Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Dienstag, 1.12.2015

Weiser zurück im Teamtraining

(jl) – Der kalte Wind konnte dem sonnigen Gemüt der Hertha-Profis nichts anhaben. Eine kleine Umarmung hier, ein Shakehands dort, dazu ausgelassene Jubelarien und ein leerbuchreifer „Diver“ von Per Skjelbred. Kurz: ausgelassene Stimmung auf dem Schenckendorffplatz. Ob’s am warmen Empfang auf der Mitgliederversammlung lag?

Nur einer schien sich nicht so recht von der guten Laune anstecken zu lassen. Mitchell Weiser, nach seinem Bänderanriss im Sprunggelenk erstmals wieder im Mannschaftstraining, verließ den Trainingsplatz etwas grummelig. Ein Status-Update zu seiner Blessur wollte er jedenfalls nicht abgeben, ein Einsatz gegen Leverkusen gilt aber als wahrscheinlich.

Ben-Hatira und Co. in Spiellaune

Beim Futsal-Turnier (drei Kleinfelder, sechs Teams, Handball-Tore) sah es jedenfalls nicht so aus, als müsse Weiser sich noch schonen. Er traute sich in Dribblings und hielt auch defensiv ordentlich dagegen. Dennoch: Weisers Team (u.a. mit Alex Baumjohann und Salomon Kalou) zählte zu den weniger erfolgreichen.

Mehr Spaß hatten die Siegerteams. Die sahen so aus:

Besonders viel Spielfreude legte das Team von Valentin Stocker, Sascha Burchert, Sebastian Langkamp, Vladimir Darida und Ben-Hatira an den Tag. Nach einem sehenswerten Treffer feierten sie sich gegenseitig ab: „WAS! FÜR! EINE! KOMBINATION!!!“ Ihr wisst: Spaß muss sein.

Schieber und Pekarik arbeiten am Comeback

Die Rekonvaleszenten ackerten unterdessen auf der Berliner Version des „Mount Magath“.

Torwart Thomas Kraft drehte später Runden mit Fitness-Coach Henrik Kuchno. Dafür durften diverse Nachwuchskräfte mitmischen:

Big in Japan

Hatte am Rande des Trainingsplatzes eine recht, nun ja, internationale Begegnung. Kam mit einem französischen Kameramann ins Gespräch, der für einen japanischen Fernsehsender drehte.

Sein Objektiv nahm natürlich Genki Haraguchi ins Visier, der zum Jahreswechsel in einem Feature über japanische Kicker im Ausland auftauchen wird. Hertha big in Japan!

Nicht auszuschließen, dass das TV-Team auf Haraguchi eine motivierende Wirkung hatte. Nach Trainingsschluss schlug er jedenfalls noch lange Bälle mit Shawn Kauter und Flo Kohls.

Am Mittwoch trainieren die Hertha-Profis um 10 und 14.30 Uhr. Wir sind dabei. 


126
Kommentare

1. Dezember 2015 um 17:49  |  512844

GOLD!!!


1. Dezember 2015 um 17:50  |  512845

SILBA!!!


1. Dezember 2015 um 17:50  |  512846

BRONSCHE!!!


1. Dezember 2015 um 17:54  |  512848

# „Sports-Five-Vertrag“…

Auch wenn es mehr als SIEBEN Jahre
her ist: „Remember, remember the
fifth of November“…


L.Horr
1. Dezember 2015 um 17:57  |  512849

@Ursula um 17.20 Uhr ,

…….. na immerhin hat Uwe Bremer in einer Art Faktencheck vorhin den Blog aus seiner Kenntnis heraus mit Eckdaten aufgefrischt.

Somit bedeuten zumindest die Aussagekraft und Ableitungen dieser Eckdaten eben kein “Fischen im Nebel” und zum Aspekt der Wertedefinition gab´s auch nützliche , aufhellende Beiträge.

Aber selbst wenn , bei welchen Hertha- Themen fischen wir nicht im Nebel und sind auf Spekulationen angewiesen und überhaupt , wer bestimmt welche Themen ausreichend gehaltvoll sind ?

LG


1. Dezember 2015 um 17:59  |  512850

…UND der Bitte von @ U.Kliemann folgend
hier meine ELF:

JARSTEIN

WEISER LUSTENBERGER BROOKS PLATTENHARDT

DARIDA SKJELBRED

CIGERCI BEN HATIRA

KALOU

IBISEVIC


1. Dezember 2015 um 18:04  |  512851

@ L. Horr

Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor!
Ich hatte mich, aber davon überzeugt, an
@ Stehplatz angelehnt…


U.Kliemann
1. Dezember 2015 um 18:06  |  512853

Danke @U. Interessante Aufsstellung. Sieht jedenfalls nach Kreatvität aus!


Dan
1. Dezember 2015 um 18:06  |  512854

Ich lass meins drüben. 😉


Ursula
1. Dezember 2015 um 18:27  |  512855

…ich geh` ins Bett!


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 19:08  |  512856

Meine Empfehlung zur Aufstellung
————–Jarstein
Regäsel – Lusti – Brooks – Platte
———— Skjelbred
Weiser -Darida – Kalou – Haraguchi
————Ibisevic


1. Dezember 2015 um 19:23  |  512858

ich bin bei @dan..ergibt einfach keinen Sinn,dienstags Mannschaftsaufstellungen zu posten..Aber bitte.


U.Kliemann
1. Dezember 2015 um 19:46  |  512859

Natürlich nicht,wollte einfach von der „Wirtschaftsdiskussion“ weg. Die
bringt zur Zeit genauso wenig wie eine Aufstellung heute.


U.Kliemann
1. Dezember 2015 um 20:01  |  512860

Leider hat @Opa in seinem Reisebericht vergessen zu erwähnen
welch leckere Plörre es denn nun in der AA gab. Interessiert mich
wirklich. O. K. ich könnte googeln ,soll aber lt. Panet Wissen CO2
Ausstoß verursachen?Habe den Zusammenhang aber nicht kapiert.
Nur die Aussage mitbekommen. Nun müßte ich wieder googeln.Hm.


Opa
1. Dezember 2015 um 20:01  |  512861

Naja, U. Kliemann, wenn es danach geht, macht es auch nach einem Spiel keinen Sinn, eine Aufstellung zu diskutieren, wir können sie ja eh nicht ändern. Aber man kann sie bewerten, so wie man die Wirtschaftszahlen oder schlüpfrige Kampagnen wie „Tatjana“ bewerten kann.

Aber wem es hilft, Dienstags die Aufstellungen zu posten, ist sowieso eher nicht mit „Due Intelligence“ unterwegs 😂

Ich lerne jeden Tag: Keller hat auch Niveau. Nur tief.


Opa
1. Dezember 2015 um 20:07  |  512862

In der AA gibt´s Hacker Plörr Pschorr.


hurdiegerdie
1. Dezember 2015 um 20:19  |  512863

Hübsche Graphik heute in der MoPo zu Ausgaben und Einnahmen.
14.3Mio der 88.5 Mio kommen aus Zuschauereinnahmen. Das sind 16.2%

So @Dan 😉 jetzt rechnen mir mal vor, wie man eine CL-Mannschaft finanziert, um dann etwa 10’000 Zuschauer im Schnitt mehr zu haben, und was das dann an zusätzlichen Einnahmen brächte. 😉


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 20:22  |  512864

@U.Kliemann

Warum soll die „Wirtschaftsdiskussion“ zurzeit nichts bringen? Herthas Finanzen und die damit durchaus immer noch vorhandenen Probleme sollten jedem bewusst sein, der es auch nur ein kleines bisschen mit Hertha hält.
Noch dazu wurden gestern Kennzahlen für die vergangene Saison veröffentlicht, dem kann und sollte man Aufmerksamkeit schenken.


Herthas Seuchenvojel
1. Dezember 2015 um 20:41  |  512865

OT:
@Dan:
so schlecht lagst du gestern bei deiner Menüauswahl nicht, sondern mit viel Geschmack und Tradition
„über Germanien wird Tacitus zitiert, der einfache Speise ohne Raffinesse als Nahrungsgrundlage ausgemacht hat, etwa Wild und Quarkkäse. Die Rezepte sind Salat aus gekochter roter Beete und ein Eintopf à la Apicius mit Erbsen, Fleisch und Würsten“
wir reden hier von Zeiten zu Christi Geburt


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 20:59  |  512866

Richtig polyvalenz
1. Dezember 2015 um 20:22 | 512864

…… Noch dazu wurden gestern Kennzahlen für die vergangene Saison veröffentlicht, dem kann und sollte man Aufmerksamkeit schenken.

Wurden die Kennzahlen erläutert?
Wurde von den Mitgliedern nachgefragt?


catro69
1. Dezember 2015 um 21:00  |  512867

Wie setzen sich eigentlich die 10,5 Mio Transfereinnahmen zusammen? Sind das Nachzahlungen aus den Ramos- bzw. Lasoggatransfers?


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 21:04  |  512868

In meinen Augen ist die Morgenpost-Grafik falsch.
http://www.morgenpost.de/img/hertha/crop206741203/1562496868-w480-cv3_2-q85/BMO-Hertha-Bilanz.jpg

Nach meiner Kenntnis sind Abschreibungen keine Ausgaben, jedoch betrieblicher Aufwand.


hurdiegerdie
1. Dezember 2015 um 21:08  |  512869

Soweit ich weiss, ist das im Wesentlichen Lasogga.


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 21:15  |  512870

Vermutlich Ja catro um 21:00
Im Geschäftsbericht zum 30.6.2014 lese ich auf Seite 13 „3. Überblick über die sportliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2013/2014
Die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA belegte am Ende der Spielzeit 2013/2014 in der 1. Bundesliga nach einer sportlich zufriedenstellenden Saison den 11. Tabellenplatz und konnte damit das Saisonziel Klassenerhalt erreichen.
….. Auf Leihbasis wurden die Spieler Felix Bastians und Pierre-Michel Lasogga bis zum 30.06.2014 abgegeben. „


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 22:07  |  512871

@Blauer Montag

Sicher nicht so, wie sich das so mancher hier – zurecht – vorstellt. Damit wollte ich lediglich ausdrücken, dass es sehr wohl lohnt über die finanzielle Situation von Hertha zu sprechen und auch einen Ausblick auf die Zukunft zu wagen.
Dass es sich mit aktuellen Zahlen, Erläuterungen dazu sicher ernüchternd, besser darüber diskutieren lässt, sollte außer Frage stehen.


Blauer Montag
1. Dezember 2015 um 22:27  |  512872

Da bin ich wagemutig polyvalenz und sage:
KKR wird seine Anteile aufstocken, oder an andere Investoren verkaufen.
Damit habe ich weder heute noch im Jahr 2020 ein Problem. Es sei denn, dies hätte eine Verdoppelung der Eintrittspreise für mich als Zuschauer zur Folge.


1. Dezember 2015 um 22:32  |  512873

Du gute Güte!

Nicht nur rein steuerlich, auch
betriebswirtschaftlich gehören
Abschreibungen GRUNDSÄTZLICH
zu den Betriebsausgaben…!

Na ja, „Due Intelligence“…

Nu abba!


kczyk
1. Dezember 2015 um 22:45  |  512874

*denkt*
omg.
steuerliche abschreibungen beeinflussen zwar das gesamtergebnis – niemals aber das betriebsergebnis.
da kann schandtal noch so häufig …“Na ja, “Due Intelligence”… tippen.


polyvalenz
1. Dezember 2015 um 22:55  |  512875

@Blauer Montag

Die Option von Hertha die Anteile zurückzukaufen lässt Du außen vor? Ist durchaus eine Möglichkeit, die man noch nicht zu den Akten legen sollte.

Verstehe ich richtig, dass Du im Zusammenhang mit Aufstockung oder Verkauf der Anteile ’nur‘ eine etwaige Veränderung der Eintrittspreise in Verbindung setzt?
Ist das DIE Konsequenz die aus einer Entscheidung zum Thema KKR (Anteile halten, aufstocken oder von Hertha zurückkaufen lassen) hervorgeht?


1. Dezember 2015 um 23:00  |  512876

*auch wenn ER vermeintlich denkt*…

„steuerliche abschreibungen beeinflussen
zwar das gesamtergebnis – niemals aber
das betriebsergebnis.“…

…welche Binsenweisheit!

Danach war auch gar nicht gefragt und
eine Antwort, wie (fast) immer, fehl am
Platz bzw. nicht erwünscht…

… so wie ich auch „schandtal“ nicht so
sonderlich geistreich und witzig finde….

ABER mir fällt für Dich gern auch etwas
„charakteristisches“ ein, möchtest Du…???


1. Dezember 2015 um 23:13  |  512877

…nee, besser nicht, sonst würde
ich, *denkt*, Dich überbewerten…

Du, wie der User um 21:04 Uhr, haben
sicherlich nichts mit der „Materie“
Abschreibungen zu tun, es sei denn
sie wären digital, oder degressiv….


kczyk
1. Dezember 2015 um 23:52  |  512878

abscheibungen ist ein rein betriebswirtschaftlicher begriff – oft auch kalkulatorische Abschreibungen bezeichnet.
der steuerliche begriff lautet absetzung für abnutzung – auch AfA genannt.
mit der materie habe ich tatsächlich wenig zu tun. wobei sich die frage stellt, was viel ist und wo wenig endet 🙂


pathe
1. Dezember 2015 um 23:58  |  512879

@apollinaris
1. Dezember 2015 um 2:16 | 512733

„OT
@pathe..wie reagieren die Menschen auf das Sterben vom Rio Doce?“

Mit Entsetzen und großer Anteilnahme! Entsetzen vor allem auch darüber, wie die Verantwortlichen (und die Presse) das Ausmaß dieser Katastrophe zu vertuschen versuchen.

Leider gibt es aber derart viele andere Probleme in Brasilien (Korruptionsskandal, alltäglicher Mord und Totschlag, massenhafte Schließung von staatlichen Schulen u. v. m.), so dass dieses Thema auch schon wieder etwas in den Hintergrund gerückt ist.


Stiller
2. Dezember 2015 um 0:24  |  512880

Ich hätte da mal eine Frage, zB an @uwe bremer. Am 11.09.2010 schrieb die Mopo (Joachim Fahrun):

„Hertha muss pro Zweitliga-Spiel eigentlich 150.000 Euro Miete entrichten. In der Ersten Liga wurden 182.000 Euro verlangt, bei mehr als 50.000 Zuschauern kam ein Aufschlag von 75.000 Euro hinzu. Bei 17 Heimspielen bedeutet somit der Abstieg der Blau-Weißen für die Olympiastadion GmbH regulär den Ausfall von einer Million Euro Mieteinnahmen.

Derzeit ist Hertha dabei, die aus der vergangenen Saison gestundeten Summen plangemäß zurückzuzahlen. Noch seien aber eine Million Euro aus der Spielzeit 2009/2010 zu entrichten, hieß es. Auch die in der aktuellen Saison auflaufenden Schulden von 2,55 Millionen Euro muss der Klub später an die Olympiastadion GmbH überweisen. Wie zu hören war, beträgt der geforderte Zinssatz fünf Prozent.“

Meine Frage lautet: Muss Hertha auch heute noch mehr Stadionmiete entrichten, wenn eine bestimmte Zuschauerzahl überschritten wird?


eigentlichnurleser
2. Dezember 2015 um 0:36  |  512881

@ Opa (betr. 29.11, 21:21):
Runzelrocker bzw. Faltengesicht war/ist natürlich mehr als Verniedlichung Deines Pseudonyms gemeint. Betr. „Turm“ wird es 2015 nichts, ist aber vermerkt. Leider chronisches Zeitproblem.
Feedback betr. Reisetagebuch in kurz: Futter und Schuhe (scheinbar haben alle die gleiche Schwachstelle 😉 ) top!

#Weiser
Dennoch glaube ich nicht an seine Aufstellung am 5.12 – Vielleicht deshalb seine Laune.

#Abschreibung
Bis dato dachte ich ebenfalls das Abschreibungen zu den Betriebsausgaben zählen: https://de.wikipedia.org/wiki/Abschreibung

#Anteile
Ich hoffe das es unsere Hertha schafft „fristgerecht“ die Anteile zurück zu kaufen. Vielleicht als bekannte „Preetz’sche Patrone“.

#Hertha im Dialog & MV
Kritik an sich war nachvollziehbar, teilweise aber das „wie“ zum fremdschämen.

#Anzickungen bzw. #Menstruationsstörung
Auch wenn es manchmal sehr unterhaltsam ist werde ich sie niemals verstehen.

#HeimsiegimStiefel


Stiller
2. Dezember 2015 um 0:47  |  512882

Wer sich auch nur ein wenig auskennt: Um eine Bilanz handelt es sich mit Sicherheit nicht.


apollinaris
2. Dezember 2015 um 0:53  |  512883

@ pathe…ist wirklich entsetzlich. Ich stelle mir vor, dass viele Menschen ob der vielen Dinge anfangen zu resignieren oder eben wütend werden. Macht traurig, das von weitem so zu sehen.


Dan
2. Dezember 2015 um 7:03  |  512884

Mit einem Sieg gegen Bayer Leverkusen könnte man eine runde Zahl feiern. Es wäre der 400. Bundesliga-Sieg von Hertha BSC im 1.095. Bundesligaspiel.


Freddie
2. Dezember 2015 um 7:36  |  512885

Abschreibungen
Natürlich gehören Abschreibungen zu den Betriebsausgaben.
Versteh die Diskussion nicht.


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2015 um 8:22  |  512886

moin moin
weils hier schon Thema war:
http://www.bild.de/sport/fussball/johannes-flum/kann-er-jemals-wieder-fussball-spielen-43624256.bild.html

Leute mit schwachem Magen, das Bild NICHT anschauen !
gruselig


jenseits
2. Dezember 2015 um 8:25  |  512887

@Freddie

Das liegt daran, dass die einen von Betriebsausgaben, die anderen von Ausgaben reden. Zwei unterschiedliche Dinge. Betriebsausgabe ist der steuerrechtliche Begriff für Aufwendungen, eine Ausgabe meint aber die negative Veränderung des Geldvermögens.

Also liegen beide Parteien nicht falsch. 😉


Opa
2. Dezember 2015 um 8:36  |  512888

#Abschreibungsdiskussion
Erinnert mich in ihrer Surrealität ein wenig an Monty Python, als ob man einer Sitzung des „ministry of silly intelligence“ beiwohnte. Ein Grund, schon morgens Schnaps zu trinken. Oder sich zu sagen „Du kannst sie nicht alle töten“. Wer bei solch relativ simplen Dingen wie der Zuordnung von Abschreibungen schon Schwierigkeiten hat, sollte seine Diskussionsbeiträge vielleicht auf etwas anderes konzentrieren. youtube Links, Blumenlieder, Popeln oder so. #dugutegüte – Es beweist aber, welch große journalistische Herausforderung es ist, dieses Thema so zu verdichten, dass etwas hängen bleibt, an der Stelle muss man Uwe Bremer mal ausdrücklich loben, der die richtige Balance zwischen Tiefe und Breite findet (wenn er auch nicht immer die passenden Überschriften findet, aber die sind ja bisweilen Praktikantenaufgabe).

#Superstars mit Schwachstelle
@eigentlichnurleser: Jop, habe mehrere Paar Superstars, die gehen alle an derselben Stelle rechts und links der Kappe auf. Eigentlich ein Grund, den Mist der korrupten Dreyfus Marke an den Kopf zu werfen, aber „hey, schicke Schuhe, oder?“ 😂 #opaganzalsfrau

#Vorschau auf Samstag
Tja, nach den „berauschenden Spielen“ zuvor ist das Spiel am Samstag ein Fingerzeig, inwieweit die Mannschaft sich auf den Lorbeeren auszuruhen gedenkt. Von den 5 Spielen zuvor gelang es ausschließlich gegen nicht am Spiel teilnehmenden Hannoveranern, spielerisch zu brillieren. Dass dennoch 9 Punkte dabei abfielen, ist eher Fortuna geschuldet als irgendwelchem Vermögen. Könnte auch die Dünnhäutigkeit des Cheftrainers erklären, als er nach dem Spiel gegen die Seppls nach der Taktik gefragt wurde. Seit dem Ingolstadtspiel ist das, was die blauweißen Spieler auf dem Rasen präsentieren, der Kategorie „erfolgreicher Murks“ zuzuordnen. Es wäre schön, wenn man zeitnah die Trendwende einläutet, die Regenerations- und Vorbereitungszeit im Winter ist wegen der EM diese Saison extrem kurz und die Rückrunde kein Selbstläufer, da kann man sich noch so sehr selbst den Staub von den Schultern klopfen. Das erarbeitete Polster auf die wohlbekannten Niederungen ist so üppig nun nicht, dass man sich darauf ausruhen könnte, dafür ist die Liga derzeit zu stark.

#Kampagne unseres Hauptsponsors…
…mit der „billigen Tatjana“ läuft immer noch. Prima fürs Image. Beeindruckend, wie man den Spagat von Kids-Club zu leichtbekleideten Damen ohne Hose hinkriegt. Mit noch etwas mehr Schulmädchenlook klappt´s dann bestimmt auch bald mit asiatischen Investoren 😂


Freddie
2. Dezember 2015 um 9:08  |  512889

eigentlichnurleser
2. Dezember 2015 um 9:09  |  512890

#Superstars mit Schwachstelle
Kannst Du laut sagen. 😉 😀

#opaganzalsfrau
Pyro-Opa mit „Alkoholproblem“ wäre mir trotzdem lieber. 😉

#Kampagne unseres Hauptsponsors…
Ich befürchte das ist erst der Anfang.

#15terSpieltag
„…Alle warten voller Spannung. Auf das absolute Spiel…“


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2015 um 9:21  |  512891

sollte man lesen, und vielleicht Quervergleiche finden
https://www.bilanz.de/management/menuett-des-missmanagements

nachdenkenswert: wir werden nicht erwähnt
wandelt sich unser Image?


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 9:22  |  512892

Eigentlich hätte es ja um die Bilanz einige interessante Fragen gegeben. Da ich aber das Finanzsprech um Abschreibungen wirklich nicht verstehe, muss ich mich raushalten, wer nun Recht hat oder nicht, oder ich gehe mit @jenseits.

Abschreibungen waren bereits in der Planung als Ausgaben enthalten, also ergibt es Sinn für mich, wenn man sie auch in der Bilanz drin hat. Interessanterweise wurden ja diese 6.3. Mio Abschreibungen als „Hauptproblem“ der 7.6 Mio höheren Ausgaben benannt (Im Vergleich zur Planung sind es über 15 Mio Mehrausgaben). Nur: 3.3 Mio waren bereits in der Planung für Abschreibungen enthalten. Es sind also nur 3 Mio, die über diesen Kanal dazugekommen sind.

Ich dachte immer Abschreibungen könne man planen, genauso wie einen Punkt „Verwaltung/Vereinszentrum“ der um 4.7 Mio teurer geworden ist als geplant.

Na ja, egal. Sind halt nur Kirschen und Melonen 😉 und irgendwo habe ich auch aufgegeben, verstehen zu wollen, wie man sich bei Ausgaben um 15 Mio verplanen kann.


Opa
2. Dezember 2015 um 9:38  |  512893

#Unplanmäßige Abschreibungen
Entstehen z.B. wenn ein Spieler, der linear über die Vertragslaufzeit abgeschrieben wird, vorzeitig den Verein verlässt. Ist kein Hexenwerk, hat keinen Einfluss auf den Cashflow, aber sehr wohl aufs Ergebnis. Und die Frage, wo denn der Gap von 15 Mio. € zwischen den Plan- und den Istzahlen geblieben ist, bleibt unbeantwortet.

#Tatjana
@eigentlichnurleser: Wenn das erst der Anfang war, bin ich lieber Pyro-Opa mit „Alkoholproblemen“ als mit der „billigen Tatjana“ unter einem Dach zu wohnen. Stell Dir mal vor, mit einer Frau zusammen zu wohnen, die jedem sagt, dass sie noch auf der Suche ist und sich über den Besuch einer ganzen Fußballmannschaft freut. Und die vor allem nichts anderes sagt 😁
@Seuche: Offensichtlich wandelt sich unser Image, die Frage ist angesichts solcher Kampagnen nur, wohin es sich wandelt?


fg
2. Dezember 2015 um 9:43  |  512894

Aufgrund des heutigen Mopoartikels würde ich von

Jarstein
Weiser, Lusti, Brooks, Plattenhardt
Skelbred, Darida
Haraguchi, Baumi, Kalou
Ibisevic

Bank: Regäsel, Hegeler, Cigerci, Stocker, Beerens, Ronny

ausgehen.


Opa
2. Dezember 2015 um 9:44  |  512895

Und noch was @Seuche: Nur, weil wir unsere „finanziellen Herausforderungen“ in die Zukunft geschoben haben, sind sie gleichwohl immer noch existent. Geht auf dem Weg zu unserem langfristigen Ziel etwas schief, sind wir schneller wieder DIE Skandalnudel der Liga als Du das Wort „Seuchenvojel“ buchstabieren kannst.


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2015 um 9:55  |  512896

huch, du schreibst wieder mit mir? 😮

und du wirst dich wundern, in den vielgerühmten POS damals anno dazumal gab es jede Menge Buchstabierwettbewerbe 😉

ich fand den Artikel nicht schlecht, weil er vieles mit uns vergleichen lässt
ihn entgültig zu beurteilen überlass ich den kompetenteren Schreiberlingen hier, ähnlich wie die verfusselte Abschreibungsdiskussion hier (hurdie 😉 )
ich arbeite der Buchhaltung gerne täglich zu, aber über solch einen Schnickschnack sollen die sich den Kopf zerbrechen


Opa
2. Dezember 2015 um 10:37  |  512897

@Seuche: Ich schreib Dir nachher mal bei facebook, hier lesen mir zu viele mit.

Um mal etwas „Feuer“ in die Diskussion zu kriegen:

#Pyrotechnik
Ströbele fordert jetzt die Abschaffung von Silvesterkrachern. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie diese Pyrodebatte ausgeht 😝


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2015 um 10:45  |  512898

PS: da wirste Pech haben
du wurdest nach genau 72 h Bedenkzeit für’s Gepolter gesperrt
ich versuch dich mal wieder freizuschalten, ….wenn ich denn die Funktion dafür wiederfinde

ist genauso wie mittem Turm
da läuft seit fast genau 35 Stunden das Sanktionsaufhebungsverfahren
Bürökratie halt 😀


2. Dezember 2015 um 11:07  |  512899

# Abschreibungen!!!

Hoch zu verehrende Frau von “jenseits”, es ging
um Abschreibungen, und DIE sind nun einmal und
bleiben es auch Betriebsausgaben….

Bei “Ausgaben” im Sinne des Rechnungswesens
wird lediglich der GELDbestand vermindert…

UND das war`s von mir, ist mir echt zu doof!

Nächtle!


fechibaby
2. Dezember 2015 um 11:10  |  512900

@Opa

„#Pyrotechnik
Ströbele fordert jetzt die Abschaffung von Silvesterkrachern.“

Das stimmt nicht.
Ströbele will besonders laute Böller verbieten.

s. hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/stroebele-will-nach-anschlaegen-laute-boeller-verbieten-a-1065568.html

Die „Polenböller“ sind doch sowieso in Deutschland verboten!


2. Dezember 2015 um 11:11  |  512901

…ich hab` doch nicht aus „Jux und Tollerei“
Volks- und Betriebswirtschaft studiert…

Amen! Viel Spaß im Stadion und beim „googlen“!


Opa
2. Dezember 2015 um 11:26  |  512902

@fechi: Die lautesten BAM zertifizierten Knaller, die frei verkäuflich sind, sind vergleichsweise leise. Wer es laut haben will, macht entweder aufwendig einen Pyrotechnikerschein nach §27 SprengG und darf dann privat legal laut rumballern oder fährt illegalerweise 80 km Richtung Osten und riskiert bei jedem Anzünden vorher seine Finger und hinterher sein Gehör und Dresche vom Nachbarn.

In einigen Städten der Niederlande hat man feuerwerkskörperfreie Zonen eingerichtet, die mit Detektoren zuverlässig überwacht werden. Blöd nur, dass die alarmierten Ordnungshüter i.d.R. niemanden mehr antreffen, wenn sie am Ort des Geschehens auftauchen.

Ich glaube ja, Ströbele wollte einfach mal „södern“ – aber spätestens nach dem 2. Weihnachtsfeiertag werden in den Straßen wieder Böller aller Art zu hören sein, weil der Krach Menschen seit jeher zu faszinieren scheint. Genau wie Feuer und Rauch.


Herthas Seuchenvojel
2. Dezember 2015 um 11:28  |  512903

kannst… 😉

du liebe Güte, kaum ist man vormittags mal ausnahmsweise online, will alle Welt 😮

ick les es später…


elaine
2. Dezember 2015 um 11:35  |  512904

aller Art zu hören sein, weil der Krach Menschen seit jeher zu faszinieren scheint.

den Menschen an sich und im allgemeinen wohl nicht, sondern eher eine Minderheit


elaine
2. Dezember 2015 um 11:45  |  512905

P.S. ehrlich gesagt kenne ich kaum Leute, die sich über Böller freuen, vor allen Dingen nicht zwischen Weihnachten und Neujahr oder in der Nacht


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 11:46  |  512906

So ist es elaine
2. Dezember 2015 um 11:35 | 512904


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 11:48  |  512907

Versuche mal jemand, vom 29. bis 31. Dezember seinen Job als Busfahrer oder Taxifahrer in Berlin zu machen. Es ist der Horror.


Opa
2. Dezember 2015 um 11:50  |  512908

@Elaine:

1. Der Brauch kommt ja aus dem heidnischen „böse Geister vertreiben“.

2. Mehrheit/Minderheit: Schau mal bei SPON, wie da das Umfrageergebnis aussieht: http://www.spiegel.de/forum/votes/vote-12562.html (Stand jetzt über 60% für „Spaß muss sein – und den lass ich mir von keinem Terroristen verderben“)

Ich brauch‘ die Böllerei auch nicht, finde es nur witzig, mit welchen Argumenten die üblichen „Populemiker“ wie Söder & Co. gleich ums Eck kommen werden, wenn sie bei Silvesterkrachern „jetzt lasst´s den Leuten doch ihren Spaß“ sagen und gleichzeitig vom „Bürgerkrieg in den Stadien“ sprechen.

Und kleine Spitze am Rande: Wenn einige das Jahr über ihren Job machen würden (oder sonstwas – oder wenigstens vorher mal googeln) anstatt hier zu schreiben, gäbe es hier nicht so viel Horror zu lesen 😎


2. Dezember 2015 um 11:58  |  512909

# Sylvester und „Horror“…

…außerdem sollte man differenzieren!
Ob „BÖLLER“ oder „Feuerwerk“…

Ich z. B. kaufe mir immer ein paar dieser
„Feuerwerks-Batterien“, sind hübsch
anzusehen, und machen kaum „Krach“!

Nu abba!


Opa
2. Dezember 2015 um 12:03  |  512910

#Medienstrategie – Opas neue Säule
Habe gerade ein tolles Tool gefunden. Wer nicht will, dass seine Links demjenigen ein besseres Ranking in Suchmaschinen bringen, der die Seite betreibt (z.B. die LOLITA-Presse oder auch für unsere notorischen TSP-Hasser geeignet) kann den Link bei http://www.donotlink.com/ eingeben und die entsprechend geframte Seite verlinken. Werde den einen oder anderen, der hier gern BUMS & Co. verlinkt, dezent drauf hinweisen, dass man nicht jede Form von Journalismus unterstützen muss.

#Opa & Silvester
Ich kaufe seit Jahren schon nichts mehr. Gibt genügend Leute, die sich was kaufen, ich achte lieber drauf, dass keiner überfahren wird, wenn er seine Batterie auf der Straße anzündet. Zur Not warne ich mit einer Seenotfackel 😎


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 12:04  |  512911

@Obstsalat

@hurdie
Na ja, egal. Sind halt nur Kirschen und Melonen 😉 und irgendwo habe ich auch aufgegeben, verstehen zu wollen, wie man sich bei Ausgaben um 15 Mio verplanen kann.

Weil ein Verein zum 15. März, wenn die Planung zum Lizenzierungsverfahren eingereicht werden muss, nicht weiß, ob er Adrian Ramos für elf Millionen Euro an Dortmund und Pierre-Michel Lasogga für zehn Millionen an den HSV verkauft bekommt.
Weil Hertha aber, in dem Fall, in dem die Transfers über die Bühne gehen, das Geld wiederum für neue Spieler ausgegeben hat. Genau so verhält es sich in diesem Sommer. Im Hertha-Antrag bei der DFL vom März 2015 war noch nicht enthalten, dass die Sportkameraden Heitinga, Niemeyer, Wagner, Holland, Schulz … Hertha verlassen werden.
1. Folge: Gegenüber der Planung verändert sich in der tatsächlichen Abrechung sowohl die Einnahme-Seite als auch die Ausgaben-Seite. Das ist bei allen Profiklubs in Deutschland so, auch bei Hertha.
2. Folge: In der Regel ist es wenig erhellend, die Planung vor einer Saison zu vergleichen mit den tatsächlichen Abschluss nach einer Saison. Aussagekräftiger ist ein Vergleich der tatsächlichen Bilanz etwa von 2012/13 und 2013/15 mit der von 2014/15, die jetzt den Hertha-Mitgliedern vorgelegt worden ist.


elaine
2. Dezember 2015 um 12:06  |  512912

@Opa
das Vertreiben der böse Geister, ist natürlich ein schwerwiegendes Argument, allerdings wird vom Dachverband der Bösen Geister inzwischen angezweifelt, dass das Böllern der Sache dient.


Opa
2. Dezember 2015 um 12:09  |  512913

#Reduzierung des Gästekontingents
Die Innenminister möchten gern willkürlich die 10 % Gästekontingent reduzieren, obwohl wirklich alles dagegen spricht und es den Sicherheitskonzepten wie z.B. Fantrennungen zuwiderläuft. Daher bitte diese Petition zeichnen und teilen! https://www.openpetition.de/petition/online/haende-weg-vom-gaestekontingent-fuer-den-erhalt-der-10-prozent-regel-in-den-deutschen-stadien


apollinaris
2. Dezember 2015 um 12:14  |  512914

leider reagieren die bösen Geister nicht auf Industriewaren 😧Ich mach es wie @ Ursula. Ströbeles Vorschlag ist seit Jahrzehnten mein Wunsch..


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 12:32  |  512915

Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 12:04 | 512911

Das weiss ich ja alles inzwischen (dank dir), aber kann man das nicht erklären? Zu sagen es läge an den Abschreibungen ist doch ein wenig „für dumm verkaufen“, oder?
Wir reden auch noch über die Saison 14/15 oder?
Ich müsste jetzt nachschauen, wer von Heitinga, Niemeyer, Wagner, Holland und Schulz Hertha in der Budgetperiode 14/15 verlassen haben? Aber aus dem hohlen Bauch behaupte ich mal, dass diese massgeblich relevant für 15/16 werden. Ramos fiel m.E. noch in die Periode 13/14.

Hertha hat mit Transfererlösen von 12 Mio geplant, geworden sind es 10.5 Mio (massgeblich Lasogga m.E.): es ist also nicht intuitiv klar, dass geplante Abgänge (Transfererlöse) nicht auch mit geplanten Abschreibungen geplant werden können.

Ich sitze jetzt aber an einem anderen Rechner und habe die Planung und Bilanz nicht vor Augen (bzw. nicht gespeichert). Es sind aber kaum die Transfers (inkl. Abschreibungen), die den Grossteil der 15 Mio Unterschied zwischen Planung und Bilanz ausmachen. Wenn es noch ein Diskussionspunkt wird, komme ich heute Abend nochmal rein.

Aber wir können ja schon mal auf die Zukunft schauen. Im letzten Jahr hatte Hertha wohl um die 36 Mio Spieleretat, im nächsten Jahr (15/16) sind nur 32 Mio geplant. Baut man also ab?


Exil-Schorfheider
2. Dezember 2015 um 12:35  |  512916

Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 12:04 | 512911

@Obstsalat

“ @hurdie
Na ja, egal. Sind halt nur Kirschen und Melonen 😉 und irgendwo habe ich auch aufgegeben, verstehen zu wollen, wie man sich bei Ausgaben um 15 Mio verplanen kann.

„Weil ein Verein zum 15. März, wenn die Planung zum Lizenzierungsverfahren eingereicht werden muss, nicht weiß, ob er Adrian Ramos für elf Millionen Euro an Dortmund und Pierre-Michel Lasogga für zehn Millionen an den HSV verkauft bekommt.““

Kleiner Einspruch.
Deine/ Eure Worte aus

http://www.immerhertha.de/2014/05/12/liveticker-von-der-hertha-mitgliederversammlung/

waren:

„Einnahmenplan für die neue Saison: insgesamt 81 Millionen Euro stehen Hertha zu Verfügung.“

„Schiller sagt: Bei den Transfereinnahmen plant Hertha dank des Verkaufs von Adrian Ramos mit 12 Millionen.“

„In diesen 12 Millionen sind aber auch einige kleinere Beträge als Ausbildungsentschädigungen für mehrere Spieler beinhaltet“

Klar macht es wenig Sinn, Planung und Realität zu vergleichen.
Wenn ich dann aber die Lasogga-Millionen auf den Transferposten dazu rechne, müsste dieser ja noch höher sein als die dargestellten 10,5 Mio, oder?


Opa
2. Dezember 2015 um 13:07  |  512917

Zumal Lasogga ja im Grunde genommen kaum einen Buchwert mehr hatte, es sei denn, man hätte ihn zwischendurch neu bewertet.


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 13:13  |  512918

Exil-Schorfheider
2. Dezember 2015 um 12:35 | 512916

Soweit ich weiss, wurde Ramos im Vorjahr verrechnet. Deshalb ist es Lasogga. Ich muss das aber zu Hause nachschauen, ich habe da was, glaube ich. Aber das sind ja nicht wirklich die Hauptpunkte in den Unterschieden, zwischen Planung und Bilanz.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 13:15  |  512919

@hurdie und @exil

bei den Transfereinnahmen ist in den Medien immer irgendeine Ablösesumme zu lesen. Sagen wir Ramos 11 und Lasosga 10 Millionen. Was nicht zu lesen ist (und was Hertha auch nicht kommuniziert): In welchem Jahr erhält Hertha welchen Teil dieser Ablöse?
Schiller ließ (beim Hintergrundgespräch Finanzen vor der Mitgliederversammlung am Montag) durchblicken, dass die 10,5 Millionen-Transfereinnahmen 2014/15 sich in der Hauptsache aus ‚ein wenig Ramos‘ und ‚viel Lasogga‘ zusammensetzen.
Darüber hinaus weiß ich, dass Hertha für Lasogga noch mehr kassieren kann, wenn der HSV sportlich besser abschneidet oder wenn Lasogga Nationalspieler wird. Das wird dann (vielleicht) in der Bilanz 2015/16 auftauchen.

Das gleiche gilt umgekehrt bei Hertha-Käufen. Michael Preetz ist ein Meister darin, jetzt einen Spieler zu holen, die Kosten aber auf zwei oder sogar drei Transferperioden zu verteilen.

@Spieler-Etat

@hurdie
Aber wir können ja schon mal auf die Zukunft schauen. Im letzten Jahr hatte Hertha wohl um die 36 Mio Spieleretat, im nächsten Jahr (15/16) sind nur 32 Mio geplant. Baut man also ab?

tatsächliche Personalkosten 2013/14: 39,9 Mio. Euro
tatsächliche Personalkosten 2014/15: 42,2 Millionen Euro (davon 36 Millionen für den Lizenzspieler-Kader)

Die Planung Personalkosten 2015/16 (vorgelegt in der Mai-Versammlung 2015): 37,5 Mio Euro

Ich würde eine kleine Wette riskieren, dass die tatsächlichen Gesamtkosten 2015/16 über den 42,2-Millionen von 2014/15 liegen werden.
1: Weil grundsätzlich alles immer teurer wird.
2: Weil die Mannschaft diese Saison einiges mehr an Prämien kassieren wird, als im Vorjahr.


Opa
2. Dezember 2015 um 13:32  |  512920

@Uwe Bremer: Das erklärt aber nicht die sechskommairgendwas Abschreibungen. Hat man ggf. Rechte bzw. den Wert von Töchtern neu bewertet? Aus Spielerverkäufen allein lässt sich ein Abschreibungsbedarf in dieser Größenordnung jedenfalls kaum erklären.


Tf
2. Dezember 2015 um 13:46  |  512921

@Opa: Seenotfackel. „Kleiner“ oder „großer“ Pyroschein vorhanden???


Opa
2. Dezember 2015 um 13:46  |  512922

@Uwe Bremer – noch was:
Darf man Deine Aussage …

Michael Preetz ist ein Meister darin, jetzt einen Spieler zu holen, die Kosten aber auf zwei oder sogar drei Transferperioden zu verteilen.

…dahingehend verstanden wissen, dass dies einer der „Hebel“ ist, die man zwecks Abstandsverkürzung identifiziert haben will und wenn ja, inwiefern unterscheidet sich dieses „Fälligkeiten in die Zukunft verschieben“ von dem, was sein Vorgänger hier veranstaltet hat, dem man ja vorwirft, er habe die Zukunft verkauft?


Exil-Schorfheider
2. Dezember 2015 um 13:55  |  512923

Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 13:15 | 512919

„Ich würde eine kleine Wette riskieren, dass die tatsächlichen Gesamtkosten 2015/16 über den 42,2-Millionen von 2014/15 liegen werden.
1: Weil grundsätzlich alles immer teurer wird.
2: Weil die Mannschaft diese Saison einiges mehr an Prämien kassieren wird, als im Vorjahr.“

Bombensichere Wette, die beim neuen Hauptsponsor gar nicht erst aufgenommen würde.

1. Hier fließen mit Sicherheit die Abfindungen für die von Dir aufgezählten Ex-Spieler rein.

2. a) Bei derzeit 23 geholten und 40 geplanten Punkten wohl kein Wunder.

2. b) Wurde ja auch das „Minimal“-Ziel DFB-Pokal dritte Runde erreicht.

——————————————————————————-

@opa

Das kann kein neuer Hebel sein. Schon die Allagui-Ablöse wurde auf zwei Bilanzen „verteilt“.


kczyk
2. Dezember 2015 um 14:03  |  512924

„……ich hab` doch nicht aus “Jux und Tollerei”
Volks- und Betriebswirtschaft studiert… …“

*denkt*
da haut aber wer fürchterlich auf die frischen adventskerzen 2015


Opa
2. Dezember 2015 um 14:03  |  512925

@Tf: Für die Seenotfackeln braucht man keinerlei Berechtigung. Diese sind gem. SprengG der Klasse T1/P1 der technischen Feuerwerke zugeordnet, jede Person über 18 darf sie ganzjährig legal erwerben, mit sich führen und für den vorgesehenen Zweck (Seenot bzw. Notruf) verwenden. Das ist übrigens dieselbe Klasse, in die auch die Gasgeneratoren für Airbags und Gurtstraffer eingeordnet sind, für Dein Auto brauchst Du auch keinen Erlaubnis- und Befähigungsschein nach SprengG.

Wer Feuerwerk dieser Kategorie für Aufführungszwecke wie Theater o.ä. verwenden will, braucht eine entsprechenden Erlaubnis- und Befähigungsschein nach §27 bzw. 7 und 20 des SprengG, was den Nachweis einer entsprechenden Versicherung voraussetzt sowie eine Erlaubnis der zuständigen Ordnungsbehörde.

Der Mißbrauch ist selbstverständlich strafbar.

@Exil: Woraus ergibt sich dann Abschreibungsbedarf in dieser Größenordnung? Kann es sein, dass erst nach vollständiger Bezahlung ein Spieler aus dem Vermögen ausgebucht wird? Das würde ungeahnten Nebel über die Bilanzen werfen. Vielleicht kann einer der „Sachkundigen“ wie Mineiro sich dazu mal äußern?


Joey Berlin
2. Dezember 2015 um 14:04  |  512926

@opa
#Pyrotechnik

Ströbele fordert jetzt die Abschaffung von Silvesterkrachern. Bin gespannt wie ein Flitzebogen, wie diese Pyrodebatte ausgeht 😝

Na wie schon? Wer interessiert sich denn schon noch für dieses populistische Getöse eines politischen Auslaufmodells! Manch einer wird im Alter weise, andere leiden an zunehmender Verwirrtheit – C’est la vie und Klientelpolitik!

PS: Du solltest es mit deiner Belehrung/Bevormundung – wg. Opas neue Säule – nicht übertreiben! Noch einen Moralapostel im Blog braucht kein Mensch…

PPS: Böller sind mir (mittlerweile!) zuwider, Pyro im Stadion auch! Darf man sagen, so ist das in einem freien Land…!


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 14:13  |  512927

Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 13:15 | 512919

Die Wette würde ich niemals halten.

a) Weil bei Hertha Kosten immer höher sind als geplant.
b) Weil Hertha sicher nicht abrüsten wird.

Ansonsten: sag ich doch! Man plant (!) für das nächste Jahr mit weniger Personalkosten als man bereits 13/14 und 14/15 hatte.


fechibaby
2. Dezember 2015 um 14:24  |  512928

2. Dezember 2015 um 14:25  |  512929

Wenn du mit dem #Obstsalat durch bist @hurdie kannst du deinen Kopf heute abend um 20 Uhr freibekommen. Allerdings nur im Stream…

#Erinnerungstweet


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 14:26  |  512930

@opa

@Uwe Bremer: Das erklärt aber nicht die sechskommairgendwas Abschreibungen.

Da ich keine Silbe über Abschreibungen verloren habe, ist Deine Beobachtung korrekt.
Ich weise aber darauf hin, dass ich mit den Ausführungen zum Personaletat um 13.15 Uhr in keiner Weise den Anspruch erhoben habe, Abschreibungen zu erklären.

@opa

Darf man Deine Aussage …

Michael Preetz ist ein Meister darin, jetzt einen Spieler zu holen, die Kosten aber auf zwei oder sogar drei Transferperioden zu verteilen.

…dahingehend verstanden wissen, dass dies einer der “Hebel” ist, die man zwecks Abstandsverkürzung identifiziert haben will und wenn ja, inwiefern unterscheidet sich dieses “Fälligkeiten in die Zukunft verschieben” von dem, was sein Vorgänger hier veranstaltet hat, dem man ja vorwirft, er habe die Zukunft verkauft?

Das ist ein Verknüpfung, die nicht mal schlichte Gemüter vornehmen.
Grundsätzlich steht es zwei Vertragspartein, die sich auf eine Ablösesumme X für einen Spieler geeinigt haben, frei den Zahlungszeitraum zu vereinbaren. Ob die Summe meinetwegen für Kalou (waren das 1,9 Mio Euro?) auf einen Schlag bezahlt wird, in zwei Tranchen oder in drei.
Insofern sind diese Summe zu klein, um als Hebel in Betracht zu kommen, die Hertha zu grundsätzlich anderen finanziellen Situationen verhelfen.

Ein grundsätzlich andere Qualität hat es, wenn ein Manager sagt, dass er die Rechte an den Logen und VIP-Sitzen der nächsten 5 oder 7 Jahren vorab verkauft, ebenso die in den nächsten acht Jahren zu erwartenden Einnahmen aus dem Vertrag mit dem Sportrechte-Partner und dazu die Einnahmen, die aus dem Ausrüster-Vertrag der nächsten fünf Jahren erwartet werden.
Und alles Geld einsetzt, um aktuelle Löcher zu stopfen und in dieser Saison Erfolg zu haben.

Weil: Wenn die Rechnung nicht aufgeht, und der Klub „nur“ Vierter wird ( = die Champions League ist verpasst), hat der Verein auf Jahre hinaus absehbar extreme Finanzprobleme. In so einer Lage lässt man sich dann als Manager vom bisherigen Arbeitgeber besser auszuzahlen ( natürlich zu 100 Prozent) – und spottet über die Probleme, die die Nachfolger haben, um das Schiff vor dem Untergang zu bewahren.


Opa
2. Dezember 2015 um 14:26  |  512931

@Joey: Alles gut von meiner Seite aus 😎

@fechi: Dass ausgerechnet ich mal einem GdP Vertreter zustimme 😱 Kreuz‘ Dir den Tag im Kalender an 😁


Opa
2. Dezember 2015 um 14:33  |  512932

@Uwe Bremer: Verzeih mir mein „nicht mal schlichtes Gemüt“, aber wenn es einen Abschreibungsbedarf in Höhe von über 6 Mio. € gibt und man 15 Mio. € am Plan vorbeischrammelt und das beides nicht anständig erklärt wird, dann werd ich bei der Aussage, es sei ein „Meister des sich über mehrere Saisons Zahlungslaufs“ am Werk, äußerst hellhörig. Na klar erkenne ich den Unterschied zum Vorgänger und ich trage den Konsolidierungskurs auch ausdrücklich mit, das bedeutet aber nicht, dass ich nicht wissen will, was da vor sich geht. Falls Dir diese Differenzierung nicht erschließt, bitte ich um Nachsicht, dass ich mich nicht so gut ausdrücken kann. 😝


polyvalenz
2. Dezember 2015 um 14:35  |  512933

@ub

Sehr richtig und wichtig, zwischen dem Vorabverkauf von Rechten und der Verwendung dieser Mittel für ausschließlich aktuelle Kosten und der Aufteilung von Transfersummen auf mehrere Jahre zu unterscheiden. Zwei grundsätzlich verschiedene Dinge, Danke!

Ergänzung: Opa wollte ich damit nicht unterstellen, dass er das nicht erkannt hat.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 14:46  |  512934

@Opa

wenn ich etwas zum Thema Personalkosten sage und Du einwendest, dass meine Erklärungen zu den Personalkosten nix erklären zum Thema Abschreibungen ist das eine Nicht-Kommunikation.

Zum Thema Planungen: Wir betreiben den Blog im sechsten Jahr. Wir reden an dieser Stelle also zum 13. mal über die Zahlen, die bei einer Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
– Über die Unterschiede zwischen die Zahlen einer Planung für die DFL zur Erlangung der Lizenz, die abzugeben sind, Monate bevor die Vereine wissen, wie sie das laufende Spieljahr beenden.
– Und über die sich davon unterscheidenden Zahlen der tatsächlichen Bilanz nach Ende einer Saison.

Ich als Optimist werde nicht müde zu glauben, dass die meisten hier im Blog verstehen, dass sich daraus bei allen deutschen Profiklubs zwei sehr unterschiedliche Zahlenwerke ergeben – so auch bei Hertha.


Dan
2. Dezember 2015 um 14:52  |  512935

Es wird Zeit den „Obstsalat“ um die Banane, für „krumme“ Abschreibungen, zu erweitern.

Duck und wech.


Exil-Schorfheider
2. Dezember 2015 um 14:54  |  512936

Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 14:46 | 512934

„Ich als Optimist werde nicht müde zu glauben, dass die meisten hier im Blog verstehen, dass sich daraus bei allen deutschen Profiklubs zwei sehr unterschiedliche Zahlenwerke ergeben – so auch bei Hertha.“

Es ist ja auch verständlich, es sei denn, man steht während einer MV auf und fragt, wie man denn mit 45 Punkten aufsteigen möchte.

Ich(nur ich!) denke, dass @opa gar nicht mal das Problem mit der hohen, oft verständlichen Abweichung vom Plan hat, sondern eher damit, dass es wieder einen Mio-Verlust gab.
Und bleibt dann wohl u.a. bei 6,3 Mio € Abschreibungen hängen.

Ich kann mich dunkel erinnern, dass IS bei der Vorstellung von Planzahlen noch meinte, er visiere die „schwarze Null“ an… aber man wird ja noch träumen dürfen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 14:57  |  512937

@Hertha-Bilanz

Interessant am aktuellen Zahlenwerk ist die Entwicklung der zinstragenden Verbindlichkeiten (reduziert auf einen historischen Tiefststand).
Sowie die Entwicklung des Eigenkapitals (jeweils im Unterschied zu den Zahlen vor einem oder zwei Jahren).
Die positive Nachricht ist: Durch KKR hat Hertha finanzielle Planungssicherheit bis 2021.
Die negative Nachricht ist: Heute kann niemand seriös sagen, wie es ab 2021 mit Hertha weitergeht.


Opa
2. Dezember 2015 um 14:59  |  512938

@Uwe Bremer: Die Planungssicherheit bis 2021 setzt aber vorraus, dass wir durchgängig erstklassig spielen?


kczyk
2. Dezember 2015 um 15:02  |  512939

„… Die negative Nachricht ist: Heute kann niemand seriös sagen, wie es ab 2021 mit Hertha weitergeht. …“

*denkt*
echte – also gebürtige und in der stadt sozialisierte – berliner wissen es, sogar seriös:
irgendwie geht es schon


Exil-Schorfheider
2. Dezember 2015 um 15:09  |  512940

@ub

Wenn ich die Entwicklung des Eigenkapitals berücksichtigen soll, gab es nach dem KKR-Einstieg einen Schub auf fast 23 Mio für die Bilanz 2013/2014, ja.
Aber mittlerweile sinkt dieser Betrag auch wieder, wenn auch nicht mit großen Ausschlägen, aber es ist keine zwingend positive Entwicklung.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 15:23  |  512941

@opa

@Uwe Bremer: Die Planungssicherheit bis 2021 setzt aber vorraus, dass wir durchgängig erstklassig spielen?

Durchgehende Bundesliga-Zugehörigkeit ist sehr hilfreich (weil ein Abstieg dem Markenwert von Hertha nicht zuträglich wäre). Über Lizenzverweigerung denken wir lieber mal gar nicht nach …
P.S.1 @exil nicht nur, dass das Eigenkapital, das im Juni 2013 bei Minus zehn Millionen Euro lag, im Juni 2015 nun + 21,37 Mio ausweist.
Auch die Verbindlichkeiten wurden von 36,8 Mio (2013) auf 15,7 Mio (2015) reduziert. Die zinstragenden Verbindlichkeiten sind komplett getilgt (mit Ausnahme der Fan-Anleihe – waren das 3,5 Mio?).

P.S.2 Der HSV meldet für das Geschäftsjahre 2014/15 bei einem Umsatz von 128,1 Millionen Euro ein Minus von 16,4 Millionen Euro (die haben ja auch PML verpflichtet) – Quelle


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 15:31  |  512942

„Heute kann niemand seriös sagen, wie es ab 2021 mit Hertha weitergeht.“
Ich sehe nur 3 mögliche Szenarien. Oder habe ich ein weiteres übersehen?
1. Hertha kauft die Anteil von der KKR zurück.
2. KKR behält seine Anteile über 2012 hinaus.
3. KKR veräußert seine Anteile.


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 15:33  |  512943

Danke Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 15:23 | 512941

Die Umschuldung von Schulden in Eigenkapital ist für mich eine gute Nachricht.


Exil-Schorfheider
2. Dezember 2015 um 15:40  |  512944

@ub

Nehme ich ja alles wohlwollend zur Kenntnis.
Und ja, die Anleihe liegt bei 3,5 Mio.
Ohne das Wort „Taschenspielertrick“ bemühen zu wollen, ist es aber schon etwas tricky, Bilanzen nur noch im Zwei-Jahres-Takt zu vergleichen, um bahnbrechende Erfolge zu vergleichen.

——————————————————————————-

@neue Felder

http://www.tagesspiegel.de/sport/dfl-neuer-fernsehvertrag-der-fc-st-pauli-zieht-seinen-antrag-zurueck/12669708.html


polyvalenz
2. Dezember 2015 um 15:43  |  512945

@Blauer Montag

4. Aufstocken der Anteile auf 33 Prozent


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 15:45  |  512946

@Exil

was Du hier liest, ist das Gegenteil eines Taschenspieler-Tricks, sondern das Bemühen, Entwicklungen zum Ziele von mehr Transparenz aufzuzeigen.

Habe vorhin mehrfach betont, dass es Sinn macht, die Bilanz der einen Saison mit der der nächsten Saison zu vergleichen.
Und habe in diesem Fall nur deshalb 2013 mit 2015 verglichen, weil meine These war, was sich bei Hertha seit dem Einstieg von KKR verändert hat. Weil in der Bilanz 2013/14 zum Teil schon Gelder von KKR enthalten waren – da hatte Hertha einen Gewinn von 13 Millionen Euro gemeldet – habe ich deshalb in diesem Ausnahmefall 2013 ( = vor dem KKR-Einstieg) verglichen mit 2015 ( = nach dem KKR-Einstieg)


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 15:56  |  512947

Korrekt polyvalenz
2. Dezember 2015 um 15:43 | 512945

Spontan habe ich zunächst bei keinem der vier Szenarien Bauchschmerzen aus heutiger Sicht.


Dan
2. Dezember 2015 um 16:04  |  512948

5.
KKR stockt nicht auf 33% auf und Hertha BSC hat nicht das Geld um die „Restschuld“ zurückzuzahlen.

Über welche Ängste schreiben „wir“ seit 24 Stunden?


polyvalenz
2. Dezember 2015 um 16:13  |  512949

6. Preetz wird durch Wichniarek ersetzt, Hertha versinkt in den nächsten Jahren in der sportlichen Bedeutungslosigkeit und erlebt das Jahr 2021 nicht mehr.

#denbösenteufelandiewandmalen


Opa
2. Dezember 2015 um 16:25  |  512950

7. Die „embeddede“ LOLITA-Presse entwickelt sich zum Heckenschützen und zaubert einen Skandal ans Tageslicht, in Folge dessen Hertha grooooße Probleme im Lizensierungsverfahren bekommt. Alle Herthaner treffen sich ab diesem Zeitpunkt bei der nun als „BFC Hertha“ im traditionellen blau-gelb-weißen Dress auflaufenden Ama Zwee im Stadion Rehberge und rocken die Bezirksliga Staffel 1 😎 Auswärts mit dem Fahrrad oder einem AB Fahrschein 👍


Dan
2. Dezember 2015 um 16:25  |  512951

@polyvalenz
#nurandasguteglaubenkannzumbösenerwachenführen

Es geht um übersehende „reale“ Szenarien.

Und statt Artur hätte ich dann lieber Pante genommen.


Dan
2. Dezember 2015 um 16:26  |  512952

Opa

Und keinen Urlaubstag verschwendet.


U.Kliemann
2. Dezember 2015 um 16:31  |  512954

Sind es wirklich erst(nur) 24 Stunden?


Dan
2. Dezember 2015 um 16:33  |  512955

@U.Kliemann 2. Dezember 2015 um 16:31 | 512954

Denke schon. Natürlich nur die aktuelle Diskussion. 😉


U.Kliemann
2. Dezember 2015 um 16:41  |  512956

Wer kommt denn heute in den Turm?


Dan
2. Dezember 2015 um 16:43  |  512957

Meiner einer.


2. Dezember 2015 um 16:46  |  512958

+ + + HERTHAwiki: Herthaner erwarten Leverkusen + + +

Bereits in 3 Tagen rollen auf den meisten Bundesliga-Plätzen der Republik wieder die Bälle. So auch im Berliner Olympiastadion: Nach dem Spiel beim FC Bayern, dass die blau-weiße Elf ohne unter die Räder zu geraten überstanden hat, gibt es am Wochenende wieder Zählbares zu holen.

Samstag um 15:30 Uhr erwartet Hertha (5., 23 Punkte) den Tabellen-Nachbarn aus Leverkusen (6., 21 Punkte). Wenn es bis Weihnachten um einen Verbleib unter den Top-6 der Tabelle geht, ist das Spiel am Samstag ein 6-Punkte-Spiel. Auch deshalb ist erfreulich, dass Rechtsaußen Mitchell Weiser nach seinen verletzungsbedingten Ausfällen gegen Hoffenheim und München für die Kader-Planungen von Coach Pal Dardai wieder zur Verfügung steht.

Weniger Mut machen die Zahlen der jüngeren Vergangenheit. Von den letzten 4 Spielen zwischen beiden Teams im Olympiastadion endeten 2 Duelle remis und 2 Auseinandersetzungen gewannen die Gäste. Für den letzten Heimsieg der Herthaner in dieser Paarung muss man bis ins Jahr 2009 zurück schauen: 14.03.2009 – 1:0-Sieg durch ein Tor von Andrey Voronin vor über 58.000 Zuschauern.

Ein Blick auf die aktuellen Zahlen machen da schon etwas mehr Hoffnungen auf einen Erfolg am Wochenende. In den bisherigen Saison-Heimspielen fuhren die Herthaner 4 Siege und 1 Remis aus 6 Spielen ein (13/18 Punkten, 10:6 Tore). Leverkusens Auswärtsbilanz ist ausgeglichen mit 3 Siegen, 1 Remis und 3 Niederlagen (10/21 Punkten, 8:9 Tore).

Weitere Informationen zum Duell Hertha – Leverkusen findet ihr unter:
http://herthawiki.de/wiki/Hertha_BSC_-_Bayer_04_Leverkusen


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 16:52  |  512959

Meine „Angst“ ist, dass Hertha trotz der vielleicht letzten Chance weiterhin finanziell nicht seriös arbeitet. Kann man schon diskutieren, meine ich.

Ich habe Bauchschmerzen mit der Aufstockung auf 33%, weil dann ist das Geld weg ist bzw. dann die Anteile weg sind. Andere Vereine werden nachziehen, aber dann zu wahrscheinlich deutlich besseren Konditionen (Marktwert steigt doch, wird gesagt). D.h., die Kluft zwischen Hertha und anderen wächst dann auch wieder. Mir wäre lieber, man wirtschaftet jetzt möglichst so, dass man die Anteile „zurückkaufen“ könnte. Aber vermutlich ist der Zug eh‘ abgefahren, weil KKR den Preis festlegen kann.

Irgendwie , irgendwo, irgenwann wurde doch gesagt, dass die KKR Beteiligung um die 8 Mio pro Jahr frei macht. Ich sehe nicht, dass die in die Mannschaft gehen. Als Taschenspielertrick rechne ich mal einfach die 36 Mio auf die Verbindlichkeiten von 15,x Mio drauf (auch wenn erstere nicht Verbindlichkeiten genannt werden dürfen).


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 17:40  |  512967

Dan
2. Dezember 2015 um 16:04 | 512948

5.
KKR stockt nicht auf 33% auf und Hertha BSC hat nicht das Geld um die “Restschuld” zurückzuzahlen.

Über welche Ängste schreiben “wir” seit 24 Stunden?

Ich nicht. Mit anderen Worten: Ich teile diese Ängste nicht.
Deine Schilderung entspricht dem von mir um 15:31 genannten Szenario 1.

In der Bilanz zum 30.6.2014 lese ich auf Seite 6f.
„Das Grundkapital wurde in der Saison 2013/2014 von 2.600.000 Stückaktien auf 2.879.291 Stückaktien erhöht, die auf den Namen lauten. In diesem Zusammenhang erfolgten Einzahlungen in Höhe von € 279.291,00 in das Grundkapital und von € 17.520.709,00 in die
Kapitalrücklage. … Die bedingte Kapitalerhöhung dient der
Gewährung eines Wandlungsrechts an die Dual-Voltage (Europe) GmbH nach Maßgabe des Convertible Mezzanine Agreement vom 18.06.2014 in der Fassung des Amendment Agreement vom 28./29.08.2014.
Der Ausgabebetrag der neuen Aktien entspricht dem geringsten Ausgabebetrag von € 1,00. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Dual-Voltage (Europe) GmbH von ihrem Wandlungsrecht aufgrund des Convertible Mezzanine Agreement
vom 18.06.2014 in der Fassung des Amendment Agreement vom 28./29.08.2014 Gebrauch macht. Die aufgrund der Ausübung des Wandlungsrechts entstehenden neuen Aktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres, in dem sie ausgegeben werden, am Gewinn teil.“

Warum sollte KKR die Kuh „Hertha“ schlachten, die sie über Jahre melken können?
🐮🐮🐮🐮
Solange die HBSC KGaA Gewinne an die Aktionäre ausschütten kann, sehe ich keinen Anlass für KKR, den Rückkauf seiner Anteile zu verlangen.


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 18:13  |  512969

Aufarbeitung Teil 1:

Hier ein Link, dass Ramos schon 2013/14 in die Berechnung einging, so dass 14/15 massgablich der Lasogga-Transfer eine Rolle spielte.

http://www.tagesspiegel.de/sport/2015-ohne-verbindlichkeiten-jubel-auf-der-mitgliederversammlung-hertha-bsc-praesentiert-positive-zahlen/10960024.html


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 18:15  |  512970

Aufarbeitung 2:

Hier für die, die solche Vergleiche nicht ganz unsinnig finden, die Planung für die Saison 14/15:

http://www.morgenpost.de/bin/herthaetat-131473848.jpg

Gehe jetzt selbst zum Sport, damit ich Dank Moogli noch rechtzeitig Alba sehen kann.


nrwler
2. Dezember 2015 um 18:30  |  512971

Auch ich wollte mich nur ganz kurz in die „KKR-Diskussion“ einmischen, und gleich vorweg zugeben, dass VWL (etc.) eher nicht mein „Fachgebiet“ ist. Daher bitte ich ein wenig um Nachsicht, sollten meine Nachfragen arg „laienhaft“ sein…

Also im Grunde genommen, versteh ich eig nur ein „real mögliches“ Szenario, dass ab dem Jahre 2021 eintreten könnte, vollständig…
Nämlich…
1) KKR stockt seine Anteile auf 33% auf
Dann fließt kein Geld. Hertha muss nicht 36Mio€ zurückzahlen u KKR muss auch kein Geld an Hertha zahlen. Also, alles paletti…

Und jetzt wird schon schwieriger… (für mich)
2) KKR will nicht aufstocken, aber seine 9,7% behalten
Dann muss Hertha 36Mio€ an KKR zahlen, oder? Und sollte man das Geld nicht haben, sich „finanzieren lassen“ (=Schulden machen)

3)Hertha will seine (alle) Anteile wieder zurückkaufen
Dann müsste Hertha erst die 36Mio€ wieder zahlen u zusätzlich noch einen Summe „drauflegen“, die 9,7% der Anteile entspricht, oder?! Und das Unternehmen „Hertha BSC“ muss dafür natürlich nochmal neu „bewertet“ werden. Um die Summe für die 9,7%, zum Zeitpunkt 2021, bestimmen zu können. Gell?

Wahrscheinlich werden jetzt einige (besonders @ub) mit den Augen rollen, weil all dies schon x-Mal beantwortet wurde. Trotzdem, aus dem gestrigen „Refresh“ konnte ich mir meine Fragen nicht wirklich beanworten. Viell findet ja einer kurz die Muße, sich meiner Einer anzunehmen 😉

PS: mit anderen (komplexere) Szenario fang ich erst gar nicht an…


jenseits
2. Dezember 2015 um 19:19  |  512975

Liebe @Ursula – 2. Dezember 2015 um 11:07 | 512899

Ich habe ja nun zur Kenntnis genommen, dass es Dir ZU doof ist. Aber vielleicht verstehtst Du es dennoch?

Es war von Abschreibungen die Rede, die angeblich in den Ausgaben enthalten seien. Es wurde sich gewundert, weil Abschreibungen zwar Aufwendungen (= Betreibsausgaben) bedeuten, aber eben keine Ausgaben. Geschrieben wurde zuvor etwas lax im Zusammenhang mit den Abschreibungen zwar von Ausgaben, aber gemeint waren Aufwendungen. Diejenigen, die mit der Materie befasst sind, waren verständlicherweise verwundert und verwirrt.

Aber Deinem Kommentar entnehme ich folgendes Wesentliche:
Auch tagsüber ist es Nacht.

Nächtle 🙂


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 19:20  |  512976

@hurdie
18.13 Uhr

Aufarbeitung Teil 1:

Hier ein Link, dass Ramos schon 2013/14 in die Berechnung einging, so dass 14/15 massgablich der Lasogga-Transfer eine Rolle spielte.

Der Tagesspiegel weiß es nicht, du weißt es nicht, ich weiß es nicht – welcher Teil der Ablöse von Ramos/Lasogga exakt mit welcher Summe in welchen Jahres-Etat geflossen ist.

Es gilt, was um 13.15 Uhr beschrieben ist:

bei den Transfereinnahmen ist in den Medien immer irgendeine Ablösesumme zu lesen. Sagen wir Ramos 11 und Lasosga 10 Millionen. Was nicht zu lesen ist (und was Hertha auch nicht kommuniziert): In welchem Jahr erhält Hertha welchen Teil dieser Ablöse?
Schiller ließ (beim Hintergrundgespräch Finanzen vor der Mitgliederversammlung am Montag) durchblicken, dass die 10,5 Millionen-Transfereinnahmen 2014/15 sich in der Hauptsache aus ‘ein wenig Ramos’ und ‘viel Lasogga’ zusammensetzen.
Darüber hinaus weiß ich, dass Hertha für Lasogga noch mehr kassieren kann, wenn der HSV sportlich besser abschneidet oder wenn Lasogga Nationalspieler wird. Das wird dann (vielleicht) in der Bilanz 2015/16 auftauchen.


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 19:28  |  512977

Schön von Dir zu lesen jenseits
2. Dezember 2015 um 19:19 | 512975 👌👌


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 19:30  |  512978

Hier ein Blick in den Rückspiegel

http://www.immerhertha.de/?s=lasogga


2. Dezember 2015 um 20:01  |  512980

Hurdiegerdie……….läuft…..


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 20:51  |  512982

Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 19:20 | 512976

Ich muss gestehen, dass mir die sprachlichen Feinheiten zwischen „viel Lasogga“ (und ein wenig Ramos) und „massgeblich Lasogga“ abgehen.

Aber es liegt ja eh‘ nicht am Transfer, dass da 15 Mio Differenz sind. Transfers waren 12 geplant und 10.5 realisert, das ist ein Unterschied von 1.5 Mio. Ebenso ist es „für dumm verkaufen“, das Defzit auf Abschreibungen zu schieben. Die wahren Unterschiede lagen doch ganz woanders. Aber das kann sich ja jetzt jeder selbst raussuchen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 21:00  |  512983

@hurdie

kann Dir gerade nicht folgen.
Habe heute mit Dir drei oder vier Mails ausgetauscht zum Thema: Wie setzen sich Personalkosten zusammen.
Ich habe mit keiner Silbe etwas geschrieben oder argumentiert, über Abschreibungen oder zur Frage, warum bei Hertha in 2014/15 die Aufwendungen um 7,6 Millionen höher ausgefallen sind als die Erträge.


Blauer Montag
2. Dezember 2015 um 22:05  |  512986

Es ist nicht dumm, Abschreibungen zu buchen.
Es ist übliche kaufmännische Vorsicht.

Am Ende des Tages bleibt bei mir die Freude, dass die Hertha BSC KGaA erstmals seit dem 30.6.2007 ein positives Eigenkapital bilanziert. Weiter kann ich nicht zurück schauen im elektronischen Unternehmensregister.

http://www.youtube.com/watch?v=NQqR1tmzClQ

Don’t Look Back In Anger


hurdiegerdie
2. Dezember 2015 um 22:10  |  512988

Uwe Bremer
2. Dezember 2015 um 21:00 | 512983

Kein Problem! Es wurde gestern von Catro gefragt wie sich die Transferergebnisse begründen. Ich habe darauf geantwortet, massgeblich durch Lasogga, du sagst viel Lasogga, also alles gut.

Du hast mehrfach die schwierige Budgetplanung angesprochen und damit teilweise begründet, dass man bei der Planung ja noch nichts über die Transfergewinne weiss. Alles ok. Ich sage, die Unterschiede zwischen Planung und Bilanz haben wenig mit der Planung der Transfererlöse zu tun. Alles ok. Kein Problem.

Anzeige