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Donnerstag, 30.6.2016

We try. We fail. We win

(ub) – Neue Saison, neue Agentur, neue Markting-Kampagne. Seit heute Vormittag wird der Besucher des Olympiaparks nicht mehr begrüßt mit dem Schild „Willkommen bei Hertha BSC“. Seit heute sieht es so aus:

@herthabsc sucht Anschluss an die #Gründerszene #slogan "We try. We fail. We win" #Geschäftsstelle

A photo posted by ubremer1 (@ubremer1) on

 

Habe einen Ausschnitt mit dem Slogan fotografiert, der hier am meisten diskutiert wurde.

@herthabsc #Markting #Gründerszene #slogan "We try. We fail. We win" #Geschäftsstelle #bundesliga

A photo posted by ubremer1 (@ubremer1) on

 

Wer es gern etwas pompöser haben möchte:

Bitt’schön, bei Immerhertha werden Sie geholfen.

Ein 42-Sekunden- Videoclip mit allen vier Herren der Hertha-Geschäftsleitung

 

Immerhertha und Eure Meinungen, die hier kundgetan werden, werden registriert. Sowohl bei der Agentur Jung von Matt/Sports als auch bei Hertha, wie diese beiden Tweets bei Twitter von heute Vormittag belegen – hier

Also, ehe Ihr bei Euren Immerhertha-Kommentaren auf die Taste „Senden“ drückt, noch mal kurz überfliegen, ob alles chic ist.

Leistungsdiagnostik

Das Training heute fand in einer übersichtlichen Gruppe statt. Die Hälfte der Profis spulte in der Kabine ein Programm zur Leistungsdiagnostik ab.

Morgen, Freitag, wird dieses Programm jene 16 Spieler absolvieren, die heute auf dem Schenckendorff-Platz waren. Es waren die neun Youngster sowie Ronny, Mitchell Weiser, Niklas Stark und Roy Beerens.

Beerens wieder in Berlin

Beerens sagte hinterher, dass er am Mittwoch, als Hertha ihm freigegeben hatte, nicht in Stuttgart gewesen sei zum Medizincheck.

Das macht alles mein Berater Dick van Burik. Der weiß alles, ich weiß nichts so richtig.

Beerens erzählte dann aber, wie er die Sache wahrnimmt.

Jos Luhukay hat mich gleich am Anfang des Urlaubs angerufen. Dass er gerne möchte, dass ich zum VfB Stuttgart komme. Daraufhin habe ich nicht mit hundert anderen Vereinen geredet. Ich möchte gern regelmäßig spielen und in Deutschland bleiben. Jos ist wichtig für mich. Da fühlt sich Stuttgart richtig an.

Dem Vernehmen nach hakt es zwischen der Beerens-Seite und dem Gehalt, das der VfB zahlen soll. Die Stuttgarter sind nicht bereit, irgendwelche Forderungen zu aktzeptieren. Heute ist, obwohl die Klubs sich einig waren, der Transfer von Sekou Sanogo von den Young Boys Bern nach Stuttgart geplatzt – weil sich Klub und Spieler nicht auf das Gehalt einigen konnten – Hintergründe hier

Insofern warten wir mal ab, wie die Angelegenheit in Sachen Beerens/Stuttgart verlaufen. Mein Gefühl: Beerens und Luhukay werden bald zusammenarbeiten.

Training am Freitag: 10 Uhr. Auf dem Schenckendorff-Platz jene Gruppe um Kapitän Fabian Lustenberger und Salomon Kalou, die heute in der Kabine gearbeitet hat.


177
Kommentare

Umland
30. Juni 2016 um 16:18  |  549019

Ha


30. Juni 2016 um 16:22  |  549020

Ho


fg
30. Juni 2016 um 16:26  |  549023

Bronze


Paddy
30. Juni 2016 um 16:27  |  549024

Hertha BSC


30. Juni 2016 um 16:29  |  549025

HU – HU – HU 😉


Opa
30. Juni 2016 um 16:30  |  549026

Blech


Kamikater
30. Juni 2016 um 16:33  |  549027

@Leistungsdiagnostik
…müsste ich auch dringend mal wieder machen. Meine Leistungen im einarmigen Reißen in der 500ccm-Klasse ließen zuletzt doch sehr zu Wünschen übrig.


Exil-Schorfheider
30. Juni 2016 um 16:35  |  549028

Kamikater
30. Juni 2016 um 16:33 | 549027

Frag mal bei @susi nach.
Die kennt da einen Spezialisten…


hermsdorfer
30. Juni 2016 um 16:41  |  549029

Uwe Bremer
Uwe Bremer
30. Juni 2016 um 17:10  |  549033

@ZlatanIbrahimovic

macht es offiziell:
Time to let the world know:
#iamcoming #ManchesterUnited – Quelle

Ein-Jahres-Vertrag
220.000 Pfund pro Woche – Guardian


videogems
30. Juni 2016 um 17:28  |  549035

We try. We fail. We fail again and don’t learn from it.


Dan
30. Juni 2016 um 17:30  |  549036

Veni Vidi Violini


heiligenseer
30. Juni 2016 um 17:34  |  549038

Ist das hier „Germanys Next JvM/S Tweet“?


Kamikater
30. Juni 2016 um 17:53  |  549039

@E-S
Stimmt, ich erinnere mich. Werde ich bei nächster Gelegenheit dringend wieder mal konsultieren müssen…

@ub
Mensch, machs doch nicht so spannend. Das sind 13,67 Mio EUR im Jahr.
😉


Exil-Schorfheider
30. Juni 2016 um 17:54  |  549040

Hatte Zlatan nicht verlauten lassen, dass er donnerstags nicht spielt? 😉
Wollte wohl kein anderer…


Freddie
30. Juni 2016 um 17:55  |  549041

Ich weiß bloß nicht, warum wir nichts gelearnt haben sollen.
Nach dem Aufstieg gehen wir in die 4. Saison in Folge in der Buli und spielen Europäisch.
Looks like, dass wir was gelearnt haben.


Kamikater
30. Juni 2016 um 17:58  |  549042

Vor allem english, @freddie. They should once not so do, when if they nothing learnt have!


Blauer Montag
30. Juni 2016 um 18:05  |  549043

Die Fehler der vergangenen Jahre wurden intern hoffentlich analysiert. Die Ergebnisse der Analyse wurden den Zuschauern nicht kommuniziert.
Zur letzten Saison hatte Dardai sich auf der PK am 29.6.2016 geäußert.

Die „Erfolge“ der vergangenen Jahre sind zum Start der neuen Saison nix mehr wert. Auf ein NEUES!


Traumtänzer
30. Juni 2016 um 18:42  |  549044

Ach Mensch, klar, über das Marketinggeschwurbel kann man diskutieren, aber jetzt warten wir doch mal ab. Irgendwie gehört es ja auch dazu.
Wichtig wird für Hertha sein, gute Saison-Leistungen zu zeigen, so dass ihnen und uns Wortspiele mit dem Agenturnamen Jung von MATT möglichst erspart bleiben. 😉


Stiller
30. Juni 2016 um 18:43  |  549045

220.000 Pfund pro Woche? Das kann man ganz bestimmt nur mit Überstunden verdienen.


Blauer Montag
30. Juni 2016 um 18:47  |  549046

Das wird schwer Traumtänzer
30. Juni 2016 um 18:42 | 549044

Wo doch die Rabbulistik das Hobby einiger Kommentaristi hier ist. 😛


U. Kliemann
30. Juni 2016 um 19:04  |  549047

Wer ist denn heute Lewandowski bzw.
Portugal affin? Den Namen CR7 mal
außen vor gelassen.Die neuen Medien?
Bin da bei @Dan.


Blauer Montag
30. Juni 2016 um 19:14  |  549049

Rein fußballerisch betrachtet haben sich in meinen Laienaugen Portugal und Polen irgendwie ins Viertelfinale gerumpelt. Da bin ich weder dem einen noch dem anderen affin.


30. Juni 2016 um 19:27  |  549050

#Ronny
„Ich wiege jetzt etwa 75 Kilo, fühle mich super. Im Urlaub habe ich mit einem Box-Trainer, der bei mir gewohnt hat, fast jeden Tag zwei- bis dreimal geschuftet. Es war sehr hart, zwischendurch habe ich auch schon mal alles verflucht.“
http://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/acht-kilo-abgenommen-jetzt-laeuft-es-bei-ronny 🙂
#Geduld 😉


Blauer Montag
30. Juni 2016 um 19:35  |  549051

hüstel Bussi 19:27
Wir wissen doch schon seit gestern, dass Ronny abgenommen hat.

http://www.immerhertha.de/2016/06/29/pal-jr-spielt-bei-pal-sr-vor/#comment-548828


Sir Henry
30. Juni 2016 um 19:37  |  549052

Vielleicht kann Hertha ja zwei Twitter-Accounts pflegen. Eine für die reinen Infos und den gelegentlichen flotten Spruch. Und einen für die Leute, die sich von Emojis angesprochen fühlen.

Was soll das?

https://twitter.com/HerthaBSC/status/748543347728474112


30. Juni 2016 um 19:44  |  549053

@BM, ja klar wissen wir das … aber, warum ? :roll:
und das steht in der BZ 😉


HerthaBarca
30. Juni 2016 um 19:54  |  549054

@Ibra
Sind ja auf einen Schlag 30% weniger! 😎


HerthaBarca
30. Juni 2016 um 20:05  |  549055

@Ronny
Wie ich das jetzt finde, dass er sich jetzt fit hält, damit er sich für einen neuen Club empfehlen kann?
Ich drücks mal so aus: 🕷🌩💥🔫⚔💣👺☠ – alles andere wäre nicht druckbar!


Freddie
30. Juni 2016 um 20:18  |  549056

Blauer Montag
30. Juni 2016 um 20:24  |  549057

Wieviele Nachrichten wir wohl bekommen hätten, wenn Herthas GF in Badeshorts die neue Plakatwand enthüllt hätten?? 💃💃💃💃


HerthaBarca
30. Juni 2016 um 20:27  |  549058

@sir / Freddie
Scheinbar alles richtig gemacht! Keene Ahnung, wa!!!!??!?


U. Kliemann
30. Juni 2016 um 20:31  |  549059

Wenn ich genug Knete hätte würde ich Christos
dafür bezahlen,dass zu verhüllen ,was niemals
enthüllt hätte werden sollen!


Tojan
30. Juni 2016 um 20:35  |  549060

Die ARD berichterstattung zu dieser EM ist furchtbar!


HerthaBarca
30. Juni 2016 um 20:36  |  549061

@Kliemann
Bei allem Respekt, Du gehörst nicht zur Zielgruppe! 😎😇😜


U. Kliemann
30. Juni 2016 um 20:38  |  549062

Weiß ich schon, alles o.k.


30. Juni 2016 um 20:40  |  549063

Hätte vom Nachwuchs gerne auch noch Bektic gesehen. Sehe ihn stärker als Covic und denke er hätte es sich verdient, ebenso Eisele. Unbekümmert und Nachwuchs Stürmer, können wir doch gebrauchen.


U. Kliemann
30. Juni 2016 um 20:40  |  549064

ARD sehe mir das Spiel ab 20:55 an .Reicht
doch.


Stiller
30. Juni 2016 um 20:48  |  549065

@Tojan, gibt’s dazu auch ne Begründung?

Ich habe bislang nichts zu beanstanden. Fühle mich sehr gut und ausführlich informiert.


Tojan
30. Juni 2016 um 20:51  |  549066

@stiller
Packingrate, scholls taktik-hass, vorberichterstattung zum spiel ist unwichtig hauptsache über die deutschen wird geredet, die DFB elf wird in keinster weise kritisch hinterfragt und keine betrachtung der mannschaften aus taktischer oder spielsystematischer sicht, sondern nur der fokus auf die stars.


Tojan
30. Juni 2016 um 21:02  |  549067

am meisten fällt es auf im vergleich zw. ARD und ZDF. ARDs berichterstattung ist für event-, die vom ZDF (die auch nicht perfekt ist) für Fußballfans.


Tojan
30. Juni 2016 um 21:05  |  549068

Das beste, was diesem spiel passieren konnte.


U. Kliemann
30. Juni 2016 um 21:06  |  549069

Stimmt.


Stiller
30. Juni 2016 um 21:08  |  549070

Danke. Da sind Gründe bei, die ich gut nachvollziehen kann. Taktik kommt auch für mich etwas kurz. Aber es wird schon analysiert.

Meine Bewertung wäre aber insgesamt nicht negativ, da die Sendung sich an ein Massenpublikum richtet.

Vielleicht sollte Deine Anregung aber mal in der SPORTSCHAU aufgenommen werden.

P.S.: Geil, Lewandowski. (Muss zugeben, irgendwie stehe ich nicht auf den Gegelten …)


30. Juni 2016 um 21:15  |  549071

..dass Hertha sich dringend von der reinen Eckkneipen-„Romantik“
verabschieden sollte, habe ich..und da bin ich fast sicher…als einer der Ersten hier immer wieder unserer Hertha gewünscht.-
Ich begrüsse also sehr, dass sich mein Klub etwas aktueller zeigt. Berlin ist eben auch hipster. Was mich enttäuscht ist, dass man sich offenbar doch recht schmal aufstellt. Einige typische Berliner Typen, die auch was in der Birne UND Tasche haben, lässt man evtl ratlos zurück. Ratlos, was man von der neuen Schwurbelei nun halten soll. Als der bohrend-langweilige twitter-account von Preetz abgelöst wurde von wirklich witzigen virtuellen herthanern, freute ich mich ungemein..Aber mittlerweile ist das ja wirklich fb-artig und schreckt mich eher ab.
(by the way: @Sir..wenn du dir mal ein paar Muße-Stunden nimmst und dich bei Foren wie „Bigbrother“, „shoppingQueen““berlinTagundnacht“ etc umschaust, wirst du sehr oft die Emotions-Flut zu sehen bekommen.
Springers ( ?) ntv..wird das dann vielleicht sogar mal goutieren.)
– Trotzdem ist der eingeschlagene Weg alternativlos ( upsi!).., nur wünsche ich mir doch ein wenig den Blick zu öffnen. Ich kenne durch meine Kneipe reichlich Leute um die 30; der jetzige Inhaber vom Turm schreibt Programme für die großen Krankenversicherer), Tonstudiobesitzer, Fotografen , Erzieher, Studenten, Lehrer..und all das, was es so gibt..diese Leute packt man mit solchen (fast schon) platten Sprüchen nicht wirklich.
Ich kenne ein paar cafes und Bars nebenan, da könnte das schon eher klappen, aber da greift @opa nun wirklich: die werden weder im Oly gegen Hoffenheim zu sehen sein ; nicht mal in einer skybar..
Etwas weniger verkrampft „hip“, würde mir (kursiv)..und einigen anderen sicher auch, besser gefallen.
Übrigens gibt es auch im linken und halblinken Spektrum jede Menge Fussballfans, die das mit sky und Merchandising nicht so eng sehen..Die holt man mit dem auch ziemlich neoliberalem Sprachduktus auch nicht wirklich ab..
Ich sag´s ja nur. ..auch,weil @BM um 18:47 wieder den allgemeinen Fußfeger bemühen wollte.
Weiter so..aber bitte mit ein paar Farbtupfern mehr und etwas weniger Teenie-zeugs.


heiligenseer
30. Juni 2016 um 21:27  |  549072

Von Klopp zum Rechtsverteidiger gemacht? Na klar. 😀


Immerlockerbleiben
30. Juni 2016 um 21:31  |  549073

Ey @heiligenseer dit wollte ick doch gerade sagen!🤓


Herthas Seuchenvojel
30. Juni 2016 um 21:33  |  549074

ich glaub nicht, daß man mit dem Gezwitscher auch nur einen einzigen Fan mehr generiert
für mich ist das eher spaßhafter Fanbestandsservice, mehr aber auch nicht

da sollte man eher die Kernfrage stellen, warum jemand Herthafan geworden und vor allen Dingen geblieben ist
sei es, ob man von Verwandten mitgeschleift wurde, selbst mal aktiv war, der höchsten deutschen Spielklasse sich sonnt o.ä.
alles bekannt, besonders für Urberliner
interessanter wären da eher die Gründe der Auswärtigen, die eigentlich vorher keinen direkten Berlinbezug hatten
deren Gründe müssten auch heute noch funktionieren


Stehplatz
30. Juni 2016 um 21:38  |  549075

Verbeamtete „Journalisten“ von Ard und ZDF haben selten mehr Backround als Bayern und Dortmund. Wie sagte Harald Schmidt immer so schön: „…und das alles von ihren Gebühren!“

Zweite Fehlentscheidung von Deutschlands besten Schiedsrichter.


frankophot
30. Juni 2016 um 22:33  |  549076

Hehe,
CR7 ignoriert den oft freien Sanchez total, spielt nie zu ihm ab… wohl zuviel Konkurrenz im eigenen Haus…


Tf
30. Juni 2016 um 22:55  |  549077

Was für’n spannendes K.O.-Spiel. Ja, jetzt bin ich überzeugt. 30 Minuten Nachschlag. Gebt mir mehr davon.
Nee, im Ernst. Nach 94 Minuten sollte ein Fußballspiel einfach beendet werden.
Ich sach Gute Nacht.
Ergebnis gibt es morgen früh um 4 zur Frühschicht…


Kraule
30. Juni 2016 um 23:09  |  549078

@HerthaBarca
Was führst du denn da für Beispiele an???
Union? Pauli?
Ich glaube du hast mich nicht richtig verstanden!


flötentoni
30. Juni 2016 um 23:16  |  549079

Ist sa und/oder so training bei Hertha? Wann und wo?


HerthaBarca
30. Juni 2016 um 23:19  |  549080

#Legende Pizczek Rechtsverteidiger BVB vs Hertha
Mindest drei Tweets gingen an die ARD bzw Sportschau mit der Bitte um Richtigstellung durch Tom Bartels – bisher leider ausgeblieben!

@kraule
Nö! Du meintest nur durch Erfolg ließen sich Zuschauer locken. Sehe ich anders! Siehe Beispiele!


30. Juni 2016 um 23:30  |  549081

@tf..in diesem Fall hast du absolut recht. Bin arg enttäuscht. Man kann ja den Mannschaften der copa im Vergleich, mangelnde taktische Disziplin vorwerfen, aber dafür haben sie eben recht oft „nach vorn“ gespielt..
Ja, eintaktisch viel zu verhaltenes Spiel. Schaue ich, wie die Körpersprache der allermeisten ist, sehe ich schon den Willen und auch Leidenschaft. Aber es ist mehr Destruktion, als offensive Inspiration
Da hilft selbst das schwebende Damosklesschwert nicht. Schade.
Portugal hat in den ersten beiden Spielen defensiv zu viele Fehler gemacht; das hat dem Trainer die Mauer bauen lassen. Und Poen spielt ja gerne den eher reaktiven Fussball.
Ich finde, das Portugal etwas mehr für das Spiel tat..aber minimal.
Für heute hast du gewonnen @tf 😉
Die Verlängerung hat Polen gewonnen. Minimal.


psi
30. Juni 2016 um 23:30  |  549082

Samstag ist um 10°°Uhr Training,
Sonntag ist um 15°°Uhr in Schwedt ein
Testspiel.


kraule
30. Juni 2016 um 23:33  |  549084

@ HerthaBarca
30. Juni 2016 um 23:19 | 549080
Ich sprach von dauerhaften und internationalen Erfolgen!
Wo sind die bei Pauli und Union 🙂


30. Juni 2016 um 23:39  |  549085

Dieser 18jährige ist ja ein Riese Das ist ein Ausnahmetalent..


Tojan
30. Juni 2016 um 23:45  |  549086

ich will nicht diese portugiesen im HF sehen müssen…


Tojan
30. Juni 2016 um 23:52  |  549087

das größte argument gegen den neuen modus: Portugal.


Stehplatz
30. Juni 2016 um 23:58  |  549088

Wäre Deutschland Gruppenzweiter geworden hätte man das Finale buchen können. Auch Wales und Belgien haben sich bisher nur durchgewurschtelt. Portugal enttäuschend, Polen auch nicht viel stärker.
Sorry aber ich kann dem neuen Modus nix abgewinnen. Auf der einen Seite Favoritensterben Deluxe und auf der anderen die Rückkehr der Rumpelfüßler aka Geheimfavoriten. Da ist nix attraktives dran außer dass die Sommerpause kürzer wird.


HerthaBarca
30. Juni 2016 um 23:58  |  549089

@kraule
Eben – und trotzdem sind die Stadien voll!


jenseits
1. Juli 2016 um 0:13  |  549090

Es ist mir ein Rätsel, wie eine Mannschaft so ins Halbfinale kommen kann. Noch weniger an Fußballspiel ist ja kaum denkbar.


Kraule
1. Juli 2016 um 0:19  |  549091

@HerthaBarca
Sorry ich wusste nicht, dass am Millerntor und bei den Förstern jeweils 75.000 Zuschauer ins Stadion passen. 🙂


Kraule
1. Juli 2016 um 0:20  |  549092

Ronaldogal im Glück…..


Stiller
1. Juli 2016 um 0:21  |  549093

Habe bei dieser EM noch keinen (für mich) „neuen“ Spieler gesehen, der mich in mehr als einem Spiel überzeugte.

Sigthorsson? Sanches? Kimmich (war mir nicht neu)? Ein paar Kandidaten gäbe es. Ansonsten: viele Unvollendete.

Für mich eine positive Überraschung, nachdem er in der letzten Saison untergetaucht war: Blaszczykowski.


Derby
1. Juli 2016 um 0:23  |  549094

Stehplatz was hat der Modus mit den schlechten spielen und der Reihenfolge der Begegnungen zu tun ?

Nischt


Kraule
1. Juli 2016 um 0:25  |  549095

So, ich geh jetzt mal heiabutzi machen.
Gut’s Nächtle. Stammt übrigens von mir…..hier
Weil so schön doof 😉


Tojan
1. Juli 2016 um 0:43  |  549096

@derby
doch vieles, denn portugal wäre im alten modus schon lange draußen 😉


apollinaris
1. Juli 2016 um 1:19  |  549097

Ein klein wenig überheblich finde ich Bartels& Co
ja schon..Sind wir Deutschen nicht die Erfinder der
Effektivität? Haben wir nicht etliche Turniere mit teilweise simplen Fußball die damaligen Niederlande, Brasilien, Argentinien, Frankreich und wie die spielerisch oft deutlich besseren Mannschaften
alle hießen, genervt?
Deutsche Tugenden; Effektivität; Willensstärke..und was es alles sonst noch für Lametta gab, um die runzligen Furchen unseres Spiels zu übertünchen wurde aufgefahren, um der mosernden Restwelt ne anständige Erkärung auf die Stirn zu klatschen.
Und mit was?- Mit Recht.
Und nun wird den Portugiesen, die ja nicht ihren besten Jahrgang aufbieten können und einen “ ergebnisorientierten Trainer“ haben..das Halbfinale so missgönnt? ( als ob unsere polnischen Nachbarn es mehr verdient hätten..)- klar, macht mir auch keinen Spaß . Und ich meckere vor mich hin oder sag es meinen Nachbarn..
Aber als älterer Reporter, mit Gedächtnis…?- ein bißchen sehr viel Sekbstgefälligkeit für meinen Geschmack.
Bin ich vielleicht zu pedantisch?
P.S. die Beckmann – Show mit einem diesmal herausragenden Tim Wiese.
Macht Spaß, der Unsinn. Und fachlich war es auch nicht langweilig. Beckmann hat die Balance gefunden.👍


sunny1703
1. Juli 2016 um 6:20  |  549098

Portugals Fußball gefällt mir sicher auch nicht, doch wer gewinnt kommt weiter und schöner als der Fußball des Europameisters Griechenland 2004 ist er ganz sicher,dazu gehörte aber auch nichts.

Ich bin heute abend bei Belgien gegen Wales neutral,wichtig ist die offensiver spielende Mannschaft soll möglichst weiter kommen.

Der heutige Fußball ist vor allem dem Erfolg unterworfen und damit leider erstmal der Sicherung der eigenen Defensive,dem möglichen Ausschalten von einigen Fehlern.

Die Räume werden immer enger, Fußball mutiert teilweise zu einer Art Handball bei dem fast alle Feldspieler einer Mannschaft die eigene Hälfte im Verteidigungsfall beackern.

Teilweise schon 5er Abwehrketten, zwei defensive Mittelfeldspieler, geben die Richtung vieler Mannschaften heutzutage vor.
Gegnerische Spielzerstörung vor eigenem Spielaufbau. Taktische Disziplin vor zuviel Entwickeln eigener auch mal eigensinniger Kreativität.

Stürmer, teilweise schon als falsche „Neuner“ unterwegs und Außen deren wichtigste Eigenschaften eher der Leichtathletik entliehen sind, sind gefragt.

Wie überhaupt eine enorme Steigerung der Athletik neben der taktischen Disziplin aufffällig geworden sind.

Erfolg heißt heute immer mehr Geld. Nicht nur durch Siege, sondern auch durch Wertsteigerungen der Spieler, wenn sie sich dem Konzept gut anpassen können.

Zum Glück gibt es immer wieder Mannschaften, die dieses Konzept besser beherrschen,dadurch gibt es auch Überlegenheitsmannschaften, nur die Abschaffung der Kleinen geht mit diesem „neuen “ Fußball einher.

Ich sehe nach Ronaldo, Messi und Co. wenige rein offensive Kreativspieler,die gleichzeitig auch enorme Torgefahr ausstrahlen.Goalgetter gehen eher auf die 30 zu oder sind darüber.
Die neuen interessanten Spieler sind eher offensive 6er und vermutlich auch die Idole der Jugend.
Ich weiß nicht, was heutzutage für ein Fußball und für Fußballer bei den ganz jungen Spielern gefördert wird. Gibt es noch welche die Stürmer sein wollen? 🙂

Was Erfolg hat ist modern,doch ob mir diese Modernität gefällt,sei dahin gestellt!

lg sunny


cru
1. Juli 2016 um 6:38  |  549099

Guten Morgen,
Zum Thema Athletik meines ‚Vorredners‘: ich lebe ja aktuell in den USA und es ist auffällig, wie athletisch die Spieler der MLS sind. Und dennoch ist das Niveau unterirdisch, zumindest markant unterhalb der Profiligen in Europa. Es fehlt all das andere, die Spielintelligenz, die sich in den letzten 30 Jahren – vielleicht seit den 80ern – entwickelt hat. Das schlägt Athletik noch um Längen und ist viel schwieriger zu lernen.
Einen lustigen Effekt gibts dennoch: die Spiele sind spannend, weil so viel unvorhergesehenes geschieht und die Spieler rennen bis zum Umfallen. Naja, will nur sagen, dass ich Athletik für notwendig aber bei weitem nicht hinreichend halte.
Ansonsten stolpere ich immer noch über we try. we fail. we win. Klingt in meinen Ohren nach einer Erläuterung der Zufälligkeit und Unplanbarkeit des Fußballs. Vielleicht eher der Hintergedanke von bet-at-home’s business model.


sunny1703
1. Juli 2016 um 6:57  |  549100

Ehrlich, wie die Trikots aussehen oder welche Slogans angesagt sind, ist mir Wurscht.
Ob das Leute anzieht,darüber sollen sich die streiten, die das berührt.

Für mich zählt in erster Linie der sportliche Erfolg und damit dann auch der wirtschaftliche unserer Mannschaft.

Ab 2017 gibt es mehr TV Gelder und gerade deshalb ist es enorm wichtig in dieser Saison eine Mannschaft aufzustellen, die die Klasse sicher hält, wohlwissend dass es keine Garantie dafür gibt.
2018 droht neues Ungemach, wenn sich die CL evtl neu aufstellt, und noch mehr ordentliche Spieler für sich „reklamieren“könnte.

Zumindest erstklassig zu sein, ist ein Muss, dafür brauchen wir an drei, vier Stellen in der Mannschaft keine „Klecker“spieler,sondern welche die mit etwas „Klotzen“ zu holen, ja auch wissend, dass die keine Garantie für Erfolg sind.

Von mir aus, soll die Verbreiterung des Kaders durch nachrückende Jugendspieler geschehen oder durch günstigen Erwerb von möglichen Talenten.

Nach dem für die Psyche der Spieler und die Kasse des Vereins sehr unbefriedigenden Ende der letzten Saison als Millionen verspielt wurden, teile ich die Bedenken von @apollinaris, ursula,Opa usw, können die vorhandenen Spieler den Schalter umlegen und uns zumindest eine einigermaßen ruhige Erstligasaison bescheren?!

Da die Saison für Hertha schon in wenigen Wochen beginnt,würde ich innerhalb der nächsten ein, zwei Wochen zumindest gerne mal ein zwei neue ansatzweise „Klotzspieler“ in unserer Mannschaft begrüßen.
Ich glaube ein Teil der Probleme von Michael Preetz liegt eben genau in dem Versagen am Ende der letzten Saison begründet.
Wir können eben nicht mit der Sicherheit,wir spielen europäisch bei Verhandllungen antreten.
Die üblichen Spielchen in der Transferzeit,die sich immer erst zum Ende hin auflösen, kommen noch dazu.

Drücken wir Michael Preetz die Daumen, dass er bald schon erste Transfererfolge vermelden kann und der Mannschaft, dass sie erfolgreich in die neue Saison startet.

lg sunny


Kamikater
1. Juli 2016 um 7:28  |  549101

Reden wir mal darüber was passierte, wenn wir mit der bestehenden Truppe auflaufen in der EL, ohne neue Spieler. Es hat ja nun auch auf der anderen Seite etwas Gutes, mit der eingespielten Truppe aufzulaufen, zumindest für 3-4 Spiele.

Wer ist dabei?
Wie ist die Bestbesetzung?
Wer könnte von unten hoch kommen?


Joey Berlin
1. Juli 2016 um 7:31  |  549102

Moin,

#Neuer Saison-Slogan von JvM,

wichtig ist, es wird darüber geredet.

Wie finden Sie den neuen Slogan von Hertha?
fragt der Berliner Tagesspitzel scheinheilig
seine mehr oder weniger Hertha hassenden ablehnenden Online-Leser.

Das Votum fällt erwartungsgemäß aus. Wieder mal bestätigt sich: Was manche Schwarm-Intelligenz nennen, ist bisweilen animalische Rudel-Aggression.


Kamikater
1. Juli 2016 um 7:34  |  549103

@Joey
Schön ausgedrückt! 😉

@OT
Olivia de Havilland wird heute als letzte Grande Dame Hollywoods 100 Jahre alt. Sagenhaft, was dieser Mensch alles erlebt und bewegt hat.
http://deadline.com/2016/06/olivia-de-havilland-100th-birthday-appreciation-1201781345/


jenseits
1. Juli 2016 um 8:34  |  549104

#Ehemalige Herthafrauen

Der 1. FC Lübars hatte eine Kooperation mit dem BAK beschlossen und diese auch bereits verkündet. Es war vereinbart, dass der BAK 20.000 Euro für die Zweitliga-Lizenz der kommenden Saison übernimmt, ab 2017 sollte dann die gesamte Mannschaft in den BAK übergehen.

Die Kooperation ist nun geplatzt, weil keine Einigung über die Übernahme von Altschulden erzielt werden konnte. Die Außenstände sollen 25.000 Euro betragen. Die Lizenz für die zweite Liga musste zurückgezogen werden und da keine für die Regionalliga beantragt wurde, spielt Lübars nächste Saison in der Berlin-Liga. Gut möglich, dass nichts mehr übrig bleibt vom einst so erfolgreichen Verein, der letzte Saison sportlich in die 1. Liga aufgestiegen war.


Stiller
1. Juli 2016 um 8:40  |  549105

@Joey @Kami

„Wieder mal bestätigt sich: Was manche Schwarm-Intelligenz nennen, ist bisweilen animalische Rudel-Aggression.“

Darf ich daraus schließen, dass dieser Weltklasseslogan für das älteste Berliner Start-up auch aus Deiner / Eurer Feder hätte stammen können? Also, ihr geht konform?

Was gibt Euch das Recht, aus der Kritik – an dem für kaum einen Außenstehenden sinngebenden Slogan – die menschenverachtende und schwer beleidigende Behauptung zu formulieren es handele sich um „animalische Rudel-Aggression“.

Ich finde, dieser Satz sagt vor allem etwas über Euch selbst aus.


Stiller
1. Juli 2016 um 8:43  |  549106

@Joey @Kamikater

„Wieder mal bestätigt sich: Was manche Schwarm-Intelligenz nennen, ist bisweilen animalische Rudel-Aggression.“

Ich finde, diese schwerbeleidigende Behauptung sagt vor allem etwas über Euch selbst aus.


jap_de_mos
1. Juli 2016 um 8:53  |  549107

„We try. We fail. We win.“ finde ich gut. „Berlins ältestes Start-Up“ dagegen eher holprig. „Start-Up seit 1892“ schon etwas besser.
Den Gedanken, eine neue Zielgruppe anzusprechen, finde ich richtig (Stichwort: „Hebel identifiziert“). Jung von Matt zu beauftragen finde ich auch gut. Das Ergebnis bislang nur mittelprächtig. Mal sehen, was da noch kommt.
ABER: dass die „alte“ Zielgruppe (also wir) nicht begeistert ist, spricht eher dafür als dagegen, dass die Kampagne erfolgreich ist… 😉


Kamikater
1. Juli 2016 um 9:09  |  549108

@Stiller
Was denn? Bin mal gespannt, wie Du über meine Meinung urteilst, ohne etwas über Dich zu verraten… 😉


Stiller
1. Juli 2016 um 9:16  |  549109

Auf das Niveau werde ich mich sicher nicht begeben.


hurdiegerdie
1. Juli 2016 um 9:23  |  549110

sunny1703
1. Juli 2016 um 6:57 | 549100

Wir werden sicher versuchen (we try), die Liga zu halten. Sollten wir scheitern (we fail), dann gewinnen wir (we win) halt in der 2. Liga 😉


Kamikater
1. Juli 2016 um 9:24  |  549111

Dann ist ja gut. Biste mit dem falschen Fuß aufgestanden?


hurdiegerdie
1. Juli 2016 um 9:29  |  549112

Mir gefällt der Modus, weil er einen guten Kompromiss zwischen 16 und 32 Mannschaften darstellt. (16 liessen zu viele Mannschaften aussen vor, 32 macht das Feld dann doch ein bisschen zu gross).

Was können denn die Aussenseiter dafür, obwohl sie sich trotz doppelter Benachteiligung durch Setzlisten in der Quali und in der Endrunde durchsetzen?

Wie favoritisch sind denn Favoriten, wenn sie trotz doppelter Bevorteilung nicht mal die Viertelfinals schaffen?


Opa
1. Juli 2016 um 9:29  |  549113

We fail. Since 1892.
Und „die üblichen Verdächtigen“ versuchen alles und jeden wegzubeißen, der sich Spott über den neuen Slogan erlaubt und beweisen damit erst, was unter der von Ihnen angeprangerten „Rudel-Agression“ zu verstehen ist. Obwohl der Spott mehr als verdient ist. playberlin, because we try to fail. I think I spider. Da wäre ja selbst Aufholjäger weniger peinlich gewesen.

Alte Zielgruppe – neue Zielgruppe?
Die Isländer haben 300.000 Einwohner und schaffen es, mit 30.000 Mann auswärts zu fahren. Berlin hat 3,7 Mio. Einwohner und gegen Hoffenheim im Winter werden dennoch nur 30.000 kommen (we fail). Und wir werfen uns unter Mithilfe einer Hamburgischen Werbeagentur einer Zielgruppe an den Hals, die was genau mit Hertha zu tun hat? Umbau zum Medienkonzern? Ich lach mich tot. Der einzige Output werden noch mehr Smileys in Sinnlostweets und demnächst Stuhlgang des Trainers bei Snapchat. Humor endet bei Herthas Twitteraccount, wenn sich Kritik an Keuters Linie regt. Schmallippig wie eh und je, da sind die schon ganz Hertha. Weiter so!

Lübars
Überrascht das irgendjemanden, was da passiert? Wer sich auch nur einen µ mit der Berliner Fußballszene beschäftigt hat, hätte wissen können, dass das jetzt eingetretene Szenario beinahe das wahrscheinlichste war. Die Lübarser sind Opfer der verbandsverordneten Frauenfußballförderung, die sich so gut wie nirgendwo wirtschaftlich selbständig tragfähig darstellen lässt. Und da Hertha als „reiche Tante“ ausfiel, musste man sich was einfallen lassen. Dass der BAK das Erbe antreten wollte, fand ich honorig, der Rückzug überrascht mich aber nicht. Und als Krönung hat man dann bei Lübars „vergessen“, Plan B zu berücksichtigen. So gesehen wären sie dann doch perfekt zu Hertha passend gewesen. 😀

EM Nachlese
Der eitle Gockel hat eine Menge Luftlöcher getreten und ein hübscher Freistoß mit Ansage in die Mauer war auch bei. Ansonsten sollte man Sanches mal zur Dopingkontrolle schicken. Ein Halbfinalist darf von mir aus glanzlos sein, da dürfen wir Deutsche tatsächlich nicht allzu laut mosern, aber ohne einen einzigen Sieg ins Halbfinale? Pff, und heute Abend der Autobahnverstopfer und Straßenfeger Wales gegen Kongo II. Ich les ein wenig im Broschürchen von unserer neuen Werbeagentur. Die zahlen ja so gern voll auf irgendwas ein. Oder so.


Hainer
1. Juli 2016 um 9:43  |  549114

Es mag ja schick sein, auf CR7 einzudreschen, wenn man sich denn mal ein bisschen mit ihm beschäftigt, stellt man fest, dass sein affektiertes Auftreten nur eine Facette sind. Aber einfache Wahrheiten sind so schön.

Ich hab mich gestern, sehr über Herrn Bartels geärgert. Zum einen erzählt er zu den Spielern immer dasselbe, kann der sich mal ein bisschen vorbereiten. Dann hat er mindestens hundertmal den deutschen Schiedsrichter gelobt, der zumindest bei dem Elfer daneben lag.
Und dann hatte ich die ganze Zeit den Eindruck einen polnischen Reporter in deutscher Sprache zu haben. Der war so was von parteiisch. Was soll das? Polen hat in der zweiten Hälfte gar nichts mehr gemacht, aber die Portugiesen waren die Bösen. So ein Quark.

@opa

Du hast zu Frankreich schon mal Senegal II geschrieben und jetzt zu Belgien Kongo II. Das ist rassistisch und armselig. Zumal wenn man bedenkt, dass die Spieler alle jeweils in Belgien oder Frankreich geboren sind.


Hainer
1. Juli 2016 um 9:44  |  549115

@opa
Frauenfeindlich hab ich vergessen.


Kamikater
1. Juli 2016 um 9:50  |  549116

@Hainer
Das mit dem Reporter sah ich genauso. Nur schwach und polemisch. Weil er Bayernfan ist, muß er Lewandowskifreund sein und CR7 hassen. Es ist so leicht durchschaubar. Typisch deutsch eben.

@ub
http://www.morgenpost.de/berlin/article207759313/Auf-diesen-Bahnhoefen-weitet-die-S-Bahn-die-Ueberwachung-aus.html
Mich würde mal interessieren, wie es mit der Videoüberwachung am S-Bahnhof Olympiastadion aussieht. Kannst du da mal nachhaken? Ist ja immerhin einer der neuralgischen Sicherheitspunkte seit Jahren.


Hainer
1. Juli 2016 um 9:53  |  549117

@Kamikater
Nee, nicht typisch deutsch, sondern unprofessionell.


videogems
1. Juli 2016 um 9:55  |  549118

We try we fail we win erinnert mich einfach irgendwie an das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=vMHmJuAizi4

Viva la Hertha!
If you’re not failing, you’re not trying!

We try we fail we win
We try we fail we win


Stehplatz
1. Juli 2016 um 10:05  |  549119

Hertha – Milch von glücklichen Kühen!


Tf
1. Juli 2016 um 10:06  |  549120

Booah, was musste ich heute Morgen erfahren? Ich habe gestern Nacht fünf Stunden vor meinem Arbeitsantritt eine Elfer-Lotterie verpasst? Und das mir als Fußballfan. Bestimmt war dies das Highlight nach 120 (!) Minuten Fußball. Ach nee, stimmt nicht? Nach der regulären Spielzeit sollen die Mannschaften wie ausgewechselt gespielt haben? Tempofußball, blinde One-Touch-Pässe, Torszenen ohne Ende. Kein Vergleich zur regulären Spielzeit? Mann, Mann – wie kann es so eine Änderung geben. Und das gänzlich ohne Doping??? Der Schiri hat alle Tore wegen Abseits leider abgepfiffen und fällige Elfmeter verweigert?

Na gut, dann braucht es halt die Lotterie. Und dann das Elfer-Schießen im neuen Modus. Auf der Torlinie wurden Dosen wie auf der Kirmes aufgestellt und es ging darum, welche Mannschaft die meisten Dosen abräumt. Auf einigen war das Konterfei von Kriminellen der FIFA und UEFA abgebildet. Das gab Sonderpunkte. „Ronaldo. Er tritt an und räumt Blatter ab. Ja!! Hundert Punkte extra! Aber nein!! Platini lässt er stehen!!! Was für eine Tragik. – Nun, Kuba. Kurzer Anlauf uuuund: ja, alle Dosen fallen bis auf Beckenbauer, Zwanziger und Niersbach. Die Sympathien der Deutschen sind ihm zwar sicher. Aber was hilft ihm das??? DREI DOSEN bleiben stehen – Polen scheidet aus – nach Dosenschießen!!! – Ronaldo läuft mit seiner Mannschaft an die Seitenlinie und holt sich die Zuckerwatte von der Trainerbank. – Nachdem der Stadionsprecher die Hüpfburg nun auch für das Publikum freigibt, geben wir zurück zu Scholli oder Olli Kahn. Das Dosenschießen gilt es jetzt ausführlich zu analysieren“.

Nee, 95 Minuten maximal für ein Spiel und ich muss mir auch die Kräfte und die Ersatzspieler nicht für eine „eventuelle Verlängerung“ einteilen. Ich kann „alles“ in die reguläre Spielzeit einwerfen. Was in der normalen Spielzeit nicht geht, geht halt nicht.

Interessant fand ich letzthin auch die Aussage von Nico Kovac, der die Abschaffung von Relegationsspielen fordert, obwohl ihm die den Arbeitsplatz in der ersten Liga gerettet haben. Wenn nach ganzen 34 Ligaspielen keine sportliche Entscheidung getroffen werden kann, dann weiß ich auch nicht. Wenn zwei Spiele den Entscheid für die nächste Saison, und damit auch für gravierende finanzielle Vorgaben, bringen sollen, sind da nicht die beiden Spiele total überfrachtet? Wer die Sommerpause unbedingt durch weitere Spiele füllen will, kann ja mit dem 16. und 17. sowie dem 2. und 3. ein Miniturnier bestreiten. Nur der erste und letzte steigt definitiv auf oder ab; die anderen vier erheitern uns im Zerfleischungswettbewerb. Brot und Spiele.

Gut, jetzt habe ich die Bundesliga mit der EM vermischt und bin vom Thema abgewichen. EM ist halt „Pokal“ und nicht eine „Meisterschaft“ im herkömmlichen Sinne mit einem Jeder-gegen-Jeden-Modus. Aber kann man nicht einen Modus finden, bei dem die alte Aussage wieder gültig wird: „Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten“? Wir regen uns über vermeintliches Doping auf und über die Medizin im Müll des ukrainischen Mannschaftshotels, machen uns aber lustig, wenn Spieler zum Ende der regulären Spielzeit wegen Krämpfen behandelt werden müssen („schau mal, wie wenig fit die sind“) und die Elfer nach mehr als zwei (!) Stunden nicht mehr wie aus dem Lehrbuch geschossen werden? Für mich (und nur für mich) passt das irgendwie nicht zusammen. Dann kann man auch testen, welche Mannschaft nach zwei Stunden ein Gewicht (500 ccm?) am längsten stemmen kann. Danach gibt´s Freibier für alle, im Oly leider grundsätzlich immer alkoholfrei…


jap_de_mos
1. Juli 2016 um 10:07  |  549121

Ach @Opa, es ist so leicht, polemisch auf alles draufzuhauen. Das machste mit Vorliebe und das machste gut. Aber mein Eindruck verfestigt sich immer mehr: Egal, was jemand tut, du nutzt es als Steilvorlage für (mal mehr mal weniger) feinsinnigen Spott. Ich habe irgendwie nicht das Gefühl, dass du an einer ernsthaften Diskussion interessiert bist. Drastische Wortwahl und beißender Spott sind dafür nämlich meist keine gute Grundlage… 🙁


Stiller
1. Juli 2016 um 10:16  |  549122

Dieser We-Spruch gefällt mir persönlich nicht. Gar nicht. Er gefällt mir auch fachlich gesehen nicht.

Eines möchte ich (aus eigener Erfahrung) zu bedenken geben: Solch ein Produkt (der Slogan) findet ja nicht nur auf dem Mist der Werbeagentur statt. Er wird entwickelt. Zusammen mit dem Auftraggeber. Der möchte seine Belange verarbeitet und umgesetzt sehen.

Zum Schluß werden dann meist mehrere Varianten vorgeschlagen, aus denen das Hertha-Management eine auswählt. Ob dies „nur“ Herr Keuther war oder der Vorstand oder … weiß ich / wissen wir nicht.

Allerdings spiegelt die Entscheidung immer auch das Selbstverständnis der Entscheidungsträger wider. Wenn das zu dominant wird, kann es schief gehen – egal welchen Ruf die Agentur hat.

Die Berater von Jung von Matt haben allerdings die Pflicht, gegebenenfalls Leitplanken einzuziehen. Denn die Kommunikationskompetenz des Vereins sah bisher eher bescheiden aus und sollte doch klar verbessert werden …

Sprüche allein bringen gar nichts. Sie müssen mit Leben gefüllt, besser: gelebt werden.

Ich hoffe da kommt bald was!


sunny1703
1. Juli 2016 um 10:20  |  549123

@hurdie um 09 Uhr 23

Eins rauf mit Mappe! 😀

lg sunny


sunny1703
1. Juli 2016 um 10:21  |  549124

Bartels habe ich gestern nach 45 Minuten abgestellt, der war unerträglich.

lg sunny


catro69
1. Juli 2016 um 10:28  |  549125

War gerade auf der Hertha Homepage, wollte nachschauen, ob der merkwürdige Spruch da schon propagiert wird. Wobei „merkwürdig“ nicht „literally“ zu verstehen ist.
Bin dabei auf die Meldung gestoßen, dass Lutz Bartels verstorben ist. Die Nachricht macht mich traurig, obwohl ich ihn nicht näher kannte. Hab ihn aber zigmal bei Hertha gesehen und wußte was er ist – ein Herthafan, durch und durch!
Ein letztes „Ha Ho He“ von meiner Seite, dit Jesicht wir mir fehlen…


Susanne
1. Juli 2016 um 10:33  |  549126

Der Herr Hackedieter ist schon ein Feingeist.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 10:39  |  549127

Prima, jetzt hole ich mir ein Bier und ne Tüte Chips und…. Round 1….


Opa
1. Juli 2016 um 10:42  |  549128

@Hainer: Also ausgerechnet mir Rassismus zu unterstellen, hat schon etwas komisches. Und der Vorwurf der Frauenfeindlichkeit fehlt natürlich auch nicht. Armselig? Guck mal in den Spiegel. Und falsch informiert bist Du auch, Kabesele und Benteke sind in Zaire geboren, aber das ist nur eine Randpetitesse. Und das mit La France d’Outre-Mer erklärt man Dir sicher in der nächsten Klasse. Wenn Du nicht wieder sitzenbleibst. Also schln aufpassen, sonst endest Du wie scheinheiligenseer oder Hackedieter-Susanne in der 💩-Ecke

@jap_de_mos: Sorry, aber manchmal brauche ich den Spott, um so etwas zu ertragen und zu verarbeiten, verhindern kann ich es ja eh nicht. Man kann mit mir sicher inhaltlich und sachlich diskutieren (okay, bis auf die Sitzenbleiber). Es wird aber schwerfallen, diese „We fail“ – Kampagne irgendwie schönzureden. Im Übrigen reagiert man im Friesenhaus Jahre später ob der eigenen Kampagnen verkniffen humorlos. Du musst mal die Gesichter sehen, wenn ich in schlechten Zeiten das offizielle Aufholjägershirt trage oder man sie an „playberlin“ erinnert. Der Scham für solchen Käse setzt halt bei manchen erst Jahre später ein. Aber er kommt 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Juli 2016 um 10:47  |  549129

@JungvonMatt

möchte @stiller beipflichten, dass natürlich der Auftraggeber einen erheblichen Einfluss hat.
Beispiel:

JungvonMatt/sport hat 2014 eine Imagekampagne entwickelt für den FC Schalke. Da sahen die Motive und Slogans erheblich anders aus als bei der Kampagne, die die selbe Agentur jetzt für/mit Hertha entwickelt hat.
– zur Schalke-Kampagne


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Juli 2016 um 10:54  |  549130

@MichaelPreetz

schaut in seiner Morgenpost-Kolumne „Immerhertha/EM-Edition“ auf das Viertelfinale gegen Italien. Legt sich schon mal fest, dass Schweinsteiger nicht in der Startelf steht. „Jogi Löw muss nichts mehr beweisen.“ Und warnt Frankreich davor, Island als Freilos zu betrachten – zur Preetz-Kolumne


fg
1. Juli 2016 um 10:54  |  549131

Mensch, JvM pflichtet Stiller bei.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 10:55  |  549132

erster Körpertreffer von @Opa. Der Berliner scheint in guter Form und austrainiert. Die unmittelbar und mittelbar getroffenen Gegner wanken und müssen gehörig aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen.


Hainer
1. Juli 2016 um 10:56  |  549133

@opa
Die Äußerungen bleiben rassistisch, auch wenn Du mich persönlich diffamierst.
Ich hab auch nicht behauptet, dass Du ein Rassist bist, dass kann ich nicht beurteilen.
Beide sind als Kleinkinder nach Belgien gekommen. Insofern ist der Einwand ein bisschen kleinkariert.
Im Endeffekt pöbelst Du mich an, anstatt zu schreiben: sorry war vielleicht nicht so toll.
Du hat Dich schon mehrfach abfällig über Frauenfußball geäußert insofern, musst Du dann auch damit leben, dass es man es auch so nennt.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 11:01  |  549134

@Hainer aus der Deckung heraus zum Konter. Da will sich jemand nicht gleich in der ersten Runde vermöbeln lassen. Den ersten Treffer hat er bemerkenswert weggesteckt. Bisher ausgeglichene Runde.


Stiller
1. Juli 2016 um 11:02  |  549135

#Schalke – JvM 2014

Ja, da steckt nicht nur Selbstverständnis (hüstel) sondern auch Identifikationspotential drin.

Nicht nur feinironisch: Offensichtlich befanden sich die (Schalker in der) Agentur und der Verein wohl auf einer Wellenlänge …


hurdiegerdie
1. Juli 2016 um 11:09  |  549137

Wie kann man denn eine Agentur nehmen, die mit Schalke gearbeitet hat 😉


Herthas Seuchenvojel
1. Juli 2016 um 11:14  |  549138

blau-weiß=blau-weiß
ich empfehle dringenst mal nen Augenarzt zwecks Farberkennbarkeit 😉
Königsschlümpfe sind was ganz deutlich anderes


Opa
1. Juli 2016 um 11:18  |  549139

@Hainer: Ich hab ja nicht behauptet, dass das alles gebürtige Belgier sind, also musst Du Dir erstmal den Hut aufsetzen, da falsch gelegen zu haben.

Ich halte Bezeichnungen wie Senegal II auch nicht für rassistisch. Du darfst mir aber gern den Kontext erklären, was Du daran rassistisch findest (so es Dich intellektuell nicht überfordert). Wenn die Franzosen aus ihren Überseegebieten Spieler wie z.B. Payet aus Neufrankreich rekrutieren, dann sollte man das doch spöttisch unter dem Begriff einer prominenten ehemaligen Kolonie (von deren Einwohnern hunterttausende in Frankreich leben) subsummieren, ohne sich dem Vorwurf des Rassismus aussetzen zu müssen. Oder verbindest Du in Deinem Kopf mit einer geografischen Angabe etwas anderes als man gemeinhin tun sollte? Ist für Dich jeder im Senegal ein Schwarzer? Dann denk doch mal über die Prozesse in Deiner Murmel nach, anstatt hier anderen mit der Rassismuskeule hinterherzulaufen.

Und was an meinen heutigen Äußerungen zum ehemaligen Kooperationspartner frauenfeindlich war, hast Du ebenfalls exclusiv. Zeig mir eine einzige Silbe dessen, was ich heute darüber geschrieben habe, die man so interpretieren könnte und ich entschuldige mich auf der Stelle. Ansonsten darfst Du Dir Deine Meinung dahin stecken, wo fröhlichen Menschen die Sonne rausscheint.

Bin gespannt, was Elfter Freund zu dem Schwinger sagt.


Kamikater
1. Juli 2016 um 11:21  |  549140

@ub
…und hier die 7 Gründe dafür, Island nicht zu unterschätzen…
http://www.weltfussball.de/news/_n2304609_/mehr-plaetze-mehr-trainer—mehr-erfolg/


1. Juli 2016 um 11:23  |  549141

Dieser Satz von Keuter bereitet mir Kopfzerbrechen.

„Die Neuausrichtung der Marke Hertha BSC zahlt inhaltlich voll auf unseren Transformationsprozess ein.“

aus http://www.morgenpost.de/sport/hertha/article207753421/Jung-von-Matt-neuer-Vermarktungspartner.html

Ich verstehe das nicht, das ist doch kein Satz. Bis „Neuausrichtung der Marke Hertha BSC“ gut. Und dann? Hoffentlich kommt da noch mehr Inhalt als dieses verbalisierte Emoji.

Ansonsten würde ich diesen Werbeauftritt nicht zu hoch hängen. Mir persönlich gefällt der Claim nicht. Behaupte, nicht 50% der Stadiongänger können „fail“ richtig übersetzen. Und das meine ich überhaupt nicht versnobt.

Aber die Saison fängt erst an und die Zusammenarbeit muss sich noch einspielen. Und ja, wenn man seit Jahrzehnten die 50k-Hürde nicht dauerhaft überspringen kann, muss man sich was überlegen. Neue Wege gehen, neue Zielgruppen ansprechen. Mit Nichtstun und Hände-in-den-Schoß legen wird sich das bestimmt nicht ändern. Würde auf die Werbekampagne der JvMs gleich mal den neuen Slogan legen: „We try, we fail, we win“.

Große Sorgen, dass man die schulletrinkenden Altherthaner abhängt mache ich mir nicht. Die Spanne 45-50k wurde in der Vergangenheit nur selten nach unten durchbrochen. Wahrscheinlich ist es den meisten ohnehin egal, was an Sprüchen so gebracht wird, die gehen ohnehin ins Stadion.


treppensitzer
1. Juli 2016 um 11:24  |  549142

Wie kann man diesen Verein hier überhaupt beim Namen nennen???


Herthas Seuchenvojel
1. Juli 2016 um 11:26  |  549144

Island steht nicht umsonst im Viertelfinale:
http://www.zeit.de/sport/2016-06/island-fussball-em-sensation

fein gemacht, mein Applaus ist euch sicher


Kamikater
1. Juli 2016 um 11:28  |  549145

Kein Slogan ist ohne Erfolg etwas wert.

Ich möchte von der bestehenden Mannschaft keine ausreden hören. Die haben in den letzten Begegnungen versagt und dürfen es nun erstmal selbst wieder richten.

Weitaus mehr Kopfzerbrechen als diese Kampagne bereitet mir die Ansage nach Klassenerhalt oder die Weiternominierung Lustenbergers.

Man hätte endlich mal einen Kapitän mit Austrahlung und Druchsetzungsvermögen, z.B. Schelle oder Darida nehmen können. Und ich glaube immer noch, dass diese Mannschaft höhere Ziele, statt Ängste als Zugpferd braucht, wie man am Ende der Saison gesehen hat.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 11:30  |  549146

schwerer Leberhaken von @Opa und dann noch eine auf das Kinn, damit die Murmel von @Hainer richtig was zu tun bekommt…. Noch ist der Kampf nicht aus. Aus der Ecke von @Hainer wird wohl noch nicht das Handtuch geworfen. Uli Wegener baut sich vor ihm auf und nölt ihn zu….


Stiller
1. Juli 2016 um 11:32  |  549147

@opa

Ich kann @Hainer ein Stück weit verstehen, ohne ihm beizupflichten. Du musst allerdings immer damit rechnen, dass hier Menschen lesen und posten, die Dich nicht so gut (so lange) kennen, dass sie Deine Beiträge sofort richtig einordnen können. Deshalb finde ich die Afrika-Bezeichnungen als Teil Deiner Polemik ziemlich deplaziert. Kann’ste bessa …

Ich weiß nicht, ob ich Dir das schon mal empfohlen habe, oder ob Du das schon kennst: lies mal Milan Kundera, Der Scherz.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 11:38  |  549148

@Kamikater . Also Versagen würde ich das nicht titulieren. So schlimm war das denn doch nicht. Aber jut. Harte Rhetorik, vielleicht hilft es ja. Die Männer an ihrer Ehre packen.

@sir: Mach dir keine Sorgen, diesen Satz hat wohl keiner verstanden, es sei denn, du sitzt in dem Thinktank von Keuter, da muss sowas raus. Übrigens, obwohl ich nicht schulletrinkend ins Stadion wanke, mir ist das auch hurz, was drumherum hängt und prangt, weil ich diesen krampfhaften Versuchen, irgendwas zu entwickeln, eh nichts abgewinnen kann. Dabei wäre das so einfach. Schön identitätsstiftend das Berlinerische herausheben, Leierkasten, Stulle, Döner oder sonstwas, das wäre urig und hätte was. Kann man sich die schöne neue Leinwand sparen, die gestern enthüllt worden ist. Aber warum einfach, wenn es eurovernichtend auch anders geht. Auf jeden Fall ist der neue Slogan leider nicht der Burner wie „Geiz ist geil“ oder „3 2 1 meins“ …..


heiligenseer
1. Juli 2016 um 11:41  |  549149

Go Hainer, go!


jenseits
1. Juli 2016 um 11:43  |  549150

@Sir
Diesen Satz habe ich auch nicht verstanden. Überhaupt habe ich diese Redewendung noch nie zuvor gehört oder gelesen. Was soll denn „etwas zahlt auf etwas ein“ bedeuten? Außerdem klingt es für mich eher negativ, wenn Herthas Marke auf etwas – auch noch ‚voll‘ – einzahlt.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 11:46  |  549151

Die Ecke von @hainer wacht auf. Nun sitzt @heiligenseer drin. @opa hat sich im Vorfeld der Auseinandersetzung scheinbar gut auf seinen Gegner vorbereitet. Jetzt fehlt nur noch das Fräulein mit dem Hackepeter, äh -dieter, dann wäre das doch perfekt


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Juli 2016 um 11:52  |  549152

@JungvonMatt/Sports

der Einfluss des Auftraggebers lässt sich neben den Motiven – hier auch an anderer Stelle erklären.

2014, bei der Vorstellung der JungvonMatt/Sports-Kampagne für den FC Schalke, hat sich Alexander Jobst, Marketingvorstand von Schalke, so geäußert:

„Wir wollen die Außendarstellung des FC Schalke 04 weiter schärfen und einen Kommunikationsauftritt im Kontext unseres Versprechens ‚Wir leben dich.‘ umsetzen, der unseren Fans in der ganzen Welt aus der Seele spricht.“

Unabhängig davon, ob man die Inhalte teilt: Das ist verständlich.

Kurios bei der Vorstellung der Hertha-Kampagne von JungvonMatt/Sports im Juni 2016 für Hertha: Katja Kraus, die Geschäftsführerin von JvM/Sports spricht in klaren Formulierungen:

Katja Kraus: „Wir freuen uns, dass Hertha BSC Jung von Matt/sports das Vertrauen schenkt, die neue Markenausrichtung des Clubs gemeinsam zu gestalten. Die Besonderheit der Stadt Berlin, die Geschichte der Hertha und der Anspruch der Geschäftsführung mutig Zukunftsthemen anzugehen und in die digitale Entwicklung zu investieren, haben uns ganz selbstverständlich zu der einzigartigen Markenpositionierung “Hertha BSC – Berlins ältestes Start-up“ geführt.“

Dann werden in der offiziellen Vorstellung für die Kampagne von JungvonMatt/Sports für Hertha BSC zitiert:

Michael Preetz: „Bei der Beschäftigung mit der Marke Hertha BSC und unserer Entwicklung der vergangenen Jahre, haben wir große Übereinstimmungen mit dem besonderen Charakter Berlins und dem Geist der Berliner Start-up-Szene gefunden. „We try. We fail. We win.“ ist die Zusammenfassung der abwechslungsreichen Hertha-Geschichte und definiert zugleich unseren Anspruch, Risiken einzugehen, aus Fehlern zu lernen und daraus Erfolge zu erzielen. Wir wollen den innovativen Geist eines Start-up-Fußballunternehmens nicht nur kommunikativ herausstellen, sondern zu einer verbindlichen Haltung machen.“

Außerdem wird zitiert Paul Keuter, Mitglied der Geschäftsleitung, verantwortlich für Markenkommunikation und Digitale Transformation, Hertha BSC, für dich @Sir, das Zitat in voller Länge:

Keuter: „Die Neuausrichtung der Marke Hertha BSC zahlt inhaltlich voll auf unseren Transformations-Prozess ein. Mit einer innovationsgetriebenen Unternehmenskultur schaffen wir den Schulterschluss mit der Berliner Gründerszene und werden einer der Innovationsführer unter den Bundesliga-Clubs sein.“

Liest man den Sprachduktus, gewinnt man den Eindruck, dass dieser FinanzTechManager-Sprech klar dem Einfluss von Hertha zuzuordnen ist.

Wer Hertha länger verfolgt, weiß: Bisher gab es das nicht. Es war gute Sitte, dass die Aussagen von Hertha-Verantwortlichen allgemein verständlich waren (unabhängig davon, wie Mitglieder und Anhänger die jeweiligen Inhalte beurteilt haben)

Quelle: JungvonMatt/Sports-Mitteilung


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 12:02  |  549153

@Ub: und genau diese Sprache wollen die wenigsten und wenn sich das nicht ändert (indem ich mir meine Fans so anschaue, dem Volk mal aufs Maul schaue, pennen die bei den OFC-Treffen ?), wird die nächste Kampagne gegen die Wand gefahren, wieder viel Geld ausgegeben und wir sitzen danach wieder da und fragen uns, was das denn sollte. Da kann ich @opa nach den vielen Jahren Hertha aber sowas von verstehen.

Der eine Werbspot der Volksbank, mit dem dicken Berliner zum Schluss, das trifft doch, aber doch nicht „we try, we fail, we win“ oder was auch immer… Und die Geschäftsstelle steht brav dabei, wird schön vorgeführt und klatscht notgedrungenderweise. Ein Theater, manmanman.

Vielleicht deshalb kein Wort auf der PK, weil man befürchtete, in irritierte Gesichter der langjährigen Hertha-Beobachter zu schauen.


Caramba
1. Juli 2016 um 12:02  |  549154

Mir bleibt die Spucke weg.

We try. We fail. We win.

No kiddin`….

Ich gehe davon aus, dass über die Bedeutung des Terminus „fail“ in langen Stunden diskutiert wurde.
Über den Brexit wurde sogar monatelang gefightet, das Resultat ist ähnlich desatrös.

Wenn überhaupt: We try. We fight. We win.

Oder: We try. We strive. We win.

Aber so..? (Eine Tonne Kopfschüttelsmilies)

Zum aktuellen Kampf (Elfter Freund statt Bela Rethy!!): Ich mag Opa.

Und noch mehr mag ich, wenn Opa vermöbelt wird…


apollinaris
1. Juli 2016 um 12:05  |  549155

Ich fände es wirklich angebracht, bei Rassismusvorfürfen u.ä.
ruhig und sachlich zu reagieren…Bei ernsten Themen kann man ja erstmal eine ernsthafte , respektvolle Unterhaltung/ Aufklärung
versuchen.
nur mein altväterlicher Rat…Die Begründung liegt eigentlich auf der Hand🙏


Stiller
1. Juli 2016 um 12:09  |  549156

#klar der Einfluss von Hertha

Tja, genau den Eindruck hatte ich gewonnen.


scorerking
1. Juli 2016 um 12:10  |  549157

Die Pöbelei untereinander nervt!
Facebook-Shitstormniveau!!!


Kamikater
1. Juli 2016 um 12:13  |  549158

Die Frage stellt sich halt, warum man für die Kampagne eine Hamburger, statt eine Berliner Agentur genommen hat, die die Stadt besser kennt.

Zudem steht in Verantwortung für die Kampagne eine ehemalige HSV-Vorständin mit Katja Kraus, von der man zwar neutrale Professionalität mit Blick auf Berlin erwarten kann, nicht aber realistischen, interkulturellen Einblick oder Fingerspitzengefühl was den Verein und seine Fans betreffen.

Aber gut. Ich bleibe dabei: Wichtig is aufm Platz!


hurdiegerdie
1. Juli 2016 um 12:18  |  549159

Sir Henry
1. Juli 2016 um 11:23 | 549141

siehe

hurdiegerdie
30. Juni 2016 um 12:48 | 548978

😉 Ich verstehe den auch nicht.


pfeifer
1. Juli 2016 um 12:18  |  549160

Was ich an „We try. We fail. We win.“ sehr gut aber dennoch erstaunlich finde ist die Selbstironie. Zum einen ist Selbstironie ein Zeichen von Reife und auch Selbstbewusstsein, außerdem macht Selbstironie einem dem anderen Gegenüber üblichwerweise Sympathisch.

In der Fußballwelt in der sich viele Leute viel zu ernst nehmen, finde ich Selbstironie sehr mutig.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 12:19  |  549161

Tja, @Kamikater, diese Frage stellt sich die Hertha-GF anscheinend nicht, kann ja auch so klappen…

@scorerking: Ähhh, ist doch schon ne ganze Weile hier so, nimm ne Tüte Chips


Joey Berlin
1. Juli 2016 um 12:24  |  549162

@Sir Henry
1. Juli 2016 um 11:23 | 549141

Dieser Satz von Keuter bereitet mir Kopfzerbrechen.

„Die Neuausrichtung der Marke Hertha BSC zahlt inhaltlich voll auf unseren Transformationsprozess ein.“

Der Satz ist schon etwas kryptisch, selbst im „Werbesprech“ – vielleicht sind da ein paar Wörter „verrutscht“?

Ich halte mich an Michael Preetz…

Wir wollen den innovativen Geist eines Start-up-Fußballunternehmens nicht nur kommunikativ herausstellen, sondern zu einer verbindlichen Haltung machen.

Diese Ankündigung wird man überprüfen können: Wo treibt sich der innovative Geist herum und welche Haltung wird er einnehmen.

Große Sorgen, dass man die schulletrinkenden Altherthaner abhängt mache ich mir nicht.

Sehe ich genauso!


Hainer
1. Juli 2016 um 12:24  |  549163

Ach @opa
Ich hab es nicht so mit dem Boxen. (Auch wenn das manchen hier enttäuscht.)
Das Du gut spitzfindige Polemik kannst weiß ich. Es wär trotzdem schön, wenn Du mich nicht ständig persönlich anzugreifen würdest. Denke Du weißt nichts über mich. Darfst aber gern mal raten.

Jetzt nochmal zur Sache, Du hast Recht bezüglich der Ungenauigkeit den Geburtsort betreffend. Allerdings sind dann die Bezeichnungen Kongo II und Senegal II ebenso ungenau. Ich verzichte mal auf Beispiele.
Und nochmal ich behaupte nicht, dass Du ein Rassist bist, aber erklär mir doch mal, was Du dann mit den Bezeichnungen ausdrücken wolltest.
Zum Thema frauenfeindlich modifiziere ich es in frauenfußballfeindlich. Und da ist es der Kontext „verbandsverordnete Frauenfußballförderung“ in Zusammenhang mit einem Deiner Beiträge vor einigen Wochen über ein Frauenfußballspiel, usw..
Aber Du hast wahrscheinlich auch kein kleines fußballverrücktes Mädchen in Deinem Umfeld, dass so schwer ist gut in einem Verein unterzubringen ohne durch die ganz Stadt zu fahren. Und dem Du erklären musst, dass es da und dort nicht klappt oder sie nicht spielt, weil sie ein Mädchen ist.
Mir ging es tatsächlich um die Sache an einer persönlichen Auseinandersetzung bin ich nicht interessiert und wenn dann persönlich auf dem Richard jeder mit einer Kiste Bier seiner Wahl. (Ich steh nicht so auf Schulle oder Kindl)


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 12:24  |  549164

@pfeifer: aber muss ich das dann so verpacken, wenn der Großteil meiner Zuhörer das nicht versteht, sondern sich nur fragen: Wat machn die denn da schon wieda ???

Brauche ich ein eintägiges Seminar, um mir den Kram zu erklären und insbesondere herauszustellen, wie mutig und fortschrittlich das ist, die Avantgarde persönlich sich vorgestellt hat, kann ich nur sagen, völlig verkackt (damit es dann auch schon martialisch ist)


Caramba
1. Juli 2016 um 12:24  |  549165

Ich lach mich bei Eigentoren auch halb kaputt.

Die sind so selbstironisch.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 12:26  |  549166

@hainer bietet Remis an…. und ja, jetzt bin ich enttäuscht…. kann ich doch nicht Bela Rethy beerben, menno


Kamikater
1. Juli 2016 um 12:28  |  549167

@pfeifer
Du wagst es, diesem Slogan Hintergund zu verleihen? Au weia.
😉

Na klar, das ist ja der Gag daran. aber wer blickt das schon?

@Hainer
We try. Let him fail. We win.


scorerking
1. Juli 2016 um 12:32  |  549168

@Elfter Freund

Leider ist das wohl so…
Bin ich jetzt oldschool, weil ich den Blog seit Beginn vor ein paar Jahren
lese und es doch mal ein wenig anders war?
Chips wären nicht schlecht, aber die lege ich erst aus der Hand, wenn die Tüte leer ist und danach wieder dieses ungute Gefühl…

Sooo, wer wird denn nun noch verpflichtet ?
Ein paar Neuzugänge haben wir doch schon.
– der „leichte“ Ronny
– Allagui (nach Verletzung)
– Kurt (einige Erwartungen sind vorhanden)
– Cigerci (erstmalig komplette Vorbereitung)


pfeifer
1. Juli 2016 um 12:33  |  549169

@Elterfreund: Hinfallen, Aufstehn, Krönchen richten 🙂

Ja, ich finde englisch jetzt auch nicht so glücklich gewählt. Verbuche ich aber eher unter: kann man mal machen, mal sehen.


Herthas Seuchenvojel
1. Juli 2016 um 12:33  |  549170

@Caramba:
wart, bis die Sommerpause vorbei ist
dann gibt’s auch wieder Schellen 😉


Caramba
1. Juli 2016 um 12:34  |  549171

Hertha – hier können Sie so richtig ablosen.

Frau weg? Job weg? Komm zu Hertha. Gemeinsam absteigen ist lustiger.

Punkte sind überbewertet – Hertha BSC.

Mensch, „fail“ bedeutet nicht eben mal verlieren. Sondern Versagen… Liebe Frau- und Herrschaften von JvM/sports: Haargel gehört auf, nicht in den Schädel.


1. Juli 2016 um 12:36  |  549172

weil es nicht so extrem häufig vorkommt..
@Sir, 11:23..mit wirklich jedem Satz gehe ich heute mit 🙂
@ub..guter Einwurf. An einer Stelle bleibe ich aber hängen und verstehe es zunächst als Widerspruch:
Zitat:
Wer Hertha länger verfolgt, weiß: Bisher gab es das nicht. Es war gute Sitte, dass die Aussagen von Hertha-Verantwortlichen allgemein verständlich waren (unabhängig davon, wie Mitglieder und Anhänger die jeweiligen Inhalte beurteilt haben)
Das verstehe ich im Kontext nicht:
wer hat denn diesen (von mir schon länger identifizierten..:-) )Sprachduktus dann wann,bei Hertha eingeführ?


Papa Razzi
1. Juli 2016 um 12:42  |  549173

We try, we fail, we win… das hat doch nix mit Selbstironie zu tun!

„We try“ ist klar: Wir testen alles uns Mögliche aus.

„We fail“: Wir fallen hin und wieder auf die Schnauze. Aber wir stehen wieder auf!

Am Ende der Kette „we win“: Eines Tages wird es so kommen!

Der transportierte Inhalt ist doch völlig okay.
Ich versteh diese gekünstelte Aufregung hier im Forum nicht. Man könnte anmerken, dass es in der deutschen Hauptstadt gerne auch ohne Angizismen gehen darf aber alle anderen Kritiken finde ich hier reichlich überzogen.


Elfter Freund
1. Juli 2016 um 12:44  |  549174

Hihi @pfeifer: kann man mal machen ist gut….. playberlin… Danke @caramba: ich wollte das nicht äußern, zu schlimm, empfand ich das….

@papa razzi: Was hindert uns, dass dann auch so zu transportieren und nicht auf diese gekünstelte Weise. Nochmal, solange Hertha weiter versucht, ein Alleinstellungsmerkmal krampfhaft zu transportieren, solange wird das nichts


Kamikater
1. Juli 2016 um 12:49  |  549175

@Papa Razzi
So sehe ich das auch.


Stiller
1. Juli 2016 um 12:51  |  549176

#Selbstironisch?

Katja Kraus: „…Anspruch der Geschäftsführung mutig Zukunftsthemen anzugehen…“
Michael Preetz:“ „We try. We fail. We win.“ ist die Zusammenfassung der abwechslungsreichen Hertha-Geschichte und definiert zugleich unseren Anspruch …“

Ist damit der Anspruch von Herrn Preetz oder Herrn Gegenbauer gemeint? Und das soll in dem Spruch auch noch dokumentiert werden?

Ganz nebenbei wird aus dem bald 125 Jahren alten Mitgliederverein eine seit ewigen Zeiten unvollendete Unternehmensgründung. Ganz früh abgefahren, aber nie angekommen.

Nimmt das die Mitglieder, die Fans, die bisher unbeteiligten Berliner/-innen mit? Oder soll es das gar nicht?

Meines Erachtens: mehr Kick-out als Kick-off.


1. Juli 2016 um 12:53  |  549177

Merkt hier eigentlich irgendwer noch irgendwas???

Ihr schreibt seit 2 ! TAGEN über den neuen Werbeslogan.

Besser kann es Jung von Matt doch gar nicht machen. Es wird über sie und Hertha gesprochen. Aufgabenstellung zu 100% erfüllt.


Kamikater
1. Juli 2016 um 12:56  |  549178

There is no such thing as bad publicity


Caramba
1. Juli 2016 um 12:59  |  549179

Liebe moogli,

wir werden vielleicht 4 Wochen über den Leitspruch schreiben.

TV/Internet/competition werden 4 Jahre lang diese Steilvorlage aufnehmen und in immer wieder neuen Variationen Hohn und Spott über uns gießen.
Aber gut, ich bin Herthaner, also hab ich das ja schon im Blut, ich bin meiner Umgebung/Familie eh peinlich, na und…

Und ja, ich bin mit den Methoden der Werbebranche (Kontroverse erregen, Aufmerksamkeit produzieren) vertraut. Copyright goes to Benetton.


1. Juli 2016 um 13:02  |  549180

@moogli…nee, nee, das ist nur die halbe Wahrheit..
WIR, wir extrem Hertha-Angefixten..diskutieren..WIR..das sagt nicht viel. Messen lässt sich das erst in ein paar Monaten. Die Qualität der
Werbeagentur steht für mich außer Frage; die haben Profil und wirklich gute Ideen. Gute Werbeleute müssen natürlich nicht aus der Stadt, die sie bewerben , kommen. Das ist wirklich ein Murksgedanke…Aber eine erfolgreiche Agentur handelt (eben) auch nie eigenständig ( wie oben schon mehrfach beschrieben)


elaine
1. Juli 2016 um 13:03  |  549181

Caramba 1. Juli 2016 um 12:59

Aber gut, ich bin Herthaner, also hab ich das ja schon im Blut, ich bin meiner Umgebung/Familie eh peinlich, na und…

😆 ja, wir sind es gewohnt den Spott der Nation zu ertragen, aber heute muss man dafür nun noch eine Hamburger Agentur zu beauftragen. Scheinbar fällt uns selbst nichts mehr ein.


Dan
1. Juli 2016 um 13:04  |  549182

@Sir

Der Satz hat folgende Aussagekraft.

„Wer hat denn, und das muss vor diesem hohen Hause einmal unmissverständlich ausgesprochen werden. Auch die wirtschaftliche Entwicklung hat sich in keiner Weise, das kann auch von meinen Gegnern nicht bestritten werden, ohne zu verkennen, dass in Brüssel, in London die Ansicht herrscht, die Regierung der Bundesrepublik habe da und, meineDamen und Herren, warum auch nicht?“


1. Juli 2016 um 13:08  |  549183

@Papa..es geht ganz sicher nicht nur um den Werbespruch allein. Es geht um den bemühten Sprachduktus insgesamt; der Spruch steht in einem Kontext mit vielen anderen Verlautbaren; mit dem twitterauftritt etc
Hertha stellt sich gerade neu auf und zwar ziemlich kräftig.
Das wird jetzt von uns Herthanern selbstverständlich extrem diskutiert.
In meiner Umgebung, wo auch ein paar Gelegenheitsherthaner sind, wird das noch gar nicht richtig registriert…
Aber um den isolierten Spruch alleine, geht es nicht. Mindestens glaube ich das hier herauszulesen


1. Juli 2016 um 13:10  |  549184

@dan..Schäuble oder Satire? 😆
so, bis später…endlich wieder was los hier.


playberlin
1. Juli 2016 um 13:13  |  549185

Mein Senf.

Beim Video habe ich mich in der Tat fremdgeschämt und mir vorgestellt, die Geschäftsführer meines Unternehmens würden ein Plakat mit solch einem Motiv bzw. Spruch ausrollen, ja dies gar zelebrieren, und der Rest der Belegschaft klatscht zähneknirschend Beifall, wobei sicher nicht einmal die Hälfte der Anwesenden tatsächlich die Botschaft dahinter tatsächlich nachvollziehen oder verstehen wird. Äußerst lächerlich.

Selbstverständlich ist mir bewusst, dass ein Bundesligist heutzutage im Millionengschäft Fußball mehr ist als ein reiner Verein. Überall dort, wo Potenziale zur Steigerung der Wettbewrbsfähigkeit und Etablierung einer Marke lauern, die erschlossen werden wollen, sollte man das auch nutzen. Dennoch kann ich mit Begriffen wie „Transformationsprozesse“, „innovationsgetriebe Unternehmenskultur“ oder „Gründerszene“ aus den Mündern von Verantwortlichen eines Fußballclubs nicht viel anfangen. Dies liegt daran, weil es eben nicht authentisch und glaubwürdig ist. Von der Zielgruppe Fan distanziert und verabschiedet man sich dadurch leicht, wenn dieses Sprech weiterhin Einzug hält und auf diversen Ebenen intensiviert wird. Auffällig ist natürlich, dass mit der Installierung von Paul Keuter dieses Phänomen mehr und mehr zu bewundern ist und die Degradierung des eher bodenständig wirkenden Peter Bohmbach nur allzu gut in dieses Bild passt.

Also, zusammenfassend wünsche ich mir noch den ein oder anderen sinnvollen Transfer, einen gelungen Saisonstart und eine erfolgreiche sportliche Zukunft. Alles andere ist nicht wirklich meins.


Dan
1. Juli 2016 um 13:19  |  549186

@apo

Loriot Du Kulturbanause.


Dan
1. Juli 2016 um 13:25  |  549187

Für mich wird es billiger, mit so einem Slogan sichtbar auf dem Shirt renne ich jedenfalls nicht freiwillig rum. Aber den Katalog werde ich aufheben, als Beweis.


fg
1. Juli 2016 um 13:28  |  549188

@Jung von Matt:

An Euch Experten:
Einige haben ja gesagt, dass JvM mit das Beste wäre, was man aus der Branche nehmen könnte.
Meine ehrliche Frage als Laie: woher kennt Ihr die Firma, bzw. deren Erfolg/Wert?
Was macht Euch so sicher, dass gerade die gut sind?


elaine
1. Juli 2016 um 13:29  |  549189

man könnte auch noch Stoiber mit einbeziehen
https://www.youtube.com/watch?v=f7TboWvVERU

@Dan, nein so was will ich auch nicht auf dem Shirt,
das mit dem StartUp hört sich auch eher nach Buchhalter oder so an, jedenfalls öde und langweilig


1. Juli 2016 um 13:33  |  549190

Nicht immer nutzt Werbung Bilder und Figuren, die dem Angesprochenen ähnlich sehen. Nicht selten werden auch Idealvorstellungen platziert, auf die der Rezipient Wünsche projeziert. Oder habt ihr schon mal eine Werbung für Diätmittel gesehen, in der eine normalfigürliche Person erscheint? Nee, immer ne Dünne mit Optimismus in den Augen. Nie ne Kräftige mit ausgeprägten Problemzonen, die aber auf den faulen Zauber nur zu gern hereinfällt.

Finde nicht, dass Werbung für Hertha eindimensional auf die Altherthaner abstellen soll. Die gehen doch ohnehin ins Stadion. Wenn der Auftrag von Hertha an die Matten lautet: „Erschließt mir neue Zuschauerkreise!“ dann legen die eben los.

Mir fehlt der Einblick, ob der jetzige Claim was taugt, ob das die Sprache ist, die von der angestrebten Zielgruppe verstanden wird. Vielleicht ist die banale und bittere Erkenntnis aber schlicht auch die, dass die Marke Hertha außerhalb der 50.000 Stadiongänger überhaupt keine Botschaft transportiert, keinen Inhalt hat, nichts bedeutet oder meint. Dann werden sich die Matten eben was einfallen lassen müssen. Und dann legen die los und dann kommen solche Sprüche bei raus.

Vielleicht wäre die Idee, mehr auf Lokales zu setzen, gar nicht so schlecht gewesen. Bulette und Kartoffelpuffer, Schultheiss und Eisbein. Aber da fehlt mir die Erkenntnis, ich bin ja auch kein Werber.

Lasst uns das alles positiver sehen: die alte Garde im Verein, Gegenbauer, Preetz und Bohmbach fremdelt mit der neuen Zielgruppe. Altersbedingt, kulturell. Bohmbach wollte den neuen Kurs nicht mittragen oder stand im Weg. Da wurde eine Lösung geschaffen. Preetz und Gegenbauer sind piffig und flexibel genug, diesen Weg mitzugehen, ohne sich dabei zu verbiegen. Außerdem sprechen sie weiterhin die Altherthaner an.

Keuter geht den Weg voll. Wenn er nun den Zeitgeist voll anspricht, dann soll es mir recht sein. Wenn das die Sprache ist, die die Zeilgruppe spricht, sehr gerne. Ich persönlich halte die Sätze für weitgehend inhaltsfreies Geschwurbel, aber der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.


Carsten
1. Juli 2016 um 13:40  |  549191

Also mir fehlte beim Kampf das Nummerngirl schade.😀😘


Dan
1. Juli 2016 um 13:45  |  549192

Nö StartUps sind / können schon was Spannendes sein.

Es wurde schon gesagt, dass man sich damit recht schmal aufstellt. Mit „Aus Berlin. Für Berlin.“ nimmt man ggf. nur die Stadt mit und nicht das Umland, aber es spricht eine vielfälltige Masse an. Mit der neuen Kampange „stürzt“ man sich nur auf die Gründerszene und so eher Berlin-Mitte als Berlin. Ich habe das Gefühl, dass jetzt schon eine zahlungskräftigere Kundschaft ausgehoben wird und gebunden werden soll. Ok soll sie machen. Aber ich fände es wichtig, dass andere Projekte endlich mal wieder einen Schub bekommen, neben den Fanhaus erwarte ich, dass die „mit der Stadt verbindenen“ Kieztrainings wieder aufgenommen werden.

Dann können sie ihre Wortspielchen weiter machen, wenn sie dem Volk ihr Brot geben.


heiligenseer
1. Juli 2016 um 13:48  |  549193

Nur 48% der aktuellen „Berliner“ (Zahl von 2014) sind auch in Berlin geboren. Warum sollte man da mit urtypischen Merkmalen werben, um neue Fans zu gewinnen? Von den 52% können viele doch genauso wenig damit anfangen.

Ich verstehe nicht, was das immer mit der Eckkneipe soll. Die Fans hat man doch schon. Sitzen in der Eckkneipe noch so viele potentielle Fans? Man sollte nur drauf achten, dass man diese nicht vergrault.


Dan
1. Juli 2016 um 13:51  |  549195

Warum wirbt Gelsenkirchen mit Bergbauidylle wenn wahrscheinlich kaum noch eine Zeche auf ist?


Stiller
1. Juli 2016 um 13:57  |  549197

@Dan

Ganz einfach. Das eine ist Geschichte. Das andere Tradition.


1. Juli 2016 um 13:57  |  549198

Ich glaube auch, dass das Kieztraining eine viel stärkere Breitenwirkung hat. Das mach die Spieler anfassbar, näher und menschlicher. Und was spricht dagegen, zehn Minuten gemeinsam mit den Normalkickern von Vorwärts Klein-Hellersdorf zu trainieren? Kleine Spielformen, Aufwärmen, Passübungen usw.

Wenn man die Stadt erobern will, dann muss man auch in die Stadt gehen. Und das nicht nur einmal im Jahr mit Waffelbacken am Hauptbahnhof, wo 90% der Leute ohnehin Touristen sind. Aber sich mal an die Ecke Eberswalder/Schönhauser stellen und bei Konnopke was bestellen (kann ja Salat sein). Oder auf der Oberbaumbrücke Kopfballtraining machen.

Auf jeden Fall raus aus dem Westend, regelmäßig. Charlottenburg-West ist für den durchschnittlichen Friedrichshainer praktisch hinterm Horizont.


1. Juli 2016 um 14:02  |  549199

Seht ihr, wir meckern und dabei haben die Matten schon längst die nächste Stufe gezündet. Und sorry Freunde, das IST gut!

https://twitter.com/HerthaBSC/status/748848174396272640

PS: bis auf den Claim natürlich 😉


Joey Berlin
1. Juli 2016 um 14:04  |  549200

@fg
1. Juli 2016 um 13:28 | 549188,

kannst mal ein bisschen stöbern, ist aber unvollständig.
Meine Lieblingsclips von JvM_ch sind nicht dabei, die haben es geschafft das verschlafene „Graubünden“ unverwechselbar zu pushen.

http://www.jvm.com/de/work/index.html


hermsdorfer
1. Juli 2016 um 14:07  |  549201

Die Kampagne hat was.


Freddie
1. Juli 2016 um 14:10  |  549207

@sir
Auch grad bei Twitter gesehen.
Und ja, das IST gut


Traumtänzer
1. Juli 2016 um 14:12  |  549208

@Papa Razzi
Die Inhalte des Slogans braucht man nicht zu kritisieren. Die treffen, je nach Lesart, schon gut zu (aber vermutlich irgendwie auch auf fast jeden anderen Fußballverein). Es ist halt kein richtiges Alleinstellungsmerkmal, was da vermittelt wird, es ist vielleicht auch nicht so richtig identitätsstiftend (Berlin) und – das finde ich halt nicht so gut -, es wirkt sehr aufgesetzt und bemüht. Wirkt halt wie eine Reißbrettkampagne und ein wenig „schnellschüssig“. Man wollte offensichtlich mal wieder was Neues. Weiß auch nicht, ob man da vorher ein paar Feldtests gemacht hat wie das wirkt und ankommt. Ich vermute eher nicht. Aber na ja, werden wir auch aushalten alles.

Finde @Dan’s Hinweis mit den Kieztrainings gut, weil’s auch meiner Ansicht entspricht: Raus aus Westend, rein in die Stadt! Werbung in eigner Sache machen. Augen und Ohren offen halten, mit den Leuten ins Gespräch kommen und vielleicht fällt dabei ein Slogan ab, der am Ende witziger und viel authentischer ist. Bissl mehr Selbstironie würde uns auch gut stehen. Auf Twitter schimmert das ja oftmals schon gut durch. Aber: We try, we fail, we win – das hat jeder irgendwann, irgendwie. Ist ja fast schon mottogewordene Banalität des Alltäglichen.


Dan
1. Juli 2016 um 14:48  |  549213

@Stiller 1. Juli 2016 um 13:57 | 549197

Es war ein Einwand zur Annahme von @heiligenseer bezüglich Minderheit und Mehrheit. In Gelsenkirchen ist der „Kumpel tot“ arbeitsmarkttechnisch. Aber trotz allem springt die Mehrheit der Gelsenkirchen Fans drauf an. Sie besinnen sich auf eine Tradition ihrer Stadt und des Vereins. Wahrscheinlich weil das in der Vergangenheit langsam verwischte. Also Back To The Roots. Profilschärfen.

Was machen wir? Schmeißen uns an eine Branche um dort Geld abzusaugen. Ok erlaubt.

Aber was ist eigentlich unsere Tradition? Wie war Berlin und Hertha in der Vergangenheit, wo sind die Schnittstellen vom roten Arbeiterbezirk Wedding über die zerstörte wiederaufgebaute getrennte weltoffene Stadt Berlin sowie deren Berliner zu Hertha BSC.

Liest / sucht man auf der Hertha Site was über Tradition, bleibt nix übrig ausser Dampfer und zwei Meisterschaften und das wir eine Tradition haben. Aber welche wie geartet und wodurch sich das ausdrückt hmmm. Man schafft es ja noch nicht mal sich die 33 von 53 Bundesligasaisons als Tradition bei „Das ist Hertha“.zu verwerten.

Seit 1997 rennen wir einem Trend nach dem anderen nach, wir wandeln wie ein Chameleon und passen uns dem nächsten Hype an. Aber man hat sich anscheinend nie die Zeit genommen sich mal hinzusetzten und das wo kommen wir her, wer sind wir, was hat uns dazu gemacht, wie haben uns die Menschen und die Stadt wahrgenommen? Welche Skandale und welche Erfolge haben uns geprägt?

Warum konnte man nie die spätere Entlassung aller betroffenen Skandalspieler, die nie wieder für den Verein spielten, positiv verkaufen, während sich FC Meineid und später der DFB einen Dreck drum scherten. Ok ich schweife ab.


Freddie
1. Juli 2016 um 14:57  |  549214

—->


Stiller
1. Juli 2016 um 15:07  |  549216

@Dan

Bin (bis auf die Abschweifung 🙂 ) voll auf Deiner Seite. Genau das wollte ich auch mit den beiden knappen Sätzen auf den Punkt bringen. Tradition nimmt Menschen mit. Bis in die Gegenwart und womöglich darüber hinaus. Und muss gelebt werden.

Mein Ansatz wäre daher auch ein komplett anderer. Er würde den Dampfer einbinden. Aber, das en Detail und an dieser Stelle angemessen zu diskutieren, ist nahezu unmöglich …


1. Juli 2016 um 15:09  |  549218

Grüss Gott,
nachdem ich mich ja hier, auch auf Bitten des Blogpapas ein bissl zurückgenommen habe, mal ein paar Worte:

#JungvonMatt
Preetz/Schiller/Keuter ist damit ein Königstransfer
gelungen.
Respekt und Gratulation dazu.

Wer sich ein bissl mit der Materie und dem Zusammenspiel von Marketing und Hertha beschäftigt, wird erkennen, welche Potenziale
da noch abgerufen werden können.

#Rassismus oder was man dafür hält
…..ne doch nicht….wird mir zu anstrengend…und ist in D eh nicht
zu diskutieren

#Kader
Ehrlich gesagt, wären mir ein paar Abgänge deutlich lieber als
Zugänge.
Mit den Quasi-Neuzugängen Cigerci, Schieber, Allagui sind wir schon
deutlich breiter/besser aufgestellt, als letztes Jahr.
Das Verletzungspech sollte aber einen grossen Bogen um uns machen.
Wie schwierig die neue Saison wird, kann man schon allein am Terminkalender ablesen.

#EM
Die Vorrunde war eine einzige Enttäuschung, ich kann mich an kaum ein Turnier erinnern, dass mich so wenig gefesselt oder berührt hat.
Ab 1/8 Finale wurde es besser, wenn ich auf das Niveau deutlich höher
erwartet hätte.
Ich glaube, dass Deutschland Italien schlagen kann, dafür würde ich Götze auf die Özil Position stellen und Müller alle Freiheiten geben, dann könnten Kroos und Draxler ihre Kreativität ausspielen und über die Aussen mit Hector, der für mich ein tolles Turnier spielt, und Kimmich könnte ordentlich gepresst werden.
Die überraschenden Pässe in die Spitze oder in den Strafraum müssen sitzen, dann kkann es klappen.

Schönes Wochenende 😉

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