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(mey) – Nach zwei Tagen Pause sind wir zurück, liebe Freunde des guten Geschmacks und der blau-weißen Herrlichkeit. Hertha befindet sich im Urlaub, aber natürlich auch nicht komplett. Manager Michael Preetz bastelt mit dem Trainerteam an der Truppe der Zukunft, und für die Fanseele soll auch gesorgt sein.

Fanfest am Sonnabend

Nachdem es im vergangenen Jahr ausgefallen ist, findet am Sonnabend ab 11 Uhr das Fanfest der Herthaner im Olympiapark statt. Zu sehen gibt unter anderem das Innere des Mannschaftsbusses und die heiligen Hallen der neuen Kabine. –>Alles dazu haben sie auf der Vereinshomepage aufgeschrieben.

Soweit, so harmonisch. Kommen wir nun zum weniger harmonischen Teil dieses Blogpostes. @ub hatte euch angeboten, während der Pause eure eigenen Texte an dieser Stelle zu publizieren, wie es ja schon schöne Sitte ist bei uns im Blog. Danke für die eingereichten Texte.

Gastbeitrag Nummero uno

Heute wollen wir mit dem ersten „Gastbeitrag“ beginnen. Er kommt von @kczyk und ist, wie ich finde, ziemlich gut gelungen, weil er auch ein bisschen Reibung erzeugt. Vorhang auf:

 

„Fußball. Wohl keine andere Sportart steht mehr für Leidenschaft und für Emotionen.

Was ihre Faszination auszeichnet, ist die Einfachheit der Regeln.

Es war der Ex-Nationaltrainer Sepp Herberger, der die Regeln des Fußballsports auf nur 5 Worte reduziert- und erklärt hat: Das Runde muss ins Eckige.

Was Sepp Herberger zum Ausdruck gebracht hat !??

Die Mannschaft mit dem stärkeren Willen siegt.

Es war dieser unbändige Wille, der 1954 die Deutsche Nationalmannschaft unter der Führung von Sepp Herberger auszeichnete und sie über die ehemals übergroße Fußballnation Ungarn siegen ließ.

Doch lassen wir dies. Die Zeit unserer Großväter gehört den Fußball-Romantikern und der Geschichte.

Der Fußball heute schreibt eine andere. Der Sport muss fair sein. Wohl gerade deshalb haben sich weltweit alle Verbände des Fußballs dem Fair-Play-Gedanken verschrieben.

In der DFL wird sogar eine eigene Fair-Play-Tabelle geführt. Allein wegen dieser Wertung schaffte es Hertha In der Saison 2008/2009 in die UEFA-Cup-Qualifikation. Doch die Regeln des Spiels stehen schon lang nicht mehr in Einklang mit den Spielregeln der Liga.

Am 19.09.2015 und am 20.02.2016 standen sich der Aufsteiger der 1. Bundesliga, Darmstadt 98, und der FC Bayern München auf dem Rasen gegenüber. Der Marktwert der Mannschaft des Aufsteigers betrug am Ende der vergangenen Saison insgesamt 25,1 Mio €.

Elf Bayern gegen 0,5 Darmstädter

Beim Rekordmeister FCB brachte es allein Thiago auf einen Marktwert von 25,0 Mio €. Die komplette Mannschaft des FCB hatte zum gleichen Zeitpunkt einen Marktwert von über 572,6 Mio € (alle MW-Daten aus transfermarkt.de). Dass der Marktwert eines Spielers von seiner spielerischen Qualität abhängt, braucht nicht erwähnt werden.

Zwei kleine Berechnungen erklären das gegenwärtige Fair-Play-Defizit in der DFL. Der Marktwert von Darmstadt 96 als Basis (100%) genommen, beträgt der Marktwert des FCB insgesamt 2281%. Umgekehrt gerechnet beträgt der Marktwert von Darmstadt gerade einmal 4,4% zum FCB.

Anders gerechnet: Den 11 Spielern von Darmstadt stehen insgesamt 251 Spieler des FCB gegenüber. Oder: Den 11 Spielern des FCB stehen 0,5 Spieler aus Darmstadt gegenüber.

Dieser Halbe Spieler aus Darmstadt wird niemals ein Spiel gegen den FC Bayern München gewinnen. Ganz gleich wie viel Wille und wie viel Leidenschaft er auf den Rasen bringt. Aber wenn es die 11 Spieler der Darmstädter es schaffen, gegen 251 Spieler der Bayern auch nur ein Tor zu schießen, verlieren sie doch – wie am 19.02.16 geschehen.

Doch dieses eine Tor der Darmstädter, das für alles steht, was Fußball ausmacht – Wille und Leidenschaft – geht in der Tabelle zur Vergabe der TV-Gelder unter. Schließlich zählen dort nicht die Tore, sondern allein die Siege – somit der Rang in der Tabelle der Liga.

Würden aber die Tore einer Mannschaft ins Verhältnis des Marktwerts des Gegners gestellt und gerechnet, hätte das eine Tor den Darmstädtern in der TV-Geld-Tabelle mehr Punkte gebracht, als die insgesamt 6 Tore der Bayern.

„Team Marktwert“ ist der falsche Weg

Den Missstand bei der Vergabe der TV-Gelder zu verändern, haben sich einige Vereine der DFL unter dem gemeinsamen Arbeitstitel ‚Team Marktwert‘ zur Aufgabe gemacht. Doch sie wollen nicht die gegenwärtige Leistung von Vereinen in ihren Ligen honoriert sehen, sondern die oft erfolglose Vergangenheit ihrer Vereine finanziert bekommen.

Als Fußballfan sage ich – Nein. Der angedachte Weg ist der falsche Pfad. 6 Mannschaften halten insgesamt ca. 70% des Marktwertes aller Mannschaften. 12 Mannschaften halten ca. 30% dieses Wertes.

Schon zwischen dem 6. und dem 7. der Marktwerttabelle liegen Welten.

Wenn der Wille erstickt- und die Leidenschaft erdrosselt wird, stirbt der Fußball.“

Danke an @kczyk und nun viel Spaß beim diskutieren.

Ps: Wer sich nach dieser Lektüre bei dem Gedanken erwischt: Hey Mann, das kann ich auch. Der darf gern noch über das Wochenende seinen Text an uns schicken. Meinen Namen kennt ihr ja vielleicht (wenn nicht, Jörn Meyn bei der Mail bitte mit „oe“). Adresse: vorname.nachname@morgenpost.de.

Pps: Am heutigen Freitagabend spielen Peter Pekarik (mit der Slowakei gegen Georgien ab 17.30 Uhr) und Vladimir Darida (mit Tschechien gegen MAlta ab 18 Uhr) in ihren EM-Tests. Die beiden sind im Übrigen Herthas einzige EM-Fahrer. 


357
Kommentare

27. Mai 2016 um 13:34  |  543897

Ha


berliner_030
27. Mai 2016 um 13:35  |  543898

Ho


27. Mai 2016 um 13:35  |  543899

He


videogems
27. Mai 2016 um 13:38  |  543900

Hertha BSC


Stiller
27. Mai 2016 um 13:57  |  543904

@kczyk

Man sieht also, dass der Satz „Geld schießt keine Tore“ nicht immer stimmt. 🙂

Hier die aktuellen TOP-20-Vereinswerte der europäischen Fußballvereine, laut KPMG:

http://www.welt.de/sport/article155694521/Das-sind-die-wertvollsten-Fussballklubs-Europas.html


dewm
27. Mai 2016 um 14:05  |  543905

WUNDERBAR @kczyk. Sehr gutes Thema für’s Sommerloch. Besser als die üblichen Stänkereien (obwohl die auch manchmal Spaß machen können). ABER @kczyk: Du moderierst „Ungerechtigkeit“ an, schreibst dann, welcher Weg nicht gegangen werden sollte. Um dann jedoch keinen Ansatz zu liefern. Gibt es keinen? Irgendwie fehlt mir Deine konkrete Meinung. Früher siegte der mit der größeren Leidenschaft, heute der mit dem höherwertigen Kader. Das scheinst Du doof zu finden. Aber da nur die eingespielten Ergebnisse (Punkte) zählen (sollen) wird das so bleiben. Ist das Fundamentalkritik? Ich werde ich nicht schlauer…


27. Mai 2016 um 14:10  |  543907

Lass mich nachschauen kczyk
Rangfolge der Marktwerte bei tm.de am 27.5.2016
(in Klammern der Platz in der Abschlusstabelle der Bundesliga 2016)
1. FC Bayern München 572,63 Mio. € (1.)
2. Borussia Dortmund 321,15 Mio. € (2.)
3. Bayer 04 Leverkusen 213,65 Mio. € (3.)
4. FC Schalke 04 198,30 Mio. € (5.)
5. VfL Wolfsburg 181,10 Mio. € (8.)
6. Borussia Mönchengladbach 172,15 Mio. € (4.)

2 von insgesamt 6 Heimspielen konnte die Hertha in der aktuellen Saison gegen diese Klubs gewinnen, 2 weitere Heimspiele endeten Unentschieden. Alle 6 Auswärtsspiele bei diesen Klubs hat die Hertha verloren. 🙁

Weil die Bundesliga in der Spitze langweilig geworden ist, werden zur Steigerung der Brisanz Relegationsspiele veranstaltet.

Vielen Dank für deinen Beitrag kczyk.


Herthas Seuchenvojel
27. Mai 2016 um 14:13  |  543908

hui, @dewn ist da
zu früh für Rosèwein 😉


dewm
27. Mai 2016 um 14:23  |  543909

@Seuche: Ich bin doch immer da. Und der Rosé erfrischt am Abend.


Opa
27. Mai 2016 um 14:23  |  543910

Gutes Thema, was kczyk da anschneidet. 👍

Und auch die unbequeme Wahrheit, dass die Erfolge der Vergangenheit heute nichts zählen, fehlt nicht. So weit, so nachvollziehbar, auch wenn an der Stelle ein paar Dinge ausgeblendet werden, z.B. findet die 5 Jahreswertung ja schon Anwendung bei der Verteilung von TV Geldern, d.h. Erfolge der Vergangenheit werden heute ja schon honoriert. Und es geht bei dem Ansatz von Team „Marktwert“ ja auch um die mediale Attraktivität, die nicht nur am sportlichen Erfolg hängt. Der VfL Wolfsburg kann noch 20 Jahre Bundesliga spielen, deshalb werden die dennoch nie mehr Fans und TV Zuschauer haben als Hannover oder Braunschweig, um mal ein Beispiel aus der niedersächsischen Heimat des Blogpapis zu nennen. Gleiches gilt für Leverkusen und Köln, wo mindestens mal doppelt so viele Leute in Liga 2 ins Stadion strömen als wenn die Pillendreher gegen Barca in der CL kicken.

Leidenschaft schlägt heute nicht mehr sportlichen Mehrwert von mit viel Geld zusammengekauften „Söldnern“. Man mag daran verzweifeln, am Ende wird es kaum ein System geben, was für echtes „Fairplay“ sorgt, denn die Vereine, die heute schon weiter sind in ihrer Entwicklung, werden sich kaum beschränken lassen und nicht ganz zu Unrecht darauf verweisen, dass es ja auch unfair ihnen gegenüber wäre, sie zu benachteiligen. Andererseits brauchen die „Großen“ den Reizpunkt im Tagesgeschäft. Wenn die Bauern in der Liga keinen Konkurrenten haben, werden sie auch international weniger gut spielen können.

Wer Fußball mit „Leidenschaft pur“ sehen will, wird nicht umhin kommen, sehr tief in den Ligen herabzusteigen, denn auch im Amateurfußball ist es so, dass die Mannschaft mit dem meisten Geld oft die besseren Spieler hat. Regionalligisten beschäftigen Quasiprofis, Oberligisten zahlen ihren Spielern nicht unattraktive Antrittsgelder und selbst in den Landesligen gibt es Spieler, die mit dem Kicken schon Geld verdienen. Ab Bezirksliga abwärts kann man die „Leidenschaft“ alter Tage wiederfinden. Und den Reiz des wunderbar archaischen Spiels mit dem runden Leder wiederentdecken, der weder klimatisierte Sitze, VIP Hostessen noch Rasenheizung braucht, sondern nur 22 Mann, 2 Tore und einen Ball. Nix Videobeweis, 100% Bratwurst, echter Fußball, es riecht nach Schweiß und Blut und dennoch sind die Emotionen so greifbar wie bei den „Großen“, die als Teil der Unterhaltungsindustrie Milliarden bewegen, ohne einen angemessenen Gegenwert zu liefern.

Wer die Milliardenindustrie nicht möchte, muss sich vom Profifußball fern halten. Lamentieren über Ungerechtigkeiten hilft nicht, man muss das Beste aus seinen Talenten machen. Wie im richtigen Leben halt.


Opa
27. Mai 2016 um 14:51  |  543912

Neues Stadion-Pöbelei
Weil ja einige immer wieder mit der Zwangsläufigkeit von sportlichem Erfolg argumentieren, wenn die Laufbahn verschwindet: Die Offenbacher Kickers melden zum zweiten mal innerhalb weniger Jahre Insolvenz an.

Trotz neuem schicken, zweitligatauglichem 20.000 Zuschauer fassenden, reinen Fußballstadion, was die Stadt für 25 Mio. € gebaut und für beinahe sittenwidrig wenig Geld (ca. 400.000 € incl. BK = 1,62 % Bruttowarmmietzins auf die Baukosten gerechnet) an den Verein vermietet hat und trotz über 3 Jahre gestundeter Miete!), trotz Namensrechtesponsor (5 Mio. € für 10 Jahre), trotz zuletzt immer noch weit über 6300 Zuschauern Schnitt, trotz erlassener Verbindlichkeiten in Millionenhöhe – am Ende reichte das nicht, um den Traditionsverein vor der Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zu retten. Es soll zwar weitergehen, aber derzeit dürfte unklar sein, wie und in welcher Liga.


Tojan
27. Mai 2016 um 15:01  |  543913

@opa
und was hat die situation eines viertligisten, der versucht hat sich einen drittliga-kader und umfeld (stadion wie du sagst schon zweitligawürdig) mit der der hertha zu tun? steigt hertha in den nächsten jahren in die dritte liga ab, ist sowiso ende gelände, egal in welchenm stadion.

warum das aber nicht passieren wird, kann man sich an den umsätzen der verschiedenen vereine in bundesliga und 2. liga anschauen 😉


Opa
27. Mai 2016 um 15:05  |  543914

Laut den Stadionneubau-Ayatollahs ist es ja so, dass ein neues Stadion nicht nur mindestens 4 Punkte mehr pro Saison bringt, sondern ja auch Milch und Honig fließen und gebratene Täubchen durch die Luft fliegen lässt 😉


Opa
27. Mai 2016 um 15:12  |  543915

Der Fußball unter Mordanklage?
Ein lesenswerter Gedankenanstoß aus der WELT, die Heribert Bruchhagen als (altersmilden oder -vergesslichen?) Chefankläger zitiert.


Freddie
27. Mai 2016 um 15:15  |  543916

#Erfolge feiern
Der HSV bringt jetzt, da genau ein Jahr her, eine Doppel-DVD raus, auf der das gewonnene Relegationsspiel in Karlsruhe zu sehen ist.
Wahnsinn!

Hoffentlich ist wenigstens Gräfe an den Tantiemen beteiligt.


Traumtänzer
27. Mai 2016 um 15:35  |  543917

Danke,@kczyk!!!
Team Marktwert finde ich auch den falschen Weg, weil hiermit eine bestehende Ungerechtigkeit nur zu Gunsten einer neuen Ungerechtigkeit beseitigt wird. Wenn überhaupt. Ein elitärer Kreis sog. Traditionsvereine schottet sich ab zum Kreis der kleinen, nicht so traditionellen Vereine. Ist das „gerecht“?

Ansonsten denke ich auch schon länger darüber nach, wie man wieder mehr Wettbewerbsfähigkeit in der Liga herstellen könnte, aber ich komme auch nicht so richtig voran mit dem Gedanken. Auch kann ich die Bayern verstehen, wenn die sagen: „Wir haben uns unseren Reichtum kontinuierlich selbst erarbeitet. Was können wir dafür, wenn andere (z.B. Hertha) zu blöde sind, ihren Verein richtig zu entwickeln, in entscheidenden Phasen zu provinzell waren oder die falschen Leute am Ruder hatten, wo dann alles den Bach runter ging oder eben wichtige Marketingentwicklungen verschlafen wurden?“ – damit hätten sie einfach mal Recht. Punkt. Ihnen also einfach Geld wegnehmen geht nicht (schon rein rechtlich nicht). Ihnen weniger Geld auszuschütten (aus der TV-Geldvermarktung) wird schnell ungerecht, weil – ob’s einem passt oder nicht – sie sind schon das deutsche Zugpferd: National, europäisch und vielleicht sogar auch weltweit. Man könnte ja bspw. in der Liga die TV-Geldrangliste umkehren und dem Letzten das geben, was der erste bekommen hat und umgekehrt, so dass man „die Verhältnisse“ ausgleicht. Aber es wäre eine politische Entscheidung, die hier zu treffen wäre und wo man schnell zur Frage kommt: Auf welcher Grundlage eigentlich? Es wäre halt ein massiver Eingriff in den Wettbewerb. Ist der aber objektiv zu rechtfertigen?

Wir alle wissen eigentlich, dass sich das jetzige System jahrelang selbst gespeist und manifestiert hat. Das werden wir leider nicht mehr so ohne Weiteres zurückdrehen können. Fußballspiele nur mit mehr Leidenschaft gewinnen zu wollen reicht halt nicht mehr, weil’s einfach am Können scheitert. Sprich, alte Fußballtugenden wie Leidenschaft und Einsatz und Teamgeist helfen nicht mehr (gegen Bayern München und Vereine, die auf deren Niveau spielen). Diese Einsicht ist doch inzwischen so verbreitet, dass einige Mannschaften sich bereits vorm Spiel gegen Bayern selbst „rausfoulen“, um im Spiel gegen Bayern selbst nicht die erste Garde verschleißen zu müssen und deshalb nur die zweite Garde aufs Feld schicken. Denke, diese Tendenz ist auch bei der DFL inzwischen angekommen, indes eine Lösung dafür ist nicht in Sicht. Wie auch? Wenn man beginnt, das Problem national anzugehen und die Bayern zu beschränken, dann weichen sie international aus. Machen sie ja zum Teil jetzt schon. D.h., es bleibt eigentlich nur eine internationale Regelung, die ich aber noch weniger sehe. Für die Konkurrenz bleibt jetzt also die Frage: Wie kann man Bayern und Dortmund effektiv attackieren, wenn von er DFL keine Lösung kommt? Der erst naheliegende Gedanke wäre vielleicht ein „Bündnis“, ein Zusammenschluss der anderen gegen Bayern und Dortmund – aber wie sollte das aussehen und wie sollte das funktionieren? Wo doch die anderen Vereine auch selbst alle untereinander in Konkurrenz stehen? Vermute, das wird auch nicht klappen. Was mir als Idee jetzt gerade nur käme, wäre der Gedanke, dass es ein externes Bündnis außerhalb der Liga gäbe à la „Freunde der interessanten und wettbewerbsfähigen Bundesliga“. Die sammeln Geld in „nennenswertem Umfang“ und schütten es als Prämie an Vereine aus, wenn sie gegen Bayern/Dortmund gewinnen ODER Unentschieden spielen. Die Definition, wer der „Ligafeind“ ist, müsste von Saison zu Saison angepasst werden. Dieser Profifußballmarkt funktioniert nur mit Geld – warum hier also nicht mal Feuer mit Benzin bekämpfen? 🙂
Gut, kommen wir sogleich zur Frage, ob es jemals so ein Fußballiebhaber-Bündnis außerhalb der Liga geben könnte… wahrscheinlich dann auch nur wieder über sog. Investoren – was wäre dann aber deren Rendite bei einem solchen Engagement?

Das ist ein echt gutes, aber auch verdammt schwieriges Thema. Glaube, wir brauchen hier noch mehr (bessere!) Ideen. 🙂


Exil-Schorfheider
27. Mai 2016 um 15:37  |  543918

@opa

Hatte es ja schon im alten Thema gebracht und bin gleich für angegangen worden…

@carsten

Wo steht in meinem Beitrag, dass man es lassen soll?
Ich zeige nur auf, wie sich Vereine aufgrund eines Neubaus auch kaputt wirtschaften können.
Und bitte genau lesen. Auch die Kickers hatten quasi einen Stadion-Investor, was nicht vor der zweiten Insolvenzverfahren innerhalb von drei Jahren schützte…


Stiller
27. Mai 2016 um 16:01  |  543919

Ich bin auch nicht prinzipiell gegen einen Neubau. Aber er muss insgesamt Sinn machen und darf nicht dazu führen, dass die Vereinsmitglieder und Fans – mithin die Öffentlichkeit – enteignet wird. Wenn der Verein es selbst finanzieren kann, ohne Ausverkauf an einen oder mehrere Investoren, also das Stadion dem Verein gehört, dann OK. Aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit.

Sollte es aber nur darum gehen, parteifreundlichen Baulöwen Geld – womöglich noch unser öffentliches Geld – in den Rachen zu schieben und/oder Serviceaufträge für verbandelte Firmen auf Dauer zu sichern: dann NEIN. Geht gar nicht.

Würde immer noch gerne wissen, woher die von @BE berechneten 3 EUR herkommen und wo sie hingehen, die bei jedem Stadionticket für Ordner zu entrichten sind …


Tojan
27. Mai 2016 um 16:44  |  543920

@exil
die kickers sind aber nicht an dem stadion kaputt gegangen, sondern an eine verfehlten kader- und finanzplanung 😉


Carsten
27. Mai 2016 um 16:53  |  543921

@Exil
Ich persönlich werde aber den Eindruck nicht los, das du dadurch aber die Meinung vertrittst,liber nicht bauen das Risiko wäre zu groß.
Und es gibt genug Vereine die es auch schaffen,und nicht Geschaft haben. Und ich hatte ja auch geschrieben das es natürlich passen muss finanziell usw. nur darüber müssen wir uns ja glücklicherweise nicht den Kopf zerbrechen.
Bin aber der Meinung das das Stadion nicht auf Gedeih und Verderb gebaut wird soviel Sachverstand setze ich mal voraus.


Tojan
27. Mai 2016 um 17:01  |  543922

gegenbeispiele, wo der stadionneubar nicht geschadet, oder sogar ne verbessserung gebracht hat:
– mainz 05
– FC augsburg
– ingolstadt
– G’bach
– schalke
– Bayern
(- HSV)
– Köln
– Paderborn
– …


Freddie
27. Mai 2016 um 17:01  |  543923

Jetzt auch eine Stuttgarter Zeitung über das Interesse an Hosogai und van den Bergh

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.vfb-stuttgart-luhukays-gedankenspiele.3803294a-8be7-4dd0-847b-d0a2d88040a4.html


Better Energy
27. Mai 2016 um 17:02  |  543924

@Stiller

Es wurde mal bei einer HiD-Veranstaltung berichtet, daß der Tx-Preis für die OK sich im Bereich der Grenzkosten zuzüglich Stadionmiete bewegt…


Carsten
27. Mai 2016 um 17:13  |  543925

@Freddie
interessanter artikel wo auch steht das Serey Die‘ nach den treue Schwur das er Stuttgart gab, jetzt nicht mehr abgeneigt von einen Wechsel wäre.
Also Serey Dieˋ komm doch zu Hertha.😋


27. Mai 2016 um 17:26  |  543926

Nun Ja Tojan
27. Mai 2016 um 17:01 | 543922

gegenbeispiele, wo der stadionneubau nicht geschadet, oder sogar ne verbessserung gebracht hat:…
– G’bach …

Im April las ich hier (nicht bei twitter!), dass Gladbach den Neubau u.a. finanziert hätte durch ein Darlehen der Stadt, welches erst ab 2018 zu tilgen ist. …

Berlin ist nicht Aachen, Augsburg, Ingolstadt, Mainz, Offenbach, Paderborn oder hasteniegesehen :roll:

Ich weiß nicht einmal, ob die Telefonzelle am Ostbahnhof Überschüsse erwirtschaftet im Sinne EBITDA.

All Business is local.
In diesem Sinne erwarte ich gelassen – ähnlich wie Exil-S., Stiller u.a. hier – die Publikation der Machbarkeitsstudie für ein neues Fußballstadion. In der Zwischenzeit erfreue ich mich an der realen und digitalen Transformation der Hertha (Fanhaus, Museum, Dampfer).

P.S. Über die Schwarzgeldbewegungen im Hintergrund des FC Bayern will ich mich nicht auslassen. Wenn selbst das Finanzamt und die Staatsanwaltschaft in München dieses Thema nicht anfassen wollen.


Tojan
27. Mai 2016 um 17:28  |  543927

@BM
genau darum geht es. man sollte die machbarkeitsstudie abwarten und daran entscheiden und nicht anhand irgendwelcher schlechten/guten beispiele für ein neues stadion. da gibt es nämlich auf beiden seiten unzählige.


27. Mai 2016 um 17:29  |  543928

Serey Dié zu Hertha?
Das wäre cool. 😎

Obwohl wir am dringendsten einen oder zwei Spieler benötigen fürs linke offensive Mittelfed.


27. Mai 2016 um 17:30  |  543929

HIGH FIVE Tojan
27. Mai 2016 um 17:28 | 543927

✋✋


Joey Berlin
27. Mai 2016 um 17:36  |  543930

@Traumtänzer
27. Mai 2016 um 15:35 | 543917

Ein elitärer Kreis sog. Traditionsvereine schottet sich ab zum Kreis der kleinen, nicht so traditionellen Vereine. Ist das “gerecht”?

Da muss man aber schon feststellen, dass die Traditionsvereine eine deutlich größere Fanbasis haben, was sich wertsteigernd auf das Produkt Bundesliga und die Vermarktung auswirkt – wie sähe denn ohne diese Vereine der Besucherschnitt aus, die Einschaltquoten usw.? @kczyk geht auf diesen Aspekt leider auch nicht ein…

Wenn der Wille erstickt- und die Leidenschaft erdrosselt wird, stirbt der Fußball.

Gibt es dazu auch ein Beispiel, was den Satz illustriert?

Ein relativ guten Einblick über den Stand der Diskussion findet sich hier: http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2016/03/sport1-analyse-team-marktwert-darum-geht-es


27. Mai 2016 um 17:36  |  543931

Ich mach‘ mal die Urlaubsvertretung für hurdie und sach‘ nur:
SALARY CUP
DRAFT


Better Energy
27. Mai 2016 um 17:38  |  543932

#Marktwert

Eigentlich sollte man sich über die in tm.de publizierten Marktwerte keinen Kopp machen. Die Marktwerte von Hertha kommen offenbar durch negativ eingestellte Couch-Trainer zustande. Außerdem haben sie dort die Marktwerte Ende letzte Saison vergessen anzupassen und dann darüber hinaus gegen ihre eigenen Richtlinien verstoßen.

Wie zutreffend diese sind, zeigt sich an den letzten großen Transfers:

– Lasso
Am Saisonende stuften sie ihn von 4,75 auf 4 Mio herab. Nach dem Transfer zum HXV stuften sie ihn dann schnell aauf 12 Mio ein, was dem wahren Marktwert eher nahe kam.

– Raffa
Bei Raffa haben sie sich dort ebenso verschätzt….

tm.de ist mit den dort ermittelten Marktwerten eine nette Spielerei, die mit der Realität wenig gemein hat.


Stiller
27. Mai 2016 um 17:39  |  543933

@BE, danke sehr. Die Zahl scheint also belastbar zu sein. Die Höhe wundert mich.

Die in tm.de genannten „Marktwerte“ bewegen sich eher in der Höhe des Jahresumsatzes bzw. des Kaderwertes. Das sind keine Marktwerte im Sinne eines Unternehmenswertes. Den kann man bei KPMG nachlesen.


Carsten
27. Mai 2016 um 17:46  |  543935

@Blauer Montag
Der letzte Abschnitt gefällt mir sehr gut, das ist meine ganz persönliche Meinung warum Hoeneß nicht in Berufung gegangen ist sondern gleich über los ins Ziel, wer weiß schon was die Staatsanwaltschaft so alles doch noch gefunden hätte.
Aber alles alte Zöppe und schon wieder vergessen,ist eben Bayern unser Zugpferd.


Tf
27. Mai 2016 um 17:47  |  543936

Mal so ins Blaue wie man zu annähernd gleichen Wettbewerbsbedingungen kommen kann:

In der Formel 1 darf jedes Team 2 Fahrer haben.
Lasst doch die ersten drei der Liga die Zahl ihres Kaders deckeln. Das müsste natürlich in der gesamten UEFA so gehandhabt werden. Dann können die Spitzenclubs auch nicht endlos anderen die Talente wegkaufen damit sie bei ihnen auf der Bank versauern. Ein Götze auf der Bank oder auf der Tribüne? Damit wäre dann Schluss und die anderen Mannschaften bekommen den einen oder anderen Hochkaräter auch mal in ihr Team….
Solche Teams wären dann auch gefordert im ungünstigen Verletzungsfall mehr die eigene Jugend einzubauen.

Wie gesagt – war ins Blaue gedacht.


Better Energy
27. Mai 2016 um 17:53  |  543937

@Stiller

Auch bei den DK-Preisen kannst du erkennen, daß erhöhte Aufwand beim Spieltag in die Preisgestaltung mit ca. 5-6% Erhöhung eingeflossen ist


Tf
27. Mai 2016 um 17:54  |  543938

Zwei Autos am Start natürlich


Stiller
27. Mai 2016 um 17:56  |  543939

Das könnte durchaus eine gute Idee sein, @Tf, um ein Stück mehr wettbewerbliche Fairness zu schaffen.

Meine Ergänzung: Mehr als zB 23 Spieler dürfen in einer Saison nicht im Kader sein. In der Wechselperiode könnte der Vereinswechsel auf 3 Leute limitiert werden. UEFA-weit.

Dass das auch im Falle von Verletzungen klappt, hat Pep mit Alaba und Kimmich in der Innenverteidigung gezeigt. Die Vereine, die durch internationale Spiele Mehrfachbelastungen haben, dürften dann in der heimischen Liga für etwas mehr Angriffsfläche sorgen und so auch den nationalen Wettbewerb wieder interessanter machen.


Freddie
27. Mai 2016 um 17:57  |  543940

@Serey Dié
Hm, ein Spieler, der mal eben sein Versprechen bricht, bei seinem Verein zu bleiben. Ohne die Hintergründe zu kennen, hätte ich da schon Bedenken.


monitor
27. Mai 2016 um 17:57  |  543941

Was mich beim Thema „Stadion“ stört, ist die jeweils engstirnige Haltung, „entweder oder!“

An mir selbst stört mich das am meisten! 😉

Nehmen wir mal Hertha und Berlin zusammen, was soll die Stadt mit dem Stadion, sollte Hertha woanders spielen. Wo will Hertha eine Spielstätte errichten, die dieses Flair des Olympiastadions hat.
Ich habe gleich am Anfang spekuliert, daß man da den Denkmalschutz zurück drängen will, als das Thema auf’s Tablett gehievt wurde. Ich glaube das noch immer, bin aber auch davon überzeugt, daß es sinnvoll ist.

Die Sichtachse Stadion Glockenturm, die Tartanbahn, ich finde sie nicht so schützenswert. Vor allem wenn man das Zentralstadion anschaut, wo man den Denkmalschutz voll zufriedengestellt hat.

Das alte Rund des Stadions hätte man da meiner Meinung nach nun auch beseitigen können.


27. Mai 2016 um 18:05  |  543942

Na endlich monitor
27. Mai 2016 um 17:57 | 543941
Lese ich mal wieder etwas von Dir.
Alles Gut im Hause monitor?


27. Mai 2016 um 18:10  |  543943

So weit so unklar Freddie
27. Mai 2016 um 17:57 | 543940

Mindestens ebenso ärgern (nur?) mich jene Spieler, die bei Hertha als unverkäufliche Restposten das Ende ihrer Verträge (von wegen „Verträge kann er“) auf der Tribüne absitzen. Oder mit teuren Abfindungen gehen dürfen.


Freddie
27. Mai 2016 um 18:14  |  543944

Ein wie ich meine sehr gelungenes Portrait aus Frankfurt

http://www.sge4ever.de/aenis-ben-hatira-bad-boy-oder-ein-mann-fuer-besondere-momente/

@bm
Falsch zitiert.
Transfers kann er.
Von lautlosen Durchziehen von Verpflichtungen mit guten Konditionen war immer die Rede.
Dass dann ein Spieler nichtdas hält, was man sich von ihm verspricht ist klar


Traumtänzer
27. Mai 2016 um 18:14  |  543945

@Joey
OK, ganz pauschal betrachtet stimmt das sicherlich. Kann man die Fanbasis aber wirklich so trennscharf eingrenzen? Beispielsweise würde ich Hertha mit einem schwachen Fanbasis-Faktor ansetzen: 1) kriegen wir unser eigenes Stadion kaum gefüllt und 2) nehme ich bei vielen Auswärtsspielen von uns oftmals viele freie Plätze im Stadion wahr. Hertha ist jetzt nicht der klassische Stadionfüller. Der Traditionsfaktor zieht da z.B. nicht so richtig.

Aber hey, ganz prinzipiell kann ich den Ansatz und den Anspruch der AG Marktwert durchaus nachvollziehen.

@Tf
Interessante Idee. 🙂


27. Mai 2016 um 18:21  |  543946

Aha Freddie1814
Transfers kann er lautlos eintüten.
Und Verträge der Spieler für Millionen vorzeitig abwickeln kann er auch, sobald der nächste Trainer dies wünscht.

So weit, so richtig beschrieben die Kaderplanung des Dinos unter den Geschäftsführern der Bundesliga?


Freddie
27. Mai 2016 um 18:28  |  543947

Wenn man bösartig ist, ja @bm

Ist aber nicht meine Sichtweise


monitor
27. Mai 2016 um 18:37  |  543948

Zum Thema Chancengleichheit:

Meiner Meinung nach ist die ganze Angelegenheit durch die damals neue Champions-League eskaliert. Als es noch Pokal der Landesmeister, Pokal der Pokalsieger und UEFA Cup gab, konnte man sich beim UEFA Cup mit anderen mit qualifizieren, aber die Pokalserien waren den jeweiligen Gewinnern vorbehalten. Darunter waren eben manchmal auch Außenseiter. Von den Summen die damals flossen will ich hier gar nicht erst anfangen.

Heute ist es so, daß die CL die große Geldmaschine ist. Wer da mitspielt hat einen übergroßen finanziellen Vorteil. Das dumme ist meines Erachtens nur, daß wenn die üblichen Verdächtigen Barca, Real, Bayern und Co mal nicht Meister werden, schaffen sie es über die Länderwertung doch wieder hereinzukommen und dann schlägt letztendlich eines der größten Budgets die anderen. Somit werden immer die üblichen Verdächtigen in den Wettbewerb gehoben, weil es auch so gewollt ist. Denn bei denen schauen weltweit viel mehr Leute zu, als bei bsw. Leicester vs. Paris St. Germain. (Nur mal so als angenommenes Beispiel)

Wenn wir Fans von normalspielerischen Vereinen nicht von den Krösussen dominiert werden wollen, können wir a: über neue Geldverteilformen nachdenken oder b: die betroffenen Großkopferten in eine Euroleague abschieden, damit wir in der Buli endlich wieder unter uns sind!

Ich wäre eher für b:


27. Mai 2016 um 18:40  |  543949

Die Bösartigkeit liegt im Augen des Betrachters Freddie1828.

Erfolg und Misserfolg liegen in der Bundesliga im Fußball nahe beieinander.

Der Beweis steht noch aus (für mich), dass Dardai und Preetz unter (den beiden seit 20 Jahren) bekannten Rahmenbedingungen in Berlin nachhaltige Kaderplanung im Sinne einer Etablierung in der Bundesliga können.


27. Mai 2016 um 18:43  |  543950

b: würde heißen Servus Bayern.
monitor
27. Mai 2016 um 18:37 | 543948

Bin dabei.
https://www.youtube.com/watch?v=6p3CQZ1T3nc&list=PLalh1vP8ibcdTjuGmXlDwPgGa0C_OK8uK


monitor
27. Mai 2016 um 18:55  |  543951

Ich denke, vorausgesetzt die Euro-League wäre mit Auf- und Abstieg verbunden, man wäre einerseits mehr unter sich, sowohl da oben, wie auch bei uns weiter tiefer 😉 andererseits wäre ein Aufstieg, neben der deutschen Meisterschaft, ein großer Anreiz.

Andererseits wäre eben diese deutsche Meisterschaft nicht mehr so prickelnd, wie die Euro-Meisterschaft. Ähnlich wie die „Zweitligafelge!“ heutzutage. 😉

Es würde aber der Idee der EU im sportlichen Bereich entsprechen und vor allem den entsprechenden Interessengruppen noch mehr Chancen zum Geldverdienen einräumen.


Freddie
27. Mai 2016 um 19:25  |  543952

@Testspiele
Tschechien hat 3:0 gegen Malta gewonnen. Darida kam zur zweiten Hz.
Hubsi, unser alter IV, hat das dritte Tor gemacht.
Und die Slowakei gewann gegen Georgien mit 3:1, Peter kam aber wohl nicht zum Einsatz


27. Mai 2016 um 19:37  |  543953

@Freddie, Tschechien führt jetzt 4:0 😉 noch jute 10 Minuten Spielzeit


Freddie
27. Mai 2016 um 19:38  |  543954

Tss, tss…
Hab ich wohl auf die falsche Seite geguckt

Wohl von meinem Grill abgelenkt, um den ich mich jetzt etwas intensiver kümmern muss.
Nächtle

5:0 😉


27. Mai 2016 um 19:39  |  543955

Der Beweis steht noch aus in der Nachhaltigkeit nach 3 Jahre in der BL ua. ❓ @blauer 18:40 🙄
Was muss passieren ? Meister, Pokalsieger…
#haarinderSuppe
Das wird wieder hier ein Murkswochenende, dann doch lieber Musik hören.


27. Mai 2016 um 19:42  |  543956

Bayern in einer eigenen Liga?
Je eher, desto besser
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/652820/artikel_rummenigge_hoeness-ist-als-praesident-willkommen.html

Sonst wird es schwer für treat und seine KollegInnen, ihrer Kundschaft zu erklären, dass Verbrechen sich nicht lohnt.


hurdiegerdie
27. Mai 2016 um 19:45  |  543957

Ich könnte (und wollte) viel dazu schreiben, aber shcwieriger ANreisetag heute und ich muss noch was essen. Aber Blauer Montag
27. Mai 2016 um 17:36 | 543931 hat mich mit den STichworten richtig vertreten.

Danke an Kczyk. Ich weiss, wie schwer das ist, einen guten Beitrag hier unter zu bringen 😉 (im Sinne von kommentiert sogar jemand). Deiner wird nicht genug gewürdigt.
Für mich auch lesenswert die Bezüge zum Thema von Traumtänzer und Monitor. (und der Link von @Opa, wenn man @Opa noch gut finden darf; keine Kritik an @treat, dessen Beiträge ich voll gut finde; ich merke nur, ich lese @Opa ganz anders als die meisten hier).

OT
Catro habe versucht, dir zu antworten aber brauche mehr Info


kczyk
27. Mai 2016 um 19:47  |  543958

die spielerische qualität zwischen der 1.- und der 2. liga ist schon sehr beträchtlich.
der durchschnittliche marktwert der mannschaften in der 1. liga beträgt ca. 133 mio €, während er in der 2. liga bei durchschnittlich nur ca. 17 mio € liegt.
in den vergangenen 10 saisons spielten insgesamt 33 vereine in der 1. liga. statistisch betrachtet kam also jede saison 1,5 neue vereine hinzu.
kaum aufgestiegen, schon wieder abgestiegen. viele der ehemaligen aufsteiger kicken heute in der 3. liga und den 4. ligen.
sollen die aufsteiger wirklich nur punktelieferant sein?
welche aufgabe hat die 2. liga ?
diese fragen gilt es zuerst zu klären – danach kann man sich gedanken darüber machen, wie die TV-gelder besser zu verteilen wären.


27. Mai 2016 um 19:49  |  543959

Ja wie denn Bolly?
27. Mai 2016 um 19:39 | 543955

3 Jahre Bundesliga = 3 Jahre operativer Gewinn?
Das wären (nur?) für mich 3 nachhaltige Jahre in der Bundesliga.
Bis die Bilanzen darüber veröffentlicht wurden, warte ich rundum entspannt ab. Ebenso wie auf die Publikation der Machbarkeitsstudie über ein neues Fußballstadion.


27. Mai 2016 um 19:51  |  543960

Danke hurdiegerdie
27. Mai 2016 um 19:45 | 543957

Ich vertrete dich gerne – genau wie umgekehrt. 😉


27. Mai 2016 um 19:54  |  543961

kczyks Beitrag wird reichlich gewürdigt, sobald er mehr als 100 Kommentare zieht. Dafür hat er locker das Potenzial. ✌✌✌
VIVA kczyk ❗


27. Mai 2016 um 20:49  |  543962

Operativer Gewinn?, Quark,huch da läuft die Chemie richtig mit. #meineEinschätzung
Mehrwert der Mannschaft kann jeder Junge erkennen. Die Erinnerung prägt, wer den Vergleich zur MV vl Jahr zu Montag sah, erkannte nicht nur im Gesicht und Ausstrahlung die nicht nur positiv sondern Extrems locker, aber auch witzig war. Die Wertschätzung kam mit dem Beifall und beileibe sind nicht nur Preetzfreunde anwesend gewesen.

Klar ist das nicht das Ende, aber für mich ist mit den Transfer der letzen Saison ein 👍 angebracht.


apollinaris
27. Mai 2016 um 21:19  |  543963

interessanter Beitrag, gutes Thema @ kczyk.
Einerseits kann man wohl abendfüllend darüber reden und streiten..aber äußerst schwierig wird es dann, wenn man sich konkret Alternativen überlegt: wir bewegen uns mit dem Profifussball mittenmang
im turbobeschleunigten Spiel des Geldes, mit teilweise immer noch hemdsärmeligen und manchmal vielleicht sogar halbseidenen Protagonisten. Wir werden keine Veränderung innerhalb des Zirkels erleben und erwarten können. Die gegründete Gruppe, der auch unsere Hertha angehört, ist für mich ein Bund der Heuchelei.
Ich kann mir keine“ Lösung“ vorstellen, die nicht mit einem Platzen einer der vielen Blasen zu tun haben wird. Darauf zu hoffen, macht auch keinen wirklichen Spaß .
Die von @ Opa herbeigeträumte Alternative gibt es nicht ( für mich)
Nein, auch in den unteren Ligen sind die Bratwürste so und so , von ziemlich übel und überteuert , bis “ richtig gut“
Auch in den unteren Ligen gibt es Mannschaften mit mehr oder weniger Mentalität. Blut und Schweiß…na ja, vielleicht gibt es das noch..allerdings ist das nur ein Teil dessen, was ich am Fußball mag..Die Besuche der unten Ligen sind zuweilen nett und spaßig, aber eben auch recht desillusionierend; mindestens dann, wenn man neben der Schwerarbeit auch die feine Klinge schätzt..
Für mich bleibt da weiterhin nur den Kompromiß, der leider aber immer etwas schal schmeckt, zugegeben.
Das Märchen Leicester wird schwer zu wiederholen sein. Das Darmstädter scheint schon beendet. – Das sind kleine Unrelmäßigkeiten, leider nicht mehr


catro69
27. Mai 2016 um 21:34  |  543964

Tatsache ist, wir spielen im hier und jetzt.
Sind Aufsteiger nicht seit Einführung der Bundesliga auch gleichzeitig Abstiegskandidaten?
Wer hat RWO verboten sich so zu entwickeln, wie ihre prominenten Nachbarn? Damals als Fernsehgelder noch keine Rolle spielten?
Bayern aus der Liga? Schade um das ausverkaufte Stadion und den Topzuschlag.
Wer bezahlt für eine Liga ohne Bayern und Dortmund – und wieviel?
Die große Ungerechtigkeit ist ja nicht die Verteilung der TV-Gelder, sondern, dass Mannschaften mit theoretisch unendlichen Geldzuflüssen überhaupt daran beteiligt werden.
Warum gelten ähnlich harte Bedingungen für die Zweitvertretungen der Profis? Warum ist es andererseits undenkbar, die Werksclubs vom Geldtopf der Bundesliga auszuschließen? Darüber denkt das Team Tradition nach.
Die Einführung der dritten Liga hat mein Interesse daran geweckt. Äh, nein, eher nicht. Eine Abwertung der Bundesliga und eine Fastdeutschemeisterschaft wäre für mich die falsche Lösung.
Gehaltsobergrenzen, Ablösegrenzen, Kadergrößen beschränken – alles interessant. Hört sich aber nach 60er Jahre an und würde im hier und jetzt dem Betrug und der Korruption die Türen noch weiter öffnen. Wurden wir nicht genau wegen solcher Verfehlungen zwangsabgestiegen?
Danke @kczyk für das Thema.


Ursula
27. Mai 2016 um 21:36  |  543965

…DAS „MÄRCHEN“ HERTHA BSC
in der Vorunde war doch auch
nur eine kleine „UNREGELMÄßIGKEIT“…

Danke an „kczyk“ und „Opa“ für den
Versuch eines „Anrisses“ einer viel
zu komplexen Problematik, auch in
diesem Blog!

Ich will Fußball, egal „WIE“…

…oder gar nicht!!!


hurdiegerdie
27. Mai 2016 um 21:48  |  543966

Als ehemaliger, heute desillusionierter 50+1er sehe ich keine Möglichkeit mehr, dass in meiner Lebenszeit Hertha Meister werden kann, wenn es nicht eine totale Öffnung zur Profiliga nach amerikanischen Vorbild gibt. Nicht alles muss übernommen werden, aber eine übergeordnete Instanz, die Spannung und Ausgleich in der Liga will, und ein Öffnung zu – nennen wir sie Scheichs – wird nötig sein.

Die Frage ist, will ich das, oder kann ich damit leben, eine gute Saison zu haben, wenn wir mit dem Abstieg wenig zu tun haben?


kczyk
27. Mai 2016 um 22:56  |  543967

@dewm – 27. Mai 2016 um 14:05 | 543905

„… kczyk: Du moderierst “Ungerechtigkeit” an, schreibst dann, welcher Weg nicht gegangen werden sollte. Um dann jedoch keinen Ansatz zu liefern. Gibt es keinen? …“

ich habe schon eine meinung. doch meine meinung wird, wie so oft, in diesem blog kaum gehör finden.

planung braucht sicherheit.
doch welche sicherheit haben jene vereine, die nicht im penthouse der 1. liga sich eingerichtet haben.

zurück zur leidenschaft.
die aufsteiger könnten zB während ihrer aufstiegssaison in der 1. liga unter ‚welpenschutz‘ gestellt werden. im zweifel steigen in der aufstiegssaison der 15. und der 16. ab und der 14. bestreitet das relegationsspiel. hierdurch könnten die aufsteiger sich an die wirtschaftlichen und sportlichen gegebenheiten in der 1. liga mit relativer ruhe anpassen. auch würde diese regelung den wettstreit zusätzlich pushen und – meine meinung – für mehr zuschauerresonanz sorgen.
alternativ: warum muss in jeder saison um den auf- und abstieg gespielt werden ? wäre es nicht sinnvoll, dass die vereine in der 2. liga den sportlichen abstand zur 1. liga verkürzen und zB alle 2 oder 3 jahre eine eigene aufstiegsrunde ausspielen ?
ist es nicht so, dass den vereinen durch das jährliche auf und ab mehr wirtschaftliche chancen genommen werden, als sportliche möglichkeiten eingeräumt werden !??
alles nur wenige möglichkeiten von vielen.


Tojan
27. Mai 2016 um 23:05  |  543968

@kczyk
das sehe ich genau anders herum. wie soll ein zweitligist die sportliche lücke schließen, wenn er in der 2. liga gar nicht die möglichkeit hat, einnahmen zu generieren, die dies bezahlen können. erst das geld der bundelsiga sorgt ja mittelfristig dafür, dass die sportliche lücke geschlossen wird. beste beispiele dafür sind die spielweisen von darmstadt und ingolstadt dieses jahr, die sich auch eher langfristig zum positiven verändern werden. mainz hat zu beginn seiner bundelsiga-zeit auch bei weitem nicht so attraktiv gespielt wie jetzt und augsburg ist trotz inzw 4 jahren in der liga mmn immernoch näher am zweitliga-fußball als an dem der ersten liga.


kczyk
27. Mai 2016 um 23:08  |  543969

@tojan – womit du neuerlich die von mir oben bereits formulierte frage stellst – welche aufgabe hat die 2. liga zu erfüllen.


Tojan
27. Mai 2016 um 23:10  |  543970

@kczyk
ich würde sagen hauptsächlich die teilnehmer 16? 17 und 18 der bundelsiga 18, 19 und 20 der 3. liga auszuspielen, denn das ist der gedanke eines ligen-systems, wie wir es haben.

welche hat sie deiner meinung nach?


kczyk
27. Mai 2016 um 23:14  |  543971

es gibt viele ansätze – eines aber erfordern alle möglichkeiten – ein umdenken der entscheidungsträger dahin gehend, dass sich etwas ändern muss.
gegenwärtig macht sich gähnende langeweile breit.
sie ist nicht förderlich für wille und leidenschaft.


Kraule
27. Mai 2016 um 23:35  |  543973

Cooles, neues Design!
Und schon wieder weg….?
Testphase?


exberger
28. Mai 2016 um 7:34  |  543974

#kczyk denkt
Interessantes Thema.
Sowieso denkt der kczyk öfters ganz interssante Sachen.
Ich denke mir, die Möglichkeiten Spieler zu verleihen sollten stark beschränkt werden. Es hilft dann zwar mit dem vielen Geld die Topspieler zu bekommen, aber wenn jedes Jahr ein neuer kommen sollen, müssen andere abgegeben werden. Für die lassen sich dann nur Preise erzielen, die andere Märkte auch stemmen können. es würde die Spirale zumindest ein bisschen dämpfen


Joey Berlin
28. Mai 2016 um 7:42  |  543975

Moin

@Traumtänzer
27. Mai 2016 um 18:14 | 543945

laut kicker haben wir uns im Zuschauerschnitt zur Vorsaison noch verbessert, nur 2 ausverkaufte Heimspiele – OK, das muss besser werden.

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2015-16/zuschauer-der-saison.html

@kczyk

Wenn der Wille erstickt- und die Leidenschaft erdrosselt wird, stirbt der Fußball.

Je öfter ich den Satz lese, umso deutlicher wird: Es ist eine sprachliche Nebelkerze – sorry!

Nimm die beiden Aufsteiger Ingolstadt und Darmstadt – da war beides in Überfluss vorhanden und die Motivation die erste Liga zu halten; gab es in den Relegationsspielen einen Mangel an Leidenschaft…
Deine Forderung nach „Welpenschutz“ für die Aufsteiger würde den Wettkampfgedanken konterkarieren – nicht mehrheitsfähig.


glimpi
28. Mai 2016 um 8:43  |  543976

@Fanfest

Weiß jemand zufällig, welche Eingänge heute geöffnet sind? Hanns-Braun-Str. oder Gutsmuthsweg oder beide?


immer dabei
28. Mai 2016 um 8:49  |  543977

Ohne den Gewinn der Fairplaywertung 2008 hätten wir in der Folgesaison keinen Doppelbelastung durch den Europacup gehabt, wären Meister 2009 geworden und stünden auch heute noch besser da.


sunny1703
28. Mai 2016 um 9:03  |  543978

Guten Morgen @All

@kczyk

Vielen Dank für Deinen gut zu diskutierenden Beitrag! 🙂

Dennoch habe ich ein Problem bei dieser Diskussion. Mir kommt das Ganze wie eine „Neiddebatte“ vor.
Die einzige Sichtweise,die wir haben ist eine nach oben gerichtete.
Doch wo stehen wir, ich beschreibe das jetzt mal um Platz 10 1.Liga. Wieviele Vereine in Deutschland hätten gerne unser „Problem“ und würden sofort mit uns tauschen mitsamt diesem“Problem“?
Im europäischen Maß gehören wir erst Recht zur oberen Spitze, Erstligaverein in einer der besten Ligen Europas und damit auch im Grunde weltweit!
Wenn Bayern national und Real, Barca, Athletico usw, so eine Art Megabonzenvereine sind, der BVB nahe dran ist und die drei vier in unserer Liga dahinter ich benenne es mmal Oberbonzen sind, fallen wir unter den Populistischen Ausdruck Bonzenverein.
Wir haben mehr Möglichkeiten als viele Meister oder Vizemeister in anderen europäischen Ligen.
Wir bekommen zwar nicht die allerbesten von dort, aber die dahinter können wir ungehemmt wegkaufen und wer interessiert sich dafür?!
Und für mich stellen sich daraus einige Fragen.
Wollen wir die Mega- und die Oberbonzen zu nur noch Bonzen machen?
Oder hätten wir diese Diskussion auch,wären wir in der Lage der Bayern oder des BVB?
Und wie würden wir darauf reagieren, wenn Vereine wie Union oder Viktoria 89 oder Babelsberg oder beliebig fortsetzbar uns mit Ideen konfrontieren würden, die unser deutliches Mehr an Möglichkeiten beschneiden wollten durch was weiß ich für sportliche und/oder wirtschaftliche Beschränkungen?!
Will nicht jeder Verein also auch unser und damit meine ich die Vereinsspitze, gerne zu den ganz ganz oben gehören und machen deshalb bei diesem Spiel unter den jetzigen Bedingungen mit?
Will nicht jeder Spieler so er denn eine Karriere im Fußball überlegt, am liebsten bei dem Verein spielen,wo er am meisten damit verdienen kann?

Wir haben in dieser Saison eine große Chance gehabt, an die großen internationalen Geldtöpfe ranzukommen, daran sind wir sportlich gescheitert, egal weshalb aber so ist es nun mal.

Es gibt in jeder Sportart Spieler oder Vereine die Zeiten ,die ihre Sportart dominieren, das gehört zum Sport dazu, egal wieviel Geld damit verdient werden kann.
Spielt der THW Kiel oder noch besser die Wasserfreunde Spandau 04 oder Alba demnächst mit einem Spieler weniger oder was man denen sonst noch auferlegen kann, um eine Überlegenheit künstlich zu brechen?

Ich weiß nicht wie gut Usain Bolt noch ist,aber wenn ja, bekommt er bei Olympia eine 3 Kilo Manschette um seine Fußgelenke, nur damit auch andere eine Chance haben?

Unser Fußball hatte auch seine Mannschaften,die eine Zeit dominiert haben, Nürnberg, Hertha, Schalke, Lautern, Bayern, Gladbach, Hamburg,Dortmund, viele haben es nur nicht genutzt Schwächephasen der anderen richtig langfristig zu nutzen. Beispiel Ende der 70er als Bayern und Gladbach schwächelten Köln und insbesondere der HSV.
Und wer sich andere europäische Ligen anschaut, wird ebensolche Dominanz einiger weniger Vereine vorfinden.

Ich stimme @monitor zu,die Einführung der CL war ein Kniefall vor einigen Ligen in Europa und die Eröffnung einer Geldscheffelmaschine.
Dirigismus und Eingriff in einen bis dahin noch nicht ganz so unternehmerischen Wettbewerb hin zu einem Unternehmertum mit Sportvereinen.
Einen weiteren haben wir hier in Deutschland erlebt mit dem Zulassen von solchen kaum noch Vereinsstrukturen wie Hoffenheim und jetzt ganz krass Markranstädt.

Nun aber noch mehr Dirigismus zulassen und eine Liga voller Markranstädts hinnehmen,wo doch der bisherige Dirigismus eher negatives brachte?!

Niemand weiß,ob wir dann zu denen gehören,die bei dieser Daumen heben und Daumen senken Liga einiger Unternehmer bei sind.
Niemand weiß, ob anschließend unser Verein Hertha BSC(Berlin) nicht zu McDonald Berlin mutiert und wenn es ihnen nicht mehr in Berlin passt,sie nach Meppen verschwinden.

Ob eine europäische Liga für die Top Klubs wirklich so interessant für die betroffenen Vereine ist, ist nicht vorherzusagen.

Wer bestimmt welche Vereine daran teilnehmen?
Auf alle Fälle würden die allermeisten Länder in Europa keine Teilnehmer dabei haben und ob dann das Interesse in diesen Ländern und auch bei uns über die Zuschauer hinaus geht,die Fans der teilnehmenden Vereine sind,sei dahin gestellt!

Machen wir uns nichts vor, es gibt nur bei einer Minderheit in Europa ein Gefühl, ich bin Europäer.
Statt hin zu einer Verbreiterung des Gedankens geht es eher in Richtung von Seperatismus, wie bei den Katalanen,im Baskenland, in Belgien oder Schottland.
Diese europäische Profiliga müsste ihre TV Zuschauer und vor allem Gelder eher in Asien oder sonstwo generieren, das ist mit einem großen Risiko verbunden.

Des Rätsels Lösung wie die Problematik CL und die damit einhergehende Spaltung in wenige immer reichere Vereine und den Rest aufgehalten werden kann, weiß ich nicht.

Deckelungen jeder Art sind unter den speziellen eher nationalen Interessen in Europa schwer durchzuführen und am Ende des Tages steht dann auch noch der Europäische Gerichtshof, der alles mit einem Federstrich zunichte machen kann.

Am Anfang wäre ich zufrieden, europaweit oder zumindest in Deutschland 50+1 streng einzuhalten und die Cl auf einen reinen Meisterwettbewerb zu begrenzen, der auch andere europäische Vereine mit besseren Chancen ins Boot holt.

Das würde auch die EL sportlich aufwerten.

Nur so recht glauben,kann ich an sowas bei der Unbeweglichkeit der Herrn der UEFA nicht.

Und sollten dann doch einige Topvereine eine eigene Liga gründen, bitte und Tschüss.. 🙂

lg und ein schönes we

sunny


Better Energy
28. Mai 2016 um 9:12  |  543979

@joey

Die zum Saisonende beim Kicker publizierten Zuschauerzahlen divergieren um 24.6223 mit denen, welche vom Verein veröffentlicht wurden. Warum? k.a.

@glimpi

beide Eingänge sind möglich


28. Mai 2016 um 9:37  |  543980

Moin.
Bis Sonntag früh werde ich’s hoffentlich schaffen, sunnys Kommentar 903 zu lesen und ggf. mich dazu zu äußern. Zunächst muss ich noch einige meiner Gedanken zur akteullen Saison formulieren.

Bis später. ☕☕💦💦


kraule
28. Mai 2016 um 9:51  |  543981

Interessanter Ansatz @Sunny!
Ich finde allerdings zum Ende verlierst du dich ein wenig
und meine Familie, bzw. unsere Wochenendfreizeit,
lässt mir jetzt keine Zeit für eine ausführliche Antwort.
.
Kurzfassung:
Klar wären wir alle gerne erfolgreich und dominant wie die Bayern!
Alle!!! Ausnahmslos!!!
Warum sonst die vielen Kommentare nach schlechten Spielen,
oder Tabellenplätzen?!
Alleine deine Lösungsvorschläge „gefallen“ mir nicht…..
Vielleicht finde ich (ab Montag) Zeit ausführlich darauf
zu antworten.
Schönes Wochenende


28. Mai 2016 um 9:56  |  543982

Es käme auf einen Versuch an kczyk
27. Mai 2016 um 22:56 | 543967

ich habe schon eine meinung. doch meine meinung wird, wie so oft, in diesem blog kaum gehör finden.

Formuliere einfach deine Meinung und publiziere sie hier.
Ohne dir vorher Gedanken zu machen über die Einwände der Alleskommentierer und Permanentrechthaber hier.


28. Mai 2016 um 9:58  |  543983

Hej kraule
28. Mai 2016 um 9:51 | 543981

Kurzfassung:
Klar wären wir alle gerne erfolgreich und dominant wie die Bayern!
Alle!!! Ausnahmslos!!!
Warum sonst die vielen Kommentare nach schlechten Spielen,
oder Tabellenplätzen?!

Dazu schreibe ich gerade etwas.
Schau’s dir später an, sobald du deine familiären Pflichten erfüllt hast.


Carsten
28. Mai 2016 um 10:22  |  543984

Moin @all
@sunny
Sehr schöner artikel am morgen, das mit der 50+1 Regel wäre schon ein Traum wenn die konsequent umgesetzt wird. Ansonsten sehe ich vieles wie du schriebst, und glaube das ausnutzen der Schwächephasen der anderen zu erkennen um dann zu handeln ist sehr wichtig und ist für die entwicklung der Zukunft von nöten. Und da haben leider die Bayern recht,die schon sagten was können wir dafür wenn die anderen nicht richtig arbeiten (mal abgesehen davon was nun wirklich dran ist mit Schwarzgeldkonten). Also liegt es großteils am Verein und Managemant wie es vorran geht, mit der Entwicklung. Und Hertha scheint wohl auf nenn guten Weg zu sein,es darf eben nur nicht nachgelassen werden,weil jeder Spieler fehlkauf heutzutage schnell bestraft wird. Und die Kunst wird es sein nächste Saison wieder nichts mit dem Abstiegsrängen zu tun haben,alles andere ist Bonus.
So jetzt geht’s in den garten,und wünsche allen noch nenn schönes Wochenende.HAHOHE💙💙💙


Tf
28. Mai 2016 um 10:24  |  543985

Deckelung:

Warum dürfen zur EM und WM nicht Kader in unbegrenzter Größe mitgenommen werden und es bleiben immer wieder Härtefälle zurück?
Alle Mannschaften, die sich für einen internationalen Wettbewerb qualifiziert haben, sollten in der Kadergröße limitiert werden.


28. Mai 2016 um 10:32  |  543986

Herthas Ergebnisse in der aktuellen Bundesligasaison gegen die TOP 6 der Abschlusstabelle 3S 2U 7N Tore 10:20 Punkte 11:23.

Herthas Ergebnisse gegen die Positionen 8 bis 12 der Abschlusstabelle
6S 2U 2N Tore 11:6 Punkte 20:8

Herthas Ergebnisse gegen die Positionen 13 bis 18 der Abschlusstabelle
6S 3U 3N Tore 21:16 Punkte 21:12

Mein Fazit für heute:
Hertha hätte mehr Punkte nur erreichen können durch weitere Siege gegen die Mannschaften auf den Plätzen 8 bis 18. Die 7 Niederlagen gegen die Topklubs der Liga wortreich hier im Blog zu beklagen lohnt meines Erachtens die Mühe nicht. Ich sehe in diesen Niederlagen auch keinen Prognosewert für Herthas kommenden Saisonverlauf.


28. Mai 2016 um 10:36  |  543987

Nachtrag zu1032
Es schmerzt allerdings die Erinnerung daran, wie uns Gladbach das Torverhältnis ruiniert hat.


kczyk
28. Mai 2016 um 10:45  |  543988

@ Blauer Montag | 543982

der fußball ist ein spiegelbild unserer gesellschaft.
der abstand zwischen arm und reich wird zunehmend größer. nicht nur innerhalb der 1. liga. auch der abstand zwischen 1.- und 2. liga vergrößert sich.
betrug die relation der marktwerte der 2. Liga zur 1. Liga vor 10 jahren um die 25%, ist dieser wert auf ca. 13% geschrumpft. mit RBL in der 1. liga wird sich der wert in der kommenden saison abermals verschärfen.
es rücken aus der 2. liga vereine nach, die spielerisch weil wirtschaftlich kaum konkurrenzfähig sind. nach spätestens 2 saisons sind sie wieder abgestiegen. vereine wie hoffenheim, ingolstadt und leipzig sind nicht teil der regel.
welchen sinn macht es da noch, jede saison zwei/drei absteiger zu bestimmen, wenn die aufsteiger keine reale chance haben und durch ihren kommenden abstieg an wirtschaftlicher substanz lassen. abstiege sind teuer.
mehr geld wird die 2. liga kaum bekommen. so fehlt es an wirtschaftlichen mitteln, sich qualitativ an die 1. liga heranzuarbeiten.

die bel etage des deutschen fußballs ist doch eh eine dem grunde nach geschlossene veranstaltung. warum also nicht die realität neu definieren !?
es würde sinn machen, die aufsteiger für eine saison unter welpenschutz zu stellen, oder aber nur alle zB 3 jahre ab- und aufstiege zuzulassen.
dann hätten alle vereine beider ligen für geraume zeit ausreichende planungssicherheit – und nicht nur für die wenigen monate einer saison.


28. Mai 2016 um 10:52  |  543989

Diesen Gedanken finde ich prima kczyk 1045
Abstieg und Aufstieg sind für jeden Klub der pure Stress.
Der Stressfaktor wird durch die brisanten Relegationsspiele weiter gesteigert. Vermutlich ist jedoch dies der Wille der DFL, da der deutsche Profifußball sonst zu wenig spannende Spiele liefern würde.


kczyk
28. Mai 2016 um 11:01  |  543990

BM – ich glaube nicht dass das der wille der DFL ist.
das würde doch bedeuten, dass sie gezielt vereine in die insolvenz treiben möchte.


Freddie
28. Mai 2016 um 11:33  |  543991

@better Energy 9:12
Zu den unterschiedlichen Zuschauerzahlen.
Ich meine, Hertha zählt auch Ehrenkarten usw. mit.
Ist auch zulässig, ich meine zB in England auch die übliche Zählweise.
Der Kicker macht dies aber nicht.
Da wir auch bei Bilanzaufstellung mit diesen unseren Zahlen rechnen, haben wir den prognostizierten Schnitt erreichen können und die 49500 nächste Saison bedeuten keine Steigerung.


kraule
28. Mai 2016 um 11:40  |  543992

@
Blauer Montag
28. Mai 2016 um 9:58 | 543983

Keine familiären Pflichten!
Wir verbringen unsere Freizeit sehr gerne miteinander 😉


apollinaris
28. Mai 2016 um 12:07  |  543993

@ kczyk: Aus unerfindlichem Grund ist mein nächtlicher post
nicht im Blog . Schade. nun ein Telegramm, da die Zeit mir gerade davonläuft: Mir hat dein Thema und dein Ansatz
sehr gut gefallen. Für mich triffst du da den Kern,
Die Gruppe “ Marktwert“ ist für mich nur ein weiterer Entsolidarisierungsversuch und ein wenig heuchlerisch.
Ich bin allerdings komplett pessimistisch und glaube, das nur ein weiteres Platzen von Blasen, ein grundlegendes Umdenken bewirken wird
@ Opas romantische Sicht auf die untern Ligen hilft mir auch nicht weiter; denn auch dort gibt es zuweilen neben schlechten Bratwürsten und schlechten Manieren auch noch fehlende Klasse.
Danke jedenfalls für die Mühe..


apollinaris
28. Mai 2016 um 12:15  |  543994

zu dem Beitrag um 9:56.. das kann doch nicht wahr sein..!?


fechibaby
28. Mai 2016 um 12:55  |  543995

In der ARD läuft gerade das Brandenburger
Pokalendspiel zwischen Luckenwalde und
Babelsberg.
Ab 17:00 Uhr gibt es dann das Berliner
Pokalfinale Lichtenberg 47 – BFC Preussen.

Dazu gibt es dann noch 15 weitere
Begegnungen.
Von 12:00 – 20:00 Uhr Fußball nonstop!
Und danach noch das CL-Finale.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Mai 2016 um 13:15  |  543996

@apoll,

sorry, weder im Spam- noch im Trashordner noch in der Warteschleife findet sich ein Beitrag von Dir


dewm
28. Mai 2016 um 13:22  |  543997

So @kczyk

Nun hast DU mich verwirrt. Dachte ich die ganze Zeit, es geht um das Problem von ständigen Bayern-Meisterschaften zu Ostern (hier habe ich etwas überzeichnet), kommst Du nun auf den Abstand von zweiter zu ersten Liga. Das erste empfinde ich in der Tat als Problem und mir fällt dazu einiges ein. Aber letzteres kann ich überhaupt nicht sehen.

Hat nicht gerade in den letzten Jahren ein gewisser Austausch in der Liga stattgefunden: Mainz, Hoffenheim, Augsburg, Ingolstadt etc. Zwischendurch waren mit Paderborn, Braunschweig, Aachen und mal wieder Düsseldorf Klubs auf Stippvisite im Oberhaus. An solche Vielfalt kann ich mich in den Siebzigern und Achtzigern nicht erinnern. Zumindest waren es damals nicht mehr. Und das Verbleiben jener „Aufstiegs-Klubs“ war damals auch nicht länger. ODER? Gerade in diesem Jahr sind mit Hannover und Stuttgart Vereine abgestiegen, die als „etabliert“ bewertet werden können. In der Relegation spielten mit Frankfurt und Nürnberg zwei Traditionsvereine. Andere Traditionsvereine wie z.B. Kaiserslautern und Bochum „erholen“ sich länger im Unterhaus und der ganze Osten (inkl. breiter Europapokaltraditionen) eher sonst wo… Wo ist hier ein Problem? All das erscheint mir sehr gesund. Hin- und wieder geht mal ein Verein der vierten Liga in die Insolvenz und stirbt dabei oder stellt sich neu auf und versucht es erneut. Wir können ja nicht mit 60 Vereinen in der Bundesliga spielen. Und Nischen, wie in der freien Wirtschaft, gibt es in einem Leistungsmodus nicht. Wenn einer gewinnt verliert der andere nun mal. Konstellationen, in denen beide Kontrahenten Partner werden und gewinnen, wie in der freien Wirtschaft, sind nicht vorgesehen. Wenn man diesem Leistungsgedanken nicht folgen mag, soll man nicht Fußballspielen. Mit Leuten zu spielen, die nicht gewinnen wollen ergibt keinen Sinn…

Was genau willst Du nun erreichen mit Deinen Ansätzen? Soll die zweite Liga attraktiver werden? War sie das früher? Haben es Aufsteiger heute schwerer in der Bundesliga? Und wenn das wirklich so sein sollte, was wäre daran falsch? Mir klingen Deine Ansätze nur nach extremer Verwirrung durch Komplexität in denen ich kein von vielen ersehntes Ziel erkenne. Es geht um Fußball! Fußball soll doch einfach sein. Mir sind in Deinen Posts die Wirkung finanzieller Mittel im Zusammenhang 1. Liga vs. 2. Liga überzeichnet. Mach Dich frei von Deiner „Kapitalismuskritik“ und schau in die Realität!

Die Themen „Ausrechenbarkeit der deutschen Meisterschaft“ und „Achtung der selbstaufgestellten Regelungen“, sind jedoch welche. Hierzu gab es ja bereits viele gute Erklärungen. Aber leider weniger Ansätze. Was jedoch in der Natur der Sache liegt…


Freddie
28. Mai 2016 um 13:23  |  543998

@apo
Meintest du deinen Beitrag von 21:19?


28. Mai 2016 um 13:35  |  543999

+ + + Zahlen & Zitate: HERTHA-Trainer Pal DARDAI in der Saison 2015/2016 + + +

Seit 478 Tagen ist der Ungar Pal Dardai nun schon Trainer von Hertha BSC! In der vergangenen Saison betreute er die blau-weiße Mannschaft erstmals vom 1. Tag der Saisonvorbereitung an. Zwischenzeitlich durch starke Leistungen auf Champions League Kurs beendete sein Team nach einem ganz schwachen Schluss“spurt“ die Runde auf Rang 7. Nach dieser Saison mit 14 Siegen, 8 Remis und 12 Niederlagen sieht die Gesamt-Bundesliga-Bilanz von Dardai so aus:

49 Spiele, 67 Punkte, 1,37 P./Spiel, 18 Siege, 13 Remis,18 Niederlagen.

Zum Vergleich der letzte Trainer und eine Legende:
– Jos Luhukay in Liga 1 mit HERTHA:
53 Spiele, 59 Punkte, 0,90 P./Spiel 16 Siege, 11 Remis, 26 Niederlagen
– Jürgen Röber in Liga 1 als HERTHA-Trainer:
157 Spiele, 244 Punkte, 1,55 P./Spiel, 70 Siege, 34 Remis, 53 Niederlagen

Trotz des Leitungseinbruchs am Ende der Saison zählt Dardai für Viele zu den großen Trainer-Überraschungen der vergangenen Saison. Dass Dardai es nicht nur fachlich, sondern auch in der Medienarbeit drauf hat, bewies er u.a. hiermit:

http://herthawiki.de/wiki/Blau-Wei%C3%9Fe_Zitate

Weitere Infos findet ihr beim Klicken durchs HERTHAwiki!

‪#‎HAHOHE


Tojan
28. Mai 2016 um 13:37  |  544000

@kzcyk
sorry, aber jede erstligasaison ist für jeden zweitligist, der sie halbwegs gut plant, ein finanzieller goldregen. denn die kaderkosten steigen im normalfall eben nicht im gleichen maßen und somit kann schon eine bundesligasiason ein wirtschaftlicher pusch sein. ganz abgesehen von zwei wie im falle von darmstadt, die jetzt projekte realisieren können (und müssen) die sie dauerhaft in liga 2 nie hätten stemmen können.


28. Mai 2016 um 14:26  |  544001

@freddi—oha..Multitaskig ist nicht meine sache..dachte, ich hätte vieeel später geschrieben..thx!!
@bremer-..alles gut, habe meinen eigenen Beitrag überscrollt (!)..ja, ja…


28. Mai 2016 um 14:33  |  544002

„Mach dich frei von Kapitalismuskritik, schau in die Realität“,, diesen Irrsinn ( ich meine vor allem den lustigen Realismusbegriff) verbeitet man nun schon in der xten-Generation. Ich sehe darin eher eine komplette Realitätsverweigerung derjenigen, die meinen, Profiteure zu sein..
Aber hier prallen jetzt ideologische Welten aufeinander, die weder im blog, noch andernorts zu klären sind. Das erhitzt nur die Gemüter.
Aktuell, da das Leben immer komplizierter und explosiver wird, machen mir die Franzosen etwas Hoffnung, von denen erstaunlich viele anscheinend die Realität nicht ganz aus den Augen verloren zu haben scheinen.-


Tojan
28. Mai 2016 um 14:35  |  544003

@apo
nja die franzosen streiken für rente mit 62. DAS hat nichts mit weitsicht oder realitätssinn zu tun.


28. Mai 2016 um 14:36  |  544004

oh..da geht es letztlich um viel viel viel viel mehr…


Tojan
28. Mai 2016 um 14:38  |  544005

das ist aber einer der entscheidenden punkte, in der die gewerkschaft nicht verhandlungsbereit ist 😉


dewm
28. Mai 2016 um 14:39  |  544006

Hey APO: Wie organisieren denn die Franzosen den Fußball? Unterliegen die Ligen dort anderen Regeln als in Deutschland?


28. Mai 2016 um 14:44  |  544007

also, mit „da“ ist Frankreich gemeint..und das, was set vielen Monaten , trotz Terroranschlägen, so passiert ist; wieviel von der Regierung bereits zurückgenommen wurde..Unvergleichlich mit unserer Schnarchnasigkeit.
Aber ich werde das jetzt beenden, denn die Streiterei über Fussball reicht schon..kommen meine und andere politischen Ansichten -wirklich- auf den Tisch, ist das hier in drei Wochen kaputt.
Schade nur, dass jemand, der nicht nur anmanht, sondern auch ein bißchen Lösung leifern möchte, mit trübsinnigen Sätzen “ mach die frei..“abefertigt wird. Das hat mich noch mal kurz auf die Palme gebracht.


Better Energy
28. Mai 2016 um 14:50  |  544008

@Freddie

Das mit den Ehrenkarten kann deswegen nicht sein, weil bei dem FCB die dort gemeldete Zuschauerzahl aufgeführt ist.

at all

Strasbourg ist in die 2. Liga aufgestiegen 🏆💪✌👏👏👏


del Piero
28. Mai 2016 um 14:52  |  544009

Wer an Solidarität im Unterghaltungssektor glaubt, ist ein …na sagen wir mal liebenswerter Sp….-Romantiker.


dewm
28. Mai 2016 um 14:52  |  544010

GEANU APO. Komme runter von der Palme und rede über Fußball! Genau das war mir wichtig. Kritisiere von mir aus den Kapitalismus, aber lass den Fußball in Ruhe! Genau das war mein Ansatz.

Habe das nun etwas verkürzt dargestellt. Aber das war mir ganz ernsthaft wichtig. Weil im „Fußballgeschäft“ Kräfte wirken, die eben nicht „eins zu eins“ aus der „normalen Wirtschaft“ übertragbar sind. Wie es oft sehr verkürzend in Diskussionen geworfen wird. Deshalb meine Aufforderung „Mach dich frei…“. Bei Dir bin ich offensichtlich nicht durchgedrungen. Hoffe aber der Eine oder die Andere hat meine Zeilen verstanden…

Bist Du jetzt wieder unten? Dann lass uns über Fußball plaudern!


fechibaby
28. Mai 2016 um 15:35  |  544011

Glückwünsche aus der Hauptstadt in den
Vorort von Berlin!
Herzliche Glückwünsche SV Babelsberg 03
zum 3:1 Endspielsieg gegen Luckenwalde und
damit zum Einzug in die 1. DFB-Pokalrunde.
Das wäre doch mal ne Ansetzung für die 1. Runde:
SV Babelsberg 03 – Hertha BSC.


28. Mai 2016 um 15:36  |  544012

Ok Fussball

Lewandowski möchte wohl gern zu Real
#PAFFPAFFPAFF

Bei Hertha naturgemäss tote Hose, nicht mal
Gerüchte sind im Topf.
Darmstadt scheint auseinander zu fallen
WOB wird wohl mit Rodriguez den nächsten Hochkaräter
verlieren.

Nebenbei gucke ich grad den „Tag der Amateure“ und
bei Niederrossbach steht ein Torwart im Tor, der einen ähnlichen
Lebensstil wie Ronny zu pflegen scheint, aber ohne tägliches Training 😉


28. Mai 2016 um 15:38  |  544013

Andi
28. Mai 2016 um 13:35 | 543999

Ich schätze deine Kommentare, so auch heute. Zu schade, um irgendwo mitten in einem thread zu liegen. Schick doch etwas als deinen eigenen Beitrag für die Sommerpause an die Blogväter.

Über den von dir genannten schwachen Schlussspurt grübel ich immer noch. :roll:
Nachdem kczyk dankenswerterweise meinen Blick auf die Marktwerttabelle gelenkt hatte, fahre ich meinen Ärger langsam wieder runter. Und Hertha hatte genug Chancen, um die Spiele gegen Leverkusen, Darmstadt und Mainz zu gewinnen. Fußball ist und bleibt ein Glücksspiel (nur?) für mich.


28. Mai 2016 um 15:45  |  544014

Nein backstreets29
28. Mai 2016 um 15:36 | 544012

Jörn Meyn schrieb „Hertha befindet sich im Urlaub, aber natürlich auch nicht komplett. Manager Michael Preetz bastelt mit dem Trainerteam an der Truppe der Zukunft, …“

kraule
28. Mai 2016 um 11:40 | 543992
Pflichterfüllung kann und darf reichlich Freude spenden.
Es ist doch nur eine harmlose Redewendung von den „familiären Pflichten“.


28. Mai 2016 um 15:57  |  544015

Was „Nein“ @ Blauer Montag
was genau widerlegt damit meinen Beitrag?


28. Mai 2016 um 16:08  |  544016

Allet jut backss29.
Mein „Nein“ widerlegt nix.
Manager Preetz bastelt an der Truppe der Zukunft.
Keiner darf ihm dabei über die Schulter schauen.

Ist das twitter „#PAFFPAFFPAFF“ oder kann das weg? 😛


28. Mai 2016 um 16:40  |  544017

Ich stelle jetzt hier mal ne ganz steile These auf.

Mich beschäftigt ja immer noch die relativ schlechte Rückrunde.
Kann es sein, dass Dárdai seine Jungs schon nicht mehr erreicht?
Oder das die Mannschaft, aus unterschiedlichen Gründen, nicht mehr auf ihren Cheftrainer hört?

Und angenommen, es ist so. Was macht Preetz dann mit so einer Situation?

Wünsche mir jedenfalls alles Andere. Aber irgendeine vernünftige Begründung muß es ja wohl geben, denke ich….


Tojan
28. Mai 2016 um 16:50  |  544018

absoluter wahnsinn am nürburgring beim 24h rennen. hagel, aquaplaning, rennabruch, alles dabei…


28. Mai 2016 um 16:50  |  544019

@dewm..so ein Murks..der Fussball wird doch permanent verändert..ständig neue Wettbewerbe, Regularien und Regeln. ..kriegste das nicht mit?
P.S. ..und ein bißchen Transferdenken schadet eigentlich auch nie..


Tojan
28. Mai 2016 um 16:51  |  544020

@moogli
gegen deine these sprechen die spiele gegen schalke und mainz.


28. Mai 2016 um 17:08  |  544021

@apo
welche neuen Wettbewerbe und Regeln
meinst du?


dewm
28. Mai 2016 um 17:15  |  544022

Biste noch nicht ganz unten. ODER @APO?

Was genau ist „Murks“? Die „permanenten“ Veränderungen im Fußball (die ich mit bekomme) kritisiere ich ja auch sehr häufig. Aber Du schweifst ab. Wir waren bei der Regelung des Ligabetriebs. Und der ist doch Recht konstant. Die Einführung der dritten Liga war richtig und scheint mir erfolgreich. Die Ligastrukturen darunter, scheinen ebenfalls zu klappen. Alles lehnt sich ans normale „Leistungsprinzip“ (mit saisonalen Auf- und Abstieg) und den hergebrachten zeitlichen Einteilungen an. Hierzu kamen von @kczyk „revolutionäre“ Gedanken und mit diesen setzte ich mich auseinander. Und (was mir sehr wichtig ist) hinterfragte diese Gedanken begründet nach dem Sinn, der sich mir bisher nicht erschließt. Antworten erhielt ich bisher nicht. ABER egal: These – Antithese, darum geht es doch hier. Und das ist doch an einer Diskussion wunderbar. Deinen Beitrag dazu kann ich bisher nicht erkennen. Du kamst mit dem Beispiel „Frankreich“. Ich erkenne in der französischen Ligastruktur keinen fundamentalen Unterschied zu unserem. Ist dort etwas spannendes geplant? Was meinst Du mit „ein bisschen Transferdenken“? Das Wort „Transferdenken“ gebrauche ich nicht. Kannte es bisher auch nicht. Mache mich einmal schlau…


Spree1892
28. Mai 2016 um 17:44  |  544023

Tote Hose bei Hertha? Das stimmt nicht! Es gab noch nie soviele Gerüchte (Ende Mai) über Neuzugänge bei Hertha BSC wie jetzt. Wenn man auf Transfermarkt geht, allein 13 Gerüchte wo außer Rode und der eine von Swansea City die anderen realistisch sind. Das Preetz da keine Wasserstandsmeldungen abgibt, ist normal. Das 4 neue kommen, genauso.


28. Mai 2016 um 17:54  |  544024

EI DER DOTTER Spree1892,
es wäre in der Tat erfreulich, wenn 4 Neue kämen, die Hertha bei der Etablierung weiter hülfen.


28. Mai 2016 um 17:56  |  544025

moogli 1640 💡
Hertha war in der aktuellen Saison jene Mannschaft, welche die wenigsten Torschüsse abgab – vgl. dazu die Grafik bei http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article207570651/Hertha-feiert-Platz-sieben-und-ein-einzigartiges-Jahr.html

Um so erstaunlicher, dass es am Ende zu Platz 7 gereicht hat.


28. Mai 2016 um 18:00  |  544026

@Montag

Ist jetzt ein Argument für oder gegen was?


28. Mai 2016 um 18:06  |  544027

Für mehr Torchancen/-schüsse moogli
Ich hoffe auf sorgenfreie weitere 365 Tage Pal-Zeit.


28. Mai 2016 um 18:13  |  544028

Und was hat das mit meiner These zu tun, auf die du dich beziehst?
@BM


28. Mai 2016 um 18:32  |  544029

Werte moogli 1813, deine These ist viel zu steil, als dass sie am Ende dieses threads dahin schlummern sollte. Sende sie als deinen Beitrag, dein Schüttgut für das Sommerloch an den Blogvater Meyn – Adresse wie oben. Dein Beitrag wird rege Anteilnahme finden.

Hier und heute mache ich mir weiterhin Gedanken über den Beitrag von kczyk und sunnys Kommentar 090X.


U. Kliemann
28. Mai 2016 um 18:57  |  544030

Glückwunsch BFC Preußen. Wäre mir noch lieber
als Babelsberg.Wo würden die wohl spielen?


Bennemann
28. Mai 2016 um 19:02  |  544031

geile Preussen!!! Wird das Spiel der ersten Runde dann in der Malteserstrasse oder im Jahn-Sport-Park gespielt? Weiß da jemand Bescheid?


28. Mai 2016 um 19:08  |  544032

Der BFC Preussen schafft die Sensation gegen Lichtenberg 47:

http://www.stadtrand-nachrichten.de/wordpress/bfc-preussen-ist-pokal-sieger/

Viele Grüße
Leuchtfeuer


sunny1703
28. Mai 2016 um 19:15  |  544033

@moogli

Ich habe zu Deiner zurecht geschriebenen Frage direkt nach dem Saisonende was geschrieben.
Vor allem wenn man die letzte Rückrunde erweitert auf alle Erstligarückrunden seit 2009/10.

Immer noch hält Friedhelm „der Große“ Funkel den Rückrundenrekord mit sage und schreibe 18 Punkten bei einem positiven Torverhältnis. Was haben alle Erstligarückrunden seit dieser Zeit gemeinsam, wo die Trainer doch völlig unterschiedlich waren?!

Meine einzige Idee geht in Richtung einer vielleicht zu defensiven Außendarstellung wie,man muss schauen woher wir kommen, unser Ziel war der Klassenerhalt, als es im Grunde um internationale Plätze ging usw.
Merkwürdigerweise schadete uns das eindeutig kommunizierte Ziel Wiederaufstieg
in den jeweiligen Rückrunden der 2.Liga nicht.

Andererseits müssen Profis das äußerst mögliche erreichen wollen,egal was nach außen dargestellt wird.

Die letzte Rückrunde wird sicher intern aufgearbeitet, allen Nachaußeneherzufriedenheitsäußerungen zum Trotz. Es sind ja gewaltige Gelder „verschenkt“ worden.

Ich nur für mich glaube daran,dass Dardai einen kleinen Rucksack dieser letzten Sieglosserie mit in die neue Saison nehmen wird,.

lg sunny


sunny1703
28. Mai 2016 um 19:18  |  544034

Glückwunsch an den BFC Preußen zum Pokalsieg,mein letzter aktiver Verein macht nach langer Zeit mal wieder positiv von sich reden! 🙂

lg sunny


kczyk
28. Mai 2016 um 19:19  |  544035

werter @dewn 543997 – worte beschreiben den erklärenden.
weil du mich nicht kennst, berührt mich deine ansprache („… Mach Dich frei von Deiner „Kapitalismuskritik“ und schau in die Realität! …“) nicht.
Im gegensatz zu dir, der sich offensichtlich auf der fußballbühne der romantiker (“… Es geht um Fußball! Fußball soll doch einfach sein. …“) bewegt, betrachte ich die realität.
die realität schaut wie folgt aus:
als aachen in die 1.BL aufstieg, es war die saison 06/07, lagen die marktwerte der 1.- und der 2. liga mit dem faktor 4,6 auseinander. In der vergangenen saison betrug der faktor bereits 7,7.
der abstand hat sich extrem vergrößert.
dese entwicklung nahm mit beitritt von hoffenheim in die 1. liga fahrt auf. diese fahrt wird sich durch beitritt von RBL zusätzlich verschärfen.
auch in der 1, liga verschärft sich die situation zwischen denen die haben, und denen die teilhaben wollen. so kann es gegenwärtig jede mannschaft ab MW-rang 9 treffen. Die folgen sind bekannt. jeder abstieg kostet um die 25 millionen.

sodann hast du erklärt („… Andere Traditionsvereine wie z.B. Kaiserslautern und Bochum „erholen“ sich länger im Unterhaus …“) für dich mag die 2. liga ein erholungsheim sein. sollte sie nicht mitbewerber sein?
zumindest hast du bestätigt, dass die vereine nach ihrem abstieg federn lassen müssen. paderborn zB kickt ab kommender saison in der 3. liga. manche vereine sind bis in die regionalliga durchgereicht worden.
dies kann man natürlich als natürliche auslese im sport bezeichnen. Du erklärst es mit zwei fragen – „… Haben es Aufsteiger heute schwerer in der Bundesliga? Und wenn das wirklich so sein sollte, was wäre daran falsch? …“

ich werde dir nicht anworten aber in diesem zusammenhang eine frage an dich richten – was ist am doping zB im profiradsport falsch?

.


U. Kliemann
28. Mai 2016 um 19:20  |  544036

Ich hoffe nur dieser „kleine “ Rucksack beinhaltet
keine Wackersteine.


U. Kliemann
28. Mai 2016 um 19:29  |  544037

Und die Auslosung der 1. DFB Pokalrunde,
wird die wieder aus Berlin,vom Badeschiff
übertragen?


Bakahoona
28. Mai 2016 um 19:35  |  544038

@Moogli – ich denke eher, dass die Hertha seitens der Konkurrenz einfach besser verstanden wurde. Das gepaart mit Verletzungen und der Tatsache, dass unsere Spitzenformation in der RR kaum 2 Spiele in Folge zusammen bestreiten konnte, sind eher die Hintergründe der Schwächephase, als dass Dardai den „Kontakt“ verloren hat. Von der qualitativen Kaderbreite her, können wir aktuell, anders als die Top 6 der Liga, eben nicht, auch nur auf einen der Top-11 verzichten, um Spitzenleistung zu bringen. Ziel für die nächste Saison wird sein, den Kader so aufzustellen, dass wir konstanter auf dem Niveau der Hinrunde agieren und das über die ganze Saison.


videogems
28. Mai 2016 um 19:38  |  544039

Fortuna Köln vs. Viktoria Köln läuft gerade, Elfern und bei Viktoria steht doch tatsächlich ein Ex-Herthaner im Tor. Nico Pellatz.


Tojan
28. Mai 2016 um 19:42  |  544040

@kczyk
löse dich bitte von der betrachtung der marktwerte, die zumeist jeglicher grundlage entbehren und betrachte lieber die budgets der einzelnen teams, die, zumindest zumeist, auf die komastelle genau veröffentlich wurden und dadurch deutlich sinnvoller betrachtbar sind. ich denke die betrachtung der entwicklung wird ähnlich, wenn nicht sogar erschreckender ausfallen 😉


videogems
28. Mai 2016 um 19:43  |  544041

Und Pellatz hält den entscheidenden Elfer 😉


Better Energy
28. Mai 2016 um 20:32  |  544042

#Auslosung DFB-Pokal

Die Auslosung der 1. Runde des Pokals ist am 18.06. in der ARD bei „Beckmann “ um ca.
23.30 Uhr


28. Mai 2016 um 20:33  |  544043

Pantelic mit Krawatte beim CL Finale


Paddy
28. Mai 2016 um 20:34  |  544044

…da ist grad Pantelic mit im Stadion des Finales, der war kurz im Bild… also doch ein Herthaner mit im Finale der Champions League 😉


U. Kliemann
28. Mai 2016 um 20:43  |  544045

Wenn das Spiel so gut wie die Show wird,können
wir uns freuen.


Inari
28. Mai 2016 um 21:06  |  544046

Tolles Spiel. Real ist bockstark, das Tor nach der 1. Wiederholung aber wahrscheinlich abseits.


frankophot
28. Mai 2016 um 21:18  |  544047

Wenn man `ne Torkamera installieren kann und bald Menschen zum Mars schicken will – kann man dann nicht auch `ne Abseitskamera bauen, in dem Milliardengeschäft… ??


frankophot
28. Mai 2016 um 21:26  |  544048

und jetzt wars keins, bei dem Atleti-Schuss, aber die Fahne ging hoch…joder


frankophot
28. Mai 2016 um 21:27  |  544049

Abseits oder nicht ist mittlerweile nur noch ne Lotterie. Das steht fest.


28. Mai 2016 um 21:30  |  544050

Real spielt schon ein feines Bällchen….


Tojan
28. Mai 2016 um 21:35  |  544051

atletico ohne konzept.


monitor
28. Mai 2016 um 21:53  |  544052

Kapitalismuskritik hin oder her.
Wenn die Schere so weit auseinandergeht wird es für die meisten entweder schwieriger oder schlechter, bestenfalls langweiliger.

Bayern pocht auf mehr Geld aus dem Ligapott, um konkurrenzfähig zu werden mit Real und Barca. Die sind scheinbar schwer vermögend, in einem Land das meiner Kenntnis nach immer noch Zuwendungsempfänger der EU ist.

Dafür hechelt der BVB den Bayern hinterher, mit der permanenten Furcht, den Anschluß zu verlieren. Mit dem BVB kann Kaiserslautern, Nürnberg, Bremen und viele andere auch nicht mithalten und träumen von besseren Zeiten. Hertha auch.

Fazit: Keiner ist glücklich, aber alle müssen den Jetztzustand toll finden.

Wenn man bei den TV Geldern das Leistungsprinzip gegen ein Ligaprinzip tauschen würde, würde man die jetzt bestehende Langeweile abmildern.

Beispiel:
Alle Einnahmen der DFL nach „Abzug der Unkosten“ werden ungeachtet der Plazierung den Vereinen der 1. und 2. Liga bei Beginn der Saison überwiesen. 1. und 2. Liga unterschiedlich, aber innerhalb der Liga erhält jeder den gleichen Anteil. Die erfolgreicheren Vereine verdienen ihr Mehrgeld mit den Cup Spielen, dem Merchandising und den Zuschauereinnahmen.
Somit könnte man den wirtschaftlichen Abgrund zwischen 1. und 2. Liga dämpfen.

Das wird aber nicht funktionieren, weil die Bayern & Co da ganz hart gegen vorgehen werden.
Deshalb bleibt alles so langweilig wie es gerade ist!


Herthas Seuchenvojel
28. Mai 2016 um 21:56  |  544053

schade
hätte ich Griesmann gegönnt
der hat so eine geile Saison bisher gespielt


28. Mai 2016 um 21:58  |  544054

Jepp HSv, UK uva. hier und heute.
Ein würdiges CL-Finale, ein unterhaltsames Spiel.


Inari
28. Mai 2016 um 22:00  |  544055

Das war für mich auch kein Elfmeter. Der Spieler von Atletico macht einen Ausfall-Schritt zur Seite und lässt sich von hinten umrennen; das sieht man immer öfter finde ich.


Herthas Seuchenvojel
28. Mai 2016 um 22:05  |  544056

@Inari:
stimmt eigentlich, überhart war es nicht
war nur saudoof, direkt im 16er per Körperkontakt ohne Ballberührung zu verhindern


Tojan
28. Mai 2016 um 22:23  |  544057

pepe ist so ein ekelhafter spieler…


28. Mai 2016 um 22:25  |  544058

Und der Schiri unglaublich gut!


Tojan
28. Mai 2016 um 22:26  |  544059

#hochverdient


Immerlockerbleiben
28. Mai 2016 um 22:27  |  544060

Juhu
Mehr als verdient
Juanfran großartig


frankophot
28. Mai 2016 um 22:38  |  544061

Was machen diese Torlinienrichter eigentlich (noch)? Ein Fehler nach dem anderen an der Seitenlinie, aber 2 Leute auf der Gundlinie ohne Funktion…


Tojan
28. Mai 2016 um 22:42  |  544062

@frankophot
die frage miste heißen, was haben sie je gemacht 😉


frankophot
28. Mai 2016 um 22:43  |  544063

Atletico sollte allein wegen des Spirit gewinnen. Nicht nur heute.


Grady89
28. Mai 2016 um 22:44  |  544064

Da war das gerade von Ramos eher Rot ,als die 5 Spiele Sperre von Ibisevic nach dem Rot an Max Meyer .


frankophot
28. Mai 2016 um 22:45  |  544065

okay, tojan..ich nehm das (noch) wieder weg… 🙂


Herthas Seuchenvojel
28. Mai 2016 um 22:45  |  544066

geht, nicht, da nicht letzter Mann


Grady89
28. Mai 2016 um 22:48  |  544067

Aber klar von hinten … Finde selbst Rot würdig ohne oder mit letztem Mann .Will nur den Mann treffen.


Tojan
28. Mai 2016 um 23:12  |  544068

das pepe erst jetzt gelb bekommt, ist eigentlich auch nen witz…


hurdiegerdie
28. Mai 2016 um 23:20  |  544069

Ich finde Sunnys langen Beitrag widersprüchlich. Keine Deckelung aber 50+1, was selektiv deckelt.

Spieler wie Pepe wuerde ich schon auf Verdacht nach 2 Minuten 😉 mit rot vom Platz stellen.


ahoi!
28. Mai 2016 um 23:25  |  544071

die hat er sich verdient. redlich. die „woatschn“, der pepe! 😉


Tojan
28. Mai 2016 um 23:28  |  544072

und bela rety zeigt in der szene wieder seine ganze unfähigkeit…


ahoi!
28. Mai 2016 um 23:36  |  544073

SCHEIßE!


Immerlockerbleiben
28. Mai 2016 um 23:37  |  544074

Unverdientester Sieger der letzten Jahre
Abseitstor
Hampelmanntorwart beim Elfer
Kein Rot für Ramos
Nur erste 15 und letzte 10 Minuten überlegen
schade für Atlético!


Grady89
28. Mai 2016 um 23:40  |  544075

Der einzige Spieler der nicht dieses miese verzögern beim Schuss macht , verschießt … Echt Pech .Der schlechteste Mann des Spiels darf dann noch den Heldenstoß setzen . Hat auch direkt viel Lippenstift und Maskara von Pepe , beim knuddeln abbekommen .


frankophot
28. Mai 2016 um 23:42  |  544076

Am Ende hat selbst dieses grösste Finale im Fussball wieder eine Fehlentscheidung entschieden…


28. Mai 2016 um 23:45  |  544077

Fußball ist ein Glücksspiel.
Die Gewinne(r) zieht …
der Schiedsrichter.


Tojan
28. Mai 2016 um 23:47  |  544078

inzw scheint das leider so sein. aber videobeweiß brauch ja keiner -.-


fechibaby
28. Mai 2016 um 23:50  |  544079

Die Abseitsstellung von Ramos vor dem Tor war sehr eng und nur in der Zeitlupe zu erkennen.
Um solche Tore zu verhindern, muß der Videobeweis kommen!!
Ansonsten ist der Sieg von Real schon in Ordnung.


28. Mai 2016 um 23:54  |  544080

Nun Tojan
28. Mai 2016 um 23:47 | 544078
Will nicht die DFL den Videobeweis testen von 2017/18 an?


frankophot
28. Mai 2016 um 23:55  |  544081

Die 2 Typen von der Grundlinie auf die Seitenlinie – als reine Abseitsrichter, von mir aus mit technischer Unterstützung…
Leider ist das letzte was die „Macher“ des Profifussballs wollen, diese Regel eindeutiger zu gestalten…am Ende fangen irgendwelche gewinnvernichtende Aussenseiter wieder an, Finals zu spielen…oder sogar was zu gewinnen… (ja, ja, ich weiss: Leicester…das konnten sie irgendwie nicht mehr verhindern…)


28. Mai 2016 um 23:56  |  544082

Zwingende Torchancen von Atlético habe (nur?) ich zu wenige gesehen fechibaby
28. Mai 2016 um 23:50 | 544079


Herthas Seuchenvojel
28. Mai 2016 um 23:56  |  544083

meine Frage wäre noch:
wo war James Roudrigez?
hab ick wat verpasst?
ist der gar zu haben?
dann bin sogar ich bei ner Fananleihe dabei


Tojan
28. Mai 2016 um 23:56  |  544084

@BM
das ging auch eher an die grundstimmung hier im block zu der thematik.


29. Mai 2016 um 0:00  |  544085

Grundstimmung zum Videobeweis hier im Blog tojan 2356?
Nach meiner (rein subjektiven) Auszählung: pro Videobeweis.
Irrtum vorbehalten.


29. Mai 2016 um 0:02  |  544086

Interessante Frage HSv:
wo war James Rodriguez?

Hilf bitte meinem Gedächtnis: War er nicht der Torschützenkönig der letzten WM?


dewm
29. Mai 2016 um 0:08  |  544087

Das große Finale um den internationalen Madrid-Pokal scheint beendet und ein neuer Tag ist begonnen. So komme ich noch einmal auf das Thema des Gastbeitrags zurück:

Hmmm… Seltsam @kczyk 544035 von 19:19 Uhr, Du schreibst einen Beitrag zu einem interessanten Thema und legst nach, da nach Deiner Stoßrichtung zum Thema gefragt wurde. Ich setze mich intensiv damit auseinander, in der Hoffnung, uns Beiden (und vielen weiteren ImmerHerthanern) wird der Austausch der Argumente weiterbringen, da uns das Thema wie viele, Beide gepackt hat und nun lässt mich Deine Replik erneut fragend zurück. Dich berührt meine „Ansprache“? Wie APO scheint auch Dich mein Rat des „Freimachens“ besonders herauszufordern. Obwohl diese doch lediglich als Schluss meiner Argumentation diente. Es fehlt mir bei Dir der Zusammenhang Deiner Zahlen zudem was „auf dem Rasen“ an Ligadurchlässigkeit geschah. Ich kritisiere ganz scharf Deine einseitige „Marktwert-Faktoren-Fokussierung“, die mich in der Tat an das kapitalismuskritische „Scherendilemma“ erinnert. Bei der berühmten „Schere“ wird auch immer die tatsächliche Wohlstandsentwicklung der Betroffenen ausgeklammert. So verwundert es mich im Gegensatz zu APO nicht, dass es in Deutschland trotz „Scherenstatistik“ nur wenigen der Sinn nach „Revolution“ steht…

ABER: Wir kennen uns doch. Du bist doch @kczyk. Jener, der in diesem Block für Denkansätze bekannt ist. Und ich bin der immer gutgelaunte „Fußballromantiker“ dewm vom Dach…

Im Ernst: Für Dich scheinen Deine Zahlen der Marktwerte Realität. Tojan rät Dir konsequenter Weise zu den „Budgets“ als Grundlage. Ich denke er hat Recht. Auch wenn jene Deinen Ansatz der Kritik sogar verstärken könnten. Meine Realität sind die Auswirkungen jener Zahlen („Marktwerte“ oder „Budgets“) auf die Ergebnisse auf dem Rasen. Vergleiche ich das von Dir aufgegriffene Beispiel Aachen (06/07) mit Paderborn (14/15) sehe ich extreme Parallelen. Aus dem Hut spielten beide jeweils eine beachtliche Hinrunde, verloren dann den Faden in der Rückrunde und stiegen ab. Ich würde mich nicht wundern, wenn sich beide Vereine in den kommenden Jahren in gleicher Liga begegnen und jene Liga nicht einmal die Dritte wäre. Sagt uns dieser Vergleich (Du wirst Deine Zahlen parat haben, oder wissen, diese zu ermitteln) nicht, dass sich in 10 Jahren „Entwicklung“ identische Abläufe vollziehen? Was also sagt uns die Entwicklung Deines Faktors (4,6 vs. 7,7)? Inwiefern hast Du das „Auseinanderdriften“ in der Bundesliga selbst einbezogen? Aachen und Paderborn hatten ja wohl nicht den Anspruch, deutscher Meister zu werden. Was sagt Dein Faktor (und dessen Entwicklung), wenn Du die zweite Hälfte der Ersten und die erste Hälfte der Zweiten Bundesliga vergleichst? Ist jenes „Auseinanderdriften“ entsprechend stark?

Mir scheint, Du kritisierst, dass jeder Verein ab Rang 9 absteigen kann. Ist das Dein ernst? Das ist Deine Kritik? Im Übrigen würde das auch Hoffenheim einbeziehen. Hoffenheim hätte es dieses Jahr treffen können wie Hannover, viel fehlte nicht. Auch hatte sich Hoffenheim in der Saison 12/13 nur mit legendärem Glück am letzten Spieltag (gegen Dortmund) in die Relegation retten können. Ist das eine Ausnahme die Deine „Marktwertregel“ bestätigt? Hoffenheim traf in der damaligen Relegation auf Kaiserslautern. Jener Klub sollte (nach Dir) ein „Mitbewerber“ sein. Was meinst Du damit? Worum „Mitbewerber“? Oder meinst DU gar die 2. Bundesliga anstatt Kaiserslautern? Kaiserslautern kämpft immerhin tapfer in der zweiten Liga, um mal wieder in die Bundesliga aufzusteigen. Gelingt seit jener Saison, in der man mit Hertha abstieg, nicht. Meine Fragen zur Herausforderung des Wiederaufstiegs und Klassenerhalt sind keine Erklärungen sondern in der Tat: Fragen. Ist es dieser Zeit schwerer oder leichter als vor 10, 20, 30 oder gar 40 Jahren? Ich meine diese Frage ernst. Sollte es gleich schwer sein (das ist mein Eindruck), was bedeuten dann die von Dir errechneten Faktoren? Dich scheint die Beantwortung meiner Fragen, nicht zu interessieren. Aber weshalb errechnest Du dann jenen Faktor? Was bedeutet der Faktor, wenn er auf die sportliche Durchlässigkeit der Ligen keinen Einfluss zu haben scheint?

Ganz im Ernst: Mich interessieren Deine Ansätze. Sie scheinen Dir wichtig. Nur: Ich verstehe sie nicht. Bisher ging sonst niemand auf Deinen Faktor im Zusammenhang zur Ligadurchlässigkeit ein. Bin gespannt, ob da noch was kommt…

ABER: Was soll Deine Frage zum Doping im Radsport? Ich bin kein Freund des Radsports. Ich bin jedoch ein Freund von Einhaltung der Regeln. Doping ist gegen die Regeln im Radsport, im Fußball sowie in allen mir in dem Zusammenhang bekannten Sportarten. Was soll ich antworten? Doping ist nicht regelkonform und muss entsprechend geahndet werden. Das ist meine Antwort. Im Radsport zieht Doping, soweit ich weiß, Disqualifikation und Sperre nach sich. Wo ist der Zusammenhang der Beantwortung Deiner Frage zur Fußballbundesliga?


29. Mai 2016 um 0:11  |  544088

Viele Fragen zu früher Stunde dewm
29. Mai 2016 um 0:08 | 544087 😉

Kannst du auf die Antworten einige Stunden warten?


Herthas Seuchenvojel
29. Mai 2016 um 0:15  |  544089

sind die doof?
gerade eben bei Welke & Kahn 6:4 eingeblendet
jetzt sagen sie 6:3 bei heute
ich kann mich an insgesamt 5 Treffer seitens Athletico erinnern
1 im Spiel, 4 beim Elfmeterschiessen


29. Mai 2016 um 0:17  |  544090

nur dazu auf die Schnelle

So verwundert es mich im Gegensatz zu APO nicht, dass es in Deutschland trotz „Scherenstatistik“ nur wenigen der Sinn nach „Revolution“ steht…

Mich verwundert es nicht angesichts der demografischen Entwicklung.
Junge MigrantInnen, die der Misere in ihren Heimatländern entronnen sind, fühlen sich wohl in Deutschland, gehen arbeiten, verdienen gutes (?) Geld, zahlen Steuern und SV-Beiträge, zeugen ihre Kinder … . Denen steht nicht der Sinn nach Revolution.


dewm
29. Mai 2016 um 0:19  |  544091

Selbstverständlich @BM.

Nur stellte ich @kczyk all die Fragen. An ihn richtet sich mein Beitrag natürlich im Besonderen. Aber wenn Du mir bei der Aufklärung meiner Erkenntnisdefizite hilfst. Gern. Ich bin sehr geduldig. Bin auch überzeugt, dass es andere ImmerHerthaner weiterbringen könnte.


catro69
29. Mai 2016 um 0:35  |  544092

@HSv
Ein Tor in regulärer Spielzeit.
Drei Tore, ein Pfostenschuß im 11er-Schießen.
Ronaldo war fünfter Schütze bei vorlegegenden Realisten.
Also 6:4


Herthas Seuchenvojel
29. Mai 2016 um 0:43  |  544093

@catro: stimmt, ein Ausgleich war innerhalb der 5 Schüsse nicht mehr möglich
zumindest „heute“ liegt damit aber falsch


pax.klm
29. Mai 2016 um 1:26  |  544094

sunny1703
28. Mai 2016 um 19:18 | 544034
Die „Lankwitzer“!


29. Mai 2016 um 7:18  |  544095

#JAB
beim 4:0 der USA gegen Bolivien spielte Brooks durch und machte in der 37. Minute das 2:0 🙂


29. Mai 2016 um 10:02  |  544097

Moin Bussi und alle
„In der Offensive waren alle Treffer sehenswert herausgespielt, die von Bundesliga-Profi John Anthony Brooks (Hertha BSC) organisierte Abwehr ließ kaum Chancen zu.“ …
http://www.fussballdaten.de/news/medien/klinsmann-team-mit-ueberzeugendem-4-0-sieg-gegen-bolivien-2016-05-29/


29. Mai 2016 um 10:06  |  544098

Kapitalismus ist populär, Fußball aber auch.
Die Kritik an dem einem wie dem anderen ist legitim.

Jeder wäre ein Kandidat für den Nobelpreis, wenn er Ideen hätte, in welche Richtung die weltweiten Kapitalströme besser gelenkt werden könnten als in Fußballstadien. Aber damit würde ich auch weit über die Ausgangsfrage von kczyk hinaus schießen. Er stellt um 19:19 fest, dass die Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Bundesliga (dargestellt in den Marktwerten) größer geworden sind seit der Saison 2006/07. Trotz der von tojan um 19:42 angemerkten Unschärfe dieser Werte reichen sie zur Orientierung meines Erachtens aus. Die Erklärungen für diese Entwicklung sind im Groben wie folgt:
1. 2007 stieg die TSG Hoffenheim in die Bundesliga auf. Die dort gezahlten Gehälter sind in den Marktwerten dieses Kaders abgebildet. Nebenbei bemerkt: Der aktuelle Marktwert dieses Kaders liegt bei 87,6 Mio € Platz 7 in der Rangfolge, Platz 15 in der Abschlusstabelle. Schlechter schnitt in dieser Saison nur noch der VfB Stuttgart ab.
Tabellenplätze über ihrem Marktwert erreichten BMG, M05, Hertha, FCK, FCA, HSV, FCI und D98.
http://www.transfermarkt.de/1-bundesliga/marktwerttabellenplatz/wettbewerb/L1
2. Seit 2010 steht der Bundesliga ein Startplatz zu für die Qualifikation zur CL. Ich weiß nicht im Detail, welche Klubs in der Qualifikation siegreich waren und weitere Einnahmen in der Gruppenphase der CL generieren konnten.
3. Auch die Einnahmen aus der Europa League sind gestiegen.

Die Einnahmen 2. und 3. standen den Klubs der 2. Liga in all den Jahren schlicht nicht zur Verfügung, so dass sich die Schere vergrößerte.

In völliger Unkenntniss der Strukturen und Prozesse in der DFL sowie der künftigen Vergabe der TV-Rechte formuliere ich – ergänzend zu kczyk 27. Mai 2016 um 22:56 -nur 3 Vorschläge aus dem hohlen Bauch heraus.

A. Trennung von nationalen und internationalen TV-Einnahmen
Die internationalen Einnahmen der DFL könnten jenen Vereine zufließen, die für die internationale Vermarktung der Bundesliga wichtig sind.

B. Neuer Verteilungschlüssel der nationalen TV-Einnahmen
Die Verteilung der TV-Einnahmen sollte weiterhin die Tabellenplatzierung belohnen, aber der Verteilungsschlüssel könnte zugunsten der unteren Tabellenhälfte Bundesliga und der zweitligavereine geändert werden.

C. Aufstieg ohne Relegation
Für die Absteiger entstehen erhebliche wirtschaftliche Risiken, für die Aufsteiger wirtschaftliche Anreize, wie Tojan am 27. Mai 2016 um 23:05 zu Recht anmerkte. Nach Abwägung der Risiken und Anreize wäre es ausreichend, 1 oder 2 Klubs pro Saison auf- bzw. absteigen zu lassen und auf die Relegationsspiele zu verzichten.

Ob eine Begrenzung der Gehälter für Manager, Trainer und Spieler („Salary Cap“) und ein besserer Schutz der Ausbildungsvereine („Draft“) die wirtschaftlichen Risiken lindern könnte, weiß ich nicht. catros Einwand am 27. Mai 2016 um 21:34 ist durchaus berechtigt, dass dann wieder Zustände wie in den sechziger Jahren herrschen könnten

Zum FC Bayern sage ich besser nix. 👎👎👎


Jack Bauer
29. Mai 2016 um 10:40  |  544099

Kurz zum CL Spiel gestern: Insgesamt geht der Sieg von Ream schon in Ordnung, ABER so großartig ich Zidane auch als Spieler fand, als Trainer kommt diese Station deutlich zu früh und für mich hat Real trotz ihm die Champions League gewonnen. Taktisch schwach und die Auswechslungen waren grauenvoll. Wenn Kroos nicht angeschlagen war, darf er ihn nicht rausnehmen. Ronaldo stand völlig neben sich, hat ein miserables Spiel gemacht und feiert sich am Ende als Matchwinner. In der Verfassung hätte ein Trainer mit Erfahrung ihn erst gar nicht spielen lassen, oder zumindest rechtzeitig ausgewechselt.

tl;dr: Ich halte vom Trainer Zidane nicht viel.


dewm
29. Mai 2016 um 10:49  |  544100

Leider Montag: Auch bei Dir kommt die kritische Einstellung zum Kapitalismus durch, die Dich anscheinend bei Deinen Antworten leitet. Du willst ein Problem lösen, dass bisher gar nicht begründet dargestellt wurde. Ich habe auf mehrere Fragen dazu in meinen Beiträgen, keine Antworten bekommen…

Immerhin stellst DU am Abschneiden Hoffenheims in der vergangenen Saison fest, dass Marktwert im Fußball nicht alles ist. Dein Eingangsstatement weißt ja darauf hin, dass Fußball und Kapitalismus (ich werte „Kapitalismus“ hier einmal als Synonym für „Wirtschaft“) nicht identisch sind.

Somit meine Frage klarer: Warum soll etwas neu geregelt werden, von dem gar nicht klar ist, dass es ein Problem gibt? Ich behaupte weiterhin, das Ligasystem funktioniert wie eh und je. Vereine steigen auf, steigen ab, bleiben eine Zeit lang drin, steigen ab und erneut wieder auf. Oder zwei Mal ab oder zwei Mal auf. Sehr selten, aber immer mal geht ein Verein in die Insolvenz… Alles wie immer. Oder nicht?


29. Mai 2016 um 11:18  |  544101

Könnte es daran liegen, dass deine Fragen nicht prägnant formuliert sind dewm 29. Mai 2016 um 10:49 | 544100?

Leider Montag: Auch bei Dir kommt die kritische Einstellung zum Kapitalismus durch, die Dich anscheinend bei Deinen Antworten leitet. Du willst ein Problem lösen, dass bisher gar nicht begründet dargestellt wurde. Ich habe auf mehrere Fragen dazu in meinen Beiträgen, keine Antworten bekommen…

Spekulationen über meine persönliche Einstellung zum Kapitalismus sind zulässig, führen aber blogöffentlich zu NULLKOMMANIX. Also um welche Fragen geht’s dir?


29. Mai 2016 um 11:42  |  544102

@Jack Bauer am 29. Mai 2016 um 10:40 | 544099:

Ronaldo feiert sich nicht selbst als Matchwinner.

Die Fans und Medien tun dies.

Es gibt allerdings auch Spieler, die sich tatsächlich selbst feiern, obwohl diese mit ihrem (noch) aktuellen Verein rein gar nichts international gewonnen haben:

„Ich kam als König und gehe als Legende“

(Zlatan Ibrahimovic zu seiner Zeit bei Paris St. Germain)

Traurig finde ich nur, dass selbst ein ehemaliger Profi, wie Oliver Kahn, den gestrigen Auftritt von Ronaldo, dem unangefochtenen CL-Torjäger, würdigen kann.

Aber Ronaldo ist eben auch kein Spieler des FC BUYern München.


29. Mai 2016 um 11:45  |  544103

Traurig finde ich nur, dass selbst ein ehemaliger Profi, wie Oliver Kahn, den gestrigen Auftritt von Ronaldo, dem unangefochtenen CL-Torjäger, NICHT würdigen kann.


Joey Berlin
29. Mai 2016 um 11:49  |  544104

@dewm

Weil im “Fußballgeschäft” Kräfte wirken, die eben nicht “eins zu eins” aus der “normalen Wirtschaft” übertragbar sind.

Völlig richtig, und dennoch gehört beides zusammen. Deine Kritik an @ kzcyk teile ich übrigens.

Kapitalismus und Fußball, lassen sich, so platt es sich anhört, nicht trennen. Spieler*innen, Trainer*innen und Funktionär*innen möchten für die Arbeit die sie auf und rund um den Rasen leisten, bezahlt werden. Die Nachfrage nach Sportunterhaltung ist groß, Millionen Menschen möchten sich die Spiele der Profiligen ansehen.

https://dieschlechtestengeschichten.wordpress.com/2014/09/22/fusball-ist-fusball-und-kapitalismus-ist-kapitalismus/

Seit Jahren tourt ein Berliner Soziologe und freier Journalist durch die Fanszene von Flensburg bis München, sein Name Jan Tölva. Wer den Autor und seinen Text kennt, bitte mal seine Meinung posten; im Netz finden sich leider nur die Ankündigungen und das griffige Motto:

Es gibt keinen richtigen Ballsport im Falschen – Fußball und Kapitalismus


29. Mai 2016 um 12:02  |  544105

„Berliner Soziologe,
freier Journalist“

Worte, die meinen Erwartungshorizont gleich auf Höhe des Meeresspiegels legen. 🐳


Stiller
29. Mai 2016 um 12:06  |  544106

Es wird immer absurder (aus SPIEGEL-Online):

Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland hat mit fremdenfeindlichen Äußerungen den Fußballnationalspieler Jérôme Boateng beleidigt. „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“, sagte Gauland der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Der in Berlin geborene Boateng ist der Sohn einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters.

Der Deutsche Fußball-Bund reagierte empört. DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte der Zeitung, es sei „einfach geschmacklos“, die Popularität Boatengs und der Nationalmannschaft „für politische Parolen zu missbrauchen“. Boateng sei „ein herausragender Spieler und ein wunderbarer Mensch, der sich übrigens auch gesellschaftlich stark engagiert und für viele Jugendliche ein Vorbild ist“.

Ob das immer die selben Leute sind? Was für ein A…


29. Mai 2016 um 12:07  |  544107

EDIT zu 10:08
… Die Erklärungen für diese Entwicklung sind im Groben wie folgt:
1. 2008 stieg die TSG Hoffenheim in die Bundesliga auf. …


29. Mai 2016 um 12:12  |  544108

Das ist nicht absurd, das ist ekelerregend.
Der Name „Gauland“ hat scheinbar programmatischen Charakter.

Ich kann nur jeden ermuntern, zur Wahl des Berliner Abgeordentehauses zu gehen und seine Stimme einer Partei zu geben, die für das friedliche Zusammenleben von über 200 Nationalitäten in Berlin eintritt.


Stiller
29. Mai 2016 um 12:13  |  544109

Um es klar zu sagen: Herr Grindel hätte durchaus deutlicher werden müssen: es geht nicht um den Mißbrauch von Nationalspielern für politische Parolen (da gab es sogar schon Kanzler und Kanzlerinnen, die den Fußball für ihre Zwecke benutzt haben).

Es geht darum, die Popularität Boatengs und der Nationalmannschaft für politische Scheißhaus-Parolen zu missbrauchen; das stinkt nämlich zum Himmel.


29. Mai 2016 um 12:22  |  544110

Laß mich nachdenken. 😕
Wieviele Kanzlerinnen hatten wir bis zum heutigen Tage? 👱


29. Mai 2016 um 12:47  |  544111

Zieler geht zu Leicester


kczyk
29. Mai 2016 um 13:00  |  544112

unter kritik, werter @dewn, verstehe ich die beurteilung einer sache oder einer handlung anhand von maßstäben.
ich habe mich bewusst für den maßstab der marktwerte entschieden.
die unter transfermarkt.de ausgewiesenen werte mögen nicht immer die realität spiegeln, doch tun sie es dann durchgängig und über alle vereine. somit taugen sie durchaus als maßstab für meine kritik. da nicht alle vereine offenlegungspflichtig sind und es auch nicht tun, scheiden daten wie zB die budgets als vergleichsmaß aus. mit unvollständigen mäßstäben aber ist eine beurteilung kaum möglich.

was also ist das thema meiner kritik.

das bestehende verteilsystem der TV-gelder hat zu erheblichen ungerechtigkeiten geführt. diese ungrechtigkeit soll nach dem willen des ‚team marktwert‘ nicht fortgeschrieben werden.
letztlich hat das system auch dazu geführt, dass vereine für investoren erst interessant wurden. auch ihrer 50+1-regel sind DFB und DFL nicht immer teu gebieben.
ausnahmen bestimmen heute den liga-betrieb.
es sind diese ausnahmen, die die kluft zwischen ‚die da oben‘ und ‚die da unten‘ weiter zementieren werden, wenn nicht eine änderung wenigstens gefordert wird. weil hierdurch erst die bestehende kluft öffentlich wird.

es wird keine änderung der ermittlung der sportlichen tabelle gefordert.
diese soll weiterhin über die spielergebnisse ermittelt werden.

die verteilung der immensen TV-gelder aber kann nicht weiterhin nur über sportliche erfolge geschehen, sollen die nachweislichen ungerechtigkeiten behoben werden.
schließlich wurde der sportliche erfolg oft nur teuer erkauft.
welchen finanziellen aufwand betreibt zB der FCB für ein tor und welchen aufwand betreiben kleinere vereine – zB darmstadt ?
was also zählt das eine tor der darmstädter gegen die übermannschaft FCB ?
jedes tor des FCB kostete 7,16 Mio marktwertanteile, während ein tor der darmstädter gerade einmal 0,66 Mio marktwertanteile kostete. dennoch fordern die entscheidungsträger des FCB immer mehr geld. sie begründen ihre forderung damit, dass sie international bestehen müssten.

vor jahrzehnten forderten die deutschen autohersteller von der bundesregierung eine deutliche unterstützung im kampf gegen die autoschwemme der japaner. sie forderten zölle und handelserschwernisse für japanische autokonzerne. bundeskanzler schmidt lehnte das ansinnen ab mit der erklärung: baut doch einfach bessere autos.

die durchgängigkeit zwischen 1.- und 2. liga hat sich in den jahrzehnten des bestehs beider ligen durchaus bewährt. verändert hat sich wohl aber die wettbewerbsfähigkeit der mannschaften beider ligen – und vor allem die wirtschaftlichen folgen eines abstiegs für die betroffenen vereine und deren regionen.
deshalb stehe ich zu meiner meinung, dass der jährliche auf- und abstieg geändert werden sollte in eine 2- oder 3-jahreswertung. ansonsten wird sehr schnell passieren, dass vereine einen aufstieg ablehnen werden – was in den unteren ligen ja bereits aus unterschiedlichen gründen geschieht, aber stets sind es wirtschaftliche überlegungen.

nunmehr ziehe ich mich wieder zurück und beschränke mich auf
*denkt * 🙂


29. Mai 2016 um 13:12  |  544113

Heute vor 17 Jahren (29.05.1999) gewinnt Hertha BSC unter Trainer Jürgen Röber am 34. Spieltag der Saison 1998/1999 vor 76.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion in Berlin durch Tore von Michael Preetz in der 6., 51. (Foulelfmeter) und 86. Spielminute, Ilija Aracic in der 51. Spielminute, Andreas Neuendorf in der 69. Spielminute und Andreas Thom in der 75. Spielminute gegen den Hamburger SV mit 6:1 (1:0).
Hertha BSC erreicht die Qualifikation zur Champions League und Michael Preetz wird mit 23 Saisontreffern Torschützenkönig der 1. Bundesliga der Saison 1998/1999.

https://www.facebook.com/herthabscmuseum1892.de/photos/pcb.515650981965067/515650011965164/?type=3&theater


29. Mai 2016 um 13:27  |  544114

Noch viel wichtiger lieber herthabscberlin1892

Heute vor 17 Jahren war ich Zeuge der grossartigen
Performance eines Musikanten aus New Jersey in
der Wuhlheide 😉


Stiller
29. Mai 2016 um 13:30  |  544115

@kczyk

Ich finde deine Argumentationskette sehr einleuchtend. Sie zeigt vor allem auf, dass in einem 34 km-Lauf einige mit einem Vorsprung von etlichen km beginnen dürfen. Das hat mit fairem oder gar sportlichem Wettbewerb nichts, aber auch gar nichts zu tun.

Bezeichnend ist, dass dies auch nicht sportlich auf Augenhöhe gebracht werden soll, sondern finanziell. Die Negativspirale soll nicht gestoppt, sondern für einige nur schneller nach oben gedreht werden.

Letztendlich geht es mE darum, Unterhaltungsfirmen in die Hände vermögender Privatunternehmer(n) für wenig Geld zu überführen.

Wir wissen doch, warum die Spirale ins Absurde läuft. Zuerst wurde in UK einigen Oligarchen gestattet, Vereine zu übernehmen. Das in die Spieler investierte führte

a) global zu höheren Spielerkosten
b) zu einer Konzentration der Besten (auch der besten Trainer)

auf der Insel. Nicht diese Vereine mussten das Geld für teure Einkäufe zusammenkratzen, sondern die Oligarchen beschafften ihnen Leibeigene, die sie sich per Übernahme der Mehrheitsanteile einverleibten. Für diese Art der „Investoren“ (es sind immerhin Menschen …) gab es obendrauf einen Wohnsitz in Engeland und Sicherheit vor den russischen Behörden.

Das ist wie bei Junkies, die man durch billige Drogen anfüttert: die „Vereine“ werden davon schnell und unwiderruflich abhängig. Am Ende gehören sie weder ihren Mitgliedern noch den Fans.

Als Konsequenz daraus wurden nicht die europäischen Statuten geändert, sondern – nicht nur in der Bundesliga – die Eigentumsregeln für die Vereine geändert. Der Zwang, ständig höhere Gehälter zahlen zu müssen ist also gewollt. Das, was für die Vereine früher als „Kosten“ galt, wird in der privat geführten Kapitalgesellschaft durch den steigenden Spielwert in Anlagevermögen entschädigt. Während Vereine keine Gewinne machen dürfen, darf die Kapitalgesellschaft das schon. Gewinnmaximierung ist deshalb die Zielsetzung, nicht sportlicher Wettbewerb.

Der Unternehmenswert gibt den „Vereinen“ die Möglichkeit, sich am Kapitalmarkt zu verschulden. Je mehr der Marktwert wächst, desto mehr kann man investieren. Desto mehr kauft man den Wettbewerbern die Konkurrenzprodukte weg.

Bis die Blase platzt …


Better Energy
29. Mai 2016 um 14:05  |  544116

@kczyk // 29. Mai 2016 um 13:00

Deine Erläuterung zu deiner Anwendung der tm.de-Marktwerten ist für mich schon interessant.

Leider berücksichtigst du nicht, daß dieses so genannten Marktwertforum und deren Einfluss auf die Bewertung der Marktwerte sehr marginal ist, ist dieses Forum – euphemistisch gesagt – sehr stark moderiert. Wie man gerade bei unserem Verein dort gesehen hat, wird ab und zu eine Halbjahresbewertung mal nicht ausgeführt oder einzelne Spielerbewertungen sind außerhalb aller Realitäten (Ramos, Raffael, Lasso ua.). Auch deswegen machen in dem Forum nur immer die gleichen Hertha-Pessimisten und Couch-Trainer mit. Daher ist die Bewertung der Marktwerte der Spieler bei tm.de eine hübsche Spielerei, aber mehr nicht.

Welcher objektive Maßstab könnte möglich sein? Nach meiner Meinung käme da nur der Personalaufwand in Frage, also nicht nur der Spieleretat, sondern der ganze Aufwand mit Beratern, Trainern, Physio usw. Warum? Dieser Posten ist genau definiert und wird bei allen gleichmäßig angewandt. Bei den nicht im Bundesanzeiger offenlegungspflichtigen Körperschaften (Vereinen und kleinste GmbH) werden diese Posten in der Regel immer den Vereinsmitgliedern offen gelegt. Daher ist er auch bekannt.

Bisschen OT: Warum wurden um die Jahrtausendwende fast alle Profiabteilungen in Kapitalgesellschaften ausgegliedert? Schuld ist das Finanzamt. Durch eine erhebliche Verschärfung des Begriffs „Gemeinnützigkeit“ durch einen neuen Anwendungserlass zu der Gemeinnützigkeit und damit zu der Steuerfreiheit der vereinnahmten Gelder sowie die im Verhältnis geringe Mitgliederanzahl bei vielen Vereinen. Größere Vereine behalfen sich mit zusätzlichen Konstrukten, Ausgliederungen und anderen untergliedernden Kapitalgesellschaften.

Auch Hertha B.S.C. e.V. veröffentlicht seinen Personalaufwand schriftlich gegenüber seinen Mitgliedern. Dieser Abschluss wird regelmäßig auf den Mitgliederversammlungen im November übergeben.


29. Mai 2016 um 14:14  |  544117

@backstreets29 am 29. Mai 2016 um 13:27 | 544114:

Ich auch!

Tags zuvor hatte ich mir etwas von ihm signieren lassen.

Nach dem Spiel sofort quer durch unsere Stadt nach Köpenick, danach wieder in den Grunewald zu seinem Hotel und danach in das Belushis am Heidelberger Platz zur Saisonabschlussfeier des Hamburger SV mit Pagelsdorf, Yeboah & Co. (rein zufällig, war mein Stammladen damals).

Und am nächsten Tag noch einmal Wuhlheide – back to back.

Damals hat er „Jungeland“ live gespielt – bei Clarence’s Saxophon-Parts hatte ich Tränen in den Augen.


Better Energy
29. Mai 2016 um 14:27  |  544118

@ Stiller // 29. Mai 2016 um 13:30

Letztendlich geht es mE darum, Unterhaltungsfirmen in die Hände vermögender Privatunternehmer(n) für wenig Geld zu überführen.

Diese so genannten „Privatunternehmen“ vergessen immer die Endlichkeit ihres eigenen Seins in diesem „Hochrisikogeschäft“.

Echte Vereine haben sehr viel Zeit, denn für sie sind zehn, zwanzig Jahre nichts. Dagegen müssen die „Privatunternehmen“ die Endlichkeit der Biologie beachten.

Berlusconi will deswegen sein Spielzeug nicht mehr und Hoppel gab in der Zwischenzeit schon zu, daß die bisher eingeseetzten 400 Mio Euro eine Fehlinvestition waren. Es werden noch mehr werden…


catro69
29. Mai 2016 um 14:35  |  544119

Sind englische Vereine nicht seit Ewigkeiten von Eigentümern geführte Unternehmen? Manche größer, manche kleiner.
Ab- und Aufstieg ausetzen um Ungerechtigkeiten zu minimieren? Darüber nachzudenken fällt mir schwer. Soll wohl heißen, dass schlechte sportliche Leitung und Leistung ab heute belohnt weden würden.
Die “Blase“ platzt seit der Einführung des Profifußballs in Deutschland, oder auch nicht. Wann ist ein Proficlub so richtig in Gefahr? Wenn sich der Hauptgeldgeber zurückzieht und kein Ersatz gefunden wird. Das trifft übrigens auch auf kleine Amateure zu. Wie schnell Uerdingen weg vom Fenster war, ist noch präsent? Wie es um uns stand, als der greise Präsident keine Lust mehr hatte, ist bekannt? Da waren wir kurzfristig die Lizenz los. Das ermöglichte den Einstieg der UFA und mittelfristig die CL.
Es ist zu hitzig, zu überdreht im Profifußball? Das reinigende Gewitter wird die schwachen Vereine fortspülen, nicht die goßen. Da ich noch nicht sicher bin, zu welcher Art Hertha gehört, mag ich die Forderungen der “Regenmacher“ nicht besonders.


dewm
29. Mai 2016 um 14:45  |  544120

Na ja @Montag, 544101 von 11:18 Uhr, Spekulationen über Deine Einstellungen zu irgendwas sind bei Deinem offensiven Mitteilungsbedürfnis in diesem Blog nicht nötig… 😉

Selbstverständlich wird ES daran liegen, dass meine Fragen nicht prägnant formuliert wurden. Das tut mir leid. Trotzdem wiederhole ich sie aus Rücksicht auf die vielen ImmerHerthaner, denen ich in diesem Threat bereits viele Worte zumutete nicht. Vielleicht versuchst Du es doch noch einmal, wenn Du wirklich interessiert bist. Manchmal erschließt sich Lektüre erst beim zweiten lesen. Beschränke Dich einfach auf meine Sätze, die mit einem Fragezeichen enden!

Meine Kritik an kczyk ist: Bevor über Änderungen am Ligasystem nachgedacht werden sollte, sollte deren Schwäche aber auch deren Stärke herausgearbeitet werden. Es steht ein (für mich) irrationales Ungerechtigkeitsgefühl im Raum („Marktwertvergleich“, Entwicklung des „kczyk-Faktors“). Jedoch erkenne ich im Schnittpunkt der ersten zur zweiten Liga, keine (messbaren) Auswirkungen. Die Herausforderungen vor denen Auf- und Absteiger stehen, sind die von eh und je. Und deren Ergebnisse haben sich über die letzten 40 Jahr nicht signifikant geändert, obwohl „Marktwerte“ und „Budgets“ in einst ungeahnte Höhen stiegen und sich unterschiedlich verteilten. Nur darum geht es mir.

Bayern spielt in diesem Zusammenhang keine Rolle. Die Bayern hielten sich in den letzten 40 Jahren nur in sehr seltenen Ausnahmen am Schnittpunkt der ersten und zweiten Liga auf.


kczyk
29. Mai 2016 um 14:47  |  544121

*denkt*
als regenmacher werden jene berater genannt die dafür sorgen, dass sehr viel geld über ihre klienten „regnet“.


kczyk
29. Mai 2016 um 14:55  |  544122

„… Meine Kritik an kczyk ist … Nur darum geht es mir. …“

*denkt*
nein. ihm geht es nicht um kritik, sondern um polemik.
das aber ist eine andere geschichte 🙂


apollinaris
29. Mai 2016 um 15:17  |  544123

..nun ja..spätestens, seit dem ich bei sky die ( ohne jede kritische Fragestellung) Arbeit einer modernen Fussballakademie
mal anschauen konnte, weiss ich, dass der aktuelle Fussball nichts mehr mit dem gemein hat, was ich , sagen mal, bis vor 10 Jahren
über Fussball so dachte..und das in mehrlei Hinsicht
Ich übertrage das Gesehene mal auf mein Leben: ich würde meinen Sohn vor so einem Leben schützen wollen. Verhindern hätte ich es ggfs nicht können ( weil wir keine Anhänger der dirigistischen Eltern-Sohn-Perspektive sind/waren..), aber versucht hätte ich es, trotz aller Fussballvernarrtheit meinerseits.
Der Profifussball ist, wenn man es radikal betrachtet, längst eine völlig andere Spielwiese geworden. Dementsprechend sind auch die verschiedenen Wettbewerbe und Regularien weit weg von der einstigen Basis. Ob nun die Aufgeblasenheit verschiedener Wettbewerbe , ob Videobeweis und Fussball-WM in der Wüste…mit dem Fussball von 1954, 1972/74..selbst mit 1990..hat er nur noch eine gewisse ästhetische Verwandtschaft.
Die „fans“, die noch um Reus und Götze trauern oder diese haten…haben noch nichtrestlos mitbekommen.
Sie selbst sind ein schwieriger Bestandteil des Spektakels: mit ihnen ist es anstrengend, ohne sie geht es noch nicht. Aber man schraubt kräftig daran, diese kompatibel zu machen. Die fans werden designt. Der DFB hat damit schon schamlos begonnen.
Vorbild: FiFa-playstation
Paderborn..was wissen wir von denen noch in drei,vier Jahren?
Darmstadt..was wird mit denen in drei, vier Jahren sein?


29. Mai 2016 um 15:23  |  544124

@kczyk
also Polemik finde ich in DEWM’s Beiträgen nicht,
lediglich berechtigte Nachfragen zu deinen Ausführungen

@herthabscberlin1892
hab den zweiten Abend leider nicht sehen können,
aber 1st night war legendary 😉
Jungleland gabs ein paar Wochen schon vorher in Regensburg
#goosebumps


Freddie
29. Mai 2016 um 15:37  |  544125

Schließe mich @backs an, dass ich Polemik in DEWMs Beiträgen nicht erkennen kann. Halte seine Fragen für berechtigt.

@TheBoss
Hat ihn mal im ICC gesehen. War jut jewesen.


Jack Bauer
29. Mai 2016 um 15:44  |  544126

@Apo: Stimme Dir grundsätzlich zu, verstehe nur deinen Fifa Playstation Vergleich nicht so ganz?!

@CR7, der feiert sich auch selber ganz gut, dass die Medien da natürlich gerne drauf anspringen ist ja auch nicht so wahnsinnig neu. Habe an sich auch gar nicht das große Problem mit ihm, er ist nur seit Monaten nicht in Form und hat gestern ein miserables Spiel gemacht. Da finde ich seine Show nach dem Elfmeter ebenso unangebracht, wie die vor 2 Jahren nach dem unwichtigen 4:1. Ist auch keine große Sache, aber finde da Kahns Anmerkungen schon berechtigt.


Jack Bauer
29. Mai 2016 um 15:48  |  544127

Noch etwas zur Veränderung des Fußballs: Würde behaupten dass sich vorallem taktisch in den letzten 10-15 Jahren mehr getan hat, als in den 30 Jahren davor. Vielleicht mit ein Grund warum sich viele ehemalige Weltklassespieler heute als Trainer/Verantwortliche so schwer tun.


apollinaris
29. Mai 2016 um 15:53  |  544128

@Jack..#FiFa-Playstation..das war mehr eine visuelle
Assoziation : beim Schreiben fiel mir das virtuelle Abbild ein: diese Fangruppen, die da brav klatschen und jubeln..immer fröhlich 🙂


Tf
29. Mai 2016 um 15:58  |  544129

Von den acht größten Städten Deutschlands sind alle bis auf zwei (diese in der zweiten Liga) im Oberhaus vertreten. Unter den 15 größten fehlen nur zwei Städte aus dem Ruhrgebiet im bezahlten Fußball, was man wegen der Bündelung von Städten in dieser Region aber nachvollziehen kann.
Mit Darmstadt ist die 54größte Stadt vertreten. Gut, Hoffenheim wird in der Liste der größten Städte nicht geführt. Das regelt sich vielleicht wieder 🙂
Alles in allem doch recht gesunde Mischung.


Freddie
29. Mai 2016 um 16:06  |  544130

Ein wie ich finde interessanter Artikel über Fußball, Tradition und Geld am Beispiel Wuppertal. Und was wir zum Glück lange hinter uns haben

http://www.brandeins.de/archiv/2014/geld/ganz-normaler-wahnsinn-planinsovlenz-fussball-wuppertaler-sv/


apollinaris
29. Mai 2016 um 16:22  |  544131

@tf…darum geht es mir aber nicht: es geht darum, ob es Sinn ergibt, dass ein Verein von der 1. bis zur 3. durchgereicht wird. Und ob Darmstadt das gleiche Schicksal treffen wird. ( was ich nicht ubedingt annehme, weil sie durch Wagner und andere Verkäufe recht viel Absicherung erhalten..)
Die Frage, die sich stellt: ist es immer wünschenswert „aufzusteigen“..?
So, wie hier im blog ja auch die Überzeugung da vorherrschte, dass eine Teilnahme an der CL, für Hertha mindestens finanziell wünschenswert gewesen wäre.
ich bin da skeptisch, ob das zwangsläufig so gut gewesen wäre.
P.S. allerdings ist die Quali-Runde zur EL eine äußerst schlechte Alternative, zugegeben.


29. Mai 2016 um 16:31  |  544132

Alles gut kczyk
29. Mai 2016 um 14:55 | 544122

Je länger die Beiträge am Kopf des Blogs, um so zahlreicher die Nachfragen bzw. Kommentare. Dein Beitrag gibt dafür dankenswerter Weise reichlich Anstöße. 👍👍👍👍


Jack Bauer
29. Mai 2016 um 16:40  |  544133

@apo: Alles klar, verstehe. Gab aber auch diverse Fußball (Manager) Simulationen in denen es bspw. Bengalos auf den Rängen gab. #Zeitgeist 😉


apollinaris
29. Mai 2016 um 17:20  |  544134

@Jack.ja, kenne ich sogar- .das geht dann ja schon wieder in Richtung heuchelei und Zynismus ( dann, wenn man es zu Ende puzzelt)

@freddi..#Polemik..du weisst, ich bin durchaus ein Freund derselben ( Demagogie hingegen..)
.Aber natürlich war @dewm in Teilen polemisch.
Perspektive wechseln: stell dir vor ich, @apo..hätte gegen (irgendwen)
gepostet: ..“ fahr mal kurz rechts ran, putz dir deine Calvin Klein-Brille ..und schau dir mal die Wirklichkeit ( realität) an..“
@Sunny spränge mir bei und ruft“ na ja, die Kindsköppe werden auch nicht mehr erwachsen..“ ( vergleichbar mit @delpierros..“ Sp…Träumer“)
Wow, der blog hätte drei Tage gerotzt iund gesprotzt..behaupte ich ganz unbescheiden.
..Also ein bißchen Polemik war da schon drin. In einem Maß, wie ich es völlig iO finde; möchte es deshalb gerne auch weiter so handhaben..Wer schreibt“ lass mal den Fussball so, wie er ist, der braucht keine Veränderungen“..und das , wo doch der Fussball sich permanent verändert, schreibt Murks. Und das meine ich ja lieb. Aber auch im vollen Ernst 🙂


Freddie
29. Mai 2016 um 17:20  |  544135

Normalerweise schau ich mir ja keine Freundschaftsspiele der Deutschen Nationalmannschaft mehr an, aaaaaber
nachher spielt mit Peka ein Herthaner von Anfang an.
Werde ich also um 17:45 den sonnenüberfluteten Balkon in Richtung TV verlassen.

@apo
Na ja, die Fragen @DEWM’s sind aber berechtigt und nicht rein polemisch. Klar, hat er das Stilmittel drauf.


Stiller
29. Mai 2016 um 17:24  |  544136

Interessante Überlegungen. @catro 1435, viele Deiner Gedanken sehe ich ähnlich.

Pervers ist doch nur (bis hin zu den Amateuren), dass die Diskussion eben teilweise schon überholt ist, bevor sie wirklich begonnen hat. Denn wenn selbst Fernsehgelder noch nicht mal für den Vereinserfolg (sportlich wie kommerziell !) entscheidend sind, ist das Gekloppe um die letzte TV-Million eigentlich nur noch Blendwerk.

Ob Bayern München 5 Millionen mehr oder weniger aus dem TV-Topf bekommt, reicht nicht mal, um Lewandowskis (oder Müllers) Gehaltserhöhung für die nächste Saison zu finanzieren. Heute las ich in der Sonntags-FAZ, dass CR7 pro Jahr 67,4 Millionen Euro verdient (Gehalt 32,0, Werbung 35,0, Boni!!! nur noch 0,4 Mio.) Müller verdient pro Jahr 23,6 Mio. (Gehalt 16,0, Werbung 7,0, Boni 0,6).

Das sind die Realitäten. Wollen wir das?


jenseits
29. Mai 2016 um 17:25  |  544137

@Freddie
Schau ich mir auch an und bin natürlich für Hertha.


Carsten
29. Mai 2016 um 17:27  |  544138

@Abstellung Olympia
Dachte das Vereine die El Qualli spielen keine Spieler abstellen müssen. Oder hab ich da etwas falsch verstanden.
http://www.sportal.de/hertha-bsc-will-nur-einen-spieler-zu-olympia-schicken-1-2016052962532600000


Freddie
29. Mai 2016 um 17:32  |  544139

@carsten

Nö, richtig verstanden.
Hertha sieht das wohl so: wenn schon Spieler abgestellt werden, so sollen sie auch spielen. Dann haben sie (und der Verein) was von.
Nur als Touri lohnt nicht. Dann fehlen sie in der EL-Quali


Tojan
29. Mai 2016 um 17:32  |  544140

für hertha gelten doch die regeln des DFB nicht…


29. Mai 2016 um 17:33  |  544141

Ich hatte es so wie Du verstanden Carsten
29. Mai 2016 um 17:27 | 544138

Aber was verstehe ich schon … 🙁


29. Mai 2016 um 17:35  |  544142

Will sagen Tojan
29. Mai 2016 um 17:32 | 544140
Für Hertha gelten verschärfte Regeln? 😉


Tojan
29. Mai 2016 um 17:37  |  544143

BM
es gibt beim dfb nen extra-regelwerk für hertha 😛


Carsten
29. Mai 2016 um 17:41  |  544144

Da habt ihr wohl recht, die Hauptstadt ist schon immer etwas besonderes gewesen.👍😂


Tojan
29. Mai 2016 um 17:45  |  544145

3er kette mit rudy rechts, ich bin kurz davor direkt auszuschalten und mich erst nach der em wieder mit fußball zu beschäftigen…


Stiller
29. Mai 2016 um 17:55  |  544146

@Better Energy, 14:27

Niemand ist vor Fehlallokationen gefeit. Aber bei den privat geführten fehlt oftmals das Korrektiv.

Bei Hoffenheim, aber insbesondere bei H96 sieht man das immer wieder sehr deutlich. Kind ist halt nicht abwählbar. Der lässt zwar manchmal mehr oder weniger mitreden, aber zum Schluß stellt er die Weichen. Ergebnis bekannt. Erstaunlich, dass überhaupt noch ein seriöser Trainer den Weg nach Hannover findet. Das wird bei RB kein Deut anders sein.

(BTW: Bayern wird dagegen viel intelligenter geführt … )


Kettenhemd
29. Mai 2016 um 17:58  |  544147

Schon hart was die Konkurrenz da hinlegt. Herthas Sportlicher Erfolg zählt nicht wirklich viel wenn die 8-10 Mio extra gegen die 50 Mio vom Hsv oder das Leipziger Milchvieh anstinken muss auf dem Transfermarkt. Aber auch Aufsteiger aus England – Sieger Boro – scheinen den Längeren zu ziehen.
Ich hoffe, das Hertha daraus die richtigen Schlüsse zieht und eher auf Talente setzt als versucht sich den sportlichen Erfolg gegen finanzkräftigere Vereine mit fertigen Spielern zu erkaufen.
Preetz‘ Aussage: das es mal wieder länger dauert unterstreicht die Vermutung das sich Hertha weit hinten anstellen muss. Aber an der Resterampe ist Micja ja sicher wie damals im Strafraum ;).


jenseits
29. Mai 2016 um 18:01  |  544148

An der Strafraumgrenze ging dem Foul an Götze eins am Slowaken voraus. Jetzt wird das Spiel noch langweiliger.


29. Mai 2016 um 18:02  |  544149

Als Einkäufer durchaus khemd 1758.
Als Verkäufer an der Resterampe dagegen … :roll: :roll: :roll:


29. Mai 2016 um 18:02  |  544150

@Freddie

Warum nicht Balkon UND ARD-Stream? 😉


kczyk
29. Mai 2016 um 18:03  |  544151

Stiller
29. Mai 2016 um 18:11  |  544152

@Kettenhemd

Vor allem sollte sich der DFB mal in das Thema einmischen. Es geht um die Verfasstheit. Wenn künftig Aktiengesellschaften gegeneinander antreten sollten, dann habe ich nichts Grundsätzliches dagegen.

Man macht eine Ausschreibung wie bei den Handyfrequenzen. Dann verkaufen die Bundesligavereine ihre Profi-GmbHs an die Betreiber / Aktionäre einer Profitliga und neben den Vereinen fließen der DFL / dem DFB die Erträge zu.

Daraus wird dann Breitensport und top-ausgebildete Trainer bis hin zur Bezirksliga und den Jugendverbänden finanziert. Es ginge sogar noch besser. Aber das … (melde gleich Mal ein Patent an) 🙂


Papa Razzi
29. Mai 2016 um 18:16  |  544153

Ich finde das ja sehr unfair:
Die Tschecheslowakei darf bei der EM mit zwei Mannschaften antreten und die Holländer mit gar keiner!


Papa Razzi
29. Mai 2016 um 18:28  |  544154

@Gauland /AfD
Ich verstehe nicht, inwiefern er Boateng beleidigt haben sollte. Er hat doch viel mehr die Doppelmoral derer angesprochen, die ihn als Spieler gut fänden aber ihn nicht in Ihrer Nachbarschaft haben wollten. Diese Doppelmoral gibt es ja auch:
Ich erinnere mich dunkel, dass in Dortmund mal ein BVB Spieler nicht in eine Diskothek durfte (ich glaube Dede war es), da gab es dann ein Riesenaufstand. Weil es ja ein BVB Spieler war. Dass in diesem Laden ansonsten nach wie vor nach gleichen Kriterien sortiert wird, interessiert kein Schwein mehr, solange es bloß keinen Promi trifft.


jenseits
29. Mai 2016 um 18:30  |  544155

Auf die Schulter klopfen kann sich Löws Elf wahrlich nicht. Ein glücklicher Elfer in den ersten Minuten und trotzdem jetzt ein Tor kassiert.

Da ist das 2:1 für die Slowaken. Mit Ansage.


Freddie
29. Mai 2016 um 18:30  |  544156

Kimmich Erhöht für sich die Chancen auf Olympia

@moogli
Aufm Balkon kein WLAN 😉


hurdiegerdie
29. Mai 2016 um 18:34  |  544157

Kürzlich hat hier mal jemand einen Link über die Veränderung in den Budgets zwischen Bundesliga Mannschaften und Bayern München reingestellt.
https://twitter.com/betbright/status/626775547767582720

Natürlich hat sich was verändert.
Und das haben wir auch diskutiert. Die Liga ist im Prinzip nur noch interessant (übertrieben gesagt), was den Abstieg angeht.

Ich will (möchte gerne) aber keine Liga, wo ich mich eigentlich für die Meisterschaft (und in der Regel CL-Quali) kaum noch interessieren muss (kann darf soll).

Ich persönlich finde ein spannende nationale Liga interessanter als die Frage, ob Bayern mit der spanischen und englischen ersten Liga mithalten kann. Klar geht es irgendwo im übertragenen Sinne uum Kapitalismus versus Sozialismus/Kommunismus. Ich fände es gut, wenn es eine übergeordnete Struktur „DFL“ gäbe, die die nationale Ausgeglichenheit als prioritäres Ziel hätte, nicht unbedingt, ob 2-3 Mannschaften dann noch mit Spanien und England mithalten können.

Ich befürchte aber, so lange sind wir bei Weitem noch nicht.


29. Mai 2016 um 18:34  |  544158

Papa

Ich hoffe, das ist jetzt nicht dein Ernst…..


29. Mai 2016 um 18:37  |  544159

Ist der Balkon 3 Straßen weiter Freddie 😉?


jenseits
29. Mai 2016 um 18:39  |  544160

@Papa Razzi

Ja sicher, dieses harmlose Gauland-Schaf wollte hier auf einen Missstand aufmerksam machen. Wahrscheinlich ist er ganz schockiert von der Haltung der Nachbarn in Deutschland.


Freddie
29. Mai 2016 um 18:42  |  544161

@moogli

He He, nee.
Aber geschätzte 15 Meter von der Fritzbox.
Und dazwischen bissl Beton.


29. Mai 2016 um 18:44  |  544162

Vom Gauland ist es nicht weit bis zum Gammelfleisch. 💩


Tojan
29. Mai 2016 um 18:45  |  544163

@papa Razzi,
also hält er seinen eigenen wählern den spiegel vor? du glaubst wohl auch an den weihnachtsmann…


29. Mai 2016 um 18:46  |  544164

Es gibt Brigdes (oder so ähnlich heißen die) Freddie 1842.
Verlängern jede WLAN-Strecke.
Gibt’s bei conrad oder jedwedem gutem Electronic Fachhandel.


monitor
29. Mai 2016 um 18:51  |  544165

Ich habe nach 10 Minuten ausgeschaltet.
Ich habe lieber die Kommentare hier von gestern nachgeholt. 🙂


29. Mai 2016 um 18:52  |  544166

Leider kenne ich persönlich weder die Ziele, noch Strukturen und Prozesse der DFL hurdiegerdie
29. Mai 2016 um 18:34 | 544157

Von daher ist für mich als Zuschauer der Einfluß der Bayern in der DFL – gegen die Interessen von mehr als 30 anderen Vereinen – ein komplettes Rätsel.

#schüddeldenkopp#schüddeldenkopp#schüddeldenkopp


29. Mai 2016 um 18:53  |  544167

Recht so monitor
29. Mai 2016 um 18:51 | 544165

Ich hatte die ARD erst gar nicht eingeschaltet.
Testspiele interessieren mich nur bei Hertha.


Stiller
29. Mai 2016 um 19:05  |  544168

@papa Razzi

Gauland differenziert doch nicht (ebenso wie Du jetzt). Er sagt, nein, er BEHAUPTET: die Leute … . Du? Ich? Wir alle?

Schlimm finde ich, dass er die nicht vorhandene Stimme des Volkes mimt:“Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben „.

„Einen Boateng“ … Schande.

Auf solche Typen haben ich bestimmt gewartet, die vorgeben, in meinem Namen oder dem Namen meiner Familie zu sprechen.

Wenn das so weiter geht, können wir in Berlin bald einige Hotels schließen. So viele Besucherbetten brauchen wir dann nicht mehr …


apollinaris
29. Mai 2016 um 19:15  |  544169

@Papa..für mich ist es so: Ich habe so einen satz wie Gauland ihn ausgesprochen schon 100erte Male gesagt, denn er zeigt tatsächlich diesen Widerspruch, diesen Hohlsinn auf.
Nur: wenn ich das sage, weiss jeder, wie es gemeint ist..
Wenn Gauland, kein Anfänger..ihn als Repräsentant einer
politischen Partei das sagt, die gerade in diesen Fragen im Fokus steht..ist das Kalkül.
Die afd arbeitet genau nach diesem Muster. Dinge aussprechen, die Schlagzeile abwarten, Zurückrudern um es dann als „zitieren der Volksstimme“ herunterrechnen.
Klappt wirklich ausgezeichnet, obwohl nicht über die Maßen raffiniert.
Petry ist darin allerdings eine wirkliche Meisterin.


29. Mai 2016 um 19:17  |  544170

1:3 🙂 Leno und ter Stegen sind super :mrgreen:


Tojan
29. Mai 2016 um 19:19  |  544171

ich hatte lange schon nicht mehr so viel spaß bei nem länderspiel 😀


sunny1703
29. Mai 2016 um 19:25  |  544172

@dewm

Nicht jede Kritik am Kapitalismus allgemein oder an der Form des Kapitalismus im Profifußball will automatisch das bestehende System stürzen.

Ansonsten frage ich mich allerdings ob hier weitere Eingriffe in das bestehende System sinnvoll sind. DEN Amateursport gibt es zumindest im Fußball wohl nur noch in irgendwelchen ganz unteren Ligen.

Ich habe schon über zwei Eingriffe in das vorher existierende system geschrieben und deren Nachteile aufgeziegt, die Einführung der CL und die seltsamen Vorgehensweise bei 50+1 insbesondere bei Hopp und ganz extrem bei Red Bull.
Das ist schlicht ungerecht, sowohl sportlich als auch marktwirtschaftlich.

Ich bin für den Erhalt des Auf – Abstiegssystems in der bisherigen Form.
Nur der HSV ist von den Gründungsmitgliedern der Liga ohne Unterbrechung dabei.

Alle anderen Mannschaften mussten irgendwann mal aufsteigen,auch die Bayern.

Von den oberen Teams ist neben den Bayern nur Leverkusen nicht wieder abgestiegen, sowohl der BVB, als auch Schalke und Gladbach, haben schon die Zweitklassigkeit erleben dürfen.

Deshalb sollte jedes tieferklassiges team die Chance haben auch in die Situation zu kommen, mit Glück und Geschick sich zu etablieren und evtl mehr zu erreichen,so wie Gladbach zB. die erst 2008 wieder aufgestiegen sind und 2010/11 noch die Klasse durch Relegationsspiele gehalten haben.

Dazu kommt, dass durch den Abstieg meist noch sehr viele Vereine bis hin zu den letzten Spieltagen noch um was spielen und so Spannung garantiert ist und auch mehr Zuschauereinnahmen.

Ich finde die Relegationsspiele gut, aber wenn sie wieder abgeschafft werden sollten, dann bitte anschließend drei Absteiger und nicht zwei oder noch seltsamere Lösungen.

Und von irgendwelchen künstlichen Vorteilen für Aufsteigern halte ich auch nichts,es reicht schon,dass der Brauseclub von Matteschitz jetzt die Bundesliga mit seinen Mitteln erstürmen will.

NB: Timo Werner vom VFB soll wohl zu denen wechseln!

lg sunny


Carsten
29. Mai 2016 um 19:28  |  544173

@ter Stegen
Keine Ahnung was Löw an den für’n Narren gefressen hat, spielt der mit den Adler auf der Brust kommt nur Schrott bei raus.


elaine
29. Mai 2016 um 19:29  |  544174

Tojan 29. Mai 2016 um 19:19

Pekarik macht seine Sache gut. Ich habe nicht laufend hin gesehen und damit auch die vielen Torchancen verpasst von denen der Sprecher redet.


Papa Razzi
29. Mai 2016 um 19:30  |  544175

@ Apo
Dann heißt das doch im Endeffekt, es ist ein Satz, wie du ihn ebenfalls schon gebraucht hast. Und auch aus deiner Sicht keine Beleidigung des Spielers/Menschen Boateng?!

Die pesönlichen Bewertungen der Äußerungen bleiben jedem selber überlassen und gehören dann in die Politiksparte aber nicht mehr ins Fußballforum.


apollinaris
29. Mai 2016 um 19:41  |  544176

@Papa..nein, ich versuchte dir etwas anderes zu sagen:
Gauland hat einem völlig anderen Kontext. Und diesen hat er bewusst für sich genutzt. Diese Methodik zeichnet die afd insgesamt aus.
Was ich dir also zeigen wollte: Gauland hat auf besonders geschickte Art, Rassismus betrieben und kann jetzt auch noch versuchen, den Spieß umzudrehen und behaupten“ heute darf man nichts mehr sagen, ohne als Rassist (..) gebrandmarkt zu werden..“
Das ist die simple Methode der afd, die bestens funzt.
Natürlich gehört das (auch) in diesen blog, weil ein uns sehr gut bekannter Fussballer und Berliner für politische Zwecke instrumentalisiert wurde.


Valadur
29. Mai 2016 um 19:46  |  544177

@apo @Papa

Der Spiegel hat das wunderbar herausgearbeitet:

„Es ist ein bösartiger, ein perfider, ein irrer Satz.

Bösartig natürlich zuallererst deshalb, weil hier mit rassistischen Klischees gearbeitet wird: „Die Leute“ wollen „einen Boateng“ nicht als Nachbarn haben – weil er Fußballer ist? Weil er Millionär ist? Nein, was Gauland meint, ist ganz klar: Weil Boatengs Haut schwarz ist.

Bösartig ist der Satz, weil er in gönnerhaftem Duktus daherkommt: Fußballspielen darf er gern für Deutschland – noch mal: Boateng ist gebürtiger Berliner – aber er muss ja nicht nebenan wohnen. Der Fußballnationalspieler wird zum Lakaien herabgestuft, zum Diener weißer Herren.

Bösartig ist der Satz auch, weil Gauland sich eines rhetorischen Kniffs bedient: Nicht er direkt beleidigt Boateng, sondern er zitiert „die Leute“ – ohne Beleg. Für die angebliche Meinung dieser Leute kann er ja tatsächlich nichts, durch seine Wortwahl aber vermittelt er ihnen, dass er ihre vermeintlichen Sorgen ernst nimmt.“

Quelle: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zu-afd-vize-gauland-gegen-nationalspieler-boateng-a-1094736.html


apollinaris
29. Mai 2016 um 19:50  |  544178

..ich glaube ja seit längerem, dass unsere Jungs von der Öffentlichkeit ein wenig überschätzt werden und in der Umkehr, weniger bekannte Spieler, kleiner Fussballnationen unterschätzt.
Die spürbare Arroganz scheint ein wenig die Köpfe der Spieler erasst zu haben.
Bin aber überzeugt, dass Löw & co. das zusammen hinbekommen
Die Spieler sind überwiegend an sich recht geerdet.
Der Weltmeister braucht wieder ein Turnier, um sich auf Fussball zu konzentrieren 🙂


29. Mai 2016 um 19:50  |  544179

Nicht nur Boateng wird instrumentalisiert @apo, sondern jeder von uns.
Und das hatten wir doch alles schon mal. Das macht es für mich besonders schlimm.

Und wenn ich dann höre, die AfD mit mehr als 20% in mehreren Bundesländern, dann dreh ich mich nur angewidert weg.

Von Pekarik sehr ich jetzt nicht so viel. Macht aber solide, was er soll. Und die Neuen bei uns glänzen nu auch irgendwie nicht wirklich.
Weiß der Trainer er wenigstens was noch 2 Wochen zu tun ist. Alles gut.


Papa Zephyr
29. Mai 2016 um 19:56  |  544180

Von einem Papa an den anderen Papa…
Ich bin da 100% bei Apo und Valadur…

Und – ich habe gehört, es gäbe Leute, die meinen, Gauland wäre ein Idiot…

@Länderspiel? War da was?
Ich gehe jetzt mit meiner besseren Hälfte zum Abendessen…


29. Mai 2016 um 20:00  |  544181

@backstreets29 am 29. Mai 2016 um 15:23 | 544124:

1999 war ich außer Berlin „nur“ noch in „Leipsch“ im Bruno-Plache-Stadion.

@Freddie am 29. Mai 2016 um 15:37 | 544125:

„@TheBoss: Habe ihn mal im ICC gesehen. War jut jewesen.“

Entweder 1981 „The River“-Tour, 1996 „The Ghost of Tom Joad“-Tour oder 2005 „Devils and Dust“-Tour.

Gerade die Solo Acoustic Shows waren genial. 1981 konnte ich leider nicht beiwohnen.


U. Kliemann
29. Mai 2016 um 20:04  |  544182

Für mich nur das 2 .und3. Tor unter Torwartfehler
einzustufen . Obwohl das1. hätte Neuer wohl gehalten.
Gutes und gerechtes Ergebnis. Herr Löw
hat noch sehr viel zu tun. Aber klar, war ja
nur eine b,c Elf. Habe mir das auch nur wegen
Pekarik angetan. Sowie gegen Ungarn ich mir es
wegen G.K. antun werde!


Freddie
29. Mai 2016 um 20:15  |  544183

@hbsc1892
Ah, ok, danke!
Dann wars ’81


Papa Razzi
29. Mai 2016 um 20:18  |  544184

@ Apo, Valadur und Papa Z
Der Spiegelkommentar trifft es ganz gut, finde ich.
Ich habe bei diesem Interview aber immer noch nicht verstanden um was es eigentlich ging. Wurde das Interview überhaupt gedruckt?
Ich habe den Eindruck, es dreht sich alles um eine Aussage, die eben KEIN Bestandteil des eigentlichen Interviews war. Dann wäre es demnach nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, das wäre allerdings das Gegenteil der Interpretation von @Apo.

Meine Interpretation: Unklug, ungeschickt, amateurhaft von Gauland. In dieser Partei sind definitiv keine Politprofis unterwegs, was sie für einen Großteil ihrer Anhänger sogar attraktiver macht. Bleibt abzuwarten, wie lange die damit durchkommen.
Aber jede Beleidigungsklage würde umgehend abgewiesen. Boateng macht es bisher völlig richtig und kümmert sich nicht darum, wer sich an ihm schubbert.


videogems
29. Mai 2016 um 20:20  |  544185

Da kommen einige Herthaner mit frohem Gesicht zurück. Peka gewinnt 3:1 gegen uns, Brooks gewinnt hoch und trifft…


Stiller
29. Mai 2016 um 20:39  |  544186

Jerome Boateng kann und sollte da wenig zu sagen. Darauf kommt es nicht an. Die Haltung der deutschen Mehrheitsgesellschaft ist wichtig.

Zivilcourage ist nur eine Tugend, wenn man/frau sie lebt.


Kettenhemd
29. Mai 2016 um 22:09  |  544187

@ stiller
Hört sich gut an. Aber wenn dann mehrere Profitligen im Wettkampf um die besten Spieler sind wird wieder wenig bei übrig bleiben zum verteien.

Recht unterhaltsam ist allerdings, dass Kapitalismuskritik in BL Zusammenhang seltsame Züge annimmt. Es geht ausschließlich um den Wettbewerb der Vereine „pöse Payern“ nicht um den der Ligen. Und in der Liga liegt das Problem. Die muss auf Ihr Produkt aufpassen und schauen, dass sie keine Langweilerliga wird. siehe NFL vs MLB. Die DFL hätte aus Kapitalismuserwägung die Bayerndominanz bescheiden müssen. Hat es aber nicht getan hinsichtlich internationaler sportlicher Erfolge. Das spanische Modell.


U. Kliemann
29. Mai 2016 um 22:14  |  544188

Gauland und Co.,die dürften sich selbst ins
Bein geschossen haben!


Tf
29. Mai 2016 um 22:25  |  544189

Relegation:
KO-Spiele sind in Ordnung wenn man das nächste Mal wieder in dem Wettbewerb antreten kann. DFB-Pokal, etc.
Für den Verbleib in einer Liga gilt Jeder gegen Jeden. Ein Relegationsspiel ist mit den langfristigen Folgen überfrachtet und gehört abgeschafft. Drei Absteiger bzw. Aufsteiger und fertig. Den Stress gegen Duseldorf hätte man sich damals gespart.
Meine Meinung.


U. Kliemann
29. Mai 2016 um 22:25  |  544190

Heute übrigens mal wieder ein (für mich)
guter Krimi.Besonders wegen der guten
Schauspieler. Auch der „Kids“. Aber besonders
C. Michelsen.


29. Mai 2016 um 22:36  |  544191

In den 60er des vorigen Jahrhunderts lief die Jugend durch Berlins Straßen und rief:
„Bürger runter vom Balkon,
euer Geld für den Vietcong ❗ “

Der Vietcong hat gewonnen.
Der Kapitalismus auch.

Zeitgeschichte im Zeitraffer.


U. Kliemann
29. Mai 2016 um 22:51  |  544192

Isch hab dat nischt gehört! Isch habe nur HO
HO Ho chi mihn,wie Paule Breitner gerufen.


U. Kliemann
29. Mai 2016 um 22:57  |  544193

Und wahrscheinlich hat er es nie gerufen.


dewm
29. Mai 2016 um 23:03  |  544194

Wunderbar @kczyk, 544112 von 13:00 Uhr. „werter @dewm“ erinnert mich an Schriftverkehr in die DDR. Damals wurde das „Werter“ auch als Anrede genutzt. Am liebsten von „Genossen“ denen klar war, dass der anzuredende gerade KEIN Genosse war… 😉

Hab Deinen Maßstab schon verstanden @kczyk. Und mir ist absolut klar, dass DU genau deshalb Deinen Faktor die Ungerechtigkeit ableitest. Das kritisiere ich aber. NEIN ich kritisiere das nicht nur, ich finde es schlicht falsch. Weil ich in diesem „Zahlenspiel“ eben NICHT die Realität sehe. Die Realität sind die Ergebnisse auf dem Platz, die über Punkte und am Ende über Auf- und Abstieg und Meisterschaft entscheiden. Also auch den wirtschaftlichen Erfolg.

Du weißt auf eine Kluft sowohl zwischen den Bundesligen als auch den Vereinen hin. Niemand widerspricht Dir. Allen ist diese Kluft bekannt. Diese Kluft gibt es sowohl finanziell als auch in Leistungsstärke. Es können gern weitere Maße angesetzt werden, Mitgliederanzahl oder Zuschauer oder von mir aus auch schlicht: „Beliebtheit“. Das ist so und das wird auch immer so sein. Du schreibst, früher waren die Unterschiede geringer. Auch das stimmt. Sogar für alle von mir genannten Maßstäbe. Alles soweit klar. Nur jetzt kommst DU mit einem Vorschlag, der das gewohnte und von allen beteiligten liebgewonnene Ligaprinzip revolutioniert. Obwohl DU selber zugibst, dass das System bewährt ist. Und hier setze ich meine Kritik an. Bisher habe ich noch nie gehört oder gelesen, dass das aktuelle System am von Dir als Problem empfundene „Auseinanderdriften“ schuld wäre. Den Zusammenhang stellst DU dann auch gar nicht her. So gehe ich davon aus, dass auch Du nicht davon überzeugt bist, dass das Ligasystem irgendeine Auswirkung hätte. Es müssen also andere Gründe vorliegen. Weshalb willst DU die Gründe das „Auseinanderdriftens“ nicht bekämpfen, sondern diese unangetastet (weiter wirken) lassen, aber an einer anderen Stelle weitere Eingriffe vornehmen, die unkalkulierbare Auswirkungen nach sich ziehen könnten, ja sogar Deine gesehene Probleme verstärken könnten? Nochmal: Die wirklichen Gründe würden weiter wirken.

Du kritisierst, dass sportlicher Erfolge „teuer erkauft“ wurde. Und unterlegst das mit Zahlen. Und nun kommt genau das von Dir, was eben nicht geht: DU bringst ein Beispiel aus der Wirtschaft (deutsche Autoindustrie in den 70ern). Aber egal. Der Witz an Deinem Beispiel ist, Bundeskanzler Schmidt machte genau das, was ich auch will: Er lehnte Eingriffe ab. DU jedoch forderst: Eingriffe. Seltsamerweise kommt Dein Beispiel zusammenhanglos und ohne, dass DU später noch einmal darauf eingehst…

Und dann erneut die Querverbindung die ich eben nicht als bewiesen sehe. Nur weil die Höhen der Marktwerte der Kader der Vereine auseinander drifteten („kczyk-Faktor“) muss doch in gleicher Höhe nicht die Wettbewerbsfähigkeit auseinander gedriftet sein. Die Tore einer Bayernmeistermannschaft aus den 80-Jahren waren viel günstiger als die heutigen zu haben, aber war deren Kader in Sachen sportlicher Wettbewerbsfähigkeit näher am damaligen Tabellen 15.? Vielleicht. Aber in welchem Maße? Warum spielten die Bayern damals ebenfalls schon in jedem Jahr um die Meisterschaft? Aber, darum ging es hier ja nicht. Es ging um die Erhöhung der Chancen für einen Aufsteiger in der Liga zu bleiben. ODER? Gerade im aktuellen Jahr sind beide Aufsteiger drinnen geblieben. Nach meinem Gefühl ist das eher selten. Und das war es schon immer. Die wirtschaftlichen Folgen eines Abstiegs kennen wir als Herthaner. Aber wie in dieser Saison Freiburg, schafften wir die sofortige Rückkehr. Auch das ist nicht selten. Es gab ja auch immer wieder Vereine die ständig pendelten. Diese nannte man „Fahrstuhlmannschaften“. Du willst den Auf- und Abstieg nur alle zwei oder gar drei Jahre. Wäre das dann für einen Absteiger nicht wirtschaftlich weit verehrender? Statt nach einer Saison wäre er länger von höheren Einnahmen abgeschnitten… Du gehst auf das Problem, dass Du ausgemacht hast, ein, begründest dieses allein durch die Kennzahl „Marktwert“ die nebenbei bemerkt, gar nichts über die wirtschaftliche Beschaffenheit des jeweiligen Vereins aussagt, machst revolutionäre Vorschläge, deren Auswirkung Du jedoch nicht thematisierst.

Es bleibt dabei: Das „Übel“ steckt nicht im Liga-System und es gibt nicht einen Ansatz, es durch Anpassungen unseres Liga-Systems zu bekämpfen. Alles andere: „Bayern-Abstand“, „50+1“ etc. sollten in neuem Rahmen diskutiert werden.


U. Kliemann
29. Mai 2016 um 23:13  |  544195

Also ein Abstieg nach 2bis 3 Jahren ist ein
Denkmodell! Für mich aber der größte
Schwachsinn hoch Neun.


U. Kliemann
29. Mai 2016 um 23:16  |  544196

Denke nur an eine langweilige ,unintressante
Eish. Liga ohne Abstieg und Aufstieg!


Stiller
29. Mai 2016 um 23:53  |  544197

2-3 Jahre kein Abstieg für Aufsteiger? Dafür müssten also ggf. besser platzierte Mannschaften das Feld räumen – aber nur diejenigen, die länger als 3 Jahre in der Liga spielen? Nö.

Wenn die wettbewerblichen Strukturen nicht auf faire Beine gestellt werden, ist das weiterhin Murks.

Wenn die wettbewerblichen Strukturen auf faire Beine gestellt werden, ist das nicht nötig.


apollinaris
29. Mai 2016 um 23:58  |  544198

..“ist ein denkmodell.-Für mich aber Schwachsinn hoch 9″ Ach..?
„Ligen ohne Abstieg und Aufstieg bedeutet Langeweile“
Ohne flankierende Massnahmen sicherlich. Aber es gibt ja funktionierende Beispiele..Nix Langeweile; floriert bestens.
Bin auch nicht so sicher, dass ein zweijähriger Auf-und Abstieg so dermaßen
schwachsinnig ist. Ich sehe da ein paar sehr gute Argumente dafür.
(..Vom kleineren Anpassungsdruck, bis zum vlt. dadurch sorfältigerem Einbau von Stoßdämpfern) Gleichzeitig müsste (natürlich) die Verteilung der Gelder zwischen den Ligen und den Mannschaften anders, deutlich anders , geregelt werden. Auch hier könnte man über den Teich schauen und ein paar Elemente sich anschauen und ggfs auf unser System transferieren.
Weder ist es ( für mich) kategorisch als Schwachsinn abzutun, sich das System näher anzuschauen und nach mehr Chancengerechtigkeit zu schauen ( aber nicht auf die Art der Gruppe Marktwert, die die Sache sozusagen aristokratisch lösen möchte). Und genauso wenig mag ich an das Postulat glauben, das es nur einen Weg und Ansatz gäbe
Aber ich bin in der Tat realistisch genug, um zu sehen, dass es nicht ohne Zusammenbruch eine radikale Veränderung geben wird. Zuviele profitieren von diesem ja unterm Strich funktionierendem System.- Das ist aber keine gottgegebene oder vorgefundene Realität, sondern die von uns geschaffene. Den Unterschied möchte ich dann schon noch anführen dürfen.
So, das war es zu diesem Thema. Danke, für diesen politischen Versuch @kczyk.
Haben zwar nicht allzu viel diskutiert, aber es blieb sachlich und friedlich. Das war nicht nicht sicher zu erwarten


kczyk
30. Mai 2016 um 0:39  |  544199

@dewn – das kennzeichen von polemikern sind oft persönliche angriffe ohne bezug zum diskussionsthema. deren ziel ist die demaskierung eines vermeintlichen opponenten im meinungsstreit.

„… Wunderbar @kczyk, 544112 von 13:00 Uhr. „werter @dewm“ erinnert mich an Schriftverkehr in die DDR. Damals wurde das „Werter“ auch als Anrede genutzt. Am liebsten von „Genossen“ denen klar war, dass der anzuredende gerade KEIN Genosse war…“

ich bin gebürtiger west-berliner und nicht erst seit 1990 fan unserer hertha. so sind mir – anders als dir – schreiben von ämtern und behörden der DDR und die dort gebrauchte art der anreden nicht geläufig. im buch von manfred krug mit dem titel ‚abgehauen‘ las ich vor vielen jahren, dass die polemik von bestimmten mitarbeitern in der DDR ein gern und oft genutztes mittel war, um andersdenkende gesellschaftlich zu vernichten.


pax.klm
30. Mai 2016 um 6:15  |  544200

Ursula brauchte nicht so viele Worte um hier und
da ein Feuerchen zu legen.


Ursula
30. Mai 2016 um 6:29  |  544201

In der Kürze liegt die WÜRZE….


DavidTilleul
30. Mai 2016 um 6:36  |  544202

https://youtu.be/A68_08qvfE4

Jarsteins Auftritt gegen Portugal. Undankbarer Job.


Ursula
30. Mai 2016 um 7:08  |  544203

# In der Kürze liegt die Würze….

UND, so viel „MURKS“ und echten
Unsinn, wie in den letzten Tagen,
habe ich HIER schon lange nicht
mehr gelesen und überlesen,…

…denn „Textüberlängen“ mutieren
zu gewisser Handlungsroutine
einiger User…!

Ich beschränke mich dann auf
das „Querlesen“!

Um aber mit ein paar Sätzen, auf
einigen „MURKS“ BEGRÜNDEND
einzugehen, fehlt mir einfach die
„FrühlingsZEIT“!

Vielleicht im Winter, wenn es schneit,
das wäre dann aber wieder Schnee
von gestern…

Nächtle!


Ursula
30. Mai 2016 um 7:21  |  544204

Ach so DREIHUNDERSTER!!!

Prost!! Schnaps am Morgen
verteibt Hunger und Sorgen…

…oder so ähnlich! Nu abba!


30. Mai 2016 um 7:45  |  544205

#Jarstein
sagte sich wohl „nee, nee, heute fliege ich nicht und lasse die Arme unten … nachher muss ich noch verletzt in den Urlaub“ 😉


Joey Berlin
30. Mai 2016 um 8:39  |  544206

Moin,

#Gerüchteküche…

Geht Ronny zu Hannover?
B.Z. erfuhr: Es gibt da die Idee mit Hannover 96! Dort baggert Hertha ja an Spielmacher Hiroshi Kiyotake. Dann bräuchte Zweitligist Hannover einen neuen Spielmacher – einen wie Ronny.

Der Brasilianer zeigte 2012/13, was er in der Zweiten Liga kann. Mit 18 Toren und 15 Vorlagen ballerte er Hertha fast alleine wieder hoch. Auch 1860 München soll Interesse am Brasilianer haben.

Lamberti sagt: „Man sollte sich jetzt im Guten verabschieden, bei Hertha waren immer alle korrekt zu uns.“ Auch Ronny weiß: „Ich will spielen. Dafür muss ich gehen.“ Der Abschied naht!

Quelle: http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/ronny-will-weg-von-hertha-bsc


30. Mai 2016 um 9:12  |  544207

#Ronny
dann werde ich „Fan“ von H96 🙂


Freddie
30. Mai 2016 um 10:05  |  544209

Der „Fan“ @uwe 😉 erklärt den Stuttgartern unseren ehemaligen und deren neuen Trainer

http://rundumdenbrustring.de/wer-ist-jos-luhukay


Opa
30. Mai 2016 um 10:17  |  544210

Regulierungsbehörde für den Fußball?

Scheint die Quintessenz nach gefühlten 3 Tagen Diskussion zu sein, dass die Polarisierung eher zugenommen hat und entweder alles freigibt oder aber restriktiv reguliert? Puh, mir geistert etwas wie „vertane Lebenszeit“ im Kopf herum.

Ist es ein unpassender Vergleich, wenn man den Fußball mit den Finanzmärkten vergleicht, die zwar national extrem reguliert, aber international entfesselt und systemgefährdend agieren?

Wäre es nicht originäre Aufgabe der Verbände, für dieses Maß an Regulierung zu sorgen? Wie sollen die das aber machen, wo sie doch massiv eigene kommerzielle Interessen haben? Und obendrein nun kein Hort der Compliance sind?

Wie würde sich eine völlige Freigabe von Regularien auf den deutschen Fußball auswirken? Kurzfristig gäbe es wohl keine Veränderung, wären „Vereine“ jedoch langfristig nicht nur noch jederzeit dem Zeitgeistwandel unterlegene Markenzeichen, die nach sportlichem Abstieg mangels stützdenden Mitgliedern abgewickelt werden wie ein erfolgloser Rennstall in der Formel 1?

Entstünde dadurch nicht auch eine Austauschbarkeit für die Fans, die den hohen emotionalen Markenwert der Vereine für die Fans massiv entwertet?

Wäre eine Nivellierung der finanziellen Folgen eines sportlichen Abstiegs nicht viel sinnhafter als eine den sportlichen Wettbewerb verzerrende Sonderregelung für Aufsteiger?

DDR Nomenklaturempfindlichkeiten
Ist mir als West-Berliner (mit Bindestrich!) weitgehend fremd, werter Nicht-„Genosse“ dewm 😝 Der Begriff „werter“ drückt nicht nur in meinem Sprachgebrauch im Gegenteil eher aufrichtige Wertschätzung aus und ist als Synonym für „geschätzt“ zu verwenden. Wenn man jemanden nicht leiden kann, darf man das mittlerweile ganz offen schreiben 😁

Ersatzbeschäftigung Frauenfußball?
Australliens Damen-Nationalmannschaft (immerhin Platz 5 der FIFA Weltrangliste) ging letzte Woche gegen die Männer U15 der Newcastle Jets (Tabellenzweiter der Foxtel national youth league) mit 0:7 unter. Ich hab´s am Sonntag morgen daraufhin mal wieder gewagt, mir ein Frauenfußballspiel anzusehen. Landesliga Tabellendritter gegen Tabellensiebter (von 11 Mannschaften). Puh, ähm, ja. Ein paar bekannte Gesichter vom Hallenturnier, wenige einigermaßen ansatzweise talentierte Spielerinnen (meist grauhaarig), ansonsten sehr, sehr viel beabsichtigte oder unbeabsichtigte Klischeebedienung und eine Geräuschkulisse wie bei einem U12 Spiel. Am unterhaltsamsten waren Kopfballduelle, wo keine Spielerin zum Ball hochsprang, aber alle den Kopf einzogen 😂 Wer sich selbst ein Bild machen will, am kommenden Wochenende wird in der Liga noch ein letztes mal für diese Saison gespielt, Spitzenspiel am Samstag Türkiyem gegen SV Seitenwechsel in der Blücherstraße. Es spielen allerdings auch ein paar Herrenmannschaften. 😎

Gauland
Haben wir unter uns hier „die Leute“, die sich von dem Herrn vertreten fühlen?


Kamikater
30. Mai 2016 um 10:36  |  544211

Ich möchte zu @kcyck’s Thema nur eines beisteuern:

Wir sind bei Weitem nicht die ersten und einzigen mit dem Problem in europa oder dem Profisport.

Gottseidank müssen wir auch für die im Sinne der Gemeinschaft und der Realität gleichermaßen ernsthafteste Antwort das Rad auch nicht neu erfinden. Ich poste deswegen die bereits zigfach erwähnte Lösung des Problems nur in anderen Worten nochmal:

Es geht nur mit dem in den USA bewährten Salary-Cap auf Dauer gut. Hier eine halbwegs übersichtliche Erklärung:
http://www.spox.com/de/sport/ussport/nfl/1506/Artikel/das-salary-cap-system-money-talks-signing-bonus-hits.html

Wenn man es in der UEFA halbwegs ernst meint mit dem Fußballsport, wird dieser Schritt unumgänglich. Aber selbstverständlich können wir uns alle ausrechnen, was ein Kalle Rummenigge dazu sagt, wenn man ihm klar machen wollte: „Ey Kalle, du wirst künftig nicht mehr als 20-25 Mio im Jahr verdienen als Bayernboss, ohne Deine zahlreichen unheumlichen oder heimlichen Unterverträge. Also mach hier mal mit!“. Und ich nehme bewusst genau diesen Mann, weil er der mit diesem Einkommen und dieser Macht in DFB. DFL, UEFA und Co. größte Verhinderer des gerechten Systems ist. Warum, das erklärt u.a. sein polizeiliches Führungszeugnis und das seiner Kollegen. Und das gilt auch für andere Vereine.

So lange also weder im Verband noch in Vereinen keine Systematik für Lizenzen oder Einkommenoffenlegungen herrscht, fällt jede Diskussion eigentlich leider unter den Tisch, weil sie rein ethischer Natur bleibt.

ACHTUNG: Was unter der Hand beim Fußball verdient wird, was bei der WM 2006 z.B. verdient wurde, an Nebenabsprachen, kann man sich nicht vorstellen. Ich will hier weder Neiddebatten, noch kapitalistische Politikdikussion vom Zaun brechen. Aber das gilt es bei der Umsetzung offen aus- und anzusprechen, um den Widersachern den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Nur mit einer vernünftigen und realistischen vom Verband gelebten Idee geht es!


Opa
30. Mai 2016 um 10:40  |  544212

@Kamikater: Den Verband müssen wir aber noch gründen, in dem „vernünftige und realistische Ideen“ gelebt werden. 😝


Kamikater
30. Mai 2016 um 10:48  |  544213

@opa
Im Zweifelsfall Du im Alleingang oder ich oder wir beide…
😆


Stiller
30. Mai 2016 um 10:55  |  544214

Guter Input, @Kami. Danke.

Ebenso an @Freddie für das Brustring-Interview. Wünsche J-Lu ebenfalls alles Gute.


Ursula
30. Mai 2016 um 11:12  |  544215

# „Rolle-Rumme“

Kamikater
30. Mai 2016 um 10:36 | 544211

„Und ich nehme bewusst genau diesen Mann,
weil er der mit diesem Einkommen und dieser
Macht in DFB. DFL, UEFA und Co. größte
Verhinderer des gerechten Systems ist.
Warum, das erklärt u.a. sein polizeiliches
Führungszeugnis und das seiner Kollegen.
UND DAS GILT AUCH FÜR ANDERE VEREINE.“…

Na dann mach`s doch mal und benenne
SIE AUCH, damit „wir Unbedarften“ HIER
über “ Rolex-Rumme“ hinaus, zu „fachlich
fundierten“ Einsichten gelangen, letztlich
von Deinem „Mayern Bünchen-Sachverstand“
profitieren können…


Opa
30. Mai 2016 um 11:15  |  544216

Um mal Offtopic zum Thema Fußball zurückzukommen 😉

Spahic pfeilt weiter hart an seinem Image. In einem Freundschaftsspiel (!) gegen Spanien geht er gleich zweimal hintereinander ins Sparring und kassiert eine rote Karte 😂

https://youtu.be/BNtUry_Zw3o

Wir wollten doch weniger Schwiegermuttersöhnchen 😁


Stiller
30. Mai 2016 um 11:34  |  544217

Freddie
30. Mai 2016 um 11:51  |  544218

@stiller
Nicht uninteressantes Interview mit Ibi.
Warum der Spiegel das aber unter „Gesunder Ernährung“ packt, ist wohl deren Geheimnis 😉

@opa
Ja, die Lunte ist schon recht kurz beim Emir und da wird schnell Backenfutter verteilt.
Bin jedenfalls froh, dass er nicht bei uns gelandet ist.


Kamikater
30. Mai 2016 um 11:54  |  544219

@stiller
Danke für den Link!


Better Energy
30. Mai 2016 um 11:59  |  544220

Gauland

Welcher Berliner will sich denn freiwillig in einem Brandenburger Dorf ala Gauland integrieren? Keiner, erst recht kein Herthaner….

Das LKA 712 hat doch so seine Erfahrungen mit Betretungsverboten für Berlin. Warum wird das nicht bei Gauland ausgesprochen? Es ist doch offensichtlich, daß er in Berlin nicht integrierbar ist.

Natürlich könnrte man auch daran denken, wieder Visa für die Hauptstadt einzuführen (gab es schon einmal). Kontrolle wäre dann in Dreilinden u.a. Und die Brandenburger müssten wieder zusehen, wie die Bananen nach Berlin transportiert werden…


Stiller
30. Mai 2016 um 12:05  |  544221

@Freddie
Ist wohl gesund für Kopf und Charakter 🙂

Mal im Ernst. Als ich von Vedad las:“Die Lust, Fußball zu spielen, war stärker als die Angst vor Bomben.“ erinnerte ich mich an den Spruch von Kloppo:“Ich glaube nicht daran, dass die Angst vorm Verlieren, dich eher zum Sieger macht als die Lust auf Gewinnen.“

Könnte man drüber philosophieren …

@Kami 🙂


fg
30. Mai 2016 um 12:09  |  544222

Was macht denn LKA 712?


catro69
30. Mai 2016 um 12:16  |  544223

@Kami
Wie soll der salary-cap auf das deutsche/europäische System übertragen werden? Wie würden damit Ungerechtigkeiten beseitigt?
Soll Bayern nur noch so viel Gehalt zahlen dürfen, wie Darmstadt?
Was hätte Darmstadt davon, wenn sie soviel Gehalt zahlen dürften wie die Bayern? Bei einer Durchschnittsgrenze werden die heutigen Topvereine benachteiligt und die armen Mäuse hätten immer noch nichts davon. Wo bleibt die Einnahmequelle der Ablöse?
Das könnte man machen, wenn wir eine geschlossene europäische Liga hätten, keine Ab- und Aufsteiger – Zugang nur über wirtschaftliche Stärke. Tochtergesellschaften (Farmteams) in den untergeordneten Ligen.
Wie sieht es mit den Spielern aus? Wollen die das? Können die Stars heutzutage nicht mehr verdienen?
Wie geht die boomende MLS vor? Spitzenspieler dürfen mit deutlich capüberschreitenden Gehältern verpflichtet werden, da der Marktwert/die Attraktivität der gesamten Liga gesteigert wird. Deshalb verbringen Altstars, die mittelmäßigen europäischen Clubs gut zu Gesicht stehen würden (Kalou-Hertha), ihre letzten Jahre lieber in den Staaten (Friedrich, Beckham, Drogba…).
Was machen die da drüben noch? Expansion als Zauberwort. Geht ein neues Team in die Liga, „stirbt“ ein unterklassiges Franchise aus der betroffenen Werberegion, oder wird transformiert, um dann unter neuem Namen, neuem Besitzer in neuen Farben zu spielen. Erinnert das nicht an RB Leipzig?
Was machen die noch? Sie spielen im Jahresrhythmus. Das Wetter ist der eine Grund, der andere dürfte dem Ausweichen der Konkurrenz geschuldet sein. Mit der NFL, NBA, oder der NHL wollen/können die nicht mithalten und es würde Streit über Sendezeiten entstehen, diesem Kampf weichen sie aus.
Interessant fand ich im Zuge der FIFA-Ermittlungen, dass es vornehmlich Amerikaner waren, die Anklagen und Vorwürfe erhoben.
Auch ein Weg sich eine weltbestimmende Rolle zu erarbeiten. Erinnert eher an eine Übernahme. Den Weltfußball so lange in ein schlechtes Licht rücken, bis der „amerikanische“ Weg als der einzig gangbare erscheint. Irgendwie stehe ich mehr auf unser System, mit all seinen Fehlern und Verfehlungen.


Kamikater
30. Mai 2016 um 12:26  |  544224

@catro
Von mir aus hätte es auch der „albanische“ oder „isländische“ Weg sein können. Es ist nun mal so, dass es eben leider die US-Amerikaner sind, die uns genau diesen Schritt um genau diese Lichtjahre Erfahrung mehr vorraus sind.

Deine Bedenken sind leder das gelebte Elend, dass wir geballt jetzt schon in unserem alten System leben. Daher sind es für mich, ehrlich gesagt, nur Scheinargumente.

Die Frage, was die einzelnen Vereine davon hätten, beantwortet sich logischerweise dadurch, dass nicht jeder diese Lücke wird auffüllen können.

Für mich stellt sich allerdings die Frage: Bevor man diese Ideee ad absurdum diskutiert, müssen beser lebbare aufgezeigt werden. Und wie übel es nach dem jetzigen Prinzip weitergeht, dürfte all denen, die es bisher verschlafen, erst noch über in Zukunft aufstossen.

Das jetzige Prinzip ist eines, dass von einem einzigen Verein in Deutschland vordiktiert und den anderen übergestülpt wird. „Freundliche Übernahme“, nennt sich das. Ich nenne es „Beerdigungsprinzip Einbahnstrasse“.

Und da sag ich ganz klar, dass die US-ameikanische Version sehr viel sinnvoller ist. Es sei denn, man zeigt mit was Besseres.


Better Energy
30. Mai 2016 um 12:29  |  544225

@fg

einfach mal googlen nach „LKA 712 Berlin“ 🙂


Opa
30. Mai 2016 um 12:30  |  544226

Bei einem Salary Cap muss man aufpassen, dass sich nicht nur das Geldverdienen von den Spielern und ihrer Entourage Richtung Gesellschafter von Vereinen, Verbänden und ihrer Entourage verschiebt, wie es in den USA der Fall ist.

Eine reine Deckelung der Spielergehälter dürfte kaum zum gewünschten Ergebnis führen, nationale Alleingänge verbieten sich zudem gänzlich, denn das hätte ein Ausbluten Richtung Ligen zur Folge, die keine Begrenzung kennen.

Daher ist Kamis Ansatz, das kontinental bzw. international über die Verbände zu regeln, der einzig gangbare Weg. Allerdings nicht mit den existenten Verbänden, wie sollte das auch funktionieren angesichts der dort herrschenden Korruption und deren eigenen kommerziellen Interessen (z.B. die Premium-Cash-Cow CL)? Das wäre ja so, als würde man den Dealer nicht nur festlegen lassen, wie viel Stoff seine Junkies bei ihm kaufen können, sondern ihm auch noch das Recht einräumen, das Gehalt seiner Junkies festzulegen.

Ich befürchte eher, dass es einer satten Wirtschaftskrise bedarf, um die „Vereine“ und Verbände zu einem Umdenken zu bewegen. Wenn wie in der Formel 1 die kommerziellen Rechte bis zum letzten Klopapierabriss verteilt sind, Stadionbetreiber Antrittsgelder für die Vereine zahlen müssen, die sie nicht mehr refinanziert bekommen, die Vereine einen Start in der Liga nicht mehr refinanziert bekommen, erst dann wird es zu einem Umdenken kommen. Bis dahin herrscht mehr oder weniger unkontrolliertes Chaos mit Gestaltungsmißbrauch á la RB.

Und jeder, dem das nicht gefällt, aber dennoch via Kneipe, sky Abo, Stadionbesuch oder Wettschein dafür sorgt, dass weiter nahezu unbegrenzt Kohle in das System fließt, sollte seine „Konsequenz“ hinterfragen, ich nehme mich da ausdrücklich nicht aus. Dennoch gilt es wachsam zu bleiben, Zahlen (z.B. Zuschauerinteresse und das Wachstum selbiges) sehr genau zu hinterfragen. Es gibt ein natürliches Ende des Wachstums. Wenn es keinen „Pöbel“ gibt, der mitfeiert, wird das auch für die oberen 10.000 in den VIP Logen ein ziemlich fades und noch kostspieligeres Vergnügen.

Die Zukunft des Profifußballs sehe ich unter der Voraussetzung, dass sich strukturell nichts ändert, persönlich trotz immer weiter steigender Budgets eher düster. Um die Zukunft des Fußballs im Allgemeinen hingegen mache ich mir keine Gedanken. Ein tolles Spiel, nach wie vor, selbst dann, wenn keifende Frauen beim Kopfball den Kopf einziehen 😉


fg
30. Mai 2016 um 12:34  |  544227

@Better.

Laut Homepage Forensische Informations- und Kommunikationstechnik…


Kamikater
30. Mai 2016 um 12:56  |  544229

@Nachwuchs
Neben dem uns bekannten Sinan Kurt (zuvor auf der Bank rumgesessen in Bayern und davor ausgebildet bei Mönchengladbach), dessen Jugendzeit in einer Sky-Reportage mit 2 anderen Talenten ausführlich nachzuverfolgen ist, fand ich in der BZ den folgenden Artikel zum Berliner Nachwuchs. Eigentlich nur ausschnittsweise, aber dafür wenig sensationsheischend:
http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/so-laeuft-das-grosse-geschaeft-mit-dem-kinder-fussball-in-berlin
Falls schon gepostet, sorry…


kczyk
30. Mai 2016 um 13:03  |  544230

„… Die Zukunft des Profifußballs sehe ich unter der Voraussetzung, dass sich strukturell nichts ändert, persönlich trotz immer weiter steigender Budgets eher düster. …“

*denkt*
ich denke nicht anders.
nur – als fan kann ich nicht erwarten, dass DFB/DFL freiwillig etwas ändern werden. der druck muss von der fan-basis, den vereinen und der presse kommen.


kczyk
30. Mai 2016 um 13:06  |  544231

über den weg kann man streiten – über das ziel aber sollte einvernehmen herrschen.


Opa
30. Mai 2016 um 13:11  |  544232

Verwunderlich, dass die BZ bei einem Artikel zum Thema Nachwuchs nicht die Redakteure der Lolitageschichte eingesetzt hat, schließlich arbeiten beide noch in der Redaktion bei Springer 😁

Aber im Ernst: Angenehm unaufgeregter und ansatzweise sachlicher Artikel. Und Beweis, dass die Fresskette sich eben bis in die unteren Altersklassen zieht und Hertha dabei wie jeder andere Verein mitmischt.


catro69
30. Mai 2016 um 13:18  |  544233

Kann mir jemand die düsteren Aussichten etwas genauer erklären?


Kamikater
30. Mai 2016 um 13:24  |  544234

@Einseitige Liga
– keine Spannung
– Zuschaueranstieg heißt nicht höheres Interesse
– Monopolisierung der Fans
– Einseitige Geldflüsse
– Einseitige Machtbefugnisse in den Verbänden durch Geldflüsse
– Einseitige Berichterstattung durch Einflußnahme des Monopolisten
– tdb….

In keinem anderen Land kenne ich einseitige Machtverhältnisse. Nicht in England, Spanien, Italien oder sonstwo. Dort wäre man schon lange dazu übergegangen, das ganze zu boykottieren.


kczyk
30. Mai 2016 um 13:53  |  544235

*denkt*
was in england die oligarchen für die PL, ist in deutschland der FCB für die DFL.

https://twitter.com/betbright/status/626775547767582720


apollinaris
30. Mai 2016 um 13:56  |  544236

..bin ja gar nicht so alleine, wie angenommen..


Opa
30. Mai 2016 um 14:04  |  544237

Düstere Aussichten
Über die von Kami genannten Aspekte hinaus: Ohne Veränderung bildet sich wie in Spanien eine Art Oligarchie einer kleinen Anzahl Vereine, die die Meisterschaft unter sich ausmachen und JEDE nationale Konkurrenz um die Futtertröge der CL/EL wegbeißen. Es gibt kein überraschendes Element mehr, ein Überraschungssieg eines Underdogs ist etwa so wahrscheinlich wie die Meisterschaft von Leicester. Wir sind auf dem allerbesten Weg. Die Dominanz der Bauern ist atemberaubend erdrückend, dass selbst die Doofmunder kaum Reizpunkte zu setzen in der Lage sind.

Gleichzeitig bildet sich im Unterbau der 2. und 3. Liga eine Art „Traditionsmasters“, die zwar wenig bis gar kein Fernsehgeld bekommen, aber dafür relativ regelmäßig ihre Stadien gefüllt bekommen, während Erstligastadien bisweilen Wüsten ähneln. Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen, Ingolstadt…

Der Sprung von Liga 1 in Liga 2 ist für die Absteigenden finanziell brutal. Wer absteigt, muss quasi über Nacht auf die Hälfte der TV Gelder verzichten, bei den Sponsoren dürften sich die Einbußen in ähnlichen Größenordnungen bewegen. Eine Mission Wiederaufstieg ist angesichts der Leistungsdichte kein Selbstläufer, selbst RB ist „nur“ als 2. aufgestiegen und wenn man auf Gelder vorgreift und es klappt dann nicht, wird man es ähnlich bitter mit einer Art „Unaufsteigbarkeit“ bezahlen müssen wie es Lautern seit Jahren erlebt.

Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht. Wenn die Bauern alles dominieren, international expandieren und noch fetter und mächtiger werden, wird dieses System auseinanderfallen und auch den Bauern fehlt es an Reizpunkten, wenn sie in der Liga nicht mehr gefordert sind.

Die Kritiker des Status Quo sind nicht allein, sie sind aber i.d.R. allein im Hinblick auf dem Weg zur Lösung. Einfach nur das Geld umzuverteilen kann i.d.R. nicht die Lösung darstellen. Den Werksclubs den TV Geldhahn zudrehen und deren Einnahmen auf Liga 2 verteilen schon eher. Die TV Einnahmen von Wolfsburg, Vizekusen, Hoppelheim und RB zusammen betragen 120 Mio. €, das würde die Zweitliga-TV-Gelder beinahe auf Erstliganiveau heben.


kczyk
30. Mai 2016 um 14:05  |  544238

*denkt*
@apo – der leuchtturm des blogs


coconut
30. Mai 2016 um 14:27  |  544239

Gleichmacherei im Sport ist Humbug.
Muss Kenia sein Hochland zur Sperrzone erklären, am besten gleich auf Meeresspiegel einebnen?
Es kann doch nicht sein, das die regelmäßig bei den Olympischen Spielen, nahezu alle Langstrecken gewinnen…
manmanman 😆

Sollen alle Teilnehmer an den Olympischen Spielen eine Goldmedaille erhalten, weil ja die Trainingsbedingungen (und „Hilfsmittel“) so unterschiedlich sind und von daher die 12,5 sek, über 100m von dem Läufer aus XYZ mindestens so viel „Wert“ sind, wie die 9,5 sek, eine Usain Bolt?

Würde es diese Thema HIER überhaupt geben, stünde Hertha an der Stelle von Bayern München, also an der Spitze der „Nahrungskette“?

Gleichmacherei war noch nie eine Lösung. Daran sind selbst die besten Vorsätze schon immer gescheitert.

Das Credo lautet:
Leistung muss sich lohnen!. Das gilt für alle Bereiche des Lebens.
Ich glaube kaum, das sich die Protagonisten hier, mit dem Mindestlohn zufrieden geben würden. Obwohl das doch auch nach deren Maßstäben nur gerecht wäre. Denn wer nicht mehr leisten kann, (weniger „Grips“ und oder körperlich benachteiligt) der kann ja nichts dafür, also warum sollte dieser benachteiligt sein.

Auch das Thema Investoren, was ja eher ein Thema Besitzer lauten müsste, leuchtet mir nicht ein, Wer das „hohe Lied“ auf den US-Sport sing, sollte sich mal mit den Nachteilen vertraut machen. Für mich ein absolutes no go.
Herha-KKR Berlin oder doch eher Brandenburg oder Köln, Stuttgart, Klein Kleckersbach?
Nein danke.

Gehaltsobergrenzen wurden übrigens weniger wegen der Fairness eingeführt, sondern weil die Besitzer auch etwas/genug von „Kuchen“ abhaben wollten. Nur deshalb gab es eine Einigung.

Kurz und knackig: Blödsinn

Unter anderem auch deshalb, weil das Beispiel BMG ja zeigt, das man sich auch heute noch in wenigen Jahren von ganz unten (Relegation in 2010/2011) nach ganz oben arbeiten kann. Wenige Jahre früher war es der BvB, Dazu gehört mindestens ein gutes Management und ein Trainer der besseren Sorte. Zum Discountpreis ist das freilich kaum möglich, sich dort oben auch zu halten. Das ist auch OK., denn der Sport ist nichts anderes als ein Spiegel unserer Gesellschaft. Auch dort gab und gibt es immer Gewinner und Verlierer. Das ist übrigens nicht mal im Tierreich anders……

Bin dann wieder weg.


elaine
30. Mai 2016 um 14:37  |  544240

Muss Kenia sein Hochland zur Sperrzone erklären, am besten gleich auf Meeresspiegel einebnen?
Es kann doch nicht sein, das die regelmäßig bei den Olympischen Spielen, nahezu alle Langstrecken gewinnen…
manmanman 😆

Es wird gesagt, dass die Kenianer so erfolgreich sind, weil die Kinder lange Strecken zur Schule laufen müssen.
Um da die Wettbewerbsfähigkeit anderer Nationen wieder her zu stellen, sollte wir ihnen Schulbusse schenken.


Kamikater
30. Mai 2016 um 14:51  |  544241

@elaine
Doppelt so schwer, halb so schnell – ich bin 2 Kenianer!
😆

Wer Salary-Caps mit Gleichmacherei vergleicht, sollte lieber nix sagen, ohne Gegenvorschläge zu machen. Mit Polemik und Unwahrheiten ist keine Diskussion möglich.


elaine
30. Mai 2016 um 15:04  |  544242

Kamikater 30. Mai 2016 um 14:51

und doppelt so groß 😉

Übrigens sind andere Nationen , wie beispielsweise die Äthiopier auf den Langstrecken auf der Bahn auch sehr erfolgreich, die kriegen auch Schulbusse


Stiller
30. Mai 2016 um 15:10  |  544243

@coconut

Sorry, Deine Kenia-Vergleich ist absoluter Humbug.

Niemand hier redet über die Leistungsfähigkeit einzelner Sportler. Das wäre ein medizintechnisches Dopingthema. Wir reden hier – wenn man so will – über Finanzdoping.

Über die kaum noch aufzuhaltende Manipulation des Systems zugunsten kapitalgesteuerter Vereine. Hier geht es nicht darum, dass einzelne Vereine so tolle Trainingsmethode oder Talente in den eigenen Reihen hätten, die dann allen anderen Mannschaften überlegen wären. Im Gegenteil, die heimischen Talente werden durch höchst ungleiche Startvoraussetzungen am Spielermarkt bei den Finanzschwachen entwickelt und müssen dann aus finanziellen Gründen an die Finanzstarken verkauft werden. No Chance.

Hier geht es also darum, dass der sportliche Wettbewerb kaum noch existiert, weil die Kapitalbasis der Vereine unterschiedlicher kaum sein kann. (Einzelne Ausnahmen wird es temporär immer wieder mal geben.)

Die Bezahlung der Spieler ist wichtiger Teil und vor allem ein wichtiger Hebel einer immer weiter ausufernden Spirale. Es ist so einfach. Man bietet dem guten Spieler mehr Geld, als sein aktueller Verein sich leisten kann. Dann ist der idR weg. Mit Höhentraining hat das nix zu tun.

Wenn sich nichts daran ändert, werden die ärmeren Vereine sich Kapital beschaffen müssen. Ausverkauf – wenn sie die Bonität haben.

Gleiche Voraussetzung und fairere Wettbewerb sind die Grundlage des Spiels. Der Bessere soll gewinnen. Dadurch ist Fußball über mehr als 100 Jahre so beliebt geworden.

Dass der Lamborghini schneller fährt als der VW Golf weiß man auch bevor er losfährt. Darum geht’s.


apollinaris
30. Mai 2016 um 15:25  |  544244

…so weit wie @opa würde ich gar nicht gehen; Z.B Bayer gehört für mich zum Zirkus unbedingt dazu.
Halbwegs „gerechte“ Voraussetzungen zu schaffen, ist eigentlich unabdingbar..und das könnte man , wenn der Wille da wäre, auch
hinbekommen, ohne das System zu sprengen. Noch wäre es reformierbar.
Noch.


Tsubasa
30. Mai 2016 um 15:32  |  544245

@coconut: Mit dem Beitrag haste Dir keinen Gefallen getan. Das war eine Bewerbung zum Murks des Monats.

Alternativ würde ich mich einfach mal ernsthaft mit dem US System beschäftigen anstatt plakativ Stammtisch Nachteile aufzuzählen.


Kamikater
30. Mai 2016 um 15:49  |  544246

@OT of the month
Wow. So etwas habe ich auch noch nie gesehen:
http://www.morgenpost.de/flughafen-berlin-brandenburg/article207620745/Neues-Schockbild-Jetzt-gibt-es-BER-Zigaretten.html
Wusste gar nicht, dass so etwas erlaubt ist…

Ob Hertha so etwas auf der Brust tragen dürfte?
Das wäre ja mal ein richtiger Kracher!


coconut
30. Mai 2016 um 15:55  |  544247

@elaine
Ja, an Busse habe ich auch schon gedacht… 😀

@Papiertieger
Unwahrheiten? Polemik?
Darin bist du doch der unbestrittene Meister.
Aber schon deutlich, das du offenbar nicht anders kannst, als persönlich zu werden.

Ich denke solche Dinge, offenbar im Gegensatz zu dir, konsequent zu Ende.
Gehaltsobergrenzen machen nur dann Sinn (Hinsichtlich gleicher Chancen für alle Vereine), wenn alle Vereine diese auch bezahlen könnten.
Das bedeutet, das auch Darmstadt 98 oder Aufsteiger XYZ diese zahlen können muss, weil es sonst immer bei einer Ungerechtigkeit bleibt. Dann landen wir vermutlich bei 1Mio€.
Na dann mal viel Spaß dabei, das den Oligarchen in England, Frankreich usw. bei zu bringen….
Abgesehen davon, das ich nichts davon halte, da es im Widerspruch zum Leistungsgedanken steht.

@Stiller
Einfach mal über den Tellerrand schauen.
Den Kenia.Vergleich habe ich herangezogen, weil er aufzeigt, das Gleichmacherei im Sport (und auch im normalen Leben) nicht funktioniert. Das kann es auch nicht, weil es „wieder der Natur ist“.

Was du beschreibst habe ich weiter ober bereits dargelegt:
Wenn dann müssten alle diese Gehälter zahlen könne, Auch zB. Darmstadt oder jeder Aufsteiger. Daran glaubst du doch Selber nicht,
Andere Lösungen mit XX-Mio Gehälter wären sonst auch wieder ungerecht, weil du damit eben nicht verhindern kannst, das der Spieler zu dem Verein wechselt wo er zumindest diese Obergrenze bekommt.

Der einzige Weg das zu ändern, ist der von @Opa angerissene: Verzicht!
Willst du das?
Wenn nicht, akzeptierst du das., gewollt oder ungewollt
Aber nur dann versiegen die Geldströme, nur dann reguliert sich das von selber nach unten. Alles „aufgestülpte“ ist zum scheitern verurteilt oder bringt unerwünschte, weil weiterhin unkontrollierbare Nebeneffekte.

Übrigens:
Zitat:
„Dass der Lamborghini schneller fährt als der VW Golf weiß man auch bevor er losfährt. Darum geht’s.“

Richtig. Der Lamborghini kostet aber auch ein Vielfaches……. merkste was?
Dein Vergleich hinkt nicht nur, der stolpert geradezu über die eigen Beine….

Ich kann mir keinen Lamborghini leisten. Man ist das Ungerecht…. 😆


dewm
30. Mai 2016 um 16:10  |  544248

Wunderbar OPA, 544210 von 10:17 Uhr. Ja fühlte mich mit dem althergebrachten und irgendwie aus der Zeit gefallenen „Werter“ auch wertgeschätzt. So wie Du es ausdrückst. Glaube nicht, dass kczyk mich nicht leiden könnte. Fand die Anrede nur bemerkenswert, da die Wertschätzung unter Immerherthanern sowieso sehr groß ist. Und immer wenn ich auf diese Ansprache stoße, was heutzutage äußerst selten ist, muss ich an diese alten Assoziationen aus DDRzeiten denken, wofür die Ansprache ja nichts kann. Deshalb soll meine Assoziation selbstverständlich niemanden davon abhalten, „Werter-Ansprache“ zu nutzen.

@kczyk, 544199 von 0:39 Uhr: Wie geschrieben, finde die Anrede in Ordnung, wunderte mich nur. Mir sind Anschreiben von DDR-Behörden ebenfalls nicht geläufig. Gibt die ja auch schon seit über 25 Jahren nicht mehr. Obwohl in Brandenburg dauerte das länger… 😉 Will und wollte Dich nicht demaskieren. Wovon auch? Fand, wie APO, Deine Anregungen spannend. Hatte noch nie über den von Dir angeregten Ansatz nachgedacht. Kam dann auf meine Fragen und bildete mir eine Meinung dazu. Somit danke ich Dir für Deinen Beitrag und all Deine Kommentare. Der Austausch war erhellend und sollte nicht als „MURKS und echter Unsinn“ zusammengefasst werden, nur weil man selber nüscht beitragen konnte. Über die Wirkung gewisser Kräfte in der DDR gibt es neben den Erfahrungen Manfred Krugs, der das sicher mit seinem viel geschätzten Humor gewürzt hat, viel lesenswertes.


Kamikater
30. Mai 2016 um 16:25  |  544250

’s Lebbe geht drübbe weida… —>


Stiller
30. Mai 2016 um 16:26  |  544251

@coco

Ich denke, Dir ist die Ebene verrutscht. Es hat nichts mit sportlichem Wettbewerb oder gar Fairness zu tun, wenn man ein Rennen fährt, wenn man auf NICHT VERGLEICHBAREN Schlitten sitzt.

Es geht auch nicht darum, dass alle nur Lamborghini fahren sollen – oder alle nur Golf. Hab ich auch nirgendwo gesagt, darum werde ich wahrscheinlich auch nichts „merken“. 🙂

Es geht darum, dass ein Regelwerk her muss, das einen Rahmen schafft, der Wettbewerbsgleichheit gewährleistet.

Gleichmacherei ist ein häufig gebrauchtes Totschlagargument, dass die eigenen ungerechtfertigten Vorteile kaschieren soll. Das unterstelle ich Dir keineswegs. Aber ich halte es in dieser Diskussion und im Sport für völlig unangebracht.

Denn wenn man schon vorher weiß, dass die Siegeschancen nur auf Zufall basieren, braucht man nicht wirklich anzutreten.


sunny1703
30. Mai 2016 um 16:58  |  544257

@Kami 13 Uhr 24

In keinem Land kennst Du also so einseitige Machtverhältnisse wie in Deutschland?! Eine einseitige Liga, usw, die anderen Europäer hätten schon „Revolutionen“ begangen,wenn es bei denen so wäre wie hier.

Ich muss diverse Fußballaufstände in unseren Nachbarstaaten verschlafen haben, vielleicht hat ja der Wecker nicht geklingelt.

Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht und mir die Meister einiger Staaten in Europa seit Beginn des Jahrtausend,der Saison 2000/01(sorry für mehr hatte ich keine Zeit,Lust) aufgeschrieben.

Die noch ausstehende Revolution in der Bundesliga hatte in dieser Zeit nur 5 verschiedene Meister. Bayern,Dortmund, Werder, den VFB und Wolfsburg.

Die revolutionären Engländer hatten in der Zeit Leicester, ManU,Arsenal, Chelsea und City…..jetzt bekomme ich Probleme.ich komme nur auf 5,aber vielleicht habe ich ja das Zählen verlernt. 😀

Die revolutionären Spanier hatten seitdem Real, Valencia, Barcelona und Athletico als Titelträger. Irre ich mich, oder sind das Vier??!! Ist jetzt vier mehr als fünf??!!

Die revolutionären Italiener hatten den As Rom, Juve, Milan und Inter als Meister….schon wieder ende ich bei vier Meistern.

Die revolutionären Franzosen hatten Nantes Bordeux,Marseille, Lille, Montpeiller, Lyon und Paris als Meister………woooow sechs,ich kann es doch noch! Kein Wunder die Franzosen, Spannung pur! Vor allem bei 7 Titeln für Lyon hintereinander.

Die revolutionären Österreicher hatten Tirol, Austria, Graz, Rapid und Red Bull als Meister…….schon wieder nur fünf.

Die revolutionären Schweizer Titelträger waren, Lugano, Grasshoppers, der Fc Zürich und der Fc Basel, zähle ich richtig..vier Meister!?

Die revolutionären Niederländer brachten mit Alkmar, Twente, Ajax und Psv ebenfalls vier Meister zustande.

Die revolutionäre Türken könnten eigentlich Istanbuler Stadtmeisterschaften austragen, doch wahrhaftig einmal gewann Bursaspor,ansonten Fener, Gala und Besiktas. Also Vier!

Die revolutionären Russentitelträger lauteten Lok Moskau, Kasan, St.Petersburg und Zska Moskau..schon wieder vier.

Jetzt aber die revolutionären Portogiesen, die werden doch ganz bestimmt…….Boavista, Sporting, FC Porto Benfica Lissabon und und .keiner weiter, das gibt es doch nicht ,auch da vier.

Uffff auf nach Griechenland…..Panathinaikos zwei Titel, Piräus 14 Titel, das war es.
Spannung pur,überall,anders in der öden langweiligen Bundesliga!

Ich gebe es auf, stell Dir vor, es ist in ganz Europa ungerechter Fußball und alle wollen ihn sehen! 😀

Daumen hoch für@coconut und ein Mann weniger auf dem Parkett für die US Profibasketballer bei Oympia,damit die anderen auch eine Chance haben! 🙂

lg sunny


catro69
30. Mai 2016 um 17:07  |  544258

So wieder vorm Bildschirm. Bevor ich mich nach drüben wende.
@Kami (Glückwunsch übrigens, wegen Freitag)
Was ist eine Monopolisierung der Fans?
Einseitige Geldflüße verstehe ich auch nicht.
Keine Spannung, also ein Serienmeister, herrscht in dieser Form nur in Deutschland – keine Frage, wobei ich am Beispiel meiner Lieblingsmannschaft immer noch genug spannende Momente/Saisons/Spiele erlebe.
Warum ein salary cap keine Gleichmacherei sein soll, verstehe ich nicht. Aber ich soll ja nix sagen, wenn ich keinen Gegenvorschlag habe.

Bei der bayerischen Dominanz bin ich bei dir, doch auch hier finde ich den internationalen Vergleich nicht besonders hilfreich. Die Vorherrschaft auf der Insel haben sich bis vor ein paar Jahren Liverpool (7oer/80er) und Man United (90er/010er) geteilt. Du weißt doch selbst, wie „schwer“ Chelsea der erste Meistertitel nach 50 Jahren fiel. Ein Milliardär, ein spezieller Trainer und ne Menge Stars. Trotzdem läuft es auf der Insel und ich würde eher Anleihen von dort übernehmen, als mich am Ligasystem generell zu vergreifen, oder eine Liga zu entwickeln, die den Clubs Grenzen setzt, wenn es um die Bezahlung ihrer Spieler geht.
In Spanien dominieren zwei Teams seit Jahrzehnten. In Italien sind es drei. In Frankreich scheint es bestens zu funktionieren, doch so richtig Ernst wird die Liga nicht genommen, außer daß die Spitzenspieler im Ausland tätig sind, weil Topgehälter nur von wenigen Vereinen gezahlt werden (können).
Ach ja, noch mal zurück zu den Amis, ein Spannungselement ist den dortigen Ligen gemein: Das Finale.
Gibts bei uns (vielleicht leider) nur im Ab/Aufstiegskampf. Vielleicht doch ne Endrunde mit Wild Card Spielen und Pokalmodus? Wäre immerhin ne Möglichkeit für Underdogs mit einem (sehr) guten Spiel den Bayern die Saison zu versauen. Oder auch nicht.
@Opas Ansatz bei den Werksclubs an der Einnahmeschraube zu drehen um schmächtigeren Clubs unter die Arme zu greifen und so die wirtschaftlichen Verhältnisse anzugleichen – jepp, bin dabei.


Stiller
30. Mai 2016 um 17:14  |  544259

@sunny

😆


coconut
30. Mai 2016 um 17:20  |  544260

@Stiller
…und ich habe nicht geschrieben, das alle Lamborghini fahren sollen, sondern das so was halt mehr kostet und sich eben nicht jeder das leisten kann.
Da hast du den „missing link“ zum Profisport…. 😉

Zitat:
„Es geht darum, dass ein Regelwerk her muss, das einen Rahmen schafft, der Wettbewerbsgleichheit gewährleistet. “
Also doch „Gleichmacherei“… 😉

Ich denke, ich habe ausführlich genug dargelegt, warum das nicht funktionieren kann.
Gehaltsobergrenzen müssten dann so niedrig sein, das ALLE Vereine einer Liga, diese stemmen können. Wie soll das gehen?
Oder willst du nur „Wettbewerbsgleichheit “ für einige?
DAS ist doch der Punkt.

Übrigens:
Auch der oft getätigte Ansatz, 50:1 weg, dann wird es fairer gegenüber den „Betriebssport-Truppen“ oder zB. RBL oder 1899….
Übersehen wird dabei nur allzu gern, das zB. Hertha und erst recht noch kleinere Vereine, dann nicht zwangsweise zu den Gewinnern zählen würden.
Diese wären wohl bevorzugt in München, Dortmund, Gelsenkirchen etc.pp beheimatet.
Nur mal als Denkanstoß:
Hertha wurde seinerzeit (KKR-Deal) mit rd.200Mio bewertet.
Neulich gerade las ich, das BM 2200Mio wert sei…..
Wohin also das Geld fließen würde, sollte klar sein.
Einzig Risikokapital würde zB. hier landen, weil hier die Aussicht auf Gewinne durch Wertsteigerung größer sind als zB. im München.

Na ja, was soll’s.
Wir werden diese Welt nicht verändern und Clubs die in den Händen von einigen wenigen Eigentümern sind, will ich hier auch nicht.
Wenn die dann keine Lust mehr an ihrem „Spielzeug“ haben, ist es vorbei mit „lustig“.
Dann lieber mit den Nachteilen eines 50:1 leben. Nur das es konsequenter umgesetzt gehört, da bin ich dabei. Das kann und muss sich ändern, sonst…..siehe oben.

Eines könnte ich mir vorstellen (um auch mal einen konstruktiven Beitrag zu leisten).
TV Gelder Nivellieren. Stand heute würde alle 1.Liga Vereine rd.30Mio bekommen.
Bayern 10Mio weniger, der 18.te 10Mio mehr (alles gerundet). Weder würde es die Bayern „in den Ruin treiben“ noch würde es den 18.ten zum „Bonzen-Club“ machen. Aber die Möglichkeiten der „Kleinen“ erweitern.

So, bin dann auch „Nebenan“….


Stiller
30. Mai 2016 um 17:33  |  544263

@coco

Tja, es ist die Definition eines Spiels, dass alle mit den gleichen Regeln arbeiten. Wenn ein Mitspieler / eine Gruppe allen anderen die Regeln aufzwingen kann (durch Mittel, die nichts mehr Können auf dem Spielfeld zu tun haben), ist es kein Spiel mehr. Eher Dschungel, Gesetz des Stärkeren oder so …

Klar, Selbstverleugner und Masochisten mögen daran noch Spaß finden oder jene, die daran verdienen. Aber Du und ich?

Ich glaube wir haben uns „trotzdem“ verstanden.


30. Mai 2016 um 17:45  |  544264

Chapeau sunny1703
30. Mai 2016 um 16:58 | 544257

Deshalb habe ich mir mal die Mühe gemacht und mir die Meister einiger Staaten in Europa seit Beginn des Jahrtausend,der Saison 2000/01(sorry für mehr hatte ich keine Zeit,Lust) aufgeschrieben.

Du hast dir eine Menge Fleißbienchen verdient heute. 😀


coconut
30. Mai 2016 um 18:06  |  544266

@Stiller
Das „Problem“ kann sich ganz schnell „von selber erledigen“.
Wer kann denn heute schon sagen ob zB. der Trainerwechsel bei den Bayern keine Spuren hinterlassen wird?
Es ist doch so, das man Titel nur bedingt kaufen kann (siehe Chelsea). Da gehört schon noch einiges mehr dazu.

Zitat:
„Ich glaube wir haben uns “trotzdem” verstanden.“
Juup 👍 …und glaube mir, so weit wie es, oberflächlich betrachtet erscheint, sind wir gar nicht voneinander entfernt.
Ich habe aber (auch) noch immer 2008/2009 „im Kopf“.
Da hatte Hertha die Chance Meister zu werden. Das es am Ende nicht reichte (und man sogar „nur“ 4.ter wurde) hatte andere Gründe als finanzielle.
Darum meine ich:
Auch in der BuLi ist noch immer ein „Leicester“ möglich. Es muss dazu sportlich nur alles passen.


Stiller
30. Mai 2016 um 18:13  |  544268

2008/2009 geistert mir auch immer wieder im Kopf herum.


30. Mai 2016 um 18:44  |  544269

Dann fragt die Geister, pardon die Akteure von 2008/09.
Weiterhin für Hertha tätig sind di Martino, Lustenberger, Preetz, der Busfahrer und die Zeugwarte.


apollinaris
30. Mai 2016 um 18:51  |  544270

@sunny..nur ist es so, dass Bayern seit Kurzem die Hoeneßche Zurückhaltung komplett aufgegeben hat. Die Punktabstände zwischen 1 und Dritten verdeutlichen die aufkommende Extremdominanz.
Dem solltest du Rechnung tragen. ich kriege es auch hin, die Erderwärmung als temporäre Dele darzustellen, wenn ich meine Statistik nur klug genug bestücke
@coco: yep..dein Vorschlag ist einer , der mir seit längerem durch den Kopf geht,genau solche Adaptionen und Transfes meinte ich. Aber auch die Aufstiegs-Biennale wäre doch noch einen weiteren Gedanken wert.
Eingriffe wären möglich ..ohne das Gleichmacherei entstünde ( die IMMER die Kreativität der handelnden beschneidet)


kczyk
30. Mai 2016 um 20:46  |  544287

*denkt*
der sport lebt schon immer von einer gewissen gleichmacherei unter ansonsten gleichen.
bereits die gliederung des fußballs in die jeweiligen ligen gehört dazu. auch die verbandsnormen, welcher verein in welcher liga sich eine startberechtigung erspielt hat, ist teil der gleichmacherei unter ansonsten gleichen. dazu gehören auch die weitergehenden regelungen, wie die lizensierungsregeln.
alemammia aachen zB hat nicht deshalb ein neues stadion gebaut, weil sie es aus statusgründen unbedingt wollten. der verein spielte immerhin international. der neubau war letztlich wirtschaftlicher, als die vom verband geforderte sanierung des alten tivoli. die wirtschaftliche kraft des vereins war hier nicht kriterium der forderung.
nach dem abstieg des vereins begann das nachhaltige dilemma.
auch die financial-fair-play-regelungen sind letztlich auch teil einer gleichmacherei. sie regeln, was ein verein ab saison 2014/2015 ausgeben darf. natürlich haben einige vereine diese regelungen dazu genutzt, vor ihrem inkrafttreten noch einmal leidenschaftlich geld auszugeben.
so trieben die vereine auseinander.
‚die da oben‘ und ‚die da unten‘ eint nur noch eins – die gemeinsame ligazugehörigkeit.
doch chancen, eigentlich sportliches kriterium, sind nicht mehr gleich verteilt.

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