Präsentiert von
Berliner Morgenpost
Anzeige

(jl/ub) – „Hm, ich komme grade vom Mittagessen“, fiel Pal Dardai auf, als er sich auf das Podium in Herthas Medienraum schwang, offensichtlich begleitet von einem unguten Gefühl. Ob da irgendwas zwischen den Zähnen hängengeblieben war?

Wie beim Zahnarztbesuch zeigte er seine Beißer in Richtung Pressesprecher. Kurzer Check, alles ok – die Schlussphase dieser drolligen Szene könnt ihr zu Beginn des PK-Videos sehen.

Was vom Trainer in erster Linie spaßig gemeint war, passte dann ganz gut zum Rest der Pressekonferenz. Denn eines, so Dardais Botschaft, werden seine Schützlinge am Sonnabend gegen Ingolstadt auf jeden Fall müssen: Zähne zeigen.

Skjelbreds Einsatz fraglich

Mit dem Wort „Favorit“ tue er sich jedenfalls sehr schwer, sagte Dardai. Defensiv seien die unbequemen Ingolstädter schließlich „genauso gut“ wie Hertha. Das stimmt zumindest fast: Tatsächlich stellt der Aufsteiger die viertbeste Defensive der Liga (29 Gegentore). Die Berliner liegen in diesem Ranking auf Platz drei (26).

Einen Grund, im Vergleich zum überragenden Schalke-Spiel etwas zu ändern, sieht Dardai nicht. Allerdings habe sich Mittelfeldmalocher Per Skjelbred am Donnerstag nicht gut gefühlt und pausiert. Sollte der Norweger tatsächlich ausfallen, stünde der ausgeruhte Fabian Lustenberger zur Verfügung.

Dardai: „Ich bin froh, dass wir solche Luxusprobleme haben.“

Großer Fußball, kleiner Zuschauerzuspruch

Ein nicht ganz so luxuriöses Problem ist der fehlende Zuspruch der Berliner Fußballfans. Obwohl Hertha an die Tür zur Champions League klopft und zuletzt begeisternde Spiele zeigte, läuft der Karten-Vorverkauf schleppend. Im besten Fall werden am Sonnabend wohl 40.000 Zuschauer kommen. Hertha versucht aktuell, die Hauptstädter/innen über möglichst viele Kanäle zu ködern, zum Beispiel so.

Gebracht hat es bislang nicht allzu viel. Manager Michael Preetz macht sich so seine Gedanken:

Ob mit oder ohne (halb-)vollem Stadion: Ein weiterer Sieg, betonte Dardai, wäre vor der kleinen Osterpause „nicht schlecht“.

Weiser und Plattenhardt schielen zum DFB

Um kurz in die Zukunft zu blicken: Für zwei der Berliner Profis könnte das Osterwochenende dann ja noch eine ganz besondere Qualität bekommen. Vor allem Mitchell Weiser, aber auch Marvin Plattenhardt darf sich Hoffnungen machen, erstmals von Joachim Löw für die Länderspiele gegen England (26. März, Berlin) und Italien (29. März, München) nominiert zu werden.

Ein Signal habe Hertha vom DFB noch nicht erhalten, sagte Preetz am Rande der PK. Am morgigen Freitag gibt der Bundestrainer seine Entscheidung bekannt. Sollten Weiser und/oder Plattenhardt den Sprung ins Team schaffen, werden sie wohl ihr breitestes Lächeln aufsetzen. Es wäre ein Zähnezeigen der etwas anderen Art.

Am Freitag wird bei Hertha hinter verschlossenen Schranken trainiert. Ob Per Skjelbred im 18er-Kader auftaucht, erfahrt ihr bei uns.  

 

UPDATE – x – x – x – – x – x – x – – x – x – x – – x – x – x – UPDATE

Hertha betritt #Neuland. Und will neue Zielgruppe erreichen.  Wie der Verein in 60 Tagen eine Million Euro einsammeln will, habe ich aufgeschrieben hier – Morgenpost.

Eure Meinung? Wie mutet Euch das Projekt „Crowdlending“ samt der Idee dahinter an?

 

Hertha und "Crowdlending" finde ich ...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

Beim "Crowdlending" für Hertha würde ich ...

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

UPDATE – x – x – x – – x – x – x – – x – x – x – – x – x – x – UPDATE

Nach Fabian Lustenberger hat auch Alexander Baumjohann seinen Vertrag bei Hertha verlängert.


245
Kommentare

Stiller
17. März 2016 um 16:41  |  530885

Ha


Carsten
17. März 2016 um 16:42  |  530886

Ho


cru
17. März 2016 um 16:42  |  530887

He


Bennemann
17. März 2016 um 16:46  |  530888

HERTHA BSC


Stiller
17. März 2016 um 16:47  |  530889

Klingt richtig gut. 🙂


Carsten
17. März 2016 um 16:48  |  530890

So schön und so einfach !


cru
17. März 2016 um 16:49  |  530891

Ein 1:0 am Samstag wuerde mich gaenzlich zufrieden stimmen. Wenn das Wetter waermer wird kommen auch die Schoenwetterfans.


Stiller
17. März 2016 um 16:50  |  530892

Ja, das war ein schöner „Freud’scher“ von Pal: wir haben noch 2 Pokalspiele vor. Die Richtung stimmt. Hab‘ schon immer gesagt: Pal ist nicht nur Trainer, er ist ’ne Führungskraft. Gefällt mir. 🙂

@cru, wäre auch mit ’nem 1:0 zufrieden. Wird schon.


Exil-Schorfheider
17. März 2016 um 17:16  |  530893

Bennemann
17. März 2016 um 16:24 | 530884

„P.S: nur weil ich nicht gegen die Bayern bin, bin ich noch lange kein Event-Fan! Und bei Event-Fans würde ich eher auf Dortmund- und vor ca. 10 Jahren auf Werder-Fans hinweisen….“

Sehe ich ähnlich. Der Dortmunder „Hype“ fing Anfang der 90er mit der Hitzfeld-Ära an, um dann in der Klopp-Mania zu gipfeln.
Aber diskutiere das mal mit BVB-Fans… es wird ja hier schon nicht reflektiert.


fechibaby
17. März 2016 um 17:23  |  530894

@pathe 17. März 2016 um 14:24

„Wie man das Spiel Bayern – Juventus auf ein nicht gegebenes Tor reduzieren kann, ist mir ein Rätsel.“

Weil es absolut spielentscheidend war!!

Viel schlimmer ist es, dass man gegnerischen Spielern
Verletzungen wünscht, so wie Du es dir wünscht!


coconut
17. März 2016 um 17:29  |  530896

“…haben wir noch zwei wichtige Pokalspiele…”
Gut so. Der Pal weiß was er sagt… 😀
Endlich kein Demutgefasel mehr, sonder Anspruch zeigen.
Macht et Pal…. ✌️

Samstag hoffe ich schon auf einen 3er. Das wäre auch wichtig, da sich S04 und BMG gegenseitig Punkte „klauen“ werden.
Leverkusen darf sich in Stuttgart ne Klatsche abholen und Mainz wird wohl unser ärgster Verfolger bleiben.


apollinaris
17. März 2016 um 17:48  |  530897

ich mag Dortmund seit Hitzfeld, Andy Möller , Chappi & co.
Als Kind fand ich schwarz(gelb toll, deshalb mochte ich als Wessi , neben Dortmund auch Dresdens Spiele auf Kanal 5 gerne sehen..vor allem als Flutlichtspiel.
Den Ruhrpottler mag ich auch sehr..mehr als „den“ Münchner..
Kinners, ihr macht es viel zu kompliziert, bzw. einfach.
Ich gehe am SA nicht in´s Oly, weil mir am WE meine Familie wichtiger ist als ein Stadionbesuch, der mich ca 5,5 Stunden vom Samstag kosten würde..Wenn man mich deshalb eventfan schimpft, geht es mir am Allerwerstesten vorbei..diese Einteilung ist mir wesensfremd.
Wer Bayern doof findet,weil die so reich sind, aber Barca , Dortmund ,Real, Manu, Paris etc toll, der ist auch nicht ganz auf der Höhe..
Wer jetzt auch noch Dortmundfans gegen Bayernfans ausspielen will, der erntet von mir nur große Kulleraugen, die fragen: wat ?!
„eventfans“ ist eine Erfindung jener, die sich für Edelfans halten, weil sie (freiwillig) Dinge in ihrer Freizeit tun. Die primär das Gemeinschaftsgefühl suchen, weniger das Geschehen auf dem Grün.
Jeder, wie er will. Oder nicht?
Ich hätte mich gestern ein wenig über eine Niederlage der Bayern gefreut. Warum?-weil es dann in der Bundesliga wieder etwas spannender geworden wäre. Weil allzu arrogante Berichterstatter sich ein paar Gedanken mehr hätten machen müssen..
Der Fuss fing gestern damit schon an, das freute mich
Als Bayern dann aber doch noch das Spiel bog, gratulierte ich. Weil die Spieler das gut gemacht haben…Rummenigge vermiete dann wieder alles…Nun gut.


paulex
17. März 2016 um 17:56  |  530898

Gerade mal nachgeschaut: Plätze mit Sichtbehinderung im Oberring Ostkurve gegen einen der unattraktivsten Gegner der Liga für nur 18 €. Bei solchen Preisen bleibe ich lieber im Bett. Bei mir ist es einfach immer auch eine finanzielle Entscheidung, ob ich zu Hertha Spielen gehe. Ich war diese Saison, meist spontan, bei 7 Spielen und habe nie unter 25 € für ein Ticket bezahlt, finde das einfach zu viel Geld. Erst recht wenn die Gegner Augsburg, Köln, Hannover, Ingolstadt, Darmstadt, Hoffenheim oder auch Frankfurt heißen..


frankophot
17. März 2016 um 17:58  |  530899

„Ich hätte mich gestern ein wenig über eine Niederlage der Bayern gefreut. Warum?-weil es dann in der Bundesliga wieder etwas spannender geworden wäre“

Und dieser Zusammenhang erkärt sich wie ?

Ich sehe es genau umgekehrt.
Warum ?
Kräfte und Konzentration müssen auch die Bayern verteilen.
Verletzungsrisiko.
Ablenkung, vielleicht. Da die CL ja das wichtigste ist – offensichtlich.


frankophot
17. März 2016 um 18:02  |  530900

Versteh ich nicht, mit den Berichterstattern und der Spannungszunahme, weil Bayern aus der CL fliegt.


apollinaris
17. März 2016 um 18:02  |  530901

Interessant heute im Kicker…das mir seit Monaten permanent fehlende Tempo..im Hertha-Spiel.
ist also nicht nur ein Gefühl gewesen:
lt Kicker haben ligaweit nur die Darmstädter weniger Sprints im Durchschnitt pro Spiel.
1. Stuttgart mit 234..Sprints..Hertha als 17. 189…
Die beiden schnellsten Spieler Weiser und Genki..kommen auf die Plätze 26 und 28
Unter den top 100, dann nur noch Platte als 75ter…
Also, Hertha scannt nach schnellen Spielern.
Das ´gestrige Spiel der Bayern lieferte weitere Munition..


fechibaby
17. März 2016 um 18:04  |  530902

Als schwarz/gelber sind mir selbst die
blau/weißen aus Gelsenkirchen lieber als die
rot/weißen aus München.

Wie die Toten Hosen schon singen:
Ich habe nichts gegen München, ich würde
nur nie zu den Bayern gehen!!


frankophot
17. März 2016 um 18:04  |  530903

@paulex.
In Köln geht es nach den 16,- € Stehplätzen bei 41,- (!) weiter…und man sitzt trotzdem auf Höhe einer Grundlinie…ganz oben.


apollinaris
17. März 2016 um 18:06  |  530904

@franko…weil es in München so richtig unruhig geworden wäre und der so sichere Vorsprung vielleicht in Gefahr geraten wäre
#Berichterstatter..sein Monaten tröten fast alle in´s gleiche Horn (um ihre hohen Gebühren zu rechtfertigen): die Bundesliga ist interessanter, besser, schöner, toller usw. als die anderen..und Bayern hat neben Barca sowieso die beste Mannschaft der Welt..etc pp
Und es ist so verinnerlicht, das außer Mainz und Augsburg sowie Dortmund..ihre Spiele gegen Bayern fast abeschenken
Also ich kann das jedenfalls nicht mehr hören, ohne mit den Hufen zu scharren.
Hätte „uns“ gut getan, um nicht weiter abzuheben…Nur ne Meinung. Aber die pflege ich ;-=


coconut
17. März 2016 um 18:07  |  530905

So, heute B04 und dem BvB die Daumen drücken.
Wobei ich denke das es für B04 nicht reichen wird.


Stiller
17. März 2016 um 18:13  |  530906

@apo

Das stimmt zwar, ist aber wahrscheinlich nicht anders zu machen. Die Gegner verteidigen ihre Räume früher und intensiver. Man kann sozusagen nur von Meter zu Meter denken.

Deshalb spreche ich mittlerweile von Herthas Außenbahn-TikiTaka. Und das beherrscht mittlerweile kaum eine Mannschaft so gut wie wir. Dortmund (und vor allem Reus, wenn er gute Mitspieler hat) kann es noch. Sie haben aber die Spielweise modifiziert. Dazu muss man aber auch Leute haben, die sich in der Mitte durchsetzen (um Räume zu öffnen) und Steckpässe spielen sowie die Au0enbahn bedienen können. Wenn Kalou und Weiser außen spielen, wird das dicht gemacht.

Vielleicht werden mit Cigerci und (hoffentlich bald auch) Baumi Alternativen möglich sein.


frankophot
17. März 2016 um 18:14  |  530907

Tja, da pflichte ich Dir bei, apo, das geht auf´n Senkel. Aber ich glaube nicht, dass sowas im innersten sportlichen Zirkel Auswirkungen hat, also Mannschaft, Trainer etc. Die haben einfach zuviel gute Leute. Nagen kann an denen nur sportlicher Aderlass, wie der Ausfall eines Boateng – mit dem das 1. Juvetor sicher ncht gefallen wäre…und das 2. wahrscheinlich auch nicht…


frankophot
17. März 2016 um 18:23  |  530908

Und noch was zum Bundesligahype rund um „sky“:

War neulich in BCN und hab 2 CL-Spiele gesehen, eins beim Staatsfernsehen, eins beim Bezahlkanal: Hab schon lange nicht mehr so gute Übertragungen gesehen und man konnte als Fan des Fussballs sogar das Spiel verfolgen !! Ausschliesslich Totale, Halbtotale und Zooms auf Spieler NUR, wenn der Ball ruhte. Das war soooo angenehm.

Wenn dagegen mitten im Spielzug auf einen sprintenden Spieler gezoomt wird…wie bei Sky immer üblicher, krieg ich die Krise. Den Spielzug zu verfolgen ist jedenfalls unmöglich. Ich weiss nicht , wen sie damit erreichen wollen, aber Spiele dadurch „interessanter“ machen zu wollen, scheint die Absicht zu sein…

Vielleicht kann ja ma ein Jüngerer hier was dazu sagen…würd micht interessieren, ob ihm das gefällt. Kann ja auch sein, dass es meine antiquierten Sehgewohnheiten sind.


17. März 2016 um 18:36  |  530909

Sehgewohnheiten?
Im Stadion oder am TV?
Worüber reden wir?


Kamikater
17. März 2016 um 19:21  |  530910

Hertha BSC – FC Ingolstadt

Schiedsrichter: Patrick Ittrich
Timo Gerach, Christian Gittelmann,
Thorben Siewer


professor
17. März 2016 um 19:34  |  530912

@Kami 19:21,
danke für die Info. Habe gegoogelt: Der Schiri ist ein junger Hamburger Polizist. Vieeleicht kennt der schon ein paar Hertha-Fans vom letzten Spiel beim HSV. Im Übrigen pfiff er bisher nur ein BL Spiel, war aber vor anderthalb Jahren im DFB Pokal im Einsatz, als Hertha beim FSV Frankfurt spielte, gewonnen in der Verlängerung. Plattenhardt bekamm vom Schiri in der 119. gelb-rot, war damals ok.


17. März 2016 um 19:42  |  530913

EDIT Profe
das Spiel beim FSV Frankfurt war vor einem halben Jahr.
http://www.fussballdaten.de/dfb/2016/runde2/fsvffm-herthabsc/


Jack Bauer
17. März 2016 um 19:43  |  530914

@frankophot: ist mir auch völlig unverständlich. Die Zooms bei Konterchancen, Sprints, 1 vs 1 Situationen sind schwer zu ertragen, ist nach meinem Gefühl auch in den letzten paar Jahren deutlich extremer geworden. Kann mir kaum vorstellen, dass das an den Sehgewohnheiten der jungen Leute liegt.


professor
17. März 2016 um 19:48  |  530915

@frankophot um 18:23,
sehe ich genau so. Die Zooms und Bildschnitte auf einzelne Spieler während eines laufenden Spielzugs sind Nervensägemethoden, die uns vorgaukeln sollen, dass das Fernsehen viel „mehr“ bieten kann. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass „Jüngere“ das vielleicht anders sehen , wenn sie mit Elektronik-Augen groß geworden sind.


professor
17. März 2016 um 19:53  |  530916

@BM um 19:42,
hoppla, ich gucke wohl zu viel Fußball, da geht die Zeitschiene kaputt. Hertha vor einem halben Jahr, Hertha vor anderthalb Jahren, Hertha vor Jahrzehnten… immerhertha.de


17. März 2016 um 20:05  |  530917

Die Zeitschiene steht hier. ☝
Oben rechts über den Autoren.
http://www.immerhertha.de/2015/10/ 😎


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2016 um 20:06  |  530918

@Hertha

beschreitet #Neuland
In Kürze mehr


Kamikater
17. März 2016 um 20:10  |  530919

@professor
Der Patrick Ittrich ist so eine Art Shooting Star der Schiriszene. Ungewöhnlicher Durchstarter mit gutem Gefühl für das Spiel und klarer, nicht arroganter Ansprache an die Feldspieler.

Mal gucken wie er sich Samstag hier so macht.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2016 um 20:12  |  530920

@Hertha

als #Trendsetter in der Bundesliga. Schon mal was von #crowdlending gehört?
In Kürze mehr


monitor
17. März 2016 um 20:18  |  530921

Ich habe schon nicht begriffen, warum „anpumpen“ neuerdings „Crowdfunding“ heißt! 😉
Klingt nur hübscher.


professor
17. März 2016 um 20:20  |  530922

Anpumpen ist gut…
Erinnert mich an die Hertha-Anleihe 2004.
Aber lassen wir uns mal überraschen.


U.Kliemann
17. März 2016 um 20:20  |  530923

Neuland? Kenne nur Neufundland,höchstens
noch einen Neulandfleischer.


frankophot
17. März 2016 um 20:20  |  530924

Ok. aber in Spanien gibts doch auch Jüngere, die Fussball schauen…sogar viele…und da wird das nicht gemacht (wenigstens in den Spielen, die ich kürzlich gesehen hab).

Und soooo greisenhaft, fühl ich mich eigentlich auch noch nicht. Schaue auch gerne Videos und Filme, wo schnell geschnitten wird – wenn es passt.

Anyway.
Bayer ohne Spirit… det wird nüscht mehr…


monitor
17. März 2016 um 20:22  |  530925

Crowd= Menschen, Gedränge
to lend= leihen

Man leiht sich gegenseitig Zuschauer aus?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2016 um 20:22  |  530926

@Ey Alter, haste ’ne Million?

die Idee hinter der #crowdlending-Aktion von Hertha und Kapilendo – mein Morgenpost-Text


17. März 2016 um 20:23  |  530927

crowd ist die Herde.
Das Herdenverhalten wurde doch hier vor etwa 40 Stunden diskutiert. 🐮🐮🐮

It’s rodeo time 😀

I am just a cowboy lonesome on the rail
A starry night, a siganl light
The S-Bahn call, the eastern winds fall
So I ride out to the old sundown …

….

Roll me over and let me go
Running free with the buffalo

Roll me over and set me free
The cowboy’s life is the life for me


frankophot
17. März 2016 um 20:23  |  530928

crowdlending: Das heisst, wir leihen uns jetzt Zuschauer, damit das Stadion voller wird 🙂 ?


Stiller
17. März 2016 um 20:23  |  530929

Na klar. Z.B. LendingClub, Square oder Ferratum u. a.. Bei denen geht es aber nach dem Börsengang abwärts …


monitor
17. März 2016 um 20:24  |  530930

Neufundland
Schöne Hunde kommen da her, sind aber nichts für den Neulandfleischer! 😈


17. März 2016 um 20:27  |  530931

Ich finde die crowdlending Idee klasse! Davon geht Hertha nicht pleite
macht sich aber interessant. Finde das einen Versuch wert.
Und wenn die jüngeren Fans sich davon angesprochen fühlen, Teil von etwas zu werden, warum nicht?


monitor
17. März 2016 um 20:29  |  530932

„Wer sich mit moderaten Summen engagiert, hat eine stärkere emotionale Bindung an das Projekt.“

Bei 4,5 % Zinsen?
Ich glaube bei mir wirkt es schon! 🙂


17. März 2016 um 20:30  |  530933

😆 monitor
17. März 2016 um 20:24 | 530930 😆


monitor
17. März 2016 um 20:31  |  530934

Die über Fünfzigjährigen nennen es einfach „Förderprojekt!“ 😉


17. März 2016 um 20:31  |  530935

Wer heute wohl noch über den Turbokapitalismus schwurbeln wird … :mrgreen:


coconut
17. März 2016 um 20:32  |  530936

mmmh
Ist Herthas Bonität so gering, das man auf crowdlending zurückgreifen muss…?
Wobei man doch froh war, keine Zinstragenden Verbindlichkeiten mehr zu haben. Billiger als am Kapitalmarkt ist es gewiss auch nicht und ob man damit neue Fans findet?
Na ja, ich kann mir nur schwer vorstellen, das es da langfristig positive Effekte geben wird….

Für Anleger ist das schon interessanter….wo gibt es sonst 4,5%


monitor
17. März 2016 um 20:34  |  530937

@coconut
Ließ @ubs Text in der Morgenpost noch einmal, diesmal bitte aufmerksam! 😉

“Wer sich mit moderaten Summen engagiert, hat eine stärkere emotionale Bindung an das Projekt.”

Du kannst Dich an der Portokasse beteiligen, tut Dir nicht weh, macht Dich als Fan aber aktiv und wichtig, somit glücklicher! klarsoweit?


frankophot
17. März 2016 um 20:37  |  530938

Und was ist der Unterschied/die „Neuerung“ dazu:

http://www.hertha-anleihe.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1&Itemid=7

…abgesehen, von der geplanten Verwendung und dem Zwischenschalten eines Start-ups ?


17. März 2016 um 20:39  |  530939

Die über Fünfzigjährigen riechen schon den Frühling. ☀☀
Und dann gießen sie die zarten Pflänzchen ihrer alten oder jungen Liebe. 💐 💐 💐

Es wird Zeit, den Kalender frei zu schaufeln und den ersten Urlaub zu planen. https://www.youtube.com/watch?v=v5IjinpOl74&index=125&list=PL4453AF767059823C&shuffle=14799
Stacey Campbell / Lisa Fisher


17. März 2016 um 20:41  |  530940

Und hier können wir uns auf dem Laufenden halten

https://www.kapilendo.de/anlageprojekte/762394a0-e5ca-4624-b63c-5b96f5eddecb

Und ich verstehe endlich was ein Paul Keuter so macht 😉


monitor
17. März 2016 um 20:42  |  530941

@frankophot

Der Unterschied ist ist die Aktualität.
Dein Beispiel ist ziemlich ähnlich, aber alt.
Crowdlending ist die aktuelle Schlagzeile, frisch in der Morgenpost und in der Sprache der Anvisierten.

Irgendwie müssen wir die Schwaben aus dem Prenzlberg doch auf unseren Dampfer bekommen. 😉


17. März 2016 um 20:43  |  530942

Muss ich meine Angel in jedes neue Gewässer werfen?
🐟🐟🐟 Nichts muss, alles kann.


Stiller
17. März 2016 um 20:44  |  530943

@coconut

Ich meinte, ja. Und hatte das schon mal ausführlich begründet als es um die Frage ging: ist die KKR-Einlage ein „Darlehen“ oder was? Ob das heute noch zutreffen könnte, vermag ich nicht zu beurteilen.


Stehplatz
17. März 2016 um 20:45  |  530944

Heißt das, dass herthatv nenn interviewer bekommt der englisch sprechen kann? Das ist mir doch was wert!


17. März 2016 um 20:45  |  530945

Hüstel monitor
17. März 2016 um 20:42 | 530941
Dafür sollte Hertha zunächst den Dampfer heim nach Berlin holen.
Überschlägig 15 Monate bleiben noch. Die Zeit wird knapp.


17. März 2016 um 20:46  |  530946

😆 Stehplatz
17. März 2016 um 20:45 | 530944 😆


hurdiegerdie
17. März 2016 um 20:47  |  530947

Als erster Verein der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC die digitale Transformation begonnen.

Ob man dann noch analoge Zuschauer braucht?


17. März 2016 um 20:52  |  530948

hurdie um 20:47
Zumindest immerhertha.de braucht analoge Blogeltern und Kommentaristi aus Fleisch und Blut, welche die Tasten ihrer Endgeräte bedienen. Sonst wären nicht 530944 Kommentare bis dato geschrieben (nicht veröffentlicht!) worden.


monitor
17. März 2016 um 20:52  |  530949

Mal ganz sachlich.

Als ich noch recht jung war, und meine eben neu gekaufte Single abspielte, rief meine Mutter immer: „Dit is doch geklaut, dit jabs doch schon zu meiner Zeit.“

Z.Bsp „Reach out I’ll be there!“

Das war zwar richtig, paßte aber nicht in mein Empfinden, weil ich gerade dabei war, die Welt für mich zu entdecken, da paßten alte Kamellen nicht rein!

Die Dinge wiederholen sich, nur die Protagonisten ändern ihre Rolle.

Mein Sohn hörte mal Whisky in Jar von Metallica und ich: …Dreimal dürft ihr raten! 😉

Hertha muß eben mit der Jugend mitgehen, sonst fahren die auf’s Abstellgleis. Ist nur folgerichtig.


monitor
17. März 2016 um 20:58  |  530950

Hüstel
Kauf Moby Dick von der Stern und Kreis, mal den blauweiß und behaupte das ist der Gründungsdampfer! Außer den alten Klugscheißer werden das viele abnicken. 😉


17. März 2016 um 20:58  |  530951

Erst KKR, dann erster Manager und Trainer bei Twitter.
Jetzt crowdlending. Macht für mich Sinn. Hertha erschafft sich ein Profil.
Dagegen gibt es aus meiner Sicht nichts einzuwenden.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2016 um 20:59  |  530952

@EyAlter, haste mal ’ne Million

Hertha und das „Crowdlending“ – der Text

haben oben ein Update samt zwei Clickshows eingestellt, wer interessiert ist …


professor
17. März 2016 um 20:59  |  530953

@ub um 20:22,
finde den Bericht sehr interessant geschrieben, jetzt wissen wir jedenfalls mehr.

Ob Hertha damit wohlige Gefühle weckt (@monitor um 20:29, smile!) oder wohl im Neulandfleischwolf landet (@U.Kliemann um 20:20, na hallo!), werden wir verfolgen.

Und was hält die Kanzlerin vom Neuland Digitalisierung:

http://m.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/a-906673.html#spRedirectedFrom=www&referrrer=

Von Angela lernen, heißt Neuland lernen.


Bennemann
17. März 2016 um 21:03  |  530954

ist doch ne tolle Idee, dieses crowdlending… sag ich jedenfalls mal aus´m Bauch raus. Sollte es wirklich dazu führen, dass Hertha mehr Fans akquirieren kann, ist es mir recht. Wenn Hertha damit Vorreiter im Rahmen eines modernen Marketings wird, soll es mir auch recht sein.

Nur aus gewohnter Besserwisserei @ub: das Wort wird involvement geschrieben. Und lending wird zwar mit leihen übersetzt, ist aber vorliegend eher als Darlehen zu werten:)


17. März 2016 um 21:07  |  530955

Jut, der Bennemann.
Er kennt den Unterschied zwischen Leihe und Darlehen. ☝☝☝


Bennemann
17. März 2016 um 21:08  |  530956

sollte ich auch kennen:) wäre nicht unbedingt berufsfördernd, das nicht zu wissen:)


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2016 um 21:09  |  530957

@all

was würde ich ohne Euch machen? @bennemann, habe dem Involvment im Morgenpost-Text noch ein E spendiert. Danke

Allen anderen sei gesagt: Wer sich jetzt hier zum Thema Hertha und „Crowdlending“ äußert, kann davon ausgehen, dass heute und morgen hier nicht nur die übliche Fußball-affine Klientel mitliest: Eure Meinungen werden registriert werden 😉


Luschtii
17. März 2016 um 21:12  |  530958

@Ursula um 12:06

Warum sollte man einer „deutschen Mannschaft“ im internationalen Geschäft die Daumen drücken, wenn man sie nicht abkann?? Verschwendete Zeit und Energie!

@sunny Bin leider zu spät, aber alles Gute zum Geburtstag 🙂


monitor
17. März 2016 um 21:16  |  530959

Ich hätte da was zu den Hipstern beizutragen! 😉
http://www.radioeins.de/programm/sendungen/mofr1013/100Jugenkulturen/hipster.html


Bennemann
17. März 2016 um 21:20  |  530960

@Lutschii: ich kann zwar nicht für ursul@ antworten, aber wegen der fünf-Jahres-Wertung zum Beispiel? Sollte Hertha doch noch auf Platz 4 rutschen und sich dann für die CL qualifiziert, sind ja gewissermaßen Mannschaften wie Schlacke oder die Lüdenscheider mitverantwortlich.

@ub: das macht mich schon fast stolz:) Aber was ist denn das für eine grammatikalische Formel? …werden registriert werden? Dritter Futur bei Sonnenaufgang? Spaaaaß!


monitor
17. März 2016 um 21:21  |  530961

@Bennemann
Meine Schuld.
Mein Langenscheid hat zwar 1500 Seiten, ist aber aus den 80zigern.
Ich habe ihn gekauft, weil erst in der ganz dicken Ausgabe die Bedeutung von Bracers erklärt wurde.
Ich brauchte das Wort, um bei dem Spiel „The Bards Tale“ auf dem C64 zu wissen, wie wichtig dieser Ausrüstungsgegenstand für meine Party ist!


Stiller
17. März 2016 um 21:27  |  530963

Die Fananleihe war doch im Grunde nichts anderes als Crowdlending.

Aber, ein derzeit hippes Finanzierungsinstrument als Marketingtool zur Kundengewinnung zu nutzen, ist nicht die dümmste Idee. Vor allem bei den heutigen Zinssätzen. Gut gemacht kann es darüber hinaus neue Kundenkreise erschließen. Ich würde allerdings Vereinsmitgliedern ein vorrangiges Zeichnungsrecht zubilligen.

Gegenüber den ach so beliebten (in letzter Zeit aber häufiger in Verruf geratenen) Mittelstandsanleihen hätte der Herthaschein gute Chancen, sich positiv abheben. Dennoch wird es nötig sein, die Bonität und das Emittenten-Risiko seriös einschätzen zu können.

Bin gespannt, was Hertha da bietet. Schau’n mer mal …


Herthas Seuchenvojel
17. März 2016 um 21:29  |  530964

puh @monitor
gaaanz schweres Rollenspieljahrhundert, kennt doch hier keiner mehr
kann aber mithalten Ultima I & II + M&M II


professor
17. März 2016 um 21:34  |  530965

Wow, Ihr Freaks, @monitor und HSv, ich kenne nur pacman in der Ur-Version.

@Stiller 21:27,
stimmt schon, aber ein vorrangiges Zeichnungsrecht für Mitglieder wäre im heutigen Fall kontraproduktiv, denn die umworbenen Nerds und Hipster wollen wohl kaum Mitglieder werden.


Freddie
17. März 2016 um 21:35  |  530966

#Crowdlending

Klar, bissl wie alter Wein in neuen Schläuchen.
Aber schon interessant:
Attraktive Verzinsung
Attraktiver Auftritt
Wirkt dadurch wesentlich moderner als die üblichen Anleihen.
Wenn es neue interessierte Kreise findet, warum nicht?


monitor
17. März 2016 um 21:36  |  530967

@HSv
Vor uns wußte keiner, was ein Avatar ist! SCHWÄRM…..

Bei „Das schwarze Auge“ bin ich dann ausgestiegen, das war zu kompliziert für einen Gelegenheitsspieler.

Da bin ich dann Simulationsliebhaber geworden.


Bennemann
17. März 2016 um 21:36  |  530968

@monitor: ok, schön zu wissen, aber warum an mich gerichtet? Habe ich dich auch im Besserwisser-Modus korrigiert? Oder habe ich grade einen Doppel-Account (ub=monitor) entlarvt?!? Oder ist nur mir dieser Doppel-Account nicht bekannt:( #ausgegrenzt:(((


Freddie
17. März 2016 um 21:38  |  530969

Ach ja:
Und die Idee beim Ticketing und Merchandising individuell an den Fan/Kunden heranzutreten, war ja beim Thema Digitalisierung mehr oder weniger zu erwarten.
Gleichwohl spannend und für mich interessant.


Agerbeck
17. März 2016 um 21:41  |  530970

Uwe Bremer
17. März 2016 um 21:09 | 530957

Hertha ist der geilste Club der Welt….🎵🎶

Meinste das?


monitor
17. März 2016 um 21:42  |  530971

@prof und HSv
Ich habe diverse Münzen für Pacman, Donkey Kong, Asteroids etc. in den Schlitz geworfen.
Bis ein alter Schulkamerad seine Reisetasche auspackte, den C64 am Antenneneingang unseres Fernsehers anschloß und eine Compaktcassette als Datenträger in die Datasette einschob. Eine Liste mit Nummern, wo die Spiele zu finden sind, „Load,8,1“ und schon gings los!
Ab da wurde ich Computerspieler.


Bennemann
17. März 2016 um 21:43  |  530972

@ngerbeck: Top!


Bennemann
17. März 2016 um 21:45  |  530973

Die Spurs sind wohl draussen…


monitor
17. März 2016 um 21:45  |  530974

@Bennemann
Ich habe an @ub aus meinem Langenscheidt zitiert, Crowd = Menschen Gedränge und to lend = leihen.
Du hast das ihm gegenüber korrigiert. Ich habe es richtiggestellt.

Alles gut.


Herthas Seuchenvojel
17. März 2016 um 21:47  |  530975

naja, die Datasetten waren bei uns nur hoch begehrt, weil sie zum KC87/2 kompatibel waren

@monitor: ausgerechnet bei DSA bist du ausgestiegen? (PS: war doch simpel und solch schicke Thorwalerinnen)
das erste sinnvolle & grafisch hochwertige aus deutschen LAnden?
erst da bin ich endgültig den Rollenspielen bis heute verfallen


frankophot
17. März 2016 um 21:49  |  530976

OT (zum „EL-Tag“): Ich glaube, das war Roger Schmidts vorletztes Spiel auf der
Trainerbank in LEVerkusen…


professor
17. März 2016 um 21:55  |  530977

@monitor und HSv,
wie schafft Ihr das bloß, hier im Blog so viel beizutragen und auch noch Computerspiele zu genießen?! Wahrscheinlich müsst Ihr nicht so oft mit „die Hunde“ raus…


Tojan
17. März 2016 um 21:58  |  530978

rollenspiele sind langweilig -.-

strategiespiele sind der shit 😀


monitor
17. März 2016 um 21:59  |  530979

@HSv
Sorry
War schon immer faul.
Bei Bards Tale haut Dein Zauberer für jeden Spruch diverse Gegner für xxx Slash Points um.
Beim schwarzen Auge muß Du die Zutaten für deine Zauberränke erst mal selbst finden.

Außerdem war ich zu der Zeit selbstständig, Familienvater kleiner Kinder und die Zeit war knapp. Ich brauchte den schnellen Erfolg. 😉
So wurde ich Doom Spieler, Command & Conquer, Alarmstufe Rot, aber auch immer wieder gern Micropose Simulationen. Später Siedler 2.

Für alle Fans der guten alten Computerzeit.
Geht ins Computerspielemuseum in der Karl-Marx-Allee.
Asteroids gespielt und gleich den Tagesrekord geschafft. 🙂 Am originalen Automaten.


nrwler
17. März 2016 um 21:59  |  530980

#Crowdlending
Es ist, man muss es so deutlich sagen, einfach die falsche Bezeichnung, für diese „Fananleihe“ die Hertha da ausgibt.

Den „Crowdlending“ im eigentlichen Sinne, ist für Personen und/oder Unternehmen gedacht, die auf herkömmliche Weise (=Bankdarlehen, Kredit) nur schwer, kaum an Geld kommen würden.

Und Herth BSC ist nun wahrlich kein solcher Fall.

Dass man sich im Friesenhaus anscheinend bei Mate u Deep House im Ambiente des „Sisyphos“ diese „Modewort“ aus dem Ärmel geschüttelt hat, einverstanden, aber unnötig.

Das eigentliche Ziel, so neue Fans zu gewinnen, sehe ich als nahezu aussichtlos. Denn keines der beschrieben „Einsatzbereiche“ des Geldes bindet den Geldgeber, den neuen Fan. Er kann die beschriebenen Einsatzbereiche nicht „fassen“, beurteilen. Was heißt den der Twitter-Auftritt soll „verbessert“ werden? Was bringt mir eine „ortsbezogener“ Newsletter? Weiß ich dann wann das nächste Auswärtsspiel von Hertha in Freiburg ist..? (Da reicht auch ein Blick auf den Spielplan)

Das wirklich einzig interssante an diesen „Angebot“ sind die 4,5%. Nix weiter.

Aber auch da kann man sich fragen, ob Hertha BSC dieses Geld nicht viell billiger einfach bei der Bank bekommen hätte….

PS: Und warum man Hertha nun als „Trendsetter“ und „sehr zeitgemäß“ abfeiern muss, erzieht sich auch meiner Kenntnis..


17. März 2016 um 22:04  |  530981

Nrwler

Hertha könnte das Geld selbst aufbringen. Aber genau darum geht es ja nicht. Ließ dich ein, in der Mopo, im Internet, bei Wikipedia oder sonst wo.
Dann wirst du vielleicht verstehen😉

Hier, z. B.
https://www.kapilendo.de/anlageprojekte/762394a0-e5ca-4624-b63c-5b96f5eddecb


Valadur
17. März 2016 um 22:05  |  530982

@Monitor und HSv

Also ick hab‘ DSA nur mit Stift, Papier und Würfeln gespielt! 😉


monitor
17. März 2016 um 22:06  |  530983

@prof.

Nach 10 Jahren Siedler 2 Die nächste Generation, habe ich mich mit der Fenster Version angefreundet.

OT regt die Leute hier nur auf, wenn sie die OT Themen nicht selbst bestimmen können.

Kein Grund sich zu beschränken. 😉


hurdiegerdie
17. März 2016 um 22:07  |  530984

Prinzipell finde ich die Idee gut. Hertha will 1’350’000 Euro über 3 Jahre investieren, um den Bereich „neue Medien“ (sach ich mal so) auszubauen.

Man muss mit der Zeit gehen, obwohl ich sicher nicht der Twitter, Facebook, Instagram, slapshot Snapchat Fangemeinde angehöre. Gleichzeitig wollen sie damit junge Kundenbindung verstärken.

So dumm ist das nicht.

Ich liege schon in Diskussionen mit meiner Frau, zu investieren. 4.5% pro Jahr ist nicht uninteressant und eine Insolvenz von Hertha in den nächsten 3 Jahren unwahrscheinlich.

Das Problem: Ich würde nicht wegen der Inhalte investieren, sondern wegen der Rendite. Ich bezweifele also, dass dieses Ding der jungen Kundenbindung dient. Es werden m.E. eher Leute sein, die ein bisserl Geld übrig haben, um zu investieren.


monitor
17. März 2016 um 22:10  |  530985

@Valadur
Ich verneige mich!
So zähe Leute sind wichtig als Fans bei Hertha! 😉


Thomsone
17. März 2016 um 22:11  |  530986

Ist doch richtig gut, wenn Hertha an die jungen Hippster, Nerds und Geeks rangeht um die Fanbase zu erweitern. Endlich kommen wir da an, wir können die doch nicht alle den Waldmenschen überlassen, die Vorortler kommen doch eh nicht mit solchen modernen Großstädtern zurecht.
Ich könnte regelmäßig in die Tonne koxxen wenn ich mitkriege, wie die von meinem Leib- und Magen Radiosender gepampert werden, weil die Sponsor von denen sind. Da hat Hertha glaube ich, leider auf das falsche Pferd gesetzt, weil zu sehr Oldschool. Auch wenn die jungen mobilen Menschen irgendwann mal die Stadt verlassen sollten, dann nehmen Sie ihr Fandasein eben in ihre neue Heimat mit, das verbreitert die Stimmung für uns enorm.
Und die Zinsen sind ja wohl durchaus so attraktiv, dass selbst wir alten damit noch was anfangen können, na ja meine alte Fananleihe hängt allerdings noch hier zu Hause an der Wand.
Fazit: Thumbs up


hurdiegerdie
17. März 2016 um 22:12  |  530987

Mist, 1’135’000


professor
17. März 2016 um 22:14  |  530988

@nrwler um 21:59,
offensichtlich bist du gegen solche neumodischen Image-Kampagnen immun, geht mir übrigens genauso. Aber wie @Thomsone um 22:11 geschrieben hat: Es gibt auch anders gestrickte Leute, die es vielleicht putzig finden, eine aufgepeppte Digitalisierung im Fußballbereich aktiver mitzuerleben. Wer’s mag, bitteschön.


monitor
17. März 2016 um 22:18  |  530989

Ich finde den Ansatz gut.
Etwas zu versuchen ist immer noch besser, als auf die Bedenkenträger zu hören.
Von dem Denken der anvisierten Zielgruppe habe ich keine Ahnung, also halte ich diesbezüglich die Klappe.


nrwler
17. März 2016 um 22:20  |  530990

@moogli
Glaub mir, ich versteh schon die Intention von Hertha dahinter.

Glaube aber einfach nicht, dass dies unbedingt zum gewünschten Ergebnis führen wird. Also mehr Fans zu gewinnen.

Einfach weil die „Einsatzgebiete“ des Geldes viel zu diffus formuliert, angegeben sind.

Ja, es wäre aus für Hertha sinnvoller das benötigte Geld selbst aufzubringen als neue zinstragende Verbindlichkeiten aufzunehmen. Meine Meinung.


professor
17. März 2016 um 22:25  |  530991

Die Zinslast läuft wohl unter dem Motto: Mit Speck fängt man Mäuse.
@hurdie mausert schon mit seiner Frau deswegen…


nrwler
17. März 2016 um 22:27  |  530992

@professor um 22:14
Jepp, richtig erkannt. Aus meiner Sicht eine völlig unnötige „Aktion“, die eben keine/ kaum neue Fans bringen wird.

Das einzige was wirklich neue und treue Fans bringen wird, ist ordentlich Fußball zu SPIELEN. Hängt zwar auch aber nicht nur vom Ergebnis ab!

So eine „Aktion“ ist für mich, im weitesten Sinne „Geldverbrennung“.


monitor
17. März 2016 um 22:32  |  530993

Das einzige was wirklich neue und treue Fans bringen wird, ist ordentlich Fußball zu SPIELEN. Hängt zwar auch aber nicht nur vom Ergebnis ab!

Macht die Hertha doch.
Der Zuschauerschnitt ist deswegen aber nicht gestiegen.


Tojan
17. März 2016 um 22:32  |  530994

ich glaube der äußerst gut gemachte twitter-account der hertha hat schon den ein oder anderen fan gewonnen. dementsprechend ist es sicher clever, das ganze aus zu bauen, ob es dafür diese anleihe braucht, kann ich nicht beurteilen. die idee dahiner finde ich gut und 45.000 euro zinsen sind für einen bundesligisten nicht mal peanuts. außerdem sind bankenkredite eben auch nicht viel günstiger zu haben, trotz 0% leitzins.


professor
17. März 2016 um 22:33  |  530995

@nrwler,
Fußball SPIELEN ist das Wichtigste, ganz klar. Aber es im Netz auch unter die Leute zu bringen, muss nicht verkehrt sein. Viel mehr Zuschauer kommen dadurch vielleicht nicht ins Stadion, aber die „Marke“ Hertha BSC könnte trotzdem an Wert gewinnen.
Andererseits muss ich auch sagen: Billigere Eintrittskarten würden garantiert mehr Zuschauer ins Stadion bringen! Das wäre dann auch ’ne Marke, die wirklich zieht!


monitor
17. März 2016 um 22:33  |  530996

Nacht allerseits.
Schaue mir morgen die weiteren Kommentare an.


hurdiegerdie
17. März 2016 um 22:35  |  530997

Ich bin in grossen Teilen bei
nrwler
17. März 2016 um 21:59 | 530980

Die letzten beiden Absätze sehe ich anders.

professor
17. März 2016 um 22:25 | 530991

Hurdiegerdie ist aber weder ein neuer Fan noch ein Hipster.


17. März 2016 um 22:35  |  530998

Glückwunsch Auba zum Zweiten


17. März 2016 um 22:36  |  530999

Ob es klappt wissen wir nach 60 Tagen.
Wenn es nicht funktioniert, hat es auch sicher noch alternative
Ideen. Nur, wer nie was probiert, wer vorher schon weiß, daß klappt ja nie, der wird sich auch nie weiterentwickeln.

Hertha macht wenigstens was. Alleine das zählt, für mich zumindest, die immer schon so lebt. Offen für Neues schadet in den seltensten Fällen😉


Stehplatz
17. März 2016 um 22:36  |  531000

http://www.dailymotion.com/video/x3y8xpr_1_tv
Wer die Bayern mal wieder beim Sympathiepunktesammeln sehen möchte: ab 1:50!


U.Kliemann
17. März 2016 um 22:40  |  531001

Na ja 3 Jahre ,würde ich auch überlegen. Im
Todesfall die (bestimmten Erben) oder falls
keine Verwandten der Staat, oder Hertha?
Habe allerdings noch nicht nachgelesen.
4.5% ab 100000?


professor
17. März 2016 um 22:44  |  531002

@U.Kliemann,
Der Todesfall darf erst eintreten, wenn Hertha das Triple holt.
Bis dahin heißt es: durchhalten!!


Stehplatz
17. März 2016 um 22:45  |  531003

Scheint genetisch bei den Münchern zu sein, wenns nicht läuft.
Schweini haut auch gerade einen Liverpooler um…


nrwler
17. März 2016 um 22:46  |  531004

@professor um 22:33
Ich glaube wir reden einwenig aneinander vorbei.

Dass Hertha BSC in die „neuen Medien“ investieren will ist, auch aus meiner Sicht, richtig und wichtig. Dass zB das Archiv auf der Homepage im Jahre 2012 aufhört ist einfach nur peinlich…

Aber muss man dass über eine „Fananleihe“ machen? Und muss man das dann auch noch so „neudeutsch“ Crowdlending nennen..? Ich meine nein. Aber nur meine Meinung.

Denn neue Fans gewinnst Du damit nicht. Dass einzig was die Leute hinterm Ofen hervorlocken wird, bei dieser Aktion, sind die 4,5%. Nix weiter.

@moogli
Selbst wenn die 1Mio€ bereits übermorgen erreicht werden würden, ist das eigetliche Ziel, neue Fans zu gewinnen, immer noch nicht erreicht.

Um ehrlich zu sein, wird man es wohl nie abschließend validieren können. Viell an der Zuschauerzahl im Jahre 2019. Aber welche Fans dann wegen Crowdlending zu Hertha gekommen sind, wird man halt nie ermitteln können… Oder, was meinst Du?


U.Kliemann
17. März 2016 um 22:47  |  531005

Ok habe kurz nachgelesen.


Bennemann
17. März 2016 um 22:48  |  531006

eingedenk der Tatsache, dass die „neuen Medien“ derart durchgestartet sind und Vermögen hinter sich stapeln, kann der Ansatz m.M.n. nicht falsch sein. Allerdings kann @nrwler durchaus Recht behalten, ob das i-jemanden langfristig bindet, bleibt abzuwarten. Aber abwarten ist besser als gar keinen Zugriff zu haben. Und sofern ich die Generation hinter mir richtig einschätze, geht ohne entsprechende „soziale“ Medien mittlerweile ja gar nix mehr. Das breitet sich ja auch enorm im wirtschaftlichen Bereich aus, sämtliche mir bekannten akademischen Berufe nutzen entsprechende Plattformen zur (Kunden-)Kommunikation.

#MU-Liv: kaum ist Schweinsteiger auf´m Platz, bekommt er eine Gelbe:) der gute, alte Blutkrieger (Titanic):)


17. März 2016 um 22:53  |  531007

Nrwler

Ich denke es wird Reaktionen darauf geben, so wie hier.
Die werden, vermute ich jetzt mal, ausgewertet und kommuniziert.
Und dann weiß man mehr. Aber auf reine Vermutungen etwas
NICHT zu tun, geht für mich gar nicht.


U.Kliemann
17. März 2016 um 22:53  |  531008

Die Laufzeit beträgt 3 Jahre bei sehr attraktiven Zinsen.
Einsatz ab 1000 Euro. Neue Mitglieder gibt es
deswegen nicht. Ok werde mir überlegen was ich
einsetze!
Poker war allerdinsgs nie mein Spiel.
Ist ja scheinbar o. k.


Kamikater
17. März 2016 um 23:11  |  531009

Sehr gute Idee mit dem Crowdlending. Ist genau richtig, mal andere Wege zu gehen, um bisher beiläufige Zuschauer bewusster zu involvieren und den Verein so indirekt attraktiver zu machen.


nrwler
17. März 2016 um 23:15  |  531010

@moogli
Abschließend….

Mein Vorschlag wäre halt gewesen, genau die selbe Summe in die „neuen Medien“ zu investieren (denn das ist absolut notwendig!!), aber dies nicht über ein „Crowdlending“ zu finanzieren.

Sonder selber aus der „Portokasse“ zu zahlen (sind ja nur 1,2% des Ausgaben, laut @ub 😉 ) oder halt normal zur Bank zu gehen…

Und wenn man schon so eine Crowdlending Aktion starten will, dann muss man dieses Geld auch in Bereich investieren mit dem der „neue“ Fan etwas anfangen kann…

Zum Beispiel in den Jugendbereich, der bei so einer Aktion noch ein ganz anderes mediales Echo hervorbingen würden. (Postuliere ich jetzt einfach mal…)

Oder zur Verbesserung des Catering Angebots. Indem man zB regionale Produkte anbietet, oder indem die Sanitäranlagen damit modernisiert werden…

Denn in diese Bereich kann der gemeine „neue“ Fan auch wirklich fassen, beurteilen. Er sieht also wohin sein Geld gegangen ist…

Aber sry, Twitter Auftritt „verbessern“ ist leider so nebulös und undurchsichtig… Damit kann nun keiner was anfangen. Oder was bringt mir der „ortsbezogener“ Newsletter..? Einfach nur unnötig, aus meiner Sicht.

Daher Idee, an sich nicht schlecht, nur falsch umgesetzt. Meine Meinung.


Exil-Schorfheider
17. März 2016 um 23:16  |  531011

professor
17. März 2016 um 20:20 | 530922

„Anpumpen ist gut…
Erinnert mich an die Hertha-Anleihe 2004.
Aber lassen wir uns mal überraschen.“

Schon die zweite Anleihe vergessen, die im November fällig wird? 😉
Da waren die Zinsen auch besser…

@u.kliemann

Nicht schon ab 100€? So stand es im Artikel, oder?


hurdiegerdie
17. März 2016 um 23:19  |  531012

Ich habe clevere Studenten, die für 25 Euro für mich wahnsinnig gute Internetauftritte inklusive aller möglichen Apps etc Twitter und so, Facebook sowieso (aber, ich habe ja keine Ahnung) machen. Ich zahle mal als Rechenbeispiel für die Spitze von denen 50 Euro(!!!!) pro Stunde. Das macht bei einer Million Kosten 20’000 Stunden bei einem Stundensatz von 50 Euro.
Das sind etwa 11 Jahre (für eine Person) mit einer 35 Stunden Woche, wenn ich mich nicht verechnet habe.

Und dafür gibt es dann regionsbezogene Mitteilungen?

Wie gesagt, prinzipiell finde ich die Idee gut, aber ich glaube, ich brauche mehr Infos. Als Investition ist das attraktiv für mich. Wenn ich meine Frau überzeugen kann, gehe ich mit 5000 rein und damit in die Verlosung der VIP Karten, Event-Fan halt.


U.Kliemann
17. März 2016 um 23:32  |  531013

Nö ab 1000 Euro ,wenn ich es richtig verstehe.
Und lohnen erst ab 10000 oder?


Herthas Seuchenvojel
17. März 2016 um 23:37  |  531014

@Exil: du hast recht
minimal 100, maximal 10.000
wobei bei 100 € im Endeffekt nur knapp 15 € Gewinn nach den 3 Jahren herausspringt, na ob das „NEUE“ Fans generiert, ich weiß nicht
bei 10.000 sieht es schon besser aus, aber wer bereit ist, soviel Geld zu investieren, ist sicher schon längst Fan bei uns


coconut
17. März 2016 um 23:38  |  531015

@moogli
Wer sagt denn das man nichts tun soll?
——————

Warum werden diejenigen, die nicht gleich alles bejubeln immer in die „ihr seit bloß zu doof/alt/wenig informiert/etc.pp. das zu Verstehen“ Ecke gestellt?
Mich ärgert so was, weil es verdammt falsch und überheblich ist.
„Ließ noch mal den Text in der MoPo“… :roll:
Ich bin kein Legastheniker und die anderen vermutlich auch nicht. Nur ziehe ich andere Schlüsse daraus.

Mein Ansatz und wohl auch der von @nrwler, ist der das man dazu keine neuen Schulden machen muss. Da gibt es auch andere Wege. Es gibt sogar Dinge die man dann besser nachvollziehen kann, ob diese das gewünschte Resultat erzielen.
Für mich klingt das eher danach, das man das Geld gut gebrauchen kann und diese neuen Schulden auf diese Art und weise gut dem „gemeinen Fan“ als ganz tolle Sache verkaufen kann.


Herthas Seuchenvojel
17. März 2016 um 23:43  |  531016

lt. Transfermarkt.de Gerüchten sind Leverkusen und wir an dem dran:

http://www.transfermarkt.de/ousmane-dembele/profil/spieler/288230

kennt den einer?
hat den einer von uns hier schonmal spielen gesehen?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
17. März 2016 um 23:50  |  531017

@ukliemann

Nö ab 1000 Euro ,wenn ich es richtig verstehe.

Lesen hilft. Der Satz im Morgenpost-Text heißt:

Es sind Summen möglich zwischen 100 und, entsprechend der Vorgabe zum Schutze von Kleinanlegern, maximal 10.000 Euro.

Quelle


Pille
17. März 2016 um 23:55  |  531018

@HSv
Wohl ein absolutes Toptalent an dem schon diverse Engländer, Barca und die Bayern dran sind.
Und ein Klub der sich mit ihm ne goldene Nase verdienen will.
Ich fürchte da dürfte unser Kragen etwas zu eng sein.

http://m.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern/1603/News/fc-bayern-muenchen-interesse-ousamne-dembele-stade-rennes.html


Herthas Seuchenvojel
18. März 2016 um 0:03  |  531019

@Pille: thx
35 Mio ist dann doch sehr sehr weit über unseren Möglichkeiten (trotz eines eventuellen CL-Einzugs)


Spree1892
18. März 2016 um 0:04  |  531020

Mal an den Crowlending anzuschließen. Wo ich mich sehr wahrscheinlich beteiligen werde.

Wann ist die Fananleihe eigentlich fertig? Müsste doch dieses Jahr sein, das Hertha das zurückzahlt.

Bin gespannt wie die Schulden dieses Jahr gesenkt werden, weiß gar nicht mehr wie viele das waren? Da war die Fananleihen mit drin? Waren doch zinsuntragende nur noch oder? Zinstragende sind ja abbezahlt.

Abgesehen von den 33 Mio. 2021 an KKR.
Ich glaube aber wenn KKR auf die 33% oder so erhöht muss Hertha das nicht mehr zurückzahlen.

KKR hat hier schon vieles zum positiven geändert. Sponsoren steigen und so weiter.


U.Kliemann
18. März 2016 um 0:07  |  531021

Danke Ub ist doch immer wieder schön ,wenn
einem jemand auf die Sprünge (gibt es das
Wort eigentlich noch?) hilft. Ja gut ,ergo kann
man mal 1oooo investieren und mit Familie
streuen.


pathe
18. März 2016 um 1:00  |  531022

Sehr schön!!! Darauf habe ich schon eine ganze Zeit lang gewartet!

Zu der Zeit der letzten Fan-Anleihe war ich leider noch zu knapp bei Kasse. Jetzt habe ich ein paar Mark übrig und werde auf jeden Fall einen Teil davon in diese Aktion investieren. 4,5 % sind sehr ordentlich in Zeiten, in denen man kaum mehr 1 % Zinsen auf das Tagegeldkonto bekommt.

Und in meine Hertha investiere ich gerne! Zudem kann man – denke ich – davon ausgehen, dass man das Geld auch zurückbekommt.


pathe
18. März 2016 um 1:04  |  531023

@HSv
Investiere mal 100 € anderweitig.
Auf einem Sparbuch bekommst du drei Jahren vielleicht 0,60 € Rendite. Auf einem Tagegeldkonto um die 3 €.
Da erscheinen die von dir erwähnten knapp 15 € (es sind 13,50 €) gleich in einem ganz anderen Licht… 😉


catro69
18. März 2016 um 1:09  |  531024

Für mich persönlich ist dieses Krautländingdingensbums fürchterlich uninteressant.
Der Gedanke, dass Hertha Geld braucht um sportwissenschaftliche Daten zu sammeln, die der Verbesserung der Leistungsfähigkeit unserer Mannschaft dienen sollen, irritiert mich. Wenn in diesem Bereich Bedarf entdeckt wurde, dann, ja dann her damit. Da kann ich doch nicht auf irgendwelche Kleinstinvestoren hoffen, bzw. den Eindruck vermitteln, dass es ohne Kleinstinvestoren nicht funktionieren würde.
Den Mitgliedernewsletter überfliege ich meistens, dann wird er gelöscht.
Hertha Geld leihen, damit das Einkaufsverhalten der Fans noch gründlicher analysiert wird? Neuer Rechner? Neues Programm? Echt jetzt?
Mein Fanazubi ist ja stolzer Hertha-App-Besitzer, und? Der hat es sogar verpeilt seine Dauerkarte fürs Pokalhalbfinale reservieren zu lassen und die Krönung war irgendwann in der Hinrunde seine Frage auf dem Weg zum Spiel: „Gegen wen spielen wir nochmal?“ Krass.
Beim Bonusprogramm warte ich immer noch auf meine Weihnachtskugeln vom vorletzten Weihnachten, oder wenigsten ne Antwort per e-mail…
Puh, nee, wenn Hertha hipp und modern daherkommen möchte, bitteschön. Irgendwo auch ein normaler Vorgang. Mich spricht die Vorgehensweise in diesem Fall aber nicht an. Das sind „Must Haves“, die nicht mit einer „Sammelaktion“ zu bewerkstelligen sind.


Herthas Seuchenvojel
18. März 2016 um 1:17  |  531025

@pathe: ich komme auf 14,17 € 😉
hatte vorhin eh nur im Kopf grob überschlagen

darum ging es mir auch garnicht
„nur“ 100 € zwecks Gewinnmaximierung einzusetzen, find ich dann doch etwas knickrig
als Fanbindung mit persönlichem Bezug kann ich die Absicht eher verstehen


cru
18. März 2016 um 1:26  |  531026

Bin ich ja mal volle Lotte gespannt, wie der Newsletter für Mitglieder in Portland, OR aussieht, die ein mit „Kalou“ beflocktes Trikot besitzen! 😀


pathe
18. März 2016 um 1:37  |  531027

@HSv
13,50 €. 🙂
Denn: Jährliche Auszahlung und kein Zinseszins.


cru
18. März 2016 um 1:38  |  531028

… Mal sehen wie sehen sie anderthalb Jahre USA mit einem ‚geänderten‘ Größenvorschlag antizipieren! 😉


cru
18. März 2016 um 1:42  |  531029

4.5% finde ich im Übrigen sehr ordentlich, bei derzeitiger Zinslage! Was Hertha wohl am Markt zahlt?


fg
18. März 2016 um 2:06  |  531030

Was freue ich mich schon auf Opas Kommentar zu dem Quatsch 🙂


pathe
18. März 2016 um 2:31  |  531031

@Spree1892

Die Rückzahlung der Anleihen soll am 15.11.2016 erfolgen.
http://www.hertha-anleihe.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2&Itemid=9

Es wurden allerdings wohl nur 3,5 Mio. gezeichnet. Ein nicht unerheblicher Anteil davon von Herrn Gegenbauer. Den Morgenpost-Artikel hierzu verlinke ich im nächsten Post

@Uwe Bremer
Weißt du, ob das Geld für die Rückzahlung im Etat für die nächste Saison berücksichtigt wird/werden muss?


Kamikater
18. März 2016 um 6:31  |  531033

Mannmann!

Hier werden Fansnleihe und Crowdlending durcheinandergeworfen.

Hier wird dargestellt, dass der Ansatz falsch sei und man das alles anders nennen müsste.

Aber Wissen darüber und Argumente hat keiner.

Dünnes Brett!


Exil-Schorfheider
18. März 2016 um 6:59  |  531034

@catro

Ich sehe nicht, dass Hertha das Geld braucht, sondern einfach neue Wege gehen möchte.

@kami

Dein „aufregender“ Kommentar dazu ist ebenfalls ziemlich dünn.


Freddie
18. März 2016 um 7:05  |  531035

Return to Football

http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article207216069/Gross-Alarm-in-der-Hauptstadt.html

Ein Artikel über den gegnerischen Spielmacher
(Jaha, @kami, den hattest du uns schon vor langer Zeit empfohlen 😉)


Freddie
18. März 2016 um 7:21  |  531036

Kamikater
18. März 2016 um 7:28  |  531037

@E-S
Man braucht ja nicht zu schreien wenn man darüber nichts weiß. Ich werde mich darüber auch erst mal schlau machen müssen, bevor ich großartig in die Kritik gehen kann und es vergleichen kann mit irgendetwas anderem. Das einzige was ich feststelle ist, dass Hertha im social-media, Kundenbindungs und Marketing-Bereich innovative Wege geht. Und das finde ich zunächst mal gut.

Wie denkst Du denn darüber?


Elfter Freund
18. März 2016 um 7:47  |  531039

Mal OT: in der 5 Jahreswertung hat Italien dieses Jahr keine Punkte mehr zu erwarten. Und wisst ihr was, jetzt bin ich erst recht für Bayern, Dortmund und Wolfsburg im internationalen Wettbewerb. Da können sie schön Körner lassen….. Das mal schön tief aus meiner schmutzigen Fan-Seele…. Ich spucke schon mal rein vorsorglich vor mir aus 🙂


Freddie
18. März 2016 um 7:51  |  531040

Und wieder mal ne schöne Kolumne von @mey, in der er darstellt, warum er sich über den Bayernsieg gefreut hat und trotzdem keine Sympathie hegt

http://www.morgenpost.de/sport/article207216755/Warum-wir-den-Fussball-lieben-Rummenigge-ihn-aber-gefaehrdet.html


Exil-Schorfheider
18. März 2016 um 8:03  |  531041

@kami

Ganz klar:

„ich werde langsam zu alt für den Fußball von heute“

Im Ernst:

Finde die Idee gut. Dass aber daran rumgekrittelt wird, bleibt doch gerade hier nicht aus.
Werde mir das Ganze mal rein ziehen, Anmeldung dauert laut Finanzminister Schiller nicht lange, werde wohl aber eher Kleinstanleger im Gegensatz zu @hurdie.
Finde die Verzinsung attraktiv – während ich mich damals(2010) nicht durchringen konnte, muss ich diesmal mitgehen. 😉


18. März 2016 um 8:25  |  531042

Früher wurden Liebesbriefe mit Tinte auf Papier geschrieben.
Heute werden sie als Email, SMS oder Whatsapp geschrieben.
💌 💌

So viel zur digitalen Transformation der Gefühle.
Zurück in die angeschlossenen Bloghäuser.


fechibaby
18. März 2016 um 8:29  |  531043

Auch in der Kolumne von @mey wird das
aberkannte reguläre 2:0 für Juve nicht erwähnt!!

Traurig aber wahr.


BerlinerSorgenkind
18. März 2016 um 8:42  |  531044

Eigentlich wollte ich dieses WE zu meinem Opa aber heute morgen hatte ich 2 Tickets für Ingolstadt im Briefkasten. Kein Absender, keine Briefmarke drauf. Nur 2 Tickets in einem ITB Umschlag. Sehr misteriös… Also gehts morgen ins Stadion


Freddie
18. März 2016 um 8:46  |  531045

@Sorgenkind

Ist dann jemand bei dir zu Hause?
Nicht, dass dich Einbrecher raus locken wollen
Will aber keine Panik verbreiten, vielleicht haste ja bei irgend nen Spiel mitgemacht.


18. März 2016 um 8:47  |  531046

Gib’s zu Sorgenkind.
An deinem Briefkasten steht: „Gustav Gans.“ 🎁


nrwler
18. März 2016 um 8:51  |  531047

@kamikater um 6:31 & 7:28
Sry, aber das einzige „dünne Brett“ hier, ist doch Dein Kommentar um 6:31…

Denn wer sagt Dir denn, dass ich selbst nicht zB ein Start-up Unternehmen eben genau mit diesem Crowdlending gegründet habe, und daher haargenau weiß wovon ich rede…

Und einige wenige Minuten später gibt´s Du doch selbst zu, dass eben Du Dich erstmal „schlau machen musst“… Aber anscheinend weißt Du ja bereits schon vorher, dass alle Kritik an Hertha´s Aktion aus reinem „Unwissen“ und „Unvermögen“ Dinge auseinander halten zu können (Fananleihe vs Crowdlending) entstanden sein müssen…

Und aus meiner Sicht, habe ich durchaus gestern um 21:59 beschrieben warum man es eben nicht „Crowdlending“ nennen sollte (also ein Argument gebracht)… Von Deiner Seite habe ich leider noch kein einziges „Argument“ vernommen..

Aber um die Wogen zu glätten…

Das einzige was ich feststelle ist, dass Hertha im social-media, Kundenbindungs und Marketing-Bereich innovative Wege geht. Und das finde ich zunächst mal gut.

Ick finde det ooch jut! Verprochen.


18. März 2016 um 9:13  |  531048

catro69
18. März 2016 um 10:00  |  531049

@Exil
Das mit dem neue Wege gehen, verstehe ich ja. Was ich nicht verstehe, ist der Zweck des Crowdlendings. Die von @ub aufgezählten Felder sind mir, nur mir, zu wenig emotional.
Hertha an die Spitze der digitalisierten Fußballgesellschaft zu führen ist ein Ziel, das weiter verfolgt werden sollte – spricht mich als Fußball/Herthafan aber nicht besonders an. Das ist ein zu normaler Geschäftsvorgang, der meiner Hilfe nicht bedarf.
Bei den sportwissenschaftlichen Datenerhebungen möchte ich ebenfalls nicht nach Geld gefragt werden. Wenn das für eine perfekte Trainingssteuerung notwendig ist, dann erwarte ich eine umgehende Anschaffung, ohne bei den Fans um die finanziellen Mittel zu bitten. Der Gedanke, dass bei Nichterreichen der Million (Platzen des Kredits), diese Gerätschaften nicht zur Verfügung stehen, irritiert mich. Dafür hat sich Herthas finanzielle Lage zu gut entwickelt, vor fünf Jahren hätte ich da deutlich mehr Verständnis gehabt.
Na ja, ich sage nicht, dass ich den Schritt für falsch halte, er passt einfach nicht in mein persönliches Fanbild – es hat nichts mit Rettung zu tun, es wird kein neuer Sportplatz erworben, kein Dampfer gekauft, kein Fanhaus gebaut, kein Museum oder eine Mega-Geburtstagsfeier finanziert. Mir fehlt der Spaßfaktor, zu sehen, für was mein Geld verwendet wurde.
Geht es um den Zinssatz, der ist ok. Ein Klick auf die Partnerseite und ich finde einen höheren, vielleicht riskanteren Zinssatz.
Ist eine Million aktuell nicht günstiger auf dem Finanzmarkt zu haben? Muss ich dann mitmachen, wenn Hertha Geld „verpulvert“? Auch wenn ich einen Vorteil daraus ziehe?
135.000 € über drei Jahre verteilt sind ein kleines Risiko um bestimmte Entwicklungen jetzt sofort voranzutreiben. Das Ganze wird schon klappen, auch ohne meine Beteiligung.


Herthas Seuchenvojel
18. März 2016 um 10:15  |  531050

Kamikater
18. März 2016 um 10:20  |  531051

@nrwler
Allet schick. Das sollte doch gar keine zermürbende Kritik sein, sondern lediglich eine Verwunderung über die Vermischung der Begriffe.

Und damit das nicht als „Ich-mache-hier-mal-den-Freitags-Meckerwilli“ falsch verstanden wird, habe ich mal für alle die für mich am besten erklärte Internetseite rausgesucht:

http://www.gruenderkueche.de/fachartikel/kredit-von-der-masse-so-funktioniert-crowdlending/

Das nur als Einführung zum gemeinsamen Verständnis.
🙂

@E-S
Das habe ich übrigens genauso vor. Finde ich nämlich eine lohnenswerte und gute Sache gleichzeitig. Auch wenn man aus mir keinen neuen Fan mehr machen kann.


Opa
18. März 2016 um 10:23  |  531052

Krauthend’l & Co
So, ganz bewusst habe ich mich bislang nicht geäußert, seht es als so eine Art nächtliches Bad in der Eistonne.

Es hat sicher niemand etwas dagegen, dass Hertha neue Wege geht, um Fans zu gewinnen. Soweit könnte man dahinter einen Haken machen.

Es ist auch nichts dagegen zu sagen, dass Hertha neue Wege bei Finanzierungsinstrumenten geht, wir waren da immer innovativ, sei es damals der Einstieg von Sportfive, die beiden Fananleihen oder der KKR Einstieg. Nun halt Crowdlending.

So weit, so gut.

Allerdings gibt es da ein großes „ABER“ und ich versuche das sehr bewusst wohlwollend zu formulieren, um nicht mal wieder mit allzu viel Gepolter anzuecken oder wieder für Jahre von den Ehrenlisten des Vereins gestrichen zu werden.

Hertha möchte also die hippen Fans ansprechen. Dagegen ist sicher nichts zu sagen. Ein gefühlter Großteil der „hippen“ Fans arbeitet aber als Praktikant oder Mindestlohnjobber in Low-Budget-Start-Ups und wird sich sicher wenig angesprochen fühlen, Geld anlegen zu „dürfen“, wenn er sich bislang weder Dauerkarte noch Tagesticket leisten kann, obwohl man noch zwei Nebenjobs hat.

Selbst wenn Geld vorhanden wäre, warum sollte man es einem „old economy“-Unternehmen wie Hertha geben? Was ist denn bei dem Investment innovativ? Die Stadionführung mit Trikot und Ball ab 1000 €? C’mon! Das ist eine „old fashioned“ Anleihe im neuen Sprachgewand. Als solche verkauft es sich nicht so sexy, aber es ist im Grunde nichts anderes und ich werd‘ nicht über neue Schläuche für den alten Wein diskutieren.

Wo ist die „sexy story“? Wo ist das „Ich hab mitgemacht“-Gefühl, mit dem die Förster sehr erfolgreich ihre Fans über den Tisch ziehen motivieren? Der Ansatz ist durchaus gut, aber es fehlt die emotionale Komponente, weshalb man sich „involvieren“ lassen sollte. Es fehlt an der „emotionalen Renditeaussicht“.

„Involvement“ scheint mir daher mehr eine leere Managersprechhülse zu sein, zumal es ausblendet, dass es das bei Hertha eigentlich längst gibt und wir viel zu wenig darüber reden.

Beim e.V. ist jeder eingeladen, sich ehrenamtlich in den Abteilungen zu engagieren, es werden regelmäßig Helfer gesucht, es gibt bei Hertha die Volunteers, die Hertharollis und Sehbären brauchen und freuen sich über Unterstützung, man kann an Hertha mit vielen Ideen herantreten und wird dabei dankenswerterweise in vielen Fällen wohlwollend unterstützt.

Kleidung sammeln für Obdachlose, Flüchtlinge ins Stadion einladen, Typisierung für die DKMS, Hertha Stiftung, Fanradio, Choreographien, Fanprojekt, Nachwuchsarbeit – die Liste dessen, worauf man als Hertha und als Herthaner in Sachen Mitmachen stolz zeigen kann, ist ellenlang. Wir betreiben längst Involvement – nur weiß es kaum jemand, was u.a. daran liegt, dass Hertha das nicht an die große Glocke hängt bzw. zu selten darüber berichtet wird und weil man bisweilen auch ein wenig mit dem eigenen Anhang fremdelt (z.B. letzter Trainingsauftakt).

An all dem ändert sich auch nichts, wenn jetzt jemand dem Verein in Form einer Anleihe oder dem Krautdingens Geld gibt. Müssen wir so tun, als sei das nun Wunder wie innovativ?

Ja, es mag eine Zielgruppe geben, die man damit kriegt, die sich vom betathome-Loft mit der schlüpfrigen Tatjana und inhaltsarmem Neusprech wie „Involvement“ gewinnen lässt und die sich komplementär an die wunderbar heterogene Fanstruktur anbauen lässt. Das ist grundsätzlich okay, auch wenn ich nicht leugnen kann, dass ich darin kaum eine „Successperspektive“ zu erkennen vermag und mir andere Punkte irgendwie mehr auf der Seele brennen.

Wenn das am Ende dazu führt, dass über die social media Kanäle neben personalisierten Trikotempfehlungen auch etwas für das bestehende „Involvement“ abfällt, dann soll es mir recht sein. Wenn es aber primär dem Ziel dient, möglichst viele Trikots zu verkaufen und Hertha als „Brand zu claimen“, dann ist mir das zu viel „Gedöns“ und zu wenig Nachhaltigkeit.

Wir müssen schon ein wenig aufpassen, dass die über bald 124 Jahre aufgebaute Marke Hertha nicht ins Beliebige rutscht. Ich bin mir sicher, dass wir aus dem vorhandenen Potential viel mehr schöpfen können als wir über neue, bislang mit Hertha fremdelnde Zielgruppen dazugewinnen können. Dazu gehört u.a. auch ein stärkeres Engagement dafür, einen inneren Vereinsfrieden herzustellen. Das kostet übrigens kein Geld, sondern nur einen Sprung über den eigenen Schatten.

Ich wünsche meiner Hertha viel Erfolg und nur das Beste. Und ähnlich wie die Fananleihe werde ich auch hier sicher einen symbolischen Berag zeichnen, denn ich lese „Hertha“ einfach auch gern auf meinem Kontoauszug oder in der Depotübersicht.


Bluekobalt
18. März 2016 um 10:30  |  531053

@catro, na dann lass es doch. 😉
Im Ernst, ich glaube die Idee auch so verstanden zu haben, dass versucht wird damit neue Kreise zu erschließen, die mehr an der Vermehrung Ihres Geldes interessiert sind, als an Hertha. Hat man erst einmal Geld investiert, so entwickelt sich fortan eine gesteigerte und emotionale Aufmerksamkeit zum Thema Hertha.
Ob ich damit richtig liege, kann ich nicht sagen. Da aber im Moment der gemeine und geprellte Sparer auf der Suche nach guten Anlagemöglichkeiten ist, scheint dieses Projekt nun mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als normalerweise.

🙂 Beste Grüße! 🙂


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 10:36  |  531054

@MehrInformationen

sind gewünscht?

Heute morgen erklären sich die Beteiligten:

Kapilendo.de – zur Plattform, auf der ab morgen, Samstag, 14 Uhr das Thema abgefahren wird samt Beschreibung des Projektes – hier
Auszug:

Als erster Verein der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC die digitale Transformation begonnen. Langfristiges Ziel der Vereinsführung ist es, den Hauptstadtklub in der Stadt der kreativen Ideen und jungen, digitalen Startups als innovativen, digitalen Fußballverein zu etablieren. Der Verein will für seine Fans und Partner noch erlebbarer werden.

Es geht Hertha um die Vernetzung von neuer und alter Welt …

Hertha BSC hat um 10.08 Uhr eine Pressemitteilung veröffentlicht. Stelle den Text mal ein:

Neue Wege auf dem Finanzmarkt
Hertha BSC beschreitet einmal mehr neue Wege. Schon seit Jahresbeginn hat es sich das Management des Fußball-Bundesligisten zum Ziel gesetzt, die digitale Transformation des Klubs mehr denn je voranzutreiben. In einer Stadt wie Berlin, die aufgrund ihrer großen Start-up-Szene geradezu beispielhaft für Innovation und Entwicklung steht, wird der Verein auf dem Finanzmarkt deshalb mit einem absolut neuen Angebot vorangehen.

Hertha BSC startet mit dem Berliner Fintech-Startup kapilendo AG die erste digitale Finanzierung in diesem Segment. Über den Kreditmarktplatz http://www.kapilendo.de können blau-weiße Fans von überall sogar aus dem Stadion heraus, mit einigen, wenigen Klicks online über ihr Smartphone diese neue Form für sich entdecken.

„Wir freuen uns sehr, als erster Verein in der Fußball-Bundesliga eine digitale Finanzierung umsetzen zu können, wobei die Erlöse unter anderem der digitalen Offensive des Klubs direkt zugute kommen werden“, sagt Ingo Schiller, Geschäftsführer bei Hertha BSC. „Wir wollen unsere Fans am Wachstum von Hertha BSC beteiligen – und dies mit einem sehr zeitgemäßen Modell: online, mobil und direkt. kapilendo bietet uns dafür den perfekten Rahmen – die Plattform hat einen sehr guten Mix aus digitalisierten Prozessen und emotionaler Ansprache.“

Beim morgigen Heimspiel gegen den FC Ingolstadt 04 fällt der Startschuss zu dieser neuartigen Anlageform die über eine Laufzeit von drei Jahren, mit 4,5 % p.a.verzinst wird. Mit Beiträgen von 100 bis 10.000 Euro kann sich jeder Interessent beteiligen und von den genannten Vorteilen profitieren.

„Wir sind stolz zusammen mit Hertha BSC die erste digitale Finanzierung bei einem Fußball-Bundesligisten zu platzieren. Wie in vielen anderen Bereichen, macht die Digitalisierung auch vor dem Sport und der Vereinslandschaft nicht halt. Als innovativer und erster Fußballverein bietet Hertha seinen Fans über kapilendo die Möglichkeit, sich digital und in wenigen einfachen Schritten für ihren Verein zu engagieren. Aber auch für alle anderen stellt das Hertha-Projekt in Zeiten niedriger Zinsen eine attraktive Anlagemöglichkeit dar“, so Christopher Grätz, Gründer und CEO der kapilendo AG.


Kamikater
18. März 2016 um 10:47  |  531055

@opa
„…Das ist eine “old fashioned” Anleihe im neuen Sprachgewand…“.

Das ist es eben nicht. In dem Moment, wo man es mit Social Media verbindet, spricht man eine andere Zielgruppe und andere Emotionalität an und bekommt deswegen auch zurecht eine völlig andere Terminologie, weil es eben anders funktioniert. Das weißt Du doch selbst.

Und wer sagt Dir denn, dass genau diese Aktion eben nicht genau der Hook-Up ist, um auf das längst bestehende Involvement hinzuweisen? Ach ich vergaß: Diese website ist übrigens Teil der Kampagne, denn Du hast ja dankenswerterweise als Co-User von Dir aus auf das Involvement hingeweisen, bist also in dem Fall der „Meinungsführer“, mal im positiven Sinne. Thanx! 😉

Nicht zu allen Themen muß man sich pseudokritisch positionieren oder besser gesagt: Nicht für jeden Hammer gibt es einen Nagel.


18. März 2016 um 10:52  |  531056

Rin in die Eistonne, raus aus der Eistonne …
https://www.youtube.com/watch?v=PB2Nteh_cSI&index=4&list=PLalh1vP8ibccw3pV5l7faA8xCOw-rGuz8&spfreload=10
MC Mertesacker feat. Vanilla Ice — Eis, Eis, Tonne


Kamikater
18. März 2016 um 10:58  |  531058

@Ibi
Interessant, dass der kicker zu berichten weiß:
„Vedad Ibisevic traf bereits gegen 17 der 18 aktuellen Bundesligisten – nur gegen Ingolstadt noch nicht. Allerdings verpasste er das Hinrundenduell wegen einer Rotsperre. Insgesamt war er schon gegen 25 Klubs im Oberhaus erfolgreich.“


Opa
18. März 2016 um 11:08  |  531059

Kami, Du musst nicht versuchen, mit mir über Finanzinstrumente und deren Benennung zu diskutieren. Eine Anleihe ist eine Anleihe ist eine Anleihe. Da ändert auch social media oder vermeintliche emotionale Bindung oder einfache eine andere Terminologie nichts dran. Die einen mögen meine sprachliche Deutlichkeit nicht, andere mögen mich genau deswegen. Ich kann mit beidem gut leben und bin schon weit schlimmer als „Hammer“ bezeichnet worden.

Pseudodankeschöngrüße…


Bennemann
18. März 2016 um 11:12  |  531060

@BM: schöner link:) bin musikalisch nicht allzu oft bei dir, das ist aber mal ein netter Rmx:)


sunny1703
18. März 2016 um 11:13  |  531061

OT : Ich kam leider gestern nicht mehr dazu und möchte mich daher an dieser Stelle nochmal für die vielen lieben Glückwünsche herzlich bedanken. 🙂

lg sunny


Bennemann
18. März 2016 um 11:17  |  531062

aber op@, gerade k@mi hatte doch sprachliche Deutlichkeit geltend gemacht. Entscheidend ist doch, wer angesprochen werden soll. Und bei social media gibt es doch immer eine emotionale Bindung. Will meinen, wenn ein 40 jähriger sich davon nicht angesprochen fühlt, begeistert das durchaus einen 20 jährigen. Allerdings finde ich deine Darstellung um 10:23 Uhr hervorragend, insbesondere die finanzielle Darstellung der vermeintlichen Zielgruppe!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 11:19  |  531063

@Anleihen

im Profifußball haben den Sinn, dass Verein sich finanziell unterstützen lassen. So war es bei Hertha (6 Mio / 3,5 Mio), so war es beim 1. FC Köln (5 Mio), der HSV plant aktuell eine neue Anleihe aufzulegen über 13 Mio. Euro.

@Opa,
was sagt Dir der Umstand, dass das „Crowdlending“-Projekt von Hertha über die vergleichsweise niedrige Summe von 1 Million geht?

(entspricht 1,12 Prozent von Herthas Jahresumsatz, könnte der Verein also lässig selbst tragen)


18. März 2016 um 11:21  |  531064

Kommunikation von großen Institutionen findet immer auf mehreren Ebenen und Kanälen statt und transportiert meist unterschiedliche Botschaften.

Ich kann mich noch an den Gefangenenchor Verschnitt von Horst Nußbaum (Jack White) erinnern, den ich unglaublich peinlich fand. Aber neben mir standen andere im Stadion und denen liefen vor Rührung die Tränen über die Wangen. Botschaft angekommen, würde ich sagen.

Andere finden Selfies von Fußballern interessant, mich interessieren eher die Aufzeichnungen der Pressekonferenzen. Jedem nach seinem Gusto.

Hertha ist Marienfelde und Spandau. Die haben wir sicher im Sack. Aber Hertha ist auch Gesamt-Berlin und dazu gehören eben auch Mitte und Prenzlauer Berg und Kreuzberg. Dort findet Hertha faktisch nicht statt. Daran scheitern wir seit bald 20 Jahren.

Ich finde es äußerst beruhigend, dass sich der Verein Gedanken darüber macht, wie man die neuen Berliner zu Herthanern macht. Bisher sind alle Versuche weitgehend gescheitert. Also muss man weitermachen, Neues versuchen und auch mal irre Gedanken denken.

Ob diese neue Form der Fananleihe dieser Weg ist, weiß ich nicht. Aber der Versuch ist es wert, das Risiko für den Verein überschaubar.

Wir haben immer noch diese riesige Schüssel zu füllen, die eben nicht für den Bedarf von Hertha konzipiert worden war. Was für ein Planungsversagen.


Bennemann
18. März 2016 um 11:24  |  531065

@Sir: wir Marienfelder haben aber auch unseren eigenen Stern des Südens:)


Exil-Schorfheider
18. März 2016 um 11:29  |  531066

Sir Henry
18. März 2016 um 11:21 | 531064

„Hertha ist Marienfelde und Spandau. Die haben wir sicher im Sack. Aber Hertha ist auch Gesamt-Berlin und dazu gehören eben auch Mitte und Prenzlauer Berg und Kreuzberg. Dort findet Hertha faktisch nicht statt. Daran scheitern wir seit bald 20 Jahren.“

Richtig, was aber meiner bescheidenen Meinung auch daran liegt, dass man mal für den Weg in den Kiez ist, um es dann plötzlich wieder sein zu lassen.
—————————————————————————-

@ub

Anleihen sind super. Haben ja selbst die selbsternannten „Kult-Kicker“ von St. Pauli erkannt und mal eben acht Mio in zwei Tranchen erlöst.


Kamikater
18. März 2016 um 11:31  |  531067

Oder um es anders zu sagen:

Eine bisherige Fananleihe ist eine andere Zielgruppe als ein Crowdlending. Und genau darum geht es: Fans/Interessierte/bisher Uninteressierte anders zu erreichen. Das geht auch über andere Kanäle. Und die werden hier genutzt. Und da das bisher auch gar kein anderer Verein macht, ist das eben mal eine gute Ideee und innovativ. Auch diese Meldung lässt sich also wiederum verkaufen.

In dieser Crowdlending-Idee stecken also gleich mehrere Dinge, die man positiv bewerten kann. Nicht muß (@Eistonnen-opa (scheinbar muß man mit Dir doch über Terminologie diskutieren)).


Opa
18. März 2016 um 11:32  |  531068

@Uwe:

1. Ich habe das zur Kenntnis genommen, dass das Volumen „kiki“ ist (wobei ich mich an nicht allzu lang entfernte Zeiten erinnere, wo nicht mal ein paar Tausend Euro für Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle da waren, aber das wäre hier offtopic – nur so als Demutsanker, wie schnell man von lässig zu existenziell kommen kann). Neue Zielgruppen ist aber schön und gut, habe ich oben auch lobend erwähnt. Was mir ein wenig gegen den Strich geht, ist die Tatsache, dass es vor Beginn der Zeichnungsfrist keine weiteren Informationen gibt und selbige eineinhalb Stunden vor Spielbeginn am Samstag stattfindet, wo man sich andererseits darüber beklagt, dass so wenig Leute ins Stadion kommen. Das Timing ist sicher nicht „optimal“.

2. Die HSV Anleihe über 13 Mio. bewerte ich komplett anders als Herthas 1 Mio. € „Mikrofinanzierung“. 😉

@Sir Henry: Jajaja, da gibt´s neben Nußbaums Lied noch andere Peinlichkeiten wie den Herthaponcho, Badeenten oder rosa Mädchenschals, soll mir auch alles recht sein.

@Bennemann: Auch 40 jährige kann man über social media ansprechen. Man muss es nur tun 😉


Opa
18. März 2016 um 11:35  |  531069

@Kamikater: Man kann die Sau auch schminken, die man durchs Dorf treibt. Man kann sie auch „Miss Piggy“ nennen. Am Ende bleibt es eine Sau. Und Rohmasse für leckeres Hackepeter. 😝 🐷

Grüße an Fräulein Susanne von „Hackedieter“


Bolly
18. März 2016 um 11:38  |  531070

Wahrscheinlich ist @Opa einer der ersten, morgen
pünktlich 14 Uhr, der die zehn Mille zeichnet, um wieder
auf die Ehrenlisten des Vereins zu kommen. 😉

Ne im Ernst, ich weiß nicht was ich tuen müsste,
um auf die „Ehrenlisten“ des Vereins zu kommen.

@Opa helf mir #bitte

Ich schaffe es nur den Parkplatz in Heidenheim oder
Lüdenscheid vor der Presse/TV zu besetzen.

Ich finde diesen Erstmaligen Angriff von Hertha in dieser Form gut.
Über die Herangehensweise kann man diskutieren.
Für mich scheint es eine Idee in die Zukunft zu sein.
Bei der kurzen Anlagedauer können wir schon baldigst
über Sinn oder Unsinn dieses Konzepts und aber auch
unserer Worte in 2019 spiegeln.
#wassindschondreiJahre


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 11:41  |  531071

@Timing

ob das Projekt den gewünschten Effekt erzielen wird, weiß ich nicht.

Wer will, wird das Timing jedoch verstehen:

1) Hertha reitet seit Monaten eine sportlich positive Welle
2) Ist die Projektzeit kurz und knackig – 60 Tage. Ich finde zwei Monate eine ausreichende Zeit, um zu überlegen, ob du 100 Euro investieren willst. Oder mehr. Oder nix.
3) Liegen im Zeichnungszeitraum mit dem Pokalhalbfinale und diversen Liga-Spielen weitere Chancen, dass sich die positive Grundstimmung weiter entwickeln kann.
4) Endet das Projekt am Dienstag nach dem letzten Bundesliga-Spieltag, am 17. Mai. Falls der eine oder andere Wankelmütige mit der Saison-Abschlussplatzierung ein letztes Argument benötigt.

5) Bleibt Herthas Finanzabteilung vom 17. Mai gerade genug Zeit, um am 21. Mai auf der nächsten Mitgliederversammlung zu sagen, wie das Echo auf das „Crowdlending“ war. Und wie zufrieden/ oder nicht Hertha mit dem Ausgang ist.

Fazit: Plausibles Timing


Kamikater
18. März 2016 um 11:53  |  531072

@opa
Für Dich Beschwerdeführer über „Timing“ und angebliche „Informationsebbe“ hab ich oben den Link zur Gründerszene eingestellt. Damt wird Jedem geholfen, der das Gebiet nicht als bereits 50 facher Lending-based-Crowdfunder betreten hat.

Hier gehts also mitnichten um „geschminkte Säue“, wie Du es ausdrückst, sondern um Fakten, wie man diesen Vorgang nennt und warum er im Bereich der „New Media-meets-Customer Relations“ etwas Besonderes darstellt.

(Dass Du was zu meckern hast, ist sowieso klar. Deine Motivation das zu tun, bleibt allerdings absolut schleierhaft. Aber vielleicht spekulierst du ja insgeheim auf ein Scheitern an der 1 Mio EUR-Hürde, um Deine Argumentation voranzutreiben, dass Hertha alles falsch und Du alles richtig machst.)


Hainer
18. März 2016 um 11:54  |  531073

Ich will mal noch auf einen Aspekt hinweisen, der aus meiner Sicht bisher noch nicht thematisiert worden ist. Sicher will Hertha sich neue Fanschichten erschließen, aber ganz sicher will Kapilendo auch Aufmerksamkeit auf sich lenken und da gibt es deutlich schlechtere Möglichkeiten als mit einer Anleihe für einen Fußballbundesligisten.
Sprich hier wird versucht eine sogenannte winwin-Situation zu schaffen.
Sprich es ist vorstellbar, dass Hertha gar nicht die kompletten Zinsen zahlen muss oder Kapilendo womöglich anderweitig als Sponsor auftritt.
Wenn man sich übrigens neben dem Fußball auch mit dem Thema Finanzen befasst, so kann man wissen, dass das Prinzip crowdlending in dem Sinne wie es Kapilendo betreibt durchaus ein Finanzierungsmodell der Zukunft sein könnte und den „normalen“ Banken jetzt schon Kopfzerbrechen bereitet.
Für einen unbesicherten Kredit würde Hertha bei der Bank übrigens auch mindestens diese 4,5 % Prozent berappen müssen.
Meiner Ansicht nach sind die Fans der Zukunft für Hertha übrigens die in Berlin geborenen oder aufgewachsenen Kinder der Zugezogenen. Insofern ist das mit dem Einstieg in die Digitalisierung und dort Präsenz zu zeigen sicher keine schlechte Idee, auch wenn dass uns „alte Säcke“ nicht so anspricht.


Opa
18. März 2016 um 11:55  |  531074

@Uwe: Mir ging´s um den Start 90 Minuten vor einem Spiel in Kombination mit Sichtung der notwendigen Informationen und der angesichts des geringen Volumens rasch zu erwartenden Überzeichnung. Kann man auch einfach mal annehmen, anstatt anderen „Inplausibilität“ zu unterstellen.

@Bolly: Ich gebe zu meinen Investitionsentscheidungen keine öffentliche Auskunft 😉


BerlinerSorgenkind
18. März 2016 um 11:55  |  531075

@Freddie Bei mir wird Samstag noch jemand zuhause sein.

Und in der Rigaer ist für Einbrecher nix zu holen, zumindest hab ich nix was sich lohnen würde.

Auf den Tickets steht noch: „Ehrenkarte unverkäuflich“


Bennemann
18. März 2016 um 12:01  |  531076

@Sorgenkind: zumindest hab ich nix was sich lohnen würde.

Außer halt der Ehrenkarte:)


Opa
18. März 2016 um 12:03  |  531077

@Kamikater: Ich habe Dich als Menschen eigentlich zu gern, um Dir solche schroffen Worte an den Kopf zu knallen, aber das Maß an Frechheiten, die Du mir unterstellst, ist für mich heute voll.

Ich habe oben ausdrücklich geschrieben, dass ich Hertha Erfolg wünsche. Wieso liest Du jetzt daraus, ich würde Hertha insgeheim ein Scheitern wünschen?

Ich habe auch keine Lust, mit jemandem, der so einen verschwurbelten „New Media-meets-Customer Relations“ dahersabbelt und gleichzeitig das Rechtsgeschäft der Anleihe negiert, über den Unterschied zwischen einer Anleihe und einem „Vertrag über den Verkauf und die Abtretung einer zukünftigen Kreditforderung sowie deren Verwaltung“ zu diskutieren (worum es sich bei kapilendo handelt), weil es offensichtlich auf unfruchtbaren Boden fiele.


BerlinerSorgenkind
18. März 2016 um 12:05  |  531078

Vllt ist das auch Guerilla Marketing von Hertha,
damit das Stadion voll wird, zu Pals Burtzeltag.

Ich freu mich auf jeden Fall, wer auch immer dafür verantwortlich ist.


catro69
18. März 2016 um 12:12  |  531080

@ub
Läuft die Rückzahlung vom Hertha-Zins so, wie bei Kapilendo dargestellt, also in vierteljährlichen Häppchen?
Gelten für Hertha die üblichen Bedingungen, also laufzeitabhängige Gebühr zuzüglich „Vermarktungsgebühr“?

Stelle fest, dass ich interessierter bin, als noch heute Nacht gedacht.


Elfter Freund
18. März 2016 um 12:12  |  531081

Bayern wieder mit Schwein…


Neuköllner
18. März 2016 um 12:13  |  531083

Schampus-League:

VW -REAL
Bayern – Benfica


Elfter Freund
18. März 2016 um 12:15  |  531084

Das werden echte Knallerspiele…. vor allem die anderen beiden Partien… Paris-Manchester und Barca-Atletico


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 12:18  |  531085

@catro

Läuft die Rückzahlung vom Hertha-Zins so, wie bei Kapilendo dargestellt, also in vierteljährlichen Häppchen?

Ich verstehe es so: Du bekommt 4,5 Prozent pro Jahr.
Kapilendo erklärt es so:

Wann erhalte ich meine Zinsen?
Beim Anlageprojekt Hertha BSC handelt es sich um ein endfälliges Kreditprojekt.
Sobald das Finanzierungsvolumen vollständig zustande gekommen ist, wird der Kredit an die Hertha BSC GmbH & Co. KGaA ausgezahlt. Anschließend erhalten Sie nach 12, 24 und nach 36 Monaten jeweils Ihren Zinsertrag direkt auf Ihr Konto überwiesen. Zum Ablauf des Kredites nach 36 Monaten erhalten Sie zusätzlich Ihr eingezahltes Kapital zurück.

Beispielrechnung bei einer Investition von 1.000 Euro

Nach 12 Monaten erhalten Sie 45 Euro Zinsertrag
Nach 24 Monaten erhalten Sie 45 Euro Zinsertrag
Nach 36 Monaten erhalten Sie 45 Euro Zinsertrag und die Rückzahlung der eingesetzten 1.000 Euro

Zum Thema Gebühren heißt es:

Fallen Gebühren an?

Nein. Die Investition in das Projekt sowie die Anmeldung und Nutzung von kapilendo sind völlig kostenfrei

.
Wichtig ist darauf hinzuweisen, dass das eingesetzt in dem Fall verloren ist, falls Hertha in den nächsten drei Jahren in Insolvenz gehen sollte.
Dazu heißt es:

Können Umstände auftreten, dass ich mein Geld nicht wieder zurückbekomme? Insolvenz?
Eine Insolvenz der kapilendo AG hätte keinen Einfluss auf die Zahlung der Zinsen und die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals, da kapilendo einen anderen Dienstleister mit der Abwicklung der Zahlungen beauftragen würde. Für den Fall einer Insolvenz von Hertha BSC gibt es für die Investition keine Einlagensicherung. Allerdings wird Hertha BSC alles dafür tun, dass es nicht zu einer Zahlungsstörung kommt.

Quelle


Opa
18. März 2016 um 12:20  |  531086

@Uwe:
1. Zur Frage: Was ist crowdlending?
Bei kapilendo schließt der Anleger einen „Vertrag über den Verkauf und die Abtretung einer zukünftigen Kreditforderung sowie deren Verwaltung“, weil kapilendo keine BaFin Zulassung hat (und auch nicht bekäme). Offiziell nimmt Hertha einen Kredit bei einem Kreditinstitut auf, welches die Forderung über Kapilendo als Vermittler an die „Crowdlender“ verkauft und abtritt. Es ist daher eine von Dritten vermittelte und verwaltete Anleihe auf das Kreditgeschäft eines Kreditinstituts, wo der Kunde im Vergleich zu einer Anleihe formal nicht einmal Vertragspartner von Hertha wird. Im Gegensatz zum Crowdfunding gibt´s beim Crowdlending zudem eigentlich keine Erhöhung, wenn das Projekt überzeichnet ist, weil es ja ein Kredit- und kein Anteilsgeschäft ist.

2. Zur Frage des Timings: S.o.


Kamikater
18. März 2016 um 12:20  |  531087

@opa
Naja, wenn du als Argument mir geschminkte Säue unsterstellst, stelle ich sowas für gewöhnlich richtig. Allerdings verbleibt schon öfter mal die Frage nach Deiner Argumentation, weswegen ich Dir lediglich unterstelle, dass Du durchaus nicht nur beim Erfolg des Vereins, sondern auch mit Mißerfolg des Vereins argumentierst. Umso schöner zu wissern, dass wir uns nun beide über die neue Aktion freuen können.

Im Übrigen verwundert Deine Dünnhäutigkeit. Denn gerade weil ich Dich auch schätze, ist das doch nun wirklich nicht so schlimm gewesen, was ich schrieb/schrob/schrübte.

In diesem Sinne freue ich mich auch totaaaaaaal darauf, morgen ab 13:00 Uhr in bester Gesellschaft im PWLH und danach im Stadion zu sein, weil ich Bock hatte, dafür Termine abzusagen um eindlich mal privat ins Stadion zu gehen. Yesssss und HaHoHe!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 12:24  |  531088

@opa

12.20 Uhr
zusammenfassend: Du hast keine Argumente gefunden, was an dem Start-Zeitpunkt Samstag, 14 Uhr verkehrt ist.


catro69
18. März 2016 um 12:29  |  531089

@ub
Ah, ok, Teil eins der Frage hätte ich mir schenken können, hatte ich heute Nacht zwar schon gelesen, bin aber Vormittags über den normalen Kapilendoablauf gestolpert.
Teil zwei bezog sich auf die Herthaseite (als Kreditnehmer), laut Kapilendo fallen da Gebühren an, würde bei unserem Beispiel 6,55% p.a. bedeuten (wenn ich mich nicht verrechnet habe), die Hertha tatsächlich zurückzahlt, also knapp 200.000 €.


derwalter
18. März 2016 um 12:33  |  531090

Preetz hat gerade die Verlängerung von Baumjohann getwittert.
->2017
Finde ich gut!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 12:38  |  531091

@catro

Teil zwei bezog sich auf die Herthaseite (als Kreditnehmer), laut Kapilendo fallen da Gebühren an, würde bei unserem Beispiel 6,55% p.a. bedeuten (wenn ich mich nicht verrechnet habe), die Hertha tatsächlich zurückzahlt, also knapp 200.000 €.

Darüber, was es Hertha kostet, die Plattform samt der Leistungen von Kapilendo zu nutzen, habe ich mit niemandem gesprochen. Grundsätzlich scheint mir klar, dass Kapilendo mit der Vermittlung von Krediten Geld verdienen will.

Ist eine Frage, die Ingo Schiller sicher beantworten kann (spätestens bei der Mitgliederversammlung am 21. Mai).
(Wobei, wie ich Schiller einschätze, wird der den Kapilendo-Jungs tief in die Augen geschaut haben. Und erklärt haben, ob sie als Startup eigentlich wüssten, was für eine unglaubliche PR-Chance für deren Unternehmen die Zusammenarbeit mit einem Bundesligisten ist. Zumal mit Hertha BSC. Dass Hertha das Projekt wirklich gern mit ihnen machen möchte, dass aber der Prozentsatz von 6,55 Prozent … /reine Phantasie von mir)


Opa
18. März 2016 um 12:40  |  531092

@Uwe 12:24 h: Um das Timing bewerten zu können, muss man wissen, was bei Überzeichnung passiert. Bei Crowdfunding kannst Du es weiterlaufen lassen, bei Crowdlending wird das Projekt geschlossen.

Wer sicher dabei sein will, muss am Samstag um 14 Uhr zeichnen und kann erst danach ins Stadion. Darauf und nur darauf bezog sich meine Kritik am Timing.


Bennemann
18. März 2016 um 12:45  |  531093

Leute, beruhigt euch doch alle mal. Wem die Crowdlending-Idee nicht gefällt, der brauch sie ja nicht zu bedienen. Wer es supi-dupi findet, kann ja Hertha ein Darlehen zahlen. Hier geht´s doch nicht um „friss oder stirb“.

Jeder hat seine Argumente vorgetragen, gut ist?

Schade, finde keinen link, aber mit Mitte 20 hatte ich mal ein HipHop-Label, auf einem Sampler haben ein paar MCs einen Track gemacht, der würde eigentlich wunderbar passen. Der hieß nämlich:

Chill dich Opi, so schlimm ist es nicht:)))))


Freddie
18. März 2016 um 12:45  |  531094

Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 12:52  |  531095

@Opa,

Du willst also sagen:

Es könnte sein, dass das Projekt „Hertha 4.0“, das du in fast jedem Zusammenhang als untauglich erklärst, so erfolgreich sein könnte, dass die eine Million Euro im Nullkommanix gezeichnet wäre?


Opa
18. März 2016 um 12:59  |  531096

@Uwe: Wo habe ich das digitale Projekt als „untauglich“ bezeichnet? Ich habe zu Beginn wie viele andere nur viele Fragen gehabt und habe sie noch immer. Aber wenn es für Dich schon einen Erfolg darstellt, eine Millionen als „überteuerten Kredit“ aufzunehmen, kann ich das eh nicht ändern 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
18. März 2016 um 13:03  |  531097

@Opa

Deine Worte um heute 10.23 Uhr

Hertha möchte also die hippen Fans ansprechen. Dagegen ist sicher nichts zu sagen. Ein gefühlter Großteil der “hippen” Fans arbeitet aber als Praktikant oder Mindestlohnjobber in Low-Budget-Start-Ups und wird sich sicher wenig angesprochen fühlen, Geld anlegen zu “dürfen”, wenn er sich bislang weder Dauerkarte noch Tagesticket leisten kann, obwohl man noch zwei Nebenjobs hat.

Selbst wenn Geld vorhanden wäre, warum sollte man es einem “old economy”-Unternehmen wie Hertha geben? Was ist denn bei dem Investment innovativ? Die Stadionführung mit Trikot und Ball ab 1000 €? C’mon! Das ist eine “old fashioned” Anleihe im neuen Sprachgewand. Als solche verkauft es sich nicht so sexy, aber es ist im Grunde nichts anderes und ich werd’ nicht über neue Schläuche für den alten Wein diskutieren.

Wo ist die “sexy story”? … aber es fehlt die emotionale Komponente, weshalb man sich “involvieren” lassen sollte. Es fehlt an der “emotionalen Renditeaussicht”.

“Involvement” scheint mir daher mehr eine leere Managersprechhülse zu sein,

#labernumdesLabernwillens
#binjetztraus


sunny1703
18. März 2016 um 13:08  |  531098

4,5% wirken auf den ersten Blick natürlich vor allem verglichen mit den heutigen Zinsen für einen dreijährigen Anlagezeitraum bei einer Großbank als ein gutes Anlageangebot.

Doch dieser Vergleich hinkt natürlioch gewaltig, denn ich kann in dem Fall nur Anlagen vergleichen,die mit einem ähnlichen Risiko behaftet sind.

Das Risiko heißt bei dieser Form der Anlage Totalverlust, sozusagen no risk,no fun. Es gehört also sehr viel Vertrauen in den Kreditnehmer dazu, um hier zu investieren. Und bezogen auf dieses Risiko gibt es in diesem Bereich einer Crowdfinanzierungsform, bei der crowdlending nur eine Teilform ist,andere Kreditnehmer die mehr bieten.

Wer viel Masse hat für den ist das sicher eine interessante Beimischung seines Depots, wer wenig hat und sich vielleicht die anzulegende Summe mühsam erspart hat, sollte von Risikoanlagen im Grunde die Finger lassen oder wenn dann streuen.

Mich stört, dass die Kreditnehmer bei dieser Anlageform meist Unternehmen sind, dessen Bonität nicht die allerbeste ist.

Trotz dieser Bedenken, drei Jahre sind ein überschaubarer Zeitraum, die Chance dass Hertha bis dahin zahlungsunfähig ist, ist gering. Und nach anfänglichen deutlichen Kritiken an dieser Anlageform wird sie inzwischen besser beurteilt,die bisherigen Ausfälle halten sich im Rahmen.

Eine Jubelanlage ist das nicht, doch vielleicht ein Denkanstoß in Zeiten von kaum noch noch vorhandenen Zinsen bei abgesicherten Anlagen, sich mit dieser Anlageform zu beschäftigen.

lg sunny


Opa
18. März 2016 um 13:12  |  531099

@Uwe um 13:03 Uhr: Wo steht da, dass ich das für untauglich halte?

Ich habe meine Gedanken dazu aufgeschrieben, weil Du gestern dazu ausdrücklich aufgefordert hast. Wenn Du das jetzt als „Labern“ diskreditierst, bleibt Dir das unbenommen. Anderen empfiehlst Du in einer ähnlichen Situation, drüberwegzuscrollen.

Die ersten Reaktionen gestern hier waren doch ebenso zwiegespalten wie mein Beitrag. Ist das in Deinen Augen auch alles nur „Gelaber“?

Beklag Dich doch nicht, dass Du nass wirst, wenn Du darum ausdrücklich bittest, dass der Pelz gewaschen werden soll. Oder sollen wir nur die zum Teil frechen Clickshowantworten bedienen, die jeden, der auch nur einen Funken Zweifel hat, in die „Fußball ist nicht so mein Ding“-Ecke stellen?


pathe
18. März 2016 um 13:13  |  531100

@Opa

Man kann unterschiedlicher Meinung sein. Das ist okay.

Dass du wegen dieser Geschichte den Weg über die Eistonne suchen würdest, war so sicher wie da Amen in deiner katholischen Kirche. Da können sicher alle mit leben.

Dass du nur einen symbolischen Betrag zeichnen willst und dein darüber hinaus zur Verfügung stehendes Geld (setze ich jetzt mal voraus) entweder risikoreicher investieren oder nur zu einem Prozent arbeiten lassen willst… Nun ja, jeder ist seines Glückes Schmied.

Aber: Kapilendo = Krauthend’l :roll: :roll: :roll:
Das ist selten bescheuert!!!


Elfter Freund
18. März 2016 um 13:16  |  531101

Hahaha, Dortmund gegen Liverpool…. You´´ll never walk alone wird zweimal von einem ganzen Stadion gesungen, wie geil…. Geschichten, die nur der Fußball schreiben kann


Opa
18. März 2016 um 13:25  |  531103

@pathe: Das „Krauthend’l“ bezog sich aufs Crowdlending, nicht auf den Namen des Anbieters.

Crowdlending ist im Grunde genommen ja nichts weiter als Kreditvermittlung unter Umgehung der vom Gesetzgeber sonst geltenden Zulassungsbestimmungen und -verfahren bei der BaFin. Es ist ein bißchen typisch „new economy“, ein existierendes Geschäftsfeld zur eigenen Wertschöpfung so umzudeuten, dass es nach was Neuem klingt, obwohl nur ein weiterer Teilnehmer am Trog sitzt (der das dann häufig noch als Wachstum bezeichnet). Dass ich diese Nomenklatur dann etwas verhohnepiepel, war doch ebenfalls vorherhsehbar 😉


18. März 2016 um 13:40  |  531104

der subjektive Teil vorneweg:
– ich habe mich auch in sehr guten zeiten nie am
Kapitalmarkt beteiligt ( meine Art der Konsequenz).
Werde das also auch nicht für meinen Lieblings-Fussballverein ändern..
***
Aber ich finde das Vorgehen von Hertha gut und interessant.
Ich habe monate-, ach, jahrelang Hertha und Preetz dafür kritisiert, die spezifischen
Möglichkeiten Berlins nicht kreativ genug zu nutzen. Habe von Hertha dringend eine Öffnung hin zu neuen Bevölkerungsgruppen verlangt.
Ehrlich gesagt, hatte ich völlig andere Zielgruppen im Kopf, aber das ist einerlei: klar, muss ich das alles jetzt begrüßen.
Ich finde das modern, spannend und angemessen.
Wenn es jetzt zukünftig auch noch emotionalere Dinge geben wird ( ich fand den nächtlichen Beitrag von @catro hinreißend, habe michin dem Beitrag sehr gut aufgehoben gefühlt) und es nicht bei der Konzentration auf der „Digitalen Schiene“ bleibt, bin ich völlig einverstanden.
Hertha bewegt sich aus dem doch sehr angestaubten Laubenpieper-Dasein;- scheint Mut zu fassen, wirklich eiin „Hauptstadtklub“ werden zu wollen.
( bitte daran denken, dass zu dieser so goilen Stadt noch viele viele andere interessante Menschen gibt, die fast darauf warten, abgeholt zu werden..)
Alleinstwllungsmerkmale wie einen uralten Dampfer..sollte man z.B. wirklich nicht liegen lassen..
Preetz macht mehr und mehr meine Kritik an ihm zum Blattschuss.
Oder doch etwas selbstbewußter gesagt: Preetz lernt und lernt und lernt.
Er hat mittlerweile auch den Vorteil, dass er fast alles schon mal durchlebt hat.
Und hier nun muss auch dem Gegebauer ( sicher kein Engel auf Erden..)
gedankt werden für seine Voraussicht und Geduld.
Das Lob musste ich los werden.
Die nächsten Fehler werden kommen und dann gibt es auch wieder Naserümpfen.
Denn niemand macht alles richtig.
Favrismus, Dardaiismus, Preetzismus..das ist schlimm und bedeutet am Ende Stillstand und Verengung.- Genauso schlimm finde ich aber den Zynismus, gepaart mit Egozentrik: wenn also Kritik nur zur Eigenbefleckung genutzt wird, statt die Sache vorantreiben zu wollen.
Das ist neben der Unappetittlichkeit vorallem: langweilig.


18. März 2016 um 13:44  |  531105

@meyn: ein derat tollen Beitrag zu Bayern habe ich schon ewig nicht mehr gelesen: habe mich komplett „verstanden gefühlt“
Dufte, deine subjektive, glossenartigen Artikel!

@fechi..hättest du den subtext verstanden , wüsstest du, dass ein irreguläres Tor o.ä. für den Gedankengang von @meyn gar keine Rolle spielte..


Freddie
18. März 2016 um 13:54  |  531106

@apo
Dein letzter Absatz ist ein großartiges Paradoxon.
Verstehen vs Commentaristi
😉


fechibaby
18. März 2016 um 14:01  |  531107

@apo

Ich brauche keinen Subtext.
Deswegen interessiert mich der Subtext bei @meyn
auch nicht!

Ich sage offen meine Meinung, die jeder lesen kann.


jag
18. März 2016 um 14:08  |  531108

Ich habe mir gerade mal mein Profil für das Crowdlending angelegt und vervollständigt, dann geht es morgen schneller! Mobil wird der Prozess zwar auch funktionieren, aber am Desktop ist es doch irgendwie unkomplizierter.


18. März 2016 um 14:10  |  531109

noch ein Versuch, dir das verständlich zu machen:
deine Meinungsäußerung ist völlig ok.
Aber du hast sie mit dem Artikel von @meyn verknüpft und dann deinen Aspekt sogar als kritikpunkt gegen den Artikel eingesetzt.
Das läuft deshalb in´s Leere, weil du den Artikel gar nicht verstanden
hast. Du hast den den Artikel instrumentalisiert, um deinen
Zorn über eine Fehlentscheidung loszuwerden.
An völlig falscher Stelle.
Auch ernn es nicht Thema war, aber: diese Fehlentscheidung gehört eben auch zu den unvorhersehbaren Möglichkeiten eines Fussballspiels
Und das mit dem subtext verstehst du auch nicht richtig. Denn in JEDEM Text schwingt ein subtext..Weil Sprache nur ein Verständigungsmittel ist
.


heiligenseer
18. März 2016 um 14:12  |  531110

@apo: Das führt doch zu nichts…


18. März 2016 um 14:13  |  531111

..ja, stimmt schon 🙁
Mein Versuch, zu Löschen, kam etwa zwei Sekunden zu spät..


18. März 2016 um 14:25  |  531112

#Baumi..unabhängig vom Sportlichen Aspekt, den vielleicht @bremer oder @mey mal abfragen könnten, denn ich kann das gar nicht einschätzen aus der Ferne: toll, dass man diesen begabten und mit soviel pech beladenen Spieler nicht fallen lässt und auch Baumjohann scheint zurückzuzahlen-
Für mich eine menschlich faire Sache. Sportlich..als ausgewiesener Fan seines Spielstil: ich weiss es nicht. Kam mir arg langsam vor in letzter Zeit. Seine Stärken sind Kreativität, Zuckerpassfertigkeit und Dribbelstärke. Die Dribbelstärke braucht aber Schnelligkeit auf engem Raum. Gündogan war nach seiner langen Verletzung auch lange nicht frisch und spritzig genug, um trotz aller Tricks und Bewegungsabläufe an den Gegnern vorbeizukommen. Mittlerweile hat er voll zu alter Stärke zurückgefunden. Seine Endgechwindigkeit ist sicher ähnlich wie die von Baumi. Sie sind keine Außenspieler, brauchen nicht 35 km/h – die Geschwindigkeit für 5–7 m..das reicht, um sich Platz zu machen und Löcher zu reißen.
Wenn Baumi diese Wiederherstellen kann, kann er anknüpfen, wenn nicht, reicht es nicht mehr für die Erste Liga..


18. März 2016 um 14:41  |  531113

Jepp heiligenseer
18. März 2016 um 14:12 | 531110

@apo: Das führt doch zu nichts…

Wenn apo wüsste, wieviele Texte fechibaby jeden Tag rein beruflich schreibt. Ohne Subtexte, Firlefanz und Geschwurbel. :roll:


18. März 2016 um 14:46  |  531114

Was meint eigentlich der Nachbarblog der Morgenpost zu Herthas crowd-lending?

http://gruenderzeit.morgenpost.de


Dan
18. März 2016 um 14:46  |  531115

#5Cents

Wird wahrscheinlich nicht gehen, aber die Möglichkeit z.B. den Zinssatz durch Dauerkarte oder Tageskarten (Auswärtsfahrer+xBonus), Mitgliedschaft, Trikotkauf, „Rabattmarkenheft“ für Uxx Herthajugendspielbesuche usw. zu steigern hätte mal einen sinnvolleren Ansatz für das Bonusprogramm und „Kundenbindung“ gehabt. Bei x% anfangen und bis 4,5% steigerbar.

Ansonsten verstehe ich die geteilte Meinung sehr gut. Jeden Ansatz kann man verstehen. Ich sehe das locker als nen Versuchsballon, eine Marketingidee um bald damit auch wieder überall erstmalig in den Medien aufzutauchen. Sozusagen auf der sportlichen Erfolgswelle mit einem „hübschen Board“ surfen.

Vielleicht finanzieren wir demnächst damit, wie @catro fordert was Emotionales. Fanhaus, Dampfer oder Messi zur 125 Jahrfeier 😉 .

Ob das zur Kundenbindung bzw. Fansteigerung verhilft weiß keiner, schaden wird es wahrscheinlich nicht. Aber man hat mal einen Ausblick darauf wie sowas aufgenommen wird, wie schnell kommt das Geld zusammen, kommt es überhaupt zusammen und mit welchen Projekten lockt man Kleinanleger hinter dem Ofen vor. Wie sehen die Stücklungen aus? Wieviele 10.000€ oder 100€ werden geordet? Was ist Anlage was ist Fun dabei zu sein? Alles Daten die auch heute schon Geld auf dem Informationsmarkt wert sein können.

Mal sehen wie sich das entwickelt und wäre schön, wenn wir nach drei Jahren mal einen Werdegang der Million und die „Rückgewinnung“ aufgezeigt bekommen. „Immerhertha.de … was wurde eigenlich aus…“ .


fechibaby
18. März 2016 um 14:48  |  531116

@heiligenseer 18. März 2016 um 14:12

„@apo: Das führt doch zu nichts…“

@apollinaris 18. März 2016 um 14:13

„..ja, stimmt schon“

Wenn es gegen @fechi geht, dann ist der „@heiligenschein
gleich dabei!

Ich kann Euch jetzt beruhigen.
Vor dem morgigen Spiel gegen Audi gehe ich heute
schon in die Länderspielpause.
Gegen diesen Aufsteiger ist ein Heimsieg Pflichtprogramm,
wenn man in die CL will!

Da in Länderspielpausen hier im Blog gerne
rumgepöbelt wird, verabschiede ich mich schon heute
für die nächsten Wochen.

Macht es gut Freunde!
Träumt von der CL und dem Einzug ins Pokalfinale.
Legt tausende € für Hertha an, und hofft darauf, dass
in den nächsten 3 Jahren keine Insolvenz bei Hertha eintritt.

Träume zerplatzen leider gerne wie Seifenblasen.

Und tschüsss!!!


18. März 2016 um 14:48  |  531117

ach, du lieber Gott, der Montag: dann sollte er doch wenigstens- Bericht von Kommentar unterscheiden können, nicht wahr?
Anscheinend ist dies auch für dich zu hoch?


18. März 2016 um 14:57  |  531118

Nö apollinaris
18. März 2016 um 14:48 | 531117
Lass fechi in Ruhe und gut ist.


Spree1892
18. März 2016 um 14:58  |  531119

@pathe

Ich hoffe ich überfordere dich jetzt nicht.

Also Stand der letzten Mitgliederversammlung:
Schulden: 15,9 Mio. € dahinter steht das zinstragende Schulden/Verbindlichkeiten auf 0 € sind.

Jetzt ist die Frage: Sind die 3,5 Mio. € Fananleihe von 2011 da schon mit drin? Da diese ja sogesagt ein kleinen Zinsbeitrag enthält.
Wenn ja, wird es dieses Geschäftsjahr schon getilgt oder gehört es erst zum Nächsten Geschäftsjahr? Oder ist das ein Extra-Posten? Fakt ist: Am 15.11.16 enden die 3,5 Mio. €. Sicherlich kann das Hertha locker zurückbezahlen, nur um mal eine Übersicht zu haben.

Wird die 1 Mio. + maximal 135.000 € Zinsen aus dem Crowlending dieses Geschäftsjahr schon mit enthalten sein, also in Sachen „Schulden“? Kann man sicherlich erst dann auf der MV im November wissen.

Die 33 Mio. € die Hertha BSC angeblich an KKR 2021 zurückzahlen muss/soll mal außen vorgelassen. (ist ja nicht offiziell, kommt auch nur infrage wenn KKR nicht die Anteile erhöht). Hab vorhin mal gegoogelt es gibt sogar eine beidseitige Option für eine dreijährige Verlängerung.

Schauen wir mal, wenn wir dann endgültig schuldenfrei sind.


waidmann2
18. März 2016 um 15:16  |  531121

Was ist denn das für ein Jahr – wie oft mussten wir schon RIP schreiben …???


Exil-Schorfheider
18. März 2016 um 15:21  |  531122

@spree

Da bist Du wohl etwas spät.
Dass die Fanannleihe noch offen ist, wurde hier etwa zur letzten MV hoch und runter debattiert. Es ging um zinstragende Verbindlichkeiten ggü. Banken.

——————–

@apo

Lass gut sein.
Wer Post via Blog ankündigen muss, der mag sich nicht damit auseinandersetzen… Statt mal zu reflektieren und andere in Ruhe zu lassen, wird wieder mit dem Finger auf die Anderen gezeigt… Kennt man schon.


18. März 2016 um 15:22  |  531123

Krauthend’l oder crowd lending – jeder kann selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt. Muss man hier aussteigen, bloß weil man opas Wortspiele um 10:23 nicht goutiert? Mitnichten

Stiller um 21:27, sunny um 13:08, Dan um 14:46 und Spree1892 um 14:58 haben die Chancen und Risiken dieser Anlage durchaus korrekt für mich beschrieben. Mehr muss ich im Moment nicht wissen.

Schöne Grüße von Wolke 7 + 7

„…*ramble on
And now’s the time
the time is now
To sing my song.
I’m goin‘ ‚round the world,
I got to find my girl, on my way.
I’ve been this way ten years to the day, ramble on,
Gotta find the queen of all my dreams.“ …
https://www.youtube.com/watch?v=b_gREw_7xIQ&index=94&list=PLalh1vP8ibccw3pV5l7faA8xCOw-rGuz8


18. März 2016 um 15:45  |  531124

@exil…in diesem Fall aber besonders dämlich, muss ich sagen. Nun gut.
ich überschätze nach wie vor einige hier.. Kann ich mir einfach nicht abgewöhnen


18. März 2016 um 15:49  |  531125

Dafür habe ich Verständnis apollinaris
18. März 2016 um 15:45 | 531124
Selbstüberschätzung und Permanentrechthaberei sind besonders resistente Keime.


Inari
18. März 2016 um 16:03  |  531126

Die Croudfunding-Kampagne finde ich interessant.

4,5 % Verzinsung , dafür 3-3,5 Jahre Bindung . Ich glaube nicht , dass die normalen Zinsen in den nächsten Jahren so hoch steigen werden. Fraglich ist nur was passiert wenn Hertha (Fußballgott bewahre) absteigen und dadurch wirtschaftlich wieder in unsichere(re) Zeiten geraten sollte ; aber die geplante eine Million ist eigentlich peanuts für Hertha ; denke die wäre dann locker sicher .


Inari
18. März 2016 um 16:13  |  531127

Nachtrag:
Wenn ich bei einer Bank anlegen gilt so etwas wie der dt. Bankenschutz ( Einlagensicherung) der die Summe absichert. Ich weiß nicht ob es hier eine ähnliche Absicherung gibt oder das Geld im schlimmsten Fall einfach weg wäre (ähnlich Kickstarter) . Tritt Hertha als Haftender ein?


18. März 2016 um 16:17  |  531128

Ich finde spannend, das ihr so scharf seid auf die Verzinsung. Das ist für mich nur eine Begleiterscheinung. Nicht relevant.

Ich finde den Ansatz klasse, etwas zu tun, was vorher noch kein anderer Bundesliga Verein gemacht hat.

Und du coconut, musst mir nächtens nicht ans Bein pinkeln. Ich gehe auf die 60 zu, und zähle mich ganz sicher nicht zu der vom Verein angepeilten Zielgruppe. Aber meine Ansichten hier äussern, darf ich vielleicht dennoch? Und erst Meckern, dann informieren, ist nicht meins.

PS. Und das ist auch das Letzte, was ich zu diesem Thema geäußert habe.


Exil-Schorfheider
18. März 2016 um 16:53  |  531129

@inari

Stand alles in den Daten zur Crowdlending-Kampagne.


nrwler
18. März 2016 um 17:16  |  531130

@moogli um 16:17 bzgl @coconut
Spiegel gefällig..?

Denn, schau mal mal was Du gestern um 22:04 geschrieben hast… Wer pinkelt wem, wann zuerst ans Bein..?

Dort unterstellst Du nämlich, entweder ich hätte den besagten MoPo-Artikel nicht gelesen… Oder noch besser, ich wäre einfach zu blöd (als Subtext) eben jenen zu verstehen.

Und wem unterstellst Du eig genau, zuerst zu meckern und sich dann zu informieren..? Und vor allem, wie kommst Du darauf..? Welche anscheinend für Dich völlig abstrusen Argumentationsketten veranlassen Dich zu der Feststellung, dass alle die aus Deiner Sicht „meckern“, sich wohl nicht „informiert“ haben…?

PS: Deine Ansicht darfst Du natürlich äußern… Die Anderen auch? Oder müssen die sich erst „informieren“..?

@Inari
Nein, Einlagensicherung gibt es hierbei nicht.
Geht Hertha Insolvent, ist das gesamte Geld futsch…
Geht „kapilendo“ Insolvent, nicht. Ein andere Crowdlending Plattform übernimmt… Vereinfacht gesagt.


pathe
18. März 2016 um 17:32  |  531131

@moogli
18. März 2016 um 16:17 | 531128

„Ich finde spannend, das ihr so scharf seid auf die Verzinsung. Das ist für mich nur eine Begleiterscheinung. Nicht relevant.“

Bei mir ist es genau umgekehrt. 🙂
Das Hertha das Geld bekommt, ist für mich eine tolle Begleiterscheinung. Was die damit machen, ist für mich wenig relevant. Die Verzinsung dagegen…


Inari
18. März 2016 um 18:19  |  531141

@nrwler: Danke .
@ Exil: lese ich mir heute Abend mal alles durch . Weitere Fragen sind zB ob Kapitalertragsteuer anfällt und ob man Freibeträge irgendwie nutzen könnte. Mal nachlesen .


Stehplatz
18. März 2016 um 18:34  |  531144

Löw mit seinem BaWü-Filz nominiert nie nach Leistung.
Klar muss das nicht nachteilig sein, wenn man eine klare Vorstellung vom Fußball hätte. Persönlich freut es mich, dass stark und weiser damit nach Rio kommen werden, aber für Hertha ist es s*****e!


Klaus-Martin Meyer (@49186)
19. März 2016 um 21:19  |  531509

und das sagt Liha2004 zum Crowdfunding: https://www.youtube.com/watch?v=iNRtYFQ_RAs

Anzeige