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Dienstag, 10.11.2015

Hertha, unser Mikrokosmos?

(npri) – Puh, also der November hat es wirklich in sich. Gestern drehte sich bei der Trikotpräsentation der Nationalmannschaft noch alles um den Rücktritt von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (nachzulesen in eurer Morgenpost), nur wenige Stunden später erreicht uns die Botschaft vom Tod des Altkanzlers Helmut Schmidt. Er starb übrigens am gleichen Tag wie Torhüter Robert Enke, der vor sechs Jahren am 10. November der Freitod wählte.

Schon rückt der DFB-Skandal eine Stufe nach hinten, plötzlich sind wir alle wieder nur ein kleiner Teil vom großen Ganzen und die Dinge, die gerade noch so viel Raum einnahmen, büßen an Bedeutung ein. Plötzlich kommt es mir beinahe unpassend vor, ausführlich vom heutigen Hertha-Training zu berichten. Doch, warum eigentlich? Hertha beleitet uns täglich, und ist doch allein durch diese Regelmäßigkeit irgendwie mehr Teil von unserem Leben.

Pal Dardai junior fällt auf

Ich denke jetzt schon eine Weile darüber nach, warum es sich dennoch so seltsam anfühlt, und freue mich auf eure Gedanken dazu. Inzwischen berichte ich euch, was heute so los war bei der alten Dame: Nach der doch überschaubaren Trainingsbeteiligung am Montag, hat Pal Dardai sich Verstärkung organisiert. Neun Spieler aus seiner ehemaligen U15, Herthas jetziger U17, trainierten mit sowie Torhüter Aulig aus der U19. Dazu Marius Gersbeck und Nils Körber. „Mit acht Spielern kann ich keine Spielformen durchführen, außerdem passt das gut, weil die ohnehin in dieser Zeit Schultraining haben“, sagte Dardai. Inzwischen ist nämlich auch Mitchell Weiser zur U21-Nationalmannschaft gereist, dementsprechend standen nur noch acht fitte Profis zur Verfügung (Beerens, Langkamp, Regäsel, Plattenhardt, Hegeler, Cigerci, Baumjohann, Ronny).

Die Nachwuchskräfte gingen mutig zu Werke, besonders ein quirliger Blondschopf fiel auf, der beim 5 gegen 5 an drei Gegenspielern vorbeitanzte, den Torhüter ins falsche Eck lockte, und den Ball dann ins leere Tor zwirbelte. Pal Dardai junior, 16, war es, der aufblitzen ließ, warum die 1999 geborenen Fußballer bei Hertha als „goldener Jahrgang“ bezeichnet werden.

Lob für Ben-Hatira

Die Versehrtenabteilung arbeitete währenddessen an ihrer baldigen Rückkehr:

Änis Ben-Hatira und Julian Schieber hatten die Puls-Uhren angeschnallt und übten sich im Intervalltraining, was Schieber sichtlich mehr zu schaffen machte als Ben-Hatira. Der Stürmer saß am Ende des Trainings erschöpft auf der Bank, während Ben-Hatira wie aufgezogen einen Ball auf seinen Füßen jonglierte. „Hut ab vor Änis, das sieht sehr gut aus. Es könnte sein, dass er nächste Woche schon wieder im Mannschaftstraining dabei ist“, sagte Dardai.“   Auch nett: Kalou tut etwas für den Turban-Kopf und beschäftigt sich mit der deutsch-französischen Geschichte:

Berlin city full of history. Where we all feel connected #history #historia #berlin #germany Ein von Salomon Kalou (@salomonkalou) gepostetes Foto am

 

Burchert zurück im Mannschaftstraining

Am Nachmittag trainierte die Mannschaft auf dem Maifeld, da stieß dann Sascha Burchert zum Team zurück.  Herthas Torhüter hatte mit dem Klub Valerenga Platz sieben in der am Sonntag beendeten Meisterschaft in Norwegen belegt. Nun ist er zurück. Auf Nachfrage sagt die Hertha BSC-Pressestelle: „Die Saison in Norwegen ist offiziell beendet. Abgemacht war, dass Sascha dann wieder zurück kommt, deshalb wird er jetzt auch wieder normal bei uns mittrainieren.“ Morgen finden die Trainingseinheiten wieder um 10 Uhr und um 15 Uhr statt.

Ich mache mich jetzt auf den Weg zum Bundestag, wo heute die Bundestagsabgeordneten Kai Wegner und Özcan Mutlu zur Gründungsveranstaltung des Hertha BSC Fanclubs einladen. Mehr dazu später……


62
Kommentare

jap_de_mos
10. November 2015 um 17:17  |  510447

HA


Stiller
10. November 2015 um 17:17  |  510448

Ho


IckeWHV
10. November 2015 um 17:21  |  510449

He


U.Kliemann
10. November 2015 um 17:21  |  510450

Hertha BSC !


elaine
10. November 2015 um 17:22  |  510451

Hertha BSC


ahoi
10. November 2015 um 17:26  |  510452

sauber!


Bakahoona
10. November 2015 um 17:55  |  510454

Nun ja, es sind immer die besonderen Ereignisse der Gegenwart, die für einen die eigenen Liebhabereien etwas relativer
erscheinen lassen.


ahoi!
10. November 2015 um 18:00  |  510455

by the way. ich denke der begriff „freitod“ (im text oben) ist ein euphemismus und verbietet sich irgendwie. denn so wirklich (innerlich) frei ist ein mensch, der sich aus verzweiflung umbringt – zum beispiel wegen einer krankheit (depression) – ja nicht… aber das eher nur am rande bemerkt.

mir persönlich geht der tod von schmidt nicht besonders nahe. da gab es schon andere „große“, deren tod mich wesentlich mehr berührt hat. willy brandt zum beispiel, einem der letzten, großen visionäre in der deutschen politik (die ja laut schmidt alle zum arzt gehörten…). weil ich wusste mit brandt geht auch eine ära zu ende… bei schmidt denke ich eher, der mann hat sein leben gehabt. und gestorben ist er offensichtlich so wie er es gerne wollte.

wo bei mir von einem moment auf den anderen überhaupt kein platz mehr für irgendetwas anderes (zum beispiel fußball) gab, und die zeit mit einem schlag wie eingefroren schien, war der anschlag auf charlie hebbdo. solche eher unerwarteten „einbrüche“ und tragödien haben für mich eine viel, viel größere wucht als der tod eines alten mannes. .


Kamikater
10. November 2015 um 18:13  |  510456

Wat macht denn nu eijentlich Nigbur?


U.Kliemann
10. November 2015 um 18:15  |  510457

OMG ist der auch krank?


Stiller
10. November 2015 um 18:17  |  510458

Mit dem oben gewählten Begriff „Freitod“ geht es mir wie @ahoi!. Er ist sicher gut gemeint, aber in Bezug auf einen Schwerdepressiven inhaltlich …

Mit Helmut Schmidt hatte ich so meine Probleme. Bin wegen seines NATO-Doppelbeschlusses damals aus der SPD ausgetreten. Heute weiß ich, dass er taktisch (klug) gehandelt hatte und vor allem: dass es erfolgreich war. Tja …

Der Mann hatte jedenfalls mehr auf dem Kasten als die ganze Bande seiner Nachfolger (innen). Seinen Amtseid hat er ernst genommen. Aber er war auch ein Kind seiner Zeit. Dem Krieg. Der Nachkriegszeit. Dem Wiederaufbau. Ausgestattet mit Prinzipien und all den „Sekundärtugenden“, die für demokratisch gewählte Regierungschefs bitter nötig wären …

Ich werde ihn vermissen (Brandt sowieso). Aber auch unsere Zeit ist nicht endlich. Carpe diem.


HerrThaner
10. November 2015 um 18:24  |  510459

Der gute Mann ist 96 geworden. Auch wenn ich Respekt vor seinem Lebenswerk habe: Die Trauer hält sich in Grenzen, sterben müssen wir alle und wenn einer so alt geworden und friedlich verstorben ist, sein Leben vorher in vollen Zügen (höhö) gelebt hat, geht mir das nicht sonderlich nahe. Bin da bei @ahoi.
Ich habe die Nachricht zur Kenntnis genommen, mir gedacht „Schade, aber war ja klar, dass es denn wohl bald erwischt“ und weitergemacht.


Exil-Schorfheider
10. November 2015 um 19:05  |  510460

Hat nebenan ja auch noch gar keine Beachtung gefunden:

http://m.faz.net/aktuell/sport/fussball/hockey-goldtrainer-markus-weise-wechselt-in-dfb-akademie-13902752.html

Bin gespannt, welche Veränderungen das mit sich bringt.


Freddie
10. November 2015 um 19:26  |  510462

@exil
Stimmt, interessant.
Wobei sein Vorgänger Peters aus meiner Sicht keine großen Erfolge nachweisen kann und beim HSV auch eher belächelt wird.


Eigor
10. November 2015 um 19:51  |  510463

@Ninja
Herzlich willkommen, beim besten Hertha-Blog des Planeten.

#Altkanzler
Mit ihm begann der Weg der SPD von Arbeiterpartei zur Bürgerlichkeit,
Versorgung der „Bewegung 2. Juni“ mit Sprengstoff durch V-Leute,
Rasterfahndung, Nato-Doppelbeschluß usw. .
Das dessen Tod trotzdem wie ein Verlust erscheind, ist der Prinzipien- und Rückgratlosigkeit der heutigen Politiker geschuldet.

#Meckern 😉
– Regäsel hat keinen Profivertrag. –> also 7 fitte Profis
– „Versehrtenabteilung“ – VdB spiet zwar häufig als hätte er ein Holzbein, aber werden mit „Versehrte“ nicht Menschen bezeichnet welche durch Unfall oder Kriegseinwirkung eines Körperteils verlustig sind ?


10. November 2015 um 19:59  |  510464

So geht’s mir auch Stiller
10. November 2015 um 18:17 | 510458

Mit Helmut Schmidt hatte ich so meine Probleme. Bin wegen seines NATO-Doppelbeschlusses damals aus der SPD ausgetreten. Heute weiß ich, dass er taktisch (klug) gehandelt hatte und vor allem: dass es erfolgreich war. Tja …
…..Ich werde ihn vermissen (Brandt sowieso). Aber auch unsere Zeit ist nicht endlich. Carpe diem.

Ich war dabei bei der Großdemonstrstion im Bonner Hofgarten.
Aufgestellt wurden die Raketen dennoch.

Mittlerweile wurde der Warschauer Pakt aufgelöst und die Natogrenze verläuft zwischen Polen und Weißrussland. Für unsere Generation im Kernland der NATO eine friedliche Zeit. Für die Völker jenseits der NATO-Grenzen – Serbien, Irak, Syrien u.a. – ist die Zeit eine andere.

Ich empfinde höchste Bewunderung für Kalou und sein Interesse für die Berliner Geschichte. In unseren Geschichtsbüchern vor 40 Jahren wurde die Berliner Konferenz nur in einem Absatz von etwa 15 Zeilen erwähnt.
http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/namibia/stadtspaziergang/reichskanzlerpalais.htm


10. November 2015 um 20:02  |  510465

#Meckern
Ich könnte oben im Text einige Rechtschreibfehler bei ninja markieren.
Aber ich warte lieber auf das Update aus dem Reichstag – dem Gebäude, in welchem der Bundestag arbeitet.

Cliffhanger kann die Ninja. 😉


Eigor
10. November 2015 um 20:05  |  510466

@BM
Rächtshraippfähler kann ich selber, da muss ich mir keine borgen bzw. bei anderen suchen.
Mir geht es um den Inhalt


10. November 2015 um 20:07  |  510467

Meintest du https://charliehebdo.fr/ ahoi um 18 Uhr?


10. November 2015 um 20:10  |  510468

Schon klar Eigor um 2005
Die falsche Verwendung des Wortes „Versehrte“ ist kritikwürdig.


Freitag
10. November 2015 um 20:12  |  510469

Tach zusammen,
also wer dem Verstorbenen tatsächlich die Größe absprechen möchte, sollte sich einmal die Riege unserer derzeitigen „Spitzenpolitiker“ ansehen.


Opa
10. November 2015 um 20:27  |  510470

Nomenklatur
Freitod finde ich beim vorliegenden Fall auch eine eher unglückliche Wortwahl, ein Kranker trifft nicht aus freien Stücken eine solche Entscheidung. Und noch zwei Anmerkungen dazu:
1. Es gibt nachweisbare Zusammenhänge zwischen der Berichterstattung über Selbstmörder und in diesem Zusammenhang unmittelbar ansteigenden Selbstmorden. Man sollte sich daher durchaus gut überlegen, ob man Jahrestage auf diese Art thematisieren muss.
2. Mir wäre das Gedenken an den traumatisierten Lokführer erheblich lieber, die Augsburger Allgemeine hat das neulich in einem beeindruckenden Artikel „Das Leiden der Lokführer“ thematisiert. Hat nichts mit Fußball zu tun, wäre aber fairer.

‚Schmidt
Betroffen bin ich nicht, es war absehbar, er war in den letzten Jahren nicht immer ganz in Würde gealtert, aber ich hab ihn als Kanzler meiner Kindheit geschätzt, er hat viel Kluges gesagt und geschrieben, er hatte einen guten Instinkt, war extrem gut vernetzt, hat sich nicht gescheut, unbequeme und unpopuläre Entscheidungen zu treffen, die persönlich schwierigste war wohl, seinen Freund Schleyer nicht freizutauschen. Das verdient Anerkennung über die Parteigrenzen hinweg, auch wenn Frau Steinbach heute Abend mal wieder die hässliche Fratze des deutschen Konservativismus gezeigt hat. (google hilft, ich hab hier leider nur einen Link). Nachdenklich macht mich das dennoch, weil erst vor wenigen Tagen ein nur wenige Jahre älterer Bekannter überraschend und plötzlich verstorben ist.

#Profanes
Schön, dass wir hier politische Bildung auf Sendung mit der Maus Niveau (Im Reichstag ist der Bundestag – uuuiiii) dargeboten bekommen. Was werden wir morgen erfahren? Das Wasser nass ist? Wir Luft zum Atmen brauchen? *woistdersmileydersicheinedachlattevordenkopfhaut?*


Freddie
10. November 2015 um 20:32  |  510471

Tja, so unterschiedlich sind die Ansichten.
Ich fand den NATO-Doppelbeschluss für gut und insofern auch richtig, dass sein Nachfolger Kohl diese Politik fortführte.

Zum anderen großen Thema heute:
Mir will es nicht in den Kopf, wie man einen Bestechungsversuch überhaupt schriftlich formulieren kann und das Ganze dann auch noch verakten.


Inari
10. November 2015 um 20:36  |  510472

Ich bin zu jung (Ende 20) um die aktive politische Zeit von Helmut Schmidt miterlebt zu haben. Seine Analysen in der ZEIT zu aktuellen Themen habe ich aber immer sehr gerne und genau gelesen. Ein großer Politiker, ein großer Mann der Nachkriegszeit. Hut ab.


pathe
10. November 2015 um 20:50  |  510473

@Opa

Für diese Zeilen bin ich dir sehr dankbar:
„Mir wäre das Gedenken an den traumatisierten Lokführer erheblich lieber, die Augsburger Allgemeine hat das neulich in einem beeindruckenden Artikel “Das Leiden der Lokführer” thematisiert.“

So tragisch ich den Selbstmord von Robert Enke auch finde. Er hätte sich durchaus auf eine andere Weise umbringen können, die nicht derart viel andere Personen in Mitleidenschaft zieht. Das Trauma des Lokführers wurde für meinen Geschmack bei dieser ganzen Geschichte viel zu wenig thematisiert.


Freddie
10. November 2015 um 20:53  |  510474

@opa 20:27

Zum Thema Lokführer und Selbstmörder.
Im Weiteren Familienkreis habe ich einen ehemaligen Lokführer, der zwei Mal in seiner Karriere davon betroffen war.
Nicht einfach.


Susanne
10. November 2015 um 20:59  |  510475

Egal wie man zu Franz Josef S. , Egon Bahr, Genscher, Wegner, Willi B. etc. steht oder gestanden hat…..wieder ist einer der letzten Großen von uns gegangen. Charisma ist heute nicht mehr gefragt, heute sind das meistens Selbstdarsteller denen es nur um Macht = Geld geht. Die Alten kämpften noch für die Partei, für das Volk, für die Sache….
die meisten zumindest und diese Politiker waren (meist) scheiss ehrlich, ehrlicher als heute.
Trost, der Alt-Kanzler hatte ein langes Leben.
Mein Beileid an die Familie.


Susanne
10. November 2015 um 21:03  |  510476

Eine kleine Anmerkung noch.
Vom Alt-Kanzler einen Schluss zu Enke zu ziehen ist auch starker Tobak. Aber sicher ist er der prominenteste Verstorbene, für diesen Tag in diesem Blog.


ahoi!
10. November 2015 um 21:07  |  510477

@freitag. wenn du mich mit demjenigen meintest, der dem schmidt die größe absprechen wollte. dann sorry. die gänsefüßchen um „große“ waren missverständlich. ich wollte „große“ irgendwie betonen, wegen meiner kleinschreibung (ohne es explizit groß zu scheiben) , nicht vehohnepipeln… nicht lange genug drüber nachgedacht.


Freitag
10. November 2015 um 21:23  |  510478

@ahoi!
..nö, ging nicht gegen dich oder andere hier, war mir nur ein Bedürfnis, einen -aus meiner Sicht- wirklich Großen der deutschen Politik mit meinen dürren Worten zu würdigen, mehr nicht….


flötentoni
10. November 2015 um 21:41  |  510479

RIP Helmut, warst ein Großer Staatsmann.
Dies mit Enke in Verbindung zu bringen erschließt sich mir nicht wirklich…

Nichtsdestotrotz fand ich Ninjas Debüt gestern (?) toll -erfrischend geschrieben und mit SAchverstand * armtätschelnd 🙂

Anmerkung Belek: Ich komm ja grad erst aus dem Urlaub von da….Hätte ein Hotel mit 2 (!!) Hüpfburgen und Trampolin im Angebot, nur leider soll das zu der Zeit dann (wie evtl. viele Anlagen) geschlossen haben. Wäre auch ca. 5-10 Min von Bleek Downtown weg, also Dolmusch bzw. besser Taxi oder 9er TAxi notwendig- da dan kaum noch Tourismus dann da ist, solltet iht ggf. Euch ein oder 2 TAxi (xen) für bestimmte Zeiten sichern und BAsarmäßig handeln 🙂
Wer auf den Alkfaktor bei All-In setzt, hat schon verloren, denn a) sind das keien Westalkoholika und somit b) kann man die Mengen gar nicht konsumieren um nen passablen Stern zu bekommen ohne das Zeug literweise in sich reinlaufen zu lassen.
Einkauf im Intershop ist also zwingende Vorraussetzung für ne Sudelei!

Und dass der GröKaZ (größte Kaiser aller Zeiten) demnächst kielgeholt wird spielt in einem Fußballblog keine Rolle?


Flämingkurier
10. November 2015 um 21:43  |  510480

Zum Thema Selbstmord als Ausdruck einer psychischen Erkrankung insbesondere im Sport würde ich folgende Literatur empfehlen.
Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben
von einem Freund nach seinem Selbstmord geschrieben mich persönlich hat es sehr berührt.
Ich pfeife auf den Tod!: Wie mich der Fußball fast das Leben kostete
Von Babak Rafati selbst geschrieben ist im eigentlichen eine Anklageschrift gegen den DfB und gegen Herrn Fandel.
Seltsamerweise hat sich keiner von den Namentlich genannten im Buch gegen diese Aussagen rechtlich zur Wehr gesetzt.
Sebastian Deisler: Zurück ins Leben
geschrieben von Michael Rosentritt
Uli Borowka – Volle Pulle: Mein Doppelleben als Fußballprofi und Alkoholiker
und dann noch ein Buch von einem der es wohl ohne Depression geschafft hat Tiefschläge als Fußballprofi weg zustecken.
Nachspielzeit: Eine unvollendete Fußballkarriere
von Timo Heinze


fg
10. November 2015 um 21:43  |  510481

@npri:

Wie kam es denn eigentlich zum Wechsel von der Berliner Zeitung zur Mopo?


10. November 2015 um 21:56  |  510482

Guter Hund.
Gut apportiert um 20:27 Uhr 🐩


Kettenhemd
10. November 2015 um 21:57  |  510483

# Schmidt
Brand war bestimmt der große Visionär und eine Integrationsfigur und Schmidt eher der erste, der Politiker als Manager Fraktion die ab dann folgte. Meines Erachtes aber auch der Beste dieser Fraktion. Hat keine grosse neue Vision fuer die deutsche Gesellschaft gehabt aber er war kein Umfragewertsklave wie alle die nach Ihm kamen.
Er hat den Staat durch eine sehr schwierige Zeit (Öl Shock, Mogadishu, Nato Doppelbeschluss etc.) gut geführt. Eine Vergleichbar schwierige und auch einscheidene Amtszeit hat es danach wohl nur zur Wiedervereinigung gegeben. Und diese Aufgabe, allerdings aus vielerlei Gründen, wurde weniger gut bewaeltigt.
Er ist einfach nicht der Symapthie Typ, ernst, pflichtbewust und arrogant. Was mich am meisten bedrückt ist, ist dass damit das Kapitel „Überzeugungspolitiker“ endgültig abeschlossen scheint und man dem Meer and Umfragewertbändigern ausgesetzt ist.


U.Kliemann
10. November 2015 um 22:01  |  510484

Ich empfand Helmut S. als Politiker auch großartig. Gestört
hat mich aber immer sein selbstherrliches gebaren als Raucher
gegenüber Jeden und Alles. RIP.


Exil-Schorfheider
10. November 2015 um 22:22  |  510485

fg
10. November 2015 um 21:43 | 510481

„Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Vereine Stillschweigen.“ ? 😉


ahoi!
10. November 2015 um 22:27  |  510486

doch @kettenhemd. eine „schwierige und auch einschneidene Amtszeit“ gibt es jetzt wieder. sogar weit schwieriger noch…


fg
10. November 2015 um 22:28  |  510487

@exil:

Ok 😉
Aber:
– Passte die Spielphilosphie des alten Trainers nicht mehr?
– Gab es Stress mit den Fans?
– Gab es ein frappierendes Handgeld?


10. November 2015 um 22:31  |  510488

Was mir zum GröKaz einfällt F.toni, ist einzig und allein sein aktueller Wohnsitz. Als Bewohner der norddeutschen Tiefebene weiß ich nicht, ob das kielholen eine übliche Praxis bei der österreichischen Gebirgsmarine ist.


10. November 2015 um 22:33  |  510489

Ein gutes Update braucht 7 Stunden. :mrgreen:


U.Kliemann
10. November 2015 um 22:36  |  510490

Zu der schwierigen Amtszeit fällt mir nur ein, 5 mal Wahlen ,unter anderem in Berlin.


Opa
10. November 2015 um 22:37  |  510491

#Fanclub im Bundestag
Habe gerade den Artikel von der Hertha Homepage zur Fanclubgründung gelesen. Puh, ja, an sich eine nette Idee und ein Schritt, sich dort eine Lobby aufzubauen.

Nicht ganz so gelungen ist wieder mal die Kommunikation. Wie viele Abgeordnete tragen das mit? Das bleibt unklar, obwohl Details wie die 45 Zuschauer oder die 150 Anfragen für Tickets bekanntgegeben werden, was beides angesichts des verhältnismäßig riesigen Apparats nun nicht wirklich zu beeidrucken weiß, der 631 Abgeordnete, 2.600 Verwaltungsmitarbeiter und insgesamt rund 6.000 Mitarbeiter umfasst.

Und wer hat die Bilder ausgewählt? Gegenbauer guckt angefressen, Schippi abgelenkt. Wenn das das beste Bild war, will ich nicht wissen, wie der Ausschuss aussah 😝

Und ob das dem Mantel der Marke „Hauptstadtclub“ nun Glanz oder gar einen Inhalt gibt, vermag ich kaum zu erkennen.


hurdiegerdie
10. November 2015 um 22:42  |  510492

„Selbstmord“ ist als Begriff auch nicht viel besser.


Ursula
10. November 2015 um 22:43  |  510493

Ich bin mehr und mehr verwundert,
ob der geistig, sachlichen Auseinander-
setzungen HIER!

Das hat doch nichts mit „Länderspiel-
flaute“ in und mit diesem Blog zu tun!

Vielmehr der unsägliche Ton „HIER“…

Was hat die Situation um Robert Enke
mit dem Tod von Helmut Schmidt zu,
tun, wie immer man zu ihm stand! Und
wie wird in diesem hoch psychologischen
Zusammenhang der „Ist-Zustand“ des
„Absturzes“ der Germanwingsmaschine
bewertet, deren Pilot in der ähnlichen
Problematik, wie „im Fall“ Robert Enke,
144 Passagiere in seinen ganz „persönlichen
Tod“ mitnahm…?

Ich mochte Helmut Schmidt wegen seiner
logischen, „hanseatische Arroganz“ und
seiner Klarheit, in politischer Durchsetzung!

„susanne: ist mir so zwar noch nicht aufgefallen.
aber wenn, dann könnte es daran liegen, dass du
so viel “quatsch” redest.“…

So der „ehrenwerte @ ahoi“ mit seinen
neuerdings sehr persönlichen Bewertungen
von Usern…

…und (ver)wundert sich ob der Reaktionen…

ABER wenn der „Vogel“ dazu mit seiner
„Klatschpappe wedelt“…


flötentoni
10. November 2015 um 22:43  |  510494

Tja, deshalb Augen auf bei der Wohnortwahl…wird sicher unangenehm durch die Alpen bis zum Meer oder wenigstens Rhein gezogen zu werden!
Ja is denn scho Weihnachten?


10. November 2015 um 22:45  |  510495

Du hättest die Fotos gepixelt opa. Ist klar. :roll:

Meine Meinung:
Ein Herthafanclub im Bundestag ist besser als kein Fanclub.

Meine Prognose:
Zur 125 Jahrfeier wird er der größte Fanclub im Bundestag sein.

Mit ohne Fotos. Wer’s nicht glaubt, wird geblitzbumst. M.I.B.
https://www.youtube.com/watch?v=FJoBWii2lNM


10. November 2015 um 22:48  |  510496

😆 flötentoni
10. November 2015 um 22:43 | 510494 😆

Galt Österreich nicht schon vor 100 Jahren als sicheres Herkunftsland? Oder Transitland?
Ach nee. Damals hatten wir kein Grundgesetz und kein Grundrecht auf Asyl.


ahoi!
10. November 2015 um 22:57  |  510497

@ursula: ich dachte du bist die königin der persönlichen bewertung… neidisch?


Ursula
10. November 2015 um 23:02  |  510498

„Neidisch“..?

Mitnichten, wenn jemand es
besser kann…

Nächtle!


Luschtii
10. November 2015 um 23:06  |  510499

@bm
Also wenn schon Men in Black, dann bitte richtig. Es heißt „Geblitzdingst“ 😉


10. November 2015 um 23:08  |  510500

Danke Luschtii. Da hatte mich mein Gedächtnis im Stich gelassen.


Trikottauscher
10. November 2015 um 23:59  |  510501

… nichts zu sagen o. zu schreiben, kann punktuell die bessere lösung/ größere herausforderung sein. besonders in diesem blog…
das ist dir leider nun nicht (mehr) möglich, @ninja. in diesem sinne: lass dich nicht provozieren und vom wege abbringen… bzw.: willkommen im club!
beste grüße in die runde, tt
.


Susanne
11. November 2015 um 0:10  |  510502

@Ursula
Frage:
Habe ich Sie missverstanden ?
Sind Sie der Meinung, dass ich Quatsch rede, obwohl Sie ähnliches zum Thema schreiben wie ich lange vor Ihnen ?
Oder habe ich Sie missverstanden ?
Männerwirtschaft 😉


immer dabei
11. November 2015 um 0:36  |  510503

#Burchert

Formal ist er ja bis 31.12. Verliehen. Sehe ich das richtig, dass er bis zur Winterpause für uns nicht spielberechtigt ist?


11. November 2015 um 2:26  |  510504

Momentan scheint er tatsächlich nur am Training teilzunehmen. Kollege Jörn Lange wird mal versuchen, nach der nächsten Trainingseinheit mit ihm zu sprechen.


11. November 2015 um 2:31  |  510505

Da bin ich bei dir, ahoi. Willy Brandt war ein Großer. Weißt du, wie seine Tochter heißt? Und plötzlich ist mein Vorname gar nicht mehr so absonderlich : )


Dan
11. November 2015 um 7:29  |  510511

@Ninja Priesterjahn

Willkommen.
Also ich kriege den Zusammenhang hin.
Tod Schmidt -> Fußballblog-> gleicher Todestag wie Enke
—–
#Fanclub
Da muss erst ein Spandauer und ein Abgeordneter mit Migrationshintergrund kommen um nach xx Jahren einen Hertha BSC Fanclub im Deutschen Bundestag zu gründen.
Kein Wunder, wenn da alle „komisch“ gucken, sowas wünscht man sich eigentlich als Rückhalt in schwierigen Zeiten und nicht auf Platz 4.

Scheint aber eher ein aktuelles Phänomen zu sein.

Mal paar Gründungen (nicht vollständig):

März 2012 Eintracht Frankfurt
Nov. 2014 Bayern München
Nov. 2014 BVB
Feb. 2015 VfB Stuttgart
April 2015 Gladbach
Juli 2015 1.FC Kaiserslautern
Sep. 2015 1.FC Köln


Dan
11. November 2015 um 7:39  |  510513

P.S.
Passend dazu wird am 18.12.2015, vor dem Spiel des 1. FSV Mainz 05 gegen Hertha BSC, der Mainzer Fanclub „Nur ein Karnevalsverein“ des Deutschen Bundestages gegründet.

Ein Glück haben wir politisch zurzeit eine Ruhephase. 🙁


Dan
11. November 2015 um 7:44  |  510514

Für Bolly

Seit Nov 2014 gibt es dort auch einen für die Werder Fans „Bundestag Grün-Weiß“ . Kennste da jemanden? 😉


11. November 2015 um 11:46  |  510526

@Hurdiegerdie

Erinnerungstweet
Alex King vor der XXL-Fototapete im schönen Brindisi. Heute um 20.45h ist Tipoff im @Eurocup, der rbb streamt live. https://t.co/PjmvlbA1OI

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