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(jl) – Wünsche einen schönen Vater-/Herren-/Männertag. Und wäre der heutige Donnerstag nicht schon ein verbriefter Feiertag, dann hätte Hertha ihn zu einem gemacht. Genauer gesagt: Herthas Nachwuchs.

Die D-,C- und B-Junioren gewannen jeweils den Berliner Pokal. Glückwunsch!

Stadionpläne bekommen neuen Schwung

Von Feiertagsruhe konnte bei Hertha aber auch aus einem anderen, weniger erfreulichen Grund keine Rede sein. Ihr habt es mitbekommen: Der Senat hat in den Verhandlungen mit Hertha – Stichwort Stadionmiete – recht harte Bandagen angelegt.

Kollege @ub hat sich der Thematik angenommen. Seinen brandaktuellen Text findet ihr: hier.

Letzte Party mit den eigenen Fans

Bevor das Olympiastadion möglicherweise noch zu einem größeren Ärgernis für Hertha wird, soll es am Sonnabend erstmal die Bühne für ein erfolgreiches Heimspiel bilden. Ist schließlich der letzte Auftritt der Saison vor den eigenen Fans. Sebastian Langkamp sagte mir:

„Die Fans haben uns klasse unterstützt in dieser Saison. Jetzt wollen wir ihnen mit einem guten Heimspiel noch mal etwas zurückgeben.“

Darmstadt: genauso gut wie die Bayern und Madrid

Und Darmstadt so? Will von Druck im Abstiegskampf nicht allzu viel wissen. Zum Wochenstart ging’s mit der Mannschaft zum Bowling, und auch auf der Pressekonferenz am Donnerstag gab sich Trainer Dirk Schuster gelöst.

Angesprochen auf Ex-Herthaner Sandro Wagner, der ja am vergangenen Wochenende einen Elfmeter verschossen hatte, meinte Schuster trocken:

„Wir haben ja gesehen, dass der FC Bayern und Atletico Madrid da auch nicht weiter sind als wir.“

München, Madrid, Darmstadt – der dissonanteste Dreiklang seit es Fußball gibt. Na gut, in Sachen Leidenschaft, Einsatzfreude und Härte sind die Lilien ja irgendwie die Westentaschen-Version von Atletico…

Ein bisschen Süßholzgeraspel musste dann auch noch sein:

Nicht einlullen lassen, Hertha! 😉

Freitag ist erneut Geheimtraining angesagt. Dafür gibt es die Pressekonferenz mit Trainer Pal Dardai und Manager Michael Preetz. Schauen wir uns an. 


178
Kommentare

psi
5. Mai 2016 um 18:57  |  539950

Ha


alte Dame
5. Mai 2016 um 18:58  |  539951

Ho


kczyk
5. Mai 2016 um 18:58  |  539952

🙂
he


kczyk
5. Mai 2016 um 19:01  |  539953

*denkt*
der senat wurde ans kuchenbuffet eingeladen.
nun will er ein großes stück erhalten – hat er schließlich über jahre nur zu den kleinen brötchen gegriffen.
und plötzlich schreien alle auf: ‚wucher‘


Kettenhemd
5. Mai 2016 um 19:17  |  539954

ich glaube das „verdienter massen auf dem 5. Platz“ das am wenigsten geeignete mittel ist um Hertha einzulullen. Die sind sauer, dass sie den 4. Platz verloren haben und wollen ihn mit aller Macht wieder haben.
#aneinstellungwirdesnichtfehlen.
Ich denke Hertha wird da weiter manchen wo sie bei Leverkusen aufgehoert haben. Kaempferisch gut, spielerisch auf dem aufsteigenden ast aber lange noch nicht gut. Damit wird es auch in Darmstadt eng werden. Da sich Darmstadt sch wohl eher nicht zu hohem Pressing hinreissen lassen wird und ich glaube Hertha die Nerven behalten wird wird ein Sieg moeglich sein. #gutesgefeuhl


sunny1703
5. Mai 2016 um 19:33  |  539955

Gerkan, Marg und Partner….haben die nicht auch am BER mitgebastelt?!!!!!

lg sunny


sunny1703
5. Mai 2016 um 19:37  |  539956

@Kettenhemd

Ich hoffe Hertha fährt nicht auch am Sonnabend nach Darmstadt,sondern steht um 15 Uhr 30 im Olympiastadion auf dem Feld,sonst gebe dir einen guten Tipp…….0:3! 🙂

lg sunny


Pro
5. Mai 2016 um 19:43  |  539957

Michael Preetz reagierte laut Bild „schockiert“
Warum…?
Es fehlen mir auch noch Offizielle Kommentare vom Senat und Betreiber zum Thema…

Wer mit den Säbeln Offiziell rasselt, darf sich nicht wundern…..,
bislang profitierte Hertha meist von den guten Bedingungen des Senats.

Die Jahresmiete lag unter dem Bundesliga-Schnitt von 4,7 Millionen Euro. In schwierigen Phasen hatte der Arena-Besitzer sogar auf Zahlungen verzichtet…..

Doch mittlerweile geht es Hertha finanziell besser, + (mit guten Möglichkeiten nächste Saison), sodass der Senat seine Forderungen
auf Bundesliga durchschnitt anpassen möchte…..

Also alles legitim und warum M.P. „schockiert“ ist..?
Na, gehört wohl dazu und bis dahin…..

Ich mache mir mehr Sorgen um die Reaktion bzw. Aktion der ex. Hertha „Rückkehrer“ und die Spielweise der Darmstäter….. für Samstag und befürchte ein Endspiel in Mainz und das muß und hätte nicht sein müssen…


Lichtenberger
5. Mai 2016 um 19:46  |  539958

Sorry…was nehmt Ihr eigentlich? Hertha in Brandendenburg.. Tropical Island?…Magdeburg?…Leipzig?…Oderbruch?…
HABT IHR SIE NOCH ALLE?
Hertha is Berlin! …und must Berlin bleiben ….alles anderw sind Hirngespinste
Denkt bitte an die angedachten neuen Spielzeiten …mit Montagen und und und…
HERTHA ausserhalb BERLINS ist UNDENKBAR!
Ha Ho He
Blauweisse Grüsse sus Lichtenberg


Lichtenberger
5. Mai 2016 um 19:49  |  539959

P.S….ich kann mit Android-Handy übrigens nicht mehr editieren…schade


5. Mai 2016 um 19:58  |  539960

Wenn ich schon lese, dass dieser Senator Henkel da mit rumfuhrwerkt, bekomme ich schon das kalte K….n!
Der soll sich erstmal um seine Innenverwaltung kümmern, diese „Karre“ steckt ja alleine schon metertief im Dreck.
Ich sag nur, Clans, Rocker, Polizei ohne vernünftige Waffen, Ausrüstung und Schießstände in verwahrlosten Arbeitsstätten. Dafür aber am schlecht bezahltesten in der ganzen Republik….

Bevor es zu OT wird, mein Appell: Henkel, lass deine Finger von unserer Hertha!


U. Kliemann
5. Mai 2016 um 20:29  |  539962

Für die schlechte Bezahlung waren aber
die Herren Sarasani und Wowereit,sowie
auch Verdi zuständig.


U. Kliemann
5. Mai 2016 um 20:31  |  539963

Ich sags ja, ich freu mich auf die Wahlen!


5. Mai 2016 um 20:41  |  539964

Ich weiß es ja @U.Kliemann, der komplette Schlamassel begann lange vor Henkel.
Trotzdem, er soll erstmal seinen Laden auf Vordermann bringen, bevor er lächerliche Mietforderungen mit formuliert.


Tojan
5. Mai 2016 um 20:44  |  539965

@Pro
Das abtreten der cateringrechte, für die der verein erst gerade einen zweistelligen millionenbetrag ausgegeben hat, sowie eine laufzeit von 15 jahren ist ganz und gar nicht branchenüblich.


Tojan
5. Mai 2016 um 20:51  |  539966

@U.K
freu dich nicht zu früh. die Berliner gehen eher seltener populisten auf den leim.


sunny1703
5. Mai 2016 um 20:57  |  539967

@K6610

Sorry, aber das ist mir alles zu vereinfachend. Zum einen weil wie@Freddie und ich schon geschrieben haben, diese Forderungen der Betreibergesellschaft Konsens quer durch alle Parteien ist. Und was noch viel wichtiger ist,sie ist auch im Wahlvolk vermutlich deutlich mehrheitsfähig.
Enorme Ausgaben für Sport, insbesondere für Profisport sind nicht populär und das wahrlich nicht nur in Berlin.

Die Beurteilung eines Politikers ist Dein gutes demokratisches Recht und Du kannst dem am Wahltag Rechnung tragen, indem Du dessen Partei nicht wählst.

Doch wir haben in den allermeisten Bundesländern Koalitionen und das heißt unter anderem auch, dass der zuständige Innensenator nicht einfach solche Forderungen ohne Wissen und Gutheißen des Koalitionspartners und des Regierenden Bürgermeisters stellen kann.

Koalitionen sind in der Politik für den kleineren Partner meist in der nächsten Wahl nicht vorteilhaft, wo doch,wie erwähnt, die Politik,egal wie bewertet von beiden getragen wird.

Momentan sieht es so aus, als ob wir im September einen Rot Grünen oder einen Rot Rot Grünen Senat bekommen werden. Ob sie die von Dir kritisierten Felder besser machen, ist nicht vorhersehbar.

Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass ein anderer für den Sport zuständiger Senator, welcher Partei auch immer, plötzlich auf Kuschelkurs betreff der Forderungen zu Hertha gehen wird.
Die Zeiten des Herthamitgliedss Wowereit sind vorbei. Und ob er………ich glaube nicht.

Es wird zu einer Einigung kommen,lassen wir uns überraschen wie sie ausfallen wird.

Die Tränen von Preetz sind jedenfalls ein Teil Show. Ich möchte nicht wissen, wer von uns in den letzten 15 Jahren Miterhöhungen von 50 % aufwärts hinnehmen musste und nicht nur dort. Zumindest mein Vermieter würde eine Stundung von Mietschulden auch bestimmt verständnisvoll gegenüber stehen. 🙂

Hertha hätte im ersten Jahr eine gewaltige Steigerung,anschließend aber Planungsssicherheit, mit dem Risiko nicht zu wissen,wie steht es um die sportliche Leistung der Mannschaft innerhalb dieser Vertragslaufzeit und wohin geht die Reise des Fußballs.

Aber auch die Stadt Berlin trägt ein Risiko. Wieviele Touristen werden bei einer Spieltagssplittung noch wegen des Fußballs in die Stadt kommen? Und vor allem, was ist eine feste Summe X in 5 oder 10 Jahren überhaupt noch wert? Gibt es noch einen Euro?Und vor allem eben auch,wie steht es um die sportliche Leistung des Vereins und seiner daraus folgernden Zahlungsmoral.

@elaine ein letztes zu Dir. Man kann über die zweckentfremdete Nutzung von Sporhallen streiten, doch für mich stellt sich immer die Frage, was wäre eine schnelle Alternative gewesen.
Wir hatten Glück,dass der Zustrom an Flüchtlingen irgendwann deutlich zurückging,wir hatten Glück, dass der Winter sehr milde ausgefallen ist. Doch Politiker sind wie verantwortliche Sportentscheider keine Hellseher, aber sie haben eben Verantwortung für das Ganze und nicht nur für Hertha BSC.

lg sunny


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Mai 2016 um 21:01  |  539968

@pro

Es fehlen mir auch noch Offizielle Kommentare vom Senat und Betreiber zum Thema…

Schau in den hier verlinkten Morgenpost-Text. Da findest Du sowohl Zitate von Michael Preetz als auch von Senat-Seite, genau gesagt von Frank Henkel – hier

Die Jahresmiete lag unter dem Bundesliga-Schnitt von 4,7 Millionen Euro. In schwierigen Phasen hatte der Arena-Besitzer sogar auf Zahlungen verzichtet…..

Richtig ist, dass der Senat auf keinen Cent der Miete verzichtet hat. Die Betreibergesellschaft hat Hertha die Miete gestundet. Und in der Folge-Saison die ausstehende Summe komplett zurückgezahlt bekommen, zuzüglich Zinsen.
Im ersten Schritt hat die Stundung Hertha geholfen (beim Abstieg in Liga zwei). Im zweiten Schritt hat der Vermieter profitiert, weil Hertha die ausstehende Summe höher verzinst hat, als es damals bankübliche Konditionen waren (ich meine, Hertha hätte 5 % Zinsen gezahlt)

Mein Eindruck Ein Erhöhung der Stadion-Miete um, sagen wir um 30 Prozent, wäre in Ordnung. Kann man ja weiter kombinieren: Dass die Miete nach drei Jahren um weitere 5 % steigt und nach weiteren 2 Jahren um noch mal 5 %.
#StaffelMiete

Aber die Miete für einen Mieter, der seit 1963 in dem Objekt ist, um 100 % zu erhöhen, das kommt irgendwie sittenwidrig rüber.


ydra
5. Mai 2016 um 21:27  |  539969

Dann geht man eben zum Bundeskartellamt, verweist auf die Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung und schon wird das „Angebot“ des Stadionbetreibers einkassiert. Wieder viel Aufregung um nix.


5. Mai 2016 um 21:32  |  539970

@sunny1703

Du hast ja Recht soweit. Aber Henkel ist für mich schon aus beruflichen Gründen ein rotes Tuch und nun mischt der auch noch in Sachen mit, die meinen Lieblingsverein betreffen. Da muss ich mir dann etwas Luft machen.
Wie gesagt, der soll erstmal seinen Job machen zum Wohle der Stadt und seiner Bewohner!

Nun aber genug Tresenpolitik von mir! 🙂
HaHoHe!


elaine
5. Mai 2016 um 21:32  |  539971

@sunny

Doch Politiker sind wie verantwortliche Sportentscheider keine Hellseher, aber sie haben eben Verantwortung für das Ganze und nicht nur für Hertha BSC.

den Zusammenhang verstehe ich nicht. Was willst du gerade mir damit sagen?
1. Das Politiker keine Hellseher sind, weiß ich.
Wenn sie aber, wie wir alle die Weltpolitik der letzten Jahre verfolgt hätten, wäre die Hellsicht nicht notwendig gewesen, um zu wissen, dass hier Flüchtlingsmassen ankommen werden
2. Das sie eine Verantwortung für das Ganze haben, weiß ich auch und gerade deshalb, kann ich die Konfiszierung RRH-Halle nicht verstehen, da gab es mit Sicherheit andere Möglichkeiten, um nicht das Herz der Westberliner Leichtathletik lahm zu legen
Das wäre vielleicht ein Punkt, wo man das ganze im Auge haben muss
Was das jetzt im besonderen mit Hertha zu tun hat, kann ich auch gerade nicht erkennen.
Wenn der Senat eine *sittenwidrige* Mieterhöhung anstrebt, um das Oly auch noch kaputt zu machen, sagt mir das, dass der Sport in Berlin, der soziale Aufgaben erfüllt, die der Staat nicht bieten kann
(mal abgesehen davon, dass auch Hertha sehr viel im sozialen Bereich tätig ist) , mit den Füßen getreten wird. Wo ist da die Weitsicht oder der Blick auf das Ganze ❓ Sport erfüllt eine ganz wichtige soziale Rolle, wenn da noch mehr gespart wird, wird sich das rächen. Mit dem Blick auf das Ganze würde man das erkennen


elaine
5. Mai 2016 um 21:42  |  539972

doch für mich stellt sich immer die Frage, was wäre eine schnelle Alternative gewesen.

da hätte man vielleicht ein bisschen suchen müssen.

Was mir aufgefallen ist, ist das ca. 800m von der RRH-Halle entfernt, an der Ecke Angerburger Allee das ehemalige Jugendgästehaus des SCC ist.
Da sollte wohl eine islamische Schule einziehen, was aber bis heute nicht passiert. das Haus steht lehr und verrottet, obwohl dort Zimmer und Duschen und Küchen vorhanden sind.


Lars
5. Mai 2016 um 21:59  |  539973

@Uwe Bremer
Aber wir können doch festhalten, das der Senat Hertha sehr oft entgegengekommen ist. So z.B. ja auch bei der Waltherbau-Pleite, als dieser von Hertha Anteile an der Stadionbetreibergesellschaft abgekauft hat. (oder hab ich das falsch in Erinnerung?)

Zudem sollte man auch anschauen, wann der letzte Vertrag unterschrieben wurde, ist doch auch schon etwas her, oder?

Aber der wichtigste Punkt, Hertha pocht darauf, dass man seit dem Einstieg von KKR viel besser aufgestellt ist – also sollte man doch auch seinen Anteil an der Kostenlast des Stadions tragen und wenn dabei eine dem Objekt deutlich angemessenere Miete bei rauskommt ist das halt so.


kczyk
5. Mai 2016 um 22:13  |  539974

*denkt*
nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird


Ursula
5. Mai 2016 um 22:18  |  539975

Ich bin HIER raus, aber die Beiträge
von @ elaine….

…um 21:32 Uhr und ganz insbesondere um
21:42 Uhr wären meine Fragen und Anliegen…!!!

UND tschüss!


Stiller
5. Mai 2016 um 22:18  |  539976

Sittenwidrig? Vollkaufleute können alles Mögliche vereinbaren. Und ein privater „Investor“ wird da überhaupt keine Skrupel haben, alle Register zu ziehen.

Wenn Henkel wirklich erreichen will, dass Hertha dauerhaft im Olympiastadion bleibt, aber er davon ausgehen muss, dass Hertha ernsthaft ein eigenes Stadion anstrebt, dann wäre es der letzte Vertrag mit Hertha und der Senator wäre gezwungen die höchsterzielbare Miete und Mietdauer herauszuholen. Nur so könnte er eine Schädigung der Landesinteressen verhindern und auch taktisch dazu beitragen, dass Hertha die Bildung von Rücklagen zu Finanzierungszwecken erschwert wird.

Auf der anderen Seite kann man begründeter Maßen daran zweifeln, dass Hertha derzeit überhaupt die Bonität hätte, einen Kreditvertrag für einen Stadionneubau zu bekommen. Dazu wären neben Eigenkapital entsprechende Sicherheiten und eine über die Kreditlaufzeit positive Fortführungsperspektive für den Bauherren nötig. Wo soll die bitte herkommen? Völlig utopisch.

Außer … Hertha wird vom Privatkapital übernommen. Dann gehört der Stadionneubau nicht dem steuersubventionierten Verein und seinen Mitgliedern bzw. den Bürgern der Stadt, sondern irgendeinem Kapitalinvestor (Kandidaten: KKR, Gegenbauer, Allianz u. a.) der die daraus resultierenden Gewinne in die eigene Tasche steckt und sie nicht unbedingt in Berlin versteuert. Warum sollte Berlin das auch noch mit Steuergeldern unterstützen?

Ergo vermute ich bis zum Beweis des Gegenteils, dass der Stadionneubau entweder eine Finte ist (allerdings bislang eine richtig schlecht gemanagete) oder ein „weißer Ritter“ im Hintergrund bereits das Feld bestellt, um beizeiten „in die Bresche zu springen“.

Dem käme die künstlich angeheizte „öffentliche“ Empörung doch nur zupass und man könnte wieder einmal die „dummen“ Politiker in die Pfanne hauen. Das hat in Berlin schon mehrfach geklappt. (Man denke nur an die Privatisierung von Wasser, Gas und Strom. Und am Ende zahlt man mehr und kommt nicht mehr raus aus dem Schlamassel).

Ich würde sogar meinen, das hat hier Methode …


5. Mai 2016 um 22:21  |  539977

Alberne, unsympathische und populistische Muskelspielerei von Seiten der Stadt
Andererseits: es ist erstmal nur eine Verhandlungsposition. Am Ende wird
es einen Kompomiß geben.
Viel Lärm ertmal. Mehr isses vermutlich nicht.


Tojan
5. Mai 2016 um 22:30  |  539978

was an diesem vorschlag stinkt und eine verhandlung verkompliziert ist vor allem die frage der cateringrechte. denn hätte man mit einer höheren miete angesetzt, wäre diese in der höhe verhandelbar. die sache mit den cateringrechten ist aber eine alles oder nichts position, die vermutlich nicht verhandelbar ist, die hertha aber auch nicht unterschreiben wird.


fechibaby
5. Mai 2016 um 22:39  |  539979

Daumen hoch für Innen- und Sportsenator Henkel!
Sollten im September nach den Wahlen SPD, Grüne und „SED“ die neue Regierung bilden, dann werden die Verhandlungen über einen neuen Stadionvertrag mit Sicherheit nicht einfacher.
Einen Stadionneubau wird es in Berlin mit Sicherheit nicht geben.
Hier werden neue Wohnungen benötigt und kein neues Stadion!!


sunny1703
5. Mai 2016 um 22:41  |  539980

@elaine, ich kann viele Deiner Ansichten teilen, doch es ist nun mal in der Politik so, dass immer wenn ein Rotstrich angesetzt werden muss, alle schweigen bzw, schreien, bei mir nicht. Der Sport ist da vermutlich ein wenig die dumme Sau, weil sie eben bei den meisten doch vor allem mit dem Unternehmersport Fußball verbunden wird und die von Dir richtig beschriebene Wirkung des Breitensports schubladenartig außen vor bleibt.

Warum nun welche Halle genommen wurde,ist sicher oft schwer zu verstehen, ich als Laie vermute, das hatte auch damit zu tun,dass sie schnell zu einer Unterkunft umgewandelt werden konnten.
Und nun werden sie wohl wieder für viel Geld auf Vordermann gebracht werden müssen.

Ich glaube wirklich daran, dass wir jetzt erstmal eine Maximalforderung gehört haben und zum Schluss das eher in Richtung dessen geht was @ubremer geschrieben hat,vielleicht etwas höher.

@K6610

Ich weiß ja um Deine Tätigkeit und bestimmt hast Du bei einigen Themen beruflich bedingt einen guten Einblick. Doch die Frage ist ja, macht ein anderer Senator das dann besser?! 🙂

Jetzt fange ich schon an CDU Senatoren zu verteidigen!
Wo sind deren Unterstützer,wenn man sie braucht!? 🙂

lg sunny


Tojan
5. Mai 2016 um 22:42  |  539981

@fechi
was kann hertha dafür, dass der senat lieber luxuswohnungen und Mediacitys an der MB-arena genemigt, anstatt günstige wohnungen für alle?

hertha will kein geld vom senat fürs neue stadion, also was hat der senat bei der stadionfrage zu melden?


Uwe Bremer
Uwe Bremer
5. Mai 2016 um 22:51  |  539982

@Lars

21.59 Uhr

ich verstehe Dich richtig: Du findest die Senatsforderung angemessen:

– die Miete im Olympiastadion um 100 Prozent zu erhöhen

– die Catering-Rechte, die bisher bei Hertha lagen, auf die eigene Seite zu nehmen

– eine Laufzeit von 15 Jahre aufzurufen?

Meine Lesart ist:

Wer bisher nicht verstanden hat, warum Hertha interessiert ist, ein eigene Arena bauen zu lasen, wo Hertha selbst die Rechte in der Hand hat (Namensrechte am Stadion, Catering-Rechte, Bier-Rechte usw.) versteht jetzt, worum es es dem Manager und dem Präsidenten geht.

Insofern tut der Senat (unabhängig davon, wie dieser aktuelle Poker ausgeht) Hertha einen Gefallen
#eigeneArena


fechibaby
5. Mai 2016 um 22:56  |  539983

Glückwunsch an Liverpool für den EL-Finaleinzug!!
Hochverdienter 3:0 Sieg.
Dieses Spiel heute war um Klassen besser als gestern Real-ManCity.

Jürgen Klopp Trainergott!!!


Stiller
5. Mai 2016 um 22:56  |  539984

@Tojan

Morgenpost:“Die Frage der Catering-Rechte ist seit Jahren umstritten. Das Rechtsverständnis des Senats hat Henkel im Juli 2013 dargelegt auf eine Anfrage der Linksfraktion: ‚Nach dem Pacht- und Betreiber-Vertrag zwischen dem Land und der Betreibergesellschaft, steht ab 1.7. 2017 das gastronomische Recht für das Olympiastadion ausschließlich und vollumfänglich der Betreibergesellschaft zu.‘

Die Rechtsauffassung von Hertha ist eine andere: Die Catering-Rechte gehören dem, der sie wertvoll macht. Das sei Hertha mit 20 Spielen und einer Million Besucher pro Jahr.“

Dumm wäre nur, wenn Hertha Vereinsgelder für den Rückkauf der Rechte verwendet hätte, obwohl sie aufgrund der Rechtslage und der öffentlichen Äußerung von Herrn Henkel absehbar nicht dem Verein zugute kommen konnten. Das wollen wir nicht hoffen.

Ich gehe davon aus, dass sich das Management und der Aufsichtsrat vor dem Rückkauf der Rechte eine belastbare rechtliche Expertise hat geben lassen, was die künftige Verwertbarkeit betrifft. Da Hertha das Stadion nur befristet gemietet hat, wäre das sicher nötig, wenn man die Rechte auch nach Ablauf des Vertrages ausüben möchte …


Tojan
5. Mai 2016 um 23:00  |  539985

@Stiller
gab es nicht bereits ein gerichtsurteil gegen henkels auffassung? ganz davon abgesehen, dass sie auch dem gesunden menschenverstand wiedersprechen. da könnte man auch gleich sagen, alle eintrittsgelder gehen an den senat, ist ungefähr die gleiche logik.

außerdem hat die aussage ja keine auswirkung auf das verhältnis vermieter-mieter, sondern nur auf land und betreibergesellschaft.


U. Kliemann
5. Mai 2016 um 23:01  |  539986

Die Frage ist doch ob die SPD so abstürzt
wie es zu erwarten ist. Und dann darf sich
Herr Henkel mit den Grünen und wem?
Rumschlagen . Die AFD ist dabei außen
vor. Einfach wunderbar . Die 30 iger lassen
grüßen.


kczyk
5. Mai 2016 um 23:06  |  539987

*denkt*
Hertha wird ein neues eigenes stadion bekommen.
die frage ist nur – wann.
die antwort ist einfach – in nicht einmal langer zeit.
wer es bezahlt? jene die geld haben.
wer heute geld hat, sucht händeringend profitable anlagemöglichkeiten.
die banken werden noch über mindestens 10 jahre kaum nennenswerte zinsen auf klassische geldanlagen gewähren können, weil viel zu viel geld in umlauf ist – nicht nur in deutschland, nicht nur in europa. der finanzminister bekommt gegenwärtig noch geld geschenkt, wenn die bundesrepublik doch nur kredit aufnimmt.
bei einem kreditvolumen von um die 220 mio € wäre Hertha eine erste adresse für kapitalanleger – unwichtig ob Hertha in der 1.- oder 2. liga spielt.
in ca. 6-9 monaten sollte die machbarkeitsstudie fertig sein.
in ca. 12 monaten wird das thema auf politischer bühne diskutiert werden müssen.
doch wenige jahre nach fertigstellung der neuen (ryobi- ??) arena werden alle beteiligten der tartanbahn nachtrauern. die nähe der fans zum spielfeld mag punkte bringen, doch die gefahr nennenswerter und stetig steigender geldstrafen wegen zB ‚wurfgeschosse‘ ist verdammt hoch.


Tojan
5. Mai 2016 um 23:06  |  539988

U.K
die umfragen lassen eher erwarten, dass die SPD stabil bleibt und die CDU kein land sieht. zum glück hat die berliner SPD nämlich nicht viel mit der bundes-spd gemeinsam, im gegensatz zur landes-cdu. und wer ernsthaft nach den letzten jahren einen henkel wählt, dem sollte mmn das wahlrecht entzogen werden 😀


Herthamitglied560
5. Mai 2016 um 23:08  |  539989

Warum nicht gemeinsam eine Lösung finden ??????
Verstehe ich nicht !
Das Olypiastadion nach Hertha`s Plänen umbauen, damit es eine richtige Fussballfestung wird.
Denkmalschutz kreterien können doch bestehen bleiben: die Grundmauern bleiben doch !!
Hier sollte der Kompromis sein, da Hertha der Hauptmieter ist und seit Jahrzenten Mieter.
Alles andre sind Hirngespinste und kaum realisierbar oder soll Hertha im Jahnsportstadion vor 25 T. spielen ????


fechibaby
5. Mai 2016 um 23:09  |  539990

@ToJan

Für ein neues Stadion brauch man ein Gelände.
Freie landeseigene Grundstücke wird Hertha in Berlin NIE bekommen.
Dann wird auch eine Baugenehmigung benötigt.
Auch die wird Hertha vom Bezirksamt bzw. vom Senat nicht bekommen.
Kurz gesagt: Aus die Maus bzw. Stadiontraum ausgeträumt.
Zimindestens kein neues Stadion in Berlin.


Stiller
5. Mai 2016 um 23:11  |  539991

@Tojan
Von einem Gerichtsurteil weiß ich nichts. Aber hier kann man die Anfrage der LINKEN und die öffentlichen Antworten des Senats nachlesen. Die sind ziemlich eindeutig.

http://www.linksfraktion-berlin.de/nc/fraktion/abgeordnete_16te_wp/detail/artikel/cateringrechte-im-olympiastadion-an-hertha-bsc-uebergeben/

Sollte die Aussage des Senats dem Hertha-Management vor Abschluss des Rückkaufes bekannt gewesen sein, dann muss man schon schlagende Gründe haben, wenn man sie ignoriert.


Tojan
5. Mai 2016 um 23:12  |  539992

@fechi
warum sollte hertha kein land kaufen dürfen und einen rechtsverträglichen bauantrag genehmigt bekommen? wir leben nicht in einer bananenrepublik, in der befindlichkeiten von politikern wichtiger sind als geltendes recht.


Herthamitglied560
5. Mai 2016 um 23:15  |  539993

@
Tojan
Alles richtig !
Jedoch sprechen wir von mind. 6-8 Jahren !
Grundstück finden
Baugenehmigung
Auschreibung
Bau


U. Kliemann
5. Mai 2016 um 23:17  |  539994

Eigentlich ein Hamsterrad hoch neun.
Warum springen wir immer wieder
darauf an? Mag das der Blogchef?


U. Kliemann
5. Mai 2016 um 23:21  |  539995

Ja , weil das bringt klicks!


U. Kliemann
5. Mai 2016 um 23:22  |  539996

Sorry mußte mal sein.


Herthamitglied560
5. Mai 2016 um 23:23  |  539997

zurück zum Tagesgeschäft.
Habe leider ein Scheiß Gefühl was das Darmstadt -Spiel betrifft.
Im Hinspiel Hertha in Hochform hat die 98ziger abschossen.
Das haben die Darmstädter nicht vergessen.
Hertha leider nicht in der Form der Vorrunde.
Kalou nur ein Schatten seiner selbst….
Hatte die Nacht ein Alptraum Darmstadt schisst Hertha ab mit 4:1
Hoffentlich nur ein Alptraum
Wagner Festspiele


Tojan
5. Mai 2016 um 23:24  |  539998

@stiller
im endeffekt wäre eine übergabe der cateringrechte eine einschneidende änderung des derzeitgen vertrages. zwar grundsätzlich möglich, aber wie gesagt nicht bindend. henkels aussage lese ich so, dass es in der alleinigen verantwortung der betriebergesellschaft liegt, was sie mit den cateringrechten anfangen. treten sie diese in einem vertrag weiterhin an hertha ab, dann kann der senat und der innensenator da „nichts“ machen.

wie gesagt, meine meinung zu den cateringrechten ist relativ klar: die einnahmen werden einzig und allein durch hertha generiert, genauso wie die ticketeinnahmen. den anteil daran erhält der senat bereits durch die miete.

ein abtritt der cateringrechte wäre also gleichbedeutend mit einer deutlichen mieterhöhung. dann würden wir nicht mehr über eine erhöhung von 100% reden, sondern von knappen 300%. spätestens dann wirds ein fall fürs kartellamt.

@Herthamitglied560
ausschreibung kannst du streichen, da es kein öffentliches projekt ist.


Herthamitglied560
5. Mai 2016 um 23:30  |  539999

Tojan
Danke …wieder was dazu gelernt


U. Kliemann
5. Mai 2016 um 23:37  |  540000

Zum Darmstadt Spiel, die Erwartung ist
klar , das Ergebnis wie immer offen.
Und irgendwann hilft ja auch mal wieder
das 30 % tige Glück?


Lars
5. Mai 2016 um 23:42  |  540002

@uwebremer (22:51)

so macht die Diskussion doch wenig Sinn.
Ich fragte ja wann der letzte Vertrag abgeschlossen wurde. Mit meinem Halbwissen vermute ich, das dieser um 2004-2006 abgeschlossen wurde. Evtl. ja sogar zu einer Zeit wo Hertha noch mehr im Stadion involviert war – so das man damals eine „Marktunüblich“ niedrige miete Vereinbart hat – eben auch weil es Hertha so schlecht ging (siehe auch Waltherbau-Insovenz).

Von daher bringt eine Aussage, wie „die Miete im Olympiastadion um 100 Prozent zu erhöhen“ doch nix wenn man dazu keinen Kontext bekommt. In meinen Augen ist das zu leichtgläubig den Infos aus der Hanns-Brauns-Str gegenüber. Schließlich geht es Hertha mitlerweile richtig gut, dank KKR. Und da bin ich auch dafür das Berliner Steuergelder eingespart werden. Somit bin ich unter dieses Voraussetzungen einverstanden mit der erhöhten Miete.

Bzgl. der Cateringrechte hab ich nun gar keine Ahnung, wie das in anderen Stadien geregelt ist – also in denen die Sonst auch einer Stadt / Gemeinde gehören.

Was die Laufzeit angeht – stellt sich ja auch die Frage wie lang war der letzte, evtl. ja auch so 10 – 15 Jahre. Somit fängt man damit bei den Verhandlungen an.

Aber den Absatz mit Hertha und die Rechte an allem in der eigenen Hand ist doch ein Witz von dir? Wie soll das denn gehen – wo versteckt den Hertha das ganze Geld was dafür brauchen würden. Wir sind uns doch einig, das wenn dann ein Investor gefunden werden muss, der das Stadion bezahlt – und dieser wird sich das Investment (zumindest in meiner Einschätzung) durch Miete bzw. Rechte auch wieder zurückholen.


Tojan
5. Mai 2016 um 23:45  |  540003

@lars
mit dem unterschied, das man bei einem investor keine erhöhung befürchten muss bzw sogar ab einem bestimmten punkt die rechte vollständig zurück erhält.


Stiller
5. Mai 2016 um 23:54  |  540004

@Tojan
Du darfst aber nicht übersehen, dass sie nicht „die“ Rechte an Hertha abgetreten haben, sondern nur eine „Nutzungsvereinbarung“ zwischen 3 Parteien geschlossen wurde – und zwar befristet bis 2017. Wie man daraus ohne weiteres ableiten kann, dass Hertha die Nutzungsrechte auch nach Ablauf des Befristungsdatums zustehen, erschließt sich mir nicht.

Ich gehe auch nicht davon aus, dass Herr Henkel das Parlament falsch informiert hat. Wobei aber interessante Fragen von Frau Dr. Hiller durch Herrn Henkel mit folgendem Hinweis abgebügelt wurden:
„Über das Zustandekommen der Nutzungsvereinbarung ist ausführlich im vertraulich tagenden Unterausschuss Vermögensverwaltung berichtet worden. Die Einzelheiten unterliegen zur Wahrung der Betriebs- und Geschä̈ftsgeheimnisse der Vertraulichkeit.“

Klipp und klar sagt er am 12. 7. 2013 aber:“Mit Ablauf des 30.06.2017 ist die Nutzungsvereinbarung vom 06.04.2006 mit Hertha BSC beendet.“

Warten wir’s ab.


Lars
5. Mai 2016 um 23:57  |  540005

@tojan
befürchten bestimmt nicht, aber wenn es am Ende einer ist der so Skrupellos ist wie KKR (zumindest wenn man die Presse zu diesem Konsortium verfolgt) .
Dann könnte das auch teuer werden, da die dann einskalt berechnen – bis wir das evtl. wieder zurück bekommen können.


Spree1892
6. Mai 2016 um 0:02  |  540006

Salif Sane war in Berlin und traf sich mit Dardai und Preetz.

Auf dem Radar soll auch Veton Berisha von Fürth sein. Die Vielseitigkeit schätzt Dardai und Co.

Ansonsten gibt es krass viele Gerüchte, nicht nur Zieler auch einige aus dem Ausland. das wohl schon konkreteste ist mit Sane.

(Kicker Print)


6. Mai 2016 um 0:07  |  540007

krass, da ist man gerade von der Schippe gesprungen, nur mit Fremdkapital..und dann wird ein Vertrag, der um 100% teurer wird: der gerade zurückerworbene catringrechte kassiert und das alles auf extrem lange Zeit..für „angemessen“ angesehen?- Hertha ist nicht „oben“ etabliert, mit etwas Pech, kann man in ein ein zwei Jahren wieder etwas abrutschen. -Und schon wäre man finanziell scgnell wieder in Bedrängnis .Der jährliche Verlust von über 6 Mio von jetzt auf jetzt könnte dem Verein dann wieder gerade erst überwundene Liquiditätsprobleme verschaffen.
Das ist (mindestens) unfair und nahe am Knebel.
Und das, obwohl man Hertha eigentlich dringend weiterhin als Mieter braucht, will man dem Steuerzahler nicht die Kosten für das Oly aufbürden.
-Für mich eine sehr unfaire und unangemessene Vorgehensweise.
Aber: ich denke mal, dass das nur Säbelrasseln ist, nach dem Motto: „wenn ihr Ärger wollt, könnt ihr ihn haben“
Retourkutschen finde ich schlimm, nicht nur hier im blog; kommt so ein Kindergartenverhalten von Seiten der Landespolitik, ist es für mich doppelt unangemessen


Tojan
6. Mai 2016 um 0:32  |  540008

@Stiller
ich leite doch gar nicht ab, dass hertha die rechte weiter zustehen würden, bzw begründe dies nur mit dem gesunden menschenverstand. natürlich ist es möglich die vereinbarung zu verändern, auch in dem maße, wie es die betreibergesellschaft im moment haben möchte, das hat aber nichts mit den aussagen von henkel im senat zu tun.

die nutzungsrechte fürs catering und die verteilung der einnahmen aus den einrichtungen des olympiastadions dürften im mietvertrag klar geregelt sein. darin wird stehen, dass hertha die einnahmen aus dem ticketing behalten darf und bis 2017 steht da eben auch drin, dass hertha das catering zu verantworten hat und die resultierenden einnahmen behält.

natürlich kann man dies mit dem neuen vertrag ändern, aber wie gesagt dann sprechen wir nicht von einer mieterhöhung von 100%, sondern von 300% und dass kann und wird hertha sich nicht leisten.


Pille
6. Mai 2016 um 0:38  |  540009

@Apo
Ich sehe diese Aktion ebenfalls als miesen Tritt in die Kronjuwelen.
Selbstverständlich geht es der Hertha heute deutlich besser als vor einigen Jahren. Man brauchte dafür allerdings die finanzielle Unterstützung der KKR, die ja auch ein ordentliches Stück weit auf Pump läuft. Nimmt man als Maßstab was man im Sommer so für Transfers ausgeben konnte, so darf man wohl davon ausgehen dass das Land sich genau diesen Teil einverleiben möchte.
Mit den Cateringrechten möchten sie sich etwas einverleiben, das es ohne den Hauptmieter Hertha nicht geben würde.
Vielleicht denke ich da ja etwas zu bürgerlich, aber Hertha mietet den Klotz doch im Ganzen für die Veranstaltung von Fussballspielen mit Zuschauerinteresse. Das beinhaltet neben der Nutzung von Kassenhäusschen und Zuschauerrängen eben auch das Catering.
Erstaunlich dass man nicht auch die Rechte an den Kartenverkäufen einfordert.


Silvia Sahneschnitte
6. Mai 2016 um 1:14  |  540011

Die Pressemeldungen zur Erhöhung der Stadionmiete kann doch Hertha auch bei Vertragsverhandlungen mit neuen Spielern zugute kommen:
„Wir müssen hohe Stadionmiete bezahlen, deshalb können wir, Dir neuen Spieler, nicht so viel bezahlen. Da wir aber europäisch spielen, bieten wir Dir ein Schaufenster“.
Salif Sane finde ich gut, aber welchen Spieler verdrängt er aus der Startelf? Ein neu verpflichterte Spieler muss besser sein!
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


Herthas Seuchenvojel
6. Mai 2016 um 3:11  |  540012

so wie gestern hier jemand schrieb, daß die Betreibergesellschaft letztes Jahr 1,2 Mio Gewinn machte, erklärt sich für mich diese deftige Mieterhöhung rein logisch schon nicht

ich schätze mal, da hat einer mit ner sehr kurzsichtigen Brille unseren Tabellenstand und die Frankfurter angeschaut und gemeint, jetzt gibts was zu holen
was die Hessen im Abstiegsfall zahlen müssen, weiß ich allerdings nicht
was wir aber alle aus schmerzhafter Erfahrung wissen, wie schnell es nach unten gehen kann

da hat @apo ganz recht, man reißt gerade mutwillig sämtliche in den letzten 2 Jahren aufgebauten finanziellen Freiheiten ein, und das ohne Not
mit den Cateringrechten hätte ich noch die wenigsten Probleme, die Mietverdoppelung muß man aber erstmal wieder reinholen

wenn das Ganze wirklich nur auf 15 Jahre basierend verhandelt werden kann, kann Micha seine Machbarkeitsstudie für 8,9 Jahre erstmal in die Schublade versenken
für mich versuchte langfristige Knebelung
da hat Sahneschnitt(ch^^)ens Idee zur kurzfristigen Überbrückung mit den Förstern durchaus was für sich
sollte dazu die S-Bahnspange Teltow, Stahnsdorf, Potsdam doch ziemlich zügig kommen, wäre ne vernünftige Anbindung zur Autobahn, großzügigen Park- & Busflächen durchaus schnell machbar, wenn man sich die Freiflächen in/um Stahnsdorf & Kleinmachnow anschaut
sooo weit wäre das nicht weg von Steglitz/Schöneberg & Co


Freddie
6. Mai 2016 um 6:58  |  540013

Wir in Köpenick spielen?
Klar, dann spielt S04 im Signal Iduna Park.
In meinen Augen völlig undenkbar .

Nee, mit der Nummer gibt der Senat den Neubaubefürwortern reichlich Argumente. Insofern kommt diese Argumentation Hertha vielleicht nicht unrecht.
Und letztlich wird man sich wesentlich moderater einigen.


sunny1703
6. Mai 2016 um 7:00  |  540014

Wer wann was wusste, weiß doch niemand. Ich bin mir jedoch sicher, dass die Zahlen der Betreibergesellschaft,abgestimmt mit dem Senat ,nicht erst husch husch umgeschrieben wurden, nachdem Hertha die Machbarkeitsstudie auf den Weg brachte, weil die Zuschauerzahlen nicht so waren,wie erwartet oder weil die Stimmung nicht so gut ist, wie in Wolfsburg. 🙂

Ich könnte mir vorstellen,dass aus einem vorher Angebot einer Laufzeit von 10 Jahren, es daraufhin auf 15 Jahren umgeändert wurde, wobei Gegenbauer wenn ich mich nicht irre von einem neuen Stadion in den nächsten 25 Jahren sprach, was ist also das Problem bei einem Vertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren?!

Dazu kommt ein nach meiner Einschätzung sehr gut ausgebautes Netzwerk von Herrn Gegenbauer, dass weit in die Berliner Politik auch in den Senat, hinein reicht.

Wer also welche Retourkutsche gefahren ist und wer welche Reaktionen auch aus Verantwortung gegenüber der Berliner Bevölkerung abgegeben hat, weiß niemand.

Ich finde es nicht unbedingt hilfreich aus laufenden Verhandlungen heraus, mit einem Aufschrei über die Presse Interna nach außen dringen zu lassen. Aber gut,das muss jeder mit sich selbst ausmachen. ich finde es dagegen gut,wenn sich die eine Seite zu Verhandlungen,die noch am Anfang stehen, bedeckt hält.
Ich bin mir sicher, die Betreiberseite wird sich bewegen und hat das auch einkalkuliert.

Es könnte zum Beispiel sein, dass die Betreiberseite das Angebot in der Hinterhand hat, dafür einen eventuellen Stadionneubau auf dem Olympiagelände (oder sonstwo in der Stadt) zuzustimmen.

Hertha muss aber auch einsehen,dass egal welcher Senat auch immer momentan regiert dringendere Probleme hat und die von @Seuche beschriebene zu schaffende Infrastruktur,die dann auch in Berlin geschaffen werden müsste,zwar kommen wird,jedoch nicht von heute auf morgen. Das muss die Finanzlage erstmal hergeben.

Aber auch ich gebe mich hier nur wilden Spekulationen hin, niemand weiß genaues.

Deshalb schaue ich mir erstmal die weiteren Verhandlungen an und warte auch die Wahlen zum Abgeordnetenhaus ab, bevor ich hier die Koalition oder alle gewählten Volksvertreter mit dem Wort sittenwidriges Verhalten bewerfe.

lg sunny


sunny1703
6. Mai 2016 um 7:20  |  540015

Mich interessiert das Spiel morgen gegen Darmstadt viel mehr als die momentan noch ungelegten Eier von erst am Anfang stehenden Verhandlungen.

Wenn Hertha morgen drei Punkte einfährt, ist noch vieles drin,mit Hilfe von Stuttgart die direkte EL Quali schon sicher und selbst Platz 4 noch möglich. Deshalb sind morgen drei Punkte wirklich Pflicht. Die mannschaft muss für sich beweisen,dass sie eben nicht zu den „Hertha kann nicht Rückrunde 1.Ligateams“ der letzten Jahre gehört.

Und sie muss beweisen, zwei „Endspiele“ zu können.

HAHOHE HERTHA BSC

sunny


sunny1703
6. Mai 2016 um 7:32  |  540016

Zu den genannten Transfers. Sane gehört zu den drei Spielern von 96 die ich für Hertha interessant finde. Ein kopfballstarker Spieler, der auf der 6 als auch in der IV spielen kann,aber sicher technisch beschlagener ist als Hegeler.
Zieler erscheint wohl zu interessant für andere und Kiyotake ist laut Kicker bei Bayer im Gespräch und vermutlich dann für uns auch unerreichbar.
Zu Berisha kann ich nichts schreiben.

Jetzt tauchen vermutlich wieder soviele Gerüchte auf,dass wir aufpassen müssen,welche davon überhaupt ernsthaft sein können.

lg sunny


alte Dame
6. Mai 2016 um 7:33  |  540017

Wie wäre es morgen mal mit Darmstadt schlagen? Einfach so … ohne große Aufregung? *träum


6. Mai 2016 um 7:54  |  540019

Zum Stadion: spieltheoretisch eine hochinteressante Konstellation. Ein Anbieter, ein Nachfrager.


Dan
6. Mai 2016 um 8:02  |  540020

#fehlendes Basiswissen bei mir
#Stadion & Olympia Gelände (Trainingsbetrieb)

Gibt es da „einen“ Vertrag oder sind die entkoppelt? Wie sieht ggf. dort die Laufzeit und Mietsituation aus?


elaine
6. Mai 2016 um 8:07  |  540021

Freddie 6. Mai 2016 um 6:58

für die Förster ist das genau so undenkbar .

@sunny, ich für mich muss nicht abwarten, bis die Verhandlungen in Gang kommen , um ein Angebot für einen Mietvertrag, der eine Mieterhöhung um über 100% beinhaltet, als sittenwidrig zu erkennen
Angeblich ist Wohnungsbau vorrangig, wobei immer mehr Luxuswohnungen gebaut werden und an jeder Straßenecke, ein potthässliche Mall eröffnet wird, obwohl bisher die meisten nicht ausgelastet sind. Vielleicht in Hinblick darauf, dass irgendwann Touristen aus dem chinesischen Raum hier aufschlagen um einzukaufen.
Oberflächlich gesehen kann man sagen , Senat hat dringende Probleme , was mich wundert ist dann, das hier ein neues Problem aufgemacht wird.

Aber für mich gibt es wenig dringendere Probleme , als Freizeitangebote für Kinder/Jugendliche durch Vereine, oder was da noch so an sozialem Engagement angeboten wird. Langfristig ist eher kostensparend
Wieso wird es Vereinen, die etwas im sozialen Bereich tun, oder die Profiabteilung für die Stadt, auch wenn es nur immer wieder das Erwähnen in den Sportsendungen ist, noch schwerer gemacht, als es schon ist
Wenn der Senat irgendwo das nur im mindesten das Ganze im Auge hätte, dann würde er nicht die Wünsche, die ein Fußballverein hat, der Sozialarbeit , Jugendarbeit betreibt, der wichtig ist für Tourismus, Werbung, Steuereinnahmen und was weiß ich nicht alles so er maßen abkanzeln. Und das in einer Stadt, die angeblich auch vom Tourismus lebt. Ich hatte schon schlimmes befürchtet, als ich den Auftritt des Herrn Böger im RBB sah. Man könnte etwas auf die Wünsche eingehen, aber hier wird gesagt *Friss und stirb* Die Entwicklung im Fußball (reines Fußballstadion) wird nicht beachtet, man hat null Blick auf die Zukunft und von einem Fußballbundesligaverein profitieren eben nicht nur die Fußballfans, das ist mir wirklich zu kurzsichtig.
Es geht doch gar nicht, alles als gegeben hin zu nehmen. Hier ist doch der Zeitpunkt Fragen zu stellen 🙂

Die Konfiszierung einer der wichtigsten Sporthallen, wenn 200m weiter ein leeren Haus verrottet, halte ich für genauso Verantwortungslos
Die Finanzlage wird in bestimmten Fällen aus der Schublade geholt, aber dann wird wieder Geld aus dem Fenster geworfen, als gäbe es kein Morgen, Flugplatz BB oder Schließung eines voll funktionsfähigen Flughafens Tegel , um daraufhin einen neuen bauen zu müssen, weil die Kapazität nach dessen Schließung nicht ausreicht.


Freddie
6. Mai 2016 um 8:20  |  540022

@tojan 22:irgendwas

Du schreibst, dass der Senat lieber Luxuswohnungen in Mediaspree genehmigt als bezahlbare Wohnungen. (Sinngemäß )
Nuhr mal so:
Baugenehmigungen für Wohnungen kommen grundsätzlich nicht vom Senat, sondern von den Bezirken.
Und die Wohnungen an der East-Side-Gallery liegen in Friedrichshain. Und da haben die im Senat vertretenenen Parteien nix zu sagen.
Die Wohnungen, die teilweise 13 Mille pro Qm kosten, sind vom grünen Baustadtrat genehmigt worden 😉

Hat aber alles nix mit unserem Oly zu tun.


Joey Berlin
6. Mai 2016 um 8:29  |  540023

Moin,

#Hertha, Olympiastadion/Neuer Mietvertrag usw.

Was wir erleben ist ein Remake* aus dem Jahre 2008! http://www.welt.de/sport/fussball/article2460940/Hertha-BSC-plant-Alternative-zum-Olympiastadion.html

Schon damals wurde über eine Machbarkeitsstudie nachgedacht oder nur geredet? Anyway. Großes Tennis, man wird sich irgendwo zwischen Realität und Maximalforderungen treffen. Der Kommentar im heutigen Tagesspiegel von Kurpjuweit findet meine Zustimmung, ist nicht alles schlecht beim TSP…

*#Uwe ist schuld. 😉


Herthas Seuchenvojel
6. Mai 2016 um 8:42  |  540026

@Fechi: schau auf 1:07 😉


Dan
6. Mai 2016 um 8:48  |  540028

Haha 😉 @Freddie ist nicht auf der Höhe. Heute mach ich mal den Verlinker-Typen.

http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article207535963/Hertha-Fans-im-Mecker-Modus-Die-versauen-es-doch-wieder.html


Freddie
6. Mai 2016 um 8:50  |  540030

Da war der @dan schneller.
Alles andere ist üble Nachrede 😉🍺


Freddie
6. Mai 2016 um 8:54  |  540031

Hatten wir den schon?

http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article207533733/Preetz-Muessen-Plaene-fuer-eigene-Hertha-Arena-intensivieren.html

Danach wird die Machbarkeitsstudie an gmp vergeben.
Ich meine, als jemand vor einiger Zeit danach fragte, wer sowas macht, hatte ich die als Beispiel genannt. #Eigenlob


6. Mai 2016 um 8:54  |  540032

@bauen auf dem Olympiagelände

Ich habe gelesen, auch dort ist Bauen nicht möglich.
Wegen Denkmalschutz.

Stimmt das so?


sunny1703
6. Mai 2016 um 8:58  |  540034

@Freddie

Teilweise hast Du Recht,aber Stadtrat Beckers ist Sozi…….wenn auch nicht für Bauen zuständig,sondern für Wirtschaft! 🙂

@elaine

Nochmals, ich kann Deine Sichtweise verstehen und teile sie auch in großen Teilen, dennoch halte ich anderes für zuvorderst dringender.
Und das ist das Problem, erstmal geht es auch um Dinge wie Zuständigkeiten,dann muss bei vielem auch der Finanzsenator zustimmen, die Möglichkeit einer Haushaltsperre ist immer gegeben und zuletzt bleibt das Problem, dass in einer Millionenstadt viele andere Dinge für dringlich halten,möglichst jeder nah an seiner eigenen Interessenlage und nun entscheide mal.
Vielen kann man dabei nicht oder nur für deren Ansicht unzureichend gerecht werden.

Und nochmals, der Sport ist nicht unbedingt das Lieblingsthema. Wie sehr diese Einstellung durch die Bevölkerung in ganz Deutschland geht, hast Du zuletzt bei den abgelehnten Olympiabewerbungen bemerkt und das in reicheren Städten als Berlin.

lg sunny


sunny1703
6. Mai 2016 um 8:59  |  540035

@moogli

Das ist richtig, aber ich habe keine Ahnung wie fest so ein Schutz verankert ist.

lg sunny


Dan
6. Mai 2016 um 9:00  |  540036

Link-Tsunami ausgelöst

Für die Planung der Freizeit mit Hertha BSC

http://www.fanhaus1892.de/fanfest-2016.html


Freddie
6. Mai 2016 um 9:09  |  540037

@sunny

Häh?
Ich hab doch explizit vom Baustadtrat geschrieben. Der ist doch für Baugenehmigungen zuständig.
Und das ist Panhoff von den Grünen.
Versteh dich nicht, dass du mit dem Stadtrat für Wirtschaft argumentierst.


fechibaby
6. Mai 2016 um 9:30  |  540038

@Die Rückkehr der verlorenen Hertha-Söhne

Schlecht gewählte Morgenpost-Überschrift!
Überschrift müsste lauten:
Rückkehr der trainingsisolierten und abgeschobenen
Spieler!
Ich werde beide morgen im Stadion freundlich begrüßen.
Hoffentlich werden sie morgen Hertha nicht
nachträglich dafür bestrafen.
Dann wäre nach dem Pokalfinaletraum auch der
CL-Traum geplatzt!
Und der Stadionneubautraum ist bereits vor
dem Start gescheitert.
Wieso, habe ich bereits gestern Abend geschrieben.


jenseits
6. Mai 2016 um 9:33  |  540039

#Freibier

Wenn Warsteiner mindestens 41.000 Liter Bier spendieren will, aber jeder und jede beim Einlass lediglich einen Coupon für ein 0,3-Liter Freigetränk erhält, sind es doch insgesamt maximal 20.000 Liter „Getränk“, die spendiert werden. *grübel* 🙂


Herthas Seuchenvojel
6. Mai 2016 um 9:40  |  540040

@jenseits: du hast da ne „0“ zuviel drin
sind nur 4.100 😉


jenseits
6. Mai 2016 um 9:42  |  540041

@Seuchenvojel
Tja, so ist es einfach erklärt. 🙂


Opa
6. Mai 2016 um 9:51  |  540042

#Stadion
Soso, man zeigt sich „schockiert“? Ob einer solchen Aussage musste ich erstmal in die Eistonne und sehr genau überlegen, auf welche Art und Weise ich mich mal wieder unbeliebt machen kann.

Der Senat hat Hertha im laufenden Mietvertrag ein Paket geschnürt, welches überaus „wohlwollend“ hinsichtlich der Preisgestaltung und der sonstigen Konditionen war (Hertha konnte z.B. die Cateringrechte verkaufen, um zwischenzeitliche Liquiditätslücken zu schließen). Darüber hinaus führte Hertha bis vor einiger Zeit die Einnahmerechte aus den sky Boxen des Oly (meine bis 2025, also weit über die Laufzeit des aktuellen Vertrags hinaus) als größten Vermögensgegenstand in der Bilanz. Die Frage, wie das ohne Mietvertrag über 2017 hinaus gehen soll, verhallte bislang ungehört und im Freudentaumel um den KKR Deal schien das auch nicht mehr ganz so wichtig zu sein.

Vor ein paar Wochen hat Hertha ohne Not am Zaun gerüttelt und nun hat der Senat Strom auf selbigen gegeben, um mal zu zeigen, wer Hund und wer Schwanz ist. Wer sich davon „schockiert“ zeigt, ist entweder furchtbar naiv oder versteht sein Handwerk nicht. Das toppt beinahe noch alle Hebel & sonstige „-gates“ der letzten Jahre.

Der Senat erhöht auch nicht die Miete, sondern es gilt, einen neuen Vertrag auszuhandeln, das sind zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Wer die Begriffe „sittenwidrig“ und „Kartellamt“ in einem Satz verwendet, sollte sich zudem ein anderes Diskussionsthema suchen, von dem er vielleicht etwas versteht.

Der Senat MUSS im Interesse der Steuerzahler und aus Berücksichtigung von Wettbewerbsrecht aus dem Stadion eine angemessene Wertschöpfung betreiben. Das wird nur MIT Hertha gehen, nicht gegen. Herthas Position hingegen muss ein „Wir spielen gern im Oly, aber nicht um jeden Preis“ sein. Wer Umzugsgedanken hegt und darüber öffentlich vernehmbar laut poltert, sollte, wenn Verhandlungen anstehen, auch etwas in der Tasche haben, ansonsten steht man nämlich gänzlich ohne Hosen da und gibt wieder mal ein Bild ab, für das sich zwar nicht jeder schämt, aber nicht nur ich mir schon die facepalm vors Gesicht schlage.

Die Machbarkeitsstudie hätte vor Jahren schon laufen müssen, um für die anstehenden Verhandlungen vorbereitet zu sein. Da das nicht ging und man nichts in der Tasche hat, ist das öffentliche Poltern gegen den Verhandlungspartner sackdämlich gewesen.

Das Timing ist noch schlechter als die in dieser Sache gelaufene Kommunikation. Dazu gehört auch, dass es schwer ist, Hertha beim Senat als bedürftigen Sportverein darzustellen, wenn die „spin doctors“ wie Uwe Bremer Hertha und den Profifußball längst in der Unterhaltungsindustrie verorten und von den vielen Fernsehmillionen schwärmen, die da demnächst anstehen, hinter deren Interessen sich alles andere unterzuordnen hat. Auch das ist an hausgemachter Dämlichkeit kaum zu überbieten.

Und nun? Hertha wird sich nach Alternativen umgucken und wohl zu Kreuze kriechen müssen, denn realistisch gibt´s außer der alten Försterei keine Alternative im Umkreis von 100 km, das einzige Bundesligazugelassene Alternativstadion ist der Jahnsportpark, der allerdings ebenfalls dem Senat gehört und somit keine Verhandlungsmasse auf Seiten Herthas darstellt. Leipzig und Wolfsburg sind wohl eher als schlechter Scherz gedacht.

Wenn sich vor dem Hintergrund des o.g. derjenige, der Herthas Interessen zu wahren hat, nun „schockiert“ zeigt, dann ist das ein Grund, selbst schockiert zu sein.

Wer die Historie von Herthas Bauprojekten kennt, der weiß, dass vom Spatenstich fürs Museum jahrelange Versprechen übrig blieben, spätestens zur 125 Jahr Feier fertig zu sein. Gleiches gilt fürs Fanhaus, für das schon seit Jahren Geld bereitgestellt sein soll. Und denselben traut man zu, ein Stadion zu bauen? Man könnte beinahe „schockiert“ sein.

Hat eigentlich die Gemeinde Schilda ein Stadion? Hertha würde da perfekt hinpassen!


frankophot
6. Mai 2016 um 9:51  |  540043

Kaum Einer bis Niemand will das Olympiastadion als Ruine und Millionengrab zur Instandhaltung. Es ist als Gebäude/Gelände immer noch ein Anziehungspunkt für viele Touristen und steht für eine Zeit Deutschalnds und Berlins die man nicht „abreissen“ kann/sollte.

Ich bin kein Archtietekt, aber ich finde, alle sollten intensivst darüber nachdenken, das äussere Rund stehen zu lassen, die Tribünen zu entkernen und ein Fussballstadion hineinzubauen. Wenn man das Dach lassen könnte, wärs perfekt. Catering und sanitäre Anlagen müssten verbessert werden, was sicher machbar ist, ohne den Denkmalschutz
sehr zu beanspruchen.

Auch eine 50.000 Arena kann für Konzerte u. A. genutzt werden und die wenigen Künstler, die wirklich mehr brauchen, geben halt einen Gig zusätzlich….

Wenn Hertha es finanzieren kann, dann sollte das Stadion von Hertha gebaut werden und Hertha gehören.

Die Gewinne aus anderen Veranstaltungen kommen der Finanzierung einer Betreibergesellschaft und dem Land Berlin zugute.

Es wird kein neuer Bauraum benötigt, der Spielort Herthas ist weiter in Berlin, verkehrstechnisch schon jetzt gut angebunden und trotzdem ausbaufähig.


6. Mai 2016 um 9:52  |  540044

Herzlichen Glückwunsch an Manfred Zemaitat (Präsident von Hertha BSC 1994-1998) zum 66. Geburtstag (* 06.05.1950 in Berlin).

https://www.facebook.com/herthabscmuseum1892.de/photos/pcb.507935189403313/507934806070018/?type=3&theater


Opa
6. Mai 2016 um 9:53  |  540045

#Freibier
Hertha hatte schon zum letzten Aufstieg Freibier versprochen. Und nie eingelöst! Nun kriegt jeder 0,3 l – das ist eine deutliche Aussage hinsichtlich der Wertschätzung der eigenen Fans. Ich werde meinen Coupon nicht einlösen, sondern aufbewahren, damit ich immer etwas zu zeigen habe, wenn mal wieder jemand nach dem merkwürdigen Verhältnis zwischen Verein und Fans fragt.


frankophot
6. Mai 2016 um 9:58  |  540046

Ja, und für die Bauzeit spielt Hertha im Jahnsportpark, der vor Baubeginn entsprechend hergerichtet werden muss, of course.

Wäre auch man ne gute Gelegenheit für die Stadt zu zeigen , dass Bauprojekte zügig durchgezogen werden können, ohne das die tatsächliche Kosten 10x so hoch sind, wie der KV ….wenn alle an einem Strang ziehen.


Opa
6. Mai 2016 um 10:19  |  540047

#Jörn Langes Tagesartikel und die Hertha DNA
Lieber Jörn, wir kennen uns beide ja ein wenig, weshalb ich mich schon fragen muss, wieso Du Dich ob dieser „Hertha DNA“, dem eigenen Verein nichts zuzutrauen, verwundert zeigst. Genau das ist Hertha und Hertha darf sich glücklich schätzen, immer noch so viele Fans zu haben, die trotz solcher „Tapsigkeiten“ die Treue halten, Geld für einen Stadionbesuch und für Merchandisingartikel ausgeben. Hertha ist eben nicht nur „Unterhaltungsindustrie“, sondern für viele ob der bloßen Existenz sinnstiftend, egal, welches sportliche Ergebnis dabei herauskommt. Euroleague mag absolut gesehen ein Riesenerfolg sein. Angesichts des Tabellenplatzes und des Vorsprungs nach Spieltag 27 darf der eine oder andere schon enttäuscht sein (sind ja sogar die Spieler). Und Europaleague ist nichts, womit man den Berliner hinterm Ofen hervorlockt. Da sind wir anspruchsvoll. Barfuß oder Lackschuh. Selbst wenn es total unrealistisch ist. Oder unbezahlbar teuer und subvenationiert werden muss. Die Philharmonie kriegt man auch nicht mit dem Gastspiel des Zechengesangsvereins aus Wanne-Eickel voll, dafür braucht´s die Londoner Symphoniker. Treffend hat das auch schon Marlene Dietrich in „Das ist Berlin“ besungen:

Der Eine liebt sie, and’re wieder lästern
Manches verging, das einstmals Staub gemacht
Doch manches ist noch heute so wie gestern
Das ist Berlin, wie’s weint und wie es lacht

Berlin, Berlin, du bist ein heißes Pflaster
Wer dich nicht kennt, verbrüht sich leicht den Fuß
Wo die Moral wohnt, wohnt auch gleich das Laster
Und der Verriss blüht neben süßem Schmus

Berlin, Berlin, hier lebt der Mensch gefährlich
Und rutscht er aus, dann dreht sich keiner um
Doch haut er hin, dann ist der Beifall ehrlich
Berlin, Berlin, du bist mein Publikum

Duldet Berlin kein Mittelmaß? So würde ich das nicht sagen, Berlin erträgt Herthas Volatilität ja schon seit über 120 Jahren. Aber der Berliner weiß eben auch, dass Hertha mit einer gewissen Verlässlichkeit Träume platzen lässt.

Berlin hat es schwer, auch mit sich selbst. Man spricht in gehobeneren Kreisen für gewöhnlich keine Mundart, die zudem als „Soziolekt“ gebrandmarkt wird. Berliner Originale wie Zille versteckt man wie Onkel Werner, der als Müllkutscher laut polternd durchs Leben wankt, am Katzentisch der Hochzeitsgesellschaft, als würde er nicht dazugehören. So verschämt ist bisweilen auch Herthas Umgang mit seinen Fans (die sich zugegebenermaßen auch bisweilen danebenbenehmen). Statt aus der Tradition des ehrlichen Eckkneipenbesuchers ein Image zu kreieren, das irgendwie greifbar ist, versucht man verkrampft wie erfolglos „hip“ zu werden, ohne selbst genau sagen zu können, wofür man eigentlich steht. Und wenn man dann laut poltert, dass das eigene Denken nicht an der Stadtgrenze endet, darf man nicht verwundert sein, wenn das Vertrauen zu Hertha in der Stadt nicht nur in sportlichen Belangen eher übersichtlich ist. Man kann von mir aus auch schockiert sein, zeigt damit aber nur, wie realitätsfern einige Umstände eingeschätzt werden.


6. Mai 2016 um 10:26  |  540048

@Opa

Meinste nicht, dass der öffentlich manifestierte Schock bereits zum Verhandeln dazugehört?

„10 Schekel für DIESE Flasche? Sie müssen verrückt sein! Die ist höchstens 2 wert.“

Kennste, wa? Also kaum ein Grund, den Verantwortlichen ans Schienbein zu treten.


Freddie
6. Mai 2016 um 10:37  |  540049

@sir
Klar weiß der alte Herr dies.
Aber MP nicht ans Schienbein zu treten, verbietet sich doch für ihn.
Um sich anschließend dann zu wundern, dass er nur negativ beim Rest hier ankommt.


Opa
6. Mai 2016 um 10:40  |  540050

@Sir Henry: Ich mache ja nicht die Öffentlichkeitsarbeit von Hertha. Ich beschreibe ja nur, wie solche Aussagen eben auch wirken können. Wenn Du daraus ein „Ans Bein pinkeln“ interpretierst, sagt das eher was über Deine Haltung zu dem, was ich schreibe.

Zudem hatte das ja eine Vorgeschichte. Um mal in Deinem Bild des Flaschenhandels zu bleiben: Stell Dir vor, es gibt nur einen Flaschenhändler und Du brauchst, um Deinen Wein zu verkaufen, Flaschen. Ihr habt einen Zehnjahresvertrag über die Lieferung von Flaschen. Nun, ein Jahr vor Ablauf des Vertrags, lässt Du über einen befreundeten Journalisten berichten, dass Du vorhast, eine Flaschenfabrik zu bauen und dafür Investoren suchst. Dazu lässt Du aufzählen, was alles an den bisherigen Flaschen schlecht war. Bis die neue Fabrik Flaschen produziert, werden aber mindestens noch 5 Jahre vergehen. Wie wird wohl der Flaschenhändler in Sachen Preis und Laufzeit reagieren, wenn ihr zusammensitzt und über den neuen Vertrag verhandelt? Da kann der befreundete Journalist natürlich gespielte Empörung transportieren, an der Tatsache, dass Du ohne Argumente und ohne Hose am Verhandlungstisch sitzt, ändert das nichts.

Übrigens ohne Not. Die Machbarkeitsstudie und Investorensuche hätte man ganz diskret intern anstoßen können, dann wäre zu Beginn der Verhandlungen der Flaschenhändler vielleicht etwas milder gestimmt gewesen.

Es ist jetzt so, wie es ist und wenn es wie in Köln läuft, wo Verein und Stadt nicht mal mehr miteinander reden wollten, wird das im Zweifel die EU Komission beschäftigen. Wenn Hertha übrigens in 15 Jahren keine 165 Mio. stemmen kann, sollte man vielleicht auch besser nicht darüber nachdenken, ein eigenes Stadion zu bauen. Wenn das Projekt eigenes Stadion tatsächlich angegangen wird, wird das im Falle eines Abstiegs Herthas Sargnagel.

Ob dann der Senat Hertha oder einen privaten Investor dann nochmal rettet, steht in den Sternen. Herr P. aus D. wird dann sicher „schockiert“ sein.


Valadur
6. Mai 2016 um 10:47  |  540051

#Kicker

Pal Dardai und Michael Preetz sollen sich mit Salif Sané in Berlin getroffen haben. Außerdem beobachten wir Veton Berisha von Greuther Fürth.


Herthas Seuchenvojel
6. Mai 2016 um 10:52  |  540052

@Valadur:
schauste mal bitte auf 0:02 ? 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
6. Mai 2016 um 10:59  |  540053

@Trikotpreise

wer ein wenig in die Zukunft schmulen will: Der FC Chelsea verlangt fürs das Trikot der kommenden Saison 120 €. In der Basisversion. Wer einen Namen beflockt haben möchte, zahlt weitere 15 €. Für das Badge der Premier League auf dem Ärmel sind weitere 6,41 € fällig. Macht in toto einen Trikotpreis von 141,41 €

Quelle

P.S. Aus der Rubrik ‚Immerhertha beantwortet Fragen, noch ehe sie gestellt sind‘:
Nein, Hertha wird im letzten Heimspiel gegen Darmstadt morgen nicht in den neuen Trikots 2016/17 spielen.
Erwartet werden im Olympiastadion übrigens 55.- bis 60.000 Zuschauer. Darmstadt bringt relativ viele Fans mit.


6. Mai 2016 um 11:04  |  540054

@Opa

Dein Bild des Flaschenhändlers hat eine entscheidende Lücke. Du unterschlägst nämlich, dass der Flaschenhändler seine Flaschen auch nur an den einen einzigen Weinhändler verkaufen kann, weil er die leeren Flaschen wegen der hohen Zerbrechlichkeit nicht woanders hinliefern kann.

Er muss also mit dem Untergang seines einzigen Kunden auch untergehen.

Beide Parteien können aus dem Dilemma nur durch Kooperation entkommen.

Es ist, um mal von der metaphorischen Ebene wegzukommen, völlig undenkbar, dass sich Hertha und die Stadt nicht auf einen Mietvertrag einigen. Undenkbar, dass die Stadt Berlin als Vertreter der Betreibergesellschaft die Profimannschaft und Imagebringer, Kernmieter und einzigen Kompensator der Unterhaltskosten Hertha wegen 2 Mio p.a. plus oder minus über die Klinge springen lässt (bei einem Gesamtschuldenstand von 60 Mrd). Das sind 3,3 Promille des Schuldenstandes. Das ist Rauschen.

Der jeweilige Senat oder der verantwortliche Senator kann mit dem dauerhaften Vergrätzen von Hertha praktisch nichts gewinnen, aber sehr viel verlieren. Nicht zuletzt stehen bald Wahlen an.

Auch undenkbar, dass Hertha das Stadion kurzfristig verlässt. Niemals geht es nach Köpenick, und der FLJS ist viel zu klein.

Beide Parteien wissen das und nach etwas Theaterdonner gibt es da ne feine Lösung.


Dan
6. Mai 2016 um 11:05  |  540055

@Sir Henry 6. Mai 2016 um 10:26 | 540048

Und alles begann mit einem Bart für 20 Schekel.

Wer es nicht kennt oder nochma schmunzeln will

-Wieviel? Schnell!
-Was?
-Es ist fuer meine Frau.
-Oh, aehhh. 20 Schekel.
-Fein.
-Was?
-Da, bitte sehr.
-Moment mal.
-Was?
-Ja, wir muessen erst feilschen.
-Nein nein nein. Ich muss schnell…
-Was meinen sie mit „nein nein nein“?
-Ich hab keine Zeit fuer…
-Dann geben sie ihn zurueck.
-Nein nein. Ich habe ihn bezahlt.
-Burt!
-Ja?
-Dieser Mensch will nicht feilschen.
-Will nicht feilschen?
-Also gut. Wenns denn sein muß.
-Na gut. Hoeren sie. Ich will 20 dafuer.
-Sie haben sie gekriegt.
-Wollen sie etwa behaupten, er waer nicht zwanzig Schekel wert?
-Nein.
-Sehen sie sich das an. Fuehlen sie Qualitaet. Das sind keine Ziegenhaare.
-Gut. Dann gebe ich ihnen 19 dafuer.
-Oh nein nein nein kommen sie, so macht das keinen Spaß.
-Was?
-Feilschen sie wie ein vernuenftiger Mensch. Ist doch keine 19 wert.
-Sie sagten gerade, er waere 20 wert.
-Oh meine Guete, meine Guete. Los kommen sie, feilschen sie.
-Na schoen. Ich gebe ihnen zehn.
-Schon besser so. Zehn? Sie wollen mich wohl beleidigen, Mann! Mich mit
einer im sterben liegenden Großmutter. Zehn?
-Nagut, dann gebe ich ihnen elf.
-Ja, so geht das. Er sagt elf? Hab ich richtig gehoert, er sagt elf und
mich hat er zwoelf gekostet. Wollen sie mich ruinieren?
-17.
-Nananana! 17.
-18?
-Nein, nein. Sie sind bei vierzehn.
-Na dann gebe ich ihnen 14.
-14? Das soll doch wohl ein Witz sein.
-Aber wieso? Sie haben doch gesagt, ich soll das sagen. Sagen sie mir,
was ich sagen soll, bitte.
-Offerieren sie mir 14.
-Ich gebe ihnen 14.
-Hoert ihr, er will 14 zahlen fuer dieses Stueck…
-15.
-17, mein letztes Wort, und keinen Pfennig weniger oder mich soll der
Schlag treffen.
-16.
-Gemacht. War nett mit ihnen Geschaefte zu machen. He! Hoeren sie mal. Ich
gebe ihnen das hier noch dazu.
-Ich will es nicht. Trotzdem Danke.
-Burt!
-Ja?
-Also gut. Einverstanden, Einverstanden.
-Wo sind die 16, die sie mir schulden?
-Ich gab ihnen gerade zwanzig.
-Oh. Ja natuerlich. Dann schulde ich ihnen vier.
-Nein, ist schon gut. In Ordnung. Lassen sie es so.
-Warten sie. Ich habe sie hier irgendwo.
-Nein. Die vier fuer die Flasche.
-Vier? Fuer diese tolle Flasche? Vier? Sehen sie an, sie ist zehn wert
und da bezahl ich noch zu.
-Aber sie haben doch gesagt, sie wollen sie mir schenken.
-Ja aber wert ist sie zehn.
-Also gut, also gut.
-Nein nein nein nein nein. Sie ist keine zehn wert. Sie muessen mit mir
streiten. „Zehn, fuer diese Flasche? Sie muessen verrueckt sein!“ Naja. Wer
nicht will, der hat schon.


kczyk
6. Mai 2016 um 11:06  |  540056

*denkt*
kaufmannsgrundsatz – teuer geht immer


Opa
6. Mai 2016 um 11:18  |  540057

@Sir Henry: Sehe ich ähnlich, eine Lösung ist zwangsläufig für beide, wobei der Senat noch eher auf ein paar Mio € verzichten kann als Hertha auf das Oly.

Die Frage ist nur, wie viele Scherben nach dem Theaterdonner auf dem Boden liegen, wer sie auffegen muss und ob man die teuersten Porzellanstücke wieder zusammengeklebt bekommt.

Dazu gehört auch, was passiert, wenn die Machbarkeitsstudie und/oder Investorensuche ergibt, dass das eigene Stadion eine komplette Luftnummer war. Die Enttäuschung derjenigen, die auf ein neues Stadion hofften, wird beinahe irreparabel sein. Und bei Hertha wundert man sich wieder, warum man das Stadion nicht vollbekommt.


frankophot
6. Mai 2016 um 11:26  |  540058

Wie ? Es gibt kein Sondertrikot zum letzten Heimspiel der Saison ?


Freddie
6. Mai 2016 um 11:36  |  540059

Wieso sollte die Entäuschung irreparabel sein?
Ist doch Quatsch.
Und mit der anschließenden Stadionauslastung hat das doch auch nichts zu tun.


heiligenseer
6. Mai 2016 um 11:46  |  540060

Eines ist sicher. In mindestens jedem zweiten Beitrag des opas wird in der nächsten Zeit das Wort „schockiert“ auftauchen.


Opa
6. Mai 2016 um 12:07  |  540061

Das glaube ich nicht, heiligenseer, wir haben noch 2 Spieltage zu spielen und es gibt noch andere, m.E. wichtigere Themen.

Am 23.5. stehen z.B. Präsidiumswahlen an. Wer sich vorab ein Bild der Kandidaten machen möchte, kann das an diesem Sonntag um 14 Uhr im Fanprojekt in der Cantianstraße (Ecke Topsstraße, direkt U Eberswalder Straße) machen.

Gestern haben unsere Nachwuchsspieler der B-, C- und D-Jugend jeweils den Berliner Pokal gewonnen. Das ist in vielfacher Hinsicht ein riesiger Grund zur Freude und belegt die hervorragende Nachwuchsarbeit des e.V.

Ansonsten habe ich es am Mittwoch endlich geschafft, einmal die Keglerabteilung des e.V. zu besuchen. Ausführlichen Bericht gibt´s in Opas Saisonabschlussreisetagebuch nach dem Mainz Spiel. Vorab nur so viel: 1. Es lohnt sich, dort hinzugehen. Man wird mit offenen Armen und viel Herzlichkeit empfangen. 2. Es ist eine Schande, dass es Bestrebungen innerhalb des Vereins zu geben scheint, die fast 100jährige und erfolgreiche Historie dieser Abteilung zu beenden.


Papa Razzi
6. Mai 2016 um 12:17  |  540062

Wir diskutieren hier über 4 € pro Ticket das ist alles.

4 Millionen höhere Mietschuld sind bei 1 Million Besuchern pro Jahr eine Ticketpreiserhöhung von 4 Euro!

Da gibt es sicherlich andere Dinge, die eher zum Untergang des Abendlandes beitragen. Mein Vorschlag: Hertha sollte die Preise besser gleich um 10 € anheben und dann hat man die Anschubfinanzierung für das neue Stadion gleich mit drin.


Opa
6. Mai 2016 um 12:29  |  540063

4 € pro Ticket pro Spieltag bedeutet, dass die Ostkurvendauerkarte um 68 € teurer werden muss. Das entspräche eine Preiserhöhung um 48,9 %. Das dürfte das Auslastungsproblem durchaus noch einmal verschärfen und gesamt nicht zu einer Erhöhung der Einnahmen beitragen.


6. Mai 2016 um 12:41  |  540065

@Opa am 6. Mai 2016 um 12:07 | 540061:

Zu denen am gestrigen Tage gewonnenen Pokalendspielen möchte ich hinzufügen, dass die Endspiele der C- und B-Junioren erst im Elfmeterschiessen entschieden wurden, was die Erfolge von Hertha BSC selbstverständlich nicht schmälern soll, jedoch auch zeigt, dass der „Berliner Fußball“ auch in vielen anderen Vereinen „heranwächst“.

Auch möchte ich hier anmerken, dass viele der Spieler zuvor von anderen Vereinen Hertha BSC „zugeführt“ werden.

So wurden gestern im Poststadion bezüglich Maximilian Mittelstädt explizit/offiziell der SC Staaken und Hertha 03 Zehlendorf als „Vorausbilder“ erwähnt.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
6. Mai 2016 um 12:42  |  540066

@grosseZahlen

etwas anschaulicher gemacht: derzeit zahlt Hertha (das bis 2017 auch die Cateringrechte hält) pro Heimspiel (17) an den Betreiber 220.000 €. Nach Vorstellung von Henkel sollen es ab 2017 pro Heimspiel 440.000 € sein (im Gegenzug reklamiert der Senat die Cateringrechte bei sich)

#wersolldasbezahlen?


Papa Razzi
6. Mai 2016 um 12:46  |  540067

@Opa
Hertha wirbt damit, dass bei diesem Club die günstigsten Dauerkarten zu haben sind. Gleichzeitig ist es nicht mehr möglich, an der Tageskasse Plätze in der Ostkurve zu bekommen. Hier würde ein wenig mehr Angebot-Nachfrage Orientierung durchaus Sinn machen.

Ich finde es auch bedenklich, dass man einerseits die finanzielle Unterstützung des Senats über viele Jahre gern genommen hat andererseits aber jammert, dass der ebenfalls chronsich klamme Senat nun in besseren Zeiten mehr vom Kuchen abhaben möchte. Erst einen auf dicke Hose machen (Stadionbau) und dann jammern, dass man für eines der teuersten Stadien des Kontinents marktgängige Mieten an einen Vermieter zahlen soll, der einem immer unter die Arme gegriffen hat. Das ist unfair.

Mit welchen Recht erwartet Hertha als schweres und gesundes Millionenunternehmen, jetzt vom Staat gepampert zu werden?
Das wäre ja nach dem Motto Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Das kann dir „linke Socke“ doch wohl nicht schmecken, Opa? 🙂


6. Mai 2016 um 12:49  |  540068

Offizielles T-Shirt von Hertha BSC der Berliner Pokalsieger (Axel Lange-Pokal) der D-, C- & B-Juniorenmannschaften der Saison 2015/2016 vom 05.05.2016.

https://www.facebook.com/herthabscmuseum1892.de/photos/a.504672733062892.1073741832.504576209739211/507969249399907/?type=3&theater


Papa Razzi
6. Mai 2016 um 12:50  |  540069

@ Uwe Bremer

„König“ Kunde soll das bezahlen, jedenfalls nicht „Melkkuh“ Steuerzahler.

Siehe hierzu auch meine beiden Repliken 12:17 und 12:46.


Better Energy
6. Mai 2016 um 12:55  |  540070

440.000 Euro + Catering = 8.980.000 Euro pro Saison

Bei 800.000 Besuchern sind das 11,23 Euro pro Person pro Spiel an Stadionmiete.

Der jetzige Anteil an der Stadionmiete beträgt 4,68 Euro


fechibaby
6. Mai 2016 um 12:59  |  540071

@sunny1703

Wann findet das nächste Leuchtturmtreffen statt?
Gehe ich recht in der Annahme, dass am Mittwoch,
d. 11. Mai, der nächste Talk im Turm stattfindet?

Wenn mein Zeitplan es erlaubt, dann könnte ich
am Mittwoch auf 1-2 Bierchen vorbeischauen, falls
ich überhaupt dort noch erscheinen darf, als
angeblich Nicht-Herthaner!


Better Energy
6. Mai 2016 um 13:00  |  540072

@papa razzi

Schau dir bitte zuerst einmal die Jahresabschlüsse der Olympiastadion GmbH an, bevor du etwas von „Melkkuh“ Steuerzahler faselst


Luschtii
6. Mai 2016 um 13:02  |  540073

Hier scheinen einige zu vergessen, dass es durchaus noch Menschen gibt, deren finanzielle Lage nicht rosig aussieht. Ich kann schon nachvollziehen, dass der Senat unter verbesserten Umständen mehr Geld haben möchte. Aber warum soll ich für ein „Projekt“, das für mich keinen Sinn macht, mehr Geld von meinem Azubigehalt abdrücken? Nur damit andere in Brandenburg ein überteuerstes Stadion haben? Sehe ich gar nicht ein!
Beim Heimspiel gegen Ingolstadt wurde negativ angemerkt, dass Hertha knapp 60 Euro für ein Ticket haben wollte. Und jetzt soll man z.B. 10€ Aufschlag pro Ticket selbstverständlich nehmen? Wer das Bezahlen möchte, nur zu! Ich werde es nicht machen…


Stiller
6. Mai 2016 um 13:09  |  540074

@Better Energy

Sind in diesen Bilanzen die Renovierungskosten (Abschreibungen) für das Stadion enthalten oder wurden diese gar nicht von der Betreibergesellschaft übernommen?


Freddie
6. Mai 2016 um 13:12  |  540075

@papa razzi

Wieso „auf dicke Hose“ gemacht bei Neubau.
Hertha hat doch klar kommuniziert (bei dir offensichtlich nich angekommen), dass man den Bau nicht alleine stemmen kann und daher Investor sucht. Für die Miete wird man allerdings kaum einen Investor finden.
Deshalb ist diese Begründung für mich Quatsch


Exil-Schorfheider
6. Mai 2016 um 13:24  |  540076

Luschtii
6. Mai 2016 um 13:02 | 540073

Halte ich für ein „Totschlagargument“.
Denn man ist ja nicht ewig Azubi, oder?

Dass man trotz der günstigsten DK-Preise(ich wusste gar nicht, dass Hertha damit wirbt!?) an der Preispolitik arbeiten kann, war ja im Rahmne des Pokalspiels erst wieder Thema, als 96€ für einen Sitzplatz angeprangert wurden.

Dennoch muss man im Senat natürlich nicht plötzlich „Monopoly“ spielen.


kczyk
6. Mai 2016 um 13:29  |  540077

ist es denn möglich, dass die angebotsmaxime des senat der Hertha schon vor wochen durchgesteckt wurde ?
denn ich will nicht glauben, dass Hertha ganz ohne not und urplötzlich den joker ’neues stadion‘ in die öffentlichkeit getragen hat.


Better Energy
6. Mai 2016 um 13:29  |  540078

@Stiller

Der älteste, im Bundesanzeiger veröffentlichte JA ist „zum 30.06.2006.“

Der dort ausgewiesene Verlust wurde durch die Walterbau verursacht. In den letzten Jahren hat sie nicht nur den Verlust aus 2004/2005 veröffentlicht, sondern auch einen Gewinn von 1.100 T€ erwirtschaftet


Uwe Bremer
Uwe Bremer
6. Mai 2016 um 13:33  |  540079

@paparazzi

“König” Kunde soll das bezahlen, jedenfalls nicht “Melkkuh” Steuerzahler.

Da stellt sich höchsten die Frage: Warum will die Betreibergesellschaft die Miete nur um 100 Prozent erhöhen? Und nicht um 200 %? Oder um 400 % ?

Das Land Berlin hat das Olympiastadion vom Bund übernommen, bei dem der Bund den allergrößten Teil der Renovierungskosten (2000 bis 2004) getragen hat. Hertha hat in der jetzt zu Ende gehenden Periode des 13jährigen Mietvertrages, sagen wir im Schnitt 3 Millionen Euro pro Saison gezahlt. Hertha hat demnach über den Daumen gepeilt 39 Millionen Euro bezahlt.

Was soll die Steuerzahler-Kuh in dieser Argumentation?

Der nächste Vertrag wird teurer. Ob die Miete steigt um 20, 30, 50 oder 100 Prozent – wir werden es sehen.

Am Ende des Tages wird aber niemand überrascht sein, dass die Mieterhöhung umgelegt wird auf das zahlende Publikum.

Spätestens dann wird jedem klar sein, warum Hertha daran arbeitet, die Alternative eines eigenen Stadion voranzutreiben.

Ich habe es neulich schon geschrieben, dass Hertha im Olympiastadion verglichen etwa mit Borussia Mönchengladbach pro Saison 8 bis 10 Mio Euro weniger erlöst. Was das für die Wettbewerbsfähigkeit von Hertha heißt, wenn Du diese Zahlen für 15 Jahre hochrechnest (solange will der Betreiber ja, dass der neue Mietvertrag laufen soll), darf dann niemanden erstaunen

P.S. Ob Hertha das mit einer eigenen Arena tatsächlich hinbekommt, steht auf einem anderen Blatt. Das wird die Zukunft zeigen


Jack Bauer
6. Mai 2016 um 13:36  |  540080

@Uwe Bremer: 120€ für ein Trikot sind die Zukunft, eine Mietsteigerung um 100% ist sittenwidrig? 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
6. Mai 2016 um 13:37  |  540081

@jack

da muss sich Hertha künftig entscheiden: Entweder wird ein Trikot 200 € kosten. Oder jedes Ticket beim Olympiastadion-Besuch wird um 100 Prozent teurer.

#lose-lose-situation

😉


fechibaby
6. Mai 2016 um 13:38  |  540082

@Exil-Schorfheider

Der Sitzplatz auf der Haupttribüne für 96,- €
gegen den BVB kostet morgen gegen den
Aufsteiger Darmstadt 72,- €.
Das ist schon richtig viel Knete!
So teuer waren die Karten z.B. auch gegen
Ingolstadt.
Ich habe früher gerne in den Oberrangblöcken
18-25 gesessen. Diese Blöcke werden heutzutage
nur noch geöffnet bei großer Nachfrage.
Da müssen erst die teuren Karten verkauft werden,
damit es danach wieder billigere Karten gibt.
In meinen Augen eine absolute Frechheit.
Da muss sich bei Hertha niemand wundern, wenn
das Stadion nicht voll wird!!


fechibaby
6. Mai 2016 um 13:41  |  540083

@Uwe Bremer

Der aktuelle Stadionmietsvertrag lief also
13 Jahre.
Warum soll dann der nächste nicht 15 Jahre laufen?
Nur weil Hertha in 8-10 Jahren ein eigenes Stadion
haben will.


6. Mai 2016 um 13:43  |  540084

also wohl selten wurde so unzusammenhängend von so vielen hier diskutiert.
ich bin da bei @freddi um 13:12..


Papa Razzi
6. Mai 2016 um 13:45  |  540085

@Freddie
Ich gehe nicht davon aus, dass Hertha einen Investor findet, der dem Verein seine Investitionen schenkt. Vielemehr erwartet ein herkömmlicher Investor einen „return on investment“, das heißt Rückerstattung des vollumfänglichen Betrags plus Rendite.

Auf diese „Idee“ ein Stadionbau mit einem Investor durchzuführen ist Hertha sicherlich nicht erst vor ein paar Wochen gekommen. Es wurde hier auch bereits erwähnt, dass diese Idee jetzt erst konkreter werden konnte, weil die Finanzsituation sich erheblich verbessert hat; das war „die dicke Hose“.

@Better Energy
Das faseln überlasse ich anderen.
So viel wie ich weiß, wurde der allergrößte Teil der Umbaukosten des Oly, knapp 200 Millionen Euro, aus dem Steuertöpfen entwedet. Diese tauchen daher in den Bilanzen der Stadionbetreibergesellschaft auch nicht auf. Kann ich mir schon vorstellen, dass die Zahlen daher ganz hübsch aussehen.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
6. Mai 2016 um 13:46  |  540086

@fechi

warum will die Betreibergesellschaft nur 15 Jahre Mietvertrag? Und nicht 25 oder 35 Jahre?


kczyk
6. Mai 2016 um 13:48  |  540088

@fechi – die laufzeit soll die erhöhung begründen. gleichzeitig gewährt die laufzeit eine kalkulierbarkeit für den mieter.
die frage ist, ob und wenn ja welche kündigungsmöglichkeit werden dem mieter gewährt und was soll er dafür zahlen.


Stiller
6. Mai 2016 um 13:49  |  540089

@Better Energy

Ich habe mal schnell gegoogelt. Die Betreibergesellschaft schreibt:“Die Gesamtbaukosten von rund 240 Mio. € werden zum überwiegenden Teil vom Bund getragen.“

Bei einer üblichen Abschreibung auf 20 Jahre trägt der Steuerzahler kalkulatorisch Jahr für Jahr 12 Mio. !!! Euro. Diese Kosten sind „natürlich“ nicht in der Bilanz enthalten. Also hat @papa razzi absolut Recht. Ich finde, Dein Vorwurf des Gefasels ist ein Schuss nach hinten …

Hertha war Teil der Betreibergemeinschaft und hat eigene Vorstellungen für den Stadionumbau mit eingebracht.

Was viele nicht wissen und was in der aktuellen Diskussion außerdem
verschwiegen wird, kann man bei der Berliner Morgenpost vom 24.02.2005 nachlesen:

http://www.morgenpost.de/printarchiv/sport/article104165099/Senat-plant-Betreibergesellschaft-des-Olympiastadions-ohne-Hertha-BSC.html

„Derzeit zahlt Hertha BSC per anno 5,8 Millionen Euro Stadionmiete, der Vertrag läuft bis 2017. Der Bundesligist ist in der Stadiongesellschaft, um als Hauptnutzer Einfluß auf unternehmerische Entscheidungen nehmen zu können.“

Was werden hier nur für Märchen erzählt …


6. Mai 2016 um 13:53  |  540090

@fechi

Warum setzt Du Dich nicht in die Oberrangblöcke 29 bis 31? Gleiche Kategorie, gleiche Sicht, gleicher Preis.


Luschtii
6. Mai 2016 um 14:00  |  540091

@Exil-Schorfheider

Ich vielleicht nicht mehr, aber all die jungen Leute die sich eine Ausbildung suchen. Zumal es dann immer noch mehr als genug Leute gibt, die ein geringes Einkommen haben. Ich denke mir, dass diese andere Sorgen haben, als „unbewusst“ Hertha zu einem neuen Stadion zu verhelfen.


Papa Razzi
6. Mai 2016 um 14:01  |  540092

@Uwe Bremer,
Den geforderten Preis sehe ich als realistische Markteinschätzung an.
Das Oly wurde immer wieder als Premiumstadion bezeichnet und jetzt wird der Mietzins ebenfalls Premium, also genau am oberen Ende dessen, was auch andere Vereine zahlen (Frankfurt zahlt angeblich 9 Millionen).

Genau genommen könnte der Senat sogar argumentieren:
„Wir haben euch 17 Jahre lang eine viel zu niedrige Miete berechnet, weil ihr klamm ward. Jetzt ist umgekehrt aber auch mal ein Aufschlag fällig, schließlich steht das Oly bald leer, wenn ihr es mit dem Stadionbau ernst meint.“
Macht der Senat aber nicht, weil er vornehmlich aus Samaritern besteht…

Nein, aber im Ernst: Ich finde das Stadion selber ja auch grausig und hoffe auf den Neubau. Allerdings ist für mich die Sichtweise des Senats durchaus nachvollziehbar, keinesfalls unanständig.


Stiller
6. Mai 2016 um 14:02  |  540093

#Sanierung und Umbau des Olympiastadions (Diepgen-Senat)

Ach so, bei der Betreibergesellschaft erfährt der Leser folgendes:

„Im Dezember 1998 beschloss der Senat von Berlin in Abstimmung mit dem damaligen Eigentümer, dem Bund, die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung des Olympiastadions. Die Planungsgemeinschaft gmp, bestehend aus dem Hamburger Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner (gmp) und zahlreichen Fachberatern gewann Ende 1998 den dafür ausgeschriebenen Ideen-Wettbewerb.

Den im Jahr 1999 folgenden Investorenwettbewerb gewann die Firma Walter Bau AG aus Augsburg.“


Better Energy
6. Mai 2016 um 14:04  |  540094

@Stiller

Der Bund war von den Allierten verpflichtet worden, die von ihnen genutzten Gebäude instandzuhalten. Dem kam der Bund nur unzureichend nach. Also musste dies nachgeholt werden, da sonst das Land dieses Gebäude für 1 Euro nicht übernommen hätte.


Papa Razzi
6. Mai 2016 um 14:05  |  540095

Danke @Stiller 13:49!


Exil-Schorfheider
6. Mai 2016 um 14:11  |  540096

@luschtii

Solange @ub versucht, mit Sätzen wie

„Am Ende des Tages wird aber niemand überrascht sein, dass die Mieterhöhung umgelegt wird auf das zahlende Publikum.
Spätestens dann wird jedem klar sein, warum Hertha daran arbeitet, die Alternative eines eigenen Stadion voranzutreiben. “

zu argumentieren, hört es bei mir auf.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass in der „Werner-Gegenbauer-Arena“ (Reminder für @opa) sozialverträgliche Eintrittskartenpreise zur Geltung kommen.
So eine Arena will schließlich schnell refinanziert sein… 😉


Stiller
6. Mai 2016 um 14:17  |  540097

@Better Energy

Ich weiß, dass Du es besser kannst. Vielleicht überdenkst Du Deinen Standpunkt nochmal. Ich würde mich freuen.


6. Mai 2016 um 14:18  |  540098

Jack Bauer
6. Mai 2016 um 14:24  |  540099

@Ticketpreise:

Die Tagespreise sind, abgesehen von den Kurven, schon jetzt für viele an der Grenze des machbaren. Ein weiterer, evtl. sogar deutlicher Aufschlag, wäre nicht mit mehr Einnahmen sondern mit einem massiven Einbrechen der Zuschauerzahlen verbunden.


Jack Bauer
6. Mai 2016 um 14:26  |  540100

@Gündogan: Der Kicker meldet, dass Gündogan für die Euro ausfällt.


Tojan
6. Mai 2016 um 14:28  |  540101

#denkmalschutz
gilt der inzw auch für wiesen?
#maifeld


Luschtii
6. Mai 2016 um 14:31  |  540102

@ub

„Am Ende des Tages wird aber niemand überrascht sein, dass die Mieterhöhung umgelegt wird auf das zahlende Publikum.
Spätestens dann wird jedem klar sein, warum Hertha daran arbeitet, die Alternative eines eigenen Stadion voranzutreiben.“

Hä?? Wenn der Senat die Miete erhöht, wird Hertha versuchen mir das Geld für den Aufpreis aus den Taschen zu ziehen.

Wenn Hertha sich für ein neues Stadion entscheidet, soll ich auch hier die Mehrkosten zahlen. Beide Szenarien sind für den Fan gleich bescheiden, oder hab ich da jetzt nen Denkfehler?

@Exil-Schorfheider
Bingo! Das schafft Hertha ja selbst im Oly in regelmäßigen Abständen nicht..


fechibaby
6. Mai 2016 um 14:38  |  540103

@Tojan

Warum ist die Marathonkurve offen und nicht
zu wie die Ostkurve?
Wegen der Sichtachse zum Glockenturm!
Wird auf dem Maifeld ein neues Stadion gebaut, dann
ist auch die Sichtachse weg.
Daher: Neubau auf dem Maifeld klappt nicht.


Tojan
6. Mai 2016 um 14:40  |  540104

@fechi
das maifeld und die umliegenden anlagen sind groß genug, dass ein stadion auch links oder rechts der sichtachse gebaut werden könnte.


Exil-Schorfheider
6. Mai 2016 um 14:40  |  540105

@jack

Ist wohl Karma.
Und der BVB darf seinen Vertrag wieder verlängern.

#ausgruenden


Exil-Schorfheider
6. Mai 2016 um 14:43  |  540106

Schiri für morgen:

Dr. Felix Brych


Stiller
6. Mai 2016 um 14:50  |  540107

ub schreibt im Jahr 2005:“Derzeit zahlt Hertha BSC per anno 5,8 Millionen Euro Stadionmiete…“ Heute zahlt Hertha aber erheblich weniger.

Der Zuschauerschnitt befand sich 2005 bei ca. 48.000 – also ähnlich wie heute. Dennoch kosteten die Tickets heute erheblich mehr. Nach dieser (Milchmädchen-)Rechnung müssten die Preise gesunken sein. Sind sie aber nicht. Wohin sind also diese Mehreinnahmen gewandert?

Richtig ist: die Ticketpreise werden NICHT allein von den Mietgebühren bestimmt.

Beispielsweise verzichtet das Management nach eigenem Bekunden gerne auf hohe Zuschauerzahlen, in dem es Montagsspielen zustimmt, weil man sich über viel mehr TV-Einnahmen freut. Das senkt natürlich den Zuschauerschnitt.

Von einem gemeinnützigen Verein könnte man also eine Senkung der Eintrittsgelder erwarten. Macht man aber nicht.

Die Frage steht daher im Raum, wie weit das Ganze noch gemeinnützig ist.


Tojan
6. Mai 2016 um 14:55  |  540108

@sttiller
die profiabteilung von hertha, die im olympiastadion spielt ist schon lange kein gemeinnütziger verein mehr, sondern eine GmbH & Co. KGaA.

fragen wie diese müsstest du Schalke04, rb leipzig und noch ein paar anderen profifußball-klubs stellen.


kczyk
6. Mai 2016 um 15:09  |  540109

„… Von einem gemeinnützigen Verein könnte man also eine Senkung der Eintrittsgelder erwarten …“

*denkt*
und nachher fordert noch wer die wiedereinführung der lederbälle


6. Mai 2016 um 15:21  |  540110

😯 😯 😯


Kamikater
6. Mai 2016 um 15:50  |  540111

Die Mitglieder des Vereins sind auch nicht immer geneinnützig…


Etebaer
6. Mai 2016 um 15:51  |  540112

Stadioniete:
Der Senat denkt zu kurzfristig wenn er Hertha eine drakonische Mieterhöhung aufdrückt!

Dadurch wird Herthas Entwicklung gefährdet, da jede 0,5 Million gebraucht wird, um Hertha im Stahlbad Bundesliga auf der Erfolgswelle zu halten.
Wenn Hertha deswegen die Entwicklung abreissen lassen muß, dann geht es uns wie Frankfurt und den anderen Erfolglostraditonsvereinen, die irgendwann als substituierbares Kannonenfutter enden.
Es treibt Hertha aus dem Olympiastadion.
Es treibt Hertha aus Berlin weg.
Da wäre der Anfang vom Ende des Berliner Pokalfinales.
Der Anfang vom Ende des Olympiastadions, als lebendiges, erlebbares Denkmal.
Der Anfang vom Ruin zur Ruine!

Der Rattenschwanz an wegfallenden Einnahmen ist viel höher, als durch so eine Kurzschlußaktion gewonnen wird.
Man sollte sich als Partner verstehen, die eine gemeinsames Interesse haben, an einer gemeinsamen positiven Entwicklung, die sowohl Verein als auch Stadt zugute kommt und da ist eine maßvolle Beteiligung Berlins am Erfolg durch eine maßvolle, gleichwohl flexible Stadionmiete berechtigt, aber nicht das mittel-/langfristig schädliche Abmelken des gewonnenen wirtschaftlichen Spielraums!

Ein gutes Geschäft ist, wenn am Ende beide Seiten gewinnen!

#

Taktiknerds – Ich sag es mal sinnbildich so:
Erfolg ist ein Eisberg – Taktik gehört zur Spitze, aber die Masse des Eisberges liegt verborgen!

Um Erfolg zu verstehn, muß man tief in die Elemente eintauchen…alle sind wichtig, sogar wenn es nur 1 Punkt mehr bringt, sogar wenn es nur 1 Tor mehr bringt.

#

Die letzten beiden Spiele:
Wie es ausgeht, Hertha wird entweder vom guten Platz, oder vom Abstieg möglicher/früherer Konkurrenzvereine profitieren.
Jetzt geht es darum frei und froh bei tollem Wetter eine tolle Saison zu einem tolle Abschluß zu bringen!

Garnicht fromm und total frei, bringen wir es Darmstadt bei.
Hier in Berlin hält Hertha wacht, als Olympiastadionheimspielmacht!
In den Farben Blau und Weiss, spielt die Hertha richtig nice.
Wehrt fast jeden Gegner ab, frißt sich auch an Lilien satt!

😛

Desterhalb und Dieserwegen erbitt ich Fussballgottes Segen – hoff voll brachial in solchem Sinn auf den totalen Lustgewinn!

😉


6. Mai 2016 um 16:11  |  540113

+ + + HERTHA on the Road to Europe 2016: Heimspielfest vor 60.000 gegen Darmstadt! + + +

60.000 Zuschauer, 20 Grad, Sonne und die Aussicht auf Europa 2016/2017… Da zeichnet sich eine tolle Heimspiel-Party für das letzte HERTHA-Heimspiel der Saison ab!

Mit dem 10. Heimsieg (dann ist Platz 4 in der Heimtabelle sicher) möchte HERTHA sich eine gute Ausgangslage für den Showdown um Europa am letzten Spieltag in Mainz verschaffen. Zwischen Rang 4 – Champions League Quali und Rang 7 – Europa League Quali ist noch alles drin. Vermeiden möchte HERTHA-Trainer Dardai jedoch: „Siebter möchte ich nicht werden, wegen der Vorbereitung (auf die neue Saison).“

Absolut verständlich, wenn man einen Blick auf die 1. internationalen Pflichtspiele in der neuen Saison wirft:

Platz 4 – Champions League Quali ab 16./17.08.2016
Platz 5/6 – Europa League Gruppenphase ab 15.09.2016
Platz 7 – Europa League Quali ab 28.07.2016

Ein Sieg gegen Aufsteiger Darmstadt soll also her. Immerhin beträgt der Vorsprung auf Platz 7 – Mainz – nur 3 Punkte. Doch auch der Blick nach oben motiviert: HERTHA ist punktgleich mit Platz 4 – Gladbach.
Bei allem Mut und aller Hoffnung – Achtung! Darmstadt ist nach Bayern, Dortmund und Leverkusen das viertstärkste Auswärtsteam der Liga! 6 Siege, 5 Remis und 5 Niederlagen stehen da zu Buche. Zudem liegen die Lilien nur 2 Punkte von der Abstiegszone: Einen Krimi im Kampf um den Klassenerhalt am letzten Spieltag wollen die Darmstädter verhindern.

Um sich den kämpfenden Gästen entgegenzustellen, stehen Pal Dardai bis auf Shawn Kauter (schwer verletzt) und Dauerbrenner Marvin Plattenhardt (Gelbsperre) alle Spieler zur Verfügung. Für Platte kommen auf der linken Abwehrseite als Ersatz Peter Pekarik, Johannes van den Bergh und Maximilian Mittelstädt in Frage.

‪#‎HAHOHE‬

http://herthawiki.de/wiki/Hertha_BSC_-_SV_Darmstadt_98


hurdiegerdie
6. Mai 2016 um 16:23  |  540114

Etebaer
6. Mai 2016 um 15:51 | 540112

Immer wieder stark deine Gedichte.
Danke


Kamikater
6. Mai 2016 um 16:27  |  540115

@andi
Ein Hoch auf solche Fans wie Andi:

Danke dafür, dass Du uns immer professionell mit Infos versorgst und Herthawiki ins Leben gerufen hast!

*wurdemalZeitgesagtzuwerden


6. Mai 2016 um 17:15  |  540116

@Kamikater: Vielen Dank für diese Rückmeldung. Gerne darfst du das in deinem Fanumfeld und deinem Social-Media-Umfeld weitersagen.

#HAHOHE


Lasse Ölström
6. Mai 2016 um 17:19  |  540118

🐟🐟🐟🐟🐟🐟
Stumm wie ein Fisch ist er, der kamikater.
🐟🐟🐟🐟🐟🐟


Freddie
6. Mai 2016 um 17:22  |  540120

Der Kader ist raus.
Van den Bergh ist nicht dabei.
Läuft wohl auf Peka als LV raus?

Darida wieder dabei.


Better Energy
6. Mai 2016 um 17:22  |  540121

Kalkuliert man einmal die billigen Tx durch, so kommt maN zu folgendem Ergebnis:

11,36 Euro Stadionmiete‘
4,50 Euro Ordner
1,40 Euro BVG
3,28 Euro Umsatzsteuer

Summe 20,54 Euro

Somit müsste die billigste Karte 21 Euro kosten (zur Zeit 15 Euro); Die billigste Dauerkarte dann 357 Euro…


psi
6. Mai 2016 um 17:30  |  540122

Darida ist im Kader, also wird er auch spielen,
das ist eine gute Nachricht.
Für die Fans und die Mannschaft wäre ein
Sieg im letzten Heimspiel ein schöner
Abschluss dieser Saison.
Egal wie das Spiel ausgeht, die Mannschaft hat unsere
volle Unterstützung verdient, lasst uns feiern!
⚽️💙🍀

@Freddie, ich tippe auch auf Peka.


Tojan
6. Mai 2016 um 17:30  |  540123

@Freddie
mittelstädt ist auch noch da.


Bakahoona
6. Mai 2016 um 17:33  |  540124

@Paparazzi – das Oly als solches mag ja ein Premiumprodukt sein, aber da die Nachfrage recht gering ist, kann der Betreiber keinen Premiumpreis einfordern. Oder kennst du jemanden, der dauerhaft die Mieteinnahmen brächte wie Hertha es würde?`

Interessant bei der aktuellen Diskussion, ist wie sie wieder Lager bilden, bei einer Sache, wo es für Anhänger der Alten Dame eigentlich keine Diskussion geben sollte. Die Forderungen der Stadt sind unverschämt. Das ein Konsens gefunden werden muss ist nur logisch. Es ist aber wieder interessant, zu beobachten, wie genussvoll auf die Verantwortlichen eingeprügelt wird, wo sich nach einer derart erfolgreichen Situation eben wenig Gelegenheiten boten. Opa bietet wie immer, erhabenen Spott, Fechi prügelt auf die Nebenliebe ein und sachliche Beiträge werden verspottet. Bremer tut mir ein wenig leid, er muss seinen persönlichen Murmeltiertag erleben, so oft wie er die gleichen Sachen argumentieren muss.


psi
6. Mai 2016 um 17:35  |  540125

Wenn Dardai mutig ist, lässt er Mittelstädt spielen,
wir werden sehen.


Stiller
6. Mai 2016 um 17:37  |  540126

Dann sollte man bei Hertha nicht Fan sondern Ordner werden.


Valadur
6. Mai 2016 um 17:37  |  540127

Ich tippe auf…

Jarstein
Weiser-Brooks-Langkamp-Pekarik
Stark-Skjelbred
Haraguchi-Darida-Kalou
Ibisevic


Freddie
6. Mai 2016 um 17:44  |  540128

@tojan
Schon klar.
Aber ich glaube eher an die andere Variante.


Jack Bauer
6. Mai 2016 um 17:45  |  540129

@Kader: Van den Bergh und Hegeler sind nicht im Kader. Kann man auch als Fingerzeig in Sachen Kaderplanung werten.


6. Mai 2016 um 17:50  |  540130

Ich tippe auf…

Jarstein
Weiser-Langkamp-Brooks-Pekarik
Stark-Skjelbred
Haraguchi-Darida-Kalou
Ibisevic

#einlinkerIVistkeinrechterIV 😉


del Piero
6. Mai 2016 um 18:06  |  540131

Wieder einmal mit Genuss habe ich mir diese Diskussionen hier reingezogen. Mit wachsendem Unverständnis für die Verständigen der Vermieterforderungen, welche leider einige, aber wesentliche Aspekte des Ganzen übersehen, oder bewußt? (@Opa?) nicht sehen wollen.
1. Hertha leistet es sich bewußt vergleichsweise günstige Tiketpreise aufzurufen, denn es bedeutet ja auch weniger Liquidität für den Kader.
Diesem sozialen Aspekt schlägt die Forderung der öffentlichen Hand genau auf die Zwölf.
2. Hertha zahlt eines der höchsten Mieten aller Bundeligisten. Warum?
Weil man, und das hat hier noch keiner berücksichtigt, den Stadionnamen nicht vermarkten kann. Das hier mehrfach aufgeführet EF erlöst sicher 4 – 5 Mios für die Namensrechte. Minus der 9 Mios Miete sind wir wo? Richtig bei 4 – 5 Mio. Kosten.
3. Wenn man Vergleiche anstellt muß man alle Aspekte einrechnen, klar. Wie sieht es mit den Catering-Rechten der Wettbewerber aus und den weiteren Vermartungerechten? Können andere Mieter die Stadien noch anderweitig erlösbringend nutzen?
Müßte man mal abklären, wenn möglich.
Die aufgerufenen Bedingungen sind für mich nur vor dem Hintergrund des höchstmöglichen Absahnens bis zum feststehenden Auszugs Herthas zu verstehen. Mit erster Verhandlungsposition hat das überhaupt nichts zu tun.


Bakahoona
6. Mai 2016 um 18:13  |  540132

@del Piero – danke für das Gefühl verstanden zu werden.

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