

Ich weiß jetzt nicht, ob ich Deinem Sohn zu den Angeboten gratulieren kann oder nicht.

Mensch, die sind noch so jung und haben noch so sehr viel Zeit.

Ich bin zum Beispiel sehr froh, wenn der Sohn des Trainers (samt des Trainers) von Junior’s Mannschaft zur nächsten Saison den Verein wegen „höherer Weihen“ verlässt.

Ich wünsche Dir, dass Dein Sohn bzw. Du die richtigen (und kindgerechten) Entscheidungen triffst.


Kamikater
7. April 2015 um 22:37  |  459309

@Sylvia
Das „Denken Sie groß!“ ehrt Dich!
🙂


hurdiegerdie
7. April 2015 um 22:42  |  459310

Welcher Spieler bei Hertha hat sich denn über die harte Männerschule in der U23 entwickelt? Ich weiss, wir reden über den 30-jährigen Thiago Rockenbach!

Bei Herthas 1. spielen jetzt Schulz und Brooks. Die haben sich über die 2. Liga entwickelt. Abstiege die uns etwa 50+ Mio gekostet haben.


7. April 2015 um 22:43  |  459311

@Kamikater // 7. Apr 2015 um 22:36:

Ich bin seit Vereinseintritt von Junior vor knapp drei Jahren bei fast jedem Training und bei jedem Spiel/Turnier mit vor Ort.

In jedem Fall ist es zeitlich ein sehr großer Aufwand (ich liebe es, wenn ich den Kindern zuschauen kann – es gibt auch Eltern, denen ist das eigene Wochenende wichtiger ist).

Die Kosten halten sich im Rahmen:

150,00 EUR pro Jahr Mitgliedschaft und die zahlreichen Fussballschuhe.


Better Energy
7. April 2015 um 22:43  |  459312

Maximilian Arnold und Robin Knoche gelang beim VfL Wolfsburg der Sprung vom Nachwuchs zu den Profis. Vor ihnen hat das noch niemand geschafft.

aus: http://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/fussball-talentreport-10-wir-wollen-im-sommer-den-titel-holen-13524465.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Nun holt sich gerade VW die Jugendspieler aus der ganzen Republik. In Berlin lassen sie sich durch Zehlendorf beliefern. Und dort haben es gerade mal 2 Spieler direkt von der U19 zu den Profis geschafft (was ja wiederum auch viel aussagt über die damalige Ausbildungsqualität).

Ein Vorschlag: Es möge doch einer mal auf der MV den Antrag stellen, daß die U23 abgeschafft gehört. Eine Stimme für den Antrag von Hr. Wünsch ist ihm sicher, wenn sich WG und das Präsidium dagegen ausspricht. Und damit er das anschließende Pfeifkonzert überlebt, sollte er einen Gehörschutz mitbringen… 🙂


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 22:44  |  459313

Lieber @Better Energy, Sie haben es um 22:26 Uhr gut aufgezeigt. Dem widerspreche ich nicht.
Deutlich wird aber auch, dass Beide bei einem tieferklassigen Verein mit gutem Nivea, einen weiteren Entwicklungsschritt machen konnten. Was also für eine Ausleihstrategie spräche.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Kamikater
7. April 2015 um 22:45  |  459314

@hbsc1892
Ja gut, du wohnst ja „umme Ecke“. Aber wenn wir von „verpassten Chancen“ Herthas und Standortvorteil reden, meint man ja Menschen, die im Umkreis von 100km wohnen. Das dürfte teuer werden…


Silvia Sahneschnitte
7. April 2015 um 22:51  |  459315

Möchte mich bei allen Blogteilnehmern für die überwiegend sachliche Diskussion und bei @jmeyn für das interessante Thema bedanken. Allen eine angenehme Nachtruhe.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Kamikater
7. April 2015 um 22:54  |  459316

Me2. Sleep well all2gether!


7. April 2015 um 22:58  |  459317

@Kamikater // 7. Apr 2015 um 22:45:

Das ist wahr.

Der „Gewinner“ des letztjährigen vorösterlichen Feriencamps kam aus Oranienburg und wurde von Hertha BSC zu einem Trainingslager eingeladen.

Leider kann ich nicht sagen, ob dieser Junge jetzt bei Hertha BSC spielt.


jenseits
7. April 2015 um 23:09  |  459318

Möchte mich auch anschließen: Schönes Thema und gute Diskussion.


kraule
7. April 2015 um 23:36  |  459319

@HBSC1892
Mein Junior will, Gott sei Dank, bei seinen Jungs bleiben.
Somit habe ich diesbezüglich keine Sorgen. 🙂


etebeer
7. April 2015 um 23:50  |  459320

Better Energy // 7. Apr 2015 um 22:26
Selbstverständlich weiß ich um die Probleme des Inseldaseins und all die Geschichten um Hertha und den DFB.
Schließlich bin ich Berliner und in dieser Zeit im Wedding aufgewachsen
und ich bin Mitglied bei Hertha seit dem ich gehen kann. 🙂
Mein Urteil über die damaligen Funktionäre von Hertha indes werde ich hier lieber nicht öffentlich machen.

Es ist aber einfach eine Tatsache das der HSV immer noch einen hohen Beliebtheitsgrad in Deutschland hat.
Die ca. 75.000 Mitgliedern sprechen glaube ich für sich.
Auf nationaler Ebene wurde der Hamburger SV sechsmal deutscher Meister,
dreimal DFB-Pokalsieger
und zweimal Ligapokalsieger.
International gewann der HSV 1977 den Europapokal der Pokalsieger
und 1983 den Europapokal der Landesmeister.
Viele Namen Trainer wie Spieler haben diesen Verein geprägt.
Das zählt noch heute.

Ehrlich gesagt würde auch ich einen Abstieg des HSV bedauern,
(auch wenn sie es tausendmal verdient hätten)
wirtschaftlich würde das den HSV als Marke auf Jahre schaden,
nicht nur für HH,
sondern auch für die gesamte BL.

Ich mach mal jetzt einen auf @fechi des Nordens lol:lol
und hoffe das der HSV in der Liga bleibt.
Paderborn und den von mir gehaxxten VFB lasse ich gerne den Vortritt in die zweite Liga.

https://www.youtube.com/watch?v=1QQOjLCfXzw


pathe
7. April 2015 um 23:54  |  459321

Der Hamburger SV MUSS absteigen. Meinetwegen können die ein Jahr später auch wieder aufsteigen.

Hauptsache diese vermaledeite Uhr läuft nicht mehr weiter!


jenseits
7. April 2015 um 23:57  |  459322

@Trainer // 7. Apr 2015 um 22:33

Ich habe mal einem Gespräch eines unserer Talente, das schon in der A-Mannschaft gespielt hatte, beigewohnt. Der konnte z.B. nicht ohne weiteres mit der großen Kulisse umgehen. Manche brauchen eine Eingewöhnungszeit. Wer weiß schon, wie viele „große“ Fußballer ohne die Rückfallposition U23 gar nicht mehr in Erscheinung treten.


etebeer
7. April 2015 um 23:59  |  459323

@pathe
Hauptsache diese vermaledeite Uhr läuft nicht mehr weiter!

Wenn das,
das größte Problem vom HSV wäre
und damit der Abstieg vermieden,
da gäbe es tausende die diese Uhr SOFORT abstellen würden. lol:lol


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 0:10  |  459324

ohne dem HSV Böses zu wünschen:
aber ne einjährige Strafrunde könnte vielleicht helfen, die maßlosen Mio-Transfers ohne Rücksicht auf Verluste in Zukunft mal zu überdenken 😉


8. April 2015 um 0:13  |  459325

@kraule // 7. Apr 2015 um 23:36:

Sehr gute Entscheidung von Deinem Jungen 😉 !!!


jenseits
8. April 2015 um 0:20  |  459326

@Herthas Seuchenvojel // 8. Apr 2015 um 00:10
Aber ob so ein Abstieg nur einjährig ist? Hertha hatte es etwas leichter: andere Zeiten, ohne RB und andere sehr ambitionierte Mannschaften und wir waren schon abstiegserfahren!


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 0:24  |  459327

@jenseits. meinetwegen dürfen sie sogar drinbleiben
nur woher sie ständig diese Summen generieren, wird mir immer schleierhafter

PS: RB geht doch spätestens nächste Saison hoch
dann werden es halt 2 Ehrenrunden
(die hatten wir auch, nur nicht am Stück 😀 )


jenseits
8. April 2015 um 0:36  |  459328

@Herthas Seuchenvojel // 8. Apr 2015 um 00:24
Meinetwegen dürfen die absteigen. Aber ob es bei einem kleinem Klaps bleibt? Falls nicht, dürfen sie gegen die jetzigen Geldmacher ankämpfen. Nochmal: meinetwegen! Sie mögen eine bessere Infrastruktur als Hertha haben, aber die müssen sie auch nutzen!


Better Energy
8. April 2015 um 0:43  |  459329

@jenseits

Sie [HXV]mögen eine bessere Infrastruktur als Hertha haben, aber die müssen sie auch nutzen!

Genau diese „bessere“ Infrastruktur wie wir mit dem Olympiapark haben sie eben nicht. Diese gute Infrastruktur haben sogar noch nicht einmal in München… 🙂


jenseits
8. April 2015 um 0:53  |  459330

@Better Energie

Das meinte ich nicht, aber freut mich gleichermaßen, dass es ausgesprochen wird. Stimme 100 % zu. 🙂


Zauberdrachin
8. April 2015 um 4:36  |  459331

U23
Eine Thematik wo es meiner Meinung nach derzeit einfach keinen Stein der Weisen gibt.

Es finden sich Argumente diese beizubehalten als auch dafür diese abzuschaffen.

Sie beizubehalten dürfte mehr mit Image und auch einem sozialen Aspekt zu tun haben, definitiv weniger mit finanziellen Interessen.

Ich frage mich auch, ob man nicht einhergehend mit der Sinn-Frage von U23 nicht noch weiter an der Ligen-Struktur arbeiten müsste.
Generell benachteiligt (neben dem Nichterhalten von TV-Geldern) folgende Formulierung die U23:
„Alle Amateurvereine sind verpflichtet, zu jedem Spiel mindestens vier Spieler auf dem Spielberichtsbogen anzuführen, die für eine DFB-Auswahlmannschaft spielberechtigt sind, und am 1. Juli der jeweiligen Spielzeit das 23. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Zweite Mannschaften von Erst- und Zweitligisten sind verpflichtet maximal drei Spieler, die am 1. Juli das 23. Lebensjahr vollendet haben, gleichzeitig in einem Spiel einzusetzen.“

Amateurvereine … 3. Liga sind Amateurvereine? What?

Um einige Traditionsvereine eher symbolisch höher spielen zu lassen und auch diese Symbolik U23 zu verleihen wurde ja schon die Regionalligenanzahl von 3 auf 5 erhöht.
Genauso wie das sture Festhalten an 18 Vereinen ist diese Erhöhung nicht konsequent.

Anpassung an internationale/europäische Gegebenheiten der Spitzenligen wäre der erste Schritt, sprich Erste und Zweite Liga mit 20 Vereinen.
Da eine eigene vierte Liga wegen der Kosten keinen Sinn macht wäre eine logische Konsequenz entweder 3 oder 6 Regionalligen à 20 zu haben.

Grad für die Stärkung junger Spieler ist es aus athletischen Gründen doch zwingend alle Spieler in dem selben Rahmen spielen zu lassen.
3 U23 spielen 3.Liga = 38 Punktspiele.
In den Regionalligen pendelt das zwischen 30 und 36 Punktspielen.
Was soll sowas?
Allein schon, dass man bei höherer Anzahl Spiele auch mehr Möglichkeiten hat noch mehr Spieler einzusetzen bzw. eben die Stammspieler mehr zulegen müssten.

Aus meiner Sicht auch zu prüfen wäre eine Möglichkeit, U23-Teams einen eigenen Aufsteiger für die dritte Liga ausspielen zu lassen bzw. eine Anzahl U23-Teams für diese Liga festzulegen.
Zwar werden die Regionalligen auch stärker, was daran liegt, dass die Zahl der Profi-Fußballer einfach wächst, es werden immer mehr für einen kleineren Markt … doch so richtig für einen Übergang von U23 zu den Profis kann doch nur die 3.Liga die passende Zwischenstufe sein, oder nicht?

Zugegeben, die 3.Liga ist für Aufsteiger und U23 ein noch derberes Pflaster als jede andere Klasse. Die 3 U23 und die 3 Aufsteiger stehen derzeit unter den letzten 8 der Tabelle, zugegeben nur einer (noch) direkt unter den letzten Drei …

Aberwitzig irgendwie, was beim Aufstieg in die 3.Liga geschah. Der Dritte (!) der RL Südwest (Mainz U23) stieg auf, weil sie mit dem Meister (aus nur 16 Vereinen) der RL Nordost (Neustrelitz) den gefühlt schwächsten Gegner zugelost bekamen.
„Lustiger“weise blieben Wolfsburgs U23 gegen Großaspach und Bayerns U23 gegen Fortuna Köln (Hammerlos, da Meister RL West erfahrungsgemäß der stärkste Gegner) auf der Strecke.

Früher gab es soweit ich weiß eine eigene U21 bzw. eine Reserveliga. Das Übel damals war, dass wenn die Erste abstieg die andere mit abstieg auch wenn diese in ihrer Tabelle besser stand.

Kooperationsvereine sind immer ein Thema wenn an die Abschaffung der U23 gedacht wird.
Und wieder gibt es genügend Pro und Contras.
Wenn man auf das Einsetzen der jungen Spieler drängen will, nimmt man dem anderen Verein ein großes Maß ein Eigenbestimmung.
Lässt man dem die Eigenbestimmung geht man das Risiko ein, dass die jungen Spieler nicht zum Einsatz kommen.

So wie Freiburg bereits als Ausbildungsverein tituliert ist sehe ich da eine sehr wahrscheinliche Zukunft des Fußballs, angelehnt an das amerikanische Draftsystem:
Es wird mehrere Ausbildungsakademien geben, gleichmäßig über das Land verteilt.
Diese Akademien werden die jungen Spieler anbieten und bis zum 21./22. Lebensjahr zu 51%Eigentümer der Rechte bleiben.
Das wäre dann eine endgültige Abkehr von dieser träumerischen „Herzensangelegenheit für Verein XY“, die de facto sowieso schon nicht mehr existiert.
Diese Fahne halten nur die Spieler hoch, die keine deutlich besseren Alternativen haben.


Entweder man ändert etwas an dem System oder man kann wirklich die U23 abschaffen!

Preetz Aussage ist clever und angemessen!
„… deshalb wird es auch in der nächsten Saison eine U23 geben.“
Von der übernächsten Saison ist da erstmal nicht die Rede, heißt man wartet die weitere Entwicklung allerorts ab und ich halte es für gut möglich, dass man z.B. mit BAK oder vor allem Victoria89 nicht doch eine Kooperation prüft.

Zu den Fernsehgeldern für die 3.Liga sei mal angemerkt:
Die in der Liga verbliebenen Vereine plus die Absteiger aus der Zweiten Liga drücken prinzipiell den U23 den Daumen für einen Aufstieg in die 3.Liga!
Wäre Neustrelitz statt Mainz U23 aufgestiegen hätten 18 Nicht-U23-Drittligisten je 711.000 bekommen.
Da Mainz U23 Aufstieg bekommen sie je 753.000.
Wären noch Bayerns und Wolfsburgs U23 aufgestiegen hätten sie je 853.000 bekommen.

Erstens ist es an sich natürlich nicht unbedingt so viel Geld, doch zweitens:
Warum bekommen die Vereine mit den U23 da gar nichts?
Reisekosten gleich, etc. …

Das System stimmt nicht!


Etebaer
8. April 2015 um 6:49  |  459332

Etliche Hamburger denken immer noch, Titel aus den 80ern hätten im Heute eine Bedeutung…und ja, diese Hamburger Uhr-Obsession ist ungesund.

Ich hätt nie für möglich gehalten, das nach dem letzten Jahr, mit diesen, vorgeblich kompetenten Führungskräften, der HSV solche katastrophalen Entscheidungen trifft.

Ich hätt Beiersdorfer als SpoDi erwartet und einen „Hamburger Watzke“ VV.
DB macht da einfach keine gute Figur und man handelt beim HSV nicht stringent und rigoros genug.

Das ist „academic design by committee“.

Soll uns recht sein wenn der HSV demnächst als dümmster Verein der BuLi Geschichte sein Dino-Dasein panisch aushaucht.

Abstiege von Stuttgart, Hamburg, Hannover bringen Hertha automatisch Spielraum – mal sehn wer es dann tatsächlich wird.


Hr.Thaner
8. April 2015 um 7:07  |  459333

#u23
Schön, dass es ein Thema gibt, an dem sich nicht die Geister scheiden müssen. … 😉 macht das Lesen seht angenehm.

#sylviasahne…Berlin beliebt
Ich kann mir das mangelnde Wissen um die Unbeliebtheit der Berliner/Berlins im Umland nicht erklären. Dieses Phänomen ist über 100Jahre alt und hat sogar in verschiedensten Gesellschaftssystemen überlebt. Hertha hat Fans im Brandenburger Land,die zum Verein stehen. Das ist oftmals sehr mutig. Ansonsten ist es eher angesagt für irgendeine Bude (Hauptsache aus dem Osten) zu feiern. Bloß nicht für die Charlottenburger! Ist so! Ausserdem hat man bei Hertha, und das rechne ich der Vereinsführung hoch an, es geschafft das ganze rechte Pack weitestgehend aus dem Vereinsalltag zu verbannen. Das passt im Umland bei weitem nicht Jedem. (Bevor hier ein neues Fass aufgemacht wird-ich weiss ganz genau wovon ich schreibe-habe dort gespielt-bin dort aufgewachsen und immernoch verwurzelt)
Der Slogan „Aus Berlin- Für Berlin“ ist genauso wertvoll, wie unsere Aussendarstellung im Allgemeinen. Echt überdenkenswert! Da triffst Du bei mir ins Schwarze
Aber es kommen Herthafans aus Deutschland zu jedem Heimspiel und es werden mit jedem Jahr der Bundesligazugehörigkeit mehr werden. Da bin ich sicher.


sunny1703
8. April 2015 um 7:08  |  459334

Guten Morgen, ich hatte gestern keine Zeit auf die Beiträge ,die auf meinen Beitrag zu Herrn Preetz kamen, einzugehen.

Natürlich ist jeder Trainer der Liga dem Erfolg verpflichtet und dennoch werden andere Trainer in Krisensituationen anders behandelt.

Herr Preetz hält keine sportliche Delle aus, diese kann im Schnellverfahren zur Entlassung des Trainers führen. Alleine schon deshalb haben wir seit seiner „Thronbesteigung auf Lebenszeit“ Trainer verbraucht,wie kaum ein anderer Verein. Und immer waren die Trainer Schuld nie Herr Preetz,……sorry,das ist lächerlich!

Wenn kommuniziert wird wir haben den Klassenerhalt zu schaffen,wie in der letzten Saison oder wir wollen uns etablieren,wie diese Saison, so darf das ausschließlich auf eine Art und Weise geschehen,die nicht irgendwelche Ängste bei Herrn Preetz hervorruft und er entlässt Trainer en masse.

Oder anders, niemals hätte Herr Preetz Luhukay so lange im Amt gelassen,wie der in Augsburg in deren erster Bundesligasaison arbeiten konnte.

Wäre unsere Rückrunde der letzten Saison die Hinrunde von damals gewesen,wäre Luhukay vermutlich schon am 10 Spieltag Geschichte gewesen.

Eine Etablierungssaison kann mit Turbulenzen,mit auch mal Abstiegsplätzen durchlaufen werden. Sie wird selten so laufen wie bei uns letzte Saison oder diese Saison bei Frankfurt. Doch als am 19.Spieltag Hertha das erste Mal unter Luhukay auf einem Abstiegsplatz steht(nur durch das Torverhältnis von Platz 15 getrennt)wird der Trainer wie üblich bei Angstausbrüchen des Herrn Preetz entlassen.

Dass Dardai scheinbar die Mannschaft zum Klassenerhalt führt,gut, nur wer glaubt Dardai übersteht eine zweite oder dritte sportliche Delle wird sich wundern. Dardai sitzt nicht auf einem wackligem Stuhl weil er Bundesligatrainer ist,sondern er sitzt auf einem extrem unsicheren Stuhl,weil er Bundesligatrainer unter dem Manager Herr Preetz ist!!!!!

Zu guter letzt: ich wünschte mir von der pro Hertha Presse mehr kritisches insbesondere gegenüber einem Manager, dessen Leistung bei Hertha eher bescheiden zu nennen ist.

Kritik an Herrn Preetz darf kein Tabu sein!

lg sunny


cru
8. April 2015 um 7:14  |  459335

Und nachher spielen wir dann im DFB-Pokal gegen Gladbach… oder sind wir dieses Mal schon früh ausgeschieden? ist mir gerade entfallen…


sunny1703
8. April 2015 um 7:17  |  459336

@better energy

Was bei Hertha in der Vereinsspitze in den 70er und 80 er Jahren abgegangen ist, war unterstes Niveau. Hertha hatte Ende der 60er Jahre trotz eines Standortsnachteils eine große Unterstützung,Unterstützung in der Berliner Bevölkerung,Unterstützung in der Politik und eine große Unterstützung durch Axel Springer!

Mit dem Bundesligaskandal brach vieles davon weg. Was danach kam,war zumindest in großen teilen der 70er sportlich noch besser als das was in der Vereinsführung passierte.

Mehr möchte ich dazu nicht schreiben.

lg sunny


sunny1703
8. April 2015 um 7:22  |  459337

Die beste U23 ist seit Jahren schon die des VFB Stuttgart. Nur was bringt ihnen diese Mannschaft. Wie bei fast allen anderen Bundesligavereinen kommen die Nachrücker aus dem Jugendbereich.

Für mich ist derjenige der bei Hertha U23 spielt einer der besseren Verlierer, derjenigen die 1.mannschaft spielen wollen,es jedoch nicht geschafft haben. Sie sind gut,aber nicht gut genug.

Ob sich solch eine Mannschaft auf Dauer lohnt,muss jeder Verein für sich entscheiden. Sollte Hertha die U23 abmelden wollen,mein okay hätten sie!

lg sunny


Hr.Thaner
8. April 2015 um 7:42  |  459338

@sunny 07:03
Sehr engagierte Äußerungen In puncto MP. Ich zeile sie trotzdem nicht.
Warum? Deine Argumentation ist mir weder schlüssig, noch konsequent. Ausserdem angereichert mit Vermutungen.
Kann man so machen, finde ich aber nicht angemessen bei der Wichtigkeit des Themas.


elaine
8. April 2015 um 7:49  |  459340

sunny1703 // 8. Apr 2015 um 07:08

Das verwirrende ist, dass einige, die den Preetz nicht wirklich mögen, ihm vorwerfen zu schnell zu handeln und andere eher, dass er zaudert. Wenn man sich in der Mitte trifft ist es wohl eine gute Arbeit?
Man ist sich nur in der Sache einig, dass Preetz weg muss, aus welchem Grund auch immer.
Unter dem Strich ist er wohl nicht der schlechteste


Etebaer
8. April 2015 um 7:57  |  459341

Die U23 ist eine Mannschaft, wo man volle Kontrolle drüber hat – verliehene Spieler und Kooperatonsparter bieten wenig Kontrolle und die Nachwuchsrunde gab es schon, die wurde dem mangelnden Nutzen wegen abgeschafft, im vorigen Jahrtausend.

Ich bin überzeugt, das ein Bundesligist, mit einem guten Konzept, sein u23 Team sinvoll, preiswert nutzen kann:
Spieler-/Trainerausbildung, Experimentierfeld, Kaderpuffer, Aufbauteam.

Und ich kann mich grade an keinen Hertha BuLi-Profi erinnern, der sich in der u23 verletzt hätte, weil er zusammengetreten worden wäre.

Eine u23 bietet ja auch Spielraum – solange die Achse funktioniert, kann man immer Spieler um diese Achse rotieren und so eine Mehrfachbelastung puffern, wie sie eine EL Saison brächte.

Da an der EL viele Vereine aus Ligen weit unter BuLi-Niveau teilnehmen, muß man nicht immer das allerbeste Team aufstellen.

Und anders als der HSV in seiner letzten guten Zeit, als Beispiel die Saison unter Jol, muß ein Manager dann in der Lage sein, eine strategische Entscheidung zu treffen und die Hochzeiten, auf denen man tanzt, priorisieren, anstelle, wie der HSV, überall aus den Pantinen zu kippen.

Dazu ist eine Führungskraft numal da!

Als Beispiel der Priorisierung:
BuLi > CL > DFB-Pokal > EL (es sei denn der EL-Titel winkt – dann EL > Pokal)

Das ist besser als für eine EL-Saison (oder die Hoffnung darauf) sinnfreie 25 oder 30 Millionen Pakete zu schnüren und dann strukturell ins Minus zu gehen und den unaufhaltsamen ala Bremen, Stuttgart, HSV einzuleiten.

Ob z.B. Schalke crasht wird sich mittelfristig zeigen, ob die in die CL zurückkommen, oder Politikum genug sind, Unterstützung zu erzwingen.

Ich würde antizyklisch denken und die Anti-U23-Hysterie nicht mit machen – es sei denn es ändern sich grundlegende Rahmenbedingungen, die es unmöglich machen, oben angeführtes umzusetzen, oder es eine grundlegend, nachhaltig bessere Lösung gibt.

Im Moment ist das bloß ein Anti-Hype von Vereinen mit überdehnter Kapitalbelastung, der an New-Economy denken erinnert.


Opa
8. April 2015 um 8:03  |  459342

Das „Naturphänomen“ Herthas ist, dass es zwar für alle okay zu sein scheint, dass der Trainer alle paar Monate entlassen wird, aber der GF S&K unantastbar zu sein scheint (und sich bei der Anzahl seiner Trainer auch mal großzügig verzählen darf). Das finden manch andere als „weder schlüssig noch konsequent“ 😉

Naja, das Motto für 2015/16 wird voraussichtlich „Micha und die Hebel“ heißen. :roll:


Hr.Thaner
8. April 2015 um 8:10  |  459343

@sunny 07:08
hier doch nochmal kurz zu Deiner Argumentation und meiner Kritik daran.
Du beginnst mit der Schilderung Deiner Gemütslage, die im übrigen noch in jedem Abschnitt zum Vorschein kommt.
Eine Argumentationslinie damit zu beginnen, dass Du die Situation in Augsburg mit der in Berlin vergleichst, ist schonmal richtig komisch. Es ist halt eine unwiderlegbare Tatsache, dass man in Augsburg mit sehr viel mehr Ruhe arbeiten kann.
Dann folgt eine Vermutung, die bei Deiner Argumentation zur Tatsache geschrieben wird (sinngemäß) „…hätte in Berlin nicht funktioniert. ..“ Das ist Märchenbuch! Lann man so glauben-muss man ganz sicher nicht.
Nächste Vermutung: „…Wäre unsere Rückrunde der letzten Saison die Hinrunde von damals gewesen,wäre Luhukay vermutlich schon am 10 Spieltag Geschichte gewesen…“
Wozu diese Konjunktivargumente? Alles unbeweisbare Aussagen. Da gehe ich nicht mit!
Bei allem Interesse an konstruktiver Kritik, die den Verein weiterbringt. Das geht zu weit und ist der Grund, warum immer wieder von MP-bashing geschrieben wird.
Habe sehr viel interessantes von Dir gelesen. Das gehört echt nicht dazu. Ich finde das schade.
lg Hr.Thaner


don mikele
8. April 2015 um 8:14  |  459344

Schönen guten Morgen allen Preetz Hassern.Ob ein Frührentner,ein Kneipenwirt (beide aus Schöneberg),ein whisky panschender Alleskönner(nur was die Bayern machen ist richtig)und besonders der Favre liebende Schweizer(obwohl Favre hertha um viele Millionen gebracht hat.Reus und ein paar andere will ich nicht.)Ich wünsche Euch alles schlechte der Welt.Möge Herr Preetz noch bis zu seiner Rente Manager Meiner Hertha Bleiben.Ach so,auch dem Lüdenscheid Fan sei gesagt:scheissBVB.HerrnBremer und seinen Leuten einen schönen dank für ihre Mühe mit diesem Blog,aber durch die Hetze gegen H.Preetz verkommt der Blog allmälich.Viele gute Leute schreiben hier schon nicht mehr .


Opa
8. April 2015 um 8:21  |  459345

Ein weiteres Phänomen ist, dass inhaltliche Kritik an der Arbeit Preetz´ mit Kritik an den Kritikern beantwortet wird.

Achs- und Hebelbruch allez!


8. April 2015 um 8:23  |  459346

@Better Energy

Vielen Dank für den Link zur FAZ. Vor allem der Satz am Schluss sollte nachdenklich stimmen.


Hr.Thaner
8. April 2015 um 8:27  |  459347

@opa
ich denke @elaine hat niemanden kritisiert, sondern die widersprüchlichen Argumente zur selben Entscheidung von MP benannt. Dafür von mir THUMBS UP.
@ich
ich bin ziemlich sicher, dass ich mich deutlich auf die Argumentation beschränkt habe. Deshalb finde ich Deinen Vorwurf nicht richtig. Sorry. 😉


don mikele
8. April 2015 um 8:33  |  459348

@Opa
Gegen Kritik hat keiner etwas,aber gegen ständiges wieder holen der selben.Das nenneich Hetze.Übrigens deine Reise Tagebücher lese ich mit viel Wehmut im Herzen.Sie spiegel viel Erlebtes früherer Tage wieder.Von Beginn der Bundesliga bis 1999 war ich wann immer es machbar war dabei.dann ging es Gesundheitlich berg ab und ich konnte noch nicht mal mehr ins Stadion gehen.Aber egal Hertha ein leben lang.


kraule
8. April 2015 um 8:47  |  459350

@etebaer
Welcher Buli Profi von uns, ist mit guten oder gar herausragenden Leistungen, in der Ü23 aufgefallen?
Keiner.
Warum?
Weil die sich dort zurückhalten….sonst gibt es auf die Socken 😉
Das meinte ich und nicht das die Spieler dort kaputt getreten werden.
Wie ich bereits schrieb, nur eine Interne Untersuchung kann den Nutzen einordnen.
Ich könnte mit einem Ergebnis leben, dass Abmeldung hieße.
Zwar ein netter Termin weniger aber……
Wie gesagt


cameo
8. April 2015 um 8:48  |  459351

@Opa und @ andere Preetz-Kritiker

Es ist doch auch möglich, dass der Geschäftsführer Sport noch an seiner Aufgabe wächst. So lang macht er den Job doch noch nicht.
Habt Geduld! Vertrauen und Geduld!


kraule
8. April 2015 um 8:51  |  459352

Zu Preetz.
Auch hier würde ich eine Veränderung begrüßen!
Er ist nicht der schlechteste in der Juli, aber doch eher im unteren Viertel, meiner Meinung nach.
Hier schließe ich mich vielen abgegebenen Begründungen an.


kraule
8. April 2015 um 8:52  |  459353

Juli=Buli


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 8:56  |  459354

wie man sich so (eigentlich schon penetrant) JEDEN Tag am Micha reiben kann, obwohl der ja nur wirklich alle paar Wochen überhaupt öffentlich in Erscheinung tritt :roll:
man könnte meinen, er hätte eine Kitaklasse überfahren und danach noch mehrmals vor- & zurückgesetzt

ich kann mich noch gut an das Saisonende letztes Jahr erinnern, als er innerhalb weniger Tage etliche erwartungsvolle Transfers als vollzogen meldete
was wurde hier gejubelt „Transfers kanner“
innerhalb von 2 Wochen wurde er wieder zum Parias erklärt
keine Ahnung, was er welterschütternd unmoralisches verbrochen hat in dieser kurzen Zeitspanne, was uns uninformierten Blogleser verborgen blieb

ähnlich wie zum Jahreswechsel
fast der gesamte Blog wollte Jos raus sehen
nun macht er es, dann ist es auch falsch

beim Langen hab ich langsam das Gefühl, der könnte auch C.Ronaldo für 1 € verpflichten und wird hier trotzdem an die Wand genagelt, warum dieser nicht „Fahne pur“ auf seinen Tretern vertraglich festgebunden bekommen hat

oha, und da gehts wieder los mit den berühmten @opaschen Hebeln, welche unbekannte und inzwischen ausgeschorbene blauweisse Wichtelzwerge vor Jahren erfunden haben :roll:
dazu ist mir die Bezeichnung zu simpel gestrickt und einfältig gedacht
der Verein ist verzweigtes Gebilde, in dem viele Dinge ineinander greifen
alles abzutun, als könne man wie in Mr.Burns Atomkraftwerk handeln…

man nehme Hebel 1.0 und schiebe von Position B auf A, und es wird garantiert besser, siehe da
man nehme Hebel 2.0 und mache dasselbe, dann gehts uns bestimmt besser als den Kollegen an der Elbe
etc.pp


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 8:57  |  459355

@etebaer

„Eine u23 bietet ja auch Spielraum – solange die Achse funktioniert, kann man immer Spieler um diese Achse rotieren und so eine Mehrfachbelastung puffern, wie sie eine EL Saison brächte.

Da an der EL viele Vereine aus Ligen weit unter BuLi-Niveau teilnehmen, muß man nicht immer das allerbeste Team aufstellen.“

Dir ist schon klar, dass man nicht 40-50 Spieler für die EL melden darf?


8. April 2015 um 9:00  |  459356

erfolgreiche Manager haben immer Neider … und ist es gar ein „Verein“, dann geht die Vereinsmeierei los und manche „Männer“ legen sich ihre Lieblingsfeinde zurecht … traurig, aber wahr 🙁

für mich gehört Preetz zu den TOP-5-Managern der Bundesliga und in den letzten 3 Jahren agierte er doch so wie jeder echte Hertha-Fan es sich nur wünschen kann :mrgreen:

#allesnurChemie


8. April 2015 um 9:01  |  459357

@HSv, der iss jut :mrgreen:
„man könnte meinen, er hätte eine Kitaklasse überfahren und danach noch mehrmals vor- & zurückgesetzt“


sunny1703
8. April 2015 um 9:04  |  459358

@Hr.Thaner

Ich bin nur auf Bemerkungen eingegangen,die meinten jeder Trainer sitzt auf einer Art Pulverfass,ist zum Erfolg verdammt.

Ja, bedingt stimmt das,schreibe ich dazu und dennoch handeln andere Manager anders als Herr Preetz handelt.

Bisher hat Herr Preetz auf fast jede sportliche Krise mit einer Entlassung reagiert, darin unterschiedet er sich deutlich von anderen Managern der Liga.Kaum ein Verein hatte so viele Trainer wie Hertha in den Jahren seit Amtsantritt des Herrn Preetz.

Dass das so ist,liegt sicher auch in der Verantwortung dieser Trainer,doch es liegt auch in der Verantwortung des Herrn Preetz.

Sobald Hertha in eine sportliche Krise gerät wird Herr Preetz unsicher. Ich weiß nicht warum. Du schreibst von der ruhigen Stimmung die zB in Augsburg herrscht. Ich gehe davon aus,dass Du damit die Presse meinst?!

Sorry ,aber eine solche Unterstützung durch einige der wichtigsten Zeitungen dieser Stadt,wie sie Herr Preetz hier genießt, habe ich nur zu Zeiten der Springer Unterstützung in den 60er Jahren erlebt. Hier herrscht eine mediale Ruhe wie in Kleinkleckersdorf.

Und dennoch entlässt Herr Preetz Trainer wie kaum ein anderer. Er hält für mich keinen Druck aus,welche Ursachen der auch haben muss. Das ist ein großes Problem und wird ein großes Problem bleiben.

Die Diskussionen die wir darüber führen,werden immer spekulativ bleiben. Wir wissen nicht,ob nicht Favre uns damals nicht die Klasse gesichert hätte. Wir wissen nicht ob nicht auch Skibbe die Mannschaft begriffen hätte,oder warum keine Infos zu den Eskapaden um ihn bekannt waren.

Wir wissen nicht,ob Luhukay nicht die gleiche oder eine bessere Punkteausbeute wie Dardai erreicht hätte.

Damit bewegen wir uns im Reich der Spekulation. Bei anderen Vereinen gibt es Beispiele für jede Argumentation,für jede Handlungsweise, doch nochmals, keiner hält so wenig Druck aus wie Herr Preetz und entlässt aus diesem Druck heraus die Trainer so schnell. Das ist keine Spekulation mehr,das ist erlebte Realität,die da heißt zwei Abstiege und diverse Trainer.

Zählt der Maßstab den Herr Preetz an Trainer setzt, auch nur bedingt für den Geschäftsführer Sport,wäre auch er schon lange nicht mehr hier.

lg sunny


Better Energy
8. April 2015 um 9:10  |  459359

@ete

…Als Beispiel der Priorisierung:
BuLi > CL > DFB-Pokal > EL (es sei denn der EL-Titel winkt – dann EL > Pokal)

Das ist besser als für eine EL-Saison (oder die Hoffnung darauf) sinnfreie 25 oder 30 Millionen Pakete zu schnüren und dann strukturell ins Minus zu gehen und den unaufhaltsamen ala Bremen, Stuttgart, HSV einzuleiten.

Diese Verstärkungen wegen EL hat ja damals unter DH auch Hertha geholt mit der Folge, daß über 55% des Umsatzes für das Personal ausgegeben wurde. Dies führte zu den ominösen 60 Mio Debt, also zu einer Überinvestition.


don mikele
8. April 2015 um 9:12  |  459360

Test


sunny1703
8. April 2015 um 9:15  |  459361

@Seuche

wenn alle Argumente für Herrn Preetz in dem Anpinkeln der Kritiker,wie Du sie hier ablässt besteht, ist Herr Preetz noch schlechter als jeder Kritiker ihn hier hält. Oberpeinlich oder wenn man solche „Verteidiger“hat braucht man Kritiker nicht mehr.

@Bussi

Ich respektiere Deine sehr Hertha zugewandte Meinung. Ob Du damit für Hertha gut bist oder dem Verein nicht auch Kritik,natürlich „sachlich“ vorgetragen gut tut,sei dahin gestellt. Doch bitte respektiere auch Kritiker als Fans,die dem Verein auf ihre Art helfen wollen,wie Du es auf Deine Art der Unterstützung auch versuchst.

lg sunny


kraule
8. April 2015 um 9:20  |  459362

Herr Preetz hat sicher keine KitaGruppe überfahren, soweit ich weiß.
Es gibt aber ein Aber……
Nicht nur ein P. Ebert äußert sich kritisch ob der Führung bei uns.
Und viele die Herrn Preetz persönlich können, habe auch eine bestimmte Meinung.
Eine Positive und aber auch eine Negative, ich kann und will nicht mehr dazu sagen.
Ein Manager ist nun einmal sehr schwer objektiv und (im Sport) messbar zu beurteilen.
Ich persönlich würde eine Veränderung auf dieser Position als Chance begreifen.


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 9:26  |  459364

@sunny:
viel besser bist du aber auch nicht gerade
pures Abwatschen
Kritik am Langen, wenn er mal wieder ins Fettnäpfchen tritt, kein Problem
aber sich ständig & täglich Abreiben, nervt doch irgendwann
man mag nicht meine Sicht teilen, so wie ich deine (eigentlich) schätze
Hertha bietet genug andere Themen, um nicht doch wieder ein und dasselbe gebetsmühlenartig vorzubeten

PS: der Text hatte noch einen anderen Sinn
warte mal ab und pass gut auf, notfalls erzähl ich es dir hier heute abend 😉


sunny1703
8. April 2015 um 9:28  |  459365

@fechi

Ob Klopp heute auch noch dieser Meinung ist?!(Interview August 2014) Selbst wenn, der BVB II ist auf dem Weg in Liga. Ich fordere ja nicht die Abschaffung dieser 2. Mannschaft, vielleicht ist es ja die Möglichkeit für Spieler,die es nicht geschafft haben in die erste mannschaft zu kommen,sich für andere Vereine in Liga 2 oder 3 zu empfehlen.

Ich meine nur,sollte Hertha ebenso handeln wie zB Leverkusen, werde ich dazu mein okay geben,wenn man mich fragt! 🙂

lg sunny


8. April 2015 um 9:29  |  459366

@sunny, mir geht es gegen den Strich, wenn diese „Kritiker“ (für mich sind das reinste Preetz-Basher) es wiederholt an den Abstiegen festmachen.
WIE sieht denn die Preetz-Bilanz der letzten 3 Jahre aus ? ERFOLGREICH ! 🙂

ich hoffe sehr auf eine erfolgreiche Weiterarbeit der Herthaverantwortlichen 🙂


8. April 2015 um 9:33  |  459367

und so wie ich denken Millionen Herthafans überall auf der Welt :mrgreen:


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 9:34  |  459368

@Kraule:
ich polarisier manchmal etwas mit nem gewissen Hintergedanken 😉
sicher ist Preetz nicht die Krönung der Managerschöpfung und gewisse (teilweise) Änderungen wünsche ich mir auch an ihm

bei P.Ebert frag ich mich dagegen, wie reif der gedanklich & entwicklungstechnisch ist, wenn er schon Außenspiegel als böse Angreifer in der Nacht sieht
nicht jeder kann mit jedem, Gegenmeinungen wurden bisher nicht angefragt (@ub—> dein Job 😉 )


Stiller
8. April 2015 um 9:35  |  459369

@Silvia Sahneschnitte // 7. Apr 2015 um 22:35

Ich bin beeindruckt.


sunny1703
8. April 2015 um 9:38  |  459370

@seuche

Wenn wir uns hier über Hertha auseinandersetzen und das nicht auf einer einheitlichen Linie,dann hat diese nicht einheitliche Linie,doch mit einer differenzierten Meinung zu einem bestimmten sportlichen Aspekt zu tun.

Über all diesem thront jedoch immer der dafür oberste Verantwortliche, Herr Preetz. Und damit ist er immer Thema.

lg sunny


8. April 2015 um 9:41  |  459371

„Und damit ist er immer Thema.“
#Vereinsmeiereien


elaine
8. April 2015 um 9:41  |  459372

WIE sieht denn die Preetz-Bilanz der letzten 3 Jahre aus ? ERFOLGREICH ! :-

so ist es. Elfter Platz in der 1. Bundesliga. Ergo, einer der erfolgreichsten Manager in Deutschland.
Vor allen Managern, der Mannschaften, die in der Liga hinter uns stehen und denen , der Werksmannschaften, der 2. und 3. Liga, die es nie schaffen ihre Mannschaften in die 1.Liga zu bringen.


sunny1703
8. April 2015 um 9:42  |  459373

@Bussi

Meine Kritik geht dahin,dass Herr Preetz keinen Druck aushält. Wir haben in diesen von Dir genannten drei jahren zweimal auf einem Abstiegsplatz gestanden,einmal nach dem 2.Spieltag in der 2.Liga und einmal nach dem 19.Spieltag in dieser saison. Und wie reagierte Herr Preetz??!!

lg sunny


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 9:50  |  459374

@fechi

Interessanter Link.
Das hier fand ich besonders gut, auch auf die Forderung nach einem Aufstieg der Hertha-U23 bezogen:

„Auch der SC Freiburg beweist regelmäßig, dass der Umweg über die U23 erfolgreich in der Bundesliga enden kann. Die Breisgauer begnügen sich dabei sogar bewusst mit der Zugehörigkeit zur Regionalliga. „Wir haben lange überlegt, ob wir unsere U23 um den Aufstieg in die 3. Liga spielen lassen. Wir haben uns dagegen entschieden, damit die jungen Spieler mehr Erfolgserlebnisse haben. Wir wollten unsere 18- und 19-Jährigen nicht jede Woche gegen die abgezockten Profis antreten lassen“, sagt Freiburgs Trainer Christian Streich.“


hurdiegerdie
8. April 2015 um 9:55  |  459375

Preetz hat die 1. Buliklasse überfahren und danach noch mehrmals vor- & zurückgesetzt.

Ich mache es mal mathematisch 😉

Ein Abstieg zählt -3 ein Aufstieg und Klassenerhalt jeweils +1. Das ist meine Setzung. Durch einen Abstieg werden etwa 20-25 Mio verbrannt (ohne die Verluste auf der Fernsehskala). 15 Mio hat Hertha – wenn ich mich recht erinnere – selbst als Planung beim letzte Aufstiegsjahr kundgetan; dazu kommt der Verkauf wichtigster Spieler (z.B. Raffa), die Auflösung der Mannschaft, der Neuaufbau einer Mannschaft, die dann in der Regel beim Aufstieg wieder zu schwach ist, also nachgekauft werden muss. Ein Abstieg aus der 1. Liga zähl negativ schlimmer als ein Wieder-Aufstieg positiv zählt. Zumindest bei mir.

Grosszügig wie ich bin gebei ich ihm (als damaligem Neuling) nur -2 für den ersten Abstieg.

2 Abstiege: -5
2 Aufstiege: +2
1 Klassenerhalt: +1

macht zur Zeit -2.

Jetzt kommen natürlich die Argumente, wie schwer es Preetz ja nach Hoeness hatte. Hatte er! Und niemand (zumindest ich nicht) erwartete ein weiteres Fast-Meisterjahr. Der Etat lag aber auch in diesem Jahr noch deutlich besser als Tabellenletzter. Als Tabellenletzter hat man also im Verhältnis zum vorhandenen Geld massig an Plätzen verloren, trotz Hoeness.

Beim zweiten Aufstieg unter Preetz ist Hertha mit Augsburg aufgestiegen. Herthas Etat lag auch nach dem ersten Wiederaufstieg noch bei einem Etat deutlich über jenem von Augsburg, dem Mitaufsteiger beispielsweise. Augsburg ist seitdem bei +4 Punkten.

Was also hat Preetz geleistet? Bleibt er diesmal drin, bekommt er wieder seinen Pluspunkt von mir, und das trotz eines Rittes auf der Rasierklinge, wo er die Winterpause und Spielerkäufe für einen Trainer verschenkt, den er am 2. Spieltag nach einem 0:1 gegen eine der 4 besten Mannschaften der Bundesliga entlässt.

Er wäre dann bei -1 😉


Stiller
8. April 2015 um 9:56  |  459376

@Exil

Danke, für den Hinweis.

Das Aufstiegsziel hatte ich vor einiger Zeit auch gefordert; dabei muss ich zugeben, hatte ich diesen Aspekt nicht Auge. Das ist bestimmt noch überlegenswert.


8. April 2015 um 9:58  |  459377

@sunny, Preetz agierte ruhig und gelassen 🙂 und installierte zum richtigen Zeitpunkt Pal Dardai … was 2012 passierte …. weiß ich nicht mehr 🙁
hat Preetz da dolle mit Luhu geschimpft ? 😉

also @sunny, jetzt höre mal mit deinen Unterstellungen bitte auf – gehe in ein reines Vereinsforum und ätze doch da rum.


awie
8. April 2015 um 10:01  |  459378

Mal zu den Trainerentlassungen:
-In den letzten 3 Jahren gab es nur eine Entlassung.
-Rehagel wurde nicht entlassen, die Zusammenarbeit war von Anfang an nur bis Saisonende geplant.
-Funkel wurde nicht entlassen, der Vertrag wurde nicht verlaengert. Ist schon ein Unterschied.
-Babbel wurde nicht aus sportlichen Gruenden entlassen, im Gegenteil, man hatte ihm ja eine Verlaengerung angeboten.

Die von sunny1703 so genannten „Angstentlassungen“bei sportlicher Delle treffen lediglich auf Favre, Skibbe und Luhukay zu. Drei Entlassungen in 6 Jahren. Find ich nicht so viel. Die durchschnittliche „Laufzeit“ eines BL-Trainers liegt statistisch bei 1,5 Jahren, wenn ich mich nicht irre.


8. April 2015 um 10:03  |  459379

@hurdie, gibt es keinen Extrapunkt für die Rekordmeisterschaft, die Transfers oder für die formidable Trainerwahl ?
Preetz steht also mindestens bei +2
und was mit Augsburg ist … wen interessiert das ? 😉


pax.klm
8. April 2015 um 10:04  |  459380

apollonaris // 7. Apr 2015 um 21:59

Na ja, bei den Wessi´s vielleicht erst jetzt zunehmend durch Äußerungen verschiedener Politiker. –> Letztlich geht es nur um Kohle…
Bei den Ex – „SBZ´lern“ ging fast alles Gute in deren Hauptstadt, dat fanden die nich so jut…
Bei den Fußballfans vielleicht reicht schon so´n
Spacko Spruch: Kniet nieder wenn die Hauptstadt kommt!
Als alter Insulaner finde ich den zum Koxxxx.

Aber auch ich treffe viele die Berlin als Stadt sehr schätzen und Hertha zumindest nicht als unangenehm finden (Abwartende Haltung?)


Valadur
8. April 2015 um 10:05  |  459381

Wir hatten nun in den letzten Jahren unter verschiedenen Trainern den Fall, dass die Mannschaft auseinander brach, dem Trainer die Gefolgschaft verweigerte und jeder Spieler mehr oder weniger sein eigenes Süppchen kochte.

Diese Häufung vor Augen mag ich nicht mehr die Schuld (nur) bei den jeweiligen Trainern suchen. In meinen Augen haben wir ein strukturelles Problem, das allen Anschein nach oben genannte Entwicklungen begünstigt.

Hier muss auf jeden Fall etwas geschehen. Die Installation eines Sportdirektors bei gleichzeitiger Entmachtung Preetz‘ mag für viele Fans die beste Möglichkeit zu sein. Ich muss da ehrlich zugeben, dass ich keine Ahnung habe, wo der Wurm sich bei Hertha eingenistet hat und ob er bei einer Entmachtung Preetz‘ vertrieben wird. Mit einem „Weiter so!“ kommen wir aber nicht mehr vorwärts.

Gruß Valadur.


pax.klm
8. April 2015 um 10:06  |  459382

awie // 8. Apr 2015 um 10:01

Jawohl…


8. April 2015 um 10:07  |  459383

@HSV – Er muss wirklich mal absteigen, damit man auch in Hamburg die wirkliche Demut spürt. Ansonsten brauchen wir ja auch noch einen neuen Hauptsponsor und der Hamburger Sponsor will doch aussteigen. Die zahlen wohl über 7 Mio. zur Zeit, für Hertha eine schöne Summe 🙂


pax.klm
8. April 2015 um 10:07  |  459384

Valadur // 8. Apr 2015 um 10:05

Hier würde sicher eine innere Evaluation helfen.


elaine
8. April 2015 um 10:08  |  459385

awie // 8. Apr 2015 um 10:01

ach mensch, jetzt kommst du wieder mit Hintergründen und Fakten 😉


8. April 2015 um 10:12  |  459386

„innere Evaluation“ ???
watt willste ? du mich auch :mrgreen: DEUTSCH kann @pax kaum noch … 😉


pax.klm
8. April 2015 um 10:13  |  459387

U 23

War es nicht auch schon in den 70ern so, dass es zweite Mannschaften gab?
Neben den Liga-Teams nach Amateurteams.
Auch wenn die Erinnerung stark nachlässt, bei meinem Aufstieg von der A-Jugend ging es zu den Amateuren. Die Erste spielte damals Bundesliga.
(Schäme mich: es war TeBe). Blieb aber nur ganz kurz, danach kaum noch Fußball, Handball machte mehr Spaß.


8. April 2015 um 10:13  |  459388

aber cht @elaine … wie kann er nur … :roll: die armen Basher :mrgreen:


8. April 2015 um 10:14  |  459389

wer hat mein „e“ geklaut ? echt gemein …


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 10:15  |  459390

nein @Bussi, @sunny ist hier schon richtig
ich mag ja nicht unbedingt nur einen einzelnen Mann tagtäglich als Thema haben, während der Verein zig ANgestellte hat, aber das ist Ansichtssache
solch ruhigen Gesprächspartner findest du aber selten in reinen Vereinsforen, nur mal tm.de als schlechtes Beispiel genannt

richtig dagegen lagst du bei „Lieblingsfeind“
wer wären wir, wenn wir nüscht zu meckern hätten? 😉


jenseits
8. April 2015 um 10:17  |  459391

Also wenn Preetz Babbel nicht entlassen hat, wer dann? 🙂

Ich bezweifle, dass es allzu viele Menschen außerhalb des Vereins gibt, die Preetz für einen guten Manager halten. Da kann er sich sehr glücklich schätzen, dass er so eine riesige Fangemeinde hier hat.


8. April 2015 um 10:20  |  459392

„wer wären wir, wenn wir nüscht zu meckern hätten?“
keine Berliner ! 😉


Kamikater
8. April 2015 um 10:20  |  459393

@opa und @sunny
Wer verbietet denn hier Kritik an Preetz? Niemand!

Aber jeden Tag an ihm rummeckern, wenn er auch ne Menge richtig macht, macht ja seine Arbeit auch nicht schlechter.

Ich erwarte jetzt von ihm den Saust….. Hühnerh… Äh… einige Spieler, die einfach nicht ihrer Aufgabe gerecht wurden auszumi… an einen anderen Verein zu transferieren.

Was er mit Ramos und Lasogga gemacht hat, war schon mehr als großes Kino. Das war schon mehr als elegant.

Und nun muß man sich eben von 6-7 Spielern trennen, um Platz für Neue zu haben, eine ernsthafte Qualitätsverbesserung anzustreben und einen einstelligen Tabellenplatz ausrufen, sofern man weiter in die Mannschaft investiert.


Stiller
8. April 2015 um 10:20  |  459394

@hurdie

Das schwerste was Michael Preetz zu leisten hatte war, seine Lernkurve zu verbessern. Denn dazu wurde ihm vorher keine Gelegenheit gegeben. Einkaufen und Verhandeln konnte er bis zu einem gewissen Grad vom Großen Meister lernen; aber einer eigene / Vereinsphilosophie aufzubauen ist eine andere Sache.

Ich habe damals aus meinen Erfahrungen heraus einige Kritikpunkte genannt und Verbesserungsvorschläge gemacht. Unter anderem: die Entwicklung einer Gesamtphilosophie für Verein, Profimannschaft und Nachwuchs angemahnt, den U23-Erhalt (mit Zielsetzung 3. Liga – tja) und den Aufbau von Nachwuchstrainern, die sich auch für die 1. Mannschaft positionieren könnten (deshalb freue ich mich über den Erfolg von Pal noch mehr).

Heute habe ich nicht den Eindruck, dass wir da Rückschritte erlebt haben. Da ist Hertha weiter – wenn auch nicht unbedingt weit genug. Dies trifft besonders noch auf das Hertha-Marketing (@Silvia) zu.

Etwaige grundsätzliche Mängel oder Nachholbedarf aber nur an einer Person fest zu machen ist doch weder konstruktiv noch zielführend. Der Mangel Deiner Bewertung liegt deshalb besonders darin, dass sie auf die strukturellen (auch auf die noch notwendigen) Entwicklungen nicht einbezieht und die aktuellen (Zwischen-) Ergebnisse ausschließlich an einer Managerperson fest macht.

Das heißt nicht, dass etliche Kritikpunkte in Bezug auf die Arbeit des GF Sport & Kommunikation nicht zutreffend wären. Aber allein die Tatsache, dass es diese Personalunion gibt, ist doch Fingerzeig genug, um mal nachzufragen: warum ist das so und wer hat das beschlossen.

Fest steht, Michael Preetz ist nicht der Sonnenkönig und er hat sich auch nicht selbst inthronisiert. Und seine Zielvorgaben, an denen sein persönlicher Erfolg dann wirklich zu messen wäre, erhält er weder vom Blog noch durch Selbsthypnose …


Kamikater
8. April 2015 um 10:22  |  459395

@NKBerlin
Hast Du irgendwo ne Quelle für den geplanten Ausstieg von Emirates?

Das wäre mir sehr sehr wichtig zu wissen.


kraule
8. April 2015 um 10:24  |  459396

@pax
Evaluation…hatte ich gestern schon geschrieben. 😉


elaine
8. April 2015 um 10:24  |  459397

jenseits // 8. Apr 2015 um 10:17

Babbel hat sich eindeutig selbst entlassen

Ich bezweifle, dass Preetz außerhalb des Vereins , soviele Kritiker hat, wie in der eigenen Hertha-Fan-Gemeinde.

Um es in Sprichwörtern auszudrücken, „Viel Feind, viel Ehr“ oder, wer solch ein Fanlager besitzt, der braucht keine Feinde.


8. April 2015 um 10:27  |  459398

@Kamikater // 8. Apr 2015 um 10:20

„Und nun muss man sich eben von 6-7 Spielern trennen, um Platz für Neue zu haben, eine ernsthafte Qualitätsverbesserung anzustreben und einen einstelligen Tabellenplatz ausrufen, sofern man weiter in die Mannschaft investiert.“

Welche Spieler stellst Du Dir da vor ??


Etebaer
8. April 2015 um 10:28  |  459399

@Hannoverspiel

Fans:
„…dass man gegen Hertha 3 Punkte holen muss.“
„Also gegen Hertha muss am Freitag einfach gewonnen werden.“
„Was die Konkurrenz der Hertha angeht: Da muss einem nicht Angst und Bange sein.“
„…gegen die Hertha muss gewonnen werden, ein Unentschieden wäre inakzeptabel.“

Trainer „Das schwere Spiel kommt jetzt!“:
https://www.youtube.com/watch?v=20vm0Kc_uM0

Der Tayfun weis um die Gefahr und kann doch nur wenig tun – die Fans wollen den „Spielkultur-Befreiungsschlag“

Die Dissonanz muß so provozieren, das Hannover im Spielverlauf ins irrationale getrieben wird und ins Verderben rennt.

Es ist alles drinn!


wilson
8. April 2015 um 10:30  |  459400

@elaine

Elfter Platz in der 1. Bundesliga. Ergo, einer der erfolgreichsten Manager in Deutschland.

Nicht böse sein, aber das kannst Du nicht ernst meinen.
Als Hertha BSC in dieser Saison auf dem 17. Tabellenplatz stand, war Preetz demnach ein nicht erfolgreicher Manager. So etwas entscheidet sich binnen weniger Spieltage?

Man darf die Bilanz von Herrn Preetz durchaus unterschiedlich bewerten, aber eine Wasserstandsmeldung (Tabellenplatz nach 27 Spieltagen) als Gratmesser zu nehmen, ist wagemutig.

@sunny

Meine Kritik geht dahin, dass Herr Preetz keinen Druck aushält.

Sehe ich anders.
Herr Preetz vermag es durchaus, Druck auszuhalten. Er ist trotz zweier Abstiege noch immer Manager eines Bundesligavereins, sicherlich auch Dank der gegenbauer´schen Mär der Alternativlosigkeit.
Sähe man ihm nicht an, wie er mitunter an der jeweiligen sportlichen Situation leidet, wäre ich geneigt, Parallelen zu Eichen und den sich an selbigen reibenden Säuen zu ziehen.
Selbstkritische Worte, die nicht nur als Beschwichtigungsfolklore für das Fanvolk zu werten sind, und daraus resultierendes Handeln, habe ich bislang vermisst.
Herr Preetz ist – was auch überhaupt nichts Negatives ist – von sich und seiner Arbeit überzeugt: solchen Menschen ist es eher als anderen gegeben, Druck auszuhalten. Er trifft Entscheidungen; Handlungsschwäche ist ihm nicht vorzuwerfen; zu schnelles Handeln oder Zaudern liegt stets im Auge des Betrachters. Und der Präsident ist überzeugt von ihm.
Läuft. Für ihn.


Blauer Montag
8. April 2015 um 10:31  |  459401

Morjn allerseits

kicker.de bietet die Trainerhistorie an für die Klubs der Bundesliga bspw.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/vereine/1-bundesliga/2014-15/hamburger-sv-12/trainer.html

Seit dem 1.7.2009 zähle ich dort beim HSV von Bruno Labbadia an bis heute zu Peter Knäbel 11 Namen. Im gleichen Zeitraum zähle ich beim:
FC Bayern 4 Trainer Tr
VfL Wolfsburg 7 Tr, darunter 2mal Pierre Littbarski
Bor. M’Gladbach 2 Tr
Bayer Lev’kusen 6 Tr, darunter 2mal Sascha Lewandowski
Schlacke 04 TR 5*
FC Augsburg 2 Tr
Hoffenheim 7 Tr
Eintracht Frankfurt 4 Tr
SV Werder Bremen 4 Tr
BVB 1 Tr
Hertha BSC 8 Tr*
Mainz 3 Tr
1. FC Köln 7 Tr, darunter 2mal Frank Schäfer
SC Freiburg 3 Tr
Hannover 96 Tr 4
Paderborn 5 Tr
VfB Stuttgart 7 Tr, darunter 2mal Huub Stevens

* Interimstrainer nur für 1 Spieltag habe ich nicht mitgezählt.

Aus heutiger Sicht kann ich nicht sagen, dass Kontinuität in der Person des Cheftrainers der wichtigste Faktor für sportlichen Erfolg ist. Ähnlich wichtig sind:
– die Person des Sportdirektors
– die Personen und Strukturen der Vereinsführung
– die finanziellen Ressourcen des Klubs.

Anmerkung:
Eine Galerie des Grauens tut sich vor meinen Augen auf, wenn ich die Bilder in Herthas Trainer-Historie sehe. Die Trainer Babbel, Skibbe und Luhukay tauchen auch (anfänglich erfolgreich) in den Historien anderer Vereine auf. Nachdem sie Hertha verlassen hatten, haben zumindest Babbel und Skibbe in Deutschland nix mehr gerissen.


8. April 2015 um 10:33  |  459402

@HSV Sponsor;
Die Fluglinie sponsert den Hamburger Fußballklub. Doch weil der schlecht spielt, könnte sich Emirates zurückziehen.
Bei einem Abstieg dürfte das Engagement von Emirates mit hoher Sicherheit enden. Thierry Antinori hält fest: «Zweite Liga ist eher nichts für uns, denn auch als Airline fliegen wir in der ersten Liga.» @Quellen: Handelszeitung/sportal.de/Finanzen.ch


jenseits
8. April 2015 um 10:39  |  459403

@elaine // 8. Apr 2015 um 10:24

Babbel konnte sich nicht selbst entlassen, das war schon Preetz.

Hast Du schon mal Lob über Preetzens Tätigkeit gehört? Gut, ich möchte das nicht an Preetz alleine festmachen, das wäre vielleicht ungerecht, es ist die ganze Vereinsführung. Wo bekommt diese gute Presse oder wird von anderen Fußballfachleuten (oder sonstwem) lobend erwähnt? Und ich meine nicht für einzelne Handlungen, sondern für eine bestimmte Weise der erfolgreichen Vereinsführung, z.B. wie beim BVB, Gladbach oder Augsburg.

Ich glaube, der Zuspruch ist nur unter seinen Fans so groß.


pax.klm
8. April 2015 um 10:41  |  459404

Bussi // 8. Apr 2015 um 10:12

Haste mich ertappt!
Und inhaltlich – ist ja Hertha – fände ich die „Äußere Evaluation“ angebrachter, da die Herren sich sonst das Ergebnis zurechtbiegen würden.


sunny1703
8. April 2015 um 10:44  |  459405

@Stiller

Ein lesenswerter Beitrag,auch wenn ich in einigen Punkten nicht Deiner Meinung bin.

Dabei ist der wichtigste Punkt, dass Herr Preetz immer eine sportliche Krise an dem jeweiligen Trainer festmacht. Da also Herr Preetz darauf reagiert und immer dieselben Verantwortlichen sucht,bleibt einem doch nichts anderes übrig als über ihn ständig zu urteilen.,wohl wissend, dass ohne Gegenbauer und dessen ihm treues Präsidium, das alles nicht möglich wäre.

@wilson

Nur wie kommt es dann zu der fast immer gleichen Reaktion auf eine sportliche Krise durch Herrn Preetz, wenn nicht der Druck mit dem er nicht umgehen kann,die Ursache für diese Reaktionen ist?!

lg sunny


ahoi!
8. April 2015 um 10:45  |  459406

#plattenhardt bzw.
#dasdarfdochnichtwahrsein

so leicht, wie oben beschrieben, scheint die zerrung bei plattenhardt wohl doch nicht zu sein, meldet zumindest bild.de. und die liegen ja mit ihren medizinischen infos oft deutlich richtiger als so manch anderes blatt… (wie zuletzt eindrucksvoll bestätigt: schieber)

http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/zittern-um-marvin-plattenhardt-40450886.bild.html


elaine
8. April 2015 um 10:45  |  459407

wilson // 8. Apr 2015 um 10:30

okay, du hast mich durchschaut.

Ich habe auch nur mal provokant alle Fakten außen vor gelassen, wie es zumBeispiel gemacht wird, wenn man die Abstiege etc. angeführt werden.


Etebaer
8. April 2015 um 10:51  |  459408

Hannover startet die Stimmungsoffensive:
http://www.neuepresse.de/Hannover-96/Aktuell/Hannover-96-startet-neue-Stimmungsoffensive

Wenn man so ein Heimspiel vergeigte, wäre das schon ein richtiger Genickbrecher.


hurdiegerdie
8. April 2015 um 10:51  |  459409

Bussi // 8. Apr 2015 um 10:03

Meinst du die Transfers von denen man jetzt sagt, es müssen 6-8 ausgemistet und 4-5 Neue geholt werden?


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 10:52  |  459410

@BM:
Berlin ist generell ein Trainergrab
welcher Trainer fällt dir in den letzten 15 Jahren ein, der halbwegs in ähnlichen Sphären danach schwebte?
mir fällt nur Favre ein, während Huub vom erfolgreichen Euroüberflieger zum kurzweiligen Lebensretter mutiert ist
alle anderen: nix, rein gaarnix
entweder machen wir die schlechter oder die haben mal wirklich heftige Presse hier erlebt
mir gefällt zweiteres 😉


apollinaris
8. April 2015 um 10:54  |  459411

Der Ruf von Preetz unter den Nicht – Herzhafans..scheint mir verheerend zu sein.,Derart verheerend,mdas ich (!) ihn dann manchmal in Schutz nehme..


wilson
8. April 2015 um 10:54  |  459412

@elaine
Dann hast Du subtiler agiert, als ich es für möglich gehalten habe und ich habe es nicht bemerkt.
Und auch wenn ich mich über meine Schlafmützigkeit ein wenig ärgere, finde ich es gut.


pax.klm
8. April 2015 um 10:55  |  459413

kraule // 8. Apr 2015 um 10:24

Nur noch nicht WIE! Und WELCHE?
(Stell Dir dahinter ´nen smiley vor!)


elaine
8. April 2015 um 10:57  |  459414

wilson // 8. Apr 2015 um 10:54

Das ist mein Problem meine subtilen Bemerkungen oder *Running Gags*werden selten erkannt. 😉


sunny1703
8. April 2015 um 10:59  |  459415

Ich würde nach @hurdies Rechnung Herrn Preetz diese Saison sogar einen Bonus von 0,5 Punkten geben,da der Klassenerhalt in diesem Jahr,wo ein neuer Hauptsponsor und mehr TV Gelder auf uns zukommen, besonders wichtig ist.

Allerdings lasst uns erstmal die dafür nötigen Punkte gesammelt haben,bevor wir jubeln.

lg sunny


Stiller
8. April 2015 um 10:59  |  459416

Hallo @sunny,

ja, da ist was dran. Aber ich bette das dann doch in den Gesamtkontext ein – es gibt ja schließlich einen Arbeitgeber und ein Kontrollorgan, das ihn permanent zu begleiten hat.

Und bei allem Respekt vor Jos Luhukays Arbeit: weiß ich, wie er sich im internen Bereich – insbesondere ggü. MP verhalten hat? Dazu haben wir keinerlei Informationen erhalten. Dann kann ich nur spekulieren. Und das tue ich dann auch.

Für eine abschließende Beurteilung der Arbeit des Geschäftsführers Sport und Kommunikation reichen mir die bekannten Informationen bei weitem nicht aus.

Deshalb lasse ich das aus prinzipiellen und aus Fairnessgründen sein und beschränke mich auf ggf. strukturelle bzw. punktuelle Kritik – zB auf das (bewussste?) Versäumnis eines kreativen Mittelfeldspielers nach der Sommerpause … sowie die Faktenlage am Ende der Saison.


pax.klm
8. April 2015 um 11:02  |  459417

sunny1703 // 8. Apr 2015 um 10:44
Reagieren nicht 85% der Verantwortlichen GENAU so?
Nenne – im Ernst – bitte Gegenbeispiele!
Habe so noch nie gesehen, dass der Manager hinschmeißt und sagt : Ich bin der Schuldige…!

Na ja, was wäre wenn Preetz gesagt hätte, wir sind Vorletzter, ich gehe nun, soll es doch Luhu richten…
Wären wir ein Meisterkandidat? Oder Letzter?
Ick weß et nich…


awie
8. April 2015 um 11:04  |  459418

Ich frag mich, was mit diesem staendigem Vergleich mit Augsburg bewiesen werden soll? Es wird ja keiner verneinen, dass dort mit bescheidenen Mitteln toll gearbeitet wurde, auch erfolgreicher als bei Hertha. Muessen jetzt deswegen alle anderen Manager entlassen werden?
Es gibt ja genug Beispiele von Traditionsvereinen, wo aufgrund des Druckes von der Strasse auf Krisensituationen mit Entlassungen reagiert wird. Wahlweiseerwischt es den Trainer, Manger oder Vorstand. Hauptsache Koepfe rollen. Wohin dieser Weg einen VfB, HSV oder 1860 Meunchen gefuehrt hat, kann jeder selber sehen.
Bessere als Preetz gibt’s sicherlich, bevor man diese aber nicht gefunden hat, soll der Lange mal weitermachen. Die Kurve geht doch definitiv nach oben. Mehr als Mittelmass ist imho strukturell sowieso nicht drin in Berlin. Genau dort-ueber Umwege-sind wir jetzt wieder angekommen. Ein Vorstossen in’s obere Drittel ist aktuell utopisch, da kann als Manager kommen wer will. Ich kann den Quatsch vom angeblich schlafendem Riesen echt nicht mehr hoeren, ist aber ein anderes Thema.


pax.klm
8. April 2015 um 11:04  |  459419

Was eigentlich toll an den Preetzschen Aktivitäten ist, nach AUSSEN wurde nie wirklich nachgetreten.
Schau dir die Bayern an …
Vielleicht muß man auch nach außen ein Schwein sein um erfolgreich zu sein?


hurdiegerdie
8. April 2015 um 11:05  |  459420

elaine // 8. Apr 2015 um 10:45

Wenn man die Abstiege anführt, lässt man die Fakten aussen vor? Ist das jetzt subtil?

Stiller // 8. Apr 2015 um 10:20
Im Moment reden wir (mal wieder) über Preetz. Dazu gebe ich meine Einschätzung ab, andere geben ihre ab.

Wenn wir Hertha in ihrer jahrzehntelangen struturellen Gesamthaftigkeit diskutieren wollen, machen ich auch wieder mit 😉


sunny1703
8. April 2015 um 11:06  |  459421

@Stiller

Schon aus den von Dir genannten Gründen sähe ich in der Vereinsspitze gerne einige Leute,die auch ab un zu mal deutlich kritischer gegenüber dem Präsidenten bzw. Herrn Preetz auftreten.

lg sunny


elaine
8. April 2015 um 11:11  |  459422

hurdiegerdie // 8. Apr 2015 um 11:05

elaine // 8. Apr 2015 um 10:45

Wenn man die Abstiege anführt, lässt man die Fakten aussen vor? Ist das jetzt subtil?
****

nein, wie kommst du darauf?
Da gibt es doch, wie schon oft angeführt Hintergründe. *Hamsterrad*
Genau, wie ich zweifle, dass man Arbeitsergebnisse, die 5-6 Jahre zurück liegen , für eine aktuelle Bewertung heran ziehen kann.

Ich werde in Zukunft meine subtilen Bemerkungen kennzeichnen -> etwa so 😉


jenseits
8. April 2015 um 11:13  |  459423

@awie // 8. Apr 2015 um 11:04

Welche Strukturen meinst Du, die mehr als Mittelmaß – was für Herthas Verhältnisse der letzten Jahre zugegebenermaßen einen Fortschritt bedeuten würde – bei Hertha nicht zulassen?


fechibaby
8. April 2015 um 11:13  |  459424

@sunny

Ich habe den Link eingestellt, weil das Thema heute lautet: „Das Ende der Jugend“

und nicht wegen Deinem Kommentar.

Auch wenn das Interview schon etwas älter ist (August 2014) finde ich es recht interessant!


Stiller
8. April 2015 um 11:14  |  459425

@hurdie

Da freue ich mich schon drauf.

P.S.: Möchte nur mal festhalten: gegen Deine Attributenbewertung incl. der persönlichen Gewichtung habe ich „fantechnisch“ nichts einzuwenden … 🙂


wilson
8. April 2015 um 11:20  |  459426

@sunny

Nur wie kommt es dann zu der fast immer gleichen Reaktion auf eine sportliche Krise durch Herrn Preetz…

Entscheidungen, die sich bewährt haben, werden gerne erneut getroffen.
Ein guter (und erfolgreicher) Manager kann einschätzen kann, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um Hebel (oh!) zu bedienen.

Und selbst wenn es in der Vergangenheit der falsche Zeitpunkt und/oder die falsche Entscheidung war, den Hebel zu bedienen, ist der Manager noch immer Manns genug, allen zu beweisen, dass er das Heft des Handelns in der Hand hat und ahnt, was ein guter (und erfolgreicher) Manager jetzt tun würde – und sucht sein Heil erneut im Bedienen des Hebels.

Sofern Preetz ein erfolgreicher Manager ist, gab ihm der Erfolg im Nachhinein stets Recht, den jeweiligen Hebel bedient zu haben. Im Übrigen sitzt ein Manager stets am längeren Hebel. Manchmal ist ihm allerdings auch die Sicht verhebelt oder er verhebelt sich.

Du scheinst zu meinen, Preetz reagiere nur auf Druck.
Es ist die Weitsicht, die ihn treibt.


Herthas Seuchenvojel
8. April 2015 um 11:21  |  459427

nachträglich Lob an alle hier
hier ist Feuer drin heute morgen
so macht’s Spaß


Blauer Montag
8. April 2015 um 11:34  |  459428

Jepp Stiller // 8. Apr 2015 um 10:59

Und bei allem Respekt vor Jos Luhukays Arbeit: weiß ich, wie er sich im internen Bereich – insbesondere ggü. MP verhalten hat? Dazu haben wir keinerlei Informationen erhalten. Dann kann ich nur spekulieren. Und das tue ich dann auch.

Für eine abschließende Beurteilung der Arbeit des Geschäftsführers Sport und Kommunikation reichen mir die bekannten Informationen bei weitem nicht aus.

Ich hätte auch gerne dazu weitere Infomrationen. Bis dahin halte ich mich mit Spekulationen zurück.


Blauer Montag
8. April 2015 um 11:39  |  459429

Auch hierzu meine Zustimmung awie // 8. Apr 2015 um 11:04
“ Ich frag mich, was mit diesem staendigem Vergleich mit Augsburg bewiesen werden soll? Es wird ja keiner verneinen, dass dort mit bescheidenen Mitteln toll gearbeitet wurde, auch erfolgreicher als bei Hertha. Muessen jetzt deswegen alle anderen Manager entlassen werden?
Es gibt ja genug Beispiele von Traditionsvereinen, wo aufgrund des Druckes von der Strasse auf Krisensituationen mit Entlassungen reagiert wird. Wahlweiseerwischt es den Trainer, Manger oder Vorstand. Hauptsache Koepfe rollen. Wohin dieser Weg einen VfB, HSV oder 1860 München gefuehrt hat, kann jeder selber sehen.“


dk
8. April 2015 um 11:41  |  459430

Jetzt, wo der Klassenerhalt fast gesichert scheint, und über Neuzugänge und Preetz diskutiert wird will mal den Zeitpunkt nutzen die letztjährigen Neuzugänge zu bewerten, die ja scheinbar doch mehr von Preetz als Luhukay kamen. Würde ich zumindest schätzen.

Stocker: Schweren Start gehabt was aber nicht unwesentlich an der WM und vor allem an Luhukay lag. Nachdem er die Vorbereitung im Winter mitmachen konnte hat er sich merklich gesteigert. Unter Dardai ist er förmlich aufgeblüht und ist derzeit mit der wichtigste Spieler. Zudem gab es viele Konkurrenten und ein Top Preis-Leistungsverhältnis.

Note: 2

Kalou: Viel Schatten, aber auch viel Licht. Ließ seine Extraklasse mehrmals aufblitzen und machte auch wichtige Tore. Hatte unter Luhukay ebenfalls einen schweren Stand. Habe das Gefühl seitdem er regelmäßig spielt steigert er sich immer mehr. Kann zum sogenannten Unterschiedsspieler werden, hat diesen aber bislang zu selten ausgemacht um seinen Einkauf als positiv zu bewerten. Wird uns aber noch weiterhelfen.

Note: 3

Plattenhardt: Unter Luhukay keinerlei Rolle gespielt abgesehen von seinem schwachen Auftritt in Leverkusen. Seitdem Pal ihm das Vertrauen schenkt, rechtfertigt er dieses mit teils guten bis sehr guten Leistungen. Bester Linksverteidiger im Hertha Trikot seit langer Zeit. Zudem ablösefrei.

Note: 2+

Beerens: Stark angefangen, stark nachgelassen, dass passt wohl sehr gut zu ihm. In der Hinrunde einer der wenigen der spielerischen Esprit und Dynamik verbreitete. In der RR sehr behäbig. Wirkt müde. Meine Hoffnung ist, dass er sich zur nächsten Saison wieder steigert, ansonsten sehe ich ihn nur als starken Backup.

Note: 3

Haraguchi: Brauchte einige Zeit zur Einfindung in der Bundesliga, jetzt ist er aber da. Noch sehr jung, sehr talentiert und ein Spielertyp, den wir so kein zweites mal haben. Hat viel Upside, aber bei ihm ist noch Geduld gefordert. Keinerlei finanzielles Risiko.

Note: 2-

Schieber: Was wurde gejammert als dieser Transfer bekannt wurde. Was haben wir mit Schieber bekommen? Keinen Edeltechniker. Aber jemanden der rackert, arbeitet und der erste Verteidiger ist. Und jemand der immer für ein Tor gut ist. Ich bin froh das er hier. Ein ehrlicher Typ der zum Trainer Pal passt und unter diesem ein echter Leader werden kann.

Note: 2

Hegeler: Von ihm hatte ich sehr viel mehr erwartet. Hatte mich sowohl in Nürnberg als auch in Leverkusen überzeugt und ich sah in ihm auf jeden Fall einen Stammsechser. Ließ allerdings jegliche Dynamik vermissen und verlangsamte das Spiel enorm. Wäre nicht traurig wenn er uns wieder verlässt. Zumindest als Joker macht er derzeit einen guten Job

Note: 4

Skjelbred: Zu ihm braucht man nicht viel zu sagen. Macht was wir von ihm erwarteten und knüpfte an seine letzte Saison an. Enorm wichtig für das Team und ein absoluter Klasse Typ der immer 110 % für das Team gibt.

Note: 1

Heitinga: Eine maßlose Enttäuschung. Konnte zu keiner Zeit überzeugen und fiel nur durch fehlendes Tempo und übertriebene Härte auf. Lebt nur noch von seinem großen Namen und vergangenen Zeiten. Zudem kein günstiges Missverständnis. Hoffentlich finden wir zeitig einen Abnehmer.

Note: 6

Fazit: Zwei Flops, einige starke und einige durchschnittliche Transfers bzw. welche die man noch nicht abschließend bewerten kann. Ich bin zufrieden mit der letzten Transferperiode (Sommer). Wenn der Schnitt gehalten wird kann man zufrieden sein. Auch wenn die Anzahl der Neuzugänge natürlich nicht so hoch sein wird und deswegen die Trefferquote höher sein sollte. kommen wir jetzt tatsächlich im Mittelfeld an hätte man das Saisonziel ja auch trotz langer Schwächephase erreicht.


Hr.Thaner
8. April 2015 um 11:42  |  459431

jenseits // 8. Apr 2015 um 10:39
„…Hast Du schon mal Lob über Preetzens Tätigkeit gehört?… Ich glaube, der Zuspruch ist nur unter seinen Fans so groß…“
@jenseits
Ich empfehle Dir dazu die Kolumne von Rainer „Calli“ Callmund in der letzten BZ-am-Sonntag. Mehr lob von anderer Stelle ist kaum möglich.
@einpaar andere #trainerentlassungen
Ich halte das vergleichen der Anzahl der Trainerentlassungen für Sammelkartengequatesche a´la „meiner hat aber 25 PS mehr!“ 😉
Im Umkehrschluss bedeutet es ja: Wenn Du als Manager gut aussehen willst, dann brauchst Du nur an Deinem Trainer festhalten und fertig ist der perfekte Manager! Whatafuck?
Wir haben wie kaum eine andere Buli-Mannschaft in den letzten Jahren auf verschiedene Situationen reagieren müssen. Dass es dann zu Konfrontationen mit Trainermodellen kommt, ist eigentlich ein normaler Prozess. Trainer, die in bestimmten Situationen mit einer Ligasituation zu recht kamen, sind nach erfolgreichem Aufstieg nicht immer die beste Wahl, um die folgenden Aufgaben zu erledigen.
Übrigens ein gern zitiertes Beispiel von schlechtem Management eines unbestritten sehr guten Managers findet sich in Gladbach in puncto Festhalten von Eberl an Frontzek. Der Verein wäre daran beinahe in die Hose gegangen (Misstrauensantrag etc.). Erst nach großem äußerem Druck ist die Situation mit Trainerentlassung entschärft worden. Eine Fehlentwicklung zu erkennen und richtig gegen zu steuern ist elementarer Punkt der Arbeitsplatzbeschreibung eines Managers. In 2015- allet richtisch gemacht MP!


Blauer Montag
8. April 2015 um 11:43  |  459432

Absteiger 2009
16.) FC Energie Cottbus (0 Tr-Wechsel)
17.) Karlsruher SC (0 Tr-Wechsel)
18.) Arminia Bielefeld (1 Tr-Wechsel)

Absteiger 2010
17.) VfL Bochum (3 Tr-Wechsel)
18.) Hertha BSC (1 Tr-Wechsel)

Absteiger 2011
17.) Eintracht Frankfurt (1 Tr-Wechsel)
18.) FC St. Pauli (o Tr-Wechsel)

Absteiger 2012
16.) Hertha BSC (2 Tr-Wechsel)
17.) 1. FC Köln (1 Tr-Wechsel)
18.) 1. FC Kaiserslautern (1 Tr-Wechsel)

Absteiger 2013
17. Fortuna Düsseldorf (0 Tr-Wechsel)
18. SpVgg Greuther Fürth (2 Tr-Wechsel)

Absteiger 2014
17.) 1. FC Nürnberg (3 Tr-Wechsel)
18.) Eintracht Braunschweig (0 Tr-Wechsel)

Fazit:
Seit 2009 sind nur 3 der insgesamt 14 Absteiger wieder zurückgekehrt bis zur aktuellen Saison in die Bundesliga. Hertha hat den direkten Wiederaufstieg in dieser Zeit 2 mal, Frankfurt einmal geschafft. Ferner kam Köln nach 2 Jahren zurück.

Insgesamt 14 Absteiger gab es in dieser Zeit – davon wechselten 9 der Absteiger min. 1 mal den Trainer in ihrer Abstiegssaison, konnten aber dennoch die Klasse nicht halten.

Eigene Auswertung auf Basis von
http://fussballdaten.de/bundesliga/


Plumpe71
8. April 2015 um 11:44  |  459433

Hallo,

spannender und unterhaltsamer Blog heute früh. Von Tatsachenverdrehungen zum Thema Trainerentlassungen bis hin zu weiteren unsäglichen Lobpreisungen ( Top 5 Manager ) zum Herrn Preetz wird auch eine innere Evaluation angeregt.

Wer soll die denn machen , etwa der stille Aufsichtsrat, oder doch eher im kleinsten Kreis, also nur Micha und Werner ?

Eine knallharte Analyse der erfolgreichen letzten 6 Jahre und der Feststellung, dass man auf dem Weg Hertha zu einer Fahrstuhlmannschaft zu etablieren, ganze Arbeit geleistet hat.

War sicher nicht ganz einfach, dazu die erschwerenden Umstände einen etablierten Bundesligisten übernommen zu haben, der darüber hinaus noch ab und an europäisch spielen mußte.
Eine wahre Erfolgsgeschichte, die noch nicht zu Ende geschrieben ist.

Beide bisherigen Abstiege haben den Verein nicht nur wirtschaftlich enormen Schaden zugefügt, vor allem sportlich wird man durch jeden Abstieg gute 2-3 Jahre zurückgeworfen. Von den Kosten beider Aufstiege mit einem überteuerten Kader inklusive Bonusnachzahlungen nach Aufstieg will ich erst gar nicht anfangen.

Letztlich waren das nur Fehlerkorrekturen beider Abstiege, dennoch wird ihm das gerne als Erfolg angerechnet, so wie den Verkauf unseres letzten Tafelsilbers Raffa, Ramos, Lasogga.

Einen Spieler wie Raffael oder Ramos zu verkaufen, der sich mit seinen Leistungen bei uns im Sturm und im Mittelfeld in den Blickpunkt einiger Klubs gespielt hat und mit Julian Schieber gegenzurechnen, halte ich für keine Überleistung. Den Transfer von Lasogga.. da ziehe ich gerne meinen Hut. Jeden Tag steht ein Dummer auf, Preetz hat ihn mit dem HSV gefunden, sowie Beiersdorfer in seiner erfolgreichen Ära ja auch das Glück hatte etliche Spieler überteuert an Klubs der Premier League abgeben zu können.

Nur fehlt mir hier, der Ausgewogenheit wegen, eine Aufstellung etlicher kostspieliger Abfindungszahlungen, die uns finanziell auch zurückgeworfen haben und der Nachweis wie Preetz mit der aktuellen Situation eines aufgeblähten aber eben nicht ausbalancierten Kader umgeht, steht noch aus.

Die Tendenz der letzten Jahre ging eher dahin, dass unzufriedene Spieler finanziell abgefunden, ablösefrei, oder für lau abgegeben wurden. Große Summen sind im Sommer nicht zu erwarten, gleichzeitig ist aber Bedarf an sinnvollen Investionen oder eben guten ablösefreien Spielern, die dann aber bessere Vertragskonditionen oder Handgelder kosten. Für die nächste Bundesligaspielzeit eine Mammutaufgabe, die ich Preetz alleine nicht zutraue, rein sportlich ist mir schon etwas mulmig,wenn ich darauf vertrauen soll, dass er eine bundesligataugliche Mannschaft zusammenstellt, die nicht darauf angewiesen ist lediglich zwei, drei schwächere Teams zu finden.

Unterm Strich muss ich mich nicht tagtäglich um die Causa Preetz kümmern und mich auch nicht an den grandiosen Erfolgen seiner Vergangenheit abarbeiten. Rein sportlich betrachtet genügen mir die Erkenntnisse aus dieser Saison, dass der Kader erneut nicht ausbalanciert und nur bedingt bundesligatauglich ist. Auch wenn ich von einem fast sicheren Klassenerhalt ( Punkt bei 96, und gegen Köln wird das endgültig festgezurrt ) ausgehe, verletzen dürfen sich weder Kalou, am allerwenigsten aber Valentin Stocker, dem ich einen hohen Anteil am Klassenerhalt zurechne und der für mich grade im Begriff ist seine Transferablöse einzuspielen.

PS : Ich habe heute schon mehrfach „ ausgemistet „ gelesen und wurde dafür selbst gestern abgestraft, ausdünnen, verschlanken und effizient gestalten klingt doch viel schöner


jenseits
8. April 2015 um 11:47  |  459434

@Hr.Thaner // 8. Apr 2015 um 11:42

Ich lese zwar keine BZ, aber ich freue mich, dass Du etwas Positives finden konntest!


Blauer Montag
8. April 2015 um 11:49  |  459435

*erwartet*
für 2015

16. Relegation HSV (2 Tr-Wechsel)
Absteiger
17.) VfB Stuttgart (1 Tr-Wechsel)
18.) FC Paderborn (0 Tr-Wechsel)


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 11:50  |  459436

@dk

Vorab, es geht nicht ums Recht haben.
Aber Plattenhardt war nicht ablösefrei, sondern mit 500k die günstige LV-Alternative zu Ostrzolek, der bekanntlich für mehr Ablöse zum HSV wechselte und dort mit untergeht.
Erinnerte mich anfänglich an die Kaka/Geromel-Geschichte, aber „Platte“ scheint sich zu stabilisieren.


Papa Zephyr
8. April 2015 um 11:51  |  459437

Da die Diskussion über Preetz wohl leider nicht zu verhindern ist, hier meine Preet’sche Bewertungs-Mathematik:
Eingehend auf @hurdiegerdie Schema vergebe ich aber etwas anders die Punkte:
Abstieg: -2
Aufstieg: +1
Klassenerhalt: +1
Damit käme (Klassenerhalt vorausgesetzt) Preetz bei mir am Ende der Saison auf +/- Null

Meine Bewertung bezüglich Preetz Trainerentscheidungen mit folgendem Schema:
0: Entlassung richtig (Pluspunkte kann es dafür nicht geben…)
-1: Entlassung falsch
+1: richtige Verpflichtung
0: neutral
-1: Fehler als Verpflichtung

Favre Entlassung: Richtig zum damaligen Zeitpunkt: 0
Funkel Verpflichtung: Fehler -1
Babbel Verpflichtung: keine Falsche: 0 Punkte mit positiver Tendenz
Babbel Entlassung: hat sich selbst entlassen: 0 Punkte
Skibbe Verpflichtung: -1 …
Otto Verpflichtung: naja, vielleicht auch klappen können: 0 Punkte mit negativer Tendenz.
Luhukay Verpflichtung: gute Wahl +1
Luhukay Entlassung: Mannschaft funktionierte unter ihm nicht mehr, wäre wohl nur mit viel Glück wieder besser geworden, schade: 0 Punkte
Pal / Widmeyer Verpflichtung: + 1 (bis jetzt)

Komme auch hier wieder auf +/- Null.

Für mich hat Preetz bisher falsche und richtige Entscheidungen getroffen. Die falschen lagen eher am Anfang seiner Wirkungszeit – die richtigen eher in der nahen Vergangenheit. Daher tendenziell eher Daumen nach oben für ihn. Über eine andere Verteilung der Aufgaben in der GF sollte Hertha trotzdem nachdenken.
Sonnige Grüße 8)

P.S. jetzt habe ich solange nicht mehr geschrieben, da ist es etwas mehr geworden.


Blauer Montag
8. April 2015 um 11:54  |  459438

Wenn eine knallharte Analyse der letzten 6 Jahre zu der Feststellung kommt, dass man Hertha als Fahrstuhlmannschaft etablierte, habe ich damit überhaupt kein Problem.

Andere Vereine ächzen bis heute unter diversen finanziellen Altlasten. Andere Vereine wurden von der 1. bis in die 3. Liga durchgereicht. Da ist die Fahrstuhlfahrt zwischen 1. und 2. Liga vergleichsweise komfortabel.


Hr.Thaner
8. April 2015 um 11:59  |  459439

@jenseits
immer wieder gern. 😉


Blauer Montag
8. April 2015 um 12:02  |  459440

Prägnant formuliert.
„Für mich hat Preetz bisher falsche und richtige Entscheidungen getroffen. Die falschen lagen eher am Anfang seiner Wirkungszeit – die richtigen eher in der nahen Vergangenheit. Daher tendenziell eher Daumen nach oben für ihn.“

Backss29 schreib bereits vor Monaten zu Preetz:
Transfers kann er.
Krisen kann er nicht.

Preetz sollte sich selbstkritisch fragen, ob er
a) in Krisensituationen schnell genug entscheidet,
b) seine Entscheidungen entschlossen durchsetzt.

Ich habe die oberen Etagen des Friesenhauses noch nie betreten. Ich kann Frage a) und b) nicht beantworten aus Zuschauersicht.


Papa Zephyr
8. April 2015 um 12:07  |  459441

@dk
Schliesse mich Deiner Spieler-Verpflichtungs-Bewertung an. Stocker prima und Schieber prima – sehr schade, sich er sich verletzt hat.
Finde Kalou nicht schlechter als es Ramos im Durchschnitt über alle seine Saisons bei Hertha war – und Kalou hat noch Potential nach oben.
Dass in der Winterpause in der Offensive nicht nachgelegt wurde, wird hier eh nach der Einstellung zu Preetz ihm selbst oder Luhukay angelastet…


Joey Berlin
8. April 2015 um 12:09  |  459442

@Silvia Sahneschnitte // 7. Apr 2015 um 20:50 und andere user…

„Stattdessen gibt es den biederen Slogan „Aus Berlin, für Berlin“!“

Komisch, oder auch wieder nicht, daß weder der Begriff richtig, noch ein link auf http://www.herthabsc.de/de/hertha/leitbild/page/2157–4–.html erfolgte!

#Hertha BSC – Aus Berlin. Wie Berlin. Für Berlin.
So was nennt man in der Werbung: Corporate Identity (CI) – wer den Inhalt überdenkt, kann kaum von „bieder“ reden! Auf dem Platz verfolgen alle Vereine von ganz unten bis in die höchste Liga nur zwei Ziele*: möglichst erfolgreich und attraktiv Fußball spielen! Ob es funktioniert erkennt man an den Pokalen in der Vitrine und an den gefüllten oder abgefüllten Zuschauerrängen am Spieltag! 🙂

*Wer will kann auch philosophieren 😉

P.S.: Hinter „Echte Liebe“ steckt keine durchdachte CI sondern eine teure Werbekampagne durch den Hauptsponsor – nur gut gemacht aber austauschbar!


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 12:21  |  459443

@joey

Evonik ist zwar Kunde bei XEO, aber die Markenkampagne ist ein BVB-Ding.

http://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/-Echte-Liebe-XEO-verantwortet-Markenauftritt-von-Borussia-Dortmund-96601


fechibaby
8. April 2015 um 12:38  |  459444

Hertha BSC:
Aus Berlin Für Berlin

ALBA:
MIT LEIB UND SEELE FÜR BERLIN

@joey

Wer hat hier von wem abgeschrieben?

„Für Berlin“ ist mehr als austauschbar!


Joey Berlin
8. April 2015 um 12:40  |  459445

@Exil-Schorfheider // 8. Apr 2015 um 12:21
#BVB Ding,
diese Image- Kampagne ist doch absolut austauschbar, die genannten „Kernkompetenzen“ sind universal und nichts spezielles – passt für viele Dinge! Reines Geschwurbel der Werbebranche, imho


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 12:45  |  459446

@fechi

Den ALBA-Slogan gibt es seit 2013.

http://www.slogans.de/slogans.php?BSelect%5B%5D=20081


b.b.
8. April 2015 um 12:45  |  459447

Nachdem @Sunny den Hamster Preetz wieder ins Rad gesetzt hat, ist dies ja gut am drehen. Preetz gibt sozusagen Vollgas. Ich sehe ja das Glas unseres Managers auch eher halb voll als halb leer.
Irgendwie kann er ja machen was er will, es gibt genügend, für die ist es verkehrt. Luhukay wurde hier von vielen schon nach dem Klassenerhalt weggeschrieben. Schlechte Rückrunde, keine Entwicklung … Dies setzte sich in der Hinrunde fort = Bilanz des Kalenderjahres 2014. Der Manager hält am Trainer erstmal fest, Spekulationen was für den Rückrundenauftakt abgesprochen worden sein könnte gab es hier ja zu hauf. Endlich wird der Trainer entlassen. War natürlich für viele zu spät, für andere nicht der richtige Zeitpunkt, wie kann man denn nach zwei Niederlagen beim Rückrundenstart den Trainer entlassen. Wieder unter Druck gehandelt, somit wieder nicht richtig. Und jetzt Pal Dardai. Da wird schon orakelt, dieser habe beim Manager kein Rückhalt, sitzt auf dem Schleuderstuhl, wird verbrannt. Na klar ist Dardai ne Wette auf die Zukunft, haben jetzt hier den Bremer Skripnikeffekt, der dort für mich gefühlt schon wieder nachläßt. Auweia, wenn dies hier passiert. Armer Preetz. Für mich zeigt die Preetzkurve nach oben. Das ausgegebene Saisonziel „Etablierung“ wird wohl erreicht. Nach den erreichten Zielen Aufstieg und drinbleiben. Als es eng wurde hat er gehandelt, wie es z. Zt. aussieht erfolgreich. Jetzt noch 3 – 6 Punte und alles ist für mich gut. Die ersten hoffentlich am Freitag. Bin dabei und freu mich. Pro Preetz.

Und noch was. Hier wurden ja schon die ersten Namen von denen gehandelt, die gehen sollten. Ich werfe da mal noch nen Namen in die Runde, bei dem mir das Herz blutet. Schon seit Favres Zeiten mein Lieblingsspieler in unserem Trikot. Fabian Lustenberger, ich glaube seine Zeit bei uns ist um, so Leid es mir tut. Nach seiner Verletzung nicht mehr der Alte und Erfüllt nicht mehr die in ihn gesetzten Erwartungen. Fabian zeigen sie mir, dass ich mich irre. Es wäre so schön, könnten sie hier eine Ära wie ihr jetziger Trainer hinlegen. Der kam ja auch immer wieder zurück ins Team auch wenn er eigentlich schon weg war und so ist es bei ihnen ja wahrlich noch nicht.


Stiller
8. April 2015 um 12:48  |  459448

Wenn ich den ALBA-Spruch lese, dann frage ich mich: Gibt’s demnächst wieder Krieg? Du gute Güte …


Joey Berlin
8. April 2015 um 12:51  |  459449

@fechibaby // 8. Apr 2015 um 12:38

#ALBA
stell doch mal bitte einen link über deren Vereinsphilosophie ein – in Sachen Fanartikel und Marketing sind sie aber wirklich spitze!


b.b.
8. April 2015 um 12:54  |  459450

Noch was, es ist immer der Trainer und oder der Manager. Was ist mit den Spielern? Die selben wie unter Luhukay und jetzt laufen sie plötzlich mehr!?!
Da bin ich bei @Dan, sie hätten schon Luhukay den Ar… retten können. Die Ohren müßte man ihnen lang ziehen. Aber wir feiern sie. Ich auch.


pathe
8. April 2015 um 12:57  |  459451

@Herthas Seuchenvojel // 8. Apr 2015 um 11:21

„nachträglich Lob an alle hier
hier ist Feuer drin heute morgen
so macht’s Spaß“

Sehe ich genauso!

Und für mich war’s doppelt schön. Denn das Feuer hat mich an dem kältesten Morgen des Jahres (15°C, zitter, bibber) etwas erwärmt. 🙂


elaine
8. April 2015 um 13:00  |  459452

Aber wir feiern sie.

nö, aus den von dir genannten Gründen widersetzen wir uns der Siegesfeier. Ich bin da noch nachtragend.


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 13:05  |  459453

@b.b.

Bin da bei @elaine.
Ich freue mich natürlich über jeden Sieg, aber die Spieler feiere ich dafür nicht.


jenseits
8. April 2015 um 13:13  |  459454

Kann man jemanden feiern? Ist das richtiges Deutsch? 🙂


b.b.
8. April 2015 um 13:14  |  459455

@Goldwaage Bei jedem Tor springen wir auf und jubeln, freuen wir uns. Ist das kein feiern? Mehr als ein paar Tore und Siege haben wir ja nicht.
Ich will endlich mal den Pokal.


Opa
8. April 2015 um 13:18  |  459456

Puh, also einige Diskutanten machen mich heute früh echt sprachlos. Wie kann man sich so devot seinem Schicksal ergeben und ernsthaft (!) eine positive Bilanz der letzten 6 bzw. 3 Jahre ziehen.

Das Kerngeschäft von Hertha ist Fußballsport, was niemand anderes zu verantworten hat als der Lange himself. Die zu erzielenden Ergebnisse sind knallhart am Tabellenplatz messbar, weiche Faktoren sind das „wie“ und „womit“.

2 Abstiege, die zusammen mehr kosteten, als Hoeness je aus dem Fenster des Friesenhauses werfen konnte, sind da nur die Schokostreussel oben drauf auf der miesen Bilanz. Er wusste auch, worauf er sich einließ, er saß nämlich auch schon unter Hoeness im Friedenhaus und hatte Einblick (wenn nicht gar Mitverantwortung) ins leckgeschlagene Schiff.

Wir stehen nach rund 6 Jahren Amtszeit nicht mal dort, wo der Laden übernommen wurde und das, obwohl sich das drumherum durchaus positiv verändert hat. Der TV Geldkuchen ist ebenso massiv gestiegen wie das Interesse von Sponsoren. Hertha ist tief verwurzelt in der Stadt und der Region, davon zeugen die durchaus beachtlichen Zuschauerzahlen in der 2. Liga.

Aus diesem Potential ist zu wenig gemacht worden und da ist der Vergleich mit den Augenwüsten, die seinerzeit mit uns gemeinsam aufgestiegen sind, durchaus legitim. Da hat man nicht nur aus weniger investiertem Geld mehr sportlichen Erfolg gemacht, sondern steht auch nachhaltig besser da als Hertha, weil die in der TV Geld Tabelle deutlich über uns stehen. Wie kann man das als erfolgreich bewerten?

Die Transfers waren durchaus ordentlich, wenngleich mir bei Namen wie Wichniarek, Friend (ohgottogott9, Ottl, Lell, Torun & Co. auch eher der Begriff Schadenbegrenzung einfällt, der aber unter den Tisch fällt, wenn man die aus dem Fenster geschmissenen Unsummen saldiert, die für die Demission von Franz, Kluge und Fiedler ausgegeben werden mussten und die im letzten Fall bis heute den Vereinsfrieden nachhaltig stört.

Und dann das Kommunikatioinsdesaster. Von Dellen, Aufholjägern über Selbstinterview bis hin zu juristischen Auseinandersetzungen, weil man nicht als „dürr“ bezeichnet werden mag, was selbst hartnäckigste Fanboys die facepalm des Fremdschämens ins Gesicht schlagen lässt. Ohgottogottogott…

Wenn das Erfolg ist, dann können wir uns auf „unterhaltsame“ Jahre weiteren Wirkens freuen. Wir sollten dringend den Vertrag langfristig verlängern, bevor uns einer diesen Supermanager vor der Nase wegschnappt. Am besten gleich unbefristeten Rentenvertrag…

Außer Sarkasmus hab ich wirklich nur noch sehr wenig zu diesem Thema übrig, welches überflüssigerweise immer noch auf der Tagesordnung steht, weil die verantwortlichen Gremien zu wenig Lehren aus den sportlichen Abstiegen gezogen haben und statt Selbstkritik eher Selbstgerechtigkeit und satte Selbstzufriedenheit zu herrschen scheint, was letztlich auch für die Fanboys hier gilt, von denen nicht wenige sich wohl verabschieden würden, wenn wir wie weiland in den Achtzigern in der Versenkung des regionalen Fußballs verschwänden.

Nein, mit Kritiklosigkeit und Loyalität ist man im Friesenhaus genug ausgestattet, deshalb gibt´s auch keinen Grund, sich unter diesen Umständen außerhalb zurückzuhalten. „Achsen und Hebel“ – „neun sind vier“ – „ich bin nicht dürr“ – das ist der magere kommunikative Output einer Epoche, die in der Historie unseres Vereins sicher nicht unter „erfolgfreich“ in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Vielleicht würde man das Wirken anders einschätzen und werten können, würde man auf dem Weg ein wenig mitgenommen. Aber dieser Weg wird immer nur nebulös angedeutet und faktisch ausschließlich intern analysiert (da war doch was nach Spieltag 10 – genau Mitgliederversammlung, wo ein „Anführer“ mit brüchiger Stimme Allgemeinplätze von sich gab anstatt die Reihen zu schließen), weshalb draußen nur Verschwurbeltheit übrig bleibt, ja bleiben muss, vor allem, wenn es mit solchen Märchen verknüpft erzählt wird.

Vielleicht sollte man das „Versager“ Transparent aus dem Paderbornspiel nicht allzu weit weglegen, man wird es sicher wieder zu gebrauchen wissen, wenn sich in der personellen Führungsstruktur im Kerngeschäft nichts ändert.

Und hier wollen einige ernsthaft eine „erfolgreiche“ Bilanz ziehen.


elaine
8. April 2015 um 13:19  |  459457

b.b. // 8. Apr 2015 um 13:14

ja okay, aber nur, weil wir nicht absteigen wollen, das ist dann eine innere Freude 😉
Kalou feiert doch noch nicht mal die Tore seiner Kollegen. Beim zweiten Tor ist er da irgendwie unmotiviert über den Platz getrabt, aber vielleicht hatte er auch keine Lust so weit bis zur Eckfahen zu laufen?


wilson
8. April 2015 um 13:21  |  459458

@jenseits

Kann man jemanden feiern? Ist das richtiges Deutsch?

Ja, das macht man.

Jemanden feuern – das macht nur Preetz.


Papa Zephyr
8. April 2015 um 13:23  |  459459

@Opa
kannst Du Dich nicht woanders ausk….?
Oder Deinen Sarkasmus wenigstens etwas kürzen?
Bei dem langen Text ist scrollen mühsehlig.


elaine
8. April 2015 um 13:25  |  459460

Jemanden feuern – das macht nur Preetz.

und deiner Meinung nach zu früh oder zu spät ?


jenseits
8. April 2015 um 13:32  |  459461

@wilson

Sehr amüsant, aber nun wird niemand mehr meine Frage beantworten.


Hr.Thaner
8. April 2015 um 13:33  |  459462

@opa 13:18
Man bist Du mies drauf. Schade… ich freue mich auf das Ende der Saison.

Ich freue mich auf Transfers und ein gutes Trainingslager.

Wenn ich Dir sage, dass ich Dein Problembewusstsein in diesen Punkten sehr übertrieben finde und Dein Fazit zu den geschilderten Tatsachen erklärbar aber echt eng in der Sichtweise finde, verstehst Du hoffentlich, dass ich das nicht teile aber verstehe.

Die Frage sollte sich jeder „Kritiker“ hier ehrlich beantworten: „schwingt bei aller extremen Kritik wirklich Sorge um den Verein mit oder ist jede Menge Ärger dabei, weil wir nicht in der CL spielen?“


wilson
8. April 2015 um 13:40  |  459463

@elaine
Was den neuesten Ex-Trainer betrifft: zu spät.
Und zur Unzeit.
Wobei der gute (und erfolgreiche) Manager es im Nachhinein als richtigen Zeitpunkt verbuchen wird:
dem Trainer um der angestrebten Kontinuität Willen noch eine letzte Patrone Chance gewährt, um dann um des Vereins Willen den Retter aus dem Hut zu zaubern.

@jenseits
Pardon.


elaine
8. April 2015 um 13:51  |  459464

dem Trainer um der angestrebten Kontinuität Willen noch eine letzte Patrone Chance gewährt

was ja durchaus verständlich ist. Wer hätte schon damit gerechnet, dass die Mannschaft, weil nicht genügend regeneriert , einer derart blutlehre Performance hinlegt, wie in Bremen.


hurdiegerdie
8. April 2015 um 13:53  |  459465

Ich fand Opas Text gut. Genau so empfinde ich auch.
Bei mir herrscht völliges Unverständnis, wie man eine positive Bilanz zu Preetz ziehen kann, aber ich toleriere das, was einigen SPreetzis andersherum offensichtlich schwer fällt.

Obwohl, ich habe heute gelernt, wie man das macht. Man nimmt alle negativen Aspekte und sagt, die dürfe man aber nicht heranziehen.


8. April 2015 um 13:53  |  459466

Leider kann ich heute nur querlesen, und das ist schade, endlich wieder ein Blog wie früher. Danke für die vielen Infos und Sichtweisen!

Aber…. eine Frage habe ich dann doch noch.

Betreffend Preetz. Ich stellte die Frage vor einiger Zeit schon mal:

Wenn ich etwas nicht mehr will, muss ich mir doch Alternativen überlegen. Ich lese hier immer nur, Preetz soll weg, aber wer denn bitte soll Preetz oder Gegenbauer dann ersetzen?

Die Antwort seid ihr mir bis heute schuldig geblieben 😉

Leider muss ich jetzt wieder los. Werde aber am Abend als nachlesen 🙂


jenseits
8. April 2015 um 14:07  |  459467

@Hr.Thaner // 8. Apr 2015 um 13:33

Was Du vielleicht als Erfolg bezeichnest, betrachte ich als ein wiederholtes in Gefahr bringen meines Vereins, der bis jetzt mehrmals in letzter Minute gerade so gerettet werden konnte. Mir ist es umgekehrt unverständlich, wie man alles so positiv sehen kann, das kommt mir beinahe wie Gleichgültigkeit vor. Aber ich weiß, dass dem nicht so ist, sondern vielleicht Loyalität gegenüber einer Person Vorrang hat, oder die Situation aus bestimmten Gründen anders eingeschätzt wird. Würde es Dir gefallen, wenn ich Dir jetzt Gleichgültigkeit vorwerfe und Dich als Feind oder zumindest als Nicht-Fan des Vereins darstelle?


Elfter Freund
8. April 2015 um 14:12  |  459468

Eigentlich ist vielen hier etwas gemein. Auf Grund der mangelnden Kommunikation nach außen bei gleichzeitigem großen Bedürfnis nach Erklärung für Entscheidungen an der Basis kommt es zu verschiedenen Folgen:

1. Die Enttäuschten, Sarkastischen, Schwarzseher usw. meinen, die Arbeit sei schlecht. Einschätzen kann das kaum einer, weil man zu wenig weiß.

2. Die „das Negative beiseite schiebenden “ Optimisten, Blau-weiß-Brillen-Träger usw. sagen sich, wir lassen uns den Tag doch nicht vermiesen und freuen sich über den Ist-Zustand und sehen keinen Grund für eine Änderung, weil auch sie zu wenig wissen.

3. Die „das auch so kommunizierenden“ Nichtwisser wissen, dass sie nicht genug wissen und verweigern daher eine Bewertung und machen den ganzen Zinnober so lange nicht mit, bis genug Details für eine Bewertung vorhanden sind.

Und was schließen wir daraus: Workshop mit Micha Preetz, Uwe Bremer und sonstnochwem zwecks detaillierter Erörterung sämtlicher Entscheidungen einschließlich kritischer Rechtfertigung zur Befriedigung des ungeheuren Wissensdranges der interessierten Managernovizen.

Ist das realistisch ? nein

Ist die Bewertung der Leistungen des Managers ein wenig anmaßend angesichts des rudimentären Wissens ? m.M. wohl ja

Was eint alle, die sich an der bisherigen Diskussion beteiligt haben ?

Die unbedingte Liebe zu Hertha BSC !!!

Na, dann ist ja alles gut.


Blauer Montag
8. April 2015 um 14:12  |  459469

Die Frage sollte sich jeder “Kritiker” hier ehrlich beantworten: “schwingt bei aller extremen Kritik wirklich Sorge um den Verein mit oder ist jede Menge Ärger dabei, weil wir nicht in der CL spielen?”
Kritik finde ich ok. Aber aus Sorge um den Verein äußere ich die nur maßvoll.

wilson // 8. Apr 2015 um 13:40

@elaine
Was den neuesten Ex-Trainer betrifft: zu spät.
Und zur Unzeit.

Das sehe ich auch so.

Ich sehe mich nicht als Spreetzi.
Die Bilanz von Preetz ist durchwachsen (dies schrieb ich bspw. um 11:39)
Als Zuschauer kann ich jedoch mangels Information (schrieb ich bereits um 11:34) wenig beitragen zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess bei Hertha.
Die dafür wichtigen Fragen aus meiner heutigen sicht habe ich formuliert um 12:02 Uhr.
http://www.immerhertha.de/2015/04/07/das-ende-der-jugend/comment-page-1/#comment-459440

Die Rede von den Hebeln für die neue Saison finde ich angemessen. Und mir muss Herr Preetz auch nicht verraten, worin diese Hebel bestehen.
Welcher Unternehmer in jeder anderen Branche wäre derart dusslig, dass er seine Wettbewerbsvorteile in der Öffentlichekit verkündet?


coconut
8. April 2015 um 14:12  |  459470

@Opa // 8. Apr 2015 um 13:18
Betrachte ich deinen Beitrag mal befreit von deinem gerne verwendeten Sarkasmus stimme ich dir soweit zu.
Ich erinnere mich genau:
Preetz durfte einen etablierten 1.Ligisten (Vorjahresplazierung, die älteren erinnern sich, 4.Platz) und vielfachen EL Teilnehmer „übernehmen“. Diesen dann in einer mit Negativrekorden gepflasterten Hinrunde (an deren Ende sagenhafte 9 Punkte standen) ohne „mit der Wimper zu zucken“ sehenden Auges im weiteren Saisonverlauf in die 2.Liga zu managen, hatte schon was besonderes….
Absurd wird es, wenn dann behauptet wird, das man keine 5-6 Jahre zurückliegenden Ergebnisse in die Bewertung einfließen lassen kann.
Nun ja, der letzte Abstieg liegt noch kleine 3 Jahre zurück….
…kein Wunder das Preetz von jenen geliebt wird, denn der lässt ja bekanntlich auch das schlechte Jahr durch einen Jahreswechsel hinter sich…. :mrgreen:

@Papa Zephyr // 8. Apr 2015 um 13:23
Warum liest du hier, wenn du andere Meinungen nicht ertragen kannst?

@Hr.Thaner // 8. Apr 2015 um 13:33
“schwingt bei aller extremen Kritik wirklich Sorge um den Verein mit oder ist jede Menge Ärger dabei, weil wir nicht in der CL spielen?”

Sorry, mach ich ja selten: Aber das ist ganz großer Bullshit.

Warum werden eigentlich permanent von einer gewissen Fraktion derartige Dinge unterstellt? Weil sich dann leichter damit leben lässt, das die „Anderen“ eben einfach zu viel erwarten?

Nee, mein lieber. Ich erwarte von Preetz nicht mehr und nicht weniger, das er Hertha wieder dahin bringt, wo er diesen tollen Verein übernehmen durfte.
Vorher ist und bleibt seine Bilanz für mich negativ.

Schönen Tag noch.


Blauer Montag
8. April 2015 um 14:15  |  459471

Elfter Freund // 8. Apr 2015 um 14:12

Ist die Bewertung der Leistungen des Managers ein wenig anmaßend angesichts des rudimentären Wissens ?

Nach meiner Meinung JA


Blauer Montag
8. April 2015 um 14:17  |  459472

Ich erwarte von Preetz nicht mehr und nicht weniger, das er Hertha wieder dahin bringt, wo er diesen tollen Verein übernehmen durfte.

Zurück an den finanziellen Abgrund???


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 14:18  |  459473

@moogli

Auch das ist nicht richtig.
Als Wunschnachfolger für Preetz wurde oft Andreas Rettig genannt, der seine Arbeit bei der DFL zum 30.06.2015 beendet.


Blauer Montag
8. April 2015 um 14:23  |  459474

8. April 2015 um 14:24  |  459475

@fechibaby // 8. Apr 2015 um 11:13

„…und nicht wegen Deinem Kommentar.“

Muss das nicht „wegen Deines Kommentars“ lauten 😉 ?


fechibaby
8. April 2015 um 14:25  |  459476

jenseits
8. April 2015 um 14:27  |  459477

@Blauer Montag // 8. Apr 2015 um 14:17

Allzu tief kann dieser Abgrund nicht gewesen sein, wenn sich Hertha immer noch einen vergleichsweise hohen Etat und anschließend zwei Abstiege leisten sowie Trainern und einigen Spielern Abfindungen spendieren konnte.


elaine
8. April 2015 um 14:30  |  459478

das er Hertha wieder dahin bringt, wo er diesen tollen Verein übernehmen durfte.

och da wollen wir doch bestimmt nicht mehr hin?
Als Preetz den Verein übernommen hatte, war er mehr oder weniger insolvent. Gegenbauer &Co sind dann Klinkenputzen gegangen und haben erreicht, (wie ich das in Erinnerung habe), dass die Banken nicht sofort ihre Kredite zurück verlangten, sondern mit der Auflage, dass Transferüberschüsse erzielt werden,die Füße still hielten.


8. April 2015 um 14:31  |  459479

Wer stattet dem Turm heute Abend einen Besuch ab?


Plumpe71
8. April 2015 um 14:32  |  459480

Hr.Thaner // 8. Apr 2015 um 13:33

Die Frage sollte sich jeder “Kritiker” hier ehrlich beantworten: “schwingt bei aller extremen Kritik wirklich Sorge um den Verein mit oder ist jede Menge Ärger dabei, weil wir nicht in der CL spielen?”

Die Frage kann auch genau anders herum gestellt werden. Geht es den Preetz Fans wirklich noch um den Verein und war denen Hertha zuvor zu erfolgreich, war das so unerträglich ?

Ginge es nach einigen wenigen, dann wäre Luhukay noch heute Trainer bei uns, an ihm lag es ja nicht, es waren ja die Spieler.

In der Diskussion zum Thema Führungslehre, Sozialkompetenz hatten wir doch viele Übereinstimmungen. Selbst eingefleischte Luhukay Fans hatten da schon Zugeständnisse gemacht, als das öffentliche Rundmachen von jungen Spielern überhand nahm. Wie man ihm hier teilweise so nachtrauern kann, verstehe ich nicht.

Selbst so mancher Preetz Fan ist erfreulicherweise schon auf den Gedanken gekommen seine Haltung zu überdenken und zur Kenntnis zu nehmen, dass der überwiegende Teil der Kritiker Preetz nicht zwingend vom Hof jagen, sondern schlicht Reformen in der strukturellen Ausrichtung wollen.

Und zum Thema EL / CL, ich kann damit sehr gut leben, dass wir da nicht vertreten sind und ich hoffe nicht dass wir da versehentlich reinstolpern. Da wäre mein Anspruch zumindest der, dass man sich da als deutscher Verein vernünftig präsentiert und nicht nur lustlos abwickelt.


Blauer Montag
8. April 2015 um 14:34  |  459481

Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) Aktenzeichen: HRB 84666 B Bekannt gemacht am: 13.03.2015 11:01 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Unternehmensgegenstandes erfolgen ohne Gewähr:

Veränderungen

12.03.2015

HRB 84666 B: Hertha BSC GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA), Berlin, Hanns-Braun-Str., Friesenhaus 2, 14053 Berlin. Rechtsform: Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11.02.2015 ist die Satzung geändert in § 10 (Aufsichtsrat; Zusammensetzung und Amtsdauer).

Sorry jenseits, aber heute habe ich nicht mehr die Zeit, mir alle seit 2009 publizierten Jahresabschlüsse anzuschauen. Der letzte datiert zum 30.6.2013. 🙁


Blauer Montag
8. April 2015 um 14:35  |  459482

herthabscberlin1892 // 8. Apr 2015 um 14:31 ? Ich


fechibaby
8. April 2015 um 14:38  |  459483

@herthabscberlin1892 // 8. Apr 2015 um 14:31

„Wer stattet dem Turm heute Abend einen Besuch ab?“

Welchen Turm meinst Du?

http://de.wikipedia.org/wiki/Turm


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 14:40  |  459484

@jenseits

Wie tief der Abgrund war, wissen wir doch seit der feierlichen Verkündung des KKR-Deals. Bis dahin hat man sich im finanziellen Bereich doch stets von Saison zu Saison gehangelt.


Hr.Thaner
8. April 2015 um 14:41  |  459485

@coco 14:12
Naja… „…grosser Bullshit…“

Hmm. Ist mir beim Lesen hier auch schon durch den Kopf gegangen. Habe mich aber zurück gehalten. Das ist ja auch richtig so.

Diesen „tollen Verein“ wie Du schreibst, den MP übernahm, hatte der Schuldenteufel fest im Griff. Notwendinge Verkäufe schwächten das Team. Käufe waren nicht möglich. Alles eine Folge eines leicht größenwahnsinnig anmutenden Gebaren von DH. Es gehört schon ein gerüttelt Mass an Phantasielosigkeit dazu, das alles MP in die Schuhe zu schieben.

Finde auch nichts schlimmes an dem, was ich geschrieben habe. Deshalb… immer ganuz entspannt durch die Hose atmen und in den Schmerz reinlaufen… 😉 bleib standhaft.

Bitte versucht zu beachten, dass es auch für die Gegenargumente zu gleichen Geschehnissen ebenfalls schlüssige Argumentationen gibt. Bin nur zu müde. Und ich bin im Übrigen kein MP-Fan. Bin nur selten bereit mit ner Fackel durchs Dorf zu rennen. Habe hier auch genug Vorschlage zum Thema Umstrukturierung gemacht. Ist in meinen Augen weniger rumgeheule und mehr Versuch von Konstruktivismus.
Fand die Diskussion auch sehr anregend. Nun aber OverAndOut.


jenseits
8. April 2015 um 14:48  |  459486

@Exil-Schorfheider // 8. Apr 2015 um 14:40

Das meinte ich: Wir wissen doch, wie hoch der Etat in der jeweiligen Saison war. Außerdem gibt es auch Tabellen, an denen man ablesen kann, welche finanziellen Möglichkeiten Hertha im Vergleich zu anderen Vereinen hatte. Alles kein Geheimnis.


Cali
8. April 2015 um 14:54  |  459487

Der HSV muss endlich mal absteigen. Diese unerträgliche hamburgische Arroganz da oben geht mir auf den Nerv. Pro Derby in Liga 2 und den Klassenerhalt von St. Pauli!

Und ich bin auch für die Beibehaltung der U23.


sunny1703
8. April 2015 um 15:02  |  459488

@herthabsc um 14 Uhr 31

ich komme! 🙂

lg sunny


Papa Zephyr
8. April 2015 um 15:04  |  459489

@Coconut / 14:12

Warum liest du hier, wenn du andere Meinungen nicht ertragen kannst?

Totschlagargument – wie? Könnte genauso gut Opa fragen, warum er sich mit Hertha auseinandersetzt, wenn ihm Preetz so gar nicht gefällt…
Ich lese hier mit, weil ich an allen Themen rund um Hertha interessiert bin, insbesondere mag ich sachliche Informationen und auch Meinungsäusserungen.
Opas letzter Text gleitet da etwas ab und war meines Erachtens eher unsachlich. Und ich mag überhaupt nicht, wenn einfach nur draufgehauen wird – das hat mich dann auch etwas unsachlich werden lassen.
Es gab auch schon Beiträge von Opa die ich gut fand.
Folgenden Abschnitt von Opa finde ich diskussionswürdig:

Wir stehen nach rund 6 Jahren Amtszeit nicht mal dort, wo der Laden übernommen wurde und das, obwohl sich das drumherum durchaus positiv verändert hat. Der TV Geldkuchen ist ebenso massiv gestiegen wie das Interesse von Sponsoren. Hertha ist tief verwurzelt in der Stadt und der Region, davon zeugen die durchaus beachtlichen Zuschauerzahlen in der 2. Liga.

Denn ich ich halte die Frage für sehr berechtigt, ob Hertha jetzt besser oder schlechter als vor 6 Jahren da steht – und warum das so ist.


8. April 2015 um 15:06  |  459490

@Blauer Montag & @sunny1703:

Ich freue mich, treffe gegen 18:00-18:15 h ein.


treppensitzer
8. April 2015 um 15:20  |  459491

Aus der Entfernung, sprich norddeutschen Diaspora, sieht oft vieles offensichtlich weniger dramatisch aus, als wenn man dicht und ständig am Alltagsgeschehen weilt. Meine Kernkompetenzen zu den erörterten Themen sind reichlich dürftig: sieht man von regelmäßigen Stadionbesuchen in den Jahre 1968- etwa 1990 oder so ab (in den späteren Jahren natürlich auch viel auswärts), so beschränken sie sich eigentlich auf die Lektüre dieses stets informativen, oft unterhaltenen und nur selten nervenden Blogs sowie auf die Tatsache, dass ich in der einzigen Stadt lebe, die von sich behaupten kann, synonym mit unserem GF zu sein.

Michael Preetz
Mäßiger Anfang unter schwierigen Bedingungen, steigert sich mit längerer Amtszeit. Natürlich nicht ohne Fehler, aber welcher Manager ist dies schon, zumal im vieles auch hier zum Vorwurf gemacht wird, was sich erst im nach hinein als Fehler erwies. Bestes Beispiel ist die aktuelle Diskussion um seine Verpflichtungen. Wenn ich mich recht erinnere wurden alle im Sommer getätigten Einkäufe hier im Blog überwiegend positiv bewertet, bis auf lustigerweise Schieber. Das jetzt ein oder zwei Spieler nicht den Erwartungen entsprochen haben, kann man ihm wohl kaum als Fehler ankreiden.

Ähnlich im Winter. Jeder, der einmal in einem größeren mittelständigen Betrieb gearbeitet hat (und dies ist Hertha bekanntlich) weiß, dass es abseits der offiziellen Hierarchie (hier u.a. GF über Trainer) immer ein äußerst wichtiges und zu beachtendes Binnenklima gibt. Einerseits wird Preetz hier oft der Vorwurf gemacht, dass er zuviel „feuert“, diesmal hat er mal über die Winterpause am Trainer festgehalten um ihn einen Neuanfang nach der Winterpause zu ermöglichen. Und wenn ich dies tue, dann kann ich auch nicht über dessen Kopf hinweg Neuverpflichtungen vornehmen. Schon gar nicht, wenn der Markt überhaupt keine Spieler für diese Position hergibt. Die beiden genannten sind ja auch hier im Blog mehrheitlich als nicht sinnvoll erachtet worden. Das er dann doch die Reißleine zog, war für mich ebenfalls nachvollziehbar.

Spieler
Ja, es hat immer einen Beigeschmack, wenn die Spieler nach einem Trainerwechsel motivierter scheinen als vorher. Würde ich diesmal nicht so sehen. Denn zum einen spielen jetzt Akteure, die vorher gar nicht durften (Platte, Kalou, Stocker) und zum einen liegt der Grundstein des derzeitigen Erfolges ja in der Defensive und ist da wohl an der Rückkehr Langkamps und eben der Etablierung Plattes fest zu machen. Der Rest ist nach wie vor nicht wirklich berauschend.

Fahrstuhlmannschaft
Wenn man sieht wo aktuell Hamburg, Hannover und Stuttgart stehen, was aus 1860, Kaiserslautern und Nürnberg geworden ist, kann ich mit unserer Vergangenheit leben, allerdings unter der Prämisse, dass es jetzt in den nächsten Jahren langsam wieder weiter nach oben geht.

Fazit
Ja, es sind Fehler gemacht worden (Skibbe, Düdo-Komplex, Prozesse) aber auch nicht mehr (oder sogar weniger, siehe oben genannte Mannschaften), als woanders auch. Das größte Manko unserer Geschäftsführung liegt in der Tat, und auch dies ist schon zu recht genannt worden, in der Auswahl des Personals außerhalb des Feldes. Ich denke, sowohl im juristischen wie auch im medizinischen und therapeutischen Bereich könnten Veränderungen gut tun, vielleicht wäre auch eine Art Qualitätsmanagment der internen Abläufe hilfreich.

Für immer
HA HO HE


Opa
8. April 2015 um 15:24  |  459492

Das ist nicht der FC Preetz, sondern Hertha BSC, lieber Papa Zephyr um 15:04 h. Hertha gab´s vor Preetz und wird´s nach Preetz geben. Deshalb beschäftige ich mich damit und mein Sarkasmus wird übrigens geweckt, wenn ich hier lese, wie erfolgreich die Achsbrüche der letzten Jahre waren. Wie will man sich damit denn sachlich auseinandersetzen, wenn alles, was berechtigterweise gegen den Langen spricht, von anderen Diskutanten ausgeblendet wird?


sunny1703
8. April 2015 um 15:28  |  459493

Wären wir 2008/09 in die Cl gekommen,wären alle die,die den Dieter für seine Ausgabenpolitik verdammen,jubelnd durch die Straßen gerannt und hätten ihn für seine Einkaufspolitik gelobt.

Damals hatte er mit der Idee von Favre als Trainer den richtigen Weg angefangen.

Es ist ja nicht so,dass die, die heute das Sagen haben, davor nichts zu sagen hatten,eine Art Revolution von unten.

Doch darum geht es nicht. Sportlich ist nach sechs Jahren die Mannschaft deutlich hinter dem Stand,den die Mannschaft zu Beginn der Ära von Herrn Preetz hatte.

Ja, ich finde auch einiges besser als damals. Nur das was ich besser finde hat nichts mit Herrn Preetz zu tun. Das ist insbesondere die Leistung von Ingo Schiller und meinetwegen auch von Gegenbauer.

Herrn Preetz rechne ich hoch an,dass er zwei Trainer gefunden hatte,die jeweils in der Lage waren mit dem höchsten Etat der Liga wieder aufzusteigen.
Und bei Transfers finde ich seine Leistungen ordentlich,vor allem bei Verkäufen und der Geräuschlosigkeit von Käufen.

Doch seine Reaktionen bei den geringsten sportlichen Krisen sind ganz schlecht. Kommunikation sollte er anderen überlassen.

Insgesamt würde ich ihn mit knapp ausreichend versetzen, doch ob unser Verein nicht auf Dauer was besseres verdient hat als knapp versetzt, muss mal gefragt werden. Oder es gibt die Lösung ihn von einigen Aufgaben zu entbinden.

lg sunny


Hr.Thaner
8. April 2015 um 15:30  |  459494

@treppensitzer 15:20

Danke für Deinen Beitrag 100% yesss!

Fehlt nur noch einen Sportdirektor installieren und das Qualitätsmanagent auch in der Nachwuchsarbeit installieren. Aber das wird unter Dardai schon werden.

Danke für den Post. Grüße an die Füße. … 😀


elaine
8. April 2015 um 15:32  |  459495

treppensitzer // 8. Apr 2015 um 15:20

danke , ich schließe mich
@Hr.Thaner // 8. Apr 2015 um 15:30 an

Leider schreibst du viel zu sporadisch


Better Energy
8. April 2015 um 15:33  |  459496

@cocnut

Preetz durfte einen etablierten 1.Ligisten (Vorjahresplazierung, die älteren erinnern sich, 4.Platz) und vielfachen EL Teilnehmer “übernehmen”.

Bitte bleib der Wahrheit: –> einen etablierten 1.Ligisten, der seine Zukunft in den letzten Jahren schon verkauft hatte (60 Mio Euro), kein Geld mehr im Klingelbeutel hatte und deswegen kurzfristige Kredite überall aufnehmen musste, weil die Banken in der Finanzkrise drohten, den Hahn zuzumachen und dessen Sportdirektor DH dem Trainer trotzdem versprach, für 10 Mio Euro neue Spieler zu holen…


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 15:41  |  459497

sunny1703 // 8. Apr 2015 um 15:28

„Wären wir 2008/09 in die Cl gekommen,wären alle die,die den Dieter für seine Ausgabenpolitik verdammen,jubelnd durch die Straßen gerannt und hätten ihn für seine Einkaufspolitik gelobt.“

Definitiv nicht alle! Denn auch die garantierten Mio-Einnahmen wären nur verpulvert worden.


awie
8. April 2015 um 15:44  |  459498

@jenseits:
Mit den Strukturen die hoehere Ambitionen als Mittelmass verhindern meinte ich:
-Wir sind eine Metropolenregion mit einem Einzugsgebiet wie viele andere. Berlin nimmt sich da nichts mit Frankfurt, Duesseldorf, Hamburg, Stuttgart oder Koeln.
-Wirtschaftlich ist Berlin sogar deutlich schlechter aufgestellt (wichtig fuer VIP-Logen, Sponsoren usw.)
-Ebenfalls erschwerend ist der fehlende emotionale Bezug vieler Brandenburger an Berlin (voellig anders z.B. im Schwabenland/Stuttgart oder Bayern/Muenchen) sowie die hohe Fluktuation der Bevoelkerung.

Insgesamt kann man unter diesen Bedingungen sicherlich BL-Fussball erwarten. Auch eine bessere Plazierung als Freiburg oder Mainz sollte drin sein. Aber worin liegt der Standortvorteil z.B. gegenueber Hamburg? Wie will man ernsthaft die Werksclubs ueberholen? Guck mal was Hoffenheim so investiert hat, ohne den Anschluss nach oben zu schaffen. Selbst Hannover (mit Kind’s Hilfe) hat dieses Jahr 10 Millione netto investieren koennen und hat den hoeheren Personaletat, liegt trotzdem hinter uns.
Es hat schon seinen Grund, dass Hertha seit ueber 80 Jahren nix gewonnen hat…


coconut
8. April 2015 um 15:44  |  459499

@Blauer Montag // 8. Apr 2015 um 14:17 @elaine andere
Faktencheck:
„Offizielle“ Schulden bei Amtsübernahme seitens Preetz rd.33Mio€
Offizielle“ Schulden vor KKR Deal nach „erfolgreichem“ Wirken seitens Preetz rd.54Mio€…
Zuzüglich verlorener TV-Gelder, auch noch für die folgenden Jahre…..verkauftes „Tafelsilber“ etc.pp.

Einige scheinen zu verdrängen, das ohne KKR, die Lichter bei Hertha wohl längst aus wären.
Anders gesagt:
Preetz hätte, dank sportlicher Erfolgslosigkeit, Hertha in die Insolvenz geführt…
Was der Deal mit der KKR letztlich für Konsequenzen haben wird, wird die Zukunft zeigen….

Wenn das erfolgreiches Arbeiten ist, na dann Danke….. :roll:

Noch nicht mit eingerechnet sind übrigens die, seit der Demission von DH durchaus beachtliche gestiegene, Ausgabe von „Genussscheinen“. Die ja ebenfalls zurück zu zahlen sind und letztlich von der Guthabenseite, bei Fälligkeit, auf die Negativ Seite wechseln….

Sollte es Preetz gelingen Hertha wieder zu einem über mehr als 10 Jahre etablierten Erstligisten zu machen. Mit gelegentlichen Ausreißern nach oben (EL?) und ebensolchen nach unten (Platz 14/15), dann und erst dann wäre für mich der sportliche Status wiederhergestellt, wie er den Verein übernommen hatte.

Den „Schulden-Entschuldigungszettel“ (ja, ich weiß wie es finanziell aussah) dürft ihr gerne weiter pflegen.

Fakt ist jedenfalls, das Preetz der Hertha finanziell in kürzerer Zeit nicht weniger, sondern eher mehr geschadet hat, als seinerzeit DH.
Vom sportlichen Abstieg ganz zu schweigen…..
Nur das bei DH auch bleibende Werte (Infrastruktur) geschaffen wurden…..
…und das von mir, der sich DH lange Zeit weg wünschte und hoch erfreut war, das der Preetz nun doch sicherlich alles viel besser machen würde…..denkste mein Lieber…. 👿

Papa Zephyr // 8. Apr 2015 um 15:04
Zitat:
„Totschlagargument – wie? Könnte genauso gut Opa fragen, warum er sich mit Hertha auseinandersetzt, wenn ihm Preetz so gar nicht gefällt…“

Ist jetzt nicht dein Ernst. oder?
Ich beantworte Deine Frage dennoch. Weil uA. @Opa eben Fan von Hertha BSC ist und als solcher nicht zwangsweise auch einer von Preetz sein muss.
Kurz und Bündig:
Personen sind relativ unwichtig und austauschbar. Der Verein und dessen Wohlergehen steht unverrückbar an erster Stelle.


coconut
8. April 2015 um 15:47  |  459500

upps, @Opa war schneller ….
…oder ich habe zu viel geschrieben… 😆


8. April 2015 um 15:49  |  459501

@coconut // 8. Apr 2015 um 15:44:

„Personen sind relativ unwichtig und austauschbar. Der Verein und dessen Wohlergehen steht unverrückbar an erster Stelle.“

Das gefält mir sehr gut!


8. April 2015 um 15:49  |  459502

.l.


sunny1703
8. April 2015 um 15:50  |  459503

@exil

Du hast natürlich Recht, nicht ALLE,aber doch viele, die jetzt hier als Verteidiger von Herrn Preetz auftreten. Ich habe bei den Versammlungen gelernt,dass sehr viele, „wir verteidigen alles was von oben bestimmt wird“, dort sind. Um es nicht drastischer auszudrücken.

Und das obwohl es vielleicht das Gegenteil von dem ist,was zehn Tage vorher verlautbart wurde.

Das Szenario Trainerwechsel Luhukay und die jetzigen Diskussionen bestätigen mich in dieser Ansicht!

lg sunny


Better Energy
8. April 2015 um 15:50  |  459504

@coconut

Faktencheck—> Die alten Klöpse liegen in der Rechte GmbH & Co KG 😉


Silvia Sahneschnitte
8. April 2015 um 15:56  |  459505

Ab Mai 2015 werden sich, von der FIFA vorgegeben, einige Vertragsbestimmungen ändern. So darf es wohl keine Beteiligungen an Spielern mehr geben. Heißt: Ein Gönner darf in Zukunft keine Anteile an Spielern mehr halten. Es soll auch keine Transfers mehr geben, von denen der Ausbildungsverein profitiert. Und bei „Weitertransferieren“ von Spielern, wird der Vorvorverein auch nicht mehr profitieren.

Wenn dies so umgesetzt werden soll (der spanische und der portugiesische Verband klagen dagegen) wird dies auch eine neue Bewertung zum Betreiben einer U23 Mannschaft führen.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Papa Zephyr
8. April 2015 um 16:01  |  459506

@Opa
auch ich denke, dass die Achsbrüche der letzten Jahre ein wenig dem Manager Preetz von seinem Vorgänger in die Wiege gelegt worden sind – und nicht nur eigenes Verschulden waren. Auch die S-Bahn Berlin wurde jahrelang auf Verschleiss gefahren und dann war es dann irgendwann auch so weit… und das dann aktuelle Management musste damit umgehen.

Darf das pure Überleben von Hertha schon als Erfolg gefeiert werden?
Fans von Mannschaften, die gerade am sportlichen oder finanziellen Abgrund – oder schon dahinter – stehen, würden dies wohl bejahen. Wenn man das aktuelle Augsburg als Vergleichsmaßstab nimmt – dann wohl eher nicht.

Ich bin im Augenblick zufrieden damit, dass es Hertha in der 1. Bundesliga noch gibt – und ich dies mit meinen kleinen Mädels oder Freunden oder auch mit meinem Papa regelmäßig sehen darf. Und gut finde ich auch, dass derzeit mal nicht der Bankrott droht. Einen Teil davon schreibe ich auch Michael Preetz gut.


Silvia Sahneschnitte
8. April 2015 um 16:03  |  459507

Ruf von Hertha und von Herrn Preetz,
in meinem kleinen hessischen Fußballumfeld, mit Anhängern von Köln, Hamburg, Gladbach, Gelsenkirchen, München, Karlsruhe, Frankfurt schneidet Hertha nicht schlecht ab, wird Hertha auch nicht angefeindet.
Wer aber als klassische Fehlbesetzung gesehen wird, ist Herr Preetz. Jede und Jeder spricht mich an, warum Herr Preetz noch in der Position ist.
Dieser Ausschnitt ist nicht repräsentativ, aber ein Fingerzeig, wie die Arbeit von Herrn Preetz wahrgenommen wird.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


treppensitzer
8. April 2015 um 16:06  |  459508

@ coconut

Du magst mit KKR recht haben, aber was ist da anders als Schlacke mit den Russen, Hamburg mit Kühne, H96 mit Kind, Hopp ohne Hopp, diese niedersächsische Kleinstadt ohne VW, was wird aus dem VfB ohne Daimler etc…?

Alle würden das Siechtum oder wären längst insolventbekommen. Dies ist kein Alleinstellungsmerkmal Herthas. Im Gegenteil, bei Dir klingt selbst ein Erfolg der Geschäftsführung (KKR) wie ein Vorwurf an diese.


Supernatural
8. April 2015 um 16:07  |  459509

Bestes Beispiel wie man sich sportlich erfolgreich in Liga 1 konsolidiert, ist aktuell Werder Bremen mit Ihrem exzellenten Manager Eichin, der schon als Manager im Eishockey Erfolg vorzuweisen hatte(im Gegensatz zu Preetz). Aber leider orientieren sich alle Preetz-Befürworter nur an die negativen Beispiele(HSV, Stutgart). Ich weiß ja nicht wie ihr durchs Leben geht, aber ich orientiere mich stehts an positiven, erfolgreichen Vorbildern(Gladbach, Augsburg).

Und da Preetz uns sportlich seit der Babbel-Ära einen biederen Fußball anbietet(durch seine Kaderzusammenstellung + Trainereinstellung), der nicht nachhaltig erfolgreich sein kann(weil kein Offensivspiel vorhanden außer Einzelaktionen), ist es nur ne Frage der Zeit, bis wir wieder absteigen.. Daraus resultierten auch die ersten beiden Abstiege. Dass sich seitdem nichts geändert hat, beweist das Jahr 2014 und die aktuelle Saison. Der Spielstil ist immernoch bieder und als Erfolg kann man diese Saison sowieso nicht werten(es sei denn, man orientiert sich an den ebenfalls schlechten Bundesligisten die nichts aus ihrem Etat rausholen).

Die „Schlechten“ wie HSV oder Stuttgart sind uns langfristig finanziell überlegen. Sobald sie sich in paar Jahren sportlich gefangen haben und die Retortenklubs von Liga 2(Ingolstadt, Leipzig) ebenfalls hochkommen, wird sich Preetzs Limitiertheit in seiner sportlichen Kompetenz wieder zeigen. Will sagen: Wir profitieren momentan von dem schwachen Buliniveau. Denn nur hinten reinstellen und nicht mal vernünftig Kontern können(Umschaltspiel), ist für mich kein nachhaltiger Spielstil. Und diesen unattraktiven Spielstil gibt es schon seit 2011/Babbel (ausgenommen Hinrunde 2013). Finanziell werden wir immer unterlegen bleiben, gerade wenn man sich die Situation in der Bundesliga anschaut. Von daher wünsche ich mir einen richtigen Manager wie Eichin oder auch Rettig, der aus wenig viel macht(neben einem kritischeren Vorstand). Das ist bei Preetz einfach nicht der Fall(dafür reichen schon die nackten Ergebnisse der letzten 6 Jahre und besonders die aktuelle Fast-Abstiegssaison wie es scheint). Ich will mindestens einen neuen Sportdirektor im Sommer(wird nicht passieren) oder den radikalen Vereinsumbruch(wird erst Recht nicht passieren). Es bleibt wohl alles ein Wunschtraum von erfolgreichem und ansehnlichem Bundesligafußball. Werde mich weiterhin durch die Spiele quälen in den nächsten Jahren. Egal wie es mit Preetz ausgeht. Ich bin auf jeden Fall gespannt wie unser Fußball nach der Preetz- und Gegenbauer-Ära aussehen wird.

p.s. der finanzielle Aspekt durch KKR ist sicherlich nicht Preetz zu verdanken sondern Gegenbauer(Kontakte) und Schiller (finanzen). Das Problem mit Preetz ist, dass er trotz mehr finanzieller Spielräume für Saison 2014/15 keinen Kader zusammenstellen konnte, der zumindest durch gutes Umschaltspiel eine handvoll Torchancen pro Spiel kreiiert. Das wird sich auch nicht mit etwas mehr Geld ändern, Stichwort Hebel in Gang setzen.


treppensitzer
8. April 2015 um 16:09  |  459510

@ Hr. Thaner

Vielen DAnk.

Mit internen Qualitätsmanagment meinte ich alle Bereiche, außerhalb der eigentlichen Profimannschaft. Also auch Jugendarbeit aber auch Medizin und Kommunikation zum Beispiel.


Etebaer
8. April 2015 um 16:19  |  459511

Hertha war vor und mit Favre 2x 10ter in der BuLi – da war der „wahre Leistungsstand“.
Hertha war hoch verschuldet und in einer finanzieller Zwangslage.
Für Favre wurden schon unter Hoeneß die Geldschleusen eine weiteres Mal geöfnet und z.B. Raffa, Lusti, Kacar teuer verpflichtet.
Die wahre Achse des Teams waren aber die Alt-Herthaner um das Defensidreick Torwart-Innenverteidigung und offensiv Pante

In der Traumsaison nun ging der Zukunftskönigstransfer Chermiti kaputt und Voronin wurde daraufhin geliehen, der die Achsenbrücke kompletierte.

Durch diesen Schub, Favres oft geschickter Ergebnistaktik und dem Versagen von Konkurrenten gleichermassen, gelang Hertha eine fantastische Performance, die sogar Meisterträume aufleben ließ.

Leider hat niemand das wirklich realistisch eingeordnet.
Die Spieler (Beispiel Ebert) hoben teilweise ab, der Trainer war ob seiner Performance selbstverliebt, Hoeneß darauf eifersüchtig, die Verantwortlichen vom Erfolg geblendet.

Es kam zum Streit, Favre sollte der starke Trainer werden, unter dem Preetz Hertha von Hoeneß emanzipiert, die Vernunftwirtschaft wieder einführt und Hertha zum Erfolg führt.

Hertha verlor 3 Teile seiner Achse, die naiven Sommertransfers schlossen diese Lücke nicht, die Gegner verloren schon bald den Respekt vor Hertha, Hertha verlor die Spiele, den Trainer, die Liga.

Babbel ist eine andere Geschichte.

Hertha ist einer von ganz wenigen Vereinen, der direkt wieder hoch gekommen ist.

Die Abstiege haben Schaden angerichtet.

Aber wenn es sich als gut angelegtes Lehrgeld entpuppt, das in einer bessere Zukunft führt, dann ist das akzeptabel!

Im Moment sieht es so aus, das Hertha zum ersten Mal den Abstiegskampf meistert und sich auf das dritte Jahr Bundesliga freuen kann.

Wer einmal den Abstiegskampf gemeistert hat, der weiß wie es geht und kann von da aus nach vorn blicken zumal Hertha finanziell durchaus so gut wie nie aufgestellt ist und mehr Möglichkeiten hat, als 1/3 der BuLi-Vereine.

Hertha wird nicht zu den BuLi-Beherrschern gehören, aber zu den Klubs, die sich behaupten können und entsprechenden „Behauptungsfußball“ spielen.
Auch damit sind überragende Spiele und Erfolge möglich (ohne den Verein in den Ruin zu führen)!

„Beherrschungsfussball“ können wir Bayern, Red Bull und Konsorten überlassen, die haben die tiefen _Portemonaies dazu. 😉

Und ich hoff ja unheimlich, das Rangnick auf die Schnauze fällt! 😛


Etebaer
8. April 2015 um 16:28  |  459512

Und Bremen hat ja wohl kaum bis garnicht Erfolg.
Die haben auch Jahrelang and der Mission Traditionsliga gearbeitet und nun einfach Glück, das es funktioniert hat, obwohl sie ihre Winterhausaufgaben fleissiger gemacht haben – das ist wahr.

Die verlieren aber evtl. im Sommer entscheidenden Spieler und sind dann doch unten mit drinn.

Bremen Anspruch kann nur sein, in der Liga zu bleiben und das Beste zu hoffen – evtl. ein norddeutsches Freiburg zu werden – ich glaub nichtmal das die Mainz überholen könnten.


L.Horr
8. April 2015 um 16:28  |  459513

……… ellenlange Beiträge zu Preetz , dabei ist alles ganz einfach :

Hertha-Erfolge verbuchen die jeweiligen Sympathieträger .
Hertha-Misserfolge werden Preetz , mit weitem Abstand folgend Gegenbauer und zuletzt den durch Bier und Würstchen verblödeten Mitgliedern zugewiesen .

Als eher wortkarger User des Blogs habe ich die Fähigkeit entwickelt zu erkennen wer , wann irgendwelche in den Raum geworfene Brocken dankbar für sich verwertet oder wilde Argumentationsketten schmiedet um am Ende „Recht zu behalten“.

Das hat mit Austausch , Fakten-Check und ehrlichem Zugewinn an Informationen noch selten etwas gemein.

Mag sein das mein Fazit etwas Oberlehrerhaft rüberkommt , aber der Blick aus meiner Distanz auf das hier Dargebotene ist von ernüchternder Deutlichkeit.

Beliebte Vereine in Deutschland und wie Hertha Anschluß halten könnte :

Meine These hierzu lautet , das überregional , beliebte Vereine von den Medien gemacht und gepusht werden und selbstverständlich von überregionalen Fans als Projektionsfläche benutzt werden.

Die Medien halten künstlich ein „Beliebtheits-Klon“ ständig am köcheln um an und über ihm als Träger mehr oder weniger sinnfrei Stories zu stricken.
Der eingewachsene Zehnagel eines Bayern-Stars ist halt überregional plakativer zu verkaufen als der Zehnagel eines Herthaners.

Der gemeine Fan ohne eigenem , ortsansässigen Bundesligisten muß – will er dennoch dem Event Bundesliga irgendwie nahe sein – sich einen stellvertretenden Bundesligisten suchen.
Die geografische Nähe ist nicht zwingend erforderlich , da das Objekt seiner Begierde eh virtuell ist.
So als würde man sich ernsthaft in Lara Croft verlieben.
Ein ortsferner Bundesligist als Projektionsfläche eigener Wünsche ist vorstellbar , Lara Croft hingegen als Projektionsfläche eigener Wünsche möchte ich mir in diesem Zusammenhang lieber nicht vorstellen.

Hertha muß regional Punkten , die hier Ansässigen mitnehmen durch Emotionen und integrativ mit dem was Berlin gerade ausmacht.

Schwer nur wenn man bedenkt , das sich die Häfte der Berliner Einwohnerzahl in den vergangenen 20 Jahren einmal komplett ausgetauscht hat.

LG


hurdiegerdie
8. April 2015 um 16:40  |  459514

L.Horr // 8. Apr 2015 um 16:28

Stimmt, kommt extrem oberlehrerhaft rüber.


L.Horr
8. April 2015 um 16:41  |  459515

@ Sylvia Sahneschnitte ,

……. kann es sein das man in deinem hessischen Umfeld Preetz als Synonym des Schlechten von Hertha hält , weil man dort schlichtweg niemanden anderes von Hertha kennt ?

LG 🙂


kczyk
8. April 2015 um 16:41  |  459516

*denk*
wen interessieren hier schon wahrheiten – selbst wenn sie – wie zB von @L.Horr um 16:28 – voll überzeugend in worte gepackt wurden


fechibaby
8. April 2015 um 16:43  |  459517

Mal etwas anderes:

http://www.preetz.de/


Blauer Montag
8. April 2015 um 16:48  |  459518

Opa // 8. Apr 2015 um 15:24
….. und mein Sarkasmus wird übrigens geweckt, wenn ich hier lese, wie erfolgreich die Achsbrüche der letzten Jahre waren. Wie will man sich damit denn sachlich auseinandersetzen, wenn alles, was berechtigterweise gegen den Langen spricht, von anderen Diskutanten ausgeblendet wird?

Achsbrüche?
Du nennst 2 Abstiege und den jeweils sofortigen Wiederaufstieg Achsbrüche?

Schau bitte noch mal in die Liste der Absteiger seit 2009.
http://www.immerhertha.de/2015/04/07/das-ende-der-jugend/comment-page-1/#comment-459432
Nur Hertha BSC, Eintracht Frankfurt und der 1. FC Köln haben den Wiederaufstieg bis heute geschafft. Mehr als Fahrstuhlfahren zwischen 1. und 2. Liga war in den vergangenen Jahren für Hertha nicht drin – finanziell und personell (Trainer, Spieler, Geschäftsführung).
Da blende ich nix aus, um zu diesem Fazit zu kommen.

Ich will mich von den Niederlagen der vergangenen Jahre nicht weiter frustrieren lassen.
Unter den momentanen Bedingungen würde ich jedes weitere Jahr irgendwo zwischen Platz 7 und Platz 15 in der Bundesliga als Erfolg für Hertha betrachten. Wie lange dafür Herr Preetz benötigt wird, soll das Präsidium entscheiden.

Bis später.
Jetzt muss ich mit Muße eteb@ers letzten Kommentar lesen.


Blauer Montag
8. April 2015 um 16:59  |  459519

chapeau eteb@er und L.Horr // 8. Apr 2015 um 16:28 Uhr.


Blauer Montag
8. April 2015 um 16:59  |  459520

chapeau eteb@er und L.Horr // 8. Apr 2015 um 16:28 Uhr.


Blauer Montag
8. April 2015 um 16:59  |  459521

schulligung 😳


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 17:04  |  459522

L.Horr // 8. Apr 2015 um 16:28

Ist nicht nur oberlehrerhaft, sondern hat mit Austausch , Fakten-Check und ehrlichem Zugewinn an Informationen wenig gemein.


Hr.Thaner
8. April 2015 um 17:08  |  459523

@ete 16:19
Die Geschichte von Hertha der letzten Jahre, die du erinnerst decken sich mit meiner Wahrnehmung.

Möge Deine Hoffnung wahr werden, dass es einen/diesen Lernprozess gibt.

#herthasperformance
Grundsätzlich teilt sich mMn die Liga in aufnehmende und abgebende Vereine. Daraus resultiert auch eine strategische Ausrichtung der Planungsarbeit. Ich glaube für abgebende Vereine wie wir ist es kaum möglich Personalplanung nach einem Masterplan zu machen und danach Trainer zu suchen, die mit dem vorhandenen Spielern dem Masterplan folgen.
Da eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass gute Spielerentwicklungen zu Abgängen führen, kann man nur kurzfristig planen und auf aktuelle Ligasituationen reagieren. Das gilt für die Verpflichtung von Spielern und Trainern. Dazu gehört als Voraussetzung absolute Professionalität bei der Abwicklung der Transfers, Loyalität und Zahlung der Abfindungen sowie die Verschwiegenheit nach Vertragsende. Davon gibt es eine Menge bei Hertha auch wenn mit ein-zweien am Karriereende Probleme gab. Unschön die Personalie Fiedler, dazu ist mir zu wenig bekannt, um etwas zu werten.
Die Entwicklung sehe ich positiv. Es ist halt ein Lernprozess.


coconut
8. April 2015 um 17:09  |  459524

@Better Energy // 8. Apr 2015 um 15:50

„@coconut

Faktencheck—> Die alten Klöpse liegen in der Rechte GmbH & Co KG ;-)“

Ja, durchaus richtig …deshalb schreibe ich stets von „offiziellen“ Schulden, weil das Dickicht kaum noch durchschaubar ist…. 😉
So wurde ja ein dicker Brocken „erfunden“ um so ein „Scheinkapital“ zu schaffen, damit es mit der Lizenz klappt……(Eigenkapital=Vorgabe DFL)
Wenn mich mein alter Kopp nicht trügt in der Zeit nach dem ersten Abstieg der Neuzeit…..oder war es schon der Zweite….. #Koppkratz
Na egal.

Der Schiller ist schon ein Fuchs…. 😆
Ganz im Ernst, gut was wir den Mann haben, sonst……

…und um eines klar zu stellen:
Ich habe nichts gegen Preetz persönlich. Wie sollte ich auch, ich kenne ihn nicht persönlich. Ich urteile demnach nur nach den Ergebnissen und diese sind, ganz vorsichtig gesagt, bescheiden und deutlich ausbaufähig.
In jedem „normalen“ mittelständischem Betrieb wäre ein Manager mit einer solchen Bilanz schon längst Geschichte.

@herthabscberlin1892 // 8. Apr 2015 um 15:49
Könnte man das denn anders sehen und sich zu recht als Fan eines Vereins bezeichnen? Meiner Meinung nach NEIN.

@treppensitzer // 8. Apr 2015 um 16:06
Mich interessieren weder die Schulden/Probleme meines Nachbarn noch die Schulden/Probleme anderer Vereine. Die haben eigene Fans die sich damit auseinander setzen.
Was die KKR angeht, sehe ich nicht, wo du rauslesen willst, das ich das Preetz (um den geht es ja) negativ anrechne.
Damit hat er eher weniger zu tun. Nur das die rd.60Mio auch ihm (aber nicht nur!) den Hintern gerettet haben.
Ob und wann „die Rechnung“ dafür präsentiert wird, werden wir erst in der Zukunft erfahren. Denn erworben hat die KKR bisher nur 9,7%. Ob sie die Option auf weitere Anteile ziehen oder nicht, hängt ganz sicher maßgeblich vom sportlichen Erfolg ab. Dieser ist derzeit nicht im erforderlichen Umfang gegeben.
Ziehen sie die Option nicht, sind nicht unerhebliche Mittel zurück zu zahlen…..
….das sollte man nicht vergessen.

@L.Horr
Nee, auch wenn du es noch so oft schreibst, wird das nicht richtiger. Nicht nur Bayern…..
Einzig ein Grundsatz gilt:
Die Medien hängen sich IMMER an die Erfolgreichen….oder/und die, die gerade IN sind.
Remember 2009……Hertha hier, Hertha dort….weil Überraschungsmannschaft. Vorher 1899 oder WOB……->2014 Paderborn etc.pp
Da wird immer der aktuell scheinbar erfolgreiche Verein „Hipp“ sein.
Das Bayern als Serienmeister und auch international als erfolgreichster deutscher Verein, da auch immer wieder dabei ist, ist doch nicht ernsthaft verwunderlich.


awie
8. April 2015 um 17:10  |  459525

Bremen und Eichin anzufuehren als Positivbeispiel verstehe ich nicht ganz.
Eichin hat erst mit Dutt danebengegriffen, dann (zu) lange an ihm festgehalten und letztlich mit Skripnik erfolgreich einen eigenen Nachwuchstrainer installiert. Eigentlich identisch zu Preetz, nur das dieser mit Luhukay immerhin 2 Jahre lang Erfolg hatte.
Zu Gladbach: WIE die es anstellen, frag ich mich ehrlich gesagt auch oft. Aber definitiv hatten die nie wirtschaftliche Schieflage, trotz der ganzen Kohle, die z.b. unter Advocaat verballert wurde. Dann hat Eberl bei Luhu schon nach 6 Spieltagen den Panickbuttom gedrueckt, einen Frontzeck geholt, geriet in Abstiegsnot, wieder Trainer entlassen, um dann mit Favre einen Treffer zu landen. Seitdem erfuellt er diesem eben seine Wuensche. So weit, so erfolgreich. Aber ob Eberl da einen grossen Anteil hat?
Aber vielleicht hat Eberl ja auch nebenher eine dieser ominoesen Vereinsphilosophien entwickelt, die ich immer nicht sehen kann…


8. April 2015 um 17:15  |  459526

Wann gibts dann mal neues Futter?

Und was ist mit Plattenhardt?
Wie gehts Beerens?

Worüber unterhält sich Pal mit seiner Frau wenn sie nicht in der Badewanne sind, sondern auf der Terrasse??


Exil-Schorfheider
8. April 2015 um 17:17  |  459527

@backs

Aus der PK:

14.05 Uhr

Dardai: „Schafft Marvin Plattenhardt morgen Abschluss-Training ist er dabei. Genauso bei Roy Beerens.“ #hahohe


Blauer Montag
8. April 2015 um 17:18  |  459528

Sehr gute Begriffsklärung Hr.Thaner // 8. Apr 2015 um 17:08 Uhr in aufnehmende und abgebende Vereine. 💡


jenseits
8. April 2015 um 17:46  |  459529

@ awie // 8. Apr 2015 um 15:44

Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.


L.Horr
8. April 2015 um 17:53  |  459530

coconut // 8. Apr 2015 um 17:09
(…)Einzig ein Grundsatz gilt:
Die Medien hängen sich IMMER an die Erfolgreichen….oder/und die, die gerade IN sind.

…..Coconut , das die Medien sich an die erfolgreichen klemmen ist doch klar aber wer macht jene die gerade IN sind ?

Aber egal , „Private“ müssen Quote machen , aber was ist z.B. mit den „Öffentlich Rechtlichen“ an die ich meine Zwangs-GEZ abführen muß und deren Argument hierfür der sog. objektive Informationsauftrag ist.
Also mich -nach deren eigenem Anspruch – objektiv und ohne Quotendruck zu informieren und zu unterhalten ?

Geniessen also z.B. derzeit Schalke und der HSV eine so dichte Medienpräsenz weil sie so erfolgreich sind oder weil sie IN gemacht werden ?

LG


Etebaer
8. April 2015 um 18:00  |  459531

Ja, bei Deisler waren wir auch abgebender Verein und das Geld hat die sportliche Lücke nie geschlossen.

Aber die Spielerpool für Behauptungsfussball ist größer als der für Beherrschungsfussball.
Und wenn dann oben Vereine herausbrechen, Schalke zum Beispiel, dann muß man da sein.

Gladbach ist auch deswegen oben, weil Dortmund dank Bayern und einer Identitätskrise gecrasht ist und Schalke wie üblich zuviele unersetzliche Spieler zu oft nicht einsetzen kann.

Wenn Gladbach nicht ungemein klug handelt, dann kann eine CL Teilnahme ihren Absturz einleiten.

Und Eberl hat gelernt welche Spieler Favre zum funktionieren braucht – das ist ihre derzeitige sportliche Philosophie.

Vereine wie Freiburg geben häufig ab und haben doch eine stringente Klubphilosophie, nach denen die Trainer/Spieler ausgesucht werden.
Dann, wenn sie die ausser Acht lassen, dann floppen die – siehe Hanke.

Mainz wollte davon weg und mußte erkennen, das sie schon am Optimum ihres Möglichen waren und hat sich auf diese „Werte“ zurückbesonnen.

Hannover wird durch uns in der Selbsterkenntnis unterstützt, hoffentlich mit Punten für Berlin 😉


Papa Zephyr
8. April 2015 um 18:05  |  459532

Hallo @Turm
gibt es bei Euch heute DFB-Pokal zu sehen?
Viele Grüße


8. April 2015 um 18:07  |  459533

Pokal ?


8. April 2015 um 18:07  |  459534

Bayern ???


8. April 2015 um 18:08  |  459535

333


sunny1703
8. April 2015 um 18:11  |  459536

@Papa nicht dass ich wüsste. Aber wen ausser den bayernfans @kami und fechi interessiert schob bayern?! 🙂

LG sunny


8. April 2015 um 18:13  |  459537

@Exil

Vielen Dank

….und die Badewannenfrage? 😉


jenseits
8. April 2015 um 18:23  |  459544

@awie // 8. Apr 2015 um 17:10

Du hast Hans Meyer vergessen. 😉


8. April 2015 um 18:27  |  459550

b.w. 😉 ——->


apollinaris
8. April 2015 um 18:28  |  459551

Falls jemand das Bayern – Spiel sehen möchte, geht das..allerdings ohne Ton. War auch gestern so. Bitte dem Personal sagen.
Ich fehle mal wieder. Aus gesundheitlichen Gründen. Eine Bitte: kaum jemand, liebt den blog so. öffentlich wie ich. Das ist auch so gewollt.mAber ich möchte jetzt keine Rezepte für ein besseres Leben bekommen. Meine Gesundheitlichen Probleme sind ernster Natur. Die möchte ich jedoch nur im engsten Kreis besprechen. Wäre mir lieb,mwenn das,Mäanders als zuletzt, respektiert würde. Wäre gerne heute dabe im Turm, geht aber nicht.


8. April 2015 um 18:30  |  459552

edit : gemeint war, kaum jemand lebt den blog….
Liebe ist dann doch ein wenig zuviel für die Öffentlichkeit 🙂


Kamikater
9. April 2015 um 21:00  |  459808

@U19 Deutschland
… hat in der EURO Quali erfreulicherweise Belgien 3-1 auswärts geschlagen.

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