Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(jl) – Blog-Sommer im Zwei-Tages-Rhythmus, die dritte: Heute erstmals mit einem Gastbeitrag, und zwar von sunny. Es geht um grundsätzliche Fragen der sportlichen Führung. Lässt sich trefflich drüber diskutieren.

Möchte es in diesem Zusammenhang nicht versäumen, allen, die uns Beiträge geschickt haben, herzlich zu danken. Also: herzlichen Dank!

(sunny) – Eins vorweg, ich möchte das Thema nicht auf den Geschäftsführer Sport von Hertha BSC begrenzt wissen. Mir geht es darum, wie die Aufgaben des Sportlichen Leiters, der nicht Trainer ist, aussehen soll.

Ist er in erster Linie der Vorgesetzte des Trainers?

Ist er mehr Mittler zwischen Trainer, Spielern und Präsidium und Präsidenten?

Oder was ganz anderes – beispielsweise eine Mischung aus allem?

Vorbild FC Bayern?

Sollten die sportlichen Entscheidungen auf mehrere Schultern gelegt werden, wie es zuletzt beim FC Bayern zu lesen war?

Und: Wann wird der Manager für das sportliche Geschehen verantwortlich gemacht und muss – wie viele Trainer in einer Saison – gehen?

Weiterhin stellt sich doch die Frage: Ist die direkte Abhängigkeit vom Präsidenten gut? Als Fan, als Mitglied, wird man über Stimmungslagen, auch über die Medien, ein wenig Einfluss auf den Verbleib eines Trainers ausüben. Doch wie ohnmächtig ist man beim Verbleib eines Managers?!

Gefangen in der Alternativlosigkeit?

Mehr als die Möglichkeit, den Präsidenten abzuwählen, gibt es nicht. Doch ich als Mitglied habe einen alternativlosen Präsidenten, der den für mich nicht alternativlosen Manager als alternativlos ansieht.

Zugegeben: Hertha ist in dieser Hinsicht kein Einzelfall. Viele Präsidenten halten sehr lange an ihren Managern fest. Das ist wahrlich nicht nur auf Werner Gegenbauer beschränkt.

Selbstverständlich werdet ihr bei Kommentaren zu diesem Thema um Herthas Führungskräfte keinen Bogen machen können. Aber nochmal: Mir geht es viel mehr um eine Gesamtbetrachtung der Problematik, als darum, hier ein Pro und Contra zu Michael Preetz zu schreiben.

Vielleicht seid ihr ja auch der Meinung, dass es so weitergehen soll wie bisher. In diesem Fall würde ich mich sehr über eine Begründung freuen.

Vielen Dank und viel Spaß!

Liebe Grüße

sunny


218
Kommentare

Kamikater
13. Juni 2015 um 15:37  |  474763

Schöner übergeordneter Gedanke, @Sunny!
🙂

Ha!


Neuköllner
13. Juni 2015 um 15:41  |  474764

Ho


fechibaby
13. Juni 2015 um 15:51  |  474765

He


Kamikater
13. Juni 2015 um 15:53  |  474766

Ich denke das Wichtigste für jeden Verein ist, die richtige Mischung in einer Führungsstruktur für den spezifischen Club zu finden.

Wir sollten aus der letzten Saison gelernt haben, dass wir den Trainer und den Manager entlasten müssten. Vielleicht würden sie dann künftig auch etwas souveräner wirken, nicht nur in der Pressekonferenz.

Ich würde die Frage allerdings sogar noch höher ansiedeln: welche Fähigkeiten bringt zum Beispiel KKR mit? Könnten die Ingo Schiller unterstützen? Und welche Kompetenzen nutzen wir wirklich von ehemaligen Grüßen wie Z.B Wolfgang Sidka?

Sind wir da momentan in Entscheidungswegen richtig aufgestellt und wieviele Ressourcen nutzen wir effizient?

Die handelnden Personen müssen momentan vielleicht gar nicht die Falschen sein. Aber es ist eben so: würde ein Michael Preetz jetzt die Mannschaft via Medien einheizen, gäbe es gleich schon viele viele öffentliche Gegenstimmen. Das dürfte eigentlich gar nicht sein.

Der Satz „Kommt Jungs, diese Saison mal wieder ein bisschen mehr vorwärts!“ mag nämlich inhaltlich durchaus bewegend wirken, aber es kommt immer noch drauf an wer ihn ausspricht. Ihm würde gleich schon wieder ein öffentlicher Gegenwind entgegen wehen.

Insofern gebe ich @Elaine recht: Michael Preetz hat sich selber schon für bestimmte, vielleicht völlig richtige und absolut notwendige Einpeitschrufe für den Club zu sehr verheizt.

Und hier wird eben die Last auf zu wenig Schultern verteilt. Oder anders ausgedrückt: Alles alleine regeln zu wollen, wirkt unglaubwürdig. Das kann man sich auch einfacher machen, bzw. besser lösen.

Keine Saison geht ohne Probleme über die Runden. Aber man spürt doch, dass die Trainer verheizt werden, weil das Präsidium überfordert ist. Das muss doch in Zukunft nicht so bleiben.


hurdiegerdie
13. Juni 2015 um 15:56  |  474767

Danke Sunny für deine Mühe, aber das Thema ist verbrannt. Das endet doch nur im Pöbeln gegenüber Leuten, die eine kritischere Meinung haben.


fechibaby
13. Juni 2015 um 16:03  |  474768

Preetz ist ein Super-Hamsterradthema!
Da kann jetzt jeder hier seinen Frust ablassen.
Da ich glücklich und zufrieden bin, kommt von mir zu Preetz kein Kommentar.

Wünsche @all ein schönes Wochenende.

Passt auf Euch auf, schwere Gewitter mit Sturm sind im Anmarsch!


calli
13. Juni 2015 um 16:04  |  474769

Guter Beitrag, sunny!


awie
13. Juni 2015 um 16:10  |  474770

@Hurdiegerdie
Ganz ohne Spott oder Haeme, sondern ernst gemeint.
Faszinierend, wie die subjektiven Wahrnehmungen auseinanderdriften koennen. Dass man sich hier nicht kritisch aeussern darf, ist das exakte Gegenteil meiner Wahrnehmung.

Zum Thema:
Die Manager vom Schlage eines Assauer oder Calmund sind vorbei.
Ich sehe Hertha nicht so schlecht strukturell aufgestellt. Mit Schiller ein Experte fuers Wirtschaftliche. ein GF Sport, der zusammen mit dem Trainer fuer den Kader zustaendig ist.
Wuenschenswert waere z.B. ein Praesident, der etwas mehr den fernen Horizont im Blick hat. Eine Rolle wie sie z.B. Kind in Hannover ausuebt. Also jemand, der sich schon heute Gedanken ueber die Rahmenbedinungen von morgen macht (Stichwort 50+1). Da scheint man bei Hertha zu sehr auf das reine Tagesgeschaeft fixiert zu sein.


13. Juni 2015 um 16:21  |  474772

Schöner Diskussionsansatz

Daumen hoch @sunny

Meine Meinung dazu:

Grundsätzlich bin ich ein grosser Freund von demokratischen Entscheidungen.
Welche Nachteile aber gewollte Einmütigkeit haben kann, haben wir diesen Winter erlebt, als
Hertha sich nicht auf einen Spieler verständigen konnte.

Wann der Manager verantwortlich gemacht wird, ist eine gute Frage, die man so einfach nicht beantworten kann.
Ich denke zumindest so lange nicht, so lange er eine schützende Hand über sich hat.
Die Mitglieder haben hier keine Möglichkeit einzugreifen, auch wenn es in manchem Fall wünschenswert wäre.
Geht es aber in eine Richtung, dass Interessen des Vereins gefährdet oder gar unterlaufen werden, hätte ich mir mehr Aktivität vom Aufsichtsrat gewünscht.

Auch wenn es nicht die Intention des Autors war, aber wir diskutieren hier über Hertha und insofern sehen wir auch diese Dinge auf Hertha bezogen.

Die Kardinalfehler in der letzten Saison wurden hinreichend diskutiert. Die Entlassungs Luhukays war vorhersehbar, kam aber zum falschen Zeitpunkt. Das sind, so denke ich, einsame Entscheidungen des GF Sport u. Kommunikation.

Hier wäre mehr fussballerische Kompetenz vonnöten, die auch mal Anstösse in andere Denkrichtungen geben könnte/sollte.

Bei den Bayern werden die Diskussionen um Spieler usw von 5 Leuten geführt. Meiner Meinung nach ist das zuviel.
Ob man das als Vorbild nehmen sollte, wage ich zu bezweifeln.

Am Ende des Tages bleibt es sowieso dabei, dass einer seinen Kopf hinhalten muss.


Stiller
13. Juni 2015 um 16:25  |  474773

@sunny

Gute Sache, sunny. Bin aber heute terminlich gebunden und komme ggf. später darauf zurück.

Vielleicht kannst Du mal die aktuelle Position des GF Sport & Kommunikation in der Vereinshierarchie darstellen. Es müsste zunächst einmal geklärt werden, ob er ein eingetragener GF ist mit Befugnis zur Alleinvertretung oder nur mit anderen zusammen. Auch ob er nach außen innen weisungsgebunden handeln darf, wenn ja durch wen.

Auch kann wohl keiner bisher sagen, ob der GF S&K sich an die Richtlinie der Einigkeit bei Spielereinkäufen (rechtlich) halten MUSS oder ob es („nur“) eine Leitlinie ist. Ansonsten kann man sich viele Gedanken machen, sollte aber vor allem die Realisierbarkeit vor Augen haben. Bis vor Kurzem kannten wir diese gar nicht, konnten deshalb auch Einiges nicht verstehen.

Bevor das nicht geklärt ist, stehen Kritik wie Anregungen auf wackligen Beinen. Transparenz muss her.


Kamikater
13. Juni 2015 um 16:28  |  474774

Gute Frage @stiller


sunny1703
13. Juni 2015 um 17:07  |  474775

@Stiller

Ich halte mich eigentlich bei meinen Gastbeiträgen lieber raus.

Meine naive Meinung ohne sie zu belegen.

Nach der Ära Hoeness gab es eine Regel,die besagt,keine Zustimmung mehr zu Transfers,wenn nicht GF Sport UND Trainer dem Transfer zustimmen. Ob es Ausnahmen von dieser Regel geben konnte, wissen die blogchefs bestimmt besser als ich.

Alles andere,also auch nur eine Art Leitlinie dafür wäre ja auch nur wischiwaschi.

Zum Schluss, egal welche rechtlichen Möglichkeiten Michael Preetz hat,welche Befugnisse, am Ende beißt man nicht in die Hand, die einen füttert. 🙂

lg sunny


Exil-Schorfheider
13. Juni 2015 um 17:21  |  474778

@apo

Das Thema passt ja zu Deiner Aussage im Vorblog, auf die ich gerne antworten möchte.
Den Überdruss kann ich verstehen, jedoch ist es doch auch hier so, dass dieser Überdruss unterschiedlich dargestellt wird. Wir hatten das doch schon mal.
Sachlich kann ich es nachvollziehen und sauge Meinungen wie die Deine oder @hurdies auf, aber wenn es ins Persönliche geht, ist es mehr als Chemie. Meine Meinung.


jap_de_mos
13. Juni 2015 um 17:30  |  474779

Spannend finde ich bei diesem Thema noch den Blick übern Ärmelkanal. Hier sind Manager und Trainer ja in aller Regel dieselbe Person, verfügen dafür über einen deutlich größeren Trainerstab, der nach ihren Vorgaben arbeitet.
Heißt: Diese Herren (Damen gibt’s da ja leider noch nicht 😉 ) haben einerseits deutlich mehr Verantwortung und Spielraum, andererseits auch mehr professionelle Unterstützung.
Ein spannendes Modell, für das die deutschen Trainer aber wohl nicht ausgebildet werden. Oder?! 😉


U.Kliemann
13. Juni 2015 um 17:32  |  474780

Die Kommunitative Ebene des M.P. tendiert für
mich gegen Null Minus. Jüngstes Bsp. R. Golz!
Weshalb keine klaren und deutlichen Aussagen
hierzu? Wahrscheinlich wieder nur über einen
Anwalt. Das ist dann wirklich langsam ein Muster
bei der Hertha.
Guter Gastbeitrag,danke@Sunny!


13. Juni 2015 um 17:42  |  474782

Blauer Montag
13. Juni 2015 um 18:06  |  474783

Danke vor allem an sunny für den heutigen Beitrag.
Ein interessanter Gedanke/Frage j@p – der Vergleich zwischen den Klubs der Premier League und denen der Bundesliga. Aber ich weiß akut zu wenig über die Eigentumsverhältnisse an den englischen Profiklubs.

In Deutschland regiert das Dreigestirn Präsident, Geschäftsführer und Trainer.
Trainerwechsel gehören in Deutschland zum Profifußball wie das Herbstlaub zu den vier Jahreszeiten.

Absteiger 2009
16.) FC Energie Cottbus (0 Tr-Wechsel)
17.) Karlsruher SC (0 Tr-Wechsel)
18.) Arminia Bielefeld (1 Tr-Wechsel)

Absteiger 2010
17.) VfL Bochum (3 Tr-Wechsel)
18.) Hertha BSC (1 Tr-Wechsel)

Absteiger 2011
17.) Eintracht Frankfurt (1 Tr-Wechsel)
18.) FC St. Pauli (o Tr-Wechsel)

Absteiger 2012
16.) Hertha BSC (2 Tr-Wechsel)
17.) 1. FC Köln (1 Tr-Wechsel)
18.) 1. FC Kaiserslautern (1 Tr-Wechsel)

Absteiger 2013
17. Fortuna Düsseldorf (0 Tr-Wechsel)
18. SpVgg Greuther Fürth (2 Tr-Wechsel)

Absteiger 2014
17.) 1. FC Nürnberg (3 Tr-Wechsel)
18.) Eintracht Braunschweig (0 Tr-Wechsel)

Absteiger 2015
17.) SC Freiburg (0 Tr-Wechsel)
18.) SC Paderborn (0 Tr-Wechsel)

Insgesamt 16 Absteiger gab es in dieser Zeit – davon wechselten 9 der Absteiger min. einmal den Trainer in ihrer Abstiegssaison, konnten aber dennoch die Klasse nicht halten. Ansonsten sind für den Klassenerhalt neben der Position des Sportdirektors und des Trainers mindestens genauso wichtig die Qualität des Kaders, Sperren und Verletzungen wichtiger Spieler und die finanziellen Möglichkeiten des Vereins. Nahezu unbegrenzte finanzielle Mittel aus legalen und illegalen Quellen haben in Kategorie A. zur Verfügung die 3 Großvereine Bayern München, Borussia Dortmund und Gelsenkirchen 04, ferner die 3 Werksklubs von Bayer, SAP und VW. Ob ein anderer Manager unter den finanziellen Bedinungen bei Hertha weniger Trainer verschlissen und mehr sportliche Erfolge erreicht hätte, ist aus heutiger Sicht spekulativ.

Die Konfliktlinie für die kommende Saison bei Hertha ist in meinen Augen 😯 überdeutlich erkennbar. Dardai und Widmayer müssen ein neues Spielsystem implemnetieren in einem Kader, den sie nicht zusammen gestellt haben. Gelingt ihnen dies nicht, wird es erneut wie in der vergangenen Saison zu Konflikten zwischen Spielern und Trainern kommen.

Wie verhält sich dann Herthas Manager?
Kann er solch einen Konflikt durchstehen?
Braucht er dafür Hilfe?
Braucht es in dieser Situation ein Machtwort des Präsidenten?

In der kommenden Saison sind klare Worte und rasche Entscheidungen von Herthas Dreigestirn bei sportlichen Misserfolgen erforderlich. Wochenlanges Schweigen in schwieriger Lage würde dazu führen, dass die Fans mit den Füßen abstimmen.


Blauer Montag
13. Juni 2015 um 18:08  |  474784

EDIT .. implementieren …


13. Juni 2015 um 18:36  |  474786

@ sunny..danke für deine Mühe.
Bin da bei @ Hürde..im Grunde ist ja alles schön mal oder mehrfach von allen Interessierten gesagt worden..Meine Ünerzeugung ist es, das wir zu wenig Diskussionskultur im Verein haben. Es gibt zu wenig Sportliche Kompetenz in der Administration und zu wenig markante Persönlichkeiten
, die starkes Profil haben.
Einen internen Diskurs, sucht man in der Buli vermutlich in allen Vereinen mehr oder weniger vergeblich.
Aber bei Hertha stört es mich halt besonders , weil diese Stadt ja nicht gerade arm an innovativen Menschen ist..und Fussballkompetenz auch vorhanden sein sollte, bei unserer Historie.
Mit Golz verlässt uns nach meinem Empfinden ( Vorsicht : rein subjektiv, nicht belegbar) wieder jemand, der etwas anders gestrickt zu sein scheint. Wir trennen uns zu oft im Streit von Menschen mit Profil. Auf Dauer verlieren wir dadurch Menschen, die uns nahe stehen, die über jeweils gute Netzwerke verfügen.
Aber das ist eine ,, wie gesagt, sehr subjektiv und auch ziemlich depressiv gefärbte Sicht ( vielleicht).


13. Juni 2015 um 18:38  |  474787

@’exill..klar, das geht mir ja nicht anders. Denn auch auf der “ anderen Seite“ gibt es Provokateure und Nervensägen ( s. voriger Thread , da habe ich noch mal geantwortet)


13. Juni 2015 um 18:40  |  474788

Übrigens..tolle Instrumentalisierung der Nationalhymnen von Schottland (!!) und Irland.,


Exil-Schorfheider
13. Juni 2015 um 18:45  |  474789

@apo

Ja. Richie Golz ist eine Geschichte, die ich auch nicht nachvollziehen kann.
Allein schon, wenn wie von diesem Wichtigtuer angedeutet, ein pikantes Detail vor anderthalb Jahren heraus kam. Dann hätte man gleich reagieren müssen. Sehe zumindest ich so.

Mein Problem hier ist, dass viele mit beißendem Spott agieren, aber sobald sie Gegenwind erhalten, werden sie dünnhäutig…
Versteh ich nicht und finde es auf die Diskussionskultur bezogen ziemlich schade…


Exil-Schorfheider
13. Juni 2015 um 18:47  |  474790

Nachtrag ins Blogbuch, Sternzeit 130615

@hurdie und @opa haben da ein dickes Fell. Aber @opa geht selten auf die Argumente ein und regt sich über das „Angehen“ an sich auf… Das finde ich schade…


13. Juni 2015 um 18:52  |  474791

@ meyn..( weil ich grade in Redestimmung bin..)
Ich zähle deine Beiträge in der Mopo mittlerweile zu meinen liebsten Lektüren überhaupt, wenn es um Fußball geht. Du machst jedes Thema spannend, in dem du zum Thema gerne einen Aspekt besonders herausstellst. – Heute im Nati- Vorbericht, war es das Zwillingspärchen Hermanns.
…..eine Frage, die sich mir die ganze Zeit beim Lesen stellte, habe ich dazu: hat der Bruder vielleicht schlicht einen anders gelagerten Ehrgeiz? Studiert er vielleicht, statt viel zu trainieren; ist er politisch u/ oder sozial engagiert ? Will fragen: hat der Bruder einfach ein anderes Koordinatensystem? – Nicht für jeden ist das Leistungssportler – Leben die ideale Existenzform Im Subtext schwang da einiges mit, was ich hinterfragen möchte.
Weißt du da was? nicht falsch verstehen: kann alles so sein, wie du es darstellst, ich frage nur nach…


13. Juni 2015 um 18:54  |  474792

@ Exil..Wichtigtuer verstehe ich grade nicht. Du meinst sicher den Artikel in Wikkinochwas? – hAbe ich nicht gelesen, weil mich diese Quelle nicht interessiert 😉
oder was meinst du?


Exil-Schorfheider
13. Juni 2015 um 18:58  |  474793

@apo

Ja, bevor Missverständnisse auftreten. Meinte de Beitrag. Sind ja bisher die einzigen, die sowas erwähnen…

Gerade nach der Causa „Babbel“ ein Thema, dass ich dann nicht verstehen würde, egal, was RG angestellt haben soll.

#erfahrungswerte


13. Juni 2015 um 19:11  |  474794

Yep, , bin auch gespannt, was dazu gesagt wird. Andererseits wird es auf Grund von Vertragsregularien vermutlich nur „offiziöses“ geben.. Na, mal,schauen . Traurig Isses irgendwie jetzt schon 😔


Elfter Freund
13. Juni 2015 um 19:16  |  474795

Marcus Gellhaus Trainer in Paderborn…. interessant…


13. Juni 2015 um 19:28  |  474796

Hat irgendjemand Details zu Golz?

Ich habe bisher nix Offizielles von einer Trennung usw gelesen.
Ich kenne auch keine Hintergründe.


Blauer Montag
13. Juni 2015 um 19:33  |  474797

2. Liga kann er … 😉
Mach’s gut Marcus Gellhaus.

Glückwunsch auch an Markus Babbel zum Klassenerhalt in der Schweiz.


PreussischeProvinz
13. Juni 2015 um 19:43  |  474798

1:0 Ungarn…Stieber 😉


13. Juni 2015 um 19:51  |  474799

Glückwunsch an Pal Dardai 🙂


PreussischeProvinz
13. Juni 2015 um 19:53  |  474800

…und an unseren neuen Torwarttrainer und die graue Schlabberhose 🙂


Blauer Montag
13. Juni 2015 um 20:03  |  474801

16 Tage ist er älter, der ungarische NatiTr gegenüber der grauen Schlabberhose.


Traumtänzer
13. Juni 2015 um 20:29  |  474802

#Sunny-Beitrag
Ich finde, wir sind prinzipiell strukturell gut aufgestellt. Das englische Modell, wo eine Person alles entscheidet, gefällt mir nicht.
Bei Hertha bspw. haben mehrere Leute in verschiedenen Bereichen das Sagen, was in Ordnung ist. Dabei ist es halt immer abhängig davon, welche Personen diese Funktionen bekleiden. Ich finde, Preetz und Schiller bringen wirtschaftliche Vernunft in unseren Verein – das finde ich SEHR wichtig und gut. Schiller hat dabei den dankbareren Job, weil er nicht so im öffentlichen Fokus steht. Preetz hingegen macht, dafür dass er auch für Kommunikation zuständig ist, in der letzten Zeit vermehrt eine unglückliche Figur. Finde, hier müsste ein erfahrener Kommunikationsexperte her. Eigentlich hat man den doch mit Herrn Bohmbach an Bord, aber trotzdem passieren immer wieder solche Pannen.
Auf der anderen Seite sieht man selbst bei Bayern, dass ein Sportdirektor Sammer vom Präsidium des Vereins zurück gepfiffen wird, wenn er zu weit geht. Also, läuft anderswo auch nicht optimal, nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Bayern solche kommunikativen Pannen an sich leichter abperlen lassen kann. Unser Verein hingegen ist aufgrund der letzten Jahre für sich genommen schon eine ziemliche Panne, so dass jede weitere erst mal immer nur als Bestätigung der allgemeinen Unfähigkeit angesehen wird.

Fürs Hamsterrad-Protokoll:
Ich stehe noch zu Preetz / Gegenbauer, aber ich gebe zu, dass die 100%-Überzeugung auch langsam Risse bekommt, vor allem wenn man solche Vorgänge wie um Golz oder die ganzen Arbeitsgerichtsdinger sieht. Die MV zuletzt fand ich kommunikativ auch schon grenzwertig und als Mitglied fühlst Du Dich schön verschaukelt, wenn man Dir die Saison als eine mit einem „guten Ende“ verkaufen will. Das ist dann echt überflüssig und ich fürchte, man läuft dann von Vereinsseite etwas Gefahr, sich selbst in die Tasche zu lügen, mit der Konsequenz, dass man es als Mitglied auch nicht so richtig ernst nehmen kann, wenn von großer Saisonaufarbeitung die Rede ist. Tja, und wenn dann am Ende eben doch nur alles weitergeht wie bisher, dann wissen wir wohl jetzt schon wie die kommende Spielzeit wird…


Inari
13. Juni 2015 um 20:55  |  474803

Deutschland so peinlich .
Fehlentscheidung , Elfer, kläglich arrogant vergeigt


JoergK
13. Juni 2015 um 20:59  |  474804

Lichtenrader ist wieder auf Achse. Das Banner hängt neben Weidenfellers Tor.

Hierzu eine Story von Michael Jahn in der Berliner Zeitung.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/hertha-bsc-der-heimliche-botschafter,10809148,26753286.html


Inari
13. Juni 2015 um 21:00  |  474805

Bisher grotten schlechter Auftritt


13. Juni 2015 um 21:16  |  474806

#lichtenrade
Interessant! Habe mich schon seit Jahren gefragt, wer sich dahinter verbirgt.


Flankovic
13. Juni 2015 um 21:23  |  474807

Da merkt man, dass manche aus dem Urlaub zurück kommen mussten, bzw. warten müssen bis sie in den Urlaub dürfen. Ist ja auch unmenschlich!

Ich bekomme regelmäßig feuchte Augen, wenn ich höre was die durchmachen müssen.

Die, die abgesagt haben, haben es richtig gemacht! Soweit kommet es noch, dass Nationalspiele vor dem Privatvergnügen rangieren.

Die Spieler von Gibraltar sind berufstätig und machen diesen Sport aus Leidenschaft. Das sind völlig andere Voraussetzungen…


Inari
13. Juni 2015 um 21:29  |  474808

Arroganz pur


13. Juni 2015 um 21:35  |  474809

@Inari..ich bin mit dem Wort sehr vorsichtig. Aber es stimmt: die luschige Art, die Chancen zu versemmeln..dahinter steckt viel Arroganz. Statt gradlinig. das Ding “ klar zu machen“ . wird versucht, den Mozart zu geben.. Wie Pupertierende,Medien im Schwimmbad, die Mädchen beeindrucken wollen 💪💪🌼


driemer
13. Juni 2015 um 21:36  |  474810

Inari // 13. Jun 2015 um 20:55
„Deutschland so peinlich .“

Aber Inari! Nicht Deutschland!

„DIE MANNSCHAFT“ – soviel Zeit muß sein.
:):):)


13. Juni 2015 um 21:36  |  474811

Gott, was gibt sich die @ siri kreativ..👀


13. Juni 2015 um 21:38  |  474812

@inari

Ich glaub wenn Hertha Real Madrid im CL Halbfinale mal 5:1 zerlegt meckerst du immernoch 😀 😀 😀


13. Juni 2015 um 21:49  |  474813

„Die Mannschaft“.. das ist wirklich lächerlich, was man mit uns Verbrauchern so treiben will. „# Selbstvermarktung
Aber selbst das wird funktionieren.


kraule
13. Juni 2015 um 21:54  |  474814

@Kamikater
Das Beispiel Michael Szidat, als „Alternative“ , zeigt wie arm wir an wirklichen Alternativen sind…….. Welche Kompetenzen hat er?
Ansonsten finde ich den Beitrag von Sunny gut formuliert, aber zig mal (erfolglos) durchgekaut.
Wir haben einen sehr schlechten Stil in vielen Dingen.
Preetz hat dieses schon vor Jahren gezeigt, erinnerst du dich @Backs?
Bin immer noch der Meinung, auch unser Fisch stinkt zuerst am Kopf…..aber wer steht als Alternative bereit?Ein Mann wie Wowie….warum nicht?Aber der wird sich hütten…


13. Juni 2015 um 22:01  |  474815

@kraule

ja, seh ich ähnlich, aber wo gehobelt wird fallen Späne.
Ich kenn die Hintergründe bei Golz nicht.
Bin aber der Meinung, dass das Interview von Golz nicht tragbar ist.

Alternative?
Sorry, aber Wowi hat in der Richtung noch weniger Kompetenz als in seinen bisherigen Funktionen


kraule
13. Juni 2015 um 22:04  |  474816

@Backs
Ich meine seine Strahlkraft, sein polarisieren….
Den Typ als solchen im Verein!
Nicht als neuen Michael aber als neuen Werner.


13. Juni 2015 um 22:11  |  474817

Wowi..? wofür?- erstmal bitte sportliche Kompetenz, denn die fehlt am Meisten. Wir brauchen dringend ( positiv geladene) Spannung an der Spitze., Als lebendiges Winkelement..darf Wowi sehr gerne weiter wirken , auch Interviews geben. Sollte der Klub irgendwann etwas mehr Aussagekraft haben, würde ich mich über einen offiziellen Representanten ala‘ Wowi sehr freuen. Aber erstmal das Kerngeschäft, bitte.


Kettenhemd
13. Juni 2015 um 22:15  |  474818

Ich glaube bei Hertha handelt es sich eher um ein Personal als um ein Prozess Problem.


kraule
13. Juni 2015 um 22:15  |  474819

@apo
Jemand aus der Liga eines Wowereit!
Der einzige Promi aus oder für Berlin, Hertha kann doch nicht nur Herr Gegenbauer sein 🙁


13. Juni 2015 um 22:32  |  474820

@ kraule..ich bin ja völlig d’accore, aber das ist ja jetzt nun doch ne Geisterdiskussion. Für mich ist das Thema Frischluftzufuhr echt zwingend. Hätten wir den und würde das auch funktionieren, ergeben sich andere Dinge, wie von selbst. Genau deshalb wird ja so sehr gemauert.Jeder weiß, was passiert, wenn etwas an der Hierarchie und inneren Struktur verändert wird.
Das will ja der Begriff“ Filz“ beschreiben: Filz stoppt, bremst..Entwicklung. Aber letztlich kann es ja nur von Innen kommen. Und wenn ich das denke, werde ich wieder betrübt..😪


U.Kliemann
13. Juni 2015 um 23:44  |  474821

Und deshalb ist jede Diskussion darüber obsolet!


U.Kliemann
13. Juni 2015 um 23:44  |  474822

Gutes ……


U.Kliemann
13. Juni 2015 um 23:50  |  474823

Im übrigen, where is @cameo?


Kamikater
14. Juni 2015 um 1:48  |  474824

@Wowereit
Mit dem wären wir schon lange pleite…


sunny1703
14. Juni 2015 um 7:16  |  474825

@Kami 01 Uhr 48

http://www.vbki.de/der-verein/%C3%BCber-uns/willkommen-im-vbki-klaus-wowereit

Wer über den Tellerrand seiner Parteilinie nicht hinaus schauen kann, verbaut jegliche Perspektive für die Stadt Berlin, und eventuell auf bestimmte Weise auch für unseren Verein.

Ich habe Herrn Gegenbauer gewählt, auch wenn ich wahrlich mit seinen (früheren?) politischen Ansichten und seinen politischen Freunden wenig am Hut hatte.

Ich wähle bestimmt nicht Frau Merkel,weil ich in vielen ihr nicht zustimme —– und habe dennoch großen Respekt vor ihrer Arbeit…..und wäre froh wenn jemand wie sie sich eines Tages bei Hertha einbrächte!

@apollinaris

Sportliche Kompetenz gerne, doch wo überall haben wir sie denn nicht schon??!! Das ganze Trainerteam ist voll von Herthasportkompetenz. Der GF Sport gehört dazu,der Berater von Herrn Gegenbauer gehört dazu, jemand im Aufsichtsrat gehört dazu.

Noch mehr davon wird kein Garant für erfolg sein,zumal der Verein das eine ist und das Wirtschaftsunternehmen das andere.

Im Präsidium wäre zumindest nach meiner Meinung auch Platz für Vereinsmitglieder die Hertha in Deutschland und auch international ins Gespräch bringen, neben meinetwegen einen weiteren mit sportlicher Kompetenz(wäre Arne Friedrich nicht so umstritten…..). Ins Gespräch bringen,sprich sie präsenter machen für die Medien und sie damit auch interessanter machen für Unternehmen.

lg sunny


sunny1703
14. Juni 2015 um 7:44  |  474826

Für mich ist der Manager oder der GF Sport in erster Linie dafür verantwortlich eine bestimmte, auch von ihm und/oder dem anderen führenden Gremien des Vereins entwickelte Perspektive in die Tat umzusetzen.

Dabei ist es auch ziemlich unwichtig, welche Befugnisse er hat,denn so wie er eingestellt wird,kann er auch jederzeit von seinen Aufgaben entbunden werden.

Die Aufgabe eines Managers(GF Sport) muss es also sein, insbesondere Trainer, dann aber auch gemeinsam mit dem Trainer Spieler zu finden,die an dieser Perspektive erfolgreich arbeiten.

Unser Problem als Fan ist also zu erforschen,was ist eigentlich diese Perspektive?

Wie lange geht sie? Aus der Politik und der Wirtschaft wissen wir, dass langfristige Pläne oftmals zu vielen Ungewissheiten unterliegen.

Es sollten also kurz- bis mittelfristige Perspektiven sein,die zu verfolgen sind,wobei der Aufbau einer Jugendakademie wie unter Hoeness sicher langfristig anzusehen ist.

Wann ist aber der Manager für die Ergebnisse verantwortlich zu machen?

Der Trainer wird dann verantwortlich gemacht,wenn die Ergebnisse so schlecht sind,dass sie die kurzfristigen Ziele in Gefahr bringen und damit natürlich auch die mittelfristigen.

In meinen Augen sollte der manager in dem Augenblick verantwortlich sein,wenn die an ihn gestellte Aufgabe,die erreichung mittelfristiger Ziele aufgrund von ständigen Verfehlungen kurzfristiger Ziele nur noch schwer zu erreichen sind,wenn auf der Stelle getreten wird und kein Erfolg auf Besserung besteht.

Ein Manager hat also einen längeren Zeitraum zum Gestalten, doch endlos sollte er nicht sein.

Doch um das ganze Handeln verständlich zu machen, müssen die Verantwortlichen im Präsidium oder die Präsidenten deutlich kommunizieren,was angestrebt ist.

Ein „wir wollen Fußball spielen“ oder ähnliche nichtssagende Aussagen haben als einzigen Effekt,dass sich an den Stammtisch der Republik über die Leistungen der sportlichen Leitung und deren Beurteilung ständig gestritten wird.

Oder ist das Absicht um sich interessant zu machen? 🙂

lg sunny


kraule
14. Juni 2015 um 8:12  |  474827

@Kliemann obsolet???
Sorry, aber für mich ist diese Diskussion eine Diskussion, über eine entscheidende Entwicklung.
Es wird immer wieder von Stellschrauben etc gesprochen.
Wichtig ist aber zuallererst das Werkzeug dazu und das Personal, welches in der Lage ist, die richtigen Stellschrauben entsprechend zu justieren bzw richtig zu erkennen.
Herthas Zukunft steht und fällt mit diesen Entscheidungen.
Daher emfinde ich @Sunny Beitrag als sehr wichtigen Baustein einer Diskussion.
Ebenso sehne ich das von @apo geforderte Durchlüften auch dringend herbei.
Ein 10er, 8er etc., allesamt wichtig für die nächste Saison und somit auch für die unmittelbare Zukunft.
Der eigentliche Hammer hängt aber woanders und nur da kann Nachhaltigkeit erzeugt werden.


elaine
14. Juni 2015 um 9:09  |  474828

Stiller // 13. Jun 2015 um 16:25

geht mir auch so, mir fehlen viel zu viele Hintergründe um sagen zu können , welche Kompetenzen der GF S&K hat, allerdings brauchen ich die persönlich nicht so sehr.
Ich möchte einfach nur Hertha spielen und gewinnen sehen 😉 Da bin ich ganz einfach gestrickt.
Früher war alles anders, da ist man zum Fußball gegangen um ein Fußballspiel zu sehen und fertig war die Laube.
Heute muss ein Leitbild her, der Verein muss für irgendetwas stehen. Es muss ein Manager für Kommunikation her, damit auch kein Wort fällt, dass in die eine oder andere Richtung mit viel Mühe und Aufwand anders ausgelegt werden kann, als es gemeint war.
Nun gut, aber das ist auch nicht mehr zu ändern und wie @Opa sagt, die Zahnpasta ist aus der Tube und kann nicht mehr rein gequetscht werden.

Wenn Hertha für etwas steht , dann für Berlin. Das kann ich auch an den Fangruppen beobachten, deren Vereine gegen uns antreten. Für die ist das Spiel hier etwas besonderes und voran geht dem auch der Slogan „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“
und wenn sie hier sind „Berlin, Berlin , wir schxxssen auf Berlin“

Das wäre dann zu vermarkten und da hätte Wowi vielleicht sehr viel bei zu steuern.
Wenn das alles inzwischen eben mehr Show, als Sport ist, könnte man auch mal über den Tellerrand gucken und Leute aus anderen Bereichen mit ein beziehen. Ich denke da an Theater-oder Musicalregisseure. Fachleute aus der Werbebranche sind ja schon tätig.
Hertha steht für das Oly. Neulich , als ich mir eine neue DK kaufen wollte, war ich am Oly, wo der Shop geschlossen war, aber der Freundliche Pförtner mir den Tip gab, dass vor dem Friesenhaus Container stehe, wo die DK´s verkauft werden. Aber nun gut, jedenfalls kamen mir auch Touristengruppen entgegen, unter anderem zwei junge Frauen und ein Mann, wahrscheinlich Amis, die mir ein freundliches Ha Ho He Hertha BSC entgegen schleuderten, woran sie mich als Herthafan ausmachten, kann ich nicht sagen und gehe mal davon aus, dass sie dachten dies gehören zum Oly dazu.


elaine
14. Juni 2015 um 10:01  |  474829

P.S.

eine Stunde Schauspielunterricht für die Akteure auf dem rasen würde ich auch befürworten.
Für mich ist nichts abtörnender, als ein ein Akteur, der 2 Mio im Jahr verdient und dann über die Medien bekannt gibt, dass er keine Lust hatte zum laufen 😉


Blauer Montag
14. Juni 2015 um 10:44  |  474830

Einen frischen Sonntagmorgen wünsche ich allerseits.

Ich hoffe, jeder hat zu Hause die Fenster weit aufgerissen und die kühle Morgenluft herein gelassen. und wer der Meinung ist, auch bei Hertha müsse „durchgelüftet“ werden, der mache sich auf den Weg zum Friesenhaus.

Wer der Meinung ist, Hertha benötige anderes Führungspersonal, der sorge dafür, dass zur nächsten Mitgliederversammlung Personen seines Vertrauens für das Präsidium des e.V. gewählt werden. Ein anderer Einfluss der Mitglieder des e.V. auf die Geschaäftsführung der KGaA ist nicht möglich. Ob und wie die Aufgaben der Geschäftsführung der KGaA im Einzelnen definiert sind, und zu welchen Themen die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat/Präsidium berichten muss, kann ich nicht wissen.

Es ist mir nicht möglich, abstrakt über die Aufgaben eines Managers zu diskutieren. Es geht um Hertha, es geht um Preetz, es geht um Gegenbauer. Der Überdruss, welcher hier zu lesen ist, richtet sich gegen diese beiden Personen am Ende dieser Saison und deren öffentliches Auftreten – oder Nicht-Erscheinen. Worte, welche Hoffnung auf eine bessere sportliche Zukunft stiften, habe ich nicht wahrgenommen.

Hertha steht vor der 33. Bundesligasaison. Keiner weiß, ob es Dardai und Widmayer gelingt, mit diesem Kader (an dessen Erstligaqualität erhebliche Zweifel bestehen) ein neues erfolgreiches Spielsystem zu etablieren. Weitere Trainerwechsel machen diesen Kader auch nicht besser.

Die kommende Saison wird Nerven kosten. Und weder Preetz noch Gegenbauer können sich weiterhin durch die Saison schweigen.


La49
14. Juni 2015 um 10:51  |  474831

Sunnys Gastbeitrag birgt natürlich die Gefahr, ein Hamsterrad neu zu bedienen.

Die Reflexe der Kommentaristi hier funktionieren einfach zu gut!

😉

Ich finde aber den von ihm angeregten Ansatz, das ganze losgelöster von der Situation bei Hertha zu betrachten, richtig.

Schauen wir über den Tellerrand, muss man auch mal sehen, wie andere Vereine diese Personalie interpretieren, diese Position besetzt haben und agieren.

Natürlich fehlt uns allen der Einblick, den wir glauben bei Hertha zu haben. Aber ich denke, es macht Sinn auch mal über die Konstellationen bei anderen Vereinen nachzudenken.

Zum Beispiel war früher der Präsident von Schalke allgegenwärtig. Weiss heute einer, wie der heisst? Den Aufsichtsratsvorsitzenden kennt jeder. Also hat sich dort eine Machtverschiebung ergeben.

Die Konstellation Manager/Präsident, die Projektionsfläche Preetz/Gegenbauer, hat man dort z.B. gar nicht. Übertragen auf Hertha würde hier eher das Gespann Preetz/Schiphorst im Blickpunkt stehen.

Insofern ist es spannend, zu schauen, wie es bei andern läuft.

Wie grenzt sich der Aufgabenbereich des GF S+K bei Hertha von den vergleichbaren Positionen des Managers, Sportdirektors oder wie auch immer man es bezeichnen will bei anderen Vereinen ab?

Ist/war die Jobbeschreibung eines Heldt, Bobic, Dutt, Dufner, Schmadtke, Sammer, Knäbel, Eichin, Allofs, Calmund, Uli Hoeness mit dem, was Preetz machen soll(te), vergleichbar?

Gibt es dort ggf. Korrektive oder Lastenverteilungen, die so bei Hertha wünschenswert wären?

Sunnys Beitrag sehe ich weniger als einen Aufruf, Preetz‘ Handeln zum wiederholten Male zu zerpflücken, sondern eher als Anregung, darüber nachzudenken, wie wir uns – gerade auch vor dem Hintergrund, dass Hertha eben ein anderer Verein als Schalke, Stuttgart, Bremen, HSV, Köln, Union usw. ist – die Position des Sportlichen Leiters bei Hertha BSC auch in Abgrenzung zu anderen Verantwortlichen im mittelständischen Unternehmen Hertha BSC wünschen würden.


Kamikater
14. Juni 2015 um 11:13  |  474832

Das Ausscheiden unserer U20 beimder WM gegen Mali in VF ist mehr als enttäuschend.


Blauer Montag
14. Juni 2015 um 11:17  |  474833

Preetz‘ Handeln will ich nicht zerpflücken La49. Leider habe ich auch nicht die Hoffnung, dass irgendwelche strukturellen Änderungen die kommunikativen Defizite bei Gegenbauer und Preetz verringern werden.


Kamikater
14. Juni 2015 um 12:02  |  474834

@BM
…mit diesem Satz zerpflückst Du genau wieder das, was gerade mühselig entstanden ist: nämlich die Erkenntnis, dass bei aller Uneinigkeit hier im Blog über das Vorgehen bezüglich der sportlichen, strategischen und kommunikativen Führung, es einen Zusammenhang gibt zwischen kommunikativen Fähigkeiten und strukturellen Tatsachen.


Blauer Montag
14. Juni 2015 um 12:09  |  474835

Den Zusammenhang sehe ich wie folgt kamikater um 12:02 Uhr.

Eben weil es diese kommunikativen Defizite gibt, ist Hertha durch die vergangene Saison geschliddert. Und es will zur Zeit keine rechte Vorfreude auf die kommende Saison entstehen.


Kamikater
14. Juni 2015 um 12:15  |  474836

@BM
Du verstehst scheinbar überhaupt nicht worum es mir hierbei geht: wenn es einen Zusammenhang gibt, sind es eventuell gar keine kommunikativen Defizite, sondern schlicht die Tatsache, dass bei einer fehlenden Struktur bestimmte mediale Wahrnehmungs-Effekte in der Öffentlichkeit auftreten. Nämlich dieser „Überdruss“, „Künstlichkeit“ oder „Unglaubwürdigkeit“.

Insofern hilft unter Umständen gar kein Medientraining für Einzelne, sondern schlicht und ergreifend eine andere Struktur, die dazu verhilft, bestimmte Botschaften nicht immer von den selben Personen zu veröffentlichen. Das machen andere Vereine genauso.


La49
14. Juni 2015 um 13:06  |  474837

Nur mal angenommen, man würde mir den Auftrag erteilen, beratend die Strukturen bei Hertha BSC neu zu entwickeln – und zwar die Strukturen auf dem Reißbrett, nicht die Besetzung der Positionen und ggf. neuen Verantwortlichkeiten mit Personen.

Für mich würde die erste Frage sein, welche Rolle der Präsident eines Vereins spielen sollte.

Ich persönlich sehe den Präsidenten als Integrationsfigur und eben nicht als polarisierenden Aspekt. Das VEREINte, das gemeinsame zu repräsentieren sollte dabei im Vordergrund stehen. Über den kleinsten gemeinsamen Nenner der extrem heterogenen Mitgliederstruktur hinaus die zugegebenermassen teilweise extrem voneinander abweichenden Erwartungshaltungen moderieren und mit dem Präsidium als seinem Team den emotionalen Rahmen und die Vereinsstruktur in der Aussendarstellung so gestalten, dass wenigstens innerhalb der Vereins und seiner 30.000 Mitglieder gemeinsam das gelebt wird, wofür die Mehrheit der Mitglieder steht.

Genaugenommen: Das Vorleben eines Vereinskultur. Vorgelebt durch ein Präsidium, das sichtbar ist und nicht nur bei den turnusmässigen Präsidiumswahlen mal den Mund aufmacht, wenn es wiedergewählt werden will.

Die zweite Frage für mich stellt sich an dem Punkt, welche Aufgaben innerhalb der Geschäftsführung gebündelt werden können und welche nach Möglichkeit nicht in einer Hand liegen sollten.

Ich persönlich empfinde die Kombination von Sport und Kommunikation als prekär.

Wenn sich Unmut aufgrund sportlicher Leistungen auf die Person der sportlich verantwortlichen fokussiert, kann jeder Erklärungsversuch, den der für die Kommunikation Verantwortliche dazu abgibt zum „Treppenwitz“ werden, da Diplomatie, Neutralität und emotionale Distanz eher der Rechtfertigung eigenen Handelns weicht.

Ein PR-Profi plus einen sportlich Verantwortlichen würde ich hier cleverer finden. Und zwar einen PR-Profi, der mehr als nur brummelig PKs moderiert.

Als dritte Frage stellt sich mir, was aus dem Konstrukt „Leiter der Lizenzspielerabteilung“ geworden ist? War das seinerzeit nur eine Frühstücksdirektorenposition, um Preetz einen Titel auf der Visitenkarte zu geben, der besser klingt als „Hoeness-Praktikant“? Oder ist das als Bindeglied zwischen Trainer und Mannschaft auf der einen Seite und der sportlichen Vereinsführung auf der anderen Seite nicht vielleicht doch eine sinnvolle Position?

Diese Position – sauber definiert und gelebt – kann ich mir gut vorstellen, um einen Seismografen für Stimmungen in der Mannschaft zu haben. Ob sich damit Cliquenbildungen und Anti-Trainer-Stimmungen ausschliessen lassen, kann man im Vorfeld schlecht sagen. Ich sehe hier auch nicht zwangsläufig jemanden besser dafür qualifiziert, der selbst Fussballprofi war. Eher ein Personalcoach, der neuen Spielern die Integration erleichtert, ein bisschen Psychologe und Mädchen-für-alles-ist, vor allem aber auch einer, der neben dem Vermitteln der o.g. Vereinskultur auch Spieler in der Persönlichkeit weiterentwickelt.

Wie gesagt, mir geht es nicht darum, das mit Namen zu füllen. Vielmehr ist mein Gedanke, ob die Statik im Verein und der GmbH & Co. KGaA hier auf einem soliden Fundament seht und ausgewogen genug ist, damit das Ganze nicht doch irgendwann wie ein Kartenhaus zusammenfällt, wenn einzelne Personen nicht mehr zur Verfügung stehen. Sondern als Gesamtgebilde stark genug konstruiert ist.


alte Dame
14. Juni 2015 um 13:25  |  474838

Hatte den hier nicht jemand für interessant gehalten?

http://www.transfermarkt.de/kolbeinn-sigthorsson/profil/spieler/52246

Hat ja seinem Namen alle Ehre gemacht und den Siegtreffer gegen CZE erzielt 😀


Kamikater
14. Juni 2015 um 13:40  |  474839

@alte Dame
Ja, ich seit Jahren

@La49 // 14. Jun 2015 um 13:06
sehr guter Beitrag! 👍


elaine
14. Juni 2015 um 13:41  |  474840

alte Dame // 14. Jun 2015 um 13:25

na dann herzlichen Glückwunsch an Sigthorsson 🙂

In der Liga war 38ster in der Scorerliste und hatte für Alax in 22 Spielen 7 Tore geschossen und ich glaube 3 Vorlagen gegeben.

Eredivsie/Scorerlist


Ursula
14. Juni 2015 um 13:44  |  474841

Ein Geschäftsführer Sport, von Kommunikation
mag ich im Zusammenhang mit Michael Preetz
gar nicht mehr reden, schreiben, sollte ein Konzept
haben! Auch von Fantasien und Visionen sollte
man HIER NIE mehr reden!

ER hatte doch die Chance, in der zweiten Liga
viel Erfahrungen sammeln zu können, und sich
in seiner “auferlegten Tätigkeit”, stets mit der
engen Verzahnung zwischen Profimannschaft
und “Nachwuchsleistungszentrum” vertraut
machen zu können, sich um eine geschlossene
Struktur des “gesamten” Vereins Hertha BSC,
mit einer speziellen, ureigenen “Spielphilosophie”,
die doch nicht heißen kann durch “Mauertaktik”
zu den Punkten zu kommen, “anzueignen“….?

Wie lauteten denn die Vorgaben an den Trainer-
Stab für die neue Saison? Wie in etwas sollen
alle Fußballmannschaften von Hertha BSC
Ihre Spielideen entwickeln?

Das ist SEINE Aufgabe!

Wollen wir “offensiven Defensivfußball”
spielen oder “defensiven Offensivfußball…?

Haben “wir” dafür das geeignete “Spieler-
material” oder muss man sich systemisch
und taktisch auf “Underground” verständigen?

Diese einfachen, aber elementaren zusammen-
hänge sind nicht ersichtlich und müssten
durch Michael Preetz kommuniziert werden,
der Kader danach konzeptioniert werden!

Michael Preetz ist ein “Technnokrat”, wirkt
beinahe emotionslos und mit “sich selbst
kämpfend”, sich in “bessere Fußballhände”
gern gebend (Jos Luhukay!)…

ABER erstmalig hat ER einen vermeintlich
“schwächeren Trainer” an seiner Seite und
wäre mehr gefordert, DENN JE!!

Und da liegt die Crux!!!

Der Beitrag von @ Sunny ist ein guter, aber
leider, leider schon altbekannter Denkansatz!

DENN, ohne einen “Hauch von Intellektualität”
und “massiver Frischluftzufuhr” in der neuen
Saison, wird die so beginnen , wie denn die alte
Saison endete, perspektivlos ernüchternd und
desillusionierend!!!

@ Sunny schrieb besonnen und maßvoll….

….mein Resümee wäre drastischer und mit
deutlichen Konsequenzen verbunden!

SO DARF es einfach nicht weitergehen…!!!

ABER Genügsamkeit in dieser unersättlichen
Fußballwelt ist auch eine Philosophie, und
wird insbesondere von “Herthafans” mit viel
“Geduld” und “ich möchte so bleiben, wie
ich bin”, seit der Ära Preetz ge(er)tragen….


elaine
14. Juni 2015 um 13:53  |  474842

@Sigthorsson

ihm ist übrigens unser Ben Sahar dicht auf den Fersen mit 7 Toren und 4 Vorlagen, allerdings hatten Sahar 33 Spiele


Kamikater
14. Juni 2015 um 13:56  |  474843

@Ursula
Und es kann dennoch immer noch nicht die Ursache und Lösung sein, wenn Du alle Beteiligten auswechselst und Dich als Präsi, @Opa als GFSpuK und @BM als Presseprecher installierst, so lange die Struktur nicht stimmig ist.


14. Juni 2015 um 13:56  |  474844

@ La..“ unser Problem“ ist eben, das diese Erkenntnisse von Innen heraus kommen müssen. Wir haben da so extrem wenig Einfluß drauf. Insofern bleibt die Diskussion lange Zeit tatsächlich abstrakter Natur.
Das ist aber kein Geund, mit dieser Art Kritik und Nachdenklichkeit aufzuhören .
Von sich aus, wird niemand bei Hertha etwas ändern wollen. Solange man sich die Dinge schönreden kann ( Geschehen auf der letzten MV), solange man Zuschauerzahlen gleichsetzt mit aktueller Zufriedheit ..wird Hertha von Innen heraus nichts verändern. Schon gar nicht radikale und / oder personelle Veränderungen vornehmen.
Es bleibt der Kritik nichts als das, was sie ist: auf Dinge hinzuweisen. Erst , wenn wahrgenommen würde, dass sehr viele , unterschiedliche Menschen unzufrieden sind ( und nicht nur mit der rein sportlichen Marge), könnte Bewegung hineinkommen . – Einen Druck aufbauen, einen Erklärungsdruck im besten Fall.
Das ist auch ein demokratischer Prozeß.
Es ist ja sehr schräg, wenn hier Kritiker immer angehalten werden..entweder selbst zu kandidieren , selbst personelle Vorschläge zu machen . – Das ist überhaupt nicht die Aufgabe der Kritik. Ein Restaurantkritiker braucht auch keine eigenen Rezepte vorzustellen…
Zudem , zu Ende gedacht, dürften dann ja nur Mitglieder Kritik üben (?)
Absurd.
Am Wirkungsvollsten ist die Kritik, wenn sie sachlich und möglichst respektvoll geäußert wird.
Denn die Arbeit bei Hertha ist auch nicht so schlecht, das nur eine massive Stimmungsmache helfen und Harken, Teer und Federn mitgenommen werden müssten.
Allerdings war der Tagesspiegel- Artikel für mich meilenweit davon entfernt, eine Gegendarstellung zu veranlassen . Wäre dem so..müsste Frau Merkel permanent Gegendarstellungen fordern. Und der griechische oder russische Staatsnlenker , müsste mit Klagen um sich werfen.
Will sagen: wenn man in der Öffentlichkeit steht, muss man etwas Fell mitbringen.
Abgesehen davon, dass solche Handlungen nicht den Eindruck von Souveränität machen.


Ursula
14. Juni 2015 um 14:03  |  474845

@ Kamikater

Das EINE muss das ANDERE doch nicht
ausschließen!

ABER es sollten endlich einmal Stukturen
zu erkennen sein, und dann durch ggf.
„neue“ Personen „ergänzt“ werden….

Wenn auch aktuell zur neuen Saison NICHTS
passiert, spielen wir weiter „Blind man´s buff“…


Kamikater
14. Juni 2015 um 14:06  |  474846

Ein Kritiker, der nur meckert iwt kein Kritiker. Erst wenn er Lösungen benennen kann, wird er glaubhaft. Alles andere zeigt nur, dass er Ahnung hat, sondern zu allem, vom Wetter bis zum Schnürsenkel „Nein“ sagen kann.

Insofern muss schon deutlich werden, was genau geändert werden müsste, ohne dass er diesen Posten übernehmen muss.

Hier sind sich wohl fast Alle einig, dass sich Dinge, insbesondere strukturell ändern müssen. Nur Wenige können genau beschreiben konkret, was.

Aber das ist ja d nnoch schon mal etwas. Insofern ist der Beitrag von @La um 13:06 begrüßenswert, da er ohne Polemik daherkommt.

Wünsche allen einen tollen Tag!


Ursula
14. Juni 2015 um 14:15  |  474847

@ Lies einige Beiträge, auch meinen,
noch einmal und Du wirst auch gewisse
Lösungsansätze erkennen können!

Das Zauberwort ist KOMPETENZ!

UND, wie @ apo häufig bemerkt, die
„Erkenntnisse“ müssen von INNEN
heraus kommen…


14. Juni 2015 um 14:31  |  474848

@ kami..ich will da jetzt nicht so lange dran kauen, aber: meckern ist natürlich nicht gemeint. Sachliche und konstruktive Kritik impliziert ja immer auch Lösungsansätze. Aber z.B. über Personen zu verhandeln und spekulativ Namen hineinwerfen ..ist völlig unergiebig.
Ein sehr guter Literaturkritiker versteht was von Literatur, aber er muss nicht selbst Literat sein
Je klarer die Kritik, desto besser.
Niemand von uns kann mehr als Ansötze aufzeigen.
Aber es ist eben auch erlaubt, seine Meinung , seine Stimmungslage öffentlich zu machen, auch, wenn man vielleicht weniger Ahnung von den Dingen hat.
Ich habe von den Dingen, die Schiller da betreibt, keinen wirklichen Sxhimmer, deshalb habe ich dazu noch nie ein Wörtchen gesagt..
Das muss jeder für sich entscheiden dürfen. Kritik muss sich ja auch der Kritik stellen ( wird gerne vergessen).
Ein demokratischer Prozeß eben.


14. Juni 2015 um 14:57  |  474849

Kamikater
14. Juni 2015 um 15:05  |  474850

Dass Änderungen von Innen heraus kommen müssen, ist fast schon redundant. Also absolut notwendig und sowieso unumgehbar, aber ebenso unnötig zu erwähnen, denn das könnte man auf jegliche Kritik in diesem Blog hin schreiben.

Es ist aber ein Unterschied, ob man Personen ob ihrer Fertigkeiten kritisiert oder ob eine vermeintliche Unfertigkeit vielleicht schon durch eine veränderte Struktur inmerhalb einer Organisation aufgefackt und somit gelöst werden könnte.

Und wenn man hier schon über Jahre hinweg zitiert: Anführungszeichen der Fisch stinkt vom Kopf Anführungszeichen, dann müsste man auch für einen anstehenden Change Prozess konsequenterweise sagen: Erst die Organisation, dann die Kultur, dann die Prozesse und dann die Menschen mit Ihrer Führung. (Immer vorausgesetzt man ist sich darüber im Klaren, welche Ziele man auf welche Art und Weise in welcher Zeit erreichen will.)


14. Juni 2015 um 15:12  |  474851

ähm..irgendwie reden wir aneinander vorbei..


fg
14. Juni 2015 um 15:17  |  474852

http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article142388607/Wenn-die-Hertha-Profis-ihre-Urlaubsbilder-posten.html

Schön, dass das mal aufgegriffen wird.
Könnte man aber noch etwas tiefer gehen in der Erörterung.


Kamikater
14. Juni 2015 um 15:17  |  474853

@moogli
Au weia.


Spree1892
14. Juni 2015 um 15:20  |  474854

Wir werden sehen, ob Pal Dardai weiter Trainer bleibt in Ungarn oder nicht.
Schlecht wäre es nicht, wenn er es nicht macht, ist es auch gut so.

Das ist wieder typisch Tagesspiegel, da feuer wieder reinzubringen.


alte Dame
14. Juni 2015 um 15:26  |  474855

Fakt ist: Bleibt er Trainer der ungarischen N11 und es läuft nicht bei der Hertha … dann werden immer und immer wieder die Fragen kommen.

„Wie kann man so etwas verantworten, junger Trainer, unerfahren, dann die Doppelbelastung …“
Sehe ich jetzt schon kommen und ganz unbegründet finde ich es nicht … mal abwarten


14. Juni 2015 um 15:29  |  474856

@Spree.erklär mir bitte, was dem Tagesspiegel vorzuwerfen ist? Das ist ja geradezu sportjournalistische Pflicht, diese Medung zu bringen?


14. Juni 2015 um 15:30  |  474857

..heute..vor 84 Jahren..wurden wir mal Deutscher Meister.


Spree1892
14. Juni 2015 um 15:32  |  474858

@apo

Es war von vorne rein klar, das nach dem Spiel gegen Finnland, darüber gesprochen wird, ob er Trainer bei der Nationalmannschaft bleibt oder nicht. Er wäre ja nur noch 2x weg.
Der Tagesspiegel schreibt das so, als wenn das alles schon entschieden worden ist, das er nicht mehr Ungarn trainiert.


Ursula
14. Juni 2015 um 15:35  |  474859

Tja…., @ alte Dame, dies ist seit Wochen
mein „Glaubensbekenntnis“ und noch so
viel mehr….

…wenn Dardai denn ein erfahrener Hund wäre….

NUNMEHR „stümpern“ zwei „Eleven“ in der
lebenswichtigen Vorbereitungszeit und in der
Zeit nötiger Spielerverpflichtung, wie gehabt,
aneinander vorbei oder sind nur „mit halben
Herzen“ dabei!

Du gute Güte!

Das gibt garantiert noch „Schlagzeilen“….


14. Juni 2015 um 15:37  |  474860

@spree..eigentlich hatte ich das auch immer so verstanden..


Ursula
14. Juni 2015 um 15:38  |  474861

# By the way, „Blind man´s buff“…

Hänschen piep einmal!

Nee, @ cameo, piep einmal…..

Biste im Urlaub? Biste nicht gesund?
Geht es Dir nicht gut….


Ursula
14. Juni 2015 um 16:03  |  474862

# Noch einmal „übrigens“

Eigentlich ist doch die „Diskussion“ bzw.
Reaktion auf @ sunny`s Gastbeitrag
durchaus moderat und keineswegs
inhaltslos, wie ich finde….

Na klar, ein gewisser „Hamsterradeffekt“,
bei diesem Thema, ist nicht von der Hand
zu weisen…

Bemerkenswert auch, dass, nachdem
sich der selbsternannte „Blogwart Vogel“,
rar macht, der „Ton“ HIER nicht mehr
so “invasiv“, aggressiv rüber kommt!

Vielleicht hat ER auch begriffen, dass,
nachdem er sich in das kleine, “illustre
Grüppchen” der “Brandstifterschreier”
eingereiht und ER sich zumindest für
mich, disqualifiziert hat; seinen evtl.
“hohen” Ansprüchen nicht mehr glaubhaft
gerecht werden kann…

Nu abba!

Sicherheitshalber bin ich mal wieder weg!
Nächtle!


hurdiegerdie
14. Juni 2015 um 16:09  |  474863

Na ja, ich kann nicht soviele Links reinpacken. Aber eigentlich war schon im November letzten Jahres klar, dass Dardai nur aushelfen sollte und sich dann auf sein Ausbildung konzentrieren sollte.

Nach MoPo hat Hertha dann eine Freigabeklausel, sollte Dardai Cheftrainer werden. Preetz sagte „Hertha habe das klar in der Hand“.

Ich bn gespannt, wie das wieder ausgeht.
Ich verlinke nur mal den:

http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article138746640/Pal-Dardai-Ich-gehoere-ausschliesslich-zu-meiner-Frau.html

darin: „Macht Hertha davon Gebrauch, müsste Dardai zum 1. Juli seinen Zweitjob als Nationaltrainer von Ungarn aufgeben.“

Macht Daradai als beides, iste s eine Entscheidung der Hertha-Führung oder ein Kommuniktionsproblem zwischen Hertha und dem ungarischen Verband.


mms2505
14. Juni 2015 um 16:47  |  474864

Leon Balogun wird Darmstadt verlassen wie viele Quellen berichten. Laut kicker könnte er schon in den kommenden Tagen einen Vertrag bei einem gestandenen Bundesligisten unterschreiben. Er ist RV und ich könnte mir ihn als Druckmacher auf Pekarik gut vorstellen, oder etwa nicht ?


elaine
14. Juni 2015 um 16:54  |  474865

@Dardai

hat Dardai dem TSP ein exklusiv Interview gegeben?
Gegenüber der BZ hat er sich wohl nicht so offen geäußert, oder hat der TSP Hellseher an Bord oder einfach nur Kommunikationsprobleme?
1:0! Hertha-Trainer Pal Dardai siegt mit Ungarn


sunny1703
14. Juni 2015 um 17:00  |  474866

OT :

Nach einem 7:6 in Duisburg und einem 13:4 in Berlin, haben heute die bei weitem erfolgreichste Ballsportmannschaft Berlins die WASSERFREUNDE SPANDAU 04 mit einem 13:7 den 34. Deutschen Meistertitel seit 1979 errungen.

Glückwünsche an das erfolgreiche Team, dem Trainer Peter Kovacevic und dem Präsidenten Hagen Stamm! 😀

lg sunny


14. Juni 2015 um 17:07  |  474867

#Dardai

da Anfang September sowieso aufgrund der Quali-EM-Spiele keine Bundesliga stattfindet, sollte Pal auch noch die 2 Spiele für Ungarn coachen !

Pal kann nach fast 30 Jahren Ungarn wieder zu einer EM-Teilnahme führen.

Hertha darf ihm diese Chance nicht nehmen !


Ursula
14. Juni 2015 um 17:13  |  474868

Es gibt so gar HIER Unken und „Seher“,
die auch „Kommunikationsprobleme“
aus den „Eingeweiden“, vornehmlich
von Barbarie-Enten, erlesen können…


Ursula
14. Juni 2015 um 17:16  |  474869

…und ahnen, „Hertha darf ihm diese
Chance nicht nehmen !“…

…auf wessen Kosten!


14. Juni 2015 um 17:25  |  474870

@mms2505, ach, Balogun käme dann ja zurück 🙂 prima !


Carsten
14. Juni 2015 um 17:31  |  474871

Ich würde mir mal wünschen das all jene hier die sooooo viel zum besten geben auch mal alle auf der MV erscheinen sollten und dies dort zum besten geben . Habe schon viele MV live mit erlebt aber soviel konstruktive Debatten wie hier erlebe ich dort leider nicht Schaaaaaaade.


sunny1703
14. Juni 2015 um 17:50  |  474872

@Carsten

Zum einen sind wohl die wenigsten hier Mitglieder(?), zum anderen selbst wenn sie es sind und dann alle hingehen und auch nur einen Beitrag zum Besten geben, benötigen wir mindestens die O2 Halle,wegen der Masse an Leuten und dem Platz für die schlafsäcke bei der Länge der Veranstaltung!

Da ist es doch einfacher,wenn, wie es auch passiert, einige wichtige Damen und Herren des Vereins dem Volk ein wenig aufs Maul schauen und hier mitlesen! 🙂

lg sunny


14. Juni 2015 um 18:01  |  474873

…die MV ist für mich kein Ort, an dem diskutiert werden kann. .ich hehe da nicht mehr hin. Viel zu viele Leute müssen in viel zu kurzer Zeit untergebracht werden. – Nee, die MV ist dafür nicht geeignet. Dann müsste die über zwei, drei Tage gehen..


pax.klm
14. Juni 2015 um 18:01  |  474874

Ursula // 14. Jun 2015 um 17:16
Sollte sich Hertha perspektivisch entwickeln können/sollen gehört mehr dazu als den Herrn Dardai sich (auch für diese 2 Spiele) nur auf die alte Dame zu konzentrieren.
Soll hier was aufgebaut werden ist eine Topvernetzung absolut notwendig. Schon aus diesem Grund wäre es wünschenswert wenn er bei den Magyaren ein !A Posing bietet, auch für Hertha!
Letztlich sind es 2 Spiele, daran wird die Vorbereitung nicht scheitern….


Carsten
14. Juni 2015 um 18:10  |  474875

@Sunny
Ok.Sehe ich ein aber ich lese hier schon eine Weile mit und die meisten haben sehr gute Argumente und es passiert nichts bin auch auf der letzten MV gewesen und ich muss sagen das man dort echt Depressionen bekommen kann wenn wir nicht nenn Haupstadt Club sein würden wären wir wohl noch uninteressanter als Aue


Ursula
14. Juni 2015 um 18:12  |  474876

@ pax

Wir „lesen uns“ in ein paar Monaten wieder!


Ursula
14. Juni 2015 um 18:18  |  474877

Schnapszahl! 111 ter! Endlich! Prost!!!


Blauer Montag
14. Juni 2015 um 18:22  |  474878

JA. Jetzt.
Jetzt verstehe ich dich Kamikater // 14. Jun 2015 um 15:05

…dann müsste man auch für einen anstehenden Change Prozess konsequenterweise sagen: Erst die Organisation, dann die Kultur, dann die Prozesse und dann die Menschen mit Ihrer Führung.

Das ist die richtige Reihenfolge.

Meines Erachtens sollte diesen Prozess der Aufsichtsrat der KGaA leisten, ergänzt um externe Berater oder Moderatoren. Idealerweise Berater, welche die internen Abläufe und Strukturen bei anderen Profiklubs kennen.


Dan
14. Juni 2015 um 18:25  |  474879

@Sunny
Danke.

# Manager
http://www.ist.de/sportmanagement
Da findet man den „Plan“ , was man so lernt.

Betriebswirtschaftslehre
Betriebswirtschaftslehre II
Unternehmensführung
Recht
Personalmanagement
Qualitäts- und Kundenmanagement
Projektmanagement
Marketing
Kommerzialisierung und Events
Sporteventorganisation
Sportsponsoring und Sportmarketingagenturen
Sportanlagenbetriebslehre
Sportanlagenplanung und- finanzierung
Sportanlagenmarketing
Vereinsführung
Vereinsfinanzierung
Vereinsmarketing

Für mich liest sich das wie die Führung eines Unterhaltungsunternehmen.
Also werden wohl viele Bundesliga-Manager durch ihre eigenen Erfahrungen und Netzwerke (Kontakte) beinflusst.

Für mich sollte ein Manager gemäß dem finanziellen Rahmenbedingungen Ziele kurzfristig und mittelfristig definieren und den Verein gesichert in eine sportliche Zukunft führen.

Ob Zorc und Watzke einen Klopp mit einem derartigem Spielphilosophie – Konzept holte, bezweifle ich, daher denke ich, dass auch hier der finanzielle Rahmen bestimmte Grenzen setzt.
Die „Wunderwaffe“ der finanzschwächeren Teams, ist ja derzeit überwiegend der Verzicht auf Ballbesitz und Stabilisierung der Abwehr sowie ein schnelles Umschaltspiel. Unterscheidungen gibt es ggf. wie hoch oder tief man steht um den Weg zum gegnerischen Tor beim Umschalten kurz zu halten.

Ich sehe daher einen Manager weniger in der Pflicht, die Spielphilosophie vorzugeben, sondern sich bei der Trainersuche von Konzepten der Trainer überzeugen zulassen und die Machbarkeit zu prüfen und ggf. dann auch umzusetzen.

Personalführung auch aus der Distanz, Transfergebahren, vorausschauende Planung und Krisenmanagement sind, wenn ordentlich gemacht, ebenfalls Eckpfeiler zum Gelingen.

Um den Abschluß zu finden und mit Hertha abzurunden, glaube ich, dass Hertha BSC aus finanziellen Gründen qualitativ hochwertige Manpower in den „Generalsekretären“ für die Führenden fehlt. Hertha fängt einiges mit Volunteers und Praktikanten auf, so das ggf. zuviel Energie in Kontrolle und Anlernen verpufft.
Für unseren Manager wünsche ich mir, dass er Vertrauen fasst und sich einen kräftebündelnen Stellvertreter fürs sachlich fundierte Widerwort und dem „Was denkst Du?“ sucht.

Ob man den dann Sportdirektor nennt ist mir wurscht, wichtig ist das vertrauensvolle Miteinander. Leider hatte er dafür keinen Lehrmeister in seinem Vorgänger.


Blauer Montag
14. Juni 2015 um 18:32  |  474880

Super D@n,
auf deinen Beitrag zu diesem wichtigen Thema habe ich schon den ganzen Sonntag gewartet.

Ein gut begründeter und prägnant formulierter Vorschlag. Für unseren Manager wünsche ich mir, dass er Vertrauen fasst und sich einen kräftebündelnen Stellvertreter fürs sachlich fundierte Widerwort und dem “Was denkst Du?” sucht.


Dan
14. Juni 2015 um 18:35  |  474881

Finden sollte er ihn natürlich auch. 😇


Carsten
14. Juni 2015 um 18:43  |  474883

Ich glaube,wenn hier wirklich jemand von den wichtigen Herrn und Damen mit lesen würde und sich einige Sachen zu Herzen nehmen würden hätte sich schon einiges geändert. Ich glaube allerdings das es denen Schei….ist und entweder findet Herr Preetz das sprichwörtliche Korn der Blinden Henne oder er wird eines tages vom Hof gejagt


sunny1703
14. Juni 2015 um 18:46  |  474884

@Dan

Danke für den Link und den Beitrag! 🙂

lg sunny


L.Horr
14. Juni 2015 um 18:57  |  474885

@Dan und Blauer Montag :

………. wird mir einfach zu viel Personal .

Dazu noch´n Supervisor , Spin Doctor und Sportpsychologe ?

Für das „Was denkst Du ?“ ist der Trainer und GF-Finanzen der Partner , für das „Was denken Sie ?“ ist das Präsidium maßgeblicher „Ratgeber“ .

Übrigens an Andere adressiert , wer ausruft „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ und dabei Preetz meint , verkennt die Tatsache das Hertha´s Kopf das Präsidium nebst die Aufsichtsräte für den Verein und der KG ist.

Preetz ist ausführender Angestellter , aber die hier oft zitierten Mängel bezüglich Vereins/Spiel-Philosophie , Visionen und Fantasien kann dieser selbst nur als abstimmungsabhängigen Vorschlag einbringen.

LG


14. Juni 2015 um 19:03  |  474886

@Dan

Ich sehe daher einen Manager weniger in der Pflicht, die Spielphilosophie vorzugeben, sondern sich bei der Trainersuche von Konzepten der Trainer überzeugen zulassen und die Machbarkeit zu prüfen und ggf. dann auch umzusetzen.

Personalführung auch aus der Distanz, Transfergebahren, vorausschauende Planung und Krisenmanagement sind, wenn ordentlich gemacht, ebenfalls Eckpfeiler zum Gelingen.

Genau das hat Preetz 2 Mal gemacht.
Er war zunächst von Babbel und dessen Konzept überzeugt, hat ihm zur Vertragsverlängerung
einen roten Teppich ausgelegt und der wollte nicht drüber gehen.

Bei Luhukay lag die Sache natürlich anders, aber
auch hier, die gleiche Parallele zu Favre, Babbel,
Luhukay.
Preetz kann keine Krise.
Und das ist genau das grosse Problem.
Er ist zwar vom Konzept des Trainers überzeugt, aber im Sturm rückt er, auch intern, von ihnen ab und gibt so der Mannschaft genau die Entschuldigungen in die Hand, die sie eigentlich nicht bekommen dürften.

Würde man bei der Beurteilung von Preetz mal sein Auftreten und Verhalten in Krisenzeiten ausklammern, würden wir hier über einen soliden GF sprechen, der grundsätzlich einen guten Job mahct.
Leider reisst er aber in schlechten Zeiten mit dem Hintern das ein, was er vorher aufgebaut hat.

Und genau das ist das was ich immer meine, wenn ich mir ein „Korrektiv“ an seiner Seite wünsche.
Es soll niemand sein, der ihn bevormundet, sondern jemand der erfahren ist, der genau dieses Defizit ausgleicht und vor allem jemand dessen Meinung er ernst nimmt und von dem er auch etwas annimmt.

Leider hatte er, was Delegieren betrifft, den schlechtmöglichsten Lehrmeister.


Dan
14. Juni 2015 um 19:56  |  474887

@L.Horr

Ich weiß, dass einige bei Hertha BSC in Arbeit ersticken bzw. den Motor überhitzen.

Das mit den Praktikanten ist nicht aus dem Finger gezogen.

http://www.fu-berlin.de/sites/career/_ressourcen/Praktikumsberichte_Ressourcen/WiWiss/Praktikumsbericht_Hertha-BSC-e_V_.pdf

Und davon gibt es eine ganze Menge und nicht nur in der Mitgliederbetreuung. Wenn man böse wäre könnte man das Geschäftsmodel nennen.

Und was heißt zuviele Leute, wurden denn die 12 – 14 entlassen langjährigen Mitarbeiter wieder ersetz und wen ja in welcher Qualität?

Wenn man die richtigen „Generalsekretäre“ hat, kann man heute Familienministerin sein und morgen Verteidigung. 😉

Ich denke nach dem zweiten Abstieg, haben wir uns einen aufstiegstauglichen Kader geleistet und dafür in der Personalsstruktur erheblich abgebaut und nicht wieder aufgebaut bzw. ersetzt.

Und das wirkt sich meines Erachtens aus. Und beim Stellvertreter geht’s ja nicht nur um die Profis bzw. gibt es andere Themen wie Verbindung Akademie und Profis. Nello wird auch nicht jünger usw.


14. Juni 2015 um 20:02  |  474888

Dieses fehlende Korrektiv ist mein Mantra seit recht langt Zeit…Allerdings zweifle ich daran, das es sinnvoll ist, wenn Preetz diesen einstellt.
– Ich fürchte, wir werden uns im Kreise drehen und es wird kommen, wie es fast immer ist: erst eine neuerliche Katastrophe ( Abstieg) , wird den Verein derart erschüttern, das von Innen heraus neue Strukturen geschaffen werden. Selbst das denkbar knappste Abwenden dieser reichte ja schon nicht.
ich habe da wenig Zuversicht.


Tsubasa
14. Juni 2015 um 20:04  |  474889

@Dan: mich würde mal interessieren wie das Marketing aufgestellt ist bei Hertha? Läuft das alles extern oder hat man eigene Projekte im Friesenhaus mit Hertha Angestellten?

Weißt Du was dazu?


14. Juni 2015 um 20:18  |  474890

@apo

Aktuell habe ich noch Hoffnung, dass auch innerhalb des Vereins Strömungen gibt, die
ein solches Korrektiv fordern.

Positiv sollte man festhalten, oder Preetz sollte es so sehen, dass er seine grosse Schwäche kennt.

Darauf könnte man aufbauen und damit kann man auch arbeiten.

Allerdings bezweifel ich, dass er das selbst auch so sieht.


L.Horr
14. Juni 2015 um 20:30  |  474891

@Dan und apo ,

………. ich wollte darauf hinaus das es schon bisher reichlich „Korrektiv“ für die Geschäftsführer gibt.

Am Beispiel von Transferaktivitäten stellen sich für Preetz folgende Korrektive in den Weg.

a.) Die finanziellen Vorgaben von GF Schiller.

b.) Die Übereinkunft mit dem Trainer .

c.) Das Vorlegen von Transferentscheidungen an das Präsidium und dessen Ablehnung oder Zustimmung.

d.) Das ganze Prozedere wird von den beiden Aufsichtsräten auf Interessenkonformität überwacht.

Sollten „Innere Impulse“ jeweils nötig werden , so sehe ich in erster Linie die Aufsichtsräte in der Pflicht welche gegebenenfalls das Präsidium anweisen müssten .

Das Präsidium wiederum würde hiernach die entsprechenden GF´s instruieren.
Natürlich kann das Präsidium auch ohne vorhergehenden „Rüffel“ der Aufsichträte den jeweiligen Geschäftsführer in seine Schranken weisen.

LG 🙂


coconut
14. Juni 2015 um 20:40  |  474892

Nette Gedanken….
Aber das Preetz sich freiwillg jemanden holt, der im Ratschläge gibt, kann man wohl vergessen.
Ich entsinne mich noch eines Artikels, wo berichtet wurde, das Ete Beer (und noch ein anderer „alter Spieler“) Preetz ihre Hilfe anboten.
Die wurde brüsk abgewiesen, da er dies als „Einmischung in seine Arbeit betrachtet“….
Die beiden waren echt „von den Socken“….
Na denn……träumt mal schön weiter…


Dan
14. Juni 2015 um 20:41  |  474893

@tsubasa

http://www.fussball-jobs.de/jobs/hertha-bsc-pflichtpraktikum-im-bereich-marketing/

Es werden eigene Sachen gemacht, aber es gibt auch das S5 Team Hertha BSC.

Wie und was da verteilt ist, weiß ich nicht, kann sich durch den Deal mit KKR und den damit verbundenen Rückkauf von Marketingrechten verändert haben.

Aus eigener Erfahrung, weiß ich das man für bestimmte Marketing Projekte, „fertige“ Baukästen“ hat und dann „Schubladen“ öffnet und den „Baukasten“ bestückt. Ist aber schon 5 Jahre her.


Carsten
14. Juni 2015 um 20:42  |  474894

Ich bin auf der MV gewesen und muss sagen das Herr Preetz genauso wie Herr Gegenbauer so abgezockt dagesessen haben das einen schon Angst und Bange werden konnte.
Wir in Berlin können wohl alles ( Alba,Füchse,Eisbären,Volleys,Wasserfreunde Spandau 04,) usw. und wenn Herr Preetz nicht schuld ist dann muss Herr Gegenbauer abgewählt werden.Aber das Chaos kann ja nicht die Lösung sein um bei Null zu starten.


pathe
14. Juni 2015 um 20:53  |  474895

Kleiner Exkurs:
Wann wird endlich das Trainingslager in Schladming bestätigt??
Die verfügbaren (und bezahlbaren) Unterkünfte werden täglich weniger…


14. Juni 2015 um 20:53  |  474896

Bei mir unvergessen:

40. Jahrestag der besten Bundesliga-Platzierung von Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Hertha-BSC-%26%238226%3B1974_1975.htm


hertha-phil
14. Juni 2015 um 20:54  |  474897

Vielen Dank, Dan und L. Horr, für die Inputs. Wer sich die Satzung von Hertha ansieht, wir bemerken, dass der GF Sport nicht die Allmacht (und damit Verantwortung) hat, xie ihm hier oft zugeschrieben wird. Und er ist ein Teamplayer. Insofern sind Aussage, wie „Krisen kann er nicht“ an der Realität vorbei, weil Preez sich in derart wichtigen Fragen immer mindestens mit Gegenbauer abstimmen wird.


kraule
14. Juni 2015 um 20:55  |  474898

@apo 13.56h
Super Beitrag!
Trifft es zu 100%.


TF-Fan
14. Juni 2015 um 20:55  |  474899

@Blauer Montag und @Dan finde ich sehr gute Beiträge. Aber trotz allem muss ich einmal fragen, was eigentlich das Problem ist?

Zum Präsidenten: ein Unternehmer, kein Sportler, das merkt man. Ob das gut ist, oder schlecht für Hertha, ist gegenwärtig imho nicht wirklich zu beurteilen. Immerhin muss jemand den Deal mit KKR eingefädelt haben und – mit Verlaub – finde ich angesichts der allgemein einsteigenden Investoren oder Werksclubs (VW, Audi, RB, Bayer) in der BL einen präventiven Verteidigungsschlag 1. Güte, der sogleich finanziellen Alt-Balast entsorgte.

Jetzt zählt es also. Vorher war es zu schwierig in Berlin. Wer hätte es wirklich besser gemacht?

Ich hatte die Frage bereits einmal in einem anderen Verlauf gestellt: wie hätte HBSC in der letzten Saison wohl abgeschnitten, wenn man vom Verletzungspech bei diesem engen Kader verschont geblieben wäre? Mehr ging vielleicht letzte Saison vom Zukauf am Kader nicht, aber iwe wird es diese Saison mit Verstärkungen aussehen?

Ist jetzt nicht erst die Zeit der Bewährungsprobe für MP gekommen? Hat er nicht jetzt endlich etwas Spielraum für Verhandlungen?

Aussendarstellung von GF Kommunikation: Also Sammer finde ich bei Bayern stark, sehr überzeugend. Hat sich aber in Dortmund und Stuttgart auch selbst entsorgt. Uli Hoeness habe ich immer als furchtbar empfunden, so einen will ich nicht – und glücklicherweise ist auch seine Doppelmoral aufgeflogen. Calmund? Toller Typ ebenso wie Allofs. Aber sonst? Es gibt sicherlich viele Leute die den Job besser machen würden, nur müssen sie auch antreten und ihr Interesse am Job bekunden, sonst ist sind die Diskussionen über Preetz alle unsinnig.

Vielleicht sollte man einfach nur einen Hertha-Beirat von der Blog-Gruppe gründen und sich mit der sportlichen Leitung auf hohem fachlichen Niveau synchronisieren. Ich kann mir gut vorstellen, dass das eine wirklich gute Sache wäre.


14. Juni 2015 um 20:55  |  474900

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Ke.ss.ler%2C-Georg.htm


14. Juni 2015 um 20:55  |  474901

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/M.ue.ller%2C-Kurt.htm


14. Juni 2015 um 20:56  |  474902

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Kliemann%2C-Uwe.htm


14. Juni 2015 um 20:57  |  474903

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Weiner%2C-Hans.htm


14. Juni 2015 um 20:57  |  474904

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Beer%2C-Erich.htm


14. Juni 2015 um 20:58  |  474905

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/M.ue.ller%2C-Ludwig.htm


14. Juni 2015 um 20:58  |  474906

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Zander%2C-Thomas.htm


14. Juni 2015 um 20:59  |  474907

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Eder%2C-Hans.htm


14. Juni 2015 um 20:59  |  474908

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Grau%2C-Gerhard.htm


14. Juni 2015 um 21:01  |  474910

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Br.ue.ck%2C-Holger.htm


14. Juni 2015 um 21:02  |  474911

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Sidka%2C-Wolfgang.htm


14. Juni 2015 um 21:02  |  474912

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Bentin%2C-Peter.htm


14. Juni 2015 um 21:03  |  474913

Hertha BSC – Deutscher Vize-Meister 1974-1975:

http://herthabscberlin1892.de.tl/Sziedat%2C-Michael.htm


Hr.Thaner
14. Juni 2015 um 21:41  |  474914

Danke @sunny für die Sommervertretung… Find ich gut!

Danke @La49 // 14. Jun 2015 um 13:06

In meinen Augen sehr treffend formuliert. Nichts hinzuzufügen. #StopTheHamsterrad 😉

Grüße aus dem Urlaub. 🍻


Kamikater
14. Juni 2015 um 21:59  |  474915

@Struktur von Fussballvereinen

Heutige Bundesligaclubs haben zwar die Umsätze wie ein mittelständisches Unternehmen, werden aber nicht so geführt oder auch nur annähernd in ihrem Organigramm nach Bedarf zusammengesetzt. Dafür sitzen viel zu viele ehemalige Spieler, mit dem Gedanken an den I. V. In den Chefetagen, deutschlandweit.

Wenn man sich mal anschaut, dass es nur gaz wenige Vereine überhaupt gewagt haben, sich mal professionelle Beratung im Bereich Organisationsentwicklung einzuholen und dann doch wieder von ganz wenigen Einzelkämpfern familiär geführt werden, so man zum Schluß kommen, das ist eigentlich nicht wirklich professionell zugeht. Und das ist eben in der gesamten Breite aller Vereine so.

In dieaem Dilemma stecken wir also bei Weitem nicht alleine. So gibt es die in unternehmen üblichen Personal Entwickler und Human Ressource Manager eben so gut wie gar nicht.

Und das führt dazu, dass sämtliche Angestellte ins Haus geholt werden, weil sie zu Seilschaften von Irgendjemandem gehören oder aber einfach nur lange genug dabei waren, um gefragt zu werden, ob sie nicht auch im Marketing oder Ticketing aushelfen können.

Das ist im Übrigen auch der Grund für den Erfolg von Sport 5. Die haben eine feste Struktur von international erfahrenen Sportvermarktern aufgebaut und Anfang der 90er Jahre erkannt, dass es in Deutschland eben keine Strukturen in Vereinen gibt. Und genau da kommen die eben mit ihrem Know-how im System von A nach B weiter.

Mitarbeiter gehen schon immer dort reihenweise von Club zu Club, bei uns damals Mitte 2003-4 ca 40 Personen nach HH. Das Identifikationspotenzial dort ist eben begrenzt.

Im Grunde müsste es deutschlandweit eigentlich wenigstens einen einzigen Vorzeigeverein geben, der von Anfang an alles richtig gemacht hat. Aber selbst bei RB Leipzig ist das nicht so der Fall. Auch die schicken ihre Mitarbeiter von Salzburg über New York nach Leipzig. Wo gerade Bedarf ist.

Aber ein konstruktiver Aufbau eines Clubs, findet dort auch nicht statt. Von dieser Illusion muss man sich als Fan generell verabschieden.

Daher ist oftmals der Anspruch den etliche Fans an einen Verein haben eher als Phänomen der Hoffnung auf den Pokal, als weniger eine an die Realität der Struktur und Prozesse eines Vereins angemessen.


Ursula
14. Juni 2015 um 22:48  |  474916

Mein letztes Wort zum, nicht an, Montag!

Wir reden HIER, wenn wir von Strukturen
der Buli-Vereine reden, aneinander vorbei!

Umschreiben die Aufgabenbereiche von
Managern und eben die AUFGABEN von
Preetz, wobei die betriebswirtschaftlichen-
und sonstigen Voraussetzungen für (s)eine
solch verantwortungsvolle und hoch dotierte
Position, SELBSTVERSTÄNDLICH sind!!!

Wie Preetz sie “erlangt” hat, ist mir bekannt,
aber nicht mein Bier!

Noch immer verbirgt ER seine Inkompetenz
hinter (s)einer passablen Eloquenz! Tja…

DENN Michael Preetz wird sich NIE ein
Korrektiv ins Boot holen! Warum sollte ER,
weil es für ihn diesbezüglich keinen Bedarf
gibt und ER leider, auch Dank Gegenbauer,
“problematisch”, von seinen Leistungen für
Hertha BSC überzeugt ist…

Herthas Problem, so sehen es nachhaltig
einige ganz wenige Blogger, steht und fällt
mit der Person Michael Preetz!!!

Alternativen, Kompromisse, Modifikationen
seiner Arbeit, wird ER nicht zulassen….

WENN Preetz eins von Dieter Hoeneß leider
doch, so von mir immer wieder befürchtet,
und gerade von einem User auch so gesehen,
unterschwellig “mitbekommen“ hat, ER kann
und WILL auch nicht delegieren!

UND ER hat noch immer diese Rückendeckung!

Bin bei denen, die meinen, es muss erst ein
dramatisches “Unglück” (Abstieg!) her, bis
endlich zugunsten der Hertha, eine Wende
eintritt!!!

Zwei Abstiege und der aktuelle (Fast)abstieg,
nur durch Tordifferenz vermieden (!), haben
eben nicht gereicht…

…und “Rumpelfußball” interessiert ihn auch
nicht, ER war selbst ein Rumpelfußballer!!

Tut mir leid! Nächtle!


14. Juni 2015 um 22:54  |  474917

@Kamikater // 14. Jun 2015 um 21:59:

Mein Anspruch als Fan an einen Fussballverein ist, dass dieser wenigstens manchmal (und dann auch für jeden Besucher ersichtlich) versucht, ein Fussballspiel gewinnen zu wollen – und nicht nur komplett auf das Vermeiden von Niederlagen ausgerichtet ist.


Trikottauscher
14. Juni 2015 um 23:40  |  474918

da es für mich -auf dem hintergrund der ‚leistungen‘ in den letzten jahren- auf keinen fall ‚weiter so‘ heißen darf, halte ich mich (schon länger) mit regelmäßigen beiträgen zurück. möchte ja niemandem beim weiterträumen bzw. hoffen stören…
das ‚potenzial für mehr‘ wäre/ist im falle hertha vorhanden. und das wurde von mp weder geschaffen, noch erfunden… was er daraus bisher macht/gemacht hat, ist nicht der rede wert. gegenbauer hin, kkr her: berlin hat attraktiveren, und -wenn das nicht- wenigstens erfolgreicheren fussball verdient.
ich habe (zunächst mal wieder) fertig…


Trikottauscher
14. Juni 2015 um 23:47  |  474919

mein problem ist, dass ich sukzessive immer weniger über hinreichend masochistische züge verfüge, immer weiter alles schönzureden, was schon lange nicht mehr fortschritt bedeuten kann…


Trikottauscher
15. Juni 2015 um 0:01  |  474920

hiermit kündige ich vorsorglich schonmal mein aponnement von @immerhärter


S-Tramp
15. Juni 2015 um 0:02  |  474921

Könnt Ihr Euch noch erinnern wie Hertha es gerade so geschafft hat nicht aus der 2. Liga abzusteigen und vor allem was danach passierte???

Also ich bin optimistisch….trotz allem 😉


Kamikater
15. Juni 2015 um 0:27  |  474922

@Trikottauscher
Mach doch das nicht! 🙁

@hbsc1892
Wir sind und 100% einig. Wir sollten aber das Team nicht vergessen. Nicht alles liegt am Rasenwart. 😏


Etebaer
15. Juni 2015 um 1:53  |  474923

Der liebe Armin Veh hat ja wohl Torschlusspanik – vielleicht bekommt Frankfurt dadurch Torschusspanik.

😀


Dan
15. Juni 2015 um 7:47  |  474924

@1892
Fürs Lesezeichen-Archiv:

http://fussball-woche.de/artikel/ganz-nah-am-titel-dran/
——-

@coconut
Ich dachte und bin der Meinung, dass ganz andere „Kräfte“ Posten/Stellen in der KGaA einrichten können.
Es wäre halt nur gut, wenn das auf einer Vertrauensbasis entsteht. So mein frommer Wunsch.


La49
15. Juni 2015 um 8:45  |  474926

@Dan // 14. Jun 2015 um 18:25

Ein gut begründeter und prägnant formulierter Vorschlag. Für unseren Manager wünsche ich mir, dass er Vertrauen fasst und sich einen kräftebündelnen Stellvertreter fürs sachlich fundierte Widerwort und dem “Was denkst Du?” sucht.

@Dan // 14. Jun 2015 um 18:35

Finden sollte er ihn natürlich auch.

Diesen Wunsch teile ich mit Dir!

Es kann meinetwegen auch ein „väterlicher Freund“, ein Mentor sein.

Ob Gegenbauer dieser ist oder die beiden mehr eine Schicksalsgemeinschaft eint, lässt sich schwer einschätzen.

Interessanterweise scheint Calmund ja mehr als einmal Preetz mit Rat zur Seite gestanden zu haben.

Wobei ich diesen Rat seinerzeit nicht hilfreich fand: Manager Preetz holte sich vor Rehhagels Verpflichtung Rat bei Rainer Calmund

Sein Wort hat sicherlich Gewicht. Aber da habe ich wirklich sehr an der fussballerischen Kompetenz des rheinischen Dampfplauderers gezweifelt.

Es „soll“ ja die Beraterfunktion für sportliche Fragen geben. Mit Dirk Greiser und Andreas Schmidt wurden zwei ehemalige Spieler eingebunden. Wie intensiv deren Rat eingeholt, berücksichtigt und wertgeschätzt wird? Keine Ahnung!

Interessant fimde ich ja, dass Gellhaus jetzt als Trainer in Paderborn ohne Luhukay vorgestellt wurde.

Als Karrierecoach hätte man ihn dann eigentlich halten können. Denn so eng scheint seine Person dann doch nicht an Luhukay gebunden gewesen zu sein.


Blauer Montag
15. Juni 2015 um 9:44  |  474927

Morjn

… um 23:40
da es für mich -auf dem hintergrund der ‘leistungen’ in den letzten jahren- auf keinen fall ‘weiter so’ heißen darf, halte ich mich (schon länger) mit regelmäßigen beiträgen zurück. möchte ja niemandem beim weiterträumen bzw. hoffen stören…
…. um 22:48 Uhr
Alternativen, Kompromisse, Modifikationen
seiner Arbeit, wird ER nicht zulassen….

… um 19:56
Wenn man die richtigen “Generalsekretäre” hat, kann man heute Familienministerin sein und morgen Verteidigung. 😉

Ich denke nach dem zweiten Abstieg, haben wir uns einen aufstiegstauglichen Kader geleistet und dafür in der Personalsstruktur erheblich abgebaut und nicht wieder aufgebaut bzw. ersetzt….

… um 19:03
Preetz kann keine Krise.
Und das ist genau das grosse Problem.
Er ist zwar vom Konzept des Trainers überzeugt, aber im Sturm rückt er, auch intern, von ihnen ab und gibt so der Mannschaft genau die Entschuldigungen in die Hand, die sie eigentlich nicht bekommen dürften.

Würde man bei der Beurteilung von Preetz mal sein Auftreten und Verhalten in Krisenzeiten ausklammern, würden wir hier über einen soliden GF sprechen, der grundsätzlich einen guten Job macht. Leider reisst er aber in schlechten Zeiten mit dem Hintern das ein, was er vorher aufgebaut hat.

Jetzt ist Sommerpause, keine Krise.
Jetzt ist es notwendig, Herthas Strukturen zu optimieren.

Dies ist keine Träumerei, sondern schlichte Notwendigkeit. Um Hertha stabiler aufzustellen für die Krise der kommenden Saison. Denn ohne diese Optimierungen wird Hertha genauso schlingern durch die kommende wie durch die vergangene Saison. „Weiter so“ kann nicht das Motto für die kommende Saison sein.

Ich halte es für angemessen, unsere Gedanken zu Optimierungen jetzt und hier zu äußern. Ob irgendeiner dieser Gedanken im Friesenhaus aufgenommen wird, weiß ich nicht. Es ist jedoch in meinen Augen erst recht nicht sinnvoll, diesen Blog in ein Widerstandsnest zu verwandeln, aus dem heraus das Friesenhaus 360 Tage jährlich unter ein mediales Sperrfeuer gelegt wird. Dann wird dort trotzig weiter gewurstelt nach dem Motto „Jetzt erst recht.“


Dan
15. Juni 2015 um 9:45  |  474928

@La49 // 15. Jun 2015 um 08:45

Greiser und Schmidt sind eher die sportlichen Berater für die Vereinsgremien Präsidium/Aufsichtsrat. Bezweifle, dass sich Preetz da Rat für das Tagesgeschäft holt.
———–
#Gellhaus
Wer Gellhaus über die Jahre beobachtet hat, weiß das er der Mann war, der alles mitschrieb.
Tippe daher auf gutes Auge fürs Wesentliche und analytischen Verstand. War vielleicht mit Konditrainer und Jugendbeobachter öffentlich unterbewertet. Wird aber ein schweres Erbe in Paderborn antreten.

Beim Karrierecoach ist halt die Frage, wieder eingestampf oder wen sieht Dardai auf der Position?
—–


La49
15. Juni 2015 um 10:20  |  474929

#karrierecoach

Ich halte diese Position, gerade bei Hertha BSC, für eine extrem wichtige. Das ist ein entscheidender Faktor für die Zukunft unseres Vereins.

In der jetzigen Situation habe wir einfach kein Geld für Investitionen. Wann sich das mal ändern wird, steht in den Sternen.

Der schon vor Jahren diskutierte Ansatz, dass wir uns unsere Spieler „selbermachen“ müssen, um sie dann teuer weiterverkaufen zu können, ist trotz Schuldenfreiheit immer noch sinnvoll und erstrebenswert.

Bei der Kaderzusammenstellung können wir eben nicht wie andere Vereine mal eben das prall gefüllte Festgeldkonto plündern, bei der Bank um eine Erhöhung der Kreditlinie anfragen oder den „netten Onkel“ fragen, ob er uns mal einen Spieler finanziert.

Unser Kapital ist die Nachwuchsarbeit.
Nur hapert es da seit Jahren an dem, was immer so schön als Durchlässigkeit bezeichnet wird.

Der Sprung in den Männerbereich ist eben ein grosser Schritt und die Luft für die Talente wird, je näher man diesem kommt, eben auch immer dünner.

Bei vielen Talenten liegt das Problem das nicht zwischen den Füssen, sondern zwischen den Ohren.

Ehrgeiz, Disziplin, die Fähigkeit, Rückschläge wegstecken zu können, und die Bereitschaft, sich hinten anstellen zu müssen, sind für viele Nachwuchsspieler eine unüberwindliche Hürde.

Warum sonst bleiben, und das ist kein Hertha-Phänomen, Spieler, die in den DFB-U-Mannschaften Europa- und Weltmeister geworden sind, auf der Strecke?

Interessant war neulich die Story zu Patrick Herrmann. Vor allem, warum er es im Gegensatz zu seinem Zwillingsbruder geschafft hat, sich im Profifussball durchzusetzen. Als Schlüsselwort wurde hier „Ehrgeiz“ genannt.

In dem Zusammenhang wurde aber auch erwähnt, dass er sich unter Favre deutlich weiterentwickelt hat: Stichwort linker Fuss.

Nicht zuletzt aber auch, dass er nach Bekanntgabe der Nominierung für die letzten Länderspiele auf den Gladbacher Fitnesstrainer zugegangen ist, um eben nicht aus dem Urlaub, sondern aus dem Training heraus zur Nationalmannschaft anzureisen.

Wer als junger Mensch derart eigenständig Prioritäten setzen kann, hat natürlich einen Vorteil. Aber solch‘ reifes Denken ist nicht gottgegeben, sondern muss ggf. auch von aussen gefördert und gefordert werden.

Gut beraten zu sein, kann bedeuten, dass der Spieler einen seriösen Spielerberater hat.

Nicht zu vernachlässigen ist aber auch, wie sein Verein das fördert, was zwischen den Ohren passiert.

Was man so über Horst Hrubesch liest, geht genau in diese Richtung. Jemand mit dieser Denke ist m.E. prädestiniert für Nachwuchsentwicklung, weil er das Karrierecoaching lebt.

Insofern sehe ich für einen Verein wie Hertha BSC, der sich seine Profis „selbermachen“ muss die Position des Nachwuchskoordinators bzw. Karrierecoaches als einen entscheidenden Baustein an, um langfristig sich etablieren zu können.

Und wie wir in den letzten Tagen an anderer Stelle in diesem Blog schonmal diskutiert haben, sollte das m.E. eine Position sein, die nicht durch Trainerfluktuationen beeinflusst werden sollte, sondern als Fixpunkt für Kontinuität stehen muss.

Jeder neue Trainer muss sich mit ihm arrangieren. Das wäre für mich ein wesentliches Einstellungskriterium.

Ich bin auch gespannt, wie Dardai diese Position besetzen wird, sofern er sie beigehalten sollte.


La49
15. Juni 2015 um 10:36  |  474930

@Dan // 15. Jun 2015 um 07:47

http://fussball-woche.de/artikel/ganz-nah-am-titel-dran/

Wenn man das so liest und dann mal der Fantasie freien Raum lässt, merkt man schon, wie sich die Fussballwelt verändert hat.

Die Gerüchte, dass es seinerzeit im Raum gestanden haben soll, Uli Hoeness, Berti Vogts und Paul Breitner nach Berlin zu holen, sind ja nicht neu.

1974 alles Weltmeister!

Das wäre so gewesen, wenn wir letztes Jahr Andre Schürrle, Phillip Lahm und Toni Kroos hätten nach Berlin holen wollen.

Dazu analog zu Detmar Cramer einen wie Horst Hrubesch vom DFB losgeeist hätten.

Heute völlig irreal, weil für Hertha nichtmal im Ansatz finanzierbar!

Wieviel Legende sich darin befindet oder ob es tatsächlich ernsthafte Überlegungen gab?


Kamikater
15. Juni 2015 um 11:06  |  474931

Bei diesem 0-3 in Kaiserslautern mit Ronny Hellström war ich mit meinem ersten Auswärtsspiel am Betze persönlich zugegen.

@La49
Dieser Gedanke an das Karrierecoaching ist gut, wobei das meinem Verständnis nach heutzutage komplett in den Händen der Berater liegt, die in ihrem Agenturen mehrer Mitarbeiter dafür haben und sich auch externer Hilfe bedienen.

Dennoch gibt es bei uns momentan kein Profi der mehr macht, als unbedingt notwendig. Nicht nur Herrmann zeigte Übermaß Einsatz, auch Beckham und Rooney sind/waren für ihre Jahre andauernden Sonderschichten nach Trainingsschluß bekannt.

Und ja: jeder Profi kann sich auch noch in „höherem“ Alter weiter entwickeln, so er dann einen guten Trainer dafür hat. Favre/Simunic waren das betste Beispiel für eine technsich/taktische reife Liason.

http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2015/06/pal-dardai-soll-nur-noch-hertha-bsc-trainieren-und-nicht-mehr-ungarn
Dardais Einstellung in allen Ehren, helfen tut er uns mit der öffentlichen Äußerung dessen nicht. Irgendwann muss er sich nun mal bekennen, meiner Meinung nach.


fechibaby
15. Juni 2015 um 11:27  |  474932

http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/dardai-will-ungarn-trainer-bleiben

Das würde ich ihm auch raten!!
Mit Ungarn kann er zum Trainerheld werden.
Bei Hertha wird er nach schlechtem Saisonstart schneller gefeuert als er denken kann!!


Alpi
15. Juni 2015 um 11:27  |  474933

Unverständnis.
Dardai und Preetz (und eventuell andere Beteiligte) sitzen vor ein paar Wochen zusammen, sprechen über eine Zusammenarbeit und unterzeichnen einen Cheftrainer-Vertrag.
Hat man da nicht über das, aus meiner Sicht, nicht ganz unerhebliche Thema „ungarische Nationalmannschaft“ gesprochen???
Gibt es da keine Vereinbarungen im Vertrag bezüglich zusätzliche Tätigkeiten???
Wie kann Dardai da jetzt mit den Äußerungen kommen die Nationalmannschaft bis November betreuen zu wollen, während Hertha bisher immer kommuniziert, dass Dardai diese Tätigkeit einzustellen hat.

Das läuft schon wieder alles nicht glücklich.


b.b.
15. Juni 2015 um 11:31  |  474934

Lieber @Sunny, danke für den sachlichen Einstieg in das Thema und danke an alle für die vielen hochkarätigen Beiträge und für das niveauvolle Diskutieren. Wirklich schon großes Kino. Es war mir eine Freude hier zu lesen.
Eins noch liebe @ Ursula zu deinem Beitrag gerstern 16:03 h ,der Seitenhieb war, so finde ich, unnötig. Ich glaube, wäre der angesprochene Blogger anwesend gewesen, der Zickenkrieg hätte begonnen. Lass es doch bitte einfach sein. Mein Dank und ich glaube der vieler anderer ist dir gewiss. Hat der Angesprochene bewusst nicht darauf angesprungen, gilt ihm mein besonderer Dank. Allen einen schönen Tag noch.


Hr.Thaner
15. Juni 2015 um 11:33  |  474935

Auch ich glaube daran, dass der Schlüssel einer im Ende erfolgreichen Nachwuchsarbeit in der mentalen Stärkung der Kader liegt. Dass wir und auch andere Vereine in der Kage sind mit der systematischen Trainingsarbeit gute Talente zu ziehen beweisen die U-Spiele in den letzten Jahren.
Aber Disziplin, Bereitschaft sich unterzuordnen, eine Saison auf der Bank zu verbringen und trotzdem sich im Training zu verbessern, von den „Alten“ zu lernen. Das ist wichtig und zeichnet diejenigen aus, die dann später den Sprung schaffen aber auch die Vereine, die Talente in solchen Strukturen wachsen lassen, die genau diese Eigenschaften bei den Talenten fordern und belohnen.


elaine
15. Juni 2015 um 11:34  |  474936

Wie kann Dardai da jetzt mit den Äußerungen kommen die Nationalmannschaft bis November betreuen zu wollen, während Hertha bisher immer kommuniziert, dass Dardai diese Tätigkeit einzustellen hat.

ich glaube diese Meldung hat nur der TSP verbreitet oder sich aus der Nase gezogen, ansonsten hatte ich immer gelesen, dass Dardai zu dem Thema keine Stellung nimmt


b.b.
15. Juni 2015 um 11:35  |  474937

Ist der ..


La49
15. Juni 2015 um 11:46  |  474939

#ungarn_N11_trainer

Alles mal wieder sehr mysteriös.
Der Trainer weiss nicht, was in seinem Vertrag steht, der Verbandspräsident besteht darauf, dass im Vertrag 30.11.2015 steht und laut Preetz gibt es eine Ausstiegsklausel.

Da Dardai sich nicht für den Vertrag interessiert, hat einer der anderen beiden auch keine Ahnung, was da drin steht bzw besprochen wurde.

Hoffentlich läuft das nicht so wie im Spätherbst 2011.

„Wenn es um so zentrale Sachen geht, sind meine Ohren auf Empfang geschaltet.“

„Ich habe nichts überhört, ich habe noch kein Problem mit den Ohren.“


Hr.Thaner
15. Juni 2015 um 11:52  |  474940

#dardai ungarische Nati

Ich glaube eher an die positiven Effekte der „Doppelbelastung“. Ein positives Abschneiden der Magyaren, was ich Pal von ganzem Herzen wünsche, ist ein Signal auch für ungarische Talente und Vereine: „Der Trainer kann Erfolg!“. Vielleicht ergeben sich für Hertha Synergieeffekte…


Ursula
15. Juni 2015 um 11:57  |  474941

@ b.b.

Ich gebe Dir ja grundsätzlich recht….

Ich habe mich „diesbezüglich“ in letzter Zeit
ganz deutlich zurückgenommen und meine
Beiträge bei „Reizthemen“ minimiert, oder
phasenweise ganz eingestellt!

Polarisieren ist ein Ding, aber sich vorsätzlich
beleidigen lassen zu müssen, die Kehrseite….

UND ich hätte erneut nicht darauf repliziert!

Gebe aber zu bedenken, dass dieses „Geschrei“
von ganz Wenigen, der „Branstifter“, mehr als
nur nervig und diskriminierend ist, insbesondere
dann, wenn die rationellen Argumente fehlen,
nur noch die beleidigende Beschimpfung im
Vordergrund steht….

Wie würdest Du reagieren…?

Ich halte mich ansonsten raus! Versprochen!
Aber reagieren…!?


Opa
15. Juni 2015 um 11:58  |  474942

Schon putzig, wie einig sich alle sind, dass es Veränderungen bedarf, um besser für Eventualitäten aufgestellt zu sein, aber wenn es um konkrete Umsetzung geht, sich hier die Protagonisten verbal die Köpfe einschlagen.

Da fordert @Dan in einem ruhigen, sachlichen Ton und gut begründet ein „Korrektiv“, woraufhin sofort erwidert wird, dass es das ja schon gäbe. Das Argument, dass dieses angeblich existierende Korrektiv scheinbar nicht funktioniert, wird überhaupt nicht behandelt, stattdessen ernsthaft damit argumentiert, die hier und anderswo geäußerte Kritik würde zu einer „Jetzt erst recht“ Mentalität bei den Verantwortlichen führen.

Entschuldigung: Weder hoffe ich, dass unser Management solcherlei Kindergartenmentalität an den Tag legt noch lasse ich mir das eigene Denken untersagen, nur um die Verantwortlichen zu pampern, damit sie um Gottes Willen nicht das Gegenteil von dem tun, was seit Jahren augenscheinlich, offensichtlich ist und von vielen Hertha Wohlgesonnenen gefordert wird.

In genau dieser leidigen Atmosphäre findet hier seit geraumer Zeit die Diskussion statt. Kritiker werden abgebügelt, konstruktive Vorschläge entweder ins Lächerliche gezogen oder mit Totschlagargumenten (wir haben doch kein Geld – und ändern können wir auch nichts, aber wir haben Hebel und Felder, wissen nur gerade nicht, wo oder wie die zu bedienen sind) belegt. DAS ist es, was auf Dauer mürbe macht und viele Menschen früher oder später sich frustriert von Hertha abwenden lässt.

Zu einer aufrichtigen Diskussion gehört auch, dass man sich auf eine gemeinsame Grundlage einigt, zu der auch ein gemeinsames Verständnis des Status Quo gehört. Und schon dieser Status Quo wird unterschiedlichst bewertet. Für die einen sind es Megaerfolge, die in den letzten 3 Jahren stattgefunden haben, für die anderen geflickschustertes Management einer selbstverschuldeten Krise. Und so dreht sich auch weiter das Hamsterrad, ohne dass sich etwas verändert. Das macht mürbe, auch, weil es sinnlos erscheint, einen Schritt auf die „andere Seite“ zuzumachen. Eine Diskussion in der Grauzone ist kaum mehr möglich und beide Seiten tragen ihren Teil dazu bei. Ich nehme mich selbst da nicht aus.

Und nun?

Keines der Probleme unseres Vereins werden wir hier im Blog lösen können. Aber ich erwarte von den Menschen, die wir dafür delegiert haben und die diese Aufgabe in die Hände äußerst gut bezahlter Angestellter gelegt haben, dass sie diese Probleme OPTIMAL lösen. Dabei dürfen sie von mir aus gern Fehler machen und dazulernen, aber ich würde dann hinterher gern auch einen Lerneffekt miterleben dürfen. Auch gern von einigen Mitbloggern, aber die Polarisierung scheint mir Teil der hochemotionalen Entertainmentshow namens „Hertha“ zu sein.

Manchmal frage ich mich, warum wir uns das antun. Hat jemand darauf eine Antwort?


heiligenseer
15. Juni 2015 um 11:59  |  474943

@fechi

Den Link zum Tagesspiegel-Artikel hatte @moogli gestern bereits um 14:57 Uhr eingestellt.
Man muss nicht alles doppelt einstellen! 😉


Kamikater
15. Juni 2015 um 12:04  |  474944

@opa
Dieses ewige unrichtige Gerede wie „Kritiker werden mürbe gemacht“ ist ein Hamsterrad, was ebenso falsch wie perfide ist, wenn Du andererseits Grautöne einforderst.

Das ist ebenso sinnlos wie @Ursulas Provokationen, die dann aber sagt, sie dürfte aber doch wenigstens „reagieren“.

Geht doch einfach mal mit gutem Beispiel voran, wie andere hier auch und macht ohne Polemik und Agression weiter, dann wird auch was aus einer Diskussion.

Kindergarten.


fechibaby
15. Juni 2015 um 12:10  |  474945

@heiligenseer

Da hast Du aber gut aufgepasst!
Ich leider nicht.
Sorry!

Da ich das Thema Preetz nicht mehr lesen und hören kann, habe ich hier zum @sunny-Thema nur sehr wenig gelesen.


Valadur
15. Juni 2015 um 12:10  |  474946

#KritikamManager

Gerade im Kicker gelesen:

„Beiersdorfer präsentierte zudem seine ganz eigene Rechnung. Da der HSV acht Zähler mehr als im Vorjahr gesammelt hatte, sei er auf diesem Gebiet mit einer 30-prozentigen Steigerung der beste Bundesligist vor Mönchengladbach (20) und dem VfL Wolfsburg (15). „Wir wirken nicht mehr wie ein angeschlagener Boxer in der Ringecke“, betonte der Vereinschef.“

Für solch eine Interpretation der abgelaufenen Saison wäre Preetz wohl… 😉


ubremer
ubremer
15. Juni 2015 um 12:12  |  474947

@Dardai

Erinnere an Lucien Favre: „Wie gut man in der Transferperiode arbeitet, entscheidet zu 80 % über den Erfolg der kommenden Saison.“

Wenn es denn stimmt, dass Dardai argumentiert „was ich angefangen habe, will ich zu Ende bringen“, ist der nächste Schritt vorgezeichnet: falls Ungarn im Herbst das EM-Ticket löst, wird er folgerichtig die EM im kommenden Sommer samt Vorbereitung machen wollen. Begründung siehe oben.

Nun ist ein Klubtrainer-Dasein in der Bundesliga kein Kindergeburtstag. Wo man neben dem eigenen Teller auch noch nach dem anderen Teller vom Nachbarn greift.

Eigentlich wird Dardai in den Wochen nach Saisonende im Managerbüro in Berlin benötigt, um die Planung für 2015/16 voranzutreiben (statt mit der ungarischen Nati durch Europa zu turnen).

Dardai ist Job-Neuling. Er wird staunen, wieviel Hürden bei der Entwicklung einer Mannschaft vom Schlage Hertha BSC im Weg stehen. Um in dem Job zu bestehen, braucht es neben Emotionen vor allem Professionalität. Dazu gehört die Einsicht, dass man manchmal im Leben verzichten muss.

Weil sonst im Lauf der Saison das Favre’sche Pendel unbarmherzig zurückschlägt (s.o.) – zum Schaden aller Beteiligten.


Ursula
15. Juni 2015 um 12:14  |  474948

# Mit gutem Bespiel vorangehen…

Genau das ist es @ Kamikater…

….totales Unverständnis!! Du bist selbstgerecht…

UND wenn Du so „beleidigt“ werden würdest,
schreibst Du wieder gefühlte Wochen lang
nicht und schmollst!!!

Kein Kindergarten! Diskussionstugenden…

…und immer wieder, was war zuerst, das Ei
oder die Henne!?


La49
15. Juni 2015 um 12:14  |  474949

Was mich gerade – ein kleines bisschen – beunruhigt:

In 13 Tagen beginnt das Training.

An der Transferfront ist seitens Zu- und Abgängen noch gar nichts passiert.

Bei den Abgängen werden bis auf Ronny und Heitinga nichtmal von irgendwelchen Dorfzeitungen irgendwelche Gerüchte verbreitet. Scheinen unserer „Stars“ ja nicht gerade Zugpferde zu sein.

Die Cheftrainer-Personalie scheint noch immer völlig unklar zu sein.

Auf der Torwart-Trainer-Position wird auch eher verwirrendes vermeldet.

Allein das Friesenhaus schweigt oder ist für eine „Stellungnahme nicht erreichbar“.

Ist das jetzt BER-Taktik?
Verschieben wir einfach mal den Saisonstart?

Im stillen Kämmerlein werkeln, kann ja funktionieren, wenn hinten was vernünftiges rauskommt.

Irgendwie ist mir das alles aber gerade etwas zu ruhig bzgl. Transferaktivitäten. Dafür wabert die Gerüchteküche an Stellen, wo wir eigentlich wirklich keine Baustellen haben und Unruhe aus dieser Ecke eher kontraproduktiv ist.


Kamikater
15. Juni 2015 um 12:15  |  474950

@ub
So sehe ich das auch. Ich wundere mich zwar nicht über seine positive Energie, staune aber, wieviel fehlende Kenntnis über die Doppelfunktion ihn eigentlich antreibt.


Ursula
15. Juni 2015 um 12:16  |  474951

Zu @ ubremer um 12:12 Uhr

Was schreibe ich denn seit Wochen HIER…!?

Nichts für ungut! Nächtle!


Kamikater
15. Juni 2015 um 12:18  |  474952

Ach @Ursula
Wie Du weißt, habe ich im Gegensatz zu anderen hier mich nie persönlich gegen Jemanden gewandt. Das tue ich auch jetzt nicht. Aber ich staune, wieviel Du täglich austeilst, ohne einstecken zu können. Lass uns endlich mal gemeinsam das Bier nehmen und fühl Dich nicht immer angegriffen. So, mehr sag ich dazu nicht. Gehab Dich wohl mit Hunden, Whisky, Nächtle und nu abba! 🙂


La49
15. Juni 2015 um 12:21  |  474953

@ub

Das hört sich jetzt aber an, als erwartet Ihr in der Redaktion, dass Dardai in Kürze geschasst wird.

Die Unruhe jetzt ist doch ein gefundenes Fressen, um Dardai nach missglücktem Saisonstart vor die Tür zu setzen.

Hat Preetz damals nicht Favre auch vorbeworfen, man hätte wegen dessen Urlaub nicht richtig planen können?

Jetzt baut Ihr schonmal mit dem Favre-Zitat zu Transfers und dem Hinweis aus Dardais Unerfahrenheit vor.

Wisst Ihr mehr?


15. Juni 2015 um 12:28  |  474955

Ich hatte bis vor ein paar Tagen das gefühl , dass zwischen Hertha und Dardai eine Art deal läuft ( ..dass man sich einvernehmlich trennen würde..). Als dann die causa Golz auf den Tisch kam, verwarf ich dieses Gefühl.
Tja…
P.S.
@ elaine..wohl doch kein Fingsauger unterwegs 😉


Opa
15. Juni 2015 um 12:29  |  474956

Unser anderes Lieblings-Hamsterrad-Thema:

Sicher wegen des großen „Erfolgs“ übernimmt die Stadt Nürnberg die Stadiongesellschaft. Ich warte nur drauf, dass jemand gegen diese Form der Verstaatlichung zu Lasten der Vereine protestiert 😀

http://www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?head=Stadt-Nuernberg-uebernimmt&folder=sites&site=news_detail&news_id=12228&gal_id=741&bild_nr=1


Kamikater
15. Juni 2015 um 12:31  |  474957

@opa
Stimmt. Darauf bin ich auch gespannt. 🙂

@Ronny und Heitinga
http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/schickt-hertha-ronny-nun-in-die-wueste


Kamikater
15. Juni 2015 um 12:35  |  474958

Und der Kurier vermeldet, dass Bernd Storck die Magyaren übernähme, falls Dardai es nicht macht.


La49
15. Juni 2015 um 12:37  |  474959

Irgendeiner sollte bei Hertha jetzt mal die mediale Reißleine ziehen.

Wenn es einen Vertrag gibt, dass gibt es da doch bestimmt einen §xyz, der den Zeitpunkt regelt, bzw. einen §4711, der eine Ausstiegsklausel enthält.

Bevor da Ding sich jetzt zu #Baron_Münchhausen_2.0 entwickelt, sollte einer mal den Vertrag öffentlich machen.

Das Ding entwickelt sich zur tickenden Zeitbombe. Zumal @ub die Frage, ob Preetz und Dardai zu aktiven Zeiten Buddies oder Mannschaftskollegen waren, mal mit Mannschaftskollegen beantwortet hatte.

Das lässt Distanz zwischen den Protagonisten vermuten. Distanz, die ggf. eine zusätzliche Brisanz erfährt, weil ja wohl Dardai und Fiedler ziemlich dicke sind. Welche Rotwein-Gespräche es da in Seeburg wohl schon gab?

Mir schmeckt das gerade gar nicht.
Da braut sich irgendwas zusammen.

Dass es auf den Transfermarkt bzgl. Hertha so ruhig ist, ist hoffentlich nicht Indiz für die Ruhe vor dem Sturm.


Dan
15. Juni 2015 um 12:48  |  474960

@La49 // 15. Jun 2015 um 12:14

#Friesenhaus Ruhe
Nach einer anstrengenden Saison, haben einige vor dem neuen Saisonbeginn sich ihren verdienten Urlaub genommen.

Auch die Pressestelle gehört zu den Abteilungen, die mit 110% Leistung fahren und dünn besetzt ist. Ggf. deshalb nicht soviele Reaktionen und Herthas PB wird sich heute schon über seinen vollen Schreibtisch „freuen“.
——-
#Jugend

An meine eigene Jugend zurückdenkend und Auffrischung vor paar Jahren mit meinen beiden Jungs, behaupte ich, es bedarf einen erheblichen starken Willen und Hilfe, seine angebliche Unbesiegbarkeit, in die richtigen Bahnen zu lenken. Es sind nicht umsonst nur 1% aller profihaft ausgebildeten Jugendlichen, die es zum Profi schaffen (1. – 3. Liga) .


Plumpe71
15. Juni 2015 um 12:52  |  474961

Dardai geht ja nun beileibe nicht unbelastet in die neue Spielzeit , so wie das Team trägt auch er einen kleinen Rucksack und bleiben die Ergebnisse aus, greifen die üblichen Mechanismen – der Trainer geht , der Manager bleibt, also alles wie gehabt. Die Diskussion um Preetz und die Aufgaben eines Managers habe ich bewußt ausgelassen, dazu habe ich mich in der Vergangenheit deutlich geäußert und positioniert. Ohne Strukturelle Veränderung und entsprechende Lastenverteilung um Preetz zu entlasten, wird sich der Verein kaum nach vorne entwickeln.

Was mir aber aktuell viel mehr Sorge macht, wird hier von einigen Vorrednern schon benannt, kaum Abgänge , (noch) kein Sponsor weswegen wir aktuell transfertechnisch so unbeweglich sind, dass wir selbst Yabo passieren lassen müssen, was ich sehr schade finde, denn der hätte als Baustein gepasst. Ich wiederhole mich da gerne, der aktuelle Kader ist nach wie vor nicht ausbalanciert und wir haben zu viele Altlasten aus 2. Liga Zeiten. Da nur ein Vertrag endete, der sogar noch verlängert wurde, sind wir blockiert und aktuell verspüre ich wenig Lust mir das Testspiel in Fürstenwalde anzusehen. Normal sehe ich vor Saisonbeginn nach Möglichkeit alle Testspiele, aber einige Spieler von Hertha möchte ich nicht mehr sehen. Hier ist ganz klar der GF Sport gefordert, seine Fehler in den Kaderzusammenstellungen zu korrigieren und dem jeweiligen Trainer das entsprechende Rüstzeug an die Hand zu geben, dass dieser auf Formschwäche und Verletzungen angemessen reagieren kann.


15. Juni 2015 um 12:59  |  474962

“Ich habe keine Ahnung, was in meinem Vertrag steht. Aber es ist unmöglich, mich von hier zu entfernen. Ich habe ein ungarisches Herz.”

Das nenne ich professionell.


15. Juni 2015 um 13:01  |  474963

@Dan // 15. Jun 2015 um 07:47:

Super, vielen Dank!!!


Blauer Montag
15. Juni 2015 um 13:01  |  474964

Dan // 15. Jun 2015 um 12:48
Hoffentlich hat PB trotz seines vollen Schreibtisches noch die Zeit und Muße, in dieses Blogthema zu schauen, um die hier formulierten Vorschläge weiter zu leiten. … 😉

33 Jahre Bundesliga.
Nothing else matters ❗


La49
15. Juni 2015 um 13:17  |  474965

#urlaub

Anders als die Spieler haben es Verantwortliche bei einem Profi-Fussballverein schwerer, mal richtig Urlaub zu machen.

Imgrundegenommen stehen die 365 Tage im Jahr unter Strom.

Während der Saison sowieso.
Und in den Transferperioden im Sommer und Winter nicht weniger. Gilt es doch die nächste Halbserie zu planen.

Urlaub? Eigentlich kaum möglich.
Da hat es ein Spieler etwas leichter.

Deswegen verstehe ich auch, warum sich Trainer heute vermehrt nach einem Engagement erstmal eine Auszeit gönnen.

Umso weniger habe ich verständlich, warum Trainer, die innerhalb einer Saison entlassen wurden, nach 4, 5 oder 6 Wochen wieder einen Trainerstuhl besetzen (Magath, Funkel, Augenthaler fallen mir da spontan ein).

Da sollte es auch eine Art Schutzsperre geben.

Deswegen tue ich mich auch mit Dardais Doppelfunktion schwer.

Ein Burn-out kommt schneller als man denkt. Und das ärgerliche ist: Selbst wenn man sich für resistent dagegen hält – den Prozess kann man im Echtbetrieb nicht mehr stoppen. Da braucht es einen Reset.

Ich mag Dardai, weil er die Dinge mit Engagement angeht.

Für Hertha ein Glücksfall, solch‘ ein Trainerjuwel zu bekommen.

Ich muss aber gestehen: An seiner Stelle würde ich mit Ungarn versuchen die EM zu erreichen und dort die Atmosphäre geniessen.

Was er da lernen wird, wird ihm später als Vereinstrainer eine Menge bringen.

Die Chance, als Nationaltrainer in der Heimat Geschichte zu schreiben, indem er nach 42 Jahren wieder ein internationales Turnier erreicht, würde nur noch getoppt werden, wenn er bei dem Verein, bei dem er Rekordspieler ist, das Pokalfinale erreicht.

Was ist realistischer?


15. Juni 2015 um 13:26  |  474966

@La49 // 15. Jun 2015 um 13:17:

Man kann im Leben nicht alles haben.

Eine Doppelfunktion ist nach meiner Erinnerung selten bis nie gutgegangen.

Pal Dardai und Hertha BSC sollten eine klare Linie fahren.

Pal Dardai Trainer bei Hertha BSC oder bei Ungarn?

Auf keinen Fall beides.


Alpi
15. Juni 2015 um 13:30  |  474967

Ein Manager dessen Leistungen kaum jemand vertraut,
ein Trainerneuling dessen Leistungsvermögen nicht oder kaum einzuschätzen ist,
der zudem von einer Doppelfunktion abgelenkt ist,
bisher keine Bewegung auf dem Transfermarkt,
kein Brustsponsor in Sicht (jedenfalls bei uns Uneingeweihten),
kein finanzielles Polster…

Das ist alles echt unbefriedigend zum jetzigen Zeitpunkt.


Derby
15. Juni 2015 um 13:42  |  474968

@Alpi

würdest du als Spieler zu so einem Verein gehen?


15. Juni 2015 um 13:48  |  474969

nö.


Dan
15. Juni 2015 um 13:48  |  474970

Ohne das irgenwie werten zu können, wie sieht Pal Dardais Erfahrung mit Tranfersphasen aus, wenn ihm bisher Jugendspieler und Ungarn auf dem Silbertablett geliefert wurden?

Ohne aktuelle Finanzmittel werden die Suchparameter übersichtlich sein.

Anderseits mit dieser späten Sicherheit des Ligaverbleibens war das Vorantreiben von Transferabschlüssen nicht wirklich zu erwarten.

Preetz wird wohl die Hauptlast tragen oder wie bei den anderen Trainern, wird Dardai was aus Ungarn mitbringen. 😉


coconut
15. Juni 2015 um 13:49  |  474971

@L.Horr
Wie „gut“ die von dir angeführten Gremien als Korrektiv funktionieren, hat man schon bei DH gesehen…

@Dan // 15. Jun 2015 um 07:47
Deinen „frommen Wunsch“ teile ich, allein, mir fehlt der Glaube daran….

@Valadur // 15. Jun 2015 um 12:10
Das ist natürlich eine extrem verzerrte Wahrnehmung des Hr. Beiersdorfer.
Ich glaube dafür wird er auch in Hamburg ausgelacht….
Zumal bei einer solchen Sichtweise, der BvB ja weit schlechter ist als der HSV… 😆


Dan
15. Juni 2015 um 13:52  |  474972

@Derby // 15. Jun 2015 um 13:42

Das werden etliche Spieler, die keinen internationalen Spielanspruch haben, sich wie folgt beantworten.

„Wenn das Geld stimmt, warum nicht.“


Alpi
15. Juni 2015 um 14:10  |  474973

@Derby
Vor dem Wechsel würde ich mich wenigstens mal mit dem Trainer unterhalten wollen. Ist nur blöd, wenn der keine Zeit hat.


La49
15. Juni 2015 um 14:13  |  474974

@Valadur // 15. Jun 2015 um 12:10

#beiersdorfer

Ist schon eine eigenwillige, aber sicherlich nicht von der Hand zu weisende Interpretation, was Erfolg ist.

Erinnert mich an die philosophische, aber amateurhafte Frage, ob man Ergebnisse saisonübergreifend betrachten darf.

Immerhin hat sich Herthas Defensivverhalten stablisiert: Man hat nur noch 48 Gegentore bekommen. Das sind 8% weniger als in der Vorsaison!

Vor allen Dingen hat Hertha in der Rückrunde den Abstand auf Branchenprimus Bayern München verkürzt. Das ist ein neuer Höhepunkt einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Kaders.

Betrug der Abstand in der Rückrunde 2013/2014 noch 30 Punkte, in der Hinrunde 2014/2014 noch 27 Punkte, ist man in der Rückrunde mit 17 Punkten Abstand fast auf Tuchfühlung.

Derart auf Augenhöhe war man selbst in der fantastischen Hinserie 2013/2014 nicht, als die Bayern auf 19 Punkte Abstand enteilt waren.

„I only believe in statistics that I doctored myself.“


Dan
15. Juni 2015 um 14:21  |  474975

@La49 // 15. Jun 2015 um 14:13

Wichtig wäre nur, dass das die abschließende Saisonanalyse des HSV ist.


15. Juni 2015 um 15:02  |  474976

Ungut, wenn Vrein und Trainer sich öffentlich widersprechen.
Ebenso ungut, wenn ein Angestellter sich öffentlich
positioniert wie Golz es getan hat.

Hertha sollte sich ejtzt mal bequemen und zu diesen Dingen klar Stellung beziehen.

Am 28.6 ist Trainingsstart und auf dem Spielermarkt ist noch gar nix passiert.
Schön langsam erinnert mich diese Tatenlosigkeit an die Saison der Favre Entlassung, auch wenn damals die Handlungsunfähigkeit erzwungen war.


fechibaby
15. Juni 2015 um 15:06  |  474977

TassoWild
15. Juni 2015 um 15:08  |  474978

@Dan / 13:48 Uhr

In diese Richtung gehen auch meine Bedenken. Neben der Zeitknappheit für die “guten Transfers“ besteht doch die Unsicherheit, wie gut Pal den Markt kennt, schließlich war dies bis vor einigen Wochen nicht sein Feld – im Gegensatz zu den alten Trainerhasen, die auf Jobsuche sind.


Plumpe71
15. Juni 2015 um 15:26  |  474979

Jetzt hab ich endlich die Hardwareausgabe vom Kicker in den Händen 🙂 ,

Da wird es etwas deutlicher in Bezug auf Dardai. Öffentlich wird sich der Verein erst zum Trainingsauftakt am 28.06.15 äussern, aber nach derzeitigen Informationen geht man davon aus, dass der Verein die Klausel im Sommer ziehen wird. Es ist auch zwischen den Zeilen nicht zu erlesen, dass die Existenz da irgendwer anzweifelt. Dürfte ausreichend Konfliktpotenzial haben diese Angelegenheit.

#Kraft

Im Kicker ist die Rangliste und Einstufung der Torhüter veröffentlicht, von Kraft keine Spur, nicht mal im Blickfeld oder bei den Vergessenen, immerhin hat man SL seine Leistungen in der IV honoriert und im weiteren Kreis eingestuft.

#Heitinga

Der Deal scheint derzeit zu stocken, weil bei Ajax ein Vorstandsberater ein Veto gegen den 2 Jahresvertrag eingelegt hat, hoffentlich zerschlägt sich das nicht


Opa
15. Juni 2015 um 15:27  |  474980

Die Frage ist doch nicht, wie
-jung oder alt
-erfahren oder unerfahren
ein Trainer ist, sondern was man aus dem zur Verfügung stehenden Möglichkeiten im Vergleich zu seinen Wettbewerbern so macht.

Stand heute können wir keine neuen Transfers tätigen, weil wir auf Spielern sitzen, die nun auch nicht erste Wahl am Transfermarkt sind. Keine Abgänge, keine Neuzugänge, das ist relativ simpel und hat nichts damit zu tun, welchen Kenntnisstand Dardai mitbringt. Daher ist es für mich auch erstmal unerheblich, ob er Nationalmannschaftstrainer bleibt oder nicht.

Verschärfend kommt hinzu, dass der Brustsponsor immer noch fehlt und somit Transferausgaben, die man ggf. fix eingeplant hat, noch ungedeckt sind.

Beides ist aber m.E. primär kein Trainerthema, sondern eine Managementaufgabe. Und Manager sind dafür da, Dinge zu ändern, wo andere sagen, sie könnten sie nicht ändern 😉


15. Juni 2015 um 15:44  |  474985

@Opa

Ich denke, dass der Sponsor schon steht, aber man eben mit der Bekanntgabe noch wartet.
Aus welchen Gründen auch immer. Die DB ist ja auch noch im Boot bis 30.6

Doch, bei einem Trainer ist Erfahrung ein enorm wichtiger Faktor.
Favre wäre ohne die Zeit bei Hertha heute nicht der Trainer, der er ist.

Dardai hat noch nie eine Profi-Saison vorbereiten müssen und wird daran auch grad durch seinen Zweitjob ge- bzw behindert.

Auch bei den Abgängen stockt es. Blöderweise sind Hertha hier die Hände gebunden, weil alle Spieler die gehen sollen, noch Vertrag haben.

Das meinte ich vorhin mit Tatenlosigkeit und ich hoffe, dass sich das baldmöglichst ändert


Paddy
15. Juni 2015 um 15:46  |  474986

nur wofür wurde Preetz sonst eingestellt… nur weil er Gut Verträge aushandeln kann, sicherlich nicht… der muss auch mal in der Außendarstellung von sich selbst und damit auch die Sichtweise auf den Verein verbessern, denn momentan sehe ich relativ Schwarz… vielleicht kommt nen Klappscalli, der das um einiges besser kann 😉

einen schönen Wochenstart Euch allen 😉


coconut
15. Juni 2015 um 16:02  |  474990

Nebenan geht es weiter—>>>


Opa
15. Juni 2015 um 16:08  |  474993

@backs:

#Sponsor
Sofern alles in trockenen Tüchern wäre, gäbe es keinen plausiblen Grund, mit der Veröffentlichung zu warten, es sei denn, es wäre ein Partner, der viele Diskussionen auslösen könnte wie seinerzeit Wiesenhof, die Scientologen oder die Bundeswehr.

#Wert der Erfahrung eines Trainers
Es gab „junge“ Trainer, die durchaus sehr erfolgreich waren, u.a. gehörten da neben den „Ausnahmetalenten“ Klopp oder Tuchel auch solche Eigengewächse wie Keller dazu. Die hatten sicher keine Doppelbelastung, evtl. ist das auch nur „vertragskonformes“ Gewäsch und am 1.7. zieht Hertha die Option und alles löst sich in Wohlgefallen auf. Ansonsten sollte es doch Aufgabe des SpuK-GFs sein, mit dem Trainer den Bedarf zu ermitteln, Anforderungsprofile fürs Scouting zu definieren und die Spieler ranzuschaffen. Das sollte Preetz nach fast 7 Amtsjahren doch auch prinzipiell ohne Dardai können, ansonsten wäre es umso unverständlicher, dass unser GF SpuK keinen Sportdirektor zur Seite hat.

#Abgänge
Tja, wer hatte nochmal die Altverträge so ausgehandelt, dass nur ein einziger Spieler frei wird? Ich sehe das als eines von vielen Indizien einer suboptimales Kaderplanung und fehlender Hertha-Identität. Wer sich einerseits in sportlichen Belangen so von den individuellen Anforderungen bzw. Wünschen des gerade jeweiligen Trainers abhängig macht und andererseits gleichzeitig seinen Spielern fürs Ausscheiden aus dem Pokal schon die Alibis für ein Versagen auf dem Silbertablett liefert (Hammerlos, drei Wochen früher fit etc.), darf sich am Ende nicht wundern, wenn er in einer Situation steckt, die ihm so vorkommt, als könne er nichts daran ändern 😉 Hofft noch jemand auf die Hebel?

By the way: „Micha und die Hebel“ wär übrigens ein hübscher Name für eine Band (analog zu „Mike and the mechanics“). Die spielen dann Cover-Evergreens wie „Du hast den Hebel vergessen, mein Michael“ (zur Melodie von „Du hast den Farbfilm vergessen“), „Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben“ oder „Der Pokal macht nur vor dem Teufel halt“… Jaja, ich hör ja schon auf zu ätzen.


pax.klm
15. Juni 2015 um 20:55  |  475033

fechibaby // 15. Jun 2015 um 15:06

Dennoch: Pädagogisch wertvoll.
Und spielt er gut steigen die Aktien und er gewinnt enorm an Erfahrung!
Wir wollen TopLeute mit Natierfahrung, aber bitte sie sollen immer da sein…
Ist ja wie der 20 jährige Meister mit 30 Jahren Berufserfahrung zu Kosten eines Praktikanten,
nee ne?

Anzeige