Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(mey/ub) – Guten Abend aus der Messehalle 20. Wir haben unsere Plätze gefunden, @elaine, @dan und @bolly hier bei Herthas Mitgliederversammlung begrüßt. Und weil wir jetzt arbeitsfähig sind, geht auch die große Show hier gleich los.

Wie versprochen gibt es einen Liveticker. Ich war großkotzig und habe ihn schon vor Erscheinen gerühmt. Diesen unmenschlichen Druck muss ich nun aushalte und liefern. Und los geht’s:

22.10 Uhr Die  Die Versammlung wird von Präsident Werner Gegenbauer geschlossen. „Ein gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein neues Jahr im Pokal.“

 

22.04 Uhr Ein Dame fragt, warum Hertha nicht eine Frauen-Abteilung eröffnet. Gegenbauer: „Im Moment gibt es einen Präsidiumsbeschluss, keine neuen Abteilungen zu eröffnen. Zudem gab es eine Kooperation über einige Jahre mit den Frauen von Lübars. Und da hat das Präsidium beschlossen, diese Kooperation nicht zu verlängern.“

22.02 Uhr Ein Mitglied berichtet, dass bei den Einlasskontrollen unterhalb der Knie nie kontrolliert werde. „Wer etwas kriminelles vorhat, kann da alles mit reinschmuggeln.“ Schiller erzählt, dass die Kontrollen eine Abwägungssache seien. Die Ordner kontrollierten unterschiedlich nach ihren Erfahrungswerten.

21.59 Uhr Ein Mitglied bedankt sich bei dem Team am Olympiastadion, das sich um die Behinderten kümmert. „Die stehen immer im Hintergrund und kommen zu kurz.“

21.54 Uhr Ein Frage, welcher der Verletzten am nächsten vor einem Comeback steht.

Preetz: „Das ist Änis Ben-Hatira, der bereits zweimal bei der U23 bei Ante Covic im Einsatz war. Änis brennt darauf, noch in diesem Jahr in der Bundesliga zu spielen.“

21.50 Uhr Der Versammlungsleiter beendet die Aussprache. Es folgt der Punkt Verschiedenes.

21.44 Uhr Ein Mitglied aus der Ostkurve regt an, die Schokoladen-Weihnachtsmänner, die am Ausgang der Mitgliederversammlung verteilt werden, zu spenden. Die Spenden sollen an Bedürftige, unter anderem an die Bahnhofsmission gehen.

21.40 Uhr Die Aussprache ist eröffnet. Ein Mitglied fragt „Dr. Schiller“, was das strategische Ziel von KKR mit Hertha sei. Und ob ein KKR-Vertreter bei einer Hertha-Versammlung auftreten könne.

Schiller: Doktor bin ich nicht, das werde ich auch nicht mehr. Die Motivlage von KKR ist klar: Sie haben an die Bundesliga und an Hertha geglaubt. Wir haben dann einen guten Job gemacht, wenn der Markenwert von Hertha in den nächsten sieben Jahren steigt. KKR unterstützt uns auf vielen Ebenen. Aber das erfolgt alles intern. Das ist das, was wir gewollt haben. Wir haben versprochen, dass KKR sich intern nicht einmischen wird. Deshalb nehmen Sie, was Rede und Antwort angeht, bitte mit uns vorlieb.“

21.37 Uhr Gegenbauer sagt über die Ankündigung von Preetz, dass es im Winter keine Veränderungen im Kader geben wird: „Das wäre das erst mal, seitdem ich dabei bin, dass es eine Transferperiode gibt, wo wirklich gar nichts passiert.“ Zudem wünscht Gegenbauer Nico Schulz alles Gute, der hat sich nach seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach bekanntlich einen Kreuzbandriss zugezogen.

„Loben ersetzt jede Gehaltserhöhung“

21.36 Uhr Präsident Gegenbauer übernimmt. „Ich freue mich, dass Sie so viel Beifall erhalten haben, Herr Schiller, Superleistung.“ Pause. Gegenbauer ans Auditorium: „Loben ersetzt jede Gehaltserhöhung.“

21.34 Uhr Schiller mit Schalk nimmt sein iPhone und schaut: Ich dachte, der KSC hätte gerade ein Tor erzielt. Das ist aber nicht der Fall, schade, ich hätte das gern vermeldet.“ Gelächter und Applaus.

21.30 Uhr Schiller: „Insgesamt bewegen sich die sportliche und die wirtschaftliche Entwicklung Hand in Hand. Vielen Dank an alle, die zu diesem guten Ergebnis beitragen. Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein.“ Nun bedankt sich Schiller den bei den Sponsoren, die Hertha unterstützen, vorweg dem neu gewonnen Brustsponsor Bet-at-hom.com.

21.25 Uhr Nun kommt Finanzchef Ingo Schiller auf die Bühne und präsentiert die Bilanz der Saison 2014/15. Habt ihr alles schon –>hier gelesen.

21.22 Uhr Preetz zur bisherigen Saison und Platz fünf:

„Das ist sicher kein Zufall. Wir haben hart dafür gearbeitet, und uns wurde nichts geschenkt. Wir freuen uns, dass wir überall als Überraschungsmannschaft gesehen werden. Wir wissen aber auch, dass das nur eine Momentaufnahme ist – allerdings eine schöne. Dennoch dürfen wir auf gar keinen Fall anfangen zu spinnen.“

21.16 Uhr Hoppla. Preetz kommt auf Rune Jarstein zu sprechen und gleich brandet der Applaus der Mitglieder auf. Preetz sagt:

„Mit seiner Ruhe und Ausstrahlung hat er einen großen Anteil an unserem bisherigen guten Abschneiden.“

Wieder großer Applaus.

21.13 Uhr Es ist schon interessant, wie sich gerade das Blatt gewendet hat. Im Mai, bei der bisher letzten MV, wurde Preetz noch ziemlich hart angegangen. Nun bekommt der Manager Beifall für seine Sommertransfers. Preetz sagt möglichen Transfers im Winter:

„Stand heute planen wir für die kommende Wintertransferperiode keine personellen Veränderungen.“

21.11 Uhr Preetz zu Ibisevic: „Ungemein schlitzohrig und erfahren. Mit ihm und Kalou besitzen wir ein Duo im Angriff, das glänzend harmoniert und jetzt schon 14 Pflichtspieltore erzielt hat.“ Von den Mitgliedern gibt es für Ibisevic viel Applaus.

21.08 Uhr Preetz über Zugang Mitchell Weiser: „Er ist ohne Frage ein Riesengewinn für unsere Mannschaft und schon jetzt ein Leistungsträger bei uns.“ Über Vladimir Darida sagt er:

„Darida ist aus dem Stand zum Herzen und zur Lunge unserer Mannschaft geworden. Wir haben lange an seiner Verpflichtung gearbeitet.“

Preetz lobt Dardai in höchsten Tönen

21.03 Uhr Preetz spricht über das Engagement von Pal Dardai: „Hertha BSC und Pal Dardai, das passt einfach zusammen. Er leistet mit seinem Trainerteam vorzügliche Arbeit.“ Und weiter geht das Loblied auf den Ungarn:

„Pal findet die richtige Mischung: Er ist ein Autorität, kann aber auch seinen Spielern zuhören. Er ist manchmal unbequem. Aber er hat auch einen echten Draht zu Ihnen, unseren Fans.“

21.02 Uhr Manager Michael Preetz kommt auf die Bühne. Es geht nun um den Bericht der Geschäftsführung: „Ich glaube feststellen zu können, dass unsere Mannschaft bis hierhin eine tolle Saison spielt und uns viel Freude bereitet.“

20.58 Uhr Nun beginnt die Aussprache zum Bericht des e.V. Und endet auch wieder, weil keiner sich zur Wort meldet.

20.40 Uhr Schiphorst verkündet, dass er als Chef des Aufsichtsrates Werner Gegenbauer „zu gegebenen Zeit“ erneut als Präsidenten vorschlagen wird. Schiphorst kann das tun. Aber auch Manske als Vizepräsident kann das.

20.36 Uhr 973 Teilnehmer sind nun im Saal. Sind wohl ein paar Herthaner zu spät gekommen. Bernd Schiphorst stellt den Bericht des Aufsichtsrates vor. Er sagt: „Hertha steht auf einem soliden Fundament.“ Und: „Wir wahren unsere Unabhängigkeit. Wir halten an der sogenannten 50+1 Regel fest. Wir sind sehr dafür.“ Stichwort KKR.

20.29 Uhr Vizepräsident Thorsten Manske stellt den Bericht des Präsidiums vor samt Gewinn und Verlust des Hertha BSC e.V. in der Saison 2014/15.

20.28 Uhr Der Bericht des Frauenfußballs weist auf die weiterhin prekäre Situation beim FC Lübars hin. Am 11.12. wird darüber abgestimmt, ob die Frauen aus dem FC Lübars austreten werden.

Präsident Gegenbauer bestätigt erneute Kandidatur

20.14 Uhr Gegenbauer sagt: „Sollte ich vorgeschlagen werden, würde ich mich wieder zur Wahl stellen.“ Kommt euch bekannt vor? Im Mai 2016 sind Präsidiumswahlen. Dass Gegenbauer erneut antreten will, um Präsident bis 2020 zu bleiben, hat @ub euch schon aufgeschrieben (–>hier). Nun hat Gegenbauer das öffentlich bestätigt.

Gegenbauer möchte auch mit den anderen im Präsidium weiterarbeiten. Er sagt: „Ich möchte jedes Mitglied des Präsidiums für eine Wiederwahl vorschlagen.“

20.09 Uhr Gegenbauer fährt mit dem Bericht des Präsidiums fort und verkündet einen neuen Mitgliederrekord: 32.800 (davon 742 aktiv Sport treibende Mitglieder, 5872 weibliche Mitglieder, 8960 Kinder und Jugendliche)

20.08 Uhr Es sind 845 Teilnehmer (840 sind simmberechtigt) an der MV im Saal. 37 Medienvertreter.

20 Uhr Es wird einfach weiter geehrt. Lothar Pötschke, 85, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Zur Erinnerung: Es gab bisher nur vier Ehrenmitglieder – Klaus Wowereit, Eberhard Diepgen, Otto Schily und Wolfgang Huber. Die Laudatio auf den Geehrten hält Axel Kruse.

19.53 Uhr 65 Jahre Hertha-Mitgliedschaft. Zwei werden ausgezeichnet und bekommen viel Applaus. Irgendwie irre, 65 Jahre.

19.46 Uhr Es wird immer noch geehrt. Wir sind jetzt bei denen angekommen, die 50 Jahre Mitglied sind. Der Letzte in der Reihe ist Arnfried Wünscher. Ihr kennt ihn, wenn ihr regelmäßig hier wart.

19.37 Uhr Es werden gerade die geehrt, die seit 25 Jahren Mitglied im Verein sind. Andreas Kersten nimmt das zum Anlass für eine kleine Rede über Gott, die Welt und ein bisschen Hertha dann auch noch. Er habe kürzlich den 90. Geburtstag seines Vaters feiern können und gesagt: „Papa, ich bin neidisch. Du konntest zu Lebzeiten zwei Deutsche Meisterschaften für Hertha miterleben. Das will ich auch. Aber bis ich 90 bin, habe ich ja noch Zeit.“

19.27 Uhr Geehrt wird nun die U19 von Trainer Michael Hartmann für den Pokalsieg im Mai. Großer Applaus aus dem Publikum.

19.20 Uhr Nach dem Gedenken an verstorbenen Mitglieder, wird nun der Präsident verdiente und langjährige Mitglieder ehren.

Kalou plumpst in die Deko

19.10 Uhr Gegenbauer verabschiedet das Team aus dem Saal mit den Worten: „Gute Nacht, meine Herren.“

Bisher ist das doch ziemlich launig hier. Normalerweise ist das meistens ja auch eine ziemlich dröge Veranstaltung. Aber das hier ging gut los.

19.09 Uhr Dardai spricht nun zu den Mitgliedern:

„Wenn wir gemeinsam zusammenhalten, können wir eine schöne Weihnachtsfeier haben. Wir wollen stolze Herthaner sein. Die Jungs machen richtig gut mit, und deshalb sind wir alle stolz.“

19.06 Uhr Salomon Kalou ist soeben in die Rückwand geplumpst. Ernsthaft. Der Ivorer fiel rückwärts in den Samtvorhang. Lustige Aktion. Aber er blieb unverletzt. Thomas Kraft war wohl auch mit dabei. Der Torwart hat ja schon eine ramponierte Schulter….eieiieei…Aber auch er blieb wie von Wunderband unverletzt 😉

19.05 Uhr Mannschaft und Trainerteam werden von den Mitgliedern per Applaus auf die Bühne beordert. Einige Mitglieder stehen sogar auf beim Klatschen. „Verdienter Beifall“, sagte Gegenbauer.

19.03 Uhr Los geht’s. Präsident Werner Gegenbauer eröffnet die Sitzung.

18.54 Uhr Die Mannschaft hat sich in Schale geworfen. Trainer Pal Dardai habe ich auch gerade im Anzug gesehen. Ist also alles angerichtet. Nachher wird Finanzchef Ingo Schiller auch den Mitgliedern die Bilanz der vergangenen Saison vorstellen.

Wer es nicht abwarten kann, der kann die wesentlichen Zahlen schon bei uns nachlesen –>hier.

Stay tuned!


154
Kommentare

playberlin
30. November 2015 um 18:59  |  512691

Ha


Tf
30. November 2015 um 19:00  |  512692

Ho


Neuköllner
30. November 2015 um 19:03  |  512694

He


Dan
30. November 2015 um 19:04  |  512695

Hertha, B.S.C.

—-
@opa
Habe noch nie erlebt, dass man sich auf ner MV über taktische Gegebenheiten unterhalten/diskutiert. Also was soll da staubig untergehen?


jenseits
30. November 2015 um 19:13  |  512696

19:06 Uhr: Scheint ja eine risikoreiche Veranstaltung heute zu sein. Wenn die Mannschaft diese unbeschadet übersteht, kann sie nichts mehr aufhalten.


fechibaby
30. November 2015 um 19:23  |  512697

@jenseits

„19.10 Uhr Gegenbauer verabschiedet das Team aus dem Saal mit den Worten: “Gute Nacht, meine Herren.”“

7 Minuten war die Mannschaft da.
Was für ein langer Auftritt!!


30. November 2015 um 19:24  |  512698

Kalou eröffnet die Möglichkeit, dass dieser Ticker wirklich Pulitzerpreisverdächtig werden könnte… ausserdem hat er wohl Kraft mit abgeräumt, schreibt man bei Twitter😂


Flämingkurier
30. November 2015 um 19:56  |  512699

Wünscher auf der Bühne und kein Wort in das doch so nah stehende Mikrofon 😂


Carsten
30. November 2015 um 20:20  |  512700

Schade, dass hier z.B. Die anderen Ehrungen, wie z.B. die Berliner Meisterschaft der U12 als komplett jüngerer Jahrgang nicht erwähnt wurde !


Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. November 2015 um 20:22  |  512701

@Carsten

ist schlicht nicht möglich. Es gab sieben oder acht Team-Ehrungen und rund 40 Einzel-Ehrungen … alle Ausgezeichneten verdienen einen tiefen Diener


staakener
30. November 2015 um 20:31  |  512702

weiß jemand wann morgen das training bei den profis statt findet?


Dan
30. November 2015 um 20:34  |  512703

Überraschung – Manske leert den Saal NICHT. Nur spärliche Saalflucht.


Derwalter
30. November 2015 um 21:20  |  512704

Da heute nicht soviel los ist…
Einfach mal nen riesiges Dankeschön für den Ticker.


hurdiegerdie
30. November 2015 um 21:50  |  512705

Hübsch von Schiller: Wir treffen keine Aussage, also nehmen sie vorlieb damit, was wir ihnen sagen.


Daniel W64
30. November 2015 um 22:06  |  512706

Niklas Stark hat die geplante Op abgeagt.
Er will es doch ohne Op ausheilen lassen und die Woche wohl wieder mit dem Training anfangen.

Na ja ich weiß nicht ob das clever ist 😕?


Daniel W64
30. November 2015 um 22:15  |  512708

Interessant ist aber dabei das er auf seine Ärztin hört und diesmal nicht auf die med. Abteilung von Hertha.
@Freddie lt. BZ 😉


Opa
30. November 2015 um 22:18  |  512709

Kann jemand, der vor Ort war, verifizieren, dass Schiphorst bestätigt hat, dass das Museum bis 2017 nicht fertig wird? Quelle Lolitapresse bei twitter


Daniel W64
30. November 2015 um 22:20  |  512710

@ Opa
Was mich persönlich sehr ärgert.
Was dauert da so lange, liegt es an der Finanzierung?


30. November 2015 um 22:25  |  512712

Vielen Dank für den formidablen Ticker. Konnte heute nicht zur MV und finde den Service großartig.


Opa
30. November 2015 um 22:29  |  512713

@DanielW64: Also die Info ist auch auf der Hertha Homepage im MV Protokoll nachzulesen. Demnach soll es an Bauarbeiten liegen, die nicht fertig werden.


Daniel W64
30. November 2015 um 22:36  |  512714

@ Opa
Ich weiß jetzt nicht janz genau seit wann die Planung für das Museum bestehen?

Aber ich glaube das es jetzt schon 4 oder 5 Jahre sind. Ich will jetzt nicht unken aber ich kann das irgendwie nicht glauben. 😕

Es ist einfach nur traurig wie mit unser Geschichte umgegangen wird.
Wie z.B. mit den Gründungsorten rund um den Arkonaplatz usw.
Es gibt noch nicht mal eine komplette Trikot Historie von unserem Verein .

Na ja was noch nicht ist kann ja noch werden 😉

Vielleicht der Dampfer zum 125. Jahrestag😍


Elfter Freund
30. November 2015 um 22:38  |  512715

Olaf Thon ist ein alter Schwätzer …..


30. November 2015 um 22:41  |  512716

# Preetz über Rune Jarstein

“Mit seiner Ruhe und Ausstrahlung
hat er einen großen Anteil an unserem
bisherigen guten Abschneiden.”

So präzise und richtig habe ich den GF
für Sport und ja was, Kommunikation,
noch nie „kommunizieren erlebt“…

Du gute Güte! Watten „MV-Ereignis“!

Das kam ja von ganz tief unten, doch
mindestens aus der „Kniekehle“, von
wegen nur mit dem „BRUSTton“ der
Überzeugung…

Canossa lässt grüßen Thomas Kraft,
das wird sehr, sehr schwer und mehr…

Habe eben noch einmal nachgelesen,
„tolle“ Resonanz auf den prima Ticker…

Überhaupt viele Reaktionen von den
zu mehr „Berufenen“! Funkstille…

Wenn`s eben an`s „Eingemachte“ geht,
Meinung gefragt ist, und nicht blablabla…

Immerhin aktuell 24 Beiträge…

….du gute Güte!!!


Opa
30. November 2015 um 22:44  |  512717

Ich meine mich zu erinnern, dass Schiphorst das Museum zum 125. Geburtstag versprochen hat und siehe da: klick

Mein Gedächtnis trübt mich nicht, obwohl mich einige hier als „senil“ bezeichnet haben.

Hertha Geschichte erlebbar zu machen, dafür bräuchte es nicht unbedingt ein Museum, welches ja ein ähnlicher „running gag“ wie das Fanhaus zu sein scheint. Es gäbe neben dem Arkonaplatz noch die Hertha als Schiff, das erste Vereinslokal in der Oderberger Straße, das alte Vereinsheim in der Bellermannstraße gegenüber der Plumpe, das alte Plumpegelände. Ein Museum am Glockenturm wird tendenziell eher kein Publikumsmagnet.


hurdiegerdie
30. November 2015 um 22:48  |  512718

Ich denke mal, ein Museum ergibt dann Sinn, wenn wir wirklich 100 Jahre lang keinen Titel geholt haben.


Elfter Freund
30. November 2015 um 22:50  |  512719

Olaf Thon hat heute den Kicker gelesen, das verarbeitet er in der Spieltagsanalyse…… manmanman.. Tschljung für OT….

@Opa: Das wären doch mal interessante Themen für die MV oder Hertha im Dialog… oder hast du das schon mal face to face thematisiert…. Mich würde das nämlich auch interessieren, ob das ein Mangel an Fingerspitzengefühl gerade in Bezug auf Tradition ist oder das Vertrauen nicht da ist, gerade diese Orte zu favorisieren….. Arroganz schließe ich einfach mal aus….


ahoi!
30. November 2015 um 22:51  |  512720

ick weeß ja nicht, wen du meist @ursula. aber ich (für meinen teil) hielt funkstille weil ich in messehalle 19/20 den mund voll mit kartoffelsalat und wiener hatte. 😉 die kegler mal wieder großartig. „willste ne männerportion oder für mädchen“, fragte mich doch glatt die dame an der essensausgabe…


Daniel W64
30. November 2015 um 22:53  |  512721

Das war ja mit usw. gemeint @Opa.

Ich habe die Bücher von Michael Jahn zu Hause und da wird es sehr ausführlich beschrieben
was dies betrifft .

Na jedenfalls wundert mich das solche Sachen nie bei MV angesprochen werden.😕

@Ursula nicht das der Thomas nach dem heutigen Tribünensturz noch mehr krank ist😉


30. November 2015 um 22:54  |  512722

thx für den Ticker. fühle mich gut informiert. Dass Jarstein so hervorgehoben wurde, überrascht mich (oder wurde Preetz direkt gefragt?) Wie auch immer: ich sehe es auch so.


Daniel W64
30. November 2015 um 23:00  |  512723

@ apo
Er hat alle Neuzugänge aufgezählt und ist zum Schluss zu Jarstein gekommen.


Flämingkurier
30. November 2015 um 23:07  |  512724

Schiphorst hat gesagt das die Räumlichkeiten für das Museum erst aufwändig renoviert werden müssen.
Die Räume gehören dem Senat und das Geld wird daher nur zögernd fließen.
Wir stellen uns besser darauf ein das das Museum endet wie dieses Projekt 🙁
https://www.youtube.com/watch?v=2zNXb5Sfmy8


ahoi!
30. November 2015 um 23:11  |  512725

@Flämingkurier: TOP, det ding!


30. November 2015 um 23:12  |  512726

@daniel..dann ist es schon etwas außergewöhnlich, finde ich.
…achs so: haben sich die Verantwortlichen und auch die Fans verdient: endlich mal wieder ein ruhigen Jahresausklang. Man hat vielleicht nicht so viel zu palavern, aber dadurch werden für andere Dinge Energien frei. Auch dafür meinen Dank an die Mannschaft, Trainerteam und alle, die an diesen Dingen beteiligt sind


30. November 2015 um 23:17  |  512727

…“jawollja“ @ apo! Amen! Nächtle!


kczyk
30. November 2015 um 23:40  |  512728

„… die kegler mal wieder großartig. “willste ne männerportion oder für mädchen”, fragte mich doch glatt die dame an der essensausgabe… “

*denkt*
echt diskriminierend. männer gehen harten zeiten entgegen.


1. Dezember 2015 um 0:07  |  512729

..einige können´s gebrauchen..


Susanne
1. Dezember 2015 um 0:46  |  512730

Erstaunlich ruhig die MV, wenn ich die Sorgen und ständige Kritik einiger weniger/viele hier lese…..aber live ist es wohl schwieriger sich zu „beschweren“.
Alles ist also gut! Und das ist gut so 😉


etebeer
1. Dezember 2015 um 1:18  |  512731

Danke für den Ticker von der MV.

Alles klärchen, habe es so erwartet,
Friede, Freude, Kartoffelsalat.
Es lebt sich als Verantwortlicher und auch als Fan viel leichter wenn der Verein Erfolg hat.
Ach, wäre das schön wenn es in der RR so weiter gehen würde.
Aber ist alles so schön wie auf der MV vermittelt ?
Ich habe da mit dem erreichten aus 250 km Entfernung so eine Zufriedenheit bemerkt,
ich kann mich aber auch täuschen,
vielleicht wird es diesmal bei Hertha ganz anders,
so wie es sich z. Z. auch anfühlt, ziemlich gut.

Gestattet mir ein OT,
Frühjahr 2015 war ich das letzte mal in Berlin,
die Schlosstrasse allerdings habe ich noch so wie in der gesendeten SFB Reportage in Erinnerung.

1964 schon war „Grethe Weiser“ in Berlin ein Thema
und wie bei Sky am Samstag gesehen auch der echte Ete Beer ist älter geworden. 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=MsIfa_5MtMs

So, na, dann Nächtle, @ursula und @ all
Jó éjt, Pal
Good night, JAB
Goedenacht,Roy
Godnat, Per und Rune
お休みなさい Genki und Hajime
İyi geceler, Tolga
Dobrou noc, Vladimir
Lahko noč, Peter
Schlaf guet, Fabian und Valentin
Bonne nuit, Salomon
Laku noć, Vedan
Tgen tes glmen, leila saida / Bonne nuit, Änis und Sami
Gute Nacht, Thomas, Marius, Nils, Sebastian, Marvin, Johann, Maximillian, Niklas, Mirchel Yanni, Fkoran, Alexander, Jens, Shawn, Julian,
Michael………………Miccchhhhaaaeeelll, tatsächlich der schläft schon fest,
ist also keine Ente das er immer schon einen festen und guten Schlaf hatte.


pathe
1. Dezember 2015 um 2:05  |  512732

E boa noite, Ronny!


1. Dezember 2015 um 2:16  |  512733

OT
@pathe..wie reagieren die Menschen auf das Sterben vom Rio Doce?


Thomsone
1. Dezember 2015 um 5:04  |  512734

@UB
hatte gestern keine Zeit, deswegen danke für den Ticker, der Service hier ist einfach klasse.
@Daniel W64 30. November 2015 um 22:15
wo liest Du das von Dir behauptete „hören auf seine Ärztin“? In dem von Dir angeführten, von @Freddie verlinkten Artikel aus der Lolitapresse, jedenfalls nicht.


Dan
1. Dezember 2015 um 8:52  |  512735

#Museum
Wie oben schon geschrieben, liegt das derzeit nicht in Herthas Händen. Die schon ewig dauernde abgeschlossene Standortsuche wird nun um einen weiteren zeitaufwendigen Punkt erweitert. Instandsetzung/Renovierung. Gelder wurden anscheinend bewilligt fließen aber nicht auf einmal sondern in Jahreszahlungen.

Vielleicht sollte doch nochmal über den nicht gerade optimalen Standort nachgedacht werden.
—–
@etebeer
Zumindest der Manager ist sich bewusst, dass man keinen Millimeter von den derzeitigen Anstrengungen und Konzentration abweichen darf.
Er hofft auch mal wieder auf die Rückkehrer. Wünschen wir uns damit mehr Glück als letzte Saison.
—–
Ansonsten sind schon Mitgliederversammlungen eine harte Probe an die Geduld und mit derartigen Live-Tickern auch schon fast eine Überlegung nach Abwesenheit wert. Aber wie mit @Bolly gestern schon beredet, ist das auch eine Möglichkeit des Treffens und vorallem, wenn es auch elendig lange dauert, ein Möglichkeit verdienten Mitgliedern, erfolgreichen Jugendmannschaften oder Oldies mal ein paar Augenblicke ihres Erfolges zu genießen und ihnen Applaus zu spendieren.

Auch das gehört zum Vereinsleben und nicht nur die Reden zur Profiabteilung.


fechibaby
1. Dezember 2015 um 8:53  |  512736

So anstrengend und aufregend war doch die Mitgliederversammlung nicht, dass noch alle schlafen.


fechibaby
1. Dezember 2015 um 8:54  |  512737

Nur der @Dan ist schon wach.
Guten Morgen!


Herthas Seuchenvojel
1. Dezember 2015 um 9:06  |  512738

die Frage ist doch, wir haben ohne die Rückkehrer es schon bis kürzlich auf Platz 4 geschafft, was schaffen wir erst MIT ihnen ? 😉

achjaa: moin allerseits und besonders den standhaften Kartoffelsalatvertilgern gestern


Dan
1. Dezember 2015 um 9:15  |  512739

Guten Morgen @fechi. Höflichkeiten beantworte ich.

Seuche ich hatte lecker Erbsensuppe. Es gab auch Currywurst-Suppe.


Opa
1. Dezember 2015 um 9:48  |  512740

#Museum und andere Projekte
@Dan: Nachdenken ist immer gut, hier scheint sich aber Schippi in die Idee verrant zu haben, das Ding nur dort eröffnen zu wollen. Es mag ja durchaus Gründe geben, die das rechtfertigen, eine günstige Miete z.B. – aber was nutzt die, wenn selbst an Spieltagen sich kaum jemand dorthin verirren wird? Vielleicht ist das aber gewollt? Und wo wir gerade bei Herthas Langzeitprojekten sind: Was macht eigentlich das Fanhaus?

@Elfter Freund: Das wird auf verschiedenen Ebenen immer wieder thematisiert. Bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob die MV der richtige Ort dafür ist, das kann man für einen Diskussionsprozess auch anders thematisieren, z.B. hier. Auf der MV sollten sich m.E. wenn dann daraus resultierende Anträge wiederfinden. Ganz generell reagiert Hertha auf Anregungen zunächst erstmal offen. Eine breite Diskussion über Themen wie Traditionspflege findet aber nach meinem Empfinden zu wenig statt und ist nach meinem Eindruck auch nicht erwünscht.

@DanielW64: Nachdem ich mich intensiver mit dem Thema Dampfer beschäftigt habe, bin ich dafür, ihn entweder dort zu belassen, wo er jetzt ist und in freundschaftlicher Kooperation mit dem jetzigen Eigner Traditionsfahrten anzubieten oder aber ihn als Fantreff an einen geeigneten Ort zu stellen. Fahren auf der Spree wird das Ding nie wieder, zu groß der Aufwand für die notwendige technische Umrüstung und zu groß die Gefahr, dass Anhänger eines uns nicht wohlgesonnenen Vereins das Ding versenken, kapern o.ä.

#Finanzen
Ich gebe zu, dass ich immer noch Fragezeichen überm Kopf habe. Und Bauchschmerzen dazukommen. Ein Blick hinter die schönen Schlagzeilen wie „Herthas Schulden auf Rekordtief“ oder verklausulierten Formulierungen wie „keine zinstragenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten“ lässt doch eine Menge Interpretationsspielraum hinsichtlich der in Zukunft zurückzuführenden Mittel, die aber bilanziell an anderer Stelle auftauchen wie z.B. die ganzen Genußscheine. Wenn dann trotz Rückkauf von Rechten und trotz Rekordtiefstand von Schulden das Jahresergebnis negativ ist – selbst unter Berücksichtigung von 6,3 Mio € Abschreibungen haben wir immer noch 1,3 Mio. € mehr ausgegeben als eingenommen – und gleichzeitig solche Überschriften auftauchen, stellt sich umso mehr die Frage, wovon man denn KKR am Laufzeitende wird auszahlen wollen bzw. wird deutlich, dass man wohl nicht gewillt ist, ein solches Szenario überhaupt in Betracht zu ziehen. Und wenn man sich dann noch die Mühe macht und mal schaut, wie die IST Zahlen gegenüber den Planzahlen liegen, haben wir in der abgelaufenen Saison über 15 Mio. € mehr ausgegeben als geplant, da wünschte ich mir schon etwas mehr Fleisch am Knochen, wohin dieses Geld geflossen ist.


Susanne
1. Dezember 2015 um 9:57  |  512741

Die Currywurst-Suppe esse ich heute noch 🙁


Opa
1. Dezember 2015 um 10:03  |  512742

Wer wegen des Catering zur MV geht, sollte sich vielleicht besser eine andere Lokalität aussuchen 😝


Dan
1. Dezember 2015 um 10:11  |  512743

#Mitgliederversammlung
Vielleicht war es die beginnende Vorweihnachtszeit oder meine altersbedingt beginnende Sensibilität, aber obwohl es mich wenig interessierte und auch eher die Augen verdrehen ließ, fand ich zwei angesprochene Dinge nachdenkenswert.
Wenn sich ein schwerbehinderter 200+Kg Mensch, egal ob gesundheitsbedingt oder selber schuld, nach vorne schleppt und die nicht behindertgerechten Räumlichkeiten ansprach(z.B. am Eingang staute es sich gleich mal, weil sich zwei Rollatornutzer über ein 15cm Kante hinwegsetzen mussten) oder wenn eine 155-160cm Frau (sie kam kaum ans Mikrophon ran) ihre für mich „absurde“ Angst über eine Wiederholung des Bielefelder Busschützen äußert, dann muss man vielleicht auch mal seinen eigenen Blickwinkel ändern.

Wiederum meinen Blickwinkel muss ich nicht ändern, wenn sich jemand beschwert, dass Gegnertrikotträger gefälligst nur im Gästeblock sein dürfen und sich ansonsten neutral zu kleiden haben.


Freddie
1. Dezember 2015 um 10:30  |  512744

Grete lt Twitter übrigens wieder im Training.

@dan
Stimm dir zu, dass in der Auswahl der Location für solch eine MV die Barrierefreiheit ein wichtiges Kriterium sein sollte (wenn nicht sogar KO-Kriterium)


1. Dezember 2015 um 10:39  |  512745

Moin

#MV

Mir war es gestern eine Ehre dabei gewesen zu sein. @Dan hat einige Punkte benannt & wir hatten mit @elaine zusammen einen lustigen Abend. Auch den einen oder anderen aus alten Zeiten wieder zuerkennen, das rum philosophieren macht das besondere für mich an diesen Veranstaltungen aus.

Ich verabschiede mich jetzt in die Sonne☀️ und auch wenn ich Geschenke 🎁oder VIP Tickets 🤑 erhalten würde, bleibe ich konsequent & fliege nicht zurück.

Machs gut, bis demnächst Ihr lieben, eine schöne Adventzeit 🎄
Genießt die Vorweihnachtszeit 🌴💙✌️


Herthas Seuchenvojel
1. Dezember 2015 um 10:41  |  512746

@Freddie :
sollte man doch bei DER Schlagzeile erwarten können, oder ? 😉
http://www.bild.de/sport/fussball/hertha-bsc/weiser-sagt-ja-zu-leverkusen-43612290.bild.html

und nein, es handelt sich nicht um eine Offerte (für die Nichtanklicker)


Opa
1. Dezember 2015 um 10:47  |  512747

Dan, wie ist denn Deine Haltung zu Gästefans in vollem Ornat? Die geht aus Deinem Post nicht hervor.

Ja, die Auswahl einer barrierefreien Location sollte obligatorisch sein und ich finde, dass diejenigen, die auf so etwas zu Recht hinweisen, etwas mehr verdient haben als Augenrollen.

#Umgang mit Kritik am „Kundenerlebnis“
Allerdings ist für beides die MV eigentlich die falsche Veranstaltung, es gibt dazu allerdings keine richtige, denn „Hertha im Dialog“ ist ja eher „Axel Kruse liest Fragen vor – das Podium antwortet“. Nachfragen nicht möglich und so versanden viele Themen im andauernden Bauchgrummeln der Betroffenen, seien es nun die Motorradhelme, die Busverbindung nach Spandowien oder das Evergreenthema Toiletten.

Wie kann also ein *kicher* Dialog auf Augenhöhe stattfinden? Neben den traditionellen Veranstaltungen könnte Hertha sich den verschiedenen social networks bedienen und dabei von anderen Körperschaften lernen, die das mal mehr und mal weniger gut machen.

Die BVG z.B. hat für die Twitter-Kampagne „weil wir Dich lieben“ ein ziemlich guten, souveränen und unterhaltsamen Response (und lässt sich das durchaus etwas kosten), während andere Unternehmen wie die Bahn versuchen, die Kunden in die dafür vorgesehenen Kommunikationskanäle wie Hotline o.ä. zu zwingen.


Dan
1. Dezember 2015 um 10:48  |  512748

@Bolly
Schönen erholsamen Urlaub, einschließlich erfolgreicher Mission.
Hoffen wir das Deine „Wenn-ich-in-der-Sonne-war-hat-Hertha-immer-gepunktet“-Serie hält. Wir bräuchten aber auch noch einen Pokalsieg. 😉


Dan
1. Dezember 2015 um 11:24  |  512749

@Opa

Der Fragesteller begründete dies ja damit, dass überall in allen Stadien es verboten wäre, nur bei Hertha BSC nicht.

Dem kann ich so nicht folgen, denn in mehreren Auswärtsfahrten der letzten Jahre ausserhalb des Fanblockes hatte ich keine Probleme mit Trikot eingelassen zu werden und in den neutralen Blöcken Einlass zuerhalten.
Das wurde auch gestern durch einige Zwischenrufe „mir“ bestätigt.

Klar kann ich das verstehen, dass es viele Fans stört, ne Horde Berliner Bayern oder BVB-Fans, die nur zu diesem einem Spiel ins Stadion kommen, in ihrer Nähe zu haben und das dann auch noch optisch. Ich finde es auch „traurig“, dass in diesen Spielen unser Stadion farblich eher dem Gegner ähnelt als blauweiß.

Wie Schiller selber sagte könnte jedes Hertha Mitglied, dass abändern in dem er seine vier Karten nur an Herthaner verkauft. Ich kann dem zustimmen, aber mich nicht weit aus dem Fenster lehnen. denn ich bersorge meine vier Karten für private gute Bekannte, aber eben Pseudo-Bayern-Fans. Zu meiner Verteidigung kann ich nur einbringen, dass ich sie neben dem Bayern-Fanblock im Oberring positioniere.

Meine Meinung dazu ist also persönlich, dass ich es Kleinbürgerlich finde (von mir aus auch von den verbietenden Vereinen), eine derartige Kleiderordnung durchzusetzen. Erstens würde ich die Argumentation hören wollen, warum z.B. Kindern das Trikottragen seines Lieblingsvereins verboten werden sollte und die nachträgliche „Sichtbereinigung“ von den Ordnern, wenn ich und viele andere unter der neutralen Kleidung das Trikot tragen und sich nach Anpfiff „umziehen“.

Leben und leben lassen.


Flämingkurier
1. Dezember 2015 um 11:30  |  512750

Der Kaffee neben dem Kuchenbuffet war gut alles andere habe ich weg gelassen 😉
Ansonsten gehört eine MV zum Vereinsleben dazu auch wenn man schon vorher weiß das einem die Hände vom klatschen weh tun werden.
Eine (für Hertha Verhältnisse) volle MV habe ich bisher nur erlebt wenn buchstäblich der Baum am brennen war 🙁
O-ton es wird nur zum Pöbeln hin gegangen hmm da könnte man diesen Blog auch zeitweise in Mitglieder Versammlung umbenennen 😀


Dan
1. Dezember 2015 um 11:33  |  512751

🙂 🙂 🙂


Herthas Seuchenvojel
1. Dezember 2015 um 11:43  |  512752

@Flämingkurier:
täglich ne Mitgliederversammlung? 😉
das würde selbst @ub zuviel

PS: grüß mir @bucket, wenn du ihn mal siehst


apollinaris
1. Dezember 2015 um 12:21  |  512753

#Finanzen..ich lese keine Bilanzen, weil ich sie nicht vernünftig lesen kann, abhängig vom Urteil anderer bin.-Rein praktisch behaupte ich mal: wenn wir demnächst nicht international spielen, ist es unmöglich, die kkr zu “ bedienen“, das dürfte systemimmanent sein. Das Diktat ist quasie vorgegeben. Insofern wären die unruhigen und ungeduldigen Geister schon ein wenig im Recht 😏
#Trikotagendiskussion…der passende Begriff dazu ist schon gefallen. Ich würde den Begriff derber färben, aber es ist ja Vorweihnachtszeit. 🖖


Opa
1. Dezember 2015 um 12:38  |  512754

@Dan: Sehe ich ähnlich. In den jeweiligen Kurven sollte Einfarbigkeit bestehen, in den neutralen Blöcken soll jeder rumlaufen, wie er will. Mit oder ohne Hose.

Täglich eine Mitgliederversammlung? Der LIVETICKER, den Uwe Bremer dazu schröbe, wäre wohl ein Fall für den Presserat 😝


Tf
1. Dezember 2015 um 12:55  |  512755

Kann man neutrale Blöcke etwas genauer definieren? Ich finde es sehr befremdlich wenn schon gleich rechts von der Ostkurve im Familienblock jede Menge Gäste Trikots sitzen und die Stimmung „neutralisiert“ wird.


1. Dezember 2015 um 13:00  |  512756

ich mag Neutralität. Jedem das Seine. Wenn ich das nicht mag, setze ich michin die OK.
Und: für Kinder ist die neutrale Stimmung sehr sehr förderlich….flüstert mir der kleine Pädagoge in meinem Ohr grad zu. 🙂


Freddie
1. Dezember 2015 um 13:06  |  512757

Ist zwar völlig OT, trotzdem:

Flum von der Frankfurter Eintracht hat sich bei einem Trainingsunfall so schwer am Knie verletzt, dass der Rettungshubschrauber kam. Veh wurde mit „die Kniescheibe ist weg“ zitiert.


Dan
1. Dezember 2015 um 13:09  |  512758

@apo
Es gibt wenig Neutralität im Stadion. Oder wieviele kennste die keine Bindung zu einem der im Stadion spielenden Mannschaften haben und nur Fußball gucken wollen? Ich kenne da höchstens meinen Vater, aber der geht eben aus diesem Gund, emotional nicht gebunden, sehr selten ins Stadion.

Und neutral wird die Stimmung auch nicht sein, eher ausgeglichen.
Das kann dann vielleicht als Erkenntnis hilfreich sein, dass der „andere“ Fanjunge auch nur einer wie du ist.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Dezember 2015 um 13:10  |  512759

@KKR

irgendwie fremdeln auch nach 1 3/4 Jahren mit der neuen Konstruktion viele mit der Frage: Was hat Hertha da überhaupt vereinbart mit dem FinanzInvestor?

Deshalb hier noch mal zwei entscheidende Fragen zum Deal:

Muss Hertha die 36 Millionen zurückzahlen?

Vielleicht. Im Moment, da KKR 9,7 Prozent Anteile hat, ist der Investor beteiligt, wenn jene Lizenzgebühren an Hertha überwiesen werden, für die der Bundesligist jetzt Geld erhalten hat. Dieser Automatismus endet jedoch zu dem Zeitpunkt, an dem KKR von der Option Gebrauch macht, seinen Anteil auf 33,3 Prozent zu erhöhen (s. nächste Frage).

Was ist mit den 33 Prozent?

Wenn KKR beschließt, auf ein Drittel der Klub-Anteile aufzustocken, fließt kein neues Geld für Hertha. Dann entsprechen die 36 Millionen, die KKR Hertha aktuell überwiesen hat, jenen zusätzlichen Prozenten, die die KKR künftig erwirbt. Der Reiz für Hertha: Stockt KKR auf, muss Hertha nicht weiter Geld zurückzahlen. Der Reiz für KKR: Grundlage der Vereinbarung ist der aktuelle Unternehmenswert von Hertha (220 Millionen). Angenommen, KKR vollzieht die Erhöhung seiner Anteile in drei Jahren, und der Unternehmenswert von Hertha ist gestiegen, bekommt KKR die neuen Anteile zu einem relativ günstigen Wert.

Quelle

Ein Zwischenfazit:

Nachdem Hertha seit dem KKR-Abschluss das zweite Mal Bilanzen für ein abgelaufenes Jahr vorgelegt hat, lässt sich folgendes feststellen:

Bildet Hertha Rücklagen, um die 36 Millionen nach Ablauf von sieben Jahren (= 2021) zurückzuzahlen?
Antwort: Nein.

Was heißt das?
Antwort: Das Hertha darauf zu setzen scheint,dass KKR im Laufe dieser sieben Jahren seinen Anteil bei Hertha von 9,7 Prozent aufstocken wird auf 33 Prozent.

Wie wahrscheinlich ist das?
KKR will Geld verdienen an dem Investment. Das Geld wird eher nicht verdient in der Erwartung, dass Hertha Jahr für Jahr Millionen-Gewinne ausweist. KKR verdient dann Geld, wenn der Markenwert von Hertha steigt. Weil KKR dann sein Anteile irgendwann zwischen heute und 2021 aufstocken kann zu dem Kurs von Januar 2014 (als der Deal mit Hertha geschlossen wurde).

Steigt der Marktwert von Hertha gerade?

Ja. Er steigt, weil der Marktwert der Bundesliga steigt (siehe nächster TV-Vertrag, der gerade verhandelt wird). Und er steigt, wenn Hertha ordentlich performt.

Gibt es eine Garantie, dass KKR seine Anteile von 9,7 auf 33 Prozent erhöht.
Nein. Wenn aber der Marktwert von Hertha steigt und KKR seine Anteile nicht erhöhe würde, würde das Unternehmen Geld verschenken. Dafür sind Private Euquity-Unternehmen nicht bekannt.

Was darf nicht passieren?
Ausgesprochen schädlich für den Hertha-Marktwert wäre ein Abstieg in Liga zwei (von Lizenzverweigerung ganz zu schweigen).

Was passiert 2021, wenn die Vertragslaufzeit mit KKR endet?
Das lässt sich von heute aus nicht seriös beantworten. Es gibt verschiedene Szenarien. Führe hier nur zwei an:
a) Es ist gut möglich, dass KKR dann seine Anteile verkauft (und – in der Hoffnung auf einen deutlich gestiegenen Markenwert dann Kasse macht). Die Frage ist dann, an wen verkauft wird. Hertha hat ein Vorkaufsrecht. (Ob der Verein 2021 davon Gebrauch macht?)
B) Es besteht auch die Option, dass Hertha und KKR vereinbaren, die Zusammenarbeit zu verlängern.

Es gibt noch andere Möglichkeiten.Aber grundsätzlich steigen Privat-Equity-Unternehmen meist nach einem bestimmten Zeitraum aus dem Unternehmen aus, in das sie investiert haben.


Dan
1. Dezember 2015 um 13:10  |  512760

@Freddie

Gurrgh


Dan
1. Dezember 2015 um 13:13  |  512761

# Hertha – Weihnachtsmänner

Jemand hier am lesen, der weiß wieviele (ca.) Hertha-Weihnachtsmänner gestern für die Bedürftigen gespendet wurden?


Tf
1. Dezember 2015 um 13:16  |  512762

Dann darf man aber nicht, wie hier von manchen vorgetragen, das lethargische Publikum monieren, welches sich von der OK angeblich nicht anstecken lässt. Wie gesagt, ich fände es passender, wenn ein größerer Bereich rechts der Haupttribüne frei von Trikots der Gäste Mannschaft bleiben würde.


1. Dezember 2015 um 13:17  |  512764

@dan..nein, ich wollte jetzt nur keinen Roman schreiben, natürlich gibt es keine Neutralität und natürlich ist jeder für seinen Verein…und das schadet niemandem, auch keinem Kind, im Gegenteil, schafft Bindung.
Ich meinte das überspitzt auf @tf im Vorbeitrag bezogen: ..also, im Zweifel ist die leicht „neutralisierte Stimmung“ im Familienblock für ein Kind wünschenswerter, als wenn man mit seinem 10 jährigen Kind in der OK stünde…
Jetzt? 🙂


1. Dezember 2015 um 13:18  |  512765

@tf..das Lethargische hast du in jedem Stadion, da fällt es nur nicht so auf, weil die Dimensionen ganz andere sind.


1. Dezember 2015 um 13:23  |  512766

@ub..danke. Gut erklärt. Also wäre das Ziel immer auch: bald international zu spielen, denn sonst würde der Marktwert ja mehr oder weniger stagnieren. Oder?


Dan
1. Dezember 2015 um 13:24  |  512767

@Tf

Das könnten dann aber auch wieder die auf der Gegentribüne neben der Ostkurve für sich reklamieren. Wo willste eine Grenze ziehen?

Ich gehöre z.B. nach xx Jahren Fankurven zum lethargischem Publikum, weil ich garnicht mehr die Stimme und Power habe 90 Minuten zu unterstützen.


Dan
1. Dezember 2015 um 13:26  |  512768

@apo
Ick weeß doch, wollte doch nur ungeteilte Aufmerksamkeit, ohne Katze, Staubsauger, Fernseher und Putzfimmel. 😉

Fand nur Neutralität wäre das falsche Wort.


Dan
1. Dezember 2015 um 13:32  |  512769

@apo

Nicht unbedingt. Auch wie oben schon von @ub erwähnt, würde der Markenwert von Hertha BSC steigen, wenn es neue bessere Fernsehverträge gibt.

Aber ich denke auch, wenn Hertha BSC im Fernsehgeld-Ranking, aktuell Platz 16, sich „erheblich“ nach oben arbeitet.


Dan
1. Dezember 2015 um 13:38  |  512770

P.S.
Ich kenne aber nicht die Formel. Mehreinnahmen vs. Ausgaben & xy (Spieler, Akademie usw.) = Markenwert.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 13:44  |  512771

@ub

Vielen Dank für die Ausführungen zu KKR.

Bildet Hertha Rücklagen, um die 36 Millionen nach Ablauf von sieben Jahren (= 2021) zurückzuzahlen?
Antwort: Nein.

Was heißt das?
Antwort: Das Hertha darauf zu setzen scheint,dass KKR im Laufe dieser sieben Jahren seinen Anteil bei Hertha von 9,7 Prozent aufstocken wird auf 33 Prozent.

Heißt für mich aber auch, dass Hertha gar nicht die Chance hat die 36 Millionen im Jahr 2021 zurückzuzahlen.
Das Ganze ist meiner Meinung nach schwer zu beeurteilen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die Option einer Rückzahlung von Hertha-Seite schon völlig ausgeschlossen hat. Bei dem zweiten Jahr nach dem Deal ohne Rücklagenbildung deutet zwar nicht wirklich etwas darauf hin, ausschließen würde ich es aber nicht.
Unter anderem gesteigerte Fernseheinnahmen durch a) sportliche Erfolge und b) durch einen höher dotierten Fernsehvertrag könnten durchaus eine Möglichkeit darstellen um gegen Ende des Jahrzehnts Rücklagen für eine Rückzahlung zu bilden.

Bei noch sechs verbleibenden Jahren wären das sechs Millionen pro Jahr. Aktuell nicht vorstellbar, aber bei den sich verändernden Dimensionen in der Bundesliga könnte solch eine Summe in zwei oder drei Jahren durchaus zu erzielen sein.


Freddie
1. Dezember 2015 um 13:44  |  512772

@dan
…oder wenn man neue Geschäftsfelder identifiziert
#Digitalisierung


1. Dezember 2015 um 13:47  |  512773

[…] konnte mal wieder nicht. Weiss nicht mal, ob ich gewollt hätte, wenn ich Zeit gehabt hätte. Der ImmerHertha-Ticker stellte richtigerweise fest, dass MVs normalerweise eher dröge Veranstaltungen sind. […]


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 13:48  |  512774

Als Ergänzung: Aktuell erhält Hertha etwa 23 Millionen aus TV-Geldern. Wäre die Saison mit diesem Spieltag beendet, würde Hertha im nächsten Jahr 30 Millionen erhalten.
Sicherlich utopisch und die Differenz von sieben Millionen kann natürlich nicht mit dem durchschnittlich zu erzielendem Überschuss (bzw. Rücklage) gleichgesetzt werden.

Das Beispiel sollte aber die Möglichkeiten aufzeigen, um wieder eine Unabhängigkeit von Investoren zu erreichen oder zumindest die Abhängigkeiten im Rahmen zu halten (9,7 vs. 33 Prozent). Ob das Herthas Ziel ist, steht auf einem anderen Blatt Papier – ich befürworte es ausdrücklich.


Opa
1. Dezember 2015 um 13:48  |  512775

@Uwe Bremer: Vielen Dank für den Refresh, wobei ich mir schon eine Unterscheidung wünschen würde zwischen denen, die mit der Kenntnisnahme der von Dir angeführten Fakten fremdeln und denen, die das zwar verstanden haben, aber grundsätzlich mit einem Investor fremdeln 😉 Nur eine kleine Anmerkung / Nachfrage zu dem Exit-Szenario: Was nutzt ein Vorkaufsrecht, wenn man es mangels Masse nicht ausüben kann? Es werden ja keine Rücklagen gebildet und mal so eben wird man ein solches Paket kaum finanzieren können. Tritt dann noch das Worst-Case-Szenario eines Abstiegs einer „temporären, sportlichen Delle“ dazu, dürfte wohl der Baum lichterloh brennen. Gut, das würde er ohne KKR wahrscheinlich auch, aber man hätte keinen Gesellschafter, der nun nicht gerade für seinen zimperlichen Umgang im Business bekannt ist. Bleibt auf jeden Fall spannend. Und aus meiner Sicht nicht auf die Schlagzeile „Hertha senkt Schulden auf Rekordtief“ verdichtbar.


Opa
1. Dezember 2015 um 13:51  |  512776

Ergänzung zu polyvalenz: Wenn man jedes Jahr 6 Mio. € zurücklegen müsste, in der Realität aber 15 Mio. € mehr ausgibt als geplant, wird das eher „ambitioniert“ 😝


wilson
1. Dezember 2015 um 13:57  |  512777

Menschen in ihrer Freiheit einschränken, selbst entscheiden zu dürfen, welche Kleidung sie am Körper tragen?

Mitunter nimmt es absurd-bedenkliche Züge an.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 14:00  |  512778

@Opa

Sicherlich ambitioniert und wahrscheinlich noch etwas mehr als das. Habe auch die Worte utopisch und aktuell nicht vorstellbar verwendet.

Wenn man aber in den nächsten Jahren trotz potenziell steigenden Fernsehgeldern und dem Fortsetzen des englischen Transferwahnsinns einen kühlen Kopf bewahrt und nicht jedem Trend verzweifelt hinterherrennt, erscheinen mir sechs Millionen Rücklagenbildung als nicht unmöglich.
Allerdings erhöht sich die jährlich aufzubringende Summe natürlich, wenn man erst spät – zu spät – damit beginnt.

Apropro englischer Transferwahnsinn: Ich kenne da einen guten – deutschen – Torwart, Ausbildung bei einem der Weltmarktführer inklusive. Sechs Millionen und der Micha sollte mit sich reden lassen 😉


Dan
1. Dezember 2015 um 14:04  |  512779

@polyvalenz

Die Möglichkeit besteht natürlich. Ich denke das der Deal für unsere damilige Situations „lebenswichtig“ war und man kann es als zweischneidiges Schwert sehen.

Hertha BSC müsste Rücklagen bilden für den Fall, dass der Markenwert von Hertha BSC fällt und somit eine Rückzahlung durchführen. Gleichzeitig kann das Geld aber nicht in die theoretische Steigerung des Markenwertes (neue Spieler, Ausbau Akademie usw.) eingesetzt werden. Die Konkurrenz könnte dies aber weiterhin. Eine selbst gewählte Spirale nach unten?

Sollte Hertha BSC Rücklagen bilden und sogar ihren Markenwert steigern können, könnten sie mit den Rücklagen nicht zum damaligen Preis die Anteile zurückkaufen. Muss man dann wirklich Rücklagen bilden um die Anteile teurer zurückzukaufen?

Die Entscheidung ist schwer, ich sehe aber bei dem „Dilemma“ eher die Flucht nach vorne als sinnvoll, als am Ende den ganz sicheren Weg des Sparens zu gehen.

Sehr schwere Entscheidung. Drahtseilakt.


Opa
1. Dezember 2015 um 14:06  |  512780

Ich glaube nicht, dass KKR sich in Personalien auszahlen lässt 😝

Der Glaube, dass gesteigerte TV Einnahmen dazu führen, Rücklagen bilden zu können, dürfte reichlich naiv sein. Die Spielerberater & andere Nutznießer scharren schon mit den Hufen, um sich einen kräftigen Nachschlag zu gönnen. Für die Vereine wird für die Position Konsolidierung kaum etwas übrig bleiben.


kczyk
1. Dezember 2015 um 14:08  |  512781

„… unabhängigkeit vom Investor …“

*denkt*
wem würde das was nutzen ?
das ist in moderner zeit eine scheindiskussion.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 14:10  |  512782

@Dan

Grundsätzlich bin ich Investoren gegenüber sehr kritisch eingestellt und dennoch kann ich mit dem Einstieg von KKR, auch und gerade wegen der finanziellen Verfehlungen der Vergangenheit, leben.
Ich persönlich betrachte KKR allerdings ’nur‘ als Hilfsmittel auf dem Weg zur finanziellen Gesundung und völligen finanziellen Unabhängigkeit gegenüber Dritten und eigenständigen Entscheidungsfindungen.
Dass Hertha das – naturgemäß (?) – anders sieht, keine Frage. Für mich gilt die Rolle von Investoren für Hertha, aber auch im Fußball allgemein, grundsätzlich zu diskutieren.
Spannende Stichworte:
– Sanierung hochverschuldeter Vereine
– (Grenzenloses) Wachstum


1. Dezember 2015 um 14:23  |  512783

@dan..#fernsehverträge..damit steigt der marktwert aller Bundesligisten. Ab einem bestimmten Tabellenplatz, fängt das an, zu stagnieren, wenn nicht international gespielt wird.


kczyk
1. Dezember 2015 um 14:23  |  512784

wo stände wohl der FCB heute, hätte er sich in der veargangenheit investoren verschlossen ?

meine persönliche überzeugung – der FCB ist das podukt weitsichtiger unternehmensplanung und finanzierung.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 14:28  |  512785

@kczyk

Völlig richtig, der FC Bayern würde heute niemals da stehen, wo er jetzt steht. Das Ganze driftet von KKR bei Hertha BSC etwas zu einer Grundsatzdiskussion ab, dennoch ist die Frage welchen Preis man für sportliche Erfolge zu zahlen bereit ist sehr spannend.

Sind Titel wie der Gewinn der Champions League nur dann zu erreichen, wenn sich der Umsatz des Unternehmens jedes Jahr um 20 Millionen erhöht, weil sonst ein anderer Riese ankommt und die Spieler abwirbt?
Geht alles in Richtung Fußballromantik, müsst Ihr sagen ob Ihr darüber diskutieren wollt oder nicht.


kczyk
1. Dezember 2015 um 14:37  |  512786

für fußballromantiker gibt es in Berlin ausreichend alternativen.
im BL-Geschäft aber ist für Romantik schon lang kein platz mehr.


kczyk
1. Dezember 2015 um 14:40  |  512787

für mich gilt eine einfache formel.
lieber x% vom erfolg als noch mehr beteiligung am mißerfolg.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 14:41  |  512788

@kczyk

Okay, offensichtlich möchtest Du nicht darüber diskutieren, welchen Preis man für sportliche Erfolge zu zahlen bereit sein sollte.
Ist zwar ein schönes Totschlagargument, dass ich mir halt ein anderes Hobby suchen soll aber es trifft den Kern des Problems nicht.
Der (Profi-)Fußball bereitet mir immer wieder schöne Momente und ich bin dazu bereit, Kompromisse einzugehen, Stichwort Totale Bolzplatzromantik vs. Hochglanzprodukt Bundesliga.
Darüber wollte ich diskutieren: Jeder weiß, dass es nicht ohne die ganzen Millionen aus TV und Werbung funktioniert, aber ob es Grenzen gibt und diese zu lokalisieren, das ist doch spannend, oder?


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 14:46  |  512789

@kczyk

„für fußballromantiker gibt es in Berlin ausreichend alternativen.
im BL-Geschäft aber ist für Romantik schon lang kein platz mehr.“

Gibt es die Alternativen in Wolfsburg eigentlich auch?


kczyk
1. Dezember 2015 um 14:57  |  512790

@polyvalenz
gegenfrage – gehört der vfl wolfsburg zur 1. bundesliga ?


kczyk
1. Dezember 2015 um 14:59  |  512791

und nun zu der frage, welchen preis man für sportliche erfolge bereit ist zu zahlen.

meine Meinung dazu:
zuerst bedarf es einer antwort der frage, ob man bereit ist, 1. Liga zu spielen.
sodann ergeben sich die weitergehenden antworten aus dem handeln der Konkurrenten.


kczyk
1. Dezember 2015 um 15:02  |  512792

die alternativen zum vfl wolfsburg:

http://www.nfv-wolfsburg.de/vereine/

da gibt es nicht wenige


Dan
1. Dezember 2015 um 15:03  |  512793

@polyvalenz

Klar sind das Grundsatzfragen, die aber auch mit unserer Gesellschaft und Lebensart zu tun haben bzw. unsere Denke und Willen für Veränderungen.

Der US-Profi-Sport ist seit Jahrzehnten auf Investoren, früher Einzelpersonen und jetzt nach und nach Konsortium/Konsortien, aufgebaut und es läuft. Es wird von den Fans angenommen, Milliardenumsätze gemacht und Tradition ist in den seltesten Fällen ein Problem. Sie wird eher gewinnbringend umgesetzt.

Die Frage ist wollen wird das, wenn nein, warum nicht, was ist der Hemmschuh? Sind es wirklich die demokratischen Strukturen, weil wir unser Präsidium selber wählen oder Gremien entlasten können? Aber welchen demokratischen Einfluß haben wir heute noch auf die KGaA?

Wir haben unseren Unwillen als Fan, der US-Fan auch. Da gibt es genauso Aktionen und Erfolge um ein traditionelles Vereinsemblem zu retten wie hier. Z.B. Chicago Cubs.

Man kann natürlich auch zum Nachbarn in Frankreich schauen und sehen wie die Multis mal ein Emblem ändern. Dafür wird es wahrscheinlich in zwei Jahren neue Kollektionen mit neuem und altem Logo geben. Der Wunsch des Fan-Konsumenten wird bedient und er freut sich und kauft es sogar. Wahrscheinlich. Möchte nicht wissen, wievele Herthaner bei „Fahne pur“ weich wurden oder umgestiegen sind.

Solange das sportliche Ereignis, das Spiel, nicht extrem verändert wird, werden Grenzen weiter und weiter verschoben.

Allein jetzt schon, werden doch sicherlich in Dortmund, Wolfsburg, Leverkusen und Gelsenkirchen, die Köpfe rauchen wie man wieder den Abstand zu Bayern München verringern kann. Dann geht die Lawine los, dann werden vielleicht wir, Gladbach usw. überlegen und dann die Nächsten, dann die Zweitligisten usw. und zwischendurch knallt noch RB Leipzig ungebremst in die Runde.

Das alles hätte irgendwann mal gestoppt werden müssen und das noch nicht mal auf „deutschen Boden“ sondern irgendwann in Italien, Spanien oder England.

Um mal @opas „Bilder“ zu nutzen, wir in Deutschland haben uns solange auf die staubigen Schultern geschlagen, dass wir so eine gute solide finanzierte Liga sind und das alle anderen Ligen schon bald sehen wie ihre Schuldenblase platzt und als der Staub sich langsam legte lächelten alle anderen Ligen mir fetten Fernsehverträgen und Verschiebung des Exodus.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 15:04  |  512794

@kczyk
Ich kann Dir ehrlicherweise gesagt nicht ganz folgen: Was möchtest Du mit der Frage „Ob man bereit ist, 1. Liga zu spielen“ sagen? Meinst Du das Sportliche, das Finanzielle oder gar die gesamten Strukturen eines Sportvereins bzw. -unternehmens.

Auf Wolfsburg könnte ich sowohl in Liga eins als auch in Liga zwei ohne schlechtes Gewissen verzichten.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 15:06  |  512795

@kczyk
Ach, so meintest Du das mit den Alternativen. Ich dachte ich solle mich vom Fußball abwenden, Du meintest aber wohl dass es Vereine in unterklassigen Ligen mit „echtem“ Fußballerlebnis gibt.
Sicher, diese Alternative gibt es, ich aber liebe Hertha.


kczyk
1. Dezember 2015 um 15:12  |  512796

@polyvalenz – du liebst Hertha, wir alle lieben sie.
ein selbstverliebter hat es da einfacher – ihm blüht kein gegenspieler 🙂

wir müssen uns wohl alle dem zeitgeist öffnen.
spielt Hertha nur um den klassenerhalt, besteht die konkurrenz nur aus linsensuppe. sie ist einfach zuzubereiten und sehr billig. will Hertha aber mehr erolg, besteht die konkurrenz aus den vereinen der EL. noch schlimmer, wenn Hertha die CL anstrebt.
der legendäre satz vom uli hoeness – geld schießt tore – lebt noch immer.


kczyk
1. Dezember 2015 um 15:15  |  512797

ein beispiel – in der regionalliga-west gibt es verdammt viel fußballerlebnis für romantiker 🙂


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 15:18  |  512798

„Geld schießt Tore“
Dann hätte sich Dieter das Gehalt für Wichniarek aber auch sparen können 😉
Schießt mehr Geld aber auch immer mehr Tore?


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 15:23  |  512799

Hieß der legendäre satz vom uli hoeness nicht – „schwarzgeld schießt tore“? 😈


Dan
1. Dezember 2015 um 15:26  |  512800

apollinaris 1. Dezember 2015 um 14:23 | 512783

Marktwertsteigerung aller anderer kann uns in diesem unserem Fall schnurzpiepegal sein.

Sollte Hertha BSCs Marktwert in den nöchsten Jahren bis zum Stichtag von 220 Mio auf 300 Mio steigen. Kann sich KKR ihre Anteile zum damaligen Marktwert von 220 Mio aneignen und „Sekunden“ später auf welchem Markt auch immer, alle Anteile im Verhältnis zu einem Marktwert von 300 Mio auf den Markt schmeissen.

Naiv gerechnet 33% Gewinn von 80 Millionen Marktwertsteigerung.
26.4 Millionen in 7 Jahren, wenn dass jetzt in irgendeinem Sportsfond mit anderen Anleihen gebündelt wurde hat der auf sieben Jahre aufgelegte Fond eine gute Rendite erwirtschaftet.

Ganz lose nachgedacht, aber wie geschrieben, in unserer Situation ist es egal wie sich alle anderen bewegen, wenn wir als dauerhafter Tabellen 8. unseren Markwert in den nächsten Jahren bis zum KKR-Entscheidungsstichtag gesteigert haben, ist wahrscheinlich alles schick.
Natürlich schaden EL/CL Teilnahmen nicht, höchstens unserem Verein, weil der Rückkauf mehr als unwahrscheinlich wird und wir nur noch Anteile von 16,9% zum erhöhten Preis „verhöckern“ können. Wenn wir das nicht schon in den nächsten zwei drei Jahren machen um damit eine Marktwertsteigerung voranzutreiben. 😉


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 15:28  |  512801

kczyk
1. Dezember 2015 um 14:59 | 512791

und nun zu der frage, welchen preis man für sportliche erfolge bereit ist zu zahlen.

30 EUR für eine Tageskarte im Olympiastadion + Catering.

Der sportliche Erfolg – ein Heimsieg der Hertha – ist im Preis nicht enthalten.


Dan
1. Dezember 2015 um 15:31  |  512802

Ist der Kernsatz nicht eigentlich “ Geld schießt keine Tore.“ gewesen?

Schon ausgesprochen zu Zeiten der ersten Million-Truppe von Werder Bremen und zu „meiner Zeit“ auf Leverkusen der 80er angewandt.


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 15:32  |  512803

Spannende Frage Dan: Wird KKR seine Anteile halten (aufstocken?!) oder weiter verkaufen?

Meine Empfehlung an KKR: Halten.


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 15:34  |  512804

Ja Dan. Ursprünglich hieß es: „Geld schießt keine Tore“.
Im vorigen Jahrhundert. 😉


Ursula
1. Dezember 2015 um 15:37  |  512805

Jaaa 111 ter! Schnaps, das war
sein letztes Wort…! Prost!


kczyk
1. Dezember 2015 um 15:41  |  512806

“ … Schießt mehr Geld aber auch immer mehr Tore? …“

*denkt*
diese frage stellt sich doch erst, sollte kalou tatsächlich die torjägerkanone der laufenden saison abstauben


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 15:42  |  512807

@kczyk

Was hat denn „Kalous Kampf um die Torjägerkanone“ 😉 mit der Grundsatzfrage Geld im Fußball zu tun?


kczyk
1. Dezember 2015 um 15:46  |  512808

letztlich geht es um qualität – und wirkliche qualität gibt es selten im sonderangebot


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 15:48  |  512809

@kczyk

Willst Du damit sagen, dass Kalou keine Qualität hat? Im Sonderangebot war er ja schließlich.


kczyk
1. Dezember 2015 um 15:49  |  512810

ich will ihn nicht mit anderen torjägern vergleichen – er macht, wie auch ibisevic, einen guten Job.
doch warten wir die RR ab.


Opa
1. Dezember 2015 um 15:55  |  512811

Interessante Diskussion. Herthas Lizenzspielerabteilung muss als oberste Priorität maximalen sportlichen Erfolg auf dem Plan haben.

Bedenklich finde ich aber, wenn dabei alles, was diesem Ziel nicht auf den ersten Blick dienlich ist, als vermeintliche Fußballromantik verspottet wird und die Mahner als „ewig gestrige“ (da schwingt ein unausgesprochenes „Trottel“, mindestens aber „Störenfried“ mit) bezeichnet werden.

So etwas wie Traditionspflege oder Kundenerlebnis ist auch für ein professionelles Wirtschaftsunternehmen kein „Gedöns“ und die Ansprüche der Kundschaft sind bei Hertha durchaus sehr heterogen.

Würden die einen sich lieber noch enger zusammenquetschen, um dafür weiter sehr preiswert das Erlebnis Fußball zu haben, möchten die anderen beheizte Massagesitze, hübsche Hostessen und heiße Cheerleader und wären bereit, dafür auch entsprechend zu bezahlen.

Während die einen ihre Urlaubstage zählen, um Hertha live und im Stadion erleben zu dürfen, wären andere froh, wenn jeden Tag Fußball im Fernsehen live konsumierbar wäre.

Sicher kein einfacher Spagat, aber man kann sich einer solchen Diskussion auf Dauer nicht entziehen, an deren Ende im Übrigen durchaus auch Kompromisse vorstellbar sind. Der Fehler ist, dass diese Diskussion, wenn überhaupt, nur im stillen Kämmerlein stattfindet und bezeichnenderweise auf einer Veranstaltung namens „Hertha im Dialog“ mitgeteilt wird, dass man gedenke, den lukrativsten Weg zu wählen.

Was die Frage angeht, welchen Preis jeder zu zahlen bereit ist, lässt sich selbige wohl nur individuell beantworten.

Mal was anderes: Was sagen denn unsere „Sittenwächter“ zu der Werbeaktion unseres Hauptsponsors, wo eine nur mit Schlüppi und Trikot bekleidete junge Dame mit lasziver Stimme subtile Anspielungen wie „ich bin auf der Suche“ „in Berlins geilstem Loft“ macht? http://www.bet-at-home-loft.com/

Ich find´s ja nicht schlimm, mich wundert nur, dass unsere Puritanerinnen noch nicht auf die Barrikaden gegangen sind. Was ist da los? 😝 Soll ich Euch die Adresse vom Werberat raussuchen, wo ihr Euch beschweren könnt?


Opa
1. Dezember 2015 um 16:00  |  512812

P.S.: Während ich das tippte, schwappt auf twitter zeitgleich der Shitstorm 😂 💩


kczyk
1. Dezember 2015 um 16:01  |  512813

*denkt*
die blonde schaut doch süß aus.
weshalb also eine eingabe an den werberat ?
ok – ich steh ja eigentlich mehr auf brünett – andere hier auf blau-weiß


Flämingkurier
1. Dezember 2015 um 16:04  |  512814

Nun ja anzügliche Werbung sieht wohl anders aus schließlich sind wir weder in England noch in der Schweiz 😀
Sondern in der Weltoffenen Bundesrepublik Deutschland 😉
http://www.focus.de/kultur/videos/anzueglichkeit-zur-prime-time-schweizer-sind-zu-pruede-fuer-diesen-spot-von-media-markt_id_4322705.html
https://www.youtube.com/watch?v=oFTTYabRgns


Opa
1. Dezember 2015 um 16:12  |  512815

Nach „aus Berlin für Berlin“ jetzt was Schlüpfriges? 😂 Solche Form der Nachwuchsarbeit (#Herrenwitz) weiß Opa durchaus zu gefallen.

Neuer Slogan: „Hertha BSC – Nutten, Koks, Bargeld!“?
oder
„Champagner für uns, den Sekt für die Nutten!“?

Passen würd´s ja. Nur zur Autogrammstunde der U17 sollte sich Tatjana vielleicht ein Höschen anziehen.

Opa fährt dann demnächst ohne Hose ins Stadion 😂


Ursula
1. Dezember 2015 um 16:17  |  512816

„Opa fährt dann demnächst ohne Hose ins Stadion 😂“…

Alles ne Sache der Ästhetik, oder „as you like it“,
zu deutsch, wie es euch gefällt…


kczyk
1. Dezember 2015 um 16:17  |  512817

*denkt*
‚aus Berlin, für berlin‘ ist ein ausgrenzender slogan.
‚mia san mia‘ dagegen ist ein mitnehmender slogan.
kein wunder also, dass in der allianz-arena mehr gesächselt wird als im olympiastadion


Opa
1. Dezember 2015 um 16:21  |  512818

„Hertha – so billig wie Tatjana“ würde auch ganz gut passen 😂


L.Horr
1. Dezember 2015 um 16:22  |  512819

@Dan – 15.26 Uhr ,

……………. die Frage des Marktwertes von Hertha an sich ist schon sehr fiktiv , da dieser von den Vertragspartnern quasie aus der hohlen Hand vertraglich fixiert und der verwunderten Öffentlichkeit offeriert wurde.

Wenn also schon der Ausgangswert nicht belastbar war und ist , woran soll dann eine Wertsteigerung-oder Verlust definiert werden ?

LG


Opa
1. Dezember 2015 um 16:32  |  512820

@L.Horr: Sehr richtig. Wobei am Ende etwas immer nur so viel wert ist, wie jemand bereit ist, dafür zu bezahlen. Im Fall von KKR war Hertha also den angenommenen Wert auch wert. Die Frage ist, was bei den jeweiligen Risiko-Szenarien passiert. Also z.B. sportlicher Absturz temporäre Delle, Ausfall eines Sponsors, Stadionmieterhöhung, Inflation, der Russe kommt, Winter o.ä. Unwägbarkeiten.


Dan
1. Dezember 2015 um 16:34  |  512821

@L.Horr

Es muss selbst bei einer „hohlen“ Hand eine Berechnungsgrundlage gegeben haben und die muss auch nach Ablauf der Frist wieder angewandt werden. Wenn KKR mit der Grundlage von 220 Mio zufrieden war (sogar selber errechnet hat (?) )und für realistisch befand um dann auch dafür über 60.0+ Mio springen zulassen, wo ist das Problem? 😉


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 16:45  |  512822

In meinen Augen gibt es kein Problem Dan.


L.Horr
1. Dezember 2015 um 16:48  |  512823

@Dan ,

……………. das Problem sehe ich darin , das in der vorangegangenen , heutigen Diskussion die Umstände des KKR-Deals und Auswirkungen auf Hertha , oft unter dem Aspekt Wertsteigerung oder gar Wertverlust geführt wurden.

LG


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 16:49  |  512824

Wäre es möglich, eine Saison mit Hertha schlicht und einfach zu genießen, ohne dass irgendwelche Risiko-Szenarien herbei fantasiert werden? Oder zwei – bis zur 125-Jahresfeier?!


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 16:51  |  512825

Welche Aspekte fehlen Dir in der Diskussion L.Horr
1. Dezember 2015 um 16:48 | 512823 ?


Dan
1. Dezember 2015 um 17:03  |  512826

@L.Horr

Ich habe Dich so verstanden, einfach gesprochen, da wurde eine Fantasiesumme errechnet um ggf. auf eine benötigte Summe zu kommen. Wie soll man nun daraus später Gewinne und Verluste des Marktwertes errechnen?

Ich werde diese Summe auch nicht nachvollziehen können, aber es muss ja wie gesagt eine Berechnungsgrundlage geben. Denn selbst Stuttgart (wenn ich mich recht erinnere) kam paar Tage später mit der Summe von 320+ (?) Mio Marktwert für ihren Verein um die Ecke.

Wenn es also eine Berechnungsgrundlage gibt, muss diese auch in sechs Jahren zu einer Summe führen, was Hertha BSC wert ist. Daran muss sich doch dann ablesen lassen, ob wir von einer Marktwertsteigerung sprechen oder einem Verlust ausgehen können.

P.S.
Ich gehe mal ganz vorsichtig davon aus, dass man die Marktwertsumme nicht ausgewürfelt hat. 😉


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 17:07  |  512827

Due Intelligence.
Uwe Bremer schreib im Spätherbst 2013 etwas über eine „Due Intelligence“ oder ähnliches, welche damals bei Hertha durchgeführt wurde.


L.Horr
1. Dezember 2015 um 17:07  |  512828

@Blauer Montag ,

……………. das z.B. unabhängig von der Wertigkeit Hertha´s und etwaiger Wertveränderungen sich die KKR offenbar ein Drittel von Hertha sichern kann und das nur für den Verzicht auf 36 Mio € aus der Rückzahlungsvereinbarung.

LG


kczyk
1. Dezember 2015 um 17:09  |  512829

@Dan – für die ermittlung des originären firmenwertes gibt es berechnugsgrundlagen, in deutsch ist es das bewertungsrsetz.
die ermittlung eines derivaten firmenwertes dagegen liegt im ermessen der vertragsbeteiligten.


L.Horr
1. Dezember 2015 um 17:11  |  512830

@Dan ,

……………… ich sah und sehe da keine Berechnungsgrundlage , erstrecht wenn ich realisiere , das bei Vertragsabschluss und Veröffentlichung der Zahlen , Hertha´s Marktwert höher lag als der des BVB´s .

LG


L.Horr
1. Dezember 2015 um 17:12  |  512831

@Dan ,

……………… ich sah und sehe da keine Berechnungsgrundlage , erstrecht wenn ich realisiere , das bei Vertragsabschluss und Veröffentlichung der Zahlen , Hertha´s Marktwert höher lag als der der Dortmunder .

LG


Ursula
1. Dezember 2015 um 17:13  |  512832

Du gute Güte!!!

By the way, it called „Due Diligence“…

…nicht „Due Intelligenz“! Au watte!

ABER bitte, „teach the children well“!


Ursula
1. Dezember 2015 um 17:20  |  512833

Eigentlich peinlich für Wirtschafts-
„Fachleute“, aber weiter machen…

Nächtle!


Dan
1. Dezember 2015 um 17:21  |  512834

@kczyk

Danke. Aber egal was angewandt wurde und wird, am Ende kommt eine meßbare Zahl raus und die wird mit 220 Mio subtrahiert und „tusch“ wir haben eine zu bewertende Zahl. Hoffentlich +xy Mio.

——
@L.Horr

Ja das ist eben der Deal. Wir die benötigten Millionen und KKR mit dem geringeren Risiko nur mit den 9,7% Anteilen Verlust zu machen statt 33%. Das sind Deals der „Schwäche“ oder „Stärke“ je nach dem in welcher Lage man sich befindet.

Wäre ja zu schön, wenn da kein Kaken dran wäre.


Stehplatz
1. Dezember 2015 um 17:29  |  512835

ich finde es schwierig schon jetzt über die Partnerschaft mit kkr Bilanz zu ziehen. Solang man in den nächsten 6 Jahren die Klasse hält, wird man sehen, was es Hertha bringt oder auch nicht. Vorerst hat es zumindest für finanzielle Bewegungsfreiheit gesorgt.
Im schillerschen Finanznebel sieht man die groben Zahlen, aber nicht die genaue Zusammensetzung. Von daher, halte ich es für sinnvoll abzuwarten, ob und wo weitere Spielräume entstehen und wie sie genutzt werden. Bis dahin ist den Teufel an die Wand zu malen, angesichts des Status Quo, ein Luxusproblem.


Dan
1. Dezember 2015 um 17:30  |  512836

@L.Horr 1. Dezember 2015 um 17:12 | 512831

Ok. Wenn Du keine Grundlage siehst oder vermutest, kann ich Dir nicht widersprechen. Aber ob ein Investor, wenn auch „Peanuts“, das Geld ohne Messlatte rausrückt? Immerhin müssen sie ja irgendwie mit den verbindlich gekauften 9,7% auf nen „grünen“ Zweig mit einer schwarzen 0 kommen. Sind ja wohl keine berühmten Menschenfreunde.


kczyk
1. Dezember 2015 um 17:30  |  512837

*denkt*
unserer schandtal ist vieles peinlich – nur nicht seine eigenen ergüsse 🙂


Ursula
1. Dezember 2015 um 17:34  |  512838

# „Schillerscher Finanznebel“…

Gefällt mir @ Stehplatz!

UND gehe mit Dir inhaltlich
völlig konform!


Dan
1. Dezember 2015 um 17:38  |  512839

@Stehplatz

Ich gebe Dir fast recht, wir sollten aber nach dem damaligen, von der Mehrheit umjubelten, Sports-Five-Vertrag nicht ganz unbedarft mit solchen Themen umgehen oder durchwinken.

Auch damals habe wir nur die 25.0 Mio gesehen und uns über mögliche Stahlschlingen um den Hals keine Sorgen gemacht. Ich jedenfalls.


U.Kliemann
1. Dezember 2015 um 17:40  |  512840

Wannn ist endlich wieder Spieltag? Wann kommen die ersten Aufstellungsvorschläge? Wann gibt es die nächste 3 Punkte für
Hertha ? Nach einem Sieg oder 3 Unentschieden? Das und noch
viel mehr interessiert mich sehr.


Ursula
1. Dezember 2015 um 17:44  |  512841

„Auch damals habe wir nur die 25.0 mio
gesehen und uns über möglich Stahlschlingen
um den Hals keine Sorgen gemacht“…

Auch nicht richtig!

„Wir“ haben sie gesehen und erkannt
und „uns“ SORGEN gemacht…

Das war MEIN Einstieg beim „TSP“ und
ich wurde ob meiner großen Skepsis
von @ zippo und @ kraule erstmals
richtig attackiert…

Skepsis und Zweifel, trotz meiner
gewissen Sympathie für D. Hoeneß!


Dan
1. Dezember 2015 um 17:46  |  512842

@U.Kliemann 1. Dezember 2015 um 17:40 | 512840

Buh. Mieser Diskussionskiller. 😉

Mach doch selber den Anfang.


1. Dezember 2015 um 17:47  |  512843

….UND von @ Dan…?


L.Horr
1. Dezember 2015 um 17:52  |  512847

@Ursula ,

…….. na immerhin hat Uwe Bremer in einer Art Faktencheck vorhin den Blog aus seiner Kenntnis mit Eckdaten aufgefrischt.

Somit bedeuten zumindest die Aussagekraft und Ableitungen dieser Eckdaten eben kein „Fischen im Nebel“ und zum Aspekt der Wertedefinition gab´s auch nützliche , aufhellende Beiträge.

Aber selbst wenn , bei welchen Hertha- Themen fischen wir nicht im Nebel und sind auf Spekulationen angewiesen und überhaupt , wer bestimmt welche Themen ausreichend gehaltvoll sind ?

LG


Dan
1. Dezember 2015 um 18:05  |  512852

@U.Kliemann 1. Dezember 2015 um 17:40 | 512840

Sicherlich ist Dir schon aufgefallen, dass ich an der hier regen Beteiligung von Vorab-Mannschaftaufstellungen nicht teilnehme.

Aber selbst wenn ich es täte, müsste ich mich zum derzeitigen Zeitpunkt fragen, welchen Sinn bzw. Aussagekraft dahinter stecken soll, wenn man mit noch mindestens 3 Tagen vor der Brust, weder den nominierten Kader kennt, geschweige denn, wer überhaupt nach noch drei Tagen Training zur Verfügung steht (Flum hat sich „gerade“ die Kniescheibe gebrochen).

Eine Diskussion, wer Langkamp ersetzen soll z.B. Hegeler oder Lustenberger wieso oder warum, wäre vielleicht angebracht. Das wäre zwar auch zeitlich früh, aber eher eine Grundsatzdiskussion wo man welchen Spieler sieht. Vorteile / Nachteile abwägen.


1. Dezember 2015 um 19:19  |  512857

@dan..huch, du antwortest mit einem fussballerischen Argument?-wenn das mal gut ankommt…

Anzeige