Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige
Mittwoch, 27.1.2016

Digital ist besser?!

(mey) – Er hatte schon ein paar Mal irritiert zu mir rüber geschaut. Wahrscheinlich weil ich dasselbe getan hatte und das irgendwann ein wenig komisch aussah. Denn ich konnte einfach nicht genau sagen, wer der Bursche war. Gesehen hatte ich ihn schon einmal. Aber wie hieß der noch, der da erst am Trainingsplatz bei Hertha stand und später mit Per Skjelbred am Tisch im Medienraum saß?

Man musste mir auf die Sprünge helfen: Per-Mathias Høgmo. Norwegens Nationaltrainer war am Mittwoch gekommen, um seine Nationalspieler Skjelbred und Rune Jarstein zu besuchen. Auch führte er Gespräche mit Trainer Pal Dardai und Manager Michael Preetz über die beiden.

Ich nehmen an, dass Høgmo nur Gutes zu hören bekam. Beide, sein Nationalelfkapitän Skjelbred und sein Ersatztorwart Jarstein, sind bei Hertha ja mittlerweile Stützen im Team.

Hügel der Leiden

Soviel zu dem, was sich abseits des Trainingsplatzes heute tat. Auf dem Schencke bat Fitness-Trainer Henrik Kuchno die Spieler am Mittwochvormittag auf den „Hügel der Leiden“. Kurze Sprints, Antritte, Schnellkraft. So sah das dann aus:

Hintergrund: Dardai hat gegen Augsburg die Spritzigkeit bei seinem Team gefehlt. Und für das, was der Ungar gegen Bremen am Sonnabend geplant hat, brauchen seine Spieler die. Was das ist, was sich Dardai überlegt hat, lest ihr morgen in eurer Morgenpost 😉

Brooks trainiert nur individuell

John Brooks, der am Dienstag noch wegen Rückenproblemen gefehlt hat, war am Mittwoch wieder draußen. Aber er trainierte ebenso wie Ersatzkeeper Sascha Burchert nur individuell. Dardai sagte:

„Hoffenlich kann Jay am Donnerstag wieder voll mittrainieren.“

Sieht aber danach aus.

Thomas Kraft, der am Dienstag noch mit einer Platzwunde und schlechter Laune vom Feld marschiert war, konnte im Übrigen wieder voll mittrainieren. Ich glaube, er trug einen Kalou-Turban. Wie war das noch mit den Urheberrechten?

Was macht eigentlich Paul Keuter?

Im Trainingslager hatten einige von euch mich gebeten, doch mal bei Paul Keuter nachzufragen, was der neue Geschäftsleiter für Digitales eigentlich so macht? Euer Wunsch ist mir Befehl.

Herausgekommen ist ein Stück, das im Detail sicher noch ein paar Fragen offen lässt, aber schon einmal umreißt, was das Stichwort digitale Transformation für einen Profiklub wie Hertha bedeutet:

Frage an euch: Was denkt ihr über das Thema?

Meine Meinung: Hertha schlägt da aus Sicht des Klubs sicher den komplett richtigen Weg ein. Dass die das so offensiv angehen, finde ich bemerkenswert. Dennoch sehen ich auch Konfliktpotenzial mit den Fan-Interessen. Dass man uns Journalisten irgendwann nicht mehr brauchen wird, glaube ich dagegen keineswegs. Unsere Aufgabe wird umso mehr sein: hingucken, einschätzen, überprüfen und Hintergründe liefern.

Und das werden wir tun, Freunde.

Am Donnerstag und Freitag trainieren die Berliner wie gewohnt im Verborgenen. Aber es gibt morgen eine PK. Da schauen wir für euch mal vorbei. Gehabt euch wohl!

Ps: Wenn ihr euch fragt, was eigentlich Lennart Hartmann heute so macht. Der verlässt TeBe und wechselt wohl in die sechste Liga. –>Hier der Bericht der Kollegen vom Tagesspiegel


158
Kommentare

Stiller
27. Januar 2016 um 16:30  |  520818

Ha (endlich)


kczyk
27. Januar 2016 um 16:37  |  520823

HO
(wegen der korrektheit)
*denkt*
der slogan – aus berlin, für berlin – ist im grunde nicht schlecht.
er ist kurz und prägnant, wenn auch ohne wirkliche aussage aber ausgrenzend.
anders jedoch, wenn das wort ‚für‘ gegen das wort ‚wie‘ ausgetauscht werden würde.


sunny1703
27. Januar 2016 um 16:38  |  520825

He


glimpi
27. Januar 2016 um 16:38  |  520826

Hertha BSC


Kamikater
27. Januar 2016 um 16:41  |  520828

@stiller
Antwort vom drüben:
Na, das ist doch absehbar, dass Fans ihren Unmut an Anderen auslassen, wenn eigene Erwartungen nicht erfüllt werden. Ein Erfahrungswert nach 49 Jahren Herthafan.
😉


Dan
27. Januar 2016 um 16:47  |  520830

Ich lass meins drüben. 😉


Stiller
27. Januar 2016 um 16:49  |  520831

@Kamikater

Du kannst damit anfangen, das zu ändern.


Tojan
27. Januar 2016 um 16:49  |  520832

ist die slogan- diskussion eigentlich das neue hamsterrad, nachdem die sportliche probleme gerade mal nicht auftreten? kann mir eigentlich sonst nicht erklären, warum einzelne personen da immer wieder darauf zurückgreifen müssen…

ich bleib dabei, ein slogan ist sicherlich einer der unwichtigsten aspekte im marketing….


Kamikater
27. Januar 2016 um 16:52  |  520835

@stiller
Jetzt wirds etwas diffus. Ich habe etwas anderes gemeint, als Du. Sorry.


27. Januar 2016 um 16:57  |  520836

nö @tojan..lässt sich nicht verallgemeinern..es gibt sensationelle slogans..Peer Steyvesant, HB..die hatten sowas, Marlboro..es gibt zig geniale Beispiele, wordurch manche Marken zeitlos wurden/blieben..
Aber für einen Fussballklub…extrem schwer hinzubekommen. Dehalb: für Fussballvereine eher unwichtig, ergibt sich vielleicht mal von selbst..Bei Union wuchs es sich zum Kult aus, wie bei St. Pauli..erst danach kam das Merketing drauf..


Kamikater
27. Januar 2016 um 17:00  |  520838

@stiller
Ich habe keine überzogenen Erwartungshaltung. Ich habe vor der Saison getippt, nicht erwartet, dass wir 10. werden. Aller Voraussicht nach wird mein Typ aber falsch sein und ich glücklich.

Was ich nicht verstehen kann, sind diejenigen Fans, die eine positive sportliche Entwicklung zum Anlass nehmen, um ihre eigenen Erwartungen hoch zu schrauben, nur um diese dann rückwirkend dem Verein unter die Nase zu reiben, wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden. Das passiert aber zu 99,9 %. Und das ist doch mehr als vorhersehbar.

Was aber wirklich dünn ist, wenn dieses dann Über Umwege geschieht. In dem man dem Verein zum Beispiel schlechte Kommunikation oder schlechtes Marketing, hohe Bierpreise oder schlechte Sicht vorwirft. Das ist schon sehr durchschaubar alles. Aber so ist es. Nicht zu ändern.


Dan
27. Januar 2016 um 17:01  |  520839

@kczyk 27. Januar 2016 um 16:37 | 520823

Der Slogan ist halt angestaubt. Man sollte zurückblicken und sich erinnern, dass der meines Erachtens entstand, als man nach dem Umland (Partnerschaftsstädte/-Schulen) auch „Ost-Berlin“ „einfangen wollte und einige Kampanien dazu startete.

Um nicht mehr auszugrenzen, würde ich schon mal aus Hauptstadtklub -> Weltstadtklub machen. 😉


Tojan
27. Januar 2016 um 17:01  |  520840

@apo
ja das ist mir durchaus bewusst, ich spielte bei meinem kommentar auch auf fußballklubs an, bei denen wirkliche andere dinge zur markenbindung un -bildung beitragen als slogans.

ich muss z.b. sagen, dass ich außer dem lächerlichen mia san mia und der „echten liebe“ keine anderen slogans aus dem profifußball kenne.


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 17:03  |  520841

Unsere Aufgabe umso mehr sein:hingucken, einschätzen, überprüfen und Hintergründe liefern.
Und das werden wir tun, Freunde.

Danke.
Denn ihr macht nen tollen Job. 👋👋👋


27. Januar 2016 um 17:08  |  520842

Neue Felder erschließen – wie wäre es da mit den vielen Start Up Unternehmen, die ja in Berlin richtig boomen und immer mehr werden. Vielleicht lassen sich in diesem Bereich auch neue Märkte gewinnen ?!

Mit dem Flugplatz lässt sich hier ja kein Geld verdienen, siehe die Bayern mit Katar Airways.


Kamikater
27. Januar 2016 um 17:08  |  520843

@tojan
27. Januar 2016 um 16:49 | 520832
Jepp, d’accord

@NKBerlin
Naja, die Startup Szene befindet sich momentan eher im tief, siehe der Oliver Samwer Artikel in der Welt heute. Da ist erst mal Dunkeltuten angesagt.


apollinaris
27. Januar 2016 um 17:11  |  520844

miamsan mia..ist genial..besser geht es kaum…Ist halt Ansichtssache…
Da geht’s schon wieder mit der persönlichen Vorliebe los 😉


Jörn Meyn
Jörn Meyn
27. Januar 2016 um 17:17  |  520845

@Blauer Montag
Du kleiner Schleimer 😉 Mehr davon!


kczyk
27. Januar 2016 um 17:17  |  520846

S04 – feuer unterm pott


Dan
27. Januar 2016 um 17:17  |  520847

@Tojan 27. Januar 2016 um 17:01 | 520840
@apollinaris 27. Januar 2016 um 17:11 | 520844

Also sorry, wenn man hier die Ansätze liest, wie ausgrenzend „Aus Berlin Für Berlin“ ist, wie ausgrenzend ist den erst recht „mia sam mia“. 😉

Rücksichtslos nur auf sich schauend. Also da könnte man ja fast zum Kamikater werden. 😉


Kamikater
27. Januar 2016 um 17:21  |  520849

http://www.sueddeutsche.de/bayern/ursprung-des-fc-bayern-mottos-wer-san-mia-1.1742394

@apo
Und ist von den Österreichern geklaut. Hochpeinlich.

@Dan
😉


Freddie
27. Januar 2016 um 17:23  |  520850

@stiller
Habe dir nebenan geantwortet


Dan
27. Januar 2016 um 17:23  |  520851

Und wenn ich grade dabei bin, unterstellt „echte Liebe“ nicht allen anderen „unechte Liebe“? Wie anmassend.


Opa
27. Januar 2016 um 17:29  |  520852

#Blogthema 1
Die Fragen von @jmeyn haben wir doch drüben schon diskutiert 😝

#Die billige Tatjana
Steht als Synonym für etwas, wie Digitalisierung und Kommunikation nun nicht gerade funktionieren sollten. Tatjana ist die Werbefigur von unserem Hauptsponsor, die mit säuselnder Stimme durchs Radio fürs Loft wirbt und anfangs mit unten ohne, sprich nur mit Trikot und Unterhöschen bekleidet, fürs Loft warb. Nicht, dass ich mit solcherlei Werbung grundsätzlich ein Problem hätte, aber wenn mein Herzensverein zeitgleich als konturlos rüberkommt, befürchte ich, dass sich da etwas in eine falsche Richtung verwächst.

#Lolitapresse
Apropos falsche Richtung. Auch das ein Dauerbrenner in diesem Zusammenhang. Wenn Hertha da dem Blatt die Absolution erteilt hat, kann man das doch sagen und vor allem beleuchten, warum man das getan hat. So lange das nicht passiert, stoße ich rümpfende Nasen drauf, mit wem unser Herzensverein da kuschelt. Beinahe könnte man aus dem Originalbericht der BZ zur Lolita vom 21.8. zitieren:

Eine Anfrage der B.Z. bei Hertha BSC, wie man zu diesen Vorfällen stehe, blieb Mittwochabend unbeantwortet.

Passt sogar, heute ist Mittwoch. Und immer noch keine Antwort, die doch eigentlich einfach beantwortbar wäre. Klar fährt Hertha hier einen opportunistischen Ansatz und kann ein Medium aus der Rudi-Dutschke-Straße nicht auf Dauer boykottieren. Aber angesichts der Geschütze, mit denen Hertha bisweilen auf viel kleinere Sachen schießt (z.B. dass unser Manager gut schlafen kann), finde ich das doch wenigstens mal erklärungsbedürftig. Aber vielleicht erklärt die BZ uns das ja, was Preetz damals damit meinte, als er auf einer PK sagte „Wir halten das für einen Versuch, Hertha zu schaden“ – da die damals beteiligten Redakteure beide immer noch bei Springer arbeiten, stellt sich umso mehr die Frage, was denn hinter der neuen „Strategie“ steckt.

#Blogthema 2
Wie Digitalisierung bitte auch nicht geht, zeigt der in diesen Minuten bei mir eingeflatterte Newsletter des Hertha Bonusprogramms, wo man als Fan seine Bonusmeilen gegen die Teilnahme an einer Verlosung „eintauschen“ kann, bei der man bei der Spieltags-PK dabei sein kann. Nichts gegen eine solche Verlosung, aber dafür Bonusmeilen verlangen? Es wartet jede Menge Arbeit auf Herrn Keuter und ich hoffe, dass er etwas bewegen wird, denn es liegt vieles im Argen und ich werd´ das auch weiter ansprechen, auch wenn ich mir des damit verbundenen Nervfaktors bewusst bin.

#Diskussionskultur
Ja, eigentlich wäre es schön, wenn man den Inhalt und nicht den Vortragenden bewertet, aber das ist bei einigen schwierig bis unmöglich. Wer sich mit sich selbst unterhält, indem er zusammenhanglose youtube Links postet und hier gern mal den vom Hofinhaber vergessenen Kettenhund spielt, muss sich nicht wundern, wenn er auf Pseudofragen eben auch höchstens nur Pseudoantworten bekommt (wenn er nicht durch sein Gelalle einem jegliche Lust an Kommunikation mit ihm vergällt). Da greift im Übrigen auch die im Vorblog genannte Prozentaufteilung. Würde das, was hinter vorgehaltener Hand geredet wird, hier blogöffentlich, würde ich mich vielleicht sogar für denjenigen einsetzen, aber so dürfen wir jeden Tag den Peinlichkeiten weiter beiwohnen. Wer sich an einer Konstante als Selbstzweck erfreuen kann, wird hier immerhin fündig.


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 17:35  |  520853

Iss mir alles zuviel Content. 😆


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 17:37  |  520854

hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 17:35 | 520853

Oh sollte ein allgemeiner Scherz sein und war nicht auf Op gemünzt. Sein Betrag war noch nicht da.


Kamikater
27. Januar 2016 um 17:39  |  520855

@opa
Bin mir nicht ganz sicher, ob diese Aktion statt Keuters Schreibtisch eher das Marketing bzw Mitglieder/Kundenbindung betrifft.


sunny1703
27. Januar 2016 um 17:48  |  520856

@Kami

Laut dem“ Global Startup Ecosystem Ranking 2015″ steht Berlin auf Platz 1 in Deutschland und Platz Nummer 2 hinter London in Europa. Auch McKinsey hat vor noch nicht allzu langer Zeit prognostiziert, dass Berlin in dem Bereich die Nummer 1 in Europa wird.

Sorry für OT

lg sunny


Dan
27. Januar 2016 um 17:50  |  520857

@jmeyn

#Konfliktpotenzial mit den Fan-Interessen

Da würde mich mal ein Ansatz von Dir interessieren.

Aktuell nehme ich das so wahr, dass Hertha Interessierte / Fans bei Twitter zugeschüttet werden mit Info, Videoschnipsel usw.. Die anderen Medien wie Facebook usw. nutze ich nicht.
Eigentlich bewältige ich kaum die Twitter Informationsflut, aber noch kann ich das selektieren und das Meiste nur zur Kenntnis nehmen und dann in den geistigen Papierkorb werfen.

Aus den USA kenne ich, dass irgendwann Clubs und die Verbände anfingen Werbetweets zu retweeten. Kalou hat letztens seine Adidas Töppen getwittert (gabs oder gibts Ärger bei sowas wegen Nike?).

Wo siehst Du Konfliktpotenzial? Erwartest Du das irgendwann der Fan zur Kasse gebeten wird nach dem seine Informationsgier angeregt wurde? Oder doch eher „zuviel“ eingestreute Werbung um damit Geld zuverdienen?


Daniel W64
27. Januar 2016 um 17:51  |  520858

# billige Tatjana
In der heutigen Sportbild wird auf Seite 53 was über das Loft geschrieben.


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 17:51  |  520859

Gerne Jörn Meyn
27. Januar 2016 um 17:17 | 520845

Mehr vom Guten … ♪ ♫
Sheryl Crow Performing “ Rock And Roll “
https://www.youtube.com/watch?v=MYJzF4IBXrw&list=PL4453AF767059823C&index=63


Dan
27. Januar 2016 um 17:58  |  520861

@Daniel W64 27. Januar 2016 um 17:51 | 520858

Und wie kommt es rüber? Positiv oder billig? 😉


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 17:58  |  520862

Alles Klar. ✌✌✌
„Tatjana ist die Werbefigur von unserem Hauptsponsor, die mit säuselnder Stimme durchs Radio fürs Loft wirbt …“ Ich höre youtube, kein Radio. Deswegen kenne ich diese Werbefigur unseres Hauptsponsors nicht.

sisters of mercy https://www.youtube.com/watch?v=Gxn3w_4hOeg&list=PL4453AF767059823C&index=65


Orgelpfiff
27. Januar 2016 um 17:59  |  520863

Zum Thema:

Nein, Digital ist nicht besser, denn es ist nicht echt, nur virtuell. Wie hier im Blog. Leute, die sich persönlich kennengelernt haben, haben ein deutlich anderes Verhältnis zueinander, als die, die nur über Einsen und Nullen zueinander in Verbindung stehen. „Contents“ – wie verräterisch. Wenn man eine Blase verkaufen will, muß man einen englischen Begriff verwenden, den die meisten nicht verstehen und auch nicht hinterfragen. Heute wird soviel auf die Verpackung gegeben und so wenig auf den Inhalt. Das fängt schon in der Schule an, wo es mehr ums präsentieren, als um den Inhalt geht. Und wenn der Inhalt vernachlässigt wird, wird aus dem Präsentieren ein bloßes Posen.

Ich bin hier gerade in Südamerika. Die neuen Medien sind allgegenwärtig, in Überlandbussen trifft man keine Hühnerkäfige und Gemüsesäcke sondern Ipod und Smartphone, die Busse haben kostenloses Wifi. Im ÖPNV zahlt man selbstverständlich mit Plastikkarte. Ich war aber auch auf einem Platz, wo ein Dutzend Leute mit Schreibmaschinen an kleinen Tischen sitzen, wo Menschen hinkommen, die sich gegen ein paar Pesos was ins Reine tippen lassen.

Und die haben alle auch ein Trikot ihres Teams oder der Nationalmannschaft an, um die muß man sich nicht digital bemühen. Denn die sind ein Teil der Gesellschaft, der Stadt, des Landes, ihres Vereins.

Mir ist ein Fußballer, der sich fleißig der neuen Medien bedient nicht sympatischer oder interessanter. Ich finde es cooler, wenn er nicht bei nächster Gelegenheit des Geldes wegen den Verein verrät, dessen Emblem er letzte Woche noch geküss hat, oder wenn er mit Verve die Nationalhymne mitsingt.

Als Hilfsmittel gerne, aber die Kernkompetenz ist der Fußball. Das ist das Ding, mit dem ich als Kind viele Stunden meines Lebens verbracht habe. Ich bin nicht Anhänger eines Medienunternehmens.


Stiller
27. Januar 2016 um 18:00  |  520864

hurdiegerdie, 27. Januar 2016 um 17:37 | 520854

„Sein Betrag war noch nicht da.“

TS-Strategie? Bezahlt er Dich? 😆


27. Januar 2016 um 18:07  |  520865

Hurdiegerdie

Basketball und Handball…. läuft beides 😉


Tojan
27. Januar 2016 um 18:09  |  520866

@opa
ist es nicht auch für dich ermüdend immer und immer wieder das selbe zu schreiben ohne irgendwas neues oder relativierendes zu ergänzen?

#handball
auf gehts jungs ins halbfinale!


Daniel W64
27. Januar 2016 um 18:17  |  520867

@Dan

Eigentlich ein Traum.
420 Quadratmeter großes Loft mit Bierkühler, Dartscheiben,Kickertisch usw.

Jeder Bewohner wurde mit 1000 Euro ausgestattet und dies wird in Challenges eingesetzt. Die meisten Challenges stehen in Bezug zu Hertha, es werden auch alle Heim- und Auswärtsspiele besucht.
Zusätzlich steht täglich ein Budget von 50 Euro für Fußballwetten bei Bet-at- Home zur Verfügung.
Wer genug Challenges und bei den Wetten gewinnt kann weiterhin wohnen bleiben.

Am Ende des Monats muss der jenige ausziehen der den niedrigsten Kontostand hat.


jenseits
27. Januar 2016 um 18:28  |  520868

Woher habt Ihr das mit diesem Loft? Davon höre ich heute zum ersten Mal. Und ich bilde mir ein, beinahe alles über Hertha zu lesen. Auch in den SM.

Ich weiß tatsächlich nicht, wovon die Rede ist. Mal google anwerfen.


Daniel W64
27. Januar 2016 um 18:29  |  520869

@jenseits

Das steht in der heutigen Sportbild Seite 53.


27. Januar 2016 um 18:31  |  520870

Dan
27. Januar 2016 um 18:32  |  520871

@Daniel W64 27. Januar 2016 um 18:17 | 520867

😉

So war das nicht gemeint, dass haben die schon Samstag so im Stadion erzählt.

Ich meinte eher, in welchem Licht steht Hertha BSC da? Ist das rein informativ, ist eine interessante Idee oder gehts in die Richtung was soll das? Wie sieht die Tendenz in diesem Artikel aus?

Danke für Deine Antwort(en).


Herthas Seuchenvojel
27. Januar 2016 um 18:32  |  520872

@jenseits:
hier bitteschön
https://www.bet-at-home-loft.com/

gab übrigens letzten Samstag in der Sportschau schon eine kleine Reportage darüber 😉

huch, @Bussi war schneller, Glückwunsch


HerthaBarca
27. Januar 2016 um 18:39  |  520873

@Digital
Mir gefällt bei weitem nicht alles, was in den Netzwerken zT abgeht! Aber diese Schraube werden wir nicht mehr zurück drehen! Ich finde den Ansatz, den Hertha geht scheinbar geht, durchaus interessant! Werde mit Sicherheit nicht alles gut finden – aber muss es auch nicht, wenn andere damit für uns gewonnen werden!

@Hartmann
Fussballtechnisch gesehen tut es mir leid, dass er seinen Traum vom Profifußballer nicht hat erfüllen können! Umsomehr freue ich mich, dass er mit seinem Jurastudium seinen Weg gefunden hat! Ein gutes Beispiel für junge Fußballer, nicht nur auf die Karte Profi zu setzen und Plan B im Hinterkopf zu haben!
Allet jute Lennart


Daniel W64
27. Januar 2016 um 18:40  |  520874

@Dan

Auf der Homepage von Bet…. steht es sehr gut beschrieben.
Kannst dir ja selber ein Bild machen 😉

Ich finde alles sehr gestellt 😉


jenseits
27. Januar 2016 um 18:43  |  520875

@Daniel W64, @Bussi und @Seuchenvojel: Vielen Dank!

Ach Du Schxxxe. Dazu sage ich lieber nix. 😉


Tojan
27. Januar 2016 um 18:44  |  520876

nja ob ein jurastudium eine „gute“ alternative ist, darüber lässt sich trefflich streiten 😀


HerthaBarca
27. Januar 2016 um 18:48  |  520877

@toja
Besser als verarmter Ex-Millionär im Dschungel zu landen!


27. Januar 2016 um 18:49  |  520878

@dan..ach was, das ist nicht ausgrenzend. Kannst doch jederzeit dazugehören..? Der Schwatte im Trachtengewand
-Das impliziert unser Spruch nicht,
Übhrigens..mochten viele Ostberliner den Zusatz..“Hauptstadt der DDR“ nicht besonders…
Das eine besingt den Wert der Familie und den Stolz des Bajuwaren..das andere berift sich eher eine geschenkte Scheinidentität. ( Hauptstadtklub)
So kommen diese beiden Sprüche bei mir an.
ich will kein Mitglied der Familie sein, aber ich find´s putzig, trotzig,–also ziemlich bayrisch.Und seien wir ehrlich: sind die Oberbayern unter sich: verstehst du als Nichtbayer kein Wort. Also isses auch noch ehrlich…
„Aus Berlin-für Berlin…ist ok, aber nicht gerade ein Brüller..ausgrenzend? Nicht meine
Meinung. Für wen denn sonst?
Aber igendwie ist der Spruch so sexy wie Wurstgulasch…


Dan
27. Januar 2016 um 18:50  |  520879

Danke @all

Ok. Werbeartikel für Bet at home mit Eiterbeule Sport-Bild.

Bis auf Trikots und Heimspiele/Auswärtsspiele kein bezug zu Hertha. Der eine wird es so sehen der andere anders. Normal.


27. Januar 2016 um 18:51  |  520880

Dschungelcamp gefällt auch nicht jedem, aber alle reden drüber. Brecht das mal auf das Loft runter, dann habt ihr die Antwort zu dem „wo für soll daß gut sein“.

Socialmedia ist für mich deswegen interessant, weil ich auswähle, welche Kurznachricht ich zu welchen Themen haben will.
Und das schöne ist, man kann dann „tieferlesen“ oder auch nicht. Jedenfalls komme ich nicht mehr in Versuchung, für mich relevante Themen zu verpassen. Ich finde das sehr luxeriös. Ich muß ja nicht mal selber mitmachen.

Ich möchte jedenfalls auf Twitter, Snapchat, Instagram, Facebook, etc nicht mehr verzichten. Und da es alles Apps sind, schlucken sie auch nicht so viel Datenvolumen unterwegs, wenn man sie richtig einstellt.

Ps. Und wenn ich Zeit habe, möchte ich auf die guten journalistischen Artikel nicht verzichten. Deswegen werden @Meyn und @ub und alle anderen immer ein wichtiger Teil bleiben in der Presselandschaft


Daniel W64
27. Januar 2016 um 18:56  |  520881

@Dan @ Jenseits
Also doch # Billig 😉😂


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 19:03  |  520882

moogli
27. Januar 2016 um 18:07 | 520865

Bin bei beiden dabei, Alba nur auf griechisch.

Wird aber bei beiden schwer. Bei 2:14-Läufen wird es Alba nicht schaffen.
Bei Dänemark muss man sehen, ob die Kräfte bei dem ungerechten Spielplan schwinden.


27. Januar 2016 um 19:10  |  520883

Die Hoffnung stirbt zuletzt Hurdiegerdie 😉


Tojan
27. Januar 2016 um 19:14  |  520884

#handball
guter auftakt in die zweite hälfte 🙂


apollinaris
27. Januar 2016 um 19:42  |  520887

#Loft…tja..Zielgruppe ..leider wieder nur die trashKultur….
1 Mädchen spielt in einer Trash- Vorabendserie mit , auch das andere
Mädel habe ich irgendwo schon im TV gesehen,,.
Eigentlich hätte es lustig sein können. So aber wohl volles Fake . Weiß nicht..mich würden andere Kreise mehr interessieren.
Eher die Emos und ähnliche Langweiler..😳😀


Hoppereiter
27. Januar 2016 um 19:45  |  520888

irre spannend das handballspiel


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 19:48  |  520889

Mir gefällt bei weitem nicht alles, was in den Netzwerken zT abgeht!

Jepp.
In meinen Augen 😯 werden die Werte der Vertraulichkeit und des guten Geschmacks überschritten, wenn aktive Profisportler ihrem Mitteilungsbedürfnis fleißig in den sozialen Medien frönen, und dafür wiederum von den Fans/Zuschauern als „Selfie ben Nimmsie“ o.ä. verhohnepiepelt werden.

Für die Zuschauer sind es unterhaltsame Frotzeleien.
Für die Profis geht es um ihre berufliche Zukunft.


Tojan
27. Januar 2016 um 19:48  |  520890

#handball
HALB FIIIIIIIIIIIII NAAAAAA LEEEEEEEEEEEE!!!!!!!!!


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 19:48  |  520891

Glückwunsch dt. Handballer ! 😀


coconut
27. Januar 2016 um 19:49  |  520892

Auch wenn es OT ist
HERVORRAGEND, was dieses deutsche Handball-Team da geleistet hat.
Damit habe ich nie und nimmer gerechnet.
Gratulation.


glimpi
27. Januar 2016 um 19:51  |  520893

Halbfinale, jaaaaa.


Luschtii
27. Januar 2016 um 19:51  |  520894

@Dan
Ich meinte eher, in welchem Licht steht Hertha BSC da? Ist das rein informativ, ist eine interessante Idee oder gehts in die Richtung was soll das?

Die Anderen haben es zwar gut erklärt, aber ich hab da ne andere Vermutung. Ich denke, dass man Hertha BSC als „Aushängeschild“ genutzt hat, um diese Aktion zu werben. Ohne Hertha hätte das doch kaum bis gar nicht Aufmerksamkeit bekommen.

Desweiteren wollte man auf den Berlin – Tag & Nacht Zug aufspringen. Der Quatsch war damals Quotentechnisch, als auch in den Social Media Plattformen sehr erfolgreich – aktuell über 3 Mio. „Gefällt mir“ auf Facebook! Deren Kernzielgruppe liegt bei den 15-24jährigen, von daher soll durch das Loft meine Generation angesprochen werden. Ob es aber Sinn macht, darüber kann man sich streiten 😉

#Digitalisierung
Hier sollte man zweierlei Maß messen. Meiner Meinung nach liegt es nicht in Herrn Keuters Aufgabenbereich, das Image des Vereins aufzupolieren. Wenn die Spiele suboptimal laufen und auch die Serviceleistung eher mau ist, können hunderte Slogans rausgebrüllt werden – es würde nichts nützen.

Ich finde auch, dass sich ein Verein durch das Stadionerlebnis auszeichnen sollte und nicht durch einen Spruch. Wenn z.B. Media Markt jahrelang mit „Ich bin doch nicht blöd..“ durch alle Medien geistert, ist das ok, weil sich die Leute daran erinnern (sollen).
Aber wenn ich euch fragen würde: Was fällt dir als erstes zu Hertha ein? Würdet ihr dann mit „Aus Berlin, für Berlin“ antworten? Ich verwette meinen 10€ bet-at-home Gutschein, dass das nicht passieren wird.

Der Weg der Digitalisierung ist nicht schlecht. Es kommt halt nur darauf an, was Hertha damit macht!


Bakahoona
27. Januar 2016 um 19:55  |  520895

Laut BZ hat sich Regäsel von seinem Berater getrennt um sich zukünftig selbst zu vertreten. Ist das jetzt naiv, oder vorbildlich?


Daniel W64
27. Januar 2016 um 20:04  |  520896

@ Baka

Sebastian Langkamp macht das doch auch oder irre mich da?

Wobei Regäsel noch sehr jung ist und da kaum über Erfahrungen verfügt. Vielleicht unterstützten ihn dabei auch seine Eltern was ich gut finden würde.


Herthas Seuchenvojel
27. Januar 2016 um 20:09  |  520897

monitor
27. Januar 2016 um 20:18  |  520898

Regäsel, finde ich vernünftiger als dieses wilde Wechseln. Ich glaube nicht, daß er bei Hertha ohne Berater über den Tisch gezogen wird.


U.Kliemann
27. Januar 2016 um 20:20  |  520899

Kommen wir doch lieber zum nächsten Herthaspiel.
Es war 1997, Brian Roy hat gerade Hertha und J. R.
das Weiterlebe gesichert. Da kommt das nächste
Auswärtsspiel! Wo ? Bei Werder! Und wer macht
damals das 2:0 für Hetha? Der ist immer noch
dabei.


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 20:21  |  520900

Mir kräuselt sich ja alles, wenn ich das lese.

Nach Keuter: Wir sitzen auf einem Haufen Content.

Ich hoffe, es ist kein Darm-Content.

Er hat erst mal eine grosse Content-Analyse bestellt. Nicht Pipi, sondern Gross. Wenn man dann mal bei Content-Analysts nachliest, braucht man für Content Marketing eine Content Analysis die von internal experts ausgeht, um internal judgements zu evaluieren. Schliesslich muss man eine Digitalisierung vornehmen.

Ich frage mich, wie man Darm-Content digitalisiert?

Geschwurbelte Kacke, die man hinter falschen Anglizismen versteckt?


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 20:31  |  520901

A propos Anglizismen hurdie: Wer oder was ist der von dir kürzlich erwähnte overlap?


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 20:33  |  520902

Sei nett U.Kliemann
27. Januar 2016 um 20:20 | 520899

Verrate es uns.
Ich bin zu müde bereits zum googeln.


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 20:41  |  520903

Blauer Montag
27. Januar 2016 um 20:31 | 520901

du hast absolut recht. Ich versuche es zwar zu vermeiden, aber manchmal bin ich beim schnell schreiben auch schon so verblödet, nicht mehr die deutschen Ausdrücke zu suchen.
Wobei overlap echt einfach ist: Überschneidung.


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 20:46  |  520904

Danke hurdie um 20:31
Es ging mir nicht ums Recht haben, nur ums Verständnis deines damaligen Kommentars.


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 20:51  |  520905

Blauer Montag
27. Januar 2016 um 20:46 | 520904

Das war mir schon klar und auch nicht böse von mir gemeint. Mich ärgert es selber, wenn mir zur overlap einfach nicht das deutsche Wort einfällt. Aber manchmal in der Hitze der Diskussion, schreibe ich halt auf, was mir in den Kopf kommt. Und in der Tat, manchmal fallen mir tatsächlich einfache Wörter nicht ein. Blöd.


Daniel W64
27. Januar 2016 um 21:03  |  520906

@ Blauer Montag

Es war der Lange.


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 21:04  |  520907

Aber um auf das Thema zurückzukommen.
Ohne Kritik an Jörn, super geschrieben: Aber was macht denn Keuter jetzt, ausser auf einem Haufen Content zu sitzen und eine Content-Analysis einzufordern?

Ich habe es nicht verstanden.


U.Kliemann
27. Januar 2016 um 21:11  |  520908

Ich verstehe schon lange nichts mehr.


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 21:11  |  520909

Danke Daniel W64.
Ein Haufen Content ist sicher das virtuelle Hertha-Museum, welches bis zum heutigen Tage nicht fertig wurde.


Blauer Montag
27. Januar 2016 um 21:16  |  520910

Du hast dein Gedächtnis und deine Erinnerungen U.Kliemann
27. Januar 2016 um 21:11 | 520908
🐱🐱🐱
Für alles andere brauchst du irgendwelche digitalen Endgeräte. Und zum Schluss erscheint (d)ein Kommentar bei immerhertha.de oder bei twitter, wenn deine Katze übers Tablett gelaufen ist. 🐱 🐱 🐱


apollinaris
27. Januar 2016 um 21:18  |  520911

manchmal passen die englischen Begriffe allerdings besser, sind genauer/ griffiger. – Hin und wieder kommen die Hüter der deutschen Sprache auch ein wenig anstrengend daher…( allgemein gemeint..ich meine niemanden vom Blog, jedenfalls nicht willentlich)


HerthaBarca
27. Januar 2016 um 21:22  |  520912

Passt zu unser Medienstrategie bzw, wie machen’s die anderen?
http://www.zeit.de/sport/2016-01/fc-bayern-katar-sponsoring-kritik


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 21:45  |  520913

apollinaris
27. Januar 2016 um 21:18 | 520911

Tut mir leid, das ist Unsinn. Englische Begriffe sind nicht griffiger. Ich bin gerade dabei einen neuen Fragebogen zu machen. Mit Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche und Französische. Du würdest staunen, was aus Hin- und Rückübersetzungen wird. Bei praktisch jeder Aussage hast du Schwierigkeiten den Sinn in zwei andere Sprachen zu übersetzen. Und im Endeffekt weisst du gar nicht, was die nun exakt im Englischen meinten. Das dauert teilweise Wochen mit wirklich zweisprachigen Übersetzern.


Daniel W64
27. Januar 2016 um 21:55  |  520914

@ Blauer Montag
# content

Und nicht zu vergessen die Hertha Fregatte 😉


apollinaris
27. Januar 2016 um 21:56  |  520915

@ hurdi..ich nehme dir nicht ab, dass es dir leid (an)tut.
ein “ sorry“ hätte es in diesem Kontext ehrlicher / griffiger ausgedrückt.
Hast es? you got it!?


kczyk
27. Januar 2016 um 22:01  |  520916

„… Tut mir leid, das ist Unsinn. …“

*denkt*
es macht viel mehr spaß unsinn zu reden, denn unsinn anzuhören.


Urs ula
27. Januar 2016 um 22:06  |  520917

# Griffiger „Murks“

Wer mit der deutschen Sprache
nicht zurecht kommt, ist selber
Schuld und wohl nicht fähig, sie
in ihrer „Gänze auszuschöpfen“…

UND die „heutigen Hüter“ sind nicht
nur die Kinder von Morgenstern,
Eichendorff, Rilke, Droste-Hülshoff,
und, und, und, um nicht Goethe und
Schiller zu bemühen, die mit dieser
Sprache literarisch die Welt veränderten!

Bis die Amerikaner selbst gegen den
Willen der „echten Angelsachsen“ uns
ihre sprachlichen „Vereinfachungs-
Theorien“ verkauften, die „wir“ allzu
dankbar annahmen, wie diese „neue
Rechtschreibung“ und „Kleinschreibung“….


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 22:11  |  520918

apollinaris
27. Januar 2016 um 21:56 | 520915

Oh je, es war ehrlich gemeint.

Übersetze mal Content Marketing, oder mürrisch, oder nach Drogenkonsum habe ich „slow thoughts“.

Jede Sprache hat ihre Eigenheiten, und was in der einen Sprache einfach erscheint, ist kaum zu übersetzen. Ich bin zu Hause. Aber ich schicke dir gerne demnächst die klare einfache englische Sprache, damit du mir bei der Übersetzung hilfst.

Wir interpretieren englische Begriffe als klar, aber die meinen oft, was ganz anderes.


27. Januar 2016 um 22:13  |  520919

Favoritenstürze: Frankreich, Polen und Dänemark raus. Halbfinale: Deutschland – Norwegen, Spanien – Kroatien. #ehfeuro2016 via Twitter


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 22:28  |  520920

apollinaris
27. Januar 2016 um 21:56 | 520915
Du findest also ein „sorry“ ist griffiger als ein „es tut mir leid“?

Das finde ich „bizarr“. 😆


Urs ula
27. Januar 2016 um 22:29  |  520921

# „Sorry“….

Ach so, für meinen Beitrag, „tschuljung“…

Nightly!


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 22:47  |  520922

Urs ula
27. Januar 2016 um 22:29 | 520921

Nightly find ich griffig.


Urs ula
27. Januar 2016 um 22:51  |  520923

Eigentlich müsste ich jetzt
einen „Smiley“ setzen…


27. Januar 2016 um 22:58  |  520924

@hurdi..lass gut sein, sonst bekomme ich noch einen Lachkrampf..@usrsula tappt gleich nachtblind in die fette Grube, kommt mal eben mit dem Eichendorff und heiligem Zorn gegenüber den Sprachvereinfachern der Neuen Welt.
Messer zwischen die Zahnleisten, Freunde!

Und dass du tatsächlich meinst, dass es dir Leid antut, wenn du meinen Satz für Unsinn hälst, lässt mich nicht weniger Lachtränen wegwischen. Das hast du ja lieb gesagt. Bizarr stimmt schon..
Ich sage in solchen Momenten lieber, „Sorry, das ist jetzt bullshit, was du sagst“ Und mein Gegenüber muss sich nicht veralbert fühlen.
You made my day. Oder aber“ danke, für diesen wunderbaren contest“
Was ist eigentlich das bessere, griffigere Wort für den „backup“?
Macht euch locker, Freunde..


Stiller
27. Januar 2016 um 23:05  |  520925

Buam, dreht’s nicht durch. Sprecht’s deutsch miteinander.


Urs ula
27. Januar 2016 um 23:05  |  520926

Häschen in der Grube, saß und schlief…

„Nachtblinde“ in der „fetten Grube“
ersticken im „Mief“! Tja…

Nu abba!


hurdiegerdie
27. Januar 2016 um 23:09  |  520927

apollinaris
27. Januar 2016 um 22:58 | 520924
Ich habe mir bei dir schon lange angewöhnt, nur deine eigenen Formulierungen zu verwenden.

Interessant ist, dass du sauer reagierst, wenn man deine Formulierungen bei dir verwendet.

Du kriegst also Lachkrämpfe, bei dem, was du selber immer sagst.


TF-Fan
27. Januar 2016 um 23:10  |  520928

Ausgrenzung – finde ich stark übertrieben und außerdem ist es ja richtig: HBSC steht für Berlin weil sie aus Berlin sind… Wortspiele

Digitalisierung – quo vadis? Also absolut richtig der Schritt. Es geht nicht um Social-Media, sondern um die Vermarktung des digitalen Contents. Warum nicht? Also ich würde für hochwertiges Video-Material aus den 70ern, auch aus den dreißigern, gerne mal etwas in eine schöne Erinnerung investieren. Auch mit einem Online-Premiumzugang… Wenn so ein Traumtor wie von Alex Alves werbetechnisch auswertbar ist, oder auch exklusive ‚Innenansichten‘ warum nicht? Nun, noch ein bisschen mehr Erfolg, dann läuft der Rubel vielleicht vor allem international – aber davon ist man derzeit noch meilenweit entfernt. Derzeit. Ha Ho He!


27. Januar 2016 um 23:14  |  520929

das wirklich Bizarre ist doch, dass ein harmloser und sicher nicht falscher
Satz
„MANCHMAL passen die englischen Begriffe allerdings besser, sind genauer/ griffiger. “
Und
„HIN UND WIEDER kommen die Hüter der deutschen Sprache auch ein wenig anstrengend daher..“
den Eichendorff und Gothe bemühen.
Das finde ich witzig.


Opa
27. Januar 2016 um 23:18  |  520930

Butter by the fishes, old swedish people and don’t leave an eye dry: . Don’t let yourself take on the shovel, even if you only understand train station. What they serve us is not always the yellow from the egg. I say it through the flower: It is not all in butter, but the drop is sucked! Let us saddle the chickens and be sure, that it is jacket like trousers, they pull us through chocolate and in the end we have the salad and look all stupid out of laundry. Nice is the little brother of shit, but we are washed with all waters. We sit beautiful in the ink and are on the woodway with all our „content“

Nightly, here are dead trousers!


Tojan
27. Januar 2016 um 23:26  |  520931

ein letztes mal #handball
heute gabs ein großes favoritensterben, die drei topfavoriten frankreich, dänemark und polen allesamt ausgeschieden, deutschland spielt im hf gegen norwegen. durchaus noch was drin, oder was meint ihr?


Urs ula
27. Januar 2016 um 23:31  |  520932

# „Kontext“

…“den Eichendorff und Goethe ZU bemühen“

Man muss das in einem anderen Kontext sehen!
Das finde ich witzig!

UND wenn „ich“ etwas schreibe, schreibe „ich“
in einem anderen Kontext; und wenn @hurdie
„meine Formulierungen“ verwendet, ist das
wieder ein anderer Kontext…

…UND wenn „ich“ mich wieder erkennen
würde, würde es mir auffallen, weil ich nur
im Kontext denke!

Nightly „Opa“ and sons…


kczyk
28. Januar 2016 um 4:02  |  520933

*denkt*
wenn ich den kontext aus den zusammenhang reiße, leidet das verständnis


Stehplatz
28. Januar 2016 um 5:40  |  520934

Finale gegen Spanien. Vizeweltmeister. Wäre meine Prognose.


Hr.Thaner
28. Januar 2016 um 6:49  |  520936

@stehplatz
„Vizeweltmeister“? Da schaust Du aber ganz schön weit nach vorn!?! 😉


Freddie
28. Januar 2016 um 7:41  |  520937

Kamikater
28. Januar 2016 um 7:53  |  520938

Thanx @freddie

@Keuter
Wer den Mopo Bericht wirklich gelesen hat, der braucht nicht zu posten, er könne mit Digitalisierung und Anglizismen nichts anfangen. #Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.


HerthaBarca
28. Januar 2016 um 8:22  |  520939

Soziale Medien usw.:
Ich habe heute mein Smartphone zu Hause liegen lassen – ist schon komisch!
Ich bekomme jetzt keine zittrigen Hände oder Schweißausbrüche – aber schon komisch! 🙂


Herthas Seuchenvojel
28. Januar 2016 um 8:33  |  520940

oops, eine himmlische Ruhe auf einmal, gell? 😉


Sir Henry
28. Januar 2016 um 8:42  |  520941

Räumt dem Keuter etwas mehr Spielraum ein. Der kommt frisch von Twitter. Die Alltagssprache dort ist mit Sicherheit mit Anglizismen vollgestopft. Und wenn man sich jahrelang mit Kollegen über Content, User, Coverage, Range usw. unterhalten hat, dann sitzen die Begriffe eben fest. Nur weil Keuter sie noch benutzt heißt das nicht, dass er nur heiße Luft produziert.

Es mag ja auch sein, das wir alten Säcke uns damit schwerer tun. Aber sind wir denn auch die eigentliche Kernzielgruppe der Digitalisierungsstrategie? Wohl eher nicht.

Und, ganz nebenbei: das Wort Content ist nun auch nicht so wahnsinnig exotisch.


Sir Henry
28. Januar 2016 um 8:47  |  520942

Bescheidene Hörmepfehlung:

„Und schon gar nicht zu Schalke“ https://t.co/Zi7NBOBc3A


28. Januar 2016 um 9:04  |  520943

zu spät 😉

#HerthaPodcast zum Rückrunden Auftakt

Wie IBI richtig ausgesprochen wird, oder wie ein
Podcast richtig bedient werden „kann“

Hat wieder Spaß gemacht, etwas reinzuhören.
Nicht das Euch Herr Kauter demnächst einen
Job anbietet. 😎

Danke @Sir & @Steffen* für die Morgenzuhörlektüre!

http://www.damenwahl-podcast.de/2016/01/27/dawa-004-und-schon-gar-nicht-zu-schalke


Freddie
28. Januar 2016 um 9:23  |  520944

Noch einer von diesen crazy Herthanern aus Übersee

https://twitter.com/sweatywalrus/status/692503892203081744


28. Januar 2016 um 9:23  |  520945

Wenn der Sir Henry von „uns alten Säcken“
schreibt, denke ich immer, wird Zeit das ICH mich um meinen
Nachlass kümmern sollte 😂


Herthas Seuchenvojel
28. Januar 2016 um 9:30  |  520946

dabei sieht der 10 Jahre jünger aus, als er wirklich ist 😉


Blauer Montag
28. Januar 2016 um 9:43  |  520947

Danke Jörnse
„Gegenpressing bedeutet ein kollektives Jagen des Spielgeräts schon an des Gegners Strafraum. “ Einfach erklärt, sofort verständlich. 👋👋

Wer mag, lese dagegen die verschwurbelte Erklärung des Gegenpressing bei spielverlagerung.de


wilson
28. Januar 2016 um 9:45  |  520948

Bekanntlich bin ich ein konservativer Mensch.
Meine aber festgestellt zu haben, dass es nicht falsch sein kann, neue Medien zu beäugen, sich mit ihnen zu beschäftigen, zu spielen und ggf. zu nutzen.

Persönliche Beispiele, die mitunter schon einige Zeit zurückliegen:
Der eigene Blog – schwierig aus verschiedene Gründen. Die eBook-Veröffentlichungen waren ein Abenteuer für mich. Das Reinschnuppern bei Facebook war nie mehr als das – ein Reinschnuppern; Twitter nutze ich zum einen, um rasch informiert zu sein, hin und wieder zu schmunzeln und zum anderen, um die eigene Eitelkeit zu befriedigen.
Periscope hatte ich für zwei, drei Wochen geladen, einen jungen Mann bei seinem Lauf durch den Central Park begleitet, südamerikanischen Bengels beim Fernsehen zugesehen und schwedischen und russischen Backfischen bei der Abwehr unappetitlicher Angebote von sabbernden Männern aus aller Welt beobachtet. Das war nichts für mich. Ein Hertha-Training via Periscope kann ich mir vorstellen, die Übertragung einer Pressekonferenz ebenso. Bei Ersterem lädt man selbstverständlich die Ausgucker anderer Vereine ein.

Der Twitter-Account von Hertha BSC zeigt sich meiner Einschätzung nach in den letzten Wochen spritziger, lockerer und gewollt jünger. Es findet Interaktion statt, wo sonst nur Meldung war. Ob es besser ist, lasse ich mal dahingestellt. Inwieweit diese Veränderungen bereits durch Herrn Keuter beeinflusst wurden, vermag ich nicht einzuschätzen.

Kurzum:
Ich habe meine Schwierigkeiten, mir auszumalen, inwieweit Hertha BSC Inhalte, die mehr sein wollen und müssen als Werbung für die vom Verein abseits des Fußballs angebotenen Produkte über digitale Medien transportieren will, räume aber auch sehr gerne ich, dass ich sehr wahrscheinlich lediglich ein Bruchteil der Flut an Plattformen und Möglichkeiten kenne.
Hier lasse ich mich gerne überraschen. Vorbehaltlos, zunächst.


kczyk
28. Januar 2016 um 10:08  |  520949

„… “Gegenpressing bedeutet ein kollektives Jagen des Spielgeräts schon an des Gegners Strafraum. ” Einfach erklärt, sofort verständlich. …“

*denkt*
genau darin liegt die faszination fußball.
die uralten instinkte eines jägers werden efriedigt.


Exil-Schorfheider
28. Januar 2016 um 10:24  |  520950

@wilson

Die gewollte Veränderung bei Twitter begann schon vor der „Ära Keuter“.


jonschi
28. Januar 2016 um 10:33  |  520951

Und Roger wird gerade von Novak verprügelt…
Schade!!


Herthas Seuchenvojel
28. Januar 2016 um 10:40  |  520952

nix schade
seit Bobbele dabei ist, mag ich den sogar
keine Ahnung was der da anstellt, aber seitdem hat der Joker nochmal einen echten Qualitätsschub hingelegt
Federer hat genug gewonnen, arm sterben wird der nicht mehr


Exil-Schorfheider
28. Januar 2016 um 10:51  |  520953

Na ja, es soll ja Sportler geben, denen es um die Titel und nicht um die damit einher gehenden Preisgelder geht…

Federer geht eh auf Rio´16.

#vermutung


28. Januar 2016 um 10:52  |  520954

…aber für die Spannung & auf ein Duell von 1 gegen 3
erwarte ich mehr, #schade

Vlt im Finale, wer dran glaubt… 😉


Herthas Seuchenvojel
28. Januar 2016 um 10:57  |  520955

@E$xil: eigentlich ist’s mir wurscht, wo ihre Motivation steht
Federer ist mir (nur mir) persönlich zu unnahbar
Joker hat durch Bobbele nen sympatischen zusätzlichen Aspekt gewonnen
muß man nicht teilen die Meinung

aber verflucht schnell ist das Spiel gerade
Damentennis dagegen 3.te Liga
dabei schau ich die „eigentlich“ sogar lieber

Roger im Aufwind, oha


elaine
28. Januar 2016 um 11:08  |  520956

Joker hat durch Bobbele nen sympatischen zusätzlichen Aspekt gewonnen
muß man nicht teilen die Meinung

danke, dass man das nicht teilen muss 😉
Ich finde das auch schwierig, denn Becker ist doch Steuerflüchtling


Jack Bauer
28. Januar 2016 um 11:14  |  520957

Mal von jemandem, der gerade so noch in die Zielgruppe dieser Digitalisierung fällt ein paar Worte. Zunächst mal finde ich es durchaus gut, dass Hertha da neue Schritte geht. Der Twitter Account wird in der Tat gut und schlagfertig geführt, letztens wurde jemand retweetet, der sagte Hertha sei ihm durch das Auftreten auf Twitter sympathisch geworden.
Aber, der content (im Übrigen DAS Wort schlechthin in der Branche, in der ja ab und an international agiert wird) auf dem Hertha sitzt, mag umfangreich sein, ob er die Massen elektrisiert, daran hab ich erhebliche Zweifel. Die HerthaTV Videos auf YouTube haben jeweils ein paar 1.000 Klicks, das ist für youtube Verhältnisse gar nichts. Auf Twitter hat man gut 100.000 Follower. Das ist ganz ordentlich, aber nichts im Vergleich zu dem was Nationalspieler so haben. Ich befürchte Keuters Content-Analyse wird ergeben, dass Hertha weit davon entfernt ist wirklich Geld zu verdienen mit den sozialen Medien, zumal erstmal das Geld reinkommen muss, was Hertha für Keuter, youtube, Twitter und Co. ausgibt.

Und: Der erste Shitstorm kommt so sicher wie das Amen in der Kirche…


Jack Bauer
28. Januar 2016 um 11:22  |  520958

Nochwas zum Thema Zielgruppe. Im Social Media Bereich wird vorallem mit Kindern zwischen 8-15 Jahren Geld verdient. Das sind diejenigen, die Klicks ohne Ende generieren, die sich zum Geburtstag und zu Weihnachten die Produkte wünschen, direihre Stars bewerben, die mit dem Kauf von Zeitschriften private Home Storys finanzieren und im Zweifel noch Geld für Selfies ausgeben. Da wird Hertha gottseidank keinen Fuß in die Tür bekommen.


28. Januar 2016 um 11:25  |  520959

…geht doch, auf geht´s Roger


psi
28. Januar 2016 um 11:52  |  520960

Federer ist für mich der kompletteste Spieler
und ausserdem noch sehr sympathisch.
Leider wird er nicht mehr sehr lange spielen.
Djokovic mag ich nicht, auch wenn er gut spielt!


kczyk
28. Januar 2016 um 12:13  |  520961

„… mir (nur mir) persönlich …“

*denkt*
als ginge es ums copyright ©


Exil-Schorfheider
28. Januar 2016 um 12:21  |  520962

Tennis ist nicht mein Ding.

Aber mit den Filzkugeln kann man gutes Torwart-Training machen.


Umland
28. Januar 2016 um 12:30  |  520963

Ich finde den Slogan „Aus Berlin wie Berlin“ SEHR GUT!
Treffender als den jetzigen.


Papa Razzi
28. Januar 2016 um 12:42  |  520964

@Kczyk

Gegenpressing bedeutet nicht zwangsläufig das hinterherjagen des Balles tief in der gegnerischen Hälfte. Das wäre „hohes Pressing“.

Gegenpressing bedeutet vielmehr das unverzügliche unter Druck setzen des Gegners nach eigenem Ballverlust, um Gegenangriffe oder gar -tore in dieser empfindlichsten aller Spielphasen gar nicht erst entstehen zu lassen. Angeblich fallen innerhalb von 8 Sekunden nach einer Balleroberung die meisten Tore. Somit gilt das Gegenpressing dem Schutz der eignen „Achillesverse“ also direkt nach Ballverlusten.


Urs ula
28. Januar 2016 um 12:45  |  520965

…so ist es @ Papa Razzi…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Januar 2016 um 12:50  |  520966

@Digitalisierung

von Hertha. Denke, dass das Thema sehr, sehr viel umfassender anzuschauen ist.
Klar, dazu gehört das Internet: Wie verteilt Hertha seine Inhalte? Da sind Twitter, Instagram, Facebook, Snapshat und Periscope Tools. Die kann man noch besser nutzen als bisher.

Es geht aber viel weiter. Es geht um Daten. Um Daten von Fans. Etwa, wenn online Tickets gekauft werden. Stichwort Mitglieder-Daten.
Da kann man mit irgendwelchen Gewinnspielen noch mehr Daten rauslocken. Es geht um die Begehrlichkeiten von Sponsoren nach Daten. Die wollen Produkte möglichst passgenau an den Mann/Frau bringen.

Das Stichwort Digitalisierung dürfte einer der Hebel sein, den Hertha ausgemacht, um bisher nicht bestehende Einnahme- und Vermarktungsquellen zu generieren.
Da wird es Diskussionen geben über ‚Fans‘ und ‚Kunden‘ und ‚Datenträger‘ und Profifußball als Unterhaltungsindustrie.

Die Daten, um die es geht, sind unabhängig vom Alter. Im Gegenteil, die Generation „ursulasunny“ verfügt (statistisch betrachtet) über mehr verfügbares Einkommen als jüngere Leute.

Das derzeitige Hertha-Loft vom Wettanbieter bet-at-home dürfte ein kleiner Vorgeschmack sein, wie Unternehmen versuchen Fans/Kunden für ein Thema zu interessieren mittels ‚Content‘ – hier


kczyk
28. Januar 2016 um 12:54  |  520967

@papa razzi – wissenschaft ist nicht mein ding 🙂


Urs ula
28. Januar 2016 um 12:56  |  520968

# Digitalisierung und “Anglizismen”

Zumindest mir geht es doch nicht um die
längst Einzug gehaltene “Computersprache”,
um die Terminologie im Multimedia-Bereich,
um angewandte Statistiken und Methoden, die
wie Latein in der Medizin zur Nomenklatur
gehören, eben in diesem Fall mit der englischen
Sprache “begleitet” werden.

Es geht mir um vermeidbare und überflüssige,
dümmliche Anglizismen, die vermeintlich “griffiger”
wären und gar “präziser”, die “peu à peu” Einzug
in die deutsche Sprache gehalten haben! Du gute Güte…

UND um “asoziale Netzwerke” wie Facebook!!

“Was machst Du gerade”? Ich sitze auf dem Klo!
Soll ich ein “Selfie” machen! “Yes, do it“…


apollinaris
28. Januar 2016 um 13:05  |  520969

die Engländer haben das Wort Gegenpressing in
Ihre Sport- Rhetorik aufgenommen..Ich weiß nicht, ob es mit Klopp etwas zu tun hat. Dass diese Spielweise in England in dieser Form nicht so
bekannt ist, ist jedenfalls einer der Gründe.
Wird bestimmt Proteste einiger Sprach- Bobbys im Lande geben.
Gegenpressing you play since Kindergarten“


Exil-Schorfheider
28. Januar 2016 um 13:07  |  520970

Ist das jetzt gewollt mit dem Leerzeichen im User-Namen oder bedient man sich dem Mittel der „Mehrfach“-Accounts?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Januar 2016 um 13:10  |  520971

@Exil

das ist ein Mehrfach-Account, den ich extra händisch (außerhalb der Dienstzeit) freigeschaltet habe.


Dan
28. Januar 2016 um 13:17  |  520972

#Köder

Meinen 10€ Gutschein als Hertha-Mitglied von Bet at home wanderte in den Häcksler.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Januar 2016 um 13:22  |  520973

@Dan

habe über meinen 10-Euro-Gutschein von Bet-at-home (und über Daten und Digitalisierung) eine Immerhertha-Kolumne geschrieben.
„Ich habe Post von meinem Verein“ – hier


Dan
28. Januar 2016 um 13:27  |  520974

I know – oder neudeutsch. Ich weiß. Steilvorlage von 12:50. 😉


kczyk
28. Januar 2016 um 13:32  |  520975

*denkt*
schöne digitale welt.
wer morgen ein neues trikot kauft muss es, bevor er es in seine neue, digitale waschmaschine schmeißt, für den jeweiligen waschgang auf der homepage des vereins freischalten lassen.
wenn er dies tut, bekommt er einen weiteren gutschein – usw


28. Januar 2016 um 13:50  |  520976

@ursula..ach, siehst du..dafür könnte z.B. das Wort „manchmal“ in meinem Text gestanden haben. Und: ursprünglich ging es um das Wort „contest“
Na, ja..streiten macht halt mehr Spass. Und älter werden weniger….(würde mein Sohn mir sagen)


28. Januar 2016 um 13:54  |  520977

„UND um “asoziale Netzwerke” wie Facebook!!“

Denke ich jetzt, das ich asozial bin, weil ich einen
Account bei Facebook oder/und Twitter habe?

Ich kann damit umgehen, auch wenn ich viele
kenne, die das Social Network abwählen.


Freddie
28. Januar 2016 um 14:09  |  520978

@bolly
Ist eben die Frage, wie man mit den neuen Medien und Social Network umgeht.
Wie man’s nicht macht, konnte man ja gestern in Berlin beobachten, als eine Twittermeldung ungeprüft in die Welt geblasen wurde.


kczyk
28. Januar 2016 um 14:17  |  520979

jeder glaubt das, was er glauben möchte.
die digitale welt macht die fiktion zur lebensgrundlage


Kamikater
28. Januar 2016 um 14:18  |  520980

@jack Bauer
Ich gehe mit dir weitesgehend konform.

Allerdings stimme ich dir nicht überein in der Einschätzung, dass Hertha in die Tür der 8 bis 15-jährigen kein Fuß bekommen sollte. Gerade diese Zielgruppe ist wichtig und wie Keuter schon gesagt hat, geht es hier darum Erfahrungen und Wissen zu sammeln, damit man später mal damit Geld verdient. Deshalb sind die neuen Medien eine Investitionen für die Zukunft.


28. Januar 2016 um 14:28  |  520982

..und was die digitale Welt auch macht: sie nimmt den
Herrschenden ein wenig von deren Wissensgral…ich möchte nicht
von yin und yan reden…oder doch? 😉
Na gegal..was war das denn für eine titter-meldung? @freddi?


Freddie
28. Januar 2016 um 14:31  |  520984

@apo

Na der Verstorbene Syrer

Dein Verschreiber vor „Meldung“ ist aber auch schön 😉


Plumpe71
28. Januar 2016 um 14:33  |  520985

leider nicht nur von twitter, wenn es um die Lageso Geschichte geht, Printmedien übernehmen neuerdings auch gerne schnell und ungeprüft, Qualitätsjournalismus war gestern – auch wenn die Folgen recht überschaubar blieben


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Januar 2016 um 14:36  |  520986

@Digitalisierung

OT
wer sich fragt, was Digitalisierung für den eigenen Arbeitsplatz bedeutet – ein FAZ-Text von heute – hier


Susanne
28. Januar 2016 um 14:37  |  520987

Ich bin evtl auch der Zielgruppe ursulasunny Nähe, Aber ich lehne Facebook, Twitter und Gewinnspiele ab. Ich sehe eher die Gefahr, dass der Fan die vermeintliche Nähe zu seinem Verein verliert. Jeder Fan kennt das Gefühl der Nähe und sein besonderes Verhältnis zum Verein.
Digital assoziiert man oft mit künstlich.
Nicht alles Neue ist nötig und tut gut.


28. Januar 2016 um 14:37  |  520988

ach dies meinst du..schlimme Geschichte..
P.S. hätte aber auch ohne fb etc funktioniert, nur nicht so rasend schnell..


28. Januar 2016 um 14:49  |  520991

OTOTOT
.dein (starker) link zur faz:
….ganz ehrlich..@bremer..? Das habe ich schon vor 10+ Jahren „gewusst“. Und woher? von Autoren, die das schon in den 80ern und 90ern hochrechneten..übrigens hatte sogar Oskar Lafontaine vor etwa 10 Jahren mal in einem Essay die Industrieländer darauf hingewiesen, dass sie auf solche Fragen ( s.o.) vorbereitet sein muss. Da ging es , glaube ich, um das bedingungslose Grundeinkommen..im Juni wird die Schweiz mal einen Testballon für uns steigen lassen..
Wie die „Flüchtlingsströme“..das alles fällt nicht vom Himmel..man könnte vorbereitet sein.
#wenn man denn wollte


Freddie
28. Januar 2016 um 14:51  |  520992

@ub 14:36

Seitdem ich keine Papierakten mehr habe, brauch ich für jeden Vorgang ne halbe Stunde länger diesen elektronisch zu verfügen. 😉

Zu deinem verlinkten Artikel: ja, was in der Landwirtschaft technisiert wird, ist Wahnsinn.
Bei den neuen Melkrobotern brauchts selbst zum Anlegen bei der Kuh keinen Menschen mehr.


Opa
28. Januar 2016 um 14:53  |  520993

————————————->
Nebenan geht´s weiter
————————————->

Anzeige