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(ub) – Das Thema Olympiastadion beschäftigt nicht nur hier im Blog. Sondern auch die Verantwortlichen bei Hertha BSC. Habe heute mit Michael Preetz zu dem Thema gesprochen. Und sehr klare Antworten erhalten.

Preetz: „Wir spielen unsere beste Saison seit Jahren, und der Zuschauerschnitt ist schlechter als in der Saison, als wir abgestiegen sind.“

oder:

„Das Olympiastadion ist unsere Heimstätte. Das ist auch gut so. Aber es hilft nichts, wir müssen uns mit dem Thema befassen: Was ist eine zeitgemäße Spielstätte für Hertha?“

Hier geht es zum – Morgenpost-Text

Was bewirkt diese Debatte? Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, weil Hertha gerade in einem sportlich positiven Umfeld unterwegs ist (und mit Blick auf das DFB-Pokalhalbfinale es sogar noch mehr werden kann mit der nationalen öffentlichen Wahrnehmung)?

Oder beginnt man so eine Diskussion erst dann, wenn man konkrete Alternativen als Investor und als Standort in der Tasche hat?
 

Wie lange spielt Hertha noch im Olympiastadion?

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254
Kommentare

fechibaby
20. März 2016 um 20:02  |  531701

Der nächste Hertha Traum.


pathe
20. März 2016 um 20:06  |  531702

Ha!


psi
20. März 2016 um 20:06  |  531703

Ho!


Inari
20. März 2016 um 20:07  |  531704

He

Kein Geld kein Stadion.


HerthaBarca
20. März 2016 um 20:07  |  531705

He


HerthaBarca
20. März 2016 um 20:08  |  531706

Hertha BSC


pathe
20. März 2016 um 20:10  |  531707

Ein sehr holpriger Start.
Nutzt die Korrekturfunktion, Leute!


20. März 2016 um 20:12  |  531708

egal, ich geh‘ eh hin.
So lange ich noch gut auf den Beinen bin, genieße ich jeden Frühling.
Gerne auch, aber nicht exklusiv mit Hertha.


Daniel W64
20. März 2016 um 20:13  |  531709

Hertha schafft es noch nicht mal ein Museum zu eröffnen oder geschweige den Dampfer zu Kaufen.
Dann ein neues Stadion 😂?
Das wird nix in den nächsten Jahren mit einer Arena. Vielleicht sollte man erstmal das vorhandene verbessern um mehr Zuschauer zu kriegen.
Zum Beispiel die Gastronomie im Stadion ist eine Zumutung.


U.Kliemann
20. März 2016 um 20:13  |  531710

Der Abstieg spannend wie nie ,3 Manschaften
mit 27 Punkten. Was interessiert mich da ein
Hamsterradthema.


pathe
20. März 2016 um 20:15  |  531711

Meine Meinung zu einem neuen Stadion habe ich ja im Vorblog schon kundgetan. Ich bin dafür! Aus all den im Artikel genannten Gründen: Mehr Dauerkarten, mehr ausverkaufte Spiele, mehr Stimmung!

Es müsste natürlich ein Investor gefunden werden. Aber wenn dies sogar ein Verein wie Palmeiras São Paulo schafft, warum nicht Hertha BSC?

Für mich wäre es ein Traum, im Jahr 2022 oder 2023 das erste Heimspiel in einem neuen Stadion schauen zu dürfen. Dafür würde ich auch aus Wellington, Pjöngjang, Maputo oder sonstwo anreisen!


fechibaby
20. März 2016 um 20:16  |  531712

@pathe

Da Du in Brasilien zur Zeit lebst, hier ein kleiner Hinweis für Dich :
Dank eines Volksentscheids darf das Tempelhofer Feld nicht bebaut werden.
Und das ist auch gut so!!!


Freddie
20. März 2016 um 20:16  |  531713

Spannendes Thema, zumal Uwe es im Zusammenhang mit der grandios erfolgreichen Crowdlending-Aktion bringt.


fechibaby
20. März 2016 um 20:18  |  531714

Und jetzt Tatortzeit.
Aktuelles Thema.


HerthaBarca
20. März 2016 um 20:21  |  531715

Ein reines Fußballstadion mit ca 60.000 Zuschauern hätte schon was!
Es gab seinerzeit nach meinen Erinnerung den Plan das Spielfeld noch weiter zu senken und die Tartanbahn mit mobilen Zuschauerrängen zu bestücken. Bei Bedarf kann die Bahn für die Leichtathletik frei gegeben werden. Es scheiterte, wenn ich mich richtig erinnere, an den Finanzen und/oder am Denkmalschutz! Die Frage ist, was wäre günstiger – ein neues Stadion und das Olympiastadion verwaist oder das Olympiastadion wird modernisiert – hmm?!?!?!?!?


pathe
20. März 2016 um 20:24  |  531716

@U.Kliemann
Wir haben halt nix mit dem Abstieg zu tun… :roll:


pathe
20. März 2016 um 20:28  |  531717

@fechi (der ja eigentlich in Länderspielpause ist)

Das weiß ich, war gestern auch nicht ernsthaft gemeint.

Ich hätte übrigens zumindest für eine Randbebauung gestimmt. Vorzugsweise mit bezahlbaren (Miet)Wohnungen. Bei der Wohnungsnot, die in Berlin derzeit herrscht, trotzig zu sagen, da wird nicht gebaut, war in meinen Augen die falsche Entscheidung des Volkes.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2016 um 20:32  |  531718

@herthabarca

Die Frage ist, was wäre günstiger – ein neues Stadion und das Olympiastadion verwaist oder das Olympiastadion wird modernisiert

In meine Erinnerung darf am Olympiastadion nichts verändert, was der Denkmalschutz nicht absegnet.
Theoretisch wäre eine Absenkunk des Spielfeld-Niveaus (vielleicht) machbar. Dann würden, so die Idee, zusätzliche Sitzplätze entstehen, dort wo jetzt die Laufbahn ist. Praktisch wäre jedoch die Folge, dass alle jetzigen Plätzen (also die große Mehrheit der Plätze) weiter weg vom Spielfeld sind, als heute.
Und was ist einer der großen grundsätzlichen Vorwürfe gegen das Olympiastadion? Dass der Zuschauer so weit weg vom Spielgeschehen sitzt.
Deshalb glaube ich, dass diese Idee keine Aussichten hat, umgesetzt zu werden.


Tf
20. März 2016 um 20:38  |  531720

Seit dem Dach ist das mit Denkmalschutz vom Tisch, oder? Sonst hätte ein Dach ja auch nicht gedurft.

Da Zuschauer Einnahmen nur einen kleinen Teil vom Umsatz ausmachen, würde ich sogar bei einem Neubau unter 50 K bleiben. Dafür ist dann wirklich jedes Spiel ausverkauft. Zwei „Wände“ a Zauberberg und Uhrenberg, wo das Ha Ho He auf der einen Seite ein HERTHA BSC auf der anderen als Echo hat – das wär was. An den Längsseiten dann was für das Champagner-Publikum – ja das wäre es….


pathe
20. März 2016 um 20:39  |  531721

@Herthabarca

Eine solche Funktion gibt es im Stadion in Saint Denis, nahe Paris. Eine Katastrophe!

Die Plätze auf der mobilen Tribüne über der Laufbahn sind toll!

Dafür sind die Plätze im Oberrang dermaßen weit weg vom Geschehen, dass man von den oberen Plätzen (ich saß beim Spiel Lille vs. ManU in der 82. Reihe) die Spieler nicht erkennen kann.

Selbst die Plätze in der mittleren Tribüne sind dem Spielfeld schon ziemlich fern, da die mobile Tribüne eine sehr flache Neigung hat.

Also bloß nicht!


pathe
20. März 2016 um 20:40  |  531722

@Tf
Und die Gästefans in irgendeine Ecke… 😀


pathe
20. März 2016 um 20:43  |  531723

Jetzt ist mir der Name besagten Stadions wieder eingefallen:
Stade de France.

Ich werde alt…


Tojan
20. März 2016 um 20:44  |  531724

wäre ein reines fußballstadion am rande berlins wirklich besser als das olympiastadion?


pathe
20. März 2016 um 20:51  |  531725

@Tojan
Mit guter Verkehrsanbindung und ordentlich Parkplätzen sehe ich da kein Problem.


Tf
20. März 2016 um 20:51  |  531726

Gästefans in die Ecke, genau wie wir in vielen Auswärtsstadien stehen…


Tojan
20. März 2016 um 20:54  |  531727

@pathe
welcher randbereich berlins bietet eine gute verkehrsanbindung?


Tf
20. März 2016 um 20:55  |  531728

Wär nich noch Platz beim Lehrter Bf? „DB-Stadion“ wäre doch cool, mit kurzem Weg zum Hbf…


Carsten
20. März 2016 um 20:58  |  531730

Also nenn richtige Fussballstadion wird in den nächsten Jahren ein muss sein,Vorraussetzungen keine abstiege oder abstiegskämpfe.
Vielleicht durch KKR möglich. Genug in anderen Stadien gewesen von der Stimmung einfach geil. Architektur vom Oly natürlich extraschön aber nenn Oly bleibt nenn Oly und wird kein Fussballstadion.
Ist natürlich meine Sicht der Dinge 😀😀😀
Und in der Stadt wird es so oder so kein Platz geben da wird der Senat nicht mitmachen.


Spree1892
20. März 2016 um 21:00  |  531731

Ein sehr heikles Thema.

Woher muss geklärt werden:

– Platz – wo?
– Infrastruktur – muss ggf die Bahn und BVG nachbessern?
– Finanzierung – wer? Ein Investor wird sich wohl eher finden als der Platz
– nur Stadion oder komplettes Vereinsgelände? Ich würde dann kompletter Umzug befürworten. Das heißt: 3-4 Trainingsplätze + kleines Stadion für Nachwuchsteams (wenn die U23 nicht mehr gibt) reicht ja eins für 500-1000 Zuschauern.
Dazu müssten die Büros gemacht werden, die Poelchau müsste mit, Kabinen dazu ein Zaun um das Vereinsgelände + Sicherheitsdienst.

Der Platz wird wohl das größte Übel sein. Das andere wird sich wohl schneller erklären als wir denken.

Als freiwilliger Helfer stelle ich mich gerne zur Verfügung.

Ein neues Stadion würde ein Hexenkessel vom Feinsten sein. Ich finde die Stimmung jetzt schon gut im Oly. Nicht umsonst zählt Die Ostkurve zu einem der stärksten Kurven.

Ich glaube auch das im Oly Stimmung herrschen könnte, die Ostkurve allein kann das nicht. Mit Stimmung meine ich Hexenkessel. Am 20.04 werden wir es erfahren, es wird dort sehr laut werden – bin ich mir sicher.


pathe
20. März 2016 um 21:00  |  531732

@Tojan

Weiß ich jetzt auf dem Eff-Eff nicht. Müsste man zur Not schaffen.
Von dem erwähnten möglichen Standort Dreilinden sind zwei S-Bahn-Stationen z. B. nicht so weit entfernt.

Aber das ist natürlich jetzt alles Spekulatius. Wenn die Idee wirklich aufgegriffen werden sollte, findet sich da sicher eine vernünftige Lösung.


HerthaBarca
20. März 2016 um 21:03  |  531734

Okay, gebe mich geschlagen!
Ein neues Stadion im alten Stadion, ähnlich wie in Leipzig, würde ja auch am Denkmalschutz scheitern.
Wegen des Denkmalschutzes durfte das Stadiondach nicht durchgängig gebaut werden, um nicht die Sicht zum Glockenturm zu versperren. Dann hätten wir auch keine Stützen im Stadion!


Tojan
20. März 2016 um 21:06  |  531735

@pathe
joa, da haste aber nur eine linie, zum olympiastadion fahren 3+sonderzüge und dort wird sich schon über die erreichbarkeit beschwert…

ein stadion am rande berlins hätte genau das gleiche zuschauerproblem, wie das oly jetzt, einzig ein platz in berlin wäre attraktiver, aber wie gesagt, hier wird die stadt aber wie gestern schon gesagt nicht mispielen. wir sind halt nicht der fcbayern und die stadt ist auch nicht münchen.


Freddie
20. März 2016 um 21:09  |  531736

pathe
20. März 2016 um 21:10  |  531737

@Tojan
Zur Allianz-Arena in München fährt auch nur eine einzige U-Bahn-Linie…


Tojan
20. März 2016 um 21:16  |  531739

@pathe
wie gesagt, einige beschweren sich hier über die schlechte verkehrstechnische anbindung des olympiastadions, daraf ziehlte das nur ab. und die allianz arena könnte auch in stuttgart stehen, ohne zuganbindung und wäre trotzdem immer voll. diesen luxus hat hertha nunmal nicht.


Carsten
20. März 2016 um 21:18  |  531740

Zumal das Oly wohl eher nenn Grab werden würde schon deswegen würde der Senat nicht mitspielen. Also ins Umland als kompletter Umzug mit Trainingsgelände usw. Bei anderen Stadien sind auch nicht alle Verkehrsanbindungen optimal.


Tf
20. März 2016 um 21:20  |  531741

Deswegen brauch die neue Hütte ja auch nur 45.000 Plätze


Boldt
20. März 2016 um 21:22  |  531742

Was kostet eine moderne Arena?
Für 150 Mio. Ist das schon was Besseres. Gladbach zählte für das Stadion 60 Mio (?)

Ich denke die Frage ist eher WOHIN mit dem Neubau!? Grenznähe Berlin, Nähe B5? Genug Platz – aber der Bahnhof fehlt… :-/ Ist bei anderen Städten aber auch möglich Bus-Shuttle etc.

Eine Finanzierung wird sich mittelfristig finden, WENN man will.


apollinaris
20. März 2016 um 21:22  |  531743

eine richtig goile Fussballarena..ich fänd´s hammermäßig..!


Tf
20. März 2016 um 21:24  |  531744

Umzug ins Umland würde den Verein vielleicht für die Brandenburger attraktiver machen!?


pathe
20. März 2016 um 21:28  |  531745

Augsburg, Hoffenheim und Frankfurt haben allesamt die gleiche Anzahl an Siegen, Unentschieden und Niederlagen (6-9-12) und Gegentoren (43). Wirklich spannend!


pathe
20. März 2016 um 21:31  |  531746

Ob @Opa gerade in der Eistonne sitzt…? 😀


linksdraussen
20. März 2016 um 21:39  |  531747

Kann man nicht den Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark zu einer modernen Fußballarena mitten in der Stadt und nicht fern der Plumpe umbauen?


apollinaris
20. März 2016 um 21:42  |  531748

..ich glaube, umbauen etc ist teurer als neu bauen..


HerthaBarca
20. März 2016 um 21:53  |  531749

@apo
Es geht aber auch um den Standort – und am Ludwig-Jahn gibt es bereits die Grundstruktur!
#LageLageLage


tabson
20. März 2016 um 21:58  |  531750

Vor drei Jahren noch Mietstundungen, jetzt aber schon wieder Eigenheimträume. Ja, ja.
Ist das die neue Demut oder muss man sich etwa für anstehende Mietverhandlungen in Stellung bringen?


linksdraussen
20. März 2016 um 22:11  |  531751

@tabson: Man beschäftigt sich ja auch deshalb mit einer Alternative zum Olympiastadion, weil dieses für Hertha wirtschaftlich kaum Entwcklungsmöglichkeiten bietet.


Luschtii
20. März 2016 um 22:16  |  531752

Warum wollen denn alle eine neue Heimat? Wir haben doch kein Geld und vor allem keinen Platz dafür. Selbst wenn wir in einem Paralleluniversum all das stemmen könnten, wer kann denn garantieren, dass die Spiele ausverkauft sind? Selbst die Ostkurve(!) ist so oft leer, und das nicht nur in Q und T.

Ich finde auch die Argumentation, dass ja mehr DKs/Tageskarten verkauft würden, mehr als schwach. Sollte es nicht Ziel sein, dies in der nächsten Saison zu tun? Wie soll da ein neues, überteuertes Stadion die Statistik aufbessern? Bitte um eine Erklärung!

Meiner Meinung nach muss Hertha erst mal beweisen, dass diese Saison keine Eintagsfliege ist, und an der Kontinuität arbeiten. Denn ohne ein gutes Image = keine neue Zuschauer…


pathe
20. März 2016 um 22:18  |  531753

Am Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark wäre es ganz sicher billiger, abzureißen und ein neues Stadion zu bauen.


U.Kliemann
20. März 2016 um 22:20  |  531754

Es gibt doch nur Betonklötze, wie in Hamburg
und Co .Dortmund mag eine Ausnahme sein,
aber der Rest ist Schrott. Gut , Verknappung
bringt mehr Kohle für Hertha ,wie Geil!
Nur wer kann sich dann noch eine D .K.
leisten? Nur Mitglieder? Die werden
dann ,wenn sie nicht mehr kommen
ausgeschlossen ,s. B. M. Und sonst bekommst
du halt keine Karte! No!


20. März 2016 um 22:22  |  531756

Wenn Einer,
der nach Mühen schwer,
erreicht die Höhen der Tabelle,
nun meint,
es muss ein neues Stadion her,
so irrt sich der?


pathe
20. März 2016 um 22:22  |  531757

@Luschtii
Ist alles erklärt worden. Lies den Morgenpost-Artikel. Selbst Preetz sieht es so, also wird schon etwas dran sein.


pathe
20. März 2016 um 22:23  |  531758

@BM
Nein.
Aber ein schönes Gedicht!


monitor
20. März 2016 um 22:25  |  531759

Stadion…
Alle Momente wieder…

Erstens ist eine sehr emotionale Frage, bei der die älteren von uns viel mehr am Stadion hängen, als die jüngeren, die das ganze Fußballstadiongesülze ja quasi als Naturgesetz serviert bekommen.

Zweitens ist die Finanzierung durch Hertha unmöglich.

Drittens ist es nicht bewiesen, daß die Berliner bei Verknappung der angebotenen Plätze vermehrt im Stadion aufkreuzen.

Viertens sind Mannschaften mit reinen Fußballstadien per se sportlich nicht im Vorteil.

Wir haben gerade ein paar sportliche Dellen, Mißmanagement und diverse andere Fehlgriffe ertragen müssen.
Laßt doch Hertha erstmal wirklich etablieren. Wirklich wieder in der Buli ein Wörtchen mit reden, über längere Zeit ohne permanent verschuldet zu sein. Dann können wir uns irgendwann mal ganz ernsthaft um die Stadionfrage kümmern. Im Augenblick ist das ein Thema, daß niemand braucht.

Die Kulisse haben wir schon seit fast sechzig Jahren. War oft gut, manchmal spärlich.
Die Einnahmen aus Kartenverkäufe sind ja wohl vergleichsweise ggü den TV Geldern uninteressant für die KGaA.
Warum sind die Eintrittspeise dann so hoch?
Gegen Ingoldstadt 50 Euro für Gegengerade unten mitte?
Dafür steh’ste dann entweder vorm Klo oder vorm Getränke stand an. Wirst nach dem Spiel ganz schnell heraus gebeten und kommst Dir vor vor, wie abgemolken.

So ein Stadionbesuch im Olympiastadion könnte für den Besucher auch ein Ereignis sein. Dafür müßte sich man mal hinsetzen und auf den Nichthartcorefan zugehn.
Aber alles auf die große Schüssel zu schieben, ist ja viel bequemer!


U.Kliemann
20. März 2016 um 22:27  |  531760

Ein Thema für die Eistonne ! Bitte Opa

übernehme!


U.Kliemann
20. März 2016 um 22:33  |  531761

Eigentlich so was von egal, die nächsten 10
Jahre wird sich am Stadion nichts ändern.


pathe
20. März 2016 um 22:37  |  531762

@Monitor
U. a. deswegen will man doch ein neues Stadion:.
Um die Etablierung voranzutreiben.
Um nicht für 50 € vorm Klo/Getränkestand zu stehen.


Tojan
20. März 2016 um 22:37  |  531763

mal ne historische frage:
wieso ist hertha damals als der plumpe dauerhaft ausgezogen? das olympiasadion hat man ja auch damals nicht wirklich füllen können…


pathe
20. März 2016 um 22:38  |  531764

@U.Kliemann
Sag das nicht! Findet sich ein Investor und ein Standort, kann das ganz schnell gehen.


Luschtii
20. März 2016 um 22:39  |  531765

@pathe
Extra den Artikel zweimal gelesen, aber dort werden auch keine konkreten Antworten gegeben. Herr Preetz wünscht sich ein neues Stadion – aus diversen Gründen. Kann er machen, aber uns sind eben die Hände gebunden.

Und selbst wenn es über externe Investoren gehen würde, kann hinterher so viel schief gehen. Aktuell ist die Contra-Liste viel länger als alles andere. Verstehe daher nicht, warum man da die Diskussion neu entfacht hat.

@monitor um 22:25
Klasse Beitrag. Hätte man nicht besser sagen können 🙂


kczyk
20. März 2016 um 22:40  |  531766

„… Eine Finanzierung wird sich mittelfristig finden, WENN man will. …“

*denkt*
man hat sie gefunden und bereits getestet


kczyk
20. März 2016 um 22:42  |  531767

„… mal ne historische frage:
wieso ist hertha damals als der plumpe dauerhaft ausgezogen? …“

das stadion erfüllte nicht die vorgaben des DFB für den ligabetrieb.
des weiteren war Hertha pleite, weshalb der verein das stadion an der plumpe nicht ausbauen konnte – der verkauf des grundstücks brachte, was Hertha bauchte.


Tojan
20. März 2016 um 22:43  |  531768

@kcyk
danke. also bei hertha nichts neues^^


monitor
20. März 2016 um 22:43  |  531769

In München gibt es nur ein eine U-Bahn Linie zur Allianz Arena?
Mehr ist ja wohl nicht nötig, weil die meisten Bayern Fans aus Mitteldeutschland mit Bus anreisen!
So habe ich es aus @opas Tagebuch entnommen. 😉

Wieviele Mannschaften sind in den letzten Jahren abgestiegen, obwohl sie in einem Stadion ohne Tartanbahn Zuhause waren?

Die Verkehrsanbindung zum Olympiagelände ist m.E. hervorragend.

Das Problem ist einzig und allein die Besucherzahl, die kann man ohne Stadionneubau beeinflussen. Aber dafür fehlt die Phantasie und der Wille.


monitor
20. März 2016 um 22:47  |  531770

pathe
20. März 2016 um 22:37 | 531762

@Monitor
U. a. deswegen will man doch ein neues Stadion:.
Um die Etablierung voranzutreiben.
Um nicht für 50 € vorm Klo/Getränkestand zu stehen.

Dann stehe ich für 100 € am Klo an! 😉


kczyk
20. März 2016 um 22:48  |  531771

*denkt*
die miete des oly ist mit sicherheit billiger als der kauf eines grundstücks, die abschreibung und der zinsdienst eines neubaus.
aber wenn es denn sein soll …. 🙂


U.Kliemann
20. März 2016 um 22:49  |  531772

Ach Luschtii warum ist die Banane krum?
Was hattet du im August getippt? Und was
erhoffst Du heute? Ich weiß ,sehr schwer.
Brauchst nicht zu antworten.


pathe
20. März 2016 um 22:51  |  531773

@Luschtii

„Aktuell ist die Contra-Liste viel länger als alles andere.“

Nö!


pathe
20. März 2016 um 22:52  |  531774

Es gibt auch einen Weg, ein neues Stadion zu bauen, ohne dafür auch nur einen Cent zu zahlen.


pax.klm
20. März 2016 um 22:53  |  531775

An der Plumpe war ich nur 1-2 mal, für mich gehört Hertha und das Oly zusammen.
Schade ist nur die Art des „Umbaus“.
Und um das Stadion VOLL zu bekommen reichte damals schon gegen die Traditionsvereine OBEN zu spielen.
Schau ich mir die Entwicklung meiner Besoldung in den letzten 10 Jahren an und die Entwicklung der Eintrittspreise, dann ist für mich klar warum ich die Spiele am TV sehe.
Dazu kommt eine häufig sehr unfreundliche Ordnertruppe…,
die absolut desaströse Lösung der An- und Abfahrt mit der Bahn und den Bussen. Die S-Bahn wartet vollgepfropft 10 min und mehr… bei den Spielen 1936 fuhren die Züge alle 2,5 Minuten!
Da starten ja die Flugzeuge in Berlin schneller.
Jahrzehntelang fuhren die Busse bis genau vor das Stadion, heute? Never.
Dann die Abreise mit den Bussen, geht nicht, da parkt ja die Polizei…
Wenn das bei einem anderen Stadion nicht besser wird, kommen auch nicht mehr verwöhnte Berliner.
Immerhin hat das Stadion auch ne gute Lage. Das Stadion wird seit ewigen Zeiten nicht mehr zum Heimtraining benutzt, die Trainingsplätze sind aber danach –> darauf ausgerüstet.
Für mich sprechen klar andere Inhalte für einen nicht so rasanten Stadionbesuch.
Aber vielleicht wird es bei uns irgendwann auch so wie in der PL.


pax.klm
20. März 2016 um 22:54  |  531776

monitor
20. März 2016 um 22:43 | 531769
Recht haste.


caballo
20. März 2016 um 22:56  |  531777

Ein Stadion in Zentrumsnähe wäre natürlich klasse.
Ob sich das sinnvoll realisieren ließe, ist die Frage.
Aber den Vorschlag, auf 50.000 Zuschauer zu planen, damit es bald wieder aus den Nähten platzt, finde ich nicht so prickelnd. Lieber mehr Plätze und niedrigere Preise, zumindest für die entfernteren Sitze. Ich finde es spannender, wenn sich auch kleinere Geldbeutel einen Stadionbesuch leisten können. Das spricht nicht gegen hohe Preise bei den entsprechend besten Plätzen.
Dass aber das gesamt Trainingsgelände, Geschäftsstelle und die Fussball-Akademie umziehen sollen, empfinde ich als zu weit gedacht.
Damit wird die Unternehmung doch überflüssig teuer und das Olympiagelände könnte verweisen. Das würde doch keiner wollen und würde zu Akzeptanzproblemen bei dem Teil der Bevölkerung führen, der sich für Fußball nicht so unbedingt interessiert.
Eine Variante wäre, auf dem Olympia-Gelände das neue Fußballstadion zu planen. Eine solche Lösung würde auch keine neuen Infrastrukturmaßnahmen erfordern.
Ist das denkbar? Gebe es ausreichend Raum, das zu denken, wäre meine Frage an den Blogpapi …

caballo
Oder


pax.klm
20. März 2016 um 22:58  |  531778

monitor
20. März 2016 um 22:25 | 531759
Auch hier Daumen hoch.

Verbesserung der Stimmung: Aufgabe der Ostkurve, hier rufen die Fans in den Wald und sind am Weitesten vom Feld entfernt.
Fans auf die Gegentribüne, das brächte Stimmung….


Luschtii
20. März 2016 um 22:58  |  531779

@pathe
Anders: Nenne mir aus deiner Sicht mal 5 Gründe, wieso/weshalb/warum ein neues Stadion für Hertha rentabel wäre 🙂

@U.Kliemann
Ui wenn ich das raushauen würde, gibts verbal auf die Schnute. Willst du das wirklich wissen? 😀


monitor
20. März 2016 um 23:02  |  531780

Wenn der Spieltag „zuhause“ ein Erlebnis wäre, daß unabhängig vom Ergebnis, ein Ereignis wäre, würden auch, bei vernünftigen Eintrittspreisen, mehr Leute kämen.
Das Geld gäben die dann trotzdem aus, aber eben nicht für den Eintritt, sondern für die „Attraktionen“.
Das kann dann aber nicht die Autogrammstunde mit Herthas U23 sein! 😉


pax.klm
20. März 2016 um 23:02  |  531781

HerthaBarca
20. März 2016 um 21:53 | 531749

Aber nicht für mehr Zuschauer….


Traumtänzer
20. März 2016 um 23:02  |  531782

Ich kann die Unzufriedenheit mit den Zuschauerzahlen zwar verstehen, ich frage mich trotzdem, ob der daraus gezogene Schluss der richtige ist. Finde eigentlich auch, dass @Luschtii Recht hat und Hertha erstmal mittelfristig Stabilität nachweisen muss. Kaum ein halbes Jahr Höhenflug und schon führen wir wieder so eine großspurige Hauptstadtdiskussion. Mann, Hertha – bring doch erstmal konstant Leistung! Bei den Bayern kam die Stadionauslastung auch nicht nach einem halben Jahr. Und wenn die Mannschaft mal wirklich konstant Leistung bringt und irgendwann vielleicht auch wieder etwas Starappeal besitzt, dann kommen auch die Zuschauer ins Stadion gegen Ingolstadt. Ich kann die Erwartungen nicht nachvollziehen. Vor nicht mal einem Jahr sind wir nur aufgrund der Tordifferenz nicht in die Relegation rein gerutscht. Mir fehlt hier leider schon wieder etwas Geduld und ja, Demut.
Und Achtung, es soll Vereine geben, die ein Stadion modernisiert haben und nach Nichterreichen der CL plötzlich finanzielle und sportliche Probleme bekommen haben (Werder Bremen…).
Hertha, konzentrier Dich auf den Sport!

(Stadion im Umland – dann tschüss, was meine Person angeht….)


pathe
20. März 2016 um 23:04  |  531783

@Luschtii
Gerne! Aber später. Jetzt muss ich erstmal Steven Wilson lauschen.


kczyk
20. März 2016 um 23:05  |  531784

„… hier rufen die Fans in den Wald …“

*denkt*
richtig.
es gibt rund ums oly genug wald, der für eine neue halle weichen könnte.
dann gilt: alter standort, neue bestuhlung, altes leid


U.Kliemann
20. März 2016 um 23:05  |  531785

Nö lieber mal persönlich , am 30. 3. ?@luschtii


20. März 2016 um 23:08  |  531786

Ein innerstädtisches Stadion würde Hertha nicht nur örtlich stärker in die Stadt zurückführen. Interessant ist es ja schon, dass sowohl Hertha als auch Union am Ende der Welt beheimatet sind, während sich die umworbene Zielgruppe der Neuberliner in der Stadt tummelt.

Gegründet am Arkonaplatz, das Stadion war die Plumpe. Was läge näher, als ein bereits für den Sport erschlossenes Gebiet etwas auszupäppeln und aus dem weitgehend nutzlosen Jahnstadion ein richtiges Fußballstadion zu machen? Näher an die Ursprünge käme Hertha jedenfalls nicht mehr.

Ja, da wäre es mit Parkplätzen schwierig. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass sich das Bernabeu auch mitten in der Stadt befindet und es gerade mal Stellflächen für die Mannschaftsbusse und den Wagen des Vereinspräsidenten gibt. Auch die meisten englischen Stadien sind mitten in der Stadt, ohne Parkplätze. Keine Ahnung, wie die das regeln, aber offensichtlich funktioniert es ja.


Jack Bauer
20. März 2016 um 23:08  |  531787

Ich finde den Großteil der modernen Fußball Arenen in Deutschland furchtbar. Habe so gut wie alle mehrmals gesehen und meinem Geschmack entsprechen diese Betonklötze trotz Nähe zum Spielfeld nicht. Auch halte ich nicht viel davon sich in Hände von (mehreren) Investoren zu geben, auch wenn ich Schiller und Preetz hier loben muss für ihre Haltung keine Entscheidungsgewalt abzugeben. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, das Olympiastadion voll zu bekommen. Und nochmal: Karten mit guter Sicht (bspw. Block O oder M) kosten selbst gegen Aufsteiger und Tabellenletzte 40-50 Euro. Das ist vielen, gerade den so oft herbeigesehnten jungen Leuten, einfach zu viel. Ist in den meisten anderen Stadien auch nicht anders, aber da gibt es eben auch nicht 300 Alternativen an einem Wochenende 50€ auszugeben.


monitor
20. März 2016 um 23:14  |  531788

auch an @pax 😉
Eintrittspreise
Klar, die Ostkurve bietet sich an, um die unattraktivsten Plätze günstig an die Hardcorefans zu kleinen Preisen zu verkaufen.
Gegengerade unten ist das Filet, das sollte schon etwas teuer sein. Das der Stimmung zu Gute den Fans billig zu überlassen ist des Guten zuviel!

Außerdem brauchen die Berliner Hertha Fans ihren Meckerraum. 😉

Aber 50 € gegen Ingolstadt ist weltfremd!
Da hilft auch ein reines Fußballstadion nicht! 😉


Tojan
20. März 2016 um 23:14  |  531789

wenn man pro spiel 50euro pro karte zahlt, warum kann ich dann für 300 euro 17 heimspiele besuchen? (block P) ich dachte eigentlich, ich bin gut in mathe…


U.Kliemann
20. März 2016 um 23:16  |  531790

Wenn ich das Pro und Contra so abwäge ,
sehe ich im Blog höchstens ein remis für
ein neues Stadion.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
20. März 2016 um 23:17  |  531791

@caballo

Eine Variante wäre, auf dem Olympia-Gelände das neue Fußballstadion zu planen. Eine solche Lösung würde auch keine neuen Infrastrukturmaßnahmen erfordern.
Ist das denkbar? Gebe es ausreichend Raum, das zu denken, wäre meine Frage an den Blogpapi …

Der Olympiapark ist groß (und schön). Es gibt dort und auch in unmittelbarer Stadionnähe (Maifeld/Hockeystadion) reichlich Platz. Aber da müssten der Senat und der Denkmalschutz mitspielen …


monitor
20. März 2016 um 23:23  |  531792

@Tojan
Ich persönlich kann und will nicht jedes 2. WE durch Hertha dominiert werden. Deshalb keine DK.

Darum entscheide von Fall zu Fall ob ich ins Stadion gehe.

Wenn ich im Internet dann die Preise sehe gehen meine Ambitionen entsprechend zurück.


Luschtii
20. März 2016 um 23:26  |  531793

@Traumtänzer

“ Und Achtung, es soll Vereine geben, die ein Stadion modernisiert haben und nach Nichterreichen der CL plötzlich finanzielle und sportliche Probleme bekommen haben (Werder Bremen…).“

Bingo! Oder man sieht es doch auch z.B. an Schalke, die ums verrecken jede Saison in die CL kommen müssen, damit sie ihre Kosten abdecken können. Wollen wir tatsächlich so enden? Kann mir keiner erzählen, dass das gesund ist!

@pathe
Alles gut. Ich hab Zeit 🙂

@U.Kliemann
Sehr gerne. Musst mich bloß dran erinnern 😉


U.Kliemann
20. März 2016 um 23:26  |  531794

Wäre der Jahnsportplatz auf 50000 Z. ausbaufähig?
Und die Zufarthswege ? Nicht optimal . Alles
ein totes Kind.


monitor
20. März 2016 um 23:28  |  531795

Uwe Bremer
20. März 2016 um 23:17 | 531791

@caballo

Eine Variante wäre, auf dem Olympia-Gelände das neue Fußballstadion zu planen. Eine solche Lösung würde auch keine neuen Infrastrukturmaßnahmen erfordern.
Ist das denkbar? Gebe es ausreichend Raum, das zu denken, wäre meine Frage an den Blogpapi …

Der Olympiapark ist groß (und schön). Es gibt dort und auch in unmittelbarer Stadionnähe (Maifeld/Hockeystadion) reichlich Platz. Aber da müssten der Senat und der Denkmalschutz mitspielen …

Das wäre die vernünftigste Lösung. Aber Vernunft ist in der Politik ja schon lange nicht mehr Kern des Ganzen! 😉


linksdraussen
20. März 2016 um 23:36  |  531796

@U.Kliemann: Was ist an den Anfahrtswegen zum Jahnsportpark problematisch? An den ÖPNV ist er definitiv besser angeschlossen als das Olympiastadion. Und wenn man neu bauen sollte, passte unter das Stadion wohl auch eine Tiefgarage.


monitor
20. März 2016 um 23:47  |  531797

Ich liebe den Glockenturm. Daher mein Avatar. Ich habe da früher oft gestanden und den Blick genossen. Da erfährt man die Weite und die Vergänglichkeit seiner selbst.
Auf jeden Fall sieht man aber auch den ungenutzten Platz eines ehemaligen Reitstadions und ähnlicher Anachronismen die keinem mehr nutzen.
Der Platz wäre an sinnvoller Stelle da, das Geld zwar nicht, aber wenn Stadion, dann da! Dann könnte Hertha auch auch kurzerhand zwischen kleiner und großer Arena wechseln!
Den Wettbewerbsvorteil hätte bis dato niemand!


Susanne
20. März 2016 um 23:48  |  531798

Warum ein eigenes Stadion?
Soll ein Investor ein reines Fußballstadion bauen , ihm einen seinen Namen geben und Hertha pachtet , mietet das……..
Fakt ist , im Oly ist es „kälter“ als anderswo.
Hübscher aber „kälter“.


monitor
20. März 2016 um 23:50  |  531799

@linksdraussen
Ich bin immer wieder erstaunt wie schnell 50000 Menschen aus dem Oly weg kommen.

Glaubst Du wirklich, das der jahnsportpark das auch in der Zeit schafft?


monitor
20. März 2016 um 23:51  |  531800

Nacht allerseits! Schaue morgen wieder rein!


linksdraussen
20. März 2016 um 23:51  |  531801

@monitor: Wer kann sich die Unterhaltung des Olympiastadions und eines modernen Fußballstadions leisten? Niemand.

Worauf beruht der erhebliche Zuwachs von Anhängerschaft von Vereinen wie ALBA, den Füchsen und den Eisbären? Auch auf zentralen und modernen Spielstätten. Zentral wird ein modernes Stadion im Olympiapark niemals sein.


kczyk
20. März 2016 um 23:54  |  531802

*denkt*
fußball als geschäft ist sehr volantil – ein stadion ist es nicht


21. März 2016 um 0:04  |  531803

..natürlich gibt es viele Bedenken..und viele Miniuspunkte.
Am Anfang einer solchen großen Sache steht immer
-die Überzeugung ( der Notwendigkeit)
– die Begeisterung und Leidenschaft für die eigene Sache zu werben
Wenn ich mich nicht täusche, ist aber mittelfristig nix zu machen.
Insofern sehe ich die aktuelle Hinwendung von Preetz zu diesem Thema als Erinnerung an jene, die diese Idee, mit der Hertha wohl seit längerem und desöfteren vorstellig war, blockiert haben.
Quasi als Lesezeichen. Als Eselsohr.
Im Moment läuft es bestens bei Hertha, die Fusball-Republik interessiert sich mal wieder für die alte Dame Hertha..
Das kann man nutzen, um auf eines der dringenden Probleme aufmerksam zu machen.
Schafft es die Hertha in die CL, kommen grosse Gegner und Hertha kann auch in der nächsten Sasison unter die esten 7 gelangen, steigen die Chancen.
In der heutigen Zeit des wilden Geldes…kann es dann plötzlich sehr schnell gehen.
In ein paar Tagen ist es kein Thema mehr..aber es wird immer mal wieder angefacht werden.
So sehe ich das . Ich finde, das wäre eine kluge Strategie.
Das Oly mag für ältere Menschen eine Art Kultstätte sein.
Ich bin da seit eh und jeh gepalten: einserseits ist es , voll besetzt, ein wirklich wunderschönes Stadion. Aber andererseits mag ich viele Details dieses wahnwitzigen Stadions wirklich überhaupt nicht.- Ich war zwischen meinem 28.-38. Lebensjahr gar nicht im Oly. Als ich nach den 10 Jahren das erste mal wieder im Stadion war, mochte ich es plötzlich nicht mehr. Weil ich diese Art der Architektur eigentlich nicht so mag. Diese Stellen fielen um so mehr auf, da es fast immer halb leer war. Selbst, wenn 40.000 da waren.
Für die heutige Zeit, halte ich es für überdimensioniert, übertrieben,- statt erhaben. Rein praktisch gesehen, sitze ich auch für das Geld lieber in einem Stadion, indem ich auch vom ungünstigsten Platz noch gute Sicht habe.
Ich kann wirklich alle verstehen, die es völlig anders sehen. Aber ehrlich: die Zeit für einen Wandel ist reif..
Ein Olympiastadion ohne Hertha BSC ist andersherum schwer vorstellbar.
Da wird es noch viele Fragen zu beantworten geben, bevor man überhaupt an die Frage der Machbarkeit geht
-Oder jemand überredet den ansonsten doch mehr oder weniger bestechlichen ( nicht im buchstäblichen Sinne!)
Denkmalschutz in Berlin ( die doch schon ganz andere, irre Sünden zuließen)
und ein Architekt erfindet das Oly völlig neu und hat eine hinreissende Idee.
Da es um eine Verknappung und Verschlankung geht, dürfte dies aber fast unmöglich sein.
Tempelhof scheint mir auf Sicht verplant zu sein.. und der Jahnsport-Park?
puhh, irgendwie glaube ich nicht dran..das dies ein guter Standort für BlauWeisse Farben ist..
Hahohe..Hertha packt das! Bolly hatte recht!


pathe
21. März 2016 um 0:32  |  531804

Nur eines kurz in der Pause:
Die Tickets sind in anderen Stadien nicht billiger. Und dort gehen die Fans wegen ihres eigenen Vereins ins Stadion und nicht wegen des Gastvereins.
Wenn ich das schon höre: Och, heute spielen wir gegen Ingolstadt. Da bleibe ich lieber zuhause…
So wird das nie was!


Etebaer
21. März 2016 um 0:55  |  531805

Schön und gut, wenn man ein modernes, vermarktbareres Stadion will.
Aber ohne politische Unterstützung können einem so viele Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, das man einen Platz 100km von Berlin weg braucht, oder eben ein auch die Politik überzeugendes Konzept vorstellt.

Das Oly wird dabei zur Denkmalruine, wie so viele Denkmäler, die weder modernen Nuntzungsansprüchen, noch moderner Bewirtschaftlichkeit genügen und einfach nur traurige, verfallende, finanziell aufgebürdete Reste des Gestern sind.

Denkmalschutz kann genauso zerstören, wie Abriss-/Neubaublindwut.

Viel Glück damit!


Stehplatz
21. März 2016 um 0:59  |  531806

Wer in etwa wissen will worauf Hertha sich mit nem neuen Stadion einlässt, sollte die Worte Freiburg und Stadionneubau durch eine Suchmaschine seines Vertrauens jagen. Auch hier eine ähnliche Ausgangslage: kein Zeitgemäßes Stadion und optimaler Baugrund verfügbar.
Der Jahnsportpark mit der umgebenden Infrastruktur ist nicht annähernd für 40-50.000 Menschen ausgelegt oder dahingehend gestaltbar. Auch die Vereine die dort spielen werden das nicht mitmachen. Auch im Olympiapark wird kein Neubau zugelassen werden. Siehe Tempelhofer Feld. Man ist gern pingelig in Berlin. Wenn ich allerdings lese, dass im Wedding die nächste riesige Shopping Mall hochgezogen werden soll, um der Innenstadt noch mehr Menschen abspenstig zu machen, nachdem die Mall of Berlin schon so ein Volltreffer war, muss es noch genug Grundstücke geben, die offenbar nur darauf warten betoniert und bebaut zu werden.
Option 1: man hat lange erfolgreich mit der DB zusammengearbeitet.
Die DB hat in und um Berlin einige Grundstücke, die sich dafür eignen würden. Zusammen mit dem Stadionnamen wäre eine vertretbarer Preis denkbar und man könnte das Stadion problemlos zusammen betreiben.
Option 2: man bekommt vom Land ein Grundstück. Kann ich mir weniger vorstellen, da die Grundstücke in Berlin immer begehrter/teurer werden und schon bei der Stundung von der Miete das Ossigeheul losging. Dabei würde es nicht bleiben. Zudem sind Sportsubvention verboten und die Stadt kann sich einen billigen Deal nicht leisten. Ergo sehr teuer.
Option 3: ähnlich wie Option 1 sprich privates Grundstück. Auch hier ist kein günstiger Deal zu erwarten. Außerdem würde Hertha sich wahrscheinlich einen Pakt mit dem Teufel schließen und sich lang an irgendein Unternehmen als Gesellschafter fürs Stadion ketten. Mir hat schon S5 bei der Sponsorensuche gereicht.
Option 4: die Sugar Daddys aus Fernost oder Fernwest machen die Schatulle auf. Alte Dame kriegt ein neues Allinclusive Spielzeug!


21. März 2016 um 1:50  |  531807

@ete..ja, diese Vorstellung ( Denkmal-Ruine), lässt mich auch zurückschrecken. Andererseits ist das natürlich nicht die Aufgabe von Hertha BSC.
Aber in der Tat: (für mich) die kniffligste aller Vor-Überlegungen.


pathe
21. März 2016 um 2:54  |  531808

@Luschtii

1) Verkauf von mehr Dauerkarten (vermutlich) und dadurch mehr Zuschauer
2) Bessere Stimmung, weil näher am Platz. Die Zuschauer aus der Ostkurve würden ein reines Fußballstadion zum Beben bringen.
3) Mehr Punkte, weil mehr Druck auf den Gegner (nicht nachweisbar)
4) Keine Sichtbehinderung
5) Bessere Toilettensituation
6) Bessere Getränke-/Essensversorgung
7) Zwei Fankurven möglich
8) Falls zentraler gelegener Grund verfügbar: Bessere Anbindung und bessere Einbindung der im östlichen Teil der Stadt lebenden Fans/künftigen Fans
9) Mehr Komfort
10) Mehr Einnahmen durch VIP-Logen

To be continued…

Nicht alle Punkte sind für jeden relevant. Aber du wolltest ja auch nur fünf. 😉


pathe
21. März 2016 um 2:59  |  531809

@Luschtii

Sehe jetzt erst, dass du fünf Gründe haben wolltest, warum ein neues Stadion für Hertha rentabler wäre. Nicht zehn Vorteile eines neuen Stadions.

Bin doch kein Betriebswirtschaftler…


pathe
21. März 2016 um 3:46  |  531810

Hier in São Paulo hat eine Baufirma (WTorre) für den Verein Palmeiras das Stadion umgebaut und modernisiert. Ist richtig schmuck geworden:

http://www.allianzparque.com.br/

Der Umbau hat umgerechnet etwa 200 Mio. Euro gekostet. Das Stadion heißt jetzt Allianz Parque, Allianz wird also auch einen Teil beigesteuert haben.

Eigentümer des Stadions bleibt der Verein. Als Gegenleistung dafür, dass der Verein keinen Centavon für den Umbau bezahlt hat, muss dieser das Stadion für einen Zeitraum von 30 Jahren regelmäßig für Großveranstaltungen (vor allem Konzerte) zur Verfügung stellen. Dies bedeutet auch, dass Palmeiras das eine oder andere Spiel in einem anderen Stadion austragen muss. Zudem erhält die Baufirma die Einnahmen aus der Vemietung der VIP-Logen und einen Teil der Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten.

Ob dieses Modell für Hertha interessant wäre, kann ich nicht beurteilen. Hier in Brasilien wird dieses Projekt jedenfalls überwiegend positiv bewertet. Vor allem auch, weil keine öffentlichen Gelder ausgegeben wurden.


HerthanerInJapan
21. März 2016 um 6:15  |  531811

Erstmal nen guten 3ten Platz in die Runde.
Ne weile nichts geschrieben.

Hertha macht spass, es passiert immer öfter das mich Leute auf der Straße ansprechen wenn ich im hertha Trikot einkaufe.
(ahh… Hertha Berlin… Haraguchi)

Zum Stadion.
Wie vorher geschrieben hier ein alter Link zu einer anderen „Zeitung“
http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/olympiastadion-ohne-laufbahn-fuer-hertha

Das Olympiastadion ohne Laufbahn.
Jedoch bleiben die bestehenden ränge ja trotzdem weit weg vom geschehen.

Wenn ich mich recht erriner gab es vor 10 Jahren oder so auch die Idee eine neue, reine fussball Arena zu bauen auf dem angrenzenden hockeyplatz.

Als junge vom Westend fand ich das eine super Idee
Kein Bock in Osten zu fahren für meine hertha.
(würde es zur Not tun, fand es aber nicht gut)
Warum Leute beschämender Art abgestimmt haben das wir Tempelhof für absolut nichts sinnvolles verwenden können ist mir ein Rätsel.

Eine 60.000 Arena. In blau weiß. Komplett auf hertha getrimmt.
Nit möglichen Ausbaustufen auf 80.000
Klingt gut.
Ein investor zu finden ist nicht so schwer glaube ich.

Aber ein großes Projekt in Berlin umzusetzen, das ist schwer!
Miese Politik. Zugezogene die meinen sie hätten ein recht mit zu bestimmen.
Ich darf in Japan nicht wählen, daher sollte ein Schwabe in Berlin auch nicht wählen dürfen ob er ne große Wiese anstatt Stadion möchte.

Ach… Ich reg mich schon wieder auf.

Also… Allet jute euch allen und freuen wir uns auf die Länderspiele.

Danach wird hertha den CL Einzug perfekt machen


Luschtii
21. März 2016 um 6:29  |  531812

@pathe 

Ist doch alles schick 🙂

Zu 1) Woher kommt die Sicherheit, dass mehr Leute kommen? Sollte es nicht das Ziel sein, jetzt im letzten Drittel mehr Zuschauer ins Oly zu holen und ggf. dadurch mehr DKs für die kommende Saison zu verkaufen?

Leider kenne ich die aktuellen Tagespreise nicht, aber wenn man wirklich am Samstag 50€ für ein Ticket verlangt hat, sehe ich da Behandlungsbedarf!

Nr. 2) Die bessere Stimmung hat nichts mit dem Platz zu tun. Das hängt ganz allein von der Tagesform in der Kurve ab. Gibt ja Leute, die nur des Preises wegen in der OK stehen und der Support eher zweitrangig ist (was völlig legitim ist). Man sollte eher den Oberring und die angrenzenden Blöcke mehr integrieren.

Nr 5+6) Auch hier? Warum nimmt man nicht jetzt das in Angriff? 

Nr. 9) Wo denn? In den VIP-Logen vielleicht? Der „Komfort“ ist in der Allianz-Arena genauso bescheiden wie hier auch…


Kamikater
21. März 2016 um 7:16  |  531813

Danke @pathe!
Dein Beitrag hat verhindert, dass ich in die Tischkante beisse. Das sind wenigstens mal Argumente, mit denen man arbeiten kann. 🙂


Inari
21. März 2016 um 7:57  |  531814

Ich habe jetzt ein wenig quergelesen. Ich fände eine 50-60k Sitzplatz starke reine Fußball-Arena super. Am Geld wird es aber scheitern. Und wollen wir in Berlin wirklich eine neue, mehrere Jahre dauernde Mega-Baustelle? Wenn wir die Flughafenplaner beauftragen ist offizieller Fertigstellungstermin 2022 bei Baubeginn 2019, real dann irgendwas 203X, wenn überhaupt.

Aufgrund der europäischen Ausschreibungs-Bestimmungen muss sowieso der unterkalkulierende Billigheimer den Auftrag kriegen, der sich dann nach ein paar Jahren Bautätigkeit saftige Zuschüsse wegen drohender Insolvenz bereitstellen lässt.

Umbau ist für mich – auch abseits des Denkmalschutzes – keine Lösung. Das Oly ist zu groß, zu weitläufig, zu weit weg. Mehr Ränge unterhalb führen nur dazu, dass das Stadion noch leerer wirkt und der Durchschnittsfan noch weiter weg sitzt.


Freddie
21. März 2016 um 8:08  |  531815

@Inari

Die Bestimmungen für Ausschreibungen gelten doch nur für öffentliche Bauten.
Als privater Bauherr kannst du den Auftrag vergeben wie du lustig bist.


21. März 2016 um 8:11  |  531816

#Stadion
Ich denke es ist für Hertha einfacher ein Stadion
mit einer Kapazität von 55 – 60 000 zu füllen, als
das Oly.
Bei 40 000 wirkt das Olympiastadion einfach halb leer.
In einer modernen Arena, wo die Zuschauer ohne Laufbahn nah am
Geschehen sind, ist das ganz anders.
Wo man das Ding hinstellen soll? Ich hab keine Ahnung, aber
sicher könnte soe ein Stadion Hertha einen echten Heimvorteil bieten und man würde in vielerlei Hinsicht davon profitieren.

#Zuschauer
Ich habe vor ein paar Jahren mal gesagt, dass man in Berlin entweder
Erfolg (Kampf um die CL Plätze) oder Existenzkampf verkaufen kann.
Im ersten Absteigsjahr hatten wir gegen Nürnberg (glaub ihc) auch noch über 50 000.
Das Problem ist, dass die Zuschauer nicht wegen Hertha ins Stadion kommen, sondern wegen dem Gegner und da muss man ansetzen
Hertha in deinem Kiez fand ich eine sehr gute Aktion, die aber viel Zeit benötigt.
Crwodlending generiert ebenfalls neue Interessenten.
Sowaas braucht aber Zeit und vor allem Erfolg und Aktionen, die
den Stadionbesuch attraktiv machen. Sowas geht auch über den Preis.
Gegen Ingolstadt hätte man auch einfach mal ein Kontingent an Karten nach dem Motto „Hertha für nen 10er“ verkloppen könne.
Sowas ist besser als die Plätze leer zu lassen.
Oder man reserviert mal einen Block für Schulkinder. Stattet sie mit
Fahne und Klatschpappe aus und engagiert einen Vorsänder aus der
Ostkurve, der mit den Kindern einen Wechselgesang mit der Ostkurve
macht. So holt man sich die Kinder ins Stadion und generiert neue
Fans.
Die Möglichkeiten sind vielfältig


Patrick
21. März 2016 um 8:35  |  531817

Super Idee wird Zeit…eine reine Fußballarena wäre perfekt auch für Hertha BSC !!! Das einzige der Bau darf nicht so lange dauern wie der neue BER Flughafen 🙂 sonst kann das geile Ereignis im neuen Stadion erst von der neuen Generation, die noch geboren wird, genossen werden.


Opa
21. März 2016 um 8:47  |  531818

Opa aus der Eistonne? Nunja, vielleicht ein klein wenig, aber im Grunde genommen bin ich ganz beruhigt, weil die Sau, die da gerade durchs Dorf getrieben wird, doch weniger der eigentlichen Frage Stadionneubau dient als vielmehr der medialen Begleitung der bevorstehenden Mietvertragsverhandlungen mit dem Senat, der Hertha auf legalem Weg das Stadion subventioniert (wir zahlen rund 3 Mio € MIete, Eintracht Frankfurt zahlt an die Stadt Frankfurt pro Saison für die Commerzbank Arena 9 Mio. €).

In den letzten Jahren ist das Thema immer wieder z.T. sehr ausführlich diskutiert, u.a. hab ich mich mit @kamikater immer wieder wie die Kesselflicker gefetzt. Obwohl auch ich ein neues Stadion sexy fänd (wenn man es denn richtig macht), steht bei mir in erster LInie im Vordergrund die Angst, dass ein solches Bauprojekt meinen Herzensverein ins Verderben reisst. So wie in Bielefeld, Aachen oder Essen geschehen, wo man in der Nachbetrachtung wohl über den Erhalt des suboptimalen alten Status Quo froh gewesen wäre.

Nach meiner Einschätzung gibt es bei Hertha keine ernsthaften Pläne für einen Stadionneubau, da jeder, der sich mit der Planung und Finanzierung solcher Projekte beschäftigt weiß, wie abwegig dieses Projekt für Hertha wäre (dazu nachher noch etwas ausführlicher mehr). Warum es dennoch jetzt auch offiziell zum Thema gemacht wird? Weil es clever ist, damit zu drohen, denn beim Senat bzw. der landeseigenen Olympiastadionbetreibergesellschaft wird man auch planen, dem Ankermieter Hertha eine deutliche Mieterhöhung unterzujubeln, zumal wir heute vergleichsweise günstig dort gastieren. Diesmal machen fast alle Journalisten mit. Mopo, Lolitapresse, kicker, sogar der rbb treibt die Sau durchs Dorf, das nennt man mal erfolgreiche Medienarbeit.

Und die Realisierbarkeit? Ich rate allen, die sich jetzt im Aufwind sehen, weil sie ein neues Stadion am Horizont wähnen, auf dem Teppich zu bleiben, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Wunsch in Erfüllung geht, dürfte realistisch betrachtet genauso gering sein wie meine Chance am Samstag, einen Teil der Anleihe zeichnen zu können (weil das Timing einfach beschissen war, das am Heimspieltag eineinhalb Stunden vor Anpfiff starten zu lassen – aber Hauptsache, ich „labere“ nur. Der Blogpapi war ja sogar der irrigen Meinung, dass das dann einfach weiterläuft – das nenn‘ ich mal „süß“).

Nehmen wir mal Baukosten von 150 Mio. €, für die man einen schmucklosen Zweckbau in Parkplatzarchitektur bekommen könnte (ohne Grundstück, ohne drumherum und ohne ChiChi). Dann wäre der Kapitaldienst bei 2% gerade günstigem Zins und 3 % Tilgung bei 7,5 Mio. € p.a. und damit mehr als doppelt so hoch wie der Status Quo. Und da sind im Gegensatz zur Miete noch keine Rücklagen für Modernisierungen, keine Instandhaltung und keine Betriebskosten berücksichtigt. Dazu kommt, dass man ja weiter Mieter im Olympiapark bliebe, denn die Geschäftsstelle, den Fanshop, die Trainingsplätze, die Akademie, das Amateurstadion lassen sich nicht für 150 Mio. € realisieren. Von einer Mall mit Fresstempeln reden wir mal gar nicht. Und selbst wenn ein Fremdinvestor das Geld vorstreckt (und damit Hertha zwar ein neues, aber kein eigenes Stadion bekommt), will der ebenfalls Cash sehen (auch in Liga 2, in der wir bei 25 % der Amtsjahre unter Preetz gespielt haben). Hier regen sich einige ja schon über Ronnys Jahresgrundgehalt auf, aber an der Stelle hauen sie die nicht vorhandenen Millionen raus?

Wenn es überhaupt einen Standort gäbe, der in Frage kommt, dann einen, wo es auch ohne Unterstützung des Senats die entsprechend notwendige Infrastruktur gibt, denn der Senat wird keinen einzigen Cent dazugeben, geschweige denn eine U- oder S-Bahn neu bauen oder verlängern. Dieser Standort könnte nur auf dem Tempelhofer Feld oder dem Reichssportfeld liegen. Jeder andere Standort kommt aus einer Vielzahl von Gründen (für die der Platz kaum ausreicht) nicht in Frage, allein schon deshalb, weil es seit Oktober 2015 in Berlin eine neue Veranstaltungslärm-Verordnung gibt, die Veranstaltungen wie Fußballspiele genehmigungspflichtig machen. Der Hickhack um das Formel E Rennen in Mitte zeigt, dass es quasi nicht mehr möglich ist, in der Nähe von Wohngebieten entsprechende Veranstaltungen durchzuführen. Das gilt auch für Fußball.

Alternativstandorte innerhalb Berlins wie das Poststadion (drumherum mit schicken Townhouses bebaut), Jahnsportpark (Anwohnerbelästigung) kommen daher nicht mehr in Frage. Verweise auf andere Länder mit anderem Bau- und Veranstaltungsrecht sind sehr nett, aber überhaupt nicht hilfreich.

Bliebe also noch ein Standort in Brandenburg, wo die Landesregierung mit aggressiver Wirtschaftsförderung sicher eher bereit wäre, einen (momentan gerade mal) potenten Mittelständler wie Hertha entsprechend aufzupäppeln und dafür auch eine S-Bahnanschluss oder ein paar Straßen zu bauen (obwohl sie sich damit mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit den nächsten Subventionsskandal ins Haus holen würden). Hertha als Verein ohne Sitz in Berlin? Was singen wir dann statt „in Berlin, an der Spree, gibt´s nur Hertha BSC“? Oder „An dem schönen Strand der Spree…“? Für mich (nur für mich, haha) ein absolutes Horrorszenario.

Aus diesen Gründen steige ich nicht in die Eistonne, geniaße aber das Geräusch, was ich bis zu mir hören kann, wie Kami in die Tischkante beißt 😁


21. März 2016 um 9:14  |  531819

@Opa um 0847

Sind doch alles gute Gedanken. Deine Gedanken in Sachen Lärmschutz (vor allem am Jahnstadion) teile ich völlig, zumal sich die dort stark engagierende (Neu-) Anwohnerschaft mit Hertha in etwa so verbunden fühlt, wie ich mich Eintracht Frankfurt. Um höflich zu bleiben: Zuneigung isses nicht.

Aber: es gibt ja bereits ein Stadion mit einer bestehenden Betriebserlaubnis. Es gibt da auch Abendspiele. Mein Ansatz ist, auf dieser Betriebserlaubnis aufzusetzen.

Dass das schwierig wird, ist mir klar. Wahrscheinlich würden die Anwohner Himmel und Hölle und Anwälte und Bürgerbegehren in Bewegung setzen, einen Umbau zu verhindern. Das ist eben auch eine Realität des neuen Berlins: Anwohner, die die Urbanität der Stadt schätzen, solange diese erst an der übernächsten Straße einsetzt und den Mittagsschlaf nicht stört.

Die Auseinandersetzung mit denen wird wahrscheinlich schwieriger, als der Kampf mit einem Senat, der Hertha nicht als Mieter im Olympiastadion halten will.

Ein Standort noch weiter draußen als derzeitige Stadion wäre für mich übrigens nicht akzeptabel.

Zur Finanzierung: Ein Trick, die Kapitalkosten zu verringern wäre es vielleicht, das Stadion als eine Art Multifunktionsbau zu etablieren: Hotels, Shopping, Schwimmbad und 60k-Stadion.

PS: wer selber, so wie Du, mehrfach und deutlich die Äußerungen Dritter als „Plärren“ und „Labern“ bezeichnet, sollte nicht zu empfindlich sein, wenn das dann mal zurückkommt.


Opa
21. März 2016 um 9:29  |  531820

Sir Henry, mein Nacken ist breit genug, um solche Sachen auszuhalten 😉

Auf 3 Punkte möchte ich gern eingehen:

1. Aufsetzen auf Betriebserlaubnis
Hört sich einfach an, ist verwaltungsrechtlich aber so nicht umsetzbar. Ein Erweiterungsbau ist nach Baurecht ein Neubau für den es veranstaltungsrechtlich kein Bestandsschutz gilt. Und solche Provinzialitäten wie in Freiburg, wo die Gästefans kein Megaphon für den Vorsänger mitbringen dürfen, weil sich die Anwohner beschweren, wollen wir doch mal besser dort lassen 😉

2. Standort Jahnstadion
Die Anwohner dort sind immer total überrascht, wenn man sie aufklärt, dass Hertha auf dem Arkonaplatz gegründet wurde, in der Oderberger Straße das erste Vereinsheim hatten und lange Jahre erst am Exer (etwa da, wo das heutige Jahnstadion steht) und später nur ein paar Steinwürfe weiter an der Plumpe spielten. So unwohlgesonnen sind die nicht, die wissen es nur nicht, weil nichts darauf hinweist. Am Arkonaplatz müsste sich doch mal ein Schild realisieren lassen. An der Plumpe erinnert nur merkwürdige moderne Kunst vor 60er Jahre Waschbeton-sozialem-Wohnungsbau daran, dass hier mal eine Sportstätte war und das alte Vereinsheim an der Behm- / Bellermannstraße ist ein Hostel, in dem spanischsprechende Touristen und Medienpraktikanten (die mit dem vielen Geld für Kapilendo) einkehren. Verschüttete Milch?

3. Finanzierung über Multifunktionsarena
Ja, da hat man laufende Einnahmen auch ohne Spielbetrieb, was so eine Art Mischkalkulation möglich macht und die Abhängigkeit von der Ligazugehörigkeit abmildert. Dafür musst Du aber gigantisch investieren, vor allem, wenn Du ein Schwimmbad betreiben willst, was in Berlin kaum profitabel möglich ist, frag mal bei den Wasserbetrieben nach. Zudem bist Du dann vollends von einem Standort abhängig, der das hergibt, das wird am ehemaligen Hockeystadion eher nicht der Fall sein, in der Gegend bräuchte es eher Kneipp Anwendungen 😉 Wie schnell man sich bei der Standortwahl verhauen kann, zeigt die Mall of Berlin, die trotz 1A Lage mangels Bewohner (da ist ja keine Mischbebauung) kein Grundrauschen hat. Und zudem zeigt, wie viel bei einem Neubau schiefgehen kann.


BerlinerSorgenkind
21. März 2016 um 9:35  |  531821

Es ist wie bei einem Hotel, in erster Linie zählen nicht deine Stern, dein Name, oder dein tolles Essen. Das A und O ist die Lage! Es sehe es bei mir. Wir sind am Alexanderplatz und die Leute rennen uns von alleine die Bude ein. Kaum Werbung, Preise unterscheiden sich nicht von der Konkurrenz. Es ist die Lage.

Bjst du in Spandau, denken alle, „alter Westverein“ oder was ich jetzt öfter von Hatern lese „Brandengurger Dorfverein“.

Ich kenne keinen Standpunkt, der ideal wäre, wo nicht jeden Spieltag Chaos wäre und die Infrastrukstur zusammenbricht.

Aber sagen wir mal es gibt ein zentrales Stadion, wie z.B. MercedesBenz Arena, wo Hinz und Kunz in 30 Minuten hin kommen.

Durch einen zentralen Standpunkt, auch höhe Sichtbarkeit und Presents. Würde Hertha innerhalb des Rings spielen (ich weiß immer noch nicht wo) gebe es auch eine größere Verbindung mit der Stadt.

Sehe aber keinerlei Möglichkeiten, und deshalb ist und bleibt es träumerei.


Freddie
21. März 2016 um 9:46  |  531822

21. März 2016 um 9:49  |  531823

Zu 3) Schwimmbad war nur eine Idee, mach eine Soccerwelt daraus oder einen großen Darkroom oder Indoorkiting; das ist mir alles völlig wumpe. Es geht doch nur um Ideen, denn

–> ab hier jetzt Metaebene

wer Ideen bereits in der Brainstormingphase ausschließt, läuft Gefahr, die eine gute Idee, die Killeridee, vorzeitig als nicht machbar abzutun.

Das gilt für sämtliche Aspekte eines möglichen Stadionneubaus. Aussehen, Konzept, Größe, Finanzierung, Lage etc. Es ist auch nicht unwahrscheinlich, dass am Ende der Überlegungen die Entscheidung steht, nicht zu bauen. Dafür stellt man ja diese Überlegungen an.

Noch was zur Lage: In der derzeitigen Phase muss man alles denken. Manche Ideen werden nicht meine Unterstützung finden (außerstädtische Lage), aber erstmal muss man sie denken und entwickeln und diskutieren.

Ein Beispiel gefällig? Zwischen Plumpe (Behmstraße) und Bornholmer Straße befindet sich eine Laubenpieperkolonie. In bester Innenstadtlage. Wäre auch kein schlechter Standort für ein Stadion, beste Verkehrsanbindung ist auch gegeben.

Wie gesagt: erstmal Ideen haben und diese prüfen.


Bärlin
21. März 2016 um 9:52  |  531824

Ein reines Fußballstadion hätte schon was. Aber wie schon viele Vorredner gesagt bzw geschrieben haben, würde ich es auch gern sehen, wenn Hertha sich über die nächsten Jahre erstmal in der Liga stabilisiert. Man sollte eher im O-Stadion weitere Anreize schaffen. Ich zBsp würde mich sehr über einen zweiten Familienblock freuen.
Ich glaube viele Fans haben da tolle und umsetzbare Ideen den Stadionbesuch zu verbessern, um auch mehr Zuschauer anzuziehen.
Über die Qualität vom Essen oder der sanitären Einrichtungen spreche ich lieber mal nicht.
Ich habe schon genügend Spiele im O-Stadion erlebt wo die Stimmung überragend war, auch in der 2.Liga. Dort waren auch keine 70000 Zuschauer im Stadion und trotzdem waren da viele Gänsehaut-Momente dabei.
Also mehr in Kontakt treten mit den Fans, gemeinsame Ideen entwickeln und gemeinsam Spiele der Hertha im O-Stadion verfolgen, weiter so erfolgreich Fußball spielen, dann klappt es auch mit den Zuschauern😉


Mahoni
21. März 2016 um 9:58  |  531825

Ich bin vielleicht nicht der größte Hertha-Fan hier, aber gucke jedes Spiel auf Sky. Im Stadion bin ich fast nie. Was daran liegt, dass ich über eine Stunde mit den Öffis hin bräuchte und mir die Sicht im Stadion nicht so gefällt. Vielleicht bin ich auch zu bequem und gucke lieber zuhause am Fernseher. Aber ein reines Fußballstadion, etwas zentraler gelegen, hätte schon was. Da würde ich definitiv öfter hin.


Etebaer
21. März 2016 um 10:00  |  531826

Hamburg – der Verein der auch ein Tripple als Ziel hat…

😀

@Apo
Man wird sehn, ich schätze nicht, das in den nächsten 15 Jahren was steht…solange im lebendigen Denkmal… 😉


elaine
21. März 2016 um 10:03  |  531827

Der Hertha-Shop präsentiert sich schon mal neu
https://www.herthashop.de/neu/


Opa
21. März 2016 um 10:05  |  531828

@Sir Henry: Okay, wenn wir die geistigen Fesseln ablegen hätte ich gern den vollüberdachten, klimatisierten, 280.000 Zuschauer fassenden Hertha-Dome (neben dem Gegenbauergedenktower, vor dem eine 40 m hohe Preetzstatue steht) mit Massagesitzen, Cheerleadern, 5 € Tageskarte und 100 € Dauerkarte, gebratene Täubchen, die durch die Luft fliegen, während mir kurzberockte Hostessen das Freibier servieren. Anlässlich der 5. Meisterschaft hintereinander wird die Straßenverkehrsordnung dahingehend geändert, dass nach Meisterfeierlichkeiten an allen Autos die Außenspiegel abzutreten sind. Eine U-Bahn fährt direkt von meinem Keller vor den Block, auch zu Auswärtsspielen, die mir eine Berliner Zeitung fürs 14tägige Schreiben einer Kolumne (so eine Art Tagebuch) neben dem Honorar bezahlt, während ich sonst als Gast in diverse Sportshows (Opa hält drauf) und Podcasts eingeladen werde. Profisupporter quasi. Träumen kann so schön sein.


Papa Razzi
21. März 2016 um 10:05  |  531829

Ein Herthabesuch muss zum Erlebnis werden, das ist der Knackpunkt. Dies wird aus meiner Sicht nur mit einem rundum geschlossenen Stadion und mit höherer Zuschauerverdichtung möglich.

Das weitläufige zugige Oly schreckt schon ab, wenn weniger als 60.000 Zuschauer da sind. Der sich selbstverstärkende Effekt ist damit der gleiche, wie man ihn bei Diskos/Kneipen kennt: Wenn der Laden nicht voll ist,kommt eh keine rechte Partystimmung auf, folglich bleibt man lieber ganz weg, damit KANN sich der Laden natürlich gar nicht füllen. Mit einem Oly Besuch geht damit häufig eine gewisse Enttäuschung einher, wie letzten Samstag gegen Ingolstadt. Hertha spielt zwar prima aber die Athmosphäre im halbleeren Rund bleibt mau. Viele Anhänger scheuen dann in der Folge den zeitlichen und finanziellen Aufwand für diese Sorte Stadion-„Erlebnis“. Ich gebe zu, ich bin einer davon.
Ich habe übrigens nach Spielen schon Gästfans sagen hören, dass bei uns in der Ostkurve ja gar nichts los gewesen sei. Das wunderte mich, denn das Gegenteil war der Fall aber drüben kam gar nichts mehr an. Auch diese miserablen akustischen Verhältnisse tragen zu einem getrübten Live-Erlebnis bei.

Neues Stadion:
Der Standort sollte wohl überhaupt kein Problem sein: Tegel oder BER, je nach Fertigstellung oder entgültigem Versagen!
Anbindung und vor allem Platz wären in beiden Fällen in vollem Umfang vorhanden.

Alternative – Umbau Olympiastadion:
Ich denke, dass der Denkmalschutz schon dafür sorgen wird, dass dort niemals ein Umbau zum reinen Fußballstadion stattfinden darf. Damit wird das Ding dann leerstehen, bis die Hölle zufriert. Das wird unsere Berliner Antwort auf das Colloseum aber viel moderner und sogar mit funktionierendem Branschutz.


21. März 2016 um 10:06  |  531830

@Opa

Wenn Du dafür Unterstützer findest, nur los.


Opa
21. März 2016 um 10:22  |  531831

@Sir Henry: Wir können auch einfach im Oly bleiben 😉 Und dort dafür sorgen, dass es voller wird, Ansätze und Ideen gibt´s ja genug.
-Zweiter oder größerer Familienblock
-Leckereres Essen
-Verbesserung des Service
-Leckereres Bier
-Mehr Toilettencontainer (vor allem für Damen) direkt vor den Blöcken
-Direkter Durchgang von Block O nach draußen, ohne über P gehen zu müssen
-Schaffung einer Vor-dem-Spiel-Attraktion (z.B. Zander singt die Hymne live)
-Schaffung einer Nach-dem-Spiel-Attraktion (z.B. Picknick vorm Osttor)
-Temporäre Schließung des Marathontors an Spieltagen (aufblasbarer Verschluss? Kann man auch gleich als „Hüpfburg“ nehmen 😉 )
-Einigung mit der BVG auf Zubringerbusse (müsste Hertha wohl extra bezahlen)

Und etwas, was nichts kostet, aber wahnsinnig viel bewirkt: Endlich aufhören, über das Oly zu meckern. Es macht unser Stadion nämlich nicht attraktiver, wenn wir ständig rumjammern, wie furchtbar das Stadion ist.


Traumtänzer
21. März 2016 um 10:24  |  531832

Also, @opa um 8:47h hat die aufgeregte Diskussion um einen Stadionneubau um ziemlich interessante Aspekte erweitert wie ich finde. Wenn ich mir das so durch den Kopf gehen lasse, ist das wirklich geschickt gemacht von Hertha (und alle spielen mit) in der aktuellen Situation. Und keiner merkt so richtig, dass wir eigentlich eine Phantomdiskussion führen. Respekt, Hertha!
(krass, gerade eben im Radio wird das sogar nochmal in den Nachrichten gemeldet, dass Hertha lt. Preetz ein neues Stadion suche…die Maschinerie läuft ja wirklich wie geschmiert)

Wo Preetz halt etwas aufpassen muss, ist diese gewisse durchschimmernde Opferhaltung: DER ZUSCHAUER lässt uns durch seine Abwesenheit im Stich. Das darf nicht der Ansatz sein. Klingt weinerlich…es liegt an Hertha, DEN ZUSCHAUER auch gegen Ingolstadt ins Stadion zu holen. Es ist aber nirgends ein Garantieanspruch für Hertha verbrieft, dass das nach zwei Abstiegen, einem Fastabstieg und gerade mal 4-5 Monaten Platz 3 automatisch und von alleine passiert. Ich glaube nachwievor, dass die Leute kommen werden, wenn sie wieder das Vertrauen in Hertha haben. Was man als Verein innerhalb von 15 Jahren (und davor war ja auch nicht gerade alles „supi“…) verspielt hat, kommt nicht einfach so von alleine wieder. Nee, Hertha, dafür müsst Ihr weiter hart arbeiten und das ist auch richtig so. Nur so bleibt der eingeschlagene Weg glaubwürdig.

Und nochmal zur kurzfristigen Perspektive: ich glaube ja, wenn wir CL direkt erreichen sollten, wäre das finanziell toll für den Verein, sportlich werden wir aber in den sechs Gruppenspielen wohl ziemlich durchgeschüttelt. Ich sehe in dem Kader nicht das Potenzial und das Selbstbewusstsein/-verständnis, international spielen zu können. Aber vielleicht sollte ich mich mit Prognosen zurückhalten. Vor der Saison dachte ich ja auch, dass wir wieder gegen den Abstieg spielen werden. Na ja, mal gucken. Trotzdem denke ich, sind wir viel zu grün hinter den Ohren. Spieler, die CL mit einer gewissen Souveränität angehen könnten, haben wir maximal einen (A-uuuh, a-uuuh, Solomon Kalou…). Für CL bräuchten wir noch zwei, drei erfahrene Spieler. Die haben im Zweifelsfall auch mehr den von mir angesprochenen Starappeal, weswegen auch mehr Zuschauer ins Stadion kommen könnten – vorausgesetzt, Hertha spielt weiter gut. Aber da könnte sich für mich der Kreis zur angestrebten besseren Stadionauslastung mal schließen. Was das mit der inneren Balance in unserem Team anstellt, steht dann wieder auf einem anderen Blatt Papier. Diese starke mannschaftliche Geschlossenheit ist es schließlich doch, die uns durch diese Saison trägt.


U.Kliemann
21. März 2016 um 10:36  |  531833

Für gebratene Tauben,Hostessen und Freibier
unterstütze ich Opa immer.


21. März 2016 um 10:43  |  531834

@Opa um 1022

Alles wunderbar, der Aufenthalt im Oly muss attraktiver werden. Zumal in der Zeit, in der wir auf jeden Fall noch da spielen. Also die nächsten sieben bis zehn Jahre. Und ich gehe bei fast allem mit.

Zur Verbesserung des Aufenthalts im Oly trüge sicherlich auch eine Verbesserung der Einlasssituation bei. Mein öffentlich vorgetragener Vorschlag, einen Teil der Zuschauer über das Maifeld ins Stadion zu führen, wurde offensichtlich nicht weiter verfolgt. Kein Problem, bin da nicht eitel. Aber an Ideen mangelt es nicht, wie man auch Deiner langen Liste entnehmen kann.

Zur Cateringsituation und der fast zwangsläufig folgenden Toilettendebatte: wenn wir eines am Olympiastadion ausreichend haben, dann ist das Platz. Unsere Wiese ums Stadion bietet ausreichend Raum für Servicecontainer aller Bedürfnisse. Welche Hindernisse sich dem in Weg stellen, wüsste ich gerne mal.


Opa
21. März 2016 um 10:54  |  531835

@U.KLiemann: Opa als Donald Trump von Hertha? 😂 „Let’s make Hertha great again!“ ✌️Mehr Schusswaffen für Fans! 😎 Steuersenkungen für Herthaner 😜 Populismus kann ich super 😁

@Sir Henry: Es gibt keine. Es muss nur mobil sein, zum Spieltag aufgebaut und danach wieder abgebaut werden. Und es müssen bei Catering Aramarkservicekräfte eingesetzt werden. Der Aramarkdeal der OSB ist neben dem strengen Denkmalschutz sicher einer der Haupthinderungsgründe für besseren Service. Es liegt aber oft an Kleinkram. Zum Beispiel vergeht kein Spieltag, an dem die Fressbuden nicht woanders stehen. Meinen geliebten Fish&Chips Stand gibt´s mittlerweile gar nicht mehr, davor musste ich zum Teil einmal komplett ums Stadion gehen, weil der jedesmal woanders stand. Wer plant so etwas? Übrigens finde ich es bis heute merkwürdig, dass in der Stadt, in der der Döner erfunden wurde, es selbigen nicht im Stadion zu kaufen gibt. Es gäbe jede Menge cooler Foodtrucks, die das Niveau heben könnten (wenn man es schon nicht hinbekommt, eine ordentliche Stadionwurst zu servieren).

Einlass geht bei mir übrigens ratzfatz, ich warte niemals länger als 5 Minuten, bis ich drin bin. Der Mitgliedereingang am Osttor, „aktives Anstehen“ und die richtige Schlangenwahl macht´s möglich. In anderen Stadien steht man übrigens deutlich länger als bei uns.


21. März 2016 um 11:03  |  531836

@Opa bzgl. Einlass

Dann geh mal 15 Minuten vor Anpfiff zum Südtor und beobachte die Massen, die sich dort stauen. Da hilft auch aktives Anstehen nichts.

Zumal, aber das weißt Du ja, jeder Einlass eine endliche Kapazität hat. Da könnte theoretisch alle aktiv anstehen um dann ganz passiv zu warten.


Stiller
21. März 2016 um 11:07  |  531837

Gestern Mittag hatte ich im Vorblog die nach wie vor unbeantwortete Frage gestellt:“ Hat sich jemand mal die Frage gestellt, warum in der 2. Liga ein Zuschauerschnitt von 50.000 erzielt wurde und man auf Platz 3 in der Bundesliga nun mit weniger auskommen muss? Tendenz nicht unbedingt steigend …“

Gestern Abend veröffentlicht @ub aus dem Interview mit Michael Preetz: “Wir spielen unsere beste Saison seit Jahren, und der Zuschauerschnitt ist schlechter als in der Saison, als wir abgestiegen sind.”

Daraus spricht mE nichts anderes als Ratlosigkeit, was nicht schlimm ist, aber das Management zweifelsohne in die Pflicht nimmt, möglichst schnell vorurteilsfreie Ursachenforschung zu betreiben. Vor 2 Jahren spielte Hertha im selben Stadion, mit mehr Zuspruch. Es müssen also andere Gründe vorliegen, extern wie intern.

MP hat Recht:“ … es hilft nichts, wir müssen uns mit dem Thema befassen…“. Aber, bitte ergebnisoffen, Herr Preetz, sonst wäre es nämlich ein Vorurteil.

Im Übrigen sollte man, bei allem Wunschdenken, zwischen dem öffentlichen Interesse und dem Firmeninteresse klar unterscheiden:

* Wieviel Touristen kommen jede Woche neu in die Stadt? 60.000? Mehr?
* Wieviel Zuschauer sollen alle 2 Wochen im Schnitt zusätzlich ins Stadion gelockt werden? 5.000? 10.000?
* Kämen diese aus Berlin (wahrscheinlich), würden sie ihr Geld ohnehin in der Stadt gelassen haben (linke Tasche, rechte Tasche)

Und dafür soll die Stadt umgekrempelt werden?

Wenn sich das rechnet, wird Hertha bestimmt einen Investor finden. Warum nicht Herrn Gegenbauer? Ich glaube nur nicht dran.


21. März 2016 um 11:15  |  531838

Es kann übrigens auch ein Ansatz sein, dass sich Hertha vermehrt um Touristen als Zielgruppe bemüht. Die Bundesliga stellt, mit Ausnahmen, die Spielpläne recht langfristig klar. Planbarkeit ist also gegeben.

Touristen geben auch vergleichsweise viel Geld aus, denn im Urlaub sitzt das Portemonnaie etwas lockerer (was vielen Taschendieben gefällt).

Gefallen würde mir das nicht, ich hätte gerne vor allem Berliner als Publikum, echte Fans, die auch mitziehen und sich ehrlich freuen. Aber es wäre eine Idee.


Opa
21. März 2016 um 11:18  |  531839

@Sir Henry 11:03 h: Ich stehe vorm Spiel auch oft vorm Südtor, gehe dann aber zum Einlass ans Osttor und bin schneller drin als die, die am Südtor reingehen.

@Sir Henry 11:15 h: Recht langfristig planbar? Hast wohl zu lange angestanden? 😜 Das Schlackespiel war mit 3 Wochen Vorlauf terminiert, weil unsere Staatsmacht sich nicht in der Lage sah, sich für eine von der DFL vorgelegte Planung entscheiden zu können.

@Stiller: Obacht, solche Schlussfolgerungen (Ratlosiskeit, interne Gründe) haben hier oft Beißreflexe zur Folge 😁 Und niemals liegt es natürlich daran, dass man die eigenen Ziele in den vergangenen Jahren bis nah an die Bedeutungslosigkeit kommuniziert hat, um immer auf die eigenen „Erfolge“ verweisen zu können 😉 Ende der letzten Saison fühlte ich mich total „etabliert“ 😂 Und nun wundert man sich beim Management eines „Entertainment“-Veranstalters ernsthaft, dass hausbackene Kost trotz der erfreulichen Erfolge in einer glänzenden Metropole keiner sehen will? Wo wenn nicht an dieser Stelle wäre ein „Tja…“ besser angebracht?


21. März 2016 um 11:23  |  531840

Mann, Oppa, lies allet. Jründlich. Soll ick lauter schreim? Hol dein Monokel.

Einlass: Ja, und dann gehen eben alle rüber zum Osttor zum Mitgliedereingang und dann nivelliert sich der Vorteil.

Planbarkeit: „mit Ausnahmen“ schrieb ich.

Oller Stinker.


Opa
21. März 2016 um 11:26  |  531841

Hab Dir ooch jern. 😘


21. März 2016 um 11:27  |  531842

Selba.


Tunnfish
21. März 2016 um 11:34  |  531843

Ich bin dann man in ALLEN Punkten deutlich bei @Opa, sowohl was den Zeitpunkt der Diskussion angeht, die Verbesserungsvorschläge fürs Oly und das Ergebnis dort zu bleiben.
Ich halte es übrigens auch für durchaus möglich das Oly mit dem Laufbahnumbau und anderen Anpassungen zu einem FUssballtempel zu machen. Die obersten Ränge sind nach einem Umbau ja nicht weiter weg als vorher, aber dafür gibt es dann Ränge die näher dran sind. Mit mobilen Einrichtungen wie zum Beispiel dem temporären Verschluss der Öffnung kann man ebenso vieles lösen. Aber egal, was weiß ich schon.


Kamikater
21. März 2016 um 11:37  |  531844

@opa
Wieder einmal frage ich mich, was Du mit Deinen Aussagen eigentlich bezweckst.

1. Option: Ich könnte Dir unterstellen, einer der wenigen Ewiggestrigen zu sein, die nicht begriffen haben, wieviel Geld wir im Oly beim weiteren Betreiben verlieren, wenn wir kein eigenes Stadion haben. Aber gut, vielleicht frierst Du ja gerne, bist kein Freund guter Sicht auf den Rasen und bist eben kein Freund der momentan Handelnden, weil Du ja alles anders machen würdest, egal was.

2. Option: Du unterläufts bewusst eine Medienkampagne, wenn, ja wenn es wirklich so wäre, dass man nur die Miete drücken will. Dann allerdings wärs ja auch so ein dickes Ding, wa Du da meinst auszudrücken und würde Dich gleichzeitig als Antifan outen, was ich dir gar nicht unterstelle zu sein, weil mir dabei schon im Ansatz schumrig wird.

3.Option: Du hast Dir noch nie bewusst gemacht worum es bei einem Stadionneubau geht, wirbelst einseitig mit Argumenten gegen einen Neubau um Dich, nennst als Beispiele Vereine aus dem Westen, die als Städte auch so schon in NRW fast pleite sind und vergisst dabei alle anderen 5000 Profi-Vereine auf der Welt, die durch einen Neubau Geld verdienen und verdient haben. Die netteste und wahrscheinlichste Option von allen. Allerdings zeigt es mir, dass Derjenige, der hier am lautesten mit seinem Pseudo-Insider-Fachwissen um sich wirft leider vergessen hat, dass man Dinge kaputtmachen kann, bevor sie entstehen.

In jedem Fall sehe ich Dich mit Deiner Denke eher auf einem Amateurplatz, als in einem neuen Stadion in der CL. Und das ist jetzt mal ein Kompliment!

Btw: Ich mag Beides.
🙂

@stiller
Wer will die Stadt umkrempeln?


Stiller
21. März 2016 um 11:40  |  531845

Danke, @opa für Deinen Rat. Da habe ich keine Sorgen. Mir geht es nicht um die handelnden / nichthandelnden Personen, sondern um den strukturellen Ansatz.

Da fällt mir übrigens Werner Gegenbauer ein, der lieber die Fernsehgelder für Montagsspiele nimmt als das Zuschauerinteresse zu befriedigen.

Was der wohl über einen Stadionneubau denkt, wenn es nicht um Vertragsverhandlungen mit der Stadt geht? Warum komme ich in dem Zusammenhang nur auf das geflügelte Wort vom „Sturm im Wasserglas“?

Und das war es für mich auch zu dem Thema. Hier und heute.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. März 2016 um 11:48  |  531846

@dieMär

von der Kampagne, Hertha eröffne gerade Verhandlungen zum neuen Mietvertrag.

Die Grundannahme ist falsch.

Wer soll sich von den Äußerungen von Preetz angesprochen fühlen?
Henkel/CDU, in dessen Resort das Thema als Innensenator fällt? Hm, der weiß heute nicht mal im Ansatz, ob er nach den Abgeordnetenhauswahlen am 18. September noch Mitglied des neuen Senats sein wird.
Linke/Grüne – könnte sein, dass eine dieser Partien ab Herbst den Innensenator stellt – vielleicht aber auch nicht. Wer soll sich von denen warum angesprochen fühlen?
SPD – möchte im Herbst vermutlich NICHT den Innensenator stellen, sondern weiter den Regierenden Bürgermeister. Aber auch das ist heute nicht seriös zu beantworten.

Fazit: Es werden nun diverse Stimmen zu hören sein, aber wer soll sich aus der Berliner Politik konkret angesprochen fühlen?
Antwort: Niemand


21. März 2016 um 11:49  |  531847

Das Hertha mit dem Oly ein absolutes Alleinstellungsmerkmal hat, kommt mir bei allen Diskussionen zu kurz.

Ich möchte keinen solch seelenlosen Bau, wie ALLE anderen Städte Deutschlands.

In dem Punkt stimme ich @Opa völlig zu. Macht erstmal was, daß das Oly drumrum attraktiv macht. Vor und nach den Spielen. Dazu braucht es kein neues Stadion.

Und wenn ein Neubau, käme für mich wegen Infrastruktur und Geschäftsstelle, Akademie, etc. nur das Olympiagelände in Frage.

Aber am Liebsten, das wunderbare Olympiastadion, leicht modifiziert, so möglich.


Opa
21. März 2016 um 11:58  |  531848

@Kami, nimm mal lieber erstmal Herztropfen, bevor Du uns hier noch ausfällst.

Wir haben schon in einem anderen Forum vor Jahren gestritten und schon damals hast Du mir vorgeworfen, ich sei gar kein Fan oder habe mich nicht mit der Thematik beschäftigt etc.

Es wird auch nicht richtiger, wenn Du immer wieder fälschlich behauptest, es gäbe so wahnsinnig viele Vereine, die mit ihrem Stadion Geld verdienen. Ich habe neulich erst aufgelistet, welchen Vereinen ihr Stadion gehört.

Deine Antifan-Vorwürfe laufen zudem ins Leere. Ich bin (obwohl man mir das jahrelang vorgeworfen hat) KEIN Teil der Herthamedienstrategie. Wie sollte ich da eine solche unterlaufen, wo ich doch nur die Idee in den Raum stelle, dass es offensichtlich eine sei?

Ich bin ein Fan, der seine Gedanken äußert. Und ich bin Steuerzahler im Land Berlin, dem das Stadion gehört, in dem wir gerade spielen. Am Ende werden beide Seiten einen Kompromiss finden müssen.

Ich weiß nicht, was Du bist, aber so lange Du erkennbar mit der Existenz meines geliebten Vereins spielst, musst Du bessere Argumente auffahren als das Dünnbrett, was Du da gerade bohrst. Zumal Du komplett ausblendest, dass ich immer gesagt habe, dass ich der erste Unterstützer der Pläne für ein eigenes Stadion bin, sobald diese seriös und zu Hertha passend sind.

Es nutzt doch nichts, dieses Projekt jetzt anzugehen und am Ende wegen eines „verunglückten Etablierungsmanövers“ in Liga 2 mit einer Bauruine oder einem viel zu großem Stadion dazustehen, beim Amtsgericht Insolvenz anmelden zu müssen und sich dann mit Tasmania, TeBe, Blauweiß u.a. vergangenen Größen des Berliner Fußballs beim Sportamt um einen Kunstrasenplatz kloppen zu müssen.

Unser Unterschied in der Betrachtung ist, dass Du Hertha irgendwo da oben mitspielen siehst. Ich sehe unsere Ausflüge in die oberen Sphären als dankbar hinzunehmenden Glücksmoment an, plane aber nicht damit. Sechsmal bin ich mit der alten Dame abgestiegen und nicht nur einmal habe ich darum gezittert, dass wir die Lizenz bekommen. Und da willst Du mich mit ein paar Buzzwords und Powerpointfolien überzeugen? C’mon, ich weiß, dass Du das besser kannst, geschätzter Kamikater!

@Uwe: Je energischer Du dementierst, umso sicherer bin ich mir, mit dem Finger direkt in den Honigtopf gegriffen zu haben 🐝 Zumal das eine das andere ja nicht ausschließt und Du doch sonst so gern von „dynamischen Prozessen“ sprichst. Immerhin sind Herthaner ja auch Wähler. Und wenn ich mir die Umfrageergebnisse so ansehe, könnte es für den einen oder anderen Politiker im Wahlkampf verlockend sein zu versprechen, Hertha zu einem neuen Stadion verhelfen zu wollen. Und für die Übergangszeit weiter mit einem günstigen Mietvertrag fürs Oly. Dann wäre das sicher eine erfolgreiche Kampagne gewesen. Und vom Timing her genau richtig, sie jetzt zu führen, denn alle Parteien müssen sich dazu irgendwie positionieren. Wir reden über eine Körperschaft, die mit über 30.00 MItgliedern der größte Sportvereins der Stadt ist, die mit ihrer MIttelstandsunterhaltungstochter viele Millionen Umsatz macht, extrem öffentlichkeitswirksam und fernsehpräsent ist, da kann es sich (vielleicht bis auf die Linken) keiner im Wahlkampf leisten, allzu sehr anzuecken. Ist doch alles gut.


Tojan
21. März 2016 um 12:02  |  531849

#aluhut?


Opa
21. März 2016 um 12:09  |  531850

War ja klar, dass jemand genau damit kommt. *roll*

Machen wir doch mal die Gegenprobe: Wäre es nicht geradezu fahrlässig, nicht diese „Drohkulisse“ aufzubauen, wo doch bald Verhandlungen anstehen und wo übrigens auch klar ist, dass wir 2017 gar keine Alternative haben und wo es darum geht, eine Ausgangssituation zu haben, wo man selbstbewusst an den Verhandlungstisch treten kann? Und weshalb sollte man sich nicht schon vor den Wahlen auf eine vorzeitige Verlängerung einigen?


21. März 2016 um 12:11  |  531851

Na ja, die mediale Wucht, mit der das Stadionthema ohne Anlass hier am Wochenende über uns hereinbrach ist schon beeindruckend. Und alle machen mit. Erst Kicker, dann die anderen Zeitungen, Sky sprach ständig drüber und gestern Abend dann der Sportplatz vom rbb.


Tunnfish
21. März 2016 um 12:11  |  531852

@ubremer

Hast Du uns nicht bereits vor Jahren erklärt, dass es einen Stadion-Neubau von Hertha BSC in Berlin nie und nimmer geben wird?

Weil die Argumente von damals dafür und dagegen, nahezu die gleichen waren wie heute.

Und noch eine Fachfrage im Anschluß, werden die Mietverträge für das Stadion nicht durch die Geschäftsführung geschlossen und sind somit zu einem gewissen Teil politisch unabhängig?


fechibaby
21. März 2016 um 12:13  |  531853

Hertha will ein eigenes Stadion bauen.
Bei denen sind vermutlich nur noch
Träumer unterwegs!
Seit Jahren wird vom Hertha-Fanhaus und vom
Hertha-Museum gesprochen.
Baut diese Sachen doch erst einmal.

Hier noch einmal ein Bericht aus der
Morgenpost vom Juni 2013:
http://www.morgenpost.de/sport/hertha-aktuell/article116944362/Hertha-baut-den-Fans-bis-Ende-2014-ein-neues-Zuhause.html


heiligenseer
21. März 2016 um 12:17  |  531854

Hey fechi, wie fandest du das Länderspiel?


Traumtänzer
21. März 2016 um 12:17  |  531855

#Kampagne
Hm, nur weil im Herbst Wahlen und aber die politischen Verhältnisse danach jetzt noch nicht abzusehen sind, hat doch Herthas Ansage gerade eine Wirkung. Das Signal lautet: wir beschäftigen uns mit dem Gedanken, nicht immer im Oly bleiben zu müssen. Das kriegen, vor allem bei der Massivität, mit der das in den Medien gerade gespielt wird, alle handelnden Berliner Provinzpolitiker mit (und damit werden auch welche dabei sein, die nach der Wahl was zu sagen haben) und ein Signal in Richtung Olympiastadion GmbH ist es allemal.

Problem ist ja jetzt allenfalls, dass wir hier offen darüber reden, die vermeintliche Hertha-Strategie entlarven und damit letztlich Stadion GmbH und Stadt ihre Preiserhöhung trotzdem knallhart durchdrücken werden. Hehe. 🙂

@ubremer
Mir gerede erst aufgefallen… An der Blogüberschrift stimmt was nicht oder es ist gelebte und praktizierte Spracheffizienz „…raus dem Olympiastadion… “ 🙂


21. März 2016 um 12:18  |  531856

Länderspiel schon vorbei?

EDIT: @heiligenseer: Great minds think alike. 😉


Kamikater
21. März 2016 um 12:21  |  531857

@opa
Du solltest mal lieber lesen, bevor Eistonnen überschwappen. Wenn du das tust stellst Du schnell fest, dass ich Dir gar nichts unterstelle. Also schön auf dem Teppich bleiben und nicht immer gleich wie ein kleines Kind krakelen. 😉

Ich bleibe dabei, Dir also Option 3 anzubieten, es sei denn Du erklärst mir Deine Sichtweise der Zukunft von Hertha und wie man das Dilemma um die vielen ausbleibenden Fans erklären will, die angeblich das Olympiastadion ja so arg lieben, obwohl der Verein ja scheinbar sportlich alles richtig macht (für das Stadion kann er ja nichts).

Und Gottseidank ziehen mal die Medien bei dem Thema mit. Ich will nämlich, dass es bei dem Verein vorwärts und nicht rückwärts geht. Am Besten heute statt morgen.

@Stadionort
Kenne eigentlich nur wenige Standorte die in Frage kämen. Sollte man den Denkmalschutz und den Stadionnamen aus Außen vor lassen können, wäre das Maifeld sicherlich eine Option. weiß aber nicht ob das geht.


Hainer
21. März 2016 um 12:31  |  531858

@jahnsportpark
Der Umbau ist längst beschlossen und soll in 2018 starten. Geld für die Planung hat der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses schon für den Doppelhaushalt 16/17 bereitgestellt. Der Umbau ist notwendig, weil Ende 2016 die Betriebserlaubnis abläuft. Es soll so meine ich zu erinnern eine Kapazität von 20.000 in der Zukunft haben um für kleinere Sportveranstaltungen ein angemessenes Stadion zu haben.

@ Standort
Es wird keinen Stadionneubau im S-Bahn-Ring oder auch nur in der Nähe geben. Das liegt zum einen an rechtlichen Vorgaben( Emissionsschutz, Flächennutzungspläne, usw.), zum anderen am Wachstum der Stadt. In Zeiten der knapper werdenden Flächen in der Innenstadt oder besser im gesamten Stadtgebiet wird es Bauland vom Land Berlin nicht geben, da dies für öffentliche Infrastruktur und Wohnungen dringend benötigt wird und ohnehin schon nicht ausreicht. Also müsste Hertha oder ein Investor auf dem freien Markt die entsprechenden Flächen erwerben und das dürfte ein solches Vorhaben in guter Lage deutlich zu teuer werden lassen.
@ÖPNV-Anbindung
Die Planung für die nächsten 20 Jahre steht bereits und hängt ohnehin in der Ausführung hinterher. Keine Chance auf die Realisierung zusätzlicher Vorhaben.
@ kann jemand mal bitte Beispiel nennen, wo sich ein Stadionneubau rein finanziell als „Goldgrube“ erwiesen hat.


apollinaris
21. März 2016 um 12:34  |  531859

Nebenbei bemerkt: wenn Zugenzogene 5-30
Jahre in dieser Metropole leben und arbeiten, sollen sie die Schnauze
halten? was ist das denn? in Tempelhof leben nach meinem Gefühl überwiegend Berliner, jedenfalls ist es recht schnarchig dort…
Es sind auch nicht immer die Zugezogenen, die sich über Neuerungen aufregen. Ich erlebe es seit einiger Zeit genau umgekehrt.
Mal was über Vorurteile und Schnellschüsse..


Opa
21. März 2016 um 12:40  |  531860

Kamikater, wir reden über ein Langfristprojekt, oder? Ich verfolge Hertha seit 1979. In diesen jetzt 37 Jahren hat Hertha 17 Jahre (oder über 45 % der von mir verfolgten Saisons) unterklassig gespielt, 2 Jahre sogar nur drittklassig, wir beide haben uns damals bei der Zweitligapartie gegen Fürth persönlich kennengelernt, 20 Jahre war Hertha mal mehr und mal weniger erfolgreich in Liga 1.

Diese unplanbare Volatitlität muss bei jedem Plan, der eine solche Investition umfasst, berücksichtigt werden. Und sage mir niemand, in einem reinen Fußballstadion könne das nicht passieren. Lautern ist weg, Köln ist runter, Frankfurt zwischendurch auch (und es sieht gerade gut aus, dass sie wieder runtergehen) und das schlimmste Beispiel sind die Löwen, die sich mit der Arroganzarena auch komplett verkalkuliert haben, während Wurst Uli sich bald übers abbezahlte Stadion freut.

Sportliche Abstiege sind zwangsläufig mit massiven finanziellen Einschnitten verbunden. So lange das von einigen ausgeblendet wird, erlaube ich mir, daran zu erinnern, dass das bei der Historie von Hertha nicht immer nur vorwärts ging. Und schon gar nicht sofort. Geduld war doch eine der Blogtugenden?


21. März 2016 um 12:41  |  531861

@Hainer

Die Münchener Allianz-Arena.

Und so oft, wie das Westfalenstadion umgebaut und ausgebaut wurde, kann man es fast als Neubau bezeichnen. Und die verdienen bestimmt auch Geld mit dem Stadion.


Ursula
21. März 2016 um 12:44  |  531862

Du gute Güte, watten “Hamsterrad”
und wie mit DIESER Ernsthaftigkeit
daran gedreht wird…

…”much ado about nothing”!

Da wird NICHTS passieren!!

Ich hätte dann aber doch noch einen
Vorschlag für den Standort…

…auf dem Gelände des „ehemaligen“
Flughafens BER bei “Alt-Schönefeld“!

Man könnte dann auch die „DAMALS“
fertig gewordenen baulichen Anlagen
für sportliche Zwecke, Kartbahnen und
Wellness sowie Kabinen und Physio-
einrichtungen etc. nutzen..

UND die langen Hallen könnte man
doch für leichtathletische Zwecke
einbeziehen, da ganz aktuell die
“angestammten” Sporthallen nicht
„zur Verfügung“ stehen!

Neben dem Fußballstadion noch eine
überdachte Marathonstrecke, den BER-
Hertha BSC-Marathon oder gar eine
Formel 1-Strecke, dann würde man
auch auf die Brandschutzanlagen
verzichten können…

Mannigfaltige Ergänzungen zu einem
neuen Stadion, was dann auch in ganz
anderen Größenordnungen angedacht
werden könnte, so für 100.000 Zuschauer!

UND die Verkehrsanbindung wäre sehr gut…


21. März 2016 um 12:50  |  531863

@ub

Wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, gab es doch VOR dem Umbau des Olympiastadions 2000-2004 schon einmal Überlegungen, statt des Erhalt des Stadions im historischen Bild mit Erhalt der Laufbahn einen Neubau anzugehen. Hertha hatte sich damals doch für einen Neubau ausgesprochen, aber die Stadt wollte das Olympiastadion auch in Hinblick auf ISTAF und mögliche LA-WMs als LA-Stadion behalten. Bekanntlich hat sich die Stadt durchgesetzt.

Welche Standorte und Konzepte wurden denn damals von Hertha ins Auge gefasst?


sunny1703
21. März 2016 um 13:00  |  531864

Ich bin wahrlich kein Freund des Olympiastadions. Und die Architektur mag für Mr. Smith aus Arizona spannend sein,mir ist sie egal, mir geht es darum meine Hertha zu SEHEN.

Sehen heißt jedoch bei mir zu Hause Block L4,mein Freund ist die Eckfahne, ich habe mir schon überlegt,ob wir im Block nicht einen Namenswettbewerb ausschreiben. 🙂
Eine Halbzeit kann ich für Pal die Defensivkünste von Platte begutachten und in der anderen Hälfte diejenigen, die über die rechte Seite das Tor des Gegners in Gefahr bringen wollen und sollen. Oder den Extremsportler Arjen Robben mit seiner ganzen Bandbreite von epileptischen Anfall bis zum technischen Wahnsinn bewundern.

Doch wenn es darum geht, ob Hertha auf der anderen Spielhälfte die Bude getroffen hat oder die andere Eckfahne,muss ich mich auf die Jungs in der Ostkurve verlassen, hoffend dass sie sich gerade nicht selbst feiern oder Abhandlungen über Toiletten und Bierqualität schreiben. Oder ich muss hoffen, dass @Dan von schräg gegenüber so laut brüllt, dass ich Bescheid weiß, zur Not hilft auch Whats App. 🙂

Doch mit meinem Sonderkartenrecht will ich nicht klagen.

Nur wie ist es mit den nicht begünstigten bei uns im Block,die vielleicht auch noch anders als ich nicht in der zweitobersten Reihe meinen Olympiastadionsessel habe,sondern 15 Reihen tiefer. Mit denen die mindestens 27 Euro pro Karte für so eine Spielansicht bekommen.
Okay, stehen sie auf Lärmparty über 90 Minuten aus der Ostkurve oder meist besser hörbar von den gegnerischen Fans, bekommen sie was geboten.
Ein Indiz dafür was vielleicht gerade auf dem Platz passiert, ist das aber eher nicht.

Nein, das Preis- Leistungsverhältnis ist für denjenigen, den es um den Sport geht,eher bescheiden.

Dennoch sind die Preise im Olympiastadion gegenüber denen in anderen Stadien moderat. Und damit komme ich zu der eigentlichen Frage, was würden die Karten in so einem reinen Fußballstadion kosten? Wenn ich mir die Sitzplatzpreise in anderen Stadion aufrufe, ahne ich was auf uns zukommen würde, würde Hertha den Tempel des Berliner Fußballgottes bauen,zumal ich hier lese,dass eine Verknappung des Kartenkontigents passieren muss. Irgendwie erinnert mich das immer an die Verrohung des Wortes Reform oder die plötzlich ansteigenden Aktienkurse,wenn Unternehmen Entlassungen ankündigen.

Bleiben die Kartenpreise auch nach dem Bau eines solchen Stadions sozial und verträglich, bitte, dann her mit dem Teil. Wenn nicht, bin ich weg. 50 Euro können die Berliner Philharmoniker aufrufen,die dann Weltklasse darbieten, aber dafür 90 Minuten Masochismus Hertha gegen Eintracht Frankfurt ist mit meinem schmalen Geldbeutel nicht mehr machbar.

Ich wäre auch gerne zu Springsteen dieses Jahr gegangen, boykottiere jedoch diese Preise. Dann lieber umsonst und draußen Sonntags im Tiergarten.

Der Fußball in dem Fall Hertha muss sich in Deutschland entscheiden ob der den Weg zu einer Luxusveranstaltung für Besserverdienende werden will oder seine Herkunft weiter in sich trägt.

Finanziell sind die Kartenpreise doch eher weniger wichtig geworden, es geht um TV Kohle. Und es gab wohl bisher eher Verlierer, der Bautempel als Gewinner.

Zuletzt zum Ort. Ein neues Stadion in Nauen, Oranienburg oder Luckenwalde, was soll das denn??Die Zersplitterung des Spieltages nimmt Formen an und der Berliner soll dann Dienstag abend nach Nauen dröhnen!!!?
Nein, wenn dann hier irgendwo mitten in der Stadt oder überhaupt nicht. Hertha ist ein Berliner Verein und kein Brandenburger!!

lg sunny


Kamikater
21. März 2016 um 13:03  |  531865

@opa
Na, das sind doch schon vernünftigere Töne.

So lange es eh fremdfinanziert wird, soll mir ein Neubau Recht sein. Das kann durchaus bis 2022 fertig sein. Und man wird aus den Fehlern anderer Vereine lernen können. Es gibt etliche positive Beispiele.

@Hainer
Die gesamte Liga kann vorweisen, an neuen Stadien mehr zu verdienen, als an den alten Arenen. Insbesondere München, Bremen, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart haben profitiert. Es gab insbesondere im Jahr 1998-2000 etliche Studien zur Effektivität neuer Stadioninvestitionen, als man den Zuschlag der WM in konkrete Maßnahmen umsetzen musste. Ich suche allerdings aktuelle Studien vergebens. Kein Wunder, außer bei uns haben ja fast alle deutschen 1. und 2.Ligaclubs schon mehr als ein Jahrzehnt „neue“ eigene Stadien.

http://www.stadionwelt.de/sw_stadien/index.php?folder=sites&site=news_detail&news_id=1505


Kamikater
21. März 2016 um 13:07  |  531866

polyvalenz
21. März 2016 um 13:10  |  531867

#Stadion
#Medien

Die Diskussion zum Thema Stadion ist wirklich spannend. Es gibt keine neuen Argumente, die dafür oder dagegen sprechen und dennoch wurde das Thema in den Mittelpunkt gerückt.
Ich habe sehr gestaunt, als der kicker am Samstag in seinem Kommentar zum Spieltag das Thema Olympiastadion aufgegriffen hat.
Unabhängig davon wie man zu dem Thema steht, sollte uns diese „mediale Welle“ etwas zu denken geben.
Oft haben wir über die Auslastung diskutiert, woran liegt das und was können wir dagegen unternehmen?
Magere 40000 Zuschauer am Wochenende gegen Ingolstadt – trotz nicht nachhaltiger Freikartenaktionen – lassen sich instrumentalisieren. Seht her, egal wie erfolgreich wir sind, mehr Zuschauer kommen einfach nicht. Dies hat Preetz in der Vorwoche auch öffentlich außergewöhnlich deutlich formuliert. In letzter Zeit hat er sich mit solchen Aussagen doch sehr zurückgehalten und auch darüber war ich sehr verwundert.
Preetz hat sich in seiner Entwicklung im Umgang mit den Medien extrem verbessert. Nur äußerst selten springt er auf brisante Themen an und zieht meiner Meinung nach auch recht selten deutlich Stellung. In den Jahren der Krise war unsere Außendarstellung katastrophal, aktuell fahren wir in sportlich ruhigem Fahrwasser. Das Stichwort Understatement ist mit Sicherheit einer der Schlüssel unseres aktuellen Erfolges. Hertha gibt sich öffentlich äußerst zurückhaltend und Transfers werden größtenteils geräuschlos über die Bühne gebracht.
Daher finde ich es spannend, das und wie unser Stadionthema in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Hertha ist in den publizierten Signalen klarer und entschlossener geworden und auf einmal sendet man ein großes Fragezeichen.
Ein nahes Verlassen des Olympiastadions ist unwahrscheinlich und ein Punkt geht mir zu sehr unter und das sind Ticketpreise: Warum werden Spiele gegen Ingolstadt, Hannover und Frankfurt (bei ungünstiger Ansetzung) in Kategorie zwei eingestuft? Warum zahle ich für mein Ticket für das Halbfinale im Pokal 45 Euro? Bei Hertha denkt man seit Jahren darüber nach, wie man eine bessere Auslastung erreichen kann und ich bin mir sehr sicher, dass man den Kern des Problems nicht erkannt hat. Die Preispolitik und die Maßgabe bei der Vergabe von Freikarten ist dermaßen widersprüchlich und demnächst werde ich hier oder woanders einen seeehr ausführlichen Text zu den Themen Stadion, Zuschauer, Auslastung und Preisen schreiben. Hertha ist in der Öffentlichkeit greifbarer geworden (Lob an u.a. HerthaTV), eine Strategie in der Außendarstellung fehlt mir persönlich.
Alles eine Frage der Eigenvermarktung: St. Pauli und Union stellen sich als „anders“ dar, auch nur eine Identität die man sich selber zuschreibt und ein Image was offensichtlich angenommen wird. Was sind wir? Ich weiß es nicht.

– Preetz hat seinen Umgang mit den Medien erheblich verbessert, warum wird jetzt die Stadionfrage aufgeworfen?
– Karten(preis)politik bei Hertha und anderswo ist zum Abgewöhnen
– Image und Darstellung funktionieren in meinen Augen nicht


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. März 2016 um 13:16  |  531868

@polyvalenz

warum wird jetzt die Stadionfrage aufgeworfen?

die Frage nach dem Zeitpunkt ist einfach zu erklären:
11. März, Kulisse gegen Schalke – 51.000
19. März, Kulisse gegen Ingolstadt – 40.300
Dann hat der Kicker am Samstagabend den Ball auf den Elfmeterpunkt gelegt (warum hat ein 3. so wenig Zuschauer?). Und Preetz hat ihn, als er am Sonntag von Morgenpost und BILD gefragt wurde, reingeschossen.
Komplizierter ist es nicht


fechibaby
21. März 2016 um 13:22  |  531869

@heiligenseer 21. März 2016 um 12:17

Ich mache nur eine kleine Pause, von der
Länderspielpause.
Bei solch einem heißen Thema, muss man sich
doch einfach äußern.

Ein eigenes reines Fußballstadion für Hertha wäre
schon eine schöne Sache!.
Das Hauptproblem sehe ich dabei:
Wo soll es gebaut werden?
Freiflächen für einen Neubau sind in Berlin schwer
zu finden. Und wenn, dann werden dort wohl eher
Wohnungen gebaut. Neue Wohnungen braucht
Berlin dringend!

Vom Senat wird keine Hilfe für einen Neubau
zu bekommen sein. Da gibt es in Berlin zahlreiche
Probleme, die der Senat erst beheben muss.

Wenn die Max-Schmeling-Halle ausverkauft ist,
dann gibt es in den Straßen rundherum div.
Verkehrsprobleme.
Was sollen das erst für Probleme werden, wenn
auf dem Gelände des Jahnstadions die neue
Hertha-Arena gebaut wird?!

Bleibt als möglicher Standort nur das Umland
von Berlin.
Baut die Arena innerhalb des Berliner Autobahnringes.
Eine andere Möglichkeit in Berlin, für
einen Stadionneubau, sehe ich realistisch nicht!!


Kamikater
21. März 2016 um 13:22  |  531870

@polyvalenz
Meine Meinung:

– Die Stadionfrage egibt sich aus dem Zuschauernichtzuspruch und dem fehlenden Komfort minus der fehlenden Stimmung von alleine.
– DIe Preispolitik ist marktüblich und nicht überteuert.
– Man muß doch seine Strategie zur Außendarstellung nicht kundtun!?

@fechi
Warum spielt Dortmudn eigentlich nicht mehr auf dem alten Platz nebenan? Hätte doch auch gereicht für den damaligen Kick.


polyvalenz
21. März 2016 um 13:27  |  531871

@Kamikater

„Man muß doch seine Strategie zur Außendarstellung nicht kundtun!?“

Kann man machen, muss man aber nicht. Völlig richtig. Ich würde es auch nicht machen. ABER: Ich als Fan, Kunde oder wie auch immer spüre eben diese Strategie nicht.
Was haben wir gemacht, wo stehen wir und wo wollen wir hin? Möchte ich den Weg mitgehen?
#Vision

„DIe Preispolitik ist marktüblich und nicht überteuert.“

Marktüblich vielleicht, das macht es aber nicht besser.
Marktüblich sind vielleicht volle Erstligastadien, aber Hertha sollte sich an dieser Stelle für sich selbst entscheiden.
Aber dazu an anderer Stelle einmal mehr, das führt zu weit.


Opa
21. März 2016 um 13:31  |  531872

Kamikater, der Unterschied zwischen Umsatzerlös und Gewinn ist Dir aber bewusst? Na klar wird mehr umgesetzt in den neuen Arenen. Die Preise sind ja auch ordentlich angezogen worden. Von den Stehplätzen mal abgesehen gibt´s ein paar rare Sozialplätze für um die 25 €, ansonsten reden wir über Tagestickets von 50 € aufwärts und die Dauerkartenpreise bewegen sich in den besseren Kategorien in Gebrauchtwagensphären.

Das führt andererseits nicht zwangsläufig zu mehr Gewinnen, denn dafür müssen halt auch deutlich höhere Finanzierungskosten oder Mieten gestemmt werden. Bezahlen muss es der Fan, der die Renditeerwartung des Investors erfüllen muss und für den die Vereine keine Quersubventionierung aus den Fernsehgeldern betreiben wollen.

Und wo Du gerade Hamburg als Beispiel anführst: Die müssen gerade mal wieder umschulden, weil denen der Kapitaldienst wegen des ausbleibenden sportlichen Erfolgs ganz arg im Portemonnaie zwickt und das, obwohl Kühne 4 Mio.€ für die Namensrechte pro Jahr zahlt. Zum Vergleich, die Allianz zahlt in München fürs Namenssponsoring 6 Mio. €, für mich keine Frage, wer das bessere Geschäft macht.

Die Krux ist, dass all denen, die es nicht geschafft haben, das neue Stadion in sportliche Rendite umzusetzen, der Tempel wie Blei am Allerwertesten hing. Aachen, Blödefeld, Essen, 1860 und als jüngstes Beispiel Regensburg (spielen jetzt 4. Liga!) hatten keine Substanz, in der Bau- bzw. Finanzierungsphase sich gegen den sportlichen Niedergang zu wehren.

Und die Positivbeispiele? Außer München, Dortmund und Vizekusen, die in einer anderen Liga spielen, warte ich noch immer sehnsüchtig auf Positivbeispiele. Hamburg hatten wir schon geklärt. Frankfurt zahlt 3mal so viel Miete an die Stadt wie wir. Gladbach ist tief in einen Subventionsskandal verstrickt. In Golfsburg gehört das Stadion der Stadt und VW. Der Augsburger „Betonklotz auf Feld“ gehört Werner Seinsch. Schlacke ist so eine Art Genossenschaft mit der Stadt eingegangen, um ihre Überschuldung zu verdecken. Der Parkplatz vom Sinsheimer Museum gehört Herrn Hopp. Bremen teilt sich das Stadion mit der Stadt, wenn die runtergehen, werden die ihren Anteil sicher an die Stadt zurückübertragen. Mainz gehört der Stadt. Köln ebenfalls. Hannover ist ebenfalls städtisch. Stuttgart zu 60 % städtisch.

All diese Vereine zahlen eine Miete an die Stadiongesellschaft, die wegen des Subventionsverbots marktgerecht sein muss. Wo ist denn die Success-Story, Kami? Nenn mir doch das Positivbeispiel, an dem man sich orientieren kann! Da warte ich seit über 6 Jahren drauf, so lange zanken wir uns um das Thema nämlich schon genauso unnachgiebig, wie wir es heute tun.

Uns unterstelle ich beiden durchaus gute Absichten, obwohl das für Außenstehende vielleicht nicht so wirken mag 😉


Kamikater
21. März 2016 um 13:31  |  531873

@polyvalenz
Mir gefällt die Außendarstellung zur Zeit mehr als nur gut.

Und was die Ticketpreise für das HF gegen Borussia Mordbund betrifft, so bin ich froh, dass man nicht nur ein 10er nimmt, sonst geht der Verein ja vor sie Hunde. Aber vielleicht hast Du ja was anderes gemeint, da bin ich mir nicht ganz sicher. Du sprachst von undurchsichtigen Freikarten und Image in eienm Atemzug. Was meintest du denn damit genau?


Stiller
21. März 2016 um 13:34  |  531874

Doch noch ein Einwurf, weil @polyvalenz in seinem lesenswerten Beitrag das Thema anschnitt:“Bei Hertha denkt man seit Jahren darüber nach, wie man eine bessere Auslastung erreichen kann …“

Ich ziehe diese Aussage in Zweifel. Warum? Unter anderem deshalb:

1) Weil ich schon mal um 11:40 Uhr die real existierende Praxis des Managements zur Kenntnis genommen habe und nicht einfach in den Skat drücke
2) Weil es seit vielen Jahren die Auflage des Senats gab (oder noch gibt?), dass ab 50.000 Zuschauern ein Aufschlag an den Stadionbetreiber zu bezahlen war / ist (mir bekannt durch die entsprechende Anfrage eines Senatsabgeordneten)

Ich hatte darum vor Monaten (im Zusammenhang mit dem Problem der Zuschauergewinnung) die Frage an @ub gestellt, ob diese Auflage auch noch heute Gültigkeit besäße. Leider wurde sie bis heute nicht beantwortet.

Das würde doch einiges erklären (vgl. Punkt 1). An Blogtugend Nummer 1 sollte das nicht scheitern …


polyvalenz
21. März 2016 um 13:38  |  531875

@Kamikater

Ich finde es einfach schade, dass für einen Sitzplatz eines Fußballspiels 96 Euro aufgerufen werden.
Für das Spiel hätte man auch deutlich höhere Preise aufrufen können und es wäre dennoch ausverkauft.
Eintrittspreise können etwas iden­ti­täts­stif­tendes sein und ich finde den Marktgedanken an dieser Stelle schwierig, ist aber auch eine Grundsatzfrage.


Kamikater
21. März 2016 um 13:42  |  531876

@opa
Man kann doch nicht die Beispiele mißglückter Investitionen in Neubauten anführen und dabei vergessen wollen, wie armselig die Bauten und der Zuschauerzuspruch vorher ausgesehen haben.

Es ist durchaus überall nachlesbar, siehe mein Link oben, wie stark der Zuschauerandrang angewachsen ist, nach den Neubauten in HH, Schalke, Frankfurt, etc. Alleine das rechtfertigt schon ein schnelles Handeln.

Dass jede Arena durchdacht sein muß und den allgemeinen modernen Ansprüchen (na gut, Deinen niemals 😆 ) genügen müßte, ist doch evident. Aber Du hast doch selbst das alte Waldstadion, Parkstadion, Olympiastadion, Weserstadion, Volksparkstadion und andere ehemalige Gruselkabinette besucht. Das ist doch der reine Segen, dass die nun alle Dächer haben, nicht mehr nass werden und seit dem auch sehr viel mehr Familien in Stadion gehen wollen, die Stimmung gestiegen ist, etc..

Bei uns kann das alles nur besser werden:

Nach Neubau (z.B. 50.000)
– Auslastung nahe 90%
– gestiegene DK-Verkäufe
– Einnahmen von Namensrechten von 7-10 Mio p.a.
– wesentlich höhere Vermarktungschancen
– wärmeres Stadion
– bessere Stimmung
– höherer Einfluß von Stimmung auf Ergebnis
– zeitgemäßere Sportveranstaltung

@polyvalenz
Ich kenne kaum ein Fußballclub in Deutschland mit günstigeren Eintrittspreisen…


fechibaby
21. März 2016 um 13:48  |  531877

@Kamikater 21. März 2016 um 13:22

„@fechi
Warum spielt Dortmudn eigentlich nicht mehr auf dem alten Platz nebenan? Hätte doch auch gereicht für den damaligen Kick.“

Was soll diese dämliche Frage?

Ich habe mich um 13:22 Uhr sachlich zum
Thema Stadionneubau geäußert.
Dafür habe ich extra eine Pause, von meiner
Länderspielpause, gemacht!


polyvalenz
21. März 2016 um 13:50  |  531878

@Kamikater

Und ich kenne kaum einen Fußballclub in Deutschland mit einer niedrigeren Auslastung…

Bei 40000 gegen Ingolstadt meckern und sich über 75000 gegen den FCB und BVB freuen?
Im Endeffekt kommt es auf dasselbe hinaus, nur dass ich halt das Doppelte zahle.


Opa
21. März 2016 um 13:51  |  531879

@Kami: 7-10 Mio. für Namensrechte zahlt wer? Die Bauern kriegen 6 Mio., spielen dauerhaft CL, sind meist bis zum Ende im Pokal und rocken die Liga, dazu steht das Schlauchboot an einem Autobahnkreuz, an dem jeder vorbei muss, der von Nordeuropa nach Südeuropa mit dem Auto fährt. Du behauptest seit 6 Jahren dieselben unausgegorenen Thesen, habe mir gerade mal einen Dialog aus dem November 2010 rausgekramt, wo Du (damals noch unter anderem Namen) im Wesentlichen genau das gleiche gesagt hast. Darf ich´s verlinken? Bittebitte… Dann sparen wir uns beide Tipparbeit 😜

Das einzige, was sich von damals zu heute geändert hat, ist der Kapitalmarktzins und die Eigenkapitalausstattung von Hertha. Alles andere haben wir schon durch.


Turner
21. März 2016 um 13:53  |  531880

Kindl statt Warsteiner und die Hütte ist voll 🙂


Papa Razzi
21. März 2016 um 13:58  |  531881

@Opa
Gibt es denn einen Verein, der sein teuer erworbenes Fussballstadion gerne wieder gegen ein (womöglich kostengünstigeres) Leichtathletikstadion eintauschen würde?
Solltest du diese Frage nur mit einem „nein“ beantworten können, betrachte ich dies als Bestätigung, dass die massenhafte Umstellung auf Fussballstadien eine 100%ige Erfolgsgeschichte ist. 🙂


Pro
21. März 2016 um 13:59  |  531882

Was für eine Stimmung im guten alten, einmaligen Olympiastadion herrschen kann, sieht man doch bei den Pokalendspielen, Länderspielen, aber auch gegen u.a. „spezielle Lieblingsgegner“, es kommt halt auch auf den Gegner bzw. die Spielweise der Gegner an.
Lieber mehr Plätze und niedrigere Preise, zumindest für die entfernteren Sitze. Ich finde es spannender, auch für mögliche neue Fans, wenn „Mann“ mit einem kleineren Geldbeutel sich ein Stadionbesuch leisten kann. Hier sollte Hertha lieber den Hebel ansetzen. Besseres Rahmenprogramm, familienfreundlicher und ein besseres Catering etc. Das spricht nicht gegen hohe Preise bei dem entsprechend bessern Plätzen.Bei einer begrenzten Anzahl von „zigtausend“ Plätzen, in einem Neuen Stadion ist man als Fan doch hoffnungslos ausgeliefert, was die Preisgestaltung beinhaltet (von wegen große Nachfrage…), und ob der Dauerkartenbesitzer ins Neue Stadion käme, wen Ingolstadt der Gegner ist bleibt in Frage gestellt, wir haben ja gesehen wie viele Dauerkartenbesitzer Zuhause geblieben sind. Wenn ich nur daran denke wie sich der Gegenspieler von unserem Wikinger vor dem Tor bzw. nach dem „harten“ Zweikampf Minuten lang am Boden gewälzt hatte, da sieht man doch die Grund Einstellung der gesamten Mannschaft der Ingolstädter, er hätte doch genauso schnell aufstehen können… wie Schelle und dann noch dieser….…… Trainer auf der Pressekonferenz !
Dann doch lieber Nürnberg, KSC, Freiburg, Lautern, Pauli, die „Köpenicker“ etc.

Hertha soll sich erst mal auf Dauer vorne mit etablieren, konstant gute Leistung zeigen und sich kontinuierlich weiter Entwickeln, wird schwer genug werden und nicht wieder dieselben Fehler machen wie in der Vergangenheit!

Einfach nur weiter genießen und schauen was am Ende bei raus kommt.
Es läuft doch Super zurzeit, alles in allen…


Kamikater
21. März 2016 um 14:02  |  531883

@opa
Die Preise für Namensrechte werden sich ja wohl innerhalb von 20 Jahren verdoppeln, meinst Du nicht? Wie alt ist Bayerns Vertrag mit denen bis dahin und wann steht unser Stadion? Also…

Was soll ich denn Deiner Meinung nach für unausgerorenere Thesen als Du verbreiten? Da bin ich aber mal gespannt.

Besonders der FC Bayern will sein altes Olympisstadion wiederhaben und ärgert sich über den Neubau….

Und seit 6 behauptest Du also allen Ernstes, der Stadionkomfort mitsamt fanfreundlichen Einlässen hätte sich seit 2000 in Deutschland bis auf Berlin nicht verbessert? Schade, dass Du nie auf Argumente eingehst, ich warte noch drauf. Bisher seit Jahren vergebens. Meine Argumente stehen doch oben. Kannst du doch drauf antworten.


dessauer
21. März 2016 um 14:02  |  531884

#spon spielerbewertung
Jeden Montag wundere ich mich über die Wertung des Spiegels. Hertha -Spieler findest du in der Grün bis Rotbewertung meist im letzten Drittel und diesmal ist sogar der Kopf-ab-Papy ganz weit vor Brooks, obwohl doch jede Woche von der stabilen Hertha-Abwehr die Rede ist. Dafür im Kicker drei Herthaner in der Elf des Tages, obwohl doch beide Medien zusammenarbeiten.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. März 2016 um 14:05  |  531885

@Crowdlending

die Süddeutsche Zeitung hat sich der Frage gewidmet: 1 Mio Euro in 9:23 Minuten“ gewidment unter dem Label „Hertha-Fans lehren die Banken das Fürchten“ inuten – zum Text


Hainer
21. März 2016 um 14:09  |  531886

@Sir Henry
allianzarena wenn wir nur über einen Bruchteil des Eigenkapital des dort ansässigen Vereins verfügen, können wir gern über das Thema Stadionneubau reden.

@kamikater
bei allen Stadien die im Rahmen der WM 2006 modernisiert wurden sind von der öffentlichen Hand kräftig Subventionen geflossen. was dann von den Rechnungshöfen der Bundesländer gerügt worden ist und heutzutage eine Verfahren der EU-Komission nach sich ziehen würde. Auch auf Schalke finanziert die Stadt über Umwege mit.


Opa
21. März 2016 um 14:14  |  531887

@PappaRazzi: Also mal unabhängig davon, dass die Fans der Löwen gern wieder ins Grünwalder Stadion wollen, die Aachener sicher gern genauso ihren Tivoli wiederhätten wie die Bielefelder auf das Erlebnis 3. Liga verzichtet hätten, ist die Fragestellung, welcher Verein „sein“ teuer erstandenes Stadion eintauschen wollte, schon deshalb falsch, weil den meisten „ihr“ Stadion ja gar nicht gehört, sondern die meisten eine ähnliche Situation haben wie wir in Berlin. Die Stadt hat (mit-)gebaut, der Verein mietet.

So lange man erste Liga spielt, ist alles bestens. Ein sportlicher Abstieg des Vereins wird am Ende vom Steuerzahler in Form von Stundungen und Nachlässen subventioniert. Findest Du das richtig, Gewinne zu privatisieren und Verluste zu vergesellschaftlichen? Solltest Du die Frage mit einem „Ja“ beantworten, betrachte ich dies als Bestätigung, dass die massenhafte Umstellung auf Fußballstadien dann doch keine 100% Successstory ist.

@Kami: Was an „bis auf die Ausnahmen Bauern, Doofmund und Vizekusen“ hast Du nicht verstanden? Worauf ich seit 6 Jahren vergebens warte, sind Deine Positivbeispiele, wo ein Verein ein eigenes Stadion durchfinanziert hat und das trotz sportlichem Abstieg behalten hat. Du wirst keinen benennen können, weil es das nicht gibt und es wundert daher auch nicht, dass Du Dich da zierst wie eine Jungfrau vorm Abschlussball. Die Stadien gehören fast alle dem Steuerzahler, der das Risiko trägt und im Grunde genommen nichts weiter betreibt als Subvention, indem man durch geschickte Konstruktionen die Vereine noch die Namensrechte vermarkten lässt. Wenn der Senat in Berlin auf eine solche Idee käme, Hertha mit einem neuen Stadion zu pampern, würde ein Sturm der Entrüstung losbrechen. Und nicht ganz zu Unrecht.

Und dass Hertha das allein stemmt, ist doch gar kein Szenario. Es wird von einem Investor gesprochen, der das finanzieren muss. Wenn es gelänge, das plausibel darzustellen, wie man in Zweitligajahren miteinander klarkommt, dann immer her mit dem neuen Stadion (und sofern ein paar andere Aspekte berücksichtigt werden). Wenn nicht, dann bleiben wir im schrulligen Oly. Es gibt wirklich schlimmere Schicksale.


21. März 2016 um 14:17  |  531888

@Hainer

Du kannst Antworten, die nicht in Dein Antwortkonzept passen, natürlich willkürlich abkanzeln. Dein gutes Recht.

Aber dann frag halt nicht.


21. März 2016 um 14:20  |  531889

Mann, @Opa um 1414

wenn jetzt noch Dein Ton gesellschaftsfähig wäre, würde ich das glatt ausdrucken und an die Wand pinnen.


BerlinerSorgenkind
21. März 2016 um 14:22  |  531890

Ich sehe den Spaßfaktor im Stadion auch immer kritischer.

Saß ja dank geheimen Sponsor letztes Wochenende im Familienblock, und muss sagen, doll wars nicht.

Klar als die Tore vielen super Stimmung, und ich dachte noch, jetzt müssen die Leute doch mitgerissen werden.

Denkste, jedes mal wenn die Ostkurve anstimmte und ich mitzog, kam ich mir nach 2 Minuten irgendwie doof vor, dein Einzige im umkreis von 20 Metern zu sein, der hier feiern will.

Und dann fragt man sich das nächste mal, soll ich dafür nochmal 30€ zahlen?

Sonst sitze ich woanders, nahe der Kurve, da ist immer Stimmung und ich gehe mit Freude und Spaß nach Hause, aber dieses Wochenende empfand ich eher traurig.

Nicht das Spiel, sondern, warum man ins Stadion geht um stillschweigend Fußball zu gucken…

Vllt ist es wirklich einfach das Weitläufige, warum es die Leute nicht mitreißt?


Opa
21. März 2016 um 14:23  |  531891

@Sir Henry: Du tust ja fast so, als könne man mit mir nirgendwo hingehen 😉


Stiller
21. März 2016 um 14:24  |  531892

@Sir Henry

:Daumen hoch:


kczyk
21. März 2016 um 14:26  |  531893

„… Ich sehe den Spaßfaktor im Stadion auch immer kritischer. …“

*denkt*
die BL-vereine gehören ja auch nicht zur spaßindustrie sondern sind der werbewirtschaft zuzuordnen


Hainer
21. März 2016 um 14:28  |  531894

@Sir Henry
so war es nicht gemeint, sorry. Insofern war meine Frage auch nicht präzise formuliert. Denn das sich die Allianzarena rechnet ist mir klar. Aber unsere Situation ist mit denen der Bayern nicht vergleichbar. Die mussten z.B. nicht komplett fremdfinanzieren, die Bonität ist eine andere. Das Grundstück war vergleichsweise günstig. Die Bayern und somit ihr Stadion laufen außer Konkurrenz und bei Dortmund ist ja nun wahrlich auch nicht alles glatt gelaufen. Die hat auch nur der sportliche Erfolg unter Klopp gerettet und nicht ihr Stadion.
Bei allen anderen hing die öffentliche Hand mit drin.

Leider ist aber nicht absehbar, wo Herthas Weg so hinführt. Ich wäre mit ein paar sorgenfreien Jahren zwischen Platz 8 und 12 sehr glücklich.


Opa
21. März 2016 um 14:29  |  531895

Spaßfaktor Hertha? In den letzten Monaten ja, aber in den 37 Jahren zuvor? Abstiege, Tristesse gegen Meppen & Aue, Oberliga, Post- und Mommsenstadion, Trainer, die ernsthaft meinten, man müsse nicht jedes Spiel gewinnen… Die Liste der Grausamkeiten ist länger als die Momente der Freude. Wer wegen des Spaßfaktors Herthafan geworden ist, hat eine merkwürdige Auffassung von Spaß 😁


BerlinerSorgenkind
21. März 2016 um 14:29  |  531896

Ich geh aber nicht ins Stadion um zu werben, sondern um Spaß zu haben und die Mannschaft zu unterstützen.


21. März 2016 um 14:31  |  531897

@Opa

😉

@Hainer

Bin mit Dir einer Meinung, was die Schwierigkeiten der Finanzierung anbetrifft.


kczyk
21. März 2016 um 14:32  |  531898

@BerlinerSorgenkind – der individuelle grund deines kommens interessiert wenig. umworben wirst du eh


Kamikater
21. März 2016 um 14:32  |  531899

@opa
Ich weiß gar nicht was Du hast: Natürlich muß es fremdfinanziert sein, das neue Stadion. Nie schrieb ich was anderes, siehe heute.

Warum sollte ich mich allerdings nicht darüber ärgern, dass wir den Zur von 2006 mit einem Neubau verpasst (ach so ja, der Senat hatte das abgelenht, stimt) haben und dem Steuerzahler das aufs Auge drücken, was andere Vereine auch getan haben: Nämlich den Städten und Gemeinden zumuten, dass sie vom Profifussball profitieren und zwar nicht zu knapp.

Du wärst doch genau wie ich bis heute nicht nach Paderborn, Fürth, Freiburg, Leverkusen, Hoffenheim oder Kaiserslautern gefahren und hättest da Mett verkostet, wenn da nicht Fußballstadien lägen.

Was also ist daran falsch? Natürlich hätte der Betzenberg das neue Stadion ohne WM nie zu Gesicht bekommen? Na und? Wo liegt denn da die Begründung, ein neues Stadion in Berlin nicht dringend haben zu wollen, ja gar zu müssen, weil wir auf Dauer Geld verschenken?


Opa
21. März 2016 um 14:43  |  531900

Hihi, also manchmal finde ich unsere Kesselflickerunterhaltungen regelrecht putzig. Zwei Fragen dazu:

1. Du, der Du sonst gegen jede Form von Wettbewerbsverzerrung von Wurst-Uli und Rolex-Rumme zeterst wir kein zweiter, findest es also okay, dass die von deren Lichtgestalt geholte WM die Büchse der Pandora geöffnet hat, dass sich alle Bundesligisten dreist an öffentlichen Kassen bedienen dürfen?

2. Und bei uns in Berlin gar gleich zweimal, weil der Senat uns ja das Oly hingestellt, uns bei der Pleite des Konsortialpartners obendrein nochmal genauso den Allerwertesten gerettet hat wie durch die Mietstundungen zu Zweitligazeiten, der soll uns jetzt nochmal einen Tempel hinstellen oder zumindest die Voraussetzungen schaffen? Das bißchen U- und S-Bahn ist doch kiki, wo wir doch schon bald gaaaaaaaaaanz viel mehr Steuern zahlen, weil im neuen Stadion dann wieviel mehr Zuschauer kommen? Wollten wir nicht downsizen und „optimieren“?

Oder um es mit Donald Trump zu sagen: „Mehr Nutto vom Bretto!“ ✌️


Kamikater
21. März 2016 um 14:55  |  531901

1. Na klar, was die können, sollten wir doch wohl auch dürfen, oder?
Das macht sie ja nicht sympathischer. Keine Angst.

2. Wir wollten das Oly gar nicht. Da gabs ganz andree Stimmen im Laufe der Zeit nach dem Aufstieg. Warum sollte uns der senat was hinstellen heutzutage. Der Zug war 1998 abgefahren. Nicht 2016. Aber der Senat sieht auch, was Hertha für Berlin leistet. Von Steuern bishin zum Tourismus gibts da ne Menge Leistungen.


Kamikater
21. März 2016 um 15:06  |  531902

Falls noch nicht gepostet: https://www.facebook.com/herthabsc/videos/10153547056792569/
#newmediaundimagebildung


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. März 2016 um 15:17  |  531903

@opa

11.58 Uhr

Je energischer Du dementierst, umso sicherer bin ich mir, mit dem Finger direkt in den Honigtopf gegriffen zu haben

Habe weder etwas bestätigt noch dementiert. Habe nur versucht, Dir einen Zusammenhang nahezubringen. Dass der, wie die Antwort belegt, nicht überrissen wird, ist dann in sich folgerichtig und erwartbar

P.S. Wo bleibt eigentlich die Erklärung, dass beim Projekt Crowdlending, dass Deiner Meinung von vorne, hinten, oben und unten verkehrt konzpiert war, in 9:23 Minuten eine Million Euro gezeichnet wurden?


BerlinerSorgenkind
21. März 2016 um 15:27  |  531904

Hätte ich auch nicht gedacht, dass das so schnell vorbei ist :).
Freut mich riesig für Hertha und sendet ein klares Signal in die Öffentlichkeit.


21. März 2016 um 15:36  |  531905

Wie heute schon gebscrieben wurde: Wenn man Ideen von vornherein negiert, wird man sie auch nicht umsetzen.
Im Bereich Olympiastadion/park dürfte genügend Platz für ein
schnuckliges 60000er Hüttchen sein.
Infra usw ist alles vorhanden bzw kann dort
leichter erweitert werden.

Ich hätte ja eigentlich erwartet, dass Opa sofort mit dem Spaten aus der Eistonne loszieht und
anfängt zu buddeln, aber stattdessen versucht er uns hier zu verkaufen welch Fluch ein neues Stadion wäre und vergelicht dabei Jahn Regensburg (Äpfel) mit Hertha (Birnen)

Von mir aus kann man auch das Maifeld mit einem Hertha-Dome bestücken 😉


Bennemann
21. März 2016 um 16:16  |  531906

#Standort neues Stadion: wirklich innovativ wäre es ja, wenn man i-wo Nähe Potsdamer Strasse ein Stadion im zweiten Stadt-Geschoss bauen würde. ?!? Sci-Fi-Stadt, am Boden die flache Ursprungsbebauung, ein Stockwerk drüber einfach neu bauen. Was wäre das für ein Magnet, auch für Zugezogene oder einfach nur Touristen. So ein Stadion dürfte es ja noch nicht geben, oder?


Dan
21. März 2016 um 16:24  |  531907

Man sollte doch erstmal den eingestampften Auftrag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie wieder aus der Schublade holen und realisieren.

Denn 2008 nach 11 Jahren Etablierung in der Bundesliga und etlichen Jahren im europäischer Wettbewerb waren wir schon an diesem Punkt. Nach dem ersten oder zweitem Abstieg, war das Thema öffentlich bei Hertha BSC vom Tisch (Gegenbauer auf einer MV). Den Status habe ich „nie“ richtig wahrgenommen. Ist das je über den Gedanken einen Auftrag zu erteilen hinaus gegangen. Hatten wir schon damit begonnen und dann vorzeitig beendet?

Interessant ist auf alle Fälle der geplante Zeitraum, immerhin hatte man 2008 schon den Oly-Mietvertrag bis 2017 und nen „Arsch voll Schulden“.

Ob nun auf dem Finanzmarkt mit dieser Zinssituation sich andere Möglichkeiten eröffnet haben oder werden, kann ich nicht beurteilen.
Es sollte uns aber schon mal bewusst sein, sollten wir weiterhin erfolgreich sein, sind 33% unserer Anteile weg und „müssten“ teuerer zurückerworben werden oder landen ggf. auf den Finanzmarkt. Bleiben also 16,9% Anteile als „Absicherung“ irgenwelcher finanzieller Durststrecken oder Projekte.

Das Oly ist ein Alleinstellungsmerkmal und ich habe keine Sichtprobleme, aber ich kann auch jeden Fußballer vestehen, der die Atmo in einem reinem Fußballstadien genießt.

Ich bin in der Frage fast (wohne Spandau schön nah) leidenschaftslos, mir ist nur wichtig, dass ein neues Stadion kein Sargnagel für Hertha BSC wird. Denn gegenüber anderen Städten in denen sie „ihrem“ Verein helfend unter die „Arme“ gegriffen haben, werden wir in Berlin kein Glück haben, denn das hatten wir schon, als man uns aus der Betreibergesellschaft „entlassen“ hat.


21. März 2016 um 16:30  |  531908

Ich war jetzt gegen Frankfurt das erste Mal im Stadion. (komme aus Luxemburg). Mein Fazit ist schon der, dass man schon recht weit weg sitzt und das Tor auf der Gegenseite arg fern erscheint.

Zum Thema „Erlebnis“… joa… war auch nur mittelmässig. Da hatte ich mir mehr erhofft. Wenigstens hat die richtige Mannschaft gewonnen. 🙂

Ich bin pro neue Arena.


BerlinerSorgenkind
21. März 2016 um 16:31  |  531909

Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. März 2016 um 16:33  |  531910

@dan

you’ve gotta mail


fechibaby
21. März 2016 um 17:10  |  531911

@BerlinerSorgenkind 21. März 2016 um 16:31

„Oder wie wäre es mit einer Fußball-Arena
unter der Erde?“

Eine Halle unter der Erde haben wir ja
schon in Berlin.

Das Velodrom:
http://www.velodrom.de/fileadmin/user_upload/velodrom/PDF/DE_Velo_fact_sheet.pdf


Dan
21. März 2016 um 17:12  |  531912

@Uwe Bremer 21. März 2016 um 16:33 | 531910

Antwort unterwegs


21. März 2016 um 17:13  |  531913

Ich bin in der Stadionfrage ähnlich leidenschaftlos wie Dan
21. März 2016 um 16:24 | 53190

…Ich bin in der Frage fast (wohne Spandau schön nah) leidenschaftslos, mir ist nur wichtig, dass ein neues Stadion kein Sargnagel für Hertha BSC wird. Denn gegenüber anderen Städten in denen sie “ihrem” Verein helfend unter die “Arme” gegriffen haben, werden wir in Berlin kein Glück haben, denn das hatten wir schon, als man uns aus der Betreibergesellschaft “entlassen” hat.

Ich wüßte zunächst einmal gerne, welcher Fußballklub in Europa oder im Rest der Welt seine privat finanzierte Produktionsstätte kostendeckend, ja gewinnbringend bewirtschaften kann.

Staatsknete in irgendeiner Form hat Hertha in den kommenden Jahren nicht zu erwarten. Da bin ich voll und ganz bei Stiller
20. März 2016 um 14:36 | 531652
http://www.immerhertha.de/2016/03/19/freude-auf-japanisch/#comment-531652

…. Preetz hat dem Taxifahrer doch schon gesteckt (vgl. @Carsten), dass er lieber eine eigene Bude hätte. Kann er haben, muss nur die Flocken auf den Tisch legen …

Wenn Hertha sich künftig mit Hilfe von KKR et al. auf den Weg in die Spaßindustrie zum Zwecke der Gewinnmaximierung macht, dann sollen sie ihre Produktionsstandorte auch schön selbst finanzieren. Muss ich auch, wenn ich eine Firma habe. Deshalb sollte erst mal klar sein, wohin die Reise geht, bevor man und frau sich Gedanken über ein neues Stadion machen.

Unser aller Steuergelder (sprich: permanente massive öffentliche Subventionen) gäbe ich dann nicht dafür her. Ob das aber die wirklichen Probleme löst, steht ohnehin auf einem anderen Blatt.


Opa
21. März 2016 um 17:27  |  531914

@Uwe 15:17 Uhr:

Wo bleibt eigentlich die Erklärung, dass beim Projekt Crowdlending, dass Deiner Meinung von vorne, hinten, oben und unten verkehrt konzpiert war, in 9:23 Minuten eine Million Euro gezeichnet wurden?

Schön, wie Du versuchst, mir etwas in den Mund zu legen, was ich nie gesagt habe. Ich habe primär das Timing kritisiert, insbesondere, weil man sich in den Tagen davor bei Hertha beklagt hat, dass nicht so viele ins Stadion kommen, man die Zeichnung aber eineinhalb Stunden vor Anpfiff starten lässt. Ich habe mit einer schnellen Überzeichnung gerechnet und das angesichts der Terminierung und der Klagen als schlechtes Timing kritisiert und wüsste auch nicht, was ich an dieser Kritik zurücknehmen sollte, zumal es mir wie vielen anderen nicht möglich war, dran teilzunehmen, weil ich auf dem Weg ins Stadion nur begrenzte Möglichkeiten hatte.

Wo bleibt eigentlich Deine Erklärung, dass Du am 18.3. der irrigen Meinung warst, das Crowdlending würde bei Überzeichnung einfach weiter laufen und man würde mehr Geld einsammeln? Ach, die haste ja mittlerweile gelöscht. #süß #einrichtigerexperte

@Exil: Wo ich uns mit Regensburg verglichen habe, darfst Du mir gern zeigen. Aber es gibt um die Widerlegung der von den Befürwortern immer wieder geäußerten These, man habe in neuen Stadien immer automatisch auch mehr sportlichen Erfolg. Kann man auch in Hamburg gut sehen, die können ihr Glück vor lauter erfolg gar nicht fassen und der Kühne investiert einfach immer weiter 😜

@Blauer Montag: Auf den Positivbeweis warte ich seit 6 Jahren. Da wird nüscht oder nur so eine Ausnahme wie „Minga“ oder das (von Anlegern dubios mit Insolvenzdrohung abgepresste) Dortmunder Stadion kommen.


21. März 2016 um 17:36  |  531915

Minga=München?

Hör ma bloß uff.
Bis in München alle, aber auch wirklich alle Konten offen gelegt wurden, sage ich nix über die Bayern. Nix Positives.


21. März 2016 um 17:56  |  531916

@opa

Jahn Regensburg war ich, nicht Exil
Du hast es als Beispiel gebracht.
Es ging um die sportliche Rendite
und da finde ich einen Vergelich zwischen
Hertha und einem 4-Ligisten unpassend.


Traumtänzer
21. März 2016 um 17:57  |  531917

#Crowdlending
Hier kriegt @Opa auch meine volle Unterstützung, das Timing dieser Aktion war voll fürn A….! Muss man leider mal so krass sagen. Aber, die Macher werden sich ja was bei gedacht haben. Habe irgendwo gelesen, dass eine mittlere bis höhere dreistellige Zahl an Zeichnern ausreichte, um die 1 Mio. zusammen zu bekommen. Ob das alles Herthafans sind, stelle ich mal etwas in Frage. Ich war z.B. wie @Opa auch auf dem Weg ins Stadion… Honi soit qui mal y pense….. 🙂


Bakahoona
21. März 2016 um 17:59  |  531918

Ich mag das Oly sehr – aber die Karten für 24€ in Block P waren ein wenig enttäuschend, weil man bis auf die Atmosphäre keine Freude am spiel haben kann. Eine dreidimensionale Sache die wegen des Platzes im Stadion 2 Dimensional präsentiert wird ist frustrieren, quasi „nutzlos“. Wenn ich einen Platz haben will, von dem ich das Spiel sehen kann, sind dann schon 50€ fällig – das ist eher der Grund, warum das Oly leer ist. Die Preisgestaltung ist zwar der Bundesliga angemessen, wird aber der Spielstätte Olympiastadion nicht gerecht. Wenn jetzt für die „guten“ Plätze, für den Rest der Saison (ohne die Spitzenspiele) eine zB 20% Rabatt Aktion käme, hätten wir keine Auslastungsdiskussion. Für die „Qualität“ der Plätze stimmen die Preise leider nicht. Der Berliner gehört wohl zu den Preis-Leistungs-Bewusstesten regionalen Gruppen und erklärt seine Ablehnung durch Abwesenheit. Tolle Plätze die leer, weil zu teuer sind, machen doch wenig Sinn und solange Hertha nicht 5 Jahre in Folge um die Meisterschaft spielt brauchen wir uns nicht einreden das Platzangebot sei knapp.


Bakahoona
21. März 2016 um 18:01  |  531919

Ich würde aus kaufmännischer Sicht sogar die Kurve teurer machen, weil die Nachfrage gegeben ist und die Haupt und Gegentribüne vergünstigen, bis das Level gefunden ist, dass wir immer zu 80% ausgelastet sind.


Tojan
21. März 2016 um 18:07  |  531920

#crowdlending
schon mal dran gedacht, das hertha vllt ganz gezielt die alteingessesenen durch den zeitraum benachteiligen wollte? hauptzweck war ja schließlich die bindung von fans und ich glaub die brauch man bei den 40.000, die zu einem spiel gegen ingolstadt kommen, nicht mehr zu vertiefen.


Bakahoona
21. März 2016 um 18:09  |  531921

Was ein neues Stadion betrifft, könnte ich mir da nur eine Multifunktions-Arena wie die O2-Arena in Fussballformat vorstellen, die man außerhalb der Saison mit Fremdveranstaltungen auslastet. Hertha würde so eventuell die Hälfte der ganzjährigen Kapazitäten füllen und der „Rest“ die andere Hälfte. Man müsste nur ein funktionierendes Konzept zum Schutz des Rasens finden. Eine herthafussballexklusive Stadionlösung, darüber ließe sich nach 3 Meisterschaften und 1 CL-Titel diskutieren und auch dann wäre es wirtschaftlich unsinnig eine derartige Immobilie zu bauen die in der Hochsaison alle 2 Wochen genutzt wird und ansonsten leer steht, daher: Multifunktionsarena am anderen Ende der Stadt mit einer Kapazität von 55-60T Plätzen und wir hätten da etwas das sogar, wenn alles gut läuft, sich selbst finanziert. Meine 3 Cents als alte Bundesliga Manager Veteran xD


Bakahoona
21. März 2016 um 18:13  |  531922

@Tojan, lass dich einfach nicht auf die Diskussion ein, ob durch das gezielte Angebot für eine Gruppe, nicht eine andere benachteiligt wird. Einfach lassen 😉 Kein Schachspiel mit Tauben beginnen.


21. März 2016 um 18:13  |  531923

1 Mio in unter 10 Minuten und das Timing war
Grütze?
Seh ich anders


21. März 2016 um 18:21  |  531924

Die einen gehen ins Stadion.
Die anderen kaufen Anleihen.

Soviel zum Timing.


pax.klm
21. März 2016 um 18:30  |  531925

Bakahoona
21. März 2016 um 18:09 | 531921

Man müsste nur ein funktionierendes Konzept zum Schutz des Rasens finden.

Wie sieht es mit Kunstrasen aus.

Hier WiKi: Fußball
Von den Fußball-Spitzenverbänden UEFA und FIFA wurden Kunstrasenplätze inzwischen auch für den Wettkampfbetrieb freigegeben, sofern die Kunstrasensysteme den Qualitätskriterien dieser Verbände entsprechen.

Auf internationaler Ebene lässt die FIFA bei allen Spielen, außer denen einer WM-Endrunde der Männer, Kunstrasen zu. Bedingung: Das Produkt muss zertifiziert sein. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, „FIFA Recommended 1 Star“ oder „FIFA Recommended 2 Star“. Seitens der UEFA ist die „2 Star“-Variante generell zugelassen, auch in der Champions League. Im deutschen Profi-Fußball gibt es zwischen DFB und DFL die Verabredung, dass von der 1. Bundesliga bis in die Regionalliga nur Naturrasen zugelassen ist. Im deutschen Amateur-Fußball von der Regionalliga bis hinab in die Landesliga sind die Belagstypen B, D, E und G laut DIN V 18035-7 zugelassen, in tieferen Spielklassen auch der Belagstyp A.

Im 2003 eröffneten neuen Salzburger Stadion (EM-Stadion Wals-Siezenheim, später umbenannt in Red Bull Arena) war das Spielfeld mit Kunstrasen belegt, dieser wurde im Sommer 2010 gegen einen Naturrasen ausgetauscht.[2] Bereits 2002 wurde im Olympiastadion Luschniki in Moskau, in dem Spartak Moskau seine Heimspiele bis 2013 austrug, ein Kunstrasenplatz installiert. Dort erlebte dieser Bodenbelag auch in der Saison 2006/2007 seine Premiere in der UEFA Champions League. Im Frühling 2006 wurde das neue Stade de Suisse in Bern ebenfalls mit Kunstrasen ausgerüstet. Auch in Frankreich bekamen im Sommer 2010 zwei Erstligastadien den Kunstrasen eines deutschen Herstellers (Polytan): das Stade du Moustoir in Lorient und das Stade Marcel-Picot in Nancy. Diverse zertifizierte Kunstrasenplätze existieren auch in den skandinavischen Ländern.[3] Ein anderer Anbieter wurde für das Stadion des niederländischen Erstligisten Heracles Almelo ausgewählt.


pax.klm
21. März 2016 um 18:34  |  531926

Bakahoona
21. März 2016 um 17:59 | 531918

Hinzu kommt die Einkommenssituation in Berlin, die der in fast allen Bundesländern hinterherhinkt!


21. März 2016 um 18:39  |  531927

Dann wars genau das richtige Timing


Silvia Sahneschnitte
21. März 2016 um 18:40  |  531928

Unterstützung für @pax und @bakahoona.
Ein Argument gegen die Ticketpreisgestaltung von Hertha BSC und die dadurch niedrige Stadionauslastung sehen Sie hier:
http://www.t-online.de/wirtschaft/id_77334954/arbeit-bildung-einkommen-deutschland-driftet-auseinander.html

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Dan
21. März 2016 um 18:41  |  531929

@pax

Weil derzeit DFB/DFL Naturrasen vorschreiben. Von Bundesliga – Regionalliga.


Silvia Sahneschnitte
21. März 2016 um 18:45  |  531930

Was ums Stadion, im Stadion verbesserungswürdig ist,
könnte doch durch ein „Crowdplanning“ ermittelt werden, Stichwort: Schwarmintelligenz!

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


pax.klm
21. März 2016 um 18:45  |  531931

Zur Arroganz – Arena, schon vergessen was aus den Blauen geworden ist? Die füllen eh kein Stadion mehr, es sei gegen die Roten!
Und raus sind die da auch. Zumindest als Teihaber.
Zitiere:
Ursprünglich waren die FC Bayern München AG und die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA an der Stadiongesellschaft zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Die Mieteinnahmen, die von den beiden Vereinen an die GmbH bezahlt werden, sind für die Tilgung der Verbindlichkeiten aus dem Stadionbau vorgesehen. Aufgrund der finanziellen Probleme des Gesellschafters TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA mussten diese am 27. April 2006 ihre Anteile für elf Millionen Euro an die FC Bayern München AG verkaufen, die seitdem alleiniger Eigner der Stadiongesellschaft und somit der Allianz Arena ist. Für den TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA bestand eine Option, die einen Rückkauf der Anteile bis zum Jahr 2010 vorsah. Im November 2007 verzichtete die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA aber auf das Optionsrecht. Im Gegenzug wurde Medienberichten zufolge vereinbart, dass die Erlöse aus zwei Freundschaftsspielen der Vereine hälftig geteilt werden und die Einnahmen daraus entgegen der ursprünglichen vertraglichen Regelung nicht an die Allianz Arena München Stadion GmbH fließen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
21. März 2016 um 18:48  |  531932

@opa,

Du hast jeden einzelnen Inhalt kritisiert, wofür Hertha das Geld des Crowdlendings einsetzen will.

Wo ist die “sexy story”? … aber es fehlt die emotionale Komponente, weshalb man sich “involvieren” lassen sollte. Es fehlt an der “emotionalen Renditeaussicht”.

“Involvement” scheint mir daher mehr eine leere Managersprechhülse zu sein,

9:23 Minuten zeigen mir: Das Timing von Hertha und Kapilendo und irgendwie wohl auch das Angebot waren top.
Wer sein Profil bei kapilendo (am Vortag oder am Samstagvormittag) angelegt hat, konnte von seinem Smartphone aus, den Deal problemlos während der Anfahrt zum Stadion tätigen.

Die Kürze der Zeit, in der die eine Million gezeichnet war, belegt: Es gibt eine technik- und fußball-affine Klientel, die mit genau diesen Rahmenbedingungen prima zurecht kommt.


pax.klm
21. März 2016 um 18:48  |  531933

Dan
21. März 2016 um 18:41 | 531929
Zur Zeit schon, aber was international möglich ist , das wird bei uns auch möglich werden. Bisher sehe ich aber eher auch die Vereine die dioes nicht wollen?


catro69
21. März 2016 um 18:50  |  531934

Danke für die angeregte Diskussion.
Warum ein neues Stadion nicht durch öffentliche Mittel (mit)finanziert werden sollte, erschließt sich mir nicht. Sind die zukünftigen Zuschauer keine Bürger und Steuerzahler Berlins? Ich halte mich häufiger im Olympiastadion auf, als in einer bestimmten überdimensionierten Grünanlage (Tempelhofer Feld).
Wenn ich mir die Planungen für Nachflugbetriebtegel anschaue, frage ich mich, was gegen diesen Standort spricht. Vielleicht die Anbindung an den ÖNV.
Außerhalb der Stadt? Nö, bitte nicht.
Ich gebe @Opa insofern recht, dass ein neues Stadion nicht automatisch zur Meisterschaft führt, andererseits würde ich den Wettbewerbsnachteil im Olympiastadion nicht unterschätzen. In einem reinen Fußballstadion wird Abstiegskampf erlebbarer, Sensationssaisons sind sensationeller, der Besuch wird eher zu einem Erlebnis. Kann jeden verstehen, der nach einem einmaligen Besuch im Olympiastadion sich sehr genau überlegt, ob er sich das trotz Herthasympathie noch mal antut. Ich hatte das Glück zu Hertha zu finden, als der Eintrittspreis kein Grund zum Fernbleiben war (da war es eher das Gekicke), dieses Glück haben unternehmungslustige Azubis oder Schüler heute nicht mehr (wenn nicht Vadder oder Opa helfen), bzw. nur eingeschränkt. Also sollte der Stadionbesuch schon sein Geld wert sein und ja, Vergleiche mit Jahrmarkt, Vergnügungspark oder Ähnliches sind angebracht.
Ich finde es gut, dass die Diskussion angestoßen wurde; und zurück zum Anfang: ein neues Stadion kann auch als Wählerauftrag verstanden werden. Wenn nicht laut darüber nachgedacht wird, wird sich auch nichts ändern, also dieses Hamsterrad ertragen und hoffen, dass sich jemand der Sache annimmt.


21. März 2016 um 18:51  |  531935

#Crowdlending

Bestes Timing ever 💙

Wer entscheidet denn über Timing? Der Verein, oder❓
Wer innerhalb 10 Minuten die Million stemmt, hat alles, aber auch alles richtig gemacht, mMn.
Der wirtschaftliche Erfolg war nicht ausgerichtet für die, die 100€ zeichnen wollten. Das war doch durchsichtig. Und aus der Sicht des Vereins kann es doch erstmals egal sein ob Rendite oder Liebe der Grund der Investition ist.

Verstehe die Aufregung über diesen Versuchsballon nun garnicht. Es wird die zweite Chance geben, vlt. schon vor dem HF oder gegen die Bayern. Aber Achtung, wer sich auskennt weiß, vorher anmelden ❗️ Registrierung

Ach der @ub wieder , ich #zulangsam passend zum Text 😜


pax.klm
21. März 2016 um 18:51  |  531936

Uwe Bremer
21. März 2016 um 18:48 | 531932

Bleibt die Frage: Vielleicht gehörst Du nicht zur Zielgruppe?

Diskreditiert oder disqualifiziert dies den Opa?


21. März 2016 um 18:53  |  531937

Hier die Kaufkraftprognose der GfK für 2015.
Demnach hat Berlin auch im Jahr eine unterdurchschnittliche Kaufkraft.
http://www.gfk-geomarketing.de/fileadmin/newsletter/pressemitteilung/PM_kaufkraft-DE-2015.html
Im Gegensatz zu meiner alltäglichen Wahrnehmung.


Dan
21. März 2016 um 18:53  |  531938

@pax.klm 21. März 2016 um 18:48 | 531933

Ich würde das Interesse der Spieler nicht unterschätzen. Mit Naturrasen weißte seit xy Jahren was dein Körper „bekommt“. Gibt es eine Langzeitstudie was der Kunstrasen dem Körper so „anbietet“?


Knüppel
21. März 2016 um 18:57  |  531939

@Stadion:
Wenn neu, dann in der Innenstadt. Niemals in Brandenburg und nicht auf einem Parkplatz vor der Stadt. Da ist ggü. dem Oly nichts gewonnen.

Kunstrasen kommt nicht in Frage – fragt mal die Frauen-Nationalmannschaft.

Konzept unterirdisch macht uns noch anfälliger gegen Nebel, was auch im Oly (Spielfeld unter N.N.) schon der Fall ist.

Rasen braucht Tageslicht, schon eine dichte Umbauung kann da ein Problem sein.

Unterm Strich sehe ich einfach zu viel finanzielles Risiko. Die Teilnahme am Europäischen Fußball kann uns, wenn es blöd läuft, schwuppdiwupp in Abstiegsgefahr bringen, dann noch die KKR Rückzahlung und einen Neubau am Arsch, neenee, mein armes Herz 😉 !

Machen wir mal erst noch ein paar Jahre da oben rum und sparen, dann sehen wir weiter.


21. März 2016 um 19:00  |  531940

Ich hab jetzt mal ne ganz andere Theorie

Preetz lanciert die Stadion Diskussion um von der CL abzulenken.
Wäre nicht die dümmste Tat zum jetzigen Zeitpunkt ☺


Dan
21. März 2016 um 19:02  |  531941

@catro69 21. März 2016 um 18:50 | 531934

Na ich bin mir nicht sicher, wie das so ankommt beim nicht fußballbegeistertem Bürger, wenn man einerseits Geld für einen Profi-Sportverein in die Hand nimmt und damit gleichzeitig eine Einnahmequelle versiegen läßt um das Objekt Olympiastadion in Stand zuhalten.

Das wäre doch so als wenn Du Deinem Fanazubi ein neues Auto finanzierst und gleichzeitig weiterhin die Leasingraten von seiner alten Karre weiterzahlen müsstest. 😉


Knüppel
21. März 2016 um 19:09  |  531942

Nachtrag @Stadion:
Ich träume von einem Standort rund um die Behmstraße / Gesundbrunnen, bis zum Jahn-Sportpark…und einer Reaktivierung des alten Hertha-Domizils. Ein Traum.
Verkehrsgünstig ist es, und der Partnerclub aus der Nachkriegszeit wird abgefunden oder geschluckt 😉 .


Stiller
21. März 2016 um 19:11  |  531943

Ne, @moogli. Der Preetz saß im Taxi. Der @Carsten war’s 🙂


pax.klm
21. März 2016 um 19:12  |  531944

Pro
21. März 2016 um 13:59 | 531882

In punkto Preisgestaltung bin ich auch für günstige Karten „weit“ weg.
Stimmung war „früher“ definitiv besser, da die Fans verteilter im Stadion waren, das Dach nicht „schallschluckend“ und in Berlin nur noch 1/3 Berliner wohnen.

Frage mich nur, zahlt Hertha ab 50000 Besuchern eigentlich immer noch eine höhere „Miete“?
Und wie ist das mit der Rechnung von „Ordnern“ und Selbstkosten von Hertha (2010/11 pro Besucher in Höhe von 5.- /6,- €) ?


Blauer Montag
21. März 2016 um 19:14  |  531945

Wieso denn Rückzahlung?
KKR ist gekommen, um zu bleiben.

Wer den Stein ins Wasser geworfen, die Diskussion über einen Stadionneubau angestoßen hat, frage ich mich auch moogli. Zumindest sorgt es derzeit für Wellengang (zahlreiche Kommentare) hier bei immerhertha. Ob diese Wellen den Hertha-Dampfer voran, oder ins Schlingern bringen, wird sich zeigen.


Kamikater
21. März 2016 um 19:15  |  531946

@Bakahoona
21. März 2016 um 18:13 | 531922

Sehr gut und richtig! 🙂

@Kunstrasen
Stadien wie die Arroganzarena in München haben 2% Kunstrasen mit in den Naturrasen eingeflochten. Das soll angeblich 50 Jahre haltbarer sein, als bisher. (Soso…!)

Ansonsten ist direkt neben dem „Naturrasen“ in München Kunstrasen angelegt. Jedes Sprintduell auf der Linie findet also mit einem Bein auf Kunstrasen statt, weswegen es bereits nicht unerheblich erhöhte Verletzungen gab und geben wird. Wunderte mich ein wenig bei der Begehung.

@Crowdlending
…war ja wohl im Sportbereich einmalig, erfolgreich und innovativ. Alles andere an Kommentar ist ja wohl Käse.


pax.klm
21. März 2016 um 19:17  |  531947

Dan
21. März 2016 um 18:53 | 531938
Sicher ein sehr berechtigter Einwand.

Aber in etlichen Ligen wird schon länger auf Kunstrasen gespielt. Die Neuen sind den Echten sehr ähnlich.
Ein paar links:
Allianz Arena: Hier wird Bayerns neuer Rasen genäht – Bild.de
http://www.bild.de › Sport › Bundesliga › FCB News › FC Bayern München


Blauer Montag
21. März 2016 um 19:18  |  531948

Gestatte mir die Frage Dan
21. März 2016 um 19:02 | 531941

Na ich bin mir nicht sicher, wie das so ankommt beim nicht fußballbegeistertem Bürger, wenn man einerseits Geld für einen Profi-Sportverein in die Hand nimmt und damit gleichzeitig eine Einnahmequelle versiegen läßt um das Objekt Olympiastadion in Stand zuhalten.

Wofür oder für wen das Olympiastadion weiter in Stand halten, falls Hertha dort nicht mehr spielt?


pax.klm
21. März 2016 um 19:19  |  531949

http://www.framba.de/content/index.php?option=com_content&view=article&id=5577%3Asepp-blatter-kunstrasen-ist-die-zukunft-des-fussballs&catid=119&Itemid=888

Hier wird gesagt, dass bei der U Wm in Kanada der Vergleich des Verletzungsrisikos stattfand. Beides gleich…


Knüppel
21. März 2016 um 19:21  |  531950

@Montag:
Wenn der sportliche GAU eintreten SOLLTE, wird KKR vielleicht das Experiment als gescheitert ansehen und ganz flott auf einer Rückzahlung bestehen. Gott bewahre, aber kannst Du das ausschließen?


pax.klm
21. März 2016 um 19:22  |  531951

Blauer Montag
21. März 2016 um 19:18 | 531948

DENK MAL
Leichtathletik WM und son Zeugs.
Und wenn das Oly nicht total modernisiert werden durfte, dann erst RECHT nicht abgerissen.

Oder war die Frage nicht ERNST gemeint?


Kamikater
21. März 2016 um 19:27  |  531952

Niemand kann gar nichts ausschließen. aber wenn es denen von KKR um sichere Geldanlagen gegangen wäre, hätten sie wohl kaum bei Hertha Interesse gezeigt, oder?

Für die ist dieses Geld Peanuts und eine super Gelegenheit, gleich 2 Dinge zu schaffen: 1. Aufmerksamkeit im Investmentmarkt und 2. vielleicht dabei noch mit wenig Einsatz ’ne Menge Geld zu verdienen. Ich denke mal beides dürfte ihnen gelingen.

Aber gut, schauen wir mal. Ein CL-Auftritt von Hertha spült jedenfalls 25 Mio in die Kassen. Ein Abstieg ist halb so teuer. Beim Fußball können ja nun Tränen und Freude nah beieinander liegen.


catro69
21. März 2016 um 19:29  |  531954

@Dan
Für meinen Fanazubi ist mir (fast) nichts zu teuer.
Für mich stellt sich die Frage, ob Hertha lange genug den Wettbewerbsnachteil bekämpfen kann, sollte dies nicht mehr der Fall sein, ist die Einnahmequelle auf natürliche Weise versiegt und wir, ob fußballbegeistert oder nicht, können uns über das gesparte Geld freuen.


Traumtänzer
21. März 2016 um 19:34  |  531959

Nebenan geht’s weiter.

Stadion gerade Thema in rbb Abendschau….


Blauer Montag
21. März 2016 um 19:35  |  531961

hüstel *Leichtathletik WM und son Zeugs.*
findet wie oft jährlich in Berlin statt?

Das Hertha einen sportlichen Wettbewerbsnachteil hätte in der Spielstätte Olmypistadion, kann ich zumindest in dieser Saison aus der Zuschauerperspektive nicht erkennen.


Knüppel
21. März 2016 um 19:40  |  531962

@Kami:
Ich genieße den Moment, aber der gewisse Grundpessimismus, begründet durch jahrzehntelange Erfahrung, ist durchaus noch da. Ich arbeite daran. Aber die Alte Dame muss mitmachen.


Susanne
22. März 2016 um 0:11  |  532053

Einigen fish and chips and beer Konsumenten, möchte man empfehlen, Bewerbungsschreiben zu verfassen um endlich in Lohn , Brot und täglich sinnvollen Verpflichtungen zukommen und somit einen Beitrag für die allgemeine Gesellschaft zu leisten.


Mi64
22. März 2016 um 22:16  |  532194

Hertha sollte diesen Weg gehen, auch wenn es wieder diese negativen Bedenkenträger gibt. Dieser Weg wird kein leichter sein….

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