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(ub) – Für die Spieler von Hertha BSC ist der Wochenanfang Wochenende. Knapp zwei freie Tage hat Trainer Pal Dardai seinen Profis nach der Rückkehr aus dem achttägigen Trainingslager in der Türkei spendiert. Die Vorbereitung auf den Rückrunden-Start  beginnt am morgigen Dienstag, 14.30 Uhr, Schenckendorff-Platz.

Von den maladen Kickern ist aktuell zu melden:

Rune Jarstein, der den letzten Test gegen den FC Vaduz (1:0) wegen einer Erkältung verpasst hat, geht es besser. Der norwegische Nationaltorwart wird aber auch morgen voraussichtlich nicht mit der Mannschaft, sondern individuell trainieren.

Sebastian Langkamp hat sich, anders als gestern gemeldet, heute doch keinem MRT unterzogen. Der Abwehrchef wird am rechten Oberschenkel behandelt. Die medizinische Abteilung versucht alles, um Langkamp rechtzeitig zu der Partie gegen den FC Augsburg fit zu bekommen (Samstag, 15.30 Uhr, Olympiastadion).

#Geduld

Paragraph 18 b der Hertha-Satzung

Noch eine Nachricht zur  Neuwahl des Präsidiums, die auf der nächsten Hertha-Mitgliederversammlung am 23. Mai ansteht: Zum Stichtag 15. Januar wurden 14 Kandidaten vorgeschlagen. Es geht bekanntlich um sieben bis neun Präsidiumsplätze für einen neuen Vier-Jahres-Turn. Allerdings ist ein Vorschlag darunter, der dem Vernehmen nach die Regularien nicht (vollständig) erfüllt.

In der Hertha-Satzung heißt es in Paragraph 18:

„Wahlvorschläge werden nur berücksichtigt, wenn:

b) sie die Angabe enthalten, ob der vorgeschlagene Kandidat als Präsident, dessen Stellvertreter oder als einfaches Präsidiumsmitglied vorgeschlagen wird;“

Offenbar fehlt einer Bewerbung die geforderte Präzisierung. Da wird der Aufsichtsrat nach Rücksprache mit Juristen eine Entscheidung zu treffen haben, wie viel Kandidaten im Mai antreten dürfen. Ohnehin gibt es ein Date, bei dem der Aufsichtsrat vorab die Anwärter auf ihre Eignung überfprüft.

Falls jemand von Euch sich mit diesem Thema befasst, sollte er eine realistische Selbsteinschätzung vornehmen. Gefordert ist laut Satzung u.a.

„Kandidaten für die Wahl zum Präsidium sollen Kompetenz in wirtschaftlichen Fragen, in der Geschäfts- bzw. Personalführung, im sportlichen Bereich oder in rechtlichen Fragen sowie die notwendige fachliche Eignung aufweisen.“

John Brooks wird international beachtet

Als US-Nationalspieler (mit mittlerweile 18 Länderspielen) wird die Entwicklung von John Brooks auch in den Medien der Staaten wahrgenommen. Der in Berlin ansässige Kollege Stephan Uersfeld hat für ESPN …

… ein Stück über Brooks verfasst (auf Link im Tweet klicken).

Kalou besser als Messi und Ronaldo

Auch bei „Spiegel online“ ist aufgefallen, dass beim Hauptstadt-Klub etwas passiert ist.

Die Bundesliga-Hinrunde schrieb einige wundersame Geschichten … kaum eine Episode scheint so verblüffend irrational wie die um Hertha BSC.“

Die Erkenntnisse von Danial Montazeri, etwa dass die Chancenverwertung von Salomon Kalou besser ist als die von Messi und Ronaldo, unter der Überschrift „Die Glücksspieler“ (nein, hat nix zu tun mit dem neuen Sponsor)


131
Kommentare

rasiberlin
18. Januar 2016 um 16:47  |  519313

🙂


Dan
18. Januar 2016 um 16:51  |  519314

Ha


kczyk
18. Januar 2016 um 16:51  |  519315

🙂


psi
18. Januar 2016 um 16:53  |  519316

Ho


videogems
18. Januar 2016 um 16:56  |  519318

He


Neuling
18. Januar 2016 um 16:56  |  519319

HERTHA BSC!


jenseits
18. Januar 2016 um 16:56  |  519320

Hertha BSC


pax.klm
18. Januar 2016 um 17:07  |  519321

about: blank


18. Januar 2016 um 17:13  |  519322

Ohnehin gibt es ein Date, bei dem der Aufsichtsrat vorab die Anwärter auf ihre Eignung überfprüft….

Das wären wohl diese 4 Herren.
http://www.herthabsc.de/de/hertha/das-ist-hertha/personen/aufsichtsrat-%28ev%29/page/356-357—.html


18. Januar 2016 um 17:19  |  519323

18. Januar 2016 um 17:22  |  519324

Wer es noch nicht gelesen hat, hier ein Interview mit Herthas neuem (?) Innenverteidiger. 😉
http://www.herthabsc.de/de/teams/berliner-jungs-beyer/page/9868–45-45–45.html


18. Januar 2016 um 17:24  |  519325

ub hat gar überhaupt keinen Link eingefügt Bussi. 😉


Dan
18. Januar 2016 um 17:25  |  519326

Hier für Glücksritter, die auch noch Michael Caleys „Expected Goals“-Modell „verstehen“ will.

http://cartilagefreecaptain.sbnation.com/2015/10/19/9295905/premier-league-projections-and-new-expected-goals


Dan
18. Januar 2016 um 17:26  |  519327

Sowie die dazugehörigen Europa-Tabellen mit Stand 10. Januar

http://cartilagefreecaptain.sbnation.com/2014/2/15/5409046/la-liga-shot-statistics


Sir Henry
18. Januar 2016 um 17:29  |  519328

@Dan

Hast Du es verstanden? Ernstgemeinte Frage.


18. Januar 2016 um 17:32  |  519329

OPTA-Daten sind die Werte der vergangenen Spiele.
Die Spiele der Zukunft hat nur PAL auf dem Schirm, gesammelt von seiner Drohne. 😉


18. Januar 2016 um 17:35  |  519330

#Drohne
letztens flitzte Marcel Hirscher durch den Schnee, als knapp hinter ihm die Drohne abstürzte …


Dan
18. Januar 2016 um 17:36  |  519331

@Sir Henry 18. Januar 2016 um 17:29 | 519328

Nö. Ich habe das noch nicht mal gelesen, wegen Lebenszeitverschwendung, wenn daraus ermittelt wird das wir 32 Glückspunkte ergattert haben.

Um dann auch noch ne Prognose zu erstellen, dass die Rückrunde schlechter wird …huiii wie gewagt.

Meinste man sollte sich das antun?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Januar 2016 um 17:39  |  519332

@Dan und @sir

die These, warum Kalou in der Hinrunde besser war als Messi und Ronaldo, ist im Spiegel-online-Text mit Fakten belegt.
Ob die Weiterführung dieser Argumention stimmt, dass Hertha besser ist als der FC Barcelona und Real Madrid, da zögere ich noch etwas …


Dan
18. Januar 2016 um 17:40  |  519333

P.S.
Ich habe mir auch noch nicht das neue „Spiegel-Spieler-Bewertungs“ System angetan.

Ich mag Old School Statistiken. 😉


Dan
18. Januar 2016 um 17:45  |  519334

@Uwe Bremer 18. Januar 2016 um 17:39 | 519332

Der Fakt mit Kalou und Ibi ist ja auch mathematisch simpel zu errechnen. @Sir Henry und meiner einer „diskutieren“ über die „Glückstheorie“ in dem Artikel.


kczyk
18. Januar 2016 um 17:49  |  519335

„… Man kann das als Formhoch bezeichnen, es einen Lauf nennen. Oder als Glück. Für Hertha heißt das: Wenn die Rückrunde normal verläuft, verläuft sie schlechter als die Hinserie. Die Offensive dürfte mehr Anläufe für Tore brauchen, die Stürmer sich wohl irdenen Erfolgsquoten annähern, Berlin dürfte zurück auf den Boden geholt werden. …“

*denkt*
ein jeder trainer weiß es – er ist nur dann ein guter trainer, wenn er die kritiker lügen straft.


18. Januar 2016 um 17:50  |  519336

Bis jetzt habe ich nur Folgendes gelesen, z.t. auch verstanden
http://cartilagefreecaptain.sbnation.com/2014/2/15/5409046/la-liga-shot-statistics

Shots 159
DZ Danger Zone 73
Wide 36
SoB Shots from outside the 18-yard-box 50
%Cross 36%
%TB Through Balls 2.8
DZ Pass* 6
Counter* 30
Est. Poss.* 13

*DZ Pass: Shots assisted by passes in or around the danger zone.

*Counter: Shots attempted from counterattacking moves

*Est. Poss.: Shot attempted from established possession in the opposition half.

Zumindest deshalb hat Dardai in Belek SoBs trainieren lassen ❗ 💡


Traumtänzer
18. Januar 2016 um 17:51  |  519337

Der SPON-Artikel schließt aber auch erfreulich nüchtern:

„Man kann das als Formhoch bezeichnen, es einen Lauf nennen. Oder als Glück. Für Hertha heißt das: Wenn die Rückrunde normal verläuft, verläuft sie schlechter als die Hinserie. Die Offensive dürfte mehr Anläufe für Tore brauchen, die Stürmer sich wohl irdenen Erfolgsquoten annähern, Berlin dürfte zurück auf den Boden geholt werden. Ob das dann zur Champions-League-Teilnahme reicht? Wahrscheinlich nicht. Doch sicher ist: Pál Dárdais Hertha würde man auch dann noch lieber zusehen, als in den vergangenen Jahren.“

Ah, @kczyk war schneller… 🙂


18. Januar 2016 um 17:53  |  519338

Solange der Pilot der Drohne den kontrollierten Absturz beherrscht und sie nur ein Loch in den Schencke bohrt, wen kümmert’s Bussi?
18. Januar 2016 um 17:35 | 519330


Tf
18. Januar 2016 um 18:00  |  519339

Nich Absturz – kontrollierte Punktladung (Pokalfinale, etc.)


kczyk
18. Januar 2016 um 18:05  |  519340

*denkt*
wirklich interessant am SPON-artikel ist die dort aufgeführte ‚Dardai-Tabelle‘


18. Januar 2016 um 18:06  |  519341

Es ging nur um die Drohne, die Dardai in Belek einsetzte.
Einen Absturz ins mittlere Tabellendrittel befürchte ich nicht.
Befürchtungen dieser Art hätte ich erst, falls Hertha alle 3 Heimspiele gegen BVB, WOB und S04 verlöre, und auch gegen andere Teams.

Im Übrigen: Falls Kalou und Ibisevic nicht mehr derart träfen wie in der Hinrunde, trifft halt ein Anderer – Stocker, Haraguchi, Ben-Hatira, Weiser ….


18. Januar 2016 um 18:11  |  519342

Nun Ja kczyk
18. Januar 2016 um 18:05 | 519340
Wir stehen dort bereits vor Schalke. Rundum zufrieden könnte ich diese Tabelle genießen, stünden wir dort auch schon vor Borussia Mönchengladbach.

Legal, real, sdlkany egal, wir überwintern im Pokal.
Der SV Werder dagegen hat BMG aus Pokal geworfen. 😀


Dan
18. Januar 2016 um 18:18  |  519343

Und der Hertha Glücksspieler Spiegel – Artikel nur um die Preussen davon abzulenkten, dass Hoeness frei ist. 😉


kczyk
18. Januar 2016 um 18:24  |  519344

Blauer Montag | 519342
hab geduld


Herthas Seuchenvojel
18. Januar 2016 um 18:25  |  519345

puh, das mit den geplanten Fehlpässen letzte Saison ist mir neu
war hier auch noch nie Thema
trotzdem sehr angenehmer Artikel

@Dan: nee nee, direkt mit Barca & Real wird Hertha ja nicht verglichen
nur die Verstolperfähigkeiten ihrer beiden Luschen wie Zaubergnom und der Haargeltropfer
#kannmanmachen ^^


18. Januar 2016 um 18:27  |  519346

Wurde der Hoeness – nur echt mit dem (sz) ß – nicht bereits wieder resozialisiert als Aufseher für rotweiße Hüpfburgen in der Säbener Straße?


18. Januar 2016 um 18:28  |  519347

Dass Kalou und Ibi immer die aktuelle Effizienz
beibehalten könnten, glaube ich, wie in den letzten tagen schon
diskutiert, auch nicht. Wie schnell sich das drehen kann, sieht man aktuell bestens am Beispiel Dortmund. Von Platz 17 auf Platz eins in der Effizienz (beides geschätzt)
Deshalb hat Dardai ja auch speziell trainieren lassen, eben wie man sich (mehr) Chancen erarbeitet. Die Sache ist bemerkt und erkannt , und es wurde auf eine Lösung hin gearbeitet.
Mehr kann man nicht machen.
(Denn) die Glücksthese ist ja zur Hälfte nicht ganz unwahr. Aber eben nur zur Hälfte.
Ich glaube lieber an alte Binsenweisheiten: Selbstvertrauen generiert Siege, -auch in Spielen, in denen es nicht so läuft.
Und davon hatten wir am Ende soviel, dass wir souverän spielten: also auch und gerade in kritischen Situationen, das Richtige machten. Desto länger wir eine gute Phase haben, desto mehr verselbstständigt sich das Fussballerische auf dem Platz. Und dann ist man am Ende immer weniger abhängig von Glück/Pech
Dass wir das Selbstvertrauen behalten, hängt von einem guten, erfolg(!)reichen Start ab.-Dann ist nahezu alles möglich. Die Winterpause kam uns nicht unbedingt gelegen.
Haben wir Pech und verlieren unglücklich am Anfang ein paar Spiele, verlören wir vermutlich die Welle, auf der wir aktuell reiten.
Wer aber wollte vorhersagen wollen, wie es dann nun wirklich kommt?
Ich tippe, ganz im Gegensatz zum Saisonbeginn, auf einem guten, ausgeglichenem Start und damit am Ende mit ca 20 + x Punkten…
Ich brauchte keine Statistiken, um das Quentchen in einigen Spielen, gerade im ersten Drittel der Saison , zu sehen..Aber das war ja auch mal Zeit, dass wir nicht immer nur auf die Hilfe vom Fussballgott warten müssen.- Die Streuung von Glück ließe sich sicher auch in mathematische Formeln pressen, wenn man denn wollte 🙂
Dann noch mal halbwegs so ein Händchen bei Transfers..und der Etablierung im ersten Drittel der Liga ist bald nichts mehr im Wege.. 🙂


18. Januar 2016 um 18:31  |  519348

Vergiss bitte nicht meine weiteren Taufnamen kczyk
18. Januar 2016 um 18:24 | 519344

In meiner Geburtsurkunde steht:
Blauer Hoffnung Zuversicht Geduld Montag


18. Januar 2016 um 18:33  |  519349

edit: im Gegensatz zu meinem Tipp am Saisonbeginn ( da rechnete ich mit einem verheerendem Start)..und einer üblen Spirale im Folgendem
Das war jetzt ne #Fussnote


U.Kliemann
18. Januar 2016 um 18:39  |  519350

Tja ich tendiere auch zu apos gedämpften
Optimismus. Wenn ja wenn Augsburg geschlagen
wird ,könnte es ein Selbstläufer wie in der
Hinrunde werden. Also warten wir das erste
Spiel ab,bzw. meinetwegen auch das gegen
Bremen. Dann wissen wir mehr,zumindest
die Ergebnisse!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. Januar 2016 um 18:49  |  519351

@Nachschuss

von @DatCheffe im Berliner Kurier – hier


Dan
18. Januar 2016 um 18:49  |  519352

@U.Kliemann

Drei € am Mittwoch ins Schwein. 😉


18. Januar 2016 um 18:56  |  519353

Mein Optimismus reicht bis zum 10.2.2016.
Hoffentlich wird er bis dahin weiter gefüttert.


18. Januar 2016 um 19:00  |  519354

Datcheffe, genieße jedes Spiel.
Dein Nachschuss: Ganz klar #1 im Januar 2016. 💪


18. Januar 2016 um 19:00  |  519355

#wohingehtderWeg?

Ich mache es mir einfach.
Die Differenz zu @Apo’s Platzierungs-Tip vom IMMER-HERTHA TREFFEN zu meinen sind 4 Plätze und zu der jetzigen @Apo-Prognose bleibt einfach die Differenz 😉 Das Ergebnis ist ? #internationales(hochwertiges)Geschäft

Der Ball ist jetzt bei Dir @Apo 😎

http://www.immerhertha.de/2015/08/13/wir-sind-mit-der-saison-eigentlich-durch


Opa
18. Januar 2016 um 19:26  |  519356

@Dan: Wer von uns ist denn das Schwein? 😎


18. Januar 2016 um 20:08  |  519357

@bolly…um dich zu verstehen, bräuchte ich ne Fußnote..
Ich tippe nicht auf CL, aber auf EL 🙂


18. Januar 2016 um 20:20  |  519358

OT
#heutige Politik-Wahrnehmung
Am Nachmittag im Arzt-Wartezimmer:
Gespräch über Steuerungerechtigkeit.
X: Hoeneß kommt früher raus. Und wird bestimmt bei Bayern wieder Geld verdienen
apo: ja, finde auch beides in Ordnung.
x: ach ja?! ich finde es total ungerecht! so verliert man doch das Vertrauen!
apo. (achselzuckend) na ja..vorzeitige Entlassung ist ein normaler Vorgang unter bestimmten Voraussetzungen. Und arbeiten darf er sowieso.
A: da bin ich anderer Meinung
apo..bin nicht sicher, ob das ne Meinung ist
Aber was anderes: hast du heute die Zahlen von Oxfam mitbekommen?
x: wat??
apo…die reichsten .62 Menschen haben in etwa das gleiche Geld zur Verfügung, wie ca 3 Milliarden Menschen der sog. „armen Menschen“
x..echt?
apo..ja.
x..na, wer weiss, war die wieder erzählen. Lässt sich ooch nicht ändern- dit hat ooch Gründe!
apo..stimmt. Welche denn?
x…sind ja auch ein bißchen selber schuld. Kriegen dit schon ewig nicht auf die Kette. Ich weiss nicht
apo..ich finde Z.B. die Steueroasen müßten verhindert werden
x..(achselzuckend)..na ja–ändert ja och nix. Man kann dit den Reichen ja nich verdenken. Würdeste du auch machen. Meine Meinung
apo.. ich habe da ne andere Meinung


Bolly
18. Januar 2016 um 20:34  |  519359

So schwer ist es doch dann nicht @Apo Wenn Du EL tippst, ich 4 Plätze besser, müsste es mit der CL klappen. 💙


18. Januar 2016 um 20:35  |  519360

♪ ♫ ♪♫

When you were young
and your heart was an open book
You used to say live and let live
you know you did
you know you did
you know you did
But if this ever changin‘ world
in which we live in
Makes you give in and cry
Say live and let die

Live and let die


kczyk
18. Januar 2016 um 20:52  |  519361

„… Kandidaten für die Wahl zum Präsidium sollen Kompetenz (…) sowie die notwendige fachliche Eignung aufweisen …“

*denkt*
versteh ich nicht.


Herthas Seuchenvojel
18. Januar 2016 um 21:04  |  519362

dann fällst du anscheinend schonmal raus 😉


kczyk
18. Januar 2016 um 21:05  |  519363

wat ein glück


monitor
18. Januar 2016 um 21:32  |  519364

@apo
Ich habe es aufgegeben an die Vernunft der Menschheit zu glauben.

Gruppendynamik ist ähnlich einer Stampede bei den Longhorns.
Im Grunde genommen eigentlich das Gleiche.

Braucht wer dafür eine Fußnote? 😉


monitor
18. Januar 2016 um 21:38  |  519365

Hmh…

“Kandidaten für die Wahl zum Präsidium sollen Kompetenz in wirtschaftlichen Fragen, in der Geschäfts- bzw. Personalführung, im sportlichen Bereich oder in rechtlichen Fragen sowie die notwendige fachliche Eignung aufweisen.”

Dafür kommt doch nur EINE in Frage die eigentlich ein EINER ist. 🙂


monitor
18. Januar 2016 um 21:38  |  519366

Bis morgen…


18. Januar 2016 um 21:47  |  519367

Die Menschheit von Honshu bis Hawai, von Kamschatka bis Patagonien ist in meinen Augen ein Abstraktum, bestehend aus über 9 Mrd Individuen.

Gibt es dafür formelle Regeln? Das Völkerrecht?

Ein oder mehrere Gruppen sind für mich die Kunden und Kollegen, mit denen ich regelmäßigen, persönlichen Kontakt habe. Dafür gibt es informelle Regeln – dies verstehe ich unter Gruppendynamik.


U.Kliemann
18. Januar 2016 um 21:54  |  519368

@apo um 20:2o ,Zahnschmerzen hattest Du
bei dem Interview offensichtlich nicht.


U.Kliemann
18. Januar 2016 um 21:58  |  519369

Oder hast Du da erst welche bekommen?


18. Januar 2016 um 22:32  |  519370

..@kliemann-..denk ich daran, leide ich unter Dauerzahnschmerzen 😉


Freddie
19. Januar 2016 um 0:05  |  519371

19. Januar 2016 um 0:21  |  519372

gerade entdeckt..Gladbachvers Bochum 2:5..
vermutlich längst hier gepostet..?


Herthas Seuchenvojel
19. Januar 2016 um 0:26  |  519373

@apo: jepp
die sind noch doofer als wir und das ganz ohne Buchert 😉


Tojan
19. Januar 2016 um 0:32  |  519374

die jungs von spielverlagerung. de haben auch einen hinrundenrückblick und einen kleinen ausblick auf die rückrunde gewagt:

http://spielverlagerung.de/2016/01/19/sonderpodcast-2016-zur-bundesliga/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

bei tobias escher merkt man generell eine antipathie gegenüber hertha, die anderen beiden finden aber dennoch einige gute gründe für und wieder den erfolg der hertha. die verletzungsbetrachtung ist und bleibt aber unvollständig, damit sie ihre eigene meinung was hartes training angeht nicht revidieren müssen….

außerdem ist unsere defensive spielweise spielweise völlig ohne pressing angeblich sehr schlecht (2. beste defensive *hust*) 😀

man merkt einfach, dass die drei eine völlig andere spielidee haben und mit der unseren überhaupt nichts anzufangen wissen, dennoch durchaus lohneswert mal wieder einen blick von außen zu bekommen.


TF-Fan
19. Januar 2016 um 0:41  |  519375

Jetzt zweifeln wieder viele…

Diese Saison verlief bisher sehr erfreulich. Zusammenhalt, Taktik, Spielweise: alles scheint optimal.

Was mir auffällt: die Spieler kennen ihre Stärke. Man spürt es förmlich in dem Auftreten. Sieht man in die Gesichter – die wissen was sie können. Sie wissen, dass sie zusammen auf dem Platz bestehen können. Sie haben die Ruhe, die Spiele mit dem ‚Kopf‘ anzugehen und zu gewinnen, weil sie das Rüstzeug beherrschen und keinen Grund haben, daran nicht zweifeln. Viele Spieler haben sich diese Saison bei unserer Hertha ‚etabliert‘, wie z.B., ach, ich kann sie ja hier fast alle nennen.

Ich meine, dass Mannschaft und Trainer perfekt zusammenpassen. Diese Saison zumindestens.

Wenn uns Augsburg und Bremen zu Beginn der Rückrunde nicht widererwartend auf den Boden der Tatsache holen, ziehe ich mir eine Chilischote rein, falls die alte Dame nächstes Jahr NICHT international spielen sollte. Blau-Weiße Fahne: wehe in Europas Stadien!


Stehplatz
19. Januar 2016 um 1:54  |  519376

Spielverlagerung.de … Die Seite für Leute die Eiswürfel in den Wein tun, Kaugummi zum weiterkauen von der Straße kratzen oder überfahrene Tiere sammeln. Wer da nicht Tuchel oder Guardiola heißt, ist doch perse nicht würdig. Für die muss das Wort Fachidiot erfunden worden sein.

In dem Beitrag an sich recht solide Analyse. Die Spielweise haben sie ganz gut erkannt. Aber Dardai soll uns durch sein Training dauernd Muskelverletzung bescheren. Daran stimmt zwar das man nach Schalke die meisten Fehlzeiten hatte, jedoch kann ich mich nur an Weisers Schonung gegen Bayern erinnern, die mit der Muskulatur zu tun hatte. Ansonsten: Schieber, Allagui, Stark, Pekarik, Kraft, Ben-Hatira, Beerens und wen ich noch vergessen habe, hätten alle keine Muskelverletzungen.
Im Kader gibt es keinen überragenden 10er. Klar hat man keinen Mhikitaryan, aber Baumjohann hat sehr gut gescort und Darida hat kaum stand er auf der 10 das Tore schießen entdeckt.
Es waren angeblich keine wichtigen Spieler verletzt. Nur der beste Torschütze des letzten Jahres fehlt seit fast einem Jahr, die Innenverteidigung musste sehr oft umgestellt werden. Außerdem brach sich Weiser den Zeh, spielte trotzdem. Pekarik fiel als designierter Stammspieler früh in der Saison aus. Stocker war zwar nicht verletzt, war aber anders als in der vorigen Saison kein Faktor.

Man könnte fortfahren, aber sollen die selbsternannten Connaisseure lieber weiter rätseln wonach der Spuckekelch aus Memento schmeckt.
Bleibt nurnoch sich auf deren Gang nach Canossa am Saisonende zu freuen.


fg
19. Januar 2016 um 2:49  |  519377

http://www.tagesspiegel.de/sport/hertha-bsc-warum-das-kommende-spiel-das-wichtigste-der-saison-sein-koennte/12842466.html

Oft, auch von mir, zu Recht gescholten, aber diesmal ganz nett, wie ich finde.


19. Januar 2016 um 4:57  |  519378

Fand den spielverägerung.de podcast gut. Klar ein paar Klopfer waren waren dabei – siehe Verletzungen etc. Aber im großen und ganzen ganz gut getroffen.


apollinaris
19. Januar 2016 um 5:25  |  519379

lustige Dinge produziert diese Autokorrektur…


Herthas Seuchenvojel
19. Januar 2016 um 7:39  |  519380

und der nächste Große ist gestorben
http://www.spiegel.de/kultur/musik/glenn-frey-the-eagles-mitgruender-ist-tot-a-1072665.html

menno, was ist denn los zurzeit? 🙁


Freddie
19. Januar 2016 um 8:20  |  519381

Auch Mott the Hoople Drummer Dale Griffin ist verstorben


Sir Henry
19. Januar 2016 um 9:21  |  519382

@Spielverlagerung

Genau wie im vergangenen Sommer versucht Spielverlagerung heute wieder, anhand der Trainingsmethodik im Sommer (!) auf Verletzungen heute zu schließen. Als einziges Kriterium werden die Ausfallzeiten herangezogen. Das ist methodisch falsch.

Es muss schon überprüft werden, ob es sich um Verletzungen handelt, die durch die Trainingsmethodik zumindest befördert wurden und ob die Ausfallzeiten nicht auch Spieler betrifft, die an dem erwähnten Trainingslager im Sommer überhaupt teilgenommen haben.

Die Ausfallzeiten betreffen nämlich in großem Maße auch Spieler, auf die eines oder beide Kriterien nicht zutreffen. Schieber und Ben Hatira z.B.

Stark hat am Trainingslager im Sommer auch nicht teilgenommen.

Die langen Ausfallzeiten von Kraft und Pekarik waren bekanntermaßen Schulterverletzungen. Langkamps Verletzung war ein Bänderriss. Weisers Verletzungen waren Bändergeschichten im Fuß (bzw. der ominöse Zehenbruch, weil ihm jemand auf selbigen gestiegen ist).

Es ist bestimmt ein Zusammenhang nachweisbar zwischen einer Starkbeanspruchung des Muskelapparats und in zeitlicher Folge auftretenden Bänderverletzungen, vielleicht hervorgerufen durch Fehlstellungen des Knochenapperats als Folge einer möglichen Überbelastung. Vielleicht weiß das jemand. Aber selbst wenn es diesen geben sollte, träte dieser bei Hertha eben nicht übermäßig gehäuft auf.

Das Gros der Ausfallzeiten hat ganz andere Ursachen.

Die von Spielverlagerung angewandte Methode ist also fehlerhaft.

In der taktischen Analyse gehe ich teilweise mit, allerdings verwenden auch sie die „prognosted goals“, die bereits in dem gestern verlinkten Spiegel-Text eine Rolle spielten. Dem kann ich nicht folgen.


Opa
19. Januar 2016 um 10:34  |  519383

#Spielverlagerungsverärgerung
Ich fand Spielverlagerung schon in der Vergangenheit bisweilen merkwürdig, nun hat sich das als so eine Art „nerviges Dummschwätzertum“ (á la „hab ich neulich auf der Playstation auch gehabt“) mit wissenschaftlichem Habitus mit seichtem Tiefgang geoutet, weshalb mir die hier eingeräumte Breite auch etwas zu dicke erscheint.

#Präsidiumswahlen
Viel spannender als die Frage, wer zur Wahl zugelassen wird, finde ich beinahe die Frage, wofür die einzelnen Kandidaten inhaltlich stehen, welche Schwerpunktthemen sie haben und was ihre Umsetzungsvorstellungen sind. Das gilt im Übrigen auch für die derzeitigen Mitglieder, die öffentlich bisweilen wenig visibel sind. Vielleicht ist das ja mal ein Thema für die Blogpapies, zu gegebener Zeit z.B. jedem der Kandidaten 10 Zeilen zur Selbstdarstellung einzuräumen? Oder wie wäre es mit einer Kandidatenrunde?

#Neugierig auf Hertha? (siehe 2:49 Uhr)
Ein paar Gedanken ins Unreine: Ja, Hertha hat lange wenig geboten und die Geduld und die Hoffnungen der Fans arg (über-)strapaziert. Aber ob Berlin neugierig auf Hertha ist, da hab ich doch arge Zweifel, immerhin haben wir uns teflongleich in den letzten Jahren um die Frage gedrückt, wofür Hertha eigentlich stehen will. „Hauptstadtclub“ war das beißreflexartig wie inhaltsleer vorgetragene Stakkato der Getreuen, von denen bis heute aber keiner beantworten konnte, was das denn bedeutet. Fast, als wollte man von einem blanken und ausgelutschtem Knochen eine Suppe kochen.

Dass Hertha sich in dieser Frage positionieren muss, ohne die liebgewonnene wie schrullige Tradition über Bord zu werfen, davor scheint man sich doch ein wenig zu drücken, frei nach dem Motto: Lieber den Spatz des Status Quo in der Hand als irgendeine Taube auf dem Dach.

Doch es drängen sich Fragen auf. Nirgends sonst gibt es so ein krasses Missverhältnis zwischen Stammpublikum und Zuschaeurschnitt, letzterer profitiert schließlich von den 3-4 ausverkauften Spielen des für Hertha viel zu großen Stadions. Wie wäre es mit einer „support your local team“-Kampagne? Oder eine Zweitmitgliedschaft für Zugezogene – „Die Kraft der zwei Herzen“? Oder das Rückgewinnen derjenigen, die sich enttäuscht angewandt haben in den grausigen Zeiten?

In einigen Bereichen hat sich da tatsächlich etwas getan. Bei Twitter z.B. hat sich einiges getan, diesen Spirit hat man nur noch nicht auf die anderen Kommunikationsbereiche ausgedehnt, wo man irgendwie immer noch humorlos printlastig zu denken und das Digitale für Gedöns zu halten scheint. Das unsägliche Gekuschel mit der Lolitapresse, was bei jedem noch etwas denkenden Herthaner die facepalm Geste auslösen müsste. Jene Lolitapresse, die SMS und Chats zwischen Minderjähriger und Hertha-Spielern haarklein incl. Oralverkehr und Trägershirt breittrat und dabei billigste Männerphantasien vom schmachtenden wie naiven Backfisch bediente und das erst nach gerichtlicher Inanspruchnahme unterließ. Man kann daran eigentlich nicht oft genug erinnern, wenn BUMS&Co. embedded aus dem Friesenhaus mit Exclusivinfos Frontberichterstattung betreiben.

Und müsste man nicht, um Berlin neugierig auf Hertha zu machen, denjenigen, die auf Hertha schon neugierig sind, vielleicht andere Attraktionen als einen Bierstand und 4 Dixies beim Trainingsauftakt bieten? Oder diese dazu auffordern, Freunde, Verwandte, Nachbarn etc. mitzuschleppen? Und vor allem dann nicht enttäuschen?

Sportlich werden wir nicht immer auf der jetzigen Welle surfen können, aber wer erstmal Fan ist, den ficht das doch gar nicht so arg an.

Berlin neugierig auf Hertha? Bei vielen Berlinern dürfte sich die Neugier darauf beschränken, wann Hertha (wie so oft) verlässlich ins Straucheln gerät. Daraus kann man aber mit etwas (Galgen-)Humor auch durchaus etwas machen. Zumindest mehr als mit dem „Hauptstadtclub“ Claim oder einer „die Nummer 1 der Stadt sind wir“-Highlanderdebatte.

Ein selbstbewusstes „wir sind so, wie wir sind“ ist jedenfalls authentischer, ehrlicher, aufrichtiger, glaubwürdiger als eine mißglückte Fanshoperöffnung mit Resterampe. Darauf ist jedenfalls keiner neugierig.


Kamikater
19. Januar 2016 um 11:00  |  519384

@Tojan – Stehplatz – Sir Henry
Gehe absolut konform. U made my day.

So lange es eine derart flächendeckende Anti-Berlin Haltung in Sportredaktionen gibt, ist das Lesen solcherlei Artikel mit Vorsicht zu genießen.

Noch immer wird die innere Haltung selbst beim oberflächlich noch so gefälligen Pseudo-Lob deutlich, kann kaum einer der Schreiberlinge seinen inneren Unmut über die Hauptstadt verhehlen.

Man wartet förmlich auf den verbalen Ausrutscher des Pal Dardai, der gerade zu unantastbar sympathisch in allen Situationen rüber kommt. Etwas was nicht einmal Jürgen Klopp mehr schafft. Das ist der wirkliche Alptraum des Moderators bei Sky oder Schreiberlings beim bekannten Sportblatt Bild oder Spiegel. Ein Hanswurst, der dem Trainer versucht, Schwächen und Emotionen zu entlocken, um ihn dann in die Pfanne zu hauen.

Nein, es will einfach nicht klappen, verdammt noch mal. Die siegen da in Berlin Wochenende für Wochenende, dann kommt auch noch der Trainer sympathisch rüber und man hat überhaupt keine Erklärung dafür!

Vielleicht lässt sich aber mit kruden Statistiken, irgendwelchen unauflösbaren spielverlagerungs-Thesen oder sonstigen wirrem Geschwafel von Taktik, in jeden Fall und ganz sicher aber nicht mehr lang haltbarer sportlicher Form noch irgend etwas retten, um den Leser wieder gefügig zu machen, der ja schon so lange vergebens zwischen Rhein und Donau auf den Absturz der ungeliebten Hertha wartet…

Switch*

Das Beste, was man also dieser Tage tun kann ist, sich sämtlicher außenstehender Meinungen (und mehr Substanz hat eben diesbezüglich kaum ein Artikel dieser jämmerlichen Versuche, Hertha trotz des Erfolges verbal abzukanzeln nicht) zu entziehen, um am Saisonende zu genießen. Letztlich werden sich alle irren-und zwar gewaltig!

Vielleicht kann am Ende der Saison mal ein Fazit gezogen werden. Aber dürfte es, Gesetz dem Fall Hertha landet auf Platz sechs, tatsächlich anders ausfallen, als das zum jetzigen Tabellenstand? Wohl kaum.

Denn wenn am Ende nur zwei Tore Unterschied fehlen, um in die Champions League zu kommen, ist das ja immer noch eine Hammersaison gewesen, deren faktische Erklärung Jedermann dennoch vergebens suchen dürfte.

Lediglich die innere Zufriedenheit, dass es dann doch nicht zur Champions League gereicht hat, dürfte jedem Krethi und Plethi-Journalisten vor Freude in Deutschlands Redaktionen das Wasser im Mund, beziehungsweise die Tinte im Füller zusammen laufen lassen.

Und so wird sich dann jeder dieser Hansel, die sich jetzt schon echauffieren, dass es in Berlin wieder international und hochklassig zugeht, seine eigene Wahrheit zurechtbiegen. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf: „Berlin ist international, Hertha ist gut!“


Kamikater
19. Januar 2016 um 11:25  |  519385

@opa
Erfrischende Zeilen. Weiter so. Die Internet-Resozialisierung trägt erste Früchte.
😉

Let it you good go!


waidmann2
19. Januar 2016 um 11:34  |  519386

falls noch nicht verbreitet – Interview mit Marcelinho, der mit 40 (!) immer noch spielt
http://www.tagesspiegel.de/sport/ex-star-von-hertha-bsc-marcelinho-dieter-hoeness-war-wie-ein-vater-fuer-mich/12840540.html


Opa
19. Januar 2016 um 11:37  |  519387

Ich wüsste nicht, dass ich resozialisiert werden müsste.

Ansonsten: thanx (*kicher*) 😎

There stays no eye dry! 😂


Opa
19. Januar 2016 um 11:40  |  519388

Kann Hertha (ggf. über KKR?) nicht das hier fürs Oly besorgen? 😀

http://beerjet.com/


kczyk
19. Januar 2016 um 11:56  |  519389

dass Hertha in fußball-deutschland nicht ausreichend wahrgenommen wird, erscheint mir irgendwie verständlich.
betrachten wir zuerst einmal die außendarstellung des vereins. die außendarstellung wird getragen vom slogan ‚aus berlin, für berlin‘.
dieser slogan ist ausgrenzend.
Ich habe es bereits mehrmals erwähnt und es tut mir leid, dies neuerlich erklären zu müssen.
bereits brandenburger blicken nicht immer liebevoll gen berlin. nach berlin zugezogene fühlen sich noch mindestens ein jahrzehnt als auswärtige. sie alle werden von Herthas slogan nicht angesprochen.
Hertha braucht für eine positive außendarstellung einen sie mitnehmenden slogan.
wieviel stärker ist zB der slogan – mia san mia.
es ist kein bayerischer schlachtruf. er entstammt dem österreichischen militär.
Ich würde einen wettbewerb unter den sportjournalisten ausloben – wer liefert den überzeugendsten slogan.
sollen sie sich mal tiefgehende gedanken machen über berlin, über Hertha und über Herthas seele.

ist nur ein beitrag zum drüber nachdenken.


apollinaris
19. Januar 2016 um 12:00  |  519390

boah..ich gehöre manchmal einfach nicht dazu..Kapiere mal wieder nix.


waidmann2
19. Januar 2016 um 12:01  |  519391

@opa
im gewohnten „entertaining Meckerkopp“ Stil wird immer wieder (der Hamster soll sich schließlich bewegen!) der Begriff „Hauptstadtclub“ kritisiert und hier mit dem Attribut „inhaltsleer“ gegeiselt. Warum eigentlich?

1. Bei 3/4 aller Bundesligaclubs würde mir nicht einfallen „für was sie stehen“, und wenn (z.B. HSV) nicht unbedingt Positives. Und selbst bei positiven Beispielen wie Freiburg (so ’ne Art „arm aber sexy“) frage ich mich: und was haben sie davon…?

2. Für wen soll dies denn so wichtig sein? Für (potentielle) Fans? Für (potentielle) Spieler? Für die Medien? Für Sponsoren?
In allen Fällen ist „Berlin / Hauptstadt“ eher positiv besetzt. Auch die ganzen Zugezogenen haben ja einen Grund für ihren Zuzug nach Berlin (Deutschlands wichtigste, größte Stadt mit dem größten Unterhaltungsangebot etc.). Das Image von Berlin hat sowohl bundesweit als auch international doch in den letzten 20 Jahren enorm gewonnen.
Und für Spieler (und deren Familien) ist die Hauptstadt als Wohnort sicher um einiges attraktiver als Ingolstadt, Golfsburg, Leverkusen, Hoffenheim, Hannover – you name it …
Warum also damit nicht argumentieren?

Vor allem aber: Image ersetzt nicht Leistung. Sollte Hertha tatsächlich über einen längeren Zeitraum (5 Jahre plus) im Bereich der internationalen Plätze spielen wird sich die Fan-Base vergrößern und der Club für Spieler, Sponsoren etc. attraktiv sein. Und wenn dies nicht gelingt, wird auch bei bestem Image nur wenig positiv verändern. Wie bei jedem anderen Club auch …


apollinaris
19. Januar 2016 um 12:03  |  519392

bezog sich auf die letzten etwa 11 Stunden..


Bolly
19. Januar 2016 um 12:25  |  519393

#Aus Berlin Für Berlin

Gelungener Beitrag @Kczyk 11:56 👍🏼
was die Bewertung des Slogan angeht.

Aber vielleicht wird auch das gerade zeitnah im Friesenhaus diskutiert.
Eventuell kann Hertha’s Pressechef @pbohmbach mit etwas Licht „uns“ erhellen.
Es war ja meineserachtens noch zu @UnsDieter Zeiten Anfang 2008 als die Kampagne gestartet wurde.
Der Zusammenhang war damals aus meiner Sicht richtig, da ersteinmal zu Berlin der Fixpunkt gesetzt werden musste.

Nun ist das bei vielen Dingen so, zeitgemäß ist dieser Slogan nun wahrlich nicht mehr. Vielleicht ist Dein Aufruf der Anfang vieler Einsendungen eines neuen Slogan. 💙
Könnte mir gut vorstellen, auch hier gibt es ja einige helle Köpfe 🤔


kczyk
19. Januar 2016 um 12:30  |  519394

@ Bolly | 519393
dann lasst uns über Herthas seele streiten.
was kennzeichnet diese.


Ursula
19. Januar 2016 um 12:33  |  519395

Not everybody must understand,
what „the others“ mean!

Something leaps in my mind, that
not every user must be highly intelligent…

Don`t mention it!

OR, it is not all so simple as it outlooks!


Kamikater
19. Januar 2016 um 12:37  |  519396

I think I Spider! Your english makes you so easy nobody after!


Elfter Freund
19. Januar 2016 um 12:41  |  519397

Ach menno, immer die gleiche Leier. Ja, es ist einfach so, dass sich Ansichten, Vorurteile u.ä. über lange Zeit in Bezug auf Hertha entwickeln konnten. Eine Umkehrbewegung benötigt genauso lange.

Im übrigen lag das Hauptaugenmerk mglw auf der finanziellen Konsilidierung und der Entwicklung der Mannschaft. Wir haben aufgrund der jüngeren Vergangenheit (zwei, drei Jahrzehnte) einfach nicht die Strukturen wie im Ruhrgebiet bspw. Hier haben wir das Religionsartige ala Schalke, Dortmund usw. nicht. Daran leiden wir zwar, können es aber nicht sofort ändern, auch nicht den Umstand, dass Berlin eben vielfältiger ist, sowohl hinsichtlich der Bevölkerung und ihrer regionalen Herkunft als auch des Gesamtangebotes. Ist eben was anderes als in anderen Dörfern der Republik. Und schaut euch doch einfach nur mal Berlin an, eine Ansammlung kleiner Dörfer und Kieze, jedes mit eigener Identität. Alles Gründe, warum es bei uns so ist, wie es ist. Kannste marketingtechnisch noch so gut aufgestellt sein, es wird trotzdem maximal Step by Step.

Und nun hört uff zu heulen über das Friesenhaus und die Marketingabteilung. Letztlich (auch ein Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft) entscheidet der Erfolg, ob die Masse der Leute ins Oly pilgert. Wenn ich mir anschaue, dass wir einen Stamm von 40.000 Zuschauern haben, da würde manch anderer Verein davon träumen. Uns reicht das wieder nicht. Die innere Gelassenheit und Gewissheit eines Pal Dardai würde einigen gut zu Gesicht stehen. Können wir alle was von lernen, von unserem Trainer.

Und nur so werden wir bestehen. Im übrigen habe ich einen anderen Eindruck. Hertha zieht und auch auswärtige Freunde, Bekannte, Kollegen staunen nicht nur, sie zollen ausdrücklich Respekt. So soll es weitergehen. Es bedarf eben einer stetigen Entwicklung und diese hat bei uns eigentlich erst gerade wieder eingesetzt.


19. Januar 2016 um 12:51  |  519398

..ich weiss nicht, ob das Thema jetzt nicht einfach wieder überspitzt wahrgenommen wird. Vielleicht ist es der berliner Fan einfach nicht gewohnt, das über Hertha bundesweit diskutiert wird. Und da liegt es in der Natur der Sache, das dies kontrovers geschieht. Viezekusen, Schalke, HSV, Stuttgart..etc kennen das.
Vom Nahezu-Absteiger mi gruseligem Kick, zum CL-Kamdidaten: das kapieren ja selbst die Insider nicht so wirklich und trauen dem Braten nicht.-Wir selbst ja auch nicht. Wir fiebern einem gutem Start entgegen, weil uns das selbst als zartes, verletzliches Pflänzchen ersheint,,
Wir stehen im Fokus. Ich habe in den letzten 12 Wochen auch mehr als sonst über Hertha gelesen..und nehme das von einigen hier Beschriebene eben nicht wahr. Bei mir hält sich positive Grundhaltung und Skepsis gegenüber des Herhha-Aufschwunges nahezu die Waage.-Wie gesagt: andere Verine kennen das. Mir fällt gerade Gladbach ein..die haben das auch durch.
Ich würde da nicht immer gleich so überempfindlich auf die Ungläubigkeit
reagieren und ein untergründiges Ressentiment vermuten
Bestätigt Hertha die Vorrunde und spielt auch nächste Saison eine gute Runde, wird sich das Bild etwas verändern.
Hertha muss ja erstmal ein wenig um Nachhaltigkeit bemüht sein.
Wenn ich unsere Urteile über die diversen Vereine hier so erinnere…
Gelassenheit ist jetzt vielleicht eine brauchbare Tugend.


Ursula
19. Januar 2016 um 12:52  |  519399

…but it seems to me, you are
a kind of keen competition…

…and this is my really meaning!


19. Januar 2016 um 12:52  |  519400

@ elfter Freund..du warst etwas schneller 🙂


kczyk
19. Januar 2016 um 13:05  |  519401

natürlich. wenn Hertha weiterhin erfolgreich spielen wird, werden sie kommen. event-fans halt. bei ausbleibenden ergebnissen aber bleiben sie fern.
als ‚die liebe‘ am abgrund stand, war im stadion dennoch die hölle los. weil jeder BVB-fan sich als teil des ganzen fühlt.
Hertha bietet dieses gefühl leider nicht jedem.
es stimmt schon – selbst spandauer sind keine berliner. echte berliner gibt es wohl nur zum karneval am niederrhein 🙂

aber ihr könnt natürlich erklären, dass Hertha keine seele hat.
dann ist es egal, mit welchem spruch sich Hertha regional und national präsentiert.
aber dann mackert auch nicht darüber, dass Hertha nicht ausreichend wahrgenommen wird.


Opa
19. Januar 2016 um 13:21  |  519402

Hertha-Seele
Unser „Stamm“ an Zuschauern dürfte eher bei 28.000 als bei 40.000 liegen und da würde nahezu jeder „etablierte“ Erstligist drüber stöhnen. Wenn man dann noch die 4 Mio. Metropole im Rücken hat, muss man eben schon ernüchternd feststellen, dass unser Status Quo eben eher weder „Hauptstadtclub“ noch „Aus Berlin, für Berlin“ ist, sondern das reines Wunschdenken ist. Kczyk hat ja vollkommen Recht mit seiner Frage, was denn die Hertha Seele ist und was selbige kennzeichnet.

Bei der Antwort kommen allerdings nicht nur die schönen Sachen hoch wie 2 deutsche Meisterschaften oder der bis heute nicht gebrochene Rekord, 6 mal in Folge das Endspiel um die deutsche Meisterschaft erreicht zu haben. Da gehören auch die guten Seelen bei Hertha dazu, die in dunklen Oberligazeiten Schrippchen verkauft und Bälle aufgepumpt haben. Da kommen aber auch die dunklen Zeiten wie die diversen Skandale um Handgelder, Schwarzgeld in Särgen und verschobene Spiele hoch, auch der brennende Reichsbahnzug, wüste Schlägereien, Fangruppen wie Zyklon B, Hoyzer oder der unwürdige Abstieg in Dusseldorf. Oder das Geschacher um das Schiff, das ewige Versprechen eines Museums oder – ebenso ein Evergreen – das eines Fanhauses.

Sportlicher Erfolg als Grundlage fürs Fandasein birgt immer die Gefahr, dass bei Ausbleiben desselbigen eben auch der Fan verlustig geht. Für eine Loyalisierung bedarf es vermutlich mehr als nur Mitspielen um die oberen Tabellenplätze. Wobei: Wenn man mit herthaverrückten Fans spricht, hört man immer wieder, wie eindrucksvoll der Gänsehautmoment war, als man das erste mal ins Stadion kam und in die Masse der Fans eintauchte. Ist das die Herthaseele?

Oder ist es die verrauchte Eckkneipe, in der Menschen mit aschgrauer Haut und Reibeisenstimme von den guten alten Zeiten vorhusten, bevor sie einen um ein Bier anschnorren? Sind es die Verrückten vom Hertha-Echo, die seit 20 Jahren und mehr als 500 Sendunngen die Herthatradition aufrecht erhalten und dabei immer wieder neue, längst vergessen geglaubte Schätze wie Fangesänge zur Melodie von „Donna Clara“ ausbuddeln? Sind es die Meckerköppe von einer Reihe hinter einem, die jedes Spiel mit „det wird doch nüscht – achdujemineh…“ zu kommentieren wissen? Oder sind es die Intellektuellen von den „Hertha Feingeistern“, die in der Tradition von Ringelnatz ihr Herthafandasein nicht als etwas prolliges empfinden?

Ich weiß nicht, was die Herthaseele ist, aber ich weiß, sie ist verdammt vielseitig und trotz aller Schrulligkeiten sehr sexy. Die Frage ist, wie kriegt man das nach außen dargestellt?


19. Januar 2016 um 13:34  |  519403

Ich habe keinen Einfluss darauf, wie Hertha wahrgenommen wird in Berlin, in Deutschland und im Rest der Welt. Einfluss habe ich nur durch die Wahl meiner Worte hier als Kommentarist, wie ich verstanden werde von den Lesern dieses Blogges.

Ich weiß, dass dieser Blog tagtäglich Leser hat von Honshu bis Sao Paulo.


kczyk
19. Januar 2016 um 13:35  |  519404

„… Ich weiß nicht, was die Herthaseele ist, aber ich weiß, sie ist verdammt vielseitig und trotz aller Schrulligkeiten sehr sexy. …“

sie zu suchen könnte ein abenteuer sein.
sie zu finden ein verdammt großes erlebnis.
sie beschreiben, sollte eine herzensangelegenheit sein.
dann ist es egal, wie erfolgreich oder auch nicht Hertha spielt. die fantreue ist dann sicher.

es gab in den 1980er jahren einen pkw-hersteller, der bekannt dafür war, dass er rostlauben verkauft. er war damals qualitativ dicht dran an FIAT.
dennoch war jeder käufer stolz auf sein neues gefährt – schließlich war es ‚der stern auf deutschlands straßen‘


Opa
19. Januar 2016 um 13:41  |  519405

Das mit den Rostlauben und dem Stern hat sich doch nicht geändert 😁


kczyk
19. Januar 2016 um 13:42  |  519406

siehste opa – dann ists ein guter slogan 🙂


kczyk
19. Januar 2016 um 13:45  |  519407

manchmal frage ich mich, wieviel die Berlin-Touristik GmbH der Hertha jährlich für ihren slogan zahlt. es sollte ein betrag sein, der über dem des trikotsponsors liegt.


kczyk
19. Januar 2016 um 13:47  |  519408

*denkt*
und nun zurück ins funkhaus


Kamikater
19. Januar 2016 um 14:06  |  519409

dewm
19. Januar 2016 um 14:09  |  519410

DIE „Hertha-Seele“ haste wunderbar zusammengefasst OPA!

Wenn ich Dich richtig verstehe, willst DU nach dieser Zusammenfassung trotzdem noch „nachhelfen“. WARUM? Wenn es wirklich nur 28.000 „Harte“ sein sollten. Na und? Im Stadion sind ja doch viel, viel mehr. Wie auch immer, ich verstehe nicht, weshalb es unbedingt so viel mehr im Stadion sein sollten als aktuell kommen. Fühlst Du Dich einsam? Aber im Ernst, nicht nur die beiden „trüben“ Zweitligasaisons haben doch gezeigt, dass es doch ne Menge „echte Herthaner“ in Berlin, Brandenburg und sonst in Deutschland und der ganzen weiten Welt gibt. Is doch jut. Warum willste wie ein Zeuge Jehovas „Ungläubige“ zu Deinem „Glauben“ bekehren (lassen)? Haben wir das Missionieren wirklich nötig? Ist unser Produkt wirklich soooo schlecht? Warte doch ab! Sie werden Deiner Religion schon frönen und kommen… Sind doch in den letzten Jahren auch durchaus mehr geworden. Seit wann zum Beispiel ist es schwer, ne Dauerkarte in der Ostkurve zu bekommen? Vor 10 Jahren war das noch einfach. Heute muss man sich ranhalten. ODER? Bin ich da falsch informiert?

Für mich ist das ganze „Marketing-Gedöns“ Zeit- und Geldverschwendung. Hertha B.S.C. steht in erster Linie einmal für den größten und traditionsreichsten Fußballverein Berlins. Könnte das nicht einfach genug sein? Glaubst Du wirklich, dass sich jemand wie bei einer „Kaufentscheidung“ durch eine Marketinggeschichte beeindrucken lässt und sich (zum Beispiel) den SC Freiburg als Lieblingsverein „aussucht“ weil er „irgendwie alternativ anders“ sein will? Glaubst Du all die Freiburger, die ihren SC lieben sehen sich alle „irgendwie alternativ anders“? Könnten die meisten Freiburger Fans nicht einfach fußballverrückte Leute, wie Du und ich mit Lokalpatriotismus sein. Leute aus der Region, die zum besten Verein der Region halten? Denen reicht das, so wie mir Hertha reicht.

Hertha verkörpert Fußball aus Berlin. Woher auch sonst? Viel mehr ist da nicht. ABER auch nicht weniger!


Sir Henry
19. Januar 2016 um 14:10  |  519411

@Opa

Woher nimmst Du die Zahl 28.000? Seit bald 20 Jahren hat mit einer Ausnahme der Schnitt immer über 40.000 gelegen.


19. Januar 2016 um 14:15  |  519412

mir ist das zu grüblerisch. Hertha braucht dringend Vertrauen. Und dafür wäre es schön, wenn der verein in den nächsten Jahren mal nicht abstiege oder drei, vier Trainer verbraucht.- Einmal den Schwung behalten, nicht zu viel oder zu wenig wollen. Soviel muss gar nicht verändert werden. ich würde ein wenig mehr Prominenz und Qualität in der Aussendarstellung ersehnen..aber, das kann man ja nicht über´s Knie brechen. Dort, wo Klüngel oder Filz ist, Dinge verändern..Die Frage nach der Seele…allein die Frage danach, ist ein wenig traurig 😉
Ich nehme seit Jahren, habe ich oft hier gesagt, ein breiteres Interesse wahr. Das mal nutzen..auch in Kreisen, die bisher eher nicht Herthaaffin waren, vordringen..?


wilson
19. Januar 2016 um 14:17  |  519413

Wie viele Hanseln gehen wegen des Slogans zu oder eben nicht zu Hertha BSC?
Keiner. Niemand.
Den Slogan kann sich Hertha BSC ebenso auf die Rasenheizung kleben. Niemanden interessiert sich für einen Slogan. Folglich muss sich auch niemand ausgegrenzt fühlen.

Es sind drei Punkte, die Hertha BSC das Leben schwer machen:

3/4 der Berliner (der Eingeborenen) sind fort. Und wenn nur 1/5 davon Hertha-Anhänger gewesen sind, müsste ich besser in Mathe sein, um die Prognose mit Zahlen zu untermauern, dass es schwer genug wird, die durch lausige Leistungen hiergebliebenen Abtrünnigen – sofern sie nicht verstorben sind – wieder ins Stadion zurückzuholen.
Es wurde schon häufig angeführt, dass die Zuzöglinge ihren Verein mitbringen, folglich also auch nur einmal plus x ins Stadion gehen;

das große kalte (unwirtliche/ungastliche) Stadion;

die sich seit Jahren nicht einstellen wollende Erfolgsgeschichte eines Hauptstadtclubs, der aus Berlin kommt, für Berlin kickt und mitunter noch immer – trotz dieser angeblich ach so hippen Stadt – als die graue Tante ausm tranigen Westen wahrgenommen wird.
Wir (das sind die Start-Upper, Künstler, Hipster, Nichtangepassten) leben „im Osten zwischen Blümchentapeten“ und halten, soweit Fußball für uns überhaupt eine Rolle spielt, Union für den interessanteren Club.

So.

Hertha wird 7. Und das ist aller Ehren wert.
Brooks wird gehen, Skjelbred verlängern. Kalou trifft noch fünf Mal in der Rückrunde. Weiser wird noch in dieser Saison zur Nationalmannschaft eingeladen. Hertha wird ins Pokalendspiel einziehen.
Und der Sommer wird verregnet.

Angenehmen Tag noch.


kczyk
19. Januar 2016 um 14:29  |  519414

„… Wie viele Hanseln gehen wegen des Slogans zu oder eben nicht zu Hertha BSC? Keiner. Niemand. …“

ja.
dem stimme ich zu.
aber ein identifikationsstiftender slogan ist wichtig für die weniger erfolgreichen tage. er ist das, was ein bekanntes ehemaliges berliner bankhaus (bank für handel und industrie) nannte – das (blau-weiße) band der sympathie.


kczyk
19. Januar 2016 um 14:35  |  519415

erfolg ist wie glück – man hofft es herbei – doch auf dauer unerträglich.
erträglich wird es erst, wenn es sinnstiftend ist.


Konstanz
19. Januar 2016 um 14:42  |  519416

Ja na nee, @wilson, Du Unke!

Brooks wird bleiben, Skjelbred auch. Kalou trifft noch zwölf Mal in der Rückrunde. Weiser und Plattenhard werden noch in dieser Saison Nationalspieler. Hertha wird Pokalsieger,
Hertha wird Meister!

Und die Sonne wird scheinen…


HerthanerInJapan
19. Januar 2016 um 14:53  |  519417

@Hurdi

Aufgrund deiner eindrücke in Belek, würdest du das was Pal im Abschluss Interview gesagt hat so unterschreiben?

Was ist dein Fazit?
(falls du das schon geschrieben hast entschuldige bitte das ich es überlesen habe, aber hatte viel zu tun)
Würde mich freuen dein Fazit zu lesen


wilson
19. Januar 2016 um 15:08  |  519418

Ich kenne ja nur das grüne Band der Sympathie.
Dresdner Bank. Auch Geschichte.


Susanne
19. Januar 2016 um 15:10  |  519419

Es gibt Dinge die kann man bestenfalls versuchen zu erklären, oder zu verstehen.
Seele, die Seele, die Seele eines Vereins……das ist z. B. So etwas.
Liebe, die Liebe, die Liebe zu einem Verein auch das fällt darunter.
Ich finde Georg Clooney ist ein Glubschauge, meine Freundin findet Bayern Müller scharf, ich finde B. Pitt schön. Verliebt bin ich unendlich in meine bessere Hälfte, die Schönheit und Liebe in Person…….erklären kann ich das nicht wirklich warum es dort und bei Hertha BSC sofort pling gemacht hat. 😉
Ist aber einfach so passiert, einfach so 🙂


sunny1703
19. Januar 2016 um 15:27  |  519420

Wir sollten aufhören, Fans in Eventfans und Stammfans zu unterscheiden, hinter dieser Differenzierung steckt eine gewisse Arroganz die am Ende dem Verein auch nicht gut tut, denn geld bringen die einen wie die anderen. Dass Hertha dem Ruf der Stadt Berlin sehr viel zu verdanken hat, ist doch nichts neues, Berlin ist ein Reise wert und deshalb haben wir gegen Hamburg etwa ein drittel des Stadions voll mit HSV Fans.

Von denen verbringen sehr viele dann ein Wochenende in Berlin, denn hier ist was los. Die Fans aus Berlin die nach auswärts fahren, werden vermutlich nach Spielschluss wieder nach Hause fahren und nicht noch nach das Nachtleben von Hoffenheim verunsichern. 🙂

Der Ruf Herthas in der Republik ist angepasst an die sportlichen Leistungen der Mannschaft, positiv verstärkt wird er wohl nur,wenn wir es schaffen einige Jahre hintereinander um die CL Plätze mitzuspielen.

Hertha kann also nur versuchen mehr Fans zu Hause für sich zu gewinnen und seien es die so abfällig genannten Eventfans. Die müssen dann überzeugt werden zu vermehrten Stammfans zu werden.

In Berlin wird es vermutlich schwerer noch rEssourcen aufzutun. Ich glaube Hertha täte es innerhalb der Stadt gut, gäbe es noch einen weiteren Verein in der 1.Liga, weil so eine sportliche Rivalität hilft im Gespräch zu bleiben. Da Union auf Sicht der einzige Kandidat dafür wäre, verbunden mit der alten Ost- West Rivalität von beiden Fanlagern, kann man den Köpenickern wirklich nur den baldigen Aufstieg wünschen.

Hertha hat wie Hamburg, nur im noch größerem Maße ein Pfund mit dem man eigentlich wuchern könnte. Ein bis auf demnächst vielleicht Leipzig hunderte von Kilometern von Erstligafußball befreite Umgebung.

Wie erreicht man diese Fans der Umgebung insbesondere aus Brandenburg? Hertha wirbt von sich aus,das ist begrüßenswert.
Doch bis auf einige Flecken nahe an der Stadt insbesondere Potsdam sind diese Gegenden eher strukturschwache Gebiete, in denen es vielen schwer fällt, sich Besuche bei Hertha zu leisten.
Und viele von denen solidarisieren sicher eher mit Union oder Cottbus.

Doch was kann sonst noch vom Stadionbesuch abhalten? Ich gehe jetzt mal von mir aus. Mir ist es relativ wurscht wie die wurscht schmeckt :-), sie schmeckt mir egal wo,oftmals nicht. Da ich nur Mineralwasser trinke, ja das Zeug aus den Bechern ist nicht gerade schmackhaft, doch die Zeit halte ich es auch mal ohne aus.
Mich stört dass ich ca 10- 15 Minuten von 90 Minuten damit beschäftigt bin,andere durchzulassen,die zu spät kommen, aufs Klo müssen, was zu trinken holen, zu spät von der Pause kommen oder die früher gehen,damit sie nicht in den Stau nach Spielschluss kommen. Einige Aufgänge mehr………aber gut, das ist nun mal so wie es ist.
Mich stört aber besonders, dass Fußball eine Sportart ist,die fast schon parallel mit der Saison im Alpinen Skisport ausgetragen wird. Im Grunde könnte sie auch bei der Winterolympiade mitmachen. Mir fallen kaum Freiluftveranstaltungen ein, die das auch machen. Oder könnt Ihr euch ein Stones Konzert im Januar im Olympiastadion oder der Waldbühne vorstellen oder den Berlin Marathon?Oder Freilichtkino? Man kann sich ja im Stadion noch an den sportlichen Leistungen und der Stimmung erwärmen, doch anschließend am S Bahnhof bis zu einer halben Stunden auf die Heimfahrt zu warten und auf dem Bahnsteig festzufrieren oder von Regen bei 3 oder 4 Grad beglückt zu werden, ist kein Vergnügen. Okay, ich bin in dem Fall ein Weichei.

Und wie geht es anschließend weiter?! Ich bin, fährt der Zug erstmal, relativ schnell in Schöneberg,selbst wenn es ein Abendspiel ist. Doch wie ist es erst für die zuschauer aus dem Umland. Wohnen sie direkt an der S Bahn ist alles noch gut erreichbar,selbst bei einem Abendspiel. Doch für die anderen werden Besuche von Abendspielen immer schwerer möglich. Von den Gästen mal ganz zu schweigen.

Es mag ja wegen vermehrter Fernseheinnahmen sinnvoll sein, die Liga immer weiter zu zersplittern, doch Hertha muss sich überlegen, ob sie so einer fanunfreundlichen Zersplitterung zustimmen.

Und es wird inzwischen vieles auch richtigerweise auf den Prüfstand gestellt, Videobeweis , Torlinientechnik usw, doch warum muss Fußball eine „Winter“sportart sein?!

lg sunny


hurdiegerdie
19. Januar 2016 um 15:33  |  519421

HerthanerInJapan
19. Januar 2016 um 14:53 | 519417

Welches Interview meinst du? Sonst sage mir, zu welcher Aussage von Dardai du meine Einschätzung möchtest.


HerthanerInJapan
19. Januar 2016 um 15:44  |  519422

Ich glaube die einzige langfristige fangewinning liegt in der Hand des teams.
Und ich meine nicht eherlichkeit, sondern sympathische Interviews, ehrlicher, cooler, anders sein als die anderen 17 Bundesligisten die eine Werbeagentur brauchen für ein Slogan.

Ich würde mich nicht wirklich als asozial bezeichnen, aber mag den Gedanken das wir Berliner sind und uns keiner was kann, egal in welcher Liga (siehe zuschauerrekord 2 Liga! Das waren keiner Bauernhaus Fans)

Jeder werbeexperte kann dir was präsentieren was fast alle Entscheidungsträger befürworten, bloß ist das Dan eine Werbeagentur als Hamburg mit Mitarbeitern aus Freiburg!

Ganz einfach… Wir echten Fans sind Berliner, und „Ausland Berliner“ dürfen sich eben so als solche fühlen, wenn sie fühlen das sie Berliner sind.

@all
Frage!? Wollen wir ein smarten Slogan damit Leute in der Pfalz sagen sie sind Herthaner? Aufgrund einer Werbung?
Ich finde de nein! Herthaner ist man… Ein Weg kann schwierig sein, aber wie war das mit dem Ziel?

Ich möchte nicht das ehemalige Stuttgarter event Fans in der Kurve stehen wegen einer Werbung?!
Aber bin der erste der sie begrüßt wenn sie blau weiß infiziert sind.
(nicht jeder ist perfekt geboren)

Ich verdiene mein Geld mit Werbung und der Kreation von Slogans und bin immer wieder überrascht wie dumm Menschen seien können, aber die du mit einem Slogan überzeugen kannst,sind bei dem nächsten wieder weg


HerthanerInJapan
19. Januar 2016 um 15:49  |  519423

@Hurdi
Das letzte Interview bei herthatv (Abschluss Belek)

Fand Pal hat wie immer seine Sache sehr gut erklärt, aber Themen wie baumi und tholga und sein Eindruck… Da hab ich einfach keinen eigenen Eindruck. Aber aufgrund deiner posts würde ich es gerne haben zu hören wie du die Trainings fand.

Und auch nur aufgrund der 8 Tage, was wäre dein 18 Kader und warum?


Ursula
19. Januar 2016 um 16:04  |  519424

Watten Glück, bei dieser Kälte, Schnaps!!!

111 ter! Tjjaaa…. Prost!!!

Fußball für ALLE, Hertha BSC!!!


hurdiegerdie
19. Januar 2016 um 16:34  |  519425

HerthanerInJapan
19. Januar 2016 um 15:49 | 519423

Im Prinzip sagt er ja nicht viel, falls du das 11:30 Minuten Interview meinst.

Ich sehe alles genauso 😆

Nee wirklich
– guter Start ist wichtig (3 Euro ins Phrasenschwein)
– Stimmung war gut (sehe ich auch so)
– Torhüter kein Problem, sonst geht er rein oder Zsolt (was sollst du dazu sagen?)
– Sinan darf bei den Männern mittrainieren, spielt aber U23. Ich denke auch, er ist noch lange nicht soweit.
– Baumi guter Fussballer, aber er muss sich gedulden, weil eine eingespielte Mannschaft vor ihm steht. Sehe ich auch so. Wen sollte er rausnehmen? Interessant war die Erwähnung im Zusammenhang mit Schieber. Der wohl noch alles bewusst macht vom Kopf her, aber noch nicht frei sich bewegt. Komisch, dass er dabei auch Baumi erwähnt. Ich fand ihn nicht so gut, aber hier im Blog wurde er ja in den Spielen gut gesehen. Ich fand ihn weder in den Spielen noch im Training auffällig. Ich meine, er wird es schwer haben.
– Tolga: auch prima (sagt Dardai), aber der einzige Spieler, wo er sagt, dass manches nicht so in Ordnung war. Auch ich fand Tolga nicht gut. Mir fehlte wie bei Baumi der absolute Wille sich zu präsentieren (im Training), im Spiel fand ich ihn eher langsam und das Spiel verlangsamend, er kommt m.E. noch nicht mit dem schnellen Abspielen/Kombinationen klar. Für mich ist er verhältnismässig weit weg im Moment.
-Ronny: guter Spieler aber nicht in der besten Mannschaft. NA die DIskussionen haben wir schon lange, nichts Neues, meine ich.
– Schieber: wie oben erwähnt. Er denkt noch bei den kurzen schnellen Bewegungen. Ansonsten grätscht er und macht. Ich denke, die Knie halten, aber vom Kopf ist er noch nicht wieder voll dabei (wie es auch Dardai sagt).
– Brooks: verbesserte Körpersprache, er will ihn halten unbedingt, aber das ist Managersache. Vom Training kann man nicht schliessen, ob er bleibt (ich glaube nicht, aber das hat nichts mit Belek zu tun).

Die Mannschaft ist die vom letzten Spiel (allerdings mit Rune). Dazu kommt der fitteste Torwart. Klar dran ist Pekarik wird also schwer für Regäsel, wenn Dardai nicht Weiser ins Mittelfeld zieht. Ich denke vdB wird im Kader stehen, ggf. auch weil er in die IV gehen kann (wenn z.B. Langkamp verletzt ist). Ich glaube auch Stocker ist eher dran als Baumi, der aber dabei sein wird, um Kurzeinsätze zu bekommen. Fehlen noch 2 oder? Ich tippe auf Stark (Option IV und defensives Mittelfeld) und dann – wenn ich mich festlegen müsste – Beerens.


Ursula
19. Januar 2016 um 17:04  |  519426

*grübelt*

# Wer brauchen ohne zu gebraucht…

Infinitivnebensätze sind auch überbewertet…!?
HIER geht man mit „gutem Beispiel“ voran!
UND „zu“ ist ein Wörtchen zu viel, oder…?

FUßBALL für ALLE, Hertha BSC!


jenseits
19. Januar 2016 um 17:24  |  519427

Dann müssteste aber auch „Hertha zu BSC“ schreiben.


Ursula
19. Januar 2016 um 17:59  |  519428

Da fällt mir jetzt „Esprit“, der Gag,
aber bitte…

Nichts für ungut!

Bleibe bei „Fußball für Alle, Hertha BSC“!


pate
19. Januar 2016 um 18:05  |  519429

Der Spiegel-Artikel hat mir gefallen. Diese Winterpause war ein riesiges Ärgernis, ich bin der Meinung, ohne Unterbrechung hätten die Jungs einfach Tranceartig so weiter gespielt. Mit welcher Leichtigkeit zum Schluss Mainz und Konsorten abgefertig wurden war wirklich beeindruckend. Man kann nur hoffen, dass sie das rüberretten konnten. Was Hoffnung macht, sind tatsächlich die allgemeine Lauf- und Nervenstärke. Ich blicke voller Feude auf den kommenden Spieltag und drücke alle Daumen. Ich bin weit davon entfernt Erfolgsfan zu sein, nach der Hinrunde wäre ich aber echt enttäuscht über einen Zehnten Platz. Einmal an Europas Zitze hängen, das muss jetzt sein!


hurdiegerdie
19. Januar 2016 um 18:07  |  519430

Infinitivnebensätze sind zwar nicht überbewertet, aber doppelt gemoppelt.

Und das gilt – wie Fußball – für alle.


Kamikater
19. Januar 2016 um 18:13  |  519431

Life is not a wish concert and not a pony yard, but it will always be ridden.


19. Januar 2016 um 18:13  |  519432

*meint*
Nichts muss, alles geht.


19. Januar 2016 um 18:17  |  519433

♫ ♪ ♫ ♪

It’s not a wish concert, here’s just a concert with Wishbone Ash.
https://www.youtube.com/watch?v=EeY9IRnVmk8&list=PL4453AF767059823C&index=85


Ursula
19. Januar 2016 um 18:28  |  519434

@ hurdie

Zum ERSTEN, ach was….

Zum Zweiten, wie kann „man“
Ochsen mit Kamelen vergleichen…?

UND zum Dritten, „FUßBALL für ALLE, Hertha BSC“!


TassoWild
19. Januar 2016 um 18:31  |  519435

#wishboneash.
Morgen im Quasimodo. Dett is Berlin 🙂


Ursula
19. Januar 2016 um 19:03  |  519436

Tja „TassoWild“, da gehe ich morgen
mit meinem Sohn (auch) hin, ins „Quasi“,
zu die „alten Männers“…

Fußball für ALLE, Hertha BSC!


fechibaby
19. Januar 2016 um 19:23  |  519437

http://www.herthabsc.de/de/fans/verkaufer-gesucht/page/8311–59-59–59.html

Hertha sucht geringfügig verdienende Mitarbeiter für die Fanshops.
Gebt lieber den Profis einige zehntausend Euro weniger und den Mitarbeitern im Fanshop ein richtiges Gehalt.


Exil-Schorfheider
19. Januar 2016 um 19:50  |  519446

Man sollte dann aber schon wissen, was geringfügige Beschäftigungen sind. 🙄


dewm
19. Januar 2016 um 20:00  |  519448

@FECHI: Schauste bei OPA! „Früher“ haben Freiwillige die Bälle aufgepumpt. Da gab es sicher nur heißen Tee oder vielleicht ein kühles Bier. Heute bekommt man für „geringfügige“ Hilfe richtige Euros. Früher bekamen die Profis einige zehntausend Märker weniger als die heutigen Euros. Früher ist vorbei. Bietet Hertha den Profis einige zehntausend Euros weniger, unterschreiben die dann sicher bei anderen Vereinen. Manche sogar für einige zehntausend Euros mehr bei Borussia Dortmund…

Kinder wie die Zeit vergeht!


monitor
19. Januar 2016 um 20:42  |  519454

Attraktivität eines Bundesligaclubs.
Tja. Was macht einen Club oder Verein für Menschen attraktiv, die diesen Verein nicht per Vererbung anheim bekommen haben.

Schauen wir uns dazu mal die Vergangenheit an.
Der HSV war toll, denn da spielte Uwe Seeler.
Bayern München war toll, da kickte kleines dickes Müller und auch dieser arrogante Beckenbauer.
Mönchengladbach, Netzer war cool und die anderen halfen ihm dabei, erfolgreichen Fußball zu spielen.
Dann war da wieder der HSV mit Kevin Keegan und BP auf der Brust.
In den Neunzigern hatten viele Kiddis ein BVB T-Shirt, BVB hatte Sammer und die anderen, von mir mittlerweise vergessenen.
Schalke war eigentlich nie cool, ich kannte nur einen Berliner, der Schalke Fan war.
Köln, mit Pierre Litbarski…

Was haben diese Beispiele gemeinsam?
Man nahm diese Mannschaften erst war, wenn sie über längere Zeit erfolgreich Fußball spielten.

Hat sich jemals irgendwer für Köln im Fußball interessiert, weil das eine Domstadt ist, weil sie noch aus der Römerzeit stammt und dort die Leute irgendwann im Frühjahr jährlich komplett austicken? Nö!
Köln war mal interessant, genauso wie Bremen, weil sie oben in der Tabelle mitmischten.
Bayer Leverkusen hat das auch mal, hat aber außerhalb von Leverkusen kaum irgendein Schwein interessiert. 😉

Die Attraktivität hängt also nach meiner Auffassung hauptsächlich von der Leistung ab. Ob man mit diesem Verein Erfolg miterleben kann. Es sei denn, man ist intensiver Anhänger der mit seinem Verein durch dick und dünn geht.
Davon hat Hertha aber nicht so viele, wie etwa BVB, Schalke, Köln oder Gladbach, angelehnt an den Einwohnerzahlen. Dazu gab es zu viel Dünnes in den letzten 45 Jahren.

Es ist wurscht ob Hertha der Hauptstadtklub, aus Berlin für Berlin oder sonstewas ist. Hertha muß Identifikationschancen bieten.

Was ist das? Identifikationschancen sind bspw. das, was St. Pauli schon lange pflegt. Das Image des Underdog der gegen den Strom schwimmt. Das hat sich St. Pauli nicht selbst ausgedacht, sie haben nur die Zuwendung durch die linke Szene in HH clever aufgenommen und angenommen. Dazu vieles weitere, Ergebnis, Kommissar Thiele im Tatort hat ein Pauli Shirt und einen entsprechenden Klingelton.
Klever gemacht von St. Pauli.

Das zu kopieren klappt aber nicht. Das muß von allein entstehen. So wie das Weihnachtssingen bei den Förstern.

Bis dahin gilt. Weiter erfolgreich Fußball spielen. Die Kiddis, die per se Bayern nicht mögen, werden dann die Hertha entdecken!


Ursula
19. Januar 2016 um 20:51  |  519455

Ja woll ja, ja woll ja…

Fußball für ALLE, Hertha BSC!


19. Januar 2016 um 21:09  |  519459

..ich kenne noch Frankfurt..Grabowski, Hözenbein..dann der Fussball 2000, von Stepi mit Bein, Möller, dem coolen 5er, dem Okocha..auch Freiburg hat ein klares Profil…will sagen: auch attraktiv spielende Mannschaften und Spieler prägen..und eben reine Image-Vereine wie St. Pauli, Union, Schalke, schon wieder Freiburg,-Mainz usw.
Lass uns den Status Quo nutzen und in zwei, drei Jahren fangen wir vlt an, unserer bestehendes Image zu verändern . Das bestehende Image ist (aus guten Gründen) eben nicht das Allerbeste.
Cool wäre es in diesem Zusammenhang, noch mal Brooks zu halten ..(klappt wohl eher nicht)..oder das wenigstens die Weiser, Plattenhardt,Kurt, Regäsel, Mittelstädt, Gersbeck o.ä. n den nächsten Jahren spielen und vielleicht der eine oder andere Nationalspieler wird etc
Dann brauchen wir keine Seele suchen, denn die haben wir ja längst..Und auch keinen Werbespruch..“Etablierung“ ist aus dieser Perspektive gesehen, nicht mal das blödeste Wort.
Auf dem aktuellen aufbauen und konstant weiter arbeiten, „Nachhaltigkeit“,-dann kommt alles von fast alleine..


monitor
19. Januar 2016 um 21:20  |  519464

Falls keine Fußnote nachkommt…
Ich glaube wir uns ziemlich einig? 😉

Das mit Brooks wäre mir auch wichtig, leider sind die Jungprofis gerade Popstars und gebärden sich auch so.
Ich hoffe JAB ist cleverer.


HerthanerInJapan
20. Januar 2016 um 2:00  |  519484

@hurdi, danke für deine ausführungen.
Für mich ist es ei Fach sehr Interessant etwas zu lesen von jemand der dabei ist, und der keine minimal print Auflagen erfüllen muss

Mit deinen Kader bin ich übrigens recht zufrieden

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